TechniNet BS4 - Nicht kategorisiert TECHNISAT - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Breitband-Router/Modem |
| Marke | TechniSat |
| Modell | TechniNet BS4 |
| Abmessungen (ca.) | 200 x 150 x 40 mm |
| Gewicht (ca.) | 300 g |
| Stromversorgung | 12 V DC, 1 A |
| Drahtlosstandards | IEEE 802.11 b/g/n |
| Frequenzband | 2.4 GHz |
| WAN-Anschluss | 1x RJ45 (Ethernet) |
| LAN-Anschlüsse | 4x RJ45 (Gigabit Ethernet) |
| USB-Anschluss | 1x USB 2.0 |
| Antenne | 2x extern (abnehmbar) |
| Sicherheit | WPA/WPA2, WEP, SPI Firewall |
| Anzeigen | Power, Internet, LAN, WLAN |
| Wartung | Mit trockenem Tuch reinigen; belüftet halten |
| Ersatzteile | Netzteil, Antennen (separat erhältlich) |
| Reparierbarkeit | Keine vom Benutzer zu wartenden Teile; Support kontaktieren |
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BEDIENUNGSANLEITUNG TechniNet BS4 TECHNISAT
Montageanleitung / Installation Manual
TechniSat
TechniNet BS4
Professional

TechniSat
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www.technisat.com
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Postfach 560, D-54541 Daun/Vulkaneifel (Germany)
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-
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CE
Inhalt
1 Sicherheitshinweise....4
2 Beschreibung......6
2.1 Basiseinheit TechniNet BS4 (0000/5960)......6
2.2 Erläuterung der Bedienelemente 7
3 Inbetriebnahme 8
3.4 Anschluss der Stromversorgung....8
3.5 Anschluss der SAT-ZF Eingänge und Ausgänge....9
3.6 Anschluss der HF-Ausgänge....9
3.7 Anschluss der LAN-Verbindung....9
3.8 Inbetriebnahme der SkyCable TWIN Karten 10
3.8.1 Einpegeln der Kopfstation.... 11
3.9 Installationsbeispiel....12
3.10 Programmierfernbedienung (0000/5961) 13
3.11 SkyCable 8PSK/PAL CI TWIN Karte (0000/5962) 14
3.11.1 Kurzbeschreibung.... 14
3.11.2 Programmierung der SkyCable 8PSK/PAL CI TWIN Karte 15
3.12 SkyCable DVB-S2/QAM CI TWIN Karte (0000/5963).... 20
3.12.1 Kurzbeschreibung....20
3.12.2 Programmieren der SkyCable DVB-S2/QAM CI TWIN Karte.... 21
3.12.3 Network Information Table (NIT) 25
3.13 SkyCable DVB-S2/DVB-T CI TWIN Karte (0000/5964).... 26
3.13.1 Kurzbeschreibung....26
3.13.2 Programmieren der SkyCable DVB-S2/DVB-T CI TWIN Karte 27
3.13.3 Network Information Table (NIT) 31
4 Technische Daten....32
4.1 Basiseinheit (0000/5960)....32
4.2 SkyCable 8PSK/PAL CI TWIN Karte (0000/5962) 33
4.3 SkyCable DVB-S2/QAM CI TWIN Karte (0000/5963).... 34
4.4 SkyCable DVB-S2/DVB-T CI TWIN Karte (0000/5964).... 35
5 Hilfreiche Informationen....36
5.1 Datenraten DVB-S 36
5.2 Datenraten DVB-S2....36
5.3 Datenraten DVB-T 36
5.4 Datenraten DVB-C 37
5.5 Umrechnungstabelle Kanäle / Frequenzen (BK-Raster).... 38
5.6 Pegelkennwerte für Hausverteilnetze 39
6 Zubehör 39
7 Konformitätserklärung....40
1 Sicherheitshinweise
Zu Ihrem Schutz sollten Sie die Sicherheitsvorkehrungen sorgfältig durchlesen und beachten, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen.
Sämtliche Montage- und Installationsarbeiten sind von sachkundigem Personal durchzuführen. Sachkundige sind Personen, die aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung ausreichende Kenntnisse auf dem Gebiet der SAT-Anlageninstallation haben und mit einschlägigen staatlichen Arbeitsschutz und Unfallverhütungsvorschriften, Richtlinien und allgemein anerkannten Regeln der Technik (z.B. VDE Bestimmungen, DIN-Normen) soweit vertraut sind, dass sie den arbeitssicheren Zustand beurteilen können. Die Einhaltung der jeweiligen örtlichen Montage- und Installationsbestimmungen und Vorschriften sind Voraussetzung für die Montage dieser Satellitenempfangseinrichtung.
Der Hersteller übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung, durch Nichteinhaltung der Sicherheitsvorkehrungen sowie bei Verwendung von nicht originalen bzw. freigegebenen Systemzubehörteilen, entstanden sind.
In folgenden Fällen sollten Sie das Gerät vom Netz trennen und einen Fachmann um Hilfe bitten:

Gefahren- und Aufstellhinweise zur besonderen Beachtung:
⇒ Der Aufbau des Produktes entspricht der Schutzklasse 1. Als Spannungsquelle darf nur eine ordnungsgemäße Netzsteckdose (mit Schutzleiter) des öffentlichen Versorgungsnetzes verwendet werden (230V\~/50Hz).
⇒ Der Stecker des Netzkabels sollte stets leicht zugänglich sein und sich in einem einwandfrei betriebsbereiten Zustandbefinden.
⇒ Die zulässige Umgebungstemperatur beträgt 0 ...45 °C.
⇒ Verwenden Sie das Gerät ausschließlich in Innenräumen, um es vor Blitzschlag, Regen und Sonneneinstrahlung zu schützen. Die Installation darf nur in Räumen erfolgen, die auch bei sich ändernden klimatischen Bedingungen die Einhaltung des zulässigen Umgebungstemperaturbereichs sicherstellen (Abseits von Hitzestrahlung und anderen Wärmequellen).
⇒ Das Gerät darf keinem Spritz- und Tropfwasser ausgesetzt werden.
⇒ Keine mit Flüssigkeiten gefüllten Gegenstände auf das Gerät stellen.
⇒ Keine brennenden Gegenstände wie Kerzen auf das Gerät stellen.
⇒ Nur an senkrechten Flächen montieren.
⇒ Stellen sie sicher, dass die Lüftungsöffnungen nicht durch Gegenstände wie Zeitungen, Tischdecken, Gardinen oder ähnliches abgedeckt werden.
⇒ Für gute Be- und Entlüftung des Gerätes sorgen.
⇒ Bei Kondenswasserbildung warten, bis das Gerät vollständig abgetrocknet ist.
Unbedingt beachten:
⇒ DIN VDE-Vorschriften 0701, Teil 1 und 200.
⇒ EN 50 083 - Teil 1, „Kabelverteilsysteme für Ton- und Rundfunk-Signale“
Teil1: Sicherheitsanforderungen.
⇒ öffnen des Gerätes nur von autorisiertem Fachpersonal (Meisterbetrieb).
Stellen Sie sicher, das ausschließlich die vom Hersteller empfohlenen Ersatzteile verwendet werden oder solche Teile, deren Bauart mit den Originalteilen identisch ist. Die Verwendung nicht geeigneter Ersatzteile kann weitere Schäden am Gerät verursachen.
Zu Ihrer Sicherheit:

⇒ Beachten obiger Vorschriften und Hinweise.
⇒ Errichten der SAT-Anlage nach den Sicherheitsanforderungen.
⇒ Einhalten der Vorschriften bzgl. Erdung und Potentialausgleich.
Bitte unbedingt alle Sicherheitshinweise beachten!
2 Beschreibung
2.1 Basiseinheit TechniNet BS4 (0000/5960)
Die TechniNet BS4 Professionell ist eine Basiseinheit für die Aufnahme von SkyCable TWIN-Karten für die professionelle Satellitensignalaufbereitung. Durch acht Steckplätze für acht Twin Karten, das professionelle Netzteil mit sicherheitsrelevanten Features und einer Vielzahl von Anschlussmöglichkeiten, ermöglicht diese Kopfstation alle möglichen Anwendungsfälle.
Ein eingebauter Multischalter 4/16 erspart aufwendige interne Verkabelung in der Basisstation und verfügt über vier vollwertige SAT-Eingänge, die sowohl das 13/18V als auch das 0/22 kHz Signal zur Steuerung der LNB's generieren. Das ermöglicht den Receiver-Karten jeglichen Zugang auf alle vier ZF-Ebenen ohne Einschränkung. Selbstverständlich verfügt diese Anlage über Ein- und Ausgänge für SAT-ZF Signale, um diese im Kaskadiermodus von einer Basiseinheit zur anderen Basiseinheit weiterzuleiten.

flowchart
graph TD
A["230V"] --> B["Schaltnetzteil"]
B --> C["SAT-ZF Eingang"]
C --> D["Multiswitch 4/16"]
D --> E["SkyCable 8PSK/PAL CI TWIN oder SkyCable DVB-S2/QAM CI TWIN"]
E --> F["Sammelfeld"]
F --> G["RF Input RF Ausgang 8K"]
G --> H["MP -20dB"]
H --> I["Netzwerk"]
I --> J["Ethernet Switch"]
J --> K["SkyCable 8PSK/PAL CI TWIN oder SkyCable DVB-S2/QAM CI TWIN"]
K --> L["Sammelfeld"]
L --> M["RF Input RF Ausgang 8K"]
M --> N["MP -20dB"]
N --> O["Netzwerk"]
Bild: Blockschaltbild der TechniNet BS4 Basiseinheit.
Ein Spitzenschaltnetzteil mit permanenter Belüftung sorgt für ausreichend Energie und wirkt präventiv auch bei hohen Temperaturen und Strombelastungen. Zur verbesserten thermischen Stabilität der Komponenten sind im Gehäuse 3 temperaturgesteuerte Lüfter eingebaut, welche die warme Luft aus dem Gehäuse absaugen.
Die Basiseinheit lässt sich über die Programmierfernbedienung per Kabelanschluss steuern. Zusätzlich ist über die Ethernet-Anschlussmöglichkeit auch die Programmierung im LAN, mittels eines Laptops plus GUI, gegeben.
DE
Die Ausgangssignale der Twin Karten werden über das bereits eingebaute Sammelfeld zusammengeführt und mit dem integrierten Hybridverstärker auf einen Ausgangspegel von bis zu 107dBμV verstärkt.
Die HF-Ausgänge der Basiseinheiten können kaskadiert werden. Zur Reduzierung der Systemrauschleistung ist es jedoch von Vorteil, die Ausgangssignale mehrere Basiseinheiten über einen externen Diplexer zusammenzuführen und in das vorhandene Kabelnetz einzuspeisen.
Die mitgelieferte Multihalterung ermöglicht die Montage der Basiseinheit an einer Wand sowie in einem professionellen 19" Gestell.
2.2 Erläuterung der Bedienelemente

Bild: Draufsicht der TechniNet BS4 Basiseinheit
3 Inbetriebnahme
Um die Kopfstation TechniNet BS4 in Betrieb zu nehmen sind folgende Voraussetzungen zwingend erforderlich:
- Einschlägige Erfahrung im Bau von Kabelkopfstationen und Satellitenempfangseinrichtungen.

- Besitz eines digitalen Profi-Messgerätes mit den Features:
- Pegelmessung in dBμV.
• C/N-Messung in dB für PAL-Signale. - Bitfehlerratenmessung BER für QAM-Signale.
- Modulationsfehlermessung MER für QAM-Signale.
- Spektrumsanalyse.
Die Montage der Kopfstation darf nur in Räumen erfolgen, in denen die zulässige Umgebungstemperatur (0...45°C) sicher einzuhalten ist.
Beachten Sie unbedingt die Sicherheitshinweise unter Punkt 1.
3.1 Wandmontage
Befestigen Sie die Basiseinheit an den beiden, bereits vormontierten Befestigungswinkeln mit vier Schrauben auf einem stabilen, nicht brennbaren Untergrund.
Halten Sie von der Basiseinheit einen Abstand nach oben von mindestens 20 cm ein. Verdecken Sie niemals die Luftaustrittsöffnungen der Lüfter.
3.2 19 Zoll Schrankmontage
Zur Montage in einem 19" Gestell entfernen Sie die mitgelieferten Befestigungswinkel von der Rückseite der Basiseinheit und montieren Sie diese an der Gehäusevorderseite. Montieren Sie nun die Basiseinheit in ein 19"-Gestell und verwenden Sie zusätzliche Haltewinkel im 19"-Gestell. Halten Sie von der Basiseinheit einen Abstand nach oben von mindestens 20 cm ein.
3.3 Erdung
Führen Sie einen vorschriftsmäßigen Potentialausgleich der Kopfstation durch und beachten Sie unbedingt die relevanten Vorschriften der EN 50083-1/EN 60728-11. Verbinden Sie den PA-Anschluss der Kopfstation mit der PA-Ausgleichsschiene über einen mindesten 4mm² Kupferdraht (grün/gelb).
3.4 Anschluss der Stromversorgung
Verbinden Sie die Kaltgeräteanschlussdose der Basiseinheit mittels des mitgelieferten

Bild: Anschlussfeld Stromversorgung
Netzkabels, mit einer ordnungsgemäßen Netzsteckdose (230V\~/50Hz).
Hiernach können Sie die Basistation TechniNet BS4 mit dem Netzschalter einschalten. Das Gerät ist sofort betriebsbereit.
Verwenden Sie nur das mitgelieferte Originalnetzkabel.
3.5 Anschluss der SAT-ZF Eingänge und Ausgänge
Prüfen Sie mit Ihrem Profi-Messgerät immer die Signalqualität der SAT-ZF Signale und beachten, dass die Signalpegel sich im Eingangspegelbereich des integrierten Multischalters befinden. Der Pegel sollte ca. 80 dBμV betragen.
Schließen Sie die SAT-ZF-Kabel an die entsprechend bezeichneten Eingänge der Basiseinheit an und beachten Sie ob ein Potentialausgleich der Koaxkabel durchgeführt werden muss.
Der maximale LNB-Fernspeisestrom beträgt je Eingang 300mA und ist kurzschlussfest.

Bild: Anschlussfeld SAT-ZF
Die Ausgänge dienen zum durchschleifen der SAT-ZF Signale an eine weitere Basiseinheit. Eine Kaskadierung von mehr als zwei Geräten ist wegen der Zunahme der Pegeldifferenzen des Eingangssignals nicht empfehlenswert. Nicht benutzte SAT-Durchschleifausgänge müssen mit den beigefügten Abschlusswiderständen terminiert werden.
3.6 Anschluss der HF-Ausgänge
Das integrierte Sammelfeld der TechniNet BS4 Basiseinheit schaltet die 16 Kanalzüge auf den HF-Ausgang. Schließen Sie das Koaxkabel des CATV-Netzes an die RF Output-Buchse der Basiseinheit an und beachten Sie ob ein Potentialausgleich der Koaxkabel durchgeführt werden muss.

Bild: Anschlussfeld HF-Ausgänge
Der RF Input Anschluss dient der Kaskadierung einer weiteren BS4. Hierzu verbinden Sie den RF Output der zweiten BS4 mit dem RF Input der ersten BS4. Eine Kaskadierung von mehr als zwei Geräten ist wegen der Zunahme der Systemrauschleistung nicht empfehlenswert. Ab der 3. Basiseinheit BS4 ist es besser die Ausgangssignale über einen externen Diplexer zusammenzuführen. Wird der RF Input Anschluss nicht verwendet, muss er unbedingt mit einem 75 Ohm Ablusswiderstand terminiert werden.
3.7 Anschluss der LAN-Verbindung
Zur Konfiguration und Steuerung der TechniNet BS4 Basiseinheit, mittels grafischer Bedienoberfläche auf einem PC, dienen die Ethernet LAN-Anschlüsse. Verbinden Sie hierzu den PC mittels eines Netzwerkkabels mit dem Ethernet 1 Anschluss der BS4.

Bild: Anschlussfeld LAN
Zur Vernetzung weiterer Basiseinheiten dient der Ethernet 2 Anschluss der BS4. Hierzu verbinden Sie den Ethernet 2 Anschluss der ersten BS4 mit dem Ethernet 1 Anschluss der zweiten BS4 und so weiter. Eine Mengenlimitierung bestimmt die Subnetzmaske.
3.8 Inbetriebnahme der SkyCable TWIN Karten
Nachdem Sie alle Anschlussleitungen zur Basiseinheit installiert haben, werden die SkyCable Twin Karten eingebaut. Bevor Sie die Karten in die Basiseinheit BS4 Professional einbauen, schalten Sie diese immer spannungsfrei.
Bitte beachten Sie:
Bei der Handhabung der SkyCable Karten sind die ESD-Schutzmaßnahmen nach DIN EN 100 015-1 zu beachten (Herbeiführen eines Potentialausgleichs zwischen Körper und Gerätemasse sowie Gehäusemasse über einen hochohmigen Widerstand (ca. 1 MOhm) z.B. mit einem handelsüblichen ESD-Armband).

Nachdem Sie nun die Tür der Basiseinheit geöffnet haben, kommen die Steckplätze für die SkyCable Karten zum Vorschein. Steckplatz 1 befindet sich links und der Steckplatz 8 entsprechend rechts in der Basiseinheit.

Bild: Basiseinheit TechniNet BS4 Professional, bestückt
Schieben Sie nun die Karten nacheinander in die Steckplätze und verbinden hiernach die koaxialen Anschlusskabel der Tuner mit den F-Buchsen des Multischalters. Die koaxialen Anschlüsse der nicht genutzten Steckplätze müssen mit 75 Ohm Widerständen abgeschlossen werden. Sind alle Karten eingebaut, können Sie die Basiseinheit wieder mit der Netzspannung verbinden.
Führen Sie nun die Programmierung der Karten mittels Programmierfernbedienung oder, als geschulter Fachhändler, mit der TechniNet Management Software durch.
Details zur Einstellung mit der Programmierfernbedienung finden Sie in den nachfolgenden Kapiteln.
3.8.1 Einpegeln der Kopfstation
Nach abgeschlossener Konfiguration aller Karten, schließen Sie ihr Profi-Messgerät an den Betriebsausgang der Basiseinheit an und stellen den Ausgangspegel aller Kanäle den korrekten Pegelverlauf, wie auf nachstehender Abbildung zu sehen, ein.

line
| Frequency | Signal Type | Value | | --------- | ----------------- | --------- | | ~0 | Analog TV | -4dB | | ~0 | DVB-C 256QAM | -4dB | | ~0 | DVB-C 64QAM | -10dB |Bild: Pegelkarakteristik BK-Netz
Kontrollieren Sie alle betriebsrelevanten Parameter der Signale wie beispielsweise C/N (PAL) und MER sowie BER (QAM + COFDM) auf ihre Qualität und protokollieren Sie diese auch.

Beachten Sie unbedingt die zulässigen Nutzsignalpegel in Hausverteilnetzen wie unter Kapitel 5.6 aufgeführt.

flowchart
graph TD
A["Astra 19.2°0st"] --> B["TechniSat"]
B --> C["4"]
C --> D["PA"]
D --> E["230V"]
E --> F["UNIT"]
F --> G["CE"]
G --> H["Output"]
H --> I["PA"]
I --> J["230V"]
J --> K["UNIT"]
K --> L["CE"]
L --> M["Output"]
M --> N["PA"]
N --> O["Output"]
O --> P["BK"]
P --> Q["PA"]
subgraph Base/Institute
R["SubInput 1"] & S["SubInput 2"] & T["SubInput 3"] & U["SubInput 4"]
V["A1"] & W["A2"] & X["A3"] & Y["A4"] & Z["A5"] & AA["A6"] & AB["A7"] & AC["A8"] & AD["A9"] & AE["A10"] & AF["A11"] & AG["A12"] & AH["A13"] & AI["A14"] & AJ["A15"] & AK["A16"] & AL["A17"] & AM["A18"] & AN["A19"] & AO["A20"] & AP["A21"] & AQ["A22"] & AR["A23"] & AS["A24"] & AT["A25"] & AU["A26"] & AV["A27"] & AW["A28"] & AX["A29"] & AY["A30"] & AZ["A31"] & BA["A32"] & BB["A33"] & BC["A34"] & BD["A35"] & BE["A36"] & BF["A37"] & BG["A38"] & BH["A39"] & BI["A40"] & BJ["A41"] & BK["A42"]
end
3.10 Programmierfernbedienung (0000/5961)
Die kabelgebundene Programmierfernbedienung, kurz „Programmer“, dient zur Konfiguration der SkyCable TWIN Karten. Der Programmer wird mittels dem mitgeliefertem Kabel mit der Buchse „Handset“ der TechniNet BS4 Basiseinheit verbunden. Hiernach können die SkyCable Karten konfiguriert werden.

Bild: Programmierfernbedienung (0000/5961)
3.11 SkyCable 8PSK/PAL CI TWIN Karte (0000/5962)
3.11.1 Kurzbeschreibung
Die 8PSK/PAL CI TWIN Karte dient zum demodulieren von zwei QPSK oder 8PSK Satelliten-Signalen in MPEG-2, die dann in zwei analoge PAL-Signale, für den Frequenzbereich von 100 MHz bis 860 MHz, aufbereitet werden. Durch Zuhilfenahme von einem CI-Modul mit der passenden Smartcard lassen sich die Programme direkt an der Karte entschlüsseln.

flowchart
graph LR
A["QPSK/8-PSK Tuner A"] --> B["CI A"]
C["Eingang"] --> D["QPSK/8-PSK Tuner B"]
D --> E["CI B"]
B --> F["MPEG-2 Decoder A"]
E --> G["MPEG-2 Decoder B"]
F --> H["PAL A"]
G --> I["PAL B"]
H --> J["Umsetzer A"]
I --> K["Umsetzer B"]
J --> L["Ausgang"]
K --> L
Bild: Funktionsdarstellung SkyCable 8PSK/PAL CI TWIN Karte
Der Betrieb dieser Karte kann ausschließlich in der Basiseinheit TechniNet BS4 erfolgen, da die Karte keine eigene Stromversorgung sowie Bedienteil besitzt und auch ein LNB nicht mit Spannung versorgen kann. Eine Bedienung und Steuerung der Karte ist nur mit der Programmierfernbedienung oder der TechniNet Management Software möglich.

Bild: SkyCable 8PSK/PAL CI TWIN Karte (0000/5962)
3.11.2 Programmierung der SkyCable 8PSK/PAL CI TWIN Karte
Die nachfolgende Beschreibung erläutert die Programmierung einer SkyCable 8PSK/PAL CI TWIN Karte mit der Programmierfernbedienung.
Der Programmer wird mittels dem mitgeliefertem Kabel mit der Buchse „Handset“ der Basiseinheit verbunden. Es erscheint folgende Meldung im Display des Programmer:
3.11.2.1 Display Start

Nach Drücken der Cursortaste ▶ werden die Einstellungen von Kartensteckplatz 01 angezeigt, bei Drücken von ▶ der Kartensteckplatz 08. Durch weiteres drücken der Cursortasten können die anderen Steckplätze angewählt werden. Die Nummerierung der Steckplätze erfolgt aufsteigend von links nach rechts.
3.11.2.2 Display Zeile 1
Wie unter 3.11.2.1 beschrieben den Kartensteckplatz auswählen.
Der blinkende Cursor zeigt den ausgewählten Karten-Steckplatz (01) und -Typ (QPSK->PAL) an. Durch Drücken der Taste Menu wird zwischen den beiden Empfangszügen A und B umgeschaltet.
Durch Betätigen der Cursorartaste ▼ oder ▲ wechselt der blinkende Cursor in eine andere Zeile. In dieser Zeile können nun durch Drücken der Taste Menu weitere Menüpunkte aufgerufen werden.
3.11.2.3 Display Zeile 2

Wie unter 3.11.2.2 beschrieben in die Zeile 2 wechseln.
Befindet sich der blinkende Cursor in der zweiten Zeile, können durch fortlaufendes Drücken der Taste Menu folgende Unterpunkte aufgerufen werden:
| 1. Tuner Lock:Yes = Eingangssignal | |
| 2. Sat Frq:11954MHz = Satelliten Down-Link Frequenz | |
| 3. Sat SR:27500Kb = Symbol-Rate | |
| 4. LNB Frq:10600MHz = | |
| 5. LNB Set:18V/22kHz = Steuerung des Multischalter | |
| 6. CI:No Module = CAM Typ | |
| 7. CI:program = Programmauswahl CAM | |
| 8. Decoder:TS-A = Tuner-Auswahl | |
| 9. Pg: -No 28007 = Programmauswahl Ausgang | |
| 10. Screen:16:9 Full = Bildformat | |
| 11. ScreenMode:Auto = Fernsehnorm | |
| 12. Audio Lang:none = Sprachauswahl | |
| 13. Subtitle:DVB 1st = Videoptext | |
| 1. Tuner Lock:Yes | EingangssignalKeine Auswahlmöglichkeit, sondern nur eine Anzeige ob der SAT-Tuner sich auf das Eingangssignal synchronisiert hat. | |
| Yes | = Tuner hat sich synchronisiert. | |
| No | = Tuner hat sich nicht synchronisiert. | |
| 2. Sat Frq:11954MHz | Satelliten Down-Link FrequenzDie Eingabe der Frequenz erfolgt in MHz mit den numerischen Tasten.Die Datenübernahme erfolgt erst nach Drücken der Taste OK. | |
| 3. Sat SR:27500Kb | Symbol-RateDie Eingabe der Symbol-Rate erfolgt in kbaud mit den numerischen Tasten.Die Datenübernahme erfolgt erst nach Drücken der Taste OK. | |
| 4. LNB Frq:10600MHz | Lokaloszillatorfrequenz [LO] des LNB'sDie Eingabe der LO-Frequenz erfolgt in MHz mit den numerischen Tasten und ist abhängig vom Satelliten-Frequenzbereich:→ Low-Band von 10,70–11,70 GHz ≧ LO = 9750 MHz.→ High-Band von 11,70–12,75 GHz ≧ LO = 10600 MHz.Die Datenübernahme erfolgt erst nach Drücken der Taste OK. | |
| 09750MHz | = LO Frequenz für Low-Band | |
| 10600MHz | = LO Frequenz für High-Band | |
| 5. LNB Set:18V/22kHz | Steuerung des integrierten MultischaltersDurch Drücken der Cursortaste ▶ oder ▶ wird die Steuerspannung für den integrierten Multischalter eingestellt und somit die SAT-ZF Ebene ausgewählt. Nach Auswahl erfolgt die Datenübernahme erst nach Drücken der Taste OK. | |
| 13V/ OK | = Vertikal Low-Band | |
| 18V/ OK | = Horizontal Low-Band | |
| 18V/22K | = Horizontal High-Band | |
| 13V/22K | = Vertikal High-Band | |
| 6. CI:No Module | CAM TypAnzeige der Bezeichnung eines vorhandenen CAM's. Ist kein CAM vorhanden erscheint die Anzeige „No Module“. | |
| 7. CI:programm | Programmauswahl CAMHier erfolgt die Auswahl welches der im Empfangssignal vorhandenen Programme durch die Smart-Card freigeschaltet wird. Dies Funktioniert nur, wenn ein CAM vorhanden ist. | |
| 8. Decoder:TS-B | Tuner-AuswahlDurch Drücken der Cursortaste ▶ oder ▶ wird ausgewählt, von welchem Tunereingang der Transportstrom (TS) für den Decoder genutzt wird. Nach Auswahl erfolgt die Datenübernahme erst nach Drücken der Taste OK. | |
| TS-A | = Transportstrom von Tuner-A | |
| TS-B | = Transportstrom von Tuner-B | |
| 9. Pg:F -No 28007 | Programmauswahl AusgangIn diesem Menüpunkt wird festgelegt, welches Programm in PAL umgesetzt wird. Durch Drücken der Cursortaste ▶ oder ▶ wird das | |
| gewünschte Programm ausgewählt. Die Datenübernahme erst nach Drücken der Taste OK. | DE | |||
| 10. Screen:16:9 Full | BildformatDurch Drücken der Cursortaste ▶ oder ▶ wird die Einstellung für das Bildformat ausgewählt. Nach Auswahl erfolgt die Datenübernahme erst nach Drücken der Taste OK. | |||
| 16:9 Full | = 16:9 Bildformat | |||
| 4:3 Full | = 4:3 Bildformat | |||
| 4:3 LB | = 4:3 Letterbox-Bildformat | |||
| 11. ScreenMode:Auto | FernsehnormDurch Drücken der Cursortaste ▶ oder ▶ wird die Einstellung für das Bildformat ausgewählt. Nach Auswahl erfolgt die Datenübernahme erst nach Drücken der Taste OK. | |||
| Auto | = Automatik | |||
| PAL | = PAL Standard | |||
| NTSC | = NTSC Standard | |||
| SECAM | SECAM Standard | |||
| 12. Audio-Lang:none | SprachauswahlSind im Transportstrom mehrere Sprachen zum Programm verfügbar, kann hier die Sprache ausgewählt werden, die dem Tonträger aufmoduliert wird. | |||
| 13. Subtitle:DVB 1st | VideotextDurch Drücken der Cursortaste ▶ oder ▶ wird die Einstellung für den Videotext ausgewählt. Nach Auswahl erfolgt die Datenübernahme erst nach Drücken der Taste OK. | |||
| DVB 1st | = Videotext nach DVB-Norm | |||
| EBU 1st | = Videotext nach EBU-Norm, Teletext-Level 1 | |||
| Wenn beide Normen im Signal verfügbar sind, wird nur die ausgewählte Version weitergeleitet. | ||||
| 3.11.2.4 Display Zeile 3 | Wie unter 3.11.2.2 beschrieben in die Zeile 3 wechseln. | |||
| 01:QPSK->PAL A Tuner Lock:YesRF Frq:140,25MHzP010,010,110,100 | Befindet sich der blinkende Cursor in der dritten Zeile, können durch fortlaufendes Drücken der Taste Menu folgende Unterpunkte aufgerufen werden: | |||
| 1.RF Frq:506,0MHz = RF-Ausgangsfrequenz | ||||
| 2.RF Attn:00dB = RF-Dämpfungssteller | ||||
| 3.Audiomode:Stereo = Tonträger (Stereo, Mono, Dual) | ||||
| 4.Volume:70 = Audiopegel | ||||
| 1.RF Frq:140,25MHz | RF-AusgangsfrequenzDie Eingabe der Ausgangsfrequenz erfolgt in MHz mit den numerischen Tasten. Bei PAL-Signalen handelt sich um die Bildträger-Frequenz. Die korrekten Frequenzen können aus der Tabelle im Kapitel 5.5 entnommen werden.Die Datenübernahme erfolgt erst nach Drücken der Taste OK. | |||
| 2.RF Attn:00dB | RF-DämpfungsstellerDie Eingabe des Dämpfungswertes für den Ausgangspegel erfolgt mit | |||
| den numerischen Tasten. Es können max. 9dB eingestellt werden.Die Datenübernahme erfolgt erst nach Drücken der Taste OK.Achten Sie auf die Linearität der Nutzsignalpegel aller Twin Karten und gleichen Sie den Ausgangspegel durch Einstellung mit dem RF-Dämpfungsteller, unter Berücksichtigung der Pegelkennwerte, an. | ||
| 3. Audiomode: Stereo | Tonunterträger-ModusDurch Drücken der Cursortaste ▶ oder ▶ werden die Tonunterträger auf Stereo-, Mono- oder Dualton eingestellt.Die Datenübernahme erfolgt erst nach Drücken der Taste OK. | |
| 4. Volume: 70 | AudiopegelDie Eingabe des Audiopegel erfolgt mit den numerischen Tasten. Der Wert beeinflusst den FM-Hub und somit die Lautstärke.Die Datenübernahme erfolgt erst nach Drücken der Taste OK. | |
| 3.11.2.5 Display Zeile 4 | Wie unter 3.11.2.2 beschrieben in die Zeile 4 wechseln. | |
| Befindet sich der blinkende Cursor in der vierten Zeile, können durch fortlaufendes Drücken der Taste Menu folgende Unterpunkte aufgerufen werden: | ||
| 1. P010, 010, 110, 100 = | IP-Adresse | |
| 2. M255, 255, 255, 000 = | Subnetzmaske | |
| 3. G010, 010, 060, 001 = | Standardgateway | |
| 4. T000, 010, 070, 066 = | SNMP Trap-Ziel IP-Adresse | |
| 5. MAC: 000e26ff417b = | MAC-Adresse | |
| 6. Temperature: 35°C = | Temperatur | |
| 7. MAINVer: 28DM100a = | Firmware-Version | |
| 8. MCU Ver: 4, f0, 3f = | Software-Version | |
| 9. FPGA Ver: 0, 0, 0b = | FPGA Version | |
| 10. Factory Setting? = | Werkseinstellung | |
| 11. Reboot System? = | Reboot | |
| 12. SN: 01009035002 = | Serien-Nummer | |
| 1. P010, 010, 110, 100 | IP-AdresseDie Eingabe der IP-Adresse erfolgt mit den numerischen Tasten. Die Daten werden nach Eingabe aller 12 Ziffern automatisch übernommen.Die IP-Adresse wird für die Steuerung der Kopfstation mittels PC benötigt und darf nur einmal im Netz vergeben sein! | |
| 2. M255, 255, 255, 000 | SubnetzmaskeDie Eingabe der Subnetzmasken-Adresse erfolgt mit den numerischen Tasten. Die Daten werden nach Eingabe aller 12 Ziffern automatisch übernommen. | |
| 3. G010, 010, 060, 001 | StandardgatewayDie Eingabe des Standardgateway erfolgt mit den numerischen Tasten.Die Daten werden nach Eingabe aller 12 Ziffern automatisch übernommen. | |
| 4. T000, 010, 070, 066 | SNMP Trap-Ziel IP-AdresseDie Eingabe der Trap-Ziel IP-Adresse erfolgt mit den numerischen Tasten.Die Daten werden nach Eingabe aller 12 Ziffern automatisch übernommen. | |
| 5. MAC:000e26ff417b | MAC-AdresseAnzeige der MAC-Adresse der Karte. Keine Auswahlmöglichkeit. | |
| 6. Temperature:35°C | TemperaturAnzeige der Karten-Temperatur. Keine Auswahlmöglichkeit. | |
| 7. MAINVer:28DM100a | Firmware-VersionAnzeige der Firmware-Version. Keine Auswahlmöglichkeit. | |
| 8. MCU Ver:4,f0,3f | Software-VersionAnzeige der Software-Version der Karte. Keine Auswahlmöglichkeit. | |
| 9. FPGA Ver:0,0,0b | FPGA-VersionAnzeige der FPGA-Version der Karte. Keine Auswahlmöglichkeit. | |
| 10. Factory Setting? | WerkseinstellungNach Drücken der Taste OK erfolgt die Auswahlmöglichkeit:OK=Y | EXIT=NMit Bestätigung durch OK wird die komplette Karte (Empfangszug A und B) auf ihre Werkseinstellung (Preset) zurück gesetzt. Alle bisher vorgenommen Einstellungen werden unwiederbringlich gelöscht.Mit EXIT verlässt man diese Auswahl. Erst nach Abschluss des Bootvorganges ist die Karte wieder funktionstüchtig. | |
| 11. Reboot System? | RebootNach Drücken der Taste OK erfolgt die Auswahlmöglichkeit:OK=Y | EXIT=NMit Bestätigung durch OK bootet die Karte neu - mit EXIT verlässt man diese Auswahl. Erst nach Abschluss des Bootvorganges ist die Karte wieder funktionstüchtig. | |
| 12. SN:01009035002 | Serien-NummerAnzeige der Serien-Nummer. Keine Auswahlmöglichkeit. | |
3.12 SkyCable DVB-S2/QAM CI TWIN Karte (0000/5963)
3.12.1 Kurzbeschreibung
Die DVB-S2/QAM CI TWIN Karte dient zum demodulieren von zwei DVB-S2 Satellitensignalen die dann in zwei QAM-Signale, für den Frequenzbereich von 100 MHz bis 860 MHz, aufbereitet werden. Durch Zuhilfenahme von einem CI-Modul mit einer passenden Smartcard, lassen sich die Programme direkt an der Karte entschlüsseln.

flowchart
graph LR
A["QPSK/8-PSK Tuner A"] --> B["CI A"]
B --> C["TS-Rebuilder A"]
C --> D["QAM A"]
D --> E["Umsetzer A"]
E --> F["Ausgang"]
G["QPSK/8-PSK Tuner B"] --> H["CI B"]
H --> I["TS-Rebuilder B"]
I --> J["QAM B"]
J --> K["Umsetzer B"]
K --> F
style A fill:#f9f,stroke:#333
style G fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#ccf,stroke:#333
style D fill:#ccf,stroke:#333
style E fill:#ccf,stroke:#333
style F fill:#fff,stroke:#333
style K fill:#fff,stroke:#333
Bild: Funktionsdarstellung SkyCable DVB-S2/QAM CI TWIN Karte
Der Betrieb dieser Karte kann ausschließlich in der Basiseinheit TechniNet BS4 erfolgen, da die Karte keine eigene Stromversorgung sowie Bedienteil besitzt und auch ein LNB nicht mit Spannung versorgen kann. Eine Bedienung und Steuerung der Karte ist nur mit der Programmierfernbedienung oder der TechniNet Management Software möglich.

Bild: SkyCable DVB-S2/QAM CI TWIN Karte (0000/5963)
3.12.2 Programmieren der SkyCable DVB-S2/QAM CI TWIN Karte
Die nachfolgende Beschreibung erläutert die Programmierung einer SkyCable DVB-S2/QAM TWIN Karte mit der Programmierfernbedienung.
Der Programmer wird mittels dem mitgeliefertem Kabel mit der Buchse „Handset“ der Basiseinheit verbunden. Es erscheint folgende Meldung im Display des Programmer:
3.12.2.1 Display Start

Nach Drücken der Cursortaste ▶ werden die Einstellungen von Kartensteckplatz 01 angezeigt, bei Drücken von ▶ der Kartensteckplatz 08. Durch weiteres drücken der Cursortasten können die anderen Steckplätze angewählt werden. Die Nummerierung der Steckplätze erfolgt aufsteigend von links nach rechts.
3.12.2.2 Display Zeile 1
Wie unter 3.12.2.1 beschrieben den Kartensteckplatz auswählen.
Der blinkende Cursor zeigt den ausgewählten Karten-Steckplatz (02) und -Typ (QPSK->QAM) an. Durch Drücken der Taste Menu wird zwischen den beiden Empfangszügen A und B umgeschaltet.
Durch Betätigen der Cursorartaste ▼ oder ▲ wechselt der blinkende Cursor in eine andere Zeile. In dieser Zeile können nun durch Drücken der Taste Menu weitere Menüpunkte aufgerufen werden.
3.12.2.3 Display Zeile 2
02:QPSK->QAM A
Tuner Lock: Yes
RF Frq: 330, 0MHz
P010, 010, 110, 103
Wie unter 3.12.2.2 beschrieben in die Zeile 2 wechseln.
Befindet sich der blinkende Cursor in der zweiten Zeile, können durch fortlaufendes Drücken der Taste Menu folgende Unterpunkte aufgerufen werden:
| 1. Tuner Lock:Yes = Eingangssignal | |
| 2. Sat Frq:11954MHz = Satelliten Down-Link Frequenz | |
| 3. Sat SR:27500Kb = Symbol-Rate | |
| 4. LNB Frq:10600MHz = | |
| 5. LNB Set:18V/22kHz = Steuerung des Multischalter | |
| 6. CI:No Module = CAM Typ | |
| 7. CI:program = Programmauswahl CAM | |
| 8. Output:program = Programmauswahl Ausgang | |
1. Tuner Lock: Yes
Eingangssignal
Keine Auswahlmöglichkeit, sondern nur eine Anzeige ob der SAT-Tuner sich auf das Eingangssignal synchronisiert hat.
| Yes | = | Tuner hat sich synchronisiert. |
| No | = | Tuner hat sich nicht synchronisiert. |
2. Sat Frq:11954MHz
Satelliten Down-Link Frequenz
DE
| Die Eingabe der Frequenz erfolgt in MHz mit den numerischen Tasten.Die Datenübernahme erfolgt erst nach Drücken der Taste OK. | ||
| 3. Sat SR:27500Kb | Symbol-RateDie Eingabe der Symbol-Rate erfolgt in kbaud mit den numerischen Tasten.Die Datenübernahme erfolgt erst nach Drücken der Taste OK. | |
| 4. LNB Frq:10600MHz | Lokaloszillatorfrequenz [LO] des LNB'sDie Eingabe der LO-Frequenz erfolgt in MHz mit den numerischen Tasten und ist abhängig vom Satelliten-Frequenzbereich:→ Low-Band von 10,70-11,70 GHz ≧ LO = 9750 MHz.→ High-Band von 11,70-12,75 GHz ≧ LO = 10600 MHz.Die Datenübernahme erfolgt erst nach Drücken der Taste OK. | |
| 09750MHz | = LO Frequenz für Low-Band | |
| 10600MHz | = LO Frequenz für High-Band | |
| 5. LNB Set:18V/22kHz | Steuerung des integrierten MultischaltersDurch Drücken der Cursortaste ▶ oder ▶ wird die Steuerspannung für den integrierten Multischalter eingestellt und somit die SAT-ZF Ebene ausgewählt. Nach Auswahl erfolgt die Datenübernahme erst nach Drücken der Taste OK. | |
| 13V/ OK | = Vertikal Low-Band | |
| 18V/ OK | = Horizontal Low-Band | |
| 18V/22K | = Horizontal High-Band | |
| 13V/22K | = Vertikal High-Band | |
| 6. CI:No Module | CAM TypAnzeige der Bezeichnung eines vorhandenen CAM's. Ist kein CAM vorhanden erscheint die Anzeige „No Module“. | |
| 7. CI:programm | Programmauswahl CAMHier erfolgt die Auswahl welches der im Empfangssignal vorhandenen Programme durch die Smart-Card freigeschaltet wird. Dies Funktioniert nur, wenn ein CAM vorhanden ist. | |
| 8. Output:program | Programmauswahl AusgangNach drücken der OK Taste gelangt man in das Auswahlmenü. In der Anzeige erscheint C1 F:ServicenameMit drücken der Cursortaste ▶ oder ▶ werden die im Transportstrom enthaltenen Service angezeigt und dann durch drücken der Taste OK ausgewählt. So selektierte Service werden durch ein Sternchen gekennzeichnet C1*F:ServicenameWenn alle Service ausgewählt sind drücken Sie EXIT und bestätigen hiernach mit OK. Nun werden alle ausgewählten Service in den Ausgang übernommen. | |
3.12.2.4 Display Zeile 3
| 02:QPSK->QAM A Tuner Lock:YesRF Frq:330,0MHzP010,010,110,103 |
Befindet sich der blinkende Cursor in der dritten Zeile, können durch fortlaufendes Drücken der Taste Menu folgende Unterpunkte aufgerufen werden:
| 1. RF Frq:330,0MHz = RF-Ausgangsfrequenz |
| 2. RF Attn:00dB = RF-Dämpfungssteller |
| 3. QAM SR:6900KB = Ausgangs-Symbolrate |
| 4. QAM Mode:256 = Modulationsverfahren | ||
| 5. I/Q Inver:YES = Modulationsspektrum invertieren | ||
| 6. Modulation:YES = Modulation Ein/Aus | ||
| 7. QamSource:Tuner = Signalquelle für den QAM-Modulator | ||
| 1. RF Frq:330,0MHz | RF-AusgangsfrequenzDie Eingabe der Ausgangsfrequenz erfolgt in MHz mit den numerischen Tasten. Bei QAM-Signalen handelt sich um die Kanalmittenfrequenz. Die korrekten Frequenzen können aus der Tabelle im Kapitel 5.5 entnommen werden.Die Datenübernahme erfolgt erst nach Drücken der Taste OK. | |
| 2. RF Attn:00dB | RF-DämpfungsstellerDie Eingabe des Dämpfungswertes für den Ausgangspegel erfolgt mit den numerischen Tasten. Es können max. 9dB eingestellt werden.Die Datenübernahme erfolgt erst nach Drücken der Taste OK.Achten Sie auf die Linearität der Nutzsignalpegel aller Twin Karten und gleichen Sie den Ausgangspegel durch Einstellung mit dem RF-Dämpfungssteller, unter Berücksichtigung der Pegelkennwerte, an. | |
| 3. QAM SR:6900KB | Ausgangs-SymbolrateDie Eingabe der Symbolrate erfolgt mit den numerischen Tasten. Es können zwischen 2000 und 7200 kbaud eingestellt werden.Die Datenübernahme erfolgt erst nach Drücken der Taste OK.Die Symbolrate steht im Bezug zur Kanalbandbreite (siehe 5.4).→ 7 MHz breiter Kanal = 6000 kbaud Symbolrate.→ 8 MHz breiter Kanal = 6900 kbaud Symbolrate. | |
| 4. QAM Mode:256 | ModulationsverfahrenDurch Drücken der Cursorartaste und wird das Modulationsverfahren auf 16-, 32-, 64-, 128- oder 256-QAM eingestellt. Die Datenübernahme erfolgt erst nach Drücken der Taste OK. Die Wahl des Modulationsverfahren ist abhängig von der Bruttodatenrate (siehe 5.4). | |
| 5. I/Q Inver:YES | Modulationsspektrum invertierenDurch Drücken der Cursorartaste und wird das Modulationsspektrum invertiert.Die Datenübernahme erfolgt erst nach Drücken der Taste OK. | |
| YES = Spektrum invertiert (Kehrlage) | ||
| NO = Spektrum nicht invertiert (Regellage) | ||
| 6. Modulation:YES | Modulation Ein/AusDurch Drücken der Cursorartaste und wird Ausgangssignal ein- oder ausgeschaltet.Die Datenübernahme erfolgt erst nach Drücken der Taste OK. | |
| YES = Modulation Ein | ||
| NO = Modulation Aus | ||
| 7. QamSource:Tuner | Signalquelle für den QAM-ModulatorSie haben drei Möglichkeiten den Pfad für die Signalzuführung des QAM-Modulators auszuwählen (siehe Blockschaltbild 3.12.1). | |
| Tuner | = | Signale vom Tuner ➔ Modulator |
| CI | = | Signale vom CI ➔ Modulator |
| Mux | = | Signale vom TS-Rebuilder ➔ Modulator |
Tuner
Es erfolgt eine transparente 1:1 Transmodulation des Satellitentransponders ohne die Möglichkeit einer Datenmanipulation.
Cl
Es erfolgt eine transparente 1:1 Transmodulation des Satellitentrasponders mit Entschlüsselung (CAM) der Fernsehprogramme ohne die Möglichkeit einer Datenmanipulation.
Mux
Es erfolgt eine Umsetzung der Fernsehprogramme, die mit der Programmauswahl (Menüpunkt 8) getroffen wurde. Mit der TechniNet Management Software besteht die umfassende Möglichkeit der Datenmanipulation.
3.12.2.5 Display Zeile 4
Wie unter 3.12.2.2 beschrieben in die Zeile 4 wechseln.
Befindet sich der blinkende Cursor in der vierten Zeile, können durch fortlaufendes Drücken der Taste Menu folgende Unterpunkte aufgerufen werden:
| 1. P010,010,110,103 = | IP-Adresse |
| 2. M255,255,255,000 = | Subnetzmaske |
| 3. G010,010,060,001 = | Standardgateway |
| 4. T000,010,070,066 = | SNMP Trap-Ziel IP-Adresse |
| 5. MAC:000e26ff4745 = | MAC-Adresse |
| 6. Temperature:35°C = | Temperatur |
| 7. MAINVer:28DM000e = | Firmware-Version |
| 8. MCU Ver:4,f8,41 = | Software-Version |
| 9. FPGA Ver:0,0,22 = | FPGA-Version |
| 10. Factory Setting? = | Werkseinstellung |
| 11. Reboot System? = | Reboot |
| 12. SN:01009035002 = | Serien-Nummer |
| 1. P010, 010, 110, 103 | IP-AdresseDie Eingabe der IP-Adresse erfolgt mit den numerischen Tasten. Die Daten werden nach Eingabe aller 12 Ziffern automatisch übernommen.Die IP-Adresse wird für die Steuerung der Kopfstation mittels PC benötigt und darf nur einmal im Netz vergeben sein! |
| 2. M255, 255, 255, 000 | SubnetzmaskeDie Eingabe der Subnetzmasken-Adresse erfolgt mit den numerischen Tasten. Die Daten werden nach Eingabe aller 12 Ziffern automatisch übernommen. |
| 3. G010, 010, 060, 001 | StandardgatewayDie Eingabe des Standardgateway erfolgt mit den numerischen Tasten. Die Daten werden nach Eingabe aller 12 Ziffern automatisch übernommen. |
| 4. T000, 010, 070, 066 | SNMP Trap-Ziel IP-AdresseDie Eingabe der Trap-Ziel IP-Adresse erfolgt mit den numerischen Tasten.Die Daten werden nach Eingabe aller 12 Ziffern automatischübernommen. |
| 5. MAC:0006f41f4356 | MAC-AdresseAnzeige der MAC-Adresse der Karte. Keine Auswahlmöglichkeit. |
| 6. Temperature:35°C | TemperaturAnzeige der Karten-Temperatur. Keine Auswahlmöglichkeit. |
| 7. MAINVer:28DM200e | Firmware-VersionAnzeige der Firmware-Version. Keine Auswahlmöglichkeit. |
| 8. MCU Ver:4,f8,41 | Software-VersionAnzeige der Software-Version der Karte. Keine Auswahlmöglichkeit. |
| 9. FPGA Ver:0,0,22 | FPGA-VersionAnzeige der FPGA-Version der Karte. Keine Auswahlmöglichkeit. |
| 10. Factory Setting? | WerkseinstellungNach Drücken der Taste OK erfolgt die Auswahlmöglichkeit:OK=Y | EXIT=NMit Bestätigung durch OK wird die komplette Karte (Empfangszug A und B) auf ihre Werkseinstellung (Preset) zurück gesetzt. Alle bisher vorgenommen Einstellungen werden unwiederbringlich gelöscht.Mit EXIT verlässt man diese Auswahl. Erst nach Abschluss des Bootvorganges ist die Karte wieder funktionstüchtig. |
| 11. Reboot System? | RebootNach Drücken der Taste OK erfolgt die Auswahlmöglichkeit:OK=Y | EXIT=NMit Bestätigung durch OK bootet die Karte neu - mit EXIT verlässt man diese Auswahl. Erst nach Abschluss des Bootvorganges ist die Karte wieder funktionstüchtig. |
| 12. SN:01009035002 | Serien-NummerAnzeige der Serien-Nummer. Keine Auswahlmöglichkeit. |
3.12.3 Network Information Table (NIT)
Die NIT beschreibt die aktuelle physikalische Organisation der Transportströme und die Charakteristik des betreffenden Netzwerkes. Die SkyCable Karten sind in der Lage eine gültige NIT zu generieren.
Die Programmierung der NIT erfolgt ausschließlich mit der TechniNet Management Software.
3.12.3.1 Cable Delivery System Descriptor
Bestandteil der NIT ist der Cable Delivery System Descriptor. Er wird zur Übertragung der physikalischen Parameter für jeden Transportmultiplex im Netzwerk benutzt und hilft den Endgeräten beim automatischen Suchlauf.
3.12.3.2 Logical Channel Numbering (LCN)
Bestandteil der NIT ist das Logical Channel Numbering. Es erlaubt das Vorsortieren der zu empfangenden Service (Programme) in den Empfangsgeräten.
3.13 SkyCable DVB-S2/DVB-T CI TWIN Karte (0000/5964)
3.13.1 Kurzbeschreibung
Die DVB-S2/DVB-T CI TWIN Karte dient zum demodulieren von zwei DVB-S2 Satellitensignalen die dann in zwei COFDM-Signale, für den Frequenzbereich von 100 MHz bis 860 MHz, aufbereitet werden. Durch Zuhilfenahme von einem CI-Modul mit einer passenden Smartcard, lassen sich die Programme direkt an der Karte entschlüsseln.

flowchart
graph LR
A["QPSK/8-PSK Tuner A"] --> B["CI A"]
B --> C["TS-Rebuilder A"]
C --> D["COFDM A"]
D --> E["Umsetzer A"]
E --> F["Ausgang"]
G["QPSK/8-PSK Tuner B"] --> H["CI B"]
H --> I["TS-Rebuilder B"]
I --> J["COFDM B"]
J --> K["Umsetzer B"]
K --> F
style A fill:#f9f,stroke:#333
style G fill:#f9f,stroke:#333
Bild: Funktionsdarstellung SkyCable DVB-S2/DVB-T CI TWIN Karte
Der Betrieb dieser Karte kann ausschließlich in der Basiseinheit TechniNet BS4 erfolgen, da die Karte keine eigene Stromversorgung sowie Bedienteil besitzt und auch ein LNB nicht mit Spannung versorgen kann. Eine Bedienung und Steuerung der Karte ist nur mit der Programmierfernbedienung oder der TechniNet Management Software möglich.

Bild: SkyCable DVB-S2/DVB-T CI TWIN Karte (0000/5964)
3.13.2 Programmieren der SkyCable DVB-S2/DVB-T CI TWIN Karte
Die nachfolgende Beschreibung erläutert die Programmierung einer SkyCable DVB-S2/DVB-T TWIN Karte mit der Programmierfernbedienung.
Der Programmer wird mittels dem mitgeliefertem Kabel mit der Buchse „Handset“ der Basiseinheit verbunden. Es erscheint folgende Meldung im Display des Programmer:
3.13.2.1 Display Start

Nach Drücken der Cursortaste ▶ werden die Einstellungen von Kartensteckplatz 01 angezeigt, bei Drücken von ◀ der Kartensteckplatz 08. Durch weiteres drücken der Cursortasten können die anderen Steckplätze angewählt werden. Die Nummerierung der Steckplätze erfolgt aufsteigend von links nach rechts.
3.13.2.2 Display Zeile 1
03:QPSK->COFDM A Tuner Lock:Yes RF Frq:506,0MHz P010,010,110,105
Wie unter 3.13.2.1 beschrieben den Kartensteckplatz auswählen.
Der blinkende Cursor zeigt den ausgewählten Karten-Steckplatz (02) und -Typ (QPSK->COFDM) an. Durch Drücken der Taste Menu wird zwischen den beiden Empfangszügen A und B umgeschaltet.
03:QPSK->COFDM A Tuner Lock:Yes RF Frq:506,0MHz P010,010,110,105
Durch Betätigen der Cursorartaste ▼ oder ▲ wechselt der blinkende Cursor in eine andere Zeile. In dieser Zeile können nun durch Drücken der Taste Menu weitere Menüpunkte aufgerufen werden.
3.13.2.3 Display Zeile 2

Wie unter 3.13.2.2 beschrieben in die Zeile 2 wechseln.
Befindet sich der blinkende Cursor in der zweiten Zeile, können durch fortlaufendes Drücken der Taste Menu folgende Unterpunkte aufgerufen werden:
| 1. Tuner Lock:Yes = Eingangssignal | |
| 2. Sat Frq:11954MHz = | Satelliten Down-Link Frequenz |
| 3. Sat SR:27500Kb = Symbol-Rate | |
| 4. LNB Frq:10600MHz = | Lokaloszillatorfrequenz (LO) des LNB |
| 5. LNB Set:18V/22kHz | = Steuerung des Multischalter |
| 6. CI:No Module = CAM Typ | |
| 7. CI:program = Programmauswahl CAM | |
| 8. Output:program = Programmauswahl Ausgang | |
| 9. Dynamic PMT:OFF = Dynamische PMT Unterstützung | |
1. Tuner Lock: Yes
Eingangssignal
Keine Auswahlmöglichkeit, sondern nur eine Anzeige ob der SAT-Tuner sich auf das Eingangssignal synchronisiert hat.
| Yes | = Tuner hat sich synchronisiert. |
| No | = Tuner hat sich nicht synchronisiert. |
| 2. Sat Frq:11954MHz | Satelliten Down-Link FrequenzDie Eingabe der Frequenz erfolgt in MHz mit den numerischen Tasten.Die Datenübernahme erfolgt erst nach Drücken der Taste OK. | |
| 3. Sat SR:27500Kb | Symbol-RateDie Eingabe der Symbol-Rate erfolgt in kbaud mit den numerischen Tasten.Die Datenübernahme erfolgt erst nach Drücken der Taste OK. | |
| 4. LNB Frq:10600MHz | Lokaloszillatorfrequenz (LO) des LNB'sDie Eingabe der LO-Frequenz erfolgt in MHz mit den numerischen Tasten und ist abhängig vom Satelliten-Frequenzbereich:→ Low-Band von 10,70–11,70 GHz ≧ LO = 9750 MHz.→ High-Band von 11,70–12,75 GHz ≧ LO = 10600 MHz.Die Datenübernahme erfolgt erst nach Drücken der Taste OK. | |
| 09750MHz | = LO Frequenz für Low-Band | |
| 10600MHz | = LO Frequenz für High-Band | |
| 5. LNB Set:18V/22kHz | Steuerung des integrierten MultischaltersDurch Drücken der Cursortaste ▶ oder ▶ wird die Steuerspannung für den integrierten Multischalter eingestellt und somit die SAT-ZF Ebene ausgewählt. Nach Auswahl erfolgt die Datenübernahme erst nach Drücken der Taste OK. | |
| 13V/ OK | = Vertikal Low-Band | |
| 18V/ OK | = Horizontal Low-Band | |
| 18V/22K | = Horizontal High-Band | |
| 13V/22K | = Vertikal High-Band | |
| 6. CI:No Module | CAM TypAnzeige der Bezeichnung eines vorhandenen CAM's. Ist kein CAM vorhanden erscheint die Anzeige „No Module“. | |
| 7. CI:programm | Programmauswahl CAMHier erfolgt die Auswahl welches der im Empfangssignal vorhandenen Programme durch die Smart-Card freigeschaltet wird. Dies Funktioniert nur, wenn ein CAM vorhanden ist. | |
| 8. Output:program | Programmauswahl AusgangNach drücken der OK Taste gelangt man in das Auswahlmenü. In der Anzeige erscheint C1 F:ServicenameMit drücken der Cursortaste ▶ oder ▶ werden die im Transportstrom enthaltenen Service angezeigt und dann durch drücken der Taste OK ausgewählt. So selektierte Service werden durch ein Sternchen gekennzeichnet C1*F:ServicenameWenn alle Service ausgewählt sind drücken Sie EXIT und bestätigen hiernach mit OK. Nun werden alle ausgewählten Service in den Ausgang übernommen. | |
| 9. Dynamic Pmt:OFF | Dynamische PMT UnterstützungDurch Drücken der Cursortaste ▶ und ▶ wird die dynamische PMT Unterstützung ausgewählt. Die Datenübernahme erfolgt erst nach Drücken der Taste OK. | |
| OFF | = Dynamische PMT Unterstützung ist ausgeschaltet | |
| ON | = Dynamische PMT Unterstützung ist eingeschaltet | |
3.13.2.4 Display Zeile 3
Wie unter 3.13.2.2 beschrieben in die Zeile 3 wechseln.
DE
| 03:QPSK->COFDM ATuner Lock:YesRF Frq:506,0MHzP010,010,110,105 |
Befindet sich der blinkende Cursor in der dritten Zeile, können durch fortlaufendes Drücken der Taste Menu folgende Unterpunkte aufgerufen werden:
| 1. RF Frq:506,0MHz = | RF-Ausgangsfrequenz |
| 2. RF Attn:00dB = RF-Dämpfungssteller | |
| 3. COFDM Mode:64QAM = Einzelträgermodulation | |
| 4. BandWidths:8M = Kanalbandbreite | |
| 5. FEC:7/8 = Forward Error Correction | |
| 7. GuardInter:1/32 = | Guardintervall |
| 7. Modulation:YES = Modulation Ein/Aus | |
| 8. SPEC:Invert = Modulationsspektrum invertieren | |
| 1. RF Frq:506,0MHz | RF-AusgangsfrequenzDie Eingabe der Ausgangsfrequenz erfolgt in MHz mit den numerischen Tasten. Bei COFDM-Signalen handelt sich um die Kanalmittenfrequenz.Die korrekten Frequenzen können aus der Tabelle im Kapitel 5.5 entnommen werden.Die Datenübernahme erfolgt erst nach Drücken der Taste OK. | |
| 2. RF Attn:00dB | RF-DämpfungsstellerDie Eingabe des Dämpfungswertes für den Ausgangspegel erfolgt mit den numerischen Tasten. Es können max. 9dB eingestellt werden.Die Datenübernahme erfolgt erst nach Drücken der Taste OK.Achten Sie auf die Linearität der Nutzsignalpegel aller Twin Karten und gleichen Sie den Ausgangspegel durch Einstellung mit dem RF-Dämpfungssteller, unter Berücksichtigung der Pegelkennwerte, an. | |
| 3. COFDM Mode:64QAM | EinzelträgermodulationDurch Drücken der Cursortaste ▶ und ▶ wird das Modulationsverfahren auf QPSK, 16-, 64-QAM eingestellt. Die Datenübernahme erfolgt erst nach Drücken der Taste OK. | |
| QPSK | = 2 Bits je Symbol, Datenrate bis 10,56 MBits/s | |
| 16-QAM | = 4 Bits je Symbol, Datenrate bis 21,11 MBits/s | |
| 64-QAM | = 6 Bits je Symbol, Datenrate bis 31,67 MBits/s | |
| 4. Bandwidths:8M | KanalbandbreiteDurch Drücken der Cursortaste ▶ und ▶ wird die Übertragungs-bandbreite auf 6, 7 oder 8 MHz eingestellt. Die Datenübernahme erfolgt erst nach Drücken der Taste OK. | |
| 5. FEC:7/8 | Forward Error CorrectionDurch Drücken der Cursortaste ▶ und ▶ wird die Vorwärtsfehler-korrektur ausgewählt. Die Datenübernahme erfolgt erst nach Drücken der Taste OK. | |
| 1/2 | = Highest | |
| 2/3 | = Normal | |
| 3/4 | = Adequate | |
| 5/6 | = Low | |
| 7/8 | = Very low | |
| 6. GuardInter:1/32 | GuardintervallDurch Drücken der Cursorstaste ▶ und ▶ wird der Guardintervallausgewählt. Die Datenübernahme erfolgt erst nach Drücken der TasteOK. | |||
| 1/4 | = Long | 1/16 | = Short | |
| 1/8 | = Medium | 1/32 | = Very short | |
| 7. Modulation:YES | Modulation Ein/AusDurch Drücken der Cursorstaste ▶ und ▶ wird Ausgangssignal ein- oderausgeschaltet.Die Datenübernahme erfolgt erst nach Drücken der Taste OK. | |||
| YES | = Modulation Ein | |||
| NO | = Modulation Aus | |||
| 8. SPEC:Invert | Modulationsspektrum InvertierungDurch Drücken der Cursorstaste ▶ und ▶ wird das Modulationsspektruminvertiert.Die Datenübernahme erfolgt erst nach Drücken der Taste OK. | |||
| Invert | = Spektrum invertiert (Kehrlage) | |||
| Normal | = Spektrum nicht invertiert (Regellage) | |||
| 3.13.2.5 Display Zeile 4 | Wie unter 3.13.2.2 beschrieben in die Zeile 4 wechseln. | |||
| 03:QPSK->COFDM ATuner Lock:YesRF Frg:506,0MHzP010,010,110,105 | Befindet sich der blinkende Cursor in der vierten Zeile, können durchfortlaufendes Drücken der Taste Menu folgende Unterpunkte aufgerufenwerden: | |||
| 1.P010,010,110,105 = IP-Adresse | ||||
| 2.M255,255,255,000 = Subnetzmaske | ||||
| 3.G010,010,060,001 = Standardgateway | ||||
| 4.T000,010,070,066 = SNMP Trap-Ziel IP-Adresse | ||||
| 5.MAC:0006f41f4356 = MAC-Adresse | ||||
| 6.Temperature:35°C = Temperatur | ||||
| 7.MAINVer:28DM2009 = Firmware-Version | ||||
| 8.MCU Ver:4,18,41 = Software-Version | ||||
| 9.FPGA Ver:0,0,22 = FPGA-Version | ||||
| 10.Factory Setting? = Werkseinstellung | ||||
| 11.Reboot System? = Reboot | ||||
| 12.SN:01009035002 = Serien-Nummer | ||||
| 1.P010,010,110,105 | IP-AdresseDie Eingabe der IP-Adresse erfolgt mit den numerischen Tasten. DieDaten werden nach Eingabe aller 12 Ziffern automatisch übernommen.Die IP-Adresse wird für die Steuerung der Kopfstation mittels PC benötigtund darf nur einmal im Netz vergeben sein! | |||
| 2.M255,255,255,000 | SubnetzmaskeDie Eingabe der Subnetzmasken-Adresse erfolgt mit den numerischenTasten. Die Daten werden nach Eingabe aller 12 Ziffern automatischübernommen. | |||
| 3.G010,010,060,001 | Standardgateway | |||
| Die Eingabe des Standardgateway erfolgt mit den numerischen Tasten.Die Daten werden nach Eingabe aller 12 Ziffern automatisch übernommen. | ||||
| 4. T000, 010, 070, 066 | SNMP Trap-Ziel IP-AdresseDie Eingabe der Trap-Ziel IP-Adresse erfolgt mit den numerischen Tasten.Die Daten werden nach Eingabe aller 12 Ziffern automatisch übernommen. | |||
| 5. MAC:0006f41f4356 | MAC-AdresseAnzeige der MAC-Adresse der Karte. Keine Auswahlmöglichkeit. | |||
| 6. Temperature:35°C | TemperaturAnzeige der Karten-Temperatur. Keine Auswahlmöglichkeit. | |||
| 7. MAINVer:28DM2009 | Firmware-VersionAnzeige der Firmware-Version. Keine Auswahlmöglichkeit. | |||
| 8. MCU Ver:4, 18, 41 | Software-VersionAnzeige der Software-Version der Karte. Keine Auswahlmöglichkeit. | |||
| 9. FPGA Ver:0, 0, 22 | FPGA-VersionAnzeige der FPGA-Version der Karte. Keine Auswahlmöglichkeit. | |||
| 10. Factory Setting? | WerkseinstellungNach Drücken der Taste OK erfolgt die Auswahlmöglichkeit:OK=Y | EXIT=NMit Bestätigung durch OK wird die komplette Karte (Empfangszug A und B) auf ihre Werkseinstellung (Preset) zurück gesetzt. Alle bisher vorgenommen Einstellungen werden unwiederbringlich gelöscht.Mit EXIT verlässt man diese Auswahl. Erst nach Abschluss des Bootvorganges ist die Karte wieder funktionstüchtig. | |||
| 11. Reboot System? | RebootNach Drücken der Taste OK erfolgt die Auswahlmöglichkeit:OK=Y | EXIT=NMit Bestätigung durch OK bootet die Karte neu - mit EXIT verlässt man diese Auswahl. Erst nach Abschluss des Bootvorganges ist die Karte wieder funktionstüchtig. | |||
| 12. SN:01009035002 | Serien-NummerAnzeige der Serien-Nummer. Keine Auswahlmöglichkeit. | |||
3.13.3 Network Information Table (NIT)
Die NIT beschreibt die aktuelle physikalische Organisation der Transportströme und die Charakteristik des betreffenden Netzwerkes. Die SkyCable Karten sind in der Lage eine gültige NIT zu generieren.
Die Programmierung der NIT erfolgt ausschließlich mit der TechniNet Management Software.
3.13.3.1 Terrestrial Delivery System Descriptor
Bestandteil der NIT ist der Terrestrial Delivery System Descriptor. Er wird zur Übertragung der physikalischen Parameter für jeden Transportmultiplex im Netzwerk benutzt und hilft den Endgeräten beim automatischen Suchlauf.
3.13.3.2 Logical Channel Numbering (LCN)
Bestandteil der NIT ist das Logical Channel Numbering. Es erlaubt das Vorsortieren der zu empfangenden Service (Programme) in den Empfangsgeräten.
4 Technische Daten
4.1 Basiseinheit (0000/5960)
| SAT-ZF-Eingang / Multischalter | |
| Frequenzbereich 950...2.150 MHz | |
| Ein- und Ausgang F-Buchse | |
| Impedanz 75 Ohm | |
| Eingangspegel 50...90 dBμV (Summenpegel) | |
| LNB-Spannungsversorgung 13/18 V – 22 kHz | |
| LNB-Strom Max. 300 mA je Eingang | |
| RF-Ausgang | |
| Frequenzbereich 42...862 MHz | |
| Ein- und Ausgang F-Buchse | |
| Impedanz 75 Ohm | |
| Betriebsaugang 107 dBμV maximal | |
| Messausgang -20 dB | |
| Kaskadiereingang -10 dB | |
| Konfiguration, Überwachung | |
| Netzwerkanschluss 2 x RJ45, Ethernet, 100BaseT, TCP/IP, SNMP | |
| Serviceanschluss RJ25, Seriell, für TechniNet Programmer | |
| Allgemein | |
| Stromversorgung | 190...250 VAC / 50...60 Hz |
| Leistungsaufnahme | Max. 250 W |
| Nenntemperaturbereich | 0...45°C |
| Relative Luftfeuchtigkeit | 0...80 % |
| EMV | EN 50083-2, EN55022:2006+A1:2007, EN55024:1998+A1:2001+A2:2003 EN61000-3-2:2006, EN61000-3-3:2008 |
| Sicherheit VDE 0855-1, DIN EN 60728-11:2005 | |
| Abmessungen (h x b x t) | 40 cm x 49,5 cm x 35,5 cm |
| Masse | 22,4 kg |
4.2 SkyCable 8PSK/PAL CI TWIN Karte (0000/5962)
DE
| Tuner | |
| Frequenzbereich 950...2.150 MHz | |
| Eingangspegel 45...85 dBμV | |
| DBS-Tunereingang F-Buchse | |
| Eingangsimpedanz 75 Ohm | |
| DVB-S Demodulator EN 300 421 | |
| Demodulation QPSK | |
| Symbolraten 2...45 MBaud | |
| Roll off factor 0,20; 0,35 | |
| FEC Code rate 1/2 , 2/4, 3/4, 5/6, 6/7, 7/8 (automatisch) | |
| Interleaving Convolutional; I=12 | |
| Outer coding Reed Solomon 204, 188, T=8 | |
| DVB-S2 Demodulator EN 302 307 | |
| Demodulation 8PSK, QPSK | |
| Symbolraten 2...45 MBaud | |
| Roll off factor 0,20; 0,25; 0,35 | |
| FEC Block Size | 64 kbits |
| FEC Code rate (LDPC) | 1/4, 1/3, 2/5, 1/2, 3/5, 2/3, 3/4, 4/5, 5/6, 8/9, 9/10 |
| Outer coding (BCH) | GF(216), t=8, 10, 12 |
| CI | |
| PCMCIA Modul | 2x PCMCIA Modul Slot |
| Decoder | |
| Videodecoder | MPEG-2, MP@ML |
| Audiodecoder | MPEG-1, MPEG-2 |
| RF-Modulator | |
| Modulation | CCIR PAL B/G |
| S/N | ≥ 58 dB, bewertet, bei 16 MHz Video-Hub ss |
| RF-Ausgangsumsetzer | |
| Ausgangsfrequenz | 100...860 MHz |
| C/N | ≥ 55 dB typisch |
| Ausgangspegel | 81...90 dBμV (+ 17 dB vom Sammelfeld) |
| Harmonische Produkte | ≤ -50 dB typisch |
| Rauschen f0>10MHz f0<10MHz | ≤ 45 dBμV typisch |
| Allgemein | |
| Stromversorgung | 3,3V / 5V / 12V DC |
| Leistungsaufnahme | 22 W |
| Nenntemperaturbereich | 0...45°C |
| Relative Luftfeuchtigkeit | 0...80 % |
| Abmessungen (h x b x t) | (237 x 35 x 240) mm |
| Masse | 840 g |
4.3 SkyCable DVB-S2/QAM CI TWIN Karte (0000/5963)
| Tuner | |
| Frequenzbereich 950...2.150 MHz | |
| Eingangspegel 45...85 dBμV | |
| DBS-Tunereingang F-Buchse | |
| Eingangsimpedanz 75 Ohm | |
| DVB-S Demodulator EN 300 421 | |
| Demodulation QPSK | |
| Symbolraten 2...45 MBaud | |
| Roll off factor 0,20; 0,35 | |
| FEC Code rate 1/2 , 2/4, 3/4, 5/6, 6/7, 7/8 (automatisch) | |
| Interleaving Convolutional; I=12 | |
| Outer coding Reed Solomon 204, 188, T=8 | |
| DVB-S2 Demodulator EN 302 307 | |
| Demodulation 8PSK, QPSK | |
| Symbolraten 2...45 MBaud | |
| Roll off factor 0,20; 0,25; 0,35 | |
| FEC Block Size | 64 kbits |
| FEC Code rate (LDPC) | 1/4, 1/3, 2/5, 1/2, 3/5, 2/3, 3/4, 4/5, 5/6, 8/9, 9/10 |
| Outer coding (BCH) | GF(216), t=8, 10, 12 |
| CI | |
| PCMCIA Modul | 2x PCMCIA Modul Slot |
| DVB-C Modulator | EN 300 429 |
| Modulation | 16-, 32-, 64-, 128-, 256-QAM |
| Kanalbandbreite | 8 MHz (j.83/A) |
| Symbolraten | 2...7,2 MBaud |
| Nyquist Roll-off | 0,15 |
| FEC coding | 204, 188 |
| MER | ≥ 40 dB |
| RF-Ausgangsumsetzer | |
| Ausgangsfrequenz | 100...860 MHz |
| Ausgangspegel | 81...90 dBμV (+ 17 dB vom Sammelfeld) |
| Harmonische Produkte | ≤ -50 dB typisch |
| Rauschen f0>10MHz f0<10MHz | ≤ 45 dBμV typisch |
| Allgemein | |
| Stromversorgung | 3,3V / 5V / 12V DC |
| Leistungsaufnahme | 22 W |
| Nenntemperaturbereich | 0...45°C |
| Relative Luftfeuchtigkeit | 0...80 % |
| Abmessungen (h x b x t) | (237 x 35 x 240) mm |
| Masse | 810 g |
4.4 SkyCable DVB-S2/DVB-T CI TWIN Karte (0000/5964)
| Tuner | |
| Frequenzbereich 950...2.150 MHz | |
| Eingangspegel 45...85 dBμV | |
| DBS-Tunereingang F-Buchse | |
| Eingangsimpedanz 75 Ohm | |
| DVB-S Demodulator EN 300 421 | |
| Demodulation QPSK | |
| Symbolraten 2...45 MBaud | |
| Roll off factor 0,20; 0,35 | |
| FEC Code rate 1/2 , 2/4, 3/4, 5/6, 6/7, 7/8 (automatisch) | |
| Interleaving Convolutional; I=12 | |
| Outer coding Reed Solomon 204, 188, T=8 | |
| DVB-S2 Demodulator EN 302 307 | |
| Demodulation 8PSK, QPSK | |
| Symbolraten 2...45 MBaud | |
| Roll off factor 0,20; 0,25; 0,35 | |
| FEC Block Size | 64 kbits |
| FEC Code rate (LDPC) | 1/4, 1/3, 2/5, 1/2, 3/5, 2/3, 3/4, 4/5, 5/6, 8/9, 9/10 |
| Outer coding (BCH) | GF(216), t=8, 10, 12 |
| CI | |
| PCMCIA Modul | 2x PCMCIA Modul Slot |
| COFDM Modulator | EN 300 744 |
| FFT mode | 2k |
| Modulation | QPSK, 16- und 64-QAM |
| Kanalbandbreite | 6, 7, 8 MHz |
| FEC Code rate 1/2, 2/3, 3/4, 5/6, 7/8 | |
| Guard interval Δ/Tu | 1/4, 1/8, 1/16, 1/32 |
| MER | ≥ 36 dB (64-QAM, Equalizer) |
| RF-Ausgangsumsetzer | |
| Ausgangsfrequenz | 100...860 MHz |
| Ausgangspegel | 81...90 dBμV (+ 17 dB vom Sammelfeld) |
| Harmonische Produkte | ≤ -50 dB typisch |
| Rauschen f0>10MHz f0<10MHz | ≤ 25 dBμV typisch |
| Allgemein | |
| Stromversorgung | 3,3V / 5V / 12V DC |
| Leistungsaufnahme | 22 W |
| Nenntemperaturbereich | 0...45°C |
| Relative Luftfeuchtigkeit | 0...80 % |
| Abmessungen (h x b x t) | (237 x 35 x 240) mm |
| Masse | 810 g |
5 Hilfreiche Informationen
5.1 Datenraten DVB-S
| Modulation | Symbolrate (kSym/s) | Nettodatenrate (MBit/s) | ||||
| FEC 1/2 | FEC 2/3 | FEC 3/4 | FEC 5/6 | FEC 7/8 | ||
| QPSK | 22000 20,274 | 27,033 | 30,411 | 33,790 | 35,479 | |
| 27500 25,342 | 33,790 | 38,015 | 42,238 | 44,350 | ||
5.2 Datenraten DVB-S2
| Modulation | Pilot | Symbolrate (kSym/s) | Nettodatenrate (MBit/s) | |||||||
| FEC 1/2 | FEC 3/5 | FEC 2/3 | FEC 3/4 | FEC 4/5 | FEC 5/6 | FEC 8/9 | FEC 9/10 | |||
| QPSK | Aus 2 | 2000 21,754 2 | 6,143 29,0 | 89 32,723 | 34,917 3 | 6,402 38,8 | 62 39,348 | |||
| Aus 2 | 7500 27,193 3 | 2,677 36,3 | 62 40,905 | 43,648 4 | 5,503 48,5 | 76 49,186 | ||||
| 8-PSK | Aus 2 | 2000 - 39,159 | 43,573 49,018 - 54,527 58,212 58,942 | |||||||
| Aus 2 | 7500 - 48,950 | 54,466 61,273 - 68,159 72,756 73,677 | ||||||||
5.3 Datenraten DVB-T
| Modulation | FEC | Nettodatenrate (MBit/s) | |||||||
| 7 MHz KanalbandbreiteSymbolrate: 5906 kSym/s | 8 MHz KanalbandbreiteSymbolrate: 6750 kSym/s | ||||||||
| /T_u=1/4 | /T_u=1/8 | /T_u=1/16 | /T_u=1/32 | /T_u=1/4 | /T_u=1/8 | /T_u=1/16 | /T_u=1/32 | ||
| QPSK2 Bits/s Hz | 1/2 | 4,354 | 4,838 | 5,123 | 5,278 | 4,98 | 5,53 | 5,58 | 6,06 |
| 2/3 | 5,806 | 6,451 | 6,830 | 7,037 | 6,64 | 7,73 | 7,81 | 8,04 | |
| 3/4 | 6,532 | 7,257 | 7,684 | 7,917 | 7,46 | 8,29 | 8,78 | 9,05 | |
| 5/6 | 7,257 | 8,064 | 8,538 | 8,797 | 8,29 | 9,22 | 9,76 | 10,05 | |
| 7/8 | 7,620 | 8,467 | 8,965 | 9,237 | 8,71 | 9,68 | 10,25 | 10,56 | |
| 16-QAM4 Bits/s Hz | 1/2 | 8,709 | 9,676 | 10,246 | 10,556 | 9,95 | 11,06 | 11,71 | 12,06 |
| 2/3 | 11,612 | 12,902 | 13,661 | 14,075 | 13,27 | 14,75 | 15,61 | 16,09 | |
| 3/4 | 13,063 | 14,515 | 15,369 | 15,834 | 14,93 | 16,59 | 17,56 | 18,10 | |
| 5/6 | 14,515 | 16,127 | 17,076 | 17,594 | 16,59 | 18,43 | 19,52 | 20,11 | |
| 7/8 | 15,240 | 16,934 | 17,930 | 18,473 | 17,42 | 19,35 | 20,49 | 21,11 | |
| 64-QAM6 Bits/s Hz | 1/2 | 13,063 | 14,515 | 15,369 | 15,834 | 14,93 | 16,59 | 17,56 | 18,10 |
| 2/3 | 17,418 | 19,353 | 20,491 | 21,112 | 19,91 | 22,12 | 23,42 | 24,13 | |
| 3/4 | 19,595 | 21,772 | 23,053 | 23,751 | 22,39 | 24,88 | 26,35 | 27,14 | |
| 5/6 | 21,772 | 24,191 | 25,614 | 26,390 | 24,88 | 27,65 | 29,27 | 30,16 | |
| 7/8 | 22,861 | 25,401 | 26,895 | 27,710 | 26,13 | 29,03 | 30,74 | 31,67 | |
5.4 Datenraten DVB-C
| Modulation 16-QAM | 32-QAM | 64-QAM | 128-QAM | 256-QAM | |
| Theoretische max.BandbreitenausnutzungIn bits/s Hz | 4 5 6 | 7 8 | |||
| Bruttodatenrate in MBit/sbei:Symbolrate 6,90 MBaudKanalbandbreite 8MHz | 27,6 34 | 5 41,4 48 | 3 55,2 | ||
| Nettodatenrate in MBits/s | 25,44 | 31,97 38 | 15 44,15 | 50,87 |
Für die Ermittlung der Nettodatenrate sind folgende Kriterien zu berücksichtigen:
■ Bandbreite des Kanals B (7 MHz oder 8 MHz)
■ Modulationsverfahren (64-QAM oder 256-QAM)
■ Roll-off-Faktor r = 0,15
■ Rahmenlänge im Transportstrom 204 Byte
■ RS-Code (204,188)
■ 6 bit pro Symbol [bei 64-QAM]
■ Die Umcodierung der 8 bit (= 1 Byte) breiten Datenworte auf die 6 bit breiten Symbole bedeutet beim Datenstrom den Übergang der Rahmenlänge von 204 Byte auf 272 Symbole.
Beispiel:
Bezogen auf einen 8-MHz-Kanal und 64-QAM ergibt sich:
$$ V _ {\text { Symbol }} = \frac {B}{1 + r} = \frac {8 M H z}{1 , 1 5} = 6, 9 6 \frac {M S y m b o l e}{s} $$
Es können also maximal 6,96 · 10 ^6 Symbole pro Sekunde übertragen werden. Da jedes Symbol aus 6 Bit besteht, ergibt sich für die Brutto-Bitrate:
$$ \left(V _ {b i t}\right) _ {B r u t t o} = n \cdot \frac {\text { bit }}{\text { Symbol }} \cdot V _ {\text { Symbol }} = 6 \frac {\text { bit }}{\text { Symbol }} \cdot 6, 9 6 \cdot 1 0 ^ {6} \frac {\text { Symbole }}{s} $$
$$ \left(V _ {b i t}\right) _ {B r u t t o} = 4 1, 7 6 M b i t / s $$
Für die Ermittlung der Netto-Bitrate muss noch der äußere Fehlerschutz gemäß Reedsolomon-Codierung berücksichtigt werden.
$$ \left(V _ {b i t}\right) _ {\text { Netto }} = R _ {R S} \cdot \left(V _ {b i t}\right) _ {\text { Brutto }} = \frac {1 8 8}{2 0 4} \cdot 4 1, 7 6 M b i t / s $$
$$ (V _ {b i t}) _ {\text { Netto }} = 3 8, 5 \text { Mbit / s } $$
5.5 Umrechnungstabelle Kanäle / Frequenzen (BK-Raster)
| Band Kanal | Analog BT Frequenz (MHz) | Digital Mitten Frequenz (MHz) | Band Kanal | Analog BT Frequenz (MHz) | Digital Mitten Frequenz (MHz) | Band Kanal | Analog BT Frequenz (MHz) | Digital Mitten Frequenz (MHz) | |
| I | 02 048.25 | S 21 303.25 306 | 35 583,25 | 586 | |||||
| 03 055.25 | S 22 311.25 314 | 36 591,25 | 584 | ||||||
| 04 062.25 | S 23 319.25 322 | 37 599,25 602 | |||||||
| Unterer Sonderekanalbereich | S_02^1) 12.25 113 S 24 327 | 25 330 | 38 607,25 610 | V | |||||
| S_03^1) 19.25 121 S 25 335 | 25 338 | 39 615,25 618 | |||||||
| S_04^1) 26.25 128,5 S 26 34 | 3.25 34 | 40 623,25 626 | |||||||
| S_05^1) 33.25 135,7 S 27 35 | 1.25 35 | 41 631,25 634 | |||||||
| S 06 140.25 142,5 S 28 35 | 9.25 362 | 42 639,25 642 | |||||||
| S 07 147.25 149,5 S 29 36 | 7.25 370 | 43 647,25 650 | |||||||
| S 08 154.25 156,5 S 30 37 | 5.25 378 | 44 655,25 658 | |||||||
| S 09 161.25 163,5 S 31 38 | 3.25 386 | 45 663,25 666 | |||||||
| S 10 168.25 170,5 S 32 39 | 1.25 394 | 46 671,25 674 | |||||||
| III | 05 175.25 177,5 S 33 399 | 25 402 | 47 679,25 682 | ||||||
| 06 182.25 184,5 S 34 407 | 25 410 | 48 687,25 690 | |||||||
| 07 189.25 191,5 S 35 415 | 25 418 | 49 695,25 698 | |||||||
| 08 196.25 198,5 S 36 423 | 25 426 | 50 703,25 706 | |||||||
| 09 203.25 205,5 S 37 431 | 25 434 | 51 711,25 714 | |||||||
| 10 210.25 212,5 S 38 439 | 25 442 | 52 719,25 722 | |||||||
| 11 217.25 219,5 S 39 447 | 25 450 | 53 727,25 730 | |||||||
| 12 224.25 226,5 S 40 455 | 25 458 | 54 735,25 738 | |||||||
| Oberer Sonderkanalbereich | S 11 231.25 233,5 | S 41 463.25 468 | 55 743,25 | 746 | |||||
| S 12 238.25 240,5 21 | 471.25 47 | 74 56 751,25 754 | |||||||
| S 13 245.25 247,5 22 | 479.25 48 | 82 57 759,25 762 | |||||||
| S 14 252.25 254,5 23 | 487.25 49 | 90 58 767,25 770 | |||||||
| S 15 259.25 261,5 24 | 495.25 49 | 98 59 775,25 778 | |||||||
| S 16 266.25 268,5 25 | 503.25 50 | 06 60 783,25 786 | |||||||
| S 17 273.25 275,5 26 | 511.25 51 | 14 61 791,25 804 | |||||||
| S 18 280.25 282,5 27 | 519.25 52 | 22 62 799,25 792 | |||||||
| S 19 287.25 289,5 28 | 527.25 53 | 30 63 807,25 810 | |||||||
| S 20 294.25 296,5 29 | 535.25 58 | 31 543,25 546 65 | 823,25 | 826 | |||||
| 31 551,25 554 66 | 831,25 | 834 | |||||||
| 32 559,25 562 67 | 839,25 | 842 | |||||||
| 33 567,25 570 68 | 847,25 | 850 | |||||||
| 34 575,25 578 | 69 | 855,25 | 858 | ||||||
1) Hinweis
Laut Sicherheitsfunk-Schutzverordnung - SchuTSEV vom 15. Mai 2009 zum Schutz von Flugfunkfrequenzen:
Leitergebundene Übertragungen analoger Signale (Rundfunksignale) sind in den Frequenzbereichen von 112 MHz bis 125 MHz (S2 und S3) spätestens zum 31. März 2009 und von 125 MHz bis 137 MHz (S4 und S5) spätestens zum 31. Dezember 2010 einzustellen. Eine Übertragung digitaler Signale in dem Frequenzbereich ist zulässig, wenn vorher die entsprechenden leitergebundenen Übertragungsnetze bis zum Endgerät des Nutzers die Grenzwerte der SchuTSEV einhalten.
5.6 Pegelkennwerte für Hausverteilnetze
Nutzsignalpegel an einer beliebigen Antennensteckdose gemäß EN 60728-1
| Anwendung Nutzsignalpegel (dBμV) | ||
| Minimal Maximal | ||
| AM-TV 60 80 | ||
| FM-TV (Sat-ZF) 47 77 | ||
| Rundfunk stereo 50 70 | ||
| Rundfunk mono 40 70 | ||
| DVB-C (64-QAM) 47 67 | ||
| DVB-C (256-QAM) 54 74 | ||
| DVB-T COFDM (16-QAM) | FEC dBμV | 74 |
| 1/2 32 | ||
| 2/3 36 | ||
| 3/4 39 | ||
| 5/6 42 | ||
| 7/8 45 | ||
| DVB-T COFDM (64-QAM) | FEC dBμV | 74 |
| 1/2 42 | ||
| 2/3 45 | ||
| 3/4 48 | ||
| 5/6 51 | ||
| 7/8 54 | ||
6 Zubehör
| Artikel-Nr. | Bezeichnung |
| 0000/5960 | Basiseinheit BS4 Professional |
| 0000/5961 | Programmierfernbedienung BS4 |
| 0000/5962 | SkyCable 8PSK/PAL CI TWIN Karte |
| 0000/5963 | SkyCable DVB-S2/QAM CI TWIN Karte |
| 0000/5964 | SkyCable DVB-S2/DVB-T CI TWIN Karte |
| 0001/5608 | Breitbandverstärker HAV 35 |
| 0000/3145 | Regelbares Dämpfungsglied 20 dB |
| 0000/3434 | Messgerät TechniTouch |
DE
7 Konformitätserklärung
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