TA 213 A1 - Nicht kategorisiert Junkers - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG TA 213 A1 Junkers
Witterungsgeführter Regler
für stetiggeregelte Heizgeräte mit Bosch Heatronic

Bestell-Nr. 7 719 001 275
TA 213 A1
Die einwandfreie Funktion ist nur gewährleistet, wenn diese Anleitung eingehalten wird. Wir bitten, diese Schrift dem Kunden auszuhändigen.
Inhaltsverzeichnis Seite
- Sicherheitshinweise 2
- Anwendung 3
- Technische Daten 4
- Montage 4 - 10
- Elektrischer Anschluß 10 - 13
- Bedienung des Reglers 14 - 22
- Einstellen des Reglers bei Erstinbetriebnahme 22 - 28
- Allgemeine Hinweise 29
- Regler-Einstellungen 30
- Uhren-Einstellungen 31
- Betriebsfunktionen für Pumpen und Mischer 31
1. Sicherheitshinweise
Der Regler und das Regleranschlußmodul dürfen nur entsprechend dem Anschlußplan mit dem entsprechenden Heizgerät verbunden werden.
Der Regler benötigt zwei unterschiedliche Spannungen (230 V AC und 24 V DC). Die 24 V - Seite darf nicht an das 230 V - Netz, bzw. umgekehrt, angeschlossen werden.
Der Regler und das Regleranschlußmodul dürfen ausschließlich in Verbindung mit Junkers-Gasheizgeräten mit Bosch Heatronic verwendet werden.
Vor dem Einbau des Regleranschlußmoduls und dem Anschluß des Reglers muß die Spannungsversorgung (230 V, 50 Hz) zum Heizgerät unterbrochen werden.

text_image
1.2 3 4 5 6 7 CL 13x 13x 26x 4x 4x 4102-01.1/GBild 1: Lieferumfang
2. Anwendung
Der TA 213 A1 ist ein witterungsgeführter Vorlauftemperaturregler zum Wand-aufbau, der mit den stetiggeregelten Junkers - Gasheizgeräten mit Bosch Heatronic kombinierbar ist.
Der Regler verfügt über zusätzliche Ausgänge zur Ansteuerung eines 3 - Punkt - Heizungsmischerstellmotors und einer Umwälzpumpe (z.B. für Fußbodenheizung)
Ohne Regleranschlußmodul RAM (im Lieferumfang enthalten) wird die Elektronik der oben genannten Heizgeräte in Verbindung mit dem TA 213 A1 überlastet und zerstört!
2.1 Lieferumfang (Bild 1)
Zum Lieferumfang des TA 213 A1 gehört der witterungsgeführte Regler TA 213 A mit eingebauter 2-Kanal Digitalschaltuhr EU 1 D sowie je ein Vorlauf-, Mischer- und ein Außentemperaturfühler, die direkt am Regler angeschlossen werden.
Weiterhin ist das Regleranschlußmodul RAM enthalten und muß montiert werden (s. Kap.1).
2.2 Zubehör
Der witterungsgeführte Regler TA213 A1 kann mit der Kesselthermenfolgeschaltung TAS 21 kombiniert werden, um mehrere stetiggeregelte Junkers-Gaskesselthermen parallelzuschalten und dadurch eine größere Gesamt-Heizleistung zu erreichen.
Am Vorlauf einer Fußbodenheizung ist zusätzlich ein mechanischer Vorlauftemperaturbegrenzer entsprechend den Angaben des Herstellers anzubringen.
Außerdem kann ein Mischerstellmotor und eine zusätzliche Umwälzpumpe für den zweiten Heizkreis (Fußbodenheizung) angeschlossen werden.
Der Regler TA 213 A1 kann mit einer Fernbedienung TW 2 ausgestattet werden, die im Wohnraum (z.B. Wohnzimmer) an der Wand montiert wird, und so für die wichtigsten Bedienfunktionen den Gang zum Regler erspart.
3. Technische Daten
| Höhe 98 mm | |
| Breite 144 mm | |
| Tiefe 100 mm | |
| Nennspannung (Regler) | 24 V DC |
| Nennspannung(Mischer, Pumpen) 230 V AC | |
| Nennstrom (Regler) 0,12 A | |
| Nennstrom(Relaisausgang) 4 (2) A | |
| Reglerausgang stetig, 4 | V DCbis 24 V DC |
| RelaisausgangPumpe/Mischer | 2-Pkt./ 3-Pkt.,230 V AC |
| RegelbereichVorlauftemperatur | +10...+88°C |
| Meßbereich desAußentemperaturfühlers | -20...+30°C |
| Zulässige Umgebungs-temperatur-Regler-Außentemperaturfühler-Vorlauftemperaturfühler-Mischerfühler | 0 ... +40 °C-30...+50 °C0 ... +100 °C0 ... +100 °C |
| Schutzklasse /Prüfklasse | II / II |
| Einbauschaltuhr Typ EU | 1 D |
| CE |
3.1 Meßwerte Außentemperaturfühler
| °C Ω | ΩAF | °C Ω | ΩAF |
| -20 | 2.392 | 4 | 984 |
| -16 | 2.088 | 8 | 842 |
| -12 | 1.811 | 12 | 720 |
| -8 | 1.562 | 16 | 616 |
| -4 | 1.342 | 20 | 528 |
| 0 | 1.149 | 24 | 454 |
3.2 Meßwerte Vorlauf- / Mischertemperaturfühler
| °C | _VF/MF | °C | _VF/MF |
| 20 | 14.772 | 56 | 3.723 |
| 26 | 11.500 | 62 | 3.032 |
| 32 | 9.043 | 68 | 2.488 |
| 38 | 7.174 | 74 | 2.053 |
| 44 | 5.730 | 80 | 1.704 |
| 50 | 4.608 | 86 | 1.421 |
4. Montage
Vor Arbeitsbeginn muß die Spannungsversorgung (230V, 50 Hz) zum Heizgerät unterbrochen werden.
Wichtiger Hinweis:
Ohne Regleranschlußmodul RAM (im Lieferumfang enthalten) wird die Elektronik der in Kapitel 2 genannten Heizgeräte in Verbindung mit dem Regler TA 213 A1 überlastet und zerstört!
4.1 Montage des Regleranschlußmoduls RAM

text_image
4100-02.2/G 55 ECO 0 1 2 3 4 5 E 7 ①Bild 2: Blende (1) unten herausziehen und abnehmen.

text_image
4100-03.2/GBild 3: Schraube (2) herausdrehen und Abdeckung (3) nach vorne abnehmen.

text_image
4100-04.2/G ④Bild 4: Blinddeckel (4) nach unten herausziehen.

text_image
4103-05.2/G ⑤ ⑥Bild 5: RAM (5) von unten in die Führungsschienen einsetzen und bis zum Einrasten nach oben schieben. Blinddeckel (6) wieder einsetzen.

text_image
4103-06.2/G ⑦Bild 6: Den am RAM angebrachten Stecker (7) an den dafür vorgesehenen Steckplatz (ST 9 TA-Modul) stecken.
4.2 Montage des Reglersockels

text_image
q o n p r p 2491-01.1/OBild 7: Staubschutzdeckel (q) abziehen. Die beiden Schrauben (p) herausdrehen und Sockel (n) vom Regler (o) lösen.

text_image
n s t 2491-05.1/O 6 mm 3,5 mmBild 8
Sockel (n) mit zwei Schrauben und geeigneten Dübeln an der Wand befestigen, dabei Markierung "OBEN" beachten.
4.3 Montage des Vorlauf- bzw. des Mischerfühlers (VF und MF)

text_image
VFc VFa VFb VFc VFb VFa2491-03.1/0
Bild 9
Die Fühler sind als Rohranlegefühler konzipiert und können wahlweise längs oder quer zur Rohrleitung montiert werden. Im Anlagenschema (Bild 13) werden die richtigen Montageorte der Fühler gezeigt.
- Das Spannband (VF b ) je nach Montageweise durch oder über den Fühlerhalter (VF a ) führen und um die Rohrleitung (VF _c ) legen.
- Etwas Wärmeleitpaste auf die Berührungsflächen zwischen Fühler und Rohrleitung streichen.
- Spannband (VF_b) festziehen.
- Montageort des Fühlers inkl. Rohrleitung isolieren.
4.4 Montage des Außentemperatur- fühlers (AF)
Der Außentemperaturfühler AF ist zur Aufputzmontage an der Außenwand vorgesehen.
Folgende Gegebenheiten sind zu berücksichtigen:
- Nordost- bis Nordwestseite des Hauses
• min. 2 m über Erdgleiche - Es darf keine Beeinflussung durch Fenster, Türen, Kamine, direkte Sonneneinstrahlung oder ähnliches erfolgen.
- Nischen, Balkonvorbauten und Dachüberhänge sind als Montageort ungeeignet.
- Liegen die Hauptwohnräume eines Gebäudes alle nach der gleichen Himmelsrichtung, kann auch der Außentemperaturfühler dorthin zeigen.
Hinweise:
- Bei der Montage auf die Ostwand, muß der Außenfühler in den frühen Morgenstunden beschattet sein (z.B. durch ein benachbartes Haus oder einen Balkon).

text_image
H 12H (min 2 m)
H,Y = bewohnte Fläche durch den Fühler zu überwachen
■ = empfohlener Montageort
☐ = Ausweich Montageort

Grund: Die Morgensonne stört die Aufheizung des Hauses nach Ablauf des reduzierten Nachtprogramms.
- Zeigen die Hauptwohnräume zu zwei benachbarten Himmelsrichtungen, Außentemperaturfühler an die Hausseite
montieren, die klimatisch schlechter wegkommt.
- Als geeignete Montagehöhe hat sich die (vertikale) Mitte der von der Anlage beheizten Höhe bewährt (H ^1/2 im Bild 10).

text_image
AFa AFf AFe AFg AFd AFc 4101-11.1/GBild 11
Zur Montage Abdeckhaube (AF c ) abziehen und das Fühlergehäuse (AF a ) mit zwei Schrauben (AF _g ) an der Außenwand befestigen.
Den Regler (o) auf den Sockel (n) stekken und mit den beiden Befestigungsschrauben (p) rechts oben und links unten festschrauben (Bild 7).
4.6 Montage des Zubehörs
Falls die Zubehöre
- Fernbedienung TW 2
• Folgeschaltung TAS 21 - Mischerstellmotor (M1) und Mischer
- Vorlauftemperaturbegrenzer (B₂) (mechanischer Vorlauftemperaturbegrenzer)
- Umwälzpumpe (P _11 )
eingesetzt werden, diese entsprechend der zugehörigen Einbauvorschrift montieren.
5. Elektrischer Anschluß
Folgende Leitungsquerschnitte sind zu verwenden:
• Vom TA 213 A1 zum Außentemperaturfühler:
bis20m: 0,75bis1,5mm ^4
bis 30 m: 1,0 bis 1,5 mm ^4
über 30 m: 1,5 mm²
• Vom TA 213 A1 zur Fernbedienung: 1,5 mm²
Unter Berücksichtigung der geltenden Vorschriften müssen mindestens Elektrokabel der Bauart H05VV-.. eingesetzt werden.
Alle 24-V-Leitungen (Meßstrom) müssen von 230 V oder 400 V führenden Leitungen getrennt verlegt werden, damit keine induktive Beeinflussung stattfindet (Mindestabstand 100 mm).
Sind induktive äußere Einflüsse z. B. durch Starkstromkabel, Fahrdrähte, Tra- fostationen, Rundfunk- und Fernsehge- räte, Amateurfunkstationen, Mikrowellen- geräte, o. ä. zu erwarten, so sind die Meßsignal führenden Leitungen ge- schirmt auszuführen.
Es ist der elektrische Anschlußplan (Bild 12) zu befolgen:

text_image
Bosch Heatronic RAM ST1 ST2 ST9 TA-Modul 5 6 TW 2 4 3 4 5 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 230 V AC24 V DC N L N N N X1 A TA 213 A1 4 N 17 18 M1 PⅡ N X2 M B2 4102-12.2/GBild 12: Elektrischer Anschlußplan

flowchart
graph TD
A["WKII"] --> B["B2"]
B --> C["A"]
C --> D["P1"]
D --> E["M1"]
E --> F["X"]
F --> G["AG"]
G --> H["S"]
H --> I["Y"]
I --> J["TW2"]
J --> K["TA 213 A1"]
K --> L["230V AC"]
L --> M["AF"]
K --> N["HKI"]
N --> O["θ"]
O --> P["5"]
P --> Q["RAM"]
Q --> R["FS"]
R --> S["WS"]
Q --> T["E"]
T --> U["RK"]
U --> V["230V AC"]
V --> W["P1"]
W --> X["RF"]
X --> Y["VS"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#cff,stroke:#333
style F fill:#ffc,stroke:#333
style G fill:#fcc,stroke:#333
style H fill:#ffc,stroke:#333
style I fill:#fcc,stroke:#333
style J fill:#cfc,stroke:#333
style K fill:#ccf,stroke:#333
style L fill:#cfc,stroke:#333
style M fill:#fcc,stroke:#333
style N fill:#cfc,stroke:#333
style O fill:#fcc,stroke:#333
style P fill:#cfc,stroke:#333
style Q fill:#fcc,stroke:#333
style R fill:#cfc,stroke:#333
style S fill:#fcc,stroke:#333
style T fill:#cfc,stroke:#333
style U fill:#fcc,stroke:#333
style V fill:#cfc,stroke:#333
style W fill:#fcc,stroke:#333
style X fill:#cfc,stroke:#333
style Y fill:#fcc,stroke:#333
style Z fill:#cfc,stroke:#333
style AA fill:#fcc,stroke:#333
style AB fill:#cfc,stroke:#333
style AC fill:#fcc,stroke:#333
style AD fill:#cfc,stroke:#333
style AE fill:#fcc,stroke:#333
style AF fill:#cfc,stroke:#333
Bild 13: Anlagenschema
Das Bild 13 zeigt schematisch den Einsatz des Reglers TA 213 A1.
Legende zu den Bildern 12 und 13:
P_1 Umwälz-/Speicherladepumpe (Heizkreis 1)
P_ Umwälzpumpe (Heizkreis 2)
SF Speichertemperaturfühler
B_2 mechanischer Vorlauf-temperaturbegrenzer (nur bei Fußbodenheizung)
X Wärmetauscher oder Hydraulische Weiche
AF Außentemperaturfühler
VF Vorlauftemperaturfühler
MF Mischerkreisfühler
M1 Mischerstellmotor
A Abzweigdose
TW 2 Fernbedienung
WS Warmwasserspeicher
RK Rückschlagklappe
E Entlüftungsventil
AG Ausdehnungsgefäß
S Sicherheitsventil
HK _1 Heizkreis 1 (z.B. Radiatoren)
HK_ Heizkreis 2 (z.B. Fußbodenheizung)
5.1 Elektrischer Anschluß des Reglers
- Leitungen je durch eine Tülle (s) in den Reglersockel führen. (Bild 8)
- Leitungen durch Zugentlastungen (t) sichern (Bild 8).
• Die Leitungen entsprechend Anschlußplan (Bild 12) anschließen.
• Die freigebliebenen Aussparungen mit je einer Tülle (s) verschließen (Bild 8).
5.2 Elektrischer Anschluß des Vorlauffühlers (VF) und des Mischerfühlers (MF)
- Kabel des Vorlauffühlers (VF) am Reglersockel Klemme 8 und 9 anschließen und wie oben beschrieben sichern.
- Kabel des Mischerfühlers (MF) am Reglersockel Klemme 9 und 10 anschließen und wie oben beschrieben sichern.
5.3 Elektrischer Anschluß des Außentemperaturfühlers (AF)
- Abdeckhaube (AF _c ) des Außentemperaturfühlers entfernen (Bild 11).
- Bauseits verlegtes Kabel durch die Verschraubung (AF d ) führen und an den beiden Klemmen (AF e ) anschliessen.
- Verschraubung (AF _d ) anziehen, damit an der Kabeleinführungsstelle Zugentlastung und Spritzwasserschutz gewährleistet ist.
- Außenfühler schließen.
- Am Reglersockel das Kabel an den Klemmen 6 und 4 anschließen und wie oben beschrieben sichern.
5.4 Elektrischer Anschluß des Zubehörs
- Fernbedienug TW 2 (falls vorhanden) wie in Bild 12 dargestellt anschließen.
- Mischerstellmotor (M1) wie im Schaltplan Bild 12 dargestellt anschließen.
Bei falscher Laufrichtung des Mischerstellmotors sind die Anschlüsse 17 und 18 am Regler zu vertauschen. - Den mechanischen Vorlauftemperaturbegrenzer (B₂) und die Umwälzpumpe (P₁₁) in der Abzweigdose (A) entsprechend dem Schaltplan (Bild 12) verdrahten.
Das bauseits verlegte Kabel in der Abzweigdose (A) und am Reglersockel, wie in Bild 12 dargestellt, anschließen.
6. Bedienung

text_image
4101-18.1/G a b c 20 30 10 40 50 -20 -30 -10 -40 0Bild 14
Der TA 213 A1 besitzt eine Vielzahl von Bedienelementen, von denen nach Installation und Inbetriebnahme jedoch nur noch wenige benutzt werden müssen.
Deshalb sind alle Bedienelemente, die nur zum Einregeln der Heizanlage benötigt werden, mit einer Blende abgedeckt (Bild 14).
Die bei aufgesteckter Blende sichtbaren Bedienelemente gehören zur sogenannten "1. Bedienebene" oder "Benutzerebene". Alle anderen Bedienelemente bilden die "2. Bedienebene" oder "Serviceebene".
In diesem Kapitel sind die Bedienelemente der Benutzerebene beschrieben. Die Bedienelemente der Serviceebene beschreibt Kapitel 7.

6.1 Betriebsartenschalter (a)
Mit diesem Schalter kann zwischen sechs verschiedenen Betriebsarten gewählt werden:

Frostschutzbetrieb
Bei Außentemperaturen über +4 °C werden das Heizgerät und die Umwälzpumpen P 1 und P 11 abgeschaltet, der Mischer M1 läuft zu. Bei Außentemperaturen unter +3 °C werden die Umwälzpumpen P 1 und P 11 eingeschaltet und das Heizgerät auf die eingestellte Mindesttemperatur (Knopf j, Bild 27) geregelt. Der Mischer regelt auf +10 °C.
Um den Frostschutzbetrieb zu gewährleisten, muß der Vorlauftemperaturwähler am Heizgerät mindestens auf 1 oder höher stehen. Sonst bleibt die Umwälzpumpe UP _1 auch bei Außentemperaturen unter +3°C abgeschaltet.
TIP: Wählen Sie diese Stellung im Sommer und während des Winter-urlaubs, wenn die Raumtemperatur deutlich absinken darf.
Dabei wird der an der Schaltuhr eingestellte Normalbetrieb ignoriert. Später wieder auf Automatischen Wechsel ☐ zurückschalten.
(Achtung: Zimmerpflanzen, Haus- tiere u.s.w.)

Dauernder Absenkbetrieb
Die Vorlauftemperatur für den Heizkreis 1 wird ständig um den am Stellknopf (c) eingestellten Wert abgesenkt. Bei dieser Betriebsart handelt es sich um einen reduzierten Heizbetrieb, die Umwälzpumpen laufen, der Mischer regelt auf die Vorlauftemperatur für Heizkreis 2.
Hinweise zur Einstellung des Absenkwertes sind für Heizkreis 1 in Kapitel 6.3, für Heizkreis 2 in Kapitel 7.9.1 beschrieben.
TIP: Wählen Sie diese Stellung während des Winterurlaubs, wenn die Raumtemperatur nicht zu stark absinken soll.
Dabei wird der an der Schaltuhr eingestellte Normalbetrieb ignoriert. Später wieder auf automatischen Wechsel zurückschalten.
Während des Absenkbetriebes bleibt die Heizungsanlage mit abgesenkter Temperatur bei jeder Außentemperatur in Betrieb (siehe Kapitel 7.3), die Pumpen laufen, der Mischer regelt.


Automatischer Wechsel zwischen Normal- und Frostschutzbetrieb
Automatischer Wechsel zwischen Normal- ✉ und Frostschutzbetrieb ✉ entsprechend der Schaltuhrprogrammierung (Sparautomatik).
Während des Frostschutzbetriebs (z.B. nachts) sind Brenner und Pumpen bis ca. +3°C Außentemperatur ausgeschaltet, der Mischer läuft zu.
TIP: Wählen Sie diese Sparschaltung, wenn die Wärmedämmung des Gebäudes gut ist und ein rasches Auskühlen verhindert.


Automatischer Wechsel zwischen Normal- und Absenkbetrieb
Automatischer Wechsel zwischen Normalbetrieb ✉ und Absenkbetrieb ⬇ zu den von der Schaltuhr vorgegebenen Zeiten.
Hinweise zur Einstellung des Absenkwertes sind für Heizkreis 1 in Kapitel 6.3, für Heizkreis 2 in Kapitel 7.9.1 beschrieben.
TIP: Wählen Sie diese Stellung, wenn die Wärmedämmung Ihres Gebäudes nur mäßig ist und (z.B. nachts) einen abgesenkten Heizbetrieb erfordert, um ein zu starkes Auskühlen zu verhindern.
Während des Absenkbetriebes bleibt die Heizungsanlage mit abgesenkter Temperatur bei jeder Außentemperatur in Betrieb (siehe Kapitel 7.3), die Pumpen laufen.

Dauernder Normalbetrieb
Die Vorlauftemperatur wird nicht abgesenkt.
TIP: Wählen Sie diese Stellung, wenn Sie ausnahmsweise später zu Bett gehen (z.B. Party). Dabei wird der an der Schaltuhr eingestellte reduzierte Betrieb ignoriert. Später wieder auf automatischen Wechsel ☐ zurückschalten.

Handbetrieb
In dieser Stellung ist der witterungsgeführte Heizbetrieb außer Funktion. Die Temperaturregelung für Heizkreis 1 erfolgt über den Vorlauftemperaturregler am Heizgerät, die Pumpen laufen dauernd, der Mischer regelt den Heizkreis 2 auf die für -20 °C Außentemperatur eingestellte Vorlauftemperatur.
TIP: Wählen Sie diese Stellung nur im Störfall, oder während der Imissionsschutzmessung durch den Schornsteinfeger.

6.2 Fußpunkteinstellung (b) (Heizkreis 1)
Der Fußpunkt der Heizkurve ist die Vor-lauftemperatur (Heizkörpertemperatur), die bei der Außentemperatur von +20°C erreicht wird.
Es können Werte zwischen "10" und "60" (°C) eingestellt werden.
Einstellung Fußpunkt für Heizkreis 2 siehe Kapitel 7.8.

line
| Außentemperatur | Vorlauftemperatur | | --------------- | ----------------- | | +20 | 20 | | +10 | 40 | | ±0 | 60 | | -10 | 80 | | -20 | 100 |Bild 15
Die im Bild 15 dargestellte Heizkurve bezieht sich auf einen Fußpunkt von 25°C. Diese Einstellung sollte als erste Grund-einstellung gewählt werden.
Eine Veränderung des Wertes verschiebt die Heizkurve parallel nach oben oder unten (gestrichelte Linien).
TIP: Wählen Sie möglichst einen niedrigen Einstellwert (z.B. 20) sofern dies die Auslegung der Heizungsanlage (z.B. "Niedertemperaturheizung") zuläßt.
Falls die Raumtemperatur trotz voll geöffneter Thermostatventile zu niedrig ist, wählen Sie einen höheren Einstellwert, (z.B. 30).

6.3 Nachtabsenkung (c) (Heizkreis 1)
Die Vorlauftemperatur im Heizkreis 1 wird im Absenkbetrieb um den eingestellten Wert abgesenkt, d.h. die Heizkurve für Heizkreis 1 wird um diesen Wert parallel nach unten verschoben (gestrichelte Linie im Bild 16).
Es können Werte zwischen "-40" und "0" (°C) eingestellt werden.
Vorlauftemperaturabsenkung für Heizkreis 2 siehe Kapitel 7.9.1.

line
| Außentemperatur | Vorlautemperatur | Value | |---|---|---| | +20 | 20 | 10 | | +10 | 70 | 20 | | +10 | 80 | 30 | | +10 | 90 | 40 | | +10 | 50 | 50 | | -10 | 40 | -30 | | -10 | 30 | -20 | | -10 | 20 | -40 | | -10 | 10 | -10 | | -20 | 90 | 0 | b c 4101-20.1/GBild 16
TIP: Wählen Sie den Wert, mit dem Sie die gewünschte Raumtemperaturabsenkung erreichen.
Eine Absenkung der Vorlauftemperatur um 5 K (°C) ergibt etwa 1 K (°C) Raumtemperaturabsenkung.
6.4 Einstellen der Schaltuhr
Der Regler TA 213 A1 wird mit einer 2-Kanal Digitalschaltuhr geliefert.
Die Schaltuhr ermöglicht bei entsprechend gewählter Betriebsart () das automatische Umschalten zwischen Normalbetrieb und Absenkbetrieb oder Frostschutzbetrieb
Kanal 1 steuert den Heizkreis 1 (meist Radiatorenheizkreis), Kanal 2 steuert den Heizkreis 2 (meist Fußbodenheizung).
Grundprogramm (Werkseinstellung)
Im Programmspeicher der Uhr ist werksseitig der Beginn des Normalbetriebs auf 6.00 Uhr und der des Absenkbetriebs auf 22.00 Uhr eingestellt. Diese Grund-einstellung ist für jeden Wochentag und die zwei Schaltperioden pro Kanal gleich.

text_image
ra rb rc 8.88 -1 |=1 |=1 |=1 rd re 4102-17.1/Gm 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. rf rg CL rh riBild 17
Die Löschtaste (CL-Taste)
Das Grundprogramm wird stets aktiv, sobald die CL-Taste (rg) gedrückt wird. Dabei wird jede vom Grundprogramm abweichende Programmierung gelöscht, Uhrzeit und Wochentag werden auf Montag, 0.00 Uhr gesetzt.
Die CL-Taste nur bei kompletter Neupro- grammierung der Schaltuhr drücken!
Um versehentliches Betätigen zu vermeiden, ist die Taste versenkt ange- ordnet.
Legende zu Bild 17:
ra Anzeige des Wochentages
rb Anzeige der Uhrzeit
rc Programmschrittanzeige
rd Tasten zur Einstellung des
Normalbetriebs
re Tasten zur Einstellung des Absenkbetriebs
rf Versteller für Wochentag und Uhrzeit
rg Löschtaste
rh Taste zur Einstellung der Uhrzeit
ri Taste zur Einstellung des
Wochentages
6.4.1 Programmierung
An der Schaltuhr können folgende Ein- stellungen vorgenommen werden:
- aktueller Wochentag
- aktuelle Uhrzeit
- Wochenprogramm (gleiches Heizprogramm für alle Wochentage)
- individuelles Tagesprogramm für jeden Wochentag (falls erwünscht)
Die Reihenfolge der Programmierschritte ist fest vorgegeben, d. h. wenn die Uhrzeit eingestellt wurde, kann der Wochen-tag nicht mehr verändert werden!
Die Uhrzeit kann jedoch immer geändert werden (z.B. Sommer/Winterzeit).
6.4.2 Programmierbeginn
Beim erstmaligen Programmieren mit einem dünnen Stift die CL-Taste (rg) drücken. Dabei wird jede vom Grundprogramm (6.00 Uhr bis 22.00 Uhr heizen) abweichende Programmierung gelöscht, Uhrzeit und Wochentag werden auf Montag, 0.00 Uhr gesetzt.

text_image
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. - = ■ ≡ 3835-13.1/OBild 18
Alle Pfeile für die Wochentage blinken im Wechsel mit dem Dezimalpunkt.
6.4.3 Wochentag einstellen
Die △ -Taste (ri) drücken und gleichzeitig mit dem Drehknopf (rf) am Display die Marke auf den aktuellen Wochen-tag stellen. Dabei bedeuten 1. = Montag, 2. = Dienstag, 3. = Mittwoch, usw.

text_image
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 00.00 - = = = 3835-14.1/ODie △ - Taste (ri) loslassen.
Bild 19
Jetzt wird der aktuelle Wochentag angezeigt und die Zeit 00.00 blinkt im Wechsel mit dem Dezimalpunkt.
6.4.4 Uhrzeit einstellen
Die Ⓤ - Taste (rh) drücken und gleichzeitig mit dem Drehknopf (rf) die aktuelle Uhrzeit einstellen. Die Taste (rh) wieder loslassen.

text_image
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 17.28 1-1 1=1 1=1 1=1 3835-15.1/OBild 20
Alle Wochentage und die Uhrzeit (hier 17.28) werden angezeigt, der Dezimalpunkt blinkt.
Die Uhrzeit kann verändert werden, indem der Vorgang wiederholt wird (z.B. Sommer/Winterzeit).
6.4.5 Programmieren der Schaltperioden
Um effektiv zu programmieren, ist es sinnvoll, im ersten Schritt für alle Wochentage die gleiche Programmierung für Normal- und Absenkbetrieb einzustellen (Wochenprogramm). In einem zweiten Schritt können dann an den einzelnen Tagen die dem individuellen Lebensrhythmus entsprechenden Zeiten eingegeben werden (z.B. Wochenende).

text_image
Normalbetrieb Absenkbetrieb Schaltperioden Heizkreis I II III III 1 2 4102-21.1/GmBild 21
Die Einstellung der Schaltperioden für Heizkreis 1 (I und II) und für Heizkreis 2 (III und III) erfolgt nach dem gleichen Prinzip. Für jede Schaltperiode steht je eine Taste für Normalbetrieb und Absenkbetrieb zur Verfügung. Der kürzeste Schaltabstand zwischen Normal- und Absenkbetrieb beträgt 10 Minuten. Die eingestellten Schaltzeiten können in der Tabelle Kapitel 10 eingetragen werden.
6.4.6 Wochenprogramm
Die Einstellung des Wochenprogramms muß vor der Einstellung der Tagesprogramme erfolgen. In der Anzeige müssen alle Wochentage angezeigt sein! (Siehe Bild 20)
Beispiel für zwei Schaltperioden Heizkreis 1:

Eingabe der ersten Schaltperiode:
Normalbetrieb: Die erste Taste (rd) drücken. In der Anzeige erscheint die werkseitige Programmierung 06.00
Bild 23

text_image
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 06.00 I-I I=I I=I I=I 2442-15.1/ODie gewünschte Schaltzeit mit dem Drehknopf (rf) einstellen und danach die Taste (rd) loslassen.
Absenkbetrieb: Die erste Taste (re) drücken. In der Anzeige erscheint die werksseitige Programmierung 22.00.

text_image
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 22:00 I-I I=I I=I I=I 2442-16.1/OBild 24
Die gewünschte Schaltzeit mit dem Drehknopf (rf) einstellen und da- nach die Taste (re) loslassen.
Die Programmierung weiterer Schaltperioden erfolgt mit den Tasten (rd) und (re) der entsprechenden Schaltperioden. Bei der Festlegung der einzelnen Heizzeiten darauf achten, daß sich die einzelnen Zeiten innerhalb eines Heizkreises nicht überlappen. Lässt sich eine Zeit nicht verstellen, so ist der vorhergehende oder nachfolgende Schaltpunkt erreicht. Diesen Schaltpunkt, wenn nötig, zuerst verschieben oder löschen.
Die nicht benötigten Schaltperioden müssen gelöscht werden (siehe Kapitel 6.4.8)!
Zum Verlassen des Wochenprogrammiermodus die Taste (ri) drücken und mit dem Drehknopf (rf) die Marke ▲ im Display auf den aktuellen Wochentag stellen.
6.4.7 Tagesprogramm
Ändern einer Schaltperiode:
Die △ - Taste (ri) drücken und mit dem Drehknopf (rf) am Display die Marke ▲ auf den zu ändernden Wochentag (z.B. 7 = Sonntag) stellen.
Normalbetrieb: Die entsprechende Taste (rd) drücken und mit dem Drehknopf (rf) die gewünschte Schaltzeit einstellen.
Absenkbetrieb: Die entsprechende Taste (re) drücken und mit dem Drehknopf (rf) die gewünschte Schaltzeit einstellen.
Die nicht benötigten Schaltperioden müssen gelöscht werden (siehe Kapitel 6.4.8)!
6.4.8 Löschen von Schaltperioden
Zum Löschen einer Schaltperiode die Taste (rd) drücken und gleichzeitig den Drehknopf (rf) so lange nach links drehen, bis in der Anzeige vier Striche erscheinen.

text_image
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 3835-16.1/OBild 25
Den Vorgang mit der zugehörenden Absenk-Taste (re) wiederholen.
6.4.9 Erläuterung der Programmschrittanzeige
Jede programmierte Schaltperiode wird durch zwei senkrechte Balken dargestellt. Der linke Balken (Spitze nach oben) stellt den Beginn des Normalbetriebs, der Rechte (Spitze nach unten) den des Absenkbetriebes dar. Eine zur Zeit aktive Schaltperiode wird durch Querstriche angezeigt. Die gelöschten Schaltperioden werden nicht angezeigt.
Beispiel:

text_image
Programm- schrittanteige Schaltperioden Heizkreis 4102-26.1/Gm 1 2Bild 26
I schon abgearbeitet
II aktiv
Heizkreis 1 (Kanal 1) arbeitet im Normalbetrieb.
III nicht aktiv
III nicht programmiert
Heizkreis 2 (Kanal 2) arbeitet im
Absenk- / Frostschutzbetrieb.
6.4.10 Rückkehr zum aktuellen Tag / zur aktuellen Uhrzeit
Um nach einer Tagesprogrammierung die Anzeige wieder auf den aktuellen Wochentag zu stellen, kurz auf die Zeiteinstelltaste (rh) drücken (wenn ca. 1 Minute keine Eingabe mehr erfolgt, springt die Anzeige automatisch auf den aktuellen Wochentag zurück).
Wenn keine Tagesprogrammierung vorgenommen wurde, kehrt man zur Anzeige des aktuellen Wochentages zurück, indem die △ -Taste (ri) gedrückt und mit dem Drehknopf (rf) die Marke im Display auf den aktuellen Wochentag gestellt wird.
Achtung: Danach ist keine Wochenprogrammierung mehr möglich!
6.4.11 Abfrage der Einstellungen
Das gespeicherte Programm kann jederzeit abgefragt werden.
Der Beginn des Normal- oder Absenkbetriebes eines beliebigen Wochentages kann wie folgt abgefragt werden:
Die Taste für die Wochentageinstellung (ri) drücken und mit dem Drehknopf (rf) die Marke auf den gewünschten Wochentag stellen. Die Taste (ri) loslassen, der Wochentag blinkt. Zur Anzeige der eingegebenen Zeit die entsprechende Taste (rd) oder (re) drücken.
Am Ende der Abfrage kurz die Zeiteinstelltaste (rh) drücken. Die Anzeige springt auf den aktuellen Wochentag zurück.
6.4.12 Korrektur der Uhrzeit, Umstellung auf Sommer / Winterzeit
Die Zeiteinstelltaste (rh) drücken und mit dem Drehknopf (rf) die genaue Uhrzeit einstellen und die Taste (rh) wieder loslassen. Die Schaltzeiten des Heizprogrammes bleiben unverändert.
6.4.13 Gangreserve
Die Schaltuhr verfügt nach mindestens 3-tägigem Betrieb an der Stromversorgung über eine Gangreserve von etwa 16 Stunden. Während eines Stromausfalls erlischt die Anzeige. Nach Rückkehr der Stromversorgung innerhalb der oben genannten Zeit sind alle Anzeigen und programmierten Zeiten wieder verfügbar.
Achten Sie darauf, daß die Stromversorgung nicht länger als 16 Stunden unterbrochen wird.
Tiefentladungen verkürzen die Lebensdauer der Uhr!
Schalten Sie die Heizung nur zu Servicearbeiten ab. Soll die Heizung z.B. im Sommer außer Betrieb genommen werden, so genügt es, den Betriebsarten-schalter (a) am TA 213 A1 in Position ✉ zu stellen.
6.5 TA 213 A1 mit Fernbedienung TW 2 (Zubehör)
Die Fernbedienung TW 2 ist nur wirksam, wenn der Betriebsartenschalter (a) des Reglers in Stellung Ⓛ steht. Ist dies der Fall, so kann die Betriebsart über den Betriebsartenschalter an der Fernbedienung eingestellt werden. Ist an der Fernbedienung Wechselbetrieb ( ) eingestellt, so entscheidet wiederum die Einstellung am Betriebsartenschalter des TA 213 A1, ob Normalbetrieb mit Absenkbetrieb (Stellung ) oder Normalbetrieb mit Frostschutzbetrieb (Stellung ) wechselt.
Fußpunkt, für Normal- und Absenkbetrieb wie in Kapitel 6.2 bzw. 6.3 beschrieben einstellen.
In Stellung des Betriebsartenschalters des TW 2 wird ein fester Absenkwert von 25 K(°C) vorgegeben. Der am Stellknopf (c) des TA 213 A1 eingestellte Absenkwert ist in diesem Fall nicht wirksam.
TIP: Sollte der Absenkwert von 25 K (°C) bei längerer Abwesenheit zu hoch oder zu niedrig sein, so kann der Betriebsartenschalter (a) des TA 213 A1 vorübergehend in Stellung © gestellt werden und der gewünschte Absenkwert an Knopf (c) beliebig gewählt werden.
Eine detaillierte Funktionsbeschreibung liegt der Fernbedienung TW 2 bei.
7. Einstellen des Reglers bei Erstinbetriebnahme (durch den Fachmann)
Vor der ersten Inbetriebnahme der Heizungsanlage muß der Regler auf die konstruktiven Gegebenheiten des Gebäudes eingestellt werden.
Dies sollte von einem Fachmann durchgeführt werden.
Nach einer Abschaltung diese Einstellungen gegebenenfalls überprüfen.
Die sorgfältige Einstellung ermöglicht einen wirtschaftlichen Heizbetrieb.
Zum Einregeln der Heizungsanlage muß die Blende (q) entfernt werden, damit die Bedienelemente der Serviceebene zugänglich sind (Bild 7).
Folgende Parameter können in der Serviceebene eingestellt werden:
• Maximaltemperaturbegrenzung (d)
• Heizkurvensteilheit Heizkreis 1 (e)
- Grenztemperatur für automatische Heizungsabschaltung (f)
• Schaltdifferenz für 2-Punkt-Betrieb (g)
- Verstärkungsfaktor (h)
- Korrekturfaktor (I-Anteil) der Regel-
schleife (i)
- Mindesttemperaturbegrenzung (j)
- Fußpunktabstand zwischen Heizkreis 1 und 2 (k)
• Heizkurvensteilheit Heizkreis 2 (I)
• Heizkreiswahlschalter (m)
Bild 27 zeigt die Auslieferungsstellung aller Bedienknöpfe.

text_image
d 60°C a 1,2 1,6 2,0 0,6 0,2 3,0 I e 1,2 1,6 2,0 0,6 0,2 3,0 II m 1+II 1] f 20 25 20 30 -20 -30 -40 -10 k 15 25 10 40 0 b 15 20 25 g 10 5 -20 30 40 50 j 20 10 60 c V 4 8 -30 -10 -40 0 i 4102-27.1/GBild 27

In Schalterstellung 60°C wird nur die Temperatur des Heizungsvorlaufs für Heizkreis 2 unabhängig von der eingestellten Heizkurve auf maximal 60°C begrenzt.
Diese Einstellung ist bei Niedertemperaturanlagen (z.B. Fußbodenheizung) zur zusätzlichen Sicherheit sinnvoll.

line
| Außentemperatur | Vorlauftemperatur | | --------------- | ----------------- | | +20 | 25 | | -20 | 60 |Bild 28
In Schalterstellung ∞ wird die Höhe der Heizungsvorlauftemperatur beider Heizkreise nur von der gewählten Heizkurveneinstellung begrenzt. Darüber hinaus wird die Vorlauftemperatur nach oben stets durch den am Temperaturwähler des Heizgerätes eingestellten Wert (z.B. 75°C) begrenzt.
Hinweis:
Den Drehknopf immer in eine Endposition stellen; bei Zwischeneinstellungen ist der Regler in einem nicht definierten Zustand!
Wir empfehlen zusätzlich einen externen Thermostaten (B2) an die Vorlaufleitung einer Fußbodenheizung zu installieren, der bei Übertemperatur die Umwälzpumpe P_II abschaltet (siehe elektrischer Anschlußplan Seite 11).

7.2 Heizkurvensteilheit (e) Heizkreis 1
Die Heizkurvensteilheit kann stufenlos zwischen "0,2" und "3,0" eingestellt werden (Bild 29). Der Zahlenwert gibt an, um wieviel Kelvin (°C) die Vorlauftemperatur steigt, wenn die Außentemperatur um ein Kelvin (°C) absinkt.

line
| Außentemperatur | Vorlauftemperatur | | --------------- | ----------------- | | +20 | 30 | | +10 | 40 | | ±0 | 50 | | -10 | 60 | | -20 | 70 |Bild 29
Zur exakten Einstellung der Heizkurvensteilheit muß bekannt sein, bei welcher tiefsten Außentemperatur (klimazonenabhängig) welche maximale Heizkörpertemperatur (Vorlauftemperatur) benötigt wird.
Bei neu installierten Heizungsanlagen ist in der Regel die Auslegungstemperatur bekannt, bei bestehenden Anlagen ist man auf Erfahrungswerte angewiesen.
Beispiel zur Ermittlung der Heizkurvensteilheit:
Annahmen:
- Maximale Vorlauftemperatur der Radiatorenheizung 75°C bei -15°C Außentemperatur.
- minimale Vorlauftemperatur 25 °C bei +20°C Außentemperatur
Heizkurvensteilheit =
Als Heizkurvensteilheit für dieses Beispiel am Drehknopf (e) den Wert "1,4" und für den Fußpunkt (min. Vorlauftemperatur) am Drehknopf (b) (Bild 14) den Wert "25" eingestellt werden.

7.3 Grenztemperatur für automatische Heizungsabschaltung (f)
Mit diesem Stellknopf kann festgelegt werden, bei welcher Außentemperatur "15" bis "25" (°C) die Heizung automatisch ab- oder eingeschaltet wird. D.h. überschreitet die Außentemperatur den eingestellten Grenzwert, werden die Pumpen P 1 und P 11 und der Brenner
ausgeschaltet. Der Mischer läuft zu. Diese Einrichtung erspart die manuelle Umschaltung auf Warmwasserbetrieb (Sommer) oder Warmwasser- und Heizbetrieb (Winter) am Heizgerät.
Beispiel:
In Stellung "20" wird die Heizung bei Außentemperaturen über +20°C ausgeschaltet, bei Temperaturen unter +19°C automatisch wieder eingeschaltet.

line
| Label | Außentemperatur (°C) | Vorlauftemperatur (°C) | | :--- | :--- | :--- | | b | +20 | 25 | | f | +20 | 15 | | e | -20 | 90 | Heizkurve I Heizkurve II 4102-30.1/GBild 30
Der Einstellwert ist vom Betreiber der Anlage selbst festzulegen. In der Werks-einstellung ist diese Funktion nicht wirksam und ermöglicht bei jeder Außen-temperatur den Heizbetrieb einzuleiten, z.B. bei der Inbetriebnahme der Anlage im Hochsommer.

7.4 Schaltdifferenz für 2-Punkt-Betrieb (g)
Bei stetiggeregelten Heizgeräten können zwei Betriebszustände auftreten:
Stetigregelbetrieb:
Das Heizgerät regelt stufenlos zwischen kleinster Leistung und Nennleistung.
2-Punkt-Betrieb:
Bei einem Leistungsbedarf unter der kleinsten Leistung (z.B. bei warmen Außentemperaturen) schaltet das Heizgerät abwechselnd ein und aus.
Nur während des 2-Punkt-Betriebs ist die Schaltdifferenz wirksam.
Der eingestellte Zahlenwert ("5" bis "25") gibt die Temperaturdifferenz in Kelvin (°C) zwischen Ein- und Ausschalten des Brenners an.

line
| t | Heizleistung | Nennleistung | |-------------|--------------|--------------| | 0 | 0 | 100% | | 2 Punkt-Betrieb | 0 | 100% | | 27.1 | 100% | 100% |Bild 31
Hinweis:
Bei Heizungsanlagen mit geringem Wasserinhalt oder bei geringem Wärmebedarf (z.B. Übergangszeit, Überdimensionierung des Heizgeräts) tritt im allgemeinen ein häufiges Ein- und Ausschalten des Heizgerätes auf.
TIP: Wir empfehlen grundsätzlich die Stellung "•" zu wählen.
In dieser Stellung wird im "2-Punkt-Betrieb" die Schaltdifferenz automatisch so angepasst, daß sich die Schalthäufigkeit begrenzt. Die eingestellte Heizkurve entspricht dabei dem Mittelwert der Vorlauf-
temperatur. D.h. Die Vorlauftemperatur kann kurzzeitig etwas Höher liegen, als die eingestellte Heizkurve fordert.

7.5 Verstärkungsfaktor (h)
Mit dem Verstärkungsfaktor wird die Regelspannung, d. h. der Stellweg des Gasventils, bei einer Vorlauftemperaturänderung mehr oder weniger stark verändert.
Der Verstärkungsfaktor ist stufenlos zwischen "2" und "10" einstellbar.
Für normale Anlagen empfehlen wir den Einstellwert "3". Dieser Wert bedeutet, daß bei einer Änderung der Vorlauftemperatur um 1 K (°C) die Regelspannung um 0,3 V verändert wird.
TIP: Bei Heizungsanlagen mit extrem hohem Wasserinhalt (z.B. umgebaute Schwerkraftanlage) ist es unter Umständen ratsam, den Verstärkungsfaktor höher einzustellen um ein etwas schnelleres Aufheizen zu erreichen. Bei zu hohem Verstärkungsfaktor neigt jedoch die Anlage zum Überschwingen der Vorlauftemperatur verbunden mit unnötig häufigem Abschalten des Heizgerätes.

7.6 Korrekturfaktor der Regelschleife (i) (I - Anteil)
Der Korrekturfaktor (I - Anteil) kann stufenlos zwischen "2" und "10" eingestellt werden. Der I - Anteil bestimmt, wie schnell eine vom Sollwert abweichende Vorlauftemperatur ausgeglichen wird.
Für normale Anlagen empfehlen wir den Einstellwert "5" zu wählen. Bei diesem
Wert wird eine Abweichung schnell korrigiert, die Überschwing-Neigung ist gering.
TIP: Höhere Einstellwerte führen zwar zu schnelleren Korrekturen, jedoch zu stärkerem Überschwingen. Niedrigere Einstellwerte verhindern Überschwingen, jedoch erfolgt die Korrektur sehr langsam.

7.7 Mindesttemperaturbegrenzung (j)
Die Mindesttemperaturbegrenzung kann zwischen "10" und "60" (°C) eingestellt werden. Wir empfehlen den Einstellwert "10". Bei Bedarf kann auch eine höhere Mindesttemperatur gewählt werden.

Bild 32
Die Vorlauftemperatur für Heizkreis 1 kann in keiner Betriebsart unter die eingestellte Mindesttemperatur absinken, außer wenn die eingestellte Grenztemperatur für automatische Heizungsabschaltung (Kapitel 7.3) überschritten wird oder wenn im Frostschutzbetrieb (*) eine Außentemperatur über + 4 °C gemessen wird.

7.8 Fußpunktabstand (k) (von Heizkreis 1 → 2)
Der Abstand der Fußpunkte zwischen Heizkreis 1 und Heizkreis 2 kann stufenlos zwischen "0" und "-40" (°C) eingestellt werden.
In Stellung "0" ist der Abstand zwischen den beiden Fußpunkten 0, das heißt, daß die Fußpunkte der Heizkurve I und II identisch sind.
In Stellung "-5" wird der Fußpunkt der Heizkurve II (Heizkreis 2) parallel um 5 K (°C) nach unten verschoben, wie im Bild 33 dargestellt.

line
| Label | Außentemperatur (°C) | Vorlautemperatur (°C) | | :--- | :--- | :--- | | b | +20 | 25 | | k | -20 | 20 | | e | -20 | 90 | Heizkurve I Heizkurve II 1,2 1,6 2,0 0,6 0,2 3,0 4102-33.1/GBild 33
Hinweis:
Wird die Stellung von Knopf (b) (Bild 14) verändert, so verschieben sich die Fußpunkte beider Heizkurven.
Soll der Fußpunkt der Heizkurve II unverändert bleiben, muß der Fußpunktabstand entsprechend verändert werden.

7.9 Heizkurvensteilheit (I) Heizkreis 2
Die Heizkurvensteilheit von Heizkreis 2 kann wie im Heizkreis 1 stufenlos zwischen "0,2" und "3,0" eingestellt werden (Bild 29). Der Zahlenwert gibt an, um wieviel Kelvin (°C) die Vorlauftemperatur steigt, wenn die Außentemperatur um 1 Kelvin (°C) absinkt.
Zur exakten Einstellung der Heizkurvensteilheit muß bekannt sein, bei welcher tiefsten Außentemperatur (klimazonenabhängig) welche maximale Mischerkreistemperatur benötigt wird.
Bei neu installierten Heizungsanlagen ist in der Regel die Auslegungstemperatur bekannt, bei bestehenden Anlagen ist man auf Erfahrungswerte angewiesen.
Beispiel zur Ermittlung der Heizkurvensteilheit:
Annahmen:
- Maximale Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung 48°C bei -15°C Außentemperatur.
- minimale Vorlauftemperatur 20 °C bei +20°C Außentemperatur
Heizkurvensteilheit =
$$ \frac {\max . V o r l a u f t e m p . - \min . V o r l a u f t e m p .}{\min . A u \beta e n t e m p . - \max . A u \beta e n t e m p .} = $$
$$ \frac {4 8 ^ {\circ} C - 2 0 ^ {\circ} C}{- 1 5 ^ {\circ} C - 2 0 ^ {\circ} C} = \frac {2 8 ^ {\circ} C}{3 5 ^ {\circ} C} = 0, 8 $$
Als Heizkurvensteilheit müßten Sie für dieses Beispiel am Drehknopf (I) den Wert "0,8" einstellen.
Den im Beispiel benötigten Fußpunkt für Heizkreis 2 von 20 °C erhält man durch folgende Vorgehensweise:
Der Fußpunkt von Heizkreis 1 ist im Auslieferzustand auf 25°C eingestellt (b) (Bild 14). Stellt man nun an Knopf (k) den Wert "-5" ein, so ergibt sich der benötigte Fußpunkt von Heizkurve II mit 25°C - 5°C = 20°C.
Wurde der Fußpunkt der Heizkurve I (b) jedoch z.B. auf "30" verändert, so ist auch der Fußpunktabstand (k) auf "-10" einzustellen, um den geforderten Wert für den Fußpunkt der Heizkurve II bei 20°C zu erreichen 30°C - 10°C = 20°C.
7.9.1 Absenkwert für Heizkreis 2
Durch einen rechnerischen Zusammenhang wird dem Heizkreis 2 automatisch ein sinnvoller Absenkwert zugeordnet.
Dieser Absenkwert hängt von den Einstellungen der Heizkurvensteilheiten (e) (Heizkreis 1) und (I) (Heizkreis 2) sowie der Absenkung (c) (Heizkreis 1) ab.

7.10 Heizkreiswahl- schalter (m)
Der Heizkreiswahlschalter besitzt drei Stellungen, die nachfolgend beschrieben werden:
Stellung I:
In dieser Stellung ist nur Heizkreis 1 in Betrieb. Der Mischer von Heizkreis 2 läuft zu, die Pumpe P_ steht. Fällt die Außentemperatur unter +3°C, so läuft auch Pumpe P_ und der Mischer regelt auf +10 °C Vorlauftemperatur (Frostschutzfunktion).
Tip: Wählen Sie diese Stellung dann, wenn Sie z.B. in der Übergangszeit die Fußbodenheizung nicht betreiben wollen.
Stellung I + II:
In dieser Stellung sind beide Heizkreise (meist Radiatoren- und Fußbodenheizung) in Betrieb. Die Temperaturen werden entsprechend den Heizzeiten und Heizkurven geregelt.
Tip: Wählen Sie diese Stellung, wenn ein durchgängiger Heizbetrieb erforderlich ist.
Stellung II:
In dieser Stellung ist nur Heizkreis 2 in Betrieb. Das Heizgerät wird auf eine Temperatur geregelt, die 5 K (°C) über dem Sollwert des Mischerkreises (Heizkreis 2) liegt. Beide Pumpen laufen.
TIP: Wählen Sie diese Stellung in der Übergangszeit, wenn Sie die Räume mit Radiatorenheizung (z.B. Schlafzimmer) nicht beheizen wollen.
Heizkörperventile (Thermostatventile) schließen, damit die Heizkörper nicht durch die laufende Pumpe P _1 ungewollt aufgeheizt werden.
8. Allgemeine Hinweise
Der TA 213 A1 ist ein mikroprozessorgesteuerter PID-Regler. Bei Eingriffen über die "2. Bedienebene" reagiert der Regler zeitverzögert. Der Prozessor vergleicht alle 30 Sekunden sämtliche Soll- und Istwerte und nimmt danach die entsprechenden Korrekturen mit der erforderlichen Geschwindigkeit vor. Bei Eingriffen über die "1. Bedienebene" reagiert der Regler bereits nach ca. 2 Sekunden.
8.1 Kurzbedienungsanleitung (Bild 2)
Im Fach unterhalb der Schaltuhr befindet sich eine Kurzbedienungsanleitung, in der stichwortartig das Wesentliche erläutert wird. Auf der Rückseite sind die Werkseinstellungen für die "2. Bediene-bene" aufgeführt.
8.2 Pumpenblockierschutz
Diese Automatik des Heizgerätes soll ein Festsitzen der Heizungspumpe nach längerer Betriebspause (z.B. im Sommer) verhindern. Dabei wird die Pumpe, wenn sie 24 Stunden nicht in Betrieb war, für 30 Sekunden eingeschaltet.
Die Heizungspumpe P_ wird vom Regler genauso überwacht und eingeschaltet.
Der Pumpenblockierschutz funktioniert nur, wenn das Heizgerät eingeschaltet ist!
8.3 Anlagenfrostschutz
Im Regler TA 213 A1 ist eine Frost- schutzschaltung integriert, die bei Au- ßentemperaturen unter +3 °C die Um- wälzpumpe einschaltet. Der Regler re- gelt auf die eingestellte Mindesttempera- tur (siehe Kapitel 7.7)
Die Pumpe P_II läuft, der Mischer regelt auf +10 °C Vorlauftemperatur.
8.4 Warmwasserbereitung
Der Regler arbeitet nach dem Prinzip des Warmwasservorrangs:
Wird dem Regler Warmwasserbedarf gemeldet, bleibt die Pumpe P_II stehen, der Mischer läuft zu. Das Hydraulikventil im Heizgerät steuert um, damit die Pumpe P_I den Speicherladekreis bedienen kann.
8.5 Fußbodenheizung
Bei der Programmierung der Schaltuhr muß berücksichtigt werden, daß die Trägheit einer Fußbodenheizung im allgemeinen einen früheren Absenkbeginn, sowie einen früheren Heizbeginn gegenüber der Radiatorenheizung erfordert.
8.6 Einstellungen am Heizgerät
Eine manuelle Umstellung des Vorlauftemperaturwählers im Sommer auf Position ✿ ist bei richtiger Reglereinstellung nicht notwendig. Der TA 213 A1 übernimmt diese Aufgabe.
Der Vorlauftemperaturwähler am Heizgerät begrenzt grundsätzlich die Vorlauftemperatur für Heizkreis 1 und Heizkreis 2. Daher muß in Verbindung mit dem witterungsgeführten Regler, der Vorlauftemperaturwähler mindestens auf Auslegungstemperatur, d.h. max. benötigte Vorlauftemperatur bei tiefster örtlicher Außentemperatur, eingestellt werden.
Bei Frostschutzeinstellung am Regler, muß der Vorlauftemperaturwähler am Heizgerät mindestens auf 1 oder höher stehen. Sonst bleibt die Umwälzpumpe UP _1 auch bei Außentemperaturen unter +3°C abgeschaltet und der Frostschutzbetrieb für Heizkreis 1 ist nicht mehr gewährleistet.
9. Regler-Einstellungen
| Bedienelement Symbol | Werks-einstellung | Einstellung vom ____. ____. __. | Einstellung vom ____. ____. __. | |
| Betriebsartenschalter (a) | ![]() | *** | ||
| Fußpunkt (b) 25 | ![]() | |||
| Nachtabsenkung (c) -20 | ![]() | |||
| Maximaltemperatur-begrenzung (d) | ![]() | ∞ | ||
| Heizkurvensteilheit I (e) 1 | ![]() | |||
| Grenztemp. für automatische Heizungs-abschaltung (f) | ![]() | ∞ | ||
| Schaltdifferenz für 2-Punkt- Betrieb (g) | ![]() | • | ||
| Verstärkungsfaktor (h) 3 | ![]() | |||
| Korrekturfaktor der Regelschleife (I-Anteil)(i) | ![]() | 5 | ||
| Mindesttemperatur-begrenzung (j) | ![]() | 10 | ||
| Fußpunktabstand (k) -5 | ![]() | |||
| Heizkurvensteilheit II (l) 0 | ![]() | |||
| Heizkreiswahlschalter (m) | ![]() | I + II |
10. Uhren-Einstellungen
| Programmieren Tastedrücken | Mo1. | Di2. | Mi3. | Do4. | Fr5. | Sa6. | So7. | |||
| Heiz | 1. Schalt-periode | Normal | ![]() | |||||||
| Absenken | ||||||||||
| 2. Schalt-periode | Normal | ![]() | ||||||||
| Absenken | ||||||||||
| Heizkreis 2 | 1. Schalt-periode | Normal | ![]() | |||||||
| Absenken | ||||||||||
| 2. Schalt-periode | Normal | ![]() | ||||||||
| Absenken | ||||||||||
11. Betriebsfunktionen
| Reglereinstellungen | Temperaturen Heizgerät | Regler | |||
| Pumpe UP_I | Pumpe UP_II | Mischer M1 | |||
![]() | ![]() | AF >+4°C AUS AUS läuft ZU | |||
| AF < +3°C EIN* EIN regelt auf +10°C | |||||
| [coyc] | GT "∞" oder AF < GT "15" bis "25" | EIN EIN | regelt nach Heizkurve II | ||
![]() | GT "∞" oder AF < GT "15" bis "25" | EIN EIN | regelt nach Heizkurve II | ||
![]() | - | E | regelt nach Heizkurve II und AF -20°C | ||
![]() | 20°C | AF>+20°C | AUS AUS läuft ZU | ||
| AF <+19°C | EIN | EIN | regelt nach Heizkurve II | ||
[1] ![]() | I | - | EIN AUS läuft ZU | ||
| AF <+3°C | EIN | EIN | regelt auf +10°C | ||
| II | - | EIN | EIN | regelt nach Heizkreis II | |
| I+II | - | EIN | EIN | regelt nach Heizkreis II | |
| Warmwasservorrang (Hydraulikschalter ohne Spannung) | EIN AUS läuft ZU | ||||
*) Vorlauftemperaturwähler am Heizgerät mindestens auf 1 oder höher stellen.
AF Außentemperatur GT Grenztemperatur
$$ \frac {\max . \text {Vorlauitemp.} - \min . \text {Vorlauitemp.}}{\min . \text {Außentemp.} - \max . \text {Außentemp.}} = $$
$$ \frac {7 5 ^ {\circ} C - 2 5 ^ {\circ} C}{- 1 5 ^ {\circ} C - 2 0 ^ {\circ} C} = \frac {5 0 ^ {\circ} C}{3 5 ^ {\circ} C} = 1, 4 3 \rightarrow 1, 4 $$






















