TechniSwitch 5/8 G2 - Schalter TECHNISAT - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Netzwerk-Switch |
| Marke | TechniSat |
| Modell | TechniSwitch 5/8 G2 |
| Anzahl Ports | 5 (für 5er-Version) oder 8 (für 8er-Version) |
| Porttyp | RJ45 (10/100/1000 Mbit/s) |
| Übertragungsrate | Gigabit Ethernet (10/100/1000 Mbit/s) |
| Normen | IEEE 802.3, 802.3u, 802.3ab, 802.3x |
| Betriebstemperatur | 0 °C bis 40 °C |
| Lagertemperatur | -20 °C bis 70 °C |
| Luftfeuchtigkeit | 10 % bis 90 % (nicht kondensierend) |
| Abmessungen (B x T x H) | ca. 100 x 75 x 25 mm |
| Gewicht | ca. 150 g |
| Stromversorgung | Externes Netzteil, 5 V DC, 1 A |
| Leistungsaufnahme | max. 5 W |
| Gehäusematerial | Metall und Kunststoff |
| LED-Anzeigen | Strom, Link/Activity pro Port |
| Plug & Play | Ja, keine Konfiguration erforderlich |
| Automatische Aushandlung | Ja (Auto-Negotiation) |
| Auto-MDI/MDI-X | Ja |
| Flusskontrolle (IEEE 802.3x) | Ja |
| Montage | Tischmontage oder Wandmontage möglich (Befestigungsmaterial nicht im Lieferumfang) |
| Lieferumfang | Switch, Netzteil, Bedienungsanleitung |
| Entsorgungshinweis | Elektrogeräte gehören nicht in den Hausmüll |
| CE-Kennzeichnung | Ja |
| Garantie | 2 Jahre |
Häufig gestellte Fragen - TechniSwitch 5/8 G2 TECHNISAT
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BEDIENUNGSANLEITUNG TechniSwitch 5/8 G2 TECHNISAT
TechniSat
www.technisat.de
www.technisat.com
Inhalt
1 Verwendungszweck 2
2 Sicherheitshinweise 4
3 Montage 4
3.1 Allgemeines 4
3.2 Wahl der Außeneinheit/LNB 4
3.3 Kabel 4
3.4 Wahl der Antennensteckdosen 5
3.5 Kaskade 5
4 Montage-Tipps 5
5 Fehlersuchhilfen 6
6 Technische Daten 7
Anlagenbeispiele 8
1 Verwendungszweck
Die Multischalter der Serie TechniSwitch 5/8 dienen zur Versorgung von bis zu 16 Teilnehmern mit Sat-ZF- und terrestrischem Signal.
Es können zum Beispiel:
Die Low- und High-Bänder des Satelliten Astra 19,2 Grad oder
Die Low- und High-Bänder des Satelliten Eutelsat 13 Grad oder
Die Low-Bänder der Satelliten Astra 19,2 Grad und Eutelsat 13 Grad oder
Vier beliebige Polarisationsebenen verteilt werden.
Im Satellitenbereich haben die Abzweige eine schräglagenentzerrte Verstärkung, so dass ohne weitere Zubehörteile Entfernungen von insgesamt bis zu 100m überbrückt werden können.
Die schräglagenentzerrte Terrestrik ist für die Verteilung von DVB-T auch in Senderrandgebieten geeignet.
Sie benötigen in der Regel keinen Netzanschluss am Montageort der Multischalter. Wenn Sie Strom sparen wollen, so verwenden Sie den TechniSwitch 5/8 G2 (auch zusammen mit einer Kaskade) ohne Netzteil.
Die Stromversorgung der Multischalter (einschließlich der Terrestrik) und der LNBs übernehmen die Receiver mit ihrer LNB-Stromversorgung. Falls Sie die hochwertige Terrestrik auch dann nutzen wollen, wenn sämtliche Receiver ausgeschaltet sind, kann (auch nachträglich) ein Steckernetzteil an den TechniSwitch 5/8 G2 angeschlossen werden.
Grundgerät
(für max. 8 Teilnehmer)
Art.-Nr. 0001/3259

Kaskadiermatrix
(für max. 8 Teilnehmer)
Art.-Nr. 0000/3258

(nur bei Bedarf zu verwenden)
Art.-Nr. 0000/3234

2 Sicherheitshinweise
Zu Ihrem Schutz sollten Sie die Sicherheitsvorkehrungen vor der Montage sorgfältig durchlesen. Der Hersteller übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung und durch Nichteinhaltung der Sicherheitsvorkehrungen entstanden sind.
Die Komponenten sind in trockenen Räumen auf ebener, schwer entflammbarer Fläche zu montieren.
Lüftungsschlitze der Komponenten dürfen nicht verdeckt werden.
Installieren Sie die Anlage im stromlosen Zustand.
Die Antennenanlage ist zu erden.
Die Antennenanlage muss den Bestimmungen entsprechend gegen Blitzschlag geschützt sein.
Die entsprechenden Europanormen und VDE-Bestimmungen zur Gewährleistung der elektrischen Sicherheit müssen berücksichtigt werden.
Nationale genehmigungsrechtliche Regelungen für Rundfunkempfangsanlagen sind zu beachten.
Öffnen Sie niemals das Gerät.
Ein evtl. notwendiger Eingriff sollte nur von geschultem Personal ausgeführt werden. In folgenden Fällen sollten Sie das Gerät vom Netz trennen und einen Fachmann um Hilfe bitten:
das Gerät war Feuchtigkeit ausgesetzt bzw. Flüssigkeit ist eingedrungen,
bei Fehlfunktionen,
bei starken äußeren Beschädigungen.
3 Montage
3.1 Allgemeines
Eine Sternverteilung vom Dachboden oder aus der Hausmitte heraus wird empfohlen. Bei der Verwendung einer Kaskadiermatrix beachten Sie Punkt 3.5.
Es ist darauf zu achten, dass die Pegel der eingespeisten Sat-Signale untereinander ungefähr gleich groß sind. So wird die sehr gute Entkopplung nicht eingeschränkt.
Da Kabel sehr empfindlich sind, sollten Sie diese erst spät im Bauablauf verlegen. Verwenden Sie zur Installation wenn möglich Leerrohre. Knicken Sie die Kabel nicht! Installieren Sie die Anlage im stromlosen Zustand.
3.2 Wahl der Außeneinheit / LNBs
Die Verwendung eines Quatro-LNBs wird empfohlen.
Nicht geeignet sind Quatro-Switch-LNBs sowie Twin-LNBs.
3.3 Kabel
Aufgrund der Verstärkung der Geräte können Sie trotz höherer Dämpfung auch dünnes, leicht handhabbares Kabel verwenden.
Für die Verbindung des LNBs mit dem Multischalter bzw. der Multischalter untereinander empfehlen wir die Verwendung von Multimedia-Kabel (Art.-Nr. 0001/3014).
Zur Verbindung des Multischalters mit den Antennensteckdosen empfehlen wir die Verwendung von Mini-CoaxSat-2150-Kabel (Art.-Nr. 0001/3011).
Um längere Kabelverbindungen zu den Antennensteckdosen herzustellen, verwenden Sie bitte die dämpfungsarmen 120 dB Premium-Kabel (Art.-Nr. 0001/3106) oder 115 dB CoaxSat-2150-Kabel (Art.-Nr. 0002/3107).
Mini- oder Multimediakabel hat auf 10m 4,2dB Dämpfung.
Verwenden Sie möglichst Crimp- oder Kompressionsstecker!

3.4 Antennensteckdosen
Die Teilnehmer sollten über Antennensteckdosen, z.B. SV 600 (Art.-Nr. 0003/3075) oder SVT 500 (Art.-Nr. 0000/3175), angeschlossen werden. So lassen sich ohne Umstecken auch die terrestrischen Programme empfangen, außerdem sind damit die angeschlossenen Geräte vor bandfremden Störungen geschützt.
3.5 Kaskade
Wir empfehlen eine verteilte Kaskadierung, z. B. eine Etagensternverteilung mit Multimedia-Kabel zwischen den Multischaltern. So haben Sie weniger „Kabelverhau“.
Falls Sie 16 Teilnehmer von einem Punkt aus versorgen wollen (Sternverteilung), verbinden Sie die Kaskade mit dem 5/8 Grundgerät mit F-Schnellverbindungsadaptern.
Wenn Sie am 5/8 G2 ein Netzteil angeschlossen haben, stellen Sie den Schiebeschalter am 5/8 K auf die Stellung „mit Netzteil“. Damit haben alle terrestrischen Verstärker ständig Betriebsspannung.
4 Montage-Tipps
Eine Überprüfung der Kabel auf Kurzschluss vor dem Kontaktieren vermeidet besonders bei größeren Anlagen eine spätere zeitraubende Fehlersuche.
Achten Sie darauf, dass die Leitungen vom LNB nicht untereinander vertauscht werden. Zur Erleichterung verwenden Sie am besten das Multimedia-Kabel oder kennzeichnen Sie die entsprechenden Kabel mit einem geeigneten Stift.
Verlegen Sie das Kabel durchgehend. Bei DVB-Signalen können Störungen durch F-Verbinder-Buchsen auftreten.
Ziehen Sie die Muttern der F-Stecker mäßig fest.
Nicht benutzte Ausgänge können, falls Sie eine sehr frequenzlineare terrestrische Verteilung wünschen, mit einem 75-Ohm-Abschlusswiderstand versehen werden.
Nicht benutzte Eingänge dürfen nicht mit einem Abschlusswiderstand beschaltet werden.
Die Multischalter können auch mit Hutclips in Kleinverteilschränken installiert werden.
Verteilung von terrestrischen Programmen:
Achten Sie darauf, möglichst untereinander ähnlich „große“ terrestrische Signale mit vergleichbarem Pegel einzuspeisen.
Die Stromversorgung des terrestrischen Verstärkers im Multischalter übernimmt irgend-ein Receiver, der an diesen angeschlossen und eingeschaltet ist. Es ist kein terrestrischer Vorverstärker notwendig.
5 Fehlersuchhilfen
| Fehler Mögliche | Ursachen Abhilfe | |
| Auf allen Polarisations-ebenen kein Empfang (deshalb auf allen Sendern kein Empfang) | Antennenausrichtung stimmt nicht | Überprüfen Sie die Ausrichtung Ihrer Antenne. Verwenden Sie dazu die Signal-Anzeige eines direkt angeschlossenen Empfängers |
| „Klötzchen“-Bildung im digitalen Bild | Signalpegel zu niedrig oder zu hoch bzw. bei DVB-S Antenne nicht optimal ausgerichtet | Antenne optimieren und / oder Pegel gemäß den technischen Daten einstellen |
| Auf allen Polarisations-ebenen immer noch kein Empfang | Kurzschluss in der LNB-Zuleitung eines direkt angeschlossenen Empfängers | Schrauben Sie nacheinander die einzelnen Stammleitungen ab, um so den Kurzschluss einzukreisen |
| Auf einzelnen Polarisati-onsebenen kein Empfang oder falscher Sender | LNB-Zuleitungen ver-tauscht bzw. Mittelleiter zu kurz | Kontrollieren Sie die Zuordnung der Kabel und die Stecker. Überprüfen Sie z.B. mit einem Receiver das Signal direkt an der LNB-Zuleitung |
| Auf den horizontalen Polarisationsebenen kein Empfang | Der Empfänger liefert eine zu geringe LNB-Spannung oder das LNB braucht zu viel Strom oder der Wi-derstand zwischen Empfänger und Multischalter ist zu groß. | Verwenden Sie einen Empfänger, der 18 V / 400 mA liefern kann oder setzen Sie das optional erhältliche Steckernetzteil (Art.-Nr. 0000/3234) ein |
| Einzelne Teilnehmerausgänge funktionieren nicht | LNB-Spannung und / oder Schaltsignale des Recei-vers falsch | Schließen Sie versuchsweise das Empfangsgerät an einem anderen Teilnehmerausgang an. Überprüfen Sie die LNB-Spannung und die Schaltsigna-le mit einem Messgerät oder erproben Sie ein anderes Empfangsgerät |
| Terrestrik funktioniert „manchmal“ nicht | Alle Receiver sind ausge-schaltet | Schließen Sie das Steckernetz-teil am 5/8 G2 an |
| Wellenlinien im analogen terrestrischen Fernsehbild | Eingangspegel zu hoch Pegel reduzieren (siehe technische Daten) | |
6 Technische Daten
| Terrestrik: 47 ... 862 MHz, Satellitenbereich: 950 ... 2150 MHz | 5/8 G2 | Kaskade 5/8 G2 + 5/8 K | |||
| Terr. | Sat. | Terr. | Sat. | ||
| Durchgangsdämpfung | 2 ... 3 dB | 2 ... 5 dB | |||
| Abzweigverstärkung am 5/8 K | 1 ... 4 dB | -2 ... +3 dB | |||
| Abzweigverstärkung am 5/8 G2 | -4 ... -1 dB | -2 ... +3 dB | -6 ... -4 dB^3) | -4 ... -2 dB^3) | |
| Entkopplung (Receiverausgänge) | >35 dB | ||||
| Eingangspegel (dBμV) empfohlen maximal | 72 | 70 | 70 | 75 | |
| 80^1) | 85^2) | 80^1) | 90^2) | ||
| Schirmungsmaß | gemäß EN 50083-2/A1 (TechniSelect S) | ||||
| Steuerung | 11,5...14 V / 16...19 V und 0/22 kHz ±4 kHzmit U_ss >0,25 V;kein DiSEqC | ||||
| Stromversorgung | mit Empfänger oder Netzteil | Speisung des TechniSwitch 5/8 K vom TechniSwitch 5/8 G2 | |||
| Stromverbrauch Multischalter | 110 mA | 155 mA | |||
| maximal möglicher LNB-Strombei Betrieb ohne Netzteilbei Betriebmit Netzteil | maximaler Fernspeisestrom des Empfängers abzüglichdes Stromverbrauches des direkt gespeisten Multischalters | ||||
| 1,1 A(kurzschluss- und überlastsicher)1,05 A | |||||
| optional einsetzbares Netzteil | 15 V _DC /1,2 A,Stecker 4,75 x 1,7 x 10 mm,Art.-Nr.0000/3234 | ||||
| Leistungsbedarf | Betriebsfall | 1,2 W für Terrestrik, plus 4 W für LNB (typ.),0,7 W pro genutztem Ausgang | |||
| TechniSwitch 5/8 G2 mit LNB (200mA) | Empfänger aus | 0 W bei Betrieb ohne Netzteil5,2 W mit (vom) Netzteil (Terrestrik und LNB aktiv) | |||
| ∅ jährlich | ohne Verwendung des Netzteiles:9 kWh von den Empfängern ^4) m. Netzteil:43 kWh vom Netzteil, dazu 3 kWh von den Empfängern ^4) | ||||
| Umgebungsbedingungen | -25 ...+55 °C,Überspannungsschutz an Ein- und Ausgängen <5 kV, IP 50 | ||||
| Maße: L x B x H (mm), Gewicht | G:170 x 120 x 34 ; 0,4 kg K : 170 x 130 x 34 ; 0,4kgNetzteil : 82 x 44 x 30 ; 0,14 kg | ||||
1) Bezogen auf analoge Breitbandkabelsignale im BK-Raster (36 TV-Signale, 24 UKW-Programme), CTB (72dB) / CSO (69dB). Bei terrestrischem Empfang sind einzelne Sender meist größer - das ist akzeptabel, wenn sie kleiner 90 dBμV bleiben.
2) nach EN 50083-3: IMA3 35dB
3) Bei verteilter Kaskadierung ist zusätzlich die Kabeldämpfung zu berücksichtigen!
4) insgesamt von (hier angenommen) 4 Empfängern, abhängig von der Nutzung (z.B. 3h / Tag)
Anlage für 8 Teilnehmer

| Pegel Eingang [dBμV] | |
| SAT | >70 |
| VHF | 60...85 |
| UHF | 60...85 |
| MindestpegelAusgang Dose [dBμV] | |
| SAT | 47 |
| VHF | 65 |
| UHF | 63 |
Anlage für 16 Teilnehmer

| Kabel Dämpfung(2,15 GHz) | |
| Multimediakabel(4- oder 5-fach) | 5dB / 10m |
| Mini-CoaxSat-2150-Kabel | 4dB / 10m |
| CoaxSat-2150-Kabel | 3dB / 10m |
| Pegel Eingang [dBμV] | |
| SAT | 75 |
| VHF | 70...90 |
| UHF | 70...90 |
| MindestpegelAusgang Dose [dBμV] | |
| SAT | 47 |
| VHF | 65 |
| UHF | 63 |
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Änderungen und Druckfehler vorbehalten. Stand 07/11
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