TechniSystem 5/8 G2 - Schalter TECHNISAT - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Multischalter |
| Modell | TechniSystem 5/8 G2 |
| Artikelnummer | 0001/3249 |
| Anzahl Teilnehmerausgänge | 8 (erweiterbar durch Kaskadierung) |
| Frequenzbereich SAT | 950 - 2150 MHz |
| Frequenzbereich Terrestrik | 47 - 862 MHz |
| Impedanz | 75 Ohm |
| Stromversorgung | 15 V DC, 1,2 A (Netzteil inklusive) |
| Stromaufnahme Gerät | 65 mA |
| Maximaler LNB-Strom | 1 A (inkl. Geräte und Zubehör) |
| Steuerung | 11,5-14 V / 16-19 V und 0/22 kHz (kein DiSEqC) |
| Schirmungsmaß | gemäß EN50083-2/A1 |
| Schutzart | IP 50 |
| Umgebungstemperatur | -25 °C bis +55 °C |
| Abmessungen (L x B x H) | 170 x 120 x 34 mm |
| Gewicht | 0,4 kg |
| Montageort | Innenräume, trockene Räume, auf schwer entflammbarer Fläche |
| Reinigung | Nur mit trockenem Tuch; keine feuchten Tücher oder Reinigungsmittel |
| Sicherheitshinweise | Montage nur durch Fachpersonal; Blitzschutz nach DIN EN 60728-11 beachten |
| Ersatzteile | Nur vom Hersteller empfohlene oder baugleiche Originalteile verwenden |
| Hersteller | TechniSat Digital GmbH, Daun, Deutschland |
| CE-Kennzeichnung | Ja |
| Verwendungszweck | Verteilung von SAT-ZF (4 Ebenen) und terrestrischen Signalen auf bis zu 500 Teilnehmer |
Häufig gestellte Fragen - TechniSystem 5/8 G2 TECHNISAT
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BEDIENUNGSANLEITUNG TechniSystem 5/8 G2 TECHNISAT
1 Sicherheitshinweise....3
2 Verwendungszweck....4
3 Geräte des TechniSystem 5/8....5
3.1 TechniSystem 5/8 G2....5
3.2 TechniSystem 5/8 K....5
3.3 Aktiver Abzweiger 5/2A....5
3.4 Passiver Verteiler 5P....5
3.5 Zwischenverstärker 5Z2/NT 5
4 Montage....6
4.1 Allgemeines....6
4.2 Wahl der Außeneinheit/LNBs....6
4.3 Kabel....6
4.4 Antennensteckdosen 7
4.5 Unterputz-Verteilschrank....8
5 Montage-Tipps....8
6 Anlagenbeispiele 9
6.1 Wohnhaus mit 5 Etagen, 40 Teilnehmer....9
6.2 Anlage mit Verwendung einer Trasse 10
6.3 Installationsbeispiel für ein Hochhaus mit 36 Etagen 11
7 Fehlersuchhilfen 12
8 Technische Daten....13
1 Sicherheitshinweise
Zu Ihrem Schutz sollten Sie die Sicherheitsvorkehrungen sorgfältig durchlesen und beachten, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen.
Sämtliche Montage- und Installationsarbeiten sind von sachkundigem Personal durchzuführen. Sachkundige sind Personen, die aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung ausreichende Kenntnisse auf dem Gebiet der SAT-Anlageninstallation haben und mit einschlägigen staatlichen Arbeitsschutz und Unfallverhütungsvorschriften, Richtlinien und allgemein anerkannten Regeln der Technik (z.B. VDE Bestimmungen, DIN-Normen) soweit vertraut sind, dass sie den arbeitssicheren Zustand beurteilen können. Die Einhaltung der jeweiligen örtlichen Montage- und Installationsbestimmungen und Vorschriften sind Voraussetzung für die Montage dieser Satellitenempfangseinrichtung.
Der Hersteller übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung, durch Nichteinhaltung der Sicherheitsvorkehrungen sowie bei Verwendung von nicht originalen bzw. freigegebenen Systemzubehörteilen, entstanden sind.
In folgenden Fällen sollten Sie das Gerät vom Netz trennen und einen Fachmann um Hilfe bitten:

⇒ das Stromkabel bzw. der Netzstecker ist beschädigt
⇒ das Gerät war Feuchtigkeit ausgesetzt bzw. Flüssigkeit ist eingedrungen
⇒ bei erheblichen Fehlfunktionen
⇒ bei starken äußeren Beschädigungen
Gefahren- und Aufstellhinweise zur besonderen Beachtung:
⇒ Die Antennenanlage muss den Bestimmungen entsprechend gegen Blitzschlag geschützt sein. Die Vorschriften bzgl. Erdung und Potentialausgleich nach DIN EN 60728-11:2010 (VDE 0855-1:2011-6, Fassung Juni 2011), VDE 0100, DIN EN 50083-1 und VDE 0185-305 sind unbedingt einzuhalten.
⇒ Verwenden Sie das Gerät ausschließlich in Innenräumen, um es vor Blitzschlag, Regen und Sonneneinstrahlung zu schützen. Die Installation darf nur in Räumen erfolgen, die auch bei sich ändernden klimatischen Bedingungen die Einhaltung des zulässigen Umgebungstemperaturbereichs sicherstellen (Abseits von Hitzestrahlung und anderen Wärmequellen).
⇒ Die zulässige Umgebungstemperatur beträgt -25...55°C.
⇒ Das Gerät darf keinem Spritz- und Tropfwasser ausgesetzt werden.
⇒ Die Komponenten sind in trockenen Räumen auf ebener, schwer entflammbarer Fläche zu montieren.
⇒ Lüftungsschlitze der Komponenten dürfen nicht verdeckt werden.
⇒ Bauen Sie die Geräte nicht in die Dachisolation ein.
⇒ Installieren Sie die Anlage im stromlosen Zustand.
⇒ Nationale genehmigungsrechtliche Regelungen für Rundfunkempfangsanlagen sind zu beachten.
⇒ öffnen des Gerätes nur von autorisiertem Fachpersonal (Meisterbetrieb).
Stellen Sie sicher, das ausschließlich die vom Hersteller empfohlenen Ersatzteile verwendet werden oder solche Teile, deren Bauart mit den Originalteilen identisch ist. Die Verwendung nicht geeigneter Ersatzteile kann weitere Schäden am Gerät verursachen.
2 Verwendungszweck
Die Multischalter des TechniSystem 5/8 besitzen Anschlussmöglichkeit von 4 ZF-Ebenen (1 SatBlock) und einem terrestrischen Eingang und dienen zur Verteilung der Sat-ZF auf bis zu 500 Teilnehmer.
Es können zum Beispiel:
Die Low- und High-Bänder des Astra 19,2° Ost oder
Die Low- und High-Bänder des Satelliten Eutelsat 13° Ost oder
Vier beliebige Polarisationsebenen verteilt werden.
Im Satellitenbereich haben die Abzweige eine schräglagenentzerrte Verstärkung. Die schräglagenentzerrte Terrestrik ist für die Verteilung von DVB-T, auch in Senderrandgebieten, geeignet.
Mit dem passenden Zubehör kann ein Verteilradius bis zu 150 m Kabellänge ausgeführt werden. Die Netzplanung mit diesem Multischaltersystem eröffnet also vielfältige Möglichkeiten.
Achtung: Die Komponenten des TechniSystems sind nicht kompatibel mit denen des TechniSwitch.
3 Geräte des TechniSystem 5/8
3.1 TechniSystem 5/8 G2
Grundmatrix mit Netzteil Art.-Nr. 0001/3249
Dieser Multischalter ist das Grundgerät der Verteilung. Er schaltet die Signale von vier Satelliten-ZF-Ebenen an bis zu 8 Teilnehmer. Die Ausgänge sind schräglagenentzerrt. Das Gerät benötigt immer ein Netzteil.
3.2 TechniSystem 5/8 K
Kaskadiermatrix, Art.-Nr. 0000/3248
Diese Kaskadiermatrix für 8 Teilnehmer kann bei Verwendung von Zwischenverstärkern bis zu 4-mal hintereinandergeschaltet werden. Die Stromversorgung erfolgt vom TechniSystem 5/8 G2 oder von einem Zwischenverstärker 5Z2/NT


3.3 Aktiver Abzweiger 5/2A
bis zu 6-mal kaskadierbar Art.-Nr. 0000/3243 Diese in ihrer Art konkurrenzlose Baugruppe ermöglicht es, die Signale eines Verteilstammes vielfach, jeweils doppelt, abzuzweigen und nachgeschalteten Unterverteilungen zuzuführen.

Die Stammleitungen sind fast dämpfungslos, die Abzweige sind schräglagenentzerrt. Dieser Abzweiger ist bis zu 6-mal kaskadierbar, um Signale für die Unterverteilungen der Etagen eines Hochhauses oder für Häuser einer Häuserzeile bereitzustellen.
3.4 Passiver Verteiler 5P
Art.-Nr. 0000/3242 Mit einer Dämpfung von maximal 4 dB erfolgt hiermit eine Leistungsteilung der Signale der 4 Satelliten-ZF-Ebenen und der Terrestrik auf zwei Ausgänge. Um eine gegenseitige Beeinflussung der speisenden Netzteile zu verhindern, ist ein Ausgang

3.5 Zwischenverstärker 5Z2/NT
mit Netzteil, Art.-Nr. 0001/3241
Die Verstärkungen und die fest eingestellte Schräglagenentzerrungen des Gerätes sind für den Ausgleich der Dämpfung durch Kabel und/oder Komponenten von 12 dB bei 2150 MHz ausgelegt. Die Verstärkung des terrestrischen Pfades ist einstellbar.

Bei Bedarf ist der Anschluss eines Steckernetzteiles möglich, um den Zwischenverstärker selbst und die vorgeschalteten Baugruppen mit Betriebsspannung versorgen zu können.
4 Montage
4.1 Allgemeines
⇒ Eine Sternverteilung vom Dachboden oder aus der Hausmitte heraus wird empfohlen.
⇒ Es ist darauf zu achten, dass die Pegel der eingespeisten Sat-Signale untereinander ungefähr gleich groß sind. So wird die sehr gute Entkopplung nicht eingeschränkt.
⇒ Da Kabel sehr empfindlich sind, sollten Sie diese erst spät im Bauablauf verlegen. Verwenden Sie zur Installation wenn möglich Leerrohre. Knicken Sie die Kabel nicht!
⇒ Installieren Sie die Anlage im stromlosen Zustand.
⇒ Die Zubehörgeräte sind in deren Montageanleitung näher beschrieben.
4.2 Wahl der Außeneinheit/LNBs
⇒ Die Verwendung eines Quatro-LNBs wird empfohlen. Beachten Sie den maximal möglichen Speisestrom gemäß den technischen Daten.
⇒ Nicht geeignet sind Quatro-Switch-LNBs, Twin-LNBs und Single-LNBs.
4.3 Kabel
⇒ Aufgrund der Verstärkung der Geräte können Sie trotz höherer Dämpfung auch dünnes, leicht handhabbares Kabel verwenden.
⇒ Für die Verbindung des LNBs mit dem Multischalter bzw. der Komponenten untereinander empfehlen wir die Verwendung von Multimedia 4 Kabel (Art.-Nr. 0001/3014).
⇒ Zur Verbindung des Multischalters mit den Antennensteckdosen empfehlen wir die Verwendung von Mini-CoaxSat 2150-Kabel (Art.-Nr. 0001/3011).
⇒ Um längere Kabelverbindungen zu den Antennensteckdosen herzustellen, verwenden Sie das dämpfungsarme 120dB Premium-Kabel (Art.-Nr. 0001/3106) oder das 115 dB CoaxSat 2150 Kabel (Art.-Nr. 0002/3107).
⇒ Verwenden Sie ausschließlich Crimp- oder Kompressionsstecker!
Dämpfung (dB/x Meter) einsetzbarer Kabeltypen
Kabel sind folgendermaßen abzuisolieren:
DE

Kompressionsstecker

4.4 Antennensteckdosen
Die Teilnehmer sollten über Antennensteckdosen, z.B. SV 600 (Art.-Nr. 0003/3075) oder SVT 500 (Art.-Nr. 0000/3175), angeschlossen werden. So lassen sich ohne Umstecken auch die terrestrischen Programme empfangen, außerdem sind damit die angeschlossenen Geräte vor bandfremden Störungen geschützt.
Pegel am Ausgang einer SV 600 Antennensteckdose nach EN 60728-1:
| Auskoppeldämpfung der Dose | Pegel (dbμV) | |||
| minimal | empfohlen | maximal | ||
| Sat.-Bereich | 4 | dB | 47 | 58 |
| UKW, Stereo 4 dB | 50 63 70 | |||
| analoges TV 2 dB | 60 63 70 | |||
| DVB-T | 2 dB | 32 | 55 | 74 |
| DVB-C | 2 dB | 47 | 60 | 74 |
77
4.5 Unterputz-Verteilschrank
Für die Installation im Treppenhaus, am besten für eine Sternverteilung aus der Hausmitte heraus, sollten Sie einen Unterputz- oder Aufputzverteilschrank einsetzen. In ihm findet bei Bedarf auch ein Zwischenverstärker oder andere Baugruppen Platz. Wir raten, dessen Tür mit einem Einbau-Sicherheitsschloss zu verschließen.
5 Montage-Tipps
⇒ Eine Überprüfung der Kabel auf Kurzschluss vor dem Kontaktieren vermeidet besonders bei größeren Anlagen eine spätere zeitraubende Fehlersuche.
⇒ Achten Sie darauf, dass die Leitungen vom LNB nicht untereinander vertauscht werden. Zur Erleichterung verwenden Sie am besten das Multimedia-Kabel oder kennzeichnen Sie die entsprechenden Kabel mit einem geeigneten Stift.
⇒ Verlegen Sie das Kabel durchgehend. Besonders bei DVB-Signalen können Störungen durch F-Verbindungsadapter auftreten.
⇒ Ziehen Sie die Muttern der F-Stecker mäßig fest.
⇒ Nicht benutzte Ausgänge können, falls Sie eine sehr frequenzlineare terrestrische Verteilung wünschen, mit einem 75 Ohm Abschlusswiderstand versehen werden.
⇒ Nicht benutzte Eingänge dürfen nicht mit einem Abschlusswiderstand beschaltet werden.
⇒ Die Multischalter können auch mit Hutclips in Kleinverteilschränken installiert werden.
⇒ Die Verstärkungen der Geräte sind praxisgerecht und eng toleriert. Geräte dieser Art werden in größeren Verteilanlagen eingesetzt. Um eine zuverlässige Funktion mit Reserven zu gewährleisten, ist es zwingend notwendig vor der Installation eine Pegelrechnung durchzuführen.
⇒ In einer TechniSystem-Anlage dürfen netzteilos betriebene TechniSwitch 5/8-Schalt-matrizen nur dann (z.B. in Unterverteilungen) eingesetzt werden, wenn der maximale Speisestrom der Empfänger (i.d. R. 400mA) nicht überschritten wird. Achtung, die Terrestrik ist dann nicht ständig verfügbar.
⇒ Überprüfen Sie auch die Strombelastung der einzelnen Netzteile. Die Stromverbrauchswerte finden Sie in den technischen Daten.
Verteilung von terrestrischen Programmen:
⇒ Achten Sie darauf, möglichst untereinander ähnlich "große" terrestrische Signale einzuspeisen.
⇒ Es ist kein terrestrischer Vorverstärker notwendig.
Weitere Informationen finden Sie unter www.technisat.de. Bei Detailfragen stehen Ihnen unsere Kundendienstmitarbeiter gern zur Verfügung.
6 Anlagenbeispiele
6.1 Wohnhaus mit 5 Etagen, 40 Teilnehmer
DE

flowchart
graph TD
A["TechniSat 5/8 K"] -->|10 m| B["MBV 4"]
B --> C["UKW VHF UHF"]
C --> D["Je 10 m"]
D --> E["TechniSat 5/8 K"]
E -->|5 m| F["5Z2/NT"]
F -->|5 m| G["TechniSat 5/8 K"]
G -->|5 m| H["TechniSat 5/8 G2"]
H -->|5 m| I["Output"]
| LNB | 950 MHz | 2150 MHz |
| Pegel am Ausgang des LNBs | 75 dBμV | 75 dBμV |
| 4. OG | 950 MHz | 2150 MHz |
| Pegel am Eingang des 5/8 K | 73 dBμV | 71 dBμV |
| Pegel an SV 600 | 67 dBμV | 69 dBμV |
| 3. OG | 950 MHz | 2150 MHz |
| Pegel am Eingang des 5/8 K | 70 dBμV | 64 dBμV |
| Pegel an SV 600 | 64 dBμV | 62 dBμV |
| 2. OG | 950 MHz | 2150 MHz |
| Pegel am Eingang des 5Z2/NT | 67 dBμV | 57 dBμV |
| Pegel am Eingang des 5/8 K | 74 dBμV | 69 dBμV |
| Pegel an SV 600 | 68 dBμV | 67 dBμV |
Installieren Sie die Schalter etagenweise in Wandkästen (Elektro-Kleinverteilerkästen)
| 1. OG | 950 MHz | 2150 MHz |
| Pegel am Eingang des 5/8 K | 71 dBμV | 62 dBμV |
| Pegel an SV 600 | 65 dBμV | 60 dBμV |
| EG | 950 MHz | 2150 MHz |
| Pegel am Eingang des 5/8 K | 68 dBμV | 55 dBμV |
| Pegel an SV 600 | 62 dBμV | 53 dBμV |
6.2 Anlage mit Verwendung einer Trasse

flowchart
graph TD
A["UKW"] --> B["MBV 4"]
C["VHF"] --> B
D["UHF"] --> B
B --> E["5/2A"]
E --> F["5Z2/NT"]
F --> G["5/2A"]
G --> H["TechniSat 5/8 K"]
H --> I["TechniSat 5/8 G2"]
J["z. B. Satman 650"] --> K["Für die Aufteilung der Signale kann hier ein Verteiler 5P eingesetzt werden."]
K --> L["Maximal 5 Matrizen (5/8 K und 5/8 G2) sind kaskadierbar"]
L --> M["Unterverteilung wie oben"]
N["Unterverteilung wie oben"] --> O["Unterverteilung wie oben"]
P["Unterverteilung wie oben"] --> Q["Unterverteilung wie oben"]
6.3 Installationsbeispiel für ein Hochhaus mit 36 Etagen
(24 Teilnehmeranschlüsse pro Etage; 864 Teilnehmer; 138 Baugruppen)
DE

flowchart
graph TD
A["mbv4"] --> B["5Z2/NT"]
B --> C["5P"]
C --> D["5Z2/NT"]
D --> E["5/2A"]
E --> F["5/2A"]
F --> G["5Z2/NT"]
G --> H["5Z2/NT"]
H --> I["5Z2/NT"]
I --> J["5Z2/NT"]
J --> K["5Z2/NT"]
K --> L["5Z2/NT"]
L --> M["5Z2/NT"]
M --> N["z. B. Satman 650"]
N --> O["Verteil-Block 9 Etagen"]
N --> P["Verteil-Block 9 Etagen"]
O --> Q["Etagen-Verteilung"]
P --> R["Etagen-Verteilung"]
Q --> S["5/8K"]
R --> T["5/8K"]
S --> U["5/8G2"]
T --> U
U --> V["Verteil-Block 9 Etagen"]
7 Fehlersuchhilfen
| Fehler | Mögliche | Ursache |
| Auf allen Polarisationsebenen (deshalb von allen Sendern) kein Empfang. | Antennenausrichtung stimmt nicht | Überprüfen Sie die Ausrichtung Ihrer Antenne. Verwenden Sie dazu ein geeignetes Messgerät. |
| Netzteil nicht angeschlossen | Netzteil anschließen | |
| „Klotzchen“-Bildung im digitalen Bild | Signalpegel zu niedrig oder zu hoch bzw. bei DVB-S Antenne nicht optimal ausgerichtet | Antenne optimieren und / oder Pegel gemäß den technischen Daten einstellen. |
| Auf allen Polarisationsebenen immer noch kein Empfang | Kurzschluss in der LNB-Zuleitung | Schrauben Sie nacheinander die einzelnen Stammleitungen ab, um so den Kurzschluss einzukreisen. |
| Netzteil überlastet Stromverbrauch der verwendeten Komponenten addieren, bei Bedarf 5Z2/NT einsetzen. Gleichstromtrennung eines Ausganges des 5P beachten. | ||
| Auf einzelnen Polarisationsebenen kein Empfang oder falscher Sender | LNB-Zuleitungen vertauscht bzw. Mittelleiter zu kurz | Kontrollieren Sie die Zuordnung der Kabel und die Stecker. Überprüfen Sie z.B. mit einem Receiver das Signal direkt an der LNB-Zuleitung. |
| Einzelne Teilnehmerausgänge funktionieren nicht | LNB-Spannung und/oder Steuersignale des Receivers falsch | Schließen Sie versuchsweise das Empfangsgerät an einem anderen Teilnehmerausgang an. Überprüfen Sie die LNB-Spannung und die Steuersignale mit einem Messgerät oder erproben Sie ein anderes Empfangsgerät |
| Wellenlinien im analogen Fernsehbild | Eingangspegel zu hoch Pegel reduzieren (siehe technische Daten) | |
| Terrestrik: 47...862 MHzSat.-Bereich: 950...2150 MHz | Schaltmatritzen | Zubehör | |||||||||
| TechniSystem 5/8 G2 | TechniSystem 5/8 K | Zwischenverstärker 5Z2/NT | Abzweiger 5/2A | Passiver Verteiler 5P | |||||||
| Terr. | Sat. | Terr. | Sat. | Terr. | Sat. | Terr. | Sat. | Terr. | Sat. | ||
| DurchgangsdämpfungSchräglagenentzerrung | 2...3 dB | 2...5 dB | -10...5 dB einstellbar | -12...-7 dB | 1,2 dB | 0,6...1 dB | 4 dB | 4 dB | |||
| keine | fest entzerrt | ||||||||||
| AbzweigverstärkungSchräglagenentzerrung | -4...-1 dB | -2...3 dB | 1...4 dB | -2...3 dB | 5...10 dB | 3...6 dB | -4 dB | -4 dB | |||
| fest entzerrt | einstellbar | fest | |||||||||
| Entkopplung | Stämme | 40 dB | 47 dB | 50 dB | 60 dB | 55 dB | |||||
| Ausgang | >35 dB | 45dB | |||||||||
| Eingangspegel (dBμV) | empfohlen | 72 | 70 | 72 | 75 | 70 | 60 | 70 | 70 | ||
| maximal | 80^11 | 85^21 | 80^11 | 90^21 | 90 | 75 | 85 | 85 | |||
| Schirmungsmaß | gemäß EN50083-2/A1 (TechniSelect S) | ||||||||||
| Steuerung | 11,5...14 V / 16...19 V und 0/22 (±4) kHz U_ss > 0,25 V; kein DiSEqC | ||||||||||
| Stromversorgung | immer vom eigenen Netzteil | Speisung vom TechniSystem 5/8 G2 | über Stammleitungen oder eigenes Netzteil | von einem Netzteil der 5/8 G2 an den Abzweigen | passiv | ||||||
| Strombedarf | vom Netzteil ^3) | 65 mA | 110 mA | 120 mA | 130 mA | ||||||
| vom Receiver | 40 mA | ||||||||||
| max. möglicher LNB-Strom | 1 A (inkl. des Stromes für TechniSystem 5/8 K und Zubehör) | ||||||||||
| Leistungsbedarf mit LNB (200 mA) | 1,2 W plus 4 W für LNB | 2.1 W | 2,2 W | 2,4 W | passiv | ||||||
| 0,7 W pro genutztem Ausgang | |||||||||||
| ∅ jährlich | 43 kWh | 18 kWh | 20kWh | 21 kWh | |||||||
| dazu je 1kWh^4) von den Empfängern | |||||||||||
| Umgebungsbedingungen | -25...+55 °C, ESD-Schutz an Ein- und Ausgängen < 5 kV, IP 50 | ||||||||||
| Maße: L x B x H (mm), Gewicht | 170 x 120 x 34 0,4 kg | 170 x 130 x 34 0,4 kg | 149 x 30 x 56 | 185 x 68 x 40 | 149 x 43 x 56 | ||||||
| Netzteil: 82 x 44 x 30; 0,14 kg | |||||||||||
1) Bezogen auf analoge Breitbandkabelsignale Im BK-Raster (36 TV-Signale, 24 UKW-Programme), CTB (72dB) / CSO (69 dB), bei terrestrischem Empfang sind einzelne Sender meist größer - das ist akzeptabel, wenn sie kleiner 90dBμV bleiben. 2) nach EN 500083-3: IMA3 35dB 3) Netzteil liefert 15 V DC / max. 1,2A; kurzschlussfest und überlastsicher 4) abhängig von der Nutzung (z.B. 3h/Tag)
Ihr Gerät trägt das CE-Zeichen und erfüllt alle erforderlichen EU-Normen.
Änderungen und Druckfehler vorbehalten. Stand 10/11
Abschrift und Vervielfältigung nur mit Genehmigung des Herausgebers.
TechniSat ist ein eingetragenes Warenzeichen der
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2237140000900