K 1300S - Motorrad BMW - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts K 1300S BMW als PDF.
| Produkttyp | Motorrad |
| Marke | BMW |
| Modell | K 1300S |
| Hubraum | 1293 cm³ |
| Leistung | 129 kW bei 9250 min⁻¹ |
| Drehmoment | 140 Nm bei 8250 min⁻¹ |
| Höchstgeschwindigkeit | >200 km/h |
| Leergewicht (DIN) | 254 kg |
| Zulässiges Gesamtgewicht | 460 kg |
| Kraftstoffempfehlung | 98 ROZ/RON Superplus bleifrei |
| Kraftstofftankinhalt | ca. 19 l |
| Kraftstoffreserve | ≥ 4 l |
| Sitzhöhe (Standard) | 820 mm |
| Fahrzeuglänge | 2196 mm |
| Fahrzeugbreite (über Spiegel) | 905 mm |
| Fahrzeughöhe (über Windschild) | 1221 mm |
| Federweg vorn / hinten | 125 mm / 135 mm |
| ABS | BMW Motorrad Integral ABS (Teilintegral) |
| ASC (Automatische Stabilitäts-Control) | Serie |
| ESA II (Electronic Suspension Adjustment) | Sonderausstattung |
| RDC (Reifendruck-Control) | Sonderausstattung |
| Getriebe | 6-Gang, integriert im Motorgehäuse |
| Hinterradantrieb | Wellenantrieb mit Winkelgetriebe |
| Wartungsintervall | Jährlich oder nach km-Vorgabe (siehe Serviceanzeige) |
Häufig gestellte Fragen - K 1300S BMW
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BEDIENUNGSANLEITUNG K 1300S BMW
Fahrzeug-/Händlerdaten
Fahrzeugdaten
Modell
Fahrgestellnummer
Farbnummer
Erstzulassung
Polizeiliches Kennzeichen
Händlerdaten
Ansprechpartner im Service
Frau/Herr
Telefonnummer
Händleranschrift/Telefon (Firmenstempel)
Willkommen bei BMW
Motorrad Partner jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Wir freuen uns, dass Sie sich für ein Motorrad von BMW entschieden haben und begrüßen Sie im Kreis der BMW Fahrerinnen und Fahrer.
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Machen Sie sich vertraut mit Ihrem neuen Motorrad, damit Sie sich sicher im Straßenverkehr bewegen.
BMW Motorrad.
Lesen Sie bitte diese Betriebsanleitung, bevor Sie Ihre neue BMW starten. Sie finden hier wichtige Hinweise zur Fahrzeugbedienung, die es Ihnen erlauben, die technischen Vorzüge Ihrer BMW voll zu nutzen.
Darüber hinaus erhalten Sie Informationen zur Wartung und Pflege, die der Betriebs- und Verkehrssicherheit sowie einer bestmöglichen Werterhaltung Ihres Fahrzeugs dienen.
Bei allen Fragen rund um Ihr Motorrad steht Ihnen Ihr BMW
Inhaltsverzeichnis
Nutzen Sie auch das Stichwortverzeichnis am Ende dieser Bedienungsanleitung, um ein bestimmtes Thema zu finden.
1 Allgemeine Hinweise .... Übersicht ....
Abkürzungen und Symbole .....
Ausstattung
Technische Daten.
Aktualität
2 Übersichten 9
Gesamtansicht links
Gesamtansicht rechts
Lenkerarmatur links
Lenkerarmatur rechts
Unter der Sitzbank
Instrumentenkombination .....
Scheinwerfer
3 Anzeigen 19 Licht
Standardanzeigen . . . . . . . . . . . . . Blinker.
Anzeigen mit Bordcompu- Warnblinkanlage ..... 56
ter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Not-Aus-Schalter. . . . . . . . . . . . . 57
Anzeigen mit Reifendruck-BMW Motorrad Integral Control. RDC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anzeigen mit Griffheizung. 6. Automatische Stabilitäts-Control.A2C
Standard-Warnanzeigen ..... 22 Griffheizung .....
Wärnanzeigen des Bordcom- Kupplung. . . . . . . . . . . . . . . .
puters..7....Bremse 29
ABS-Warnanzeigen . . . . . . . . 3Spiegel . . . . . . . . . . . .
ASC-Warnanzeigen ..... 34edervorspannung ..... 62
RDC-Warnanzeigen . . . . . . . 30ämpfung . . . . . . . . . . . .
DWA-Warnanzeigen. . . . . . . . 4 Elektronische Fahrwerkseinstellung ESA . . . . . . .
Zünd- und Lenkschloss ..... 46 Reifen ..... Elektronische Wegfahrsperre Scheinwerfer ..... 6
EWS. .....17.....Sitzbank 47.
Uhr 18 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Helmhalter48
Kilometerzähler. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
Bordcomputer 51
Reifendruck-Control
RDC. 54
5 Fahren ... ... ... ... ... Pannenhilfeßatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sicherheitshinweise . . . . . . . . 78 Wartung . . . . . . . . men . . 101.
Checkliste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73 Allgemeine Hinweise ..... 102 10 Technische
Starten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74 Bordwerkzeug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102 Daten .. .. .. .. .. .. .. .. .. ..
Einfahren . . . . . . . . . . . . . . Motoröl.76 . . . . . . . . Störungstabelle . . . . . . 138
Schalten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77 Bremsanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104schraubungen . . . . . . 139
Bremsen .... Bremsbeläge .... M105or .... 14
Motorrad abstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79 Bremsflüssigkeit. 10 Kraftstoff 142
Tanken . . . . . . . . . . . . . . . Kupplung ^81 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Motoröl. 14:
Motorrad für Transport be-Reifen Kuppflög 143
festigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Felgen 82. . . . . . . . . . . . . . . . Getriebe 14
6 Technik im Detail .. .Räder 85....Hinterf@lantrieb....144
Bremsanlage mit BMW Vorderradständer 1 Fahrwerk 144
Motorrad Integral ABS ..... 86Hinterradständer ..... 12Bremsen ..... 146
Motormanagement mit Lampen Räd@2 und Reifen 146
BMW Motorrad ASC .... 88emdstarthilfe .... 120ktrik .... 14
Reifendruck-Control Batterie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
RDC. 9 Pflege 90 133 Maße
Electronic Suspension Ad-
Pflegemittel Gewichte 150
justment ESA II . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Fahrwerte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150
7 Zubehör . .. .. .. .. Reinigung 93pfindlicher
Allgemeine Hinweise ..... 94 Fahrzeugteile ..... 135
Steckdose. ....Lackpflège .... 136
Gepäck Konservierung 136
Koffer ..... Motorrad 96 stilllegen ..... 136
11 Service 151
BMW Motorrad Service . . . 152
BMW Motorrad Service
Qualität. 152
BMW Motorrad Mobilitäts-
leistungen - Pannenhilfe
vor Ort 152
BMW Motorrad Service
Netz 153
Wartungsarbeiten ..... 153
Wartungsbestätigungen . . . 154
Servicebestätigungen ..... 159
Allgemeine Hinweise
Übersicht 6
Abkürzungen und Symbole ..... 6
Ausstattung. 7
Technische Daten 7
Aktualität. 7
Übersicht
Im Kapitel 2 dieser Betriebsanleitung finden Sie einen ersten Überblick über Ihr Motorrad. In Kapitel 11 werden alle durchgeführten Wartungs- und Reparaturarbeiten dokumentiert. Der Nachweis der durchgeführten Wartungsarbeiten ist Voraussetzung für Kulanzleistungen. Sollten Sie Ihre BMW eines Tages verkaufen wollen, denken Sie bitte daran, auch die Betriebsanleitung zu übergeben; sie ist wichtiger Bestandteil Ihres Motorrads.
Abkürzungen und Symbole
Kennzeichnet Warnhinweise, die Sie unbedingt beachten sollten - aus Gründen Ihrer Sicherheit, der Sicherheit anderer und um Ihr Fahrzeug vor Schäden zu bewahren.
Besondere Hinweise zur besseren Handhabung bei Bedien-, Kontroll- und Einstellvorgängen sowie Pflegearbeiten.
Kennzeichnet das Ende eines Hinweises.
• Tätigkeitsanweisung.
» Ergebnis einer Tätigkeit.
Verweis auf eine Seite mit weiterführenden Informationen.
Kennzeichnet das Ende einer zubehör- bzw. ausstattungsabhängigen Information.
Anziehdrehmoment.

Technisches Datum.
SA Sonderausstattung BMW Sonderausstattungen werden bereits bei der Produktion der Fahrzeuge berücksichtigt.
SZ Sonderzubehör BMW Sonderzubehör kann über Ihren BMW Motorrad Partner bezo- gen und nachgerüstet werden.
EWS Elektronische Wegfahr- sperre.
DWA Diebstahlwarnanlage.
ABS Antiblockiersystem.
ASC Automatische Stabilitäts-Control.
ESA Electronic Suspension Adjustment Elektronische Fahrwerks- einstellung.
RDC Reifendruck-Control.
Ausstattung
Beim Kauf Ihres BMW Motorrads haben Sie sich für ein Modell mit einer individuellen Ausstattung entschieden. Diese Betriebsanleitung beschreibt von BMW angebotene Sonderausstattungen (SA) und ausgewähltes Sonderzubehör (SZ). Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass auch Ausstattungsvarianten beschrieben sind, die Sie möglicherweise nicht gewählt haben. Ebenso sind länderspezifische Abweichungen zum abgebildeten Motorrad möglich. Sollte Ihre BMW Ausstattungen enthalten, die nicht in dieser Betriebsanleitung beschrieben sind, so sind diese Umfänge in einer gesonderten Betriebsanleitung beschrieben.
Technische Daten
Alle Maß-, Gewichts- und Leistungsangaben in der Betriebsanleitung beziehen sich auf das Deutsche Institut für Normung e. V. (DIN) und halten dessen Toleranzvorschriften ein. Abweichungen sind bei Ausführungen für einzelne Länder möglich.
Aktualität
Das hohe Sicherheits- und Qualitätsniveau von BMW Motorrädern wird durch eine ständige Weiterentwicklung in der Konstruktion, der Ausstattung und des Zubehörs gewährleistet. Daraus können sich eventuelle Abweichungen zwischen dieser Betriebsanleitung und Ihrem Motorrad ergeben. Auch Irrtümer kann BMW Motorrad nicht ausschließen. Haben Sie deshalb Verständnis dafür, dass aus den Angaben, Abbildungen und Beschreibungen keine Ansprüche hergeleitet werden können.
Übersichten
Gesamtansicht links ..... 11
Gesamtansicht rechts 13
Lenkerarmatur links 14
Lenkerarmatur rechts 15
Unter der Sitzbank ..... 16
Instrumentenkombination ..... 17
Scheinwerfer. 18

1 Kupplungsflüssigkeitsbehälter (109)
2 Leuchtweiteneinstellung (unterhalb der Instrumentenkombination) (66)
3 Sitzbankschloss (unterhalb des Rücklichts) (67)
4 Einstellung der Federvorspannung hinten (62)
5 Einstellung der Dämpfung hinten (63)
6 Steckdose (94)

Gesamtansicht rechts
1 Motorölstandsanzeige (103)
2 Kraftstoffeinfüllöffnung (81)
3 Batteriefach (130)
4 Bremsflüssigkeitsbehälter vorn (105)
5 Fahrgestellnummer (am Seitenteil rechts vorn)
6 Typenschild (am Querrohr hinten)
7 Bremsflüssigkeitsbehälter hinten (108)
Lenkerarmatur links
1 Fernlicht und Lichthupe (55)
2 Bedienung des Kilometerzählers (49)
- mit Bordcomputer ^SA Bedienung des Bordcomputers (51)
3 Warnblinkanlage (56)
4 Bedienung der Blinker
(56)
5 Hupe
6 mit Electronic Suspension Adjustment (ESA II) ^SA Bedienung des ESA (63)
7 Bedienung des ABS
(57)
- mit automatischer Stabilitäts-Control ^SA Bedienung des ASC
(58)


Lenkerarmatur rechts
1 mit Heizgriffen SA
Griffheizung (59)
2 Starteraste (74)
3 Not-Aus-Schalter (57)
Unter der Sitzbank
1 Gepäckschlaufen
2 Betriebsanleitung
3 Reifenfülldrucktabelle
4 Zuladungstabelle
5 Helmhalter (68)
6 Standard-Werkzeugsatz (102)
7 Motoröleinfüllöffnung (104)

1 Drehzahlanzeige
2 Geschwindigkeitsanzeige
3 Kontrollleuchten (20)
4 Multifunktionsdisplay (20)
5 Umgebungshelligkeitssensor (zur Helligkeitsanpassung der Instrumentenbeleuchtung)
- mit Diebstahlwarnanlage (DWA) ^SA DWA-Kontrollleuchte (siehe DWA-Bedienungsanleitung)
6 Bedienung des Kilometerzählers (49)
Bedienung der Uhr (48)
Die Beleuchtung der Instrumentenkombination ist mit einer automatischen Tag- und Nachtumschaltung ausgestattet.
Scheinwerfer
1 Fernlicht
2 Abblendlicht
3 Standlicht

Standardanzeigen. 20
Anzeigen mit Bordcomputer ..... 21
Anzeigen mit Reifendruck-Control
RDC 21
Anzeigen mit Griffheizung. 22
Standard-Warnanzeigen 22
Warnanzeigen des Bordcomputers 29
ABS-Warnanzeigen 31
ASC-Warnanzeigen 34
RDC-Warnanzeigen. 36
DWA-Warnanzeigen 41
Standardanzeigen Multifunktionsdisplay

1 Ganganzeige (20)
2 Uhr (48)
3 Kühlmitteltemperatur (20)
4 Kilometerzähler ( 49)
5 Kraftstoffmenge (20)
Kontrollleuchten

1 Blinker links
2 Fernlicht
3 Leerlauf
4 Blinker rechts
Kraftstoffmenge
Die Querbalken unter dem Tanksäulensymbol zeigen die verbleibende Kraftstoffmenge an.
Nach dem Tanken wird noch für kurze Zeit der vorhergehende Füllstand angezeigt, bevor die Anzeige aktualisiert wird.
Ganganzeige
Der eingelegte Gang bzw. N für Leerlauf wird angezeigt.
N Ist kein Gang eingelegt, leuchtet zusätzlich die Leerlauf-Kontrollleuchte.
Kühlmitteltemperatur
Die Querbalken unter dem Temperatursymbol zeigen die Höhe der Kühlmitteltemperatur an.
Serviceanzeige

Liegt die verbleibende Zeit bis zum nächsten Service innerhalb eines Monats, wird das Ser-
vicedatum 1 im Anschluss an den Pre-Ride-Check für kurze Zeit angezeigt. Monat und Jahr werden getrennt durch einen Punkt dargestellt, in diesem Beispiel bedeutet die Anzeige "März 2010".

Bei hohen Jahreskilometerleistungen kann es unter Umständen vorkommen, dass ein vorgezogener Service fällig wird. Liegt der Kilometerstand für den vorgezogenen Service innerhalb von 1000 km, werden die verbleibenden Kilometer 2 in 100-km-Schritten heruntergezählt und im Anschluss an den Pre-Ride-Check für kurze Zeit angezeigt.
Wurde der Servicezeitpunkt überschritten, leuchtet zusätzlich zur Datums- bzw. Kilometeranzeige die allgemeine Warnleuchte in gelb. Der Service-Schriftzug wird dauerhaft angezeigt.
Erscheint die Serviceanzeige bereits mehr als einen Monat vor dem Servicedatum, so muss das in der Instrumentenkombination abgelegte Datum eingestellt werden. Diese Situation kann auftreten, wenn die Batterie für längere Zeit abgeklemmt wurde.
Wenden Sie sich zur Einstellung des Datums an eine Fachwerkstatt, am besten an einen BMW Motorrad Partner.
Anzeigen mit Bordcomputer
- mit Bordcomputer ^SA

1 Anzeigenbereich des Bord-computers (51)
Anzeigen mit Reifendruck-Control RDC
- mit Reifendruck-Control (RDC) ^SA

1 Darstellung der Reifenfülldrücke (54)

1 Darstellung der Heizstufen (59)
Die Reifenfülldrücke werden temperaturkompensiert dargestellt (siehe Kapitel "Technik im Detail").
Anzeigen mit Griffheizung
- mit Heizgriffen ^SA
Standard-Warnanzei- gen Darstellung

Warnungen werden durch die allgemeine Warnleuchte 1 in Verbindung mit einem Warnhinweis wie z. B. 2 oder mit einem der Warnsymbole 3 dargestellt. Abhängig von der Dringlichkeit der Warnung leuchtet die allgemeine Warnleuchte in rot oder in gelb. Liegen mehrere Warnungen vor, werden alle entsprechenden Warnleuchten und Warnsymbole angezeigt, Warnhinweise werden abwechselnd dargestellt.
Eine Übersicht über die möglichen Warnungen finden Sie auf der folgenden Seite.
Warnanzeigen-Übersicht Kontrollleuchten Displayanzeigen Bedeutung
| leuchtet gelb | EWS ! wird ange- zeigt | EWS aktiv (26) | |
| leuchtet gelb | FUEL ! wird an- gezeigt | Kraftstoffreserve erreicht (26) | |
| leuchtet rot Temperaturanzeige blinkt | Kühlmitteltemperatur zu hoch (26) | ||
| leuchtet gelb wird angezeigt Motor im Notbetrieb (27) | |||
| blinkt rot wird angezeigt Motoröldruck ungenügend (27) | |||
| leuchtet rot wird angezeigt Batterieladestrom ungenügend (27) | |||
| leuchtet gelb | LAMPR ! wird angezeigt | Hecklampe defekt (28) | |
| LAMPF ! wird angezeigt | Frontlampe defekt (28) | ||
Kontrollleuchten Displayanzeigen Bedeutung

leuchtet gelb
LAMPS ! wird Lampen defekt (28)
angezeigt
EWS aktiv

Allgemeine Warnleuchte leuchtet gelb.
EWS ! wird angezeigt. Mögliche Ursache:
Der verwendete Schlüssel ist nicht zum Starten berechtigt oder die Kommunikation zwischen Schlüssel und Motorelektronik ist gestört.
- Weitere, am Zündschlüssel befindliche Fahrzeugschlüssel entfernen.
- Ersatzschlüssel verwenden.
- Defekten Schlüssel am besten von einem BMW Motorrad Partner ersetzen lassen.
Kraftstoffreserve erreicht

Allgemeine Warnleuchte leuchtet gelb.
FUEL ! wird angezeigt.
Kraftstoffmangel kann zu Verbrennungsaussetzern und zum unerwarteten Ausgehen des Motors führen. Verbrennungsaussetzer können den Katalysator schädigen, unerwartetes Ausgehen des Motors kann zu Unfällen führen. Kraftstoffbehälter nicht leerfahren.
Mögliche Ursache: Im Kraftstoffbehälter befindet sich maximal noch die Kraftstoffreserve.

- Tanken (81).
Kühlmitteltemperatur zu hoch

Allgemeine Warnleuchte leuchtet rot.

Die Temperaturanzeige blinkt.

Weiterfahren bei überhitztem Motor kann zu Motorden führen.
Unbedingt unten aufgeführte Maßnahmen beachten.
Mögliche Ursache:
Die Kühlmitteltemperatur ist zu hoch.
- Wenn möglich, zur Abkühlung des Motors im Teillastbereich fahren.
- Im Stau Motor ausschalten, jedoch Zündung eingeschaltet lassen, damit der Kühlerlüfter in Betrieb bleibt.
- Sollte die Kühlmitteltemperatur häufiger zu hoch sein, den Fehler möglichst schnell von einer Fachwerkstatt beheben lassen, am besten von einem BMW Motorrad Partner.
Motor im Notbetrieb

Allgemeine Warnleuchte leuchtet gelb.

Motorsymbol wird angezeigt.

Der Motor befindet sich im Notbetrieb. Möglicherweise steht nur eine reduzierte Motorleistung zur Verfügung, was insbesondere bei Überholmanövern zu gefährlichen Fahrsituationen führen kann.
Fahrweise an die möglicherweise reduzierte Motorleistung anpassen.
Mögliche Ursache:
Das Motorsteuergerät hat einen Fehler diagnostiziert. In Ausnahmefällen geht der Motor aus und lässt sich nicht mehr starten. Ansonsten läuft der Motor im Notbetrieb.
- Weiterfahrt möglich, die Motorleistung steht möglicherweise
jedoch nicht wie gewohnt zur Verfügung.
- Fehler möglichst schnell von einer Fachwerkstatt beheben lassen, am besten von einem BMW Motorrad Partner.
Motoröldruck ungenügend

Allgemeine Warnleuchte blinkt rot.

Ölkannensymbol wird angezeigt.
Der Öldruck im Schmierölkreislauf ist zu niedrig. Bei Aufleuchten der Warnleuchte sofort anhalten und Motor ausschalten.

Die Warnung vor unge- nügendem Motoröldruck erfüllt nicht die Funktion einer Ölstandskontrolle. Der korrekte Motorölstand kann nur an der Ölstandsanzeige überprüft werden.
Mögliche Ursache:
Der Motorölstand ist zu niedrig.
• Motorölstand prüfen (103).
Bei zu niedrigem Ölstand:
• Motoröl nachfüllen (104).
Mögliche Ursache:
Der Motoröldruck ist ungenügend.

Fahren bei ungenügendem Motoröldruck kann zu Mohäden führen.
Nicht weiterfahren.
- Fehler möglichst schnell von einer Fachwerkstatt beheben lassen, am besten von einem BMW Motorrad Partner.
Batterieladestrom ungenügend

Allgemeine Warnleuchte leuchtet rot.

Batteriesymbol wird angezeigt.
Eine entladene Batterie führt zum Ausfall verschiedener Fahrzeugsysteme, wie z. B. Beleuchtung, Motor oder ABS. Dadurch kann es zu gefährlichen Fahrsituationen kommen. Möglichst nicht weiterfahren.
Die Batterie wird nicht geladen. Bei Weiterfahrt entlädt die Fahrzeugelektronik die Batterie. Mögliche Ursache:
Generator oder Generatorriemen defekt
- Fehler möglichst schnell von einer Fachwerkstatt beheben lassen, am besten von einem BMW Motorrad Partner.
Hecklampe defekt

Allgemeine Warnleuchte leuchtet gelb.
LAMPR ! wird angezeigt.
Ein Lampenausfall am Motorrad ist ein Sicherheitsrisiko, weil das Fahrzeug von anderen Verkehrsteilnehmern leichter übersehen wird. Defekte Lampen möglichst schnell ersetzen, am besten immer entsprechende Reservelampen mitnehmen.
Mögliche Ursache: Rücklichtlampe oder Bremslicht- lampe defekt.
- Die Diodenheckleuchte muss ersetzt werden. Wenden Sie sich an eine Fachwerkstatt, am besten an einen BMW Motor-rad Partner.
Frontlampe defekt
LAMPF ! wird angezeigt.
Ein Lampenausfall am Motorrad ist ein Sicherheitsrisiko, weil das Fahrzeug von anderen Verkehrsteilnehmern leichter übersehen wird.
Defekte Lampen möglichst schnell ersetzen, am besten immer entsprechende Reservelampen mitnehmen.
Mögliche Ursache:
Abblendlicht-, Fernlicht-, Stand- licht oder Blinkerlampe defekt.
- Abblendlicht- und Fernlichtlampen ersetzen (122).
- Standlichtlampe ersetzen (123).
- Blinkerlampen vorn ersetzen (125).
- Blinkerlampen hinten ersetzen (126).
Lampen defekt

Allgemeine Warnleuchte leuchtet gelb.
LAMPS ! wird angezeigt.

Ein Lampenausfall am Motorrad ist ein Sicher-
heitsrisiko, weil das Fahrzeug von anderen Verkehrsteilnehmern leichter übersehen wird.
Defekte Lampen möglichst schnell ersetzen, am besten immer entsprechende Reservelampen mitnehmen.
Mögliche Ursache: Eine Kombination aus mehreren Lampendefekten liegt vor.
- Lesen Sie bitte die weiter vorn aufgeführten Fehlerbeschreibungen.
Warnanzeigen des Bordcomputers
- mit Bordcomputer ^SA
Darstellung

Warnungen des Bordcomputers werden durch eines der Symbole 1 angezeigt.
Eine Übersicht über die möglichen Warnungen finden Sie auf der folgenden Seite.
Warnanzeigen-Übersicht
Kontrollleuchten Displayanzeigen Bedeutung

wird angezeigt Motorölstand zu niedrig ( 31)
Check Oil wird angezeigt

wird angezeigt Eiswarnung (31)
Motorölstand zu niedrig

Ölstandssymbol wird angezeigt.
Check Oil wird angezeigt. Mögliche Ursache:
Der elektronische Ölstandssensor hat einen zu niedrigen Motorölstand festgestellt. Beim nächstem Tankstopp den Motorölstand an der Ölstandsanzeige prüfen:
- Motorölstand prüfen (103). Bei zu niedrigem Ölstand:
- Motoröl nachfüllen (104).
Mögliche Ursache:
Sollte im Display die Anzeige "Ölstand prüfen" erscheinen, obwohl an der Ölstandsanzeige ein korrekter Ölstand gemessen wurde, ist möglicherweise der Ölstandssensor defekt.
- An eine Fachwerkstatt wenden, am besten an einen BMW Motorrad Partner.
Eiswarnung

Eiskristallsymbol wird angezeigt.
Mögliche Ursache:
Die am Fahrzeug gemessene Außentemperatur beträgt weniger als 3 °C.

Die Eiswarnung schließt nicht aus, dass Glatteis
auch schon bei gemessenen Temperaturen über 3 °C vorkommen kann.
Bei niedrigen Außentemperaturen immer besonders vorausschauend fahren, besonders auf Brücken und schattigen Fahrbahnen.
• Vorausschauend fahren.
ABS-Warnanzeigen Darstellung

ABS-Warnungen werden durch die ABS-Warnleuchte 1 angezeigt.
In einigen Ländern ist eine alternative Darstellung der ABS-Warnleuchte möglich.

Mögliche Ländervariante.
Weitergehende Informationen zum BMW Motorrad Integral ABS finden Sie ab Seite (86), eine Übersicht über die möglichen
Warnungen finden Sie auf der folgenden Seite.
Warnanzeigen-Übersicht Kontrollleuchten Displayanzeigen Bedeutung
| blinkt | ABS-Eigendiagnose nicht beendet (34) |
| leuchtet | ABS ausgeschaltet (34) |
| leuchtet | ABS-Fehler (34) |
ABS-Eigendiagnose nicht beendet

ABS-Warnleuchte blinkt.
Mögliche Ursache:
Die ABS-Funktion ist nicht verfügbar, weil die Eigendiagnose nicht beendet wurde. Zur Überprüfung der Radsensoren muss das Motorrad einige Meter fahren.
- Langsam losfahren. Es ist zu beachten, dass bis zum Abschluss der Eigendiagnose die ABS-Funktion nicht zur Verfügung steht.
ABS ausgeschaltet

ABS-Warnleuchte leuchtet.
Mögliche Ursache:
Das ABS-System wurde durch den Fahrer ausgeschaltet.
• ABS-Funktion einschalten (58).
ABS-Fehler

ABS-Warnleuchte leuchtet.
Mögliche Ursache:
Das ABS-Steuergerät hat einen Fehler erkannt. Die ABS-Funktion steht nicht zur Verfügung.
- Weiterfahrt unter Berücksichtigung der ausgefallenen ABS-Funktion möglich. Weiterführende Informationen zu Situationen beachten, die zu einem ABS-Fehler führen können (87).
- Fehler möglichst schnell von einer Fachwerkstatt beheben lassen, am besten von einem BMW Motorrad Partner.
ASC-Warnanzeigen
- mit automatischer Stabilitäts-Control SA
Darstellung

ASC-Warnungen werden durch das ASC-Symbol 2 in Verbindung mit der allgemeinen Warnleuchte 1 angezeigt.
Weitergehende Informationen zum BMW Motorrad ASC finden Sie ab Seite (88), eine Übersicht über die möglichen Warnungen finden Sie auf der folgenden Seite.
Warnanzeigen-Übersicht Kontrollleuchten Displayanzeigen Bedeutung
| blinkt schnell gelb wird angezeigt | ASC-Eingriff (36) |
| blinkt langsam Eigendiagnose nicht beendet (36) | |
| wird angezeigt ASC ausgeschaltet (36) | |
| leuchtet gelb wird angezeigt | ASC-Fehler (36) |
ASC-Eingriff

Allgemeine Warnleuchte blinkt schnell gelb.

ASC-Symbol wird angezeigt.
Das ASC hat eine Instabilität am Hinterrad erkannt und reduziert das Drehmoment. Die Warnleuchte blinkt länger als der ASC-Eingriff dauert. Damit hat der Fahrer auch nach der kritischen Fahrsituation eine optische Rückmeldung zur erfolgten Regelung.
Eigendiagnose nicht beendet

ASC-Symbol blinkt.
Mögliche Ursache: Die Eigendiagnose wurde nicht beendet, die ASC-Funktion steht nicht zur Verfügung. Damit die ASC-Eigendiagnose abgeschlossen werden kann, muss der Motor laufen und das Motorrad mit mindestens 5 km/h bewegt werden.
- Langsam losfahren. Es ist zu beachten, dass bis zum Abschluss der Eigendiagnose die ASC-Funktion nicht zur Verfügung steht.
ASC ausgeschaltet

ASC-Symbol wird angezeigt.
Mögliche Ursache:
Das ASC-System wurde durch den Fahrer ausgeschaltet.
- mit automatischer Stabilitäts-Control ^SA
- ASC-Funktion einschalten (59).
ASC-Fehler

Allgemeine Warnleuchte leuchtet gelb.

ASC-Symbol wird angezeigt.
Mögliche Ursache:
Das ASC-Steuergerät hat einen Fehler erkannt. Die ASC-Funktion steht nicht zur Verfügung.
- Weiterfahrt möglich. Es ist zu beachten, dass die ASC-Funktion nicht zur Verfügung steht. Weiterführende Informationen über Situationen beachten, die zu einem ASC-Fehler führen können (89). - Fehler möglichst schnell von einer Fachwerkstatt beheben lassen, am besten von einem BMW Motorrad Partner.
RDC-Warnanzeigen
- mit Reifendruck-Control (RDC) ^SA
Darstellung
Die angezeigten Reifenfülldrücke beziehen sich auf eine Reifen-temperatur von 20 °C (-90).

Toleranz, blinkt die allgemeine Warnleuchte 1 rot. Weitergehende Informationen zum BMW Motorrad RDC finden Sie ab Seite (90), eine Übersicht über die möglichen Warnungen finden Sie auf der folgenden Seite.
Das Warnsymbol 2 signalisiert einen kritischen Reifenfülldruck, der entsprechende Reifenfülldruck des Vorderrads 3 oder des Hinterrads 4 blinkt. Liegt der kritische Wert im Grenzbereich der zulässigen Toleranz, leuchtet die allgemeine Warnleuchte 1 gelb. Liegt der ermittelte Reifenfülldruck außerhalb der zulässigen
Warnanzeigen-Übersicht
Kontrollleuchten Displayanzeigen Bedeutung

leuchtet gelb

Reifenfülldruck im Grenzbereich der zu- lässigen Toleranz (39)

blinkt rot

Reifenfülldruck außerhalb der zulässigen Toleranz (39)

leuchtet gelb

Übertragungsstörung (39)

leuchtet gelb
"--" oder "--" --" wird angezeigt
"--" oder "--" --" wird angezeigt
RDC! wird ange- zeigt
Sensor defekt oder Systemfehler (40)
Batterie des Reifenfülldrucksensors schwach (40)
Reifenfülldruck im Grenzbereich der zulässigen Toleranz

Allgemeine Warnleuchte leuchtet gelb.

Reifensymbol wird angezeigt.
Der kritische Reifenfülldruck blinkt.
Mögliche Ursache:
Der gemessene Reifenfülldruck liegt im Grenzbereich der zulässigen Toleranz.
- Reifenfülldruck gemäß Angaben auf der Umschlagrückseite der Betriebsanleitung korrigieren.

Beachten Sie vor dem Anpassen des Reifen-
fülldrucks die Informationen zur Temperaturkompensation und zur Fülldruckanpassung im Kapitel "Technik im Detail".
Reifenfülldruck außerhalb der zulässigen Toleranz

Allgemeine Warnleuchte blinkt rot.

Reifensymbol wird angezeigt.
Der kritische Reifenfülldruck blinkt.
Mögliche Ursache:
Der gemessene Reifenfülldruck liegt außerhalb der zulässigen Toleranz.
- Reifen auf Schäden und auf Fahrbarkeit prüfen.
Ist der Reifen noch fahrbar:

Unkorrekter Reifenfülldruck verschlechtert die Fahreihaften des Motorrads.
Fahrweise unbedingt an den unkorrekten Reifenfülldruck anpassen.
- Bei nächster Gelegenheit den Reifenfülldruck korrigieren.

Beachten Sie vor dem Anpassen des Reifenfülldrucks die Informationen zur Temperaturkompensation und zur Fülldruckanpassung im Kapitel "Technik im Detail".
- Reifen von einer Fachwerkstatt auf Schäden prüfen lassen, am besten von einem BMW Motorrad Partner.
Bei Unsicherheit über die Fahrbarkeit des Reifens:
- Nicht weiterfahren.
- Pannendienst informieren.
Übertragungsstörung
"--" oder "-- --" wird angezeigt.
Mögliche Ursache:
Die Fahrzeuggeschwindigkeit hat die Schwelle von ca. 30 km/h nicht überschritten. Die RDC-Sensoren senden ihr Signal erst, nachdem diese Geschwindigkeit
erstmalig überschritten wurde (90).
- RDC-Anzeige bei höherer Geschwindigkeit beobachten. Erst wenn zusätzlich die allgemeine Warnleuchte aufleuchtet, handelt es sich um eine dauerhafte Störung. In diesem Fall:
- Fehler von einer Fachwerkstatt beheben lassen, am besten von einem BMW Motorrad Partner.
Mögliche Ursache:
Die Funkverbindung zu den RDC-Sensoren ist gestört. Mögliche Ursache sind funktechnische Anlagen in der Umgebung, die die Verbindung zwischen RDC-Steuergerät und den Sensoren stören.
- RDC-Anzeige in anderer Umgebung beobachten. Erst wenn zusätzlich die allgemeine Warnleuchte aufleuchtet, handelt es sich um eine
dauerhafte Störung. In diesem Fall:
- Fehler von einer Fachwerkstatt beheben lassen, am besten von einem BMW Motorrad Partner.
Sensor defekt oder Systemfehler

Allgemeine Warnleuchte leuchtet gelb.

Reifensymbol wird angezeigt.
"--" oder "-- --" wird angezeigt.
Mögliche Ursache:
Es sind Räder ohne RDC-Senso-ren verbaut.
- Radsatz mit RDC-Sensoren nachrüsten.
Mögliche Ursache:
Ein oder zwei RDC-Sensoren sind ausgefallen.
- Fehler von einer Fachwerkstatt beheben lassen, am besten von einem BMW Motorrad Partner.
Mögliche Ursache:
Es liegt ein Systemfehler vor.
- Fehler von einer Fachwerkstatt beheben lassen, am besten von einem BMW Motorrad Partner.
Batterie des
Reifenfülldrucksensors schwach

Allgemeine Warnleuchte leuchtet gelb.
RDC! wird angezeigt.

Diese Fehlermeldung wird für kurze Zeit nur im An-
schluss an den Pre-Ride-Check angezeigt.
Mögliche Ursache:
Die Batterie des Reifenfülldruck-sensors hat nicht mehr ihre volle Kapazität. Die Funktion der Reifenfülldruckkontrolle ist nur noch für einen begrenzten Zeitraum gewährleistet.
- An eine Fachwerkstatt wenden, am besten an einen BMW Motorrad Partner.
DWA-Warnanzeigen
- mit Diebstahlwarnanlage (DWA) ^SA
Darstellung

DWA-Warnungen werden als Warnhinweise 2 in Verbindung mit der allgemeinen Warnleuchte 1 im Anschluss an den Pre-Ride-Check angezeigt und beziehen sich auf die Kapazität der DWA-internen Batterie. Eine Übersicht über die möglichen Warnungen finden Sie auf der folgenden Seite.
Warnanzeigen-Übersicht Kontrollleuchten Displayanzeigen Bedeutung
| DWALO angezeigt | ! wird | DWA-Batterie schwach (43) | |
| leuchtet gelb | DWA zeigt | ! wird ange- | DWA-Batterie leer (43) |
DWA-Batterie schwach
DWALO ! wird angezeigt.

Diese Fehlermeldung wird für kurze Zeit nur im Anschluss an den Pre-Ride-Check angezeigt.
Mögliche Ursache:
Die DWA-Batterie hat nicht mehr ihre volle Kapazität. Die Funktion der DWA ist bei abgeklemmter Fahrzeugbatterie nur noch für einen begrenzten Zeitraum gewährleistet.
- An eine Fachwerkstatt wenden, am besten an einen BMW Motorrad Partner.
schluss an den Pre-Ride-Check angezeigt.
Mögliche Ursache:
Die DWA-Batterie hat keine Kapazität mehr. Die Funktion der DWA ist bei abgeklemmter Fahrzeugbatterie nicht mehr gewährleistet.
- An eine Fachwerkstatt wenden, am besten an einen BMW Motorrad Partner.
DWA-Batterie leer

Allgemeine Warnleuchte leuchtet gelb.
DWA ! wird angezeigt.

Diese Fehlermeldung wird für kurze Zeit nur im An-
Bedienung
Zünd- und Lenkschloss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46pplung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15.
Elektronische Wegfahrsperre Bremse 15
EWS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Spiégel : 47
Uhr 48 Federvorspannung 62
Kilometerzähler 49 Dämpfung
Bordcomputer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51 Elektronische Fahrwerkseinstellung ien
Reifendruck-Control RDC 5 ESA
Licht .... Reifen....55.
Blinker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Scheinwerfer. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Warnblinkanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sitzbank . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Not-Aus-Schalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Heßhalter
BMW Motorrad Integral ABS ..... 57 Gepäckschlaufen ..... 68
Automatische Stabilitäts-Control
ASC 58
Griffheizung 59
Zünd- und Lenkschloszündung einschalten
Fahrzeugschlüssel
Sie erhalten zwei Hauptschlüssel und einen Reserveschlüssel. Bei Schlüsselverlust beachten Sie bitte die Hinweise zur elektronischen Wegfahrsperre EWS (47).
Zünd- und Lenkschloss, Tankverschluss sowie Sitzbankschloss werden mit dem gleichen Schlüssel betätigt.
- mit Koffer ^SZ
Auf Wunsch lassen sich auch die Koffer mit dem gleichen Schlüssel betätigen. Wenden Sie sich dafür an eine Fachwerkstatt, am besten an einen BMW Motorrad Partner.

• Schlüssel in Position 1 drehen.
» Standlicht und alle Funktionskreise eingeschaltet.
» Motor kann gestartet werden.
» Pre-Ride-Check wird durchgeführt. (75)
» ABS-Eigendiagnose wird durchgeführt. (75)
- mit automatischer Stabilitäts-Control SA
» ASC-Eigendiagnose wird durchgeführt. (76)
Zündung ausschalten

- Schlüssel in Position 2 drehen.
» Licht ausgeschaltet.
» Lenkschloss ungesichert.
» Schlüssel kann abgezogen werden.
» Zeitlich begrenzter Betrieb von Zusatzgeräten möglich.
» Batterieladung über Bordsteck-dose möglich.
Lenkschloss sichern

Steht das Motorrad auf der Seitenstütze, ist es von der
Beschaffenheit des Untergrunds abhängig, ob der Lenker nach
links oder rechts eingeschlagen wird. Das Motorrad steht jedoch auf ebenem Untergrund mit nach links eingeschlagenem Lenker stabiler als mit nach rechts eingeschlagenem Lenker.
Auf ebenem Untergrund den Lenker zum Verriegeln des Lenkschlosses immer nach links einschlagen.
- Lenker nach links oder rechts einschlagen.

- Schlüssel in Position 3 drehen, dabei den Lenker etwas bewegen.
» Zündung, Licht und alle Funktionskreise ausgeschaltet.
» Lenkschloss gesichert.
» Schlüssel kann abgezogen werden.
Elektronische Wegfahrsperre EWS
Diebstahlsicherheit
Die elektronische Wegfahrsperre erhöht die Diebstahlsicherheit für Ihr BMW Motorrad, ohne dass dafür etwas eingestellt oder aktiviert werden muss. Sie bewirkt, dass der Motor nur mit den zum Fahrzeug gehörenden Schlüsseln gestartet werden kann. Auch können Sie einzelne Schlüssel durch Ihren BMW Motorrad Partner sperren lassen, wenn Ihnen z. B. Schlüssel abhanden gekommen sind. Mit einem gesperrten Schlüssel kann der Motor nicht mehr gestartet werden.
Elektronik im Schlüssel
Die Elektronik im Motorrad tauscht über eine Ringantenne im Zündschloss für jedes Fahrzeug individuelle und ständig wechselnde Signale mit der Elektronik im Schlüssel aus. Erst wenn der Schlüssel als „berechtigt“ erkannt worden ist, gibt das Motorsteuergerät den Motorstart frei.
Ist ein Reserveschlüssel an dem zum Starten verwendeten Zündschlüssel befestigt, kann die Elektronik „irritiert“ werden und der Motorstart wird nicht freigegeben. Im Multifunktionsdisplay wird die Warnung EWS angezeigt. Bewahren Sie den Reserveschlüssel immer getrennt vom Zündschlüssel auf.
Ersatz- und Zusatzschlüssel
Ersatz- und Zusatzschlüssel sind nur über einen BMW Motorrad Partner erhältlich. Dieser ist verpflichtet, Ihre Legitimation zu prüfen, da die Schlüssel Teil eines Sicherheitssystems sind. Wollen Sie einen verlorenen Schlüssel sperren lassen, müssen Sie zur Sperrung alle anderen zum Motorrad gehörenden Schlüssel mitbringen. Ein gesperrter Schlüssel kann wieder freigeschaltet werden.
- ohne Bordcomputer ^SA
- ohne Reifendruck-Control (RDC) ^SA

- Taste 1 oder Taste 2 so oft betätigen, bis die Gesamtkilometer angezeigt werden.
- mit Bordcomputer ^SA oder
- mit Reifendruck-Control (RDC) ^SA

- Taste 2 so oft betätigen, bis die Uhr angezeigt wird.
Uhr
Uhr einstellen

Das Einstellen der Uhr während der Fahrt kann zu Unführen.
Uhr nur bei stehendem Motorrad einstellen.
• Zündung einschalten.

- Taste betätigt halten, bis die Stunden 3 blinken.
- Taste so oft betätigen, bis die gewünschten Stunden angezeigt werden.
- Taste betätigt halten, bis die Minuten 4 blinken.
- Taste so oft betätigen, bis die gewünschten Minuten angezeigt werden.
- Taste betätigt halten, bis die Minuten nicht mehr blinken.
» Einstellung abgeschlossen.
Kilometerzähler
Anzeige auswählen
• Zündung einschalten.
- ohne Bordcomputer ^SA
- ohne Reifendruck-Control (RDC) ^SA

-
Taste 1 oder Taste 2 betätigen.
-
mit Bordcomputer ^SA oder
- mit Reifendruck-Control (RDC) ^SA

- Taste so oft betätigen, bis der gewünschte Wert im Bereich 3 angezeigt wird.
Die folgenden Werte können an- gezeigt werden:
- Gesamtkilometer
- Tageskilometer 1 (Trip I)
- Tageskilometer 2 (Trip II)
- ohne Bordcomputer ^SA
Restreichweite (nach Erreichen der Reservemenge)
Tageskilometerzähler zurücksetzen
• Zündung einschalten.
- Gewünschten Tageskilometerzähler auswählen.
-ohne Bordcomputer ^SA - ohne Reifendruck-Control (RDC) ^SA

- Taste 1 oder Taste 2 betätigt halten, bis der Tageskilometerzähler zurückgesetzt wurde.
- mit Bordcomputer ^SA oder
- mit Reifendruck-Control (RDC) ^SA

- Taste 1 betätigt halten, bis der Tageskilometerzähler zurückgesetzt wurde:
Restreichweite
- ohne Bordcomputer ^SA

Die Restreichweite 1 gibt an, welche Strecke mit dem verbleibenden Kraftstoff noch gefahren werden kann. Sie wird nur nach Erreichen der Kraftstoffreserve angezeigt. Die Berechnung erfolgt anhand des Durchschnittsverbrauchs und des Kraftstofffüllstands.
Wird nach Unterschreiten der Reservemenge getankt, muss die sich ergebende Gesamtfüllmenge größer sein als die Reserve- menge, damit der neue Füllstand erkannt wird. Ansonsten kann die Restreichweitenanzeige nicht aktualisiert werden.
Bei der ermittelten Restreichweite handelt es sich um einen angenäherten Wert. BMW Motorrad empfiehlt daher, die angegebene Restreichweite nicht bis zum letzten Kilometer auszuschöpfen.
Bordcomputer
- mit Bordcomputer ^SA
Anzeige auswählen
• Zündung einschalten.

- Taste 1 betätigen.

Die folgenden Werte können im Bereich 2 angezeigt werden:
- Uhr (CLOCK)
- Umgebungstemperatur (TEMP)
- Durchschnittsgeschwindigkeit (∅SPEED)
- Durchschnittsverbrauch (∅FUEL)
- Reichweite (RANGE)
- Ölstandshinweis (OIL)
- mit Reifendruck-Control (RDC) ^SA
Reifenfülldrücke (RDC P)
Umgebungstemperatur

Bei stehendem Fahrzeug kann die Motorwärme die Messung der Umgebungstemperatur 1 verfälschen. Wird der Einfluss der Motorwärme zu groß, wird vorübergehend -- angezeigt.
Sinkt die Umgebungstemperatur unter 3 °C, erscheint eine Warnung vor möglicher Glatteisbildung. Beim erstmaligen Unterschreiten dieser Temperatur wird unabhängig von der Displayeinstellung automatisch auf die Temperaturanzeige umgeschaltet.
Durchschnittsgeschwindigkeit

Bei der Berechnung der Durchschnittsgeschwindigkeit 1 wird die seit dem letzten Zurücksetzen verstrichene Zeit zugrunde gelegt. Nicht berücksichtigt werden Fahrtunterbrechungen, bei denen der Motor abgestellt wurde.
Durchschnittsgeschwindigkeit zurücksetzen
• Zündung einschalten.
- Durchschnittsgeschwindigkeit auswählen.

- Taste 1 betätigt halten, bis die Durchschnittsgeschwindigkeit zurückgesetzt wurde.
Durchschnittsverbrauch

Bei der Berechnung des Durchschnittverbrauchs 1 wird die seit dem letzten Zurücksetzen verbrauchte Kraftstoffmenge mit den seitdem gefahrenen Kilometern verrechnet.
Durchschnittsverbrauch zurücksetzen
• Zündung einschalten.
- Durchschnittsgeschwindigkeit auswählen.

- Taste 1 betätigt halten, bis der Durchschnittsverbrauch zurückgesetzt wurde.
Reichweite

Die Funktionsbeschreibung der Restreichweite (50) gilt auch für die Reichweite 1. Die Reichweite kann jedoch auch vor Erreichen der Kraftstoffreserve abgerufen werden.
Zur Berechnung der Reichweite wird ein spezieller Durchschnittsverbrauch verwendet, der nicht immer mit dem an der Anzeige abrufbaren Wert übereinstimmt. Steht das Fahrzeug auf der Seitenstütze, kann die Kraftstoffmenge aufgrund der Schräglage nicht korrekt ermittelt werden. Aus diesem Grund erfolgt die
Berechnung der Reichweite nur während der Fahrt.

Bei der ermittelten
Reichweite handelt es sich inen angenäherten Wert. BMW Motorrad empfiehlt daher, die angegebene Reichweite nicht bis zum letzten Kilometer auszuschöpfen.
Ölstandshinweis

Für den Ölstandshinweis müssen die folgenden Bedingungen erfüllt sein:
- Motor auf Betriebstemperatur.
- Motor läuft mindestens zehn Sekunden im Leerlauf.
– Seitenstütze eingeklappt. - Motorrad steht senkrecht.
Die Anzeigen bedeuten:
OK: Ölstand korrekt.
CHECK: Beim nächsten Tankstopp Ölstand prüfen.
---: Keine Messung möglich (genannte Bedingungen nicht erfüllt).

Wird eine andere Information des Bordcomputers aufgerufen, wird dieses Symbol weiterhin angezeigt, bis der Öl-
Der Ölstandshinweis 1 gibt Aus- stand wieder als korrekt erkannt kunft über den Ölstand im Motor. wird. Er kann nur bei Fahrzeugstill- stand aufgerufen werden.
Nach dem nächsten Einschalten der Zündung wird der zuletzt gemessene Zustand fünf Sekunden. angezeigt.

Sollte trotz korrekten Öl- stands an der Anzeige des
Motorölbehälters im Display ständig die Anzeige "Ölstand prüfen" erscheinen, ist möglicherweise der Ölstandssensor defekt. Wenden Sie sich in diesem Fall an Ihren BMW Motorrad Partner.
Reifendruck-Control RDC
- mit Reifendruck-Control (RDC) ^SA
Reifenfülldrücke anzeigen
• Zündung einschalten.

- Taste 1 so oft betätigen, bis die Reifenfülldrücke angezeigt werden.

Die angezeigten Reifenfülldrücke 2 beziehen sich auf eine Reifentemperatur von 20 °C. Der linke Wert stellt
den Fülldruck des Vorderrads dar, der rechte Wert den Fülldruck des Hinterrads. Unmittelbar nach Einschalten der Zündung wird -- -- angezeigt, da die Übertragung der Fülldruckwerte erst nach dem erstmaligen Überschreiten einer Geschwindigkeit von 30 km/h beginnt.
Licht Standlicht
Das Standlicht schaltet sich nach Einschalten der Zündung automatisch ein.
Das Standlicht belastet die Batterie. Schalten Sie die Zündung nur für einen begrenzten Zeitraum ein.
Abblendlicht
Das Abblendlicht schaltet sich nach dem Motorstart automatisch ein.
Sie können bei ausgeschaltetem Motor Licht einschalten, indem Sie bei eingeschalteter Zündung das Fernlicht einschalten oder die Lichthupe betätigen.
Fernlicht und Lichthupe

- Schalter 1 nach vorn drücken, um das Fernlicht einzuschalten.
- Schalter 1 nach hinten ziehen, um die Lichthupe zu betätigen.
Parklicht
• Zündung ausschalten.

- Unmittelbar nach Ausschalten der Zündung Taste 1 nach links drücken und halten, bis sich das Parklicht einschaltet.
- Zündung ein- und wieder ausschalten, um das Parklicht auszuschalten.
Blinker
Blinker bedienen
• Zündung einschalten.
Nach ca. zehn Sekunden Fahrt oder nach einer zurückgelegten Strecke von ca. 200 m werden die Blinker automatisch ausgeschaltet.

- Taste 1 nach links drücken, u die Blinker links einzuschalten.
- Taste 1 nach rechts drücken, um die Blinker rechts einzuschalten.
- Taste 1 in Mittelstellung betätigen, um die Blinker auszuschalten.
Warnblinkanlage Warnblinkanlage einschalten
• Zündung einschalten.
Die Warnblinkanlage belastet die Batterie. Warnblinkanlage nur für einen begrenzten Zeitraum einschalten.
Wird bei eingeschalteter Zündung eine Blinkertaste betätigt, ersetzt die Blinkfunktion für die Dauer der Betätigung die Warnblinkfunktion. Wird die Blinkertaste nicht mehr betätigt, ist die Warnblinkfunktion wieder aktiv.

- Taste 1 betätigen, um die Warnblinkanlage einzuschalten.
» Zündung kann ausgeschaltet werden. - Taste 1 erneut betätigen, um die Warnblinkanlage auszuschalten.
Not-Aus-Schalter

Betätigung des Not-Aus-Schalters während der
Fahrt kann zum Blockieren des Hinterrads und damit zum Sturz führen.
Not-Aus-Schalter nicht während der Fahrt betätigen.
Mit Hilfe des Not-Aus-Schalters kann der Motor auf einfache Weise schnell ausgeschaltet werden.

a Motor ausgeschaltet
b Betriebsstellung
BMW Motorrad Integral ABS
ABS-Funktion ausschalten
- Motorrad anhalten bzw. bei stehendem Motorrad Zündung einschalten.

- Taste 1 betätigt halten, bis die ABS-Warnleuchte ihr Anzeigeverhalten ändert.

ABS-Warnleuchte leuchtet.
- mit automatischer Stabilitäts-Control ^SA
» Zunächst verändert das ASC-Symbol sein Anzeigeverhalten. Taste 1 betätigt halten, bis die ABS-Warnleuchte reagiert. In diesem Fall ändert sich die ASC-Einstellung nicht. - Taste 1 innerhalb von zwei Sekunden loslassen.

ABS-Warnleuchte leuchtet weiter.
» ABS-Funktion ausgeschaltet, die Integralfunktion ist weiterhin aktiv.
ABS-Funktion einschalten

- Taste 1 betätigt halten, bis die ABS-Warnleuchte ihr Anzeige-verhalten ändert.
ABS-Warnleuchte erlischt, bei nicht abgeschlossener Eigendiagnose beginnt sie zu Blinken. - Taste 1 innerhalb von zwei Se-ausgeschaltet werden.
kunden loslassen.
• Zündung einschalten.

ABS-Warnleuchte bleibt aus bzw. blinkt weiter.
» ABS-Funktion eingeschaltet.
- Alternativ kann auch die Zündung aus- und wieder eingeschaltet werden.
Leuchtet die ABS-Lampe nach Aus- und Einschalten der Zündung weiter, liegt ein ABS-Fehler vor.
Automatische Stabilitäts-Control ASC
- mit automatischer Stabilitäts-Control ^SA
ASC-Funktion ausschalten

Die ASC-Funktion kann auch während der Fahrt

- Taste 1 betätigt halten, bis das ASC-Symbol sein Anzeigeverhalten ändert.

ASC-Symbol wird angezeigt.
- Taste 1 innerhalb von zwei Sekunden loslassen.

ASC-Symbol wird weiterhin angezeigt.
» ASC-Funktion ausgeschaltet.
ASC-Funktion einschalten

- Taste 1 betätigt halten, bis das ASC-Symbol sein Anzeigeverhalten ändert.
ASC-Symbol wird nicht mehr angezeigt, bei nicht abgeschlossener Eigendiagnose beginnt es zu blinken.
- Taste 1 innerhalb von zwei Sekunden loslassen.
ASC-Symbol wird weiterhin nicht mehr angezeigt bzw. blinkt weiter.
» ASC-Funktion eingeschaltet.
- Alternativ kann auch die Zündung aus- und wieder eingeschaltet werden.
Leuchtet die ASC-Warnleuchte nach Aus- und Einschalten der Zündung und anschließendem Fahren über 10 km/h weiter, liegt ein ASC-Fehler vor.
Griffheizung
- mit Heizgriffen ^SA
Griffheizung bedienen
- Motor starten.
Die Griffheizung ist nur bei laufendem Motor aktiv. Wird der Motor ausgeschaltet, muss die Griffheizung nach erneutem Motorstart wieder aktiviert werden.
Der durch die Griffheizung erhöhte Stromverbrauch kann bei Fahrten im unteren Drehzahlbereich zur Entladung
der Batterie führen. Bei ungenügend geladener Batterie wird zur Erhaltung der Startfähigkeit die Griffheizung abgeschaltet.

- Taste 1 so oft betätigen, bis die gewünschte Heizstufe angezeigt wird.

Die Lenkergriffe können in zwei Stufen beheizt werden. Die zweite Stufe 2 dient zum schnellen Aufheizen der Griffe, anschließend sollte auf die erste Stufe zurückgeschaltet werden.

50% Heizleistung

100% Heizleistung
» Werden keine Änderungen mehr vorgenommen, wird die gewählte Heizstufe eingestellt.
Kupplung
Kupplungshebel einstellen
Wird die Lage des Kupp-lungsflüssigkeitsbehälters verändert, kann Luft ins Kupp-lungssystem gelangen. Weder die Lenkerarmatur noch den Lenker verdrehen.
Das Einstellen des Kupplungshebels während der Fahrt kann zu Unfällen führen. Kupplungshebel nur bei stehendem Motorrad einstellen.

- Einstellschraube 1 im Uhrzeigersinn drehen, um den Ab-
stand zwischen Kupplungshebel und Lenkergriff zu vergrößern.
- Einstellschraube 1 gegen den Uhrzeigersinn drehen, um den Abstand zwischen Kupplungshebel und Lenkergriff zu verkleinern.

Die Einstellschraube lässt sich leichter drehen, wenn
Sie dabei den Kupplungshebel nach vorn drücken.
Bremse
Handbremshebel einstellen

Wird die Lage des Brems- flüssigkeitsbehälters verändert, kann Luft ins Bremssystem gelangen.
Weder die Lenkerarmatur noch den Lenker verdrehen

Das Einstellen des Handbremshebels während der Fahrt kann zu Unfällen führen. Handbremshebel nur bei stehendem Motorrad einstellen.

- Einstellschraube 1 im Uhrzeigersinn drehen, um den Abstand zwischen Handbremshebel und Lenkergriff zu vergrößern.
- Einstellschraube 1 gegen den Uhrzeigersinn drehen, um den Abstand zwischen Handbremshebel und Lenkergriff zu verkleinern.

Die Einstellschraube lässt sich leichter drehen, wenn Sie dabei den Handbremshebel nach vorn drücken.
Spiegel
Spiegel einstellen

- Spiegel durch leichten Druck am Rand in die gewünschte Position bringen.
Federvorspannung Einstellung
Die Federvorspannung am Hinterrad muss der Beladung des Motorrads angepasst werden. Eine Erhöhung der Zuladung erfordert eine Erhöhung der Federvorspannung, weniger Gewicht eine entsprechend geringere Federvorspannung.
Federvorspannung am Hinterrad einstellen
- Motorrad abstellen, dabei auf ebenen und festen Untergrund achten.

Nicht abgestimmte Einstellungen von Federvorspannung und Dämpfung verschlechtern das Fahrverhalten Ihres Motorrads.
Dämpfung der Federvorspannung anpassen.
Das Verstellen der Feder- vorspannung während der
Fahrt kann zu Unfällen führen. Federvorspannung nur bei stehendem Motorrad einstellen.
- Zur Erhöhung der Federvorspannung, Handrad 1 in Pfeilrichtung HIGH drehen.
- Zur Verringerung der Federvorspannung, Handrad 1 in Pfeilrichtung LOW drehen.

Grundeinstellung der Federvorspannung hinten
- ohne Electronic Suspension Adjustment (ESA II) ^SA
- Einstellrad bis zum Anschlag in Pfeilrichtung LOW, dann um 13 Klicks in Pfeilrichtung HIGH drehen (vollgetankt, mit Fahrer 85 kg)
Dämpfung
Einstellung
Die Dämpfung muss der Fahrbahnbeschaffenheit und der Federvorspannung angepasst werden.
- Eine unebene Fahrbahn erfordert eine weichere Dämpfung als eine ebene Fahrbahn.
- Eine Erhöhung der Federvor- spannung erfordert eine härtere
Dämpfung, eine Verringerung der Federvorspannung eine weichere Dämpfung.
Dämpfung am Hinterrad einstellen
- Motorrad abstellen, dabei auf ebenen und festen Untergrund achten.

- Dämpfung mit Bordwerkzeug über die Einstellschraube 1 einstellen.

- Zur Erhöhung der Dämpfung Einstellschraube 1 in Pfeilrichtung H drehen. - Zur Verringerung der Dämpfung Einstellschraube 1 in Pfeilrichtung S drehen.

Grundeinstellung der Hinterraddämpfung
- ohne Electronic Suspension Adjustment (ESA II) ^SA

Grundeinstellung der Hinterraddämpfung
- Einstellschraube bis zum Anschlag in Pfeilrichtung H, dann um eineinhalb Um-drehungen in Pfeilrichtung S drehen (vollgetankt, mit Fahrer 85 kg)
Elektronische Fahrwerkseinstellung ESA
- mit Electronic Suspension Adjustment (ESA II) ^SA
Einstellungen
Mit Hilfe der elektronischen Fahrwerkseinstellung ESA können Sie Ihr Motorrad komfortabel an die Beladung und den Untergrund anpassen. Dazu muss der Beladungszustand eingestellt und der gewünschte Fahrmodus ausgewählt werden.
Es können drei Beladungszustände eingestellt werden, für die jeweils drei Fahrmodi zur Verfügung stehen.
Weitergehende Informationen zur elektronischen Fahrwerkseinstellung ESA II finden Sie auf Seite (91).
Einstellung abrufen
• Zündung einschalten.

- Taste 1 betätigen, um die aktuelle Einstellung anzuzeigen.

Der gewählte Fahrmodus wird im Multifunktionsdisplay im Bereich 1 angezeigt, der Beladungszustand im Bereich 2.
» Die Anzeige wird nach kurzer Zeit automatisch wieder ausgeblendet.
Fahrmodus einstellen
- Motor starten.
Der Fahrmodus kann während der Fahrt eingestellt werden.

- Taste 1 betätigen, um die aktuelle Einstellung anzuzeigen.
- Taste 1 so oft betätigen, bis die gewünschte Einstellung angezeigt wird.
Ausgehend vom aktuellen Zustand werden in folgender Reihenfolge angezeigt:
- COMF: Komfortmodus
- NORM: normaler Modus
- SPORT: Sportmodus
» Wird Taste 1 längere Zeit nicht betätigt, wird der Fahrmodus wie angezeigt eingestellt An- schließend wird die ESA-Anzei-
ge automatisch wieder ausge- blendet.
Beladungszustand einstellen
- Motor starten.

Der Beladungszustand kann nicht während der Fahrt stellt werden.

- Taste 1 betätigen, um die aktuelle Einstellung anzuzeigen.
- Taste 1 so oft betätigt halten, bis die gewünschte Einstellung angezeigt wird.
Ausgehend vom aktuellen Zustand werden in folgender Reihenfolge angezeigt:

Solobetrieb

Solobetrieb mit Gepäck

Betrieb mit Sozius (und Ge- päck)
» Wird Taste 1 längere Zeit nicht betätigt, werden der Beladungszustand und ggf. der Fahrmodus wie angezeigt eingestellt. Anschließend wird die ESA-Anzeige automatisch wieder ausgeblendet.
Reifen
Reifenfülldruck prüfen

Unkorrekter Reifenfülldruck verschlechtert die Fahrei-chaften des Motorrads und reduziert die Lebensdauer der Reifen.
Korrekten Reifenfülldruck sicherstellen.

Senkrecht verbaute Venti- leinsätze neigen bei hohen
Geschwindigkeiten durch Zentrifugalkräfte zum selbsttätigen Öffnen.
Um einen plötzlichen Verlust des Reifenfülldrucks zu vermeiden, am Hinterrad Ventilkappe mit Gummidichtring verwenden und gut festschrauben.
- Motorrad abstellen, dabei auf ebenen und festen Untergrund achten.
- Reifenfülldruck anhand der nachfolgenden Daten prüfen.

Reifenfülldruck vorn
- 2,5 bar (bei kaltem Reifen)

Reifenfülldruck hinten
- 2,9 bar (bei kaltem Reifen)
Bei ungenügendem Reifenfülldruck:
- Reifenfülldruck korrigieren.
Scheinwerfer
Scheinwerfereinstellung Rechts-/Linksverkehr
Bei Fahrten in Ländern, in denen auf der anderen Straßenseite als im Zulassungsland des Motor-rads gefahren wird, blendet das asymmetrische Abblendlicht den Gegenverkehr.
Lassen Sie den Scheinwerfer von einer Fachwerkstatt an die jeweiligen Gegebenheiten anpassen, am besten von einem BMW Motorrad Partner.
Handelsübliche Klebebänder beschädigen die Kunststofflichtscheibe.
Um Schäden an der Kunststofflichtscheibe zu vermeiden, an eine Fachwerkstatt wenden, am besten an einen BMW Motorrad Partner.
Leuchtweite und Federvorspannung
Die Leuchtweite bleibt in der Regel durch die Anpassung der Federvorspannung an den Beladungszustand konstant. Nur bei sehr hoher Zuladung kann die Anpassung der Federvorspannung nicht ausreichend sein. In diesem Fall muss die Leuchtweite an das Gewicht angepasst werden.
Haben Sie Zweifel an der korrekten Scheinwerfer-Grundeinstellung, wenden Sie sich an eine Fachwerkstatt, am
besten an einen BMW Motorrad Partner.
Leuchtweiteneinstellung

1 Leuchtweiteneinstellung
Bei sehr hoher Zuladung kann die Anpassung der Federvorspannung nicht ausreichend sein. Um den Gegenverkehr nicht zu blenden, kann die Leuchtweite durch Einstellen des Schwenkhebels korrigiert werden.

a Neutralstellung
b Stellung bei hoher Zuladung
Sitzbank
Sitzbank ausbauen
- Motorrad abstellen, dabei auf ebenen und festen Untergrund achten.

- Sitzbankschloss 1 mit Fahrzeugschlüssel nach links drehen und halten, dabei die Sitzbank hinten unterstützend nach unten drücken.

- Sitzbank hinten anheben und Schlüssel loslassen.
- Sitzbank abnehmen und auf der Bezugsseite auf einer sauberen Fläche ablegen.
Sitzbank einbauen

- Sitzbank in die Halterungen 1 einsetzen.
- Sitzbank hinten kräftig nach unten drücken.
» Sitzbank rastet hörbar ein.
Helmhalter
Helm am Motorrad sichern
- Sitzbank ausbauen (-67).

Das Helmschloss kann die Verkleidung verkratzen.
Beim Einhängen auf die Position des Helmschlosses achten.
- Helm mit Kinnriemen in Helmhalter 1 links oder rechts einhängen.
- Sitzbank einbauen (68).
Gepäckschlaufen
Gepäck am Motorrad sichern
• Sitzbank ausbauen (67).
- Sitzbank umdrehen.

- Schlaufen 1 aus den Halterungen 2 nehmen und nach außen legen.
- Sitzbank einbauen (68).

- Schlaufen 1 und Ösen 3 an den Haltegriffen in Verbindung mit Gepäckgurten verwenden,
um Gepäck auf dem Soziussitz zu verzurren.
Fahren
Sicherheitshinweise. 72
Checkliste 73
Starten. 74
Einfahren 76
Schalten 77
Bremsen 78
Motorrad abstellen 79
Tanken 81
Motorrad für Transport
befestigen 82
Sicherheitshinweise Fahrerausstattung
Keine Fahrt ohne die richtige Bekleidung! Tragen Sie immer
- Helm
- Anzug
- Handschuhe
- Stiefel
Dies gilt auch für die Kurzstrecke und zu jeder Jahreszeit. Ihr BMW Motorrad Partner berät Sie gerne und hat für jeden Einsatzzweck die richtige Bekleidung.
Geschwindigkeit
Bei Fahrten mit hoher Geschwindigkeit können verschiedene Randbedingungen das Fahrverhalten des Motorrads negativ beeinflussen:
- Einstellung des Feder- und Dämpfersystems
- ungleich verteilte Ladung
-
lockere Bekleidung
-
zu geringer Reifenfülldruck
- schlechtes Reifenprofil
- etc.
Richtig beladen

Überladung und ungleichmäßige Beladung können
die Fahrstabilität des Motorrads beeinträchtigen.
Zulässiges Gesamtgewicht nicht überschreiten und Beladungshinweise beachten.
Alkohol und Drogen

Schon kleine Mengen an Alkohol oder Drogen kön-
nen das Wahrnehmungs-, Urteils- und Entscheidungsvermögen sowie die Reflexe erheblich beeinträchtigen. Die Einnahme von Medikamenten kann diese Beeinträchtigungen noch verstärken. Nach Einnahme von Alkohol, Drogen und/oder Medikamenten nicht mehr fahren.
Vergiftungsgefahr
Abgase enthalten das farb- und geruchlose, aber giftige Kohlenmonoxid.

Das Einatmen von Abgasen ist gesundheitsschädlich kann zu Bewusstlosigkeit Tod führen.
Abgase nicht einatmen. Motor nicht in geschlossenen Räumen laufen lassen.
Hochspannung

Das Berühren von spannungsführenden Teilen des
Zündsystems bei laufendem Motor kann zu Stromschlägen führen.
Bei laufendem Motor keine Teile des Zündsystems berühren.
Katalysator
Wird durch Zündaussetzer dem Katalysator unverbrannter Kraftstoff zugeführt, besteht die Gefahr der Überhitzung und Beschädigung.
Deshalb folgende Punkte beach- ten:
- Kraftstoffbehälter nicht leer fahren
- Motor nicht mit abgezogenem Zündkerzenstecker laufen lassen
- bei Motoraussetzern den Motor sofort abstellen
- nur unverbleiten Kraftstoff tan- ken
- vorgesehene Wartungsintervalle unbedingt einhalten.

Unverbrannter Kraftstoff zerstört den Katalysator.
Die aufgeführten Punkte zum Schutz des Katalysators beachten.
Brandgefahr
Am Auspuff treten hohe Temperaturen auf.

Berühren leicht entflammbare Materialien (z. B. Heu,
Laub, Gras, Bekleidung und Gepäck usw.) den heißen Auspuff, können diese in Brand geraten.
Achten Sie darauf, dass keine leicht entflammbaren Materialien in Kontakt mit der heißen Aus-puffanlage kommen.

Läuft der Motor längere Zeit im Stand, ist die Küh-
lung nicht ausreichend und es kann zur Überhitzung kommen. In Extremfällen ist Fahrzeugbrand möglich.
Motor nicht unnötig im Stand laufen lassen. Nach dem Starten sofort losfahren.
Manipulation des Motorsteuergeräts

Manipulation des Motorsteuergeräts kann zu Schäam Fahrzeug und damit zu len führen.
Das Motorsteuergerät nicht manipulieren.

Manipulation des Motorsteuergeräts kann zu mechanischen Belastungen führen, auf die die Bauteile des Motorrads nicht ausgelegt sind. Für darauf zurückzuführende Schäden erlischt die Gewährleistung. Das Motorsteuergerät nicht manipulieren.
Checkliste
Nutzen Sie die nachfolgende Checkliste, um vor jeder Fahrt wichtige Funktionen, Einstellungen und Verschleißgrenzen zu prüfen:
- Bremsfunktion
- Bremsflüssigkeitsstände vorn und hinten
- Kupplungsfunktion
- Kupplungsflüssigkeitsstand
- Dämpfereinstellung und Feder- vorspannung
- Profiltiefe und Reifenfülldruck
- sicherer Halt der Koffer und des Gepäcks
In regelmäßigen Abständen:
- Motorölstand (bei jedem Tankstopp)
- Bremsbelagverschleiß (bei je- dem dritten Tankstopp)
Starten
Seitenstütze
Bei ausgeklappter Seitenstütze und eingelegtem Gang lässt sich das Motorrad nicht starten. Wurde das Motorrad im Leerlauf gestartet und wird anschließend bei ausgeklappter Seitenstütze ein Gang eingelegt, geht der Motor aus.
Schaltgetriebe
Das Motorrad kann im Leerlauf oder bei eingelegtem Gang mit gezogener Kupplung gestartet werden. Betätigen Sie die Kupplung erst nach dem Einschalten der Zündung, sonst kann der Motor nicht gestartet werden.
Motor starten
• Zündung einschalten.
» Pre-Ride-Check wird durchgeführt. (75)
» ABS-Eigendiagnose wird durchgeführt. (75)
- mit automatischer Stabilitäts-Control SA
» ASC-Eigendiagnose wird durchgeführt. (76)

- Starteraste 1 betätigen.
Bei sehr niedrigen Temperaturen kann es notwendig sein, den Gasgriff beim Startvorgang zu betätigen. Bei Umgebungstemperaturen unter 0 °C nach Einschalten der Zündung Kupplung betätigen.
Bei unzureichender Batteriespannung wird der Startvorgang automatisch abgebrochen. Vor weiteren Startversuchen die Batterie laden oder Starthilfe geben lassen.
» Motor springt an.
» Sollte der Motor nicht anspringen, kann die Störungstabelle weiterhelfen. (138)
Pre-Ride-Check
Nach dem Einschalten der Zündung führt die Instrumentenkombination einen Test der allgemeinen Warnleuchte durch, den "Pre-Ride-Check"". Der Test wird abgebrochen, wenn vor seinem Ende der Motor gestartet wird.
Zur Initialisierung wird die Abgas-klappe einmal vollständig geöffnet und wieder geschlossen.
Phase 1

Allgemeine Warnleuchte leuchtet rot.
- CHECK! wird angezeigt.
Phase 2

Allgemeine Warnleuchte leuchtet gelb.
- CHECK! wird angezeigt.
Sollte die allgemeine Warnleuchte nicht dargestellt werden:

Kann die allgemeine Warn- leuchte nicht dargestellt en, können einige Funkti- örungen nicht angezeigt en.
Auf die Anzeige der allgemeinen Warnleuchte in rot und gelb achten.
- Fehler möglichst schnell von einer Fachwerkstatt beheben lassen, am besten von einem BMW Motorrad Partner.
ABS-Eigendiagnose
Die Funktionsbereitschaft des BMW Motorrad Integral ABS wird durch die Eigendiagnose überprüft. Die Eigendiagnose erfolgt automatisch nach Einschalten der Zündung. Zur Überprüfung der Radsensoren muss das Motorrad einige Meter fahren.
Phase 1
» Überprüfung der diagnostizierbaren Systemkomponenten im Stand.

ABS-Warnleuchte blinkt.
Phase 2
» Überprüfung der Radsensoren beim Anfahren.

ABS-Warnleuchte blinkt.
ABS-Eigendiagnose abgeschlossen
» Die ABS-Warnleuchte erlischt.
Wird nach Abschluss der ABS-Eigendiagnose ein ABS-Fehler angezeigt:
- Weiterfahrt möglich. Es ist zu beachten, dass weder ABS-
noch Integralfunktion zur Verfügung stehen.
- Fehler möglichst schnell von einer Fachwerkstatt beheben lassen, am besten von einem BMW Motorrad Partner.
ASC-Eigendiagnose
- mit automatischer Stabilitäts-Control ^SA
Die Funktionsbereitschaft des BMW Motorrad ASC wird durch die Eigendiagnose überprüft. Die Eigendiagnose erfolgt automatisch nach Einschalten der Zündung. Damit die ASC-Eigendiagnose abgeschlossen werden kann, muss der Motor laufen und das Motorrad mindestens 5 km/h schnell fahren.
Phase 1
» Überprüfung der diagnostizierbaren Systemkomponenten im Stand.

ASC-Symbol blinkt.
Phase 2
» Überprüfung der diagnostizierbaren Systemkomponenten während der Fahrt.

ASC-Symbol blinkt.
ASC-Eigendiagnose abgeschlossen
» Das ASC-Symbol wird nicht mehr angezeigt.
Wird nach Abschluss der ASC-Eigendiagnose ein ASC-Fehler angezeigt:
- Weiterfahrt möglich. Es ist zu beachten, dass die ASC-Funktion nicht zur Verfügung steht.
- Fehler möglichst schnell von einer Fachwerkstatt beheben lassen, am besten von einem BMW Motorrad Partner.
Einfahren
Die ersten 1000 km
- Während der Einfahrzeit in häufig wechselnden Last- und Drehzahlbereichen fahren.
- Kurvenreiche und leicht hügelige Fahrstrecken wählen, jedoch möglichst keine Autobahnen.

Das Überschreiten der Einfahrdrehzahlen erhöht den rverschleiß.
An die vorgeschriebenen Einfahrdrehzahlen halten.
- Einfahrdrehzahlen nicht überschreiten.

Einfahrdrehzahl
- <7000 min ^1
- Keine Volllastbeschleunigungen.
- Bei Volllast niedrige Drehzahlen vermeiden.
- Nach 500 - 1200 km die erste Inspektion durchführen lassen.
Bremsbeläge
Neue Bremsbeläge müssen eingefahren werden, bevor sie ihre optimale Reibkraft erreichen. Die verminderte Bremswirkung kann durch stärkeren Druck auf die Bremshebel ausgeglichen werden.

Neue Bremsbeläge können den Bremsweg erheblich engern.
Frühzeitig bremsen.
Reifen
Neue Reifen haben eine glatte Oberfläche. Sie müssen daher bei verhaltener Fahrweise durch Einfahren in wechselnden Schräglagen aufgeraut werden. Erst durch das Einfahren wird die volle Haftfähigkeit der Lauffläche erreicht.
Neue Reifen haben noch nicht die volle Haftung, in extremen Schräglagen besteht Unfallgefahr. Extreme Schräglagen vermeiden.
Schalten
- mit Schaltassistent ^SA
Schaltassistent
Ihr Fahrzeug ist mit einem in Anlehnung an den Rennsport entwickelten Schaltassistenten ausgestattet, der das Hochschalten ohne Kupplungs- oder Drosselklappenbetätigung in nahezu allen Last- und Drehzahlbereichen ermöglicht. Beim Beschleunigen kann die Drosselklappe geöffnet bleiben, die Schaltzeit wird auf ein Minimum reduziert. Das Einlegen der Gänge erfolgt wie gewohnt über die Fußkraft am Schalthebel.

Der Sensor 1 im Schaltgestänge erkennt den Schaltwunsch und leitet die Schaltunterstützung ein.
Bei Konstantfahrten in kleinen Gängen mit hohen Drehzahlen kann das Hochschalten ohne Kupplungsbetätigung zu starken Lastwechselreaktionen führen. BMW Motorrad empfiehlt in diesen Fahrsituationen nur mit Kupplungsbetätigung hochzuschalten. Die Verwendung des Schaltassistenten im Bereich des Drehzahlbegrenzers sollte vermieden werden.
In folgenden Situationen erfolgt keine Schaltunterstützung:
- bei Schaltvorgängen mit betätigter Kupplung
- bei Schaltvorgängen mit geschlossener Drosselklappe (Schubbetrieb)
- beim Herunterschalten
Bremsen
Wie erreicht man den kürzesten Bremsweg?
Bei einem Bremsvorgang verändert sich die dynamische Lastverteilung zwischen Vorder- und Hinterrad. Je stärker die Brem-sung, desto mehr Last liegt auf dem Vorderrad. Je größer die Radlast, desto mehr Bremskraft kann übertragen werden. Um den kürzesten Bremsweg zu erreichen, muss die Vorderradbremse zügig und immer stär- ker werdend betätigt werden. Dadurch wird die dynamische Lasterhöhung am Vorderrad optimal ausgenutzt. Gleichzeitig sollte auch die Kupplung betätigt werden. Bei den oft trainierten "Gewaltbremsungen", bei denen der Bremsdruck schnellstmöglich und mit aller Kraft erzeugt wird, kann die dynamische Lastverteilung dem Verzögerungsanstieg nicht folgen und die Bremskraft nicht vollständig auf die Fahrbahn übertragen werden. Damit das Vorderrad nicht blockiert, muss das ABS eingreifen und den Bremsdruck reduzieren; der Bremsweg wird länger.
Passabfahrten
Wird bei Passabfahrten ausschließlich mit der Hinterradbremse gebremst, besteht die Gefahr von Bremswirkungsverlust. Unter Extrembedingungen kann es zur Zerstörung der Bremsen durch Überhitzung kommen. Durch die BMW Integralbremsfunktion wird bei Betätigung des Handbremshebels auch die Hinterradbremse betätigt und dabei gegen Überhitzung geschützt. Nur die Vorderradbremse einsetzen und Motorbremse nutzen.
Nasse Bremsen
Nach dem Waschen des Motorrads, nach Wasser-durchfahrten oder bei Regen kann die Bremswirkung aufgrund feuchter Bremsscheiben und Bremsbeläge verzögert einsetzen. Frühzeitig bremsen, bis die Bremsscheiben und -beläge abgetrocknet bzw. trockengebremst sind.
Salzschicht auf der Bremse

Bei Fahrten auf salzgestreuten Straßen kann die Bremswirkung verzögert tzen, wenn längere Zeit gebremst wird.
Frühzeitig bremsen, bis die Salzschicht auf Bremsscheiben und Bremsbelägen abgebremst worden ist.
Öl oder Fett auf der Bremse

Öl- und Fettbeläge auf Bremsscheiben und -beläverringern die Bremswirkung möglich.
Besonders nach Reparatur- und Wartungsarbeiten darauf achten, dass Bremsscheiben und Bremsbeläge öl- und fettfrei sind
Verschmutzte Bremsen

Bei Fahrten auf unbefestigten oder verschmutzten
Straßen kann die Bremswirkung wegen verschmutzter Brems-scheiben und Bremsbeläge verzögert einsetzen.
Frühzeitig bremsen, bis die Bremsen saubergebremst sind.
Motorrad abstellen
Auf Seitenstütze stellen

Bei schlechten Bodenverhältnissen ist ein sicherer
Stand nicht gewährleistet. Im Ständerbereich auf ebenen und festen Untergrund achten.
- Motor ausschalten.
- Handbremse betätigen.
- Motorrad senkrecht stellen und ausbalancieren.
- Seitenstütze mit linkem Fuß bis Anschlag zur Seite klappen.

Die Seitenstütze ist nur für das Gewicht des Motorrads elegt.
Bei ausgeklappter Seitenstütze nicht auf dem Motorrad sitzen.
- Motorrad langsam auf Ständer neigen, dabei entlasten und nach links absteigen.

Steht das Motorrad auf der Seitenstütze, ist es von der
Beschaffenheit des Untergrunds abhängig, ob der Lenker nach links oder rechts eingeschlagen wird. Das Motorrad steht jedoch auf ebenem Untergrund mit nach links eingeschlagenem Lenker stabiler als mit nach rechts eingeschlagenem Lenker.
Auf ebenem Untergrund den Lenker zum Verriegeln des Lenkschlosses immer nach links einschlagen.
- Lenker bis Anschlag nach links oder nach rechts einschlagen.
- Festen Stand des Motorrads kontrollieren.

Bei Straßengefälle das
Motorrad in Richtung
„bergauf“ stellen und 1. Gang einlegen.
- Lenkschloss verriegeln.
- Hinsetzen und Seitenstütze mit linkem Fuß zurückklappen.
Auf Kippständer stellen
- mit Kippständer ^SZ

Bei schlechten Bodenverhältnissen ist ein sicherer d nicht gewährleistet.
Im Ständerbereich auf ebenen und festen Untergrund achten.
- Motor ausschalten.
- Absteigen, dabei linke Hand am linken Lenkergriff.
- Mit der rechten Hand den Heckrahmen ergreifen.
- Mit dem rechten Fuß den Kippständer so weit nach unten drücken, dass die Abrollkufen auf dem Boden aufliegen.
- Mit vollem Körpergewicht auf den Kippständer stellen und gleichzeitig das Motorrad nach hinten ziehen.

Der Kippständer kann durch zu starke Bewegungen einklappen und dadurch das Fahrzeug umfallen.
Bei ausgeklapptem Kippständer nicht auf dem Motorrad sitzen.
- Festen Stand des Motorrads kontrollieren.
- Lenkschloss verriegeln.
Vom Kippständer schieben
- mit KippständerSZ
- Lenkschloss entriegeln.
- Linke Hand am linken Lenkergriff.
- Mit der rechten Hand den Sozius-Haltegriff oder den Heckrahmen ergreifen.
- Motorrad nach vorn vom Kippständer schieben.
- Kontrollieren, ob der Kippständer ganz eingeklappt ist.
Von Seitenstütze nehmen
- Lenkschloss entriegeln.
- Von links Lenker mit beiden Händen ergreifen.
- Handbremse betätigen.
- Mit dem rechten Bein über den Sitz schwingen, dabei Motorrad aufrichten.
- Motorrad senkrecht stellen und ausbalancieren.

Eine ausgeklappte Seiten- stütze kann sich bei rollendem Motorrad im Untergrund verfangen und zum Sturz führen. Seitenstütze einklappen, bevor das Fahrzeug bewegt wird
Tanken

Kraftstoff ist leicht entzündlich. Feuer am Kraftstoffbehälter kann zu Brand und Explosion führen.
Nicht Rauchen und kein offenes Feuer bei allen Tätigkeiten am Kraftstoffbehälter.

Kraftstoff dehnt sich unter Wärmeeinwirkung aus.
Bei überfülltem Kraftstoffbehälter kann Kraftstoff austreten und auf die Fahbahn gelangen. Dadurch besteht Sturzgefahr.
Maximal bis zur Unterkante des Einfüllstutzens tanken.

Kraftstoff greift Kunststoff- oberflächen an, diese werden matt oder unansehnlich.
Bei Kontakt von Kunststoffteilen mit Kraftstoff diese sofort abwischen.

Kraftstoff kann das Material des Windschilds angreifen, dieses wird matt oder unansehnlich.
Bei Kontakt von Windschild mit Kraftstoff diesen sofort abwischen.

Bleihaltiger Kraftstoff zer- stört den Katalysator!
Nur bleifreien Kraftstoff tanken.
- Motorrad abstellen, dabei auf ebenen und festen Untergrund achten.
- Tankschlossabdeckung aufklappen.

- Verschluss des Kraftstoffbehälters mit Zündschlüssel mit Zündschlüssel entriegeln und aufklappen.

- Kraftstoff der unten aufgeführten Qualität bis maximal zur
Unterkante des Einfüllstutzens tanken.

Wird nach Unterschreiten der Reservemenge getankt, muss die sich ergebende Gesamtfüllmenge größer sein als die Reservemenge, damit der neue Füllstand erkannt wird. Ansonsten können weder Füllstandsnoch Reichweitenanzeige aktualisiert werden.

empfohlene Kraftstoff- qualität
- 98 ROZ/RON (Superplus bleifrei)
- 95 ROZ/RON (Super bleifrei (Kraftstoffsorte verwendbar mit Einschränkungen bei Leistung und Verbrauch))

nutzbare Kraftstofffüll- menge
- ca. 19 l

Kraftstoffreservemenge
-≥41
- Verschluss des Kraftstoffbehälters mit kräftigem Druck schließen.
- Schlüssel abziehen und Schutzklappe zuklappen.

Motorrad für Transport befestigen
- Alle Bauteile gegen Verkratzen schützen, an denen Spanngurte entlanggeführt werden. Z. B. Klebeband oder weiche Lappen verwenden.

Das Motorrad kann seitlich wegkippen und umfallen.
Motorrad gegen seitliches Wegkippen sichern.
- Motorrad auf die Transportfläche schieben, nicht auf die Seitenstütze oder den Kippständer stellen.

Bauteile können beschädigt werden.
Keine Bauteile wie z. B. Bremsleitungen oder Kabelstränge einklemmen.
- Spanngurt vorn über den Rahmen legen und nach unten verlegen.
- Spanngurt durch den Radträger hindurch nach vorn führen und nach unten spannen.

- Spanngurte hinten beidseitig an den Soziusfußrasten befestigen und spannen.
- Alle Spanngurte gleichmäßig spannen, das Fahrzeug sollte möglichst stark eingefedert werden.
Technik im Detail
Bremsanlage mit BMW Motorrad
Integral ABS 86
Motormanagement mit BMW Motor-
rad ASC 88
Reifendruck-Control RDC ..... 90
Electronic Suspension Adjustment
ESA II 91
Bremsanlage mit BMW Motorrad Integral ABS
Teilintegralbremse
Ihr Motorrad ist mit einer Teilintegralbremse ausgestattet. Bei diesem Bremssystem werden mit dem Handbremshebel die Vorder- und die Hinterradbremse gemeinsam aktiviert. Der Fuß-bremshebel wirkt nur auf die Hinterradbremse.
Das BMW Motorrad Integral ABS passt die Bremskraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterradbremse während der Bremsung an die Beladung des Motorrads an.
Das Durchdrehen des Hinterrads bei gezogener Vorderradbremse (Burn Out) wird durch die Integralfunktion erheblich erschwert. Die Folge können Schäden an der Hinterradbremse und an der Kupplung sein.
Keine Burn Outs durchführen
Wie funktioniert das ABS?
Die maximal auf die Fahrbahn übertragbare Bremskraft ist unter anderem abhängig vom Reibwert der Fahrbahnoberfläche. Schotter, Eis und Schnee sowie nasse Fahrbahnen bieten einen wesentlich schlechteren Reibwert als eine trockene und saubere Asphaltdecke. Je schlechter der Reibwert der Fahrbahn, desto länger wird der Bremsweg. Wird bei einer Erhöhung des Bremsdrucks durch den Fahrer die maximal übertragbare Bremskraft überschritten, beginnen die Räder zu blockieren und die Fahrstabilität geht verloren; es droht ein Sturz. Bevor diese Situation eintritt, greift das ABS ein und passt den Bremsdruck an die maximal übertragbare Bremskraft an, so dass die Räder weiterdrehen und die Fahrstabilität unabhängig von der Fahrbahnbeschaffenheit erhalten bleibt.
Was passiert bei Fahrbahnunebenheiten?
Durch Bodenwellen oder Fahrbahnunebenheiten kann es kurzfristig zum Kontaktverlust zwischen Reifen und Fahrbahnoberfläche kommen und die übertragbare Bremskraft bis auf Null zurückgehen. Wird in dieser Situation gebremst, muss das ABS den Bremsdruck reduzieren, um die Fahrstabilität bei Wiederherstellung des Fahrbahnkontakts sicherzustellen. Zu diesem Zeitpunkt muss das BMW Motorrad Integral ABS von extrem niedrigen Reibwerten ausgehen (Schotter, Eis, Schnee), damit die Laufräder sich in jedem denkbaren Fall drehen und damit die Fahrstabilität sichergestellt ist. Nach Erkennen der tatsächlichen Umstände regelt das System den optimalen Bremsdruck ein.
Wie macht sich das BMW Motorrad Integral ABS für den Fahrer bemerkbar?
Muss das ABS-System aufgrund der oben beschriebenen Umstände die Bremskraft reduzieren, so sind am Handbremshebel Vibrationen zu verspüren.
Wird der Handbremshebel betätigt, so wird über die Integralfunktion auch am Hinterrad Bremsdruck aufgebaut. Wird der Fußbremshebel erst danach betätigt, ist der bereits aufgebaute Bremsdruck früher als Gegen-druck spürbar, als wenn der Fuß-bremshebel vor oder mit dem Handbremshebel betätigt wird.
Abheben des Hinterrads
Bei hoher Haftung zwischen Reifen und Straße kommt es selbst bei starkem Bremsen erst sehr spät oder gar nicht zu einem Blockieren des Vorderrads. Entsprechend muss auch die ABS-Regelung erst sehr spät oder gar nicht strecke ergeben, ist das System eingreifen. In diesem Fall kann nicht optimiert.
es zum Abheben des Hinterrads kommen, was zu einem Überschlagen des Motorrads führen kann.

Starkes Bremsen kann zum Abheben des Hinterrads n.
Beim Bremsen beachten, dass die ABS-Regelung nicht in je- dem Fall vor dem Abheben des Hinterrads schützen kann.
Wie ist das BMW Motorrad Integral ABS ausgelegt?
Das BMW Motorrad Integral ABS stellt im Rahmen der Fahrphysik die Fahrstabilität auf jedem Untergrund sicher. Für Spezialanforderungen, die sich unter extremen Wettbewerbsbedingungen im Gelände oder auf der Renn-
Besondere Situationen
Zur Erkennung der Blockierneigung der Räder werden unter anderem die Drehzahlen von Vorder- und Hinterrad verglichen. Werden über einen längeren Zeitraum unplausible Werte erkannt, wird aus Sicherheitsgründen die ABS-Funktion abgeschaltet und ein ABS-Fehler angezeigt. Voraussetzung für eine Fehlermeldung ist die abgeschlossene Eigendiagnose. Neben Problemen am BMW Motorrad Integral ABS können auch ungewöhnliche Fahrzustände zu einer Fehlermeldung führen.
Ungewöhnliche Fahrzustände:
- Warmlaufen auf Kipp- oder Hilfsständer im Leerlauf oder mit eingelegtem Gang.
- Über längeren Zeitraum durch Motorbremse blockierendes Hinterrad, z. B. bei Abfahrten im Gelände.
Sollte es aufgrund eines oben beschriebenen Fahrzustands zu einer Fehlermeldung kommen, kann die ABS-Funktion durch Aus- und Einschalten der Zündung wieder aktiviert werden.
Welche Rolle spielt regelmäßige Wartung?

Jedes technische System ist immer nur so gut wie Wartungszustand. Um sicherzustellen, dass sich das BMW Motorrad Integral ABS in einem optimalen Wartungs-zustand befindet, müssen die vorgeschriebenen Inspektions-intervalle unbedingt eingehalten werden.
Reserven für die Sicherheit
Das BMW Motorrad Integral ABS darf nicht im Vertrauen auf kürzere Bremswege zu einer leichtfertigen Fahrweise verleiten. Es ist in erster Linie eine Sicherheitsreserve für Notsituationen. Vorsicht in Kurven! Das Bremsen in Kurven unterliegt besonderen fahrphysikalischen Gesetzen, die auch das BMW Motorrad Integral ABS nicht aufheben kann.
Motormanagement mit BMW Motorrad ASC
- mit automatischer Stabilitäts-Control ^SA
Wie funktioniert das ASC?
Das BMW Motorrad ASC vergleicht die Radgeschwindigkeiten von Vorder- und Hinterrad. Aus der Geschwindigkeitsdifferenz werden der Schlupf und damit die Stabilitätsreserven am Hinterrad ermittelt. Beim Überschreiten eines Schlupflimits wird das Motormoment durch die Motorsteuerung angepasst.
Wie ist das BMW
Motorrad ASC ausgelegt?
Das BMW Motorrad ASC ist ein Assistenzsystem für den Fahrer und für den Betrieb auf öffentlichen Straßen konzipiert. Speziell im Grenzbereich der Fahrphysik nimmt der Fahrer deutlich Einfluss auf die Regelmöglichkeiten des ASC (Gewichtsverlagerung in Kurven, lose Ladung). Für Spezialanforderungen, die sich unter extremen Wettbewerbsbedingungen im Gelände oder auf der Rennstrecke ergeben, ist das System nicht optimiert. Für diese Fälle kann das BMW Motorrad ASC ausgeschaltet werden.

Auch mit ASC können physikalische Gesetze nicht außer Kraft gesetzt werden. Eine angepasste Fahrweise bleibt immer in der Verantwortung des Fahrers.
Das zusätzliche Sicherheitsangebot nicht durch riskantes Fahren wieder einschränken.
Besondere Situationen
Mit zunehmender Schräglage wird das Beschleunigungsvermögen gemäß der physikalischen Gesetze immer stärker eingeschränkt. Aus sehr engen Kurven heraus kann es dadurch zu einer verzögerten Beschleunigung kommen.
Um ein durchdrehendes bzw. wegrutschendes Hinterrad zu erkennen, werden unter anderem die Drehzahlen von Vorder- und Hinterrad verglichen. Werden über einen längeren Zeitraum unplausible Werte erkannt, wird aus Sicherheitsgründen die ASC-Funktion abgeschaltet und ein ASC-Fehler angezeigt. Voraussetzung für eine Fehlermeldung ist die abgeschlossene Eigendiagnose.
Bei folgenden ungewöhnlichen Fahrzuständen kann es zu einem automatischen Abschalten des BMW Motorrad ASC kommen.
Ungewöhnliche
Fahrzustände:
- Fahren auf dem Hinterrad (Wheely) bei deaktiviertem ASC über einen längeren Zeitraum.
- Auf der Stelle drehendes Hinterrad bei gezogener Vorderradbremse (Burn Out).
- Warmlaufen auf Kipp- oder Hilfsständer im Leerlauf oder mit eingelegtem Gang.
Durch aus- und einschalten der Zündung und anschließendem Fahren über 10 km/h wird das ASC wieder aktiviert.
Verliert das Vorderrad bei extremer Beschleunigung den Bodenkontakt, reduziert das ASC das Motormoment, bis das Vorderrad wieder den Boden berührt. BMW Motorrad empfiehlt in diesem Fall, den Gasdrehgriff etwas zurückzudrehen, um schnellstmöglich wieder in einen stabilen Fahrzustand zu kommen.
Auf glattem Untergrund sollte der Gasgriff niemals schlagartig vollständig zurückgedreht werden, ohne gleichzeitig die Kupplung zu ziehen. Das Motorbremsmoment kann zu einem blockierenden Hinterrad und damit zu einem instabilen Fahrzustand führen. Dieser Fall kann durch das BMW Motorrad ASC nicht kontrolliert werden.
Reifendruck-Control RDC
- mit Reifendruck-Control (RDC) ^SA
Funktion
In den Reifen befindet sich jeweils ein Sensor, der die Lufttemperatur und den Fülldruck im Reifeninneren misst und an das Steuergerät sendet.
Die Sensoren sind mit einem Fliehkraftregler ausgestattet, der die Übertragung der Messwerte erst ab einer Geschwindigkeit von ca. 30 km/h freigibt. Von dem erstmaligen Empfang des Reifenfüldrucks wird im Display für jeden Reifen -- angezeigt. Nach Fahrzeugstillstand übertragen die Sensoren noch für ca. 15 Minuten die gemessenen Werte.
Das Steuergerät kann vier Sen- soren verwalten, somit können zwei Radsätze mit RDC-Sensoren gefahren werden. Ist ein RDC-Steuergerät verbaut, haben die Räder jedoch keine Sensoren, so wird eine Fehlermeldung ausgegeben.
Reifenfülldruckbereiche
Das RDC-Steuergerät unterscheidet drei auf das Fahrzeug abgestimmte Reifenfülldruckbereiche:
- Fülldruck innerhalb der zulässigen Toleranz.
- Fülldruck im Grenzbereich der zulässigen Toleranz.
- Fülldruck außerhalb der zulässigen Toleranz.
Es wird ebenfalls eine Warnung ausgegeben, wenn der Reifenfülldruck innerhalb der zulässigen Toleranz stark abfällt.
Temperaturkompensation
Der Reifenfülldruck ist temperaturabhängig: er nimmt bei steigender Reifentemperatur zu bzw. sinkt bei abnehmender Reifentemperatur. Die Reifentemperatur hängt ab von der Umgebungstemperatur sowie von der Fahrweise und der Fahrdauer. Die Reifenfülldrücke werden im Multifunktionsdisplay temperaturkompensiert dargestellt, sie beziehen sich auf eine Reifentemperatur von 20 °C. In den Fülldruckprüfgeräte an den Tankstellen findet keine Temperaturkompensation statt, der gemessene Reifenfülldruck ist abhängig von der Reifentemperatur. Dadurch werden die dort angezeigten Werte in den meisten Fällen nicht mit denen im Multifunktionsdisplay angezeigten Werten übereinstimmen.
Fülldruckanpassung
Vergleichen Sie den RDC-Wert im Multifunktionsdisplay mit dem Wert auf der Umschlagrückseite der Betriebsanleitung. Die Abweichung der beiden Werte voneinander muss mit dem Luftdruckprüfgerät an der Tankstelle ausgeglichen werden.
Beispiel: Laut Betriebsanleitung soll der Reifenfülldruck 2,5 bar betragen, im Multifunktionsdisplay werden 2,3 bar angezeigt, es fehlen also 0,2 bar. Das Prüfgerät an der Tankstelle zeigt 2,4 bar. Dieser Wert muss um 0,2 bar auf 2,6 bar erhöht werden, um den korrekten Reifenfülldruck herzustellen.
- mit Electronic Suspension Adjustment (ESA II) ^SA
Fahrwerksanpassungen
Entsprechend der Beladung des Motorrades muss zunächst bei Fahrzeugstillstand der passende Beladungszustand ausgewählt werden. Abhängig vom dann gewählten Fahrmodus werden an beiden Federbeinen die Dämpfungen sowie am hinteren Federbein die Federbasis und die Federrate eingestellt. Wird der gewählte Fahrmodus verändert, wird zusätzlich zur Dämpfung beider Federbeine auch die Federrate des hinteren Federbeins angepasst. Dadurch ist eine sehr genaue Anpassung des Fahrwerks an alle Fahrzustände auch während der Fahrt möglich.
- Die Kombination aus Federbasis, Dämpfung und Federrate ermöglicht eine stets passende Fahrwerksgeometrie.
- Die statische Normallage bleibt auch im Fahrbetrieb nahezu erhalten.
- Die unterschiedlichen Fahr- und Beladungszustände werden kompensiert, so dass das Fahrverhalten des Motorrads konstant bleibt.
Möglich wird die elektrische Veränderung der Federrate durch die Kombination einer herkömmlichen Schraubenfeder mit einem Kunststoffelement (Elastogran), dessen seitliche Ausdehnung elektrohydraulisch über eine verfahrbare Hülse eingeschränkt werden kann. Je weiter die Hülse das Kunststoffelement umschließt, desto stärker wird dessen Ausdehnung eingeschränkt; die Federrate steigt. Die höchste
Federrate wird erreicht, wenn die Hülse das Kunststoffelement vollständig einschließt und auf der Stahlfeder aufsitzt. Entsprechend wird die Federrate geringer, je weniger die Hülse die Ausdehnung des Kunststoffelements begrenzt.
Zubehör
Allgemeine Hinweise. 94
Steckdose 94
Gepäck 95
Koffer 96
Pannenhilfesatz 98
Allgemeine Hinweise
BMW Motorrad empfiehlt, Teile und Zubehörprodukte für Ihr Motorrad zu verwenden, die von BMW für diesen Zweck freigegeben sind.
Ihr BMW Motorrad Partner ist der richtige Ansprechpartner für Original BMW Teile und Zubehör, sonstige von BMW freigegebene Produkte sowie die dazugehörige qualifizierte Beratung.
Diese Teile und Produkte wurden von BMW auf ihre Sicherheit, Funktion und Tauglichkeit geprüft. BMW übernimmt für sie die Produktverantwortung.
Andererseits kann BMW für nicht freigegebene Teile oder Zubehörprodukte jeglicher Art keine Haftung übernehmen.
Beachten Sie die Hinweise zur Bedeutung der Radgrößen auf Fahrwerksregelsysteme (110).
BMW Motorrad kann nicht für jedes Fremdprodukt beurteilen, ob es bei BMW Motor-rädern ohne Sicherheitsrisiko eingesetzt werden kann. Diese Gewähr ist auch dann nicht gegeben, wenn eine länderspezifische behördliche Genehmigung erteilt wurde. Solche Prüfungen können nicht immer alle Einsatzbedingungen für BMW Motorräder berücksichtigen und sind deswegen teilweise nicht ausreichend.
Verwenden Sie nur Teile und Zubehörprodukte, die von BMW für Ihr Motorrad freigegeben sind.
Beachten Sie bei allen Veränderungen die gesetzlichen Bestimmungen. Orientieren Sie sich an der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) Ihres Landes.
Steckdose Belastbarkeit

Bei zu niedriger Batteriespannung und bei Überschreitung der maximalen Belastbarkeit der Steckdose 1 wird diese automatisch abgeschaltet.
Betrieb von Zusatzgeräten
Zusatzgeräte können nur bei eingeschalteter Zündung in Betrieb genommen werden. Wird dann die Zündung ausgeschaltet, bleibt das Zusatzgerät weiter in Betrieb. Ca. 15 Minuten nach dem Ausschalten der Zündung und/oder
während des Startvorgangs wird die Steckdose zur Entlastung des Bordnetzes abgeschaltet.
Kabelverlegung
Die Kabel von der Steckdose zum Zusatzgerät müssen so verlegt werden, dass sie
- den Fahrer nicht behindern
- den Lenkeinschlag und die Fahreigenschaften nicht einschränken oder behindern
- nicht eingeklemmt werden können

Unsachgemäß verlegte Ka- bel können zur Behinde-
rung des Fahrers führen. Kabel wie oben beschrieben verlegen.
Gepäck
Richtig beladen

Überladung und ungleich- mäßige Beladung können die Fahrstabilität des Motorrads beeinträchtigen.
Zulässiges Gesamtgewicht nicht überschreiten und Beladungshinweise beachten.
- Einstellung von Federvorspannung, Dämpfung und Reifenfülldruck dem Gesamtgewicht anpassen.
- mit Koffer ^SZ
- Auf gleichmäßiges Koffervolumen links und rechts achten.
- Auf gleichmäßige Gewichtsverteilung links und rechts achten.
- Schwere Gepäckstücke nach unten und innen packen.
- Maximale Zuladung der Koffer und entsprechende Höchstgeschwindigkeit beachten.

Zuladung der Koffer
- siehe Hinweisschild im Koffer

Tempolimit für Fahrten mit Koffer
- siehe Hinweisschild im Koffer◀
- mit TankrucksackSZ
- Maximale Zuladung des Tankrucksacks und entsprechende Höchstgeschwindigkeit beachten.

Zuladung des Tankruck- sacks
- max 5 kg

Tempolimit für Fahrten mit Tankrucksack
- max 130 km/h
- mit Tanktasche ^SZ
- Maximale Zuladung der Tanktasche und entsprechende Höchstgeschwindigkeit beachten.
| Zuladung der Tanktasche |
| - ≤5 kg |
| Tempolimit für Fahrten mit Tanktasche |
| - ≤130 km/h |
Koffer
- mit Koffer ^SZ
Koffer öffnen

- Schließzylinder in Position OPEN drehen.

- Grauen Entriegelungshebel 1 (OPEN) nach oben ziehen. » Rastbänder 2 öffnen sich.
- Grauen Entriegelungshebel (OPEN) erneut nach oben ziehen und gleichzeitig Kofferdeckel 3 aus der Verriegelung ziehen.
Koffer schließen

- Die Verschlüsse 1 des Kofferdeckels in die Verriegelungen 2 drücken, bis sie einrasten. - Die Verschlüsse der Rastbänder ebenfalls in die Verriegelungen 2 drücken, bis sie einrasten.
Koffervolumen verstellen
- Nur den Kofferdeckel schließen.

- Rastbänder 1 nach außen drücken und nach oben ziehen. » Das maximale Volumen ist eingestellt.

- Rastbänder schließen. - Kofferdeckel gegen den Kofferkörper drücken. » Das Koffervolumen wird an den Inhalt angepasst.
Koffer abnehmen

- Schließzylinder in Position RE-LEASE drehen.

• Schwarzen Entriegelungshebel 1 (RELEASE) nach oben
und gleichzeitig Koffer nach außen ziehen.
- Anschließend Koffer aus der unteren Aufnahme heben.
Koffer anbauen

- Koffer in die untere Aufnahme einhängen.
- Schwarzen Entriegelungshebel 1 (RELEASE) nach oben ziehen und gleichzeitig Koffer in obere Aufnahme drücken.
- Schwarzen Entriegelungshebel (RELEASE) nach unten drücken.
- Sicheren Halt des Koffers prüfen.
Sicherer Halt

Sollte ein Koffer wackeln oder nur schwer anzubringen sein, muss er an den Abstand zwischen oberer und unterer Aufnahme angepasst werden.

Verwenden Sie dafür die Schrauben 1 im Kofferinnenraum.
Pannenhilfesatz
- mit Pannenhilfesatz ^SZ
Pannenhilfesatz verstauen
- Sitzbank ausbauen (67).

• Schrauben 1 ausbauen und Seitenverkleidung abnehmen.
Um die Seitenverkleidung vor Kratzern zu schützen, die Verkleidung auf der Sitzbank ablegen.

- Pannenhilfesatz mit Hilfe eines Gummibandes wie dargestellt fixieren.

- Seitenverkleidung ansetzen und Schrauben 1 einbauen. - Sitzbank einbauen (-68).
Wartung
Allgemeine Hinweise. 102
Bordwerkzeug 102
Motoröl 103
Bremsanlage. 104
Bremsbeläge 105
Bremsflüssigkeit 107
Kupplung 108
Reifen 109
Felgen 110
Räder 110
Vorderradständer 118
Hinterradständer 120
Lampen. 121
Fremdstarthilfe. 128
Batterie 129
Allgemeine Hinweise
Im Kapitel Wartung werden Arbeiten zum Prüfen und Ersetzen von Verschleißteilen beschrieben, die mit geringem Aufwand durchzuführen sind.
Sind beim Einbau spezielle Anziehdrehmomente zu berücksichtigen, sind diese aufgeführt. Eine Übersicht aller benötigten Anziehdrehmomente finden Sie im Kapitel "Technische Daten".
Informationen zu weitergehenden Wartungs- und Reparaturarbeiten finden Sie in der zu Ihrem Fahrzeug passenden Reparaturanleitung auf DVD, die Sie bei Ihrem BMW Motorrad Partner erhalten.
Zur Durchführung einiger der beschriebenen Arbeiten sind spezielle Werkzeuge und ein fundiertes Fachwissen notwendig. Im Zweifel wenden Sie sich an eine Fachwerkstatt, am besten an Ihren BMW Motorrad Partner.
Bordwerkzeug
Standard-Werkzeugsatz

1 umsteckbarer Schraubendreher mit Kreuz- und Schlitzklinge
- mit Pannenhilfesatz ^SZ
- Pannenhilfesatz verstau- en (98).
- Batteriefachdeckel ausbauen (131).
3 kleiner Schraubendreher mit Kreuzklinge
- Blinkerlampen vorn ersetzen (125).
- Blinkerlampen hinten ersetzen (126).
Service-Werkzeugsatz
- mit Servicewerkzeugsatz ^SZ

1 ausziehbarer Werkzeughalter
zur Aufnahme aller Werkzeuge über Adapter und zum Ausbau der Zündkerze
2 1/4"-Bits
Bits unterschiedlicher Größen
3 3/8"-Innensechskant-
schlüssel SW 22
zum Ausbau der Steckach-
se am Vorderrad
4 Taschenlampe
5 Einsteckschlüssel
Gabelschlüssel
unterschiedlicher Größen
6 Adapter
zur Aufnahme der 1/4"-Bits sowie des 9x12 mm- und des 3/8"-Gelenkadapters
Motoröl
Motorölstand prüfen
Zu wenig Motoröl kann zum Blockieren des Motors und damit zu Unfällen führen. Auf korrekten Motorölstand achten.
Nach längerer Standzeit des Motorrads kann sich Motoröl im Ölsumpf sammeln, das vor dem Ablesen in den Öltank gepumpt werden muss. Dazu muss das Motoröl betriebswarm sein. Prüfen des Ölstands bei kaltem Motor oder nach kurzer Fahrt führt zu Fehlinterpretationen und damit zu falscher Ölfüllmenge. Um eine korrekte Anzeige des Motorölstands zu gewährleisten, Ölstand nur nach längerer Fahrt prüfen.
- Betriebswarmes Motorrad senkrecht halten, dabei auf ebenen und festen Untergrund achten.
- mit KippständerSZ
-
Betriebswarmes Motorrad auf Kippständer stellen, dabei auf ebenen und festen Untergrund achten.
-
Motor eine Minute im Leerlauf laufen lassen.
• Zündung ausschalten.

- Ölstand an der Anzeige 1 ablesen.


Motoröl-Sollstand
- zwischen MIN- und MAX-Markierung
Bei Ölstand unterhalb der MIN-Markierung:
• Motoröl nachfüllen (104).
Bei Ölstand oberhalb der MAX-Markierung:
- Ölstand von einer Fachwerkstatt korrigieren lassen, am besten von einem BMW Motorrad Partner.
Motoröl nachfüllen
- Motorrad abstellen, dabei auf ebenen und festen Untergrund achten.
• Sitzbank ausbauen (67). - Bereich der Einfüllöffnung reinigen.

- Verschluss 1 der Motoröleinfüllöffnung ausbauen.
Zu wenig aber auch zu viel Motoröl kann zu Motorschäden führen.
Auf korrekten Motorölstand achten.
- Motoröl bis zum Sollstand nachfüllen.
• Motorölstand prüfen (103). - Verschluss der Motoröleinfüllöffnung 1 einbauen.
• Sitzbank einbauen (68).
Bremsanlage
Betriebssicherheit
Eine ordnungsgemäß funktionierende Bremsanlage ist Grundvoraussetzung für die Verkehrssicherheit Ihres Motorrads.
Fahren Sie nicht, wenn Sie Zweifel an der Betriebssicherheit der Bremsanlage haben.
Lassen Sie in diesem Fall die Bremsanlage von einer Fachwerkstatt prüfen, am besten von einem BMW Motorrad Partner.

Unsachgemäße Arbeiten gefährden die Betriebssiheit der Bremsanlage.
Alle Arbeiten an der Bremsanlage
von einer Fachwerkstatt durchführen lassen, am besten von einem BMW Motorrad Partner
Bremsfunktion prüfen
- Handbremshebel betätigen.
» Es muss ein eindeutiger Druckpunkt spürbar sein. - Fußbremshebel betätigen.
» Es muss ein eindeutiger Druckpunkt spürbar sein.
Bremsbeläge
Bremsbelagstärke vorn prüfen
- Motorrad abstellen, dabei auf ebenen und festen Untergrund achten.

- Bremsbelagstärke links und rechts durch Sichtkontrolle prüfen. Blickrichtung: Zwischen Rad und Vorderradführung hindurch auf die Bremssättel 1.

Bremsbelagsverschleiß- grenze vorn
- min 1 mm (nur Reibbelag ohne Trägerplatte. Die Verschleißmarkierungen (Nuten) müssen deutlich sichtbar sein.)
Sind die Verschleißmarkierungen nicht mehr deutlich sichtbar:

Unterschreiten der Belagmindeststärke führt zu ver-erter Bremsleistung und un-mständen zu Schäden an Bremse.
Um die Betriebssicherheit der Bremsanlage zu gewährleisten, die Belagmindeststärke nicht unterschreiten.
- Bremsbeläge durch eine Fachwerkstatt erneuern lassen, am besten durch einen BMW Motorrad Partner.
Bremsbelagstärke hinten prüfen
- Motorrad abstellen, dabei auf ebenen und festen Untergrund achten.

- Bremsbelagstärke durch Sichtkontrolle prüfen. Blickrichtung: von rechts auf den Bremssattel 1.

Bremsbelagsverschleiß- grenze hinten
- min 1,0 mm (nur Reibbelag ohne Trägerplatte. Durch die Bohrung des inneren Bremsbelags darf die Bremsscheibe nicht sichtbar sein.)
Ist die Bremsscheibe sichtbar:

Unterschreiten der Belag- mindeststärke führt zu verminderter Bremsleistung und unter Umständen zu Schäden an der Bremse.
Um die Betriebssicherheit der
Bremsanlage zu gewährleisten, die Belagmindeststärke nicht unterschreiten.
- Bremsbeläge durch eine Fachwerkstatt erneuern lassen, am besten durch einen BMW Motorrad Partner.
Bremsflüssigkeit Bremsflüssigkeitsstand vorn prüfen

Bei zu wenig Bremsflüssigkeit im Bremsflüssigkeitsbe-
hälter kann Luft ins Bremssystem gelangen. Das führt zu erheblich reduzierter Bremsleistung. Bremsflüssigkeitsstand regelmäßig prüfen.
- Motorrad senkrecht halten, dabei auf ebenen und festen Untergrund achten.
- mit Kippständer ^SZ
- Motorrad auf Kippständer stellen, dabei auf ebenen und festen Untergrund achten.
- Lenker in Geradeausstellung bringen.

- Bremsflüssigkeitsstand am Bremsflüssigkeitsbehälter 1 ablesen.
Durch den Verschleiß der Bremsbeläge sinkt der Bremsflüssigkeitsstand im Bremsflüssigkeitsbehälter.


Bremsflüssigkeitsstand vorn
- Bremsflüssigkeit DOT4
- Der Bremsflüssigkeitsstand darf die MIN-Markierung nicht unterschreiten. (Bremsflüssigkeitsbehälter waagerecht, Fahrzeug steht gerade und Lenker geradeaus)
Sinkt der Bremsflüssigkeitsstand unter das erlaubte Niveau:
• Defekt möglichst schnell von einer Fachwerkstatt beheben
lassen, am besten von einem BMW Motorrad Partner.
Bremsflüssigkeitsstand hinten prüfen
- Motorrad senkrecht halten, dabei auf ebenen und festen Untergrund achten.
- mit KippständerSZ
- Motorrad auf Kippständer stellen, dabei auf ebenen und festen Untergrund achten
gelangen. Das führt zu erheblich reduzierter Bremsleistung. Bremsflüssigkeitsstand regelmäßig prüfen.
- Bremsflüssigkeitsstand am Bremsflüssigkeitsbehälter hinten 1 ablesen.
Durch den Verschleiß der Bremsbeläge sinkt der Bremsflüssigkeitsstand im Bremsflüssigkeitsbehälter.

Bei zu wenig Bremsflüssigkeit im Bremsflüssigkeitsbehälter kann Luft ins Bremssystem


Bremsflüssigkeitsstand hinten
- Bremsflüssigkeit DOT4

Bremsflüssigkeitsstand hinten
- Der Bremsflüssigkeitsstand darf die MIN-Markierung nicht unterschreiten. (Bremsflüssigkeitsbehälter waagerecht, Fahrzeug steht gerade)
Sinkt der Bremsflüssigkeitsstand unter das erlaubte Niveau:
- Defekt möglichst schnell von einer Fachwerkstatt beheben lassen, am besten von einem BMW Motorrad Partner.
Kupplung
Kupplungsfunktion prüfen
• Kupplungshebel betätigen.
» Es muss ein eindeutiger Druckpunkt spürbar sein.
Ist kein eindeutiger Druckpunkt spürbar:
- Kupplung von einer Fachwerkstatt prüfen lassen, am besten von einem BMW Motorrad Partner.
Kupplungsflüssigkeitsstand prüfen
- Motorrad senkrecht halten, dabei auf ebenen und festen Untergrund achten. - mit Kippständer ^SZ
- Motorrad auf Kippständer stellen, dabei auf ebenen und festen Untergrund achten.
- Lenker in Geradeausstellung bringen.

- Kupplungsflüssigkeitsstand am Kupplungsflüssigkeitsbehälter 1 ablesen.
Durch den Verschleiß der Kupplung steigt der Flüssigkeitsstand im Kupplungsflüssigkeitsbehälter an.

Kupplungsflüssigkeitsstand (Sichtprüfung)
- Der Kupplungsflüssigkeitsstand darf nicht absinken.
Sinkt der Kupplungsflüssigkeitsstand:
Ungeeignete Flüssigkeiten können zu Schäden im Kupplungssystem führen. Es dürfen keinerlei Flüssigkeiten eingefüllt werden.
- Defekt möglichst schnell von einer Fachwerkstatt beheben lassen, am besten von einem BMW Motorrad Partner.
Reifen
Reifenprofiltiefe prüfen
Das Fahrverhalten Ihres Motorrads kann sich bereits vor Erreichen der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestprofiltiefe negativ verändern.
Reifen schon vor Erreichen der Mindestprofiltiefe erneuern lassen.
- Motorrad abstellen, dabei auf ebenen und festen Untergrund achten.
- Reifenprofiltiefe in den Hauptprofilrillen mit Verschleißmarkierungen messen.
Auf jedem Reifen finden Sie Verschleißmarkierungen, die in die Hauptprofilrillen integriert sind. Ist das Reifenprofil auf das Niveau der Markierungen heruntergefahren, ist der Reifen vollständig verschlissen. Die Positionen der Markierungen sind am Reifenrand gekennzeichnet, z. B. durch die Buchstaben TI, TWI oder durch einen Pfehl
Ist die Mindestprofiltiefe erreicht:
• Betroffenen Reifen ersetzen.
Felgen
Felgen prüfen
- Motorrad abstellen, dabei auf ebenen und festen Untergrund achten.
- Felgen durch Sichtkontrolle auf defekte Stellen prüfen.
- Beschädigte Felgen von eine Fachwerkstatt prüfen und ggf. erneuern lassen, am besten von einem BMW Motorrad Partner.
Räder
Reifenempfehlung
Für jede Reifengröße sind bestimmte Reifenfabrikate von BMW Motorrad getestet und als verkehrssicher eingestuft worden. Für andere Reifen kann BMW Motorrad die Eignung nicht beurteilen und daher für die Fahrsicherheit nicht einstehen. BMW Motorrad empfiehlt, nur Reifen zu verwenden, die von BMW Motorrad getestet wurden. Ausführliche Informationen erhalten Sie bei Ihrem BMW Motorrad Partner oder im Internet unter „www.bmw-motorrad.com“.
Einfluss der Radgrößen auf Fahrwerksregelsysteme
Die Radgrößen spielen bei den Fahrwerksregelsystemen ABS und ASC eine wesentliche Rolle. Insbesondere der Durchmesser und die Breite der Räder sind als Basis für alle notwendigen Berechnungen im Steuergerät hinterlegt. Eine Änderung dieser Größen durch die Umrüstung auf andere als die serienmäßig verbauten Räder kann zu gravierenden Auswirkungen im Regelkomfort dieser Systeme führen. Auch die zur Raddrehzahlerkennung notwendigen Sensorräder müssen zu den verbauten Regelsystemen passen und dürfen nicht ausgetauscht werden. Wollen Sie Ihr Motorrad auf andere Räder umrüsten, sprechen Sie vorher mit einer Fachwerkstatt darüber, am besten mit einem BMW Motorrad Partner. In
einigen Fällen können die in den Steuergeräten hinterlegten Daten an die neuen Radgrößen angepasst werden.
RDC-Aufkleber
- mit Reifendruck-Control (RDC) ^SA

Die RDC-Sensoren können bei unsachgemäßer Reifendemontage beschädigt werden. Den BMW Motorrad Partner oder die Fachwerkstatt darüber informieren, dass das Rad mit einem RDC-Sensor ausgestattet ist
Bei Motorrädern, die mit RDC ausgestattet sind, befindet sich an der Felge an der Position des RDC-Sensors ein entsprechender Aufkleber. Beim Reifenwechsel ist darauf zu achten, dass der RDC-Sensor nicht beschädigt wird. Den BMW Motorrad Partner oder die Fachwerkstatt auf den RDC-Sensor hinweisen.
Vorderrad ausbauen
- Motorrad abstellen, dabei auf ebenen und festen Untergrund achten.

- Schrauben 1 links und rechts ausbauen.
• Vorderradabdeckung nach vorn herausziehen.

- Zwei Halteclips 1 des ABS-Sensorkabels an der Bremsleitung ausclipsen.
- Felgenbereiche abkleben, die beim Ausbau der Bremssättel zerkratzt werden könnten.

Im ausgebauten Zustand können die Bremsbeläge so weit zusammengedrückt werden, dass sie sich beim Einbau nicht mehr auf die Bremsscheibe aufstecken lassen. Handbremshebel bei ausgebauten Bremssätteln nicht betätigen.
- Befestigungsschrauben 2 der Bremssättel links und rechts ausbauen.

- Bremsbeläge 3 durch Drehbewegungen des Bremssattels 4 gegen die Bremsscheibe 5 etwas auseinander drücken. - Bremssättel nach hinten und außen vorsichtig von den Bremsscheiben ziehen.

- Schraube 1 ausbauen und ABS-Sensor aus der Bohrung nehmen. - Motorrad auf einen Hilfsständer stellen, BMW Motorrad empfiehlt den BMW Motorrad Hinterradständer. - Hinterradständer montieren (120).
- mit KippständerSZ - Motorrad auf Kippständer stellen, dabei auf ebenen und festen Untergrund achten - Motorrad vorn anheben, bis sich das Vorderrad frei dreht.
Zum Anheben des Motorrads empfiehlt BMW Motorrad den BMW Motorrad Vorderradständer.
• Vorderradständer montieren (118).

Die linke Achsklemmschraube fixiert die Gewindebuchse in der Vorderradführung. Eine schlecht ausgerichtete Gewindebuchse führt zu falschem Abstand zwischen ABS-Sensorring und ABS-Sensor und damit zu ABS-Fehlfunktionen oder zur Zerstörung des ABS-Sensors.
Um die korrekte Ausrichtung der Gewindebuchse sicherzustellen, linke Achsklemmschraube nicht lösen oder ausbauen.
- Rechte Achsklemmschraube 2 lösen.
- Steckachse 3 ausbauen, dabei das Rad unterstützen.
• Vorderrad nach vorn herausrollen.
Vorderrad einbauen
Mögliche Funktionsstörungen bei Regeleingriffen von ABS und ASC, wenn ein anderes Rad als das Serienrad eingebaut wird. Hinweise zum Einfluss der Radgrößen auf die Fahrwerksregelsystem ABS und ASC am Anfang dieses Kapitels beachten.
Mit falschem Drehmoment angezogene Schraubverbindungen können sich lösen oder
zu Schäden an der Schraubverbindung führen.
Anziehdrehmomente unbedingt durch eine Fachwerkstatt überprüfen lassen, am besten durch einen BMW Motorrad Partner.
Das Vorderrad muss in Laufrichtung eingebaut werden.
Auf die Laufrichtungspfeile auf dem Reifen oder auf der Felge achten.
• Vorderrad in die Vorderradführung rollen.

- Vorderrad anheben, Steckachse 3 mit Drehmoment einbauen.

Steckachse in Gewindebuchse
- 50 Nm
- Rechte Achsklemmschraube 2 mit Drehmoment festziehen.

Klemmschraube in Radt-räger
-19Nm
• Vorderradständer entfernen.
- ohne Kippständer ^SZ
- Hinterradständer entfernen.

- ABS-Sensor in die Bohrung einsetzen und Schraube 1 einbauen.
- Bremssättel auf die Brems-scheiben aufsetzen.

- Befestigungsschrauben 2 links und rechts mit Drehmoment einbauen.

Bremssattel vorn an Rad- träger
-30Nm

- Zwei Halteclips 1 des ABS-Sensorkabels an der Bremsleitung einclipsen.
- Abklebungen an der Felge entfernen.
- Handbremshebel einige Male kräftig betätigen, bis Druckpunkt spürbar ist.

• Vorderradabdeckung ansetzen und Schrauben 1 links und rechts einbauen.
Hinterrad ausbauen
- ohne Kippständer ^SZ
- Motorrad auf einen Hilfsständer stellen, BMW Motorrad empfiehlt den BMW Motorrad Hinterradständer.
- Hinterradständer montieren (120).
- mit Kippständer ^SZ
- Motorrad auf Kippständer stellen, dabei auf ebenen und festen Untergrund achten.

- Drei Schrauben 1 der Schall-dämpferabdeckung 2 ausbauen.
• Abdeckung abnehmen.

- Schraube 3 der Klemmschelle soweit lösen, dass sich die Schelle gerade verdrehen lässt.
- Dichtungsfett an der Klemmschelle nicht entfernen.

- Schraube 4 an der Soziusfußraste ausbauen, dabei Endschalldämpfer unterstützen.

- Endschalldämpfer zunächst etwas nach unten und anschließend nach außen drehen.
- Ersten Gang einlegen.

- Fünf Schrauben 1 des Hinter-rads ausbauen, dabei das Rad unterstützen.
- Bei Verwendung des BMW Motorrad Hinterradständers: Sicherungsscheibe entfernen.
- Hinterrad auf dem Boden abstellen und nach hinten herausrollen.
- Bei Verwendung des BMW Motorrad Hinterradständers: Sicherungsscheibe wieder aufstecken.
Hinterrad einbauen

Mögliche Funktionsstörungen bei Regeleingriffen von ABS und ASC, wenn ein anderes Rad als das Serienrad eingebaut wird.
Hinweise zum Einfluss der Radgrößen auf die Fahrwerksregelsystem ABS und ASC am Anfang dieses Kapitels beachten

Mit falschem Drehmoment angezogene Schraubverbindungen können sich lösen oder zu Schäden an der Schraubverbindung führen.
Anziehdrehmomente unbedingt durch eine Fachwerkstatt überprüfen lassen, am besten durch einen BMW Motorrad Partner.
- Bei Verwendung des BMW Motorrad Hinterradständers: Sicherungsscheibe entfernen.
- Hinterrad an die Hinterradaufnahme rollen und aufsetzen.
- Bei Verwendung des BMW Motorrad Hinterradständers: Sicherungsscheibe wieder aufstecken.

- Fünf Schrauben 1 einbauen und über Kreuz mit Drehmoment festziehen.

- Endschalldämpfer in die Ausgangslage drehen.

- Schraube 4 an der Soziusfußraste mit Drehmoment einbauen.


- Endschalldämpfer so ausrichten, dass der Griff des umsteckbaren Schraubendrehers (Bordwerkzeug) zwischen Reifen und Endschalldämpfer passt.

- Schelle wie abgebildet ausrichten.
- Schraube 3 der Kugelbandschelle mit Drehmoment festziehen.

Schalldämpfer mit Kugel- bandschelle an Krümmer
-35 Nm

- Schalldämpferabdeckung 2 ansetzen und drei Schrauben 1 einbauen.
- ohne KippständerSZ
- Hinterradständer entfernen.
Vorderradständer Vorderradständer montieren

Der BMW Motorrad Vorderradständer ist nicht dausgelegt, Motorräder ohne oder weitere Hilfsständer halten. Ein nur auf dem Vor-dständer und dem Hinterrad
stehendes Fahrzeug kann umfallen.
Motorrad vor dem Anheben mit dem BMW Motorrad Vorderradständer auf den Kippständer oder einen Hilfsständer stellen.
- Grundständer mit der Werkzeugnummer (0 402 241) mit Vorderradaufnahme (0 402 243) verwenden.
- ohne KippständerSZ
- Motorrad auf einen Hilfsständer stellen, BMW Motorrad empfiehlt den BMW Motorrad Hinterradständer.
- Hinterradständer montieren (120).
- mit KippständerSZ
- Motorrad auf Kippständer stellen, dabei auf ebenen und festen Untergrund achten

- Justierschrauben 1 lösen.
• Die beiden Aufnahmebolzen 2 soweit nach außen schieben, dass die Vorderradführung dazwischen passt.
- Gewünschte Höhe des Vorderradständers mit Hilfe der Fixierstifte 3 einstellen.
• Vorderradständer mittig zum Vorderrad ausrichten und an die Vorderachse schieben.

Der Sensorring des BMW Motorrad Integral ABS kann beschädigt werden.
Den linken Aufnahmebolzen nur so weit nach innen schieben, dass der Sensorring nicht berührt wird.
• Die beiden Aufnahmebolzen 2 durch die Dreiecke der Brems- sattelbefestigung soweit nach innen schieben, dass das Vorderrad noch hindurchgerollt werden kann.
- Justierschrauben 1 festziehen.

Steht das Motorrad auf dem Kippständer: Wird das
Motorrad vorn zu weit angeho- ben, hebt der Kippständer vom Boden ab und das Motorrad kann zur Seite kippen.
Beim Anheben darauf achten, dass der Kippständer auf dem Boden bleibt.
- Vorderradständer gleichmäßig nach unten drücken, um das Motorrad anzuheben.
Hinterradständer Hinterradständer montieren
- Grundständer mit der Werkzeugnummer (0 402 245) mit Hinterachsenadapter (0 402 250) verwenden.

- Gewünschte Höhe des Hinterradständers mit Hilfe der Schrauben 1 einstellen.
- Sicherungsscheibe 2 entfernen, dazu Entriegelungsknopf 3 drücken.
- Motorrad auf Seitenstütze stellen, dabei auf ebenen und festen Untergrund achten.

- Hinterradständer von links in die Hinterachse schieben.
- Sicherungsscheibe 2 von rechts aufstecken, dazu Entriegelungsknopf drücken.
- Mit der linken Hand den Soziushaltegriff des Motorrads, mit der rechten Hand den Griff des Hinterradständers ergreifen.

- Motorrad senkrecht stellen, gleichzeitig den Griff des Ständers nach hinten drücken, so dass beide Rollen des Ständers auf dem Boden stehen.
- Anschließend Griff bis auf den Boden drücken.

- Um einen sicheren Stand zu gewährleisten, Hebel 4 an der kurzen Ständerseite montieren.
Lampen
Allgemeine Hinweise
Der Ausfall einer Glühlampe wird Ihnen im Multifunktionsdisplay durch eine Warnung signalisiert. Bei Ausfall des Brems- oder des Rücklichts leuchtet zusätzlich die allgemeine Warnleuchte gelb.

Ein Lampenausfall am Motorrad ist ein Sicherheitsrisiko, weil das Fahrzeug von
anderen Verkehrsteilnehmern leichter übersehen wird. Defekte Lampen möglichst schnell ersetzen, am besten immer entsprechende Reservelampen mitnehmen.

Die Glühlampe steht unter Druck, bei Beschädigung Verletzungen möglich. Lampenwechsel Augen- Handschutz tragen.

Eine Übersicht über die in Ihrem Motorrad verbauten ampentypen finden Sie im el "Technische Daten"

Das Glas von neuen Glühlampen nicht mit en Fingern berühren. Für Einbau ein sauberes, enes Tuch verwenden. nutzablagerungen, nders Öle und Fette, beein- tigen die Wärmeabstrahlung. nitzung und somit geringe
Lebensdauer der Glühlampen sind die Folge
Abblendlicht- und Fernlichtlampen ersetzen

Die Ausrichtung des Steckers kann abhängig
von der zu ersetzenden Glühlampe von der Abbildung abweichen.
- Motorrad abstellen, dabei auf ebenen und festen Untergrund achten.
• Zündung ausschalten.

- Abdeckungen 1 für Fernlicht- bzw. Abdeckung 2 für Abblendlicht durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn ausbauen.

- Stecker 3 abziehen.

- Federbügel 4 aus den Arretierungen lösen und hochklappen.
• Glühlampe 5 ausbauen.
• Defekte Glühlampe ersetzen.

Leuchtmittel für Abblend- licht
-H7 / 12 V / 55 W

Leuchtmittel für Fernlicht
-H7 / 12 V / 55 W

- Glühlampe 5 einsetzen, dabei auf die korrekte Position der Nase 6 achten.

• Stecker 3 schließen.

- Federbügel 4 in die Arretierungen einsetzen.

- Abdeckungen 1 für Fernlicht- bzw. Abdeckung 2 für Abblendlicht durch Drehen im Uhrzeigersinn einbauen.
Standlichtlampe ersetzen
- Motorrad abstellen, dabei auf ebenen und festen Untergrund achten.
• Zündung ausschalten.

- Steckerverbindung 1 unterhalb des Scheinwerfers an Position 2 entriegeln und trennen.

- Lampenfassung 3 von unten durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn aus dem Scheinwerfergehäuse ausbauen.
• Defekte Glühlampe ersetzen.

Leuchtmittel für Stand- licht
-W5W / 12 V / 5 W

- Glühlampe 4 in die Lampenfassung einsetzen.

- Lampenfassung 3 von unten durch Drehen im Uhrzeigersinn in das Scheinwerfergehäuse einbauen.

- Glühlampe 4 aus der Lampenfassung ziehen.

• Stecker 1 unterhalb des Scheinwerfers schließen.
Blinkerlampen vorn ersetzen
- Motorrad abstellen, dabei auf ebenen und festen Untergrund achten.
• Zündung ausschalten.

• Schraube 1 ausbauen.

- Lampengehäuse an der Verschraubungsseite aus dem Spiegelgehäuse ziehen.
- Lampenfassung 2 durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn aus dem Lampengehäuse ausbauen.

- Glühlampe 3 aus der Lampenfassung ziehen.
• Defekte Glühlampe ersetzen

Leuchtmittel für Blink- leuchten vorn
- W16W / 12 V / 16 W

- Glühlampe 3 in Lampenfassung einbauen.
- Lampengehäuse in das Spiegelgehäuse einsetzen.

• Schraube 1 einbauen.

• Schraube 1 ausbauen.

- Lampenfassung 2 durch Drehen im Uhrzeigersinn in das Lampengehäuse einbauen.
Blinkerlampen hinten ersetzen
- Motorrad abstellen, dabei auf ebenen und festen Untergrund achten.
• Zündung ausschalten.

- Lampenglas an der Verschraubungsseite aus dem Blinkergehäuse ziehen.

- Glühlampe 2 in die Fassung drücken und durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn ausbauen.
• Defekte Glühlampe ersetzen.

Leuchtmittel für Blink- leuchten hinten
- R10W / 12 V / 10 W

- Glühlampe 2 in die Fassung drücken und durch Drehen im Uhrzeigersinn einbauen.

- Lampenglas in das Blinkergehäuse einsetzen.

• Schraube 1 einbauen.
Diodenheckleuchte
Sind in der Heckleuchte mehr LEDs ausgefallen, als im untenstehenden Technischen Datum angegeben, muss die Heckleuchte ersetzt werden. In diesem Fall:
- An eine Fachwerkstatt wen-den, am besten an einen BMW Motorrad Partner.

Maximale Anzahl der defekten LED in der Heck-
- 1 (Brems-/Schlusslicht (rot))

Maximale Anzahl der defekten LED in der Heck-
- 1 (Kennzeichenbeleuchtung (weiß))
Fremdstarthilfe

Die Belastbarkeit der elektrischen Leitungen
zur Bordsteckdose ist nicht für einen Fremdstart des Motorrads ausgelegt. Ein zu hoher Strom kann zu Kabelbrand oder zu Schäden in der Fahrzeugelektronik führen. Zum Fremdstarten des Motorrads nicht die Bordsteckdose verwenden.

Das Berühren von span- nungsführenden Teilen des
Zündsystems bei laufendem Motor kann zu Stromschlägen führen.
Bei laufendem Motor keine Teile des Zündsystems berühren.

Durch versehentlichen Kon- takt zwischen den Polzan-
gen der Starthilfekabel und dem Fahrzeug kann es zu Kurzschlüssen kommen.
Nur Starthilfekabel mit vollisolierten Polzangen verwenden.

Das Fremdstarten mit einer Spannung größer als 12 V
kann zu Schäden an der Fahr- zeugelektronik führen.
Die Batterie des stromspenden Fahrzeugs muss eine Spannung von 12 V aufweisen.
- Zum Fremdstarten Batterie nicht vom Bordnetz trennen.
- Batteriefachdeckel ausbauen (131).
- Motor des stromspendenden Fahrzeugs während des Starthilfevorgangs laufen lassen.
- Mit dem roten Starthilfekabel zunächst den Pluspol der ent-
leerten Batterie mit dem Plus-pol der Spenderbatterie verbinden.
- Das schwarze Starthilfekabel am Minuspol der Spenderbatterie und dann am Minuspol der entleerten Batterie anklemmen.
- Motor des Fahrzeugs mit entleerter Batterie wie gewohnt starten, bei Misslingen Startversuch zum Schutz des Starters und der Spenderbatterie erst nach einigen Minuten wiederholen.
- Beide Motoren vor Abklemmen einige Minuten laufen lassen.
- Starthilfekabel zuerst vom Minus- dann vom Pluspol abklemmen.
- Batteriefachdeckel einbauen (132).
Batterie
Wartungshinweise
Sachgemäße Pflege, Ladung und Lagerung erhöht die Lebensdauer der Batterie und ist Voraussetzung für eventuelle Gewährleistungsansprüche.
Um eine lange Lebensdauer der Batterie zu erreichen, sollten Sie folgende Punkte beachten:
- Batterieoberfläche sauber und trocken halten
- Batterie nicht öffnen
- kein Wasser nachfüllen
- zum Laden der Batterie die La- dehinweise auf den folgenden Seiten beachten
- Batterie nicht auf den Kopf stellen

Bei angeklemmter Batterie entlädt die Bordelektronik (Uhr, usw.) die Batterie. Dies kann zu einer Tiefentladung der Batterie führen. In diesem Fall sind Gewährleistungsansprüche ausgeschlossen.
Bei Fahrpausen von mehr als vier Wochen Batterie vom Fahrzeug trennen oder ein Ladeerhaltungsgerät an die Batterie anschließen.

BMW Motorrad hat ein speziell auf die Elektronik Ihres Motorrads abgestimmtes Ladeerhaltungsgerät entwickelt. Mit diesem Gerät können Sie die Ladung Ihrer Batterie auch bei längeren Fahrpausen im angeklemmten Zustand erhalten. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem BMW Motorrad Partner.
Angeklemmte Batterie laden

Das Laden der angeklemmten Batterie direkt an den Batteriepolen kann zu Schäden an der Fahrzeugelektronik führen. Zum Laden der Batterie über die Batteriepole: Batterie vorher abklemmen.

Bleiben bei eingeschalteter Zündung die Kontrolllampen und das Multifunktionsdisplay aus, ist die Batterie vollständig entladen. Das Laden einer vollständig entladenen Batterie über die Steckdose kann zu Schäden an der Fahrzeugelektronik führen.
Eine vollständig entladene Batterie immer direkt an den Polen der abgeklemmten Batterie laden.

Das Laden der Batterie über die Steckdose ist nur mit geeigneten Ladegeräten möglich. Ungeeignete Ladegeräte können zu Schäden an der Fahrzeugelektronik führen. BMW Ladegeräte mit den Sachnummern 71 60 7 688 864 (220 V) bzw. 71 60 7 688 865 (110 V) verwenden. Im Zweifel
abgeklemmte Batterie direkt an den Polen laden.
- Angeklemmte Batterie über die Steckdose laden.

Die Fahrzeugelektronik erkennt, wenn die Batterie
vollständig geladen ist. In diesem Fall wird die Steckdose abgeschaltet.
- Bedienungsanleitung des Ladegeräts beachten.

Sollten Sie die Batterie nicht über die Steckdose
laden können, so ist das verwendete Ladegerät möglicherweise nicht auf die Elektronik Ihres Motorrads abgestimmt. In diesem Fall laden Sie die Batterie bitte direkt an den Polen der abgeklemmten Batterie.
Abgeklemmte Batterie laden
- Batterie mit einem geeigneten Ladegerät aufladen.
- Bedienungsanleitung des Ladegeräts beachten.
- Nach Beendigung der Ladung Polklemmen des Ladegeräts von den Batteriepolen lösen.
Bei längeren Fahrpausen muss die Batterie regelmä-
ßig nachgeladen werden. Beachten Sie dazu die Behandlungsvorschrift zu Ihrer Batterie. Vor Inbetriebnahme muss die Batterie wieder voll aufgeladen werden.
Batterie ausbauen
- Batteriefachdeckel ausbauen (131).

Falsche Trennreihenfolge erhöht das Kurzschluss-
risiko.
Reihenfolge unbedingt einhalten.
• Zuerst Minuskabel 1 ausbauen.
• Danach Pluskabel 2 ausbauen.
- Schrauben 3 lösen und Haltebügel nach hinten ziehen.
- Batterie nach oben herausheben; bei Schwergängigkeit mit Kippbewegungen unterstützen.
Batterie einbauen
- Batterie in das Batteriefach stellen, Pluspol in Fahrtrichtung rechts.

- Haltebügel über die Batterie schieben, Schrauben 3 einbauen.

Falsche Einbaureihenfolge erhöht das Kurzschluss-
risiko.
Reihenfolge unbedingt einhalten.
- Zuerst Batteriepluskabel 2 einbauen.
- Danach Batterieminuskabel 1 einbauen.
War das Fahrzeug für längere Zeit von der Batterie getrennt, muss das aktuelle Datum in die Instrumentenkombination eingetragen werden, um die ordnungsgemäße Funktion der Serviceanzeige zu gewährleisten. Wenden Sie sich zur Einstellung des Datums an eine Fachwerkstatt, am besten an einen BMW Motorrad Partner.
- Batteriefachdeckel einbauen (132).
- Uhr einstellen (-48).
Batteriefachdeckel ausbauen
- Motorrad abstellen, dabei auf ebenen und festen Untergrund achten.

• Schrauben 1 ausbauen.
- Batteriefachdeckel vorn nach oben herausnehmen, dabei auf die Verrastungen an Position 2 achten.
Batteriefachdeckel einbauen

- Batteriefachdeckel hinten ansetzen und schließen, dabei auf die Verrastungen an Position 2 achten.
• Schrauben 1 einbauen.
Pflege
Pflegemittel 134
Fahrzeugwäsche. 134
Reinigung empfindlicher Fahrzeug- teile 135
Lackpflege 136
Konservierung 136
Motorrad stilllegen 136
Motorrad in Betrieb nehmen ..... 136
Pflegemittel
BMW Motorrad empfiehlt, Reinigungs- und Pflegemittel zu verwenden, die Sie bei Ihrem BMW Motorrad Partner erhalten. BMW CareProducts sind werkstoffgeprüft, laborgetestet und praxiserprobt und bieten optimale Pflege und Schutz für die in Ihrem Fahrzeug verwendeten Werkstoffe.
Durch die Verwendung von ungeeigneten Reinigungs- und Pflegemitteln können Beschädigungen an Fahrzeugteilen entstehen. Zum Reinigen keine Lösungsmittel wie Nitroverdünner, Kaltreiniger, Kraftstoff u. Ä. sowie keine alkoholhaltigen Reiniger verwenden.
Fahrzeugwäsche
BMW Motorrad empfiehlt, Insekten und hartnäckige Verschmutzungen auf lackierten Teilen vor der Fahrzeugwäsche mit BMW Insekten-Entferner einzuweichen und abzuwaschen.
Um Fleckenbildung zu verhindern, das Fahrzeug nicht unmittelbar nach starker Sonnenbestrahlung oder in der Sonne waschen.
Besonders während der Wintermonate darauf achten, dass das Fahrzeug häufiger gewaschen wird.
Um Streusalze zu entfernen, Motorrad nach Fahrteide sofort mit kaltem Wasser reinigen.
Nach dem Waschen des Motorrads, nach Wasser-durchfahrten oder bei Regen kann die Bremswirkung aufgrund feuchter Bremsscheiben und
Bremsbeläge verzögert einsetzen.
Frühzeitig bremsen, bis die Bremsscheiben und -beläge abgetrocknet bzw. trockengebremst sind.

Warmes Wasser verstärkt die Salzeinwirkung.
Zum Entfernen von Streusalzen nur kaltes Wasser verwenden.

Der hohe Wasserdruck von Dampfstrahlern kann zu Bedigungen an Dichtungen, am Paulischen Bremssystem, an Elektrik und an der Sitzbanken.
Keine Dampf- oder Hochdruckstrahlgeräte verwenden.
Reinigung empfindlicher Fahrzeugteile
Kunststoffe
Kunststoffteile mit Wasser und BMW Kunststoff-Pflegeemulsion säubern. Insbesondere betroffen sind:
- Windschilder und Windabweiser
- Scheinwerfergläser aus Kunststoff
- Deckglas der Instrumentenkombination
- schwarze, unlackierte Teile

Werden Kunststoffteile mit ungeeigneten Reinigern gesäubert, kann es zur Beschädigung der Oberfläche kommen. Zum Reinigen von Kunststoffteilen keine alkoholhaltigen, lösungsmittelhaltigen oder scheuernden Reiniger verwenden.
Auch Fliegenschwämme oder Schwämme mit harter Oberfläche können zu Verkratzungen führen.

Weichen Sie hartnäckigen Schmutz und Insek- durch Auflegen eines nassen s ein.
Windschild
Schmutz und Insekten mit weichem Schwamm und viel Wasser entfernen.

Kraftstoff und chemische Lösungsmittel greifen das übenmaterial an; die Scheibe undurchsichtig oder matt. Die Reinigungsmittelenden.
Chrom
Chromteile besonders bei Streusalzeinwirkung mit reichlich Wasser und BMW Autoshampoo sorgfältig reinigen. Für eine zusätzliche Behandlung benutzen Sie Chrompolitur.
Kühler
Reinigen Sie den Kühler regelmäßig, um ein Überhitzen des Motors durch ungenügende Kühlung zu verhindern.
Verwenden Sie z. B. einen Gartenschlauch mit wenig Wasserdruck.

Kühlerlamellen können leicht verbogen werden.
Beim Reinigen des Kühlers darauf achten, die Lamellen nicht zu verbiegen.
Gummi
Gummiteile mit Wasser oder BMW Gummipflegemittel behandeln.

Die Verwendung von Silikonsprays zur Pflege von
Gummidichtungen kann zu Beschädigung führen.
Keine Silikonsprays oder sonstige silikonhaltige Pflegemittel verwenden.
Lackpflege
Langzeiteinwirkungen lackschädigender Stoffe beugt eine regelmäßige Fahrzeugwäsche vor, besonders wenn Ihr Fahrzeug in Gegenden mit hoher Luftverschmutzung oder natürlicher Verunreinigung gefahren wird, z. B. Baumharz oder Blütenstaub. Besonders aggressive Stoffe jedoch sofort entfernen, sonst kann es zu Lackveränderungen oder -verfärbungen kommen. Dazu gehören z. B. übergelaufener Kraftstoff, Öl, Fett, Bremsflüssigkeit sowie Vogelsekret. Hier empfehlen sich BMW Autopolitur oder BMW Lackreiniger.
Verunreinigungen der Lackoberfläche sind nach einer Fahrzeugwäsche besonders gut zu erkennen. Solche Stellen mit Reinigungsbenzin oder Spiritus auf einem sauberen Tuch oder Wattebausch umgehend entfernen. BMW Motorrad empfiehlt, Teerflecken mit BMW Teerentferner zu beseitigen. Anschließend den Lack an diesen Stellen konservieren.
Konservierung
BMW Motorrad empfiehlt, zur Lack-Konservierung BMW Auto-wachs oder Mittel zu verwenden, die Karnauba- oder synthetische Wachse enthalten.
Ob die Lackierung konserviert werden muss, erkennen Sie am besten daran, dass Wasser nicht mehr abperlt.
Motorrad stilllegen
- Motorrad reinigen.
- Batterie ausbauen.
- Brems- und Kupplungshebel, Haupt- und Seitenstützenlage-
rung mit geeignetem Schmier- mittel einsprühen.
- Blanke und verchromte Teile mit säurefreiem Fett (Vaseline) einreiben.
- Motorrad in trockenem Raum so abstellen, dass beide Räder entlastet sind.
Vor dem Stilllegen des Motorrads Motoröl und Ölfilter durch eine Fachwerkstatt wechseln lassen, am besten durch einen BMW Motorrad Partner. Arbeiten für Stilllegung/Inbetriebnahme mit Pflegedienst oder Inspektion verbinden.
Motorrad in Betrieb nehmen
• Außenkonservierung entfernen.
- Motorrad reinigen.
- Betriebsbereite Batterie einbauen.
- Vor dem Starten: Checkliste beachten.
Technische Daten
Störungstabelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verschraubungen 139
Motor 141
Kraftstoff. 142
Motoröl 142
Kupplung 143
Getriebe 143
Hinterradantrieb. 144
Fahrwerk 144
Bremsen 146
Räder und Reifen 146
Elektrik. 147
Rahmen 149
Maße 149
Gewichte 150
Störungstabelle
Motor springt nicht oder nur zögerlich an
Ursache Behebung
| Seitenstütze Seitenstütze einklappen (74). | |
| Gang eingelegt und Kupplung nicht betätigt Getriebe in Leerlauf schalten oder Kupplung betätigen (74). | |
| Kupplung betätigt vor Zündung ein Zuerst Zündung einschalten, dann Kupplung betätigen. | |
| Kraftstoffbehälter leer Tanken (81). | |
| Batterie leer Angeklemmte Batterie laden (129). | |
Verschraubungen Vorderrad Wert Gültig
| Bremssattel vorn an Radträger | ||
| M8 x 32 - 10.9 30 Nm | ||
| Klemmschraube in Radträger | ||
| M8 x 30 19 Nm | ||
| Steckachse in Gewindebuchse | ||
| M24 x 1,5 50 Nm |
Hinterrad Wert Gültig
| Schalldämpfer an Soziusfußras-te | ||
| M8 x 30 22 Nm | ||
| Schalldämpfer mit Kugelband-schelle an Krümmer | ||
| M8 x 60 35 Nm | ||
| Blende an Schalldämpfer | ||
| M5 x 8 3 Nm |
Hinterrad Wert Gültig
| Hinterrad an Radflansch | ||
| M10 x 1,25 x 40 über Kreuz festziehen | ||
Motor
| Motorbauart quer zur Fahrtrichtung angeordneter, | um 55° nachvorn geneigter Vierzylinder-, Viertakt-Reihenmotormit vier Ventilen pro Zylinder, über zwei obenlie-gende Nockenwellen und Schlepphebel betätigt;Flüssigkeitskühlung, elektronische Kraftstoffein-spritzung, integriertes Sechsgang-Kassettengetrie-be, Trockensumpfschmierung. |
| Hubraum 1293 cm | 3 |
| Zylinderbohrung 80 mm | |
| Kolbenhub 64,3 mm | |
| Verdichtungsverhältnis 13:1 | |
| Nennleistung 129 kW, bei Drehzahl: 9250 min | -1 |
| - mit Leistungsreduzierung 79 kWA | 79 kW, bei Drehzahl: 9000 mi^{1} |
| Drehmoment 140 Nm, bei Drehzahl: 8250 min | -1 |
| - mit Leistungsreduzierung 79 kWA | 118 Nm, bei: 3750 mi ^1 |
| Höchstdrehzahl max 11000 min | -1 |
| Leerlaufdrehzahl 1050 | ±50 min ^-1 |
Kraftstoff
| empfohlene Kraftstoffqualität 98 ROZ/RON, Superplus bleifrei95 ROZ/RON, Super bleifrei (Kraftstoffsorte verwendbar mit Einschränkungen bei Leistung und Verbrauch) | |
| nutzbare Kraftstofffüllmenge ca. 19 I | |
| Kraftstoffreservemenge ≥4 I | |
Motoröl
| Motoröl-Füllmenge 3,5 l, mit Filterwechsel | 0,5 l, Differenz zwischen MIN / MAX |
| von BMW Motorrad empfohlene Produkte und allgemein zulässige Viskositätsklassen | |
| Castrol Power 1 Racing SAE 5W-40 ≥-20 °C | |
| SAE 5W-40 ≥-20 °C | |
| SAE 10W-50 ≥-20 °C | |
| Ölsorten Motoröle der API-Klassifikation SJ oder besser. Motoröle der JASO-Klassifikation MA oder besser. | |
Kupplung
| Kupplungsbauart Mehrscheiben-Ölbadkupplung |
Getriebe
| Getriebebauart klauengeschaltetes 6-Gang-Getriebe, im Motorge-häuse integriert | |
| Getriebeübersetzungen 1,559 (92:59 Zähne), Primärübersetzung | 2,294 (39:17 Zähne), 1. Gang1,789 (34:19 Zähne), 2. Gang1,458 (35:24 Zähne), 3. Gang1,240 (31:25 Zähne), 4. Gang1,094 (35:32 Zähne), 5 Gang0,971 (33:34 Zähne), 6. Gang1,045 (23:22 Zähne), Winkeltrieb |
Hinterradantrieb
| Bauart des Hinterradantriebs Wellenantrieb mit Winkelgetriebe | |
| Bauart der Hinterradführung BMW EVO-Paralever, | Einarm-Leichtmetallguss-schwinge mit zwei Gelenken und Momentenab-stützung |
| Zähnezahl am Hinterradantrieb (Übersetzungsver-hältnis) | 2,82 (31:11) |
Fahrwerk
| Vorderrad | |
| Bauart der Vorderradführung Doppellängslenker | |
| Federbeinbauart vorn Zentralfederbein mit Schraubendruckfeder und Einrohrgasdruckdämpfer. | |
| – mit Electronic Suspension Adjustment (ESA II)SA | Zentralfederbein mit Einrohrgasdruckdämpfer und elektrisch verstellbarer Zugstufendämpfung. |
| Federweg vorn 125 mm, am Rad | |
| Hinterrad | |
| Bauart der Hinterradführung BMW EVO-Paralever, | Einarm-Leichtmetallguss-schwinge mit zwei Gelenken und Momentenab-stützung |
| Bauart der Hinterradfederung über Hebelsystem angelenktes Zentralfederbeinmit Schraubendruckfeder und Einrohrgasdruck-dämpfer. Federvorspannung hydraulisch stufenlos verstellbar; Zugstufendämpfung stufenlos verstell-bar | |
| – mit Electronic Suspension Adjustment (ESA II)SA | über Hebelsystem angelenktes Zentralfederbeinmit Schraubendruckfeder und Einrohrgasdruck-dämpfer, elektrisch verstellbarer Zugstufendämp-fung und elektrohydraulisch verstellbarer Federvorspannung |
| Federweg hinten 135 mm, am Rad | |
Bremsen
| Bauart der Vorderradbremse hydraulisch betätigte | Doppelscheibenbremse mit4-Kolben-Festsätteln und schwimmend gelager-ten Bremsscheiben |
| Bremsbelagsmaterial vorn Sintermetall | |
| Bauart der Hinterradbremse hydraulisch betätigte | Scheibenbremse mit 2-Kolben-Schwimmsattel und fester Bremsscheibe |
| Bremsbelagsmaterial hinten organisch |
Räder und Reifen
| Empfohlene Reifenpaarungen Eine Übersicht der aktuellen Reifenfreigaben erhalten Sie bei Ihrem BMW Motorrad Partner oder im Internet unter "www.bmw-motorrad.com" | |
| Vorderrad | |
| Vorderradbauart Aluminium-Guss, MT H2 | |
| Vorderradfelgengröße 3,50" x 17" | |
| Reifenbezeichnung vorn 120 / 70 ZR 17 | |
| Hinterrad | |
| Hinterradbauart Aluminium-Guss, MT H2 | |
| Hinterradfelgengröße 6,0" x 17" | |
| Reifenbezeichnung hinten 190 / 55 ZR 17 | |
| Reifenfülldruck | |
| Reifenfülldruck vorn 2,5 bar, bei kaltem Reifen | |
| Reifenfülldruck hinten 2,9 bar, bei kaltem Reifen | |
| Elektrik | |
| Elektrische Belastbarkeit der Steckdose max 5 A | |
| Sicherungen Alle Stromkreise sind elektronisch abgesichert und benötigen daher keine Stecksicherungen mehr. Wurde ein Stromkreis durch die elektronische Sicherung abgeschaltet und wurde der auslösende Fehler behoben, so ist der Stromkreis nach Einschalten der Zündung wieder aktiv. | |
| Batterie | |
| Batterie-Hersteller und -Bezeichnung Yuasa YTX 14 BS | |
| Batteriebauart AGM-Batterie (Absorbent Glass Mat) | |
| Batterienennspannung 12 V | |
| Batterienennkapazität 14 Ah | |
| Technische Daten | |
| Zündkerzen-Hersteller und -Bezeichnung NGK KR9CI | |
| Elektrodenabstand der Zündkerze 0,8 mm, Neuzustand | |
| Leuchtmittel | |
| Leuchtmittel für Fernlicht H7 / 12 V / 55 W | |
| Leuchtmittel für Abblendlicht H7 / 12 V / 55 W | |
| Leuchtmittel für Standlicht W5W / 12 V / 5 W | |
| Leuchtmittel für Heck-/Bremsleuchte LED / 12 V | |
| Maximale Anzahl der defekten LED in der Heck-leuchte | 1, Brems-/Schlusslicht (rot)1, Kennzeichenbeleuchtung (weiß) |
| Leuchtmittel für Blinkleuchten vorn W16W / 12 V / 16 W | |
| Leuchtmittel für Blinkleuchten hinten R10W / 12 V / 10 W | |
Rahmen
| Rahmenbauart Leichtmetallguss-Schweißkonstruktion mit ange-schraubtem Stahlrohr-Heckrahmen |
| Typenschildsitz Querrohr Rahmen hinten rechts |
| Fahrgestellnummernsitz Rahmenseitenteil vorn rechts |
Maße
| Fahrzeuglänge 2196 mm | |
| Fahrzeughöhe 1221 mm, über Windschild bei DIN-Leergewicht | |
| Fahrzeugbreite 905 mm, über Spiegel | |
| Fahrersitzhöhe 820 mm, ohne Fahrer | |
| – mit niedriger Doppelsitzbank ^SA | 790 mm, ohne Fahrer |
| Fahrerschrittbogenlänge 1810 mm, ohne Fahrer | |
| – mit niedriger Doppelsitzbank ^SA | 1780 mm, ohne Fahrer |
Gewichte
| Leergewicht 254 kg, DIN Leergewicht, fahrfertig | 90 % betankt,ohne SA |
| zulässiges Gesamtgewicht 460 kg | |
| maximale Zuladung 206 kg |
Fahrwerte
| Höchstgeschwindigkeit >200 km/h |
Service
BMW Motorrad Service ..... 152
BMW Motorrad Service Quali- tät 152
BMW Motorrad Mobilitätsleistungen - Pannenhilfe vor Ort ..... 152
BMW Motorrad Service Netz ..... 153
Wartungsarbeiten 153
Wartungsbestätigungen. 154
Servicebestätigungen ..... 159
BMW Motorrad Service
Fortschrittliche Technik erfordert speziell angepasste Wartungs- und Reparaturmethoden.

Bei unsachgemäß ausgeführten Wartungs- und
Reparaturarbeiten besteht die Gefahr von Folgeschäden und damit verbundenen Sicherheitsrisiken.
BMW Motorrad empfiehlt, entsprechende Arbeiten an Ihrem Motorrad von einer Fachwerkstatt durchführen zu lassen, am besten von einem BMW Motorrad Partner.
Über die Inhalte der BMW Services können Sie sich bei Ihrem BMW Motorrad Partner informieren.
Lassen Sie sich alle durchgeführten Wartungs- und Reparaturarbeiten im Kapitel "Service" in dieser Anleitung bestätigen.
ehr BMW Motorrad Partner erhält alle aktuellen technischen Informationen und verfügt über das nötige technische Know-how. BMW Motorrad empfiehlt, dass Sie sich in allen Fragen rund um Ihr Motorrad an Ihren BMW Motorrad Partner wenden.
BMW Motorrad Service Qualität
BMW Motorrad steht nicht nur für gute Verarbeitung und hohe Zuverlässigkeit, sondern auch für eine ausgezeichnete Servicequalität.
Um sicherzustellen, dass sich Ihre BMW immer in einem optimalen Zustand befindet, empfiehlt BMW Motorrad Ihnen die Einhaltung der für Ihr Motorrad vorgesehenen Wartungsarbeiten, am besten bei Ihrem BMW Motorrad Partner. Für Kulanzleistungen nach Ablauf der Gewährleistung ist ein Nachweis der regelmäßiggen Wartung die unabdingbare Voraussetzung.
Außerdem kündigen sich Verschleißerscheinungen oft langsam, kaum merklich an. In der Werkstatt der BMW Motorrad Partner kennt man Ihre Maschine genau und kann eingreifen, bevor aus Kleinigkeiten großer Ärger wird. So sparen Sie im Endefekt Zeit und Geld für aufwändige Reparaturen.
BMW Motorrad Mobilitätsleistungen - Pannenhilfe vor Ort
Bei allen neuen BMW Motor-rädern sind Sie mit der BMW Motorrad Mobilitätsleistungen im Pannenfall durch zahlreiche Leistungen wie Pannenhilfe, Fahrzeugtransport usw. abgesichert (abweichende Regelungen in einzelnen Ländern möglich). Im Pannenfall
kontaktieren Sie den Mobilen Service von BMW Motorrad. Hier stehen Ihnen unsere Spezialisten mit Rat und Tat zur Seite. Wichtige länderspezifische Kontaktadressen und deren Service Rufnummern sowie Informationen über den Mobilen Service und das Händlernetz finden Sie in den Service Kontakt Broschüren. Africa, America, Asia, Australia, Oceania".
Wartungsarbeiten
BMW Übergabedurchsicht
Die BMW Übergabedurchsicht wird von Ihrem BMW Motorrad Partner durchgeführt, bevor er das Fahrzeug an Sie übergibt.
BMW Motorrad Service Netz
Über sein flächendeckendes Service Netz betreut BMW Motorrad Sie und Ihr Motorrad in über 100 Ländern der Welt. Allein in Deutschland sind Sie bei rund 200 BMW Motorrad Partnern bestens aufgehoben. Alle Informationen zum internationalen Händlernetz finden Sie in der Broschüre "Service Kontakt Europa" bzw. "Service Contact
BMW Einfahrkontrolle
Die BMW Einfahrkontrolle ist durchzuführen zwischen 500 km und 1200 km.
BMW Service
Der BMW Service wird einmal pro Jahr durchgeführt, der Umfang der Services kann abhängig vom Fahrzeugalter und den gefahrenen Kilometern variieren. Ihr BMW Motorrad Partner bestätigt Ihnen den durchgeführten Service und trägt den Termin für den nächsten Service ein.
Für Fahrer mit hoher Jahreskilometerleistung kann es unter Umständen notwendig sein, bereits vor dem eingetragenen Termin zum Service zu kommen. Für diese Fälle wird in die Servicebestätigung zusätzlich ein entsprechender maximaler Kilometerstand eingetragen. Wird dieser Kilometerstand vor dem nächsten Servicetermin erreicht, muss ein Service vorgezogen werden. Die Serviceanzeige im Multifunktionsdisplay erinnert Sie ca. einen Monat bzw. 1000 km vor den eingetragenen Werten an den nahenden Servicetermin.
Wartungsbestätigungen
BMW
Übergabedurchsicht
durchgeführt
am.
Stempel, Unterschrift
BMW Einfahrkontrolle
durchgeführt
am
bei km_
Nächster Service
spätestens
am
oder, wenn früher erreicht,
bei km
Stempel, Unterschrift
BMW Service
durchgeführt
am
bei km
Nächster Service
spätestens
am
oder, wenn früher erreicht,
bei km
Stempel, Unterschrift
BMW Service
durchgeführt
am
bei km
Nächster Service
spätestens
am
oder, wenn früher erreicht,
bei km
Stempel, Unterschrift
BMW Service
durchgeführt
am
bei km
Nächster Service
spätestens
am
oder, wenn früher erreicht,
bei km
Stempel, Unterschrift
BMW Service
durchgeführt
am.
bei km
Nächster Service spätestens
am.
oder, wenn früher erreicht, bei km____
Stempel, Unterschrift
BMW Service
durchgeführt
am_
bei km_
Nächster Service spätestens
am_
oder, wenn früher erreicht, bei km____
Stempel, Unterschrift
BMW Service
durchgeführt
am.
bei km
Nächster Service spätestens
am
oder, wenn früher erreicht, bei km
Stempel, Unterschrift
BMW Service
durchgeführt
am
bei km
Nächster Service
spätestens
am
oder, wenn früher erreicht,
bei km
Stempel, Unterschrift
BMW Service
durchgeführt
am
bei km
Nächster Service
spätestens
am
oder, wenn früher erreicht,
bei km
Stempel, Unterschrift
BMW Service
durchgeführt
am
bei km
Nächster Service
spätestens
am
oder, wenn früher erreicht,
bei km
Stempel, Unterschrift
BMW Service
durchgeführt
am.
bei km
Nächster Service spätestens
am.
oder, wenn früher erreicht, bei km____
Stempel, Unterschrift
BMW Service
durchgeführt
am_
bei km_
Nächster Service spätestens
am_
oder, wenn früher erreicht, bei km____
Stempel, Unterschrift
BMW Service
durchgeführt
am.
bei km
Nächster Service spätestens
am
oder, wenn früher erreicht, bei km
Stempel, Unterschrift
Servicebestätigungen
Die Tabelle dient dem Nachweis von Wartungs- und Reparaturarbeiten sowie von eingebautem Sonder zubehör und von durchgeführten Sonderaktionen.
| durchgeführte Arbeit bei km Datum | ||
A
Abkürzungen und Symbole, 6
ABS
Bedienelement, 14
bedienen, 57
Eigendiagnose, 75
Technik im Detail, 86
Warnanzeigen, 31
Abstellen, 79
Aktualität, 7
Anzeigen
siehe auch Warnanzeigen, 20
Standardanzeigen, 20
Warnanzeigen, 22
ASC
ausschalten, 58
Bedienelement, 14
bedienen, 58
Eigendiagnose, 76
einschalten, 59
Technik im Detail, 88
Warnanzeige, 36
Warnanzeigen, 34
Ausstattung, 7
B
Batterie
abgeklemmte Batterie
laden, 130
angeklemmte Batterie
laden, 129
ausbauen, 130
Batteriefach öffnen, 131
Batteriefach schließen, 132
einbauen, 131
Technische Daten, 148
Unterbringung, 13
Warnanzeige für
Batterieladestrom, 27
Betriebsanleitung
Unterbringung, 16
Blinker
Bedienelement, 14
bedienen, 56
Kontrollleuchte, 20
Bordcomputer
Bedienelement, 14
bedienen, 51
Durchschnittsgeschwindig-
keit, 52
Durchschnittsverbrauch, 53
Ölstandshinweis, 54
Reichweite, 53
Umgebungstemperatur, 52
Warnanzeigen, 29
Bordwerkzeug
Inhalt, 102
Unterbringung, 16
Bremsbeläge
Belagsstärken prüfen, 105
einfahren, 77
Bremsen
Bremshebel einstellen, 61
Funktion prüfen, 104
Sicherheitshinweise, 78
Technische Daten, 146
Bremsflüssigkeit
Behälter hinten, 13
Behälter vorn, 13
Flüssigkeitsstände prüfen, 107
C
Checkliste, 73
D
Dämpfung
Einstellelement hinten, 11 einstellen, 62
Diebstahlwarnanlage
Kontrollleuchte, 17
Warnanzeigen, 41
Drehmomente, 139
Drehzahlanzeige, 17
E
Einfahren, 76
Elektrik
Technische Daten, 147
Elektronische Wegfahrsperre EWS
Warnanzeige, 26
ESA
Bedienelement, 14
bedienen, 63
Technik im Detail, 91
F
Fahrgestellnummer, 13
Fahrwerk
Technische Daten, 144
Federvorspannung
Einstellelement hinten, 11 einstellen, 62
Fernlicht
einschalten, 55
Kontrollleuchte, 20
Fremdstarthilfe, 128
G
Ganganzeige, 20
Gepäck
Beladungs- und Befestigungshinweise, 95
Gepäckschlaufen, 16, 68
Geschwindigkeitsanzeige, 17
Getriebe
beim Starten, 74 Technische Daten, 143
Gewichte
Technische Daten, 150
Zuladungstabelle, 16
Griffheizung, 59
Bedienelement, 15
H
Helmhalter, 16, 68
Hinterradantrieb
Technische Daten, 144
Hinterradständer anbauen, 120
Hupe, 14
|
in Betrieb nehmen, 136
Instrumentenkombination Übersicht, 17
Umgebungshelligkeitssensor, 17
K
Kilometerzähler, 20 Bedienelement, 14 bedienen, 49
Koffer bedienen, 96
Kontrollleuchten, 17 Übersicht, 20
Kraftstoff
Einfüllöffnung, 13
Füllstandsanzeige, 20
tanken, 81
Technische Daten, 142
Warnanzeige für
Reservemenge, 26
Kühlmittel
Temperaturanzeige, 20
Warnanzeige, 26
Kupplung
Flüssigkeitsbehälter, 11
Flüssigkeitsstand prüfen, 109
Funktion prüfen, 108
Kupplungshebel einstellen, 60
Technische Daten, 143
L
Lampen
Abblendlichtlampe
ersetzen, 122
allgemeine Hinweise, 121
Blinkerlampen hinten
ersetzen, 126
Blinkerlampen vorn
ersetzen, 125
Fernlichtlampe ersetzen, 122
Heckleuchte ersetzen, 127
Standlichtlampe ersetzen, 123
Technische Daten, 148
Übersicht Scheinwerfer, 18
Warnanzeige für
Lampendefekt, 28
Leerlauf
Kontrollleuchte, 20
Lenkerarmaturen
Übersicht links, 14
Übersicht rechts, 15
Lenkschloss
sichern, 46
Licht
Abblendlicht einschalten, 55
Bedienelement, 14
Fernlicht, 14
Fernlicht einschalten, 55
Lichthupe, 14, 55
Parklicht, 56
Standlicht einschalten, 55
M
Maße
Technische Daten, 149
Mobilitätsleistungen, 152
Motor
Bedienelement, 15
starten, 74
Technische Daten, 141
Temperaturanzeige, 20
Warnanzeige für
Motorelektronik, 27
Motoröl
Einfüllöffnung, 16
Füllstandsanzeige, 13
nachfüllen, 104
Niveau prüfen, 103
Technische Daten, 142
Warnanzeige für
Motoröldruck, 27
Warnanzeige für
Motorölstand, 31
Motorrad
abstellen, 79
in Betrieb nehmen, 136
stilllegen, 136
Multifunktionsdisplay, 17
Übersicht, 20
N
Not-Aus-Schalter, 15, 57
P
Pannenhilfesatz, 98
Parklicht, 56
Pre-Ride-Check, 75
R
Räder
Felgen prüfen, 110
Größenänderung, 110
Hinterrad ausbauen, 115
Hinterrad einbauen, 117
Technische Daten, 146
Vorderrad ausbauen, 111
Vorderrad einbauen, 113
Rahmen
Technische Daten, 149
Reifen
einfahren, 77
Empfehlung, 110
Fülldruck prüfen, 65
Fülldrucktabelle, 16
Profitiefe prüfen, 109
Technische Daten, 146
Reifendruck-Control RDC
bedienen, 54
Felgenaufkleber, 111
Technik im Detail, 90
Warnanzeigen, 36
Reservemenge
Warnanzeige, 26
Restreichweite, 50
S
Schalten
Schaltassistent, 77
Scheinwerfer
Einstellung Rechts-/
Linksverkehr, 66
Leuchtweite, 66
Leuchtweiteneinstellung, 11
Übersicht, 18
Schlüssel, 46
Seitenstütze
beim Starten, 74
Service, 152
Serviceanzeige, 20
Sicherheitshinweise
allgemein, 72
Bremsen, 78
Sicherungen, 147
Sitzbank
ausbauen, 67
einbauen, 68
Verriegelung, 11
Spiegel
einstellen, 61
Starten, 74
Steckdose, 11, 94
Stilllegen, 136
Störungstabelle, 138
T
Tanken, 81
Technische Daten
Batterie, 148
Bremsen, 146
Elektrik, 147
Fahrwerk, 144
Getriebe, 143
Gewichte, 150
Glühlampen, 148
Hinterradantrieb, 144
Kraftstoff, 142
Kupplung, 143
Maße, 149
Motor, 141
Motoröl, 142
Normen, 7
Räder und Reifen, 146
Rahmen, 149
Zündkerzen, 148
Transport
Verzurren, 82
Typenschild, 13
U
Übersichten
Instrumentenkombination, 17
linke Fahrzeugseite, 11
linke Lenkerarmatur, 14
Multifunktionsdispaly, 20
rechte Fahrzeugseite, 13
rechte Lenkerarmatur, 15
Scheinwerfer, 18
unter der Sitzbank, 16
Uhr, 20
einstellen, 48
V
Vorderradständer
anbauen, 118
W
Warnanzeigen, 22
Darstellung, 22
mit ABS, 31
mit ASC, 34
mit Bordcomputer, 29
mit DWA, 41
mit RDC, 36
Warnanzeigen-Übersicht, 24, 30, 33, 35, 38, 42
Warnblinkanlage
Bedienelement, 14
bedienen, 56
Warnleuchten, 17
Wartung
allgemeine Hinweise, 102
Wartungsbestätigungen, 154
Wartungsintervalle, 153
Wegfahrsperre, 47
Warnanzeige, 26
Z
Zündkerzen, 148
Zündung
ausschalten, 46
einschalten, 46
InäAbhängigkeitävom
Ausstattungs-äbzw. ZubehörumfangälhresäMotorrades,äaberäauch beiäLänderausführungenäkönnen AbweichungenäzuäBild-äund Textaussagenäauftreten.äEtwaige Ansprücheäkönnenädarausänicht abgeleitetäwerden.
Maß-,äGewichts-,äVerbrauchs- undäLeistungsangabenäverstehen sichämitäentsprechendenäToleranzen.
ÄnderungenäinäKonstruktion, AusstattungäundäZubehöräbleibenävorbehalten.
Irrtumävorbehalten.
©2009äBMWäMotorrad
Nachdruck,äauchäauszugsweise, nurämitätschriftlicheräGenehmigungäderäBMWäMotorrad,äAfter Sales.
PrintedäinäGermany.
DieäwichtigstenäDatenäfüräeinenäTankstellenstoppäfindenäSieäinäderäfolgendenäTabelle.
Kraftstoff
| empfohleneäKraftstoffqualitätä98äROZ/RON,äSuperplusäbleifrei | 95äROZ/RON,äSuperäbleifrei(KraftstoffsorteäverwendbarämitEinschränkungenäbeiäLeistungäundVerbrauch) |
| nutzbareäKraftstofffüllmengeäca.ä19äl | |
| Kraftstoffreservemengeä4äl | ≥slant |
| Reifenfülldruck | |
| Reifenfülldruckävornä2,5äbar,äbeiäkaltemäReifen | |
| Reifenfülldruckähintenä2,9äbar,äbeiäkaltemäReifen |
BMWrecommends

Castrol
Bestell-Nr.:ä01ä40ä7ä725ä830
05.2009,ä2.äAuflage

Möglicher Bremsleistungsverlust an der Vorderradbremse.
Nach allen Arbeiten, die Einfluss auf den Flüssigkeitsstand im vorderen Bremskreislauf haben (z. B. Bremsbeläge erneuern oder Bremsflüssigkeit wechseln), muss der Gittereinsatz 1 im vorderen Ausgleichsbehälter für Bremsflüssigkeit erneuert werden. Wenden Sie sich dazu an eine Fachwerkstatt, am besten an einen BMW Motorrad Partner.

