V Eight DSP MK2 - Empfänger Audiotec Fischer - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | 8-Kanal Verstärker mit integriertem DSP |
| Marke | Audiotec Fischer |
| Modell | V Eight DSP MK2 |
| Abmessungen (H x B x T) | 44 x 220 x 180 mm (1.73 x 8.66 x 7.09 in) |
| Betriebsspannung | 10,5 - 16 V (6 V für bis zu 5 s) |
| Ruhestrom | 540 mA |
| Sicherungswert | 2 x 30 A LP-Mini-Sicherung (APS) |
| Ausgangsleistung (RMS, 4 Ω) | 75 W pro Kanal |
| Ausgangsleistung (RMS, 2 Ω) | 120 W pro Kanal |
| Maximale Ausgangsleistung | Bis zu 160 W RMS pro Kanal @ 2 Ω |
| Verstärkertechnologie | Pure Class GD |
| Eingänge | 6 x RCA/Cinch, 8 x Highlevel-Lautsprecher, 1 x optischer SPDIF (12-96 kHz), 1 x Remote In |
| Ausgänge | 8 x Lautsprecher, 2 x RCA/Cinch, 2 x Remote Out |
| DSP-Auflösung | 64 Bit |
| Abtastrate | 48 kHz |
| Signal-Rausch-Verhältnis (digitaler Eingang) | 107 dB (A-bewertet) |
| Signal-Rausch-Verhältnis (analoger Eingang) | 102 dB (A-bewertet) |
| Gesamtklirrfaktor (THD) | < 0.015 % |
| Frequenzgang | 20 Hz - 22,000 Hz |
| Zusätzliche Funktionen | HEC-Steckplatz, ADEP.3-Schaltung, Steuereingang, 32-Bit-CoProcessor, Auto-Remote-Schalter, Power-Save-Modus, Start-Stopp-Fähigkeit, Virtual Channel Processing (VCP) |
| Installations- und Wartungstipps | Batterie vor der Installation abklemmen; mit trockenem Tuch reinigen; für ausreichende Belüftung sorgen; Feuchtigkeit und extreme Temperaturen vermeiden. |
| Sicherheitshinweise | Hauptsicherung innerhalb von 30 cm der Batterie verwenden; korrekten Kabelquerschnitt verwenden; Lautsprecheranschlüsse nie an Masse legen; Eingangsempfindlichkeit richtig einstellen. |
| Ersatzteile / Reparierbarkeit | HEC-Module zur Erweiterung erhältlich; Sicherungen mit gleichem Nennwert ersetzen; interne Jumper zur Einstellung der Eingangsempfindlichkeit. |
Häufig gestellte Fragen - V Eight DSP MK2 Audiotec Fischer
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BEDIENUNGSANLEITUNG V Eight DSP MK2 Audiotec Fischer
8-Kanal Verstärker mit integriertem DSP
Herzlichen Glückwunsch!
Sehr geehrter Kunde,
Wir gratulieren Ihnen zum Kauf dieses hochwertigen HELIX Digitalverstärkers.
Audiotec Fischer setzt mit der HELIX V EIGHT DSP MK2 neue Maßstäbe im Bereich der Verstärkertechnik.
Dabei profitieren Sie als Kunde direkt von unserer mehr als 30-jährigen Erfahrung in der Forschung und Entwicklung von Audiokomponenten.
Dieser Verstärker wurde von uns nach neuesten technischen Erkenntnissen entwickelt und zeichnet sich durch hervorragende Verarbeitung und eine überzeugende Anwendung ausgereifter Technologien aus.
Viel Freude an diesem Produkt wünscht Ihnen das Team von
AUDIOTEC FISCHER
Allgemeine Hinweise
Allgemeines zum Einbau von HELIX-Komponenten
Um alle Möglichkeiten des Produktes optimal ausschöpfen zu können, lesen Sie bitte sorgfältig die nachfolgenden Installationshinweise. Wir garantieren, dass jedes Gerät vor Versand auf seinen einwandfreien Zustand überprüft wurde.
Vor Beginn der Installation unterbrechen Sie den Minusanschluss der Autobatterie.
Wir empfehlen Ihnen, die Installation von einem Einbauspezialisten vornehmen zu lassen, da der Nachweis eines fachgerechten Einbaus und Anschlusses des Gerätes Voraussetzung für die Garantieleistungen sind.
Installieren Sie Ihren Verstärker an einer trockenen Stelle im Auto und vergewissern Sie sich, dass der Verstärker am Montageort genügend Kühlung erhält. Montieren Sie das Gerät nicht in zu kleine, abgeschlossene Gehäuse ohne Luftzirkulation oder in der Nähe von wärmeabstrahlenden Teilen oder elektronischen Steuerungen des Fahrzeuges. Im Sinne der Unfallsicherheit muss der Verstärker professionell befestigt werden. Dieses geschieht über Schrauben, die in eine Montagefläche eingeschraubt werden, die wiederum genügend Halt bieten muss.
Bevor Sie die Schrauben im Montagefeld befestigen, vergewissern Sie sich, dass keine elektrischen Kabel und Komponenten, hydraulische Bremsleitungen, der Benzintank etc. dahinter verborgen sind. Diese könnten sonst beschädigt werden. Achten Sie bitte darauf, dass sich solche Teile auch in der doppelten Wandverkleidung verbergen können.
Allgemeines zum Anschluss des V EIGHT DSP MK2 Verstärkers
Der Verstärker darf nur in Kraftfahrzeuge eingebaut werden, die den 12 V-Minuspol an Masse haben. Bei anderen Systemen können der HELIX Verstärker und die elektrische Anlage des Kfz beschädigt werden. Die Plusleitung für die gesamte Anlage sollte in einem Abstand von max. 30 cm von der Batterie mit einer Hauptsicherung abgesichert werden. Der Wert der Sicherung errechnet sich aus der maximalen Stromaufnahme der Car-Hifi Anlage.
Verwenden Sie zum Anschluss des Verstärkers an die Stromversorgung des Fahrzeugs ausschließlich geeignete Kabel mit ausreichendem Kabelquerschnitt. Die Sicherungen im Verstärker dürfen nur mit den gleichen Werten (2 x 30 A) ersetzt werden, um eine Beschädigung des Gerätes zu verhindern. Höhere Werte können zu gefährlichen Folgeschäden führen!
Die Kabelverbindungen müssen so verlegt sein, dass keine Klemm-, Quetsch- oder Bruchgefahr besteht. Bei scharfen Kanten (Blechdurchführungen) müssen alle Kabel gegen Durchscheuern gepolstert sein. Ferner darf das Versorgungskabel niemals mit Zuleitungen zu Vorrichtungen des Kfz (Lüftermotoren, Brandkontrollmodulen, Benzinleitungen etc.) verlegt werden.
Anschluss- und Bedienelemente

① USB Eingang
Dient zum Anschluss an den Computer.
② Control Input
Multifunktionsanschluss – dient zum An- schluss einer Fernbedienung und weiterem HELIX Zubehör.
③ Control Taster
Dient zum Umschalten der Sound Setups oder zum Resetten des Gerätes.
④ Status LED
Die Status LED zeigt den Betriebszustan an.
⑤ Optical Input
Optischer Eingang im SPDIF-Format für digitaleStereosignale.
⑥ Line Input
Cinch-Eingänge zum Anschluss eines Vorverstärkersignals.
⑦ Highlevel Input
Hochpegel-Lautsprechereingang zum An- schluss von Werksradios oder Radios ohne Vorverstärkerausgänge.
⑧ Clipping LED
Diese LED leuchtet rot, wenn einer der Analogeingänge übersteuert wird.
ndg Gain
Regler zum Einstellen der Eingangsempfindlichkeit des Line und Highlevel Inputs.

10 Output Channels
Lautsprecherausgänge für den Anschluss von Lautsprechersystemen.
11 GND
Anschluss des Massekabels (Minuspol der Batterie oder Fahrzeugchassis).
12 REM
Anschluss für die Remoteleitung.
13 +12 V
Anschluss für das Versorgungsspannungskabel +12 V der Batterie.
14 Line Output
Vorverstärkerausgänge zum Anschluss weiterer Verstärker. Zur Einschaltung weiterer Verstärker muss der Remote-Ausgang (Rem Out) verwendet werden.
15 Rem Out
Der Remote-Ausgang dient zum Einschalten weiterer Verstärker. Dieser Ausgang muss bei Verwendung der Cinch-Ausgänge (Line Output) genutzt werden. Beide Anschlüsse sind intern parallel geschaltet.
① USB Eingang
Mit Hilfe dieses Eingangs wird die HELIX V EIGHT DSP MK2 über das beiliegende Kabel mit dem Computer verbunden und kann anschließend über das DSP PC-Tool konfiguriert werden. Die aktuellste Software finden Sie auf www.audiotec-fischer.com.
Hinweis: Es können keine USB Speichermedien an den Verstärker angeschlossen werden.
② Control Input
Dieser Multifunktionseingang dient zum Anschluss von HELIX Zubehörprodukten, wie beispielsweise einer Fernbedienung, mit deren Hilfe diverse Funktionen des Verstärkers gesteuert werden können. Die Funktionalität muss je nach Typ der Fernbedienung zuerst im „Device Configuration Menu“ der DSP PC-Tool Software oder an der Fernbedienung selbst konfiguriert werden.
③ Control Taster
Die V EIGHT DSP MK2 bietet 10 interne Speicherplätze für Sound Setups. Mit Hilfe des Control Tasters lässt sich zwischen zwei Speicherplätzen umschalten. Diese können im DSP PC-Tool festgelegt werden.
Wird der Taster länger als fünf Sekunden gedrückt, so wird das Gerät resettet und der gesamte interne Speicher gelöscht! Anschließend wird dies durch ein durchgehendes rotes Leuchten und grünes schnelles Dauerblinken der Status LED angezeigt.
Hinweis: Werkseitig sind die Speicherbereiche eins und zwei eingestellt. Zum manuellen Umschalten zwischen den zwei Setups muss der Control Taster eine Sekunde lang gedrückt werden.
Der Umschaltvorgang wird durch einmaliges rotes Blinken der Status LED angezeigt. Um zwischen allen internen Speicherplätzen umschalten zu können, wird die optional erhältliche Display-Fernbedienung DIRECTOR oder die HELIX WIFI CONTROL empfohlen.
Achtung: Nach dem Resetten des Gerätes kann die HELIX V EIGHT DSP MK2 keine Audiosignale mehr wiedergeben, bis ein neues Sound Setup eingespielt wurde.
④ Status LED
Die Status LED zeigt den Betriebszustand des Verstärkers und dessen DSP-Speichers an.
Grün: Verstärker eingeschaltet und betriebsbereit.
Orange: Power Save Modus aktiv.
Rot: Protection Mode aktiv. Dieser kann unterschiedliche Ursachen haben. Der Verstärker ist mit Schutzschaltungen gegen Über- und Unterspannung sowie Überhitzung ausgestattet. Prüfen Sie in diesem Fall alle Anschlüsse auf Fehler, wie z.B. Kurzschlüsse oder fehlerhafte Verbindungen. Ist die Sicherheitsschaltung der Temperaturüberwachung aktiv, wird der Remote-Ausgang sowie die Signalausgabe abgeschaltet, bis ein sicherer Betrieb wieder gewährleistet werden kann.
Rot / grün langsam blinkend: Keine Betriebssoftware auf dem DSP installiert. Verbinden Sie den Verstärker mit der DSP PC-Tool Software und bestätigen das automatische Update der Betriebssoftware. Die aktuellste Version des DSP PC-Tools finden Sie auf www.audiotec-fischer.com.
Rot / grün schnell blinkend: Aktuell ausgewählter Sound Setup-Speicherplatz ist leer. Ein neues DSP Setup muss über die DSP PC-Tool Software eingespielt werden oder schalten Sie auf einen Speicherplatz mit vorhandenem Sound Setup um.
⑤ Optical Input
Optischer Eingang im SPDIF-Format für den Anschluss an Signalquellen mit digitalem Ausgang. Die „Sampling Rate“ dieses Eingangs muss zwischen 12 - 96 kHz liegen. Das Eingangssignal wird automatisch an die interne Abtastrate angepasst. Um diesen Eingang zu aktivieren und in der Lautstärke regeln zu können, wird eine optional erhältliche Fernbedienung oder die WIFI CONTROL empfohlen.
Hinweis: Es können ausschließlich Stereosignale und keine Dolby-codierten Daten verarbeitet werden!
Hinweis: Werkseitig ist die manuelle Einschaltung des Eingangs über eine optionale Fernbedienung konfiguriert.
⑥ Highlevel Input
8-Kanal Hochpegel-Lautsprechereingang. Mit Hilfe dieses Eingangs kann der Verstärker direkt an die Lautsprecherausgänge eines Werks- / Nachrüstradios oder eines Werksverstärkers angeschlossen werden, sofern dieses / dieser nicht über Vorverstärkerausgänge verfügt. Die Eingangsempfindlichkeit ist für alle Kanäle ab Werk auf ca. 11 Volt eingestellt (siehe nachfolgendes Bild).

Es ist jedoch möglich, die Eingangsempfindlichkeit mit dem Regler 9 (Gain) und durch das Umstecken von Steckbrücken im Geräteinneren optimal an die Signalquelle anzupassen (siehe Seite 7, Punkt 4; Signaleingangskonfiguration).
Wichtig: Sobald die Eingangsempfindlichkeit zwischen 11 V und 32 V eingestellt wird, muss der „Load“-Jumper im Inneren des Geräts vor der ersten Inbetriebnahme zwingend entfernt werden (siehe Seite 7, Punkt 4; Signaleingangskonfiguration). Eine Missachtung kann zu Schäden am Verstärker führen.
Achtung: Verwenden Sie zum Anschluss ausschließlich die mitgelieferten Stecker mit integrierten Schraubklemmen oder einen passenden Kabelbaum aus dem HELIX Zubehörprogramm.
Achtung: Der Highlevel- und der Vorverstärkersignaleingang eines einzelnen Kanals darf nicht gleichzeitig genutzt werden, da dies zu Schäden an ihrem Autoradio führen kann. Es ist aber zulässig, an einem Kanal den Highlevel- und an einem anderen Kanal den Vorverstärkersignaleingang zu verwenden.
⑦ Line Input
6-Kanal Vorverstärkereingang zum Anschluss von Signalquellen, z.B. Radios. Die Eingangsempfindlichkeit ist für alle Kanäle ab Werk auf ca. 3 Volt eingestellt.

Es ist jedoch möglich, die Eingangsempfindlichkeit mit dem Regler 9 (Gain) und durch das Umstecken von Steckbrücken im Geräteinneren optimal an die Signalquelle anzupassen (siehe Seite 7, Punkt 4; Signaleingangskonfiguration).
⑧ Clipping LED
Diese LED leuchtet rot, wenn einer der sechs Line Inputs oder acht Highlevel Inputs übersteuert wird. Die LED hat keine Funktion bei Ansteuerung über den Digitaleingang. Sofern diese LED aufleuchtet, sollte die Eingangsempfindlichkeit über den Drehregler (Punkt 9; Gain) abgesenkt werden, bis die LEDerlischt.
⑨ Gain
Mit Hilfe dieses Drehreglers kann die Eingangsempfindlichkeit der Kanäle an die Ausgangsspannung des angeschlossenen Steuergerätes angepasst werden. Dieser Regler ist kein Lautstärkeregler, sondern dient nur der Anpassung. Die werkseitig eingestellten Regelbereiche liegen bei 1 - 4 Volt für die Cinch-Eingänge (Line Input) und 4 - 16 Volt für die Hochpegel-Lautsprechereingänge (Highlevel Input). Der Wertebereich kann durch Umstecken eines Jumpers im Geräteinneren verändert werden. Alternativ kann die Einstellung der Eingangsempfindlichkeit mit Hilfe der DSP PC-Tool Software vorgenommen werden. Dazu muss die Funktion zuerst noch im Tab „Signalverwaltung“ des DCM-Menüs aktiviert und konfiguriert werden (siehe nachfolgendes Bild).

Wichtig: Sobald die Eingangsempfindlichkeit zwischen 11 V und 32 V eingestellt wird, muss der „Load“-Jumper im Inneren des Geräts vor der ersten Inbetriebnahme zwingend entfernt werden (siehe Seite 7, Punkt 4; Signaleingangskonfiguration). Eine Missachtung kann zu Schäden am Verstärker führen.
Achtung: Es ist zwingend notwendig, die Eingangsempfindlichkeit der V EIGHT DSP MK2 an die Signalquelle anzupassen, um Schäden am Verstärker zu vermeiden.
10 Output Channels
Diese Anschlüsse dienen als Lautsprecherausgänge. Die Impedanz der Lautsprecher darf 2 Ohm nicht unterschreiten.
Achtung: Es wird dringend empfohlen, vor der ersten Inbetriebnahme mit der DSP PC-Tool Software die grundlegenden Einstellungen im Verstärker vorzunehmen. Eine Missachtung kann zur Zerstörung der angeschlossenen Lautsprecher führen. Gerade bei vollaktiven Systemen besteht diese Gefahr.
⑪ GND
Das Massekabel sollte am zentralen Massepunkt (dieser befindet sich dort wo der Minuspol der Batterie zum Metallchassis des Kfz geerdet ist) oder an einer blanken, von Lackresten befreiten Stelle des Kfz-Chassis angeschlossen werden. Der empfohlene Querschnitt beträgt mindestens 16 mm².
⑫ REM
Der Remote-Eingang dient zum Einschalten der V EIGHT DSP MK2, sofern die am Highlevel-Eingang angeschlossene Signalquelle die automatische Einschaltung nicht aktiviert oder der Verstärker bewusst nur über ein Remote-Signal ein- und ausgeschaltet werden soll. Die Remoteleitung wird mit dem Remote-Ausgang / Antennenanschluss des Steuergerätes (Radio) verbunden. Dieser ist nur aktiviert, wenn das Steuergerät eingeschaltet ist. Somit wird der Verstärker mit dem Steuergerät ein- und ausgeschaltet. Dieser Eingang muss nicht belegt werden, wenn der Hochpegel-Lautsprechereingang (Highlevel Input) benutzt wird. Wie Sie die automatische Einschaltung über den Hochpegel-Lautsprechereingang der V EIGHT DSP MK2 deaktivieren können, ist unter Punkt 7 „Konfiguration des Remote-Eingangs“ auf Seite 10 nachzulesen.
⑬ +12 V
Das +12 V Versorgungskabel ist am Pluspol der Batterie anzuschließen. Der empfohlene Querschnitt beträgt mindestens 16 mm².
14 Line Output
Prozessierter 2-Kanal Vorverstärkerausgang zum Anschluss von zusätzlichen Verstärkern. Die maximale Ausgangsspannung beträgt 3 Volt RMS. Wenn Sie diesen Ausgang verwenden, ist es zwingend erforderlich, den Remote-Ausgang (Rem Out) zum Einschalten des/der an den Line Output angeschlossenen Verstärker zu verwenden, da ansonsten Störsignale auftreten können. Der Remote-Ausgang schaltet sich automatisch während des „Power Save Modus“ sowie bei einem Software-Update ab. Die Ausgänge können in der DSP PC-Tool Software den Eingängen beliebig zugeordnet werden.
15 Rem Out
Der Remote-Ausgang dient dazu, weitere Verstärker einzuschalten. Verwenden Sie in jedem Fall diesen Ausgang, wenn Sie weitere Verstärker an den Line Output der V EIGHT DSP MK2 anschließen, da es ansonsten zu Störgeräuschen kommen kann. Dieser Ausgang aktiviert sich automatisch, sobald der Bootvorgang des DSP abgeschlossen ist. Zudem wird dieser Ausgang bei aktiviertem „Power Save Mode“ und bei Betriebssoftware-Updates abgeschaltet.
Die HELIX V EIGHT DSP MK2 wird wie nachfolgend beschrieben an das Autoradio angeschlossen.
Achtung: Für die Durchführung der nachfolgenden Schritte werden Spezialwerkzeuge und Fachwissen benötigt. Um Anschlussfehler und Beschädigungen zu vermeiden, fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Einbauspezialisten und beachten Sie zwingend die allgemeinen Anschluss- und Einbauhinweise (siehe Seite 2).
1. Anschluss der Vorverstärkereingänge
Diese Eingänge (Line Input) können mit entsprechenden Kabeln (RCA / Cinch-Kabel) an die Vorverstärker- / Lowlevel- / Cinch-Ausgänge des Radios angeschlossen werden. Im Verstärker lassen sich die Signaleingänge über die DSP PC-Tool Software frei den Lautsprecherausgängen bzw. dem Line Output zuweisen. Die Einschaltautomatik des Verstärkers funktioniert bei den Vorverstärkereingängen nicht, so dass der Remote-Eingang (REM) zwingend belegt werden muss.
Achtung: Der Highlevel- und der Vorverstärkersignaleingang eines einzelnen Kanals darf nicht gleichzeitig genutzt werden, da dies zu Schäden an ihrem Autoradio führen kann. Es ist aber zulässig, an einem Kanal den Highlevel- und an einem anderen Kanal den Vorverstärkersignaleingang zu verwenden.
2. Anschluss der Highlevel-Lautsprechereingänge
Die Hochpegel-Lautsprechereingänge können direkt mit den Lautsprecherausgängen des Werks- bzw. Nachrüstradios mit Hilfe entsprechender Kabel (Lautsprecherkabel mit max. 1 mm² Querschnitt) verbunden werden.
Sollten Sie ein normales Werksradio anschließen, empfehlen wir folgende Kanalbelegung:
Kanal B = Vorne rechts
Kanal D = Hinten rechts
Dabei müssen nicht zwingend alle Eingänge belegt werden. Werden nur zwei Kanäle belegt, empfehlen wir die Kanäle A und B zu verwenden. Achten Sie bitte auf eine korrekte Polung!
Wenn Sie einen oder mehrere Anschlüsse verpolen, kann dadurch die Funktion des Verstärkers beeinträchtigt werden. Bei Verwendung dieses Eingangs muss der Remote-Eingang (REM) nicht belegt werden, da sich der Verstärker automatisch einschaltet, sobald ein Lautsprechersignal anliegt.
3. Anschluss einer digitalen Signalquelle
Sofern Sie über eine Signalquelle mit optischem Digitalausgang verfügen, kann diese an den Verstärker angeschlossen werden. Werkseitig ist die manuelle Einschaltung des Eingangs über eine optionale Fernbedienung konfiguriert. Möchten Sie den Eingang automatisch bei Anliegen eines Audiosignals aktivieren, können Sie dies in der DSP PC-Tool Software unter dem Menüpunkt Signalmanagement im DCM konfigurieren. Die Einschaltautomatik des Verstärkers funktioniert bei Verwendung des Digitaleingangs nicht, so dass der Remote-Eingang (REM) zwingend belegt werden muss.
Wichtig: Das digitale Audiosignal einer Quelle ist üblicherweise nicht lautstärkegeregelt. Das bedeutet, dass an sämtlichen Ausgängen der HELIX V EIGHT DSP MK2 der volle Pegel anliegt. Dies kann im Extremfall die angeschlossenen Lautsprecher zerstören. Wir raten deshalb dringend dazu, eine optionale Fernbedienung zur Einstellung der Lautstärke des digitalen Sig naleingangs zu verwenden!
Hinweis: Die HELIX V EIGHT DSP MK2 kann nur unkomprimierte, digitale Stereo PCM-Signale mit einer Abtastrate zwischen 12 kHz und 96 kHz verarbeiten. Es können keine MP3- oder Dolby-codierten Daten verarbeitet werden.
4. Signaleingangskonfiguration
Die Eingangsempfindlichkeit sowie die Last der Highlevel-Eingänge der V EIGHT DSP MK2 ist werkseitig für handelsübliche Radios optimal eingestellt. Sofern Ihre Signalquelle zwischen 11 und 32 Volt Eingangsspannung liefert – beispielsweise wenn ein OE-Verstärker als Signalquelle dient – führen Sie bitte die nachfolgenden Schritte 4.1 und 4.2 durch. Sollten Sie sich bzgl. der Ausgangsspannung Ihrer Signalquelle nicht sicher sein, kontaktieren Sie Ihren HELIXFachhändler.
Einbau und Installation
4.1 Einstellung der Last des Highlevel-Eingangs Achtung: Bei Nutzung des Highlevel-Eingangs als Signaleingang ist es zwingend notwendig diese an die Eingangsspannung anzupassen, um Schäden am Verstärker zu vermeiden.
Sofern für die Signalquelle eine Eingangsempfindlichkeit zwischen 11 V und 32 V eingestellt wird, muss der „Load“-Jumper im Inneren des Geräts zwingend und umgehend entfernt werden. In diesem Fall muss das Gerät geöffnet werden. Dazu entfernen Sie zunächst die vier Schrauben (zwei Inbus- und zwei Kreuzschlitzschrauben) des Seitenblechs mit dem USB Eingang und nehmen dieses ab. Ziehen Sie nun das Bodenblech zur Seite heraus. Sie haben nun Zugriff auf den „Load“-Jumper (siehe Markierung im nachfolgenden Bild). Um den „Load“-Jumper zu entfernen, ziehen Sie diesen einfach nach oben hin ab.

4.2 Einstellung der Eingangsempfindlichkeit Achtung: Es ist zwingend notwendig, die Eingangsempfindlichkeit des V EIGHT DSP MK2 an die Signalquelle anzupassen, um Schäden am Verstärker zu vermeiden.
Verschiedene Einstellungsbeispiele für die Eingangsempfindlichkeit sind in der Tabelle auf Seite 11 aufgeführt.
Um die Eingangsempfindlichkeit zu verändern, verwenden Sie den Gain-Drehregler (Seite 5, Punkt 9). Die Einstellung dieses Drehreglers beeinflusst sowohl die Vorverstärkereingänge als auch die Hochpegel-Eingänge! Sollte der werkseitig eingestellte Wertebereich von 1 – 4 Volt für die Lowlevel-Eingänge bzw. 4 – 16 Volt für die Hochpegel-Eingänge nicht ausreichend sein, so können Sie diesen im Geräteinneren durch das Umstecken von Steckbrücken (Jumpern) ändern. In diesem Fall muss das Gerät
wie in Punkt 4.1 beschrieben geöffnet werden. Für den erweiterten Einstellbereich (Hochpegel 8 - 32 Volt; Cinch 2 - 8 Volt) ist ein zusätzlicher Jumper im Lieferumfang enthalten.
Um die Position eines Jumpers zu ändern, ziehen Sie diesen einfach nach oben hin ab und stecken ihn auf die gewünschte Position.
Achten Sie darauf, dass der Jumper vollständig und nicht versetzt eingesteckt ist.
Beide Jumper können unabhängig voneinander umgesteckt werden.
Überischt Jumper-Steckpositionen:

A: „Load-Jumper“ für die Kanäle A - H
B: Erweiterter Stellbereich für die Kanäle A - D
C: Erweiterter Stellbereich für die Kanäle E - H
Werkseitige Jumperposition:

| Gesteckte Jumper Wertebereich | |
| A (Kanal A - H) Highlevel: 4 – 16 VoltCinch : 1 – 4 Volt |
Jumperpositionen für erweiterten Stellbereich:

| Gesteckte Jumper Wertebereich | |
| B (Kanal A - D) Highlevel: 8 – 32 VoltCinch : 2 – 8 Volt | |
| C (Kanal E - H) Highlevel: 8 – 32 VoltCinch : 2 – 8 Volt |
Hinweis: Werden nur die Eingangskanäle A bis D verwendet, ist es für den erweiterten Stellbereich ausreichend, den „Load“-Jumper zu entfernen und diesen für die Jumper-Steckposition B zu verwenden.
Genaue Anpassung der Eingangsempfindlichkeit:
Nachdem Sie die Eingangslast des Verstärkers an die maximale Ausgangsspannung der Signalquelle angepasst haben, kann mit Hilfe des Gain-Drehreglers die Eingangsempfindlichkeit optimal an die Signalquelle angepasst werden. Dazu führen Sie bitte die folgenden Schritte durch:
- Schließen Sie während dieser Prozedur keine Lautsprecher an die Ausgänge des Verstärkers an und schalten Sie ggf. angeschlossene Verstärker ab.
- Schalten Sie den Verstärker ein.
- Drehen Sie die Lautstärke Ihres Radios auf 90 % der Gesamtlautstärke und spielen Sie über das CD-Laufwerk ein 1 kHz Testsignal
(Vollaussteuerung 0 dB) ab.
- Sollte die Clipping LED bereits leuchten, verringern Sie mit Hilfe des Gain-Drehreglers (Seite 5, Punkt 9) die Eingangsempfindlichkeit, bis die Clipping LED erlischt.
- Erhöhen Sie die Eingangsempfindlichkeit durch Rechtsdrehung bis die Clipping LED aufleuchtet. Drehen Sie nun den Gain-Drehregler gegen den Uhrzeigersinn bis die Clipping LED wieder erlischt.
Für weitere Anwendungsfälle kontaktieren Sie bitte Ihren HELIX Fachhändler.
5. Anschluss der Stromversorgung
Vor dem Anschluss des +12 V Versorgungskabels an das Bordnetz muss die Autobatterie abgeklemmt werden.
Das +12 V Stromkabel ist am Pluspol der Batterie anzuschließen. Die Plusleitung sollte in einem Abstand von max. 30 cm von der Batterie mit einer Hauptsicherung abgesichert werden. Der Wert der Sicherung errechnet sich aus der maximalen Stromaufnahme der gesamten Car-Hifi Anlage (V EIGHT DSP MK2 = max. 60 A RMS bei 12 V Bordnetz). Verwenden Sie bei kurzen Leitungen (< 1 m) einen Querschnitt von mindestens 16 mm². Bei längeren Leitungen empfehlen wir einen Querschnitt von 25 mm² bis 35 mm². Das Massekabel (gleicher Querschnitt wie das +12 V Kabel) muss an einem blanken, von Lackresten befreiten Massepunkt des Kfz-Chassis oder direkt an dem Minuspol der Autobatterie angeschlossen werden.
6. Anschluss des Remote-Eingangs
Der Remote-Eingang (REM) muss mit dem Remote-Ausgang des Radios verbunden sein, sofern die Vorverstärkereingänge (Line Input) oder ausschließlich der Digitaleingang des Verstärkers als Signaleingänge / Signaleingang genutzt werden / wird. Es wird dringend davon abgeraten, den Remote-Eingang des Verstärkers über das Zündungsplus des Fahrzeugs zu steuern, um Störgeräusche beim Ein- und Ausschalten zu vermeiden. Bei Verwendung des Hochpegel-Lautsprechereingangs (Highlevel Input) muss der Remote-Eingang nicht belegt werden, sofern das angeschlossene Radio über BTL-Ausgangsstufen verfügt.
7. Konfiguration des Remote-Eingangs
Die Einschaltung der HELIX V EIGHT DSP MK2 erfolgt automatisch bei Ansteuerung über die Hochpegel-Lautsprechereingänge (Highlevel Input) oder sobald ein Remote-Signal am Remote-Eingang (REM) anliegt. Mit Hilfe des „Auto Remote“-Schalters kann die automatische Einschaltung deaktiviert werden (Auto Remote = Off). Dies sollte vorgenommen werden, wenn es beispielsweise zu Störgeräuschen beim Ein- und Ausschalten des Verstärkers kommt.
Hinweis: Wird die automatische Einschaltung des Verstärkers deaktiviert, muss der Remote-Eingang belegt werden. Eine automatische Einschaltung über den Hochpegel-Lautsprechereingang ist dann nicht mehr möglich.
Hinweis: Werkseitig ist die automatische Einschaltung über den Hochpegel-Lautsprechereingang der HELIX V EIGHT DSP MK2 aktiviert.
Um die automatische Einschaltung zu deaktivieren, muss das Gerät, wie unter Punkt 4.1 beschrieben, geöffnet und die Schalterposition des „Auto Remote“ Schalters geändert werden. Der Schalter befindet sich in der Nähe des „Made in Germany“ Aufdrucks (siehe Markierung im nachfolgenden Bild).

On: Einschaltung über Hochpegel-Lautsprechereingang aktiviert (Werkseinstellung).
Off: Einschaltung über Hochpegel-Lautsprechereingang deaktiviert.
8. Konfiguration des internen DSPs
Es wird dringend empfohlen, vor der ersten Inbetriebnahme die grundlegenden Einstellungen im Verstärker mit Hilfe der DSP PC-Tool Software vorzunehmen.
Eine Missachtung kann zur Zerstörung der angeschlossenen Lautsprecher / Verstärker führen. Speziell bei Verwendung der V EIGHT DSP in vollaktiven Systemen besteht sonst Zerstörungsgefahr für die Hochtöner. Informationen zum Anschluss des Verstärkers an einen PC finden Sie auf Seite 12.
9. Anschluss der Lautsprecherausgänge
Die Lautsprecherausgänge können direkt mit den Lautsprecherleitungen verbunden werden. Verbinden Sie niemals die Lautsprecherleitungen mit der Kfz-Masse (Fahrzeugkarosserie). Dieses kann Ihren Verstärker und Ihre Lautsprecher zerstören.
Achten Sie darauf, dass alle Lautsprechersysteme phasenrichtig angeschlossen sind, d.h. Plus zu Plus und Minus zu Minus. Vertauschen von Plus und Minus hat einen Totalverlust der Basswiedergabe zur Folge. Der Pluspol ist bei den meisten Lautsprechern gekennzeichnet. Die Impedanz pro Kanal darf 2 Ohm nicht unterschreiten, da sonst die Schutzschaltung des Verstärkers aktiviert wird.
10. Anschluss des Remote-Ausgangs
Dieser Ausgang (Rem Out) dient dazu, einen am Line Output angeschlossenen Zusatzverstärker mit einem Remote-Signal zu versorgen. Bitte verwenden Sie ausschließlich dieses Signal zur Einschaltung externer Verstärker, um Ein- und Ausschaltgeräusche zu vermeiden.
Einstellungsbeispiele für die Eingangsempfindlichkeit:
| Quelle | WelcherEingangJumperpositionen | PositionGain-Regler (9) | |
| OEM-Radio 4- bis 6-kanaligBis 25 Watt Sinusleistung pro Kanalan 4 Ohm bzw. bis 50 Watt Sinusleistung pro Kanalan 2 Ohm | HochpegelA - F | A gestecktB & C nicht gesteckt(siehe Abb. 1) | 11 V (Auslieferungszustand) |
| OEM-Radio mit Zusatzverstärker 4- bis 8-kanaligGrößer 25 Watt bis 200 Watt Sinusleistung pro Kanalan 4 Ohm bzw. bis 100 Watt Sinusleistung pro Kanalan 8 Ohm | HochpegelA - H | A nicht gestecktB & C gesteckt(siehe Abb. 2) | Typischerweise Linksanschlag |
| Nachrüstradio 4- bis 6-kanaligmitVorverstärkerausgang | Lowlevel /CinchA - F | A gestecktB & C nicht gesteckt(siehe Abb. 1) | Typischerweise Auslieferungs-zustand (3 V);bei Radios mit 4 Volt Aus-gangsspannung Linksanschlag;Radios mit 1 Volt Ausgangs-spannung Rechtsanschlag |
Abbildung 1: Abbildung 2:

Die HELIX V EIGHT DSP MK2 kann mit Hilfe der DSP PC-Tool Software frei konfiguriert werden. Die Software stellt alle Funktionen übersichtlich und bedienerfreundlich zur Verfügung, so dass Sie diese individuell einstellen können. Dabei können alle zehn DSP-Kanäle separat eingestellt werden. Bevor Sie die V EIGHT DSP MK2 das erste Mal an einen Computer anschließen, gehen Sie auf unsere Homepage und laden die aktuellste Software Version des DSP PC-Tools herunter. Es ist ratsam, regelmäßig nach Updates der Software zu schauen, damit das Gerät immer auf dem aktuellsten Stand ist.
Die Software sowie die dazugehörige Bedienungsanleitung finden Sie auf www.audiotec-fischer.com. Es wird dringend empfohlen, die Bedienungsanleitung der Software (Sound Tuning Magazin) vor der ersten Benutzung durchzulesen, um Komplikationen und Fehler zu vermeiden.
Wichtig: Stellen Sie sicher, dass die V EIGHT DSP MK2 bei der ersten Installation der Software noch nicht an den PC angeschlossen ist. Verbinden Sie diesen erst, wenn die Software samt der USB-Treiber vollständig installiert ist!
Im folgenden Abschnitt lesen Sie die wichtigsten Schritte zum Anschluss und der ersten Inbetriebnahme:
- Laden Sie die DSP PC-Tool Software unter www.audiotec-fischer.com herunter und installieren diese auf ihrem Computer.
- Schließen Sie danach die V EIGHT DSP MK2 mit dem beiliegenden USB-Kabel an den Computer an. Wenn Sie längere Distanzen zu überbrücken haben, verwenden Sie bitte eine aktive USB-Verlängerung mit integriertem Repeater oder das optional erhältliche WIFI CONTROL Interface.
- Schalten Sie erst den Verstärker ein und starten Sie anschließend die Software. Sofern die Betriebssoftware des DSPs nicht mehr aktuell ist, wird diese automatisch aktualisiert.
- Nun können Sie die V EIGHT DSP MK2 mithilfe der DSP PC-Tool Software frei konfigurieren.
Nützliche Hinweise zur korrekten Einstellung entnehmen Sie z.B. unserem „Sound Tuning Magazin“, welches auf unserer Webseite zum Download bereit steht.
Achtung: Es wird dringend empfohlen, vor der ersten Inbetriebnahme die Lautstärke am Radio auf Minimum zu drehen und an die Vorverstärkerausgänge der V EIGHT DSP MK2 noch nichts anzuschließen, bis die grundlegenden Einstellungen im Verstärker vorgenommen wurden. Speziell bei Verwendung in vollaktiven Systemen besteht sonst Zerstörungsgefahr für die Lautsprecher.

flowchart
graph LR
subgraph Inputs
A["Input EQ"] --> B["Input Processing"]
C["ISA"] --> D["Input to Virtual routing"]
end
subgraph Virtual Processing
E["Virtual processing EQ"] --> F["SFX"]
G["Virtual to Output routing"] --> E
H["Output processing EQ"] --> I["X-Over"]
J["Output limiter"] --> K["X-Over"]
L["Time Gain"] --> E
M["Time Gain"] --> F
end
subgraph Outputs
N["Output Processing"] --> O["Output Processing"]
P["Output Limiter"] --> Q["Output Processing"]
end
style Inputs fill:#f9f,stroke:#333
style Outputs fill:#bbf,stroke:#333
Das Bedienkonzept des VCP
Im Gegensatz zu bisherigen Methoden ist das Virtual Channel Processing (VCP) ein mehrstufiges Signalverarbeitungs-Konzept, welches die perfekte Konfiguration komplexer Soundsysteme ermöglicht und somit ganz neue Möglichkeiten des Klangtunings eröffnet.
Die Funktion erweitert den bisherigen Umfang des Gerätes um eine neue Ebene an prozessierten Kanälen, welche sich zwischen den Ein- und Ausgängen befindet.
Insgesamt stehen acht zusätzliche prozessierte virtuelle Kanäle und zehn prozessierte Ausgangskanäle zur Verfügung.
Diese virtuelle Kanalebene bietet diverse Vorteile, gerade in komplexen Systemkonfigurationen.
Die Hauptvorteile dieses Konzeptes sind folgende:
- Ausgangskanalübergreifender Gruppen-Equalizer
- Mehrwege-Konfiguration der DSP-Soundeffekte (SFX)
- Zusätzliche Funktionen wie Rear Attenuation
- Kanalübergreifender Gruppen-Equalizer
Beispielanwendung: AktivesMehrwege-System
Wird ein Eingangssignal (bspw. Vorne links) erst auf einen virtuellen Kanal geroutet (Front L Full) und dieses Signal anschließend auf ein aktives Mehrwege-System geroutet (bspw. Vorne links – Hochtöner, Mitteltöner und Tieftöner), so ist es möglich, mit Hilfe des Equalizers des virtuellen Kanals alle nachgeschalteten einzelnen Kanäle gleichzeitig in ihrer Tonalität zu beeinflussen. Der Vorteil dieses Konzeptes ist, dass sich vor allem die Frequenz- und Phaseneinflüsse auf alle nachgeschalteten Kanäle gleich auswirken, so dass gerade in aktiven Mehrwege-Konfigurationen die Abstimmung der Lautsprecher untereinander nicht negativ beeinflusst wird.

flowchart
graph TD
A["Input A\nFront L Full"] --> B["Virtual A\nFront L Full"]
B --> C["StageXPander\nLight"]
C --> D["ClarityXPander\nLight"]
D --> E["StageEQ\ndeactivated"]
B --> F["AMP Out A\nFront L High"]
B --> G["AMP Out C\nFront L Low"]
- Mehrwege-Konfiguration der DSP-Soundeffekte (SFX)
Beispielanwendung: 2- oder gar 3-Wege Centerlautsprecher
Nach Aktivierung des „Virtual Channel Processing“ sind auch die DSP-Soundeffekte wie das RealCenter-Management oder das Augmented Bass Processing aktiviert. Diese sind nicht mehr fest mit den Ausgängen verknüpft, sondern an bestimmte „virtuelle Kanäle“ gebunden. Dadurch ist es möglich, die DSP-Soundeffekte auf beliebig viele Ausgänge zu routen, um beispielsweise 2- oder gar 3-Wege Centerlautsprecher-Konfigurationen zu realisieren. Der Flexibilität sind hier somit kaum noch Grenzen gesetzt.
– Zusätzliche Funktionen
Darüber hinaus ermöglicht das VCP die Realisierung weiterer neuer Funktionen. Eine dieser Funktionen ist beispielsweise die „Rear Attenuation“. Bei dieser kann mit Hilfe einer Fernbedienung die Lautstärke der virtuellen Kanäle „Rear L Full“ und „Rear R Full“ separat geregelt werden. So ist es auch ohne Umschalten des Sound Setups möglich, die hinteren Lautsprecher (oder auch jeden anderen Kanal, welcher durch diese Kanäle geroutet wird) in ihrer Lautstärke zu regeln.
Konfiguration des Virtual Channel Processing (VCP)
Um das VCP zu konfigurieren, muss zuerst das „Virtual Channel Processing“ im DCM-Menü der DSP PC-Tool Software eingeschaltet werden. Gehen Sie dazu in den „Virtual Channel Processing“-Tab und klicken auf die rechte Box mit der VCP-Grafik. Anschließend erfolgt die Konfiguration in drei Schritten – hier am Beispiel einer 3-Wege Konfiguration mit einem 2-Wege Eingangssignal erläutert.
Workflow-Schritt 1 – Eingangsrouting
Zuerst müssen die Eingangssignale in den verschiedenen Eingangs-Signalmatrizen („Main to Virtual Routing“, „HEC/AUX to Virtual Routing“, „Digital to Virtual Routing“) auf die jeweiligen virtuellen Kanäle geroutet werden. Dies verhält sich genauso wie im normalen Modus, d.h. die Eingangssignale auf der linken Seite werden per Drag & Drop auf die jeweilige Summierungsmatrix gelegt. Der Unterschied zum normalen Modus ist, dass die Namen und Signaleigenschaften der virtuellen Kanäle an dieser Stelle festgelegt sind (Front L Full, Front R Full, Rear L Full, Rear R Full, Front Center Full etc.).

a. Zunächst müssen alle Eingangssignale auf die entsprechenden festgelegten Signaltypen der virtuellen Kanäle gelegt werden, d.h. der Eingang, an welchen das Signal vorne links anliegt, muss auf den virtuellen Kanal „Front L Full“ geroutet werden.
b. Bei OEM-Adaptionen von aktiven Mehrwege-Systemen müssen die Signale an dieser Stelle auf den virtuellen Kanal „Front L Full“ summiert werden, d.h. mehrere Eingangssignale werden auf einen virtuellen Kanal summiert (der Input–EQ bleibt wie gewohnt in den Eingängen wirksam).

Workflow-Schritt 2 – Ausgangsrouting
Nachdem alle genutzten Eingangssignale in den jeweiligen Signal-Routing-Matrizen konfiguriert wurden, müssen die virtuellen Kanäle nun den physischen Ausgangskanälen zugeordnet werden. Hierbei kann ein virtuelles Signal (bspw. Front L Full) mehreren Ausgängen zugewiesen werden, wie beispielsweise dem vorderen linken Hochtöner, Mitteltöner und Tieftöner. Die Konfiguration dieser lautsprecherspezifischen Ausgangskanäle erfolgt nach wie vor im „Outputs“-Menü (im normalen Modus „Main“ genannt) des DSP PC-Tools. Hier können weiterhin die kanalspezifischen Equalizer, Hoch- und Tiefpassfilter, Laufzeitkorrektur, Ausgangspegel und Phaseneinstellungen konfiguriert werden.
a. Um die virtuellen Kanäle den jeweiligen Ausgangskanälen zuzuweisen, werden im Ausgangsrouting (Virtual to Output Routing) die jeweiligen virtuellen Signale per Drag & Drop auf die Ausgangskanäle gezogen. An dieser Stelle müssen die Signale in der Regel nicht mehr summiert werden, so dass je- dem Ausgangs signal nur ein virtuelles Signal zugeordnet wird; beispielsweise wird dem vorderen linken Hochtöner das Signal „Front L Full“ zugeordnet, genauso wie dem vorderen linken Tieftöner.

flowchart
graph TD
A["Main to Virtual Routing"] --> B["HEC/ATIX to Virtual Routing"]
B --> C["Digital to Virtual Routing"]
C --> D["Virtual to Output Routing"]
subgraph Inputs
E1["Virtual A"]
E2["Front L Full"]
E3["Virtual B"]
E4["Front R Full"]
E5["Virtual C"]
E6["Rear L Full"]
E7["Virtual D"]
E8["Rear R Full"]
E9["Virtual E"]
E10["Front Center Full"]
E11["Virtual F"]
E12["Rear Fill Full"]
E13["Virtual G"]
E14["Subwoofer1"]
E15["Virtual H"]
E16["Subwoofer2"]
E17["Virtual I"]
E18["Pass Through 1"]
E19["Virtual J"]
E20["Pass Through 2"]
end
subgraph Drop & Drop
F1["Front L Full\n100.0 %"]
F2["Front R Full\n100.0 %"]
F3["Front L Full\n100.0 %"]
F4["Front R Full\n100.0 %"]
F5["Fear L Full\n100.0 %"]
F6["Rear R Full\n100.0 %"]
F7["Front Center Full\n100.0 %"]
F8["Front Center Full\n100.0 %"]
F9["Subwoofer1\n100.0 %"]
F10["Subwoofer2\n100.0 %"]
end
subgraph Outputs
G1["Front L High"] --> G2["AMP Out A"]
G3["Front R High"] --> G4["AMP Out B"]
G5["Front L Low"] --> G6["AMP Out C"]
G7["Front R Low"] --> G8["AMP Out D"]
G9["Rear L Full"] --> G10["AMP Out E"]
G11["Rear L Full"] --> G12["AMP Out F"]
G13["Front Center High"] --> G14["AMP Out G"]
G15["Front Center Low"] --> G16["AMP Out H"]
G17["Subwoofer1"] --> G18["Line Out I"]
G19["Subwoofer2"] --> G20["Line Out J"]
end
b. An dieser Stelle kann auch ein virtueller Kanal, in welchem ein DSP-Soundeffekt aktiviert wurde, auf mehrere Ausgangskanäle geroutet werden. So kann beispielsweise das Signal „Front Center Full“ mehreren Ausgangskanälen zugewiesen werden, um einen aktiven Mehrwege-Center zu realisieren. Die entsprechenden Hoch- und Tiefpassfilter werden anschließend in den Ausgangskanälen konfiguriert.
Workflow-Schritt 3 – Konfiguration der virtuellen Kanäle und Hinweise zur Anwendung der DSP-Soundeffekte (SFX)
Wechseln Sie nun in das „Virtual“-Menü des DSP PC-Tools. Hier bekommen Sie eine Übersicht über den Signalfluss der einzelnen Kanäle sowie der aktivierten Soundeffekte. Zusätzlich ist es möglich beispielsweise mit Hilfe des Equalizers, Polarität und weiteren Funktionen alle nachgeschalteten Ausgangskanäle eines virtuellen Kanals gleichzeitig in ihrer Tonalität zu beeinflussen.

Konfigurationshinweise für die DSP-Soundeffekte (SFX)
Die HELIX V EIGHT DSP MK2 bietet bei aktiviertem Virtual Channel Processing einzigartige DSP-Sound-effekte wie das „Augmented Bass Processing“, den „RealCenter“ und mehr.
Um in den Genuss der DSP-Soundeffekte zu kommen, müssen bei der Hard- und Softwarekonfiguration bestimmte Einstellungen vorgenommen werden.
Hinweis: Die DSP-Soundeffekte stehen bei der V EIGHT DSP MK2 nur im Virtual Channel Processing zur Verfügung. Dieses kann im DCM-Menü der DSP PC-Tool Software aktiviert werden.
Hinweise für das Center Processing mit seiner RealCenter- und ClarityXpander-Funktion
Um die RealCenter- und ClarityXpander-Funktion für einen Center-Lautsprecher nutzen zu können, müssen folgende Schritte durchgeführt werden:
1a. Die virtuellen Kanäle „Front L Full“ und „Front R Full“ müssen mit einem Eingangssignal belegt sein (siehe Workflow-Schritt 1).
1b. Der virtuelle Kanal „Front Center Full“ muss im Eingangsrouting entweder mit einem Summensignal (Front Links + Front Rechts) oder einem vorhandenen Center-Signal belegt sein.

bar
| Version | Front 1 Full (%) | Front 2 Full (%) | | :--- | :--- | :--- | | VirtualA | 100.0 | 100.0 | | VirtualB | 100.0 | 100.0 | | VirtualC | 100.0 | 100.0 | | VirtualD | 100.0 | 100.0 | | VirtualE | 30.0 | 50.0 | Note: The chart displays a single bar for each version's performance, but the values for the 'Front' labels are not explicitly labeled in the image. The red box highlights the 'Top 1' label.Konfiguration des Virtual Channel Processing (VCP)
- Wechseln Sie in die „Virtual to Output Routing“ Matrix und routen den Kanal „Virtual E – Front Center Full“ auf den oder die gewünschten Ausgangskanäle (wie im Workflow-Schritt 2 beschrieben), auf welche das Center Processing angewendet werden soll.

Hinweise zum Eingangsrouting siehe Workflow-Schritt 1
- Wechseln Sie nun in das FX-Menü und aktivieren im Reiter „Center Processing“ den gewünschten Soundeffekt durch Setzen eines Hakens.

Hinweise zum Ausgangsrouting siehe Workflow-Schritt 2
Hinweise für das Front Processing mit seiner StageXpander- und ClarityXpander-Funktion
Die Einstellungen des StageXpanders und Front ClarityXpanders wirken immer auf die virtuellen Kanäle „Front L Full“ und „Front R Full“.
Hinweise für das Augmented Bass Processing mit seiner Dynamic Bass Enhancement- und SubXpander-Funktion
Für das Augmented Bass Processing müssen bestimmte Einstellungen vorgenommen werden, um dessen Soundeffekte anwenden zu können.
- Mindestens einer der virtuellen Subwoofer Kanäle („Subwoofer 1“ oder „Subwoofer 2“) muss mit einem Eingangssignal belegt sein (siehe Workflow-Schritt 1).
- Wechseln Sie in die „Virtual to Output Routing“ Matrix und routen den Kanal / die Kanäle „Virtual G – Subwoofer 1“ und / oder „Virtual H – Subwoofer 2“ auf den oder die gewünschten Ausgangskanäle (wie im Workflow-Schritt 2 beschrieben), auf welche das Subwoofersignal geleitet und das Augmented Bass Processing angewendet werden soll.
- Wechseln Sie nun in das FX-Menü und aktivieren den gewünschten Soundeffekt.

Hinweis: Das Bass Processing wird für die Kanäle Subwoofer 1 und Subwoofer 2 gemeinsam ein- und ausgeschaltet, die beiden Kanäle bleiben dabei für Stereoanwendungen voneinander getrennt.
Neben den einzigartigen DSP-Sound effekten bietet die ACO-Plattform des V EIGHT DSP MK2 zusätzlich eine Vielzahl an System-Features.
Im DCM Menü der DSP PC-Tool Software können für einige dieser System-Features individuelle Einstellungen vorgenommen werden.

Turn On & Off Delay
Hier kann die Verzögerungzeit, mit welcher der integrierte DSP ein- und ausgeschaltet werden soll, festgelegt werden. Werkseitig sind 0,2 Sekunden eingestellt. Eine Änderung der Verzögerungszeit sollte nur vorgenommen werden, wenn es beispielsweise zu Störgeräuschen beim Ein- und Ausschalten des Verstärkers kommt.
URC Setup Switch Configuration
Der ACO bietet Speicherplatz für zehn anstelle der üblichen zwei Sound Setups.
Mit Hilfe einer optional erhältlichen URC Fernbedienung, oder des Control Tasters lässt sich zwischen zwei der zehn Sound-Setup Speicherplätze umschalten. Diese zwei Speicherplätze können in der „URC Setup Switch Configuration“ festgelegt werden. Werkseitig sind die Speicherbereiche eins und zwei ausgewählt. Um zwischen allen internen Speicherplätzen umschalten zu können, wird die optional erhältliche Display-Fernbedienung DIRECTOR oder die HELIX WIFI CONTROL empfohlen.
An dieser Stelle kann festgelegt werden, ob der Remote-Ausgang, der die angeschlossenen Endstufen ein- bzw. ausschaltet, während eines Sound-Setup-Wechselvorgangs kurzzeitig deaktiviert werden soll. Standardmäßig ist dieses Feature deaktiviert (OFF).
Der HELIX V EIGHT DSP MK2 Verstärker ka durch die Montage einer HELIX Extension Card (HEC) um weitere Funktionen erweitert werden – beispielsweise um eine Bluetooth® Audio Streaming Funktion, einem weiteren optischen Digitaleingang oder einen USB Audio-Eingang.
Zur Montage einer HEC muss das Seitenblech der V EIGHT DSP MK2 demontiert und gegen das der HEC beiliegende Seitenblech ausgetauscht werden.
Achtung: Installieren Sie ausschließlich für die V EIGHT DSP MK2 vorgesehene HEC Module an der dafür vorgesehenen Position. Die Benutzung eines nicht für das Gerät spezifizierten HEC Moduls oder eine Installation an einer nicht dafür vorgesehenen Position im Gerät kann zu Schäden am HEC Modul, dem Verstärker, des Radios oder anderen angeschlossenen Geräten führen.
Im folgenden Abschnitt nun die wichtigsten Schritte zum Einbau und der ersten Inbetriebnahme eines HEC Moduls:
- Ziehen Sie zunächst alle Steckverbindungen vom Gerät ab.
- Lösen Sie die vier Schrauben (zwei Inbus- und zwei Kreuzschlitzschrauben) des Seitenblechs der Geräteseite mit dem USB Eingang und entfernen dieses.
- Ziehen Sie nun das Bodenblech zur Seite heraus.
- Bereiten Sie das Modul für den Einbau in das Gerät vor. Informationen dazu entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung des jeweiligen HEC Moduls.
- Stecken Sie das HEC Modul in den im Gerät vorgesehenen Sockel (siehe Markierung im nachfolgenden Bild).

Achten Sie auf den richtigen Sitz des HEC Moduls und darauf, dass alle Kontaktstifte vollständig im Sockel stecken.

- Schieben Sie das Bodenblech wieder seitlich in das Gehäuse des Verstärkers. Anschließend befestigen Sie das neue, dem HEC Modul beiliegende Seitenblech mit den Inbus- und Kreuzschlitzschrauben.
- Verschrauben Sie das HEC Modul mit dem Seitenblech. Genaue Informationen zur Befestigung entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung des jeweiligen Moduls.
- Schließen Sie alle Steckverbindungen wieder an das Gerät an.
- Schalten Sie den Verstärker ein. Das installierte HEC Modul wird nun automatisch vom Gerät erkannt und die Status LED des HEC Moduls leuchtet grün.
- Das Modul kann nun in der DSP PC-Tool Software konfiguriert werden.
Pure Class GD Verstärker-Technologie
Das Pure Class GD Konzept vereint die Vorteile der Class G-Technologie mit dem Prinzip eines Class D Verstärkers.
Daraus resultiert ein ungewöhnlich hoher Wirkungsgrad, der herkömmliche Class D Verstärker nochmals übertrifft. Die Vorteile spielt das Pure Class GD-Konzept bei kleiner und mittlerer Aussteuerung aus, indem die interne Versorgungsspannung der Leistungsstufen in Abhängigkeit von der Amplitude des Eingangssignals variiert. Zudem ist bei diesem Verstärker der gesamte analoge Signalpfad völlig symmetrisch aufgebaut, wovon sowohl Klirrfaktor als auch Signal-Rauschabstand profitieren.
Der HELIX V EIGHT DSP MK2 Verstärker verwendet für alle internen wie auch externen Steuerungs- und Kommunikationsaufgaben einen besonders leistungsstarken 32 Bit CoProcessor der neuesten Generation. Im Gegensatz zum bisher verwendeten 8 Bit Prozessor ergeben sich daraus deutliche Geschwindigkeitsvorteile nicht nur bei der Umschaltung zwischen verschiedenen Sound Setups sondern vor allem auch in der Datenkommunikation mit unserer DSP PC-Tool Software. Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist der integrierte, native Bootloader des CoProcessors.
Dieser ermöglicht Software-Upgrades aller Komponenten des integrierten DSPs, um beispielsweise den Mikrocontroller-gesteuerten ADEP.3-Schaltkreis auch zukünftig auf Änderungen bei Diagnosesystemen von Werksradios anpassen zu können oder das Gerät um weitere Schnittstellen zu erweitern. Darüber hinaus bietet der ACO dank des neuen Flashspeichers Platz für 10 Sound Setups anstelle der üblichen zwei.
Intelligenter Highlevel-Eingang ADEP.3
Moderne, ab Werk verbaute Autoradios werden bezüglich der Diagnose der angeschlossenen Lautsprecher immer intelligenter. Speziell die neueste Generation ist mit zusätzlichen Überwachungsfunktionen ausgestattet, sodass bei Anschluss eines zusätzlichen Verstärkers Fehlermeldungen oder gar Fehlfunktionen auftreten können. Der neue ADEP.3-Schaltkreis (Advanced Diagnostics Error Protection Generation 3) verhindert diese Probleme ohne die Lautsprecherausgänge des Radios bei hohen Pegeln unnötig zu belasten.
Power Save Modus
Der Power Save Modus ist in den Grundeinstellungen der DSP PC-Tool Software aktiviert. Er erlaubt es, die Leistungsaufnahme der V EIGHT DSP MK2 (und ggf. zusätzlich angeschlossener Verstärker) drastisch zu reduzieren, wenn für länger als 60 Sek. kein Eingangssignal anliegt. Sobald der „Power Save Mode“ aktiv ist, werden die internen Verstärkerstufen der V EIGHT DSP MK2 sowie der Rem Out abgeschaltet und damit die Stromaufnahme deutlich reduziert. Der Verstärker geht innerhalb von 2 Sek. wieder in den normalen Betriebszustand über, sobald ein Musiksignal an seinem Eingang anliegt. Über die DSP PC-Tool Software kann die Abschaltverzögerung variiert bzw. komplett deaktiviert werden.
Start-Stopfähigkeit
Das Netzteil im HELIX V EIGHT DSP MK2 Verstärker stellt die interne Spannungsversorgung auch bei kurzfristigen Einbrüchen bis hinab zu 6 Volt sicher. Damit ist gewährleistet, dass die HELIX V EIGHT DSP MK2 auch beim Motorstart voll funktionsfähig bleibt.
Technische Daten
Leistung RMS ≤ 1% THD+N
- @ 4 Ohm....75 Watt pro Kanal
- @ 2 Ohm....120 Watt pro Kanal
Max. Leistung pro Kanal*......Bis zu 160 Watt RMS @ 2 Ohm
Verstärkertechnologie....Pure Class GD
Eingänge 6 x Cinch
8 x Hochpegel-Lautsprechereingang
1 x Optisch SPDIF (12 - 96 kHz)
1 x Remote In
Eingangsempfindlichkeit......Cinch max. 4 V oder max. 8 V
Hochpegel max. 16 V oder max. 32 V
Eingangsimpedanz Cinch....12 kOhm
Eingangsimpedanz Highlevel 9 - 33 Ohm oder 20 kOhm
Ausgänge 8 x Lautsprecherausgang
2 x Cinch
2 x Remote Out
Ausgangsspannung Cinch....3 Volt RMS
Frequenzbereich....20 Hz - 22.000 Hz
DSP Auflösung 64 Bit
DSP Rechenleistung 295 MHz (1,2 Mrd. MAC Operationen/Sekunde)
DSP Typ ......Audio Signalprozessor
Signalwandler....A/D: AKM 32 Bit
D/A: AKM 32 Bit
Signal- / Rauschabstand Digitaleingang....107 dB (A-bewertet)
Signal- / Rauschabstand Analogeingang....102 dB (A-bewertet)
Klirrfaktor (THD) ....../< 0,015 %
Dämpfungsfaktor ....> 70
Betriebsspannung....10,5 - 16 Volt (max. 5 Sek. bis hinab zu 6 Volt)
Leerlaufstromaufnahme....540 mA
Max. Remote-Ausgangsstrom....500 mA
Sicherung 2 x 30 A LP-Mini-Stecksicherung
Zusätzliche Features ....HEC Slot, ADEP.3-Schaltkreis, Control Input,
32 Bit CoProcessor, Auto Remote-Schalter
Abmessungen (H x B x T) 44 x 220 x 180 mm
* In typischen Mehrkanal-Anwendungen (2- / 3-Wege System + Rear + Subwoofer)
Garantiehinweis
Die Garantieleistung entspricht der gesetzlichen Regelung. Von der Garantieleistung ausgeschlossen sind Defekte und Schäden, die durch Übelastrung oder unsachgemäße Behandlung entstanden sind. Eine Rücksendung kann nur nach vorheriger Absprache in der Originalverpackung, einer detaillierten Fehlerbeschreibung und einem gültigen Kaufbeleg erfolgen.
Technische Änderungen und Irrtümer vorbehalten! Für Schäden am Fahrzeug oder Gerätedefekte, hervorgerufen durch Bedienungsfehler des Gerätes, können wir keine Haftung übernehmen. Dieses Produkt ist mit einer CE-Kennzeichnung versehen. Damit ist das Gerät für den Betrieb in Fahrzeugen innerhalb der Europäischen Union (EU) zertifiziert.
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