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TA 21 A1 - Nicht kategorisiert Junkers - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG TA 21 A1 Junkers

Witterungsgeführter Regler

für stetiggeregelte Heizgeräte mit Bosch Heatronic

Junkers TA 21 A1 - Witterungsgeführter Regler - 1

Bestell-Nr. 7 719 001 274

TA 21 A1

Die einwandfreie Funktion ist nur gewährleistet, wenn diese Anleitung eingehalten wird. Wir bitten, diese Schrift dem Kunden auszuhändigen.

Junkers TA 21 A1 - Witterungsgeführter Regler - 2

JUNKERS

Bosch Thermotechnik

Inhaltsverzeichnis Seite

  1. Sicherheitshinweise 2
  2. Anwendung 3
  3. Technische Daten 4
  4. Montage 4 -10
  5. Elektrischer Anschluß 10 -13
  6. Bedienung des Reglers 14 -19
  7. Einstellen des Reglers bei Erstinbetriebnahme 20 -23
  8. Allgemeine Hinweise 24
  9. Einstellungen 25
  10. Betriebsfunktionen für Pumpe 26

1. Sicherheitshinweise

Der Regler und das Regleranschlußmodul dürfen nur entsprechend dem Anschlußplan mit dem entsprechenden Heizgerät verbunden werden.

⚠️ Keinesfalls darf der Regler an das 230 V - Netz angeschlossen werden.

⚠️ Der Regler und das Regleranschlußmodul dürfen ausschließlich in Verbindung mit Junkers-Gasheizgeräten mit Bosch Heatronic verwendet werden.

⚠ Vor dem Einbau des Regleranschlußmoduls und dem Anschluß des Reglers muß die Spannungsversorgung (230 V, 50 Hz) zum Heizgerät unterbrochen werden.

Junkers TA 21 A1 - Sicherheitshinweise - 1

text_image 13x 13x 26x 4x 4x 4101-01.1/G

Bild 1: Lieferumfang

2. Anwendung

Der TA 21 A1 ist ein witterungsgeführter Vorlauftemperaturregler zum Wandaufbau, der mit den stetiggeregelten Junkers-Gasheizgeräten mit Bosch Heatronic kombinierbar ist.

Ohne Regleranschlußmodul RAM (im Lieferumfang enthalten) wird die Elektronik der oben genannten Heizgeräte in Verbindung mit dem TA 21 A1 überlastet und zerstört!

2.1 Lieferumfang (Bild 1)

Zum Lieferumfang des TA 21 A1 gehört der witterungsgeführte Regler TA 21 A, je ein Vorlauf- und ein Außentemperaturfühler, die direkt am Regler angeschlossen werden.

Weiterhin ist das Regleranschlußmodul RAM enthalten und muß montiert werden (s. Kap.1).

2.2 Zubehör

Der witterungsgeführte Regler TA 21 A1 kann mit der Kesselthermenfolgeschaltung TAS 21 kombiniert werden, um mehrere stetiggeregelte Junkers-Gaskesselthermen parallelzuschalten und dadurch eine größere Gesamt-Heizleistung zu erreichen.

Am Vorlauf einer Fußbodenheizung ist zusätzlich ein mechanischer Vorlauftemperaturbegrenzer entsprechend den Angaben des Herstellers anzubringen.

Der TA 21 A1 wird ohne Schaltuhr geliefert. Diese ist als Zubehör erhältlich. Alternativ kann auch eine Fernbedienung mit Schaltuhr verwendet werden (s.u.).

Folgende Kombinationen sind zulässig:

Kombinationelektr. Schaltplan
TA 21 A1+ EU 1 TBild 13
TA 21 A1+ EU 1 WBild 13
TA 21 A1+ EU 1 T + TW 2Bild 14
TA 21 A1+ EU 1 W + TW 2Bild 14
TA 21 A1+ TFQ 2 TBild 15
TA 21 A1+ TFQ 2 WBild 15
TA 21 A1+ TFP 3Bild 15

Hinweis:

Nach § 7 der Heizungsanlagenverordnung darf der TA 21 A1 nur in Verbindung mit einer Schaltuhr betrieben werden.

3. Technische Daten

Höhe 98 mm
Breite 144 mm
Tiefe 100 mm
Nennspannung DC 24 V
Nennstrom 0,1 A
Reglerausgang stetig, DC4 V ... 24 V
Regelbereich Vorlauftemperatur+10...+88°C
Meßbereich des Außentemperaturfühlers-20...+30°C
Zulässige Umgebungs-temperatur- Regler - Außentemperaturfühler - Vorlauftemperaturfühler0...+40°C-30...+50°C0...+100°C
CE

3.1 Meßwerte Außentemperaturfühler

°C Ω _AF °C Ω _AF
-20 2.392 4 984
-16 2.088 8 842
-12 1.811 12 720
-8 1.562 16 616
-4 1.342 20 528
0 1.149 24 454

3.2 Meßwerte Vorlauftemperaturfühler

°C Ω _VF °C Ω _VF
20 14.772 563.723
26 11.500 623.032
329.043682.488
387.174742.053
445.730801.704
504.608861.421

4. Montage

Vor Arbeitsbeginn muß die Spannungsversorgung (230V, 50 Hz) zum Heizgerät unterbrochen werden.

Wichtiger Hinweis:

Ohne Regleranschlußmodul RAM (im Lieferumfang enthalten) wird die Elektronik der in Kapitel 2 genannten Heizgeräte in Verbindung mit dem Regler TA 21 A1 überlastet und zerstört!

4.1 Montage des

Regleranschlußmoduls RAM
Junkers TA 21 A1 - Montage des - 1

text_image 4100-02.2/G 55 0 1 3 4 5 E 1 III ①

Bild 2: Blende (1) unten herausziehen und abnehmen.

Junkers TA 21 A1 - Montage des - 2

text_image 4100-03.2/G ② ③ ④ E 7 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41

Bild 3: Schraube (2) herausdrehen und Abdeckung (3) nach vorne abnehmen.

Junkers TA 21 A1 - Montage des - 3

text_image 4100-04.2/G ④

Bild 4: Blinddeckel (4) nach unten herausziehen.

Junkers TA 21 A1 - Montage des - 4

text_image 4103-05.2/G ⑤ ⑥

Bild 5: RAM (5) von unten in die Führungsschienen einsetzen und bis zum Einrasten nach oben schieben. Blinddeckel (6) wieder einsetzen.

Junkers TA 21 A1 - Montage des - 5

Bild 6: Den am RAM angebrachten Stecker (7) an den dafür vorgesehenen Steckplatz (ST 9 TA-Modul) stecken.

4.2 Montage des Reglersockels

Junkers TA 21 A1 - Montage des Reglersockels - 1

text_image n l k m o m 2470-01.1/C

Bild 7: Staubschutzdeckel (n) abziehen. Die beiden Schrauben (m) herausdrehen

Junkers TA 21 A1 - Montage des Reglersockels - 2

text_image k p q 2491-05.1/O 6 mm 3,5 mm

Bild 8

Sockel (k) mit zwei Schrauben und geeigneten Dübeln an der Wand befestigen, dabei Markierung "OBEN" beachten.

Der Fühler ist als Rohranlegefühler konzipiert und kann wahlweise längs oder quer zur Rohrleitung montiert werden. In den Rohrplänen (Bild 16 und 17) wird der richtige Montageort des Fühlers gezeigt.

  • Das Spannband (VF b ) je nach Montageweise durch oder über den Fühlerhalter (VF a ) führen und um die Rohrleitung (VF _c ) legen.
  • Etwas Wärmeleitpaste auf die Berührungsflächen zwischen Fühler und Rohrleitung streichen.
  • Spannband (VF_b) festziehen.
  • Montageort des Fühlers inkl. Rohrleitung isolieren.

4.4 Montage des Außentemperatur- fühlers (AF)

Der Außentemperaturfühler AF ist zur Aufputzmontage an der Außenwand vorgesehen.

Folgende Gegebenheiten sind zu berücksichtigen:

  • Nordost- bis Nordwestseite des Hauses
    • min. 2 m über Erdgleiche
  • Es darf keine Beeinflussung durch Fenster, Türen, Kamine, direkte Sonneneinstrahlung oder ähnliches erfolgen.
  • Nischen, Balkonvorbauten und Dachüberhänge sind als Montageort ungeeignet.
  • Liegen die Hauptwohnräume eines Gebäudes alle nach der gleichen Himmelsrichtung, kann auch der Außentemperaturfühler dorthin zeigen.

Hinweise:

- Bei der Montage auf die Ostwand, muß der Außenfühler in den frühen Morgenstunden beschattet sein (z.B. durch ein benachbartes Haus oder einen Balkon).

Junkers TA 21 A1 - Hinweise: - 1
H,Y = bewohnte Fläche durch den Fühler zu überwachen
■ = empfohlener Montageort
☐ = Ausweich Montageort
3096-04.18

Bild 10

Grund: Die Morgensonne stört die Aufheizung des Hauses nach Ablauf des reduzierten Nachtprogramms.

- Zeigen die Hauptwohnräume zu zwei benachbarten Himmelsrichtungen, Außentemperaturfühler an die Hausseite

montieren, die klimatisch schlechter wegkommt.

- Als geeignete Montagehöhe hat sich die (vertikale) Mitte der von der Anlage beheizten Höhe bewährt (H ^1/2 im Bild 10).

Junkers TA 21 A1 - Bild 10 - 1

text_image AFa AFf AFe AFg AFd AFc 4101-11.1/G

Bild 11

Zur Montage Abdeckhaube (AF c ) abziehen und das Fühlergehäuse (AF a ) mit zwei Schrauben (AF _g ) an der Außenwand befestigen.

Den Regler (I) auf den Sockel (k) stekken und mit den beiden Befestigungsschrauben (m) rechts oben und links unten festschrauben (Bild 7).

4.6 Montage des Zubehörs

4.6.1 Montage der Einbauschaltuhr EU 1 T o d e r EU 1 W (Zubehör)

Staubschutzdeckel (n) abnehmen und Abdeckung des Uhrenschachts (o) mit einem Schraubenzieher vorsichtig entfernen (Bild 7).

Junkers TA 21 A1 - Montage der Einbauschaltuhr EU 1 T o d e r EU 1 W (Zubehör) - 1

  • Einbauschaltuhr (w) wie in Bild 12 in den Uhrenschacht schieben.
  • Einbauschaltuhr (w) mit den zwei Schrauben (x) befestigen.
    • Die Abdeckung (o) wird nicht mehr benötigt (Bild 7).

4.6.2 Montage von Fernbedienung und mechanischer Vorlauftemperaturbegrenzer (Zubehör)

Fernbedienung und mechanischer Vor-lauftemperaturbegrenzer entsprechend den zugehörigen Einbauvorschriften montieren.

5. Elektrischer Anschluß

Folgende Leitungsquerschnitte sind zu verwenden:

Vom TA 21 A1 zum Außentemperatur-fühler:
bis 20 m:0,75 bis 1,5 mm^2
bis 30 m:1,0 bis 1,5 mm^2
über 30 m:1,5 mm^2
• Vom TA 21 A1 zur Fernbedienung: 1,5 mm ^2

Unter Berücksichtigung der geltenden Vorschriften müssen für den Anschluß des Außentemperaturfühlers und der Fernbedienung mindestens Elektrokabel der Bauart H05VV-... eingesetzt werden.

Alle 24-V-Leitungen (Meßstrom) müssen von 230 V oder 400 V führenden Leitungen getrennt verlegt werden, damit keine induktive Beeinflussung stattfindet (Mindestabstand 100 mm).

Sind induktive äußere Einflüsse z. B. durch Starkstromkabel, Fahrdrähte, Tra- fostationen, Rundfunk- und Fernsehgeräte, Amateurfunkstationen, Mikrowellengeräte, o. ä. zu erwarten, so sind die Meßsignal führenden Leitungen geschirmt auszuführen.

Je nach Zubehör sind die entsprechenden Schaltpläne zu befolgen:

Junkers TA 21 A1 - Elektrischer Anschluß - 1

text_image Bosch Heatronic RAM ST1 ST2 7 5 4 2 1 7 5 4 2 1 3 4 2 1 ST9 TA-Modul 4101-13.2/G 6 4 24 V DC 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1 AF VF TA 21 A1 EU1T/EU1W

Bild 13: TA 21 A1 mit Einbauschaltuhr EU 1 T oder EU 1 W

Junkers TA 21 A1 - Elektrischer Anschluß - 2

flowchart
graph TD
    A["Bosch Heatronic"] --> B["RAM"]
    B --> C["ST1"]
    B --> D["ST2"]
    B --> E["ST9 TA-Modul"]
    C --> F["TW 2"]
    D --> F
    E --> F
    F --> G["TA 21 A1"]
    G --> H["EU 1T/EU 1W"]
    G --> I["AF"]
    G --> J["VF"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#ccf,stroke:#333
    style C fill:#cfc,stroke:#333
    style D fill:#fcc,stroke:#333
    style E fill:#cff,stroke:#333
    style F fill:#ffc,stroke:#333
    style G fill:#cfc,stroke:#333
    style H fill:#fcc,stroke:#333
    style I fill:#ffc,stroke:#333
    style J fill:#fcc,stroke:#333

Bild 14:TA 21 A1 mit Einbauschaltuhr EU 1 T oder EU 1 W und Fernbedienung TW 2.

Junkers TA 21 A1 - Elektrischer Anschluß - 3

text_image Bosch Heatronic RAM ST1 ST2 7 5 4 2 1 3 4 2 1 ST9 TA-Modul 4101-15.2/G 6 TFQ 2 T/W TFP 3 1 2 3 4 1 5 4 3 4 24 V DC TA 21 A1 AF VF

Bild 15: TA 21 A1 mit Fernbedienung TFQ 2 T, TFQ 2 W oder TFP 3.

Junkers TA 21 A1 - Elektrischer Anschluß - 4

flowchart
graph TD
    AF["AF"] --> TA21A1["TA21 A1"]
    TA21A1 --> FB["FB"]
    TA21A1 --> VF["VF"]
    TA21A1 --> 230VAC["230V AC"]
    TA21A1 --> RAM["RAM"]
    RAM --> SF["SF"]
    SF --> WS["WS"]
    4 --> TA21A1
    230VAC --> E["E"]
    230VAC --> RK["RK"]
    TA21A1 --> 4
    4 --> 230VAC
    230VAC --> 230VAC
    style TA21A1 fill:#f9f,stroke:#333
    style_RSU["RSU"] fill:#ccf,stroke:#333
    style RSU fill:#cfc,stroke:#333
    style RSU fill:#fcc,stroke:#333
    style RSU fill:#cff,stroke:#333
    style RSU fill:#ffc,stroke:#333
    style RSU fill:#cfc,stroke:#333
    style RSU fill:#fcc,stroke:#333
    style RSU fill:#ffc,stroke:#333
    style RSU fill:#cfc,stroke:#333
    style RSU fill:#fcc,stroke:#333
    style RSU fill:#ffc,stroke:#333
    style RSU fill:#cfc,stroke:#333
    style RSU fill:#fcc,stroke:#333
    style RSU fill:#cfc,stroke:#333
    style RSU fill:#fcc,stroke:#333
    style RSU fill:#ffc,stroke:#333
    style RSU fill:#cfc,stroke:#333
    style RSU fill:#fcc,stroke:#333
    style RSU fill:#cfc,stroke:#333
    style RSU fill = SF["SF"]
    RSU fill = WS["WS"]

Bild 16: Radiatorenheizung

Junkers TA 21 A1 - Elektrischer Anschluß - 5

flowchart
graph TD
    AF["AF"] --> TA21A1["TA 21 A1"]
    TA21A1 --> FB["FB"]
    TA21A1 --> B2["B2"]
    TA21A1 --> VF["VF"]
    TA21A1 --> P["P"]
    P --> RAM["RAM"]
    RAM --> SF["SF"]
    SF --> WS["WS"]
    BS["4101-17.2/G"] --> RS["RSK"]
    RS --> E["E"]
    RS --> AC["230V AC"]
    TA21A1 --> 4["4"]
    TA21A1 --> 4
    TA21A1 --> 4
    TA21A1 --> 4
    TA21A1 --> 4
    TA21A1 --> 4
    TA21A1 --> 4
    TA21A1 --> 4
    TA21A1 --> 4
    TA21A1 --> 4
    TA21A1 --> 4
    TA21A1 --> 4

Bild 17: Fußbodenheizung

Die beiden Bilder auf Seite 12 zeigen schematisch den Einsatz des Reglers TA 21 A1 bei einer Radiatorenheizung (Bild 16) und bei einer Fußbodenheizung (Bild 17).

Legende zu den Bildern 13 bis 17:

P_1 Umwälzpumpe /Speicherladepumpe

SF Speichertemperaturfühler

B_2 mechanischer Vorlauf-temperaturbegrenzer (nur bei Fußbodenheizung)

FB Fernbedienung (siehe o.g. Tabelle)

AF Außentemperaturfühler

VF Vorlauffühler

WS Warmwasserspeicher

RK Rückschlagklappe

E Entlüftungsventil

5.1 Elektrischer Anschluß des Reglers

  • Leitungen durch je eine Tülle (p) in den Reglersockel führen (Bild 8).
  • Leitungen durch Zugentlastung (q) sichern (Bild 8).
    • Die Leitungen entsprechend dem zugehörigen Schaltplan (Bild 13 bis 15) anschließen.
    • Die freigebliebenen Aussparungen mit je einer Tülle (p) verschließen (Bild 8).

5.2 Elektrischer Anschluß des Vorlauffühlers (VF)

- Kabel des Vorlauffühlers am Reglersockel Klemme 8 und 9 anschließen und wie oben beschrieben sichern.

5.3 Elektrischer Anschluß des Außentemperaturfühlers (AF)

  • Abdeckhaube (AF _c ) des Außentemperaturfühlers entfernen (Bild 11).
  • Bauseits verlegtes Kabel durch die Verschraubung (AF d ) führen und an den beiden Klemmen (AF e ) anschliessen.
  • Verschraubung (AF _d ) anziehen, damit an der Kabeleinführungsstelle Zugentlastung und Spritzwasserschutz gewährleistet ist.

• Außenfühler schließen.

- Am Reglersockel das Kabel an den Klemmen 6 und 9 anschließen und wie oben beschrieben sichern (Bild 8).

5.4 Elektrischer Anschluß des Zubehörs

  • Fernbedienung TW 2 (falls vorhanden) wie in Bild 14 dargestellt anschließen.
  • Fernbedienung TFQ 2 T, TFQ 2 W oder TFP 3 (falls vorhanden) wie in Bild 15 dargestellt anschließen.
  • Den mechanischen Vorlauftemperaturbegrenzer (falls vorhanden) entsprechend der Montageanleitung des Heizgerätes anschließen.

6. Bedienung

Junkers TA 21 A1 - Bedienung - 1

text_image 4101-18.1/G a b c 20 30 10 40 50 -20 -30 -10 -40 0

Bild 18

Der TA 21 A1 besitzt eine Vielzahl von Bedienelementen, von denen nach Installation und Inbetriebnahme jedoch nur noch wenige benutzt werden müssen.

Deshalb sind alle Bedienelemente, die nur zum Einregeln der Heizanlage benötigt werden, mit einer Blende abgedeckt (Bild 18).

Die bei aufgesteckter Blende sichtbaren Bedienelelemente gehören zur sogenannten "1. Bedienebene" oder "Benutzerebene". Alle anderen Bedienelemente bilden die "2. Bedienebene" oder "Serviceebene".

In diesem Kapitel sind die Bedienelemente der Benutzerebene beschrieben. Die Bedienelemente der Serviceebene werden in Kapitel 7 beschrieben.

Junkers TA 21 A1 - Bedienung - 2

6.1 Betriebsartenschalter (a)

Mit diesem Schalter kann zwischen sechs verschiedenen Betriebsarten gewählt werden:

Junkers TA 21 A1 - Betriebsartenschalter (a) - 1

Frostschutzbetrieb

Bei Außentemperaturen über +4 °C werden das Heizgerät und die Umwälzpumpe abgeschaltet. Bei Außentemperaturen unter +3 °C wird das Heizgerät auf die am Stellknopf (j) eingestellte Mindesttemperatur geregelt (Bild 23). Die Umwälzpumpe läuft.

Um den Frostschutzbetrieb zu gewährleisten, muß der Vorlauftemperaturwähler am Heizgerät mindestens auf 1 oder höher stehen. Sonst bleibt die Umwälzpumpe auch bei Außentemperaturen unter +3°C abgeschaltet.

TIP: Wählen Sie diese Stellung im Sommer und während des Winter-urlaubs, wenn die Raumtemperatur deutlich absinken darf.

Dabei wird der an der Schaltuhr (Zubehör) eingestellte Normalbetrieb ignoriert. Später wieder auf Automatischen Wechsel ☐zurückschalten.

(Achtung: Zimmerpflanzen, Haus- tiere u.s.w.)

Junkers TA 21 A1 - Frostschutzbetrieb - 1

Dauernder Absenkbetrieb

Die Vorlauftemperatur wird ständig um den am Stellknopf (c) eingestellten Wert abgesenkt. Bei dieser Betriebsart handelt es sich um einen reduzierten Heizbetrieb, die Umwälzpumpe läuft.

TIP: Wählen Sie diese Stellung während des Winterurlaubs, wenn die Raumtemperatur nicht zu stark absinken soll.

Dabei wird der an der Schaltuhr (Zubehör) eingestellte Normal-

betrieb ignoriert. Später wieder auf automatischen Wechsel zurück- schalten.

Während des Absenkbetriebes bleibt die Heizungsanlage mit abgesenkter Temperatur bei jeder Außentemperatur in Betrieb (siehe Kapitel 7.3), die Pumpe läuft.

Junkers TA 21 A1 - Dauernder Absenkbetrieb - 1

Automatischer Wechsel zwischen Normal- und Frostschutzbetrieb

Automatischer Wechsel zwischen Normal- und Frostschutzbetrieb entsprechend der Schaltuhrprogrammierung (Sparautomatik).

Während des Frostschutzbetriebs (z.B. nachts) sind Brenner und Pumpe bis ca. + 3 °C Außentemperatur ausgeschaltet.

TIP: Wählen Sie diese Sparschaltung, wenn die Wärmedämmung des Gebäudes gut ist und ein rasches Auskühlen verhindert.

Junkers TA 21 A1 - Automatischer Wechsel zwischen Normal- und Frostschutzbetrieb - 1

Automatischer Wechsel zwischen Normal- und Absenkbetrieb

Automatischer Wechsel zwischen Normalbetrieb ✉ und Absenkbetrieb ↻ zu den von der Schaltuhr vorgegebenen Zeiten.

Hinweise zur Einstellung des Absenkwertes in Kapitel 6.3

TIP: Wählen Sie diese Stellung, wenn die Wärmedämmung Ihres Gebäudes nur mäßig ist und (z.B. nachts) einen abgesenkten Heizbetrieb erfordert, um ein zu starkes Auskühlen zu verhindern.

Während des Absenkbetriebes bleibt die Heizungsanlage mit ab-

gesenkter Temperatur bei jeder Außentemperatur in Betrieb (siehe Kapitel 7.3), die Pumpe läuft.

Junkers TA 21 A1 - Automatischer Wechsel zwischen Normal- und Absenkbetrieb - 1

Dauernder Normalbetrieb

Die Vorlauftemperatur wird nicht abgesenkt.

TIP: Wählen Sie diese Stellung, wenn Sie ausnahmsweise später zu Bett gehen (z.B. Party). Dabei wird der an der Schaltuhr (Zubehör) eingestellte reduzierte Betrieb ignoriert. Später wieder auf automatischen Wechsel ☎ zurückschalten.

Junkers TA 21 A1 - Dauernder Normalbetrieb - 1

Handbetrieb

In dieser Stellung ist der witterungsgeführte Heizbetrieb außer Funktion. Die Temperaturregelung erfolgt über den Vorlauftemperaturregler am Heizgerät, die Pumpe läuft dauernd.

TIP: Wählen Sie diese Stellung nur im Störfall, oder während der Imissionsschutzmessung durch den Schornsteinfeger.

Junkers TA 21 A1 - Handbetrieb - 1

6.2 Fußpunkteinstellung (b)

Der Fußpunkt der Heizkurve ist die Vor-lauftemperatur (Heizkörpertemperatur), die bei der Außentemperatur von +20°C erreicht wird.

Es können Werte zwischen "10" und "60" (°C) eingestellt werden.

Junkers TA 21 A1 - Fußpunkteinstellung (b) - 1

line | AuBentemperatur | Vorlauftemperatur | | --------------- | ----------------- | | +20 | 20 | | +10 | 40 | | -10 | 60 | | -20 | 80 |

Bild 19

Die im Bild 19 dargestellte Heizkurve bezieht sich auf einen Fußpunkt von 25°C. Diese Einstellung sollte als erste Grund-einstellung gewählt werden.

Eine Veränderung des Wertes verschiebt die Heizkurve parallel nach oben oder unten (gestrichelte Linien).

TIP: Wählen Sie möglichst einen niedrigen Einstellwert (z.B. 20) sofern dies die Auslegung der Heizungsanlage (z.B. "Niedertemperaturheizung") zuläßt.

Falls die Raumtemperatur trotz voll geöffneter Thermostatventile zu niedrig ist, wählen Sie einen höheren Einstellwert, (z.B. 30)

Junkers TA 21 A1 - Fußpunkteinstellung (b) - 2

6.3 Nachabsenkung (c)

Die Vorlauftemperatur wird im Absenkbetrieb um den eingestellten Wert abgesenkt, d.h. die Heizkurve wird um diesen Wert parallel nach unten verschoben (gestrichelte Linie im Bild 20).

Es können Werte zwischen "-40" und "0" (°C) eingestellt werden.

Junkers TA 21 A1 - Nachabsenkung (c) - 1

line | Außentemperatur | Vorlauftemperatur | | --------------- | ----------------- | | +20 | 20 | | +10 | 40 | | 0 | 60 | | -10 | 80 | | -20 | 100 |

Bild 20

TIP: Wählen Sie den Wert, mit dem Sie die gewünschte Raumtemperaturabsenkung erreichen.

Eine Absenkung der Vorlauftemperatur um 5 K (°C) ergibt etwa 1 K (°C) Raumtemperaturabsenkung.

6.4 Einstellen der Schaltuhr (Zubehör)

Die Schaltuhr ermöglicht bei entsprechend gewählter Betriebsart () das automatische Umschalten zwischen Normalbetrieb und Absenkbetrieb oder Frostschutzbetrieb

Der Regler TA 21 A1 wird ohne Schaltuhr geliefert. Als Zubehör sind unterschiedliche Schaltuhren und Fernbedienungen mit Schaltuhr erhältlich.

Hinweis:

Nach §7 der Heizungsanlagenverordnung darf der TA 21 A1 nur in Verbindung mit einer Schaltuhr betrieben werden (mögliche Varianten siehe Kapitel 2.2 Zubehör).

6.4.1 Schaltuhr EU 1 T mit Tagesprogramm

Zum Einstellen der Uhrzeit an der Schaltuhr die Blende (n) abnehmen (Bild 7).

Der kürzeste Schaltabstand (engster Abstand zwischen zwei nebeneinander gesteckten Steckreitern auf dem 24-Stunden-Ring (s)) beträgt ca. 20 Minuten, d.h. der kürzest mögliche Abstand zwischen Normalbetrieb ✉ und Absenkbetrieb √ oder Frostschutzbetrieb ✉ beträgt ca. 20 Minuten.

Die Steckgenauigkeit (Abstand zwischen zwei benachbarten Steckplätzen auf dem 24-Stunden-Ring (s)) beträgt ca. 5 Minuten, d.h. der einzelne Schaltpunkt kann auf ca. 5 Minuten genau festgelegt werden.

Einstellen der aktuellen Uhrzeit

Junkers TA 21 A1 - Einstellen der aktuellen Uhrzeit - 1

text_image u v s r 1 0 9 8 7 6 5 4 3 12 11 10 9 8 7 6 14 13 12 11 10 9 15 14 13 12 11 10 20 21 20 19 18 17 16 23 22 21 24 23 25 24 t 2432-03.1/0

Bild 21: EU 1 T

Minutenzeiger (r) im Uhrzeigersinn drehen. Der Zeiger darf nur im Uhrzeigersinn gedreht werden. Der 24-Stunden-Ring (s) darf nicht gedreht werden.

Die tatsächliche Uhrzeit an der Zeitmarkierung (v) auf dem 24-Stunden-Ring (s) ablesen.

Beispiel:

Bild 21 zeigt 2.50 Uhr (nicht 14.50 Uhr).

Einstellen der Schaltzeiten

  • Rote Steckreiter schalten den Normalbetrieb ✉ ein.
  • Blaue Steckreiter schalten den Absenkbetrieb (oder Frostschutzbetrieb * ein.

Zum korrekten Betrieb der Schaltuhr müssen die Steckreiter im Wechsel rot und blau gesteckt sein.

Steckreiter (u) auf die gewünschte Position am 24-Stunden-Ring (s) stecken. Nicht benutzte Steckreiter können im Depot (t) aufbewahrt werden.

6.4.2 Schaltuhr EU 1 W mit Wochenprogramm

Zum Einstellen der Uhrzeit an der Schaltuhr die Blende (n) abnehmen (Bild 7).

Der kürzeste Schaltabstand (engster Abstand zwischen zwei nebeneinander gesteckten Steckreitern auf dem 7-Tage-Ring (s)) beträgt 2 Stunden, d.h. der kürzest mögliche Abstand zwischen Normalbetrieb und Absenkbetrieb oder Frostschutzbetrieb beträgt 2 Stunden.

Die Steckgenauigkeit (Abstand zwischen zwei benachbarten Steckplätzen auf dem 7-Tage-Ring (s)) beträgt 30 Minuten, d.h. der einzelne Schaltpunkt kann auf 30 Minuten genau festgelegt werden.

Einstellen der aktuellen Uhrzeit
Junkers TA 21 A1 - Schaltuhr EU 1 W mit Wochenprogramm - 1

text_image u v s r u t 2434-03.1/0

Bild 22: EU 1 W

Minutenzeiger (r) im Uhrzeigersinn drehen. Der Zeiger darf nur im Uhrzeigersinn gedreht werden. Der 7-Tage-Ring (s) darf nicht gedreht werden.

Die tatsächliche Uhrzeit und den Wochentag an der Zeitmarkierung (v) auf dem 7-Tage-Ring (s) ablesen.

$$ (M o n t a g = I; D i e n s t a g = I I; u s w.) $$

Beispiel:

Bild 22 zeigt Freitag (5. Tag = V), 14.50 Uhr.

Einstellen der Schaltzeiten

  • Rote Steckreiter schalten den Normalbetrieb ✉ ein.
  • Blaue Steckreiter schalten den Absenkbetrieb oder Frostschutzbetrieb ✉ ein.

Zum korrekten Betrieb der Schaltuhr müssen die Steckreiter im Wechsel rot und blau gesteckt sein.

Steckreiter (u) auf die gewünschte Position am 7-Tage-Ring (s) stecken. Nicht benutzte Steckreiter können im Depot (t) aufbewahrt werden.

6.4.3 Gangreserve

Die Schaltuhr verfügt nach mindestens 3-tägigem Betrieb an der Stromversorgung über eine Gangreserve von etwa 50 Stunden. Während dieser Zeit läuft die Uhr weiter.

Achten Sie darauf, daß die Stromversorgung nicht länger als 50 Stunden unterbrochen wird.

Tiefentladungen verkürzen die Lebensdauer der Uhr!

Schalten Sie die Heizung nur zu Servicearbeiten ab. Soll die Heizung z.B. im Sommer außer Betrieb genommen werden, so genügt es, den Betriebsartenschalter (a) am TA 21 A1 in Position * zu stellen.

6.5 TA 21 A1 mit Schaltuhr und Fernbedienung TW 2

Die Fernbedienung TW 2 ist nur wirksam, wenn der Betriebsartenschalter (a) des Reglers TA 21 A1 in Stellung steht. Ist dies der Fall, so kann die Betriebsart über den Betriebsartenschalter an der Fernbedienung eingestellt werden. Ist an der Fernbedienung Wechselbetrieb ( ) eingestellt, so entscheidet wiederum die Einstellung am Betriebsartenschalter des TA 21 A1, ob Normalbetrieb mit Absenkbetrieb (Stellung ) oder Normalbetrieb mit Frostschutzbetrieb (Stellung ) wechselt.

In Stellung des Betriebsartenschalters des TW 2 wird ein fester Absenkwert von 25 K(°C) vorgegeben. Der am Stellknopf (c) des TA 21 A1 eingestellte Absenkwert ist in diesem Fall nicht wirksam.

TIP: Sollte der Absenkwert von 25 K (°C) bei längerer Abwesenheit zu hoch oder zu niedrig sein, so kann der Betriebsartenschalter (a) des TA 21 A1 vorübergehend in Stellung « gestellt werden und der gewünschte Absenkwert an Knopf (c) beliebig gewählt werden.

Eine detaillierte Funktionsbeschreibung liegt der Fernbedienung TW 2 bei.

6.6 TA 21 A1 mit Fernbedienung TFQ 2 oder TFP 3

(ohne Schaltuhr EU 1 T oder EU 1 W)

Die Fernbedienung ist nur wirksam, wenn der Betriebsartenschalter (a) des TA 21 A1 in Stellung Ⓛ steht. Die Betriebsart (auch Normalbetrieb ✱ mit Absenkbetrieb ⬇ oder Normalbetrieb ✱ mit Frostschutzbetrieb ✱) wird durch den Betriebsartenschalter der Fernbedienung festgelegt.

Die Höhe der Vorlauftemperaturabsenkung wird nur durch den am 4Knopf der Fernbedienung TFQ 2 oder TFP 3 eingestellten Wert festgelegt.

Eine detaillierte Funktionsbeschreibung finden Sie in der Bedienungsanleitung des TFQ 2 oder TFP 3.

7. Einstellen des Reglers bei Erstinbetriebnahme

(durch den Fachmann)

Vor der ersten Inbetriebnahme der Heizungsanlage muß der Regler auf die konstruktiven Gegebenheiten des Gebäudes eingestellt werden.

Dies sollte von einem Fachmann durchgeführt werden.

Nach einer Abschaltung müssen diese Einstellungen gegebenenfalls überprüft werden.

Die sorgfältige Einstellung ermöglicht einen wirtschaftlichen Heizbetrieb.

Zum Einregeln der Heizanlage muß die Blende (n) entfernt werden, damit die Bedienelemente der Serviceebene zugänglich sind (Bild 7).

Folgende Parameter können in der Serviceebene eingestellt werden (Bild 23):

• Maximaltemperaturbegrenzung (d)
• Heizkurvensteilheit (e)
• Grenztemperatur für automatische Heizungsabschaltung (f)
• Schaltdifferenz für 2-Punkt-Betrieb (g)
- Verstärkungsfaktor (h)
- Korrekturfaktor (I-Anteil) der Regel- schleife (i)
• Mindesttemperaturbegrenzung (j)

Bild 23 zeigt die Auslieferungsstellung aller Bedienknöpfe.

Junkers TA 21 A1 - Einstellen des Reglers bei Erstinbetriebnahme - 1

text_image d 60°C ∞ e 1.2 1.8 2.0 0.9 2.6 5.0 0.2 a f 20 15 25 ∞ 20 30 10 40 b g 15 20 10 25 5 h V 4 6 8 2 10 -30 -40 -10 0 i 4 5 8 2 10 c 4101-23.1/G

Bild 23

Junkers TA 21 A1 - Einstellen des Reglers bei Erstinbetriebnahme - 2

In Schalterstellung 60°C wird die Temperatur des Heizungsvorlaufs unabhängig von der eingestellten Heizkurve auf maximal 60°C begrenzt.

Diese Einstellung ist bei Niedertemperaturanlagen (z.B. Fußbodenheizung) zur zusätzlichen Sicherheit sinnvoll.

Junkers TA 21 A1 - Einstellen des Reglers bei Erstinbetriebnahme - 3

line | Außentemperatur | Vorlauftemperatur | | --------------- | ----------------- | | +20 | 20 | | -20 | 60 |

Bild 24

In Schalterstellung ∞ wird die Höhe der Heizungsvorlauftemperatur nur von der gewählten Heizkurveneinstellung begrenzt. Darüber hinaus wird die Vorlauftemperatur nach oben stets durch den am Temperaturwähler des Heizgerätes eingestellten Wert (z.B. 75°C) begrenzt.

Hinweis:

Den Drehknopf immer in eine Endposition stellen; bei Zwischeneinstellungen ist der Regler in einem nicht definierten Zustand!

Wir empfehlen, bei Fußbodenheizung zusätzlich einen externen Thermostaten (B2) an die Vorlaufleitung zu installieren, der bei Übertemperatur den Heizbetrieb unterbricht.

Junkers TA 21 A1 - Hinweis: - 1

7.2 Heizkurvensteilheit (e)

Die Heizkurvensteilheit kann stufenlos zwischen "0,2" und "3,0" eingestellt werden (Bild 25). Der Zahlenwert gibt an, um wieviel Kelvin (°C) die Vorlauftemperatur steigt, wenn die Außentemperatur um ein Kelvin (°C) absinkt.

Junkers TA 21 A1 - Heizkurvensteilheit (e) - 1
Bild 25

Zur exakten Einstellung der Heizkurvensteilheit muß bekannt sein, bei welcher tiefsten Außentemperatur (klimazonenabhängig) welche maximale Heizkörpertemperatur (Vorlauftemperatur) benötigt wird.

Bei neu installierten Heizungsanlagen ist in der Regel die Auslegungstemperatur bekannt, bei bestehenden Anlagen ist man auf Erfahrungswerte angewiesen.

Beispiel zur Ermittlung der Heizkurvensteilheit:

Annahmen:

  • Maximale Vorlauftemperatur der Radiatorenheizung 75°C bei -15°C Außentemperatur.
  • minimale Vorlauftemperatur 25 °C bei +20°C Außentemperatur

Heizkurvensteilheit =

Als Heizkurvensteilheit für dieses Beispiel am Drehknopf (e) den Wert "1,4" und für den Fußpunkt (min. Vorlauftemperatur) am Drehknopf (b) den Wert "25" eingestellt werden (Bild 18).

Junkers TA 21 A1 - Heizkurvensteilheit (e) - 2

7.3 Grenztemperatur für automatische Heizungsabschaltung (f)

Mit diesem Stellknopf kann festgelegt werden, bei welcher Außentemperatur "15" bis "25" (°C) die Heizung (Brenner und Pumpe) automatisch ab- oder eingeschaltet wird (Bild 26). Diese Einrichtung erspart die manuelle Umschaltung auf Warmwasserbetrieb (Sommer) oder

Warmwasser- und Heizbetrieb (Winter) am Heizgerät.

Beispiel:

In Stellung "20" wird die Heizung bei Außentemperaturen über +20°C ausgeschaltet, bei Temperaturen unter +19°C automatisch wieder eingeschaltet.

Junkers TA 21 A1 - Beispiel: - 1

scatter | Point | Außentemperatur (°C) | Vorlauftemperatur (°C) | |---|---|---| | b | +20 | 25 | | f | +10 | 15 | | e | -5 | 90 | 4101-26.1/G

Bild 26

Der Einstellwert ist vom Betreiber der Anlage selbst festzulegen. In der Werks-einstellung ∞ ist diese Funktion nicht wirksam und ermöglicht bei jeder Außen-temperatur den Heizbetrieb einzuleiten, z.B. bei der Inbetriebnahme der Anlage im Hochsommer.

Junkers TA 21 A1 - Beispiel: - 2

7.4 Schaltdifferenz für 2-Punkt-Betrieb (g)

Bei stetiggeregelten Heizgeräten können zwei Betriebszustände auftreten:

Stetigregelbetrieb:

Das Heizgerät regelt stufenlos zwischen kleinster Leistung und Nennleistung.

2-Punkt-Betrieb:

Bei einem Leistungsbedarf unter der kleinsten Leistung (z.B. bei warmen Außentemperaturen) schaltet das Heizgerät abwechselnd ein und aus.

Nur während des 2-Punkt-Betriebs ist die Schaltdifferenz wirksam.

Der eingestellte Zahlenwert ("5" bis "25") gibt die Temperaturdifferenz in Kelvin (°C) zwischen Ein- und Ausschalten des Brenners an.

Junkers TA 21 A1 - 2-Punkt-Betrieb: - 1

line | Zeit | Helzleistung | | ---- | ------------ | | 0 | 0 | | 2 Punkt-Betrieb | 0 | | 4 Punkt-Betrieb | 100% | | 6 Punkt-Betrieb | 100% | | 8 Punkt-Betrieb | 100% | | 10 Punkt-Betrieb | 100% | | 12 Punkt-Betrieb | 100% | | 14 Punkt-Betrieb | 100% | | 16 Punkt-Betrieb | 100% | | 18 Punkt-Betrieb | 100% | | 20 Punkt-Betrieb | 100% | | 22 Punkt-Betrieb | 100% | | 24 Punkt-Betrieb | 100% | | 26 Punkt-Betrieb | 100% | | 28 Punkt-Betrieb | 100% | | 30 Punkt-Betrieb | 100% | | 32 Punkt-Betrieb | 100% | | 34 Punkt-Betrieb | 100% | | 36 Punkt-Betrieb | 100% | | 38 Punkt-Betrieb | 100% | | 40 Punkt-Betrieb | 100% | | 42 Punkt-Betrieb | 100% | | 44 Punkt-Betrieb | 100% | | 46 Punkt-Betrieb | 100% | | 48 Punkt-Betrieb | 100% | | 50 Punkt-Betrieb | 100% | | 52 Punkt-Betrieb | 100% | | 54 Punkt-Betrieb | 100% | | 56 Punkt-Betrieb | 100% | | 58 Punkt-Betrieb | 100% | | 60 Punkt-Betrieb | 100% | | 62 Punkt-Betrieb | 100% | | 64 Punkt-Betrieb | 100% | | 66 Punkt-Betrieb | 100% | | 68 Punkt-Betrieb | 100% | | 70 Punkt-Betrieb | 100% | | 72 Punkt-Betrieb | 100% | | 74 Punkt-Betrieb | 100% | | 76 Punkt-Betrieb | 100% | | 78 Punkt-Betrieb | 100% | | 80 Punkt-Betrieb | 100% | | 82 Punkt-Betrieb | 100% | | 84 Punkt-Betrieb | 100% | | 86 Punkt-Betrieb | 100% | | 88 Punkt-Betrieb | 100% | | 90 Punkt-Betrieb | 100% | | 92 Punkt-Betrieb | 100% | | 94 Punkt-Betrieb | 100% | | 96 Punkt-Betrieb | 100% | | 98 Punkt-Betrieb | 100% | | 100 Punkt-Betrieb | 100% |

Bild 27

Hinweis:

Bei Heizungsanlagen mit geringem Wassserinhalt oder bei geringem Wärmebedarf (z.B. Übergangszeit, Überdimensionierung des Heizgeräts) tritt im allgemeinen ein häufiges Ein- und Ausschalten des Heizgerätes auf.

TIP: Wir empfehlen grundsätzlich die Stellung "•" zu wählen.

In dieser Stellung wird im "2-Punkt-Betrieb" die Schaltdifferenz automatisch so angepasst, daß sich die Schalthäufigkeit begrenzt. Die eingestellte Heizkurve entspricht dabei dem Mittelwert der

Vorlauftemperatur. D.h. Die Vorlauftemperatur kann kurzzeitig etwas höher liegen, als die eingestellte Heizkurve es fordert.

V 4 8 7.5 Verstärkungsfaktor (h)

Mit dem Verstärkungsfaktor wird die Regelspannung, d. h. der Stellweg des Gasventils, bei einer Vorlauftemperaturänderung mehr oder weniger stark verändert.

Der Verstärkungsfaktor ist stufenlos zwischen "2" und "10" einstellbar.

Für normale Anlagen empfehlen wir den Einstellwert "3". Dieser Wert bedeutet, daß bei einer Änderung der Vorlauftemperatur um 1 K (°C) die Regelspannung um 0,3 V verändert wird.

TIP: Bei Heizungsanlagen mit extrem hohem Wasserinhalt (z.B. umgebaute Schwerkraftanlage) ist es unter Umständen ratsam, den Verstärkungsfaktor höher einzustellen um ein etwas schnelleres Aufheizen zu erreichen. Bei zu hohem Verstärkungsfaktor neigt jedoch die Anlage zum Überschwingen der Vorlauftemperatur verbunden mit unnötig häufigem Abschalten des Heizgerätes.

Junkers TA 21 A1 - V 4 8 7.5 Verstärkungsfaktor (h) - 1

7.6 Korrekturfaktor der Regelschleife (i) (I - Anteil)

Der Korrekturfaktor (I - Anteil) kann stufenlos zwischen "2" und "10" eingestellt werden. Der I - Anteil bestimmt, wie schnell eine auftretende Abweichung der Vorlauftemperatur (vom Sollwert) ausgeglichen wird.

Für normale Anlagen empfehlen wir den Einstellwert "5". Bei diesem Wert wird eine Abweichung schnell korrigiert, die Überschwing-Neigung ist gering.

TIP: Höhere Einstellwerte führen zwar zu schnelleren Korrekturen, jedoch zu stärkerem Überschwingen. Niedrigere Einstellwerte verhindern Überschwingen, jedoch erfolgt die Korrektur sehr langsam.

Junkers TA 21 A1 - Korrekturfaktor der Regelschleife (i) (I - Anteil) - 1

7.7 Mindesttemperaturbegrenzung (j)

Die Mindesttemperaturbegrenzung kann zwischen "10" und "60" (°C) eingestellt werden. Wir empfehlen den Einstellwert "10". Bei Bedarf kann auch eine höhere Mindesttemperatur gewählt werden.

Junkers TA 21 A1 - Mindesttemperaturbegrenzung (j) - 1

line | Point | Außenttemperature (°C) | Vorlauftemperature (°C) | |---|---|---| | b | -20 | 10 | | c | -5 | 30 | | e | -10 | 75 |

Bild 28

Die Vorlauftemperatur kann in keiner Betriebsart unter die eingestellte Mindest-temperatur absinken. Außer wenn die eingestellte Grenztemperatur für automatische Heizungsabschaltung (Kapitel 7.3) überschritten wird oder wenn im Frostschutzbetrieb ✉ eine Außentemperatur über +4°C gemessen wird.

8. Allgemeine Hinweise

Der TA 21 A1 ist ein mikroprozessorgesteuerter PID-Regler. Bei Eingriffen über die "2. Bedienebene" reagiert der Regler zeitverzögert. Der Prozessor vergleicht alle 30 Sekunden sämtliche Soll- und IstWerte und nimmt danach die entsprechenden Korrekturen mit der erforderlichen Geschwindigkeit vor. Bei Eingriffen über die "1. Bedienebene" reagiert der Regler bereits nach ca. 2 Sekunden.

8.1 Kurzbedienungsanleitung

Im Fach unterhalb der Schaltuhr (Bild 7) befindet sich eine Kurzbedienungsanleitung, in der stichwortartig das Wesentliche erläutert wird. Auf der Rückseite sind die Werkseinstellungen für die "2. Bedienebene" aufgeführt.

8.2 Pumpenblockierschutz

Diese Automatik des Heizgerätes soll ein Festsitzen der Heizungspumpe nach längerer Betriebspause (z.B. im Sommer) verhindern. Dabei wird die Pumpe, wenn sie 24 Stunden nicht in Betrieb war, für 30 Sekunden eingeschaltet.

Der Pumpenblockierschutz funktioniert nur, wenn das Heizgerät eingeschaltet ist!

8.3 Anlagenfrostschutz

Im Regler TA 21 A1 ist eine Frostschutzschaltung integriert, die bei Außentemperaturen unter +3 °C die Umwälzpumpe einschaltet. Der Regler regelt auf die eingestellte Mindesttemperatur (siehe Kapitel 7.7).

8.4 Warmwasserbereitung

Der Regler arbeitet nach dem Prinzip des Warmwasservorrangs:

Das Hydraulikventil im Heizgerät steuert um, damit die Umwälzpumpe den Peicherladekreis bedienen kann.

8.5 Fußbodenheizung

Bei der Programmierung der Schaltuhr muß berücksichtigt werden, daß die Trägheit einer Fußbodenheizung im allgemeinen einen früheren Absenkbeginn, sowie einen früheren Heizbeginn gegenüber einer Radiatorenheizung erfordert.

8.6 Einstellungen am Heizgerät

Eine manuelle Umstellung des Vorlauf-temperaturwählers im Sommer auf Position ^5 ist bei richtiger Reglereinstellung nicht notwendig. Der TA 21 A1 übernimmt diese Aufgabe.

Der Vorlauftemperaturwähler am Heizgerät begrenzt grundsätzlich die Vorlauftemperatur für den Heizkreis. Daher muß in Verbindung mit dem witterungsgeführten Regler, der Vorlauftemperaturwähler mindestens auf Auslegungstemperatur, d.h. max. benötigte Vorlauftemperatur bei tiefster örtlicher Außentemperatur, eingestellt werden.

Bei Frostschutzeinstellung am Regler, muß der Vorlauftemperaturwähler am Heizgerät mindestens auf 1 oder höher stehen. Sonst bleibt die Umwälzpumpe auch bei Außentemperaturen unter +3°C abgeschaltet und der Frostschutzbetrieb ist nicht mehr gewährleistet.

9. Einstellungen

Bedienelement SymbolWerks-einstellungEinstellung vom ____Einstellung vom ____
Betriebsartenschalter (a)Junkers TA 21 A1 - Einstellungen - 1* *
Fußpunkt (b) 25Junkers TA 21 A1 - Einstellungen - 2
Nachtabsenkung (c) -20Junkers TA 21 A1 - Einstellungen - 3
Maximaltemperatur-begrenzung (d)Junkers TA 21 A1 - Einstellungen - 4
Heizkurvensteilheit (e) 1,6Junkers TA 21 A1 - Einstellungen - 5
Grenztemp. für automatische Heizungs-abschaltung (f)Junkers TA 21 A1 - Einstellungen - 6
Schaltdifferenz für 2-Punkt- Betrieb (g)Junkers TA 21 A1 - Einstellungen - 7
Verstärkungsfaktor (h) 3Junkers TA 21 A1 - Einstellungen - 8
Korrekturfaktor der Regelschleife (I-Anteil)(i)Junkers TA 21 A1 - Einstellungen - 95
Mindesttemperatur-begrenzung (j)Junkers TA 21 A1 - Einstellungen - 1010

10. Betriebsfunktionen

ReglereinstellungenTemperaturenPumpe im Heizgerät P_i
Junkers TA 21 A1 - Betriebsfunktionen - 1Junkers TA 21 A1 - Betriebsfunktionen - 2AF > +4°C AUS
AF < +3°C EIN*
Junkers TA 21 A1 - Betriebsfunktionen - 3GT "∞" oder AF < GT "15" bis "25"EIN
Junkers TA 21 A1 - Betriebsfunktionen - 4GT "∞" oder AF < GT "15" bis "25"EIN
Junkers TA 21 A1 - Betriebsfunktionen - 5-EIN
Junkers TA 21 A1 - Betriebsfunktionen - 620°CAF > +20°C EIN
AF < +19°C EIN
Warmwasservorrang (Hydraulikschalter ohne Spannung)EIN

*) Vorlauftemperaturwähler am Heizgerät mindestens auf 1 oder höher stellen.
AF Außentemperatur
GT Grenztemperatur

Notizen

$$ \frac {\max . \text { Vorauftemp. } - \min . \text { Vorauftemp. }}{\min . \text { Außentemp. } - \max . \text { Außentemp. }} = $$

$$ \frac {7 5 ^ {c} C - 2 5 ^ {c} C}{- 1 5 ^ {o} C - 2 0 ^ {o} C} = \frac {5 0 ^ {o} C}{3 5 ^ {o} C} = 1, 4 3 \rightarrow 1, 4 $$

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Produktinformationen

Marke : Junkers

Modell : TA 21 A1

Kategorie : Nicht kategorisiert