K 100 RS (1989) - Motorrad BMW - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Motorrad kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch K 100 RS (1989) - BMW und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. K 100 RS (1989) von der Marke BMW.
BEDIENUNGSANLEITUNG K 100 RS (1989) BMW
BMW Motorrad GmbH + Co.
Änderungen in Konstruktion, Ausstattung und Zubehör bleiben im Interesse der technischen Weiterentwicklung vorbehalten.
Maß-, Gewicht und Leislungsangaben verslehen sich mit entsprechenden Toleranzen.
Kraftstoff-Verbrauchsangaben wurden zur Zeit der Drucklegung nach ISO ermittelt.
In Abhängigkeit vom Ausstattungs- bzw. Zubehörumfang Ihres Motorrades, aber auch bei Länderausführungen, können Abweichungen zu Bild-/Textaussagen auftreten. Etwaige Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
Irrlum Vorbehallen.
©1989 BMW Motorrad GmbH + Co.
Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung der
BMW Motorrad GmbH + Co., Technischer Kundendienst,
Fahrzeugdaten/Händlerdaten
Modell K 100 RS Fahrgestell-Nr. 6406096
Erstzulassung am 14.3.90Pol. Kennzeichen;
Heinrich PRINZ
Händleranschrift BMW-Motorrad-Service mil Telefon (Firmenstempel) 4330 Millhaecal, Lk. Instr. 230 u.
- Fahrzeughalter
Name
Anschrift
- Fahrzeughalter
Pol. Kennzeichen
Name
Anschrift
- Fahrzeughalter
Pol. Kennzeichen
Name
Anschrift
Fahrzeugschlüssel
Zur Gleichschließung von Zündlenk-, Tank- und Staufächerschloß gehören 1 klappbarer Hauplschlüssel und 2 starre Reserveschlüssel. Das mitgelieferte selbstklebende Schildchen weist die Schlüsselnummer aus. Unbefugter Zugriff sollten durch sichere Aufbewahrung verhindert werden.
Liebe Motorradfreundin Lieber Motorradfreund
Wir freuen uns, daß Sie sich für ein BMW Motorrad entschieden haben und wir Sie im Kreis der BMW Fahrer begrüßen dürfen.
Sicherheit hat beim Motorradfahren Vorfahrt. Je besser Sie mit Ihrem Motorrad vertraut sind, desto souveräner bewegen Sie sich im Straßenverkehr.
Deshalb unsere Bitte:
Lesen Sie diese Betriebsanleitung bevor Sie Ihr neues Motorrad starten. Sie erhalten wichtige Hinweise zur Fahrzeugbedienung, damit Sie die technischen Vorzüge Ihrer BMW voll nutzen können. Darüber hinaus finden Sie hilfreiche Informationen zur Wartung und Pflege im Sinne der Betriebs- und Verkehrssicherheit sowie einer bestmöglichen Werterhaltung Ihrer BMW.
Bleibt noch, Ihnen und Ihren Mitfahrern allzeit Freude am Fahren zu wünschen!
Ihre
BMW Motorrad GmbH + Co.
Achtung! Wichtige Sicherheitsinformation!
Verwenden Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit Ersatzteile und Zubehörprodukte, die von BMW freigegeben sind.
Bei von BMW geprüften und freigegebenem Zubehör und Original BMW Ersatzteilen können Sie sich darauf verlassen, daß BMW sich von der Tauglichkeit im Funktionszusammenhang mit Ihrem Fahrzeug durch geeignete Prüfungen überzeugt hat. Für diese Produkte trägt BMW die volle Produktverantwortung.
Für von BMW nicht freigegebene Ersatzteile und Zubehörprodukte jedweder Art übernimmt BMW keine Haftung.
BMW kann nicht für jedes einzelne Fremdprodukt beurteilen, ob Sie es im Zusammenhang mit BMW Fahrzeugen ohne Sicherheitsrisiko, also ohne Gefahr für Leib und Leben, verwenden können. Diese Gewähr kann Ihnen auch eine TÜV-Abnahme oder eine behördliche Genehmigung (Allgemeine Betriebserlaubnis) nicht in allen Fällen geben, da der Prüfumfang nicht immer ausreicht.
Original BMW Ersatzteile, BMW Zubehör und sonstige von BMW freigegebene Produkte sowie die dazugehörende qualifizierte Beratung erhalten Sie bei allen autorisierten BMW Händlern.
| Bedienungshinweise | ![]() | ![]() |
| Sicherheitskontrolle | ![]() | ![]() |
| Starten – Fahren – Parken | ![]() | ![]() |
| Pflege und Wartung | ![]() | ![]() |
| Technische Daten | ![]() | ![]() |
| Stichwortverzeichnis | ![]() | ![]() |
Bedienungshinweise

- Motorrad-Gesamtansicht (8,9)
Wie funktioniert das?
- Zünd- und Lenkradschloß (10)
- LCD-Digitaluhr (10)
- Linke Instrumenteneinheit (11)
- Mittlere Instrumenteneinheit (11)
- Rechte Instrumenteneinheit (11)
- Linke Lenkerarmatur (12)
- Rechte Lenkerarmatur (12)
- Automatische Blinkerrückstellung (12)
- Kraftsloff auffüllen (13)
- Stauräume (13)
- Sitzbankentriegelung betätigen (14)
( ) Klammerzahl => Seite mit Erläuterung
Was ist wo?
( ) Klammerzahl
=> Seite mit Erläuterung
1 => Ausgleichsbehälter, Kühlsystem (51)
2 => Zünd-/Lenkschloß (10)
3 => Fußschalthebel (28)
4 => Steckdose
5 => Seitenständer (21,29)
6 => Aufstellgriff (29)
7 => Kippständer (29)
8 => Staufach links mit integrierter Sitzbankentriegelung/Helmhalter (13,14)
9 => Silzbankentriegelung/Helmhalter (13,14)
10 => Heckstaufach (13)

=> Seile mit Erläuterung
1 => Höcker (demontierbar) (14)
2 => Staufach rechts (13,14)
3 => Federbein (Monoshock) -Einstellung (21)
4 => Batterie (18)
5 => Typenschild und Fahrgestellnummer
6 => Fußbremshebel (19)
7 => Kraftslofftankverschluß (13)
8 => Ölstandschauglas (17)
9 => Bremsflüssigkeitsbehälter, Vorderradbremse (18)
10 => Ablagelach, Bordwerkzeug (34)

Wie funktioniert das? Bedienungshinweise

text_image
IGNITION 2 N R UF 3 1 0
Zünd- und Lenkschloß
0 => Zündung aus. Lenkschloß gesichert. Schlüssel abziehbar.
1 => Zündung aus.
Schlüssel abziehbar.
2 => Betriebsstellung.
Zündung und alle Stromkreise eingeschaltet.
3 => Parklicht ein.
Schlüssel abziehbar.
Hinweis
Parklicht nur für begrenzten Zeitraum einschallen. Batterie-Ladezustand beachten!
LCD-Digitaluhr
Einstellung
- Mit Kugelschreiber o. ä. auf entsprechenden Einstellpunkt (h/min) drücken.
h => Stundeneinstellung.
min => Minutenainstellung.

text_image
1 2 4 5 3 260 240 220 200 180 160 140 120 100 80 50 40 20 148Linke Instrumenteneinheit
1 => Geschwindigkeilsmessor.
2 => Kilometerzähler.
3 => Tageskilometerzähler.
4 => Drehknopf.
Rückstellung Tageskilometerzäh-
ler.
5 => Anzeige Tankinhalt.
Warmleuchte
Rot. Bei ca. 51 Restmenge.

flowchart
graph TD
A["←"] --> B["ED"]
B --> C["△"]
C --> D["N"]
D --> E["12:08"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#ffc,stroke:#333
Mittlere Instrumenteneinheit
1 => Blinkerkontrolleuchte Grün.
2 => Fernlichtkontrolleuchte Blau.
3 => Heckleuchten-Überwachung
Rol (s. Seite 27).
4 => Leerlaufkontrolleuchte Grün (Neutral).
5 => LCD-Digitaluhr.
Einstellung (s. Seite 10).

Rechte Instrumenteneinheit
1 => Drehzahlmesser.
2 => Motoräldruck
Rot (s. Seite 27).
3 => Drehstromgenerator
Rot (s.Seile 27).
4 => Choke (Drehzahlanhebung) für Kallslart Orange.
5 => Kühlmitteltemperatur-Warnleuchte Orange (s. Seite 17).
6 => Digitale Ganganzeige.

1 => Choke-Hebel (Drehzahlanhebung) für Kaltstart, (s. Seite 26).
2 => Blinkerschalter links.
Gedrückt:
Blinker links in Betrieb.
3 => Signalhorn-Druckknopf.
4 => Abblendschalter:
D => Fernlicht.
D => Abblendlicht.
D => Lichthupe.

Rechte Lenkerarmatur
1 => Zündnotschalter.
Stellung Mitte:
Alle Stromkreise bei eingeschalle-
ter Zündung aktiv.
2 => Anlaßdruckschalter.
3 => Lichtschaller:
0 => Licht aus.
D => Parklicht.
Fahrlicht.
4 => Blinkerschalter rechts.
Gedrückt:
Blinker rechts in Betrieb.
5 => Blinkerausschalter.
Gedrückt:
Blinker links/rechts aus.
Automatische Blinkerrückstellung
Blinkerrückstellautomatik ist Zeit-/Weg abhängig. Automatische Rückstellung erfolgt: Zeit:
=> Nach ca. 10 Sekunden Betriebszeit bei Überlandverkehr (über ca. 50 km/h).
Weg:
=> Nach ca. 210 Meter Fahrstrecke bei Orts- oder zähflüssigem Verkehr.

Kraftstoff auffüllen
- Verschluß des Kraftstoffbehälters aufsperren (Gleichschließung).
=> Verschluß springt auf. - Schlüssel abziehen.
• Tanken/Verschluß zudrücken.
Achtung
Kraftstoff dehnt sich unter Wärme- elnwirkung/Sonneneinstrahlung aus! Kraftstoffbehälter niemals randvoll betanken!
Hinweis
Superkraftstoff blellirel DIN 51 607, Mindestoktanzahl 95 (ROZ) und 85 (MOZ) oder
Superkraftstoff bleihaltig DIN51 600, Mindestoktanzahl 98 (ROZ) und 88 (MOZ) verwenden.

=> Staufächer links/rechts (1):
In Heckverkleidung (ca. 61). Abschließbar.
=> Bordwerkzeug, Pannenset für Schlauchlosreifen:
In vorderem rechten Staufach.
Abschließbar (s. Seite 34).

• Silzbank öffnen (s. Seile 14)
- Abdeckung von Heckablagefach abnehmen.
=> Staufach im Heckteil (ca. 9!) für Bordwerkzeug Pannenset für Schlauchlosreifen und Bordliteratur.

Sitzbankentriegelung betätigen
K1:
- Linkes Staufach der Heckverkleidung öffnen (Gleichschließung).
Seilzug (3) in Pfeitrichtung ziehen. => Sitzbank ist entriegelt. - Sitzbank abnehmen.
- Holmhalter (4); Unter linker Staufachabdeckung.

flowchart
graph TD
A["①"] --> B["②"]
B --> C["③"]
C --> D["④"]
D --> E["⑤"]
E --> F["⑥"]
F --> G["⑦"]
G --> H["⑧"]
H --> I["⑨"]
I --> J["⑩"]
J --> K["⑪"]
K --> L["⑫"]
L --> M["⑬"]
M --> N["⑭"]
N --> O["⑮"]
O --> P["⑯"]
P --> Q["⑰"]
Q --> R["⑱"]
R --> S["⑲"]
S --> T["⑳"]
T --> U["㉑"]
U --> V["㉒"]
V --> W["㉓"]
W --> X["㉔"]
X --> Y["㉕"]
Y --> Z["㉖"]
K 100 RS:
Schlüsselstellung:
0 => Sitzbank verriegelt.
1 => Schloß eindrücken.
Sitzbank ist entriegelt und kann geöffnet werden.
Schlüssel abziehbar.
2 => Schloß eindrücken. Heimhalter ofnet sich.
Die Sitzbank und Helmhalter können bei abgezogenem Schlüssel wieder verriegell werden.

Erforderliches Werkzeug
- Sechskant-Winkelschraubendreher => SW 4.
Arbeitsfolge:
- Befestigungsschrauben (5) herausdrehen.
- Höcker nach hinten/oben abnehmen.
- Befestigungsschrauben (6) herausdrehen.
- Sitzpolster ist je nach Fahrergröße in 3 Stellungen justierbar.
Sicherheitskontrolle

Vor der Fahrt: Sicherheitskontrollen!
- Allgemeiner Hinweis (16)
- Hochleistungzündsystem (16)
- Motorölstand (17)
- Kraftstoffstand (17)
- Kühlmittelstand (17)
- Bremsflüssigkeitsstand
- Vorderradbremse (18)
- Hinterradbremse (18)
- Fußbremshebelspiel (19)
- Handbremshebelspiel (19)
- Kupplungshebelspiel (19)
- Reifenluftdruck (20)
- Reilenprofiltiefe (20)
- Felgen/Ventilkappen (20)
- Federvorspannung (21)
- Seitenständer (21)
- Beleuchtung (21)
- Beladung (22)
( ) Klammerzahl => Seite mit Erläulerung
Vor der Fahrt: Sicherheitskontrolle!

Nehmen Sie die Sicherheitskontrollen genau. Eventuelle Mängel an Ihrem Motorrad können Sie so noch vor Fahrlbeginn selbst beheben (s. Wartung und Pflege ab Seite 31), oder durch Ihren BMW Motorrad Kundendiensi beheben lassen. Sie erhalten dadurch die Gewissheit, daß Ihr Motorrad den gesetzlichen Verkehrsbestimmungen entspricht.
Ihre Sicherheit sowie die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer ist durch ein technisch einwandfreies Fahrzeug gewährleistet.
Wenden Sie sich bei Problemen oder Schwierigkeiten an Ihren BMW Motorrad Kundendlensl. Er steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Hochleistungs-Zündsystem
Ihr Motorrad ist mit einer digitalen Motoralektronik (MOTRONIC) und einem leistungsgesteigerten Zündsystem ausgestattet.
Achtung
Keine spannungsführenden Telle bei laufendem Motor oder eingeschalteter Zündung berühren! Lebensgefahr!

- Motorrad auf Kippständer stellen. Ebenen, festen Untergrund beachten!
• Motor kurz laufen lassen/abstellen. - Ölstand nach einigen Minuten an Ringmarkierung ablesen.
=> Maximalstend (1).
=> Minimalstand (2).
Füllmenge zwischen Minimal-/Maximal-markierung:
=> ca. 0,6 l.
Achtung
Maximalstand nicht über-, Minimal- stand nicht unterschreiten! Schäden am Motor!

text_image
0.04368 120 140 160 180 200 220 240 260 280 300 320 340 360 380Kraftstoffstand
Kontrolle
• Verschluß am Kraftstoffbehälter öffnen.
- Kraftstoffüllstand durch Sichtkontrolle überprüfen.
- Verschluß am Kraftstoffbehälter schließen.
Aufleuchten der Kontrolleuchte (Pfeil):
=> ca. 51 Reservekraftstoff.
Gesamtfüllmenge:
=> 221 Kraftstoff.
Achtung
Benzin Ist feuergefährlich und explosiv! Nicht rauchen! Kein offenes Feuer bei Kontrolle!

text_image
max min K-100 RS K-1Kühlmittelstand
Kontrolle
- Motor kalt.
K 100 RS:
- Batterieabdeckung rechts abnehmen.
- Kühlmittelstand an Ausgleichsbehälter, "min/max-Markierung", ablesen (Pfell).
- Kühlmittel gegebenenfalls bis Unterkannie Einfülistutzen/“max-Markierung” auffüllen (s. Seite 51).
Hlnweis
Bel aufleuchtender Kühlmitteltemperatur-Warnleuchte (orange), Kühlmittelstand im Ausgleichsbehälter überprüfen (siehe oben).
Bel vollem Ausgleichsbehälter und aufleuchtender Warnleuchte oder übermäßigem Köhlmittelverbrauch BMW Motorrad Kundendienst zu Rate ziehen.

Bremsflüssigkeitsstand
Vorderradbremse
Kontrolle
- Lenker nach links einschlagen. Schauglas (1) muß vollständig mit Bremsflüssigkeit bedeckt sein.
- Bei Luftblase im Schauglas Bremsflüssigkeit nachfüllen. Nachfüllen s. Seite 49.
Achtung
Minimalstand nicht unterschreiten!
Hinterradbremse
Kontrolle
K1:
- Tankabdeckung rechts leicht anheben.
- Batterieabdeckungrechts abnehmen.
- Bremsflüssigkeitsstand an MAX-/MIN-Markierung ablesen.
=> Maximalstand (2).
=> Minimalstand (3). - Ggf. Bremsflüssigkeit bis MAX-Markierung auffüllen (s. Seite 50).
K 100 RS:
Achlung
Minimalstand nicht unterschreiten!
Hinwels
Bremsscheiben und Bremssältel auf Öl-, Fett- und Reinigungsmittelfreien Zustand überprüfen.
Achtung
Nicht fahren, wenn Zweltel an ordnungsgemäßer Funktion der Bremsanlage besteht!
Unbedingt BMW Motorrad Kunden- dienstaufsuchen!

Das Fußbremshebelspiel ist werkseitig eingestellt und darf nicht verändert werden.
Achtung
Plötzliche Spielveränderungen oder schwammiger Widerstand am Bremshebel sind auf Mängel am Hydrauliksystem zurückzuführen!
Unbedingt BMW Motorrad Kunden- dienst zu Rate ziehen!

Das Handbremshebelspiel ist konstruktiv bedingt und kann nicht beeinfußt werden.
Achtung
Plötzilche Spielveränderungen oder schwammiger Widerstand am Bremshebel sind auf Mängel am Hydrauliksystem zurückzuführen!
Unbeding! BMW Motorrad Kunden- dienst zu Rate ziehen!

- Hebel bis spürbaren Widerstand ziehen.
- Spielmessen.
Sollwert (Pfeile):
=> 4 +/- 0,5 mm.
Normaler Kupplungsverschleiß führt zu Spielverringerung. Korrektur bei BMW Inspektion.
Grundeinstellung s. Seite 43.

- Reifen kalt!
• Ventilkappen abschrauben.
• Luftdruck überprüfen/regulieren. - Ventilkappen aufschrauben.
Solo
| => vorne | 2,2 bar |
| => hinten | 2,5 bar |
| Sozlus | |
| => vorne | 2,5 bar |
| => hinten | 2,9 bar |
Achlung
Unkorrekter Relfenluftdruck hat erheblichen Einfluß auf die Fahrelgenschaften des Motorrades und die Lebensdauer der Relfenl

- Profilliefe in Reifenmitte mit Profitielenmesser messen.
BMW Empfehlung (Minimum):
Vorderrad
| => | 2 mm. |
| Hlnterrad | |
| => bis 130 km/h | 2 mm. |
| => über 130 km/h | 3 mm. |
Achtung
Gesetzlich vorgeschriebene Reifen-Mindestprofiltiefe beachten!

- Felgen auf Beschädigungen überprüfen.
Achlung
Beschädigte Felgen unbedingt aus- tauschen!
- An Reifenventilen Metallventilkappen mit Dichtung auf festen Silz kontrollieren.
Achtung
Ventileinsätze nelgen bei hohen Geschwindigkeiten durch Zentrifugalkräfte zum selbsttätigen Öffnen! Ventilkappen verhindern plötzlichen Luftdruckverlust!

• Verstellung Antriebsseitig
K 100 RS:
• Verstellung Rahmenseitig.
- Mit Hakenschlüssel und Verlängerung (Bordwerkzeug) Vorspannung der Tragleder auf Belastungszustand einstellen.
-
Spannstufe => "Normal" für Solo-betrieb.
-
Spannstufe => "Mittel" mit Sozia oder schwerem Gepäck.
-
Spannstufe => "Hart" für slarke Bela- stung.

- Motorrad auf Kippständer stellen.
- Seitenständer bis Anschlag ausklappen.
- Seitenständer zurückschieben, bis Federwirkung einsetzt/loslassen.
=> Ständer (Pfell) muß durch Rückholfedern automatisch ganz zurückklappen.
Hinwels
Seitenständer ist mit Zündung gekoppelt. Bei ausgestelltem Ständer kann Motor nicht gestartet werden.

Vor jeder Fahrt Funktionsfähigkeit der Beleuchtungskomponenten prüfen:
=> Fahrlicht.
=> Fernlicht.
=> Rücklicht.
=> Handbremslicht.
=> Fußbremslicht.
=> Blinklicht.
Hinweis
Erhöhte Blinkfrequenz der Kontrolleuchte signalsiert Lampen-, oder Blinkrelalsdefekt.
Durch BMW Motorrad Kundendienst beheben lassen.

Ihr Motorrad kann mit einem speziell entwickelten Gepäcksystem ausgestattet werden.
Das BMW Gepäcksystem besteht für K100 RS aus:
=> BMW Integraikoffer
=> BMW Topcase
=> BMW Tankrucksack
und für K 1 aus:
=> BMW Seitentaschen.
=> BMW Mitteltasche,
=> BMW Tankrucksack,
Vor Montage Höcker abnehmen!
Kontrolle
- Seilentaschen/Integralkoffer nur Paarweise verwenden.
- Unbedingt auf gleichmäßige Gewichtsverteilung links/rechts achten.
- Maximale Zuladung pro Staukörper nicht überschreiten.
Maximale Zuladung:
=> Seitentaschen je 2 kg
=> Mitteltasche 6 kg
=> Integralkoffer je 10 kg
=> Topcase (20 l) 5 kg
- Für An- und Abbau Systembeschreibung beachten.
- Befestigungsverbindungen auf korrekten und festen Sitz überprüfen.
Hlnweis
Angegebene Zuladungswerte nicht überschreiten.
Seitentaschen/integralkoffer nur Paarweise verwenden.
Auf gleichmäßige Gewichtsverteilung links/rechts achten.
Zulässiges Gesamtgewicht (480 kg) nicht überschreiten.
Zulässige Gesamtgewicht besteht aus:
=> Molorrad vollgetankt.
=> Fahrer.
=> Beifahrer.
=> Gepäck.
=> Zubehör.
Achtung
Höchstgeschwindigkeit mit angebau- tem Gepäcksystem:
=> 130 km/hl
Veränderte Fahrelgenschaften bei höheren Geschwindigkeiten!
Starten - Fahren - Parken

- Einfahrregeln (24)
- Drehzahlbegrenzungen (24)
- Vor dem Starten (25)
- Zündung einschalten (25)
- Schaltgetriebe in Neutral-Stellung schalten (25)
- Drehzahlanhebung (Choke) betätigen (26)
- Anlaßschalter drücken (26)
- Drehzahlanhebung (Choke) zurückstellen (26)
- Motoröldruck (27)
-Ladestrom/Drehstromgenerator (27) - Heckleuchten-Überwachung (27)
- Getriebe schalten (28)
- Anfahren/Hochschalten (28)
- Herunterschalten (28)
- Motorrad auf Kippständer stellen (29)
- Motorrad von Kippständer schieben (29)
- Motorrad auf Seitenständer stellen (29)
( ) Klammerzahl => Seite mit Erläulerung
Und nun geht's los! Starten - Fahren - Parken

Leistung und Lebensdauer Ihres Motorrades werden durch richtiges Einfahren positiv beeinflußt. Beachten Sie deshalb die Einfahrregeln und Drehzahlbegrenzungen. Fahren Sie in der Einfahrzeit mit häufig wechselnden Last- und Drehzahlbereichen. Bevorzugen Sie kurvige und leicht hügellige Fahrstrecken. Meiden Sie Autobahnen. Vermeiden Sie, wenn möglich, Vollbremsungen bis Kilometerstand 500. Fahren Sie die Reiten mindestens 500 km mit wechselnden Schräglagen ein. Beachten Sie die erste Inspektion nach 1000 km Fahrtstrecke.

text_image
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50Drehzahlbegrenzungen
0 bis 1000 km Fahrtstrecke => max. 5000 min ^-1 (1).
1000 bis 2000 km Fahrtstrecke => max. 7000 min ^-1 (2).
Ab 2000 km Fahrtstrecke => max. 8900 min ^-1 (3).
Achtung Überschreiten der max. Drehzahlen erhöht den Motorverschleiß!

- Motorrad auf Kippständer stellen.
- Kontrollieren, daß Zündnotschalter in Betriebsstellung (1) steht.
Hinwels
Starten des Motors nur In Mittelstellung (1) möglich!
Zündnotschalter In Positionen (0):
=> Stromkreise von Zündung, Einspritzsystem, Kraftstoffpumpe und Anlasser außer Funktion.
Notaus:
Schalter in Stellung (0) schalten.

- Zündschloß mit Zündschlüssel in Betriebsstellung (2) bringen.
Achlung
Motorrad auf Kippständer stellen! Seltenständer hat Startunterbrechung!

Schaltgetriebe in Neutral-Stellung schalten
=> Neutral-Kontrolleuchte (1) an.
=> Digitale Ganganzeige (2) in Stellung ("0").

Drehzahlanhebung (Choke) be- tätigen
Chokehebel nach Motor- bzw. Umgebungstemperatur betätigen.
Stellung 2:
=> unter 0°C.
Stellung 1:
=> über 0°C.
Stellung 0:
=> betriebswarmer Motor.

Anlaßschalter drücken
=> Motor springt an.
• Gasdrehgriff ggf. gefühlvoll betäligen.
- Bei Umgebungstemperatur unter 0 °C beim Starten Kupplung ziehen.
HInwels
Starten bel leerer Batterle löst "hörbares Relaisflattern" aus.
Welteres Starten schädigt Anlaßrelals. Batterle laden!

text_image
0 START CHOKE NDrehzahlanhebung (Choke) zurückstellen
Abhängig vom Motorrundlauf.
=> Stufenweise bis Stellung (0).
Hinweis
Motor nicht zu lange mit hohen Drehzahlen laufen lassen.
Chokehebel frühzeitig zurückstellen.
Motor nicht im Leerlauf warmlaufen lassen. Nach dem Starten losfahren.

Kontrolleuchte (1) verdischl:
=> Nachdem der Motor läuft.
=> Bei Leerfauldrehzahl.
Achlung
Leuchtet Kontrollampe während der Fahrt auf, sofort:
- Auskuppelnl
• Zündung ausschalten! - Motorrad sicher zum Stillstand bringen!
- Motorölstand kontrollieren! Bei korrektem Ölstand unbedingt BMW Motorrad Kundendienst zu Rate ziehen!

Ladestrom/Drehstromgenerator
Kontrolfeuchte (2) verlischt:
=> Nachdem der Motor läuft.
=> Bei Leerlaufdrehzahl.
Hinwels
Aufleuchten während der Fahrt: BMW Molorrad Kundendienstaufsuchen. Batterie entlädt sich!

flowchart
graph TD
A["Start"] --> B{Decision}
B -->|Yes| C["Process Step"]
B -->|No| D["End"]
C --> E["Final Step"]
D --> F["Final Step"]
Heckleuchten-Überwachung
Kontrolle
- Zündung, Park-/Abblendlicht einschalten.
- Hand- und Fußbremse betätigen.
- Kontrolleuchte (3) verlischt:
=> Schluß- und Bremsleuchte in Funktion.
- Kontrolleuchte verlischt nicht:
=> Lampen-, Leitungs- bzw. Schalterdefekt. - Aufleuchten während der Fahrt:
=> Defekt am Brems- oder Schlußlicht.
Ausfall des Schlußlichtes nur bei eingeschaltetem Park- oder Fahrlicht erkennbar.

text_image
0 1 2 3 4 5
text_image
5 4 3 2 0 1
Anfahren/Hochschalten
• Kupplungshebel ziehen.
- Fußschalthebel ganz nach unten drücken.
• Gefühlvoll einkuppeln.
• Motordrehzahl dabei leicht erhöhen.
- Nach dem Einkuppeln beschleunigen.
- Hochschalten in die Gänge 2., 3., 4., und 5. erfolgt analog.
Hinwels Belm Schallen Kupplung nicht schleifen lassen. Geschwindigkeit nur durch Motordrehzahl verändern.
Herunterschalten
• Gasdrehgriff schließen.
• Kupplungshebel ziehen.
• In nächstniedrigen Gang schalten.
• Kupplung langsam kommen lassen.
- Nach dem Einkuppeln beschleunigen.
Hinweis
Angepasste Drehzahl beim Herun- terschalten reduziert Rückstellmoment des Hinterrades.
Digitale Ganganzeige Im Drehzahlmesser zeigt eingelegten Gang an. In nächstniedrigen Gang schalten, wenn Motordrehzahl im Fahrbetrieb 1500 min-1 unterschreitet.
Achtung Abrupte Lastwechsel, besonders auf nasser oderrutschlger Fahrbahn, ver- melden!

Motorrad auf Kippständer stellen
• Linke Hand an linken Lenkergriff.
- Rechte Hand an Aufstellgriff.
- Rechlen Fuß auf Trittfläche des Kippsländers stellen.
- Kippständer soweil nach unten drücken, bis Abrollkufen auf dem Boden aufliegen.
- Mit vollem Körpergewicht auf Kippständer stellen.
- Motorrad nach hinten und gleichzeitig nach oben auf Kippständerziehen (Pfeil).
- Festen Stand des Motorrades kontrollieren.

Motorrad vom Kippständer schieben
- Linke Hand an linken Lenkergriff.
• Rechte Hand an Aufstellgriff. - Motorrad nach vorne vom Kippständer schieben (Pfeil).
- Kontrollieren, daß Kippständer ganz eingeklappt ist.
Hinweis
Immer auf festen Untergrund im Ständerbereich achten.
Achtung Kippständer muß vor Fahrtbeginn ganz zurückgeklappt sein!

Motorrad auf Seitenständer stellen
• Linke Hand an linken Lenkergriff.
• Rechte Hand auf Sitzbank.
=> Nicht auf Höcker!
- Seitenständer an Ausleger bis Anschlag nach vorn klappen.
• Motorrad langsam auf Ständer neigen.
Hinweis
Immer auf festen Untergrund im Ständerbereich achten.
Bel Straßengefälle Motorrad in Richtung "bergauf" stellen und 1. Gang einlegen.
Achtung
Seltenständer muß vor Fahrtbeginn ganz zurückgeklappt seln!
Wartung und Pflege

- Allgemeine Hinweise (32,33)
- Bordwerkzeug, Pannenhilfesatz für Schlauchlosreifen (34)
- Vorderrad aus-/einbauen (35,36)
- Hinterrad aus-/einbauen (37,38)
- Zündkerzen wechseln/kontrollieren (39-42)
- Kupplung einstellen (43)
- Ölstände prüfen/wechseln (44-48)
- Bremsflüssigkeit auffüllen
- Vorderradbremse (49,50)
- Hinterradbremse (49,50)
- Kühlmittelstand korrigieren (51)
- Luftfiltereinsatz wechseln (52,53)
- Bremsbeläge kontrollieren
- Vorderrad (54)
- Hinterrad (55)
- Elektrische Anlage, Leuchten auswechseln, Leuchtweite regulieren, Scheinwerfer einstellen, Sicherungen auswechseln (56-62)
— Batterie warten (62-64) - Störungstabelle (65)
- Reinigen/Pflegen (66,67)
- Motorrad stillegen/in Betrieb nehmen (68, 69)
( ) Klammerzahl => Seite mit Erläuterung
Wartung und Pflege

Im folgenden Kapitel erhalten Sie Informationen über Wartung und Pflege Ihres Motorrades. Zur Durchführung der Wartungs- und Pflegearbeiten benötigen Sie technisches Verständnis und handwerkliche Fertigkeiten.
Nur dannkönnen Sie sicher sein, daß die von Ihnen ausgeführten Arbeiten auch den gewünschten Erfolg erzielen.
Ihr Motorrad repräsentiert einen hohen technologischen Stand. Spezialwerkzeuge, spezielle Diagnose- und Prüfsysteme sowie geschultes Fachwissen sind nölig, um Ihr Motorrad optimal in "Schuß" zu halten.

Ihr BMW Motorrad Kundendienst verfügt über das nötige technische Know-How und speziell geschulte Fachkräfte. Nehmen Sie seine Hilfe in Anspruch. Er garantiert Ihnen den technisch einwandfreien Zustand Ihres Motorrades. Denken Sie an Ihre Sicherheit und an die Zuverlässigkeit Ihres Fahrzeuges.
Nehmen Sie deshalb von weitergehenden Arbeiten Abstand.
Halten Sie die vorgeschriebenen Inspektions- und Pflegedienstintervalle ein.
Verwenden Sie nur Original BMW Teile und -Zubehör.

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STechnische Veränderungen
Technische Änderungen sind nur in begrenztem Rahmen erlaubt.
Denken Sie bei allen Veränderungen an die gesetzlichen Bestimmungen.
Orientieren Sie sich an der Straßen-Verkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO).
Ihr BMW Motorrad Kundendienst berät Sie gem über Zweckmäßigkeit, gesetzliche Bestimmungen und werksseitige Empfehlungen, wenn Sie technische Veränderungen an Ihrem Motorrad vornehmen wollen.

Original BMW Teile und Zubehör
Verwenden Sie aus Sicherheitsgründen nur Original BMW Teile und Zubehör.
BMW kann nicht jedes Bauteil überprüfen, das der Ersalzleil- oder Zubehörhandel anbietet und deshalb auch keine Haftung für BMW-fremde Teile übernehmen.
Original BMW Teile sind identisch mit den Originalteilen eines neuen BMW Molorrades.
Original BMW Teile sind Telle, Aggregate und Zubehörarlikel, die von der BMW Motorrad GmbH + Co. geliefert werden.
BMW Motorrad GmbH + Co. leislet Gewähr für Echtheit und Fehlerfreiheit in Werkstoff und Bearbeitung.

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K1Bordwerkzeug
K1:
- Bordwerkzeug im Verkleidungsstau-fach vorne rechts.
K 100 RS:
• Bordwerkzeug im Hecktleilstaufach.
Inhalt
1 Futteral.
1 Kombinationszange.
1 Schraubendreher groß, umsteckbar.
1 Schraubendreher klein.
2 Gabelschlüssel
SW* 10 x 13 mm,
SW 17 x 19 mm.

5 Sechskant-Winkelschraubendreher
SW* 3 mm,
SW 4 mm.
SW 5mm,
SW 6 mm,
SW 8 mm.
1 Radschrauben-Steckschlüssel.
1 Federbein-Hakenschlüssel.
1 Rohrverlängerung.
4 Flachsicherungen 15 A.
Pannenhilfesatz für Schlauchlosreifen
Nur Reifendefekte bis 04 mm reparieren. Reparaturablauf der beiliegenden Beschreibung entnehmen.
Achtung
Max. Geschwindigkeit:
=> 60 km/h!
Max. Fahrstrecke:
=> 400 km!
Relfen unbedingt erneuern lassen!

Vorderrad aus-/einbauen
Erforderliches Werkzeug
- Sechskant-Winkelschraubendreher
=> SW 4,
=> SW 6,
=> SW 8.
- Gabelschlüssel
=> SW 13.
- Rohverlängerung,
Arbeitsfolge Ausbau
• Molorrad auf Kippsländer stellen.
- Motorrad unter Motor abstützen (Pfeil) (ggf. Verkleidungsunterteil demontieren):
=> Vorderrad freigängig.
K1:
• Befestigungsschrauben (1) lockern.
- 7 Befesligungsschrauben (2/3) herausdrehen.
- Verkleidungsteil links/rechts aus Führungsschienen herausziehen.
- Einbaulage am Reifen markieren bzw. Laufrichtungspfeil auf dem Reifen beachlen.
- Befestigungsschrauben (4) für Brems-sattel links/rechts herausdrehen, Halterungen (5) abnehmen.
- Achsschraube (6) herausdrehen.
- Achsklemmschrauben (7) lösen.
• Steckachse (8) herausziehen.
- Distanzbuchsen (9) links/rechts herausnehmen.
• Bremssätte! abnehmen.
• Vorderrad nach vorne herausrollen.
Achlung
Bremsschelben und -beläge bei Ausbau nicht beschädigen!
Handbremshebel bei ausgebautem Red nicht betätigen!
Radlager vor Schmutz und Feuchtigkeit schülzen!

- Vorderrad zwischen Gabelholme hineinrollen. Laufrichtungspfeil beachten.
- Bremssattellinks/rechts auf Bremsscheiben aufsetzen.
• Distanzbuchsen einlegen. In Fahrtrichtung links:
=> breite Buchse (10);
In Fahrtrichtung rechts:
=> schmale Buchse (9). - Steckachse (B) einfetten und von rechts montieren (Rad dabei anheben).
• Profilscheibe (11) aufsetzen. - Achsschraube (6) festziehen.
-
Bremssättel mit Halterungen montieren und Schrauben (4) festziehen.
-
Linke Achsklemmschrauben (7) festziehen.
• Abstützung unter Motor entfernen. - Teleskopgabel bei gezogener Handbremse einige Male kräftig einfedern.
- Rechte Achsklemmschrauben festziehen.
K1:
- Führungsschienen(12)im Gummiauflager leicht mit Reifenmontierpaste einstreichen.
- Verkleidungstell links/rechts in Führungsschiene einführen.
- Befestigungsschrauben (2/3) mit Unterlegscheiben einschrauben. Gefühlvoll anziehen.
- Befestigungsschrauben (1) an Halleplatte/Gabelstabilisator anziehen.
Anziehdrehmomente
Achsschraube (5)
=> 33+/-4Nm.
Bremssattelschraube (6)
=> 32+/-2Nm.
Achsklemmschrauben (7)
=> 14+/-2Nm.
Achtung
Bremsschelben und -beläge bei Einbau nicht beschädigen!
Anzlehdrehmomente unbedingt durch BMW Motorrad Kundendienst überprüfen lassen!
Bei Motorrädern mit ABS muß der Sensorabstand unbedingt kontrolliert/eingestellt werden! Siehe ABS-Betriebsanleitung.

Hinterrad aus/-einbauen
Erforderliches Werkzeug
- Gabelschlüssel
=> SW 10. - Sechskant-Winkelschraubendreher => SW B.
- Schraubendreher, umsteckbar.
- Radschrauben-Steckschlüssel.
- Rohrverlängerung.
Arbeitsfolge Ausbau
- Motorrad auf Kippsänder stellen.
- Ersten Gang einlegen.
• Höcker und Sitzbank abnehmen. - Schrauben (1/3) für Hinterradabdeckung (2) herausdrehen.
-
Hinterradabdeckung abnehmen.
-
Abdeckung (4) für Radschrauben entfernen.
• 4 Radschrauben (5) herausdrehen.
• Zentralschraube (6) herausdrehen. -
Schrauben (7) für Bremssattel herausdrehen.
- Bremssattel vorsichtig abnehmen, auf Schwinge ablegen.
- Hinterrad von Mittenzentrierung abheben und nach hinten herausrollen. Auf Distanzscheibe(n) achten.
Achtung
Bremsscheibe und -beläge bei Einbau nicht beschädigen!
Fußbremshebel bei ausgebautem Rad nicht betätigen!

- Kontrollieren, daß Radmittenzentrierung, Anlageflächen der Radnabe und Distanzscheiben fettfrei sind.
- Distanzscheibe(n) (1) auf Radmitten-zentrierung schieben.
- Hinterrad in Bohrung für Mittenzentrierung einsetzen.
- Bremssallel vorsichtig auf Bremsscheibe schieben.
- Radschrauben (5) mit Konusringen handfest ein- und kreuzweise mit Rohrverlängerung festschrauben.
-
Zentralschraube (6) und Buchse (2) mit Rohrverlängerung festschrauben.
-
Bremssattelschrauben (7) mit Unterlegscheibe (8) einschrauben. Beachten, daß Winkel (9) für Impulsgeberkabel mit befestigt ist.
- Abdeckung für Rad-/Zentralschrauben einsetzen.
- Hinterradabdeckung montieren. Auf Kunststoff-Unterlegscheiben achten.
• Sitzbank und Höcker montieren.
Anzlehdrehmomente
Rad-/Zentralschrauben (5/6) => 105 +/- 7 Nm.
Bremssallelschrauben (7) => 32 +/- 2 Nm.
Achtung
Bremsschelbe und -beläge bei Einbau nicht beschädigen!
Fußbremshebel bei ausgebautern Rad nicht betätigen!
Nur Rad- und Zentralschrauben mit gleicher Längenkennzahl verwenden! Anzlehdrehmomente unbedingt durch BMW Motorrad Kundendienst überprüfen lassen!
Bel Motorrädern mit ABS muß der Sensorabstand unbedingt kontrolliert/engestellt werden! Siehe ABS-Betriebsanleitung.

Enforderliches Werkzeug
- Sechskant-Winkelschraubendreher
=> SW4,
=> SW8.
- Schraubendreher, umsteckbar.
- Kombinationszange.
- Zündkerzen-Steckschlüssel.
- Radschrauben-Steckschlüssel.
Arbeitsfolge
K1:
• Verkleidungsunterteil (1) abbauen.
- Mittleres Verkleidungsteil (2) abbauen.
K 100 RS:
• Zündkerzenabdeckung demontieren.
- Zündkerzenslecker (3) mit Kombinationszange vorsichtig abziehen. Bei Einbau wieder so aufslecken.
- Zündkerzenstecker auf festen Sitz prüfen.
• Zündkerzen mit Schlüsselkombination (4) herausschrauben.
- Zündkerzen kontrollieren (s. Seiten 40 – 42), säubern oder austauschen.
- Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
Anzlehdrehmoment
Zündkerzen
=> 20+/-2Nm.
Achtung
Elektrodenabstand 0,6 + 0,1 mm einhalten
Zündkerzen ohne Rohrverlängerung vorsichtig anzlehen!
Nur freigegebene Zündkerzen mit entsprechendem Wärmewert verwenden!

• Elektrodenabstand
- Abstand mit Fühlerlehre messen.
Sollwert:
=> 0,60+0,1 mm.
Maximalwert
=> 0,90 mm.
Achtung
Bel Maximalwert Zündkerzen un- bedingt austauschen!
Masseelektrode nicht nachblegen!
Zündkerzenbild
Das Zündkerzenbild kann Aufschluß über Funktion der Zünd- und Kraftstoffeinspritzanlage sowie über Zustand und Betriebsbedingungen des Motors geben.
Kontrolle
- Motor ca. 10 km im milleren Drehzahlbereich warmfahren.
• Motor beim Ausrollen abschalten. - Längeres Laufenlassen des Motors mit Standgas vor dem Abschalten vermeiden.
• Zündkerzen herausschrauben (s. Seite 39).

Isolatorfuß hellgrau bis rehbraun verfärbt. Richtiger Wärmewert der Zündkerze.
Motorzustand, Verbrennung und Verbrennungstemperatur in Ordnung.
Zünd- und Kraftstoffsystem korrekt.

Zündkerze mit weichen, trockenen Rußabla- gerungen bedeckt.
Auswirkungen im Fahrbetrieb
=> Schlechtes Kaltstartverhalten.
=> Zündaussetzer (Kriechströme).
=> Dunkle Abgasentwicklung.
Mögliche Fehlerquellen
=> Kraftstoffeinsprilzsystem arbeilel nicht korrekt (Gemisch zu "fett").
=> Luftfilter verschmutzt.
=> Häufige Kurzahrten.
=> Zündkerze mil falschem Wärme-wert eingebaut (zu "kalt").
Abhilfe
- Kraftstoffeinspritzsystem durch BMW Motorrad Kundendienst überprüfen lassen.
• Luftfilter wechseln (s. Seite 52). - Zündkerzen mit richtigem Wärmewert verwenden (s. Seite 80).
Hell (überhitzt)
Elektrode und Zündkerzengehäuse trotz längerer Betriebsdauer schneeweiß gefärbt. Bei starker Überhitzung Schmelzerscheinungen durch Glühzündungen an Mittel- und Masseelektrode.
Auswirkungen Im Fahrbetrieb
=> Leistungsverlust.
=> Fehlzündungen.
=> Totalausfall (Molorschaden).

Mögliche Fehlerquellen
=> Kraftstoffeinsprilzsystem arbeitet nicht korrekt (Gemisch zu "mager").
=> Zündzeilpunkt verstellt (zu viel Frühzündung).
=> Ablagerungen im Verbrennungsraum.
=> Zündkerze zu "heiß" (falscher Wär-
mewert).
Abhilfe
- Zünd- und Kraftstoffeinspritzsystem, Brennräume und Ventile durch BMW Motorrad Kundendienst prüfen lassen.
• Zündkerzen mit richtigem Wärmewert verwenden (s.Seite 80).
Verölt
Elektroden und Kerzeninnenraum mit schwarzem Ölfilm überzogen.
Auswirkungen im Fahrbetrieb
=> Schlechtes Startverhallen.
=> Zündaussetzer.
Mögliche Fehlerquellen
=> Öl im Brennraum.
=> Verschlissene Kolben, Kolbenringe, Zylinder oder Ventilführungen.
Abhilfe
- Motor durch BMW Motorrad Kunden-dienst instand setzen lassen.
Allgemein
Verschlissene Elektroden:
=> Schlechles Startverhalten.
=> Zündaussetzer, vorwlegend beim Beschleunigen.
Abhilfe
• Zündkerzenwechseln.

Erforderliches Werkzeug
- Gabelschlüssel
=> SW 13.
- Ringschlüssel
=> SW 10.
Arbeitsfolge
• Handhebelspiel (1) messen.
Sollwert:
=> 4 +/- 0.5 mm.
• Kontermutter (2) lösen.
- Einslellschraube (3) nach links drehen:
=> Spielverkleinerung.
• Einstellschraube (3) nach rechts drehen:
=> Spielvergrößerung.
Seilzug an Ausrückhebel (4) aushängen.
- Gummimanschette zur Seilzugmitte zusammenschieben.
- Seillänge (5) an Ausrückhebel messen. Sollwert:
=> 75+/-1mm.
- Sollwert mit Einstellschraube (3) einstellen/Seizug einhängen.
- Kontermutter (6) an Ausrückhebel lösen.
- Einstellschraube (7) 2 bis 3 Umdrehungen lösen.
- Einstellschraube von Hand bis spürbaren Widerstand (Druckpunkt) eindrehen.
• Kontermuller (6) festziehen.
- Handhebelspiel (1) mit Einslellschraube (3) auf Sollwert einstellen.
• Kontermutter (2) festziehen.

Motoröl-/Ölfilter wechseln
Erforderliches Werkzeug
- Sechskant-Winkelschraubendreher
=> SW5,
=> SW8.
- Spezialsteckschlüssel (für Ölfilterpatrone).
Arbeitsfolge
• Motor betriebswarm fahren.
- Motorrad auf Kippständer stellen.
K1:
- Befestigungsschrauben (1) aus Verkleidungsunlenteil herausdrehen.
- Verkleidungsteil nach hinten/unten abnehmen.
K 100 RS:
- 4 Befestligubgsschrauben (Pfeil) für Motorspoiler lösen.
- Motorspoiler abnehmen.

- Ölablaßschraube (2) herausdrehen. Öl in Auffangbehälter ablassen.
- Ölablaßschraube mit neuer Dichtung einschrauben.
- Schrauben (3) für Ölfilterdeckel (4) herausdrehen/Deckel abnehmen.
- Ölfilterpatrone (5) mit Spezialsteckschüssel (6) herausschrauben.
- Dichtung der neuen Patrone leicht einölen. Patrone handfest einschrauben.
- Ölfiterdeckel mit neuer O-Ringdichtung montieren.
Anzlehdrehmoment
Ölablaßschraube (2)
=> 20 +/- 4 Nm.
- Motoröl mit Trichter über Einfüllöffnung (7) einfüllen. (Ölsarten s. Seite 78). Füllmenge:
=> 3,75 l (mit Filterwechsel).
=> 3,501 (ohne Filterwechsel)
- Öleinfüllschraube (8) mit Dichtung (9) einschrauben.
- Motor kurz laufen lassen/abschallen.
- Ölstand nach einigen Minuten an Ölstandschauglas kontrollieren.
• Verkleidungsleil montieren.
Hinwels
Altöl und Ölfilterpatrone sachgerecht entsorgen.

Schaltgetriebeöl kontrollieren
Erforderliches Werkzeug
- Sechskant-Winkelschraubendreher => SW 8.
- Federbein-Hakenschlüssel (als Meßstab).
Arbeitsfolge
- Motorrad auf Kippständer stellen.
- Öleinfüllschraube (1) herausdrehen.
- Sauberen Hakenschlüssel (2) mit Handgriffteil bis Meßkante (3) in Bohrung einführen/herausziehen.
Markierungslinie (4):
=> Maximalstand.
Schlüsselkante (5):
=> Minimalmalstand.

Schaltgetriebeöl wechseln
Erforderliches Werkzeug
- Sechskant-Winkelschraubendreher => SW 8.
- Ringschlüssel => SW 19.
Arbeltsfolge
• Motor betriebswarm fahren.
♦ Motorrad auf Kippständer stellen.
- Auffangbehälter unter Ölablaßschraube (2) stellen.
- Oleinfüllschraube (1) herausdrehen.
- Ölablaßschraube herausdrehen/Öl ablassen.
- Ölablaßschraube (2) mit neuer Dichtung einschrauben.
- Getriebeöl mit Trichter über Einfüllöffnung einfüllen.(Ölsarten s. Seite 79).
Füllmenge:
=> 0,80 1.
- Ölstand überprüfen.
- Oleinfüllschraube mit neuer Dichtung einschrauben.
Anzlehdrehmoment
Ölablaß/-einfüllschraube (2/1)
=> 23 Nm.
Hinweis
Altöl sachgerecht entsorgen.

Antriebsöl kontrollieren
Erforderliches Werkzeug
- Sechskant-Winkelschraubendreher => SW 8.
Arbeitsfolge
- Motorrad auf Kippständer stellen.
- Schraube (1) aus Öleinfüllbohrung herausdrehen.
Unterer Gewindegang der Öleinfüllöffnung:
=> Maximalstand.

Erforderliches Werkzeug
- Sechskant-Winkelschraubendreher => SW 8.
- Ringschlüssel => SW 19.
Arbeitstolge
- Motor betriebswarm fahren.
- Motorrad auf Kippständer stellen.
- Auffangbehälter unter Ölablaßschraube (2) stellen.
- Oleinfüllschraube (1) herausdrehen.
-
Ölablaßschraube herausdrehen/Öl ablassen.
-
Ölablaßschraube mit neuer Dichlung einschrauben.
- Getriebeöl mit Trichter über Einfülöffnung einfüllen. (Ölsorten s. Seite 79). Füllmenge: => 0,25 l.
- Ölstand überprüfen.
- Ölfinfüllschraube mit neuer Dichtung einschrauben.
Anziehdrehmoment
Ölablaß/-einfüllschraube (2/1) => 23 +/- 3 Nm.
Hinwels
Altöl sachgerecht entsorgen.

Teleskopgabelöl wechseln
Erforderliches Werkzeug
- Schraubendreher, umsteckbar.
- Sechskant-Winkelschraubendreher => SW 6.
Arbellsfolge
• Motorrad auf Kippständer stellen.
- Auffangbehälter unter Ölablaßschrauben (1) stellen.
- Ölablaßschrauben an Standrohr links/rechts herausdrehen.
- Öl ablassen.
- Öleinfüllschrauben an Gleitrohr links/rechts herausdrehen.
• Motorrad von Kippständer schieben. - Teleskopgabel bei gezogener Handbremse mehrmals ein-/ausledern.
- Motorrad auf Hauptständer stellen.
- Ölablaßschrauben einschrauben.
- Teleskopgabelöl mit Trichler über Einfüllöffnung einfüllen. (Ölsorten s. Seite 79).
Füllmenge pro Holm:
=> 0,40 - 0,011.
• Motorrad von Kippständer schieben.
- Teleskopgabelbeigezogener Handbremse mehrmals ein-/ausfedern (Entlüftung).
- Oleinfüllschrauben einschrauben.
Hinwels
Nach 5 bis 10 Hüben muß bei Entlüftung Dämpfung spürbar sein.
Auf gleiche Füllmenge in beiden Gabelholmen achten.
Altöl sachgerecht entsorgen.

Bremsflüssigkeit auffüllen
Vorderradbremse
Erforderliches Werkzeug
- Schraubendreher, umsteckbar.
Arbeitsfolge
- 4 Kreuzschlitzschrauben (1) herausdrehen (Deckel dabei andrücken).
- Lenkernachlinks einschlagen. Deckel (2) und Gummimembrano (3) abnehmen.
- Bremsflüssigkeit bis Oberkante Schauglas (Pfeil) aufüllen.
• Gummimembrane und Deckelaufsetzen. - Deckel andrücken, Lenker nach rechts einschlagen. Kreuzschilzschrauben gefühlvoil anziehen.
Hinwels
Nur frische Bremstüssigkeit der Spezifikation DOT 4 verwenden.
Achtung
Bremsflüssigkeit kann Lackschäden verursachen!
Hlnwels
Bremsflüssigkeit ist hohen termischen Belastungen ausgesetzt und nimmt Feuchtigkeit aus Umgebungsluft auf. Deshalb:
Achtung
Bremsflüssigkeit muß jährlich durch BMW Motorrad Kundendienst gewechsell werden!

Erforderliches Werkzeug
- Sechskant-Winkelschraubendreher => SW 4.
Arbeltsfolge
K1:
• Sitzbank abnehmen.
- Befestigungsschrauben (1) aus Kniepad herausschrauben
• Kniepad abnehmen.
- Befestigungsschrauben (2) aus Tank-abdeckung herausdrehen.
• Abdeckung abnehmen.
K 100 RS:
• Batterieblende rechts abnehmen.
- Behälter aus Befestigungsklammer ziehen.
- Deckelmit Gummimembrane abnehmen.
- Bremsflüssigkeit bis MAX-Markierung (2) auffüllen.
• Montage in umgekehrter Reihenfolge.
Hinweis
Nur frische Bremsflüssigkeit der Spezifikation DOT 4 verwenden.
Achtung Bremsflüssigkeit kann Lackschäden verursachen!
Hinwels
Bremsflüssigkeit ist hohen termischen Belastungen ausgesetzt und nimmt Feuchtigkeit aus Umgebungsluft auf. Deshalb:
Achtung Bremsflüssigkeit muß jährlich durch BMW Motorrad Kundendlenst ge- wechselt werden!

Kühlmittelstand korrigieren
Erforderliches Werkzeug
- Sechskant-Winkelschraubendreher => SW 3.
Arbeltsfolge
K1:
- Motorrad auf Kippständer stellen.
- Linke Verkleidungsinnenabdeckung abschrauben.
- Verschluß von Einfüllstutzen öffnen.
- Kühlmittelgemisch bis Unterkante Einfüllstutzen (Pfeil) auffüllen.
• Verschluß schließen. - Linko Verkleidungsinnenabdeckung anschrauben.
K 100 RS:
- Motorrad auf Kippständer stellen.
- Batterieblende rechts abnehmen.
- Verschluß von Einfüllstutzen abnehmen.
- Kühlmittelgemisch bis "max"-Markierung auffüllen.
• Verschluß aufsetzen.
Hinwels
Kühlmittelstand nur bei kaltem Motor korrigieren.
Nur bei geringem Kühlmittelverlust über Ausgleichsbehälter auffüllen.
Mischungsverhältnis: => 40 % Glykol, => 60 % Wasser.
Frostschutzbeständig bis: => ·26 °C.
Kühlmittel nur durch BMW Motorrad Kundendienst wechsel lassen.
Achtung Nurnitritfreie Gefrier- und Korrosions- schutzmittel verwenden!

Luftfiltereinsatz wechseln
Erforderliches Werkzeug
- Schraubandreher, umsteckbar.
Arbeitsfolge K1
• Motorrad auf Kippständer stellen.
- Schrauben (1) aus Verkleidungsunterteil herausdrehen.
- Verkleidungsteil nach hinten/unlen abnehmen.
- Schrauben (3) aus mittlerem rechtem Verkleidungssteil herausdrehen.
• Kniepad (4) abnehmen. - Schraube aus unteren Verkloidungshalter herausdrehen.
-
Schrauben (2) aus Kühlerverkleidung entfernen.
• Rechtes Verkleidungsteil abnehmen. -
Luftführungskanal (6) mit leichten Links-/Rechts-Bewegungen entfernen.
- Eine vordere und 2 hintere Federklammern (7) lösen.
- Gehäuseoberteil (8) leicht anheben. Luftfiltereinsatz (9) nach rechts herausziehen.
• Neuen Luftfiltereinsatz einsetzen. - Luftfiltereinbau und Montage der Verkleidungsteile in umgekehrter Reihenfolge.
Hinweis
Pfeilmarkierung "TOP-OBEN" beachlen. Filtereinsatz bei Einbau nicht beschädigen.

Arbeitsfolge K 100 RS
- Motorad auf Kippständer stellen.
- Befestigungsschrauben (1) aus Innenverkleidung herausdrehen.
• Verkleidung nach oben abnehmen.

- Luftführungskanal in Pfeilrichtung (2) aus Luftfiltergehäuse-Unterteil ziehen.
- Gummisitz beim Wiedereinbau anfeuchten.
- Luftführungskanal in Pfeilrichtung (3) nach hinten abnehmen.
- Eine vordere und 2 hintere Federklammorn lösen.
- Gehäuseoberteil leicht anheben. Luftfllereinsalz nach rechts herausziehen.
- Neuen Luftfiltereinsatz einsetzen.
- Luftfiltereinbau und Montage der Verkleidungsteile in umgekehrter Reihenfolge.

Pfellmarkierung "TOP-OBEN" beachten. Fillerelnsatz bei Einbau nicht beschädigen.

Erforderliches Werkzeug
- Sechskant-Winkelschraubendreher
=> SW 4,
=> SW 8.
- Schraubendreher, umsteckbar.
Arbeitstfolge
- Motorrad auf Kippständer stellen.
K1:
• Vorderradverkleidung abbauen (s.Seite 35).
- Befestigungsschrauben (1) für Bremssat-tel links/rechts herausdrehen, Hallerun-gen (2) abnehmen.
- Bremssätte! vorsichtig abnehmen.
- Bremsbelagdicke (3) überprüfen/messen.
Mindestbelagstärke: => 1,5 mm. - Bremssätte- und Verkleidungsanbau in umgekehrter Reihenfolge.
Anziehdrehmoment
Bremssatlelschrauben (1)
=> 32+/-2Nm.
Hinweis
Arbeiten an der Bremsanlagedurch BMW Motorrad Kundendienst ausführen lassen.
Achtung
Bremsschelben und -beläge bei Brems- sattelaus- und einbau nicht beschä- digen!
Handbremshebel bei ausgebauten Bremssättein nicht betätigen!
Mindestbelagstärke nicht unterschreiten!
Anziehdrehmomente unbedingt durch BMW Motorrad Kundendienst überprüfen lassen!

Erforderliches Werkzeug
- Sechskanl-Winkelschraubendreher => SW 8.
Arbeltsfolge
- Motorrad auf Kippständer stellen.
- Schrauben (1) für Bremssattel herausdrehen.
-
Winkel (2) für Impulsgeberkabel und Unterlegscheibe (3) abnehmen.
• Bremssattel vorsichtig abnehmen. -
Bramsbelagdicke (4) prüfen. Mindestbelagstärke: => 1,5 mm.
- Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
Anziehdrehmoment Bremssallelschrauben (1) => 32 +/- 2 Nm.
Hinweis
Arbeiten an der Bremsanlage durch BMW Motorrad Kundendienst ausführen lassen.
Achtung
Bremsscheibe und -beläge bei Brems- sattelaus- und -einbau nicht beschä- digen!
Fußbremshebel bel ausgebautem Bremssattel nicht betätigen! Mindestbelagstärke nicht unterschrellen!
Anziehdrehmomente unbedingt durch BMW Motorrad Kundendienstüberprüfen lassen!

Arbeiten an der elektrischen Anlage nur bei ausgeschalteter Zündung bzw. abgeklemmtem Batterle-Minuskabel durchführen!
Keine Spannungsführenden Telle bei laufendem Motor berühren! Lebensgefahr!
HInwels
Neue Glühbirnen nicht mit bloßen Fingern berühren.
Für Einbau sauberes, trockenes Tuch benutzen.

Blinkbirnen wechseln/vorn
Erforderliches Werkzeug
- Schraubendreher, umsteckbar.
Arbeitsfolge
- Motorrad auf Kippständer stellen.
- Befestigungsschrauben (1) herausdrehen.
- Blinkleuchtenabdeckung (2) abnehmen.
- Glühbirne nach hinten drücken und durch Linksdrehung lösen. Herausnehmen.
- Neue Glühbirne mit Rechtsdrehung in Arretierung (3) einsetzen.
- Blinkleuchtenabdeckung befestigen.
Blinkbirnen vorn/hinten: => 12 V/21 W

Blinkbirnen wechseln/hinten
Erforderliches Werkzeug
- Schraubendreher, umsteckbar-K100RS Arbeitsfolge
- Motorrad auf Kippständer stellen.
K1:
- Abdeckung für Ablagefach entfernen.

- Befestigungsschrauben (1) herausdrehen.
- Blinkleuchtenabdeckung (2) abnehmen.
- Blinkbirneneinsatz (4) durch Linksdrehung herausnehmen.
- Glühbirnenach hintendrücken und durch Linksdrohung lösen. Herausnehmen.
- Neue Glühbirne mit Rechtsdrehung in Arretierung einselzen.
- Blinkbirneneinsatz einsetzen.

Rück-/ Bremslichtbirne wechseln
Keln Werkzeug erforderlich.
Arbeitsfolge Ausbau
- Motorrad auf Kippständer stellen.
K1:
- Sitzbank abnehmen.
K 100 RS:
- Sitzbank öffnen, Deckel vom Ablagefach abnehmen.
- Zwei Rändelschrauben (Pfeil) herausdrehen.
- Heckbirneneinsatz abnehmen.
- Birneneneneinsatz:
oben => Bremslichtbirne
unten => Rücklichtbirne

- Birmeneinsatz (1) durch Drücken auf Kunststoffverschluß (2) herausnehmen.
- Brems-/Rücklichtbirne (3) nach hinten drücken (Pfeil) und durch Linksdrehung (Pfeil) aus Arretierung lösen. Herausnehmen.
- Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
Bremslichtbime: => 12 V/21 W
Rücklichtbime: => 12 V/10 W
Hinwels
Neue Glühbrne nicht mit bloßen Fingern berühren.
Für Einbau sauberes, trockenes Tuch benutzen.

Fahr-/Fernlichtbirne wechseln
Kein Werkzeug erforderlich
Arbeltsfolge Ausbau
Aus-/Einbau durch untere Verkleidungs- öffnung vornehmen.
- Motorrad auf Kippständer stellen.
• Mehrfachstecker (1) abziehen.
• Gummimanschette (2) entfernen. - Sicherungsring (3) durch Linksdrehung entriegeln. Glühbirne (4) entnehmen.
- Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
Fahr-/Fornlichtbirne => 60/55W
Hinwels
Neue Glühbrne nicht mit bloßen Fingern berühren.
Für Einbau sauberes, trockenes Tuch benutzen.

Standlichtbirne wechseln
Arbeltsfolge
- Motorrad auf Kippständer stellen.
- Fassung (5) durch Linksdrehung entriegeln.
- Glühbirne (6) durch Hineindrücken und gleichzeiliger Linksdrehung lösen.
- Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
Standichlbirne => 12 V/4 W
Hinwels
Neue Glühbirne nicht mit bloßen Fingern berühren.
Für Einbau sauberes, trockenes Tuch benutzen.

Leuchtweite regulieren
Einstellung hoch/tief
Erforderliches Werkzeug
- Kein Werkzeug erforderlich.
Durch Hebelverstellung (1) im oberen Bereich des rechten Standrohrs vertikale Leuchtweite des Scheinwerfers einsstellen.
- Hebelstellung oben (2): => Leuchtweite lang
- Hebelstellung mitte (3): => Leuchtwelle neutral.
- Hebelstellung unten (4): => Leuchtwelte kurz.
Mit Sechskant-Kunststoffschraube (5) Feineinstellung vornehmen.
Einstellung links/rechts
Erforderliches Werkzeug
- Kein Werkzeug erforderlich.
Mit Rändelschraube (6) im oberen Bereich des linken Standrohrs horizontale Leuchtweite des Scheinwerfers einstellen.
• Drehrichtung links (7):
=> Lichtkegel rechts.
• Drehrichtung rechts (8):
=> Lichtkegel links.
Hinweis
Hoch-/Tief-Einstellung so vornehmen, daß Gegenverkehr nicht geblendet wird. Darauf achten, daß Lichtkegel Fahrbahntlefe welt genug ausbirnet.
Links-/Rechts-Justierung so einstellen, daß Lichtkegel die Fahrbahn breit genug ausbirnet.
Einstellungen bei beladenem Fahrzeug (Fahrer, Sozlus und Gepäck) vornehmen. Exakte Scheinwertereinstellung s. Seite 59.

text_image
5m 6 m A
Scheinwerfer einstellen
Grundeinstellung für Solobetrieb.
- Reifenlufdruckauf korrekten Wert einstellen (s. Seite 20).
- Federvorspannung auf Belastungszustand einstellen (s.Seite 21).
- Motorrad mit Fahrer belasten und im Abstand von 5 m (ab Vorderradmitte) vor hellen Wand auf ebenem Boden aufstellen.
-
Abstand von Boden bis Scheinwerfermitte (H) auf Wand übertragen und mit Kreuz markieren.
-
5 cm darunter zweites Kreuz zeichnen.
• Abblendlicht einschallen. - Scheinwerfer mit Einstellschrauben (s. Seite 58) so einstellen, daß in Mitte des unteren Kreuzes "Hell-Dunkel-Grenze" (1) beginnt, bis oberes Kreuz (2) nach rechts ansteigt und wieder abfällt (3).
Für Länder mit Linksverkehr
Motorräder für Länder mit Linksverkehr sind mit linksasymetrischem Abflendlicht ausgestattel.
Scheinwerfereinstellung erfolgt analog der Beschreibung links.
Hinwels
Bei Motorrädern mit rechtsasymelrischem Abblendlicht Ist in Ländern mit Linksverkehr "der sichtbaren Keil in Streuschelbenmitte" vorübergehend abdunkeln (zugeschnittenes Klebeband aufkleben).

Sicherungen auswechseln
Erforderliches Werkzeug
- Sechskant-Winkelschraubendreher => SW4.
Arbeltsfolge
- Motorrad auf Kippständer stellen.
K1:
• Sitzbank abnehmen.
- Befestigungsschrauben (1) aus Kniepad herausschrauben
• Kniepad abnehmen.
- Befestigungsschrauben (2) aus Tank-abdeckung herausdrehen.
♦ Abdeckung abnehmen.
K 100 RS:
- Batterieabdeckung gemäß Bilderläuterung demontieren
- Klarsichdeckel seitlich leicht zusammendrücken (Pleile) und herausziehen.
- Defekte Sicherung aus Steckfassung ziehen.
- Neue Sicherung einsetzen (Reservesicherung aus Bordwerkzeug).
- Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
Hinweis
Defekte Sicherungen nicht reparieren. Bei häufigem Defekt elektrische Anlage durch BMW Motorrad Kundendienst überprüfen lassen.

flowchart
graph TD
A["1"] --> B["2"]
C["3"] --> D["4"]
E["5"] --> F["6"]
G["7"] --> H["8"]
B --> I["15"]
D --> J["15"]
F --> K["15"]
H --> L["15"]
Abgesicherte Stromkreise Sicherungsbelegung:
| 1 | => | Instrumenten-Kombination, Brems-/Schlußlicht | 15 A. |
| 2 | => | Standlicht | 15 A |
| 3 | => | Blinkbirnen, Uhr | 15 A. |
| 4 | => | Steckdose | 15 A. |
| 5 | => | Sonderausstattung | 15 A. |
| 6 | => | Kraftstoffpumpe | 15 A. |
| 7 | => | Doppelhorn, Lüfter | 15 A. |
Achtung Nur vorgeschriebene Sicherungen verwenden.

Batterie aus-/einbauen Erforderliches Werkzeug
- Sechskant-Winkelschraubendreher
$$ \Rightarrow \text { SW } 4, $$
$$ \Rightarrow \text { SW } 5. $$
- Gabelschlüssel
— Schraubendreher, umsteckbar.
Arbeitsfolge Ausbau
- Motorrad auf Kippständer stellen.
• Zündung ausschalten!
K1:
• Höcker/Sitzbank abnehmen.
- Kniepads/Tankabdeckung abschrauben.
- Hallerung (1) für Sitzbankverriegelung abschrauben.

- Silzbank öffnen.
- Batterieabdeckung links abnehmen.
- Schnappverschluß (2) von Mehrfachstecker lösen und zur Seite drücken.
K1: - Befesligungsschrauben (3) aus Einspritzsteuergerät herausdrohen.
- Einspritzsteuergerät nach hinten/oben herausnehmen. Dabei Mehrfachstecker aus Einspritzsteuergerät ziehen.
- Befestigungsschrauben (4) für Batteriehalterung herausdrehen.

- Schutzkappen (5) für Minus-/Pluspol mit Schraubenzieher aufklappen.
- Batteriekabel abklemmen.
=> Zuerst Minuspol.
=> Dann Pluspol. - Batterieentlüftungsschlauch (6) aus Boh-rung in Hinterradabdeckung ziehen.
- Batterie nach hinten/oben herausheben (Pfeil).
Achtung
Minus-/Pluskabel unbedingt In angegebener Relhenfolge abklemmen! Batterie nur bei ausgeschalteter Zündung abklemmen!

- Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
- Batteriekabel anklemmen.
=> Zuerst Pluspol.
=> Dann Minuspol. - Pole letten.
Hinwels
Schrauben für Batteriehalterung nicht zu fest anziehen.
Achtung
Entlüftungsschlauch (1) nicht abknicken!
Plus-/Minuskabel unbedingt in angegebener Relhenfolge anklemmen! Batterie nur bei ausgeschalteter Zündung anklemmen!

text_image
MAX MINBatteriesäurestand prüfen
Erforderliches Werkzeug
- Schraubendreher, umsteckbar, (ggf. Münze).
Arbeitsfolge
- Säurestand an MIN-/MAX-Markierung ablesen.
Hinweis
Zum Nachfüllen nur destilliertes Wasser verwenden.
Verschlußstopfen mil Münze entfernen und einschrauben.
Achtung
Batteriesäure ist stark ätzend! Augen, Gesicht, Hände und Kleidung schützen!

=> Bei Fahrpausen über einem Monat Batterie abklemmen. Dazu:
Massekabel (1) an Schaltgetriebe abschrauben und abso- lleren.
=> Destilliertes Wasser bis MAX-Markierung auffüllen.
=> Batterie in kühlem/trockenem Raum einlagern.
=> Säurestand regelmäßig kontrollieren.

=> Vor Stillegung und Wiederin-betriebnahme Batterie laden. Ladevorschriften beachten.
=> Wartung und Lagerung im Zweileisfall durch BMW Motorrad Kundendlenslausführen lassen.
Achtung
Keine Gewährleistung bei unsachgemäßer Behandlung der Batterle!
Störungstabelle
| AchtungMotorrad Ist mit digitaler Motorelektronik (MOTRONIC) ausgestattet! Keine spannungsführenden Teile bei laufendem Motor berühren! Lebensgefahr! | |||
| Störung | Ursache | Abhilfe | Selte |
| Motor springt nicht oder erschwert an | Zündschlüssel in falscher Stellung | Bedienung | 25 |
| Zündnotschalter eingeschaltet | Bedienung | 25 | |
| Seitenständer ausgestellt | Bedienung | 21 | |
| Stromfluß unterbrochen | Sicherung 1 defekt | 61,62 | |
| Gang eingelegt, Kupplung nicht gezogen | Getriebe in Leerlauf schalten oder Kupplung ziehen | 25 | |
| Kraftstoffbehälter leer | Auflüllen | 17 | |
| Kraftstoffpumpe arbeitet nicht | Sicherung 6 defekt | 61,62 | |
| Fehlbedienung Gasdrehgriff/Choke | Bedienung | 26 | |
| Luftfillereinsatz verschmutzt | Auswechseln | 52 | |
| Zündkerze(n) defekt/naß | Auswechseln | 39 | |
| Zündkörzen/-kabel oder -stecker naß | Mit Preßluft abblasen/trocknen | ||
| Batterie keine ausreichende Kapazität | Batterie laden | 64 | |
| Kühlmitteltemperatur zu hoch, Warnblme brennt dauernd (schellel ab 115 °C ein) | Kühlmittelstand zu niedrig | Evtl. Undichtigkeit beseitigenKühlmittel auflüllen | 51 |
| Elektrischer Lüfter schaltet nicht automatisch ein (Soll bei 105 °C) | Sicherung 7 defekt | 61,62 | |
Hinwels
Darüber hinausgehende Störungen – und soweit auf Seiten 31...64 nicht beschrieben – durch BMW Motorrad Kundendienst beheben lassen.

Regelmäßige und sachgemäße Reinigung ist für den Werterhalt ihres Motorrades ein wichtiger Faktor.
Sicherheitswichtige Bauteile bleiben so in ihrer vollen Funktion erhalten.
Chrom- und Lackteile "glänzen" – auch nach Jahren harter Beanspruchung – wie neu.
Gummi- und Kunststoffteile werden nicht durch aggressive oder eindringende Reinigungs- und Lösungsmittel beschädigt.
Achtung
Keine Dampf- oder Hochdruckstrahlgeräte verwenden!

• Motorrad auf Kippständer stellen.
- Sämtliche Verkleidungsteile abbauen.
- Räder, Motor-, Gelriebeblock und Schwinge mit mildem Kaltreiniger einsprühen.
- Nach Einwirkzeit (Herstellerangaben beachten) mit Schwamm und Wassergut abspülen.
- Motorrad nach links kippen, damit Restwasser abläuft.
• Nasse Flächen gut trocknen.
• Bremsprobe durchführen.

- Verkleidungsteile nur mit Reinigungs-/Pillegemittel aus BMW Pflegemittel Set reinigen/pillegen. Windschild nicht zerkratzen.
- Instrumentenkombination und Schalter nicht mit Lösungs- oder Reinigungsmitteln säubern.
- Teerspritzer nur mit freigegebenen Entfernern beseitigen. Gut nachspülen.
- Slandrohre von Inseklen, Fliegen usw. säubern.
- Lack- und Chromtoile regelmäßig mit entsprechenden Pflegemittelin behandeln.

- Motorrad nach Fahrtende sofort mit kaltem Wasser reinigen.
=> Keln warmes Wasser verwenden/verstärkte Salzelnwirkung! - Motorrad gut trocknen.
- Felgen, Motor, Schwinge und Chromteile mit Korrosionsschutzmittel auf Wachsbasis behandeln.
- Gesäuberte und trockene Verkleidungsleile mit empfohlenem Wachs einreiben/polieren.
Achlung
Keine Dampf- oder Hochdruckstrahlgeräte verwenden!
Lackschäden ausbessem
- Kleine Lack- oder Steinschlagschäden mit BMW Lackstift beseitigen.
=> Farbbezeichnung auf Hin- welsschild unter Sitzbank.
=> Arbeits- und Sicherheitsvorschriften des Herstellers beachten. - Größere Schäden durch BMW Motorrad Kundendienst beheben lassen.
Schalldämpferanlage pflegen
- Veränderungen an der Auspuffanlage (betriebs- und umwellbedingt) mit "Metall Polish Uniblau" (Fa. Hugo Höhn GmbH, Rudolf-Herbig Weg 10, D-5657 Haan) vorbehandeln.
- Mit "Wiener Kalk" (Fa. Schmitz-Bonn GmbH, Rondorferstr. 74, D-4000 Düsseldorf 1) nachbehandeln.
Hinwels
Zum Nachreinigen nur Wiener Kalk (auch in Drogerle erhältlich) verwenden. Keine Scheuermittel benützen.

• Motorrad reinigen (s. Seite 66).
- Motoröl in betriobswarmem Zustand ablassen (s. Seite 44).
- Dünnflüssiges Öl bis untere Markierung an Ölstandsauge einfüllen.
Füllmenge:
=> ca. 2,51.
- Motor eine Minute unbelastet laufen lassen.
- Getriebeöl in Schaltgetriebe (s. Seite 46) und Hinterradantrieb (s.Seile 47) in betriebswarmem Zustand ablassen.
- Dünnflüssiges Öl in Schaltgetriebe einfüllen.
Füllmenge:
=> ca. 0,4 l.
- Dünnflüssiges Öl in Hinterradantrieb einfüllen.
Füllmenge:
=> ca. 0,1 l. - Motor im zweilen Gang einige Sekunden laufen lasson.
- Zündkerzen herausdrehen (s. Seile 39) und etwas Motorenöl einspritzen.
Menge:
=> ca. 0,011.
• Zündkerzen einschrauben. -
Batterie ausbauen (s. Seile 62). Warlungshinweise (s. Seite 64) beachten!
-
Brems-, Kupplungshebelgelenke, Kipp- und Seitenständerlagerungen mit geeignetem Schmiermittel einsprühen.
- Blanke/verchromle Teile mit säurefreiem Fett (Vaseline) einreiben.
- Motorrad in trockenem Raum auf Kippständer stellen.
- Verkleidungsunterteil demontieren (s. Seite 44).
- Motor so unterstützen, daß beide Räder frei (unbelastet) sind.

Wieder in Betrieb nehmen
Arbeltsfolge
• Außenkonservierung entfernen.
• Motorrad reinigen (s. Seite 66).
- Dünnflüssiges Öl in Motor, Schaltgelriebe und Hinterradantrieb ablassen.
- Ölfilterpatrone wechseln (s. Seite 44).
- Öl in Teleskopgabel wechseln (s. Seite 48).
- Betriebsbereile Batterie einbauen (s. Seite 62).
- Batterieklemmen mit Pollett konservieren.
- Zündkerzen herausschrauben (s. Seite 39).
- Motor mit Anlasser durchdrehen und Konservierungsmittel aus Zylinder blasen.
-
Zündkerzen reinigen, ggf. erneuern/einschrauben.
-
Reifenluftdruck prüfen/korrigieren (s. Seite 20).
- Bremsen überprüfen (s. Seite 18/19).
- Sicherheitskontrollen durchführen (s. Seiten 15–22).
Hinweis
Arbeiten für Inbetriebnahme mit Inspektion durch BMW Motorrad Kundendlensl verbinden.
Technische Daten

Auch das gehört dazu:
Technische Daten und Beschreibungen
- Motor (72)
- Kühl-/Schmiersystem (73)
- Kraftübertragung (74)
- Fahrgestell (75-77)
- Schmier- und Betriebsstoffe (78,79)
- Elektrische Anlage (80,81)
- Maße (82)
- Gewichte (83)
- Fahrleistungen (84)
( ) Klammerzahl => Seite mit Erläuterung
Technische Daten und Beschreibungen
| Motor | K 1 | K 100 RS | |
| Bauart | Patenlierter, liegender Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor, mit 4-Vernil-Technik, zwei obenliegenden Nockerwellen, und Digitaler-Motor-Elektronik (MOTRONIC) mit Schubabschaltung. | ||
| Hubraum effektivnach Steuerformel | ccm | 987,18 | |
| ccm | 980 | ||
| Größte Nennleistung nach DIN 70 020bei Drehzahl | KWPSmin ^-1 | 741008000 | |
| Größtes Drehmomentbei Drehzahl | Nmkpmmin ^-1 | 10010,196750 | |
| Zulässige DrehzahlenHöchstdrehzahlDauerdrehzahlLeerlaufdrehzahl | min ^-1 min ^-1 min ^-1 | 89008500950 +/- 50 | |
| Bohrung/Hub | mm | 67/70 | |
| Verdichtungsverhältnis | 11,0 : 1 | ||
| Leistungsgewicht | fahrfertig + Fahrer (75kg)zulässiges Gesamtgewicht | kg/kWkg/kW | 4,56,5 |
| Kraftstoffverbrauch nach ISO 7118bei konstanten 90 km/hbei konstanten 120 km/h | I/100 kmI/100 km | 4,205,004,705,30 | |
| Kraftstoffart | Superkraftstoff bleifrel DIN 51 607, Mindestoktanzahl 95 (ROZ) und 85 (MOZ) oder Superkraftstoff bleihaltig DIN 51 600, Mindestoklanzahl 98 (ROZ) und 88 (MOZ). | ||
| Maximaler Ölverbrauch | I/100 km | 0,15 | |
| Kühl-/Schmiersystem | K 1 | K 100 RS | |
| Kühlsystem | Schaltet in Abhängigkeit von der Kühlmitteltemperatur automatisch ein und aus. | ||
| Kühlerbauart | Querstrom-Aluminiumkühler mit Kunslstoffwasserkästen, integriertem Thermostat und Ausgleichsbehälter im drucklosen Bereich. Über- und Unterdruckventil im Haupteinfüllstutzen. | ||
| Elektrischer Lüfter | Schaltet in Abhängigkeit von der Kühlmitteltemperatur automatisch ein und aus. | ||
| Schalt- und Steuerungswerte | Thermoslat: Öffnungsbeginn bei 85 °C.Lütter: Einschalttemperatur bei 105 °C.Kühlmitteltemperatur-Warnleuchte: Schaltet bei 115 °C.Überdruckventil: Öffnet bei 125 °C = 1,5 bar.Unterdruckventil: Öffnet bei -0,1 bar (in der Abkühlphase). | ||
| Schmlersystem | Druckumlaufschmierung (durch Zahnradpumpe) über Hauptstromölfilter mit pumpenseitig angeordnetem Druckregelventil und Sicherheitsumgehungsventil, mit zusätzlicher Filterwirkung, am Hauptstromölfilter (Naßsumpf). | ||
| Schalt- und Steuerungswerte | Öldruckschaller bei 0,2...0,5 bar.Druckregelventil bei 5...6 bar.Umgehungsventil in Ölfilterpatrone bei 2,2 +/- 0,3 bar. | ||
| Die Kühlmittel- und die Motorenölpumpe wurden als zentrale Kombination in einem Gehäuse integriert. | |||
| Kraftübertragung | K 1 | K 100 RS | |
| Kupplung | Auf der Abtriebswelle angeordnete und entgegen der Motordrehrichtung umlaufende Einscheiben-Trockenkupplung mit übersetzter Tellerfeder, aluminiumgeschmiedetern Schwungrad und asbestfreien Kupplungsbelägen; leicht dosierbare mechanische Betätigung bei geringen Ausrückkräften, Handkraft ca. 70 N. | ||
| Kupplungsscheibe ∅ | mm | 180 | |
| Schaltgetriebe | Klauengeschaltetes 5-Gang-Getriebe mit integriertem Stoßdämpfer und gewichtsmindernden Aluminiumbauteilen. | ||
| Übersetzungen im Schaltgetriebe | 1. Gang = 4,4972. Gang = 2,9593. Gang = 2,3044. Gang = 1,8795. Gang = 1,611 | ||
| Kraftübertragung vom Schaltgetriebe zum Hinterradantrieb | In der Einarmschwinge (BMW PARALEVER) gekapselte Gelenkwelle, getriebeseitig und achsantriebseitig mit Kreutzgelenk und integriertem Torsionsdämpfer. | ||
| Hinterradantrieb | Über wälzgelagertes, palloidverzahntes Kegel- und Tellerrad mit Direktbefestigung des Hinterrades an der zum Flansch ausgebildeten Tellerradrückseite; ein integrierter "Kronenring" in Verbindung mit einem Induktivegeber sorgt für die übersetzungsunabhängige Impulsgabe an den elektronischen Tachometer. | ||
| Hinterachsübersetzung(Sertenausführung) | 2,75 : 1 | ||
| entspricht Zähnezahl | 33 / 12 | ||
| Fahrgestell | K 1 | K 100 RS | |
| Rahmen | Dereinteilige verwindungssteife Gitterrohrrahmen umschließt das Triebwerk (Motor mit Schaltgetriebe) als mittragendes Element; für Seltenwagenbetrieb nicht zugelassen | ||
| Anordnung des Typenschildes und der Fahrgestollnummer | an Rahmenrohrstrebe mitte rechts | ||
| Radaufhängung vorn | Über langhubige, leicht ansprechende Teleskopgabel mit wagabhängiger hydraulischer Dämpfung und progressiver Federkennung | ||
| Gesamtfederweg | mm | 135 | |
| Sandrohrdurchmesser | mm | 41,7 | |
| hinten | Über einstellbare Einarmschwinge aus hochfester Leichtmetall-Legierung mit Schubstangenabstützung (BMW PARALEVER) und Gasdruckfederbein (wegabhängige Dämpfung) mit progressiver Federkennung, lastabhängig vierfach einstellbar. | ||
| Gesamtfederweg (am Rad) | mm | 140 | |
| Schwingenlänge | mm | 450 | |
| Einschlagwinkel des Vorderrades | 2 × 27^ | 2 × 34^ | |
| Nachlauf des Vorderrades bei Leergewicht | mm | 90 | |
| bei Normallage(mit Fahrer) 75 kg | mm | 95 | |
| Vorderradbremse | Hydraulisch betätigte Zweischeibenbremse mit 4-Kolben-Festsäteln, schwimmend gelagerte Edelstahlbremsscheiben und naßbremsfadingfreie Sintermetall-Bremsbeläge. | ||
| Bremsscheiben ø | mm | 305 | |
| Bremsscheibendicke | mm | 5 | |
| Bremskolben ø | mm | 32/34 | |
| Betätigungszylinder | mm | 20 | |
| Bremsbelagfläche | cm2 | 100 | |
| Hinterradbremse | In den Hinterradantrieb teilintegrierte hydraulische Festsattel-Scheibenbremse mit Edelstahlbremsscheibe, naßbremsfadingfreie Semimetall-Bremsbeläge | ||
| Bremsscheiben ø | mm | 285 | |
| Bremsscheibendicke | mm | 5 | |
| Bremskolben ø | mm | 38 | |
| Betätigungszylinder ø | mm | 12 | |
| Bremsbelagfläche | cm2 | 41,5 | |
| Fahrgestell | K1 | K 100 RS | |
| Räder und Reifen | BMW Leichtmetall-Gußräder mit U-Profilspeichen, Radial-Niederquerschnittsreifen | ||
| VorderradGröße und Bezeichnung | mit Schrägschulterfelge und Doppelhump3,50 - 17 MT-H2 | ||
| Reifengröße und Bezeichnung | 120/70 ZR 17 TUBELESS (schlauchlos)Michelin A 59 X TLMetzeler ME1 Front CompkDunlop K 455 FGDunlop Sportmax BPirelli MP 7 Sport (DOT 389 oder größer) | ||
| HinterradGröße und Bezeichnung | mit Schrägschullerfelge und Doppelhump4,5 - 18 MT-H2 | ||
| Reifengröße und Bezeichnung | 160/60 ZR 18 TUBELESS (schlauchlos)Michelin M 59 X TLMetzeler ME1 CompkDunlop K 455 ADunlop SportmaxPirelli MP 7 Sport (DOT 389 oder größer) | ||
| Reifenluftdruck bei kalten Reifen | |||
| Solo vom hinten | bar | 2,2 | |
| bar | 2,5 | ||
| Sozius vom hinten | bar | 2,5 | |
| bar | 2,9 | ||
| Reifenprofiltlefe (Empfehlung Minimum) | |||
| VorderradHinterrad | mm | 2 | AchtungGesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltlefe beachtenl |
| mm | 3 | ||

radar
| Category | Value | | -------------- | ----- | | SAE 20 | -30 | | SAE 30 | -20 | | SAE 40 | -10 | | SAE 20 W 50 | 0 | | SAE 20 W 40 | 10 | | SAE 15 W 50 | 20 | | SAE 15 W 40 | 30 | | SAE 10 W 50 | 40 | | SAE 10 W 40 | 50 | | SAE 10 W 30 | 60 |Schmier- und Betriebsstoffe
K1 K 100 RS
| Motoröl | Marken-HD-Ölfür Ottomotoren der API-Klassifikation SE, SF, SG; Kombinationen mit CC oder CD Spezifikation.Viskositätsklasse in Abhängigkeit von der Außentemperatur.Die Temperaturgrenzen der SAE-Klassen können kurzfristig über- oder unterschritten werden.Darüber hinaus empfehlen wir für extreme Einsätze das SAE 5W50 HWB Motorenöl "BMW Super Power". Alle von HWB vertriebenen Motorenöle unterliegen der ständigen BMW Qualitätskontrolle. | ||
| Füllmangen Motor | |||
| ohne | Filterwechsel | 3,50 | |
| mit | Filterwechsel | 3,75 | |
| Schmier- und Betriebsstoffe | K 1 | K 100 RS | |
| Geitrlebeöl | |||
| Füllmenge Schallgetriebe | I | Marken-Hypoid-Getriebeöl, API-Klasse GL 50,8 | |
| Füllmenge Hinterradantrieb | I | 0,25 | |
| Viskositätsklasse bei Außentemperatur über 5 °C | SAE | 90 | |
| unter 5 °C | SAE | 80 | |
| oder alternativ | SAE | 80 W 90 | |
| Teleskopgabelöl - freigegebene Ölsorten | Esso KomfortAral "WEICH" (über 15 °C)Aral "HART" | ||
| Füllmenge pro Gabelholm | I | 0,40 - 0,01 | |
| Lenkungslagerschmierung und übrige Schmierstellen | Marken-Wälzlagerfelt, Nutztemperaturbereich -30 °C...+140 °C, Tropfpunkt 150 °C...230 °C, hoher Korrosionsschutz, gule Wasser-Oxydationsbeständigkeit; z. B. Shell Retinax A | ||
| Batteriepole - Oxydationsschulz | Säurefreies Fell, z.B. Vaseline | ||
| Bremsflüssigkeit | ATE "SL" DOT4, Castrol Disc Brake, DOW ET 504 Shell Donax DOT 4, Hydraulan DOT 4 | ||
| Motorkühlmittel | Marken Langzeit Gefrier- und KorrosionsschutzmittelAchtungNur nitriffreie Frost- und Korrosionsschutzmittel verwenden! | ||
| Füllmenge | I | 3 + 1 (im Ausgleichsbehälter) | |
| Elektrische Anlage | K 1 | K 100 RS | |
| Batterle | BMW-Mareg | ||
| Spannung/Kapazität | V/Ah | 12/25 | |
| Drehstromgenerator | Dreiphasen-Drehstromgenerator mit vollelektronischem Regler, Direktantrieb im Übersetzungsverhältnis 1:1,5 | ||
| Leistung | W/V | 460/14 | |
| Anlasser | Permanentmagnel-Ausführung mit vierfacher Zahnradübersetzung im Verhältnis 1:27 und Freilauf | ||
| Leistung | kW | 0,7 | |
| Zündzeitpunkt (Vollast) | °Kw | 6...31 (Vorzündung) | |
| Zündfolge | Zyl. | 1-3-4-2 | |
| Zündkerzen | Gewinde M 12 x 1,25 | ||
| Freigegebene Fabrikate/Typen | Bosch XR 5 DC, Beru 12R-5 DU | ||
| Elektrodenabstand | mm | 0,6 + 0,1 | |
| Verschleißgrenze | mm | 0,9 | |
| Elektrische Anlage | K 1 | K 100 RS | |
| Absicherung Stromkreise | Durch "Miniluse" (Flachsteck)-Sicherungen, 7 Kreise | ||
| Belastbarkeit | A | 15 | |
| Schelnwerfer | Halogen-Rechteckscheinwerfer mit zweistufiger manueller Leuchtweitenregelung | ||
| GlühlampeFern-/Abblendlicht | H4-Halogenlampe 55/60 W, asymmetrisch | ||
| Standlichl | DIN 72601 | 12 V/4 W, Normbezeichnung T 8/4 | |
| Heckleuchte: SchlußlichtBremslicht | DIN 72601DIN 72601 | 12 V/10 W, Normbezeichnung R 19/1012 V/21 W, Normbezeichnung P 25-1 | |
| Blinkleuchten | DIN 72601 | 12 V/21 W (4x), Normbezeichnung P 25-1 | |
| Blinkkontrolleuchten | DIN 72601 | 12 V/4 W (2x), Normbezeichnung T 8/4 | |
| Sonstige Kontrolleuchten undInstrumentenbeleuchtung | DIN 72601 | 12 V/3 W (13x), Normbezeichnung W 10/3 | |
| Maße | K 1 | K 100 RS | |
| Länge über alles | mm | 2230 | |
| Breite über Rückspiegel | mm | 875 | |
| Breite über Lenker (mit Gewichte) | mm | 740 | 700 |
| Breite über Fußrasten (Fahrer) | mm | 640 | 620 |
| Breite über Fußrasten (Sozius) | mm | 700 | |
| Größte Höhe (ohne Spiegel) | mm | 1210 | 1260 |
| Sitzhöhe bei Leergewicht | mm | 780 | 800 (760) |
| Radstand bei Leergewicht | mm | 1565 | |
| Bei Normallage mit Fahrer (75 kg) | mm | 1558 | |
| Bodenfreiheit bei Leergewicht | mm | 140 | |
| Bei Normallage | mm | 115 | |
| Wendekreis | m | 6,80 | 5,1 |
| Neigungswinkel bei Normallage | r/l | 43^ / 43^ | 46^ / 46^ |
| Gewichte | K 1 | K 100 RS | |
| Trockengewicht (ohne Kraftstoff, Kühlmittel,Schmierstoff, Werkzeug) | kg | 234 | 235 |
| Leergewicht (fahrfertig,vollgetankt) | kg | 258 | 259 |
| Zulässiges Gesamlgewicht | kg | 480 | |
| Zulässige Radlastenvom | kg | 200 | |
| hinten | kg | 290 | |
| Achslastverteilung vorn/hintenbei Leergewicht | % | 49/51 | |
| bei Normallage mit Fahrer (75 kg) | % | 46/54 | |
Stichwortverzeichnis

text_image
A...ZAbblendlicht, 12
Ablagetach, Bordwerkzeug, 9
Achslastverteilung, 83
Anfahren
Herunterschallen. 28
Hochschalten, 28
Anlasser, 80
Anlaßrelais, 26
Anlaßschalter, 26
Anziehdrehmomente
Bremssattel, 54, 55
Hinterrad, 38
Ölablaß-/einfüllschraube
Hinlerradantrieb, 47
Motor, 45
Schaltgetriebe, 46
Vorderrad, 36
Zündkerzen, 39
Aufstellgriff, 8
Batterie, 9
Aus-/Einbauen, 62, 63
Entlüftungsschlauch, 63
Gewährleistung, 64
Kabel abklemmen, 63
Laden, 64
Polfett, 79
Säurestand prüfen, 64
Technische Daten, 80
Wartungshinweise, 64
Bedienungshinweise
Helmhalter, 14
Instrumenleneinheit, 11
Kraftstoff auffüllen, 13
LCD-Digitaluhr, 10
Lonkerarmatur, 12
Sitzbankentriegelung, 14
Staufächer, 13
Was ist wo, 8
Zünd- und Lenkschloß, 10
Beladung
Kontrolle, 22
Zulässige Höchstgeschwindigkeit, 22
Zulässiges Gesamtgewicht, 22
Beleuchtung
Erhöhte Blinkfrequenz, 21
Kontrolle, 21
Bereitung, 77
Blinkerschalter, 12
Bodenfreiheit, 82
Bohrung/Hub, 72
Bordwerkzeug, 13, 34
Bremsen
Beläge kontrollieren, 54, 55
Mindestbolagstärke, 54, 55
Technische Daten, 76
Bremsflüssigkeil
Auflüllen, 49
Hinweise, 49
Technische Daten, 79
Bremsflüssigkeitssland, Kontrolle, 18
Bremslichtbirne wechseln, 57
Choke, 12, 26
Dampf-/Hochdruckstrahlgeräte, 66
Destilliertes Wasser, 64
Digitale-Motor-Elektronik (MOTRONIC), 72
Drehmoment, 72
Drehstromgenerator, 80
Drehzahlanhebung (Choke), 12
Drehzahlbegrenzungen, 24, 72
Drehzahlmesser, 11
Einarmschwinge (BMW PARALEVER), 74
Einfahrregeln, 24
Einschlagwinkel, 75
Elastizität, 84
Elektrische Anlage, Technische Daten, 80, 81
Fahr-/Fernlichtbirne wechseln, 58
Fahrgeräusch, 84
Fahrgestell, Technische Dalen, 75, 76, 77
Fahrgestellnummer, 2, 9
Fahrleistungen, 84
Fahrzeugdaten,2
Fahrzeugschlüssel, 2
Federbein, 9
Federvorspannung, Einstellung, 21
Fedenweg, 75
Felgen
Kontrolle, 20
Technische Daten, 77
Fernlicht, 12
Füllmenge
Hinterradantrieb, 47
Kühlmittel, 79
Motor, 78
Motoröl, 45
Schallgetriebe, 46, 79
Telesköpgabel, 48, 79
Fußbremshebel, 9
Fußbremshebelspiel, Kontrolle, 19
Fußschallhebel, 8
Ganganzeige, Digital, 11
Gefrierschutzmittel, 51
Gesamtgeweichl, 83
Geschwindigkeitsmesser, 11
Getriebe
Füllmenge, 79
Schallen, 28
Getriebeöl, Technische Daten, 79
Gewichte, 83
Glühbirnen
Hinweis, 56
Technische Daten, 81
Wechsel
Blinker, 56, 57
Fahr-/Farnlicht, 58
Rück-/Bremslicht, 57
Standlicht, 58
Handbremshebelspiel, Kontrolle, 19
Handhebelspiel/Kupplung, 43
Händlerdaten, 2
Heckleuchten-Überwachung, 27
Helmhalter, 8, 14
Hinterrad, Technische Dalen, 77
Antrieb, Technische Daten, 74
Aus-/einbauen, 37
Bremse, Technische Daten, 76
Höchstgeschwindigkeil, 84
Hubraum, 72
Instrumenteneinheit, 11
Kitometerzähler, 11
Kippständer, 8
Funktion, 29
Kontrolleuchte
Blinker, 11
Drehzahlanhebung, 11
Fernlicht, 11
Heckleuchlen-Überwachung, 11, 27
Kraftstoffstand,11
Leerlauf, 11
Motoröldruck, 11, 27
Korrosionsschutzmittel, 51
Kraftstoff, 13
Art. 72
Auffüllen, 13
Füllmenge, 17
Verbrauch. 72
Kühl-/Schmiersystem, 73
Schalt-/Steuerungswerte, 73
Kühlerbauart. 73
Kühlmittel
Auffüllen, 51
Frostschulzbesländigkeit, 51
Kontrolle, 17
Mischungsverhältnis, 51
Temperatur-Warnleuchte, 11, 17, 73
Kupplung
Einstellen, 43
Technische Dalen, 74
Kupplungshebelspiel, Kontrolle, 19
Lackschäden ausbessern. 67
Ladestrom/Drehstromgenerator, 27
LCD-Digitaluhr, 10
Leergewicht, 83
Leerlaufdrehzahl, 72
Leistungsgewichl, 72
Lenkerarmatur, Links/Rechts, 12
Lenkungslager, Schmierung, 79
Lichthupe, 12
Lichtschalter, 12
Lüfter, 73
Luftfillereinsatz, Wechseln, 52
Maße, 82
Massekabel, 64
Motor
Bauart, 72
Kühlmittel, 79
Technische Daten, 72
Motoröl
Druck, 27
Füllmerge, 78
Konirolle, 17
Technische Daten, 78
Verbrauch, 72
Viskosilāl, 78
Wechsel, 44
Nachdruck, 2
Nachlauf, 75
Neigungswinkel, 82
Nennleistung, 72
Notausschalter, 25
Oklanzahl, 72
Ölfilter
Patrone, 45
Wechseln, 44
Ölkontrolle
Hinterradantrieb, 47
Motor, 17
Schaltgetriebe, 46
Ölstand, Schauglas, 9
Olwechsel
Hinterradantrieb, 47
Motor, 44
Schalgetriebe, 46
Teleskopgabel, 48
Original BMW Teile und Zubehör, 33
Pannenhiltesatz für Schlauchlosreifen, 34
Parklicht, 10, 12
Radaufhängung, Technische Daten, 75
Räder, Technische Daten, 77
Radlasten, 83
Radsland, 82
Rahmen, 75
Reifen
Freigegebene Reifengrößen, 77
Luftdruck
Kontrolle, 20
Werte, 20, 77
Pannenhilfesalz, 34
Profieltiefe
Kontrolle, 20
Werte, 20, 77
Technische Daten, 77
Reinigen/Pflegen
Allgemeine Hinweise, 66
Lackschäden, 67
Säubern, 66
Schalldämpferanlage, 67
Streusaiz, 67
Relaisflattern, 26
Rücklichtbirne wechseln, 57
Schalldämpferanlage pflegen, 67
Schaltgetriebe, Technische Daten, 74
Scheinwerfer, 81
Einstellen, 59, 60
Linksverkehr, 60
Schlüßelnummer, 2
Schmier-/Betriebstoffe, 78, 79
Schmiersystem, 73
Schubabschaltung,72
Seitenständer, 8
Funktion. 29
Kontrolle, 21
Sicherheitsinformation, 4
Sicherheilskontrolle
Allgemeine Hinweise, 16
Beladung, 22
Beleuchlung, 21
Bremsflüssigkeitsstand, 18
Motorölstand, 17
Federvorspannung, 21
Felgen/Ventielkappen, 20
Fußbromshebelspiel, 19
Handbromshebelspiel, 19
Kraftstoffstand, 17
Kühlmittelstand, 17
Kupplungshebeispiel, 19
Reifenluftdruck, 20
Reifenprofiliefe, 20
Seitenständer, 21
Sicherungen
Belegung, 62
Wechsel, 61
Sitzbankenriegelung, 14
Sitzhöhe, 82
Slandgeräusch, 84
Standlichtbirne wechseln, 58
Starten-Fahren-Parken
Anlaßschalter beätigen, 26
Drehzahlanhebung (Choke) betätigen, 26
Einfahrregeln, 24
Getriebe schalten, 28
Heckleuchten-Überwachung, 27
Kippständer betäligen, 29
Ladestrom/Drehstromgenerator, 27
Mataröldruck, 27
Schaltgetriebe in Neutralstellung, 25
Seitenständer belätigen, 29
Vordem Starlen, 25
Zündung einschallen, 25
Staufächer, 8, 9, 13
Steckdose, 8
Störungstabelle, 65
Streusälzeinwirkung, 67
Tageskilometerzähler, 11
Technische Daten
Elektrische Anlage, 80, 81
Fahrgeslell, 75, 76, 77
Fahrleistung, 84
Gewichte, 83
Kraftübertragung, 74
Kühl-/Schmiersystem, 73
Maße, 82
Motor, 72
Schmier-/Betriebsstoffe, 78, 79
Technische Veränderungen, 33
Teleskopgabel, 75
Füllmenge, 79
Teleskopgabelöl, Technische Daten, 79
Thermostat, 73
Trockengewicht, 83
Typenschild, 9, 75
Ventielkappen, Kontrolle, 20
Verdichtungsverhältnis, 72
Viskositätsklasse
Getriebeöl, 79
Motoröl, 78
Vorderrad, Technische Daten, 77
Aus-/einbauen, 35
Bremse, Technische Daten, 76
Wartung und Pflege, 31–70
Wendekreis, 82
Zulässiges Gesamtgewicht, 22
Zünd-/Lenkschloß, 8, 10
Zündfolge, 80
Zündkerzen
Elektrodenabstand, 40
Kontroflieren, 40
Technische Daten, 80
Wechsel, 39
Zündnotschaller, 12, 25
Zündung einschalten, 25
Zündzeilpunk1, 80
BMW Motorrad GmbH + Co.
Bestell-Nr. 01 40 9 798 880 XI.89 2. Auflage deutsch Bo











