01704 - Alarm Vimar - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Erweiterungsmodul 8 Eingänge |
| Stromversorgung | 12 V ±20% |
| Stromaufnahme | 18 mA max. |
| Anzahl Eingänge | 8 (einfacher, doppelter, dreifacher Abgleich) |
| Betriebstemperatur | -10..+40 °C (Innenbereich) |
| Sicherheitsgrad | 2 (EN 50131-3) |
| Umgebungsklasse | II (EN 50131-3) |
| Kompatibilität | Zentralen 01700.DE und 01703.DE ab FW 1.2 |
| Anschluss | RS485-Bus, 4-Leiter |
| Abgleicharten | Einfach (3,3 kΩ), Doppel (3,3 + 4,7 kΩ), Dreifach (3,3 + 4,7 + 15 kΩ) |
| Manipulationsschutz | Öffnungs- und Abreißschutz (abschaltbar über Brücken S3/S4) |
| Zubehör | Netzteil 01717, Gehäuse 01714 |
| Reset-Taste | PB2 (Neustart ohne Konfigurationsverlust) |
| LED-Anzeige | Gelbe LED: Status der Stromversorgung und Kommunikation |
| Sicherung | Rückstellbare 500 mA Sicherung F1 |
| Umwelt | REACH, RoHS, WEEE-konform |
Häufig gestellte Fragen - 01704 Vimar
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BEDIENUNGSANLEITUNG 01704 Vimar
Erweiterungsmodul 8 Eingänge By-alarm, konfigurierbar für potenzialfreie Kontakte, Seilkontakte für Rollladen, passive nicht piezoelektrische Schock-Melder, mit Steuerfunktion Batteriestatus des Zusatznetzteils.
TECHNISCHE MERKMALE
• Versorgung: 12 V ± 20%
• Stromaufnahme: 18 mA max.
- Eingangsleitungen: 8 mit einfachem, doppeltem und dreifachem Abgleich
- Anschlüsse: mit 4 Leitern an einen der seriellen Ports für den Anschluss an den RS485-Bus
- Betriebstemperatur: -10..+40 °C (Innenbereich)
• Sicherheitsgrad: 2 (EN 50131-3)
- Umgebungsklasse: II (EN 50131-3)
- Das Erweiterungsmodul 8 Eingänge 01704 ist mit der Zentrale 01700.DE und 01703.DE ab Version fw 1.2 oder nachfolgende kompatibel; vor dem Einbau des Geräts, über das Tastenfeld 01705.DE, die fw-Version der Zentrale in der Anlage prüfen. Alternativ kann geprüft werden, ob des Verfolgungscodes auf der Etikette der Zentrale, auf die das Gerät eingebaut ist, eine Zahl von XXXXXXXX1.02 oder größer ergeben.
INSTALLATION DER ERWEITERUNGEN
Das Modul wird an einen Zweig der seriellen Bus-Ports gemäß den Hinweisen in der Installationsanleitung des Steuergeräts unter Beachtung der jeweiligen Bezeichnungen angeschlossen.
- Zur Installation abgeschirmte, halogenfreie Kabel verwenden, die für die Installation mit Energiekabeln der Kategorie I (U0 = 400 V), wie das Kabel Art. 01733 (2x0,50 mm² + 2x0,22 mm²) geeignet sind.
- Für die Versorgung Leiter mit min. Querschnitt 0,50 mm ^2 verwenden und dabei die korrekte Polarität + und - beachten.
- Die Signalkabel A und B mit Leitern mit min. Querschnitt 0,22 mm ^2 anschließen.
• Die Anschlusslänge bei verkabelten Sensoren darf 100 m nicht überschreiten. - Die Abschirmung ist an die Minusklemme auf Steuergeräteseite anzuschließen auf der Seite des Erweiterungsmoduls freizulassen.
Eingangszonen
Das Modul verfügt über 8 Eingänge und 2 Schutztasten gegen das Öffnen des Gehäuses und das Abreißen von der Wand. Die Schutztasten gegen das Öffnen und das Abreißen von der Wand auf der Zonen-Erweiterungskarte können durch Schließen der entsprechenden Schaltbrücken neben den Tasten ausgeschlossen werden. Die Versorgung der etwaigen Sensoren wird an den 2 Klemmen + und - abgenommen und durch die rückstellbare 500 mA Sicherung F1 neben den Versorgungsklemmen geschützt.
Flachstecker
Auf dem Gerät befindet sich ein Flachstecker; dieser darf auf keinen Fall benutzt werden, da er für interne Tests und die Firmware-Aktualisierung vorgesehen ist; ein unsachgemäßer Gebrauch kann den Schaltkreis beschädigen.
ADRESSIERUNG DER ERWEITERUNGEN
Damit sie vom Steuergerät erkannt werden, sind die Erweiterungen durch Stellen der Dip-Schalter auf der elektronischen Leiterplatte zu adressieren; in folgender Tabelle sind die möglichen Einstellungen veranschaulicht:
| ERWEITERUNG NR. | DIP-SCHALTER NR. | |||||
| 1 2 3 4 5 6 | ||||||
| ERWEITERUNG 1 OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | ||
| ERWEITERUNG 2 ON | OFF | OFF | OFF | OFF | ||
| ERWEITERUNG 3 OFF | ON | OFF | OFF | OFF | ||
| ERWEITERUNG 4 ON | ON | OFF | OFF | OFF | ||
| ERWEITERUNG 5 OFF | OFF | ON | OFF | OFF | ||
| ERWEITERUNG 6 ON | OFF | ON | OFF | OFF | ||
| ERWEITERUNG 7 OFF | ON | ON | OFF | OFF | ||
| ERWEITERUNG 8 ON | ON | ON | OFF | OFF | ||
| ERWEITERUNG 9 OFF | OFF | OFF | ON | OFF | ||
| ERWEITERUNG 10 ON | OFF | OFF | ON | OFF | ||
| ERWEITERUNG 11 OFF | ON | OFF | ON | OFF | ||
| ERWEITERUNG 12 ON | ON | OFF | ON | OFF | ||
| ERWEITERUNG 13 OFF | OFF | ON | ON | OFF | ||
| ERWEITERUNG 14 ON | OFF | ON | ON | OFF | ||
FRONTANSICHT

ANSCHLUSS AN STEUERGERÄT

Achtung: Die maximal installierbare Anzahl von Erweiterungen hängt vom Typ des Steuergeräts ab.
Wird die Adressierung mittels Dip-Schaltern bei eingeschaltetem Modul geändert, so muss zur Übernahme der Änderung entweder die Taste PB2 gedrückt oder das Gerät aus- und wieder eingeschaltet werden.
GELBE LED
Mit der gelben LED auf dem Erweiterungsmodul kann dessen Betrieb folgendermaßen überprüft werden:
- Permanent erleuchtet: Modul korrekt versorgt, aber ohne serielle Kommunikation.
- 1 s lange Blinkimpulse: Modul korrekt versorgt und Empfang der seriellen Kommunikationen, die aber nicht mit der richtigen Adresse gesendet werden, oder das Gerät ist nicht im Steuergerät konfiguriert.
- Kurze Blinkimpulse alle Sekunden: Modul korrekt versorgt und serielle Kommunikation in Ordnung.
By-alarm
01704
KONFIGURATION DES MODULS 01704
Das Erweiterungsmodul mit 8 Eingängen ermöglicht den Anschluss des Alarmschalters und mechanischer Trägheitssensoren, die kurze und nah beieinander liegende Impulse auslösen, um das Öffnen der Rollläden oder Oberflächenerschütterungen (Vitrinen, Trennwände usw.) zu erfassen. Die Eingänge sind einzeln für einfachen, doppelten und dreifachen Abgleich programmierbar. Die Erfassung basiert auf drei Parametern: Mindestdauer der Unsymmetrie, Anzahl an Wiederholungen, maximale Dauer des Zeitfensters für die Zählung der Wiederholungen. Mindestdauer und Anzahl von Wiederholungen sind programmierbar; die Dauer des Zeitfensters ist auf einen Standardwert von 60 s festgelegt.
Achtung: Sollte in der Leitung für mehr als 30 Sekunden eine anhaltende Unsymmetrie eintreten, wird in jedem Fall ein Alarmstatus des Steuergeräts ausgelöst.
Einstellung der Parameter
Die Erfassungsparameter können anhand der Tastatur 01705.DE oder über die Programmiersoftware By-alarm Manager konfiguriert werden.
Wichtiger Hinweis: Besondere Vorsicht ist bei der Einstellung von Impulsdauern in der Größenordnung Sekunden und von einer hohen Anzahl an Wiederholungen geboten: Falls die Erfassungszeit sämtlicher Impulse das auf 60 s festgesetzte Zeitfenster überschreitet, setzt das System die Zählung zurück und schaltet nicht in den Alarmzustand.
Reset-Taste
Mit Taste PB2 seitlich an der Leiterplatte wird der Mikroprozessor neu initialisiert, ohne dass dabei die Konfiguration des Geräts und des zuständigen Steuergeräts verloren geht.
ABGLEICH DER ZONEN UND MANIPULATIONSSCHUTZEINGANG
Das Modul verfügt über 8 einzeln für einfachen und doppelten Abgleich konfigurierbare Eingangsleitungen.
Einfacher Abgleich
Bei Programmierung der Leitung für einfachen Abgleich muss ein 3.3 kΩ Widerstand (orange, orange, rot) mit dem normalerweise geschlossenen Ausgang des Alarmschalter- oder Trägheitssensors in Reihe geschaltet werden.

Doppelter Abgleich
Bei Programmierung der Leitung für doppelten Abgleich müssen zwei Widerstände angeschlossen werden, ein 3.3 kΩ Widerstand (orange, orange, rot) in Reihe mit der Manipulationsschutz-Leitung und ein 4.7 kΩ Widerstand (gelb, violett, rot) parallel zum normalerweise geschlossenen Ausgang des Alarmschalter- oder Trägheitssensors. Hierdurch kann das Steuergerät mit nur zwei Drähten zwischen dem Alarmstatus und dem Manipulationsstatus der Leitung unterscheiden; entsprechend der Programmierung des Steuergeräts können verschiedene Ausgänge für jeden erfassten Alarmstatus aktiviert werden.

Dreifacher Abgleich
Ist der Warnmelder mit Ausgang für die Abdeckungserfassung ausgestattet, kann das Steuergerät auch diesen Zustand erkennen. Hierzu müssen drei Widerstände angeschlossen werden, ein 3.3 kΩ Widerstand (orange, orange, rot) in Reihe mit der Leitung zur Erfassung der Manipulation, ein 4.7 kΩ Widerstand (gelb, violett, rot) parallel zum Alarmkontakt und ein weiterer 15 kΩ Widerstand (braun, grün, orange) parallel zum Abdeckungs-Alarmkontakt.
Hierdurch kann das Steuergerät mit nur zwei Drähten zwischen dem Alarmstatus, dem Manipulationsstatus und der Abdeckungserfassung des Warnmelders unterscheiden; entsprechend der Programmierung des Steuergeräts können verschiedene Ausgänge für jeden erfassten Alarmstatus aktiviert werden.

Manipulationsschutzeingang
Die Klemmen der Manipulationsschutz-Leitung des Moduls 01704 sind durch die Bezeichnung TT gekennzeichnet. Diese Leitung ist für den Manipulationsschutz etwaiger Komponenten der Anlage vorgesehen und muss mit einem 3.3 kΩ Widerstand (orange, orange, rot) abgeglichen werden.

Achtung:
- Beim Ausschließen einer Leitung über die Tastatur 01705 (mit der Funktion OFF ZONEN) wird auch die Funktion Alarmerfassung der Zone ausgeschlossen, nicht aber der entsprechende Manipulationsschutz.
- Durch Eingabe des Installateurcodes wird jeder Alarm gesperrt, folglich auch sämtliche Manipulationsschutzvorrichtungen.
- Bei Inbetriebnahme des Steuergeräts müssen die Schaltbrücken S3 und S4 für den Ausschluss des Manipulationsschutzes entfernt werden, um die Schutzvorrichtungen zu aktivieren und die Zertifizierung der IMQ-Sicherheitssysteme nicht aufrecht zu halten.
VERWALTUNG DER ZUSATZNETZTEILE
Das Erweiterungsmodul 01704 kann an das Netzteil 01717 angeschlossen werden, um eine komplette Störungsverwaltung des Steuergeräts durchzuführen; in diesem Fall:
1) Die Schaltbrücke so einstellen, dass S1 geöffnet und S2 geschlossen ist; dadurch werden alle Informationen über die Störungen der Versorgung gesendet und vom Steuergerät erkannt. S1 ist standardmäßig geschlossen und S2 geöffnet.
2) Das Netzteil an das Erweiterungsmodul anschließen, hierbei die Klemmen mit gleicher Bezeichnung verbinden (siehe Beispiel hier unten).
Sollten mehrere Module 01704 vorhanden sein, so ist nur eins davon an die Klemmen TI, MC und BC des Netzteils 01717 anzuschließen, wobei die Steckbrücke S1 als geöffnet und die Steckbrücke S2 als geschlossen beschaltet ist; alle anderen Module werden nur mit den Klemmen + und - am Netzteil angeschlossen und weisen für S1 und S2 die Werkseinstellung auf.
WICHTIGER HINWEIS: Ist das Modul 01704 an das Netzteil 01717 angeschlossen, so darf die Klemme + des RS485-Busses nicht angeschlossen sein.
ANSCHLUSS AN STEUERGERÄT UND NETZTEIL

Warnung: Nur eines der am Netzteil 01717 angeschlossenen Module 01704 muss anhand der Klemmen TI, MC und BC daran angeschlossen sein und die Steckbrücken S1 und S2 jeweils in geöffneter und geschlossener Stellung aufweisen.
- Die Installation muss durch Fachpersonal gemäß den im Anwendungsland des Geräts geltenden Vorschriften zur Installation elektrischen Materials erfolgen.
- Das Modul kann in den Steuergeräten Art. 01700.DE, 01703.DE und im Netzteil Art. 01717 installiert werden.
- Das Modul kann in das Gehäuse 01714 aus Kunststoff mit Schutz gegen das Öffnen und das Abreißen von der Wand installiert werden, wodurch die Beibehaltung Zertifizierungsgrads IMQ-Sicherheitssysteme des gesamten Systems gewährleistet. Dieses Gehäuse ist eigens für die Aufnahme sämtlicher Zusatzgeräte der Einbruchssicherung ausgelegt.
Installation
- Die Rückseite des Gehäuses 01714 mit einer Schraube zur Befestigung des Manipulationsschutzes an der Wand installieren.

- Am Modul 01704 die mitgelieferten Federn befestigen (konische Feder an der Frontseite und zylindrische Feder an der Rückseite).

- Das Modul 01704 komplett mit Federn im Gehäuse 01714 installieren.

- Den Deckel anbringen und das Gehäuse 01714 schließen.

EMV-Richtlinie. Normen EN 50130-4, EN 61000-6-3.
REACH-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 – Art.33. Das Erzeugnis kann Spuren von Blei enthalten.

Elektro- und Elektronik-Altgeräte - Informationen für die Nutzer
Das Symbol der durchgestrichenen Mülltonne auf dem Gerät oder seiner Verpackung weist darauf hin, dass das Produkt am Ende seiner Nutzungsdauer getrennt von den anderen Abfällen zu entsorgen ist. Nach Ende der Nutzungsdauer obliegt es dem Nutzer, das Produkt in einer geeigneten Sammelstelle für getrennte Müllentsorgung zu deponieren oder es dem Händler bei Ankauf eines neuen Produkts zu übergeben. Bei Händlern mit einer Verkaufsläche von mindestens 400 m ^2 können zu entsorgende Produkte mit Abmessungen unter 25 cm kostenlos und ohne Kaufzwang abgegeben werden. Die angemessene Mülltrennung für das dem Recycling, der Behandlung und der umweltverträglichen Entsorgung zugeführten Gerätes trägt dazu bei, mögliche negative Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit zu vermeiden und begünstigt den Wiedereinsatz und/oder das Recyclen der Materialien, aus denen das Gerät besteht.