VW3A7745 - Leistungsschalter SCHNEIDER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG VW3A7745 SCHNEIDER
Die Informationen in der vorliegenden Dokumentation enthalten allgemeine Beschreibungen und/oder technische Leistungsmerkmale der hier erwähnten Produkte. Diese Dokumentation dient keinesfalls als Ersatz für die Ermittlung der Eignung oder Verlässlichkeit dieser Produkte für bestimmte Verwendungsbereiche des Benutzers und darf nicht zu diesem Zweck verwendet werden. Jeder Benutzer oder Integrator ist verpflichtet, angemessene und vollständige Risikoanalysen, Bewertungen und Tests der Produkte im Hinblick auf deren jeweils spezifischen Verwendungszweck vorzunehmen. Weder Schneider Electric noch deren Tochtergesellschaften oder verbundene Unternehmen sind für einen Missbrauch der Informationen in der vorliegenden Dokumentation verantwortlich oder können diesbezüglich haftbar gemacht werden. Verbesserungs- und Änderungsvorschlage sowie Hinweise auf angetroffene Fehler werden jederzeit gern entgegengenommen.
Dieses Dokument darf ohne entsprechende vorhergehende, ausdrückliche und schriftliche Genehmigung durch Schneider Electric weder in Teilen noch als Ganzes in keiner Form und auf keine Weise, weder anhand elektronischer noch mechanischer Hilfsmittel, reproduziert oder fotokopiert werden.
Bei der Montage und Verwendung dieses Produkts sind alle zutreffenden staatlichen, landesspezifischen, regionalen und lokalen Sicherheitsbestimmungen zu beachten. Aus Sicherheitsgründen und um die Übereinstimmung mit dokumentierten Systemdaten besser zu gewährleisten, sollten Reparaturen an Komponenten nur vom Hersteller vorgenommen werden.
Beim Einsatz von Geräten für Anwendungen mit technischen Sicherheitsanforderungen sind die relevanten Anweisungen zu beachten.
Die Verwendung anderer Software als der Schneider Electric-eigenen bzw. einer von Schneider Electric genehmigten Software in Verbindung mit den Hardwareprodukten von Schneider Electric kann Körperverletzung, Schäden oder einen fehlerhaften Betrieb zur Folge haben.
Die Nichtbeachtung dieser Informationen kann Verletzungen oder Materialschäden zur Folge haben!
© 2016 Schneider Electric. Alle Rechte vorbehalten.
Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis 3.
Sicherheitshinweise 5
Gefahrenklassen 5.
Bitte beachten 6....
Qualifikation des Personals 6.
Bestimmungsgemäße Verwendung 6.
Produktbezogene Informationen 7
Terminologie gemäß den geltenden Standards 10.
Über dieses Buch 13
1 Einführung 15
1.1 Motorfamilie 15
1.2 Optionen und Zubehör 15
1.3 Typenschild 16
1.4 Typenschlüssel 19
2 Technische Daten 21
2.1 Allgemeine Merkmale 21
2.2 Motorspezifische Daten 25
2.2.1 BMH070 25
2.2.2 BMH100 27
2.2.3 BMH140 29
2.2.4 BMH190 31
2.2.5 BMH205 32
2.3 Abmessungen 34
2.4 Wellenspezifische Daten 40
2.4.1 Kraft beim Aufpressen 40
2.4.2 Wellenbelastung 41
2.5 Optionen 44
2.5.1 Encoder 44
2.5.2 Haltebremse 46
2.5.3 Lüfter (nur BMH1904……B) 46
2.6 Bedingungen für UL 1004-1, UL 1004-6 und CSA 22.2 No. 100 46
2.7 Zertifizierungen 47
2.8 Konformitätserklärung 48
3 Installation 49
3.1 Übersicht zur Vorgehensweise 51
3.2 Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) 51
3.3 Vor der Montage 54
3.4 Montage des Motors 60
3.4.1 Installation und Anschluss IP67 Kit (Zubehör) 63
3.5 Elektrische Installation 65
3.5.1 Stecker und Steckerbelegungen 65
3.5.2 Anschluss Leistung und Encoder 70
3.5.3 Anschluss Haltebremse 77
3.6 Montage und Anschluss Lüfter (nur BMH1904……B) 78
4 Inbetriebnahme 81
5 Diagnose und Fehlerbehebung 85
5.1 Mechanische Probleme 85
5.2 Elektrische Probleme 85
6 Zubehör und Ersatzteile 87
6.1 IP67 Kit 87
6.2 Stecker 87
6.3 Motorkabel 88
6.3.1 Motorkabel 1,5 mm ^2 88
6.3.2 Motorkabel 2,5 mm ^2 89
6.3.3 Motorkabel 4 mm ^2 90
6.3.4 Motorkabel 6 mm ^2 91
6.3.5 Motorkabel 10 mm ^2 92
6.4 Encoderkabel 93
7 Service, Wartung und Entsorgung 95
7.1 Serviceadresse 95
7.2 Wartung 95
7.3 Austausch des Motors 98
7.4 Versand, Lagerung, Entsorgung 99
Glossar 101
Begriffe und Abkürzungen 101
Abbildungsverzeichnis 103
Stichwortverzeichnis 105
Sicherheitshinweise

Lesen Sie sich diese Anweisungen sorgfältig durch und machen Sie sich vor Installation, Betrieb, Bedienung und Wartung mit dem Gerät vertraut. Die nachstehend aufgeführten Warnhinweise sind in der gesamten Dokumentation sowie auf dem Gerät selbst zu finden und weisen auf potenzielle Risiken und Gefahren oder bestimmte Informationen hin, die eine Vorgehensweise verdeutlichen oder vereinfachen.

Erscheint dieses Symbol zusätzlich zu einer Gefahrwarnung, bedeutet dies, dass die Gefahr eines elektrischen Schlags besteht und die Nichtbeachtung des Hinweises Verletzungen zur Folge haben kann.

Dies ist ein allgemeines Warnsymbol. Es macht Sie auf mögliche Verletzungsgefahren aufmerksam. Beachten Sie alle unter diesem Symbol aufgeführten Hinweise, um Verletzungen oder Unfälle mit Todesfälle zu vermeiden.
Gefahrenklassen
Sicherheitshinweise sind im Handbuch mit Warnsymbolen gekennzeichnet. Zusätzlich finden Sie Symbole und Hinweise am Produkt, die Sie vor möglichen Gefahren warnen.
Abhängig von der Schwere einer Gefahrensituation werden Sicherheitshinweise in 4 Gefahrenklassen unterteilt.

GEFAHR
GEFAHR macht auf eine gefährliche Situation aufmerksam, die bei Nichtbeachtung unweigerlich einen schweren oder tödlichen Unfall zur Folge hat.

WARNUNG
WARNUNG macht auf eine gefährliche Situation aufmerksam, die bei Nichtbeachtung unter Umständen einen schweren oder tödlichen Unfall oder Beschädigung an Geräten zur Folge hat.

VORSICHT
VORSICHT macht auf eine gefährliche Situation aufmerksam, die bei Nichtbeachtung unter Umständen einen Unfall oder Beschädigung an Geräten zur Folge hat.
HINWEIS
HINWEIS macht auf eine gefährliche Situation aufmerksam, die bei Nichtbeachtung unter Umständen eine Beschädigung an Geräten zur Folge hat.
Bitte beachten
Elektrische Geräte dürfen nur von Fachpersonal installiert, betrieben, bedient und gewartet werden. Schneider Electric haftet nicht für Schäden, die durch die Verwendung dieses Materials entstehen.
Als qualifiziertes Fachpersonal gelten Mitarbeiter, die über Fähigkeiten und Kenntnisse hinsichtlich der Konstruktion und des Betriebs elektrischer Geräte und deren Installation verfügen und eine Schulung zur Erkennung und Vermeidung möglicher Gefahren absolviert haben.
Qualifikation des Personals
Arbeiten an diesem Produkt dürfen nur von Fachkräften vorgenommen werden, die den Inhalt dieses Handbuches und alle zum Produkt gehörenden Unterlagen kennen und verstehen.
Weiterhin müssen diese Fachkräfte eine Sicherheitsunterweisung erhalten haben, um die entsprechenden Gefahren zu erkennen und zu vermeiden.
Die Fachkräfte müssen in der Lage sein, mögliche Gefahren vorherzusehen und zu erkennen, die durch Parametrierung, Änderungen der Einstellungen sowie durch mechanische, elektrische und elektronische Ausrüstung entstehen können.
Die Fachkräfte müssen die geltenden Normen, Bestimmungen und Unfallverhütungsvorschriften kennen und diese bei der Planung und Umsetzung des Systems befolgen.
Bestimmungsgemäße Verwendung
Dieses Produkt ist ein Motor und entsprechend dieser Anleitung für die Verwendung im Industriebereich vorgesehen.
Die gültigen Sicherheitsvorschriften, die spezifizierten Bedingungen und technischen Daten sind jederzeit einzuhalten.
Vor dem Einsatz des Produkts ist eine Risikobeurteilung in Bezug auf die konkrete Anwendung durchzuführen. Entsprechend dem Ergebnis sind die Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen.
Da das Produkt als Teil eines Gesamtsystems verwendet wird, müssen Sie die Personensicherheit durch das Konzept dieses Gesamtsystems gewährleisten.
Der Betrieb darf nur mit den spezifizierten Kabeln und Zubehör erfol- gen. Verwenden Sie nur Original-Zubehör und Original-Ersatzteile.
Andere Verwendungen sind nicht bestimmungsgemäß und können Gefahren verursachen.
Elektrische Geräte und Einrichtungen dürfen nur von qualifiziertem Personal installiert, betrieben, gewartet und instand gesetzt werden.
Produktbezogene Informationen
Die Nutzung und Anwendung der enthaltenen Informationen setzen Fachkenntnisse im Entwurf und der Programmierung automatisierter Steuerungssysteme voraus.
Nur Sie als Anwender, Maschinenbauer oder Systemintegrator sind mit allen Bedingungen und Faktoren vertraut, die bei Installation, Einrichtung, Betrieb, Reparatur und Wartung der Maschine oder des Prozesses zum Tragen kommen.
Stellen Sie die Einhaltung aller geltenden Vorschriften und/oder Bestimmungen hinsichtlich der Erdung aller Anlagenteile sicher. Stellen Sie die Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften, aller geltenden Anforderungen in Bezug auf die Elektrik sowie aller Normen sicher, die für Ihre Maschine oder Ihren Prozess im Zusammenhang mit der Nutzung dieses Produkts gelten.
Viele Bauteile des Produkts, einschließlich Leiterplatte, arbeiten mit Netzspannung und es können hohe transformierte Ströme und/oder hohe Spannungen vorliegen.
Der Motor erzeugt Spannung, wenn die Welle gedreht wird.
GEFAHR
GEFÄHRDUNG DURCH ELEKTRISCHEN SCHLAG, EXPLOSION ODER LICHTBOGEN-EXPLOSION
• Vor Arbeiten am Antriebssystem:
- Vor der Entfernung von Abdeckungen oder Türen sowie vor der Installation oder Entfernung von Zubehörteilen, Hardware, Kabeln oder Drähten alle Geräte, einschließlich der angeschlossenen Komponenten, von der Spannungsversorgung trennen.
- Bringen Sie eine "NICHT EINSCHALTEN" oder gleichwertige Gefahrenkennzeichnung an allen Netzschaltern an.
- Alle Schalter gegen Wiedereinschalten sichern.
- Warten Sie 15 Minuten (Entladung der DC-Bus-Kondensatoren).
- Die Spannung am Zwischenkreis mit einem Spannungsmessgerät mit geeigneter Bemessungsspannung gemäß den Anweisungen im vorliegenden Dokument prüfen und sicherstellen, dass die Spannung unter 42,4 Vdc liegt.
-
Setzen Sie nicht voraus, dass der DC-Bus spannungsfrei ist, wenn die DC-Bus-LED aus ist.
-
Wenn die Anlage nachweislich oder aller Wahrscheinlichkeit nach unter Spannung steht, keine Anschlüsse, Kontakte, Klemmen, ungeschirmten Teile oder Leiterplatten berühren.
- Verwenden Sie ausschließlich elektrisch isolierte Werkzeuge.
- Sichern Sie die Motorwelle gegen Fremdantrieb, bevor Sie Arbeiten am Antriebssystem vornehmen.
- Isolieren Sie unbenutzte Adern an beiden Enden des Motorkabels, so dass Wechselspannungen im Motorkabel nicht auf unbenutzte Adern überkoppeln.
- Kurzschlüsse an den Klemmen oder Kondensatoren des Zwischenkreises vermeiden.
- Installieren und sichern Sie alle Abdeckungen, Zubehörteile, Hardware, Kabel und Leiter und stellen Sie sicher, dass das Produkt ordnungsgemäß geerdet ist, bevor Sie Spannung anlegen.
- Dieses Gerät und jegliche zugehörigen Produkte dürfen nur mit der angegebenen Spannung betrieben werden.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.
Dieses Produkt ist für den Betrieb außerhalb explosionsgefährdeter Bereiche vorgesehen. Installieren Sie das Produkt nur in Bereichen, in denen keine explosionsfähige Atmosphäre auftreten kann.
GEFAHR
EXPLOSIONSGEFAHR
Installieren und betreiben Sie das Produkt ausschließlich in Bereichen, in denen keine explosionsfähige Atmosphäre auftreten kann.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.
HINWEIS: Beachten Sie das Produkthandbuch des Antriebsverstärkers für weitere wichtige Sicherheitsinformationen.
Wenn die Endstufe unbeabsichtigt deaktiviert wird, zum Beispiel durch Spannungsausfall, Fehler oder Funktionen, wird der Motor nicht mehr kontrolliert gebremst. Überlastung, Fehler oder Fehlbenutzung können dazu führen, dass die Haltebremse nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert und vorzeitig verschleißt.

WARNUNG
UNBEABSICHTIGTES VERHALTEN
- Stellen Sie sicher, dass durch eine ungebremste Bewegung keine Verletzungen und keine Sachschäden entstehen können.
- Überprüfen Sie die Funktion der Haltebremse regelmäßig.
- Verwenden Sie die Haltebremse nicht als Betriebsbremse.
- Verwenden Sie die Haltebremse nicht für sicherheitsgerichtete Zwecke.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Tod, schweren Verletzungen oder Sachschäden führen.

WARNUNG
VERLUST DER STEUERUNGSKONTROLLE
- Bei der Entwicklung des Steuerungskonzeptes muss der Anlagenhersteller die potentiellen Ausfallmöglichkeiten der Steuerungspfade berücksichtigen und für bestimmte kritische Steuerungsfunktionen Mittel bereitstellen, mit denen während und nach dem Ausfall eines Steuerungspfades sichere Zustände erreicht werden. Beispiele für kritische Steuerungsfunktionen sind: NOT-HALT, Endlagen-Begrenzung, Spannungsausfall und Wiederanlauf.
- Für kritische Steuerungsfunktionen müssen separate oder redundante Steuerungspfade vorhanden sein.
- Die Anlagensteuerung kann Kommunikationsverbindungen umfassen. Der Anlagenhersteller muss die Folgen unerwarteter Zeitverzögerungen oder Ausfälle der Kommunikationsverbindung berücksichtigen.
- Beachten Sie alle Unfallverhütungsvorschriften sowie alle geltenden Sicherheitsbestimmungen. ^1)
- Jede Anlage, in der das in diesem Handbuch beschriebene Produkt verwendet wird, muss vor dem Betrieb einzeln und gründlich auf korrekte Funktion überprüft werden.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Tod, schweren Verletzungen oder Sachschäden führen.
Terminologie gemäß den geltenden Standards
Die technischen Begriffe, Terminologien, Symbole und zugehörigen Beschreibungen, die in diesem Handbuch oder auf dem Produkt selbst verwendet werden, werden im Allgemeinen von den Begriffen oder Definitionen internationaler Standards abgeleitet.
Im Bereich der funktionalen Sicherheitssysteme, Antriebe und allgemeinen Automatisierungssysteme betrifft das unter anderem Begriffe wie „Sicherheit“, „Sicherheitsfunktion“, „Sicherer Zustand“, „Fehler“, „Störung“, „Fehlerreset“, Zurücksetzen bei Fehler“, „Ausfall“, „Fehlermeldung“, „Warnung“, „Warnmeldung“, „gefährlich“, „gefahrbringend“ usw.
Nachstehend einige der geltenden Standards:
Darüber hinaus wurden einige der in diesem Dokument verwendeten Begriffe unter Umständen auch anderen Normen entnommen, u. a.:
Bei einer Verwendung des Begriffs „Betriebsumgebung“ bzw. „Betriebsbereich“ in Verbindung mit der Beschreibung bestimmter Gefahren und Risiken entspricht der Begriff der Definition von „Gefah-
renbereich“ in der Maschinenrichtlinie (2006/42/EC) und der Norm ISO 12100:2010.
HINWEIS: Die vorherig erwähnten Standards können auf die spezifischen Produkte in der vorliegenden Dokumentation zutreffen oder nicht. Für weitere Informationen hinsichtlich individueller Standards, die auf hier beschriebene Produkte zutreffen, siehe die Eigenschafts-tabellen der hier erwähnten Produkte.
Über dieses Buch

Dieses Handbuch ist gültig für BMH Standardprodukte. Im Kapitel "1 Einführung" ist der Typenschlüssel für dieses Produkt aufgeführt. Anhand des Typenschlüssels können Sie erkennen, ob es sich bei ihrem Produkt um ein Standardprodukt oder um eine Kundenvariante handelt.
Bezugsquelle Handbücher Die aktuellen Handbücher stehen im Internet unter folgender Adresse zum Download bereit:
http://www.schneider-electric.com
Arbeitsschritte Wenn Arbeitsschritte nacheinander durchgeführt werden müssen, finden Sie folgende Darstellung:
■ Besondere Voraussetzungen für die nachfolgenden Arbeitsschritte
Arbeitsschritt 1
Besondere Reaktion auf diesen Arbeitsschritt
Arbeitsschritt 2
Wenn zu einem Arbeitsschritt eine Reaktion angegeben ist, können Sie daran die korrekte Ausführung des Arbeitsschritts überprüfen.
Wenn nicht anders angegeben, sind die einzelnen Handlungsschritte in der angegebenen Reihenfolge auszuführen.
Arbeitserleichterung Information zur Arbeitserleichterung finden Sie bei diesem Symbol:

Hier erhalten Sie zusätzliche Informationen zur Erleichterung der Arbeit.
SI-Einheiten Technische Daten sind in SI-Einheiten angegeben. Umgerechnete Einheiten stehen in Klammern hinter der SI-Einheit und können gerundet sein.
Beispiel:
Minimaler Leiterquerschnitt: 1,5 mm ^4 (AWG 14)
Glossar Erklärung von Fachbegriffen und Abkürzungen.
Stichwortverzeichnis Liste von Suchbegriffen, die zum entsprechenden Inhalt verweisen.
1 Einführung
1.1 Motorfamilie
Die Motoren sind AC-Synchron-Servomotoren mit einer sehr hohen Leistungsdichte. Ein Antriebssystem besteht aus dem AC-Synchron-Servomotor und dem dazugehörigen Antriebsverstärker. Nur wenn Motor und Antriebsverstärker aufeinander abgestimmt sind, wird die optimale Leistung erreicht.
Merkmale Die AC-Synchron-Servomotoren zeichnen sich aus durch:
- Hohe Leistungsdichte: Durch den Einsatz neuester Magnetmaterialien und optimiertem Aufbaukonzept erhalten Sie Motoren mit kürzerer Baulänge bei vergleichbarem Drehmoment
- Hohe Spitzenmomente: Spitzenmoment bis zum vierfachen Dauerstillstandsmoment sind möglich
1.2 Optionen und Zubehör
Die Motoren sind mit Optionen lieferbar, zum Beispiel:
• Verschiedene Encoder-Systeme
- Haltebremse
• Verschiedene Wellenausführungen
• Verschiedene Schutzarten
• Verschiedene Baulängen
• Verschiedene Baugrößen
• Verschiedene Wicklungsvarianten
• Verschiedene Anschlussvarianten
- Lüfterkühlung
Die Optionen finden Sie im Typenschlüssel auf Seite 19.
Zubehör finden Sie im Kapitel "6 Zubehör und Ersatzteile" auf Seite 87.
Auf den Motor abgestimmte Getriebe finden Sie im Lexium 32 Produktkatalog.
1.3 Typenschild
BMH070 und BMH100
Das Typenschild zeigt die folgenden Daten:

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BMH000000000000 ID-No 0000000000000 UN 000 Vrms Imax 0.00 Arms nmax 0000 rpm IO 0.00 Arms M0 0.00 Nm PN 0.00 kW nN 0000 rpm 3~ Th-CI F IP50(65) Thermo- Ubr 00Vdc Mbr 00Nm Pbr 00W DOM QD dd.mm.yyyy SN 000000000 IEC 60034-1 Made in GermanyBild 1: Typenschild BMH070 und BMH100
(1) Motortyp, siehe Typenschlüssel
(2) Identifikations-Nummer
(3) Maximaler Nennwert der Versorgungsspannung
(4) Maximaler Strom
(5) Maximale Drehzahl
(6) Dauerstillstandsstrom
(7) Dauerstillstandsmoment
(8) Nennleistung
(9) Nenndrehzahl
(10) Anzahl der Motorphasen
(11) Wärmeklasse
(12) Schutzart (Gehäuse ohne Wellendurchführung)
(13) Temperatursensor
(14) Daten der Haltebremse
(15) Herstellungsdatum
(16) Seriennummer
(17) Angewandte Norm
(18) Herstellungsland, Standort
(19) Barcode
BMH140 und BMH190

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BMH000000000000 ID-No 0000000000000 UN 0.00 Vrms Imax 0.00 Arms nmax 0.000 rpm IO 0.00 Arms M0 0.00 Nm FanOption PN 0.00 kW 00 VDCUfan nN 0.000 rpm Pfan 00 W 3~ Th-CI F IP50(65) Thermo - Ubr 00 V Ubr 00 V Mass 00kg DOM QD dd.mm.yyyy SN 000000000 IEC 60034-1 Made in Germany CE 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21Bild 2: Typenschild BMH140 und BMH190
(1) Motortyp, siehe Typenschlüssel
(2) Identifikations-Nummer
(3) Maximaler Nennwert der Versorgungsspannung
(4) Maximaler Strom
(5) Maximale Drehzahl
(6) Dauerstillstandsstrom
(7) Dauerstillstandsmoment
(8) Nennleistung
(9) Nenndrehzahl
(10) Daten des Lüfters (nur BMH1904......B)
(11) Anzahl der Motorphasen
(12) Wärmeklasse
(13) Schutzart (Gehäuse ohne Wellendurchführung)
(14) Temperatursensor
(15) Daten der Haltebremse
(16) Herstellungsdatum
(17) Seriennummer
(18) Masse des Motors
(19) Angewandte Norm
(20) Herstellungsland, Standort
(21) Barcode
BMH205

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BMH000000000000 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Made in Germany M0 0.00 Nm Imax 0.00 Arms SN 0000000000 I0 0.00 Arms 0000 rpmmax DOM QD dd.mm.yyyy nN 0000 rpm IP 50 (IP65) UN 000 Vrms Thermo PTC Ubr 0 Vdc PN 0.00 kW Pbr 0 W Th-Cl F BL03 0 NmMbrBild 3: Typenschild BMH205
(1) Motortyp, siehe Typenschlüssel
(2) Dauerstillstandsmoment
(3) Dauerstillstandsstrom
(4) Nenndrehzahl
(5) Maximaler Nennwert der Versorgungsspannung
(6) Nennleistung
(7) Wärmeklasse
(8) Barcode
(9) Herstellungsland, Standort
(10) Maximaler Strom
(11) Seriennummer
(12) Herstellungsdatum
(13) Hardware-Version
(14) Maximale Drehzahl
(15) Schutzart (Gehäuse ohne Wellendurchführung)
(16) Daten der Haltebremse
(17) Temperatursensor
1.4 Typenschlüssel
BMH 070 1 P 0 1 A 1 A
Produktfamilie
BMH = Synchronmotor - mittleres Trägheitsmoment
Baugröße (Gehäuse)
070 = 70 mm Flansch
100 = 100 mm Flansch
140 = 140 mm Flansch
190 = 190 mm Flansch
205 = 205 mm Flansch
Baulänge
1 = 1 Stack
2 = 2 Stacks
3 = 3 Stacks
4 = 4 Stacks
Wicklung
P = Optimiert auf Drehmoment und Drehzahl
T = Optimiert auf hohe Drehzahl
Welle und Schutzart
0 = Glatte Welle; Schutzart: Welle IP54 ^1) , Gehäuse IP65
1 = Passfeder; Schutzart: Welle IP54 ^1) , Gehäuse IP65
2 = Glatte Welle; Schutzart: Welle und Gehäuse IP65 1) 2)
3 = Passfeder; Schutzart: Welle und Gehäuse IP65 1) 2)
Encoder-System
1 = Absolut SingleTurn 128 Sin/Cos-Perioden pro Umdrehung (SKS36)
2 = Absolut MultiTurn 128 Sin/Cos-Perioden pro Umdrehung (SKM36)
6 = Absolut SingleTurn 16 Sin/Cos-Perioden pro Umdrehung (SEK37)
7 = Absolut MultiTurn 16 Sin/Cos-Perioden pro Umdrehung (SEL37)
Haltebremse
A = Ohne Haltebremse
F = Mit Haltebremse
Anschlussvariante
1 = Gerader Stecker
2 = 90° abgewinkelter Stecker, drehbar
Mechanische Schnittstelle - Montage
B = Internationaler IEC Standard und Lüfterkühlung
1) Bei Einbaulage IM V3 (Antriebswelle vertikal, Wellenende nach oben) wird nur Schutzart IP50 erreicht.
2) Die maximal zulässige Drehzahl wird durch den Wellendichtring auf 6000 min -1 begrenzt. Mit Hilfe von separatem Zubehör kann IP67 erreicht werden. Siehe Kapitel "6 Zubehör und Ersatzteile".
Kennzeichnung Kundenvariante
Bei Rückfragen zum Typenschlüssel wenden Sie sich bitte an das lokale Schneider Electric Verkaufsbüro.
Bei einer Kundenvariante steht an der Position 8 des Typenschlüssels ein "S". Die nachfolgende Nummer definiert die jeweilige Kundenvariante. Beispiel: B……S1234
Bei Rückfragen zu Kundenvarianten wenden Sie sich bitte an den Maschinenhersteller.
2 Technische Daten
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu den Umgebungsbedingungen sowie zu den mechanischen und elektrischen Eigenschaften der Produktfamilie und des Zubehörs.
2.1 Allgemeine Merkmale
| Motortyp AC-Synchron-Servomotor | ||
| Anzahl der Polpaare 5 | ||
| Schutzart Motorgehäuse IP65 nach IEC 60034-5 | ||
| Schutzart Wellendurchführung ohne Wellendichtring | IP54) | nach IEC 60034-5 |
| Schutzart Wellendurchführung mit Wellendichtring | IP651)2) | nach IEC 60034-5 |
| Schutzart mit IP67 Kit IP67 | ) | nach IEC 60034-5 |
| Schutzart mit Lüfter IP20 nach IEC 60034-5 | ||
| Wärmeklasse F (155 °C) nach IEC 60034-1 | ||
| Schwinggrößenstufe A nach IEC 60034-14 | ||
| Prüfspannung > 2400 Vac nach IEC 60034-1 | ||
| Maximal zulässige Wicklungsspannung | BMH···T 240 VacBMH···P 480 Vac | |
| Maximale Spannung gegen Erde | 280 Vac | |
| Planlauf | normal class | nach IEC 60072-1, DIN42955 |
| Farbe Gehäuse | Schwarz RAL 9005 | |
| Überspannungskategorie | III | nach IEC 61800-5-1 |
| Schutzklasse3) | I | nach IEC 61140, EN 50178 |
1) Mit Wellendichtring: Die maximale Drehzahl ist auf 6000 min ^-1 begrenzt; Wellendichtring initialgeschmiert, Trockenlauf der Dichtungen erhöht Reibung und verringert Lebensdauer.
2) Bei Einbaulage IM V3 (Antriebswelle vertikal, Wellenende nach oben) wird nur Schutzart IP50 erreicht. Die Schutzart bezieht sich nur auf den Motor, nicht auf Anbauteile wie zum Beispiel ein Getriebe.
3) Die Signale der Haltebremse an CN1 und die Signale an CN2 entsprechen den Anforderungen an PELV.
Verträglichkeit mit Fremdstoffen
Der Motor wurde nach aktuellem Stand der Technik auf Verträglichkeit mit vielen bekannten Stoffen getestet. Vor dem Einsatz eines Fremdstoffes müssen Sie dennoch eine Verträglichkeitsprüfung durchführen.
Klimatische Umweltbedingungen Transport und Lagerung
Die Umgebung während Transport und Lagerung muss trocken und staubfrei sein.
Die Lagerungszeit wird im Wesentlichen durch die Haltbarkeit der Schmierstoffe in den Lagern begrenzt. Lagern Sie das Produkt nicht länger als 36 Monate und betreiben Sie den Motor gelegentlich.
Wenn die Haltebremse längere Zeit nicht verwendet wird, können Teile der Haltebremse korrodieren. Durch Korrosion wird das Haltemoment verringert. Siehe hierzu
"Inspizieren/Einschleifen der Haltebremse" in Kapitel "7 Service, Wartung und Entsorgung".
| Temperatur °C | (°F) | -40 ... 70(-40 ... 158) |
| Relative Luftfeuchtigkeit (nicht betauend) | % ≤75 | |
| Satz der Kombinationen von Klas-sen nach IEC 60721-3-2 | IE 21 |
Klimatische Umweltbedingungen Betrieb
| Umgebungstemperatur 1) 2) (nicht betauend, keine Vereisung) | °C(°F) | -20 ... 40(-4 ... 104) |
| Umgebungstemperatur mit Strom-reduzierung um 1% pro °C (pro 1,8 °F ) 1) 2) | °C(°F) | 40 ... 60(104 ... 140) |
| Relative Luftfeuchtigkeit (nicht betauend) | % 5 ... | 85 |
| Klasse nach IEC 60721-3-3 3K3, 3Z12, 3Z2, 3B2, 3C1, 3M6 | ||
| Aufstellungshöhe 3) | m(ft) | <1000(<3281) |
| Aufstellungshöhe mit Stromredu-zierung um 1% pro 100 m (328 ft)ab 1000 m (3281 ft)3) | m(ft) | 1000 ... 3000(3281 ... 9843) |
1) Grenzwerte bei angeflanschtem Motor (Stahlplatte, Höhe und Breite = 2,5*Motorflansch, 10 mm (0,39 in) Dicke, zentrierte Bohrung).
2) BMH1904......B: Der Lüfter, der mit dem Motor ausgeliefert wird, ist für den Betrieb erforderlich. Weitere Informationen siehe Kapitel
"3.6 Montage und Anschluss Lüfter (nur BMH1904......B)".
3) Die Aufstellungshöhe ist definiert als Höhe über Normalnull.
Schwingen und Schocken BMH070 ... 190
| Schwingen, sinusförmig Typprüfung mit 10 Durchläufen entsprechend IEC 60068-2-60,15 mm (von 10 ... 60 Hz)20 m/s ^2 (von 60 ... 500 Hz) |
| Schocken, halbsinusförmig Typprüfung mit 3 Schocks in jede Richtung entsprechend IEC 60068-2-27150 m/s ^2 (11 ms) |
Schwingen und Schocken BMH205
| Schwingen, sinusförmig Typprüfung mit 10 Durchläufen entsprechend IEC 60068-2-60,35 mm (von 10 ... 60 Hz)50 m/s ^2 (von 60 ... 150 Hz) |
| Schocken, halbsinusförmig Typprüfung mit 3 Schocks in jede Richtung entsprechend IEC 60068-2-27200 m/s ^2 (6 ms) |
Lebensdauer
| Nominale Lagerlebensdauer L_10h 1) | h 20000 |
1) Betriebsstunden bei 10% Ausfallwahrscheinlichkeit
Die Lebensdauer der Motoren ist bei technisch korrektem Einsatz im Wesentlichen durch die Lebensdauer des Wälzlagers begrenzt.
Erheblich eingeschränkt wird die Lebensdauer durch folgende Betriebsbedingungen:
- Aufstellungshöhe >1000 m (3281 ft) über dem mittleren Meeresspiegel.
- Drehbewegung ausschließlich innerhalb eines festen Winkels von < 100^
- Betrieb unter Schwingungsbelastung >20 m/s ^2
• Trockenlauf der Dichtringe - Kontakt der Dichtungen mit aggressiven Substanzen
Wellendichtring / IP-Schutzart
Die Motoren können optional mit einem Wellendichtring ausgestattet werden. Sie erreichen damit die Schutzart IP65. Durch den Wellendichtring wird die Maximaldrehzahl auf 6000 min ^-1 begrenzt.
Beachten Sie folgende Punkte:
- Der Wellendichtring ist werksseitig initialgeschmiert.
- Trockenlauf der Dichtungen erhöht die Reibung und vermindert die Lebensdauer der Dichtringe deutlich.
Anschluss Druckluft Die Druckluft erzeugt einen permanenten Überdruck im Motorinnenraum. Durch den Überdruck im Motorinnenraum wird die Schutzart IP67 erreicht.
Die Druckluft muss auch nach dem Abschalten der Anlage verfügbar sein um zum Beispiel Reinigungsarbeiten mit der geforderten Schutzart durchführen zu können. Ein Abschalten der Druckluft reduziert die Schutzart auf IP65. Die Schutzart bezieht sich nur auf den Motor, nicht auf Anbauteile wie zum Beispiel ein Getriebe.
Es muss spezielle Druckluft verwendet werden:
| Nenndruck bar | (psi) | 0,1 ... 0,3(1,45 ... 4,35) |
| Maximaler Luftdruck bar | (psi) | 0,4(5,8) |
| Zulässige Luftfeuchtigkeit % 20 ... 30 | ||
| Sonstige Eigenschaften der Druckluft | Staubfrei, ölfrei | |
Anzugsmomente und Festigkeitsklasse der verwendeten Schrauben
| Anzugsmoment der Gehäuseschrauben M3 Nm (lb•in) 1 | (8,85) | |
| Anzugsmoment der Gehäuseschrauben M4 Nm (lb•in) 1 | 5 (13,28) | |
| Anzugsmoment der Gehäuseschrauben M5 Nm (lb•in) 5 | (44,3) | |
| Anzugsmoment Schutzleiter M4 (BMH070 ... 140) Nm (lb•in) 2,9 (25,7) | ||
| Anzugsmoment Schutzleiter M6 (BMH190) Nm (lb•in) 6 | (53,1) | |
| Anzugsmoment Schutzleiter M6 (BMH205) Nm (lb•in) 9,9 | (87,3) | |
| Festigkeitsklasse der Schrauben 8.8 | ||
Zugelassene Antriebsverstärker
Verwendet werden können Antriebsverstärker, die für die Motorfamilie BMH zugelassen sind (zum Beispiel LXM32). Beachten Sie bei der Auswahl die Art und Höhe der Netzspannung. Weitere Antriebsverstärker für den Betrieb von BMH Motoren auf Anfrage. Beachten Sie, dass der BMH Motor keinen konventionellen Temperatursensor besitzt.
2.2 Motorspezifische Daten
2.2.1 BMH070
| BMH... 0701 0702 0703 | |||||||
| Wicklung P T P T P T | |||||||
| Technische Daten - allgemein | |||||||
| Dauerstillstandsmoment M_0^1) 2) | Nm(lb-in) | 1,40(12,39) | 1,40(12,39) | 2,48(21,95) | 2,48(21,95) | 3,40(30,09) | 3,40(30,09) |
| Spitzenmoment M_max | Nm(lb-in) | 4,20(37,17) | 4,20(37,17) | 7,44(65,85) | 7,44(65,85) | 10,20(90,28) | 10,20(90,28) |
| Bei Versorgungsspannung U_n = 115Vac^1) | |||||||
| Nenndrehzahl n_N | min-1 | 1250 2500 | 1250 2500 | 250 2000 | |||
| Nennmoment M_N | Nm(lb-in) | 1,38(12,21) | 1,35(11,95) | 2,37(20,98) | 2,27(20,09) | 3,18(28,15) | 3,05(26,99) |
| Nennstrom I_N | A_rms | 1,75 2,75 2 | 82 4,92 3,56 | 4,98 | |||
| Nennleistung P_N | kW 0,18 | 0,35 0,31 0 | 59 0,42 0,64 | ||||
| Bei Versorgungsspannung U_n = 230Vac^1) | |||||||
| Nenndrehzahl n_N | min-1 | 3000 5000 | 3000 5000 | 2500 4000 | |||
| Nennmoment M_N | Nm(lb-in) | 1,34(11,86) | 1,31(11,59) | 2,23(19,74) | 2,06(18,23) | 2,96(26,20) | 2,70(23,90) |
| Nennstrom I_N | A_rms | 1,75 2,76 2 | 70 4,46 3,47 | 4,41 | |||
| Nennleistung P_N | kW 0,42 | 0,68 0,70 1 | 08 0,75 1,13 | ||||
| Bei Versorgungsspannung U_n = 400Vac^1) | |||||||
| Nenndrehzahl n_N | min-1 | 5500 - 5500 | - 5000 - | ||||
| Nennmoment M_N | Nm(lb-in) | 1,30(11,51) | - 2,01 | (17,79) | - 2,53 | (22,39) | - |
| Nennstrom I_N | A_rms | 1,65 - 2,39 | - 2,91 - | ||||
| Nennleistung P_N | kW 0,75 | - 1,16 - 1,32 | - | ||||
| Bei Versorgungsspannung U_n = 480Vac^1) | |||||||
| Nenndrehzahl n_N | min-1 | 7000 - 7000 | - 6500 - | ||||
| Nennmoment M_N | Nm(lb-in) | 1,27(11,24) | - 1,89 | (16,73) | - 2,26 | (20,00) | - |
| Nennstrom I_N | A_rms | 1,70 - 2,36 | - 2,74 - | ||||
| Nennleistung P_N | kW 0,93 | - 1,38 - 1,54 | - | ||||
1) Bedingungen für die Leistungsdaten: Montiert an Stahlplatte, (2,5 * Flanschmaß) 2 Fläche, 10 mm (0,39 in) Dicke, zentrierte Bohrung.
2) M_0= Dauerstillstandsmoment bei 20 min ^-1 und 100% relative Einschaltdauer; bei Drehzahl <20 min ^-1 reduziert sich das Dauerstills- tandsmoment auf 87%.
| BMH... 0701 0702 0703 | |||||||
| Wicklung P T P T P T | |||||||
| Technische Daten - elektrisch | |||||||
| Maximaler Strom I_max | A_rms | 5,97 9,56 9, | 65 17,64 12, | 57 17,84 | |||
| Dauerstillstandsstrom I_0 | A_rms | 1,78 2,85 2, | 94 5,38 3,91 | 5,55 | |||
| Spannungskonstante k_Eu-v^1) | V_rms | 48,5 30,3 5 | 1,7 28,3 53,4 | 37,6 | |||
| Momentenkonstante k_t^2) | Nm/A 0, | 79 0,49 0,84 | 0,46 0,87 0, | 61 | |||
| Wicklungswiderstand R_20 u-v | Ω | 8,61 3,47 3, | 79 1,15 2,54 | 1,24 | |||
| Wicklungsinduktivität L_q u-v mH 20,70 8 | ,09 11,78 | 3,52 8,35 4, | 14 | ||||
| Wicklungsinduktivität L_d u-v mH 20,70 8 | ,09 11,78 | 3,52 8,35 4, | 14 | ||||
| Technische Daten - mechanisch | |||||||
| Maximale Drehzahl n_max | min-1 | 8000 8000 | 8000 8000 | 8000 8000 | |||
| Rotorträgheitsmoment ohne Halte-bremse J_M | kgcm2 | 0,59 0,59 1, | 13 1,13 1,67 | 1,67 | |||
| Rotorträgheitsmoment mit Halte-bremse J_M | kgcm2 | 0,70 0,70 1, | 24 1,24 1,78 | 1,78 | |||
| Masse ohne Haltebremse m kg 1,60 1, | 60 2,30 | 2,30 3,00 3, | 0 | ||||
| Masse mit Haltebremse m kg 2,60 2,60 | 3,30 3,30 | 4,00 4,00 | |||||
1) Effektivwert bei 1000 min ^-1 und 20 °C (68 °F).
2) Bei n = 20 min ^-1 und 100% relative Einschaltdauer.
2.2.2 BMH100
| BMH... 1001 1002 1003 | |||||||
| Wicklung P T P T P T | |||||||
| Technische Daten - allgemein | |||||||
| Dauerstillstandsmoment M_o^1) 2) | Nm(lb-in) | 3,40(30,09) | 3,40(30,09) | 6,0(53,10) | 6,1(53,99) | 9,0(79,66) | 7,5(66,38) |
| Spitzenmoment M_max | Nm(lb-in) | 10,20(90,28) | 10,20(90,28) | 18,00(159,31) | 18,30(161,97) | 27,00(238,97) | 25,50(225,69) |
| Bei Versorgungsspannung U_n = 115Vac^1) | |||||||
| Nenndrehzahl n_N | min-1 | 1000 1750 | 1000 1750 | 1000 1500 | |||
| Nennmoment M_N | Nm(lb-in) | 3,30(29,21) | 3,20(28,32) | 5,67(50,18) | 5,75(50,89) | 8,45(74,79) | 7,88(69,74) |
| Nennstrom I_N | A_rms | 3,07 4,85 4 | 81 8,26 7,30 | 9,40 | |||
| Nennleistung P_N | kW 0,35 | 0,58 0,59 1 | 05 0,88 1,24 | ||||
| Bei Versorgungsspannung U_n = 230Vac^1) | |||||||
| Nenndrehzahl n_N | min-1 | 2000 4000 | 2000 3500 | 2500 3000 | |||
| Nennmoment M_N | Nm(lb-in) | 3,20(28,32) | 2,90(25,67) | 5,33(47,17) | 4,80(42,48) | 7,63(67,53) | 7,25(64,17) |
| Nennstrom I_N | A_rms | 2,99 4,50 4 | 58 7,00 6,70 | 8,80 | |||
| Nennleistung P_N | kW 0,67 | 1,20 1,12 1 | 76 2,00 2,28 | ||||
| Bei Versorgungsspannung U_n = 400Vac^1) | |||||||
| Nenndrehzahl n_N | min-1 | 4000 - 4000 | - 4000 - | ||||
| Nennmoment M_N | Nm(lb-in) | 3,00(26,55) | - 4,67 | (41,33) | - 6,00 | (53,10) | - |
| Nennstrom I_N | A_rms | 2,83 - 4,10 | - 5,30 - | ||||
| Nennleistung P_N | kW 1,26 | - 1,95 - 2,50 | - | ||||
| Bei Versorgungsspannung U_n = 480Vac^1) | |||||||
| Nenndrehzahl n_N | min-1 | 5000 - 5000 | - 5000 - | ||||
| Nennmoment M_N | Nm(lb-in) | 2,90(25,67) | - 4,20 | (37,17) | - 4,78 | (42,31) | - |
| Nennstrom I_N | A_rms | 2,75 - 3,73 | - 4,30 - | ||||
| Nennleistung P_N | kW 1,52 | - 2,27 - 2,50 | - | ||||
1) Bedingungen für die Leistungsdaten: Montiert an Stahlplatte, 300 mm (11,8 in) * 300 mm (11,8 in) Fläche, 20 mm (0,79 in) Dicke, zentrierte Bohrung.
2) M_0= Dauerstillstandsmoment bei 20 min ^-1 und 100% relative Einschaltdauer; bei Drehzahl <20min ^-1 reduziert sich das Dauerstillstandsmoment auf 87%.
| BMH... 1001 1002 1003 | |||||||
| Wicklung P T P T P T | |||||||
| Technische Daten - elektrisch | |||||||
| Maximaler Strom I_max | A_rms | 11,20 18,20 | 17,50 30,00 | 26,71 34,70 | |||
| Dauerstillstandsstrom I_0 | A_rms | 3,15 5,11 5, | 04 8,65 7,69 | 8,80 | |||
| Spannungskonstante k_Eu-v^1) | V_rms | 70,30 43,00 | 78,00 46,10 | 77,95 56,00 | |||
| Momentenkonstante k_t^2) | Nm/A 1, | 09 0,67 1,19 | 0,71 1,17 0, | 85 | |||
| Wicklungswiderstand R_20 u-v | Ω | 4,12 1,58 1, | 97 0,68 1,08 | 0,61 | |||
| Wicklungsinduktivität L_q u-v mH 14,90 5,44 8,24 | 2,84 5,23 2, | 71 | |||||
| Wicklungsinduktivität L_d u-v mH 13,15 4,78 7,35 | 2,52 4,62 2, | 40 | |||||
| Technische Daten - mechanisch | |||||||
| Maximale Drehzahl n_max | min-1 | 6000 6000 | 6000 6000 | 6000 6000 | |||
| Rotorträgheitsmoment ohne Halte-bremse J_M | kgcm2 | 3,19 3,19 6, | 28 6,28 9,37 | 9,37 | |||
| Rotorträgheitsmoment mit Halte-bremse J_M | kgcm2 | 3,68 3,68 6, | 77 6,77 10, | 30 10,30 | |||
| Masse ohne Haltebremse m kg 3,34 3,34 4,92 4,92 6,50 6,50 | |||||||
| Masse mit Haltebremse m kg 4,80 4,80 6,38 6,38 8,15 8,15 | |||||||
1) Effektivwert bei 1000 min ^-1 und 20 °C (68 °F).
2) Bei n = 20 min ^-1 und 100% relative Einschaltdauer.
2.2.3 BMH140
| BMH... 1401 1402 1403 | ||||
| Wicklung P P P | ||||
| Technische Daten - allgemein | ||||
| Dauerstillstandsmoment M_0^1) 2) | Nm(lb-in) | 10,0(88,51) | 16,8(148,7) | 22,5(199,1) |
| Spitzenmoment M_max | Nm(lb-in) | 30,00(265,5) | 50,40(446,1) | 72,00(637,3) |
| Bei Versorgungsspannung U_n = 115Vac^1) | ||||
| Nenndrehzahl n_N | min-1 | 1000 1000 750 | ||
| Nennmoment M_N | Nm(lb-in) | 9,08(80,36) | 14,90(131,9) | 21,50(190,3) |
| Nennstrom I_N | A_rms | 8,04 12,35 15,70 | ||
| Nennleistung P_N | kW 0,95 1,56 1,69 | |||
| Bei Versorgungsspannung U_n = 230Vac^1) | ||||
| Nenndrehzahl n_N | min-1 | 2000 2000 1750 | ||
| Nennmoment M_N | Nm(lb-in) | 8,30(73,46) | 13,10(115,9) | 18,12(160,4) |
| Nennstrom I_N | A_rms | 7,48 11,09 13,51 | ||
| Nennleistung P_N | kW 1,74 2,73 3,32 | |||
| Bei Versorgungsspannung U_n = 400Vac oder U_n = 480Vac^1) | ||||
| Nenndrehzahl n_N | min-1 | 3500 3000 3000 | ||
| Nennmoment M_N | Nm(lb-in) | 7,14(63,19) | 11,30(100,0) | 13,92(123,2) |
| Nennstrom I_N | A_rms | 6,62 9,77 10,65 | ||
| Nennleistung P_N | kW 2,62 3,55 4,37 | |||
1) Bedingungen für die Leistungsdaten: Montiert an Stahlplatte, 400 mm (15,7 in) * 400 mm (15,7 in) Fläche, 10 mm (0,39 in) Dicke, zentrierte Bohrung.
2) Mo=Dauerstillstandsmoment bei 20 min ^-1 und 100% relative Einschaltdauer; bei Drehzahl <20 min ^-1 reduziert sich das Dauerstillstandsmoment auf 87%.
| BMH... 1401 1402 1403 | ||||
| Wicklung P P P | ||||
| Technische Daten - elektrisch | ||||
| Maximaler Strom I_max | A_rms | 29,80 46,20 57,66 | ||
| Dauerstillstandsstrom l_0 | A_rms | 8,60 13,55 16,20 | ||
| Spannungskonstante k_Eu-v^1) | V_rms | 75,60 82,50 92,50 | ||
| Momentenkonstante k_t^2) | Nm/A 1,15 | 1,23 1,39 | ||
| Wicklungswiderstand R_20 u-v | 0,86 042 0,32 | |||
| Wicklungsinduktivität L_q u-v mH 9,32 5,20 4,33 | ||||
| Wicklungsinduktivität L_d u-v mH 8,11 4,56 3,87 | ||||
| Technische Daten - mechanisch | ||||
| Maximale Drehzahl n_max | min^-1 | 4000 4000 4000 | ||
| Rotorträgheitsmoment ohne Haltebremse J_M | kgcm^2 | 16,46 32,00 47,54 | ||
| Rotorträgheitsmoment mit Haltebremse J_M | kgcm^2 | 17,96 33,50 50,27 | ||
| Masse ohne Haltebremse m kg 8,00 12,00 16,00 | ||||
| Masse mit Haltebremse m kg 10,30 14,30 18,53 | ||||
1) Effektivwert bei 1000 min ^-1 und 20 °C (68 °F).
2) Bei n = 20 min ^-1 und 100% relative Einschaltdauer.
2.2.4 BMH190
| BMH... 1901 1902 1903 1904······A 1904······B | ||||||
| Wicklung P P P P P | ||||||
| Technische Daten - allgemein | ||||||
| Dauerstillstandsmoment M_0^1) 2) | Nm(lb-in) | 30,0(265,5) | 48,0(424,8) | 65,0(575,3) | 100(885,1) | 100(885,1) |
| Spitzenmoment M_max | Nm(lb-in) | 90(796,6) | 144(1275) | 195(1726) | 230(2036) | 230(2036) |
| Bei Versorgungsspannung U_n = 400 Vac oder U_n = 480 Vac 1) | ||||||
| Nenndrehzahl n_N | min-1 | 3000 2000 20 | 00 2000 2000 | |||
| Nennmoment M_N | Nm(lb-in) | 16,50(146,0) | 29,00(256,7) | 37,00(327,5) | 46,80(414,2) | 76,40(676,2) |
| Nennstrom I_N | A_rms | 14,00 19,30 2 | 1,30 19,60 32,00 | |||
| Nennleistung P_N | kW 5,18 6 | 07 7,75 9,80 | 16,00 | |||
1) Bedingungen für die Leistungsdaten: Montiert an Stahlplatte, 550 mm (21,7 in) * 550 mm (21,7 in) Fläche, 30 mm (1,18 in) Dicke, zentrierte Bohrung.
2) M_0= Dauerstillstandsmoment bei 20 min ^-1 und 100% relative Einschaltdauer; bei Drehzahl <20 min ^-1 reduziert sich das Dauerstillstandsmoment auf 87%.
| BMH... 1901 1902 1903 1904·····A 1904·····B | ||||||
| Wicklung P P P P P | ||||||
| Technische Daten - elektrisch | ||||||
| Maximaler Strom I_max | A_rms | 89,6 114,0 12 | 4,5 100,0 100,0 | |||
| Dauerstillstandsstrom I_0 | A_rms | 23,2 30,8 36,1 | 40,0 40,0 | |||
| Spannungskonstante k_E u-v^1) | V_rms | 87,6 108,3 12 | 9,2 168,0 168,0 | |||
| Momentenkonstante k_t^2) | Nm/A 1,30 | 1,56 1,80 2,50 | 2,50 | |||
| Wicklungswiderstand R_20 u-v | Ω | 0,24 0,15 0,13 | 0,16 0,16 | |||
| Wicklungsinduktivität L_q u-v mH 5,48 3, | 86 3,62 4,7 | 4 4,74 | ||||
| Wicklungsinduktivität L_d u-v mH 5,23 3, | 73 3,43 4,5 | 1 4,51 | ||||
| Technische Daten - mechanisch | ||||||
| Maximale Drehzahl n_max | min-1 | 4000 4000 35 | 00 3000 3000 | |||
| Rotorträgheitsmoment ohne Halte-bremse J_M | kgcm2 | 67,7 130,1 19 | 4,1 276,7 276,7 | |||
| Rotorträgheitsmoment mit Halte-bremse J_M | kgcm2 | 71,8 144,8 20 | 8,8 298,2 298,2 | |||
| Masse ohne Haltebremse m | kg | 19 | 31 | 43 | 55,8 | 57,4 |
| Masse mit Haltebremse m kg | 20,5 32,5 44 | 5 62,6 64,2 | ||||
1) Effektivwert bei 1000 min -1 und 20 °C (68 °F).
2) Bei n = 20 min -1 und 100% relative Einschaltdauer.
2.2.5 BMH205
| BMH... 2051 2052 2053 | ||||
| Wicklung P P P | ||||
| Technische Daten - allgemein | ||||
| Dauerstillstandsmoment M_0^1)^2) | Nm(lb-in) | 34,4(304,5) | 62,5(553,2) | 88(778,9) |
| Spitzenmoment M_max | Nm(lb-in) | 110(973,6) | 220(1947) | 330(2921) |
| Bei Versorgungsspannung U_n=115Vac^1) | ||||
| Nenndrehzahl n_N | min-1 | 750 500 500 | ||
| Nennmoment M_N | Nm(lb-in) | 31,4(277,9) | 57,9(512,5) | 80,2(709,8) |
| Nennstrom I_N | A_rms | 19,6 22,4 30,8 | ||
| Nennleistung P_N | kW 2,47 3 | 03 4,20 | ||
| Bei Versorgungsspannung U_n=230Vac^1) | ||||
| Nenndrehzahl n_N | min-1 | 1500 1000 1000 | ||
| Nennmoment M_N | Nm(lb-in) | 28,2(249,6) | 51,7(457,6) | 70,4(623,1) |
| Nennstrom I_N | A_rms | 17,6 20,0 26,4 | ||
| Nennleistung P_N | kW 4,43 5 | 41 7,38 | ||
| Bei Versorgungsspannung U_n=400Vac^1) | ||||
| Nenndrehzahl n_N | min-1 | 3000 2000 2000 | ||
| Nennmoment M_N | Nm(lb-in) | 21,0(185,9) | 34,0(300,9) | 45,0(398,3) |
| Nennstrom I_N | A_rms | 13,1 13,2 17,9 | ||
| Nennleistung P_N | kW 6,60 7 | 12 9,40 | ||
| Bei Versorgungsspannung U_n=480Vac^1) | ||||
| Nenndrehzahl n_N | min-1 | 3600 2400 2000 | ||
| Nennmoment M_N | Nm(lb-in) | 17,9(158,4) | 24,9(220,4) | 45,0(398,3) |
| Nennstrom I_N | A_rms | 11,2 9,7 17,9 | ||
| Nennleistung P_N | kW 6,75 6 | 26 9,40 | ||
1) Bedingungen für die Leistungsdaten: Montiert an Stahlplatte, (2,5 * Flanschmaß) 2 Fläche, 10 mm (0,39 in) Dicke, zentrierte Bohrung.
2) M_0= Dauerstillstandsmoment bei 20 min ^-1 und 100% relative Einschaltdauer; bei Drehzahl <20 min ^-1 reduziert sich das Dauerstillstandsmoment auf 87%.
| BMH... 2051 2052 2053 | ||||
| Wicklung P P P | ||||
| Technische Daten - elektrisch | ||||
| Maximaler Strom I_max | A_rms | 78,1 96,8 136,1 | ||
| Dauerstillstandsstrom I_0 | A_rms | 21,5 24,2 31,8 | ||
| Spannungskonstante k_Eu-v^1) | V_rms | 104 161 172 | ||
| Momentenkonstante k_t^2) | Nm/A 1,6 | 2,58 2,76 | ||
| Wicklungswiderstand R_20u-v | Ω | 0,3 0,3 0,2 | ||
| Wicklungsinduktivität L_q u-v mH 5,9 5,6 4,3 | ||||
| Wicklungsinduktivität L_d u-v mH 5,6 5,2 4,0 | ||||
| Technische Daten - mechanisch | ||||
| Maximale Drehzahl n_max | min-1 | 3800 3800 3800 | ||
| Rotorträgheitsmoment ohne Haltebremse J_M | kgcm2 | 71,4 129 190 | ||
| Rotorträgheitsmoment mit Haltebremse J_M | kgcm2 | 87,4 145 206 | ||
| Masse ohne Haltebremse m kg 33 44 67 | ||||
| Masse mit Haltebremse m kg 37,9 48,9 70,6 | ||||
1) Effektivwert bei 1000 min ^-1 und 20 °C (68 °F).
2) Bei n = 20 min ^-1 und 100% relative Einschaltdauer.
2.3 Abmessungen
Abmessungen BMH070

text_image
mm in 29.5 1.16 22.4 0.88 22.5 0.89 39.5 1.56 109.5 4.31 0.22 Ø82 Ø3.32 Ø75 Ø2.95 ØM4x8 ØC k6 Ø60 j6 Ø2.362 j6 L±1 8.5 0.33 2.5 0.1 B 39.5 1.56 17.5 0.69 180° 180° DIN 6885 A B ØC k6 E A F G H A-A D h9 DIN 332-D ØT O N 60° 90° P Q ØSBild 4: Abmessungen BMH070
| BMH... 0701 0702 0703 | |||||
| L Länge ohne Haltebremse mm (in) 122 (4,80) 154 (6,06) 186 (7,32) | |||||
| L Länge mit Haltebremse mm (in) 161(6,34) 193 (7,60) 225 (8,86) | |||||
| B Länge der Welle mm (in) 23 (0,91) 23 (0,91) 30 (1,18) | |||||
| C | Durchmesser der Welle | mm (in) | 11 (0,433) | 11 (0,433) | 14 (0,551) |
| D Breite der Passfeder mm (in) 4 (0,15) 7) 4 (0,157) 5 (0,197) | |||||
| E | Breite der Welle mit Passfeder | mm (in) | 12,5 (0,49) | 12,5 (0,49) | 16 (0,63) |
| F Länge der Passfeder mm (in) 18 (0,7) 1) 18 (0,71) 20 (0,79) | |||||
| G | Abstand Passfeder zum Wellenende | mm (in) | 2,5 (0,10) | 2,5 (0,10) | 5 (0,20) |
| Passfeder | DIN 6885-A4x4x18 | DIN 6885-A4x4x18 | DIN 6885-A4x4x20 | ||
| H | Innengewinde der Welle | M4 | M4 | M5 | |
| N | mm (in) 2,1 (0,08) 2,1 (0,08) 2,4 (0,09) | ||||
| O | mm (in) 3,2 (0,13) 3,2 (0,13) 4 (0,16) | ||||
| P | mm (in) 10 (0,39) 10 (0,39) 12,5 (0,49) | ||||
| Q | mm (in) 14 (0,55) 14 (0,55) 17 (0,67) | ||||
| S | mm (in) 4,3 (0,17) 4,3 (0,17) 5,3 (0,21) | ||||
| T | mm (in) 3,3 (0,13) 3,3 (0,13) 4,2 (0,17) | ||||
Abmessungen BMH100

text_image
mm in 32 1.26 22.4 0.88 39.5 1.56 Ø9 Ø0.35 Ø115 Ø4.53 28.5 1.12 139.5 5.49 Ø100 Ø3.94 M4x10 ØC k6 Ø95 j6 Ø3.740 j6 L ±1 12 0.47 3.5 0.14 B 39.5 1.56 11.5 0.45 180° 180° DIN 6885 A B A ØC k6 E H A-A D h9 DIN 332-D ØT N 60° 90° P Q ØSBild 5: Abmessungen BMH100
| BMH... 1001 1002 1003 | |||||
| L Länge ohne Haltebremse mm (in) 128,6 (5,06) 160,6 (6,32) 192,6 (7,58) | |||||
| L Länge mit Haltebremse mm (in) 170,3 (6,7) 202,3 (7,96) 234,3 (9,22) | |||||
| B Länge der Welle mm (in) 40 (1,57) 40 (1,57) 40 (1,57) | |||||
| C Durchmesser der Welle mm (in) 19 (0,748) 19 (0,748) 19 (0,748) | |||||
| D Breite der Passfeder mm (in) 6 (0,236) 6 (0,236) 6 (0,236) | |||||
| E Breite der Welle mit Passfeder mm (in) 21,5 (0,85) 21,5 (0,85) 21,5 (0,85) | |||||
| F Länge der Passfeder mm (in) 30 (1,18) 30 (1,18) 30 (1,18) | |||||
| G | Abstand Passfeder zum Wellenende | mm (in) | 5 (0,2) | 5 (0,2) | 5 (0,2) |
| Passfeder | DIN 6885-A6x6x30 | DIN 6885-A6x6x30 | DIN 6885-A6x6x30 | ||
| H | Innengewinde der Welle | M6 | M6 | M6 | |
| N | mm (in) | 2,8 (0,11) | 2,8 (0,11) | 2,8 (0,11) | |
| O | mm (in) | 5 (0,2) | 5 (0,2) | 5 (0,2) | |
| P | mm (in) 16 (0,63) 16 (0,63) 16 (0,63) | ||||
| Q | mm (in) 21 (0,83) 21 (0,83) 21 (0,83) | ||||
| S | mm (in) | 6,4 (0,25) | 6,4 (0,25) | 6,4 (0,25) | |
| T | mm (in) | 5 (0,2) | 5 (0,2) | 5 (0,2) | |
Abmessungen BMH140

text_image
mm in 42 1.65 22.4 0.88 39.5 1.56 Ø11 Ø0.43 Ø165 Ø6.5 26 1.02 M4x10 ØC k6 Ø130 j6 Ø5.118 j6 179.5 7.07 140 5.51 L ±1 12 0.47 B 3.5 0.14 39.5 7.56 180° 14 180° DIN 6885 A ØC k6 A E H A-A D h9 ØT N ØS P 60° 90° DIN 332-DBild 6: Abmessungen BMH140
| BMH... 1401 1402 1403 | |||||
| L Länge ohne Haltebremse mm (in) 152 (5,98) | 192 (7,56) | 232 (9,13) | |||
| L Länge mit Haltebremse mm (in) 187 (7,36) | 227 (8,94) | 267 (10,51) | |||
| B Länge der Welle mm (in) 50 (1,97) | 50 (1,97) | 50 (1,97) | |||
| C Durchmesser der Welle mm (in) 24 (0,945) | 24 (0,945) | 24 (0,945) | |||
| D Breite der Passfeder mm (in) 8 (0,315) | 8 (0,315) | 315) 8 (0,315) | |||
| E Breite der Welle mit Passfeder mm (in) 27 (1,06) | 27 (1,06) | 27 (1,06) | 27 (1,06) | ||
| F Länge der Passfeder mm (in) 40 (1,57) | 40 (1,57) | 40 (1,57) | |||
| G | Abstand Passfeder zum Wellenende | mm (in) | 5 (0,2) | 5 (0,2) | 5 (0,2) |
| Passfeder | DIN 6885-A8x7x40 | DIN 6885-A8x7x40 | DIN 6885-A8x7x40 | ||
| H Innengewinde der Welle | M8 M8 M8 | ||||
| N | mm (in) | 3,3 (0,13) | 3,3 (0,13) | 3,3 (0,13) | |
| O | mm (in) | 6 (0,24) | 6 (0,24) | 6 (0,24) | |
| P | mm (in) 19 | (0,75) 19(0,75) 19(0,75) | |||
| Q | mm (in) 25 | (0,98) 25 (0,98) 25 (0,98) | |||
| S | mm (in) | 8,4 (0,33) | 8,4 (0,33) | 8,4 (0,33) | |
| T | mm (in) | 6,8 (0,27) | 6,8 (0,27) | 6,8 (0,27) | |

text_image
35 A B A ØC k6 A F G E H A-A D h9
Abmessungen BMH190……A

text_image
mm in 7.2 2.83 Ø14 Ø0.55 Ø215 Ø8.46 262 10.31 Ø190 Ø7.48 X 39.4 1.55 17 0.67 32 1.26 L 13 0.51 4 0.16 B ØC k6 Ø180 j6 Ø7.087 j6 10 0.39 M6 ≤13.5 0.53 9 Ø35 DIN 6885 A A B ØC k6 E H A-A D h9 ØT N ØS Ø32-D Ø10 90° 90°Bild 7: Abmessungen BMH190……A
| BMH... | 1901 | 1902 | 1903 | 1904······A | ||
| L | Länge ohne Haltebremse | mm (in) | 190 (7,48) | 250 (9,84) | 310 (12,2) | 383 (15,08) |
| L | Länge mit Haltebremse | mm (in) | 248 (9,76) | 308 (12,13) | 368 (14,49) | 456 (17,95) |
| X | Länge ohne Haltebremse | mm (in) | 65 (2,56) | 65 (2,56) | 65 (2,56) | 65 (2,56) |
| X | Länge mit Haltebremse | mm (in) | 123 (4,84) | 123 (4,84) | 123 (4,84) | 123 (4,84) |
| B | Länge der Welle | mm (in) | 80 (3,15) | 80 (3,15) | 80 (3,15) | 80 (3,15) |
| C | Durchmesser der Welle | mm (in) | 38 (1,496) | 38 (1,496) | 38 (1,496) | 38 (1,496) |
| D | Breite der Passfeder | mm (in) | 10 (0,394) | 10 (0,394) | 10 (0,394) | 10 (0,394) |
| E | Breite der Welle mit Passfeder | mm (in) | 41 (1,61) | 41 (1,61) | 41 (1,61) | 41 (1,61) |
| F | Länge der Passfeder | mm (in) | 70 (2,76) | 70 (2,76) | 70 (2,76) | 70 (2,76) |
| G | Abstand Passfeder zum Wellenende | mm (in) | 5 (0,2) | 5 (0,2) | 5 (0,2) | 5 (0,2) |
| Passfeder | DIN 6885-A10x8x70 | DIN 6885-A10x8x70 | DIN 6885-A10x8x70 | DIN 6885-A10x8x70 | ||
| H | Innengewinde der Welle | M12 | M12 | M12 | M12 | |
| N | mm (in) | 4,4 (0,17) | 4,4 (0,17) | 4,4 (0,17) | 4,4 (0,17) | |
| O | mm (in) | 9,5 (0,37) | 9,5 (0,37) | 9,5 (0,37) | 9,5 (0,37) | |
| P | mm (in) | 28 (1,1) | 28 (1,1) | 28 (1,1) | 28 (1,1) | |
| Q | mm (in) | 37 (1,46) | 37 (1,46) | 37 (1,46) | 37 (1,46) | |
| S | mm (in) | 13 (0,51) | 13 (0,51) | 13 (0,51) | 13 (0,51) | |
| T | mm (in) | 10,2 (0,4) | 10,2 (0,4) | 10,2 (0,4) | 10,2 (0,4) | |
Abmessungen BMH1904……B

text_image
72 2.83 Ø14 Ø0.55 Ø215 Ø8.46 262 10.31 190 7.48 205 8.07
text_image
4.5 0.18 X L 13 0.51 B 4 0.16 ØC k6 Ø180 j6 10 0.39 M6 9 0.35 ≤13.5 0.53
text_image
DIN 6885 A ØC k6 A B E H A-A D h9 F G ØT O N 60° 90° P Q ØS Din 332-DBild 8: Abmessungen BMH1904……B
| BMH... 1904······B | |||
| L Länge ohne Haltebremse mm (in) 449,5 (17,70) | |||
| L Länge mit Haltebremse mm (in) 523 (20,59) | |||
| X Länge ohne Haltebremse mm (in) 135 (5,31) | |||
| X Länge mit Haltebremse mm (in) 193,5 (7,62) | |||
| B Länge der Welle mm (in) 80 (3,15) | |||
| C Durchmesser der Welle mm (in) 38 (1,496) | |||
| D Breite der Passfeder mm (in) 10 (0,398) | |||
| E Breite der Welle mit Passfeder mm (in) 41 (1,61) | |||
| F Länge der Passfeder mm (in) 70 (2,76) | |||
| G Abstand Passfeder zum Wellenende mm (in) 5 (0,2) | |||
| Passfeder DIN 6885- | A10x8x70 | ||
| H Innengewinde der Welle | M12 | ||
| N | mm (in) 4,4 (0,17) | ||
| O | mm (in) 9,5 (0,37) | ||
| P | mm (in) 28 (1,1) | ||
| Q | mm (in) 37 (1,46) | ||
| S | mm (in) 13 (0,51) | ||
| T | mm (in) 10,2 (0,4) | ||
Abmessungen BMH205

text_image
mm in 42 1.65 1.81 Ø14 Ø0.55 Ø215 Ø8.46 259 10.20 Ø205 8.07 54 2.13 22.4 0.88 78 3.07 46 34 1.34 M6 18 0.71 Ø Ck6 Ø180 j6 Ø7.087 j6 L ±1 17 0.67 B 4 0.16 60 2.36 39.4 1.55 270° DIN 6885 A ØC k6 A E H A-A D h9 ØT N ØS P 60° 90° DIN 332-DBild 9: Abmessungen BMH205
| BMH... 2051 2052 2053 | |||||
| L Länge ohne Haltebremse mm (in) 321 (12,64) 405 (15,94) 489 (19,25) | |||||
| L Länge mit Haltebremse mm (in) 370,5 (14,57) 454,5 (17,89) 538,5 (21,20) | |||||
| B Länge der Welle mm (in) 80 (3,15) 80 (3,15) 80 (3,15) | |||||
| C Durchmesser der Welle mm (in) 38 (1,496) 38 (1,496) 38 (1,496) | |||||
| D Breite der Passfeder mm (in) 10 (0,398) 10 (0,398) 10 (0,398) | |||||
| E | Breite der Welle mit Passfeder | mm (in) | 41 (1,61) | 41 (1,61) | 41 (1,61) |
| F Länge der Passfeder mm (in) 70 (2,76) 70 (2,76) 70 (2,76) | |||||
| G | Abstand Passfeder zum Wellenende | mm (in) | 5 (0,2) | 5 (0,2) | 5 (0,2) |
| Passfeder | DIN 6885-A10x8x70 | DIN 6885-A10x8x70 | DIN 6885-A10x8x70 | ||
| H | Innengewinde der Welle | M12 | M12 | M12 | |
| N | mm (in) | 4,4 (0,17) | 4,4 (0,17) | 4,4 (0,17) | |
| O | mm (in) | 9,5 (0,37) | 9,5 (0,37) | 9,5 (0,37) | |
| P | mm (in) | 28 (1,1) | 28 (1,1) | 28 (1,1) | |
| Q | mm (in) 37 (1,46) 37 (1,46) 37 (1,46) | ||||
| S | mm (in) 13 (0,51) 13 (0,51) 13 (0,51) | ||||
| T | mm (in) | 10,2 (0,4) | 10,2 (0,4) | 10,2 (0,4) | |
2.4 Wellenspezifische Daten
2.4.1 Kraft beim Aufpressen
Eine Überschreitung der maximal zulässigen Kräfte an der Motorwelle führt zu schnellem Lagerverschleiß oder Wellenbruch.
⚠️ WARNING
UNBEABSICHTIGTES VERHALTEN DURCH MECHANISCHE BESCHÄ- DIGUNG DES MOTORS
- Überschreiten Sie nicht die maximal zulässigen Axial- und Radialkräfte an der Motorwelle.
- Schützen Sie die Motorwelle vor Schlägen.
- Überschreiten Sie nicht die maximal zulässige Axialkraft beim Aufpressen von Elementen auf die Motorwelle.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Tod, schweren Verletzungen oder Sachschäden führen.
Maximale Kraft beim Aufpressen
Die Kraft beim Aufpressen darf die maximal zulässige Axialkraft nicht überschreiten, siehe Kapitel "2.4.2 Wellenbelastung". Durch das Verwenden von Montagepaste auf Welle und Element wird die Reibung verringert und die Oberfläche geschont.
Wenn die Welle ein Gewinde hat, verwenden Sie dieses zum Aufpressen des Elements. Dadurch wirkt auf das Wälzlager keine Axialkraft.
Alternativ kann das Element auch aufgeschrumpft, geklemmt oder verklebt werden.
Folgende Tabelle zeigt die maximal zulässige Axialkraft F_A bei Stillstand.
| BMH... 070 100 | 140 190 | 205 | ||||
| Maximale Axial-kraft F_A bei Still-stand | N (lb) | 80 (18) | 160 (36) | 300 (65) | 500 (112) | 740 (165) |
2.4.2 Wellenbelastung
Es gelten folgende Bedingungen:
• Die zulässige Kraft beim Aufpressen auf das Wellenende darf nicht überschritten werden
- Radiale und axiale Grenzlasten dürfen nicht gleichzeitig aufgebracht werden
- Nominale Lagerlebensdauer in Betriebsstunden bei einer Ausfallwahrscheinlichkeit von 10% (L _10h = 20000 Stunden)
• Mittlere Drehzahl n = 4000 min ^-1
- Umgebungstemperatur = 40 °C (104 °F)
- Spitzenmoment = Motorbetriebsart S3 - S8, 10% relative Einschalt-dauer
- Nennmoment = Motorbetriebsart S1, 100% relative Einschaltdauer

text_image
F_A F_R XBild 10: Wellenbelastung
Der Angriffspunkt der Kräfte ist abhängig von der Motorbaugröße:
| Motorvariante Werte für "X" | ||
| BMH0701 und BMH0702 mm (in) 11,5 (0,45) | ||
| BMH0703 mm (in) 15 (0,59) | ||
| BMH100 mm (in) 20 (0,76) | ||
| BMH140 mm (in) 25 (0,98) | ||
| BMH190 mm (in) 40 (1,57) | ||
| BMH205 mm (in) 40 (1,57) | ||
Folgende Tabelle zeigt die maximale radiale Wellenbelastung F_R .
| BMH... 0701 0702 0703 | 1001 1002 | 1003 1401 | 1402 1403 | |||||||
| 1000 min^-1 | N(lb) | 660(148) | 710(160) | 730(164) | 900(202) | 990(223) | 1050(236) | 1930(434) | 2240(544) | 2420(544) |
| 2000 min^-1 | N(lb) | 520(117) | 560(126) | 580(130) | 720(162) | 790(178) | 830(187) | 1530(344) | 1780(400) | 1920(432) |
| 3000 min^-1 | N(lb) | 460(103) | 490(110) | 510(115) | 630(142) | 690(155) | 730(164) | 1340(301) | 1550(348) | 1670(375) |
| 4000 min^-1 | N(lb) | 410(92) | 450(101) | 460(103) | 570(128) | 620(139) | 660(148) | --- | ||
| 5000 min^-1 | N(lb) | 380(85) | 410(92) | 430(97) | 530(119) | 580(130) | 610(137) | --- | ||
| 6000 min^-1 | N(lb) | 360(81) | 390(88) | 400(90) | ---- | |||||
| BMH... 1901 1902 1903 | 1904 2051 2052 2053 | |||||||
| 1000 min^-1 | N(lb) | 2900(652) | 3200(719) | 3300(742) | 3800(854) | 3730(839) | 4200(944) | 4500(1012) |
| 2000 min^-1 | N(lb) | 2750(618) | 3100(697) | 3250(731) | 3700(832) | 2960(665) | 3330(749) | 3570(803) |
| 3000 min^-1 | N(lb) | 2650(596) | 3000(674) | 3150(708) | 3600(809) | 2580(580) | 2910(654) | 3120(701) |
| 4000 min^-1 | N(lb) | 2600(585) | 2950(663) | 3100(697) | 3500(787) | --- | ||
Folgende Tabelle zeigt die maximale axiale Wellenbelastung F_A .
| BMH... 0701 0702 0703 | 1001 1002 | 1003 1401 | 1402 1403 | |||||||
| 1000 min^-1 | N(lb) | 132(30) | 142(32) | 146(33) | 180(40) | 198(45) | 210(47) | 386(87) | 448(109) | 484(109) |
| 2000 min^-1 | N(lb) | 104(23) | 112(25) | 116(26) | 144(32) | 158(36) | 166(37) | 306(69) | 356(86) | 384(86) |
| 3000 min^-1 | N(lb) | 92(21) | 98(22) | 102(23) | 126(28) | 138(31) | 146(33) | 268(60) | 310(75) | 334(75) |
| 4000 min^-1 | N(lb) | 82(18) | 90(20) | 92(21) | 114(26) | 124(28) | 132(30) | --- | ||
| 5000 min^-1 | N(lb) | 76(17) | 82(18) | 86(19) | 106(24) | 116(26) | 122(27) | --- | ||
| 6000 min^-1 | N(lb) | 72(16) | 78(18) | 80(18) | ---- | |||||
| BMH... 1901 1902 1903 | 1904 2051 2052 2053 | |||||||
| 1000 min^-1 | N(lb) | 580(130) | 640(144) | 660(148) | 760(171) | 746 840 900 | ||
| 2000 min^-1 | N(lb) | 550(124) | 620(139) | 650(146) | 740(166) | 592 666 714 | ||
| 3000 min^-1 | N(lb) | 530(119) | 600(135) | 630(142) | 720(162) | 516 582 624 | ||
| 4000 min^-1 | N(lb) | 520(117) | 590(133) | 620(139) | 700(157) | --- | ||
Eine Überschreitung der maximal zulässigen Kräfte an der Motorwelle führt zu schnellem Lagerverschleiß oder Wellenbruch.

WARNUNG
UNBEABSICHTIGTES VERHALTEN DURCH MECHANISCHE BESCHÄ- DIGUNG DES MOTORS
- Überschreiten Sie nicht die maximal zulässigen Axial- und Radialkräfte an der Motorwelle.
- Schützen Sie die Motorwelle vor Schlägen.
- Überschreiten Sie nicht die maximal zulässige Axialkraft beim Aufpressen von Elementen auf die Motorwelle.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Tod, schweren Verletzungen oder Sachschäden führen.
2.5 Optionen
2.5.1 Encoder
Die Motoren sind mit einem SinCos Encoder ausgestattet. Über die Hiperface Schnittstelle steht dem Antriebsverstärker das elektronische Typenschild des Motors zur Inbetriebnahme zur Verfügung.
Die Signale entsprechen den Anforderungen an PELV.
SKS36 Singleturn Dieser Motor-Encoder misst beim Einschalten innerhalb einer Umdrehung einen Absolutwert und zählt von diesem aus inkremental weiter.
| Auflösung in Inkremente je nach Auswertung | |
| Auflösung pro Umdrehung 128 Sin/ | Cos-Perioden |
| Messbereich absolut 1 Umdrehung | |
| Genauigkeit des digitalen Absolut-wertes1) | ± 0,0889^ |
| Genauigkeit der inkrementellen Position | ± 0,0222^ |
| Signalform Sinus | |
| Versorgungsspannung 7 ... 12 Vdc | |
| Maximaler Versorgungsstrom 60 mA (ohne Last) | |
| Maximale Winkelbeschleunigung 200.000 rad/s2 | |
1) Je nach Auswertung des Antriebverstärkers kann die Genauigkeit gesteigert werden indem zur Berechnung des Absolutwertes zusätzlich die inkrementelle Position mitverarbeitet wird. Die Genauigkeit entspricht in diesem Fall der inkrementellen Position.
SKM36 Multiturn Dieser Motor-Encoder misst beim Einschalten innerhalb 4096 Umdrehungen einen Absolutwert und zählt von diesem aus inkremental weiter.
| Auflösung in Inkremente je nach Auswertung | |
| Auflösung pro Umdrehung 128 Sin/ | Cos-Perioden |
| Messbereich absolut 4096 Umdrehungen | |
| Genauigkeit des digitalen Absolut-wertes1) | ± 0,0889^ |
| Genauigkeit der inkrementellen Position | ± 0,0222^ |
| Signalform Sinus | |
| Versorgungsspannung 7 ... 12 Vdc | |
| Maximaler Versorgungsstrom 60 mA (ohne Last) | |
| Maximale Winkelbeschleunigung 200.000 rad/s2 | |
1) Je nach Auswertung des Antriebverstärkers kann die Genauigkeit gesteigert werden indem zur Berechnung des Absolutwertes zusätzlich die inkrementelle Position mitverarbeitet wird. Die Genauigkeit entspricht in diesem Fall der inkrementellen Position.
SEK37 Singleturn Dieser Motor-Encoder misst beim Einschalten innerhalb einer Umdrehung einen Absolutwert und zählt von diesem aus inkremental weiter.
| Auflösung in Inkremente je nach Auswertung | |
| Auflösung pro Umdrehung 16 Sin/Cos-Perioden | |
| Messbereich absolut 1 Umdrehung | |
| Genauigkeit der Position ± 0,08° | |
| Signalform Sinus | |
| Versorgungsspannung 7 ... 12 Vdc | |
| Maximaler Versorgungsstrom 50 mA (ohne Last) | |
SEL37 Multiturn Dieser Motor-Encoder misst beim Einschalten innerhalb 4096 Umdrehungen einen Absolutwert und zählt von diesem aus inkremental weiter.
| Auflösung in Inkremente je nach Auswertung | |
| Auflösung pro Umdrehung 16 Sin/Cos-Perioden | |
| Messbereich absolut 4096 Umdrehungen | |
| Genauigkeit der Position ± 0,08° | |
| Signalform Sinus | |
| Versorgungsspannung 7 ... 12 Vdc | |
| Maximaler Versorgungsstrom 50 mA (ohne Last) | |
2.5.2 Haltebremse
| BMH... 070 1001, | 1002 | 1003 140 | 1,1402 | 1403 190 | 1 1902, | 1903 | 1904,205 | ||
| Haltemoment^1) | Nm(lb-in) | 3,0(26,55) | 5,5(48,68) | 9(79,66) | 18(159,3) | 23(203,6) | 32(283,2) | 60(531,0) | 80(708,1) |
| Einschaltzeit (Haltebremse öffnen) | ms 80 | 70 90 100 | 100 200 | 220 200 | |||||
| Ausschaltzeit (Haltebremse schließen) | ms 17 | 30 40 52 | 60 60 50 | 50 | |||||
| Nennspannung Vdc 24 +5/-15% 24 | +6/-10% | ||||||||
| Nennleistung(elektrische Anzugsleistung) | W 7 12 | 18 18 19 | 23 25 40 | ||||||
| Maximale Drehzahl beim Bremsen bewegter Lasten | min-1 | 3000 | |||||||
| Maximale Anzahl der Bremsvor-gänge beim Bremsen bewegterLasten und 3000 min-1 | 500 | ||||||||
| Maximale Anzahl der Bremsvor-gänge beim Bremsen bewegterLasten pro Stunde (bei gleichmäßiger Verteilung) | 20 | ||||||||
| Maximale kinetische Energie, diepro Verzögerung beim Bremsenbewegter Lasten in Wärme umgesetzt werden kann | J 130 | 150 150 5 | 50 550 85 | 0 850 210 | 00 | ||||
1) Die Haltebremse ist werkseitig eingeschliffen. Wenn die Haltebremse längere Zeit nicht verwendet wird, können Teile der Haltebremse korrodieren. Durch Korrosion wird das Haltemoment verringert. Siehe hierzu "Inspizieren/Einschleifen der Haltebremse" in Kapitel "7 Service, Wartung und Entsorgung".
Die Beschreibung zur Ansteuerung finden Sie im Kapitel "3.5.3 Anschluss Haltebremse".
2.5.3 Lüfter (nur BMH1904……B)
| BMH... 1904......B | ||
| Nennspannung | Vdc | 24 |
| Nennspannungsbereich | Vdc | 16 ... 30 |
| Stromaufnahme | A | 1,4 |
| Leistungsaufnahme | W | 34 |
| Nenndrehzahl | min ^-1 | 4400 |
| Schalldruckpegel | dB(A) 56 | |
2.6 Bedingungen für UL 1004-1, UL 1004-6 und CSA 22.2 No. 100
PELV Spannungsversorgung
Verwenden Sie nur Netzteile, die für die Überspannungskategorie III zugelassen sind.
Verdrahtung
Verwenden Sie mindestens 60/75 °C (140/167 °F) Kupferleiter.
2.7 Zertifizierungen
Dieses Produkt wurde zertifiziert:
| Zertifiziert durch zugeteilte Nummer | |
| UL File E208613 |
2.8 Konformitätserklärung
Die Konformitätserklärung steht im Internet unter folgender Adresse zum Download bereit:
http://www.schneider-electric.com/download
3 Installation
GEFAHR
ELEKTRISCHER SCHLAG DURCH UNZUREICHENDE ERDUNG
- Stellen Sie die Einhaltung aller geltenden Vorschriften und Bestimmungen hinsichtlich Erdung des gesamten Antriebssystems sicher.
- Erden Sie das Antriebssystem, bevor Sie Spannung anlegen.
- Benutzen Sie keine Kabelführungsrohre als Schutzleiter, sondern einen Schutzleiter innerhalb des Rohrs.
- Der Querschnitt der Schutzleiter muss den gültigen Normen entsprechen.
- Betrachten Sie Kabelschirme nicht als Schutzleiter.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.
GEFAHR
ELEKTRISCHER SCHLAG ODER UNBEABSICHTIGTES VERHALTEN
- Verhindern Sie, dass Fremdkörper in das Produkt gelangen.
- Überprüfen Sie den korrekten Sitz der Dichtungen und Kabel-durchführungen, um Verschmutzungen, zum Beispiel durch Ablagerungen und Feuchtigkeit, zu verhindern.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.
Motoren sind im Verhältnis zu ihrer Größe sehr schwer. Die große Masse des Motors kann zu Verletzungen und Beschädigungen führen.
⚠️ WARNING
SCHWERE UND/ODER STÜRZENDE TEILE
- Verwenden Sie bei der Montage des Motors einen geeigneten Kran oder andere geeignete Hebezeuge, wenn das Gewicht des Motors dies erforderlich macht.
- Benutzen Sie die erforderliche persönliche Schutzausrüstung (zum Beispiel Schutzschuhe, Schutzbrille und Schutzhandschuhe).
- Führen Sie die Montage so aus (Verwendung von Schrauben mit dem angemessenen Anzugsmoment), dass sich der Motor auch in Fällen starker Beschleunigungen oder dauernder Erschütterungen nicht löst.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Tod, schweren Verletzungen oder Sachschäden führen.
Motoren können lokal starke elektrische und magnetische Felder erzeugen. Dies kann zu Störungen von empfindlichen Geräten führen.

WARNUNG
ELEKTROMAGNETISCHE FELDER
- Halten Sie Personen mit elektronischen Implantaten wie Herzschrittmacher vom Motor fern.
- Bringen Sie keine Geräte, die gegenüber elektromagnetischen Emissionen empfindlich sind, in der Nähe des Motors an.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Tod, schweren Verletzungen oder Sachschäden führen.
Die metallischen Oberflächen am Produkt können sich im Betrieb auf mehr als 70 °C (158 °F) erhitzen.

WARNUNG
HEISSE OBERFLÄCHEN
- Verhindern Sie ungeschützten Kontakt mit heißen Oberflächen.
- Bringen Sie keine brennbaren oder hitzeempfindlichen Teile in die Nähe der heißen Oberflächen.
- Stellen Sie durch einen Probebetrieb mit maximaler Last sicher, dass die Wärmeabfuhr ausreichend ist.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Tod, schweren Verletzungen oder Sachschäden führen.

VORSICHT
UNSACHGEMÄSSE KRAFTEINWIRKUNG
- Verwenden Sie den Motor nicht als Stufe, um in oder auf die Maschine zu steigen.
- Verwenden Sie den Motor nicht als tragendes Teil.
- Verwenden Sie Hinweisschilder und Schutzvorrichtungen an Ihrer Maschine, um unsachgemäße Krafteinwirkungen auf den Motor zu vermeiden.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Verletzungen oder Sachschäden führen.
3.1 Übersicht zur Vorgehensweise
| Kapitel ab Seite | |
| "3.2 Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)" 51 | |
| "3.3 Vor der Montage" 54 | |
| "3.4 Montage des Motors " 60 | |
| "3.5 Elektrische Installation" 65 |
3.2 Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
Die Maßnahmen zur elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) dienen dazu, elektromagnetische Störungen auf das Gerät sowie durch das Gerät erzeugte Störungen auf seine Umgebung zu minimieren. Hierzu zählen Maßnahmen zur Reduzierung von Störeinkopplungen und Emissionen sowie zur Erhöhung der Störfestigkeit.
Die elektromagnetische Verträglichkeit einer Anlage hängt in hohem Maße von den eingesetzten Komponeten ab. Die in diesem Handbuch beschrieben EMV-Maßnahmen können helfen, die Anforderungen der IEC 61800-3 einzuhalten. Die EMV-Vorschriften des Landes, in dem das Produkt betrieben wird, müssen eingehalten werden. Beachten Sie, dass je nach Installationsort (zum Beispiel Wohnumgebung, Flughafen) besondere EMV-Vorschriften gelten können.
Gestörte Signale können unvorhergesehene Reaktionen des Antriebs-systems sowie anderer Geräte in seiner Umgebung hervorrufen.
⚠️ WARNING
STÖRUNG VON SIGNALEN UND GERÄTEN
- Führen Sie die Verdrahtung gemäß den in diesem Handbuch beschriebenen EMV-Maßnahmen durch.
- Überprüfen Sie die korrekte Ausführung der in diesem Handbuch beschriebenen EMV-Maßnahmen.
- Stellen Sie sicher, dass alle EMV-Vorschriften des Landes, in dem das Produkt betrieben wird, und alle am Installationsort geltenden EMV-Vorschriften eingehalten werden.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Tod, schweren Verletzungen oder Sachschäden führen.
Motor- und Encoderkabel Aus EMV-Sicht sind Motorkabel besonders kritisch, da sie in erhöhtem Maße Störungen verursachen können.
Berücksichtigen Sie bereits bei der Planung der Verkabelung, dass das Motorkabel allein geführt wird. Das Motorkabel ist getrennt von Netzkabel und Signalkabel (zum Beispiel Endschalter) zu verlegen. Verwenden Sie nur vorkonfektionierte Kabel oder Kabel mit den vorgeschriebenen Eigenschaften und beachten Sie die folgenden Maßnahmen zur EMV.
| Maßnahmen zur EMV Auswirkung | |
| Kabel so kurz wie möglich halten. Keine unnötigen Kabelschleifen einbauen, kurze Kabelführung vom zentralen Erdungspunkt im Schaltschrank zum außenliegenden Erdungsanschluss. | Kapazitive und induktive Störeinkopplungen verringern. |
| Sicherstellen, dass der Motor über den Motorflansch zur Montagefläche an der Maschine geerdet ist (keine Farbe, kein Öl oder Fett und keine anderen isolierenden Substanzen zwischen Motorflansch und Montagefläche an der Maschine). | Emissionen verringern, Störfestigkeit erhöhen |
| Kabelschirme flächig anschließen, Kabelschellen und Erdungsbänder verwenden. | Emission verringern. |
| Keine Schaltelemente in Motorkabel oder Encoderkabel einbauen. | Störeinkopplung verringern. |
| Motorkabel getrennt zu Netzkabel und Signalkabel (zum Beispiel Endschalter) verlegen, zum Beispiel durch ein Schirmblech oder einen Abstand von mindestens 20 cm (5,08 in). | Gegenseitige Störeinkopplung verringern. |
| Motorkabel und Encoderkabel ohne Trennstelle verlegen.1) | Störstrahlung verringern. |
1) Wenn ein Kabel für die Installation durchtrennt wird, muss an der Trennstelle durch andere Maßnahmen für eine durchgängige Schirmung gesorgt werden (zum Beispiel durch ein Metallgehäuse). Der Kabelschirm muss an beiden Seiten der Trennstelle großflächig mit dem Metallgehäuse verbunden werden.

Für die Antriebslösungen stehen fertig konfektionierte Kabel in verschiedenen Längen zur Verfügung. Fragen Sie Ihren zuständigen Vertriebspartner.
Fertige Anschlusskabel aus Zubehör
Die Verwendung von vorkonfektionierten Kabeln hilft Verdrahtungsfehler zu minimieren. Siehe Kapitel "6 Zubehör und Ersatzteile".
Stecken Sie die Buchse des Motorkabels auf den Motorstecker und ziehen Sie die Überwurfmutter fest. Verfahren Sie ebenso mit dem Anschlusskabel des Encoder-Systems. Verbinden Sie das Motorkabel und das Encoderkabel mit dem Antriebsverstärker nach dem Anschlussplan des Antriebsverstärkers.
Potentialausgleichsleitungen Durch Potentialunterschiede können auf Kabelschirmen unzulässig hohe Ströme fließen. Verwenden Sie Potentialausgleichsleitungen, um Ströme auf den Kabelschirmen zu verringern. Die Potentialausgleichsleitung muss für den maximalen Ausgleichsstrom dimensioniert sein.

WARNUNG
UNBEABSICHTIGTES VERHALTEN
- Erden Sie die Kabelschirme für alle schnellen E/A-Signale, analogen E/A-Signale und Feldbussignale an einem einzigen Punkt. ^1)
- Verlegen Sie Feldbuskabel und Signalkabel getrennt von Leistungskabeln.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Tod, schweren Verletzungen oder Sachschäden führen.
1) Erdung an mehreren Punkten ist zulässig, wenn die Anschlüsse an einer Potentialausgleichsplatte vorgenommen werden, die ausreichend dimensioniert ist, um im Fall von Kurzschlussströmen im Leistungssystem eine Beschädigung der Kabelschirme verhindern zu helfen.
3.3 Vor der Montage
Überprüfen des Produkts
Überprüfen Sie das Modell und die Bestellvariante des Produktes anhand des Typenschlüssels auf dem Typenschild. Siehe Kapitel "1.3 Typenschild" und Kapitel "1.4 Typenschlüssel".
Überprüfen Sie das Produkt vor der Montage auf sichtbare Beschädigungen.
Beschädigte Produkte können einen elektrischen Schlag verursachen und zu einem unbeabsichtigtem Verhalten führen.
GEFAHR
ELEKTRISCHER SCHLAG ODER UNBEABSICHTIGTES VERHALTEN
- Verwenden Sie keine beschädigten Produkte.
- Verhindern Sie, dass Fremdkörper (wie Späne, Schrauben oder Drahtabschnitte) in das Produkt gelangen.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.
Inspizieren der Haltebremse
(Option)
Wenden Sie sich bei beschädigten Produkten an Ihr lokales Schneider Electric Vertriebsbüro.
Siehe Kapitel "7.2 Wartung", Abschnitt
"Inspizieren/Einschleifen der Haltebremse".
Reinigung der Welle Die Wellenzapfen der Motoren sind werkseitig mit Korrosionsschutz versehen. Werden Abtriebselemente aufgeklebt, ist es erforderlich den Korrosionsschutz zu entfernen und die Welle zu reinigen. Verwenden Sie bei Bedarf Entfettungsmittel entsprechend den Vorgaben des Kleberherstellers. Sollte der Kleberhersteller keine Angaben machen, kann Aceton als Reinigungsmittel verwendet werden.
Entfernen Sie den Korrosionsschutz. Vermeiden Sie den direkten Kontakt der Haut und der Dichtungsmaterialien mit dem Korrosionsschutz oder dem eingesetzten Reinigungsmittel.
Montagefläche für Flansch Die Montagefläche muss stabil, sauber, entgratet und vibrationsarm sein. Stellen Sie sicher, dass die Montagefläche geerdert ist und dass eine elektrisch leitende Verbindung zwischen Montagefläche und Flansch besteht.
GEFAHR
ELEKTRISCHER SCHLAG DURCH UNZUREICHENDE ERDUNG
- Stellen Sie die Einhaltung aller geltenden Vorschriften und Bestimmungen hinsichtlich Erdung des gesamten Antriebssystems sicher.
- Erden Sie das Antriebssystem, bevor Sie Spannung anlegen.
- Benutzen Sie keine Kabelführungsrohre als Schutzleiter, sondern einen Schutzleiter innerhalb des Rohrs.
- Der Querschnitt der Schutzleiter muss den gültigen Normen entsprechen.
- Betrachten Sie Kabelschirme nicht als Schutzleiter.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.
Leiterquerschnitte entsprechend Verlegeart
Überprüfen Sie, ob die Montagefläche alle Maße und Toleranzen einhält. Maße siehe Kapitel "2.3 Abmessungen".
Im Folgenden sind Leiterquerschnitte für zwei Verlegearten beschrieben:
- Verlegeart B2:
Kabel in Elektroinstallationsrohren oder in zu öffnenden Installationskanälen
- Verlegeart E:
Kabel auf offenen Kabelpritschen
| Querschnitt in mm2 (AWG)1) | Strombelastbarkeit bei Verlegeart B2 in A2) | Strombelastbarkeit bei Verlegeart E in A2) |
| 0,75 (18) 8,5 10,4 | ||
| 1 (16) 10,1 12,4 | ||
| 1,5 (14) 13,1 16,1 | ||
| 2,5 (12) 17,4 22 | ||
| 4 (10) 23 30 | ||
| 6 (8) 30 37 | ||
| 10 (6) 40 52 | ||
| 16 (4) 54 70 | ||
| 25 (2) 70 88 |
1) Verfügbare Kabel siehe Kapitel "6 Zubehör und Ersatzteile".
2) Werte entsprechend IEC 60204-1 für Dauerbetrieb, Kupferleiter und Umgebungstemperatur der Luft von 40 °C (104 °F); weitere Informationen siehe IEC 60204-1.
Beachten Sie die Reduktionsfaktoren bei Häufung von Kabeln und Korrekturfaktoren für andere Umgebungsbedingungen (IEC 60204-1).
Die Leiter müssen einen ausreichenden Querschnitt besitzen, um die vorgeschaltete Sicherung auslösen zu können.
Bei längeren Kabeln kann es erforderlich sein, einen größeren Leiterquerschnitt zu verwenden, um die Energieverluste zu reduzieren.
Kabelspezifikation Die Verwendung von vorkonfektionierten Kabeln hilft Verdrahtungsfehler zu minimieren. Siehe Kapitel "6 Zubehör und Ersatzteile".
Das Original Zubehör hat folgende Eigenschaften:
| Kabel mit Stecker VW3M5101 VW3M5102 VW3M5103 VW3M5105 VW3M5104 | ||||||
| Mantel, Isolation PUR orange (RAL 2003), Polypropylen (PP) | ||||||
| KapazitätAder/AderAder/Schirm | pF/m | 80 | 80 | 90 | 85 | 100 |
| pF/m | 135 | 150 | 150 | 150 | 160 | |
| Anzahl der Kontakte (geschirmt) | 4 x 1,5 mm ^2 +2 x 1 mm ^2 | 4 x 2,5 mm ^2 +2 x 1 mm ^2 | 4 x 4 mm ^2 +2 x 1 mm ^2 | 4 x 6 mm ^2 +2 x 1 mm ^2 | 4 x 10 mm ^2 +2 x 1 mm ^2 | |
| Anschlussvariante Motorseite 8-poliger Rundstecker M23, anderes Kabelende offen | Motorseite 8-poliger Rundstecker M40, anderes Kabelende offen | |||||
| Kabeldurchmesser mm | (in) | 12 ± 0,2(0,47 ± 0,01) | 14,3 ± 0,3(0,55 ± 0,01) | 16,3 ± 0,3(0,64 ± 0,01) | 18,8 ± 0,4(0,74 ± 0,02) | 23,5 ± 0,6(0,93 ± 0,02) |
| Minimaler Biegeradius bei fester Installation | 5 mal Kabeldurchmesser | |||||
| Minimaler Biegeradius bei flexib-ler Installation | 7,5 mal Kabeldurchmesser 10 mal Kabeldurchmesser | |||||
| NennspannungMotorphasenHaltebremse | V | 600300 | ||||
| Maximal bestellbare Länge m (ft) | 75 (246) | |||||
| Zulässiger Temperaturbereich im Betrieb bei fester Installation | °C (°F) -40 ... 80 (-40 ... 176) | |||||
| Zulässiger Temperaturbereich im Betrieb bei flexibler Installation | °C (°F) -20 ... 80 (-4 ... 176) | |||||
| Zertifizierungen / Konformitätserklärung | CE, DESINA | |||||
| Kabel ohne Stecker VW3M5301 | VW3M5302 | VW3M5303 | VW3M5305 | VW3M5304 | ||
| Mantel, Isolation PUR orange (RAL 2003), | Polypropylen (PP) | |||||
| KapazitätAder/AderAder/Schirm | pF/mpF/m | 80135 | 80150 | 90150 | 85150 | 100160 |
| Anzahl der Kontakte (geschirmt) | 4 x 1,5 mm ^2 +2 x 1 mm ^2 | 4 x 2,5 mm ^2 +2 x 1 mm ^2 | 4 x 4 mm ^2 +2 x 1 mm ^2 | 4 x 6 mm ^2 +2 x 1 mm ^2 | 4 x 10 mm ^2 +2 x 1 mm ^2 | |
| Anschlussvariante Beide Kabelenden offen | ||||||
| Kabeldurchmesser mm | (in) | 12 ± 0,2(0,47 ± 0,01) | 14,3 ± 0,3(0,55 ± 0,01) | 16,3 ± 0,3(0,64 ± 0,01) | 18,8 ± 0,4(0,74 ± 0,02) | 23,5 ± 0,6(0,93 ± 0,02) |
| Minimaler Biegeradius bei fester Installation | 5 mal Kabeldurchmesser | |||||
| Minimaler Biegeradius bei flexib-ler Installation | 7,5 mal Kabeldurchmesser 10 mal Kabeldurchmesser | |||||
| NennspannungMotorphasenHaltebremse | V | 600300 | ||||
| Maximal bestellbare Länge m (ft) | 100 (328) | |||||
| Zulässiger Temperaturbereich im Betrieb bei fester Installation | °C (°F)-40 ... 80 (-40 ... 176) | |||||
| Zulässiger Temperaturbereich im Betrieb bei flexibler Installation | °C (°F)-20 ... 80 (-4 ... 176) | |||||
| Zertifizierungen / Konformitätserklärung | CE, c-UR-us, DESINA | |||||
| Kabel mit Stecker VW3M8102 | ||
| Mantel, Isolation PUR grün (RAL) | 6018), Polypropylen (PP) | |
| Kapazität pF/m circa 135 (Ader/Ader) | ||
| Anzahl der Kontakte (geschirmt) | [3 × (2 × 0,14 mm^2) + (2 × 0,34 mm^2)] | |
| Anschlussvariante Motorseite 12-poliger Rundstecker M23, Geräteseite 10-poliger Stecker RJ45 | ||
| Kabeldurchmesser mm | (in) | 6,8 ± 0,2 (0,27 ± 0,1) |
| Minimaler Biegeradius | mm(in) | 68(2,68) |
| Nennspannung | V | 300 |
| Maximal bestellbare Länge | m(ft) | 75(246) |
| Zulässiger Temperaturbereich im Betrieb fest verlegt: bewegt: | °C (°F)°C (°F) | -40 ... 90 (-40 ... 194)-20 ... 80 (-4 ... 176) |
| Zertifizierungen / Konformitäts-erklärung | DESINA | |
3 Installation BMH
| Kabel ohne Stecker VW3M8222 | ||
| Mantel, Isolation PUR grün (RAL | 6018), Polypropylen (PP) | |
| Kapazität pF/m circa 135 (Ader/Ader) | ||
| Anzahl der Kontakte (geschirmt) [3 x (2 x 0,14 mm ^2) + (2 x 0,34 mm ^2 )] | ||
| Anschlussvariante Beide Kabelen den offen | ||
| Kabeldurchmesser mm | (in) | 6,8 ± 0,2(0,27 ± 0,1) |
| Minimaler Biegeradius mm | (in) | 68(2,68) |
| Nennspannung V 300 | ||
| Maximal bestellbare Länge m | (ft) | 100(328) |
| Zulässiger Temperaturbereich im Betrieb fest verlegt: bewegt: | °C (°F)°C (°F) | -40 ... 90 (-40 ... 194)-20 ... 80 (-4 ... 176) |
| Zertifizierungen / Konformitäts-erklärung | c-UR-us, DESINA | |
Platz für Stecker

Bild 11: Steckereinbauraum
| Maße Motorstecker | geradeBMH070 ... 140 | Motorstecker geradeBMH205 | Encoderstecker gerade | |
| D mm (in) | 28 (1,10) | 46 (1,81) 26 (1,02) | ||
| LS mm (in) | 76 (2,99) | 100 (3,94) 51 (2,01) | ||
| LR mm (in) | 117 (4,61) | 155 (6,10) 76 (2,99) | ||
| LC mm (in) | 100 (3,94) | 145 (5,71) 60 (2,36) | ||
| LM mm (in) | 40 (1,57) | 54 (2,13) 23 (0,91) | ||
| Maße Motorstecker | abgewinkeltBMH070 ... 140 | Motorstecker abgewinkeltBMH190 ... 205 | Encoderstecker abgewinkelt |
| D mm (in) 28 (1,10) | 46 (1,81) 26 (1,02) | ||
| LS mm (in) 76 (2,99) | 100 (3,94) 51 (2,01) | ||
| LR mm (in) 132 (5,20) | 191 (7,52) 105 (4,13) | ||
| LC mm (in) 114 (4,49) | 170 (6,69) 89 (3,50) | ||
| LM mm (in) 55 (2,17) | 91 (3,58) 52 (2,05) |
| Maße Motorkabel | BMH070 ... 140 | Motorkabel BMH190 ... 205 | Encoderkabel | |
| d mm (in) | 18 (0,71) | 25 (0,98) 18 (0,71) | ||
| Rmin | mm (in) 90 | (3,54) 125 (4,92) | 68 (2,68) | |
Elektrostatische Entladungen (ESD) auf die Welle können zu Störung des Encoder-Systems und damit zu unerwarteten Bewegungen des Motors führen sowie Lagerschäden hervorrufen.
WARNING
UNBEABSICHTIGTE BEWEGUNG DURCH ELEKTROSTATISCHE ENT-LADUNGEN
Verwenden Sie leitfähige Elemente wie zum Beispiel antistatische Riemen oder andere geeignete Maßnahmen, um statische Aufladung durch Bewegung zu vermeiden
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Tod, schweren Verletzungen oder Sachschäden führen.
Wenn die zulässigen Umgebungsbedingungen nicht eingehalten werden, können Fremdstoffe aus der Umgebung in das Produkt eindringen und zu unbeabsichtigten Bewegungen oder Materialschäden führen.
WARNING
UNBEABSICHTIGTE BEWEGUNG
- Stellen Sie sicher, dass die Umgebungsbedingungen eingehalten werden.
- Vermeiden Sie ein Trockenlaufen der Dichtungen.
- Verhindern Sie, dass Flüssigkeiten an der Wellendurchführung anstehen (zum Beispiel in Einbaulage IM V3).
- Setzen Sie die Wellendichtringe und Kabeldurchführungen des Motors nicht dem Strahl eines Hochdruckreinigers aus.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Tod, schweren Verletzungen oder Sachschäden führen.
Die metallischen Oberflächen am Produkt können sich im Betrieb auf mehr als 70 °C (158 °F) erhitzen.
WARNING
HEISSE OBERFLÄCHEN
- Verhindern Sie ungeschützten Kontakt mit heißen Oberflächen.
- Bringen Sie keine brennbaren oder hitzeempfindlichen Teile in die Nähe der heißen Oberflächen.
- Stellen Sie durch einen Probebetrieb mit maximaler Last sicher, dass die Wärmeabfuhr ausreichend ist.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Tod, schweren Verletzungen oder Sachschäden führen.
HINWEIS
KRAFTEINWIRKUNG AUF DIE RÜCKSEITE DES MOTORS
- Stellen Sie den Motor nicht auf die Rückseite.
- Schützen Sie die Motorrückseite vor Stößen.
- Heben Sie Motoren nicht an der Motorrückseite.
- Heben Sie Motoren, die mit Ringschrauben ausgestattet sind, nur an den Ringschrauben.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Sachschäden führen.
Einbaulage Folgende Einbaulagen sind nach IEC 60034-7 definiert und zulässig:

IM B5

IM V1

IM V3
Besonderheiten BMH190

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F ①Bild 12: BMH190 Motorrückseite
(1) Motorrückseite vor Krafteinwirkung schützen.
Berücksichtigen Sie bei der Montage die Masse des Motors. Es kann erforderlich sein, eine geeignete Hebevorrichtung zu verwenden.

Montage Beim Montieren des Motors an die Montagefläche muss der Motor axial und radial exakt ausgerichtet sein und gleichmäßig anliegen. Alle Befestigungsschrauben müssen mit dem vorgeschriebenen Anzugsmoment angezogen werden. Beim Anziehen der Befestigungsschrauben dürfen keine ungleichmäßigen mechanischen Belastungen erzeugt werden. Informationen zu Daten, Maßen und IP-Schutzarten siehe Kapitel "2 Technische Daten".
Abtriebselemente aufbringen Abtriebselemente wie Riemenrad oder Kupplung müssen mit einem geeigneten Hilfsmittel und Werkzeug montiert werden. Motor und Abtriebselement müssen sowohl axial als auch radial exakt ausgerichtet sein. Eine nicht exakte Ausrichtung des Motors und des Abtriebselements führt zu einem unruhigem Lauf und einem erhöhten Verschleiß.
Die maximal wirkenden axialen und radialen Kräfte auf die Welle dürfen dabei nicht größer sein als die für die maximale Wellenbelastung angegebenen Werte, siehe Kapitel "2.4.2 Wellenbelastung".
Eine Überschreitung der maximal zulässigen Kräfte an der Motorwelle führt zu schnellem Lagerverschleiß, Wellenbruch oder Beschädigung des Encoders.
WARNING
UNBEABSICHTIGTES VERHALTEN DURCH MECHANISCHE BESCHÄDIGUNG DES MOTORS
- Überschreiten Sie nicht die maximal zulässigen Axial- und Radialkräfte an der Motorwelle.
- Schützen Sie die Motorwelle vor Schlägen.
- Überschreiten Sie nicht die maximal zulässige Axialkraft beim Aufpressen von Elementen auf die Motorwelle.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Tod, schweren Verletzungen oder Sachschäden führen.
3.4.1 Installation und Anschluss IP67 Kit (Zubehör)
Das IP67 Kit dient zum Anschluss von Druckluft am Motor. Voraussetzung für den Einsatz des IP67 Kit ist die Schutzart IP65. Die Druckluft erzeugt einen permanenten Überdruck im Motorinnenraum. Durch den Überdruck im Motorinnenraum wird die Schutzart IP67 erreicht.
Beachten Sie die speziellen Anforderungen an die Druckluft im Kapitel "2 Technische Daten".
Installation bei BMH070, BMH100, BMH140 und BMH205
Bei der Installation des IP67 Kit wird der vorhandene Deckel gegen den Deckel des IP67 Kit ausgetauscht. Hierbei wird auch der O-Ring ersetzt (Lieferumfang IP67 Kit).

Bild 13: Installation IP67 Kit
- Lösen Sie die 4 Gehäuseschrauben des Deckels.
▶ Entfernen Sie den Deckel inklusive O-Ring. - Kontrollieren Sie die den ordnungsgemäßen Sitz des O-Rings im Deckel des IP67 Kits.
Um die Montage des neuen O-Rings zu vereinfachen, können Sie den O-Ring mit etwas Fett fixieren.
▶ Befestigen Sie den Deckel des IP67 Kits mit den 4 Gehäuseschrauben.
| Anzugsmoment der Gehäuseschrauben M3 Nm (lb•in) 1 (8,85) | |
| Anzugsmoment der Gehäuseschrauben M4 Nm (lb•in) 1,5 (13,28) | |
| Anzugsmoment der Gehäuseschrauben M5 Nm (lb•in) 5 (44,3) | |
Überprüfen Sie das Anzugsmoment des Druckluftanschlusses:
Anzugsmoment Druckluftanschluss Nm (lb·in) 0,6 (5,31)
3 Installation BMH
Installation bei BMH190 Bei der Installation wird der vorhandene Blindstopfen in Form einer Schraube gegen eine L-Steckverschraubung ausgetauscht. Für die Bezugsquelle der L-Steckverschraubung siehe Seite 87.

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Schneider Electric ⑫23Bild 14: Installation L-Steckverschraubung BMH190
▶ (1) und (2): Entfernen Sie den Blindstopfen (Schraube).
▶ (3) Schrauben Sie die L-Steckverschraubung in das Gewinde.
- Kontrollieren Sie die den ordnungsgemäßen Sitz der L-Steckverschraubung.
Überprüfen Sie das Anzugsmoment der L-Steckverschraubung:
Anzugsmoment L-Steckverschraubung Nm (lb•in) 0,6 (5,31)
Anschluss an Druckluft Der Druckluftanschluss der L-Steckverschraubung ist bestimmt zum Anschluss von Druckluftschläuchen aus handelsüblichem Kunststoff mit einem Nenndurchmesser von 4 mm.
Druckluft-Überwachung Verwenden Sie zur Überwachung der Druckluft ein Druckluftwächter.
3.5 Elektrische Installation
3.5.1 Stecker und Steckerbelegungen
Anschlussübersicht

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CN1 CN2 M23 M23 CN1 CN2 M23 M23 CN1 CN2 M23 M23 CN1 CN2 M23 M23Bild 15: Anschlussübersicht BMH070, BMH100 und BMH140

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CN1 M40 CN2 M23 CN2 M23 CN1 M40 CN3Bild 16: Anschlussübersicht BMH1904……A und BMH1904……B

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CN1 CN2 M40 M23Bild 17: Anschlussübersicht BMH205
CN1 Motoranschluss M23 Motorstecker für den Anschluss der Motorphasen und der Haltebremse.

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3 4 1 D 1 A C B D C B ABild 18: Pinbelegung Motoranschluss M23
Passende Gegenstecker finden Sie im Kapitel "6.2 Stecker".
Die Signale der Haltebremse entsprechen den Anforderungen an PELV.
| Pin Belegung Bedeutung | ||
| 1 U Motorphase U | ||
| + | PE Schutzleiter | |
| 3 W Motorphase W | ||
| 4 V Motorphase V | ||
| A BR+ | Versorgungsspannung Haltebremse 24 Vdc | |
| B BR- | Bezugspotential Haltebremse 0 Vdc | |
| C Reserviert Reserviert | ||
| D Reserviert Reserviert | ||
| SHLD | Schirm (auf Steckergehäuse) | |
CN1 Motoranschluss M40 Motorstecker für den Anschluss der Motorphasen und der Haltebremse.

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- V + W - V U 2 1 2 1Bild 19: Pinbelegung Motoranschluss M40
Passende Gegenstecker finden Sie im Kapitel "6.2 Stecker".
Die Signale der Haltebremse entsprechen den Anforderungen an PELV.
| Pin Belegung Bedeutung | ||
| U U Motorphase U | ||
| ⊕ | PE Schutzleiter | |
| W W Motorphase W | ||
| V V Motorphase V | ||
| + BR+ | Versorgungsspannung Haltebremse 24 Vdc | |
| - BR- | Bezugspotential Haltebremse 0 Vdc | |
| 1 Reserviert Reserviert | ||
| 2 Reserviert Reserviert | ||
| SHLD | Schirm (auf Steckergehäuse) | |
CN2 Encoder-Anschluss M23 Encoderstecker für den Anschluss des SinCos Encoders (Single-Turn und Multi-Turn)

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1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11Bild 20: Pinbelegung Encoderstecker
Passende Gegenstecker finden Sie im Kapitel "6.2 Stecker".
Die Signale entsprechen den Anforderungen an PELV.
| Pin Signal Bedeutung Paar | 1) | ||
| 1 Reserviert Reserviert 6 | |||
| 2 Reserviert Reserviert 5 | |||
| 3 Reserviert Reserviert 5 | |||
| 4 | REFSIN_OUT | Referenz für Sinussignal, 2,5 V 1 | |
| 5 | REFCOS_OUT | Referenz für Cosinussignal, 2,5 V 2 | |
| 6 | DATA | Empfangs-, Sendedaten 3 | |
| 7 | DATA | Empfangs-, Sendedaten, invertiert 3 | |
| 8 | SIN_OUT | Sinussignal 1 | |
| 9 | COS_OUT | Cosinussignal 2 | |
| 10 | ENC+10V | 7 ... 12 V Versorgungsspannung 6 | |
| 11 | ENC_0V | Bezugspotential ^2) | 4 |
| 12 Reserviert Reserviert 4 | |||
| SHLD | Schirm (auf Steckergehäuse) | ||
1) Signalpaare verdrillt geführt
2) Der ENC_0V Anschluss der Versorgungsspannung hat keine Verbindung zum Encoder-Gehäuse.
CN3 Lüfteranschluss Lüfterstecker für den Anschluss des Lüfters.

Bild 21: Pinbelegung Lüfterstecker
Die Signale entsprechen den Anforderungen an PELV.
| Pin Signal Bedeutung | ||
| 1 | 0_Vdc | Bezugspotential Lüfter 0 Vdc |
| 2 | 24_Vdc | Versorgungsspannung Lüfter 24 Vdc |
Die passende Buchse liegt dem Lüfter bei.
Typ: Hirschmann STAK 200
3.5.2 Anschluss Leistung und Encoder
Am Motoranschluss können hohe Spannungen unerwartet auftreten. Der Motor erzeugt Spannung, wenn die Welle gedreht wird. Wechselspannungen können im Motorkabel auf unbenutzte Adern überkoppeln.
GEFAHR
ELEKTRISCHER SCHLAG
- Stellen Sie sicher, dass das Antriebssystem spannungsfrei ist, bevor Sie Arbeiten am Antriebssystem vornehmen.
- Sichern Sie die Motorwelle gegen Fremdantrieb, bevor Sie Arbeiten am Antriebssystem vornehmen.
- Isolieren Sie unbenutzte Adern an beiden Enden des Motorkabels.
- Berühren Sie die Welle des Motors oder die damit verbundenen Abtriebselemente nur dann, wenn alle Anschlüsse spannungsfrei geschaltet sind.
- Stellen Sie die Einhaltung aller geltenden Vorschriften hinsichtlich Erdung des Antriebssystems sicher.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.
Der Motor ist für den Betrieb an einem Antriebsverstärker vorgesehen. Ein Anschluss des Motors direkt an einer Wechselspannung führt zu einer Beschädigung des Motors und kann einen Brand verursachen.
GEFAHR
BRANDGEFAHR DURCH FALSCHEN ANSCHLUSS
Schließen Sie den Motor nur so wie in diersem Handbuch beschrieben an einen passenden und zugelassenen Antriebsverstärker an.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.
Antriebssysteme können bei Verwendung nicht zugelassener Kombinationen von Antriebsverstärker und Motor unbeabsichtigte Bewegungen ausführen. Auch bei ähnlichen Motoren besteht eine Gefährdung durch eine andere Justage des Encoder-Systems. Auch wenn die Stecker für den Motoranschluss und den Encoderanschluss mechanisch passen, bedeutet dies nicht, dass der Motor verwendet werden darf.
⚠️ WARNING
UNBEABSICHTIGTE BEWEGUNG
Verwenden Sie nur zugelassene Kombinationen von Antriebsverstärker und Motor.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Tod, schweren Verletzungen oder Sachschäden führen.
Die zugelassenen Antriebsverstärker finden Sie im Kapitel "2.1 Allgemeine Merkmale".
Schutzleiterverbindung

Erden Sie den Motor über eine Erdungsschraube, wenn die Erdung über den Flansch und den Schutzleiter des Motorkabels nicht ausreichend ist. Verwenden Sie Teile mit geeignetem Korrosionschutz. Beachten Sie das erforderliche Anzugsmoment und die Festigkeitsklasse der Erdungsschraube, siehe Seite 24.
Kabel konfektionieren Isolieren Sie nicht verwendete Adern einzeln.
- Beachten Sie die EMV-Maßnahme für Motorkabel und Encoderkabel ab Seite 52.
- Stellen Sie einen Potentialausgleich mit Potentialausgleichsleitungen her.
Beachten Sie die Vorgehensweise und die Maße gemäß "Maße für Motorstecker M23".
Je nach Baugröße werden für den Motoranschluss CN1 unterschiedliche Steckergrößen verwendet. BMH070, BMH100 und BMH140 haben einen M23 Anschluss. BMH190 und BMH205 haben einen M40 Anschluss. Der Encoder-Anschluss CN2 ist bei allen Baugrößen gleich.

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A B C D ① ② BK U1 BK V2 BK W3 GN/YE GY WH ③ ④ ⅡⅣⅧⅢ ⑤Bild 22: Motorkabel mit Motorstecker M23 konfektionieren
(1) Manteln Sie das Kabel in der angegebenen Länge ab (siehe folgende Tabelle).
Entflechten Sie das Schirmgeflecht und schieben Sie es über den Kabelaußenmantel zurück.
Kürzen Sie den Kabelinnenmantel.
(2) Kürzen Sie die Adern auf das angegebene Maß (siehe folgende Tabelle) und crimpen Sie sie an den Stecker.
Schließen Sie auch unbenutzte Adern an, wenn möglich. Dies verbessert die EMV-Eigenschaften. Adern, die nicht angeschlossen werden, müssen beidseitig isoliert werden.
(3) Schieben Sie Teil (V) und Teil (IV) auf das Kabel. Clipsen Sie die Kontakte in Teil (II). Öffnen Sie seitlich Teil (III) und umschließen Sie damit die Adern.
(4) Schieben Sie Teil (III) hinter das Schirmgeflecht und führen Sie Teil (II) und Teil (III) in Teil (I). Stellen Sie das Schirmgeflecht auf. Drücken Sie Teil (I) und Teil (IV) zusammen und kürzen Sie das Schirmgeflecht.
▶ Schrauben Sie Teil (IV) auf Teil (I) bis zum Anschlag.
1
2
3
4
5
6

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A B BK U1 BK V2 BK W3 GN/YE GY WH C D
Bild 23: Motorkabel mit Motorstecker M40 konfektionieren
(1) Manteln Sie das Kabel in der angegebenen Länge ab (siehe folgende Tabelle).
Entflechten Sie das Schirmgeflecht und schieben Sie es über den Kabelaußenmantel zurück.
Kürzen Sie den Kabelinnenmantel.
(2) Kürzen Sie die Adern auf das angegebene Maß (siehe folgende Tabelle) und crimpen Sie sie an den Stecker.
Schließen Sie auch unbenutzte Adern an, wenn möglich. Dies verbessert die EMV-Eigenschaften. Adern, die nicht angeschlossen werden, müssen beidseitig isoliert werden.
(3) Schieben Sie Teil (IV) und Teil (III) auf das Kabel. Clipsen Sie die Kontakte seitlich in Teil (II).
(4) Schieben Sie Teil (III) hinter das Schirmgeflecht und führen Sie Teil (II) in Teil (I).
(5) Stellen Sie das Schirmgeflecht auf. Drücken Sie Teil (I) und Teil (III) zusammen und kürzen Sie das Schirmgeflecht.
▶ Schrauben Sie Teil (IV) auf Teil (I) bis zum Anschlag.

Bild 24: Encoderkabel mit Encoderstecker M23 konfektionieren
(1) Manteln Sie das Kabel in der angegebenen Länge ab (siehe folgende Tabelle).
Entflechten Sie das Schirmgeflecht und schieben Sie es über den Kabelaußenmantel zurück.
Kürzen Sie den Kabelinnenmantel.
(2) Kürzen Sie die Adern auf das angegebene Maß (siehe folgende Tabelle) und crimpen Sie sie an den Stecker.
Schließen Sie auch unbenutzte Adern an, wenn möglich. Dies verbessert die EMV-Eigenschaften. Nicht angeschlossene Adern müssen beidseitig isoliert werden..
(3) Schieben Sie Teil (VII) und Teil (VI) auf das Kabel. Die Kabel-durchführung enthält verschieden große Gummidichtungen für verschiedene Kabeldurchmesser. Passen Sie die Gummidichtungen dem Durchmesser des Kabels an. Umschließen Sie mit Teil (IV) den Schirm. Clipsen Sie die Kontakte in Teil (II). Öffnen Sie seitlich Teil (III) und umschließen Sie damit Teil (II) sowie den hinteren Teil der Kontakte. Schieben Sie Teil (II) in Teil (I).
(4) Schieben Sie Teil (V) hinter das Schirmgeflecht. Führen Sie Teil (VI) über Teil (I).
▶ Schrauben Sie Teil (VII) auf Teil (I) bis zum Anschlag.
Maße für Motorstecker M23
| Motorphasen 1,5 mm^2 / 2,5 mm^2 | Haltebremse 1 mm^2 | |
| Abisolierlänge A 40 mm | (1,57 in) 40 mm (1,57 in) | |
| Abisolierlänge B 36 mm | (1,42 in) - | |
| Abisolierlänge C - 40 mm | (1,57 in) | |
| Abisolierlänge D 8 mm | (0,31 in) 4,5 mm (0,18 in) | |
| Crimpkontakt SF-7QS2000 | SF-6AS2000 | |
| Crimpwerkzeug SF-Z0025 | SF-Z0025 |
Maße für Motorstecker M40
| Motorphasen 4 mm2 | Motorphasen 6 mm2/10 mm2 | Haltebremse 1 mm2 | |
| Abisolierlänge A 40 mm | (1,57 in) 40 mm | (1,57 in) 40 mm | (1,57 in) |
| Abisolierlänge B 36 mm | (1,42 in) 36 mm | (1,42 in) - | |
| Abisolierlänge C - - 40 mm | (1,57 in) | ||
| Abisolierlänge D 10 mm | (0,39 in) 10 mm | (0,39 in) 4,5 mm | (0,18 in) |
| Crimpkontakt SM-36KS002 SM-36KS004 SF-7NS2000 | |||
| Crimpwerkzeug | SF-Z0025 | SF-Z0026 | SF-Z0025 |
Maße für Encoderstecker M23
| Encoder 0,14 mm^2 / 0,34 mm^2 | |
| Abisolierlänge A 28 mm | (1,1 in) |
| Abisolierlänge B 28 mm | (1,1 in) |
| Abisolierlänge C 4,5 mm | (0,18 in) |
| Crimpkontakt RC-12S2000 | |
| Crimpwerkzeug | RC-Z2514 |
Kabel anschließen Durch falsche Installation des Kabels kann die Isolation beschädigt werden. Gebrochene Leiter im Kabel oder nicht korrekt gesteckte Stecker können durch Lichtbogen schmelzen.
GEFAHR
ELEKTRISCHER SCHLAG, LICHTBOGEN-EXPLOSION ODER BRAND DURCH FALSCHE INSTALLATION DES KABELS
- Vor dem Stecken oder Abziehen der Stecker alle Anschlüsse spannungsfrei schalten.
- Überprüfen Sie vor dem Anschließen der Kabel die Pinbelegung der Stecker gemäß den Angaben in diesem Kapitel.
- Überprüfen Sie vor dem Anlegen von Spannung, dass die Stecker richtig gesteckt und verriegelt sind.
- Verhindern Sie Kräfte oder Bewegungen des Kabels an den Kabeldurchführungen.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.
▶ Stecken Sie die Buchse des Motorkabels auf den Motorstecker und ziehen Sie die Überwurfmutter fest. Verfahren Sie ebenso mit dem Anschlusskabel des Encoder-Systems.
Beim Anziehen der Überwurfmutter muss ein Verdrehen der Anschlusskabel verhindert werden.
▶ Verbinden Sie das Motorkabel und das Encoderkabel mit dem Antriebsverstärker nach dem Anschlussplan des Antriebsverstärkers.
Erden Sie den Schirm großflächig. Informationen zum Anschluss des Schirmes finden Sie im Produkthandbuch des Antriebsverstärkers.
3.5.3 Anschluss Haltebremse
Schließen der Haltebremse bei laufendem Motor führt zu schnellem Verschleiß und Verlust der Bremskraft.
WARNING
VERLUST DER BREMSKRAFT DURCH VERSCHLEISS ODER HOHE TEMPERATUR
- Benutzen Sie die Haltebremse nicht als Betriebsbremse.
- Überschreiten Sie nicht die maximale Anzahl von Bremsvorgängen und die maximale kinetische Energie beim Bremsen bewegter Lasten.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Tod, schweren Verletzungen oder Sachschäden führen.
Die Technischen Daten zum Thema Bremsen bewegter Lasten finden Sie im Kapitel "2.5.2 Haltebremse".
Ein Öffnen der Haltebremse kann eine unbeabsichtigte Bewegung hervorrufen, zum Beispiel ein Absacken der Last bei Vertikalachsen.
⚠️ WARNING
UNBEABSICHTIGTE BEWEGUNG
- Stellen Sie sicher, dass sich keine Personen oder Hindernisse bei einem Test der Haltebremse im Arbeitsbereich befinden.
- Stellen Sie sicher, dass durch ein Absacken der Last oder andere unbeabsichtigte Bewegungen kein Schaden entstehen kann.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Tod, schweren Verletzungen oder Sachschäden führen.
Bei falscher Spannung kann die Haltebremse nicht lösen und dadurch verschleiben. Oberhalb der spezifizierten Spannung kann die Haltebremse wieder schließen. Bei falscher Polarität der Spannung löst die Haltebremse nicht.
⚠️ WARNING
FEHLFUNKTION DER HALTEBREMSE DURCH FALSCHE SPANNUNG
- Stellen Sie sicher, dass am Anschluss der Haltebremse die spezifizierte Spannung anliegt.
- Verwenden Sie für die Messung ein entsprechend bemessenes Spannungsmessgerät.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Tod, schweren Verletzungen oder Sachschäden führen.
Für einen Motor mit Haltebremse benötigen Sie eine entsprechende Haltebremsenansteuerung, die die Haltebremse beim Aktivieren der Endstufe löst und beim Deaktivieren der Endstufe die Motorwelle fixiert.
Kabelspezifikation • Mindestquerschnitt der Adern: 2 * 1,0 mm ^2 (AWG 16)
- Maximale Kabellänge: siehe Produkthandbuch des Antriebsverstärkers.
3.6 Montage und Anschluss Lüfter (nur BMH1904……B)
Der Motor BMH1904••••B wird mit einem Lüfter ausgeliefert. Der Motor darf nur mit diesem Lüfter betrieben werden.
Bei montiertem Lüfter beträgt die Schutzart der Motor-Lüfter-Kombination nicht mehr IP65.
HINWEIS
REDUZIERTE SCHUTZART
Der Motor mit Lüfter muss in einer für IP20 Produkte geeigneten Umgebung installiert werden.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Sachschäden führen.
Beim Betrieb des Motors ohne ordnungsgemäß arbeitenden Lüfter kann der Motor überhitzen und wird durch die Temperaturüberwachung abgeschaltet.
Wenn der Lüfter nicht am Motor montiert ist, ist das Lüfterrad zugänglich.
⚠️ WARNING
ROTIERENDES LÜFTERRAD
Aktivieren Sie den Lüfter nur, wenn der Lüfter am Motor montiert ist.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Tod, schweren Verletzungen oder Sachschäden führen.
Voraussetzung für die Montage des Lüfters
Der Motor muss montiert sein und die elektrische Installation des Motors muss durchgeführt worden sein.
Zwischen Lufteinlassgitter und anderen Bauteilen ist ein Freiraum von mindestens 50 mm (1,97 in) erforderlich. Die Luftzufuhr und die Luftabfuhr dürfen nicht blockiert sein.
Montage Der Lüfter wird auf den Motor aufgeschoben und mit 2 Gehäuseschrauben am Motor befestigt.

Bild 25: Montage Lüfter
Kabelspezifikation
(1) Lösen Sie die 2 Gehäuseschrauben A und B.
(2) Schieben Sie den Lüfter über den Motor.
(3) Befestigen Sie den Lüfter mit den 2 Gehäuseschrauben M6. Anzugsmoment Gehäuseschrauben: 6 Nm (53,1 lb•in)
| Anzahl der Adern 2 | ||
| Minimaler Leiterquerschnitt mm | ^2 (AWG) 0,5 (20) | |
| Maximaler Anschlussquerschnitt mm | ^2 (AWG) 1,5 (16) | |
| Kabeldurchmesser mm (in) 4 ... 6,5 (0,16 ... 0,26) | ||
Kabel konfektionieren

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① A ②Bild 26: Lüfterkabel konfektionieren
(1) Manteln Sie das Kabel in der angegebenen Länge ab.
(2) Verwenden Sie Aderendhülsen
Abisolierlänge A mm (in) 25 (0,98)
Elektrischer Anschluss
Pin-Belegung siehe Kapitel "3.5.1 Stecker und Steckerbelegungen".

Bild 27: Elektrischer Anschluss Lüfter
(1) Stecken Sie die Buchse der Lüfterversorgung auf den Lüfteranschluss CN3.
(2) Verriegeln Sie die Buchse.
4 Inbetriebnahme
GEFAHR
ELEKTRISCHER SCHLAG ODER UNBEABSICHTIGTES VERHALTEN
- Verhindern Sie, dass Fremdkörper in das Produkt gelangen.
- Überprüfen Sie den korrekten Sitz der Dichtungen und Kabeldurchführungen, um Verschmutzungen, zum Beispiel durch Ablagerungen und Feuchtigkeit, zu verhindern.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.
Antriebssysteme können durch falschen Anschluss oder andere Fehler unbeabsichtigte Bewegungen ausführen.
⚠️ WARNING
UNBEABSICHTIGTE BEWEGUNG
- Stellen Sie sicher, dass die Verdrahtung korrekt ist.
- Starten Sie die Anlage nur, wenn sich keine Personen oder Hindernisse im Arbeitsbereich befinden.
- Führen Sie erste Testfahrten ohne angekoppelte Lasten durch.
- Berühren Sie die Welle des Motors oder die damit verbundenen Abtriebselemente nur dann, wenn alle Anschlüsse spannungsfrei geschaltet sind.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Tod, schweren Verletzungen oder Sachschäden führen.
Antriebssysteme können bei Verwendung nicht zugelassener Kombinationen von Antriebsverstärker und Motor unbeabsichtigte Bewegungen ausführen. Auch bei ähnlichen Motoren besteht eine Gefährdung durch eine andere Justage des Encoder-Systems. Auch wenn die Stecker für den Motoranschluss und den Encoderanschluss mechanisch passen, bedeutet dies nicht, dass der Motor verwendet werden darf.
⚠️ WARNING
UNBEABSICHTIGTE BEWEGUNG
Verwenden Sie nur zugelassene Kombinationen von Antriebsverstärker und Motor.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Tod, schweren Verletzungen oder Sachschäden führen.
Die zugelassenen Antriebsverstärker finden Sie im Kapitel "2.1 Allgemeine Merkmale".
Rotierende Teile können Verletzungen verursachen und Kleidungsstücke und Haare erfassen. Lose Teile oder Teile mit Unwucht können weggeschleudert werden.
⚠️ WARNING
BEWEGTE ANLAGENTEILE OHNE SCHUTZVORRICHTUNG
Stellen Sie sicher, dass durch rotierende Teile keine Verletzungen und keine Materialschäden entstehen können.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Tod, schweren Verletzungen oder Sachschäden führen.
Der Motor kann sich durch durch falsche Montage bewegen, kippen und stürzen.
WARNING
STÜRZENDE TEILE
Führen Sie die Montage so aus (Verwendung von Schrauben mit dem angemessenen Anzugsmoment), dass sich der Motor auch in Fällen starker Beschleunigungen oder dauernder Erschütterungen nicht löst.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Tod, schweren Verletzungen oder Sachschäden führen.
Die metallischen Oberflächen am Produkt können sich im Betrieb auf mehr als 70 °C (158 °F) erhitzen.
WARNING
HEISSE OBERFLÄCHEN
- Verhindern Sie ungeschützten Kontakt mit heißen Oberflächen.
- Bringen Sie keine brennbaren oder hitzeempfindlichen Teile in die Nähe der heißen Oberflächen.
- Stellen Sie durch einen Probebetrieb mit maximaler Last sicher, dass die Wärmeabfuhr ausreichend ist.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Tod, schweren Verletzungen oder Sachschäden führen.
Motoren können lokal starke elektrische und magnetische Felder erzeugen. Dies kann zu Störungen von empfindlichen Geräten führen.
WARNING
ELEKTROMAGNETISCHE FELDER
- Halten Sie Personen mit elektronischen Implantaten wie Herzschrittmacher vom Motor fern.
- Bringen Sie keine Geräte, die gegenüber elektromagnetischen Emissionen empfindlich sind, in der Nähe des Motors an.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Tod, schweren Verletzungen oder Sachschäden führen.

VORSICHT
UNSACHGEMÄSSE KRAFTEINWIRKUNG
- Verwenden Sie den Motor nicht als Stufe, um in oder auf die Maschine zu steigen.
- Verwenden Sie den Motor nicht als tragendes Teil.
- Verwenden Sie Hinweisschilder und Schutzvorrichtungen an Ihrer Maschine, um unsachgemäße Krafteinwirkungen auf den Motor zu vermeiden.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Verletzungen oder Sachschäden führen.
Installation überprüfen Vor der Inbetriebnahme muss sichergestellt werden, dass die Installation ordnungsgemäß durchgeführt wurde.
▶ Überprüfen Sie die mechanische Installation.
Überprüfen Sie die elektrische Installation.
- Sind alle Schutzleiter angeschlossen?
- Sind alle Kabel und Stecker richtig angeschlossen und korrekt verlegt?
- Sind die Kabelverschraubungen ordnungsgemäß angezogen?
▶ Überprüfen Sie die Umgebungsbedingungen.
- Werden die vorgeschriebenen Umgebungsbedingungen eingehalten?
- Ist die Wärmeabfuhr ausreichend?
▶ Überprüfen Sie die Abtriebselemente.
- Sind die montierten Abtriebselemente ausgewuchtet und exakt ausgerichtet?
Überprüfen Sie die Passfeder am Wellenende des Motors.
- Wenn Sie einen Motor mit Passfedernut und Passfeder haben, darf die Passfeder bei der Inbetriebnahme ohne Abtriebselement nicht eingelegt sein oder sie muss entsprechend gesichert werden.
Überprüfen Sie die Funktion der Haltebremse.
- Kann die Haltebremse die maximale Last halten?
- Öffnet sich die Haltebremse vor dem Start einer Bewegung?
5 Diagnose und Fehlerbehebung
5.1 Mechanische Probleme
| Problem Ursache Fehlerbehebung | ||
| Hohe Erwärmung Überlastung Belastung reduzieren | ||
| Haltebremse nicht geöffnet Haltebremsenansteuerung überprüfen | ||
| Starke Verschmutzung Motor reinigenLufteinlassgitter und Luftauslass reinigen. | ||
| Pfeifendes oder klopfendes Geräusch | Wälzlager Vertriebsbüro kontaktieren | |
| Schleifendes Geräusch Rotierendes Abtriebselement schleift Abtriebselement ausrichten | ||
| Radiale Schwingung Ausrichtung | Abtriebselement mangelhaft Abtriebselement ausrichten | |
| Unwucht Abtriebselement Abtriebselement auswuchten | ||
| Welle verbogen Vertriebsbüro kontaktieren | ||
| Resonanz mit Maschinenbett | Resonanzen unterbinden | |
| Axiale Schwingung | Ausrichtung Abtriebselement mangelhaft Abtriebselement ausrichten | |
| Beschädigung des Abtriebselements | Abtriebselement reparieren/austauschen | |
| Resonanz mit Maschinenbett | Resonanzen unterbinden | |
5.2 Elektrische Probleme
| Problem | Ursache | Fehlerbehebung |
| Motor läuft nicht oder schwer an | Überlastung | Belastung reduzieren |
| Einstellungen des Antriebsverstärkers nicht geeignet | Einstellungen des Antriebsverstärkers korrigieren | |
| Kabel beschädigt | Beschädigte Kabel austauschen | |
| Hohe Erwärmung | ÜberlastungLüfter unwirksam | Leistung reduzierenVerbindung überprüfen |
| Erwärmung an Klemmen oder Steckern | Schlechter Kontakt | Klemmen / Stecker mit dem vorgegebenen Anzugsmoment anziehen |
6 Zubehör und Ersatzteile
6.1 IP67 Kit
Voraussetzung für den Einsatz des IP67 Kit ist die Schutzart IP65 (Wellendichtring).
| Beschreibung Referenz | |
| IP67 Kit für Baugröße 070, Deckel mit Druckluftanschluss, O-Ring, 4 Schrauben VW3M2301 | |
| IP67 Kit für Baugröße 100, Deckel mit Druckluftanschluss, O-Ring, 4 Schrauben VW3M2302 | |
| IP67 Kit für Baugröße 140, Deckel mit Druckluftanschluss, O-Ring, 4 Schrauben VW3M2303 | |
| IP67 Kit für Baugröße 205, Deckel mit Druckluftanschluss, O-Ring, 4 Schrauben VW3M2304 | |
| L-Steckverschraubung, Erwerb über Hersteller Festo QSML-B-M3-4-20 |
6.2 Stecker
| Beschreibung Referenz | |
| Encoderstecker (Kabelseite) für Motor M23, 5 Stück VW3M8214 | |
| Encoderstecker (Kabelseite) für Antriebsverstärker RJ45 (10pins), 5 Stück VW3M2208 | |
| Motorstecker (Kabelseite) M23, 1,5 ... 2,5 mm ^2 , 5 Stück VW3M8215 | |
| Motorstecker (Kabelseite) M40, 4 mm ^2 , 5 Stück VW3M8217 | |
| Motorstecker (Kabelseite) M40, 6...10mm ^2 , 5 Stück VW3M8218 |
Werkzeuge Die zur Konfektionierung erforderlichen Werkzeuge können direkt vom Hersteller bezogen werden.
- Crimpzange für Leistungsstecker M23/M40: Coninvers SF-Z0025, SF-Z0026 www.coninvers.com
- Crimpzange für Encoderstecker M23: Coninvers RC-Z2514 www.coninvers.com
- Crimpzangen für Encoderstecker RJ45 10pins: Yamaichi Y-ConTool-11, Y-ConTool-20, Y-ConTool-30 www.yamaichi.com
6.3 Motorkabel
6.3.1 Motorkabel 1,5 mm ^2
| Beschreibung Referenz | |
| Motorkabel 1,5 m, [(4 x 1,5 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M23, anderes Kabelende offen | VW3M5101R15 |
| Motorkabel 3 m, [(4 x 1,5 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M23, anderes Kabelende offen | VW3M5101R30 |
| Motorkabel 5 m, [(4 x 1,5 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M23, anderes Kabelende offen | VW3M5101R50 |
| Motorkabel 10 m, [(4 x 1,5 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M23, anderes Kabelende offen | VW3M5101R100 |
| Motorkabel 15 m, [(4 x 1,5 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M23, anderes Kabelende offen | VW3M5101R150 |
| Motorkabel 20 m, [(4 x 1,5 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M23, anderes Kabelende offen | VW3M5101R200 |
| Motorkabel 25 m, [(4 x 1,5 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M23, anderes Kabelende offen | VW3M5101R250 |
| Motorkabel 50 m, [(4 x 1,5 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M23, anderes Kabelende offen | VW3M5101R500 |
| Motorkabel 75 m, [(4 x 1,5 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M23, anderes Kabelende offen | VW3M5101R750 |
| Motorkabel 25 m, [(4 x 1,5 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; beide Kabelenden offen VW3M5301R250 | |
| Motorkabel 50 m, [(4 x 1,5 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; beide Kabelenden offen VW3M5301R500 | |
| Motorkabel 100 m, [(4 x 1,5 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; beide Kabelenden offen VW3M5301R1000 | |
6.3.2 Motorkabel 2,5 mm ^2
| Beschreibung Referenz | |
| Motorkabel 3 m, [(4 x 2,5 mm ^2 ) + (2 x 1 mm ^2 )] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M23, anderes Kabelende offen | VW3M5102R30 |
| Motorkabel 5 m, [(4 x 2,5 mm ^2 ) + (2 x 1 mm ^2 )] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M23, anderes Kabelende offen | VW3M5102R50 |
| Motorkabel 10 m, [(4 x 2,5 mm ^2 ) + (2 x 1 mm ^2 )] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M23, anderes Kabelende offen | VW3M5102R100 |
| Motorkabel 15 m, [(4 x 2,5 mm ^2 ) + (2 x 1 mm ^2 )] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M23, anderes Kabelende offen | VW3M5102R150 |
| Motorkabel 20 m, [(4 x 2,5 mm ^2 ) + (2 x 1 mm ^2 )] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M23, anderes Kabelende offen | VW3M5102R200 |
| Motorkabel 25 m, [(4 x 2,5 mm ^2 ) + (2 x 1 mm ^2 )] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M23, anderes Kabelende offen | VW3M5102R250 |
| Motorkabel 50 m, [(4 x 2,5 mm ^2 ) + (2 x 1 mm ^2 )] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M23, anderes Kabelende offen | VW3M5102R500 |
| Motorkabel 75 m, [(4 x 2,5 mm ^2 ) + (2 x 1 mm ^2 )] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M23, anderes Kabelende offen | VW3M5102R750 |
| Motorkabel 25 m, [(4 x 2,5 mm ^2 ) + (2 x 1 mm ^2 )] geschirmt; beide Kabelenden offen VW3M5302R250 | |
| Motorkabel 50 m, [(4 x 2,5 mm ^2 ) + (2 x 1 mm ^2 )] geschirmt; beide Kabelenden offen VW3M5302R500 | |
| Motorkabel 100 m, [(4 x 2,5 mm ^2 ) + (2 x 1 mm ^2 )] geschirmt; beide Kabelenden offen VW3M5302R1000 | |
6.3.3 Motorkabel 4 mm ^2
| Beschreibung Referenz | |
| Motorkabel 3 m, [(4 x 4 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M40, anderes Kabelende offen | VW3M5103R30 |
| Motorkabel 5 m, [(4 x 4 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M40, anderes Kabelende offen | VW3M5103R50 |
| Motorkabel 10 m, [(4 x 4 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M40, anderes Kabelende offen | VW3M5103R100 |
| Motorkabel 15 m, [(4 x 4 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M40, anderes Kabelende offen | VW3M5103R150 |
| Motorkabel 20 m, [(4 x 4 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M40, anderes Kabelende offen | VW3M5103R200 |
| Motorkabel 25 m, [(4 x 4 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M40, anderes Kabelende offen | VW3M5103R250 |
| Motorkabel 50 m, [(4 x 4 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M40, anderes Kabelende offen | VW3M5103R500 |
| Motorkabel 75 m, [(4 x 4 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M40, anderes Kabelende offen | VW3M5103R750 |
| Motorkabel 25 m, [(4 x 4 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; beide Kabelenden offen VW3M5303R250 | |
| Motorkabel 50 m, [(4 x 4 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; beide Kabelenden offen VW3M5303R500 | |
| Motorkabel 100 m, [(4 x 4 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; beide Kabelenden offen VW3M5303R1000 | |
6.3.4 Motorkabel 6 mm
| Beschreibung Referenz | |
| Motorkabel 3 m, [(4 x 6 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M40, anderes Kabelende offen | VW3M5105R30 |
| Motorkabel 5 m, [(4 x 6 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M40, anderes Kabelende offen | VW3M5105R50 |
| Motorkabel 10 m, [(4 x 6 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M40, anderes Kabelende offen | VW3M5105R100 |
| Motorkabel 15 m, [(4 x 6 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M40, anderes Kabelende offen | VW3M5105R150 |
| Motorkabel 20 m, [(4 x 6 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M40, anderes Kabelende offen | VW3M5105R200 |
| Motorkabel 25 m, [(4 x 6 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M40, anderes Kabelende offen | VW3M5105R250 |
| Motorkabel 50 m, [(4 x 6 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M40, anderes Kabelende offen | VW3M5105R500 |
| Motorkabel 75 m, [(4 x 6 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M40, anderes Kabelende offen | VW3M5105R750 |
| Motorkabel 25 m, [(4 x 6 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; beide Kabelenden offen VW3M5305R250 | |
| Motorkabel 50 m, [(4 x 6 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; beide Kabelenden offen VW3M5305R500 | |
| Motorkabel 100 m, [(4 x 6 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; beide Kabelenden offen VW3M5305R1000 | |
6.3.5 Motorkabel 10 mm ^2
| Beschreibung Referenz | |
| Motorkabel 3 m, [(4 x 10 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M40, anderes Kabelende offen | VW3M5104R30 |
| Motorkabel 5 m, [(4 x 10 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M40, anderes Kabelende offen | VW3M5104R50 |
| Motorkabel 10 m, [(4 x 10 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M40, anderes Kabelende offen | VW3M5104R100 |
| Motorkabel 15 m, [(4 x 10 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M40, anderes Kabelende offen | VW3M5104R150 |
| Motorkabel 20 m, [(4 x 10 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M40, anderes Kabelende offen | VW3M5104R200 |
| Motorkabel 25 m, [(4 x 10 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M40, anderes Kabelende offen | VW3M5104R250 |
| Motorkabel 50 m, [(4 x 10 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M40, anderes Kabelende offen | VW3M5104R500 |
| Motorkabel 75 m, [(4 x 10 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; Motorseite 8-poliger Rundstecker M40, anderes Kabelende offen | VW3M5104R750 |
| Motorkabel 25 m, [(4 x 10 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; beide Kabelenden offen VW3M5304R250 | |
| Motorkabel 50 m, [(4 x 10 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; beide Kabelenden offen VW3M5304R500 | |
| Motorkabel 100 m, [(4 x 10 mm2) + (2 x 1 mm2)] geschirmt; beide Kabelenden offen VW3M5304R1000 | |
6.4 Encoderkabel
| Beschreibung Referenz | |
| Encoderkabel 1,5 m, [3 x (2 x 0,14 mm2) + (2 x 0,34 mm2)] geschirmt; Motorseite 12-poliger Rundstecker M23, Geräteseite 10-poliger Stecker RJ45 | VW3M8102R15 |
| Encoderkabel 3 m, [3 x (2 x 0,14 mm2) + (2 x 0,34 mm2)] geschirmt; Motorseite 12-poliger Rundstecker M23, Geräteseite 10-poliger Stecker RJ45 | VW3M8102R30 |
| Encoderkabel 5 m, [3 x (2 x 0,14 mm2) + (2 x 0,34 mm2)] geschirmt; Motorseite 12-poliger Rundstecker M23, Geräteseite 10-poliger Stecker RJ45 | VW3M8102R50 |
| Encoderkabel 10 m, [3 x (2 x 0,14 mm2) + (2 x 0,34 mm2)] geschirmt; Motorseite 12-poliger Rundstecker M23, Geräteseite 10-poliger Stecker RJ45 | VW3M8102R100 |
| Encoderkabel 15 m, [3 x (2 x 0,14 mm2) + (2 x 0,34 mm2)] geschirmt; Motorseite 12-poliger Rundstecker M23, Geräteseite 10-poliger Stecker RJ45 | VW3M8102R150 |
| Encoderkabel 20 m, [3 x (2 x 0,14 mm2) + (2 x 0,34 mm2)] geschirmt; Motorseite 12-poliger Rundstecker M23, Geräteseite 10-poliger Stecker RJ45 | VW3M8102R200 |
| Encoderkabel 25 m, [3 x (2 x 0,14 mm2) + (2 x 0,34 mm2)] geschirmt; Motorseite 12-poliger Rundstecker M23, Geräteseite 10-poliger Stecker RJ45 | VW3M8102R250 |
| Encoderkabel 50 m, [3 x (2 x 0,14 mm2) + (2 x 0,34 mm2)] geschirmt; Motorseite 12-poliger Rundstecker M23, Geräteseite 10-poliger Stecker RJ45 | VW3M8102R500 |
| Encoderkabel 75 m, [3 x (2 x 0,14 mm2) + (2 x 0,34 mm2)] geschirmt; Motorseite 12-poliger Rundstecker M23, Geräteseite 10-poliger Stecker RJ45 | VW3M8102R750 |
| Encoderkabel 25 m, [3 x (2 x 0,14 mm2) + (2 x 0,34 mm2)] geschirmt; beide Kabelenden offen VW3M8222R250 | |
| Encoderkabel 50 m, [3 x (2 x 0,14 mm2) + (2 x 0,34 mm2)] geschirmt; beide Kabelenden offen VW3M8222R500 | |
| Encoderkabel 100 m, [3 x (2 x 0,14 mm2) + (2 x 0,34 mm2)] geschirmt; beide Kabelenden offen VW3M8222R1000 | |
7 Service, Wartung und Entsorgung
7.1 Serviceadresse

Wenden Sie sich bei Fragen und Problemen an Ihr Vertriebsbüro. Ihnen wird auf Wunsch gern ein Kundendienst in Ihrer Nähe genannt. http://www.schneider-electric.com
7.2 Wartung
Der Motor enthalten keine vom Benutzer zu wartenden Bauteile. Wechseln Sie den gesamten Motor aus oder wenden Sie sich direkt an Schneider Electric.
Lassen Sie Reparaturen nur von einem Schneider Electric Kunden-dienst durchführen.
Eine Reparatur im eingebauten Zustand kann nicht durchgeführt werden.
WARNING
UNBEABSICHTIGTES VERHALTEN
- Verwenden Sie mit diesem Gerät nur von Schneider Electric genehmigte Software und Hardwarekomponenten.
- Eine Wartung des Geräts außerhalb der zugelassenen Servicecenter von Schneider Electric ist nicht zulässig.
- Aktualisieren Sie Ihr Anwendungsprogramm bei jeder Änderung der physischen Hardwarekonfiguration.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Tod, schweren Verletzungen oder Sachschäden führen.
Verwenden Sie nur die in der Dokumentation angegebenen Zubehör- und Anbauteile und keine Fremdgeräte oder -komponenten, die nicht ausdrücklich von Schneider Electric zugelassen sind. Die Geräte dürfen nicht verändert werden.
Nehmen Sie folgende Punkte in den Wartungsplan Ihrer Maschine auf.
Anschlüsse und Befestigung
- Inspizieren Sie regelmäßig alle Anschlusskabel und Steckverbindungen auf Beschädigung. Tauschen Sie beschädigte Leitungen sofort aus.
Überprüfen Sie den festen Sitz aller Abtriebselemente. - Ziehen Sie alle mechanischen und elektrischen Schraubverbindungen mit dem vorgeschriebenen Drehmoment nach.
Wellendichtring nachschmieren
Bei Motoren mit Wellendichtring muss mit einem geeigneten, nichtmetallischen Werkzeug Schmierstoff zwischen die Dichtlippe des Wellendichtrings und die Welle gebracht werden. Ein Trockenlaufen der Wellendichtringe verkürzt die Lebensdauer der Dichtringe erheblich.
Reinigung Wenn die zulässigen Umgebungsbedingungen nicht eingehalten werden, können Fremdstoffe aus der Umgebung in das Produkt eindringen und zu unbeabsichtigten Bewegungen oder Materialschäden führen.
WARNING
UNBEABSICHTIGTE BEWEGUNG
- Stellen Sie sicher, dass die Umgebungsbedingungen eingehalten werden.
- Vermeiden Sie ein Trockenlaufen der Dichtungen.
- Verhindern Sie, dass Flüssigkeiten an der Wellendurchführung anstehen (zum Beispiel in Einbaulage IM V3).
- Setzen Sie die Wellendichtringe und Kabeldurchführungen des Motors nicht dem Strahl eines Hochdruckreinigers aus.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Tod, schweren Verletzungen oder Sachschäden führen.
Reinigen Sie das Produkt regelmäßig von Staub und Schmutz. Durch ungenügende Wärmeabfuhr an die Umgebungsluft kann sich die Temperatur unzulässig erhöhen.
Motoren sind nicht für eine Reinigung mit einem Hochdruckreiniger geeignet. Durch den hohen Druck kann Wasser in den Motor gelangen.
Gehen Sie bei der Verwendung von Reinigungsmittel mit Bedacht vor, da manche Wirkstoffe die Kunststoffteile und Schweißnähte beschädigen können. Bei der Verwendung von Lösungs- bzw. Reinigungsmittel ist darauf zu achten, dass die Kabel, Dichtungen der Kabeldurchführungen, O-Ringe und die Motorlackierung nicht beschädigt werden.
HINWEIS
KORROSION DURCH REINIGUNGSMITTEL
- Vor der Verwendung eines Reinigungsmittels einen Verträglichkeitstest des Reinigungsmittels und der betroffenen Komponenten durchführen.
- Keine alkalischen Reinigungsmittel verwenden.
- Keine chloridhaltigen Reinigungsmittel verwenden.
- Keine schwefelsäurehaltigen Reinigungsmittel verwenden.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Sachschäden führen.
Inspizieren/Einschleifen der Haltebremse
Die Haltebremse ist werkseitig eingeschliffen. Wenn die Haltebremse längere Zeit nicht verwendet wird, können Teile der Haltebremse korrodieren. Durch Korrosion wird das Haltemoment verringert.
Wenn die Haltebremse nicht das Haltemoment aufweist, das in den Technischen Daten spezifiziert ist, ist ein erneutes Einschleifen erforderlich:
■ Der Motor befindet sich im ausgebauten Zustand. Die Haltebremse ist geschlossen.
- Messen Sie mit Hilfe eines Drehmomentschlüssels das Haltemoment der Haltebremse.
- Wenn das Haltemoment der Haltebremse deutlich von den angegeben Werten abweicht, drehen Sie die Motorwelle jeweils 25 Umdrehungen in beide Richtungen von Hand. Die Werte finden Sie im Kapitel "2.5.2 Haltebremse".
Wiederholen Sie den Vorgang bis zu 3 mal, bis das Haltemoment wieder hergestellt ist.
Wenn das Haltemoment nicht wieder hergestellt werden kann, wenden Sie sich an ihr Vertriebsbüro.
Wechsel des Wälzlagers Bei einem Wechsel des Wälzlagers wird der Motor teilweise entmagnetisiert und verliert an Leistung.
HINWEIS
BESCHÄDIGUNG
Wechseln Sie nicht das Wälzlager.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Sachschäden führen.
Wenden Sie sich für alle Servicefragen an ihr Vertriebsbüro.
7.3 Austausch des Motors
Bei Austausch des Motors wird die Absolutposition des Encoders ungültig.
WARNING
UNBEABSICHTIGTE BEWEGUNG DURCH FALSCHE ABSOLUTPOSITION
Setzen Sie nach Austausch des Motors die Absolutposition des Encoders neu.
Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Tod, schweren Verletzungen oder Sachschäden führen.
▶ Schalten Sie alle Versorgungsspannungen ab. Stellen Sie sicher, dass keine Spannungen mehr anliegen.
Kennzeichnen Sie alle Anschlüsse.
▶ Bauen Sie das Produkt aus.
Notieren Sie die Identifikations-Nummer und die Seriennummer vom Typenschild des Produkts für die spätere Identifikation.
- Installieren Sie das neue Produkt gemäß Kapitel "3 Installation".
▶ Führen Sie eine Inbetriebnahme gemäß Kapitel "4 Inbetriebnahme" durch.
7.4 Versand, Lagerung, Entsorgung
Beachten Sie die Umgebungsbedingungen in Kapitel "2.1 Allgemeine Merkmale".
Versand Das Produkt darf nur stoßgeschützt transportiert werden. Benutzen Sie für den Versand möglichst die Originalverpackung.
Lagerung Lagern Sie das Produkt nur unter den angegebenen zulässigen Umgebungsbedingungen. Schützen Sie das Produkt vor Staub und Schmutz.
Entsorgung Das Produkt besteht aus verschiedenen Materialien, die wiederverwendet werden können. Entsorgen Sie das Produkt entsprechend den lokalen Vorschriften.
Auf http://www.schneider-electric.com/green-premium finden Sie Informationen und Dokumente zum Umweltschutz gemäß ISO 14025 wie:
Begriffe und Abkürzungen
Hinweise auf einschlägige Normen, die vielen Begriffen zugrunde liegen, finden Sie in Kapitel
"Terminologie gemäß den geltenden Standards". Einige Begriffe und Abkürzungen haben je nach Norm spezifische Bedeutungen.
Axiale Kräfte Zug oder Druckkräfte, die auf die Welle in Längsrichtung einwirken
Antriebssystem System aus Steuerung, Antriebsverstärker und Motor.
Baugröße Die Baugröße ist im Typenschlüssel über die Flanschgröße definiert.
Baulänge Die Baulänge ist im Typenschlüssel über die Anzahl der Stacks definiert.
DOM Date of manufacturing: Auf dem Typenschild des Produkts ist das Herstellungsdatum im Format DD.MM.YY oder im Format DD.MM.YYYY angegeben. Zum Beispiel:
31.12.11 entspricht 31. Dezember 2011
31.12.2011 entspricht 31. Dezember 2011
EMV Elektromagnetische Verträglichkeit.
Encoder Sensor, der einen Weg oder einen Winkel in ein elektrisches Signal umwandelt. Dieses Signal wird vom Antriebsverstärker zur Bestimmung der Istposition einer Welle (Rotor) oder einer Antriebseinheit ausgewertet.
PELV Protective Extra Low Voltage (engl.), Funktionskleinspannung mit sicherer Trennung. Weitere Informationen: IEC 60364-4-41.
Radiale Kräfte Kräfte, die radial auf die Welle einwirken
Schutzart Die Schutzart ist eine genormte Festlegung für elektrische Betriebsmittel, um den Schutz gegen das Eindringen von Fremdkörpern und Wasser zu beschreiben (Beispiel: IP20).
Zentrierbund Zentrischer Absatz am Motorflansch, um eine präzise Montage zu ermöglichen.
Abbildungsverzeichnis

1) Typenschild BMH070 und BMH100 16
2) Typenschild BMH140 und BMH190 17
3) Typenschild BMH205 18....
4) Abmessungen BMH070 34
5) Abmessungen BMH100 35
6) Abmessungen BMH140 36
7) Abmessungen BMH190A 37
8) Abmessungen BMH1904B 38
9) Abmessungen BMH205 39
10) Wellenbelastung 41.
11) Steckereinbauraum 59....
12) BMH190 Motorrückseite 61.
13) Installation IP67 Kit 63....
14) Installation L-Steckverschraubung BMH190 64.
15) Anschlussübersicht BMH070, BMH100 und BMH140 65.
16) Anschlussübersicht BMH1904A und BMH1904B 65.
17) Anschlussübersicht BMH205 65
18) Pinbelegung Motoranschluss M23 66
19) Pinbelegung Motoranschluss M40 67
20) Pinbelegung Encoderstecker 68
21) Pinbelegung Lüfterstecker 69
22) Motorkabel mit Motorstecker M23 konfektionieren 72
23) Motorkabel mit Motorstecker M40 konfektionieren 73
24) Encoderkabel mit Encoderstecker M23 konfektionieren 74
25) Montage Lüfter 78
26) Lüfterkabel konfektionieren 79
27) Elektrischer Anschluss Lüfter 79
Stichwortverzeichnis

A
Abkürzungen ..101......
Abmessungen .34
Allgemeine Merkmale .21......
Anschluss
Haltebremse .77
Leistung .70
Motor .70
Anzugsmomente
Schrauben .24
Aufpressen
Maximale Kraft 40
Austausch des Motors .98....
B
Begriffe ..101......
Bestimmungsgemäße Verwendung ..6......
Bezugsquelle
Handbücher ..13....
D
Diagnose .85
DOM 101
E
Einbaulage .61
Einführung 15
EMV 51
Motorkabel und Encoderkabel ..... 52
Encoder 44
anschließen 70
Kabel konfektionieren
Leistung .72
Kabelspezifikation .56......
Haltebremse .77,79....
Kraft beim Aufpressen ..40......
L
Lagerung .99
Leistung anschließen .70....
Leistungsanschluss CN1 .66,67......
M
Maßzeichnung, siehe Abmessungen
Maximale Kraft beim Aufpressen ..40.....
Motor anschließen .70....
Motoranschluss CN1 .66, 67
Motorkabel EMV-Vorgaben .52. konfektionieren .72.
Motorkabel anschließen .76......
Motorspezifische Daten .25
PELV Spannungsversorgung UL ..46.....
Potentialausgleichsleitungen ..52......
Q
Qualifikation des Personals 6
s
Service 95
Serviceadresse 95
Sicherheitshinweise 5
Steckerbelegungen 65
T
Technische Daten 21
Typenschild 16
Typenschlüssel 19
Ü
Übersicht Vorgehensweise elektrische Installation 51
U
UL, Bedingungen für PELV Spannungsversorgung ....46 Verdrahtung ....46
Umweltbedingungen Betrieb 22
v
Verdrahtung UL 46
Versand 99
W
Wartung 95
Wellendichtring 23
Wellenspezifische Daten 40
Z
Zertifizierungen 47
Zubehör und Ersatzteile .87......
Zugelassene Antriebsverstärker .24......