Krone MCY-22 - Industrielle Klimaanlage

MCY-22 - Industrielle Klimaanlage Krone - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Krone MCY-22 - page 8
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Produkttyp Steuergerät
Modell MCY-22
Marke Krone
Abmessungen (B x H x T) 220 x 150 x 80 mm
Gewicht 1,2 kg
Stromversorgung 12 V DC / 230 V AC über externes Netzteil
Leistungsaufnahme 12 W
Display LCD, 4,3 Zoll, 480x272 Pixel
Schnittstellen USB, RS232, CAN-Bus
Schutzart IP54 (Frontseite)
Betriebstemperatur -20 °C bis +50 °C
Lagertemperatur -30 °C bis +70 °C
Hauptfunktionen Überwachung, Steuerung, Datenaufzeichnung, Alarmanzeige
Bedienung Touchscreen und 4 Tasten
Sprache der Benutzeroberfläche Deutsch, Englisch, Französisch
Reinigung Mit weichem, trockenem Tuch; keine aggressiven Reiniger
Sicherheit Schutzklasse II, CE-Kennzeichnung
Reparatur Nur durch autorisierte Fachkräfte; keine eigenständigen Reparaturen
Ersatzteile Ersatzteilliste in der Bedienungsanleitung; Bezug über Krone-Kundendienst
Umgebung Nur für den Innenbereich, trockene Umgebung
Lieferumfang Gerät, Netzteil, USB-Kabel, Kurzanleitung

Häufig gestellte Fragen - MCY-22 Krone

Wie schalte ich das Gerät ein?
Drücken Sie die Einschalttaste auf der Vorderseite für 2 Sekunden. Nach dem Start erscheint das Hauptmenü.
Wie kann ich die Sprache der Benutzeroberfläche ändern?
Gehen Sie zu Einstellungen > Sprache und wählen Sie die gewünschte Sprache aus der Liste aus. Die Änderung wird sofort wirksam.
Was bedeutet die Fehlermeldung 'E01'?
Fehler E01 weist auf eine Kommunikationsstörung hin. Überprüfen Sie die Kabelverbindungen und starten Sie das Gerät neu. Tritt der Fehler weiterhin auf, kontaktieren Sie den Kundendienst.
Wie schließe ich externe Sensoren an?
Die Sensoreingänge befinden sich an der Rückseite. Verbinden Sie die Sensoren gemäß der Anschlussbelegung in der Anleitung. Achten Sie auf die korrekte Polarität.
Kann ich das Gerät auch im Freien verwenden?
Das Gerät ist nur für den Innenbereich geeignet. Bei Verwendung im Freien schützen Sie es vor Nässe und direkter Sonneneinstrahlung.
Wie führe ich ein Software-Update durch?
Laden Sie die aktuelle Firmware von der Krone-Website herunter. Kopieren Sie die Datei auf einen USB-Stick und schließen Sie diesen an. Navigieren Sie zu Einstellungen > Update und folgen Sie den Anweisungen.
Das Display reagiert nicht – was tun?
Führen Sie einen Neustart durch, indem Sie das Gerät für 10 Sekunden vom Strom trennen. Falls nötig, verwenden Sie die Reset-Taste an der Rückseite mit einem dünnen Gegenstand.
Wie kann ich die Helligkeit des Displays anpassen?
Drücken Sie die Helligkeitstaste (Sonnensymbol) oder gehen Sie zu Einstellungen > Display. Passen Sie den Wert mit den Pfeiltasten an.
Gibt es eine Möglichkeit, Daten zu exportieren?
Ja, schließen Sie einen USB-Stick an und navigieren Sie zu Daten > Export. Wählen Sie CSV oder PDF als Format. Die Daten werden auf den Stick geschrieben.
Wie setze ich das Gerät auf Werkseinstellungen zurück?
Gehen Sie zu Einstellungen > Werkseinstellungen. Bestätigen Sie den Vorgang. Alle persönlichen Einstellungen werden gelöscht. Das Gerät startet neu.

Benutzerfragen zu MCY-22 Krone

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BEDIENUNGSANLEITUNG MCY-22 Krone

BEDIENUNGS- UND WARTUNGSANLEITUNG

KURZANLEITUNG

Die Anlagen sind mit einer elektronischen Steuerung ausgestattet, die mit einigen Tasten programmiert werden kann. Sie steuert die Kältekreisläufe anhand der gemessenen Parameter. Nachstehend folgt eine kurze Anleitung, um die Anlage in Betrieb zu nehmen. Weitere Hinweise sind im Kapitel Elektronische Steuerzentrale.

0.1 Ein- und Ausschalten der Einheit

ACHTUNG

Vor dem Einschalten sicherstellen, dass das Bedienungspersonal das Kapitel Kapitel 2 "Sicherheit" in dieser Anleitung gelesen und verstanden hat.

Druck auf Taste ☑ 5 Sekunden lange, um die Einheit in Modus Chiller zu ein-ausschalten.

Die LED des Symbols ✦ wird 5 Sekunden lang blinken und dann fest leuchten.

Zum Start der Einheit MCY wird der hierfür vorgesehene digitale Eingang verwendet.

Das obere Display zeigt folgendes an:

- OnC im Kühler-Betrieb

ANMERKUNG

Die Einheit MCY kann von Temperatursonden gesteuert werden (siehe Abschnitt "5.7.3 Kontrolle der Verflüssigereinheit durch Temperatursonden BEWOT und BEWIT").

0.2 Einstellung der Einheit auf Standby

Die Einheit wird bei jedem Ausschalten auf den Standby-Modus übergehen.

Dieser Modus wird durch das leuchtende Symbol Zz angezeigt.

Auch im Standby-Modus gibt der Kontrolle die Möglichkeit:

  1. die gemessenen Werte am Display zu sehen

  2. Alarme zu melden und zu sehen.

0.3 Display

Krone MCY-22 - Display - 1

Das Display des Instruments ist in drei Bereiche unterteilt (für weitere Informationen siehe Kapitel 7 "Benutzerschnittstelle").

Bereich links oben: wird die Temperatur von Verdampfer angezeigt.

Bereich links unten: wird die Verflüssigertemperatur / Verflüssigerdruck oder der Uhrzeit angezeigt.

Bereich rechts: Symbole.

0.4 Information über den Betriebszustand der Anlage

0.4.1 Symbole am Display

SYMBOLBEDEUTUNG SYMBOL BEDEUTUNG
GeweldCelsius Grade (falls angezeigt)Unterdruckalarm
Fahrenheit Grade (falls nicht angezeigt)Frostschutzheizelement
GewertBar/PsiPumpe aktiviert
GewertKompressor 1Flow:Strömungswächteralarm
GewertKompressor 2Zeit bis zum Abtaubeginn (Uhrzeit)
GewertEinheit auf StandbyVentilator aktiviert
GewertSammelalarmMenuZeigt den Zugriff auf das Menü Funktionen an
GewertÜberdruckalarm

0.4.2 Symbole und LEDs an der Vorderseite

LED STATUS DER BEDEUTUNG LED STATUS DER BEDEUTUNG
LEDLeuchtet Einheit eingeschaltet als WärmepumpeLEDLeuchtet Abtauen aktiviert
Leuchtet Einheit eingeschaltet als ChillerAus Abtauen deaktiviert oder beendet
BlinktProgrammierungsphase (blinktzusammen mit LED *)Blinkt Wartezeit AbtaubeginnEinstellung der Uhr

0.4.3 Zugriff auf die Parameter in "Pr1" (USER)

Zugriff auf das für den Benutzer zugängliche Parametermenü "Pr1":

  1. Ein paar Sekunden auf die Tasten SET drücken ( und * beginnen zu blinken). Am oberen Display wird "ALL" angezeigt, die erste Parameterfamilie.

  2. Die verschiedenen Familien mit den Tasten ▲ und ▼ auswählen.

  3. Nach der Auswahl der Familie und Druck auf Taste SEI wird das Instrument, falls die gewählte Parameterfamilie Teil des gewählten Menüs ist oder ein Parameter dieser Familie in das Menü verschoben wurde, das "Label" und den Code des ersten Parameters der Familie in "Pr1" am unteren Display anzeigen, mit seinem Wert am oberen Display.

Falls die Parameterfamilie nicht Teil dieses Menüs ist, so wird der Zugriff nicht möglich sein.

  1. Nur die Parameter in der Familie können durchgelesen und geändert werden.

0.4.4 Änderung des Wertes eines Parameters

  1. In die Programmierung gehen.

  2. Den gewünschten Parameter auswählen.

  3. Auf Taste SET drücken und somit die Wertänderung aktivieren.

  4. Den Wert mit den Tasten und ändern.

  5. Auf SET drücken, um den neuen Wert zu speichern und auf den Code des nächsten Parameters überzugehen.

  6. Ausgang: Auf SEI + drücken, wenn ein Parameter angezeigt ist oder 240 Sekunden ohne Druck auf eine Taste warten.

ANMERKUNG

Der neu eingestellte Wert wird auch gespeichert, wenn man wegen Timeout ohne Druck auf die Taste SET herausgeht.

ACHTUNG

Der Wert der Parameter in Familie CF (Konfigurationsparameter) kann nur geändert werden, wenn sich die Einheit in Standby befindet.

0.5 Installation der Verflüssiger-/Verdichtereinheiten

Für die Installation der Verflüssiger-/Verdichtereinheiten, nach den Anweisungen in Par. 5.7 "Anschluss des Kältekreislaufs nur für die Verflüssiger-Verdichter-Einheiten MCY" vorgehen und die der Anleitung anliegenden Pläne zu Rate ziehen.

INHALTSVERZEICHNIS

KURZANLEITUNG ....1

0.1 Ein- und Ausschalten der Einheit .... 1
0.2 Einstellung der Einheit auf Standby 1
0.3 Display....1
0.4 Information über den Betriebszustand der Anlage .... 1

0.4.1 Symbole am Display .... 1
0.4.2 Symbole und LEDs an der Vorderseite 2
0.4.3 Zugriff auf die Parameter in "Pr1" (USER) 2
0.4.4 Änderung des Wertes eines Parameters 2

0.5 Installation der Verflüssiger-/Verdichtereinheiten MCY 2

INHALTSVERZEICHNIS....3

Kapitel 1

ALLGEMEINE HINWEISE 6

1.1 Beschreibung 6
1.2 Erklärung der Modellbezeichnung.... 7

Kapitel 2

SICHERHEIT 8

2.1 Allgemeines 8
2.2 Allgemeine Sicherheitshinweise.... 8

2.2.1 Flüssigkeiten des Arbeitskreislaufs 8
2.2.2 Hebe- und Transporthinweise 8
2.2.3 Vorsichtsmaßnahmen bei der Installation 10
2.2.4 Vorsichtsmaßnahmen während des Betriebs 10
2.2.5 Vorsichtsmaßnahmen bei Wartung und Reparaturen 10

2.3 Kältemittel 11

2.3.1 Kältemittel Sicherheitsdatenblatt 11

Kapitel 3

TECHNISCHE DATEN....13

3.1 Allgemeine technische Daten 13
3.2 Daten der Standardmaschinen MCY 13
3.3 Leistungen.... 15
3.4 Geräuschmessungen 15

Kapitel 4

BESCHREIBUNG 16

4.1 Allgemeines 16
4.2 Funktion.... 16
4.3 Materialien....16

4.3.1 Gehäuse 16
4.3.2 Material in Kontakt mit dem zu kühlenden Medium 16

4.4 Komponenten.... 16

4.4.1 Kompressoren 16
4.4.2 Kondensator 17
4.4.3 Verdampfer (nur Modellen CY) 17
4.4.4 Ventilator/en 17
4.4.5 Hydraulikanlage (nur Modellen CY) 18
4.4.6 Frostschutzwiderstand 18

4.5 Massblatt.... 18
4.6 Mindestabstände zu Wänden 18
4.7 Wasser- und Kältekreislauf.... 18

4.7.1 Wasserkreislauf (nur Modellen CY) 18
4.7.2 Kältekreislauf (nur Modellen CY) 19
4.7.3 Kältekreislauf, Verflüssiger-Verdichter-Einheiten 19

4.8 Stromkreis....19

Kapitel 5

INSTALLATION....20

Inhaltsverzeichnis

5.1 Kontrolle 20
5.2 Aufstellung....20
5.3 Frostschutz .....20
5.4 Wasseranschlüsse (nur CY Einheiten) 21
5.5 Ausdehnungsgefäß 22
5.6 Elektrischer Anschluss 23
5.7 Anschluss des Kältekreislaufs nur für die Verflüssiger-Verdichter-Einheiten MCY24
5.7.1 Installation und Verlegen der Kühlleitungen für Verflüssigereinheiten .....25
5.7.2 Kontrolle der Verflüssigereinheit durch digitalen Eingang (Werkseinstellungen) 26
5.7.3 Kontrolle der Verflüssigereinheit durch Temperatursonden BEWOT und BEWIT 27

Kapitel 6

INBETRIEBNAHME....28

Kapitel 7

ELEKTRONISCHE STEUERZENTRALE....29

7.1 Benutzerschnittstelle 29

7.1.1 Display 29
7.1.2 Symbole am Display 29

7.2 Funktion der Tasten....30
7.2.1 Funktion von Tastenkombinationen ....30
7.3 Symbole und LEDs an der Vorderseite....30
7.4 Fernterminal ....30
7.4.1 Funktion der Tasten 30

7.5 Anzeige während eines Alarms....31

7.5.1 Alarmsymbole 31

7.6 Abstellen des Alarmsummers....31

7.7 Erstes Einschalten ....31

7.8 Programmierung über Tastatur....31

7.8.1 Zugriff auf die Parameter in "Pr1" (USER) 31
7.8.2 Änderung des Wertes eines Parameters 31

7.9 Am Display angezeigte Werte....32

7.10 Ein- und Ausschalten der Einheit....32
7.11 Einstellung der Einheit auf Standby 33
7.12 Das Menü Funktionen: Taste “M” 33

7.12.1 Zugriff auf das Menü Funktionen 33
7.12.2 Ausgang aus dem Menü Funktionen ....33
7.12.3 Ansicht der Alarme "ALrM" 33
7.12.4 Ansicht der Alarmhistorik "ALoG" 33
7.12.5 Ansicht der Betriebsstunden der Lasten "C1Hr - C2Hr - PFHr" 33

7.13 Sonstige Funktionen über Tastatur....34

7.13.1 Ansicht des Setpoints 34
7.13.2 Änderung des Setpoints 34

7.14 Selbstanpassungsfunktion (außer Verflüssigereinheit) 34

7.15 Funktionsweise der Verdichter (außer Verflüssigereinheit) 34

7.15.1 Graphische Darstellung der Regelung der Kompressoren 35

7.16 Alarmcodes und ausgeführte Handlungen 35
7.17 Tabelle: Sperre der Ausgänge ....37
7.18 Beschreibung der Parametern....37
7.19 Parameter der Temperaturregelung....37

7.19.1 Konfigurationsparameter 38
7.19.2 Dynamische Setpoint-Parameter (KEINE AKTIVE FUNKTION) 39
7.19.3 Energy Saving Parameter (KEINE AKTIVE FUNKTION) 39
7.19.4 Kompressorparameter 39
7.19.5 Belüftungsparameter 39
7.19.6 Parameter der Frostschutz-Heizelemente des Hilfsboilers ....39
7.19.7 Abtauparameter 39
7.19.8 Alarmparameter 40
7.19.9 LASER Betriebsparameter (KEINE AKTIVE FUNKTION) 40

7.20 Einstellungen der Parameter 40

7.20.1 Temperaturregelparameter 40

7.20.2 Konfigurationsparameter 40

7.20.3 Parameter des dynamischen Setpoints (KEINE AKTIVE FUNKTION) ..... 41

7.20.4 Parameter Energy Saving (KEINE AKTIVE FUNKTION) 42

7.20.5 Kompressorparameter 42

7.20.6 Ventilatorparameter 42

7.20.7 Parameter Heizelement Frostschutz / Hilfsboiler 42

7.20.8 Abtauparameter 42

7.20.9 Alarmparameter 42

7.20.10 Laserparameter (KEINE AKTIVE FUNKTION) 42

7.21 Unloading-Funktion der Kompressoren 42

7.22 Sondelegende 42

7.23 Doppelpumpenbetrieb - nur Einheiten CY-22 bis CY-66...... 43

Kapitel 8

EINSTELLUNG WEITERER KOMPONENTEN....44

8.1 Kältemittel-Hoch- und Niederdruckschalter.... 44

8.2 Drehzahlregler und Ventilatorendruckschalter.... 44

8.3 Wasser-Differenzdruckschalter (nur Einheit CY) 45

Kapitel 9

BETRIEB UND WARTUNG 46

9.1 Betrieb....46

9.2 Wartung 46

9.2.1 Zugang zur Maschine 46

9.2.2 Entleeren des Wasserkreises 47

9.3 Programmierung der Kontrollen und der Wartung...... 48

Kapitel 10

FEHLERSUCHE 50

ANHANG 53

KAPITEL 1

ALLGEMEINE HINWEISE

1.1 Beschreibung

Die in dieser Betriebsanleitung aufgeführten Maschinen werden nachfolgend entweder "KALTWASSERSÄTZE" oder "KÜHLER" genannt.

Diese Betriebsanleitung ist für das Fachpersonal für Installation, Gebrauch und Wartung des Kühlers bestimmt.

Diese Betriebsanleitung ist für das Fachpersonal für Installation, Gebrauch und Wartung des Kühlers bestimmt.

Bei der Herstellung sind Komponenten von Leaderfirmen verwendet worden und die gesamte Planung, Produktion und Kontrolle der Maschine wird in

Übereinstimmung mit den Normen ISO 9001 und CEI EN 60335-1 ausgeführt.

In den weitaus meisten Verwendungsfällen handelt es sich bei der Flüssigkeit im Kreislauf um Wasser. Deshalb gilt nachfolgend der Begriff WASSER auch für Flüssigkeiten, die kein Wasser sind (z.B. ein Wasser-Glykolgemisch).

Der nachfolgend aufgeführte Begriff "DRUCK" wird benutzt, um den relativen Druck zu bezeichnen.

Die nachfolgenden Symbole sind auf Aufklebern an der Maschine, Zeichnungen und Schemen der Kältekreise in der vorliegenden Anleitung verwendet. Die Bedeutung ist:

Krone MCY-22 - Beschreibung - 1

Wassereinlauf in die Anlage

Einen Wasserfilter in die Zuleitung installieren.

Krone MCY-22 - Beschreibung - 2

Wasserauslauf aus der Anlage

Krone MCY-22 - Beschreibung - 3

Hinweise zum Anheben des Geräts

Krone MCY-22 - Beschreibung - 4

Kühluftrichtung

Krone MCY-22 - Beschreibung - 5

Flussrichtung des Kältemittels und des Wasserkreislaufs

Krone MCY-22 - Beschreibung - 6

Pumpe oder Ventilator-Drehsinn (falls vorhanden)

Krone MCY-22 - Beschreibung - 7

Stromschlaggefahr

Krone MCY-22 - Beschreibung - 8

Entlüftungsventil

MODELLBEZEICHINUNG und CODE geben Aufschluss über die Zusammenstellung der Anlage.

1.2 Erklärung der Modellbezeichnung

MCY-04 ... MCY-07 MODELLBEZEICHNUNG
Krone MCY-22 - Erklärung der Modellbezeichnung - 1Annähernde Kälteleistung in IIP multipliziert mit zehnCode des “Cygnus” ModellsCode des Modells MC Cygnus. MC erscheint nur an den Verflüssiger-/Verdichtereinheiten
MCY-10 ... MCY-66 MODELLBEZEICINUNG
Krone MCY-22 - Erklärung der Modellbezeichnung - 2N° KühlkreislaufAnnähernde Kälteleistung in HP multipliziertCode des “Cygnus” ModellsCode des Modells MC Cygnus. MC erscheint nur an den Verflüssiger-/Verdichtereinheiten

ACHTUNG

Diese Betriebsanleitung enthält alle technischen Informationen, die der Anwender, der Installateur und der Wartungsmann benötigen, um die Maschine zu installieren und die routinemäßigen Wartungsarbeiten auszuführen, die eine lange Dauer gewährleisten.

Wenn ERSATZTEILE benötigt werden, dürfen nur Originalteile eingesetzt werden.

Die Bestellung dieser Teile und spezielle INFORMATIONEN über die Maschine werden vom Vertrieb oder der nächstgelegenen Servicestelle bearbeitet. Dazu wird das MODELL und die MATRIKEL-NUMMER benötigt. Beide befinden sich auf dem Typenschild der Maschine und auf der 1. Seite dieser Betriebsanleitung.

KAPITEL 2

SICHERHEIT

Diese Anlage wurde so konstruiert, damit sie sicher betrieben werden kann, vorausgesetzt dass ihre Installation, Inbetriebnahme und Wartung gemäß den in dieser Betriebsanleitung enthaltenen Hinweisen erfolgt.

Deshalb ist es unumgänglich, dass sich jeder Benutzer oder jede Person vor der Installation, vor dem Betrieb und vor der Wartung der Maschine mit diesen Hinweisen vertraut macht.

Diese Maschine enthält elektrische Bauteile, die mit Netzstrom arbeiten, sowie sich bewegende Elemente wie z.B. Ventilatoren und Pumpe.

Bevor die Maschine geöffnet wird, muss deshalb die Stromversorgung unterbrochen werden.

Alle Vorgänge bei der Wartung, die bei geöffneter Maschine vorgenommen werden müssen, sind von geschultem Personal oder Fachkräften durchzuführen, die alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen.

Die Gegenwart von Kindern am Installationsort der Maschine ist zu vermeiden.

2.1 Allgemeines

Die Handhabung und Wartung der Maschine und aller Zusatzausrüstungen muss von Fachleuten in geeigneter Weise ausgeführt werden, wobei alle Sicherheits- und Gesundheitsvorschriften am Aufstellungsplatz zu beachten sind.

Viele Unfälle bei Betrieb und Wartung von Maschinen beruhen auf Nichtbeachtung der Grundregeln und Sicherheitsmaßnahmen.

Oft kann ein Unfall vermieden werden, wenn die mögliche Gefahr einer Situation erkannt wird.

Der Benutzer muss sicherstellen, dass das Personal, welches den Kühler und alle Hilfseinrichtungen bedient und wartet, alle in dieser Betriebsanleitung aufgeführten Hinweise. Vorsichtsmaßnahmen, Verbote und Anmerkungen gelesen und verstanden hat.

Eine falsche Bedienung und Wartung der Maschine und der Hilfseinrichtungen kann gefährlich sein und sogar einen tödlichen Unfall hervorrufen.

Nicht die Masehine und alle Hilfseinrichtungen bedienen, bevor nicht alle Anweisungen dieser Betriebsanleitung bezüglich der Inbetriebnahme und der Bedienung eindeutig vom bedienenden Personal verstanden worden sind.

Keine Wartung oder Reparaturarbeit ausführen, bevor nicht alle Anweisungen dieser Betriebsanleitung vom ausführenden Personal verstanden worden sind.

Nicht alle möglichen Umstände, die ein Gefahrenpotential für Personen in sich bergen, können vorhergesehen werden.

Die diesbezüglichen Sicherheitshinweise in dieser Bedienungsanleitung können daher nicht alle möglichen Situationen abdecken.

Wenn der Anwender Arbeitsabläufe, Instrumente oder Arbeitsmethoden anwenden sollte, die in dieser Betriebsanleitung nicht speziell erwähnt werden, muss er sich versichern, dass die Kältemaschine und alle Hilfseinrichtungen nicht beschädigt oder unsicher werden und dass keine Gefahren für Personen oder Sachen entstehen.

Ein unkorrektes Verhalten und eine unkorrekte Bedienung der Einheit seitens des Benutzers befreien den Hersteller von jeglicher Haftung für mögliche Schäden und/oder Unfälle.

An der Maschine durchgeführte willkürliche Änderungen führen zum Verfall jeglicher Garantieleistung durch den Hersteller der Einheit.

ACHTUNG

Krone MCY-22 - ACHTUNG - 1

Das warme / kalte Wasser, das von den Einheiten erzeugt wird, kann nicht direkt zu hygienisch-sanitären oder Lebensmittelzwecken verwendet werden. Sollte es für solche Zwecke verwendet werden, muss der Installateur einen Zwischentauscher vorsehen.

Wenn der Zwischentauscher nicht vorhanden ist, muss der Installateur die Angabe "Kein Trinkwasser" anbringen.

2.2 Allgemeine Sicherheitshinweise

2.2.1 Flüssigkeiten des Arbeitskreislaufs

Die Flüssigkeiten des Arbeitskreislaufs müssen zu den verwendeten Materialien kompatibel sein.

Als Flüssigkeiten können z.B. Wasser oder Glykol-Wassergemiselnm Einsatz kommen.

Es wird eine Beimischung von Additiven zum Korrosionsschutz empfohlen. Der pH-Wert sollte zwischen 7 und 8 liegen.

Um mögliche Korrosionsschäden durch den chemischen Abbau von Glykol vorzubeugen, ist auch bei Glykol-Wassergemischen der Einsatz von bewährten

Additiven angezeigt (wenden Sie sich an Ihren Glykol-Lieferanten).

Enthalten die Flüssigkeiten im Arbeitskreislauf gefährliche Stoffe (z.B. Äthylen-Glykol), so müssen die Flüssigkeitsverluste sorgfältig abgesaugt werden, um die Umwelt nicht zu schädigen.

Falls der Kühler nicht mehr benutzt wird, müssen die gefährlichen Stoffe von Spezialfirmen entsorgt werden.

2.2.2 Hebe- und Transporthinweise

Gefährliche Situationen beim Gebrauch von Hebewerkzeugen für schwere Lasten sind zu vermeiden.

Prüfen, ob alle Ketten, Haken, Ösen und Gurte für die Belastung geeignet und in Ordnung sind und den örtlichen Sicherheitsvorschriften entsprechen.

Seile oder Ketten sollten niemals direkt an den Kranösen der Maschine angebracht werden.

Es muss immer ein Schekel oder ein Haken - beide jeweils richtig angebracht - eingesetzt werden.

Die Seile müssen lang genug sein und dürfen keine Kurve bilden.

Um beim Anheben Scherkräfte zu vermeiden, muss ein Balken zwischen die Kranösen gelegt werden.

Ist eine Last vom Boden abgehoben, darf sich keine Person im Schwenkbereich oder unterhalb der Last aufhalten.

Die Geschwindigkeit beim Anheben muss den bestehenden Sicherheitsvorschriften entsprechen. Eine hängende Last darf niemals länger als notwendig frei an einem Kran hängen gelassen werden.

Der Hersteller liefert keine Hebestangen, -riemen und -haken mit der Einheit.

Bei Palettenverpackung kann das Gerät von allen Seiten mit einem Gabelstapler gemäß der obenstehenden Skizze gehoben werden.

MCY-04 ... MCY-19

L min D min

MODELL L min D min
MCY-04 bis MCY-07500 580
MCY-10 bis MCY-19600700

MCY-22 ... MCY-44

L min D min l min d min

MODELL L min D min l min d min
MCY-22 ... MCY-309006001400600
MCY-39 ... MCY-4412007001200

MCY-52 ... MCY-66

L min D min l min d min

MODELLL minD minl mind min
MCY-60 ... MCY-6612008002000700

Zur Berechnung der Hubkräfte auf die Gewichte in nachfolgender Tabelle Bezug nehmen:

Modellen CYGNUS (CY)Annäherndes Gewicht der Anlage mit Speichergruppe [kg]
CY-04 117 MCY-04 91
CY-05120
CY-07130
CY-10212
CY-15243
CY-19245
CY-22432
CY-30440
CY-39560
CY-44591
CY-52702
CY-60725
CY-66742
Modellen CYGNUS Verflüssiger-Verdichter-Einheiten (MCY)Annäherndes Gewicht der Anlage [kg]
MCY-0593
MCY-07102
MCY-10142
MCY-15168
MCY-19170
MCY-22314
MCY-30323
MCY-39433
MCY-44461
MCY-52565
MCY-60586
MCY-66601

2.2.3 Vorsichtsmaßnahmen bei der Installation

Für den elektrischen Anschluss Kapitel Kapitel 5 "Installation".

2.2.4 Vorsichtsmaßnahmen während des Betriebs

Das Betreiben der Maschine darf nur mit geschultem Personal, unter Anleitung einer dafür qualifizierten Person erfolgen.

Alle Wasserleitungen müssen entsprechend den örtlichen Sicherheitsvorschriften gekennzeichnet sein.

Die Sicherheits- oder Schutzeinrichtungen oder installierte Isolationsmaterialien der Maschine und aller Zusatzeinrichtungen dürfen nicht entfernt oder verändert werden.

Elektrische Anschlüsse, Leitungen und Zusatzeinrichtungen müssen den örtlichen Bestimmungen entsprechen, geerdet und abgesichert sein gegen Überlastung und Kurzschluß.

Wenn der Hauptschalter eingeschaltet ist, liegen tödliche Spannungen an, daher ist bei Arbeiten am elektrischen Kreislauf größte Vorsicht geboten.

Die Abdeckung des Schaltschrankes darf nicht abgenommen werden, solange er unter Spannung steht und solange keine notwendigen Überprüfungen.

Messungen oder Einstellungen vorgenommen werden müssen.

Diese Arbeiten dürfen nur von qualifiziertem Personal mit zweckmäßigen Werkzeugen und mit entsprechendem Körperschutz gegen elektrische Gefahren durchgeführt werden.

2.2.5 Vorsichtsmaßnahmen bei Wartung und Reparaturen

Wartung, Überholung und Reparaturen dürfen nur von qualifiziertem Personal unter qualifizierter Oberaufsicht durchgeführt werden.

Kein Abfallmaterial in Wasserleitungen oder -läufe entsorgen und Abfall wegen Luftverschmutzungsgefahr nicht verbrennen.

Es dürfen nur allgemein anerkannte Lagermethoden, welche im Einklang mit den Umweltvorschriften stehen, angewendet werden.

Als Ersatzteile dürfen nur Originalteile verwendet werden.

Es müssen schriftliche Aufzeichnungen über alle an der Anlage und den Zusatzeinrichtungen durchgeführten Arbeiten gemacht werden.

Häufig wiederkehrende Reparaturarbeiten können ein Hinweis auf ungünstige Arbeitsbedingungen sein. Es müssen dann optimale Bedingungen geschaffen werden.

Es darf nur das auf dem Typenschild aufgeführte Kältemittel benutzt werden.

Es ist sicherzustellen, dass alle Hinweise bezüglich der Handhabung und der Wartung genau ausgeführt werden und dass die gesamte Einheit mit allem Zubehör und den verfügbaren Sicherheitseinrichtungen so gewartet wird, dass sie sich in einem guten Zustand befindet.

Die genaue Anzeige der Temperaturmessung und der Druckmessung muss regelmäßig überprüft werden.

Sie müssen jeweils ausgetauscht werden, wenn eine akzeptierbare Abweichung überschritten wird.

Die Anlage ist immer in sauberem Zustand zu halten.

Alle Komponenten und exponierten Öffnungen während der Wartung und Reparatur mit einem sauberen Tuch abdecken.

Niemals dürfen in der Nähe von Einrichtungen, die Öl oder brennbare Flüssigkeiten enthalten, Schweißarbeiten oder andere Arbeiten, die Wärme erzeugen, durchführt werden.

Vor dem Schweißen müssen alle Einrichtungen, die Öl oder brennbare Flüssigkeiten enthalten, komplett entleert und gereinigt (z.B. mit Wasserdampf) werden.

Schweißarbeiten an einem Druckbehälter dürfen nie vorgenommen werden.

Um einem Anstieg der Temperaturen und des Drucks vorzubeugen, müssen die Oberflächen der Wärmetauscher regelmäßig gereinigt werden (z.B. die Lamellen der Kondensatoren). Für jede Einheit sollte eine Reinigung in regelmäßigen Intervallen vorgesehen werden.

Schäden an Sicherheitsventilen und an anderen eingebauten Druckminderern sind zu vermeiden.

Eine Beschädigung durch Verschmutzung der Sicherheitsorgane durch Lacke, Öl oder Schmutz ist zu vermeiden.

Alle Vorsichtsmaßnahmen müssen ergriffen werden, wenn bei Schweiß- oder Reparaturarbeiten Hitze, Flammen oder Funken entstehen.

Alle Teile neben der Schweißstelle müssen dann mit nichtbrennbaren Materialien abgedeckt werden. Bei Arbeiten in der Nähe des Schmiersystems und von Komponenten, die brennbare Flüssigkeiten enthalten, muss das System zuerst gereinigt werden.

Niemals darf eine offene Lichtquelle wie z.B. eine Flamme benutzt werden, um Teile der Maschine zu begutachten.

Bevor Maschinenteile demontiert werden, ist sicherzustellen, dass alle beweglichen und schweren Teile gut befestigt sind.

Nach Beendigung einer Reparatur ist dafür Sorge zu tragen, dass kein Werkzeug, keine losen Teile oder Lappen in der Maschine zurückgeblieben sind.

Nach Reparaturarbeiten an der Stromzuführung und am Trennkasten der Versorgung ist bei einem Wiederanlauf der Maschine die Drehrichtung der Elektromotoren (und der Pumpe, falls installiert) zu überprüfen.

Alle Sicherheitseinrichtungen müssen nach Reparatur und Wartung wieder eingebaut und eingeschaltet werden.

Zur Reinigung der Komponenten während des Betriebs der Maschine dürfen niemals brennbare Flüssigkeiten verwendet werden.

Bei Verwendung von Reinigungsmitteln, die Chlor enthalten, müssen alle Sicherheitsmaßnahmen gegen giftige Dämpfe ergriffen werden.

ACHTUNG

Bevor Abdeckungen oder Teile einer Einheit demontiert werden, sind folgende Vorgänge auszuführen:

  • Die Maschine von der Hauptstromversorgung abisolieren.
  • Den Trennschalter mit Hilfe eines Schlosses auf Stellung "AUS" blockieren.
  • Am Trennschalter ein Schild mit dem Hinweis "REPARATURARBEITEN - STROM NICHT EINSCHALTEN" befestigen.
  • Der Hauptschalter für die Elektroversorgung darf nicht eingeschaltet werden. Ebenso darf die Maschine nicht in Betrieb genommen werden, wenn obiges Schild angebracht wurde.

Bei den Wartungs- und Servicearbeiten können Farbindikatoren verwendet werden.

Zur Vermeidung von möglichen Kühlgasaustritten sind alle Verbindungen der Kühlanlage wie Anschluss-Stutzen, Doppelgewindekupplungen und allgemein alle kritischen Stellen (ausgekuppelte Verbindungen) zu prüfen.

2.3 Kältemittel

Diese Einheiten werden nur mit R410A betrieben.

Nie darf ein Kältemittel mit einem anderen vermischt werden.

Ein stark verschmutzter Kältekreislauf (z.B. nachdem ein Kompressor durchgebrannt ist) darf nur von einem Kühlfachmann gereinigt werden.

Der Gebrauch und die Lagerung von Kältemittel muss gemäß der Vorschriften der Hersteller, sowie gemäß der gesetzlichen und Sicherheitsvorschriften am Aufstellungsort erfolgen.

2.3.1 Kältemittel Sicherheitsdatenblatt

Chemischer Name: R410A (50% Difluormethan (R32); 50% Pentalluorethan (R125)).

GEFAHRENHINWEISE

Hauptgefahren: Ersticken.
Spezifische Gefahren: schnelles Verdampfen kann zu Erfrierungen führen.

ERSTE HILFE MASSNAHMEN

Allgemeine Informationen: Bewusstlosen Personen nichts verabreichen.
Einatmen: sofort ins Freie bringen. Bei BedarfSaucrstoff verabreichen oder künstliche Beatmung durchführen. Kein Adrenalin oder ähnliche Substanzen verabreichen.
Augenkontakt: sorgfältig mit viel Wasser mindestens 15 Minuten lang spülen und dann einen Arzt aufsuchen.
Hautkontakt: Sofort mit viel Wasser abwaschen. Verunreinigte Kleidung sofort wechseln.

FEUERSCHUTZMASSNAHMEN

Löschmittel: alle Löschmittel geeignet.
Spezifische Gefahren: Druckanstieg.
Spezielle Methoden: die Behälter (kältemittelführenden Teile) mit Wasser kühlen (berieseln).

MASSNAHMEN BEI UNBEABSICHTIGTEM AUSTRETEN DES KÄLTEMITTELS

Sicherheitsmaßnahmen für Personen:Personen in sicheres Gebiet bringen. Für gute Durchlüftung sorgen. Schutzeinrichtungen für Personen einsetzen.
Umweltmaßnahmen: Kältemittel verdampft.
Reinigung: Kältemittel verdampft.

HANDHABUNG UND LAGERUNG

Handhabung:Maßnahmen/technische Vorsichtsmaßnahmen:Ausreichenden Luftaustausch und/oder Luftabsaugung an Arbeitsplätzen sicherstellen.
Empfehlungen für sicheren Gebrauch: Dämpfe oder Luftgemische nicht einatmen.
Lagerung:Sicher verschließen und an einem kühlen, trockenen und gut belüfteten Ort lagern. In Originalbehältern aufbewahren. Nicht verträglich mit: Sprengstoff, entzündlichen Stoffen, organischem Peroxid.

KONTROLLWERTE/PERSONENSCHUTZ

Kontrollwerte:AEL (8-h und 12-h TWA) = 1000 ml/m3 für jedes der beiden Bestandteile.
Atemschutz:für Rettungsmaßnahmen und Wartungsarbeiten in Kältemitteltanks muss ein unabhängiges Atemgerät eingesetzt werden. Die Dämpfe sind schwerer als Luft und können durch Reduktion des verfügbaren Sauerstoffs zum Ersticken führen.
Augenschutz: Sicherheitsbrille.
Schutz für Hände:Gummihandschuhe.
Ilygienische Maßnahmen:Rauchen verboten.

PHYSIKALISCHE UND CHEMISCHE EIGENSCHAFTEN

Farbe: farblos.
Geruch: Leicht.
Siedepunkt: -52.8°C bei atmosph. Druck.
Brennpunkt: nicht brennbar.
Dichte: 1.08 kg/l bei 25°C.
Wasserlöslichkeit: unwesentlich.

STABILITÄT UND REAKTIONEN

Stabilität: keine Reaktion, wenn die aufgeführten Vorschriften eingehalten werden.
Ungeeignete Materialien: Materialen viel oxydierend. Das Gas ist unvereinbar mit Magnesium, Zink, Natrium, Kalium und Aluminium.Die Unvereinbarkeit ist ernster wenn das Metall ist im Stauben Gestalt oder wenn die Oberflächen sind, seit kurzem, nicht behüten gewesen.
Gefährliche Zersetzungsprodukte:Diese Produkten sind: halogeniert Verbindung, Fluorwasserstoff, Kohlenoxid (CO,CO2), Karbonilhalogeniert.

TOXIKOLOGISCHE INFO

Akute Vergiftung: (R32) LC50/Einatmung/4 SStunden/ bei Ratten >760 ml/l(R125) LC50/ Einatmung /4 Stunden /bei Ratten >3480 mg/l
Lokale Auswirkungen: bei deutlich über demTLV liegenden Konzentrationen können Betäubungswirkungen auftreten. Das Einatmen von sich zersetzenden Stoffen kann bei hohen Konzentrationen zu Ateminsuffizienz (Lungenödem) führen.
Toxizität langzeitlich: im Tierversuch wurdenkeine krebserregenden, teratógenos oder mutagenen Auswirkungen festgestellt.

ÖKOLOGISCHE INFORMATIONEN

Potential für die globale Erderwärmung HGWP (R11=1):1730
Potential für den Ozonabbau ODP (R11=1): 0
Entsorgungshinweise: nach Neubchandlung wieder verwendbar.

KAPITEL 3

TECHNISCHE DATEN

3.1 Al Igemeine technische Daten

Auf dem Typenschild der Maschine sind die wichtigsten technischen Daten aufgeführt:

Für alle Modelle MCY-CY
MODELL und TYPENSCHLÜSSEL Geben die Größe der Maschine und ihre Baureihe an.
HANDBUCH Code-Nr. dieses Handbuchs.
SERIENNUMMER Serien- oder Fabrikationsnummer der Maschine.
BAUJAHR Jahr der Endabnahme der Maschine.
SPANNUNGEN/PHASEN/FREQUENZ Merkmale der Stromversorgung.
MAX. STROMAUFNAHME(I max)Stromaufnahme der Maschine in den Einsatzgrenzen (Verflüssigungs- bzw. Verdampfungstemperatur des Kältemittels jeweils bei 65°C = 149°F bzw. bei 10°C = 50°F ).
INSTALLIERTE LEISTUNG(P max)Leistungsaufnahme der Maschine in den Einsatzgrenzen (Verflüssigungs- bzw. Verdampfungstemperatur des Kältemittels jeweils bei 65°C = 149°F bzw. bei 10°C = 50°F ).
SCHUTZART Gemäß Europanorm EN 60529.
KÄLTEMITTEL Kältemittel, mit dem die Maschine gefüllt wurde.
KÄLTEMITTELBEFÜLLUNG Befüllmenge des Kältemittels in der Anlage.
Für die Modelle MCY-04 bis MCY-66
MAX. DRUCK KÄLTEKREISLAUF. Druck des Kältekreislaufs nach Projekt.
MAX. TEMP. KÄLTEKREISLAUF Temperatur des Kältekreislaufs nach Projekt
Für die Modellen CY 081÷301
MAX. DRUCK KÄLTEKREISLAUF HP SIDEProjektdruck des Kältekreislaufs auf der Hochdruckseite
MAX. DRUCK KÄLTEKREISLAUF LP SIDEProjektdruck des Kältekreislaufs auf der Niederdruckseite.
Für alle Modelle MCY-CY
FLÜSSIGKEITVERBRAUCHERKREISLAUFFlüssigkeit, die in der Maschine benutzt wird (normalerweise: Wasser).
MAX. BETRIEBSDRUCK Maximaler Druck des Verbraucherkreislaufs nach Projekt.
MAX. TEMPERATURMax. Temperatur im Verbraucherkreislauf nach Projekt, darf keinesfalls mit der im Angebotsstadium festgelegten max. Betriebstemperatur verwechselt werden.
SCHALLDRUCKPEGELSchalldruckpegel bei freier halbkreisförmiger Schallausbreitung (freies Feld) in 1 m Entfernung von der Verflüssigerseite der Maschine und 1,6 m Höhe über dem Boden gemessen.
UMGEBUNGSTEMPERATUR Minimaler und maximaler Wert der Kühlufttemperatur
GEWICHTAnnäherndes Gewicht der Maschine ohne Verpackung.

3.2 Daten der Standardmaschinen MCY-CY

Modell0405071015
für CY
TankinhaltWasservolumen(Liter)2525257070
PUMP P0Wasserdurchfluss min/max(m3/h)0.25/1.00.3/1.30.4/2--
Verfügbare Förderhöhe(bar)0.360.400.24--
Leistungsaufnahme(kW)0.20.20.2--
PUMP P1Wasserdurchfluss min/max(m3/h)0.25/1.00.3/1.30.4/20.55/2.650.8/3.75
Verfügbare Förderhöhe(bar)0.710.750.591.341.13
Leistungsaufnahme(kW)0.40.40.40.610.61
für MCY-CY
Axial VentilatorVentilatoren Nr.11122
Luftdurchfluss insgesamt(m3/h)38503850350079007300
Modell1922303944
für CY
Tankinhalt Wasservolumen (Liter) 70150 150 150 150
PUMP P0Wasserdurchfluss min/max (m3/h) - 1.25/6.21.6/8.3 2.1/10.82.5/12.6
Verfügbare Förderhöhe(bar) - 0.890.33 0.73 0.48
Leistungsaufnahme (kW) - 0.61 0.61 0.82 0.82
PUMP P1Wasserdurchfluss min/max (m3/h) 1.0/4.38 1.256.2 1.6/8.3 2.1/10.82.5/12.6
Verfügbare Förderhöhe(bar) 0.92.70 1.04 1.58 1.30
Leistungsaufnahme (kW) 0.61 0.88 0.88 1.32 1.32
für MCY-CY
Axial VentilatorVentilatoren Nr. 22244
Luftdurchfluss insgesamt (m3/h) 7000 11750115001800017600
Modell526066
für CY
TankinhaltWasservolumen(Liter)150150150
PUMP P0Wasserdurchfluss min/max(m3/h)2.9/14.2 3.2/6.5 3.7/18.3
Verfügbare Förderhöhe(bar) 0.900.75 0.53
Leistungsaufnahme (kW)1.12 1.12 1.12
PUMP P1Wasserdurchfluss min/max(m3/h)2.9/14.2 3.2/6.5 3.7/18.3
Verfügbare Förderhöhe(bar) 1.731.59 1.40
Leistungsaufnahme (kW)1.84 1.84 1.84
für MCY-CY
Axial VentilatorVentilatoren Nr.222
Luftdurchfluss insgesamt(m3/h)234002280022800

ANMERKUNG

- Die Förderhöhe ist jene vom Verbraucher verfügbare:

Bezieht sich auf eine Raumlufttemperatur von 35 °C, einer Wassereintrittstemperatur in den Verdampfer von 12°C und einer Austrittstemperatur von 7°C

- Es können vom Standard abweichende Pumpen installiert sein. In diesem Fall ist auf die Daten im Angebot Bezug zu nehmen.

ACHTUNG

Der Einbau eines entsprechend bemessenen Filters am Eintritt der Einheit wird empfohlen.

3.3 Leistungen

Die Leistungen der Einheit hängen vor allem vom Volumen und der Temperatur des gekühlten Wassers und der Raumlufttemperatur ab. Diese Daten, auf die Bezug zu nehmen ist, werden in der Angebotsphase festgelegt.

3.4 Geräuschmessungen

Modell Lp dB(A) * Lw dB(A) ** Modell Lp dB(A) * Lw dB(A) **
MCY-0450.663.6MCY-3059.572.5
MCY-0552.765.7MCY-3961.874.8
MCY-0753.966.9MCY-4463.276.2
MCY-1055.768.7MCY-5263.676.6
MCY-1556.969.9MCY-6064.477.4
MCY-1957.970.9MCY-6664.077.0
MCY-2256.569.5

* in 1 m (3,2 FT) Abstand
** allgemein

Prüfanordnung

Die Schalldruckpegel beziehen sich auf den Betrieb der Einheit mit Volllast in normalen Betriebsbedingungen.

Schalldruckpegel unter Bedingungen halbkugelförmiger Bestrahlung im Abstand von 1 m (3,2 FT) von der Anlage auf Kondensatorseite und 1,6 m (5,2 FT) vom Boden. Toleranzwerte = 2 dB.

Schalldruckpegel: gemäß Vorschrift ISO 3744.

KAPITEL 4

BESCHREIBUNG

ACHTUNG

Die folgenden Informationen beziehen sich nur auf die Modelle CY, da die Einheiten MCY ohne Verdampfer, Pumpe und Hydraulikaggregat sind.

4.1 Allgemeines

Bei der Cygnus handelt es sich um Monoblockeinheiten mit luftgekühler Verflüssigung und hermetischen Kompressoren, Hydraulikaggregat bestehend aus Plattenverdampfer, Speichertank, Zirkulator oder Pumpe je nach Modell und Verflüssiger gebildet aus Lamellenregistern und Axialventilatoren.

Der Betrieb eines jeden Kühlers ist einer Mikroprozessorsteuerung anvertraut, die alle wichtigsten Funktionen regelt, wie Einstellungen, Alarme und Schnittstelle mit der Außenwelt.

Das benutzte Kältemittel ist R410A.

Alle Wasserkühler Cygnus sind mit Komponenten von Leaderfirmen realisiert und in Konformität mit den Normen ISO 9001 entwickelt, hergestellt und kontrolliert.

4.2 Funktion

Alle in dieser Anleitung beschriebenen Maschinen arbeiten nach dem gleichen Prinzip.

Der Kältekreislauf kühlt dank einem Plattenverdampfer ein Wasservolumen. Am Plattenverdampfer erfolgt auf der einen Seite das Verdampfen des Kältemittels, auf der anderen fließt die zu kühlende Flüssigkeit.

Der Kältekompressor wird von einer elektronischen Regelung gesteuert, die Wassereinlauftemperatur in die Maschine regelt, um die Auslauftemperatur innerhalb vorbestimmter Grenzwerte zu halten.

4.3 Materialien

Die Angaben über die Materialien beziehen sich auf die serienmäßigen Einheiten.

Für besondere Bedarfsfälle können auch nicht serienmäßige Materialien verwendet werden.

In diesem Fall ist auf die Angaben im Angebot Bezug zu nehmen.

4.3.1 Gehäuse

Bodenplatte, Gestell und Paneele sind aus verschraubtem, verzinktem, Stahlblech.

Alle Gehäuseteile sind phosphatiert und polyester-pulverbeschichtet.

Das Gehäuse ist so konstruiert, dass alle Komponenten leicht zugänglich sind.

Das Kompressorgehäuse ist zwecks Geräuschminderung mit Schalldämmmaterial ausgekleide.

4.3.2 Material in Kontakt mit dem zu kühlenden Medium

Der Verdampfer ist ein Plattenwärmetauscher aus Edelstahl, mit Kupfer gelötet, Tank aus Stahl, Verrohrung aus Kupfer.

4.4 Komponenten

Es werden die Standardkomponenten beschrieben.

Sind abweichende Komponenten für besondere Anwendungen vorgegeben, ist die angebotene Version zu berücksichtigen.

4.4.1 Kompressoren

MCY-04 ... MCY-19
Krone MCY-22 - Kompressoren - 1

Für die Modelle MCY-04 bis -07 ist der Kompressor ein hermetischer Rotary-Kompressor, wogegen er für die Modelle MCY-10 bis -66 ein hermetischer Scroll-Kompressor ist. Die Kompressoren sind bis Modell MCY-44 einzeln, wogegen für die Modelle MCY-52 bis -66 zwei Kompressoren tandemgeschaltet sind.

Die Kompressoren sind im Kompressorabteil installiert. Die Seitenpancele des Kompressorabteils, das Trennpanel zwischen Kompressor- und Ventilatorabteil und das vordere Panel sind mit 15 bis 20 mm dickem Dämmmaterial ausgekleidet.

4.4.2 Kondensator

MCY-04 ... MCY-07
Krone MCY-22 - Kondensator - 1

Der Kondensator besteht aus einem Register aus Kupferrohr mit aufgepressten Alu-Lamellen, Gestell aus verzinktem Blech.

Die Register wurden computerunterstützt berechnet ausgelegt, konstruiert und nach modernsten Methoden gefertigt.

Der Wirkungsgrad wird durch gute Unterkühlung erhöht, so dass der COP-Wert hoch ist (Coefficient Of Performance = Leistungszahl, d.h. Kühllcistung / Leistungsaufnahme).

4.4.3 Verdampfer (nur Modelle CY)

CY-04 ... CY-07
Krone MCY-22 - Verdampfer (nur Modelle CY) - 1

Mit gelöteten Stahlplatten und Kupferrohren, befindet sich der Verdampfer für alle Modelle im Kompressorabteil.

Auf Anfrage kann der Verdampfer durch ein Heizelement vor Frost geschützt sein - siehe Par. 4.4.6 "Frostschutzwiderstand".

ANMERKUNG

Die Verflüssiger-Verdichter-Einheiten MCY sind ohne Verdampfer; damit sie funktionieren können, muss ein gesondert angebrachter Verdampfer installiert sein; die Installation muss durch Fachpersonal ausgeführt sein. Für weitere Auskünfte wird auf Par. verwiesen 4.7.3 "Kältekreislauf, Verflüssiger-Verdichter-Einheiten".

4.4.4 Ventilator/en

Alle Einheiten sind mit Axialventilatoren ausgerüstet.

Die Einheiten MCY-CY 04-19 und MCY-CY 39-44 haben Ventilatoren mit Kunststoffflügeln, wogegen die Einheiten MCY-CY 22-30 und MCY-CY 52-66 mit Ventilatoren mit Laufrädern aus Aludruckguss mit windschneidendem Profil ausgestattet sind.

Die Einheiten MCY-CY 04-19 und MCY-CY 39-44 sind mit strahlenförmigen Förderern aus HD-Polystyrol ausgestattet, wogegen die Einheiten MCY-CY 22-30 und MCY-CY 22-66 eine Düse haben, die direkt auf dem Blech des Dachs realisiert ist.

Alle Einheiten können mit elektronischer Regelung der Ventilatoren ausgestattet sein; nur die Modelle MCY-CY 04-07 können auch eine stufenweise ON/OFF Regelung haben.

Die Einheiten bis Modell MCY-CY 04-07 sind mit einphasigen Ventilatoren ausgestattet, wogegen die Einheiten MCY-CY 52-66 dreiphasige Ventilatoren haben.

Die Schutzart ist IPX4 mit Isolationsklasse F, um den Betrieb im Freien bei jedem Klima zu gewährleisten. Die Montage vervollständigt ein externes Unfallschutzgitter für den Ventilator.

4.4.5 Hydraulikanlage (nur Modellen CY)

Die Einheit CYkann die Maschine in drei verschiedenen Gestaltungen geliefert werden: CY 04-19

  • ohne Hydraulicgruppe
    • mit Pump P0 (nur CY 04-07)
  • mit Pump PI
    • mit Hydraulicgruppe Pump P0 (nur CY 04-07)
    • mit Hydraulicgruppe Pump P1

CY 22-66

  • ohne Hydraulicgruppe
  • mit Pump P0
  • mit Pump P1
    • mit zwei Pumpen P0+P0
  • mit zwei Pumpen P1+P1
    • mit Hydraulicgruppe Pump P0
  • mit Hydrauliegruppe zwei Pumpen P0 | P0
    • mit Hydraulicgruppe Pump PI
    • mit Hydraulicgruppe zwei Pumpen P1+P1

Ob und welches Hydraulikaggregat vorhanden sein soll, wird in der Angebotsphase festgelegt.

ANMERKUNG

An den Einheiten mit zwei Pumpen ist eine Pumpe in Standby.

Das Hydraulikaggregat besteht aus:

  • Tank mit geeignetem Fassungsvermögen;
  • einer oder zwei Pumpen;
    • Abfluss- / Einfüllventil;
    • manuelles Entlüfterventil;
  • Ausdehnungsgefäß mit geeignetem Volumen;
    • 3 bar Sicherheitsventil;
  • Manometer für das Wasser, im Pumpenauslass angebracht, so dass man sowohl über die Anzeige des Einfülldrucks zur Anlage (bei ausgeschaltetem Kühler) als auch des Auslassdrucks der Pumpe (bei eingeschaltetem Kühler) verfügt
  • Differentialdruckschalter, der den Kompressor bei Mangel des Wasserflusses durch den Hydraulikteil blockieren wird, angebracht auf dem Verdampfer (ist auch vorhanden, wenn das Hydrauliksystem nicht vorhanden ist)

Was die Daten der Pumpe und des Tanks betrifft, wird auf Par 3.2 "Daten der Standardmaschinen MCY-CY".

ACHTUNG

Es wird die Montage eines Filters im Eintritt der Einheit empfohlen, um Schmutzteilchen aufzuhalten, die sich im Speicher und Verdampfer ablagern würden.

Diesbezüglich ist auf der Seite des Anschlusses des Wassereintritts in die Einheit ein Schild mit dem Symbol für Wasserfilter angebracht.

ANMERKUNG

An den Einheiten mit Doppelpumpe: die Umschaltung von einer zur anderen Pumpe erfolgt mit einem Schalter im Schaltschrank. Die Umschaltung ist manuell und durch den Endbenutzer auszuführen.

ACHTUNG

Die Pumpe darf niemals trocken laufen.

4.4.6 Frostschutzwiderstand

Auf Anfrage können die Einheiten CY mit Frostschutzheizelement ausgestattet sein.

Dieser Frostschutz besteht aus einem Widerstand, der um den Verdampfer, den Tank und die Pumpe (falls vorhanden) gewickelt ist.

Das Heizelement wird selbsttätig von der Steuerung geregelt und hat die Aufgabe, die vorher angegebenen Komponenten bei Temperaturen unter 0°C vor Frost zu schützen.

Die Betriebslogik und die Regelparameter sind in Kapitel 7 "Elektronische Steuerzentrale" beschrieben.

4.5 Massblatt

Siehe Anlagen.

4.6 Mindestabstände zu Wänden

Siche Anlagen.

4.7 Wasser- und Kältekreislauf

(Siche Anlagen)

4.7.1 Wasserkreislauf (nur Modelle CY)

Siehe 4.4.5 "Hydraulikanlage (nur Modelle CY)"

Wenn kein Hydraulikaggregat vorhanden ist, wird der Wasserkreislauf nur aus dem Plattenwärmetauscher bestehen.

Die folgende Beschreibung bezieht sich auf eine Einheit mit Hydraulikaggregat.

Das Wasser tritt durch den Tank in die Einheit ein, tritt aus und tritt in den Plattenverdampfer ein, in dem es Wärme mit dem im Wärmetauscher verdampfenden Kältemittel austauscht.

Das Wasser wird dann von einer Pumpe angesaugt, die es direkt zum Abnehmer befördert.

Am Pumpenauslass, an der Seite mit den Wasseranschlüssen, ist ein Manometer angebracht, dass den Wasserdruck im Austritt der Anlage angibt.

Zwischen den Ein- und Austrittsleitungen des Verdampfers ist ein Differentialdruckschalter als Schutz vor Wassermangel angeschlossen.

ACHTUNG

Es empfiehlt sich, bauseits einen Wasserfilter an der Zuleitung zu installieren.

4.7.2 Kältekreislauf (nur Modelle CY)

Der Kälteverdichter pumpt Kältemittel zum Kondensator.

Dieser besteht aus verripten Kühlrohren und wird von einem oder zwei Axialventilatoren (je nach Modell) gekühlt.

Der oder die Ventilatoren des Kondensators werden von einem Drehzahlregler gesteuert, der ihre Geschwindigkeit mit Hilfe eines Temperaturfühlers im Register je nach Kondensationstemperatur regelt. Die Modelle CY04-07 können mit der Regulation ON/OFF reguliert werden.

Nach dem Kondensator fließt das Kältemittel durch:

  • ein Kapillarrohr komplett mit Dehydrierungsfilter für die Modelle CY 04-07
  • einen Dehydrierungsfilter, ein Schauglas und ein Thermostatventil ab Modell CY 10 und darüber.

Danach fließt das Kältemittel in den Plattenverdampfer.

Wenn es am Verdampfer ausläuft, wird es erneut vom Kompressor angesaugt und der Zyklus wiederholt sich.

Alle Verbindungen im Kältekreis sind silbergelötet.

ACHTUNG

Die Einheiten sind an der Flüssigkeitsleitung mit einem Schraeder ø 1/4"- Ventil für die Wartung / Auffüllen Kühlmittel R410A ausgestattet.

4.7.3 Kältekreislauf, Verflüssiger-Verdichter-Einheiten

Die Verflüssiger-Verdichter-Einheiten MCY sind ohne Verdampfer und thermostatischem Ventil; die Installation dieser Komponenten geht zu Lasten des Kunden / Installateurs.

Es wurden zwei Absperrventile (eines in der Flüssigkeitsleitung, das andere in der Ansaugleitung des Kompressors) sowie ein Magnetventil in der Flüssigkeitsleitung hinzugefügt.

ACHTUNG

Die Vervollständigung der Installation geht zu Lasten des Kunden / Installateurs.

Die Bemessung und Realisierung der Kältemittel-Verbindungsleitungen zwischen Verflüssiger-Verdichter-Einheit und Verdampfer ist sehr wichtig und muss daher von Fachpersonal ausgeführt werden.

Für die Installation siehe Par. 5.7 "Anschluss des Kältekreislaufs nur für die Verflüssiger-Verdichter-Einheiten MCY".

Nachdem der separate Verdampfer installiert ist, werden die Einheiten MCY wie in Par. 4.7.2 "Kältekreislauf (nur Modelle CY)"

beschrieben funktionieren.

4.8 Stromkreis

Siehe anliegenden Schaltplan.

KAPITEL 5

INSTALLATION

ACHTUNG

Vor der Installation und Inbetriebnahme sicherstellen, dass das Personal das Kapitel Kapitel 2 "Sicherheit" dieser Anleitung gelesen und verstanden hat.

5.1 Kontrolle

Sofort nach Erhalt bitte die Anlage auf evtl. Beschädigungen prüfen.

5.2 Aufstellung

  1. Die Anlage kann innen oder außen aufgestellt werden.
  2. Bei Innenaufstellung muss für ausreichende Belüftung gesorgt werden. Ggf. Ventilatoren installieren, um den Anstieg der Raumtemperatur zu begrenzen.
  3. Die Umgebungsluft muss sauber sein und darf keine Lösungsmittel oder entzündbare Gase enthalten. Die min. und max. Umgebungstemperatur am Maschinenschild beachten und einhalten. Bei Unter- oder Überschreitung kann die Sicherheitskette ansprechen.
  4. Die Anlage muss auf einem ebenen, tragfähigen Untergrund aufgestellt werden.
  5. Für Wartungsarbeit mindestens 1 Meter Abstand zu Wänden einhalten (siehe auch Kapitel 4.4.6 "Massblatt").
  6. Die Kühlluft zum Kondensator muss frei zu- und abströmen können. Wiederansaugung der erwärmten Kühlluft durch die Gitter muss verhindert werden.
  7. Sicherzustellen, dass keine Warmluftströme, durch die Kühlsysteme anderer Maschinen verursacht, auf die Anlage prallen.

5.3 Frostschutz

Selbst wenn die min. Umgebungstemperatur über 0°C ist, muss damit gerechnet werden, dass die Anlage (besonders bei Stillstand während der kalten Jahreszeit) Umgebungstemperaturen unter 0°C ausgesetzt sein kann.

Entweder muss sie dann entlcert werden, oder der Wasserkreislauf muss mit einem entsprechenden Prozentsatz Frostschutzmittel (Äthylenglykol) verschen werden:

Umgebungstemperatur bis [°C]Ethylen glykol [% in gewicht]
00
-5 15
-10 25
-15 30
-20 40

ACHTUNG

Für den Frostschutz siehe auch die Anweisungen im Paragraph 9.2.2 "Entleeren des Wasserkreises" für einige Modelle kann der Frostschutz mit Hilfe eines Frostschutzwiderstands erfolgen, dessen Betriebsprinzip im Kapitel 7 "Elektronische Steuerzentrale".

5.4 Wasseranschlüsse (nur CY Einheiten)

Krone MCY-22 - Wasseranschlüsse (nur CY Einheiten) - 1

An der rechts Seite der CY004-19 Einheiten befinden sich die Gewindeanschlüsse (siche Abbildungen) für Wasserein- und auslauf. Der Durchmesser der Schläuche ist in der Tabelle unten angegeben.

Krone MCY-22 - Wasseranschlüsse (nur CY Einheiten) - 2

An der Geräterückseiteder CY22-66 Einheiten befinden sich die Gewindeanschlüsse (siehe Abbildungen) für Wasserein- und -auslauf. Der Durchmesser der Schläuche ist in der Tabelle unten angegeben.

  1. Die Maschine unter Beachtung der Durchflussrichtung an die Wasserleitungen anschließen. Siehe oben bzw. Maßblatt.
  2. In Zu- und Ableitung je ein Absperrhahn installieren, damit die Anlage für Wartungsarbeiten getrennt werden kann, ohne den Kreislauf zu entleeren.
  3. Falls vorhanden, den Tank mit Wasser füllen:
    durch ein Fern-Füllsystem.
    in diesem Fall das manuelle Entlüftungsventil öffnen, damit Luft aus dem System entweichen kann (*).
    im Falle häufiger Luftinfiltrationen wird der Einbau eines automatischen Entlüftungsventils empfohlen.
  4. Falls die Anlage ohne Pumpe geliefert wird, sollte die bauseits beizustellende Pumpe direkt an der Anlage ansaugen, damit der Druck im Tank nicht zu hoch ist (0,5 bar empfohlen).

(*): Bei ausgeschalteter Pumpe den Manometerdruck am Tank beachten und Wasserdruck auf ca. 0,5 bar einstellen, damit die Pumpe während des Betriebes keinen Unterdruck im Tank verursacht und Luft ansaugt, was die Funktion manueller und automatischer Entlüftungssysteme verhindern würde.

ACHTUNG

Es empfiehlt sich, bauseits einen Wasserfilter am Einlauf zu installieren.

Die Hydraulikanlage so bemessen, dass der Wasserdruck in der Anlage nachfolgenden Wert nicht überschreitet:

ModellDurchmesser der Wasseranschlüsse EIN/AUSMax. Druck [bar] Gerät mit TankMax. Druck [bar] Gerät ohne TankMax. Druck Gerät nur Pumpe/n
CY 041"363
CY 051"363
CY 071"363
CY 101"363
CY 151"363
CY 191"363
CY 221 1/4"363
CY 301 1/4"363
CY 391 1/2363
CY 441 1/2"363
CY 522"363
CY 602"363
CY 662"363

ACHTUNG

Die folgenden Einheiten sind nicht mit Sicherheitsventilen an der Hydraulikseite ausgestattet:

- ohne Speicher und ohne Pumpe

- ohne Speicher, aber mit Pumpe.

Das Sicherheitsventil geht zu Lasten des Kunden/Installateurs und muss die Werte der oben aufgeführten Tabelle einhalten.

5.5 Ausdehnungsgefäß

Die Modelle mit Hydrauliksystem sind bereits mit Ausdehnungsgefäß versehen.

Wird ein Ausdehnungsgefäß bauseits gestellt oder zusätzlich installiert, dann ist dies immer an der Pumpensaugseite anzuschließen.

Das kleinste Volumen des Ausdehnungsgefäßes wird mit nachstehender Formel ermittelt, wenn der Druck im System bei ausgeschalteter Pumpe gleich oder kleiner als 0,5 bar ist und der max. Druck des Ausdehnungsgefäßes gleich oder größer als 4 bar ist.

Volumen Ausdehnungsgefäß V in Liter:

V = 2 · Vt · (Pt _ - Pt _ )

WO:

Vt= Gesamtwasserinhalt des Wasserkreises in Liter

Ptmin spez. Gewicht bei der niedrigsten zu erwartenden Temperatur °C (auch bei ggf. ausgeschalteter Anlage)

Ptmax= spez. Gewicht bei der höchsten zu erwartenden Temperatur °C (auch bei ggf. ausgeschalteter Anlage)

Berechnungsbeispiel:

Vt 200 Liter

Volumenprozentsatz Glykol=30 %

tmin=5 °C aus Tabelle Ptmin=(1.045+1.041)/2 = 1.043

tmax 40 °C aus Tabelle Ptmax 1.0282

V=2·200·(1.043-1.0282)=5.92 Liter

Tabelle spez. Gewicht Wasser P

% Glykol 0%10% 20% 30%40%
Temperatur [°C]-201,0036 1,0195 1,0353 1,0511 1,0669
-101,0024 1,0177 1,033 1,0483 1,0635
01,0008 1,0155 1,0303 1,045 1,0598
100,9988 1,013 1,0272 1,0414 1,0556
200,9964 1,0101 1,0237 1,0374 1,051
300,9936 1,0067 1,0199 1,033 1,0461
400,9905 1,003 1,0156 1,0282 1,0408
500,9869 0,9989 1,011 1,023 1,0351
600,983 0,9945 1,006 1,075 1,029
700,9786 0,9896 1,0005 1,0115 1,0225

5.6 Elektrischer Anschluss

Der elektrische Anschluss der Anlage muss entsprechend der örtlichen Gesetze und Vorschriften erfolgen.

Spannung, Phasen und Frequenz müssen mit den Angaben des Maschinenschildes übereinstimmen.

Die Spannung darf die im Schaltplan angegebenen Toleranzen nicht über- oder unterschreiten.

Falls nicht anders angegeben, dürfen Frequenzschwankungen 1/-1% betragen, (für kurze Zeit auch 1/-2%).

Bei Drehstromanschluss muss für eine symmetrische Belastung des Netzes gesorgt werden.

Falls ein unsymmetrisches Netz vorliegt, darf die Ungleichheit zwischen den Phasen max. 2% betragen. Diese Ungleichheit errechnet sich wie folgt:

Vavg von Phasejeder Differenz Max. ×100

Vavg

Vavg= mittlere Spannung der Phasen

Bei 1-phasiger Versorgung muss die Spannung zwischen Phase und Nullleiter geliefert werden; dieser Leiter muss in seiner Umspannkabine (TN-Anlage gemäß IEC 364) oder direkt vom Lieferwerk (TT-Anlage gemäß IEC 364) immer geerdet sein.

Phasen- und Nullleiter dürfen untereinander nicht ausgetauscht werden.

Elektrischer Anschluss:

  1. Anlage an geerdetes Gebäudesystem anschließen (PE-Klemme im Schaltschrank).
  2. Für eine Absicherung gegen Isolationsfchler muss gemäß IEC346 (Schutz gegen indirekte Kontakte gemäß den Vorschriften der Norm IEC 364) mittels einer Differentialstromvorrichtung gesorgt werden (gewöhnlich mit Auslösestrom von 0,03 A).
  3. Am Anfang des Anschlusskabels muss für eine Berührungsschutz gesorgt werden. Mindestschutzart IP2X oder IPXXB.
  4. Die Zuspeisung muss gemäß den Informationen des Schaltplans gegen Überstrom abgesichert werden
  5. Kabelquerschnitte gemäß IEC 364-5-523 in Vereinbarung mit dem geforderten Höchststrom und der max. Raumtemperatur je nach Verlegcart usw. ausführen. Siehe auch Schaltplan
  6. Müssen Schutzvorrichtungen installiert werden, die den Kurzschluss-Strom für die Nennschaltleistung auf maximal 17 kA beschränken, wenn der am Installationsort vorgeschene Kurzschluss-Strom höher als 10 kA ist.

Angaben zur Verdrahtung:

  • max. erlaubte Sicherungsgröße Type gG.
    Generell können die Sicherungen durch einen Automatikschalter ersetzt werden, der auf die max. Stromaufnahme der Anlage eingestellt ist (ggf. Hersteller zu Rate zichen)
  • Querschnitte und Typen der zu verwendenden Kabel (falls nicht mitgeliefert):
    Installation: isolierte Leiter, mehrpoliges Kabel in Leitung, in Luft oder auf Mauer (Typ C gemäß IEC 364-5-523 1983) oder ohne andere Kabel, die mit ihm in Bcrührung kommen
    Betriebstemperatur: die max. Temperatur im Betriebsraum der Anlage
    Kabeltyp: Kupferleiter, PVC-Isolierung für 70°C (falls nicht anders angegeben) oder EPR-Isolierung für 90°C

Die Verdrahtung des elektrischen Versorgungskabels geht zu Lasten des Kunden.

Das Bedienfeld und das Frontpanel der Anlage abnehmen (siehe Abschnitt 9.2.1 "Zugang zur Maschine").

Das Kabel durch die Kabelöffnung im unteren Teil des linken Seitenpaneels führen und nach innen in das Kompressorabteil ziehen.

Das Kabel abisolieren und in die jeweiligen Schlitze unter dem Schaltschrank einführen (siehe Abbildung).

Das Kabel an den Haupt-/Trennschalter anschließen, wie in der Abbildung und auf dem anliegenden Schaltplan gezeigt.

ACHTUNG

Für die Überprüfung des korrekten Anschlusses der Einheit am Stromnetz siehe Kapitel 6 "Inbetriebnahme".

5.7 Anschluss des Kältekreislaufs nur für die Verflüssiger-Verdichter-Einheiten MCY

Die Verflüssigereinheiten MCY werden ohne Verdampfer und zugehörigem Thermostatventil geliefert und die Installationsabschlussarbeiten unterliegen dem Kunden/Installateur.

ACHTUNG

Die Bemessung und Realisierung der Kältemittel-Verbindungsleitungen zwischen Verflüssiger-Verdichter-Einheit und Verdampfer ist sehr wichtig und muss daher von Fachpersonal ausgeführt werden.

Krone MCY-22 - ACHTUNG - 1

An der rechten Seite der Einheiten MCY 04-19 sind zu lötende Kältemittelanschlüsse (siche Abbildung oben) vorhanden; der Durchmesser der Rohre ist in der Tabelle unten angegeben.

Krone MCY-22 - ACHTUNG - 2

An der Rückseite der Einheiten MCY 22-66 sind zu lötende Kältemittelanschlüsse (siche Abbildung oben) vorhanden; der Durchmesser der Rohre ist in der Tabelle unten angegeben.

5.7.1 Installation und Verlegen der Kühlleitungen für Verflüssigereinheiten

In der Installationsphase und Inbetriebnahme ist es notwendig, die folgenden Punkte zu befolgen:

  1. Zuerst sind die Kühlleitungen für die Verbindung der Einheit MCY mit dem Verdampferabschnitt in Betracht zu ziehen. Um den Verlust der Kühlleistung der Einheit einzuschränken, muss so vorgegangen werden, dass die Verlegungswege der Kühlleitungen so kurz wie möglich sind, indem die Biegungen auf ein Mindestmaß beschränkt werden, wobei nie Drosselungen in engen Biegungen vorliegen dürfen. Ganz wichtig ist die Einhaltung der entsprechenden Höchstlängen und der max. Höhenunterschiede der folgenden Tabelle:
MCY
EinheitDurchmesser der Ansaugleitung [mm]Durchmesser der Flüssigkeitsleitung [mm]Höchstabstand in Laufmetern zwischen der Einheit MCY und dem Verdampfer [m]Max. Höhenunterschied Einheit [m]
MCY 0412 8 20 9
MCY 0516 8 20 9
MCY 0716 10 20 9
MCY 1018 10 30 13,5
MCY 1522 12 30 13,5
MCY 1922 12 30 13,5
MCY 2228 16 30 13,5
MCY 3028 16 30 13,5
MCY 3935 18 30 13,5
MCY 4435 18 30 13,5
MCY 5235 22 30 13,5
MCY 6035 22 30 13,5
MCY 6635 22 30 13,5
  1. Beim Verlegen der Kühlleitungen müssen alle Maßnahmen in Betracht gezogen werden, um den Rücklauf des Öls an den Verdichter zu begünstigen (z.B.: Eine korrekte Neigung für die waagrechten Leitungsbereiche, Winkelstück am Beginn der senkrechten Bereiche, Siphone für das Öl in den senkrechten Höhen), wie in der unten gezeigten Abbildung aufgeführt wird:

2%-Neigung zum Verdichter Ansaugung Flüssigkeitsleitung H

  1. In der folgenden Tabelle sind die Druckverluste in den entsprechenden Metern für die Siphone und die Kurven aufgrund des Durchmessers der Leitung aufgeführt, die bei der Kalkulierung der Distanz zwischen Verflüssigereinheit und Verdampfer benützt werden müssen.

De = Außendurchmesser der Leitung

Installation

Di = Innendurchmesser der Leitung

K1 = Entsprechende Länge für eine Kurve

K2 - Entsprechende Länge für einen Siphon

ACHTUNG

Einen Siphon alle 4,5 m Höhe vorsehen.

  1. Siphone: Um den Rücklauf des Öls an den Verdichter zu begünstigen und wenn die Verflüssigereinheit höher als die interne installiert wird und der Höhenunterschied 6 Meter überschreitet, muss ein Siphon nicht nur am Unterteil, sondern auch im senkrechten Bereich der Ansaugleitung, alle 4,5 Meter installiert werden (siehe oben stehende Abbildung).
  2. Neigung: Um den Rücklauf des Öls an den Verdichter zu begünstigen, muss den waagrechten Leitungsbereichen eine Neigung von 2% zum folgenden Siphon oder zum Verdichter gegeben werden (siche oben stehende Abbildung).
  3. Isolierung: Man muss nur die Gasleitung der Ausführung "nur kalt" wie "Wärmepumpe" isolieren.
  4. Nachdem die Verlegungswege der Kühleitungen bestimmt wurden, werden mit einem Schweißbrenner die Kupferbodenscheiben vom unteren Teil der Flüssigkeits- und Gasleitung entfernt und darauf geachtet, die Muffen nicht unter Druck zu setzen. (Es ist notwendig, den Verschluss von dem Druckanschluss im Endbereich der Leitung zu nehmen). Am Ende dieser Vorgänge kann ein Dichtmecanismus an dem Druckanschluss montiert werden.
  5. Zur Montage der Kühlleitungen übergehen, indem die jeweiligen Schweißungen ausgeführt und die in der vorherigen Tabelle aufgeführten Durchmesser eingehalten werden.
  6. Das Vakuum in der Anlage in dem Abschnitt des Verdampferkreises durch die Ventile für die Messung der Betriebsdruckwerte herstellen (vorzugsweise 20 Pa erreichen).
  7. Die Kühlflüssigkeit (*) auffüllen, bis die folgenden Bedingungen erreicht werden:
  8. Unterkühlung der Flüssigkeit (**) zwischen 4 und 8 °C;
  9. Überhitzung des Gas (***) zwischen 3 und 6 °C;
    • Die Auslasstemperatur muss zirka 25-40°C über der Verflüssigungstemperatur liegen (Richtwerte);
    • Die Verflüssigungstemperatur muss zirka 15-20°C über der Außentemperatur liegen (Richtwerte);

(*) Die Menge der Kühlfüssigkeit im Kreis der Verflüssigereinheit ist aus dem Typenschild der Maschine angegeben. Das Auffüllen der angegebenen Kühlfüssigkeit dient nur zur Ausführung des Dichtigkeitstests der Leitungen am Ende der Werksproduktionsleitungen. Es ist absolut notwendig, die Kühlfüssigkeit vor dem Anlagenstart aufzufüllen.

(**) Differenz zwischen der reellen Temperatur der Flüssigkeit am Ausgang des Verflüssigers und seiner Sättigungstemperatur, d.h. die Verflüssigungstemperatur, die dem Flüssigkeitsdruck entspricht.

(**) Differenz zwischen der reellen Temperatur des Gases am Ausgang des Verflüssigers und seiner Sättigungstemperatur, d.h. die Siedpunkttemperatur, die dem Gasdruck entspricht.

ACHTUNG

Wir erinnern daran, dass jede mangelhafte Funktion oder Beschädigung aufgrund der nicht perfekten Ausführung der Leitungen, des Vakuums und der Kühlmittelauffüllung nicht durch die Garantie des Geräts gedeckt werden.

ACHTUNG

Bei der ersten Inbetriebnahme der Einheit und nach jedem längeren Halt ist es wichtig, die Heizwiderstände des Öls des Verdichtergehäuses mindestens 12 Stunden vor dem Verdichterstart zu speisen.

In der folgenden Tabelle wird die Ölart und die Menge angegeben, mit denen die Verdichter der verschiedenen Modelle gefüllt werden.

Modelle04050710151922303944526066
Ölfüllung (Liter)0,44 0,501,13 1,331,57 1,573,0 3,3 3,3 6,76,3 6,6 6,6
ÖlartLG FVC68DLG FVC68DLG FVC68DHatco FRL 32ST ISO viscosity grade 32Hatco FRL 32ST ISO viscosity grade 32Daphene FVC32DDanfoss POE SZ 160Danfoss POE SZ 160Danfoss POE SZ 160Danfoss POE SZ 160Danfoss POE SZ 160Danfoss POE SZ 160Danfoss POE SZ 160

5.7.2 Kontrolle der Verflüssigereinheit durch digitalen Eingang (Werkseinstellungen)

Die Verflüssigereinheiten MCY kommen aus dem Werk mit eingegebenen Parametern für die Kontrolle der Maschine über einen digitalen Eingang mit einem Kundensignal. Insbesondere werden die folgenden Kontakte im Klemmenbrett sein (siche Schaltplan):

  1. Kontakt im Klemmenbrett für den digitalen Eingang für ON/OFF aus Fernsteuerung (MCY 04-66);
  2. Kontakt im Klemmenbrett für den digitalen Eingang für Anforderung Verdichter (MCY 04-66);
  3. Kontakt im Klemmenbrett für den digitalen Eingang für Anforderung zweiter Verdichter (MCY 52-66);
  4. Kontakt im Klemmenbrett für den allgemeinen Alarmausgang (MCY 04-66);

ANMERKUNG

In den Verflüssigereinheiten ist es nicht möglich, das Phase Monitor-Set zu installieren.

5.7.3 Kontrolle der Verflüssigereinheit durch Temperatursonden BEWOT und BEWIT

Falls der Kunde die Temperatursonden des Wassers am Eingang (BEWIT) und Ausgang (BEWOT) Wasser Verdampfer nützen sollte, müssen die unten aufgeführten Vorgänge ausgeführt werden:

  1. Die für die Steuerung des/der Kompressors/en verwendeten Relais abtrennen (siehe Schaltplan).
  2. Die Sonde (mitgeliefert) der Wassertemperatur am Verdampfereingang (BEWIT) in die zugehörige Klemme installieren (siehe Schaltplan). Die Sonde wird für die Temperierung verwendet.
  3. Die Sonde (mitgeliefert) der Wassertemperatur am Verdampferausgang (BEWOT) in die zugehörige Klemme installieren (siehe Schaltplan). Die Sonde wird für die Frostschutzfunktion verwendet.
  4. Die folgenden Parameter der elektronischen Kontrolle für die Befähigung der Sonden ändern:

- CF02 = 0;

- CF04 = 1;

- CF05 = 1;

- CF12 = 0 (auch in der Einheit MCY 211-301 sichtbar);

- CF036 = 0;

- CF042 = 4;

- CF043 = 0;

- CF044 = 4;

ACHTUNG

Die Wassertemperatursonden im Eintritt (BEWIT) und im Austritt (BEWOT) des Verdampfers werden mit der Einheit geliefert; ihre Installation muss vom Kunden / Installateur ausgeführt werden.

BEWIT - für Temperaturregelung benutzt

BEWOT- für die Frostschutzfunktion benutzt.

Für eine korrekte Installation nach dem Schema unten vorgehen und die anliegenden Pläne zu Rate ziehen.

IN WASSER -AUS WASSER -BEWIT -BEWOT Elektronische Steuerung IN FREON AUS FREON Fern-Verdampfer Einheit MCY

ACHTUNG

Der max. Fernschaltabstand der Sonden ist 100 m. wenn ein abgeschirmtes Kabel benutzt wird.

KAPITEL 6

INBETRIEBNAHME

ACHTUNG

Vor der Inbetriebnahme dieser Maschinen sicher stellen, dass das gesamte Personal das Kapitel 2 "Sicherheit" dieser Anleitung gelesen und verstanden hat.

  1. Prüfen, ob die Absperrhähne an der Maschine geöffnet sind.
  2. Prüfen, ob der Tank ganz mit Wasser gefüllt und korrekt entlüftet ist. Bei den Modellen mit Ilydulicaggregats (optional) prüfen, ob der Manometerdruck 0,5 bar beträgt. Prüfen, dass die Umgebungstemperatur innerhalb der auf dem Typenschild aufgeführten Grenzwerte liegt (bei luftgekühlten Maschinen).

  3. Prüfen, ob der Hauptschalter auf Position ("O") gestellt ist.

  4. Prüfen, ob die Versorgungsspannung korrekt ist.

  5. Die Schutzvorrichtung der Versorgungslinie betätigen, um die Maschine mit Spannung zu versorgen (stand-by).

  6. Die Taste mehr als 5 Sekunden drücken, um die Anlage in Betrieb zu nehmen Die LED des Symbols blinkt 5 Sekunden und leuchtet dann fest. Für weitere Auskünfte wird auf Kapitel 7 "Ein- und Ausschalten der Einheit".

  7. In den Maschinen mit Dreiphasenspeisung MCY-CY 04-66 kontrollieren, ob der Verdichter korrekt funktioniert (er darf nicht geräuschvoll sein oder sich überhitzen) und ob die Drchrichtung der Pumpe (wenn installiert) korrekt ist, der Lüfter in der richtigen Richtung drecht (richtig, wenn die Luft aus dem Innenbereich der Maschine angesaugt wird). Die Maschinen werden so hergestellt und abgenommen, dass die drei oben genannten Bestandteile eine übereinstimmende Drchrichtung haben. Wenn ein Bestandteil somit in der richtigen Richtung dreht, sind auch die anderen korrekt angeschlossen. Die Drehrichtung jedes oben genannten Teils beim ersten Start und nach jedem Wartungseingriff prüfen. Falls eine nicht korrekte Drchrichtung aller Bestandteile festgestellt wird, zwei der Phasen an die Hauptspeisungsklemmen der Schalttafel umkehren. Wenn dagegen festgestellt wird, dass ein oder mehrere Bestandteile nicht korrekt angeschlossen sind, diesen Vorgang an den Klemmen des/der Zähler ausführen (siche beiliegender Schaltplan).

  8. Bei den Modellen mit Pumpe (optional), kann der Druck bei laufender und stehender Pumpe geprüft werden. Die Differenz muss größer sein als der zur Verfügung stehende Druck bei max. Volumenstrom. Ist die Differenz geringer, bedeutet dies, dass der Volumenstrom größer als maximal erlaubt ist. Um Schäden an der Pumpe zu vermeiden, muss der Druckverlust im System erhöht werden, indem z.B. der Absperrhahn am Auslas der Pumpe gedrosselt wird (Hahn im Wasserablauf zu Lasten des Installateurs).

  9. Beim ersten Einschalten kann es sein, dass das Wasser im System wärmer als die vorgesehene Betriebstemperatur ist, z.B. 25-30°C. In diesem Falle startet die Anlage in Überlastzustand und die Sicherheitskette kann ansprechen. Um diese Überlastung zu verringern, kann ein Ventil im Einlauf zur Maschine gedrosselt werden (aber nicht ganz), so dass der Wasserdurchfluss reduziert wird. Sobald die Solltemperatur des Wasser erreicht ist, kann das Ventil geöffnet werden.

  10. Falls die thermische Belastung geringer ist als die von der Anlage erzeugte Nennleistung, sinkt die Wassertemperatur bis zum Sollwert (Parameter ST01) der nach den Anweisungen im Kapitel 7 "Elektronische Steuerzentrale". Wenn der WertST01 dieses Parameters erreicht ist, schaltet der Thermostat, der die Wassereinlauftemperatur kontrolliert, den Kompressor ab. Die Wasserpumpe bleibt dagegen immer in Betrieb (falls installiert).

KAPITEL 7

ELEKTRONISCHE STEUERZENTRALE

7.1 Benutzerschnittstelle

7.1.1 Display

Das Display des Instruments ist in drei Bereiche unterteilt

-8.8 8:8:8 BAR Flaw/ Menu M SET Dwell

Bereich links oben

Zeigt gewöhnlich an:

• die Wassereintrittstemperatur zum Verdampfer BEWIT.
- den Status der Einheit, nur für die Einheiten MCY mit digitalem Temperaturregelungscingang

ANMERKUNG

Die Anzeige hängt von den Einstellungen des Parameters CF36 ab - siehe 7.9 "Am Display angezeigte Werte".

Krone MCY-22 - ANMERKUNG - 1

Zeigt gewöhnlich an:

  • den Status der Einheit
  • den Verflüssigungsdruck BCP1, nur für die Einheiten MCY mit digitalem Temperaturregelungseingang
  • Verflüssigungstemperatur oder Frostschutztemperatur Verdampferwasser (wassergekühlte Wärmepumpeneinheiten), mit den entsprechenden Maßeinheiten

ANMERKUNG

Die Anzeige hängt von den Einstellungen des Parameters CF42 ab- siehe 7.9 "Am Display angezeigte Werte".

Krone MCY-22 - ANMERKUNG - 1

SYMBOL BEDEUTUNG SYMBOL BEDEUTUNG
°CCelsius Grade (falls angezeigt)Unterdruckalarm
Fahrenheit Grade (falls nicht angezeigt)Frostschutzheizelement
barBar/PsiPumpe aktiviert
Kompressor 1FlowlStrömungswächteralarm
Kompressor 2Zeit bis zum Abtaubeginn (Uhrzeit)
Einheit auf StandbyVentilator aktiviert
SammelalarmMenuZeigt den Zugriff auf das Menü Funktionen an
Überdruckalarm

7.2 Funktion der Tasten

graph TD A["Flow"] --> B["Menu"] C["M SET"] --> D["Arrow Up/Down"] D --> E["Arrow Left/Right"]

TASTE FUNKTION

Auswahl der Temperaturen Wasser IN/OUT und Raumluft am oberen Display. In Programmierung, Durchlesen der Parametercodes oder Erhöhung ihres Wertes.
Falls 5 Sekunden gedrückt, kann die Einheit im Modus Chiller ein- und ausgeschaltet werden. Auswahl der Anzeige von Außenlufttemperatur/Abtauen. In Programmierung, Durchlesen der Parametercodes oder Verringerung ihres Wertes.
SETFalls 5 Sekunden gedrückt, anzeige und änderung des Setpoints.In Programmierung, Auswahl eines Parameters oder Bestätigung eines Wertes.
MZugriff auf das Menü Funktionen und Einstellung der Uhrzeit

7.2.1 Funktion von Tastenkombinationen

TASTE FUNKTION
+ SETZugriff auf die Programmierung.
+ SETBeenden der Programmierung.

7.3 Symbole und LEDs an der Vorderseite

LED STATUS DER LED BEDEUTUNG LED STATUS DER LED BEDEUTUNG
Leuchtet Einheit eingeschaltet als Wärmepumpe*Leuchtet Abtauen aktiviert
Leuchtet Einheit eingeschaltet als Chiller*Aus Abtauen deaktiviert oder beendet
BlinktProgrammierungsphase (blinkt zusammen mit LED *)Einstellung der Uhr
Blinkt Wartezeit Abtaubeginn

7.4 Fernterminal

7.4.1 Funktion der Tasten

-8.8.8 °C R B Z bar Flow1 8.8:8.8 Menu set % menu

TASTE FUNKTION
Zugriff auf das Menü Funktionen und Einstellung der Uhr.
Falls 5 Sekunden gedrückt, ansicht oder änderung des Setpoints.In Programmierung, Auswahl eines Parameters oder Bestätigung eines Wertes.
Auswahl der Temperaturen Wasser IN / OUT, Raumluft am oberen Display.In Programmierung, Durchlesen der Parametereodes oder Erhöhung ihres Wertes.
Auswahl der Anzeige von Außenlufttemperatur / Abtauen.In Programmierung, Durchlesen der Parametereodes oder Verringerung ihres Wertes.
Falls 5 Sekunden gedrückt, kann die Einheit im Modus Chiller ein- oder ausgeschaltet werden.
Nicht utilisiert.

Zeigt gewöhnlich im oberen Teil an:
•die Wassereintrittstemperatur zum Verdampfer BEWIT.
- den Status der Einheit (nur für die Einheiten MCY) mit digitalem Temperaturregelungseingang

ANMERKUNG

Die Anzeige hängt von den Einstellungen des Parameters CF43 ab - siehe 7.9 "Am Display angezeigte Werte".

Zeigt gewöhnlich im unteren Teil an:

• den Status der Einheit
• den Verflüssigungsdruck BCP1, nur für die Einheiten MCY mit digitalem Temperaturregelungseingang
- Verflüssigungstemperatur oder Frostschutztemperatur Verdampferwasser (wassergekühlte Wärmepumpencinheiten), mit den entsprechenden Maßeinheiten

ANMERKUNG

Die Anzeige hängt von den Einstellungen des Parameters CF44 ab - siehe 7.9 "Am Display angezeigte Werte".

Falls keine Verbindung zwischen Instrument und Fernterminal besteht, wird am oberen Display die Abkürzung "noL" (no link) angezeigt.

7.5 Anzeige während eines Alarms

Krone MCY-22 - Anzeige während eines Alarms - 1

Bei Normalbetrieb (daher ohne Alarme), werden im unteren Bereich des Displays, sobald das Instrument einen Alarm wahrnimmt, der Alarmcode und das jeweilige Symbol blinkend und abwechseln zu der Temperatur / dem Druck angezeigt.

7.5.1 Alarmsymbole

Vier Symbole sind der Anzeige von Alarmen gewidmet:

!

Sammelalarm

H

Überdruckalarm

L

Unterdruckalarm

Flow!

Strömungswächteralarm

7.6 Abstellen des Alarmsummers

Automatisches Abstellen: erfolgt, wenn die Alarmursache beseitigt ist.

Manuelles Abstellen: auf eine der vier Tasten drücken und loslassen; der Alarmsummer wird abgestellt, auch wenn der Alarm weiter vorhanden ist.

7.7 Erstes Einschalten

Wenn das Instrument zum ersten Mal gespeist wird, kann am unteren Display die Anzeige "rtC" abwechselnd mit der Temperatur erscheinen. Das bedeutet, dass die Uhr eingestellt werden muss.

Wenn die Sonden zur Kontrolle der Einheit nicht angeschlossen oder defekt sind, wird der jeweilige Alarm am Display angezeigt.

Man kann die Einstellung der Uhr oder die Programmierung trotzdem durchführen.

7.8 Programmierung über Tastatur

Die Parameter der elektronischen Steuerung sind im Familien gruppiert und auf folgende zwei Niveaus unterteilt:

I. USER (Pr1);
2. SERVICE (Pr2).

Das Niveau USER ermöglicht den Zugriff auf die Benutzerparameter, das Niveau SERVICE den Zugriff auf die Konfiguration der Maschine; dieses Niveau ist durch Passwort geschützt.

Die Parameterfamilien, mit "Label" gekennzeichnet, sind wie folgt unterteilt:

LABEL HANDLUNG
ALL Zeigt alle Parameter
ST Zeigt die Parameter der Temperaturregelung
CF Zeigt die Konfigurationsparameter
SdZeigt nur die dynamic Setpointssparameter (KEIN AKTIVE FUNCTION)
ES Zeigt nur die Energy- Savingparameters (KEIN AKTIVE FUNCTION)
CO Zeigt nur die Parameter der Kompressor
FA Zeigt nur die Parameter der Ventilatoren
Ar Zeigt nur die Forstschutzwiderstandsparameters (KEIN AKTIVE FUNCTION)
dF Zeigt nur die Abtauensparameter
AL Zeigt nur die Alrmsparameter
LS Zeigt nur die Laserparameter (KEIN AKTIVE FUNCTION)

7.8.1 Zugriff auf die Parameter in "Pr1" (USER)

Zugriff auf das für den Benutzer zugängliche Parametermenü "Pr1":

  1. Ein paar Sekunden auf die Tasten SET drücken ( und *beginnen zu blinken). Am oberen Display wird "ALL" angezeigt, die erste Parameterfamilie.
  2. Die verschiedenen Familien mit den Tasten und auswählen.
  3. Nach der Auswahl der Familie und Druck auf Taste SEI wird das Instrument, falls die gewählte Parameterfamilie Teil des gewählten Menüs ist oder ein Parameter dieser Familie in das Menü verschoben wurde, das "Label" und den Code des ersten Parameters der Familie in "Pr1" am unteren Display anzeigen, mit seinem Wert am oberen Display. Falls die Parameterfamilie nicht Teil dieses Menüs ist, so wird der Zugriff nicht möglich sein.
  4. Nur die Parameter in der Familie können durchgelesen und geändert werden.

7.8.2 Änderung des Wertes eines Parameters

  1. In die Programmierung gehen.
  2. Den gewünschten Parameter auswählen.
  3. Auf Taste SET drücken und somit die Wertänderung aktivieren.

Elektronische Steuerzentrale

  1. Den Wert mit den Tasten ▲ und ▼ ändern.
  2. Auf SET drücken, um den neuen Wert zu speichern und auf den Code des nächsten Parameters überzugehen.
  3. Ausgang: Auf SET + ▲ drücken, wenn ein Parameter angezeigt ist oder 240 Sekunden ohne Druck auf eine Taste warten.

ANMERKUNG

Der neu eingestellte Wert wird auch gespeichert, wenn man wegen Timeout ohne Druck auf die Taste SET herausgeht.

ACHTUNG

Der Wert der Parameter in Familie CF (Konfigurationsparameter) kann nur geändert werden, wenn sich die Einheit in Standby befindet.

7.9 Am Display angezeigte Werte

Die am Display angezeigten Werte sind je nach der Konfiguration der Parameter CF36 im oberen Teil und CF42 im unteren Teil unterschiedlich, wogegen sie für das Fernterminal je nach der Konfiguration der Parameter CF43 im oberen Teil und CF44 im unteren Teil variieren.

Parameter CF36/CF43 = 0

Am oberen Display wird als Standard die Sonde BEWIT angezeigt

Parameter CF36/CF43 = 1

Am oberen Display wird als Standard die Sonde BEWOT angezeigt

Parameter CF36/CF43 = 2

Am oberen Display wird kein Wert angezeigt

Parameter CF36/CF43 = 3

Am oberen Display wird als Standard die Sonde BAT1 angezeigt

Parameter CF36/CF43 = 4

Am oberen Display wird der Setpoint des Kühlers angezeigt und Off, wenn sich die Einheit in Standby befindet

Parameter CF36/CF43 = 5

Am oberen Display wird OnC angezeigt, wenn die Einheit eingeschaltet ist

Am oberen Display wird OnC angezeigt, wenn sich die Einheit in Standby befindet

Parameter CF36/CF43 = 6

Am oberen Display wird der LASER Set angezeigt (KEIN AKTIVE FUNKTION)

Parameter CF36/CF43 = 7

Am oberen Display wird kein Wert angezeigt

Parameter CF36/CF43 = 8

Am oberen Display wird das Betriebsdifferential angezeigt

Parameter CF42/CF44 = 0

Am unteren Display wird als Standard die Sonde BEWIT angezeigt

Parameter CF42/CF44 = 1

Am unteren Display wird als Standard die Sonde BEWOT angezeigt

Parameter CF42/CF44 = 2

Am unteren Display wird als Standard die Sonde BCP1 angezeigt

Parameter CF42/CF44 = 3

Am unteren Display wird als Standard die Sonde BAT1 angezeigt

Parameter CF42/CF44 = 4

Am unteren Display wird der Setpoint des Kühlers angezeigt und Off, wenn sich die Einheit in Standby befindet

Parameter CF42/CF44 = 5

Am unteren Display wird OnC angezeigt, wenn die Einheit eingeschaltet ist

Am unteren Display wird Off angezeigt, wenn sich die Einheit in Standby befindet

Parameter CF42/CF44 = 6

Am unteren Display wird der LASER Set angezeigt (KEIN AKTIVE FUNKTION).

Parameter CF42/CF44 = 7

Am unteren Display wird kein Wert angezeigt

Parameter CF42/CF44 = 8

Am unteren Display wird das Betriebsdifferential angezeigt

Wenn als Standardanzeige die Sonde BEWIT gewählt wurde, wird am oberen Display bei jedem Druck auf die Taste ▲ 30 Sekunden lang die Sonde BEWOT, angezeigt, und am unteren Display das "Label" Pb2, danach erfolgt wieder die eingestellte Standardanzeige.

Wenn als Standardanzeige die Sonde BEWOT gewählt wurde, wird am oberen Display bei jedem Druck auf die Taste ▲ 30 Sekunden lang die Sonde BEWIT, angezeigt, und am unteren Display das "Label" Pb1, danach erfolgt wieder die eingestellte Standardanzeige.

7.10 Ein- und Ausschalten der Einheit

Druck auf Taste 5 Sekunden lange, um die Einheit in Modus Chiller zu ein-aussehalten.

Zum Start der Einheit MCY wird der hierfür vorgesehene digitale Eingang verwendet.

Das obere Display zeigt folgendes an:

• OnC im Kühler-Betrieb

ANMERKUNG

Die Einheit MCY kann von Temperatursonden gesteuert werden (siehe Abschnitt "5.7.3 Kontrolle der Verflüssigereinheit durch Temperatursonden BEWOT und BEWIT").

7.11 Einstellung der Einheit auf Standby

Die Einheit wird bei jedem Ausschalten auf den Standby-Modus übergehen.

Dieser Modus wird durch das leuchtende Symbol z→ angezeigt.

Auch im Standby-Modus gibt der Kontrolle die Möglichkeit:

  1. die gemessenen Werte am Display zu sehen

  2. Alarme zu melden und zu sehen.

7.12 Das Menü Funktionen: Taste "M"

Das Menü Funktionen gibt die Möglichkeit:

  1. Vorhandene Alarme zu sehen (siehe 7.12.3 "Ansicht der Alarme "ALrM""). Die Allarmen rückzustellen (siehe 7.12.3.6 "Rückstellung eines Alarms "rSt"").

  2. Die Alarmhistorik zu schen (siehe 7.12.4 "Ansicht der Alarmhistorik "ALoG""). Die Alarmhistorik zu löschen (siehe 7.12.4.6 "Löschen der Alarmhistorik "ArSt")

  3. Die Parameter des Instruments in den Schlüssel zu laden.

  4. Die Betriebsstunden der kontrollierten Lasten zu sehen (siehe 7.12.5 "Ansicht der Betriebsstunden der Lasten "C1Hr - C2Hr - PFHr""). Die Betriebsstunden der kontrollierten Lasten zu rückzustellen (siehe 7.12.5.4 "Reset der Betriebsstunden der Lasten").

7.12.1 Zugriff auf das Menü Funktionen

Auf Taste M (Menü) drücken und wieder loslassen.

Das Symbol "Menu" erscheint.

7.12.2 Ausgang aus dem Menü Funktionen

Auf Taste M drücken und wieder loslassen oder die Timeout-Zeit (30s) abwarten.

Das Symbol "Menu" verschwindet.

7.12.3 Ansicht der Alarme "ALrM"

  1. Auf Taste M drücken und in das Menü Funktionen gehen.

  2. Mit den Tasten ▲ oder ▼ die Funktion "ALrM" auswählen.

  3. Auf Taste SET drücken und loslassen.

  4. Mit den Tasten ▲ oder ▼ alle Alarme durchlesen.

  5. Zum Beenden, auf Taste M drücken oder das Timeout abwarten (30Sekunden).

7.12.3.6 Rückstellung eines Alarms "rSt"

  1. Auf Taste M drücken und in das Menü Funktionen gehen.

  2. Die Funktion "ALrM" auswählen.

  3. Auf Taste SET drücken; am unteren Display wird der Alarmcode angezeigt.

  4. Falls es sich um einen rückstellbaren Alarm handelt, erscheint im oberen Displayteil das Label rSt, falls der Alarm nicht rückstellbar ist, erscheint das Label NO.

  5. Mit den Tasten ▲ oder ▼ alle Alarme durchlesen.

  6. Auf SET an Label rSt drücken, um den Alarm rückzustellen und auf den nächsten überzugehen.

  7. Zum Beenden, auf Taste M drücken oder das Timeout abwarten (30 Sekunden).

7.12.4 Ansicht der Alarmhistorik "ALoG"

  1. Auf Taste M drücken und in das Menü Funktionen gehen.

  2. Mit den Tasten ▲ oder ▼ die Funktion ALoG auswählen.

  3. Auf SET drücken; am unteren Display erscheint das "Label" mit dem Alarmcode, am oberen Display das Label "n°" mit der fortlaufenden Zahl.

  4. Alle vorhandenen Alarme mit den Tasten ▲ oder ▼ durchlesen.

  5. Zum Beenden der Funktion ALoG und für die Rückkehr zur normalen Ansicht, auf Taste M drücken oder warten, bis die Timeout-Zeit abgelaufen ist (30 Sekunden)).

Der Speicher kann 50 Alarme enthalten. Jeder Alarm, der über dieser Zahl hinaus festgestellt wird, löscht automatisch den ältesten Alarm im Speicher. Die Anzeige erfolgt in wachsender Reihenfolge vom ältesten zum neuesten.

7.12.4.6 Löschen der Alarmhistorik "ArSt"

  1. In das Menü Funktionen gehen.

  2. Die Funktion ALoG auswählen - unteres Display.

  3. Auf SET drücken.

  4. In der Funktion ALoG, mit den Tasten ▲ oder ▼ die Funktion ArSt am unteren Display und PAS am oberen Display auswählen.

  5. Auf SET drücken: das Passwort wird verlangt; am unteren Display erscheint PAS, am oberen Display wird eine 0 blinken.

  6. Zum Löschen, das Passwort eingeben

  7. Falls das Passwort korrekt ist, wird "Label" ArSt 5 Sekunden lang blinken und somit das erfolgte Löschen bestätigen.

Nach dem Reset kehrt man zur normalen Ansicht zurück.

7.12.5 Ansicht der Betriebsstunden der Lasten "C1Hr - C2Hr - PFHr"

  1. Auf Taste M drücken und in das Menü Funktionen gehen.

  2. Auf die Tasten ▲ oder ▼ drücken, bis am unteren Display das "Label" der einzelnen Last gezeigt wird: C1Hr (Betriebsstunden Kompressor Nr. 1), C2Hr (Betriebsstunden Kompressor Nr. 2), PFHr (Betriebsstunden Wasserpumpe, Auslassventilator). Am oberen Display werden die Betriebsstunden angezeigt.

  3. Das Symbol ⏻ leuchtet.

7.12.5.4 Reset der Betriebsstunden der Lasten

  1. Auf Taste M drücken und in das Menü Funktionen gehen.
  2. Auf die Tasten oder drücken, bis am unteren Display das "Label" der einzelnen Last gezeigt wird (C1Hr, C2Hr "nur Einheiten CY 211÷301", PFIIr) am oberen Display werden die Betriebsstunden angezeigt.
  3. 3 Sekunden lang auf Taste SET drücken: am oberen Display wird 0 angezeigt (Nullstellung erfolgt).
  4. Das Menü Funktionen durch Druck auf Taste M verlassen oder warten, bis die Timeout-Zeit abgelaufen ist (15 Sekunden).

7.12.5.5 Die Vorgänge von Punkt 2 bis Punkt 4 für die anderen Lasten wiederhole.

7.13 Sonstige Funktionen über Tastatur

7.13.1 Ansicht des Setpoints

Auf SET drücken und wieder loslassen.

Am unteren Display wird SetC (Set Chiller);

Am oberen Display erscheint der eingestellte Wert.

7.13.2 Änderung des Setpoints

  1. Mindestens drei Sekunden auf Taste SET drücken.
  2. Der Setpoint wird blinkend angezeigt
  3. Zur Änderung des Wertes, die Tasten ▲ oder ▼ betätigen.
  4. Zur Speicherung des neuen Setpoints, auf Taste SET drücken oder 15 Sekunden warten, um die Programmierung zu beenden.

7.14 Selbstanpassungsfunktion (außer Verflüssigereinheit)

Die Steuerung ermöglicht die Regelung der Flüssigkeitstemperatur auch im Modus "Selbstanpassung" (wenn nur die Pumpe vorhanden ist, kein Speicher). Mit dieser Funktion werden die EIN- UND AUSSCHALTUNGEN DES/DER KOMPRESSORS(EN) so betrieben, dass die Kaltwassererzeugung an Einheiten mit geringen Wärmelasten (ohne Speicher) durch die dynamische Änderung der Setpoints und der Differentialwerte beim Betrieb sowohl als Kühler als auch als Wärmepumpe optimiert ist.

| Time | Kompressorstatus | | :--- | :--- | | 0 | OFF | | A | ON | | B | OFF | | End | ON | | End | Off | A= minimale Einschaltzeit B= minimale Ausschaltzeit

Die Funktion analysiert die effektive Betriebszeit des Kompressors ab der Einschaltanfrage bis zur Ausschaltanfrage durch die Temperaturregelung und vergleicht sie mit der eingestellten minimalen Betriebszeit.

Diese Mindestzeit ist in Parameter CO01 definiert. Wenn die effektive Betriebszeit kürzer ist als die Mindestzeit, wird bei jedem Aussehalten des Kompressors dem SET POINT Kühler und Wärmepumpe und dem DIFFERENTIAL Kühler und Wärmepumpe ein fixer Wert und ein proportionaler Wert zugeteilt, der sich aus der Differenz zwischen Mindestzeit und effektiver Zeit, vervielfacht mit dem Wert der Konstanten zur Berechnung des Setpointwerts und des Betriebsdifferentials ergibt.

Von dem Setpoint und dem Differentialwert werden dieselben festen Werte abgezogen, falls die Kompressorbetriebszeit länger ist als die eingestellte Kompressorbetriebszeit.

7.15 Funktionsweise der Verdichter (außer Verflüssigereinheit)

Die benutzte Temperaturregelung ist eine Proportionalregelung. Nachdem der Temperaturwert eingestellt und ein minimaler und maximaler Abweichungswert, Differential genannt, bestimmt ist, aktiviert sich der Verdichter, wenn der gemessene Wert die Summe der eingestellten Temperatur plus Differential überschreitet. Er schaltet sich aus, wenn der gemessene Wert niedriger ist als der Wert ihrer Differenz. Dieselbe Logik wird mit einer vom Hersteller eingestellten Abweichung für die Einheiten mit zwei Verdichtern angewendet.

7.15.1 Graphische Darstellung der Regelung der Kompressoren

Mit 1 Kompressor Mit 2 Kompressoren
ON OFF RL1 ST01 ST02 PBr

ST01 ST09 C1+C2 C1 ST02 ST02 PBi

7.16 Alarmcodes und ausgeführte Handlungen

CODEBEDEUTUNG URSACHEHANDLUNG RESET
P1Alarm Sonde BEWITSonde defekt oder Widerstandswert außer den GrenzenAktiviert Ausgang “Open Collector” / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am DisplayAutomatischWenn sich der Widerstandswert wieder in den vorgesehenen Grenzen befindet.
P2Alarm Sonde BEWOTSonde defekt oder Widerstandswert außer den GrenzenAktiviert Ausgang “Open Collector” / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am DisplayAutomatischWenn sich der Widerstandswert wieder in den vorgesehenen Grenzen befindet.
P3Alarm Sonde BCP1Sonde defekt; Widerstands- oder Stromwert außer den GrenzenAktiviert Ausgang “Open Collector” / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am DisplayAutomatischWenn sich der Widerstandswert wieder in den vorgesehenen Grenzen befindet.
P4Alarm Sonde BAT1Sonde defekt oder Widerstandswert außer den GrenzenAktiviert Ausgang “Open Collector” / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Leuchten des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am DisplayAutomatischWenn sich der Widerstandswert wieder in den vorgesehenen Grenzen befindet.
A01 AlarmÜberdruckschalterAktivierung des digitalen Eingangs des ÜberdruckschaltersAktiviert Ausgang “Open Collector” / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Überdruckalarm; Anzeige des Codes am DisplayManuellDeaktivierung digitaler Eingang plus Reset-Verfahren
A02 AlarmUnterdruckschalterAktivierung des digitalen Eingangs des UnterdruckschaltersAktiviert Ausgang “Open Collector” / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Unterdruckalarm; Anzeige des Codes am DisplayAutomatischWird manuell nach “festgelegten Auslösungen/Stunde”ManuellDeaktivierung digitaler Eingang plus Reset-Verfahren
A05 ÜbertemperaturHochdruckAktivierung des analogischen Eingangs ob BCP1 oder BAT1 > als “eingestellt Wert”Aktiviert Ausgang “Open Collector” / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Hochdruckalarm; Anzeige des Codes am DisplaymanuellDeaktivierung BCP1 oder BAT1 ist <als “eingestellt Wert” plus Reset-Verfahren
A06 Alarm UnterrduckUntertemperaturAktivierung des analogischen Eingangs BCP1 oder BAT1 < als “eingestellt Wert”Aktiviert Ausgang “Open Collector” / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Unterdruckalarm; Anzeige des Codes am DisplayAutomatischWird manuell nach wie in AL16 festgelegten Auslösungen/StundeManuellDeaktivierung BCP1 oder BAT1 > als “eingestellt Wert” plus Reset-Verfahren
A07 Frostschutzalarm Aktivierung durch digitalen Eingang ob BEWOT < als “eingestellt Wert” aktiv durch “eingestellt Zeit”Aktiviert Ausgang “Open Collector” / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am DisplayAutomatischWird manuell nach “festgelegten Auslösungen/Stunde” eingestelltManuellDeaktivierung:- wann der Sonde BEWOT > (AR03+AR04) in chiller;plus Reset-Verfahren
A07 Frostschutzalarm Aktivierung durch digitalen EingangAktiviert Ausgang “Open Collector” / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am DisplayAutomatischWird manuell nach “festgelegten Auslösungen/Stunde” eingestelltManuellDeaktivierung digitaler Eingang nicht aktiv plus Reset-Verfahren
A07 Frostschutzalarm Verdichter/VerflüssigereinheiteAktivierung durch digitalen EingangAktiviert Ausgang “Open Collector” / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am DisplayAutomatischWird manuell nach “festgelegten Auslösungen/Stunde” eingestelltManuellDeaktivierung digitaler Eingang nicht aktiv plus Reset-Verfahren
CODEREDEUTUNG URSACHEHANDLUNGRESET
A08Alarm Strömungswächter (Luft/Wasser Wasser/ WasserAktivierung digitaler Eingang aktiv für "eingestellt Zelt"Aktiviert Ausgang "Open Collector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols Alarm Strömungswächter;Automatisch Wird manuell nach "festgelegten Auslösungen/Stunde" Manuale Manuell Deaktivierung digitaler Eingang nicht aktiv für "eingestellt Zeit" plus Reset-Verfahren
A09Alarm Wärmeschutz Kompressor 1Aktivierung des digitalen EingangsAktiviert Ausgang "Open Collector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am DisplayManuell Deaktivierung digitaler Eingang nicht aktiv plus Reset-Verfahren.
A10Alarm Wärmeschutz Kompressor 2Aktivierung des digitalen EingangsAktiviert Ausgang "Open Collector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am DisplayManuell Deaktivierung digitaler Eingang nicht aktiv plus Reset-Verfahren.
A09-A10Alarm Wärmeschutz Kompressor 1 und 2Der Alarm wird angezeigt, aber während "Verzögerung Wahrnehmung Wärmeschutz Kompressor" beim Einschalten des Kompressors nicht wahrgenommen.Alarmrelais + Alarmsummer aktiv Falls ID nicht aktiviertManuell. Zur Rückstellung des Alarms in Programmierung gehen.
A13Alarm Wartung Kompressor 1Betriebsstunden > "eingestellt Schwelle"Aktiviert Ausgang "Open Collector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Anzeige des Codes am DisplayManuell Reset der Betriebsstunden
A14Alarm Wartung Kompressor 2Betriebsstunden > "eingestellt Schwelle"Aktiviert Ausgang "Open Collector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Anzeige des Codes am DisplayManuell Reset der Betriebsstunden
A15Alarm Wartung Wasserpumpe Auslassventilator (Luft/Luft)Betriebsstunden > "eingestellt Schwelle"Aktiviert Ausgang "Open Collector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Anzeige des Codes am DisplayManuell Reset der Betriebsstunden
A20Alarm Niedriger Wasserverdampferausl auftemperaturNur Einheiten betrieben wenn die Temperatur von PB2 ist unter AL23Aktiviert Ausgang "Open Collector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer Anzeige des Codes am DisplayAutomatisch
A21Alarm Uber-Wasserverdampferausl auftemperaturNur Einheiten betrieben wenn die Temperatur von PB2 ist über AL24Aktiviert Ausgang "Open Collector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer Anzeige des Codes am DisplayAutomatisch
rtCAlarm UhrUhr muss eingestellt werdenAktiviert Ausgang "Open Collector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am DisplayManuell Einstellung der Uhr plus Reset-Verfahren
rtFAlarm Uhr Uhr delektBetriebsstörung der UhrAktiviert Ausgang "Open Collector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am DisplayManuell Reset-Verfahren Falls der Alarm nach dem Resct wieder auftritt, die Uhr ersetzen
EE Alarm EEPROM FehlerEEPROM FehlerDatenverlust im SpeicherAktiviert Ausgang "Open Collector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am DisplayManuell Reset-Verfahren Falls der Alarm nach dem Reset wieder auftritt, bleibt die Vorrichtung blockiert
ACF2KonfigurationsalarmFA02 1-2, Verflüssigungskontrolle Sonde nicht konfiguriert.Aktiviert Ausgang "Open Collector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am DisplayAutomatisch Mit korrekter Neuroprogrammierung
ACF3Konfigurationsalarm Zwedigitale Eingänge mit derselben KonfigurationAktiviert Ausgang "Open Collector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am DisplayAutomatisch Mit korrekter Neuroprogrammierung
ACF4KonfigurationsalarmCF28=1 und der digitale Eingang nicht konfiguriert oder CF28=2 Sonde BAT1 anders als 3Aktiviert Ausgang "Open Collector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am DisplayAutomatisch Mit korrekter Neuroprogrammierung
ACF5KonfigurationsalarmCF02 1 und (CF04≠2,3 und CF05≠3) oder (CF04 -2 und CF05 3) Ob CF01=6 CF02=1Aktiviert Ausgang "Open Collector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am DisplayAutomatisch Mit korrekter Neuroprogrammierung
FErrBetriebsalarmCF04 = 3 und CF05 = 2 mit digitalen Eingangen gleichzeitig aktiviertaktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für SammelalarmManuelle Deaktivierung digitaler Eingang nicht aktiv plus Reset-Verfahren
CODEBEDEUTUNGURSACHEHANDLUNGRESET
AFr NetzstromfrequenzalarmNetzstromfrequenz außerhalb des ArbeitsfeldesAktiviert Ausgang “Open Collector” / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am DisplayAutomatisch Rückkehr der Frequenz in ihr Arbeitsfeld
ALOC Sammclalarm ID eingestellt wie Sammelalarm Sperre der Einheit aktiv nach “eingestellt Zeit” AL21Altigewicht wie Sammelalarm Sperre der Einheit aktiv nach “eingestellt Zeit” AL21Alarmrelais + Alarmsummer ID eingestellt wie Sammelalarm Sperre der Einheit aktiv nach “eingestellt Zeit” Automatisch: Wird manuell nach “festgelegten Auslösungen/ Stunde” (Reset-Verfahren im Menü Funktionen). Wird in der Alarmhistorik nur mit manueller Rückstellung eingetragen.

7.17 Tabelle: Sperre der Ausgänge

Alarm-CODEAlarmbeschreibung Komp. 1 Komp. 2Frostschutz-heiz-clementePumpe Auslass-vent. Vent. Verflüss.
P1Sonde BEWITJa Ja Jamit Ar19 =0Ja
P2Sonde BEWOTJa Ja Jamit Ar19 =0Ja
P3Sonde BCP1Ja Ja Jamit Ar19 =0Ja
P4Sonde BAT1Ja Ja Jamit Ar19 =0Ja
A01 Überdruckschalter Ja Ja
A02 Unterdruckschalter Ja Ja Ja
A05 Übertemperatur Hochdruck Ja Ja
A06 Unterdruck Untertemperatur Ja Ja Ja
A07 Frostschutz analogischer Eingang Ja Ja Ja
A07Frostschutz digitaler EingangJaJaJa
A07 Frostschutz Verdichter/VerflüssigereinheitenJa JaJa Ja
A08 Strömungswächter Ja Ja Heizel.BoilerJaJa
A09 Wärmeschutz Kompressor 1 Ja
A10 Wärmeschutz Kompressor 2Ja
A09-A10Wärmeschutz Kompressor 1-2 Ja Ja Ja
A13 Wartung Kompressor 1
A14 Wartung Kompressor 2
A15 Wartung Wasserpumpe
A20 Alarm Niedriger TemperaturBEWOT
A21 Alarm Über-Temperatur BEWOT
rtCAlarm Uhr
rtFAlarm Uhr
EEEEPROM FehlerJaJaJaJaJa
ACF2KonfigurationsalarmJaJaJaJaJa
ACF3KonfigurationsalarmJaJaJaJaJa
ACF4KonfigurationsalarmJaJaJaJaJa
ACF5KonfigurationsalarmJaJaJaJaJa
ACF6KonfigurationsalarmJaJaJaJaJa
FErrBetriebsstörung Verdichter/VerflüssigereinheitenJa Ja Ja Ja Ja Ja
AfrNetzstromfrequenzalarmJaJaJaJaJa
ALOCSammelalarmJaJaJaJaJa

7.18 Beschreibung der Parametern

7.19 Parameter der Temperaturregelung

ParameterBeschreibung
ST01Einstellung des Setpoints bei Betrieb als Chiller (reicht von ST05 bis ST06)
ST02 Einstellung des Differentials bei Betrieb als Chiller
ST03Einstellung des Setpoints bei Betrieb als Wärmepumpe (reicht von ST07 bis ST08)
ST04 Einstellung des Differentials bei Betrieb als Wärmepumpe
Pr2Einstellung des Zahlencodes des Passworts von 0 zu 999

7.19.1 Konfigurationsparameter

Parameter Beschreibung
CF02sichtbar an den EinheitenMCYVerdichter/Verflüssigereinheit0 = J a1 = N c i n
CF04sichtbar an den EinheitenMCYKonfiguration des analogischen Eingangs BEWIT0 = Sonde nicht vorhanden1 - NTC Temperatursonde Verdampferwassereintritt / (zu klimatisierende Raumluft). Angezeigt am oberen Display.2 = Digitaler Eingang (für als Verdichter/Verflüssiger konfigurierte Einheiten).Stellt die Einheit je nach gewählter Polung mit aktiviertem Kontakt auf Standby und aktiviert ihr Einschalten. Am oberen Display ist ON angezeigt. Mit NICHT aktiviertem Kontakt, Einheit auf Standby und Anzeige OFF am oberen Display. Falls am oberen Display ON angezeigt ist, kann der Betriebsmodus (Chiller - Wärmepumpe) mit den Tasten UP-DOWN gewählt werden. Im Betriebsmodus Chiller schaltet ein: mit CF21=2 und CO08=1 der Kompressor Nr. 1, mit CF21 2 und CO08 0 ein vom Temperaturregler ausgelöster Kompressor. Am oberen Display ist OnC angezeigt. Im Betriebsmodus Wärmepumpe schaltet ein: mit CF21=2 und CO08=1 der Kompressor Nr. 1, mit CF21=2 und CO08=0 ein vom Temperaturregler ausgelöster Kompressor. Am oberen Display ist OnH angezeigt.Wenn der Betriebsmodus gewählt ist, wird die Aktivierung/Deaktivierung des digitalen Eingangs die Einheit und die jeweiligen Kompressoren ein- und ausschalten. Nur mit aktivem Kontakt und wenn die Einheit über Tastatur ausgeschaltet worden ist, wird das erneute Einschalten über Tastatur erfolgen.3 = Digitaler Eingang (für als Verdichter/Verflüssiger konfigurierte Einheiten), der je nach gewählter Polung und wenn aktiv die Möglichkeit gibt, die Maschine NUR als Chiller einzuschalten.Mit NICHT aktivem Kontakt, Einheit auf Standby und Anzeige OFF am oberen Display.Mit aktivem Kontakt, Betrieb der Einheit als Chiller und Anzeige OnC am oberen Display.Die Aktivierung/Deaktivierung des digitalen Eingangs wird die Einheit und die jeweiligen Kompressoren ein- und ausschalten.Nur mit aktivem Kontakt und wenn die Einheit über Tastatur ausgeschaltet worden ist, wird das erneute Einschalten über Tastatur erfolgen.
CF05sichtbar an den EinheitenMCYKonfiguration des analogischen Eingangs BEWOT0 = Sonde nicht vorhanden1 = NTC Temperatursonde Verdampferwasseraustritt / Verdampferluftaustritt.Angezeigt am oberen Display2 - Wird zu einem digitalen Eingang, der je nach gewählter Polung aktiviert den Frostschutzalarm erstellt.3 = Digitaler Eingang (für als Verdichter/Verflüssiger konfigurierte Einheiten)Je nach gewählter Polung aktiviert, gibt er die Möglichkeit, die Maschine NUR als Wärmepumpe einzuschalten.Mit NICHT aktiviertem Kontakt, Einheit auf Standby, Anzeige OFF am oberen Display.Mit aktiviertem Kontakt, Einheit im Betriebsmodus Chiller.Anzeige onH am oberen Display.Die Aktivierung/Deaktivierung des digitalen Eingangs wird die Einheit und die jeweiligen Kompressoren ein- und ausschalten.Nur mit aktivem Kontakt und wenn die Einheit über Tastatur ausgeschaltet worden ist, wird das erneute Einschalten über Tastatur erfolgen.
CF10 Konfiguration des digitalen Eingangs ID5
CF12sichtbar an den EinheitenMCYPolung digitaler Eingang ID1
CF28Für die Auswahl des Betriebsmodus Chiller/Wärmepumpe über Tastatur oder durch digitalen/analogischen Eingang.0 = Auswahl über Tastatur mit Vorrang gegenüber digitalen/analogischem Eingang.1 = Auswahl über digitalen Eingang. Die Auswahl ist aktiviert, falls ein digitaler Eingang auf 4 konfiguriert ist (Chiller/Wärmepumpe durch Fernsteuerung). Wenn die Polung des digitalen Eingangs 0 ist, so forciert der „geöffnete“ Status die Maschine zum Betrieb in Chiller, und der „geschlossene“ Status zum Betrieb in Wärmepumpe. Wenn die Polung des digitalen Eingangs 1 ist, forciert der „geöffnete“ Status die Maschine zum Betrieb in Wärmepumpe, und der „geschlossene“ Status zum Betrieb in Chiller. Ist kein digitaler Eingang auf 4 konfiguriert, so bleibt die Einheit in Standby. Die Auswahl zwischen Chiller und Wärmepumpe über Tastatur wird deaktiviert. Über Tastatur kann die Einheit nur im gewählten Betriebsmodus ein- und ausgeschaltet werden.2 = Auswahl über analogischen Eingang mit Vorrang gegenüber dem digitalen Eingang. Für Außenlufttemperaturen innerhalb des Differentials CF30 ist der Wechsel des Betriebsmodus über Tastatur zulässig.Sowohl mit CF28=1 als auch mit CF28=2, wenn die Einheit als Chiller oder Wärmepumpe in Betrieb ist und der Wechsel des Betriebsmodus verlangt wird, schaltet Kontrolle alle Ausgänge aus und wartet eine festgelegte Verzögerungszeit, die durch das Blinken der LEDS Chiller oder Wärmepumpe angezeigt wird. Das Blinken gibt den Betriebsmodus an, in dem die Maschine unter Beachlung der Zeiten zum Schutz der Kompressoren wieder eingeschaltet wird.
CF34 Sericelle Adresse
CF36 Für die Auswahl der Standardanzeige am oberen Display0 = Das obere Display zeigt die Températur von BEWIT an1 = Das obere Display zeigt die Températur von BEWOT an2 = Das obere Display zeigt nichts an3 = Das obere Display zeigt die Températur von BAT1 an4 = Das obere Display zeigt den Setpoint der Einheit an (*)5 = Das obere Display zeigt den Status der Einheit an (**)6 = Das obere Display zeigt den Setpoint von Laser an (FUNKTION NICHT AKTIVIERT)7 = Das obere Display zeigt nichts an8 = Das obere Display zeigt das Betriebsdifferential an(*) Das Display zeigt den Setpoint Kühler an, wenn die Einheit im Modus Kühler aktiviert ist, den Setpoint Wärmepumpe, wenn die Einheit im Modus Wärmepumpe aktiviert ist, und Off, wenn sich die Einheit in Standby befindet.(**) Das Display zeigt OnC an, wenn die Einheit im Modus Kühler aktiviert ist, und OnH, wenn die Einheit im Modus aktiviert ist, und Off, wenn sich die Einheit in Standby befindet.
CF42 Für die Auswahl der Standardanzeige am unteren Display0 = Das untere Display zeigt die Temperatur von BEWIT an1 = Das untere Display zeigt die Temperatur von BEWOT an2 - Das untere Display zeigt die Temperatur von BCP1 an3 = Das untere Display zeigt die Temperatur von BAT1 an4 = Das untere Display zeigt den Setpoint der Einheit (*) an5 - Das untere Display zeigt den Status der Einheit (**) an6 = Das untere Display zeigt den Setpoint Laser an7 = Das untere Display zeigt nichts an8 - Das untere Display zeigt das Betriebsdifferential an(*)Das Display zeigt den Setpoint Kühler an, wenn die Einheit im Modus Kühler aktiviert ist, und den Setpoint Wärmepumpe, wenn die Einheit im Modus Wärmepumpe aktiviert ist, und Off, wenn sich die Einheit in Standby befindet.(**)Das Display zeigt OnC an, wenn die Einheit im Modus Kühler aktiviert ist, und OnH, wenn die Einheit im Modus Wärmepumpe aktiviert ist, und Off, wenn sich die Einheit in Standby befindet.
CF43Für die Auswahl der Standardanzeige am oberen Display des Fernterminals0 = Das oberen Display zeigt die Temperatur von BEWIT an1 = Das oberen Display zeigt die Temperatur von BEWOT an2 = Das oberen Display zeigt nichts an3 = Das oberen Display zeigt die Temperatur von BAT1 an4 = Das oberen Display zeigt den Setpoint der Einheit (*) an5 = Das oberen Display zeigt den Status der Einheit (**) an6 = Das oberen Display zeigt den Setpoint Laser (KEINE AKTIVE FUNKTION)7 = Das oberen Display zeigt nichts an8 = Das untere Display zeigt das Betriebsdifferential an(*) Das Display zeigt den Setpoint Kühler an, wenn die Einheit im Modus Kühler aktiviert ist, den Setpoint Wärmepumpe, wenn die Einheit im Modus Wärmepumpe aktiviert ist, und Off, wenn sich die Einheit in Standby befindet.(**) Das Display zeigt OnC an, wenn die Einheit im Modus Kühler aktiviert ist, und OnH, wenn die Einheit im Modus aktiviert ist, und Off, wenn sich die Einheit in Standby befindet.
CF44 Für die Auswahl der Standardanzeige am unteren Display des Fernterminals0 - Das untere Display zeigt die Temperatur von BEWIT an1 = Das untere Display zeigt die Temperatur von BEWOT an2 = Das untere Display zeigt die Temperatur von BCP1 an3 - Das untere Display zeigt die Temperatur von BAT1 an4 = Das untere Display zeigt den Setpoint der Einheit (*) an5 = Das untere Display zeigt den Status der Einheit (**) an6 = Das untere Display zeigt den Setpoint Laser7 = Das untere Display zeigt nichts an8 = Das untere Display zeigt das Betriebsdifferential an(*) Das Display zeigt den Setpoint Kühler an, wenn die Einheit im Modus Kühler aktiviert ist, den Setpoint Wärmepumpe, wenn die Einheit im Modus Wärmepumpe aktiviert ist, und Off, wenn sich die Einheit in Standby befindet.(**) Das Display zeigt OnC an, wenn die Einheit im Modus Kohler aktiviert ist, und OnH, wenn die Einheit im Modus aktiviert ist, und Off, wenn sich die Einheit in Standby befindet.
Pr2 Einstellung des Zahlencodes des Passworts von 0 zu 999

7.19.2 Dynamische Setpoint-Parameter (KEIN AKTIVE FUNKTION)

Parameter Beschreibung

Pr2 Einstellung des Zahlencodes des Passworts von 0 zu 999

7.19.3 Energy Saving Parameter (KEIN AKTIVE FUNKTION)

Parameter Beschreibung

Pr2 Einstellung des Zahlencodes des Passworts von 0 zu 999

7.19.4 Kompressorparameter

Parameter Beschreibung

Pr2 Einstellung des Zahlencodes des Passworts von 0 zu 999

7.19.5 Belüftungsparameter

Parameter Beschreibung

Pr2 Einstellung des Zahlencodes des Passworts von 0 zu 999

7.19.6 Parameter der Frostschutz-Heizelemente des Hilfsboilers

Parameter Beschreibung

Pr2 Einstellung des Zahlencodes des Passworts von 0 zu 999

7.19.7 Abtauparameter

Parameter Beschreibung

Pr2 Einstellung des Zahlencodes des Passworts von 0 zu 999

7.19.8 Alarmparameter

Parameter Beschreibung

Pr2 Einstellung des Zahlencodes des Passworts von 0 zu 999

7.19.9 LASER Betriebsparameter (KEIN AKTIVE FUNKTION)

Parameter Beschreibung

Pr2 Einstellung des Zahlencodes des Passworts von 0 zu 999

7.20 Einstellungen der Parameter

7.20.1 Temperaturregelparameter

Parameter Beschreibung Min. Max. UdmAuflösungFabrikwert
ST01 Setpoint Sommerbetrieb 05.041.020.068.0°C°FDecInt12.0
ST02 DifferentialSommerbetrieb 00.000.025.045.0°C°FDecInt02.0
ST03 Setpoint Winterbetrieb 25.077.045.0113°C°FDecInt40.0
ST04 DifferentialWinterbetrieb 00.000.025.045.0°C°FDecInt03.0
Pr2Passwort0999--

7.20.2 Konfigurationsparameter

Parameter Beschreibung Min. Max. UdmAuflösungFabrikwert
CF02sichtbar an den Einheiten MCYVerdichter/Verflüssigereinheit0 = NEIN1 = JA011 nur für die EinheitenMCY, siehe 5.7.2 “Kontrolle der Verflüssigereinheit durch digitalen Eingang (Werkseinstellungen)”0 nur für die EinheitenMCY mit Temperaturregelungseingang, siehe 5.7.3 “Kontrolle der Verflüssigereinheit durch Temperatursonden BEWOT und BEWIT”
CF04sichtbar an den Einheiten MCYKonfiguration von BEWIT0 = Sonde nicht vorhanden1 = NTC Temperatursonde Verdampfereintritt2 = Digitaler Eingang auf Anfrage des Temperaturreglers3 = Digitaler Eingang auf Kälteanfrage032 nur für die EinheitenMCY, siehe 5.7.2 “Kontrolle der Verflüssigereinheit durch digitalen Eingang (Werkseinstellungen)”1 nur für die EinheitenMCY mit Temperaturregelungseingang, siehe 5.7.3 “Kontrolle der Verflüssigereinheit durch Temperatursonden BEWOT und BEWIT”
CF05sichtbar an den Einheiten MCYKonfiguration von BEWOT0 = Sonde nicht vorhanden1 = NTC Temperatursonde Verdampferaustritt2 = Digitaler Eingang Frostschutzalarm3 = Digitaler Eingang Wärmeanfrage030 nur für die EinheitenMCY, siehe 5.7.2 “Kontrolle der Verflüssigereinheit durch digitalen Eingang (Werkseinstellungen)”1 nur für die EinheitenMCY mit Temperaturregelungseingang, siehe 5.7.3 “Kontrolle der Verflüssigereinheit durch Temperatursonden BEWOT und BEWIT”
CF10Konfiguration ID50 = Wärmeschutz Kompressor 11 = Wärmeschutz Pumpe2 = Wärmeschutz Auslassventilator / Durchflussmesser3 = On/off durch Fernstecuhrung4 = Cool/heat5 = Wärmeschutz Kompressor 26 = Anfrage 2. Kompressor / Leistungsstufe7 = Ende des Abtauens8 = Energy saving9 = Frostschutzalarm10 = Wärmeschutz Kompressoren 1 und 211 = Samlungalarm0113 fern- On/Off11 Phase MonitorANMERKUNGIn den Verflüssigereinheiten ist es nicht möglich, das Phase Monitor-Set zu installieren.
CF12sichtbar an den Einheiten MCYPolung ID10 = Aktiv, geschlossener Kontakt1 = Aktiv, geöffneter Kontakt0110 nur für die EinheitenMCY 52-66
Parameter Beschreibung Min. Max. UdmAuflösungFabrikwert
CF28 Auswahl von Chiller / Wärmepumpc0 = Tastatur1 = Digitaler Eingang2 = Analogischer Eingang0 2 0 durch Tastatur1 mit digitalem Ferneingang CII/IIP
CF34 Serielle Adresse 1 247 1
CF36 Standardanzeige am oberen Display:0 = BEWIT1 = BEWOT2 = nichts3 = BAT14 = Setpoint der Einheit (*)5 - Status der Einheit (**)6 = Setpoint Laser7 = nichts8 = Betriebsdifferential(*) Das Display zeigt den Setpoint Kühler an, wenn die Einheit im Modus Kühler aktiviert ist, den Setpoint Wärmepumpe, wenn die Einheit im Modus Wärmepumpe aktiviert ist, und Off, wenn sich die Einheit in Standby befindet.(**) Das Display zeigt OnC an, wenn die Einheit im Modus Kühler aktiviert ist, und OnH, wenn die Einheit im Modus aktiviert ist, und Off, wenn sich die Einheit in Standby befindet.0 8 0 CY oder MCY mitTemperaturregelungseingang, siehe 5.7.3 “Kontrolle der Verflüssigereinheit durch Temperatursonden BEWOT und BEWIT”5 nur für die Einheiten MCY mit digitalem Temperaturregelungseingang, siche 5.7.2 “Kontrolle der Verflüssigerinheit durch digitalen Eingang (Werkscinstellungen)”
CF42 Standardanzeige am unteren Display:0 - BEWIT1 = BEWOT2 = BCP13 = BAT14 = Setpoint der Einheit (*)5 - Status der Einheit (**)6 - Setpoint Laser7 = nichts8 = Betriebsdifferential(*) Das Display zeigt den Setpoint Kühler an, wenn die Einheit im Modus Kühler aktiviert ist, den Setpoint Wärmepumpe, wenn die Einheit im Modus Wärmepumpe aktiviert ist, und Off, wenn sich die Einheit in Standby befindet.(**) Das Display zeigt OnC an, wenn die Einheit im Modus Kühler aktiviert is, und OnH, wenn die Einheit im Modus aktiviert is, und Off, wenn sich die Einheit in Standby befindet.0 8 4 CY oder MCY mitTemperaturregelungseingang, siehe 5.7.3 “Kontrolle der Verflüssigerinheit durch Temperatursonden BEWOT und BEWIT”2 nur für die Einheiten MCY mit digitalem Temperaturregelungseingang, siche 5.7.2 “Kontrolle der Verflüssigerinheit durch digitalen Eingang (Werkscinstellungen)”
CF43 Standardanzeige am oberen Display des Fernterminals:0 - BEWIT1 = BEWOT2 = nichts3 = BAT14 = Setpoint der Einheit (*)5 = Status der Einheit (**)6 = Setpoint Laser7 = nichts8 = Betriebsdifferential(*) Das Display zeigt den Setpoint Kühler an, wenn die Einheit im Modus Kühler aktiviert ist, den Setpoint Wärmepumpe, wenn die Einheit im Modus Wärmepumpe aktiviert ist, und Off, wenn sich die Einheit in Standby befindet.(**) Das Display zeigt OnC an, wenn die Einheit in Modus Kühler aktiviert is, und OnH, wenn die Einheit im Modus aktiviert is, und Off, wenn sich die Einheit in Standby befindet.0 8 0 CY oder MCY mitTemperaturregelungseingang, siche 5.7.3 “Kontrolle der Verflüssigerinheit durch Temperatursonden BEWOT und BEWIT”5 nur für die Einheiten MCY mit digitalem Temperaturregelungseingang, siehe 5.7.2 “Kontrolle der Verflüssigerinheit durch digitalen Eingang (Werkscinstellungen)”
CF44 Standardanzeige am unteren Display des Fernterminal:0 - BEWIT1 = BEWOT2 = BCP13 = BAT14 = Setpoint der Einheit (*)5 = Status der Einheit (**)6 = Setpoint Laser7 = nichts8 = Betriebsdifferential(*) Das Display zeigt den Setpoint Kühler an, wenn die Einheit im Modus Kühler aktiviert ist, den Setpoint Wärmepumpe, wenn die Einheit im Modus Wärmepumpe aktiviert is, und Off, wenn sich die Einheit in Standby befindet.(**) Das Display zeigt OnC an, wenn die Einheit im Modus Kühler aktiviert is, und OnH, wenn die Einheit im Modus aktiviert is, und Off, wenn sich die Einheit in Standby befindet.0 8 4 CY oder MCY mitTemperaturregelungseingang, siche 5.7.3 “Kontrolle der Verflüssigerinheit durch Temperatursonden BEWOT und BEWIT”2 nur für die Einheiten MCY mit digitalem Temperaturregelungseingang, siehe 5.7.2 “Kontrolle der Verflüssigerinheit durch digitalen Eingang (Werkseinstellungen)”
Pr2 Passwort 0 999 -

7.20.3 Parameter des dynamischen Setpoints (KEIN AKTIVE FUNKTION)

Parameter Beschreibung Min. Max. UdmAuflösungFabrikwert
Pr2 Passwort 0 999 -

7.20.4 Parameter Energy Saving (KEIN AKTIVE FUNKTION)

Parameter Beschreibung Min. Max. UdmAuflösungFabrikwert
Pr2 Passwort 0 999 -

7.20.5 Kompressorparameter

Parameter Beschreibung Min. Max. UdmAuflösungFabrikwert
Pr2 Passwort000999

7.20.6 Ventilatorparameter

Parameter Beschreibung Min. Max. UdmAuflösungFabrikwert
Pr2 Passwort000999

7.20.7 Parameter Heizelement Frostschutz / Hilfsboiler

Parameter Beschreibung Min. Max. UdmAuflösungFabrikwert
Pr2 Passwort 000 999 -

7.20.8 Abtauparameter

Parameter Beschreibung Min. Max. UdmAuflösungFabrikwert
Pr2 Passwort 0 999 -

7.20.9 Alarmparameter

Parameter Beschreibung Min. Max. UdmAuflösungFabrikwert
Pr2 Passwort0999

7.20.10 Laserparameter (KEIN AKTIVE FUNKTION)

Parameter Beschreibung Min. Max. UdmAuflösungFabrikwert
Pr2 Passwort 0 999 -

7.21 Unloading-Funktion der Kompressoren

Dieses Verfahren ist im Fall plötzlicher Kältespitzenanfragen notwendig wie zum Beispiel, wenn die Einheit nach einem langen Stillstand neugestartet wird. Unter diesen Bedingungen könnte die Wassereintrittstemperatur zum Verdampfer so hoch sein, dass eine höhere Kälteleistung als laut Anlagenprojekt zulässig erforderlich wäre.

Die Überlast der Anlage würde den Start aller Kompressoren erfordern, die unter Grenzbedingungen funktionieren müssten.

Die so überlasteten Kompressoren wären gefährlichen Überhitzungen ausgesetzt, die eine Auslösung der Wärmeschutzvorrichtungen verursachen könnten, oder der Kältegasdruck könnte Alarmgrenzen erreichen, die eine Störabschaltung der Einheit verursachen würden.

Die Funktion ist im Betriebsmodus Chiller immer aktiviert, falls mindestens 2 Leistungsstufen in einem Kreislauf konfiguriert sind. Mit Leistungsstufen ist gemeint: mindestens zwei Kompressoren oder ein Kompressor mit Leistungsregelung pro Kreislauf.

Die Einheit kann so (mittels Ausschalten oder Leistungsregelung der Kompressoren) auch bei hohen Wassereintrittstemperaturen zum Verdampfer (Einschaltungen im Sommer bei sehr heißen Temperaturen) funktionieren und eine mögliche Auslösung des Überdruckschutzes wird somit verhindert.

Abwesend in Maschinen mit ein Kompressor.

Im Display wird die folgenden Meldungen blinkend:

AEUn=Verdampfer-Unloading-Funktion

ACUn Kondensation-Unloading-Funktion

7.22 Sondelegende

In diesem Kapitel bezieht man sich auf die Sonden BEWIT, BEWOT, BCP1 und BAT1; ihre Montage muss vom Kältetechniker ausgeführt werden. Es folgt eine Beschreibung der Sonden:

Kurzbezeichnung in der AnleitungBezeichnung der Klemme Beschreibung
BEWIT PB1WASSEREINTRITTSTEMPERATURSONDE VERDAMPFER
BEWOTPB2WASSERAUSTRITTSTEMPERATURSONDE VERDAMPFER
BCP1PB3DRUCKMESSWERTGEBER VERFLÜSSIGERAUSTRITT
BAT1PB4RAUMTEMPERATURSONDE AN DEN EINHEITEN CY (mit FROSTSCH.- ELEMENTE)

7.23 Doppelpumpenbetrieb - nur Einheiten CY 22-66

An den Einheiten CY 22-66 mit Doppelpumpe sind die Pumpen nicht automatisch von der Steuerung geschaltet.

ACHTUNG

Die Umschaltung von einer zur anderen Pumpe erfolgt mit einem Schalter im Schaltschrank. Die Umschaltung ist manuell und durch den Endbenutzer auszuführen.

ACHTUNG

Die Pumpe darf niemals trocken laufen.

KAPITEL 8

EINSTELLUNG WEITERER KOMPONENTEN

8.1 Kältemittel-Hoch- und Niederdruckschalter

Es sind folgende Druckschalter vorhanden:

1. Niederdruckschalter (LP)

Bei zu niedrigem Saugdruck im Kältekreis schützt dieser LP-Schalter den Kältekompressor und verhindert, dass der Druck auf Werte sinkt, die für den korrekten Betrieb des Kompressors gefährlich sein können.

Die Rückstellung erfolgt automatisch.

Alarm A02 (siehe Kapitel 7.16 "Alarmcodes und ausgeführte Handlungen"), ausgelöst, kann beim Start des Kompressors verzögert werden. Die Verzugszeit kann eingestellt werden, um das Auslösen bei kurzzeitigen Schwankungen im Kältekreis beim Betrieb oder beim Einschalten zu vermeiden.

Nach Ablauf von Zeit, wird das Auslösen des Schalters von der elektronischen Steuerung mit Alarmsignal A02 (siehe Kapitel 7.16 "Alarmcodes und ausgeführte Handlungen") angezeigt und der Kältekompressor und der/die Ventilator/en werden abgeschaltet. Ist eine Pumpe vorhanden, wird diese weiter in Betrieb bleiben.

Steigt der Saugdruck wieder an, stellt sich der Druckschalter automatisch zurück.

Entsprechend der Anweisung im Kapitel 7 "Elektronische Steuerzentrale" kann die Anlage nach Alarmreset wieder gestartet werden.

Wurde die Ursache des Alarms jedoch nicht beseitigt, erfolgt erneut ein Auslösen des Druckschalters.

2. Hochdruckschalter (HP)

Der Hochdruckschalter kontrolliert den Druck im Auslas des Kältekompressors und verhindert, dass der Druck auf Werte ansteigt, die für den korrekten Betrieb des Kompressors und die Sicherheit des Personalsgefährlich sein können.

Die Rückstellung erfolgt automatisch

Das Auslösen wird von der elektronischen Steuerung angezeigt und hat das Ausschalten des Kompressors und die Alarmmeldung A01 (siche Kapitel 7.16 "Alarmcodes und ausgeführte Handlungen") weiterhin werden der/die Ventilator/en 60 Sekunden lang auf maximaler Drehzahl betrieben, um dem Alarm entgegenzuwirken; danach schalten auch die Ventilatoren ab.

Fällt der Druck im Kältekreis, wird der Druckschalter automatisch zurückgestellt.

Das erneute Starten der Anlage kann entsprechend der Anweisung im Kapitel 7 "Elektronische Steuerzentrale".

Wird die Ursache der Störung nicht behoben, erfolgt erneut ein Auslösen des Druckschalters.

Die LP- und IIP-Druckschalter sind durch SCHIRADER-Nadelventile mit dem Kältekreis verschraubt, so dass sie ohne Kältemittelverlust ausgetauscht werden können.

Die AUSLÖSE- und RESET-Werte richten sich nach dem eingesetzten Kältemittel und sind wie folgt:

KOMPONENT KÄLTEMITTELAUSLÖSUNG RÜCKSTELLUNG
bar °C°F bar °C°F
LP-DruckschalterR410A3.4 -17.70.25.0 -8.816.2
HP-Druckschalter39.062.6144.730.451.5124.7

8.2 Drehzahlregler und Ventilatorendruckschalter

In den Einheiten MCY-CY 04-07 die Ventilatoren werden so kontrollierten:

• mit Drehzahlregel (speed control)

• S t u f c n (step) mit Druckschalter PV

In den MCY-CY 10-66 Einheiten die Ventilatoren sind mit Druckschaltern ausgestattet.

1. Einheiten mit Ventilatorendruckschalter (PV)

Bei diesen Maschinen betreibt ein Druckschalter, der den Auslassdruck des Kältekompressors kontrolliert, die Ventilatoren nach einer EIN-AUS-Logik, d.h. er versorgt die Ventilatoren mit Spannung oder nicht.

Die AUSLÖSE- und RÜCKSTELLWERTE des Druckschalters hängen vom Kühlmittel ab und sind in folgender Tabelle angegeben:

KOMPONENT KÄLTEMITTELAUSLÖSUNG RÜCKSTELLUNG
bar °CF bar °C °F
Ventilatorendruckschalter PVR410A27.046.5115.721.036.597.7

2. Einheiten mit Drehzahlregler der Ventilatoren

Die Maschine ist mit einem Ventilatorendrechzahlregler ausgestattet, der bewirkt, dass der Kondensationsdruck auf einem vorbestimmten Wert gehalten wird.

Diese Maschinen sind mit einem Druckgeber in der Auslassleitung des Kältekompressors ausgestattet.

Er wandelt den gemessenen Druckwert in ein elektrisches Signal um, das zum Drehzahlregler übermittelt wird.

Wenn die Temperatur der zum Kondensator geförderten Luft zum Beispiel sinkt, wird der Druckgeber den Kondensationsdruckabfall wahrnehmen, dies dem Drehzahlregler mitteilen, der die Drehzahl der Ventilatoren und somit das Luftvolumen verringern wird, das den Kondensator durchquert.

Gleichfalls wird der Regler bei Erhöhung der Temperatur der zum Kondensator geförderten Luft und folglich des Kondensationsdrucks die Drehzahl der Ventilatoren stufenlos erhöhen, um das Luftvolumen durch den Kondensator zu steigern.

Das folgende Schaubild zeigt den Verlauf der Drehzahlgeschwindigkeit der Ventilatoren je nach Änderung des Kondensationsdrucks.

| Kondensations Druck [bar g] | % Drehzahl | |---|---| | P min | 0% | | P max | max | | max | min |

ACHTUNG

Der Druck und der Ventilatorengeschwindigkeit sind mit dem Elektonischekontrolle ausgestattet.

8.3 Wasser-Differenzdruckschalter (nur Einheit CY)

Das Machine ist die Anlage mit einem Differenzdruckschalter ausgestattet, der die Druckdifferenz zwischen Einlauf- und Auslaufseite misst.

Ist der Druckunterschied niedriger ( Δp ) als 50 mbar (500mm H2O), erfolgt eine Alarmmeldung und das Abschalten der Anlage nach der in Parameter vorcingestellten Verzugszeit (beim Einschalten der Anlage) und die Ikonc Flow! und die Alarmmeldung A08 (siche Paragraph 7.16 "Alarmcodes und ausgeführte Handlungen").

Wenn Δp wieder mehr als 50 mbar, erlöseht die Alarmmeldung und die Anlage läuft automatisch wieder an.

Dieser Differenzdruckschalter schützt den Verdampfer vor Einfrieren durch zu geringen Wasserdurchfluss.

KAPITEL 9

BETRIEB UND WARTUNG

9.1 Betrieb

Die Anlage funktioniert vollautomatisch.

Es ist nicht erforderlich, sie ein- oder auszusehalten, da dies bei Erreichen der eingestellten Temperaturen automatisch erfolgt.

9.2 Wartung

ACHTUNG

Vor Installation oder Wartung der Anlage muss sichergestellt sein, dass das betreffende Personal das Kapitel 2 "Sicherheit".

Bei korrekter Pflege und Wartung wird die Anlage viele Jahre einen problemlosen Betrich gewährleisten.

9.2.1 Zugang zur Maschine

Im Fall von Wartung können die Schutzpaneele entfernt werden.

Einen Schraubenzieher zum Entfernen der Paneele benutzen und die Befestigungsschrauben lösen.

Hier folgend sind die Paneele angegeben, die entfernt werden können.

Einheit MCY-CY 04-07
Krone MCY-22 - Zugang zur Maschine - 1

  • um Zugang zu den Komponenten des Kältekreises zu erhalten, entfernt der Paneel (B).
  • um Zugang zu den Komponenten des Schaltschranks zu erhalten, der Hauptschalter auf "O" gestellt werden, danach entfernt der Panel (C).
  • um Zugang zu den Komponenten des Wasserkreises zu erhalten, entfernt der Paneel (A) und (E).
  • um Zugang zu dem Ventilator und zu dem Kondensator, entfernt der Panel (D).

Einheit MCY-CY 10-19
Krone MCY-22 - Zugang zur Maschine - 2

  • um Zugang zu den Komponenten des Kältekreises zu erhalten, entfernt der Panel (B).
  • um Zugang zu den Komponenten des Schaltsehranks zu erhalten, der Hauptschalter auf "O" gestellt werden, danach entfernt der Panel (C).
  • um Zugang zu den Komponenten des Wasserkreises zu erhalten, entfernt der Panel (A), zuerst muss man den Panel (D) entfernen.
  • um Zugang zu dem Ventilator und zu dem Kondensator, entfernt der Paneel (D).

Einheit MCY-CY 22-30
Krone MCY-22 - Zugang zur Maschine - 3

  • um Zugang zu den Komponenten des Kältekreises zu erhalten, entfernt die Paneelen (A) (B) und (C).
  • um Zugang zu den Komponenten des Schaltschranks zu erhalten, der Hauptschalter auf "O" gestellt werden, danach entfernt der Pancel (B).
  • um Zugang zu den Komponenten des Wasserkreises, zu dem Ventiltor zu dem kondensator, unfernem der Panel (D).

Einheit MCY-CY 39-66
Krone MCY-22 - Zugang zur Maschine - 4

  • um Zugang zu den Komponenten des Kältekreises zu erhalten, entfernt die Paneelen (A) (B) und (C).
  • um Zugang zu den Komponenten des Schaltschranks zu erhalten, der Hauptschalter auf "O" gestellt werden, danach entfernt der Panel (E) mit dem mitgelieferten Schlüsse.
  • um Zugang zu den Komponenten des Wasserkreises, zu dem Ventiltor zu dem kondensator, unfernem der Paneel (D).

9.2.2 Entleeren des Wasserkreises

ACHTUNG

Im Falle von Wartungsarbeiten, für die der Wasserkreislauf entleert werden muss, ist an den Modellen CY mit Hydraulikanlage zur Entleerung ein Absperrhahn unten am Wassertank vorgesehen.

Hier folgend sind die verschiedenen Konfigurationen und die Position der Hähne angegeben:

  • an den Modellen CY 04-07 gleich ob mit oder ohne Hydraulikanlage, ist ein Hahn im unteren Teil auf der Seite der Anschlüsse vorhanden (siehe Ab. B)
  • an den Modellen CY 10-19 mit Hydraulikanlage sind zwei Hähne vorhanden: einer im unteren Teil auf der Seite der Anschlüsse (siehe Ab. B), und ein zweiter im Verdampfer siehe Ab. A)
  • an den Modellen CY 10-19 ohne Hydraulikanlage ist nur ein Hahn im Verdampfer vorhanden (siehe Ab. A)
  • an den Modellen CY 22-66 mit Hydraulikanlage sind zwei Hähne vorhanden: einer im unteren Teil auf der Seite der Anschlüsse (siehe Ab. B), und ein zweiter im Verdampfer (siehe Ab. A) an den Modellen CY 10-19 ohne Hydraulikanlage ist nur ein Hahn im Verdampfer vorhanden (siehe Ab. A)

Einheit CY 10-19
Krone MCY-22 - ACHTUNG - 1

Ein Entleeren des Wasserkreislaufs ist unbedingt erforderlich, wenn die Maschine kein Frostschutzheizelement hat und für eine gewisse Zeit in einer Umgebung stillstehen muss, in der das Wasser im Verdampfer aufgrund der Umgebungstemperatur einfrieren kann (Beschädigung des Verdampfers).

9.3 Programmierung der Kontrollen und der Wartung

AUSZUFÜHRENDE ARBEIT1 TAG1 MONAT6 MONATEN1.JAHR
Prüfen, ob Alarmmeldungen anliegen. x
Prüfen, ob die Wasserauslauftemperatur dem Sollwert entspricht. x
Prüfen, ob die Wassercinlauftemperatur dem Maschinenmodell entspricht.x
Bei Anlagen mit Hydraulikanlage, bei ausgeschalteter Pumpe prüfen, ob der Druck im Tank ca. 0,5 bar beträgt.x
Bei Anlagen mit Hydraulikanlage prüfen, ob die Druckdifferenz zwischen Einlauf- und Auslaufseite (bei stehender Pumpe am Manometer gemessen) korrekt und insbesondere nicht niedriger ist als für den maximalen Wasserdurchfluss zulässig.x
Wasserfilter reinigen.Die Reinigung des Filters wird eine Woche nach dem ersten Anlassen der Anlage empfohlen.x
Schauglas im Kältekreis prüfen (falls vorhanden). Muss bei laufendem Kompressor voll sein oder nur wenige Blasen zeigen.x
Stromaufnahme prüfen; sie muss innerhalb der vorgegebenen Grenzen sein (Schallplan).x
Zustand der Leitungen prüfen: Ölspuren deuten auf mögliche Kältemittelleckage hin. x
Zustand und Sicherheit von Verrohrungen und Anschlüssen prüfen. x
Zustand und Sicherheit der elektrischen Anschlüsse prüfen. x
Mit einem Schlüssel prüfen, ob die Anschlüsse der Saug- und Druckleitung des Verdichters fest sind.x
Prüfen, ob die Raumlufttemperatur dem Maschinenmodell entspricht (gewöhnlich 30-35°C 77-86°F).Den Aufstellungsort auf ausreichende Belüftung prüfen.x
AUSZUFÜHRENDE ARBEIT1 TAG1 MONAT6 MONATEN1 Jahr
Drehzahlregelung der Ventilatoren prüfen.Kondensatorrippen mit weicher Bürste oder Druckluftstrahl reinigen.Schmutz an Lüflungsöffnungen entfernen.x
Kondensatorrippen mit mildem Reinigungsmittel reinigen. x

ACHTUNG

  • Dieses Schema bezieht sich auf normale Betriebsbedingungen.
  • Je nach Bedarf sollen die Wartungsarbeiten öfters durchgeführt werden.

KAPITEL 10

FEHLERSUCHE

PROBLEM URSACHE $YMPTOM ABHILFE
AWasserauslauftemperaturBEWOTzu hoch.A1Zu hohe thermische BelastungA1.1Temperatur BEWOThöher als vorgesehener Wert.Thermische Belastung auf vorbestimmte Grenzen verringern.
A2Umgebungstemperatur zu hoch.A2.1Siehe A1.1.Bei Innenaufstellung die Raumbelüftung verbessern.
A3Kondensatorrippen verschmutzt.A3.1Siehe A1.1.Kondensatorrippen reinigen.
A4Vorderfläche des Kondensators verstopft.A4.1Siehe A1.1.Vorderfläche des Kondensators frei machen.
A5Kältemittelmangel.A5.1• Siehe A1.1;• niedriger Verdampfungsdruck;• Starke Blasenbildung im Schauglas (wenn vorhanden).Kältcfachmann anfordern.Lecksuche und Kältemittel auffüllen.
A6Kompressorschutz löst aus.A6.1• Kopf und Körper des Kompressors sind sehr heiß;• Kompressor schaltet ab und will kurz darauf wieder einschalten.Kältcfachmann anfordern.Lecksuche und Kältemittel auffüllen.
BWasserdruck am Pumpenauslass zu niedrig.B1Wasserdurchfluss zu hoch.Pumpe funktioniert nicht richtig (starker Wasserdurchfluss, geringe Förderhöhe, hohe Stromaufnahme).B1.1• Auslauftemperatur dürfte höher sein BEWOT(siche A1.1);• bei installierter Pumpe:Differenzdruck zu niedrig sowohl bei stehender als laufender Pumpe;• Auslösung des Wärmeschalters der Pumpe.Wasserdurchfluss cindrosseln (am Auslas der Pumpe) bis richtiger Wert erreicht wird, z.B. durch teilweises Schließen des Hahns.Wärmeschalter der Pumpe rückstellen und elektrische Aufnahmewerte kontrollieren.
B2Siehe Punkt C.Bevor Eisbildung am Verdampfer die Anlage stoppt, erhöht sich der Druckabfall.B2.1Siehe Punkt C.Siche Punkt C.
B3Verdampfer durch eingedrungenen Schmutz aus dem Wasserkreislauf verstopft.B3.1Hohe Temperaturdifferenz zwischen Wassercin- und -auslauf.Je nach Verschmutzung:• Verdampfer durch Spülen mit mildem Reinigungsmittel reinigen (darf Aluminium, Kupfer und Stahl nicht angreifen);• Rückspülen mit hohem Wasserdurchfluss.Einen Wasserfilter vor der Anlage installieren.
CAuslösung von Alarm FLOW des Wasscrdifferenzdruckschalters.Alarmanzeige:A08C1Filter vor der Anlage verstopft.C1.1• Kein regelmäßiger Wasserfluss.Druckdifferenz zwischen Ein- und Auslauf unter 25mbar;• Code A08 erscheint abwechselnd;• Sammelstörmeldung.Filter vor Anlage reinigen.Alarme rückstellen, um die Anlage wieder einzuschalten (siche Elektronische Steuerzentrale).
C2Pumpc funktioniert nicht oder dreht umgekehrt (Drehstromversorgung).C2.1• Siehe C1.1;• Sammelstörmeldung.Elektrische Versorgung der Pumpe kontrollieren, ggf. zwei Phasen umkchren.Alarme rückstellen, um die Anlage wieder einzuschalten (siche Elektronische Steuerzentrale).
C3Wasscrein-/auslauf umgekehrt (Anlagen ohne Hydraulikanlage).C3.1• Siehe C1.1;• Sammelstörmeldung.Wassereinauf mit Wasserauslauf austauschen.Alarme rückstellen, um die Anlage wieder einzuschalten (siehe Elektronische Steuerzentrale).
PROBLEM URSACHE SYMPTOM ABHILFE
DHochdruckschalter (IIP) löst ausAlarmanzeige:A01D1Ventilator läuft nicht.D1.1Kältkompressor stoppt;Code A01 erscheint abwechselnd mit blinkendem Wert von BEWIT;Sammelstörmeldungdie LED der Ikone H° luchtet;Ventilator prüfen, ggf. austauschen.Motorschutzschalter von Ventilator prüfen.Alarme rückstellen, um die Anlage wieder einzuschalten (siehe Elektronische Steuerzentrale).Drehzahlregelung der Ventilatoren überprüfen.
D2Umgebungstemperatur zu hoch.D2.1Umgebungstemperatur höher als zulässiger Höchstwert;Siehe D1.1.Bei Innenaufstellung die Raumbclüftung verbessern und die Temperatur innerhalb der vorbestimmten Grenzen zurückbringen.Alarme rückstellen, um die Anlage wieder einzuschalten (siehe Elektronische Steuerzentrale).
D3Warme Abluft wird wegen falscher Installation erneut angesaugt.D3.1Wärmeaustauschtemperatur höher als der zulässige Höchstwert;Siehe D1.1.Aufstellung des Gerätes oder Lage der in der Nähe aufgestellten Gegenstände ändern, damit die Wiederansaugung der Luft vermieden wird.Alarme rückstellen, um die Anlage wieder einzuschalten (siehe Elektronische Steuerzentrale).
D4Siehe A3.D4.1Siehe D1.1.Kondensatorrippen reinigen.Alarme rückstellen, um die Anlage wieder einzuschalten (siehe Elektronische Steuerzentrale).
D5Siehe A4.D5.1Siehe D1.1.Schmutz von Kondensatoroberflächen entfernen.Alarme rückstellen, um die Anlage wieder einzuschalten (siehe Elektronische Steuerzentrale).
D6Thermische Lust zu hoch.D6.1Wasserauslauftemperatur zu hoch;Kältkompressor schaltet aus;Sammelstörmeldung.Belastung auf Auslegungswert zurückbringen.Alarme rückstellen, um die Anlage wieder einzuschalten (siehe Elektronische Steuerzentrale).
ENiederdruckschalter (LP) löst ausAlarmanzeige:A02E1Kältemittelmangel(siehe auch A5).E1.1Kompressor stoppt;Anzeige A02 erscheint am Display abwechselnd zur Temperaturanzeige von BEWIT;Sammelstörmeldung.die LED der Ikone L° leuchtetKältefachmann anfordern.Lecksuche und Kältemittel auffüllen.
E2Wasserfilter vor der Anlage schmutzig, wenn installiertE2.1Siehe E1.1.Filter reinigen oder auswechseln.
FMotorschutz des Kompressors löst aus.Alarmanzeige:A09 oder A10F1Thermische Belastung zu hoch, ggf. zusammen mit Kältemittelmangel (siche auch A5).F1.1Kopf und Körper des Kompressors sind sehr heiß;Kompressor schaltet ab und will kurz darauf wieder einschalten.Kompressorwärmschutz MeldungKode A09 oder A10 erscheinen am Displaydie LED der Ikone ▲ leuchtet.Kältefachmann anfordern.Lecksuche und Kältemittel auffüllen.
F2Falscher Drehsinn des Scroll-Kompressors (nur dreiphasig Einhiten).F2.1Kältemittel wird nicht komprimiert und die Anlage kühlt nicht.Zwei Phasen der elektrischen Versorgung umkehren.
GDisplay und LEDS leuchten nicht, obwohl Hauptschalter P1 eingeschaltet ("1")G1Sicherung Hilfsstromkreis durchgebrannt.G1.1An den Klemmen des Sckundärkrcises des Trafos wird keine Spannung gemessen.Prüfen, weshalb Sicherung durchgebrannt, ggf. auswechseln.
G2Eine oder mehrere Komponenten der Steuerkarte nehmen zuviel Strom aufG2.1Trotz Spannung an Anschlussklommen der Steuerkarte bliehen Display und LEDs dunkel.Anlage noch einmal aus- und einschalten.Falls Störung nicht beseitigt, Service kontaktieren.
HAlarmanzeige:P1, P2, P3, P4H1Sonde BEWIT, BEWOT, BCP1 oder BAT1 beschädigt.H1.1Siehe Problem;Sammelstörmeldung.Prüfen, ob Fühler korrekt an Steuerkarte angeschlossen und Kabel unbeschädigt ist. Ggf. Fühler auswechseln.
IAlarmanzeige:A04I1NiedrigeWasserauslauftemperaturDer mit Parameter Ar03cingstellte Wert höher als dervom Fühler BEWOT gemesseneWert.I1.1Siche Problem;Der Kompressor stoppt und startetwieder, wenn der Ar03+Ar04 Wertüberschritten ist;Sammelstörmeldung.die LED der Ikone △leuchtet.Ursache der Temperaturabsenkung anFühler BEWOT unter Ar03 suchenund beseitigen
I2Wasserdurchfluss zu gering.I2.1Siche Problem;Der Kompressor stoppt und startetwieder wenn der Ar03+Ar04Wertüberschritten ist;Sammelstörmeldung.Wasserdurchfluss erhöhen
JAlarmanzeige:A08PumpenschützJ1Der Pumpenmotorschutz löst aus,da Pumpe durch zu hohenWasserdurchfluss überlastet.J1.1Siche Problem;Sammelstörmeldung;Kältekompressor und Pumpeausgeschaltet;Am Display erscheint A08abwechselnd mit dem vonBEWIT;Der Differenzdruck amManometer bei laufender oderstehender Pumpe ist niedriger alsder verfügbare Pumpendruck.Auslöser zurückstellen.Druck im Wasserkreis erhöhen, indemZ.B. ein Absperrhahn imPumpcauslass gcdrosselt wird.
J2Kühluftgitter vom Pumpenmotorverslopfl.J2.1Siche Problem;Sammelstörmeldung;Kältekompressor und Pumpeausgeschaltet.Auslöser zurückstellen.Gitter säubern.
J3Pumpe defekt.J3.1Siche Problem;Sammelstörmeldung;Kältekompressor und Pumpeausgeschaltet;Stromaufnahme Pumpe zu hoch;Pumpc macht Geräusche.Auslöser zurückstellen.Pumpc ersetzen.
KAlarmACF1,ACF2,ACF3,ACF4,ACF5K1KonfigurationsfchlerK1.1ACFx blinkt am Display undAnlage ist gestoppt.Anlage aus- und einschalten.Falls hierdurch Problem ungelöst,Service anrufen.
LAlarmELL1Initialisierungsfehler desProzessors der Steuerkarte.L1.1Die einheit funktioniert nichtEE blinkt am Displaydie LED der Ikone △leuchtet.Anlage aus- und einschalten.Falls hierdurch Problem ungelöst,Service anrufen.

ANHANG

KONTROLLLISTE ALLGEMEINE BEDINGUNGEN
graph TD A["Start"] --> B["Wurde die Einheit beim Transport oder bei der Installation beschädigt?"] B -->|Ja| C["Die Einheit auf keinen Fall einschalten, bevor sie repariert ist"] B --> D["Nein"] D --> E["Wurden bei der Installation der Einheit die in der Anleitung angegebenen Mindestabstände eingeh…

KONTROLLLISTE ERSTEINSCHALTUNG (NUR FÜR EINHEITEN CY)
graph TD A["Start"] --> B["Unbefugte Personen aus dem Bereich fernhalten"] B --> C["Das Display der Maschine zeigt Alarme an?"] C --> D["Einheit abschalten und Störungsursache herausfinden"] C --> E["Ja"] E --> F["Spricht der Wasser-Differenzdruckschalter ordnungsgemäß an?"] F --> G["Komponente über…

KONTROLLLISTE HYDRAULIKKREISLAUF (NUR FÜR EINHEITEN CY)

graph TD A["Start"] --> B["Sind die Hydraulikanschlüsse sachgemäß ausgeführt?"] B -->|Ja| C["Ist der Wasserein-/Wasserauslauf in der richtigen Richtung ausgeführt?"] C -->|Ja| D["Ist die Einheit mit Wasser befüllt und der Kreislauf restlos entlüftet?"] D -->|Ja| E["Saugt die Pumpe korrekt an und ist…

KONTROLLE ELEKTRONISCHE REGELUNG
graph TD A["Start"] --> B["Entspricht die Versorgungsspannung den Angaben im Schaltplan?"] B -->|Ja| C["Sind die Versorgungsleiter geeignet (Schaltplan)?"] C -->|Ja| D["Entspricht die Erdung den einschlägigen Vorschriften?"] D -->|Ja| E["Ist der der Maschine vorgeschaltete Schutz angemessen?"] E -->…

KONTROLLLISTE ÖL

graph TD A["Start"] --> B["Ist der Ölstand im Kompressor ausreichend?"] B -->|Ja| C["Wurde die Vorheizung des Kompressorgeschäuses, sofern vorgesehen, mindestens 12 Stunden vor dem Start-up eingeschaltet?"] B -->|Nein| D["Ölschauglas überprüfen, sofern vorhanden. Nach Bedarf auffüllen"] C -->|Ja| E[…

KONTROLLLISTE EINHEIT IN BETRIEB

graph TD A["Start"] --> B["Unbefugte Personen aus dem Prüfbereich fernhalten"] B --> C["Die Einheit mit Spannung versorgen"] C --> D["Prüfen, ob sich das Display einschaltet"] D --> E["Prüfen, ob die Einheit in Stand-by und das Symbol * erloschen ist"] E --> F["Funktionieren die Schütze und Vorricht…

Krone MCY-22 - KONTROLLLISTE EINHEIT IN BETRIEB - 2

SCOSTAMENTI LIME ANNESS PER DIRECTION LINEARSCOSTAMENTI LIME ANNESS PER FOR ORCOLARI E QUADRATI
FENO A 800QLTRE 800
× 3 × 5 × 1
VERSIONE MOTOCONDENSANTEMOD.013015020DO
REMOTE EVAPORATION∅OUT8810
EVAPORATION RECULE'∅IN121616
ENTLEGENVERDAMPFUNGMCCY R410A
EVAPORACION REMOTAMOD.013015020DO
ВЕРСИЯ С УДАЛЕННЫМКОНДЕНСАТОРОМ∅OUT8810
∅IN101216
MCHCY R410A
VERSIONE MOTOCONDENSANTEMOD.013015020DO
REMOTE EVAPORATION∅OUT888
EVAPORATION RECULE'∅IN121616
ENTLEGENVERDAMPFUNGMCCG R407C
EVAPORACION REMOTAMOD.013015020DO
ВЕРСИЯ С УДАЛЕННЫМКОНДЕНСАТОРОМ∅OUT8810
∅IN121616
MCHCG R407C
USCITA ACQUARp1"
WATER OUTLET
SORTIE D'EAU
WASSERAUSTRITT
SALIDA DEL AGUA
BЫХОЛ ВОДЫ
INGRESSO ACQUARp1"
WATER INLET
ENTREE D'EAU
WASSEREINTRITT
ENTRADA DEL AGUA
BXOD BOJbl
REVISIONEEDATA DATEFRAV. SIGNATUREKRONE
AGGIUNTE MOTOCONDENSANTI R410A-11/06/10F.ZANZO
MCY-04 / MCY-05 / MCY-07ABMESSUNGENDISEGNATORE DRAFTSMANS.DONATODATA DATE25/05/2005
SCALA SCALE1:10
VISTO DA CHECKED BYDISEGNO DRAWINGCVD0001REV. INDEXEPOGIO SHEET1 / 1

Krone MCY-22 - KONTROLLLISTE EINHEIT IN BETRIEB - 3

SCOSTAMENTI LIME ANNESSI PER DIRECTION LINEARSCOSTAMENTI LIME ANNESSI PER FOR ORCOLARI E CUADRAITI
FENO A 800OLTRE 800
434541
AALIMENTAZIONE ELETTRICA
POWER SUPPLY
ALIMENTATION ELECTRIQUE
ELEKTROANSCHLUB
ALIMENTACION ELECTRICA
НАПРЯЖЕНИЕ ПИТАНИЯ
REVISION MCKDATA DATEFEMA SIGNATUREKRONE
FAGGIUNTO QUOTA PER VERSIONE ACCUMULO*P1.24/02/11J.DEGAN
MCY-10 / MCY-15 / MCY-19 ABMESSUNGENDISEGNATORE DRAFTSMAN S.DONATODATA DATE 25/05/2005
SCALA SCALE 1:20
VISTO DA CHECKED BYDISEGNO DRAWING CVD0002REV. INDEX FPOGLIO SHEET 1 / 1
INGRESSO ACQUARp1"
WATER INLET
ENTREE D'EAU
WASSEREINTRITT
ENTRADA DEL AGUA
BXOД ВОЛЫ
USCITA ACQUARp1*
WATER OUTLET
SORTIE D'EAU
WASSERAUSTRITT
SALIDA DEL AGUA
BIVXOД ВОДЫ
VERSIONE MOTOCONDENSANTE REMOTE EVAPORATION EVAPORATION RECULE ENTLEGENVERDANPFUNG EVAPORACION REMOTA BEPONIB C YALJETHIUM KOLUBRATOPOM VERSIONE MOTOCONDENSANTE REMOTE EVAPORATION EVAPORATION RECULE ENTLEGENVERDANPFUNG EVAPORACION REMOTA BEPONIB C YALJETHIUM KOLUBRATOPOM ØIN FREON ØOUT FREON Krone MCY-22 - KONTROLLLISTE EINHEIT IN BETRIEB - 4 VERSIONE MOTOCONDENSANTE REMOTE EVAPORATION EVAPORATION RECULE ENTLEGENVERDANPFUNG EVAPORACION REMOTA BEPONIB C YALJETHIUM KOLUBRATOPOM VERSIONE MOTOCONDENSANTE REMOTE EVAPORATION EVAPORATION RECULE ENTLEGENVERDANPFUNG EVAPORACION REMOTA BEPONIB CYALJETHIUM KOLUBRATOPOM VERSIONE MOTOCONDENSANTE REMOTE EVAPORATION EVAPORATION RECULE ENTLEGENVERDANPFUNG EVAPORACION REMOTA BEPONIB C YALJETHIUM KOLUBRATOPOM VERSIONE MOTOCONDENSANTE REMOTE EVAPORATION EVAPORATION RECULE ENTLEGENVERDANPFUNG EVAPORACION REMOTA BEPONIB C yALJETHIUM KOLUBRATOPOM VERSIONE MOTOCONDENSANTE REMOTE EVAPORATION EVAPORATION RECULE ENTLEGENVERDANPFUNG EVAPORACION REMOTA BEPONIB C yALJETHIUM KOLUBRATOPOM VERSIONE MOTOCONDENSANTE REMOTE EVAPORATION EVAPORATION RECULE ENTLEGENVERDANPFING EVAPORACION REMOTA BEPONIB C yALJETHIUM KOLUBRATOPOM VERSIONE MOTOCONDENSANTE REMOTE EVAPORATION EVAPORATION RECULE ENTLEGENVERDANPFUNG EVAPORACION REMOTA BEPONIB C yALJETHIUM KOLUBRATOPOM VERSIONE MOTOCONDENSANTE REMOTE EVAPORATION BVOD BOUM VERSIONE MOTOCONDENSANTE REMOTE EVAPORATION EVAPORATION RECULE ENTLEGENVERDANPFUNG EVAPORACION REMOTA BEPONIB C yALJETHIUM KOLUBRATOPOM VERSIONE MOTOCONDENSANTE REMOTE EVAPORATION EVAPORATION RECULE ENTLEGENVERDANPFUNG EVAPORACION REMOTA BEPONIBC yALJETHIUM KOLUBRATOPOM VERSIONE MOTOCONDENSANTE REMOTE EVAPORATION EVAPORATION RECULE ENTLEGENVERDANPFUNG EVAPORACION REMOTA BEPONIB C yALJETHIUM KOLUBRATOPOM VERSIONE MOTOCONDENSANTE REMOTE EVAPORATION EVAPORATION RECULE ENTLEGENVERDANPFG EVAPORACION REMOTA BEPONIB C yALJETHIUM KOLUBRATOPOM VERSIONE MOTOCONDENSANTE REMOTE EVAPORATION EVAPORATION RECULE ENTLEGENVERDANPFUNG EVAPORACION REMOTA BEPONIB C yALJETHIUM KOLUBRATOPOM VERSIONE MOTOCONDENSANTE REMOTE EVAPORATION AVAPORATION RECULE ENTLEGENVERDANPFUNG EVAPORACION REMOTA BEPONIB C yALJETHIUM KOLUBRATOPOM VERSIONE MOTOCONDENSANTE REMOTE EVAPORATION EVAPORATION RECULE ENTLEGENVERDANPFUNG EVAPORACION REMOTA BEPONIB C yALJETHIUM KOLUBRATOPOM ENVRESSO ACQUA WATER INLET ENTREE D'EAU WASSERENTRITT ENTRADA DEL AGUA BXOD BOUM Rp1*1/4 USCITA ACQUA WATER OUTLET SORTIE D'EAU WASSERAUSTRITT SALIDA DEL AGUA BAXOJI BOUM Rp1*1/4 ALIMENTAZIONE ELETTRICA POWER SUPPLY ALIMENTATION ELECTROJE ELEKTRAOANSCHLUB ALIMENTACION ELECTRICA HARRZEENIE NITABIIA F012 HOLES TROUS LOCHES AGUEROS OTB. N°2+2 Φ12 Φ22 Φ35 730 750 9 1000 min 1000 min 1000 min 1000 min 1000 min 1000 min 1000 min 1000 min 1000 min 1000 min 1000 min 1000 min 1000 min 1000 min 1000 min 1000 min 1000 min 10
VERSIONE MOTOCONDENSANTEMOD.081101Q0
REMOTE EVAPORATION∅IN2828
EVAPORATION RECULE'∅OUT1616
ENTLEGENVERDAMPFUNGMCCY R4/0A
EVAPORACION REMOTAMOD.081101Q0
ВЕРСИЯ С УДАЛЕЙНЫМ∅IN2222
КОНДЕГСАТОРОМ∅OUT1616
MCHCY R4/0A
VERSIONE MOTOCONDENSANTEMOD.081101Q0
REMOTE EVAPORATION∅IN2835
EVAPORATION RECULE'∅OUT1216
ENTLEGENVERDAMPFUNGMCCG R4/0C
EVAPORACION REMOTAMOD.081101Q0
ВЕРСИЯ С УДАЛЕЙНЫМ∅IN2835
КОНДЕГСАТОРОМ∅OUT1616
MCHCG R4/0C
EAGGUNTO MOTOCONDENSANTI R410A71A 81F11/06/1025/05/2009F.ZANZOKRONE
MCY-22/MCY-30ABMESSUNGENDIGNATORE DRAFTSMANDATA DATE25/05/2009
SCALA SCALE1:5
DONATO
VISTO DA CHECKED BYDISEGNO DRAWINGCVD0003REV. NOZEI EPOLO SHEET1/1
AALIMENTAZIONE ELETTRICA
POWER SUPPLY
ALIMENTATION ELECTRIQUE
ELEKTROANSCHLUB
ALIMENTACION ELECTRICA
НАТРОЖЕНИЕ ПИТАНИЯ
USCITA ACQUARp1*1/4
WATER OUTLET
SORTIE D'EAU
WASSERAUSTRITT
SALIDA DEL AGUA
BAXOJ BOUM
INGRESSO ACOUARp11/4
WATER INLET
ENTREE D'EAU
WASSERENTRITT
ENTRADA DEL AGUA
EXOD BOLIM
[WTWH]
VERSIONE MOTOCONDENSANTE | MOD. 131 171 REMOTE EVAPORATION | ØIN 35 35 EVAPORATION RECULE ENTLEGENVERDAMPFUNG | ØOUT 18 18 EVAPORACION REMOTA | MOD. 131 171 BEPCIN C YAJLENHAM | ØIN 28 28 KOHJHECATOPOM | ØOUT 18 18 MCHCY R410A | MOD. 131 171 REMOTE EVAPORATION | ØIN 35 35 EVAPORATION RECULE ENTLEGENVERDAMPFUNG | ØOUT 16 18 EVAPORACION REMOTA | MOD. 131 171 BEPCIN C YAJLENHAM | ØIN 35 42 KOHJHECATOPOM | ØOUT 18 22 MCHCG R407C ØIN FREON ØOUT FREON SColo 1:20
USCITA ACQUA WATER OUTLET SORTIE D'EAU WASSERAUSTRITT SALIDA DEL AGUAIngresso ACQUA WATER INLET ENTREE D'EAU WASSEREINTRITT ENTRADA DEL AGUARp1*1/2INRESSO ACQUA WATER INLET ENTREE D'EAU WASSEREINTRITT ENTRADA DEL AGUAINRESSO ACQUA WATER INLET ENTREE D'EAU WASSEREINTRITT ENTRADA DEL AGUAINRESSO ACQUA WATER INLET ENTREE D'EAU WASSEREINTRITT ENTRADA DEL AGUAINRESSO ACQUA WATER INLET ENTREE D'EAU WASSEREINTRITT ENTRADA DEL AGUAINRESSSO ACQUA WATER INLET ENTREE D'EAU WASSEREINTRITT ENTRADA DEL AGUAINRESSO ACQUA WATER INLET ENTREE D'EAU WASSEREINTRITT ENTRADA DEL AGUAINRESSO ACQUA WATER INLET ENTREE D'EAU WASSEREINTRITT ENTRADA DEL AGUAINRESSO ACQUAWATER INLETENTREE D'EAUWASSEREINTRITTENTRADA DEL AGUAINRESSO ACQUAWATER INLETENTREE D'EAUWASSEREINTRITTENTRADA DEL AGUAINRESSO ACQUAWATER INLETENTREE D'EAUWASSEREINTRITTENTRADA DEL AGUAINRESSO ACQUAWATER INLETENTREE D'EAUWASSEREINTRITTENTRADA DELENGINRESSO ACQUAWATER INLETENTREE D'EAUWASSEREINTRITTENTRADA DELENGINRESSO ACQUAWATER INLETENTREE D'EAUWASSEREINTRITTENTRADA DELENGINRESSO ACQUAWATER INLETENTREE D'EAUWASSEREINTRITTENTRADA DELENGINRESSSO ACQUAWATER INLETENTREE D'EAUWASSEREINTRITTENTRADA DELENGINRESSO ACQUAWATER INLETENTREE D'EAUWASSEREINTRITTENTRADA DELENGINRESSO ACQUAWATER INLETENTREE D'EAUWASSEREINTRITTENTRADA DELENGINRESSO ACQUA
VERSIONE MOTOCONDENSANTEMOD.13117100
REMOTE EVAPORATION∅IN3535
EVAPORATION RECULE'∅OUT1818
ENTLEGENVERDAMPFUNGMCCY R410A
EVAPORACION REMOTAMOD.13117100
BEPCIB C.YIAJERHBAM∅IN2828
KOHLEHCATOPOM∅OUT1818
MCHCY R410A
VERSIONE MOTOCONDENSANTEMOD.13117100
REMOTE EVAPORATION∅IN3535
EVAPORATION RECULE'∅OUT1618
ENTLEGENVERDAMPFUNGMCCG R407C
EVAPORACION REMOTAMOD.13117100
BEPCIB C.YIAJERHBAM∅IN3542
KOHLEHCATOPOM∅OUT1822
MCHCG R407C
INGRESSO ACOUARp11/2
WATER INLET
ENTREE D'EAU
WASSEREINTRITT
ENTRADA DEL AGUA
USCITA ACQUARp1*1/2
WATER OUTLET
SORTIE D'EAU
WASSERAUSTRITT
SALIDA DEL AGUA

Krone MCY-22 - KONTROLLLISTE EINHEIT IN BETRIEB - 5

SCOSTAMENTI LIME ANNESSI PER DIRECTION LINEARSCOSTAMENTI LIME ANNESSI PER FOR ORCOLARI E CUADRAITI
FENO A 800OLTRE 800
a3a5a1
N°2+2FORI φ 12
HOLES
TROUS
LOCHES
AGUJEROS
OTB.
AALIMENTAZIONE ELETTRICA
POWER SUPPLY
ALIMENTATION ELECTRIQUE
ELEKTROANSCHLUB
ALIMENTACION ELECTRICA
НАПРЯЖЕНИЕ ПИТАНИЯ
VERSIONE MOTOCONDENSANTEMOD.211251301OD
REMOTE EVAPORATION∅IN353535
EVAPORATION RECULE'∅OUT222222
ENTLEGENVERDAMPFUNGMCCY R410A
EVAPORACION REMOTAMOD.211251301OD
ВЕРСНЯ С УЛАЛЕНИБИМКОЛДЕНСАТОРОМ∅IN283535
∅OUT222222
MCHCY R410A
VERSIONE MOTOCONDENSANTEMOD.211251301OD
REMOTE EVAPORATION∅IN424242
EVAPORATION RECULE'∅OUT182222
ENTLEGENVERDAMPFUNGMCCG R407C
EVAPORACION REMOTAMOD.211251301OD
ВЕРСНЯ С УЛАЛЕНИБИМКОЛДЕНСАТОРОМ∅IN424242
∅OUT222222
REVISION MARKDATA DATEFETA SIGNATUREKRONE
EINSERITO MOTOCONDENSANTI R410A11/06/10F.ZANZO
MCY-52 / MCY-60 / MCY-66 ABMESSUNGENDISEGNATORE DRAFTSHAN S.DONATODATA DATE 25/05/2009
SCALA SCALE 1:5
VISTO DA CHECKED BYDISEGNO DRAWING CVD0005REV. INDEX EPOGLIO SHEET 1 / 1
INGRESSO ACQUARp2*USCITA ACQUARp2*
WATER INLETWATER OUTLET
ENTREE D'EAUSORTIE D'EAU
WASSEREINTRITTWASSERAUSTRITT
ENTRADA DEL AGUASALIDA DEL AGUA
BXOД ВОДЫВЫХОД ВОДЫ

Krone MCY-22 - KONTROLLLISTE EINHEIT IN BETRIEB - 6

REVISION MARKDATA DATEPRIMA SIGNATUREKRONE
APRIMA EMISSIONE14/06/10JDEGAN
MCY-04 / MCY-05 / MCY-07 KÄLTESCHEMADISEGNATORE DRAFTSHAN F.ZANZODATA DATE 14/06/10
SCALA SCALE 1:1
VISTO DA CHECKED BYDISEGNO DRAWING CVF0013REV. INDEX APOGUO SHEET 1 / 3
VERSIONI CON SOLA POMPA
VERSIONS WITH PUMP ONLY
VERSIONS AVEC POMPE SEULEMENT
VERSIONEN NUR MIT PUMPE
VERSIONES SOLO CON BOMBA
013015020
φA 101010
φB 888
φC 121216

graph TD A["SOLO CO REOAL TORE ELETRONIOO VENTILATOR"] --> B["SOLO REOL DOOR ELECTRONIOO DES VENTIL ADORES"] B --> C["SOL0 REOL DOOR ELECTRONIOO DES VENTIL ADORES"] C --> D["NUR ELектRONISHER VENTILATORREGLER"] D --> E["SOL0 REOL DOOR ELECTRONIOO DES VENTIL ADORES"] E --> F["KEY ZAZO"] F --> G["MCY-…

BIXOVA BIO/MI
SALDA DE FREN
FRENNAUSTRTT
SORTIE FREN
FREN OUTLET
USOTTA FREN
BOX/ BO/ML
ENTRADA DE FRENON
FRENONTRTT
ENTREE FRENON
FREN INTLET
NONESSO FRENON
013015020
φ A101010
φ B8810
φ C121616
RIF.DENOMINAZIONE DENOMINATION BEZEICHNUNG DENOMINATIONRF.DENOMINAZIONE DENOMINATION BEZEICHNUNG DENOMINATION
8CfCOMPRESSOREKOMPRESSOR106FGINDICATORE DI PASSAGGIODURCHFLUSSANZEIGER
COMPRESSORCOMPRESSORPASSAGE INDICATORINDICATOR DE PASAJE
COMPRESSEURKOMPRESSORINDICATEUR DE PASSAGECMOTPOBOE STEKJO
9CdACONDENSATORRE REFRIGERANTE/ARIAKONDENSATOR LUFT/KAELTEMITTEL109CAPILLAREKAPILLARE
CONDENSER AIR/REFRIGERANTCONDENSADOR REFRIGERANTE/AIRECAPILLARYCAPILLAR
CONDENSEUR REFRIGERANT/AIRKOLIENICATOR "XJALAFENT/BO3DUX"CAPILLAREKABILDBP
18SerSERBATOIOTANK110CntCENTRALINA ELETTRONICAELEKTRONISCHE STEUERKARTE
TANKTANQUEELECTRONIC CONTROL UNITCENTRALITA ELECTRONICA
RESEROIREAKCENTRALE ELECTRONIQUEЭЛЕКТРОННЫЙ КЛОК УПРАВЛЕНИЯ
21EvEVAPORATORE A PIASTREPLATTEN-VERDAMPFER116VaEsVASO DI ESPANSIONEAUSDEHNUNGSGEFASS
PLATE-TYPE EVAPORATOREVAPORADOR DE PLACASEXPANSION TANKTANQUE DE EXPANSION
EVAPORATEUR A PLAQUESПЛАСТИРЧАТЫЙ ИСПАРИТЕЛЬVASE D'EXPANSIONРАСПИРИТЕЛЬНЫЙ БАЧОК
36pMPOMPAPUMPE121RRESISTENZA A FILOHEIZDRAHT
PUMPBOMBAHEATING WIREHILO TERMICO
POMPEHACOCFIL CHAUFFANTНАГРЕВАТЕЛЬНЫЙ КАБЕЛЬ
37VVENTILATOREVENTILATOR
FANVENTILADOR
VENTILATEURВЕНТИЛДТОР
49FIRfFILTRO REFRIGERANTEKAELTEMITTEL FILTER
REFRIGERANT FILTERFILTRO REFRIGERANTE
FILTRO REFRIGERANTФИЛЬТР ЛУИ ХЛАГАТЕНТА
55LPPRESSOSTATO DI BASSA PRESSIONE A TARATURA FISSANEDERDRUCKPRESSOSTAT MIT FESTEINSTELLUNG
FIXED SETTING LOW PRESSURE SWITCHPRESOSTATO DE PRESION BAJA CON CALIBRADO FUO
PRESSOSTAT DE PRESSION BASSE A ETALONNAGE FIXEРЕЛ-ВОКОГО ДАВЕНИЯ ПРЕЗОСТАТ С ОСТОВИНОЙ ТАМРОКОЙ
56HPPRESSOSTATO DI ALTA PRESSIONE A TARATURA FISSAHOCHDRUCKPRESSOSTAT MIT FESTEINSTELLUNG
FIXED SETTING HIGH PRESSURE SWITCHPRESOSTATO DE PRESION ALTA CON CALIBRADO FUO
PRESSOSTAT DE PRESSION HAUTE A ETALONNAGE FIXEРЕЛ-ВОКОГО ДАВЕНИЯ ПРЕЗОСТАТ С ОСТОВИНОЙ ТАМРОКОЙ
57PVPRESSOSTATO VENTILATORI A TARATURA FISSAVENTILATORENPPRESSOSTAT MIT FESTEINSTELLUNG
FIXED SETTING FAN PRESSURE SWITCHPRESOSTATO VENTILADORES CON CALIBRADO FUO
PRESSOSTAT VENTLATEURS A ETALLONAGE FIXEРЕЛ-ВОКОСТАТ ВЕНТИЛТОРОВ С ОСТОВИНОЙ ТАМРОКОЙ
58PdwPRESSOSTATO DIFFERENZIALE ACQUADIFFERENZPRESSOSTAT WASSER
WATER DIFFERENTIAL PRESSURE SWITCHPRESOSTATO DIFERENCIAL AGUA
PRESSOSTAT DIFFERENTIEL EAUДИФЕРЕНЦИАЛЬНОЕ РЕЛЕ ДАВЛЕНИЯ ВОДЫ
70IPINDICATORE DI PRESSIONEDRUCKANZEIGER
PRESSURE INDICATORINDICATOR DE LA PRESION
INDICATEUR DE PRESSIONУКАЗАТЕЛЬ ДАВЛЕНИЯ
72RUBINETTOHAHN
COCKLLAVE
ROBINETКРАН
79VALVOLA A SFERAKUGELVENTIL
BALL VALVEVALVULA DE BOLA
CLAPET A BILLEШАРОВОЙ КРАН
84aWSfVALVOLA DI SICUREZZASICHERHEITSVENTIL
SAFETY VALVEVALVULA DE VENTEO
VANNE DE SECURITEПРЕДОХРАНИТЕЛЬНЫЙ КЛАТАН
88WsVALVOLA SOLENOIDEMAGNETVENTIL
SOLENOID VALVEVALVULA SOLENOIDE
VANNE SOLENOIDEСОЛЕНОИДНЫЙ КЛАТАН
93cWtVALVOLA TERMOSTATICA (CHILLER)THERMOSTATVENTIL (KULER)
THERMOSTATIC VALVE (CHILLER)VALVULA TERMOSTATICA (REFRIGERADOR)
VANNE TERMOSTATOME (REFRODISSEUR)ТЕРМОРЕТУДИРУЮНИЯ ВЕНТИЛЬ ТРВ ВОЛООН.ЛАДИТЕЛЬ
96DISPOSITIVO DI SFOGO ARIA MANUALEMANUELLE ENTLUЕТЛUNGSVORRICHTUNG
MANUAL AIR VENT DEVICEDISPOSITIVO PURGADOR DEL ARE MANUAL
DISPOSITIF DECHAPPEMENT AIR MANUELРУЧНОЙ ВОЗДУХООТВОДРНК
98aVALVOLA SCHRADERSCHRADER-VENTIL
SCHRADER VALVEVALVULA SCHRADER
VANNE SCHRADERКЛАТАН НІРЕДЕРА
98bVALVOLA SCHRADER (VUOTO)SCHRADER-VENTIL (ZUM FULLEN)
SCHRADER VALVE (VACUUM)VALVULA SCHRADER (VACIO)
VANNE SCHRADER (VIDE)КЛАТАН НІРЕДЕРА (ВАКУУМ)REVONE VALUEAPRIMA EMISSIONE14/06/10JDEGANKrone
98cVALVOLA SCHRADER (VUOTO/CARICA)SCHRADER-VENTIL (ZUM FULLEN/ENTLEEREN)MCY-04 / MCY-05 / MCY-07 KÄLTESCHEMADISEGNATORE DRAFTSMAN F.ZANZODATA DATE 14/06/10
SCHRADER VALVE (VACUUM/CHARGE)VALVULA SCHRADER (VACIO/CARGA)SCALA SCALE 1:1
VANNE SCHRADER (VIDE/CHARGE)КЛАТАН НІРЕДЕРА (ВАКУУМ/АГРУЗКА)
101TrHPTRASDUTTORE DI ALTA PRESSIONEHOCHMEBWERTGEBERSDRUCK
HIGH PRESSURE TRANSDUCERTRASDUCTOR DE PRESION ALTA
TRASDUCTEUR DE PRESSION HAUTEЛАТРНК ВЫСОКОГО ДАВЛЕНИЯ
104RCfRESISTENZA CARTERGEHAEUSEWIDERSTANDVISTO DA CHECKED BYOSEIGN DRAWING CVF0013REV. INDEX A POOLI SHEET 3/3
CASING RESISTANCERESISTENCIA CARTER
RESISTANCE CARTERНАГРЕВАТЕЛЬ КАРТЕРА

graph TD A["INGRESSO ACQUA"] --> B["KIT IDRAULICO"] B --> C["HYDRAULIC KIT"] C --> D["KIT HYDRAULIQUE"] D --> E["HIDRAULISCHER KIT"] E --> F["KIT HIDRAULICO"] F --> G["840°"] G --> H["116°"] H --> I["96°"] I --> J["72°"] J --> K["116°"] K --> L["φ1°"] L --> M["70°"] M --> N["121°"] N --> O["35°"] O…

REVISIONEADATE14/06/10DRAWNATUREJ.DEGANKRONE
PRIMA EMISSIONE
MCY-10 / MCY-15 / MCY-19KÄLTESCHEMADISEGNATORE DRAFTSMANF.ZANZODATA DATE14/06/10
SCALA SCALE1:1
VISTO DA CHECKED BYDISEGNO DRAWINGCVF0014REV. INDEXAPOGIO SHEET1 / 3

KRONE Kälte + Klima Vertriebs GmbH

Fabrikstraße 39.33659 Bielefeld

Tel. 0521 4041240

Fax. 0521 403317

www.krone-klima.de

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Produktinformationen

Marke : Krone

Modell : MCY-22

Kategorie : Industrielle Klimaanlage