X-city 250 (2010) - Rollschuhe YAMAHA - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts X-city 250 (2010) YAMAHA als PDF.
| Produktart | Motorroller |
| Marke | Yamaha |
| Modell | X-city 250 (2010) |
| Abmessungen (L × B × H) | 2175 × 785 × 1475 mm |
| Sitzhöhe | 790 mm |
| Radstand | 1470 mm |
| Bodenfreiheit | 165 mm |
| Leergewicht (fahrbereit) | 173 kg |
| Maximale Zuladung | 185 kg |
| Motor | 4-Takt, flüssigkeitsgekühlt, 249 cm³ |
| Kraftstoff | Super bleifrei (ROZ 95) |
| Tankinhalt | 10,5 Liter (Reserve 2,7 L) |
| Getriebe | Keilriemen-Automatik |
| Starter | Elektrostarter |
| Vorderradbremse | Scheibenbremse, hydraulisch |
| Hinterradbremse | Scheibenbremse, hydraulisch |
| Vorderreifen | 120/70-16 M/C 57P |
| Hinterreifen | 140/70-15 69P |
| Batterie | 12 V, 8,0 Ah |
| Zündung | TCI (digital) |
Häufig gestellte Fragen - X-city 250 (2010) YAMAHA
Benutzerfragen zu X-city 250 (2010) YAMAHA
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Rollschuhe kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch X-city 250 (2010) - YAMAHA und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. X-city 250 (2010) von der Marke YAMAHA.
BEDIENUNGSANLEITUNG X-city 250 (2010) YAMAHA
▲ Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung sorgfältig durch, bevor Sie das Fahrzeug in Betrieb nehmen.
BEDIENUNGSANLEITUNG
VP250
5B2-F8199-G2
GAU46090

Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung sorgfältig durch, bevor Sie das Fahrzeug in Betrieb nehmen. Diese Bedienungs- itung muss, wenn das Fahrzeug verkauft wird, beim Fahrzeug verbleiben.
GAU10113
Willkommen in der Motorradwelt von Yamaha!
Sie besitzen nun eine VP250, die mit jahrzehntelanger Erfahrung sowie neuester Yamaha-Technologie entwickelt und gebaut wurde. Dar-aus resultiert ein hohes Maß an Qualität und die sprichwörtliche Yamaha-Zuverlässigkeit.
Damit Sie alle Vorzüge dieser VP250 nutzen können, lesen Sie bitte diese Bedienungsanleitung sorgfältig durch. Denn die Bedienungsanleitung informiert Sie nicht nur, wie Sie Ihren Motorroller am besten bedienen, inspizieren und warten, sondern auch, wie Sie sich und ggf. Ihren Beifahrer vor Unfällen schützen.
Wenn Sie die vielen Tipps der Bedienungsanleitung nutzen, garantieren wir den bestmöglichen Werterhalt dieses Motorrollers. Sollten Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich an die nächste Yamaha-Fachwerkstatt Ihres Vertrauens.
Allzeit gute Fahrt wünscht Ihnen das Yamaha-Team! Und denken Sie stets daran, Sicherheit geht vor!
Yamaha ist beständig um Fortschritte in Design und Qualität der Produkte bemüht. Daher könnten zwischen Ihrem Motorroller und dieser Anleitung kleine Abweichungen auftreten, obwohl diese Anleitung die neuesten Produktinformationen enthält, die bis zur Veröffentlichung erhältlich waren. Wenn Sie Fragen zu dieser Anleitung haben, wenden Sie sich bitte an eine Yamaha-Fachwerkstatt.
GWA12411
WARNING
Diese Anleitung aufmerksam und vollständig vor der Inbetriebnahme des Motorrollers durchlesen.
KENNZEICHNUNG WICHTIGER HINWEISE
GAU10132
Besonders wichtige Informationen sind in der Anleitung folgendermaßen gekennzeichnet:
| Dies ist das Sicherheits-Warnsymbol. Es warnt Sie vor potenziellen Verletzungsgefahren. Befolgen Sie alle Sicherheitsanweisungen, die diesem Symbol folgen, um mögliche schwere oder tödliche Verletzungen zu vermeiden. | |
| Das Zeichen WARNUNG weist auf eine gefährliche Situation hin, die, wenn sie nicht vermieden wird, zu tödlichen oder schweren Verletzungen führen kann. | |
| Das Zeichen ACHTUNG bedeutet, dass spezielle Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssen, um eine Beschädigung des Fahrzeugs oder anderen Eigentums zu vermeiden. | |
| HINWEIS | Das Zeichen HINWEIS gibt Zusatzinformationen, um bestimmte Vorgänge oder Arbeiten zu vereinfachen oder zu klären. |
KENNZEICHNUNG WICHTIGER HINWEISE
GAUM1010
VP250
BEDIENUNGSANLEITUNG
©2009 MBK INDUSTRIE
- Auflage, Juni 2009
Alle Rechte vorbehalten
Nachdruck, Vervielfältigung und Verbrei-
tung, auch auszugsweise,
ist ohne schriftliche Genehmigung der
MBK INDUSTRIE
nicht gestattet.
Gedruckt in Frankreich.
INHALT
SICHERHEITSINFORMATIONEN ....1-1
Weitere Tipps zur Fahrsicherheit ....1-5
BESCHREIBUNG 2-1
Linke Seitenansicht 2-1
Rechte Seitenansicht....2-3
Bedienungselemente und Instrumente 2-5
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND
DEREN FUNKTION....3-1
Zünd-/Lenkschloss ....3-1
Warn- und Kontrollleuchten .....3-2
Geschwindigkeitsmesser ....3-2
Tankanzeige 3-3
Kühlflüssigkeitstemperatur-Anzeige 3-3
Multifunktionsanzeige ....3-3
Lenkerarmaturen 3-6
Handbremshebel (Vorderradbremse) ....3-7
Handbremshebel (Hinterradbremse) ....3-7
Tankverschluss 3-8
Kraftstoff 3-8
Katalysatoren 3-10
Sitzbank 3-10
Ablagefächer 3-11
Windschutzscheibe ....3-12
Federbeine einstellen 3-13
Gepäckträger (soweit anwendbar) 3-14
Gepäckhaken 3-14
Seitenständer 3-14
Zündunterbrechungs- u. Anlasssperrschalter-System .....3-15
ZU IHRER SICHERHEIT – ROUTINEKONTROLLE VOR
FAHRTBEGINN 4-1
WICHTIGE FAHR- UND
BEDIENUNGSHINWEISE....5-1
Motor anlassen 5-1
Anfahren 5-2
Beschleunigen und Verlangsamen 5-2
Bremsen 5-3
Tipps zum Kraftstoffsparen .....5-3
Einfahrvorschriften 5-4
Parken 5-4
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND
EINSTELLUNG 6-1
Bordwerkzeug 6-1
Tabelle für regelmäßige Wartung des Abgas-Kontrollsystems ...... 6-2
Allgemeine Wartungs- und Schmiertabelle 6-3
Verkleidungsteile und Abdeckungen abnehmen und montieren ..... 6-7
Zündkerze prüfen 6-8
Motoröl 6-9
Achsgetriebeöl 6-11
Kühlflüssigkeit 6-12
Filtereinsätze von Luftfilter und Riementriebgehäuse-Luftfilter 6-13
Gaszugspiel kontrollieren 6-14
Ventilspiel 6-15
Reifen 6-15
Gussräder 6-17
Spiel des Handbremshebels (Vorderrad- und Hinterradbremse) 6-17
Scheibenbremsbeläge des Vorder- und Hinterrads prüfen 6-18
Bremsflüssigkeitsstand prüfen ..... 6-18
Bremsflüssigkeit wechseln ...... 6-19
Bowdenzüge prüfen und schmieren 6-20
Gasdrehgriff und Gaszug kontrollieren und schmieren ..... 6-20
Bremshebel vorn und hinten schmieren 6-20
Haupt- und Seitenständer prüfen und schmieren 6-21
Teleskopgabel prüfen 6-21
Lenkung prüfen 6-22
Radlager prüfen 6-22
Batterie 6-23
INHALT
Sicherungen wechseln 6-24
Scheinwerferlampe auswechseln 6-25
Blinkerlampe vorn auswechseln ...6-27
Ersetzen einer Rücklicht-/Bremslichtlampe oder einer Lampe des hinteren Blinkers ....6-27
Kennzeichenleuchten-Lampe auswechseln 6-28
Standlichtlampe auswechseln .....6-28
Fehlersuche 6-29
Fehlersuchdiagramme ......6-30
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES
MOTORROLLERS 7-1
Pflege 7-1
Abstellen 7-3
TECHNISCHE DATEN 8-1
KUNDENINFORMATION 9-1
Identifizierungsnummern .....9-1

SICHERHEITSINFORMATIONEN
GAU10263
1
Seien Sie ein verantwortungsbewusster Halter
Als Fahrzeughalter sind Sie verantwortlich für den sicheren und ordnungsgemäßen Betrieb Ihres Motorrollers. Motorroller sind Zweiräder.
Ihr sicherer Einsatz und Betrieb hängen von den richtigen Fahrtechniken und von der Geschicklichkeit des Fahrers ab. Jeder Fahrer sollte die folgenden Voraussetzungen kennen, bevor er diesen Motorroller fährt.
Er oder sie sollte:
- Gründliche Anleitung von kompetenter Stelle über alle Aspekte des Fahrens mit einem Motorroller erhalten.
●Die in dieser Bedienungsanleitung angegebenen Warnungen und Wartungserfordernisse beachten.
●Qualifizierte Ausbildung in sicheren und richtigen Fahrtechniken erhalten. - Professionelle technische Wartung gemäß dieser Bedienungsanleitung und/oder wenn die mechanischen Zustände dies erfordern.
Sicheres Fahren
Vor jeder Fahrt das Fahrzeug auf sicheren Betriebszustand überprüfen. Werden Inspektions- und Wartungsarbeiten am Fahrzeug nicht korrekt ausgeführt, erhöht sich die Gefahr eines Unfalls oder einer Beschädigung des Fahrzeugs. Eine Liste der vor jeder Fahrt durchzuführenden Kontrollen finden Sie auf Seite 4-1.
- Dieser Motorroller ist für den Transport von einem Fahrer und einem Beifahrer ausgelegt.
- Die häufigste Ursache für Auto/Motorroller-Unfälle ist, dass Autofahrer die Motorroller im Verkehr nicht (oder zu spät) erkennen. Viele Unfälle wurden von Autofahrern verursacht, die den Motorroller nicht gesehen haben. Sich selbst auffallend zu erkennen zu geben ist daher eine sehr effektive Methode, Unfälle dieser Art zu reduzieren.
Deshalb:
- Tragen Sie eine Jacke mit auffallen-den Farben.
- Wenn Sie sich einer Kreuzung nähern oder eine Kreuzung überqueren, besonders aufmerksam sein, da Motorrollerunfälle an Kreuzungen am häufigsten auftreten.
- Fahren Sie so, dass andere Autofahrer Sie sehen können. Vermeiden Sie es, im toten Winkel eines anderen Verkehrsteilnehmers zu fahren.
- An vielen Unfällen sind unerfahrene Fahrer beteiligt. Tatsächlich haben viele Fahrer, die an einem Unfall beteiligt waren, nicht einmal einen gültigen Führerschein gehabt.
- Stellen Sie sicher, dass Sie qualifiziert sind einen Motorroller zu fahren, und dass Sie Ihren Motorroller nur an andere qualifizierte Fahrer ausleihen.
- Kennen Sie Ihre Fähigkeiten und Grenzen. Wenn Sie innerhalb Ihrer Grenzen fahren, kann dies dazu beitragen, einen Unfall zu vermeiden.
- Wir empfehlen Ihnen, dass Sie das Fahren mit Ihrem Motorroller solange in verkehrsfreien Bereichen üben, bis Sie mit dem Motorroller und allen seinen Bedienungselementen gründlich vertraut sind.
- Viele Unfälle wurden durch Fehler des Motorrollerfahrers verursacht. Ein typischer Fehler des Fahrers ist es, in einer Kurve wegen zu hoher Geschwindigkeit zu weit heraus getragen zu

SICHERHEITSINFORMATIONEN
werden oder Kurven zu schneiden (ungenügender Neigungswinkel im Verhältnis zur Geschwindigkeit).
- Halten Sie sich immer an die Geschwindigkeitsbegrenzungen und fahren Sie niemals schneller als durch Straßen - und Verkehrsbedingungen vertretbar ist.
- Bevor Sie abbiegen oder die Fahrspur wechseln, immer blinken. Stellen Sie sicher, dass andere Verkehrsteilnehmer Sie sehen können.
●Die Haltung des Fahrers und Mitfahrers ist für eine gute Kontrolle wichtig.
- Der Fahrer sollte während der Fahrt beide Hände am Lenker und beide Füße auf den Fußrasten haben, um stets die Kontrolle über den Motorroller zu haben.
- Der Mitfahrer sollte sich immer mit beiden Händen am Fahrer, am Sitzgurt oder am Haltegriff, falls vorhanden, festhalten und beide Füße auf den Fußrasten halten. Niemals Mitfahrer mitnehmen, welche nicht bequem beide Füße auf den Fußrasten halten können.
- Niemals unter Einfluss von Alkohol oder anderen Drogen oder Medikamenten fahren.
- Dieser Motorroller ist ausschließlich für das Fahren auf Straßen ausgelegt. Es ist nicht für Geländefahrten geeignet.
Schutzkleidung
Bei Motorrollerunfällen sind Kopfverletzungen die häufigste Todesursache. Die Benutzung eines Schutzhelms ist der absolut wichtigste Faktor, um Kopfverletzungen zu verhindern oder zu reduzieren.
- Tragen Sie immer einen sicherheitsgeprüften Helm.
- Tragen Sie ein Visier oder eine Schutzbrille. Kommt Wind in Ihre ungeschützten Augen könnte dies Ihre Sicht beeinträchtigen, und Sie könnten deshalb eine Gefahr verspätet erkennen.
●Eine Jacke, feste Schuhe, lange Hosen, Handschuhe usw. helfen dabei Abschürfungen oder Risswunden zu verhindern oder zu vermindern.
- Tragen Sie niemals lose sitzende Kleidung, da sie sich in den Lenkungshebeln oder Rädern verfangen könnte und Verletzung oder ein Unfall könnte die Folge sein.
- Tragen Sie immer Schutzkleidung, die Ihre Beine, Knöchel und Füße bedeckt. Der Motor und die Auspuffanla-
ge sind im und auch nach dem Betrieb sehr heiß, so dass es zu Verbrennungen kommen kann.
- Mitfahrer sollten diese Vorsichtsmaßnahmen ebenfalls beachten.
Vermeiden Sie Kohlenmonoxid-Vergiftungen
Auspuffgase enthalten immer Kohlenmonoxid, ein giftiges Gas mit tödlicher Wirkung. Das Einatmen von Kohlenmonoxid verursacht zunächst Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Benommenheit, Übelkeit, Verwirrtheit und führt schließlich zum Tod. Kohlenmonoxid ist ein farbloses, geruch- und geschmackloses Gas, das vorhanden sein kann, auch wenn Sie Auspuffgase weder sehen noch riechen. Eine tödliche Kohlenmonoxid-Konzentration kann sich sehr schnell ansammeln und Sie können binnen kurzer Zeit bewusstlos und damit unfähig werden, sich selbst zu helfen. Tödliche Kohlenmonoxid-Konzentrationen können sich auch stunden- oder sogar tagelang in geschlossenen oder schlecht belüfteten Räumen halten. Wenn Sie irgendein Symptom einer Kohlenmonoxid-Vergiftung an sich verspüren, verlassen Sie den Bereich sofort, atmen Sie frische Luft ein und SU-CHEN SIE SOFORT ÄRZTLICHE HILFE.

SICHERHEITSINFORMATIONEN
●Lassen Sie Motoren nicht in geschlossenen Räumen laufen. Auch wenn Sie versuchen, die Motorabgase mit Hilfe von Ventilatoren, geöffneten Fenstern und Türen abzuführen, kann die Kohlenmonoxid-Konzentration trotzdem sehr schnell einen gefährlichen Pegel erreichen.
●Lassen Sie den Motor nicht in schlecht belüfteten oder teilweise geschlossenen Bereichen wie Schuppen, Garagen oder Carports laufen.
●Lassen Sie den Motor im Freien nicht an Stellen laufen, von wo aus die Abgase durch Öffnungen wie Fenster oder Türen in ein Gebäude gelangen können.
Beladung
Hinzufügen von Zubehör oder Gepäck kann die Stabilität und das Fahrverhalten Ihres Motorrollers beeinträchtigen, wenn die Gewichtsverteilung des Motorrollers verändert wird. Um die Möglichkeit eines Unfalls zu vermeiden, gehen Sie beim Hinzufügen von Gepäck oder Zubehör zu Ihrem Motorroller äußerst vorsichtig vor. Fahren Sie besonders vorsichtig, wenn Sie Ihren Motorroller zusätzlich beladen oder Zubehör hinzugefügt haben. Im Folgenden einige allgemeine Richtlinien für das Beladen Ihres Motorrollers sowie Informationen über Zubehör: Das Gesamtgewicht von Fahrer, Mitfahrer, Zubehör und Gepäck darf die Höchstzuladungsgrenze nicht überschreiten. Das Fahren mit einem überladenen Fahrzeug kann Unfälle verursachen.
Max. Gesamtzuladung: 185 kg (408 lb)
Innerhalb dieser Gewichtsbegrenzung ist beim Beladen folgendes zu beachten:
- Das Gewicht von Gepäck und Zubehör sollte so niedrig und nahe wie möglich am Motorroller gehalten werden. Packen Sie die schwersten Teile so nah wie möglich am Fahrzeugschwerpunkt und stellen Sie im Interesse eines optimalen Gleichgewichts und maximaler Stabilität sicher, dass die Zuladung so gleichmäßig wie möglich auf beide Seiten des Motorrollers verteilt ist.
- Sich verlagernde Gewichte können ein plötzliches Ungleichgewicht schaffen. Sicherstellen, dass Zubehör und Gepäck sicher am Motorroller befestigt
ist, bevor Sie losfahren. Zubehör- und Gepäckhalterungen häufig kontrollieren.
• Die Federung entsprechend Ihrer Zuladung einstellen (nur für Modelle mit einstellbarer Federung), und Reifendruck und -zustand prüfen.
- Niemals große oder schwere Gegenstände am Lenker, an der Teleskopgabel oder an der Vorderradabdeckung befestigen. Solche Gegenstände können instabilen Umgang oder langsame Lenkerreaktion bewirken.
- Dieses Fahrzeug ist nicht für das Ziehen eins Anhängers oder den Anbau eines Beiwagens ausgelegt.
Yamaha-Originalzubehör
Die Auswahl von Zubehör für Ihr Fahrzeug ist eine wichtige Entscheidung. Yamaha-Originalzubehör, das Sie nur bei Ihrem Yamaha-Händler erhalten, wurde von Yamaha für die Verwendung an Ihrem Fahrzeug ausgelegt, getestet und zugelassen.
Viele Anbieter, die in keiner Beziehung zu Yamaha stehen, stellen Teile und Zubehör für Yamaha-Fahrzeuge her oder bieten die Modifikation von Yamaha-Fahrzeugen an. Yamaha ist außerstande, die für diesen Zu-

SICHERHEITSINFORMATIONEN
behörmarkt hergestellten Produkte zu testen. Aus diesem Grunde kann Yamaha die Verwendung von Zubehör, das nicht von Yamaha verkauft wird oder die Durchführung von Modifikationen, die nicht speziell von Yamaha empfohlen wurden, weder gutheißen noch empfehlen, auch dann nicht, wenn das Produkt oder die Modifikation von einer Yamaha-Fachwerkstatt verkauft bzw. eingebaut wurde.
Teile, Zubehör und Modifikationen vom freien Zubehörmarkt
Es mag Produkte auf dem freien Zubehörmarkt geben, deren Auslegung und Qualität dem Niveau von Yamaha-Originalzubehör entspricht, bedenken Sie jedoch, dass einige Zubehörteile und Modifikationen des freien Zubehörmarktes nicht geeignet sind wegen potenzieller Sicherheitsrisiken für Sie und andere. Der Einbau von Produkten des freien Zubehörmarktes oder die Durchführung von Modifikationen an Ihrem Fahrzeug, die dessen Konstruktionsmerkmale oder Betriebsverhalten verändern, kann Sie und andere einer höheren Gefahr schwerer oder tödlicher Verletzungen aussetzen. Sie sind selbst verantwortlich für Verletzungen, die mit Änderungen an Ihrem Fahrzeug in Verbindung stehen.
Halten Sie sich an die folgenden Richtlinien, sowie an die unter "Beladung" aufgeführten Punkte, wenn Sie Zubehörteile anbringen.
- Installieren Sie niemals Zubehör oder transportieren Sie niemals Gepäck, das die Leistung Ihres Motorrollers einschränken würde. Das Zubehör vor Benutzung sorgfältig daraufhin inspizieren, dass es in keiner Weise die Bodenfreiheit oder den Wendekreis einschränkt, den Federungs- oder Lenkausschlag begrenzt, die Handhabung der Bedienungselemente behindert oder Lichter oder Reflektoren verdeckt.
- Zubehör, das am Lenker oder im Bereich der Teleskopgabel angebracht wird, kann aufgrund falscher Gewichtsverteilung oder aerodynamischer Veränderungen zu Instabilität führen. Wird Zubehör am Lenker oder im Bereich der Teleskopgabel angebracht, muss dieses so leicht wie möglich sein und auf ein Minimum beschränkt werden.
- Sperrige oder große Zubehörteile können die Stabilität des Motorrollers aufgrund aerodynamischer Auswirkungen ernsthaft beeinträchtigen. Durch Wind könnte der Mo-
torroller aus der Bahn gebracht oder durch Seitenwind instabil gemacht werden. Diese Zubehörteile können auch Instabilität zur Folge haben, wenn man an großen Fahrzeugen vorbeifährt oder diese an einem vorbeifahren.
- Bestimmte Zubehörteile können den Fahrer aus seiner normalen Fahrposition verdrängen. Diese in-korrekte Fahrposition beschränkt die Bewegungsfreiheit des Fahrers und kann die Kontrolle über das Fahrzeug beeinträchtigen; deshalb werden solche Zubehörteile nicht empfohlen.
- Beim Anbringen elektrischer Zubehörteile mit großer Umsicht vorgehen. Wird die elektrische Anlage des Motorrollers durch elektrische Zubehörteile überlastet, kann die elektrische Anlage ausfallen, was zu einem gefährlichen Ausfall der Beleuchtung oder der Motors führen kann.
Reifen und Felgen vom freien Zubehörmarkt
Die ab Werk an Ihrem Motorroller montierten Reifen und Felgen entsprechen genau seinen Leistungsdaten und bieten die beste Kombination aus Handhabung, Bremsver-

SICHERHEITSINFORMATIONEN
halten und Komfort. Andere Reifen, Felgen, Größen und Kombinationen sind möglicherweise ungeeignet. Reifendaten und weitere Informationen zum Reifenwechsel siehe Seite 6-15.
GAU10372
Weitere Tipps zur Fahrsicherheit
●Zum Abbiegen stets den entsprechenden Blinker einschalten.
- Bremsen kann auf einer nassen Straße sehr schwierig sein. Plötzliches heftiges Bremsen vermeiden, da der Motorroller dadurch schlittern könnte. Die Bremsen langsam betätigen, wenn auf einer nassen Oberfläche angehalten werden muss.
●Geschwindigkeit verlangsamen, wenn Sie sich einer Biegung nähern. Wenn Sie sich wieder auf der Geraden befinden, langsam beschleunigen.
●Vorsicht walten lassen, wenn Sie an geparkten Autos vorbeifahren. Es könnte sein, dass ein Fahrer Sie nicht sieht und eine Tür öffnet, die sich dann in Ihrer Fahrbahn befindet.
- Straßen- und Eisenbahnschienen, Metallplatten an Baustellen sowie Kanaldeckel werden bei nassem Wetter sehr glatt. Drosseln Sie Ihre Geschwindigkeit und überqueren Sie sie vorsichtig. Den Motorroller in gerader Stellung halten, da er andernfalls unter Ihnen wegrutschen könnte.
- Die Bremsbeläge könnten nass werden, wenn Sie Ihren Motorroller waschen. Nach der Reinigung des Motorrollers muss die Bremsfunktion geprüft werden.
- Ein Sturzhelm, Handschuhe, lange Hosen, die nach unten enger werden (damit sie nicht flattern), und eine auffällig gefärbte Jacke gehören zur Mindestausrüstung.
- Nicht zu viel Gepäck auf dem Motorroller transportieren. Ein überladener Motorroller ist unstabil. Das Gepäck mit einer starken Schnur am Gepäckträger (falls vorhanden) befestigen. Überladung und loses Gepäck beeinträchtigen die Stabilität des Motorrollers. Loses Gepäck kann außerdem den Fahrer ablenken. (Siehe Seite 1-1.)
Linke Seitenansicht
Ohne hinteren Gepäckträger
GAU32220

- Hinteres Ablagefach (Seite 3-11)
- Federvorspannungs-Einstellring des Federbeins (Seite 3-13)
- Achsgetriebeöl-Einfüllschraubverschluss (Seite 6-11)
- Luftfiltereinsatz (Seite 6-13)
- Luftfiltereinsatz des Keilriemengehäuses (Seite 6-13)
- Seitenständer (Seite 3-14)
-
Prüffenster für den Kühflüssigkeitsstand (Seite 6-12)
-
Scheibenbremsbelag (Vorderradbremse) (Seite 6-18)
Mit hinterem Gepäckträger

- Hinteres Ablagefach (Seite 3-11)
- Federvorspannungs-Einstellring des Federbeins (Seite 3-13)
- Achsgetriebeöl-Einfüllschraubverschluss (Seite 6-11)
- Luftfiltereinsatz (Seite 6-13)
- Luftfiltereinsatz des Keilriemengehäuses (Seite 6-13)
- Seitenständer (Seite 3-14)
- Prüffenster für den Kühflüssigkeitsstand (Seite 6-12)
- Scheibenbremsbelag (Vorderradbremse) (Seite 6-18)
6
8
Rechte Seitenansicht
Ohne hinteren Gepäckträger
GAU32230

4
- Haltegriff (Seite 5-2)
- Hauptsicherung/Sicherungskasten (Seite 6-24)
- Batterie (Seite 6-23)
- Kühflüssigkeits-Ausgleichsbehälterdeckel (Seite 6-12)
- Kraftstofftank-Verschluss (Seite 3-8)
- Motoröl-Einfüllschraubverschluss (Seite 6-9)
-
Hauptständer (Seite 6-21)
-
Scheibenbremsbelag (Hinterradbremse) (Seite 6-18)
Mit hinterem Gepäckträger

4
- Haltegriff (Seite 5-2)
- Hauptsicherung/Sicherungskasten (Seite 6-24)
- Batterie (Seite 6-23)
- Kühlfüssigkeits-Ausgleichsbehälterdeckel (Seite 6-12)
- Kraftstofftank-Verschluss (Seite 3-8)
- Motoröl-Einfüllschraubverschluss (Seite 6-9)
- Hauptständer (Seite 6-21)
- Scheibenbremsbelag (Hinterradbremse) (Seite 6-18)
Bedienungselemente und Instrumente
GAU10430

- Handbremshebel (Hinterradbremse) (Seite 3-7)
- Linke Lenkerschalter (Seite 3-6)
- Vorderes Ablagefach (Seite 3-11)
- Geschwindigkeitsmesser/Multifunktionsanzeige (Seite 3-2/3-3)
- Gepäckhaken (Seite 3-14)
- Zündschloss/Lenkschloss (Seite 3-1)
- Lenkerarmatur rechts (Seite 3-6)
-
Gasdrehgriff (Seite 6-14)
-
Handbremshebel (Vorderradbremse) (Seite 3-7)
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
Zünd-/Lenkschloss
GAU10460

Das Zünd-/Lenkschloss verriegelt und entriegelt den Lenker und schaltet die Zündung sowie die Stromversorgung der anderen elektrischen Systeme ein und aus. Die einzelnen Schlüsselstellungen sind nachfolgend beschrieben.
GAU34121
ON "∩"
Alle elektrischen Stromkreise werden mit Strom versorgt; Instrumentenbeleuchtung, Rücklicht, Kennzeichenleuchte und Standlichter vom leuchten auf, und der Motor kann angelassen werden. Der Schlüssel lässt sich in dieser Position nicht abziehen.
HINWEIS
Die Scheinwerfer leuchten automatisch auf, wenn der Motor angelassen wird und bleiben an, bis der Schlüssel auf "☒" gedreht wird, oder der Seitenständer nach unten geklappt wird.
GAU10861
OFF "×"
Alle elektrischen Systeme sind ausgeschaltet. Der Schlüssel lässt sich in dieser Position abziehen.
GWA10061
WARNING
Den Schlüssel während der Fahrt niemals auf "☒" oder "☐" drehen. Anderenfalls wird die elektrische Anlage ausgeschaltet, wodurch es zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug und Unfällen kommen kann.
GAU10681
LOCK (Schloss) "☐"
Der Lenker ist verriegelt und alle elektrischen Systeme sind ausgeschaltet. Der Schlüssel lässt sich in dieser Position abziehen.
Lenker verriegeln
- Den Lenker bis zum Anschlag nach links drehen.
- Den Schlüssel in Stellung "☒" hineindrücken, gedrückt halten und dann auf "☐" drehen.
- Den Schlüssel abziehen.
Lenker entriegeln
Den Schlüssel hineindrücken, gedrückt halten und dann auf "☒" drehen.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
Warn- und Kontrollleuchten GAU11004

- Fernlicht-Kontrollleuchte "E"
- Linke Blinker-Kontrollleuchte "
- Rechte Blinker-Kontrollleuchte "→"
- Motorstörungs-Warnleuchte "
Blinker-Kontrollleuchten “ ⇌” und “ GAU11030 ”
Wenn der Blinkerschalter betätigt wird, blinkt die entsprechende Kontrollleuchte.
GAU11030
“
GAU11080
Fernlicht-Kontrollleuchte "≡D"
Diese Kontrollleuchte leuchtet bei eingeschaltetem Fernlicht.
GAU11484
Motorstörungs-Warnleuchte "☐"
Diese Warnleuchte leuchtet auf, wenn im elektrischen Stromkreis der den Motor überwacht, ein Problem detektiert wird.
n im
11 III
or
cd
Lassen Sie in diesem Fall die Stromkreis-Prüfeinrichtung von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen.
Der elektrische Stromkreis der Warnleuchte kann durch Drehen des Schlüssels in Stellung "○" geprüft werden. Die Warnleuchte sollte einige Sekunden lang aufleuchten und dann erlöschen.
Leuchtet die Warnleuchte nicht auf, wenn der Schlüssel auf "O" gedreht wird, oder wenn sie nicht erlischt, sollten Sie den Stromkreis von einer Yamaha-Fachwerkstatt kontrollieren lassen.
Geschwindigkeitsmesser
GAU11591

- Geschwindigkeitsmesser
NUR FÜR U.K.

- Geschwindigkeitsmesser
Der Geschwindigkeitsmesser zeigt die Fahrgeschwindigkeit an.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
Tankanzeige

- Tankanzeige
- Reserve-Warnleuchte
Die Tankanzeige zeigt den Kraftstoffvorrat an. Die Nadel bewegt sich mit abnehmendem Kraftstoffvorrat auf "E" (leer) zu. Sobald der restliche Kraftstoff im Tank sich dem Wert von ca. 2.7 L (0.72 US gal, 0.60 Imp.gal) nähert, leuchtet die Reserve-Warnleuchte auf und die Multifunktionsanzeige schaltet automatisch in die Betriebsart "Trip/fuel". (Siehe Seite 3-4.) In diesem Fall so bald wie möglich auftanken.
HINWEIS
Fahren Sie den Tank nicht ganz leer.
GAUM1471
Kühlflüssigkeitstemperatur-Anzeige

ZALR10E30
1. Roter Bereich
Mit dem Schlüssel in Stellung "○" zeigt die Kühflüssigkeitstemperatur-Anzeige die Temperatur der Kühflüssigkeit an. Die Kühflüssigkeitstemperatur des Motors ändert sich mit der Wetterlage und der Motorlast. Sobald die Nadel den roten Bereich erreicht, sofort anhalten und den Motor abkühlen lassen. (Siehe Seite 6-30.)
GCA10021
ACHTUNG
Den Motor bei Überhitzung nicht weiter laufen lassen.
GCA10021
GAU12172
GAU12172
GAUM2481
Multifunktionsanzeige

- "MODE" -Knopf
- Multifunktionsanzeige
- "SET"-Knopf
GWA12312
WARNING
Bevor Veränderungen an den Einstellungen der Multifunktionsanzeige vorgenommen werden, muss das Fahrzeug im Stillstand sein. Werden Einstellungen während der Fahrt vorgenommen, kann dies den Fahrer ablenken und die Unfallgefahr erhöhen.
Die Multifunktionsanzeige beinhaltet:
- einen Kilometerzähler (zeigt die insgesamt gefahrenen Kilometer an)
- zwei Tageskilometerzähler (welche die zurückgelegte Strecke und vergangene Zeit anzeigen, seit sie das letzte
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
Mal auf Null zurückgestellt worden sind, und die durchschnittliche Fahrtgeschwindigkeit während dieser Zeit)
- einen Reservekilometerzähler (zeigt die nach dem Aufleuchten der Reserve-Warnanzeige gefahrenen Kilometer an)
●eine Uhr - einen Umgebungstemperatur-Anzeiger
- eine Ölwechsel-Intervallanzeige (wird aktiviert wenn das Motoröl gewechselt werden muss)
HINWEIS
- Für UK wird die Streckenanzeige in Meilen und die Temperatur in °F angezeigt.
- Für andere Länder wird die Streckenanzeige in Kilometer und die Temperatur in °C angezeigt.
Kilometerzähler-Betriebsarten
Mit dem Knopf "MODE" kann in folgender Reihenfolge zwischen der Kilometerzähler-Betriebsart "Total" und den Tageskilometerzähler-Betriebsarten "Trip" umgeschaltet werden:
- Die "Trip/fuel"-Anzeige wird nur aktiviert, wenn die Reserve-Warnleuchte aufleuchtet.
Wird der Knopf "SET" gedrückt, während man sich in der Tageskilometerzähler-Betriebsart befindet, wechselt die Anzeige in der folgenden Reihenfolge zwischen den verschiedenen Tageskilometerzähler-Funktionen:
Trip 1 oder Trip 2 → Zeit 1 oder 2 → Durchschnittliche Fahrtgeschwindigkeit 1 oder 2 → Trip 1 oder Trip 2

- Entfernung
- Zeit
- Durchschnittliche Fahrtgeschwindigkeit
Leuchtet die Reserve-Warmleuchte auf (Siehe Seite 3-3.), wechselt das Display automatisch zum Reservekilometerzähler "Trip/fuel", und die zurückgelegte Strecke wird dann von diesem Punkt an aufgezeichnet. Mit dem Knopf "MODE" kann in diesem Fall in folgender Reihenfolge zwischen den verschiedenen Betriebsarten umgeschaltet werden:
Zum Zurückstellen eines Tageskilometerzählers auf Null den Knopf "MODE" drücken und dann den Knopf "SET" mindestens eine Sekunde lang gedrückt halten. Falls der Reservekilometerzähler nicht manuell zurückgestellt wird, geschieht dies automatisch, sobald nach dem Tanken weitere 5 km (3 mi) gefahren wurden.
Uhranzeige
Zum Einstellen der Uhr:
- Befindet sich die Anzeige in der Betriebsart "Total", den Knopf "SET" mindestens zwei Sekunden lang gedrückt halten.
- Sobald die Stundenanzeige blinkt, die Stunden mit dem Knopf "SET" einstellen.

- Den Knopf "MODE" drücken, woraufhin die Minutenanzeige zu blinken beginnt.
- Den Knopf "SET" drücken, um die Minuten einzustellen.
- Den Knopf "MODE" drücken und loslassen, um die Uhr zu starten. Die Anzeige kehrt zur Betriebsart "Total" zurück.

ZAUR,0035
Umgebungstemperaturanzeige

ZAUM3906
- Frost-Warnanzeiger "★"
- Minus-Signal
- Temperatur
Diese Anzeige zeigt die Umgebungstemperatur von -30^ (-86^) bis 50^ (122^) an.
Die Frost-Warnleuchte "★" leuchtet automatisch auf, wenn die Temperatur unter 3 °C (37 °F) fällt.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
Ölwechsel-Intervallanzeige "OIL"

ZAUMO582
- Ölwechsel-Intervallanzeige "OIL"
Das Motoröl sollte gewechselt werden, sobald diese Anzeige aufleuchtet. Die Anzeige bleibt erhalten, bis sie zurückgestellt wird. Nach dem Ölwechsel wird die Anzeige folgendermaßen zurückgestellt.
- Die Knöpfe "MODE" und "SET" gedrückt halten und den Schlüssel in die Stellung "○" drehen.
- Die Knöpfe "MODE" und "SET" zwei bis fünf Sekunden lang gedrückt halten.
- Beide Knöpfe freigeben und die Ölwechsel-Intervallanzeige wird verlöschen.
HINWEIS
- Die Ölwechsel-Intervallanzeige wird nach den ersten 1000 km (600 mi) und danach alle 3000 km (1800 mi) aufleuchten.
- Wird das Öl gewechselt, bevor die Ölwechsel-Intervallanzeige aufleuchtet (d. h. vor Ablauf des entsprechenden Intervalls), muss die Anzeige nach dem Ölwechsel zurückgestellt werden, damit sie korrekt die Fälligkeit des nächsten Ölwechsels signalisiert. Nach der Rückstellung leuchtet die Anzeige für ca. zwei Sekunden auf. Wiederholen Sie den Prozess, falls die Anzeige nicht aufleuchten sollte.
GAU12348
Lenkerarmaturen
Links

Zum Einschalten des Fernlichts den Schalter auf "≡O", zum Einschalten des Abblendlichts den Schalter auf "≡O" stellen. Den Schalter nach unten drücken, um die Lichthupe zu betätigen, während der Scheinwerfer auf Abblendlicht eingestellt ist.
Handbremshebel (Vorderradbremse)

- Handbremshebel (Vorderradbremse)
Handbremshebel (Hinterradbremse)

- Handbremshebel (Hinterradbremse)
Blinkerschalter “↔/→”
Vor dem Rechtsabbiegen den Schalter nach “⇨” drücken. Vor dem Linksabbiegen den Schalter nach “⇨” drücken. Sobald der Schalter losgelassen wird, kehrt er in seine Mittelstellung zurück. Um die Blinker auszuschalten, den Schalter hineindrücken, nachdem dieser in seine Mittelstellung zurückgebracht wurde.
GAU12500
Hupenschalter "▶"
Zum Auslösen der Hupe diesen Schalter betätigen.
GAU12721
Starterschalter “☒”
Bei hochgeklaptem Seitenständer und betätigter Vorder- oder Hinterradbremse den Starterschalter drücken, um den Motor anzulassen. Vor dem Starten die Anweisungen zum Anlassen des Motors lesen; siehe dazu Seite 5-1.
Der Handbremshebel (Vorderradbremse) befindet sich auf der rechten Seite des Lenkers. Zur Betätigung der Vorderradbremse diesen Hebel zum Lenkergriff ziehen.
Der Handbremshebel zur Betätigung der Hinterradbremse befindet sich auf der linken Seite des Lenkers. Zur Betätigung der Hinterradbremse den Hebel zum Lenkergriff ziehen.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAUM2161
GWA11091
Tankverschluss
Tankverschluss öffnen

- Kraftstofftank-Verschluss
-
Tankverschluss-Abdeckung
-
Auf das vordere Ende der Tankverschluss-Abdeckung drücken, um sie zu öffnen.
-
Den Schlüssel in das Tankschloss stecken und im Uhrzeigersinn drehen.
Tankverschluss schließen
- Die Passmarkierungen aufeinander ausrichten und dann den Tankverschluss in seine ursprüngliche Position drücken.
- Den Schlüssel gegen den Uhrzeigersinn drehen und dann abziehen.
- Die Tankverschluss-Abdeckung schließen.
! WARNING
Nach dem Betanken sicherstellen, dass der Tankverschluss korrekt verschlossen ist. Austretender Kraftstoff ist eine Brandgefahr.
GAU13212
Kraftstoff
Vor Fahrtantritt sicherstellen, dass ausreichend Benzin im Tank ist.
GWA10881
WARNING
Benzin und Benzindämpfe sind extrem leicht entzündlich. Befolgen Sie diese Anweisungen, um Brand- und Explosionsgefahr zu vermeiden und die Verletzungsgefahr beim Betanken zu verringern.
- Vor dem Tanken den Motor ausschalten und sicherstellen, dass niemand auf dem Fahrzeug sitzt. Während des Tankens niemals rauchen und darauf achten, dass sich keine Funkenquellen, offenes Feuer oder andere Zündquellen in der Nähe befinden, einschließlich Zündflammen für Warmwasserbereiter oder Wäschetrockner.
- Den Kraftstofftank nicht überfüllen. Mit dem Betanken aufhören, wenn der Kraftstoff den unteren Rand des Einfüllstutzens erreicht hat. Da sich der Kraftstoff bei Erwärmung ausdehnt, kann bei heißem Motor oder starker Sonneneinstrahlung Kraftstoff aus dem Tank austreten.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION

ZARIMSON
- Kraftstofftank-Einfüllrohr
-
Maximaler Kraftstoffstand
-
Verschütteten Kraftstoff immer sofort aufwischen. ACHTUNG: Verschütteten Kraftstoff sofort mit einem sauberen, trockenen, weichen Tuch abwischen, da Kraftstoff lackierte Oberflächen und Kunststoffteile angreift. [GCA10071]
-
Sicherstellen, dass der Tankverschluss fest zugedreht ist.
GWA15151
WARNING
Benzin ist giftig und kann schwere oder tödliche Verletzungen verursachen. Gehen Sie mit Benzin vorsichtig um. Saugen Sie Benzin niemals mit dem Mund an. Falls Sie etwas Benzin verschluckt, eine größere Menge an Benzindämpfen eingeatmet oder etwas Benzin in Ihre
Augen bekommen haben, suchen Sie sofort einen Arzt auf. Gelangt Benzin auf Ihre Haut, betroffene Stellen mit Wasser und Seife waschen. Gelangt Benzin auf Ihre Kleidung, betroffene Kleidungsstücke wechseln.
GAU13390
ner anderen Kraftstoffmarke. Die Verwendung von bleifreiem Benzin verlängert die Lebensdauer der Zündkerze(n) und reduziert die Wartungskosten.
Empfohlener Kraftstoff:
AUSSCHLIESSLICH SUPER BLEI-FREI
Fassungsvermögen des Kraftstofftanks:
10.5 L (2.77 US gal, 2.31 Imp.gal)
Kraftstoffreservemenge (wenn die
Reserve-Warnleuchte aufleuchtet):
2.7 L (0.72 US gal, 0.60 Imp.gal)
GCA11400
ACHTUNG
Ausschließlich bleifreien Kraftstoff tanken. Der Gebrauch verbleiten Kraftstoffs verursacht schwerwiegende Schäden an Teilen des Motors (Ventile, Kolbenringe usw.) und der Auspuffanlage.
Ihr Yamaha-Motor ist ausgelegt für bleifreies Superbenzin mit einer Research-Oktanzahl von 95 oder höher. Wenn Klopfen (oder Klingeln) auftritt, wechseln Sie zu ei-
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU13445
GCA10701
GAU13932
Katalysatoren
Dieses Fahrzeug ist mit Abgaskatalysato- ren in der Auspuffanlage ausgerüstet.
GWA10862
WARNING
Die Auspuffanlage ist nach dem Betrieb heiß. Zur Verhinderung von Brandgefahr und Verbrennungen:
- Das Fahrzeug niemals in der Nähe möglicher Brandgefahren parken, wie zum Beispiel Gras oder anderen leicht brennbaren Stoffen.
- Das Fahrzeug nach Möglichkeit so parken, dass Fußgänger oder Kinder nicht mit dem heißen Auspuff in Berührung kommen können.
●Sicherstellen, dass die Auspuffanlage abgekühlt ist, bevor Sie irgendwelche Wartungsarbeiten durchführen. - Den Motor nicht länger als einige Minuten im Leerlauf laufen lassen. Bei langem Leerlaufbetrieb kann sich der Motor stark erwärmen.
ACHTUNG
Ausschließlich bleifreies Benzin tanken. Der Gebrauch verbleiten Benzins verursacht nicht reparierbare Schäden am Abgaskatalysator.
Sitzbank
Sitzbank öffnen
- Den Roller auf den Hauptständer stellen.
- Den Zündschlüssel in das Zündschloss stecken, und gegen den Uhrzeigersinn auf "OPEN" drehen.

Den Schlüssel dabei nicht in das Schloss hineindrücken.
- Die Sitzbank aufklappen.
Sitzbank schließen
- Die Sitzbank zuklappen und dann herunterdrücken, sodass sie einrastet.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
- Den Schlüssel vom Zündschloss abziehen, wenn der Roller unbeaufsichtigt gelassen wird.
HINWEIS
Vor Fahrtantritt sicherstellen, dass die Sitzbank richtig montiert ist.
GAUM2510
Ablagefächer
Vorderes Ablagefach

- Schloss.
- Vorderes Ablagefach
Ablagefach aufschließen
Den Schlüssel in das Schloss stecken und dann 1/4 Drehung im Uhrzeigersinn drehen.
Ablagefach öffnen sobald es aufgeschlossen ist
Knopf 1/4 Drehung im Uhrzeigersinn drehen. Der Knopf kehrt in seine ursprüngliche Lage zurück, sobald er losgelassen wird.
Ablagefach schließen
Den Deckel in seine ursprüngliche Lage bringen.
Ablagefach zuschließen
Den Schlüssel in das Schloss stecken und dann 1/4 Drehung gegen den Uhrzeigersinn drehen und dann abziehen.
GWA11191
WARNING
●Den Zuladungsgrenzwert von 1 kg (2 lb) für das vordere Ablagefach nicht überschreiten.
●Den Belastungsgrenzwert von 185 kg (408 lb) für dieses Fahrzeug nicht überschreiten.
Hinteres Ablagefach

Unter der Sitzbank befindet sich ein Ablagefach. (Siehe Seite 3-10.)
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GWAT1051
WARNING
●Den Zuladungsgrenzwert von 5 kg (11 lb) für das hintere Ablagefach nicht überschreiten.
●Den Belastungsgrenzwert von 185 kg (408 lb) für dieses Fahrzeug nicht überschreiten.
GCA10080
ACHTUNG
Bei der Benutzung des Ablagefachs die folgenden Punkte beachten.
●Da sich unter Sonneneinwirkung Hitze im Ablagefach staut, am besten keine hitzeempfindlichen Gegenstände darin aufbewahren.
- Feuchte Gegenstände nur in einer Plastiktüte verpackt im Ablagefach mitführen, damit die Feuchtigkeit sich nicht ausbreitet.
- Die im Ablagefach mitgeführten Gegenstände in einen Plastikbeutel verpacken, da sie nass werden könnten, wenn der Roller gewaschen wird.
- Keine zerbrechlichen oder wertvollen Gegenstände im Ablagefach mitführen bzw. belassen.
Im Ablagefach ist Platz für einen Helm, vorausgesetzt, dieser wird mit nach hinten weisendem Visier abgelegt.
HINWEIS
- Gewisse Helme können aufgrund ihrer Größe oder Form nicht in das Ablagefach hineinpassen.
- Den Roller nicht mit geöffneter Sitzbank unbeaufsichtigt stehen lassen.
GAUM2490
Windschutzscheibe
Je nach Wunsch des Fahrers kann die Windschutzscheibenhöhe in eine von vier Positionen gebracht werden.
Einstellen der Windschutzscheibenhöhe
- Die Schrauben auf beiden Seiten der Windschutzscheibe entfernen.

- Windschutzscheibe
-
Schraube
-
Die Windschutzscheibe in die gewünschte Stellung bringen.
- Die Schrauben anbringen und dann mit dem vorgeschriebenen Anzugsmoment festziehen.
Anzugsmoment:
Windschutzscheibenschraube:
4 Nm (0.4 m·kgf, 2.9 ft·lbf)
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GWA10920
! WARNING
Nach Einstellung der Windschutzscheibe:
●Die Windschutzscheiben-Schrauben ordnungsgemäß festziehen.
●Drehen Sie den Lenker nach links und rechts und stellen Sie sicher, dass der Lenker nicht behindert wird und dass die Windschutzscheibe keine anderen Teile berührt.
- Öffnen Sie den Gasdrehgriff und stellen Sie sicher, dass der Gasdrehgriff ordnungsgemäß zurückgezogen wird nachdem er freigegeben ist. Sonst kann es zu Unfällen oder Verletzungen kommen.
GAU14882
Federbeine einstellen
GWA10210
WARNING
Beide Federbeine gleichmäßig einstellen. Eine ungleichmäßige Einstellung beeinträchtigt Fahrverhalten und Stabilität.
Jedes Federbein ist mit einem Einstellring für die Federvorspannung ausgerüstet.
GCA10101
ACHTUNG
Um eine Beschädigung der Einstellvorrichtung zu vermeiden, darf nicht über die Maximal- oder Minimaleinstellungen gedreht werden.
Bei der Einstellung der Federvorspannung wie folgt vorgehen.
Zum Erhöhen der Federvorspannung (Federung härter) beide Federvorspannringe in Richtung (a) drehen. Zum Verringern der Federvorspannung (Federung weicher) beide Federvorspannringe in Richtung (b) drehen.
Die jeweilige Kerbe im Federvorspannungs-Einstellring muss auf die Gegenmarkierung am Stoßdämpfer ausgerichtet werden.

-
Einstellring der Federvorspannung
-
Positionsanzeiger
Einstellen der Federvorspannung:
Minimal (weich):
1
Standard:
2
Maximal (hart):
4
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU15112
Gepäckträger (soweit anwendbar)
GWA10171
! WARNING
●Den Zuladungsgrenzwert von 5 kg (11 lb) für den Gepäckträger nicht überschreiten.
●Den Belastungsgrenzwert von 185 kg (408 lb) für dieses Fahrzeug nicht überschreiten.

●Den Zuladungsgrenzwert von 3 kg (7 lb) für den Gepäckhaken nicht überschreiten.
●Den Belastungsgrenzwert von 185 kg (408 lb) für dieses Fahrzeug nicht überschreiten.

- Gepäckhaken
GAU15303
Seitenständer

- Seitenständerschalter
Der Seitenständer befindet sich auf der linken Seite des Rahmens. Den Seitenständer mit dem Fuß hoch- oder herunterklappen, während das Fahrzeug in aufrechter Stellung gehalten wird.
HINWEIS
Der Seitenständerschalter ist ein Bestandteil des Zündunterbrechungs- und Anlasssperrschalter-Systems, der die Zündung in bestimmten Situationen unterbricht. (Zur Erklärung des Zündungsunterbrechungs- und Anlasssperrschalter-Systems, siehe Seite 3-15.)
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GWA10240
GAU45051
WARNING
Niemals mit ausgeklapptem oder nicht richtig hochgeklapptem Seitenständer (oder einem der nicht oben bleibt) fahren. Ein nicht völlig hochgeklappter Seitenständer kann den Fahrer durch Bodenberührung ablenken und so zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug führen. Yamaha hat den Seitenständer mit einem Zündunterbrechungsschalter versehen, der ein Starten und Anfahren mit ausgeklapptem Seitenständer verhindert. Prüfen Sie deshalb das System regelmäßig wie nachfolgend erläutert. Falls Störungen an diesem System festgestellt werden, das Fahrzeug umgehend von einer Yamaha-Fachwerkstatt instand setzen lassen.
Zündunterbrechungs- u. Anlass-sperrschalter-System
Das Zündunterbrechungs- und Anlass-sperrschalter-System umfasst die Seitenständer- und Bremslichtschalter und erfüllt folgende Zwecke:
- Es verhindert ein Anlassen des Motors, wenn der Seitenständer hochgeklappt ist, aber keine Bremse betätigt wird.
- Es verhindert ein Anlassen des Motors bei betätigter Bremse, solange der Seitenständer nicht hochgeklappt wird.
- Es schaltet die Zündung aus, falls der Seitenständer bei laufendem Motor ausgeklappt wird.
Die Funktion des Systems sollte regelmäßig auf nachfolgende Weise geprüft werden.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION

flowchart
graph TD
A["Bei ausgeschaltetem Motor:<br>1. Seitenständer herunterklappen.<br>2. Sicherstellen, dass der Motorstoppschalter eingeschaltet ist.<br>3. Den Schlüssel in die Anlassstellung drehen.<br>4. Die Vorder- und Hinterradbremse betätigt halten.<br>5. Starterschalter drücken.<br>Springt der Motor an?"] --> B["NEIN JA"]
B --> C["Während der Motor immer noch ausgeschalter ist:<br>6. Seitenständer hochklappen.<br>7. Die Vorder- und Hinterradbremse betätigt halten.<br>8. Starterschalter drücken.<br>Springt der Motor an?"]
C --> D["JA NEIN"]
D --> E["Mit laufendem Motor:<br>9. Seitenständer herunterklappen.<br>Geht der Motor aus?"]
E --> F["JA NEIN"]
F --> G["Das System ist OK. Der Motorroller darf gefahren werden."]
H["Warning"] --> I["Demer Seitenständerschalter arbeitet möglicherweise nicht korrekt.<br>Der Motorroller sollte nicht gefahren werden, bis er von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft worden ist."]
I --> J["Der Bremsschalter arbeitet möglicherweise nicht korrekt.<br>Der Motorroller sollte nicht gefahren werden, bis er von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft worden ist."]
J --> K["Der Seitenständerschalter arbeitet möglicherweise nicht korrekt.<br>Der Motorroller sollte nicht gefahren werden, bis er von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft worden ist."]
L["Failure"] --> M["Falls eine Fehlfunktion auftritt, das System vor der nächsten Fahrt von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen."]
ZU IHRER SICHERHEIT – ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN
GAU15596
Vor jeder Inbetriebnahme sollte der sichere Fahrzustand des Fahrzeugs überprüft werden. Stets alle in dieser Bedienungsanleitung beschriebenen Inspektions- und Wartungsanleitungen sowie Wartungsintervalle beachten.
GWA11151
! WARNING
Werden Inspektions- und Wartungsarbeiten am Fahrzeug nicht korrekt ausgeführt, erhöht sich die Gefahr eines Unfalls oder einer Beschädigung des Fahrzeugs. Benutzen Sie das Fahrzeug nicht, wenn irgendein Problem vorliegt. Wenn ein Problem nicht mit den in diesem Handbuch angegebenen Verfahren behoben werden kann, lassen Sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen.
4
Bevor Sie dieses Fahrzeug benutzen, beachten Sie bitte folgende Punkte:
| PRÜFPUNKT KONTROLLEN SEITE | ||
| Kraftstoff | Kraftstoffstand im Tank prüfen.Ggf. tanken.Kraftstoffleitung auf Lecks überprüfen. | 3-8 |
| Motoröl | Motorölstand im Motor überprüfen.Ggf. Öl der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenen Stand hinzufügen.Fahrzeug auf Öllecks kontrollieren. | 6-9 |
| Achsgetriebeöl | Fahrzeug auf Öllecks kontrollieren. | 6-11 |
| Kühlflüssigkeit | Den Flüssigkeitsstand im Kühlfüssigkeits-Ausgleichsbehälter prüfen.Ggf. Kühlfüssigkeit der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenen Stand hinzufügen.Kühlsystem auf Lecks kontrollieren. | 6-12 |
ZU IHRER SICHERHEIT – ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN
| PRÜFPUNKT KONTROLLEN SEITE | ||
| Vorderradbremse | Funktion prüfen.Falls weich oder schwammig, das Hydrauliksystem von einer Yamaha-Fachwerkstatt entlüften lassen.Die Bremsbeläge auf Verschleiß kontrollieren.Ersetzen, falls nötig.Den Flüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter prüfen.Ggf. Bremsflüssigkeit der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenen Stand hinzufügen.Hydrauliksystem auf Lecks kontrollieren. | 6-17, 6-18, 6-18 |
| Hinterradbremse | Funktion prüfen.Falls weich oder schwammig, das Hydrauliksystem von einer Yamaha-Fachwerkstatt entlüften lassen.Die Bremsbeläge auf Verschleiß kontrollieren.Ersetzen, falls nötig.Den Flüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter prüfen.Ggf. Bremsflüssigkeit der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenenStand hinzufügen.Hydrauliksystem auf Lecks kontrollieren. | 6-17, 6-18, 6-18 |
| Gasdrehgriff | Sicherstellen, dass er reibungslos funktioniert.Seilzugspiel kontrollieren.Ggf. das Seilzugspiel von einer Yamaha-Fachwerkstatt einstellen und des Seilzug- und Griffgehäuse schmieren lassen. | 6-14, 6-20 |
| Räder und Reifen | Auf Beschädigung kontrollieren.Den Zustand der Reifen und die Profiltiefe prüfen.Luftdruck kontrollieren.Korrigieren, falls nötig. | 6-15, 6-17 |
| Bremshebel | Sicherstellen, dass er reibungslos funktioniert.Ggf. die Drehpunkte der Hebel schmieren. | 6-20 |
| Hauptständer, Seitenständer | Sicherstellen, dass er reibungslos funktioniert.Ggf. Drehpunkte schmieren. | 6-21 |
| Fahrgestellhalterungen | Sicherstellen, dass alle Muttern und Schrauben richtig festgezogen sind.Ggf. festziehen. | — |
ZU IHRER SICHERHEIT – ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN
| PRÜFPUNKT KONTROLLEN SEITE | ||
| Instrumente, Lichter, Signale und Schalter | Funktion prüfen.Korrigieren, falls nötig. | — |
| Seitenständerschalter | Funktion des Zündunterbrechungs- und Anlasssperrschaltersystems kontrollieren.Arbeitet das System nicht korrekt, das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen. | 3-14 |
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
GAU15951
GAU45310
GAUM2171
Lesen Sie die Bedienungsanleitung sorgfältig durch, um sich mit allen Bedienungselementen vertraut zu machen. Falls Sie ein Bedienungselement oder eine Funktion nicht verstehen, wenden Sie sich bitte an Ihren Yamaha-Händler.
GWA10271
WARNING
Wenn Sie sich nicht mit den Bedienungselementen vertraut machen, kann es zum Verlust der Kontrolle kommen und zu Unfällen oder Verletzungen in Folge davon.
HINWEIS
Dieses Modell ist zum Ausschalten des Motors bei einem Überschlag mit einem Neigungswinkelsensor ausgestattet. Beim Starten des Motors nach einem Überschlag darauf achten, das Zündschloss auf "☒" und anschließend auf "☐" zu stellen. Anderenfalls startet der Motor nicht, selbst wenn der Motor bei Drücken des Starterschalters angelassen wird.
Motor anlassen
GCA10250
ACHTUNG
Vor dem ersten Fahrtantritt unbedingt die "Einfahrvorschriften" auf Seite 5-4 durchlesen.
Da das Fahrzeug mit einem Zündunterbrechungs- und Anlasssperrschalter-System ausgerüstet ist, kann der Motor nur gestartet werden, wenn der Seitenständer hochgeklappt ist.
Weitere Informationen siehe Seite 3-15.
- Den Schlüssel auf "○" drehen.
- Den Gasdrehgriff ganz schließen.
- Bei betätigter Vorder- oder Hinterradbremse den Starterschalter drücken, um den Motor anzulassen.
ACHTUNG: Um eine maximale Lebensdauer des Motors zu gewährleisten, sollte bei kaltem Motor niemals zu stark beschleunigt werden!
[GCA11041]
Falls der Motor nicht sofort anspringt, den Starterschalter loslassen und einige Sekunden bis zum nächsten Startversuch warten. Jeder Anlassversuch sollte so kurz wie möglich sein, um die Batterie zu schonen. Drehen Sie den Motor pro Anlassversuch nicht länger
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
als 10 Sekunden durch. Falls der Motor nicht anspringt, beim nächsten Versuch den Gasdrehgriff 1/8 öffnen.

- Handbremshebel (Hinterradbremse)
- Starterschalter
- Handbremshebel (Vorderradbremse)
GAU16761
Anfahren
HINWEIS
Lassen Sie den Motor vor dem Anfahren warm laufen.
- Während Sie mit der linken Hand den Handbremshebel (Hinterradbremse) ziehen und mit der rechten Hand den Haltegriff fassen, den Motorroller vom Hauptständer schieben.

-
Haltegriff
-
Aufsitzen und dann die Rückspiegel einstellen.
- Die Blinkerschalter betätigen.
- Den Verkehr beobachten und, wenn die Fahrbahn frei ist, den Gasdrehgriff (rechts) langsam öffnen und losfahren.
- Die Blinker ausschalten.
GAU16780
Beschleunigen und Verlangsa- men

Die Fahrgeschwindigkeit wird durch Gasgeben und Gaswegnehmen angepasst. Zum Beschleunigen den Gasdrehgriff in Richtung (a) drehen. Zum Gaswegnehmen den Gasdrehgriff in Richtung (b) drehen.
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
Bremsen
GAU16793
GWA10300
WARNING
- Vermeiden Sie es, plötzlich und hart zu bremsen (besonders wenn Sie nach einer Seite gelehnt sind), andernfalls könnte der Roller schlittern oder stürzen.
-
Straßen- und Eisenbahnschienen, Metallplatten an Baustellen sowie Kanaldeckel werden bei nassem Wetter sehr glatt. Deshalb Geschwindigkeit verringern, während Sie sich einem solchen Bereich nähern und beim Überqueren Vorsicht walten lassen.
●Bedenken Sie immer, dass das Bremsen auf nassen Straßen viel schwieriger ist.
●Da Bremsen bei Bergabfahrten schwierig und gefährlich sein kann, stets ein vernünftiges Tempo einhalten. -
Den Gasdrehgriff ganz schließen.
- Gleichzeitig die Vorder- und Hinterradbremse mit allmählich ansteigender Kraft betätigen.

Tipps zum Kraftstoffsparen
Der Kraftstoffverbrauch des Motors kann durch die Fahrweise stark beeinflusst werden. Folgende Ratschläge helfen, unnötigen Benzinverbrauch zu vermeiden:
- Beim Beschleunigen hohe Drehzahlen vermeiden.
- Unnötig hohe Drehzahlen ohne Last vermeiden.
- Bei längeren Standzeiten in Staus, vor Ampeln oder Bahnschranken den Motor am besten abschalten.
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
GAU16841
GCA10270
Einfahrvorschriften
Die ersten 1600 km (1000 mi) sind ausschlaggebend für die Leistung und Lebensdauer des neuen Motors. Darum sollten die nachfolgenden Anweisungen sorgfältig gelesen und genau beachtet werden. Der Motor ist fabrikneu und darf während der ersten 1600 km (1000 mi) nicht zu stark beansprucht werden. Die verschiedenen Teile des Motors spielen sich selbst in das richtige Betriebsspiel ein. Hohe Drehzahlen, längeres Vollgasfahren und andere Belastungen, die den Motor stark erhitzen, sind während dieser Periode zu vermeiden.
GAUM2011
0–1000 km (0–600 mi)
Längeren Betrieb mit mehr als 1/3 geöffnetem Gasdrehgriff vermeiden. ACHTUNG: Nach 1000 km (600 mi) sicherstellen, dass das Motoröl und das Achsgetriebeöl gewechselt wird. ^[GCA11681] 1000–1600 km (600–1000 mi)
Längeren Betrieb mit mehr als 1/2 geöffnetem Gasdrehgriff vermeiden. Nach 1600 km (1000 mi)
Das Fahrzeug kann jetzt voll ausgefahren werden.
ACHTUNG
Bei Motorstörungen während der Einfahrzeit das Fahrzeug sofort von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
GAU17213
Parken
Zum Parken den Motor abstellen und dann den Zündschlüssel abziehen.
GWA10311
WARNING
- Motor und Auspuffanlage können sehr heiß werden. Deshalb so parken, dass Kinder oder Fußgänger die heißen Teile nicht versehentlich berühren und sich verbrennen können.
- Das Fahrzeug nicht auf abschüssigem oder weichem Untergrund abstellen, damit es nicht umfallen kann. Sonst besteht durch austretenden Kraftstoff erhöhte Brandgefahr.
- Nicht in der Nähe von Gras oder anderen leicht brennbaren Stoffen parken, die in Brand geraten können.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU17241
Regelmäßige Inspektionen, Einstellungen und Schmierung gewährleisten maximale Fahrsicherheit und einen optimalen Zustand Ihres Fahrzeugs. Der Fahrzeughalter/Fahrer ist für die Sicherheit selbst verantwortlich. Auf den folgenden Seiten werden die wichtigsten Inspektionspunkte, Einstellungen und Schmierstellen des Fahrzeugs angegeben und erläutert. Die in der Tabelle empfohlenen Zeitabstände für Wartung und Schmierung sollten lediglich als Richtwerte für den Normalbetrieb angesehen werden. Je nach Wetterbedingungen, Gelände, geographischem Einsatzort und persönlicher Fahrweise müssen die Wartungsintervalle möglicherweise verkürzt werden.
GWA10321
WARNING
Ohne die richtige Wartung des Fahrzeugs oder durch falsch ausgeführte Wartungsarbeiten erhöht sich die Gefahr von Verletzungen, auch mit Todesfolge, während der Wartung und der Benutzung des Fahrzeugs. Wenn Sie nicht mit der Fahrzeugwartung vertraut sind, beauftragen Sie einen Yamaha-Händler mit der Wartung.
GWA15121
WARNING
Schalten Sie, wenn keine anderslautenden Anweisungen angegeben sind, den Motor zur Durchführung von Wartungsarbeiten aus.
- Ein laufender Motor hat bewegliche Teile, die Körperteile oder Kleidung erfassen und mitreißen können oder elektrische Teile, die Stromschläge oder Brand verursachen können.
- Ein während Wartungsarbeiten laufender Motor kann Augenverletzungen, Verbrennungen, Feuer oder Kohlenmonoxid-Vergiftungen verursachen – möglicherweise mit Todesfolge. Weitere Informationen zu Kohlenmonoxid siehe Seite 1-1.
Bordwerkzeug
GAU17471
Das Bordwerkzeug befindet sich im hinteren Ablagefach. (Siehe Seite 3-11.) Die in diesem Handbuch enthaltenen Informationen zur Wartung und das Bordwerkzeug sollen Ihnen bei der Durchführung von vorbeugenden Wartungsarbeiten und kleineren Reparaturen behilflich sein. Gewisse Arbeiten und Einstellungen erfordern jedoch zusätzliches Werkzeug wie z. B. einen Drehmomentschlüssel.
HINWEIS
Falls das für die Wartung notwendige Werkzeug nicht zur Verfügung steht und Ihnen die Erfahrung für bestimmte Wartungsarbeiten fehlt, lassen Sie die Wartungsarbeiten von einer Yamaha-Fachwerkstatt ausführen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU46861
HINWEIS
- Die Jahresinspektion kann ausbleiben, wenn stattdessen eine Inspektion, basierend auf den gefahrenen Kilometern bzw. für UK den gefahrenen Meilen, durchgeführt wird.
- Ab 50000 km (30000 mi) sind die Wartungsintervalle alle 10000 km (6000 mi) zu wiederholen.
- Die mit einem Sternchen markierten Arbeiten erfordern Spezialwerkzeuge, besondere Daten und technische Fähigkeiten und sollten daher von einer Yamaha-Fachwerkstatt ausgeführt werden.
Tabelle für regelmäßige Wartung des Abgas-Kontrollsystems
GAU46910
| NR. | PRÜFPUNKT | KONTROLLE ODER WARTUNGS-ARBEIT | KILOMETERSTAND | JAHRES-KONTROL-LE | |||||
| 1000 km(600 mi) | 10000 km(6000 mi) | 20000 km(12000 mi) | 30000 km(18000 mi) | 40000 km(24000 mi) | |||||
| 1 | * | Kraftstoffleitung | Kraftstoffschläuche auf Risse oder Beschädigung kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| 2 | Zündkerze | Zustand kontrollieren.Reinigen und Abstand neu ein-stellen. | √ | √ | |||||
| Ersetzen.√ | √ | ||||||||
| 3 | * | Ventile | Ventilspiel kontrollieren.Einstellen. | √ | √ | ||||
| 4 | * | Kraftstoff-Einsprit-zung | Leerlaufdrehzahl kontrollieren.√ | √ | √ | √ | √ | √ | |
| 5 | * | Schalldämpfer und Krümmer | Die Schlauchschelle(n) auf guten Sitz überprüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | |
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
Allgemeine Wartungs- und Schmiertabelle
GAU1770C
| NR. | PRÜFPUNKT | KONTROLLE ODER WARTUNGS-ARBEIT | KILOMETERSTAND | JAHRES-KONTROL-LE | |||||
| 1000 km(600 mi) | 10000 km(6000 mi) | 20000 km(12000 mi) | 30000 km(18000 mi) | 40000 km(24000 mi) | |||||
| 1 | Luftfiltereinsatz | • Ersetzen. | √ | √ | |||||
| 2 | Luftfiltereinsatz des Keilriemengehäuses | • Reinigen. √ √ | √ | √ | |||||
| 3 | * | Vorderradbremse | • Das Fahrzeug auf ordnungsge-mäßen Betrieb, Flüssigkeitsstand und auf Lecks überprüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
| • Scheibenbremsbeläge ersetzen. | Bei Abnutzung bis zum Grenzwert | ||||||||
| 4 | * | Hinterradbremse | • Das Fahrzeug auf ordnungsge-mäßen Betrieb, Flüssigkeitsstand und auf Lecks überprüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
| • Scheibenbremsbeläge ersetzen. | Bei Abnutzung bis zum Grenzwert | ||||||||
| 5 | * | Bremsschläuche | • Auf Risse oder Beschädigung kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| • Ersetzen. Alle 4 Jahre | |||||||||
| 6 | * | Räder | • Rundlauf prüfen und auf Beschä-digung kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | ||
| 7 | * | Reifen | • Profiltiefe prüfen und auf Beschä-digung kontrollieren.• Ersetzen, falls nötig.• Luftdruck kontrollieren.• Korrigieren, falls nötig. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| 8 | * | Radlager | • Das Lager auf Lockerung oder Beschädigung kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | ||
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
| NR. | PRÜFPUNKT | KONTROLLE ODER WARTUNGS-ARBEIT | KILOMETERSTAND | JAHRES-KONTROL-LE | |||||
| 1000 km(600 mi) | 10000 km(6000 mi) | 20000 km(12000 mi) | 30000 km(18000 mi) | 40000 km(24000 mi) | |||||
| 9 | * | Lenkungslager | Das Spiel des Lagers kontrollie-ren und die Lenkung auf Schwer-gängigkeit prüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| Mit Lithiumseifenfett schmieren. Alle 20000 km (12000 mi) | |||||||||
| 10 | * | Fahrgestellhalterun-gen | Sicherstellen, dass alle Mutternund Schrauben richtig festgezo-gen sind. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| 11 | Handbremshebe-lumlenkwelle (Vor-derradbremse) | Mit Silikonfett schmieren. √ | √ | √ | √ | √ | |||
| 12 | Handbremshebe-lumlenkwelle (Hin-terradbremse) | Mit Silikonfett schmieren. √ | √ | √ | √ | √ | |||
| 13 | Seitenständer,Hauptständer | Funktion prüfen.Schmieren. | √ | √ | √ | √ | √ | ||
| 14 | * | Seitenständerschal-ter | Funktion prüfen. √ √ | √ | √ | √ | √ | ||
| 15 | * | Teleskopgabel | Funktion prüfen und auf Ölleckskontrollieren. | √ | √ | √ | √ | ||
| 16 | * | Federbeine | Funktion prüfen und die Stoß-dämpfer auf Öllecks kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | ||
| 17 | Motoröl | Wechseln. (Siehe Seite 3-2.) √ | Wenn die Ölwechsel-Intervallanzeige aufleuchtet [alle 3000 km(1800 mi)] | ||||||
| Den Ölstand kontrollieren und das Fahrzeug auf Öllecks prüfen. | Alle 3000 km (1800 mi) √ | ||||||||
| 18 | * | Ölsieb | Reinigen. | √ | |||||
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
| NR. | PRÜFPUNKT | KONTROLLE ODER WARTUNGS-ARBEIT | KILOMETERSTAND | JAHRES-KONTROL-LE | |||||
| 1000 km (600 mi) | 10000 km (6000 mi) | 20000 km (12000 mi) | 30000 km (18000 mi) | 40000 km (24000 mi) | |||||
| 19 | * | Kühlsystem | Den Kühflüssigkeitsstand kontrollieren und das Fahrzeug auf Kühlflüssigkeitslecks prüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| Wechseln. Alle 3 Jahre | |||||||||
| 20 | Ach | hsgetriebeöl | Fahrzeug auf Öllecks kontrollieren. | √ | √ | √ | |||
| Wechseln. √ | √ | √ | |||||||
| 21 | * | Keilriemen | Ersetzen. | Alle 20000 km (12000 mi) | |||||
| 22 | * | Vorderrad- und Hinterrad-Bremslichtschalter | Funktion prüfen. √ √ | √ | √ | √ | √ | ||
| 23 | Sich bewegende Teile und Seilzüge | Schmieren. √ √ | √ | √ | √ | ||||
| 24 | * | Gasdrehgriffgehäuse und Seilzug | Funktion und Spiel prüfen.Ggf. Gaszugspiel einstellen.Gasdrehgriffgehäuse und Seilzug schmieren. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| 25 | * | Lichter, Signale und Schalter | Funktion prüfen.Scheinwerferlichtkegel einstellen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
GAU18670
HINWEIS
-
Der Luftfiltereinsatz muss bei übermäßig feuchtem oder staubigem Einsatz häufiger gereinigt bzw. erneuert werden.
●Wartung der hydraulische Bremsanlage -
Regelmäßig den Bremsflüssigkeitsstand prüfen, ggf. korrigieren.
- Alle zwei Jahre die inneren Bauteile des Hauptbremszylinders und Bremssattels erneuern und die Bremsflüssigkeit wechseln.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
- Bremsschläuche bei Beschädigung oder Rissbildung, spätestens jedoch alle vier Jahre erneuern.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU18712 Verkleidungsteile und Abdeckungen abnehmen und montieren
Die abgebildeten Abdeckungen und Verkleidungsteile müssen für manche in diesem Kapitel beschriebenen Wartungs- und Reparaturarbeiten abgenommen werden. Für die Demontage und Montage der einzelnen Abdeckungen und Verkleidungsteile sollte jeweils auf die nachfolgenden Abschnitte zurückgegriffen werden.

- Verkleidungsteil A

Verkleidungsteil abnehmen
- Das Verkleidungsteil losschrauben.

- Verkleidungsteil A
-
Schraube
-
Den Scheinwerfer-Steckverbinder und die Blinker-Steckverbinder abziehen.

- Blinkerkabel-Steckverbinder
- Scheinwerfer-Steckverbinder
- Das Verkleidungsteil abziehen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
Verkleidungsteil montieren
- Den Scheinwerfer-Steckverbinder und die Blinker-Steckverbinder anschließen.
- Das Verkleidungsteil in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.
GAU19481
Abdeckung A
Abdeckung abnehmen
- Die Sitzbank öffnen. (Siehe Seite 3-10.)
- Die Abdeckung losschrauben und dann, wie in der Abbildung gezeigt, abziehen.

- Schraube
- Abdeckung A
Abdeckung montieren
Die Abdeckung in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.
GAU19210
Abdeckung B
Abdeckung abnehmen
Die Abdeckung losschrauben und dann abziehen.

Die Abdeckung in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.
GAU19622
Zündkerze prüfen
Die Zündkerze ist ein wichtiger Bestandteil des Motors und sollte regelmäßig kontrolliert werden, vorzugsweise durch eine Yamaha-Fachwerkstatt. Da Verbrennungswärme und Ablagerungen die Funktions-tüchtigkeit der Kerze im Laufe der Zeit vermindern, muss die Zündkerze in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle herausgenommen und geprüft werden. Der Zustand der Zündkerze erlaubt Rückschlüsse auf den Zustand des Motors.
Der die Mittelelektrode umgebende Porzellanisolator ist bei richtig eingestelltem Motor und normaler Fahrweise rehbraun. Weist die Zündkerze eine stark abweichende Färbung auf, könnte es sein, dass der Motor nicht richtig läuft. Versuchen Sie nicht, derartige Probleme selbst zu diagnostizieren. Lassen Sie stattdessen das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen.
Bei fortgeschrittenem Abbrand der Elektrode oder übermäßigen Kohlestoffablagerungen die Zündkerze durch eine neue ersetzen.
Empfohlene Zündkerze: NGK/DPR8EA-9
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
Vor dem Einschrauben einer Zündkerze stets den Zündkerzen-Elektrodenabstand mit einer Fühlerlehre messen und ggf. korrigieren.

- Zündkerzen-Elektrodenabstand
Zündkerzen-Elektrodenabstand:
Die Sitzfläche der Kerzendichtung reinigen; Schmutz und Fremdkörper vom Gewinde abwischen.
Anzugsmoment:
Zündkerze:
17.5 Nm (1.75 m·kgf, 12.7 ft·lbf)
HINWEIS
Steht beim Einbau einer Zündkerze kein Drehmomentschlüssel zur Verfügung, lässt sich das vorgeschriebene Anzugsmoment
annähernd erreichen, wenn die Zündkerze handfest eingedreht und anschließend noch um 1/4–1/2 Drehung weiter festgezogen wird. Das Anzugsmoment sollte jedoch möglichst bald mit einem Drehmoment-schlüssel nach Vorschrift korrigiert werden.
GAUM1551
Motoröl
Der Motorölstand sollte vor jeder Fahrt geprüft werden. Außerdem muss das Öl in den empfohlenen Abständen, gemäß der Wartungs- und Schmiertabelle, gewechselt werden und wenn die Wartungskontrollleuchte aufleuchtet.
Ölstand prüfen
- Den Roller auf den Hauptständer stellen. Selbst geringfügige Neigung zur Seite kann bereits zu einem falschen Messergebnis führen.
- Den Motor anlassen, einige Minuten lang warmlaufen lassen und dann ausschalten.
- Einige Minuten warten, damit sich das Öl setzen kann. Dann den Einfüllschraubverschluss herausdrehen, den Messstab abwischen, in die Einfüllöffnung zurückstecken (ohne ihn hineinzuschrauben) und dann wieder herausziehen, um den Ölstand zu überprüfen.
HINWEIS
Der Ölstand sollte sich zwischen der Minimal- und Maximalstand-Markierung befinden.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG

- Motoröl-Einfüllschraubverschluss
- Maximalstand-Markierung
- Minimalstand-Markierung
- Falls der Ölstand unter der Minimalstand-Markierung liegt, Öl der empfohlenen Sorte bis zum vorgeschriebenen Stand nachfüllen.
- Den Messstab in die Einfüllöffnung stecken und dann den Einfüllschraubverschluss fest zudrehen.
Motoröl wechseln
- Den Motor anlassen, einige Minuten lang warmlaufen lassen und dann ausschalten.
-
Ein Ölauffanggefäß unter den Motor stellen, um das Altöl aufzufangen.
-
Den Einfüllschraubverschluss und die Motoröl-Ablassschraube herausdrehen, um das Motoröl aus dem Kurbelgehäuse abzulassen.

- Motoröl-Ablassschraube
- Die Unterlegscheibe auf Beschädigung überprüfen und, falls beschädigt, erneuern.

- Motoröl-Ablassschraube
-
Unterlegscheibe
-
Die Motoröl-Ablassschraube samt Unterlegscheibe montieren und die Ablassschraube anschließend vorschriftsmäßig festziehen.
Anzugsmoment:
Motoröl-Ablassschraube: 20 Nm (2.0 m·kgf, 14 ft·lbf)
HINWEIS
Sicherstellen, dass die Unterlegscheibe korrekt sitzt.
- Die vorgeschriebene Menge des empfohlenen Öls nachfüllen und dann den Einfüllschraubverschluss fest zudrehen.
Empfohlene Ölsorte:
Siehe Seite 8-1.
Füllmenge für den Ölwechsel: 1.30 L (1.37 US qt, 1.14 Imp.qt)
GCA11670
ACHTUNG
- Verwenden Sie keine Öle mit Diesel-Spezifikation "CD" oder Öle von höherer Qualität als vorgeschrieben. Auch keine Öle der Klasse "ENERGY CONSERVING II" oder höher verwenden.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
●Darauf achten, dass keine Fremdkörper in das Kurbelgehäuse gelangen.
- Den Motor anlassen und einige Minuten lang im Leerlaufbetrieb auf Öllecks überprüfen. Tritt irgendwo Öl aus, den Motor sofort ausschalten und die Ursache feststellen.
- Ölwechsel-Intervallanzeige zurückstellen. (Siehe Seite 3-6.)
GAU20064
Achsgetriebeöl
Das Achsantriebsgehäuse sollte vor jeder Fahrt auf Öllecks geprüft werden. Treten Lecks auf, den Motorroller von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen und reparieren lassen. Außerdem muss in den vorgeschriebenen Abständen, gemäß Wartungs- und Schmiertabelle, das Achsgetriebeöl gewechselt werden.
- Den Motor starten, das Achsgetriebeöl einige Minuten während der Fahrt warm werden lassen und dann den Motor ausschalten.
- Den Roller auf den Hauptständer stellen.
- Ein Ölauffanggefäß unter das Achsantriebsgehäuse stellen, um das Altöl aufzufangen.
- Den Einfüllschraubverschluss des Achsantriebs entfernen, die Ablassschraube herausdrehen und das Öl aus dem Achsantriebsgehäuse ablassen.

-
Achsgetriebeöl-Einfüllschraubverschluss
-
Die Achsgetriebeöl-Ablassschraube montieren und dann vorschriftsmäßig anziehen.

- Achsgetriebeöl-Ablassschraube
Anzugsmoment:
Achsgetriebeöl-Ablassschraube: 22 Nm (2.2 m·kgf, 16 ft·lbf)
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
- Die vorgeschriebene Menge des empfohlenen Achsgetriebeöls nachfüllen und dann den Einfüllschraubverschluss fest zudrehen. WARNUNG! Darauf achten, dass keine Fremdstoffe ins Getriebegehäuse eindringen. Sicherstellen, dass kein Öl auf den Reifen oder das Rad gelangt.
[GWA11311]
Empfohlene Getriebeölsorte:
Siehe Seite 8-1.
Füllmenge:
0.25 L (0.26 US qt, 0.22 Imp.qt)
- Das Achsantriebsgehäuse auf Öllecks prüfen. Tritt irgendwo Öl aus, die Ursache feststellen.
GAU20070
Kühlflüssigkeit
Der Kühflüssigkeitsstand sollte vor Fahrtbeginn geprüft werden. Außerdem muss die Kühflüssigkeit in den empfohlenen Abständen, gemäß Wartungs- und Schmiertabelle, gewechselt werden.
GAUM2102
Kühlflüssigkeitsstand prüfen
- Das Fahrzeug auf einem ebenen Untergrund abstellen und in gerader Stellung halten.
HINWEIS
-
Da der Stand der Kühflüssigkeit sich mit der Motortemperatur verändert, sollte er bei kaltem Motor geprüft werden.
●Sicherstellen, dass das Fahrzeug bei der Kontrolle des Kühlmittelstands vollständig gerade steht. Selbst geringfügige Neigung zur Seite kann bereits zu einem falschen Messergebnis führen. -
Durch das Schauglas den Kühflüssigkeitsstand kontrollieren.
HINWEIS
Der Kühflüssigkeitsstand sollte sich zwischen der Minimal- und Maximalstand-Markierung befinden.

- Maximalstand-Markierung
-
Minimalstand-Markierung
-
Befindet sich der Kühlfüssigkeitsstand unterhalb der Minimalstand-Markierung, das Verkleidungsteil A abnehmen. (Siehe Seite 6-7.)
- Den Ausgleichsbehälterdeckel öffnen und Kühlfüssigkeit bis zur Maximalstand-Markierung auffüllen.
WARNUNG! Nur den Kühflüssigkeits-Ausgleichsbehälterdeckel öffnen. Niemals versuchen, den Kühler-Verschlussdeckel bei heißem Motor abzunehmen. [GWA15161]
ACHTUNG: Wenn keine Kühlflüs-
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
sigkeit zur Verfügung steht, kann stattdessen destilliertes Wasser oder weiches Leitungswasser benutzt werden. Kein hartes Wasser oder Salzwasser verwenden, da dies dem Motor schadet. Wenn Wasser anstelle von Kühflüssigkeit verwendet wurde, tauschen Sie es so schnell wie möglich durch Kühflüssigkeit aus, da sonst das Kühlsystem nicht gegen Frost und Korrosion geschützt ist. Wenn der Kühflüssigkeit Wasser hinzugefügt wurde, den Frostschutzmittelgehalt der Kühflüssigkeit so bald wie möglich von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen, da sonst die Wirksamkeit des Kühlmittels reduziert wird. [GCA10472]

- Kühlflüssigkeits-Ausgleichsbehälterdeckel
Fassungsvermögen des Ausgleichsbehälters: 0.20 L (0.21 US qt, 0.18 Imp.qt)
- Den Behälterdeckel schließen und dann das Verkleidungsteil montieren.
GAU33031
Kühlflüssigkeit wechseln
Die Kühflüssigkeit muss in den empfohlenen Abständen, gemäß Wartungs- und Schmiertabelle, gewechselt werden. Die Kühflüssigkeit von einer Yamaha-Fachwerkstatt wechseln lassen. WARNUNG! Niemals versuchen, den Kühler-Verschlussdeckel bei heißem Motor abzunehmen. [GWA10381]
GAUS1334
Filtereinsätze von Luftfilter und Riementriebgehäuse-Luftfilter
Der Luftfiltereinsatz sollte ersetzt und der Riementriebgehäuse-Filtereinsatz sollte gereinigt werden gemäß den empfohlenen Intervallen in der Wartungs- und Schmiertabelle. Bei übermäßig staubigem oder feuchtem Einsatz sind die Filter häufiger zu warten.
Luftfiltereinsatz ersetzen
- Den Roller auf den Hauptständer stellen.
- Den Luftfilter-Gehäusedeckel abschrauben.

- Luftfiltergehäuseabdeckung
- Schraube
- Luftfiltereinsatz
- Den Luftfiltereinsatz herausziehen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
- Einen neuen Luftfiltereinsatz in das Luftfiltergehäuse einsetzen.
- Den Luftfilter-Gehäusedeckel fest- schrauben.
Den Filtereinsatz des Riementriebgehäuse-Luftfilters reinigen
- Den Deckel des Riementriebgehäuse-Luftfilters abschrauben.

- Riementrieb-Gehäusefilterdeckel
- Schraube
- Den Luftfiltereinsatz herausnehmen und dann mit Druckluft, wie in der Abbildung dargestellt, ausblasen.

- Riementrieb-Gehäusefilterdeckel
-
Luftfiltereinsatz des Keilriemengehäuses
-
Den Luftfiltereinsatz auf Beschädigung überprüfen und, falls beschädigt, erneuern.
- Den Filtereinsatz mit der farbigen Seite nach außen in das Luftfiltergehäuse einsetzen. ACHTUNG: Sicherstellen, dass jeder Filtereinsatz korrekt in seinem Gehäuse eingesetzt ist. Der Motor sollte niemals ohne eingebaute Luftfiltereinsätze betrieben werden, da sonst der (die) Kolben und/oder Zylinder stärkerem Verschleiß unterliegen. [GCA10531]
- Den Riementriebgehäuse-Filterdeckel festschrauben.
GAU21382
Gaszugspiel kontrollieren

2611M005
- Spiel des Gaszugs
Das Gaszugspiel sollte am Gasdrehgriff 3.0–5.0 mm (0.12–0.20 in) betragen. Das Gaszugspiel am Drehgriff regelmäßig prüfen und ggf. von einer Yamaha-Fachwerkstatt einstellen lassen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU21401
GAUM2041
Ventilspiel
Mit zunehmender Betriebszeit verändert sich das Ventilspiel, wodurch die Zylinderfüllung nicht mehr den optimalen Wert erreicht und/oder Motorgeräusche entstehen können. Um dem vorzubeugen, muss das Ventilspiel in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft und ggf. eingestellt werden.
Reifen
Zur Erzielung optimaler Fahrleistungen, einer langen Lebensdauer und maximaler Fahrsicherheit Ihres Fahrzeugs beachten Sie bitte die folgenden Punkte zum Thema Reifen.
Reifenluftdruck

Den Reifenluftdruck vor jeder Fahrt prüfen und ggf. korrigieren.
GWA10501
WARNING
Bei Fahren des Fahrzeugs mit falschem Reifendruck besteht Verletzungs- oder Lebensgefahr durch einen Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug.
- Den Reifenluftdruck stets bei kalten Reifen (d. h. Reifentemperatur entspricht Umgebungstemperatur) prüfen und korrigieren.
●Der Reifendruck muss entsprechend der Fahrgeschwindigkeit und hinsichtlich des Gesamtgewichts von Fahrer, Beifahrer, Gepäck und Zubehör, das für dieses Modell genehmigt wurde, angepasst werden.
Reifenluftdruck (gemessen bei kalten Reifen):
0–90 kg (0–198 lb):
Vom:
170 kPa (1.70 kgf/cm², 25 psi)
Hinten:
190 kPa (1.90 kgf/cm², 28 psi)
* Gesamtgewicht von Fahrer, Beifahrer, Gepäck und Zubehör
GWA10511
WARNING
Niemals das Fahrzeug überladen. Das Fahren mit einem überladenen Fahrzeug kann Unfälle verursachen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
Reifenkontrolle

ZAUM3054
1. Profiltiefe
2. Reifenflanke
Vor jeder Fahrt die Reifen prüfen. Bei unzureichender Profiltiefe, Nägeln oder Glassplittern in der Lauffläche, rissigen Flanken usw. den Reifen umgehend von einer Yamaha-Fachwerkstatt wechseln lassen.
Mindestprofiltiefe (vorn und hinten): 1.6 mm (0.06 in)
HINWEIS
Die Gesetzgebung zur Mindestprofiltiefe kann von Land zu Land abweichen. Richten Sie sich deshalb nach den entsprechenden Vorschriften.
Reifenausführung
Die Räder dieses Modells sind mit Schlauchlos-Reifen bestückt. Ausschließlich die nachfolgenden Reifen sind nach zahlreichen Tests von der Yamaha Motor Co., Ltd. freigegeben worden.
Vorderreifen:
Größe: 120/70-16 M/C 57P
Hersteller/Modell: PIRELLI/SPORT DEMON FRONT
Hinterreifen:
Größe: 140/70-15 69P Hersteller/Modell: PIRELLI/SPORT DEMON
GWA10470
! WARNING
- Abgenutzte Reifen unverzüglich von einer Yamaha-Fachwerkstatt austauschen lassen. Abgesehen davon, dass Sie gegen die Straßenverkehrsordnung verstoßen, beeinträchtigen übermäßig abgefahrene Reifen die Fahrstabilität und können zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug führen.
●Den Austausch von Bauteilen an Rädern und Bremsanlage sowie Reifenwechsel grundsätzlich von einer Yamaha-Fachwerkstatt vornehmen lassen, die über das notwendige Werkzeug und fachliche Erfahrung verfügt.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU21960
GAU33453
GWA14211
Gussräder
Optimale Lenkstabilität, Lebensdauer und Fahrsicherheit Ihres Fahrzeugs sind nur durch Beachtung der folgenden Punkte gewährleistet.
- Räder und Reifen vor jeder Fahrt auf Risse, Schnitte u. ä. untersuchen, die Felgen auf Verzug und andere Beschädigungen prüfen. Bei Mängeln an Reifen oder Rädern das Rad von einer Yamaha-Fachwerkstatt ersetzen lassen. Selbst kleinste Reparaturen an Rädern und Reifen nur von einer Fachwerkstatt ausführen lassen. Verformte oder eingerissene Felgen müssen ausgetauscht werden.
●Nach dem Austausch von Felgen und/oder Reifen muss das Rad ausgewuchtet werden. Eine Reifenunwucht beeinträchtigt die Fahrstabilität, vermindert den Fahrkomfort und verkürzt die Lebensdauer des Reifens. - Nach dem Reifenwechsel zunächst mit mäßiger Geschwindigkeit fahren, denn bevor der Reifen seine optimalen Eigenschaften entwickeln kann, muss seine Lauffläche vorsichtig eingefahren werden.
Spiel des Handbremshebels (Vorderrad- und Hinterradbremse)
Vorn

An den Enden des Bremshebels sollte kein Spiel vorhanden sein. Wenn Spiel vorhanden ist, einen Yamaha-Fachhändler die Bremsanlage überprüfen lassen.
WARNING
Ein weiches oder schwammiges Gefühl beim Betätigen des Bremshebels kann bedeuten, dass sich Luft im hydraulischen System befindet. Befindet sich Luft im Hydrauliksystem, lassen Sie das System von einer Yamaha-Fachwerkstatt entlüften, bevor Sie mit dem Fahrzeug fahren. Luft in der Bremsanlage verringert die Bremskraft und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU22392
Scheibenbremsbeläge des Vorder- und Hinterrads prüfen
Der Verschleiß der Scheibenbremsbeläge vorn und hinten muss in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmier-tabelle geprüft werden.
GAU22420
Scheibenbremsbeläge vorn

- Verschleißanzeigerille des Bremsbelags
Die Scheibenbremsbeläge vorn weisen Verschleißanzeiger (Nuten) auf, die ein Prüfen der Bremsbeläge ohne Ausbau erlauben. Zur Prüfung des Bremsbelagverschleißes die Nuten prüfen. Wenn eine Nut fast verschwunden ist, die Scheibenbremsbeläge als ganzen Satz von einer Yamaha-Fachwerkstatt austauschen lassen.
GAU22500
Scheibenbremsbeläge hinten

7.1.1.2014
1. Bremsbelagstärke
Jeden der hinteren Scheibenbremsbeläge auf Beschädigungen untersuchen und die Dicke des Bremsbelags messen. Misst die Stärke eines Bremsbelags weniger als 0.8 mm (0.03 in), oder ist ein Bremsbelag beschädigt, die Bremsbeläge im Satz von einer Yamaha-Fachwerkstatt austauschen lassen.
GAU225B0
Bremsflüssigkeitsstand prüfen
Vorderradbremse

- Minimalstand-Markierung
Hinterradbremse

- Minimalstand-Markierung
Bei Bremsflüssigkeitsmangel kann Luft in die Bremsanlage eindringen und dessen Funktion beeinträchtigen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
Vor Fahrtantritt kontrollieren, dass Bremsflüssigkeit bis über die Minimalstand-Markierung reicht, und, falls erforderlich, Bremsflüssigkeit nachfüllen. Ein niedriger Bremsflüssigkeitsstand könnte darauf hinweisen, dass die Bremsbeläge abgenutzt sind und/oder ein Leck im Bremssystem vorhanden ist. Ist der Bremsflüssigkeitsstand niedrig, sicherstellen dass die Bremsbeläge auf Verschleiß und das Bremssystem auf Lecks überprüft wird.
Folgende Vorsichtsmaßregeln beachten:
- Beim Ablesen des Flüssigkeitsstands muss der Vorratsbehälter für Bremsflüssigkeit waagerecht stehen.
- Nur die empfohlene Bremsflüssigkeit verwenden. Andere Bremsflüssigkeiten können die Dichtungen angreifen, Lecks verursachen und dadurch die Bremsfunktion beeinträchtigen.
Empfohlene Bremsflüssigkeit: DOT 4
- Ausschließlich Bremsflüssigkeit gleicher Marke und gleichen Typs nachfüllen. Das Mischen verschiedener Bremsflüssigkeiten kann chemische Reaktionen hervorrufen, die die Bremsfunktion beeinträchtigen.
- Darauf achten, dass beim Nachfüllen kein Wasser in den Vorratsbehälter gelangt. Wasser setzt den Siedepunkt der Bremsflüssigkeit erheblich herab und kann Dampfblasenbildung verursachen.
- Bremsflüssigkeit greift Lack und Kunststoffteile an. Deshalb vorsichtig handhaben und verschüttete Flüssigkeit sofort abwischen.
- Ein allmähliches Absinken des Bremsflüssigkeitsstandes ist mit zunehmendem Verschleiß der Bremsbeläge normal. Jedoch bei plötzlichem Absinken die Bremsanlage von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
GAU22721
Bremsflüssigkeit wechseln
Die Bremsflüssigkeit sollte in den empfohlenen Abständen gemäß dem HINWEIS nach der Wartungs- und Schmiertabelle von einer Yamaha-Fachwerkstatt gewechselt werden. Zusätzlich sollten die Öldichtungen des Hauptbremszylinders und der Brems-sättel, sowie der Bremsschläuche in den unten aufgeführten Abständen gewechselt werden, oder wenn sie beschädigt oder undicht sind.
- Öldichtungen: Alle zwei Jahre erneuern.
●Bremsschlauch: Alle vier Jahre erneuern.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU23101
Bowdenzüge prüfen und schmieren
Die Funktion aller Bowdenzüge und deren Zustand sollte vor jeder Fahrt kontrolliert werden und die Züge und deren Enden ggf. geschmiert werden. Ist ein Bowdenzug beschädigt oder funktioniert er nicht reibungslos, muss er von einer Yamaha-Fachwerkstatt kontrolliert oder ersetzt werden. WARNUNG! Beschädigungen der Seilzugummantelung können die Seilzugbewegung behindern und zu innerer Korrosion führen. Einen beschädigten Seilzug aus Sicherheitsgründen unverzüglich erneuern. [GWA10721]
Empfohlenes Schmiermittel: Motoröl
GAU23111
Gasdrehgriff und Gaszug kon- trollieren und schmieren
Vor jeder Fahrt sollte die Funktion des Gas-drehgriffs kontrolliert werden. Zusätzlich sollte der Gaszug gemäß den in der Wartungs- und Schmiertabelle vorgeschriebenen Abständen geschmiert werden.
GAU23172
Bremshebel vorn und hinten schmieren

Die Hebeldrehpunkte der Vorderrad- und Hinterrad-Bremshebel sollten in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geschmiert werden.
Empfohlenes Schmiermittel: Silikonfett
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU23213
Haupt- und Seitenständer prüfen und schmieren

- Seitenständer

- Hauptständer
Die Funktion des Haupt- und Seitenständers sollte vor jeder Fahrt geprüft werden und die Drehpunkte und Metall-auf-Metall-Kontaktoberflächen sollten gegebenenfalls geschmiert werden.
GWA10741
! WARNING
Falls Haupt- oder Seitenständer klemmen, diese von einer Yamaha-Fachwerkstatt instand setzen lassen. Andernfalls könnte der Haupt- oder Seitenständer den Boden berühren und den Fahrer ablenken, was zu einem möglichen Kontrollverlust führen kann.
Empfohlenes Schmiermittel: Lithiumseifenfett
GAU23272
Teleskopgabel prüfen
Zustand und Funktion der Teleskopgabel müssen folgendermaßen in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geprüft werden.
Zustand prüfen
Die Standrohre auf Kratzer und andere Beschädigungen, die Gabeldichtringe auf Öllecks prüfen.
Funktionsprüfung
-
Das Fahrzeug auf einem ebenen Untergrund abstellen und in gerader Stellung halten. WARNUNG! Um Verletzungen zu vermeiden, das Fahrzeug sicher abstützen, damit es nicht umfallen kann. [GWA10751]
-
Bei kräftig gezogenem Handbremshebel die Gabel durch starken Druck auf den Lenker mehrmals einfedern und prüfen, ob sie leichtgängig ein- und ausfedert.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG

Falls die Teleskopgabel nicht gleichmäßig ein- und ausfedert oder irgendwelche Schäden festgestellt werden, das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen bzw. reparieren lassen.
GAU45511
Lenkung prüfen
Verschlissene oder lockere Lenkkopflager stellen eine erhebliche Gefährdung dar. Darum muss der Zustand der Lenkung folgendermaßen in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geprüft werden.
- Das Fahrzeug auf den Hauptständer stellen. WARNUNG! Um Verletzungen zu vermeiden, das Fahrzeug sicher abstützen, damit es nicht umfallen kann. [GWA10751]
- Die unteren Enden der Teleskopgabel greifen und versuchen, sie in Fahrtrichtung vor und zurück zu bewegen. Ist dabei Spiel spürbar, die Lenkung von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen und reparieren lassen.

Die Vorder- und Hinterradlager müssen in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geprüft werden. Falls ein Radlager zu viel Spiel aufweist oder das Rad nicht leichtgängig dreht, die Radlager von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
Batterie
GAU23395

Die Batterie befindet sich hinter der Abdeckung A. (Siehe Seite 6-7.)
Dieses Modell ist mit einer VRLA-Batterie (Valve Regulated Lead Acid) ausgestattet. Die Kontrolle des Säurestands und das Auffüllen von destilliertem Wasser entfallen deshalb. Der Batterie-Steckverbinder muss jedoch kontrolliert und ggf. sicher befestigt werden.
GWA10760
WARNING
- Die Batterie enthält giftige Schwefelsäure, die schwere Verätzungen hervorrufen kann. Daher beim Umgang mit Batterien stets einen geeigneten Augenschutz tragen. Augen, Haut und Kleidung unter keinen Umständen mit Batteriesäu
re in Berührung bringen. Im Falle, dass Batteriesäure mit Haut in Berührung kommt, führen Sie die folgenden ERSTE HILFE-Maßnahmen durch.
- Ä UßERLICH: Mit reichlich Wasser abspülen.
- INNERLICH: Große Mengen Wasser oder Milch trinken und sofort einen Arzt rufen.
- AUGEN: Mindestens 15 Minuten lang gründlich mit Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen.
●Die Batterie erzeugt explosives Wasserstoffgas (Knallgas). Daher Funken, offene Flammen, brennende Zigaretten und andere Feuerquellen von der Batterie fern halten. Beim Laden der Batterie in geschlossenen Räumen für ausreichende Belüftung sorgen.
●DIES UND BATTERIEN VON KIN-DERN FERN HALTEN.
Batterie aufladen
Bei Entladung die Batterie so bald wie möglich von einer Yamaha-Fachwerkstatt aufladen lassen. Beachten Sie, dass die Batterie
sich durch die Zuschaltung elektrischer Nebenverbraucher schneller entlädt, wenn das Fahrzeug mit solchen ausgestattet ist.
GCA16520
ACHTUNG
Zum Laden der VRLA-Batterie (Valve Regulated Lead Acid) ist ein spezielles Konstantspannungs-Ladegerät nötig. Bei Verwendung eines herkömmlichen Ladegeräts nimmt die Batterie Schaden. Wenn Ihnen kein Konstantspannungs-Batterieladegerät zur Verfügung steht, lassen Sie die Batterie in einer Yamaha-Fachwerkstatt aufladen.
Batterie lagern
- Wird das Modell über einen Monat lang nicht benutzt, die Batterie ausbauen, aufladen und an einem kühlen und trockenen Ort lagern. ACHTUNG: Beim Ausbau der Batterie darauf achten, dass der Schlüssel auf “☒” gedreht wurde, bevor der Steckverbinder getrennt wird. [GCA16322]
- Bei einer Stilllegung von mehr als zwei Monaten mindestens einmal im Monat den Ladezustand der Batterie überprüfen und ggf. aufladen.
- Vor der Montage die Batterie vollständig aufladen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GCA16530
GAU23526
ACHTUNG
Die Batterie immer in aufgeladenem Zustand halten. Die Lagerung einer entladenen Batterie kann die Batterie dauerhaft beschädigen.
Sicherungen wechseln

- Hauptsicherung
- Ersatzsicherung
Die Hauptsicherung und der Sicherungskasten, der die Sicherungen für die einzelnen Stromkreise enthält, befinden sich hinter der Abdeckung A. (Siehe Seite 6-7.) Eine durchgebrannte Sicherung folgendermaßen erneuern.
- Den Zündschlüssel auf "☒" drehen und den betroffenen Stromkreis ausschalten.
- Die durchgebrannte Sicherung herausnehmen, und dann eine neue Sicherung mit der vorgeschriebenen Amperezahl einsetzen. WARNUNG! Keine Sicherung mit einer höheren als der vorgeschriebenen Amperezahl verwenden, um Schäden an
elektrischen Komponenten und einen möglichen Brand zu vermeiden. [OWA15131]

- Sicherungskasten
- Kühlerlüftersicherung
- ECU-Sicherung
- Zusatzsicherung
- Signalanlagensicherung
- Scheinwerfersicherung
- Zündungssicherung
- Ersatzsicherung
- Ersatzsicherung
- Ersatzsicherung
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
Vorgeschriebene Sicherungen:
Hauptsicherung:
30.0 A
ECU-Sicherung:
5.0 A
Signalanlagensicherung:
15.0 A
Zündungssicherung:
10.0 A
Scheinwerfersicherung:
15.0 A
Zusatzsicherung:
5.0 A
Kühlerlüftersicherung:
5.0 A
- Den Zündschlüssel auf "○" drehen und den betroffenen Stromkreis einschalten, um zu prüfen, ob die von diesem Kreis versorgten Verbraucher funktionieren.
- Falls die neue Sicherung sofort wieder durchbrennt, die elektrische Anlage von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
GAUM2181
Scheinwerferlampe auswechseln
Die Scheinwerfer dieses Modells sind mit Halogenlampen ausgestattet. Eine durchgebrannte Scheinwerferlampe wie folgt auswechseln.
GCA10650
ACHTUNG
Darauf achten, folgende Teile nicht zu beschädigen:
●Scheinwerferlampe Schweiß- und Fettspuren auf dem Glas beeinträchtigen die Leuchtkraft und Lebensdauer der Lampe. Deshalb den Glaskolben der Scheinwerferlampe nicht mit den Fingern berühren. Verunreinigungen der Scheinwerferlampe mit einem mit Alkohol oder Verdünner angefeuchteten Tuch entfernen.
●Streuscheibe Keinerlei Aufkleber oder Folien an der Streuscheibe anbringen. Die vorgeschriebene Lampen-Bezeichnung (Leistung) unbedingt beachten.

- Den Glasteil der Lampe nicht berühren.
Fernlicht-Scheinwerferlampe auswechseln
- Das Verkleidungsteil A abnehmen. (Siehe Seite 6-7.)
- Die Lampenschutzkappe abnehmen.

- Abdeckung der Scheinwerferlampe
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
- Den Lampenhalter gegen den Uhrzeigersinn losdrehen und dann die defekte Lampe herausnehmen.

-
Halterung der Scheinwerferlampe
-
Die neue Scheinwerferlampe in den Lampenhalter einsetzen und im Uhrzeigersinn festdrehen.
- Die Lampenschutzkappe aufsetzen.
- Das Verkleidungsteil montieren.
- Den Scheinwerfer ggf. von einer Yamaha-Fachwerkstatt einstellen lassen.
Abblendlichtlampe auswechseln
- Das Verkleidungsteil A abnehmen. (Siehe Seite 6-7.)
- Die Lampenschutzkappe abnehmen.

-
Abdeckung der Scheinwerferlampe
-
Den Scheinwerfer-Steckverbinder abziehen.
- Den Lampenhalter aushängen und dann die durchgebrannte Lampe herausnehmen.

- Scheinwerferlampe
-
Scheinwerfer-Steckverbinder
-
Eine neue Scheinwerferlampe einsetzen und mit dem Lampenhalter sichern.
- Den Scheinwerferstecker anschließen.
- Die Lampenschutzkappe aufsetzen.
- Das Verkleidungsteil montieren.
- Den Scheinwerfer ggf. von einer Yamaha-Fachwerkstatt einstellen lassen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAUT1261
Blinkerlampe vorn auswechseln
GCA10670
ACHTUNG
Diese Arbeit sollte grundsätzlich von einer Yamaha-Fachwerkstatt durchgeführt werden.
- Den Roller auf den Hauptständer stellen.
- Das Verkleidungsteil A abnehmen. (Siehe Seite 6-7.)
- Die Fassung samt Lampe gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen.

-
Blinkerlampenfassung
-
Die durchgebrannte Lampe hineindrücken und gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen.
-
Die neue Lampe in die Fassung hineindrücken und dann im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen.
-
Die Fassung samt Lampe einsetzen und im Uhrzeigersinn festdrehen.
- Das Verkleidungsteil montieren.
GAUM2191
Ersetzen einer Rücklicht-/Brems- lichtlampe oder einer Lampe des hinteren Blinkers
- Das Fahrzeug auf den Hauptständer stellen.
- Die Abdeckung B abnehmen. (Siehe Seite 6-7.)
- Die Rücklicht-/Bremslichteinheit abschrauben.

- Schraube
- Die Fassung samt Lampe gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAUM2202
GAUM2212

- Fassung der Rücklicht-/Bremslichtlampe
-
Blinkerlampenfassung
-
Die durchgebrannte Lampe hineindrücken und gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen.
- Die neue Lampe in die Fassung hineindrücken und dann im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen.
- Die Fassung samt Lampe einsetzen und im Uhrzeigersinn festdrehen.
- Die Schrauben und die Rücklicht-/Bremslichteinheit montieren.
- Die Abdeckung montieren.
Kennzeichenleuchten-Lampe auswechseln
- Die Fassung (samt Lampe) herausziehen.

-
Lampenfassung der Kennzeichenbeleuchtung
-
Die durchgebrannte Lampe herausziehen.
- Eine neue Lampe in die Fassung einsetzen.
- Die Fassung (samt Lampe) einsetzen und hineindrücken.
Standlichtlampe auswechseln
Dieses Modell ist mit zwei Standlichtern ausgestattet. Eine durchgebrannte Standlichtlampe kann folgendermaßen ausgewechselt werden.
- Das Verkleidungsteil A abnehmen. (Siehe Seite 6-7.)
- Die Fassung (samt Lampe) herausziehen.

-
Stecker der Standlichtlampe
-
Die durchgebrannte Lampe herausziehen.
- Eine neue Lampe in die Fassung einsetzen.
- Die Fassung (samt Lampe) einsetzen und hineindrücken.
- Das Verkleidungsteil montieren.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
GAU25881
Fehlersuche
Obwohl alle Yamaha-Motorroller vor der Auslieferung einer strengen Inspektion unterzogen werden, kann es im Alltag zu Störungen kommen. Zum Beispiel können Defekte am Kraftstoff- oder Zündsystem oder mangelnde Kompression zu Anlassproblemen und Leistungseinbußen führen.
Die nachfolgenden Fehlersuchdiagramme beschreiben die Vorgänge, die es Ihnen ermöglichen, eine einfache und schnelle Kontrolle der einzelnen Funktionsbereiche vorzunehmen. Reparaturarbeiten an Ihrem Motorroller sollten jedoch unbedingt von einer Yamaha-Fachwerkstatt ausgeführt werden, denn nur diese bietet das Know-how, die Werkzeuge und die Erfahrung für eine optimale Wartung.
Ausschließlich Yamaha-Originalersatzteile verwenden. Ersatzteile anderer Hersteller mögen zwar so aussehen wie Yamaha-Teile, bieten aber nur selten die gleiche Qualität und Lebensdauer, was erhöhte Reparaturkosten zur Folge hat.
GWA15141
WARNING
Bei Überprüfung des Kraftstoffsystems nicht rauchen und sicherstellen, dass sich kein offenes Feuer oder Funkenquellen in der Nähe befinden, einschließ-
lich Zündflammen für Warmwasserbereiter oder Öfen. Benzin oder Benzindämpfe können sich leicht entzünden oder explodieren und dadurch schwere Augenverletzungen oder Beschädigungen verursachen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
Fehlersuchdiagramme
GAU42131
Startprobleme und mangelnde Motorleistung
1. Kraftstoff

flowchart
graph TD
A["Kraftstoffstand im Tank prüfen."] --> B["Es ist genügend Kraftstoff vorhanden."]
A --> C["Es ist kein Kraftstoff vorhanden."]
B --> D["Verdichtung prüfen."]
C --> E["Kraftstoff nachfüllen."]
E --> F["Der Motor startet nicht. Verdichtung prüfen."]
2. Verdichtung

flowchart
graph TD
A["E-Starter betätigen."] --> B["Verdichtung OK."]
A --> C["Keine Verdichtung."]
B --> D["Zündung prüfen."]
C --> E["Lassen sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen."]
3. Zündung

flowchart
graph TD
A["Zündkerzen herausnehmen und Elektroden prüfen."] --> B["Peucht"]
A --> C["Trocken"]
B --> D["Elektrodenabstand korrigieren, oder Zündkerzen ersetzen."]
C --> E["Lassen sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen."]
D --> F["E-Starter Betätigen."]
E --> G["Der Motor startet nicht. Batterie prüfen."]
4. Batterie

flowchart
graph LR
A["E-Starter betätigen."] --> B["Der Motor dreht sich zügig."]
A --> C["Der Motor dreht sich nur mühsam."]
B --> D["Der Batteriezustand ist gut."]
C --> E["Batterieanschlüsse prüfen. Batterie, falls nötig, laden."]
D --> F["Der Motor startet nicht. Lassen sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen."]
E --> F
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
Motorüberhitzung
GWA10400
WARNING
- Niemals den Kühlerdeckel abnehmen, wenn der Motor und der Kühler heiß sind. Siedend heiße Flüssigkeit und heißer Dampf können unter Druck austreten und ernsthafte Verletzungen verursachen. Immer abwarten, bis der Motor abgekühlt ist.
- Nachdem die Kühlerverschlussdeckel-Arretierschraube losgedreht wurde, einen dicken Lappen, wie z. B. ein Handtuch, über den Kühlerverschlussdeckel legen und dann den Deckel langsam gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen, damit der restliche Druck entweichen kann. Wenn kein Zischen mehr zu vernehmen ist, auf den Deckel drücken und gegen den Uhrzeigersinn abschrauben.

flowchart
graph TD
A["Motor abkühlen lassen."] --> B["Kühlflüssigkeitsstand im Vorratsbehälter und im Kühler prüfen."]
B --> C["Kühlflüssigkeitsstand zu niedrig. Kühlanlage auf Lecks absuchen."]
B --> D["Kühlflüssigkeitsstand ist OK."]
C --> E["Es gibt ein Leck."]
C --> F["Es gibt kein Leck."]
E --> G["Lassen Sie das Kühlsystem von einer Yamaha-Fachwerkstatt reparieren."]
F --> H["Kühlflüssigkeit nachfüllen. (Siehe HINWEIS.)"]
H --> I["Motor anlassen. Wenn der Motor wieder überhitzt, das Kühlsystem in einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen und reparieren lassen."]
HINWEIS
Falls die vorgeschriebene Kühlfüssigkeit nicht verfügbar ist, kann notfalls auch Leitungswasser verwendet werden. Dieses aber so bald wie möglich durch die vorschriftsmäßige Kühlfüssigkeit ersetzen.
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES MOTORROLLERS
GAU26094
Pflege
Während die offene Bauweise einerseits die attraktive Technologie sichtbar macht, hat sie andererseits den Nachteil, dass der Motorroller ungeschützt ist. Obwohl nur hochwertige Materialien verwendet werden, sind die Bauteile nicht korrosionssicher. Während bei Automobilen beispielsweise ein korrodierter Auspuff unbeachtet bleibt, fallen schon kleine Rostansätze an der Motorroller-Auspuffanlage unangenehm auf. Regelmäßige, richtige Pflege ist nicht nur eine Bedingung für Garantieansprüche, sondern Ihr Motorroller wird auch besser aussehen, länger leben und optimale Leistungen erbringen.
Vorbereitung für die Reinigung
- Die Schalldämpferöffnung abkühlen lassen und dann mit einer Plastiktüte abdecken.
- Sicherstellen, dass alle Kappen und Abdeckungen, sowie alle elektrischen Stecker und Anschlussbuchsen, einschließlich des Zündkerzensteckers fest sitzen.
- Auf stark verschmutzte Stellen, die z. B. durch verkrustetes Motoröl verunreinigt sind, einen Kaltreiniger mit dem Pinsel auftragen, aber niemals Kaltrei-
niger auf Dichtungen und Radachsen auftragen! Kaltreiniger und Schmutz mit Wasser abspülen.
Reinigung
GCA10783
ACHTUNG
- Stark säurehaltige Radreiniger, besonders an Speichenrädern, vermeiden. Werden solche Produkte für schwer zu entfernende Verschmutzungen verwendet, das Reinigungsmittel nicht länger als vorgeschrieben auf der betroffenen Stelle lassen. Die behandelten Teile unbedingt sehr gut mit Wasser spülen, sofort abtrocknen und anschließend mit einem Korrosionsschutz versehen.
- Unsachgemäße Reinigung kann Plastikteile (wie Verkleidungsteile, Abdeckungen, Windschutzscheiben, Streuscheiben, Instrumentenbeleuchtung usw.) und die Schalldämpfer beschädigen. Ausschließlich weiche, saubere Tücher oder Schwämme mit Wasser verwenden, um Plastikteile zu reinigen. Wenn sich die Plastikteile mit Wasser allein nicht gründlich genug reinigen lassen, kann ein ver-
dünntes, mildes Reinigungsmittel zusammen mit Wasser verwendet werden. Da Reinigungsmittel Plastikteile angreifen können, müssen alle Reste des Reinigungsmittels mit sehr viel Wasser abgespült werden.
- Niemals scharfe Chemikalien für Plastikteile verwenden. Niemals folgende Mittel bzw. einen mit diesen Mitteln angefeuchteten Lappen oder Schwamm benutzen: alkalische oder stark säurehaltige Reinigungsmittel, Lösungsmittel, Benzin, Rostschutz- oder -entfernungsmittel, Brems- oder Kühlfüssigkeit, Batteriesäure.
- Niemals Hochdruck-Waschanlagen oder Dampfstrahlreiniger verwenden, da diese das Einsickern von Wasser und damit eine Verschlechterung in den folgenden Bereichen verursachen: Dichtungen (von Rädern, Schwinglagern, Gabeln und Bremsen), elektrische Bestandteile (Stecker, Verbindungen, Instrumente, Schalter und Lichter), Ent- und Belüftungsschläuche.
- Für Motorroller, die mit einer Windschutzscheibe ausgestattet sind: Keine starken Reiniger oder harten
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES MOTORROLLERS
Schwämme verwenden, da sie Teile abstumpfen oder verkratzen werden. Einige Plastikreinigungsmittel könnten auf der Windschutzscheibe Kratzer hinterlassen. Das Produkt an einer nicht im Blickfeld liegenden Stelle der Windschutzscheibe testen, ob es Scheuerspuren hinterlässt. Ist die Windschutzscheibe verkratzt, nach dem Waschen ein Plastikpoliermittel verwenden.
Nach normalem Gebrauch
Schmutz am besten mit warmem Wasser, einem milden Reinigungsmittel und einem sauberen, weichen Schwamm lösen, danach gründlich mit sauberem Wasser spülen. Schwer zugängliche Stellen mit einer Zahnbürste oder Flaschenbürste reinigen. Hartnäckiger Schmutz und Insekten lassen sich leichter entfernen, wenn zuvor ein nasses Tuch einige Minuten lang auf die verschmutzten Stellen gelegt wird.
Nach Fahrten im Regen, auf Straßen, die mit Salz bestreut wurden oder in Küstennähe
Da Meeressalz und Streusalz in Verbindung mit Wasser extrem korrosiv wirken, führen Sie bitte nach jeder Fahrt in Regen, Küstennähe oder auf gestreuten Straßen folgende Schritte durch.
HINWEIS
Im Winter gestreutes Salz kann noch bis in den Frühling hinein auf Straßen vorhanden sein.
- Den Motorroller abkühlen lassen und dann mit kaltem Wasser und einem milden Reinigungsmittel abwaschen. ACHTUNG: Kein warmes Wasser verwenden, da es die Korrosionsaktivität des Salzes erhöht. [GCA10791]
- Um Korrosion zu verhindern, ein Korrosionsschutzspray auf alle Metalloberflächen sprühen, einschließlich verchromter und vernickelter Metalloberflächen.
Nach der Reinigung
-
Den Roller mit einem Leder oder einem saugfähigen Tuch trockenwischen.
-
Verwenden Sie zur Pflege von verchromten, Aluminium- und Edelstahl-Teilen, auch an der Auspuffanlage, eine Chrompolitur. (Sogar die temperaturbedingte Verfärbung von Edelstahl-Auspuffanlagen kann mit einer solchen Politur entfernt werden.)
- Alle Metalloberflächen müssen mit einem Korrosionsschutzspray vor Korrosion geschützt werden, auch wenn sie verchromt oder vernickelt sind.
- Verwenden Sie Sprühöl als Universalreiniger, um noch vorhandene Restverschmutzungen zu entfernen.
- Steinschläge und andere kleine Lack- schäden mit Farblack ausbessern bzw. mit Klarlack versiegeln.
- Wachsen Sie alle lackierten Oberflächen.
- Den Motorroller vollständig trocknen (lassen), bevor er untergestellt oder abgedeckt wird.
GWA10942
WARNING
Verunreinigungen auf den Bremsen oder Reifen kann zu Kontrollverlust führen.
- Sicherstellen, dass sich weder Öl noch Wachs auf den Bremsen oder Reifen befindet. Gegebenenfalls Bremsscheiben und -beläge mit
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES MOTORROLLERS
Aceton oder einem handelsüblichen Bremsenreiniger säubern; Reifen mit warmem Wasser und einem milden Reinigungsmittel abwaschen.
●Vor einer Fahrt mit dem Motorroller die Bremsleistung und das Verhalten in Kurven testen.
GCA10800
ACHTUNG
- Wachs und Öl stets sparsam auftragen und jeglichen Überschuss abwischen.
- Niemals Gummi- oder Kunststoffteile einölen bzw. wachsen, sondern mit geeigneten Pflegemitteln behandeln.
- Polituren nicht zu häufig einsetzen, denn diese enthalten Schleifmittel, die eine dünne Schicht des Lackes abtragen.
HINWEIS
●Produktempfehlungen erhalten Sie bei Ihrem Yamaha-Händler.
- Die Scheinwerfer-Streuscheiben können beim Waschen, in regnerischem Wetter oder bei feuchten Klimabedingungen beschlagen. Durch kurzzeiti-
ges Einschalten der Scheinwerfer kann die Feuchtigkeit von der Streuscheibe entfernt werden.
GAU36561
Abstellen
Kurzzeitiges Abstellen
Der Roller sollte stets kühl und trocken untergestellt und mit einer luftdurchlässigen Plane abgedeckt werden, um ihn vor Staub zu schützen.
GCA10820
ACHTUNG
●Stellen Sie einen nassen Motorroller niemals in eine unbelüftete Garage oder decken ihn mit einer Plane ab, denn dann bleibt das Wasser auf den Bauteilen stehen, und das kann Rostbildung zur Folge haben.
- Um Korrosion zu verhindern, feuchte Keller, Ställe (Anwesenheit von Ammoniak) und Bereiche, in denen starke Chemikalien gelagert werden, vermeiden.
Stilllegung
Möchten Sie Ihren Motorroller mehrere Monate stilllegen, sollten folgende Schutzvorkehrungen getroffen werden:
- Folgen Sie allen Anweisungen im Abschnitt "Pflege" in diesem Kapitel.
- Füllen Sie den Kraftstofftank und fügen Sie einen stabilisierenden Zusatz hinzu (falls erhältlich), um den Tank
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES MOTORROLLERS
vor Rostbefall zu schützen und eine chemische Veränderung des Kraftstoffs zu verhindern.
- Zum Schutz des Zylinders, der Kolbenringe, etc. vor Korrosion die folgenden Schritte ausführen:
a. Den Zündkerzenstecker abziehen und dann die Zündkerze heraus-schrauben.
b. Etwa einen Teelöffel Motoröl durch die Kerzenbohrung einfüllen.
c. Den Zündkerzenstecker auf die Zündkerzen aufstecken und dann die Zündkerze auf den Zylinderkopf legen, sodass die Elektroden Masseverbindung haben. (Damit wird im nächsten Schritt die Funkenbildung begrenzt.)
d. Den Motor einige Male mit dem Anlasser durchdrehen. (Dadurch wird die Zylinderwand mit Öl be- netzt.)
e. Den Zündkerzenstecker von der Zündkerze abziehen, die Zündkerze einschrauben und den Zündkerzenstecker wieder auf die Zündkerze aufsetzen. WARNUNG! Um Beschädigungen und Verletzungen durch Funken zu vermeiden, beim Durchdrehen des Mo-
tors sicherstellen, dass die Zündkerzenelektroden geerdet sind. [GWA10951]
-
Sämtliche Seilzüge sowie alle Hebel- und Ständer-Drehpunkte ölen.
-
Den Luftdruck der Reifen kontrollieren und ggf. korrigieren. Anschließend den Motorroller so aufbocken, dass beide Räder über dem Boden schweben. Anderenfalls jeden Monat die Räder etwas verdrehen, damit die Reifen nicht ständig an derselben Stelle aufliegen und dadurch beschädigt werden.
-
Den Schalldämpfer mit Plastiktüten so abdecken, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann.
-
Die Batterie ausbauen und vollständig aufladen. Die Batterie an einem kühlen, trockenen Ort lagern und einmal pro Monat aufladen. Die Batterie nicht an einem übermäßig kalten oder warmen Ort [unter 0 °C (30 °F) oder über 30 °C (90 °F)] lagern. Nähere Angaben zum Lagern der Batterie siehe Seite 6-23.
HINWEIS
Anfallende Reparaturen vor der Stilllegung ausführen.
Abmessungen:
Gesamtlänge:
2175 mm (85.6 in) (ohne hinteren
Gepäckträger)
2215 mm (87.2 in) (mit hinterem
Gepäckträger)
Gesamtbreite:
785 mm (30.9 in)
Gesamthöhe:
1475 mm (58.1 in)
Sitzhöhe:
790 mm (31.1 in)
Radstand:
1470 mm (57.9 in)
Bodenfreiheit:
165 mm (6.50 in)
Mindest-Wendekreis:
2400 mm (94.5 in)
Gewicht:
Mit Öl und Kraftstoff:
173.0 kg (381 lb)
Motor:
Bauart:
Flüssigkeitsgekühlter 4-Takt-Motor, SOHC
Zylinderanordnung:
Einzylinder, nach vorn geneigt
Hubraum:
249 cm³
Bohrung × Hub:
Verdichtungsverhältnis:
10.00:1
Startsystem:
Elektrostarter
Schmiersystem:
Nasssumpfschmierung
Motoröl:
Sorte (Viskosität):
SAE 10W-30 oder SAE 10W-40 oder SAE
15W-40 oder SAE 20W-40 oder SAE 20W-50

Empfohlene Motorölqualität:
API Service, Sorte SG oder höher/JASO
MA
Motoröl-Füllmenge:
Regelmäßiger Ölwechsel:
1.30 L (1.37 US qt, 1.14 Imp.qt)
Achsgetriebeöl:
Sorte:
SAE 10W-30 Sorte SE-Motoröl
Füllmenge:
0.25 L (0.26 US qt, 0.22 Imp.qt)
Kühlsystem:
Fassungsvermögen des Kühlflüssigkeits-
Ausgleichsbehälters (bis zur Maximalstand-
Markierung):
0.20 L (0.21 US qt, 0.18 Imp.qt)
Fassungsvermögen des Kühlers
(einschließlich aller Kanäle):
1.02 L (1.08 US qt, 0.90 Imp.qt)
Luftfilter:
Luftfiltereinsatz:
Ölbeschichteter Papiereinsatz
Kraftstoff:
Empfohlener Kraftstoff:
Ausschließlich bleifreies Normalbenzin
Tankvolumen (Gesamtinhalt):
10.5 L (2.77 US gal, 2.31 Imp.gal)
Davon Reserve:
2.7 L (0.72 US gal, 0.60 Imp.gal)
Kraftstoff-Einspritzung:
Drosselklappengehäuse:
Kennzeichnung:
1C04 00
Zündkerze(n):
Hersteller/Modell:
NGK/DPR8EA-9
Zündkerzen-Elektrodenabstand:
Fliehkraft-Automatik-Trockenkupplung
Kraftübertragung:
Primäruntersetzungsgetriebe:
schrägverzahnter Zahnradsatz
Primäruntersetzungsverhältnis:
40/15 (2.666)
Sekundäruntersetzungsgetriebe:
schrägverzahnter Zahnradsatz
Sekundäruntersetzungsverhältnis:
42/14 (3.000)
Getriebeart:
Keilriemen-Automatik
Getriebebetätigung:
Fliehkraft-Automatik
Fahrgestell:
Rahmenbauart:
Unterzug-Stahlrohrrahmen
Lenkkopfwinkel:
26.00 Grad
Nachlauf:
96.0 mm (3.78 in)
Vorderreifen:
Ausführung:
Schlauchlos-Reifen
Dimension:
120/70-16 M/C 57P
Hersteller/Typ:
PIRELLI/SPORT DEMON FRONT
Hinterreifen:
Ausführung:
Schlauchlos-Reifen
Dimension:
140/70-15 69P
Hersteller/Typ:
PIRELLI/SPORT DEMON
Zuladung:
Max. Gesamtzuladung:
185 kg (408 lb)
(Gesamtgewicht von Fahrer, Beifahrer,
Gepäck und Zubehör)
Reifenluftdruck (bei kaltem Reifen):
Zuladungsbedingung
0–90 kg (0–198 lb)
Vorn:
170 kPa (1.70 kgf/cm², 25 psi)
Hinten:
190 kPa (1.90 kgf/cm², 28 psi)
Zuladungsbedingung:
Einzelscheibenbremse
Betätigung:
Handbedienung (rechts)
Empfohlene Flüssigkeit:
DOT 4
Hinterradbremse:
Bauart:
Einzelscheibenbremse
Betätigung:
Handbedienung (links)
Empfohlene Flüssigkeit:
DOT 4
Vorderrad-Federung:
Bauart:
Teleskopgabel
Feder/Stoßdämpfer-Bauart:
Spiralfeder, hydraulisch gedämpft
Federweg:
100.0 mm (3.94 in)
Hinterrad-Federung:
Bauart:
selbsttragende Schwinge
Feder/Stoßdämpfer-Bauart:
Spiralfeder, hydraulisch gedämpft
Federweg:
105.0 mm (4.13 in)
Elektrische Anlage:
Zündsystem:
TCI (digital)
Lichtmaschine:
Drehstromgenerator mit Permanentmagnet
Batterie:
Typ:
GTX9-BS
Spannung, Kapazität:
12 V, 8.0 Ah
Scheinwerfer:
Lampenart:
Halogenlampe
Lampenspannung, Watt × Anzahl:
Abblendlicht:
12 V, 55.0 W × 1
Fernlicht:
12 V, 55.0 W × 1
Rücklicht/Bremslicht:
Kennzeichenbeleuchtung:
12 V, 5.0 W × 1
Instrumentenbeleuchtung:
LED
Fernlicht-Kontrollleuchte:
LED
Blinker-Kontrollleuchte:
LED x 2
Reserve-Warnleuchte:
LED
Motorstörungs-Warnleuchte:
LED
Sicherungen:
Hauptsicherung:
30.0 A
Scheinwerfersicherung:
15.0 A
Signalanlagensicherung:
15.0 A
Zündungssicherung:
10.0 A
Kühlerlüftersicherung:
5.0 A
ECU-Sicherung:
5.0 A
Zusatzsicherung:
5.0 A
KUNDENINFORMATION
GAU26352
Identifizierungsnummern
Bitte übertragen Sie die Schlüssel- und Fahrzeug-Identifizierungsnummern sowie die Modellcode-Plakette in die dafür vorgesehenen Felder, da diese für die Bestellung von Ersatzteilen und -schlüsseln bei Yamaha-Händlern sowie bei einer Diebstahlmeldung benötigt werden. SCHLÜSSEL- IDENTIFIZIERUNGSNUMMER:

FAHRZEUG- IDENTIFIZIERUNGSNUMMER:

Schlüssel-Identifizierungsnummer

ZALABID
1. Schlüssel-Identifizierungsnummer
Die Schlüssel-Identifizierungsnummer ist auf dem Schlüsselanhänger eingestanzt. Diese Nummer im entsprechenden Feld notieren, da sie bei der Bestellung eines Ersatzschlüssels angegeben werden muss.
GAU26410
Fahrzeug-Identifizierungsnummer

- Fahrzeug-Identifizierungsnummer
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer ist in den Rahmen eingeschlagen.
HINWEIS
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer dient zur Identifizierung ihres Fahrzeugs, und wird von der Zulassungsbehörde registriert.
KUNDENINFORMATION
Modellcode-Plakette
GAU26490

Die Modellcode-Plakette ist an der Sitzbank-Unterseite angebracht. (Siehe Seite 3-10.) Übertragen Sie Informationen auf dieser Plakette in die vorgesehenen Felder. Diese Informationen benötigen Sie zur Ersatzteil-Bestellung bei Ihrem Yamaha-Händler.
A
Abblendschalter.... 3-7
Ablagefächer 3-11
Abstellen.... 7-3
Achsgetriebeöl.... 6-11
Anfahren.... 5-2
Anzeige, Multifunktion 3-3
B
Batterie 6-23
Beschleunigen und Verlangsamen...... 5-2
Blinker-Kontrollleuchten.... 3-2
Blinkerlampe vorn, auswechseln ..... 6-27
Blinkerschalter 3-7
Bordwerkzeug.... 6-1
Bowdenzüge, prüfen und schmieren .... 6-20
Bremsen 5-3
Bremsflüssigkeitsstand, prüfen...... 6-18
Bremsflüssigkeit, wechseln 6-19
Bremshebel, schmieren.... 6-20
E
Einfahrvorschriften.... 5-4
F
Fahrzeug-Identifizierungsnummer...... 9-1
Federbeine, einstellen 3-13
Fehlersuchdiagramme.... 6-30
Fehlersuche.... 6-29
Fernlicht-Kontrollleuchte.... 3-2
G
Gasdrehgriff und Gaszug, kontrollieren und schmieren.... 6-20
Gaszugspiel, kontrollieren 6-14
Gepäckhaken 3-14
Gepäckträger (soweit anwendbar) ..... 3-14
Geschwindigkeitsmesser.... 3-2
H
Handbremshebel, Hinterradbremse .....3-7
Handbremshebel, Vorderradbremse.....3-7
Haupt- und Seitenständer, prüfen und schmieren 6-21
Hupenschalter 3-7
|
Identifizierungsnummern....9-1
K
Katalysatoren 3-10
Kennzeichenleuchten-Lampe, auswechseln 6-28
Kraftstoff....3-8
Kraftstoff, Tipps zum Sparen....5-3
Kühlflüssigkeit 6-12
Kühlflüssigkeitstemperatur-Anzeige .....3-3
L
Lage der Teile 2-1
Lenkerarmaturen....3-6
Lenkung, prüfen 6-22
Luftfilter und Luftfiltereinsätze des Riementriebgehäuses ....6-13
M
Modellcode-Plakette....9-2
Motor anlassen....5-1
Motoröl 6-9
Motorstörungs-Warnleuchte....3-2
P
Parken....5-4
Pflege....7-1
R
Räder 6-17
Radlager, prüfen 6-22
Reifen....6-15
Rücklicht-/Bremslichtlampe oder
Lampe des hinteren Blinkers, ersetzen.... 6-27
S
Scheibenbremsbeläge des Vorder- und Hinterrads, prüfen....6-18
Scheinwerferlampe, auswechseln ..... 6-25
Schlüssel-Identifizierungsnummer...... 9-1
Seitenständer 3-14
Sicherheitsinformationen 1-1
Sicherungen, wechseln.... 6-24
Sitzbank 3-10
Spiel des Handbremshebels (Vorderrad- und Hinterradbremse) ..... 6-17
Standlichtlampe, auswechseln 6-28
Starterschalter 3-7
T
Tankanzeige 3-3
Tankverschluss.... 3-8
Technische Daten.... 8-1
Teleskopgabel, prüfen 6-21
Tipps zur Fahrsicherheit 1-5
V
Ventilspiel 6-15
Verkleidungsteile und Abdeckungen, abnehmen und montieren.... 6-7
w
Warn- und Kontrollleuchten 3-2
Wartung, Abgas-Kontrollsystem ...... 6-2
Wartung und Schmierung, regelmäßig... 6-3
Windschutzscheibe.... 3-12
Z
Zündkerze, prüfen....6-8
Zünd-/Lenkschloss....3-1
INDEX
Zündunterbrechungs- u.
Anlasssperrschalter-System....3-15

YAMAHA
YAMAHA MOTOR CO., LTD.
PRINTED IN FRANCE
2009.07 (G)