MU 9186 - Nicht kategorisiert RCF - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Zentraleinheit eines digitalen Paging-/Evakuierungssystems (DXT 9000) |
| Abmessungen (B × H × T) | 485 mm × 88 mm × 365 mm (19-Zoll-Rack, 2 HE) |
| Gewicht | 6,9 kg |
| Stromversorgung | 115/230 V AC (50-60 Hz) und 48 V DC (Batterie) |
| Leistungsaufnahme | 60 W |
| Betriebstemperatur | -5 °C bis +50 °C |
| Relative Feuchtigkeit | 20 % bis 90 % (nicht kondensierend) |
| Audioeingänge | MAIN IN, FALL BACK INPUT, PAGING IN 1/2 (RJ45), AUX INPUT, BGM 1/2/3 (RCA), MP3-Player (USB/SD) |
| Audioausgänge | AUX OUT (RCA), MONITOR OUT (RCA), MOH (RCA), MONITOR (6,3 mm Klinke) |
| Logikeingänge (GPI) | 12 (8 überwacht, 4 optogekoppelt) |
| Logikausgänge (GPO) | 8 (Relais, max. 24 V DC / 0,3 A) |
| Schnittstellen | ETHERNET (RJ45), RS485 (Schraubklemme), FLEXCOM BUS (Ein-/Ausgang), USB (Typ B für PC), 24 V DC Ausgang |
| Besondere Merkmale | Duale Netzteile, EN 54-16 konform, konfigurierbare digitale Matrix, zwei gleichzeitige Durchsagen, Ersatzverstärker-Support, Impedanzmessung 20 Hz |
| Max. Verstärker-Anzahl | 31 Slave-Verstärker (UP 9501/9502/9504) |
| Zonen/Gruppen | Bis zu 128 Zonen, 128 Gruppen, 128 Lautsprecherleitungen |
Häufig gestellte Fragen - MU 9186 RCF
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BEDIENUNGSANLEITUNG MU 9186 RCF
SICHERHEITSVORKEHRUNGEN
HINWEISE ZU AUDIOSIGNALKABELN
SYSTEMBESCHREIBUNG DXT 9000
BESCHREIBUNG DES HAUPTGERÄTS MU 9186
INSTALLATION EINES 19-ZOLL-GESTELLS
FRONTPLATTE
RÜCKPLATTE
HAUPTMENÜ UND ZUGANGSEBENEN
EREIGNISMENÜ
MENÜ ÜBERWACHUNG DEAKTIVEREN
MENÜ AUDIO SET (AUDIO-EINSTELLUNGEN)
- AUDIO SET > UNTERMENÜ INPUTS
- AUDIO SET > UNTERMENÜ OUTPUTS
- AUDIO SET > UNTERMENÜ MP3 & MONIT
- AUDIO SET > UNTERMENÜ ROUTN PROG
- AUDIO SET > UNTERMENÜ RTNG & PRST
- AUDIO SET > UNTERMENÜ ZONE VOL
INFO-MENÜ
MENÜ SYS LOG (SYSTEMPROTOKOLL)
ANZEIGE TEXTNACHRICHTEN
MU 9186 – JUMPER-EINSTELLUNGEN
ANSCHLUSSBEISPIEL
ANLEITUNG ZUR IMPEDANZMESSUNG
LAUTSPRECHERLEITUNG
TECHNISCHE DATEN
ANHANG
SICHERHEITSVORKEHRUNGEN

WICHTIG
Bevor Sie dieses Produkt anschließen und benutzen, lesen Sie bitte sorgfältig dieses Anweisungshandbuch und halten Sie es zum Nachschlagen in der Zukunft bereit.
Dieses Handbuch gilt als Bestandteil dieses Produkts und muss bei einem Besitzerwechsel als Referenz zur korrekten Installation sowie für die Sicherheitsvorkehrungen mitgegeben werden.
RCF S.p.A. übernimmt keine Verantwortung für die nicht korrekte Installation und/oder den Gebrauch des Produkts.
WARNUNG: Um das Risiko eines Brandes oder eines Stromschlags zu vermeiden, darf dieses Produkt keinesfalls Regen oder Feuchtigkeit ausgesetzt werden.
Das Gerät ist nur für die Nutzung im Innenbereich gedacht.
SICHERHEITSVORKEHRUNGEN
- Alle Vorkehrungen, insbesondere die Sicherheitsvorkehrungen sind mit großer Aufmerksamkeit zu lesen, da sie wichtige Informationen enthalten.
2.1 PRIMÄRSTROMVERSORGUNG VOM NETZ
- Die Netzspannung ist so hoch, dass sie das Risiko eines tödlichen Stromschlags mit sich bringt: Dieses Produkt darf keinesfalls installiert oder angeschlossen werden, wenn das Netzkabel eingesteckt ist.
- Bevor die Stromversorgung eingeschaltet wird, stellen Sie sicher, dass alle Verbindungen korrekt vorgenommen wurden und dass die Spannung in Ihrem Netz der Spannung, die auf dem Typenschild der Anlage gezeigt wird, entspricht und, falls dies nicht der Fall ist, kontaktieren Sie Ihren RCF-Händler.
- Dieser Apparat kann entweder an ein TT- oder TN-Erdungssystem angeschlossen werden.
- Die metallischen Teile der Anlage werden mit dem Netzkabel geerdet. Ein Gerät der Bauklasse I ist an eine Netzsteckdose mit Schutzerdeanschluss anzuschließen.
- Dieses Gerät ist an eine Einrichtung anzuschließen, die mit einer Schutzvorrichtung gegen Erdfehler versehen ist und für den Typ und die Leistung der installierten Leitung entsprechend bemessen ist (RCD).
- Schützen Sie das Netzkabel gegen Schäden. Stellen Sie sicher, dass es so positioniert ist, dass man nicht darauf tritt oder darüber stolpert.
- Um das Risiko eines Stromschlags zu vermeiden, darf dieses Produkt keinesfalls geöffnet werden - es sind keine Teile im Inneren enthalten, zu denen der Benutzer keinen Zugang benötigt.
- Der Netzstecker wird verwendet, um das Gerät von der Netzversorgung zu trennen, und es soll betriebsbereit bleiben.
2.2 SEKUNDÄRE (NOTSTROM-) VERSORGUNG DURCH BATTERIEN
- Die Betriebsspannung des Gerätes ist 48 V GS (daher ist es notwendig, mehrere Batterien mit einer niedrigeren Nennspannung in Reihe zu schalten, beispielsweise: 4 x 12 V, 2 x 24 V).
- Verwenden Sie stets aufladbare Batterien, die entsprechend der maximal möglichen Last zu wählen sind.
- Prüfen Sie, dass die Polarität der Batterien korrekt ist.
- Batterien dürfen NICHT kurzgeschlossen werden (d.h. Anschluss von 2 gegensätzlichen Polen zusammen mit Metalldrähten).
- Der 48VGS-Stecker wird verwendet, um das Gerät von der Stromversorgung zu trennen, und es soll betriebsbereit bleiben.
- Die 48VGS-Stromversorgung hat nichts mit der Tatsache zu tun, dass im inneren der Anlage gefährliche Spannungen vorhanden sind.
-
Entsorgen Sie leere Batterien entsprechend Ihrer Landesvorschriften zu Ökologie und Umweltschutz.
-
Stellen Sie sicher, dass keine Objekte oder Flüssigkeiten in das Produkt gelangen können, da dies zu einem Kurzschluss führen könnte.
Dieses Gerät darf nicht Tropfen oder Spritzern ausgesetzt werden.
Es dürfen keine mit einer Flüssigkeit gefüllten Objekte (wie Vasen) und keine Objekte mit offener Flamme (wie angezündete Kerzen) auf das Gerät gestellt werden.
- Versuchen Sie keinesfalls, Vorgänge, Änderungen oder Reparaturen durchzuführen, die in diesem Handbuch nicht ausdrücklich beschrieben sind.
Kontaktieren Sie Ihr befugtes Service-Center oder qualifiziertes Personal, wenn eines der folgenden Ereignisse eintritt:
- Das Produkt funktioniert nicht (oder funktioniert nur in einer unnormalen Weise).
- Das Netzkabel wurde beschädigt.
- Objekte oder Flüssigkeiten sind in das Objekt eingedrungen.
- Das Produkt erlitt einen schweren Aufprall.
WICHTIG

WARNUNG

-
Wenn das Produkt für einen längeren Zeitraum nicht benutzt wird, dann sind das Netzkabel und die Batterien von der Stromversorgung zu trennen.
-
Wenn vom Produkt ungewöhnliche Gerüche oder Rauch ausgehen, schalten Sie es direkt aus und trennen Sie das Netzkabel und die Batterien von der Stromversorgung.
-
Die mit dem Symbol markierten Klemmen 🚫 sind UNTER SPANNUNG GEFÄHRLICH, und ihr Anschluss muss durch eine EINGEWIESENE PERSON erfolgen, oder es ist die Benutzung von vorkonfektionierten Kabeln erforderlich.
-
Schließen Sie dieses Produkt nicht an ein Gerät oder Zubehör an, für das es nicht vorgesehen ist. Bei einer frei hängenden Installation verwenden Sie nur spezielle Verankerungspunkte und versuchen Sie nicht, dieses Produkt unter Verwendung von Elementen aufzuhängen, die nicht für diesen Zweck spezifisch sind.
Prüfen Sie außerdem die Eignung der Montagefläche (Wand, Decke, Konstruktion usw.) und die Komponenten, die für die Befestigung benötigt werden (Dübel, Schrauben, Halterungen, die nicht von RCF geliefert werden usw.), die die Sicherheit des Systems / der Installation im Lauf der Zeit garantieren müssen, beispielsweise auch unter Berücksichtigung von mechanischen Schwingungen, die üblicherweise von Messwandlern erzeugt werden.
Um das Risiko zu vermeiden, dass Geräte herunterfallen, stapeln Sie nicht mehrere Anlagen dieses Produkts aufeinander, es sei denn, dass diese Möglichkeit im Benutzerhandbuch vorgesehen ist.
- RCF S.p.A. empfiehlt stark, dieses Produkt nur von professionell qualifizierten Monteuren (oder Spezialfirmen) installieren zu lassen, die die korrekte Installation gewährleisten und nach den geltenden Vorschriften zertifizieren können.
Das ganze Audiosystem muss den geltenden Normen und Vorschriften bezüglich der elektrischen Systeme entsprechen.
- Aufsätze und Wagen
Das Gerät sollte nur auf Wagen oder Aufsätzen verwendet werden, falls erforderlich, die vom Hersteller empfohlen werden. Das Gerät / der Aufsatz / der Wagen ist mit extremer Vorsicht zu bewegen.
Plötzliche Unterbrechungen, übermäßige Schubkraft und unebene Böden können dazu führen, dass die Baugruppe umkippt.
-
Es sind mechanische und elektrische Faktoren zu berücksichtigen, wenn ein professionelles Audiosystem installiert wird (zusätzlich zu den strikt akustischen Anforderungen wie Schalldruck, Erfassungswinkel, Frequenzgang).
-
Gehörverlust
Die Einwirkung von hohen Schallpegeln kann zu einem dauerhaften Hörverlust führen.
Der akustische Druck, der zu einem Hörverlust führt, unterscheidet sich von Person zu Person und hängt von der Dauer der Einwirkung ab.
Um die potentiell gefährliche Einwirkung von hohen akustischen Drücken zu vermeiden, sollte jeder, der diesen ausgesetzt ist, entsprechende Schutzgeräte verwenden.
Wenn ein Messumformer verwendet wird, der in der Lage ist, hohe Schallpegel zu produzieren, dann ist es notwendig, Ohrenstöpsel oder schützende Kopfhörer zu tragen.
Sehen Sie die technischen Daten in den Benutzerhandbüchern für die Lautsprecher, um die maximalen Schalldruckpegel zu erfahren.
- Die Lüftungsgitter der Anlage dürfen nicht blockiert werden.
Positionieren Sie dieses Produkt entfernt von Wärmequellen und stellen Sie stets sicher, dass eine entsprechende Luftzirkulation um die Lüftungsgitter vorhanden ist.
- Die Verstärker dürfen nicht überlastet werden.
Prüfen Sie, dass die Verstärkerausgänge nicht kurzgeschlossen sind.
-
Bei den Steuerungselementen niemals Gewalt anwenden (Tasten, Knöpfe usw.).
-
Verwenden Sie keine Lösungsmittel, Alkohol, Benzol oder andere flüchtige Substanzen für die Reinigung der Außenteile.
Verwenden Sie ein trockenes Tuch.

WARNING:
Jede Veränderung, die von unbefugtem Personal am Produkt und / oder dem System vorgenommen wird (in dem es installiert und konfiguriert ist, einschließlich Schrankgestell und Verkabelung) kann die CE-Kennzeichnung (Zertifizierung EN54-16: 2008) sowie die Produktgarantie ungültig machen.
HINWEISE ÜBER AUDIOSIGNALKABEL

Um das Auftreten von Geräuschen am Mikrofon / den Leitungssignalkabeln zu vermeiden, verwenden Sie abgeschirmte Kabel und bringen Sie sie nicht in die Nähe von:
- Geräten, die hochintensive elektromagnetische Felder produzieren.
- Netzkabeln.
- Lautsprecherleitungen.
VIELEN DANK, DASS SIE DIESES PRODUKT GEKAUFT HABEN, DAS SO HERGESTELLT WURDE, DASS ZUVERLÄSSIGKEIT UND EIINE HOHE LEISTUNG GEWÄHRLEISTET SIND.
SYSTEMBESCHREIBUNG DXT 9000

Das DXT 9000 ist ein überwachtes digitales Paging-/Evakuierungssystem entsprechend EN 54-16 und ISO 7240-19, das einen vollständig skalierbaren und vielseitigen Bereich an Konfigurationen und Lösungen ermöglicht.
Es weist einen Doppelring-Topologie-Ansatz auf: Ein erster einfacher Ring für die kleinen und mittelgroßen Systeme und einen zweiten größeren Ring, der von einer Hauptanlage mit Router (MU 9186/R) unterstützt wird für größere und extra große Anwendungen, immer in Plug&Play-Ausführung und leicht konfigurierbar.
Beispielsweise kann ein kleines System konzipiert werden, indem nur eine MX 9502 / MX 9504 Hauptanlage verwendet wird, die bereit alle notwendigen Steuerungen und zwei 250 W (MX 9502) / vier 125 W (MX 9504) Stromverstärker der Klasse D (mit 100 V / 70 V Lautsprecherleitungen mit konstanter Spannung) umfasst.

Ein System, das eine höhere Ausgangsleistung oder eine größere Anzahl an Zonen erfordert, wird erzielt, wenn eine oder mehrere Systemverstärker vom Modell UP 9501 (1 x 500 W), UP 9502 (2 x 250 W) oder UP 9504 (4 x 125 W) mit der MX 9502 / MX 9504 über den speziellen Datenlink-Port RCF FLEXCOM verbunden werden.

flowchart
graph LR
MX9504["MX 9504"] -->|100 V / 70 V LEITUNGEN| Lautsprecher1["100 V / 70 V LAUTSPRECHER"]
MX9504 -->|100 V / 70 V LEITUNGEN| UP9501["UP 9501"]
UP9501 -->|100 V / 70 V LEITUNGEN| Lautsprecher2["100 V / 70 V LAUTSPRECHER"]
Die MU 9186 ist ein weiteres Hauptanlagenmodell ähnlich der MX 9502 / MX 9504, jedoch ohne interne Stromverstärker.
Da es bei der Datenverkabelung möglicherweise kritische Verbindungen gibt, beispielsweise aufgrund von Kabeltyp und Kabellänge kann der RCF FLEXCOM Bus die Datenkommunikationsgeschwindigkeit an die Verkabelungseigenschaften und das verfügbare Datenband anpassen.
Es sind nur wenige Geräte notwendig, um die einfachsten und auch die komplexesten Projekte in zentraler oder dezentraler Form zu planen - egal, ob für Supermarkt oder Theater, Flughafen oder Einkaufszentrum, Fast-Food-Restaurant oder U-Bahn, Schule der Krankenhaus.
Diagnosefunktionen und Fehlermeldungen erfüllen alle Anforderungen des Evakuierungssystems.
Die Verdrahtung ist begrenzt auf ein doppelpaariges feuerfestes Kabel vom Typ J für die meisten Anschlüsse und ein vierpaariges feuerfestes Kabel vom Typ J zum Anschluss der Paging-Mikrofone.
Die Systemkonfiguration kann auf der Frontplatte der Hauptanlage (für kleine Systeme) bearbeitet werden, doch sie kann auch über einen lokalen oder fernen PC erfolgen, indem eine spezielle grafische Software für die Bedienerschnittstelle verwendet wird.
Die doppelte Stromversorgung ermöglicht sowohl den WS- als auch den GS-Betrieb.
Die Stromverstärkertechnologie der 'RCF D+ Klasse' und die eingebaute Recover-Fall-Back-Vorrichtung machen die DXT 9000 zu einem sehr sicheren und zuverlässigen System.
Jede DXT 9000 Anlage ist mit einem seriellen Port RS 485 ausgestattet, der für die speziellen systemprogrammierbaren Fernbedienungen verwendet wird.
Geräte zur Geräuscherkennung funktionieren auch am RS 485 Port.
Zwei im Voraus aufgenommene Durchsagen können gleichzeitig abgespielt und von den Hauptanlagen an das DXT 9000 Netzwerk geschickt werden, die sowohl Notfalldurchsagen (an einen speziellen Speicher) als auch Routinedurchsagen (auf separaten SD-Karten) umfassen.
Ein anderer SD/USB-Anschluss wird als MP3-Player verwendet (zum Abspielen der Hintergrundmusik).
Der Ethernet-Port (an den Hauptanlagen) ermöglicht es, die gesamte Fernbedienung für das ganze System zu erhalten.
DXT 9000 Geräte haben programmierbare Logikeingänge und -ausgänge, geprüft vom System selbst oder den angeschlossenen Sicherheits-/Notfallgeräten, wie Brandmeldesysteme.
Jede Komponente hat eine eigene digitale Adresse.
DXT 9000 umfasst hochwertige digitale Komponenten, die für die professionellen RCF-Audiosysteme benutzt werden, so dass eine hohe Leistung erzielt wird und die DXT 9000 Systeme für Installation an Orten geeignet sind, die eine sehr gute Tonreproduktion erfordern, wie Theater und Auditorien.
DXT 9000 SYSTEMKOMPONENTEN
- MX 9502 Hauptanlage mit zwei 250 W Verstärkern der Klasse D innen
- MX 9504 Hauptanlage mit vier 125 W Verstärkern der Klasse D innen
- MU 9186 Hauptanlage (keine Stromverstärker innen)
- MU 9186/R Hauptanlage mit Router (keine Stromverstärker innen)
- UP 9501 Anlage mit einem einzelnen 500 W Verstärker der Klasse D
- UP 9502 Anlage mit zwei 250 W Verstärkern der Klasse D
- UP 9504 Anlage mit vier 125 W Verstärkern der Klasse D
- BM 9804 Paging-Mikrofon mit Zonenauswahl
- BM 9802 Paging-Mikrofon mit Zonenauswahl über numerische Tastatur
- BE 9808 Zusätzliche 8-Zonen-Tastatur für Paging-Mikrofone
- TS 9918 Ferne Pegelsteuerung und Programmauswahl
DXT 9000 SYSTEME MIT AUDIONETZWERK
DXT 9000 Systeme mit Netzwerk können bis zu acht Subsysteme haben, jeweils mit eigener 9186/R Masteranlage (spezielle MU 9186 mit 'Dante'-Platine innen zum Senden und Empfangen von Audiosignalen auf Ethernet) und den UP 950x Verstärkern.
Subsysteme sind unabhängig und müssen einzeln konfiguriert werden, sie können jedoch miteinander kommunizieren, um 'globale' Funktionen umzusetzen (gemeinsam für das Netzwerk).
Bitte sehen Sie das DXT 9000 PC Softwarehandbuch.
BEISPIEL: SYSTEM MIT MX 9504 HAUPTANLAGE

flowchart
graph TD
A["FALLBACK-NOTFALL-MIKRO"] --> B["BrandMELDESYSTEM"]
C["PAGING-MIKRO BM 9802 BM 9804 + BE 9808"] --> B
D["MUSIKQUELLEN"] --> B
E["PC"] --> B
B --> F["100 V / 70 V LAUTSPRECHERLEITUNGEN"]
B --> G["..."]
B --> H["..."]
B --> I["..."]
BEISPIEL: SYSTEM MIT MU 9186 HAUPTANLAGE

flowchart
graph TD
A["MUSIKQUELLEN"] --> B["PC"]
C["PAGING-MIKRO BM 9802 BM 9804 + BE 9808"] --> D["FALLBACK-NOTFALL-MIKRO"]
D --> E["BUCKU"]
E --> F["BUCKU"]
F --> G["UP 9501"]
F --> H["UP 9502"]
F --> I["UP 9504"]
G --> J["100 V / 70 V LAUTSPRECHERLEITUNGEN"]
H --> K["100 V / 70 V LAUTSPRECHERLEITUNGEN"]
I --> L["100 V / 70 V LAUTSPRECHERLEITUNGEN"]
BEISPIEL: SYSTEM MIT NETZWERK

flowchart
graph TD
A["FALLBACK-NOTFALL-MIKRO"] --> B["BU 9186/R"]
C["PAGING-MIKRO BM 9802 BM 9804 + BE 9808"] --> B
D["MUSIKQUELLEN"] --> B
B --> E["PC"]
F["BRANDMELDESYSTEM"] --> G["UP 9501"]
F --> H["UP 9502"]
G --> I["100 V / 70 V LAUTSPRECHERLEITUNGEN"]
H --> J["100 V / 70 V LAUTSPRECHERLEITUNGEN"]
K["FALLBACK-NOTFALL-MIKRO"] --> L["BU 9186/R"]
M["PAGING-MIKRO BM 9802 BM 9804 + BE 9808"] --> L
N["MUSIKQUELLEN"] --> L
L --> O["PC"]
P["UP 9502"] --> Q["100 V / 70 V LAUTSPRECHERLEITUNGEN"]
R["PC"] --> S["100 V / 70 V LAUTSPRECHERLEITUNGEN"]
Die MU 9186 ist eine Hauptanlage mit Audioeingängen und -ausgängen, einer Abspieleinheit für vorher aufgenommene Durchsagen, Steuerungs-/Überwachungsfunktionen, MP3-Spieler.
Bei Verwendung mit 100 V / 70 V Leitungslautsprechern muss die MU 9186 mit Verstärkern der Serie UP 9500 kombiniert werden.
Die MU 9186 Hauptanlage kann verschiedene Verstärker der Serie UP 9500 ansteuern.
Ein UP 9501 Verstärker kann als 'Ersatz' eingesetzt werden, der automatisch einen defekten Verstärker ersetzt.
HAUPTMERKMALE
- Konfigurierbare digitale Matrix.
- Voll überwacht wie nach den Normen EN 54-16 und ISO 7240-19.
- Die Zonenkonfiguration ist virtuell und kann nach der Systemmontage eingestellt werden.
- Zwei Buseingänge für Paging-Mikrofone.
- FALL-BACK Eingang zum Anschluss an ein unabhängiges spezielles EVAC-Paging-Mikrofon.
- Digitale Signalverarbeitung an beiden Ausgängen und Eingängen. Ein Kompressor kann in die AUX- und MAIN-Eingänge eingesteckt werden.
- Evakuierungsdurchsagen (mit Priorität) werden in einem geprüften und geschützten internen Speicher gespeichert. Zwei Durchsagen (für Evakuierung, Routinekommunikation oder Werbungsanzeigen) können gleichzeitig abgespielt werden (in verschiedenen Zonen).
- SD-Schlitz für Karten mit Routinenachrichten, die von GPI oder dem internen Timer ausgelöst werden können.
- MP3-Player (mit USB-Port und SD-Kartenschlitz) für Hintergrundmusik.
- Der analoge Audioeingang BGM1 kann alternativ durch den MP3-Player ersetzt werden und der Eingang PAGING IN 2 kann durch den AUX INPUT ersetzt werden. Dies kann durch Verwendung der Softwarevoreinstellungen erfolgen.
- Audioausgänge AUX und MONITOR.
- Grafische Benutzerschnittstelle zur Einstellung aller Systemparameter direkt von einem PC über einen USB-Port.
- Frontplattensteuerung mit LCD.
- RCF-FLEXCOM Technologie digitaler Audiobus zum Anschluss von Verstärkern (UP 9501, UP 9502, UP 9504).
- 12 GPI Logikeingänge (8 überwacht und 4 optisch) und 8 GPO-Logikausgänge (Relais).
- Serieller Port RS 485 (Schraubklemmen) für Schnittstellen und Überwachung.
- ETHERNET-Port (RJ 45-Anschluss) für Local Area Network (LAN) Anwendungen, lokale und ferne Systemkonfiguration.
- Optionale Programmauswahl und ferne Pegelsteuerung.
- WS- und GS-Stromversorgung.
BLOCKSCHALTBILD

flowchart
graph TD
subgraph_Input_Filter["INPUT FILTER"]
MP3 --> LP1["LP"]
MP3 --> HP1["HP"]
end
subgraph_3_BAND_PARAMETRIC_EQUALIZER["3 BAND PARAMETRIC EQUALIZER"]
BAN1 --> BAN1a["BAND 1"]
BAN2 --> BAN2a["BAND 2"]
BAN3 --> BAN3a["BAND 3"]
end
MP3 --> BGM1["BGM 1"]
subgraph 3_BAND_PARAMETRIC_EQUALIZER
BAN1b["BAN 1"] --> BAN2b["BAND 2"] --> BAN3b["BAND 3"]
end
MP3 --> BGM2["BGM 2"]
MP3 --> BGM3["BGM 3"]
MP3 --> BGM4["BGM 3 LOCAL"]
BGM1 --> LP2["LP"]
BGM1 --> HP2["HP"]
BGM2 --> LP3["LP"]
BGM2 --> HP3["HP"]
BGM3 --> LP4["LP"]
BGM3 --> HP4["HP"]
MP3 --> BGM1b["BGM 1"]
subgraph_5_BAND_PARAMETRIC_EQUALIZER["5 BAND PARAMETRIC EQUALIZER"]
BAN4 --> BAN4a["BAND 1"]
BAN5 --> BAN5a["BAND 2"]
BAN6 --> BAN6a["BAND 3"]
BAN7 --> BAN7a["BAND 4"]
BAN8 --> BAN8a["BAND 5"]
end
MP3 --> BGM4b["BGM 2"]
MP3 --> BGM5b["BGM 3"]
MP3 --> BGM6b["BGM 3 LOCAL"]
BAN4a --> COMPRESSOR["COMPRESSOR"]
BAN5a --> COMPRESSOR
BAN6a --> COMPRESSOR
BAN7a --> COMPRESSOR
BAN8a --> COMPRESSOR
COMPRESSOR --> AGC["AGC"]
COMPRESSOR --> GAIN["GAIN"]
MP3 --> VOX["VOX"]
MP3 --> MAIN_IN["MAIN IN +24V Phantom"]
MP3 --> AUX_IN["AUX IN LOCAL"]
MP3 --> LP1["LP"]
MP3 --> LP2["HP"]
MP3 --> LP3["LP"]
MP3 --> LP4["HP"]
MP3 --> PG1["PG 1"]
MP3 --> LP3["LP"]
MP3 --> LP4["HP"]
MP3 --> PG2["PG 2"]
MP3 --> LP5["LP"]
MP3 --> LP6["HP"]
MP3 --> AUX_IN["AUX IN LOCAL"]
MP3 --> LP7["LP"]
MP3 --> LP8["HP"]
MP3 --> LP9["LP"]
MP3 --> LP10["HP"]
MP3 --> LP11["LP"]
MP3 --> LP12["HP"]
MP3 --> LP13["LP"]
MP3 --> LP14["HP"]
MP3 --> LP15["LP"]
MP3 --> LP16["HP"]
MP3 --> LP17["LP"]
MP3 --> LP18["HP"]
MP3 --> LP19["LP"]
MP3 --> LP20["HP"]
MP3 --> LP21["LP"]
MP3 --> LP22["HP"]
MP3 --> LP23["LP"]
MP3 --> LP24["HP"]
MP3 --> LP25["LP"]
MP3 --> LP26["HP"]
MP3 --> LP27["LP"]
MP3 --> LP28["HP"]
MP3 --> LP29["LP"]
MP3 --> LP30["HP"]
MP3 --> LP31["LP"]
MP3 --> LP32["HP"]
MP3 --> LP33["LP"]
MP3 --> LP34["HP"]
MP3 --> LP35["LP"]
MP3 --> LP36["HP"]
MP3 --> LP37["LP"]
MP3 --> LP38["HP"]
MP3 --> LP39["LP"]
MP3 --> LP40["HP"]
MP3 --> LP41["LP"]
MP3 --> LP42["HP"]
MP3 --> LP43["LP"]
MP3 --> LP44["HP"]
MP3 --> LP45["LP"]
MP3 --> LP46["HP"]
MP3 --> LP47["LP"]
MP3 --> LP48["HP"]
MP3 --> LP49["LP"]
MP3 --> LP50["HP"]
MP3 --> LP51["LP"]
MP3 --> LP52["HP"]
MP3 --> LP53["LP"]
MP3 --> LP54["HP"]
MP3 --> LP55["LP"]
MP3 --> LP56["HP"]
MP3 --> LP57["LP"]
MP3 --> LP58["HP"]
MP3 --> LP59["LP"]
MP3 --> LP60["HP"]
MP3 --> LP61["LP"]
MP3 --> LP62["HP"]
MP3 --> LP63["LP"]
MP3 --> LP64["HP"]
MP3 --> LP65["LP"]
MP3 --> LP66["HP"]
MP3 --> LP67["LP"]
MP3 --> LP68["HP"]
MP3 --> LP69["LP"]
MP3 --> LP70["HP"]
MP3 --> LP71["LP"]
MP3 --> LP72["HP"]
MP3 --> LP73["LP"]
MP3 --> LP74["HP"]
MP3 --> LP75["LP"]
MP3 --> LP76["HP"]
MP3 --> LP77["LP"]
MP3 --> LP78["HP"]
MP3 --> LP79["LP"]
MP3 --> LP80["HP"]
MP3 --> LP81["LP"]
MP3 --> LP82["HP"]
MP3 --> LP83["LP"]
MP3 --> LP84["HP"]
MP3 --> LP85["LP"]
MP3 --> LP86["HP"]
MP3 --> LP87["LP"]
MP3 --> LP88["HP"]
MP3 --> LP89["LP"]
MP3 --> LP90["HP"]
MP3 --> LP91["LP"]
MP3 --> LP92["HP"]
MP3 --> LP93["LP"]
MP3 --> LP94["HP"]
MP3 --> LP95["LP"]
MP3 --> LP96["HP"]
MP3 --> LP97["LP"]
MP3 --> LP98["HP"]
MP3 --> LP99["LP"]
MFGS["MUSIC ON HOLD"] --> MFGS
19-ZOLL-RACK-INSTALLATION

Befestigen Sie die MU 9186 Hauptanlage an der Frontseite eines 19-Zoll-Rack-Schranks mit vier Schrauben.
Rack-Schränke müssen folgende Merkmale haben:
- Mindestens eine IP 30 Einstufung.
- Ein Tür mit Glas (oder ein dünnes Metallgitter), durch das die Warn- und Notfallleuchtanzeigen klar sichtbar sind (gemäß der Vorschriften).

1 SYSTEM EIN Taste: Drücken und halten, damit die MU 9186 Hauptanlage eingeschaltet bleibt (wenn sie aus war).
Diese Taste dient auch der Fehlerbestätigung: Drücken Sie sie, um die Fehleranzeige zu entfernen.
DIE ON-TASTE DIENT NICHT ZUM AUSSCHALTEN DER HAUPTANLAGE.
UM DIE HAUPTANLAGE AUSZUSCHALTEN, STELEN SIE SICHER, DASS DIE STROMVERSORGUNG 48 V GS (BATTERIEN) NICHT VORHANDEN IST UND VERWENDET SIE ENTWEDER DIE ORDNUNGSGEMÄSSE SOFTWAREFUNKTION ODER DIE HAUPT STROMZUFUHR 52 SCHALTEN SIE DIE HINTERE PLATTE EIN.
2 ESC ('Escape') Taste: Drücken, um das angezeigte Menü zu verlassen.
3 Sechs Tasten zur Auswahl der jeweiligen Funktionen, die auf dem Display erscheinen.
4 STEUERUNG / AUSWAHL: Drehschalter und Taster zur Auswahl.
Drehen Sie den Schalter im Uhrzeigersinn, um im Menü nach unten zu blättern oder den ausgewählten Parameterwert zu erhöhen. Drehen Sie ihn gegen den Uhrzeigersinn, um im Menü nach oben zu blättern oder den ausgewählten Parameterwert zu verringern. Zur Auswahl drücken.
5 Display (LCD)

| No. | SIEBDRUCK | FARBE | ANZEIGE (BEI AUFLEUCHTEN) | WEITERE INFORMATIONEN |
| 6 | AC PWR Grün | Der Hauptstrom ist vorhanden (WS) und die jeweilige Sicherung ist intakt. | Wenn die LED ausgeschaltet ist, dann ist kein Netzstrom verfügbar (oder außerhalb des zulässigen Bereichs). | |
| 7 | DC PWR Grün | 48 V GS Stromversorgung ist vorhanden und die jeweilige Sicherung ist intakt. | Wenn die LED ausgeschaltet ist, dann ist 48 V GS nicht verfügbar (oder außerhalb des zulässigen Bereichs). | |
| 8 | AUX PSU Grün | Die Hauptanlage ist eingeschaltet und die Ersatzstromversorgung funktioniert ordnungsgemäß. | ||
| 9 | SYSTEM OK Grün | Keine Fehler erkannt:Das ganze System läuft ordnungsgemäß. | Die LED leuchtet, wenn keine Fehler an einem Systemgerät erkannt werden. | |
| 10 | SAMMELSTÖRUNG Gelb | Eine oder mehrere Fehler wurden erkannt, einschließlich Probleme an der Stromversorgung, deshalb kann diese Anzeige leuchten, auch wenn die grünen LEDs AC PWR und DC PWR aus sind.Die LED leuchtet, auch wenn bei einem peripheren Gerät eine Störung vorliegt. | Wenn ein Logikeingang (GPI) so eingestellt ist, dass eine ferne Fehleranzeige an einem externen Gerät erscheint,dann wird ein potentielles Problem durch die SAMMELFEHLER-LED angezeigt. | |
| 11 | FALL-BACK-ERE-IGNIS | Rot | Eine Notfalldurchsage (mit höchster Priorität) ist über den FALL BACK INPUT32 im Gang. | |
| 12 | ALARM Rot | Die Evakuierungsnachricht wird aktuell abgespielt.Diese LED zeigt auch an, dass eine Nachricht von einem Mikrofon oder einer externen Quelle aktiviert als NOTFALL (GPI auf EMERG gestellt) abgespielt wird. | ||
| 13 | ALERT Gelb | Die Warn-Durchsage wird aktuell abgespielt.Diese LED zeigt auch das Abspielen einer Nachricht von einem Mikrofon oder einer externen Quelle an, die als ALERT aktiviert ist (GPI eingestellt auf also ALERT). | ||
| 14 | QUIESCENT Grün | Das Gerät ist eingeschaltet, spielt aber kein Audiosignal ab. | Es zeigt einfach einen Leerlaufzustand an, da kein Audiosignal vorhanden ist. | |
| 15 | DISABLEMENT Gelb | Ein oder mehrere Geräteeingänge,-ausgänge oder Peripheriegeräte sind deaktiviert. | Diese LED leuchtet nur auf, wenn ein oder mehrere Schaltkreise und/oder Geräte für Evakuierung/Notfall deaktiviert sind.Bei einem nicht überwachten roten Paging-Mikrofon sorgt die Deaktivierung nicht dafür, dass eine LED leuchtet. | |
| 16 | MESSAGE FAULT Gelb | Fehler am Durchsagenabspielgerät der Hauptanlage. | Fehlerhafter Speicher oder Probleme am Audioweg (das interne Durchsagenabspielgerät ist nicht ordnungsgemäß mit den System-Audio-ausgängen verbunden). | |
| 17 | SYSTEM FAULT Gelb Interne Mikroprozessor-Rücksetzung. | Nach dem Neustart ist die LED ausgeschaltet, aber das Neustart-Ereignis verbleibt im Störungsprotokoll SYSTEM / FAULT LOG. | ||
| 18 | PWR SUPPLY FAULT Gelb | Fehler an der Stromversorgung (interne Stromversorgung, interne Platinen oder externe Stromversorgung). | Ein Logikeingang (GPI) muss mit einem Logik-Ausgang an der externen Stromversorgungsanlage verbunden werden und auf EXTERNAL EVENT FAULT (Fehler externes Ereignis) gestellt werden. Ein möglicher externer Stromversorgungsfehler wird als EXTERNAL PSU FAULT angezeigt. | |
| 19 | LOCAL FAULT Gelb | Lokaler Fehler an der Hauptanlage. Diese LED leuchtet, auch wenn ein Hauptstromversorgungsfehler vorliegt. Diese LED leuchtet nur am fehlerhaften Gerät.Wenn beispielsweise eine SLAVE-Anlage fehlerhaft ist und die MASTER-Anlage ordnungsgemäß funktioniert, dann leuchtet diese LED nur an der SLAVE-Anlage, während die LED für SYSTEM FAULT17 sowohl an der MASTER-Anlage als auch an den SLAVE-Anlagen leuchtet. | Wenn ein Logikeingang (GPI) so eingestellt wird, dass er einen möglichen Fehler an einem externen System signalisiert, dann wird die durch die LOCAL FAULT LED angezeigt (nur an der Anlage, wo der Logikeingang aktiviert wurde) | |
| 20 | MICROPHONE FAULT Gelb | Ein Notfall-Paging-Mikrofon (von denen, die an die Eingänge FALL BACK 32 oder PAGING 141 / PAGING 242 angeschlossen sind, wenn sie auf EMERGENCY in der Software gestellt sind) ist fehlerhaft. | An den SLAVE-Einheiten wird nur angezeigt, wenn die Paging-Mikrofone an den FALL BACK Eingang angeschlossen sind. | |
| 21 | AMPLIFIERs FAULT Gelb | Eine oder mehrere Verstärker sind fehlerhaft. | ||
| 22 | SPKR CIRCUITs FAULT Gelb | Einer oder mehrere Lautsprecher sind fehlerhaft. | ||
| 23 | EARTH FAULT Gelb Erdschluss Lautsprecherleitung. Erdfehler < 50 kΩ | |||
| 24 | COMM. PORT FAULT | Gelb | Störung Hardware / RS 485 serieller Port (für die Anbindung an ein Brandmeldesystem). | Diese Anzeige erscheint entweder bei einem defekten / kurzgeschlossenen Kabel oder einer fehlenden Datenübertragung (beispielsweise aufgrund eines beschädigten seriellen Ports) oder eines fernen nicht verfügbaren Geräts. |
| 25 | LOGIC INPUT FAULT | Gelb | GPI-Fehler.Die LED leuchtet auf, wenn der Logikeingang überwacht wird und die jeweilige Leitung offen oder kurzgeschlossen ist. | Ein Logikeingang (GPI) muss überwacht werden, wenn er an ein Brandmeldesystem angeschlossen ist (zur Aktivierung ferner vorher erfasster Durchsagen). |
| 26 | LOGIC OUTPUT FAULT | Gelb | GPO-Fehler.Die LED leuchtet auf, wenn der Logikausgang überwacht wird und die jeweilige Leitung offen oder kurzgeschlossen ist. | Ein Logikausgang (GPO) muss überwacht werden, wenn er mit einem Brandmeldesystem verbunden ist (beispielsweise zur Signalisierung eines Audio-Systemfehlers an das Brandmeldesystem). |
27 SD-Kartenschlitz MP3 Player.
SD-Karten müssen max. 16 GB haben, müssen FAT32-formatiert sein und MP3-Dateien enthalten.
28 USB-Port (Typ A) für USB Flash-Laufwerke (MP3-Player).
29 MONITOR: 6,3 mm Eingangsbuchse (TRS) für Lautsprecher.
30 PC LINK: USB-Port (Typ B) zum Anschluss an einen PC, der zur Konfiguration und Management des Systems verwendet werden kann.
31a Interner Lautsprecher (Monitor).
31b Kann stumm geschaltet werden, durch Drücken der Taste SYSTEM ON 1.

32 FALL BACK INPUT: Überwachter Audioeingang (ausgewogen, 'Leitungs'-Ebene, für abnehmbaren Anschluss) zur Verwendung für Notfalldurchsagen.
Dieser Eingang kann auch bei einem Software-Crash verwendet werden.

FALL BACK INPUT
| AUDIO | - Audiosignal (kalt) | |
| + Audiosignal (heiß) | ||
| GND Audiosignal Masse | ||
| CMD | - | Aktivierung und Überwachung von Kontakten des FALL BACK Audioeingangs. |
| + | ||
Für Überwachungszwecke sollten die zwei CMD-Kontakte normalerweise mit 24 V GS versorgt werden (Spannung, die am 24 V GS Ausgang 49 verfügbar ist). Der FALL BACK Eingangsstatus hängt vom Vorhandensein und der Polarität an den zwei CMD-Kontakten ab.
| ZUSTAND Spannung an den CMD-Kontakten Beschreibung | |
| COMMAND KO Keine Spannung Der FALL BACK EINGANG ist nicht angeschlossen | |
| IDLE 24 V GS, direkte Polarität | Der FALL BACK EINGANG ist angeschlossen, aber nicht aktiv |
| ACTIVE 24 V GS, umgekehrte Polarität Der FALL BACK EINGANG ist aktiviert |
33 MONITOR OUT Audioausgang (RCA-Anschluss).
34 AUX OUT Audioausgang (RCA-Anschluss).
35 BGM 1 Audioeingang (doppelter RCA-Anschluss) für ein Signal auf 'Leitungs-'Ebene (d.h. CD / MP3 Player, Tuner).
36 MOH ('Music On Hold'): Parallelausgang zum Eingang BGM 1 35, der beispielsweise mit einem Telefonsystem verbunden werden kann, um 'Music On Hold' zu erhalten.
37 BGM 2 Audioeingang (doppelter RCA-Anschluss) für ein Signal auf 'Leitungs-'Ebene (d.h. CD / MP3 Player, Tuner).
38 BGM 3 Audioeingang (doppelter RCA-Anschluss) für ein Signal auf 'Leitungs-'Ebene (d.h. CD / MP3 Player, Tuner). MU 9186/R (Master-Anlage mit Router): Der analoge BGM 3 Eingang wird deaktiviert und durch den 'Dante'-Eingangskanal ersetzt.
DIE ZWEI KANÄLE (LINKS / RECHTS) DER STEREOSIGNALE AN DEN EINGÄNGEN BGM 1 35, BGM 2 36 UND BGM 3 38 WERDEN IN MONO IM INNEREN DES GERÄTES GEMISCHT. DIE ZWEI KANÄLE (LINKS / RECHTS) DES SIGNALS AM EINGANG BGM 1 35 WERDEN DIREKT ZUM PARALLELAUSGANG MOH 36 GESENDET, DER STEREO IST.
39 AUX INPUT Symmetrischer Audio-Eingang (abnehmbarer Anschluss).

AUX INPUT

40 MAIN IN Symmetrischer Audioeingang (abnehmbarer Anschluss).

MAIN IN

MAIN IN KANN DIE 'VOX' FUNKTION AKTIVIERT HABEN, DIE DAS VORHANDENSEIN VON AUDIOSIGNALEN AUTOMATISCH ERKENNT, WENN SIE ÜBER DEM FESTGELEGTE N SCHWELLENWERT LIEGEN.


41 PAGING IN 1 Eingang (RJ 45 Anschluss) zum Anschluss der Paging-Mikrofone.
42 PAGING IN 2 Eingang (RJ 45 Anschluss) zum Anschluss der Paging-Mikrofone.
PAGING 1 UND PAGING 2 EINGANGSPINS:

| PIN PIN | |||
| 1 Audiosignal (+, heiß) 5 Audiosignal Masse | |||
| 2 Audiosignal (−, kalt) 6 Stromversorgung + 28 V GS | |||
| 3 Digitale | Masse und Netzteilmasse 7 RS 485 A (+) | ||
| 4 Audiosignal Masse 8 RS 485 B (-) | |||

RJ 45 Steckdose

RJ 45 Stecker
43 ETHERNET Port (RJ 45 Steckdose)
44 ROUTINE-DURCHSAGEN: Schlitz für SD-Karten einschließlich Audiodateien Routinedurchsagen (keine Notfälle).
45 CTRL RS485: RS 485 serieller Port (abnehmbarer Anschluss).

CTRL RS485
+ RS 485 A (nicht invertierend)
- RS 485 B (invertierend)
GND RS 485 (Referenzmasse)
28V Stromversorgung + 28 V GS
GND Stromversorgung Masse
46 FLEXCOM BUS IN: Datenbuseingang (abnehmbarer Anschluss).
47 FLEXCOM BUS OUT: Datenbusausgang (abnehmbarer Anschluss).

48 UNIVERSALEINGÄNGE
12 Logikeingänge (abnehmbare Anschlüsse), von denen die ersten 8 überwacht werden und die letzten 4 mit Opto-Isolatoren versehen sind.

GENERAL PURPOSE INPUTS
DIE LOGIKEINGÄNGE 9 BIS 12 KÖNNEN DURCH ANSCHLUSS DES 24 V GS AUSGANGS 49 AN JEDEN LOGIKEINGANG AKTIVIERT WERDEN. MÖGLICHE LOGIKZUSTÄNDE: INAKTIV / AKTIV.
LOGIKEINGANG 1 ÷ 8 ZUSTÄNDE:
| ZUSTAND ERKANNTER WIDERSTANDSWERT (R) | ||
| OPEN Offene Leitung oder zu hoher Widerstand R > 15 kΩ | ||
| SHORT Kurzschluss oder zu geringer Widerstand R < 390 Ω | ||
| IDLE Logikeingang wird verwendet, ist aber inaktiv 3,4 kΩ < R < 15 kΩ | ||
| ACTIVE Aktivierter Logikeingang 390 Ω < R < 1,17 kΩ | ||

VORGESCHLAGENE WIDERSTÄNDE ZUM HINZUFÜGEN, UM EINE LEITUNGSÜBERWACHUNG ZU ERHALTEN:


49 24 V DC: 24 VGS Ausgang, max. 100 mA.
50 UNIVERSALAUSGÄNGE
8 Logikausgänge (trockene Relaiskontakte, abnehmbare Anschlüsse).

GENERAL PURPOSE OUTPUTS
Jeder Logikausgang hat zwei Widerstände, die durch Einstellung des jeweiligen Jumpers (JP1 bis JP8) an die AB-Position angeschlossen werden können. Diese zwei Widerstände sind notwendig, wenn der Logikausgang (GPO) mit einem Logikeingang (GPI) eines anderen Geräts verbunden ist und die Leitungsüberwachung erforderlich ist. Der erste Widerstand (470 Ω) wird verwendet, um den Zustand ACTIVE zu erhalten, der zweite (10 kΩ), um den Zustand IDLE zu erhalten.
Wenn ein Jumper auf die BC-Position eingestellt ist, dann werden die zwei Widerstände überbrückt (der interne Relaiskontakt ist direkt angeschlossen).
INTERNE JUMPER-EINSTELLUNG MUSS DIREKT ENTWEDER DURCH RCF ODER EIN AUTORISIERTES SERVICE-CENTER ERFOLGEN.
WARNUNG: DIE STROMVERSORGUNG ZUM LOGIKAUSGANG (GPO) DARF NICHT DIREKT EINGESCHALTET WERDEN, wenn DER JEWEILIGE INTERNE JUMPER AUF DIE POSITION AB GESTELLT IST (EINGEFÜGTE WIDERSTÄNDE), DA DER MAXIMALE. STROM NUR 25 MA BETRÄGT. Wenn DER JUMPER AUF DIE POSITION BC GESTELLT IST, DANN IST DER MAX. 0,3 A. MAX. ANLEGBARE SPANNUNG: 24 V GS.
51 Stromkabeleingang (darf nur an eine geerdete Netzsteckdose angeschlossen werden).
52 POWER Schalten (0 = AUS, I = EIN).
53 Eingang für 48 V GS Stromversorgung (abnehmbare Schraubklemmen) über Batterien.
NACH DER NORM EN 54-16 IST DIE ERSATZSTROMVERSORGUNG IN DEN GLEICHEN RACK-SCHRANK ZU INSTALLIEREN, WO EIN AUDIO-SYSTEM FÜR NOTFALLZWECKE (ODER EIN SYSTEMTEIL) VORHANDEN IST, AN DAS ES ANGESCHLOSSEN WIRD.
DIE ERKENNUNG EINER 48 V GS STROMVERSORGUNG ENTHÄLT DIE IMPLIZITE BEDINGUNG, DASS DAS SYSTEM IMMER EINGESCHALTET IST, DESHALB ERMÖGLICHT ES KEINE ABSCHALTUNG DER HAUPTANLAGE ÜBER DIE JEWEILIGE FUNKTION IM MENÜ UND AUCH NICHT ÜBER DEN STROMSCHALTER 52.


i
i
i
i
Neben der Anzeige gibt es 6 Taster 3 (3 links, 3 rechts) zur Auswahl der entsprechend angezeigten Optionen.
Die Taste ESC 2 (unter dem Display rechts) ermöglicht, das angezeigte Menü zu verlassen.

flowchart
graph TD
A["1"] --> B[" "]
C["2"] --> B
D["3"] --> B
E["4"] --> B
F["5"] --> B
G["6"] --> B
Drehen und drücken Sie den Drehschalter CONTROL SELECTION 4, um die Parameter auszuwählen und ihre Werte zu ändern.
Das erste Hauptmenü der Software wird angezeigt als MAIN in der Ecke oben links auf dem Display.
Der komplette Menüpfad wird oben am Display angezeigt.
Unten im Display: Datum (links), Uhrzeit (rechts) und Zugangsebene zum Center wie folgt:
- L1 (Ebene 1): Benutzer dürfen das System nicht konfigurieren
- L2 (Ebene 2, Passwort erforderlich): qualifiziertes Personal
- L3 (Ebene 3, Passwort erforderlich): Systemadministratoren
- L4 (Ebene 4, nur RCF): Systemwartung
Geben Sie das Passwort in das Menü SYS LOG > LOGIN ein, um sich anzumelden und Rechte der Ebenen 2 oder 3 zu erhalten, um die Möglichkeit zu haben, andere Menüs / Parameter einzugeben.
Verwenden Sie SYS LOG > LOGOUT zum Abmelden.
ZUGANGSEBENE 1 – BENUTZER DÜRFEN DAS SYSTEM NICHT KONFIGURIEREN
- Ebene, die nur den Zugang zu einem Softwarebereich zulässt, n dem es nicht möglich ist, die Systemkonfiguration zu bearbeiten, zum Beispiel (zulässige Vorgänge):
- Einstellen der MASTER-Lautstärker (BGM oder PAGING)
- Verwenden des MP3 Player
- Lesen Sie die Systeminformationen.
- Passwort ist nicht erforderlich.
ZUGANGSEBENE 2 - QUALIFIZIERTES PERSONAL (Passwort erforderlich)
- Ebene, die Folgendes zulässt (zusätzlich zu Funktionen der Ebene 1):
- Siehe Systemprotokolle
- Rücksetzung von Notfallereignissen und Fehlern
- Einstellung von Nachrichten, die über die 6 Anzeigetasten schnell aktiviert werden können.

Ebene, die die komplette Systemkonfiguration ermöglicht: Evakuierung, vorher aufgenommene Notfalldurchsagen, Logikeingänge /-ausgänge (GPI/O), Paging-Mikrofone, Zonen, Gruppen, Namen, Fernbedienungen, Verstärker, Kalibrierungen, Ersatzteile, Eingangssteigerungen, Entzerrung, Hintergrundmusik (BGM), Quellenauswahl usw.
ZUGANGSEBENE 4 – SYSTEMWARTUNG
Systemwartung von RCF Service-Centern.
Nach dem Einschalten des Systems zeigt das System die MAIN-Seite, von der es möglich ist, die sechs Menüs durch Drücken der jeweiligen Tasten einzugeben.
Es sind möglicherweise Menüs über aktuelle Ereignisse vorhanden (als FEHLER oder Notfälle), die VISUALISIERT WERDEN MÜSSEN:
DIESE WERDEN UNTERSTRICHEN (IN DIESEM BEISPIEL, 'SYS LOG').

Die von jedem Menü verwalteten Funktionen werden in der folgenden Tabelle kurz beschrieben:
| MENÜ BESCHREIBUNG | ||
| 1 EVENT | Handlung erforderlich, um Ereignisse zu verwalten (Evakuierung / Warnung / Fehler): RÜCKSETZUNG: Unterbricht das Ereignis (LED, LCD, Audio)SILENT: Schaltet das Audiosignal stummREACTIVATE: Stellt das Audiosignal wieder herLIVE MESSAGE: Manuelle Aktivierung zur Wiedergabe der Durchsage | |
| 2 DISABL-SURV | - Deaktivierung des Geräts- Verstärkerkalibrierung- Einstellung des Ersatzverstärkers | |
| 3 AUDIO SET | - Eingang / Ausgang / Monitoreinstellungen- MP3 player- Audiomatrix- Zonenlautstärke | |
| 4 INFO Systeminformation | ||
| 5 SYS LOG | - Fehler / Warnung / Infoprotokoll- Benutzer-LOGIN und -LOGOUT | |
| 6 SYS CONFIG | - Zonen- / Gruppeneinstellungen- Einstellungen Paging-Mikrofon / andere Peripheriegeräte- Logikeingänge (GPI) und Logikausgänge (GPO) und Konfiguration der Hauptfunktionen der zentralen Anlage |
Menü, das es ermöglicht, auf ein ablaufendes Ereignis mit Priorität (Evakuierung, Warnung) oder auf einen Fehler zu reagieren oder das Abspielen einer Durchsage manuell zu starten.
RESET: Stoppt das aktuelle Ereignis und entfernt alle visuellen (LED, Display) und Audiosignale.
Setzt einen Fehler zurück.
SILENT: Stoppt die Wiedergabe des Audiosignals, das zum ablaufenden Ereignis passt, aber erst, bevor es normal endet (Ereignis wird mit mindestens einmal vollständig wiedergegeben).
REACTIVATE: Nimmt die Wiedergabe des Audiosignals, das zum ablaufenden Ereignis passt, wieder auf.
LIVE MESSAGE (manuelle Aktivierung der Nachrichtenwiedergabe): Wählen Sie sowohl eine Quelle (durch Drücken einer Taste links am Display) aus SRC 1–2–3 als auch ein Ziel (durch Drücken einer Taste rechts am Display) aus DEST 1–2–3.
Nach der Auswahl startet die Wiedergabe der Durchsage.
Drücken Sie ESC 2, um zu stoppen.
HINWEIS: QUELLEN / ZIELE KÖNNEN NUR DURCH DIE SPEZIELLE PC SOFTWARE EINGESTELLT WERDEN.
DIE NICHT AUSWÄHLBAREN OPTIONEN SIND GESPERRT (MIT EINER LINIE DURCHGESTRICHEN).


| MAIN, EVENT | |
| RESET | LIVE MESSAGE |
| SILENT | |
| REACTIVATE | |
| 13-10-2010 | 13:50:53 |
| MAIN, EVENT | |
| RESET | LIVE MESSAGE |
| SILENT | |
| REACTIVATE | |
| 13-10-2010 | 13:50:53 |
DISABLE-SURV MENU

Es ist möglich, die Systemgeräte zu deaktivieren, Verstärkerkalibrierungen auszuführen und Ersatzverstärker einzustellen.
| MAIN, DISABL-SURV | |
| DISABL LIST | SET SPARES |
| DISABL | MATCH SPRS |
| CALIBRAT | |
| 05-10-2010 | NEW! 10:56:49 |
| UNTERMENÜ BESCHREIBUNG | ||
| 1 | DISABL LIST Liste aller deaktivierten Peripheriegeräte | |
| 2 | DISABL | Deaktivierung entweder einer Gruppe oder einer Zone oder eines einzelnen Peripheriegeräts. Verhindert den Betrieb eines Geräts zur Vermeidung von Fehlermeldungen während der Wartung. |
| 3 | CALIBRAT Kalibrierung jedes einzelnen Verstärkers. | |
| 4 | SET SPARES Einstellungen | Ersatzverstärker. |
| 5 | MATCH SPRS | Passt einen oder mehrere Verstärker (die normal verwendet werden) an einen Ersatzverstärker an. Bei einer gleichzeitigen Störung mehrerer Verstärker werden nur die nächsten (in der Kette) durch den Ersatzverstärker ersetzt. |
Nach Eingabe des zweiten Untermenüs DISABL, treffen Sie eine Auswahl aus System (das ganze System), Gruppe (eine Gruppe oder 'ALL SITE'), Zone, Platinen, Paging-Konsole (es ist notwendig, entweder PAGING 1 oder PAGING 2 auszuwählen), Ampli (Verstärker), Spk-lines (Lautsprecherleitungen), Zubehör (optionale Geräte, d.h. TS 9918 Fernbedienungen usw.).
Zwei Parameter sind zur Auswahl verfügbar:
ENABLE: Aktiviert (On) / deaktiviert (Off) das ausgewählte Element..
REQUEST: Aktiviert (On) / deaktiviert (Off) die Kommunikation mit dem ausgewählten Element.
Wählen des dritten Untermenüs CALIBRAT, um die Kalibrierung jedes einzelnen Verstärkers auszuführen (Hinweis: Zunächst ist es notwendig, den Verstärker zu wählen, beispielsweise ist der ausgewählte Verstärker in der Abbildung 'UP01_AMPL4_A', wobei die Bezeichnung im Menüpfad oben am Display angezeigt wird).
EXECUTE: Starten der automatischen Kalibrierung der Überwachung der ausgewählten Verstärkerlautsprecherleitung.
SET ACCURACY: Dient der Einstellung der Überwachungsgenauigkeit der ausgewählten Verstärkerlautsprecherleitungen.
Treffen Sie eine Auswahl aus 5%, 10%, 15%, 20%, 25%.
SET RING: Auswahl entweder des doppelten Standardausgangsmodus (A & B Out) oder des Ringmodus (A Ring B Out).
Das vierte (SET SPARES) und das fünfte (MATCH SPRS) Untermenü ermöglicht die Verwaltung der Ersatzverstärker.
Bei Störungen kann das System fehlerhafte Verstärker automatisch durch Ersatzverstärker ersetzen.
Gehen Sie zu SET SPARES, um ein weiteres Untermenü mit drei Optionen (ADD, REMOVE, LIST) aufzurufen, das die Auswahl der Verstärker (aus der im System verfügbaren Liste) ermöglicht, die auf 'Spare' gestellt werden können.
ADD: Auswahl eines Verstärkers aus denen, die normal in Funktion sind, und Hinzufügen zur LISTE der Ersatzverstärker.
REMOVE: Entfernen eines Verstärkers aus der LIST der Ersatzverstärker.
LIST: Zeigt die aktuelle Ersatzverstärkerliste an.
MATCH SPRS: Einstellung, wie das System nach einer möglichen Verstärkerstörung reagiert.
Nach der Auswahl eines Verstärkers aus denen, die normal funktionieren, wird es möglich sein, eine Ersatzverstärkerliste daran anzupassen.
Die Priorität kann nicht eingestellt werden, wird jedoch abhängig von der physikalischen Position der Ersatzverstärkerkette bestimmt: Der fehlerhafte Verstärker, der sich am nächsten am Ersatzverstärker befindet, hat die höchste Priorität und wird ersetzt.
Nach Zugriff auf das Untermenü wird die Liste mit Verstärkern, die aktuell nicht auf 'Spare' stehen, angezeigt.
Wählen Sie einen Verstärker, um fortzufahren und das nächste Untermenü zu sehen:
ADD SPARE: Wählen Sie einen Verstärker aus denen, die normal funktionieren, aus und fügen Sie ihn zur Liste 'LIST SPARES' (Liste der Ersatzverstärker) hinzu (die alle Verstärker enthält die bereits auf 'Spare' (Ersatz) für den ausgewählten Verstärkers gestellt wurden).
REMOVE SPARE: Entfernen eines Ersatzverstärkers aus der Liste, die zum ausgewählten Verstärker passt.
LIST SPARES: Liste mit Ersatzverstärkern abgestimmt auf den ausgewählten Verstärker.
Menü, das die Einstellung von Eingangs- / Ausgangsparametern, den Betrieb des MP3 Players, die Audio-Überwachung, die Audiomatirx und das MASTER-Volumen ermöglicht.
| UNTERMENÜ BESCHREIBUNG | ||
| 1 INPUTS | Einstellung der System-Audioeingänge (HAUPTANLAGE / PLATINEN). | |
| 2 OUTPUTS Einstellung der System-Audioausgänge | ||
| 3 MP3 & MONIT Betrieb MP3 Player und Audio-Überwachung. | ||
| 4 ROUTN PROG Einstellungen Routinedurchsagen. | ||
| 5 RTNG & PRST Audio-Matrixkonfiguration. | ||
| 6 ZONE VOL Zonenlautstärke | ||
AUDIO SET > UNTERMENÜ INPUTS
Das Untermenü INPUTS ermöglicht die separate Bearbeitung von Audioeingängen, der vorher aufgenommenen Durchsagen des MP3 Players und der Hauptanlage.
Wählen Sie MAIN UNIT (Hauptanlage), um zur Liste zu gelangen:
- UNIVERSAL IN (MAIN IN) 40
- AUX IN 39
- PAGING A 41
- PAGING B 42
- BGM 1 35
- BGM 2 37
- BGM 3 38
- MP3 PLAYER
- MASTER IN LEVELS:
Lautstärkeeinstellungen der Master-Anlage (Untermenüs):
BGM VOL (Hintergrundmusik), PAG VOL (Paging), EMERG VOL (Notfalldurchsagen), ROUTINE VOL (Routinedurchsagen).
EMERG VOL bezieht sich auf diese Durchsagen: EVAC (Evakuierung), ALERT (Warnung), ALL-CLEAR (Entwarnung) und TEST, die alle in einem Flash-Speicher gespeichert sind und nicht bearbeitet werden können.
ROUTINE VOL bezieht sich auf die Routinedurchsagen, die auf SD-Karten gespeichert werden können (die modifiziert werden können).
AUDIO SET > UNTERMENÜ INPUTS
Eine Eingangsauswahl (1 ÷ 8) öffnet eine Liste mit bearbeitbaren Signalverarbeitungsparametern.
| MAIN UNIT LO CUT 5-BAND EQ COMPRESSOR AGC HPL/LPF 3-BAND EQ LEVEL VUMETER | ||||||||
| UNIVERSAL IN √ | √ √ √ √ | |||||||
| AUX IN √ √ √ √ | ||||||||
| PAGING 1 √ √ | √ √ | |||||||
| PAGING 2 √ √ | √ √ | |||||||
| BGM 1 | √ √ | √ | √ | |||||
| BGM 2 | √ √ | √ | √ | |||||
| BGM 3 | √ √ | √ | √ | |||||
| MP3 PLAYER | √ | √ | √ | √ | ||||
Wählen Sie BOARDS, um die Liste der Slave-Units (d.h. UP 950x Verstärker) einzugeben und wählen Sie eine Platine zur Bearbeitung der zwei lokalen Eingänge:
- BGM 3;
- AUX IN.
Wählen Sie einen der zwei lokalen Eingänge, um eine Liste mit bearbeitbaren Signalverarbeitungsparametern zu öffnen.
Filter, der niedrige Frequenzen unter der Grenzfrequenz begrenzt. Ein einziger Parameter ist notwendig: Grenzfrequenz.
5-BAND EQ
Das erste Band BAND I LS ist ein Niederfrequenz-Filter, der das Niveau aller Frequenzen unter die ausgewählte Frequenz reduziert. Das zweite Band BAND II PK, das dritte Band BAND III PK und das vierte Band BAND IV PK sind parametrische Equalizer, die die Einstellung des Pegels auf der Mittenfrequenz ermöglichen und den Q-Faktor spezifizieren. Das fünfte Band BAND V LS ist ein Hochfrequenz Filter, der den Pegel aller Frequenzen über die ausgewählte Frequenz reduziert.
PARAMETERS
| BAND I LS | FREQ Frequenzeinstellung | |
| GAIN | Gain-Einstellung (für Frequenzen unter der ausgewählten Frequenz). | |
| BAND II PK | FREQ Mittenfrequenzeinstellung. | |
| GAIN Gan-Einstellung. | ||
| Q | Q-Faktor: ein höherer Wert entspricht einer engeren Bandbreite. | |
| BAND III PK Like BAND II PK | ||
| BAND IV PK Like BAND II PK | ||
| BAND V HS | FREQ Frequenzeinstellung. | |
| GAIN | Gain-Einstellung (für Frequenzen über der ausgewählten Frequenz). | |
| BYPASS EQ | Auswahl von ON (Equalizer wird umgangen) oder OFF (Equalizer wird einbezogen). | |
COMPRESSOR
Der Kompressor modifiziert kein Signal mit einem Pegel unter dem vorher festgelegten Grenzwert und verdichtet ein Signal mit einem höheren Pegel.
Der Grenzwert kann auf drei verschiedene Werte eingestellt werden: -30 dBu (Kurve 1), -20 dBu (Kurve 2), -10 dBu (Kurve 3).

line
| IN [dBu] | OUT [dBu] | | -------- | --------- | | -90 | -90 | | -80 | -70 | | -70 | -50 | | -60 | -30 | | -50 | -10 | | -40 | 0 | | -30 | 10 | | -20 | 20 | | -10 | 30 | | 0 | 40 | | 10 | 50 |
line
| IN [dBu] | OUT [dBu] | | -------- | --------- | | -90 | -90 | | -80 | -70 | | -70 | -50 | | -60 | -30 | | -50 | -10 | | -40 | 0 | | -30 | 10 | | -20 | 20 | | -10 | 30 | | 0 | 40 | | 10 | 50 |
line
| IN [dBu] | OUT [dBu] | | -------- | --------- | | -90 | -90 | | -80 | -70 | | -70 | -50 | | -60 | -30 | | -50 | -10 | | -40 | 0 | | -30 | 0 | | -20 | 0 | | -10 | 0 | | 0 | 0 | | 10 | 0 |PARAMETERS
| ATTACK Stellt die Kompressoransprechzeit an. | |
| POST GAIN | Stellt den Output-Gain ein (hilfreich zur Minimierung der Signaldämpfung aufgrund von Kompression). |
| HOLD | Einstellung, wie lange die Kompression nach der Rückkehr des Audiosignals unter dem vorher festgelegten Grenzwert gehalten wird. |
| DECAY Stellt die Abfallgeschwindigkeit des Kompressors ein. | |
| CURVE | Kurvenauswahl:- Kurve 1- Kurve 2- Kurve 3 |
| BYPASS | Auswahl von On (Kompressor wird umgangen) oder Off (Kompressor wird einbezogen). |
AGC Die automatische Gain-Steuerung kann nützlich sein, um den Ausgangspegel eines Audioeingangssignal extrem variabel zu optimieren.
Die AGC-Betrieb erfolgt auf 5 Arten und verfügt über zwei wählbare verschiedene Kompressor-/Begrenzer-Modusarten.
- NOISE GATE (Eingangssignal kleiner oder gleich -70 dBu)
- EXPANDER (Eingangssignalbereich: -70 to -40 dBu)
- LINEAR (Eingangsignalbereich: -40 e -10 dBu)
- COMPRESSOR (Eingangssignalbereich: -10 e -3 dBu in Modus 1, -10 e +3 dBu in Modus 2)
- LIMITER (Eingangssignal über -3 dBu in Modus 1 or +3 dBu in Modus 2).

area
| IN [dBu] | OUT [dBu] | |---|---| | -90 | -90 | | -70 | -90 | | -50 | -50 | | -40 | -30 | | -30 | -20 | | -20 | -10 | | -10 | 0 | | 0 | 0 | | 10 | 0 |MODUS 1

area
| IN [dBu] | OUT [dBu] | |---|---| | -90 | -90 | | -70 | -90 | | -50 | -50 | | -40 | -30 | | -30 | -20 | | -20 | -10 | | -10 | 0 | | 0³ | 10 | | 10 | 10 |MODUS 2
PARAMETERS
| VOLUME Stellt den max. Pegel ein (manueller Begrenzer). | |
| DECAY Stellt die AGC-Abfallgeschwindigkeit ein. | |
| CURVE | Modusauswahl:- Modus 1- Modus 2 |
| BYPASS | Auswahl von On (AGC wird umgangen) oder Off (AGC wird einbezogen). |
HPF / LPF (Hochpassfilter, Niederpassfilter)
Der Hochpassfilter (HPF) begrenzt die Frequenzen (unter der Grenzfrequenz), der
Niederpassfilter (LPF) begrenzt die hohen Frequenzen (über der Grenzfrequenz).
PARAMETERS
| FREQ HPF Einstellung der Grenzfrequenz für den Hochpassfilter. | |
| FREQ LPF Einstellung der Grenzfrequenz für den Niederpassfilter. | |
| BYPASS | Auswahl von ON (Filter werden umgangen) oder OFF (Filter werden einbezogen). |
3-BAND EQ
Das erste Band BAND I LS ist ein Niederfrequenz-Filter, der das Niveau aller Frequenzen unter die ausgewählte Frequenz reduziert.
Das zweite Band BAND II PK ist ein parametrischer Equalizer, der die Einstellung des
Pegels auf Mittenfrequenz ermöglicht und den Q-Faktor spezifiziert.
Das dritte Band BAND III LS ist ein Hochfrequenz-Filter, der das Niveau aller
Frequenzen über die ausgewählte Frequenz reduziert.
PARAMETERS
| BAND I LS | FREQ Frequenzeinstellung. | |
| GAIN | Gain-Einstellung (für Frequenzen unter der ausgewählten Frequenz). | |
| BAND II PK | FREQ Mittenfrequenzeinstellung. | |
| GAIN Gain-Einstellung. | ||
| Q | Q-Faktor: Ein höherer Wert entspricht einer engeren Bandbreite. | |
| BAND III HS | FREQ Frequenzeinstellung. | |
| GAIN | Gain-Einstellung (für Frequenzen über der ausgewählten Frequenz). | |
| BYPASS EQ | Auswahl von ON (Equalizer wird umgangen) oder OFF (Equalizer wird eingefügt). | |
LEVEL
Einstellung des Audioeingangspegels.
VUMETER
Anzeige Eingangssignalpegel.
AUDIO SET > UNTERMENÜ OUTPUTS
Parametereinstellung für Audioausgang.
Auswahl aus:
- Hauptanlage zur Einstellung von AUX OUT 34;
- Platinen (SLAVE-Anlagen): nach der Auswahl einer Platine können deren Ausgangsparameter (OUT 1, 2, 3, 4) bearbeitet werden.
Wählen Sie einen Ausgang, um eine Liste mit bearbeitbaren
Signalverarbeitungsparametern zu öffnen.
LEVEL
Einstellung des Audioausgangspegels.
5-BAND EQ
Das erste Band BAND I LS ist ein Niederfrequenz Filter, der das Niveau aller Frequenzen unter die ausgewählte Frequenz reduziert.
Das zweite Band BAND II PK, das dritte Band BAND III PK und das vierte Band BAND IV PK sind parametrische Equalizer, die die Einstellung des Pegels auf der Mittenfrequenz ermöglichen und den Q-Faktor spezifizieren.
Das fünfte Band BAND V LS ist ein Hochfrequenz Filter, der das Niveau aller Frequenzen über die ausgewählte Frequenz reduziert.
AUDIO SET >
UNTERMENÜ OUTPUTS
PARAMETERS
| BAND I LS | FREQ Frequenzeinstellung. | |
| GAIN | Gain-Einstellung (für Frequenzen unter der ausgewählten Frequenz). | |
| BAND II PK | FREQ Mittenfrequenzeinstellung. | |
| GAIN Gain-Einstellung. | ||
| Q | Q-Faktor: ein höherer Wert entspricht einer engeren Bandbreite. | |
| BAND III PK wie BAND II PK | ||
| BAND IV PK wie BAND II PK | ||
| BAND V HS | FREQ Frequenzeinstellung. | |
| GAIN | Gain-Einstellung (für Frequenzen über der ausgewählten Frequenz). | |
| BYPASS EQ Auswahl von ON (Equalizer wird umgangen) oder OFF (Equalizer wird eingefügt). | ||
LIMITER
Der Begrenzer (Limiter) begrenzt ein Signal, das einen höheren Pegel hat als der vorher bestimmte Schwellenwert.
Es handelt sich eigentlich um einen Kompressor, der ein hohes Kompressionsverhältnis aufweist.
Es kann sehr hilfreich sein, um eine Signalverzerrung aufgrund von zu hohen Pegeln zu vermeiden.
PARAMETERS
| DECAY Stellt die Begrenzer-Abfallgeschwindigkeit ein. | |
| BYPASS | Auswahl von ON (Begrenzer wird umgangen) oder OFF (Begrenzer wird einbezogen). |
DELAY (nur OUT 1)
Einstellung der Verzögerungszeit am Audioausgang.
MUTE / UNMUTE Auswahl, ob der gewählte Ausgang stumm geschaltet wird / die Stummschaltung aufgehoben wird.
AUDIO SET > UNTERMENÜ MP3 & MONIT
Dieses Untermenü ermöglicht die Steuerung des MP 3 Player und der Audiomonitorausgangs, der verwendet werden kann, um den gewählten Audiokanal zu hören.
AUDIO SET > UNTERMENÜ MP3 & MONIT
| BESCHREIBUNG | |||
| MP3 PLAYER | MP3 Player (mit den Befehlen: PLAY, STOP, NEXT, PREV), der Dateien entweder auf eine SD-Karte oder USB-Flash-Drives lädt. | ||
| MONITOR | Ermöglicht eine separate Auslistung (Einstellung des Volumens über den Parameter LEVEL Parameter) bei einem Audiokanal, der über den Parameter SOURCE ausgewählt wurde aus: RCF BUS 1/2/3/4 IN, UNIV IN (MAIN IN), PG1/2 (PAGING-Eingänge), AUX IN, BGM1/2/3, MP3, MSG1/2 (Nachrichten), DSP OUT 1/2/3/4, RCF BUS 1/2/3/4 OUT, der letzte bearbeitete Audioausgang (AUTO-Option), NONE.A 3-Band Equalizer (3-BAND EQ) ist vorhanden:Das erste Band BAND I LS ist ein Niederfrequenz-Filter, der das Niveau aller Frequenzen unter die ausgewählte Frequenz reduziert.Das zweite Band BAND II PK ist ein parametrischer Equalizer, der die Einstellung des Pegels auf Mittenfrequenz ermöglicht und den Q-Faktor spezifiziert. Das dritte Band BAND III LS ist ein Hochfrequenz-Filter, der das Niveau aller Frequenzen über die ausgewählte Frequenz reduziert.EQ-Parameter: | ||
| BAND I LS | FREQ Frequenzeinstellung. | ||
| GAIN Gain-Einstellung (für Frequenzen unter der ausgewählten Frequenz). | |||
| BAND II PK | GAIN Mittenfrequenzeinstellung. | ||
| Q Gain-Einstellung. | |||
| FREQ Q-Faktor: Ein höherer Wert entspricht einer engeren Bandbreite. | |||
| BAND III HS | FREQ Frequenzeinstellung. | ||
| GAIN Gain-Einstellung (für Frequenzen über der ausgewählten Frequenz). | |||
| BYPASS EQ Auswahl von ON (Equalizer wird umgangen) oder OFF (Equalizer wird eingefügt). | |||
AUDIO SET > UNTERMENÜ ROUTN PROG
Untermenü, das die Anpassung der Wiedergabe von Routinedurchsagen ermöglicht, die bearbeitbar und auf einer SD-Karte gespeichert werden können. Nach der Auswahl der abzuspielenden Audiodatei wird ein weiteres Untermenü mit zwei Optionen angezeigt: Es besteht die Möglichkeit, auszuwählen, in welchen Bereich die Nachricht gesendet wird (SEL AREA), sowie den Wiedergabemodus (CONFIG) auszuwählen.
SEL AREA: Eine Nachricht kann entweder zu einer Lautsprecherleitung (speaker-line), einer Zone (zone), einer Gruppe (group), dem ganzen System (all) oder gar keinem Bereich (none) geleitet werden.
CONFIG: Zum Zugriff auf die anderen drei Untermenüs.
AUDIO SET > UNTERMENÜ ROUTN PROG
| SET PRIO Einstellung der Prioritätsebene (niedrigere Zahl: höhere Priorität). | |||
| PERIODIC | TIME | START TIME Startzeiteinstellung für die Wiedergabe. | |
| STOP TIME Endzeiteinstellung für die Wiedergabe. | |||
| INTERVAL | Zeitintervall zwischen zwei Durchsagenwiedergaben über einen Zeitraum, der durch START TIME und STOP TIME eingestellt wurde. | ||
| SCHEDULE | Play Daily Täglich abspielen. | ||
| Play Weekly Wöchentlich abspielen. | |||
| Mo to Fr | Wiedergabe nur an Arbeitstagen (Montag bis Freitag). | ||
| Sa & Su Wiedergabe nur an Samstagen und Sonntagen. | |||
| Mondays Wiedergabe nur an Montagen. | |||
| Tuesdays Wiedergabe nur an Dienstagen. | |||
| Wednesdays Wiedergabe nur an Mittwochen. | |||
| Thursdays Wiedergabe nur an Donnerstagen. | |||
| Fridays Wiedergabe nur an Freitagen. | |||
| Saturdays Wiedergabe nur an Samstagen. | |||
| Sundays Wiedergabe nur an Sonntagen. | |||
| ENABLE | On: Nachricht aktiviert, Off: Nachricht deaktiviert. | ||
AUDIO SET > UNTERMENÜ RTNG & PRST
Untermenü zur Audiomatrix und den gespeicherten Voreinstellungen. Enthält 3 verschiedene Funktionen:
RCFBUS TRANSPORT: Auswahl von Audioquellen, die an den 4-Kanal-Bus gesendet werden.
Die Auswahl des Buskanals (aus BUS 1, BUS 2, BUS 3, BUS 4), der einzustellen ist, erfolgt über den Drehschalter CONTROL SELECTION. Dann ist es erforderlich, Audioquellen auszuwählen (aufgeteilt in 'statische' HINTERGRUNDQUELLE und DYNAMISCHE QUELLE).
AUDIOQUELLEN WERDEN IN 2 KATEGORIEN EINGETEILT:
a. STATISCH', NICHT DURCH EREIGNISSE AKTIVIERT: HINTERGRUNDMUSIKEINGÄNGE BGM 1-2-3, MP3 PLAYER.
b. 'DYNAMISCH', AKTMIERT DURCH EREIGNISSE: PAGING-MIKROFON-EINGÄNGE PAGING 1-2, AUX IN, UNIV IN (MAIN IN), VORHER AUFGENOMMENE NACHRICHTEN MSG 1-2.
AUDIO ASSIGN: Aktivierung von Zonen, Gruppen oder dem ganzen System zum Empfang der ausgewählten Audioquellen.
Sobald das ganze System (ALL), eine GROUP, eine ZONE, ein MAIN BOARD Bus oder ein Slave-Peripheriegerät (BOARDS) ausgewählt wird, ist es erforderlich, die zugewiesene Audioquelle zu wählen (siehe Tabelle unten).
AUDIO SET > UNTERMENÜ RTNG & PRST


| BGM1 | BGM2 | BGM3 | MP3 BUS1-4 | UNIVIN | PG1-2 | AUXIN | MSG1-2 | OUT1-4 | INT.SINE | NONE /ZERO | ||
| ALL √ | √√√√ | |||||||||||
| GROUP √ | √√√√ | |||||||||||
| ZONE √ | √√√√ | |||||||||||
| MAIN BOARD(BUS OUT selection) | √√√ | √√√√ | √√ | |||||||||
| BOARDS | OUT 1-4 √√ | √√ | ||||||||||
| MONITOR √ | √√√√ | |||||||||||
PG: PAGING-Eingang
MSG: Nachricht
INT.SINE: Sinuskurve zum Testen.
NONE / ZERO: keine Auswahl.
ROUTING PRESET: Voreingestelltes Speichern und Abrufen.
Wenn Sie diese Funktion wählen, dann erscheint ein anderes Untermenü:
LOAD: Lädt Einstellungen zum RCFBUS TRANPORT und AUDIO ASSIGN, die aktualisiert werden.
SAVE: Die aktuellen Einstellungen für RCFBUS TRANPORT und AUDIO ASSIGN werden nach Vorauswahl (aus 64) gespeichert.
INFO: Informationen über die aktuelle Voreinstellung.

AUDIO SET > UNTERMENÜ ZONE VOL
Nach Auswahl einer Zone (über Untermenüs) ist es möglich, die Lautstärke der Hintergrundmusik (BGM VOL), des Paging (PAG VOL), der Notfalldurchsagen (EMERG VOL) und der Routinedurchsagen ROUTINE VOL einzustellen.
EMERG VOL bezieht sich auf diese Durchsagen:
EVAC (Evakuierung), ALERT (Warnung), ALL-CLEAR (Entwarnung) und TEST, die alle in einem Flash-Speicher gespeichert sind und nicht bearbeitet werden können.
AUDIO SET >
UNTERMENÜ ZONE VOL
INFO MENU

Gehen Sie zum INFO Menü, um Informationen über das System zu erhalten.
| FUNKTION BESCHREIBUNG | ||
| 1 | LED TEST | Prüfung aller LEDs, die für einige Sekunden aufleuchten (eine Textnachricht wird angezeigt). |
| 2 | DEVICE INFO | Informationen über den CPU-Status und die Systemgeräte.Treffen Sie eine Auswahl aus:-Hauptanlage-Platinen-Paging-Konsole(wählen Sie entweder PAGING 1 oder 2)-Ampli(Verstärker)-Zubehör:(optionale Geräte, d.h. TS 9918 Fernbedienungen usw). |
| 3 | DATA COMM | Informationen überRCF BUS,RDNET BUS,USB-Ports,ETHERNET. |
| 4 | ABOUT Firmware-Informationen. | |
Menü, von dem aus alle Protokolle sowie das Benutzer LOGIN / LOGOUT aufgerufen werden können.
| FUNCTION DESCRIPTION | ||
| 1 SYS LOG | Protokoll mit allen Systemereignissen.Auswahl eines Einzelereignisses, um Informationen darüber zu erhalten. | |
| 2 EMERG LOG | Protokoll mit allen Systemnotfallereignissen (Evakuierung / Warnung).Auswahl eines Einzelereignisses, um Informationen darüber zu erhalten. | |
| 3 FAULT LOG | Protokoll mit allen Systemfehlern / -störungen.Auswahl eines Einzelfehlers, um Informationen darüber zu erhalten. | |
| 4 ACTION LOG | Protokoll mit allen Notfallparametereinstellungen (Notfalllautstärke, Notfall-Paging-Mikrofone, FALL BACK usw.). | |
| 5 LOGIN | Benutzer-Login (zum Erhalten der jeweiligen Rechte)durch Eingabe eines Passwortes.Drehen des Drehschalters CONTROL/SELECTION 4 zurÄnderung der vier Zahlen (0÷255), aus denen der Code besteht, und zur Bestätigung drücken. Drücken Sie auf ESC 2 um zur vorherigen Zahl zurückzukehren.![]() | |
| 6 LOGOUT Benutzer-Logout. | ||
Das Menü SYS CONFIG ermöglicht folgende Aktionen:
- Einstellung von Zonen / Gruppen
- Einstellung von Paging-Mikrofonen und anderen Peripheriegeräten
- Einstellung von Logikeingängen (GPI) und -ausgängen (GPO)
- Zugang zu allen allgemeinen Systemeinstellungen.
| UNTERMENÜ BESCHREIBUNG | |
| 1 ZONE-GRP Systemgruppe | / -Zoneneinstellungen. |
| 2 PAG CONS Einstellungen | Paging-Mikrofon. |
| 3 GPI-VOX Einstellungen Logikeingang (GPI) und VOX-Funktion. | |
| 4 GPO Einstellungen Logikausgang (GPO). | |
| 5 REM-N&D | Periphere Einstellungen und Voreinstellungen 'Nacht und Tag'. |
| 6 SETTINGS Allgemeine Systemeinstellungen. | |
SYS CONFIG > ZONE-GRP SUBMENU
Gehen Sie in dieses Untermenü, um die Systemgruppen / Zonen zu bearbeiten.
Das System kann in viele Gruppen aufgeteilt werden, die aus einer oder mehreren Zonen bestehen.
Dazu gehören einige Vorteile, insbesondere im Hinblick auf die Zeit.
Beispielsweise wird eine Gruppeneinstellung auf alle Geräte angewendet, die dazu gehören.
Eine Zone besteht aus einem oder mehreren Verstärkerausgängen, mit jeweils einer Gruppe oder Zonen
Die zwei Lautsprecher, die zum gleichen Verstärkerkanal gehören, können nicht verschiedenen Zonen zugewiesen werden.
Es ist möglich, bis zu 31 SLAVE-Geräte (UP 9501 - UP 9502 - UP 9504 Verstärker), 128 Gruppen, 128 Zonen und 128 Lautsprecherleitungen zu haben.
Wenn Sie eine Gruppe hinzufügen, ändern oder entfernen wollen, sehen Sie einfach die vorhandene Gruppenliste. Wählen Sie SET GROUP, dann wählen Sie die Gruppe, die bearbeitet werden muss, und wählen Sie eine der folgenden Funktionen:
| MAIN: SYS CONFIG | |
| ZONE-GRP | GPO |
| PAG CONS | REM-N&D |
| GPI-VOX | SETTINGS |
| 05-10-2010 | 14:36:31 |
SYS CONFIG > ZONE-GRP SUBMENU
| FUNKTION BESCHREIBUNG | |
| 1 ADD ZONE Fügen Sie eine (vorher nicht ausgewählte) Systemzone zur Gruppe hinzu. | |
| 2 REMOVE ZONE Entfernen Sie eine Zone von der Gruppe. | |
| 3 LIST ZONE | Liste aller Zonen, die zur gewählten Gruppe gehören. |
| 4 ENABLE | Aktivieren (Ein) / deaktivieren (Aus) der ausgewählten Gruppe. |
Verwenden Sie SET ZONE für Einzelzonen:
| FUNKTION BESCHREIBUNG | ||
| 1 ADD | SPKR-LINE | Zuweisung einer (vorher nicht ausgewählten)Lautsprecherleitung (Verstärkerkanal) zur Zone. |
| 2 | REMOVESPKR-LINE | Entfernen einer Lautsprecherleitung (Verstärkerkanal)von der Zone. |
| 3 LIST | SPKR-LINE | Liste aller Lautsprecherleitungen (Verstärkerkanäle), die zurausgewählten Zone gehören. |
| 4 ENABLE Aktivieren (Ein) / deaktivieren (Aus) der ausgewählten Zone. | ||
SYS CONFIG > UNTERMENÜ PAG CONS
Untermenü für Paging-Mikrofon-Einstellungen (max. 16).
Das System kann bis zu max. 8 Paging-Mikrofone für jeden der zwei PAGING-Ports 1, 2 an der Hauptanlage haben.
Das erste Paging-Mikrofon jeder Leitung kann für die Notfallbenutzung eingestellt werden (EMERG-Option im CONFIG-Menü). Dieses Mikrofon (anders als die anderen) wird überwacht und hat die Notfalltaste aktiviert.
Nach der Auswahl von einem der zwei PAGING-Ports, wählen Sie eines der verfügbaren Paging-Mikrofone, um zu einem weiteren Untermenü mit 3 Optionen zu gehen:
SYS CONFIG > PAG CONS > PAGING x > Pagingkonsole n
CONFIG: Es ermöglicht die Einstellung einer spezifischen Prioritätsebene und den Notfallfunktionen (und ermöglicht die Prüfung des Paging-Mikrofons und der Kapsel).
BUTTONS FUNCTION: Tasteneinstellungen am Paging-Mikrofon.
BUTTONS DEFAULT: Stellt die Standardwerkseinstellungen der Tasten wieder her (Gruppen-/Zonenauswahl durch eine digitale Adresse, die an eine Taste angepasst wird). Erweiterte Einstellungen sind nur möglich über die spezielle PC-Software.
Die üblichen Tasten am Paging-Mikrofon sind:
PTT ('Push To Talk'): Mikrofonaktivierung
GEN CALL: Sammelruf
CHIME: Gongaktivierung
EMERGENCY: Notfalltaste
Abhängig vom Modell des Paging-Mikrofons sind möglicherweise weitere Tasten vorhanden (EXT-TASTEN, max. 64), 3 konfigurierbare HAUPTTASTEN oder eine numerische Tastatur.
Durch die Anordnung in Gruppen von 8, sind die EXT-TASTEN in 9 möglichen
Konfigurationen verfügbar (in einem Vielfachen von 8): 0, 8, 16, 24, 32, 40, 48, 56, 64.
Für alle Tasten (außer CHIME) ist es möglich, einen Logikausgang (GPO) zuzuweisen, der aus denen der MASTER-Anlage und / oder einer verfügbaren SLAVE-Anlage verfügbar ist.
Geben Sie CONFIG ein, um auf die folgenden Parameter zuzugreifen:
- SET PRIO: Prioritätseinstellung (niedrigere Zahl: höhere Priorität)
EMERG: Aktivierung (On) oder Deaktivierung (Off) der Notfallfunktion.
Nach Eingabe der BUTTONS FUNCTION wählen Sie eine einzustellende Taste aus von:
- EMERGENCY
- GEN CALL (Sammelruf)
- PTT BUTT
- MAIN/EXT (andere Tasten).
SYS CONFIG > UNTERMENÜ PAG CONS
| MAIN > SYS CONFI...aging Console 01 | |
| CONFIG | |
| BUTTONS FUNCTION | |
| BUTTONS DEFAULT | |
| 05-10-2010 | 14:40:49 |
Wählen Sie EMRG, um zum jeweiligen Untermenü zu gehen:
SYS CONFIG > PAG CONS > PAGING x > Pagingkonsole n > BUTTONS FUNCTION > EMRG
ENABLED: Aktiviert (On) / deaktiviert (Off) die Taste für die Notfallfunktion.
ASSIGN: Öffnet ein weiteres Untermenü.
- EVENT MSG: Setzt ein Evakuierungs-/Warnereignis, in dem die Nachricht, die aus denen im Flash-Speicher ausgewählt wird, abgespielt wird. Die Wiedergabe der Nachricht dauert an, bis das Ereignis durch ein 'Reset' endet.
- TALK: Aktiviert (On) / deaktiviert (Off) das Mikrofon (während der Wiedergabe der Nachricht).
- DESTINATION:
- USE ZONE BUTT: Aktiviert (On) / deaktiviert (Off) die Zonentasten für Notfallzwecke.
- SEL AREA: Begrenzt den Notfallereignisbereich auf eine ZONE, eine GROUP oder belässt das ganze System (ALL); NONE: keine Auswahl.
- PRIORITY: Eine Notfalltaste kann eine Prioritätsebene haben, die von der Einstellung am Paging-Mikrofon abweicht (niedrigere Zahl: höhere Priorität).
IM MENÜ ASSIGN SETZEN SIE DEN PARAMETER TALK AUF ON, UM DAS MIKROFON ZU AKTIVIEREN. ES IST SOWIESO NOTWENDIG, DIE PTT-TASTE ZU DRÜCKEN, UM DAS MIKROFON EINZUSCHALTEN UND DIE NACHRICHT ZU STOPPEN, DIE EINEM EREIGNIS ZUGEWIESEN IST (DAS MIKROFON HAT EINE HÖHERE PRIORITÄT ALS DIE NACHRICHT). DAS MIKROFON WIRD NACH EINEM RESET AUSGESCHALTET.
DELAY: Ermöglicht die Verzögerung von Aktionen, die mit dem Tastendruck und der Tastenfreigabe verbunden sind.
Öffnet ein weiteres Untermenü:
- ACTIVATION TIME: Einstellung der Verzögerungszeit am Anfang der Funktion, die der Taste nach dem Tastendruck zugewiesen wird.
- RELEASE TIME: Einstellung der Verzögerungszeit am Ende der Funktion, die der Taste nach dem Loslassen zugewiesen wird.
- OVERRIDE: Die zugewiesene Funktion kann storniert werden, wenn eine andere Taste gedrückt wird (ausgewählt im Untermenü (MAIN UNIT GPI), ein Logikeingang an der Hauptanlage ist aktiviert (BOARDS GPI).
GPO TRIG: Zuweisung eines Logikausgangs (GPO) zur Notfalltaste.
Auswahl des Logikausgangs entweder an der Hauptanlage (Untermenü MAIN UNIT GPO) oder der Slave-Platine (Untermenü BOARDS GPO).
Auswahl von GEN CALL, um zum jeweiligen Untermenü zu gehen:
SYS CONFIG > PAG CONS > PAGING x > Pagingkonsole n > BUTTONS FUNCTION
SEL AREA: Auswahl des Pagingbereichs für den Sammelruf. Kann entweder eine spezifische Zone (Untermenü ZONE), eine Gruppe (GROUP), alle Systemzonen (ALL ZONE SYS) oder nur diejenigen sein, die im Paging-Mikrofon konfiguriert werden (ALL ZONE PAG).
GPO TRIG: Zuweisung eines Logikausgangs (GPO) zur Sammelruftaste.
Auswahl des Logikausgangs entweder an der Hauptanlage (Untermenü MAIN UNIT GPO) oder der Slave-Platine (Untermenü BOARDS GPO).
Wählen Sie PTT BUTT, um eine einzelne Funktion einzugeben:
SYS CONFIG > PAG CONS > PAGING x > Pagingkonsole n > BUTTONS FUNCTION > PTT BUTT
GPO TRIG: Zuweisung eines Logikausgangs (GPO) zur PTT-Taste.
Auswahl des Logikausgangs entweder an der Hauptanlage (Untermenü MAIN UNIT GPO) oder der Slave-Platine (Untermenü BOARDS GPO).
| !=>BUTTONS FUNCTION,EMERGENCY | |
| ENABLED | GPO TRIG |
| ASSIGN | |
| DELAY | |
| 29-09-2010 | 10:40:46 |

| (1) > BUTTONS FUNCTION > GEN CALL | |
| SEL AREA | |
| GPO TRIG | |
| 29-09-2010 | 10:50:32 |
| (+) ,BUTTONS FUNCTION ,PAG BUTT | |
| GPO TRIG | |
| 05-10-2010 | 14:59:10 |
Auswahl von MAIN/EXT und (dann) entweder eine HAUPT-TASTE (BM 9802 / BM 9804) oder eine EXT-Taste (BE 9808) Zonentaste, um zu einem Untermenü mit 4 Optionen zu gehen:
SYS CONFIG > PAG CONS > PAGING x > Paging Console n > BUTTONS FUNCTION > MAIN/EXT > (Main 1)
ENABLED: Aktiviert (On) / deaktiviert (Off) die ausgewählte Taste.
ASSIGN
Auswahl, die folgende Aktionen ermöglicht:
- Definieren von Ereignissen (Event Generation), wie Evakuierung (EVAC), Warnung (ALERT), Entwarnung (ALL CLEAR), Test (TEST) durch Auswahl des Zielbereichs (DEST).
- Ausführung eines 'Reset' (Event Reset), Unterbrechung (Event Silent) oder Neuaktivierung (Event Reactivate) des Audiosignals, das Ereignissen zugewiesen ist.
- Starten einer Routinedurchsage (Play Message) die auf einer SD-Karte gespeichert ist.
- Lautstärke erhöhen/verringern (Level BGM, UP / DOWN) bei einem Hintergrundmusiksignal (BGM1, BGM2, BGM3, MAIN IN, AUX IN, ausgewählt über SEL BGM), entweder Stummschaltung (Mute BGM) oder Aufhebung der Stummschaltung (Unmute BGM).
- Laden einer Voreinstellung (Load Preset), ausgewählt aus den vorhandenen Voreinstellungen der Audiomatrix, um die Zuweisung der Audiosignale zum 4-Kanal-RCF-Bus zu ändern.
- Fehlerbestätigung.
- Zonenauswahl (Zonentaste → ALL, GROUP, ZONE).
DELAY: Ermöglicht die Verzögerung von Aktionen, die mit dem Tastendruck und der Tastenfreigabe verbunden sind.
Öffnet ein weiteres Untermenü:
- ACTIVATION TIME: Einstellung der Verzögerungszeit am Anfang der Funktion, die der Taste nach dem Tastendruck zugewiesen wird.
- RELEASE TIME: Einstellung der Verzögerungszeit am Ende der Funktion, die der Taste nach dem Loslassen zugewiesen wird.
- OVERRIDE: Die zugewiesene Funktion kann storniert werden, wenn eine andere Taste gedrückt wird (ausgewählt im Untermenü MAIN/EXT BUTT), ein Logikeingang an der Hauptanlage ist aktiviert (MAIN UNIT GPI), ein Logikeingang an der Slave-Platine ist aktiviert (Untermenü BOARDS GPI).
GPO TRIG: Zuweisung eines Logikausgangs (GPO) zu Tasten.
Auswahl des Logikausgangs entweder an der Hauptanlage (Untermenü MAIN UNIT
GPO) oder der Slave-Platine (Untermenü BOARDS GPO).
Auswahl von BUTTON DEFAULT zur Wiederherstellung (Initialisierung) der
Standardtasteneinstellungen.
SYS CONFIG > PAG CONS > PAGING x > Paging Console n > BUTTONS DEFAULT
| JTTONS FUNCTION >MAIN/EXT > Main 1 | |
| ENABLED | GPO TRIG |
| ASSIGN | |
| DELAY | |
| 29-09-2010 | 10:50:51 |
SYS CONFIG > UNTERMENÜ GPI-VOX
Einstellung von 12 Logikeingängen (GPI) an der Hauptanlage (und Verstärker) und der Funktion MAIN IN VOX.
'VOX' IST EINE FUNKTION, DIE AUTOMATISCH DAS VORHANDENSEIN EINES AUDIO SIGNALS (ÜBER EINEN VORDEFINIERTEN GRENZWERT) AM EINGANG MAIN IN ERKENNT.
Wählen Sie entweder MAIN UNIT GPI um zur GPI-Liste der Hauptanlage zu gehen oder BOARD GPI, um zur ausgewählten Platinen-GPI-Liste zu gehen.
HINWEIS: IN DER GPI-LISTE WURDEN LOGIKEINGÄNGE, DIE BEREITS ZUGEMIESEN WURDEN, DURCH EINEN PUNKT IN KLAMMERN
NACH DER BEZEICHNUNG MARKIERT.
Wählen Sie einen Logikeingang, um zum jeweiligen Untermenü zu gehen.
CONFIG:
| SET PRIO | Prioritätseinstellung (niedrigere Zahl: höhere Priorität) |
| MONITORING | Aktiviert (On) / deaktiviert (Off) die Überwachung der GPI-Leitung. |
| STATUS | GPI-Standardstatus. Wählen Sie entweder Normal Open oder Normal Close (Schließer/Öffner). |
| ENABLE | Aktiviert (On) / deaktiviert (Off) die ausgewählte GPI. |
ASSIGN: Auswahl der Funktion, die dem Logikausgang zuzuweisen ist (siehe folgende Tabelle).
| FUNKTION BESCHREIBUNG | |
| NO FUNCTION Dem Logikeingang wird keine Funktion zugewiesen (GPI). | |
| MUTE | Ermöglicht die Stummschaltung eines Kanals oder eines Verstärkers, der zu einer Zone, einer Gruppe oder dem ganzen System gehört. |
| UNMUTE | Ermöglicht die Aufhebung der Stummschaltung eines Kanals oder eines Verstärkers, der zu einer Zone, einer Gruppe oder dem ganzen System gehört. |
| EVENT RESET Rücksetzung. | |
| EVENT SILENT | Stoppt das Abspielen der Durchsage, die einem Evakuierungs-/ Warnereignis zugeordnet ist. |
| EVENT REACTIVATE | Nimmt die Wiedergabe der Nachricht wieder auf, die einem Evakuierungs-/ Warnereignis zugewiesen ist und zuvor gestoppt wurde. |
| EVENT GEN | Erstellt ein Ereignis, ausgewählt aus Evakuierung, Warnung, Entwarnung, Fehler und Test.Ermöglicht die Auswahl der Nachricht, die dem Ereignis zuzuweisen ist (die Auswahl liegt bei 8 Nachrichten pro Ereignistyp), und des Zielbereichs (Hinweis: Bei einer Fehleranzeige ist dies nicht möglich). |
| ROUTINE MESSAGE | Wiedergabe einer Routinenachricht (ausgewählt aus denen, die auf der verwendeten SD-Karte verfügbar sind) aufgrund der Aktivierung des Logikeingangs (GPI). |
| LOAD PRESET | Lädt eine Voreinstellung (aus 64), um die Zuweisung von Audiosignalen zum 4-Kanal-RCF-Bus zu ändern. |
| NIGHT&DAY VOL | Auswahl aus einer voreingestellten Liste (bis zu 32) zur Einstellung des Audiopegels in der Nacht. |
| AUX IN ROUTING | Sendet MAIN IN / AUX IN an eine Gruppe oder Zone. |
| PSU FAULT | Der Logikeingang wird verwendet, um die sekundäre Stromversorgung zu regulieren (48 V GS). |
SYS CONFIG >
UNTERMENÜ GPI-VOX



GPO TRIG: Zuweisung eines GPO (ausgewählt aus den Ausgängen MAIN UNIT GPO oder BOARDS GPO) zu einem GPI.
DELAY: Ermöglicht die Verzögerung von Aktionen, die mit der GPI-Aktivierung und der Freigabe verbunden sind.
Öffnet ein weiteres Untermenü:
- ACTIVATION TIME: Einstellung der Verzögerungszeit am Anfang der Funktion, die dem GPI nach der Aktivierung zugewiesen wird.
- RELEASE TIME: Einstellung der Verzögerungszeit am Ende der Funktion, die dem GPI nach dem Loslassen zugewiesen wird.
- OVERRIDE: Es ist möglich, die Funktion, die einem Logikeingang zugewiesen ist, zu stornieren, wenn entweder ein Hauptanlagen-GPI (MAIN UNIT GPI) oder eine Slave-Platinen-GPI (BOARDS GPI) hier ausgewählt und dann aktiviert wird.
Auswahl von VOX um zu einem Untermenü mit 6 Optionen zu gehen:
SET PRIO: VOX-Prioritätseinstellung (niedrigere Zahl: höhere Priorität).
SEL AREA: Auswahl des Bereichs, der der VOX-Funktion zugewiesen wird, aus einer Zone (Untermenü ZONE), einer Gruppe (GROUP), allen Systemzonen (ALL), keine Zone (NONE).
GPO TRIG: Zuweisung eines Logikausgangs (GPO) zur VOX-Funktion.
DELAY: Ermöglicht die Verzögerung von Aktionen, die mit der Aktivierung der VOX-Funktion und der Freigabe verbunden sind.
Öffnet ein weiteres Untermenü:
- ACTIVATION TIME: Einstellung der Verzögerungszeit vor dem Öffnen des Audioeingangs von der Aktivierung der VOX-Funktion.
- RELEASE TIME: Einstellung der Verzögerungszeit vor dem Stummschalten des Audioeingangs von der Freigabe der VOX-Funktion.
- OVERRIDE: Die VOX-Funktion kann storniert werden, wenn eine Taste am Paging-Mikrofon gedrückt wird (ausgewählt im Untermenü MAIN/EXT BUTT), ein Logikeingang an der Hauptanlage ist aktiviert (MAIN UNIT GPI), ein Logikeingang an der Slave-Platine ist aktiviert (Untermenü BOARDS GPI).
GAIN-PHANT: Aufrufen eines Untermenüs mit 2 Optionen.
- GAIN: Grenzwerteinstellung bei der VOX-Funktion von 0 (untere Grenze) bis 7 (obere Grenze).
- PHANTOM: Schaltet die Phantom-Stromversorgung am Eingang MAIN IN ein oder aus, On / Off.
ENABLED: Aktiviert (On) / deaktiviert (Off) die VOX-Funktion.
| (!) > SYS CONFIG, GPI-VOX > VOX | |
| SET PRIO | DELAY |
| SEL AREA | GAIN-PHANT |
| GPO TRIG | ENABLE |
| 29-09-2010 | 10:50:32 |
SYS CONFIG > UNTERMENÜ GPO
Konfiguration der 8 Logikeingänge (GPO) an der Hauptanlage (und an allen Verstärkern).
Auswahl von MAIN UNIT GPO um zur GPO-Liste der Hauptanlage zu gehen oder von BOARD GPO um zur ausgewählten Platinen-GPO-Liste zu gehen.
Danach Auswahl eines Logikeingangs, um zum jeweiligen Untermenü zu gehen.
CONFIG:
| SET PRIO Prioritätseinstellung (niedrigere Zahl: höhere Priorität). | |
| MONITORING | Aktiviert (On) / deaktiviert (Off) die Überwachung der GPI-Leitung. |
| STATUS | GPI-Standardstatus. Wählen Sie entweder Normal Open oder Normal Close (Schließer/Öffner). |
| ENABLE Aktiviert (On) | / deaktiviert (Off) den ausgewählten GPO. |
ASSIGN: Logikausgangsmodus und Funktionseinstellung (siehe Tabelle unten).
| FUNKTION BESCHREIBUNG | |
| NO FUNCTION Keine Funktion zugewiesen. | |
| PERIODIC | Die Aktivierung wird einmal oder mehrere Male (TIME) oder an vorgegebenen Tagen (SCHEDULE) wiederholt. Beispiel siehe AUDIO SET > Untermenü ROUTN PROG. |
| ROUTINE MESSAGE | Aktivierung erfolgt durch die Wiedergabe einer Routinenachricht (eine Nachricht, die aus denen ausgewählt wird, die zum Ereignis passen). |
| FAULT IN PROGRESS Aktivierung aufgrund einer Fehlererkennung. | |
| EVAC IN PROGRESS Aktivierung aufgrund einer Evakuierung, die im Gang ist. | |
| ALERT IN PROGRESS Aktivierung aufgrund einer Warnung, die im Gang ist. | |
| ALL-CLEAR IN PROGRESS | Aktivierung aufgrund einer Entwarnungsnachricht, die wiedergegeben wird. |
| TEST IN PROGRESS Aktivierung aufgrund der Wiedergabe der Testnachricht. | |
| BUSY ZONE Aktivierung aufgrund einer besetzten Zone. | |
DELAY: Ermöglicht die Verzögerung der GPO-Aktivierung und -Freigabe.
Öffnet ein weiteres Untermenü:
- ACTIVATION TIME: Einstellung der Verzögerungszeit der GPO-Aktivierung.
- RELEASE TIME: Einstellung der Verzögerungszeit der GPO-Freigabe.
- OVERRIDE: Es ist möglich, die GPO-Aktivierung zu stornieren, wenn entweder ein Hauptanlagen-GPI (MAIN UNIT GPI) oder eine Slave-Platinen-GPI (BOARDS GPI) hier ausgewählt und dann aktiviert wird.
SYS CONFIG > UNTERMENÜ GPO
| NFIG > GPO > MAIN UNIT GPO > GPO 01 | |
| CONFIG | |
| ASSIGN | |
| DELAY | |
| 29-09-2010 | 09:20:04 |
SYS CONFIG > UNTERMENÜ REM-N&D
Dieses Untermenü ermöglicht die folgenden Aktionen:
- Einstellung von Systemperipheriegeräten, die separat gehandhabt werden, wie Paging-Mikrofone.
-
Bearbeitung von Lautstärkevoreinstellungen für 'Nacht und Tag'.
Aufrufen zur Anzeige der folgenden Listen: -
REM CTRL: Fernsteuerungen (Lautstärke und Programm).
HINWEIS: DIESE FUNKTION WIRD AKTUELL DEAKTIMERT UND WIRD IN ZUKÜNFTIGEN SOFTWAREFREIGABEN VERFÜGBAR WERDEN. - N&D PRESET: Lautstärkevoreinstellung für 'Nacht und Tag'.
- NOISE DETECT: Detektoren zur Erkennung von Umgebungsgeräuschen.
HINWEIS: DIESE FUNKTION WIRD AKTUELL DEAKTIVIERT UND WIRD IN ZUKÜNFTIGEN SOFTWAREFREIGABEN VERFÜGBAR SEIN.
Die voreingestellte Lautstärkenauswahl für 'Nacht & Tag' ist (natürlich) keine Peripherie, sondern eine Betriebsarteinstellung, die die Lautstärke des Paging und der Hintergrundmusik in vorher festgelegten Zeiten oder über Aktivierungen des Logikeingangs (GPI) verändert.
Es ist möglich, bis zu 32 Voreinstellungen für 'Nacht und Tag' zu speichern (und zu laden).
Wählen Sie eine 'Nacht und Tag'-Voreinstellung (N & D PRESET) zur Eingabe in das entsprechende Untermenü:
SYS CONFIG > REM-N&D > N & D PRESET > PRESET N&D XX
SEL AREA: Bereichsauswahl, die von der 'Nacht-und-Tag'-Voreinstellung beeinflusst wird, ausgewählt aus dem ganzen System (ALL), einer Gruppe (GROUP), einer Zone (ZONE); NONE: keine Auswahl.
CONFIG: Zum Zugriff auf die anderen drei Untermenüs.
SYS CONFIG >
UNTERMENÜ REM-N&D
| SET PRIO Einstellung der Prioritätsebene (niedrigere Zahl: höhere Priorität). | |||
| PERIODIC | TIME | START TIME Einstellung der Startzeit für die 'Nacht und Tag'-Funktion. | |
| STOP TIME Einstellung der Stoppzeit für die 'Nacht und Tag'-Funktion | |||
| SCHEDULE | Play daily Tägliche 'Nacht und Tag'-Funktion. | ||
| Play weekly Wöchentliche 'Nacht und Tag'-Funktion. | |||
| Mo to Fr 'Nacht und Tag'-Funktion nur an Arbeitstagen (Montag bis Freitag). | |||
| Sa & Su 'Nacht und Tag' funktioniert nur an Samstagen und Sonntagen. | |||
| Mondays 'Nacht und Tag' funktioniert nur an Montagen. | |||
| Tuesdays 'Nacht und Tag' funktioniert nur an Dienstagen. | |||
| Wednesdays 'Nacht und Tag' funktioniert nur an Mittwochen. | |||
| Thursdays | 'Nacht und Tag' funktioniert nur an Donnerstagen. | ||
| Fridays | 'Nacht und Tag' funktioniert nur an Freitagen. | ||
| Saturdays | 'Nacht und Tag' funktioniert nur an Samstagen. | ||
| Sundays | 'Nacht und Tag' funktioniert nur an Sonntagen. | ||
| ENABLE | On: 'Nacht und Tag'-Funktion aktiviert, Off: 'Nacht und Tag'-Funktion deaktiviert. | ||
LEVELS
Für jede 'Nacht und Tag'-Voreinstellung ist es möglich, die Pegel einzustellen (über Untermenüs): BGM VOL (Hintergrundmusik), PAG VOL (Paging), EMERG VOL (Notfalldurchsagen), ROUTINE VOL (Routinedurchsagen).
EMERG VOL bezieht sich auf diese Durchsagen: EVAC (Evakuierung), ALERT (Warnung), ALL-CLEAR (Entwarnung) und TEST, die alle in einem Flash-Speicher gespeichert sind und nicht bearbeitet werden können.
ROUTINE VOL bezieht sich auf die Routinedurchsagen, die auf SD-Karten gespeichert werden können (die modifiziert werden können).
SYS CONFIG > UNTERMENÜ SETTINGS
Allgemeine Systemeinstellungen.
| FUNKTION BESCHREIBUNG | |
| Date & Time | Einstellungen von Datum (Set Date) und Uhrzeit (Set Time).Es ist möglich, das Datumsformat (Date Format) und das Zeitformat (12h / 24h)Time Formatauszuwählen. |
| Diff On Emergency | Nur bei Notfallquellen:Wenn ein Notfall im Gang ist (d.h. Evakuierung) werden alle anderen Signale stummgeschaltet.All Sources:Alle Signale werden in Bereichen gehalten (d.h. Hintergrundmusik), an denen kein ablaufender Notf beteiligt ist. |
| Diff when Busy Zones | Wenn die Einstellung aufOn erfolgt, dann ist die Paging- und Nachrichten-Wiedergabe möglich, auch wenn einige Zonen besetzt sind. |
| Set Password Passworteinstellung entweder für Ebene 2 oder 3. | |
| Sys Reset/Off Systemrücksetzung oder -abschaltung. | |
| Discovery | Startet den RDNET-Netzwerk-Scan, um alle vorhandenen Geräte zu Inden, denen die Hauptanlage digitale ID-Adressen in aufsteigender Reihenfolge zuweist (die nächst haben die niedrigste ID).Wenn es erforderlich ist, beispielsweise einen Verstärker oder ein Paging-Mikrofon zu ersetzen, hinzuzufügen oder entfernen, dann muss die ‘Discovery’-Funktion neu gestar werden.In diesem Fall muss der Monteur sicher sein, dass die Netzwerkarchitektur (mit neuer ID-Adresse) mit den vorherigen Einstellungen kompatibel ist.Das Scannen erfolgt entweder an SlaveBOARDSoder der Paging-Mikrofon-Leitung 1 (PAGING 1) oder Leitung 2 (PAGING 2). |
| FallBack Enable | FALL BACK Eingang zu Aktivierung (On) / Deaktivieru |
| Save Current CongSpeichern der aktuellen Konguration. | |
SYS CONFIG > UNTERMENÜ SETTINGS
DIE MASTER-ANLAGE MU 9186 WIRD ALS HAUPTANLAGE BEZEICHNET.
GROUPS: GRUPPENLISTE
Gruppennamen können verändert werden, indem eine spezielle Software für PCs eingesetzt wird.
Die aktivierten Gruppen werden durch einen Punkt in der Klammer nach den Namen aktiviert.
ZONES: ZONENLISTE
Zonennamen können verändert werden, indem eine spezielle Software für PCs eingesetzt wird.
Die aktivierten Zonen werden durch einen Punkt in der Klammer nach den Namen aktiviert.
BOARDS: SLAVE-PLATINEN-LISTE
Alle SLAVE-Platinen (bezeichnet mit RCF40) werden in diesem Format aufgeführt:
aaxx:RCF40 yy
aa: Gerätetyp, UP = UP 9501, UP 9502, UP 9504 Verstärker
xx: ID-Adresse yy: Progressiver Index
Namen von SLAVE-Platinen können verändert werden, indem eine spezielle Software für PCs eingesetzt wird.
AMPLIFIERS: VERSTÄRKERLISTE
Alle verfügbaren Verstärker werden in diesem Format aufgeführt:
aaxx\_AMPLn\_PAy
aa: Gerätetyp, UP = UP 9501, UP 9502, UP 9504 Verstärker MX= MX 9502, MX 9504 MASTER-Anlagen mit Verstärkern xx: ID-Adresse n: Verstärkernummer (1, 2, 4) y: Verstärkerkanal (1, 2, 3, 4)
SPK-LINES: LISTE MIT LAUTSPRECHERLEITUNGEN
Alle verfügbaren Lautsprecherleitungen werden in diesem Format aufgeführt:
aaxx\_AMPLn\_PAy\_z
aa: Gerätetyp, MX= MX 9502, MX 9504 MASTER-Anlagen mit Verstärkern UP = UP 9501, UP 9502, UP 9504 Verstärker
xx: ID-Adresse n: Verstärkernummer (1, 2, 4) y: Verstärkerkanal (A, B, C, D) z: Lautsprecherleitung
i


| ANZEIGE TEXTNACHRICHTEN BESCHREIBUNG | |
| AC NOT AVAILABLE Netz-WS-Stromversorgung nicht verfügbar. | |
| AC HIGH WS-Stromversorgung vom Netz: Spannung zu hoch. | |
| AC LOW WS-Stromversorgung vom Netz: Spannung zu niedrig. | |
| AC FUSE FLT | WS-Stromversorgung vom Netz: Sicherung durchgebrannt oder nicht vorhanden. |
| DC NOT PRESENT 48 V GS-Stromversorgung (Batterien) nicht verfügbar. | |
| DC HIGH 48 V GS-Stromversorgung (Batterien): Spannung zu hoch. | |
| DC LOW 48 V GS-Stromversorgung (Batterien): Spannung zu niedrig. | |
| DC FUSE FLT | 48 V GS-Stromversorgung (Batterien): Sicherung durchgebrannt oder nicht vorhanden. |
| STND-BY PSU VOLTAGE NOT AVAILABLE Interne 'Ersatz'-Stromversorgung fehlerhaft. | |
| STND-BY PSU VOLTAGE HIGH Interne 'Ersatz'-Stromversorgung: Spannung zu hoch. | |
| STND-BY PSU VOLTAGE LOW Interne 'Ersatz'-Stromversorgung: Spannung zu niedrig. | |
| STND-BY PSU VOLTAGE FUSE FLT | Interne 'Ersatz'-Stromversorgung: Sicherung durchgebrannt oder nicht vorhanden. |
| SYS OK System wird ordnungsgemäß betrieben. | |
| SYS FLT Allgemeiner Systemfehler. | |
| FLT COMMUNICATION CONNECTION (Peripherie) | Keine Datenübertragung zwischen Hauptanlage und Systemperipheriegerät. |
| FALLBACK ANNOUNCEMENT IN PROGRESS | Notfalldurchsage (mit höchster Priorität) im Gang über den Audio FALL BACK EINGANG32. |
| EVAC EVENT IN PROGRESS Evakuierung im Gang. | |
| ALERT EVENT IN PROGRESS Warnung im Gang. | |
| SPEAKER LINE xx DISABLED | Lautsprecherleitung deaktiviert. |
| AMPLIFIER xx DISABLED | Verstärker deaktiviert. |
| ZONE xx DISABLED | Zone deaktiviert. |
| GROUP xx DISABLED | Gruppe deaktiviert. |
| DEVICE xx DISABLED | Gerät deaktiviert (Fernsteuerung, Umgebungsgeräuschdetektor). |
| PAGING MICROPHONE xx DISABLED | Paging-Mikrofon deaktiviert. |
| FALLBACK MICROPHONE xx DISABLED | Notfall-Audioeingang FALL BACK INPUT deaktiviert. |
| EMERGENCY MESSAGES CORRUPTED | Speicherfehler Notfallnachricht. |
| EMERGENCY MESSAGES NOT AVAILABLE | Notfallnachrichten nicht verfügbar. |
| EMERGENCY MESSAGES AUDIO OUT UNAVAILABLE | Das Abspielgerät für die Notfallnachricht kann nicht zu den System-Audioausgängen geleitet werden. |
| MICROPROCESSOR xx HAS BEEN RESET Mikroprozessor wurde zurückgesetzt. | |
| MICROPROCESSOR xx FLT | Mikroprozessorfehler. |
| MAIN POWER SUPPLY FAULT Fehler an der internen Hauptstromversorgung. | |
| MAIN POWER SUPPLY OVERHEAT Überhitzung der internen Hauptstromversorgung. | |
| MAIN POWER SUPPLY OVERLOAD Überlastung der internen Hauptstromversorgung. | |
| xx POWER SUPPLY VOLTAGE NOT AVAILABLE Problem in der Stromversorgung für ein Gerät. | |
| EXTERNAL PSU FAULT | Fehler an der externen Stromversorgung (angezeigt über einen Logikeingang). |
| LOCAL FAULT Lokaler Fehler (wird nur am fehlerhaften Gerät angezeigt). | |
| FAULT COMMUNICATION /CONNECTION WITH MAIN UNIT | Störung an einem Gerät, das mit dem RS 485 verbunden ist (ferne Lautstärke-/Programmsteuerung, Detektor für Umweltgeräusche usw.). |
| EMERGENCY PAGING PANEL xx NOT AVAILABLE | Störung an einem Notfall-Paging-Mikrofon (ein FALL BACK Mikrofon oder ein Standard-Paging-Mikrofon eingestellt auf EMERGENCY über die Software). |
| DATA COMMUNICATION LINE FLT Fehler an der Paging-Mikrofon-Leitung (Daten). | |
| AUDIO COMMUNICATION LINE FLT Fehler an der Paging-Mikrofon-Leitung (Audiopfad). | |
| SYSTEM POWER SUPPLY FLT | Paging-Mikrofon: Störung in der Stromversorgung von der Hauptanlage. |
| REMOTE/LOCAL POWER SUPPLY FLT Störung an der lokalen Stromversorgung für das Paging-Mikrofon. | |
| REMOTE/LOCAL POWER SUPPLY HIGH Lokale Stromversorgung | Paging-Mikrofon: Spannung zu hoch. |
| REMOTE/LOCAL POWER SUPPLY LOW Lokale Stromversorgung | Paging-Mikrofon: Spannung zu niedrig |
| MICROPHONE CAPSULE FLT Notfall-Paging-Mikrofon: Fehler an der Mikrofonkapsel. | |
| MICROPHONE CAPSULE NOT AVAILABLE Notfall-Paging-Mikrofon: Mikrofonkapsel nicht erkannt. | |
| AMPLIFIER xx OVERLOAD | Verstärkerüberlastung. |
| AMPLIFIER xx OVERHEAT | Verstärkerüberhitzung. |
| FANs FLT | Störung am Verstärkerkühlgebläse. |
| AUDIO SIGNAL FLT | Problem am Audiosignal, das an die Verstärker gesendet wird. |
| EMERGENCY LOUDSPEAKER ZONE FAULT xx | Fehler an der Lautsprecherleitung (für Notfallzwecke). |
| IMPEDANCE HIGH | Lautsprecherleitung: zu hohe Impedanz. |
| IMPEDANCE LOW | Lautsprecherleitung: zu niedrige Impedanz. |
| LINE OPEN | Lautsprecherleitung: offener Schaltkreis. |
| LINE OPEN - LOOP ACTIVATED | Lautsprecherleitung (Schleife): offener Schaltkreis. |
| LINE SHORTED | Lautsprecherleitung: Kurzschluss. |
| SPKR LINE GND LEAKAGE | Lautsprecherleitung: Erdschluss. |
| SERIAL PORT COMM. FLT | RS 485: Fehler Datenübertragung. |
| SERIAL PORT CONNECT FLT | RS 485: Anschlussfehler. |
| SERIAL PORT CONN. SHORTED | RS 485: Kurzschluss. |
| SERIAL PORT CONN. OPEN | RS 485: offene Leitung. |
| SERIAL DEVICE xx NOT AVAILABLE | RS 485: Gerät nicht erkannt / verfügbar. |
| REMOTE DEVICE NOT CONNECTED | Offene Leitung verbunden mit einem überwachten Logikeingang (GPI) / -ausgang (GPO). |
| CONN. SHORTED | Leitung mit Kurzschluss verbunden mit einem überwachten Logikeingang (GPI) / -ausgang (GPO). |
MU 9186 – JUMPER-EINSTELLUNGEN

IMPORTANT: DIE INTERNE JUMPER-EINSTELLUNG DARF NUR DURCH RCF ODER EIN BEFUGTES SERVICE-CENTER ERFOLGEN.
Deckel entfernen und die hintere GPI / GPO Platine betrachten (in dieser Zeichnung sind die 10 Jumper im Inneren des Rechtecks grau markiert):


| JP1 to JP8 | AB-Position: Die zwei Widerstände werden in den jeweiligen Logikausgang (GPO) eingesteckt. | BC Position: Die zwei Widerstände für die Überwachung werden nicht ('Trockenkontakt') in den jeweiligen Logikausgang (GPO) gesteckt. |
| JP 9 | Jumper entfernt (ON): Normalbetrieb des ersten Logikeingangs (GPI 1), der an einen trockenen Öffner angeschlossen werden kann. | Jumper entfernt (OFF): der erste Logikausgang (GPI 1) kann mit einem externen Gerät verbunden werden, das eine eigene Ausgangsspannung hat. |
| JP 10 | Jumper eingesteckt (EIN): Normalbetrieb des zweiten Logikeingangs (GPI 2), der an einen trockenen Öffner angeschlossen werden kann. | Jumper entfernt (OFF): der zweite Logikausgang (GPI 2) kann mit einem externen Gerät verbunden werden, das eine eigene Ausgangsspannung hat. |

Im DXT 9000 System erfolgt die Überwachung der Integrität der Lautsprecherleitungen durch die Impedanzmessung bei Unterschallfrequenz (20 Hz).
Diese Methode wurde wegen ihrer guten Stabilität und der Genauigkeit der berechneten Werte verwendet, so dass falsche Leitungsfehlermeldungen vermieden werden, die häufig bei Impedanzmessungen auftreten, die schneller sind als die Unterschallfrequenzen, jedoch eher zu Störungen und Fehlern neigen.
Um die DXT 9000 Leitungsüberwachung ordnungsgemäß zu verwenden. so dass sie voll mit der Europäischen Sicherheitsnorm EN 54-16 übereinstimmt, ist es unbedingt notwendig, die funktionalen Begrenzungen aller Geräte zu berücksichtigen.
Die zwei Hauptbegrenzungen sind:
- Messbarer Impedanzbereich.
- Mindest-/Höchsttoleranz verglichen mit dem Kalibrierungswert der Messung für die Leitungsfehlererkennung.
Nun wollen wir im Detail diese beiden Begrenzungen analysieren.
MESSBARER IMPEDANZBEREICH
Es gibt drei Verstärkermodelle, die sich nach ihrer Leistung unterscheiden, so dass jeder einen eigenen messbaren Impedanzbereich hat:
- Einzelkanalverstärker (max. Leistung: 500 W).
- Doppelkanalverstärker (max. Leistung: 250 W pro Kanal).
- Vier-Kanal-Verstärker (max. Leistung: 125 W pro Kanal).
In einer Leitung mit einer konstanten Spannung von 100 V (oder 70 V) kann die messbare Mindestimpedanz Zmin geschätzt werden (in allen drei Fällen), wobei eine Last zu berücksichtigen ist, die der doppelten maximalen Ausgangsleistung Pmax an einer Einzelleitung entspricht (ohne Beachtung der Effizienz der Lautsprecher und der Annäherung der Impedanz an 20 Hz an die echte; die Drehzeigerimpedanz bei 20 Hz ist nur 9 Grad außerhalb der Phase mit der echten Achse).
$$ \mathrm{Zmin} = \frac {(1 0 0 \mathrm{V}) ^ {2}}{2 \mathrm{Pmax}} \quad \text { oder } \quad \mathrm{Zmin} = \frac {(7 0 , 7 \mathrm{V}) ^ {2}}{2 \mathrm{Pmax}} $$
Die Ergebnisse sind:
Die maximale messbare Impedanz Zmax kann geschätzt werden, wenn man die Leitungen betrachtet, die auf ein Viertel der maximalen Ausgangsleistung Pmax geladen werden.
$$ \mathrm{Zmax} = \frac {(1 0 0 \mathrm{V}) ^ {2}}{0 . 2 5 \mathrm{Pmax}} \quad \text { oder } \quad \mathrm{Zmax} = \frac {(7 0 . 7 \mathrm{V}) ^ {2}}{0 . 2 5 \mathrm{Pmax}} $$
Die Ergebnisse sind:
Verstärker sind geschützt und so konzipiert, dass sie bei maximaler Nennleistung laufen. Der beste Impedanzbereich (Zmon), in dem die Messung stabiler ist, gegen Fehler immun und wiederholbar ist, liegt zwischen 50% und 100% der Last, die der maximalen Leistung des Kanals entspricht.
Mit 100 V-Leitungen:
1 x 500 W → 20 Ω ≤ Zmon ≤ 40 Ω
2 x 250 W → 40 Ω ≤ Zmon ≤ 80 Ω
4 x 125 W → 80 Ω ≤ Zmon ≤ 160 Ω
Mit 70 V-Leitungen:
1 x 500 W → 10 Ω ≤ Zmon ≤ 20 Ω
2 x 250 W → 20 Ω ≤ Zmon ≤ 40 Ω
4 x 125 W → 40 Ω ≤ Zmon ≤ 80 Ω
Es ist zu beachten, dass (abhängig von den Verstärkern und Toleranzen der Sensoren) Werte, die höher oder niedriger sind als die angegebenen Grenzen, ebenfalls akkurat und gültig sein können. Diese Werte gelten als 'Vertrauensschwellenwerte' bei der Leitungskontrolle.
Tatsächlich könnten Sensoren Impedanzen (bei 20 Hz) im Bereich 5 ÷ 400 Ω messen. Messungen von Impedanzen, die außerhalb des Bereichs sind, neigen zu Fehlern und Störungen.
TOLERANZ VERGLICHEN MIT DEM KALIBRIERUNGSWERT
Die Auswahl der Toleranz für die Lautsprecherleitungsimpedanz ist wichtig, um folgende zwei Fälle zu vermeiden:
- Zu niedrige Toleranz: Jede kleine Störung verursacht einen falschen Leitungsfehler.
- Zu hohe Toleranz: Das System meldet keinen Fehler, auch wenn ein Leitungsschaden vorliegt, der die meisten Lautsprecher ausschließt.
Die Norm EN54-16 fordert, dass das System Lautsprecherleitungsfehler anzeigt (Kurzschlüsse oder offene Stromkreise) und nicht einen einzelnen Lautsprecherfehler. Deshalb ist ein einzelner Lautsprecherfehler tolerierbar, jedoch nicht der Verlust eines Leitungsabschnitts.
In einer 100 / 70 V Leitung sind alle Lautsprecher parallel geschaltet, so dass ein Kurzschluss (Gesamtimpedanz geht in Richtung Null) zu einem Öffnen der ganzen Lautsprecherleitung führt.
Die Auswahl der Toleranz (fünf Optionen: 5%, 10%, 15%, 20%, 25%) ist wichtig, um eine ordnungsgemäße Lautsprecherleitungsüberwachung zu erhalten.
Es gilt die folgende allgemeine Regel: "Der empfohlene Toleranzwert ist der höchste der verfügbaren Optionen, doch niedriger als das Gewicht der kleinsten prozentualen Änderung bei der Impedanz, normalerweise aufgrund der Unterbrechung bei dem Lautsprecher, der die höchste Impedanz hat und am Ende einer Leitungsabzweigung angeordnet ist."
EINIGE BEISPIELE:
- Zwei Lautsprecherleitungen sind parallel verbunden und an einen 250 W Verstärkerausgang angeschlossen. Die Gesamtimpedanz ist 40 Ω (Ztot). Leitung 1 endet mit einem Lautsprecher mit einer Impedanz von 600 Ω (Zmaxend). Leitung 2 endet mit einem Lautsprecher mit einer Impedanz von 200 Ω. Da alle Lautsprecher parallel verbunden sind, ändert sich bei einer Abkopplung des 600 Ω Lautsprechers die Gesamtimpedanz der Leitung von 40 Ω (Ztot) auf 42.8 Ω (Znoend).
TOLERANZ VERGLICHEN MIT DEM KALIBRIERUNGSWERT
Die folgende Formel dient grundsätzlich der Berechnung der parallelen Impedanzen:
$$ \mathrm{Znoend} = \frac {\mathrm{Zmaxend} \times \mathrm{Ztot}}{\mathrm{Zmaxend} - \mathrm{Ztot}} $$
HINWEIS: DIE LEITUNGSIMPEDANZ HIER WIRD BETRACHTET BEI DER FREQUENZ VON 20 Hz (DIE NICHT GLEICH DER IMPEDANZ IST, DIE VON EINEM IMPEDANZMESSGERÄT BEI 1 KHz) ENTSPRICHT!
Der prozentuale Unterschied zwischen den zwei Impedanzen ist 7,14%, daher ist es notwendig, die Toleranz auf die Option 5% zu stellen.
- Drei Lautsprecherleitungen sind parallel verbunden und an einen 500 W Verstärkerausgang angeschlossen.
Die Gesamtimpedanz ist 50 Ω (Ztot).
Leitung 1 endet mit einem Lautsprecher mit einer Impedanz von 140 Ω.
Leitung 2 endet mit einem Lautsprecher mit einer Impedanz von 220 Ω.
Leitung 3 endet mit einem Lautsprecher mit einer Impedanz von 350 Ω.
Da alle Lautsprecher parallel verbunden sind, ändert sich bei einer Abkopplung des
350 Ω Lautsprechers, die Gesamtimpedanz der Leitung von 50 Ω (Ztot) auf 58,3 Ω (Znoend).
Der prozentuale Unterschied zwischen den zwei Impedanzen ist 16,6%, daher ist es notwendig, die Toleranz auf die Option 15% zu stellen.
Es gibt jedoch viele Fälle, wo der Gewichtsprozentsatz des letzten Lautsprechers unter 5% liegt, wodurch es häufig unmöglich ist, Schäden an der Leitung zu entdecken.
Außerdem gibt es Lautsprecher (z.B Hupen), die praktisch offene Schaltkreise bei einer Frequenz von 20 Hz sind und es unmöglich machen, die Leitungsimpedanz zu messen.
In diesen Fällen ist es absolut notwendig, Geräte (am Ende der Leitungen)
anzuschließen, die eine Impedanz (bei 20 Hz) haben, die eine Kalibrierung ermöglicht (im ordnungsgemäßen Bereich jedes Kanals) und niedrig genug ist, um die Erkennung des Öffnens des letzten Leitungssegments zu ermöglichen.
Diese Geräte werden einfach 'End Of Line' Geräte genannt, im Folgenden mit EOL abgekürzt.
EOL ('END OF LINE'): MERKMALE UND ANLEITUNG ZUR VERWENDUNG
EOL sind reaktive Lasten mit einer Impedanz von 200 Ω bei der Resonanzfrequenz (20 Hz). Da EOL nur die reaktive Leistung aufnehmen, können Sie zu einer Lautsprecherleitung hinzugefügt werden, ohne dass Sie die Nennleistung des Verstärkers beeinträchtigen. Jedoch gilt dies, wenn die Dynamik des Impedanzmessgeräts betrachtet wird, die ordnungsgemäß bis zu einer maximalen Last gemessen werden kann, die dem Doppelten der Nennverstärkerleistung entspricht.
Um eine ordnungsgemäße Leitungsüberwachung zu gewährleisten, wenn die Beschränkung des letzten Lautsprechers bei mehreren Leitungsabzweigungen (im vorherigen Abschnitt erläutert) nicht berücksichtigt wird, ist es notwendig, ein EOL am Ende jeder Leitungsabzweigung vorzusehen.
Für jedes Verstärkermodell gibt es eine maximale Anzahl an EOL (und Leitungsabzweigungen), die zu einer Einzelleitung hinzugefügt werden können.
Dies ist auf Probleme mit der Dynamik des Impedanzmesskreises zurückzuführen (es sind Wirbelströme zu berücksichtigen, da diese den Verstärker überlasten können).
- Max. 5 EOL für jede Leitung, die mit einem 500 W Verstärkerausgang verbunden ist.
- Max. 4 EOL für jede Leitung, die mit einem 250 W Verstärkerausgang verbunden ist.
- Max. 2 EOL für jede Leitung, die mit einem 125 W Verstärkerausgang verbunden ist.
Die Gesamtimpedanz (Ztot), die sich aus dem Parallelwert zwischen der Lastimpedanz, die bereits in der Leitung vorhanden ist (Zline), und dem EOL (Zeol = 200 Ω) ergibt, erhält man leicht durch die folgende Formel:
$$ Z \text {tot} = \frac {\text {Zline} \times \text {Zeol}}{\text {Zline} - \text {Zeol}} $$
HINWEIS: DIE LEITUNGSIMPEDANZ (Zline) WIRD HIER BERÜCKSICHTIGT BEI DER FREQUENZ VON 20 Hz (DIE NICHT GLEICH DER MIT EINEM IMPEDANZMESSGERÄT GEMESSENEN IMPEDANZ BEI 1 kHz ist)!
Bei einer einzelnen Leitung, die eine besonders niedrige Impedanzlast oder Leitungen hat, zu denen Hupenlautsprecher gehören (offene Schaltkreise bei 20 Hz), ist es notwendig, weitere EOL parallel hinzuzufügen.
Falls die Leitung in mehrere Abzweigungen aufgeteilt ist, muss die EOL-Anzahl in jeder Abzweigung gleich sein, um eine ordnungsgemäße Überwachung zu gewährleisten und die folgende Formel zu berücksichtigen:
$$ \begin{array}{c c} \text {Neol = EOL - Anzahl} \ \text {Neol > = \frac {200\Omega}{Ztot(21 - Nbranch)}} & \text {Ztot = Gesamtimpedanz} \ & \text {Nbranch = Anzahl der} \ & \text {Leitungsabzweigung} \end{array} $$
Innerhalb der Betriebsgrenzen des Systems ist das Ergebnis in fast allen Fällen gleich 1. Die einzige Ausnahme ist bei einer Leitung mit zwei Abzweigungen vorhanden, einschließlich Hupenlautsprechern, die an einen 500 W Verstärker angeschlossen sind. In diesem Fall empfiehlt es sich, zwei EOL (parallel) am Ende jeder Leitungsabzweigung hinzuzufügen (Einhaltung des korrekten Messbereichs).
Um zu wissen, wie viele EOL in einer Leitung erforderlich sind, muss die Gesamtimpedanz (Ztot) durch Anwendung der folgenden Formel (Parallelimpedanzen) berechnet werden, die nach der EOL-Anzahl angepasst wird (Neol):
$$ Z \text {tot} = \frac {\text {Zline} \times \frac {2 0 0 \Omega}{\text {Neol}}}{\text {Zline} + \frac {2 0 0 \Omega}{\text {Neol}}} $$
HINWEIS: DIE LEITUNGSIMPEDANZ (Zline) WIRD HIER BERÜCKSICHTIGT BEI DER FREQUENZ VON 20 Hz (DIE NICHT GLEICH DER MIT EINEM IMPEDANZMESSGERÄT GEMESSENEN IMPEDANZ BEI 1 kHz IST)!
Die Gesamtimpedanz muss die Begrenzungen der EOL berücksichtigen. Die Anzahl an EOL darf die Maximalmenge (wie oben angegeben) nicht überschreiten.
TECHNISCHE DATEN

Audioeingänge MAIN IN, FALL BACK INPUT
- Eingangsempfindlichkeit:
- Frequenzantwort (±3 dB):
- Eingangsimpedanz (1 kHz):
Signal/Rausch-Verhältnis:
- Spannung FALL BACK Befehl:
PAGING IN (1, 2) Audioeingänge
- Eingangsempfindlichkeit:
- Frequenzantwort (±3 dB):
- Eingangsimpedanz (1 kHz):
- Signal/Rausch-Verhältnis:
- Stromversorgung Paging-Konsole:
AUX INPUT
- Eingangsempfindlichkeit:
- Frequenzantwort (±3 dB):
- Eingangsimpedanz (1 kHz):
- Signal/Rausch-Verhältnis:
BGM (1, 2, 3) Audioeingänge
- Eingangsempfindlichkeit:
- Frequenzantwort (±3 dB):
- Eingangsimpedanz (1 kHz):
- Signal/Rausch-Verhältnis:
MONITOR OUT, AUX OUT, MOH Audioeingänge
- Max. Ausgangspegel:
- Ausgangsimpedanz (1 kHz):
- Frequenzantwort (±3 dB):
- Verzerrung (THD+N bei 1W, 1kHz):
GPI (Logikeingänge)
- Überwachte Anzahl an GPI:
- Anzahl fotogekoppelte GPI:
GPO (Logikausgänge)
- Max. anlegbare Spannung:
- Max. Strom:
RCF FLEXCOM BUS
- Kanäle:
- Auflösung:
- Probenahmefrequenz:
24 V GS Ausgang
- Max. Ausgangsstrom:
DATENLINK
- 1 LAN ETHERNET Anschluss
- 2 PAGING IN RJ 45 Ports
- 1 RS485 EUROBLOCK Anschluss
- Max. Verbrauch (Leistung):
- Betriebstemperatur:
- Relative Feuchtigkeit:
MECHANISCHE DATEN
- Abmessungen (B, H, T):
- Nettogewicht:
-50 ÷ +6 dBu
20 Hz ÷ 20 kHz
25 kΩ
104 dB
24 V dc
-60 ÷ -20 dBu
200 Hz ÷ 16 kHz
4 kΩ
84 dB
24 ÷ 28 V dc
-50 ÷ +6 dBu
20 Hz ÷ 20 kHz
25 kΩ
94 dB
-50 ÷ +6 dBu
20 Hz ÷ 20 kHz
25 kΩ
90 dB
1 W bei 8 Ω
60 Ω
20 Hz ÷ 20 kHz
≤ 0.01%
8
4
24 V dc
0,3 A
4
24 bits
44,1 kHz
100 mA
115/230 V WS (50-60 Hz), 48 V GS
60 W
-5 ÷ +50^ (23 ÷ 122^)
20 ÷ 90% (nicht kondensierend)
485 mm, 88 mm, 365 mm (19-Zoll-Rack - 2 Einheiten)
6,9 kg
DXT 9000 - EINHALTUNG DER ANFORDERUNGEN VON EN 54-16 BEI DER OPTIONENLISTE
7.3 Hörbare Warnmeldung
7.6.2 Manuelle Schalldämpfung des Sprachalarmzustands
7.7.2 Manuelle Rücksetzung des Sprachalarmzustands
7.8 Ausgang zu Brandmeldegeräten
8.3 Anzeige von Störungen im Zusammenhang mit dem Übertragungsweg zum CIE
9. Deaktivierungszustand
10. Manuelle Steuerung Sprachalarm
11. Schnittstelle mit externen Steuergerät(en)
12. Notfallmikrofon(e)
13.14 Redundante Stromverstärker
CE
0068
RCF S.p.A. - Via Raffello 13, 42124 Reggio Emilia, ITALY
14
0068-CPR-002/2014
EN 54-16:2008
Ausgenommen sind mögliche Fehler und Unterlassungen.
RCF S.p.A. behält sich das Recht vor, Änderungen ohne vorherige Ankündigungen vorzunehmen.
www.rcf.it
