UP 9501 - Empfänger RCF - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Empfänger |
| Marke | RCF |
| Modell | UP 9501 |
| Abmessungen (B x H x T) | 482 x 44 x 200 mm |
| Gewicht | 3,2 kg |
| Stromversorgung | 230 V AC, 50/60 Hz |
| Leistungsaufnahme | 20 W |
| Eingänge | Antenneneingang (BNC) |
| Ausgänge | 2x XLR symmetrisch, 1x 6,3 mm Klinke unsymmetrisch |
| Frequenzbereich | 470–694 MHz (UHF) |
| Modulation | FM |
| Betriebstemperatur | -10 °C bis +40 °C |
| Gehäuse | Metall, 19-Zoll-Rackeinbau (1 HE) |
| Funktionen | Automatischer Frequenzscan, Pilotton-Squelch, LED-Anzeige |
| Wartung | Gehäuse mit trockenem Tuch reinigen; Lüftungsschlitze frei halten |
| Sicherheit | Netzstecker ziehen vor Reinigung; nur in trockenen Räumen verwenden |
| Reparatur | Nur autorisiertes Fachpersonal; Ersatzteile über RCF Kundendienst |
| Lieferumfang | Empfänger, Netzkabel, Antenne, Bedienungsanleitung |
| Garantie | 2 Jahre |
Häufig gestellte Fragen - UP 9501 RCF
Benutzerfragen zu UP 9501 RCF
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BEDIENUNGSANLEITUNG UP 9501 RCF
SICHERHEITSVORKEHRUNGEN 4
HINWEISE ÜBER AUDIOSIGNALKABEL 5
DXT 9000 SYSTEMBESCHREIBUNG 6
HAUPTMERKMALE DER VERSTÄRKER DER SERIE UP 9500 | 10
INSTALLATION IN EINEM 19-ZOLL-RACK-SCHRANK | 11
FRONTPLATTE 12
RÜCKPLATTE 16
LAUTSPRECHERANSCHLUSS 20
BETRIEB ALS KOMPONENTEN DES SYSTEMS DXT 9000 | 21
VERWENDUNG ALS UNIVERSALVERSTÄRKER 21
MENÜ AUDIOEINSTELLUNGEN 22
MENÜ KALIBRIERUNG 25
MENÜ ROUTING 25
SYSTEM-MENÜ 25
INFO-MENÜ 25
ANZEIGE TEXTNACHRICHTEN 26
INTERNE JUMPER-EINSTELLUNGEN 27
BEISPIEL FÜR ANSCHLUSS 28
ERSATZVERSTÄRKER (UP 9501) BEISPIEL FÜR ANSCHLUSS 29
ANLEITUNG ZUR IMPEDANZMESSUNG LAUTSPRECHERLEITUNG 30
TECHNISCHE DATEN 34
ANHANG 35
WICHTIG
Bevor Sie dieses Produkt anschließen und verwenden, lesen Sie dieses Bedienungshandbuch sorgfältig und bewahren Sie es zum Nachschlagen in der Zukunft auf.
Das Handbuch gilt als Bestandteil dieses Produkts, und bei einem Besitzwechsel muss es als Referenz für die korrekte Installation und Verwendung sowie für die Sicherheitsvorkehrungen weitergegeben werden.
RCF S.p.A. übernimmt keine Verantwortung für die unkorrekte Installation und / oder Verwendung dieses Produkts.
WARNUNG: Um das Risiko eines Brandes oder eines Stromschlags zu vermeiden, darf dieses Produkt keinesfalls Regen oder Feuchtigkeit ausgesetzt werden.
Dieses Gerät ist nur für den Gebrauch im Innenbereich gedacht.
SICHERHEITSVORKEHRUNGEN
- Alle Vorkehrungen, insbesondere die Sicherheitsmaßnahmen, sind besonders aufmerksam zu lesen, da sie wichtige Informationen enthalten.
2.1 PRIMÄRE STROMVERSORGUNG VOM NETZ
- Die Netzspannung ist so hoch, dass das Risiko eines Stromtods besteht: Das Produkt darf keinesfalls installiert oder angeschlossen werden, wenn das Stromkabel eingesteckt ist.
- Vor dem Einschalten stellen Sie sicher, dass alle Anschlüsse korrekt vorgenommen wurden und dass die Netzspannung der Spannung entspricht, die auf dem Typenschild an der Anlage angegeben ist, und falls dies nicht der Fall ist, wenden Sie sich bitte an Ihren RCF-Händler.
- Dieses Gerät kann nur an TT- oder TN-Erdungsanordnungen angeschlossen werden.
- Die Metallteile der Anlage werden mit einem Stromkabel geerdet. Ein Gerät mit der Bauweise KLASSE I ist an eine Netzsteckdose mit einer Schutzerdverbindung anzuschließen.
- Dieses Gerät ist an eine Einrichtung anzuschließen, die mit einer Schutzvorrichtung gegen Erdfehler versehen ist und für den Typ und die Leistung der installierten Leitung entsprechend bemessen ist (RCD).
- Das Stromkabel ist gegen Beschädigungen zu schützen. Stellen Sie sicher, dass es so positioniert ist, dass ein Darauftreten oder Quetschen durch Objekte nicht möglich ist.
- Um das Risiko eines Stromschlags zu vermeiden, darf das Produkt keinesfalls geöffnet werden: Es sind keine Teile im Inneren vorhanden, zu denen der Nutzer Zugang benötigt.
- Der Netzstecker wird dazu verwendet, das Gerät von der Stromversorgung zu trennen, und es muss betriebsbereit gehalten werden.
2.2 SEKUNDÄRE (/NOT-) STROMVERSORGUNG ÜBER BATTERIEN
- Die Betriebsspannung des Geräts ist 48 V DC (deshalb ist es notwendig, mehrere Batterien in einer Reihenschaltung anzuschließen, die eine geringere Nennspannung haben, zum Beispiel: 4 x 12 V, 2 x 24 V).
- Verwenden Sie stets wiederaufladbare Batterien, die nach der maximal möglichen Last ausgewählt werden müssen.
- Prüfen Sie, dass die Polarität der Batterien korrekt ist..
- Die Batterien dürfen NICHT kurzgeschlossen werden (d.h. Verbinden der 2 gegensätzlichen Pole mit Metalldrähten).
- Die 48 V DC Der Netzstecker wird dazu verwendet, das Gerät von der Stromversorgung zu trennen, und es muss betriebsbereit gehalten werden.
- Die 48 V DC Spannungsversorgung bedeutet trotzdem nicht, dass keine gefährlichen Spannungen im Inneren des Geräts vorhanden sind.
-
Entsorgen Sie leere Batterien entsprechend den Gesetzen Ihres Landes zu Ökologie und Umwelt.
-
Stellen Sie sicher, dass keine Objekt oder Flüssigkeiten in das Produkt gelangen können, da dies einen Kurzschluss verursachen könnte.
Dieses Gerät darf weder Tropfen noch Spritzern ausgesetzt sein.
Es dürfen keine mit einer Flüssigkeit gefüllten Objekte (wie Vasen) und keine offenen Flammen (wie brennende Kerzen) auf das Gerät gestellt werden.
- Versuchen Sie keinesfalls, Abläufe, Änderungen oder Reparaturen durchzuführen, die nicht ausdrücklich in diesem Handbuch beschrieben sind.
Kontaktieren Sie Ihr befugtes Service-Center oder qualifiziertes Personal, falls einer der folgenden Fälle eintritt:
- Das Produkt funktioniert nicht (oder funktioniert nur auf unnormale Weise).
- Das Netzkabel ist beschädigt.
- Objekte oder Flüssigkeiten sind in das Produkt gelangt.
- Das Produkt wurde einem schweren Aufprall ausgesetzt.
WICHTIG

WARNUNG

- Wenn das Produkt für einen längeren Zeitraum nicht benutzt wird, dann sind das Netzkabel und die Batterien von der Stromversorgung zu trennen.
-
Wenn vom Produkt ein ungewöhnlicher Geruch oder Rauch ausgeht, ist es sofort auszuschalten und das Stromkabel und die Batterien sind zu trennen.
-
Die mit dem Symbol ⚠️ markierten Klemmen stehen unter GEFÄHRLICHER SPANNUNG und ihr Anschluss muss von einer EINGEWIESENEN PERSON erfolgen oder es sind konfektionierte Kabel zu verwenden.
-
Verbinden Sie dieses Produkt nicht mit Zubehörteilen oder Geräten, die dafür nicht vorgesehen sind. Für eine Hängeinstallation dürfen nur die speziell vorgesehenen Ankerpunkte verwendet werden und das Produkt darf nicht mit ungeeigneten oder für diesen Zweck vorgesehenen Befestigungselementen aufgehängt werden.
Prüfen Sie außerdem die Eignung der Montagefläche (Wand, Decke, Konstruktion usw.) und die Komponenten, die für die Befestigung benötigt werden (Dübel, Schrauben, Halterungen, die nicht von RCF geliefert werden usw.), die die Sicherheit des Systems / der Installation im Lauf der Zeit garantieren müssen, beispielsweise auch unter Berücksichtigung von mechanischen Schwingungen, die üblicherweise von Messwandlern erzeugt werden.
Um das Risiko zu vermeiden, dass Geräte herunterfallen, stapeln Sie Geräte nicht aufeinander, es sei denn dass diese Möglichkeit im Benutzerhandbuch vorgesehen ist.
- RCF S.p.A. empfiehlt stark, dieses Produkt nur von professionell qualifizierten Monteuren (oder Spezialfirmen) installieren zu lassen, die die korrekte Installation gewährleisten und nach den geltenden Vorschriften zertifizieren können.
Das ganze Audiosystem muss den geltenden Normen und Vorschriften bezüglich der elektrischen Systeme entsprechen.
- Aufsätze und Wagen
Das Gerät sollte nur auf Wagen oder Aufsätzen verwendet werden, falls erforderlich, die vom Hersteller empfohlen werden. Das Gerät / der Aufsatz / der Wagen ist mit extremer Vorsicht zu bewegen.
Plötzliche Unterbrechungen, übermäßige Schubkraft und unebene Böden können dazu führen, dass die Baugruppe umkippt.
-
Es sind mechanische und elektrische Faktoren zu berücksichtigen, wenn ein professionelles Audiosystem installiert wird (zusätzlich zu den strikt akustischen Anforderungen wie Schalldruck, Erfassungswinkel, Frequenzgang).
-
Gehörverlust
Die Einwirkung von hohen Schallpegeln kann zu einem dauerhaften Gehörverlust führen.
Der akustische Druckpegel, der zu einem Gehörverlust führt, unterscheidet sich von Person zu Person und hängt von der Dauer der Einwirkung ab.
Um die potentiell gefährliche Einwirkung von hohen akustischen Druckpegeln zu vermeiden, sollte jeder, der diesen Pegeln ausgesetzt ist, entsprechende Schutzvorrichtungen verwenden.
Wenn ein Messumformer verwendet wird, der hohe Schallpegel produzieren kann, ist es daher erforderlich, Ohrenstöpsel oder schützende Kopfhörer zu tragen.
Sehen Sie die technischen Daten in den Benutzerhandbüchern für die Lautsprecher, um die maximalen Schalldruckpegel zu erfahren.
- Die Lüftungsgitter der Anlage dürfen nicht blockiert werden.
Positionieren Sie dieses Produkt entfernt von Wärmequellen und stellen Sie stets sicher, dass eine entsprechende Luftzirkulation um die Lüftungsgitter vorhanden ist.
- Überlasten Sie die Verstärker nicht.
Prüfen Sie, dass die Verstärker nicht kurzgeschlossen sind.
-
Bei den Steuerungselementen niemals Gewalt anwenden (Tasten, Knöpfe usw.).
-
Verwenden Sie keine Lösungsmittel, Alkohol, Benzol oder andere flüchtige Substanzen für die Reinigung der Außenteile.
Verwenden Sie ein trockenes Tuch.
WARNUNG:
Jede Veränderung, die von unbefugtem Personal am Produkt und / oder dem System vorgenommen wird (in dem es installiert und konfiguriert ist, einschließlich Schrankgestell und Verkabelung) kann die CE-Kennzeichnung (Zertifizierung EN54-16: 2008) sowie die Produktgarantie ungültig machen.
HINWEISE ÜBER AUDIOSIGNALKABEL

Um das Auftreten von Geräuschen am Mikrofon / den Leitungssignalkabeln zu vermeiden, verwenden Sie abgeschirmte Kabel und bringen Sie sie nicht in die Nähe von:
- Geräten, die hochintensive elektromagnetische Felder produzieren.
- Netzkabeln.
- Lautsprecherleitungen.
RCF S.P.A. BEDANKT SICH, DASS SIE DIESES PRODUKT GEKAUFT HABEN, DAS SO HERGESTELLT WURDE, DASS ZUVERLÄSSIGKEIT UND EINE HOHE LEISTUNG GEWÄHRLEISTET SIND.
DXT 9000 SYSTEMBESCHREIBUNG

Das DXT 9000 ist ein überwachtes digitales Paging-/Evakuierungssystem entsprechend EN 54-16 und ISO 7240-19, das einen vollständig skalierbaren und vielseitigen Bereich an Konfigurationen und Lösungen ermöglicht.
Es weist einen Doppelring-Topologie-Ansatz auf: Ein erster einfacher Ring für die kleinen und mittelgroßen Systeme und einen zweiten größeren Ring, der von einer Hauptanlage mit Router (MU 9186/R) unterstützt wird für größere und extra große Anwendungen, immer in Plug&Play-Ausführung und leicht konfigurierbar.
Beispielsweise kann ein kleines System konzipiert werden, indem nur eine MX 9502 / MX 9504 Hauptanlage verwendet wird, die bereits alle notwendigen Steuerungen und zwei 250 W (MX 9502) / vier 125 W (MX 9504) Stromverstärker der Klasse D (mit 100 V / 70 V Lautsprecherleitungen mit konstanter Spannung) umfasst.

Ein System, das eine höhere Ausgangsleistung oder eine größere Anzahl an Zonen erfordert, wird erzielt, wenn eine oder mehrere Systemverstärker vom Modell UP 9501 (1 x 500 W), UP 9502 (2 x 250 W) oder UP 9504 (4 x 125 W) mit der MX 9502 / MX 9504 über den speziellen Datenlink-Port RCF FLEXCOM verbunden wird.

flowchart
graph TD
A["MX 9504"] --> B["UP 9501"]
A --> C["100 V / 70 V LEITUNGEN"]
C --> D["100 V / 70 V LAUTSPRECHER"]
D --> E["100 V / 70 V LAUTSPRECHER"]
E --> F["100 V / 70 V LEITUNGEN"]
Die MU 9186 ist ein weiteres Hauptanlagenmodell ähnlich der MX 9502 / MX 9504, jedoch ohne interne Stromverstärker.
Da es bei der Datenverkabelung möglicherweise kritische Verbindungen gibt, beispielsweise aufgrund von Kabeltyp und Kabellänge kann der RCF FLEXCOM Bus die Datenkommunikationsgeschwindigkeit an die Verkabelungseigenschaften und das verfügbare Datenband anpassen.
Es sind nur wenige Geräte notwendig, um die einfachsten und auch die komplexesten Projekte in zentraler oder dezentraler Form zu planen - egal, ob für Supermarkt oder Theater, Flughafen oder Einkaufszentrum, Fast-Food-Restaurant oder U-Bahn, Schule oder Krankenhaus.
Diagnosefunktionen und Fehlermeldungen erfüllen alle Anforderungen des Evakuierungssystems.
Die Verdrahtung ist begrenzt auf ein doppelpaariges feuerfestes Kabel vom Typ J für die meisten Anschlüsse und ein vierpaariges feuerfestes Kabel vom Typ J zum Anschluss der Paging-Mikrofone.
Die Systemkonfiguration kann auf der Frontplatte der Hauptanlage (für kleine Systeme) bearbeitet werden, doch sie kann auch über einen lokalen oder fernen PC erfolgen, indem eine spezielle grafische Software für die Bedienerschnittstelle verwendet wird.
Die doppelte Stromversorgung ermöglicht sowohl den AC- als auch den DC-Betrieb.
Die Stromverstärkertechnologie der 'RCF D+ Klasse' und die eingebaute Recover-Fall-Back-Vorrichtung machen die DXT 9000 zu einem sehr sicheren und zuverlässigen System.
Jede DXT 9000 Anlage ist mit einem seriellen Port RS 485 ausgestattet, der für die speziellen systemprogrammierbaren Fernbedienungen verwendet wird. Geräte zur Geräuscherkennung funktionieren auch am RS 485 Port.
Zwei im Voraus aufgenommene Durchsagen können gleichzeitig abgespielt und von den Hauptanlagen an das DXT 9000 Netzwerk geschickt werden, die sowohl Notfalldurchsagen (an einen speziellen Speicher) als auch Routinedurchsagen (auf separaten SD-Karten) umfassen. Ein anderer SD/USB-Anschluss wird als MP3-Player verwendet (zum Abspielen der Hintergrundmusik).
Der Ethernet-Port (an den Hauptanlagen) ermöglicht es, die gesamte Fernbedienung für das ganze System zu erhalten.
DXT 9000 Geräte haben programmierbare Logikeingänge und -ausgänge, geprüft vom System selbst oder den angeschlossenen Sicherheits-/Notfallgeräten, wie Brandmeldesysteme.
Jede Komponente hat eine eigene digitale Adresse.
DXT 9000 umfasst hochwertige digitale Komponenten, die für die professionellen RCF-Audiosysteme benutzt werden, so dass eine hohe Leistung und erzielt wird und die DXT 9000 Systeme für Installation an Orten geeignet sind, die eine sehr gute Tonreproduktion erfordern, wie Theater und Auditorien.
DXT 9000 SYSTEMKOMPONENTEN
- MX 9502 Hauptanlage mit zwei 250 W Verstärkern der Klasse D innen
- MX 9504 Hauptanlage mit vier 125 W Verstärkern der Klasse D innen
- MU 9186 Hauptanlage (keine Stromverstärker innen)
- MU 9186/R Hauptanlage mit Router (keine Stromverstärker innen)
- UP 9501 Anlage mit einem einzelnen 500 W Verstärker der Klasse D
- UP 9502 Anlage mit zwei 250 W Verstärkern der Klasse D
- UP 9504 Anlage mit vier 125 W Verstärkern der Klasse D
- BM 9804 Paging-Mikrofon mit Zonenauswahl
- BM 9802 Paging-Mikrofon mit Zonenauswahl über numerische Tastatur
- BE 9808 Zusätzliche 8-Zonen-Tastatur für Paging-Mikrofone
- TS 9918 Ferne Pegelsteuerung und Programmauswahl
BEISPIEL: SYSTEM MIT MX 9504 HAUPTANLAGE

flowchart
graph TD
A["FALLBACK-NOTFALL-MIKRO"] --> B["BrandmeldeSystem"]
C["PAGING-MIKRO BM 9802 BM 9804 + BE 9808"] --> B
D["MUSIKQUELLEN"] --> B
E["PC"] --> B
F["100 V / 70 V LAUTSPRECHERLEITUNGEN"] --> B
G["Computer"] --> B
H["Radio Station"] --> B
I["Radio Station"] --> B
J["Radio Station"] --> B
K["Radio Station"] --> B
L["Radio Station"] --> B
M["Radio Station"] --> B
N["Radio Station"] --> B
O["Radio Station"] --> B
P["Radio Station"] --> B
Q["Radio Station"] --> B
R["Radio Station"] --> B
S["Radio Station"] --> B
T["Radio Station"] --> B
U["Radio Station"] --> B
V["Radio Station"] --> B
W["Radio Station"] --> B
X["Radio Station"] --> B
Y["Radio Station"] --> B
Z["Radio Station"] --> B
BEISPIEL: SYSTEM MIT MU 9186 HAUPTANLAGE

flowchart
graph TD
A["PAGING-MIKRO BM 9802 BM 9804 + BE 9808"] --> B["BUCK"]
C["MUSIKQUELLEN"] --> D["PC"]
E["FALLBACK-NOTFALL-MIKRO"] --> F["BUCK"]
G["BRANDMELDESYSTEM"] --> H["UP 9501"]
G --> I["UP 9502"]
G --> J["UP 9504"]
H --> K["100 V / 70 V LAUTSPRECHERLEITUNGEN"]
I --> L["100 V / 70 V LAUTSPRECHERLEITUNGEN"]
J --> M["100 V / 70 V LAUTSPRECHERLEITUNGEN"]
BEISPIEL: SYSTEM MIT NETZWERK

flowchart
graph TD
A["FALLBACK-NOTFALL-MIKRO"] --> B["BU 9186/R"]
B --> C["PC"]
D["PAGING-MIKRO BM 9802 BM 9804 + BE 9808"] --> E["MUSIKQUELLEN"]
F["BRANDMELDESYSTEM"] --> G["UP 9501"]
G --> H["100 V / 70 V LAUTSPRECHERLEITUNGEN"]
I["UP 9502"] --> J["100 V / 70 V LAUTSPRECHERLEITUNGEN"]
K["PC"] --> L["UP 9502"]
M["PAGING-MIKRO BM 9802 BM 9804 + BE 9808"] --> N["MUSIKQUELLEN"]
O["FALLBACK-NOTFALL-MIKRO"] --> P["BU 9186/R"]
P --> Q["PC"]
R["PAGING-MIKRO BM 9802 BM 9804 + BE 9808"] --> S["MUSIKQUELLEN"]
T["BRANDMELDESYSTEM"] --> U["UP 9502"]
U --> V["100 V / 70 V LAUTSPRECHERLEITUNGEN"]
W["PC"] --> X["UP 9502"]
Y["UP 9501"] --> Z["100 V / 70 V LAUTSPRECHERLEITUNGEN"]
HAUPTMERKMALE DER VERSTÄRKER DER SERIE UP 9500

Verstärker der Serie UP 9500 basieren auf der RCF-Technologie der Klasse D+ und haben einen FALL BACK Not-Audioeingang, der das DXT 9000 System sehr sicher und zuverlässig macht.
Sie können entweder als Komponenten eines DXT 9000 Systems (verbunden mit den Hauptanlage MU 9186 / MX 9502 / MX 9504) oder Universalverstärker (mit begrenzter Funktionalität) für andere Audiosysteme verwendet werden.
Die drei Modelle unterscheiden sich in der Anzahl der Kanäle, der Leistung pro Kanal und der Anzahl der verstärkten Ausgänge.
Das System UP 9501 hat einen einzelnen internen 500 W Verstärker, UP 9502 hat zwei interne 250 W Verstärker, UP 9504 hat vier interne 125 W Verstärker.
Das Modell UP 9501 hat 2 verstärkte Ausgänge (nur 1 Kanal), das Modell UP 9502 hat einen einzelnen verstärkten Ausgang pro Kanal.
Jeder verstärkte Ausgang wird von einer 100 V / 70 V Lautsprecherleitung überwacht.
Nur das Modell UP 9501 (1 x 500 W) kann als Ersatzverstärker (für einen oder mehrere Verstärker) eingestellt werden, das den fehlerhaften Verstärker automatisch ersetzt.
Der Ersatzverstärker (eines Systems / Systemteils) muss in den gleichen Rack-Schrank installiert werden, wo die zu ersetzenden Verstärker (bei einem Fehler) bereits positioniert sind.
Ein lokaler FALL BACK Eingang steht für die Verbindung zu einem speziellen und unabhängigen Pagingmikrofon (oder einer anderen Audioquelle) für Notfalldurchsagen zur Verfügung.
Ein anderer lokaler Eingang ist als Verbindung zu einem Gerät für die Hintergrundmusik (z.B. CD / MP3-Player) verfügbar.
Die Diagnose entspricht EN 54-16 und ISO 7240-19.
Frontplattensteuerung mit LCD-Anzeige.
Digitaler Audiobus RCF-FLEXCOM.
12 GPI Logikeingänge (8 überwacht und 4 optisch) und 8 GPO-Logikausgänge (Relais).
Serieller Port RS 485 (Schraubklemmen) für Schnittstellen und Überwachung.
AC- und DC-Stromversorgung.
BLOCKSCHALTBILD

flowchart
graph LR
A["Input Filter"] --> B["LP"]
B --> C["HP"]
C --> D["3 BAND PARAMETRIC EQUALIZER"]
D --> E["BAND 1"]
D --> F["BAND 2"]
D --> G["BAND 3"]
E --> H["×"]
F --> H
G --> H
H --> I["×"]
I --> J["Matrix"]
J --> K["BUS 1"]
K --> L["5 BAND PARAMETRIC EQUALIZER"]
L --> M["BAND 1"]
L --> N["BAND 2"]
L --> O["BAND 3"]
L --> P["BAND 4"]
L --> Q["BAND 5"]
M --> R["LIMITER"]
N --> S["DELAY"]
O --> T["METER TONE"]
P --> U["GAIN"]
U --> V["100 V /70 V"]
V --> W["UP 9502 UP 9504"]
X["INPUT FILTER"] --> Y["HP"]
Y --> Z["5 BAND PARAMETRIC EQUALIZER"]
Z --> AA["BAND 1"]
Z --> AB["BAND 2"]
Z --> AC["BAND 3"]
Z --> AD["BAND 4"]
Z --> AE["BAND 5"]
AA --> AF["COMP."]
AB --> AG["×"]
AC --> AG
AD --> AG
AE --> AG
AF --> AH["×"]
AG --> AH
AH --> AI["BUS 2"]
AI --> AJ["×"]
AJ --> AK["×"]
AK --> AL["×"]
AL --> AM["×"]
AM --> AN["×"]
AN --> AO["×"]
AO --> AP["×"]
AP --> AQ["×"]
AQ --> AR["×"]
AR --> AS["×"]
AS --> AT["×"]
AT --> AU["×"]
AU --> AV["×"]
AV --> AW["×"]
AW --> AX["×"]
AX --> AY["×"]
AY --> AZ["×"]
AZ --> BA["×"]
BA --> BB["×"]
BB --> BC["×"]
BC --> BD["×"]
BD --> BE["×"]
BE --> BF["×"]
BF --> BG["×"]
BG --> BH["×"]
BH --> BI["×"]
BI --> BJ["×"]
BJ --> BK["×"]
BK --> BL["×"]
BL --> BM["×"]
INSTALLATION IN EINEM 19-ZOLL-RACK-SCHRANK
Befestigen Sie jedem Verstärker an der Frontseite eines 19-Zoll-Rack-Schranks mit vier Schrauben.
Verstärker der Serie UP 9500 haben eine Fremdbelüftung, die von einem Thermostat gesteuert wird, und können ohne Zwischenräume oder Lüftungsplatten gestapelt werden können.
Die Belüftung ist horizontal, so dass es notwendig ist, die Seiten offen zu halten.
Rack-Schränke müssen folgende Merkmale haben:
- Mindestens eine IP 30 Einstufung.
- Ein Tür mit Glas (oder ein dünnes Metallgitter), durch das die Warn- und Notfallleuchtanzeigen klar sichtbar sind (gemäß der Vorschriften).

1 SYSTEM ON Taste: Drücken und gedrückt halten, bis der Verstärker eingeschaltet ist (wenn er aus war).
Diese Taste dient auch der Fehlerbestätigung: Drücken Sie sie, um die Fehleranzeige zu entfernen.
DIE SYSTEM ON -TASTE DIENT NICHT ZUM AUSSCHALTEN DER ANLAGE. UM DIE ANLAGE AUSZUSCHALTEN, STELLEN SIE SICHER, DASS DIE 48 V DC STROMVERSORGUNG (BATTERIEN) NICHT VORHANDEN IST UND VERWENDEN SIE ENTWEDER DIE ORDNUNGSGEMÄSSE SOFTWAREFUNKTION ODER DEN STROMSCHALTER AN DER RUCKPLATTE.
2 ESC ('Escape') Taste: Drücken, um das angezeigte Menü zu verlassen.
3 Sechs Tasten zur Auswahl der jeweiligen Funktionen, die auf dem Display erscheinen.
4 STEUERUNG / AUSWAHL: Drehschalter und Taster zur Auswahl.
Drehen Sie den Regler im Uhrzeigersinn, um im Menü nach unten zu blättern oder den ausgewählten Parameterwert zu erhöhen.
Drehen Sie ihn gegen den Uhrzeigersinn, um im Menü nach oben zu blättern oder den ausgewählten Parameterwert zu verringern.
Zur Auswahl drücken.
5 Display (LCD)

| Nr. | BEZEICHNUNG FARBE | FUNKTIONIERTALS UNIVERSAL VERSTÄRKER | ANZEIGE (BEI AUFLEUCHTEN) WEITERE | INFORMATIONEN | |
| 6 | AC PWR Grün Ja | Der Hauptstrom ist vorhanden (AC) und die jeweilige Sicherung ist intakt. | Wenn die LED ausgeschaltet ist, dann ist kein Netzstrom verfügbar (oder außerhalb des zulässigen Bereichs). | ||
| 7 | DC PWR Grün Ja | 48 V DC Stromversorgung ist vorhanden und die jeweilige Sicherung ist intakt. | Wenn die LED ausgeschaltet ist, dann ist 48 V DC nicht verfügbar (oder außerhalb des zulässigen Bereichs). | ||
| 8 | AUX PSU Grün Ja | Die Hauptanlage ist eingeschaltet und die Ersatzstromversorgung funktioniert ordnungsgemäß. | |||
| 9 | SYSTEM OK Grün Ja | Keine Fehler erkannt:Das ganze System läuft ordnungsgemäß. | Die LED leuchtet, wenn keine Fehler an einem Systemgerät erkannt werden. | ||
| 10 | GENERAL FAULT | Gelb Nein | Es wurden ein oder mehrere Fehler erkannt, einschließlich Probleme. Stromversorgung ist einzuschalten, so dass sie leuchtet, auch wenn die grünen LEDS für AC PWR 6 und DC PWR 7 ausgeschaltet sind.Die LED leuchtet, auch wenn bei einem peripheren Gerät eine Störung vorliegt. | Wenn ein Logikeingang (GPI) so eingestellt ist, dass eine ferne Fehleranzeige an einem externen Gerät zu erfolgt, dann wird ein mögliches Problem von der SAMMELFEHLER-LED angezeigt. | |
| 11 | FALL BACK EVENT | Rot Nein | Eine Notfalldurchsage (mit höchster Priorität) ist über den FALL BACK INPUT 29 im Gang. | ||
| 12 | ALARM Rot Nein | Die Evakuierungsnachricht wird aktuell abgespielt.Diese LED zeigt auch das Abspielen einer Nachricht von einem Mikrofon oder einer externen Quelle an, die als EMERGENCY aktiviert ist (GPI eingestellt auf also EMERG). | |||
| Nr. | BEZEICHNUNG FARBE | FUNKTIONIERTALS UNIVERSALVERSTÄRKER | ANZEIGE (BEI AUFLEUCHTEN) WEITERE INFORMATIONEN | ||
| 13 | ALERT Gelb Nein | Die Warn-Durchsage wird aktuell abgespielt.Diese LED zeigt auch das Abspielen einer Nachricht von einem Mikrofon oder einer externen Quelle an, die als ALERT aktiviert ist (GPI eingestellt auf also ALERT). | |||
| 14 | QUIESCENT Green Nein | Das Gerät ist eingeschaltet, spielt aber kein Audiosignal ab. | Es zeigt einfach einen Leerlaufzustand an, da kein Audiosignal vorhanden ist. | ||
| 15 | DISABLEMENT Gelb Ja | Ein oder mehrere Geräteeingänge,-ausgänge oder Peripheriegeräte sind deaktiviert. | Diese LED leuchtet nur auf, wenn ein oder mehrere Schaltkreise und/oder Geräte für Evakuierung/Notfall deaktiviert sind.Bei einem nicht überwachten roten Paging-Mikrofon sorgt die Deaktivierung nicht dafür, dass eine LED leuchtet. | ||
| 16 | NACHRICHT FEHLER | Gelb Nein | Fehler an der Notfalldurchsagevorrichtung der Hauptanlage. | Fehlerhafter Speicher oder Probleme beim Fehler an der Notfalldurchsagevorrichtung der Hauptanlage. | |
| 17 | SYSTEM FAULT Gelb Nein | Interne Mikroprozessor-Rücksetzung. | Nach dem Neustart wird die LED ausgeschaltet, Stromversorgungsfehler (interne doch das Rücksetzereignis verbleibt im SYSTEM / FAULT LOG. | ||
| 18 | PWR SUPPLY FEHLER | Gelb Ja | Stromversorgungsfehler (interne Stromversorgung, interne Platinen oder externe Stromversorgung). | Ein Logikeingang (GPI) muss mit einem Logik-Ausgang an der externen Stromversorgungsanlage verbunden werden und es wird EXTERNAL EVENT FAULT angezeigt.Ein möglicher externer Stromversorgungsfehler wird als EXTERNAL PSU FAULT angezeigt. | |
| 19 | LOCAL FAULT Gelb Ja | Verstärkerfehler.Diese LED leuchtet, auch wenn ein Hauptstromversorgungsfehler vorliegt. Diese LED leuchtet nur am fehlerhaften Gerät.Wenn beispielsweise ein Verstärker fehlerhaft ist und die MASTER-Anlage ordnungsgemäß läuft, dann leuchtet diese LED nur am Verstärker, wenn die LED SYSTEM FAULT 17 sowohl an der MASTER-Anlage als auch an den Verstärkern leuchtet. | Wenn ein Logikeingang (GPI) so eingestellt wird, dass ein möglicher Fehler am externen System signalisiert wird, dann wird dies durch die LOCAL FAULT LED angezeigt (nur an der Anlage, wo der Logikeingang aktiviert wurde). | ||
| 20 | MICROPHONE FAULT | Gelb Nein | Ein Notfall-Paging-Mikrofon (von denen, die mit FALL BACK INPUT 29 verbunden sind) ist fehlerhaft. | ||
| 21 | AMPLIFIERS FAULT | Gelb Ja | Ein oder mehrere Verstärker sind fehlerhaft. | ||
| 22 | SPKR CIRCUITS FAULT | Gelb Ja | Einer oder mehrere Lautsprecher sind fehlerhaft. | ||
| 23 | EARTH FAULT | Gelb | Ja | Erdschluss Lautsprecherleitung. | |
| 24 | COMM. PORT FAULT | Gelb Nein | Hardware / RS 485 serieller Port (für die Verbindung zu einem Brandmeldesystem) fault. | Diese Anzeige erscheint entweder bei einem gebrochenen / kurzgeschlossenen Kabel oder wenn die Datenübertragung (beispielsweise aufgrund eines beschädigten seriellen Port) oder ein fernes Gerät nicht verfügbar ist. | |
| 25 | LOGIC INPUT FAULT | Gelb Nein | GPI-Fehler. Die LED leuchtet auf, wenn Logikeingang überwacht wird und die jeweilige Leitung offen oder kurzgeschlossen ist. | Ein Logikeingang (GPI) muss überwacht werden, wenn er an ein Brandmeldesystem angeschlossen ist (zur Aktivierung ferner vorher erfasster Durchsagen). | |
| 26 | LOGIC OUTPUT FAULT | Gelb Nein | GPO-Fehler.Die LED leuchtet auf, wenn Logikausgang überwacht wird und die jeweilige Leitung offen oder kurzgeschlossen ist. | Ein Logikausgang (GPO) muss überwacht werden, wenn er mit einem Brandmeldesystem verbunden ist (beispielsweise zur Signalisierung eines Audiosystemfehlers für ein Brandmeldesystem). |
27 MONITOR: 6,3 mm Eingangsbuchse (TRS) für Lautsprecher.
28 ^a Interner Lautsprecher (Überwachung).
28 ^b Interner Summer oder Fehlerwarnung (oder Evakuierungsdurchsage im Gang). Kann stumm geschaltet werden, durch Drücken der Taste SYSTEM ON 1.
BEI VERWENDUNG ALS UNIVERSAL VERSTÄRKER (NICHT VERBUNDEN MIT EINER HAUPTANLAGE DES DXT 9000 SYSTEMS) WERDEN NUR EINIGE WENIGE LED AKTIVIERT.




29 FALL BACK INPUT(FALL BACK EINGANG): Überwachter Audioeingang (ausgewogen, 'Leitungs'-Ebene, für abnehmbaren Anschluss) zur Verwendung für Notfalldurchsagen. Dieser Eingang kann auch bei einem Software-Crash verwendet werden.

FALL BACK INPUT
| AUDIO | - | Audiosignal (kalt) |
| + | Audiosignal (heiß) | |
| GND | Audiosignal Masse | |
| CMD | - | Aktivierung und Überwachung von Kontakten des FALL BACK Audioeingangs. |
| + |
Für Überwachungszwecke sollten die zwei CMD-Kontakte normalerweise mit 24 V GS angetrieben werden (Spannung verfügbar von 24 V DC 35). Der FALL BACK Eingangsstatus hängt vom Vorhandensein und der Polarität an den zwei CMD-Kontakten.
| ZUSTAND SPANNUNG | AN DEN CMD-KONTAKTEN BESCHREIBUNG | |
| COMMAND KO Keine | Spannung Der FALL BACK EINGANG ist nicht verbunden | |
| IDLE 24 V DC, direkte | Polarität Der FALL BACK EINGANG ist verbunden, aber nicht aktiv | |
| ACTIVE 24 V DC, umgekehrte | Polarität Der FALL BACK EINGANG ist aktiviert |
30 BGM 3 Audioeingang (doppelter RCA-Anschluss) für ein Signal auf 'Leitungs-'Ebene (d.h. CD / MP3 Player, Tuner).
DIE ZWEI KANÄLE (LINKS RECHTS) DES BGM 3 STEREOSIGNALS WERDEN IM INNEREN DES GERÄTS GEMISCHT.
31 AUX INPUT ausgewogener Eingang (abnehmbarer Anschluss).



32 CTRL RS485: RS 485 serieller Port (abnehmbarer Anschluss).

| + RS 485 B (nicht invertierend) |
| - RS 485 A (invertierend) |
| GND RS 485 (Referenzmasse) |
| 28V Stromversorgung + 28 V DC |
| GND Stromversorgung Masse |
33ª FLEXCOM BUS IN: Datenbuseingang (abnehmbarer Anschluss).
33 ^b FLEXCOM BUS OUT: Datenbusausgang (abnehmbarer Anschluss).
34 GENERAL PURPOSE INPUTS (UNIVERSALEINGÄNGE)
12 Logikeingänge (abnehmbare Anschlüsse), von denen die ersten 8 überwacht werden und die letzten 4 mit Opto-Isolatoren versehen sind.

DIE LOGIKEINGÄNGE WERDEN NUR AKTIVIERT, wenn das Gerät mit einer Hauptanlage des Systems DXT 9000 VERBUNDEN IST.
DIE LOGIKEINGÄNGE 9 BIS 12 KÖNNEN DURCH ANSCHLUSS DES 24 V DC AUSGANGS 35 AN JEDEN LOGIKEINGANG AKTIVIERT WERDEN. MÖGLICHE LOGIKZUSTÄNDE: INAKTIV / AKTIV.

LOGIKEINGANG 1 ÷ 8 ZUSTÄNDE:
| ZUSTAND ERKANNTER WIDERSTANDSWERT (R) | ||
| OPEN Offene Leitung oder zu hoher Widerstand R > 15 kΩ | ||
| SHORT Kurzschluss oder zu geringer Widerstand R < 390 Ω | ||
| IDLE Logikeingang wird verwendet, ist aber inaktiv 3,4 kΩ < R < 15 kΩ | ||
| ACTIVE Aktivierter Logikeingang 390 Ω < R < 1,17 kΩ | ||
VORGESCHLAGENE WIDERSTÄNDE ZUM HINZUFÜGEN, UM EINE LEITUNGSÜBERWACHUNG ZU ERHALTEN:


35 24 V DC: 24 V DC Ausgang, max. 100 mA.
36 GENERAL PURPOSE OUTPUTS (UNIVERSALAUSGÄNGE)
8 Logikausgänge (trockene Relaiskontakte, abnehmbare Anschlüsse).

GENERAL PURPOSE OUTPUTS
Jeder Logikausgang hat zwei Widerstände, die durch Einstellung des jeweiligen Jumpers (JP1 bis JP8) an die AB Position angeschlossen werden kann. Diese zwei Widerstände sind notwendig, wenn der Logikausgang (GPO) mit einem Logikeingang (GPI) eines anderen Geräts verbunden ist und die Leitungsüberwachung erforderlich ist. Der erste Widerstand (470 Ω) wird verwendet, um den Zustand ACTIVE zu erhalten, der zweite (10 kΩ), um den Zustand IDLE zu erhalten.
Wenn ein Jumper auf die BC Position eingestellt ist, dann werden die zwei Widerstände überbrückt (der interne Relaiskontakt ist direkt angeschlossen).
DIE LOGIKAUSGÄNGE WERDEN NUR AKTIVIERT, wenn das Gerät mit einer Hauptanlage des Systems DXT 9000 VERBUNDEN IST.
INTERNE JUMPEREINSTELLUNGEN MÜSSEN ENTWEDER DIREKT DURCH RCF ODER EIN BEFUGTES SERVICE-CENTER AUSGEFÜHRT WERDEN.
WARNUNG: EIN LOGIKAUSGANG (GPO) DARF NICHT DIREKT MIT STROM VERSORGT WERDEN, wenn DER JEWEILIGE JUMPER AUF DER POSITION AB STEHT (EINGEFÜGTE WIDERSTÄNDE), DA DER MAXIMALE STROM NUR 25 mA BETRÄGT. Wenn DER JUMPER AUF DER POSITION BC STEHT, DANN IST DER MAX. STROM 1 A.

Max 100 mA




37 SPARE AMP BUS – INPUT
Eingang zur Verbindung des 100 V / 70 V Ersatzverstärkerausgangs.
38 SPARE AMP BUS - OUTPUT
Wenn der Verstärker nicht fehlerhaft ist (und der Ersatzverstärker nicht eingesteckt ist), dann ist dieser 100 V / 70 V Ausgang direkt verbunden mit dem SPARE AMP BUS – INPUT 37 und kann zum Anschluss einer Dummy-Last verwendet werden.
Zwei 100 V / 70 V Lautsprecherleitungsausgänge (LEITUNG A1 und LEITUNG A2) des internen 500 W Verstärkers.
39 ^a (UP 9502) SPEAKER LINE OUT
Zwei 100 V / 70 V Lautsprecherleitungsausgänge (LEITUNG A1 und LEITUNG A2) des internen Verstärkerkanals A (250 W).
39 ^b (UP 9502) SPEAKER LINE OUT
Zwei 100 V / 70 V Lautsprecherleitungsausgänge (LEITUNG B1 und LEITUNG B2) des internen Verstärkerkanals B (250 W).
39 ^a (UP 9504) SPEAKER LINE OUT
100 V / 70 V Lautsprecher LEITUNG A Ausgang des internen Verstärkerkanals A (125 W).
39 ^b (UP 9504) SPEAKER LINE OUT
100 V / 70 V Lautsprecher LEITUNG B Ausgang des internen Verstärkerkanals B (125 W).
39¢ (UP 9504) SPEAKER LINE OUT
100 V / 70 V Lautsprecher LEITUNG C Ausgang des internen Verstärkerkanals C (125 W).
39 ^d (UP 9504) SPEAKER LINE OUT
100 V / 70 V Lautsprecher LEITUNG D Ausgang des internen Verstärkerkanals D (125 W).
40 Stromkabeleingang (darf nur an eine geerdete Netzsteckdose angeschlossen werden).
41 POWER Schalten (0 = AUS, I = EIN).
42 Eingang für 48 V DC Stromversorgung (abnehmbare Schraubklemmen) über Batterien.
HINWEIS: NACH DER NORM EN 54-16 IST DIE ERSATZSTROMVERSORGUNG IN DEN GLEICHEN RACK-SCHRANK ZU INSTALLIEREN, WO EIN AUDIO-SYSTEM FÜR NOTFALLZWECKE (ODER EIN SYSTEMTEIL) VORHANDEN IST, AN DAS ES ANGESCHLOSSEN WIRD.
DIE ERKENNUNG EINER 48 V DC STROMVERSORGUNG ENTHÄLT DIE IMPLIZITE BEDINGUNG, DASS DAS SYSTEM IMMER EINGESCHALTET IST, UND DAHER IST KEIN ABSCHALTEN DER HAUPTANLAGE DURCH DIE JEWELIGE FUNKTION IM MENU NOCH DURCH DEN POWER SCHALTER 41 MÖGLICH.






Schließen Sie alle Lautsprecher unter Beachtung der Phase an.
Jeder Lautsprecher muss einen passenden Transformator haben, dessen Eingang für die Leitungsspannung geeignet ist (70 V / 100 V).
Die Einstellung der Ausgangsspannung (entweder 100 V oder 70 V) kann nur durch ein befugtes RCF Service-Center erfolgen.
UP 9501
Schließen Sie den positiven Draht der Lautsprecherleitung an den '+'-Kontakt an einem der beiden Verstärkerausgänge an (entweder LEITUNG A1 oder LEITUNG A2) 39 und der negative Draht an den jeweiligen '-'-Kontakt.

Die Gesamtleistung aller angeschlossenen Lautsprecher darf 500 W nicht übersteigen.
UP 9502
Dieses Modell hat 2 unabhängige Kanäle (A und B), jeweils mit 2 Ausgängen (1 und 2):
LINE A1 und LINE A2 39 ^4 ;
LINE B1 und LINE B2 39 ^b ].
Die Gesamtleistung aller angeschlossenen Lautsprecher eines Einzelkanals darf 250 W nicht übersteigen. Lautsprecheranschluss siehe Modell UP 9501.
UP 9504
Dieses Modell hat 4 unabhängige
Kanäle (A, B, C, D):
LEITUNG A 39 ^a ;
LEITUNG B 39 ^b ;
LEITUNG C 39 ^c
LEITUNG D 39 ^d .
Die Gesamtleistung aller angeschlossenen Lautsprecher eines Einzelkanals darf 125 W nicht übersteigen. Lautsprecheranschluss siehe Modell UP 9501 (Hinweis: nur ein Ausgang pro Kanal).
SCHLEIFLEITUNG LAUTSPRECHER ('RINGMODUS')
Wenn die Verstärker mit einer Hauptanlage des Systems DXT 9000 verbunden sind (d.h. MU 9186, MX 9502, MX 9504), kann die Lautsprecherleitung (nur) in den Modellen UP 9501 und UP 9502 als Schleife verdrahtet werden (unter Verwendung der Kanalausgänge), um die Kontinuität der Leistung auch bei Unterbrechung der Leitung an einem Punkt sicherstellen.
In der Hauptanlage des DXT 9000 Systems DXT 9000 (MU 9186, MX 9502, MX 9504), sind die Parameter SET RING (DISABL-SURV > CALIBRAT > amplifier > SET RING) bei jedem Verstärker mit Schleifenlautsprecherleitung zu setzen auf 'A Ring B Out'.

BETRIEB ALS KOMPONENTEN DES SYSTEMS DXT 9000

Bei Verwendung als Systemkomponenten DXT 9000 werden die Verstärker UP 9501, UP 9502 und UP 9504 von der Hauptanlage (MU 9186, MX 9502, MX 9504) gesteuert, an die sie angeschlossen sind und auf dem Display erscheint REMOTE CONTROLLED. Alle Einstellungen werden bezüglich ihrer Verwendung als universale unabhängige Verstärker (siehe nächsten Abschnitt zu Handbetrieb) deaktiviert.
VERWENDUNG ALS UNIVERSALVERSTÄRKER (NICHT VERBUNDEN MIT DEM DXT 9000 SYSTEM)

Neben der Anzeige gibt es 6 Taster 3 (3 links, 3 rechts) zur Auswahl der entsprechend angezeigten Optionen. Die Taste ESC 2 (unter dem Display rechts) ermöglicht, das angezeigte Menü zu verlassen.

flowchart
graph TD
A["1"] --> B[" "]
C["2"] --> B
D["3"] --> B
E["4"] --> B
F["5"] --> B
G["6"] --> B
Drehen und drücken Sie den Drehschalter CONTROL SELECTION 4, um die Parameter auszuwählen und ihre Werte zu ändern.
Das erste Hauptmenü der Software wird angezeigt als MAIN in der Ecke oben links auf dem Display. Der komplette Menüpfad wird oben am Display angezeigt.
MODELL UP 9501 DIE WAHLMÖGLICHKEITEN OUT 2, OUT 3 UND OUT 4 WERDEN DEAKTIVIERT. MODELL UP 9502 DIE WAHLMÖGLICHKEITEN OUT 3 UND OUT 4 WERDEN DEAKTIVIERT.

Die von jedem Menü verwalteten Funktionen werden in der folgenden Tabelle kurz beschrieben:
| MENÜ | BESCHREIBUNG | |
| 1 | AUDIO SET | Eingang / Ausgang / Monitoreinstellungen. |
| 2 | CALIBRAT | Kalibrierung des Verstärkers. |
| 3 | --- | ---- |
| 4 | ROUTING | Audio-Matrix. |
| 5 | SYSTEM | LED-Test, Systemrücksetzung und Abschaltung. |
| 6 | INFO | Informationen über das Gerät, die internen Verstärker und die Firmware. |
MENÜ AUDIOEINSTELLUNGEN

Menü, das die Einstellung der Eingangs-/Ausgangsparameter und die Audio-Überwachung ermöglicht.
| UNTERMENÜ BESCHREIBUNG | ||
| 1 | INPUT | Einstellung der Audioeingänge. |
| 2 | OUTPUT | Einstellung für Audioausgang. |
| 3 | MONITOR | Niveau Audioüberwachung. |
AUDIO SET > UNTERMENÜ INPUT
Das Untermenü INPUT ermöglicht die Bearbeitung der Audio-Eingänge. Wählen Sie entweder BGM 3 oder AUX IN zum Zugang der Audio-Eingangsparameter.
AUDIO SET ≥ UNTERMENÜ INPUT
Der Hochpassfilter (HPF) begrenzt die Frequenzen (unter der Grenzfrequenz), der Niederpassfilter (LPF) begrenzt die hohen Frequenzen (über der Grenzfrequenz).
PARAMETER
| FREQ HPF Einstellung der Grenzfrequenz für den Hochpassfilter. |
| FREQ LPF Einstellung der Grenzfrequenz für den Niederpassfilter. |
| BYPASS Auswahl von ON (Filter werden umgangen) oder OFF (Filter werden einbezogen). |
3-BAND EQ
Die drei Bänder sind halbparametrische Equalizer, die die Auswahl der Mittenfrequenz und die Einstellung des Pegels ermöglichen.
PARAMETER
| BAND n(I, II, III) | FREQ Mittenfrequenzeinstellung. | |
| GAIN Gain-Einstellung. | ||
| BYPASS EQ Auswahl von ON (Equalizer wird umgangen) oder OFF (Equalizer wird einbezogen). | ||
LO CUT (Hochpassfilter)
Filter, der niedrige Frequenzen unter der Grenzfrequenz begrenzt.
Ein einziger Parameter ist notwendig: Grenzfrequenz.
5-BAND EQ
Die fünf Bänder sind halbparametrische Equalizer, die die Auswahl der Mittenfrequenz und die Einstellung des Pegels ermöglichen.
PARAMETER
| BAND n(I, II, III, IV, V) | FREQ Mittenfrequenzeinstellung. | |
| GAIN Gain-Einstellung. | ||
| BYPASS EQ Auswahl von ON (Equalizer wird umgangen) oder OFF (Equalizer wird einbezogen). | ||
COMPRESSOR
Der Kompressor modifiziert kein Signal mit einem Pegel unter dem vorher festgelegten Grenzwert und verdichtet ein Signal (Verhältnis 3:1) mit einem höheren Pegel.
Der Grenzwert kann auf drei verschiedene Werte eingestellt werden: -30 dBu (Kurve 1), -20 dBu (Kurve 2), -10 dBu (Kurve 3).

line
| IN [dBu] | OUT [dBu] | | -------- | --------- | | -90 | -90 | | -80 | -70 | | -70 | -50 | | -60 | -30 | | -50 | -10 | | -40 | 0 | | -30 | 10 | | -20 | 20 | | -10 | 30 | | 0 | 40 | | 10 | 50 |
line
| IN [dBu] | OUT [dBu] | | -------- | --------- | | -90 | -90 | | -80 | -70 | | -70 | -50 | | -60 | -30 | | -50 | -10 | | -40 | 0 | | -30 | 10 | | -20 | 20 | | -10 | 30 | | 0 | 40 | | 10 | 50 |
line
| IN [dBu] | OUT [dBi] | | -------- | --------- | | -90 | -90 | | -80 | -70 | | -70 | -50 | | -60 | -30 | | -50 | -10 | | -40 | 0 | | -30 | 0 | | -20 | 0 | | -10 | 0 | | 0 | 0 | | 10 | 0 |PARAMETER
| ATTACK Stellt die Kompressoransprechzeit an. | |
| POST GAIN | Stellt den Output-Gain ein (hilfreich zur Minimierung der Signaldämpfung aufgrund von Kompression). |
| HOLD | Einstellung, wie lange die Kompression nach der Rückkehr des Audiosignals unter dem vorher festgelegten Grenzwert gehalten wird. |
| DECAY Stellt die Abfallgeschwindigkeit des Kompressors ein. | |
| CURVE | Kurvenauswahl:- Kurve 1- Kurve 2- Kurve 3 |
| BYPASS | Auswahl von On (Kompressor wird umgangen) oder Off (Kompressor wird einbezogen). |
LEVEL
Einstellung der Audioeingänge.
AUDIO SET > UNTERMENÜ OUTPUTS
Parametereinstellung für Audioausgang.
Wählen Sie einen Audioausgang aus OUT 1, 2, 3, 4, um zur jeweiligen Parameterliste zu gehen.
Wählen Sie MUTE ALL zur Stummschaltung oder UNMUTE ALL, um die Stummschaltung bei allen Audioausgängen aufzuheben.
5-BAND EQ
Die fünf Bänder sind halbparametrische Equalizer, die die Auswahl der Mittenfrequenz und die Einstellung des Pegels ermöglichen.
PARAMETER
| BAND n(I, II, III, IV, V) | FREQ Mittenfrequenzeinstellung. |
| GAIN Gain-Einstellung. | |
| BYPASS EQ Auswahl von ON (Equalizer wird umgangen) oder OFF (Equalizer wird einbezogen). | |
LIMITER
Der Begrenzer (Limiter) begrenzt ein Signal, das einen höheren Pegel hat als der vorher bestimmte Schwellenwert.
Es handelt sich eigentlich um einen Kompressor, der ein hohes Kompressionsverhältnis aufweist.
Er kann sehr hilfreich sein, um eine Signalverzerrung aufgrund von zu hohen Pegeln zu vermeiden.
| DECAY Stellt die Begrenzer-Abfallgeschwindigkeit ein. | |
| BYPASS Auswahl | von ON (Begrenzer wird umgangen) oder OFF (Begrenzer wird einbezogen). |
DELAY (nur OUT 1)
Einstellung der Verzögerungszeit am Audioausgang.
LEVEL
Pegeleinstellung für Audioausgang.
AUDIO SET > UNTERMENÜ ÜBERWACHUNG
LEVEL Einstellung des internen Lautsprechers (MONITOR) 28 ^a , der das Hören des Audiokanals ermöglicht (ausgewählt durch den Parameter MONITOR im Menü ROUTING) unter: OUT 1/2/3/4 (Audioausgänge), INT.SINE (interne Sinuskurve), BUS 1/2/3/4 (interne Busse), BGM3 oder AUX IN (Audioeingänge), ZERO (keine Auswahl).
AUDIO SET ≥ UNTERMENÜ OUTPUTS
AUDIO SET > UNTERMENÜ ÜBERWACHUNG
MENÜ KALIBRIERUNG

Kalibrierung jedes Audioeingangs (erforderlich zur Erkennung von Leitungsfehlern).
Wählen Sie einen Audioausgang OUT 1/2/3/4 (der dem jeweiligen internen Verstärker entspricht), um die Kalibrierung auszuführen.
MENÜ ROUTING

Menü im Zusammenhang mit der Audiomatrix, wo die Quellen und Ziele abgestimmt werden.
Nach der Auswahl eines Audioausgangs (OUT 1, OUT 2, OUT 3, OUT 4) verwenden Sie den Drehschalter CONTROL SELECTION 4 um einen Audiokanal auszuwählen (der an den jeweiligen Ausgang zu senden ist) aus: BGM 3, AUX IN, BUS 1, BUS 2, BUS 3, BUS 4 oder ZERO (keine Auswahl).
Wählen Sie MONITOR zur Auswahl (durch Verwendung des Drehschalters CONTROL SELECTION 4) des Audiokanals, der an den internen Lautsprecher 28 ^a (MONITOR) gesendet wird. Die Auswahl erfolgt aus: OUT 1/2/3/4 (Audioausgänge), INT.SINE (interne Sinuskurve), BUS 1/2/3/4 (interne Busse), BGM3 oder AUX IN (Audioeingänge), ZERO (keine Auswahl).
SYSTEM-MENÜ

LED-Test, Systemrücksetzung und Abschaltung.
| FUNKTION BESCHREIBUNG | |
| 1 LED TEST | Prüfung aller LEDs, die für einige Sekunden aufleuchten (eine Textnachricht wird angezeigt). |
| 2 SYSTEM RESET Rücksetzung / Neuinitialisierung des Geräts. | |
| 3 SYSTEM OFF Gerät Abschaltbefehl. | |
INFO-MENÜ

| FUNKTION BESCHREIBUNG | |
| 1 BOARD Hardwareinweise. | |
| 2 AMPL Informationen über den ordnungsgemäßen Betrieb der internen Verstärker. | |
| 3 ACCESSORY | Informationen über die Ports A, B für das Zubehör (d.h. Fernbedienung TS 9918). |
| 4 ABOUT Firmware-Hinweise. | |
| ANZEIGE TEXTNACHRICHTEN BESCHREIBUNG | |
| REMOTE CONTROLLED Gerät wird von einer Hauptanlage des Systems DXT 9000 gesteuert. | |
| AC NOT AVAILABLE Netz-WS-Stromversorgung nicht verfügbar. | |
| AC HIGH AC-Stromversorgung vom Netz: Spannung zu hoch. | |
| AC LOW AC-Stromversorgung vom Netz: Spannung zu niedrig | |
| AC FUSE FLT AC-Stromversorgung vom Netz: Sicherung durchgebrannt oder nicht vorhanden. | |
| DC NOT PRESENT 48 V DC-Stromversorgung (Batterien) nicht verfügbar. | |
| DC HIGH 48 V DC-Stromversorgung (Batterien): Spannung zu hoch. | |
| DC LOW 48 V DC-Stromversorgung (Batterien): Spannung zu niedrig. | |
| DC FUSE FLT 48 V DC-Stromversorgung (Batterien): Sicherung durchgebrannt oder nicht vorhanden. | |
| STND-BY PSU VOLTAGE NOT AVAILABLE | Interne Ersatzstromversorgung fehlerhaft. |
| STND-BY PSU VOLTAGE HIGH Interne 'Ersatz'-Stromversorgung: Spannung zu hoch. | |
| STND-BY PSU VOLTAGE LOW Interne 'Ersatz'-Stromversorgung: Spannung zu niedrig. | |
| STND-BY PSU VOLTAGE FUSE FLT | Interne 'Ersatz'-Stromversorgung: Sicherung durchgebrannt oder nicht vorhanden. |
| SYS OK | System wird ordnungsgemäß betrieben. |
| SPEAKER LINE xx DISABLED | Lautsprecherleitung deaktiviert. |
| AMPLIFIER xx DISABLED | Verstärker deaktiviert. |
| MICROPROCESSOR xx FLT | Mikroprozessorfehler. |
| MAIN POWER SUPPLY FAULT Fehler an der internen Hauptstromversorgung. | |
| MAIN POWER SUPPLY OVERHEAT | Überhitzung der internen Hauptstromversorgung. |
| MAIN POWER SUPPLY OVERLOAD | Überlastung der internen Stromversorgung. |
| LOCAL FAULT | Lokaler Fehler. |
| AMPLIFIER xx OVERLOAD | Verstärkerüberlastung. |
| AMPLIFIER xx OVERHEAT | Verstärkerüberhitzung. |
| FANs FLT Störung am Verstärkerkühlgebläse. | |
| IMPEDANCE HIGH | Lautsprecherleitung: zu hohe Impedanz. |
| IMPEDANCE LOW | Lautsprecherleitung: zu niedrige Impedanz. |
| LINE OPEN | Lautsprecherleitung: offener Schaltkreis. |
| LINE SHORTED | Lautsprecherleitung: Kurzschluss. |
| SPKR LINE GND LEAKAGE | Lautsprecherleitung: Erdschluss. |
ALLE ANGEZEIGTEN TEXTE (JEDOCH MIT FERNSTEUERUNG) SIND NUR MÖGLICH, WENN DIE VERSTÄRKER NICHT MIT EINER HAUPTANLAGE EINES SYSTEMS DXT 9000 VERBUNDEN SIND.
WICHTIG: DIE INTERNE JUMPER-EINSTELLUNG DARF NUR DURCH RCF ODER EIN BEFUGTES SERVICE-CENTER ERFOLGEN.
Deckel entfernen und die hintere GPI / GPO Platine betrachten (in dieser Zeichnung sind die 10 Jumper im Inneren des Rechtecks grau markiert):


| JP1 bis JP8 | AB-Position: Die zwei Widerstände werden in den jeweiligen Logikausgang (GPO) eingesteckt. | BC-Position: Die zwei Widerstände für die Überwachung werden nicht ('Trockenkontakt') in den jeweiligen Logikausgang (GPO) gesteckt. |
| JP 9 | Jumper eingesteckt (ON): Normalbetrieb des ersten Logikeingangs (GPI 1), der an einen trockenen Öffner angeschlossen werden kann. | Jumper entfernt (OFF): der erste Logikausgang (GPI 1) kann mit einem externen Gerät verbunden sein, das eine eigene Ausgangsspannung hat. |
| JP 10 | Jumper eingesteckt (EIN): Normalbetrieb des zweiten Logikeingangs (GPI 2), der an einen trockenen Öffner angeschlossen werden kann. | Jumper entfernt (OFF): der zweite Logikausgang (GPI 2) kann mit einem externen Gerät verbunden werden, das eine eigene Ausgangsspannung hat. |


Im DXT 9000 System erfolgt die Überwachung der Integrität der Lautsprecherleitungen durch die Impedanzmessung bei Unterschalfrequenz (20 Hz).
Diese Methode wurde wegen ihrer guten Stabilität und der Genauigkeit der berechneten Werte verwendet, so dass falsche Leitungsfehlermeldungen vermieden werden, die häufig bei Impedanzmessungen auftreten, die schneller sind als die Unterschallfrequenzen, jedoch eher zu Störungen und Fehlern neigen.
Um die DXT 9000 Leitungsüberwachung ordnungsgemäß zu verwenden, so dass sie voll mit der Europäischen Sicherheitsnorm EN 54-16 übereinstimmt, ist es unbedingt notwendig, die funktionalen Begrenzungen aller Geräte zu berücksichtigen.
Die zwei Hauptbegrenzungen sind:
- Messbarer Impedanzbereich.
- Mindest-/Höchsttoleranz verglichen mit dem Kalibrierungswert der Messung für die Leitungsfehlererkennung.
Nun wollen wir im Detail diese beiden Begrenzungen analysieren.
MESSBARER IMPEDANZBEREICH
Es gibt drei Verstärkermodelle, die sich nach ihrer Leistung unterscheiden, so dass jeder einen eigenen messbaren Impedanzbereich hat:
- Einzelkanalverstärker (max. Leistung: 500 W).
- Doppelkanalverstärker (max. Leistung: 250 W pro Kanal).
- Vier-Kanal-Verstärker (max. Leistung: 125 W pro Kanal).
In einer Leitung mit einer konstanten Spannung von 100 V (oder 70 V) kann die messbare Mindestimpedanz Zmin geschätzt werden (in allen drei Fällen), wobei eine Last zu berücksichtigen ist, die der doppelten maximalen Ausgangsleistung Pmax an einer Einzelleitung entspricht (ohne Beachtung der Effizienz der Lautsprecher und der Annäherung der Impedanz an 20 Hz an die echte; die Drehzeigerimpedanz bei 20 Hz ist nur 9 Grad außerhalb der Phase mit der echten Achse).
$$ \mathrm{Zmin} = \frac {(1 0 0 \mathrm{V}) ^ {2}}{2 \mathrm{Pmax}} \quad \text { oder } \quad \mathrm{Zmin} = \frac {(7 0 , 7 \mathrm{V}) ^ {2}}{2 \mathrm{Pmax}} $$
Die Ergebnisse sind:
1 x 500 W → Zmin = 10 Ω (bei 100 V), Zmin = 5 Ω (bei 70 V)
2 x 250 W → Zmin = 20 Ω (bei 100 V), Zmin = 10 Ω (bei 70 V)
4 x 125 W → Zmin = 40 Ω (bei 100 V), Zmin = 20 Ω (bei 70 V)
Die maximale messbare Impedanz Zmax kann geschätzt werden, wenn man die Leitungen betrachtet, die auf ein Viertel der maximalen Ausgangsleistung Pmax geladen werden.
$$ \mathrm{Zmax} = \frac {(1 0 0 \mathrm{V}) ^ {2}}{0 . 2 5 \mathrm{Pmax}} \quad \text { oder } \quad \mathrm{Zmax} = \frac {(7 0 , 7 \mathrm{V}) ^ {2}}{0 . 2 5 \mathrm{Pmax}} $$
Die Ergebnisse sind:
1 × 500W Zmax = 80 (bei 100V ), Zmax = 40 (bei 70V )
2 x 250W → Zmax = 160 Ω (bei 100 V), Zmax = 80 Ω (bei 70 V)
4 x 125W → Zmax = 320 Ω (bei 100 V), Zmax = 160 Ω (bei 70 V)
Verstärker sind geschützt und so konzipiert, dass sie bei maximaler Nennleistung laufen. Der beste Impedanzbereich (Zmon), in dem die Messung stabiler, gegen Fehler immun und wiederholbar ist, liegt zwischen 50% und 100% der Last die der maximalen Leistung des Kanals entspricht.
Mit 100 V-Leitungen: 1 x 500 W → 20 Ω ≤ Zmon ≤ 40 Ω 2 x 250 W → 40 Ω ≤ Zmon ≤ 80 Ω 4 x 125 W → 80 Ω ≤ Zmon ≤ 160 Ω
Mit 70 V-Leitungen: 1 x 500 W → 10 Ω ≤ Zmon ≤ 20 Ω 2 x 250 W → 20 Ω ≤ Zmon ≤ 40 Ω 4 x 125 W → 40 Ω ≤ Zmon ≤ 80 Ω
Es ist zu beachten, dass (abhängig von den Verstärkern und Toleranzen der Sensoren) Werte, die höher oder niedriger sind als die angegebenen Grenzen, ebenfalls akkurat und gültig sein können. Diese Werte gelten als 'Vertrauensschwellenwerte' bei der Leitungskontrolle.
Tatsächlich könnten Sensoren Impedanzen (bei 20 Hz) im Bereich 5 ÷ 400 Ω messen. Messungen von Impedanzen, die außerhalb des Bereichs sind, neigen zu Fehlern und Störungen.
TOLERANZ VERGLICHEN MIT DEM KALIBRIERUNGSWERT
Die Auswahl der Toleranz für die Lautsprecherleitungsimpedanz ist wichtig, um folgende zwei Fälle zu vermeiden:
- Zu niedrige Toleranz: Jede kleine Störung verursacht einen falschen Leitungsfehler.
- Zu hohe Toleranz: Das System meldet keinen Fehler, auch wenn ein Leitungsschaden vorliegt, der die meisten Lautsprecher ausschließt.
Die Norm EN54-16 fordert, dass das System Lautsprecherleitungsfehler anzeigt (Kurzschlüsse oder offene Stromkreise) und nicht einen einzelnen Lautsprecherfehler. Deshalb ist ein einzelner Lautsprecherfehler tolerierbar, jedoch nicht der Verlust eines Leitungsabschnitts.
In einer 100 / 70 V Leitung sind alle Lautsprecher parallel geschaltet, so dass ein Kurzschluss (Gesamtimpedanz geht in Richtung Null) zu einem Öffnen der ganzen Lautsprecherleitung führt.
Die Auswahl der Toleranz (fünf Optionen: 5%, 10%, 15%, 20%, 25%) ist wichtig, um eine ordnungsgemäße Lautsprecherleitungsüberwachung zu erhalten.
Es gilt die folgende allgemeine Regel:
"Der empfohlene Toleranzwert ist der höchste der verfügbaren Optionen, doch niedriger als das Gewicht der kleinsten prozentualen Änderung bei der Impedanz, normalerweise aufgrund der Unterbrechung bei dem Lautsprecher, der die höchste Impedanz hat und am Ende einer Leitungsabzweigung angeordnet ist."
EINIGE BEISPIELE:
- Zwei Lautsprecherleitungen sind parallel verbunden und an einen 250 W Verstärkerausgang angeschlossen. Die Gesamtimpedanz ist 40 Ω (Ztot). Leitung 1 endet mit einem Lautsprecher mit einer Impedanz von 600 Ω (Zmaxend). Leitung 2 endet mit einem Lautsprecher mit einer Impedanz von 200 Ω. Da alle Lautsprecher parallel verbunden sind, ändert sich bei einer Abkopplung des 600 Ω Lautsprechers, die Gesamtimpedanz der Leitung von 40 Ω (Ztot) auf 42,8 Ω (Znoend).
Die folgende Formel dient grundsätzlich der Berechnung der parallelen Impedanzen:
$$ \mathrm{Znoend} = \frac {\mathrm{Zmaxend} \times \mathrm{Ztot}}{\mathrm{Zmaxend} - \mathrm{Ztot}} $$
HINWEIS: DIE LEITUNGSIMPEDANZ WIRD HIER BERÜCKSICHTIGT BEI DER FREQUENZ VON 20 Hz (DIE NICHT GLEICH DER MIT EINEM IMPEDANZMESSGERÄT GEMESSENEN IMPEDANZ BEI 1 KHZ IST)!
Der prozentuale Unterschied zwischen den zwei Impedanzen ist 7,14%, daher ist es notwendig, die Toleranz auf die Option 5% zu stellen.
- Drei Lautsprecherleitungen sind parallel verbunden und an einen 500 W Verstärkerausgang angeschlossen.
Die Gesamtimpedanz ist 50 Ω (Ztot).
Leitung 1 endet mit einem Lautsprecher mit einer Impedanz von 140 Ω.
Leitung 2 endet mit einem Lautsprecher mit einer Impedanz von 220 Ω.
Leitung 3 endet mit einem Lautsprecher mit einer Impedanz von 350 Ω.
Da alle Lautsprecher parallel verbunden sind, ändert sich bei einer Abkopplung des 350
Ω Lautsprechers die Gesamtimpedanz der Leitung von 50 Ω (Ztot) auf 58,3 Ω.
Der prozentuale Unterschied zwischen den zwei Impedanzen ist 16,6%, daher ist es notwendig, die Toleranz auf die Option 15% zu stellen.
Es gibt jedoch viele Fälle, wo der Gewichtsprozentsatz des letzten Lautsprechers unter 5% liegt, wodurch es häufig unmöglich ist, Schäden an der Leitung zu entdecken.
Außerdem gibt es Lautsprecher (z.B. Hupen), die praktisch offene Schaltkreise bei einer Frequenz von 20 Hz sind und es unmöglich machen, die Leitungsimpedanz zu messen.
In diesen Fällen ist es absolut notwendig, Geräte (am Ende der Leitungen) anzuschließen, die eine Impedanz (bei 20 Hz) haben, die eine Kalibrierung ermöglicht (im ordnungsgemäßen Bereich jedes Kanals) und niedrig genug ist, um die Erkennung des Öffnens des letzten Leitungssegments zu ermöglichen.
Diese Geräte werden einfach 'End Of Line', Geräte genannt, im Folgenden mit EOL abgekürzt.
EOL ('END OF LINE'): MERKMALE UND ANLEITUNG ZUR VERWENDUNG
EOL sind reaktive Lasten mit einer Impedanz von 200 Ω bei der Resonanzfrequenz (20 Hz). Da EOL nur die reaktive Leistung aufnehmen, können Sie zu einer Lautsprecherleitung hinzugefügt werden, ohne dass sie die Nennleistung des Verstärkers beeinträchtigen.
Jedoch gilt dies, wenn die Dynamik des Impedanzmessgeräts betrachtet wird, die ordnungsgemäß bis zu einer maximalen Last gemessen werden kann, die dem Doppelten der Nennverstärkerleistung entspricht.
Um eine ordnungsgemäße Leitungsüberwachung zu gewährleisten, wenn die Beschränkung des letzten Lautsprechers bei mehreren Leitungsabzweigungen (im vorherigen Abschnitt erläutert) nicht berücksichtigt wird, ist es notwendig, ein EOL am Ende jeder Leitungsabzweigung vorzusehen.
Für jedes Verstärkermodell gibt es eine maximale Anzahl an EOL (und Leitungsabzweigungen), die zu einer Einzelleitung hinzugefügt werden können.
Dies ist auf Probleme mit der Dynamik des Impedanzmesskreises zurückzuführen (es sind Wirbelströme zu berücksichtigen, da diese den Verstärker überlasten können).
- Max. 5 EOL für jede Leitung, die mit einem 500 W Verstärkerausgang verbunden ist.
- Max. 4 EOL für jede Leitung, die mit einem 250 W Verstärkerausgang verbunden ist.
- Max. 2 EOL für jede Leitung, die mit einem 125 W Verstärkerausgang verbunden ist.
Die Gesamtimpedanz (Ztot) die sich aus dem Parallelwert zwischen der Lastimpedanz, die bereits in der Leitung vorhanden ist (Zline) und dem EOL (Zeol = 200 Ω) ergibt, erhält man leicht durch die folgende Formel:
$$ Z \text {tot} = \frac {\text {Zline} \times \text {Zeol}}{\text {Zline} - \text {Zeol}} $$
HINWEIS: DIE LEITUNGSIMPEDANZ (Zline) WIRD HIER BERÜCKSICHTigt BEI DER FREQUENZ VON 20 Hz (DIE NICHT GLEICH DER MIT EINEM IMPEDANZMESSGERÄT GEMESSENEN IMPEDANZ BEI 1 kHz IST)!
Bei einer einzelnen Leitung, die eine besonders niedrige Impedanzlast oder Leitungen hat, zu denen Hupenlautsprecher gehören (offene Schaltkreise bei 20 Hz), ist es notwendig, weitere EOL parallel hinzuzufügen..
Falls die Leitung in mehrere Abzweigungen aufgeteilt ist, muss die EOL-Anzahl in jeder Abzweigung gleich sein, um eine ordnungsgemäße Überwachung zu gewährleisten und die folgende Formel zu berücksichtigen:
$$ \begin{array}{c c} \text {Neol = EOL - Anzahl} \ \text {Neol > = \frac {200\Omega}{Ztot(21 - Nbranch)}} & \text {Ztot = Gesamtimpedanz} \ & \text {Nbranch = Nummer der} \ & \text {Leitungsabzweigung} \end{array} $$
Innerhalb der Betriebsgrenzen des Systems ist das Ergebnis in fast allen Fällen gleich 1. Die einzige Ausnahme ist bei einer Leitung mit zwei Abzweigungen vorhanden, einschließlich Hupenlautsprechern, die an einen 500 W Verstärker angeschlossen sind. In diesem Fall empfiehlt es sich, zwei EOL (parallel) am Ende jeder Leitungsabzweigung hinzuzufügen (Einhaltung des korrekten Messbereichs).
Um zu wissen, wie viele EOL in einer Leitung erforderlich sind, muss die Gesamtimpedanz (Ztot) durch Anwendung der folgenden Formel (Parallelimpedanzen) berechnet werden, die nach der EOL-Anzahl angepasst wird (Neol):
$$ Z \text {tot} = \frac {\text {Zline} \times \frac {2 0 0 \Omega}{\text {Neol}}}{\text {Zline} + \frac {2 0 0 \Omega}{\text {Neol}}} $$
HINWEIS: DIE LEITUNGSIMPEDANZ (Zline) WIRD HIER BERÜCKSICHTIGT BEI DER FREQUENZ VON 20 Hz (DIE NICHT GLEICH DER MIT EINEM IMPEDANZMESSGERÄT GEMESSENEN IMPEDANZ BEI 1 kHz)!
Die Gesamtimpedanz muss die Begrenzungen der EOL berücksichtigen. Die Anzahl an EOL darf die Maximalmenge (wie oben angegeben) nicht überschreiten.
Audioeingang FALL BACK INPUT
- Eingangsempfindlichkeit: -50 ÷ +6 dBu
- Frequenzantwort (±3 dB): 20 Hz ÷ 20 kHz
- Eingangsimpedanz (1 kHz): 25 kΩ
- Signal/Rausch-Verhältnis: 104 dB
- Spannung FALL BACK Befehl: 24 V dc
AUX INPUT
- Eingangsempfindlichkeit: -50 ÷ +6 dBu
- Eingangsempfindlichkeit (±3 dB): 20 Hz ÷ 20 kHz
- Eingangsimpedanz (1 kHz): 25 kΩ
- Signal/Rausch-Verhältnis: 94 dB
Audioeingang BGM 3
- Eingangsempfindlichkeit: -50 ÷ +6 dBu
- Frequenzantwort (±3 dB): 20 Hz ÷ 20 kHz
- Eingangsimpedanz (1 kHz): 25 kΩ
Ausgänge Lautsprecherleitungen
- Ausgangsspannung: 100 V / 70 V (auswählbar nur durch RCF)
- Anzahl an internen Verstärker: 1 (UP 9501), 2 (UP 9502), 4 (UP 9504)
- Max. Leistung jedes Verstärkers: 500 W (UP 9501), 250 W (UP 9502), 125 W (UP 9504)
- Mindestlastimpedanz für jeden Verstärker: [100 V] 20 Ω (UP 9501), 40 Ω (UP 9502), 80 Ω (UP 9504) [70 V] 10 Ω (UP 9501), 20 Ω (UP 9502), 40 Ω (UP 9504)
- Leitungsausgänge Lautsprecher: A1 - A2 (UP 9501)
- Frequenzantwort (±3 dB): 20 Hz ÷ 20 kHz
- Verzerrung (THD+N @1W, 1kHz): ≤ 0,1%
GPI (Logikeingänge)
- Überwachte Anzahl an GPI: 8
- Anzahl fotogekoppelte GPI: 4
GPO (Logikausgänge)
- Max. anlegbare Spannung: 24 V dc
- Max. Strom: 0,3 A
RCF FLEXCOM BUS
- Kanäle: 4
- Auflösung: 24 bits
- Probenahmefrequenz: 44,1 kHz
24 V DC Ausgang
- Max. Ausgangsstrom: 100 mA
DATENLINK
- 1 RS485 EUROBLOCK Anschluss
- Betriebsspannung: 115/230 V ac (50-60 Hz), 48 V dc
- Max. Verbrauch (Leistung): 800 W
- Betriebstemperatur: -5 ÷ +50 ^ (23 ÷ 122 ^ )
- Relative Feuchtigkeit: 20 ÷ 90% (nicht kondensierend)
MECHANISCHE DATEN
- Abmessungen (B, H, T): 485 mm, 88 mm, 365 mm (19-Zoll-Rack - 2 Einheiten)
- Nettogewicht: 7,8 kg (UP 9501), 8,0 kg (UP 9502), 8,3 kg (UP 9504)
ANHANG

DXT 9000 - EINHALTUNG DER ANFORDERUNGEN VON EN 54-16 BEI DER OPTIONENLISTE
7.3 Hörbare Warnmeldung
7.6.2 Manuelle Schalldämpfung des Sprachalarmzustands
7.7.2 Manuelle Rücksetzung des Sprachalarmzustands
7.8 Ausgang zu Brandmeldegeräten
8.3 Anzeige von Störungen im Zusammenhang mit dem Übertragungsweg zum CIE
9. Deaktivierungszustand
10. Manuelle Steuerung Sprachalarm
11. Notfallmikrofon(e)
12. Schnittstelle zu externen Steuergeräten
13.14 Redundante Stromverstärker
CE
0068
RCF S.p.A. - Via Raffello 13, 42124 Reggio Emilia, ITALY
14
0068-CPR-002/2014
EN 54-16:2008
Ausgenommen sind mögliche Fehler und Unterlassungen.
RCF S.p.A. behält sich das Recht vor, Änderungen ohne vorherige Ankündigungen vorzunehmen.
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