Monacor PA-4125DX - Empfänger

PA-4125DX - Empfänger Monacor - Kostenlose Bedienungsanleitung

Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts PA-4125DX Monacor als PDF.

📄 36 Seiten Deutsch DE Herunterladen 💬 KI-Frage 10 Fragen ⚙️ Technik
Notice Monacor PA-4125DX - page 4
Handbuch anzeigen : Deutsch DE English EN
Waehlen Sie Ihre Sprache und Ihre E-Mail-Adresse: wir senden Ihnen eine speziell uebersetzte Version.
Produkttyp4-Zonen Matrix-Mischverstärker / Empfänger
MarkeMonacor
ModellPA-4125DX
VerstärkerklasseD
Ausgangsleistung (Niederohmig, 4Ω/8Ω)4 × 125 W
Ausgangsleistung (Hochohmig, 70V/100V)2 × 250 W (Brückenbetrieb)
Frequenzbereich20 – 20.000 Hz
Anzahl Kanäle (Eingänge/Ausgänge)4 analoge Eingänge, 1 digitaler Eingang, 4 Lautsprecherausgänge, 1 digitaler Ausgang
Analoge Eingänge4 symmetrisch (Schraubklemmen) oder unsymmetrisch (Cinch); Empfindlichkeit MIC/-10dBV/+4dBu/+14dBu
Digitaler EingangS/PDIF, 2-Kanal, Cinch
Digitaler AusgangS/PDIF, 2-Kanal, Cinch
SteuerungsschnittstelleWebbasierte HTML5-Benutzeroberfläche über LAN oder WLAN; GPIO für externe Lautstärke/Stumm/Standby
Wi-FiIEEE 802.11 b/g/n, 2,4 GHz, max. 19,5 dBm, Access Point oder Client-Modus
Stromversorgung100 – 240 VAC, 50/60 Hz
Leistungsaufnahme (Betrieb)150 W (bei 1/8 Ausgangsleistung)
Standby-Leistung< 0,5 W (Eco-Modus) oder < 2 W (Netzwerkmodus)
Abmessungen (B×H×T)220 × 44,5 × 320 mm
Gewicht1,95 kg
Signal-Rauschabstand> 106 dB (A-bewertet)
Klirrfaktor (THD)< 0,05%
KühlungNatürliche Konvektion; Lüftungsschlitze freihalten (mind. 80 mm hinten, 25 mm seitlich)
Betriebstemperatur0 – 40 °C
SicherheitszertifikateCE, EU-Konformitätserklärung
Mitgeliefertes ZubehörNetzkabel, 4 selbstklebende Gummifüße, GPIO-Steckklemmen (vormontiert)
ReinigungNur trockenes, weiches Tuch verwenden; kein Wasser oder Chemikalien
ReparierbarkeitKeine vom Benutzer zu wartenden Teile im Inneren; Wartung nur durch Fachpersonal

Häufig gestellte Fragen - PA-4125DX Monacor

Wie verbinde ich den Verstärker zum ersten Mal mit dem WLAN?
Schalten Sie den Verstärker ein. Die WLAN-LED leuchtet grün. Verbinden Sie sich auf Ihrem Gerät mit dem WLAN-Netzwerk namens MONACOR PA-4125DX ... (Standard-Passwort: password). Öffnen Sie dann einen Webbrowser und gehen Sie zu 192.168.4.1. Die Benutzeroberfläche wird angezeigt.
Kann ich diesen Verstärker mit 70V- oder 100V-Lautsprechern verwenden?
Ja. Wählen Sie in der Ansicht Output > Speaker Preset > Output Mode die Option Hi-Z - 70V oder Hi-Z - 100V. Dabei werden zwei Ausgangskanäle im Brückenbetrieb verwendet (nur Ausgänge 1 und 3 können für Hi-Z konfiguriert werden; Ausgänge 2 und 4 werden deaktiviert). Sie können auch einen Hochpassfilter aktivieren, um die Lautsprecher zu schützen.
Wie richte ich ein Prioritätsmikrofon für Durchsagen ein?
Gehen Sie zu Zone > Source. Wählen Sie für die gewünschte Zone einen PRIORITY INPUT (z. B. Mikrofon 2). Wählen Sie PRIORITY, um die primäre Quelle vollständig zu unterdrücken, oder DUCKING, um sie abzusenken. Sie können Override Zone Volume aktivieren, um eine unabhängige Lautstärke für die Prioritätsquelle einzustellen.
Wie stelle ich den Equalizer für jeden Ausgang ein?
In Output > Equalizer können Sie den 10-Band-parametrischen EQ aktivieren. Klicken Sie auf Edit, um den Editor zu öffnen. Wählen Sie eine Filter-Nummer, wählen Sie den Filtertyp (parametrisch, Shelf usw.) und stellen Sie dann Frequenz, Verstärkung und Q ein. Verwenden Sie die Bildschirmschieberegler oder ziehen Sie die Filtermarken im Frequenzverlauf.
Wie kann ich meine Lautsprecher vor Überlastung schützen?
In Output > Speaker Preset > Limiter können Sie drei Typen aktivieren: Clip Limiter (mit Fast- oder Normal-Reaktion), Peak Limiter (Auto oder Manual) und RMS Limiter. Stellen Sie geeignete Schwellenwerte ein, um übermäßige Signalpegel zu verhindern. Für niederohmige Lasten unter 4Ω wird dringend empfohlen, den Clip Limiter mit der Option Fast zu aktivieren.
Wie setze ich den Verstärker auf die Werkseinstellungen zurück?
Zwei Methoden: 1) Über die Benutzeroberfläche: Gehen Sie zu Settings > Backup & Restore und klicken Sie auf RESET!. 2) Hardware-Reset: Trennen Sie die Stromversorgung, entfernen Sie alle Klemmblöcke, drücken und halten Sie den versenkten Reset-Knopf (befindet sich in einem Loch auf der Unterseite) gedrückt, während Sie die Stromversorgung wieder anschließen. Halten Sie ihn 3–5 Sekunden gedrückt, bis der Verstärker startet.
Kann ich die Lautstärke einer Zone mit einem externen Potentiometer steuern?
Ja. Konfigurieren Sie zuerst die GPIO-Pins in Settings > GPIO (z. B. PIN 4 auf Volume Control setzen). Wählen Sie dann in Zone > Volume unter CONTROL den entsprechenden GPIO-Pin (z. B. GPIO4). Schließen Sie ein Potentiometer (>10 kΩ) an die GPIO-Klemmen an, wie im Handbuch (Abb. 5) gezeigt.
Wie hoch ist die maximale Ausgangsleistung pro Kanal?
Im Lo-Z-Modus (4Ω/8Ω) liefert jeder der vier Kanäle 125 W. Im Hi-Z-Modus (70V/100V) kombinieren zwei Kanäle zu 250 W pro Ausgangspaar (nur zwei Ausgänge verfügbar). Der Verstärker verfügt außerdem über ein Power-Sharing-Konzept, das die Leistung eines Kanals vorübergehend erhöhen kann, wenn der Nachbarkanal inaktiv ist.
Wie kann ich den digitalen Ausgang (S/PDIF) nutzen?
Der digitale Ausgang (Cinch-Anschluss DIGITAL OUT) kann ein gemischtes Signal an einen anderen PA-4125DX oder an ein Aufnahmegerät senden. In Settings > Output Routing können Sie die Quelle für jeden der beiden digitalen Ausgangskanäle auswählen (z. B. Zone A, Zone B oder ein beliebiges Eingangssignal). Passen Sie den Pegel mit den bereitgestellten Schiebereglern an.
Wie aktualisiere ich die Firmware des Verstärkers?
Laden Sie die neueste Firmware-Datei von der Monacor-Website herunter. Gehen Sie in der Benutzeroberfläche zu Settings > Device und klicken Sie auf FIRMWARE UPDATE. Wählen Sie die heruntergeladene Datei aus und bestätigen Sie. Das Update wird durchgeführt; schalten Sie das Gerät während des Vorgangs nicht aus. Beachten Sie, dass Firmware-Updates auf eigenes Risiko erfolgen und die Funktionalität ändern können.

Benutzerfragen zu PA-4125DX Monacor

0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.

Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen

Die E-Mail bleibt privat: Sie dient nur dazu, Sie zu benachrichtigen, wenn jemand auf Ihre Frage antwortet.

Noch keine Fragen. Stellen Sie die erste.

Laden Sie die Anleitung für Ihr Empfänger kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch PA-4125DX - Monacor und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. PA-4125DX von der Marke Monacor.

BEDIENUNGSANLEITUNG PA-4125DX Monacor

4-Zonen-Matrix-Mischverstärker 4 -Zone Matrix Mixing Amplifier

Status Input Output Network WiFi MONACOR PA-412SDX

PA-4125DX

Bestellnummer • Order Number 1001059

BEDIENUNGSANLEITUNG

INSTRUCTION MANUAL

graph LR A["Analog Input 1"] --> B["Analog Input Signal Processing"] B --> C["A1"] D["Analog Input 2"] --> E["Analog Input Signal Processing"] E --> F["A2"] B -.->|STEREOSTroke| E

Monacor PA-4125DX - PA-4125DX - 2

graph TD A["Zone Signal Processing"] -->|ZA| B["Zone B"] A -->|STEREOSTERE| C["Zone A"] D["Zone Signal Processing"] -->|ZB| E["Zone B"]

graph TD A["Output 1"] --> B["Output Signal Processing"] B --> C["Lo-Z"] C --> D["Lo-Z 4-16Ω"] D --> E["Output"] F["Output 2"] --> G["Output Signal Processing"] G --> H["Lo-Z Hi-Z"] H --> I["Output"] J["Output 3"] --> K["Output Signal Processing"] K --> L["Lo-Z Hi-Z"] L --> M["Output"] N["ZA"] --> O…

graph TD A["Analog Input 3"] --> B["Analog Input Signal Processing"] C["Analog Input 4"] --> D["Analog Input Signal Processing"] B --> E["A3"] D --> F["A4"]

Monacor PA-4125DX - PA-4125DX - 6

graph TD A["Zone Signal Processing"] --> B["ZC"] C["Zone Signal Processing"] --> D["ZD"] style A fill:#f9f,stroke:#333 style C fill:#f9f,stroke:#333 style D fill:#f9f,stroke:#333

graph TD A["Output 3"] --> B["Output Signal Processing"] C["Output 4"] --> D["Output Signal Processing"] B --> E["Lo-Z"] D --> F["Lo-Z + Hi-Z"] E --> G["Lo-Z 4-16Ω"] F --> H["Hi-Z 70V/100V"] I["ZA"] --> A J["ZB"] --> A K["ZC"] --> A L["ZD"] --> A M["ZA"] --> C N["ZB"] --> C O["ZC"] --> C P["ZD"] -->…

graph TD A["S/PDIF"] --> B["Steered"] B --> C["D1"] B --> D["D2"] E["Gain/Trim"] --> F["Stereo"] G["Gain/Trim"] --> H["Stereo"]

graph TD A1["A1"] --> R1["Switch"] A2["A2"] --> R2["Switch"] A3["A3"] --> R3["Switch"] A4["A4"] --> R4["Switch"] D1["D1"] --> R5["Switch"] D2["D2"] --> R6["Switch"] R1 --> Output R2 --> Output R3 --> Output R4 --> Output R5 --> Output R6 --> Output

graph TD A["Output Routing"] --> B["A1 A2 A3 A4"] A --> C["D1 D2"] A --> D["ZA ZB ZC ZD"] A --> E["A1 A2 A3 A4"] A --> F["D1 D2"] A --> G["ZA ZB ZC ZD"] B --> H["Digital Output 1"] C --> I["Gain"] D --> I E --> J["Digital Output 2"] F --> K["Gain"] G --> L["Digital Output 2"] H --> M["L/S/PDIF R"] I…

graph TD A["Generator"] --> B["SINE"] A --> C["NOISE HPF+LPF"] B --> D["Gain"] C --> D D --> E["G"]

Abb. • Fig. 1 Blockschaltbild • Block diagram

Deutsch ..... Seite 4

4-Zonen-Matrix-Mischverstärker

Diese Anleitung richtet sich an Installateure von Beschallungsanlagen mit Grundkenntnissen in der Audiotechnik und Netzwerktechnik. Bitte lesen Sie die Anleitung vor dem Betrieb gründlich durch und heben Sie sie für ein späteres Nachlesen auf.

Die Anleitung bezieht sich auf Geräte mit der Firmware-Version 1.5.1.

Inhalt

1 Übersicht. 5

1.1 Vorderseite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

1.2 Rückseite 5

2 Sicherheits- und Gebrauchshinweise .....5

3 Einsatzmöglichkeiten 6

3.1 Konformität und Zulassung .....6

4 Grundkonzept 6

5 Gerät aufstellen 6

6 Anschlüsse 6

6.1 Analoge Tonquellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

6.2 Digitale Tonquelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

6.3 Lautsprecher 7

6.4 Audiogerät mit Digitaleingang .....7

6.5 Netzwerkkomponenten 7

6.6 Externe Steuerelemente....7

6.6.1 Lautstärkeregler 7

6.6.2 Mute- oder Standby-Schalter .....7

6.6.3 Schalteingang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

6.6.4 Schaltausgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

6.7 Stromversorgung .....7

7 Benutzeroberfläche 8

7.1 Steuerverbindung herstellen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

7.1.1 Funkverbindung per WLAN....8

7.1.2 Kabelverbindung per LAN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

7.2 Startansicht „Dashboard“. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

7.3 Allgemeine Hinweise zur Bedienung .....8

7.4 Ansicht „Input“.9

7.4.1 Analog . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

7.4.2 SPDIF....9

7.4.3 Mix....10

7.4.4 Generator 10

7.5 Ansicht „Zone” 10

7.5.1 Source 10

7.5.2 Volume....11

7.5.3 Restrictions 11

7.5.4 Compressor 11

7.6 Ansicht „Output“ 12

7.6.1 Routing....12

7.6.2 Delay 12

7.6.3 Equalizer 13

7.6.4 Speaker Preset 13

7.6.4.1 Crossover & Gain....14

7.6.4.2 Speaker EQ....14

7.6.4.3 FIR 14

7.6.4.4 Driver Alignment ..... 14

7.6.4.5 Polarity 14

7.6.4.6 Limiter 14

7.6.4.7 Output Mode....15

7.7 Ansicht „Settings“ 15

7.7.1 System Information....15

7.7.2 Device 15

7.7.3 External Devices 15

7.7.4 Backup & Restore....15

8 Gerät auf Werkseinstellungen zurücksetzen .....18

9 Einrichtungsbeispiel 18

10 Technische Daten 19

Status Input Output Network WiFi 1 MONACOR PA-4125DX

Abb. 2 Vorderseite

1 Übersicht

1.1 Vorderseite (Abb. 2)

1 Status-LEDs

Status aus: Stromversorgung unterbrochen leuchtet grün: Verstärker in Betrieb blinkt grün: Standby-Modus leuchtet gelb: Standby-Modus durch Steuereingang

Input aus: kein Eingangssignal vorhanden grün: Signal an mindestens einem Eingang vorhanden gelb: Pegelbegrenzung oder Übersteuerung an mindestens einem Eingang

Output aus: kein Ausgangssignal vorhanden grün: Signal an mindestens einem Ausgang vorhanden gelb: Pegelbegrenzung oder Übersteuerung an mindestens einem Ausgang rot: an mindestens einem Ausgang /Ausgangspaar ist die Schutzschaltung gegen Überlastung aktiv

Network aus: keine LAN-Verbindung erkannt grün: LAN-Verbindung erkannt

WiFi aus: WLAN-Funktionen deaktiviert grün: WLAN-Funktionen aktiviert

1.2 Rückseite (Abb. 3)

2 RJ45-Buchse NETWORK CONTROL zum Anschluss des Verstärkers an ein Computernetzwerk (z. B. an einen Ethernet-Switch, Router oder direkt an einen Computer)

Die beiden LEDs an der Buchse signalisieren eine Netzwerkverbindung und die Netzwerkaktivität.

3 GPIO-Anschlüsse als Steckschraubklemmen

Die Funktion der einzelnen Klemmkontakte hängt von der Konfiguration des Verstärkers ab.

Kontakt 1: Referenzpotential für ein 12-V-Trigger-Eingangssignal oder einen Mute-Schalter („Soft Ground“ verbunden über einen 220-Ω-Widerstand mit der Gerätemasse „Ground“)

Kontakt 2: Standby-Schalteingang (NO/ NC) oder Mute-Schalteingang (NO/NC)

Kontakt 3: Gerätemasse „Ground“, Referenzpotential für externe Lautstärkeregler und für ein 12-V-Trigger-Ausgangssignal

Kontakt 4 und 5: Anschluss für den Schleiferkontakt eines externen Potentiometers zur Lautstärkeeinstellung

Kontakt 6: Eingang für eine 12-V-Gleichspannung „Trigger in“ zum Einschalten des Verstärkers oder Anschluss für den Schleiferkontakt eines externen Potentiometers zur Lautstärkeeinstellung Kontakt 7: Ausgang für eine 12-V-Gleichspannung „Trigger out“, die bei eingeschaltetem Verstärker anliegt oder Anschluss für den Schleiferkontakt eines externen Potentiometers zur Lautstärke-einstellung

Kontakt 8: Ausgang mit einer 3,3-V-Gleichspannung zur Speisung externer Potentiometer zur Lautstärkeeinstellung (max. 10 mA)

4 WLAN-Antenne

7 Analog-Eingänge CH1-CH4 als Cinch-Buchsen

8 Analog-Eingänge CH1–CH4 als Steckschraubklemmen für den Anschluss von Tonquellen mit symmetrischen Signalen

9 Lautsprecherausgänge als Steckschraubklemmen

Achtung: Die Anschlussbelegung ist konfigurationsabhängig.

10 Buchse AC MAINS zum Anschluss an eine Netzsteckdose über das beiliegende Netzkabel

2 Sicherheits- und Gebrauchshinweise

Das Produkt entspricht allen relevanten Richtlinien der EU und trägt deshalb das €-Zeichen.

WARNUNG

Das Gerät wird mit lebensgefährlicher Netzspannung versorgt. Nehmen Sie deshalb niemals selbst Eingriffe am Gerät vor und stecken Sie nichts in die Lüftungsöffnungen. Es besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages.

Monacor PA-4125DX - WARNUNG - 1

Im Betrieb liegt an den Lautsprecheranschlüssen berührungsgefährliche Spannung an. Alle Anschlüsse nur bei ausgeschaltetem Gerät vornehmen bzw. verändern.

- Verwenden Sie das Produkt nur im Innenbereich und schützen Sie es vor Tropf- und Spritzwasser sowie vor hoher Luftfeuchtigkeit. Der zulässige Einsatztemperaturbereich beträgt 0–40°C.

- Stellen Sie keine mit Flüssigkeit gefüllten Gefäße, z. B. Trinkgläser, auf das Produkt.

- Die im Gerät entstehende Wärme muss durch Luftzirkulation abgegeben werden. Decken Sie die Lüftungsöffnungen nicht ab.

- Benutzen Sie das Produkt nicht und ziehen Sie sofort den Netzstecker aus der Steckdose, wenn:

  1. sichtbare Schäden am Gerät oder am Netz kabel vorhanden sind,
  2. nach einem Sturz oder Ähnlichem der Verdacht auf einen Defekt besteht,
  3. Funktionsstörungen auftreten.

Lassen Sie Schäden in jedem Fall in einer Fachwerkstatt reparieren.

  • Ziehen Sie den Netzstecker nie am Kabel aus der Steckdose, fassen Sie immer am Stecker an.
  • Säubern Sie das Produkt nur mit einem trockenen, weichen Tuch, niemals mit Wasser oder Chemikalien.

Wird das Produkt falsch verwendet oder nicht fachgerecht repariert, kann keine Haftung für daraus resultierende Sach- oder Personenschäden und keine Garantie für das Produkt übernommen werden.

Monacor PA-4125DX - WARNUNG - 2

Soll das Produkt endgültig aus dem Betrieb genommen werden, entsorgen Sie es gemäß den örtlichen Vorschriften.

NETWORK CONTROL GPIO DIGITAL ANALOG INPUTS OUTPUTS CLASS 2 WIRING AC MAINS 100 - 240VAC 50 - 60Hz / 150W MONACOR INTERNATIONAL - PA - 475DX

Abb. 3 Rückseite

3 Einsatzmöglichkeiten

Der PA-4125DX ist ein Mischverstärker, der für vielseitige Beschallungs-aufgaben eingesetzt werden kann. Er verfügt über vier Ausgänge für niederohmige Lautsprecher. Alternativ besteht die Möglichkeit, jeweils zwei Ausgänge zu einem Ausgang für 70-V-/100-V-Lautsprecher zusammenzufassen (Brückenbetrieb).

Die Steuerung des integrierten Signalprozessors erfolgt über eine HTML5-Benutzeroberfläche, die mithilfe eines üblichen Webbrowsers aufgerufen werden kann. Die Netzwerkverbindung ist per WLAN oder Kabel möglich.

Außerdem bietet der Verstärker:

  • 4 symmetrische analoge Eingänge als Klemmen oder asymmetrisch als Cinch-Buchsen (Stereokopplung von je 2 Eingängen möglich)
  • 1 digitaler 2-Kanal-Eingang (S/PDIF) als 1 × stereo oder 2 × mono nutzbar
  • für jede Zone wahlweise Mono- oder Stereo-Betrieb
  • 1 digitaler 2-Kanal-Ausgang (S/PDIF) als 1 × stereo oder 2 × mono nutzbar
  • Equalizer mit bis zu 5 Filtern pro Eingang und zusätzlichem Hochpassfilter
  • 4 Zonen mit Prioritätsoption und Ducking-Funktion
  • separat einstellbare Dynamikkompression für jede Zone
  • Zuordnung eines Ausgangs zu einer beliebigen Zone
    – Signalverzögerung für jeden Ausgang einstellbar
    – Equalizer mit bis zu 10 Filtern pro Ausgang
  • speicherbare Lautsprecherbibliotheken mit Einstellmöglichkeiten wie Frequenzweiche, Equalizer, digitale Filter (FIR), Signalverzögerung, Pegelbegrenzung, Phasenumkehr
  • Testsignalgenerator mit durchstimmbarem Sinuston oder Rauschen mit einstellbaren Begrenzungsfiltern
  • Anschlüsse zur externen Steuerung der Lautstärke per Potentiometer und für Stummschaltung oder Standby-Zustand per Schalter
  • Power-Sharing-Konzept, das die Leistung eines Ausgangs bis zur doppelten Nennleistung steigern kann, wenn der Nachbarkanal die Leistung momentan nicht benötigt

3.1 Konformität und Zulassung

Hiermit erklärt MONACOR INTERNATIONAL, dass der Funkanlagentyp PA-4125DX der Richtlinie 2014/53/EU entspricht. Der vollständige Text der EU-Konformitätserklärung ist unter der folgenden Internetadresse verfügbar: www.monacor-international.de

Das Produkt sendet mit einer maximalen Leistung von 19,5 dBm im Frequenzbereich 2412–2484 MHz.

4 Grundkonzept

Die zentralen Elemente der Signalführung sind die Zonen, die in der Regel unterschiedliche Beschallungsbereiche darstellen. Das Signal einer Zone wird einem oder mehreren Lautsprecherausgängen zugeordnet.

Die Signale der angeschlossenen Tonquellen (z. B. Mikrofone oder Musikzuspieler) können auf eine oder mehrere Zonen geleitet werden. Das kann direkt geschehen oder über eine Signalmischung verschiedener Tonquellen (Mix). Zusätzlich kann jeder Zone eine Tonquelle mit Vorrang (Priority) zugewiesen werden, wie z. B. ein Mikrofon für Durchsagen. Das Signal der ersten Tonquelle wird durch das vorrangige Signal automatisch unterdrückt.

Korrekturen zur Anpassung an den Beschallungsbereich (z. B. Equalizer, Signalverzögerung) sind für jeden Ausgang separat möglich. Zusätzlich können lautsprecherspezifische Einstellungen (z. B. Pegelbegrenzung, Korrekturfilter, Signalverzögerung) für jeden Ausgang vorgenommen werden. Diese lassen sich als „Speaker Presets“ speichern und zur Wiederverwendung in „Speaker Libraries“ verwalten.

Die gesamte Signalführung ist im Blockschaltbild (Abb. 1 auf Seite 2) dargestellt.

5 Gerät aufstellen

Vor dem Aufstellen des Verstärkers die beiliegenden vier selbstklebenden Gummifüße unter das Gerät kleben. Das Gerät auf eine ebene, waagerechte Fläche stellen. Beim Aufstellen oder beim Einbau des Geräts (z. B. in ein Rack) unbedingt darauf achten, dass die Lüftungsöffnungen nicht verdeckt werden und der geforderte Abstand zu angrenzenden Flächen eingehalten wird: Hinter dem Verstärker muss der Abstand mindestens 80 mm betragen und seitlich (wenigstens auf einer Seite) mindestens 25 mm.

≥80 320 220 44,5 ≥25

Abb. 4 Belüftungsabstände

6 Anschlüsse

Wichtig: Die Ausgänge des Verstärkers und die Steueranschlüsse GPIO müssen vor dem Anschluss der Lautsprecher und Steuerelemente für ihren Einsatzzweck konfiguriert werden. Das geschieht mithilfe der Benutzeroberfläche, die vom Verstärker als Webinterface zur Verfügung gestellt wird. Dazu z. B. mit einem Computer, Tablet-PC oder Smartphone, auf dem ein HTML5-fähiger Webbrowser installiert ist, eine Netzwerkverbindung per WLAN (Kapitel 7.1.1) oder Netzwerkkabel (Kapitel 7.1.2) herstellen. Die Konfiguration für die Lautsprecherausgänge dann in der Ansicht „Output ⇒ Speaker Preset ⇒ Output Mode“ (Kapitel 7.6.4.7) vornehmen. Die Einstellungen für die Steueranschlüsse werden in der Ansicht „Settings ⇒ GPIO“ konfiguriert (Kapitel 7.7.9).

Die Installation sollte nur durch eine qualifizierte Fachkraft vorgenommen werden. Vor dem Herstellen oder Ändern von Anschlüssen, den PA-4125DX von der Stromversorgung trennen!

6.1 Analoge Tonquellen

Analoge Tonquellen mit asymmetrischen Ausgangssignalen an die Cinchbuchsen CH1–4 (7) anschließen. Tonquellen mit symmetrischen Ausgängen können an die Steckschraubklemmen CH1–4 (8) angeschlossen werden. Es können auch Mikrofone angeschlossen werden (die Eingangsempfindlichkeit kann über die Benutzeroberfläche gewählt werden). Eine Phantomspeisung steht nicht zur Verfügung.

6.2 Digitale Tonquelle

Eine digitale Tonquelle mit S/PDIF-Stereosignal an die Cinch-Buchse DIGITAL IN (6) anschließen.

6.3 Lautsprecher

Es können vier Ausgänge für den Anschluss von niederohmigen Lautsprechern (4...16 Ω) verwendet werden. Diese mit den Steckschraubklemmen CH1–4 (9) verbinden (Anschlussbeschriftung „LoZ“).

Für den Anschluss von 70-V- oder 100-V-Lautsprechern werden jeweils zwei Ausgänge zusammen verwendet. Die Lautsprecher(gruppen) nach der Anschlussbeschriftung „HiZ“ mit den Steckschraubklemmen CH1–4 (9) verbinden.

Die Kabelenden der Lautsprecherleitung ca. 5 mm abisolieren. Beim Anschluss der Lautsprecherleitung darauf achten, dass die blanken Kabelenden vollständig in die Klemme hineingeschoben werden, sodass im Betrieb keine Berührungsgefahr und keine Kurzschlussgefahr an den Anschlüssen besteht.

6.4 Audiogerät mit Digitaleingang

Über den Cinch-Ausgang DIGITAL OUT (5) kann z. B. ein Mischsignal an einen anderen PA-4125DX oder an ein Aufnahmegerät mit Digitaleingang weitergeleitet werden.

6.5 Netzwerkkomponenten (z. B. Ethernet-Switch)

Eine Netzwerkverbindung zu einem Router, Switch oder direkt zu einem Computer über die RJ45-Buchse (2) herstellen.

Alternativ (oder zusätzlich) kann das Gerät über seine WLAN-Funktionen verbunden werden. Dabei lässt es sich in ein bestehendes WLAN einbinden oder bildet einen eigenen Wireless Access Point (AP).

6.6 Externe Steuerelemente

An die Steckschraubklemmen GPIO (3) lassen sich Steuerelemente (Potentiometer, Schalter) anschließen, deren Funktion jeweils über die Benutzeroberfläche bestimmt wird.

6.6.1 Lautstärkeregler

Zur Einstellung der Zonenlautstärken können Potentiometer (> 10 kΩ) angeschlossen werden. Die Potentiometer wie in Abb. 5 an die Klemmen GPIO anschließen. Die Schleiferkontakte entsprechend der gewählten Konfiguration jeweils an einen der Kontakte 4 – 7 anschließen. Für den Anschluss sollten geschirmte Leitungen verwendet werden.

Monacor PA-4125DX - Lautstärkeregler - 1

6.6.2 Mute- oder Standby-Schalter

Zum Stummschalten aller Ausgänge oder zum Schalten des Verstärkers in den Standby-Modus kann ein Schalter oder Taster angeschlossen werden. Den Schalter wie in Abb. 6 mit den Kontakten 1 und 2 der Klemmen GPIO verbinden. Für den Anschluss sollte eine geschirmte Leitung verwendet werden.

Die Funktion Mute oder Standby und ob der Schalter als Öffner (NC) oder Schließer (NO) funktioniert, wird in der Konfiguration festgelegt.

graph TD A["Expansion Port"] --> B["NETWORK CONTROL"] B --> C["GPIO"] C --> D["DIGITAL OUT"] C --> E["Standby/Mute"] style A fill:#f9f,stroke:#333 style B fill:#ccf,stroke:#333 style C fill:#cfc,stroke:#333 style D fill:#fcc,stroke:#333

Abb. 6 externer Standby/Mute-Schalter

6.6.3 Schalteingang

Bei entsprechender Konfiguration (12V Trigger in) wird der Verstärker durch eine 12-V-Gleichspannung von Kontakt 6 gegen Kontakt 1 der Klemmen GPIO eingeschaltet. Ohne diese Spannung bleibt er im Standby-Modus.

6.6.4 Schaltausgang

Bei entsprechender Konfiguration (12V Trigger out) gibt der Verstärker eine 12-V-Gleichspannung von Kontakt 7 gegen Kontakt 3 der Klemmen GPIO aus, solange er eingeschaltet ist. Diese kann z. B. dazu verwendet werden, einen zweiten Verstärker über dessen Schalteingang ebenfalls einzuschalten.

6.7 Stromversorgung

Zur Stromversorgung die Buchse AC MAINS (10) über das beiliegende Netzkabel mit einer Netzsteckdose verbinden. Mit dem Anschluss an die Stromversorgung ist das Gerät eingeschaltet. Über einen externen Schalter, die Benutzeroberfläche des Webinterfaces oder per Automatik kann es auf Standby geschaltet werden (Kapitel 7.7.7).

7 Benutzeroberfläche

Zur Konfiguration und Steuerung des Signalprozessors bietet der Verstärker eine HTML5-Benutzeroberfläche, die mithilfe eines üblichen Webbrowsers auf einem Computer oder einem mobilen Gerät (z. B. Tablet-PC) aufgerufen werden kann.

ACHTUNG

Der Signalprozessor ist in Verbindung mit der Benutzeroberfläche ein effektives Werkzeug, mit dem sehr feine, aber auch gravierende Änderungen der Übertragungseigenschaften der Beschallungsanlage möglich sind.

Jede Änderung der Parameter sollte deshalb mit Bedacht und Sachverstand vorgenommen werden. Extreme Änderungen der Einstellungen können schlimmstenfalls zur Schädigung der Lautsprecher führen.

7.1 Steuerverbindung herstellen

Die Netzwerkverbindung ist per WLAN oder LAN-Kabel möglich. Dazu z. B. mit einem Computer, Tablet-PC oder Smartphone, auf dem ein HTML5-fähiger Webbrowser installiert ist, eine Netzwerkverbindung per WLAN (Kapitel 7.1.1) oder Netzwerkkabel (Kapitel 7.1.2) herstellen.

Die hier beschriebenen Verbindungsmöglichkeiten dienen vor allem einem ersten Aufruf der Benutzeroberfläche. Über die Benut-zeroberfläche kann der Verstärker dann auch umkonfiguriert werden, z. B. um ihn in ein bestehendes Netzwerk einzubinden Kapitel 7.7.10 und 7.7.11).

7.1.1 Funkverbindung per WLAN

1) Die Buchse AC MAINS (10) über das beiliegende Netzkabel mit einer Netzsteckdose verbinden. Damit ist der PA-4125DX eingeschaltet. Wenn die LED „WiFi“ (1) grün leuchtet, ist der Verstärker bereit für eine Verbindung.
2) Ein WLAN-fähiges Gerät (z. B. Tablet-PC) mit dem Netz des Verstärkers „MONACOR PA-4125DX ...“ verbinden. Das Kennwort lautet in der Voreinstellung „password“.
3) Am WLAN-fähigen Gerät mit dem Browser die Adresse 192.168.4.1 aufrufen.

Die Benutzeroberfläche des PA-4125DX wird angezeigt.

Hinweis: Es wird dringend empfohlen, für die weitere Nutzung das WLAN-Kennwort zu ändern (Kapitel 7.7.11).

7.1.2 Kabelverbindung per LAN

1) Einen Computer über einen Switch oder direkt mit dem Netzwerkanschluss NETWORK (2) verbinden.
2) Die Buchse AC MAINS (10) über das beiliegende Netzkabel mit einer Netzsteckdose verbinden. Damit ist der PA-4125DX eingeschaltet.
3) Die voreingestellte IP-Adresse des PA-4125DX ist 192.168.64.100. Den Computer so konfigurieren, dass er sich mit einer festen IP-Adresse im selben Subnetz befindet (z. B. 192.168.64.10, mit Netzmaske 255.255.255.0 [oder Präfixlänge 24] und Gateway 192.168.64.1).
4) Am Computer mit dem Browser die Adresse 192.168.64.100 aufrufen.
Die Benutzeroberfläche des PA-4125DX wird angezeigt.

7.2 Startansicht „Dashboard“

Im Folgenden werden die Funktionen der verschiedenen Ansichten der Benutzeroberfläche beschrieben. Die mögliche Vorgehensweise beim Einrichten des Gerätes wird in Kapitel 9 anhand eines Beispiels behandelt.

Beim Start der Benutzeroberfläche erscheint (bei aktiviertem Kennwortschutz nach dem Login) die Ansicht Dashboard (Abb. 7). Hier befindet sich eine Übersicht zum Status des Geräts und zu den Einstellungen der Zonen.

Unter Input und Output wird jeweils angezeigt, ob ein Eingangs- bzw. Ausgangssignal vorhanden ist (Signal) oder nicht (No Signal). Unter LAN und WiFi stehen die aktuellen IP-Adressen des Geräts. Unter Power wird angezeigt, ob das Gerät eingeschaltet ist (On) oder sich im Bereitschaftsmodus (Standby) befindet. Das Umschalten des Betriebszustands kann durch Klicken auf das Symbol 📍durch externe Steuerung oder automatisch geschehen (Kapitel 7.7.7, Power Management).

Zu jeder Zone wird der aktuelle Signalpegel als Balken angezeigt mit einer senkrechten Linie, die den Spitzenpegel der letzten Sekunden markiert. Darunter befindet sich ein Schieberegler, mit dem die Lautstärke der Zone eingestellt werden kann. Durch Klicken auf das Symbol 📂 dann der Kanal stummgeschaltet werden, ohne die vorherige Lautstärkeeinstellung zu verlieren. Das Symbol ändert sich dann in 📋 mit einem Klicken auf das Symbol wird die Stummschaltung wieder aufgehoben.

Unter dem Regler wird angezeigt, welche Signalquelle für die Zone gewählt ist, und auf welche Ausgänge das Zonensignal geleitet wird.

Auf der linken Seite kann auf eine andere Ansicht (Input, Zone, Output, Settings) umgeschaltet werden.

Monacor PA-4125DX - Startansicht „Dashboard“ - 1

Abb. 7 Startansicht „Dashboard“

7.3 Allgemeine Hinweise zur Bedienung

Für die Eingänge, Ausgänge, Zonen, Mischsignale und den Testsignalgenerator sind die Bezeichnungen vorgegeben (Analog 1 – 4, S/PDIF, ZONE A – D, Mix 1 – 4, Output 1 – 4, Generator). Diese können aber in aussagekräftigere Bezeichnungen geändert werden (z. B. auf die Art der Tonquelle, die Bezeichnung eines Beschallungsbereichs oder den Installationsort des Lautsprechers). Zum Ändern einer Bezeichnung auf diese klicken (bzw. tippen), die Änderung eingeben und mit √ bestätigen.

Durch Klicken auf ein Feld mit dem Symbol √ werden zusätzliche Einstellmöglichkeiten eingeblendet. Das Symbol ändert sich dann in ∧ und ein nochmaliges Klicken blendet diese Optionen wieder aus.

Zum Einstellen eines Wertes kann direkt auf den Wert geklickt und dieser dann eingegeben werden. Wird zusätzlich ein Schieberregler angezeigt, kann auch der kreisförmige Griff des Reglers „angefasst“ und verschoben werden. Bei manchen Reglern gibt es seitliche Schaltflächen, mit denen der Wert in kleinen Schritten verringert ◼ oder erhöht ⬤ werden kann.

7.4 Ansicht „Input“

In dieser Ansicht lässt sich die Empfindlichkeit der Eingänge an die angeschlossenen Tonquellen anpassen. Zudem lassen sich je zwei Eingänge zu einem Stereokanal koppeln. Für die Analogeingänge können auch Frequenzgangkorrekturen vorgenommen werden. Oberhalb der Einstellmöglichkeiten kann die gewünschte Ansicht gewählt werden: Analog, SPDIF (für den Digitaleingang), Mix (zum Erstellen von Signalmischungen) und Generator (internen Testsignalgenerator). Diese vier Ansichten werden im Folgenden beschrieben.

7.4.1 Analog
AnalogSPDIFMixGenerator ① Analog1 100Hz MONO -48 -24 -12-603 -9dB SENSITIVITY MIC -10dBV+4dBu+14dBu GAIN/TRIM 0.0dB ^ EQ ② Analog2 100Hz MONO -48 -24 -12-603 -18dB SENSITIVITY MIC -10dBV+4dBu+14dBu GAIN/TRIM 0.0dB ^ EQ ③+4 Analog3 100Hz STEREO -48 -24 -12-603 -18dB SENSITIVITY MIC -10dBV+4dBu+14dBu…

Abb. 8 Ansicht „Input-Analog“

In dieser Ansicht werden die Analogeingänge konfiguriert. Ist eine Stereo-Tonquelle an den Eingängen CH 1/2 oder CH 3/4 angeschlossen, lassen sich die Eingangskanäle zu einem Stereokanal koppeln. Dazu auf die Schaltfläche MONO eines betroffenen Kanals klicken. Die Stereokopplung ist in der Abb. 8 bei dem Eingangskanal „Analog 3“ zu sehen. Die folgenden Einstellungen werden dann für die beiden betroffenen Eingänge, in diesem Fall die Eingänge CH3 und CH4, gemeinsam durchgeführt.

Hinweis: Ein Stereosignal am Eingang muss nicht zwangsläufig auch zu einem Stereosignal für die Lautsprecher führen. Ein Stereosignal kann auf Monozonen und auf Stereozonen geleitet werden. Für jeden Ausgang einer Stereozone kann dann noch festgelegt werden, ob einer der Stereokanäle oder ein Mono-Mischsignal ausgegeben wird.

Die Eingangsempfindlichkeit durch Klicken auf eines der Felder unter SENSITIVITY an die angeschlossene Tonquelle anpassen. Eine Feineinstellung von ±15 dB kann über GAIN/TRIM vorgenommen werden:

Monacor PA-4125DX - Ansicht „Input“ - 2

Abb. 9 Ansicht „Input – Analog – GAIN/TRIM“

Die Eingangsempfindlichkeit so einstellen, dass der angezeigte Signalpegel die 0-dB-Marke nicht überschreitet.

Zur Klangkorrektur eines Eingangs steht ein schaltbares Hochpassfilter „100 Hz“ (z. B. gegen Trittschall) zur Verfügung, einschaltbar über die Schaltfläche – rechts oben. Für weitere Korrekturen verfügt jeder Eingangskanal über einen parametrischen 5-Band-Equalizer, der über EQ eingeblendet werden kann.

| Frequency [Hz] | Frequency [Hz] | Gain [dB] | | -------------- | -------------- | --------- | | 20 | 1.0k | -15 | | 50 | 1.0k | -10 | | 100 | 1.0k | -5 | | 200 | 1.0k | 0 | | 500 | 1.0k | 5 | | 1k | 1.0k | 10 | | 2k | 1.0k | 15 | | 5k | 1.0k | 15 | | 10k | 1.0k | 15 | | 20k | 1.0k | 15 | | 20k | 1…

Abb. 10 Ansicht „Input – Analog – EQ“

Durch Klicken auf die quadratische Schaltfläche mit der Filternummer wird ein Filter aktiviert oder wieder deaktiviert. In der Frequenzkurve ist bei aktivem Filter eine runde Filtermarke mit der Filternummer auf Höhe der eingestellten Filterfrequenz eingeblendet.

Der Filtertyp kann über eine Liste ausgewählt werden, die sich über die Schaltfläche ▼ einblenden lässt. Es stehen die Filtertypen „Parametrisches Filter“, „Low Shelf (mit Güte)“, „High Shelf (mit Güte)“, „Tiefpassfilter (12 dB/Oktave)“ und „Hochpassfilter (12 dB/Oktave)” zur Verfügung. Der gewählte Filtertyp wird jeweils mit einem entsprechenden Symbol angezeigt.

Die Frequenz und Verstärkung (abhängig vom Filtertyp) eines Filters kann direkt durch Verschieben der Filtermarke grob eingestellt werden. Eine genauere Einstellung ist mit den Schiebereglern unter der Kurve möglich. Hier kann außer der Frequenz (Frequency) und Verstärkung/Dämpfung (Gain) auch die Filtergüte (Q) eingestellt werden. Am Punkt unter der Filternummer kann das aktuell angewählte Filter abgelesen werden (in Abb.10 ist das Filter Nr. 3 angewählt). Zudem hat die Filtermarke in der Frequenzkurve eine stärkere Umrandung.

7.4.2 SPDIF

Die Einstellung des Digitaleingangs S/PDIF ist fast identisch mit der Einstellung der Analogeingänge. Auch hier lässt sich wählen, ob die beiden Kanäle des Eingangs getrennt oder als Stereopaar behandelt werden sollen. Die Eingangsverstärkung kann über GAIN/TRIM im Bereich von ±15 dB variiert werden. Auf eine Möglichkeit zur Klangkorrektur wurde beim digitalen Eingang jedoch verzichtet.

7.4.3 Mix

Aus den analogen und digitalen Eingangssignalen lassen sich vier unabhängige Mischsignale erstellen. Für jedes der Mischsignale Mix 1 bis Mix 4 mithilfe der Schieberegler den jeweiligen Anteil jedes Eingangssignals einstellen. Den Regler eines Eingangssignals, das nicht im Mix enthalten sein soll, ganz nach links schieben. Über jedem Schieberegler wird der aktuelle Signalpegel des betreffenden Eingangs angezeigt.

Hinweis: Eine Verwendung der hier beschriebenen Signalmischungen ist nicht zwingend erforderlich. Ein Eingangssignal kann auch direkt auf die gewünschte Zone geleitet werden.

| Analog Type | Value (dB) | |-------------|------------| | Analog1 | -33.1 | | Analog2 | -25.8 | | Analog3 | -35.7 | | S/PDIF | -28.4 |

Abb. 11 Ansicht „Input – Mix“

7.4.4 Generator

Zum Testen der Beschallungsanlage verfügt der Verstärker über einen eingebauten Signalgenerator.

Monacor PA-4125DX - Generator - 1

Abb. 12 Ansicht „Input – Generator“

Als Signalart kann ein Sinuston (SINE) oder ein Rauschsignal (NOISE) gewählt werden.

Beim Sinussignal lässt sich die Tonfrequenz (Frequency) und der Signalpegel (Gain) einstellen.

Beim Rauschsignal lässt sich der Signalpegel (Gain) einstellen. Zusätzlich gibt es hier eine schaltbare Kombination aus Hochpassfilter (HPF) und Tiefpassfilter (LPF) mit einstellbaren Grenzfrequenzen, die eine Beschränkung der Bandbreite des Rauschsignals ermöglicht.

7.5 Ansicht „Zone“

Die Einstellmöglichkeiten der Zonen sind aufgeteilt in die Unteransichten Source, Volume, Restrictions und Compressor. Diese können über die Schaltflächen aufgerufen werden, die nach Anklicken der Schaltfläche Zone auf der linken Seite sichtbar werden.

A ZONE A MONO -48 -24 -12 -6 0 3 -9dB -48 -24 -12 -6 -3 0 0.0dB

-24-48Abb. 13 Ansicht „Zone“

Am oberen Rand jeder dieser vier Unteransichten kann über die Buchstaben A, B, C, D die einzustellende Zone gewählt werden. Darunter gibt es dieselben Einstellmöglichkeiten wie in der Ansicht „Dashboard“: die Umschaltung MONO/STEREO neben der Anzeige des Signalpegels und den Schieberegler zur Einstellung der Zonenlautstärke mit der Schaltfläche zur Stummschaltung.

7.5.1 Source

In dieser Ansicht können die Signalquellen für die jeweilige Zone gewählt werden. Es stehen die Eingangssignale, Mischsignale sowie das Testsignal des Generators zur Auswahl.

Hinweis: Bei der Wahl einer Stereosignalquelle für eine Monozone wird automatisch die Monosumme beider Stereokanäle gebildet.

Monacor PA-4125DX - Source - 1
Abb. 14 Ansicht „Zone – Source“

Unter PRIMARY INPUT durch Klicken auf ▼ die Liste der möglichen Signalquellen öffnen und eine davon auswählen oder OFF (keine Quelle) wählen.

Hinweis: Fehlt eine Quelle in der Liste, ist diese möglicherweise für diese Zone gesperrt worden (Kapitel 7.5.3).

Unter PRIORITY INPUT kann eine zweite Quelle gewählt werden, die Vorrang vor der ersten Quelle haben soll. In welcher Weise das Signal der ersten Quelle durch das der zweiten unterdrückt wird, kann über die Schaltflächen PRIORITY und DUCKING gewählt werden. Während bei PRIORITY das Signal der ersten Quelle komplett unterdrückt wird, kann beim DUCKING mit dem Regler Depth das Maß der Dämpfung eingestellt werden. Im Modus PRIORITY gibt es dafür zusätzlich die Option Override Zone Volume, bei der für die vorrangige Tonquelle eine von der Zonenlautstärke unabhängige Lautstärke eingestellt werden kann (Regler: Override Volume).

Wird keine Quelle mit Vorrang benötigt, die Schaltfläche OFF anklicken.

Bei PRIORITY und DUCKING kann jeweils der Modus Default oder Manual gewählt werden. Im Modus Manual lassen sich folgende Parameter einstellen:

  • Threshold (Schwellwert, bei dessen Überschreitung durch das vorrangige Signal die Unterdrückung des anderen Signals einsetzt)
  • Attack (Verzögerungszeit, nach der die Unterdrückung einsetzt)
    – Hold (Haltezeit, für die die Unterdrückung anhält, nachdem der Schwellwert wieder unterschritten wurde)
  • Release (Rückstelldauer, bis das unterdrückte Signal nach Ablauf der Haltezeit wieder seinen eingestellten Pegel erreicht)

Im Modus Default ist nur der Parameter Threshold einstellbar. Für die anderen Parameter werden Standardwerte verwendet.

7.5.2 Volume

In dieser Ansicht lässt sich zum einen der Einstellbereich für die Lautstärke einer Zone einschränken, zum anderen kann hier die Lautstärkeregelung eines Kanals einem externen Lautstärkeregler zugeordnet werden.

Monacor PA-4125DX - Volume - 1

Abb. 15 Ansicht „Zone – Volume“

Um den Einstellbereich für die Zonenlautstärke zu beschränken, einfach die Griffe des Reglers RANGE an die untere und obere Grenze des gewünschten Bereichs schieben. Alternativ kann die aktuell eingestellte Zonenlautstärke mit SET MIN als untere oder mit SET MAX als obere Bereichsgrenze übernommen werden. Mit der Schaltfläche RESET kann eine zuvor festgelegte Einschränkung zurückgesetzt werden.

Auch wenn eine Mindestlautstärke festgelegt wurde, lässt sich die Zone stummschalten. Ist dies nicht erwünscht, den Schalter MUTE in die linke Position stellen („Allow mute“ is OFF). Eine Stummschaltung der Zone ist dann nicht mehr möglich.

Unter CONTROL kann eine Lautstärkeregelung über externe Potentiometer festgelegt werden (Anschluss Kapitel 6.6.1).

Hinweis: Um die GPIO-Anschlüsse für eine externe Lautstärkeregelung nutzen zu können, müssen sie entsprechend konfiguriert sein (Settings => GPIO, Kapitel 7.7.9). Ist ein Anschluss nicht korrekt konfiguriert, wird dazu ein Hinweis angezeigt.

Den gewünschten Anschluss unter CONTROL auswählen. Eine Lautstärkeänderung über die Benutzeroberfläche für diese Zone dann nicht mehr möglich.

Wenn der Schalter MUTE in der rechten Position steht („Allow mute“ is ON), lässt sich die Lautstärke auch bei festgelegter Untergrenze mit dem externen Regler bis zur Stille herunterfahren. Die festgelegte Untergrenze ist für den externen Regler nur wirksam, wenn der Schalter links steht.

7.5.3 Restrictions

In dieser Ansicht kann für jedes Eingangssignal und für jedes Mischsignal festgelegt werden, ob es für diese Zone als Quelle zugelassen ist (Allowed) oder nicht (Restricted). Ein nicht zugelassenes Signal wird in der Ansicht Source in der Auswahlliste für den PRIMARY INPUT nicht angezeigt. Ist ein Signal für diese Zone bereits als PRIMARY INPUT gewählt, wird hier darauf hingewiesen.

Für die Wahl eines Signals mit Vorrang (PRIORITY INPUT) haben diese Einstellungen keine Bedeutung.

7.5.4 Compressor

Ein Kompressor reduziert die Dynamik und schwächt den Signalpegel oberhalb einer einstellbaren Pegelschwelle ab. Dies ist erforderlich, wenn die Dynamik des Audiosignals größer ist, als es das Verstärkersystem oder die Hörsituation (z. B. bei Hintergrundmusik) erlaubt. Auch lassen sich Pegelunterschiede (z. B. bei wechselnden Mikrofonabständen) reduzieren oder Signalspitzen abschwächen, um eine höhere Aussteuerbarkeit und damit eine höhere Durchschnittslautstärke zu erreichen.

Compressor MODE Default Manual Threshold 0.0 dB Attack Time 45.0 ms Release Time 750.0 ms Hold Time 0.0 ms Ratio 10.0 Knee 4.0 dB

Abb. 16 Ansicht „Zone – Compressor“

Mit dem Schalter oben rechts lässt sich der Kompressor aktivieren oder deaktivieren. Unter MODE kann die Betriebsart Default oder Manual gewählt werden. In der Betriebsart Manual lassen sich folgende Parameter einstellen:

  • Threshold (legt den Pegel fest, ab dessen Überschreitung die Verstärkung reduziert wird)
  • Attack Time (Ansprechzeit, nach der bei Überschreiten des Schwellwerts die Verstärkung reduziert wird)

– Hold Time (Haltezeit, für die die Verstärkung noch reduziert bleibt, nachdem der Schwellwert wieder unterschritten wurde)
- Release Time (Rückstelldauer, bis die Verstärkung nach Ablauf der Haltezeit wieder ihren ursprünglichen Wert erreicht hat)
- Ratio (Das Kompressionsverhältnis bedeutet z. B. bei einem Wert von 10, dass sich oberhalb des Schwellwerts bei einem Eingangspegelanstieg von 20 dB der Ausgangspegel nur um 2 dB erhöht. Je höher das Kompressionsverhältnis eingestellt wird, desto mehr nähert sich der Kompressor der Funktion eines Limiters.)
- Knee (bestimmt den Übergangsbereich zwischen unkomprimiertem und komprimiertem Signal um den Schwellwert)

Im Modus Default ist nur der Parameter Threshold einstellbar. Für die anderen Parameter werden Standardwerte verwendet.

7.6 Ansicht „Output“

In dieser Ansicht werden Einstellungen für die vier Lautsprecherausgänge durchgeführt. Es wird die Art der Ausgänge (hochohmig für 70-V-/100-V-Lautsprecher oder für niederohmige Lautsprecher) festgelegt sowie eine Zuordnung der Ausgänge zu den Zonen vorgenommen. Es lassen sich zudem lautsprecherspezifische Einstellungen (z. B. Frequenzgangkorrektur, Signalverzögerung, Pegelbegrenzung) durchführen, die als Speaker-Preset-Dateien gespeichert werden können.

Die Einstellmöglichkeiten der Ausgänge sind aufgeteilt in die Unteransichten Routing, Delay, Equalizer und Speaker Preset. Diese können über Schaltflächen aufgerufen werden, die nach Anklicken der Schaltfläche Output auf der linken Seite sichtbar werden.

Monacor PA-4125DX - Ansicht „Output“ - 1

Abb. 17 Ansicht „Output“

Am oberen Rand jeder dieser vier Unteransichten kann über die Ziffern 1, 2, 3, 4 der einzustellende Ausgang gewählt werden. Darunter befindet sich die Anzeige des Signalpegels für den gewählten Ausgang und der Schieberegler zur Einstellung der Lautstärke für diesen Ausgang mit der Schaltfläche zur Stummschaltung des Ausgangs.

VORSICHT

Monacor PA-4125DX - VORSICHT - 1

Stellen Sie die Lautstärke nicht zu hoch ein. Hohe Lautstärken können auf Dauer das Gehör schädigen!

Über die Schaltfläche Φ kann zudem das Signal des Ausgangs invertiert werden.

7.6.1 Routing

In dieser Ansicht erfolgt die Zuordnung der Ausgänge zu den Signalen der Zonen.

Monacor PA-4125DX - Routing - 1

Abb. 18 Ansicht „Output – Routing“

Unter Routing kann das Zonensignal bestimmt werden, das auf den gewählten Ausgang geleitet werden soll. Hat die gewünschte Zone ein Stereo signal, muss zudem gewählt werden, ob einer der Stereokanäle (Left/Right) oder die Monosumme (Sum) ausgegeben werden soll. Es lässt sich also z.B. in einem Beschallungsbereich das Zonensignal als Stereosignal wiedergeben, während es in einem anderen Bereich nur monofon wiedergegeben wird. In einem anderen Beispiel könnte eine Stereowiedergabe durch einen Mono-Subwoofer ergänzt werden.

Hinweis: Das Routing für den digitalen Ausgang wird über die Ansicht „Settings ⇒ Output Routing“ vorgenommen (Kapitel 7.7.8).

7.6.2 Delay

Die Signale der Ausgänge können individuell verzögert werden. Dies ist z. B. sinnvoll, wenn Lautsprecher einen unterschiedlichen Abstand zu den Hörern haben. Um die Verzögerung durch die Schalllaufzeit auszugleichen, wird das Signal des näheren Lautsprechers so weit verzögert, dass es nicht vor dem des entfernteren Lautsprechers beim Hörer eintrifft.

| Sample | Delay [ms] | | ------ | ---------- | | 0 | 21.60 | | 25 | 24.30 | | 50 | 7.409 |

Abb. 19 Ansicht „Output – Delay“

Damit die Schalllaufzeit nicht vom Benutzer berechnet werden muss, kann die Verzögerung unter UNIT wahlweise nicht nur als Zeit (in ms), sondern auch als Abstand eingegeben werden (in der Einheit Meter oder Feet). Das Gerät rechnet mit einer Schallgeschwindigkeit von 343 m/s. Zudem gibt es noch die Möglichkeit, die Anzahl der Samples einzugeben, um die das Signal verzögert werden soll. Eine Umrechnung in die anderen Einheiten wird jeweils unter dem Schieberegler angezeigt.

Zum Aktivieren /Deaktivieren der Signalverzögerung den Schalter oben rechts betätigen.

Hinweis: Eine weitere Möglichkeit, eine Verzögerung einzustellen, gibt es unter „Output ⇒ Speaker Preset ⇒ Driver Alignment“ (Kapitel 7.6.4.4).

7.6.3 Equalizer

Der 10-Band-Equalizer in dieser Ansicht dient primär dazu, den Klang eines Ausgangs den räumlichen Gegebenheiten anzupassen, indem z. B. störende Raumresonanzen herausgefiltert werden.

| Point | Value | |-------|-------| | 1 | -6 | | 2 | -18 | | 7 | 6 |

Abb. 20 Ansicht „Output – Equalizer“

Der Equalizer lässt sich mit dem Schalter oben rechts aktivieren/deaktivieren.

Mit Copy können die aktuellen Filtereinstellungen für einen anderen Ausgang übernommen werden. Mit Clear werden die Einstellungen, nach Bestätigung einer Sicherheitsabfrage, zurückgesetzt. Zum Einstellen der Filter auf die Schaltfläche über Edit klicken. Es erscheint folgende Ansicht:

| Parameter | Value | | --------- | ----- | | HP Edit | 52 Hz | | Noise | 54 Hz | | Parametric | 132 Hz | | Parametric | 250 Hz | | Parametric | 500 Hz | | Parametric | 106.2 Hz | | Parametric | 209.5 Hz | | Parametric | 400 Hz | | Parametric | 600 Hz | | Parametric | 16000 Hz | | Filter Type | Para…

Abb. 21 Ansicht „Output – Edit Equalizer“

Das einzustellende Filter durch Klicken auf die Filternummer auswählen. Im unteren Bereich werden jetzt die dazugehörigen Parameter mit den aktuellen Werten angezeigt: Filtertyp (Filter Type), Frequenz (Frequency) und je nach Filtertyp auch Verstärkung/Dämpfung (Gain) und /oder die Filtergüte (Q). Mit dem Schalter auf der rechten Seite kann das Filter aktiviert/deaktiviert werden.

Die Frequenz und Verstärkung (abhängig vom Filtertyp) eines Filters kann auch durch Verschieben der runden Filtermarke in der Frequenzkurve grob eingestellt werden.

Nach Einstellung aller benötigten Filter die Ansicht über die Schaltfläche OK wieder verlassen.

7.6.4 Speaker Preset

Die unter dieser Ansicht zusammengefassten Einstellungen dienen dazu, Anpassungen für die verwendeten Lautsprechermodelle vorzunehmen. Alle hier durchgeführten Einstellungen können in einzelnen Preset-Dateien gespeichert werden. Diese wiederum lassen sich in Lautsprecherbibliotheken verwalten und somit einfach wiederverwenden.

Speaker Preset No Speaker Preset Loaded SELECT PRESET FROM LIBRARY IMPORT PRESET FROM FILE EXPORT PRESET TO FILE CLEAR PRESET

Abb. 22 Ansicht „Output – Speaker Preset“

In dieser Ansicht gibt es folgende Funktionen:

SELECT PRESET FROM LIBRARY – Wahl eines Presets aus der aktuell geladenen Lautsprecherbibliothek

Hinweis: Das Erstellen und das Verwalten der Lautsprecherbibliotheken werden über die Ansicht „Settings ⇒ Speaker Library“ vorgenommen (Kapitel 7.7.5).

EXPORT PRESET TO FILE – Speichern der aktuellen Einstellungen als Preset in einer Datei

Daraufhin erscheint folgendes Fenster:

Monacor PA-4125DX - Speaker Preset - 2

Abb. 23 Ansicht „Output – Speaker Preset – Export Preset“

Hier muss zunächst ein Preset-Name oben eingetragen werden. Darunter wird mit einem Haken ☑ unter Export festgelegt, welche Einstellungen in diesem Preset gespeichert werden sollen. Zusätzlich kann ein Haken ☑ unter Protect gesetzt werden, wenn diese Einstellung (nach einem Laden des Presets) gegen Änderungen geschützt sein soll.

IMPORT PRESET FROM FILE – Laden eines Presets aus einer Datei Nach dem Laden eines Presets sind alle Unteransichten von Speaker Preset ausgeblendet. Über die Schaltfläche CUSTOMIZE PRESET können diese wieder angezeigt werden, um die Einstellungen zu verändern. Geschützte Einstellungen, die beim Export zusätzlich mit unter Protect markiert wurden, sind mit einem gekennzeichnet und können nicht aufgerufen werden. Über CUSTOMIZE PRESET veränderte Presets können nur mit EXPORT PRESET TO FILE als neues Preset gespeichert werden, wenn sie keine geschützten Einstellungen enthalten.

Um ein verändertes Preset wieder auf die ursprünglich gespeicherten Werte zurückzusetzen, die Funktion RESET PRESET TO DEFAULT aufrufen.

CLEAR PRESET – Zurücksetzen der Einstellungen nach Bestätigung einer Sicherheitsabfrage

7.6.4.1 Crossover & Gain

Über diese Ansicht kann eine Frequenzweiche konfiguriert werden. Damit lässt sich ein aktives Mehrwege-Lautsprechersystem einrichten, indem z. B. ein Ausgang für die Ansteuerung eines Hochtöners und ein zweiter für einen ergänzenden Tieftonlautsprecher konfiguriert wird.

Monacor PA-4125DX - Crossover &amp; Gain - 1

Abb. 24 Ansicht „Output – Speaker Preset – Crossover“

Es gibt ein Hochpassfilter HIGH PASS CROSSOVER und ein Tiefpassfilter LOW PASS CROSSOVER. Zu jedem Filter kann die Art und Steilheit unter Filter Type gewählt und unter Frequency die Grenzfrequenz eingestellt werden. Wird ein Filter nicht benötigt, unter Filter Type „OFF“ wählen. Über Gain kann der Signalpegel nochmals angepasst werden. Die Filter und die Pegelkorrektur lassen sich mit dem Schalter oben rechts aktivieren /deaktivieren.

Mit Copy können die aktuellen Einstellungen für einen anderen Ausgang übernommen werden. Mit Clear werden die Einstellungen, nach Bestätigung einer Sicherheitsabfrage, zurückgesetzt.

7.6.4.2 Speaker EQ

Der 15-Band-Equalizer in dieser Ansicht dient dazu, den Klang eines Ausgangs auf die Eigenheiten des verwendeten Lautsprechers anzupassen. Dieser Equalizer wird wie der Equalizer in Kapitel 7.6.3 bedient. Er hat aber einen zusätzlichen Schalter Show Crossover für die Darstellung der Auswirkung von Crossover & Gain (Kapitel 7.6.4.1) in der Frequenzkurve.

7.6.4.3 FIR

Diese Ansicht bietet die Möglichkeit, digitale Filter vom Typ FIR (Finite Impulse Response) auf den Ausgang anzuwenden. Die dafür benötigten Filterkoeffizienten können z. B. aus Berechnungen eines Lautsprechermessprogramms stammen und werden hier als Textdatei (Format .csv oder .txt) über IMPORT geladen. CLEAR löscht die Daten wieder. Zum Aktivieren / Deaktivieren des Filters den Schalter oben rechts betätigen.

Diese Ansicht bietet eine weitere Möglichkeit der Signalverzögerung und kann dazu dienen, z. B. Schalllaufzeitunterschiede innerhalb eines Mehrwege-Lautsprechersystems auszugleichen. Zur Bedienung siehe Delay in Kapitel 7.6.2.

7.6.4.5 Polarity

Diese Ansicht bietet die Möglichkeit, das Signal eines Ausgangs zu invertieren (Phasendrehung 180°). Es ist dieselbe Funktion, die auch über die Schaltfläche Φ (Abb. 17) bedient wird.

7.6.4.6 Limiter

Diese Ansicht bietet mehrere Möglichkeiten, den Signalpegel des Ausgangs zu begrenzen und damit z. B. den Lautsprecher vor Überlastung zu schützen.

Clip Limiter Normal Fast 0001005029 Peak Limiter Auto Manual Threshold 63.6 Vpeak Attack Time 45.0 ms Hold Time 0.0 ms Release Time 750.0 ms Knee 0.0 dB Rms Limiter Threshold 45 Vrms Attack Time 2500.0 ms Hold Time 0.0 ms Release Time 5000.0 ms Knee 0.0 dB

Abb. 25 Ansicht „Output – Speaker Preset – Limiter“

Die drei Limiter-Arten können auch gleichzeitig eingesetzt werden.

Clip Limiter reduziert den Signalpegel, wenn die Aussteuerungsgrenze erreicht wird. Dadurch werden Signalverzerrungen vermieden, die die Lautsprecher schädigen können. Die Reaktionszeit kann zwischen Normal und schnell (Fast) gewählt werden.

Zum Aktivieren / Deaktivieren dieses Limiters den Schalter rechts betätigen.

Hinweis: Bei sehr niederohmigen Lasten (< 4 Ω) wird dringend empfohlen, den Limiter mit der Option Fast zu aktivieren.

Peak Limiter reagiert auf Signalspitzen. Er funktioniert wie ein Dynamikkompressor mit sehr hohem Kompressionsverhältnis und kann im manuellen Modus (Manual) oder automatisch (Auto) betrieben werden (Beschreibung der Parameter Kapitel 7.5.4). Im automatischen Modus kann nur der Schwellwert Threshold eingestellt werden; die anderen Parameter werden automatisch aufgrund der Hochpassfilter-Einstellungen in der Ansicht Crossover & Gain bestimmt.

Rms Limiter funktioniert wie der Peak-Limiter, reagiert aber auf den Effektivwert des Signals (Beschreibung der Parameter 1 Kapitel 7.5.4). Zum Aktivieren / Deaktivieren dieses Limiters den Schalter rechts betätigen.

7.6.4.7 Output Mode

In dieser Ansicht wird grundsätzlich festgelegt, welche Art von Lautsprecher an einem Ausgang angeschlossen werden soll. Es ist wichtig, dass diese Einstellung vor dem Anschluss der Lautsprecher durchgeführt wird!

Output Mode

Für den Anschluss niederohmiger Lautsprecher(gruppen) mit einer (Gesamt-)impedanz von 4 – 16 Ω die Einstellung Lo-Z wählen.

Sollen Lautsprecher mit einem Übertrager angeschlossen werden, je nach Nennspannung der Lautsprecher die Einstellung Hi-Z - 70V oder Hi-Z - 100V wählen. Da der Frequenzbereich dieser Lautsprecher, auch aufgrund ihres Übertragers, meistens nicht sehr tief herabreicht, kann zur Vermeidung von Verzerrungen durch die Sättigung des Übertragers und zur Entlastung des Verstärkers ein Hochpassfilter vorgeschaltet werden. Die Frequenz kann unter High Pass Filter Frequency eingegeben werden und das Filter über den Schalter Enable Highpass Filter aktiviert /deaktiviert werden.

Hinweis: Im Hi-Z-Betrieb werden für einen Ausgang zwei Kanäle benötigt, deren Endstufen im Brückenbetrieb genutzt werden. Dadurch verändert sich die Belegung der Lautsprecherklemmen. Es können nur die Ausgänge 1 und 3 für den Hi-Z-Betrieb konfiguriert werden. Der Ausgang 2 bzw. 4 steht dann nicht mehr zur Verfügung.

Soll ein Ausgang nicht verwendet werden, die Einstellung OFF wählen.

7.7 Ansicht „Settings“

Unter Settings lassen sich verschiedene Systemeinstellungen vornehmen. Nach dem Klicken auf Settings werden die Schaltflächen zum Aufruf der im Folgenden beschriebenen Unteransichten angezeigt.

7.7.1 System Information

In dieser Ansicht können, z. B. vom Installateur der Anlage, folgende Informationen eingegeben werden:

– Device Name (eindeutiger Gerätename)
- Venue Name (Installationsort)
- Customer Name (Name des Kunden)
- Asset Tag Number (Inventarnummer)
- Installer Name (Name des Installateurs)
- Installer Contact Info (Kontaktdaten des Installateurs)
– Date of Installation (Installationsdatum)
- Installation Notes (Zusatzinformationen zur Installation)

7.7.2 Device

In dieser Ansicht werden Informationen zum Gerät angezeigt. Zusätzlich gibt es noch die Funktion LOCATOR zum Identifizieren des Geräts (z. B. zur Unterscheidung beim Einsatz mehrerer PA-4125DX): Durch Klicken auf FIND ME startet ein grünes Lauflicht durch alle LEDs (1) des gesteuerten Geräts. Zum Beenden der Funktion, erneut auf die Schaltfläche klicken.

Wenn auf der Monacor-Website eine neue Firmware (Betriebssystem) für dieses Modell verfügbar ist, die Firmware-Datei herunterladen, z. B. auf den steuernden Computer. Zur Aktualisierung des Systems auf die Schaltfläche FIRMWARE UPDATE klicken, die Datei mit der neuen Firmware auswählen und das Update bestätigen.

Hinweis: Eine Firmware-Aktualisierung geschieht auf eigenes Risiko. Nach einem Update kann die Funktionsweise des Geräts von der Beschreibung in dieser Anleitung abweichen.

7.7.3 External Devices

In dieser Ansicht lassen sich externe Bedienelemente (Wandmodule) einbinden und konfigurieren.

In dieser Ansicht können alle Einstellungen als Datei gesichert und wieder geladen werden.

Zum Sichern aller aktuellen Einstellungen auf die Schaltfläche BACKUP SETUP TO FILE klicken und dann einen Speicherort für die erzeugte Datei bestimmen.

Zum Laden einer Sicherungsdatei in den Verstärker auf die Schaltfläche RESTORE SETUP FROM FILE klicken und dann nach dem Klicken auf Select restore file die gewünschte Datei auswählen. Über die Option Restore Network Settings kann gewählt werden, ob die aktuellen Netzwerkeinstellungen auch durch die in der Datei gespeicherten Einstellungen überschrieben werden sollen. Durch Klicken auf RESTORE dann das Laden der Einstellungen bestätigen.

Hinweis: Erscheint nach dem Laden unten rechts die Schaltfläche ←] LOGOUT, sind Einstellungen mit Kennwortschutz gespeichert worden. Bei unbekanntem Kennwort nicht auf die Schaltfläche klicken oder die Benutzeroberfläche schließen, sondern zuerst über die Ansicht Security (Kapitel 7.7.6) den Kennwortschutz deaktivieren oder ein neues Kennwort festlegen.

Unter RECOVERY lässt sich das Gerät durch Klicken auf RESTART DEVICE neu starten. Es wird eine Sicherheitsabfrage angezeigt mit dem Hinweis, dass die Benutzeroberfläche nach dem Neustart erst wieder verfügbar sein wird, wenn sich das Gerät neu verbunden hat. Den Neustart mit CONFIRM bestätigen.

Die Funktion RESET! setzt alle Einstellungen des Geräts (einschließlich der Netzwerkeinstellungen) auf die Werkseinstellungen zurück. Es wird eine Sicherheitsabfrage angezeigt mit dem Hinweis, dass aufgrund zurückgesetzter Netzwerkeinstellungen die Verbindung zur Benutzeroberfläche verloren gehen könne und dass sich dieser Vorgang nicht rückgängig machen lasse. Das Zurücksetzen mit CONFIRM bestätigen.

Hinweis: Bei Bedarf vor der Ausführung der Funktion RESET! die aktuellen Einstellungen über BACKUP SETUP TO FILE sichern.

In dieser Ansicht lassen sich lautsprecherspezifische Einstellungen in Lautsprecherbibliotheken verwalten. Auf die Einstellungen aus einer in den Verstärker geladenen Lautsprecherbibliothek kann über die Ansicht „Output ⇒ Speaker Preset“ (Kapitel 7.6.4) zugegriffen werden.

Ist beim Aufruf dieser Ansicht noch keine Bibliothek geladen (Anzeige: „No Speaker Library“), kann entweder über die Schaltfläche IMPORT eine als Datei vorhandene Bibliothek geladen oder über CREATE eine neue Bibliothek erstellt werden.

Ist bereits eine Bibliothek in den Verstärker geladen, gibt es zusätzlich die Option, diese über EDIT zu bearbeiten.

Beim Erstellen oder Bearbeiten einer Bibliothek wird folgendes Fenster angezeigt:

Monacor PA-4125DX - External Devices - 1

Unter Name kann die Bibliothek benannt bzw. umbenannt werden. Unter Version lässt sich eine Versionsnummer eintragen.

Die Lautsprechereinstellungen lassen sich innerhalb der Bibliothek in Gruppen (Speaker Series) einteilen. Zum Hinzufügen einer neuen Gruppe auf 📁 klicken. Zum Umbenennen einer gewählten Gruppe auf 🔔 klicken, den gewünschten Namen eingeben und mit RENAME bestätigen.

Zum Hinzufügen einer Lautsprechereinstellung zu einer angewählten Gruppe auf ↓klicken, auf Select file speaker preset(s) klicken, die gewünschte(n) Preset-Datei(en) auswählen und mit IMPORT bestätigen.

Soll ein Preset oder eine Gruppe aus der Bibliothek entfernt werden, den zu entfernenden Eintrag in der Liste anwählen und dann auf 📂 klicken.

Über die Schaltfläche UPDATE werden die hier durchgeführten Änderungen in die Bibliothek (im Gerät) übernommen. Mit EXPORT lässt sich die Bibliothek in einer Datei speichern und somit auch in andere Geräte importieren. Mit CLOSE wird dieses Bearbeitungsfenster geschlossen.

Hinweis: Wurden durchgeführte Änderungen weder mit UPDATE übernommen noch exportiert, gehen sie beim Klicken auf CLOSE verloren.

Zum Laden einer Bibliothek auf die Schaltfläche IMPORT klicken, auf Speaker Library file klicken, die gewünschte Bibliotheksdatei auswählen und mit LOAD bestätigen. Es kann im Verstärker immer nur eine Bibliothek zurzeit geladen sein.

7.7.6 Security

In dieser Ansicht kann die Benutzeroberfläche vor unberechtigtem Zugriff geschützt werden. Dies ist besonders wichtig, wenn der Verstärker nicht nur über sein eigenes (kennwortgeschütztes) WLAN angesprochen, sondern auch in ein bestehendes Netzwerk eingebunden wird.

Security PASSWORD PROTECTION Enabled Disabled Password ****** Repeat Password ... Not empty Match

Abb. 28 Ansicht „Settings – Security“

Zum Einrichten des Kennwortschutzes:

1) Die Funktion durch Klicken auf Enabled aktivieren.
2) Das gewünschte Kennwort unter Password eingeben (angezeigte Bestätigung: Not empty).
3) Dasselbe Kennwort noch einmal unter Repeat Password eingeben (angezeigte Bestätigung: Match) und gut merken!
4) Zur Übernahme der Änderungen oben rechts auf APPLY klicken.

Hinweis: Durch Klicken auf das Symbolkann ein eingegebenes Kennwort sichtbar gemacht werden.

Bei aktivem Kennwortschutz erscheint unten rechts die Schaltfläche ←] LOGOUT, über die der Zugriff sofort gesperrt werden kann. In jedem Fall wird aber bei einem erneuten Aufruf der Benutzeroberfläche die Eingabe des Kennworts erforderlich.

Zum Deaktivieren des Kennwortschutzes auf Disabled klicken und anschließend auf APPLY.

7.7.7 Power Management

In dieser Ansicht lässt sich das (automatische) Ein- und Ausschaltverhalten des Verstärkers festlegen.

Zum automatischen Einschalten AUTO ON gibt es folgende Wahlmöglichkeiten:

- Audio (Eco)

Der Verstärker schaltet sich ein, wenn an einem Analogeingang ein Signalpegel > 2,5 mV anliegt.

Achtung: Keine Netzwerkfunktionen im Standby-Modus!

Hinweis: In Übereinstimmung mit den europäischen ErP-Standby-Richtlinien ist die Leistungsaufnahme im Standby-Modus < 0,5W.

- Audio

Der Verstärker schaltet sich ein, wenn an einem Analogeingang ein Signalpegel > 2,5 mV anliegt.

Hinweis: In Übereinstimmung mit den europäischen ErP-Standby-Richtlinien für Netzwerkkomponenten ist die Leistungsaufnahme im Standby-Modus < 2 W.

- Audio (Digital)

Der DSP ist immer eingeschaltet. Die Endstufe schaltet sich ein, sobald ein Signal mit einem Pegel > -80 dBFS anliegt.

Hinweis: Nicht in Übereinstimmung mit den europäischen ErP-Standby-Richtlinien für Netzwerkkomponenten (Leistungsaufnahme im Standby-Modus < 2 W).

- Trigger (Eco)

Der Verstärker schaltet sich ein, wenn am entsprechenden GPIO-Kontakt (3) eine Schaltspannung von 12 V anliegt.

Achtung: Keine Netzwerkfunktionen im Standby-Modus!

Hinweis: In Übereinstimmung mit den europäischen ErP-Standby-Richtlinien ist die Leistungsaufnahme im Standby-Modus < 0,5W.

- Trigger

Der Verstärker schaltet sich ein, wenn am entsprechenden GPIO-Kontakt (3) eine Schaltspannung von 12 V anliegt.

Hinweis: In Übereinstimmung mit den europäischen ErP-Standby-Richtlinien für Netzwerkkomponenten ist die Leistungsaufnahme im Standby-Modus < 2 W.

- Network only

Der Verstärker schaltet sich ein, wenn er über das Netzwerk einen API-Befehl empfängt.

Hinweis: In Übereinstimmung mit den europäischen ErP-Standby-Richtlinien für Netzwerkkomponenten ist die Leistungsaufnahme im Standby-Modus < 2 W.

Mit dem Schieberegler unter Standby Time kann eingestellt werden, dass der Verstärker in den Standby-Modus wechselt, wenn für die eingestellte Dauer kein Audiosignal mehr vorhanden ist. Die Regler-position OFF deaktiviert diese Funktion.

Hinweis: Diese Funktion steht nur zur Verfügung, wenn unter AUTO ON eine der beiden Optionen Audio oder Audio (Eco) gewählt wurde.

Mit dem Schieberegler unter Mute Time kann eingestellt werden, dass die Ausgänge des Verstärkers stummgeschaltet werden, wenn für die eingestellte Dauer kein Audiosignal mehr vorhanden ist. Die Reglerposition OFF deaktiviert diese Funktion.

7.7.8 Output Routing (für Digitalausgang)

In dieser Ansicht wird das Signal für den 2-kanaligen Digitalausgang festgelegt.

Output Routing
SPDIF Source ZONE A -10dB -40-30-20-1801020 Source ZONE B -10dB -40-30-20-1801020

Abb. 29 Ansicht „Output – Speaker Preset – Output Mode“

Es stehen für jeden Ausgangskanal die Signale der Analogeingänge, des Digitaleingangs und die Zonensignale zur Auswahl. Ist eine Zone als Stereozone konfiguriert, muss gewählt werden, ob einer der Stereokanäle (Left/Right) oder die Monosumme (Sum) ausgegeben werden soll.

Mit den Schiebereglern lassen sich beide Signalpegel anpassen.

7.7.9 GPIO

In dieser Ansicht werden die Funktionen der Steueranschlüsse GPIO (3) festgelegt. Die acht Kontakte können folgende Funktionen haben:

PIN 1

– Referenzpotential Soft Ground für ein 12-V-Trigger-Eingangssignal, einen Mute-Schalter zur Stummschaltung oder einen Standby-Schalter

PIN 2

  • Off: keine Funktion
  • Standby (NO): schaltet den Verstärker in Standby-Modus, wenn mit PIN 1 verbunden (Schließerkontakt)
  • Standby (NC): schaltet den Verstärker in Standby-Modus, wenn nicht mit PIN 1 verbunden (Öffnerkontakt)
  • Mute (NO): alle Ausgänge des Verstärkers werden stummgeschaltet, wenn mit PIN 1 verbunden (Schließerkontakt)
  • Mute (NC): alle Ausgänge des Verstärkers werden stummgeschaltet, wenn nicht mit PIN 1 verbunden (Öffnerkontakt)

PIN 3

- Referenzpotential Ground für externe Lautstärkeregler und für ein 12-V-Trigger-Ausgangssignal

PIN 4, PIN 5:

– Volume Control: Anschluss des Schleiferkontakts eines externen Potentiometers zur Lautstärkeeinstellung
- Off: keine Funktion

PIN 6

- 12 V Trigger In: Bei entsprechender Einstellung in der Ansicht „Settings ⇒ Power Management“ wird der Verstärker durch eine

12-V-Schaltspannung an diesem Anschluss eingeschaltet. Ohne diese Spannung bleibt er im Standby-Modus.

– Volume Control: Anschluss des Schleiferkontakts eines externen Potentiometers zur Lautstärkeeinstellung
- Off: keine Funktion

PIN 7

  • 12 V Trigger Out: Bei eingeschaltetem Verstärker liegt hier eine 12-V-Schaltspannung an. Diese kann z. B. dazu verwendet werden, einen zweiten Verstärker über dessen Schalteingang ebenfalls einzuschalten.
    – Volume Control: Anschluss des Schleiferkontakts eines externen Potentiometers zur Lautstärkeeinstellung
  • Off: keine Funktion

PIN 8

- Power 3.3V: Gleichspannung für die Speisung externer Potentiometer zur Lautstärkeeinstellung

7.7.10 LAN

Diese Ansicht erlaubt Einstellungen zum Netzwerkanschluss über die Buchse NETWORK CONTROL (2).

Die LAN-Schnittstelle des Verstärkers ist auf eine feste IP-Adresse (Static) 192.168.64.100 voreingestellt. Soll das Gerät in ein bestehendes Netzwerk eingebunden werden, können die Adresse und die zugehörigen Einstellungen hier geändert werden.

Die Schnittstelle des Verstärkers kann aber auch durch einen DHCP-Server im Netzwerk (z. B. im Router) automatisch konfiguriert werden. In diesem Fall die Option DHCP wählen.

Durchgeführte Änderungen mit APPLY bestätigen.

Hinweis: Damit im DHCP-Betrieb der Zugriff auf die Benutzeroberfläche nicht dadurch erschwert wird, dass der Verstärker nach jedem Einschalten eine andere Adresse zugewiesen bekommt, im Router die Option „Diesem Netzwerkgerät immer die gleiche IPv4-Adresse zuweisen.“ wählen.

7.7.11 WIFI

In dieser Ansicht werden Einstellungen zur WLAN-Funktionalität des Verstärkers vorgenommen.

Monacor PA-4125DX - WIFI - 1

Mit dem Schiebeschalter bei ENABLE WIFI wird die WLAN-Funktion ein- und ausgeschaltet. Bei ausgeschaltetem WLAN kann nur noch über LAN auf die Benutzeroberfläche zugegriffen werden.

Hinweis: Zum Wiedereinschalten der WLAN-Funktion kann entweder über LAN die Benutzeroberfläche aufgerufen und das WLAN in dieser Ansicht wieder eingeschaltet werden oder der Verstärker kann über den versenkten Rücksetztaster auf seine Werkseinstellungen zurückgesetzt werden (13 Kapitel 8).

Unter WHEN LAN CONNECTED wird festgelegt, ob bei einer Verbindung über LAN die WLAN-Verbindung deaktiviert werden soll (Disable

WIFI) oder ob dies auf die WLAN-Funktion keine Auswirkung haben soll (Do Nothing).

Unter DISABLE WIFI AFTER kann eine automatische Abschaltung der WLAN-Funktion nach 5 min, 10 min oder 30 min eingestellt werden. In der Einstellung Always On findet keine automatische Abschaltung statt.

Hinweis: Nach einer automatischen Abschaltung der WLAN-Funktion ist es zum Wiedereinschalten dieser Funktion erforderlich, den Verstärker von der Stromversorgung zu trennen und neu zu verbinden.

Unter WIFI MODE wird festgelegt, ob der Verstärker als Access Point ein eigenes WLAN aufbaut oder ob er als Client in ein bestehendes WLAN integriert wird. Wenn Client gewählt wird, muss der Name des gewünschten Netzwerks unter SSID und das dazugehörige Kennwort unter Password eingeben werden.

Wird der Verstärker als Access Point mit eigenem WLAN betrieben, sollte zur Sicherheit auf jeden Fall das voreingestellte Kennwort „password“ geändert werden. Der Netzwerkname Access Point Name (SSID) kann bei Bedarf geändert werden.

Durchgeführte Änderungen mit APPLY bestätigen.

Hinweis: Eine Änderung der WLAN-Einstellungen kann ein erneutes Herstellen der Verbindung erfordern.

8 Gerät auf Werkseinstellungen zurücksetzen

Der Verstärker kann auf seine Werkseinstellungen zurückgesetzt werden. Dabei gehen alle vom Benutzer vorgenommenen Einstellungen (einschließlich Kennwortschutz) verloren. Diese sollten darum bei Bedarf vorher gesichert werden (Kapitel 7.7.4).

Ist ein Zugriff auf die Benutzeroberfläche möglich, können alle Einstellungen über die Ansicht „Settings ⇒ Backup & Restore“ mit der Funktion RESET! zurückgesetzt werden (Kapitel 7.7.4).

Alternativ kann der versenkte Rücksetztaster verwendet werden. Dieser befindet in einem kleinen Loch in der Bodenplatte des Geräts mittig im vorderen Bereich.

1) Den Verstärker von der Stromversorgung trennen.
2) Die Klemmenblöcke für die Lautsprecher (9) und für externe Steuer-elemente GPIO (3) vom Gerät abziehen.
3) Mit einem dünnen Gegenstand den Taster in dem kleinen Loch gedrückt halten und dabei die Stromversorgung wieder verbinden.
4) Den Taster weiter für 3 – 5 s gedrückt halten, bis der Verstärker startet.
Der Verstärker startet jetzt mit seinen Werkseinstellungen.
5) Vor dem Wiederverbinden der Lautsprecher und externen Steuerelemente über die Benutzeroberfläche die Einstellungen für diese Anschlüsse überprüfen und ggf. korrigieren.

9 Einrichtungsbeispiel

In diesem Kapitel wird eine mögliche Vorgehensweise beim Einrichten des Verstärkers anhand eines Beispiels beschrieben.

Folgende Beispielanlage ist einzurichten:

Verwendete Signalquellen

  • 1 CD-Spieler mit Cinch-Ausgängen.
  • 2 dynamische Mikrofone mit symmetrischen Ausgängen
  • Ein Raum soll hauptsächlich mit Stereomusik vom CD-Spieler beschallt werden.
    – Das Signal von Mikrofon 1 soll der Musik hinzugemischt werden können.
    – Die Lautstärkeeinstellung für die Zone soll über die Benutzeroberfläche erfolgen.
    – Die verwendeten Lautsprecher sind niederohmig (4 – 16 Ω).

1. Zone

2. Zone

  • Mehrere Räume sollen über den CD-Spieler mit Hintergrundmusik monofon beschallt werden.
    – Die Lautstärke für diese Zone soll über einen externen Regler eingestellt werden.
  • Bei Durchsagen über Mikrofon 2 soll die Hintergrundmusik ausgeblendet werden.
    – Die Durchsagelautstärke soll von der eingestellten Musiklautstärke unabhängig sein.
    – Es sollen mehrere 100-V-Lautsprecher eingesetzt werden.

Folgende Bedienschritte sind durchzuführen:

1) Die Benutzeroberfläche aufrufen. Dazu den Verstärker mit der Stromversorgung verbinden (Kapitel 6.7) und wenn die WiFi-LED (1) leuchtet, z. B. mit einem Laptop eine Verbindung zum WLAN des Verstärkers herstellen (Kapitel 7.1.1).
2) Die Betriebsarten der Lautsprecherausgänge einstellen (Kapitel 7.6.4.7): Dazu in der Ansicht „Output ⇒ Speaker Preset ⇒ Output Mode“
- die Ausgänge „Output 1“ und „Output 2“ auf „Lo-Z“ einstellen, - „Output 3“ auf „Hi-Z - 100V“ einstellen.

3) Die Eingänge einstellen:

  • In der Ansicht „Input ⇒ Analog“ den Eingang „Analog 1“ auf „Stereo“ einstellen (Kapitel 7.4) und auf „CD“ umbenennen (Kapitel 7.3); die Empfindlichkeit auf „+4dBu“ einstellen.
  • Bei den Eingängen „Analog 3“ und „Analog 4“ die Eingangsempfindlichkeit auf „MIC“ einstellen und die Eingänge auf „Mikrofon 1“ und „Mikrofon 2“ umbenennen.

4) Den Anschluss für den externen Laustärkeregler konfigurieren:

- Ansicht „Settings ⇒ GPIO“ aufrufen und für „PIN 4“ die Option „Volume Control“ wählen (Kapitel 7.7.9).

5) Die Zonen einstellen (Kapitel 7.5.1):

  • In der Ansicht „Zone ⇒ Source“ die „Zone A“ auf „STEREO“ einstellen und als „PRIMARY INPUT“ die Quelle „Mix 1“ wählen.
  • Den Lautstärkeregler für „Zone A“ zunächst auf einen niedrigen Wert einstellen (z. B. -40 dB).
  • Die „Zone C“ auf „MONO“ belassen und als „PRIMARY INPUT“ die Quelle „CD (Stereo)“ wählen. Die Option „PRIORITY“ wählen und als „PRIORITY INPUT“ die Quelle „Mikrofon 2“ wählen. Die Option „Override Zone Volume“ ☑ wählen und den daraufhin eingeblendeten Lautstärkeregler zunächst auf einen mittleren Wert, z. B. „-24 dB“ einstellen.
  • In der Ansicht „Zone ⇒ Volume“ für „Zone C“ unter „CONTROL“ die Option „GPIO 4“ wählen.

6) Die Ausgänge zuordnen (Kapitel 7.6.1):

  • In der Ansicht „Output ⇒ Routing“ für „Output 1“ unter „Routing“ die Option „Zone A: Left“ wählen.
  • Für „Output 2“ unter „Routing“ die Option „Zone A: Right“ wählen.
  • Für „Output 3“ unter „Routing“ die Option „Zone C“ wählen.

7) Den Verstärker von der Stromversorgung trennen und die Anschlüsse vornehmen:

  • Den linken Lautsprecher für die 1. Zone an die Klemmen OUTPUTS (9) „CH1“ anschließen, den rechten Lautsprecher derselben Zone an die Klemmen „CH2“ (Kapitel 6.3).
  • Die 100-V-Lautsprecher für die 2. Zone an die Klemme von „CH3“ und die Klemme von „CH4“ parallel zueinander anschließen (Kapitel 6.3). Dabei darauf achten, dass die Gesamtleistung der Lautsprecher nicht die Ausgangsleistung von 250W übersteigt.
  • Den CD-Spieler an die Cinch-Buchsen ANALOG INPUTS (7) „CH1“ (linker Kanal) und „CH2“ (rechter Kanal) anschließen. (Kapitel 6.1)
  • Das Mikrofon 1 bei ANALOG INPUTS (8) an die Klemmen „CH3“, das Mikrofon 2 an die Klemmen „CH4“ anschließen (Kapitel 6.1).
  • Das Potentiometer für die Lautstärkeeinstellung an die Kontakte 3, 4 und 8 der Klemmen GPIO (3) anschließen (Kapitel 6.6.1) und zunächst auf Minimum einstellen.

8) Den Verstärker wieder mit der Stromversorgung verbinden und die Benutzeroberfläche aufrufen.

  • Für die 1. Zone in der Ansicht „Input ⇒ Mix“ unter „Mix 1/ANALOG“ die gewünschte Lautstärke für „CD“ und „Mikrofon 1“ einstellen (Kapitel 7.4.3).
  • Die Gesamtlautstärke der Zone über den Regler für „Zone A“ in der Ansicht „Dashboard“ einstellen (Kapitel 7.2).

9) Für die 2. Zone kann die Lautstärke nur über das Potentiometer eingestellt werden.

Bei Bedarf können noch folgende Anpassungen vorgenommen werden:

– Eingangsempfindlichkeiten (Kapitel 7.4.1)
- Klang der Eingangssignale (Kapitel 7.4.1)
- Dynamikkompression für die Zonen (Kapitel 7.5.4)
– Einsatzschwelle und Lautstärke für das Vorrangsignal von Mikrofon 2 (Kapitel 7.5.1)
– Einschränkung des Einstellbereichs für die Zonenlautstärke (Kapitel 7.5.2)
- Anpassung an die Raumakustik (Kapitel 7.6.3)
- Optimierung des Lautsprecherklangs (Kapitel 7.6.4.2 und Kapitel 7.6.4.3)
– Pegelbegrenzung zum Schutz der Lautsprecher (Kapitel 7.6.4.6)
– Signalverzögerung (Kapitel 7.6.2)
- Auf Wunsch können die Zonen, Ausgänge und „Mix 1“ auch umbenannt werden (Kapitel 7.3).

10 Technische Daten

Verstärkerklasse: ..... D

Ausgangsleistung

LoZ-Modus (4 Ω/8 Ω): ..... 4 × 125 W

HiZ-Modus 1 (70V/100V): .....2 × 250 W

Frequenzbereich: 20–20 000 Hz

Analogeingänge

Anschluss: Steckschraubklemmen (symmetrisch) oder Cinch (asymmetrisch)

Empfindlichkeit, einstellbar: .... MIC/−10 dBV/+4 dBu/+14 dBu max. Eingangspegel: .... 12,3 V (+24 dBu)

Digitaleingang:

Signalformat: S/PDIF

Kanäle: 2

Anschluss:....Cinch

Digitalausgang:

Signalformat: S/PDIF

Kanäle: 2

Anschluss:....Cinch

Signal-Rausch-Abstand: .... > 106 dB (A-bewertet)

Klirrfaktor: .... < 0,05 %

WLAN

Frequenzbereich: 2,412–2,484 GHz

max. Sendeleistung: ..... 19,5 dBm

Stromversorgung: .... \~ 100–240 V/50–60 Hz

Leistungsaufnahme

Betrieb (bei 1/8 Ausgangsleistung): 150 W

Standby (einstellungsabhängig): < 0,5 W

Abmessungen (B×H×T): .....220×44,5×320 mm

Gewicht: 1,95 kg

1 Hinweis: Der Verstärkerausgang erreicht im 100-V-Betrieb nur etwa 90V, wo-durch sich eine Leistungseinbuße von ≈ -1dB gegenüber der Nennleistung von 100-V-Lautsprechern ergibt.

Änderungen vorbehalten.

Inhaltsverzeichnis Klicken Sie auf einen Titel, um darauf zuzugreifen
Handbuch-Assistent
Angetrieben von Anthropic
Warten auf Ihre Nachricht
Produktinformationen

Marke : Monacor

Modell : PA-4125DX

Kategorie : Empfänger