SCHNEIDER Reflex iC60N - Sicherung

Reflex iC60N - Sicherung SCHNEIDER - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice SCHNEIDER Reflex iC60N - page 9
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ProdukttypLeistungsschalter mit integrierter Fernbedienung
ModellReflex iC60N
MarkeSchneider Electric
KategorieLeistungsschalter
Polzahl2, 3 oder 4 Pole
Bemessungsspannung (Ue)220...240 V (AC) / 380...415 V (AC) je nach Typ
Bemessungsstrom10 A, 16 A, 25 A, 40 A, 63 A
AuslösekurvenB, C, D
Schaltvermögen (Icu)20 kA / 10 kA (iC60N / iC60H)
Steuerspannung Y1/Y2230 VAC (optional 24...48 VAC/DC mit iMDU)
Steuerspannung Y3 (Ti24)24 VDC
SchutzartIP20 (Gerät), IK05 (Gehäuse)
Verschmutzungsgrad3
Betriebstemperatur-25...+60 °C
Lagertemperatur-40...+85 °C
Gewicht (ca.)480 g (2P), 620 g (3P), 750 g (4P)
Elektrische Lebensdauerbis 30.000 Zyklen (AC1)
Mechanische Lebensdauer>50.000 Zyklen
Integrierte FunktionenFernbedienung, Überhitzungsschutz, 3 Betriebsmodi
Schnittstelle (optional)Ti24 für SPS-Anbindung
MontageDIN-Schiene (35 mm)
Anschlussquerschnitt1...35 mm² (je nach Klemme)
ZubehöriMDU (24/48 V), Vigi iC60 (FI-Schutz)
WartungNur durch qualifiziertes Fachpersonal

Häufig gestellte Fragen - Reflex iC60N SCHNEIDER

Wie schließe ich den Reflex iC60 an?
Der Anschluss erfolgt über die Klemmen N (Neutralleiter) und P (Phase) für die Spannungsversorgung. Die Steuereingänge Y1 und Y2 werden mit 230 VAC oder über iMDU mit 24...48 VAC/DC versorgt. Die Ti24-Schnittstelle (sofern vorhanden) wird mit 24 VDC und den Signalen Y3, O/C und auto/OFF verbunden.
Welche Betriebsmodi hat der Reflex iC60?
Es gibt drei Betriebsmodi:
Modus 1: Lokale Steuerung (Y1: Flanken, Y2: One-Shot).
Modus 2: Y1 blockiert Y2 bei High-Pegel.
Modus 3: Y1 wählt zwischen lokaler (Y2) und zentraler (Y3) Steuerung.
Was bedeutet die LED-Anzeige?
Die LED zeigt den Gerätestatus an:
Grün blinkend (1x/2x/3x): Betriebsmodus 1/2/3.
Dauerhaft grün: Bereit.
Dauerhaft rot: Geschlossen / Bereit.
Schnell orange: Überhitzungsschutz aktiv.
Dauerhaft rot (Hebel oben): Verriegelung nach 3 fehlgeschlagenen Öffnungen.
Wie wird der Überhitzungsschutz aktiviert?
Der Überhitzungsschutz wird aktiviert, wenn zu viele Schaltbefehle in kurzer Zeit erfolgen (z.B. weniger als 20 s zwischen zwei Befehlen). Die LED blinkt dann schnell orange und der Leistungsschalter kann nicht ferngesteuert werden. Nach Abkühlung (5...25 s) schaltet er automatisch zurück.
Kann der Reflex iC60 mit einer SPS verbunden werden?
Ja, über die optionale Ti24-Schnittstelle. Diese ermöglicht 24 VDC-Steuerung (Y3) und Statusrückmeldung (O/C, auto/OFF). Es werden vorkonfektionierte Kabel (z.B. A9XCAL06) und Stecker (A9XC2412) verwendet.
Welche Schutzfunktionen bietet das Gerät?
Der Reflex iC60 bietet Überlast- und Kurzschlussschutz (Auslösekurven B/C/D) sowie einen integrierten Überhitzungsschutz für die Fernbedienungselektronik. Optional kann ein Vigi iC60 (FI-Schutz) nachgerüstet werden.
Wie ändere ich den Betriebsmodus?
Drücken Sie den Drucktaster mindestens 3 Sekunden, bis die LED abwechselnd grün/orange blinkt. Wählen Sie dann durch kurzes Drücken den gewünschten Modus (LED blinkt rot 1x/2x/3x). Bestätigen Sie durch erneutes 3-Sekunden-Drücken.
Was tun bei Auslösung (Hebel in OFF)?
Entfernen Sie die Fehlerursache im nachgeschalteten Stromkreis. Bringen Sie den Hebel wieder in die obere Position (auto). Vor Wartungsarbeiten: Vorhängeschloss am Padlocking-Gerät anbringen, um Wiedereinschalten zu verhindern.
Wie wird der Reflex iC60 montiert?
Montage auf DIN-Schiene (35 mm). Das Gerät kann mit Vigi iC60 gekoppelt werden. Achten Sie auf ausreichende Kühlung und elektrische Sicherheit. Nur durch qualifiziertes Fachpersonal.
Welches Zubehör ist verfügbar?
iMDU (A9C18195) für 24/48 VAC/DC-Steuerung, Vigi iC60 für FI-Schutz, Ti24-Kabel und Stecker (A9XCAS06, A9XCAM06, A9XCAH06, A9XCAL06, A9XCAU06, A9XCAC01), sowie Vorhängeschloss-Zubehör (A9A26970) für Mehrpolgeräte.

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BEDIENUNGSANLEITUNG Reflex iC60N SCHNEIDER

Leistungsschalter mit integrierter Fernbedienung Reflex iC60

Leistungsschalter iC60 Referenzhandbuch

09/2015

Schneider Reflex IC60N Ready-Mode1.2.3 ION 0.OFF JUAAAAOverheat Local control Y1 Y2 11 12 14 M P 21 22 24 AUTO OFF AUTO OFF

Die Informationen in der vorliegenden Dokumentation enthalten allgemeine Beschreibungen und/oder technische Leistungsmerkmale der hier erwähnten Produkte. Diese Dokumentation dient keinesfalls als Ersatz für die Ermittlung der Eignung oder Verlässlichkeit dieser Produkte für bestimmte Verwendungsbereiche des Benutzers und darf nicht zu diesem Zweck verwendet werden. Jeder Benutzer oder Integrator ist verpflichtet, angemessene und vollständige Risikoanalysen, Bewertungen und Tests der Produkte im Hinblick auf deren jeweils spezifischen Verwendungszweck vorzunehmen. Weder Schneider Electric noch deren Tochtergesellschaften oder verbundene Unternehmen sind für einen Missbrauch der Informationen in der vorliegenden Dokumentation verantwortlich oder können diesbezüglich haftbar gemacht werden. Verbesserungs- und Änderungsvorschlage sowie Hinweise auf angetroffene Fehler werden jederzeit gern entgegengenommen.

Dieses Dokument darf ohne entsprechende vorhergehende, ausdrückliche und schriftliche Genehmigung durch Schneider Electric weder in Teilen noch als Ganzes in keiner Form und auf keine Weise, weder anhand elektronischer noch mechanischer Hilfsmittel, reproduziert oder fotokopiert werden.

Bei der Montage und Verwendung dieses Produkts sind alle zutreffenden staatlichen, landesspezifischen, regionalen und lokalen Sicherheitsbestimmungen zu beachten. Aus Sicherheitsgründen und um die Übereinstimmung mit dokumentierten Systemdaten besser zu gewährleisten, sollten Reparaturen an Komponenten nur vom Hersteller vorgenommen werden.

Beim Einsatz von Geräten für Anwendungen mit technischen Sicherheitsanforderungen sind die relevanten Anweisungen zu beachten.

Die Verwendung anderer Software als der Schneider Electric-eigenen bzw. einer von Schneider Electric genehmigten Software in Verbindung mit den Hardwareprodukten von Schneider Electric kann Körperverletzung, Schäden oder einen fehlerhaften Betrieb zur Folge haben.

Die Nichtbeachtung dieser Informationen kann Verletzungen oder Materialschäden zur Folge haben!

© 2015 Schneider Electric. Alle Rechte vorbehalten.

Sicherheitshinweise.... 5

Über dieses Buch.... 7

Kapitel 1 Einführung 9

Einführung 10

Beschreibung.... 12

Kapitel 2 Dimensionierung der Versorgung des Reflex iC60....13

Dimensionierung der Reflex iC60-Stromversorgung 13

Kapitel 3 Technische Daten.... 15

Technische Kenndaten 15

Kapitel 4 Montage.... 19

Montage, Installation und Demontage. 20

Anschluss 25

Kapitel 5 Verwendung 33

Betriebsmodi 34

Wahl der Betriebsart 41

Automatischer Überhitzschutz für den integrierten Reflex iC60-Steuerungsleistungschalter 43

Betrieb 44

Diagnose 47

Kapitel 6 Anwendungsbeispiele 49

Beleuchtung eines Parkplatzes 50

Beleuchtung von Büros 51

Beleuchtung einer Werkstatt 52

Wichtige Informationen

HINWEISE

Lesen Sie sich diese Anweisungen sorgfältig durch und machen Sie sich vor Installation, Betrieb, Bedienung und Wartung mit dem Gerät vertraut. Die nachstehend aufgeführten Warnhinweise sind in der gesamten Dokumentation sowie auf dem Gerät selbst zu finden und weisen auf potenzielle Risiken und Gefahren oder bestimmte Informationen hin, die eine Vorgehensweise verdeutlichen oder vereinfachen.

SCHNEIDER Reflex iC60N - HINWEISE - 1

Wird dieses Symbol zusätzlich zu einem Sicherheitshinweis des Typs „Gefahr“ oder „Warnung“ angezeigt, bedeutet das, dass die Gefahr eines elektrischen Schlags besteht und die Nichtbeachtung der Anweisungen unweigerlich Verletzung zur Folge hat.

SCHNEIDER Reflex iC60N - HINWEISE - 2

Dies ist ein allgemeines Warnsymbol. Es macht Sie auf mögliche Verletzungsgefahren aufmerksam. Beachten Sie alle unter diesem Symbol aufgeführten Hinweise, um Verletzungen oder Unfälle mit Todesfälle zu vermeiden.

GEFAHR

GEFAHR macht auf eine gefährliche Situation aufmerksam, die, wenn sie nicht vermieden wird, einen schweren oder tödlichen Unfall zur Folge hat.

⚠️ WARNING

WARNUNG verweist auf eine Gefahr, die, wenn sie nicht vermieden wird, Tod oder Verletzungen zur Folge haben kann.

VORSICHT

VORSICHT verweist auf eine Gefahr, die, wenn sie nicht vermieden wird, leichte Verletzungen zur Folge haben kann.

HINWEIS

HINWEIS gibt Auskunft über Vorgehensweisen, bei denen keine Verletzungen drohen.

BITTE BEACHTEN

Elektrische Geräte dürfen nur von Fachpersonal installiert, betrieben, bedient und gewartet werden. Schneider Electric haftet nicht für Schäden, die durch die Verwendung dieses Materials entstehen.

Als qualifiziertes Fachpersonal gelten Mitarbeiter, die über Fähigkeiten und Kenntnisse hinsichtlich der Konstruktion und des Betriebs elektrischer Geräte und deren Installation verfügen und eine Schulung zur Erkennung und Vermeidung möglicher Gefahren absolviert haben.

Auf einen Blick

Ziel dieses Dokuments

Dieses Handbuch richtet sich an Entwickler und Monteure von elektrischen Steuerungs- und Schutzsystemen.

Gültigkeitsbereich

Die Leistungsschalter mit integrierter Fernbedienung Reflex iC60 ermöglichen die Bedienung und den Schutz von Anlagen wahlweise per elektrischer Fernbedienung oder per Steuerung durch eine SPS.

Weiterführende Dokumentation

Titel der Dokumentation Referenz-Nummer
Kurzanleitung für die Leistungsschalter mit integrierter Fernbedienung Reflex iC60S1B8674701

Diese technischen Veröffentlichungen sowie andere technische Informationen stehen auf unserer Website http://download.schneider-electric.com zum Download bereit.

Kapitel 1

Einführung

Inhalt dieses Kapitels

Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:

Thema Seite
Einführung 10
Beschreibung 12

Einführung

Einführung

Der integrierte Reflex iC60-Steuerungsleistungschalter kombiniert die Funktion der Fernbedienung einer Installation und die Schutzfunktionen eines Leistungsschalters in einer einzelnen Einheit. Integrierte Reflex iC60-Steuerungsleistungschalter sind mit 2,3 und 4 Polen verfügbar.

Alle Reflex iC60-Produkte haben zwei lokale 230 VAC Steuerungen:

  • Eingang Y1: loale Steuerung in verriegelter Folge oder auf Flanken (abhängig vom Betriebsmodus)
  • Eingang Y2: Lokale einmalige (one-shot) Steuerungschließung und -öffnung

Die Reflex iC60-Produktversion mit Ti24-Schnittstelle aktiviert den Reflex iC60-Leistungsschalter, um direkt mit einem SPS zu verbinden zur:

  • Ausführung von Fernsteuerungen (Eingang Y3, niedriges Niveau 24 VDC)
  • Anzeigen des Status des Leistungsschalters (auto/OFF-Kontakte)
  • Anzeigen des Status des Steuerkreises (O/C-Kontakte)

Die iMDU-Hilfseinheit wird zur Steuerung des Reflex iC60-Leistungsschalters bei 24/48 VAC/DC verwendet.

Bestellnummer der Reflex iC60-Leistungsschalter

Es gibt zwei Familien an integrierten Steuerungsleistungschlatern (Reflex iC60N und Reflex iC60H), die durch ihr Schaltvermögen bestimmt sind.

Familie Reflex iC60N Reflex iC60H
Betriebsspannung UE 220...240 V 380...415V 220...240 V 380...415V
Höchstes Ausschaltvermögen Icu 20 kA 10 kA30 kA 15 kA
Leistungsauschaltvermögen Ics63 A Bemessung: 50 % IcuAndere Bemessungen: 75 % IcuAlle Bemessungen: 50 % Icu

Die Zusammensetzungsregel für Bestellnummern für A9C…… lautet wie folgt:

Feld A9 C • = 5 / 6• = 1 / 2 / 3 / 4• = 2 / 3 / 4 •• = A
Bedeutung Acti 9BereichKontrolle5 = ohne Ti24-Schnittstelle6 = mit Ti24-Schnittstelle1 = Typ N, Kurve B2 = Typ N, Kurve C3 = Typ N, Kurve D4 = Typ H, Kurve B2 = 2 Pole3 = 3 Pole4 = 4 Pole•• =10 A/16 A/25 A/40 A/63 A

Beispiel: Bestellnummer A9C62316 entspricht einem Typ N, Kurve c, 3P, 16 A integrierten Reflex iC60-Steuerungsleistungschalter mit Ti24-Schnittstelle.

Bestellnummern des integrierten Reflex iC60N-Steuerungsleistungschalters mit Ti24-Schnittstelle:

Reflex iC60NAnzahl Pole
2P3P4P
Auslösekurven
BemessungBCDBCDBCD
10 AA9C61210A9C62210A9C63210A9C61310A9C62310A9C63310A9C61410A9C62410A9C63410
16 AA9C61216A9C62216A9C63216A9C61316A9C62316A9C63316A9C61416A9C62416A9C63416
25 AA9C61225A9C62225A9C63225A9C61325A9C62325A9C63325A9C61425A9C62425A9C63425
40 AA9C61240A9C62240-A9C61340A9C62340-A9C61440A9C62440-
63 AA9C61263A9C62263-A9C61363A9C62363-A9C61463A9C62463-

Bestellnummern des integrierten Reflex iC60N-Steuerungsleistungschalters ohne Ti24-Schnittstelle:

ReflexIC60NAnzahl der Pole
2P 3P 4P
Auslösekurven
BemessungBCDBCD
10 A - A9C52210--A9C52310--A9C52410-
16 A - A9C52216--A9C52316--A9C52416-
25 A - A9C52225--A9C52325--A9C52425-
40 A - A9C52240--A9C52340--A9C52440-
63 A - A9C52263--A9C52363--A9C52463-

Bestellnummern des integrierten Reflex iC60H-Steuerungsleistungschalters mit Ti24-Schnittstelle:

ReflexiC60HAnzahl der Pole
2P 3P 4P
Auslösekurven
BemessungB C D B C DB C D
10 A A9C64210 A9C65210A9C66210 A9C64310 A9C65310 A9C66310 A9C64410A9C65410 A9C66410
16 A A9C64216 A9C65216A9C66216 A9C64316 A9C65316 A9C66316 A9C64416A9C65416 A9C66416
25 A A9C64225 A9C65225A9C66225 A9C64325 A9C65325 A9C66325 A9C64425A9C65425 A9C66425
40 A A9C64240 A9C65240A9C66240 A9C64340 A9C65340 A9C66340 A9C64440A9C65440 A9C66440

Beschreibung der optionalen Hilfseinheiten

Die iMDU-Adapterhilfseinheit ermöglicht die Verwendung des integrierten

Reflex iC60-Steuerungsleistungschalters mit einer 24...48 VAC/DC Steuerungsspannung.

Produktzuweisung Bestellnummer Beschreibung
iMDU A9C18195 24 oder 48 VAC/DC – 230 VAC Adaptermodul

Das Vigi iC60-Modul wird zur Messung der Differenz-Restströme verwendet.

Produktzuweisung Bestellnummer Beschreibung
Vigi iC60 A9V...... und A9Q...... Feststellungsmodul für Differenz-Reststrom

Beschreibung

Integrierter Reflex iC60-Steuerungsleistungsschalters ohne Ti24-Schnittstelle

Reflex IC50N Ready-Model 1.2.3 1 ON G O. DIFF SUMA Component OFF Level control B A D C E H

A 230 VAC Stromversorgungsklemme
B Y1/Y2 Steuerungseingangsklemme
C Klemmen mit Anzeigenkontakte (O/C-Kontakte) für den Status des Steuerkreises
D auto/OFF-Klemme mit Anzeigenkontakten (-Kontakte) für den Status des Steuerkreises
E Isolierte Klemmen
F Druckknopf des Leistungsschalters für manuelle Steuerung und Auswahl des Betriebsmodus
G LED Betriebsmodus des Leistungsschalters
H Zurücksetzen des Hebels des Leistungsschalters

Integrierter Reflex iC60-Steuerungsleistungsschalters mit Ti24-Schnittstelle

I E Reflex IC50N Risely-Aksten 1.2.3 1. ON OFF G F Level control B A D C E H 11 12 13 14 15 16 21 22 24 OFF A B C D E H

A 230 VAC Stromversorgungsklemme
B Y1/Y2 Steuerungseingangsklemme
C Klemme mit Anzeigenkontakte (O/C-Kontakte) für den Status des Steuerkreises
D auto/OFF-Klemme mit Anzeigenkontakten (-Kontakte) für den Status des Leistungsschalters
E Isolierte Klemmen
F Druckknopf des Leistungsschalters für manuelle Steuerung und Auswahl des Betriebsmodus
G LED Betriebsmodus des Leistungsschalters
H Zurücksetzen des Hebels des Leistungsschalters
I Ti24-Schnittstelle

Kapitel 2

Dimensionierung der Versorgung des Reflex iC60

Dimensionierung der Reflex iC60-Stromversorgung

Einführung

Um sicherzustellen, dass Reflex iC60 ordnungsgemäß funktioniert, muss überprüft werden, dass die Stromversorgung des Steuerkreises den Anforderungen entspricht.

Steuerkreis: Eingänge Y1, Y2 und Y3

Die Daten in der folgenden Tabelle werden zur Berechnung der benötigten Steuerkreis-Stromversorgung verwendet:

Eigenschaften Werte
Steuerspannung UC der Eingänge Y1 und Y2● 230 VAC● 24...48 VAC/DC mit iMDU-Zusatzeinheit
Steuerspannung UC des Eingangs Y3 24 VDC
Minimale Dauer des Steuerimpulses für Eingänge Y2 200 ms
Maximale Antwortzeit 250 ms
Einschaltströme für 230 VAC, 50/60 Hz Steuerung (1)Gemessener SpitzenstromAktuelle Dauer Gemessener QMW-Strom
2P 11,4Â 10 ms 7,6 A
3P 21,8Â 10 ms 14,5 A
4P 21,8Â 10 ms 14,5 A
Maximale Scheinleistung im Dauerzustand Y1, Y2 5,3 VA
Maximale Scheinleistung im Dauerzustand Y3 0,12 VA
Maximale Länge der Steuerleitungen für Eingang Y3 500 m (siehe Abbildung unten)
Maximale Länge der Steuerleitungen für Eingänge Y1, Y2 (2-Leiter mit Hülle)500 m (siehe Abbildung unten)
Maximale Länge der Steuerleitungen für Eingänge Y1, Y2 (Kabel)100 m (siehe Abbildung unten)
(1) Die Einschaltströme werden zusammengezählt, wenn mehrere Reflex iC60 gleichzeitig gesteuert werden. Aus diesem Grund wird empfohlen, Steuerungen mit mindestens 10 ms zu staffeln (durch Anwendung von SPS oder Zeitschalter-Relais).

Y3 (Ti 24) ≤ 500 m Acti 9 Smartlink / PLC Reflex iC60 Y1 Y2 ≤ 500 m PLC Y1 Y2 ≤ 100 m

Isoliertransformator

Um die Größe eines Isoliertransformators zu bestimmen, der die Reflex iC60-Leistungsschalter mit Strom versorgt, werden Vernetzungen empfohlen:

  • Maximal 3 Reflex iC60 für einen 500 VA-Transformer
  • Maximal 6 Reflex iC60 für einen 1000 VA-Transformer

Kapitel 3

Technische Daten

Technische Kenndaten

Allgemeine Merkmale

Eigenschaften Wert
Schutzgrad (IEC 60529) Nur Gerät IP20
Gerät in einem modularen Gehäuse
Schutzgrad (IEC 62262:2002) IK05
Verschmutzungsgrad (IEC 60947) 3
Schienenmontage DIN 35 mm
Montageposition Alle
Versorgungsspannung UE 230 VAC, 50/60 Hz
Isolationsspannung Ui 500 V
Bemessungsstoßspannungsfestigkeit Uimp4 kV in Ready-Position6 kV in isolierter Position
Betriebstemperatur -25...+60 °C
Lagertemperatur -40...+85 °C
Klimabeständigkeit Ausführung 2(93 % relative Luftfeuchtigkeit bei +40 °C)
Gewicht2P480 g
3P620 g
4P750 g
Elektrische LebensdauerAC1bis zu 30.000 Zyklen
AC5abis zu 6.000 Zyklen
AC5bbis zu 6.000 Zyklen
Mechanische Lebensdauer (C/O)>50.000 Zyklen
Störfestigkeit gegen SpannungseinbrücheIEC61000-4-11 Klasse III
Unempfindlichkeit gegen SpeisespannungsvariationenIEC 61000-4-28 und IACS E10
DämpfungswiderstandIEC61000-4-13 Klasse 2
Störfestigkeit gegen elektrostatische EntladungenLuft8 kV, IEC 61000-4-2
Kontakt4 kV, IEC 61000-4-2
Unempfindlichkeit gegen Strahlungsmagentfelder10 V/m bis zu 3 GHz, IEC 61000-4-3
Störfestigkeit gegen schnelle elektrische Transienten4 kV von 5...100 kHz, IEC 61000-4-4
Störfestigkeit gegen StoßspannungenIEC 61000-4-5
Störfestigkeit gegen leitungsgeführte Magnetfelder10 V von 150 kHz bis 80 MHz, IEC 61000-4-6
Störfestigkeit gegen Magnetfelder mit NetzfrequenzLevel 4 30 A/m entsprechend IEC 61000-4-8 und IEC 61000-4-9
Feuerbeständigkeit (Glühdraht)Für spannungsführende Bauteilebei 960 °C 30 s/30 s entsprechendIEC 60695-2-10 und IEC 60695-2-11
Für die anderen Bauteilebei 650 °C 30 s/30 s entsprechendIEC 60695-2-10 und IEC 60695-2-11
für Hebelbei 750 °C 30 s/30 s entsprechendIEC 60695-2-10 und IEC 60695-2-11
Leitungsgeführte StöraussendungenCISPR 11/22
Abgestrahlte StöraussendungenCISPR 11/22
Beständigkeit gegenüber Atmosphären mit korrosiver Luft (4-Gastest)IEC 60721-3-3 Kategorie 3C2
SalzsprühnebelSchwere 2 entsprechend IEC 60068-2-52
Umwelt Erfüllt die Anforderungen derRoHS-Richtlinie, halogenfrei

Steuerkreis: Eingänge Y1, Y2 und Y3

Eigenschaften Werte
Steuerspannung UC der Eingänge Y1 und Y2● 230 VAC● 24...48 VAC/DC mit iMDU-Zusatzeinheit
Steuerspannung UC des Eingangs Y3 24 VDC
Minimale Dauer des Steuerimpulses für Eingänge Y2200 ms
Maximale Antwortzeit 250 ms
Einschaltströme für 230 VAC, 50/60 Hz Steuerung (1)Gemessener SpitzenstromAktuelle Dauer Gemessener QMW-Strom
2P 11,4 Å 10 ms 7,6 A
3P 21,8 Å 10 ms 14,5 A
4P 21,8 Å 10 ms 14,5 A
Maximale Scheinleistung im Dauerzustand Y1, Y25,3 VA
Maximale Scheinleistung im Dauerzustand Y3 012 VA
Maximale Länge der Steuerleitungen für Eingang Y3500 m (siehe Abbildung unten)
Maximale Länge der Steuerleitungen für Eingänge Y1, Y2 (2-Leiter mit Hülle)500 m (siehe Abbildung unten)
Maximale Länge der Steuerleitungen für Eingänge Y1, Y2 (Kabel)100 m (siehe Abbildung unten)
(1) Die Einschaltströme werden zusammengezählt, wenn mehrere Reflex iC60 gleichzeitig gesteuert werden. Aus diesem Grund wird empfohlen, Steuerungen mit mindestens 10 ms zu staffeln (durch Anwendung von SPS oder Zeitschalter-Relais).

Y3 (Ti 24) ≤ 500 m Acti 9 Smartlink / PLC Reflex iC60 Y1 Y2 Y1 Y2 ≤ 500 m ≤ 100 m

Fernanzeige: O/C, auto/OFF, Ti24-Schnittstelle

Eigenschaften Wert
Kapazität der Anzeigekontakte (O/C, auto/OFF-Klemmen)mindestens100mA
maximal1A
Maximale Kapazität der O/C-, auto/OFF-Ausgänge (Ti24-Schnittstelle) 100 mA

HINWEIS: (Filterung) Die Kontakte O/C und auto/OFF können für eine Dauer von unter 10 ms den Status wechseln. Diese kurzen Statuswechsel (Sprünge) dürfen nicht berücksichtigt werden und müssen mit einer Vorrichtung außerhalb des Reflex iC60-Leistungsschalters gefiltert werden.

Abmessungen

Die Abmessungen des integrierten Reflex iC60-Steuerungsleistungschalters, optional zusammengestellt mit einem Vigi iC60, sind wie folgt:

SCHNEIDER Reflex iC60N - Abmessungen - 1

Die Breiten der Vigi iC60-Hilfseinheiten sind wie folgt:

Hilfseinheit Typ Breite
Vigi iC60 2P 36 mm
3P 54 mm
4P 72 mm

Kapitel 4

Montage

Inhalt dieses Kapitels

Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:

Thema Seite
Montage, Installation und Demontage 20
Anschluss 25

Montage, Installation und Demontage

Einleitung

Der Leistungsschalter mit integrierter Fernbedienung Reflex iC60 kann um ein optionales

VigiiC60-Hilfsgerät erweitert werden.

Verfahren zur Kopplung und Installation mit dem Vigi iC60 A9V……-Hilfsgerät

Schritt Aktion
1 Die Verriegelung herausziehen.
2 Sicherstellen, dass der Hebel in der Stellung OFF ist (Leistungsschalter geöffnet).
3Den Verschluss an der rechten Seite des Reflex iC60-Leistungsschalters mit einem Schraubendreher entfernen.
4 Den Verschluss zur Wiederverwertung entsorgen.
5Das Vigi iC60-Hilfsgerät mit dem Reflex iC60-Leistungsschalter koppeln.
6 Die Baugruppe auf der DIN-Schiene platzieren.
7 Die Verschlussklemmen zurückschieben.
8 Die Verriegelung zurückschieben.

Reflex iC60 2P

Vigi iC60 25 A Vigi iC60 40 A A9V Vigi iC60 63 A 1 2 3 4 5 6 7 7 8 ↑7 ↑7 ↑7

Reflex iC60 3P / 4P

Vigi iC60 25 A Vigi iC60 40 A A9V Vigi iC60 63 A ① ② ③ ④ ⑤ ⑥ ⑦ ⑦ ⑦ ⑧ ⑦↑ ⑦↑ ⑦↑ ⑦↑

Verfahren zur Kopplung und Installation mit dem Vigi iC60 A9Q……-Hilfsgerät

Schritt Aktion
1 Die Verriegelung herausziehen.
2 Sicherstellen, dass der Hebel in der Stellung OFF ist (Leistungsschalter geöffnet).
3Den Verschluss an der rechten Seite des Reflex iC60-Leistungsschalters mit einem Schraubendreher entfernen.
4 Den Verschluss zur Wiederverwertung entsorgen.
5Das Vigi iC60-Hilfsgerät mit dem Reflex iC60-Leistungsschalter koppeln.
6 Die Baugruppe um 180° um die vertikale Achse drehen.
7An der Rückseite der Baugruppe die gelbe Klemme anbringen (Verlängerung zur Verriegelung auf der DIN-Schiene des Reflex iC60).
8 Die Baugruppe um 180° um die vertikale Achse drehen.
9 Die Baugruppe auf der DIN-Schiene platzieren.
10 Die Verschlussklemmen zurückschieben.
11 Die Verriegelung zurückschieben.

Reflex iC60 2P
Vigi iC60 25 A Vigi iC60 40 A 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 10 10 10 10 10

Reflex iC60 3P / 4P

SCHNEIDER Reflex iC60N - Verfahren zur Kopplung und Installation mit dem Vigi iC60 A9Q……-Hilfsgerät - 2

Verfahren zur Demontage

Schritt Aktion
1Mit einem Schraubendreher die gelbe Klemme (Verlängerung zur Verriegelung auf der DIN-Schiene des Reflex iC60) unter dem Reflex iC60 nach unten ziehen.
2 Den RReflex iC60 nach oben kippen, um ihn von der DIN-Schiene abzunehmen.

SCHNEIDER Reflex iC60N - Verfahren zur Demontage - 1

Anschluss

Sicherheitshinweise

GEFAHR

GEFAHR EINES STROMSCHLAGS, EINER EXPLOSION ODER EINES LICHTBOGENÜBERSCHLAGS

  • Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und folgen Sie den allgemeinen Sicherheitshinweisen beim Umgang mit Elektrizität.
  • Es ist ausschließlich qualifizierten Elektrikern, die alle relevanten Anleitungen gelesen haben, gestattet, diese Anlage zu installieren.
    • Arbeiten Sie NIEMALS allein.
  • Schalten Sie die Anlage zunächst von allen Spannungs- und Stromquellen frei, bevor Sie Sichtprüfungen, Tests oder Wartungsarbeiten an dieser Anlage ausführen. Gehen Sie immer davon aus, dass alle Schaltkreise unter Spannung stehen, solange sie nicht vollständig ausgeschaltet, getestet und entsprechend gekennzeichnet wurden. Achten Sie insbesondere auf die Gestaltung des Versorgungskreises. Berücksichtigen Sie alle Stromquellen, einschließlich bestimmter Feedback-Möglichkeiten.
  • Vor dem Schließen von Abdeckungen und Türen sollten Sie den Arbeitsbereich sorgfältig überprüfen, um sicherzustellen, dass kein Werkzeug oder Gegenstand im Innern des Geräts vergessen wurde.
  • Gehen Sie bei der Abnahme bzw. Anbringung von Schildern vorsichtig vor. Geben Sie dabei besonders darauf acht, dass sie keine spannungsführende Sammelschienen berühren. Um die Verletzungsgefahr zu verringern, vermeiden Sie den Umgang mit Schildern.
  • Um zu gewährleisten, dass diese Anlage ordnungsgemäß funktioniert, muss sie ordnungsgemäß gehandhabt, installiert und betrieben werden. Eine nicht ordnungsgemäße Ausführung der einfachen Installationsanweisungen kann zu Verletzungen führen und die elektrische Anlage oder anderes Eigentum beschädigen.
  • Schließen Sie NIE einen externen Sicherheitsschalter kurz.
  • Dieses Gerät muss in einem geeigneten Schaltschrank installiert werden.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schwerer Körperverletzung.

Anschlussblöcke von Reflex iC60 ohne Ti24-Schnittstelle

Die folgende Abbildung zeigt die fünf Anschlussblöcke eines integrierten Reflex iC60-Leistungsschalters ohne Ti24-Schnittstelle.

E Reflex IC60N Ready-Model 1.2.3 L ON O OFF JAMM Overhead main OFF Local control Y1 Y2 Y3 Y4 N D N5 N6 N7 N8 N9 N10 N11 N12 N13 N14 N15 N16 N17 N18 N19 N20 N21 N22 N23 N24 N25 N26 N27 N28 N29 N30 N31 N32 N33 N34 N35 N36 N37 N38 N39 N40 N41 N42 N43 N44 N45 N46 N47 N48 N49 N50 N51 N52 N53 N54 N55 N56 N57 N58 N59 N60 N61 N62 N63 N64 N65 N66 N67 N68 N69 N70 N71 N72 N73 N74 N75 N76 N77 N78 N79 N80 N81 N82 N83 N84 N85 N86 N87 N88 N89 N90 N91 N92 N93 N94 N95 N96 N97 N98 N99 N100 B A D C E

A 230 VAC Spannungsversorgungsklemme
B Y1/Y2 Steuerungseingangsklemme
C Klemme mit Anzeigenkontakte (O/C-Kontakte) für den Status des Steuerkreises
D Klemme mit Anzeigenkontakten (auto/OFF-Kontakte) für den Status des Steuerkreises
E Isolierte Klemmen

Anschlussblöcke von Reflex iC60 mit Ti24-Schnittstelle

Die folgende Abbildung zeigt die sechs Anschlussblöcke eines integrierten Reflex iC60-Leistungsschalters mit Ti24-Schnittstelle.

F E Reflex iC65N Ready-Model 1.2.3 L.CN L.O. OFF LEAMALL Onset OFF Local control Y1 Y2 N P R05 R04 R03 R02 R01 B A D C E

A 230 VAC Stromversorgungsklemme
B Y1/Y2 Steuerungseingangsklemme
C Klemme mit Anzeigenkontakte (O/C-Kontakte) für den Status des Steuerkreises
D Klemme mit Anzeigenkontakten (auto/OFF-Kontakte) für den Status des Steuerkreises
E Isolierte Klemmen
F Ti24-Schnittstelle

Beschreibung der Klemme und der Ti24-Schnittstelle

A 230 VAC Spannungsversorgungsklemme

Klemme Funktion
N Nullleiter
P Phase

B Y1/Y2 Steuerungseingangsklemme

Klemme Funktion
Y1Modus 1: Lokale Steuerungsschließung bei steigender Flanke und Steuerungsöffnung bei fallender FlankeModus 2: Lokale Steuerungsöffnung bei steigender Flanke, gesperrt im hohen Zustand (Zustand = 1), um Y 2 zu blockierenModus 3: Zentrale Steuerung aktiviert (Y 1 = 1) oder zentralisierte Steuerung blockiert (Y1 = 0)
Y2 Modus 1:Lokale einmalige (one-shot) Steuerungschließung und -öffnungModus 2: Lokale einmalige (one-shot) Steuerungschließung und -öffnungModus 3: Lokale einmalige (one-shot) Steuerungschließung und -öffnung

C -Klemmen mit Anzeigenkontakten (O/C-Kontakte) für den Status des Steuerkreises

Klemmen Kontakt Funktion
11–12 NC (normalerweise geschlossen) Status des Steuerkreises: geschlossen
11–14 NO (normalerweise offen) Status des Steuerkreises: offen

D -Klemmen mit Anzeigenkontakten (auto/OFF-Kontakte) für den Status des Steuerkreises

Klemmen Kontakt Funktion
21–22 NC (normalerweise geschlossen) Status des Steuerkreises: geschlossen
21–24 NO (normalerweise offen) Status des Steuerkreises: offen nach Auslösung

E Isolierte Klemmen

Klemmen Funktion
0.5..0.63 A Strom abhängig von der Reflex iC60-Bewertung

F Ti24-Schnittstelle

Klemme Funktion
0 V 0 VDC Spannungsversorgung
O/C Statusanzeige des Steuerkreises:O/C geschlossen: die Kontakte sind geschlossen.O/C offen: die Kontakte sind offen.
auto/OFF Statusanzeige des Leistungsschalters:auto/OFF geschlossen: der Hebel des Leistungssschalters ist in der auto-Position.auto/OFF offen: der Hebel des Leistungsschalters ist in der OFF-Position.
Y3Modus 1: Lokale Steuerungsschließung bei steigender Flanke und Steuerungsöffnung bei fallender FlankeModus 2: Zentralisierte Steuerungsschließung bei steigender Flanke und Steuerungsöffnung bei fallender FlankeModus 3: Zentralisierte Steuerungsschließung bei steigender Flanke und Steuerungsöffnung bei fallender Flanke
24 V 24 VDCSpannungsversorgung

Verbindungseigenschaften

PunktKlemmenleisteAnzugsmomentAbisolierlängeDrahtstärke
SolideFlexibelFlexibel mit Aderendhülse2 Kabel
ASpannungsversorgung (230 VAC)1 Nm10 mm 1...10 mm^2 1...6 mm^2 0.5...4 mm^2 ≤ 2 × 1,5 mm^2 ≤ 2 × 2,5 mm^2
BEingänge Y1/Y2
CAusgang O/C0,7 Nm8 mm 1...2,5 mm^2 0.5...2,5 mm^2 0,5...1,5 mm^2 ≤ 2 × 1,5 mm^2
DAusgabe auto/OFF
E10 A, 16 A, 25 A2 Nm14 mm 1...25 mm^2 0,5...0,16 mm^2 ≤ 5 × 1,5 mm^2 ≤ 3 × 2,5 mm^2 ≤ 2 × 1,5 mm^2 + ≤ 1 × 2,5 mm^2
40 A, 63 A3,5 Nm 1...35 mm^2 0,5...25 mm^2 ≤ 5 × 4 mm^2 ≤ 3 × 6 mm^2 ≤ 2 × 4 mm^2 + ≤ 1 × 6 mm^2

Anschlussplan von Reflex iC60 ohne Ti24-Schnittstelle

HINWEIS

RISIKO EINER FEHLFUNKTION

  • Bei Drei-Phasen-Anwendungen, verwenden Sie dieselbe Phase zum Anschluss der Spannungsversorgung un der Eingänge Y1 und Y2.
  • Halten Sie sich an die empfohlene Mindestspannung für die Spannungsversorgung des integrierten Reflex iC60-Leistungsschalters.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Sachschäden zur Folge haben.

Die folgende Abbildung zeigt die Anschlussmöglichkeiten.

Die folgende Abbildung zeigt den Anschluss eines integrierten Reflex iC60-Leistungsschalters ohne Ti24-Schnittstelle:

A9C5 Y1 Y2 N P auto/OFF O/C 21 22 24 11 12 14

Anschlusspläne von Reflex iC60 mit Ti24-Schnittstelle

HINWEIS

RISIKO EINER FEHLFUNKTION

  • Bei Drei-Phasen-Anwendungen, verwenden Sie dieselbe Phase zum Anschluss der Spannungsversorgung un der Eingänge Y1 und Y2.
  • Halten Sie sich an die empfohlene Mindestspannung für die Spannungsversorgung des integrierten Reflex iC60-Leistungsschalters.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Sachschäden zur Folge haben.

Die folgende Abbildung zeigt den Anschluss eines integrierten Reflex iC60-Leistungsschalters mit Ti24-Schnittstelle:

SCHNEIDER Reflex iC60N - RISIKO EINER FEHLFUNKTION - 1

flowchart
graph TD
    subgraph SPS
        A["Out"] --> B["In"]
        C["In"] --> D["Out"]
        E["24 V c"] --> F["0 V"]
        G["24 V"] --> H["Y3"]
        I["auto/OFF"] --> J["O/C"]
        K["0 V"] --> L["Ti24"]
    end
    subgraph A9C6pppp
        M["Y1"] --> N["P"]
        O["Y2"] --> P["N"]
        Q["Auto/OFF"] --> R["21 22 24"]
        S["O/C"] --> T["11 12 14"]
    end
    style SPS fill:#f9f,stroke:#333
    style A9C6pppp fill:#ccf,stroke:#333
    style A fill:#fff,stroke:#333
    style A9C6pppp fill:#fff,stroke:#333
    style A fill:#fff,stroke:#333
    style A9C6pppp fill:#fff,stroke:#333
    style A fill:#fff,stroke:#333
    style A9C6pppp fill:#fff,stroke:#333
    style A fill:#fff,stroke:#333
    style A9C6pppp fill:#fff,stroke:#333

Spezifischer Anschlussplan

Die folgende Abbildung zeigt den Anschluss eines integrierten Reflex iC60-Leistungsschalters mit Ti24-Schnittstelle, verwendet in Modus 3, in dem Y1 als exklusiver Selektor zwischen den Steuerungen Y2 und Y3 agiert:

SPS Out In In 24 V ... 0 V 24 V Y3 auto/OFF O/C 0 V Ti24 A9C6 Y1 Y2 N P E- auto/OFF O/C 21 22 24 11 12 14 Y1 als alleiniger Selektor zwischen den Regler Y2 und Y3

Anschluss der Ti24-Schnittstelle

HINWEIS

RISIKO EINER NICHTDURCHFÜHRUNG DES PRODUKTES REFLEX A9C6...

  • Fügen Sie das Ti24-Kommunikationskabel (Item 1) vollständig in den Reflex iC60-Anschluss.
  • Heben Sie den Bügel (Item 2) und fügen Sie es in die Kerbe am Reflex iC60-Produkt, um das Kommunikationskabel fest zu verankern.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Sachschäden zur Folge haben.

A9XCAL06 L = 870 mm A9XCAH06 L = 450 mm A9XCAM06 L = 160 mm A9XCAS06 L = 870 mm A9XCAU06 L = 870 mm A9XCAC01 L = 4000 mm Ti24 1 2 E B A D C E

Beschreibung der vorkonfektionierten Kabel des Acti 9-Kommunikationssystems

Vorkonfektionierte Acti 9 Kommunikationskabel ermöglichen den schnellen Anschluss aller Komponenten des Kommunikationssystems Acti 9 und kompatibler Produkte (24 VDC) an die Kanäle eines Acti 9 Smartlink-Moduls.

Folgende vorkonfektionierte Kabel sind verfügbar:

Bestellreferenz Beschreibung Länge (mm)
A9XCAS06 Vorkonfektionierter Kabelsatz mit sechs Kabeln und zwei Ti24-Steckern100
A9XCAM06 Vorkonfektionierter Kabelsatz mit sechs Kabeln und zwei Ti24-Steckern160
A9XCAH06 Vorkonfektionierter Kabelsatz mit sechs Kabeln und zwei Ti24-Steckern450
A9XCAL06 Vorkonfektionierter Kabelsatz mit sechs Kabeln und zwei Ti24-Steckern870
A9XCAU06 Vorkonfektionierter Kabelsatz mit sechs Kabeln und einem Ti24-Stecker870
A9XCAC01 Ein vorkonfektioniertes Kabel mit einem Ti24-Stecker 4.000
A9XC2412 Set mit 12 Buchsen mit 5-poliger Feder -

Jede Ti24-Schnittstelle (Eingangs-/Ausgangskanal) ist kompatibel mit den Standardsteckern Miniconnect Phoenix (Raster 3,81 mm) oder entsprechenden Steckern.

A9XCAL06 L = 870 mm A9XCAH06 L = 450 mm A9XCAM06 L = 160 mm A9XCAS06 L = 100 mm x 6 A9XCAU06 L = 870 mm x 6 A9XCAC01 L = 4000 mm x 1 A9XC2412 x 12 A9XCAC01 L = 4000 mm A9XCAC01 L = 100 mm A9XCAL06 L = 870 mm A9XCAU06 L = 870 mm A9XCAC01 L = 4000 mm A9XCAS06 L = 100 mm A9XCAH06 L = 450 mm A9XCAM06 L = 160 mm

HINWEIS: Die Stecker jedes vorkonfektionierten Kabels sind mit einer glatten Oberfläche versehen, die die Anbringung eines selbstklebenden Etiketts zur Angabe der Nummer des verwendeten Kanals ermöglicht.

Selbstklebende Etiketten werden nicht von Schneider Electric geliefert.

SCHNEIDER Reflex iC60N - Beschreibung der vorkonfektionierten Kabel des Acti 9-Kommunikationssystems - 2Beschreibung des Steckverbinders auf der Seite der Ti24 - Schnittstelle
Klemme Beschreibung
24 V 24 V der 24-VDC-Versorgung
Q Steuerbefehlsausgang
I2 Eingang 2
I1 Eingang 1
0 V 0 V der 24-VDC-Versorgung

HINWEIS:

  • Schließen Sie nicht zwei Drähte an die einzelnen Ti24-Steckerklemmen (A9XC2412) an.
  • Schließen Sie nicht einen Draht mit Kabelende an die einzelnen Ti24-Steckerklemmen an.
    Die Tabelle beinhaltet die Kenndaten von Kabeln für den Anschluss des A9XC2412-Steckverbinders:
SCHNEIDER Reflex iC60N - HINWEIS: - 1######SCHNEIDER Reflex iC60N - HINWEIS: - 2
10 mm 0,5...1,5 mm^2 0,4 x 2,5

Versorgung der Steuerungseingänge unter Verwendung einer iMDU-Hilfseinheit

SCHNEIDER Reflex iC60N - HINWEIS: - 3

Die Steuerungseingänge Y1/Y2 eines integrierten Reflex iC60-Leistungsschalters operieren bei 230 VAC Spannung. Eine iMDU-Hilfseinheit wird zur Steuerung eines integrierten Reflex iC60-Leistungsschalters via eines 24/48 VAC/DC-Ausgangs verwendet.

Die folgende Abbildung zeigt den Anschluss der Steuerungseingänge an einen integrierten Reflex iC60-Leistungsschalter unter Verwendung von iMDU-Hilfseinheiten:

SCHNEIDER Reflex iC60N - HINWEIS: - 4

flowchart
graph TD
    A["0V 24V"] --> B["1"]
    C["IMDU Y1/Y2 P"] --> D["2"]
    E["IMDU Y1/Y2 P"] --> F["3"]
    G["Reflex IC60 Y1 Y2 N P"] --> H["4"]
    I["auto/OFF 21 22 24 O/C 11 12 14"] --> J["5"]
    K["E"] --> L["6"]
    M["N"] --> N["7"]
    O["L"] --> P["8"]

1 24/48 VDC oder 24/48 VAC Spannungsversorgung, beispielsweise: 24 VDC

Die Bestellnummer für die iMDU-Hilfseinheit ist im entsprechenden Abschnitt (siehe Seite 11) erhältlich.

Kapitel 5

Verwendung

Inhalt dieses Kapitels

Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:

Thema Seite
Betriebsmodi 34
Wahl der Betriebsart 41
Automatischer Überhitzschutz für den integrierten Reflex iC60-Steuerungsleistungschalter43
Betrieb 44
Diagnose 47

Betriebsmodi

Einführung

Alle Versionen des integrierten Reflex iC60-Leistungsschalters, mit und ohne Ti24-Schnittstelle, haben zwei Steuereingänge (Y1 und Y2). Die Version mit einer Ti24-Schnittstelle hat einen zusätzlichen Steuereingang (Y3), der zur Steuerung von SPS vorgesehen ist.

Die Reflex iC60-Version ohne Ti24-Schnittstelle hat zwei Betriebsmodi: Modus 1 und Modus 2. Modus 1 ist die Standardeinstellung.

Die Reflex iC60-Version mit einer Ti24-Schnittstelle hat drei Betriebsmodi: Modus 1, Modus 2 und Modus 3. Modus 3 ist die Standardeinstellung.

Funktionen des integrierten Reflex iC60-Leistungsschalters

Die folgende Tabelle beschreibt die verfügbaren Funktionen des entsprechenden Reflex iC60-Leistungsschaltertyps.

ModusFunktion Eingang A9C5····(ohne Ti24)A9C6···· (mit Ti24)
1 Lokale Steuerungsschließung bei steigender Flanke und Steuerungsöffnung bei fallender FlankeY1 √
Lokale einmalige (one-shot) Steuerungsschließung und -öffnungY2 √
Zentrale Steuerungsschließung bei steigender Flanke und Steuerungsöffnung bei fallender Flanke (entsprechend Standard IEC 61131-2)Y3 – √
2 Lokale Steuerungsöffnung bei steigender Flanke, gesperrt im hohen Zustand (Zustand = 1), um lokale einmalige Steuerungsschließung und -öffnung zu verhindernY1 √
Lokale einmalige (one-shot) Steuerungsschließung und -öffnungY2 √
Zentrale Steuerungsschließung bei steigender Flanke und Steuerungsöffnung bei fallender Flanke (entsprechend Standard IEC 61131-2)Y3 – √
3 Zentrale Steuerung aktiviert (Y1 = 1) oder zentralisierte Steuerung blockiert (Y1 = 0)Y1 √
Lokale einmalige (one-shot) Steuerungsschließung und -öffnungY2 √
Zentrale Steuerungsschließung bei steigender Flanke und Steuerungsöffnung bei fallender Flanke (entsprechend Standard IEC 61131-2)Y3 – √

Modus 1

Modus 1 wird für lokales oder zentralisiertes Schließen/Öffnen des Leistungsschalters verwendet. Die Befehle werden von verschiedenen Kontrollpunkten gesendet und in der Reihenfolge ausgeführt, in der sie empfangen wurden:

  • Y1: Lokale Steuerungsschließung bei steigender Flanke und Steuerungsöffnung bei fallender Flanke
    • Y2: Lokale einmalige (one-shot) Steuerungschließung und -öffnung
  • Y3: Zentralisierte Steuerungsschließung bei steigender Flanke und Steuerungsöffnung bei fallender Flanke

HINWEIS: Y3 ist nur in Reflex iC60-Versionen mit Ti24-Schnittstelle verfügbar.

Die folgende Abbildung zeigt den Betrieb der Version ohne Ti24-Schnittstelle.

Y1 on off Y2 on off Reflex iC60 I. ON Ready

Betrieb ist wie folgt:

  • Wenn der Eingang Y1 auf 1 gesetzt wird, begibt sich der Reflex iC60-Leistungsschalter in die geschlossene Position
  • Wenn der Eingang Y1 auf 0 gesetzt wird, begibt sich der Reflex iC60-Leistungsschalter in die Ready-Position (Kontakte geöffnet)
  • Ein Impuls an Eingang Y2 veranlasst den Reflex iC60-Leistungschalter zwischen der Ready-Position (Kontakte geöffnet) und der geschlossenen Position zu wechseln

Die folgende Abbildung zeigt Betriebsmodus 1 der Versionen mit einer Ti24-Schnittstelle.

SCHNEIDER Reflex iC60N - Betrieb ist wie folgt: - 1

Betrieb ist wie folgt:

  • Wenn Eingang Y1oder Eingang Y3 (Ti24) auf 1 gesetzt wird, begibt sich der Reflex iC60-Leistungsschalter in die geschlossene Position
  • Wenn Eingang Y1 oder Eingang Y3 (Ti24) auf 0 gesetzt wird, begibt sich der Reflex iC60-Leistungsschalter in die Ready-Position (Kontakte geöffnet)
  • Ein Impuls an Eingang Y2 veranlasst den Reflex iC60-Leistungschalter zwischen der Ready-Position (Kontakte geöffnet) und der geschlossenen Position zu wechseln

Modus 2

Modus 2 wird für das lokale Öffnen/Schließen und das zentralisierte Öffnen des Leistungsschalters verwendet:

  • Y1: Lokale Steuerungsöffnung bei steigender Flanke, gesperrt im hohen Zustand (Zustand = 1), um Y2 zu blockieren
    • Y2: Lokale einmalige (one-shot) Steuerungschließung und -öffnung
  • Y3: Zentralisierte Steuerungsschließung bei steigender Flanke und Steuerungsöffnung bei fallender Flanke

HINWEIS: Y3 ist nur in Reflex iC60-Versionen mit Ti24-Schnittstelle verfügbar.

Die folgende Abbildung zeigt den Betrieb der Version ohne Ti24-Schnittstelle.

Y1 on off Y2 on off Reflex iC60 I. ON Ready

Betrieb ist wie folgt:

  • Wenn der Eingang Y1 1 ist, dann ist der Eingang Y2 blockiert
  • Wenn der Eingang Y1 0 ist, dann wird ein Impuls an Eingang Y2 den Reflex iC60-Leistungschalter veranlassen, zwischen der Ready-Position (Kontakte geöffnet) und der geschlossenen Position zu wechseln

Die folgende Abbildung zeigt Betriebsmodus 2 der Versionen mit einer Ti24-Schnittstelle.

SCHNEIDER Reflex iC60N - Modus 2 - 2

Betrieb ist wie folgt:

  • Eine steigende Flanke an Eingang Y1 lässt den Reflex iC60-Leistungsschalter zur Ready-Position (Kontakte offen) wechseln.
  • Der Zustand von Eingang Y3 wird bei einer fallenden Flanke bei Y1 berücksichtigt. Wenn der Eingang Y3 bei fallender Flanke von Y1 1 ist, dann wechselt der Reflex iC60-Leistungsschalter zur geschlossenene Position.
    • Eingang Y2 ist blockiert, wenn Eingang Y1 1 ist
  • Wenn Eingang Y1 0 ist, dann veranlasst ein Impuls bei Eingang Y2 (steigende Flanke) den Reflex iC60-Leistungsschalter zwischen der Ready-Position (Kontakte offen) und der geschlossenen Position zu wechseln.
  • Eingang Y3 (Ti24) ist betriebsbereit, wenn Y1 1 oder 0 ist:

  • Wenn Eingang Y3 (Ti24) auf 1 gesetzt wird, begibt sich der Reflex iC60-Leistungsschalter in die geschlossene Position

  • Wenn Eingang Y3 (Ti24) auf 0 gesetzt wird, begibt sich der Leistungsschalter in die Ready-Position (Kontakte offen)

Modus 3

Modus 3 kann mit zwei verschiedenen Anschlussplänen verwendet werden.

Das Verhalten der Steuerungseingänge ist für jeden Anschlussplan spezifisch.

Anschlussplan 1

Der folgende Anschlussplan aktiviert den Reflex iC60-Leistungsschalter zur optionalen Nutzung (abhängig vom Zustand von Eingang Y1) der Steuerungen an Eingang Y3.

Die Steuerungen an Eingang Y2 werden noch immer vom Reflex iC60-Leistungsschalter berücksichtigt.

SCHNEIDER Reflex iC60N - Anschlussplan 1 - 1

flowchart
graph TD
    subgraph ISPS
        A["Out"] --> B["In"]
        C["In"] --> D["In"]
        E["24 V c"] --> F["24 V"]
        G["0 V"] --> H["0 V"]
        I["24 V"] --> J["Y3"]
        K["auto/OFF"] --> L["O/C"]
        M["Ti24"] --> N["0 V"]
    end
    subgraph A9C6pppp
        O["Y1"] --> P["Y2"]
        Q["N"] --> R["P"]
        S["Auto/OFF"] --> T["21 22 24"]
        U["O/C"] --> V["11 12 14"]
    end
    style ISPS fill:#f9f,stroke:#333
    style A9C6pppp fill:#ccf,stroke:#333
    style A fill:#fff,stroke:#333
    style A9C6pppp fill:#fff,stroke:#333
    style A fill:#fff,stroke:#333
    style A9C6pppp fill:#fff,stroke:#333
    style A fill:#fff,stroke:#333
    style A9C6pppp fill:#fff,stroke:#333

Modus 3 wird für das zentralisierte Öffnen oder Schließen des Leistungsschalters und für die lokale Bedienung (Override) verwendet:

  • Y1: Zentrale Steuerung aktiviert (Y1 = 1) oder zentralisierte Steuerung blockiert (Y1 = 0)
  • Y2: Lokale einmalige (one-shot) Steuerungschließung und -öffnung
  • Y3: Zentralisierte Steuerungsschließung bei steigender Flanke und Steuerungsöffnung bei fallender Flanke

Die folgende Abbildung zeigt den Betriebsmodus 3:

SCHNEIDER Reflex iC60N - Anschlussplan 1 - 2

Betrieb ist wie folgt:

  • Wenn Eingang Y1 0 ist:
  • Eingang Y3 (zentralisierte Steuerung via Ti24) ist ineffektiv
    Eingang Y2 ist betriebsbereit (lokale Steuerung): Ein Impuls bei Eingang Y2 (steigende Flanke) veranlasst den Reflex iC60-Leistungsschalter zwischen der Ready-Position (Kontakte offen) und der geschlossenen Position zu wechseln

- Wenn Eingang Y1 1 ist:

- Eingang Y3 (zentralisierte Steuerung via Ti24) ist betriebsbereit:

- Wenn Eingang Y3 (Ti24) 1 gesetzt wird, begibt sich der Reflex iC60-Leistungsschalter in die geschlossene Position

- Wenn Eingang Y3 auf 0 gesetzt wird, begibt sich der Reflex iC60-Leistungsschalter in die Ready-Position (Kontakte offen)

- Eingang Y2 ist betriebsbereit (lokale Steuerung):

Ein Impuls bei Eingang Y2 (steigende Flanke) veranlasst den Reflex iC60-Leistungsschalter zwischen der Ready-Position (Kontakte offen) und der geschlossenen Position zu wechseln.

- Der Zustand von Eingang Y3 wird bei einer fallenden Flanke bei Y1 berücksichtigt:

Wenn der Eingang Y3 bei steigender Flanke von Y 1 1 ist, dann wechselt der Reflex iC60-Leistungsschalter zur geschlossenene Position.

Anschlussplan 2

Der folgende Anschlussplan basiert auf einem Selektor (Eingang Y1), so dass der Reflex iC60-Leistungsschalter im exklusiven Modus die folgenden Steuerungen verwendet:

  • Bei Eingang Y2 (in diesem Fall sind die Steuerungen bei Eingang Y3 ineffektiv)
  • Bei Eingang Y3 (in diesem Fall sind die Steuerungen bei Eingang Y2 ineffektiv)

SCHNEIDER Reflex iC60N - Anschlussplan 2 - 1

flowchart
graph TD
    subgraph SPS
        A["Out"] --> B["In"]
        C["In"] --> D["Out"]
        E["24 V"] --> F["Y3"]
        G["0 V"] --> H["Auto/OFF"]
        I["0 V"] --> J["O/C"]
        K["Ti24"] --> L["A9C6"]
    end
    subgraph Ti24
        M["Y1"] --> N["Y2"]
        O["Y1"] --> P["Y3"]
        Q["Y1"] --> R["Y3"]
        S["Y1"] --> T["Y3"]
        U["Y1"] --> V["Y3"]
        W["Y1"] --> X["Y3"]
        Y["Y1"] --> Z["Y3"]
        AA["Y1"] --> AB["Y3"]
    end
    subgraph A9C6
        AC["Auto/OFF"] --> AD["21 22 24"]
        AE["O/C"] --> AF["11 12 14"]
    end
    subgraph Ti24
        AG["Auto/OFF"] --> AH["21 22 24"]
        AI["O/C"] --> AJ["11 12 14"]
    end
    note right of A9C6: Y1 als alleiniger Selector zwischen den Regler Y2 und Y3

Modus 3 wird für das zentralisierte Öffnen oder Schließen des Leistungsschalters und für die lokale Bedienung (Override) verwendet:

  • lokaler Steuerungsselektor (Y1 - 0) und zentralisierte Steuerung (Y1 = 1)
    • Y2: Lokale einmalige (one-shot) Steuerungschließung und -öffnung
  • Y3: Zentralisierte Steuerungsschließung bei steigender Flanke und Steuerungsöffnung bei fallender Flanke

Die folgende Abbildung zeigt den Betriebsmodus 3.

SCHNEIDER Reflex iC60N - Anschlussplan 2 - 2

Betrieb ist wie folgt:

  • Wenn Eingang Y1 0 ist, dann ist Eingang Y2 betriebsbereit (lokale Steuerung) und Eingang Y3 (zentralisierte Steuerung via Ti24) ist ineffektiv
  • Wenn Eingang Y1 1 ist, dann ist Eingang Y2 ineffektiv (lokale Steuerung) und Eingang Y3 (zentralisierte Steuerung via Ti24) ist betriebsbereit
  • Ein Impuls an Eingang Y2 veranlasst den Reflex iC60-Leistungschalter zwischen der Ready-Position (Kontakte geöffnet) und der geschlossenen Position zu wechseln
  • Wenn Eingang Y3(Ti24) auf 1 gesetzt wird, begibt sich der Reflex iC60-Leistungsschalter in die geschlossene Position
  • Wenn der Eingang Y3 (Ti24) auf 0 gesetzt wird, begibt sich der Reflex iC60-Leistungsschalter in die Ready-Position (Kontakte offen)

Wahl der Betriebsart

Überprüfung der Betriebsart

Um die Betriebsart des Reflex iC60-Leistungsschalters überprüfen zu können, muss der Hebel in der oberen Stellung sein (auto).

Die LED zeigt die Betriebsart an:

  • Modus 1: die LED blinkt 1-mal grün
  • Modus 2: die LED blinkt 2-mal grün
  • Modus 3: die LED blinkt 3-mal grün

1 Mode 1 Mode 2 Mode 3 (Ti24)

HINWEIS: Die Auswahl der Betriebsart wird im folgenden Absatz beschrieben.

Standardeinstellung

Leistungsschalter Typ Reflex IC60: Standardeinstellung
A9C5····· Modus 1
A9C6····· Modus 3

Wahl der Betriebsart

Der Drucktaster für die manuelle Steuerung des Leistungsschalters ermöglicht die Wahl der Betriebsart des Leistungsschalters.

Das folgende Verfahren beschreibt die Aktionen, die zur Auswahl der Betriebsart des Reflex iC60-Leistungsschalters auszuführen sind.

Schritt Aktion
1Ziehen Sie die Verriegelung heraus, um den Hebel des Leistungsschalters in die Stellung OFF zu bringen.
2Drücken Sie den Drucktaster des Reflex iC60-Leistungsschalters mindestens 3 Sekunden lang, bis die LED abwechselnd grün und orange blinkt.
3 Die LED zeigt die aktive Betriebsart an:Modus 1: die LED blinkt 1-mal rotModus 2: die LED blinkt 2-mal rotModus 3: die LED blinkt 3-mal rotHINWEIS:Der Modus 3 ist nur bei den Leistungsschaltern mit integrierter Fernbedienung mit Ti24-Schnittstelle verfügbar.
4Drücken Sie den Drucktaster, um die gewünschte Betriebsart zu wählen. Bei jedem Druck des Tasters wechselt der Leistungsschalter von einem Modus in den nächsten.
5Nachdem Sie die gewünschte Betriebsart gewählt haben, drücken Sie den Drucktaster des Reflex iC60-Leistungsschalters mindestens 3 Sekunden lang, um die Auswahl zu bestätigen.Die LED zeigt die ausgewählte Betriebsart an:Modus 1: die LED blinkt 1-mal grünModus 2: die LED blinkt 2-mal grünModus 3: die LED blinkt 3-mal grünHINWEIS:Der Modus 3 ist nur bei den Leistungsschaltern mit integrierter Fernbedienung mit Ti24-Schnittstelle verfügbar.
6Schieben Sie die Verriegelung wieder zurück und schließen Sie den Leistungsschalter, indem Sie den Hebel in die obere Stellung bringen (auto).

SCHNEIDER Reflex iC60N - Wahl der Betriebsart - 1

Automatischer Überhitzschutz für den integrierten Reflex iC60-Steuerungsleistungschalter

Beschreibung

Wenn der integrierte Reflex iC60-Steuerungsleistungschalter zu viele Steuerungsbefehle in zu kurzer Zeit empfängt, wird der Überhitzschutz automatisch aktiviert (Overheat), um einen möglichen Temperaturanstieg des Geräts zu verhindern und so seine Lebensdauer zu verlängern.

Fernsteuerung ist dann icht möglich und die LED-Anzeige blinkt schnell orangefarben.

SCHNEIDER Reflex iC60N - Beschreibung - 1

Diese Sicherheitsfunktion wird automatisch deaktiviert, wenn die geschätzte Temperatur des Geräts zu einem normalen Niveau zurückkehrt. Steuerung ist dann wieder möglich. Die LED-Anzeige leuchtet grün auf.

Wirkungsweise

Der integrierte Reflex iC60-Steuerungsleistungschalter enthält keinen internen Temperatursensor. Seine Temperatur kann deswegen nicht gemessen werden; sie kann nur mithilfe eines Algorithmus geschätzt werden, der die folgenden Kriterien berücksichtigt:

• Die Frequenz der Steuerbefehle
• Die Abkühlzeit zwischen zwei Steuerbefehlen

Die folgende Abbildung zeigt, wie der Überhitzschutz bei einem integrierten

Reflex iC60-Steuerungsleistungschalter funktioniert.

On Ready ≤ 20 s Reflex iC60 5 s ... 25 s 5 s ... 25 s

Wenn die Zeit zwischen zwei Befehlen weniger als 20 Sekunden beträgt, dann ist es wahrscheinlich, dass der integrierte Reflex iC60-Steuerungsleistungschalter für einen Zeitraum von 5...25 Sekunden zum Überhitzschutz wechselt.

Aktivierung des Überhitzschutz

Während des normalen Betriebs von Reflex iC60, wird der Überhitzschutz am aktiviert werden, da Steuerungsleistungschalter keine hohe Anzahl an aufeinanderfolgenden Befehlen benötigen.

Überhitzschutz wird dann häufiger aktiviert, wenn das Gerät installiert wird oder in einer Testphase, wenn es häufiger kontrolliert werden muss.

Ordnungsgemäße Verwendung des integrierten Reflex iC60-Steuerungsleistungschalter

Überhitzschutz ist auf dem niedrigsten Niveau, wenn das Gerät innerhalb von 20 Minuten keinen Steuerbefehl erhalten hat. Dann ist es möglich, 12 aufeinanderfolgende Öffnungs- und Schließbefehle für die Kontakte auszuführen, bevor der Überhitzschutz aktiviert wird.

Das Reflex iC60 kann eine Rate von einem Öffnungs-/Schließzyklus der Kontakte alle 30 Sekunden tolerieren. Wenn diese Frequenz erhöht wird, ist es wahrscheinlich, dass der Überhitzschutz automatisch aktiviert wird.

Wenn der Überhitzschutz zum ersten Mal aktiviert wird, dauert er ungefähr 5 Sekunden. Diese Dauer erhöht sich danach, um dem Gerät genügend Zeit zum Abkühlen zwischen zwei aufeinanderfolgenden Steuerbefehlen zu geben. Die maximale Dauer des Überhitzschutz ist 25 Sekunden.

HINWEIS: Das Unterbrechen der Stromversorgung des Reflex iC60 wird den Algorithmus des

Überhitzschutzes nicht zurücksetzen.

Betrieb

Lokale Anzeige (LED)

Status der LED-Anzeige an einem integrierten Reflex iC60-Leistungsschalter mit und ohne Ti24-Schnittstelle:

LED(Item H) Status desLeistungsschalters
SCHNEIDER Reflex iC60N - Lokale Anzeige (LED) - 1Der integrierte Leistungsschalter ist bereit.Es ist möglich die Schließung des Steckers zu kontrollieren unter Verwendung von Y1, Y2, Y3 und des Druckknopfes an der Vorderseite des Reflex iC60-Leistungsschalters.
SCHNEIDER Reflex iC60N - Lokale Anzeige (LED) - 2Der integrierte Leistungsschalter ist geschlossen.Es ist möglich die Öffnung des Steckers zu kontrollieren unter Verwendung von Y1, Y2, Y3 und des Druckknopfes an der Vorderseite des Reflex iC60-Leistungsschalters.
SCHNEIDER Reflex iC60N - Lokale Anzeige (LED) - 3Der integrierte Steuerungsleistungsschalter ist offen oder ausgelöst.Keine Steuerung (lokal bedeutet mit dem Druckknopf oder Y1, Y2, Y3) ist möglich.Die folgenden Aktionen sind notwending, um den Leistungsschalter zu steuern:Wenn der Leistungsschalter ausgelöst ist, muss der Benutzer:Lokal agieren, indem er die fehlerhafte Nachschaltung des Reflex iC60-Leitsungschalters eleminiertDen Hebel in die obere Position bewegen: auto (I.ON).Wenn der Leistungsschalter offen ist, muss der Benutzer:Den Hebel in die obere Position bewegen: auto (I.ON).
SCHNEIDER Reflex iC60N - Lokale Anzeige (LED) - 4Der Überhitzschutz der Fernbedienung ist aktiv.Keine Steuerung ist momentan möglich.
SCHNEIDER Reflex iC60N - Lokale Anzeige (LED) - 5Es ist möglich, den Betriebsmodus des integrierten Steuerungsleistungschalters zu wählen.
SCHNEIDER Reflex iC60N - Lokale Anzeige (LED) - 6Wahl des Betriebsmodus des integrierten Steuerungsleistungschalters wird ausgeführt.
SCHNEIDER Reflex iC60N - Lokale Anzeige (LED) - 7Reflex iC60 befindet sich in einem der folgenden Zustände:Die Pole des integrierten Steuerungsleistungschalters sind verschweißt.Der integrierte Steuerungsleistungschalter ist außer Betrieb.Reflex iC60 wird nach drei fehlgeschlagenen Öffnungssteuerungen gesperrt.Siehe Ensperrungsvorgang (siehe Seite 47).

Anzeige der Fernbedienung

Status der Anzeigenausgaben an einem integrierten Reflex iC60-Leistungsschalter mit und ohne Ti24-Schnittstelle:

HebelLEDAusgabezustände des LeistungsschaltersStatus des Leistungsschalters
Leistungsschalter mit oder ohne Ti24-SchnittstelleLeistungsschalter mit Ti24-Schnittstelle
Markerung Klemme CMarkerung Klemme DMarkerung Klemme E
Ausgang O/CAusgabe auto/OFFAusgang O/CAusgabe auto/OFF
SCHNEIDER Reflex iC60N - Anzeige der Fernbedienung - 1autoSCHNEIDER Reflex iC60N - Anzeige der Fernbedienung - 2SCHNEIDER Reflex iC60N - Anzeige der Fernbedienung - 3SCHNEIDER Reflex iC60N - Anzeige der Fernbedienung - 40 1 Der integrierteSteuerungsleistungsschalter ist bereit.Es ist möglich die Schließung des Steckers zu kontrollieren unter Verwendung von Y1, Y2, Y3 und des Druckknopfes an der Vorderseite des Reflex iC60-Leistungsschalters.
SCHNEIDER Reflex iC60N - Anzeige der Fernbedienung - 5SCHNEIDER Reflex iC60N - Anzeige der Fernbedienung - 6SCHNEIDER Reflex iC60N - Anzeige der Fernbedienung - 71 1 Der integrierte Leistungsschalterist bereit.Es ist möglich die Öffnung des Steckers zu kontrollieren unter Verwendung von Y1, Y2, Y3 und des Druckknopfes an der Vorderseite des Reflex iC60-Leistungsschalters.
SCHNEIDER Reflex iC60N - Anzeige der Fernbedienung - 8SCHNEIDER Reflex iC60N - Anzeige der Fernbedienung - 9SCHNEIDER Reflex iC60N - Anzeige der Fernbedienung - 100 1 Der Überhitzschutz der Fernbedienung ist aktiv.Keine Steuerung ist momentan möglich.Der Leistungsschalter ist offen
SCHNEIDER Reflex iC60N - Anzeige der Fernbedienung - 11SCHNEIDER Reflex iC60N - Anzeige der Fernbedienung - 12SCHNEIDER Reflex iC60N - Anzeige der Fernbedienung - 131 1 Die Pole des Leistungsschalters sind verschweißt oder Reflex iC60 wurde nach 3 fehlgeschlagenen Öffnungssteuerungen gesperrt.Siehe Ensperrungsvorgang (siehe Seite 47).
SCHNEIDER Reflex iC60N - Anzeige der Fernbedienung - 14OFFSCHNEIDER Reflex iC60N - Anzeige der Fernbedienung - 15SCHNEIDER Reflex iC60N - Anzeige der Fernbedienung - 16SCHNEIDER Reflex iC60N - Anzeige der Fernbedienung - 170 0 Der Leistungsschalter ist offen nach einer Auslösung durch einen Fehler im nachgeschalteten Stromkreislauf des Reflex iC60-Leistungsschalters.Reflex iC60 ist im Betriebsauswahlmodus.
SCHNEIDER Reflex iC60N - Anzeige der Fernbedienung - 181 Mittlere PositionSCHNEIDER Reflex iC60N - Anzeige der Fernbedienung - 19SCHNEIDER Reflex iC60N - Anzeige der Fernbedienung - 20SCHNEIDER Reflex iC60N - Anzeige der Fernbedienung - 211 0 Die Pole sind verschweißt: ReflexiC60 ist außer Betrieb. Dies wird durch das Fehlen der grünen Linie angezeigt, die normalerweise die Position der Pole lokal an der Vorderseite des Reflex iC60-Leistungsschalters anzeigt.Die grüne Linie gewährleistet das physische Öffnen der Kontakte und ermöglicht das völlig sichere Ausführen von Arbeiten im nachgeschalteten Kreislauf.
HINWEIS: (Filterung) Die Kontakte O/C und auto/OFF können für eine Dauer von unter 10 ms den Status wechseln. Diese kurzen Statuswechsel (Sprünge) dürfen nicht berücksichtigt werden und müssen mit einer Vorrichtung außerhalb des Reflex iC60-Leistungsschalters gefiltert werden.

HINWEIS:

• O/C: Offene/Geschlossene Kontaktposition.
• auto/OFF: Hebelposition des Leistungsschalters.
- Der de-energetisierte Zustand von Reflex iC60 (LED aus) wird durch den Status des O/C-Kontakts angezeigt.

Padlocking

Dieser Vorgang zeigt das Padlocking des integrierten Steuerungsleistungschalters vor dem Beginn jeglicher elektrischer Arbeit. Es ist unmöglich, den Leistungsschalter lokal oder remote zu schließen, ohne vorher das Vorhängeschloss zu entfernen und das Padlocking-Gerät einzudrücken.

Schritt Aktion
1Ziehen Sie das Padlocking-Gerät aus dem integrierten Reflex iC60-Steuerungsleistungschalter
2 VerbindenSie das Vorhängeschloss (Durchmesser 3...6 mm) mit dem Padlocking-Gerät
3Bei 3P/4P-Modellen an Leistungsschaltern muss unter Verwendung des A9A26970-Zubehörs ein zweites Vorhängeschloss angebracht werden
4 Der integrierte Steuerungsleistungsschalter ist elektrisch isoliert.

Ø3...6 mm 1 2 4P 3 A9A26970

Diagnose

Beschreibung

Wenn drei Öffnungsversuche fehlschlagen, wird Reflex iC60 gesperrt. Die LED-Anzeige leuchtet kontinuierlich Rot auf und der Hebel ist in der oberen Position.

Entsperren von Reflex iC60

4! GEFAHR

GEFAHR EINES ELEKTRISCHEN SCHLAGS

  • Nur ein qualifizierter Ingenieur kann an der elektrischen Installation und an diesem Gerät arbeiten.
  • Die Arbeit an der elektrischen Installation und an Reflex iC60 muss von einer Person ausgeführt werden.
  • Es darf keine andere Person an der elektrischen Installation arbeiten, während Arbeiten an Reflex iC60 vorgenommen werden.
  • Eine Schaltkreis-Durchgangsprüfung muss durchgeführt werden, um den Status der Kontakte (pole verschweißt oder nicht verschweißt) zu überprüfen.

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schwerer Körperverletzung.

Als qualifiziertes Personal gelten Mitarbeiter, die über Fähigkeiten und Kenntnisse hinsichtlich der Konstruktion, des Betriebs und der Installation dieser elektrischen Geräte und der Installationen verfügen und eine Schulung zur Erkennung und Vermeidung möglicher Gefahren absolviert haben.

Der folgende Vorgang beschreibt die Schritte, die zur Entsperrung von Reflex iC60 ausgeführt werden müssen.

Schritt Aktion
1Überprüfen Sie, dass die LED-Anzeige für den Betriebsstatus des Steuerungsleistungschalters kontinuierlich Rot aufleuchtet.
2 Ziehen Sie das Padlocking-Gerät heraus.
3 Drehen Sie den Hebel nach unten:Wenn der Hebel zur OFF-Position wechselt (Leistungschalter offen), gehen Sie zum nächsten Schritt.Wenn sich der Hebel nur in der Mitte öffnet, ist Reflex iC60 außer Betrieb.
4 Drücken Sie den Druckknopf am Reflex iC60-Leistungschalter für 5 Sekunden.
5Überprüfen Sie, dass die LED-Anzeige für den Betriebsstatus des Steuerungsleistungschalters schnell Orangefarben blinkt.
6 Schieben Sie das Padlocking-Gerät wieder hinein.
7Platzieren Sie den Hebel in der oberen Position ON (Leistungschalter geschlossen).

SCHNEIDER Reflex iC60N - Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schwerer Körperverletzung. - 1

flowchart
graph TD
    A["Busbar"] --> B{Eye Signal}
    B --> C["Component 1: Eye"]
    B --> D{Component 2: Head/Neuron Switch/Analog/Analog Interface}
    B --> E{Component 3: Eye Signal/Analog Interface/Analog Interface}
    B --> F{Component 3.1: Head/Neuron Switch/Analog Interface}
    B --> G{Component 3.2: Head/Neuron Switch/Analog Interface}
    B --> H{Component 4: Head/Neuron Switch/Analog Interface}
    B --> I{Component 5: Head/Neuron Switch/Analog Interface}
    B --> J{Component 6: Head/Neuron Switch/Analog Interface}
    B --> K{Component 7: Head/Neuron Switch/Analog Interface}

3.1 Reflex iC60 wird nach drei fehlgeschlagenen Öffnungssteuerungen gesperrt.
3.2 Pole des Leistungschalter verschweißt: Reflex iC60 ist außer Betrieb.

Kapitel 6

Anwendungsbeispiele

Inhalt dieses Kapitels

Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:

Thema Seite
Beleuchtung eines Parkplatzes 50
Beleuchtung von Büros 51
Beleuchtung einer Werkstatt 52

Beleuchtung eines Parkplatzes

Anwendungsbeispiel: Beleuchtung eines Parkplatzes

Das Ziel ist die Beleuchtung eines Parkplatzes mit 2 Leistungsstufen:

  • automatisch gemäß den Nutzungszeiten und der Helligkeit
    • manuell mithilfe der Drucktaster

Folgende Lösung wird vorgeschlagen:

  • Die 2 Beleuchtungsreihen werden durch 2 Reflex iC60-Leistungsschalter ohne Ti24-Schnittstelle (A9C5 ^••• ) in der Betriebsart 1 gesteuert.
  • Ein zeitgesteuerter Multifunktionsschalter, der mit einem Dämmerungsschalter gekoppelt ist, sendet Öffnungs- oder Schließbefehle gemäß programmierten Zeiten, die den Nutzungszeiten des Parkplatzes entsprechen, über den Eingang Y1 an jeden Leistungsschalter.
  • Ein Drucktaster mit Kontrollleuchte für jede Beleuchtungsreihe ermöglicht das Einschalten sowie das Ausschalten über den Eingang Y2 zu erzwingen.

SCHNEIDER Reflex iC60N - Anwendungsbeispiel: Beleuchtung eines Parkplatzes - 1

flowchart
graph TD
    subgraph Control Circuit
        P["Input P"] --> Q1["iC60"]
        Q1 --> ICM["IC100"]
        ICM --> N["Input N"]
        N --> P
        P --> Q1
        Q1 --> ICM
        ICM --> C1["Control Unit C1"]
        ICM --> C2["Control Unit C2"]
        Q1 --> Q1a["iC60"]
        Q1a --> Q1b["iC100"]
        Q1b --> Q1c["iC60"]
        Q1c --> Q1d["iC100"]
        Q1d --> Q1e["iC60"]
        Q1e --> Q1f["iC100"]
    end

    subgraph Module Components
        Q1a --> Q1b
        Q1b --> Q1c
        Q1c --> Q1d
        Q1d --> Q1e
        Q1e --> Q1f
        Q1f --> Q1g
        Q1g --> Q1h
        Q1h --> Q1i
        Q1i --> Q1j
        Q1j --> Q1k
        Q1k --> Q1l
        Q1l --> Q1m
        Q1m --> Q1n
        Q1n --> Q1o
        Q1o --> Q1p
        Q1p --> Q1q
        Q1q --> Q1r
        Q1r --> Q1s
        Q1s --> Q1t
        Q1t --> Q1u
        Q1u --> Q1v
        Q1v --> Q1w
        Q1w --> Q1x
        Q1x --> Q1y
        Q1y --> Q1z
        Q1z --> Q1w
    end

    subgraph Control Circuit
        RQ["Reflex Q2 iC60 Modus 1 A9C5***"] --> O["Circuit breaker"]
        O["Circuit breaker"] --> Y["Y1 Y2"]
        Y["Y2"] --> O["Circuit breaker"]
    end

    subgraph Module Components
        RQ_Reflex iC60 Modus 1 A9C5*** --> O_C["O/C"]
        O_C --> Y_C["Y1 Y2"]
        Y_C --> O_C_C["O/C"]
    end

    subgraph Control Circuit
        RQ_Reflex iC60 Modus 1 A9C5*** --> O_C_C["O/C"]
        O_C_C --> Y_C["Y1 Y2"]
        Y_C --> O_C_C_C["O/C"]
    end

    subgraph Module Components
        RQ_Reflex iC60 Modus 1 A9C5*** --> O_C_C["O/C"]
        O_C_C --> Y_C["Y1 Y2"]
        Y_C --> O_C_C_C["O/C"]
    end

    subgraph Control Circuit
        RQ_Reflex iC60 Modus 1 A9C5*** --> O_C_D["O/C"]
        O_C_D --> Y_C["Y1 Y2"]
        Y_C --> O_C_C_C["O/C"]
    end

    subgraph Module Components
        RQ_Reflex iC60 Modus 1 A9C5*** --> O_C_E["O/C"]
        O_C_E --> Y_C["Y1 Y2"]
        Y_C --> O_C_C_C["O/C"]
    end

    subgraph Control Circuit
        RQ_Reflex iC60 Modus 1 A9C5*** --> O_C_F["O/C"]
        O_C_F --> Y_C["Y1 Y2"]
        Y_C --> O_C_C_C["O/C"]
    end

    subgraph Module Components
        RQ_Reflex iC60 Modus 1 A9C5*** --> O_C_G["O/C"]
        O_C_G --> Y_C["Y1 Y2"]
        Y_C --> O_C_C_C["O/C"]
    end

    subgraph Control Circuit
        RQ_Reflex iC60 Modus 1 A9C5*** --> O_C_H["O/C"]
        O_C_H --> Y_C["Y1 Y2"]
        Y_C --> O_C_C_C["O/C"]
    end

    subgraph Module Components
        RQ_Reflex iC60 Modus 1 A9C5*** --> O_C_I["O/C"]
        O_C_I --> Y_C["Y1 Y2"]
        Y_C --> O_C_C_C["O/C"]
    end

    subgraph Control Circuit
        RQ_Reflex iC60 Modus 1 A9C5*** --> O_C_J["O/C"]
        O_C_J --> Y_C["Y1 Y2"]
        Y_C --> O_C_C_C["O/C"]
    end

    subgraph Module Components
        RQ_Reflex iC60 Modus 1 A9C5*** --> O_C_K["O/C"]
        O_C_K --> Y_C["Y1 Y2"]
        Y_C --> O_C_C_C["O/C"]
    end

    subgraph Control Circuit
        RQ_Reflex iC60 Modus 1 A9C5*** --> O_C_L["O/C"]
        O_c_L --> Y_C["Y1 Y2"]
        Y_C --> O_c_C_C["O/C"]
    end

    subgraph Module Components
        RQ_Reflex iC60 Modus 1 A9C5*** --> O_C_R["O/C"]
        O_c_R --> Y_C["Y1 Y2"]
        Y_C --> O_c_C_C["O/C"]
    end

    subgraph Control Circuit
        RQ_Reflex iC60 Modus 1 A9C5*** --> O_C_S["O/C"]
        O_c_S --> Y_S["Y1 Y2"]
        Y_S --> O_c_S_C["O/C"]
    end

    subgraph Module Components
        RQ_Reflex iC60 Modus 1 A9C5*** --> O_S_T["O/C"]
        O_c_T --> Y_S_T["Y1 Y2"]
        Y_S --> O_c_S_C["O/C"]
    end

    subgraph Control Circuit
        RQ_Reflex iC60 Modus 1 A9C5*** --> O_S_R["O/C"]
        O_c_R --> Y_S_R["Y1 Y2"]
        Y_S_R --> O_c_R["S"][O/C]

    end

    style Control Circuit fill:#f9f,stroke:#333,stroke-width:2px
    style Control Circuit subgraph Control Circuit
    RQ_Reflex iC60 Modus 1 A9C5*** & RQ_Reflex iC60 Modus 1 A9C5*** & RQ_Reflex iC60 Modus 1 A9C5*** & RQ_Reflex iC60 Modus 1 A9C5*** & RQ_Reflex iC60 Modus 1 A9C5*** & RQ_Reflex iC60 Modus 1 A9C5*** & RQ_Refex iC60 Modus 1 A9C5*** & RQ_Refex iC60 Modus 1 A9C5*** & RQ_Refex iC60 Modus 1 A9C5*** & RQ_Refex iC60 Modus 1 A9C5*** & RQ_Refex iC60 Modus 1 A9C5*** & RQ_Refex iC60Modus 1 A9C5*** & RQ_Refex iC60Modus 1 A9C5*** & RQ_Refex iC60Modus 1 A9C5*** & RQ_Refex iC60Modus 1 A9C5*** & RQ_Refex iC60Modus 1 A9C5*** & RQ_Refex iC60Modus 1 A4 (Re) & RQ_Refex iC60Modus 1 A4 (Re) & RQ_Refex iC60Modus 1 A4 (Re) & RQ_Refex iC60Modus 1 A4 (Re) & RQ_Refex iC60Modus 1 A4 (Re) & RQ_Refex iC60Modus 1 A4 (Re) & RQ_Referine_reihe_2 & RQ_Referine_reihe_2 & RQ_Referine_reihe_2 & RQ_Referine_reihe_2 & RQ_Referine_reihe_reihe_2 & RQ_Referine_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_Reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_reihe_ree_i3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_e3_tre_i3_tre_i3_tre_i3_tre_i3_tre_i3_tre_i3_tre_i3_tre_i3_tre_i3_tre_i3_tre_i3_tre_i3_tre_i3_tre_i3_tre_i3_tre_i3_tre_i3_tre_i3_tre_i3_tre_i3_tre_i3_tre_i3_tre_i3_tre_i3_tre_i3_tre_nere_i3_tre_nere_i3_tre_nere_i3_tre_nere_i3_tre_nere_i3_tre_nere_i3_tre_nere_i3_tre_nere_i3_tre_nere_i3_tre_nere_i3_tre_nere_i3_tre_nere_i3_tre_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nore_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_nere_none_sunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlun lunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlunlsunlululenllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllccnnnllnnnllnnnllnnnllnnnllnnnllnnnllnnnllnnnllnnnllnnnllnnnllnnnllnnnllnnnllnnnllnnnllnnnllnnnllnnnllnnnllnnnllnnnllnnnllnnnllnnnllnnnllnnnllnnnllnnnllnnnllnnnllnnnllnnnllnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnlnnLn n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n n nnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnsunninrlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnlnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlmnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanlrnilloanrnilloanrnilloanrnilloanrnilloanrnilloanrnilloanrnilloanrnilloanrnilloanrnilloanrnilloanrnilloanrnilloanrnilloanrnilloanrnilloanrnilloanrnilloanrnilloanrnilloanrnilloanrnilloanrnilloanrnilloanrnilloanrrnilloanrrnilloanrrnilloanrrnilloanrrnilloanrrnilloanrrnilloanrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloenrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnilloonrrnillosenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilmsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilnsenrrilslssinrlssinrlssinrlssinrlssinrlssinrlssinrlssinrlssinrlssinrlssinrlssinrlssinrlssinrlssinrlssinrlssinrlssinrlssinrlssinrlssinrlssinrlssinrlssinrlssinrlssinrlssinrlssinrlssinrlssinrlssinrlssinrlssinrlssinrlsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsrsershsisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisrisisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisriisripesiriesripesiriesripesiriesripesiriesripesiriesripesiriesripesiriesripesiriesripesiriesripesiriesripesiriesripesiriesripesiriesripesiriesripesiriesripesiriesripesiriesripesiriesripesiriesripesiriesripesiriesripesiriesripesiriesripesiriesripesiriesripesiriepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepepeapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueypeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeeuseypeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeueapeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeeuseypeeauseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaauseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeuseaeusesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaausesaaauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxaiuxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiauxiaeustreaumireneleumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneuireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumireneumurenoiseoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneoneonesiteorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineorelineoreLineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerlineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerLineerAreaEnd

Beleuchtung von Büros

Anwendungsbeispiel: Beleuchtung von Büros

Das Ziel ist die Beleuchtung von Büros mit automatischer Abschaltung gemäß den programmierten Zeiträumen.

Folgende Lösung wird vorgeschlagen:

  • Die Beleuchtung der Büros wird durch die Leistungsschalter Reflex iC60 ohne Ti24-Schnittstelle (A9C5……) in der Betriebsart 2 gesteuert. In dieser Betriebsart wird, wenn der Eingang Y1 den Status High hat, der Leistungsschalter geöffnet und alle Befehle über Y2 sind gesperrt. Wenn der Eingang Y1 den Status Low hat, wird der Leistungsschalter über den Eingang Y2 gesteuert.
  • Drucktaster ermöglichen die lokale Steuerung der Bürobeleuchtung über den Eingang Y2.
  • Eine Wochenschaltuhr ermöglicht das Ausschalten der Beleuchtung außerhalb der Bürozeiten, indem entsprechende Impulse an den Eingang Y1 gesendet werden.

SCHNEIDER Reflex iC60N - Anwendungsbeispiel: Beleuchtung von Büros - 1

flowchart
graph TD
    L3 --> Q1["iC60"]
    L2 --> Q1
    L1 --> Q1
    N --> Q1
    Q1 --> N["Neon 1"]
    Q1 --> N["Neon 2"]
    Q1 --> N["Neon 3"]
    Q1 --> N["Neon 4"]
    N --> IHP["iHP"]
    IHP --> N2["Neon 1"]
    IHP --> N3["Neon 2"]
    IHP --> N4["Neon 3"]

    Q2["iC60"] --> Reflex_Q2["Reflex Q2\nModus 2\nA9C5***"]
    Reflex_Q2 --> Reflex_Q3["Reflex Q3\niC60\nModus 2\nA9C5***"]

    ReflexQ2["Reflex Q2\niC60\nModus 2\nA9C5***"] --> IBP1["IBP1"]
    ReflexQ3["Reflex Q3\niC60\nModus 2\nA9C5***"] --> IBP2["IBP2"]

    style Q1 fill:#f9f,stroke:#333
    style Q2 fill:#ccf,stroke:#333
    style Q3 fill:#cfc,stroke:#333
    style IHP fill:#fcc,stroke:#333
    style IBP1 fill:#ffc,stroke:#333
    style IBP2 fill:#fcc,stroke:#333

Beleuchtung einer Werkstatt

Anwendungsbeispiel: Beleuchtung einer Werkstatt

Die Ziele sind wie folgt:

- zentrale Steuerung der Beleuchtung über das Gebäudemanagementsystem (BMS),

- lokaler Modus für Eingriffe am System bei Wartungsarbeiten,

• 2 Helligkeitsstufen für die Beleuchtung.

Folgende Lösung wird vorgeschlagen:

  • 2 Beleuchtungsreihen der Werkstatt werden über Reflex iC60-Leistungsschalter gesteuert, die mit einer SPS über die Ti24-Schnittstelle verbunden sind und in der Betriebsart 3 arbeiten. In dieser Betriebsart ermöglicht der Eingang Y1, zwischen dem lokalen Modus (Y1 = 0) und dem zentralen Modus (Y1 = 1) zu wählen. Im lokalen Modus wird der Leistungsschalter über Impulse am Eingang Y2 gesteuert. Im zentralen Modus wird der Leistungsschalter über ansteigende und abfallende Flanke am Eingang Y3 gesteuert.
  • Im zentralen Modus werden die Leistungsschalter für die Steuerung der Beleuchtung durch die SPS über den Eingang Y3 gesteuert.
  • Im lokalen Modus werden die Leistungsschalter für die Steuerung der Beleuchtung durch Drucktaster über den Eingang Y2 gesteuert.

SCHNEIDER Reflex iC60N - Anwendungsbeispiel: Beleuchtung einer Werkstatt - 1

flowchart
graph TD
    A["Q1 iC60N"] -->|1 3| B["Stromversorgung"]
    A -->|2 4| C["SPS: Twido"]
    A -->|N P| D["Überwachungs-system"]
    D --> E["24 V = 0 V"]
    E --> F["24 V"]
    F --> G["Q2 Reflex iC60 Modus 3 A9C6***"]
    E --> H["Q3 Reflex iC60 Modus 3 A9C6***"]
    G --> I["24 V Y3 auto OFF O/C 0 V Ti24"]
    H --> J["24 V Y3 auto OFF O/C 0 V Ti24"]
    I --> K["Manuell 0 Autom. ISSW1 1"]
    J --> L["Manuell 0 Autom. ISSW2 1"]
    K --> M["Beleuchtung Stufe 1"]
    L --> N["Beleuchtung Stufe 2"]

SCHNEIDER Reflex iC60N - Anwendungsbeispiel: Beleuchtung einer Werkstatt - 2

A9MA03DE-05

Schneider Electric Industries SAS

Auf Grund möglicher Änderungen von Normen und Geräten unterliegen die Leistungsmerkmale, die in diesem Dokument in Form von Texten und Bildern beschrieben werden, der Bestätigung durch Schneider Electric.

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Produktinformationen

Marke : SCHNEIDER

Modell : Reflex iC60N

Kategorie : Sicherung