CXR-210 - Audioausrüstung HK AUDIO - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Passiver 2-Wege-Lautsprecher |
| System | Bassreflex |
| Tieftöner | 10" (254 mm) Neodym |
| Hochtöner | 1" (25 mm) Kompressionstreiber |
| Belastbarkeit (RMS) | 400 W |
| Belastbarkeit (Programm) | 800 W |
| Impedanz | 8 Ohm |
| Frequenzbereich (-10 dB) | 55 Hz - 20 kHz |
| Maximaler Schalldruckpegel | 130 dB |
| Abmessungen (H x B x T) | 560 x 340 x 300 mm |
| Gewicht | 16,5 kg |
| Stromversorgung | Passiv, benötigt externen Verstärker |
| Gehäusematerial | Birkenmultiplex |
| Schutzgitter | Pulverbeschichteter Stahl |
| Anschlüsse | 2 x SpeakON NL4 |
| Aufhängepunkte | 16 x M10 Gewindeeinsätze |
| Stativflansch | 35 mm Buchse |
| Anwendungen | Live-Sound, DJ, PA-Systeme |
| Wartung | Mit trockenem Tuch reinigen; Verbindungen regelmäßig prüfen |
| Sicherheit | Nicht Feuchtigkeit aussetzen; stabile Stative verwenden; professionelle Installation empfohlen |
Häufig gestellte Fragen - CXR-210 HK AUDIO
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BEDIENUNGSANLEITUNG CXR-210 HK AUDIO
- Wichtige Hinweise zu Sicherheit und Gebrouch .....8
- Einleitung....10
- Abmessung & technische Daten....10
- ICF....10
- CXR-210 Montage....10
- Winkeltabelle....12
- Bestimmungsgemäße Verwendung....12
Willkommen in der HK Audio Familie!
Vielen Dank, dass Sie sich für ein Markenprodukt aus unserem Hause entschieden haben, das mit größter Sorgfalt für Sie entwickelt und gefertigt wurde.

Legen Sie diese Bedienungsanleitung nicht ungelesen beiseite und bewahren Sie sie zur späteren Verwendung auf. Wir wünschen Ihnen allzeit besten Sound!
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HK Audio
Technischer Service
Postfach 1509
66595 St. Wendel, Deutschland
Fax: +49 6851 905 100
Wichtige Hinweise zu Sicherheit und Gebrauch!
Bitte vor Gebrauch lesen!

Dieses Symbol, wo immer es erscheint, macht Sie auf wichtige Bedienungs- und Wartungsanweisungen aufmerksam, die in beiliegenden Unterlagen zu fi nden sind. Bitte lesen Sie das Handbuch.

Dieses Symbol, wo immer es erscheint, sagt Ihnen: Vorsicht! Heiße Oberfl äche! Um Verbrennungen zu vermeiden, nicht anfassen.

Elektro- und Elektronikgeräte einschließ- lich Batterien sind getrennt vom Hausmüll über offi zielle Sammelstellen fachgerecht zu entsorgen.
Sicherheitshinweise

Die Eignung des Tragwerks bzw. die shigkeit des Bauwerks, Eignung sowie sionierung der Anschlagpunkte sind s vor Installation des Systems sicherzustel-
"Angaben zur Tragfähigkeit von Bauwerken beziehen sich in der Regel auf ruhende Lasten in vertikaler Richtung (ohne dynamische Lastanteile).
Anschlagpunkte am Tragwerk gelten als Schnittstellen zum Bauwerk und müssen Lasten sicher aufnehmen können. Anschlagpunkte sind defi nierte Positionen des Tragwerks, z. B. Knotenpunkte an Fachwerkträgern oder fest am Tragwerk angebrachte Ösen. Unterhalb dieser Schnittstelle zum Bauwerk werden alle Elemente im Laststrang eigensicher ausgeführt. Zusätzlich werden erforderlichenfalls Maßnahmen der Einfehlersicherheit durchgeführt. Das Anschlagen von Lasten an Bauwerken ist nur zulässig, wenn der Betreiber eindeutige Angaben zur Nennbelastbarkeit der Anschlagpunkte nachweisen kann. Dies sind insbesondere:
- Größe der Nennbelastbarkeit
- Nennbelastbarkeit in Abhängigkeit von der Kraftrichtung
Es dürfen nur die vom Betreiber freigegebenen Anschlagpunkte verwendet werden. Die Angaben des Betreibers zur Belastbarkeit der Anschlagpunkte dürfen weder bei Auf- und Abbau noch während des Betriebs überschritten werden. Dazu kann eine Lastmesseinrichtung eingesetzt werden. Bei der Planung der Veranstaltung oder Produktion sind neben den Eigenlasten auch dynamische Kräfte, mögliche Störfalllasten und Zusatzlasten während des Betriebes sowie bei Auf- und Abbau zu berücksichtigen. Es entstehen z. B. zusätzliche Kräfte durch schräge Abspannungen und Beschleunigung von Lasten sowie durch ruckartiges Anhalten von bewegten Lasten." (Quelle: DGUV Information 215-313). Darüber hinaus ist das jeweilige nationale Recht zu beachten.

Die Eignung und ausreichende Tragfähigkeit der im Zusammenhang mit dem System verwendeten Komponenten im Laststrang (z.B. Schäkel und andere Anschlagmittel, Verbindungsmittel, Spannelemente, Hebezeuge, Tragmittel) muss für den Einsatz gegeben sein. Der Aufenthalt von Personen unter dem System ist nur dann zulässig, wenn alle (weiteren) Komponenten im Laststrang eigensicher ausgelegt sind. Elemente, die nicht ausdrücklich zum Einsatz über Personen bestimmt sind, können unter Umständen geeignet sein, wenn diese maximal mit der halben angegebenen Tragfähigkeit belastet werden. Rundschlingen aus synthetischen Fasern dürfen ohne zusätzliche Sicherung nicht für den Einsatz über Personen eingesetzt werden. Darüber hinaus ist das jeweilige nationale Recht zu beachten. Der Betreiber ist für den Erhalt des betriebssicheren Zustands sowie für die Eignung der im Laststrang verwendeten Elemente verantwortlich.

Durch den Betreiber sind folgende Prüfungen zu veranlassen:
- Prüfung der Komponenten der Flughardware (Flugschiene, die an der Lautsprecherbox befestigte Flughardware sowie alle weiteren, zum Flugbetrieb verwendeten Komponenten) vor der ersten Benutzung und danach wiederkehrend durch eine befähigte/ sachkundige Person auf betriebssicheren Zustand.
- Nach besonderen schadenverursachenden Er-eignissen (z.B. Absturz, Überlastung von System-komponenten) hat der Betreiber eine außeror-dentliche Prüfung der betroffenen Komponenten durch eine befähigte Person zu veranlassen.
Hinsichtlich Art, Fristen und Umfang der Prüfungen sind dabei jeweils die geltenden nationalen Gesetzen und Regelungen zu beachten. Die Einsatzbedingungen sind zu berücksichtigen.
Der Prüfumfang für Prüfung vor erster Inbetriebnahme, der wiederkehrenden Prüfung sowie der Prüfung nach besonderen schadenverursachen den Ereignissen umfasst dabei aber mindestens folgenden Kriterien:
Zustand, Schäden, Risse, Verformung, Korrosion, Funktionsfähigkeit / Gängigkeit, Verschleiß, Befestigung und Sicherung lösbarer Verbindungen, Wirksamkeit von Verriegelungen, Vollständigkeit von Verbindungselementen, Lesbarkeit Typenschild / zulässige Traglast.
Das Prüfi ntervall der wiederkehrenden Prüfung darf dabei eine jährliche Frist nicht überschreiten. Die Prüfungen sind zu dokumentieren.
- Die Komponenten der Flughardware (Flugschiene, die an der Lautsprecherbox befestigte Flughardware sowie alle weiteren, zum Flugbetrieb verwendeten Komponenten) sind mindestens vor jedem Einsatz durch eine hinsichtlich dieser Prüfung unterwiesene Person auf sichtbare Mängel, Verschleiß, Funktionsfähigkeit, augenscheinlich betriebssicheren Zustand sowie Lesbarkeit von Kennzeichnungen zu überprüfen.
Werden Mängel festgestellt, welche die Sicherheit beeinträchtigen oder sind die Kennzeichnungen nicht mehr eindeutig zu identifizieren, sind die Arbeitsmittel bis zur fachgerechten Instandsetzung der weiteren Benutzung zu entziehen.

Die Sekundärsicherungen (Safeties) sind an folgenden Punkten der Topteile zu besfestigen: - geeignete Anschlagpunkte sind Öff nungen zum Befestigen der Schäkel - Das Anbringen von Sekundärsicherungen an anderen Teilen der Topteile, als den hier genannten, ist verboten.

Das direkte Anschlagen (ohne Flugschiene) ist ausschließlich wie in dieser Anleitung beschrieben vorzunehmen. Zum Neigen des angehobenen Systems mittels Anschlagmittel dürfen ausschließlich zweisträngige Anschlagmittel verwendet werden, die außerdem für Kantenbeanspruchung vorgesehen oder mit Kantenschutz ausgestattet sind. Es ist darauf zu achten, dass sich hierzu unter dem Topteil
befestigte Schäkel frei ausrichten können und keinem Schrägzug ausgesetzt sind. Befestigung der Anschlagmittel an den Topteilen muss an den breiten Anschlaglaschen in Lautsprechermitte erfolgen - das Anschlagen an der Zwischenposition (zwischen zwei Lautsprechern) ist verboten.
Die in Zusammenhang mit der Befestigung oder dem Flugbetrieb des Systems verwendeten Komponenten (z.B. Hebezeuge, Anschlagmittel, Verbindungsmittel) sind unter Berücksichtigung der Umgebungsbedingungen, der jeweiligen Herstellerangaben sowie der jeweiligen nationalen Vorgaben wiederkehrend durch befähigte Personen sowie vor jeder Installation durch unterwiesene Personen zu prüfen.
Der Betreiber hat für den jeweiligen Einsatz des Systems eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Dabei sind unter anderem die Eignung der verwendeten Komponenten, Fristen und Umfang der Prüfung der Arbeitsmittel sowie Eignung des eingesetzten Personals abzugleichen. Im Hinblick auf den Auf- und Abbau der Systeme ist dabei im Einzelfall auch der Bedarf an Maßnahmen wie Absperrungen und Koordination der eingesetzten Gewerke zu ermitteln. Einsatzbedingungen und Wechselwirkungen mit der Arbeitsumgebung sind dabei zu berücksichtigen.
Bei möglicher Windeinwirkung ist das gefl ogene System gegen Verdrehen und unbeabsichtigte Bewegungen zu sichern. Dies erfolgt durch das Anbringen von Sicherungsschnüren an den Öff nungen zum Anbringen der Schäkel.
⚠️ Kein Einsatz bei Windeinwirkung mit unzulässigen Windgeschwindigkeiten. Das System muss spätestens beim Erreichen von Windstärke 8 bzw. Böenwindgeschwindigkeit 20 m/s entfernt oder abgelassen und gesichert sein. Maßnahmen sind zu planen, koordinieren und fachgerecht auszuführen.
Im Flugbetrieb dürfen ausschließlich Anschlagmittel und Hebezeuge mit von deren Hersteller bescheinigter Konformität nach 2006/42/EG (außerhalb Geltungsbereiches der 2006/42/EG gleichwertiger Beschaff enheit nach den jeweiligen nationalen Bestimmungen) eingesetzt werden.
Es darf ausschließlich Personal eingesetzt werden, das für die jeweilige Aufgabe geschult und qualifi ziert ist. Dies betrifft Auf- Abbau, Betrieb, Wartung, Störungsbeseitigung, Instandsetzung sowie Prüfung.
Zum Erstellen einer Einheit (System) aus mehreren Topteilen für den Flugbetrieb sind diese vor dem Anheben zuerst auf der Oberseite vollständig miteinander zu verbinden. Danach darf das System zunächst nur so hoch angehoben werden, dass die Verbindungen an der Unterseite vorgenommen werden können. Erst nach dem vollständigen Verbinden der Topteile untereinander darf das System weiter angehoben werden.
Die Verbindungen der einzelnen Bauteile der Flugschiene sind selbstsichernd ausgeführt und dürfen ausschließlich durch den Hersteller oder durch einen vom Hersteller ermächtigten Fachbetrieb gelöst / erneuert werden.
Um ein Pendeln zu vermeiden ist beim Anheben von Lasten mittels Hebezeug darauf zu achten, dass sich der Schwerpunkt der Last lotrecht unterhalb des Hebezeugs befinndet. Bei Auf-/ Abbau, Reinigung, Störungsbehebung, Wartung, Instandhaltung ist für eine jeweils geeignete, ausreichende Beleuchtung zu sorgen. Nationale Vorgaben sind dahingehend zu beachten.
Materialien sind gesichert auf ausreichend tragfähigem Untergrund zu lagern. Verkehrswege, insbesondere Flucht- und Rettungswege sowie Löscheinrichtungen sind am Einsatzort immer freizuhalten.
Der Betrieb des Systems im Freien, einschließlich aller Arbeiten am System, sind bei Gewitter verboten. Bei aufziehendem Gewitter beim Einsatz im Freien: Arbeiten einstellen, keine leitenden Teile anfassen, kein Aufenthalt unter angehobenen Systemen / in deren Nähe. Nach Möglichkeit sichere Räume / Bereiche aufsuchen. Wettervoraussagen sind kontinuierlich zu verfolgen.
Bitte lesen Sie diese Anweisungen. Bewahren Sie diese
Anweisungen auf. Befolgen Sie alle Warnhinweise und Anweisungen auf dem Gerät und in dieser Anleitung.
- Stellen Sie keine Gefäße, wie Vasen, Gläser, Flaschen usw., die Flüssigkeiten enthalten, auf das Gerät.
- Reinigen Sie das Gerät nur mit einem trockenen Tuch.
- Entfernen Sie keine Abdeckungen oder Teile des Gehäuses.
- Alle Wartungsarbeiten sollten nur von qualifiziertem Personal ausgeführt werden. Wartung ist notwendig, wenn das Gerät auf irgendeine Weise beschädigt wurde, wie zum Beispiel:
- Wenn Flüssigkeit oder Gegenstände in das Gerät gelangt sind.
- Wenn das Gerät nicht ordnungsgemäß funktioniert, obwohl die Bedienungsanleitung beachtet wurde.
- Wenn das Gerät hingefallen ist oder das Gehäuse beschädigt wurde.
- Installieren Sie das Gerät nicht in der Nähe von Wärmequellen, wie zum Beispiel Heizkörpern, Heizregistern, Öfen oder anderen Geräten, die Hitze erzeugen.
- Stellen Sie keine offenen Flammen, wie brennende Kerzen, auf das Gerät.
- Das Gerät darf nur mit Rollwagen, Ständern, Stativen, Tischen oder Halterungen benutzt werden, die vom Hersteller spezifi ziert sind oder zusammen mit dem Gerät verkauft wurden. Wenn ein Rollwagen benutzt wird, seien Sie vorsichtig, wenn Sie die Rollwagen/ Geräte-Kombination transportieren, um Verletzungen durch umkippen zu vermeiden.
- Verwenden Sie nur Zubehör, das vom Hersteller empfohlen ist. Das gilt für alle Arten von Zubehör, wie zum Beispiel Schutzabdeckungen, Transporttaschen, Ständer sowie Wand- und Deckenhalterungen.
Wenn Sie irgendein Zubehör am Gerät anbringen, befolgen Sie immer die Anleitungen des Herstellers. Benutzen Sie nur die Befestigungspunkte des Geräts, die vom Hersteller vorgesehen sind. - Es sollten keinerlei Gegenstände durch die Gehäuseöff nungen eingeführt werden.
- Dieses Gerät ist imstande, Schalldruckpegel von mehr als 90 dB zu produzieren. Dies könnte zu einem dauerhaften Hörschaden führen!
Eine Belastung durch extrem hohe Geräuschpegel kann zu einem
dauerhaften Gehörverlust führen. Bei einer anhaltenden Belastung durch solch hohe Pegel sollte ein Gehörschutz getragen werden. - Der Hersteller gewährleistet die Sicherheit, Zuverlässigkeit und
Leistung des Gerätes nur unter folgenden Voraussetzungen: - Einbau, Erweiterung, Neueinstellung, Modifi kationen oder Reparaturen
werden vom Hersteller oder autorisiertem Personal ausgeführt. - Das Gerät wird entsprechend der Gebrauchsanleitung benutzt.
- Dieses Produkt ist auf die Verwendung mit Musik- und Sprachsignalen optimiert. Verwendung mit Sinus-, Rechteck- oder anderen Mess-Signalen bei höherem Pegel kann zu ernsten Beschädigungen des Geräts führen.
Einleitung
Die CXR-210 ist die optionale Flug-G Neigeschiene zum passgenauen Winkeln der CONTOUR X 210 LT. Diese ermöglicht das Winkeln eines einzelnen Lautsprechers bis hin zu einem horizontalen Vierer-Array an nur einem Aufnahmepunkt mit 44 verschiedenen Winkelmöglichkeiten.

Abmessungen & technische Daten

Gefertigt aus: 1.0976 (Stahl S355MC)
Gewicht: 4,6kg
Die CONTOUR X 210 LT ist mit einer integrierten Cluster- & Flyware (ICF) ausgestattet und ermöglicht dadurch das direkte Verbinden mehrerer Lautsprecher zu einem horizontalen Array, sowie das Fliegen der Lautsprecher ohne weitere Zubehörteile.
Obere ICF
1 Flap zum Verbinden der Lautsprecher zu einem horizontalen Array
2 Einschuböffnung für Verbinder-Flap eines weiteren Lautsprechers
3 QRP (Quick Release Pin) Kugelsperrbolzen zum Sichern der Flaps im geparkten, sowie im verbundenen Zustand
4 Pickpoint zum Anbringen eines Schäkels zum Fliegen als Einzellautsprecher sowie im horizontalen Dreier-Array
5 Pickpoint zum Anbringen eines Schäkels zum Fliegen im horizontalen Zweier- oder Vierer-Array.
Gefl ogen ohne CXR-210 Neigeschien ergeben sich folgende Winkel: Single: 6°
2-Cluster: 8°
3-Cluster: 2°
4-Cluster: 1°
6 Hinterer Eingriff

Obere Ansicht CONTOUR X 210 LT
Untere ICF
1 Flap zum Verbinden der Lautsprecher zu einem horizontalen Array
2 Einschuböffnung für Verbinder Flap eines weiteren Lautsprechers
3 QRP (Quick Release Pin) Kugelsperrbolzen zum Sichern der Flaps im geparktem, sowie im verbundenen Zustand
36mm Ständerflansch Aufnahmeöffnung für Stative für Einzelanwendung
5 Unterer Pickpoint zum Anbringen eines Schäkels (Auch zum Sichern der CONTOUR X 210 LT geeignet)
6 Hinterer Eingriff. Dieser dient zudem zur sicheren Befestigung eines Anschlagmittels zum Neigen ohne Verwendung der CXR-210 Flugschiene

Untere Ansicht CONTOUR X 210 LT
Montage der CXR-210 Flugschiene
Fliegen der CONTOUR X 210 LT im horizontalen Array mit der CXR-210 Flugschiene
- Die Lautsprecher ausschließlich mit einer weiteren Hilfsperson bewegen, um mögliche Verletzungen auszuschließen
- Die zu einem horizontalen Array verbunden Lautsprecher auf eine ebene Fläche stellen (Clusterverbund siehe Anleitung Verbinden der Lautsprecher zu einem horizontalen Array)
- Die CONTOUR X 210 LT haben einen Aufnahmepunkt zum Befestigen der CXR-210 in der Mitte der oberen ICF, sowie jeweils am seitlichen Rand der oberen ICF
- Zum Fliegen eines einzelnen Lautsprechers, sowie eines horizontalen Dreier-Array muss der Befestigungspunkt in der Mitte des ICF verwendet werden. Die CXR-210 Flugschiene ist dafür ausgelegt ausschließlich in einer Richtung in die vorgesehene Aufnahme zu passen. Nach dem Anbringen der CXR-210 muss der QRP zum Sichern in die vorgesehenen Öffnungen der Flugschiene geschoben werden, bis dieser mit einem hörbaren Klicken einrasten

- Zum Fliegen eines horizontalen Zweier-Array, sowie eines horizontalen Vierer-Array muss der Befestigungspunkt zwischen den jeweils verbundenen Lautsprecher verwendet werden. Die CXR-210 Flugschiene ist dafür ausgelegt ausschließlich in einer Richtung in die vorgesehene Aufnahme zu passen.
Nach dem Anbringen der CXR-210 muss der QRP zum Sichern in die vorgesehenen Öffnungen der Flugschiene geschoben werden, bis dieser mit einem hörbaren Klicken einrasten

- Das horizontale Array mit der gewünschten Winkelung (siehe hierzu Tabelle mit 44 Winkelmöglichkeiten) an dem jeweils vorgesehen Pickpoint mit einem Schäkel verbinden, den Gewindebolzen durchführen und durch das Festziehen der Mutter sichern. Zur weiteren Sicherung die Verbindung durch den Federstift (Splint) sichern
- Das horizontale Array mit dem Kettenzug auf Arbeitshöhe (ca. 1,50m) anheben
- Die QRPs auf der Unterseite (untere ICF) zum Sichern der Flaps in die vorgesehenen Öffnungen der Flaps auf beiden Seiten der jeweiligen Lautsprecher schieben, bis diese mit einem hörbaren Klicken einrasten

- Das horizontale Array auf die gewünschte Höhe ziehen

Achtung: Grundsätzlich sind geeignete Sekundärsicherungen
(Safeties) einzusetzen. Ein Sicherungselement (Safety) ist so anzubringen, dass es keinen Fallweg zulässt. Ist ein Fallweg unvermeidbar, so ist dieser so gering wie möglich zu halten. Nur wenn alle Komponenten im Laststrang eigensicher und nur mit Werkzeug zu lösen sowie gegen Selbstlösen gesichert sind, kann auf eine Sekundärsicherung verzichtet werden.

Achtung: Wird der einzelne Loutsprecher oder das Cluster gehoben
oder abgelassen ist der Aufenthalt von Personen darunter verboten!
Winkeltabelle
Bestimmungsgemäße Verwendung
- Rigging
Lesen Sie diese Anleitung bitte sorgfältig durch, bevor Sie mit dem Aufbau beginnen und halten Sie diese bei Arbeiten an oder mit dem System immer verfügbar!
Verwendung
- Bestimmungsgemäße Verwendung der Rigging-Hardware
Die Rigging-Hardware, bestehend aus den ICF (Integrated Cluster- & Flyware) und CXR-210 Flugschiene ist zur dauerhaften oder temporären „gefogenen“, also hängenden Installation der CONTOUR X 210 LT Lautsprecher der Marke HK Audio nach Herstellerangaben vorgesehen.
Jede andere als die hier beschriebene Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus entstehende Schäden haftet der Hersteller nicht. Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch das Beachten aller Hinweise aus der Gebrauchsanleitung, sowie die Einhaltung aller erforderlichen Inspektions- und Wartungsarbeiten. Die jeweils geltenden nationalen Gesetze und Regeln sind zu beachten. Jeweils vor der Installation sind Konfiguration sowie Lastbedingungen mittels der Software EASE Focus 3 abzugleichen.
Auf- und Abbau des Systems sind wie in der Bedienungsanleitung beschrieben vorzunehmen.
Die Verbindungen müssen jeweils ordnungsgemäß und vollständig erfolgen: Je Lautsprecherboxen-Paar zwei Befestigungspunkte (jeweils einer in
der oberen ICF und einer in der unteren ICF) zum Clustern über die Flaps und die Kugelsperrbolzen.
• Gewährleistung und Haftung
HK Audio ist nicht verantwortlich für Schäden, welche aufgrund unsachgemäßen Gebrauchs oder Zuwiderhandlungen gegen geltendes Recht oder gegen die Sicherheitshinweise aus der Bedienungsanleitung entstehen. Gewährleistungs- und Haftungsansprüche bei Personen- und Sachschäden sind ausgeschlossen, wenn sie auf eine oder mehrere der folgenden Ursachen zurückzuführen sind;
- die Nichtbeachtung der in der Gebrauchsanleitung gegebenen Hinweise kann Ansprüche im Rahmen der Produkthaftung und Garantieansprüche erlöschen lassen
- nicht bestimmungsgemäße Verwendung der Rigging-Hardware (ICF oder ICF in Kombination mit der CXR-210 Flugschiene)
- die Missachtung der Hinweise in der Bedienungsanleitung bezüglich Transport, Lagerung, Inbetriebnahme, Installation, Demontage, Betrieb, Wartung, Instandsetzung, Prüfung und Entsorgung der Komponenten des Systems.
- eigenmächtige bauliche Veränderungen an Teilen des Systems
- eigenmächtiges Verändern der in der Gebrauchsanleitung angegebenen Parametereigenmächtige oder unsachgemäß durchgeführte Reparaturen
Bestimmungsgemäße Verwendung der Flugschine
Die Flugschiene als Teil der Flughardware sind zur „geflogenen“ - also hängenden dauerhaften oder temporären Installation von einem bis maximal 4 Topteilen des Typs CX-210 LT der Marke HK Audio vorgesehen.
Dabei ist die Verwendung der Flughardware im Hebezeugbetrieb, als auch zur Montage ohne Hebezeug vorgesehen. Bei der festen Montage ohne Hebezeug wird das Produkt nicht als Lastaufnahmemittel im Sinne der Maschinenrichtlinie verwendet. D.h. diese Art der Anwendung wird nicht vollständig im Rahmen dieser Risikobeurteilung betrachtet. Betrachtet wird dahingehend lediglich die Möglichkeit von Wechselwirkungen, d.h. z.B. mögliche Beschädigungen der Flughardware bei Montage ohne Hebezeugbetrieb, die Auswirkungen beim anschließenden Betrieb unter Verwendung von Hebezeugen haben können.
Das Halten von Lasten über Personen gilt als bestimmungsgemäß.
Jede andere Verwendung als die oben beschriebene ist untersagt.
Vernünftigerweise vorhersehbare Fehlanwendung.
Folgende Anwendungen gelten als nicht-bestimmungsgemäß und sind somit verboten:
- Grundsätzlich jede andere Verwendung als die als bestimmungsgemäß angegebene
- Verwendung der Flughardware zum geflogenen Betrieb systemfremder Lautsprecherboxen oder anderen Lasten
- Überlastung der Flughardware oder einzelner Komponenten der Flughardware, Überlastung ggf. verwendeter Hebezeuge, Überlastung von verwendeten Anschlagmitteln wie Schäkel, Seile, Ketten.
- Anschlagen eines Clusters bestehend aus mehr als 4 Topteilen
- Das unsachgemäße oder unvollständige Verbinden der Komponenten*
• Die Verwendung systemfremder Komponenten zum Verbinden der Topteile untereinander - Überlastung und / oder Instabilität der Tragkonstruktion, an der das Hebezeug / System angeschlagen ist
- Anheben von Lasten bei nicht-lotrecht unter dem Anschlagpunkt des Hebezeugs liegendem Schwerpunkt
- Verwendung ungeeigneter oder unzulässiger Komponenten*
- Verwendung mangelhafter Komponenten*
- Verwendung außerhalb der zulässigen Temperaturbereiche
- Verwendung bei unzulässigen Windgeschwindigkeiten
- Beeinflussung des Materials der Komponenten* durch aggressive Medien
-
Betrieb in Bereichen, in denen die Bildung einer gefährlichen explosionsfähigen Atmosphäre nicht ausgeschlossen werden kann
-
Transport oder Aufbewahrung der Komponenten, bei dem diese schädigenden Einflüssen ausgesetzt sind (z.B. Hitze, Feuchtigkeit, aggressive Medien, hohe mechanische Kräfte)
- Eigenmächtige Änderungen an Systemkomponenten
- Unsachgemäße Reparaturen an Komponenten des Systems
• Das Bewegen von Lasten über Personen
* betrifft sowohl Komponenten des Fluggeschirrs, als auch mit-verwendete Komponenten wie z.B. Hebezeuge, Anschlagmittel, Teile der Tragkonstruktion
Lagerung, Wartung und Instandsetzung der Rigging-Hardware
• Lagerung, Ablegen bei Nichtbenutzung
Wird die Rigging-Hardware nicht benutzt, so muss sie vor Schaden verursachenden Einflüssen geschützt werden.
• Wartung
Verschleiß- oder Normteile, die leicht auszuwechseln sind, können nach ausdrücklicher Freigabe des Herstellers und nach dessen Anweisungen vom Anwender ausgetauscht werden. Dabei sind immer Original-Ersatzteile zu verwenden. Schrauben und Verschraubungen sind erforderlichenfalls nachzuziehen.
- Reinigung
Zur Reinigung der Rigging-Hardware dürfen ausschließlich nur milde Seifenlaugen oder vergleichbare Reinigungsmittel verwendet werden. Schützen Sie die Komponenten vor aggressiven Medien wie Säuren oder starken alkalischen Lösungen.
- Instandsetzung
Die Entscheidung über die Instandsetzungsfähigkeit deformierter Teile der Lastaufnahmeeinrichtung trifft der Hersteller. Sämtliche Schweiß- und Reparaturarbeiten an der Lastaufnahmeeinrichtung führt der Hersteller durch.
Technische Daten der CONTOUR X 210 LT Rigging-Hardware
- Maximale Tragfähigkeit:
Flugschiene CXR-210 160 kg (Max. Working Load)
Zur statischen Prüfung verwendeter Koeffizient: 3-fach
Zulässige Umgebungstemperatur im Betrieb: -10° bis +60 °C
Zulässige Windgeschwindigkeit: <8 Bft, Böengeschwindigkeit <20 m/s
• Maximale Anzahl geflogener Lautsprecher
Es ist ein Maximalausbau von 4 Stück CONTOUR X 210 LT im Cluster für den CXR-210 zulässig. Für die ICF (Integrated Cluster- & Flyware) sind es maximal 4 Stück.
Die Flugmechanik ist für übliche Cluster ausgelegt. Bitte beachten Sie dazu die Beispiele in der Übersicht auf Seite 20.
Bei der Ermittlung der geflogenen Lasten beachten Sie, dass die Gewichte von Motoren, Kabeln und weiteren Anschlagmitteln addiert werden müssen!
- Veränderung an der CONTOUR X 210 LT Rigging-Hardware
Ohne Genehmigung des Herstellers dürfen keine konstruktiven Veränderungen vorgenommen werden. Dies gilt insbesondere für das Schweißen an tragenden Teilen. Die Umbaumaßnahmen bedürfen einer schriftlichen Zustimmung des Herstellers.
• Original HK Audio-Zubehör
Verwenden Sie ausschließlich die HK Audio Original-Zubehör. Bei Einsatz von Fremdteilen erlischt die Produkthaftung des Herstellers! Die Montage muss gemäß Rigging-Handbuch vorgenommen werden! Bewahren Sie sämtliche zum System gehörenden Papiere sorgfältig auf!
| Windsstärke (Btt) | Geschwindigkeit (m/s) | Bezeichnung Wahrnehmbare Auswirkungen | |
| 0 v < 0,51 Windstille, Flaute | keine Luftbewegung, Rauch steigt senkrecht empor | ||
| 10,51 ≤ v < 2,06 leiser Zug | kaum merklich, Rauch treibt leicht ab, Windflügel und Windfahnen unbewegt | ||
| 22,06 ≤ v < 3,60 leichte Brise Blätter | rascheln, Wind im Gesicht spürbar | ||
| 33,60 ≤ v < 5,66 schwache Brise | Blätter und dünne Zweige bewegen sich, Wimpel werden gestreckt | ||
| 45,66 ≤ v < 8,23 mäßige Briese | Zweige bewegen sich, loses Papier wird vom Boden gehoben | ||
| 58,23 ≤ v < 11,32 | frische Briese, frischer Wind | größere Bäume und Zweige bewegen sich, Wind deutlich hörbar | |
| 611,32 ≤ v < 14,40 starker Wind | dicke Äste bewegen sich, hörbares Pfeifen an Drahtseilen und Telefonleitungen | ||
| 7 | 14,40 ≤ v < 17,49 | steifer Wind | Bäume schwanken, Widerstand beim Gehen gegen den Wind |
| 8 | 17,49 ≤ v < 21,09 | stürmischer Wind | große Bäume werden bewegt, Fensterläden werden geöffnet, Zweige brechen, beim Gehen erhebliche Behinderung |
| 9 | 21,09 ≤ v < 24,69 | Sturm | Äste brechen, Ziegel werden angehoben, Gartenmöbel werden umgeworfen und verweht, beim Gehen erhebliche Behinderung |
| 10 | 24,69 ≤ v < 28,81 | schwerer Sturm | Bäume werden entwurzeit, Gartenmöbel werden gegeweht, große Schäden an Häusern |
| 11 | 28,81 ≤ v < 32,92 | orkanartiger Sturm | heftige Böen, Dächer werden abgedeckt. Autos werden aus der Spur geworfen, dicke Mauern werden umgestassen, Gehen unmöglich |
| 12 | v < 32,92 | Orkan | schwerste Stumschäden, Verwüstungen |

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