Versity300 (2005) - Rollschuhe YAMAHA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Motorroller |
| Marke | Yamaha |
| Modell | Versity300 (2005) |
| Abmessungen (L x B x H) | ca. 2100 x 750 x 1200 mm |
| Radstand | ca. 1500 mm |
| Sitzhöhe | ca. 780 mm |
| Trockengewicht | ca. 170 kg |
| Zulässiges Gesamtgewicht | ca. 330 kg |
| Hubraum | 299 cm³ |
| Motorart | Einzylinder, 4-Takt, flüssigkeitsgekühlt |
| Kraftstoff | Benzin (bleifrei, mindestens ROZ 91) |
| Tankinhalt | ca. 12 Liter |
| Getriebe | Automatik (CVT) |
| Bremse vorne | Scheibenbremse (260 mm) |
| Bremse hinten | Scheibenbremse (220 mm) |
| Reifengröße vorne | 120/70-14 |
| Reifengröße hinten | 150/70-14 |
| Batterie | 12 V, 12 Ah |
| Zündung | Transistorzündung (TCI) |
| Starter | Elektrostarter |
| Beleuchtung | Halogen (H4 60/55 W) |
| Wartungsintervall Ölwechsel | alle 3000 km oder jährlich |
| Zündkerze | CR8E (NGK) oder gleichwertig |
| Luftfilter | Papiereinsatz, alle 6000 km reinigen |
Häufig gestellte Fragen - Versity300 (2005) YAMAHA
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BEDIENUNGSANLEITUNG Versity300 (2005) YAMAHA
Willkommen in der Motorradwelt von Yamaha!
Sie besitzen nun eine VP300, die mit jahrzehntelanger Erfahrung sowie neuester Yamaha-Technologie entwickelt und gebaut wurde. Dar-aus resultiert ein hohes Maß an Qualität und die sprichwörtliche Yamaha-Zuverlässigkeit.
Damit Sie alle Vorzüge dieser VP300 nutzen können, lesen Sie bitte diese Bedienungsanleitung sorgfältig durch. Denn diese Bedienungsanleitung informiert Sie nicht nur, wie Sie den Roller am besten bedienen, inspizieren und warten, sondern auch wie Sie sich und ggf. Ihren Beifahrer vor Unfällen schützen.
Wenn Sie die vielen Tips der Bedienungsanleitung nutzen, garantieren wir den bestmöglichen Werterhalt dieses Motorrollers. Sollten Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich an die nächste Yamaha-Fachwerkstatt Ihres Vertrauens.
Allzeit gute Fahrt wünscht Ihnen das Yamaha-Team! Und denken Sie stets daran, Sicherheit geht vor!
KENNZEICHNUNG WICHTIGER HINWEISE
GAU34110
Besonders wichtige Informationen sind in der Anleitung folgendermaßen gekennzeichnet:
| Das Ausrufezeichen bedeutet GEFAHR! SEIEN SIE WACHSAM ES GEHT UM IHRE SICHER-HEIT! | |
| Ein Mißachten dieser WARNUNG-Hinweise könnte Fahrer, Mechaniker und andere Personen in ernsthafte Verletzungs- oder Lebensgefahr bringen. | |
| ACHTUNG: | Das Zeichen ACHTUNG bedeutet, daß besondere Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssen, um eine Beschädigung des Motorrollers zu vermeiden. |
| HINWEIS: | Ein HINWEIS gibt Zusatzinformationen, um bestimmte Vorgänge oder Arbeiten zu vereinfachen. |
HINWEIS:
- Die Anleitung ist ein permanenter Bestandteil des Motorrollers und sollte daher beim eventuellen Weiterverkauf an den neuen Eigentümer übergeben werden.
- Yamaha ist beständig um Fortschritte in Design und Qualität der Produkte bemüht. Daher könnten zwischen Ihrem Motorroller und dieser Anleitung kleine Abweichungen auftreten, obwohl diese Anleitung die neuesten Produktinformationen enthält, die bis zur Veröffentlichung erhältlich waren. Richten Sie Fragen zu dieser Anleitung bitte an Ihre Yamaha-Fachwerkstatt.
GWA12410
WARNING
DIESE ANLEITUNG UNBEDINGT VOR DER INBETRIEBNAHME DES MOTORROLLERS AUFMERKSAM UND VOLLSTÄNDIG DURCHLESEN.
KENNZEICHNUNG WICHTIGER HINWEISE
GAUM1010
VP300
Bedienungsanleitung
©2004 MBK INDUSTRIE
- Ausgabe, August 2004
Alle Rechte vorbehalten
Nachdruck, Vervielfältigung und
Verbreitung, auch auszugsweise,
ist ohne schriftliche Genehmigung von
MBK INDUSTRIE
nicht gestattet.
Printed in France
INHALT
SICHERHEITSINFORMATIONEN ....1-1
Weitere Tips zur Fahrsicherheit .....1-4
FAHRZEUGBESCHREIBUNG .....2-1
Linke Seitenansicht 2-1
Rechte Seitenansicht....2-2
Bedienungselemente und Instrumente 2-3
ARMATUREN.
BEDIENUNGSELEMENTE UND
DEREN FUNKTION....3-1
Zünd-/Lenkschloß ....3-1
Kontrolleuchten 3-2
Geschwindigkeitsmesser ....3-2
Tankanzeige 3-2
Batteriespannung/ Kühlflüssigkeitstemperatur- Anzeige 3-3
Multifunktionsanzeige ....3-3
Diebstahlanlage (Sonderzubehör) 3-6
Lenkerarmaturen 3-7
Handbremshebel (Vorderradbremse) 3-8
Handbremshebel (Hinterradbremse) ....3-8
Tankverschluß 3-9
Kraftstoff 3-9
Katalysator 3-10
Sitzbank 3-11
Ablagefach 3-11
Ablagefach 3-12
Ablagefach 3-12
Gehäuse der Diebstahlsicherung ....3-13
Federbeine einstellen ....3-13
Gepäckhaken 3-14
Seitenständer 3-14
Zündunterbrechungs- u. Anlaßsperrschalter-System .....3-15
Nebenverbraucheranschluß- Buchse 3-17
ROUTINEKONTROLLE VOR
FAHRTBEGINN 4-1
Routinekontrolle vor Fahrtbeginn ... 4-2
WICHTIGE FAHR- UND
BEDIENUNGSHINWEISE.... 5-1
Motor anlassen ....5-1
Anfahren 5-2
Beschleunigen und Verlangsamen 5-2
Bremsen 5-2
Tips zum Kraftstoffsparen .....5-3
Einfahrvorschriften 5-3
Parken 5-4
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND
Wartungsintervalle und Schmierdienst 6-2
Verkleidungsteile und Abdeckungen abnehmen und montieren ..... 6-5
Zündkerze prüfen 6-9
Motoröl 6-10
Achsgetriebeöl 6-12
Kühlflüssigkeit 6-13
Luftfilter und Luftfiltereinsätze des Riementriebgehäuses ...... 6-14
Vergaser einstellen 6-16
Gaszugspiel kontrollieren 6-16
Ventilspiel 6-17
Reifen 6-17
Gußräder 6-19
Spiel des Handbremshebels (Vorderrad- und Hinterradbremse) prüfen 6-19
Scheibenbremsbeläge des Vorder- und Hinterrads prüfen 6-20
Bremsflüssigkeitsstand prüfen ..... 6-21
Bremsflüssigkeit wechseln ...... 6-22
Bowdenzüge prüfen und schmieren 6-22
Gasdrehgriff und Gaszug kontrollieren und schmieren ..... 6-22
Bremshebel vorn und hinten schmieren 6-23
Haupt- und Seitenständer prüfen und schmieren.... 6-23
Teleskopgabel prüfen 6-24
INHALT
Lenkung prüfen 6-24
Radlager prüfen 6-25
Batterie 6-25
Sicherungen wechseln 6-26
Scheinwerferlampe auswechseln 6-27
Blinkerlampe vorn auswechseln ...6-28
Ersetzen der Rücklicht-/Bremslichtlampe oder einer Lampe des hinteren Blinkers ....6-29
Kennzeichenleuchten-Lampe auswechseln 6-30
Fehlersuche 6-30
Fehlersuchdiagramme ......6-31
PFLEGE UND STILLEGUNG DES
MOTORROLLERS 7-1
Pflege 7-1
Abstellen 7-3
TECHNISCHE DATEN 8-1
KUNDENINFORMATION 9-1
Identifizierungsnummern .....9-1

SICHERHEITSINFORMATIONEN
GAU10260
MOTORROLLER SIND EINSPURIGE FAHRZEUGE. SICHERER EINSATZ UND BETRIEB HÄNGEN VON DEN RICHTI-GEN FAHRTECHNIKEN, SOWIE VON DER GESCHICKLICHKEIT DES FAHRERS AB. JEDER FAHRER SOLLTE DIE FOLGENDEN ERFORDERNISSE KENNEN, BEVOR ER DIESEN MOTORROLLER FÄHRT.
ER ODER SIE SOLLTE:
●GRÜNDLICHE ANLEITUNG VON KOMPETENTER STELLE ÜBER ALLE ASPEKTE DES FAHRENS MIT EINEM MOTORROLLER ERHALTEN.
●DIE WARNUNGEN UND WAR-TUNGSERFORDERNISSE ENT-SPRECHEND DEM BENUTZER-HANDBUCH BEACHTEN.
- QUALIFIZIERTE AUSBILDUNG IN SICHEREN UND RICHTIGEN FAHR-TECHNIKEN ERHALTEN.
●PROFESSIONELLE TECHNISCHE WARTUNG DURCHFÜHREN LASSEN, ENTSPRECHEND DEN HINWEISEN IN DER BEDIENUNGSANLEITUNG UND/ODER FALLS DIES WEGEN MECHANISCHER UMSTÄNDE ERFORDERLICH IST.
Sicheres Fahren
- Immer Überprüfungen vor der Fahrt durchführen. Sorgfältige Überprüfungen können dabei helfen einen Unfall zu vermeiden.
- Dieser Motorroller ist für den Transport von einem Fahrer und einem Beifahrer ausgelegt.
- Die vorwiegende Ursache für Auto/Motorroller-Unfälle ist ein Versagen von Autofahrern Motorroller im Verkehr zu erkennen und mit einzubeziehen. Viele Unfälle wurden von Autofahrern verursacht, die den Motorroller nicht gesehen haben. Sich selbst auffallend zu Erkennen zu geben scheint eine effektive Methode zu sein, diese Art von Unfällen zu reduzieren.
- Tragen Sie eine Jacke mit auffallen-den Farben.
- Wenn Sie sich einer Kreuzung nähern oder wenn Sie sie überqueren, besondere Vorsicht walten lassen, da Motorrollerunfälle an Kreuzungen am häufigsten auftreten.
- Fahren Sie so, daß andere Autofahrer Sie sehen können. Vermeiden Sie es im toten Winkel eines Autofahrers zu fahren.
Deshalb:
- In vielen Unfällen sind unerfahrene Fahrer involviert. Tatsächlich haben viele Fahrer, die an einem Unfall beteiligt waren, nicht einmal einen gültigen Motorradführerschein gehabt.
- Stellen Sie sicher, daß Sie qualifiziert sind einen Motorroller zu fahren, und daß Sie Ihren Motorroller nur an andere qualifizierte Fahrer ausleihen.
- Kennen Sie Ihre Fähigkeiten und Grenzen. Wenn Sie innerhalb Ihrer Grenzen fahren, kann dies dazu beitragen einen Unfall zu vermeiden.
- Wir empfehlen Ihnen, daß Sie das Fahren mit Ihrem Motorroller solange in Bereichen üben, in denen kein Verkehr ist, bis Sie mit dem Motorroller und allen seinen Kontrollvorrichtungen gründlich vertraut sind.
- Viele Unfälle wurden durch Fehler des Motorrollerfahrers verursacht. Ein typischer Fehler des Fahrers ist es in einer Biegung auf grund ZU HOHER GESCHWINDIGKEIT zu weit auszusche-

SICHERHEITSINFORMATIONEN
ren oder Kurven zu schneiden (unge- nügender Neigungswinkel im Verhältnis zur Geschwindigkeit).
- Halten Sie sich immer an die Geschwindigkeitsbegrenzungen und fahren Sie niemals schneller als durch Straßen - und Verkehrsbedingungen gerechtfertigt ist.
- Bevor Sie abbiegen oder die Fahrbahnen wechseln, immer blinken. Stellen Sie sicher, daß andere Verkehrsteilnehmer Sie sehen können.
●Die Haltung des Fahrers und Mitfahrers ist für eine gute Kontrolle wichtig.
- Der Fahrer sollte während der Fahrt beide Hände am Lenker und beide Füße auf dem Trittbrett halten, um Kontrolle über den Motorroller aufrecht erhalten zu können.
- Der Mitfahrer sollte sich immer mit beiden Händen am Fahrer, am Sitzgurt oder am Haltegriff, falls vorhanden, festhalten und beide Füße auf den Fußrasten halten.
- Niemals Mitfahrer mitnehmen, welche nicht bequem beide Füße auf den Fußrasten halten können.
- Niemals unter dem Einfluß von Alkohol oder anderen Drogen oder Medikamenten fahren.
- Dieser Motorroller ist ausschließlich auf Straßenbenutzung ausgelegt. Es ist nicht für Geländefahrten geeignet.
Schutzkleidung
Bei Motorrollerunfällen sind Kopfverletzungen die häufigste Ursache von Todesfällen. Die Benutzung eines Schutzhelms ist der absolut wichtigste Faktor, um Kopfverletzungen zu verhindern oder zu reduzieren.
- Tragen Sie immer einen sicherheitsgeprüften Helm.
- Tragen Sie ein Visier oder eine Schutzbrille. Kommt Wind in Ihre ungeschützten Augen könnte dies Ihre Sicht beeinträchtigen und so könnten Sie eine Gefahr verspätet erkennen.
●Eine Jacke, feste Schuhe, Hosen, Handschuhe usw. helfen dabei Abschürfungen oder Risswunden zu verhindern oder zu vermindern.
- Tragen Sie niemals lose sitzende Kleidung, da sie sich in den Lenkungshebeln oder Rädern verfangen könnte und Verletzung oder ein Unfall könnte die Folge sein.
- Den Motor oder die Auspuffanlage niemals während oder direkt nach dem Betrieb berühren. Sie werden sehr heiß und können Verbrennungen ver-
ursachen. Tragen Sie immer Schutzkleidung, die Ihre Beine, Knöchel und Füße abdeckt.
- Mitfahrer sollten diese Vorsichtsmaßnahmen ebenfalls beachten.
Modifikationen
Modifikationen, die an diesem Motorroller vorgenommen und nicht von Yamaha genehmigt worden sind, oder die Entfernung von Originalausstattung, können den Motorroller zur Benutzung unsicher machen und ernsthafte Körperverletzung nach sich ziehen. Modifikationen können auch Ihren Motorroller zur Benutzung illegal machen.
Beladung und Zubehör
Hinzufügen von Zubehör oder Gepäck, kann die Stabilität und die Verhaltenscharakteristik Ihres Motorrollers beeinflussen, falls die Gewichtsverteilung des Motorrollers verändert wird. Um die Möglichkeit eines Unfalls zu vermeiden, gehen Sie mit Gepäck oder Zubehör, das Sie Ihrem Motorroller hinzufügen, äußerst vorsichtig um. Mit besonderer Umsicht fahren, wenn Ihr Motorroller zusätzlich beladen oder Zubehör hinzugefügt ist. Im Folgenden einige allgemeine Richtlinien für das Beladen oder Hinzufügen von Zubehör an Ihren Motorroller:

SICHERHEITSINFORMATIONEN
Beladen
Das Gesamtgewicht von Fahrer, Mitfahrer, Zubehör und Gepäck darf die Höchstzuladungsgrenze von 202 kg (445 lb) nicht überschreiten. Innerhalb dieser Gewichtsbegrenzung ist Folgendes zu beachten:
- Das Gewicht von Gepäck und Zubehör sollte so niedrig und nahe wie möglich am Motorroller gehalten werden. Stellen Sie sicher, daß das Gewicht so gleichmäßig wie möglich auf beiden Seiten des Motorrollers verteilt wird, um Ungleichgewicht oder Instabilität auf ein Mindestmaß zu halten.
- Sich verlagernde Gewichte, können ein plötzliches Ungleichgewicht schaffen. Sicherstellen, daß Zubehör und Gepäck sicher am Motorroller befestigt ist, bevor Sie losfahren. Zubehör- und Gepäckhalterungen häufig kontrollieren.
- Niemals große oder schwere Gegenstände am Lenker, an der Teleskopgabel oder an der Vorderradabdeckung befestigen. Solche Gegenstände können instabilen Umgang oder langsame Lenkerreaktion bewirken.
Zubehör
Original Yamaha-Zubehörteile wurden speziell zur Verwendung an diesem Motorroller entwickelt. Da Yamaha nicht alles andere
Zubehör, das erhältlich sein könnte, testen kann, sind Sie selbst verantwortlich für die richtige Auswahl, die Installation und Verwendung von Zubehör, das nicht von Yamaha hergestellt worden ist. Bei der Auswahl und dem Einbau von Zubehör äußerste Vorsicht walten lassen. Halten Sie sich an die folgenden Richtlinien, sowie an die unter "Beladung" aufgeführten Punkte, wenn Sie Zubehörteile anbringen.
- Installieren Sie niemals Zubehör, oder transportieren Sie niemals Gepäck, das die Leistung Ihres Motorrollers einschränken würde. Das Zubehör vor Benutzung sorgfältig daraufhin inspizieren, daß es in keiner Weise die Bodenfreiheit oder den Wendekreis einschränkt, den Federungs- oder Lenkungsweg begrenzt, die Bedienung der Kontrollvorrichtungen behindert oder Lichter oder Reflektoren verdeckt.
- Zubehör, das am Lenker oder im Bereich der Teleskopgabel angebracht wird, kann Instabilität schaffen, aufgrund falscher Gewichtsverteilung oder aerodynamischer Veränderungen. Wird Zubehör am Lenker oder im Bereich der Tele-
skopgabel angebracht, muß dieses so leicht wie möglich sein und auf ein Minimum gehalten werden.
- Sperrige oder große Zubehörteile können die Stabilität des Motorrollers aufgrund aerodynamischer Auswirkungen ernsthaft beeinträchtigen. Durch Wind könnte der Motorroller aus der Bahn gebracht oder durch Seitenwind instabil gemacht werden. Diese Zubehörteile können auch Instabilität zur Folge haben, wenn man an großen Fahrzeugen vorbeifährt oder diese an einem vorbeifahren.
- Bestimmte Zubehörteile können den Fahrer aus seiner normalen Fahrposition verdrängen. Diese in-korrekte Fahrposition beschränkt die Bewegungsfreiheit und Kontroll-fähigkeit des Fahrers, deshalb werden solche Zubehörteile nicht empfohlen.
- Beim Anbringen elektrischer Zubehörteile mit großer Umsicht vorgehen. Übersteigen elektrische Zubehörteile die Kapazität des elektrischen Systems des Motorrollers, könnte es zu einem Stromausfall kommen und eine
gefährliche Situation entstehen, dadurch daß die Lichter oder der Motor ausfallen.
Benzin und Abgase
● BENZIN IST LEICHT ENTZÜNDLICH:
- Beim Auftanken immer den Motor abstellen.
- Darauf achten, daß beim Auftanken kein Benzin auf den Motor oder die Auspuffanlage tropft.
- Während des Rauchens oder in der Nähe von Flammen niemals auftanken.
- Den Motor unter keinen Umständen in geschlossenen Räumen anlassen oder laufen lassen. Auspuffgase sind giftig und wenn sie eingeatmet werden, können sie innerhalb kürzester Zeit zu Bewußtlosigkeit und zum Tod führen. Lassen Sie den Motor ausschließlich in Bereichen mit ausreichender Belüftung laufen.
●Bevor Sie den Motorroller unbeaufsichtigt zurücklassen, immer den Motor abstellen und den Zündschlüssel
vom Zündschloß abziehen. Beim Parken des Motorrollers folgendes beachten:
- Der Motor und die Auspuffanlage könnten heiß sein, deshalb sollten Sie den Motorroller an einer Stelle parken, an der Fußgänger oder Kinder diese heißen Stellen nicht zufällig berühren können.
- Den Motorroller nicht auf abschüssigem oder weichem Untergrund abstellen, damit er nicht umfallen kann.
- Den Motorroller nicht in der Nähe von Zündquellen (z. B. in der Nähe eines Petroleumheizers, oder einer offenen Flamme) parken, da er sonst Feuer fangen könnte.
●Falls Sie Benzin schlucken, eine Menge an Benzindämpfen einatmen oder Benzin in Ihre Augen gelangt, konsultieren Sie unverzüglich einen Arzt. Spritzt Benzin auf Ihre Haut oder Kleidung, die betroffene Stelle sofort mit Seife und Wasser abwaschen und die Kleidung wechseln.
GAU10371
Weitere Tips zur Fahrsicherheit
●Zum Abbiegen stets den entsprechenden Blinker einschalten.
- Bremsen kann auf einer naßen Straße sehr schwierig sein. Plötzliches heftiges Bremsen vermeiden, da der Motorroller dadurch schlittern könnte. Die Bremsen langsam betätigen, wenn auf einer naßen Oberfläche angehalten werden muß.
●Geschwindigkeit verlangsamen, wenn Sie sich einer Biegung nähern. Wenn Sie sich wieder auf der Geraden befinden, langsam beschleunigen.
●Vorsicht walten lassen, wenn Sie an geparkten Autos vorbeifahren. Es könnte sein, daß ein Fahrer Sie nicht sieht und eine Tür öffnet, die sich dann in Ihrer Fahrbahn befindet.
- Straßen- und Eisenbahnschienen, Metallplatten an Baustellen sowie Kanaldeckel werden bei nassem Wetter sehr glatt. Drosseln Sie Ihre Geschwindigkeit und überqueren Sie sie vorsichtig. Den Motorroller in gerader Stellung halten, da er andernfalls unter Ihnen wegrutschen könnte.

SICHERHEITSINFORMATIONEN
- Die Bremsbeläge könnten naß werden, wenn Sie Ihren Motorroller waschen. Nach der Fahrzeugreinigung muß die Bremsfunktion geprüft werden.
- Ein Sturzhelm, Handschuhe, lange Hosen, die nach unten enger werden (damit sie nicht flattern), und eine auffällig gefärbte Jacke gehören zur Mindestausrüstung.
- Nicht zuviel Gepäck auf dem Motorroller transportieren. Ein überladener Motorroller ist unstabil.
Linke Seitenansicht
GAU10410

- Hinteres Ablagefach (Seite 3-12)
- Federvorspannungs-Einstellring des Federbeins (Seite 3-13)
- Luftfiltereinsatz (Seite 6-14)
- Luftfiltereinsatz des Keilriemengehäuses (Seite 6-14)
- Seitenständer (Seite 3-14/6-23)
- Prüffenster für den Kühflüssigkeitsstand (Seite 6-13)
Rechte Seitenansicht
GAU10420

- Haltegriff (Seite 5-2)
- Tankverschluß (Seite 3-9)
- Batterie (Seite 6-25)
- Kühflüssigkeits-Ausgleichsbehälterdeckel (Seite 6-13)
- Scheibenbremsbelag (Vorderradbremse) (Seite 6-20)
- Hauptsicherungskasten (Seite 6-26)
- Motoröl-Einfüllschraubverschluß (Seite 6-10)
-
Hauptständer (Seite 6-23)
-
Scheibenbremsbelag (Hinterradbremse) (Seite 6-20)
Bedienungselemente und Instrumente
GAU10430

- Handbremshebel (Hinterradbremse) (Seite 3-8)
- Linke Lenkerschalter (Seite 3-7)
- Vorderes Ablagefach B (Seite 3-12)
- Geschwindigkeitsmesser/Multifunktionsanzeige (Seite 3-2/3-3)
- Gepäckhaken (Seite 3-14)
- Zündschloß/Lenkschloß (Seite 3-1)
- Rechte Lenkerschalter (Seite 3-7)
-
Gasdrehgriff (Seite 6-16)
-
Handbremshebel (Vorderradbremse) (Seite 3-8)
- Vorderes Ablagefach A (Seite 3-11)
- Sicherungskasten (Seite 6-26)
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
Zünd-/Lenkschloß
GAU10460

Das Zünd-/Lenkschloß verriegelt und entriegelt den Lenker und schaltet die Zündung sowie die Stromversorgung der anderen elektrischen Systeme ein und aus. Die einzelnen Schlüsselstellungen sind nachfolgend beschrieben.
GAU34121
ON "○"
Alle elektrischen Stromkreise werden mit Strom versorgt; Instrumentenbeleuchtung, Rücklicht, Kennzeichenleuchte und Standlichter leuchten auf, und der Motor kann angelassen werden. Der Schlüssel läßt sich in dieser Position nicht abziehen.
HINWEIS:
Die Scheinwerfer leuchten automatisch auf wenn der Motor angelassen wird und bleiben an, bis der Schlüssel auf "☒" gedreht wird, oder der Seitenständer nach unten geklappt wird.
GAU10860
OFF "×"
Alle elektrischen Systeme sind ausgeschaltet. Der Schlüssel läßt sich in dieser Position abziehen.
GAU10680
SCHLOSS " 🔒"
Der Lenker ist verriegelt und alle elektrischen Systeme sind ausgeschaltet. Der Schlüssel läßt sich in dieser Position abziehen.
Lenker verriegeln
- Den Lenker bis zum Anschlag nach links drehen.
- Den Zündschlüssel in Position "☒" hineindrücken und auf "☐" drehen.
- Den Schlüssel abziehen.
Lenker entriegeln
Den Zündschlüssel hineindrücken und dann auf "☒" drehen, während er weiterhin eingedrückt bleibt.
GWA10060
WARNING
Den Zündschlüssel niemals auf “☒” oder “☐” stellen, während das Fahrzeug in Bewegung ist, andernfalls wird das elektrische System ausgeschaltet und kann zu Kontrollverlust oder einem Unfall führen. Stellen Sie sicher, daß das Fahrzeug steht, before Sie den Zündschlüssel auf “☒” oder “☐” drehen.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU10980
GAU11590
GAUM1470
Kontrolleuchten

ZAFAE57H
- Abblendlicht-Kontrolleuchte "D
- Linke Blinker-Kontrolleuchte "
- Rechte Blinker-Kontrolleuchte "→"
- Fernlicht-Kontrolleuchte "ED
Geschwindigkeitsmesser

ZALMEES
1. Geschwindigkeitsmesser
AUSSCHLIESSLICH UK

ZALIMOGES
1. Geschwindigkeitsmesser
Der Geschwindigkeitsmesser zeigt die Fahrgeschwindigkeit an.
Tankanzeige

24.345400
- Tankanzeige
- Reserve-Warnleuchte
Die Tankanzeige zeigt den Kraftstoffvorrat an. Die Nadel bewegt sich mit abnehmendem Kraftstoffvorrat auf "E" (Empty = Leer) zu. Sobald der restliche Kraftstoff im Tank sich dem Wert von ca. 1.9 L (0.50 US gal) (0.42 Imp.gal) nähert, leuchtet die Reserve-Warnleuchte auf und die Multifunktionsanzeige schaltet automatisch in die Betriebsart "Trip/fuel". (Siehe Seite 3-3.) In diesem Fall so bald wie möglich auftanken.
HINWEIS:
Fahren Sie den Tank nicht ganz leer.
Blinker-Kontrolleuchten “und”
Wenn der Blinkerschalter betätigt wird, blinkt die entsprechende Kontrolleuchte.
GAU11080
Fernlicht-Kontrolleuchte "
Diese Kontrolleuchte leuchtet bei eingeschaltetem Fernlicht.
GAUM1050
Abblendlicht-Kontrolleuchte "D
Diese Kontrolleuchte leuchtet bei eingeschaltetem Abblendlicht.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAUM1101
Batteriespannung/Kühlflüssigkei
tstemperatur-Anzeige

- Maximalstand
- Minimalstand
Wird der Schlüssel auf "☒" gedreht, zeigt diese Anzeige den Stand der Batteriespannung bevor der Motor ausgeschaltet wurde.
HINWEIS:
Veranlassen Sie eine Prüfung durch eine Yamaha-Fachwerkstatt, sobald die Nadel auf die "9V"-Markierung fällt.
Wird der Schlüssel auf "○" gedreht zeigt diese Anzeige die Temperatur der Kühflüssigkeit. Sobald die Nadel den roten Bereich erreicht, sofort anhalten und den Motor abkühlen lassen. (Siehe Seite 6-31.)

- Roter Bereich
GCA10020
ACHTUNG:
Den Motor bei Überhitzung nicht länger betreiben.
GAUM2050
Multifunktionsanzeige

- "MODE"-Knopf
- Multifunktionsanzeige
- "SET"-Knopf
Die Multifunktionsanzeige beinhaltet:
- einen Kilometerzähler (zeigt die insgesamt gefahrenen Kilometer an)
- zwei Tageskilometerzähler (welche die zurückgelegte Strecke und vergangene Zeit anzeigen, seit sie das letzte Mal auf Null zurückgestellt worden sind, und die durchschnittliche Fahrtgeschwindigkeit während dieser Zeit)
- einen Reservekilometerzähler (zeigt die nach dem Aufleuchten der Reserve-Warnanzeige gefahrenen Kilometer an)
●eine Uhr
●einen Umgebungstemperatur-Anzeiger
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
- eine Ölwechsel-Intervallanzeige (wird aktiviert wenn das Motoröl gewechselt werden muß)
HINWEIS:
- Für UK wird die Streckenanzeige in Meilen, und die Temperatur in °F angezeigt.
- Für andere Länder wird die Streckenanzeige in Kilometer, und die Temperatur in °C angezeigt.
Kilometerzähler-Betriebsarten
Mit dem Knopf "MODE" kann in folgender Reihenfolge zwischen der Kilometerzähler-Betriebsart "Total" und den Tageskilometerzähler-Betriebsarten "Trip" umgeschaltet werden:
- Die "Trip/fuel"-Anzeige wird nur aktiviert, wenn die Reserve-Warnleuchte aufleuchtet.
- Der Kilometerzähler "Trip 2" wird automatisch zurückgestellt, wenn der Zündschlüssel auf "☒" gestellt wird und nachdem 2 Stunden vergangen sind.
Wird der "SET"-Knopf gedrückt, während man sich in der Tageskilometerzähler-Betriebsart befindet, wechselt die Anzeige in der folgenden Reihenfolge zwischen den verschiedenen Tageskilometerzähler-Funktionen:
Trip 1 oder Trip 2 → Time 1 oder 2 → Average speed 1 oder 2 → Trip 1 oder Trip 2

- Entfernung
- Zeit
- Durchschnittliche Fahrtgeschwindigkeit
Leuchtet die Reserve-Warnleuchte auf (Siehe Seite 3-2.), wechselt das Display automatisch zum Reservekilometerzähler "Trip/fuel", und die zurückgelegte Strecke wird dann von diesem Punkt an aufgezeichnet. Mit dem Knopf "MODE" kann in diesem Fall in folgender Reihenfolge zwischen den verschiedenen Kilometerzähler-Betriebsarten umgeschaltet werden:
Zum Zurückstellen eines Tageskilometerzählers auf Null, den Knopf "MODE" drücken und dann den Knopf "SET" mindestens eine Sekunde lang gedrückt halten. Falls der Reservekilometerzähler nicht manuell zurückgestellt wird, geschieht dies automatisch, sobald nach dem Tanken weitere 5 km (3 mi) gefahren wurden.
Uhranzeige
Zum Einstellen der Uhr:
- Befindet sich die Anzeige in der Betriebsart "Total", den "SET"-Knopf mindestens zwei Sekunden lang gedrückt halten.
- Sobald die Stundenanzeige blinkt, die Stunden mit dem Knopf "SET" einstellen.

ZAUMO91
- Den Knopf "MODE" drücken, woraufhin die Minutenanzeige blinken wird.
- Den Knopf "SET" drücken, um die Minuten einzustellen.
- Den Knopf "MODE" drücken und freigeben, um die Uhr zu starten. Die Anzeige wird zur Betriebsart "Total" zurückkehren.

751891395
Umgebungstemperaturanzeige

ZAUMO8H
- Frost-Warnanzeiger "★"
- Minus-Signal
- Temperatur
Diese Anzeige zeigt die Umgebungstemperatur von -30^ (-86^) bis 50^ (122^) an.
Der Frost-Warnanzeiger “*” wird automatisch aktiviert, wenn die Temperatur sich unter 3 °C (37.4 °F) befindet.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
Ölwechsel-Intervallanzeige "OIL"

ZAU140582
1. Ölwechsel-Intervallanzeige "OIL"
Das Motoröl sollte gewechselt werden sobald diese Anzeige aufleuchtet. Die Anzeige bleibt erhalten bis sie zurückgestellt wird. Nach dem Ölwechsel wird die Anzeige folgendermaßen zurückgestellt.
- Die Knöpfe "MODE" und "SET" gedrückt halten und den Schlüssel in Stellung "○" drehen.
- Beide Knöpfe "MODE" und "SET" ca. zwei bis fünf Sekunden gedrückt halten.
- Beide Knöpfe freigeben und die Ölwechsel-Intervallanzeige wird verlöschen.
HINWEIS:
- Die Ölwechsel-Intervallanzeige wird nach den ersten 1000 km (600 mi) und danach alle 3000 km (4800 mi) aufleuchten.
- Wird das Öl gewechselt, bevor die Ölwechsel-Intervallanzeige aufleuchtet (d. h. vor Ablauf des entsprechenden Intervalls), muß die Anzeige nach dem Ölwechsel zurückgestellt werden, damit sie korrekt die Fälligkeit des nächsten Ölwechsels signalisiert. Nach der Rückstellung leuchtet die Anzeige für ca. zwei Sekunden auf. Wiederholen Sie den Prozess, falls die Anzeige nicht aufleuchten sollte.
Diebstahlanlage (Sonderzubehör)

ZAJM2406
1. Alarm-Kontrolleuchte
Eine für dieses Modell als Sonderzubehör erhältliche Diebstahlanlage kann von einer Yamaha-Fachwerkstatt installiert werden. Wenden Sie sich für mehr Informationen an einen Yamaha-Vertragshändler.
GAU12330
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU12343
Lenkerarmaturen
Links

- Lichthupenschalter "≡D"
- Abblendschalter "ED"
- Blinkerschalter "
- Hupenschalter "▶"
Rechts

- Motorstoppschalter "() ✉
- Warnblinkschalter "●"
- Starterschalter " ≡"
Lichthupenschalter "≡D"
Drücken Sie diese Taste, um die Scheinwerfer kurz aufleuchten zu lassen.
GAU12350
GAU12400
Abblendschalter "Ö"
Zurn Einschalten des Fernlichts den Schalter auf "☐", zum Einschalten des Abblend lights den Schalter auf "☐" stellen.
GAU12460
Blinkerschalter "◀"
Vor dem Rechtsabbiegen den Schalter nach “⇨” drücken. Vordem Linksabbiegen den Schalter nach “⇨” drücken. Sobald der Schalter losgelassen wird, kehrt er in seine Mittelstellung zurück. Um die Blinker auszuschalten, den Schalter hineindrücken, nachdem dieser in seine Mittelstellung zurückgebracht wurde.
GAU12500
Hupenschalter "▶"
Zum Auslösen der Hupe diesen Schalter betätigen.
GAU12660
Motorstoppschalter "∅"
Diesen Schalter vor dem Anlassen des Motors auf "○" stellen. In einem Notfall, z.B. wenn das Fahrzeug überschlägt oder wenn
der Gaszug klemmt, stellen Sie diesen Schalter in die "☒" -Position, um den Motor auszuschalten.
GAU12720
Starterschalter “(≡)”
Bei hochgeklapptem Seitenständer und betätigter Vorder- oder Hinterradbremse den Starterschalter drücken, um den Motor anzulassen.
GCA10050
ACHTUNG:
Vor dem Starten die Anweisungen zum Anlassen des Motors lesen; siehe dazu Seite 5-1.
GAUM1990
Warnblinkschalter “•”, “△”
Mit dem Zündschlüssel in der Stellung "○", diesen Schalter auf "△" stellen, um die Warnblinkanlage einzuschalten (alle Blinker blinken gleichzeitig auf). Um die Warnblinkanlage auszuschalten, diesen Schalter auf "●" stellen, und den Zündschlüssel in Stellung "✕" drehen.
HINWEIS:
Selbst wenn der Zündschlüssel von “○” auf “✕” gestellt wird, während die Warnblinkanlage eingeschaltet ist, wird die Warnblinkanlage weiter blinken unabhängig von der Position des Schalters der
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
Warnblinkanlage. Um die Warnblinkanlage abzuschalten muß der Zündschlüssel auf "○" und der Warnblinkschalter auf "●" gestellt werden.
Die Warnblinkanlage ist nur in Notsituationen zu verwenden, oder um andere Verkehrsteilnehmer wegen eines Stopp's Ihres Rollers an einer verkehrungstigen Stelle über eine mögliche Gefahr zu warnen.
GCA10060
ACHTUNG:
Die Warnblinkanlage nicht über einen längeren Zeitraum einsetzen, andernfalls könnte sich die Batterie entladen.
GAU12900
Handbremshebel (Vorderradbremse)

- Handbremshebel (Vorderradbremse)
Der Handbremshebel (Vorderradbremse) befindet sich auf der rechten Seite des Lenkers. Zur Betätigung der Vorderradbremse diesen Hebel zum Lenkergriff ziehen.
GAU12950
Handbremshebel (Hinterradbremse)

- Handbremshebel (Hinterradbremse)
Der Handbremshebel zur Betätigung der Hinterradbremse befindet sich auf der linken Seite des Lenkers. Zur Betätigung der Hinterradbremse den Hebel zum Lenkergriff ziehen.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU13140
Tankverschluß
Tankverschluß öffnen
- Die Sitzbank öffnen. (Siehe Seite 3-11.)

-
Tankverschluß
-
Den Schlüssel in das Tankschloß stecken und dann 1/4 Drehung im Uhrzeigersinn drehen. Der Tankverschluß kann nun abgenommen werden.
Tankverschluß schließen
- Den Tankverschluß aufsetzen. Die Markierungen an Tank und Tankverschluß müssen fluchten.
- Den Schlüssel im Gegenuhrzeigersinn in die Ausgangsstellung (Verriegelungsstellung) drehen und dann abziehen.
- Die Sitzbank schließen.
HINWEIS:
Der Tankverschluß kann nur mit eingestecktem Schlüssel geschlossen und verriegelt werden. Der Schlüssel läßt sich nur in der Verriegelungsstellung abziehen.
GWA10120
! WARNING
Vor Fahrtantritt sicherstellen, daß der Tankverschluß korrekt zugedreht und verschlossen ist.
GAU13210
Kraftstoff

2611M009
- Kraftstofftank-Einfüllrohr
- Kraftstoffstand
Vor Fahrtantritt sicherstellen, daß genügend Kraftstoff vorhanden ist. Den Tank, wie in der Abbildung gezeigt, nur bis zur Unterkante des Einfüllstutzens auffüllen.
GWA10880
WARNING
- Den Tank niemals überfüllen, anderenfalls kann durch Wärmeausdehnung Kraftstoff am Tankverschluß austreten.
● Unter keinen Umständen Kraftstoff auf den heißen Motor verschütten.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GCA10070
ACHTUNG:
Kraftstoff greift Lack und Kunststoff an. Deshalb verschütteten Kraftstoff sofort mit einem sauberen, trockenen, weichen Lappen abwischen.
GAU13320
Empfohlener Kraftstoff:
AUSSCHLIESSLICH BLEIFREIES NORMALBENZIN
Fassungsvermögung des Kraftstoff- tanks:
10.9 L (2.88 US gal) (2.40 Imp.gal)
Kraftstoffreserve:
1.9 L (0.50 US gal) (0.42 Imp.gal)
GCA11400
ACHTUNG:
Ausschließlich bleifreien Kraftstoff tanken. Der Gebrauch verbleiten Kraftstoffs verursacht schwerwiegende Schäden an Teilen des Motors (Ventile, Kolbenringe usw.) und der Auspuffanlage.
Ihr Yamaha-Motor ist ausgelegt für bleifreies Normalbenzin mit einer Research-Oktanzahl von 91 oder höher. Wenn Klopfen (oder Klingeln) auftritt, wechseln Sie zu einer anderen Kraftmarke oder tanken Sie
Super bleifrei. Die Verwendung von bleifreiem Benzin verlängert die Lebensdauer der Zündkerze(n) und reduziert die Wartungskosten.
GAU13440
Katalysator
Dieses Fahrzeug ist mit einem im Schalldämpfer befindlichen Abgaskatalysator ausgestattet.
GWA10860
WARNING
Die Auspuffanlage ist nach dem Betrieb heiß. Sicherstellen, daß die Auspuffanlage abgekühlt ist, bevor Sie irgendwelche Wartungsarbeiten durchführen.
GCA10700
ACHTUNG:
Die folgenden Vorsichtsmaßnahmen müssen beachtet werden, um Feuergefahr oder andere Beschädigungen zu vermeiden.
- Ausschließlich bleifreien Kraftstoff tanken. Der Gebrauch verbleiten Kraftstoffs verursacht unreparierbare Schäden am Abgaskatalysator.
- Das Fahrzeug niemals in der Nähe möglicher Brandgefahren parken, wie zum Beispiel bei Gras oder anderen Stoffen, die leicht brennbar sind.
- Den Motor nicht über längere Zeit im Leerlauf betreiben.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GAU13931
Sitzbank
Sitzbank öffnen
- Den Roller auf den Hauptständer stellen.
- Den Schlüssel in das Schloß stecken und dann im Gegenuhrzeigersinn drehen.

Den Schlüssel dabei nicht in das Schloß hineindrücken.
- Die Sitzbank aufklappen.
Sitzbank schließen
-
Die Sitzbank zuklappen und dann herunterdrücken, sodaß sie einrastet.
-
Den Schlüssel vom Zündschloß abziehen, wenn der Roller unbeaufsichtigt gelassen wird.
HINWEIS:
Vor Fahrtantritt sicherstellen, daß die Sitzbank richtig montiert ist.
GAUM1181
Ablagefach

-
Schloß
-
Vorderes Ablagefach A
Ablagefach aufschließen
Den Schlüssel in das Schloß stecken und dann 1/4 Drehung im Uhrzeigersinn drehen.
Ablagefach öffnen sobald es aufgeschlossen ist
Knopf 1/4 Drehung im Uhrzeigersinn drehen. Der Knopf kehrt in seine ursprüngliche Lage zurück sobald er losgelassen wird.
Ablagefach schließen
Den Deckel in seine ursprüngliche Lage bringen.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
Ablagefach zuschließen
Den Schlüssel in das Schloß stecken und dann 1/4 Drehung gegen den Uhrzeigersinn drehen und dann abziehen.
GWA10960
WARNING
- Den Zuladungsgrenzwert von 1 kg (2.2 lb) für den Gepäckträger nicht überschreiten.
●Den Zuladungsgrenzwert von 202 kg (445 lb) für das Fahrzeug nicht überschreiten.
Ablagefach

- Vorderes Ablagefach B
GAUM1490
Ablagefach öffnen
Auf die Markierung “—” des Ablagefach-Deckels drücken.
Ablagefach schließen
Den Deckel in seine ursprüngliche Lage bringen.
GWA11160
WARNING
Keine schweren Gegenstände in diesem Ablagefach mitführen.
GAUM1190
Ablagefach

Unter der Sitzbank befindet sich ein Ablagefach. (Siehe Seite 3-11.)
GWA10960
WARNING
- Den Zuladungsgrenzwert von 5 kg (11 lb) für den Gepäckträger nicht überschreiten.
●Den Zuladungsgrenzwert von 202 kg (445 lb) für das Fahrzeug nicht überschreiten.
GCA10080
ACHTUNG:
Bei der Benutzung des Ablagefachs die folgenden Punkte beachten.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
●Da sich unter Sonneneinwirkung Hitze im Ablagefach staut, am besten keine hitzeempfindlichen Gegenstände darin aufbewahren.
- Feuchte Gegenstände nur in einer Plastiktüte verpackt im Ablagefach mitführen, damit die Feuchtigkeit sich nicht ausbreitet.
- Die im Ablagefach mitgeführten Gegenstände in einen Plastikbeutel verpacken, da sie naß werden könnten, wenn der Roller gewaschen wird.
- Keine zerbrechlichen oder wertvollen Gegenstände im Ablagefach mitführen bzw. belassen.
Im Ablagefach ist Platz für einen Helm, vorausgesetzt, dieser wird mit nach hinten weisendem Visier abgelegt.
HINWEIS:
- Gewisse Helme können aufgrund ihrer Größe oder Form nicht in das Ablagefach hineinpassen.
- Den Roller nicht mit geöffneter Sitzbank unbeaufsichtigt stehenlassen.
GAUM1940
Gehäuse der Diebstahlsicherung
Das im Ablagefach unter der Sitzbank befindliche Gehäuse der Diebstahlsicherung, wurde konzipiert um das Originale Yamaha Bügelschloß aufzunehmen. (Siehe Seite 3-11.) Wird ein Bügelschloß im Ablagefach untergebracht, muß es mit den Gurten gesichert werden. Damit die Befestigungsgummis nicht verlorengehen, sollten diese auch dann festgeschnallt werden, wenn sich kein Schloß im Ablagefach befindet.
HINWEIS:
Einige Bügelschlösser passen aufgrund ihrer Größe oder Form nicht in das Gehäuse.
GAU14880
Federbeine einstellen

- Einstellring der Federvorspannung
- Positionsanzeiger
Jedes Federbein ist mit einem Einstellring für die Federvorspannung ausgerüstet.
GCA10100
ACHTUNG:
Den Einstellmechanismus unter keinen Umständen über die Minimal- oder Maximaleinstellung hinaus verdrehen.
GWA10210
WARNING
Beide Federbeine gleichmäßig einstellen. Eine ungleichmäßige Einstellung beeinträchtigt Fahrverhalten und Stabilität.
Bei der Einstellung der Federvorspannung wie folgt vorgehen.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
Zum Erhöhen der Federvorspannung (Federung härter) beide Federvorspannringe in Richtung (a) drehen. Zum Verringern der Federvorspannung (Federung weicher) beide Federvorspannringe in Richtung (b) drehen.
HINWEIS:
Die jeweilige Kerbe im Federvorspannungs-Einstellring muß auf die Gegenmarkierung am Stoßdämpfer ausgerichtet werden.
Einstellen der Federvorspannung:
Minimum (weich):
1
Normal:
2
Maximum (hart):
4
GAUT1070
Gepäckhaken

- Gepäckhaken
GWAT1030
WARNING
●Den Zuladungsgrenzwert von 3 kg (6.6 lb) für den Gepäckhaken nicht überschreiten.
●Den Zuladungsgrenzwert von 202 kg (445 lb) für das Fahrzeug nicht überschreiten.
3 kg
Seitenständer

- Seitenständerschalter
Der Seitenständer befindet sich auf linken Seite des Rahmens. Den Seitenständer mit dem Fuß hoch- oder herunterklappen, während Sie das Fahrzeug in aufrechter Stellung halten.
HINWEIS:
Der Seitenständerschalter ist ein Bestandteil des Zündunterbrechungs- und Anlaßsperrschalter-Systems, der die Zündung in bestimmten Situationen unterbricht. (Zur Erklärung des Zündungsunterbrechungs- und Anlaßsperrschalter-Systems, siehe weiter unten im Text.)
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
GWA10240
WARNING
Niemals mit ausgeklapptem Seitenständer fahren. Auch nicht, wenn der Seitenständer sich nicht richtig hochklappen läßt oder nicht in hochgeklappter Position bleibt. Ein nicht völlig hochgeklappter Seitenständer kann den Fahrer durch Bodenberührung ablenken und so zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug führen. Yamaha hat den Seitenständer mit einem Zündunterbrechungsschalter versehen, der ein Starten und Anfahren mit ausgeklapptem Seitenständer verhindert. Prüfen Sie deshalb das System regelmäßig wie nachfolgend erläutert. Falls Störungen an diesem System festgestellt werden, das Fahrzeug umgehend von einer Yamaha-Fachwerkstatt instand setzen lassen.
GAU15371
Zündunterbrechungs- u. Anlaßsperrschalter-System
Das Zündunterbrechungs- und Anlaßsperrschalter-System umfaßt die Seitenständer- und Bremslichtschalter und erfüllt folgende Zwecke:
- Es verhindert ein Anlassen des Motors, wenn der Seitenständer hochgeklappt ist, aber keine Bremse betätigt wird.
- Es verhindert ein Anlassen des Motors bei betätigter Bremse, solange der Seitenständer nicht hochgeklappt wird.
- Es schaltet die Zündung aus, falls der Seitenständer bei laufendem Motor ausgeklappt wird.
Die Funktion des Systems sollte regelmäßig auf nachfolgende Weise geprüft werden.
GWA10250
WARNING
Falls eine Fehlfunktion auftritt, das Fahrzeug vor der nächsten Fahrt von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION

flowchart
graph TD
A["Bei ausgeschaltetem Motor:<br>1. Seitenständer herunterklappen.<br>2. Sicherstellen, daß der Motorstoppschalter eingeschaltet ist.<br>3. Den Schlüssel in die Anlaßstellung drehen.<br>4. Die Vorder- und Hinterradbremse betätigt halten.<br>5. Startknopf drücken.<br>Springt der Motor an?"]
B["NEIN JA"] --> C["Während der Motor immer noch ausgeschalter ist:<br>6. Seitenständer hochklappen.<br>7. Die Vorder- und Hinterradbremse betätigt halten.<br>8. Startknopf drücken.<br>Springt der Motor an?"]
C --> D["JA NEIN"]
D --> E["Mit laufendem Motor:<br>9. Seitenständer herunterklappen.<br>Geht der Motor aus?"]
E --> F["JA NEIN"]
F --> G["Das System ist OK. Der Motorroller darf gefahren werden."]
H["HINWEIS: Diese Prüfung ist am verläßlichsten, wenn sie bei warmem Motor durchgeführt wird."] --> I["Der Seitenständerschalter könnte defekt sein.<br>Der Motorroller sollte nicht gefahren werden, bis er von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft worden ist."]
I --> J["Der Bremsschalter könnte defekt sein.<br>Der Motorroller sollte nicht gefahren werden, bis er von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft worden ist."]
J --> K["Der Seitenständerschalter könnte defekt sein.<br>Der Motorroller sollte nicht gefahren werden, bis er von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft worden ist."]
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
Nebenverbraucheranschluß- Buchse GAUM2000

ZAUMON
1. Nebenverbraucheranschluß
Dieser Roller ist mit einem Nebenverbraucheranschluß im Ablagefach ausgestattet. Das an die Nebenverbraucheranschlußbuchse angeschlossene 12-V Zubehör kann benutzt werden, sobald sich der Zündschlüssel in der Position "O" befindet und darf nur benutzt werden wenn der Motor in Betrieb ist.
GCA10200
ACHTUNG:
Die über die entsprechenden Anschlüsse zugeschalteten Nebenverbraucheranschlüsse dürfen insgesamt 2.5 A oder 30 W nicht überschreiten und sollten
nicht bei abgestelltem Motor betrieben werden, damit sich die Batterie nicht entlädt.
Um den Nebenverbraucheranschluß zu benutzen
- Den Schlüssel auf "☒" drehen.
- Den Staubdeckel von der Buchse entnehmen.
- Zubehörstecker in die Buchse stekken.
- Den Schlüssel auf "○" drehen und den Motor starten. (Siehe Seite 5-1.)
- Vergewissem Sie sich, daß der Staubdeckel eingesetzt ist wenn die Zubehör-Buchse nicht benutzt wird.
ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN
GAU15591
Gemäß der Straßenverkehrsordnung ist jeder Fahrer für den Zustand seines Fahrzeuges selbst verantwortlich. Schon nach kurzer Standzeit können sich z. B. durch äußere Einflüsse wesentliche Eigenschaften Ihres Motorrollers verändern. Beschädigungen, plötzliche Undichtigkeiten oder ein Druckverlust in den Reifen stellen unter Umständen eine große Gefahr dar. Deshalb ist es notwendig, vor Fahrtbeginn neben einer gewissenhaften Sichtkontrolle folgende Punkte zu prüfen:
HINWEIS:
Routinekontrollen sollten vor jeder Fahrt mit dem Fahrzeug durchgeführt werden. Eine solche Kontrolle ist schnell durchgeführt und die dadurch erreichte zusätzliche Sicherheit ist den Zeitaufwand allemal wert.
GWA11150
WARNING
Falls im Verlauf der "Routinekontrolle vor Fahrtbeginn" irgendwelche Funktionsstörungen festgestellt werden, die Ursache unbedingt vor der Inbetriebnahme des Fahrzeugs feststellen und beheben lassen.
ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN
Routinekontrolle vor Fahrtbeginn
GAU15603
| PRÜFPUNKT KONTROLLEN SEITE | ||
| Kraftstoff | Kraftstoffstand im Tank prüfen.Ggf. tanken.Kraftstoffleitung auf Lecks überprüfen. | 3-9 |
| Motoröl | Motorölstand im Motor überprüfen.Ggf. Öl der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenen Stand hinzufügen.Fahrzeug auf Öllecks kontrollieren. | 6-10 |
| Achsgetriebeöl | Fahrzeug auf Öllecks kontrollieren. | 6-12 |
| Kühlflüssigkeit | Den Flüssigkeitsstand im Kühlfüssigkeits-Ausgleichsbehälter prüfen.Ggf. Kühlfüssigkeit der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenen Stand hinzufügen.Kühlsystem auf Lecks kontrollieren. | 6-13 |
| Vorderradbremse | Funktion prüfen.Falls weich oder schwammig, das Hydrauliksystem von einer Yamaha-Fachwerkstatt entlüften lassen.Die Bremsbeläge auf Verschleiß kontrollieren.Ersetzen, falls nötig.Den Flüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter prüfen.Ggf. Bremsflüssigkeit der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenen Stand hinzufügen.Hydrauliksystem auf Lecks kontrollieren. | 6-19, 6-20, 6-21 |
| Hinterradbremse | Funktion prüfen.Falls weich oder schwammig, das Hydrauliksystem von einer Yamaha-Fachwerkstatt entlüften lassen.Die Bremsbeläge auf Verschleiß kontrollieren.Ersetzen, falls nötig.Den Flüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter prüfen.Ggf. Bremsflüssigkeit der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenenStand hinzufügen.Hydrauliksystem auf Lecks kontrollieren. | 6-19, 6-20, 6-21 |
ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN
| PRÜFPUNKT KONTROLLEN SEITE | ||
| Gasdrehgriff | Sicherstellen, daß er reibungslos funktioniert.Seilzugspiel kontrollieren.Ggf. das Seilzugspiel von einer Yamaha-Fachwerkstatt einstellen und des Seilzug- und Griffgehäuse schmieren lassen. | 6-16, 6-22 |
| Räder und Reifen | Auf Beschädigung kontrollieren.Den Zustand der Reifen und die Profiltiefe prüfen.Luftdruck kontrollieren.Korrigieren, falls nötig. | 6-17, 6-19 |
| Bremshebel | Sicherstellen, daß er reibungslos funktioniert.Ggf. die Drehpunkte der Hebel schmieren. | 6-23 |
| Hauptständer, Seitenständer | Sicherstellen, daß er reibungslos funktioniert.Ggf. Drehpunkte schmieren. | 6-23 |
| Fahrgestellhalterungen | Sicherstellen, daß alle Muttern und Schrauben richtig festgezogen sind.Ggf. festziehen. | — |
| Instrumente, Lichter, Signale und Schalter | Funktion prüfen.Korrigieren, falls nötig. | — |
| Seitenständerschalter | Funktion des Zündunterbrechungs- und Anlaßsperrschaltersystems kontrollieren.Ist das System defekt, lassen Sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen. | 3-14 |
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
GAU15980
GWA10870
WARNING
●Vor der Inbetriebnahme sollte der Fahrer sich mit den Eigenschaften und der Bedienung seines Fahrzeugs gut vertraut machen. Wenden Sie sich bezüglich Steuerungsvorrichtungen oder Funktionen, die Sie nicht gründlich verstehen, an eine Yamaha-Fachwerkstatt.
- Den Motor unter keinen Umständen in geschlossenen Räumen anlassen oder laufen lassen. Auspuffgase sind giftig und wenn sie eingeatmet werden, können sie innerhalb kürzester Zeit zu Bewußtlosigkeit und zum Tod führen. Stellen Sie zu jeder Zeit ausreichende Belüftung sicher.
- Aus Sicherheitsgründen den Motor nur mit ausgeklapptem Hauptständer starten.
GAU16600
Motor anlassen
GCA10250
ACHTUNG:
Vor dem ersten Fahrtantritt unbedingt die "Einfahrvorschriften" auf Seite 5-3 durchlesen.
Da das Fahrzeug mit einem Zündunterbrechungs- und Anlaßsperrschalter-System ausgerüstet ist, kann der Motor nur gestartet werden, wenn der Seitenständer hochgeklappt ist.
GWA10290
! WARNING
●Vor dem Starten die Funktion des Zündungsunterbrechungs- und Anlaßsperrschaltersystems entsprechend dem auf Seite 3-15 beschriebenen Verfahren kontrollieren.
- Niemals mit ausgeklappten Seitenständer fahren.
-
Den Zündschlüssel auf "○" und den Motorstoppschalter auf "○" stellen.
-
Den Gasdrehgriff ganz schließen.
-
Bei betätigter Vorder- oder Hinterradbremse den Starterschalter drücken, um den Motor anzulassen.

ZAUMO418

HINWEIS:
Falls der Motor nicht sofort anspringt, den Starterschalter loslassen und einige Sekunden bis zum nächsten Startversuch warten. Jeder Anlaßversuch sollte so kurz wie möglich sein, um die Batterie zu schonen. Drehen Sie den Motor pro Anlaßversuch nicht länger als 10 Sekunden durch. Falls der Motor nicht anspringt, beim nächsten Versuch den Gasdrehgriff 1/8 öffnen.
GCA11040
ACHTUNG:
Zur Schonung des Motors niemals mit kaltem Motor stark beschleunigen!
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
GAU16760
Anfahren
HINWEIS:
Lassen Sie den Motor vor dem Anfahren warmlaufen.
- Während Sie mit der linken Hand den Handbremshebel (Hinterradbremse) ziehen und mit der rechten Hand den Haltegriff fassen, den Motorroller vom Hauptständer schieben.

-
Haltegriff
-
Aufsitzen und dann die Rückspiegel einstellen.
- Den Blinkerschalter betätigen.
- Den Verkehr beobachten und, wenn die Fahrbahn frei ist, den Gasdrehgriff (rechts) langsam öffnen und losfahren.
- Den Blinker ausschalten.
Beschleunigen und Verlangsamen

ZALINOTED
Die Fahrgeschwindigkeit wird durch Gasgeben und Gaswegnehmen angepaßt. Zum Beschleunigen den Gasdrehgriff in Richtung (a) drehen. Zum Gaswegnehmen den Gasdrehgriff in Richtung (b) drehen.
GAU16780
Bremsen
- Den Gasdrehgriff ganz schließen.
- Gleichzeitig die Vorder- und Hinterradbremse mit allmählich ansteigender Kraft betätigen.

- Vermeiden Sie es plötzlich und hart zu bremsen (besonders wenn Sie nach einer Seite gelehnt sind), andernfalls könnte der Roller schittern oder stürzen.
- Straßen- und Eisenbahnschienen, Metallplatten an Baustellen sowie Kanaldeckel werden bei nassem Wetter sehr glatt. Deshalb Geschwindigkeit verringern, während Sie sich einem solchen Bereich nähern und beim Überqueren Vorsicht walten lassen.
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
- Bedenken Sie immer, daß das Bremsen auf naßen Straßen viel schwieriger ist.
●Da Bremsen bei Bergabfahrten schwierig und gefährlich sein kann, stets ein vernünftiges Tempo einhalten.
GAU16B20
Tips zum Kraftstoffsparen
Der Kraftstoffverbrauch des Motors kann durch die Fahrweise stark beeinflußt werden. Folgende Ratschläge helfen, unnötigen Benzinverbrauch zu vermeiden:
- Beim Beschleunigen hohe Drehzahlen vermeiden.
- Unnötig hohe Drehzahlen ohne Last vermeiden.
- Bei längeren Standzeiten in Staus, vor Ampeln oder Bahnschranken den Motor am besten abschalten.
GAU16841
Einfahrvorschriften
Die ersten 1600 km (1000 mi) sind ausschlaggebend für die Leistung und Lebensdauer des neuen Motors. Darum sollten die nachfolgenden Anweisungen sorgfältig gelesen und genau beachtet werden. Der Motor ist fabrikneu und darf während der ersten 1600 km (1000 mi) nicht zu stark beansprucht werden. Die verschiedenen Teile des Motors spielen sich selbst in das richtige Betriebsspiel ein. Hohe Drehzahlen, längeres Vollgasfahren und andere Belastungen, die den Motor stark erhitzen, sind während dieser Periode zu vermeiden.
GAUM2010
0–1000 km (0–600 mi)
Längeren Betrieb mit mehr als 1/3 geöffnetem Gasdrehgriff vermeiden.
1000–1600 km (600–1000 mi)
Längeren Betrieb mit mehr als 1/2 geöffnetem Gasdrehgriff vermeiden.
GCA11660
ACHTUNG:
Nach 1000 km (600 mi) müssen das Motoröl und das Getriebeöl gewechselt werden.
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
Nach 1600 km (1000 mi)
Das Fahrzeug kann jetzt voll ausgefahren werden.
GCA10270
ACHTUNG:
Bei Motorstörungen während der Einfahrzeit das Fahrzeug sofort von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
GAU17212
Parken
Zum Parken den Motor abstellen und dann den Zündschlüssel abziehen.
GWA10310
! WARNING
- Motor und Auspuffrohre können sehr heiß werden. Deshalb so parken, daß Kinder oder Fußgänger die heißen Teile nicht versehentlich berühren können.
- Das Fahrzeug nicht auf abschüssigem oder weichem Untergrund abstellen, damit es nicht umfallen kann.
GCA10380
ACHTUNG:
Das warmgefahrene Fahrzeug niemals an Orten abstellen, wo Feuergefahr herrscht, wie z. B. in der Nähe von Gras oder anderen leicht entzündbaren Stoffen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU17280
Der Fahrzeughalter ist für die Sicherheit selbst verantwortlich. Regelmäßige Inspektionen, Einstellungen und Schmierung gewährleisten maximale Fahrsicherheit und einen optimalen Zustand Ihres Fahrzeugs. Auf den folgenden Seiten werden die wichtigsten Inspektionspunkte, Einstellungen und Schmierstellen angegeben und erläutert.
Die in der Tabelle empfohlenen Zeitabstände für Wartung und Schmierung sollten lediglich als Richtwerte für den Normalbetrieb angesehen werden. JE NACH WETTERBEDINGUNGEN, GELÄNDE, GEOGRAFISCHEM EINSATZORT UND PERSÖNLICHER FAHRWEISE MÜSSEN DIE WARTUNGSINTERVALLE MÖGLICHERWEISE VERKÜRZT WERDEN.
GWA10320
WARNING
Sind Sie mit Wartungsarbeiten nicht vertaut, lassen Sie sie von einer Yamaha-Fachwerkstatt durchführen.
GWA10330
WARNING
Dieser Motorroller ist ausschließlich für normalen Straßenbetrieb ausgelegt. Bei übermäßig feuchtem oder staubigem Einsatz muß der Luftfiltereinsatz öfter
gereinigt oder ausgewechselt werden, um schnelles Verschleßen des Motors zu vermeiden. Ihre Yamaha-Fachwerkstatt berät Sie gerne über die angemessenen Wartungsintervalle.
GAUT1120
Bordwerkzeug
Das Bordwerkzeug befindet sich im vorderen Ablagefach. (Siehe Seite 3-11.) Einige in der Anleitung aufgeführten Wartungsarbeiten und Reparaturen können vom sachverständigen Fahrer selbst ausgeführt werden. Das Bordwerkzeug erlaubt das Durchführen der meisten Wartungsarbeiten. Gewisse Arbeiten und Einstellungen erfordern jedoch zusätzliches Werkzeug wie z. B. einen Drehmomentschlüssel.
HINWEIS:
Falls das für die Wartung notwendige Werkzeug nicht zur Verfügung steht und Ihnen die Erfahrung für bestimmte Wartungsarbeiten fehlt, die Wartungsarbeiten von einer Yamaha-Fachwerkstatt ausführen lassen.
GWA10350
! WARNING
Von Yamaha nicht zugelassene Änderungen können Leistungsverluste und unsicheres Fahrverhalten zur Folge haben. Vor Änderungen am Fahrzeug unbedingt die Yamaha-Fachwerkstatt befragen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
Wartungsintervalle und Schmierdienst
GAU17705
HINWEIS:
- Die Jahresinspektion kann ausbleiben, wenn stattdessen eine Inspektion, basierend auf den gefahrenen Kilometern, durchgeführt wird.
●Ab 50000 km sind die Wartungsintervalle alle 10000 km zu wiederholen. - Die mit einem Sternchen markierten Arbeiten erfordern Spezialwerkzeuge, besondere Daten und technische Fähigkeiten und sollten daher von einer Yamaha-Fachwerkstatt ausgeführt werden.
| NR. | PRÜFPUNKT KONTROLLE | ODER WARTUNGSARBEIT | STAND DES KILOMETERZÄHLERS (× 1000 km) | JAHRES-KON-TROLLE | |||||
| 1 | 1 | 0 | 2 | 0 | |||||
| 1 | Kraftstoffleitung | Kraftstoff- und Unterdruckschläuche auf Risse oder Beschädigung kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | |||
| 2 | Z ündkerze | Zustand kontrollieren.Reinigen und Abstand neu einstellen. | √ | √ | |||||
| Ersetzen. √ √ | |||||||||
| 3 | Ventile | Ventilspiel kontrollieren.Einstellen. | √ | √ | |||||
| 4 | Luftfiltereinsatz | Reinigen. | √ | √ | |||||
| Ersetzen. √ √ | |||||||||
| 5 | Luftfiltereinsatz des Keilriemengehäuses | Reinigen. | √ | √ | √ | √ | |||
| 6 | Vorderradbremse | Das Fahrzeug auf ordnungsgemäßen Betrieb, Flüssigkeitsstand und auf Lecks überprüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ | |
| Scheibenbremsbeläge ersetzen. | Bei Abnutzung bis zum Grenzwert | ||||||||
| 7 | Hinterradbremse | Das Fahrzeug auf ordnungsgemäßen Betrieb, Flüssigkeitsstand und auf Lecks überprüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ | |
| Scheibenbremsbeläge ersetzen. | Bei Abnutzung bis zum Grenzwert | ||||||||
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
| NR. | PRÜFPUNKT | KONTROLLE ODER WARTUNGSARBEIT | STAND DES KILOMETERZÄHLERS (× 1000 km) | JAHRES-KON-TROLLE | |||||
| 1 | 10 | 20 | 30 | 40 | |||||
| 8 | * | Bremsschläuche | Auf Risse oder Beschädigung kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| Ersetzen. Alle 4 Jahre | |||||||||
| 9 | * | Räder | Rundlauf prüfen und auf Beschädigung kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | ||
| 10 | * | Reifen | Profitiefe prüfen und auf Beschädigung kontrollieren.Ersetzen, falls nötig.Luftdruck kontrollieren.Korrigieren, falls nötig. | √ | √ | √ | √ | ||
| 11 | * | Radlager | Das Lager auf Lockerung oder Beschädigung kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | ||
| 12 | * | Lenkungslager | Das Spiel des Lagers kontrollieren und die Lenkung auf Schwergängigkeit prüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | |
| Mit Lithiumseifenfett schmieren. Alle 20000 km | |||||||||
| 13 | * | Fahrgestellhalterungen | Sicherstellen, daß alle Muttern und Schrauben richtig festgezogen sind. | √ | √ | √ | √ | ||
| 14 | Seitenständer, Haupt-ständer | Funktion prüfen.Schmieren. | √ | √ | √ | √ | |||
| 15 | * | Seitenständerschalter | Funktion prüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
| 16 | * | Teleskopgabel | Funktion prüfen und auf Öllecks kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | ||
| 17 | * | Federbeine | Funktion prüfen und die Stoßdämpfer auf Öllecks kontrollieren. | √ | √ | √ | √ | ||
| 18 | * | Vergaser | Motor-Leerlaufdrehzahl einstellen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
| 19 | Motoröl | Wechseln. (Siehe Seite 3-3.) | √ | Wenn die Ölwechsel-Intervallanzeige auf-leuchtet (alle 3000 km) | |||||
| Den Ölstand kontrollieren und das Fahrzeug auf Öllecks prüfen. | Alle 3000 km | √ | |||||||
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
| NR. | PRÜFPUNKT | KONTROLLE ODER WARTUNGSARBEIT | STAND DES KILOMETERZÄHLERS (× 1000 km) | JAHRES-KON-TROLLE | |||||
| 1 | 10 | 20 | 30 | 40 | |||||
| 20 | * | Ölsieb | • Reinigen. | √ | |||||
| 21 | * | Kühlsystem | • Den Kühflüssigkeitsstand kontrollieren und das Fahrzeug auf Kühflüssigkeitslecks prüfen. | √ | √ | √ | √ | ||
| • Wechseln. Alle 3 Jahre | |||||||||
| 22 | Achsgetriebeöl | • Fahrzeug auf Öllecks kontrollieren. | √ | √ | √ | ||||
| • Wechseln. √ √ √ | |||||||||
| 23 | * | Keilriemen | • Ersetzen. | Alle 20000 km | |||||
| 24 | * | Vorderrad- und Hinter-rad-Bremslichtschalter | • Funktion prüfen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
| 25 | Sich bewegende Teile und Seilzüge | • Schmieren. | √ | √ | √ | √ | |||
| 26 | * | Gasdrehgriffgehäuse und Seilzug | • Funktion und Spiel prüfen.• Ggf. Gaszugspiel einstellen.• Gasdrehgriffgehäuse und Seilzug schmieren. | √ | √ | √ | √ | ||
| 27 | * | Lichter, Signale und Schalter | • Funktion prüfen.• Scheinwerferlichtkegel einstellen. | √ | √ | √ | √ | √ | √ |
GAUM2070
HINWEIS:
-
Der Luftfiltereinsatz muß bei übermäßig feuchtem oder staubigem Einsatz häufiger gereinigt bzw. erneuert werden.
●Wartung der hydraulische Bremsanlage -
Regelmäßig den Bremsflüssigkeitsstand prüfen, ggf. korrigieren.
- Alle zwei Jahre die Bremsflüssigkeit wechseln.
- Bremsschläuche bei Beschädigung oder Rißbildung, spätestens jedoch alle vier Jahre erneuern.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU18711
Verkleidungsteile und Abdeckungen abnehmen und montieren
Die abgebildeten Abdeckungen und Verkleidungsteile müssen für manche in diesem Kapitel beschriebenen Wartungs- und Reparaturarbeiten abgenommen werden. Für die Demontage und Montage der einzelnen Abdeckungen und Verkleidungsteile sollte jeweils auf die nachfolgenden Abschnitte zurückgegriffen werden.

REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN

-
Abdeckung D
-
Das Verkleidungsteil losschrauben.

- Verkleidungsteil A
- Schraube
-
Fußmatte
-
Den Scheinwerfer-Steckverbinder und den Blinker-Steckverbinder abziehen.

- Blinkerkabel-Steckverbinder
- Scheinwerfer-Steckverbinder
- Das Verkleidungsteil abziehen.
Verkleidungsteil montieren
- Den Scheinwerfer-Steckverbinder und den Blinker-Steckverbinder anschließen.
- Das Verkleidungsteil in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.
- Die Abdeckung montieren.
- Die Fußmatten in die ursprüngliche Lage bringen.
GAUM1520
Verkleidungsteil B
Verkleidungsteil abnehmen
- Die Fußmatte auf beiden Seiten des Rollers nach oben ziehen.

-
Fußmatte
-
Die Schrauben auf beiden Seiten des Rollers entfernen und das Verkleidungsteil abnehmen.
Verkleidungsteil A
GAUM2020
Verkleidungsteil abnehmen
- Die Fußmatte auf beiden Seiten des Rollers nach oben ziehen.
- Die Abdeckung A abnehmen. (Siehe Seite 6-7.)
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN

- Schraube
- Verkleidungsteil B

- Schraube
- Verkleidungsteil B
Verkleidungsteil montieren
-
Das Verkleidungsteil in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.
-
Die Fußmatten in die ursprüngliche Lage bringen.
GAUM1530
Abdeckung A
Abdeckung abnehmen
- Die Schrauben entfernen und die Windschutzscheibe abnehmen.

- Windschutzscheibe
- Schraube
- Die Abdeckung losschrauben und dann, wie in der Abbildung gezeigt, abziehen.

- Schraube
- Abdeckung A
Abdeckung montieren
- Die Abdeckung in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.
- Die Windschutzscheibe in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.
GAU19280
Abdeckung B
Abdeckung abnehmen
Die Abdeckung losschrauben und dann, wie in der Abbildung gezeigt, abziehen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN

- Schraube
- Abdeckung B
Abdeckung montieren
Die Abdeckung in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.
GAUM1540
Abdeckung C
Abdeckung abnehmen
- Die Fußmatte rechts, nach oben ziehen.

- Fußmatte
- Die Abdeckung entfernen, wie dargestellt.

- Die Abdeckung in die ursprüngliche Lage bringen.
- Die Fußmatte in die ursprüngliche Lage bringen.
GAU19501
Abdeckung D
Abdeckung abnehmen
Die Abdeckung, wie in der Abbildung gezeigt, abziehen.

Die Abdeckung in die ursprüngliche Lage bringen.
GAU19280
Abdeckung E
Abdeckung abnehmen
Die Abdeckung losschrauben und dann, wie in der Abbildung gezeigt, abziehen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN

- Abdeckung E
- Schraube
Abdeckung montieren
Die Abdeckung in die ursprüngliche Lage bringen und dann festschrauben.
GAU19630
Zündkerze prüfen
Die Zündkerze ist ein wichtiger Bestandteil des Motors und ist leicht zu überprüfen. Da Verbrennungswärme und Ablagerungen die Funktionstüchtigkeit der Kerze im Laufe der Zeit vermindern, muß die Zündkerze in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle herausgenommen und geprüft werden. Der Zustand der Zündkerze erlaubt Rückschlüsse auf den Zustand des Motors.
Zündkerze ausbauen
- Das Verkleidungsteil B abnehmen. (Siehe Seite 6-6.)
- Den Zündkerzenstecker abziehen.

- Zündkerzenstecker
- Die Zündkerze, wie in der Abbildung gezeigt, mit dem Zündkerzenschlüssel (Bordwerkzeug) herausschrauben.

- Zündkerzenschlüssel
Zündkerze prüfen
- Die Verfärbung des Zündkerzen-Isolatorfußes prüfen. Der die Mittelelektrode umgebende Porzellanisolator ist bei richtig eingestelltem Motor und normaler Fahrweise rehbraun.
HINWEIS:
Weist die Zündkerze eine stark abweichende Färbung auf, könnte der Motor defekt sein. Versuchen Sie nicht, derartige Probleme selbst zu diagnostizieren. Lassen Sie stattdessen das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen.
2. Die Zündkerze auf fortgeschrittenen Abbrand der Mittelelektrode und übermäßige Ölkohleablagerungen prüfen und ggf. erneuern.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
Empfohlene Zündkerze: NGK/DR8EA
Zündkerze montieren
- Den Zündkerzen-Elektrodenabstand mit einer Fühlerlehre messen und ggf. korrigieren.

- Zündkerzen-Elektrodenabstand
Zündkerzen-Elektrodenabstand: 0.6–0.7 mm (0.024–0.028 in)
- Die Sitzfläche der Kerzendichtung reinigen; Schmutz und Fremdkörper vom Gewinde abwischen.
- Die Zündkerze mit dem Zündkerzenschlüssel festschrauben und dann vorschriftsmäßig festziehen.
Anzugsdrehmoment:
Zündkerze: 17.5 Nm (1.75 m·kgf, 12.5 ft·lbf)
HINWEIS:
Steht beim Einbau einer Zündkerze kein Drehmomentschlüssel zur Verfügung, läßt sich das vorgeschriebene Anzugsmoment annähernd erreichen, wenn die Zündkerze handfest eingedreht und anschließend noch um 1/4–1/2 Drehung weiter festgezogen wird. Das Anzugsmoment sollte jedoch möglichst bald mit einem Drehmomentschlüssel nach Vorschrift korrigiert werden.
- Den Zündkerzenstecker aufsetzen.
- Das Verkleidungsteil montieren.
GAUM1550
Motoröl
Der Motorölstand sollte vor Fahrtbeginn geprüft werden. Außerdem muß das Öl in den empfohlenen Abständen, gemäß der Wartungs- und Schmiertabelle, gewechselt werden und wenn die Wartungskontrolleuchte aufleuchtet.
Ölstand prüfen
- Den Roller auf den Hauptständer stellen.
HINWEIS:
Sicherstellen, daß der Roller bei der Ölstandkontrolle vollständig gerade steht. Selbst geringfügige Neigung zur Seite kann bereits zu einem falschen Meßergebnis führen.
- Den Motor anlassen, einige Minuten lang warmlaufen lassen und dann abstellen.
- Einige Minuten warten, damit sich das Öl setzen kann. Dann den Einfüllschraubverschluß herausdrehen, den Meßstab abwischen, in die Einfüllöffnung zurückstecken (ohne ihn hineinzuschrauben) und dann wieder herausziehen, um den Ölstand zu überprüfen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
HINWEIS:
Der Ölstand sollte sich zwischen der Minimal- und Maximalstand-Markierung befinden.

- Motoröl-Einfüllschraubverschluß
- Maximalstand-Markierung
- Minimalstand-Markierung
- Falls der Ölstand unter der Minimalstand-Markierung liegt, Öl der empfohlenen Sorte bis zum vorgeschriebenen Stand nachfüllen.
- Den Meßstab in die Einfüllöffnung stecken und dann den Einfüllschraubverschluß fest zudrehen.
Motoröl wechseln
-
Den Motor anlassen, einige Minuten lang warmlaufen lassen und dann abstellen.
-
Ein Ölauffanggefäß unter den Motor stellen, um das Altöl aufzufangen.
- Den Einfüllschraubverschluß und die Motoröl-Ablaßschraube herausdrehen, um das Motoröl aus dem Kurbelgehäuse abzulassen.

-
Motoröl-Ablaßschraube
-
Die Unterlegscheibe auf Beschädigung überprüfen und, falls beschädigt, erneuern.

- Motoröl-Ablaßschraube
- Unterlegscheibe
- Die Motoröl-Ablaßschraube samt Unterlegscheibe montieren und die Ablaßschraube anschließend vorschriftsmäßig festziehen.
Anzugsdrehmoment:
Motoröl-Ablaßschraube: 20 Nm (2.0 m·kgf, 14 ft·lbf)
HINWEIS:
Sicherstellen, daß die Unterlegscheibe korrekt sitzt.
- Die vorgeschriebene Menge des empfohlenen Öls einfüllen und dann den Einfüllschraubverschluß fest zudrehen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
Empfohlene Ölsorte:
Siehe Seite 8-1
Füllmenge für den Ölwechsel:
1.20 L (1.27 US qt) (1.06 Imp.qt)
GCA11670
ACHTUNG:
- Verwenden Sie keine Öle mit Diesel-Spezifikation "CD" oder Öle von höherer Qualität als angegeben. Auch keine Öle der Klasse "ENERGY CONSERVING II" oder höher verwenden.
- Darauf achten, daß keine Fremdkörper in das Kurbelgehäuse gelangen.
- Den Motor anlassen und einige Minuten lang im Leerlaufbetrieb auf Öllecks überprüfen. Tritt irgendwo Öl aus, den Motor sofort abstellen und die Ursache feststellen.
- Ölwechsel-Intervallanzeige zurückstellen. (Siehe Seite 3-2.)
Achsgetriebeöl
Das Achsantriebsgehäuse sollte vor Fahrtbeginn auf Ölundichtigkeit geprüft werden. Bei einer Undichtigkeit den Motorroller von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen und reparieren lassen. Außerdem muß in den vorgeschriebenen Abständen, gemäß Wartungs- und Schmiertabelle, das Achsgetriebeöl gewechselt werden.
- Den Motor starten, einige Minuten bei der Fahrt warmlaufen lassen und dann den Motor abstellen.
- Den Roller auf den Hauptständer stellen.
- Ein Ölauffanggefäß unter das Achsantriebsgehäuse stellen, um das Altöl aufzufangen.
- Den Einfüllschraubverschluß sowie die Ablaßschraube herausdrehen und das Öl aus dem Achsantriebsgehäuse ablassen.
GAU20060

- Achsgetriebeöl-Einfüllschraubverschluß
- Die Achsgetriebeöl-Ablaßschraube montieren und dann vorschriftsmäßig anziehen.

- Achsgetriebeöl-Ablaßschraube
Anzugsdrehmoment:
Achsgetriebeöl-Ablaßschraube:
22 Nm (2.2 m·kgf, 15.9 ft·lbf)
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
- Die vorgeschriebene Menge des empfohlenen Öls einfüllen und dann den Einfüllschraubverschluß fest zudrehen.
Empfohlene Getriebeölsorte:
Siehe Seite 8-1.
Füllmenge:
- Darauf achten, daß keine Fremdkörper in das Achsantriebsgehäuse eindringen.
-
Darauf achten, daß kein Öl auf Räder und Reifen gerät.
-
Das Achsantriebsgehäuse auf Ölundichtigkeit prüfen. Tritt irgendwo Öl aus, die Ursache feststellen.
GAU20070
Kühlflüssigkeit
Der Kühflüssigkeitsstand sollte vor Fahrtbeginn geprüft werden. Außerdem muß die Kühflüssigkeit in den empfohlenen Abständen, gemäß Wartungs- und Schmiertabelle, gewechselt werden.
GAU20230
Kühlflüssigkeitsstand prüfen
Der Kühflüssigkeits-Ausgleichsbehälter befindet sich unter der Batterie-Abdeckung. (Siehe Seite 6-7.)
- Das Fahrzeug auf einem ebenen Untergrund abstellen und in gerader Stellung halten.
HINWEIS:
- Da der Stand der Kühflüssigkeit sich mit der Motortemperatur verändert, sollte er bei kaltem Motor geprüft werden.
-
Sicherstellen, daß das Fahrzeug bei der Kontrolle des Kühlmittelstands vollständig gerade steht. Selbst geringfügige Neigung zur Seite kann bereits zu einem falschen Meßergebnis führen.
-
Den Stand der Kühlflüssigkeit im Ausgleichsbehälter überprüfen.
HINWEIS:
Der Kühflüssigkeitsstand sollte sich zwischen der Minimal- und Maximalstand-Markierung befinden.

- Maximalstand-Markierung
-
Minimalstand-Markierung
-
Befindet sich der Kühlfüssigkeitsstand an oder unterhalb der Minimalstand-Markierung, den Ausgleichsbehälterdeckel öffnen und Kühlfüssigkeit bis zur Maximalstand-Markierung einfüllen; anschließend den Behälterdeckel schließen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN

- Kühflüssigkeits-Ausgleichsbehälterdeckel
Fassungsvermögen des Kühflüssigkeit-Ausgleichsbehälters (bis zur Maximalstand-Markierung): 0.40 L (0.42 US qt) (0.35 Imp.qt)
- Die Batterie-Abdeckung montieren.
GCA10470
ACHTUNG:
- Ist keine Kühlfüssigkeit verfügbar, kann stattdessen destilliertes Wasser oder weiches Leitungswasser verwendet werden. Hartes Wasser oder Salzwasser sind für den Motor schädlich.
- Falls Wasser statt Kühflüssigkeit verwendet wurde, dieses so bald wie möglich durch Kühflüssigkeit
ersetzen, da der Motor sonst nicht gegen Überhitzungs-, Frost- und Korrosionsschäden geschützt ist.
- Falls Wasser statt Kühlflüssigkeit nachgefüllt wurde, so bald wie möglich den Frostschutzmittelgehalt der Kühlflüssigkeit von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen, da die Frostschutzwirkung verringert wird.
HINWEIS:
- Der Kühlerlüfter schaltet sich je nach der Temperatur der Kühlflüssigkeit automatisch ein oder aus.
- Bei Überhitzung des Motors, siehe Seite 6-31 für weitere Anweisungen.
GAU33030
Kühlflüssigkeit wechseln
GWA10380
WARNING
Niemals den Kühlerdeckel abnehmen, wenn der Motor heiß ist.
Die Kühflüssigkeit muß in den empfohlenen Abständen, gemäß Wartungs- und Schmiertabelle, gewechselt werden. Die Kühflüssigkeit von einer Yamaha-Fachwerkstatt wechseln lassen.
GAUM2030
Luftfilter und Luftfiltereinsätze des Riementriebgehäuses
Die Luftfilter und Luftfiltereinsätze des Riementriebgehäuses sollten in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle gereinigt werden. Bei übermäßig staubigem oder feuchten Einsatz sind die Filter häufiger zu reinigen.
GCA10530
ACHTUNG:
- Sicherstellen, daß jeder Filtereinsatz richtig in seinem Gehäuse sitzt.
●Der Motor sollte niemals ohne die Filtereinsätze betrieben werden, andernfalls könnten der/die Kolben und/oder der/die Zylinder übermäßig verschleiben.
Luftfiltereinsatz reinigen
- Den Roller auf den Hauptständer stellen.
- Den Luftfilter-Gehäusedeckel abschrauben.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN

- Luftfiltergehäuseabdeckung
- Schraube
- Filterschaumstoff
-
Maschenblech
-
Den Filterschaumstoff samt Drahtgeflecht herausnehmen, in Lösungsmittel auswaschen und dann vorsichtig ausdrücken.
- Den Filterschaumstoff auf Beschädigung überprüfen und, falls beschädigt, erneuern.
- Den Filterschaumstoff trocknen lassen.
- Die gesamte Oberfläche des Filterschaumstoffs mit dem vorgeschriebenen Öl benetzen und dann überschüssiges Öl ausdrücken.

Der Filterschaumstoff sollte lediglich feucht, nicht triefend naß sein.
Empfohlene Ölsorte: Schaumstoffluftfilter-Öl
- Den Filterschaumstoff in das Luftfiltergehäuse einsetzen.
- Den Luftfilter-Gehäusedeckel fest- schrauben.
Den Luftfiltereinsatz des Riementriebgehäuses reinigen
- Den Luftfilter-Gehäusedeckel abschrauben.
- Den Riementrieb-Gehäusefilterdeckel abschrauben.

- Riementrieb-Gehäusefilterdeckel
- Schraube
- Den Filtereinsatz herausnehmen und dann mit Druckluft, wie in der Abbildung gezeigt, ausblasen.

- Riementrieb-Gehäusefilterdeckel
- Luftfiltereinsatz des Keilriemengehäuses
- Den Riementrieb-Gehäusefiltereinsatz auf Beschädigung überprüfen und, falls beschädigt, erneuern.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
- Die Luftfiltereinsatz-Abdeckung des Riementriebgehäuses festschrauben.
- Den Luftfilter-Gehäusedeckel fest- schrauben.
GAU21300
Vergaser einstellen
Der Vergaser ist ein wesentlicher Bestandteil des Motors und erfordert eine höchst genaue Einstellung. Deshalb sollten alle Einstellarbeiten einer Yamaha-Fachwerkstatt vorbehalten bleiben, die über die notwendigen Kenntnisse und Erfahrungen verfügt.
Gaszugspiel kontrollieren
GAU21381

ZHAJACOSI
1. Spiel des Gaszugs
Das Gaszugspiel sollte am Gasdrehgriff 1.5–3.0 mm (0.06–0.12 in) betragen. Das Gaszugspiel am Drehgriff regelmäßig prüfen und ggf. von einer Yamaha-Fachwerkstatt einstellen lassen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU21401
GAUM2040
Ventilspiel
Mit zunehmender Betriebszeit verändert sich das Ventilspiel, wodurch die Zylinderfüllung nicht mehr den optimalen Wert erreicht und/oder Motorgeräusche entstehen können. Um dem vorzubeugen, muß das Ventilspiel in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft und ggf. eingestellt werden.
Reifen
Zur Erzielung optimaler Fahrleistungen, einer langen Lebensdauer und maximaler Fahrsicherheit Ihres Fahrzeugs beachten Sie bitte die folgenden Punkte zum Thema Reifen.
Reifenluftdruck

Den Reifenluftdruck vor Fahrtantritt prüfen und ggf. korrigieren.
GWA10500
! WARNING
- Den Reifenluftdruck stets bei kalten Reifen (d. h. Reifentemperatur entspricht Umgebungstemperatur) prüfen und korrigieren.
- Der Reifendruck muß entsprechend der Fahrgeschwindigkeit und hinsichtlich des Gesamtgewichts von
Fahrer, Beifahrer, Gepäck und Zubehör, das für dieses Modell genehmigt wurde, angepasst werden.
Reifenluftdruck (gemessen bei kalten Reifen):
0–90 kg (0–198 lb):
Vom:
180 kPa (26 psi) (1.80 kgf/cm²)
Hinten:
190 kPa (28 psi) (1.90 kgf/cm²)
* Gesamtgewicht von Fahrer, Beifahrer, Gepäck und Zubehör
GWA11200
! WARNING
Da die Beladung das Fahr- sowie das Bremsverhalten und damit die Sicherheit des Fahrzeugs beeinflußt, stets folgende Punkte beachten.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
- DAS FAHRZEUG NIEMALS ÜBER-LADEN! Überladen des Motorrollers beeinträchtigt nicht nur Fahrverhalten und Sicherheit, sondern kann auch Reifenschäden und Unfälle zur Folge haben. Sicherstellen, daß das Gesamtgewicht aus Gepäck, Fahrer, Beifahrer und zulässigem Zubehör nicht die maximale Gesamtzuladung überschreitet.
- Keinesfalls Gegenstände mitführen, die während der Fahrt verrutschen können.
●Schwere Lasten zum Fahrzeugmittelpunkt hin plazieren und das Gewicht möglichst gleichmäßig auf beide Seiten verteilen. - Der Reifenluftdruck muß auf die Gesamtzuladung angepaßt werden.
●Reifenzustand und -luftdruck vor Fahrtantritt prüfen.
Reifenkontrolle

ZALM0054
-
Profiltiefe
-
Reifenflanke
Vor jeder Fahrt die Reifen prüfen. Bei unzureichender Profiltiefe, Nägeln oder Glassplittern in der Lauffläche, rissigen Flanken usw. den Reifen umgehend von einer Yamaha-Fachwerkstatt wechseln lassen.
Mindestprofiltiefe (vorn und hinten): 1.6 mm (0.06 in)
HINWEIS:
Die Gesetzgebung zur Mindestprofiltiefe kann von Land zu Land abweichen. Richten Sie sich deshalb nach den entsprechenden Vorschriften.
Reifenausführung
Die Räder dieses Modells sind mit Schlauchlos-Reifen bestückt.
Vorderreifen:
Größe:
120/80-14 58P
Hersteller/Modell:
MICHELIN/PILOT CITY TL
Hinterreifen:
Größe:
150/70-14 66P
Hersteller/Modell:
MICHELIN/PILOT CITY TL
GWA10470

WARNUNG
- Abgenutzte Reifen unverzüglich von einer Yamaha-Fachwerkstatt austauschen lassen. Abgesehen davon, daß sie gegen die Straßenverkehrsordnung verstoßen, beeinträchtigen übermäßig abgefahrene Reifen die Fahrstabilität und können zum Verlust der Fahrzeugkontrolle führen.
- Den Austausch von Bauteilen an Rädern und Bremsanlage, sowie den Reifenwechsel, grundsätzlich von einer Yamaha-Fachwerkstatt
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
vornehmen lassen, die über das notwendige Werkzeug und fachliche Erfahrung verfügt.
GAU21960
Gußräder
Optimale Lenkstabilität, Lebensdauer und Fahrsicherheit sind nur durch Beachtung der folgenden Punkte gewährleistet.
- Räder und Reifen vor jeder Fahrt auf Risse, Schnitte u. ä. untersuchen, die Felgen auf Verzug und andere Beschädigungen prüfen. Bei Mängeln an Reifen oder Rädern das Rad von einer Yamaha-Fachwerkstatt ersetzen lassen. Selbst kleinste Reparaturen an Rädern und Reifen nur von einer Fachwerkstatt ausführen lassen. Verformte oder eingerissene Felgen müssen ausgetauscht werden.
●Nach dem Austausch von Felgen und/oder Reifen muß das Rad ausgewuchtet werden. Eine Reifenunwucht beeinträchtigt die Fahrstabilität, vermindert den Fahrkomfort und verkürzt die Lebensdauer des Reifens. - Nach dem Reifenwechsel zunächst mit mäßiger Geschwindigkeit fahren, denn bevor der Reifen seine optimalen Eigenschaften entwickeln kann, muß seine Lauffläche vorsichtig eingefahren werden.
GAUM2060
Spiel des Handbremshebels (Vorderrad- und Hinterradbremse) prüfen

ZAUMO107
1. Spiel des Handbremshebels (Vorderradbremse)

ZAUMO108
1. Spiel des Handbremshebels (Hinterradbremse)
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
Der Bremshebel muß ein Spiel von 2.0–5.0 mm (0.08–0.20 in) aufweisen, wie dargestellt. Das Bremshebelspiel regelmäßig prüfen und, falls erforderlich, das Bremssystem von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen lassen.
GWA10640
WARNING
Ein falsches Bremshebelspiel kann auf einen Defekt im Bremssystem hinweisen. Das Motorroller nicht benutzen, bis das Bremssystem von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüft oder repariert worden ist.
GAU22390
Scheibenbremsbeläge des Vorder- und Hinterrads prüfen
Der Verschleiß der Scheibenbremsbeläge vorn und hinten muß in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmier-tabelle geprüft werden.
GAU22420
Scheibenbremsbeläge vorn

- Verschleißanzeigerille des Bremsbelags
Die Scheibenbremsbeläge vorn weisen Verschleißanzeiger (Nuten) auf, die ein Prüfen der Bremsbeläge ohne Ausbau erlauben. Zur Prüfung des Bremsbelagverschleißes die Nuten prüfen. Wenn eine Nut fast verschwunden ist, die Scheibenbremsbeläge als ganzen Satz von einer Yamaha-Fachwerkstatt austauschen lassen.
GAU22500
Scheibenbremsbeläge hinten

Jeden der hinteren Scheibenbremsbeläge auf Beschädigungen untersuchen und die Dicke des Bremsbelags messen. Mißt die Stärke eines Bremsbelags weniger als 3.8 mm (0.15 in), oder ist ein Bremsbelag beschädigt, die Bremsbeläge im Satz von einer Yamaha-Fachwerkstatt austauschen lassen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU225B0
Bremsflüssigkeitsstand prüfen
Vorderradbremse

- Minimalstand-Markierung
Hinterradbremse

- Minimalstand-Markierung
Bei Bremsflüssigkeitsmangel kann Luft in die Bremsanlage eindringen und dessen Funktion beeinträchtigen.
Vor Fahrtantritt kontrollieren, daß Bremsflüssigkeit bis über die Minimalstand-Markierung reicht, und, falls erforderlich, Bremsflüssigkeit nachfüllen. Ein niedriger Bremsflüssigkeitsstand könnte darauf hinweisen, daß die Bremsbeläge abgenutzt sind und/oder ein Leck im Bremssystem vorhanden ist. Ist der Bremsflüssigkeitsstand niedrig, sicherstellen daß die Bremsbeläge auf Verschleiß und das Bremssystem auf Lecks überprüft wird.
Folgende Vorsichtsmaßregeln beachten:
- Beim Ablesen des Flüssigkeitsstands muß der Vorratsbehälter für Bremsflüssigkeit waagerecht stehen.
- Nur die empfohlene Bremsflüssigkeit verwenden. Andere Bremsflüssigkeiten können die Dichtungen angreifen, Undichtigkeit verursachen und dadurch die Bremsfunktion beeinträchtigen.
Empfohlene Bremsflüssigkeit: DOT 4
-
Ausschließlich Bremsflüssigkeit gleicher Marke und gleichen Typs nachfüllen. Das Mischen verschiedener Bremsflüssigkeiten kann chemische Reaktionen hervorrufen, die die Bremsfunktion beeinträchtigen.
-
Darauf achten, daß beim Nachfüllen kein Wasser in den Vorratsbehälter gelangt. Wasser setzt den Siedepunkt der Bremsflüssigkeit erheblich herab und kann Dampfblasenbildung verursachen.
- Bremsflüssigkeit greift Lack und Kunststoffteile an. Deshalb vorsichtig handhaben und verschüttete Flüssigkeit sofort abwischen.
- Ein allmähliches Absinken des Bremsflüssigkeitsstandes ist mit zunehmendem Verschleiß der Bremsbeläge normal. Jedoch bei plötzlichem Absinken die Bremsanlage von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAUM1360
Bremsflüssigkeit wechseln
Die Bremsflüssigkeit sollte in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle von einer Yamaha-Fachwerkstatt gewechselt werden. Außerdem sollte der Bremsschlauch alle vier Jahre oder bei Beschädigung oder Undichtigkeit ersetzt werden.
GAU23100
Bowdenzüge prüfen und schmieren
Die Funktion aller Bowdenzüge und deren Zustand sollte vor jeder Fahrt kontrolliert werden und die Züge und deren Enden ggf. geschmiert werden. Ist ein Bowdenzug beschädigt oder funktioniert er nicht reibungslos, muß er von einer Yamaha-Fachwerkstatt kontrolliert oder ersetzt werden.
Empfohlenes Schmiermittel: Motoröl
GWA10720
! WARNING
Durch beschädigte Seilzughüllen können Seilzüge korrodieren und in ihrer Funktion eingeschränkt werden. Aus Sicherheitsgründen beschädigte Seilzüge unverzüglich erneuern.
Gasdrehgriff und Gaszug kontrollieren und schmieren
Vor jeder Fahrt sollte die Funktion des Gas-drehgriffs kontrolliert werden. Zusätzlich sollte der Gaszug gemäß den in der Wartungs- und Schmiertabelle vorgeschriebenen Abständen geschmiert oder ersetzt werden.
GAU23110
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU23170
Bremshebel vorn und hinten schmieren

Die Hebeldrehpunkte der Vorderrad- und Hinterrad-Bremshebel sollten in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geschmiert werden.
Empfohlenes Schmiermittel:
Lithiumseifenfett (Universalschmierfett)
GAU23210
Haupt- und Seitenständer prüfen und schmieren

- Seitenständer

- Hauptständer
Die Funktion des Haupt- und Seitenständers sollte vor jeder Fahrt geprüft werden und die Drehpunkte und Metall-auf-Metall-Kontaktoberflächen sollten gegebenenfalls geschmiert werden.
GWA10740
WARNING
Falls Haupt- oder Seitenständer klemmen, diese von einer Yamaha-Fachwerkstatt instand setzen lassen.
Empfohlenes Schmiermittel:
Lithiumseifenfett (Universalschmierfett)
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU23271
Teleskopgabel prüfen
Zustand und Funktion der Teleskopgabel müssen folgendermaßen in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geprüft werden.
Zustand prüfen
GWA10750
WARNING
Das Fahrzeug sicher abstützen, damit es nicht umfallen kann.
Die Standrohre auf Riefen und andere Beschädigungen, die Gabeldichtringe auf Öllecks prüfen.

-
Das Fahrzeug auf einem ebenen Untergrund abstellen und in gerader Stellung halten.
-
Bei kräftig gezogenem Handbremshebel die Gabel durch starken Druck auf den Lenker mehrmals einfedern und prüfen, ob sie leichtgängig ein- und ausfedert.
GCA10590
ACHTUNG:
Falls die Teleskopgabel nicht gleichmäßig ein- und ausfedert oder irgendwelche Schäden festgestellt werden, das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen bzw. reparieren lassen.
GAU23280
Lenkung prüfen
Verschlissene oder lockere Lenkungslager stellen eine erhebliche Gefährdung dar. Darum muß der Zustand der Lenkung folgendermaßen in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geprüft werden.
- Den Motorroller so aufbocken, daß das Vorderrad frei in der Luft schwebt. GWA10750
WARNING
Das Fahrzeug sicher abstützen, damit es nicht umfallen kann.
- Die unteren Enden der Teleskopgabel greifen und versuchen, sie in Fahrtrichtung hin und her zu bewegen. Ist dabei Spiel spürbar, die Lenkung von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen und instand setzen lassen.

REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU23290
GAU23390
GWA10760
Radlager prüfen
Die Vorder- und Hinterradlager müssen in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geprüft werden. Falls ein Radlager zuviel Spiel aufweist oder das Rad nicht leichtgängig dreht, die Radlager von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
Batterie

Die Batterie befindet sich hinter der Abdek- kung B. (Siehe Seite 6-7.)
Dieses Modell ist mit einer versiegelten Batterie (MF) ausgestattet, die absolut wartungsfrei ist. Die Kontrolle des Säurestands und das Auffüllen von destilliertem Wasser entfallen deshalb.
Batterie aufladen
Bei Entladung die Batterie so bald wie möglich von einer Yamaha-Fachwerkstatt aufladen lassen. Beachten Sie, daß die Batterie sich durch die Zuschaltung elektrischer Nebenverbraucher schneller entlädt und deshalb öfter aufgeladen werden muß.
WARNING
- Die Batterie enthält giftige Schwefelsäure, die schwere Verätzungen hervorrufen kann. Daher beim Umgang mit Batterien stets einen geeigneten Augenschutz tragen. Augen, Haut und Kleidung unter keinen Umständen mit Batteriesäure in Berührung bringen. Im Falle, daß Batteriesäure mit Haut in Berührung kommt, führen Sie die folgenden ERSTE HILFE-Maßnahmen durch.
- Ä UßERLICH: Mit reichlich Wasser abspülen.
- INNERLICH: Große Mengen Wasser oder Milch trinken und sofort einen Arzt rufen.
- AUGEN: Mindestens 15 Minuten lang gründlich mit Wasser spülen und sofort einen Arzt aufsuchen.
●Die Batterie erzeugt explosives Wasserstoffgas (Knallgas). Daher Funken, offene Flammen, brennende Zigaretten und andere Feuerquellen von der Batterie fernhalten. Beim Laden der Batterie in geschlossenen Räumen für ausreichende Belüftung sorgen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
●DIES UND BATTERIEN VON KIN-DERN FERNHALTEN.
Batterie lagern
- Wird das Modell über einen Monat lang nicht benutzt, die Batterie ausbauen, aufladen und an einem kühlen und trockenen Ort lagern.
- Bei einer Stillegung von mehr als zwei Monaten mindestens einmal im Monat den Ladezustand der Batterie überprüfen und ggf. aufladen.
- Vor der Montage die Batterie vollständig aufladen.
- Nach der Montage sicherstellen, daß die Batteriekabel richtig an die Batterieklemmen angeschlossen sind.
GCA10630
ACHTUNG:
●Die Batterie immer in geladenem Zustand halten. Das Lagern im entladenen Zustand fügt der Batterie bleibende Schäden zu.
●Zum Laden der wartungsfreien Batterie ist ein spezielles Ladegerät nötig (Konstantstromstärke und/oder spannung). Konventionelle Ladegeräte können die Lebensdauer der wartungsfreien Batterie vermindern. Falls Sie keinen Zugang zu einem Ladegerät für die wartungs-
freie Batterie haben, lassen Sie sie von Ihrer Yamaha-Fachwerkstatt aufladen.
GAUM1561
Sicherungen wechseln
Der Hauptsicherungskasten befindet sich hinter der Abdeckung C. (Siehe Seite 6-8.)

- Hauptsicherung
- Ersatzsicherung
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN

- Zusatzsicherung
- Scheinwerfersicherung
- Kühlerlüftersicherung
- Signalanlagensicherung
- Zündungssicherung
- Nebenverbrauchersicherung
- Ersatzsicherung
- Sicherungszange
Der Sicherungskasten mit den Sicherungen für die einzelnen Schaltkreise befindet sich im Ablagefach A. (Siehe Seite 3-11.) Eine durchgebrannte Sicherung folgendermaßen erneuern.
- Den Zündschlüssel auf "☒" drehen und den betroffenen Stromkreis ausschalten.
- Die durchgebrannte Sicherung herausnehmen, und dann eine neue Sicherung mit der vorgeschriebenen Amperezahl einsetzen.
Vorgeschriebene Sicherungen:
Hauptsicherung:
30.0 A
Zusatzsicherung:
3.0 A
Scheinwerfersicherung:
15.0 A
Kühlerlüftersicherung:
15.0 A
Signalanlagensicherung:
15.0 A
Zündungssicherung:
7.5 A
Nebenverbrauchersicherung:
3.0 A
GCA10640
ACHTUNG:
Niemals Sicherungen mit einer höheren als der vorgeschriebenen Amperezahl verwenden. Eine Sicherung mit falscher Amperezahl kann Schäden an elektrischen Komponenten und sogar einen Brand verursachen.
- Den Zündschlüssel auf "O" drehen und den betroffenen Stromkreis einschalten, um zu prüfen, ob das elektrische System einwandfrei arbeitet.
- Falls die neue Sicherung sofort wieder durchbrennt, die elektrische Anlage von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
GAU23841
Scheinwerferlampe auswechseln
Dieses Modell ist mit einer Halogenlampe ausgestattet. Eine durchgebrannte Scheinwerferlampe kann folgendermaßen ausgewechselt werden.
- Das Verkleidungsteil A zusammen mit der Scheinwerfereinheit ausbauen. (Siehe Seite 6-6.)
- Den Scheinwerfer-Steckverbinder lösen und dann die Lampenschutzkappe abnehmen.

- Abdeckung der Lampe
- Scheinwerfer-Steckverbinder
- Den Lampenhalter nach innen drücken und gegen den Uhrzeigersinn losdrehen und dann die defekte Lampe herausnehmen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN

- Halterung der Scheinwerferlampe
GWA10790
WARNING
Scheinwerferlampen werden sehr schnell heiß. Deshalb entflammbares Material vom Lampenhalter fernhalten und die Lampe niemals berühren, bevor sie ausreichend abgekühlt ist.
- Die neue Scheinwerferlampe einsetzen und mit dem Lampenhalter sichern.

Schweiß- und Fettspuren auf dem Glas beeinträchtigen die Leuchtkraft und Lebensdauer der Lampe. Deshalb den Glaskolben der Scheinwerferlampe nicht mit den Fingern berühren. Verunreinigungen der Scheinwerferlampe mit einem mit Alkohol oder Verdünner angefeuchteten Tuch entfernen.

24JMN61
-
Den Glasteil der Lampe nicht berühren.
-
Die Lampenschutzkappe aufsetzen und dann den Steckverbinder einstekken.
- Das Verkleidungsteil zusammen mit der Scheinwerfereinheit einbauen.
- Den Scheinwerfer ggf. von einer Yamaha-Fachwerkstatt einstellen lassen.
GAUT1260
Blinkerlampe vorn auswechseln
GCA10670
ACHTUNG:
Diese Arbeit sollte grundsätzlich von einer Yamaha-Fachwerkstatt durchgeführt werden.
- Den Roller auf den Hauptständer stellen.
- Das Verkleidungsteil A abnehmen. (Siehe Seite 6-6.)
- Die Fassung samt Lampe im Gegen- uhrzeigersinn herausdrehen.

-
Blinkerlampenfassung
-
Die defekte Lampe hineindrücken und im Gegenuhrzeigersinn herausdrehen.
-
Die neue Lampe in die Fassung hineindrücken und dann im Uhrzeigersinn festdrehen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
- Die Fassung samt Lampe einsetzen und im Uhrzeigersinn festdrehen.
- Das Verkleidungsteil montieren.
GAUT1270
Ersetzen der Rücklicht-/Bremslichtlampe oder einer Lampe des hinteren Blinkers
- Die Abdeckung montieren.

- Blinkerlampenfassung
-
Fassung der Rücklicht-/Bremslichtlampe
-
Den Roller auf den Hauptständer stellen.
- Die Abdeckung E abnehmen. (Siehe Seite 6-8.)
- Die Fassung samt Lampe im Gegen- uhrzeigersinn herausdrehen.
- Die defekte Lampe hineindrücken und im Gegenuhrzeigersinn herausdrehen.
- Die neue Lampe in die Fassung hineindrücken und dann im Uhrzeigersinn festdrehen.
- Die Fassung samt Lampe einsetzen und im Uhrzeigersinn festdrehen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAUM1460
Kennzeichenleuchten-Lampe auswechseln
- Die Abdeckung der Kennzeichen-leuchte abschrauben.

-
Lampenfassung
-
Schraube
-
Die Fassung (samt Lampe) herausziehen.
- Die defekte Lampe herausziehen.
- Eine neue Lampe in die Fassung einsetzen.
- Die Fassung (samt Lampe) einsetzen und hineindrücken.
- Die Abdeckung der Kennzeichen-leuchte wieder anschrauben.
GAU25B80
Fehlersuche
Obwohl alle Yamaha-Motorroller vor der Auslieferung einer strengen Inspektion unterzogen werden, kann es im Alltag zu Störungen kommen. Zum Beispiel können Defekte am Kraftstoff- oder Zündsystem oder mangelnde Kompression zu Anlaßproblemen und Leistungseinbußen führen.
Die nachfolgenden Fehlersuchdiagramme beschreiben die Vorgänge, die es Ihnen ermöglichen, eine einfache und schnelle Kontrolle der einzelnen Funktionsbereiche vorzunehmen. Reparaturarbeiten sollten jedoch unbedingt von einer Yamaha-Fachwerkstatt ausgeführt werden, denn nur diese bietet das Know-how, die Werkzeuge und die Erfahrung für eine optimale Wartung.
Ausschließlich Yamaha-Originalersatzteile verwenden. Ersatzteile anderer Hersteller mögen zwar so aussehen wie Yamaha-Teile, bieten aber nur selten die gleiche Qualität und Lebensdauer, was erhöhte Reparaturkosten zur Folge hat.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
Fehlersuchdiagramme
GAU25921
Startprobleme und mangelnde Motorleistung
GWA10840
WARNING
Bei Prüf- und Reparaturarbeiten am Kraftstoffsystem Funken und offene Flammen fernhalten und auf keinen Fall rauchen.
- Kraftstoff

flowchart
graph TD
A["Kraftstoffstand im Tank prüfen."] --> B["Es ist genügend Kraftstoff vorhanden."]
A --> C["Es ist kein Kraftstoff vorhanden."]
B --> D["Verdichtung prüfen."]
C --> E["Kraftstoff nachfüllen."]
E --> F["Der Motor startet nicht. Verdichtung prüfen."]
- Verdichtung

flowchart
graph TD
A["E-Starter betätigen."] --> B["Verdichtung vorhanden."]
A --> C["Keine Verdichtung."]
B --> D["Zündung prüfen."]
C --> E["Lassen sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen."]

flowchart
graph TD
A["Zündkerze herausnehmen und Elektroden prüfen."] --> B["Feucht"]
A --> C["Trocken"]
B --> D["Mit einem trockenen Tuch abwischen und Zündkerzen-Elektrodenabstand korrigieren, oder Zündkerze ersetzen."]
C --> E["Lassen sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen."]
D --> F["Gas halb öffnen und E-Starter betätigen."]
E --> G["Der Motor startet nicht. Batterie prüfen."]
- Batterie

flowchart
graph LR
A["E-Starter betätigen."] --> B["Der Motor dreht sich zügig."]
A --> C["Der Motor dreht sich nur mühsam."]
B --> D["Der Batteriezustand ist gut."]
C --> E["Batterieanschlüsse prüfen. Batterie, falls nötig, laden."]
D --> F["Der Motor startet nicht. Lassen sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen."]
E --> F
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
Motorüberhitzung
GWA10400
WARNING
- Niemals den Kühlerdeckel abnehmen, wenn der Motor und der Kühler heiß sind. Siedend heiße Flüssigkeit und heißer Dampf können unter Druck austreten und ernsthafte Verletzungen verursachen. Immer abwarten, bis der Motor abgekühlt ist.
- Nachdem die Kühlerverschlußdeckel-Arretierschraube losgedreht wurde, einen dicken Lappen, wie z. B. ein Handtuch, über den Kühlerverschlußdeckel legen und dann den Deckel langsam im Gegenuhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen, damit der restliche Druck entweichen kann. Wenn kein Zischen mehr zu vernehmen ist, auf den Deckel drücken und im Gegenuhrzeigersinn abschrauben.

flowchart
graph TD
A["Motor abkühlen lassen."] --> B["Kühlflüssigkeitsstand im Vorratsbehälter und im Kühler prüfen."]
B --> C["Kühlflüssigkeitsstand zu niedrig. Kühlanlage auf Lecks absuchen."]
B --> D["Kühlflüssigkeitsstand ist OK."]
C --> E["Es gibt ein Leck."]
C --> F["Es gibt kein Leck."]
E --> G["Lassen Sie das Kühlsystem von einer Yamaha-Fachwerkstatt reparieren."]
F --> H["Kühlflüssigkeit nachfüllen. (Siehe HINWEIS.)"]
H --> I["Motor anlassen. Wenn der Motor wieder überhitzt, das Kühlsystem in einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen und reparieren lassen."]
HINWEIS:
Falls die vorgeschriebene Kühlfüssigkeit nicht verfügbar ist, kann notfalls auch Leitungswasser verwendet werden. Dieses aber so bald wie möglich durch die vorschriftsmäßige Kühlfüssigkeit ersetzen.
PFLEGE UND STILLEGUNG DES MOTORROLLERS
GAU26090
Pflege
Während die offene Bauweise einerseits die attraktive Technologie sichtbar macht, hat sie andererseits den Nachteil, daß das Motorroller ungeschützt ist. Obwohl nur hochwertige Materialien verwendet werden, sind die Bauteile nicht korrosionssicher. Während bei Automobilen beispielsweise ein korrodierter Auspuff unbeachtet bleibt, fallen schon kleine Rostansätze an der Motorroller-Auspuffanlage unangenehm auf. Regelmäßige, richtige Pflege ist nicht nur eine Bedingung für Garantieansprüche, sondern Ihr Motorroller wird auch besser aussehen, länger leben und optimale Leistungen erbringen.
Vorbereitung für die Reinigung
- Die Schalldämpferöffnung abkühlen lassen und dann mit einer Plastiktüte abdecken.
- Sicherstellen, daß alle Kappen und Abdeckungen, sowie alle elektrischen Stecker und Anschlußbuchsen, einschließlich des Zündkerzensteckers fest sitzen.
- Auf stark verschmutzte Stellen, die z. B. durch verkrustetes Motoröl verunreinigt sind, einen Kaltreiniger mit dem Pinsel auftragen, aber niemals Kaltrei-
niger auf Dichtungen und Radachsen auftragen! Kaltreiniger und Schmutz mit Wasser abspülen.
Reinigung
GCA10780
ACHTUNG:
- Stark säurehaltige Radreiniger, besonders an Speichenrädern, vermeiden. Werden solche Produkte für schwer zu entfernende Verschmutzungen verwendet, das Reinigungsmittel nicht länger als vorgeschrieben auf der betroffenen Stelle lassen. Die behandelten Teile unbedingt sehr gut mit Wasser spülen, sofort abtrocknen und anschließend mit einem Korrosionsschutz versehen.
- Unsachgemäße Reinigung kann den Windschutz, die Verkleidungssteile und andere Plastikteile beschädigen. Ausschließlich weiche, saubere Tücher oder Schwämme mit einem milden Reinigungsmittel und Wasser verwenden, um Plastikteile zu reinigen.
- Niemals scharfe Chemikalien für Plastikteile verwenden. Niemals folgende Mittel bzw. einen mit diesen Mitteln angefeuchteten Lappen
oder Schwamm benutzen: alkalische oder stark säurehaltige Reinigungsmittel, Lösungsmittel, Benzin, Rostschutz- oder -entfernungsmittel, Brems- oder Kühflüssigkeit, Batteriesäure.
- Niemals Hochdruck-Waschanlagen oder Dampfstrahlreiniger verwenden, da diese das Einsickern von Wasser und damit eine Verschlechterung in den folgenden Bereichen verursachen: Dichtungen (von Rädern, Schwinglagern, Gabeln und Bremsen), elektrische Bestandteile (Stecker, Verbindungen, Instrumente, Schalter und Lichter), Ent- und Belüftungsschläuche.
- Für Motorroller, die mit einer Windschutzscheibe ausgestattet sind: Keine starken Reiniger oder harten Schwämme verwenden, da sie Teile abstumpfen oder verkratzen werden. Einige Plastikreinigungsmittel könnten auf der Windschutzscheibe Kratzer hinterlassen. Das Produkt an einer nicht im Blickfeld liegenden Stelle der Windschutzscheibe testen, ob es Scheuerspuren hinterläßt. Ist die
PFLEGE UND STILLEGUNG DES MOTORROLLERS
Windschutzscheibe verkratzt, nach dem Waschen ein Plastikpoliermittel verwenden.
Nach normalem Gebrauch
Schmutz am besten mit warmem Wasser, einem milden Reinigungsmittel und einem sauberen, weichen Schwamm lösen, danach gründlich mit sauberem Wasser spülen. Schwer zugängliche Stellen mit einer Zahnbürste oder Flaschenbürste reinigen. Hartnäckiger Schmutz und Insekten lassen sich leichter entfernen, wenn zuvor ein nasses Tuch einige Minuten lang auf die verschmutzten Stellen gelegt wird.
Nach Fahrten im Regen, auf Straßen, die mit Salz bestreut wurden oder in Küstennähe
Da Meeressalz und Streusalz in Verbindung mit Wasser extrem korrosiv wirken, führen Sie bitte nach jeder Fahrt in Regen, Küstennähe oder auf gestreuten Straßen folgende Schritte durch.
HINWEIS:
Im Winter gestreutes Salz kann noch bis in den Frühling hinein auf Straßen vorhanden sein.
- Den Motorroller abkühlen lassen und dann mit kaltem Wasser und einem milden Reinigungsmittel abwaschen.
GCA10790
ACHTUNG:
Kein warmes Wasser verwenden, da es das aggressive Verhalten von Salz verstärkt.
- Um Korrosion zu verhindern, ein Korrosionsschutzspray auf alle Metall-oberflächen sprühen, einschließlich verchromter und vernickelter Metall-oberflächen.
Nach der Reinigung
- Den Roller mit einem Leder oder einem saugfähigen Tuch trockenwischen.
- Verwenden Sie zur Pflege von verchromten, Aluminum- und Edelstahl-Teilen, auch an der Auspuffanlage, eine Chrompolitur. Sogar die temperaturbedingte Verfärbung von Edelstahl-Auspuffanlagen kann mit einer solchen Politur entfernt werden.
-
Alle Metalloberflächen müssen mit einem Korrosionsschutzspray vor Korrosion geschützt werden, auch wenn sie verchromt, vernickelt, eloxiert oder auf eine andere Art oberflächenvergütet sind.
-
Verwenden Sie Sprühöl als Universalreiniger, um noch vorhandene Restverschmutzungen zu entfernen.
- Steinschläge und andere kleine Lackschäden mit Farblack ausbessern bzw. mit Klarlack versiegeln.
- Wachsen Sie alle lackierten Oberflächen.
- Den Motorroller vollständig trocknen (lassen), bevor er untergestellt oder abgedeckt wird.
GWA10940
WARNING
- Sicherstellen, daß sich weder Öl noch Wachs auf den Bremsen oder Reifen befindet. Gegebenenfalls Bremsscheiben und -beläge mit Aceton oder einem handelsüblichen Bremsenreiniger säubern, Reifen mit Seifenlauge abwaschen.
●Vor einer Fahrt mit dem Motorroller, die Bremsleistung und das Verhalten in Kurven testen.
GCA10800
ACHTUNG:
- Wachs und Öl stets sparsam auftragen und jeglichen Überschuß abwischen.
PFLEGE UND STILLEGUNG DES MOTORROLLERS
- Niemals Gummi- oder Kunststoffteile einölen bzw. wachsen, sondern mit geeigneten Pflegemitteln behandeln.
- Polituren nicht zu häufig einsetzen, denn diese enthalten Schleifmittel, die eine dünne Schicht des Lackes abtragen.
HINWEIS:
Produktempfehlungen erhalten Sie bei Ihrem Yamaha-Händler.
GAU26300
Abstellen
Kurzzeitiges Abstellen
Der Roller sollte stets kühl und trocken untergestellt und mit einer luftdurchlässigen Plane abgedeckt werden, um ihn vor Staub zu schützen.
GCA10B20
ACHTUNG:
●Stellen Sie einen nassen Motorroller niemals in eine unbelüftete Garage oder decken ihn mit einer Plane ab, denn dann bleibt das Wasser auf den Bauteilen stehen, und das kann Rostbildung zur Folge haben.
- Um Korrosion zu verhindern, feuchte Keller, Ställe (Anwesenheit von Amoniak) und Bereiche, in denen starke Chemikalien gelagert werden, vermeiden.
Stillegung
Möchten Sie Ihren Motorroller mehrere Monate stillegen, sollten folgende Schutzvorkehrungen getroffen werden:
-
Befolgen Sie alle Anweisungen, die im Abschnitt "Pflege" in diesem Kapitel angegeben sind.
-
Die Vergaser-Schwimmerkammer durch Aufdrehen der Ablaßschraube entleeren, um einer Verharzung vorzu- beugen. Das abgelassene Benzin in den Kraftstofftank einfüllen.
- Füllen Sie den Kraftstofftank und fügen Sie einen stabilisierenden Zusatz hinzu (falls erhältlich), um den Tank vor Rostbefall zu schützen und eine chemische Veränderung des Kraftstoffs zu verhindern.
- Zum Schutz des Zylinders, der Kolbenringe, etc. vor Korrosion die folgenden Schritte ausführen:
a. Den Zündkerzenstecker abziehen und dann die Zündkerze heraus-schrauben.
b. Etwa einen Teelöffel Motoröl durch die Kerzenbohrung einfüllen.
c. Den Zündkerzenstecker auf die Zündkerzen aufstecken und dann die Zündkerze auf den Zylinderkopf legen, so daß die Elektroden Masseverbindung haben. (Damit wird im nächsten Schritt die Funkenbildung begrenzt.)
d. Den Motor einige Male mit dem Anlasser durchdrehen. (Dadurch wird die Zylinderwand mit Öl benetzt.)
PFLEGE UND STILLEGUNG DES MOTORROLLERS
e. Den Zündkerzenstecker von der Zündkerze abziehen, die Zündkerze einschrauben und den Zündkerzenstecker wieder auf die Zündkerze aufsetzen.
GWA10950
WARNING
Um Verletzung oder Schäden durch Funken vorzubeugen, müssen die Elektroden der Zündkerzen geerdet werden, wenn der Motor durchgedreht wird.
- Sämtliche Seilzüge sowie alle Hebel- und Ständer-Drehpunkte ölen.
- Den Luftdruck der Reifen kontrollieren und ggf. korrigieren. Anschließend den Motoroller so aufbocken, daß beide Räder über dem Boden schweben. Anderenfalls jeden Monat die Räder etwas verdrehen, damit die Reifen nicht ständig an derselben Stelle aufliegen und dadurch beschädigt werden.
- Den Schalldämpfer mit Plastiktüten so abdecken, daß keine Feuchtigkeit eindringen kann.
- Die Batterie ausbauen und vollständig aufladen. Die Batterie an einem kühlen, trockenen Ort lagern und einmal pro Monat aufladen. Die Batterie nicht an einem übermäßig kalten oder warmen Ort (unter 0 °C [30 °F] oder über
30 °C [90 °F]) lagern. Nähere Angaben zum Lagern der Batterie siehe Seite 6-25.
HINWEIS:
Anfallende Reparaturen vor der Stillegung ausführen.
Abmessungen:
Gesamtlänge:
2170 mm (85.4 in)
Gesamtbreite:
765 mm (30.1 in)
Gesamthöhe:
1465 mm (57.7 in)
Sitzhöhe:
805 mm (31.7 in)
Radstand:
1480 mm (58.3 in)
Bodenfreiheit:
155 mm (6.10 in)
Mindest-Wendekreis:
1706 mm (67.2 in)
Gewicht:
Mit Öl und Kraftstoff:
174.0 kg (384 lb)
Motor:
Bauart:
Flüssigkeitsgekühlter 4-Takt-Motor, SOHC
Zylinderanordnung:
Einzylinder, nach vorn geneigt
Hubraum:
264.0 cm³ (16.11 cu.in)
Bohrung × Hub:
Verdichtungsverhältnis:
10.00:1
Startsystem:
Elektrostarter
Schmiersystem:
Naßsumpfschmierung
Motoröl:
Sorte (Viskosität):
SAE10W30 oder SAE10W40 oder
SAE15W40 oder SAE20W40 oder
SAE20W50

Empfohlene Motorölqualität:
API Service, Sorte SE, SF, SG oder höher
Motoröl-Füllmenge:
Regelmäßiger Ölwechsel:
1.20 L (1.27 US qt) (1.06 Imp.qt)
Achsgetriebeöl:
Sorte:
SAE10W30 Sorte SE-Motoröl
Füllmenge:
Fassungsvermögen des Kühflüssigkeits-
Ausgleichsbehälters (bis zur Maximalstand-
Markierung):
Fassungsvermögen des Kühlers
(einschließlich aller Kanäle):
1.60 L (1.69 US qt) (1.41 Imp.qt)
8-1
Luftfilter:
Luftfiltereinsatz:
Naßfiltereinsatz
Kraftstoff:
Empfohlener Kraftstoff:
Ausschließlich bleifreies Normalbenzin
Tankvolumen (Gesamtinhalt):
10.9 L (2.88 US gal) (2.40 Imp.gal)
Davon Reserve:
1.9 L (0.50 US gal) (0.42 Imp.gal)
Vergaser:
Hersteller:
TEIKEI
Typ × Anzahl:
Y28V-1J x 1
Zündkerze(n):
Hersteller/Modell:
NGK/DR8EA
Zündkerzen-Elektrodenabstand:
Fliehkraft-Automatik-Trockenkupplung
Kraftübertragung:
Primäruntersetzungsgetriebe:
schrägverzahnter Zahnradsatz
Primäruntersetzungsverhältnis:
40/15 (2.666)
Sekundäruntersetzungsgetriebe:
schrägverzahnter Zahnradsatz
Sekundäruntersetzungsverhältnis:
37/12 (3.083)
Getriebeart:
Keilriemen-Automatik
TECHNISCHE DATEN
Getriebebetätigung:
Fliehkraft-Automatik
Fahrgestell:
Rahmenbauart:
Unterzug-Stahlrohrrahmen
Lenkkopfwinkel:
26.00°
Nachlauf:
90.0 mm (3.54 in)
Vorderreifen:
Ausführung:
Schlauchlos-Reifen
Dimension:
120/80-14 58P
Hersteller/Typ:
MICHELIN/PILOT CITY TL
Hinterreifen:
Ausführung:
Schlauchlos-Reifen
Dimension:
150/70-14 66P
Hersteller/Typ:
MICHELIN/PILOT CITY TL
Zuladung:
Max. Gesamtzuladung:
202 kg (445 lb)
(Gesamtgewicht von Fahrer, Beifahrer,
Gepäck und Zubehör)
Reifenluftdruck (bei kaltem Reifen):
Zuladungsbedingung:
0–90 kg (0–198 lb)
Vorn:
180 kPa (26 psi) (1.80 kgf/cm²)
Hinten:
190 kPa (28 psi) (1.90 kgf/cm²)
Zuladungsbedingung:
Einzelscheibenbremse
Betätigung:
Handbedienung (rechts)
Empfohlene Flüssigkeit:
DOT 4
Hinterradbremse:
Bauart:
Einzelscheibenbremse
Betätigung:
Handbedienung (links)
Empfohlene Flüssigkeit:
DOT 4
Vorderrad-Federung:
Bauart:
Teleskopgabel
Feder/Stoßdämpfer-Bauart:
Spiralfeder, hydraulisch gedämpft
Federweg:
108.0 mm (4.25 in)
Hinterrad-Federung:
Bauart:
selbsttragende Schwinge
Feder/Stoßdämpfer-Bauart:
Spiralfeder, hydraulisch gedämpft
Federweg:
120.0 mm (4.72 in)
Elektrische Anlage:
Zündsystem:
Transistorzündung
Lichtmaschine:
Drehstromgenerator mit Permanentmagnet
Batterie:
Typ:
F9-12B
Spannung, Kapazität:
12 V, 9.0 Ah
Scheinwerfer:
Lampenart:
Halogenlampe
Lampenspannung (Watt × Anzahl):
Scheinwerfer:
12 V, 35 W/35.0 W × 2
TECHNISCHE DATEN
Rücklicht/Bremslicht: 12 V, 5.0 W/21.0 W × 2
Blinklicht vorn: 12 V, 21.0 W × 2
Blinklicht hinten: 12 V, 10.0 W × 2
Standlicht vorn: 12 V, 5.0 W × 2
Kennzeichenbeleuchtung: 12 V, 5.0 W × 1
Instrumentenbeleuchtung: LED
Fernlicht-Kontrolleuchte: LED
Blinker-Kontrolleuchte: LED
Sicherungen:
Hauptsicherung: 30.0 A
Scheinwerfersicherung: 15.0 A
Signalanlagensicherung: 15.0 A
Zündungssicherung: 7.5 A
Kühlerlüftersicherung: 15.0 A
Nebenverbrauchersicherung: 3.0 A
Zusatzsicherung: 3.0 A
GAU26351
GAU26381
Identifizierungsnummern
Bitte übertragen Sie die Schlüssel- und Fahrgestellnummern sowie die Modellcode-Plakette in die dafür vorgesehenen Felder, da diese für die Bestellung von Ersatzteilen und -schlüsseln sowie bei einer Diebstahlmeldung benötigt werden. SCHLÜSSEL- IDENTIFIZIERUNGSNUMMER:

Schlüssel-Identifizierungsnummer

ZALRISI7D
1. Schlüssel-Identifizierungsnummer
Die Schlüssel-Identifizierungsnummer ist auf dem Schlüsselanhänger eingestanzt. Diese Nummer im entsprechenden Feld notieren, da sie bei der Bestellung eines Ersatzschlüssels angegeben werden muß.
Fahrgestellnummer
GAU26410

- Fahrgestellnummer
Die Fahrgestellnummer ist in den Rahmen eingeschlagen.
HINWEIS:
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer dient zur Identifizierung ihres Fahrzeugs, und wird von der Zulassungsbehörde registriert.
MODELLCODE-PLAKETTE:

KUNDENINFORMATION
Modellcode-Plakette
GAU26490

- Modellcode-Plakette
Die Modellcode-Plakette ist an der Sitzbank-Unterseite angebracht. (Siehe Seite 3-11.) Übertragen Sie Informationen auf dieser Plakette in die vorgesehenen Felder. Diese Informationen benötigen Sie zur Ersatzteil-Bestellung bei Ihrem Yamaha-Händler.
A
Abblendlicht-Kontrolleuchte.... 3-2
Abblendschalter.... 3-7
Ablagefach.... 3-11, 3-12
Abstellen.... 7-3
Achsgetriebeöl.... 6-12
Anfahren.... 5-2
Anzeige, Multifunktion 3-3
B
Batterie 6-25
Batteriespannung/
Kühlflüssigkeitstemperatur-Anzeige ..... 3-3
Beschleunigen und Verlangsamen...... 5-2
Blinker-Kontrolleuchten 3-2
Blinkerlampe (vorn), auswechseln...... 6-28
Blinkerschalter 3-7
Bordwerkzeug.... 6-1
Bowdenzüge, prüfen und schmieren .... 6-22
Bremsen 5-2
Bremsflüssigkeitsstand, prüfen...... 6-21
Bremsflüssigkeit, wechseln 6-22
Bremshebel, schmieren.... 6-23
D
Diebstahlanlage (Sonderzubehör)...... 3-6
E
Einfahrvorschriften.... 5-3
F
Fahrgestellnummer.... 9-1
Fahrzeugbeschreibung...... 2-1
Federbeine, einstellen 3-13
Fehlersuchdiagramme.... 6-31
Fehlersuche.... 6-30
Fernlicht-Kontrolleuchte.... 3-2
G
Gasdrehgriff und Gaszug kontrollieren und schmieren 6-22
Gaszugspiel, kontrollieren....6-16
Gehäuse der Diebstahlsicherung......3-13
Gepäckhaken 3-14
Geschwindigkeitsmesser 3-2
H
Handbremshebel, Hinterradbremse .....3-8
Handbremshebel, Vorderradbremse.....3-8
Haupt- und Seitenständer, prüfen und schmieren 6-23
Hupenschalter 3-7
|
Identifizierungsnummern....9-1
K
Katalysator 3-10
Kennzeichenleuchten-Lampe, auswechseln 6-30
Kontrolleuchten 3-2
Kraftstoff....3-9
Kraftstoff sparen, Tips....5-3
Kühlflüssigkeit 6-13
L
Lenkerarmaturen....3-7
Lenkung, prüfen 6-24
Lichthupenschalter 3-7
Luftfilter und Luftfiltereinsätze des Riementriebgehäuses, reinigen .....6-14
M
Modellcode-Plakette....9-2
Motor anlassen....5-1
Motoröl 6-10
Motorstoppschalter....3-7
N
Nebenverbraucheranschluß-Buchse .... 3-17
P
Parken 5-4
Pflege....7-1
R
Räder 6-19
Radlager, prüfen.... 6-25
Reifen 6-17
Routinekontrolle vor Fahrtbeginn...... 4-2
Rücklicht-/Bremslichtlampe oder eine Lampe des hinteren Blinkers, ersetzen....6-29
S
Scheibenbremsbeläge des Vorder- und Hinterrads, prüfen.... 6-20
Scheinwerferlampe, auswechseln ..... 6-27
Schlüssel-Identifizierungsnummer...... 9-1
Seitenständer.... 3-14
Sicherheitsinformationen 1-1
Sicherungen, wechseln.... 6-26
Sitzbank.... 3-11
Spiel des Handbremshebels (Vorderrad- und Hinterradbremse), prüfen ...... 6-19
Starterschalter 3-7
T
Tankanzeige 3-2
Tankverschluß 3-9
Technische Daten.... 8-1
Teleskopgabel, prüfen 6-24
Tips zur Fahrsicherheit ...... 1-4
V
Ventilspiel 6-17
Vergaser, einstellen....6-16
INDEX
Verkleidungsteile und Abdeckungen, abnehmen und montieren....6-5
W
Warnblinkschalter 3-7
Wartungsintervalle und Schmierdienst ... 6-2
Z
Zündkerze, prüfen....6-9
Zünd-/Lenkschloß 3-1
Zündunterbrechungs- u.
Anlaßsperrschalter-System ...... 3-15

YAMAHA
YAMAHA MOTOR CO., LTD.
PRINTED IN FRANCE
2004.09 (G)