Panigale V4 Superleggera V4 (2021) - Motorrad DUCATI - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Motorrad |
| Marke | Ducati |
| Modell | Panigale V4 Superleggera V4 (2021) |
| Motor | Desmosedici Stradale, 90° V4, gegenläufige Kurbelwelle, desmodromische Ventilsteuerung, 4 Ventile pro Zylinder, flüssigkeitsgekühlt |
| Hubraum | 998 cm³ (Bohrung 81 mm, Hub 48,4 mm) |
| Maximale Leistung (EU-Version) | 165 kW (224 PS) bei 15.250 min⁻¹ |
| Maximale Leistung mit Racing-Auspuff | 174 kW (234 PS) bei 15.500 min⁻¹ |
| Maximales Drehmoment (EU-Version) | 116 Nm bei 11.750 min⁻¹ |
| Höchstdrehzahl | 16.000 U/min (6. Gang: 16.500 U/min) |
| Getriebe | 6-Gang mit Ducati Quick Shift (DQS) up/down EVO2 |
| Kupplung | Hydraulisch gesteuerte Trockenkupplung mit Antihoppingsystem |
| Rahmen | Carbonfaser (Monocoque) |
| Vorderradfederung | Öhlins NPX 25/30, Upside-Down, 43 mm Standrohre, TiN-beschichtet, voll einstellbar, Federweg 120 mm |
| Hinterradfederung | Öhlins TTX36, voll einstellbar, GP-Ventile, Feder aus Titan, Federweg 130 mm |
| Räder | Carbonfaser, 5 Doppelspeichen, vorne MT3.50x17", hinten MT6.00x17" |
| Reifen | Pirelli Diablo Supercorsa SP (tubeless), vorne 120/70 ZR17, hinten 200/60 ZR17 |
| Vorderradbremse | Doppelscheibe, halbschwimmend, 330 mm Durchmesser, 4-Kolben-Bremssattel (Brembo) |
| Hinterradbremse | Einscheibe, fest, 245 mm Durchmesser, 2-Kolben-Bremssattel (Brembo P34e) |
| ABS | Bosch Cornering EVO, abschaltbar |
| Gewicht (fahrbereit, 90% Kraftstoff) | 180 kg |
| Gewicht mit Racing-Kit (fahrbereit) | 173,2 kg |
| Tankinhalt (inkl. Reserve 4,5 l) | 16 Liter |
| Kraftstoff | Bleifrei 95 ROZ (max. 10% Ethanol, E10) |
| Batterie | Lithium-Ionen |
| Sitzplätze | Monoposto (Einsitzer) |
| Carbonteile | Rahmen, Hinterradschwinge, Heckrahmen, Verkleidungen, Kotflügel, Winglets, Felgen, Kupplungsabdeckung |
| Garantie | 24 Monate ohne Kilometerbegrenzung (Vertragshändler) |
| Wartungsintervall | Ölservice alle 12.000 km (1. Inspektion bei 1.000 km), Desmo-Service alle 24.000 km |
Häufig gestellte Fragen - Panigale V4 Superleggera V4 (2021) DUCATI
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BEDIENUNGSANLEITUNG Panigale V4 Superleggera V4 (2021) DUCATI
Anleitungs- und Instandhaltungsheft
DEUTSCH
SUPERLEGGERA V4
Dieses Heft muss als Bestandteil des Motorrads berücksichtigt werden und dieses über seine gesamte Lebensdauer begleiten. Im Fall eines Eigentümerwechsels muss es dem neuen Besitzer ausgehändigt werden. Die Qualitäts- und Sicherheitsstandards der Ducati Motorräder werden kontinuierlich auf den neusten Stand gebracht, was die Entwicklung neuer Lösungen in Bezug auf das Design, die Ausstattung und das Zubehör zur Folge hat. Aus diesem Grund, auch wenn dieses Heft zum Tag des Ausdrucks aktualisierte Informationen enthält, behält sich Ducati Motor Holding S.p.A. das Recht auf Änderungen vor, die sie jederzeit vornehmen kann, ohne dies mitteilen zu müssen und ohne, dass ihr daraus Verpflichtungen entstehen. Daher kann es dazu kommen, dass sich aus einem Vergleich Ihres aktuellen Motorrads mit einigen Illustrationen entsprechende Unterschiede ergeben. Der Nachdruck oder die Verbreitung der in dieser Veröffentlichung behandelten Themen, auch wenn nur auszugsweise, ist strikt verboten. Alle Rechte sind der Ducati Motor Holding S.p.A. vorbehalten, bei der unter Zugrundelegung der Gründe eine (schriftliche) Genehmigung einzuholen ist. Falls Reparaturen erforderlich werden sollten oder Sie einfach nur Ratschläge benötigen, wenden Sie sich bitte an unsere autorisierten Kundendienststellen.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an folgende E-Mail:
contact_us@ducati.com
Unsere Advisors stehen Ihnen gerne für nützliche Ratschläge und Empfehlungen zur Verfügung.

Wichtig
Dieser Service ist nur in den folgenden Ländern aktiv:
Niederlande, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Italien, Schweiz, Großbritannien, Irland, Deutschland.
Viel Vergnügen!
Pannenhilfe

Die Pannenhilfe «ACI Global Servizi» ist nur in folgenden Ländern vertreten:
Dänemark, Belgien, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Schweiz, Irland, Vereinigtes Königreich, Italien, Norwegen, Niederlande, Spanien, Österreich, Deutschland, Schweden, Portugal, Kanarische Inseln, Zypern, Kroatien, Tschechische Republik, Estland, Lettland, Litauen, Finnland, Griechenland, Ungarn, Malta, Polen, Serbien und Montenegro, Slowakei, Slowenien, Türkei, Ukraine.
Das Programm Ducati Card Assistance, das aus der Zusammenarbeit zwischen Ducati und ACI Global Servizi hervorging, bietet dem Ducati Kunden bei Defekten und/oder bei Unfällen entsprechende Hilfe. Dieser Service steht Ihnen an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr für eine Dauer von 24 Monaten (bei einer Garantieverlängerung gelten die dieser anhängigen Bedingungen) ab dem
Auslieferungsdatum des Motorrads oder für die Abdeckungsdauer der Garantie Ever Red zur Verfügung.
Die Serviceleistungen des Pannendienstes sind:
• Pannenhilfe und Abschleppservice
• Informationsservice
- Transport von Fahrer und Beifahrer nach Pannenhilfe
- Rückreise von Fahrer und Beifahrer oder Fortsetzung der Reise
- Rückführung des reparierten oder wieder gefundenen Motorrads
• Rückführung des Motorrads aus dem Ausland
- Suche nach Ersatzteilen und deren Versand ins Ausland
- Hotelkosten
- Bergung des bei einem Unfall von der Straße abgekommen Motorrads
- Vorstreckung der Sicherheitsleistung bei Beschlagnahmung im Ausland
und können in folgenden Ländern angefordert werden:
Andorra, Österreich, Belgien, Bulgarien, Kroatien, Zypern, Dänemark, stland, Finnland, Frankreich (einschließlich Korsika, für den normalen Verkehr geöffnete Straßen), Nordmazedonien (ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien), Deutschland, Gibraltar, Griechenland, Ungarn, Irland, Island, Italien (einschließlich San Marino und Vatikanstadt), Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Montenegro, Norwegen, Niederlande, Polen, Portugal, Fürstentum Monaco, Vereinigtes Königreich, Tschechische Republik, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweden, Schweiz, Türkei, Ukraine, Ungarn.

Wichtig
Alle Informationen stehen Ihnen in detaillierter
Form auf der Website Ducati Ihres Landes zur Verfügung.
Telefonnummern der Einsatzzentralen
Anfordern der Assistenz:
Vorfall im Herkunftsland: Rufen Sie die gebührenfreie Nummer Ihres Landes an, die in der ersten Spalte der Tabelle angegeben ist. Vorfall außerhalb des Herkunftslandes: Rufen Sie die kostenpflichtige Nummer Ihres Landes an, wobei
gemäß Angabe in der zweiten Spalte der Tabelle die Vorwahl inbegriffen sein muss.
Sollten Sie vom Ausland aus Schwierigkeiten beim Anrufen der Nummer Ihres Landes haben, können Sie die Telefonnummer des Landes wählen, in dem sich der Vorfall ereignet hat.

Achtung
Falls die Bezugsnummern zeitweise aufgrund von Betriebsstörungen der Telefonleitungen außer Betrieb sein sollten, kann der Kunde die Telefonnummer der Einsatzzentrale von ACI Global Servizi in Italien wählen: +39-02 66165610.
| Andorra +34-91- | 594 9340 | +34-91-594 9340 |
| Österreich 0800 | -22 03 50 +43-1- | 25 11919398 |
| Belgien 0800-14 | 134 +32-2-233 22 | 90 |
| Bulgarien (02)-9 | 86 73 52 +359-2- | 986 73 52 |
| Zypern 25 56158 | 0 +357-25 561580 | |
| Kroatien 0800-7 | 9 87 +385-1-464 | 01 41 |
| Dänemark 80 20 | 22 07 +45-80 20 | 22 07 |
| Estland (0)-69 79 | 199 +372-69 | 79 199 |
| Finnland (09)-77 | 47 64 00 +358-9 | -7747640 |
| 0 | ||
| Frankreich (+Korsika) | 0800-23 65 10 +3 | 33-4-72 17 12 83 |
| Nordmazedo-nien | (02)-3181 192 +38 | 9-2-3181 192 |
| Deutschland 08 | 00-27 22 774 +49 | -89-76 76 40 |
| 90 | ||
| Gibraltar 91-594 | 93 40 +34-91-59 | 4 93 |
| 40 | ||
| Griechenland (210)-9462 058 +30 | -210-9462 | |
| 058 | ||
| Irland 1800-304 | 500 +353-1-617 | 95 61 |
| Island 5 112 112 | +354-5 112 112 | |
| Italien 800.744. | 444 +39 02 | 66.16.56.10 |
| Lettland 67 56 | 65 86 +371-67 56 | 65 86 |
| Litauen | (85)-210 44 25 +3 | 70-5-210 44 25 |
| Luxemburg | 25 36 36 301 | +352-25 36 36 |
| 301 | ||
| Malta | 21 24 69 68 | +356-21 24 69 68 |
| Fürstentum Monaco | +33-4-72 1712 83 | +33-4-72 17 12 83 |
| Montenegro | 0800-81 986 +38 | 2-20-234 038 |
| Norwegen | 800-30 466 | +47-800-30 466 |
| Holland | 0800-099 11 20 | +31-70-314 51 12 |
| Polen 061 83 19 | 885 +48 61 83 | 19 885 |
| Portugal 800-2 | 0 66 68 +351-2 | 21-942 91 05 |
| Vereintes Königreich | 00800-33 22 88 77 | 00800-33 22 88 77 |
| Tschechische Republik | 261 10 43 48 | +420-2-61 10 43 48 |
| Rumänien | 021-317 46 90 | +40-21-317 46 90 |
| Serbien | (011)-240 43 51 | +381-11-240 43 51 |
| Slowakei (02)-4 | 92 05 963 +421-2 | -49 20 59 63 |
| Slowenien | (01)-530 53 10 | +386-1-530 53 10 |
| Spanien | 900-101 576 | +34-91-594 93 40 |
| Schweden 020- | 88 87 77 +46-771- | 88 87 77(+46 8 5179 2873 |
| Schweiz(+Liechtenstein) | 0800-55 01 41 +4 | 41 58 827 60 86 |
| Türkei (216) 560 | 07 50 +90 216 56 | 0 0750 |
| Ukraine 044-49 | 4 29 52 +380-44- | 494 2952 |
| Ungarn (06-1)-3 | 45 17 47 +36-1-34 | 5 17 47 |
Inhaltsangabe
Fahrzeug-Identifizierungsnummer......33
Motor-Identifikationsnummer 34
Seriennummer....35
Superleggera V4 36
Informationen zur Garantie......12
Allgemeine Garantiebedingungen 12
Allgemeine Informationen...... 20
Führungslinien zur Sicherheit 20
Im Anleitungsheft verwendete
Hinweissymbole 21
Zulässiger Einsatz 22
Pflichten des Fahrers....23
Schulung des Fahrers 25
Kleidung 25
„Best Practices" für die Sicherheit ...... 26
Tanken 28
Fahrt mit voller Zuladung.... 30
Informationen zur Zuladung 30
Gefährliche Produkte - Warnhinweise ..... 31
Hauptelemente und - vorrichtungen 38
Position am Motorrad.... 38
Kraftstofftankverschluss 39
Abnahme und Montage der Sitzbank ..... 40
Seitenständer 42
Bluetooth-Steuergerät...... 44
Lenkungsdämpfer 46
Einstellung der Vorderradgabel......47
Einstellung des hinteren Federbeins...... 49
Wahl der Radfederungseinstellung ..... 54
Fahrsteuerungen 56
Anordnung der Fahrsteuerungen des Motorrads .... 56
Zündschlüsselschalter und Lenkersperre....57
Linke Umschaltereinheit.... 58
Kupplungssteuerhebel 63
Rechter Umschalter 64
Gasdrehgriff....65
Vorderer Bremshebel.... 66
Hinterradbremspedal 68
Schaltpedal 69
Einstellung der Position von Schalt- und
Hinterradbremspedal 70
Einsatznormen....73
Vorsichtsmaßnahmen beim ersten
Motorradeinsatz ....73
Kontrollen vor dem Start 75
Anlass/Ausschalten des Motors.... 78
Start und Fahrt des Motorrads 80
Bremsung....81
ABS (Antiblockiersystem) 82
Stopp des Motorrads 83
Parken....83
Tanken 85
Mitgeliefertes Zubehör 88
Im Heft verwendete Akronyme und
Abkürzungen 93
Informationsschreiben zur EU-
Richtlinie 2014/53/EU 94
Funktionstasten....97
Anzeigemodus (Info Mode) 99
Haupt- und Nebenfunktionen ....105
Fahrgeschwindigkeitsanzeige....107
Ganganzeige.... 108
Anzeige der Motordrehzahl......109
Uhr....112
Kühlflüssigkeitstemperatur ....113
Fahrmodus (Riding Mode) 115
Menü Parameter und schneller
Stufenwechsel.... 118
Anzeige DTC 122
Anzeige DWC....131
DSC-Anzeige 138
Anzeige EBC 143
Angabe ABS....148
Anzeige DQS....155
Menü Funktionen.... 157
TOT 160
TRIP 1 161
CONS. AVG 1....162
SPEED AVG 1 163
TRIP 1 TIME ....164
T AIR 165
TRIP FUEL 166
TRIP 2 ....168
CONS. I. 169
Rundenzeit (LAP)...... 249
Lichterkontrollsteuerung.... 275
Anzeige des Seitenständerstatus......281
Inspektionsanzeige (SERVICE) 282
Fehleranzeige 286
Meldungen und Alarme 287
Schlüssel.... 292
Das Immobilizer-System.... 293
Fahrzeugfreigabe über PIN CODE ...... 294
Abnahme der Verkleidung 296
Austausch des Luftfilters.... 296
Kontrolle und eventuelles Nachfüllen
des Kühlflüssigkeitsstands...... 297
Kontrolle des Brems- und
Kupplungsflüssigkeitsstands...... 298
Kontrolle des Bremsbelägeverschleißes... 300
Laden der Batterie ....301
Beibehaltung der Batterieladung .... 308
Kontrolle der Antriebskettenspannung .....310
Schmieren der Antriebskette 312
Wechsel der Abblend-/Fernlichterlampen 317
Hintere Blinker.... 317
Ausrichten des Scheinwerfers......318
Einstellung der Rückspiegel.... 321
Tubeless-Reifen 322
Kontrolle des Motorölstands ....327
Allgemeine Reinigung 329
Reinigung und Austausch der Zündkerze..332
Langer Stillstand 333
Wichtige Warnhinweise.... 334
Fahrzeugtransport.... 336
Wesentliche Einsatz- und
Instandhaltungseingriffe .....296
Instandhaltungsplan......337
Planmäßige Instandhaltungsarbeiten:
vom Vertragshändler auszuübende
Arbeiten....337
Planmäßige Instandhaltungsarbeiten:
vom Kunden auszuübende Arbeiten ..... 342
Technische Eigenschaften ...... 344
Gewichte.... 344
Maße 345
Betriebsstoffe 346
Motor 348
Ventilsteuerung 350
Leistung.... 351
Zündkerzen....351
Kraftstoffversorgung....351
Bremsen 351
Antrieb.... 352
Rahmen 353
Räder.... 353
Reifen.... 354
Radfederungen 354
Auspuffanlage 354
Verfügbare Farben 354
Elektrische Anlage.... 356
Open-Source-Software ....360
Informationen zur Open-Source-Software 360
Informationen zur Garantie
Allgemeine Garantiebedingungen
1. Inhalt der vertraglichen Garantie
1.1 Die Ducati Motor Holding S.p.A., Alleinaktionärsunternehmen - Unternehmen der Audi Group, mit Sitz in Via Cavalieri Ducati 3, 40132 Bologna, Italien, (im Folgenden „Ducati“) gewährt in allen Ländern weltweit, in denen sie mit ihrem offiziellen Kundendienstnetz (vgl. den im Internetportal www.ducati.com abrufbaren „World Dealer Guide“ vertreten ist, Garantie für ihre neuen und für den Straßeneinsatz vorgesehenen Motorräder auf von Ducati festgestellte und anerkannte Herstellungsfehler; die Garantie gilt für einen Zeitraum von vierundzwanzig (24) Monaten ohne Kilometerbegrenzung ab dem Datum der Auslieferung des Motorrads an den ersten Eigentümer.
1.2 In diesen Fällen erhält der Kunde einen Anspruch auf Reparatur oder kostenlosen Austausch der defekten Teile.
1.3 Die defekten und im Rahmen der Garantie ausgetauschten Teile gehen in das Eigentum von Ducati über.
1.4 Die neuen Teile, die im Rahmen der Garantie ausgetauscht oder repariert wurden, bleiben während der für das Motorrad geltenden Restgarantiezeit durch Garantie gedeckt.
1.5 Außerdem gewährt Ducati dem Kunden über eine entsprechende mit ACI GLOBAL S.p.A.
abgeschlossene Versicherung in den im Heft „Anleitungs- und Instandhaltungsheft" genannten Ländern zu den hierin zur Gänze aufgeführten Bedingungen und Modalitäten einen zusätzlichen Pannendienst.
1.6 Die vorliegenden allgemeinen Garantiebedingungen (im Folgenden „Garantiebedingungen“) lassen die Abhilfen für Konformitätsmängel gegenüber dem Händler, die dem Käufer entsprechend der europäischen Regelung in der in Italien durch das gesetzesvertretende Dekret Nr. 206 vom 6. September 2005 in der geltenden Fassung (sogenanntes Verbraucherschutzgesetz) umgesetzten Form gesetzlich kostenlos zustehen, unbeeinträchtigt. Sollte eine Bestimmung der vorliegenden Garantiebedingungen im Widerspruch
zu einer in dem Land, in dem der „Verbraucher" seinen Aufenthaltsort oder Wohnsitz hat, geltenden unabdingbaren Norm stehen, gilt diese Bestimmung als nicht in die Garantiebedingungen eingefügt.
2. Garantieausschlüsse
2.1 Die von Ducati gewährte Garantie kommt in folgenden Fällen nicht zur Anwendung:
- a) bei Motorrädern, die bei Motorsportveranstaltungen jeder Art zum Einsatz kommen;
- b) bei Motorrädern, die als Mietfahrzeuge genutzt werden;
- c) bei Teilen, die im Rahmen des normalen Betriebs des Motorrads den Verschleiß oder Verfall unterliegen (wie zum Beispiel: Reifen, Ketten, Ritzel und Kettenblatt, Zahnriemen, Bowdenzüge, Zündkerzen, reibungsempfindliches Material wie Brems- und Kupplungsbeläge, nicht angemessen mit dem Ducati-Frischhaltegerät im Ladezustand gehaltene Fahrzeugbatterie);
- d) bei Mängeln, die auf Oxidationsprozesse, auf die Auswirkung von Witterungseinflüssen bzw. von außerhalb der Norm liegenden Umstände oder auf eine nicht korrekt und regelmäßig durchgeführte Motorradwäsche zurückzuführen sind;
2.2 Die unabdingbaren Bestimmungen zum Verbraucherschutz im Zusammenhang mit der
gesetzlichen Garantie gemäß nationaler Vorschriften zur Umsetzung und Ausführung der europäischen Bestimmungen vorausgesetzt, darf der Kunde diese vertragliche Garantie nicht für Schäden/Fehler verwenden, die nicht auf den Produktionsprozess zurückzuführen sind. Hierzu zählen beispielsweise alle Schäden/Fehler, die wie folgt entstehen:
- Nachlässigkeit in der Ausführung der von Ducati im nachstehenden Artikel 5 spezifizierten programmierten Instandhaltung;
- Instandhaltungs- oder Reparaturarbeiten, die statt bei Ducati Vertragshändlern und/oder -werkstätten fehlerhaft in anderen Einrichtungen ausgeführt wurden;
- Montage von Ersatzteilen und Zubehör, dessen Verwendung nicht von Ducati genehmigt wurde;
- mangelnde Befolgung der Vorgaben zur Benutzung des Fahrzeugs und seiner Ausstattungen gemäß der Angaben im Bedienungs- und Instandhaltungsheft;
- vom Kunden und/oder von Dritten ohne ausdrückliche Genehmigung von Ducati vorgenommene Änderungen am Fahrzeug;
- mangelnde Beteiligung des Kunden an einem möglicherweise von Ducati festgelegten Rückrufprogramm.
3. Verfahrensweise für die Geltendmachung der Garantie
3.1. Damit diese Garantie ihre Gültigkeit beibehält, unterliegt dem Kunden die Pflicht:
- a) die etwaigen Mängel des Motorrads so bald wie möglich nach dem Zeitpunkt, zu dem er besagte Mängel entdeckt hat, bei einem der Ducati Vertragshändler und/oder bei einer der auf der Website www.ducati.com aufgelisteten Ducati Vertragswerkstätten melden, um die Folgen in Grenzen zu halten, die diese Mängel auf die Funktionsfähigkeit und Sicherheit des Motorrads haben können;
- b) das Instandhaltungsprogramm einhalten, das im Art. 5 der vorliegenden Garantiebedingungen vorgesehen ist;
1) c) die Nachweise aller am Fahrzeug ausgeführten Reparatur- und Instandhaltungseingriffe aufbewahren (Service Booklet/Quittungen/Rechnungen mit der Auflistung der ausgeführten Eingriffe und verwendeten Teile). Eine Kopie dieser
Nachweise muss dem mit der Ausführung der Garantieleitung beauftragten Vertragshändler/der Vertragswerkstatt ausgehändigt werden, der/die dann die korrekte Ausführung der Eingriffe prüfen kann.
3.2 Im Falle des Übergangs des Eigentums am Motorrad muss der neue Eigentümer zum Zweck der für die Umsetzung der Politik der technischen Updates und Sicherheit notwendigen Rückverfolgbarkeit Ducati den erfolgten Eigentumsübergang mitteilen; er hat sich hierfür binnen dreißig (30) Tagen ab dem Übergang des Eigentums an den Ducati Customer Service oder an das Netz der Ducati Vertragshändler und/oder Vertragswerkstätten zu wenden; die entsprechenden Anschriften sind dem Internetportal www.ducati.com zu entnehmen.
4. Haftungseinschränkungen
4.1 Vorbehaltlich des Inhalts der auf den „Verbraucher“ anwendbaren unabdingbaren nationalen Normen sowie der entsprechenden Bestimmungen zur Herstellerverantwortung haftet Ducati nicht für Sach- und/oder Personenschäden, die durch das Motorrad oder bei dessen Einsatz verursacht werden.
4.2 Etwaige Mängel oder Verzögerungen, die bei Reparatur- oder Austauscharbeiten durch Ducati Vertragshändler und/oder Vertragswerkstätten auftreten sollten, lassen keinerlei Schadensersatzanspruch gegenüber Ducati entstehen und führen unbeschadet der Rechte und Handlungen des Kunden gegenüber dem möglicherweise nachlässigen/nicht erfüllenden Vertragshändler und/oder der Vertragswerkstatt nicht zu einer Verlängerung der Garantie laut vorliegenden Garantiebedingungen. 4.3 Unbeschadet der Möglichkeit der Verlängerung durch von Ducati angebotene Zusatzgarantien stellt diese Garantie zu den vorliegend näher ausgeführten Bedingungen die einzige von Ducati gewährte vertragliche Garantie dar. 4.4 Ducati behält sich das Recht vor, Änderungen und Verbesserungen an ihren Motorrad-Modellen vornehmen zu können, ohne dass ihr daraus die Pflicht entsteht, diese auch an bereits verkauften Motorrädern vornehmen zu müssen. 4.5 Die vorliegenden Garantiebedingungen erstrecken sich auch auf die späteren Eigentümer des Ducati-Motorrads, soweit der vorstehende Art. 3 eingehalten wird. In jedem Fall haftet Ducati nicht für Mängel am Motorrad, die der mangelnden
Mitteilung des Eigentümerwechsels an Ducati zuzuschreiben sind.
4.6 Unbeschadet der für den „Verbraucher“ geltenden Zuständigkeiten oder der Regelung durch eine im Land des Kunden geltende unabdingbare Norm ist der Gerichtsstand für etwaige Streitigkeiten im Zusammenhang mit vorliegenden Garantiebedingungen ausschließlich in Bologna, Italien, begründet.
4.7 Die vorliegenden Garantiebedingungen unterliegen italienischem Recht.
- Instandhaltungsplan und Übergabeinspektion
5.1 Die Übergabeinspektion erfolgt durch den Verkäufer.
5.2 Ducati hat den im „Bedienungs- und Instandhaltungsheft“ veröffentlichten Instandhaltungsplan mit dem Zweck festgelegt, die größtmögliche Effizienz, Leistungsfähigkeit und Betriebssicherheit ihrer Motorräder aufrecht zu halten.
5.3 Die exakte Ausführung der Inspektionen innerhalb der angegebenen Fristen ist eine notwendige Voraussetzung zur Gewährleistung der Erhaltung eines korrekten Einsatzzustands des Fahrzeugs und der Wirksamkeit dieser Garantie. Es müssen folgende kostenpflichtige Pflichtinspektionen durchgeführt werden:
- erste Inspektion: binnen sechs (6) Monaten ab Auslieferung des Motorrads an den Kunden oder bei Erreichen eines Kilometerstands von 1.000 Kilometern / 600 Meilen;
- zweite und nachfolgende Inspektionen bei Erreichen des vom Instandhaltungsplan vorgesehenen Kilometerstands und in jedem Fall binnen zwölf (12) Monaten ab Datum der vorausgehenden Inspektion;
Alle Kosten der Inspektion (Arbeitszeit und Material), einschließlich der Kosten der ersten Inspektion bei Kilometerstand 1.000 Kilometer / 600 Meilen sind vom Kunden zu tragen. 5.4 Jede am Motorrad ausgeführte Instandhaltungstätigkeit muss uneingeschränkt in Übereinstimmung mit den Empfehlungen und Verfahrensweisen von Ducati, einschließlich der im „Bedienungs- und Instandhaltungsheft“ angeführten, ausgeführt werden. Jeder durch unsachgemäße oder ungenügende Instandhaltung verursachter Fehler/ Schaden hindert an der Anwendbarkeit der Garantie. 5.5 Für den Nachweis der ordnungsgemäßen Durchführung der im Rahmen der einzelnen Inspektionen vorgesehenen Maßnahmen ist die erfolgte Vornahme der Inspektion mit Anbringen der entsprechenden Stempel und Vermerke durch den Ducati Vertragshändler und/oder die Ducati Vertragswerkstatt in vorliegendem gemeinsam mit dem Motorrad gelieferten Service Booklet zu bestätigen; außerdem sind die Quittungen/ Rechnungen für die vorgenommenen Inspektionen, in denen die durchgeführten Maßnahmen aufgeführt sind, aufzubewahren; der Technische Kundendienst von Ducati kann diese Unterlagen im
Zusammenhang mit der Erbringung der Leistungen laut vorliegenden Garantiebedingungen anfordern.
Wenn Sie Ihr Motorrad in Australien oder Neuseeland gekauft haben

Achtung
Allgemeine Informationen
Führungslinien zur Sicherheit
Wir freuen uns, Sie unter den „Ducatisti“ begrüßen zu können und beglückwünschen Sie zu Ihrer ausgezeichneten Wahl. Sicher werden Sie Ihre neue Ducati nicht nur als normales Fortbewegungsmittel verwenden, sondern auch für kurze und lange Reisen, bei denen Ihnen Ducati Motor Holding S.p.A viel Freude und Vergnügen wünscht. Ihr Motorrad ist das Ergebnis der kontinuierlichen Forschung und Entwicklung von Ducati Motor Holding S.p.A.: Es ist wichtig, dass der Qualitätsstandard anhand einer strikten Einhaltung des Instandhaltungsprogramms und der Verwendung von Original-Ersatzteilen aufrechterhalten wird.
In diesem Heft werden Anleitungen für Instandhaltungseingriffe von geringem Ausmaß gegeben. Die wichtigsten Instandhaltungsarbeiten werden im Werkstatthandbuch beschrieben, dass den Vertragswerkstätten der Ducati Motor Holding S.p.A. zur Verfügung steht.
In Ihrem Interesse, für Ihre Sicherheit sowie zur Garantie und Gewährleistung der Zuverlässigkeit des Produkts empfehlen wir Ihnen nachdrücklich, sich für jeden, vom Plan der programmierten Instandhaltung auf Seite vorgesehenen Eingriff an einen Vertragshändler oder eine Vertragswerkstatt zu wenden, siehe S. 337.
Unser hoch qualifiziertes Personal verfügt über die für die Ausführung sachgemäßer Eingriffe erforderlichen Spezialinstrumente sowie über die geeigneten Ausrüstungen und verwendet ausschließlich Ducati-Originalersatzteile, die eine komplette Austauschbarkeit, einwandfreie Funktionstüchtigkeit und lange Lebensdauer garantieren.
Allen Ducati-Motorrädern liegt ein Garantieheft bei. Auf Motorräder, die an sportlichen Wettkämpfen teilnehmen, wird keine Garantie geleistet. Handhabungen oder Änderungen, auch wenn nur teilweise, an bzw. von Bestandteilen haben den sofortigen Verfall des Garantieanspruchs zur Folge. Falsche oder unzureichend ausgeübte Instandhaltungseingriffe, der Einsatz von Nicht-Originalersatzteilen oder nicht ausdrücklich von
Ducati anerkannten Ersatzteilen können zum Verlust der Garantie sowie zu eventuellen Schäden oder zum Verlust der erwarteten Leistungen führen. Ihre Sicherheit und die anderer sind wirklich sehr wichtige Faktoren. Ducati Motor Holding S.p.A. empfiehlt Ihnen daher, Ihr Motorrad in verantwortungsbewusster Weise zu fahren. Bevor Sie Ihr Motorrad zum ersten Mal fahren, lesen Sie dieses Heft bitte von der ersten bis zur letzten Seite durch und befolgen Sie bitte die hierin enthaltenen Anleitungen. In dieser Weise erhalten Sie alle Informationen für die richtige Einsatzweise und die korrekte Instandhaltung. Im Zweifelsfall bitten wir Sie, sich an einen Vertragshändler oder eine Vertragswerkstatt zu wenden.
Im Anleitungsheft verwendete Hinweissymbole
Bezüglich der potentiellen Gefahren, denen Sie oder andere ausgesetzt werden könnten, wurden unterschiedliche Informationsformen verwendet, darunter:
- Aufkleber mit Sicherheitshinweisen am Motorrad;
- Sicherheitsmeldungen, die von einem Warnsymbol oder einem der beiden Hinweise
„ACHTUNG“ oder „WICHTIG“ eingeleitet werden.
Achtung Die Nichtbe
Die Nichtbeachtung der angegebenen Anweisungen kann zu Gefahrensituationen und schweren Verletzungen des Fahrers oder anderer Personen oder gar zum Tod führen.
Wichtig
Potentielle Beschädigung des Motorrads und/oder seiner Bestandteile.
Hinweise
Zusätzliche Hinweise zum jeweiligen Vorgang.
Alle Angaben bezüglich RECHTS oder LINKS beziehen sich auf die Fahrtrichtung des Motorrads.
Zulässiger Einsatz
Dieses Motorrad darf ausschließlich auf asphaltierten Straßen oder Straßen mit flachem und regulärem Belag gefahren werden. Dieses Motorrad darf nicht auf Schotterwegen oder im Gelände eingesetzt werden.

Achtung
Dieses Fahrzeug ist als Monoposto-Version (Einsitzer) zugelassen.

Achtung
Der Off-Road-Einsatz könnte zum Verlust der Fahrzeugkontrolle führen, was zu Schäden am Fahrzeug oder Verletzungen oder gar zum Tod führen kann.

Achtung
Dieses Motorrad darf weder zum Ziehen eines Anhängers verwendet werden noch darf des mit einem Beiwagen ausgestattet werden, da dies zum Verlust der Fahrzeugkontrolle und einem daraus folgenden Sturz führen kann.

Achtung
Das Gesamtgewicht des Motorrads im fahrbereiten Zustand mit Volllast darf 320 kg (705.48 lb) nicht überschreiten.

Wichtig
Der Einsatz des Motorrads unter extremen Bedingungen, z.B. sehr nasse oder schlammige Straßen oder in staubigen und trockenen Umgebungen, kann zu einem schnelleren Verschleiß bestimmter Bauteile wie des Antriebssystems, der Bremsen oder des Luftfilters führen. Ein verschmutzter Luftfilter kann Motorschäden verursachen. Daher könnten sich die Inspektionen oder der Austausch der am stärksten einen Verschleiß unterliegenden Teile bereits vor dem Erreichen der entsprechenden, im Instandhaltungsplan vorgeschriebenen Fälligkeit als erforderlich erweisen.
Pflichten des Fahrers
Alle Fahrer müssen im Besitz eines entsprechenden Führerscheins sein.

Achtung
Fahren ohne Führerschein ist illegal und wird strafrechtlich verfolgt. Überprüfen Sie daher stets, dass Sie dieses Dokument bei sich haben, bevor Sie das Motorrad benutzen. Erlauben Sie den Einsatz des Motorrads niemals unerfahrenen Fahrern oder Personen, die über keinen gültigen Führerschein verfügen.
Fahren Sie nie unter Alkohol- und/oder Drogeneinfluss.

Achtung
Fahren unter dem Einfluss von Alkohol und/oder Drogen ist illegal und wird strafrechtlich verfolgt.
Die Einnahme von Medikamenten vor Beginn der Fahrt, ohne vom zuständigen Arzt über die Nebenwirkungen informiert worden zu sein, ist zu vermeiden.

Achtung
Einige Medikamente können Schläfrigkeit oder andere Effekte auslösen, welche die Reflexe und die Fähigkeit des Fahrers, das Motorrad unter Kontrolle zu halten, reduzieren, womit das Risiko der Verursachung eines Unfalls verbunden ist.
Einige Staaten schreiben einen Versicherungsschutz vor.

Achtung
Überprüfen Sie die in Ihrem Staat geltenden Gesetze. Schließen Sie eine Versicherungspolice ab und bewahren Sie den Versicherungsschein gemeinsam mit den anderen Motorradunterlagen sorgfältig auf.
Im Sinne der Sicherheit des Fahrers und/oder Beifahrers besteht in einigen Ländern die Pflicht, einen zugelassenen Helm zu tragen.

Achtung
Überprüfen Sie die in Ihrem Staat geltenden Gesetze, denn das Fahren ohne Helm kann mit Sanktionen bestraft werden.

Achtung
Wird kein Helm getragen, erhöht sich im Falle eines Unfalls die Wahrscheinlichkeit schwerer Körperverletzungen, die auch tödliche Folgen haben können.

Achtung
Prüfen Sie, dass der Helm die sicherheitstechnischen Anforderungen erfüllt, einen hohen Sichtbereich gewährleistet, die richtige Größe für Ihren Kopf aufweist und über die Prüfetikette der spezifischen Zertifizierung Ihres Staates verfügt. Die Straßenverkehrsordnungen fallen von Staat zu Staat unterschiedlich aus. Überprüfen Sie, welche Gesetze in Ihrem Staat gültig sind, bevor Sie das Motorrad fahren, und halten Sie sie stets ein.
Schulung des Fahrers
Oftmals werden Unfälle aufgrund der geringen Erfahrung des Motorradfahrers verursacht. Das Lenken, Fahrmanöver und das Abbremsen erfolgen anders als bei anderen Fahrzeugen.

Achtung
Eine mangelnde Vorbereitung des Fahrers oder ein unangemessener Einsatz des Fahrzeugs können zum Verlust der Fahrzeugkontrolle, zum Tod oder schweren Schäden führen.
Kleidung
Der Bekleidung kommt beim Einsatz des Motorrads im Sinne der Sicherheit eine extrem wichtige Rolle zu. Das Motorrad selbst bietet der darauf sitzenden Person im Fall eines Aufpralls keinen Schutz, wie er von einem Auto gebotenen wird.
Die angemessene Kleidung besteht aus: Helm, Augenschutz, Handschuhen, Stiefeln, Jacke mit langen Ärmeln und langer Hose.
- Der Helm muss den Anforderungen gemäß
Angaben auf S. 23 entsprechen. Falls das Helmmodell über kein Visier verfügt, ist eine angemessene Brille zu tragen.
- Die Fingerhandschuhe müssen aus Leder oder abriebfestem Material sein.
- Die Motorradstiefel oder Schuhe müssen über rutschfeste Sohlen und einen Knöchelschutz verfügen.
- Jacke und Hose bzw. auch die Schutzkombi müssen aus Leder oder abriebfestem Material sowie farbig und mit Einsätzen gefertigt sein, so dass man für andere gut ersichtlich ist.

Wichtig
Auf jedem Fall ist das Tragen von flatternder Kleidung oder Accessoires zu vermeiden, die sich in den Organen des Motorrads verhängen könnten.

Wichtig
Im Sinne der Sicherheit muss diese Bekleidung sowohl im Sommer als auch im Winter getragen werden.
„Best Practices“ für die Sicherheit
Vergessen Sie vor, während und nach dem Einsatz des Motorrads nie einige einfache Schritte zu befolgen, die für die Sicherheit der Personen und die Aufrechterhaltung der vollkommenen Effizienz des Motorrads extrem wichtig sind.

Wichtig
Halten Sie sich während der Einfahrzeit strikt an die Angaben im Kapitel „Einsatznormen“ dieses Hefts. Die Nichtbeachtung dieser Vorschriften entbindet Ducati Motor Holding S.p.A. jeglicher Verantwortung für eventuelle Motorschäden und eine verminderte Lebensdauer des Motors.

Achtung
Fahren Sie nicht los, wenn Sie nicht ausreichend mit den Steuerungen, die Sie während der Fahrt verwenden müssen, vertraut sind.
Vor jeder Anlassung die im Kapitel „Kontrollen vor dem Anlassen“ vorgesehenen Kontrollen durchführen.

Achtung
Eine mangelnde Durchführung der Kontrollen kann Schäden am Fahrzeug und schwere Verletzungen des Fahrers zur Folge haben.

Achtung
Sorgen Sie dafür, dass die Zündung des Motors im Freien oder an einem angemessen belüfteten Ort stattfindet, da der Motor nie in geschlossenen Räumen angelassen werden darf. Die Abgase sind giftig und können bereits nach kurzer Zeit zur Ohnmacht oder gar zum Tod führen. Während der Fahrt die angemessenen Körperpositionen einnehmen.

Wichtig
Der Fahrer muss den Lenker STETS mit beiden Händen umfassen.

Wichtig
Sobald sich das Motorrad in Bewegung setzt, muss der Fahrer seine Füße auf den Fußrasten abstützen.

Wichtig
Geben Sie besonders an Kreuzungen, an Ausfahrten aus privaten oder öffentlichen Parkplätzen und auf Autobahnauffahrten Acht.

Wichtig
Sorgen Sie dafür, dass Sie für die anderen Verkehrsteilnehmer stets gut sichtbar sind und vermeiden Sie es, im toten Winkel der vorausfahrenden Fahrzeuge zu fahren.

Wichtig
IMMER und rechtzeitig durch Einschalten der jeweiligen Blinker jedes Abbiegen oder jeden Fahrbahnwechsel anzeigen.

Wichtig
Das Motorrad so abstellen, dass es nicht umgestoßen werden kann und dazu den Seitenständer verwenden. Das Motorrad nie auf unebenem oder weichem Gelände abstellen, da es hier umfallen könnte.

Wichtig
Die Reifen regelmäßig auf Risse oder Schnitte kontrollieren, besonders an den Seitenwänden.
Ausblähungen oder breite und gut sichtbare Flecken weisen auf innere Schäden hin. Stark beschädigte Reifen müssen ersetzt werden.
Ggf. in der Reifenlauffläche steckende Steinchen oder sonstige Fremdkörper entfernen.

Achtung
Der Motor, die Auspuffrohre und die Schalldämpfer bleiben auch nach dem Ausschalten des Motors noch lange heiß, daher ist besonders darauf zu achten, dass man mit keinem Körperteil mit der Auspuffanlage in Berührung kommt und dass das Fahrzeug nicht in der Nähe von entflammbarem Material (einschließlich Holz, Blätter usw.) abgestellt wird.
Zum Vermeiden von Schäden das Motorrad nicht mit der Plane abdecken, wenn der Motor und die Auspuffanlage heiß sind,
Tanken
Kraftstoffaufkleber
Kraftstoffidentifikationsaufkleber
Immer im Freien und bei ausgeschaltetem Motor nachtanken.
Beim Tanken nie rauchen und keine offenen Flammen verwenden.
Darauf achten, dass kein Kraftstoff auf den Motor oder das Auspuffrohr tropft.
Den Tank niemals vollkommen füllen: Der Kraftstoffstand muss unterhalb der Einfüllöffnung des Tankverschlussschachts resultieren.
Beim Tanken so weit wie möglich das Einatmen von Kraftstoffdämpfen vermeiden und verhindern, dass der Kraftstoff mit den Augen, der Haut oder der Bekleidung in Berührung kommt.

Das Fahrzeug ist nur mit Kraftstoffen
kompatibel, deren Ethanolanteil maximal 10 % (E10) beträgt.
Das Verwenden von Kraftstoffen mit einem Ethanolanteil über 10 % ist verboten. Der Gebrauch solcher Kraftstoffe kann zu schweren Schäden am Motor und an den Komponenten des Motorrads führen. Das Verwenden von Kraftstoffen mit einem Ethanolanteil über 10 % führt zum Garantieverfall.

Achtung
Bei Unwohlsein durch längeres Einatmen von Kraftstoffdämpfen sich an der frischen Luft aufhalten und einen Arzt konsultieren. Bei Kontakt mit den Augen, diese gründlich mit Wasser ausspülen und im Fall eines Hautkontakts, die betroffene Stelle sofort mit Wasser und Seife abwaschen.

Achtung
Der Kraftstoff ist leicht entflammbar und sollte er versehentlich auf die Kleidung gelangen, muss diese gewechselt werden.
Fahrt mit voller Zuladung
Dieses Motorrad wurde so entworfen, dass man auch auf langen Fahrten mit voller Beladung in absoluter Sicherheit reisen kann. Die korrekte Verteilung der Lasten am Motorrad ist sehr wichtig, um die Sicherheitsstandards unverändert aufrecht zu erhalten und Schwierigkeiten bei plötzlichen Fahrmanövern oder beim Befahren von Schotterwegen zu vermeiden.

Achtung
Nie das zulässige Gesamtgewicht des
Motorrads überschreiten und die nachstehenden Informationen bezüglich der transportierbaren Zuladung beachten.
Informationen zur Zuladung

Wichtig
Das Gepäck oder das Zubehör, welches sich am schwersten erweist, so tief wie möglich und möglichst in der Mitte des Motorrads ausrichten.
Wichtig
Keine sperrigen und schweren Gepäckstücke an der oberen Gabelbrücke oder am vorderen Kotflügel befestigen, da dies zu einem gefährlichen Stabilitätsverlust des Motorrads führen könnte.
Wichtig
Das Gepäck fest an den Motorradstrukturen fixieren. Nicht korrekt befestigtes Gepäck kann die Fahrstabilität des Motorrads beeinträchtigen.
Wichtig
Niemals Gegenstände in die Zwischenräume des Rahmens einfügen, da sie mit den beweglichen Teilen des Motorrads in Kontakt kommen könnten.
Achtung
Überprüfen, dass die Reifen den korrekten Druck aufweisen und sich in einem guten Zustand befinden.
Bezug auf den Absatz „Tubeless-Reifen“ nehmen.
Gefährliche Produkte - Warnhinweise
Altes (verbrauchtes) Motoröl

Achtung
Altes Motoröl kann bei häufigem und lang anhaltendem Hautkontakt zur Ursache von Hautkrebs werden. Sollte man täglich mit Motoröl umgehen, ist es daher empfehlenswert, die Hände danach möglichst gleich und besonders gründlich mit Seife und Wasser zu waschen. Außerhalb der Reichweite von Kindern halten.
Bremsstaub
Zum Reinigen des Bremssystems niemals Druckluftpistolen oder trockene Bürsten verwenden.
Bremsflüssigkeit

Achtung
Auf Kunststoff-, Gummi- oder lackierte
Motorradteile verschüttete Flüssigkeit kann diese beschädigen. Vor Beginn der Serviceeingriffe am System sollte man diese Teile mit einem sauberen Tuch aus dem Werkstattbedarf abdecken. Außerhalb der Reichweite von Kindern halten.

Achtung
Die in der Bremsanlage verwendete Flüssigkeit ist korrosiv. Sollte es versehentlich zu einem Haut- und Augenkontakt gekommen sein, muss der betroffene Körperteil unter reichlich fließendem Wasser gewaschen werden.
Kühlflüssigkeit
Unter bestimmten Bedingungen ist das in der Kühflüssigkeit enthaltene Äthylenglykol entflammbar, ohne dass die entsprechende Flamme ersichtlich ist. Bei entzündetem Äthylenglykol ist keine Flamme erkennbar, es kann jedoch zu schweren Verbrennungen führen.

Achtung
Vermeiden, dass Kühlflüssigkeit auf die
Auspuffanlage oder Motorteile gelangt.
Diese Teile könnten so heiß resultieren, dass sich die Flüssigkeit entzündet und ohne sichtbare Flammen brennt. Die Kühlflüssigkeit (Äthylenglykol) kann zu Hautreizungen führen und ist giftig. Sie darf daher nicht verschluckt werden. Außerhalb der Reichweite von Kindern halten. Nie den Kühlerverschluss bei noch warmem Motor abschrauben. Die Kühlflüssigkeit steht unter Druck und kann Verbrennungen verursachen.
Die Hände und Kleidungsstücke nicht an bzw. in die Nähe des Lüfterrads bringen, da es sich automatisch einschaltet.
Batterie

Achtung
Die Batterie produziert explosive Gase und muss daher von Funken, Flammen und Zigaretten ferngehalten werden. Beim Aufladen der Batterie überprüfen, dass der Bereich angemessen belüftet ist und dass die Umgebungstemperatur unter 40°C (104°F) liegt. Nie versuchen die Batterie zu öffnen: sie erfordert kein Nachfüllen von Säure oder anderen Flüssigkeiten.
Fahrzeug-Identifizierungsnummer

Hinweise
Diese Nummern kennzeichnen das jeweilige
Motorradmodell und müssen bei
Ersatzteilbestellungen unbedingt angegeben werden.
Sie sollten die Fahrgestellnummer Ihres Motorrads in den nachstehenden Bereich eintragen.
Fahrgestellnummer

Motor-Identifikationsnummer

Hinweise
Diese Nummern kennzeichnen das jeweilige
Motorradmodell und müssen bei Ersatzteilbestellungen unbedingt angegeben werden.
Die Identifikationsnummer des Motors ist im vorderen Bereich des Motorrads angebracht bzw. an der Unterseite des waagrechten Zylinderkopfs neben dem Anlassmotor und dem Lichtmaschinendeckel.
Sie sollten die Motornummer Ihres Motorrads in den nachstehenden Bereich eintragen.
Motor-Nr.

Da es sich bei diesem Modell um eine exklusive Version handelt, wurde es nur in einer limitierten Serienauflage hergestellt. Jedes Motorrad wird mit einer fortlaufenden Seriennummer gekennzeichnet, die an der oberen Gabelbrücke und am Zündschlüssel angegeben ist.

Hinweise
Die an der oberen Gabelbrücke und am
Zündschlüssel angegebene fortlaufende Nummer stimmt mit den letzten drei Zahlen der Fahrgestellnummer überein.


Auf dem an der linken Zylinderkopfabdeckung angebrachten Schild stehen der Modellnahmen und die Unterschrift des Mechanikers, der dieses Modell montiert hat.
Superleggera V4
Ihre Ducati Superleggera V4 ist serienmäßig mit einem Rahmen, einer Hinterradschwinge, einem Heckrahmen, Verkleidungen, Kotflügeln, Winglets und Felgen aus Carbonfaser (Carbon) (A) ausgestattet. Hierbei handelt es sich um ein Material mit mechanischen Eigenschaften, die erheblich über denen der üblicherweise verwendeten Materialien liegen. Die Verwendung von Carbonteilen mindert darüber hinaus das Gesamtgewicht des Motorrads.


Hauptelemente und - vorrichtungen
Position am Motorrad
1) Kraftstofftankverschluss.
2) Schloss des Staufachs.
3) Seitenständer.
4) Rückspiegel.
5) Einstellvorrichtungen der Vorderradgabel.
6) Lenkungsdämpfer.
7) Einstellvorrichtungen des hinteren Federbeins.
8) Katalysator (beide Seiten).
9) Auspuffschalldämpfer (beide Seiten).

Kraftstofftankverschluss
Öffnen
Den Schutzdeckel (1) anheben und den Schlüssel in das Schloss stecken. Den Schlüssel um 1/4 Drehung im Uhrzeigersinn drehen, um das Schloss zu entriegeln.
Den Verschluss (2) anheben.
Schließen
Den Verschluss (2) mit eingestecktem Schlüssel wieder schließen und in seinen Sitz eindrücken. Den Schlüssel abziehen und den Schlossschutzdeckel (1) herunterklappen.

Hinweise
Der Deckel kann nur mit eingestecktem
Schlüssel geschlossen werden.

Achtung
Nach jedem Tanken stets sicherstellen, dass
der Deckel perfekt angeordnet und geschlossen ist.


Abnahme und Montage der Sitzbank Ausbau
Für die Abnahme der Sitzbank (2) muss der Inbusschlüssel verwendet werden, der im Fach in der Rückenlehne (1) verstaut ist, die im Kapitel „Mitgeliefertes Zubehör“ beschrieben wird. Die hinteren Laschen der Sitzbank (2) an den Schrauben (3) und (4) anheben und diese dann lösen. Die Sitzbank (2) von der Halterung (5) abziehen.


Montage
Die Aussparung (A) der Sitzbank (2) an auf die Halterung (5) fügen.
Die hinteren Laschen der Sitzbank (2) anheben und die Schrauben (3) und (4) mit dem Inbusschlüssel aus dem Fach in der Rückenlehne (1) anziehen. Das Fach in der Rückenlehne gemäß Angaben im Kapitel „Mitgeliefertes Zubehör“ schließen.


Seitenständer

Wichtig
Den Seitenständer nur zum kurzzeitigen
Abstellen des Motorrads verwenden. Vor dem Ausklappen des Seitenständers sicherstellen, dass die Abstellfläche angemessen fest und eben ist.
Weicher Boden, Kies, von der Sonne aufgewichter Asphalt u.a. können zu einem mit schweren Schäden verbundenen Umfallen des abgestellten Motorrads führen. Auf abfallendem Gelände muss das Motorrad immer mit dem Hinterrad talabwärts zeigend abgestellt werden.
Zum Ausklappen des Seitenständers den Schubarm (1) mit dem Fuß herunterdrücken (dabei das Motorrad mit beiden Händen am Lenker halten) und ihn so in seine maximale Ausklappstellung begleiten.
Das Motorrad neigen, bis der Ständer am Boden zum Abstützen kommt.
Um den Seitenständer besser zu finden, beim Ausklappen mit dem Fuß auf den Bolzen (3) drücken.


Achtung
Für den sportlichen Einsatz des Motorrads auf der Rennstrecke sollte der Bolzen (3) nach entsprechendem Einwirken des Schlüsselansatzes (4) entfernen.
Um den Seitenständer wieder in seine „Ruheposition“ (waagrecht) zu bringen, das Motorrad nach rechts neigen und gleichzeitig den Schubarm (1) mit dem Fußrücken nach oben drücken. Um eine optimale Funktion des Ständergelenks zu gewährleisten, müssen jegliche Schmutzrückstände beseitigt und anschließend alle einer Reibung
ausgesetzten Stellen mit dem Fett SHELL Alvania R3 geschmiert werden.

Achtung
Nicht auf dem Motorrad sitzen bleiben, wenn
es auf dem Seitenständer steht.

Hinweise
Die Funktionstüchtigkeit des Haltesystems
(zwei ineinander geschobene Spannfedern) und des Sicherheitssensors (2) sollte regelmäßig überprüft werden.

Hinweise
Bei ausgeklapptem Seitenständer kann der
Motor gestartet werden, wenn sich das Getriebe im Leerlauf befindet. Bei eingelegtem Gang ist der Anlass möglich, wenn der Kupplungshebel gezogen wird (dabei muss der Seitenständer jedoch hochgeklappt sein).
Bluetooth-Steuergerät
Am Motorrad kann ein Bluetooth-Steuergerät verbaut werden, dem die Funktion einer „Brücke“ zwischen den verschiedenen unterstützten elektronischen Geräten unterliegt, die eine Bluetooth-Kommunikationsschnittstelle verwenden.
Das Bluetooth-Steuergerät ist an diesem Fahrzeug nicht verbaut, ist aber bei einem Ducati Vertragshändler oder einer Ducati Vertragswerkstatt erhältlich.

Achtung
Die Hersteller von Smartphones und Bluetooth Headsets könnten Änderungen an den Standard-Protokollen während des Lebenszyklus der Geräte (Smartphones und Headsets) vornehmen.

Achtung
Ducati hat keine Kontrolle über diese Änderungen und dies könnte sich auf die verschiedenen Funktionen der Headset Bluetooth-Geräte (Sharing von Musik, multimediale Reproduktion etc.) und auf einige Smartphone Typen auswirken (je nach den unterstützen Bluetooth-Profilen). Aus diesem Grund gewährleistet Ducati keine multimediale Reproduktion für:
- Headsets, die nicht mit dem „Kit Ducati Art-Nr. 981029498“ geliefert wurden;
- Smartphones, die die erforderlichen Bluetooth-Profile nicht unterstützen (auch wenn sie mit dem im „Kit Ducati Art.-Nr. 981029498“ enthaltenen Kopfhörern verknüpft sind).

Achtung
Bei Interferenzen aufgrund besonderer Umgebungsbedingungen bietet das Kit Headset Ducati Art.-Nr. 981029498 auch die Möglichkeit des Sharings der Musikwiedergabe direkt aus dem Fahrer- in den Beifahrerhelm (weitere Informationen können der Anleitung des Headsets aus dem Lieferumfang des Kits Ducati Art.-Nr. 981029498 entnommen werden).

Hinweise
Das Ducati Kit Art.-Nr. 981029498 ist separat bei den Ducati Vertragshändlern oder -werkstätten erhältlich.
Überprüfen, dass das eigene Smartphone die folgenden Profile unterstützt:
- MAP-Profil: zur korrekten Anzeige der SMS- und MMS-Meldungen;
- PBAP-Profil: zur korrekten Anzeige der im der Rubrik des Smartphones enthaltenen Daten.

Achtung
Ducati kann die korrekte
Verbindungsherstellung des Ducati Multimedia System mit Bluetooth-Navigationssystemen, die nicht im folgenden Kit enthalten sind, nicht gewährleisten:
- Kit Satelliten-Navigationssystem Ducati Zumo 350
- Kit Satelliten-Navigationssystem Ducati Zumo 390
- Kit Satelliten-Navigationssystem Ducati Zumo 395

Hinweise
Das vorstehend genannte Ducati-Kit ist separat bei den Ducati Vertragshändlern oder -werkstätten erhältlich.
Lenkungsdämpfer
Er ist vor dem Lenker angeordnet und an der oberen Gabelbrücke befestigt.
Er trägt zur erhöhten Lenkgenauigkeit und - stabilität bei, was ein besseres Ansprechverhalten des Motorrads in allen Fahrsituationen gewährleistet.
Wird der Knauf (1) im Uhrzeigersinn gedreht, resultiert die Lenkung härter, gegen den Uhrzeigersinn hingegen weicher.
Jede Einstellposition wird durch jeweils ein „Klick“ gekennzeichnet: maximal sind 10 Klicks aus der Position der vollkommen geöffneten Einstellvorrichtung möglich.


Achtung
Bei Überschreiten dieses Werts könnte die
Lenkung als extrem gebremst resultieren und es könnte zu Gefahrensituationen kommen.

Achtung
Nie versuchen die Position des Knaufs (1)
während der Fahrt zu regulieren, um den Verlust der Fahrzeugkontrolle zu vermeiden.
Einstellung der Vorderradgabel
Die Vorderradgabel des Motorrads kann sowohl in der Zugstufe (Rückzug) und der Druckstufe der Holme als auch in der Federvorspannung reguliert werden.
Die Einstellung erfolgt über außenliegende Einstellvorrichtungen:
- zur Änderung der hydraulischen Dämpfung in der Zugstufe die Einstellschraube (2) am rechten Gabelholm betätigen;
- zur Änderung der hydraulischen Dämpfung in der Druckstufe die Einstellschraube (1) am linken Gabelholm betätigen.
- zur Änderung der Vorspannung der innenliegenden Federn an beiden Holmen an den 17 mm (0.67 in) Sechskant-Einstellvorrichtungen (3 und 4) einstellen;
Zum Einstellen der Einstellvorrichtungen das Motorrad in stabiler Position auf dem Seitenständer ausrichten.
Die Einstellschraube (1) am Scheitel des linken Gabelholms mit einem 3 mm-Innensechskantschlüssel (0.12 in) drehen und so auf die hydraulische Dämpfung in der Druckstufe einwirken.

Die Einstellschraube (2) am Scheitel des rechten Gabelholms mit einem 3 mm-Innensechskantschlüssel (0.12 in) drehen und so auf die hydraulische Dämpfung in der Zugstufe einwirken.
Während dem Drehen der Einstellschrauben (1) und (2) kommt es zu Einrastungen, von denen jede einer Dämpfungseinstellung entspricht.
Werden die Einstellschrauben (1) und (2) bis zum Feststellen eingeschraubt, erhält man die Position „0“, die der maximalen Dämpfung entspricht. Von dieser Position ausgehend, kann man bei Drehen gegen den Uhrzeigersinn die verschiedenen Einrastungen mitzählen, die den Positionen „1“, „2“, etc. entsprechen.
Zur Einstellung der Gabelvorspannung die 17 mm (0.67 in) (3 und 4) Sechskant-Einstellvorrichtungen vollkommen lösen und in dieser Position die Vorspannung bestimmen. Jede Umdrehung entspricht 1 mm (0.04 in) der Vorspannung.
STANDARD-Einstellungen:
- Zugstufe: von der vollkommen geschlossenen Position aus um 18 Klicks öffnen;
- Druckstufe: von der vollkommen geschlossenen Position aus um 14 Klicks öffnen;
- Federvorspannung: 5 mm / 5 Umdrehungen (0.24 in / 5 turns).

Bezüglich der unterschiedlichen Radfederungseinstellungen wird auf das Kapitel „Wahl der Radfederungseinstellung“ verwiesen.
Einstellung des hinteren Federbeins
Das hintere Federbein ist mit Steuerungen ausgestattet, die eine Anpassung der Fahrwerksabstimmung des Motorrads an die jeweiligen Belastungsbedingungen ermöglichen.

Achtung
Das Federbein enthält unter hohem Druck stehendes Gas und kann, falls es von unerfahrenen Personen ausgebaut werden sollte, schwere Schäden verursachen.
Das Einstellelement (1) reguliert die hydraulische Dämpfung in der Zugstufenphase (Rücklauf). Das Einstellelement (2) reguliert die hydraulische Dämpfung in der Druckstufenphase. Durch Drehen der Einstellelemente (1) und (2) im Uhrzeigersinn mit einem 3 mm-Innensechskantschlüssel (0.12 in) wird die Dämpfung erhöht, entgegengesetzt wird sie verringert.
STANDARD-Einstellungen:
- Zugstufe: Einstellelement (1) von der vollkommen geschlossenen Position aus um 16 Klicks öffnen; - Druckstufe: Einstellelement (2) von der vollkommen geschlossenen Position aus um 15 Klicks öffnen.


- Federvorspannung: 8 mm (0.31 in) von einer Feder ohne jegliche Vorspannung ausgehend.
- Achsabstand des Federbeins: 314 mm (12.36 in).
Die beiden Nutmuttern (3) und (4) regulieren die Vorspannung der außenliegenden Feder. Für die Änderung der Federvorspannung muss die obere Klemmnutmutter (4) gelockert werden.
Durch stärkeres ANZIEHEN oder LOCKERN der unteren Nutmutter (3) wird die Vorspannung ERHÖHT oder GEMINDERT. Nach erfolgter Einstellung der gewünschten Vorspannung muss die obere Klemmnutmutter wieder angezogen werden.

Achtung
Zum Drehen der Einstellnutmutter der Vorspannung ist ein Hakenschlüssel zu verwenden. Bei diesem Eingriff ist zur Vermeidung von Handverletzungen besondere Vorsicht geboten, da die Hand heftig gegen andere Motorradteile schlagen könnte, wenn der Schlüsselzahn während der Bewegung plötzlich den Griff in der Nut der Nutmutter verliert.

Zum Ändern des Achsabstands des hinteren Federbeins die Kontermutter (5) mit einem 24 mm-Sechskantschlüssel (0.94 in) lockern, dann die Mutter (6) mit einem 24 mm-Sechskantschlüssel (0.94 in) betätigen, um den Achsabstand des hinteren Federbeins zu erhöhen oder zu mindern. Nach Erreichen des gewünschten Achsabstands die Kontermutter (5) an der Mutter (6) auf Anschlag bringen und anziehen. Dabei die Mutter (6) kontern, damit die ermittelte Einstellung nicht verstellt wird.

Achtung
Das hintere Federbein hat einen maximalen Achsabstand, den es einnehmen kann und der anhand einer Nut am Gewindeteil der Federbeinöse erkennbar ist.
Bei Erreichen des maximalen Achsabstands resultiert die Nut mit der angezogenen
Kontermutter (5) auf Flucht liegend. Wenn die Kontermutter (5) angezogen ist und die Nut im Vergleich zur Kontermutter über diesen Bezug hinaus ragt, wurde ein falscher Achsabstand
(zu lang, ) angesetzt.

Das Federbein enthält einen Sicherheitsstift, der das Einstellen zu langer Achsabstände verhindert: Wenn man versucht, unzulässige Achsabstände zu erreichen, könnte das Gewinde des Federbeins durch diesen Stift in irreparabler Weise beschädigt werden. Wenn beim Einstellen des Achsabstands des Federbeins ein Anstieg des zum Drehen der Mutter (6) erforderlichen Drehmoments erforderlich wird, wurde höchstwahrscheinlich der vom Einstellbereich zulässige Endanschlag erreicht. In diesem Fall sollte man, um eine Beschädigung der Komponente zu vermeiden, davon absehen, die Einstellvorrichtung weiter zu betätigen.
Bezüglich der unterschiedlichen Radfederungseinstellungen wird auf das Kapitel „Wahl der Radfederungseinstellung“ verwiesen.
Wahl der Radfederungseinstellung
Ducati empfiehlt für die Vorderradgabel und die hintere Radfederung die in der Tabelle angegebenen Einstellungen: Bei diesen Einstellungen handelt es sich um Empfehlungen, die von den unterschiedlichen Einsatzbedingungen abhängig sind, wobei die Fähigkeiten und Ansprüche im Hinblick auf den Fahrkomfort des Benutzers berücksichtigt wurden.
Achtung Bei den in
Bei den in der Tabelle angegebenen Werten handelt es sich um Richtwerte, bei denen ein Fahrer berücksichtigt wurde, der mit Kleidung 80 - 90 kg (176.36 - 198.42 lb) wiegt.
Wichtig Die in der
Wichtig Die in der Tabelle angegebenen Einstellungen hängen vom Fahrmodus (Riding Mode) ab, den der Benutzer über das Cockpit gewählt hat.
| Vorderradgabel ÖHLINS | ||||
| Parameter Einstellbereich Race A Race B | Sport | |||
| Zugstufe(rechter Holm) | 32 Klicksvon der vollkommen geschlossenen Position | 12 Klicksvon der vollkommen geschlossenen Position | 18 Klicksvon der vollkommen geschlossenen Position | 24 Klicksvon der vollkommen geschlossenen Position |
| Druckstufe(linker Holm) | 32 Klicksvon der vollkommen geschlossenen Position | 12 Klicksvon der vollkommen geschlossenen Position | 14 Klicksvon der vollkommen geschlossenen Position | 16 Klicksvon der vollkommen geschlossenen Position |
| Federvorspannung | 15 Umdrehungen 10 U | mdrehungen 5 Umdrehungen | 5 Umdrehungen | 5 Umdrehungen |
| Hinteres Federbein ÖHLINS | ||||
| Parameter Einstellb | bereich Race A Race B | Sport | ||
| Zugstufe 28 Klicks | von der vollkommen geschlossenen Position | 8 Klicksvon der vollkommen geschlossenen Position | 15 Klicksvon der vollkommen geschlossenen Position | 16 Klicksvon der vollkommen geschlossenen Position |
| Druckstufe 28 Klicks | von der vollkommen geschlossenen Position | 8 Klicksvon der vollkommen geschlossenen Position | 16 Klicksvon der vollkommen geschlossenen Position | 24 Klicksvon der vollkommen geschlossenen Position |
| Federvorspannung (-5÷10) mm(0.19÷0.39 in) | 12 mm (0.47 in) 8 mm | (0.31 in) 8 mm (0.31 in) | ||
| Achsabstand 311÷317 mm(12.24÷12.48 in) | 314 mm (12.36 in) 314 | mm (12.36 in) 314 mm | (12.36 in) | |
Fahrsteuerungen
Anordnung der Fahrsteuerungen des Motorrads

Achtung
In diesem Kapitel werden die Anordnung und die Funktion der zum Betrieb des Motorrads erforderlichen Bedienelemente erläutert. Vor der Betätigung der Bedienelemente die folgende Beschreibung aufmerksam durchlesen.
1) Cockpit.
2) Zündschlüsselschalter und Lenkersperre.
3) Linke Umschaltereinheit.
4) Kupplungssteuerhebel.
5) Rechte Umschaltereinheit.
6) Gasdrehgriff.
7) Vorderradbremshebel.
8) Hinterradbremspedal.
9) Schaltpedal.

Zündschlüsselschalter und Lenkersperre
Der Zündschalter befindet sich vor dem Tank und kann in drei Positionen gebracht werden:
A) ON: schaltet die Funktion der Beleuchtung und des Motors frei;
B) OFF: deaktiviert die Funktion der Beleuchtung und des Motors;
C) LOCK: die Lenkersperre ist eingelegt;
D) P: Standlicht und Lenkersperre.

Hinweise
Um den Schlüssel in die beiden letztgenannten
Positionen zu bringen, muss er eingedrückt und dabei gedreht werden. In den Positionen (B), (C) und (D) kann der Schlüssel abgezogen werden.

Linke Umschaltereinheit
1) Abblendschalter mit zwei Positionen:
- nach oben gedrückt (A) - Fernlicht eingeschaltet
( 1) in Ausgangsposition zurück gestellt (B) - Abblendlicht ( 2) eingeschaltet;
- (C) nach unten gedrückt - Lichthupe (☐)
- (FLASH), Funktion „Start-Stop lap“.
2) Aktivierungs-/Deaktivierungstaste des Warnblinklichts (Hazard).
3) Aktivierungs-/Deaktivierungstaste der DRL-Lichter.
Die DRL-Beleuchtung ist bei den Versionen China, Kanada und Japan nicht vorhanden.


4) Menü-Navigationstaste.
5) Schnellwahltaste.
6) Blinkerschalter mit drei Positionen (
- mittlere Position = ausgeschaltet;
- Position ( ♦ = Abbiegen nach links;
7) Blinkerrückstelltaste.
8) Taste (▶) = Hupe.


Die Menü-Navigations-Taste (4) verfügt über drei Positionen:
- (D) Durchscrollen der Menüfunktionen (Menü UP);
- (E) Durchscrollen der Menüfunktionen (Menü DOWN);
- (F) Bestätigung des Menüs.
Die Schnellwahl-Taste (5) verfügt über drei Positionen:
- (G) Bestätigung der Schnellwahl;
- (H) „UP“ (UP +) für die Schnellwahl zum Erhöhen der Einstellstufe der jeweils gewählten Funktion;
- (H) „DOWN“ (DOWN-) für die Schnellwahl zum Herabsetzen der Einstellstufe der jeweils gewählten Funktion;


flowchart
graph TD
A["A"] --> B["B"]
B --> C["D"]
C --> D["E"]
D --> E["MODE ENTER"]
F["F"] --> G["G"]
G --> H["SELECT"]
I["I"] --> J["OFF"]
K["H"] --> L["+"]
M["2"] --> N["△"]
O["3"] --> P["●"]
Q["4"] --> R["↔"]
S["5"] --> T["↓"]
U["6"] --> V["←"]
W["7"] --> X["→"]
Abb. 31
Verzeichnis
A) Abblendlicht.
B) Fernlicht.
D) Menü aufwärts.
E) Menü abwärts.
F) Bestätigung im Display-Menü.
G) Bestätigung mittels Schnellwahl.
H) Schnellwahl aufwärts.
H) Schnellwahl abwärts.
2) Hazard.
3) DRL.
4) Menü-Navigation.
5) Schnellwahl.
6) Blinkeranzeige.
7) Blinker Off.
8) Hupe.
Kupplungssteuerhebel
Dieser Hebel (1) ist für das Auskuppeln zuständig. Er ist mit einem Regulierknopf (2) ausgestattet, über den die Distanz zwischen diesem Hebel und dem Griff am Lenkerstummel eingestellt werden kann.
Der Hebelabstand kann innerhalb eines Bereichs von 10 Einrastungen des Knopfs (2) reguliert werden. Durch ein Drehen im Uhrzeigersinn wird der Abstand des Hebels zum Griff vergrößert.
Umgekehrt wird der Abstand reduziert.
Durch Betätigung des Kupplungshebels (1) wird die Kraftübertragung vom Motor auf das Getriebe und damit auf das Antriebsrad unterbrochen.
Das Betätigen dieses Hebels ist in allen Fahrsituationen des Motorrads äußerst wichtig, insbesondere beim Anfahren.

Achtung
Die Regulierung des Kupplungshebels muss tehendem Motorrad erfolgen.

Wichtig
Die korrekte Verwendung dieser Vorrichtung verlängert die Lebensdauer des Motors und schützt die Antriebselemente vor Schäden.


Hinweise
Bei ausgeklaptem Seitenständer kann der Motor gestartet werden, wenn sich das Getriebe im Leerlauf befindet. Bei eingelegtem Gang ist der Anlass möglich, wenn der Kupplungshebel gezogen wird (dabei muss der Seitenständer vor dem Einlegen des Gangs jedoch hochgeklappt werden).
Rechter Umschalter
1) Roter MOTORSTOPP-Schalter.;
2) Schwarze MOTORSTART-Taste.
3) Taste DPL.
4) Taste PIT LIMITER.
Der Schalter (1) verfügt über zwei Schaltpositionen:
B) nach unten gedrückt: AUSSCHALTEN DES MOTORS.
A) nach oben gedrückt: RUN ON. Nur in dieser Position kann der Motor, durch Drücken der Taste
(2), gestartet werden.


Gasdrehgriff
Über den Gasgriff (1) an der rechten Lenkerseite werden die Drosselklappen geöffnet. Bei Loslassen des Griffs kehrt dieser automatisch wieder in die anfängliche Standgasstellung zurück.

Vorderer Bremshebel Einstellung
Die Einstellvorrichtung ermöglicht dem Fahrer die Wahl zwischen einer starken oder modulierten Bremswirkung in Abhängigkeit von den Fahrbahn- und den Wetterbedingungen, der eigenen Feinfühligkeit sowie dem Feeling, das er mit seinem Motorrad hat. Die Einstellung der
Einstellvorrichtung ist besonders praktisch und ermöglicht über die Änderung der Hebelarmlänge von jeweils 19, 20 und 21 mm (0.75, 0.79 und 0.83 in) eine schnelle Änderung des Bremsverhaltens.
Diese Einstellung ermöglicht jederzeit eine an den eigenen Fahrstil und das Feeling angepasste Personalisierung der Bremswirkung.
Es stehen drei verschiedene Einstellungen zur Verfügung, die von der modulierbarsten Einstellung mit einem etwas längeren (Achsabstand 19 x 16 mm - 0.75 x 0.63 in) bis zum schneller ansprechenden Bremsweg reicht, bei dem das Ansprechen des Bremshebels dem des Straßeneinsatzes (Achsabstand 21 x 16 mm - 0.83 x 0.63 in) entspricht.
Durch Ziehen des Hebels (1) zum Gasdrehgriff wird die Vorderradbremse betätigt. Hierzu reicht schon

ein geringer Kraftaufwand der Hand aus, da es sich um eine hydraulisch betätigte Bremse handelt. Der Bremshebel (1) ist mit einem Knopf (2) versehen, mit dem der Abstand zwischen Hebel und Griff am Lenkerstummel eingestellt werden kann. Der Hebelabstand kann innerhalb eines Bereichs von 10 Einrastungen des Knopfs (2) reguliert werden. Mit Drehung im Uhrzeigersinn wird der Abstand des Hebels zum Gasdrehgriff vergrößert. Umgekehrt wird der Abstand reduziert.

Achtung
Vor dem Betätigen dieser Steuerelemente, die im Abschnitt „Starten und Fahren“ gegebene Anweisungen lesen.

Achtung
Die Regulierung des vorderen Bremshebels muss bei stehendem Motorrad erfolgen.
Hinterradbremspedal
Zur Betätigung der Hinterradbremse das Pedal (1) mit dem Fuß nach unten drücken. Es handelt sich hierbei um ein hydraulisch betätigtes Bremssystem.

Das Schaltpedal (1) verfügt über eine mittlere Ruheposition N, in die es automatisch wieder zurückkehrt. Auf diese Bedingung wird durch Aufleuchten der Anzeige N im Cockpit hingewiesen. Das Pedal wird wie folgt betätigt:
- nach unten = das Pedal nach unten drücken und so den 1. Gang einlegen oder in einen niedrigeren Gang herunterschalten. Durch diese Steuerung erlischt die Anzeige N im Cockpit;
- nach oben = zum Einlegen des 2. Gangs und danach des 3., 4., 5. und 6. Gangs.
Jede Pedalverstellung entspricht dem Weiterschalten um einen einzigen Gang.

Einstellung der Position von Schalt- und Hinterradbremspedal
Um das Motorrad individuell auf die Ansprüche des jeweiligen Fahrers abzustimmen, kann die Position des Schalt- und des Bremspedals zur entsprechenden Fußraste verstellt werden. Diese Einstellung wird wie folgt vorgenommen:
Schaltpedal
Um korrekt an der entsprechenden Stange arbeiten zu können, die entsprechende Seitenverkleidung entfernen.

Achtung
Für die Einstellung der Schaltstange muss man sich an einen Ducati Vertragshändler oder eine Vertragswerkstatt wenden.
Die Schaltstange (1) am entsprechenden Schlüsselansatz (A) blockieren und die Mutter (2) lockern.
Den Stab (1) mit einem am Sechskantteil angesetzten Maulschlüssel drehen und das Schaltpedal dabei in die gewünschte Position bringen.
Die Mutter (2) gegen die Schaltstange abziehen.

Nach erfolgter Einstellung das korrekte Auszugsmaß (B) des Uniball (3) überprüfen.
Das Auszugsmaß (B) des Uniball (3) muss zwischen einem Mindestwert von B = 0 mm (0 in) (Uniball vollständig eingeschraubt) und einem Maximalwert von B = 6 mm (0.24 in) liegen.

Achtung
Sollte das Auszugsmaß nicht den angegebenen Parametern entsprechen, müssen die vorstehend beschriebenen Einstellungen wiederholt werden.


Hinterradbremspedal
Die Justiermutter (7) des Pedalhubwegs lockern oder anziehen, bis die gewünschte Position des Bremspedals (8) erreicht wurde.
Dann die Mutter (7) anziehen.
Den Leerhub des Pedals (8) durch dessen Betätigen von Hand überprüfen. Dieser muss ungefähr 1,5 ÷ 2 mm (0.06 ÷ 0.09 in) vor dem Ansprechen der Bremse betragen.
Sollte dies nicht der Fall sein, muss die Länge des Steuerstabs am Bremszylinder geändert werden.

Achtung
Für die Einstellung des Pedals muss man sich an einen Ducati Vertragshändler oder eine Vertragswerkstatt wenden.

Einsatznormen
Vorsichtsmaßnahmen beim ersten Motorradeinsatz
Max. Drehzahl
Während der Einfahrzeit und beim normalen Einsatz einzuhaltende Drehzahlen:
1) Bis 1.000 km (621 mi);
2) Von 1.000 km (621 mi) bis 2.500 km (1553 mi).
Bis 1000 km (621 mi)
Auf den ersten 1000 km (621,37 mi) muss der Drehzahlmesser aufmerksam beobachtet werden. Folgende Drehzahl darf absolut nicht überschritten werden: 5.500 ÷ (einschließlich) 6.000 min ^-1 .
Während der ersten Betriebsstunden des Motorrads sollten die Belastung und der Drehzahlbereich des Motors immer wieder variiert werden, wobei er stets innerhalb des angegebenen Grenzwerts gehalten werden muss.
Werden diese Empfehlungen entsprechend befolgt, wird die Lebensdauer des Motors verlängert und es fallen weniger Inspektionen und Einstellungen an. Hierzu eignen sich besonders kurvenreiche Strecken und auch Straßen in hügeligem Gelände, wo Motor, Bremse und Fahrwerk wirksam eingefahren werden können.
Auf den ersten 100 km (60 mi) müssen die Bremsen behutsam betätigt und plötzliche oder längere Bremsvorgänge vermieden werden. Dies ermöglicht ein korrektes Einschleifen des Reibmaterials der Bremsbeläge auf den Bremsscheiben. Um ein gegenseitiges Anpassen aller mechanischen, in Bewegung gebrachter Teile zu ermöglichen und insbesondere um die Funktionstüchtigkeit der wichtigsten Motorteile nicht vorzeitig zu beeinträchtigen, sollte nicht zu abrupt beschleunigt und der Motor nicht zu lange im erhöhtem Drehzahlbereich, insbesondere an Steigungen, gehalten werden. Darüber hinaus wird empfohlen, die Antriebskette häufig zu kontrollieren und bei Bedarf zu schmieren.

Wichtig
Auf den ersten 1000 km (621 mi) (Einfahrzeit) bzw. wenn am Kilometerzähler ein Wert <= (unter oder gleich) 1000 km (621 mi) angegeben wird, wird bei Erreichen von 6.000 U/min der Vorwarnbereich orangefarben im Display (orangefarbener Bereich) angezeigt, dies sowohl was die Ausfüllung der Bargraph-Anzeigen als auch was die numerische Angabe anbelangt. Während der Einfahrzeit wird empfohlen, die 6.000 U/min nicht zu überschreiten, dass Cockpit darf also den „orangefarbenen Bereich“ der Bargraph-Anzeigen nicht einblenden.
Kontrollen vor dem Start

Achtung
Das Unterlassen der vor dem Losfahren erforderlichen Kontrollen kann Schäden am Motorrad und schwere Verletzungen des Fahrers zur Folge haben.
Vor dem Losfahren sind folgende Punkte zu kontrollieren:
• KRAFTSTOFF IM TANK
Den Kraftstoffstand im Tank kontrollieren. Ggf. tanken (siehe „Tanken“).
• MOTORÖLFÜLLSTAND
Den Motorölfüllstand in der Ölwanne über das Schauauge kontrollieren und ggf. Nachfüllen (siehe „Kontrolle des Motorölstands“).
- BREMS- UND KUPPLUNGSFLÜSSIGKEIT Den Flüssigkeitsstand an den jeweiligen Behältern kontrollieren (siehe „Füllstandkontrolle von Kupplungs- und Bremsflüssigkeit“).
• KÜHLFLÜSSIGKEIT
Den Flüssigkeitsstand im Ausdehnungsbehälter kontrollieren; ggf. nachfüllen (siehe „Kontrolle
und eventuelles Nachfüllen des Kühlfüssigkeitsstands").
• REIFENZUSTAND
Den Druck und den Verschleißzustand der Reifen kontrollieren (siehe „Tubeless-Reifen“).
- FUNKTIONALITÄT DER STEUERUNGEN Brems-/Kupplungshebel und -pedal, Gasdrehgriff und Schaltpedal betätigen und deren Funktionsweise kontrollieren.
• LICHTER UND ANZEIGEN
Die Funktionstüchtigkeit der Lampen der Beleuchtungsanlage, Anzeigen und die Funktion der Hupe überprüfen. Eventuell durchgebrannten Lampen ersetzen (siehe „Wechsel der vorderen Scheinwerferlampen“).
- SCHLOSSER
Das erfolgte Feststellen des Tankverschlusses (siehe „Kraftstofftankverschluss“) kontrollieren.
• SEITENSTÄNDER
Die Funktionalität und die korrekte Ausrichtung des Seitenständers prüfen (siehe „Seitenständer“).

Achtung
Im Fall von Funktionsstörungen oder Defekten auf einen Einsatz des Motorrads verzichten und sich an eine(n) Ducati Vertragshändler oder Vertragswerkstatt wenden.
Um eine korrekte Funktionsweise der Wasserpumpe des Motors gewährleisten zu können, erfordert diese eine Entlüftung. Eine geringe Menge an Kühlflüssigkeit könnte also über die Entlüftungsbohrung im oberen Bereich des Motorgehäuses austreten, ohne dass dadurch die korrekte Funktionsweise des Kühlsystems oder des Motors beeinträchtigt wird.
ABS-Kontrollleuchte
Nach erfolgtem „Key-on“ leuchtet die ABS-Kontrollleuchte (9) auf. Bei Überschreiten der Fahrzeuggeschwindigkeit von 5 km/h erlischt die Kontrollleuchte und weist damit auf die korrekte Funktionsweise des ABS hin.

Achtung
Im Fall von Funktionsstörungen oder Defekten auf einen Einsatz des Motorrads verzichten und sich an eine(n) Ducati Vertragshändler oder Vertragswerkstatt wenden.
ABS-Vorrichtung
Die perfekte Sauberkeit der vorderen (1) und hinteren Impulsringe (2) überprüfen.

Achtung
Das Verdunkeln der Abtastfelder führt zu Funktionsstörungen an diesem System. Fährt man auf besonders schlammigen Strecken, wird empfohlen, das ABS auszuschalten, da sich sonst plötzliche Funktionsstörungen daran ergeben können.

Achtung
Durch ein längeres Wheelie kann es zur Deaktivierung des ABS kommen.


Anlass/Ausschalten des Motors

Achtung
Vor dem Anlass des Motors, muss man sich mit den Steuerungen, die man während der Fahrt anwenden muss, vertraut machen.

Achtung
Den Motor niemals in geschlossenen Räumen starten. Die Abgase sind giftig und können bereits nach kurzer Zeit zur Ohnmacht oder gar zum Tod führen.
Den Zündschlüsselschalter auf in die Position ON bringen. Überprüfen, dass die grüne Kontrollleuchte N (1) und die rote Kontrollleuchte 📋 (2) im Cockpit aufleuchten.

Wichtig
Die Öldruckanzeige muss einige Sekunden nach dem Anlassen des Motors erlöschen.

Der Seitenständer muss sich in seiner
Ruheposition (waagrecht) befinden, da sonst der Sicherheitssensor am Anlass hindert.

Hinweise
Bei ausgeklapptem Seitenständer kann der
Motor nur dann gestartet werden, wenn sich das Getriebe im Leerlauf befindet. Bei eingelegtem Gang ist der Anlass möglich, wenn der Kupplungshebel gezogen wird (dabei muss der Seitenständer jedoch hochgeklappt sein).

Wichtig
Den kalten Motor niemals mit erhöhter
Drehzahl laufen lassen. Erst abwarten, bis das Öl auf Betriebstemperatur kommt, damit es alle Schmierstellen erreichen kann.
Sicherstellen, dass der Stopp-Schalter (3) nach oben gedrückt ist (A), dann die Start-Taste (4) drücken.


Start und Fahrt des Motorrads
1) Den Seitenständer so weit anheben, bis er waagrecht liegt.
2) Die Kupplung durch Ziehen des Kupplungshebels auskuppeln.
3) Den Schalthebel entschieden mit der Fußspitze nach unten drücken und so den ersten Gang einlegen.
4) Durch Drehen des Gasdrehgriffs den Motor beschleunigen und dabei den Kupplungshebel langsam und gleichmäßig zurücklassen; das Fahrzeug wird sich in Bewegung setzen.
5) Den Kupplungshebel nun vollkommen loslassen und beschleunigen.
6) Um in einen höheren Gang zu schalten, das Gas zurückdrehen und so die Motordrehzahl reduzieren, dann auskuppeln, den Schalthebel anheben, daraufhin den Kupplungshebel wieder loslassen. Das Herunterschalten von einem höheren in einen niedrigeren Gang erfolgt folgendermaßen: Den Gasgriff zurücklassen, den Kupplungshebel ziehen, den Motor kurz beschleunigen, wodurch die Synchronisierung der einzukuppelnden Zahnräder ermöglicht wird, dann den nächst niedrigeren Gang
einlegen und den Kupplungshebel wieder loslassen.
Die Steuerungen überlegt und rechtzeitig verwenden: An Steigungen, wenn das Motorrad anfängt an Geschwindigkeit zu verlieren bzw. der Motor an Drehzahl, sofort in den nächst niedrigeren Gang zurückschalten. So werden anormale Beanspruchungen nicht nur des Motors sondern auch der gesamten Motorradstruktur vermieden.
Achtung Abrupte Be
Abrupte Beschleunigungen sind zu vermeiden, da sie zum Einspritzen übermäßiger Kraftstoffmengen und zu starken Ruckbelastungen an den Antriebsorganen führen können. Während der Fahrt sollte die Kupplung nicht gezogen gehalten werden, da dies zur übermäßigen Erwärmung und zu einem starken Verschleiß des Reibmaterials führen kann.
Achtung Durch ein I
Durch ein längeres Wheelie kann es zur Deaktivierung des ABS kommen.
Läuft der Motor im Standgas und wird der Gasdrehgriff nicht betätigt, unterbricht das Motorsteuergerät den Betrieb der 2 Zylinder der
hinteren Zylinderbank. Diese Unterbrechung erfolgt nur, wenn einige Bedingungen gegeben sind und insbesondere in Abhängigkeit von der Motortemperatur, vom eingelegten Gang und von der Position des Kupplungshebels (der vollkommen gezogen sein muss, wenn sich das Getriebe nicht im Leerlauf (Neutral) befindet). Diese Strategie bringt Vorteile in Sachen Kraftstoffverbrauch und Temperaturkomfort für den Fahrer.
Bremsung
Die Geschwindigkeit rechtzeitig herabsetzen, herunterschalten, um die Motorbremse zu betätigen, dann mit beiden Bremsen abbremsen. Bevor das Motorrad zum Stehen kommt, die Kupplung ziehen, um ein plötzliches Ausgehen des Motors zu vermeiden.
ABS (Antiblockiersystem)
Das Betätigen der Bremsen erfordert in sehr kritischen Situationen besondere Sensibilität des Fahrers. Der Bremsvorgang stellt einen der schwierigsten und gefährlichsten Momente während Steuerung von Zweiradfahrzeugen dar: Die Möglichkeit, dass es in solchen Momenten zu einem Sturz oder Unfall kommen kann, ist statistisch sehr hoch. Kommt es zum Blockieren des Vorderrads, fällt die stabilisierende Reibungswirkung weg, was zum Verlust der Fahrzeugkontrolle führen kann. Um also die Wirkung der gesamten Bremsleistung des Fahrzeugs im Notfall, auf ungewöhnlichen Fahrbahnbelägen oder unter kritischen Klimabedingungen voll ausnutzen zu können, wurde das Antiblockiersystem (ABS) für die Räder realisiert. Hierbei handelt es sich um eine hydraulisch-elektronische Vorrichtung, die für die Verwaltung des sich im Bremssystem herrschenden Drucks zuständig ist, wenn der am Rad installierte Sensor eine mögliche Radblockierung an das Steuergerät weitergibt.
Dieser momentane Druckabfall sorgt dafür, dass sich das Rad weiterhin dreht und die ideale Bodenhaftung beibehält. An diesem Punkt gibt das Steuergerät den Druck in das System zurück,
wodurch die Bremswirkung erneut aufgenommen wird, und der Zyklus wird so lange wiederholt, bis das Problem als vollständig beseitigt resultiert. Das Ansprechen dieses Mechanismus beim Bremsen macht sich durch einen leichten „pulsierenden“ Widerstand am Bremshebel bzw. - pedal bemerkbar.
Die Steuerungen und das Management der vorderen und der hinteren Bremsanlage erfolgen getrennt voneinander, d.h. sie werden von den entsprechenden Vorrichtungen am Motorrad aktiviert. Beim ABS handelt es sich also nicht um ein integrales Bremssystem, das Vorder- und Hinterradbremse gleichzeitig ansteuert.
Stopp des Motorrads
Die Geschwindigkeit herabsetzen, herunterschalten und das Gas schließen. Bis in den ersten Gang herunter- und dann in den Leerlauf schalten. Bremsen und Anhalten.
Den Zündschlüssel auf OFF („Zündschlüsselschalter und Lenkersperre“) stellen und so den Motor ausschalten.
Parken
Das zum Stillstand gebrachte Motorrad auf dem Seitenständer abstellen. Den Lenker vollständig nach links drehen und den Schlüssel zur Diebstahlsicherung auf LOCK drehen. Falls das Motorrad in einer Garage oder in anderen Gebäuden geparkt wird, darauf achten, dass diese gut belüftet sind und das Motorrad nicht in der Nähe von Wärmequellen abgestellt wird.

Wichtig
Den Zündschlüssel nie eingesteckt lassen, wenn das Motorrad unbeaufsichtigt bleibt.

Achtung
Die Auspuffanlage kann auch nach dem Ausschalten des Motors noch heiß sein, daher ist darauf zu achten, dass man mit keinem Körperteil mit der Auspuffanlage in Berührung kommt und dass das Fahrzeug nicht in der Nähe von entflammbarem Material (einschließlich Holz, Blätter usw.) abgestellt wird.

Achtung
Der Motor, die Auspuffrohre und die Schalldämpfer bleiben auch nach dem Ausschalten des Motors noch lange heiß, daher ist besonders darauf zu achten, dass man mit keinem Körperteil mit der Auspuffanlage in Berührung kommt und dass das Fahrzeug nicht in der Nähe von entflammbarem Material (einschließlich Holz, Blätter usw.) abgestellt wird.
Zum Vermeiden von Schäden das Motorrad nicht mit der Plane abdecken, wenn der Motor und die Auspuffanlage heiß sind,

Achtung
Das Verwenden von Vorhängeschlössern oder
anderweitigen Blockiersystemen, die an der
Fortbewegung des Motorrads hindern (z.B.
Bremsscheibenblockierung,
Kettenblattblockierung, usw.) ist sehr gefährlich und kann die Funktionstüchtigkeit des Motorrads und die Sicherheit des Fahrers beeinträchtigen.
Tanken
Den Tank nicht übermäßig füllen. Der Kraftstoffstand muss unterhalb der Einfüllöffnung des Tankverschlussschachts resultieren.
Achtung
Im Extremfall kann der Druck des im Tank vorhandenen Kraftstoffs dazu führen, dass beim Öffnen des Tankverschlusses ein Kraftstoffspritzer austritt.
Daher stets Vorsicht walten lassen und den Verschluss langsam öffnen.
Sollte beim Öffnen des Verschlusses ein Zischen zu hören sein, vor dem Fortfahren bis zum vollständigen Öffnen abwarten, bis das Zischen abgeklungen ist.
Dieses Geräusch ist durch den Ablass des restlichen, noch im Kraftstofftank vorhandenen Druck bedingt. Ist dieses Geräusch nicht mehr zu hören, ist dies der Hinweis darauf, dass der Restdruck vollständig entwichen ist.
Die vorstehend genannte Bedingung wird sich mit höherer Wahrscheinlichkeit unter warmen Klimabedingungen ergeben.


Achtung
Kraftstoff mit geringem Bleigehalt mit einer ursprünglichen Oktanzahl von mindestens 95 tanken.

Achtung
Das Fahrzeug ist nur mit Kraftstoffen kompatibel, deren Ethanolanteil maximal 10 % (E10) beträgt. Das Verwenden von Kraftstoffen mit einem Ethanolanteil über 10 % ist verboten. Der Gebrauch solcher Kraftstoffe kann zu schweren Schäden am Motor und an den Komponenten des Motorrads führen. Das Verwenden von Kraftstoffen mit einem Ethanolanteil über 10 % führt zum Garantieverfall.
Kraftstoffaufkleber
Auf dem Aufkleber wird der für dieses Fahrzeug empfohlene Kraftstoff angegeben.
1) Der Bezug E5 auf dem Aufkleber weist auf die Verwendung des Benzins mit maximalem Sauerstoffgehalt von 2,7 % in Gewichtsanteilen und einen maximalen Ethanolgehalt von 5 % in Volumenanteilen gemäß EN 228 hin.
2) Der Bezug E10 auf dem Aufkleber weist auf die Verwendung des Benzins mit maximalem Sauerstoffgehalt von 3,7 % in Gewichtsanteilen und einem maximalen Ethanolgehalt von 10 % in Volumenanteilen gemäß EN 228 hin.

Mitgeliefertes Zubehör
Das Staufach ist in der Rückenlehne (2) angeordnet und enthält einen 4 mm (0.16 in) „L“-Sechskantschlüssel (A).
Zum Erreichen des Fachs das Schloss (1) mit dem Schlüssel öffnen, dann die Rückenlehne (2) von vorne abziehen.
Den Schlüssel (A) aus seiner Aufnahme abziehen.


Im Lieferumfang enthalten sind:
• Frischhaltegerät für Batterie;
• Vorderer und hinterer Boxenständer;
• Motorradabdecktuch.
Auch folgende Teile sind im Lieferumfang enthalten, gehören zum Racing-Kit und müssen von einem Ducati Vertragshändler oder einer Vertragswerkstatt montiert werden:
• Racing-Auspuff Akrapovič aus Titan;
- Verschlussstopfen bei Rückspiegelabnahme;
- Kit Abnahme des Kennzeichenhalters;
• Schutz für Hinterradschwinge;
- Abdeckung für Trockenkupplung aus Carbonfaser;
• Ducati Data Analyzer+ (DDA+) mit GPS-Modul;
- Kit für Abnahme des Seitenständers;
- Kit für Abnahme von Scheinwerfer und Rücklicht;
• Racing-Tankverschluss;
• Bremshebelschutz.

Dieses Kit ist ausschließlich für den
Rennstreckeneinsatz (bzw. für Rennen auf geschlossenen Strecken) vorgesehen. Nach der Installation des kompletten Kits oder eines Teils davon darf das Fahrzeug nicht mehr im öffentlichen Straßenverkehr eingesetzt werden. Der Eigentümer ist für die Einhaltung der geltenden Norm in Bezug auf den Rennsporteinsatz und auf Rennfahrzeuge verantwortlich.
Cockpit (Dashboard)
Cockpit
1) DISPLAY
2) LEERLAUFANZEIGE (GRÜN)
3) ALLGEMEINE WARNLEUCHTE (OCKER)
4) FERNLICHTANZEIGE (BLAU)
5) KRAFTSTOFFRESERVEANZEIGE (OCKER)
6) BLINKERANZEIGEN (GRÜN)
7) MOTORÖLDRUCKANZEIGE (ROT)

Wichtig
Leuchtet die MOTORÖL-Anzeige weiterhin
auf, nicht los- oder weiterfahren, da dies Motorschäden zur Folge haben könnte.
8) ANZEIGE DAVC (OCKER)
- Kontrollleuchte erloschen: DTC/DWC/DSC freigeschaltet und funktionstüchtig;
-
Kontrollleuchte blinkt: DTC/DWC/DSC freigeschaltet, jedoch mit eingeschränkter Leistung;
-
Kontrollleuchte leuchtet permanent: DTC/DWC/DSC deaktiviert und/oder nicht funktionstüchtig aufgrund einer Funktionsstörung des Steuergeräts.
9) KONTROLLLEUCHTE MOTORDIAGNOSE - MIL (OCKER)
Leuchtet im Fall von Fehlern am „Motor“ auf, die in einigen Fällen, die Motorsperre zur Folge haben.
10) ABS-KONTROLLLEUCHTE (OCKER) -
Kontrollleuchte erloschen: ABS freigeschaltet, funktioniert;
- Kontrollleuchte blinkt: ABS in Eigendiagnose und/oder in Funktion mit beschränkter Leistung;
- Kontrollleuchte leuchtet permanent: ABS deaktiviert und/oder nicht funktionstüchtig aufgrund einer Funktionsstörung des ABS-Steuergeräts.
11) KONTROLLLEUCHTE DRL-BELEUCHTUNG (GRÜN) (bei den Versionen China, Kanada und Japan nicht vorhanden)
12) AUSLÖSUNG DTC / DWC (OCKER)
- Kontrollleuchte erloschen: kein Ansprechen der DTC;
- Kontrollleuchte leuchtet permanent auf: DTC hat angesprochen.
13) OVER REV / IMMOBILIZER-WARNLEUCHTE (ROT)
Over rev:
- Kontrollleuchte erloschen: kein Ansprechen des Drehzahlbegrenzers;
- Kontrollleuchte leuchtet: Drehzahlbegrenzer hat angesprochen.
Immobilizer:
- Kontrollleuchte erloschen: Fahrzeug länger als 24 Stunde im „key-on“ oder „key-off“;
- Kontrollleuchte blinkt: Fahrzeug im „key-off“.

Wichtig
Erscheint im Display die Angabe „TRANSPORT MODE“, muss man sich sofort an seinen Ducati Vertragshändler wenden, der diese Anzeige löschen wird, sodass die volle Funktionstüchtigkeit des Motorrads garantiert ist.
Beim Einschalten zeigt das Cockpit das Logo Ducati gemeinsam mit der Angabe des geladenen Leistungsmappings (keines, RACING, RACING EVO,
RACING PRO) im Display an und führt einen Sequenz-Check der LED-Kontrollleuchten aus. Nach dem Check bringt das Cockpit die Hauptanzeige im Modus (Info Mode Track, Info Mode Road, Info Mode RaceGP) der vor dem Abschalten der Zündung verwendet wurde, zur Anzeige.
Überschreitet die Geschwindigkeit des Motorrads während dieser Check-Phase 5 km/h (3 mph) unterbricht das Cockpit:
- die Kontrollfunktion des Displays und blendet die Standard-Anzeige mit den aktualisierten Informationen ein;
- die Steuerung der Kontrollleuchten/Anzeigen und behält nur die in diesem Moment effektiv aktivierten im Leuchtzustand.

Im Heft verwendete Akronyme und Abkürzungen
ABS
Antilock Braking System
BBS
Black Box System
CAN
Informationsschreiben zur EU-Richtlinie 2014/53/EU
Ihr Fahrzeug ist mit einer Reihe von Funkgeräten ausgestattet. Die Hersteller dieser Funkgeräte erklären, dass diese, wo gesetzlich vorgeschrieben, mit der Richtlinie 2014/53/EU übereinstimmen. Der vollständige Text der EU-Konformitätserklärungen ist unter folgender Adresse verfügbar: certifications.ducati.com
Anschriften der Hersteller
Alle betroffenen Bestandteile müssen, den Bestimmungen der Richtlinie 2014/53/EU gemäß, die Anschrift des Herstellers tragen. Für Bestandteile, die aufgrund ihrer Größe oder Beschaffenheit nicht mit einem Aufkleber ausgestattet werden können, werden, wie gesetzlich vorgeschrieben, nachstehend die Anschriften der jeweiligen Hersteller angegeben:
| Im Fahrzeug installiertes Funkgerät | Anschriften der Hersteller | |
| Bluetooth/DSB COBO S.p.a. | Via Tito Speri, 10 25024 - Leno (BS) Italien | |
| Hands free ZADI S.p.a. Via | Carl Marx, 138 41012 - Carpi (MO) Italien | |
| Hands free ASHAI DENSO | 6-2-1 Somejidai, Hamakita-ku, Hamamatsu, Shizuoka 434-0046 Japan | |
| D|air® | Dainese S.p.a. Via dell'Artigianato, 35 36060 - Molvena (VI) Italien | |
| E-Lock ZADI S.p.a. Via | Carl Marx, 138 41012 - Carpi (MO) Italien | |
| GPS | PROSA S.r.l. Via dell'Elettricità, 3/d 30175 - Venezia Marghera (VE) Italien | |
| DSB MAE Via Presolana | 31/33 24030 Medolago – Bergamo - Italien | |
| DSB EGICON Via Posta Vecchia, 36, Mirandola (MO) - Italien | ||
| TPMS | LDL Technology S.A.S. Parc Technologique du Canal, 3 rue Giotto 31520 Ramonville - Frankreich | |
| TPMS PACIFIC Industria | Co., Ltd. 1300-1 Yokoi, Godo-cho, Anpachi-gun, Gifu503-2397, JAPAN | |
| Diebstahlsicherung PATROLLINE Via Cesare Cantù, 15/C Albavilla (CO) - Italien | ||
| Frequency band Max. | Transmission Power | |
| Bluetooth 2402 MHz ÷ 2 | 480 MHz 4,4 mW | |
| Hands Free-Einheit 134,2 | KHz (AD)134,5 KHz (Zadi) | 73 dBμV/m (10 m)<42 dBμA/m (10 m) |
| Hands Free-Schlüssel 86 | 8,35 MHz (Zadi)434 MHz (AD) | 25 mW-20 dBm (3 m) |
| D|air® | 868 MHz2,4 GHz | +10 dB+3 dB |
| E-Lock 134,5 KHz <42 dB | μA/m (10 m) | |
| GPS 1575,4 MHz | ||
| DSB 134,2 KHz | 120 KHz – 140 KHz | 178,5 dBμA/m<66 dBμA/m (10 m) |
| TPMS 868,35 MHz (LDL) | 433,05 ÷ 434,79 MHz (Pacific) | -7 dBm +/-4 dB100 dBμV/m |
| Diebstahlsicherung 433, | 92 MHz (± 75 Khz) <0,6 mA | |
Funktionstasten
1) STEUERTASTE UP
2) STEUERTASTE DOWN
3) LICHTHUPENTASTE FLASH/LAP
4) TASTE ENTER / WECHSEL RIDING MODE
5) SCHNELLWAHLTASTE
6) SCHNELLWAHLTASTE UP
7) SCHNELLWAHLTASTE DOWN
8) HAZARD-TASTE
9) TASTE DRL-BELEUCHTUNG (bei den Versionen China, Kanada und Japan nicht vorhanden)
10) TASTE PIT LIMITER
11) DPL-TASTE (DUCATI POWER LAUNCH)
Die Tasten UP (1), DOWN (2) und ENTER (4) werden zum Durchklicken, für die Interaktion mit den Funktionen und den im Cockpit vorhandenen Menüs verwendet.
Im vorliegenden Dokument wird auf die Tasten UP
(1) und DOWN (2) Bezug genommen, die als „Navigationstasten“ bezeichnet werden.


Achtung
Das Betätigen der Schnellwahltasten (6) und (7) während der Fahrt kann zu Gefahrensituationen führen, da sie die daran gekoppelte Auslösestufe sofort ändern: Traktionskontrolle (DTC), Wheelie-Kontrolle (DWC), Kontrolle der Motorbremse (EBC). Diese Betätigung kann während der Fahrt, unabhängig von der Position der Gassteuerung erfolgen und kann, falls nicht mit Bedacht verwendet, zu Gefahrensituationen führen. Es wird davon abgeraten, die Tasten UP oder DOWN während der Fahrt auf der Straße zu betätigen. Ducati kann im Fall von Schäden, die mit dem Deaktivieren oder der manuellen Einstellung der Funktionen der fahrunterstützenden Funktionen durch den Kunden oder Dritter im Zusammenhang stehen, nicht haftbar gemacht werden.
Anzeigemodus (Info Mode)
Die Hauptseite bietet 3 Anzeigemodi (Info Mode) an: Track, Road und RaceGP (Zubehör).
Über die Funktion „Info Mode“ im „SETTING MENU“ kann der Anzeigemodus des verwendeten Riding Mode eingestellt werden (siehe Kapitel „SETTING MENU - Riding Mode - Info Mode“). Darüber hinaus kann die Hintergrundfarbe der Hauptanzeige in den Modi „Day“ oder „Night“ über die Funktion „Backlight“ im „SETTING MENU“ (siehe Kapitel „SETTING MENU - Backlight“ eingestellt werden).
Info Mode Track
Der Anzeigemodus Track ist bei den Riding Modes Race A, Race B und den Riding Modes Custom 1-5 als Default eingestellt.
In dieser Anzeige verfügbaren Informationen:
1) Fahrzeuggeschwindigkeit
2) Kühlflüssigkeitstemperatur
3) Eingestellter Fahrmodus (Riding Mode)
4) Ganganzeige
5) Drehzahlmesser
6) Uhr
7) Rundenzeit (Lap) - wenn aktiviert
8) Angabe Bluetooth (nur wenn vorhanden)
9) Angabe der entgangenen Anrufes oder eingegangenen SMS / MMS / E-Mails (nur bei vorhandenem Bluetooth und einem angeschlossenen Smartphone)
10) Angabe der verbundenen Geräte (nur bei vorhandenem Bluetooth und angeschlossenen Geräten)
11) Menü Funktionen
12) Menü Parameter und Stufenänderung
13) Status der DRL-Beleuchtung (die DRL-Beleuchtung ist bei den Versionen China, Kanada und Japan nicht vorhanden)
14) Status der Funktion DDA (nur bei an das Motorrad angeschlossenem DDA)

Info Mode Road
Anzeigemodus Road als Default für den Riding Mode Sport eingestellt.
In dieser Anzeige verfügbaren Informationen:
1) Fahrzeuggeschwindigkeit
2) Kühlflüssigkeitstemperatur
3) Eingestellter Fahrmodus (Riding Mode)
4) Ganganzeige
5) Drehzahlmesser
6) Uhr
7) Infotainment — Player (Lautstärke / Musikstückwahl / Musikstücksteuerung) (nur bei vorhandenem Bluetooth, verbundenem Smartphone und aktiven Player)
8) Angabe Bluetooth (nur wenn vorhanden)
9) Angabe der entgangenen Anrufes oder eingegangenen SMS / MMS / E-Mails (nur bei vorhandenem Bluetooth und einem angeschlossenen Smartphone)
10) Angabe der verbundenen Geräte (nur bei vorhandenem Bluetooth und angeschlossenen Geräten)
11) Menü Funktionen
12) Menü Parameter und Stufenänderung
13) Status der DRL-Beleuchtung (die DRL-Beleuchtung ist bei den Versionen China, Kanada und Japan nicht vorhanden).

Wurde am Motorrad der Auspuff Akrapovič aus Titan verbaut, wird im Cockpit der Info Mode RaceGP aktiviert.
In dieser Anzeige verfügbaren Informationen:
1) Drehzahlmesser
2) Ganganzeige
3) Eingestellter Fahrmodus (Riding Mode)
4) Menü Funktionen (Geschwindigkeit, TOT, TRIP FUEL, SETTING MENU)
5) DTC
6) DSC
7) DWC
8) EBC
9) Rundenzeit (Lap)
10) Rundenzeit – Unterschied zwischen letzter und bester Runde der Session
11) Rundennummer der Session
12) Serviceanzeige (Annual, OIL und DESMO Service).
Achtung
Mit verbautem Kit Racing-Auspuff Akrapovič aus Titan darf das Motorrad ausschließlich auf geschlossenen Ringen (Rennstrecke), d. h. darf nicht mehr auf öffentlichen Straßen gefahren werden.

other
| Label | Value | |---|---| | 1'45.667 | 1 | | + 0.376 | 1 | | 06 LAP | 0.6 | | 3 | 1 | | 9 | 9 | | 10 | 10 | | 11 | 11 | | 2 | 2 | | DTC | 2 | | DSC | 4 | | DWC OFF | 7 | | EBC | 3 | Abb. 58Haupt- und Nebenfunktionen
In der Hauptanzeige enthaltenen Funktionen:
Hauptfunktionen
• Fahrzeuggeschwindigkeit
• Anzeige der Motordrehzahl
• Ganganzeige
- Eingestellter Fahrmodus (Riding Mode)
• Kühlflüssigkeitstemperatur
• Uhr
- Menü Parameter und schnelle Stufenänderung: DTC, DWC, DSC, EBC, ABS, DQS.
- Menü Funktionen:
TOT - Kilometerzähler
TRIP 1 - Tageskilometerzähler 1
CONS. AVG 1 - Durchschnittlicher Verbrauch
SPEED AVG 1 - Durchschnittliche
Geschwindigkeit
TRIP 1 TIME - Fahrzeit
T AIR - Lufttemperatursensor
TRIP FUEL - Tageskilometerzähler für
Benzinreserve
TRIP 2 - Tageskilometerzähler 2
CONS. I - Momentaner Verbrauch
PLAYER (OFF / ON) - Management des
Musikplayers, nur vorhanden, wenn das
Bluetooth-Modul (Zubehör) installiert wurde und ein Smartphone angeschlossen ist (nur im Info Mode Road ersichtlich)
LAST CALLS – Management der Anrufe - nur vorhanden, wenn das Bluetooth-Modul (Zubehör) installiert wurde und ein Smartphone angeschlossen ist (nur im Info Mode Road ersichtlich)
LAP (OFF / ON) - Rundenzeit (nur im Info Mode Track ersichtlich)
SETTING MENU — Menü der Einstellungen
Im Einstellmenü enthaltene und vom Fahrer änderbare Funktionen:
• Fahrmodus (Riding Mode)
• Einstellung DAVC (DAVC)
• Einstellung DAVC - DTC (DTC)
• Einstellung DAVC - DWC (DWC)
• Einstellung DAVC - DSC (DSC)
- Einstellung DAVC - Rücksetzung der Werte (Default)
• Einstellung Motor (Engine)
• ABS-Einstellung (ABS)
• Einstellung EBC (EBC)
• Einstellung des Anzeigemodus (Info Mode)
-
Rücksetzung der einzelnen Werte des Riding Mode (Default)
• Rücksetzung der Werte (All Default) -
Aktivierung/Änderung des Pin Codes (Pin Code)
• Rundenzeit (Lap) - Management der gespeicherten Rennstrecken (Circuits)
- Einstellung der Hintergrundbeleuchtung (Backlight)
- Einstellung von Datum und Uhrzeit (Date and Clock)
• Einstellung der Maßeinheiten (Units)
• Service-Information (Service) - Einstellung des Geschwindigkeitsbegrenzers (Pit Limiter)
- Reifenkalibrierung und Übersetzungsverhältnis (Tire Calibration)
• Einstellung des DRL-Lichtmodus (DRL) - Einstellungen der Bluetooth-Geräte - Zubehör (Bluetooth)
- Datenmanagement DDA (DDA)
• Einstellung Blinkermodus (Turn Indicators)
• Informationen (Info)
Nebenfunktionen
• Anzeige der Rundenzeit (Lap basic, Lap Evo)
• Unterstützter Start (Launch Control - DPL)
- Infotainment
- Pit Limiter
- Anzeige automatischer Modus der DRL-Beleuchtung
• Inspektionsanzeige (SERVICE)
• Anzeige der Meldungen / Alarme
- Seitenständerstatus
- Fehleranzeige
Fahrgeschwindigkeitsanzeige
Die Geschwindigkeit wird mit 5 % Erhöhung gemeinsam mit der eingestellten Maßeinheit (km/h oder mph) angezeigt. Die Maßeinheit kann im SETTING MENU unter der Funktion „Units“ geändert werden.
Die drei Striche „---“ und die eingestellte Maßeinheit werden angezeigt, wenn:
- die Geschwindigkeit mehr als 299 km/h (186 mph) beträgt;
- der Geschwindigkeitssensor sich im Fehlerzustand befindet („--“ blinkend).
Geschwindigkeitsanzeige beim mit Info Mode RaceGP (Zubehör, Abb. 60)
Ist der Info Mode RaceGP aktiv geschaltet, muss die Geschwindigkeit unter den Angaben im Menü Funktionen über die Tasten UP und DOWN gewählt werden, um angezeigt zu werden.

gauge
| Parameter | Value | | :--- | :--- | | Lat Off (km/h) | 190 | | Setting Menu (TOT km) | 1245 | | TRIP 1 (0.0 km) | 0 | | Racing A | 4 | | Gear | 4 | | RPM x 1000 | 17 | | DQS OFF | 16 | | DTC 2 | 15 | | DWC 8 | 14 | | Abb. 59 | 11:34 A.M. |
Der eingelegte Gang (1–6) wird in der Mitte des Drehzahlmessers im Fall der Info Modes Track und Road (Abb. 61), beim Info Mode RaceGP (Zubehör, Abb. 62) in der Anzeigemitte angezeigt. Im Leerlauf wird der Buchstabe „N“ mit leuchtender Leerlaufkontrollleuchte angezeigt.
Sollte ein Fehler des Gangsensors vorkommen, wird gemeinsam mit der blinkenden Leerlaufkontrollleuchte der Strich „-“ angezeigt.

Hinweise
Wird der Strich „-“ permanent angezeigt und ist die Kontrollleuchte „Neutral“ erloschen, könnte sich die Schaltung in einer nicht als stabil resultierenden Position befinden. In diesem Fall die Schaltung so lange betätigen, bis der korrekte Gang angezeigt wird.

Hinweise
Färbt sich der Anzeigestreifen der Motordrehzahl ockerfarben, weist das Cockpit damit darauf hin, dass in den nächsten Gang geschaltet werden muss.


other
| Metric | Value | | :--- | :--- | | 1'45.667 + 0.376 | 228km | | 06 LAP | RACE A 5 DTC 2 DSC 4 DWC 8 EBC 3 Abb. 62Anzeige der Motordrehzahl
Die Skala des Drehzahlmessers wird im Modus (A) im Info Mode Track sowie im Modus (B) im Info Mode Road angezeigt. Bei der Einstellung des Info Mode ist Bezug auf das Kapitel „SETTING MENU - Riding Mode - Info Mode" zu nehmen.
Die Motordrehzahl wird von einem Drehzahlmesser mit farbigem Anzeigestreifen (C) angezeigt: grau im Modus DAY und weiß im Modus NIGHT.
Färbt sich der Anzeigestreifen ockerfarben, weist das Cockpit damit darauf hin, dass in den nächsten Gang geschaltet werden muss.
Der Streifen beginnt rot zu blinken, wenn der Drehzahlbegrenzer anspricht und die Kontrollleuchte Over-rev 15 leuchten.
Liegt die Drehzahl unter 1000 rpm, wird der Streifen nicht eingeblendet.
Auf den ersten 1000 km (620 mi) am Kilometerzähler (Einlaufzeit) bzw. bis zur ersten Inspektionsfälligkeit wird ein „virtueller“ Drehzahlbegrenzer eingeblendet.
Nach der Einlaufzeit des Fahrzeugs bzw. bis zur ersten Inspektionsfälligkeit wird der virtuelle Drehzahlbegrenzer verwendet, um daraufhin hinzuweisen und zu empfehlen, dass bei kaltem
A

B

C

Abb. 63
Motor dieser im niedrigen Drehzahlbereich gehalten werden sollte.
Der virtuelle Drehzahlbegrenzer ändert seine
Anzeige abhängig von der Motortemperatur.
Nach der ersten Inspektion, wird Bezug auf zwei
Temperaturschwellenwerte genommen:
- liegt die Motortemperatur unter 50 °C (122 °F) beträgt der Schwellenwert der Drehzahl 8000 U/min;
- liegt die Motortemperatur zwischen 50 °C (122 °F) und 60 °C (140 °F) beträgt der Schwellenwert der Drehzahl 9000 U/min;
- liegt die Motortemperatur über 60 °C (140 °F) beträgt der Schwellenwert der Drehzahl 10.000 U/min.

Hinweise
Wird der virtuelle Drehzahlmesser
überschritten, wird der Streifen permanent gelb.
Anzeige der Motordrehzahl im Info Mode RaceGP (Zubehör)
Ist der Info Mode RaceGP aktiv, wird die grafische Anzeigeleiste im oberen Bereich der Bildschirmseite verwendet, auf der angezeigt wird, wenn sich die Drehzahl dem Drehzahlbegrenzer nähert. Die Schwellenwerte sind abhängig vom eingelegten Gang programmiert.

other
| Value | Label | |-------|-------| | 1'45.667 | + 0.376 | | 228 km | - | | 5 | RACE A | | 5 | DTC 2 | | 5 | DSC 4 | | 5 | DWC 8 | | 5 | EBC 3 | | Abb. 64
Das Cockpit zeigt die Uhrzeit im Format HH:MM (Stunden:Minuten) an, gefolgt von der Anzeige „AM“ oder „PM“.
Bei Versorgungsausfall (Battery Off) zeigt das Cockpit bei der nächsten Einschaltung die 4 Striche „ - - : - - " permanent und die beiden blinkenden Punkte sowie die permanente Angabe „AM“ an. Deshalb muss die Uhr über das SETTING MENU eingestellt werden.

Kühlflüssigkeitstemperatur
Das Cockpit bringt die Information über die Motortemperatur auf einer Gradmaßskala zur Anzeige, die in 5 Balken zwischen den Symbolen „LO“ und „HI“ unterteilt ist.
Der Anzeigebereich des Temperaturwerts reicht von +40 °C bis +215 °C (+104 °F ÷ +419 °F).
Liegt die Temperatur zwischen +166 °C (+331 °F) und +200 °C (392 °F) wird die Gradmaßskala durch die Anzeige der roten blinkenden Abgabe „HIGH“ ersetzt.
Liegt die Temperatur zwischen +201 °C (+394 °F) und +215 °C (419 °F) wird die Anzeigeleiste weiß und ohne die Blöcke angezeigt.

Ist der Info Mode RaceGP (Zubehör) aktiv geschaltet wird nur der Alarm bei hoher Temperatur angezeigt: in den ersten 5 Sekunden im Großformat (Abb. 68), danach im Kleinformat (Abb. 69).
Der Alarm bleibt so lange aktiv bis die Temperatur abnimmt oder das Motorrad ausgeschaltet wird.

Achtung
Bei Überhitzung sollte, soweit möglich, die Geschwindigkeit gedrosselt werden, sodass das Kühlsystem die Motortemperatur mindern kann. Sollten es die Verkehrsbedingungen nicht zulassen, anhalten und den Motor ausschalten.
Mit überhitzten Motor weiterzufahren, könnte schwere Schäden zur Folge haben.
Sobald die Motortemperatur wieder auf die normalen Werte gesunken ist, kann die Fahrt unter häufiger Kontrolle der Cockpitanzeigen fortgesetzt werden.

other
RACE A 1'45.667 + 0.376 HI °C 06 LAP DTC 2 DSC 4 DWC 8 EBC 3 Abb. 68
other
| Metric | Value | | :--- | :--- | | 1'45.667 + 0.376 | 5 | | DTC | 2 | | DSC | 4 | | DWC | 8 | | EBC | 3 | Abb. 69Fahrmodus (Riding Mode)
Es sind 3 vorgegebene Riding Modes RACE A, RACE B, SPORT und 5 Riding Mode Custom verfügbar. Der Name des aktiv geschalteten Fahrmodus (Riding Mode) wird in der Displaymitte, zwischen der Geschwindigkeit und dem Drehzahlmesser im Fall der Info Modes Track und Road (Abb. 70), und über der Ganganzeige beim Info Mode RaceGP (ZubehörAbb. 71), angegeben. Jedem Riding Mode ist eine andere Farbe für die Anzeige des Namens und die Umrandung des Drehzahlmessers zugewiesen.
Die jedem Riding Mode zugeordneten Parameter sind: ENGINE, DTC, ABS, DWC, DSC, EBC, DQS. Für jeden Riding Mode können die Parameter über die Funktion „Riding Mode“ im SETTING MENU personalisiert werden (siehe Kapitel „SETTING MENU - Riding Mode“).


other
| Metric | Value | | :--- | :--- | | 1'45.667 + 0.376 | 1'45.667 | | 06 LAP | 06 LAP | | DTC | 2 | | DSC | 4 | | DWC | 8 | | EBC | 3 | Abb. 71Zum Ändern des Riding Modes:
- 1 Sekunde lang die Taste ENTER gedrückt halten. Es erscheint die Bildschirmseite, auf der die verfügbaren Riding Modes durchgesehen und deren Parameter mit den entsprechenden, eingegebenen Werten angezeigt werden können.
- Über die Navigationstasten den gewünschten Riding Mode wählen.
- Zum Bestätigen auf die Taste ENTER drücken.
Zum Verlassen des Riding Mode-Wechsels, ohne dass irgendwelche Änderungen vorgenommen werden, die Angabe „Exit“ markieren und die Taste ENTER betätigen.
Wurde der neue Riding Mode bestätigt, überprüft das Cockpit Folgendes:
- Ist die Geschwindigkeit geringer als oder gleich 5 km/h (3 mph) und die Gassteuerung geöffnet, erscheint der Schriftzug „Close throttle“; erst wenn die Gassteuerung geschlossen ist, wird der neue Riding Mode bestätigt und gespeichert, und es erscheint die Hauptanzeige.

- Ist die Geschwindigkeit geringer als oder gleich 5 km/h (3 mph), die Gassteuerung geschlossen, die Bremsen sind aber betätigt, erscheint der Schriftzug „Release brakes“; erst wenn die Bremsen gelöst werden, wird der neue Riding Mode bestätigt und gespeichert, und es erscheint die Hauptanzeige.
- Treten beide, vorherigen Bedingungen ein, erscheint der Schriftzug „Close throttle and release brakes“; erst wenn die 2 Bedingungen erfüllt wurden, wird der neue Riding Mode
bestätigt und gespeichert, und es erscheint die Hauptanzeige.
Werden innerhalb von 5 Sekunden ab der Aktivierung einer der obigen Bedingungen die Voraussetzungen für die Bestätigung des Riding Mode-Wechsels nicht eingehalten, wird der Vorgang abgebrochen und das Cockpit blendet wieder die Hauptseite ein, ohne irgendeine Einstellung zu ändern.

Achtung
Ducati empfiehlt den Wechsel des Riding
Modes bei stehendem Fahrzeug durchzuführen. Erfolgt der Wechsel des Riding Modes während der Fahrt, muss besonders vorsichtig gefahren werden (es wird empfohlen, die Änderung des Riding Modes bei niedrigen Geschwindigkeiten vorzunehmen).
Menü Parameter und schneller Stufenwechsel
Auf der Hauptanzeige wird in der unteren rechten Ecke das Menü Parameter angezeigt, dass den schnellen Stufenwechsel ermöglicht. Es werden folgende Parameter mit ihren aktuell eingestellten Werten angezeigt:
Mit den Schnellwahltasten UP (6, Abb. 74) und DOWN (7, Abb. 74) kann die Liste der verfügbaren Einstellungen durchgescrollt werden.
Wird ein leerer Kreis rechts neben dem Wert des angezeigten Parameters angegeben, weist dies darauf hin, dass es durch Drücken der Schnellwahltaste SELECT (5, Abb. 74) die Stufe geändert werden kann.

Änderung der Einstellstufe
Bei folgenden Parametern ist ein schneller Wechsel auf eine andere Stufe möglich: DTC, DWC, DSC, EBC.
In diesem Modus werden der gewählte Parameter und seine aktuell eingestellte Ansprechstufe angezeigt.
Über die Navigationstasten UP (6) und DOWN (7) können die für den zu ändernden Parameter verfügbaren Stufen durchgescrollt werden.
Durch erneutes Drücken der Taste SELECT (5) wird die gewählte Stufe bestätigt und im Cockpit wird wieder die vorausgehende Anzeige eingeblendet.
In dieser Weise wird die so eingestellte Ansprechstufe für den aktuell verwendeten Riding Mode gespeichert.

Hinweise
Wurde ein Parameter über das SETTING
MENU auf „off“ gestellt (z. B. DTC, DWC, DSC), wird der Status „off“ angezeigt und es ist kein Schnellwechsel möglich.

Über die Funktion der Schnellumschaltung kann der eingestellte Parameter auch auf die Stufe „off“ gesetzt werden.
Menü Parameter und Stufenwechsel bei Info Mode RaceGP (Zubehör)
Ist der Info Mode RaceGP aktiv, werden auf der rechten Seite der Anzeige folgende Parameter und deren aktuell eingestellten Werte angezeigt:
• DTC
• DSC
DWC
EBC
Mit den Schnellwahltasten UP (6, Abb. 74) und DOWN (7, Abb. 74) kann die Liste der verfügbaren Einstellungen durchgescrollt werden.
Wird die Schnellwahltaste SELECT (5, Abb. 74) gedrückt, kann auf eine andere Stufe gewechselt werden.
Hierzu wird das Fenster des gewählten Parameters (Abb. 76) vergrößert und über die Tasten UP (6, Abb. 74) und DOWN (7, Abb. 74) können die für den zu ändernden Parameter verfügbaren Stufen durchgescrollt werden.
Durch erneutes Drücken der Taste SELECT (5, Abb. 74) wird die gewählte Stufe bestätigt und im Cockpit wird wieder die vorausgehende Anzeige eingeblendet.

other
| Metric | Value | | :--- | :--- | | 1'45.667 + 0.376 | 5 | | DTC | 2 | | DSC | 4 | | DWC | 8 | | EBC | 3 | | Abb. 75 | |
other
| Metric | Value | | :--- | :--- | | 1'45.667 + 0.376 | 1'45.667 | | 5 | 5 | | 06 LAP | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | DTC | 2 | | DSC | 4 | | DWC | 6 | | EBC | 3 | Abb. 76In dieser Weise wird die so eingestellte Ansprechstufe für den aktuell verwendeten Riding Mode gespeichert.
Anzeige DTC
Am Cockpit wird die aktuell eingestellte Stufe der DTC im Menü Parameter und in den Info Modes Track und Road (Abb. 77), rechts der der Anzeige des Info Mode RaceGP (Zubehör, Abb. 78) angezeigt.
Befindet sich die DTC im Modus mit eingeschränkten Funktionen, blinkt sie und die DTC/DWC-Kontrollleuchte leuchtet.
Liegen Fehler vor, wird anstelle der aktuellen Stufe die Angabe „Err“ in Rot angezeigt und die DTC/DWC-Kontrollleuchte leuchtet.
Wird die DTC auf „OFF“ gestellt, wird auch die DWC automatisch auf „OFF“ gesetzt und die DTC/DWC-Kontrollleuchte leuchtet.

Achtung
Im Fall einer Funktionsstörung des Systems sich an eine(n) Ducati Vertragshändler oder Vertragswerkstatt wenden.

Hinweise
Wird die DTC auf „Off“ gestellt, werden auch die DWC und die DSC automatisch auf „Off“ gesetzt. Wird die DTC auf „On“ gestellt, werden die DWC und die DSC automatisch mit der zuletzt eingestellten Stufe aktiviert.


other
| Metric | Value | | :--- | :--- | | 1'45.667 + 0.376 | 1'45.667 | | 5 | 5 | | DTC | 2 | | DSC | 4 | | DWC | 8 | | EBC | 3 | Abb. 78Das „Ducati Traction Control“-System (DTC) übernimmt die Schlupfkontrolle am Hinterrad und wirkt auf Basis von insgesamt acht Stufen. Jede davon wurde so eingestellt, um dem Reifenschlupf am Hinterrad mit unterschiedlichen Toleranzwerten entgegenstehen zu können. Jedem Riding Mode ist eine vorprogrammierte Ansprechstufe zugeordnet. Auf Stufe 8 kommt es bereits bei Erfassen eines minimalen Reifenschlupfs zu einem Ansprechen, während in der für sehr erfahrene Motorradfahrer und den Rennstreckeneinsatz ausgelegten Stufe 1 mit höheren Toleranzwerten eine weniger stark ansprechende Kontrolle zum Einsatz kommt.
Achtung Die DTC ist
Die DTC ist ein Unterstützungssystem, das vom Fahrer sowohl im normalen Straßeneinsatz als auch im Rennstreckeneinsatz verwendet werden kann. Unter Unterstützungssystem versteht man hier einen Mechanismus, durch den während der Motorradnutzung mehr Fahrkomfort und Sicherheit geboten werden soll, es entbindet den Fahrer allerdings nicht von all denjenigen Verhaltensweisen im Sinne einer vorsichtigen Fahrweise sowie eines Fahrverhaltens erforderlich sind, um außer eigenen, auch Fehlern und zwangsläufigen Notmanövern der anderen Verkehrsteilnehmer vorzubeugen, so wie es die Straßenverkehrsordnung vorschreibt.
Der Fahrer muss stets berücksichtigen, dass dem System der aktiven Sicherheit die Funktion einer „Vorsorge“ unterliegt. Die aktiven Elemente unterstützen den Fahrer bei der Kontrolle des Fahrzeugs, so dass es einfacherer sowie sicherer betrieben werden kann. Unabhängig von den herrschenden Bedingungen, den Gesetzmäßigkeiten der Physik, den vorgenannten Verhaltensregeln und der Straßenverkehrsordnung dürfen die aktiven Systeme den Fahrer unter keinen
Umständen dazu verleiten, schneller als von der Vernunft zulässig zu fahren.
In nachstehender Tabelle werden die für die verschiedenen Fahrmodi geeignetsten Ansprechstufen der DTC aufgelistet und angegeben, welche Stufen im Default den vom Fahrer wählbaren „Riding Mode“ zugeordnet wurden:
| DTC-STUFE | RIDING MODE FUNK | TIONSMERKMAL DEFAULT | |
| OFF | Das DTC-System ist deaktiviert. NEIN | ||
| 1 TRACK | CK Professional Diese Stufe ist für den ausschließlichen Einsatz auf der Rennstrecke und für sehr Fahrer vorgesehen. Sie wurde für die Pirelli Reifen mit Mischung SC1 optimiert.Die sich in diesem Modus befindliche DTC ermöglicht das Ausbrechen. | NEIN | |
| 2 TRACK | Diese Stufe ist für den ausschließlichen Einsatz auf der Rennstrecke und be- sonders erfahrene Fahrer vorgesehen. Sie wurde für die OEM-Reifen (Original Equipment Manufacturer) optimiert. Die sich in diesem Modus befindliche DTC ermöglicht das Ausbrechen. | NEIN | |
| 3 TRACK | Diese Stufe ist für den | Rennstrecken-einsatz seitens erfahrener Fahrer vorgesehen.Die sich in diesem Modus befindliche DTC ermöglicht das Ausbrechen. | Ist die in der Standard-Einstellung der Riding Modes „RACE A“ und „RACE B“ eingestellte Stufe. |
| 4 TRACK | Diese Stufe ist für den | Rennstrecken-einsatz (und im Straßenverkehr seitens erfahrener Fahrer) vorgesehen. | |
| 5 ROAD | Diese Stufe ist, mit der | Einstellung EN-GINE LOW kompatibel, sowohl mit einem Einsatz auf Straße als auch auf Rennstrecke vorgesehen. | Ist die im Default des Riding Modes „SPORT“ eingestellte Stufe. |
| 6 ROAD | Diese Stufe ist für den | Einsatz unter jeglichen Fahrbedingungen und auf Straßen mit guten Haftungsbedingungen vorgesehen. | NEIN |
| 7 RAIN | Diese Stufe ist für den | Rennstrecken-einsatz und, bei nassem Asphalt, ausschließlich mit den Regenreifen vorgesehen. | NEIN |
| 8 HEAVY RAIN Diese Stufe ist | für den Straßeneinsatzbei nasser und sehr rutschiger Fahr-bahn vorgesehen. Zum Erhalt der op-timalen Funktionsweise dieser Stufemuss ENGINE LOW eingestellt wer-den. | NEIN | |
Hinweise zur Wahl der Ansprechstufe

Achtung
Die optimale Funktion des Systems DTC in allen seinen Ansprechstufen ist nur bei den Reifen der Erstausstattung des Fahrzeugs und/oder bei Montage von seitens Ducati empfohlenen Reifen sowie bei Übersetzungsverhältnissen gewährleistet, die in der Erstausstattung vorgesehen sind. Bei in der Erstausstattung vorgesehenen Reifen handelt es sich um die Pirelli Diablo Supercorsa SP in den folgenden Reifengrößen: Vorderrad 120/70ZR17, Hinterrad 200/60ZR17. Der Einsatz einer Bereifung mit von der Erstausstattung abweichenden Abmessungen und Eigenschaften kann die Funktionseigenschaften oder gar die Sicherheit des Systems beeinträchtigen. Es wird davon abgeraten, Reifen mit anderen Abmessungen, als die für Ihr Fahrzeug zugelassenen, zu montieren.
Bei geringfügigen Unterschieden der Reifen, wie zum Beispiel von der Erstaurüstung abweichendes Fabrikat und/oder Modell der Reifen, reicht meistens die Wahl einer geeigneteren Stufe aus, um die optimale Funktionalität des Systems wieder herzustellen.
Bei der Endübersetzung wird im Fall einer Verwendung eines nicht der Erstausstattung entsprechenden Verhältnisses (ausschließlich für den Rennstreckeneinsatz) für die optimale Rücksetzung des Systems empfohlen, die entsprechende automatische Einstellung zu verwenden.
Auf Stufe 8 spricht die DTC beim geringsten Anzeichen eines möglichen Durchdrehens des Hinterrads an. Zwischen Stufe 8 und Stufe 1 liegen weitere 6 Ansprechempfindlichkeiten. Die Auslösung der DTC nimmt beim Übergang von Stufe 8 auf Stufe 1 konstant ab.
Die Stufe 1 ist spezifisch für den Einsatz auf der Rennstrecke mit Reifen in der Mischung SC1 (Pirelli Diablo Supercorsa SC1) ausgelegt, bei denen es sich nicht um die der Erstausstattung des Motorrads handelt. Der Einsatz dieser Stufe bei Reifen mit anderen Eigenschaften kann zu einer Änderung der Betriebseigenschaften des Systems führen.
Die Wahl der geeigneten Ansprechstufe hängt im Wesentlichen von 3 Variablen ab: 1) der Haftung (Reifentyp und -verschleiß, Straßenbelag, Witterungsverhältnisse usw.);
2) der Strecke (Kurven mit ähnlicher bzw. stark unterschiedlicher Fahrgeschwindigkeit); 3) dem Fahrstil ("runder" oder "kantiger").
Bezug zwischen der Stufe und den Haftungsbedingungen
Die Wahl der richtigen Stufe ist wesentlich von den Haftungsbedingungen der Strecke abhängig (siehe nachstehende Empfehlungen für den Renn- und Straßeneinsatz). Eine niedrige Haftung erfordert die Wahl einer höheren Stufe, die ein stärkeres Ansprechen der DTC gewährleistet.
Bezug zwischen Stufe und Streckenbeschaffenheit
Bei einer Strecke, die von mit gleichmäßiger Geschwindigkeit durchfahrbaren Kurven gekennzeichnet ist, wird die Wahl einer in jeder Kurve zufriedenstellenden Ansprechstufe relativ einfach sein. Auf einer Strecke mit sehr unterschiedlichen Kurven muss eine Kompromisslösung zwischen den Ansprechstufen der DTC gefunden werden.
Bezug zwischen Stufe und Fahrstil
Die DTC spricht bei einem „runden“ Fahrstil mit extremer Schräglage des Motorrads häufiger an als bei Fahrern mit „kantigem“ Stil, die ihr Motorrad bei Kurvenausfahrt möglichst schnell wieder aufrichten.
Empfehlungen für den Renneinsatz
Um sich mit den Systemfunktionen vertraut zu machen, sollte man zunächst ein paar komplette Runden auf Stufe 6 fahren (so dass sich die Reifen erwärmen). Anschließend empfehlen wir, weitere Testrunden auf den Stufen 6, 5, 4 etc. zu fahren, bis man die passende Ansprechempfindlichkeit der DTC gefunden hat.
Hat man eine für alle Kurven, mit Ausnahme von einer oder zwei langsamen Kurven, in denen das Ansprechen zu stark erscheint, eine zufriedenstellende Ansprechstufe gefunden, kann man versuchen, auf einen etwas „kantigeren“ Fahrstil in den langsamen Kurven überzugehen bzw. das Motorrad in der Kurvenausfahrt schneller aufrichten, statt gleich nach einer anderen Ansprechstufe zu suchen.
Empfehlungen für den Straßeneinsatz
Um sich mit den Systemfunktionen vertraut zu machen, sollte man zunächst die Stufe verwenden. Spricht die DTC dabei zu stark an, sollten die Stufen 5, 4 etc. durchgetestet werden, bis man die für sich angenehmste Ansprechstufe ermittelt hat. Falls Änderungen der Haftungsverhältnisse bzw. Streckenbeschaffenheit vorliegen sollten oder mit einem anderen Fahrstil gefahren wird, die eingestellte Ansprechempfindlichkeit also nicht mehr zufriedenstellend ist, kann man zur nächsten Stufe übergehen und so oft wechseln, bis die passende Ansprechempfindlichkeit gefunden wurde (Beispiel: reagiert die DTC auf Stufe 7 übertrieben, auf Stufe 6 schalten; sollte man bei Stufe 7 keinerlei Ansprechen der DTC wahrnehmen, ist auf die Stufe 8 umzuschalten).

Achtung
Ist der Pit Lane Speed Limiter eingeschaltet, funktioniert das DTC-System nicht.
Anzeige DWC
Am Cockpit wird die aktuell eingestellte Stufe der DWC im Menü Parameter in den Info Modes Track und Road (Abb. 79), rechts der Anzeige des Info Mode RaceGP (Zubehör, Abb. 80) angezeigt.
Befindet sich die DWC im Modus mit eingeschränkten Funktionen, blinkt sie und die DTC/DWC-Kontrollleuchte leuchtet.
Liegen Fehler vor, wird anstelle der Stufe die Angabe „Err“ in Rot angezeigt und die DTC/DWC-Kontrollleuchte leuchtet.

Hinweise
Ist die DTC auf „OFF“ gestellt, wird auch die automatisch auf „OFF“ gesetzt.

Achtung
Im Fall einer Funktionsstörung des Systems sich an eine(n) Ducati Vertragshändler oder Vertragswerkstatt wenden.


other
RACE A 1'45.667 + 0.376 06 LAP DTC 2 DSC 4 DWC 8 EBC 3 Abb. 80
Achtung
Die DWC ist ein Unterstützungssystem, das vom Fahrer sowohl im normalen Straßeneinsatz als auch auf Rennstrecken verwendet werden kann. Unter Unterstützungssystem versteht man hier einen Mechanismus, durch den während der Motorradnutzung mehr Fahrkomfort und Sicherheit geboten werden soll, es entbindet den Fahrer allerdings nicht von all denjenigen Verhaltensweisen im Sinne einer vorsichtigen Fahrweise sowie eines Fahrverhaltens erforderlich sind, um außer eigenen, auch Fehlern und zwangsläufigen Notmanövern der anderen Verkehrsteilnehmer vorzubeugen, so wie es die Straßenverkehrsordnung vorschreibt.
Der Fahrer muss stets berücksichtigen, dass dem System der aktiven Sicherheit die Funktion einer „Vorsorge“ unterliegt. Die aktiven Elemente unterstützen den Fahrer bei der Kontrolle des Fahrzeugs, so dass es einfacherer sowie sicherer betrieben werden kann. Unabhängig von den herrschenden Bedingungen, den Gesetzmäßigkeiten der Physik, den vorgenannten Verhaltensregeln und der Straßenverkehrsordnung dürfen die aktiven Systeme den Fahrer unter keinen
Umständen dazu verleiten, schneller als von der Vernunft zulässig zu fahren.
In nachstehender Tabelle sind die für die verschiedenen Fahrmodi geeignetsten Ansprechstufen der DWC aufgelistet und es wird angegeben, welche Stufen im Default den vom Fahrer wählbaren „Riding Modes“ zugeordnet wurden:
| DWC-STUFE | ANWENDUNG DEFAULT | ||
| OFF D | Das DWC-System ist deaktiviert. NEIN | ||
| 1 HIGH PERFORMANCE Rennstreckeneinsatz für sehr erfahrene Fahrer. Das System lässt ein Wheelie zu, reduziert jedoch die Geschwindigkeit des Motorrads beim Wheelie selbst. | NEIN | ||
| 2 MEDIUM PERFORMANCE | Rennstreckeneinsatz für sehr erfahrene Fahrer. Das System lässt ein Wheelie zu, reduziert jedoch die Geschwindigkeit des Motorrads beim Wheelie selbst. | NEIN | |
| 3 PERFORMANCE Rennstreckeneinsatz für sehr erfahrene Fahrer. Das System lässt ein Wheelie zu, reduziert jedoch die Geschwindigkeit des Motorrads beim Wheelie selbst. | Ist die in der Standard-Einstellung der Riding Modes „RACE A“ und „RACE B“ ein-gestellte Stufe. | ||
| 4 PER | FORMANCE Rennstreck | eneinsatz für alle Benutzer- typen. Das System lässt ein Wheelie zu, reduziert jedoch die Geschwindigkeit des Motorrads beim Wheelie selbst. | NEIN |
| 5 SPORT | Einstellstufe für alle | Fahrertypen. Das System setzt die Tendenz zum Wheelie herunter und spricht im Fall eines Wheelies spürbar an. | Ist die im Default des Riding Modes „SPORT“ eingestellte Stufe. |
| 6 SPORT | Einstellstufe für alle | Fahrertypen. Das System setzt die Tendenz zum Wheelie herunter und spricht im Fall eines Wheelies spürbar an. | NEIN |
| 7 MEDIUM | SAFE & STAB-LE | Einstellstufe für alle Fahrertypen. Das System setzt die Tendenz zum Wheelie herunter und spricht im Fall eines Wheelies spürbar an. | NEIN |
| 8 HIGH | SAFE & STABLE | Einstlufe für alle Fahrertypen. Das System setzt die Tendenz zum Wheelie auf den Mindestwert herunter und spricht im Fall eines Wheelies spürbar an. | NEIN |
Hinweise zur Wahl der Ansprechstufe

Achtung
Die optimale Funktion des DWC-Systems in allen seinen Ansprechstufen ist nur beim Übersetzungsverhältnis der Erstausstattung des Fahrzeugs und bei Reifen gemäß der Erstausstattung und/oder der Montage von seitens Ducati empfohlenen Reifen gewährleistet. Bei in der Erstausstattung vorgesehenen Reifen handelt es sich um die Pirelli Diablo Supercorsa SP in den folgenden Reifengrößen: Vorderrad 120/70ZR17, Hinterrad 200/60ZR17. Der Einsatz einer Bereifung mit von der Erstausstattung abweichenden Abmessungen und Eigenschaften kann die Funktionseigenschaften oder gar die Sicherheit des Systems beeinträchtigen. Es wird davon abgeraten, Reifen mit anderen Abmessungen, als die für Ihr Fahrzeug zugelassenen, zu montieren.
Die Einstellung der Stufe 1 des zur Ausstattung des Fahrzeugs gehörenden DWC-Systems wurde mit einer Bereifung mit SC1 Mischung (Pirelli Diablo Supercorsa SC1), die nicht zur Erstausstattung des Motorrads gehört, optimiert. Der Einsatz dieser Stufe bei Reifen mit anderen Eigenschaften kann zu einer Änderung der Betriebseigenschaften des Systems führen.
Bei geringfügigen Unterschieden der Reifen, wie zum Beispiel von der Erstaurüstung abweichendes Fabrikat und/oder Modell der Reifen, jedoch Beibehaltung der gleichen Reifengröße (Hinter. = 200/60 ZR17, Vorder. = 120/70 ZR17), reicht meistens die Wahl einer geeigneteren Stufe aus, um die optimale Funktionalität des Systems wieder herzustellen.
Bei der Endübersetzung wird im Fall einer Verwendung eines nicht der Erstausstattung entsprechenden Verhältnisses (ausschließlich für den Rennstreckeneinsatz) für die optimale Rücksetzung des Systems empfohlen, die entsprechende automatische Einstellung zu verwenden.
Bei Wahl der Stufe 8 setzt das System die Tendenz zum Wheelie auf den Mindestwert herunter und spricht im Fall eines Wheelies spürbar an. Zwischen der Stufe 8 und der Stufe 1 resultiert das Ansprechverhalten des DWC-Systems graduell geringer. Die Stufen 1, 2 und 3 ermöglichen dem Motorrad eher ein Wheelie, wobei jedoch die
Geschwindigkeit, mit dem es gefahren wird, herabgesetzt wird: diese Ansprechstufen werden nur für den Rennstreckeneinsatz und erfahrenen Fahrern empfohlen. Fahrern, die in der Lage sind, das Wheelie selbst zu kontrollieren und denen dieses System, insbesondere stärker auf die entsprechende Geschwindigkeit als auf die Tendenz bezogen, als Unterstützung dient.
Die Wahl der korrekten Ansprechstufe ist im Wesentlichen von folgenden Parametern abhängig:
• der Erfahrung des Fahrers;
- der Strecke (wiederholtes Losfahren in niedrigen oder hohen Gängen).
Die Erfahrung des Fahrers
Die verwendete Ansprechstufe ist eng an die Erfahrung des Fahrers gebunden, die er bezüglich einer ihm selbst unterliegenden Wheelie-Kontrolle hat. Die Stufen 1, 2 und 3 erfordern einen hohen Erfahrungswert, um korrekt genutzt werden zu können.
Bezug zwischen Stufe und Streckenbeschaffenheit
Bei einer Strecke mit Kurven, in die man mit niedriger Geschwindigkeit und einem der unteren Gänge einfährt, wird eine niedrigere Ansprechstufe erforderlich sein. Auf einer Strecke, die sich schneller befahren lässt, wird hingegen eine höhere Ansprechstufe eingestellt werden können.
Empfehlungen für den Renneinsatz
Um sich mit den Systemfunktionen vertraut zu machen, sollte man zunächst ein paar Runden auf Stufe 8 fahren. Anschließend empfehlen wir, weitere Testrunden auf den Stufen 7, 6 usw. zu fahren, bis man die passende DWC Ansprechempfindlichkeit gefunden hat (auf jeder Stufe sollte man mindestens zwei vollständige Runden fahren, um die Reifen dabei auf Temperatur zu bringen).
Empfehlungen für den Straßeneinsatz
Die DWC aktivieren, die Stufe 8 wählen und das Motorrad mit dem eigenen Fahrstil fahren: sollte die DWC übertrieben reagieren, wird empfohlen, die Stufen 7, 6 usw. zu testen, bis man die passende Ansprechstufe gefunden hat. Falls Änderungen der
Streckenbeschaffenheit vorliegen sollten und die eingestellte Ansprechstufe nicht mehr zufrieden stellend resultiert, kann man zur nächsten Stufe übergehen und so oft wechseln, bis die passende Ansprechempfindlichkeit gefunden wurde (z. B. reagiert die DWC auf Stufe 7 übertrieben, auf Stufe 6 schalten; sollte man bei Stufe 7 keinerlei Ansprechen der DWC wahrnehmen, ist auf die Stufe 8 umzuschalten).

Achtung
Ist der Pit Lane Speed Limiter eingeschaltet,
funktioniert das DWC-System nicht.
DSC-Anzeige
Am Cockpit wird die aktuell eingestellte Stufe der DSC im Menü Parameter in den Info Modes Track und Road (Abb. 81), rechts der Anzeige des Info Mode RaceGP (Zubehör, Abb. 82) angezeigt.
Befindet sich die DSC im Modus mit eingeschränkten Funktionen, wird sie blinkend angezeigt und die DAVC Kontrollleuchte leuchtet. Liegen Fehler vor, wird anstelle der aktuellen Stufe die Angabe „Err“ in Rot angezeigt und die ABS-Kontrollleuchte leuchtet.
Wird die DTC auf „OFF“ gesetzt, leuchtet die DAVC Kontrollleuchte.

Achtung
Im Fall einer Funktionsstörung des Systems sich an eine(n) Ducati Vertragshändler oder Vertragswerkstatt wenden.

Hinweise
Ist die DTC auf OFF gestellt, wird auch die DSC in den OFF-Zustand versetzt.
Das System Ducati Slide Control (DSC) unterstützt den Fahrer beim Beschleunigen beim Ausfahren aus der Kurve. Dies hat zum Ziel, das Ausbrechen und


den Seitenschlupf des hinteren Reifens einfacher handhaben zu können. Dieses System perfektioniert die Funktion der DTC, die auf den Längsschlupf des Reifens wirkt, und bietet damit bei Fahrbedingungen, die an den Grenzwerten liegen, eine noch bessere Unterstützung.
Das DSC-System arbeitet auf Grundlage 2 unterschiedlicher Stufen. Jede dieser Stufen wurde so kalibriert, dass eine unterschiedliche Wirkung auf den Seitenschlupf des Reifens in Kombination mit einer spezifischen DTC-Stufe geboten wird.
In nachstehender Tabelle werden die den unterschiedlichen Fahrtypen angemessenen Ansprechstufen der DSC aufgelistet. Je nach gewählter Stufe der DTC verstehen sich die verschiedenen Stufen als auf die Bereifung und die angegebenen DTC-Stufen optimiert.
| DSC-Stufe | ANWENDUNG DEFAULT | |
| OFF Das | System DCS ist deaktiviert. NEIN | |
| 1 Die Ansprechstufe ist von der gewählten DTC-Stufe abhängig. Das DSC-System erhöht die Ansprechintensität im geringen Ausmaß, um den seitlichen Schlupf zu begrenzen. | NEIN | |
| 2 Die Ansprechstufe ist von der gewählten DTC-Stufe abhängig. Das DSC-System erhöht die Ansprechintensität stärker, um den Seitenschlupf einzuschränken. | Ist die im Default des Riding Modes „RACE A“, „RACE B“ und „SPORT“ ein-gestellte Stufe. |

Achtung
Das DSC unterstützt den Benutzer, indem es den Schlupf des hinteren Reifens einschränkt und die Beschleunigung beim Ausfahren aus der Kurve in der Bedingung eines Ausbrechens erleichtert. Das System hindert also nicht daran, dass der Benutzer potenziell gefährliche Ausbrechwinkel erreicht und muss, aus Sicherheitsgründen, unter Anwendung der erforderlichen Einsatzsorgfalt beim Fahren verwendet werden.
Angaben zur Wahl der Ansprechstufe
In Abhängigkeit des jeweiligen Fahrstils kann das Ausfahren aus der Kurve mehr oder weniger kantig erfolgen und einen höheren oder geringeren Ausbrechwinkel zur Folge haben. Aus diesem Grund sollten die folgenden Angaben befolgt werden, um die für den eigenen Fahrstil am besten geeignete Ansprechstufe zu ermitteln.
Aus diesem Grund wird empfohlen, zunächst die angemessene DTC-Stufe den Angaben zum DTC-System entsprechend zu ermitteln. Danach wird empfohlen, die Ansprechstufe DSC 2, die einen entschiedeneren Eingriff vorsieht, dann einige Runden auf der Rennstrecke zu drehen, um sich mit dem System vertraut zu machen. Sollte sich die Einstellung zu stark auf die seitliche Haftung auswirken, wird empfohlen, die Stufe DSC 1 zu testen, die sich geringer auswirkt.
Sollten die verwendeten Nicht-OEM-Reifen einer anderen Größenklasse angehören oder in Bezug auf ihre Abmessungen deutlich von denen der Erstausstattung abweichen, kann es vorkommen, dass die Systemfunktion negativ beeinflusst wird. Bei geringfügigen Unterschieden der Reifen, wie zum Beispiel von der Erstaurüstung abweichendes Fabrikat und/oder Modell der Reifen, reicht meistens die Wahl einer geeigneteren Stufe aus, um die optimale Funktionalität des Systems wieder herzustellen.
Achtung
Das DSC ist ein dem Fahrer zur Verfügung stehendes Unterstützungssystem. Unter Unterstützungssystem versteht man hier einen Mechanismus, durch den während der Motorradnutzung mehr Fahrkomfort und Sicherheit geboten werden soll, es entbindet den Fahrer allerdings nicht von all denjenigen Verhaltensweisen im Sinne einer vorsichtigen Fahrweise sowie eines Fahrverhaltens erforderlich sind, um außer eigenen, auch Fehlern und zwangsläufigen Notmanövern der anderen Verkehrsteilnehmer vorzubeugen, so wie es die Straßenverkehrsordnung vorschreibt.
Der Fahrer muss stets berücksichtigen, dass dem System der aktiven Sicherheit die Funktion einer „Vorsorge“ unterliegt. Die aktiven Elemente unterstützen den Fahrer bei der Kontrolle des Fahrzeugs, so dass es einfacherer sowie sicherer betrieben werden kann. Unabhängig von den herrschenden Bedingungen, den Gesetzmäßigkeiten der Physik, den vorgenannten
Verhaltensregeln und der Straßenverkehrsordnung dürfen die aktiven Systeme den Fahrer unter keinen Umständen dazu verleiten, schneller als von der Vernunft zulässig zu fahren.

Achtung
Ist der Pit Lane Speed Limiter eingeschaltet, funktioniert das DSC-System nicht.
Anzeige EBC
Am Cockpit wird die aktuell eingestellte Stufe der EBC im Menü Parameter in den Info Modes Track und Road (Abb. 83), rechts der Anzeige des Info Mode RaceGP (Zubehör, Abb. 84) angezeigt.
Befindet sich die EBC im Modus der beschränkten Funktionsweise, blinkt die Anzeige.
Liegen Fehler vor, wird anstelle der Stufe die Angabe „Err“ in Rot angezeigt.
Das Regelsystem der Motorbremse (EBC) wirkt gemeinsam mit der Antihopping-Kupplung, um einer Blockierung des Hinterrads beim starken Abbremsen und Herunterschalten vorzubeugen und um diese Situation entsprechend zu verwalten. Die EBC ist in den drei Riding Modes (Fahrmodi) integriert und verfügt über ein Funktionssystem mit drei Stufen.
Das System „Engine Braking Control“ (EBC) überwacht die Motorbremse in den Fahrphasen bei vollkommen geschlossenem Gasdrehgriff (sowohl beim Herunterschalten als beim einfachen Loslassen bei konstanter Fahrt, sowohl mit als auch ohne Bremsbetätigung). Dieses System regelt die Drosselklappen in autonomer Weise, um das


other
| Metric | Value | | :--- | :--- | | 1'45.667 + 0.376 | 1'45.667 | | 5 | 5 | | DTC | 2 | | DSC | 4 | | DWC | 8 | | EBC | 3 | | Abb. 84 | (no label) |Rückgabemoment des Rads an den Motor in dieser Fahrphase konstant zu halten.
Das System ermöglicht eine Regulierung der „Motorbremse“ im Rahmen eines Übergangs von einer maximalen Motorabbremsung, bei Systemeinstellung auf Stufe 1, auf eine Motorbremskraft, die bei zunehmender Einstellstufe abnimmt.
Der Einfluss des Systems ist besonders in den höheren Drehzahlbereichen des Motors spürbar und nimmt bei Herabsetzen der Motordrehzahl schrittweise ab.
Achtung Die EBC ist
Die EBC ist ein Unterstützungssystem, das der Fahrer sowohl im normalen Straßeneinsatz als auch auf Rennstrecken verwenden kann. Unter Unterstützungssystem versteht man hier einen Mechanismus, durch den während der Fahrt mit dem Motorrad mehr Fahrkomfort und Sicherheit geboten werden soll, es entbindet den Fahrer allerdings nicht von allen den erforderlichen Verhaltensweisen im Sinne einer vorsichtigen Fahrweise sowie eines Fahrverhaltens, das außer eigenen, auch Fehlern und zwangsläufigen Notmanövern anderer Verkehrsteilnehmer vorbeugt, so wie es die Straßenverkehrsordnung vorschreibt.
In der nachstehenden Tabelle werden die für die verschiedenen Fahrmodi geeignetsten Ansprechstufen der EBC aufgelistet und es wird angegeben, welche Stufen im Default den vom Fahrer wählbaren „Riding Mode“ zugeordnet wurden:
| EBC-Stufe | EIGENSCHAFT DEFAULT | |
| 1 In dieser Stufe gibt der Motor die maximale Motorbremse ab. | NEIN | |
| 2 In dieser Stufe gewährleistet der Motor eine geringe Motorbremse. Diese Stufe wird den Fahrern empfohlen, die beim Abdrosseln wenig Einfluss durch die Motorbremse wünschen. | Ist die im Default der Riding Modes RACE A und SPORT eingestellte Stufe. | |
| 3 In dieser Stufe gibt der Motor die geringste Motorbremse ab. Diese Stufe wird den Fahrern empfohlen, die beim Abdrosseln eine besonders geringe Motorbremse wünschen. | Default-Stufe für den Riding Mode RACE B. | |
Hinweise zur Wahl der Ansprechstufe

Achtung
Die optimale Funktion des EBC-Systems in allen seinen Ansprechstufen ist nur bei den Reifen der Erstausstattung des Fahrzeugs und/oder bei Montage von seitens Ducati empfohlenen Reifen sowie bei Übersetzungsverhältnissen gewährleistet, die in der Erstausstattung vorgesehen sind. Bei in der Erstausstattung vorgesehenen Reifen handelt es sich um die Pirelli Diablo Supercorsa SP in den folgenden Reifengrößen: Vorderrad 120/70 ZR17 M/C (58W) V3, Hinterrad 200/60 ZR17 M/C (80W) V3. Der Einsatz einer Bereifung mit von der Erstausstattung abweichenden Abmessungen und Eigenschaften kann die Funktionseigenschaften oder gar die Sicherheit des Systems beeinträchtigen Es wird davon abgeraten, Reifen mit anderen Abmessungen, als die für Ihr Fahrzeug zugelassenen, zu montieren.
Bei geringfügigen Unterschieden der Reifen, wie zum Beispiel von der Erstaurüstung abweichendes Fabrikat und/oder Modell der Reifen, reicht meistens die Wahl einer geeigneteren Stufe aus, um die optimale Funktionalität des Systems wieder herzustellen.
Bei der Endübersetzung wird im Fall einer Verwendung eines nicht der Erstausstattung entsprechenden Verhältnisses (ausschließlich für den Rennstreckeneinsatz) für die optimale Rücksetzung des Systems empfohlen, die entsprechende automatische Einstellung zu verwenden.
Wird die Ansprechstufe 3 gewählt, wird die EBC so auslösen, dass die am geringsten mögliche Motorbremswirkung gewährleistet wird. Zwischen Stufe 3 und Stufe 1 liegen progressiv zunehmende Motorbremsabstufungen. Auf der Stufe 1 ist die höchst mögliche Motorbremsstufe gegeben. Die Wahl der korrekten Ansprechstufe ist im
Wesentlichen von folgenden Parametern abhängig:
1) der Haftung (Reifentyp und -verschleiß, Straßenbelag, Witterungsverhältnisse usw.);
2) der Strecke (Kurven, die mit sehr ähnlicher bzw. sehr unterschiedlicher Fahrgeschwindigkeit durchfahren werden);
3) Dem Fahrstil.
Bezug zwischen der Stufe und den Haftungsbedingungen
Das Ermitteln der korrekten Stufe ist eng an die Haftungsbedingungen der Strecke gebunden.
Bezug zwischen Stufe und Streckenbeschaffenheit
Auf einer von gleichmäßigen Bremsvorgängen (alle sehr stark oder alle sehr leicht) gekennzeichneten Strecke ist die Wahl einer bei jedem Bremsvorgang zufriedenstellenden Ansprechstufe relativ einfach. Auf einer Strecke auf der sehr unterschiedliche Bremsungen erforderlich sind, muss man eine Kompromisslösung zwischen den Ansprechstufen des EBC-Systems finden.
Angabe ABS
Das Cockpit zeigt die momentane ABS-Stufe an.
Befindet sich das ABS im Modus mit eingeschränkten Funktionen, wird die momentane Stufe blinkend angezeigt und auch die ABS-Kontrollleuchte blinkt.
Liegen Fehler vor, wird anstelle der Stufe die Angabe „Err“ in Rot angezeigt und die ABS-Kontrollleuchte leuchtet.
Befindet sich das ABS in der Eigendiagnose, blinkt die ABS-Kontrollleuchte.

Achtung
Im Fall einer Funktionsstörung des Systems sich an eine(n) Ducati Vertragshändler oder Vertragswerkstatt wenden.
Das Betätigen der Bremsen erfordert in sehr kritischen Situationen besondere Sensibilität des Fahrers. Der Bremsvorgang stellt einen der schwierigsten und gefährlichsten Momente während Steuerung von Zweiradfahrzeugen dar: Die Möglichkeit, dass es in solchen Momenten zu einem Sturz oder Unfall kommen kann, ist statistisch sehr hoch.

Kommt es zum Blockieren des Vorderrads, fällt die stabilisierende Reibungswirkung weg, was zum Verlust der Fahrzeugkontrolle führen kann.
Um also die Wirkung der gesamten Bremsleistung des Fahrzeugs im Notfall, auf ungünstigen Fahrbahnbelägen oder unter kritischen Klimabedingungen voll nutzen zu können, wurde das Antiblockiersystem (ABS) entwickelt, das das Blockieren der Räder verhindert.
Hierbei handelt es sich um eine elektro-hydraulische Vorrichtung, die für das Management des sich im Bremssystem herrschenden Drucks zuständig ist,
wenn das Steuergerät, nach der Analyse der Daten, die von den an den Rädern installierten Sensoren abgegeben werden, eine mögliche Rad- oder Räderblockierung ermittelt. In diesem Fall ermöglicht der Druckabfall im Bremssystem dem Rad das Weiterdrehen und gleichzeitig die Beibehaltung der idealen Fahrbahnhafung. Daraufhin gibt das Steuergerät den Druck in das Bremssystem zurück, wodurch die Bremswirkung erneut aufgenommen wird. Dieser Zyklus wird wiederholt, bis das aufgetretene Problem vollständig verschwunden ist. Das Ansprechen dieses Mechanismus beim Bremsen macht sich durch einen leichten „pulsierenden“ Widerstand am Bremshebel bzw. - pedal bemerkbar. Das Management der vorderen und hinteren Bremsanlage erfolgt separat.
Beim an der Panigale Superleggera V4 verbauten ABS handelt es sich um ein Sicherheitssystem, das dem Blockieren der Räder vorbeugt, indem es, abhängig von der gewählten Stufe, unterschiedliche Strategien anwendet. Das aktive Vorhandensein der Strategien und ihre Ansprechstärke sind von der gewählten Stufe abhängig. Das ABS bietet 3 Ansprechstufen, von der jede an einen Riding Mode gekoppelt ist.
Das ABS der Panigale Superleggera V4 implementiert die Funktion „Cornering“. Dank dieser Funktion werden die Funktionen des ABS auch optimiert, wenn sich das Fahrzeug in der Schräglage, innerhalb der physischen Grenzen und abhängig vom entsprechenden Straßenzustand, befindet. Die Cornering-Funktion ist in allen ABS-Stufen aktiv.
In Abhängigkeit von der gewählten Stufe des ABS der Panigale Superleggera V4 kann die Abhebekontrolle des Hinterrads implementiert werden, um nicht nur kürzere Bremswege, sondern auch höhere Stabilität während den Abbremsverfahren zu gewährleisten.
Auf der Stufe 1 des ABS gemeinsam mit der Default-Einstellung des Riding Modes RACE wirkt das System nur auf die vorderen Bremsscheiben und gewährt damit höhere Leistung im Rennstreckeneinsatz. Auch in diesem Modus ist die Cornering-Funktion aktiv. Ihre Einstellstufen werden weiter vorne beschrieben.
In der Stufe 2 des ABS gemeinsam mit der Default-Einstellung des Riding Modes SPORT ist auch die Slide-Kontrolle beim Bremsen aktiv. Unter bestimmten Aktivierungsbedingungen, die jedoch die maximale Sicherheit des Fahrers gewährleisten, ermöglicht das ABS einen stärkeren Schlupf am Hinterrad, so dass ein Ausbrechen oder Slide des Fahrzeugs möglich ist und sportlicher und schneller in die Kurven eingefahren werden kann. Diese Kontrolle spricht an, wenn der Fahrer die Hinterradbremse während einer ausreichend kräftigen Bremsung am Vorderrad betätigt. Bei Betrieb dieses Systems überwacht das ABS den Grad des Schlupfs oder Slides des Fahrzeugs, so das dieser unter der Sicherheitsschwelle bleibt, die vom Schräglagewinkel abhängig ist. Steigt der Grad des Schlupfs oder Slides zu stark an, schaltet das ABS wieder auf den Standardbetrieb um und richtet das Fahrzeug so aus, dass stets die maximale Sicherheit geboten wird.
Achtung Das Betätigkeit
Das Betätigen von jeweils nur einer der beiden Bremssteuerungen hat eine geringere Bremskraft des Motorrads zur Folge. Die Bremsen niemals zu abrupt und zu kräftig betätigen, da es sonst zum Abheben des Hinterrads des Fahrzeugs (Lift UP) und damit zum Verlust der Motorradkontrolle kommen kann. Bei Regen oder beim Befahren von Straßenbelägen mit geringer Haftung reduziert sich die Bremswirkung erheblich. In solchen Situationen müssen die Bremsen gefühlvoll und besonders vorsichtig betätigt werden. Abrupte Fahrmanöver können zum Verlust der Motorradkontrolle führen. Beim Befahren von langen und stark abschüssigen Strecken die Bremskraft des Motors durch entsprechendes Herunterschalten nutzen und die Bremsen abwechselnd sowie nur auf kurzen Abschnitten betätigen: ein andauerndes Betätigen der Bremsen kann eine Überhitzung der Bremsbeläge zur Folge haben, wodurch die Bremswirkung drastisch gemindert wird. Ungenügend oder zu stark aufgepumpte Reifen mindern die Bremswirkung und beeinflussen die Fahrpräzision sowie die Haftung in Kurven.
In nachstehender Tabelle sind die für die verschiedenen Fahrmodi geeignetsten Ansprechstufen des ABS aufgelistet, mit Angabe, welche Stufen in der Standard-Einstellung (Default) den vom Fahrer wählbaren „Riding Mode“ zugeordnet wurden.
| STUFE ABS | STIL ANWENDUNG | DEFAULT | |
| 1 TRACK Diese Stufe ist für den Ausschließlichen Einsatz auf der Rennstrecke durch erfahrene Fahrer vorgesehen (von einem Einsatz im Straßenverkehr wird abgeraten). Das auf diese Stufe eingestellte ABS wirkt nur auf das Vorderrad und ermöglicht das Blockieren des Hinterrads. Das auf diese Stufe eingestellte System kontrolliert das Lift up NICHT, während die Cornering-Funktion aktiv ist. | Ist die im Default des Ri-ding Mode „RACE A“ ein-gestellte Stufe. | ||
| 2 SPORT | Diese Stufe ist für ein | en Einsatz bei gutenHaftungsverhältnissen, auf der Rennstrecke sowie auf der Straße, ausgelegt.Das auf diese Stufe eingestellte ABS wirkt auf beide Räder und hier ist die Funktion Cornering aktiviert. Das System kontrolliert das Lift up in dieser Stufe NICHT: diese Einstellung gibt der Bremskraft den Vorzug und überlässt dem Fahrer das Management im Fall eines Anhebens des Rads.In dieser Stufe ist auch die Slide-Kontrolle beim Bremsen aktiv. | Ist die in der Standard-Einstellung des Riding Mode „RACE B“ eingestellte Stufe. |
| 3 STABILITIES | Diese Stufe ist für | den Einsatz unter jeglichen Fahrbedingungen und zur Gewährleistung einer sicheren und stabilen Brem-sung vorgesehen. Das auf diese Stufe eingestellte ABS wirkt auf beide Räder und es sind sowohl die Funktion Cornering als auch die Lift-up-Kontrolle aktiv. | Ist die Default-Stufe für den Riding Mode „SPORT“ |
Angaben zur Wahl der Ansprechstufe

Achtung
Die optimale Funktion des ABS in allen seinen verfügbaren Ansprechstufen ist nur mit Bremssystems und Reifen gewährleistet, die von der Erstausstattung des Fahrzeugs vorgesehen und/oder von Ducati empfohlenen sind. Die in der Erstausstattung vorgesehenen Reifen sind insbesondere:
- am Vorderrad 120/70 ZR17 M/C (58W) Pirelli Diablo Supercorsa SP V3
- am Hinterrad 200/60 ZR17 M/C (80W) Pirelli Diablo Supercorsa SP V3
Der Einsatz einer Bereifung mit von der Erstausstattung abweichenden Abmessungen und Eigenschaften kann die Funktionseigenschaften oder sogar die Sicherheit des Systems beeinträchtigen. Es wird davon abgeraten, Reifen mit anderen Abmessungen, als die für Ihr Fahrzeug zugelassenen, zu montieren.
Der Einsatz der Stufe 3 des ABS wird eine Bremsung gewährleisten, die der Stabilität den Vorzug gibt, was dank der vorhandenen „Lift up“-Kontrolle möglich ist. Das Fahrzeug kann dabei über den
gesamten Bremsvorgang in stabiler Position gehalten werden.
Die Stufe 3 des ABS sieht die Bereitstellung der Funktion Cornering vor, die innerhalb der physischen Grenzen sowie abhängig vom entsprechenden Straßenzustand bei einem sich in der Schräglage befindlichen Fahrzeug die Blockierung und den Schlupf der Reifen vorbeugt.
Die Stufe 2 des ABS wird unter Einbuße der Stabilität und der „Lift up“-Kontrolle, die in der Stufe 2 deaktiviert ist, der höheren Bremsleistung Vorrang gegeben.
Die Stufe 2 des ABS sieht die Bereitstellung der Funktion Cornering vor, die innerhalb der physischen Grenzen sowie abhängig vom entsprechenden Straßenzustand bei einem sich in der Schräglage befindlichen Fahrzeug die Blockierung und den Schlupf der Reifen vorbeugt. Die Stufe 2 aktiviert darüber hinaus die Funktion der Slide-Kontrolle beim Bremsen (nur in dieser Stufe verfügbar).
Der Einsatz der Stufe 1 des ABS ist spezifisch auf den Rennstreckeneinsatz ausgelegt und sieht das aktive ABS nur am Vorderrad vor, um der Leistung den Vorzug zu geben.
In dieser Stufe wird keine Lift-up-Kontrolle implementiert, doch die Cornering-Funktion bleibt aktiv.
Die Wahl der korrekten Ansprechstufe ist im Wesentlichen von folgenden Parametern abhängig:
1) der vom Reifen/Straßenbelag gebotenen Haftung (Reifentyp und -verschleiß, Straßenbelag, Witterungsverhältnisse usw...);
2) der Erfahrung und dem Feingefühl des Fahrers: sehr erfahrene Fahrer sind in der Lage, das „Lift up“ so zu handhaben, um den kürzesten Bremsweg zu gewährleisten. Weniger erfahrenen Fahrern wird die Stufe 3 empfohlen, die sie dabei unterstützt, das Fahrzeug auch bei Notbremsungen in einer stabileren Position zu halten.
Anzeige DQS
Im Display des Cockpits wird der Funktionsstatus der DQS wie folgt angezeigt:
- der aktivierte Status des DQS-Systems anhand der Angabe „DQS U-D“ (Einlegen sowohl höherer als auch niedrigerer Gänge);
- der deaktivierte Status des DQS-Systems anhand der Angabe „DQS Off“;
- befindet sich das System DQS-Systems oder das Steuergerät im Fehlerzustand, blinkt die Angabe „Err“;
- der Modus der Leistungsminderung des DQS-Systems durch Aufblinken der Angabe „DQS“.
Das DQS-System mit der Funktion „up/down“ ermöglicht das Hoch- und Herunterschalten der Gänge ohne das Betätigen der Kupplung. Es besteht aus einem zweiseitig wirkenden Mikroschalter, der in die Kinematik des Hebels integriert ist, der bei jeder Betätigung der Schaltung ein entsprechendes Signal an das Motorsteuergerät sendet.
Das System unterscheidet das Hoch- vom Herunterschalten und integriert die Wirkung auf die Zündvorverstellung und Einspritzung im System

Upshift mit der gesteuerten Öffnung der Drosselklappe für die Funktion im Downshift.
Nachstehend die Auflistung einiger Empfehlungen für eine bessere Nutzung der Funktion:
- Der Ducati Quick Shift erfordert das Betätigen des Schalthebels genauso wie bei Fahrzeugen, die nicht mit diesem System ausgestattet sind. Der Ducati Quick Shift ist nicht für das automatische Schalten ausgelegt.
- Bei jedem Schalten (Hoch- oder Herunterschalten) muss der Fahrer den Schalthebel von der Ruheposition aus in die
gewünschte Position drücken und dabei über einen bestimmten Hubweg die von der Feder geleistete Kraft überwinden und den Hebel bis zum erfolgten Einlegen des Gangs in dieser Position halten. Nach erfolgtem Schalten muss der Schalthebel vollkommen zurückgelassen werden, um ein erneutes Schaltmanöver mit dem Ducati Quick Shift zu ermöglichen. Bewegt der Fahrer den Schalthebel beim Schalten mit dem Ducati Quick Shift nicht bis auf dessen Hubende, kann es vorkommen, dass der entsprechende Gang als nicht komplett eingerückt resultiert.
- Der Ducati Quick Shift verfügt über keine Servofunktion für das Schaltmanöver, wenn der Kupplungshebel vom Fahrer betätigt wird.
- Der elektronische Schaltautomat Ducati Quick Shift wird beim Betätigen des Kupplungshebels nicht aktiviert.
- Der Ducati Quick Shift legt die niedrigeren Gänge nur ein (Herunterschalten), wenn die Gassteuerung vollkommen geschlossen ist.
-
Sollte die Strategie des Ducati Quick Shift nicht korrekt funktionieren, wird das Schaltmanöver stets durch Betätigen des Kupplungshebels beendet werden.
-
Wird der Schalthebel länger als 30 Sekunden nach oben oder nach unten gedrückt (auch unabsichtlich), kann es vorkommen, dass ein Plausibilitätsfehler im elektronischen Steuergerät gespeichert wird und das Ducati Quick Shift System könnte dann als deaktiviert resultieren. In diesem Fall muss zum erneuten Aktivieren des Systems, der Hebel zurückgelassen, die Zündung aus- und nach 5 Minuten wieder eingeschaltet werden.
- Der elektronische Schaltautomat Ducati Quick wurde für eine Funktion bei einer Motordrehzahl über 2.500 U/min. entworfen.
- Bei jeden Gang funktioniert die Einlegefunktion des niedrigen Gangs (Herunterschalten) mit elektronischem Schaltautomat Ducati Quick Shift nur unterhalb einer bestimmten Drehzahlgrenze, um zu vermeiden, dass beim Einlegen des unteren Gangs die maximal zulässige Motordrehzahl überschritten wird.
Menü Funktionen
In der Hauptanzeige können die im Menü Funktionen enthaltenen Funktionen über die Navigationstasten im Durchlaufmodus angezeigt werden.
Je nach eingestelltem Info Mode und Riding Mode kann das Menü unterschiedliche Funktionen anzeigen.
Alle im Menü Funktionen verfügbaren Funktionen:
• TOT - Kilometerzähler
• TRIP 1 - Tageskilometerzähler 1
• CONS. AVG 1 - Durchschnittlicher Verbrauch
- SPEED AVG 1 - Durchschnittliche Geschwindigkeit
• TRIP 1 TIME - Fahrzeit
• T AIR - Lufttemperatursensor
- TRIP FUEL - Tageskilometerzähler für Benzinreserve
• TRIP 2 - Tageskilometerzähler 2
• CONS. I - Momentaner Verbrauch
- PLAYER (OFF / ON) - Management des Musikplayers, nur vorhanden, wenn das Bluetooth-Modul (Zubehör) installiert wurde und ein Smartphone angeschlossen ist (nur im Info Mode Road ersichtlich)

- LAST CALLS – Management der Anrufe - nur vorhanden, wenn das Bluetooth-Modul (Zubehör) installiert wurde und ein Smartphone angeschlossen ist (nur im Info Mode Road ersichtlich)
- LAP (OFF / ON) - Rundenzeit (nur im Info Mode Track ersichtlich)
- SETTING MENU — Menü der Einstellungen
Als Hinweis auf die Möglichkeit der Anzeige im Durchlaufmodus der verschiedenen Funktionen erscheinen an der linken Seite des Menüs die Pfeile
UP und DOWN, die den Navigationstasten entsprechen. Die Anzeige des leeren Kreises ist ein Hinweis darauf, dass durch Drücken der Taste ENTER die Interaktion mit der angezeigten Funktion möglich ist, beispielsweise Reset von TRIP 1.
Menü der Funktionen mit Info Mode RaceGP (Zubehör)
Ist der Info Mode RaceGP aktiv geschaltet, wird das Menü der Funktionen in der oberen rechten Ecke der Anzeige eingeblendet.
Die zur Verfügung stehenden Funktionen sind:
• *leer*
• Geschwindigkeit (Abb. 89)
• TOT - Kilometerzähler
- TRIP FUEL - Tageskilometerzähler für Benzinreserve
- SETTING MENU — Menü der Einstellungen
Als Hinweis auf die Möglichkeit der Anzeige im Durchlaufmodus der verschiedenen Funktionen erscheinen an der linken Seite des Menüs die Pfeile
UP ↑ und DOWN ↓ die den Navigationstasten entsprechen. Die Anzeige des leeren Kreises ○ ist ein Hinweis darauf, dass durch Drücken der Taste ENTER die Interaktion mit der angezeigten Funktion möglich ist, beispielsweise SETTING MENU.

other
| Value | Label | |---|---| | 1'45.667 | + 0.376 | | 06 LAP | RACE A 5 DTC 2 DSC 4 DWC 8 EBC 3 Abb. 88
Der Kilometerzähler zeigt die Gesamtstrecke, die vom Fahrzeug hinterlegt wurde, in der eingestellten Maßeinheit (Kilometer oder Meilen) im Info Mode Track und Road (Abb. 90) und im Info Mode RaceGP (Zubehör, Abb. 91) an.
Die Maßeinheit kann im SETTING MENU unter der Funktion „Units“ geändert werden.
Der Wert des Kilometerzählers ist permanent gespeichert und kann auf keinen Fall auf Null gesetzt werden.

Hinweise
Werden die Striche „----" in der Funktion des
Kilometerzählers blinkend angezeigt, muss man sich an eine(n) Ducati Vertragshändler oder Vertragswerkstatt wenden.

Hinweise
Beim Einschalten des Cockpits wird diese
Funktion 10 Sekunden lang angezeigt, dann zeigt das Cockpit wieder die Funktion an, die vor dem Ausschalten eingestellt war.


radar
| Metric | Value | |--------|-----------| | 1'45.667 + 0.376 | 1'45.667 + 0.376 | | 06 LAP | 06 | | DTC | 2 | | DSC | 4 | | DWC | 8 | | EBC | 3 |TRIP 1
Die Funktion TRIP 1 zeigt die vom Fahrzeug hinterlegte Gesamtstrecke in der eingestellten Maßeinheit (Kilometer oder Meilen) an. Die Maßeinheit kann im SETTING MENU unter der Funktion „Units“ geändert werden. Wird der Höchstwert von 9999.9 überschritten, wird das Zählwerk automatisch nullgesetzt und die Zählung beginnt erneut bei 0.0.
Zum Rückstellen der Funktion:
- über die Navigationstasten die Angabe „TRIP 1“ anzeigen;
• die Taste ENTER drücken; - anstelle des Zählers wird die Angabe „RESET?“ angezeigt;
- zum Annullieren die Taste UP oder DOWN betätigen, andernfalls mit der Taste ENTER bestätigen.
Die Nullsetzung erfolgt auch in folgenden Fällen automatisch:
- Reset der Funktion CONS. AVG 1;
- Reset der Funktion SPEED AVG 1;
- Reset der Funktion TRIP 1 TIME;
- nach dem Abklemmen der Batterie (Battery Off);

- bei manuellen Änderung der Maßeinheiten des Systems über das SETTING MENU.

Hinweise
Bei Nullsetzung der Funktion TRIP 1, setzt das Cockpit auch die Funktionen CONS. AVG 1, SPEED AVG 1 und TRIP 1 TIME zurück.
CONS. AVG 1
Die Funktion CONS. AVG 1 zeigt, berechnet ab der letzten Nullsetzung, den durchschnittlichen Verbrauch des Fahrzeugs an.
Der Wert wird in der eingestellten Maßeinheit angegeben (km/l, l/100 km, mpg UK, mpg US).
Die Maßeinheit kann im SETTING MENU unter der Funktion „Units“ geändert werden.
Zum Rückstellen der Funktion:
- Anhand der Navigationstasten die Angabe CONS. AVG 1 anzeigen;
• die Taste ENTER drücken; - anstelle des Zählers wird die Angabe „RESET?“ angezeigt;
- zum Annullieren die Taste UP oder DOWN betätigen, andernfalls mit der Taste ENTER bestätigen.
Die Nullsetzung erfolgt auch in folgenden Fällen automatisch:
- Reset der Funktion TRIP 1;
- Reset der Funktion SPEED AVG 1;
- Reset der Funktion TRIP 1 TIME;
- nach dem Abklemmen der Batterie (Battery Off);

- bei manuellen Änderung der Maßeinheiten des Systems über das SETTING MENU.

Hinweise
Bei Nullsetzung der Funktion CONS. AVG 1
setzt das Cockpit auch die Funktionen TRIP 1, SPEED AVG 1 und TRIP 1 TIME zurück.

Hinweise
Der durchschnittliche Verbrauch wird auch
dann berechnet, wenn das Motorrad bei laufendem Motor stillsteht.
SPEED AVG 1
Die Funktion SPEED AVG 1 zeigt, berechnet ab der letzten Nullsetzung, die durchschnittliche Geschwindigkeit des Motorrads gemeinsam mit der eingestellten Maßeinheit (km/h oder mph) an. Die Maßeinheit kann im SETTING MENU unter der Funktion „Units“ geändert werden.
Zum Rückstellen der Funktion:
- Anhand der Navigationstasten die Angabe „SPEED AVG 1“ anzeigen;
• die Taste ENTER drücken; - anstelle des Zählers wird die Angabe „RESET?“ angezeigt;
- zum Annullieren die Taste UP oder DOWN betätigen, andernfalls mit der Taste ENTER bestätigen.
In folgenden Fällen erfolgt die Nullsetzung automatisch:
- Reset der Funktion TRIP 1;
- Reset der Funktion CONS. AVG 1;
- Reset der Funktion TRIP 1 TIME;
- nach dem Abklemmen der Batterie (Battery Off);
- bei manuellen Änderung der Maßeinheiten des Systems über das SETTING MENU.


Hinweise
Bei Nullsetzung der Funktion SPEED AVG 1 setzt das Cockpit auch die Funktionen TRIP 1, CONS. AVG 1 und TRIP 1 TIME zurück.

Hinweise
Wenn die durchschnittliche Geschwindigkeit nullgesetzt wird, werden die ersten 10 Sekunden lang drei Striche “- - -” angezeigt.
TRIP 1 TIME
Die Funktion TRIP 1 TIME zeigt die Fahrzeit in „Stunden:Minuten“, berechnet ab der letzten Nullsetzung, an.
Wird der Höchstwert von 511:00 überschritten, wird das Zählwerk automatisch nullgesetzt.
Zum Rückstellen der Funktion:
- über die Navigationstasten die Angabe TRIP 1 TIME aufrufen;
• die Taste ENTER drücken; - anstelle des Zählers wird die Angabe „RESET?“ angezeigt;
- zum Annullieren die Taste UP oder DOWN betätigen, andernfalls mit der Taste ENTER bestätigen.
Der Wert der TRIP 1 TIME wird auch in folgenden Fällen automatisch nullgesetzt:
- Reset der Funktion TRIP 1;
- Reset der Funktion CONS. AVG 1;
- Reset der Funktion SPEED AVG 1;
- nach dem Abklemmen der Batterie (Battery Off);
- bei manuellen Änderung der Maßeinheiten des Systems über das SETTING MENU.


Hinweise
Bei Nullsetzung der Funktion TRIP 1 TIME
setzt das Cockpit auch die Funktionen TRIP 1, CONS. AVG 1 und SPEED AVG 1 zurück.

Hinweise
Die Fahrzeit wird auch dann berechnet, wenn Motorrad bei laufendem Motor stillsteht.
T AIR
Die Funktion T AIR zeigt in °C oder °F die
Raumtemperatur an.
Die Maßeinheit kann im SETTING MENU unter der Funktion „Units“ geändert werden.
Der Temperaturwert wird angezeigt, wenn er zwischen -39 °C und +125 °C (oder zwischen -38 °F und +257 °F) liegt.
Liegen andere Werte bzw. Werte unter -39 °C (-38 °F) oder über +125 °C (+255 °F) vor, werden drei Striche „---“ angezeigt.

Hinweise
Bei stehendem Fahrzeug könnte die vom
Motor abgegebene Wärme die Temperaturanzeige beeinflussen.

TRIP FUEL
Die Funktion TRIP FUEL ist nur dann verfügbar, wenn das Motorrad in den Reservezustand übergeht und zeigt die seit dem Einschalten der Kraftstoffreserveanzeige zurückgelegte Strecke gemeinsam mit der eingestellten Maßeinheit (Kilometer oder Meilen) an. Diese Funktion wird in den Info Modes Track, Road (Abb. 97) und dem Info Mode RaceGP (Zubehör, Abb. 98) angezeigt. Die Maßeinheit kann im SETTING MENU unter der Funktion „Units“ geändert werden.
Die Funktion schaltet sich ab, wenn das Motorrad nicht mehr in Reserve ist.
Der Wert der in Reserve zurückgelegten Strecke lässt sich in folgenden Fällen rücksetzen:
- Wenn der Wert das Skalenende (9999.9) überschreitet.
- Wenn die Maßeinheit über das SETTING MENU geändert wird.
• Infolge der Loslösung der Batterie.


other
| Metric | Value | |---|---| | TRIP FUEL 135.1 km | - | | 1'45.667 + 0.376 | - | | 06 LAP | - | | RACE A | 5 | | DTC | 2 | | DSC | 4 | | DWC | 8 | | EBC | 3 | Abb. 98
Hinweise
Sobald sich das Motorrad in Reserve befindet, wird automatisch die Funktion TRIP FUEL angezeigt, unabhängig davon, welche Funktion gerade angezeigt wurde.
Es ist jedoch möglich, anhand der Navigationstasten alle anderen Funktionen durchzuscrollen.

Hinweise
Die Funktion TRIP FUEL wird nicht automatisch angezeigt, wenn man sich im SETTING MENU befindet, oder während der Fahrzeugfreigabe anhand Eingabe des Pin Codes.

Hinweise
Wird während der Anzeige der Funktion TRIP FUEL der Reservezustand des Motorrads behoben, zeigt das Cockpit wieder die Funktion TOT an.
TRIP 2
Die Funktion TRIP 2 zeigt die vom Fahrzeug hinterlegte Gesamtstrecke in der eingestellten Maßeinheit (Kilometer oder Meilen) an. Die Maßeinheit kann im SETTING MENU unter der Funktion „Units“ geändert werden. Wird der Höchstwert von 9999.9 überschritten, wird das Zählwerk automatisch nullgesetzt und die Zählung beginnt erneut bei 0.0.
Zum Rückstellen der Funktion:
- über die Navigationstasten die Angabe „TRIP 2“ anzeigen;
• die Taste ENTER drücken; - anstelle des Zählers wird die Angabe „RESET?“ angezeigt;
- zum Annullieren die Taste UP oder DOWN betätigen, andernfalls mit der Taste ENTER bestätigen.
Die Nullsetzung erfolgt auch in folgenden Fällen automatisch:
- nach dem Abklemmen der Batterie (Battery Off);
- bei manuellen Änderung der Maßeinheiten des Systems über das SETTING MENU.

radar
| Metric | Value | | :--- | :--- | | TRIP FUEL | 135.1 km | | TRIP 2 | 1432.2 km | | CONS. I. | 13.2 km/L | | DQS OFF | - | | DTC 2 | - | | DWC 8 | - | | RPM x 1000 | - | | N | Gear | | 0 km/h | SPORT | | 9 km/h | 11:34 A.M. | | 10 km/h | 11:34 A.M. | | 11:34 A.M. | 11:34 A.M. | | 12 km/h | 11:34 A.M. | | 13 km/h | 11:34 A.M. | | 14 km/h | 11:34 A.M. | | 15 km/h | 11:34 A.M. | | 16 km/h | 11:34 A.M. | | 17 km/h | 11:34 A.M. | | 18 km/h | 11:34 A.M. | | 19 km/h | 11:34 A.M. | | 20 km/h | 11:34 A.M. | | 21 km/h | 11:34 A.M. | | 22 km/h | 11:34 A.M. | | 23 km/h | 11:34 A.M. | | 24 km/h | 11:34 A.M. | | 25 km/h | 11:34 A.M. | | 26 km/h | 11:34 A.M. | | 27 km/h | 11:34 A.M. | | 28 km/h | 11:34 A.M. | | 29 km/h | 11:34 A.M. | | 30 km/h | 11:34 A.M. | | 31 km/h | 11:34 A.M. | | 32 km/h | 11:34 A.M. | | 33 km/h | 11:34 A.M. | | 34 km/h | 11:34 A.M. | | 35 km/h | 11:34 A.M. | | 36 km/h | 11:34 A.M. | | 37 km/h | 11:34 A.M. | | 38 km/h | 11:34 A.M. | | 39 km/h | 11:34 A.M. | | 40 km/h | 11:34 A.M. | | 41 km/h | 11:34 A.M. | | 42 km/h | 11:34 A.M. | | 43 km/h | 11:34 A.M. | | 44 km/h | 11:34 A.M. | | 45 km/h | 11:34 A.M. | | 46 km/h | 11:34 A.M. | | 47 km/h | 11:34 A.M. | | 48 km/h | 11:34 A.M. | | 49 km/h | 11:34 A.M. | | 50 km/h | 11:34 A.M. | | 51 km/h | 11:34 A.M. | | 52 km/h | 11:34 A.M. | | 53 km/h | 11:34 A.M. | | 54 km/h | 11:34 A.M. | | 55 km/h | 11:34 A.M. | | 56 km/h | 11:34 A.M. | | 57 km/h | 11:34 A.M. | | 58 km/h | 11:34 A.M. | | 59 km/h | 11:34 A.M. | | 60 km/h | 11:34 A.M. | | 61 km/h | 11:34 A.M. | | 62 km/h | 11:34 A.M. | | 63 km/h | 11:34 A.M. | | 64 km/h | 11:34 A.M. | | 65 km/h | 11:34 A.M. | | 66 km/h | 11:34 A.M. | | 67 km/h | 11:34 A.M. | | 68 km/h | 11:34 A.M. | | 69 km/h | 11:34 A.M. | | 70 km/h | 11:34 A.M. | | 71 km/h | 11:34 A.M. | | 72 km/h | 11:34 A.M. | | 73 km/h | 11:34 A.M. | | 74 km/h | 11:34 A.M. | | 75 km/h | 11:34 A.M. | | 76 km/h | 11:34 A.M. | | 77 km/h | 11:34 A.M. | | 78 km/h | 11:34 A.M. | | 79 km/h | 11:34 A.M. | | 80 km/h | 11:34 A.M. | | Note: The speed values are estimated based on the chart data provided in the code.CONS. I.
Die Funktion CONS. zeigt den momentanen Verbrauch des Motorrads an.
Der Wert wird in der eingestellten Maßeinheit angegeben (km/l, l/100 km, mpg UK, mpg US).
Die Maßeinheit kann im SETTING MENU unter der Funktion „Units“ geändert werden.

Hinweise
Der momentane Verbrauch wird nur dann
berechnet, wenn das Motorrad eingeschaltet ist und fährt.
In den Phasen, in denen keine Berechnung des momentanen Verbrauchs stattfindet, werden anstelle des Werts drei Striche „--“ angezeigt.

LAP (OFF / ON)
Diese Funktion wird nur im Info Mode Track angezeigt und ermöglicht die Freigabe und das Sperren der Aufzeichnungsfunktion der Rundenzeit (siehe Kapitel „Rundenzeit (LAP)“):
- Ist LAP nicht aktiv, wird die Angabe „LAP OFF“ angezeigt. Zum Aktivieren die Taste ENTER drücken.
- Ist LAP aktiv, wird die Angabe „LAP ON“ angezeigt. Zum Deaktivieren die Taste ENTER drücken.
Die Funktion Lap kann über die Funktion „Lap“ im „SETTING MENU“ aktiviert oder deaktiviert werden und auch die gespeicherten Rundenzeiten können hier abgerufen werden (siehe Kapitel „SETTING MENU - Lap“).

PLAYER (OFF / ON)
Diese Funktion wird nur im Info Mode Road angezeigt und ermöglicht die Aktivierung, die Deaktivierung und das Management des Musikplayers.
Sie ist nur verfügbar, wenn das Bluetooth-Steuergerät installiert und mit einem Smartphone gekoppelt ist.
Die Funktion kann auf „OFF“ oder auf „ON“ gesetzt werden.

Wichtig
Wird das über Bluetooth mit dem Cockpit verbundene Smartphone getrennt oder ausgeschaltet, erscheint diese Funktion nicht in der Liste. Sie wird erst wieder angezeigt, wenn das Smartphone erneut über Bluetooth mit dem Cockpit gekoppelt wurde.

Hinweise
Wird über das Smartphone hinaus auch der Fahrerhelm mit Headset verbunden, können die Musikstücke über die Helmkopfhörer angehört werden.


Hinweise
Ist die LAP-Funktion aktiv, unterbricht die Aktivierung des Musikplayers (PLAYER ON) die LAP-Funktion und stellt sie auf OFF.

Hinweise
Ist der Musikplayer aktiv (PLAYER ON) und wird gerade ein Musikstück auf dem Smartphone abgespielt, unterbricht die Aktivierung der LAP-Funktion das gerade laufende Musikstück und setzt die Funktion in PLAYER OFF.
Aktivierung der Steuerung des Musikplayers Steht die Steuerung des Musikplayers auf „OFF“ (Abb. 102), kann sie durch Drücken der Taste ENTER aktiviert werden. Bei aktiver Steuerung des Musikplayers werden am Display der Titel des aktuell auf dem verknüpften Smartphone abgespielten Musikstücks (A) gemeinsam mit den verfügbaren Steuerbefehlen (B) und der Angabe „EXIT“, der ein schwarzer nach unter gerichteter Pfeil (C) vorsteht, angezeigt.

Hinweise
Der Name des Musikstücks wird einmal vollständig angezeigt, wobei die Schrift von rechts nach links durchläuft, dann nur noch die ersten Buchstaben. Ist kein Titel des Musikstücks verfügbar, wird die Angabe „NOT AVAILABLE“ angezeigt.

Steuerbefehle des Musikplayers
Ist die Steuerung aktiv, werden die Tasten UP, DOWN und ENTER vom Cockpit ausschließlich zur Bedienung des Musikplayers verwendet. Im Spezifischen:
- PLAY / Pause: Die Taste ENTER 2 Sekunden lang gedrückt halten.
- Zum nächsten Musikstück gehen „SKIP“: Auf die Taste ENTER drücken.
- Erhöhen der Lautstärke „+“: Auf die Taste UP drücken.
- Mindern der Lautstärke „-“: Auf die Taste DOWN drücken.
- Verlassen der Steuerung des Musikplayers: 2 Sekunden lang die Taste DOWN gedrückt halten.

Beenden der Steuerung des Musikplayers aktiv (ON)
Zum Beenden der Steuerung des Musikplayers (Abb. 104), obwohl sie zum Beispiel mit dem gerade laufenden Musikstück aktiv gehalten bleibt, 2 Sekunden lang auf die Taste DOWN drücken.
Danach schalten die Tasten UP, DOWN und ENTER wieder auf ihre „normalen“ Funktionen der Cockpitsteuerung/-kontrolle um und erfüllen die Funktionen des Musikplayers nicht mehr.
Nach ihrer Aktivierung erscheint die Funktion mit der Angabe „PLAYER ON“ im Menü, während unter dem Titel des gerade abgespielten Musikstücks der nach oben zeigende, schwarze Pfeil gefolgt von der Angabe „PLAYER CONTROL“ erscheint.

Hinweise
Bei aktivem Musikplayer bleibt der Titel des gerade zu hörenden Musikstücks auch beim Wechseln der Funktion (zum Beispiel TRIP 1) am Display vorhanden.
Erneute Steuerung des Musikplayers (ON)
Um die Bedienfunktion des Musikplayers wieder aufzunehmen, muss die Funktion PLAYER ON

angezeigt und 2 Sekunden lang auf die Taste UP gedrückt werden.
Die Tasten UP, DOWN und ENTER lassen sich über das Cockpit wieder zur Bedienung des Musikplayers verwenden (Abb. 104).
Deaktivierung der Steuerung des Musikplayers
Zum Deaktivieren des Musikplayers mit Unterbrechung des laufenden Musikstücks die Funktion PLAYER ON (Abb. 105) markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Dann wird die Funktion mit „PLAYER OFF“ (Abb. 102) angezeigt.
LAST CALLS
Diese Funktion zeigt die Liste der letzten, aus- und eingegangenen oder die entgangenen Anrufe an und ist nur dann verfügbar, wenn das Bluetooth-Steuergerät installiert und mit einem Smartphone gekoppelt ist.
Zur Anzeige der Anrufliste die Taste ENTER drücken. Beim Öffnen dieser Funktion erscheint am Display einige Sekunden lang die Angabe „WAIT..“, danach wird der Name oder die Nummer des letzten Anrufers angezeigt.
Es werden nur die letzten 7 aus- und eingegangenen oder die entgangenen Anrufe aufgelistet.
Über die Navigationstasten ist das Durchscrollen der aufgelisteten Anrufe möglich. Zum Anrufen einer Nummer/eines Namens aus dieser Liste auf die Taste ENTER drücken. Für weitere Angaben hierzu auf das Kapitel „Infotainment“ Bezug nehmen. Ist die Anrufliste leer, wird im Display die Angabe „EMPTY“ angezeigt: In diesem Fall ist nur das Beenden der Funktion möglich.
Zum Beenden der Funktion und zur Rückkehr auf die vorherige Anzeige 2 Sekunden lang die Taste DOWN gedrückt halten.


SETTING MENU
Über dieses Menü können einige Funktionen des Fahrzeugs freigeschaltet / gesperrt und eingestellt werden.
Aus Sicherheitsgründen kann auf dieses Menü nur bei reeller Fahrzeuggeschwindigkeit unter oder gleich 5 km/h (3 mph) zugegriffen werden.
Befindet man sich im SETTING MENU und überschreitet die Geschwindigkeit dabei 5 km/h (3 mph), blendet das Cockpit automatisch wieder die Hauptanzeige ein.
Zum Öffnen anhand der Navigationstasten die Angabe SETTING MENU markieren, dann auf die Taste ENTER drücken.

Wichtig
Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, das Menü nur bei stehendem Motorrad zu verwenden.

Nach dem Öffnen des SETTING MENUS schaltet das Display den Anzeigemodus um.
Die im Menü verfügbaren Angaben sind:
- Riding Mode
- Pin Code
- Lap
- Circuits
- Backlight
- Date and Clock
- Units
- Service
- Pit Limiter
- Tire Calibration
- DRL- nur bei installierter DRL-Beleuchtung vorhanden
- Bluetooth - nur bei installiertem Bluetooth-Modul vorhanden
- DDA - nur bei angeschlossenem DDA-Gerät vorhanden
- Turn indicators
- Info
Über die Navigationstasten ist das Durchscrollen der zur Verfügung stehenden Angaben möglich.

Nach erfolgter Anzeige der gewünschten Funktion auf die Taste ENTER drücken, um deren entsprechendes Untermenü anzuzeigen.
Zum Verlassen irgendeines Menüs die Angabe Back markieren, dann auf die Taste ENTER drücken.
Zum Verlassen des SETTING MENUS die Angabe Exit markieren und dann auf die Taste ENTER drücken.
SETTING MENU - Riding Mode
Die einzelnen Einstellungen jedes Riding Modes können den persönlichen Ansprüchen angepasst werden.
• Das SETTING MENU öffnen.
- Anhand der Navigationstasten die Angabe „Riding Mode“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
- In diesem Menü wird auf der rechten Seite der Anzeige der Name des aktuell aktiven Riding Mode angezeigt, während auf der linken Seite die folgenden Angaben zu sehen sind: „Race A“, „Race B“, „Sport“, „Custom 1“, ..., „Custom 5“, „All Default“ (nur ersichtlich, wenn einer oder mehrere Parameter eines oder mehrerer Riding Modes keine „Default“ Parameter sind).
- Die gewünschte Angabe markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Die für jeden Fahrstil personalisierbaren Parameter sind: DAVC (DTC, DWC, DSC), Engine, ABS, EBC, DQS, Info Mode.
Alle eingegebenen Parameter bleiben auch nach dem Ausschalten des Motorrads gespeichert.

flowchart
graph TD
A["Exit"] --> B["Riding Mode"]
B --> C["Pin Code"]
C --> D["Lap"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
note right of B Abb. 110


Achtung
Es wird nahegelegt, die Parameter nur dann zu ändern, wenn man genügend Erfahrung mit der Fahrwerkseinstellung hat. Sollten die Parameter versehentlich geändert worden sein, wird ihr Rücksetzen über die Funktion „Default“ empfohlen.
Riding Mode Custom (1-5)
Soll ein Riding Mode Custom (1-5) geändert werden, werden auf das Drücken der Taste ENTER der aktuelle Status rechts und links am Cockpit die folgenden Angaben angezeigt: „Off“, „On“, „Edit Parameters“, „Default“ (nur ersichtlich, wenn ein oder mehrere Parameter von denen laut „Default“ abweichen).
Die Angaben „Off“ und „On“ ermöglichen das Freischalten oder Sperren des Riding Mode Custom in der im Menü Wechsel Riding Mode angezeigten Liste, siehe Kapitel „Fahrmodus (Riding Mode)“:
- „Off" markieren, dann die Taste ENTER drücken, um den gewählten Riding Mode aus dem Menü für den Wechsel des Riding Mode zu entfernen;
- „On“ markieren, dann die Taste ENTER drücken, um den gewählten Riding Mode in das Menü für den Wechsel des Riding Mode einzufügen;

flowchart
graph TD
A["Custom 1"] --> B["On"]
B --> C["Edit Parameters"]
C --> D["Default"]
E["Back"] --> F["Off"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#ffc,stroke:#333
style F fill:#fcc,stroke:#333
Diese Funktion ermöglicht das Umbenennen des gewählten Riding Mode Custom. Hierzu stehen 5 Buchstabenstellen zur Verfügung.
Zum Ändern des Namens:
- die Angabe „Edit Parameters“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „Edit Parameters“ markieren, dann die Taste ENTER (Abb. 113) drücken.
Beim Öffnen der Funktion wird links die Angabe „Name“ stehen und in der Mitte der erste Buchstabe (Abb. 114) aufblinken. Über die Tasten UP und DOWN ist das Durchscrollen der zur Verfügung stehenden Buchstaben möglich. Zur Bestätigung und zum Übergang auf den nächsten die Taste ENTER drücken.
Nach Eingabe des letzten Buchstabens, die Taste ENTER drücken. Damit wird der eingegebene Name bestätigt und wieder auf das vorausgehende Menü zurückgeschaltet.

flowchart
graph TD
A["Edit Parameter"] --> B["Edit Name"]
B --> C["DAVC"]
C --> D["Engine"]
D --> E["Back"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#ffc,stroke:#333
note right of B Custom 1
Abb. 113

SETTING MENU - Riding Mode - DAVC
Unter dieser Funktion können die Funktionen DTC, DWC und DSC eingestellt werden, die unter der Funktion DAVC zusammengefasst sind, die an jeden Riding Mode gekoppelt ist.
Für den Aufruf der Riding Modes Race A, Race B und Sport:
• das SETTING MENU öffnen;
- durch entsprechendes Betätigen der Navigationstasten die Angabe „Riding Mode“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- den gewünschten Riding Mode (Abb. 115) markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „DAVC“ (Abb. 116) markieren, dann die Taste ENTER drücken.


Für den Aufruf der Riding Modes Custom 1 bis 5:
• das SETTING MENU öffnen;
- durch entsprechendes Betätigen der Navigationstasten die Angabe „Riding Mode“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- den gewünschten Riding Mode Custom (Abb. 115) markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „Edit Parameters“ (Abb. 117) markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „DAVC“ (Abb. 118) markieren, dann die Taste ENTER drücken.

flowchart
graph TD
A["Custom 1"] --> B["On"]
B --> C["Default"]
C --> D["Back"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
note right of B "Edit Parameters"
note left of A "... Custom 1"
note right of C "Off"
note right of D "Abb. 117"

flowchart
graph TD
A["Edit Parameter"] --> B["Edit Name"]
B --> C["DAVC"]
C --> D["Engine"]
D --> E["ABS"]
F["Back"] --> A
Im Menü werden die Angaben „DTC“, „DWC“, „DSC“ und „Default“ angezeigt (nur ersichtlich, wenn ein oder mehrere Parameter keine Standardwerte sind). Die gewünschte Angabe markieren, dann die Taste ENTER drücken.

SETTING MENU - Riding Mode - DAVC - DTC
Diese Funktion ermöglicht die Einstellung der Ansprechstufe des DTC-Systems oder dessen Deaktivierung in den einzelnen Riding Modes. Für den Aufruf der Riding Modes Race A, Race B und Sport:
• das SETTING MENU öffnen;
- durch entsprechendes Betätigen der Navigationstasten die Angabe „Riding Mode“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- den gewünschten Riding Mode markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „DAVC“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „DTC“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Für den Aufruf der Riding Modes Custom 1 bis 5:
• das SETTING MENU öffnen;
- durch entsprechendes Betätigen der Navigationstasten die Angabe „Riding

Mode" markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- den gewünschten Riding Mode Custom markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „Edit Parameters“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „DAVC“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „DTC“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Beim Öffnen der Funktion zeigt das Display links die Personalisierungsmöglichkeiten (Stufe von „1“ bis
„8“ und „Off“) und rechts den momentan eingestellten Wert an.
Des Weiteren werden das Motorradprofil mit hervorgehobenem Eingriffsbereich und eine Tabelle mit den Bezugsangaben angezeigt.
Anhand der Navigationstasten die gewünschte Stufe markieren und zur Bestätigung auf die Taste ENTER drücken.

Hinweise
Wird die DTC auf „Off“ gestellt, werden auch die DWC und die DSC automatisch auf „Off“ gesetzt. Wird die DTC auf „On“ gestellt, werden die DWC und die DSC automatisch mit der zuletzt eingestellten Stufe aktiviert.
SETTING MENU - Riding Mode - DAVC - DWC
Diese Funktion ermöglicht die Einstellung der Ansprechstufe des DWC-Systems oder dessen Deaktivierung in den einzelnen Riding Modes. Für den Aufruf der Riding Modes Race A, Race B und Sport:
• das SETTING MENU öffnen;
- durch entsprechendes Betätigen der Navigationstasten die Angabe „Riding Mode“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- den gewünschten Riding Mode markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „DAVC“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „DWC“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Für den Aufruf der Riding Modes Custom 1 bis 5:
• das SETTING MENU öffnen;
- durch entsprechendes Betätigen der Navigationstasten die Angabe „Riding

Mode" markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- den gewünschten Riding Mode Custom markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „Edit Parameters“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „DAVC“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „DWC“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Beim Öffnen der Funktion zeigt das Display links die Personalisierungsmöglichkeiten (Stufe von „1“ bis
„8“ und „Off“) und rechts den momentan eingestellten Wert an.
Des Weiteren werden das Motorradprofil mit hervorgehobenem Eingriffsbereich und eine Tabelle mit den Bezugsangaben angezeigt.
Anhand der Navigationstasten die gewünschte Stufe markieren und zur Bestätigung auf die Taste ENTER drücken.

Achtung
Wird die DTC auf „Off“ gestellt, wird auch die DWC gezwungenermaßen auf „Off“ gesetzt. In diesem Fall ist die Einstellmöglichkeit der DWC nicht verfügbar.
SETTING MENU - Riding Mode - DAVC - DSC
Diese Funktion ermöglicht das Einstellen der Ansprechstufe der DSC-Systems oder deren Deaktivierung in den einzelnen Riding Modes. Für den Aufruf der Riding Modes Race A, Race B und Sport:
• das SETTING MENU öffnen;
- durch entsprechendes Betätigen der Navigationstasten die Angabe „Riding Mode“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- den gewünschten Riding Mode markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „DAVC“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „DSC“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Für den Aufruf der Riding Modes Custom 1 bis 5:
• das SETTING MENU öffnen;
- durch entsprechendes Betätigen der Navigationstasten die Angabe „Riding

Mode" markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- den gewünschten Riding Mode Custom markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „Edit Parameters“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „DAVC“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „DSC“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Beim Öffnen der Funktion zeigt das Display links die Personalisierungsmöglichkeiten (Stufe „1“, „2“ und „Off“) und rechts den aktuell eingestellten Wert an. Des Weiteren werden das Motorradprofil mit hervorgehobenem Eingriffsbereich und eine Tabelle mit den Bezugsangaben angezeigt. Anhand der Navigationstasten die gewünschte Stufe markieren und zur Bestätigung auf die Taste ENTER drücken.

Hinweise
Wird die DTC auf „Off“ gestellt, wird auch die
DSC gezwungenermaßen auf „Off“ gesetzt. In diesem Fall ist die Einstellmöglichkeit der DSC nicht verfügbar.
SETTING MENU - Riding Mode - DAVC - Default
Unter dieser Funktion können die von Ducati eingestellten Standard-Werte der Stufen den Funktionen DTC, DWC und DSC eingestellt werden, die unter der Funktion DAVC zusammengefasst und an jeden Riding Mode gekoppelt sind.
Für den Aufruf der Riding Modes Race A, Race B und Sport:
• das SETTING MENU öffnen;
- durch entsprechendes Betätigen der Navigationstasten die Angabe „Riding Mode“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- den gewünschten Riding Mode markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „DAVC“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Für den Aufruf der Riding Modes Custom 1 bis 5:
• das SETTING MENU öffnen;
- durch entsprechendes Betätigen der Navigationstasten die Angabe „Riding

Mode" markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- den gewünschten Riding Mode Custom markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „Edit Parameters“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „DAVC“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Hier die Angabe „Default“ markieren und ENTER drücken, um die Standard-Parameter der Funktionen DTC, DWC und DSC des jeweils gewählten Riding Modes rückzusetzen.
Die Angabe „Default“ bleibt weiterhin ersichtlich, auch nachdem die voreingestellten Parameter rückgesetzt worden sind.
SETTING MENU - Riding Mode - Engine
In dieser Funktion kann die an die einzelnen Riding Mode gekoppelte Motorleistung eingestellt werden. Für den Aufruf der Riding Modes Race A, Race B und Sport:
• das SETTING MENU öffnen;
- durch entsprechendes Betätigen der Navigationstasten die Angabe „Riding Mode“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- den gewünschten Riding Mode markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „Engine“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Für den Aufruf der Riding Modes Custom 1 bis 5:
• das SETTING MENU öffnen;
- durch entsprechendes Betätigen der Navigationstasten die Angabe „Riding Mode“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- den gewünschten Riding Mode Custom markieren, dann die Taste ENTER drücken;

- die Angabe „Edit Parameters“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „Engine“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Beim Öffnen der Funktion zeigt das Display links die Personalisierungsmöglichkeiten „High“, „Medium“, „Low“ und rechts den momentan eingestellten Wert an.
Des Weiteren werden das Motorradprofil mit hervorgehobenem Eingriffsbereich und eine Tabelle mit den Bezugsangaben angezeigt.
Anhand der Navigationstasten die gewünschte Stufe markieren und zur Bestätigung auf die Taste ENTER drücken.
SETTING MENU - Riding Mode - ABS
Diese Funktion ermöglicht die Einstellung der Ansprechstufe des ABS in den einzelnen Riding Modes.
Für den Aufruf der Riding Modes Race A, Race B und Sport:
• das SETTING MENU öffnen;
- durch entsprechendes Betätigen der Navigationstasten die Angabe „Riding Mode“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- den gewünschten Riding Mode markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „ABS“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Für den Aufruf der Riding Modes Custom 1 bis 5:
• das SETTING MENU öffnen;
- durch entsprechendes Betätigen der Navigationstasten die Angabe „Riding Mode“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;

- den gewünschten Riding Mode Custom markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „Edit Parameters“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „ABS“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Beim Öffnen der Funktion zeigt das Display links die Personalisierungsmöglichkeiten (Stufe von „1“ bis „3“) und rechts den momentan eingestellten Wert an.
Des Weiteren werden das Motorradprofil mit hervorgehobenem Eingriffsbereich und eine Tabelle mit den Bezugsangaben angezeigt. Anhand der Navigationstasten die gewünschte Stufe markieren und zur Bestätigung auf die Taste ENTER drücken.
SETTING MENU - Riding Mode - EBC
Diese Funktion ermöglicht die Einstellung der Ansprechstufe der EBC in den einzelnen Riding Modes.
Für den Aufruf der Riding Modes Race A, Race B und Sport:
• das SETTING MENU öffnen;
- durch entsprechendes Betätigen der Navigationstasten die Angabe „Riding Mode“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- den gewünschten Riding Mode markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „EBC“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Für den Aufruf der Riding Modes Custom 1 bis 5:
• das SETTING MENU öffnen;
- durch entsprechendes Betätigen der Navigationstasten die Angabe „Riding Mode“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;

- den gewünschten Riding Mode Custom markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „Edit Parameters“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „EBC“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Beim Öffnen der Funktion zeigt das Display links die Personalisierungsmöglichkeiten (Stufe von „1“ bis „3“) und rechts den momentan eingestellten Wert an.
Des Weiteren werden das Motorradprofil mit hervorgehobenem Eingriffsbereich und eine Tabelle mit den Bezugsangaben angezeigt. Anhand der Navigationstasten die gewünschte Stufe markieren und zur Bestätigung auf die Taste ENTER drücken.
Diese Funktion ermöglicht die Einstellung der Ansprechstufe des DQS-Systems oder dessen Deaktivierung in den einzelnen Riding Modes. Für den Aufruf der Riding Modes Race A, Race B und Sport:
• das SETTING MENU öffnen;
- durch entsprechendes Betätigen der Navigationstasten die Angabe „Riding Mode“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- den gewünschten Riding Mode markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „DQS“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Für den Aufruf der Riding Modes Custom 1 bis 5:
• das SETTING MENU öffnen;
- durch entsprechendes Betätigen der Navigationstasten die Angabe „Riding Mode“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;
Sport > Ducati Quick Shift

Abb. 127
- den gewünschten Riding Mode Custom markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „Edit Parameters“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „DQS“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Beim Öffnen der Funktion zeigt das Display links die Personalisierungsmöglichkeiten („Up/Down“ und „Off“) an und rechts den momentan eingestellten Wert.
Des Weiteren wird das Motorradprofil mit hervorgehobenem Eingriffsbereich angezeigt.
Anhand der Navigationstasten die gewünschte Stufe markieren und zur Bestätigung auf die Taste ENTER drücken.
SETTING MENU - Riding Mode - Info Mode
Über diese Funktion kann der Anzeigemodus der Hauptanzeige gewählt werden, die jedem Riding Mode zugeordnet ist.
Für den Aufruf der Riding Modes Race A, Race B und Sport:
• das SETTING MENU öffnen;
- durch entsprechendes Betätigen der Navigationstasten die Angabe „Riding Mode“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- den gewünschten Riding Mode markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „Info Mode“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Für den Aufruf der Riding Modes Custom 1 bis 5:
• das SETTING MENU öffnen;
- durch entsprechendes Betätigen der Navigationstasten die Angabe „Riding Mode“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;

flowchart
graph TD
A["Info Mode"] --> B["Track"]
B --> C["Road"]
C --> D["RaceGP"]
D --> E["Back"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#ffc,stroke:#333
- den gewünschten Riding Mode Custom markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „Edit Parameters“ markieren, dann die Taste ENTER drücken;
- die Angabe „Info Mode“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Beim Öffnen der Funktion werden am Display die Personalisierungsmöglichkeiten „Track“, „Road“ und „RaceGP“ (Zubehör) und rechts der momentan eingestellte Modus angezeigt.
Handelt es sich beim aktuell eingestellten Modus um die Standard-Einstellung (Default), wird unter
den wählbaren Angaben auch „Default“ stehen. Diese Angabe ermöglicht das Einstellen der von Ducati für den jeweils gewählten Riding Mode vorgesehenen Modus. Bezug auf das Kapitel „Anzeigemodus (Info Mode)” nehmen. Mit den Navigationstasten die gewünschte Stufe wählen und zur Bestätigung die Taste ENTER drücken.
SETTING MENU - Riding Mode - Default
Diese Funktion ermöglicht die Rücksetzung aller Parameter eines einzelnen Riding Mode und ist nur dann sichtbar, wenn einer oder mehrere Parameter im Vergleich zu den werkseitigen Bedingungen zuvor geändert wurden.
• Das SETTING MENU öffnen.
- Anhand der Navigationstasten die Angabe „Riding Mode“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
- Den gewünschten Riding Mode markieren, dann die Taste ENTER drücken.
- Die Angabe „Default“ markieren und zum Einstellen aller Parameter auf die Default-Werte auf die Taste ENTER drücken.

SETTING MENU - Riding Mode - All Default
Diese Funktion ermöglicht die Rücksetzung aller Parameter aller Fahrmodi und ist nur dann sichtbar, wenn einer oder mehrere Parameter eines oder mehrerer Fahrstile im Vergleich zu den werkseitigen Bedingungen zuvor geändert wurden.
• Das SETTING MENU öffnen.
- Anhand der Navigationstasten die Angabe „Riding Mode“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
- Die Angabe „All Default“ markieren und zum Einstellen aller Parameter auf die Default-Werte auf die Taste ENTER drücken.

SETTING MENU - Pin Code
Diese Funktion ermöglicht die Aktivierung oder Änderung des eigenen Pin Codes.
Der Pin Code ist zunächst noch nicht im Fahrzeug gespeichert, sondern muss vom Benutzer durch Eingabe eines persönlichen 4-stelligen PIN-Codes in das Cockpit aktiviert werden, andernfalls ist auch die zeitweilige Zündung im Fall einer Funktionsstörung nicht möglich.
Für den zeitweiligen Fahrzeuganlass im Fall einer Betriebsstörung ist Bezug auf das Verfahren „Fahrzeugfreigabe über Pin Code“ zu nehmen.

Achtung
Der Pin Code muss vom Fahrzeugbesitzer aktiviert und gespeichert werden. Ist bereits ein Pin Code vorhanden, wenden Sie sich zur Nullsetzung an den Ducati Vertragshändler. Der Ducati Vertragshändler könnte Sie auffordern, sich als effektiver Besitzer des Fahrzeugs auszuweisen.
• Das SETTING MENU öffnen.
- Anhand der Navigationstasten die Angabe „Pin Code“ markieren, dann auf die Taste ENTER drücken.

Wurde der Pin Code noch nie aktiviert, erscheint in diesem Menü zwecks der Aktivierung die Angabe „New Pin“. Wurde hingegen der Pin Code bereits aktiviert, erscheint in diesem Menü die Angabe „Modify Pin“, mit der sich der bereits gespeicherte PIN ändern lässt.
New Pin
• Das SETTING MENU öffnen.
- Die Angabe „Pin Code“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
- Die Angabe „New Pin“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Das Display zeigt die Angabe „New Pin“ und die Freistellen zur Eingabe der vier Ziffern des neuen PIN (Abb. 133) an. Die zwei Pfeile über und unter der ersten Ziffer weisen auf die Eingabemöglichkeit hin. Eingabe des Codes:
- Über die Tasten UP und DOWN kann der Wert von „0“ bis „9“ jeweils um 1 erhöht oder verringert werden.
- Zur Bestätigung der Ziffer und zum Übergang auf die nächste auf die Taste ENTER drücken.
- Das Verfahren so lange wiederholen, bis alle vier Ziffern eingegeben wurden.


Nach Eingabe der vierten und letzten Ziffer wird durch Betätigung der Taste ENTER die orange Angabe „Memory“ angezeigt. Zum Speichern des eingegebenen Codes erneut auf ENTER drücken: Es wird 2 Sekunden lang in Grün die Angabe „Memorized“ angezeigt.
Das Cockpit zeigt wieder das Menü zum Öffnen der Funktion Pin Code an und anstelle von „New Pin“ erscheint die Angabe „Modify Pin“.

Modify Pin
• Das SETTING MENU öffnen.
- Die Angabe „Pin Code“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
- Die Angabe „Modify Pin“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Das Display zeigt die Angabe „Old Pin“ und die Freistellen zur Eingabe der vier Ziffern des alten PIN (Abb. 133) an. Die zwei Pfeile über und unter der ersten Ziffer weisen auf die Eingabemöglichkeit hin. Eingabe des Codes:
- Über die Tasten UP und DOWN kann der Wert von „0“ bis „9“ jeweils um 1 erhöht oder verringert werden.
- Zur Bestätigung der Ziffer und zum Übergang auf die nächste auf die Taste ENTER drücken.
- Das Verfahren so lange wiederholen, bis alle vier Ziffern eingegeben wurden.
Nach Eingabe der vierten und letzten Ziffer verhält sich das Cockpit durch Betätigung der Taste ENTER wie folgt:
- Ist der Pin falsch, zeigt das Cockpit 2 Sekunden lang die rot unterlegte Angabe „Wrong“ an und kehrt zur vorherigen Anzeige zurück, um einen


neuen Eingabeversuch des Codes zu ermöglichen.
- Ist der Pin korrekt, wird im Cockpit 2 Sekunden lang grün unterlegt die Angabe
„Correct“ angezeigt, dann wird wieder auf die Eingabe des neuen Pin Codes umgeschaltet. In diesem Fall zur Eingabe eines neuen Codes auf die Beschreibung im Unterkapitel „New Pin“ Bezug nehmen.
SETTING MENU - Lap
Über diese Funktion kann die Funktion LAP ein- oder ausgeschaltet werden und man kann aufgezeichneten Rundenzeiten einsehen.
• Das SETTING MENU öffnen.
- Anhand der Navigationstasten die Angabe „Lap“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
In diesem Menü wird auf der rechten Seite der aktuelle Status der Funktion angezeigt, während auf der linken Seite die folgenden Angaben zu sehen sind:
- „Off“ für das Sperren der Funktion Lap.
- „On“ das Aktivieren der Funktion Lap.
- „Lap Data“ zum Anzeigen der gespeicherten Runden.
- „Erase All“ zum Löschen aller gespeicherten Runden (nur bei gespeicherten Runden ersichtlich).
Die gewünschte Angabe über die Navigationstasten wählen, dann zum Aktivieren der entsprechenden Funktion die Taste ENTER drücken.
Je nachdem das GPS EVO am Motorrad vorhanden ist oder nicht, werden unter der Funktion „Lap Data“


die im Modus LAP BASIC oder LAP EVO
gespeicherten Daten angezeigt.
Bei jeder Einschaltung wird die Lap-Funktion auf
„Off“ gestellt.
Lap Data (Modus LAP BASIC)
• Das SETTING MENU öffnen.
- Anhand der Navigationstasten die Angabe „Lap“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
- Die Angabe „Lap Data“ markieren und die Taste ENTER drücken.
Beim Öffnen dieser Funktion werden die Angabe „Best Laps“ und die von 1 bis 60. verfügbaren Laps aufgelistet.
Über die Navigationstasten ist das Durchscrollen und die Anzeige der gespeicherten Runden möglich. Die für jede einzelne Lap (Runde) verfügbaren Dater sind:
- "Time" - die Rundenzeit (mit maximaler Zeit von 8'59"00);
- „Real Speed (max)" - die reell erzielte Höchstgeschwindigkeit und die eingestellte Maßeinheit;
- „RPM (max)" - die maximal erreichte Motordrehzahl.
Durch Markieren der Angabe „Best Lap“ werden die Daten der besten unter den registrierten Zeiten angezeigt.

other
| Lap | Time | Real Speed (max): | RPM (max): | |---|---|---|---| | Lap 1 | 1'23'98 | 238 km/h | 9600 | | Lap 2 | | | | | Lap 3 | | | | Abb. 139
Hinweise
Es können maximal 60 Runden registriert werden.
Sind keine gespeicherten Runden vorhanden, wird beim Öffnen dieses Menüs die Angabe „No Lap“ angezeigt.
Zum Aufzeichnen der Runden (Laps) auf das Kapitel „Rundenzeit (Lap)" Bezug nehmen.
Lap Data (Modus LAP EVO)
• Das SETTING MENU öffnen.
- Anhand der Navigationstasten die Angabe „Lap“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
- Die Angabe „Lap Data“ markieren und die Taste ENTER drücken.
Beim Öffnen dieser Funktion werden die Angaben „Best Laps“, „Best Intertime 1“, „Best Intertime 2“ und die registrierten Sessions (max. 6) aufgelistet. Zur Anzeige der innerhalb einer Session gespeicherten Runden, die gewünschte Session markieren und die Taste ENTER drücken.
Es werden alle, innerhalb der gewählten Session aufgezeichneten Runden angezeigt (Abb. 141). Über die Navigationstasten ist das Durchscrollen und die Anzeige der gespeicherten Runden möglich. Die für jede einzelne Lap (Runde) verfügbaren Daten sind:
- "Time" - die Rundenzeit (mit maximaler Zeit von 8'59"00);
- „Intertime 1“ - sofern der erste Punkt der Zwischenzeit konfiguriert wurde (maximale Zeit 8'59"00);


- „Intertime 2“ - sofern der zweite Punkt der Zwischenzeit konfiguriert wurde (maximale Zeit 8'59"00);
- „Real Speed (max)" - die reell erzielte Höchstgeschwindigkeit und die eingestellte Maßeinheit (die Geschwindigkeit wird vom GPS EVO erfasst);
- „RPM (max)" - die maximal erreichte Motordrehzahl;
- „Lean angle (max)" - maximal erreichter Schräglagewinkel;
- „Lean angle (max)" - maximal erreichter Gierwinkel.

Hinweise
Es können maximal 60 Runden unterteilt in 6
Sessions registriert werden.
Sind keine gespeicherten Runden vorhanden, wird beim Öffnen dieses Menüs die Angabe „No Lap“ angezeigt.
Beim Konfigurieren der Zwischenzeiten und Aufzeichnen der Runden/Sessions auf das Kapitel „Rundenzeit (Lap)" Bezug nehmen.
Best Laps (nur LAP EVO):
Nach dem Markieren der Angabe „Best Lap“ (Abb. 140) werden die Daten der besten in jeder Session registrierten Zeit angezeigt.
Best Intertime 1 und Best Intertime 2 (nur LAP EVO):
Nach dem Markieren der Angaben „Best Intertime 1“ oder „Best Intertime 2“ (Abb. 140) werden die in jeder Session registrierten Bestzeiten angezeigt, jeweils bezogen auf die Zwischenzeit 1 und die Zwischenzeit 2.
Management der Sessions und Rennstrecken (nur LAP EVO):
Werden Rundenzeiten registriert nachdem vorher eine Rennstrecke aktiv geschaltet wurde (auf das Kapitel "SETTING MENU - Circuits" Bezug nehmen), wird der Name der Session durch den Namen der eingestellten Rennstrecke ersetzt.
In der Funktion Lap Data werden die entsprechenden Best Laps, Best Intertime 1, Best Intertime 2 sowie die aufgezeichneten Runden mit Angabe des Namens der Rennstrecke anstelle der Session angezeigt.
Erase All
• Das SETTING MENU öffnen.
- Anhand der Navigationstasten die Angabe „Lap“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
- Die Angabe „Erase All“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Beim Öffnen dieser Funktion wird die Angabe „Erase All“ angezeigt: zum Löschen aller registrierten Laps, die Angabe markieren, dann die Taste ENTER 2 Sekunden lang drücken. Daraufhin wird auf der rechten Seite 3 Sekunden lang die Angabe „Wait...“ angezeigt, nach deren Ablauf das Cockpit wieder auf die Anzeige des vorherigen Menüs zurückkehrt.

SETTING MENU - Circuits
Diese Funktion ermöglicht es dem Benutzer die Parameter der gewählten Rennstrecke zu aktivieren oder zu ändern: Name und GPS-Daten der Ziellinie und Punkte zur Erfassung der Zwischenzeiten.
Der Name der Rennstrecke und ggf. gespeicherte Koordinaten werden vom Cockpit zum Registrieren der Zeiten verwaltet. Auf das Kapitel „Rundenzeit (LAP)" Bezug nehmen.
Es können maximal 5 Runden registriert werden.
• Das SETTING MENU öffnen.
- Über die Navigationstasten die Angabe „Circuits“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Im Menü werden die Angaben „Circuit 1“, ..., „Circuit 5“ und „All Default“ angezeigt (nur ersichtlich, wenn eine andere Kalibrierung als die Default-Kalibrierung eingegeben wurde).
Die jeweilige Rennstrecke markieren, dann die Taste ENTER drücken, um die Angaben zu personalisieren. Zum Rücksetzen der Parameter aller Rennstrecken die Angabe „All Default“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.


flowchart
graph TD
A["... Back"] --> B["Circuit 1"]
B --> C["Circuit 2"]
C --> D["Circuit 3"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
note right of A
Abb. 144
Management der Daten der gewählten Rennstrecke
• Das SETTING MENU öffnen.
- Über die Navigationstasten die Angabe „Circuits“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
• Die jeweilige Rennstrecke markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Beim Öffnen dieses Menüs wird die Angabe „Activate“ angezeigt, wenn die Rennstrecke aktuell nicht aktiv geschaltet ist, andernfalls wird die Angabe „Deactivate“ eingeblendet, wenn die Rennstrecke als aktiviert resultieren. Darüber hinaus werden die Angaben „Modify“ und „Default“ angezeigt (nur ersichtlich, wenn die Daten der Rennstrecke geändert wurden).
Zum Rücksetzen der Parameter der Rennstrecke die Angabe „Default“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Aktivieren und Deaktivieren der Rennstreckendaten
Das Aktivieren der Daten einer Rennstrecke ermöglicht das Wiederherstellen der Koordinaten

flowchart
graph TD
A["Circuit 1"] --> B["Activate"]
B --> C["Modify"]
C --> D["Default"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
note right of B
Back
end
note right of D
Abb. 145
der Ziellinie, der Zwischenzeit 1 und der Zwischenzeit 2, die im Cockpit gespeichert sind und für das Aufzeichnen der Runden verwendet werden. Auf das Kapitel „Rundenzeit (LAP)“ Bezug nehmen. Zum Aktivieren der Daten der Rennstrecke die Angabe „Activate“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Daraufhin wird die Angabe „Wait ..” einige Sekunden lang angezeigt, dann wird der Status der Rennstreckendaten aktualisiert.
Zum Deaktivieren der Daten der Rennstrecke die Angabe „Deactivate“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Daraufhin wird die Angabe „Wait ..” einige Sekunden lang angezeigt, dann wird der Status der Rennstreckendaten aktualisiert.
Ändern der Rennstreckendaten
Das Ändern der Rennstreckendaten ermöglicht die Eingabe des Namens, der Koordinaten der Ziellinie und Erfassungspunkte der Zwischenzeiten.
• Das SETTING MENU öffnen.
- Über die Navigationstasten die Angabe „Circuits“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
- Die jeweilige Rennstrecke markieren, dann die Taste ENTER drücken.
- Sie Angabe „Modify“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Die Angaben „Edit Name“ und „Save current finish line“ werden angezeigt. Wurden die Koordinaten der Ziellinie nicht eingegeben, wird anstelle von „"Save current finish line" die Angabe „Finish line not defined" angezeigt.
Eingeben des Namens:

flowchart
graph LR
A["... Modify"] --> B["Edit Name"]
B --> C["Save current finish line"]
C --> D["Back"]
D --> E["... Modify"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#ffc,stroke:#333

Die Angabe „Edit Name“ markieren, dann die Taste ENTER drücken, um Zugriff auf die
Änderungsfunktion des Namens der Rennstrecke (Abb. 147) zu erhalten.
Es können maximal 7 Buchstaben verwendet werden.
Über die Tasten UP und DOWN können die verfügbaren Buchstaben durchgescrollt werden, dann zur Bestätigung und für den Übergang auf den nächsten Buchstaben die Taste ENTER drücken.
Nach Eingabe des letzten Buchstabens die Taste ENTER drücken. Daraufhin wird im linken Bereich des Displays die Angabe „Memory“ angezeigt.
Nun 2 Sekunden lang die Taste ENTER drücken, dann wird der Name gespeichert und 3 Sekunden lang die Angabe „Memorized“ angezeigt.
Danach schaltet das Cockpit wieder auf die Anzeige des vorherigen Menüs um.

Hinweise
Der Name der Rennstrecke wird während der Aufzeichnung der Runden anstelle des Namens der Session gesetzt.

flowchart
graph TD
A["Modify"] --> B["Edit Name"]
B --> C["Save current finish line"]
C --> D["Back"]

Hinweise
Der erste Buchstabe muss groß- die anderen müssen kleingeschrieben werden.
Speichern der Koordinaten der Ziellinie und der Erfassungspunkte der Zwischenzeiten
Diese Funktion ermöglicht die Zuweisung der GPS-Koordinaten der Ziellinie und der aktuell eingegebenen Erfassungspunkte der
Zwischenzeiten an die gewählte Rennstrecke. Auf das Kapitel „Rundenzeit (LAP)“ Bezug nehmen.
• Das SETTING MENU öffnen.
- Über die Navigationstasten die Angabe „Circuits“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
- Die jeweilige Rennstrecke markieren, dann die Taste ENTER drücken.
- Sie Angabe „Modify“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Wurden die Koordinate der Ziellinie vom GPS gespeichert, wird die daraufhin wählbare Angabe „Save current finish line“ angezeigt.
Andernfalls, wenn die Koordinaten der Ziellinie nicht gespeichert wurden, wird die Angabe „Finish line not present“ grau angezeigt und kann daher nicht gewählt werden.
Wurde die Angabe „Save current finish line“ markiert, die Taste ENTER drücken: im Cockpit wird einige Sekunden lang die Angabe „Wait“, dann „OK“ angezeigt, um dann wieder die vorausgehende Anzeige einzublenden.
Bei einem Fehler wird 2 Sekunden lang die Angabe „Error“ angezeigt, nach deren Ablauf das Cockpit wieder auf die vorherige Anzeige zurückkehrt.
SETTING MENU - Backlight
Diese Funktion ermöglicht die Einstellung des Tag- oder Nacht-Modus des Displays.
• Das SETTING MENU öffnen.
- Anhand der Navigationstasten die Angabe „Backlight“ markieren, dann auf die Taste ENTER drücken.
In diesem Menü werden die Angaben „Auto“, „Day“, „Night“, angezeigt, rechts der aktuelle Status der Funktion.
Die gewünschte Angabe markieren, dann die Taste ENTER drücken.
- Mit „Auto“ (Default-Einstellung) wird die Hintergrundfarbe den Lichtverhältnissen entsprechend automatisch eingestellt.
- Mit „Day“ wird der weiße Hintergrund eingestellt, der sich bei starkem Umgebungslicht empfiehlt.
- Mit „Night“ wird der schwarze Hintergrund eingestellt, der sich bei wenig Umgebungslicht oder in der Dunkelheit empfiehlt.



Hinweise
Im Falle der Loslösung der Batterie wird die
Hintergrundbeleuchtung auf den Modus
"Auto" eingestellt.
Diese Funktion dient zum Einstellen von Datum und Uhrzeit.
• Das SETTING MENU öffnen.
- Anhand der Navigationstasten die Angabe „Date and Clock“ markieren, dann auf die Taste ENTER drücken.
In diesem Menü werden die Angaben „Date“ und „Clock“ angezeigt, in der Mitte erscheinen das Datum und die Uhrzeit, die momentan eingestellt sind.
Die gewünschte Angabe markieren, dann die Taste ENTER drücken.

Hinweise
Wurden das Datum und die Uhrzeit noch nie eingestellt, erscheinen anstelle der entsprechenden Werte Striche"--".
Nach einer Loslösung der Batterie, müssen das Datum und die Uhrzeit erneut eingestellt werden.

flowchart
graph TD
A["Circuits"] --> B["Backlight"]
B --> C["Date and Clock"]
C --> D["Units"]
D --> E["Service"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#cff,stroke:#333
note right of C Abb. 151

Date (Datumseingabe)
• Das SETTING MENU öffnen.
- Anhand der Navigationstasten die Angabe „Date and Clock“ markieren, dann auf die Taste ENTER drücken.
- Die Angabe „Date“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
- Rechts erscheint die Aufschrift „Set...“, in der Mitte hingegen blinkt das Jahr. Anhand der Tasten UP oder DOWN das Jahr einstellen.
- Zum Bestätigen des Jahres auf die Taste ENTER drücken.
- Der Monat blinkt. Anhand der Tasten UP oder DOWN den Monat einstellen.
- Zum Bestätigen des Monats auf die Taste ENTER drücken.
- Der Tag blinkt. Anhand der Tasten UP oder DOWN den Tag einstellen.
- Zur Bestätigung des Tages und Speicherung des eingegebenen Datums auf die Taste ENTER drücken.
Stimmt das Datum nicht, zeigt das Cockpit 3 Sekunden lang die Angabe „Wrong“ an, sodass die Rückkehr zur Jahreseingabe erfolgt und das Datum erneut eingegeben werden kann.

Clock (Uhrzeiteinstellung)
• Das SETTING MENU öffnen.
- Anhand der Navigationstasten die Angabe „Date and Clock“ markieren, dann auf die Taste ENTER drücken.
- Die Angabe „Clock“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
- Rechts erscheint die Aufschrift „Set...“, in der Mitte hingegen blinkt die Angabe „AM“ oder „PM“. Anhand der Tasten UP oder DOWN den Parameter einstellen.
• Zum Bestätigen auf die Taste ENTER drücken.
- Die Uhrzeit blinkt. Anhand der Tasten UP oder DOWN die Uhrzeit einstellen.
• Zum Bestätigen auf die Taste ENTER drücken.
- Die Minuten blinken. Anhand der Tasten UP oder DOWN die Minuten einstellen.
- Zur Bestätigung und Speicherung der eingegebenen Uhrzeit auf die Taste ENTER drücken.

SETTING MENU - Units
Diese Funktion ermöglicht das Einstellen der Maßeinheiten, die vom Cockpit verwendet werden.
• Das SETTING MENU öffnen.
- Anhand der Navigationstasten die Angabe „Units“ markieren, dann auf die Taste ENTER drücken.
- In diesem Menü werden die folgenden Angaben angezeigt: „Speed“, „Temperature“, „Consumption“, „All Default“ (nur ersichtlich, wenn ein oder mehrere Parameter von denen des „Default“ abweichen).
• Die gewünschte Angabe markieren, dann die Taste ENTER drücken.

Hinweise
Durch die Änderung der Maßeinheiten, mit
Ausnahme der Temperatur, werden die Funktionen TRIP 1, TRIP 2, CONS. AVG 1, SPEED AVG 1 und TRIP TIME 1 nullgesetzt.

• Das SETTING MENU öffnen.
- Anhand der Navigationstasten die Angabe „Units“ markieren, dann auf die Taste ENTER drücken.
- Die Angabe „Speed“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
- Es werden die Angaben „km/h“, „mph“ und „Default“ aufgelistet (nur ersichtlich, wenn die momentan eingestellte Maßeinheit nicht die Default-Maßeinheit ist). Rechts auf dem Display erscheint die momentan eingestellte Maßeinheit.
- Über die Navigationstasten die gewünschte Maßeinheit oder zur Rücksetzung auf die Default-Maßeinheit die Angabe „Default“ wählen.
• Zum Bestätigen auf die Taste ENTER drücken.

Temperature
• Das SETTING MENU öffnen.
- Anhand der Navigationstasten die Angabe „Units“ markieren, dann auf die Taste ENTER drücken.
- Die Angabe „Temperature“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
- Es werden die Angaben „°C“, „°F“ und „Default“ aufgelistet (nur ersichtlich, wenn die momentan eingestellte Maßeinheit nicht die Default-Maßeinheit ist). Rechts auf dem Display erscheint die momentan eingestellte Maßeinheit.
- Über die Navigationstasten die gewünschte Maßeinheit oder zur Rücksetzung auf die Default-Maßeinheit die Angabe „Default“ wählen.
• Zum Bestätigen auf die Taste ENTER drücken.

Consumption
• Das SETTING MENU öffnen.
- Anhand der Navigationstasten die Angabe „Consumption“ markieren, dann auf die Taste ENTER drücken.
- Die Angabe „Temperature“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
- Es werden die Angaben „l/100“, „km/l“, „mpg UK“, „mpg US“ und „Default“ aufgelistet (nur ersichtlich, wenn die momentan eingestellte Maßeinheit nicht die Default-Maßeinheit ist). Rechts auf dem Display erscheint die momentan eingestellte Maßeinheit.
- Über die Navigationstasten die gewünschte Maßeinheit oder zur Rücksetzung auf die Default-Maßeinheit die Angabe „Default“ wählen.
• Zum Bestätigen auf die Taste ENTER drücken.

other
| Category | Value | |---|---| | Consumption | I/100 | | Back | I/100 | | km/l | | | mpg UK | | | Abb. 159 |SETTING MENU - Service
Diese Funktion ermöglicht die Anzeige der nächsten Inspektionen.
• Das SETTING MENU öffnen.
- Anhand der Navigationstasten die Angabe „Service“ markieren, dann auf die Taste ENTER drücken.
- Auf dem Display werden die Informationen über die folgenden Inspektionen angezeigt:
• Oil Service (verbleibende Kilometer)
• Desmo Service (verbleibende Kilometer)
• Annual Service (Datum)
Diese Funktion gestattet keine Art von Änderungen. Zum Beenden auf die Taste ENTER drücken.

Diese Funktion gibt dem Benutzer die Möglichkeit, eine Geschwindigkeit für den Pit Lane Speed Limiter einzustellen.
• Das SETTING MENU öffnen.
- Mit den Navigationstasten die Angabe „Pit Limiter“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Beim Öffnen dieser Funktion zeigt das Cockpit rechts die zuvor eingestellte
Geschwindigkeitsbegrenzung an, während links die Angabe „Set“ angezeigt wird.
Die Angabe „Set“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.

flowchart
graph TD
A["Service"] --> B["Pit Limiter"]
B --> C["Tire Calibration"]
C --> D["DRL"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
note right of A: Abb. 162

Das Cockpit zeigt daraufhin in der Mitte die Ziffern der einstellbaren Geschwindigkeit gefolgt von der Angabe des Geschwindigkeitsbereichs „Set a value between 40 and 80 km/h“ („Set a value between 25 mph and 50 mph“) an. Die zwei Pfeile über und unter der Angabe der Ziffer weisen auf die Eingabemöglichkeit hin. Während der Eingabe blinkt die erste Ziffer bis zum Übergang auf die zweite: über die Tasten UP und DOWN kann der gewünschte Wert eingegeben werden. Auf das Drücken der Taste ENTER wird er bestätigt und es erfolgt der Übergang auf die nächste Ziffer.
Auf das Bestätigen der letzten Ziffer wird das Cockpit 2 Sekunden lang die Angabe „Wait...“, dann 3 Sekunden lang die Angabe „Correct“ anzeigen, um dann wieder auf die vorherige Anzeige mit dem aktualisiertem Geschwindigkeitswert zurückzuschalten. Resultiert die eingegebene Geschwindigkeit als falsch, wird nach der Anzeige von „Wait...“ die Angabe „Wrong“ angezeigt. Das Cockpit schaltet dann wieder auf die vorausgehende Anzeige zurück, ohne den Wert der Geschwindigkeit aktualisiert zu haben.

Diese Funktion ermöglicht das Ausführen des Kalibrierungsverfahrens und die Eigenerfassung des Abrollumfangs der Reifen und des Verhältnisses der Endübersetzung.
• Das SETTING MENU öffnen.
- Anhand der Navigationstasten die Angabe „Tire Calibration“ markieren, dann auf die Taste ENTER drücken.
Im Menü werden die Angaben „Start“ und „Default“ angezeigt (nur ersichtlich, wenn eine andere Kalibrierung als die Default-Kalibrierung eingestellt wurde).
Die gewünschte Angabe markieren, dann die Taste ENTER drücken.

flowchart
graph TD
A["Service"] --> B["Pit Limiter"]
B --> C["Tire Calibration"]
C --> D["DRL"]
C --> E["Bluetooth"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#cff,stroke:#333
note right of C Abb. 165

flowchart
graph TD
A["Tire Calibration"] --> B["Start"]
B --> C["Default"]
C --> D["Back"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
Start
• Das SETTING MENU öffnen.
- Anhand der Navigationstasten die Angabe „Tire Calibration“ markieren, dann auf die Taste ENTER drücken.
- Die Angabe „Start“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Beginnt das Kalibrierverfahren, blinkt im Cockpit die Angabe „Ready“ und es erfolgt die Anzeige der Angabe „Keep Speed“ mit dem Geschwindigkeitsbereich und dem Gang, der beizubehalten ist, damit das Einlernen erfolgreich abgeschlossen werden kann. Rechts werden der Bezugs-Riding Mode, die aktuelle Geschwindigkeit und der eingelegte Gang angezeigt.

Wichtig
Das Einlernverfahren erfolgt nur bei
Aufrechterhaltung einer Fahrgeschwindigkeit zwischen 49 km/h (30 mph) und 51 km/h (32 mph) und bei eingelegtem 2. Gang.
Bestehen die angegebenen Bedingungen bezüglich Geschwindigkeit und Gang, beginnt das Cockpit die Systemkalibrierung: Es werden alle vorher angezeigten Informationen eingeblendet, wobei die

Angabe „Ready“ durch die Angabe „In progress“ ersetzt wird.
Die Kalibrierung erfolgt, sofern die Geschwindigkeit und der Gang 5 Sekunden lang innerhalb der angegebenen Parameter gehalten werden. Hält man die Taste UP 2 Sekunden lang gedrückt, lässt sich das Verfahren abbrechen: In diesem Fall zeigt das Cockpit alle vorausgegangenen Informationen an, ersetzt die Angabe „In progress“ durch die Angabe „Aborted“ und zeigt nach ein paar Sekunden wieder das vorherige Menü an.
Wurde das Einlernverfahren erfolgreich abgeschlossen, zeigt das Cockpit die Angabe „Completed“ an und schaltet nach einigen Sekunden wieder auf das vorherige Menü um.
Wurde das Kalibrierungsverfahren vom Benutzer abgebrochen, zeigt das Cockpit die Angabe „Aborted“ an und schaltet nach einigen Sekunden wieder auf das vorherige Menü um. Kommt es während des Kalibrierverfahrens zu einem Fehler oder einer Funktionsstörung, zeigt das Cockpit die Angabe „Failed“ an und schaltet nach einigen Sekunden wieder auf das vorherige Menü um.
Tire Setting
Überschreitet die Fahrzeuggeschwindigkeit während des Kalibrierungsverfahrens 100 km/h (62 mph) oder wird das Motorrad ausgeschaltet, wird das Verfahren unterbrochen.

Hinweise
Das Eigeneinlernverfahren des Endübersetzungsverhältnisses sieht dessen Änderung laut in nachstehender Tabelle angeführten Werten vor.

Achtung
Die Änderung des Endübersetzungsverhältnisses ist ausschließlich für den Motorradeinsatz auf geschlossenen Ringen (Rennstrecke) zulässig, also nicht auf öffentlichen Straßen.

Achtung
Die Änderung des Endübersetzungsverhältnisses zieht den sofortigen Verfall der aus der Garantie resultierenden Rechte nach sich. Ein so geändertes Motorrad darf nicht mehr im öffentlichen Straßenverkehr gefahren werden, da es der zugelassenen Version nicht mehr entspricht.
| Endübersetzung Kettenblatt | |||||||||
| 38 39 40 41 42 43 44 45 | |||||||||
| Ritzel 15 2 | .53 2.60 2.67 2.73 2.80 2.87 2.93 3.00 | ||||||||
| 16 2.38 2.44 2.50 2.56 2.63 2.69 2.75 2.81 | |||||||||
| 17 2.24 2.29 2.35 2.41 2.47 2.53 2.59 2.65 | |||||||||
Default
• Das SETTING MENU öffnen.
- Anhand der Navigationstasten die Angabe „Tire Calibration“ markieren, dann auf die Taste ENTER drücken.
- Die Angabe „Default“ markieren, dann die Taste ENTER drücken, damit wieder die Default-Werte eingestellt werden.
- Das Cockpit zeigt die Angabe „Default Please Wait...“ und 2 Sekunden lang die Angabe „Default Ok“ an, dann schaltet es wieder auf das vorherige Menü zurück.
SETTING MENU - DRL
Mit dieser Funktion kann die DRL-Beleuchtung auf den automatischen oder manuellen Modus eingestellt werden.
• Das SETTING MENU öffnen.
- Über die Navigationstasten die Angabe „DRL“ markieren, dann auf die Taste ENTER drücken.
In diesem Menü werden die Angaben „Auto“ und „Manual“ angezeigt, rechts der momentane Status der Funktion.
Die gewünschte Angabe markieren, dann die Taste ENTER drücken.

Hinweise
Im Falle der Loslösung der Batterie wird automatisch der Modus "Auto" eingestellt.


SETTING MENU - Bluetooth
Diese Funktion ermöglicht es, bereits verknüpfte Bluetooth-Geräte zu verwalten und neue hinzuzufügen. Die Funktion ist nur dann vorhanden, wenn am Motorrad das Bluetooth-Modul installiert ist.
• Das SETTING MENU öffnen.
- Über die Navigationstasten die Angabe „Bluetooth“ markieren, dann auf die Taste ENTER drücken.
In diesem Menü werden die folgenden Angaben angezeigt: „Associated Devices“ zum Anzeigen und Entfernen bereits verknüpfter Geräte und „Pairing“ zum Verknüpfen eines neuen Geräts.
Die gewünschte Angabe markieren, dann die Taste ENTER drücken.

flowchart
graph TD
A["Tire Calibration"] --> B["DRL"]
B --> C["Bluetooth"]
C --> D["DDA"]
D --> E["Turn indicators"]
F["Abb. 171"]

flowchart
graph TD
A["Back"] --> B["Associated Devices"]
C["Pairing"] --> B
D["Back"] --> B
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
Associated Devices
Diese Funktion ermöglicht es, bereits verknüpfte Geräte anzuzeigen und zu entfernen.
• Das SETTING MENU öffnen.
- Über die Navigationstasten die Angabe „Bluetooth“ markieren, dann auf die Taste ENTER drücken.
- Die Angabe „Associated Devices“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
- Die verknüpften Geräte werden aufgelistet. Das zutreffende Gerät markieren, dann die Taste ENTER drücken.
- Die eingeblendete Angabe „Delete“ markieren, dann die Taste ENTER drücken, sodass das markierte Gerät aus der Liste entfernt wird.
- Es erscheint ein paar Sekunden lang die Angabe „Wait...“, dann kehrt das Cockpit wieder auf die Anzeige des vorherigen Menüs zurück.


Anhand dieser Funktion lässt sich ein neues Bluetooth-Gerät verknüpfen.
Das Cockpit verwaltet 4 Arten von Bluetooth-Geräten und maximal 5 verknüpfte und/oder verbundene Equipments: 2 Smartphones, 1 Fahrer-Headset, 1 Beifahrer-Headset, 1 Navigationsgerät.

Hinweise
Sich vor der Verknüpfung eines neuen Geräts vergewissern, dass es ein aktives Bluetooth hat, und dass es von den anderen Bluetooth-Geräten erkannt werden kann. Stets auf den Text in der Anleitung des Geräts Bezug nehmen.

Hinweise
Während des Kopplungsverfahrens kann es sein, dass direkt eine Bestätigung am Gerät (z. B. Smartphone) verlangt wird. Bezug auf den Text an diesem Gerät nehmen.
• Das SETTING MENU öffnen.
- Über die Navigationstasten die Angabe „Bluetooth“ markieren, dann auf die Taste ENTER drücken.

- Die Angabe „Pairing“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
- Es werden die 4 Arten der vom Cockpit verwalteten Geräte aufgelistet. Die Art des zu verknüpfenden Geräts markieren, dann die Taste ENTER drücken.
- Das Cockpit beginnt mit der Suche der in der Nähe vorhandenen Bluetooth-Geräte, zeigt die Angabe „Wait...“ an und listet die erfassten Geräte auf.
- Nach Abschluss der Suche werden alle erfassten Geräte aufgelistet. Anhand der Navigationstasten das gewünschte Gerät markieren, dann die Taste ENTER drücken.
- Das Display zeigt rechts die Angabe „Pairing...“ an und wartet auf die Bestätigung seitens des Bluetooth-Geräts.
Wurde die Verknüpfung des Geräts erfolgreich abgeschlossen, kehrt das Cockpit wieder auf die Seite des vorherigen Menüs zurück. Anderenfalls erscheint die Angabe „Pairing Error“ und es ist möglich, das Kopplungsverfahren zu wiederholen.
Achtung Ducati kan
Verbindungsherstellung des Ducati Multimedia System mit Bluetooth-Navigationssystemen, die nicht im folgenden Kit enthalten sind, nicht gewährleisten:
- Kit Satelliten-Navigationssystem Ducati Zumo 350
- Kit Satelliten-Navigationssystem Ducati Zumo 390
- Kit Satelliten-Navigationssystem Ducati Zumo 395
Hinweise Das vorsteh
Das vorstehend genannte Ducati-Kit ist separat bei den Ducati Vertragshändlern oder -werkstätten erhältlich.
Achtung Die Herstel
Die Hersteller von Smartphones und Bluetooth Headsets könnten Änderungen an den Standard-Protokollen während des Lebenszyklus der Geräte (Smartphones und Headsets) vornehmen.

Achtung
Ducati hat keine Kontrolle über diese
Änderungen und dies könnte sich auf die verschiedenen Funktionen der Headset Bluetooth-Geräte (Sharing von Musik, multimediale Reproduktion etc.) und auf einige Smartphone Typen auswirken (je nach den unterstützen Bluetooth-Profilen). Aus diesem Grund gewährleistet Ducati keine multimediale Reproduktion für:
- Headsets, die nicht mit dem „Kit Ducati Art-Nr. 981029498“ geliefert wurden;
- Smartphones, die die erforderlichen Bluetooth-Profile nicht unterstützen (auch wenn sie mit dem im „Kit Ducati Art.-Nr. 981029498“ enthaltenen Kopfhörern verknüpft sind).

Achtung
Bei Interferenzen aufgrund besonderer
Umgebungsbedingungen bietet das Kit Headset Ducati Art.-Nr. 981029498 auch die Möglichkeit des Sharings der Musikwiedergabe direkt aus dem Fahrer- in den Beifahrerhelm (weitere Informationen können der Anleitung des Headsets aus dem Lieferumfang des Kits Ducati Art.-Nr. 981029498 entnommen werden).

Hinweise
Das Ducati Kit Art.-Nr. 981029498 ist separat bei den Ducati Vertragshändlern oder -werkstätten erhältlich.
SETTING MENU - DDA
Unter dieser Funktion können der DDA aktiviert und deaktiviert, die prozentuale Speicherbelegung angezeigt und der Speicherinhalt des DDA gelöscht werden.
• Das SETTING MENU öffnen.
- Anhand der Navigationstasten die Angabe „DDA“ markieren, dann auf die Taste ENTER drücken.
In diesem Menü werden die Angaben „Off“, „On“ und „Memory“ angezeigt, rechts der momentane Status der Funktion.
Die gewünschte Angabe markieren, dann die Taste ENTER drücken.

Hinweise
Bei jedem Key-OFF wird der DDA automatisch vom Cockpit deaktiviert.


flowchart
graph LR
A["... DDA"] --> B["Off"]
B --> C["On"]
C --> D["Memory"]
E["Back"] --> B
F["On"] --> D
G["Abb. 178"]
Memory
Diese Funktion ermöglicht es, die vom DDA gespeicherten Daten anzuzeigen und zu löschen.
• Das SETTING MENU öffnen.
- Anhand der Navigationstasten die Angabe „DDA“ markieren, dann auf die Taste ENTER drücken.
- Die Angabe „Memory“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.
Ist der Speicher leer, wird beim Öffnen der Funktion die Angabe „Empty“ angezeigt. Sonst wird anhand Prozentsatz und Fortschrittsbalken, gemeinsam mit der Angabe „Erase“, der Speicherstatus angezeigt. Sollte der Speicher voll sein, erscheint die Angabe „Full“.
Zum Löschen aller gespeicherten Daten die Angabe „Erase“ markieren, dann die Taste ENTER drücken.

flowchart
graph LR
A["... Memory"] --> B["Back"]
B --> C["Erase"]
C --> D["DDA Memory 100% Full"]
SETTING MENU - Turn indicators
Über diese Funktion kann die Kontrolle der Blinker auf den automatischen oder manuellen Modus gestellt werden.
Die Selbstrückstellung der Blinker erfolgt auf Grundlage des Schräglagewinkels, der Fahrzeuggeschwindigkeit und der zurückgelegten Meter.
• Das SETTING MENU öffnen.
- Anhand der Navigationstasten die Angabe „Turn indicators“ markieren, dann auf die Taste ENTER drücken.
In diesem Menü werden die Angaben „Auto“ und „Manual“ angezeigt, rechts der momentane Status der Funktion.
Die gewünschte Angabe markieren, dann die Taste ENTER drücken.

Hinweise
Im Falle der Loslösung der Batterie wird automatisch der Modus "Auto" eingestellt.

flowchart
graph TD
A["Turn indicators"] --> B["Bluetooth"]
A --> C["DDA"]
A --> D["Info"]
A --> E["Exit"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
note right of A Abb. 180

flowchart
graph TD
A["Turn indicators"] --> B["Auto"]
B --> C["Manual"]
C --> D["Back"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
SETTING MENU - Info
In dieser Funktion können die Batteriespannung und die digitale Angabe der Motordrehzahl angezeigt werden.
• Das SETTING MENU öffnen.
- Anhand der Navigationstasten die Angabe „Info“ markieren, dann auf die Taste ENTER drücken.
- Auf dem Display werden die Informationen über die Batterie und in digitalem Format die Motordrehzahl angezeigt.
Diese Funktion gestattet keine Art von Änderungen. Zum Beenden auf die Taste ENTER drücken.

flowchart
graph TD
A["DDA"] --> B["Turn indicators"]
B --> C["Info"]
C --> D["Exit"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333

bar
| Category | Value | |---|---| | Back | Battery 14.3 volt rpm | | Back | 1.350 | Abb. 183Rundenzeit (LAP)
Die Funktion LAP und die entsprechende
Aufzeichnung der Rundenzeiten ist nur in den Info Modes Track und RaceGP vorhanden.
Je nachdem, ob ein GPS vorhanden ist oder nicht, können am Motorrad zwei unterschiedliche Typen der Funktion LAP bereitgestellt werden:
- LAP BASIC, wenn kein GPS in der Version Basic am Motorrad vorhanden ist oder kein Signal abgibt
- LAP EVO, wenn am Motorrad das GPS EVO installiert worden ist
Bei beiden Typen der LAP wird bei Aktivieren dieser Funktion Folgendes angezeigt:
- der Chronometer mit anfänglicher Anzeige 0'00.00;
- die Nummer der Lap (Runde) mit anfänglicher Anzeige von „Lap --/60" bei LAP BASIC;
- die Nummer der aktuellen Session mit anfänglicher Angabe von „Session 1“ und der Nummer der Runde mit anfänglicher Angabe von „Lap --/60“ bei LAP EVO.
LAP BASIC ohne GPS-Modul
Hier die Anzeigen im Info Mode Track (Abb. 184) und Info Mode RaceGP (Abb. 185).
Ist am Motorrad kein GPS-Modul vorhanden, ist es nach Aktivierung der Funktion LAP möglich, durch Drücken der Taste FLASH den Chronometer zu starten und stoppen:
- auf das erste Drücken der Taste FLASH blinken der Chronometer (der aktiviert wird) sowie die Nummer der Runde (wird „Lap 01“) 1 Sekunde lang auf;
- bei den nächsten Betätigungen blinken die Zeit und die soeben registrierte Runde eine Sekunde lang auf und werden weitere 5 Sekunden lang angezeigt; danach zeigt die Funktion wieder den Chronometer und fortlaufend die Zählung der Runden an.
Von jeder Lap (Runde) wird Folgendes gespeichert:
• Rundenzeit;
• erzielte Höchstgeschwindigkeit;
• gefahrene Runden insgesamt.

Hinweise
Es können maximal 60 Runden registriert
werden.


other
| Value | Label | |-------|-------| | 0'00.000 | N | | - | LAP | | DTC | 2 | | DSC | 4 | | DWC | 8 | | EBC | 3 | Abb. 185
Hinweise
Die Taste FLASH wird nicht in Betracht
gezogen, wenn man sie binnen 5 Sekunden ab der
erfolgten Registrierung einer neuen Runde betätigt.
LAP BASIC mit GPS-Modul
Verfügt das Motorrad über ein GPS-Modul, wird nach der Aktivierung der Funktion LAP das Start und Stopp-Management automatisch vom Cockpit abgewickelt.
Hier die Anzeigen im Info Mode Track (Abb. 186) und Info Mode RaceGP (Abb. 187).
Im Display erscheint neben dem Chronometer und der Rundenzählung auch das Symbol GPS (A).
Zu Beginn der ersten Runde zum Starten des Chronometers auf die Taste FLASH drücken: Es werden 1 Sekunde lang der Chronometer (der „Lap 01“ anzeigt) sowie die Rundenzahl blinken.
Gleichzeitig speichert das Cockpit über das GPS-Steuergerät die Position der Ziellinie, und das Symbol (B) wird aktiviert: alle folgenden Runden werden direkt vom Cockpit registriert und die Taste FLASH wird nicht mehr für den Start/Stopp des Chronometers verwendet.
Jedes Mal, wenn die vom Cockpit registrierte Position der Ziellinie erreicht wird, blinken die Zeit und die soeben registrierte Runde eine Sekunde lang auf und werden weitere 5 Sekunden lang angezeigt; danach schaltet die Funktion wieder auf

die Anzeige des Chronometers und die fortlaufende Zählung der Runden um.
Von jeder Lap (Runde) wird Folgendes gespeichert:
• Rundenzeit;
• erzielte Höchstgeschwindigkeit;
• gefahrene Runden insgesamt.

Hinweise
Es können maximal 60 Runden registriert
werden.
LAP EVO
Ist am Motorrad das Modul GPS EVO installiert, wird die Funktion LAP EVO freigeschaltet. Im Display erscheint neben dem Chronometer und der Rundenzählung auch das Symbol GPS (A). Hier die Anzeigen im Info Mode Track (Abb. 188) und Info Mode RaceGP (Abb. 189).
Anders als beim LAP BASIC, ermöglicht das LAP EVO das Registrieren der Ziellinie und von 2 Zwischenzeiten. Nach Eingabe der Koordinaten der Ziellinie und der Zwischenzeitenerfassung unterliegt das Management der Rundenaufzeichnung dem GPS.
Für die Eingabe der Koordinaten der Ziellinie und der Zwischenzeitenerfassung muss man:
- sich mit dem Motorrad auf die Position der Ziellinie stellen und die Taste FLASH drücken, um die Koordinaten zu speichern, dann wird das Symbol (B) angezeigt;
- sich mit dem Motorrad auf die Position der ersten Zwischenzeiterfassung stellen und die Taste FLASH drücken, um die Koordinaten zu speichern, dann wird das Symbol (C) angezeigt;
- sich mit dem Motorrad auf die Position für die zweite Zwischenzeiterfassung stellen und die

gauge
| Segment | Value | | :--- | :--- | | A | 190 | | B | 11:34 | | C | 15 | | D | 14 | | Gear 4 | 11:34 A.M. | | Setting Menu | 1245 km | | TOT | 0.0 km | | TRIP 1 | 0.0 km | | RPM X 1000 | 15 | | DQS OFF | 1 | | DTC 2 | 1 | | DWC 8 | 1 | Abb. 188
Taste FLASH drücken, um die Koordinaten zu speichern, dann wird das Symbol (D) angezeigt.
Die eingegebenen Koordinaten bleiben auch nach dem Ausschalten der Zündung gespeichert. Zum Ändern der Koordinaten einer oder mehrerer Koordinaten muss das vorstehend beschriebene Speicherverfahren wiederholt werden, dabei ist die Reihenfolge ZIELLINIE – ZWISCHENZEIT 1 – ZWISCHENZEIT 2 einzuhalten.
Die Koordinaten werden automatisch gelöscht, wenn das Cockpit eine Entfernung von 15 km von den gespeicherten Koordinaten erfasst.
Mit dem LAP EVO können maximal 60 Runden registriert werden, die auf 6 Sessions aufgeteilt werden können.
Bei jedem Einschalten der Zündung und bei aktivierter Funktion LAP schaltet das Cockpit eine neue Session frei.
Wurde die Session 6 erreicht, speichert das Cockpit beim erneuten Einschalten der Zündung die LAPs weiterhin unter der Session 6.
Bei Erreichen der 60. Runde wird die Angabe „FULL“ angezeigt.
Zum Löschen der gespeicherten Sessions und Laps ist auf das Kapitel „SETTING MENU - Lap“ Bezug zu nehmen.
Bei jeder Rundenzeit ermöglicht die Funktion LAP EVO das Speichern folgender Parameter:
- Rundenzeit
• Zwischenzeit 1 - Zwischenzeit 2
- über das GPS EVO erfasste Höchstgeschwindigkeit
• erzielte maximale Drehzahl
• erreichter maximaler Schräglagewinkel
• maximaler Ausbrechwinkel
Management der Einstellungen der Rennstrecken:
Über die Funktion „Circuits“ im SETTING MENU kann eine Rennstrecke aktiviert werden. Der eingegebene Name der Rennstrecke ersetzt den Namen der aktuellen Session und ermöglicht damit die Aufzeichnung der Zeiten und deren Ablage unter dem Namen der betreffenden Rennstrecke.
Die gespeicherten Zeiten können über die Funktion „Lap Data“ angerufen werden. Hierzu Bezug auf das Kapitel „SETTING MENU - Lap“ nehmen.
Von jeder Rennstrecke können die Koordinate und die Erfassungspunkte der Zwischenzeiten gespeichert werden, die vom GPS erfasst wurden. In dieser Weise können die gespeicherten Daten durch einfaches Aktivieren der Einstellungen der gewünschten Rennstrecke wieder aufgerufen werden.
Was das Management der Einstellungen der Rennstrecken anbelangt, ist Bezug auf das Kapitel „SETTING MENU - Circuits“ zu nehmen.
Die nachstehenden Anmerkungen treffen auf alle Formen AP-Aufzeichnung zu.

Hinweise
Wenn 5 Sekunden nach dem Start der Registrierung der 1. Runde die
Motorradgeschwindigkeit gleich 0 ist, unterbricht das Cockpit die Aufzeichnung der Zeit und setzt den Chronometer auf Null.

Hinweise
Wird das Motorrad während der Aufzeichnung der Zeit ausgeschaltet oder bis auf 5 km/h (3 mph) abgedrosselt, unterbricht das Cockpit die Aufzeichnung und setzt den Chronometer automatisch zurück.

Hinweise
Bei jeder Registrierung einer neuen Zeit, wenn sie besser als die zuvor gespeicherte ist, blinkt der Chronometer 6 Sekunden lang schnell hintereinander auf, andernfalls blinkt er nur 1 Sekunde kurz auf. Die Berechnung der besten Zeit erfolgt nur, wenn mindestens 2 Runden registriert wurden.

Hinweise
Im Info Mode RaceGP wird bei jeder Aufzeichnung einer neuen Runde unter dem Chronometer die Abweichung der Zeit im Vergleich zur vorherigen Runde angezeigt.

Hinweise
Bei aktiver Funktion LAP speichert das Cockpit beim Ausschalten der Zündung den Status. Wird die Zündung während der Registrierung der Zeit einer Runde ausgeschaltet, wird beim darauf folgenden Einschalten der Zündung die Zählung am Chronometer unterbrochen und auf Null gesetzt.

Hinweise
Bei gestartetem Chronometer, wenn die Zeit 07'59.99 überschreitet, wird sie rückgesetzt und die Zählung startet erneut bei 00'00.00.
Diese Funktion ermöglicht das Aktivieren des Unterstützten Starts (DPL - Ducati Power Launch).
Durch Drücken der Taste DPL gelangt man in das Menü Launch Control nur bei einer Geschwindigkeit des Fahrzeugs gleich oder unter 5 km/h (3 mph).
Im Menü der Launch Control kann über die Tasten UP und DOWN die gewünschte Ansprechstufe der DPL (1, 2, 3) gewählt werden. Während durch 2 Sekunden lang anhaltendes Drücken der Taste ENTER die gewählte Stufe eingestellt wird.

Hinweise
Erfolgt innerhalb von zehn Sekunden keine Änderung in diesem Menü, schaltet das Cockpit den DPL auf OFF und blendet die vorausgehende Anzeige ein.

Hinweise
Erfasst das Cockpit nach dem Öffnen des Menüs DPL einen Fehler aus dem Steuergerät, blinkt die Angabe „Launch Control Error“ 3 Sekunden lang auf, um wieder auf die Hauptanzeige umzuschalten.
Sollten die insgesamt verfügbaren unterstützten Starts bereits genutzt worden sein, wird im Cockpit die Angabe „No launches available“ angezeigt.
Nach erfolgter Einstellung der DPL wird im Cockpit 2 Sekunden lang eine Warteanzeige (A) eingeblendet: wird während dieser Anzeige die Taste ENTER gedrückt, wird die Wartephase unterbrochen und im Cockpit erscheint wieder die anfängliche Anzeige, wenn die DPL auf OFF gestellt wird. Daraufhin wird im Cockpit die Anzeige für den „unterstützten Start“ angezeigt, im Modus (B) bei den Info Modes Track und Road, im Modus (C) im Info Mode RaceGP (Zubehör). Nachdem der unterstützte Start stattgefunden hat, setzt das Cockpit die DPL-Funktion auf OFF und zeigt erneut die „Hauptseite“ an. Ducati setzt die Stufe der DPL im Default auf OFF. Wurde die DTC auf „Off“ gesetzt, zeigt das Cockpit auf das Drücken der Taste DPL 5 Sekunden lang die Angabe „DTC off – DPL not available an und schaltet dann wieder auf die Hauptseite zurück.

Launch Waiting...
Pull the clutch
Engage 1 ^st gear
Open Full Throttle
Exit


Das System Ducati Power Launch (DPL) unterstützt den Fahrer beim anspruchsvollen sportlichen Start aus dem Stillstand mit dem Ziel, dabei die vom Fahrzeug abgegebene Leistung zu kontrollieren.
Das System DPL sieht 3 unterschiedliche Ansprechstufen vor. Jede wurde so kalibriert, dass sie unterschiedliche Unterstützungswirkungen beim Start bieten.
In der nachstehenden Tabelle werden die den unterschiedlichen Fahrverhalten beim Start angemessenen Ansprechstufen des DPL aufgelistet. Alle Stufen sind für die Bereifung der OEM (Original Equipment Manufactured) optimiert.
| DPL-Stufe Performance Anwendung | ||
| 1 | High | Anwendung, die sich an der maximalen Performance orientiert und für sehr erfahrene Benutzer bestimmt ist. Das System ermöglicht ein Wheelie und den Schlupf des Hinterrads, reduziert jedoch die Geschwindigkeit, in dem Moment, in dem es zu diesen Phänomenen kommt. |
| 2 Medium Anwendung von erfahrenen | Benutzern. Das System reduziert die Tendenz zum Wheelie und zum Schlupf des Hinterrads und wirkt darüber hinaus deutlich auf diese Phänomene ein, sobald sie auftreten. | |
| 3 | Medium | Einstellstufe für alle Benutzertypen. Das System reduziert die Tendenz zum Wheelie und zum Schlupf des Hinterrads auf einen Mindestwert und wirkt darüber hinaus entschieden auf diese Phänomene ein, sobald sie auftreten. |

Achtung
Das DPL-System darf ausschließlich nur auf geraden und ebenen Strecken bei optimalen Haftbedingungen des Straßenbelags verwendet werden.
Das DPL-System wurde entwickelt, um innerhalb eines kontrollierten Einsatzgebiets oder auf einer geschlossenen Strecke verwendet zu werden. Aus Sicherheitsgründen darf es also nicht in unangemessenen Orten verwendet werden.
Startverfahren
Das Startverfahren unterteilt sich im Wesentlichen in zwei Phasen:
- die erste, bei nicht vollkommen zurückgelassener Kupplung, in der das auf den Boden übertragene Drehmoment von der Position und vom Kupplungsschlupf abhängt;
- die zweite, bei vollkommen zurückgelassener Kupplung, in der das auf den Boden übertragene Drehmoment vom Drehmoment des Motors abhängig ist.
Das DPL-System unterstützt den Fahrer beim Anfahren aus dem Stillstand und in der ersten Fahrphase. Dies erfolgt durch das eigenständige
Anpassen des vom Motor abgegebenen
Drehmoments, so dass die Motordrehzahl auf den für den Start idealen Wert gehalten wird: Der Fahrer muss dabei nur für das gleichmäßige und „weiche“, also weder ein abruptes noch schnelles,
Zurücklassen der Kupplung sorgen. Das
Motordrehmoment wird auch in der zweiten Phase geregelt, d. h. die abgebbare Leistung wird auf den Höchstwert gesetzt, jedoch werden das Wheelie des Fahrzeugs und der Schlupf des Hinterrads beschränkt.
Um die Kupplung vor dem Verschleiß zu schützen, berechnet das DPL-System in Echtzeit die Anzahl der aufeinanderfolgend umsetzbaren unterstützten Starts und zeigt sie im entsprechenden Menü im Cockpit an. Nach jedem Start wird die Zählung um eine Einheit herabgesetzt. In Abhängigkeit der vom Fahrzeug hinterlegten Strecke und der Zeit bei laufendem oder ausgeschaltetem Motor erhöht das DPL-System dann diese Zählung wieder.
Das DPL-System ermöglicht weitere unterstützte Starts nur dann, wenn die Anzahl der verbliebenen Möglichkeiten über Null resultiert.

Achtung
Die Verwendung des DPL-Systems könnte zur
Minderung der Lebensdauer der mechanischen Bestandteile des Motors und des Antrieb führen. Das DPL-System sollte daher nur dann verwendet werden, wenn der Motor seine Betriebstemperatur erreicht hat.
Für einen durch die DPL unterstützten Start muss der Fahrer das Motorrad in den folgenden Zustand bringen:
• Fahrzeuggeschwindigkeit gleich Null;
• vertikal ausgerichtet;
- laufender Motor;
• DTC im Status ON.
Resultiert die Zählung der unterstützten Starts über Null, kann der Fahrer also im Cockpit die gewünschte DPL-Stufe wählen, indem er das entsprechende Menü über die entsprechende Taste öffnet. Nach erfolgter Wahl muss der Fahrer also die Kupplung betätigen, den ersten Gang einlegen und Vollgas geben, bis die maximale Position des Gasdrehgriffs erreicht wurde.
Sind alle vorstehenden Maßnahmen erfüllt, zeigt das DPL-System im Cockpit eine Bestätigungsseite
an, die darauf hinweist, dass das System für den Start bereit ist. Der Fahrer muss also die Kupplung progressiv zurücklassen und den Gasdrehgriff in der maximalen Öffnungsposition halten. Sobald die Geschwindigkeit des Fahrzeugs 20 km/h überschreitet, schaltet das Cockpit wieder auf die normale Anzeige zurück, hält jedoch die Angabe der gewählten Stufe des DPL-Systems über die gesamte Startphase hinweg aktiv.
Das DPL-System wird deaktiviert, wenn sich nach dem Zurücklassen der Kupplung eine der folgenden Bedingungen ergibt:
- die Fahrzeuggeschwindigkeit steigt über 160 km/h an;
• der dritte Gang wird eingelegt.
Das DPL-System wird auch dann deaktiviert, wenn die Kupplung vollständig zurückgelassen wurde und der Fahrer entscheidet, den unterstützten Start zu unterbrechen, indem er das Gas zurückdreht und das Fahrzeug auf eine Geschwindigkeit unter 5 km/h abdrosselt.

Achtung
Das System steuert die vom Motor abgegebene Leistung, jedoch nicht das Zurücklassen des Kupplungshebels, das weiterhin unter der Kontrolle des Fahrers liegt.
Wird in der Kupplungshebel in der Startphase abrupt zurückgelassen, hat dies ein nicht optimales Verhalten des Fahrzeugs zur Folge. Andernfalls könnte die längere Modulation der Kupplung zur Überhitzung und Beschädigung der Kupplung führen.

Achtung
Die Position des Fahrers auf dem Motorrad kann das Ansprechverhalten des Systems beeinflussen.
Angaben zur Wahl der Ansprechstufe
Wird die Stufe 3 gewählt, schreitet das DPL-System ein, indem es die Tendenz des Wheelie und eines Reifenschlupfs am Hinterrad während des Starts auf ein Minimum reduziert. In den Stufen 2 und 1 wirkt sich das System weniger stark aus.
Um die DPL-Stufe zu ermitteln, die sich am besten für den eigenen Fahrstil eignet, wird empfohlen die
Stufe 3 zu wählen und einen entsprechenden Start zu fahren, um eine erste Kontaktaufnahme mit diesem System zu ermöglichen. Daraufhin wird empfohlen, hintereinander die Stufen 2 und 1 zu testen, bis man die beste Ansprechstufe gefunden hat.
Sollten die verwendeten Nicht-OEM-Reifen einer anderen Größenklasse angehören oder in Bezug auf ihre Abmessungen deutlich von denen der Erstausstattung abweichen, kann es vorkommen, dass die Systemfunktion negativ beeinflusst wird.
Bei geringfügigen Unterschieden der Reifen, wie zum Beispiel von der Erstaurüstung abweichendes Fabrikat und/oder Modell der Reifen, reicht meistens die Wahl einer geeigneteren Stufe aus, um die optimale Funktionalität des Systems wieder herzustellen.

Achtung
Das DPL ist ein dem Fahrer zur Verfügung stehendes Unterstützungssystem. Unter Unterstützungssystem versteht man hier einen Mechanismus, durch den während der
Motorradnutzung mehr Fahrkomfort und Sicherheit geboten werden soll, es entbindet den Fahrer allerdings nicht von all denjenigen Verhaltensweisen im Sinne einer vorsichtigen Fahrweise sowie eines Fahrverhaltens erforderlich sind, um außer eigenen, auch Fehlern und zwangsläufigen Notmanövern der anderen Verkehrsteilnehmer vorzubeugen, so wie es die Straßenverkehrsordnung vorschreibt.
Der Fahrer muss stets berücksichtigen, dass dem System der aktiven Sicherheit die Funktion einer „Vorsorge“ unterliegt. Die aktiven Elemente unterstützen den Fahrer bei der Kontrolle des Fahrzeugs, so dass es einfacherer sowie sicherer betrieben werden kann. Unabhängig von den herrschenden Bedingungen, den
Gesetzmäßigkeiten der Physik, den vorgenannten Verhaltensregeln und der Straßenverkehrsordnung dürfen die aktiven Systeme den Fahrer unter keinen Umständen dazu verleiten, schneller als von der Vernunft zulässig zu fahren.

Achtung
Ist der Pit Lane Speed Limiter eingeschaltet, funktioniert das DPL-System nicht.
Pit Lane Speed Limiter
Um die Funktion Pit Lane Speed Limiter nutzen zu können, muss der Leerlauf oder der erste oder zweite Gang eingelegt werden, dann einfach die Taste (10) drücken.
Im Cockpit wird die Angabe „PIT LIMITER READY“ auf gelbem Untergrund angezeigt
(Info Modes Track und Road, Abb. 192)
(Info Mode RaceGP, Abb. 193).
In diesem Status ist die
Geschwindigkeitsbegrenzung nicht aktiv.
In dieser Phase ist es möglich, die Funktion „Pit Lane
Speed Limiter" durch erneutes Drücken der Taste (10) oder durch Einlegen eines höheren Gangs als den zweiten Gang zu deaktivieren.


Nach dem Einlegen des ersten Gangs und der Geschwindigkeitsabnahme unter den über das Einstellmenü eingestellten Schwellenwert zeigt das Cockpit die Angabe „PIT LIMITER ACTIVATED“ auf rotem Untergrund unterlegt an (Info Modes Track und Road, Abb. 194) (Info Mode RaceGP, Abb. 195). In diesem Status ist die Geschwindigkeitsbegrenzung aktiv. In dieser Phase ist es möglich, den „Pit Lane Speed Limiter“ durch Drücken der Taste (10) oder durch Einlegen eines anderen Gangs als den ersten Gang zu deaktivieren.

Achtung
Bei eingeschaltetem Pit Lane Speed Limiter
funktionieren die Systeme DTC, DWC, DSC und DPL nicht.

Achtung
Während der Funktion des „Pit Lane Speed
Limiter" den Gasdrehgriff nicht vollständig drehen, sondern nur bis auf die Position, in der das Fahrzeug die Grenzgeschwindigkeit erreicht.



Achtung
Der Pit Lane Speed Limiter ist für die Verwendung auf der Rennstrecke, nicht im öffentlichen Straßenverkehr vorgesehen.
Bei Fehlern wird das Cockpit 3 Sekunden lang die Angabe „PIT LIMITER ERROR“ anzeigen (Info Modes Track und Road, Abb. 196) (Info Mode RaceGP, Abb. 197). In den Info Modes Track und Road wird auch das entsprechende rote Icon aktiviert. In diesem Fall ist die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht aktiv.


Infotainment
Bei installiertem Bluetooth-Steuergerät wird am Cockpit das Symbol Bluetooth angezeigt. Das Infotainment-System, mit dem das Cockpit ausgestattet ist, ermöglicht es, bis zu 4 Arten von Geräten zu verwalten, die über Bluetooth angeschlossen sind: Smartphone, Headset des Fahrerhelms, Headset des Beifahrerhelms, Satelliten-Navigationssystem. Zum Verknüpfen oder Löschen von Bluetooth-Geräten auf das Kapitel „SETTING MENU - Bluetooth“ Bezug nehmen. Nach ihrer Verbindung werden sie wie folgt angezeigt:
1) Smartphone angeschlossen;
2) Headset des Fahrerhelms angeschlossen;
3) Headset des Beifahrerhelms angeschlossen;
4) Headset des Fahrerhelms angeschlossen und Headset des Beifahrerhelms verknüpft;
5) Headset des Fahrerhelms verknüpft und Headset des Beifahrerhelms angeschlossen;
6) Head-Set des Fahrerhelms und des Beifahrerhelms angeschlossen;
7) Ducati Navigationsgerät angeschlossen.
Die Icons werden hellblau angezeigt, wenn das entsprechende Gerät angeschlossen ist; wenn

hingegen das entsprechende Gerät verknüpft, aber nicht angeschlossen ist, werden die Icons grau angezeigt.
Wird ein Smartphone am Cockpit angeschlossen, ermöglicht das System das Management des
Musikplayers und der Liste der letzten Telefonate.
Auf die Kapitel "PLAYER (OFF / ON)" und "LAST CALLS" Bezug nehmen.
Nachstehend eine Beschreibung der Ansprechweise des Cockpits in den folgenden Fällen:
• Eingehender Anruf
- Laufender Anruf
- Letzte Nummer zurückrufen
• Verpasster Anruf
• Empfangene Meldung/E-Mail
Eingehender Anruf
Beim Eingang eines Anrufes erscheinen auf dem Display:
• die Angabe „ACCEPT“ (A).
• der Name/die Nummer des Anrufers (B)
• die Angabe „DECLINE“ (C).
Zum Annehmen eines eingehenden Anrufes auf die Taste UP drücken oder zum Ablehnen des Anrufes auf die Taste DOWN drücken.

Laufender Anruf
Während eines Anrufes erscheinen am Cockpit:
• die Angabe „ACTIVE“ (A)
- der Name/die Nummer des Anrufers mit davorstehendem Symbol „>>>“ (B), wenn es sich um einen eingehenden Anruf handelt oder mit davorstehendem Symbol “<<”, wenn es sich um einen ausgehenden Anruf handelt
• die Angabe "END CALL" (C)
Zum Beenden des Anrufs die Taste DOWN drücken.

Hinweise
Wird über das Smartphone hinaus auch der Fahrerhelm mit Headset verbunden, wird der Telefonanruf direkt über die Kopfhörer und das Mikrofon des Helms wiedergegeben.

Letzte Nummer zurückrufen
Wird ein Telefonat beendet, verpasst oder abgelehnt aktiviert das Cockpit 5 Sekunden lang die Funktion RECALL, die einen Rückruf an die letzte Nummer ermöglicht.
Das Display zeigt Folgendes an:
• die Angabe „RECALL“ (A).
- den Namen/die Nummer des Anrufers mit davorstehendem Symbol „<<“, wenn es sich um einen ausgehenden Anruf handelt oder mit davorstehendem Symbol “>>”, wenn es sich um einen eingegangenen Anruf (B) handelt.
Auf das Drücken der Taste UP wird der Anruf an den/die zuletzt angezeigte(n) Namen/Nummer gestartet.

Verpasster Anruf
Im Falle eines verpassten Anrufs erscheint auf dem Display 60 Sekunden lang das Symbol (A), wobei die Anzeige in den ersten 3 Sekunden blinkt.

Hinweise
Die Anzahl der verpassten Anrufe wird nicht angezeigt.
Empfangene Meldung/E-Mail
Im Falle einer eingegangenen Nachricht oder E-Mail erscheint auf dem Display 60 Sekunden lang das Symbol (B), wobei die Anzeige in den ersten 3 Sekunden blinkt.

Hinweise
Die Anzahl der entgangenen Meldungen oder E-Mails wird nicht angezeigt.


Lichterkontrollsteuerung
Abblend-/Fernlicht
Beim Einschalten des Cockpits bleiben die Abblend- und Fernlichter ausgeschaltet und es werden nur die Standlichter eingeschaltet.
Beim Anlassen des Motors wird das Abblendlicht automatisch eingeschaltet. Ein Umschalten von Abblendlicht auf Fernlicht und umgekehrt ist über die Taste (3), in den Positionen (A) und (B) möglich. Die Lichthupe kann über die Taste (3) in Position (C) aktiviert werden. Wird beim Einschalten des Cockpits der Motor nicht angelassen, ist es jedoch möglich, die Lichter einzuschalten oder die Lichthupe zu betätigen.
Wird der Motor innerhalb von 60 Sekunden ab dem manuellen Einschalten des Abblend- oder Fernlichts nicht angelassen, werden die Lichter ausgeschaltet.
Um die Batterie des Motorrads zu schützen, wird der Scheinwerfer beim Motorstart automatisch ausgeschaltet, wenn die Fern- oder Abblendlichter eingeschaltet waren. Er wird dann nach dem vollständigen Anlass des Motors wieder eingeschaltet.

DRL-Beleuchtung im Modus "Auto" - nur bei der Version mit DRL-Beleuchtung
Wurde die DRL-Beleuchtung über die „DRL“-Funktion im SETTING MENU (siehe Kapitel „SETTING MENU - DRL“) auf „Auto“ gestellt, verwaltet das Cockpit je nach erfasstem Umgebungslicht automatisch die DRL-Beleuchtung im Verhältnis zum Abblendlicht.
- Erfasst das Cockpit gute Lichtverhältnisse (Tag) wird die DRL-Beleuchtung eingeschaltet und das Abblendlicht wird ausgeschaltet.
- Erfasst das Cockpit nur schwaches Licht (Nacht), wird die DRL-Beleuchtung ausgeschaltet und das Abblendlicht wird eingeschaltet.
Ist die DRL-Beleuchtung auf AUTO eingestellt, wird am Display die auf der Abbildung zu sehende Kontrollleuchte angezeigt.
Wurde die DRL-Beleuchtung auf den Modus „Auto“ gestellt, wird sie durch Drücken der Taste (9) deaktiviert und die Beleuchtungssteuerung wechselt auf den manuellen Modus. Bei erneutem Drücken der Taste (9) wird die DRL-Beleuchtung erneut mit auf „Manual“ geschalteter Steuerstrategie aktiviert.

In diesem Fall wird die DRL-Beleuchtung beim nächsten Einschalten des Cockpits erneut auf den Modus „Auto“ gestellt.
Achtung Die DRL-B
Die DRL-Beleuchtung im Modus „Auto“ zu verwenden, wenn schwache Lichtverhältnisse vorliegen, insbesondere aber bei Nebel und stark bedecktem Himmel, kann die Sicherheit gefährden. In diesem Fall empfiehlt DUCATI, das Abblendlicht manuell zu aktivieren.
DRL-Beleuchtung im Modus „Manual“ - nur bei der Version mit DRL-Beleuchtung
Befindet sich die DRL-Beleuchtung in diesem Modus, weil er über die „DRL“-Funktion im SETTING MENU eingestellt wurde, ändert die DRL-Beleuchtung beim Einschalten des Cockpits ihren Status nicht. Zum Aus- oder Einschalten der DRL-Beleuchtung muss die Taste (9) betätigt werden.

Achtung
Das Verwenden der DRL-Beleuchtung bei sehr schwachen Lichtverhältnissen (Dunkelheit) gefährdet die Sicht beim Fahren und führt zum Blenden der entgegenkommenden Verkehrsteilnehmer.

Hinweise
Die Verwendung der DRL-Beleuchtung bei Tag verbessert im Vergleich zum Abblendlicht die Sichtbarkeit.
Blinker
Das Cockpit sorgt für das automatische Rückstellen der Blinker.
Zum Aktivieren des linken Blinkers die Taste (10) in die Position (I) und zum Aktivieren des rechten Blinkers die Taste (10) in die Position (L) drücken.
Die Blinker können durch Drücken der Taste (10) an der linken Umschaltereinheit deaktiviert werden.
Automatische Deaktivierung:
Die Blinker schalten sich nach dem Abbiegen automatisch ab. Dies wird in Abhängigkeit der Fahrzeuggeschwindigkeit, des Schräglagenwinkels und im Allgemeinen anhand einer Analyse der Fahrdynamik erfasst.
Die automatische Deaktivierungsfunktion schaltet sich ein, wenn 20 km/h (12.4 mph) nach der Betätigung des Blinkerschalters überschritten werden.
Die Blinker schalten sich auch im Fall automatisch ab, in dem sie über eine längere Fahrstrecke - variabel zwischen 200 und 2000 Metern (656-6562 foots) in Abhängigkeit der Fahrzeuggeschwindigkeit bei Betätigen des Blinkerschalters - aktiviert geblieben sind.

Falls der Blinkerschalter bei bereits aktivem Blinker erneut betätigt wird, werden die automatischen Deaktivierungsfunktionen erneut initialisiert.
Das automatische Deaktivierungssystem kann im Einstellmenü gesperrt werden.

Achtung
Die automatischen Deaktivierungssysteme sind dem Fahrer zur Verfügung stehende Assistenzsysteme bzw. sie unterstützen ihn bei der Betätigung der Blinker, sodass sie leichter und bequemer bedient werden können. Diese Systeme wurden für eine Funktion während der meisten Fahrmanöver entwickelt, der Fahrer muss jedoch trotzdem auf die Funktion der Blinker achten (sie im erforderlichen Fall von Hand aktivieren oder deaktivieren).
Funktion Hazard (4 Blinker)
Die „Hazard“-Funktion ermöglicht das gleichzeitige Aktivieren der vier Blinker zur Anzeige einer Notsituation. Die „Hazard“-Funktion kann durch entsprechendes Drücken der Taste (11, Abb. 204) aktiviert werden. Die Aktivierung ist nur bei eingeschalteter Zündung (key-on) möglich. Sobald die „Hazard“-Funktion aktiv geschaltet wurde, blinken die vier Blinker und die Anzeigen im Cockpit gleichzeitig auf. Die „Hazard“-Funktion kann manuell nur bei eingeschalteter Zündung (key-on) durch Drücken der Taste (11, Abb. 204) deaktiviert werden.
Wurde die „Hazard“-Funktion aktiviert und das Fahrzeug ausgeschaltet (Zündschlüssel auf „OFF“ gedreht), bleibt die Funktion 2 Stunden lang aktiv geschaltet. Nach Ablauf der 2 Stunden schalten sich die Blinker automatische ab, um die Batterie zu schützen.

Hinweise
Erfolgt ein Key-ON des Fahrzeugs bei noch aktiv geschalteter „Hazard“-Funktion, bleibt die Funktion weiterhin aktiv (eine kurzzeitige Unterbrechung der Blinkersteuerung während dem anfänglichen Cockpit-Check ist zulässig).

Hinweise
Sollte es in irgendeinem Moment, in dem diese Funktion aktiv geschaltet ist, zur Unterbrechung der Batterieversorgung kommen, wird diese Funktion bei erneuter Spannungsversorgung durch das Cockpit deaktiviert.

Hinweise
Die „Hazard“-Funktion hat vor der normalen Funktion der einzelnen Blinker Vorrang, d.h. solange sie aktiv geschaltet ist, können die rechten oder linken Blinker nicht einzeln aktiviert werden.
Standlichter
Wird die Zündung ausgeschaltet, wird die Anzeige der Standlichtaktivierung eingeblendet: wird dann die Taste (10, Abb. 206) in die Position (I) gedrückt, werden die Standlichter aktiviert.

Anzeige des Seitenständerstatus
Bei Seitenständer geöffnet/ausgeklappt sein sollte, wird im Display in den Info Modes Track und Road (Abb. 208) sowie im Info Mode RaceGP (Zubehör, Abb. 209) das Icon „SIDE STAND“ auf rotem Hintergrund angezeigt.
Empfängt das Cockpit keine Angaben zum Seitenständerstatus, blinkt das Icon „SIDE STAND“, um auf den undefinierten Status hinzuweisen.


other
| Metric | Value | | :--- | :--- | | 1'45.667 + 0.376 | 1'45.667 | | 06 LAP | 06 LAP | | DTC | 2 | | DSC | 4 | | DWC | 8 | | EBC | 3 | Abb. 209Inspektionsanzeige (SERVICE)
Diese Angabe dient dazu, den Benutzer darauf hinzuweisen, dass er sich an eine Ducati Vertragswerkstatt wenden muss, um dort die Instandhaltungseingriffe (Inspektion) am Fahrzeug ausführen zu lassen.
Das Reset der Serviceanzeige kann ausschließlich in einer Ducati Vertragswerkstatt erfolgen, welche die entsprechende Instandhaltung vornehmen wird. Die folgenden Inspektionsarten werden im abgebildeten Bereich angezeigt:
• OIL SERVICE zero
• OIL SERVICE Countdown
• DESMO SERVICE Countdown
• ANNUAL SERVICE Countdown
- OIL SERVICE
• DESMO SERVICE
• ANNUAL SERVICE

Anzeige OIL SERVICE Null
Die erste Inspektionsanzeige ist die des OIL SERVICE zero, die bei Erreichen des Kilometerstands der ersten 1000 km (600 mi) so lange angezeigt wird, bis eine Ducati Vertragswerkstatt während der Instandhaltung das „Reset“ vorgenommen hat.

Wenn sich der für die Inspektionen eingestellte Schwellenwert nähert, aktiviert das Cockpit bei jeder Einschaltung des Motorrads 5 Sekunden lang die folgenden Angaben in Gelb:
- OIL SERVICE Countdown (A) wird aktiviert, wenn 1000 km (621 Meilen) bis zur Inspektion OIL SERVICE fehlen.
- ANNUAL SERVICE Countdown (B) wird aktiviert, wenn 30 Tage bis zur Inspektion ANNUAL SERVICE fehlen.
- DESMO SERVICE Countdown (C) wird aktiviert, wenn 1000 km (621 Meilen) bis zur Inspektion DESMO SERVICE fehlen.
Über die im SETTING MENU enthaltene Funktion „Service“ ist es möglich, die Fälligkeiten der Services anzuzeigen (siehe Kapitel „SETTING MENU - Service“).






Abb. 212
OIL SERVICE, ANNUAL SERVICE, DESMO SERVICE
Wurde der Fälligkeitswert der Inspektion erreicht, wird die Anzeige der erforderlichen Inspektion aktiviert:
• OIL SERVICE (A):
• ANNUAL SERVICE (B);
• DESMO SERVICE (C).
Die Anzeige in Farbe Rot verbleibt so lange, bis eine Ducati Vertragswerkstatt während der Instandhaltung das Reset vorgenommen hat. Über die im SETTING MENU enthaltene Funktion „Service“ ist es möglich, die Fälligkeiten der Services anzuzeigen (siehe Kapitel „SETTING MENU - Service“).
A

B

C

Abb. 213
Fehleranzeige
Das Cockpit verwaltet die Fehleranzeige, so dass eventuelle anormale Motorradbedingungen in Echtzeit erkannt werden können. Wenn einer oder mehrere Fehler vorliegen, lässt das Cockpit beim Einschalten des Motorrads bei Fehlern, die direkt mit dem Motorsteuergerät in Zusammenhang stehen, die „MIL“-Kontrollleuchte (A) oder bei allen anderen Fehlern die Kontrollleuchte „Allgemeiner Fehler“ (B) leuchten. Tritt während des normalen Fahrzeugbetriebs ein Fehler auf, leuchtet im Cockpit die MIL-Kontrollleuchte (A) oder die Allgemeine Warnleuchte (B) auf.

Achtung
Werden ein oder mehrere Fehler angezeigt, muss man sich stets an einen Ducati Vertragshändler oder eine Vertragswerkstatt wenden.

Meldungen und Alarme
Das Cockpit verwaltet eine Reihe von Warnungen und Alarmen, um dem Fahrer während des Motorradeinsatzes nützliche Informationen zu erteilen.
Wurde der Info Mode Track oder Road eingestellt, zeigt das Cockpit bei aktiven Anzeigen am Display die Angabe der vorhandenen Meldungen und anliegenden Alarme an: in der ersten 3 Sekunden im Groß-, im Kleinformat.
Sind mehrere aktive Meldungen oder Alarme vorhanden, werden diese alle 3 Sekunden hintereinander angezeigt.


Abb. 215
Wurde der Info Mode RaceGP (Zubehör) eingestellt, zeigt das Cockpit bei aktiven Anzeigen im entsprechenden Bereich die vorhandenen Meldungen und anliegenden Alarme an (Abb. 216). Sind mehrere aktive Meldungen oder Alarme vorhanden, werden diese alle 3 Sekunden hintereinander angezeigt.
ICE
Diese Meldung warnt, dass aufgrund der niedrigen Temperatur Glatteis auf der Fahrbahn vorhanden ist. Die Aktivierung erfolgt, wenn das Cockpit eine Temperatur gleich 4 °C (39 °F) oder weniger erfasst. Die Deaktivierung erfolgt, sobald die Temperatur wieder 6 °C (43 °F) (Info Mode Track und Road, Abb. 217) (Info Mode RaceGP, Abb. 216) erreicht. (Abb. 216)

Achtung
Die Warnung lässt nicht ausschließen, dass auch bei Temperaturen von mehr als 4 °C (39 °F) gewisse Straßenabschnitte Glatteis aufweisen. Ist die Temperatur niedrig, wird nahegelegt, immer vorsichtig zu fahren, insbesondere auf Strecken im Schatten und/oder auf Brücken.

other
| Label | Value | |---|---| | 1'45.667 + 0.376 | 1'45.667 | | 06 LAP ICE | 06 LAP | | DTC | 2 | | DSC | 4 | | DWC | 8 | | EBC | 3 | Abb. 216
LOW BATTERY
Diese Meldung gibt an, dass die Spannung der Batterie des Fahrzeugs schwach ist.
Die Aktivierung erfolgt bei einer Batteriespannung unter oder gleich 11,0 Volt.

Hinweise
In diesem Fall empfiehlt Ducati, die Batterie so bald wie möglich mit dem dazu vorgesehenen Gerät zu laden.

Diese Meldung gibt an, dass über die Funktion „Date and Clock“ im SETTING MENU (siehe Kapitel „SETTING MENU - Date and Clock“) das Datum eingegeben werden muss.
DDA FULL
Diese Meldung weist darauf hin, dass der Speicherplatz des DDA vollkommen belegt ist und daher keine weiteren Daten gespeichert werden können (siehe Kapitel „SETTING MENU - DDA“).
INSERT DATE
INSERT DATE
Abb. 219
DDA MEMORY FULL
DDA FULL
Abb. 220
ABS FRONT ONLY
Diese Meldung weist darauf hin, dass mit
„Vorsicht“ gefahren werden muss, da man mit einer ABS-Einstellung fährt, die nur die Bremsung am Vorderrad steuert.
(Info Mode Track und Road, Abb. 221)
(Info Mode RaceGP, Abb. 222)

Achtung
In diesem Fall empfiehlt Ducati besondere
Aufmerksamkeit beim Fahren walten zu lassen und darauf zu achten, wie man bremst.


other
| Label | Value | |---|---| | 1'45.667 + 0.376 | 1'45.667 | | 06 LAP | ABS FRONT ONLY! | | DTC | 2 | | DSC | 4 | | DWC | 8 | | EBC | 3 | Abb. 222Schlüssel
Das Motorrad wird mit 2 Schlüsseln geliefert. Sie enthalten den „Immobilizer-System-Code“. Die Schlüssel sind für den normalen Einsatz bestimmt und dienen zum:
- Anlassen;
- Öffnen des Kraftstofftankverschlusses;
- Entriegeln des Sitzbankschlosses.

Achtung
Die Schlüssel trennen und nur einen der beiden Schlüssel für den Einsatz des Motorrads verwenden.
Duplikation der Schlüssel
Falls der Kunde zusätzliche Schlüssel benötigt, muss er sich an das Ducati Kundendienstnetz wenden und alle noch in seinem Besitz befindlichen Schlüssel mitbringen. Das Ducati Kundendienstnetz wird alle neuen und die sich bereits in seinem Besitz befindlichen Schlüssel speichern. Das Ducati Kundendienstnetz kann den Kunden dazu auffordern, sich als Inhaber des Motorrads auszuweisen. Die Codes, der während des Speicherverfahrens nicht vorgelegten Schlüssel werden aus dem Speicher gelöscht, um zu garantieren, dass die eventuell verloren

gegangenen Schlüssel nicht mehr zum Anlassen des Motors verwendet werden können.

Hinweise
Im Fall eines Eigentümerwechsels müssen dem neuen Besitzer alle Schlüssel ausgehändigt werden.
Das Immobilizer-System
Um das Motorrad wirkungsvoller gegen Diebstahl zu schützen, wurde es mit einer elektronischen Wegfahrsperre (IMMOBILIZER) ausgestattet, die bei jedem Ausschalten des Cockpits automatisch aktiviert wird.
In jedem Schlüssel befindet sich eine elektronische Vorrichtung, durch die beim Anlassen das von einer im Zündschalter enthaltenen Spezialantenne abgegebene Signal moduliert wird.
Das modulierte Signal entspricht einem „Lösungswort“, das bei jedem Zündvorgang unterschiedlich ausfällt und anhand dessen das Steuergerät den Schlüssel erkennt und nur unter dieser Bedingung das Starten des Motors zulässt.
Fahrzeugfreigabe über PIN CODE
In Fall einer Funktionsstörung des Schlüsselerfassungssystems oder des Zündschlüssels gibt das Cockpit dem Benutzer die Möglichkeit einer Eingabe des PIN Codes für die momentane Freischaltung des Fahrzeugs. Ist die Funktion Pin Code aktiv geschaltet, bringt das Cockpit die Angabe „Insert Pin“ und daneben die Freistellen für die Eingabe der vier Ziffern des einzugebenden Pins zur Anzeige: „0“ und „---.Eingabe des Codes:
- Über die Tasten UP und DOWN kann der Wert von „0“ bis „9“ jeweils um 1 erhöht oder verringert werden.
- Zur Bestätigung der Ziffer und zum Übergang auf die nächste auf die Taste ENTER drücken.
- Das Verfahren so lange wiederholen, bis alle vier Ziffern eingegeben wurden.
Nach Eingabe der vierten und letzten Ziffer verhält sich das Cockpit durch Betätigung der Taste ENTER wie folgt:
- Tritt während der Überprüfung des Pins ein Problem auf, zeigt das Cockpit 2 Sekunden lang die Angabe „Error“ an und schaltet dann wieder auf die Standard-Anzeige um.
Insert Pin

Abb. 224
- Ist der Pin Code falsch, zeigt das Cockpit 2 Sekunden lang die Angabe „Wrong“ an und kehrt zur vorherigen Anzeige zurück, um einen neuen Eingabeversuch des Codes zu ermöglichen.
- Ist der PIN Code korrekt, zeigt das Cockpit 2 Sekunden lang die Angabe „Correct“ an, dann wird wieder auf die Standard-Anzeige umgeschaltet.

Wichtig
Sollte sich ein solches Verfahren für den Start des Fahrzeugs als erforderlich erweisen, muss man sich so bald wie möglich an eine Ducati Vertragswerkstatt wenden, um das Problem beheben zu lassen.
Wesentliche Einsatz- und Instandhaltungseingriffe
Abnahme der Verkleidung
Zum Durchführen einiger Instandhaltungs- oder Reparaturarbeiten müssen einige Teile der Motorradverkleidung abgenommen werden.

Achtung
Eine mangelnde oder nicht korrekt erfolgte
Montage einer der zuvor entfernten Teile kann zu deren plötzlichem Lösen während der Fahrt und zum Verlust der Motorradkontrolle führen.

Wichtig
Um eine Beschädigung der lackierten Teile und des Plexiglases der Cockpitverkleidung zu vermeiden, müssen stets die Nylon-Unterlegscheiben unter die Befestigungsschrauben gelegt werden.
Wichtig
Zur Abnahme der Verkleidung muss man sich an einen Ducati Vertragshändler oder eine Vertragswerkstatt wenden.
Austausch des Luftfilters
Wichtig
Bezüglich der Instandhaltung des Luftfilters sich an eine(n) Ducati Vertragshändler oder Vertragswerkstatt wenden.
Kontrolle und eventuelles Nachfüllen des Kühlflüssigkeitsstands
Den Kühlflüssigkeitsstand im Ausdehnungsbehälter kontrollieren, der an der rechten Seite des Fahrzeugs angeordnet ist. Dies ist über den internen Inspektionsschlitz im Vorderradbereich möglich. Überprüfen, dass der Füllstand zwischen den Markierungen MIN (1) und MAX (2) liegt, die seitlich am Ausdehnungsbehälter vorhanden sind. Sollte der Füllstand unter MIN absinken, muss entsprechend Flüssigkeit nachgefüllt werden.

Achtung
Dieser Arbeitsschritt muss bei kaltem Motor und am senkrecht und eben stehenden Motorrad erfolgen.

Wichtig
Für das Nachfüllen muss man sich an einen Ducati Vertragshändler oder eine Vertragswerkstatt wenden.

Kontrolle des Brems- und Kupplungsflüssigkeitsstands
Der Stand der entsprechenden Behälter darf nicht unter die Markierung MIN absinken.
Ein zu niedriger Füllstand führt zu Lufteinschlüssen im Kreislauf, wodurch das System seine Wirkung verliert.
Zum Nachfüllen oder Wechseln der Flüssigkeit zu den in der Tabelle der regelmäßigen Instandhaltung im Garantieheft angegebenen Intervallen muss man sich an eine(n) Ducati Vertragshändler oder Vertragswerkstatt wenden.
Bremsanlage
Wird ein übermäßiges Spiel des Bremshebels oder Bremspedals festgestellt, obwohl sich die Bremsbeläge noch im guten Zustand befinden, sich an eine(n) Ducati Vertragshändler oder Vertragswerkstatt wenden, um dort eine Kontrolle und Entlüftung des Systems durchführen zu lassen.



Achtung
Brems- und Kupplungsflüssigkeit können
Schäden an lackierten und Kunststoffteilen verursachen, daher ist ein Kontakt unbedingt zu vermeiden.
Das Hydrauliköl ist korrosiv und kann zu Schäden und Verletzungen führen. Niemals unterschiedliche Ölsorten vermischen. Die perfekte Abdichtung der Dichtungen kontrollieren.
Kupplungsanlage
Erweist sich das Spiel des Steuerhebels als übermäßig und ruckt das Motorrad oder sollte es beim Einlegen eines Gangs stehen bleiben, könnte dies daran liegen, dass Luft in der Anlage vorhanden ist. Sich in diesem Fall an einen Ducati Vertragshändler oder eine Vertragswerkstatt wenden und dort eine Kontrolle und eine Entlüftung des Systems durchführen lassen.

Achtung
Der Kupplungsflüssigkeitsstand im Behälter neigt bei Verschleiß der Kupplungsreibscheiben zum Anstieg: den vorgeschriebenen Wert (3 mm (0.12 in) über dem Mindeststand) daher nicht überschreiten.
Kontrolle des
Bremsbelägeverschleißes
Den Verschleißzustand der Bremsbeläge über die Öffnung zwischen den Bremssattelhälften kontrollieren. Resultiert, auch nur an einem einzigen Bremsbelag, die Stärke des Reibmaterials ungefähr 1 mm (0.04 in), müssen beide Bremsbeläge ausgetauscht werden.

Achtung
Bei einem über den Grenzwert liegenden
Verschleiß des Reibmaterials würde es zu einem Kontakt mit der Metallaufnahme der Bremsscheibe kommen und damit die Bremsleistung gemindert, die Integrität der Bremsscheibe und die Sicherheit des Fahrers gefährdet werden.

Wichtig
Die Bremsbeläge von einem/einer Ducati
Vertragshändler oder Vertragswerkstatt austauschen lassen.


Laden der Batterie
VORBEREITUNG
Es wird empfohlen, die Lithium-Batterie aufzuladen, indem man das entsprechende Ladegerät direkt an die Plus- und Minuspole der Batterie über das Kabel mit den Klemmen anschließt.
Dazu müssen die folgenden Schritte nacheinander ausgeführt werden.
Die vier Schrauben (1) lösen, die Unterlegscheiben aufnehmen, dann die Tankabdeckung (2) abnehmen.
Die beiden seitlichen (3) und die oberen
Befestigungsschrauben (5) der Abdeckung (4) des Zündschlüsselblocks lösen.
Die Abdeckung (4) des Zündschlüsselblocks oben hinten anziehen und dabei auf die an beiden Seiten vorhandenen, internen Streben (A) für die
Verbindung mit der Seitenverkleidung achten.


Die Schraube (6) lösen und die Abdeckung (7) der Batteriebefestigung abziehen.

ANKLEMMEN DER BATTERIE AN DAS BATTERIELADEGERÄT
Bei von der Versorgung getrenntem
Batterieladegerät (A) die rote Klemme (8a) fest an den Pluspol (8) schließen.
Die schwarze Klemme (9a) fest an den Minuspol (9) schließen.
Den Anschlussstecker des Batterieladegeräts (A) an die Wandsteckdose schließen.

Achtung
Die Batterie aus der Reichweite von Kindern halten.
Die Batterie ausschließlich mit dem spezifischen, von Ducati zugelassenen Batterieladegerät für Lithium-Batterien (A) aufladen.
Keine Batterieladegeräte für Bleibatterien oder irgendwelche anderen Frischhaltegeräte / Batterieladegeräte verwenden.
Die Batterie an einem Fahrzeug an einem Ort laden, an dem die Temperatur nicht über 40° C (104° F) liegt.


ABKLEMMEN DER BATTERIE VOM BATTERIELADEGERÄT
Nach erfolgtem Ladevorgang, das Batterieladung (A) anklemmen und dabei in der beim Anschluss umgekehrten Weise vorgehen.
Das Anschlusskabel des Batterieladegeräts (A) aus der Wandsteckdose abziehen.
Die schwarze Klemme (9a) vom Minuspol (9) und die rote Klemme (8a) vom Pluspol (8) trennen.


Die Abdeckung (7) der Batteriebefestigung anordnen und die Schraube (6) anziehen.

Die Abdeckung (4) des Zündschlüsselblocks in Vorwärtsrichtung arbeitend anordnen und dabei auf die an beiden Seiten vorhandenen, internen Streben (B) für die Verbindung mit der Seitenverkleidung achten.
Die beiden seitlichen (3) und die oberen Befestigungsschrauben (5) der Abdeckung (4) des Zündschlüsselblocks anziehen. Die Tankabdeckung (2) anordnen, dann die vier Schrauben (1) anziehen.


Längere Nichtnutzung
Wenn das Motorrad über einen längeren Zeitraum (z. B. 30 aufeinanderfolgende Tage) nicht genutzt wird, sollte das Batterieladegerät/Frischhaltegerät über das Anschlusskabel mit dem
Diagnoseanschluss verbunden werden. Die Details werden unter „Laden und Aufrechterhaltung der Batterieladung im Winter“ beschrieben.
Beibehaltung der Batterieladung

Achtung
Die elektrische Anlage der Superleggera V4 wurde so ausgelegt, dass sie bei ausgeschalteter Zündung eine sehr geringe Stromaufnahme aufweist. Die Batterie unterliegt jedoch auch in diesem Fall der Gefahr einer Selbstentladung, die aufgrund physiologischer Umstände stattfindet und die über die „Stillstandzeiten“ hinaus auch von den Umgebungsbedingungen abhängig ist.
Wird die Batteriespannung nicht mit einem spezifischen Batterieladegerät/-frischhaltegerät auf einem Mindestwert gehalten, könnte die Batterie beschädigt werden, wenn die Spannung unter 8 V abfällt.
Im Staufach Ihres Motorrads befindet sich ein Anschluss (1), an den das spezifische Batterieladegerät angeschlossen werden kann. Wie auf das Staufach zugegriffen werden kann, wird im Kapitel „Mitgeliefertes Zubehör“ erläutert.


Auch für die Frischhaltung der Batterie ausschließlich nur das von Ducati (A) zugelassene Batterieladegerät für Lithium-Batterien verwenden. Nie das Kit Batteriefrischhaltegerät Art.-Nr. 69924601A (verschiedene Länder) oder das Kit Batteriefrischhaltegerät Art.-Nr. 69924601AX (nur für Japan, China und Australien) verwenden, da sie spezifisch für Bleibatterien ausgelegt sind.

Wichtig
Wird die Batteriespannung nicht mit einem spezifischen Batterieladegerät/-frischhaltegerät für Lithium-Batterien auf einem Mindestwert gehalten, könnten die Batterie beschädigt werden, wenn die Spannung unter 8 V abfällt.

Hinweise
Während den Stillstandzeiten des Motorrads (ungefähr länger als 30 Tage) empfehlen wir, das spezifische Ducati-Batterieladegerät für Lithium-Batterien als Frischhaltegerät zu verwenden. Das Batteriefrischhaltegerät muss dafür an den Diagnoseanschluss im hinteren Bereich des Motorrads angeschlossen werden.

Hinweise
Der Einsatz von Batteriefrischhalte-/ladegeräten, die nicht denen von Ducati für Lithium-Batterien zugelassen entsprechen, könnte zu Schäden an der elektrischen Anlage des Motorrads und/oder der Lithium-Batterie führen. Die Garantie des Motorrads sieht keine Abdeckung der Batterie vor, wenn sich diese aus vorstehend genannten Gründen als beschädigt erweisen sollte, was als falsche Instandhaltung berücksichtigt wird.
Kontrolle der Antriebskettenspannung

Wichtig
Bezüglich der Kettenspannung muss man sich an eine(n) Ducati Vertragshändler oder Vertragswerkstatt wenden.
Das Hinterrad so lange drehen, bis der Punkt erreicht wurde, an dem die Kette am stärksten gespannt resultiert. Das Fahrzeug auf dem Seitenständer abstellen. Die Kette am Messpunkt nur mittels Fingerdruck nach unten drücken, dann wieder loslassen.
Den Abstand (A) zwischen der Mitte der Kettenbolzen und dem Kunststoffteil der Kettengleitschiene muss wie folgt resultieren: A = 28÷30 mm (1.10÷1.18 in).

Wichtig
Diese Angaben sind nur bei den Standard-Einstellungen gültig, mit denen das Motorrad geliefert wird.


Achtung
Der korrekte Anzug der Schraube der Hinterradschwinge ist für die Sicherheit des Fahrers von grundlegender Wichtigkeit.

Wichtig
Eine nicht richtig gespannte Kette führt zu einem schnellen Verschleiß der Antriebsorgane.

Wichtig
Um die beste Leistung und eine lange Lebensdauer der Kette garantieren zu können, bitten wir Sie die Hinweise bezüglich der Wäsche, des Schmierens, der Kontrolle und des Spannens der Kette zu befolgen.

Schmieren der Antriebskette

Wichtig
Bezüglich der Kettenreinigung muss man sich an eine(n) Ducati Vertragshändler oder Vertragswerkstatt wenden.
Reinigen und Schmieren der Antriebskette
Dieser Kettentyp ist mit O-Ringen ausgestattet, um dadurch die Gleitelemente vor äußeren Einflüssen zu schützen und die Schmierung so lange wie möglich aufrecht zu erhalten.
Vor dem Schmieren der Kette ist es wichtig, dass sie richtig gewaschen und gereinigt wird.
Die Reinigung der Kette ist für ihre Haltbarkeit von wesentlicher Bedeutung. Dabei muss eventuell vorhandener Schlamm, Erde, Sand oder allgemeiner Schmutz, der/die sich auf der Kette abgelagert hat, mit einem Wasserstrahl entfernt werden. Daraufhin sofort mit dem Trocknen unter Anwendung von Druckluft beginnen und dabei einen
Mindestabstand von 30 cm (11.81 in) einhalten.

Achtung
Das Verwenden von Dampf, Benzin, Lösungsmitteln, harten Bürsten und anderen Methoden, die die O-Ringe beschädigen könnten, vermeiden. Darüber hinaus den direkten Kontakt mit der Batteriesäure vermeiden, da dies zu Minirissen in den Kettengliedern führen könnte, wie sie im Beispiel der Abbildung zu sehen sind.

Achtung
Insbesondere im Falle des Off-Road-Einsatzes des Motorrads kann es zu einem übermäßigen Verschleiß der Kettenglieder aufgrund eines Kontakts mit der Kettenführungsschiene kommen. Die entsprechende Reibung könnte eine Überhitzung der Kette verursachen und dadurch die Wärmebehandlung der Kettenglieder beeinflussen und sie besonders zerbrechlich werden lassen.

Schmieren der Antriebskette

Wichtig
Bezüglich der Kettenreinigung muss man sich an eine(n) Ducati Vertragshändler oder Vertragswerkstatt wenden.

Achtung
Für die Schmierung der Kette SHELL Advance Chain verwenden. Die Verwendung von nicht spezifisch ausgelegten Schmiermitteln könnte zu Beschädigungen der O-Ringe und damit des gesamten Antriebssystems führen.
Es wird empfohlen, die Kette nach einem Einsatz des Motorrads zu schmieren, ohne ihre Abkühlung abzuwarten. In dieser Weise kann das neue Schmiermittel besser zwischen die internen und externen Kettenglieder eindringen und erfüllt damit seine Schutzfunktion besser.
Das Motorrad auf dem hinteren Boxenständer ausrichten. Das Hinterrad schnell gegen die Fahrtrichtung drehen.

Etwas Schmiermittel (1) zwischen die internen und externen Kettenglieder am Punkt (2) direkt vor dem Eingriff am Ritzel zwischen die Kette einspritzen.
Aufgrund der Fliehkraft des Schmiermittels, das von den im Spray enthaltenen Lösungsmitteln verflüssigt wird, wird es sich im Arbeitsbereich zwischen Bolzen und Hülse verteilen und eine perfekte Schmierung gewährleisten.
Diesen Arbeitsschritt wiederholen, dabei den Schmiermittelstrahl wie abgebildet auf den mittleren Kettenteil (5), sodass die Rollen (4) geschmiert werden, und auf die externen Laschen (6) richten.


Nach beendeter Schmierung 10-15 Minuten abwarten, um es dem Schmiermittel zu ermöglichen, auf den Innen- und Außenflächen der Kette zu wirken, dann das überschüssige Schmiermittel mit einem sauberen Lappen entfernen.

Wichtig
Das Motorrad nicht sofort nach dem
Schmieren der Kette fahren, da das noch flüssige Schmiermittel nach außen geschleudert werden würde und so den Hinterreifen oder die Fahrerfußraste verschmutzen könnte.

Wichtig
Die Kette häufig kontrollieren und wie im angegebenen Plan schmieren bzw. mindestens alle 1000 km (621 mi) oder häufiger (circa alle 400 km (248 mi)), wenn das Motorrad bei hohen Temperaturen (40 °C) gefahren wird oder nach langen Autobahnfahrten mit hoher Geschwindigkeit.

Wechsel der Abblend-/Fernlichterlampen
Die gesamte Scheinwerfereinheit ist in LED-Technologie und erfordert keine Instandhaltung. In der Abbildung werden die Positionen der Abblend-(LO) und Fernlichter (HI) und des Standlichts (1) angegeben. Die Lichter von einem/einer Ducati Vertragshändler oder Vertragswerkstatt austauschen lassen.
Hintere Blinker
Die Blinker erfordern keinerlei Instandhaltung, da es sich hierbei um LED-Einheiten handelt.

Ausrichten des Scheinwerfers
Die vorschriftsmäßige Ausrichtung des Scheinwerfers kontrollieren. Dazu das Motorrad mit auf richtigen Druck aufgepumpten Reifen und einer darauf sitzenden Person in einem Abstand von 10 m (32.8 ft) vor einer Wand oder einem Schirm, perfekt senkrecht auf der Längsachse ausgerichtet, aufstellen. Eine waagrechte Linie auf der Höhe der Scheinwerfermitte und eine senkrechte Linie ziehen, die mit der Längsachse des Motorrads fluchtet. Diese Kontrolle möglichst im Halbschatten ausführen. Das Abblendlicht einschalten, dann das rechte und das linke Lichtbündel regulieren: die obere Grenzlinie zwischen dunklem und beleuchtetem Bereich muss sich auf einer Höhe befinden, die nicht über 9/10 der Bodenhöhe der Scheinwerfermitte liegt.


Hinweise
Bei der hier beschriebenen Verfahrensweise im Hinblick auf die maximal zulässige Höhe des Lichtbündels handelt es sich um das von den „Italienischen Richtlinien“ vorgegebene Verfahren. Das Verfahren den im Anwenderland des Motorrads geltenden Normen anpassen.
Die Korrektur der Scheinwerferausrichtung erfolgt über die Schrauben (1) und (2), die rechts und links im Frontbereich des Fahrzeugs angeordnet sind.
Die an der linken Seite angeordnete Schraube (1) wirkt auf das Fernlicht:
- durch Drehen im Uhrzeigersinn wird das Lichtbündel gesenkt;
- durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn wird das Lichtbündel gehoben.
Die an der rechten Seite angeordnete Schraube (2) wirkt auf das Abblendlicht:
- durch Drehen im Uhrzeigersinn wird das Lichtbündel gesenkt;
- durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn wird das Lichtbündel gehoben.



Achtung
Bei Einsatz des Fahrzeuges im Regen oder nach einer Wäsche kann es zum Beschlagen der Scheinwerferlinse kommen. Durch kurzzeitiges Einschalten des Scheinwerfers wird das Kondenswasser an der Linse beseitigt.
Einstellung der Rückspiegel
Den Rückspiegel durch manuelles Drücken am Punkt (A) in die gewünschte Position bringen.

Tubeless-Reifen
Im Straßeneinsatz (Umgebungstemperatur)
2,3 bar (33.36 psi) (Vorderrad) - 2,1 bar (30.46 psi) (Hinterrad).
Im Rennstreckeneinsatz (im warmen Zustand):
2,3 bar (33.36 psi) (Vorderrad) - 1,8 bar (26.10 psi) (Hinterrad).
Der Reifendruck unterliegt durch Außentemperatur und Höhenlage bedingten Schwankungen, daher für Fahrten im Gebirge bzw. in Gebieten mit starken Temperaturschwankungen den Reifendruck jedes Mal kontrollieren und entsprechend anpassen.

Achtung
Den Reifendruck stets im „kalten Zustand“ messen und anpassen. Um die Rundheit der vorderen Felge auch beim Befahren von besonders unebenen Straßen zu gewährleisten, den Druck im Reifen um 0,2÷0,3 bar (2.90÷4.35 psi) erhöhen.
Reifenreparatur oder -wechsel (Tubeless)
Tubeless-Reifen, die kleine Löcher aufweisen, brauchen recht viel Zeit bis sie Luftverluste zeigen, da sie über einen gewissen Grad an Eigenabdichtung verfügen. Sollte ein Reifen einen leichten
Druckverlust aufweisen, muss er genau auf etwaige Undichtheiten kontrolliert werden.

Achtung
Reifen mit Löchern müssen ausgewechselt werden. Beim Wechsel die Reifenmarke und den Reifentyp der Erstaurüstung verwenden. Um Druckverluste während der Fahrt zu vermeiden, sich darüber vergewissern, dass die Schutzkappen auf den Ventilen angezogen wurden. Niemals einen Reifen mit Schlauch verwenden. Die Nichtbeachtung dieser Vorschrift kann zum plötzlichen Platzen des Reifens führen, was schwerwiegende Folgen für den Fahrer haben kann.
Nach erfolgtem Reifenwechsel ist das Auswuchten des jeweiligen Rads erforderlich.

Achtung
Die für das Auswuchten der Räder bestimmten Gegengewichte weder entfernen noch verschieben.

Hinweise
Für einen Reifenwechsel muss man sich an eine(n) Ducati Vertragshändler oder Vertragswerkstatt wenden, so dass gewährleistet werden kann, dass die Abnahme und Montage der Reifen in korrekter Weise erfolgen. An diesen Rädern sind einige Bestandteile des ABS (Sensoren, Impulsringe) montiert, die spezifische Einstellungen erfordern.

Wichtig
Die Reifen dürfen nur mit einer entsprechenden Standard-Reifenmontiermaschine auf die Felgen montiert werden.
Keine Hebel oder ähnliche Instrumente verwenden, da sie die Felgen beschädigen könnten.
Gebrauchsanleitung für Thermohüllen für auf Carbonfelgen montierte Reifen.
Sicherstellen, dass die Heizelemente und -regler korrekt funktionieren.
Keine geschlossenen Thermohüllen (mit seitlichen Abdeckungen, durch die das Rad vollkommen abgedeckt werden würde).

Achtung
Die Höchsttemperatur einer Thermohülle beträgt 80 °C (176 °F).

Mindestprofiltiefe der Lauffläche
Die Profiltiefe der Radlauffläche (S) an der jeweils am stärksten abgefahrenen Stelle messen: sie darf 2 mm (0.08 in) bzw. den gesetzlich vorgeschriebenen Wert nie unterschreiten.

Wichtig
Die Reifen regelmäßig auf Risse oder Schnitte kontrollieren, besonders an den Seitenwänden. Ausblähungen oder breite und gut sichtbare Flecken weisen auf innere Schäden hin. Stark beschädigte Reifen müssen ersetzt werden. Ggf. in der Lauffläche steckende Steinchen oder sonstige Fremdkörper entfernen.


Achtung
Die Naben werden stets werksseitig montiert. Auf keinen Fall versuchen, die Hinterradnabe zu entfernen und / oder die Bestandteile zu ersetzen. Das Rad würde nach dem Entfernen, einer Beschädigung oder Handhabungen eines der Elemente der Radnabe nicht korrekt funktionieren und es käme zum sofortigen Verfall der Garantie. Für das Ausführen jeglicher Instandhaltungsarbeiten muss man sich an eine(n) Ducati Vertragshändler oder Vertragswerkstatt wenden.

Achtung
Die auf der Abbildung angegebenen Schrauben dürfen auf keinen Fall entfernt werden.

Kontrolle des Motorölstands
Der Ölstand des Motors ist über das Schauglas (1) an der linken Seite des Kurbelgehäuses ersichtlich. Der Ölstand muss innerhalb der am Schauglas angebrachten Markierungen liegen. Bei zu niedrigem Ölstand muss Motoröl nachgefüllt werden.
Ducati schreibt die ausschließliche Anwendung von SAE 15W-50/JASO MA2-Öl vor und empfiehlt die Verwendung von Shell Advance DUCATI 15W-50 Fully Synthetic Oil.
Den an der rechten Seite des Fahrzeugs angeordneten Öleinfüllverschluss (2) entfernen, dann Öl bis zum Erreichen des festgelegten Füllstands nachfüllen. Den Öleinfüllverschluss (2) erneut montieren.

Wichtig
Zum Motoröl- und -filterwechsel zu den Zeiten gemäß der Tabelle der regelmäßigen Instandhaltung im Garantieheft sich an eine(n) Ducati Vertragshändler oder Vertragswerkstatt wenden.

Um den Ölfüllstand in der korrekten Weise zu überprüfen, die nachstehend beschriebenen Arbeitsschritte aufmerksam befolgen.
1) Die Kontrolle des Füllstands muss an einem seit mindestens 2 Stunden ausgeschaltetem Motor erfolgen, so dass sich in den Zylinderköpfen befindliche Öl in die Ölwanne abfließen kann.
2) Das Motorrad nun mit beiden Rädern in vertikaler Position auf einer ebenen Fläche ausrichten.
3) An diesem Punkt kann am Schauglas der Füllstand des Öls kontrolliert werden.
4) Sollte der Füllstand des Öls unterhalb der Mittellinie der beiden Markierungen MIN und MAX liegen, muss so lange Öl nachgefüllt werden, bis die Markierung des maximalen Füllstands erreicht ist.
getrennten Nummern stehen für Folgendes: die erste Ziffer für die Viskosität des Öls bei niedrigeren Temperaturen und die zweite Ziffer, höher, für die Viskosität bei hohen Temperaturen.

Achtung
Nie die Markierung MAX überschreiten.
Empfehlungen zum Öl
Es wird empfohlen, ein Öl zu verwenden, das folgenden Vorgaben entspricht:
• Viskositätsgrad SAE 15W-50.
SAE 15W-50 ist ein alphanumerischer Code, der die Klassifikation von Ölen ihrer Viskosität gemäß identifiziert: die zwei, durch ein W (Winter)
Allgemeine Reinigung
Um den ursprünglichen Glanz der Metallflächen und der lackierten Flächen auf Dauer zu erhalten, muss das Motorrad, je nach Einsatz und Zustand der befahrenen Straßen, regelmäßig gereinigt werden. In diesem Sinne nur spezifische, möglichst biologisch abbaubare Produkte verwenden. Zum Reinigen der Plexiglas-Scheibe und der Sitzbank nur Wasser und neutrale Seite verwenden. Die Bestandteile aus Aluminium müssen regelmäßig und von Hand gereinigt werden. Hierzu sind spezifische Reinigungsmittel für Aluminium verwenden, die KEINE schleifende Mittel oder Ätznatron enthalten.
Zum Reinigen der Carbonfaser-Teile ist ein weicher, leicht befeuchteter Lappen zu verwenden. Sollte dies nicht ausreichen, sind diese Teile mit entsprechenden neutralen Reinigungsmitteln ohne Lösungsmittel zu säubern. Wir weisen ausdrücklich darauf, dabei keine reibenden Schwämme zu verwenden.
Besondere Aufmerksamkeit bedarf es bei der Reinigung der Carbon-Felgen. Sie können mit warmen Wasser und Neutralseife gesäubert werden.

Verwenden Sie keine Reinigungsmittel für hartnäckigen Schmutz wie Benzin, Lösungsmittel, Azeton oder ähnliche Produkte.

Keine Schwämme mit reibender Fläche oder Scheuerpads sondern ausschließlich weiche Lappen verwenden.
Auf Motorräder, bei denen eine unzureichende Instandhaltung festgestellt wird, wird keine Garantie geleistet.

Wichtig
Das Motorrad nicht sofort nach seinem Einsatz waschen, da es in diesem Fall durch das Verdampfen des Wassers auf den noch heißen Oberflächen zur Schlierenbildung kommen kann.
Keine Heißwasser- oder Hochdruckstrahler auf das Motorrad richten.
Der Einsatz von Wasserdruckreinigern könnte zum Einfressungen oder schweren Funktionsstörungen an Gabel, Radnaben, elektrischer Anlage,
Gabeldichtungen, Lufteinlassöffnungen und Auspuffschalldämpfern sowie zum Ansammeln von Kondenswasser (Beschlagen) an der Innenseite des Scheinwerfers und damit zum Verlust der Sicherheitsmerkmale des Motorrads führen.
Sollten sich bestimmte Motorteile als besonders verschmutzt oder schmierig erweisen, ist für ihre Reinigung ein fettlösendes Mittel zu verwenden.
Dabei muss vermieden werden, dass es mit den Antriebsteilen (Kette, Ritzel, Kettenblatt, usw.) in Berührung kommt.
Das Motorrad mit lauwarmem Wasser abspülen und alle Flächen mit einem Wildledertuch nachtrocknen.

Achtung
Es kann vorkommen, dass die Bremsen nach der Motorradwäsche nicht ansprechen. Die Bremsscheiben niemals schmieren oder einfetten, da dies zum Verlust der Bremswirkung des Motorrads führen würde. Die Bremsscheiben mit einem fettfreien Lösungsmittel reinigen.

Achtung
Die Motorradwäsche, Regen oder Feuchtigkeit können zum Beschlagen der Scheinwerferlinse führen. Durch das kurzzeitige Einschalten des Scheinwerfers wird das Beseitigen des Kondenswassers von der Linse unterstützt.
Die Impulsringe des ABS sorgfältig reinigen, um einen perfekten Wirkungsgrad der Vorrichtung zu ermöglichen. Um eine Beschädigung der Impulsringe, Sensoren und der Radfelgen zu vermeiden, dürfen keine aggressiv wirkenden Produkte verwendet werden.

Achtung
Vermeiden, dass die Scheibe des Cockpits direkt mit Ölen und Benzin in Kontakt kommt; sie könnte dadurch befleckt oder beschädigt werden, wodurch die Lesbarkeit der Informationsanzeigen beeinträchtigt werden würde. Für die Reinigung dieser Teile dürfen keine alkoholhaltige Reinigungsmittel, Lösungsmittel oder schleifende Mittel verwendet werden. Keine Schwämme oder Lappen mit harten oder rauen Oberflächen verwenden, da diese Kratzer verursachen können.

Hinweise
Für die Reinigung der Cockpitscheibe nur weiche Lappen mit Wasser und Neutralseife oder spezifische Reinigungsmittel für die Reinigung transparenter Kunststoffteile verwenden.

Hinweise
Zum Reinigen des Cockpits keinen Alkohol oder Derivate verwenden.

Wichtig
Für die Reinigung der Antriebskette muss Bezug auf den Absatz „Schmieren der Antriebskette“ genommen werden.
Reinigung und Austausch der Zündkerze
Die Zündkerzen sind wichtige Bestandteile des Motors und müssen daher regelmäßig kontrolliert werden.
Für den eventuell erforderlichen Zündkerzenwechsel muss man sich an eine(n) Ducati Vertragshändler oder eine Vertragswerkstatt wenden.

Sollte das Motorrad für längere Zeit nicht benutzt werden, folgende Arbeiten durchführen:
• eine allgemeine Reinigung;
• den Tank entleeren;
- das Motorrad auf einem Serviceständer abstützen;
- die Batterie abklemmen, herausnehmen und regelmäßig mit dem Batteriefrischhaltegerät nachladen (siehe „Laden der Batterie“);
- Das Motorrad mit einem Motorradabdecktuch abdecken, welches den Lack nicht beschädigt und das Kondenswasser nicht zurückhält. Das Motorradabdecktuch ist bei Ducati Performance erhältlich.
Wichtige Warnhinweise
In einigen Nationen (Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Europa, Schweiz usw.) fordert das jeweils gültige Gesetz die Einhaltung der Umweltschutz- und der Lärmschutznormen. Die eventuell vorgesehenen regelmäßigen Kontrollen vornehmen und im erforderlichen Ersatzfall nur spezifische Ducati-Originalersatzteile verwenden, die den Normen der jeweiligen Länder entsprechen.
Verschiedene elektronische Komponenten Ihres Fahrzeuges verfügen über Datenspeicher zur vorübergehenden oder dauerhaften Speicherung technischer Informationen über den Zustand, die Ereignisse und die Defekte des/am Fahrzeug(s). Im Allgemeinen dokumentieren diese Informationen den Status einer Komponente, eines Moduls, eines Systems oder eines Ambientes.
1) Betriebszustand der Systemkomponenten (z. B. System der Abgaskontrolle).
2) Meldungen über den Status des Fahrzeugs und seiner einzelnen Komponenten (z. B. Drehgeschwindigkeit der Räder, Motordrehzahl pro Minute, eingelegter Gang, usw.).
3) Betriebsstörungen und Defekte wichtiger Systemkomponenten (z. B. Beleuchtung, Bremsen, usw.).
4) Ansprechverhalten des Fahrzeuges unter besonderen Fahrbedingungen (z. B. Antriebskontrollsystem usw.).
5) Umgebungsbedingungen (z. B. Temperatur usw.).
Es handelt sich stets um technische Daten, die verwendet werden, um die Defekte zu erkennen und beheben zu können sowie um Daten, anhand derer die Fahrzeugfunktionen optimiert werden können. Bei der Ausführung von Serviceeingriffen wie Reparaturen, Wartungseingriffe, unter Garantiebedingungen erfolgende Eingriffe, Eingriffe zur Qualitätsgewährleistung kann das Personal des Service-Netzes (einschließlich der Hersteller) diese technischen Informationen aus dem Speicher der Ereignisse und der Störungsdaten mit spezifischen Diagnoseinstrumenten auslesen. Nach der Behebung des Defekts können die Informationen im Fehlerspeicher gelöscht oder überschrieben werden. Die Fahrzeugdaten werden nach einem vom Kunden angeforderten oder im Rahmen eines Vertrages
durchgeführten Eingriff (am Fahrzeug selbst) gesammelt. Im Rahmen dieser Serviceeingriffe werden personenbezogene Daten unter Einhaltung der geltenden Datenschutzgesetze verarbeitet. Dies erfolgt auf Grundlage eines legitimem Interesses von Ducati an einem immer effizienteren Kundendienst und schließlich der Einhaltung gesetzlicher Verpflichtungen (z. B. Informationspflichten über Reparaturen und Wartung). Falls erforderlich, werden personenbezogene Daten in Verbindung mit der Fahrgestellnummer abgelesen und verwendet. Unsere Steuergeräte sammeln keine Geolokalisierungsdaten.
Fahrzeugtransport
Bevor das Motorrad auf einem anderen Fahrzeug befördert wird, die folgenden Sicherheitshinweise beachten.
1) Alle nicht verankerten Gegenstände und Zubehörteile vom Fahrzeug entfernen.
2) Das Vorderrad geradlinig in Fahrtrichtung auf dem Transportfahrzeug ausrichten und auf angemessene Weise sichern, um ein Verrutschen zu verhindern.
3) Den ersten Gang einlegen.
4) Die Verankerungsgurte an den festen Bauteilen (z. B. Rahmen) und NICHT am Lenker (oder den Lenkerstummeln, falls vorhanden) oder den Bestandteilen, die Schäden erleiden könnten (z. B. Griffe, Rückspiegel, usw.) anbringen.
5) Die Gurte oder Seile dürfen NICHT an den lackierten Teilen des Motorrads reiben.
6) Die Radfederungen sollten sich möglichst in teilweise eingetauchter Position befinden, um weniger Bewegungen bei Fahrbahnveränderungen während des Transports zu verursachen.

Die Seile nie am Lenker befestigen.
Instandhaltungsplan
Planmäßige Instandhaltungsarbeiten: vom Vertragshändler auszuübende Arbeiten

Achtung
Dieser Instandhaltungsplan bezieht sich auf einen Straßeneinsatz der Superleggera. Bei einem Rennstreckeneinsatz, auch wenn dieser nicht im Rahmen von sportlichen Wettkämpfen erfolgen sollte, unterliegen alle Organe des Motorrads einer stärkeren Belastung, weshalb die ordentliche Instandhaltung bei diesen Motorrädern häufiger erforderlich ist.
Wir bitten Sie, sich an eine(n) Ducati Vertragshändler oder Vertragswerkstatt zu wenden, um sich dort persönlich im Hinblick auf den Renneinsatz Ihrer Superleggera beraten zu lassen.
Sollte es zu Schäden an aus Carbonfaser gefertigten Strukturteilen (Rahmen, Heckrahmen, Hinterradschwinge, Rädern) kommen, empfehlen wir Ihnen, sich an eine(n) Ducati Vertragshändler oder Vertragswerkstatt zu wenden, um dort bewerten zu lassen, wie schwerwiegend der Schaden ist.

Achtung
Bei einem Sturz verformt sich die Carbonfaser nicht, doch könnte es dabei zu Schäden an der internen Struktur gekommen sein, die mit bloßem Auge nicht erkennbar sind. Wir bitten Sie daher, sich an eine/n Ducati Vertragshändler oder Vertragswerkstatt zu wenden, um dort bewerten zu lassen, wie schwerwiegend der Schaden ist.
| Zeitgebundener Service* | |||
| Kilometergebundener Service DESMO* | |||
| Kilometergebundener Service OIL* | |||
| Kilometergebundener Service 1000* | |||
| Lesen des Fehlerspeichers mit DDS 2.0 und Kontrolle im DCS bezüglich technischer Aktualisierungen und Rückrufkampagnen | • • | 12 | |
| Motorölwechsel inkl. Filter • • 12 | |||
| Kontrolle und Reinigung des Luftfilters • 12 | |||
| Austausch des Luftfilters • | |||
| Kontrolle und/oder Einstellung des Ventilspiels mit Austausch der Aluminium-Schrauben | • | ||
| Kontrolle der Lamellen des Sekundärluftsystems • | |||
| Austausch der Zündkerzen • | |||
| Kühlflüssigkeitswechsel • 48 | |||
| Nullsetzung des Systems der höhenverstellbaren Ansaugstutzen (VIS) über das DDS 2.0 | • | ||
| Wechsel des Vorderradgabelöls | 36 | ||
| Sichtkontrolle der Dichtelemente von Vorderradgabel und hinterem Federbein | • • | 12 | |
| Kontrolle der Stärke und/oder Austausch des Kupplungsscheibenpaket | • • | ||
| Kontrolle der Kupplungsglocke | • | ||
| Kontrolle des Brems- und Kupplungsflüssigkeitsstands | • • | 12 | |
| Zeitgebundener Service* | |||
| Kilometergebundener Service DESMO* | |||
| Kilometergebundener Service OIL* | |||
| Kilometergebundener Service 1000* | |||
| Wechsel der Brems- und Kupplungsflüssigkeit 24 | |||
| Verschleißkontrolle an vorderen und hinteren Bremsbelägen und Bremsscheiben • 12 | |||
| Anzugskontrolle der Schrauben der oberen Gabelbrücke, unteren Gabelbrücke und Ga-belfüße | • | 12 | |
| Anzugskontrolle der Schrauben der vorderen und hinteren Bremssättel und Schrauben der vorderen Bremsscheiben | • | 12 | |
| Anzugskontrolle an Vorder- und Hinterradmuttern und Kettenblattmutter | • | 12 | |
| Anzugkontrolle der Befestigungen des Rahmens am Motor, von Hinterradschwinge und hinterem Federbein | • | 12 | |
| Anzugkontrolle an Hinterradschwinge und der Schrauben der Schwingenachsenlagerun-gen | • | 12 | |
| Kontrolle der Radnabenlager • 12 | |||
| Kontrolle der Ruckdämpfer am Kettenblatt und Schmierung der Hinterradachse | • | ||
| Verschleißkontrolle an Endantriebskette, Kettengleitschienen, Kettenblatt und Ritzel. Kontrolle der Spannung, Schmierung und Verlängerung der Endantriebskette. | •• | 12 | |
| Kilometergebundener Service DESMO* | |||
| Kilometergebundener Service OIL* | |||
| Kilometergebundener Service 1000* | |||
[Achtung] Der Satz der Endantriebskette sollte spätestens nach 20.000 km/3.000 mi ersetzt werden. | |||
| Kontrolle des Spiels der Lenkkopflager • 12 | |||
| Kontrolle der Bewegungsfreiheit und der Anzugmomente des Seitenständers • • 12 | |||
| Kontrollieren, dass keine der Kappen und sichtbaren Schläuche (zum z. B. Kraftstoff-, Brems- und Kupplungsleitungen, die Schläuche der Kühlanlage, Entlüftung, Drainage, usw.) Risse aufweisen, dass sie dicht und korrekt angeordnet sind | • • | 12 | |
| Kontrolle des Leerhubs des Hebels der Hinterradbremse und Schmierung der Hebel am Lenker und der Steuerpedalen | • • | 12 | |
| Sichtkontrolle an Radfelgen aus Carbonfaser • • 12 | |||
| Kontrolle des Reifendrucks und -verschleißes • • 12 | |||
| Funktionskontrolle an den elektrischen Sicherheitsvorrichtungen (Seitenständersensor und Kupplung, vorderer und hinterer Bremslichtschalter, Motorstoppschalter, Gang-Leerlaufsensor) | • • | 12 | |
| Kontrolle der Funktionstüchtigkeit der Beleuchtungsvorrichtungen, Blinker, Hupe und Steuerungen | • • | 12 | |
| Zeitgebundener Service* | |
| Kilometergebundener Service DESMO* | |
| Kilometergebundener Service OIL* | |
| Kilometergebundener Service 1000* | |
| Nullsetzung des Systems der hubverstellbaren Ansaugstutzen (VIS - Variable Intake System) über das DDS 2.0 | |
| Regulierung mit dem DDS 2.0 des Bowdenzugs für die Öffnung der Auslasssteuerung • | 12 |
| Endkontrolle und Straßentest mit Kontrolle der korrekten Funktionsweise der Sicherheitsvorrichtungen (z. B. ABS und DTC), der Elektrolüfterträder und der Standgasdrehzahl | •••12 |
| Sichtkontrolle des Kühflüssigkeitsstands und der Abdichtung des Systems •••12 | |
| Soft-Reinigung des Fahrzeugs, Registrieren der Inspektion mit Löschen der Serviceanzeige im Cockpit mit dem DDS 2.0 und Eintrag der Inspektion in den Bordunterlagen (Kundendienstheft) | •••12 |
* Der Kilometergebundene Service 1000 muss bei Erreichen der ersten 1.000 km/600 mi vorgenommen werden.
* Der Kilometergebundene Service OIL muss alle 12.000 km/7.500 mi vorgenommen werden.
* Der Kilometergebundene Service DESMO ≈ muss alle 24.000 km/15.000 mi vorgenommen werden.
* Der Zeitgebundene Service OIL 📁muss alle 12 Monate vorgenommen werden.
Planmäßige Instandhaltungsarbeiten: vom Kunden auszuübende Arbeiten

Wichtig
Der Einsatz des Motorrads unter extremen Bedingungen, z.B. sehr nasse oder schlammige Straßen oder in staubigen und trockenen Umgebungen, kann zu einem schnelleren Verschleiß bestimmter Bauteile wie des Antriebssystems, der Bremsen oder des Luftfilters führen. Ein verschmutzter Luftfilter kann Motorschäden verursachen. Daher könnten sich die Inspektionen oder der Austausch der am stärksten einen Verschleiß unterliegenden Teile bereits vor dem Erreichen der entsprechenden, im Instandhaltungsplan vorgeschriebenen Fälligkeit als erforderlich erweisen.
| Arbeitsliste mit Angabe des Eingriffs (Fälligkeit gemäß Kilometer-/Meilenstand oder Fahrzeit *) | km x 1000 | 0,5 |
| mi. x 1000 | 0.3 | |
| Monate | 6 | |
| Kontrolle des Motorölstands | ● | |
| Arbeitsliste mit Angabe des Eingriffs (Fälligkeit gemäß Kilometer-/Meilenstand oder Fahrzeit *) | km x 1000mi. x 1000Monate | 1 |
| 0.6 | ||
| 6 | ||
| Kontrolle des Brems- und Kupplungsflüssigkeitsstands | ● | |
| Kontrolle des Reifendrucks und -verschleißes | ● | |
| Kontrolle der Kettenspannung und -schmierung | ● | |
| Arbeitsliste mit Angabe des Eingriffs (Fälligkeit gemäß Kilometer-/Meilenstand oder Fahrzeit *) | km x 1000 | 1 |
| mi. x 1000 | 0.6 | |
| Monate | 6 | |
| Kontrolle der Bremsbeläge. Im Fall eines erforderlichen Austauschs, sich an den Vertragshändler wenden | • | |
* Die Instandhaltung bei Erreichen der ersten der beiden Fälligkeiten (km/mi oder Monate) vornehmen.
Technische Eigenschaften
Gewichte
Gesamtgewicht (im fahrbereiten Zustand mit 90 % Kraftstoff - 44/2014/EU Annex XI): 180 kg (396.83 lb). Gesamtgewicht mit Racing-Kit (im fahrbereiten Zustand mit 90 % Kraftstoff - 44/2014/EU Annex XI): 173,2 kg (381.84 lb). Gesamtgewicht mit Racing-Kit (im fahrbereiten Zustand ohne Betriebsflüssigkeiten und Batterie): 152,2 kg (335.54 lb). Max. zulässiges Gewicht (bei Volllast): 320 kg (705.48 lb).

Achtung
Eine Nichtbeachtung der Zuladungsgrenzen
könnte die Wendigkeit und die Leistung Ihres Motorrads beeinträchtigen und zum Verlust der Motorradkontrolle führen.
Maße

| BETRIEBSSTOFFE TYP | ||
| Kraftstofftank, einschließlich einer Reserve von 4,5 Litern (0.99 UK gal) | Ducati empfiehlt das bleifreie Superben- zin SHELL V-Power mit einer Oktanzahl von mindestens 95 ROZ | 16 Liter (3.52 UK gal) |
| Motorölwanne und -filter Ducati schreibt die ausschließliche Anwendung von SAE 15W-50/JASO MA2-Öl vor und empfiehlt die Verwendung von Shell Advance DUCATI 15W-50 Fully Synthetic Oil. | 3,8 Liter (0.83 UK gal) | |
| Vorderes/hinteres Brems- und Kupp-lungssystem | DOT 4 - | |
| Schutzmittel für elektrische Kontakte Schutzspray für elektrische Anlagen - | ||
| Vorderradgabel SHELL Donax TA 140 mm (5.51 in) | 454 ± 4 cm^3 (27.7±0.24 cuin) | |
| Kühlsystem Frostschutzmittel ENI Agip Permanent Spezial (nicht verdünnen, rein verwenden) | 2,05 Liter (0.45 UK gal) | |

Wichtig
Die Verwendung von Zusätzen im Kraftstoff oder in den Schmiermitteln ist nicht zulässig. Der Gebrauch solcher Kraftstoffe kann zu schweren Schäden am Motor und an den Fahrzeugkomponenten führen.

Achtung
Das Fahrzeug ist nur mit Kraftstoffen kompatibel, deren Ethanolanteil maximal 10 % (E10) beträgt. Das Verwenden von Kraftstoffen mit einem Ethanolanteil über 10 % ist verboten. Der Gebrauch solcher Kraftstoffe kann zu schweren Schäden am Motor und an den Komponenten des Motorrads führen. Das Verwenden von Kraftstoffen mit einem Ethanolanteil über 10 % führt zum Garantieverfall.

Wichtig
Diese Bezugsdaten geben den für dieses Fahrzeug gemäß der Europäischen Norm EN228 empfohlenen Kraftstoff an.

Motor
Desmosedici Stradale: 90°-V4-Motor, gegenläufige Kurbelwelle, desmodromische Ventilsteuerung mit 4 Ventilen pro Zylinder, flüssigkeitsgekühlt.
Bohrung: 81 mm (3.19 in)
Hub: 48,4 mm (1.91 in)
Gesamthubraum: 998 cm ^3 (60.6 cu. in)
Verdichtungsverhältnis: 14,0 ± 0,5:1
Maximale Leistung an Kurbelwelle Verordnung (EU)
Nr. 134/2014, Anhang X, kW/PS:
(EU-Zulassung/-Version)
165 kW / 224 PS bei 15.250 min ^-1
(EU-Zulassung/-Version mit Full-Racing-Auspuff)
174 kW / 234 PS bei 15500 min ^-1
Maximales Drehmoment an Kurbelwelle -
Verordnung (EU) Nr. 134/2014, Anhang X:
(EU-Zulassung/-Version)
116 Nm - 11,8 kgm bei 11750 min ^-1
(EU-Zulassung/-Version mit Full-Racing-Auspuff)
119 Nm - 12,0 kgm bei 11750 min ^-1
Max. Drehzahlbereich, min ^-1 : 16.000 U/min / 16.500 U/min (6. Gang).
Hinweise Läuft der M
Läuft der Motor im Standgas und wird der Gasdrehgriff nicht betätigt, unterbricht das Motorsteuergerät den Betrieb der 2 Zylinder der hinteren Zylinderbank. Diese Unterbrechung erfolgt nur, wenn einige Bedingungen gegeben sind und insbesondere in Abhängigkeit von der Motortemperatur, vom eingelegten Gang und von der Position des Kupplungshebels (der vollkommen gezogen sein muss, wenn sich das Getriebe nicht im Leerlauf (Neutral) befindet). Diese Strategie bringt Vorteile in Sachen Kraftstoffverbrauch und Temperaturkomfort für den Fahrer.
Wichtig
Die Höchstdrehzahl darf unter keinen Umständen überschritten werden.
Hinweise
Die angegebenen Leistungs-/Drehmomentwerte wurden auf einem statischen Prüfstand gemäß den Zulassungsnormen gemessen und stimmen mit den bei der Zulassung gemessenen und im Fahrzeugschein angegebenen Daten überein.
Schmierung
Trochoid-Ölzufuhrpumpe mit integriertem Bypass-Ventil und zwei Trochoid-Ölrückgewinnungspumpen. Ölkühler.
Ventilsteuerung
Desmodromische Ventilsteuerung mit 4 Ventilen pro Zylinder
Desmodromische Ventilsteuerung
1) Öffnungsschlepphebel (oder oberer Kipphebel);
2) Einstellplättchen - oberer Kipphebel;
3) Einstellhülse - Schließkipphebel (oder unterer Kipphebel);
4) Rückholfeder - unterer Kipphebel;
5) Schließkipphebel (oder unterer Kipphebel);
6) Nockenwelle;
7) Ventil.

Leistung
Das Erreichen der Höchstgeschwindigkeit in den einzelnen Gängen ist nur möglich, wenn die vorgeschriebenen Einfahrvorschriften strikt eingehalten und die festgelegten Instandhaltungsarbeiten in regelmäßigen Abständen durchgeführt worden sind.

Wichtig
Die Nichtbeachtung dieser Vorschriften
entbindet Ducati Motor Holding S.p.A. von jeglicher Verantwortung für Motorschäden und eine verminderte Lebensdauer des Motors.
Zündkerzen
Fabrikat: NGK.
Typ: LMDR10A-JS.
Kraftstoffversorgung
Elektronische Einspritzung mit induktiver Entladung, Einlasssystem mit Kanälen unterschiedlicher Länge.
Drosselklappenkörper: Elliptisch mit Full Ride-by-Wire-System und aerodynamisches Drosselklappe (entsprechender Durchmesser):
56 mm (2.2 in).
Einlasssystem mit Kanälen unterschiedlicher Länge. Einspritzdüsen pro Zylinder: 2.
Benzinversorgung: 95-98 ROZ.

Achtung
Das Fahrzeug ist nur mit Kraftstoffen
kompatibel, deren Ethanolanteil maximal 10 % (E10) beträgt.
Das Verwenden von Kraftstoffen mit einem Ethanolanteil über 10 % ist verboten. Der Gebrauch solcher Kraftstoffe kann zu schweren Schäden am Motor und an den Komponenten des Motorrads führen. Das Verwenden von Kraftstoffen mit einem Ethanolanteil über 10 % führt zum Garantieverfall.
Bremsen
Antiblockiersystem der Bremsen mit getrennter Aktion, von an beiden Rädern montierten Hall-Sensoren mit Abtastung von Impulsringen gesteuert: Deaktivierungsmöglichkeit des ABS.
VORDERRAD
Mit zwei halbschwimmend gelagerten, gelochten Bremsscheiben.
Material - Bremsflanke: rostfreier Stahl.
Material - Bremsflansch: Aluminium und seine Legierungen.
Bremsscheibendurchmesser: 330 mm (12.99 in).
Bremsscheibenstärke: 5 mm (0.2 in).
Bremsscheibenstärke (maximaler Verschleiß): 4,5 mm (0.18 in).
Bremsfläche der Bremsscheibe: 264 cm² (40.92 in²).
Hydraulische Betätigung über Bremshebel an der rechten Seite des Lenkers.
Einstellung des Abstands zwischen Hebel und
Bremszylinder: 19-20-21 mm (0.75-0.79-0.83 in).
Anzahl Bremssattelkolben: 4.
Reibmaterial: BRM10H.
Bremszylinderdurchmesser: 16 mm (0.63 in).
Bremszylindertyp: MCS PR16/19 - 21 mit über den
Remote Adjuster einstellbarem Achsabstand.
HINTEN
Mit festliegender Lochbremsscheibe, aus rostfreiem Stahl.
Bremsscheibendurchmesser: 245 mm (9.6 in).
Bremsscheibenstärke: 5 mm (0.2 in).
Bremsscheibenstärke (maximaler Verschleiß): 4,5 mm (0.18 in).
Bremsfläche der Bremsscheibe: 219 cm ^2 (33.95 ^2 ).
Hydraulische Betätigung über Pedal auf der rechten Seite.
Fabrikat - Bremssattel: BREMBO.
Typ: P34e (ABS Bosch Cornering EVO).
Anzahl an Bremssattelkolben: 2.
Kolbendurchmesser: 34 mm (1.34 in).
ABS Cornering serienmäßig.
Reibmaterial: Toshiba TT2172.
Bremszylindertyp: PS 13.
Durchmesser Bremszylinder: 13 mm (0.51 in).

Achtung
Die in der Bremsanlage verwendete Flüssigkeit ist ätzend.
Sollte es versehentlich zu einem Haut- und Augenkontakt gekommen sein, muss der betroffene Körperteil unter reichlich fließendem Wasser gewaschen werden.
Antrieb
Hydraulisch gesteuerte Trockenkupplung mit Antihoppingsystem, Betätigung über verstellbaren Hebel an der linken Lenkerseite.
Kraftübertragung vom Motor auf die Hauptwelle des Schaltgetriebes über Zahnräder mit gerader Verzahnung.
Primärantrieb: 1,80:1
Primärantrieb: Zähnezahl Ritzel/Kettenblatt: 30/54.
6 Gang-Getriebe mit Ducati Quick Shift (DQS) up/down EVO2 und links angeordnetem Steuerpedal.
Verhältnis - Getrieberitzel/Kettenblatt: 15/42.
Gesamtübersetzungen:
- 38/14
- 36/17
- 33/19
- 32/21
- 30/22
6.30/24
Kraftübertragung zwischen Schaltgetriebe und Hinterrad über eine Kette.
Fabrikat: REGINA 520 ORAW2.
Anzahl - Kettenglieder: 116.

Wichtig
Die angegebenen Übersetzungen entsprechen denen der Zulassung und dürfen nicht geändert werden.
Falls das Motorrad an besondere Strecken angepasst werden oder für Rennen vorbereitet werden soll, ist Ducati Motor Holding S.p.A. gerne
bereit, von der Serienproduktion abweichende Übersetzungsverhältnisse zu empfehlen; sich dazu an eine(n) Ducati Vertragshändler oder Vertragswerkstatt wenden.

Achtung
Den Austausch des Kettenblatts von einem/ einer Ducati Vertragshändler oder Vertragswerkstatt vornehmen lassen.
Ein unsachgemäß durchgeführter Austausch dieses Teils kann Ihre Sicherheit stark gefährden und irreparable Schäden am Motorrad verursachen.
Rahmen
Rahmen aus Carbonfaser.
Lenkkopfwinkel: 24,5°
Lenkereinschlag: 25° linke Seite / 25° rechte Seite Nachlauf: 100 mm (3.94 in).
Räder
Vorderrad
5 Doppelspeichen, aus Carbonfaser.
Abmessungen: MT3.50x17".
Hinterrad
5 Doppelspeichen, aus Carbonfaser.
Abmessungen: MT6,00x17"
Reifen
Vorderrad
Radial, Typ „tubeless“ Pirelli Diablo Supercorsa SP. Größe: 120/70 ZR17 M/C (58W) V3.
Hinterrad
Radial, Typ „tubeless“ Pirelli Diablo Supercorsa SP. Größe: 200/60 ZR17 M/C (80W) V3.
Radfederungen
Vorderrad
Druckverdichtete Upside-Down-Gabel Öhlins NPX 25/30, 43 mm (1.69 in), mit TiN-Beschichtung auf den Holmen, vollständig einstellbar, Gabelfüße aus Aluminium, aus dem Vollen gearbeitet. Radfederweg: 120 mm (4.72 in).
Hinterrad
Hinteres Federbein Öhlins TTX36 vollständig einstellbar, mit GP-Ventilen und Feder aus Titan. Einarmschwinge aus Carbonfaser. Hub: 65 mm (2.56 in).
Radfederweg:
130 mm (5.12 in).
Lenkungsdämpfer
Einstellbarer Lenkungsdämpfer Öhlins
Auspuffanlage
Layout 4 - 2 - 1 - 2: das Auspuffsystem ist eine
Struktur vom Typ „4 in 2 in 1 in 2“.
Zwei Lamdasonden und zwei Katalysatoren.
Emissionen und Verbrauch: Norm Euro 4 / Verbrauch Euro 4.
Verfügbare Farben

Hinweise
Mögliche Farbveränderungen der Oberfläche
der Carbonfaserteile sind nicht als Materialverschleiß anzusehen.
Lackierungen und Farben der COCKPITVERKLEIDUNG und HECKVERKLEIDUNG
Pulverklarlack: Tiger 250/00113; Primer weiß: Palinal 873AC001; Basislack Weiß Tricolore: Palinal 929D.398; Basislack Rot GP19: PPG 0084;
Klarlack glänzend: Lechler 96230;
Klarlack matt: 96598.
Lackierungen und Farben der TANKABDECKUNG
Pulverklarlack: Tiger 250/00113;
Primer weiß: Palinal 873AC001;
Basislack Weiß Tricolore: Palinal 929D.398;
Basislack Rot GP19: PPG 0084;
Klarlack glänzend: Lechler 96230.
Lackierungen und Farben der UNTEREN UN OBEREN VERKLEIDUNG
Pulverklarlack: Tiger 250/00113;
Primer weiß: Palinal 873AC001;
Basislack Weiß Tricolore: Palinal 929D.398;
Basislack Rot GP19: PPG 0084;
Basislack dunkles Rot GP19: Palinal 929.VX423;
Klarlack glänzend: Lechler 96230;
Klarlack matt: 96598.
Elektrische Anlage
Es umfasst die folgenden Hauptbestandteile.
Scheinwerfer
1 LED Luxeon Altilon + N°2 LED Luxeon F Plus (Abblendlicht).
1 LED Luxeon Altilon (Fernlicht).
4 LEDs Luxeon F ES (Standlicht/LED-DRL).
Elektrische Steuerungen am Lenker
Vordere LED-Blinker, Typ:
15 LEDs OSRAM LYE6SF.
Hintere LED-Blinker (Version Europa), Typ:
1 LED PHILIPS LXM2-PL01.
Hintere Blinker mit GLÜHLAMPE (Version USA), Typ:
1 RY10W (12V-10W) Ockerfarben.
Rücklicht
Rücklicht:
18 LEDs OSRAM LAA67F.
LED-Bremslichter (Stopp) - Typ:
18 LEDs OSRAM LAE6SF.
LED-Kennzeichenbeleuchtung - Typ:
Lithium-Ionen-Batterie:
Elektronischer Spannungsregler mit 30 A-Sicherung geschützt, am Fernanlassschalter neben der Batterie.
Anlassmotor:
Denzo BA06 12V - 0,6 kW
Cockpit: digital mit 5" TFT Farb-Display.

Hinweise
Für den Austausch der Lampen siehe Absatz
„Austausch der Lampen von Fern- und Abblendlichtern“.
Sicherungen
Zum Schutz der elektrischen Komponenten sind zwölf Sicherungen vorgesehen, die in den vorderen Sicherungskästen angeordnet sind, sowie eine Sicherung, die sich am Fernschalter des elektrischen Anlassers befindet. In jedem Sicherungskasten ist eine Ersatzsicherung vorhanden.
Bezüglich des Verwendungszwecks und der jeweiligen Stromstärke verweisen wir auf die Tabellenangaben.
Der vordere linke Sicherungskasten (A, Abb. 263) und der vordere rechte Sicherungskasten (B, Abb. 264) sind über der Batterie angeordnet.
Für den Zugriff auf die Sicherungen, die Tankabdeckung wie im Kapitel „Laden der Batterie“ beschrieben, entfernen.
Die verwendeten Sicherungen sind nach Anheben der Schutzabdeckung des entsprechenden Sicherungskastens, auf dem die Einbauordnung und der jeweilige Wert in Ampere angegeben sind, zugänglich.


| Verzeichnis des linken Sicherungskastens (A) | ||
| Pos. Verbraucher Wert | ||
| 1 EMS/ABS/IMU 5 A | ||
| 2 DASH/BBS/SMEC 7,5 A | ||
| 3 — — | ||
| 4 — — | ||
| 5 Zubehör (SW) 5 A | ||
| 6 Einspritzrelais 20 A | ||
| 7 Diagnose-/Nachla-deanschluss | 7,5 A | |
| 8 Reserve 5 A | ||
| 9 Reserve 7,5 A | ||
| 10 Reserve 20 A | ||
| Verzeichnis des rechten Sicherungskastens (B) | ||
| 3 — | - | |
| 4 | Cockpit | 15 A |
| 5 | Black Box-System (BBS) | 15 A |
| 6 | ABS 1 | 25 A |
| 7 | ABS 2 | 10 A |
| 8 Reserve | 10 A | |
| 9 Reserve | 15 A | |
| 10 Reserve | 25 A | |
| Verzeichnis des rechten Sicherungskastens (B) | ||
| Pos. Verbraucher Wert | ||
| 1 Relais | EMS Lasten 25 A | |
| 2 | Kraftstoffpumpenrelais | 10 A |
Die Hauptsicherung (C) ist rechts neben dem Sicherungskasten (B, Abb. 264), am
Fernanlassschalter (D) angeordnet.
Für den Zugriff müssen die Tankabdeckung entfernt werden (die Tankabdeckung wie im Kapitel „Laden der Batterie“ beschrieben) und die Schutzkappe (E) entfernt werden.
Eine durchgebrannte Sicherung erkennt man anhand einer Unterbrechung des Glühdrahts ihres inneren Leiters (F).

Wichtig
Um eventuelle Kurzschlüsse zu vermeiden, muss der Austausch der Sicherung bei einem auf OFF stehenden Zündschlüssel erfolgen.

Achtung
Niemals Sicherungen mit Leistungen verwenden, die von den vorgeschriebenen Werten abweichen. Die Nichtbeachtung dieser Vorschrift kann eine Beschädigung der elektrischen Anlage oder gar einen Brand zur Folge haben.


Informationen zur Open-Source-Software
Einige Fahrzeugkomponenten nutzen die Open-Source-Software. Der verwendete Quellcode und die auf die Open-Source-Software bezogenen Informationen sind online unter folgendem Link verfügbar: https://www.ducati.com/ww/en/home/open-source-software
Aktualisiert im 10.2022 AUSG. 01


Der Satz der Endantriebskette sollte spätestens nach 20.000 km/3.000 mi ersetzt werden.