Borkum - Heizung JUSTUS - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Borkum JUSTUS
Aufstellungs- und Bedienungsanleitung
für Kaminofen
Typ
Borkum

Typgeprüft nach DIN EN 13240
Bauart 1
§ 15a B- VG Österreich
Für den Schornsteinfegermeister:
Wirkungsgrad und Emissionen siehe beiliegende Konformitätserklärung!
Achtung!
Vor Installation und Betrieb unbedingt prüfen, ob evtl. beim Transport entstandene Beschädigungen an den Funktionsteilen (Luftschieber, Ausmauerung, Dichtungen, Feuertür, Rohrstutzen etc.) festzustellen sind.
Bei Feststellung solcher Mängel bitte mit unserem Kundenservice in Verbindung setzen.
Die Feuerstätte darf nicht verändert werden!
JUSTUS - Kundendienst
Serviceleistungen können innerhalb Deutschlands nur über unsere Kundendienstzentrale in Anspruch genommen werden.
Weidenhäuser Strasse 1 – 7 35075 Gladenbach
Telefon (0049) 06462 923 360
Telefax (0049) 06462 923 369
E-mail - Adresse kundendienst@justus.de
Alle Dienste sind telefonisch erreichbar:
Montag bis Donnerstag 7.30 bis 16.30 Uhr Freitag 7.30 bis 14.30 Uhr
Entsorgung der Verpackung
Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und recyclebar.
PRAKTISCH!
Der Holzanteil der Verpackung besteht aus unbehandeltem, trockenem Nadelholz und kann daher als Brennholz (Anheizholz) verwendet werden. Es lohnt sich, den Holzverschlag zu zerkleinern und auf die gewünschte Grösse zu bringen.
Bitte beachten Sie
Damit unser Kundendienst Reparaturen sorgfältig vorbe-reiten und die benötigten Ersatzteile bereitstellen kann, benötigen wir folgende Informationen:
- Ihre genaue Anschrift
- Ihre Telefon- und ggf. Telefaxnummer
- Wann kann der Kundendienst Sie besuchen?
- Alle auf dem Geräteschild enthaltenen Angaben
- Gerätekenndaten (siehe Rückseite der Anleitung)
- Kaufdatum / Kaufbeleg
- Genaue Beschreibung des Problems oder Ihres Service – Wunsches.
Das Rückführen der übrigen Verpackung wie
Verpackungsbänder, PE- Beutel etc. in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen.
Ihr Fachhändler nimmt diese Verpackungteile im Allgemeinen zurück.
Sollten Sie selbst entsorgen, erfragen Sie bitte die Anschrift des nächsten Wertstoff- und Recycling – Centers.
Wir beglückwünschen Sie zum Kauf dieses formschönen JUSTUS - Kaminofens.
Der Erwerber und Betreiber eines Kaminofens ist verpflichtet, sich an Hand dieser Anleitung über die richtige Handhabung zu informieren! Unsere Gewähr für eine einwandfreie Funktion gilt nur, wenn die folgenden Richtlinien beachtet werden.
Bewahren Sie die Anleitung gut auf, damit Sie sich bei Beginn einer Heizperiode wieder über die richtige Bedienung informieren können.
1. Aufstellhinweise
Der Kaminofen ist anschlussfertig montiert und muss mit einem Verbindungsstück an den bestehenden Schornstein angeschlossen werden. Das Verbindungsstück soll möglichst kurz, geradlinig, und leicht steigend angeordnet sein. Verbindungen sind abzudichten. Nationale und Europäische Normen, örtliche und baurechtliche Vorschriften sowie feuerpolizeiliche Bestimmungen sind einzuhalten. Informieren Sie daher vorher Ihren Bezirks-Schornsteinfegermeister.
Es ist sicherzustellen, dass die für die Verbrennung benötigte Luftmenge ausreichend ist. Hierauf ist besonders bei dicht schliessenden Türen und Fenstern zu achten.
Ob ausreichend Verbrennungsluft für Ihren Ofen zur Verfügung steht, sagt Ihnen Ihr zuständiger Schornsteinfegermeister.
Achtung!
Ihr Kaminofen ist mit einem Anschluss für externe Verbrennungsluftzuführung ausgerüstet (Ø 100). (Abb. 1)
Für besonders dichte Räume kann hier eine Luftversorgung von aussen angeschlossen werden.
Achten Sie dabei dichte Rohrführung. Die gestreckte Rohrlänge darf nicht länger als 6 m sein, keine Reduzierungen beinhalten, sowie maximal 3 Stck. 90°- Bogen besitzen.
Ein aussen angeordnetes Zuluftgitter muss so beschaffen sein, dass der Zuluftquerschnitt nicht ungewollt verschlossen werden kann. Bei Kondensatanfall Isolierung der Luftrohre vorsehen.
Der Schornsteinzug muss die zusätzlichen Widerstände der Feuerungsanlage überwinden können.
Die in dieser Anleitung beschriebenen Kaminöfen der Bauart 1 sind nach DIN EN 13240 geprüft.
Kaminöfen dieser Bauart dürfen an mehrfach belegte Schornsteine angeschlossen werden, sofern die Dimension des Schornsteins dies zuläßt.
Ihr Schornstein trägt massgeblich zur einwandfreien Funktion Ihres Kaminofens bei.
Lassen Sie in jedem Fall die Eignung Ihres Schornsteins für Ihren Kaminofen vom Fachmann prüfen!
Wird der Ofen an einen mehrfach belegten Schornstein angeschlossen, dürfen auf keinen Fall die Schließfedern der Tür entfernt werden.
Die Tür muß sich nach der Brennstoffaufgabe selbständig schließen können, damit eine Beeinflussung des Zugs (Förderdruck) und die damit verbundenen Gefahren für mitangeschlossene Feuerstätten vermieden werden.
2. Aufstellung des Kaminofens und Rauchrohranschluß
Achtung: Vergewissern Sie sich vor dem Aufstellen, dass der Fussboden (Aufstellfläche) genügend tragfähig ist. Verwenden Sie gegf. eine geeignete Tragplatte zur Lastverteilung!
2.1 Abgasanschluß
Zum Anschluß an den Schornstein sollte ein Rauchrohr aus 2 mm dickem Stahlblech verwendet werden.
Alle Verbindungen vom Ofen zum Schornstein müssen fest, dicht und spannungsfrei verbunden sein.
Achten Sie darauf, daß das Rauchrohr nicht in den freien Querschnitt des Schornsteins hineinragt.
Es wird die Verwendung eines Mauerfutters empfohlen.
Das Rauchrohr muß zum Schornstein leicht ansteigend, zumindest aber waagrecht verlaufen.
Bei Kaminöfen mit Anschlußmöglichkeit nach oben oder hinten muß der zu wechselnde Verschlußdeckel wieder rauchdicht verschraubt werden!

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Abb. 1 Externe Luftversorgung3. Sicherheitshinweise
Durch den Abbrand von Brennmaterial wird Wärmeenergie frei, die zu einer starken Erhitzung der Oberflächen, Feurrraumtüren, Bediengriffen, Sichtscheibe und Rauchrohre führt. Die Berührung dieser Teile ohne entsprechenden Schutz oder Hilfsmittel (Bedienhandschuh verwenden!) ist bei Betrieb zu unterlassen.
3.1 Brandschutzregeln
Bei der Aufstellung müssen die Brandschutzregeln eingehalten werden(FeuVo).
Beachten Sie die erforderlichen Mindestabstände zu Aufstellwänden, brennbaren Wohnungsgegenständen und den Schutz des Fußbodens!
Mindestabstände
| A | >80 cm | im Strahlungsbereich der Scheibe |
| B1 | 20 cm | Wandabstand hinten |
| B2 | 20 cm | Wandabstand seitlich |
| C | 30 cm | Bodenschutz seitl. d. Füllöffnung |
| D | 50 cm | Bodenschutz vor der Füllöffnung |

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Rückwand C B1 C Seitenwand B2 Kaminofen Fußbodenschutz Strahlungsbereich D A3.3 Hinweis bei Schornsteinbrand
Wird falscher oder zu feuchter Brennstoff verwendet, kann es aufgrund von Ablagerungen im Schornstein zu einem Schornsteinbrand kommen.
Verschliessen Sie sofort alle Luftöffnungen am Ofen und informieren Sie die Feuerwehr.
Anschliessend muss vom Fachmann sichergestellt werden, dass an der gesamten Abgasanlage keine Risse bzw. Undichtigkeiten entstanden sind.
4. Technische Daten
| Kaminofen Typ | Nennwärme-leistung kW | Abgas-massen-strom g/s | Abgas-temperatur am Stutzen °C | Förder-druck bei NWL mbar | Rohr-stutzen ∅ mm | Höhe bis Unterkante Rohrstutzen mm | Gewicht kg | Maße H/B/T mm |
| Borkum 6,0 6,3 291 0 | 12 150 758 | 88/ 140 10 | 51 / 485 / 373 |
5. Allgemeines zum Betrieb des Kaminofens
Benutzen Sie zum Anheizen keine brennbaren Flüssigkeiten.
Die Feuerraumtür darf nur zur Brennstoffaufgabe geöffnet werden.
Nur emfohlenes Brennmaterial verwenden ( siehe 6.2 )
Prüfen Sie bei raumluftabhängigem Betrieb, ob für den Aufstellraum eine ausreichende Frischluftzufuhr sichergestellt ist (Verbrennungsluftverbund).
Der Kaminofen darf nur von Erwachsenen beheizt werden.
Achten Sie darauf, daß Kinder nie allein beim Ofen verweilen.
Lassen Sie den Kaminofen nicht längere Zeit ohne Aufsicht.
Der Kaminofen darf nur nach dieser Bedienungsanleitung betrieben werden.
Bei schlechten Wetterbedingungen (Übergangszeit) und/oder Störung des Förderdrucks ist die Feuerstätte nur mit geringen Brennstoffmengen zu befüllen. Primärluftschieber auf eine grössere Stellung bringen damit der Brennstoff schneller abbrennt, und dadurch der Förderdruck stabilisiert wird.
5.1 Inbetriebnahme
- Primär- und Sekundärluftregler max. öffnen! Achten Sie darauf, dass die evtl. im Verbindungsstück eingebaute Drosselklappe ebenfalls ganz geöffnet ist.
- 2 – 3 Anzündwürfel mittig auf den Rost legen, darauf Reisig und kleine Holzstücke schichten.
- Entzünden Sie die Würfel und lehnen Sie die Feuertür zunächst nur an (nicht ganz schliessen). Dadurch wird vermieden, dass die entstehenden Rauchgase an der relativ kalten Sichtscheibe kondensieren können.
- Nach etwa 5 – 10 Min., wenn sich das Feuer gut entwickelt hat, öffnen Sie die Feuertür vorsichtig, legen etwa 1 bis 2 ca. armdicke Holzscheite nach, und schliessen nun die Feuertür ganz.
- Wenn die nachgelegte Holzmenge gut angebrannt ist, und der Ofen Betriebstemperatur erreicht hat, stellen Sie den Primärluftregler stufenweise soweit zurück, dass aber noch Flammen sichtbar sind. Bei optimalem Schornsteinzug und Brennstoffqualität kann die Primärluft fast ganz geschlossen werden.
- Öffnen Sie die Feuertür erst dann wieder vorsichtig, wenn der aufgelegte Brennstoff heruntergebrannt ist, und Sie neuen Brennstoff nachlegen wollen.
- Es wird empfohlen, den Sekundärluftregler max. offen zu halten, damit möglichst viel „Scheibenspülluft“ ein Beschlagen der Sichtscheibe verhindert.
- Regeln Sie daher den Wärmebedarf Ihres Raumes mit der Aufgabemenge des Brennstoffs. Zu starker Drosselbetrieb führt zu unnötiger Umweltbelastung, Verrussung des Feuerraums, der Sichtscheibe und der Abgaswege.
Evtl. auftretende Geruchsbildung durch Nachtrocknung der Schutzfarbe verliert sich nach kurzer Zeit. Öffnen Sie anfangs die Fenster des Raumes zum Lüften.
5.2 Geeignete Brennstoffe
Der Kaminofen ist nur zur Verbrennung von naturbelassenem Scheitholz, Holzbriketts und Braunkohlebriketts geeignet.
Klassisches Kaminholz ist Buche und Birke. Diese Holzarten haben den höchsten Heizwert und verbrennen sauber, so-fern sie trocken gelagert wurden.
Frisch geschlagenes Holz sollte gespalten 12 - 18 Monate im Freien regengeschützt vorgelagert werden.
Nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz darf Brennholz nur max. 20% Restfeuchte aufweisen.
Holz ist kein Dauerbrand – Brennstoff, sodass ein Durchheizen der Feuerstätte mit Holz über Nacht nicht möglich ist!
Nicht verbrannt werden dürfen:
-feuchtes oder mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz
-Feinhackschnitzel
-Papier und Pappe ( außer zum Anzünden )
-Rinden oder Spanplattenabfälle
-Kunststoff oder sonstige Abfälle
5.4 maximale Aufgabemenge u. Lufteinstellungen bei Nennwärmeleistung
| Brennstoff | Brennstoffmenge | Primärluft | Sekundärluft |
| Scheitholz | 2 Scheite(1,3 kg) | 14 auf | auf |
| Braunkohle-briketts | 2 – 3 Briketts(1,7 kg) | auf | 14 auf |
Anordnung der Luftregler siehe 5.7
Bei abweichenden Zugverhältnissen und geringerem Leistungsbedarf können die Luftschieber entsprechend nachreguliert werden.
Wichtiger Hinweis zum Schwachlastbetrieb!
- Vermeiden Sie einen Schwachlastbetrieb mit maximaler Brennstoffmenge und Drosselung der Luftschieber!
- Legen Sie bei niedrigem Wärmebedarf entsprechend weniger Brennstoff auf, und achten Sie darauf, dass immer lebhafte Flammen sichtbar sind.
- Lassen Sie den Sekundärluftschieber möglichst immer ganz geöffnet, da die Sekundärluft auch gleichzeitig für die Reinhaltung der Sichtscheibe sorgt.
5.4 Ascheentleerung
Achten Sie darauf, daß der Aschekasten rechtzeitig geleert wird, damit der Aschekegel nicht zu dicht an den Rost heranwächst.
Es besteht sonst die Gefahr, daß der Rost ungenügend ge-kühlt und dadurch zerstört
Achtung!
Vor der Ascheentleerung bitte stets prüfen, ob keine Restglut in der Asche vorhanden ist. Auch wenn nach außen hin die Asche kalt ist, können sich im Inneren noch Glutreste befinden, die zu einem Brand in der Mülltonne führen!
5.5 Reinigung und Pflege
Der Kaminofen darf nur im kalten Zustand gereinigt werden. Jährlich einmal, im Bedarfsfall auch häufiger, sollten die Ascheablagerungen im Rauchrohr, sowie im Feuerraum und den Rauchgaswegen, entfernt werden.
Dazu eignet sich ein Staub- bzw. Ascheabsauger.
Reinigen Sie den Feuerraum nur bei geschlossenem Ascheraum.
Verschmutzungen der Sichtscheibe entfernen Sie am besten mit Sidolin o. ä.
5.6 Anordnung der Primär- und Sekundärluftregler

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Sekundärluft Primärluft JUSTUS
Auf (herausziehen)
Auf (herausziehen)
5.7 Hinweis bei Schornsteinbrand
Wird falscher oder zu feuchter Brennstoff verwendet, kann es aufgrund von Ablagerungen im Schornstein zu einem Schornsteinbrand kommen.
Verschliessen Sie sofort alle Luftöffnungen am Ofen und informieren Sie die Feuerwehr.
Anschliessend muss vom Fachmann sichergestellt werden, dass an der gesamten Abgasanlage keine Risse bzw. Undichtigkeiten vorhanden sind.
6. Raumheizvermögen nach DIN 18893
günstig m3 124 weniger günstig m3 73 ungünstig m3 48
Die angegebenen Werte gelten für Räume, die nicht der Wärmeschutzverordnung entsprechen.
Für Räume, die der zur Zeit geltenden Wärmeschutzverordnung entsprechen, sind geringere Leistungen erforderlich.
CE
EG- Konformitätserklärung
erklärt in alleiniger Verantwortung, dass das Produkt „Raumheizer für feste Brennstoffe“ mit der Handelsbezeichnung
konform ist mit den Bestimmungen der
EG-Bauproduktenrichtlinie 89/106/EWG sowie dem Mandat M 129
und mit der folgenden harmonisierten Norm übereinstimmt:
Eine Prüfung des „Raumheizers für feste Brennstoffe“ auf Übereinstimmung mit den Anforderungen der Norm erfolgte bei der notifizierten Prüfstelle:
Name der anerkannten Prüfstelle:
TÜV SÜD KERMI Kft.
Wirkungsgrad und Emissionen
Gladenbach, 15.06.2010
Geschäftsleitung

Die Sicherheitshinweise der dem Produkt beiliegenden Bedienungsanleitung/Montageanleitung sind zu beachten.
( gültig für die auf Seite 2 genannten Länder )
Zur Inanspruchnahme von Garantieleistungen ist in jedem Fall die Vorlage des Kaufbeleges erforderlich.
Für unsere JUSTUS- Geräte leisten wir unabhängig von den Verpflichtungen des Händlers aus dem Kaufvertrag gegenüber dem Endabnehmer unter den nachstehenden Bedingungen Werksgarantie:
Die JUSTUS- Garantie erstreckt sich auf die unentgeldliche Instandsetzung des Gerätes bzw. der beanstandeten Teile. Anspruch auf kostenlosen Ersatz besteht nur für solche Teile, die Fehler im Werkstoff und in der Verarbeitung aufweisen.
Übernommen werden dabei sämtliche direkten Lohn- und Materialkosten, die zur Beseitigung dieses Mangels anfallen. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen.
- Die Werksgarantie beträgt 24 Monate und beginnt mit dem Zeitpunkt der Übergabe, der durch Rechnung oder Lieferschein nachzuweisen ist.
- Innerhalb der Werksgarantie werden alle Funktionsfehler, die trotz vorschriftsmässigem Anschluss, sachgemässer Behandlung und Beachtung der gültigen JUSTUS- Einbauvorschriften und Betriebsanleitungen nachweisbar auf Fabrikations- oder Materialfehler zurückzuführen sind, durch unseren Kundendienst beseitigt. Emaille- und Lackschäden werden nur dann von dieser Werksgarantie erfasst, wenn sie innerhalb von 2 Wochen nach Übergabe des JUSTUS- Gerätes unserem Kundendienst angezeigt werden. Transportschäden (diese müssen entsprechend den Bedingungen des Transporteurs gegen den Transporteur geltend gemacht werden) sowie Einstellungs-, Einregulierungs- und Umstellarbeiten
- an Gasverbrauchseinrichtungen fallen nicht unter diese Werksgarantie.
- Durch Inanspruchnahme der Werksgarantie verlängert sich die Garantiezeit weder für das JUSTUS- Gerät noch für neu eingebaute Teile. Ausgewechselte Teile gehen in unser Eigentum über.
- Über Ort, Art und Umfang der durchzuführenden Reparatur oder über einen Austausch des Gerätes entscheidet unser Kundendienst nach billigem Ermessen. Soweit nicht anders vereinbart, ist unsere Kundendienstzentrale zu benachrichtigen. Die Reparatur wird in der Regel am Aufstellungsort, ausnahmsweise in der Kundendienstwerkstatt durchgeführt. Zur Reparatur anstehende Geräte sind so zugänglich zu machen, dass keine Beschädigungen an Möbeln, Bodenbelag etc. entstehen können.
- Die für die Reparatur erforderlichen Ersatzteile und die anfallende Arbeitszeit werden nicht berechnet.
- Wir haften nicht für Schäden und Mängel an Geräten und deren Teile, die verursacht wurden durch:
- Äussere chemische oder physikalische Einwirkungen bei Transport Lagerung, Aufstellung und Benutzung (z.B. Schäden durch Abschrecken mit Wasser, überlaufende Speisen, Kondenswasser, Überhitzung). Haarrissbildung bei emallierten oder kachelglasierten Teilen ist kein Qualitätsmangel.
- Falsche Grössenwahl
- Nichtbeachtung unserer Aufstellungs- und Bedienungsanleitung, der jeweils geltenden baurechtlichen allgemeinen und örtlichen Vorschriften der zuständigen Behörden, Gas- und Elektriziätsversorgungsunternehmen. Darunter fallen auch Mängel an den Abgasleitungen (Ofenrohr, ungenügender oder zu starker Schornsteinzug) sowie unsachgemäss ausgeführte Instandsetzungsarbeiten, insbesondere Vornahme von Veränderungen an den Geräten, deren Armaturen und Leitungen.
- Verwendung ungeeigneter Brennstoffe bei mit Kohle und Heizöl gefeuerten Geräten; ungeeignete Gasbeschaffenheit und Gasdruckschwankungen bei Gasgeräten; ungewöhnlichen Spannungsschwankungen gegenüber der Nennspannung bei Elektrogeräten.
- Falsche Bedienung und Überlastung und dadurch verursachte Überhitzung der Geräte, unsachgemässer Behandlung, ungenügende Pflege, unzureichende Reinigung der Geräte oder ihrer Teile; Verwendung ungeeigneter Putzmittel (siehe Bedienungsanleitung).
- Verschleiss der den Flammen unmittelbar ausgesetzten Teilen aus Eisen und Schamotte (z.B. Stahl-Guss- oder Schamotteauskleidungen).
Wir haften nicht für mittelbare und unmittelbare Schäden, die durch die Geräte verursacht werden. Dazu gehören auch Raumverschmutzungen, die durch Zersetzungsprodukte organischer Staubanteile hervorgerufen werden und deren Pyrolyseprodukte sich als dunkler Belag auf Tapeten, Möbeln, Textilien und Ofenteilen niederschlagen können.
Fällt die Beseitigung eines Mangels nicht unter unsere Gewährleistung, dann hat der Endabnehmer für die Kosten des Monteurbesuches und der Instandsetzung aufzukommen.
JUSTUS GmbH
Weidenhäuser Str. 1 – 7
35075 Gladenbach
Geräte - Kenndaten:
( bei Ersatzteilbestellungen u. evtl. Reklamationsfällen immer angeben!)
| Typ | Borkum I |
| Serien No | 4682 |
| Fert. No | |
| Prüf-Stempel/Datum |