T10CHG - Ferngesteuertes spielzeug FUTABA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG T10CHG FUTABA
Kapitel....Seite Sicherheitsbestimmungen....3
-
Lieferumfang ....4
-
Allgemeine Beschreibung .....5
2.1 Sender T-10 CG 5
2.2 Empfänger R 6008 HS .....5
- Technische Daten ....5
3.1 Sender T-10 CG 5
3.2 Empfänger R 6008 HS .....5
- Sender T-10 CG .....6
4.1 Bedienelemente .....6
4.2 Senderakku einsetzen/wechseln .....7
4.3 Abnehmen der Rückwand .....7
4.4 Steuerknüppeleinstellungen .....7
4.5 Steuerknüppelmodus / Spracheinstellung .....8
4.6 CAMPac Modellspeichermodule .....9
4.7 Spannungsanzeige 9
4.8 Unterspannungsalarm 9
4.9 Laden der Akkus .....9
4.10 Lehrer-Schüler Betrieb .....10
4.11 DSC-Betrieb / Betrieb am Flugsimulator .....10
4.12 Einbau und Anbindung des Empfängers .....10
-
Anschluss der Servos .....11
-
Inbetriebnahme des Senders .....12
6.1 Display und Tastatur .....12
6.2 Schalter- und Geberbelegung .....12
6.3 Warnhinweise .....13
6.4 Programmierung .....13
- Motorflugprogramm (ACROBATIC) .....14
7.1 Struktur ACRO-Basic-Menü .....14
7.2 Struktur ACRO-Advance-Menü .....15
7.3 Optionen ACRO Basic-Menü 1/2 .....15
• Modell-Funktionen (MODELWAHL) .....15
- Dual-Rate/Exponential (D/R, EXPO) .....16
• Servoweg Einstellung (ENDPUNKT) .....18
• Servomittenverstellung (SERVO-MIT) .....18
• Servoumpolung (SERVO-UMP) .....19
• Digitale Trimmung (TRIMMUNG) .....19
- Motor abstellen (MOTOR-AUS) .....20
• Vorwählbare Drosselstellung (LEERLAUF2) ....20
- Fail-Safe Einstellungen (FAILSAFE) .....21
7.4 Optionen ACRO-Basic-Menü 2/2 .....22
- Voreinstellungen Sonderkanäle (GEBERWAHL) .22
- Parameter-Menü (PARAMETER) .....22
- Modulationsart wechseln 10CH / 7CH .....23
- Stoppuhr (STOPPUHR) .....24
- Lehrer-Schüler Betrieb (TRAINER) .....25
- Logik Schalter (LOGIC SW) .....25
- Servo-Test und Servoweganzeige (SERVO) ....26
7.5 Optionen ACRO-Advanced-Menü 1/2 .....26
- Programmierbare Mischer 1-8 (PROG.MIX1-8) .26
- Programmierbare Kurvenmischer 5 bis 8 (PMiX-5 und -8KRV) .....28
- Flaperon-Mischer (FLAPERON) .....28
- Wölbklappen Wegeinstellung (FLAP-TRIM) .....29
- Querruder Differenzierung (QUER-DIFF) .....30
7.6 Optionen ACRO-Advanced-Menü 2/2 .....31
- Bremsklappen-Funktion (BREMSKLPN) .....31
- Höhenruder-Wölbkla. Mischer (HOEH-FLAP) .. .32
- Quer-/Höhenruder Mischer (Quer-Hoeh) .....32
- Snap-Roll Funktion (SNAP-ROLL) .....33
Kapitel....Seite
- V-Leitwerk Mischer (V-LEITWRK) .....33
- Delta-Mischer (DELTA-MIX) .....34
- Kreiselempfindlichkeit (KREISEL) .....34
7.7 Programmierbeispiel Motorflugmodell .....37
- Segelflugprogramme GLID(1A+1F) / GLID(2A+1F) und GLID(2A+2F) ....38
8.1 Struktur des GLIDER-Basic-Menü .....38
8.2 Struktur des GLIDER-Advanced-Menü 1A+1F ...39
8.3 Optionen GLIDER Basic-Menü 1/2 .....39
- Modell-Funktionen (MODELWAHL) .....39
- Dual-Rate/Exponential (D/R, EXPO) .....40
- Servoweg Einstellung (ENDPUNKT) .....42
- Servomittenverstellung (SERVO-MIT) .....42
- Servoumpolung (SERVO-UMP) .....43
- Digitale Trimmung (TRIMMUNG) .....43
- Fail-Safe Einstellungen (FAILSAFE) .....44
- Motor Abstellen (MOTOR-AUS) .....44
8.4 Optionen GLIDER Basic-Menü 2/2 .....45
- Voreinstellungen Sonderkanäle (GEBERWAHL) .45
- Parameter-Menü (PARAMETER) .....45
- Stoppuhr (STOPPUHR) .....47
- Lehrer-Schüler Betrieb (TRAINER) .....48
- Logik Schalter (LOGIC SW) .....48
- Servo-Test und Servoweganzeige (SERVO) ....49
8.5 Optionen GLIDER Advanced-Menü 1/2 .....49
- Programmierbare Mischer 1-8 (PROG.MIX1-8) . .49
- Programmierbare Kurvenmischer 5 bis 8 (PMiX-5 und 8KRV) ....51
- Flaperon-Mischer (FLAPERON) .....51
- V-Leitwerk Mischer (V-LEITWRK) .....52
- Offset Funktion (OFFSET) .....53
- Start Verzögerung (START VERZOE) .....53
- Wölbklappenmischer (WÖLB-FLAP) .....54
- Wölbklappen Trimmung (WOELB-TRM) .....54
- Butterfly-Mischer (BUTTERFLY) .....55
- Butterfly-Höhenruder Mischer (BUTT-HOEHE) . .56
8.6 Optionen GLID(1A+1F) Advanced-Menü 2/2 ....57
- Quer-Seitenruder Mischer (QUER-SEIT MIX) . . .57
- Höhenruder-Wölbklappen Mischer (HOEH>FLAP) ....57
- Spoiler Mischer (SPOILER MIX) .....58
- Wölbklappeneinstellung (FLAP-TRIM) .....59
- Delta-Mischer (DELTA-MIX) .....59
- Flugzustand (CONDITION) .....60
- Querruder Differenzierung (QUER-DIFF) .....60
8.7 Programmierbeispiel Segelflugmodell .....62
- Hubschrauber-Programm (HELI) .....63
9.1 Struktur HELI-Basic-Menü .....63
9.2 Struktur HELI-Advanced-Menü .....64
9.3 Optionen des HELI-Basic-Menü 1/2 .....64
- Modell-Funktionen (MODELWAHL) .....64
- Dual-Rate/Exponential (D/R, EXPO) .....65
- Servoweg Einstellung (ENDPUNKT) .....66
- Servomittenverstellung (SERVO-MIT) .....67
- Servoumpolung (SERVO-UMP) .....67
- Digitale Trimmung (TRIMMUNG) .....68
- Motor abstellen (MOTOR-AUS) .....68
Kapitel......Seite
- Taumelscheibeneinstellung (TAUMELSCH) .....69
- Fail-Safe Einstellungen (FAILSAFE) .....69
- Voreinstellungen Sonderkanäle (GEBERWAHL) .70
- Parameter-Menü (PARAMETER) .....71
- Stoppuhr (STOPPUHR) 73
- Lehrer-Schüler Betrieb (TRAINER) .....74
- Servo-Test und Servoweganzeige (SERVO) ....75
9.4 Optionen des HELI-Advanced-Menü 1/2 .....75
- Gaskurve programmieren (GAS-KURVE) .....75
- Pitchkurve programmieren (PIT-KURVE) .....77
- Kreiselempfindlichkeit einstellen (KREISEL) ....78
- Pitch>Heckrotor Mischer (HECK-MIX) .....78
- Schwebefluggas Einstellung (SCHWE-GAS) . . . 79
- Schwebeflugpitch Einstellung (SCHWE-PIT) . . . .79
- Pitchweg Einstellung (PITCH-WEG) .....80
- Autorotation Einstellungen (AUTOROTATION) . . .80
- Offset-Abgleich (OFFSET) .....80
- Verzögerungs-Funktion (VERZOEGER) .....81
9.5 Optionen HELI-Advanced-Menü 2/2 .....81
- Drehzahlregler Einstellungen (DREHZ-REG) ....81
-Gas-Mix 83 - Taumelscheiben Ring (TAUMEL RING) .....83
- Autom. Gemischverstellung (GAS>NADEL) ...83
- Programm. Mischer 1 bis 6 (PROG.MIX1-6) . . . .83
- Programmierbeispiel Hubschrauber-Modell ....85
-
Notizen ....86
-
Anschluss und Tipps zum Einbau der Empfangsanlage / Reichweitentest .....87
10.1 Empfängerantenne .....87
10.2 Schalterkabel .....89
10.5 Einbau der Gestänge .....89
-
Hinweise für den Betrieb .....90
-
Gewährleistung .....91
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Service-Adressen .....91
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Postbestimmungen .....92
-
Konformitätserklärung .....92
-
Empfohlenes Zubehör .....92
-
Notizen....94
-
Allgemeinzuteilung 2,4 GHz .....95
-
Altgeräteentsorgung .....96
SICHERHEITSHINWEISE, UNBEDINGT BEACHTEN.
Lesen Sie vor Inbetriebnahme unbedingt diese Anleitung und besonders unsere Sicherheitshinweise genau durch. Wenn Sie ferngesteuerte Modellflugzeuge oder Hubschrauber erstmalig betreiben, empfehlen wir Ihnen einen erfahrenen Modellpiloten um Hilfe zu bitten.
Diese Fernsteueranlage ist ausschließlich für den Betrieb von funkferngesteuerten Modellen konzipiert und zugelassen. Robbe Modellsport übernimmt keinerlei Haftung bei anderweitiger Verwendung.
SICHERHEITSHINWEISE
Ferngesteuerte Modelle sind kein Spielzeug im üblichen Sinne und dürfen von Jugendlichen unter 14 Jahren nur unter Aufsicht von Erwachsenen eingesetzt und betrieben werden. Ihr Bau und Betrieb erfordert technisches Verständnis, handwerkliche Sorgfalt und sicherheitsbewusstes Verhalten. Fehler oder Nachlässigkeiten beim Bau oder beim Fliegen können erhebliche Sach- oder Personenschäden zur Folge haben.
Da Hersteller und Verkäufer keinen Einfluss auf den ordnungsgemäßen Bau und Betrieb der Modelle haben, wird ausdrücklich auf diese Gefahren hingewiesen und jegliche Haftung ausgeschlossen.
Technische Defekte elektrischer oder mechanischer Art können zum unverhofften Anlaufen des Motors führen, wodurch sich Teile lösen und mit hoher Geschwindigkeit umherfliegen können. Auch ein Betrieb der Empfangsanlage ohne aktivierten Sender kann zu diesem Effekt führen.
Hierdurch entsteht erhebliche Verletzungsgefahr. Luftschrauben (Propeller), Rotoren bei Hubschraubern und generell alle sich drehenden Teile, die durch einen Motor angetrieben werden, stellen eine ständige Verletzungsgefahr dar. Vermeiden Sie unbedingt eine Berührung solcher Teile. Eine drehende Luftschraube kann z.B. einen Finger abschlagen!
Bei Elektromotoren mit angeschlossenem Antriebsakku niemals im Gefährdungsbereich von Luftschrauben oder rotierenden Teilen aufhalten. Achten Sie ebenfalls darauf, dass keine sonstigen Gegenstände mit sich drehenden Teilen in Berührung kommen!
Schützen Sie Ihre Anlage vor Staub, Schmutz und Feuchtigkeit. Setzen Sie die Geräte keiner übermäßigen Hitze, Kälte oder Vibrationen aus. Der Fernsteuerbetrieb darf nur im angegebenen Temperaturbereich von -15^ C bis +55^ C durchgeführt werden.
Benutzen Sie nur empfohlene Ladegeräte und laden Sie Ihre Akkus nur bis zur angegebenen Ladezeit. Beachten Sie die Hinweise der Akkuhersteller. Über- oder Falschladungen können zur Explosion der Akkus führen. Achten Sie auf richtige Polung.
Vermeiden Sie Stoß- und Druckbelastung. Überprüfen Sie Ihre Anlage stets auf Beschädigungen an Gehäusen, Kabeln und Anschlussbuchsen. Durch Absturz beschädigte oder nass gewordene Geräte, selbst wenn sie wieder trocken sind, nicht mehr verwenden! Entweder im robbe Service überprüfen lassen oder ersetzen.
Durch Nässe oder Absturz können Fehler entstehen, welche nach kurzer Betriebszeit zu einem Funktionsausfall führen. Es
dürfen nur die von uns empfohlenen Komponenten und Zubehörteile eingesetzt werden. Verwenden Sie immer original robbe-Futaba Steckverbindungen.
ROUTINEPRÜFUNGEN VOR DEM START
- Bevor Sie den Empfänger einschalten vergewissern Sie sich, dass der Gasknüppel auf Stopp / Leerlauf steht.
- Immer zuerst den Sender, dann den Empfänger einschalten.
- Immer zuerst den Empfänger, dann den Sender ausschalten.
- Führen Sie vor dem Start einen Reichweitentest durch. Beschreibung auf Seite 89.
- Ist der richtige Modellspeicher ausgewählt?
- Führen Sie einen Funktionstest durch. Prüfen Sie die Laufrichtung und die Ausschläge der Ruder am Modell.
- Sind Mischfunktionen und Schalter richtig eingestellt?
- Ist der Ladezustand der Akkus ausreichend?
- Im Zweifel Modell niemals starten!
MODELLBETRIEB
- Überfliegen Sie niemals Zuschauer oder andere Piloten.
- Gefährden Sie niemals Menschen oder Tiere.
- Fliegen Sie nie in der Nähe von Hochspannungsleitungen oder Wohngebieten.
- Betreiben Sie Ihr Modell auch nicht in der Nähe von Schleusen und öffentlichem Schiffsverkehr.
- Betreiben Sie Ihr Modell nicht auf öffentlichen Straßen, Autobahnen, Wegen und Plätzen etc.
Bei Gewitter dürfen Sie Ihre Anlage nicht betreiben.
Während des Betriebes niemals mit der Senderantenne auf das Modell 'zielen'. In dieser Richtung hat der Sender die geringste Abstrahlung.
Am Besten ist eine Position des Piloten, bei der die Antenne eine seitliche Stellung zum Modell einnimmt.
VERSICHERUNG
Bodengebundene Modelle sowie Segelflugmodelle ohne Antriebsmotor sind üblicherweise in einer Privathaftpflichtversicherung mitversichert. Für Motorflugmodelle ist eine Zusatzversicherung oder Erweiterung erforderlich. Überprüfen Sie unbedingt Ihre Versicherungspolice und schließen Sie wenn nötig eine Versicherung ab.
HAFTUNGSAUSSCHLUSS
Sowohl die Einhaltung der Montage- und Betriebsanleitung als auch die Bedingungen und Methoden bei Installation, Betrieb, Verwendung und Wartung der Fernsteuerkomponenten können von robbe-Modellsport nicht überwacht werden. Daher übernehmen wir keinerlei Haftung für Verluste, Schäden oder Kosten, die sich aus fehlerhafter Verwendung und Betrieb ergeben oder in irgendeiner Weise damit zusammenhängen.
1. LIEFERUMFANG

1x Sender T10CG FASST 2,4 GHz
1x Senderakku 9,6 Volt 2000 mAh
1x FASST Empfänger R 6008 HS
1x Senderladekabel F 1415
1x Empfägerakkuladekabel F 1416
1x Umhängeriemen 1-Punkt
1x Schalterkabel mit Ladebuchse
2. ALLGEMEINE BESCHREIBUNG
2.1 SENDER T-10 CG
- Mit der neuen 2,4 GHz FASST Übertragungstechnik ist das Funkfernsteuern von Modellen erheblich sicherer geworden.
- Keine Gleichkanalstörungen mehr.
- Unempfindlich gegen Elektrosmog und Knackimpulsen im Modell.
- Keine Quarze, keine Frequenzkanalwahl.
- Quasi Störungsfrei durch digitale Signatur des Senders und Digitalfilter im Empfänger.
- Hohe Übertragungsgeschwindigkeit und kurze Reaktionszeit.
Im Vergleich:
PCM 1024 = 28,5 ms 1024 Schritte
2,4 GHz FASST:
Multi = 14 ms 2048 Schritte
7Kanal = 16,5ms 1200 Schritte
Das ist die doppelte Anzahl Schritte in der Hälfte der Zeit.
Zusätzlich wurde auch die Ansprechzeit (Response time), von der Betätigung des Steuergebers bis zum Loslaufen des Servos, um 25% reduziert.
Das Ergebnis entspricht quasi einer Echtzeitsteuerung. Die Steuersignale kommen gleichwertig und unverzögert am Servo an. Ein völlig neues, direktes Steuergefühl.
- Menüauswahl 6 - sprachig
- Moderner Handsender mit besonders ergonomischem Design und kompletter Ausstattung
- Griffgünstig angeordnete Bedienungselemente, die sich ohne Loslassen der Steuerknüppel erreichen lassen
- Großes hochauflösendes Grafik-Display
- Schnelle Programmierung über 3-D-Hotkey
- Serienmäßig 15 interne Modellspeicher, durch CAMPac Modellspeichermodule auf bis zu 256 Modelle erweiterbar
- Jeder Modellspeicher mit Namen programmierbar
- Durch entnehmbare CAMPac's einfachster Datenaustausch zwischen zwei Sendern, bei höchster Datensicherheit
- Digitale Trimmung für alle Knüppelfunktionen, lästiges Nachtrimmen bei einem Modellspeicherwechsel erübrigt sich, Anzeige der Trimmpositionen im Display
- Trimm-Abspeicherung für alle Modellspeicher
- Umfangreiche Software für Standardfunktionen und vorprogrammierte Menüs für die Modellkategorien Motorflug, Segel flug und Hubschrauber für alle wichtigen Taumelscheiben-Systeme
- Kopierfunktion für Modellspeicher, als Sicherung vorhandener Modelldatenprogramme und zur Erleichterung beim Programmieren neuer Modelle
- Präzise Wegeinstellung aller Kanäle mit Endpunkt-Funktion
• DUAL-RATE und EXPO-Steuerung - Servo-Reverse für alle Funktionen
• Leerlauftrimmung mit Umpolung
• Vier 'Snap-roll' Funktionen
• 7 frei programmierbare Mischer, davon 2 Kurvenmischer
• Lehrer-Schüler System und DSC-An schlussbuchse
• Längenverstellbare Präzisions-Steuerknüppel
• Lange Betriebszeiten durch 9,6 V/2000 mAh-Akku - Übersichtliche, digitale Spannungsanzeige
- Auf- oder abwärtszählende programmierbare Stoppuhr
2.2 EMPFÄNGER
EMPFÄNGER R 6008 HS

text_image
Futaba R6008HS 2.4 DIVERSITY a HANML 100MHz LED EASTI Cable Advanced MOSSEMICON TechnologySchmaler und leichter 8-Kanal-FASST-Empfänger 2,4 GHz mit voller Reichweite, für Modelle mit engen Rümpfen. Das 2-Antennen-Diversity System prüft ständig den Signalpegel beider Antenneneingänge und schaltet blitzschnell und übergangs-
los auf das stärkere Signal um. Der R 6008 HS Empfänger besitzt einem Umschalter für Digital und Analogservos. An den Ausgängen 1-6 kann dadurch die Impulsausgabe für Digital-servos noch schneller erfolgen, was zu einer noch kürzeren Reaktionszeit führt (siehe Seite 10 Kap.4.12)
3. TECHNISCHE DATEN
3.1 SENDER T-10 CG
Steuerkanäle: 8+2 / 7
Frequenzbänder: 2,4...2,4835 GHz
Alternativ: 2,4...2,454 GHz
Übertragungssystem: FSK
Sendeleistung 90 mW
Kanalraster: 2048kHz
Stromversorgung: ..... 9,6 V NiMH Akku/2.000 mAh
Stromaufnahme: .....ca. 230mA (bei HF-Abstrahlung)
Abmessungen: 180 x 180 x 80 mm
Gewicht (mit Akku): ca. 990 g
Temperaturbereich ....-15C°-+55C°
Hinweis:
Mit diesem Sender ist kein 35- bzw.40MHz Betrieb möglich!
3.2 EMPFÄNGER R 6008 HS
Kanalzahl: 8
Frequenzbänder: 2,4 GHz
Übertragungssystem: FSK
Kanalraster: 2048 kHz
Betriebsspannung: ..... 4,8 - 6 V (4-5 Zellen NC/NiMH)
Stromaufnahme: ....50 mA
Abmessungen: 47 x 25 x 14,3 mm
Gewicht: ca. 14 g
Temperaturbereich -15C°-+55C°
4. SENDER T-10 CG
4.1 BEDIENELEMENTE
Der T-10 CG Sender ist komplett mit allen Bedienelementen ausgestattet. Neben den vier Steuerknüppelgebern, stehen fünf weitere Proportionalgeber ('A' bis 'E') zur Verfügung, davon die zwei besonders griffgünstig angeordneten seitlichen Drehgeber. Außerdem sind insgesamt acht Schalter bzw. Taster ('A' bis 'H') installiert.
Zwei Leuchtdioden informieren den Piloten über den Status des Senders. Die rote LED signalisiert, dass der Sender eingeschaltet ist und meldet durch Blinken wenn ein anderer Flugzustand als "Normal" eingeschaltet ist. Über die blaue LED wird die HF-Signal-Abstrahlung angezeigt.
Das große Grafik-LC-Display stellt alle notwendigen Informationen zur Verfügung. Der Dialog mit dem Sender erfolgt über
den Cursor und dem 3-D-Hotkey, mit dem die Einstellung von Modelldaten durchgeführt wird.
Im Menü 'Geberwahl' (Basic-Menü 2/2) können Sie wählen welchen der drei Regler in der Mitte des Senders oder der beiden seitlichen Drehschieber Sie für die Bedienung der Kanäle 5 bis 10 benutzen wollen (ACRO siehe Seite 22; GLIDER siehe Seite 45 und HELI siehe Seite 75). Damit können Sie den T-10 CG Sender individuell für Ihre persönlichen Bedürfnisse programmieren.
Die folgende Abbildung zeigt den Sender T-10 CG mit der Knüppelbelegung 'Mode 2', so wie er geliefert wird. Viele Funktionen und Positionen der Schalter, sowie die Zuordnung der fünf Zusatzgeber ('A' bis 'E') können Sie menügeführt durch die Software individuell an Ihre persönlichen Vorstellungen anpassen.

text_image
Geber 'A' (Kanal 6) Geber 'B' (Kanal 8) Antenne Handgriff Schalter 'B' Power ON Alarm (LED) CAMPac- Buchse Hochfrequenz Abstrahlung (LED) Geber 'C' (Kanal 7) Schalter 'C' Taster 'H' (hinten) Schalter 'E' (vorn) Schalter 'G' (vorn) Schalter 'D' Geber 'E' (Kanal 9) Geber 'D' (Kanal 5) Seiten-/Höhenruder- knüppel Drossel-/Querruder- knüppel Drosseltrimmung Höhenruder- trimmung Seitenruder- trimmung Querruder- trimmung Ein-/Ausschalter Die Zuordnung der Schalter und Geber entnehmen Sie bitte der Tabelle auf der Seite 12 Programmiertasten Öse für Sender- aufhängung 3-D-HotkeyJoystickLC-Display4.2 SENDERAKKU EINSETZEN/WECHSELN
Der T-10 CG Sender ist werksseitig bereits mit einem Sende-rakku 9,6 Volt 2000 mAh ausgerüstet.
Der Senderakku befindet sich in einem Fach auf der Rückseite, im unteren Bereich. Die elektrische Verbindung zum Sender wird durch eine verpolungssichere Steckverbindung hergestellt.
Das Anschlusskabel muss am Rand verlegt werden, damit der Deckel einrastet.
Das Bild zeigt die Rückseite des Senders mit offenem Akkufach.
Beim Wechseln des Akkus ziehen Sie bitte nicht an den Kabeln um den Stecker zu lösen, sondern fassen Sie mit einem entsprechenden Werkzeug den Stecker und ziehen ihn vorsichtig vom Kontakt.

text_image
Lehrer-Schüler und DSC- Buchse Senderakku Ladebuchse Akkuanschluss- stecker Akkufachdeckel4.3 ABNEHMEN DER RÜCKWAND
Öffnen der Rückwand
- Senderakku ausbauen und die Steckverbindung des Akku-kabels lösen.
- Lösen Sie die vier Kreuzschlitz-Schrauben mit der die Rückwand am Sendergehäuse befestigt ist mit einem Schraubendreher.
- Rückwand nach hinten abnehmen.
- Rückwand vorsichtig von hinten auf das Gehäuse stecken, dabei dürfen die Kontakte des Akkuanschlusses nicht beschädigt werden!
- Rückwand mit den vier Schrauben wieder befestigen.
- Akku einbauen und Akkufach schließen.
Schließen der Rückwand
4.4 STEUERKNÜPPELEINSTELLUNGEN
Längenverstellung
Die Länge der Steuerknüppel ist stufenlos verstellbar und kann optimal an die Steuergewohnheiten des Piloten angepasst werden.
- Teil A und B lockern
- Griff auf die gewünschte Länge einstellen
- Teil A und Teil B kontern Federkraft
Bei beiden Steuerknüppeln
kann die Rückstellkraft der Federn stufenlos auf die individuellen Steuergewohnheiten des Piloten eingestellt werden. Dazu die Senderrückwand abnehmen. Mit einem kleinen Schraubendreher die Federkraft für jede Steuerfunktion einstellen.
- Drehung im Uhrzeigersinn bewirkt eine härtere Rückstellung.
- Drehung gegen den Uhrzeigersinn bewirkt eine weichere Rückstellung

text_image
Drossel rechts Quer Höhe Seite Drossel links Seite Höhe QuerUMBAU DER RATSCHE / RASTE
Der Sender wird serienmäßig mit 'Drossel links' ausgeliefert, das heißt dass die linke vertikale Steuerfunktion rastet und somit für die Steuerung der Gasfunktion geeignet ist.
Dies kann aber schnell auf 'Drossel rechts' umgestellt werden, indem man die Ratschenplatte auf der Steuerknüppelrückseite abnimmt und am anderen Steuerknüppel anschraubt.
Damit die Ratschenfeder wirksam ist, muss die Ratschenplatte entsprechend der folgenden Abbildung auf dem jeweiligen Knüppel befestigt werden.
- Dazu die beiden Schrauben lösen und Ratschenplatte abnehmen.
- Für Drosselfunktion rechts um 90° nach links drehen und auf den (von hinten gesehen) linken Steuerknüppel montieren.
- Bei Drosselfunktion links um 90° nach rechts drehen und auf den rechten Steuerknüppel montieren.
- Dabei mit dem Stift (Niederhalter, auf der Rückseite der Platte) die Rückstellwippe des Steuerknüppels niederdrücken.
Die Wippe liegt direkt neben den äußeren Federverstell- schrauben, erkennbar an der daran befestigten Feder. - In dieser Position Ratschenplatte auf den Schraubendom des Knüppels aufsetzen und wieder festschrauben.
• Die nachstehenden Abbildungen zeigen die jeweilige verschraubte Endposition der Ratschenplatte.

text_image
Niederhalter RatscheDrossel rechts

text_image
Niederhalter RatscheDrossel links
4.5 STEUERKNÜPPELMODUS / SPRACHEINSTELLUNG/
Neben der mechanischen Umstellung der Drosselraste verfügt der Sender über eine Funktionszuordnung der Steuerknüppel. Die Software des Senders hat neben dem voreingestellten 'Mode 2' noch drei weitere Steuerknüppelmodi. Damit können Sie das System optimal an Ihre Steuergewohnheiten anpassen. Da die Zuordnung der Steuerfunktionen an den entsprechenden Servo-Ausgängen des Empfängers immer gleich bleibt, muss lediglich festgelegt werden, mit welcher Steuerknüppel-Anordnung der Pilot sein Modell betreibt. Zur Umstel-

text_image
[VOREINSTELLUNG] STK-MODE▶2 THR-REV▶NOR SPRACHE▶Deutsch TM10-MODE▶GENERALlung des Steuerknüppelmodus müssen die beiden Tasten 'Mode' und 'End' während des Einschaltens des Senders gleichzeitig betätigt werden. Im Display wird dann der aktuelle Steuerknüppelmodus angezeigt. Durch eine Drehbewegung am 3-D-Hotkey nach rechts oder links kann man den gewünschten Modus einstellen. Beim nächsten Einschalten wird der neue Modus aktiviert.
Steuerknüppelanordnungen (Mode 1-4):
Mode 1:

text_image
Höhe Seite 4 3 Gas 1 Quer 2 Querruder rechts Höhenruder links Gas/Motordrossel rechts Seitenruder linksMode 2:

text_image
Seite Gas 4 3 Höhe 1 Quer 2 Querruder rechts Höhenruder rechts Gas/Motordrossel links Seitenruder linksMode 3:

text_image
Höhe Quer 4 3 Gas Seite 1 2 Querruder links Höhenruder links Gas/Motordrossel rechts Seitenruder rechtsMode 4:

text_image
Quer Gas 4 3 Höhe 1 Seite 2 Querruder links Höhenruder rechts Gas/Motordrossel links Seitenruder rechtsUMPOLUNG DER DROSSELFUNKTION (THR-REV)
Im gleichen Menü wird auch die Drosselfunktion umgepolt. Dies ist erforderlich um bei Mischern mit gemeinsamen Steuergeber (Gas/Pitch beim Hubschrauber) die Drosselrichtung unabhängig umpolen zu können.
Wählen Sie die Zeile THR-REV mit den Cursor Tasten aus und drehen Sie den 3-D-Hotkey nach links, für umgepolte Laufrichtung. Beim nächsten Einschalten wird der neue Modus aktiviert.
SPRACHAUSWAHL
Ebenfalls im gleichen Menü wird die Sprache der Displayanzeige ausgewählt. Die werksseitige Einstellung ist Englisch. Navigieren sie mit den Cursortasten in die Zeile LANGUAGE/SPRACHE und wählen Sie durch Drehen des 3-D-Hotkeys unter den Sprachen English, Deutsch, French, Espanol,
Italiano, Nederlands und Tschechisch. Beim nächsten Einschalten wird der neue Modus aktiviert.
FREQUENZBANDAUSWAHL
Hinweis zur Auswahl des Frequenzbereiches im 2,4 GHz Band. Einsatzgebiet: Länder der EU, Schweiz, Norwegen, Island, Russland. Im 2,4 GHz Band stehen 2 verschiedene Frequenzbereiche zur Verfügung:
- 2400...2483,5 MHz, Schalterstellung „General“.
Dieser Frequenzbereich ist nicht in allen EU-Ländern einheitlich (harmonisiert), z.B. in Frankreich, weswegen eine Kennzeichnung mit „CE !“ zu erfolgen hat. Zudem müssen diese Geräte seitens des Herstellers bei den zuständigen nationalen Stellen „notifiziert“ (angemeldet) werden. Auf diesem Frequenzband können, durch die fehlende Frequenzharmonisierung, abweichende nationale Regelungen für die Nutzung des 2,4 GHz Bandes oder die Abstrahlungsleistung gelten.
2. 2400...2454 MHz, Schalterstellung „France“.
Dieser Frequenzbereich ist EU-weit harmonisiert, Kennzeichnung „CE“. Hier ist keine Notifikation notwendig und es gelten keine nationalen Einschränkungen. Empfehlung: Für die Länder Österreich, Frankreich, Russland, Italien und Belgien ist der Frequenzbereich 2 (2400...2454 MHz) "Schalterstellung France" auszuwählen. In Rumänien und Bulgarien ist eine zusätzliche generelle Genehmigung erforderlich, kontaktieren Sie Ihre Behörde. In Norwegen ist der Einsatz im 20 km-Umkreis von der Forschungsstation Ny Aelesund nicht erlaubt. Wichtig: Nach dem Wechsel muss neu "verlinkt" werden. Nach entsprechender Auswahl bestätigen Sie den Frequenzwechsel.
4.6 CAMPAC MODELLSPEICHER MODULE
Der Modellspeicher des Senders kann mit einem "CAMPac" erweitert werden. Es gibt verschiedene CAMPac-Module, die eine unterschiedliche Anzahl von zusätzlichen Modellspeichern zur Verfügung stellen:
[EXT-MEMORY]
Das CAMPac-Modul wird auf der Frontseite des Senders vorsichtig in die entsprechende Buchse gesteckt. Vor der ersten Abspeicherung von Mo dell daten in einem neuen CAMPac muss dieses 'initialisiert' werden. Bei einer entsprechenden Warn meldung im Display, muss die 'Mode'-Taste betätigt werden. Dadurch beginnt die Initialisierung des Speicher-Moduls. Das CAMPac ist danach einsatzbereit. CAMPac's sind statische Speicherbausteine und empfindlich gegen statische Aufladung. Daher darf das Gehäuse nicht geöffnet und die Steckkontakte nicht überbrückt oder berührt werden.
4.7 SPANNUNGSANZEIGE

text_image
01:MODEL-0001 ST1 0:00.0 ST2 10:00.0 MDL 0:00 TIMER 0:00 FutabaDie aktuelle Akkuspannung des Senders wird über das große LC-Display in Volt angezeigt.
4.8 UNTERSPANNUNGSALARM

text_image
[BASIC MENU(ACRO)] =ACROBATIC= MODEL-0301 MODELLWAHL D/R, EXPO ▶TRIMMUNG ENDPUNKT ▶MOTOR-AUS SERVO-MIT ▶LEERLAUF 2 SERVO-UMP ▶FAILSAFESobald die Akkuspannung 8,5 V erreicht hat, werden Sie optisch und akustisch auf den entladenen Senderakku aufmerksam gemacht. Das Akkusymbol im Display blinkt, und es
ertönt der Beeper. Landen Sie Ihr Modell umgehend und laden Sie den Senderakku wieder auf.
4.9 LADEN DER AKKUS
Vor Inbetriebnahme den Senderakku mit einem Ladestrom von 0,1 C (1/10 der Akkukapazität) 24 Stunden lang laden. Nach Benutzung bzw. längerem Nichtgebrauch alle Akkus der Fernenkanlage vor jedem Betrieb 14-16 Stunden mit 0,1 C (Normaladung) nachladen, unabhängig von der vorherigen Benutzungsdauer. Damit wird die Selbstentladung der Akkus ausgeglichen und der Akku for miert. (Beispiel: Akku 2000 mAh, Normalladestrom = 200 mA)
Die Selbstentladung von NiMH-Zellen beträgt ca. 1,5 % je Tag. Das bedeutet, dass nach ca. 75 Tagen ein vorher vollgeladener Akku vollständig entladen ist, ohne jemals belastet worden zu sein.
Der Senderakku kann geladen und entladen werden ohne ihn auszubauen. Die Ladebuchse befindet sich im rechten Seitenteil neben dem 3-D-Hotkey (siehe Abbildung auf Seite 7).
Für eine Ladung des Sender- oder Empfängerakkus mit einem höherem Strom als 1C setzen Sie unbedingt ein Ladegerät mit einer automatischen „Delta-Peak“ - Abschaltung ein.
Wir empfehlen folgende Ladegeräte:
-
Für einfache Normalladung, Unicharger 6 No. 8500.
-
Zum Schnellladen und zur Akkupflege empfehlen wir Ihnen den Power Peak Compact 6S EQ No.8506 oder den Power Peak Duo Power 8S EQ-BID No. 8504.
Besonders bei NiMH-Akkus benötigen Sie ein Ladegerät mit einer sicheren Abschaltautomatik, da diese Akkutypen empfindlich gegen Überladung sind.
Der Sender und die Empfangsanlage müssen beim Laden unbedingt ausgeschaltet sein. Bei einer Schnellladung des Senderakkus darf der Ladestrom max. 2 Ampere betragen.
Der Ladestromkreis im Sender ist mit einer elektronischen Sicherung (Polyfuse) ausgestattet, welche weitestgehend den Sender-Akku bei zu hohem Ladestrom und Kurzschluss des Ladekabels schützt. Da das Ansprechen der Sicherung von Ladestrom und Akkutyp abhängig ist, vermeiden sie einen Kurzschluss des Ladekabels.
Über die Polyfuse kann der Senderakku sowohl geladen als auch entladen werden. Maximaler Lade-Entladestrom = 2A.
Schließen Sie die Bananenstecker der Ladekabel immer zuerst am Ladegerät an. Achten Sie auf richtige Polung des Ladekabels, die Sicherung schützt nicht vor Verpolung. Der Sender besitzt keine Verpolschutzdiode.
Der Empfängerakku kann beim Laden im Modell verbleiben. Um den Akku und das Schalterkabel beim Aufladen nicht trennen zu müssen, verwenden Sie ein Schalterkabel mit Ladebuchse (No. F 1407).
Nach längerer Lagerzeit (Winterpause), sollten die Akkus vor dem Betrieb ca. 3 mal ent- und geladen werden. Erst nach dieser Formierung wird die volle Kapazität und Betriebsdauer des Akkus erreicht.
Werfen Sie Akkus auf keinen Fall in den Hausmüll. Um die Umwelt zu schützen, geben Sie defekte oder verbrauchte Akkus nur entladen zu den entsprechenden Sammelstellen. Dies sind alle Verkaufstellen für Batterien und Akkus, oder kommunale Sondermüllsammelstellen. Um Kurzschlüsse zu vermeiden, kleben sie bitte eventuell blanke Kontakte mit Klebestreifen ab.
4.10 LEHRER-SCHÜLER BETRIEB
Ein Lehrer-Schüler-Betrieb ermöglicht Flugschülern das Erlernen des Modell-Fliegens mit Hilfe eines Fluglehrers. Der Lehrer steuert das Modell während der Start- und Landephase und kann durch Betätigung eines Tasters oder Schalters die Steuerung an den Schüler übergeben, wenn sich das Modell in sicherer Position befindet. Sofern sich eine kritische Fluglage oder Situation ergibt, lässt der Lehrer den L/S-Taster los und übernimmt wieder die Steuerung des Modells.
Mit dieser Methode kann das Steuern sehr einfach schrittweise erlernt werden, ohne einen Schaden oder den Verlust des Modells befürchten zu müssen.
Der T-10 CG Sender ist serienmäßig mit einer DSC-Buchse ausgerüstet, über die der Lehrer-Schüler-Betrieb durchgeführt werden kann. Die Buchse befindet sich auf der Rückseite des Senders (siehe Seite 7). Der T-10 CG Sender kann sowohl als Lehrer- als auch als Schülersender eingesetzt werden.
Beachten Sie bitte folgende Hinweise
- Beim Lehrer-Schüler-Betrieb ist im Schülersender eine eigene Spannungsversorgung erforderlich.
- Senderquarz oder HF-Modul aus dem Schülersender entnehmen, damit keine Hochfrequenz abgestrahlt wird.
- Am Lehrer- und Schülersender muss PPM (FM) Modulation eingestellt sein (bei 35-40 MHz Sendern).
- Sollten die Sender nicht die gleiche Funktionsbelegung haben (Drossel links/rechts), so muss am Schülersender ein Funktionstausch (MODE1-4) durchgeführt werden.
- Lehrer- und Schülersender mit Trainerkabel verbinden.
- Beide Sender einschalten.
- Funktionskontrolle durchführen, L/S-Taster betätigen und die Steuerfunktionen des Schülersenders überprüfen.
- Nach dem Loslassen muss die Steuerung wieder vom Lehrersender erfolgen.
- Nach dem Start eines Flugmodells durch den Lehrer und dem Erreichen einer sicheren Höhe kann die Steuerung an den Schüler übergeben werden. Bei kritischen oder unübersichtlichen Situationen umschalten und als Lehrer wieder die Steuerung übernehmen.
Per Software kann ausgewählt werden, ob der Schülersender Mischfunktionen zur Steuerung des Modells selbst besitzt oder ob die Funktionen des Lehrersenders genutzt werden sollen (siehe Kapitel 7.4, Seite 25 Trainer).
Der T-10 CG Sender lässt sich sowohl als Lehrer- wie auch als Schülersender in Verbindung mit den verschiedensten Sendeern aus dem robbe/Futaba Programm betreiben.
Dabei ergeben sich folgende Kombinationsmöglichkeiten / Trainerkabelanforderungen:
T-10 CG Sender als Lehrersender in Verbindung mit folgenden Schülersendern:
FF-8 Super, FF-9, FC-18 V3 und V3 Plus (Version 3.1/3.2), FC-28 V3 (Version 3.1/3.2), T12Z, T14MZ und FX-40. Trainerkabel No. F 1591
T-10 CG Sender als Schülersender in Verbindung mit folgenden Lehrersendern:
Skysport T4YF, T4EX, T6EXP, T6EXP 2,4G, FF-6, T7 CP, F-14, FC-16, FC-18 Junior, FC-18 V1 & V2, FC-28 V1 &V2, FC-18 V3 und V3 Plus (Version 3.0), FC-28 V3 (Version 3.0) Trainerkabel No. F1591
4.11 DSC-BETRIEB / BETRIEB AM FLUGSIMULATOR
Der DSC Betrieb in Verbindung mit 2,4GHz Empfängern ist nicht möglich!
Betrieb am Flugsimulator
Um mit dem T-10 CG Sender einen Flugsimulator zu bedienen setzen Sie bitte das Adapterkabel No. 8239 ein.
Beim Betrieb am Flugsimulator, HF-abschalten um Energie zu sparen. Um eine HF-Abstrahlung zu verhindern, wie im Kapitel 10 Seite 87 (Reichweitentest) vorgehen.
4.12 SENDERANT. UND ANBINDUNG DES EMPFÄGERS

Senderantennenausrichtung Die bewegliche Senderantenne sollte in eine vertikale oder horizontale Position gebracht werden um eine bestmögliche Abstrahlung zu erhalten. Niemals mit der Antenne auf das Modell zielen, in Verlängerung der Antennenspitze ist die
Abstrahlung am geringsten! HINWEIS:
Während des Fluges die Antenne nicht anfassen, dies reduziert die Abstrahlung deutlich.
EMPFÄNGER - ANBINDUNG (EASY-LINK)
Durch Drücken der Taste "Easy-Link" wird im Empfänger automatisch die individuelle Codenummer des Senders (130 Millionen Codes) gespeichert. Durch diese "Bindung" reagiert der Empfänger nur noch auf die Signale des angebundenen Senders.

- Sender und Empfänger nahe zueinander bringen (ca. 50 cm)
- Sender einschalten
- Empfängerstromversorgung einschalten
- Taste Easy Link (ID Set) am Empfänger für mindestens 1 Sekunde drücken und wieder loslassen um den Empfänger an den Sender zu "binden".
- Wenn die Anbindung erfolgt ist, leuchtet die Empfänger LED grün. Diese feste Zuordnung von Sender zu Empfänger bietet beste Voraussetzungen zu einer noch besseren Unterdrückung von Störsignalen als bei herkömmlichen Systemen, da über einen digitalen Filter nur die Steuerimpulse des eigenen Senders herausgefiltert werden können. Dadurch werden Störungen und der Einfluss von anderen Sendern sehr effektiv unterdrückt. Es können mehrere Empfänger an das gleiche Modul "angebunden" werden". Soll die "Bindung" an ein anderes Modul/Sender erfolgen, so ist nach dem Einschalten die Taste Easy-Link erneut zu drücken.
Umstellung von Analog auf Digitalservos
Der Empfänger ist werkseitig auf den Modus "Normal" vorprogrammiert und eignet sich daher für normale Analog Servos. Um auf den Kanälen 1-6 für eine schnellere Impulsausgabe zu sorgen, was zu einer noch kürzeren Reaktionszeit bei Digital Servos führt, wie folgt vorgehen.
Einstellen des Digital Modus:
- Empfänger nach der "Anbindung" ausschalten.
- Während dem Einschalten des Empfängers die Easy-Link Taste länger als 1 Sekunde gedrückt halten.
- Lassen sie die Easy-Link Taste wieder los. Die Monitor LED zeigt den Digital Modus an (LED rot und grün leuchten).
- Schalten Sie den Empfänger aus damit die Werte übernommen werden können.
Die Umstellung vom Digital zum Analog Modus funktioniert nach dem selben Prinzip.
| MODUS LED rot LED grün | ||
| Normal Modus ein | aus | |
| Digital Mous | ein | ein |
Hinweis:
Der Digital Mode besteht nur auf den Kanälen 1-6! Achtung: Bei ausgewähltem Digital Modus keine Analog Servos anschließen. Die hohe Taktfrequenz kann zur Zerstörung des Servos führen. Überprüfen Sie jede neue Einstellung an Ihrem Empfänger! Achten Sie darauf das während des Vorgangs in der Umgebung keine FASST Sender eingeschaltet sind!
5. ANSCHLUSS DER SERVOS
Die Anschlussreihenfolge der Servos am Empfänger ist vorgegeben, da viele Mischfunktionen vorprogrammiert sind. Um die Programmiermöglichkeiten des Senders voll auszuschöpfen, muss die Reihenfolge der Servos an den Empfängerausgängen immer eingehalten werden.
Sie ist bei den Funktionskanälen 5 - 8 vom je weiligen Mischprogramm abhängig.
Die Anschlüsse und die Funk tionen sind der folgenden Abbildung und Tabelle zu entnehmen.
Das nebenstehende Diagramm zeigt die Anschlussbelegung für ein 'ACRO'-Modell. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch Kapitel 4.5 Steuerknüppelmodus auf Seite 8.
Die unten abgebildete Tabelle stellt die Kanalbelegung für alle Modelltypen dar. Bei einigen Kanälen ist die Funktion der angeschlossenen Servos von der jeweiligen Programmierung abhängig.
In der oberen Zeile ist jeweils die Funktion ohne aktivierte Mischer darge stellt. Mit dem *) Zeichen ist die Funktion im Flaperon-Modus bezeichnet.

flowchart
graph TD
A["Futaba R6008HS"] -->|Link / Mode| B["Kanal 1 Querruder links"]
A -->|Link / Mode| C["Kanal 2 Höhenruder"]
A -->|Link / Mode| D["Kanal 3 Drossel"]
A -->|Link / Mode| E["Kanal 4 Seitenruder"]
A -->|Link / Mode| F["Kanal 5 Einziehfahrwerk"]
A -->|Link / Mode| G["Kanal 6 Querruder rechts"]
A -->|Link / Mode| H["Kanal 7 frei belegbar"]
A -->|Link / Mode| I["Kanal 8 frei belegbar"]
J["Ladebuchse"] --> K["Ein-Aus Schalter"]
L["Data"] --> M["EMPfänger"]
N["LED"] --> M
O["Dual Ratio Only"] --> M
P["Data"] --> M
Q["Data"] --> M
R["Data"] --> M
| Kanal | Motorflugmodell (ACRO) | Segler ( GLID 1A+1F, 2A+1F, und 2A+2F) | Hubschrauber (HELI) |
| 1 | Querruder links, (Kombination von Querruder und linker Flap-Klappe *) | Querruder links | Querruder (Roll) |
| 2 | Höhenruder | Höhenruder | Höhenruder (Nick) |
| 3 | Motordrossel | Bremsklappen/E-Motorregelung | Motordrossel |
| 4 | Seitenruder | Seitenruder | Heckrotor |
| 5 | Einziehfahrwerk | Flap Klappe, links | Kreiselempfindlichkeit |
| 6 | Querruder rechts, (Kombination von Querruder und rechter Flap-Klappe *) | Flap Klappe, rechts (Querruder rechts *) | Pitch |
| 7 | frei verwendbar | Querruder rechts (bei Diff) | frei verwendbar |
| 8 | frei verwendbar, bzw. ELE 2/ Düsennadelverstellung | frei verwendbar | frei verwendbar, bzw. Nick 2/ Düsennadelverstellung / GV-1 |
6. INBETRIEBNAHME DES SENDERS
6.1 DISPLAY UND TASTATUR
Gesamtzeitan- zeige (Std./Min)
text_image
Modelnummer und Modellname 10 CHANNEL TRANSMITTER multi Function Display Spannungsanzeige PCM 0024 Höhenruder Trimmanzeige CURSOR Drossel Trimmanzeige End-Taste Futaba Seitenruder Trimmanzeige Symbol für Modelltyp Querruder Trimmanzeige 3-D Hotkey Futaba Timer 0:00 0 0 0 01:MODEL-0001 ST1 0:00.0 ST2 10:00.0 MDL 0:00 Futaba CursorWährend der Sender eingeschaltet wird, ertönt zur Bestätigung kurz der eingebaute Piezosummer und das Display erscheint in der oben stehenden Darstellung.
Vor jedem Flug, bzw. vor jedem Motorstart muss man absolut sicher sein, dass das im Display dargestellte Modell mit dem übereinstimmt, welches geflogen werden soll. Zu diesem Zweck wird in der Grundeinstellung des Displays der Modellname und die Modellnummer dargestellt. Durch falsche Servolaufrichtungen und nicht angepasste Trimmeinstellungen, sowie fehlerhafte Verknüpfungen der Mixer kommt es sonst unweigerlich zum Absturz des Modells.
Außerdem sollte vor jedem Start die Akkuspannung überprüft werden. Nur wenn der Akku noch genügend Kapazität hat, und dies durch eine entsprechend hohe Spannungslage dokumentiert wird, sollte der Start durchgeführt werden.
6.2 SCHALTER- UND GEBERBELEGUNG
| Schalter/ Geber | Motorflugmodell (ACRO) | Segler ( GLID 1A+1F, 2A+1F, und 2A+2F) | Hubschrauber (HELI) |
| Schalter A | Dual-Rate Höhenruder Kan. 10 | Dual-Rate Höhenruder ↓ Butterfly 'EIN' | Dual-Rate Nick |
| Schalter B | Dual-Rate Seitenruder /Kan. 9 | Dual-Rate Seitenruder / Kan. 9 | Dual-Rate Heckrotor/Kan. 9 |
| Schalter C | ↑ Mischer Höhe - Flaps ein -- Aktivierung Leerlauf 2 ↓ Aktivierung Bremsklappen | ↑ Mischer Höhe - Flaps ein ↓ Aktivierung Bremsklappen | Geber Kanal 7 |
| Schalter D | Dual-Rate Querruder | Dual-Rate Querruder Wölbk->Querruder Mischer | Dual-Rate Roll |
| Schalter E | zur freien Verfügung | hinten = Speedflug vorn = Startphase | Gasvorwahl 1+2 |
| Schalter F | zur freien Verfügung | zur freien Verfügung Trimm 3 (GL2FL-C) | Gasvorwahl 3 / Kanal 5 |
| Schalter G | Einziehfahrwerk / Kanal 5 | zur freien Verfügung | Autorotation |
| Taster H | Snap Roll/Lehrer-Schüler F | Lehrer-Schüler F | Lehrer-Schüler / Motor aus |
| Geber A | Flapeinstellung bei FLPRON ein: Flap-Trim Kan. 6 | GLID1FLP: Flapeinstellung bei FLPRON ein : Flap-Trim GLID2FLP: Landelklappen bei deaktiviertem FLAP-Querruder Mischer: Flap-Trim | Schwebeflug-Pitch Kan. 6 |
| Geber B | Kanal 8 | Kanal 8 | Kanal 8 |
| Geber C | Bremsklappen / KA7 Nicht möglich bei Querruder-differenzierung | Landelklappen Nicht möglich bei Querruder- differenzierung KA7 | Schwebeflug-Gas KA7 |
| Geber D | zur freien Verfügung | zur freien Verfügung Kan. 5 | zur freien Verfügung |
| Geber E | zur freien Verfügung | zur freien Verfügung | zur freien Verfügung |
(F= fest zugeordnete Schalter)
Die einzelnen Bedienelemente haben folgende Bedeutung.
Mode-Taste:
Durch Betätigung dieser Taste für eine Zeit- dauer von einer Sekunde gelangen Sie in das 'Basic' oder das 'Advance'-Menü. Außerdem dient die Mode-Taste dazu, zwischen diesen beiden Menüs hin- und her zuschalten.
End-Taste:
Durch eine Betätigung der 'End'-Taste gelangt man von jeder Funktionsanzeige zurück zum Start-Display, ausserdem kann der Display Kontrast eingestellt werden, indem man die "End"-Taste gedrückt hält und den 3-D Hotkey dreht.
Cursor:
Der Cursor dient zur Auswahl bzw. zum Wechsel der verschiedenen Optionen.
3-D Hotkey:
Dieser Drehknopf kann sowohl gedreht als auch ge drückt werden. Durch Drehbewegung am 3-D Hotkey kann man Einstellwerte verändern, sowie eine Funktion ein- oder ausschalten. Durch eine Druckbetätigung erfolgt die Auswahl einer Option. Mit dem 3-D Hotkey wird auch die Stoppuhr zurück gesetzt. Dazu muss mit dem Cursor zuerst die richtige Stoppuhr ausgesucht werden. Danach blinkt das jeweilige Timer-Display. Die Stoppuhr wird zurückgesetzt, indem der 3-D Hotkey für 1 Sekunde gedrückt wird.
Be sonders der 3-D Hotkey mit seiner komfortablen Handhabung sorgt für ein schnelles Erreichen der einzelnen Menüs sowie für eine leichte und schnelle Einstellung der Mischwerte. Die nebenstehende Tabelle zeigt die voreingestellte Zuordnung der Mischerschalter und Proportionalgeber im Lieferzustand bzw. nach Reset.
6.3 WARNHINWEISE
Eine Alarm- oder eine Fehlermeldung erscheint im Display des Senders aus verschiedenen besonders wichtigen Gründen. Jede Fehlermeldung wird auch durch eine unverwechselbare Tonfolge des Piezosummers akustisch angezeigt. Die optische Meldung wird dadurch besonders wirkungsvoll unterstützt, so dass der Pilot auch während des Flugbetriebs sicher einen Fehler bemerkt.
BACKUP ERROR: (MO DELLSPEICHERVERLUST)

text_image
BACK-UP MEMORY ERROR !! NOW INITIALIZING.... MODEL No.14 AREADiese Meldung erscheint, wenn der Speicherinhalt des Senders verloren gegangen ist. Wenn dieser Fehler aufgetreten ist, werden beim nächsten Einschalten alle Daten zurück gesetzt und sind unwiderruflich verloren. In diesem Fall darf der Sender nicht betrieben werden. Der Sender muss zum robbe-Futaba Service gesandt werden. Die Meldung wird unterstützt durch einen andauernden Warnton.
MODEL SELECT ERROR: (MODELLAUSWAHL FEHLER)

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MODEL SELECT ERROR ! CURRENT MODEL No.01Diese Meldung erscheint wenn ein Modellspeicher gewählt wird, welcher im CAMPac-Modul gespeichert wurde, das Modul aber nicht eingesteckt ist. Der Sender kann dann das ausgewählte Modell nicht in den Arbeitsspeicher laden. In einem solchen Fall wird ersatzweise das Modell mit der Nummer 01 geladen.
Damit darf aber nicht geflogen werden. Stecken Sie das entsprechende CAMPac-Modul ein und wählen das ge wünschte Modell erneut aus. Die Meldung wird durch eine Folge von Warntönen unterstützt, die dreimal wiederholt werden.
LOW BATTERY: (AKKU-UNTERSPANNUNG)

text_image
[BASIC MENU(ACRO)] =ACROBATIC= MODEL-0001 MODELLWAHL D/R, EXPO ▶TRIMMUNG ENDPUNKT ▶MOTOR-AUS SERVO-MIT ▶LEERLAUF 2 SERVO-UMP ▶FAILSAFESobald die Spannung des Senderakkus im Betrieb den Wert von 8,5 V er - reicht, wird der Betreiber durch diese Meldung und einen Signalton auf den entleerten Akku hingewiesen (siehe Seite 9).
MIX WARNING: (MISCHER-WARNUNG)

text_image
**** WARNING !! **** BREMSKLAPPEN LEERLAUF 2 MOTOR-AUSZeigt an, wenn Mischfunktionen beim Einschalten des Senders aktiv sind. Zusätzlich werden fünfach Warntöne ständig wiederholt und die Parameter LED blinkt.
Bei folgenden aktiven Mischern erscheint die Meldung:
ACRO: Motor aus, Leerlauf 2, Snap-Roll, Bremsklappen
GLID: Butterfly, Trimmeinstellung 1 + 2
HELI: Motor aus, Autorotation, Gaskurve 1...3
Bewegen Sie den entsprechenden Schalter in die AUS-Position oder betätigen Sie den Cursor, um den Warnton abzuschalten.
MEMORY MODULE INITIALIZE:
(CAMPac-Modul Initialisierung)
Ein neues CAMPac-Mo dul muss beim ersten Einsatz initialisiert werden. Zu diesem Zweck wird die 'Mode'-Taste

gedrückt. Da durch wird die Initialisierung des Speichermoduls eingeleitet (Seite 9). Für jedes CAMPac Mo dul muss dieser Vorgang nur einmal durchgeführt werden. Die Meldung er scheint daher nur bei der erstmaligen Be nutzung eines CAMPac-Moduls.
Achtung: Daten auf dem CAMPAC werden gelöscht!
6.4 PROGRAMMIERUNG
Zur besseren Übersicht ist die Software in die drei Bereiche ACRO, GLIDER und HELI unterteilt. Dadurch kann jeder Modelltyp - vom einfachsten Segelflugzeug bis zum anspruchsvollsten Hubschrauber - auf einfache Art und Weise programmiert werden. Dem entsprechend wurde die Bedienungsanleitung in diese drei verschiedene Bereiche gegliedert. Der Sender T-10 CG ist mit den bewährten Rotationsmenüs ausgestattet. Bei diesem System sind alle Optionen hintereinander in einer Endlosschleife angeordnet. Die einzelnen Menüs werden durch den Cursor und durch eine kurze Druckbetätigung des 3-D Hotkeys aktiviert.
Dabei kann die gewünschte Funktion von der jeweiligen Stellung aus mit einer Rechtsdrehung vorwärts oder mit einer Linksdrehung rückwärts ausgewählt werden.
Ist eine gewünschte Funktion aktiviert, erfolgt die eigentliche Programmierung. Der eingestellte Wert kann verändert werden, um den Sender an die Konfiguration des Modells anzupassen oder um das Flugverhalten zu optimieren. Bei der T-10 CG lassen sich die Werte komfortabel mit dem 3-D-Hotkey ändern.
Alle Einstellungen und Veränderungen betreffen immer nur den gerade aktiven Modellspeicher und werden sofort ohne weitere Bestätigung gespeichert.
Grundsätzlich gibt es bei jedem der drei genannten Modellprogramme zwei Funktions-Menüs, die nochmal unterteilt sind. In den beiden jeweiligen Basic Menü's werden die wichtigsten Grundeinstellungen durchgeführt. Die beiden Advanced Menü's enthalten jeweils die modellspezifischen Mischfunktionen.
Von der Grundanzeige aus gelangen Sie durch eine Betätigung der 'Mode'-Taste für mindestens 1 Sekunde in das Basic-Menü. Verlassen können Sie das Menü durch Betätigung der 'End'-Taste. Zwischen den beiden Basic-Menüs können Sie mit dem Cursor hin- und herschalten. Zum Advanced-Menü gelangen Sie vom Basic-Menü durch Betätigung der 'Mode'-Taste. Durch Betätigung dieser Taste gelangen Sie auch wieder zum Basic-Menü zurück und von dort auf die beschriebene Art und Weise zur Grundeinstellung.
Eine Reihe von Optionen hat weitere Untermenüs um spezielle Einstellungen durchführen zu können. Dies gilt z.B. für die Funktion 'Modell'. In den Untermenüs in dieser Option kann man neben der Modellauswahl den Modellspeicher kopieren und den Namen des Modells eingeben.
Wenn ein Modell programmiert werden soll, muss dies mit 'System' erfolgen. Deshalb ist zu empfehlen, zunächst zu klären, welche Funktionen bei einem Modell eingestellt werden sollen. Ein Beispiel zur Programmierreihenfolge befindet sich am Ende des jeweiligen Kapitels der einzelnen Modelltypen.
7. MOTORFLUGPROGRAMM (ACROBATIC)
Das ACRO-Programm ist das Standardprogramm für alle Flächenmodelle mit einem Antrieb, aber auch für einfache Segelflugmodelle ohne Wölbklappen.
Die Abbildung zeigt das komplette Bedienpaneel des T-10 CG Senders. Mit den zwei Tasten, Cursor und dem 3-D-Hotkey lassen sich alle Optionen komfortabel auswählen und sämtliche Werte einstellen. Durch das Grafik-Display ist ein einfacher Dialog mit dem Sender gewährleistet.

text_image
Mode-Taste 10 CHANNEL TRANSMITTER PCM 1084 21597 01:MODEL-0001 ST1 0:00.0 10.0V ST2 10:00.0 HDL 0:00 TIMER 0:00 Futaba Futaba End-Taste Cursor 3-D-Hotkey7.1 STRUKTUR DES ACRO-BASIC-MENÜ

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01:MODEL-0001 ST1 0:00.0 10.0V ST2 10:00.0 MDL 0:00 TIMER 0:00 Futaba(Grunddisplay)
Zum Aufruf des Basic-Menüs muss die 'Mode'-Taste 1 Sek. gedrückt werden

(1 Sekunde)

Um zur Hauptanzeige zurück zukehren muss die 'End'-Taste gedrückt werden
(ACRO BASIC MENÜ 1/2)
ACRO Basic Menü
(ACRO BASIC MENÜ 2/2)
Das "BASIC" Menü ist in allen Modellspezifischen Einstellungen gleich, nur im "ADVANCED" Menü bestehen Unterschiede auf die eingeganen wird.

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[BASIC MENU(ACRO)] <1/2> =ACROBATIC= MODEL-0001 ►MODELLWAHL ►D/R, EXPO ►TRIMMUNG ►ENDPUNKT ►MOTOR-AUS ►SERVO-MIT ►LEERLAUF 2 ►SERVO-UMP ►FAILSAFE
Im letzten oder ersten-Menü Punkt nach links oder rechts klicken

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[BASIC MENU(ACRO)] <2/2> =ACROBATIC= MODEL-0001 ▶GEBERWAHL ▶STOPP-UHR ▶PARAMETER ▶TRAINER LOGIC SW ▶SERVOvon / zum Advanced-Menü


MODELWAHL Modell-Funktionen
• Modellauswahl
• Modellspeicher kopieren
- Modellname
D/R, EXPO Dual-Rate / Exponential Einstellungen
ENDPUNKT Servowegeinstellung
SERVO-MIT Servomittenverstellung
SERVO-UMP Servoumpolung
TRIMMUNG Trimmungen einstellen
• Trimmspeicher löschen
- Trimmwirkungen
MOTOR-AUS Motor abstellen
LEERLAUF2 Vorwählb. Drosselstellung
FAILSAFE Fail-Safe Einstellungen


GEBERWAHL Voreinstellungen Sonderkanäle
PARAMETER Parameter-Menü
• Modellspeicher löschen
• Modelltype auswählen
- Modulationsart wechseln
• Leerlauftrimmung
• 2. Querruder
STOPPUHR Stoppuhr
TRAINER Lehrer-Schüler Betrieb
LOGIC SW Logik Funktion
SERVO Servo Test und Servoweganzeige
Drücken Sie den Cursor nach rechts und links, oben und unten um die einzelnen Funktionen der Basic-Menüs auszuwählen. Drücken Sie den 3-D-Hotkey um die Funktion zu aktivieren. Durch weiterdrücken des Cursors über die letzte Funktion eines Menüs hinaus gelangt man in das jeweils andere Menü.
7.2 STRUKTUR DES ACRO-ADVANCED-MENÜ

flowchart
graph TD
A["ACRO Advanced Menu"] --> B["Model Page"]
B --> C["von/zum Basic Menu 2/2"]
C --> D["PROG.MIX1-8 Programmierbarer Mischer 1-8"]
D --> E["FLAPERON Flaperon-Mischer"]
D --> F["FLAP-TRIM Wölbeinstellung"]
D --> G["QUER-DIFF Querruder-Differenzierung"]
D --> H["BREMSKLPN Bremsklappen-Funktion"]
D --> I["HOEH->FLAP Höhenruder-Wölbklappen-Mischer"]
D --> J["QUER->HOEH Quer-Höhenruder-Mischer"]
D --> K["SNAP-ROLL Snap-Roll Funktion"]
L["Im letzten oder ersten-Menü Punkt nach links oder rechts klicken"] --> M["PROG.MIX1-8 Programmierbarer Mischer 1-8"]
M --> N["FLAPERON Flaperon-Mischer"]
M --> O["FLAP-TRIM Wölbeinstellung"]
M --> P["QUER-DIFF Querruder-Differenzierung"]
M --> Q["BREMSKLPN Bremsklappen-Funktion"]
M --> R["HOEH->FLAP Höhenruder-Wölbklappen-Mischer"]
M --> S["QUER->HOEH Quer-Höhenruder-Mischer"]
L --> T["V-LEITWERK V-Leitwerks-Mischer"]
T --> U["DELTA-MIX Delta-Mischer"]
T --> V["KREISEL Kreiselempfindlichkeit"]
T --> W["GAS-KURVE Gaskurveneinstellung"]
T --> X["GAS-VERZO Gas Verzögerungs einstellung"]
T --> Y["GAS->NADEL Düsenadelverstellung"]
Z["CRISOS"] --> AA["CRISOS"]
AB["CRISOS"] --> AC["CRISOS"]
AD["CRISOS"] --> AE["CRISOS"]
7.3 OPTIONEN ACRO BASIC-MENÜ 1/2
Von der Grundanzeige gelangt man durch eine Betätigung von mindestens 1 Sekunde der 'Mode'-Taste in das Basic-Menü 1/2. Die Auswahl innerhalb des Menüs erfolgt durch den Cursor. Aktiviert wird ein Menü durch eine Druckbetätigung des 3-D Hotkey.
Modell-Funktionen (MODELWAHL)

text_image
[MODELLWAHL] SELECT▶01 (MODEL-0001≤9) COPY▶01→01 (MODEL-0001≤9) NAME▶MODEL=0001In diesem Menü werden verschiedene Parameter für den Betrieb eines Modells gesetzt. Um alle Möglichkeiten, die vom Sender dem An wender zur Verfügung gestellt werden übersichtlich pro-
grammieren zu können, hat diese Funktion insgesamt drei Untermenüs.
Im Einzelnen gibt es folgende Untermenüs:
- Select Modellauswahl
• Copy Modellspeicher kopieren - NameModelIname
Die Untermenüs können mit dem Cursor ausgewählt werden. Mit der 'End'-Taste gelangt man zum Basic-Menü 1/2 zurück.
MODELLWAHL (MODELLAUSWAHL)
Der Sender bietet serienmäßig 15 Modellspeicherplätze, alle vorgenommenen Einstellungen werden hier gespeichert. Für unterschiedliche Modelle und Anwendungen lassen sich somit sehr komfortabel individuelle Einstellungen abspeichern und bei Bedarf schnell aufrufen. Zur besserer Übersicht ist der Modellspeicherplatz nummeriert, zusätzlich kann der Modellname mit 10 Buchstaben vergeben werden.
Mittels CAMPac-Modellspeichermodulen kann der Modell-speicher praktisch unbegrenzt erweitert werden (siehe auch Kapitel 4.6 Seite 9).
Nachdem dieses Untermenü mit dem Cursor ausgewählt wurde, kann mit dem 3-D-Hotkey der gewünschte Modellspeicher angewählt, und durch die Druckbetätigung von mindestens 1 Sekunde aktiviert werden. Zunächst muss aber noch die Sicherheitsabfrage 'sure' durch nochmalige Betätigung des 3-D-Hotkeys bestätigt werden.
Danach ist das neue Modell geladen. Die Modellnummer hat gewechselt und der neue Name erscheint im Display. Wird bei der Sicherheitsabfrage die 'END'-Taste gedrückt, wird die Funktion abgebrochen.
Untermenü Modellspeicher kopieren (COPY)
Diese Funktion erlaubt es, Modellspeicher zu kopieren. Es ist eine sehr nützliche Funktion, wenn man ein zweites, ähnliches
Modell programmieren will. Man kopiert einen Modellspeicher auf einen anderen Speicherplatz, ändert den Modellnamen und korrigiert die Einstellungen auf das neue Modell. Hierdurch erspart man sich das erneute Einstellen der Grundfunktionen und verkürzt die Einstellungszeit erheblich. Vor einer Änderung der Modelldaten können diese in einen freien Speicher kopiert werden. Bei Bedarf können sie jederzeit wieder zurückgeholt werden.
Das Kopieren von Modelldaten kann innerhalb des internen Speichers, aber auch innerhalb des CAMPac Moduls, sowie zwischen diesen beiden Speichermedien erfolgen. Über die austauschbaren CAMPac-Module eröffnet sich dadurch die Möglichkeit Modelldaten auch in einen anderen Sender zu übertragen.

text_image
[MODELLWAHL] SELECT▶01 (MODEL-0001≤9) COPY▶01→01 (MODEL-0001≤9) NAME▶MODEL=0001 -- T9C/T9CS Pac -- CONV▶01+Pac01(MODEL-13≤4)Nach der Anwahl der Zeile 'COPY' mit Cursor, wählen Sie mit dem 3-D-Hotkey die Nummer des Modells aus, auf das der aktivierte Speicherplatz kopiert werden soll.
Danach bestätigen die Auswahl durch einen Druck auf den Drehknopf von min. 1 Sekunde. Die Sicherheitsabfrage 'sure' müssen Sie ebenfalls noch bestätigen, dann beginnt der Kopiervorgang. Der Vorgang wird optisch und akustisch angezeigt. Ein längeres akustisches Signal zeigt Ihnen das Ende der Übertragung an. Die Daten wurden dann in den gewählten Modellspeicherplatz kopiert.
Untermenü Modellname (NAME)
Mit dieser Funktion gibt man dem Modellspeicher einen Namen, damit die Auswahl später erleichtert wird. Mit dem Cursor wird in dieses Untermenü gewechselt. In dieser Zeile steht der Name des aktuellen Speichers. Bei einem bisher unbenutzten Modellspeicher ist der Name 'MODEL-xxxx' vor- eingestellt.

text_image
[MODELLWAHL] SELECT▶01 (MODEL-0001≤9) COPY▶01→01 (MODEL-0001≤9) NAME▶MODEL=0001Der Modellname kann mit insgesamt zehn Zeichen eingegeben werden. Da bei stehen Buchstaben und Zahlen, als auch Symbole zur Verfügung.
- Zunächst ist der erste Buchstabe dunkel hinterlegt, durch Drehen des 3-D-Hotkeys können Sie nun Buchstaben, Zahlen oder Sonderzeichen zur Vergabe des Modellnamen wählen.
- Durch Drücken des Cursors gelangt man zum nächsten Buchstaben.
- Wiederholen Sie diese Prozedur so oft bis der Modellname komplett ist. Insgesamt können 10 Symbole vergeben werden.
- Durch Drücken des Cursors gelangt man zum letzten Buchstaben zurück.
- Durch Betätigung der 'End'-Taste gelangen Sie zum Basic-Menü 1/2 zurück.
Die Steuerwegumschaltung, auch Dual-Rate genannt, ermöglicht die Umschaltung eines Steuerwegs auf einen zweiten eingestellten Wert. Diese Funktion kann genutzt werden um in bestimmten Flugphasen (Start, Landung) die Steuergeberwege an das Modell anzupassen.

line
| Steuerweg | Servoweg | | --------- | -------- | | -100% | -100% | | 0% | 0% | | 100% | 100% |Die Grafik zeigt die Charakteristik der verschiedenen Steuerwege. Der Verlauf ist in beiden Fällen linear. Nach der Umschaltung beträgt der Servoweg bei Knüppelvollausschlag nur noch 60%.
Für die drei Ruderfunktionen sind folgende Schalter voreingestellt:
• Querruder Schalter D
• Höhenruder Schalter A
- Seitenruder Schalter B
Zur Betätigung der Funktion können die Schalter A...H frei gewählt werden. Auch ein frei wählbarer Schaltpunkt einer der Steuerknüppelfunktionen kann die Dual-Rate-Umschaltung vornehmen.

Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Dual-Rate Exponential-Menüs. Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Basic-Menü 1/2.
STEUERWEG-PROGRAMMIERUNG
Den Cursor in die Reihe CH 1...4 bringen und durch drücken des 3-D-Hotkeys den Kanal auswählen für den Dual-Rate eingestellt werden soll.
CH 1 = QUER = Querruder
CH 3 = GAS = Drossel/Gas (nur EXPO kein D/R)
CH 4 = SEIT = Seitenruder
- Mit dem Cursor auf die D/R Prozentwerteingabe springen, gewünschten Wert durch Drehen des 3-D-Hotkeys einstellen.
- Der Einstellbereich der Dual-Rate Umschaltung liegt zwischen 0 und 140 %. Die Voreinstellung beträgt für alle Ruder 100 %.
- Durch Bewegen des entsprechenden Steuerknüppels schaltet man zwischen den beiden Einstellmöglichkeiten hin und her.
- Betätigt man nun den ausgewählten Schalter so springt im Display die %-Wertanzeige und Grafik zwischen den beiden Einstellwerten hin und her.
-
Zur Auswahl des D/R-Schalters Cursor in die Zeile "SW1" bringen und mittels 3-D-Hotkey Schalter A...H oder Steuerfunktion QUER, HOEH, GAS bzw. SEIT (Steuerknüppel 1...4), auswählen. Ein Schalter kann auch 2 oder alle 3 D/R Funktionen schalten!
-
Wird ein Steuerknüppel zur D/R Umschaltung gewählt so ist der Schaltpunkt einstellbar.
- Dazu entsprechenden Steuerknüppel auf die gewünschte Schaltposition bringen und 3-D-Hotkey für 1 Sekunde drücken. Die D/R Umschaltung erfolgt dann automatisch wenn der Steuerknüp pel diesen Schaltpunkt über- bzw. unterschreitet. Der Umschaltpunkt wird als Prozentwert in der Zeile "SW1" angezeigt.
Wenn in der Zeile "SW1" ein Steuerknüppel vorgegeben wurde, lässt sich in der Zeile "SW2" einer der Schalter A...H einstellen, mit dem parallel zum Steuerknüppel die Um- schaltung vorgenommen werden kann. Steuerknüppel können in der unter Schalterzuordnungszeile nicht vorgegeben werden. Soll in der oberen Zeile wieder ein normaler Schalter eingestellt werden, muss zunächst "SW2" auf 'NULL' gestellt werden.

other
| Event | Segment | Value | | -------- | ------- | ----- | | Skizze 1 | Rate A | 0% | | Skizze 1 | Rate B | 90% | | Skizze 1 | Rate B | 100% | | Skizze 2 | Rate A | 0% | | Skizze 2 | Rate B | 30% | | Skizze 2 | Rate A | 100% |Wählt man den Steuerknüppel als Schalter aus, für den auch das D/R eingestellt ist, so wird Dual-Rate auf beiden Seiten geschaltet sobald der Schaltpunkt überschritten wird. Dies ermöglicht beispielsweise ein generelles Fliegen mit kleinen Ausschlägen, bei Bedarf kann aber auf einen größeren Ruderweg umgeschaltet werden. (Skizze 1)
Wird ein anderer Steuerknüppel als Schalter eingesetzt, beispielsweise der Drosselkanal, so ergibt sich nur ein Schaltpunkt. Als Anwendung kann hier eine motordrosselabhängige Ruderwegvergrößerung beim Landeanflug oder Langsamflug aufgeführt werden. (Skizze 2)
Aus Sicherheitsgründen sollten Sie den Dual-Rate-Wert nicht bis auf 0% reduzieren, da sonst die Steuerfunktion aufgehoben wird. Der Mindestwert sollte ca. 20% betragen. Es sei denn man ordnet bewusst diesem Steuergeber keine Funktion zu, da Sie diesen Steuerkanal zur Übertragung einer selbst erstellten Mischfunktion (PROG.MIX) nutzen wollen.
EXPO (EXPONENTIALFUNKTION)
Mit der „EXPO“-Funktion beeinflusst man die Charakteristik der Steuerknüppel, der lineare Zu sammenhang zwischen Steuergeberweg und Servoweg wird in einen nicht linearen (exponentiellen) Weg verändert. Dies ermöglicht ein feinfühligeres Steuern um die Neutralposition.
Die Exponentialkurve kann in beide Richtungen verändert werden.
Der Einstellbereich liegt zwischen -100 % und + 100 %, die Voreinstellungen betragen für alle Ruder 0 %.

weges dar (Wert 0 %).
- Positives Vorzeichen Starke Steuergeberwirkung um die Neutrallage, zum Ende hin abnehmend (Kurve 1).
- Negatives Vorzeichen Geringe Steuergeberwirkung um die Neutrallage, zum Ende hin zunehmend (Kurve 2).
• Die gerade Linie stellt den normalen, linearen Verlauf des Steuergeber-
In jedem Fall bleibt der Gesamt-Ausschlag erhalten.
Durch die Zuordnung eines Schalters kann die Exponential-Funktion ebenso wie die Dual-Rate Einstellung während des Fluges umgeschaltet werden.
Im Gegensatz zur D/R - Funktion steht für die Motordrossel die Exponentialfunktion auch zur Verfügung.
Die Vorgehensweise bei der Programmierung der Exponentialwerte entspricht genau der Einstellung der Dual-Rate Vorgaben.
ENDPUNKT (SERVOWEG-EINSTELLUNG)
Diese Funktion ermöglicht die Servoweg-Einstellung getrennt für jede Seite, in einem Bereich von 0 bis +/-140 % des Servo-Gesamtweges inklusive Trimmung. Dies ist erforderlich um zu verhindern, dass das Servo einen größeren Weg macht, als es eine mechanische Begrenzung, z.B. eine Ruderanlenkung zulässt. Die Funktion wirkt auf den jeweiligen Servokanal und reduziert auch alle zugemischten Funktionen auf diesen Kanal.

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0-140% links 0-140% rechts SERVOBeachten Sie bitte, dass die veränderte Einstellung sich ebenfalls proportional auf den Trimmweg und evtl. eingestellte Dual-Rate Anteile auswirkt.

text_image
[ENDPUNKT] →1:QUER 100/100 2:H0EH 100/100 3:GAS 100/100 CH1:QUER 4:SEIT 100/100 ←→ 5:EZFU 100/100 100% 100% 6:FLAP 100/100 7:ZUS1 100/100 8:ZUS2 100/100Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl zwischen den 8 Kanälen.
Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Basic-Menü 1/2.
Die einzelnen Funktionsangaben im Display, die auch für viele weitere Menüs gelten, haben folgende Zuordnungen:
1:QUE = Querruder
2:HOE = Höhenruder
3:GAS = Drosselfunktion
4:SEI = Seitenruder
5:EZF = Einziehfahrwerk
6:FLA = Klappenfunktion
7:ZU1 = Zusatzfunktion 1
8:ZU2 = Zusatzfunktion 2
Nachdem der gewünschte Kanal ausgewählt worden ist, muss der zugehörige Geber in eine Richtung bewegt werden. Für diese Richtung kann der Servoweg durch Drehbewegungen am 3-D-Hotkey vergrößert oder verkleinert werden. Dabei wird der %-Wert des Weges im Display angezeigt. An schließend diesen Vorgang für die andere Ausschlagrichtung wieder holen.
Zur besseren Übersicht wird der jeweils ausgewählte Kanal mit seiner Funktionsbezeichnung und der aktuellen Einstellung im unteren rechten Teil des Displays nochmals einzeln dargestellt.
Drücken des 3-D-Hotkey für 1 Sekunde setzt die Anzeige auf den Ausgangswert 100% zurück.
SERVO-MITTE (SERVO-MITTENVERSTELLUNG)
Beim Einbau von Servos in ein Modell ist es prinzipiell am besten, diese so einzubauen, dass der Servohebel bei Neutralstellung der Trimmung am Sender auch in Neutralstellung steht.
Sollte sich eine Abweichung nicht vermeiden lassen oder sich bei Verwendung anderer oder bereits eingebauter Servos eine abweichende Neutralstellung ergeben, so kann diese Funktion dazu eingesetzt werden die Servos der Kanäle 1...8 in die exakte Neutralstellung zu bringen.
Mit dieser Option sollten nur kleine Abweichungen ausgeglichen werden, andernfalls wird der Servoweg eingeschränkt und asymmetrisch.
Der Einstellbereich liegt zwischen -120 % und +120 % was etwa +/- 20 ° Servoweg entspricht.
Es empfiehlt sich wie folgt vorzugehen:
Zuerst sollte man die erflogenen Trimmwerte durch möglichst genaues Montieren der Servohebel und Justieren der Ruder-gestänge einstellen.
Dabei sollten der Trimmspeicher (TRIMMUNG) und die Einstellungen in diesem Menü auf 0 % stehen. Danach sollte man dieses Menü benutzen, um die Mittelstellung genau einzugeben.

text_image
[SERVO-MIT] +1:QUER 0 2:HOEH 0 3:GAS 0 4:SEIT 0 CH1:QUER 5:EZFW 0 6:FLAP 0 7:ZUS1 0 8:ZUS2 0Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des 'SERVO-MIT'-Menü. Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Basic-Menü 1/2.

text_image
SERVONachdem der richtige Kanal ausgewählt wurde, erfolgt die Verstellung der %-Werte durch Drehbewegung am 3-D-Hotkey. Die Voreinstellung beträgt 0 %.
Zur besseren Übersicht wird der jeweils ausgewählte Kanal mit seiner Funktionsbezeichnung und der aktuellen Einstellung im unteren rechten Teil des Displays nochmals einzeln dargestellt.
Die jeweils aktivierte Einstellung kann auf die Ausgangswerte (0 %) zurück gesetzt werden, wenn der 3-D-Hotkey für mindestens 1 Sekunde gedrückt wird.
SERVO-UMP (SERVO-UMPOLUNG)
Mit dieser Funktion lässt sich die Servo-Drehrichtung aller Servos elektronisch umpolen. Dadurch muss bei der Montage der Servos im Modell keine Rücksicht auf die Drehrichtung genommen werden. Bevor Sie weitere Modelldaten programmieren, sollten Sie zuerst mit dieser Funktion die Drehrichtungen der Servos richtig einstellen.
| [SERVO-UMP] | →1:QUER | NOR |
| 2:HOEH | NOR | |
| 3:GAS | NOR | |
| CH1:QUER | 4:SEIT | NOR |
| 5:EZFW | NOR | |
| REV NOR | 6:FLAP | NOR |
| 7:ZUS1 | NOR | |
| 8:ZUS2 | NOR |
Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl der 8 Kanäle. Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Basic-Menü 1/2. Der aktivierte Kanal wird durch einen blinkenden Pfeil vor der Kanalnummer dargestellt.

flowchart
graph TD
A["Step 1: SERVO"] --> B["Step 2: U-shaped component"]
B --> C["Step 3: SERVO"]
Durch Drehen des 3-D-Hotkey lässt sich beim ausgewählten Kanal die Servolaufrichtung von normal (NOR) auf umgekehrte Drehrichtung (REV) umstellen.
Zur besseren Übersicht wird der jeweils ausgewählte Kanal mit seiner Funktionsbezeichnung und der aktuellen Einstellung im unteren rechten Teil des Displays nochmals einzeln dargestellt.
DIGITALE TRIMMUNG
Eine Steuerknüppeltrimmung wird benötigt, um in Neutralstellung der Steuerknüppel auch ein geradeaus fliegendes Modell zu erhalten. Kleine dynamische Korrekturen der Mittelstellung werden mit der Trim mung durchgeführt.
Zu diesem Zweck ist der Sender mit einer digitalen Trimmfunktion für jede Steuerfunktion versehen. Diese Art der Trimmung besitzt den Vorteil, dass nach dem erneuten Inbetriebnehmen bzw. einem Modellspeicherwechsel immer die vorher eingestellten Trimmwerte erhalten bleiben. Ein Umtrimmen ist nicht mehr notwendig. Die Trimmwerte sind im jeweiligen Modellspeicher abgelegt.

text_image
01:MODEL-0001 ST1 0:00.0 10.0V ST2 10:00.0 MDL 0:00 TIMER 0:00 FutabaPositionen der Trimmung
Die Position der Trimmung wird im Display jeweils durch schwarze Markierungen auf einem symbolisierten Schieber angezeigt, die sich aus der Mittelposition heraus, in Richtung der Verstellung der Trimmung be wegen. Bei jeder Betätigung einer der vier digitalen Trimmtaster ertönt der Beeper, so dass auch eine akustische Bestätigung der Veränderung erfolgt.
Erreicht man die Neutralstellung, so ändert der Beeper seinen Ton und der Cursor bleibt kurz stehen. Dadurch kann man die Neutralstellung leicht finden, ohne hinzuschauen.
TRIMMUNG EINSTELLEN (TRIMMUNG)
In diesem Menü werden die Parameter für die digitale Trim - mung eingestellt.
- RESET = Trimm-Speicher löschen (Execute = ausführen)
• STEP = Trimm-Schrittweite

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[TRIMMUNG] RESET▶Execute STEP QUER▶ 4 ( 0) HOEH▶ 4 ( 0) GAS ▶ 4 ( 0) SEIT▶ 4 ( 0)Die Untermenüs können mit dem Cursor ausgewählt werden. Mit der 'End'-Taste gelangt man zum Basic-Menü 1/2 zurück.
TRIMMSPEICHER LÖSCHEN (RESET)
Mit dieser Funktion werden die Trimmwerte der vier Knüppelfunktionen die im Trimmspeicher abgelegt sind, automatisch in die Mittellage gestellt. Der Trimmspeicher wird gelöscht, indem nach der Auswahl dieses Untermenüs der 3-D-Hotkey für eine Zeitdauer von 1 Sekunde gedrückt wird.
TRIMM-SCHRITTWEITE (STEP)
In diesem Untermenü lässt sich die Schrittweite der Trimmungen eingeben. Insgesamt stehen 120 Trimmschritte zur Verfügung, was etwa +/- 20° des Servoweges entspricht. Die Trimmschrittweite ist zwischen 1 und 40 einstellbar. Bei jeder Tasterbetätigung wird die Trimmung entsprechend der eingestellten Schrittweite verstellt. Bei Schrittweite 1 erhält man 120 sehr feine Trimmschritte (ca. 0,16°). Setzt man die Schrittweite auf 40, so ergeben sich nur 3 sehr grobe Schritte. Sie können die Schrittweite entsprechend Ihrer Gewohnheiten anpassen.
Als Richtwert kann man eine Schrittweite von 4-10 nehmen.
Durch Betätigung des 3-D-Hotkeys für mindestens 1 Sekunde wird der Sender auf die Ursprungswerte (4) zurückgesetzt.
MOTOR-AUS (MOTOR ABSTELLEN)

Mit dieser Funktion können Sie den Motor mittels Schalter ab - schalten ohne die Leerlauftrim- mung zu verändern.

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Servo- weg Drossel- abschalt weg SERVODer Einstellbereich liegt zwischen 0 und 40 %. Der Wert von 40 % entspricht etwa 15° Servoweg und somit der Hälfte des maximalen Leerlauftrimmweges von ca. 30°.
- Navigieren Sie in das Auswahlmenü 'MOTOR-AUS'.
- Durch Druck des 3-D Hotkeys gelangen Sie ins Einstellmenü.
- Mittels Drehen des 3-D Hotkey gegen den Uhrzeigersinn aktivieren Sie die 'MOTOR-AUS' Option. Je nach Schalterstellung wird 'ON' oder 'OFF' im Display angezeigt. Drehen des 3-D Hotkey im Uhrzeigersinn wird die Funktion deaktiviert (INH).
- Wählen Sie mit Hilfe des Cursors den Menüpunkt (RATE) an, in dem Sie die Servostellung für die Motorabschaltung vorgeben.
- Drehen des 3-D Hotkey verändert den Prozentwert, stellen Sie als Richtwert -20% ein. Drücken des 3-D Hotkeys für mindestens 1 Sekunde stellt den Ausgangswert (0 %) wieder her.
- Wählen Sie mit Hilfe des Cursors den Schalterauswahl-Menüpunkt an (SW).
- Durch Drehen des 3-D Hotkey einen der 8 Schalter 'A' bis 'H' auswählen. Beim Wechsel des Schalters wird die Wirkungsrichtung automatisch auf 'NULL' gesetzt.
- In der letzten Zeile des Menüs (POSI) wird durch Drehen am 3-D Hotkey die Schaltrichtung bestimmt.
Auswahl ändert sich je nach Schalterwahl:
NULL: Schalter nicht aktiv
UP: oben
UP & Down: oben und unten
UP & Cntr: oben und Mitte
Center: Mitte
Cntr & Dn: Mitte und unten
Down: Unten
Bitte beachten Sie bei den Einstellungen die folgenden Hinweise:
- Zum Anlassen des Motors muss die Drosselabschaltung auf 'OFF' stehen.
- Stellen Sie den Prozentwert so ein, dass der Vergaser geschlossen ist, aber das Gestänge nicht auf Anschlag läuft.
- Sofern beim Einschalten des Senders die Motorabschaltung noch eingeschaltet ist, aktiviert die Software einen Alarm. Betätigen Sie den externen Mischerschalter, um den Alarm abzuschalten (siehe Kapitel 6.3 Warnhinweise auf Seite 13).
- Diese Alarmfunktion soll den Anwender daran erinnern, dass der Vergaser noch ganz geschlossen ist und der Motor nicht gestartet werden kann.
LEERLAUF2 (VORWÄHLBARE DROSSELSTELLUNG)

Die Funktion 'Leerlauf2' ermöglicht mit einer Schalterbetätigung die schnelle Einstellung einer vorgewählten Drosselstellung im niedrigen Drehzahlbereich, z.B. für den Landeanflug.
Diese Funktion kann automatisch aktiviert werden, wenn die Bremsklappen (Schalter 'C') oder das Einziehfahrwerk (Schalter G') aktiviert werden.
- Navigieren Sie in das Auswahlmenü 'LEERLAUF 2'.
- Durch Druck des 3-D Hotkeys gelangen Sie ins Einstellmenü.
- Durch Drehen des 3-D Hotkey im Uhrzeigersinn aktivieren Sie die 'Leerlauf 2' Option. Je nach Schalterstellung wird 'ON' oder 'OFF' im Display angezeigt.
- Durch Drehen des 3-D Hotkey entgegen dem Uhrzeigersinn deaktivieren Sie diese Funktion (INH).
- Wählen Sie mit Hilfe des Cursors den Menüpunkt an, in dem Sie die Servostellung für die Drosselposition vorgeben können (RATE).
- Durch Drehen des 3-D Hotkey verändert man den Prozentwert. Der Einstellbereich liegt zwischen 0 und 40 %. Drücken des 3-D Hotkeys für min. 1 Sek. stellt wieder den Ausgangswert her.
- Normalerweise liegt der optimale Wert zwischen 15 % und 20 %. Stellen Sie die richtige Position für Ihr Modell ein, in dem Sie den Schalter mehrfach betätigen und den Leerlauf überprüfen.
- Wählen Sie mit Hilfe des Cursors den Schalterauswahlpunkt (SW) an. Die Voreinstellung sieht den Schalter 'C', vor.
FAILSAFE (FAIL-SAFE EINSTELLUNGEN)
Diese Funktion ist nur im 2,4G/10CH-Modus verfügbar, dazu muss im Sender dieses Modulationsverfahren eingestellt (siehe Kapitel 7.4 Parameter-Menü) und im Modell ein entsprechender Empfänger installiert sein. Bei eingestelltem 2,4G/7CH Modulationsverfahren, ist die Failsafe Einstellung nur auf den Kanal 3 beschränkt.
Im Fail-Safe Menü können für die Kanäle 1...8 folgende Einstellungen vorgenommen werden:
- 'NOR' (normal), oder Hold mode. Im Empfänger werden die letzten fehlerfreien Impulse zwischengespeichert und im Störungsfall an die Servos weitergegeben. Diese werden solange beibehalten bis wieder einwandfreie Signale vom Sender kommen.
- (F/S) Fail-Safe-Position. Hierbei laufen die Servos auf eine, über den Sender, vorprogrammierte Position, welche ebenfalls im Empfänger zwischengespeichert wird. (Im F/S Fall bleibt das Gasservo immer auf Kanal 3.)
Zusätzlich steht noch die "Batterie-Fail-Safe" Funktion bereit.
Sobald die Spannung des Empfängerakkus unter einen Wert von ca. 3,8 V sinkt, läuft das Drosselservo auf Leerlaufposition und zeigt dem Piloten an, dass der Akku des Modells entladen ist. Es muss dann unverzüglich gelandet werden.
Diese Battery-Fail-Safe Funktion kann für 30 Sekunden zurückgesetzt werden, in dem der Gasknüppel kurz in die Leerlaufposition gebracht wird. Danach läuft das Servo erneut in die Mittelstellung und kann wiederum für 30 Sekunden zurückgesetzt werden.
Diese Funktion ist auch aktiv wenn kein Fail Safe für den Drosselkanal programmiert ist. Sofern der Failsafe Modus auch für die Drosselfunktion aktiviert ist und dort ein anderer Prozentwert eingestellt wurde, so nimmt das Gasservo natürlich diese Position ein.
Stellen sie keinen zu niedrigen Wert für die Motordrossel ein, damit der Motor nicht abstellt. Der Sender besitzt einen Vorgabewert von 20%, welcher aber überschrieben werden kann.

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[FAILSAFE] +1:QUER NOR 2:HOEH NOR 3:GAS 20x CH1:QUER 4:SEIT NOR 5:EZFU NOR F/S NOR 6:FLAP NOR 7:ZUS1 NOR 8:ZUS2 NORMit dem Cursor erfolgt die Auswahl der einzelnen Kanäle 1-8 innerhalb des Menüs. Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Basic-Menü 1/2.
- Navigieren Sie in das Auswahlmenü 'FAILSAFE'.
- Durch kurzen Druck des 3-D-Hotkeys gelangen Sie ins Einstellmenü.
- Wählen Sie mit dem Cursor die Kanäle aus, welche im F/S Modus arbeiten sollen.
- Durch Drehen des 3-D-Hotkey gegen den Uhrzeigersinn aktivieren Sie die Fail-Safe Funktion. Im Display wird 'F/S' angezeigt.
- Danach bringen Sie die Steuergeber der F/S Kanäle nacheinander in die von Ihnen gewünschte 'Fail-Safe' Position und speichern Sie diese durch Betätigung des 3-D-Hotkeys für min. 1 Sek. ab.
Die F/S - Einstellungen sind je nach Modelltyp vorzunehmen. Beispielsweise bei einem Hubschrauber eine Schwebeflugposition, bei einem Flugmodell eine große Kurve. Einstellungen die es im Falle einer kurzen Störung ermöglichen, dass das Fluggerät auch ungesteuert eine selbstständige oder sogar eigenstabile Fluglage einnimmt, bis wieder Kontakt zum Sender besteht.
Überprüfen Sie die Einstellungen in dem Sie den Sender ausschalten und die Servoreaktionen am Empfänger prüfen. ACHTUNG! Nicht während des Fluges testen!
Die Fail-Safe Vorgaben werden automatisch etwa alle 60 Sekunden zum Empfänger übertragen.
Damit die Daten im Empfänger auch gespeichert sind, sollte zwischen dem Einschalten des Senders und Betrieb des Modells mindestens eine Zeitspanne von 60 Sekunden liegen.
Wichtiger Hinweis:
Wenn die Failsafe Position z.B. auf 20% Gas programmiert wurde und anschließend ein Servo-Reverse programmiert wird, so läuft das Gasservo bzw. ein angeschlossener Fahrtregler nicht auf 20% Gas sondern auf 80%! Diese Einstellungen bitte sorgfältig überprüfen. Bei der Programmierung von Throttle-Reverse gibt es diesen Effekt nicht.
7.4 FUNKTIONEN ACRO BASIC-MENÜ 2/2
Vom Basic-Menü 1/2 gelangt man durch ein weiter klicken des Cursors in das Basic-Menü 2/2. Es besteht aber auch die Möglichkeit, vom letzten Menüpunkt des Basic-Menüs 1/2 durch weiter klicken mit dem Cursor in dieses Menü zu gelangen. Aktiviert wird ein Menü durch eine Druckbetätigung des 3-D Hotkeys.
GEBERWAHL (VOREINSTELLUNGEN SONDERKANÄLE)
Diese Option wird be nutzt, um die Beziehung zwischen den Gebern der Zusatzkanäle im Sender und den Empfängerausgängen zu definieren. Auch den beiden be sonders griffgünstig angebrachten seitlichen Drehschiebern 'D' und 'E' können in diesem Menü Steueraufgaben zugewiesen werden.
Dadurch können Sie den T-10 CG Sender gut Ihren Bedürfnissen anpassen. Außerdem können Sie in diesem Menü die Servolaufrichtung für den Kanal 9 und 10 (steht nicht bei PPM-Betrieb zur Verfügung) ändern.

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[GEBERAUSWAHL] CH5 ▶SwC CH6 ▶VrA CH7 ▶VrC CH8 ▶VrB (Sx○5) CH9 ▶SwB POSI ▶DOWN CH10 ▶SwA ▶DOWNMit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Menüs. Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Basic-Menü 2/2.
- Nach der Auswahl und Aktivierung dieses Menüs mit Hilfe des 3-D-Hotkeys, kann zuerst für den Zusatzkanal 5, der von Ihnen gewünschte Geber (VR 'A' bis 'E') oder Schalter (SW 'A' bis 'H') ausgewählt werden. Wird die Einstellung 'NULL' vorgegeben ist kein Geber aktiviert.
• Die Auswahl erfolgt durch Drehbewegungen am 3-D-Hotkey. - Anschließend ist diese Prozedur für die Kanäle 6 - 10 nach dem gleichen Verfahren durchzuführen (Kanal 9 und 10 nur .SW 'A' bis 'H').
- Wenn es notwendig ist, kann in diesem Menü die Servolaufrichtung für den Kanal 9 und 10 geändert werden. Dazu muss mit dem Cursor dieser Menüpunkt (unterste Zeile) ausgewählt werden. Durch Drehbewegung am 3-D-Hotkey kann die Laufrichtung umgepolt werden (UP oder DOWN).
PARAMETER (PARAMETER-MENÜ)
In diesem Menü werden die verschiedenen Parameter für den Betrieb eines Flugmodells gesetzt. Um alle Möglichkeiten, die vom T-10 CG Sender zur Verfügung gestellt werden, übersichtlich programmieren zu können, hat diese Funktion insgesamt fünf Untermenüs.
Im Einzelnen gibt es folgende Untermenüs:
- RESET Modellspeicher löschen
• TYPE Modelltyp auswählen - QUE-2 Ausgang 2. Querruder vorgeben (nicht im Glider 2 Programm)
- MODUL Modulationstart wechseln
• A T L Leerlauftrimmung programmieren
- CONTRAST Kontrast im LC-Display einstellen
- BACK MAX Hintergrundbeleuchtungsstärke
- BACKLIGHT MIN Hintergrungbeleuchtungsdauer
- USER NAME Benutzer Name einstellen

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[PARAMETER] RESET▶Execute ▼ TYPE▶ACROBATIC QUER-2▶CH6or7 MODUL▶2.4G/10CH ATL▶ON <1/2>Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl der einzelnen zu Verfügung stehenden Untermenüs. Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Basic-Menü 2/2.
Untermenü Modellspeicher löschen (RESET)
Um die Daten eines neuen Modells einzugeben, ist es oftmals nötig einen nicht mehr benötigten Speicher zu löschen. In diesem Menü lassen sich die Modelldaten des aktiven Speicherplatzes löschen. Alle Werte, außer 'Modulationsart' und 'Modell-Typ', werden auf die werksseitigen Voreinstellungen zurück gesetzt.
- Mit dem Cursor das 'RESET'-Untermenü auswählen.
- Der Vorgang der Datenlöschung wird durch eine Betätigung des 3-D-Hotkeys von min. 1 Sek. eingeleitet.
- Danach erfolgt eine Sicherheitsabfrage 'sure?'.
- Wenn der Modellspeicher wirklich gelöscht werden soll, muss die Sicherheitsabfrage 'sure?', durch Drücken des 3-D-Hotkeys bestätigt werden. Dadurch wird der Löschvorgang eingeleitet. Der Löschvorgang wird optisch und akustisch angezeigt.
- Soll der Löschvorgang nicht stattfinden kann durch Betätigen der' END'-Taste der Löschvorgang abgebrochen werden.
- Durch ein akustisches Signal wird angezeigt, dass der Löschvorgang abgeschlossen wurde.
Beachten Sie, dass der Datenbereich 'Modell-Typ' und 'Modulation' nicht gelöscht wird.
TYPE (UNTERMENÜ MODELLTYP AUSWÄHLEN)
Zur Steuerung aufwendiger Flugmodelle sind viele automatische Verknüpfungen von Steuerbewegungen notwendig. Um alle Möglichkeiten einer Computeranlage auszunutzen, entsteht ein gewisser Programmieraufwand. Um diese Arbeit dem Anwender zu ersparen, bietet der T-10 CG Sender die Möglichkeit, fertig programmierte Programme für die verschiedenen Modelltypen zu verwenden.
INSGESAMT STEHEN DIE FOLGENDEN FLUG- PROGRAMME ZUR VERFÜGUNG:
• ACROBATIC Motorflugmodelle
• GLID Segelflugmodelle
• HELICOPTER Helimodelle
Um einen Modelltyp auszuwählen, gehen Sie bitte wie folgt vor:
- Mit dem Cursor das 'TYPE'-Untermenü auswählen.
- Wählen Sie mit dem 3-D-Hotkey den richtigen Modelltyp für Ihr Modell aus und bestätigen Sie die Auswahl durch eine Druckbetätigung des Drehknopfes für mindestens 1 Sekunde.
- Wenn der Modelltyp wirklich gewechselt werden soll, muss die Sicherheitsabfrage 'sure?' durch eine Betätigung des 3-D-Hotkeys bestätigt werden. Dadurch wird der eingestellte Modelltyp aktiviert. Der Wechselvorgang wird optisch und akustisch angezeigt.
Ein akustisches Signal zeigt an, dass die Aktion erfolgreich abgeschlossen wurde.
Beachten Sie bitte, dass bei einem Wechsel des Modelltyps alle gespeicherten Daten verloren gehen.
MODUL (MODULATIONSART WECHSELN)
Diese Funktion wird benötigt, um die gewünschte HF-Modulationsart einzustellen. Es kann aus zwei Parametern entschieden werden, "2,4G/7CH" für 7 Kanal Betrieb und "2,4G/10CH" für 10 Kanal Betrieb (nur mit Empfänger R6014HS möglich).
- Mit dem Cursor das 'MODUL'-Untermenü auswählen.
- Wählen Sie mit dem 3-D-Hotkey das gewünschte Modulationsverfahren aus. Es erscheint blinkend der Hinweis "cycle power"
Dies ist der Hinweis, dass der neue Modus erst aktiv wird, nachdem der Sender aus- und wieder eingeschaltet wurde.
Danach sollte unbedingt die Statusanzeige der Modulationsart im Hauptdisplay auf Richtigkeit überprüft werden, damit sichergestellt ist, dass auch der richtige Modus aktiviert worden ist.
ATL (UNTERMENÜ LEERLAUFTRIMMUNG)
Mit dieser Funktion kann die Trimmwirkung der Drosselfunktion so programmiert werden, dass die Trimmung nur auf der Leerlaufseite des Knüppelausschlags wirksam ist. Der Leerlauf kann dann mit der Trimmung eingestellt werden, ohne dass die Vollgasstellung beeinflusst wird.
- Mit dem Cursor das 'ATL'-Untermenü auswählen.
- Stellen Sie mit dem 3-D-Hotkey die Leerlauftrimmung ein (ON) oder aus (OFF). In der Voreinstellung ist diese Option eingeschaltet.
QUE-2 (UNTERMENÜ 2. QUERRUDER)
Diese Funktion wird benötigt, um bei den Modelltypen 'ACRO' und 'GLID1FLP', den Ausgang für das 2. Querruder zu bestimmen.
Voreingestellt für den 2. Querruderausgang ist der Kanal 6 oder 7 ('6or7'). Wenn es die Konstellation Ihres Modells erfordert, können Sie dies in diesem Menü ändern. Sie haben die Möglichkeit die Kombination Ausgang 5 und 6 ('5&6') einzu-
stellen. Dann ist das 2. Querruder auch auf Empfängerausgang 5 verfügbar.
- Mit dem Cursor das 'QUE-2'-Untermenü auswählen.
- Wählen Sie mit dem 3-D-Hotkey den gewünschten Ausgang bzw. eine Kombination für das 2. Querruder aus.
CONTRAST
Diese Funktion dient zur Einstellung des Kontrast des LC-Displays. Der Einstellbare Bereich erstreckt sich von -10 bis +10 und somit für alle Lichtverhältnisse geeignet.
BACKLIGHT MAX
Mit dieser Funktion wird die Hintergrund Beleuchtungsstärke eingestellt. Der Einstellbereich erstreckt sich von "AUS" bis 20.
BACKLIGHT MIN
Diese Funktion erlaubt es die Hintergrundbeleuchtung nach einer einstellbaren Zeit auszuschalten. Die Hintergrundbeleuchtung ist entweder "AUS" zu schalten oder einstellbar bis 20min.
USER NAME (BENUTZERNAME)
Um dem Sender Ihre persönliche Note zu geben, kann ein 10 stelliger Benutzer Name eingestellt werden.
- Zunächst ist der erste Buchstabe dunkel hinterlegt, durch Drehen des 3-D-Hotkeys können Sie nun Buchstaben, Zahlen oder Sonderzeichen zur Vergabe des Modellnamen wählen.
- Durch Drücken des Cursors nach rechts gelangt man zum nächsten Buchstaben.
- Wiederholen Sie diese Prozedur so oft bis der Modellname komplett ist. Insgesamt können 10 Symbole vergeben werden.
- Durch Drücken des Cursors nach links gelangt man vom ersten zum letzten Buchstaben zurück.
- Durch Betätigung der 'End'-Taste gelangen Sie zum Basic-Menü 1/2 zurück.
STOPPUHR
Mit Hilfe des Stoppuhr-Menüs können Sie die Einstellungen für drei elektronische Uhren durchführen. Die 3 Uhren-Menüs werden im Display dargestellt.
Sie haben damit ständig einen Zugriff z.B. auf die Gesamtflugzeit und die Motorlaufzeit bei einem Elektroflugmodell. Die Uhren können für jedes Modell individuell eingestellt werden. Bei einem Modellwechsel werden die Vorgaben automatisch geladen. Bei einer Stoppuhr kann als max. Zeitvorgabe 99 Min. und 59 Sek. eingestellt werden.
Sie können bei den beiden ersten Uhren zwischen zwei Betriebsarten - Abwärts- (count-down) und Aufwärtszähler (count-up) - wählen. Beim 'Count-Down' Zähler kann für jedes Modell eine Maximalflugzeit, z.B. in Abhängigkeit vom Tankvolumen oder von der Kapazität des Flugakkus, eingegeben werden. Sobald der Timer gestartet wird, zählt die Zeit rück wärts, beginnend bei dem eingegebenen Wert. Dabei wird die verbleibende Restzeit angezeigt.
Die aufwärtszählende Uhr beginnt bei '0' und zeigt die verstrichene Zeit seit der Aktivierung durch die Schalterbetätigung an. Bei beiden Uhren ertönt nach jeder abgelaufenen Minute der Piezosummer. In den letzten 20 Sek. ertönt im Abstand von zwei Sek. das akustische Signal. In den letzten 10 Sek. der programmierten Zeit meldet sich die Stoppuhr akustisch jede Sekunde.
Die dritte Uhrenfunktion kann nicht nur als 'Up' oder 'Down'-Timer eingesetzt werden, es besteht darüber hinaus auch die Möglichkeit mit dieser Uhr die Betriebszeit des Modells, im Modellspeicher zu erfassen. Dazu muss der Mode 'MODEL' aktiviert werden.
Die Uhren können durch den Schalter nicht nur gestartet, sondern auch jederzeit gestoppt werden.
Um die Uhr zurückzusetzen, muss der 3-D-Hotkey für min. 1 Sek. betätigt werden, nachdem die entsprechende Uhrenfunktion im Hauptdisplay durch den Cursor angewählt wurde.
Zur Aktivierung einer Uhr können alle 8 Schalter ('A' bis 'H') oder der Gassteuerknüppel (STK-BRK) programmiert werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit die Uhr direkt beim Einschalten zu aktivieren (PRW SW). Dabei kann auch jeweils eingegeben werden, in welcher Schalterstellung die Stoppuhr aktiv sein soll. Wenn man den Drosselsteuerknüppel benutzt, hat man den Vorteil, dass die Uhr nur aktiviert ist, wenn, z.B. bei einem Elektroflugmodell, der Motor eingeschaltet ist.
Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl im Menü. Die veränderbare Option wird invers dargestellt. Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Basic-Menü 2/2.

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[STOPP-UHR] <1> <2> <3>ON TIME 10:00 10:00 MODE UP DOWN MODEL ON SwA SwA NULL NULL RSET SwA SwA NULL NULL- Nach der Auswahl und Aktivierung dieses Menüs mit dem 3-D-Hotkey, wird die Zeitvorgabe der Uhr eingestellt. Zuerst werden die Minuten vorgeben, dazu benutzt man den 3-D-Hotkey.
- Dann muss der Cursor betätigt werden. Danach kann die Einstellung der Sekunden erfolgen.
- Dann kann eingestellt werden, ob man einen auf- oder abwärtszählenden Timer (UP oder DOWN) benötigt. Dazu muss wiederum der Cursor einmal betätigt werden. Mit dem 3-D-Hotkey erfolgt die Auswahl.
- Nun wird der Schalter ausgewählt mit dem die Uhr gestartet oder gestoppt werden kann. Die Anwahl erfolgt mit dem Cursor, die Auswahl mit dem 3-D-Hotkey.
- Die Voreinstellung der Wirkungsrichtung ist für alle Schalter auf 'NULL' gesetzt. Sie müssen daher für den gewählten Schalter die gewünschte Betätigungsrichtung vorgeben. Wählen Sie diesen Punkt mit dem Cursor an und nehmen Sie die Einstellung mit dem 3-D-Hotkey vor. Dabei steht 'UP' für einen Uhrenstart durch eine Schalterbetätigung nach hinten, 'DOWN' für Schalter nach vorn und 'CENTER' für die Mittelposition. Je nach Schalterwahl bestehen auch andere Möglichkeiten. Bei 'NULL' sind alle Schaltebenen unwirksam.
- Wenn Sie den Gassteuerknüppel (ST-BRK) für den Uhrenstart benutzen wollen, müssen Sie den richtigen Schaltpunkt festlegen. Dazu bringen Sie den Gasknüppel in die entsprechende Position und betätigen Sie den 3-D-Hotkey für eine Zeitdauer von min. 1 Sek., um die Einstellung abzuspeichern. Anschließend überprüfen Sie, ob die Uhr bei der richtigen Knüppelposition startet und stoppt.
Wenn Sie mit der dritten Stoppuhr die Betriebszeit des Modells erfassen möchten, wird diese Uhrenfunktion über den Ein/Aus-Schalter gesteuert. Daher sind keine weiteren Eingaben nötig.
Die Senderbetriebszeit wird im Hauptdisplay angezeigt (TIMER). Um die Uhr zurückzusetzen, muss der 3-D-Hotkey für min. 1 Sek. betätigt werden, nachdem die entsprechende Uhrenfunktion im Hauptdisplay durch den Cursor angewählt wurde.
TRAINER (LEHRER-SCHÜLER BETRIEB)
Ein Lehrer-Schüler-Betrieb ermöglicht Flugschülern das Erlernen des Modell-Fliegens mit Hilfe eines Fluglehrers. Der Lehrer steuert das Modell während der Start- und Landephase und kann durch Betätigung eines Tasters die Steuerung an den Schüler übergeben, wenn sich das Modell in einer sicheren Position befindet.
Sofern sich eine kritische Fluglage oder Situation ergibt, lässt der Lehrer den L/S-Schalter (Schalter 'H') los und übernimmt wieder die Steuerung des Modells. Mit dieser Methode kann das Steuern sehr einfach schrittweise erlernt werden, ohne einen Schaden oder den Verlust des Modells befürchten zu müssen.
Der T-10 CG Sender ist auf der Rückseite serienmäßig mit einer DSC/Trainerbuchse für Lehrer-Schüler-Betrieb ausgerüstet.
Im Kapitel 4.10 auf der Seite 10 ist dargestellt mit welchen anderen Sendern aus dem Robbe/Futaba-Programm der T-10 CG Sender sowohl als Lehrer- wie auch als Schülersender kombiniert werden kann. Dort finden Sie auch die entsprechenden Hinweise auf die zu verwendenden Verbindungskabel und - module. Im Lehrer-Schüler Modus ist die Snap-Roll Funktion nicht nutzbar.
Der T-10 CG Sender hat vier verschiedene Funktionsbereiche, 'FUNC'; 'OFF', 'NORM' und MIX. Jedem Kanal kann eine dieser Funktionen zugewiesen werden.
Im Modus 'FUNC' kann der Kanal vom Schüler gesteuert werden, wenn der L/S-Schalter 'H' betätigt worden ist. Dabei werden die im Lehrersender einprogrammierten Mischerfunktionen ausgeführt. Der Schüler benötigt nur einen relativ einfachen Sender, auch für die Steuerung eines komplexen Flugmodells, wie z.B. einem Hubschrauber.
Im Modus 'OFF' kann der Schüler selbst bei aktiviertem L/S-Schalter diesen Kanal nicht steuern, er kann nur vom LehrerSender aus bedient werden.
Im 'NORM'-Modus kann der so eingestellte Kanal vom Schüler gesteuert werden, wenn der L/S-Schalter aktiviert ist. Notwendige Mischfunktionen müssen allerdings im Schülersender erfolgen, der dann dafür ausgelegt sein muss!
Im 'MIX'-Modus kann der so eingestellte Kanal vom Schüler und Lehrer gesteuert werden, wenn der L/S-Schalter aktiviert ist. Notwendige Mischfunktionen müssen allerdings im Schülersender erfolgen, der dann dafür ausgelegt sein muss!
Beim Lehrer-Schüler Betrieb sind unbedingt einige Sicherheitshinweise zu beachten:
- Senderquarz oder HF-Modul aus dem Schülersender entnehmen, damit keine Hochfrequenz abgestrahlt wird.
- Beim Schülersender sollte die Antenne abgeschraubt bzw. eingeschoben werden.
- Beim Lehrersender muss die Antenne immer ganz ausgezogen werden (nur bei 35/40 MHz Sendern).
- Der Schülersender darf nur im PPM-Modus betrieben werden.
- Stellen Sie sicher, dass der Schülersender eine identische Knüppelbelegung und Trimmfunktion hat.
- Überprüfen Sie diesen Sachverhalt sehr genau, indem Sie bei ausgeschaltetem Antrieb von einem zum anderen Sender umschalten und dabei alle Geberfunktionen einschließlich der Trimmung genau überprüfen. Dabei darf sich beim Umschaltvorgang keine Ruderbewegung und keine Verstellung der Drossel ergeben.
Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl der einzelnen Kanäle. Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Basic-Menü 2/2.
Der Lehrer-Schüler Schal-
ter kann nicht ge wech selt werden. Der Schalter 'H' ist ein Tast- schalter und daher besonders gut für die Umschaltung zwi- schen Lehrer- und Schülerbetrieb geeignet.
- Nach der Auswahl und Aktivierung dieses Menüs mit dem 3-D-Hotkey, wird durch eine Drehbewegung entgegen dem Uhrzeigersinn die L/S-Funktion aktiviert. Je nach Stellung des Schalters 'H' erscheint 'ON' oder 'OFF' im Display. Durch eine Rechtsdrehung wird der L/S-Betrieb abgeschaltet (INH).
- Danach legen Sie für Kanal 1 (Querruder) den Funktionsmodus 'FUNC'; 'OFF' oder 'NORM' fest. Dies erfolgt durch Drehbewegung am 3-D-Hotkey.
- Wiederholen Sie diesen Vorgang für alle Kanäle, bei denen Sie die Voreinstellung verändern wollen.
LOGIC SW (LOGIK SCHALTER)
Die Logik Schalter Funktion ist für folgende Einstellungen wählbar: Motor Aus, Stopp-Uhr, Prog. Mix, Geberwahl, Bremsklappen, Hoeh-Flapern, Leerlauf 2, Butterfly und Quer-Flap.
Mit der Logik Schalter Funktion kann man in Kombination mit zwei Schaltern eine Funktion ein- bzw. ausschalten. Die zwei Logik Schaltfunktionen sind AND und OR, also UND bzw. ODER.
Damit die Funktion realisiert werden kann, muss im jeweiligen Menü in dem man eine Logik Funktion einstellen will einen Schalter vergeben (LSW1-3). Danach muss ein Schalter im "LOGIC SW" Menü eingestellt und mit einem anderen Verknüpft werden.
Beispiel: Im "BUTTERFLY" Menü Schalter "LSW1" einstellen. Danach zwei Schalter im "LOGIC SW" Menü auswählen z.B. "C+D", Einschaltpunkt festlegen ("UP- DOWN"). Zum Schluss im "BUTTERFLY" Menü die Funktion einschalten. Die eingeschaltete Logik Funktion wird durch Blinken der roten LED und dem "MIX" Zeichen im Home Display angezeigt.
Logiktabelle:
Dieses Menü hat zwei verschiedene Optionen. Zum Einen kann eine Testfunktion ausgelöst werden, bei der alle angeschlossenen Servos sich langsam von einer in die andere Endstellung bewegen. Außerdem besteht die Möglichkeit die Positionen der einzelnen Servos in Abhängigkeit von den Geberstellungen grafisch darzustellen.
Die Servotest-Funktion ist sehr nützlich um fehlerhafte Servos schnell und komfortabel zu erkennen. Mit Hilfe der Balkendiagrammanzeige des Servoweges lassen sich die Einstellungen ohne Modell und Servos grob vornehmen, da man die Wirkungen in etwa einschätzen kann. Auch komplizierte Mischfunktionen können mit dieser Funktion komfortabel überprüft werden.

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[SERVO] CH1 0 2 3 4 5 6 7 8 9 10 TEST OFFDie Abbildung zeigt das Balkendiagramm der Servowege. Beide Seiten des Servoweges werden getrennt dargestellt. Im Bild ist der Geber von Kanal Kanal 5 betätigt.
Nach der Auswahl und Aktivierung dieses Menüs mit dem 3-D-Hotkey wird das Balkendiagramm angezeigt, ohne dass sich die Servos bewegen. Durch eine weitere Drehbewegung am 3-D-Hotkey gegen den Uhrzeigersinn wird der Servotest aktiviert. Dann bewegen sich die Servos und die Ausschläge werden im Display als Balkendiagramme dargestellt.
Hinweis:
Kanal 9 und 10 können nur über den zugewiesenen Schalter betätigt werden.
7.5 FUNKTIONEN ACRO-ADVANCED-MENÜ 1/2

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[ADVANCE MENU(ACRO)] <1/2> =ACROBATIC= MODEL-0001 ►PROG.MIX1-8 ►FLAPERON ►BREMSKLAPPEN ►FLAP-TRIM ►HOEH→FLAPERN ►QUER-DIFF ►QUER-HOEH ►SNAP-ROLLEVom Basis 2/2 Menü aus gelangt man durch eine Betätigung der 'Mode'-Taste zum Advanced-Menü 1/2. Die Auswahl innerhalb des Menüs erfolgt durch den Cursor.
Aktiviert wird ein Menü durch eine Druckbetätigung des 3-D Hotkeys.
PROG.MIX1-8 (Programmierbare Mischer 1-8)
Der T-10 CG Sender verfügt zusätzlich zu den vorprogrammierten Mischfunktionen über acht separate programmierbare lineare Mischer. Um ein Flugmodell, z.B. für den Einsatz im Kunstflugbereich, optimal zu beherrschen, können diese Mischer eingesetzt werden, um gegenseitige Beeinflussungen der einzelnen Funktionen auszugleichen. Dadurch wird die Bedienung einfacher und angenehmer.
Die Mischer verknüpfen beliebige Funktionen und Kanäle. Man kann individuell die Schalter auswählen mit denen die verschiedenen Mischer aktiviert werden sollen.
Für den ersten Mischer (PROG.MIX1) ist die Vorgehensweise dargestellt. Die Mischer 1-4 werden identisch programmiert.

flowchart
graph TD
A["① Master"] --> B["① SERVO"]
C["④ Slave"] --> D["①+④"]
Bei den beiden Mischern 5 bis 8 haben Sie zusätzlich die Möglichkeit jeweils eine 5-Punkte-Kurve einzustellen. Die Beschreibung dieser beiden Mischer folgt im nächsten Abschnitt.
Die Trimmauswahl-Funktion legt fest ob die Trimmung des Masterkanales auch auf den Slave-Kanal wirken soll.
Die Offset-Option erlaubt den Angleich des zugemischten Kanals an die Hauptfunktion, damit kein Ruderausschlag in der Neutralstellung erfolgt.
Die Aktivierung der Mischer kann mit den acht Schaltern 'A' bis 'H' erfolgen. Durch den Gassteuerknüppel (Kan. 3) kann das Ein- und Ausschalten eines Mischers ebenfalls durchgeführt werden.
Programmiervorgang:
Nach dem Einstieg in das 'Advanced 1/2'-Menü muss mit dem 3-D-Hotkey die Mischer-Funktion ausgewählt und durch einen Druck auf den Drehknopf bestätigt werden.

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[PROG.MIX1] (QUER→SEIT) RATE 0% OFFSET 0% TRIM→OFF ( 0%) LINK→OFF MASTER→CH1 SW→SwB SLAVE→CH4 POSI→NULLMit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Menüs für die programmierbaren Mischer. Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Advanced-Menü 1/2.
1. AKTIVIERUNG DES MISCHERS (MIX)

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[PROG.MIX1] (QUER→SEIT) RATE 0% OFFSET 0% TRIM→OFF ( 0%) LINK→OFF MASTER→CH1 SW→SwB SLAVE→CH4 POSI→NULLMenüpunkt „MIX“ dem Cursor im zweiten Mixer-Display anwählen. Danach drehen Sie am 3-D-Hotkey. Je nach Stellung des zugehörigen Mixer-Schalters wird im
Display 'ON' oder 'OFF' angezeigt. Bei einem deaktivierten Mischer wird im Display "MIX-INH" angezeigt.
2. (MAS) MASTER-KANAL AUSWÄHLEN
In diesem Menüpunkt wählen Sie den Steuergeber aus, von dem aus die Mischfunktion betätigt wird. Dies kann sowohl ein Steuerknüppel sein als auch einer der Proportionalgeber VRA...E. Die Auswahl erfolgt durch eine Drehbewegung am 3-D-Hotkey. Wenn Sie 'OFST' als Master-Kanal auswählen, wird ein fester Prozentwert auf den Slavekanal gemischt.
3. (SLV) SLAVE-KANAL AUSWÄHLEN
Hier den gewünschten Slave-Kanal einstellen, also die Servofunktion auf die vom Masterkanal eine Zumischung erfolgt. Auch hier erfolgt die Auswahl durch ein Drehen am 3-D-Hotkey.
4. (LINK) LINK-FUNKTION SETZEN
Die 'Link' - (Verbindungs-) Funktion wird gebraucht, um einen programmierbaren Mischer mit anderen Mischfunktionen zu verbinden.
Zum Beispiel: Wenn bei einem Modell mit zwei Querruderservos - am Empfängerausgang 1 und 6 - eine Kopplung von Seiten- zu Querruder erfolgen soll, wird nur Kanal 1 angesteuert, wenn das Seitenruder betätigt wird. Wenn die 'Link'-Funktion eingeschaltet ist, wird in die bestehende Mischung "hineingemischt", so dass beide Querruder kanäle angesteuert werden.
Nach der Anwahl dieser Option innerhalb des Mischer-Menüs mit dem Cursor, können Sie durch eine Drehbewegung am 3-D Hotkey diese Option einschalten. Auf die gleiche Art und Weise kann die Verbindungsfunktion auch wieder ausgeschaltet werden.
5. (TRIM) TRIMMFUNKTION EINSTELLEN
Danach muss festgelegt werden, wie die Trimmungen der beiden Kanäle wirken sollen. In der entsprechenden Menüzeile 'TRIM' besteht die Möglichkeit 'OFF' oder 'ON' einzustellen. Im 'ON'-Betrieb wirkt die Trimmung des Masterkanals auch auf den Slavekanal. Andernfalls sind beide Kanäle entkoppelt.
6. (SW) SCHALTER-AUSWAHL
Nach der Anwahl dieser Menüzeile mit dem Cursor, kann mit dem 3-D-Hotkey ein individueller Schalter für den Mischer, der gerade programmiert wird, ausgesucht werden. Dabei stehen die Schalter 'A' bis 'H' und der Drosselsteuerknüppel 'STK-GAS' zur Verfügung.
7. (POSI) WIRKUNGSRICHTUNG DES SCHALTERS
mit Nach Erreichen der Anzeige der Zeile 'POSI' im Mischer-Menü, kann die Schaltebene mit dem Drehknopf ausgewählt werden.
Dabei stehen je nach Schalterwahl folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
- NULL Ständiger Betrieb des Mischers ohne Beeinflussung durch den Schalter
- UP Durch eine Betätigung nach hinten wird der Mischer aktiviert
- CENTER Bei einem 3-Positionsschalter wird der Mischer in Mittelstellung aktiviert
- DOWN Durch eine Betätigung nach vorn wird der Mischer aktiviert
- Up&Cntr Der Mischer wird durch die Mittel- und die hintere Position eines 3-Ebenen-Schalters aktiviert
- Cntr&Dn Der Mischer wird durch die Mittel- und die vordere Position eines 3-Ebenen-Schalters aktiviert
Wenn der Gassteuerknüppel zur Aktivierung des Mischers ausgewählt wurde, müssen der Schaltpunkt und -richtung eingegeben werden. Dazu bringt man den Steuerknüppel in die Umschaltposition und drückt den 3-D-Hotkey für min. 1 Sek. Der Schaltpunkt erscheint als Prozentwertanzeige im Display. Beim 2. Drücken wird NULL einprogrammiert, also der Mischer permanent eingeschaltet.
8. MISCHWERTE EINSTELLEN (RATE)
Durch Weiterblättern mit dem Cursor erreicht man wieder die 1. Seite des Einstellmenüs. Hier werden die Misch werte vorgegeben und zwar für jede Steuergeberseite ge trennt. Somit sind auch asymmetrische oder V-Kurven-Zumischungen möglich.
Dazu bewegen Sie den Geber des Master-Kanals in die Richtung, für die Sie zuerst den Mischwert programmieren wollen. Im Display wird diese Wirkungsrichtung des Master-Kanals invers dargestellt.
Danach kann der Mischwert durch Drehen des 3-D-Hotkey eingegeben werden. Beachten Sie, dass auch für die andere Seite des Masterkanals die Mischrate vorgegeben werden muss.
Zur Voreinstellung von 0 % gelangen Sie zurück, wenn Sie den 3-D-Hotkey für min. 1 Sek. drücken. Bei einem Mischwert von 0 % ist der Mischer unwirksam.
9. (OFFSET) OFFSET-ABGLEICH
Üblicherweise wirkt die Zumischung von der Steuergeber-Mittelstellung aus. Für einige Funktionen, beispielweise Zumischung von Landeklappen kann es erforderlich sein, von einer bestimmten Position oder Endposition aus die Zumischung einzustellen.
In diesem Falle den Steuergeber in die gewünschte Position bringen und für 1 Sekunde den 3-D-Hotkey drücken. Dadurch wird die neue Offset-Position abgespeichert und die Zumischung beginnt von dieser Position aus.
Der eingestellte Offset-Wert kann gelöscht werden, indem der 3-D-Hotkey für 1 Sekunde gedrückt wird.
PROGRAMMIERBARE KURVENMISCHER 5 BIS 8
Die Einstellung der programmierbaren Kurvenmischer 5 bis 8 ist im Prinzip identisch, jedoch lässt sich anstelle zweier Mischwerte eine 5-Punkt-Kurve einstellen. Dies bietet erheblich mehr Möglichkeiten bei der Mischung komplexer Funktionen.

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[P.MIX5 KURVE] <1/2> (INH:SEIT→QUER) POINT-5> 0% 4> 0% 3> 0% 2> 0% 1> 0%Wählen Sie mit dem Cursor zuerst die Zeile für den 1. Kurvenpunkt aus, und geben Sie die Position für diesen Punkt als %-Wert zwischen -100 % und +100 % mit dem 3-D-
Hotkey ein. Nach diesem Verfahren müssen auch die Werte für die anderen Kurvenpunkte eingegeben werden. Durch eine Betätigung des Drehknopfes für min. 1 Sek. können Sie die Eingabe eines Kurvenpunktes wieder löschen und zur Voreinstellung von 0 % zurück kehren.
Jede Mischerkurve wird im Display dargestellt. Die Abbildung zeigt beispielhaft eine nichtlineare Mischkurve.

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[P.MIX5 KURVE] <2/2> MIX▶INH MAS▶CH4(SEIT) SLU▶CH1(GUER) LINK▶OFF SW▶SWF POSI▶NULLDurch Weiterblättern mit dem Cursor wird das 2. Display eines Kurvenmischers angezeigt. Dort lassen sich wie zuvor beschrieben die notwendigen Einstellungen, wie z.B. Master- und Slaveka-
nal, aber auch die Auswahl eines Aktivierungsschalter durchführen.
Die programmierbaren Kurvenmischer 6,7,8 werden vollkommen identisch programmiert.
FLAPERON (FLAPERON-MISCHER)
Flaperon, ein Kunstwort aus Flaps (Klappen) und Aileron (Querruder). Es bedeutet, dass 2 Querruderservos elektronisch miteinander gemischt werden um 2 unterschiedliche Funktionen zu erreichen.
Für die Querruderwirkung werden die beiden Ruder gegensinnig bewegt. Hingegen für die Landeklap pen wirkung (FLAP) können die Querruder symmetrisch hochgestellt und abgesenkt werden.

Voraussetzung für den Einsatz des Flaperon-Mischers ist die Verwendung von zwei Querruderservos. Wenn man den Flaperon-Mischer benutzt, muss das Servo für das linke Querruder am Empfänger an Kanal 1 und das rechte Querruder an Kanal 6 angeschlossen werden.
Da die Mischanteile für die Klappenwege nach oben und unten getrennt einstellbar sind, sind die Querruder multifunktionell einsetzbar, je nach Ausschlag ändert sich die Funktion.
- Weit nach oben -> Bremsklappen (Spoiler)
- Leicht nach oben -> Speedklappen für Schnellflug
- Leicht nach unten -> Wölbklappen für Thermikflug
- Weit nach unten -> Landeklappen
Um die Flaperon Funktion auch mit einem 5-Kanal Empfänger durchzuführen, kann im Menü Parameter der 5. und 6. Kanal parallel geschaltet werden. Setzen sie dazu den Menüpunkt QUE-2 auf CH5&6, siehe auch Kapitel 7.4, Parameter. In diesem Fall ist das zweite, rechte Querruder am Empfängerausgang 5 anzuschließen.
Im 'Advanced 1/2'-Menü mit dem Cursor die Flaperon-Funktion anwählen und durch Druck auf den 3-D Hotkey auswählen.

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[FLAPERON] MIX INH (L) (R) RATE-QUE1▶+100% +100% QUE2▶+100% +100% FLA2▶+100% FLA1▶-100%Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Flaperon-Mischer Menüs. Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Advanced-Menü 1/2.
Es ist zu beachten, dass nur eine der drei Mischfunktionen Flaperon, Querruderdifferenzierung oder Delta-Mix gleichzeitig benutzt werden kann. Die zuletzt aktivierte Funktion dominiert und sperrt die anderen Optionen (Anzeige: Other wing mix „ON“).
1. (MIX) AKTIVIERUNG DES MISCHERS
Dazu drehen Sie bitte am 3-D-Hotkey. Im Display wird 'ACT' angezeigt. Bei einem deaktivierten Mischer steht in der entsprechenden Zeile 'INH'.
Achtung wichtiger Hinweis:
Mit dem Einschalten des Flaperon Mischers wird automa-
tisch auch die nächste Funktion FLAP-TRIM eingeschaltet und die Rate auf 0% gesetzt. Um eine Flaperon Wirkung mit dem Geber VR(A) zu erzielen muss diese Rate aufgedreht werden, beispielweise auf 100%
2. EINSTELLUNG QUERRUDER
Der Weg des rechten und linken Querruders kann unabhängig und individuell eingestellt werden, so dass man eine differenzierende Wirkung erhält.
Dazu bewegen Sie zuerst den Querrudersteuerknüppel nach rechts und stellen Sie durch Drehung am 3-D-Hotkey den gewünschten %-Wert ein. Der Einstellbereich liegt zwischen -120 % und +120 %. Die Voreinstellung beträgt 100 %.
Die gleiche Prozedur muss danach für das linke Querruder (QUE- 2) erfolgen. Um zur Grundeinstellung zurück zukehren, wird der 3-D-Hotkey für min. 1 Sek. betätigt.
3. FLAP EINSTELLUNG
Betätigen Sie den Geber VR (A) und stellen Sie den gewünschten Landeklappenweg individuell für das linke und rechte Ruder (FLA 2 + FLA 1) ein. Beachten Sie unbedingt, dass der Gesamtweg der Servos nicht zu groß wird, und die Bewegungen der Servos mechanisch nicht begrenzt werden.
Zur Einstellung des Landeklappenweges für beide Servos gemeinsam, benutzen Sie die Funktion FLAP-TRIM.
FLAP-TRIMMUNG (WÖLBKLAPPEN WEGEINSTELLUNG)
Mit dieser Funktion lässt sich die Größe des Wölbklappenweges für beide Servos einstellen. Wenn der Flaperon-Mischer eingeschaltet ist, wird die FLAP-TRIM-Funktion automatisch mit aktiviert, Vorgabewert 0%.
Im Menü Geberwahl kann unter Punkt CH6 der Geber für die Betätigung der Flaps auf einen wählbaren Schalter oder Schieber gewechselt werden. Siehe auch Kapitel 7.4 Voreinstellung Sonderkanäle (Geberwahl) Seite 22.

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Drehregler VR(A) 0% +10% -10%In diesem Menü lässt sich der Steuergeberweg, also der Wölbklappenweg für den eingestellten Geber, für jede Seite getrennt einstellen. Im nebenstehenden Bild ist als Geber der Regler 'VR(A)' eingestellt.
Der 'Wölbweg' der Klappen hängt stark vom
jeweiligen Modell ab. Bei einem Segelflugmodell sollte nur ein kleiner Weg von ca. 10-20 % eingestellt werden. Eine zu starke Wölbung erzeugt einen zu großen Widerstand.
Im 'Advanced 1/2'-Menü muss mit dem Cursor die FLAP-TRIM-Funktion angewählt und durch einen Druck auf den 3-D Hotkey auswählen.
Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des FLAP-TRIM

Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Advanced-Menü 1/2
Zuerst muss die Funktion aktiviert werden. Dazu
muss die Zeile 'MIX' mit dem Cursor angewählt werden. Mit dem 3-D-Hotkey wird der Mischer aktiviert (ACT).
Danach muss der Klappenweg als %-Wert eingegeben werden. Der Einstellbereich liegt zwischen -100 % und +100 %. Die Voreinstellung beträgt 0 %. Durch eine Betätigung des Drehknopfes für min. 1 Sek. gelangt man zur Voreinstellung zurück.
QUER-DIFF (QUERRUDER DIFFERENZIERUNG)
Grundsätzlich wird bei einem Flugmodell die Querruderdifferenzierung benötigt, um das negative Wendemoment auszugleichen. Beim Kurvenflug bewegt sich die äußere Fläche schneller durch die Luft. Daher entsteht bei dem nach unten angestellten Querruder dieser Fläche ein höherer Widerstand als an dem, das nach oben zeigt. Dadurch entsteht ein der Kurvenrichtung entgegengesetztes Drehmoment um die Hochachse.
Eine Querruder-Differenzierung bewirkt, dass die nach unten ausschlagende Klappe einen kleineren Ausschlag hat, als die nach oben ausschlagende Klappe, so dass sich an beiden Flächenhälften der gleiche Widerstand ergibt. Dadurch entsteht kein negatives Wendemoment.

flowchart
graph TD
A["ohne Differenzierung"] --> B["50% Differenzierung"]
B --> C["100% Differenzierung (Split)"]
C --> D["Structural Component"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
Mit dieser Funktion werden 2 getrennte Querruder miteinander vermischt, wobei die Ausschlagsgröße für 'Querruder oben' und 'Querruder untern' einzeln für jedes Querruder eingestellt werden kann.

text_image
Kanal 1 QUE1 Kanal 7/5 QUE 2Für jede Ruderklappe muss ein separates Servo verwendet werden. Dabei wird das Servo für das rechte Ruder am Empfängerausgang '7'(5), das Servo für das linke Ruder an Kanal 1 angesteckt, wie in der nebenstehenden Abbildung dargestellt.
Um die Mischung zweier Querruder auch mit einem 5-Kanal Empfänger durchzuführen, kann im Menü Parameter der 5. und 7. Kanal parallel geschaltet werden. Setzen sie dazu den Menüpunkt QUE-2 auf CH7&5, siehe auch Kapitel 7.4, Parameter. In diesem Fall ist das zweite, rechte Querruder am Empfängerausgang 5 anzuschließen.
Im 'Advanced 1/2'-Menü muss mit dem Cursor das Menü Querruder-Differenzierung ausgewählt und durch einen Druck auf den Drehknopf bestätigt werden.

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[QUERRUDER-DIFF.] MIX▶INH (L) (R) RATE-QUE1▶+100% +100% QUE2▶+100% +100% FLAPERON▶CH6Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des QUER-DIFF Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Advanced-Menü 1/2.
Durch eine Drehbewegung am 3-D-Hotkey wird die Option aktiviert. Im Display wird 'ACT' angezeigt. Bei deaktivierter Querruder -Differenzierung steht in der entsprechenden Zeile 'INH'.
Es kann nur eine der drei Funktionen Quer ruder-Differenzierung, 'FLAPERON' oder 'DELTA-MIX' gleichzeitig betrieben werden. Die zuletzt aktivierte Funktion dominiert und sperrt die anderen Optionen (Anzeige: Other Wing mix "ON").
Nach einer Betätigung des Cursors kann jeweils der rechte und linke Ausschlag für das linke Querruder-Servo (QUE1) als %-Wert mit dem Drehknopf eingestellt werden.
Dazu muss der Querruderknüppel in die entsprechende Richtung gestellt werden. Der Bereich liegt dabei zwischen -120 % bis +120 %. Mit einer Betätigung des 3-D-Hotkeys für min. 1 Sek. gelangt man zur Voreinstellung von 100 % zurück.
Durch eine weitere Betätigung des Cursors kann jeweils der rechte und linke Ausschlag für das rechte Querruder-Servo (QUE2) als %-Wert mit dem Drehknopf eingestellt werden. Die Vorgehensweise entspricht der des linken Querruders.
In der unteren Zeile 'FLAP' kann festgelegt werden über welchen Kanal die Wölbklappen angesteuert werden sollen. Nach Anwahl dieser Zeile kann mit dem 3-D-Hotkey der Kanal 6 (CH6) oder die dann parallel geschalteten Kanäle 6 und 5 (CH6&5) vorgegeben werden.
7.6 FUNKTIONEN ACRO-ADVANCED-MENÜ 2/2

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[ADVANCE MENU(ACRO)] <2/2> =ACROBATIC= MODEL-0001 DU-LETTWERK ▶GAS-KURVE DELTA-MIX ▶GAS-VERZO KREISEL ▶GAS-NADELVom Advanced-Menü 1/2 gelangt man durch eine Betätigung des Cursors in das Ad van ced-Menü 2/2. Es be steht aber auch die Möglichkeit, vom letzten Menü punkt des Advan-
ced-Menüs 1/2 durch weiter klicken des Cursors in dieses Menü zu gelangen. Die Auswahl innerhalb des Menüs erfolgt durch den Cursor. Aktiviert wird ein Menü durch eine Druckbetätigung des 3-D Hotkey Knopfes.
BREMSKLPN (BREMSKLAPPEN-FUNKTION)
Mit der Bremsklappen-Funktion lassen sich gleichzeitig die Querruder nach oben anstellen sowie Störklappen oder separate Landeklappen ansteuern und das Höhenruder bewegen. Man benutzt diese Option, um gedämpfte Abstiege mit einem Modell durchzuführen. Durch den gleichsinnigen Querruder-Ausschlag nach oben erhöht sich der Widerstand der Fläche, und das Modell wird langsamer. Gleichzeitig entsteht ein Moment um die Querachse, dadurch nimmt das Flugzeug die Nase nach unten. Je nach Modell muss dieses Moment mit dem Höhenruder mehr oder weniger stark ausgeglichen werden.
Die BREMSKLPN-Funktion kann in linearer Abhängigkeit von der Stellung des Drosselknüppels aktiviert werden. Dann muss die Knüppelposition eingegeben werden, von der aus die 'Bremse' greift. Man kann aber auch durch Betätigung des Schalters 'C' die Funktion auslösen (siehe auch Menü "Schalter" Seite 36).
Um plötzliche Änderungen der Fluglage zu vermeiden, sobald die Bremsfunktion aktiviert wird, lässt sich eine Verzögerungszeit für das Höhenruder (DELAY-HOE) programmieren. Dadurch bewegt sich das Höhenruder langsam in die gewünschte Position. Die Übergänge sind dann fließend, es entstehen nicht so abrupte Bewegungen um die Querachse des Modells.
Im ‘Advanced 2/2’-Menü muss mit dem Cursor das ‘BREMSKLPN’ Menü ausgewählt und durch einen Druck auf den Drehknopf bestätigt werden.

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[BREMSKLAPPEN] -rate- QUE1▶ --- MIX▶INH HOEH▶ - 10% SW▶SwC FLAP▶ + 50% ▶DOWN QUE2▶ --- MODE▶Offset. -delay- HOEH▶ 0%Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Bremsklappen-Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste ge langen Sie zurück zum Advanced-Menü 2/2.
DAS EINSTELLMENÜ UMFASST 9 PUNKTE.
1. Aktivierung der Bremsklappen-Funktion (MIX)
Dazu drehen Sie bitte am 3-D-Hotkey. Im Display wird 'ON' oder 'OFF' angezeigt. Bei deaktivierter Option steht in der entsprechenden Zeile 'INH'. Bei aktivierter und eingeschalteter Bremsklappenfunktion blinkt die rote Alarm-LED.
2. Einstellung des linken Querruder Weges (Rate QUE1)
Die Wegeinstellung für das linke Querruder erfolgt durch Drehung am 3-D-Hotkey. Stellen Sie den gewünschten %-Wert ein. Der Einstellbereich liegt zwischen -100 % und +100 %. Die Voreinstellung beträgt 50 %. Durch eine Betätigung des Drehknopfes für min. 1 Sek. gelangt man zur Voreinstellung zurück.
3. Einstellung des Höhenruder Weges (HOEH)
Die Wegeinstellung für das Höhenruder erfolgt durch Drehung am 3-D-Hotkey. Stellen Sie den gewünschten %-Wert ein. Der Einstellbereich liegt zwischen -100 % und +100 %. Die Voreinstellung beträgt -10 %. Durch eine Betätigung des Drehknopfes für min. 1 Sek. gelangt man zur Voreinstellung zurück.
4. Einstellung des Bremsklappen Weges (FLAP)
Die Wegeinstellung für die Brems- oder Störklappen erfolgt durch Drehung am 3-D-Hotkey. Stellen Sie den gewünschten %-Wert ein. Der Einstellbereich liegt zwischen -100 % und +100 %. Die Voreinstel lung beträgt 50 %. Durch eine Betätigung des Drehknopfes für min. 1 Sek. gelangt man zur Voreinstellung zurück.
5. Einstellung des rechten Querruder Weges (Rate QUE2)
Die Wegeinstellung für das rechte Querruder erfolgt durch Drehung am 3-D-Hotkey. Stellen Sie den gewünschten %-Wert ein. Der Einstellbereich liegt zwischen -100 % und +100 %. Die Voreinstellung beträgt 50 %. Durch eine Betätigung des Drehknopfes für min. 1 Sek. gelangt man zur Voreinstellung zurück.
6. Einstellung der Verzögerung für das Höhenruder (Delay HOE)
Auf das Höhenruder reagiert das Modell spontaner als auf die Bremsklappenänderung, deswegen ist es sinnvoll eine Verzögerung für das Höhenruder einzustellen. Der Einstellbereich liegt zwischen 0 % und +100 %. Die Voreinstellung beträgt 0 %.
Bei einer Einstellung von 100 % benötigt das Höhenruder für den vorgegebenen Weg 1 Sekunde.
Durch eine Betätigung des Drehknopfes für min. 1 Sek. gelangt man zur Voreinstellung zurück.
7. Schalterwahl (SW)
Um die Funktion abzurufen kann ein Schalter und eine entsprechende Schaltposition eingestellt werden. Beachten Sie dabei das je nach Schalter auch andere Positionen eingestellt werden können.
8. Modusauswahl (MODE)
In dieser Zeile können Sie vorgeben, wie die Bremsklappen-Funktion eingeschaltet werden soll. Im manuellen Betrieb 'Offset' wird die Funktion durch den Schalter "C" aktiviert. Im linearen Modus 'Linear' wird die Bremsklappen-Funktion in Abhängigkeit von der Stellung des Gassteuerknüppels aktiviert, wobei die Schaltposition programmierbar ist.
9. Schaltposition festlegen
Im linearen Modus muss festgelegt werden, bei welcher Position des Gasknüppels die Bremsklappenbetätigung beginnen soll. Dazu bewegen Sie den Gasknüppel in die gewünschte Stellung und betätigen den 3-D-Hotkey für min. 1 Sek. Dadurch wird diese Position abgespeichert.
HOEHE>FLAPERON
(HÖHENRUDER-WÖLBKLAPPEN MISCHER)
Mit diesem Mischer können parallel zu einem Höhenruderaus - schlag die Flaps bzw. Wölbklappen zur Unterstützung angesteuert werden. Diese Funktion wird benötigt, wenn man enge

Kurven fliegen muss oder recht-eckige Flugfiguren.
Im 'Advanced 2/2'-Menü muss mit dem Cursor das 'HOEH-FLAPERN' Menü ausgewählt und durch einen Druck auf den Drehknopf bestätigt werden.

text_image
[HOEHE→FLAPERON] MIX→INH RATE↑+ 50% ↓+ 50% SW→SwC POSI→UPMit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Advanced-Menü 2/2.
Durch eine Drehbewegung am 3-D-Hotkey wird die Option aktiviert. Im Display wird 'ON' oder 'OFF' angezeigt. Bei deaktiviertem Mischer steht in der 1. Zeile des Menüs 'INH'.
Danach muss der Weg der Wölbklappen für beide Richtungen ge trennt eingegeben werden. Dazu muss der Höhenruderknüppel in eine Richtung bewegt werden. Mit dem 3-D-Hotkey kann dann der Weg für diese Richtung als %-Wert zwischen -100 % und +100 % eingestellt werden. Die Voreinstellung beträgt +50 %.
Danach wird diese Prozedur für die andere Richtung des Höhenruderausschlages durchgeführt. Mit einer Betätigung des 3-D-Hotkeys für min. 1 Sek. gelangt man zur Voreinstellung zurück.
Abschließend kann, in den beiden unteren Menüzeilen, ein Mixerschalter und dessen Betätigungsebene ausgewählt werden.
QUER-HOEHENRUDER (QUER-/HÖHENRUDER MISCHER)
Diese Funktion vermischt zum einen 2 getrennte Höhenruder zu einer Funktion, zum anderen werden die Höhenruder bei Betätigung der Querruderfunktion ebenfalls als Querruder mit angesteuert. Dies bewirkt präzisere Rollfiguren des Modells.

Beachten Sie bitte, dass zur Steuerung aller 4 Servos als Querruder zusätzlich einer der Mischer QUER-DIFF oder FLAPERON aktiv sein muss. Dieser Mischer kann nicht zusammen mit dem Mischer "GAS->NADEL" betrieben werden, weil gleiche Kanäle bzw. Empfänger-Ausgänge benutzt werden. Die Funktionen der Mischer "V-LEITWRK", "DELTAMIX" und "QUER-HOEH" schließen sich gegenseitig aus, so dass nur einer dieser Mischer aktiv sein kann. Die zuletzt aktivierte Funktion dominiert und deaktiviert die anderen Optionen (Anzeige: Other Wing mix "ON").
Die Quer- und Höhenruderausschläge werden unabhängig

text_image
Kanal 1 Kanal 7 (6) Kanal 2 QUE 3 HOE 1 Kanal 8 QUE 4 HOE 2voneinander eingestellt. Dazu die beiden Höhen ruderservos an den Empfängerausgängen 2 und 8 anschließen.
Auch diese Funktion muss nach der Auswahl zuerst aktiviert werden. Dazu wird die 1. Zeile im QUER-HOEH-Menü angewählt
und die Funktion mit dem 3-D-Hotkey bestätigt. Im Display wird dann 'ACT' statt 'INH' angezeigt, der Mischer ist aktiviert.

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[QUER-HOEHENRUDER] MIX·INH RATE-QUE3►- 50% QUE4►- 50% HOE2►-100% HOE1►+100%Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste ge- langen Sie zurück zum Advanced-Menü 2/2.
Dann wird mit dem 3-D-Hotkey der Weg für das 3. Querruder (QUE3) d.h. für die linke Höhenruderklappe gesetzt. Anschließend wird diese Prozedur für das 4. Querruder (QUE4) bzw. rechte Höhenruderklappe wiederholt. Der mögliche Einstellbereich liegt zwischen -100 % und +100 %. Die Voreinstellungen be tragen jeweils -50 %. Danach müssen ebenfalls mit dem Drehknopf die gewünschten Höhenruderwege (HOE2 und HOE1) einprogrammiert werden. Der Einstellbereich beträgt für beide Höhenruderflächen -100 % bis +100 %. Das HOE2 ist mit -100 % und das HOE1 mit +100 % voreingestellt.
Alle Werte werden auf die Grundeinstellung zurück ge setzt, wenn der 3-D-Hotkey für min. 1 Sek. gedrückt wird. Auch diese Funktion sollte unbedingt vor dem ersten Start genau überprüft werden. Dabei muss sichergestellt sein, dass der Servoweg nicht mechanisch begrenzt wird.
SNAP-ROLLE (SNAP-ROLL FUNKTION)
Snap Roll bedeutet soviel wie "gerissene Rolle". Mit dieser Funktion können Steuergeberpositionen festgelegt werden, die zu einer bestimmten Flugfigur führen.
Dieses Manöver wird dann durch die Betätigung des Tast-Schalters 'H' ausgeführt. Dieser Schalter betätigt auch die Trainer Funktion. Im Lehrer-Schüler Betrieb steht daher dieser Mischer nicht zur Verfügung.
Stellen Sie deshalb sicher, dass für den Snap-Roll Betrieb die Trainer um schaltung ausgeschaltet ist.
Im 'Advanced 2/2'-Menü muss mit dem Cursor die 'SNAPROLL' Funktion ausgewählt und durch einen Druck auf den Drehknopf bestätigt werden.

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[SNAP-ROLLE] (1:R/U) -rate- QUER►+100% SAFE-MODE►FREE HOEH►+100% DIR-SW1►NULL SEIT►+100% 2►NULLMit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste ge - langen Sie zurück zum Advanced-Menü 2/2.
Die Einstellung umfasst vier Schritte.
1. Aktivierung der SNAP-ROLL Funktion (MIX)
Dazu wechseln Sie in die 1. Zeile und drehen am 3-D-Hotkey. Im Display wird 'OFF' angezeigt. Bei deaktivierter Option steht in der entsprechenden Zeile 'INH'.
2. Wegeinstellung für die Ruderausschläge (RATE : QUE-HOE-SEI)
Mit dem 3-D-Hotkey kann nacheinander der gewünschte Quer- Höhen- und Seitenruderausschlag programmiert werden. Der Einstellbereich liegt jeweils zwischen -120 % und +120 %. Die Voreinstellung beträgt 100 %. Durch eine Betätigung des Drehknopfes von min. 1 Sek. wird die Voreinstellung wieder aktiviert.
3. Sicherheitsschalter auswählen (SAFE-MOD)
Über den Schalter (G) für das Einziehfahrwerk kann diese Funktion verriegelt werden, damit im Landeanflug nicht versehentlich die Snap-Roll-Funktion aktiviert wird. Über die Auswahl ON/OFF wird die Schaltrichtung der Funktion im Zusammenhang mit Schalter (G) festgelegt. Diese Sicherheitsmaßnahme kann auch deaktiviert werden (FREE-Modus). Dann funktioniert die 'Snap-Roll'-Funktion jederzeit, unabhängig von der Stellung des EZFW-Schalter's.
4. Einstellung der Richtung der Snap-Roll-Figur (DIR-SW)
Wählen Sie unter 'SW1' und SW2' zwei Schalter aus mit denen die vier voreinstellbaren Snap-Rolls ausgewählt werden:
- R/U = Right + up snap roll ( nach rechts und aufwärts)
- R/D = Right + down snap roll (nach rechts und abwärts)
• L/U = Left + up snap roll (nach links und aufwärts) - L/D = Left + down snap roll (nach links und abwärts)
Das Betätigen des Tastschalters (H) schaltet die ausgewählte Snap-Roll aktiv. Diese Funktionen sind dann nicht übersteuerbar.
V-LEITWERK (V-LEITWERK MISCHER)
Diese Funktion wird bei Modellen mit V-Leitwerk benötigt. Bei Modellen dieser Art werden die Signale des Seiten- und des Höhenrudergebers gemischt.
Dabei können die Wege der beiden Ruder für die Seitenruderfunktion (gegensinnig) und Höhenruderfunktion (gleichsinnig) unabhängig voneinander eingestellt werden. Die Servos sind am Empfängeranschluss 2 und 4 anzustecken.

flowchart
graph TD
A["Input 1"] --> C["Seite"]
B["Input 2"] --> C["Seite"]
C --> D["Output 1"]
C --> E["Output 2"]

flowchart
graph TD
A["SERVO"] --> B["Höhe"]
C["SERVO"] --> B
D["SERVO"] --> B
E["SERVO"] --> B
F["SERVO"] --> B
G["SERVO"] --> B
H["SERVO"] --> B
I["SERVO"] --> B
J["SERVO"] --> B
K["SERVO"] --> B
L["SERVO"] --> B
M["SERVO"] --> B
N["SERVO"] --> B
O["SERVO"] --> B
P["SERVO"] --> B
Q["SERVO"] --> B
R["SERVO"] --> B
S["SERVO"] --> B
T["SERVO"] --> B
U["SERVO"] --> B
V["SERVO"] --> B
W["SERVO"] --> B
X["SERVO"] --> B
Y["SERVO"] --> B
Z["SERVO"] --> B
Der V-Leitwerksmischer kann nicht zusammen mit den Funktionen "DELTA-MIX", oder "QUER-HOEH" betrieben werden, diese Funktionen schließen sich gegenseitig aus. Die Displays sind gesperrt, es erscheint der Warnhinweis "Other WING mix "ON".
Im 'Advanced 2/2'-Menü muss mit dem Cursor das 'V-LEITWRK' Menü ausgewählt und durch einen Druck auf den Drehknopf bestätigt werden.

text_image
[V-LEITWERK] MIX▶INH RATE-HOE1▶+ 50% HOE2▶- 50% SEI2▶+ 50% SEI1▶+ 50%Mit dem Cursor er folgt die Auswahl innerhalb des Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste ge langen Sie zurück zum Advanced-Menü 2/2.
Durch eine Drehbewegung am 3-D-Hotkey wird der Mischer aktiviert. Im Display wird 'ACT' angezeigt. Bei deaktivierter Option steht in der 1. Zeile des Menüs 'INH'.
Zuerst wählen Sie die Menüzeile zur Einstellung für das 1. Höhenruderservo (Kan. 2) aus und stellen mit dem 3-D-Hotkey den Weg als %-Wert zwischen -100 % und +100 % ein. Danach wiederholen Sie diese Prozedur für das Servo am Kanal 4 (HOE2). Anschließend müssen die Seitenruderausschläge für beide Servos (SEI2 und SEI1) einprogrammiert werden.

text_image
Kanal 2 Kanal 4Die Skizze zeigt die Zuordnung der Kanäle bei einem V-Leitwerk. Die Voreinstellungen für diesen Mi scher betragen +50 %, beim 2. Hö hen ruder -servo (Kan. 4) be trägt sie -50 %.
Durch eine Betätigung des Drehknopfes von min. 1 Sek. ge langt man jeweils zur Grund ein stellung zurück.
Vergewissern Sie sich nach der Dateneingabe unbedingt davon, dass der V-Leitwerksmischer korrekt funktioniert und alle Einstelungen stimmen. Stellen Sie sicher, dass der Gesamtweg nicht zu groß ist und der Servoweg dadurch mechanisch nicht begrenzt wird.
DELTA-MIX (DELTA-MISCHER)
Diese Funktion wird für Delta- oder Nurflügel-Flugmodelle benötigt. Dabei werden für die zwei kombinierten Quer-/Höhenruder zwei Servos eingesetzt, der Mischer steuert diese dann entsprechend den Vorgaben des Piloten an.

Höhenruder-Ausschlag

Querruder-Ausschlag
Bei Betätigung des Höhenrudersteuerknüppels laufen die Servos gleichsinnig, bei Querruderbetätigung gegensinnig. Die Servos sind am Empfängeranschluss 1 und 2 anzustecken.

text_image
Kanal 1 QUE 1 HOE 2 Kanal 2 QUE 2 HOE 1Die Mischanteile (Wege) sind für die Quer- und Höhenruder funktion jeweils getrennt einstellbar.
Das linke Querruderservo muss mit dem Empfängerausgang 1 (QUE) und das rechte mit dem Kanal 2 (HOE) verbunden werden.
Der Delta-Mischer kann nicht gleichzeitig mit dem V-Leitwerks-Mischer bzw. Flaperon, Diff oder Quer-Hoeh betrieben werden, diese Funktionen schließen sich gegenseitig aus. Die Displays sind gesperrt, es erscheint der Warnhinweis "Other WING mix "ON". Die zuletzt aufgerufene Funktion hat Priorität.
Im 'Advanced 2/2'-Menü muss mit dem Cursor das 'DELTA-MIX' Menü ausgewählt und durch einen Druck auf den Drehknopf bestätigt werden.

text_image
[DELTA-MIX] MIX▶INH (L) (R) NORML+ QUE1▶+100% +100% QUE2▶+100% +100% HOE2▶+100% HOE1▶-100% NORML+ START SPEED DISTA LANDIMit dem Cursor und dem Steuerknüppel erfolgt die Auswahl innerhalb des Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Advanced-Menü 2/2.
Durch eine Drehbewegung am 3-D-Hotkey wird der Mischer aktiviert. Im Display wird 'ACT' angezeigt. Bei deaktivierter Option steht in der entsprechenden Zeile des Menüs 'INH.'
Danach bewegen Sie den Querruderknüppel nach rechts und geben mit dem 3-D-Hotkey den Weg für diesen Querruderausschlag als %-Wert vor. Danach nehmen Sie die gleiche Prozedur für den linken Quer ruderausschlag vor.
Anschließend geben Sie die Werte für die Höhenruder ein. Auch das erfolgt nach Auswahl mit dem Cursor durch Drehbewegung am 3-D-Hotkey. Der Einstellbereich liegt für alle Ausschläge jeweils zwischen -120 % und +120 %. Die Voreinstellung beträgt -100 %. Beim Höhenruderservo am Kanal 2 liegt sie bei +100 %. Durch eine Betätigung des Drehknopfes von min. 1 Sek. gelangt man jeweils zur Grundeinstellung zurück.
Auch diese Funktion sollte nach der Programmierung genau überprüft werden. Dabei ist besonders darauf zu achten, dass der Servoweg nicht mechanisch begrenzt wird, da Steuerfunktionen auf 1 Servo gemischt werden.
KREISEL (KREISELEMPFINDLICHKEIT EINSTELLEN)
Mit Hilfe dieser Funktion lässt sich die Kreiselempfindlichkeit vom Sender aus verstellen. Dabei muss der entsprechende Eingang des Kreisels mit dem Kanal '5' des Empfängers verbunden werden. Über einen zu wählenden Schalter können unterschiedliche, voreingestellte Werte abgerufen werden.
Im 'Advanced 2/2'-Menü muss mit dem Cursor das 'KREISEL' Menü ausgewählt und durch einen Druck auf den Drehknopf bestätigt werden.

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[KREISEL] MIX-1▶INH UP ▶ 0% CNTR DOWN> 0% CH▶CH5 SW▶G 2▶INH ▶ 0% ▶ > 0% ▶CH8 ▶GMit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Advanced-Menü 2/2.
Zuerst muss diese Option mit Hilfe des 3-D-Hotkeys aktiviert werden. Dies wird angezeigt, der Schriftzug wechselt von 'INH' auf "ON".
Es stehen zwei verschiedene Modi zur Verfügung, für Normal- und AVCS-Kreisel. Für beide Modi kann jeweils für 'UP', 'CNTR' und 'DOWN' eine Einstellung vorgenommen werden. Wenn die entsprechende Zeile mit dem Cursor angewählt wurde, kann durch eine Rechtsdrehung am 3-D-Hotkey der Wert für den AVCS-Modus (AVC) und durch eine Linksdrehung der Wert für den normalen Modus (NOR) programmiert werden. Die Einstellwerte liegen jeweils zwischen 0 und 100%.
In der Zeile 'CH' kann der Kanal bestimmt werden, mit dem die Kreiselempfindlichkeit verstellt werden soll. Mit dem 3-D-Hotkey kann der Kanal '5' (CH5), der Kanal 7 (CH7) oder der Kanal 8 (CH8) ausgewählt werden.
Nach der Anwahl der letzten Menüzeile (SW) kann mit Hilfe des 3-D-Hotkeys ein Aktivierungsschalter ausgewählt werden. Die Voreinstellung sieht den Schalter 'G' vor. In Abhängigkeit des ausgewählten Schalters sind 2 oder 3 (UP und DOWN oder UP; CNTR und DOWN) Vorgabewerte (RATE) einstell- und abrufbar.
GAS KURVE
Im Menü GAS-KURVE (Gaskurve Normal) wird die Einstellung für die Gasfunktion vorgenommen, wie man sie für das Anlassen und Abstellen eines Verbrennungs-Motors benötigt.
Die Vergaseranlenkung ist so vorzunehmen, dass bei Vollgasposition das Drosselküken ganz geöffnet, in Steuerknüppelmittelstellung etwa zu 60 % offen und bei Leerlaufstellung ein sicherer Leerlauf gewährleistet ist.
Bei Elektromotoren wird die Drehzahleinstellung üblicherweise am Fahrtregler vorgenommen.
Diese Einstellung kann in der Regel so belassen werden, da sie als Grundeinstellung verwendet wird, also den Maximalwert darstellt.
Die voreingestellte 5-Punkte Kurve stellt einen linearen Zusammenhang zwischen dem Servo und dem Knüppelweg dar. Zur Einstellung lassen sich die Kurvenpunkte jeweils im Bereich von 0 % bis + 100 % verschieben.

text_image
[GAS-KURVE] MIX→INH SW→E(●) F -out-←stk- ▲6) 75.0 75.0 5) 82.5 82.5 4) 50.0 50.0 3) 37.5 37.5 0: 50.0 2) 25.0 25.0 S: 50.0Programmieren Sie die Kurve so, dass die Motordrehzahl, bei einer Betätigung des Gas-Knüppels, über den gesamten Einstellbereich, möglichst konstant bleibt. Für die meisten Einsatzzwecke sind 5 Punkte-Kurven ausreichend.
GAS-VERZO (DROSSELVERZÖGERUNG)
Verschiedene Modellantriebe, wie Turbinen oder großvolumige Motoren, erfordern langsame Ansteuerung. Mit dieser Funktion lässt sich das Gasservo verzögern. Eine Verzögerung von 40 % bewirkt, dass der Drosselvorgang eine Sekunde andauert. Bei 100 % entsteht eine Verzögerungszeit von etwa 8 Sekunden.
Im 'Advanced 2/2'-Menü muss mit dem Cursor das 'GAS-VERZO' Menü ausgewählt und durch einen Druck auf den Drehknopf bestätigt werden.

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[GAS-VERZOEGERUNG] MIX→INH RATE→0%Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Advanced-Menü 2/2.
Mit dem 3-D-Hotkey muss auch diese Funktion zuerst aktiviert werden. Im Display wird dann 'ACT' statt 'INH' angezeigt. Danach kann die Verzögerungszeit als %-Wert einprogrammiert werden. Der Einstellbereich liegt zwischen 0 % und 100 %. Die Voreinstellung beträgt 0 %. Durch Betätigung von min. 1 Sek. kann die Grundeinstellung wieder aktiviert werden.
GAS>NADEL (AUTOMATISCHE GEMISCHVERSTELLUNG)
Mit dieser Funktion lässt sich über ein separates Servo das Mischungsverhältnis des Vergasers verstellen. Dieses 'Düsen-nadel'-Servo muss am Ausgang 8 betrieben werden.
Ein besonderer Vorteil besteht darin, dass ein Zusammenhang mit der normalen Drosselfunktion hergestellt wird. Ist diese Option aktiviert, wird bei einer Betätigung der Drossel die Düseinnadel so nachgeführt, dass sich ein sicherer Motorlauf ergibt. Die Verknüpfung erfolgt über eine 5-Punkte Kurve.
Eine zusätzliche Beschleunigungsfunktion sorgt dafür, dass der Motor beim Öffnen des Vergasers besser 'Gas' annimmt.
Die automatische Düssennadelverstellung kann nicht gleichzeitig mit der 'QUER-HOEH'-Funktion betrieben werden. Sollte dieser Mischer aktiv sein, kann die 'Automatische Gemischverstellung' nicht eingeschaltet werden. Es erscheint die Meldung 'AILVATOR mix "ON"' im Display.
Im 'Advanced 2/2'-Menü muss das 'GAS->NADEL' Menü ausgewählt und durch einen Druck auf den Drehknopf bestätigt werden.
Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Menüs. Mit

text_image
[GAS+NADEL-GEMISCH]MIX>INH POINT-5 100.0% 4 75.0% 3>50.0% 2 25.0% 1 0.0% ACCE> 0%einer Betätigung der 'End'-Taste ge langen Sie zurück zum Advanced-Menü 2/2.
Zuerst muss die Funktion aktiviert werden, dies
erfolgt in der 1. Zeile mit Hilfe einer Drehbewegung am 3-D-Hotkey. Im Display wird danach 'ACT' angezeigt. Danach muss die 5-Punkte Kurve einprogrammiert werden. Mit dem Drosselknüppel kann jeder Punkt der Kurve aufgerufen werden und dann der gewünschte, zugehörige Servoweg als %-Wert mit dem 3-D-Hotkey eingegeben werden.
Der Einstellbereich für alle Punkte liegt zwischen 0 % und 100 %. Voreingestellt ist eine lineare Kurve. Durch Betätigung des

line
| Gasknüppel | Servoweg | | ---------- | -------- | | 1 | 0% | | 2 | 25% | | 3 | 50% | | 4 | 75% | | 5 | 100% |3-D-Hotkeys für min. 1 Sek. können diese Werte wieder hergestellt werden.
Diese Kurve kann an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden, indem die einzelnen %-Werte für jeden der fünf Punkte verändert werden. Die gestrichelte Linie zeigt ein Einstellbeispiel.
Abschließend programmie-
ren Sie mit dem 3-D-Hotkey die Be schleunigungs funktion (Acceleration). Der Einstellbereich liegt zwischen 0 % und 100 %. Während des Vorganges der Drosselöffnung läuft das Servo in die eingestellte Position. Bei einer Einstellung von 0 % läuft das Servo synchron mit dem Gasservo, bei 100 % eilt das Slave-Servo etwa 10 - 15 ^O vor und geht dann auf den eingestellten Wert. Die Voreinstellung dieser Option beträgt 0%.
Diese Vorgaben müssen in der Praxis erprobt werden.
7.7 PROGRAMMIERBEISPIEL MOTORFLUGMODELLE
Als Beispiel für die Eingabeprozeduren für ein Motorflugmodell wurde ein Tiefdecker ausgewählt. Sie können diese Abhandlung als Grundlage für die Programmierung Ihres eigenen Modells benutzen. Dabei werden sich die Zahlen und Prozentwerte, die Sie eingeben müssen wahrscheinlich von den hier aufgeführten unterscheiden.

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[VOREINSTELLUNG] STK-MODE▶ THR-REV▶NOR SPRACHE▶Deutsch TM10-MODE▶GENERAL- Zunächst sind die globalen Funktion, die Voreinstellungen wie Drossel rechts oder links (STEU-ERKNÜPPELMODUS) und Drosselrichtung (THR-REV) zu wählen.

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[MODELLWAHL] SELECT▶01 (MODEL-0001≤9) COPY▶01→01 (MODEL-0001≤9) NAME▶MODEL-0001- Wählen Sie einen leeren Speicherplatz aus und geben Sie einen Modellnamen ein.

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[PARAMETER] RESET▶Execute ▼ TYPE▶ACROBATIC QUER-2▶CH6or7 MODUL▶2.4G/10CH ATL▶ON <1/2>- Im Menü Parameter zunächst den Modelltyp 'ACROBATIC' auswählen, danach die Modulationsart 10CH oder 7CH wählen. Sender Aus-Einschalten damit Modula-
tionsumschaltung aktiv wird! Asymmetrische Drosseltrimmung ATL aktivieren und den Empfängerausgang für das 2. Querruder wählen.

- Mischer für 2. Querruder (QUER-DIFF) auswählen und aktivieren. Schließen Sie die zwei Querruderservos wie folgt an: linkes Ruder > Kan. 1; rechtes Ruder > Kan. 7

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[SERVO-UMP] →1:QUER 2:HOEH 3:GAS CH1:QUER 4:SEIT 5:EZFW 6:FLAP 7:ZUS1 8:ZUS2 REV NOR HOR- Überprüfen Sie, ob jedes Servo die richtige Laufrichtung hat. Sollte dieses nicht der Fall sein, im Menü SERVO-UMP die korrekte Laufrichtungen einstellen.

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[SERVO-MIT] +1:QUER 0 2:HOEH 0 3:GAS 0 4:SEIT 0 CH1:QUER 5:EZFW 0 6:FLAP 0 7:ZUS1 0 8:ZUS2 0- Stellen Sie im Menü SERVO-MIT falls erforderlich die Servo-Mittelstellungen ein. Größere Korrekturen bitte am Rudergestänge vornehmen.

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[ENDPUNKT] →1:QUER 100/100 2:HOBH 100/100 3:GAS 100/100 CH1:QUER 4:SEIT 100/100 ←→ 5:EZFU 100/100 100% 100% 6:FLAP 100/100 7:ZUS1 100/100 8:ZUS2 100/100- Stellen Sie danach mit Hilfe der Angaben im Bauplan des Modells bzw. nach Ihren Erfahrungen im Menü ENDPUNKT für Ihr Modell die exakten Ruderwege ein.

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[BREMSKLAPPEN] -rate- QUE1▶ --- MIX▶INH HOEH▶ 10% SW▶SwC FLAP▶+ 50% ▶DOWN QUE2▶ --- MODE▶Offset -delay- HOEH▶ 0%- Wählen Sie das Bremsklappen (BREMSKLPN) Menü aus. Stellen sie in diesem Menü die Vorgaben nach Ihren Wünschen ein.

- Sofern eine exponentielle Steuerkurve oder eine Ruderwegumschaltung gewünscht im Menü D/R-EXPO einstellen.

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[SNAP-ROLLE] (1:R/U) -rate- QUER>+100% SAFE-MODE+FREE HOEH>+100% DIR-SW1#NULL SEIT>+100% 2#NULL- Danach können Sie eine 'Snap-Roll'- Funktion (SNAP-ROLL) eingeben

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[FAILSAFE] →1:QUER NOR 2:HOEH NOR 3:GAS ☑ 20% CH1:QUER 4:SEIT NOR 5:EZFW NOR F/S NOR 6:FLAP NOR 7:ZUS1 NOR 8:ZUS2 NOR- Um bei einer Evtl. Störung einen absturz zu vermeiden, sollten Sie die für Ihr Flugzeug passenden Failsafe-Einstellungen (FAILSAFE) programmieren (siehe S. 21). Geben
Sie Ruderaus schläge für den Störungsfall ein, die eine sichere Fluglage gewährleisten. Im Unterspannungsfall sollte der Motor in den sicheren Leerlauf übergehen.
- Danach können Sie die weiteren, umfangreichen Programmiermöglichkeiten des T-10 CG Senders eingeben, wenn Sie bei Ihrem Modell zu einer Verbesserung des Flugverhaltens führen. Sie können die vorgegebenen oder die frei programmierbaren Mischer benutzen.

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[GAS→NADEL-GEMISCH]MIX→INH POINT-5 100.0% 4 75.0% 3→50.0% 2 25.0% 1 0.0% ACCE→0%Sie können Funktionen wie die automatische Düssennadelverstellung (GAS->NADEL) oder eine Drosselverzögerung (GAS-VERZO) einprogrammieren.

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[QUER-HOEHENRUDER] MIX▶INH RATE-QUE3▶- 50% QUE4▶- 50% HOE2▶-100% HOE1▶+100%Wenn Sie in Ihrem Modell zwei Höhenruderservos ein setzen, können Sie den Quer-/Höhenruder Mi scher (QUER-HOEH) aktivieren um mit Ihrem Modell präzise Rollen durchzuführen.
8. SEGELFLUGPROGRAMME GLID(1A+1F) / GLID(2A+1F) UND GLID(2A+2F)
Auf den folgenden Seiten werden die Funktionen der drei Segelflugprogramme erläutert. Das GLID(1A+1F)-Programm ist vorgesehen für Segelflugmodelle mit 1 Querruderservo. Die Landeklappe kann bei diesem Programm aber nur mit einem Servo angesteuert werden. Bei der Anwendung des GLID(2A+1F) Programms werden auch die Klappen mit jeweils einem Servo angelenkt. Das GLID(2A+2F)-Programm ist für Segler mit 2 Flächenservos für Querruder und 2 ge trennten Kanälen für die Wölb- und Bremsklappen.

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Mode-Taste 10 CHANNEL TRANSMITTER PCM 1084 ESSST 01:MODEL-0001 2.45 1DCR ST1 0:00.0 10.0v ST2 10:00.0 MDL 0:00 Futaba TIMER 0:00 Futaba 3-D-Hotkey End-Taste Cursor8.1 STRUKTUR DES GLIDER-BASIC-MENÜ

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01:MODEL-0001 ST1 0:00.0 10.0V ST2 10:00.0 MDL 0:00 TIMER 0:00 Futaba(Grunddisplay)
Zum Aufruf des Basic-Menüs muss die 'Mode'-Taste 1 Sek. gedrückt werden


Um zur Hauptanzeige zurück zukehren muss die 'End'-Taste gedrückt werden
(GLID BASIC MENÜ 1/2)
Das "BASIC" Menü ist in fast allen Modellspezifischen Einstellungen gleich, nur im "ADVANCED" Menü bestehen Unterschiede auf die eingegangen wird.

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[BASIC MENU(GLID)] <1/2> =2AIL+2FLP= MODEL-0001 ►MODELLWAHL ►D/R, EXPO ►TRIMMUNG ►ENDPUNKT ►MOTOR-AUS ►SERVO-MIT ►SERVO-UMP ►FAILSAFE

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[BASIC MENU(GLID)] <2/2> =2AIL+2FLP= MODEL-0001 ▶GEBERWAHL ▶STOPP-UHR ▶PARAMETER ▶TRAINER LOGIC SW ▶SERVOvon / zum Advanced-Menü


MODELWAHL Modell-Funktionen
• Modellauswahl
• Modellspeicher kopieren
- Modellname
D/R, EXPO Dual-Rate / Exponential Einstellungen
ENDPUNKT Servowegeinstellung SERVO-MIT Servomittenverstellung SERVO-UMP Servoumpolung
TRIMMUNG Trimmungen einstellen
• Trimmspeicher löschen
- Trimmwirkungen
MOTOR-AUS Motor aus Einstellungen FAILSAFE Fail-Safe Einstellungen


GEBERWAHL Voreinstellungen Sonderkanäle
PARAMETER Parameter-Menü
• Modellspeicher löschen
• Modelltype auswählen
• Modulationsart wechseln
• Leerlauftrimmung
• 2. Querruder
STOPP-UHR Stoppuhr
TRAINER Lehrer-Schüler Betrieb
LOGIC SW Logik Funktion Einstellun
gen
SERVO
Servo Test und Servoweganzeige
Drücken Sie den Cursor nach rechts und links, oben und unten um die einzelnen Funktionen der Basic-Menüs auszuwählen. Drücken Sie den 3-D-Hotkey um die Funktion zu aktivieren. Durch weiterdrücken des Cursors über die letzte Funktion eines Menüs hinaus gelangt man in das jeweils andere Menü.
8.2 STRUKTUR DES GLIDER-ADVANCED-MENÜ
Menü 1AIL+1FLP
GLID Advanced Menü

Im letzten oder ersten-Menü Punkt nach links oder rechts klicken

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[ADVANCE MENU(GLID)] <2/2> =1AIL+1FLP= MODEL-0001 ►QUE/SEI MIX ►FLAP-TRIM ►HOEH*FLAPERN ►SPOILER MIX ►DELTA-MIX ►CONDITION
PROG.MIX1-8 Programmierbarer Mischer 1-8
FLAPERON Querruder-Differenzierung
V-LEITWRK V-Leitwerks-Mischer
OFFSET Offset-Mischer
START-VERZOE Start-Verzögerung einstellen
WOELB FLAP Wölbklappeneinstellung
WOELB-TRIM Wölbklappentrimmungl
BUTTERFLY Butterfly-Funktion
BUTT-HOEHE Butterfly Höhen Mischer

QUE/SEI MIX Quer-Seiten Mischer
HOEH>FLAPERN Höhenruder>Wölbklappen-Mischer
SPOILER MIX Spoiler Mischer
FLAP TRIMM Klappen Einstellungen
DELTA-MIX Delta/Nürflügel-Mischer
CONDITION Condition Einstellung


Drücken Sie den Cursor nach rechts und links, oben und unten um die einzelnen Funktionen der Basic-Menüs auszuwählen. Drücken Sie den 3-D-Hotkey um die Funktion zu aktivieren. Durch weiterdrücken des Cursors über die letzte Funktion eines Menüs hinaus gelangt man in das jeweils andere Menü.
Das GLID-Advanced Menü 2/2 stellt für jedes der 3 Segelflugprogramme andere Menüpunkte bereit, die nach der Programm Reihenfolge abgehandelt werden.
FUNKTIONEN GLIDER BASIC-MENÜ 1/2
Von der Grundanzeige gelangt man durch eine Betätigung von mindestens 1 Sekunde der 'Mode'-Taste in das Basic-Menü 1/2. Die Auswahl innerhalb des Menüs erfolgt durch den Cursor. Aktiviert wird ein Menü durch eine Druckbetätigung des Drehknopfes.
MODELL-FUNKTIONEN (MODELWAHL)

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[MODELLWAHL] SELECT▶01 (MODEL-0001c-a) COPY▶01→01 (MODEL-0001c-a) NAME▶MODEL=0001In diesem Menü werden verschiedene Parameter für den Betrieb eines Modells gesetzt. Um alle Möglichkeiten, die vom Sender dem An wender zur Verfügung ge stellt
werden übersichtlich programmieren zu können, hat diese Funktion insgesamt drei Untermenüs.
Im Einzelnen gibt es folgende Untermenüs:
- Model Select Modellauswahl
- Model Copy Modellspeicher kopieren
- Model Name Modellname
Die Untermenüs können mit dem Cursor ausgewählt werden.
Mit der 'End'-Taste gelangt man zum Basic-Menü 1/2 zurück.
MODELLWAHL (MODELLAUSWAHL)
Der Sender bietet serienmäßig 15 Modellspeicherplätze, alle vorgenommenen Einstellungen werden hier gespeichert. Für unterschiedliche Modelle und Anwendungen lassen sich somit sehr komfortabel individuelle Einstellungen abspeichern und bei Bedarf schnell aufrufen. Zur besserer Übersicht ist der Modellspeicherplatz nummeriert, zusätzlich kann der Modellname mit 10 Buchstaben vergeben werden.
Mittels CAMPac-Modellspeichermodulen kann der Modell-speicher praktisch unbegrenzt erweitert werden (siehe auch Kapitel 4.6 Seite 9).
Nachdem dieses Untermenü mit dem Cursor ausgewählt wurde, kann mit dem 3-D-Hotkey der gewünschte Modellspeicher angewählt, und durch die Druckbetätigung von mindestens 1 Sekunde aktiviert werden. Zunächst muss aber noch die Sicherheitsabfrage 'sure' durch nochmalige Betätigung des 3-D-Hotkeys bestätigt werden.
Danach ist das neue Modell geladen. Die Modellnummer hat gewechselt und der neue Name erscheint im Display. Wird bei der Sicherheitsabfrage die 'END'-Taste gedrückt, wird die Funktion abgebrochen.
COPY (UNTERMENÜ MODELLSPEICHER KOPIEREN)
Diese Funktion erlaubt es, Modellspeicher zu kopieren. Es ist eine sehr nützliche Funktion, wenn man ein zweites, ähnliches Modell programmieren will. Man kopiert sich einen Modellspeicher auf einen anderen Speicherplatz, ändert den Modellnamen und korrigiert die Einstellungen auf das neue Modell. Hierdurch erspart man sich das erneute Einstellen der Grundfunktionen und verkürzt die Einstellungszeit erheblich. Vor einer Änderung der Modelldaten können diese in einen freien Speicher kopiert werden. Bei Bedarf können sie jederzeit wieder zurückgeholt werden.
Das Kopieren von Modelldaten kann innerhalb des internen Speichers, aber auch innerhalb des CAMPac Moduls, sowie zwischen diesen beiden Speichermedien erfolgen. Über die austauschbaren CAMPac-Module eröffnet sich dadurch die Möglichkeit Modelldaten auch in einen anderen Sender zu übertragen.
Nach der Anwahl der Zeile 'COPY' mit dem Cursor, wählen Sie mit dem 3-D-Hotkey die Nummer des Modells aus, auf das der aktivierte Speicherplatz kopiert werden soll. Danach bestätigen die Auswahl durch einen Druck auf den Drehknopf von min. 1 Sekunde. Die Sicherheitsabfrage 'sure' müssen Sie ebenfalls noch bestätigen, dann beginnt der Kopiervorgang. Der Vorgang wird optisch und akustisch angezeigt. Ein längeres akustisches Signal zeigt Ihnen das Ende der Übertragung an. Die Daten wurden dann in den gewählten Modellspeicherplatz kopiert.
Untermenü Modellname (NAME)
Mit dieser Funktion gibt man dem Modellspeicher einen Namen, damit die Auswahl später erleichtert wird. Mit dem Cursor wird in dieses Untermenü gewechselt. In dieser Zeile steht der Name des aktuellen Speichers. Bei einem bisher unbenutzten Modellspeicher ist der Name 'MODEL-xxxx' voreingestellt.

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[MODELLWAHL] SELECT▶01 (MODEL-0001<24) COPY▶01→01 (MODEL-0001<24) NAME▶MODEL-0001 -- T9C/T9CS Pac -- CONV▶01+Pac01(MODEL-13<24)Der Modellname kann mit insgesamt zehn Zeichen eingegeben werden. Da bei können sowohl Buchstaben und Zahlen, als auch Symbole zur Verfügung.
- Zunächst ist der
erste Buchstabe dunkel hinterlegt, durch Drehen des 3-D-Hotkeys können Sie nun Buchstaben, Zahlen oder Sonderzeichen zur Vergabe des Modellnamen wählen.
- Durch Drücken des Cursors nach rechts gelangt man zum nächsten Buchstaben.
- Wiederholen Sie diese Prozedur so oft bis der Modellname komplett ist. Insgesamt können 10 Symbole vergeben werden.
- Durch Drücken des Cursors nach links gelangt man vom ersten zum letzten Buchstaben zurück.
- Durch Betätigung der 'End'-Taste gelangen Sie zum Basic-Menü 1/2 zurück.
Die Steuerwegumschaltung, auch Dual-Rate' genannt, ermöglicht die Umschaltung eines linearen Steuerwegs auf einen vorher eingestellten Wert, während des Betriebs, durch die Betätigung eines externen Schalters. Dabei kann der Ruderweg bei gleichem Knüppelausschlag nach Betätigung des Schalters sowohl größer, als auch kleiner werden.

line
| Steuerweg | Servoweg | | --------- | -------- | | -100% | -100% | | 0% | 0% | | 100% | 100% |Die Grafik zeigt die Charakteristik der verschiedenen Steuerwege. Der Verlauf ist in beiden Fällen linear. Nach der Umschaltung beträgt der Servoweg bei Knüppelvollausschlag nur noch 60%.
Für die drei Ruderfunktionen sind folgende Schalter voreingestellt:
• Querruder Schalter D
• Höhenruder Schalter A
- Seitenruder Schalter B
Zur Betätigung der Funktion können die Schalter A...H frei gewählt werden. Auch ein frei wählbarer Schaltpunkt einer der Steuerknüppelfunktionen kann die Dual-Rate-Umschaltung vornehmen.

Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Dual-Rate/ Exponential-Menüs. Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Basic-Menü 1/2.
STEUERWEG-PROGRAMMIERUNG
Mit den SELECT Tasten den Cursor in die Reihe CH 1...4 bringen und durch Drehen des 3-D-Hotkeys den Kanal auswählen für den Dual-Rate eingestellt werden soll.
CH 1 = QUER = Querruder
CH 3 = BRKL = Bremsklappen (nur EXPO kein D/R)
CH 4 = SEIT = Seitenruder
- Mit dem Cursor auf die D/R Prozentwerteingabe springen, gewünschten Wert durch Drehen des 3-D-Hotkeys einstellen.
- Der Einstellbereich der Dual-Rate Umschaltung liegt zwischen 0 und 140 %. Die Voreinstellung beträgt für alle Ruder 100 %.
- Durch Bewegen des entsprechenden Steuerknüppels schaltet man zwischen den beiden Einstellmöglichkeiten hin und her.
- Betätigt man nun den ausgewählten Schalter so springt im Display die %-Wertanzeige und Grafik zwischen den beiden Einstellwerten hin und her.
- Zur Auswahl des D/R-Schalters Cursor in die Zeile "SW1" bringen und mittels 3-D-Hotkey Schalter A...H oder Steuerfunktion QUER, HOEH, GAS bzw. SEIT (Steuerknüppel 1...4), auswählen. Ein Schalter kann auch 2 oder alle 3 D/R Funktionen schalten!
- Wird ein Steuerknüppel zur D/R Umschaltung gewählt so ist der Schaltpunkt einstellbar.
- Dazu entsprechenden Steuerknüppel auf die gewünschte Schaltposition bringen und 3-D-Hotkey für 1 Sekunde drücken. Die D/R Umschaltung erfolgt dann automatisch wenn der Steuerknüp pel diesen Schaltpunkt über- bzw. unterschreitet. Der Umschaltpunkt wird als Prozentwert in der Zeile "SW1" angezeigt.
Wenn in der Zeile "SW1" ein Steuerknüppel vorgegeben wurde, lässt sich in der Zeile "SW2" einer der Schalter A...H einstellen, mit dem parallel zum Steuerknüppel die Um- schaltung vorgenommen werden kann. Steuerknüppel können in der unter Schalterzuordnungszeile nicht vorgegeben werden. Soll in der oberen Zeile wieder ein normaler Schalter eingestellt werden, muss zunächst "SW2" auf 'NULL' gestellt werden.

other
| Event | Duration | Rate | | -------- | -------- | ---- | | Skizze 1 | 100% | B | | Skizze 1 | 90% | B | | Skizze 1 | 0% | A | | Skizze 1 | 90% | B | | Skizze 1 | 100% | B | | Skizze 2 | 0% | B | | Skizze 2 | 30% | A | | Skizze 2 | 100% | B |Wählt man den Steuerknüppel als Schalter aus für den auch das D/R eingestellt ist so wird Dual-Rate auf beiden Seiten geschaltet, sobald der Schaltpunkt überschritten wird. Dies ermöglicht beispielsweise ein generelles Fliegen mit kleinen Ausschlägen, bei Bedarf kann aber auf einen größeren Ruderweg umgeschaltet werden. (Skizze 1)
Wird ein anderer Steuerknüppel als Schalter eingesetzt, beispielsweise der Drosselkanal, so ergibt sich nur ein Schaltpunkt. Als Anwendung kann hier eine motordrosselabhängige Ruderwegvergrößerung beim Landeanflug oder Langsamflug aufgeführt werden. (Skizze 2)
Aus Sicherheitsgründen sollten Sie den Dual-Rate-Wert nicht bis auf 0% reduzieren, da sonst die Steuerfunktion aufgehoben wird. Der Mindestwert sollte ca. 20% betragen. Es sei denn man ordnet bewusst diesem Steuergeber keine Funktion zu, da Sie diesen Steuerkanal zur Übertragung einer selbst erstellten Mischfunktion (PROG.MIX) nutzen wollen.
EXPO (EXPONENTIALFUNKTION)
Mit der „EXPO“-Funktion beeinflusst man die Charakteristik der Steuerknüppel, der lineare Zu sammenhang zwischen Steuergeberweg und Servoweg wird in einen nicht linearen (exponentiellen) Weg verändert. Dies ermöglicht ein feinfühligeres Steuern um die Neutralposition.
Die Exponentialkurve kann in beide Richtungen verändert werden. Der Einstellbereich liegt zwischen -100 % und + 100 %, die Voreinstellungen betragen für alle Ruder 0 %.

line
| Steuerweg | Servoweg (Curve 1) | Servoweg (Curve 2) | | --------- | ------------------ | ------------------ | | -100% | -100% | -100% | | 0% | 0% | 0% | | 100% | 100% | 100% |- Positives Vorzeichen
Starke Steuergeberwirkung um die Neutrallage, zum Ende hin abnehmend (Kurve 1).
• Negatives Vorzeichen
Geringe Steuergeberwirkung um die Neutrallage, zum Ende hin zunehmend (Kurve 2).
• Die gerade Linie stellt den normalen, linearen Verlauf des Steuergeberweges dar (Wert 0 %).
In jedem Fall bleibt der Gesamt-Ausschlag erhalten.
Durch die Zuordnung eines Schalters kann die Exponential-Funktion ebenso wie die Dual-Rate Einstellung während des Fluges umgeschaltet werden.
Im Gegensatz zur D/R - Funktion steht für die Motordrossel die Exponentialfunktion auch zur Verfügung.
Die Vorgehensweise bei der Programmierung der Exponentialwerte entspricht genau der Einstellung der Dual-Rate Vorgaben.
ENDPUNKT (SERVOWEG-EINSTELLUNG)
Diese Funktion ermöglicht die Servoweg-Einstellung getrennt für jede Seite, in einem Bereich von 0 bis +/-140 % des Servo-Gesamtweges inklusive Trimmung. Dies ist erforderlich um zu verhindern, dass das Servo einen größeren Weg macht, als es eine mechanische Begrenzung, z.B. eine Ruderanlenkung zulässt. Die Funktion wirkt auf den jeweiligen Servokanal und reduziert auch alle zugemischten Funktionen auf diesen Kanal.

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0-140% 0-140% links rechts SERVOBeachten Sie bitte, dass die veränderte Einstellung sich ebenfalls proportional auf den Trimmweg und evtl. eingestellte Dual-Rate Anteile auswirkt.
| [ENDPUNKT] | →1:QUER 100/100 |
| 2:H0EH 100/100 | |
| 3:BRKL 100/100 | |
| CH1:QUER | 4:SEIT 100/100 |
| ←→ | 5:ZUS1 100/100 |
| 100% [100%] | 6:FLAP 100/100 |
| 7:ZUS2 100/100 | |
| 8:ZUS3 100/100 |
Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl zwischen den 8 Kanälen.
Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Basic-Menü 1/2.
Die einzelnen Funktionsangaben im Display, die auch für viele weitere Menüs gilt, haben folgende Zuordnungen:
1:QUE = Querruder
2:HOEH = Höhenruder
3:BRKL = Bremsklappen
4:SEIT = Seitenruder
5:ZUS1 = Klappenfunktion 1
6:FLAP = Klappenfunktion 1
7:ZU2 = Zusatzfunktion 2
8:ZU3 = Zusatzfunktion 3
Nachdem der gewünschte Kanal ausgewählt worden ist, muss der zugehörige Geber in eine Richtung bewegt werden. Für diese Richtung kann der Servoweg durch Drehbewegungen am 3-D-Hotkey vergrößert oder verkleinert werden. Dabei wird der %-Wert des Weges im Display angezeigt. An schließend dieser Vorgang für die andere Ausschlagrichtung wieder holen.
Zur besseren Übersicht wird der jeweils ausgewählte Kanal mit seiner Funktionsbezeichnung und der aktuellen Einstellung im unteren rechten Teil des Displays nochmals einzeln dargestellt.
Drücken des 3-D-Hotkey für 1 Sekunde setzt die Anzeige auf den Ausgangswert 100% zurück.
SERVO-MIT (SERVOMITTENVERSTELLUNG)
Beim Einbau von Servos in ein Modell ist es prinzipiell am besten, diese so einzubauen, dass der Servohebel bei Neutralstellung der Trimmung am Sender auch in Neutralstellung steht.
Sollte sich eine Abweichung nicht vermeiden lassen oder sich bei Verwendung anderer oder bereits eingebauter Servos eine abweichende Neutralstellung ergeben, so kann diese Funktion dazu eingesetzt werden die Servos der Kanäle 1...8 in die exakte Neutralstellung zu bringen.
Mit dieser Option sollten nur kleine Abweichungen ausgeglichen werden, andernfalls wird der Servoweg eingeschränkt und asymmetrisch.
Der Einstellbereich liegt zwischen -120 % und +120 % was etwa +/- 20 ° Servoweg entspricht.
Es empfiehlt sich wie folgt vorzugehen:
Zuerst sollte man die erflogenen Trimmwerte durch möglichst genaues Montieren der Servohebel und Justieren der Rudergestänge einstellen.
Dabei sollten der Trimmspeicher (TRIMMUNG) und die Einstellungen in diesem Menü auf 0 % stehen. Danach sollte man dieses Menü benutzen, um die Mittelstellung genau einzugeben.

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[SERVO-MIT] →1:QUER 0 2:HOEH 0 3:BRKL 0 4:SEIT 0 CH1:QUER 5:ZUS1 0 6:FLAP 0 7:ZUS2 0 8:ZUS3 0Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des 'SERVO-MIT'-Menü. Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Basic-Menü 1/2.

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SERVONachdem der richtige Kanal ausgewählt wurde, erfolgt die Verstellung der %-Werte durch Drehbewegung am 3-D-Hotkey. Die Voreinstellung beträgt 0 %.
Zur besseren Übersicht wird der jeweils ausgewählte Kanal mit seiner Funktionsbezeichnung und der aktuellen Einstellung im unteren linken Teil des Displays nochmals einzeln dargestellt.
Die jeweils aktivierte Einstellung kann auf die Ausgangswerte (0 %) zurück gesetzt werden, wenn der 3-D-Hotkey für mindestens 1 Sekunde gedrückt wird.
SERVO-UMP (SERVOUMPOLUNG)
Mit dieser Funktion lässt sich die Servo-Drehrichtung aller Servos elektronisch umpolen. Dadurch muss bei der Montage der Servos im Modell keine Rücksicht auf die Drehrichtung genommen werden. Bevor Sie weitere Modelldaten programmieren, sollten Sie zuerst mit dieser Funktion die Drehrichtungen der Servos richtig einstellen.
| [SERVO-UMP] | →1:QUER | NOR |
| 2:H0EH | NOR | |
| 3:BRKL | NOR | |
| CH1:QUER | 4:SEIT | NOR |
| REV NOR | 5:ZUS1 | NOR |
| 6:FLAP | NOR | |
| 7:ZUS2 | NOR | |
| 8:ZUS3 | NOR |
Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl der 8 Kanäle. Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Basic-Menü 1/2. Der aktivierte Kanal wird durch einen blinkenden Pfeil vor der Kanalnummer dargestellt.

flowchart
graph TD
A["SERVO"] --> B["Bottom Component"]
B --> C["Step 1: Downward Arrow"]
C --> D["Step 2: Downward Arrow"]
D --> E["Step 3: Downward Arrow"]
Durch Drehen des 3-D-Hotkey lässt sich beim ausgewählten Kanal die Servolaufrichtung von normal (NOR) auf umgekehrte Drehrichtung (REV) umstellen.
Zur besseren Übersicht wird der jeweils ausgewählte Kanal mit seiner Funktionsbezeichnung und der aktuellen Einstellung im unteren linken Teil des Displays nochmals einzeln dargestellt.
DIGITALE TRIMMUNG
Eine Steuerknüppeltrimmung wird benötigt, um in Neutralstellung der Steuerknüppel auch ein geradeaus fliegendes Modell zu erhalten. Kleine Korrekturen der Mittelstellung werden mit der Trim mung durchgeführt.
Zu diesem Zweck ist der Sender mit einer digitalen Trimmfunktion für jede Steuerfunktion versehen. Diese Art der Trimmung besitzt den Vorteil, dass nach dem erneuten Inbetriebnehmen bzw. einem Modellspeicherwechsel immer die vorher eingestellten Trimmwerte erhalten bleiben. Ein Umtrimmen ist nicht mehr notwendig. Die Trimmwerte sind im jeweiligen Modellspeicher abgelegt.

text_image
01:MODEL-0001 ST1 0:00.0 ST2 10:00.0 NDL 0:00 TIMER 0:00 FutabaPositionen der Trimmung
Die Position der Trimmung wird im Display jeweils durch schwarze Markierungen auf einem symbolisierten Schieber angezeigt, die sich aus der Mittelposition heraus, in Richtung der Verstellung der Trimmung be
wegen. Bei jeder Betätigung einer der vier digitalen Trimmtaster ertönt der Beeper, so dass auch eine akustische Bestätigung der Veränderung erfolgt.
Erreicht man die Neutralstellung, so ändert der Beeper seinen Ton und der Cursor bleibt kurz stehen. Dadurch kann man die Neutralstellung leicht finden, ohne hinzuschauen.
TRIMMUNG EINSTELLEN (TRIMMUNG)
In diesem Menü werden die Parameter für die digitale Trim - mung eingestellt.
- RESET = Trimm-Speicher löschen (Execute = ausführen)
• STEP = Trimm-Schrittweite

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[TRIMMUNG] RESET▶Execute STEP QUER▶ 4 ( 0) HOEH▶ 4 ( 0) BRKL▶ 4 ( 0) SEIT▶ 4 ( 0)Die Untermenüs können mit dem Cursor ausgewählt werden. Mit der 'End'-Taste gelangt man zum Basic-Menü 1/2 zurück.
TRIMMSPEICHER LÖSCHEN (RESET)
Mit dieser Funktion werden die Trimmwerte der vier Knüppelfunktionen die im Trimmspeicher abgelegt sind, automatisch in die Mittellage gestellt. Der Trimmspeicher wird gelöscht, indem nach der Auswahl dieses Untermenüs der 3-D-Hotkey für eine Zeitdauer von 1 Sekunde gedrückt wird.
TRIMM-SCHRITTWEITE (STEP)
In diesem Untermenü lässt sich die Schrittweite der Trimmungen eingeben. Insgesamt stehen 120 Trimmschritte zur Verfügung, was etwa +/- 20° des Servoweges entspricht. Die Trimmschrittweite ist zwischen 1 und 40 einstellbar. Bei jeder Tasterbetätigung wird die Trimmung entsprechend der eingestellten Schrittweite verstellt. Bei Schrittweite 1 erhält man 120 sehr feine Trimmschritte (ca. 0,16°). Setzt man die Schrittweite auf 40, so ergeben sich nur 3 sehr grobe Schritte. Sie können die Schrittweite entsprechend Ihrer Gewohnheiten anpassen.
Als Richtwert kann man eine Schrittweite von 4-10 nehmen. Durch Betätigung des 3-D-Hotkeys für mindestens 1 Sekunde wird der Sender auf die Ursprungswerte (4) zurückgesetzt.
FAILSAFE (FAIL-SAFE EINSTELLUNGEN)
Diese Funktion ist nur im 2,4G/10CH-Modus verfügbar, dazu muss im Sender dieses Modulationsverfahren eingestellt (siehe Kapitel 7.4 Parameter-Menü) und im Modell ein entsprechender Empfänger installiert sein. Bei eingestelltem 2,4G/7CH Modulationsverfahren, ist die Failsafe Einstellung nur auf den Kanal 3 beschränkt. Im Fail-Safe Menü können für die Kanäle 1...8 folgende Einstellungen vorgenommen werden:
-
'NOR' (normal), oder Hold mode. Im Empfänger werden die letzten fehlerfreien Impulse zwischengespeichert und im Störungsfall an die Servos weitergegeben. Diese werden solange beibehalten bis wieder einwandfreie Signale vom Sender kommen.
-
(F/S) Fail-Safe-Position. Hierbei laufen die Servos auf eine, über den Sender, vorprogrammierte Position, welche ebenfalls im Empfänger zwischengespeichert wird. (Im F/S Fall bleibt das Gasservo immer auf Kanal 3.)
Zusätzlich steht noch die "Batterie-Fail-Safe" Funktion bereit.
Sobald die Spannung des Empfängerakkus unter einen Wert von ca. 3,8 V sinkt, läuft das Drosselservo auf Leerlaufposition und zeigt dem Piloten an, dass der Akku des Modells entladen ist. Es muss dann unverzüglich gelandet werden.
Diese Battery-Fail-Safe Funktion kann für 30 Sekunden zurückgesetzt werden, in dem der Gasknüppel kurz in die Leerlaufposition gebracht wird. Danach läuft das Servo erneut in die Mittelstellung und kann wiederum für 30 Sekunden zurückgesetzt werden.
Diese Funktion ist auch aktiv wenn kein Fail Safe für den Drosselkanal programmiert ist. Sofern der Failsafe Modus auch für die Drosselfunktion aktiviert ist und dort ein anderer Prozentwert eingestellt wurde, so nimmt das Gasservo natürlich diese Position ein.
Stellen sie keinen zu niedrigen Wert für die Motordrossel ein, damit der Motor nicht abstellt. Der Sender besitzt einen Vorgabewert von 20%, welcher aber überschrieben werden kann.
| [FAILSAFE] | →1:QUER | NOR |
| 2:HOEH | NOR | |
| 3:GAS | 20x | |
| CH1:QUER | 4:SEIT | NOR |
| 5:EZFW | NOR | |
| F/S NOR | 6:FLAP | NOR |
| 7:ZUS1 | NOR | |
| 8:ZUS2 | NOR |
Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl der einzelnen Kanäle 1-8 innerhalb des Menüs. Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Basic-Menü 1/2.
- Navigieren Sie in das Auswahlmenü 'FAILSAFE'.
- Durch kurzen Druck des 3-D-Hotkeys gelangen Sie ins Einstellmenü.
- Wählen Sie mit dem Cursor die Kanäle aus, welche im F/S Modus arbeiten sollen.
- Durch Drehen des 3-D-Hotkey gegen den Uhrzeigersinn aktivieren Sie die Fail-Safe Funktion. Im Display wird 'F/S' angezeigt.
- Danach bringen Sie die Steuergeber der F/S Kanäle nacheinander in die von Ihnen gewünschte 'Fail-Safe' Position und speichern Sie diese durch Betätigung des 3-D-Hotkeys für min. 1 Sek. ab.
Die F/S - Einstellungen sind je nach Modelltyp vorzunehmen. Beispielsweise bei einem Hubschrauber eine Schwebeflugposition, bei einem Flugmodell eine große Kurve. Einstellungen die es im Falle einer kurzen Störung ermöglichen, dass das Fluggerät auch ungesteuert eine selbstständige oder sogar eigenstabile Fluglage einnimmt, bis wieder Kontakt zum Sender besteht.
Überprüfen Sie die Einstellungen in dem Sie den Sender aus-
schalten und die Servoreaktionen am Empfänger prüfen. Achtung: Nicht während des Fluges testen!
Die Fail-Safe Vorgaben werden automatisch etwa alle 60 Sekunden zum Empfänger übertragen. Damit die Daten im Empfänger auch gespeichert sind, sollte zwischen dem Einschalten des Senders und Betrieb des Modells mindestens eine Zeitspanne von 60 Sekunden liegen.
Wichtiger Hinweis:
Wenn die Failsafe Position z.B. auf 20% Gas programmiert wurde und anschließend ein Servo-Reverse programmiert wird, so läuft das Gasservo bzw. ein angeschlossener Fahrtregler nicht auf 20% Gas sondern auf 80%! Diese Einstellungen bitte sorgfältig überprüfen. Bei der Programmierung von Throttle-Reverse gibt es diesen Effekt nicht.
MOTOR-AUS (MOTOR ABSTELLEN)

Mit dieser Funktion können Sie den Motor mittels Schalter ab - schalten ohne die Leerlauftrim- mung zu verändern.
Der Einstellbereich liegt zwischen 0 und +/- 40 %. Der Wert von 40 % entspricht etwa 15° Servoweg und somit der Hälfte des maximalen Leerlauftrimmweges von ca. 30°.
- Navigieren Sie in das Auswahlmenü 'MOTOR-AUS'.
- Durch Druck des 3-D-Hotkeys gelangen Sie ins Einstellmenü.
- Mittels Drehen des 3-D-Hotkey gegen den Uhrzeigersinn aktivieren Sie die 'MOTOR-AUS' Option. Je nach Schalterstellung wird 'ON' oder 'OFF' im Display angezeigt. Drehen des 3-D-Hotkey im Uhrzeigersinn wird die Funktion deaktiviert (INH).
- Wählen Sie mit Hilfe des Cursors den Menüpunkt (RATE) an, in dem Sie die Servostellung für die Motorabschaltung vorgeben.
- Drehen des 3-D-Hotkey verändert den Prozentwert, stellen Sie als Richtwert -20% ein. Drücken des 3-D-Hotkeys für mindestens 1 Sekunde stellt den Ausgangswert (0 %) wieder her.
- Wählen Sie mit Hilfe des Cursors den Menüpunkt "GAS" an.
- In diesem Menüpunkt wird der Aktivierungspunkt eingestellt. Befindet sich der Steuergeber oberhalb des Punktes ist die Motorabschaltung blockiert. Erst unterhalb des eingestellten Punktes wird die Motorabschaltung aktiviert. Dies verhindert, dass man versehentlich im Flug den Motor abschaltet. Bringen Sie den Gassteuerknüppel in die gewünschte Position und drücken Sie den 3-D-Hotkey für mindestens 1 Sekunde. Die Knüppelposition wird als %-Wert im Display angezeigt.
- Wählen Sie mit Hilfe des Cursors den Schalterauswahl-Menüpunkt an (SW).
- Durch Drehen des 3-D-Hotkey einen der 8 Schalter 'A' bis 'H' auswählen. Beim Wechsel des Schalters wird die Wirkungsrichtung automatisch auf 'NULL' gesetzt.
- In der letzten Zeile des Menüs (POSI) wird durch Drehen am 3-D-Hotkey die Schaltrichtung bestimmt.
Bitte beachten Sie bei den Einstellungen die folgenden Hinweise:
- Zum Anlassen des Motors muss die Drosselabschaltung auf 'OFF' stehen.
- Stellen Sie den Prozentwert so ein, dass der Vergaser geschlossen ist, aber das Gestänge nicht auf Anschlag läuft.
- Sofern beim Einschalten des Senders die Motorabschaltung noch eingeschaltet ist, aktiviert die Software einen Alarm. Betätigen Sie den externen Mischerschalter, um den Alarm abzuschalten (siehe Kapitel 6.3 Warnhinweise auf Seite 13).
- Diese Alarmfunktion soll den Anwender daran erinnern, dass der Vergaser noch ganz geschlossen ist und der Motor nicht gestartet werden kann.
8.4 OPTIONEN GLIDER BASIC-MENÜ 2/2
Vom Basic-Menü 1/2 gelangt man durch eine Betätigung des Cursors in das Basic-Menü 2/2. Es besteht aber auch die Möglichkeit, vom letzten Menüpunkt des Basic-Menüs 1/2 durch weiteres drücken des Cursors in dieses Menü zu gelangen. Die Auswahl innerhalb des Menüs erfolgt durch drücken des Cursors. Aktiviert wird ein Menü durch eine Druckbetätigung des Knopfes.
VOREINSTELLUNGEN SONDERKANÄLE (GEBERWAHL)
Diese Option wird be nutzt, um die Beziehung zwischen den Gebern der Zusatzkanäle im Sender und den Empfängerausgängen zu definieren. Auch den beiden be sonders griffgünstig angebrachten seitlichen Drehschiebern 'D' und 'E' können in diesem Menü Steueraufgaben zugewiesen werden.
Dadurch können Sie den T-10 CG Sender gut Ihren Bedürfnissen anpassen. Außerdem können Sie in diesem Menü die Servolaufrichtung für den Kanal 9 und 10 (steht nur bei PCM-Betrieb zur Verfügung) ändern.

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[GEBERAUSWAHL] CH5 ▶SwG CH6 ▶VrA CH7 ▶VrC CH8 ▶VrB (Sx○5) CH9 ▶SwB POSI ▶DOWN CH10 ▶SwA ▶DOWNMit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Menüs. Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Basic-Menü 2/2.
- Nach der Auswahl und Aktivierung dieses Menüs mit Hilfe des 3-D-Hotkeys, kann zuerst für den Zusatzkanal 5, der von Ihnen gewünschte Geber (VR 'A' bis 'E') oder Schalter (SW 'A' bis 'H') ausgewählt werden. Wird die Einstellung 'NULL' vorgegeben ist kein Geber aktiviert.
• Die Auswahl erfolgt durch Drehbewegungen am 3-D-Hotkey. - Anschließend ist diese Prozedur für die Kanäle 6 - 10 nach dem gleichen Verfahren durchzuführen (Kanal 9 und 10 nur .SW 'A' bis 'H').
- Wenn es notwendig ist, kann in diesem Menü die Servolaufrichtung für den Kanal 9 und 10 geändert werden. Dazu muss mit dem Cursor dieser Menüpunkt (unterste Zeile) ausgewählt werden. Durch Drehbewegung am 3-D-Hotkey kann die Laufrichtung umgepolt werden (NORM oder REV).
Hinweis:
Wenn GLID (1A+1F) eingestellt ist, kann im Menü "GEBER-WAHL" unter CH6 die Bremsklappen "STK-BRKL" eingestellt werden. Diese Funktion war in der vorherigen Version nur über einen Schalter steuerbar.
PARAMETER (PARAMETER-MENÜ)
In diesem Menü werden die verschiedenen Parameter für den Betrieb eines Flugmodells gesetzt. Um alle Möglichkeiten, die vom T-10 CG Sender zur Verfügung gestellt werden, übersichtlich programmieren zu können, hat diese Funktion insgesamt fünf Untermenüs.
Im Einzelnen gibt es folgende Untermenüs:
- RESET Modellspeicher löschen
• T Y P E Modelltyp auswählen
• QUE-2 Ausgang 2. Querruder vorgeben
(nicht im Glider 2A+2F Programm)
- MODUL Modulationstart wechseln
• A T L Leerlauftrimmung programmieren
• CONTRAST Kontrast im LC-Display einstellen - BACKLIGHT MAX Hintergrundbeleuchtungsstärke
- BACKLIGHT MIN Hintergrungbeleuchtungsdauer
- USER NAME Benutzer Name einstellen

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[PARAMETER] RESET▶Execute △ TYPE▶GLID(1A+1F) QUER-2▶CH6 MODUL▶2.4G/10CH ATL▶ON THR-REV▶NORMit dem Cursor erfolgt die Auswahl der einzelnen zu Verfügung stehenden Untermenüs. Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Basic-Menü 2/2.
UNTERMENÜ MODELLSPEICHER LÖSCHEN (RESET)
Um die Daten eines neuen Modells einzugeben, ist es oftmals nötig einen nicht mehr benötigten Speicher zu löschen. In diesem Menü lassen sich die Modelldaten des aktiven Speicherplatzes löschen. Alle Werte, außer 'Modulationsart' und 'Modell-Typ', werden auf die werksseitigen Voreinstellungen zurück gesetzt.
- Mit dem Cursor das 'RESET'-Untermenü auswählen.
- Der Vorgang der Datenlöschung wird durch eine Betätigung des 3-D-Hotkeys von min. 1 Sek. eingeleitet.
- Danach erfolgt eine Sicherheitsabfrage 'sure?'.
- Wenn der Modellspeicher wirklich gelöscht werden soll, muss die Sicherheitsabfrage 'sure?', durch Drücken des 3-D-Hotkeys bestätigt werden. Dadurch wird der Löschvorgang eingeleitet. Der Löschvorgang wird optisch und akustisch angezeigt.
- Soll der Löschvorgang nicht stattfinden kann durch Betätigen einer der Cursor Tasten der Löschvorgang abgebrochen werden.
- Durch ein akustisches Signal wird angezeigt, dass der Löschvorgang abgeschlossen wurde.
Beachten Sie, dass der Datenbereich 'Modell-Typ' und 'Modulation' nicht gelöscht wird.
TYPE (UNTERMENÜ MODELLTYP AUSWÄHLEN)
Zur Steuerung aufwendiger Flugmodelle sind viele automatische Verknüpfungen von Steuerbewegungen notwendig. Um alle Möglichkeiten einer Computeranlage auszunutzen, entsteht ein gewisser Programmieraufwand. Um diese Arbeit dem Anwender zu ersparen, bietet der T-10 CG Sender die Möglichkeit, fertig programmierte Programme für die verschiedenen Modelltypen zu verwenden.
Insgesamt stehen die folgenden Flug-Programme zur Verfügung:
• ACROBATIC Motorflugmodelle
- GLID(1A+1F) Segelflugmodelle mit 2 Querruder - und 1 Wölbklappenservo
- GLID(2A+1F) Segelflugmodelle mit 2 Querruder - und 2 Wölbklappenservos
- GLID(2A+2F) Segelflugmodelle mit 2 Querruder - und 2 Wölbklappenservos mit Mischfunktion
• HELICOPTER Helimodell Einstellung
Um einen Modelltyp auszuwählen, gehen Sie wie folgt vor:
- Mit dem Cursor das 'TYPE'-Untermenü auswählen.
- Wählen Sie mit dem 3-D-Hotkey den richtigen Modelltyp für Ihr Modell aus und bestätigen Sie die Auswahl durch eine Druckbetätigung des Drehknopfes für mindestens 1 Sekunde.
- Wenn der Modelltyp wirklich gewechselt werden soll, muss die Sicherheitsabfrage 'sure?' durch eine Betätigung des 3-D-Hotkeys bestätigt werden. Dadurch wird der eingestellte Modelltyp aktiviert. Der Wechselvorgang wird optisch und akustisch angezeigt.
Ein akustisches Signal zeigt an, dass die Aktion erfolgreich abgeschlossen wurde.
Beachten Sie bitte, dass bei einem Wechsel des Modelltyps alle gespeicherten Daten verloren gehen.
QUE-2 (UNTERMENÜ 2. QUERRUDER)
Diese Funktion wird benötigt, um bei den Modelltypen 'ACRO' und "GLID1A+1F und "GLID 2A+1F" den Ausgang für das 2. Querruder zu bestimmen.
Voreingestellt für den 2. Querruderausgang ist der Kanal 6 oder 7 ('6or7'). Wenn es die Konstellation Ihres Modells erfordert, können Sie dies in diesem Menü ändern. Sie haben die Möglichkeit die Kombination Ausgang 5 und 6 ('5&6') einzustellen. Dann ist das 2. Querruder auch auf Empfängerausgang 5 verfügbar.
- Mit dem Cursor das 'QUE-2'-Untermenü auswählen.
- Wählen Sie mit dem 3-D-Hotkey den gewünschten Ausgang bzw. eine Kombination für das 2. Querruder aus.
MODUL (UNTERMENÜ MODULATIONSART WECHSELN)
Diese Funktion wird benötigt, um die gewünschte HF-Modulationsart einzustellen. Es kann aus zwei Parametern entschieden werden, "2,4G/7CH" für 7 Kanal Betrieb und "2,4G/10CH" für 10 Kanal Betrieb (nur mit Empfänger R6014HS möglich).
- Mit dem Cursor das 'MODUL'-Untermenü auswählen.
- Wählen Sie mit dem 3-D-Hotkey das gewünschte Modulationsverfahren aus. Es erscheint blinkend der Hinweis "cycle power"
Dies ist der Hinweis, dass der neue Modus erst aktiv wird, nachdem der Sender aus- und wieder eingeschaltet wurde.
Danach sollte unbedingt die Statusanzeige der Modulationsart im Hauptdisplay auf Richtigkeit überprüft werden, damit sichergestellt ist, dass auch der richtige Modus aktiviert worden ist.
ATL (UNTERMENÜ LEERLAUFTRIMMUNG)
Mit dieser Funktion kann die Trimmwirkung der Drosselfunktion so programmiert werden, dass die Trimmung nur auf der Leerlaufseite des Knüppelausschlags wirksam ist. Der Leerlauf kann dann mit der Trimmung eingestellt werden, ohne dass die Vollgasstellung beeinflusst wird.
- Mit dem Cursor das 'ATL'-Untermenü auswählen.
- Stellen Sie mit dem 3-D-Hotkey die Leerlauftrimmung ein (ON) oder aus (OFF). In der Voreinstellung ist diese Option eingeschaltet.
CONTRAST
Diese Funktion dient zur Einstellung des Kontrast des LC-Displays. Der Einstellbare Bereich erstreckt sich von -10 bis +10 und somit für alle Lichtverhältnisse geeignet.
BACKLIGHT MAX
Mit dieser Funktion wird die Hintergrund Beleuchtungsstärke eingestellt. Der Einstellbereich erstreckt sich von "AUS" bis 20.
BACKLIGHT MIN
Diese Funktion erlaubt es die Hintergrundbeleuchtung nach einer einstellbaren Zeit auszuschalten. Die einstellbaren Werte sind "AUS" bis 20min.
USER NAME (BENUTZERNAME)
Um dem Sender Ihre persönliche Note zu geben, kann ein 10 stelliger Benutzer Name eingestellt werden.
- Zunächst ist der erste Buchstabe dunkel hinterlegt, durch Drehen des 3-D-Hotkeys können Sie nun Buchstaben, Zahlen oder Sonderzeichen zur Vergabe des Modellnamen wählen.
- Durch Drücken des Cursors nach rechts gelangt man zum nächsten Buchstaben.
- Wiederholen Sie diese Prozedur so oft bis der Modellname komplett ist. Insgesamt können 10 Symbole vergeben werden.
- Durch Drücken des Cursors nach links gelangt man vom ersten zum letzten Buchstaben zurück.
- Durch Betätigung der 'End'-Taste gelangen Sie zum Basic-Menü 1/2 zurück.
TIMER (STOPPUHR)
Mit Hilfe des Stoppuhr-Menüs können Sie die Einstellungen für drei elektronische Uhren durchführen. Die 3 Uhren-Menüs werden im Display dargestellt.
Sie haben damit ständig einen Zugriff z.B. auf die Gesamtflugzeit und die Motorlaufzeit bei einem Elektroflugmodell. Die Uhren können für jedes Modell individuell eingestellt werden. Bei einem Modellwechsel werden die Vorgaben automatisch geladen. Bei einer Stoppuhr kann als max. Zeitvorgabe 99 Min. und 59 Sek. eingestellt werden.
Sie können bei den beiden ersten Uhren zwischen zwei Betriebsarten - Abwärts- (count-down) und Aufwärtszähler (count-up) - wählen. Beim 'Count-Down' Zähler kann für jedes Modell eine Maximalflugzeit, z.B. in Abhängigkeit vom Tankvolumen oder von der Kapazität des Flugakkus, eingegeben werden. Sobald der Timer gestartet wird, zählt die Zeit rück wärts, beginnend bei dem eingegebenen Wert. Dabei wird die verbleibende Restzeit angezeigt.
Die aufwärtszählende Uhr beginnt bei '0' und zeigt die verstrichene Zeit seit der Aktivierung durch die Schalterbetätigung an. Bei beiden Uhren ertönt nach jeder abgelaufenen Minute der Piezosummer. In den letzten 20 Sek. ertönt im Abstand von zwei Sek. das akustische Signal. In den letzten 10 Sek. der programmierten Zeit meldet sich die Stoppuhr akustisch jede Sekunde.
Die dritte Uhrenfunktion kann nicht nur als 'Up' oder 'Down'-Timer eingesetzt werden, es besteht drüber hinaus auch die Möglichkeit mit dieser Uhr die Betriebszeit des Modells, des Modellspeichers zu erfassen. Dazu muss der Mode 'MODEL' aktiviert werden.
Die Uhren können durch den Schalter nicht nur gestartet, sondern auch jederzeit gestoppt werden.
Um die Uhr zurückzusetzen, muss der 3-D-Hotkey für min. 1 Sek. betätigt werden, nachdem die entsprechende Uhrenfunktion im Hauptdisplay durch eine der Tasten angewählt wurde.
Zur Aktivierung einer Uhr können alle 8 Schalter ('A' bis 'H') oder der Gassteuerknüppel (STK-BRK) programmiert werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit die Uhr direkt beim Einschalten zu aktivieren (PRW SW). Dabei kann auch jeweils eingegeben werden, in welcher Schalterstellung die Stoppuhr aktiv sein soll. Wenn man den Drosselsteuerknüppel benutzt, hat man den Vorteil, dass die Uhr nur aktiviert ist, wenn, z.B. bei einem Elektroflugmodell, der Motor eingeschaltet ist.
Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl im Menü. Die veränderbare Option wird invers dargestellt. Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Basic-Menü 2/2.

text_image
[STOPP-UHR] <1> <2> <3>ON TIME▶10:00 ▶10:00 ▶- MODE▶UP ▶DOWN ▶MODEL ON▶SWA ▶SWA ▶- ▶NULL ▶NULL ▶- RSET▶SWA ▶SWA ▶- ▶NULL ▶NULL ▶-- Nach der Auswahl und Aktivierung dieses Menüs mit dem 3-D-Hotkey, wird die Zeitvorgabe der Uhr eingestellt. Zuerst werden die Minuten vorgeben, dazu
benutzt man den 3-D-Hotkey.
- Dann muss die Cursor-Taste betätigt werden. Danach kann die Einstellung der Sekunden erfolgen.
- Dann kann eingestellt werden, ob man einen auf- oder
abwärtszählenden Timer (UP oder DOWN) benötigt. Mit dem 3-D-Hotkey erfolgt die Auswahl.
- Nun wird der Schalter ausgewählt mit dem die Uhr gestartet oder gestoppt werden kann. Die Anwahl erfolgt mit dem Cursor, die Auswahl mit dem 3-D-Hotkey.
- Die Voreinstellung der Wirkungsrichtung ist für alle Schalter auf 'NULL' gesetzt. Sie müssen daher für den gewählten Schalter die gewünschte Betätigungsrichtung vorgeben. Wählen Sie diesen Punkt mit dem Cursor an und nehmen Sie die Einstellung mit dem 3-D-Hotkey vor. Dabei steht 'UP' für einen Uhrenstart durch eine Schalterbetätigung nach hinten, 'DOWN' für Schalter nach vorn und 'CENTER' für die Mittelposition. Bei 'NULL' sind alle Schaltebenen unwirksam.
- Wenn Sie den Gassteuerknüppel (STK-BRK) für den Uhrenstart benutzen wollen, müssen Sie den richtigen Schaltpunkt festlegen. Dazu bringen Sie den Gasknüppel in die entsprechende Position und betätigen Sie den 3-D-Hotkey für eine Zeitdauer von min. 1 Sek., um die Einstellung abzuspeichern. Anschließend überprüfen Sie, ob die Uhr bei der richtigen Knüppelposition startet und stoppt.
Wenn Sie mit der dritten Stoppuhr die Betriebszeit des Modells erfassen möchten, wird diese Uhrenfunktion über den Ein/Aus-Schalter gesteuert. Daher sind keine weiteren Eingaben nötig.
Die Senderbetriebszeit wird im Hauptdisplay angezeigt (TIMER). Um die Uhr zurückzusetzen, muss der 3-D-Hotkey für min. 1 Sek. betätigt werden, nachdem die entsprechende Uhrenfunktion im Hauptdisplay durch den Cursor angewählt wurde.
TRAINER (LEHRER-SCHÜLER BETRIEB)
Ein Lehrer-Schüler-Betrieb ermöglicht Flugschülern das Erlernen des Modell-Fliegens mit Hilfe eines Fluglehrers. Der Lehrer steuert das Modell während der Start- und Landephase und kann durch Betätigung eines Tasters die Steuerung an den Schüler übergeben, wenn sich das Modell in einer sicheren Position befindet.
Sofern sich eine kritische Fluglage oder Situation ergibt, lässt der Lehrer den L/S-Schalter (Schalter 'H') los und übernimmt wieder die Steuerung des Modells. Mit dieser Methode kann das Steuern sehr einfach schrittweise erlernt werden, ohne einen Schaden oder den Verlust des Modells befürchten zu müssen.
Der T-10 CG Sender ist serienmäßig mit einer DSC/Trainerbuchse für Lehrer-Schüler-Betrieb ausgerüstet. Sie befindet sich auf der Rück seite des Senders.
Im Kapitel 4.10 auf der Seite 10 ist dargestellt mit welchen anderen Sendern aus dem Robbe/Futaba-Programm der T-10 CG Sender sowohl als Lehrer- wie auch als Schülersender kombiniert werden kann. Dort finden Sie auch die entsprechenden Hinweise auf die zu verwendenden Verbindungskabel und - module.
Der T-10 CG Sender hat drei verschiedene Funktionsbereiche, 'FUNC'; 'OFF' und 'NORM'. Jedem Kanal kann eine dieser Funktionen zugewiesen werden.
Im Modus 'FUNC' kann der Kanal vom Schüler gesteuert werden, wenn der L/S-Schalter 'H' betätigt worden ist. Dabei werden die im Lehrersender einprogrammierten Mischerfunktionen ausgeführt. Der Schüler benötigt nur einen relativ einfachen Sender, auch für die Steuerung eines komplexen Flugmodells, wie z.B. einem Hubschrauber.
Im Modus 'OFF' kann der Schüler selbst bei aktiviertem L/S-Schalter diesen Kanal nicht steuern, er kann nur vom LehrerSender aus bedient werden.
Im 'NORM'-Modus kann der so eingestellte Kanal vom Schüler gesteuert werden, wenn der L/S-Schalter aktiviert ist. Notwendige Mischfunktionen müssen allerdings im Schülersender erfolgen, der dann dafür ausgelegt sein muss!
BEIM LEHRER-SCHÜLER BETRIEB SIND UNBEDINGT EINIGE SICHERHEITSHINWEISE ZU BEACHTEN:
- Senderquarz oder HF-Modul aus dem Schülersender entnehmen, damit keine Hochfrequenz abgestrahlt wird.
- Beim Schülersender sollte die Antenne abgeschraubt bzw. eingeschoben werden.
- Beim Lehrersender muss die Antenne immer ganz ausgezogen werden (nur bei 35/40 MHz Sendern).
- Der Schülersender darf nur im PPM-Modus betrieben werden.
- Stellen Sie sicher, dass der Schülersender eine identische Knüppelbelegung und Trimmfunktion hat.
- Überprüfen Sie diesen Sachverhalt sehr genau, indem Sie bei ausgeschaltetem Antrieb von einem zum anderen Sender umschalten und dabei alle Geberfunktionen einschließlich der Trimmung genau überprüfen. Dabei darf sich beim Umschaltvorgang keine Ruderbewegung und keine Verstellung der Drossel ergeben.

Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl der einzelnen Kanäle. Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Basic-Menü 2/2.
Der Lehrer-Schüler Schal-
ter kann nicht ge wech selt werden. Der Schalter 'H' ist ein Tastschalter und daher besonders gut für die Umschaltung zwischen Lehrer- und Schülerbetrieb geeignet.
- Nach der Auswahl und Aktivierung dieses Menüs mit dem 3-D-Hotkey, wird durch eine Drehbewegung entgegen dem Uhrzeigersinn die L/S-Funktion aktiviert. Je nach Stellung des Schalters 'H' erscheint 'ON' oder 'OFF' im Display. Durch eine Rechtsdrehung wird der L/S-Betrieb abgeschaltet (INH).
- Danach legen Sie für Kanal 1 (Querruder) den Funktionsmodus 'FUNC'; 'OFF' oder 'NORM' fest. Dies erfolgt durch Drehbewegung am 3-D-Hotkey.
- Wiederholen Sie diesen Vorgang für alle Kanäle, bei denen Sie die Voreinstellung verändern wollen.
LOGIC SW (LOGIK SCHALTER)
Die Logik Schalter Funktion ist für folgende Einstellungen wählbar: Motor Aus, Stopp-Uhr, Prog. Mix, Geberwahl, Bremsklappen, Hoeh-Flapern, Leerlauf 2, Butterfly und Quer-Flap. Mit der Logik Schalter Funktion kann man in Kombination mit zwei Schaltern eine Funktion ein- bzw. ausschalten. Die zwei Logik Schalt Funktionen sind AND und OR, also UND und ODER.

Damit die Funktion realisiert werden kann, muss im jeweiligen Menü in dem man eine Logik Funktion einstellen will einen Schalter vergeben (LSW1-3). Danach muss ein Schalter im "LOGIC SW" Menü eingestellt und mit einem anderen Verknüpft werden.
Beispiel: Im "BUTTERFLY" Menü Schalter "LSW1" einstellen. Danach zwei Schalter im "LOGIC SW" Menü auswählen z.B. "C+D", Einschaltpunkt festlegen ("UP- DOWN"). Zum Schluss im "BUTTERFLY" Menü die Funktion einschalten. Die eingeschaltete Logik Funktion wird durch Blinken der roten LED und dem "MIX" Zeichen im Home Display angezeigt.
Logiktabelle:
Dieses Menü hat zwei verschiedene Optionen. Zum Einen kann eine Testfunktion ausgelöst werden, bei der alle angeschlossenen Servos sich langsam von einer in die andere Endstellung bewegen. Außerdem besteht die Möglichkeit die Positionen der einzelnen Servos in Abhängigkeit von den Geberstellungen grafisch darzustellen.
Die Servotest-Funktion ist sehr nützlich um fehlerhafte Servos schnell und komfortabel zu erkennen. Mit Hilfe der Balkendiagrammanzeige des Servoweges lassen sich die Einstellungen ohne Modell und Servos grob vornehmen, da man die Wirkungen in etwa einschätzen kann. Auch komplizierte Mischfunktionen können mit dieser Funktion komfortabel überprüft werden.

bar
[SERVO] TEST ▶OFF | | [SERVO] | |---|---| | CH1 | 0 | | 2 | 0 | | 3 | 0 | | 4 | 0 | | 5 | 0 | | 6 | 5 | | 7 | 6 | | 8 | 7 | | 9 | 8 | | 10 | 9 | | OFF | 10 |Die Abbildung zeigt das Balkendiagramm der Servowege. Beide Seiten des Servoweges werden getrennt dargestellt. Im Bild ist der Geber von Kanal Kanal 5 betätigt.
Nach der Auswahl und Aktivierung dieses Menüs mit dem 3-D-Hotkey wird das Balkendiagramm angezeigt, ohne dass sich die Servos bewegen. Durch eine weitere Drehbewegung am 3-D-Hotkey gegen den Uhrzeigersinn wird der Servotest aktiviert. Dann bewegen sich die Servos und die Ausschläge werden im Display als Balkendiagramme dargestellt.
FUNKTIONEN GLIDER-ADVANCED-MENÜ 1/2

Vom Basis 2/2 Menü aus gelangt man durch eine Betätigung der 'Mode'-Taste zum Advanced-Menü 1/2. Die Auswahl innerhalb des Menüs erfolgt durch Drehbewe-
gungen am 3-D-Hotkey. Aktiviert Druckbetätigung des Knopfes.
PROGRAMMIERBARE MISCHER 1-8 (PROG.MIX1-8)
Der T-10 CG Sender verfügt zusätzlich zu den vorprogrammierten Mischfunktionen über fünf separat programmierbare lineare Mischer. Um ein Flugmodell, z.B. für den Einsatz im Kunstflugbereich, optimal zu beherrschen, können diese Mischer eingesetzt werden um gegenseitige Beeinflussungen der einzelnen Funktionen auszugleichen. Dadurch wird die Bedienung einfacher und angenehmer.
Die Mischer verknüpfen beliebige Funktionen und Kanäle. Man kann individuell die Schalter auswählen mit denen die verschiedenen Mischer aktiviert werden sollen.

flowchart
graph TD
A["① Master"] --> B["① SERVO"]
C["④ Slave"] --> D["①+④ SERVO"]
Für den ersten Mischer (PROG.MIX1) ist die Vorgehensweise dargestellt. Die Mischer 2-4 werden identisch programmiert. Bei den beiden Mischern 5 bis 8 haben Sie zusätzlich die Möglichkeit jeweils eine 5-Punkte-Kurve einzustellen. Die Beschreibung dieser beiden Mischer folgt im nächsten Abschnitt.
Die Trimmauswahl-Funktion legt fest ob die Trimmung des Masterkanales auch auf den Slave-Kanal wirken soll.
Die Offset-Option erlaubt den Angleich des zugemischten Kanals an die Hauptfunktion, damit kein Ruderausschlag in der Neutralstellung erfolgt.
Die Aktivierung der Mischer kann mit den acht Schaltern 'A' bis 'H' erfolgen. Durch den Gassteuerknüppel (Kan. 3) kann das Ein- und Ausschalten eines Mischers ebenfalls durchgeführt werden.
PROGRAMMIERVORGANG:
Nach dem Einstieg in das 'Advanced 1/2'-Menü muss mit dem 3-D-Hotkey die gewünschte Mischer-Funktion ausgewählt und durch einen Druck auf den Drehknopf bestätigt werden.

text_image
[PROG.MIX1] (QUER→SEIT) RATE 0% MIX→INH OFFSET 0% TRIM→OFF ( 0%) LINK→OFF MASTER→CH1 SW→SwB SLAVE→CH4 POSI→NULLMit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Menüs für die programmierbaren Mi scher. Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Advanced-Menü 1/2.
1. (MIX) AKTIVIERUNG DES MISCHERS
Menüpunkt „MIX“ mit Cursor im zweiten Mixer-Display anwählen. Danach drehen Sie am 3-D-Hotkey. Je nach Stellung des zugehörigen Mixer-Schal ters wird im Display 'ON' oder 'OFF' angezeigt. Bei einem deaktivierten Mischer wird im Display 'INH' angezeigt.
2. (MAS) MASTER-KANAL AUSWÄHLEN
In diesem Menüpunkt wählen Sie den Steuergeber aus, von dem aus die Mischfunktion betätigt wird. Dies kann sowohl ein Steuerknüppel sein als auch einer der Proportionalgeber VRA...E. Die Auswahl erfolgt durch eine Drehbewegung am 3-D-Hotkey. Wenn Sie 'OFST' als Master-Kanal auswählen, wird ein fester Prozentwert auf den Slavekanal gemischt.
3. (SLV) SLAVE-KANAL AUSWÄHLEN
Hier den gewünschten Slave-Kanal einstellen, also die Servofunktion auf die vom Masterkanal eine Zumischung erfolgt. Auch hier erfolgt die Auswahl durch ein Drehen am 3-D-Hotkey.
4. (LINK) LINK-FUNKTION SETZEN
Die 'Link' - (Verbindungs-) Funktion wird gebraucht, um einen programmierbaren Mischer mit anderen Mischfunktionen zu verbinden.
Zum Beispiel: Wenn bei einem Modell mit zwei Querruderservos - am Empfängerausgang 1 und 6 - eine Kopplung von Seiten- zu Querruder erfolgen soll, wird nur Kanal 1 angesteuert, wenn das Seitenruder betätigt wird. Wenn die 'Link'-Funktion eingeschaltet ist, wird in die bestehende Mischung "hineingemischt", so dass beide Querruder kanäle angesteuert werden.
Nach der Anwahl dieser Option innerhalb des Mischer-Menüs mit dem Cursor, können Sie durch eine Drehbewegung am 3-D-Hotkey diese Option einschalten. Auf die gleiche Art und Weise kann die Verbindungsfunktion auch wieder ausgeschaltet werden.
5. (TRIM) TRIMMFUNKTION EINSTELLEN
Danach muss festgelegt werden, wie die Trimmungen der beiden Kanäle wirken sollen. In der entsprechenden Menüzeile 'TRIM' besteht die Möglichkeit 'OFF' oder 'ON' einzustellen. Im 'ON'-Betrieb wirkt die Trimmung des Masterkanals auch auf den Slavekanal. Andernfalls sind beide Kanäle entkoppelt.
6. (SW) SCHALTER-AUSWAHL
Nach der Anwahl dieser Menüzeile mit dem Cursor, kann mit dem 3-D-Hotkey ein individueller Schalter für den Mischer, der gerade programmiert wird, ausgesucht werden. Dabei stehen die Schalter 'A' bis 'H' und der Drosselsteuerknüppel 'STK-THR' zur Verfügung.
7. (POSI) WIRKUNGSRICHTUNG DES SCHALTERS
Nach Erreichen der Anzeige der Zeile 'POSI' im Mischer-Menü, kann die Schaltebene mit dem Drehknopf ausgewählt werden.
Dabei stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
- NULL Ständiger Betrieb des Mischers ohne Beeinflussung durch den Schalter
- UP Durch eine Betätigung nach oben wird der Mischer aktiviert
- CENTER Bei einem 3-Positionsschalter wird der Mischer in Mittelstellung aktiviert
- DOWN Durch eine Betätigung nach unten wird der Mischer aktiviert
- Up&Cntr Der Mischer wird durch die Mittel- und die obere Position eines 3-Ebenen-Schalters aktiviert
- Cntr&Dn Der Mischer wird durch die Mittel- und die untere Position eines 3-Ebenen-Schalters aktiviert
Wenn der Gassteuerknüppel zur Aktivierung des Mischers ausgewählt wurde, müssen der Schaltpunkt und -richtung eingegeben werden. Dazu bringt man den Steuerknüppel in die Umschaltposition und drückt den 3-D-Hotkey für min. 1 Sek. Der Schaltpunkt erscheint als Prozentwertanzeige im Display. Beim 2. Drücken wird NULL einprogrammiert, also der Mischer permanent eingeschaltet.
8. MISCHWERTE EINSTELLEN
Durch Weiterblättern mit dem Cursor erreicht man wieder die 1. Seite des Einstellmenüs. Hier werden die Misch werte vorgegeben und zwar für jede Steuergeberseite ge trennt. Somit sind auch asymmetrische oder V-Kurven-Zumischungen möglich.
Dazu bewegen Sie den Geber des Master-Kanals in die Richtung, für die Sie zuerst den Mischwert programmieren wollen. Im Display wird diese Wirkungsrichtung des Master-Kanals invers dargestellt.
Danach kann der Mischwert durch Drehen des 3-D-Hotkey eingegeben werden. Beachten Sie, dass auch für die andere Seite des Masterkanals die Mischrate vorgegeben werden muss.
Zur Voreinstellung von 0 % gelangen Sie zurück, wenn Sie den 3-D-Hotkey für min. 1 Sek. drücken. Bei einem Mischwert von 0 % ist der Mischer unwirksam.
9. (OFFSET) OFFSET-ABGLEICH
Üblicherweise wirkt die Zumischung von der Steuergeber-Mittelstellung aus. Für einige Funktionen, beispielweise Zumischung von Landeklappen kann es erforderlich sein, von einer bestimmten Position oder Endposition aus die Zumischung einzustellen.
In diesem Falle den Steuergeber in die gewünschte Position bringen und für 1 Sekunde den 3-D-Hotkey drücken. Dadurch wird die neue Offset-Position abgespeichert und die Zumischung beginnt von dieser Position aus.
Der eingestellte Offset-Wert kann gelöscht werden, indem der 3-D-Hotkey für 1 Sekunde gedrückt wird.
PROGRAMMIERBARE KURVENMISCHER 5 BIS 8
Die Einstellung der programmierbaren Kurvenmischer 5 bis 8 ist im Prinzip identisch, jedoch lässt sich anstelle zweier Mischwerte eine 5-Punkt-Kurve einstellen. Dies bietet erheblich mehr Möglichkeiten bei der Mischung komplexer Funktionen.
Wählen Sie mit dem Cursor zuerst die Zeile für den 1. Kurvenpunkt aus, und geben Sie die Position für diesen Punkt als %-Wert zwischen -100 % und +100 % mit dem 3-D-Hotkey ein. Nach diesem Verfahren müssen auch die

text_image
[P.MIX5 KURVE] <1/2> (INH:SEIT→QUER) POINT-5> 0% 4> 0% 3> 0% 2> 0% 1> 0%Werte für die anderen Kurvenpunkte eingegeben werden. Durch eine Betätigung des Drehknopfes für min. 1 Sek. können Sie die Eingabe eines Kurvenpunktes wieder löschen und zur Voreinstellung von 0 % zurück kehren.
Jede Mischerkurve wird im Display dargestellt. Die Abbildung zeigt beispielhaft eine Mischkurve.
Durch Weiterblättern mit dem Cursor wird das 2. Display eines Kurvenmischers angezeigt. Dort lassen sich wie im letzten Abschnitt beschrieben die notwendigen Einstellungen, wie z.B. Master- und Slavekanal, aber auch die Aus-

text_image
[P.MIX5 KURVE] <2/2> MIX▶INH MAS▶CH4(SEIT) SLU▶CH1(GUER) LINK▶OFF SW▶SwF POSI▶NULLwahl eines Aktivierungsschalter durchführen.
Der programmierbaren Kurvenmischer 6,7,8 werden vollkommen identisch programmiert.
FLAPERON (FLAPERON-MISCHER, NUR 1AIL+1FLP)
Flaperon, ein Kunstwort aus Flaps und Aileron (Querruder). Es bedeutet, dass 2 Querruderservos elektronisch miteinander gemischt werden um 2 unterschiedliche Funktionen zu erreichen.
Für die Querruderwirkung werden die beiden Ruder gegensinnig bewegt. Hingegen für die Landeklap pen wirkung (FLAP) können die Querruder symmetrisch hochgestellt und abgesenkt werden.

Voraussetzung für den Einsatz des Flaperon-Mischers ist die Verwendung von zwei Querruderservos. Wenn man den Flaperon-Mischer benutzt, muss das Servo für das linke Querruder am Empfänger an Kanal 1 und das rechte Querruder an Kanal 6 angeschlossen werden.
Da die Mischanteile für die Klappenwege nach oben und unten getrennt einstellbar sind, sind die Querruder multifunktionell einsetzbar, je nach Ausschlag ändert sich die Funktion.
- Weit nach oben -> Bremsklappen (Spoiler)
- Leicht nach oben -> Speedklappen für Schnellflug
- Leicht nach unten -> Wölbklappen für Thermikflug
- Weit nach unten -> Landeklappen
Um die Flaperon Funktion auch mit einem 5-Kanal Empfän-

text_image
Kanal 1 QUE1 FLA1 Kanal 6/5 QUE2 FLA2ger durchzuführen, kann im Menü Parameter der 5. und 6. Kanal parallel geschaltet werden. Setzen sie dazu den Menüpunkt QUE-2 auf CH6&5, siehe auch Kapitel 7.4, Parameter. In diesem Fall ist das zweite, rechte Querru-
der am Empfängerausgang 5 anzuschließen.
Im 'Advanced 1/2'-Menü mit dem 3-D-Hotkey die Flaperon-Funktion anwählen und durch Knopfdruck auswählen.
Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Flaperon-

text_image
[FLAPERON] MIX▶INH (L) (R) RATE-QUE1▶+100% +100% QUE2▶+100% +100% FLA2▶+100% FLA1▶-100%Mischer Menüs. Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Advanced-Menü 1/2.
Es ist zu beachten, dass nur eine der drei Misch-
funktionen Flaperon, Querruderdifferenzierung oder DeltaMix gleichzeitig benutzt werden kann. Die zuletzt aktivierte Funktion dominiert und sperrt die anderen Optionen (Anzeige: Other wing mix „ON“).
B.FLY:
Dient der Butterfly Funktion um dem Querruder mehr Weg nach unten zu ermöglichen. Aufhebung der Quer. Diff. Einstellung während der Butterfly Phase.
1. (MIX) AKTIVIERUNG DES MISCHERS
Dazu drehen Sie bitte am 3-D-Hotkey. Im Display wird 'ACT' angezeigt. Bei einem deaktivierten Mischer steht in der entsprechenden Zeile 'INH'.
ACHTUNG WICHTIGER HINWEIS:
Mit dem Einschalten des Flaperon Mischers wird automatisch auch die nächste Funktion FLAP-TRIM eingeschaltet und die Rate auf 0% gesetzt. Um eine Flaperon Wirkung mit dem Geber VR(A) zu erzielen muss diese Rate aufgedreht werden, beispielweise auf 100%.
2. EINSTELLUNG QUERRUDER
Der Weg des rechten und linken Querruders kann unabhängig und individuell eingestellt werden, so dass man eine differenzierende Wirkung erhält.
Dazu bewegen Sie zuerst den Querrudersteuerknüppel nach rechts und stellen Sie durch Drehung am 3-D-Hotkey den gewünschten %-Wert ein. Der Einstellbereich liegt zwischen -120 % und +120 %. Die Voreinstellung beträgt 100 %.
Die gleiche Prozedur muss danach für das linke Querruder (QUE 2) erfolgen. Um zur Grundeinstellung zurück zukehren, wird der 3-D-Hotkey für min. 1 Sek. betätigt.
3. FLAP EINSTELLUNG
Betätigen Sie den Geber VR (A) und stellen Sie den gewünschten Landeklappenweg individuell für das linke und rechte Ruder (FLA 2 + FLA 1) ein. Beachten Sie unbedingt, dass der Gesamtweg der Servos nicht zu groß wird, und die Bewegungen der Servos mechanisch nicht begrenzt werden.
Zur Einstellung des Landeklappenweges für beide Servos gemeinsam, benutzen Sie die Funktion FLAP-TRIM.
ACHTUNG:
Der Flaperon-Mischer steht nur im Segelflug-Programm 'GLID(1FLAP)' zur Verfügung. In den beiden anderen Segelflugprogrammen wird diese Funktion durch andere Optionen ermöglicht.
V-LEITWERK (V-LEITWERK MISCHER)
Diese Funktion wird bei Modellen mit V-Leitwerk benötigt. Bei Modellen dieser Art werden die Signale des Seiten- und des Höhenrudergebers gemischt.
Dabei können die Wege der beiden Ruder für die Seitenruderfunktion (gegensinnig) und Höhenruderfunktion (gleichsinnig) unabhängig voneinander eingestellt werden. Die Servos sind am Empfängeranschluss 2 und 4 anzustecken.

flowchart
graph TD
A["Input Device 1"] --> C["Storage Unit"]
B["Input Device 2"] --> C
C --> D["Servo"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#f9f,stroke:#333
style C fill:#ccf,stroke:#333
style D fill:#cff,stroke:#333

flowchart
graph TD
A["Sensor Unit 1"] --> B["Sensor Unit 2"]
C["Sensor Unit 3"] --> B
D["Sensor Unit 4"] --> B
E["Sensor Unit 5"] --> B
F["Höhe"] --> A
F --> C
style A fill:#f9f,stroke:#333
style C fill:#f9f,stroke:#333
style D fill:#f9f,stroke:#333
style E fill:#f9f,stroke:#333
style F fill:#ccf,stroke:#333
Der V-Leitwerksmischer kann nicht zusammen mit der Funktion "DELTA-MIX" betrieben werden, diese Funktion schliesst sich gegenseitig aus. Die Displays sind gesperrt, es erscheint der Warnhinweis "Other WING mix "ON".
Im 'Advanced 1/2'-Menü muss mit dem Cursor das 'V-LEIT-WERK' Menü ausgewählt und durch einen Druck auf den Drehknopf bestätigt werden.

text_image
[V-LEITWERK] MIX▶INH RATE-HOE1▶+ 50% HOE2▶- 50% SEI2▶+ 50% SEI1▶+ 50%Mit dem Cursor er folgt die Auswahl innerhalb des Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste ge- langen Sie zurück zum Advanced-Menü 1/2.
Durch eine Drehbewegung am 3-D-Hotkey wird der Mischer aktiviert. Im Display wird 'ACT' angezeigt. Bei deaktivierter Option steht in der 1. Zeile des Menüs 'INH'.
Zuerst wählen Sie die Menüzeile zur Einstellung für das 1. Höhenruderservo (Kan. 2) aus und stellen mit dem 3-D-Hotkey den Weg als %-Wert zwischen -100 % und +100 % ein. Danach wiederholen Sie diese Prozedur für das Servo am Kanal 4 (HOE2). Anschließend müssen die Seitenruderausschläge für beide Servos (SEI2 und SEI1) einprogrammiert werden.

text_image
Kanal 2 Kanal 4Die Skizze zeigt die Zuordnung der Kanäle bei einem V-Leitwerk. Die Voreinstellungen für diesen Mi scher betragen +50 %, beim 2. Hö hen - ruder servo (Kan. 4) be - trägt sie -50 %.
Durch eine Betätigung des Drehknopfes von min. 1 Sek. ge langt man jeweils zur Grund ein stellung zurück.
Vergewissern Sie sich nach der Dateneingabe unbedingt davon, dass der V-Leitwerksmischer korrekt funktioniert und alle Einstelungen stimmen. Stellen Sie sicher, dass der Gesamtweg nicht zu groß ist und der Servoweg dadurch mechanisch nicht begrenzt wird.
OFFSET (TRIMM)
Im Segelflugprogramm GLID stehen im Advanced-Menü 1/2 Einstellmöglichkeiten für verschiedene Flugzustände bereit. Die Einstellungen für alle Menüs sind vollkommen identisch, deshalb werden sie in einem Abschnitt behandelt.

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[OFFSET] -rate- -dly- HOEH 0% 0% norm1 SEIT 0% 0% START+ QUER 0% SPEED FLAP 0% 0% DISTA TRIM-NORMMit dieser Option lassen sich z.B. für ein Segelflugmodell die optimalen Rudereinstellungen für die Hochstartphase einprogrammieren. Dabei werden die beiden Querruder und die Klappen nach unten ausgefahren, um dem Modell möglichst viel Auftrieb zu geben. Um eine stabile Fluglage zu gewährleisten, besteht die Möglichkeit mit dem Höhenruder einen Momentenausgleich um die Querachse, einen Offset vorzunehmen.
Mit Hilfe dieser Option ist sichergestellt, dass sich während des Windenstarts des Flugzeuges immer wieder reproduzierbare Ruderausschläge einstellen lassen. Während der Startphase können diese Werte mit dem 3-Stellungs-Schalter 'E' (vordere Schaltebene) abgerufen werden.
Im 'Advance 1/2'-Menü muss die OFFSET- Option ausgewählt und durch einen Druck auf den Drehknopf bestätigt werden.
Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste ge langen Sie zurück zum Advanced-Menü.
Zuerst muss die Funktion mit dem 3-D-Hotkey aktiviert werden. Im Display wird dann je nach Stellung des ausgewählten Schalters der entsprechende dazugehörige Flugzustand angezeigt. Danach müssen die %-Werte für die beiden beteiligten Ruderfunktionen (Quer-Seite- und Höhenruder) sowie die Position der Wölbklappen einprogrammiert werden.
Dabei muss beachtet werden, dass für die insgesamt vier Flächenservos jeweils ein getrennter Wert einzustellen ist.
Der Einstellbereich liegt jeweils zwischen -100 % und +100 %. Durch Betätigung des Drehknopfes für mindestens 1 Sekunde kann die Voreinstellung wieder aktiviert werden.
START VERZOE (START VERZÖGERUNG)
Mit der "Start Verzögerung" kann eine Verzögerungszeit auf die "OFFSET" Funktion gelegt werden, damit diese vom "OFFSET" Modus zum Normalen Modus einen gleitenden Übergang erzeugt. Diese Funktion ist nur für Modelle mit 1A+1F geeignet und wird auch nur in diesem Parameter Menü angezeigt.

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[START VERZOE] MIX▶INH -dly- HOEH▶ 5% SEIT▶ 5% QUER/FLAP▶ 5%Der Mischer eignet sich gut für Hand Launch Glider.
Im 'Advance 1/2'-Menü muss die OFFSET- Option ausgewählt und durch einen Druck auf den Drehknopf bestätigt werden.
Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste ge langen Sie zurück zum Advanced-Menü.
Zuerst muss die Funktion mit dem 3-D-Hotkey aktiviert werden. Im Display wird dann je nach Stellung des ausgewählten Schalters der entsprechende dazugehörige Flugzustand angezeigt. Danach müssen die %-Werte für die beiden beteiligten Ruderfunktionen (Quer-Seite- und Höhenruder) sowie die Position der Wölbklappen einprogrammiert werden.
Dabei muss beachtet werden, dass für die insgesamt vier Flächenservos jeweils ein getrennter Wert einzustellen ist.
Der Einstellbereich liegt jeweils zwischen 0 % und +100 %. Durch Betätigung des Drehknopfes für mindestens 1 Sekunde kann die Voreinstellung wieder aktiviert werden.
WÖLB-FLAP (WÖLBKLAPPEN WEGEINSTELLUNG)
Mit dieser Funktion lässt sich die Größe des Landeklappenweges für beide Servos einstellen. Wenn der Flaperon-Mischer eingeschaltet ist, wird die WOELB FLAP-Funktion automatisch mit aktiviert, Vorgabewert 0%.
Im Menü Geberwahl kann unter Punkt CH6 der Geber für die Betätigung der Flaps auf einen wählbaren Schalter oder Schieber gewechselt werden. Siehe auch Kapitel 7.4 Voreinstellung Sonderkanäle (Geberwahl) Seite 22.

In diesem Menü lässt sich der Steuergeberweg, also der Wölbklappenweg für den eingestellten Geber, für jede Seite getrennt einstellen. Im nebenstehenden Bild ist als Geber der Regler 'VR(A)' eingestellt.
Der 'Wölbweg' der Klappen hängt stark vom jeweiligen Modell ab. Bei einem Segelflugmodell sollte nur ein kleiner Weg von ca. 10-20 % eingestellt werden. Eine zu starke Wölbung erzeugt einen zu großer Widerstand.
Im 'Advanced 1/2'-Menü muss mit dem 3-D-Hotkey die WOELB-FLAP-Funktion angewählt und durch einen Druck auf den Drehknopf ausgewählt werden.

Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Woelb Flap Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Advanced-Menü 1/2
Danach muss der Klappenweg als %-Wert eingegeben werden. Der Einstellbereich liegt zwischen 0 % und +100 %. Die Voreinstellung beträgt 30 %. Durch eine Betätigung des Drehknopfes für mind. 1 Sek. gelangt man zur Voreinstellung zurück.
WOELB-TRM (WÖLBUNGS-MISCHER)
Mit dieser Funktion lässt sich die Wölbung der Tragfläche eines Segelflugmodells mit vier Flächenservos bei den verschiedenen Flugzuständen komfortabel optimieren. Die möglichen Flugzustände (NORM und TRM 1 bis 3) werden im oberen rechten Bereich des Displays angezeigt. Der aktuell eingestellte Flugzustand ist durch einen Pfeil gekennzeichnet. Wenn "Flap Trim" eingestellt ist kann diese Funktion nicht betrieben werden.
Während des Fluges kann die Wölbung der Fläche über einen der Geber 'VrA' bis 'VrE' verändert und damit den jeweiligen Bedingungen angepasst werden. In diesem Menü kann der Geber entsprechend den eigenen Gewohnheiten bestimmt werden.
Im 'Advance'-Menü 1/2 muss die 'WOELB-TRM'-Option ausgewählt und durch einen Druck auf den Drehknopf bestätigt werden.

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[WOELB-TRIM] FLAP↑+ 30% ( 0%) NORML ↓+ 30% SPEED HOEH↑+ 30% ( 0%) DISTA UR#NULL PRE-- LANDIMit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste ge- langen Sie zurück zum
Advanced-Menü.
Für den markierten Flugzustand kann die Wölbung der Fläche programmiert werden. Da das Verfahren für alle Flugzustände vollkommen identisch ist, wird es nur einmal beschrieben.
Nach der Aktivierung des Flugzustandes für den die Einstellungen erfolgen sollen (siehe Seite 60) umfasst die eigentliche Programmierung des Wölbklappen-Mischers drei Stufen.
- Zuerst muss in der Zeile 'VR' der Geber bestimmt werden mit dem eine Veränderung der Wölbung während des Fluges ermöglicht wird. Zur Verfügung stehen die Geber 'VrA' bis 'VrE'. Ausserdem muss im Feld "PRE" eine Einschaltposition eingestellt werden. Wird 'NULL' eingestellt ist kein Geber vorgesehen, eine Veränderung während des Fluges kann nicht erfolgen.
- Danach muss für beide Ausschlagsrichtungen des gewählten Gebers der gewünschte Querruder- Trimmweg als %-Wert eingestellt werden. Dazu muss der zuvor programmierte Geber in die jeweilige Richtung bewegt werden. Zur besseren Orientierung ist der jeweils aktuelle Wert des programmierten Gebers in Klammern dargestellt.
Für die jeweils invers dargestellte Zeile kann die Einstellung mit dem 3-D-Hotkey erfolgen. Der Einstellbereich liegt jeweils zwischen -100% und +100%. Die Voreinstellungen betragen jeweils -30%.
-
Abschließend müssen nach dem gleichen Verfahren die Wege für die Flaps programmiert werden. Hier sind die Voreinstellungen auf +30% gesetzt.
-
Abschließend wird der Schaltpunkt (PRESET) einprogrammiert, ab welcher Position des Gasknüppels die Butterfly-Mischung beginnt.
BUTTERFLY (BUTTERFLY-MISCHER)
Die Butterfly-Mischfunktion -auch 'Krähe' genannt - ermöglicht einen extremen Bremseffekt des Modells durch gleichsinnige Ausschläge der Querruder nach oben, bei gleichsinnigen Ausschlägen der Bremsklappen nach unten. Die beiden Querruderservos werden an Kanal 1 und 7 angeschlossen.
Dieser Mischer funktioniert sowohl mit einem, als auch zwei Servos für die Bremsklappen. Beim GLID (2A+2F)-Programm werden zwei Servos eingesetzt. Dafür stehen der Kanal 5 und 6 zur Verfügung. Dieser Mischer wird mit dem Gassteuerknüppel gesteuert, dabei bewegen sich alle am 'Butterfly-Mischer' beteiligten Servos linear zum Steuerknüppelausschlag. Für diese Funktion muss die Querruderdifferenzierung (QUERDIFF) aktiviert sein.

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1 5 6 7Durch den 'Butterfly-Mischer' entsteht bei vielen Modellen ein Moment um die Querachse. Dieses kann durch eine Ansteuerung des Höhenruders kompensiert werden. Dabei lässt sich eine Verzögerungszeit einprogrammieren, damit es zu dynamischen Bewegungsänderungen kommt.
Der Butterfly Mischer hat zwei unabhängig voneinander Einstellbare Parameter, die gewählt werden können (CIR). Die Funktionen lassen sich auch mit jeweils einem Schalter aktivieren. In der Grundeinstellung ist der Schalter 'A' vorgesehen. Wenn dieser Auslösemodus vorgesehen ist, warnt beim Einschalten des Senders ein Ton des Piezosummers davor, wenn sich dieser Schalter im 'ON'-Modus befindet. Außerdem blinkt die Alarm-LED. Betätigen Sie den Schalter A von ON->OFF und der Warnhinweis wird beendet.
Im 'Advance'-Menü 1/2 muss der 'Butterfly'-Mischer ausge-

wählt und durch einen Druck auf den Drehknopf bestätigt werden.
Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl der fünf Punkte innerhalb des
Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste ge langen Sie zurück zum Advanced-Menü.
DER PROGRAMMIERVORGANG UMFASST INSGESAMT SIEBEN SCHRITTE:
- Zuerst müssen Sie den Mischer mit dem 3-D-Hotkey aktivieren. Im Display wird dann je nach Stellung des Schalters 'A' ON oder OFF angezeigt.
- Danach stellen Sie den Weg für das 1. Querruder (Rate QUE1) mit Hilfe des Drehknopfes ein.
- Anschließend geben Sie auf die gleiche Art und Weise den Weg für das/die Klappenservos vor (FLAP).
- Nun programmieren Sie den Weg für das 2. Querruder (QUE2).
- Sofern zusätzliche Bremsklappen am Modell zur Verfügung stehen, können diese über die Einstellung "Spoiler Mix" (SPOI) auch von der "Butterfly" Funktion mitgesteuert werden. Bremsklappen am Empfänger Ausgang Kanal 3 und 8 anschliessen. (Nur bei 2A+2F Prog.)
- Abschließend wird der Schaltpunkt (PRESET) einprogrammiert, ab welcher Position des Gasknüppels die Butterfly-Mischung beginnt.
Oberhalb diese Schaltpunktes entsteht dann ein Leerlaufbereich bei dem der Mischer keine Funktion besitzt. Dies ist so beabsichtigt, damit nicht beim Steuern der Querruderfunktion versehentlich schon die Butterfly - Mischung ausgelöst wird. Wird der Knüppel an dieser Position vorbeigeführt, steigt der Ausschlag der Ruder und Klappen linear an. Dazu muss man den Steuerknüppel in die gewünschte Position bringen und den 3-D-Hotkey für min. 1 Sek. betätigen. Damit ist der Schaltpunkt abgespeichert. Der Einstellbereich liegt zwischen 0 % und 100 %. Die Voreinstellung beträgt 0 %.
Umkehr der Wirkrichtung des Gasknüppels siehe Seite 8.
Der Empfängerausgang 3 arbeitet proportional zum Gasknüppel.
Besonderheit:
Um den optimalen Zumischwert des Querrruders im Flug zu ermitteln kann die Trimmfunktion des Querruders umgestellt werden, auf eine Mischwertverstellung. Wobei der Mischwert für die beiden getrennten Querruder gegenläufig verstellt wird, quasi als Querrudertrimmung für die Butterfly-Funktion.
Auch für die Höhenruderfunktion kann die Trimmfunktion des Höhenruders umgestellt werden, auf eine Mischwertverstellung des Höhenruders, für die Butterfly-Funktion.
BUTT>HOEHE (BUTTERFLY-HÖHENRUDER MISCHER)
Durch den 'Butterfly-Mischer' entsteht bei vielen Modellen ein Moment um die Querachse. Dieses kann durch eine automatische Ansteuerung des Höhenruders über diesen Mischer kompensiert werden. Dabei lässt sich eine Verzögerungszeit einprogrammieren, damit es zu dynamischen Bewegungsänderungen kommt.

Im 'Advance'-Menü 1/2 muss der 'BUTT>HOEH'-Mischer ausgewählt und durch einen Druck auf den Drehknopf bestätigt werden.

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[BUTT→HOEHE] MIX▶1 (−) -rate- -Posi- MID▶ 0% ▶ 55% ( 50) END▶ 0% ▶ 95% DELAY▶ 0%Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl der fünf Punkte innerhalb des Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste ge langen Sie zurück zum Advanced-Menü.
Dieser Mischer funktioniert nur in Zusammenhang mit dem Butterfly-Mischer, er kann daher auch nicht aktiviert werden. Je nach Stellung des 'Butterfly-Schalters' wird 'ON' oder 'OFF' in der oberen Display Zeile angezeigt. Zur besseren Orientierung wird die aktuelle Position des Gassteuerknüppels als %-Wert angezeigt.
Bei der Programmierung kann man zwei Positionen (POSI) des Gasknüppels vorgeben, in deren Grenzen das Höhenruder mit jeweils einem bestimmten Wert (RATE) mit bewegt wird. Damit lässt sich praktisch eine 2-Punkte Kurve festlegen, in deren Bereich das Höhenruder vom Butterfly-geber bewegt wird. Außerdem lässt sich eine Verzögerungszeit einprogrammieren, damit es zu dynamischen Bewegungsänderungen kommt.
DER PROGRAMMIERVORGANG UMFASST INSGESAMT FÜNF SCHRITTE:
- Zuerst muss in der Zeile 'MID-RATE' mit dem 3-D-Hotkey der Wert eingestellt werden, um den das Höhenruder mit bewegt werden soll. Der Einstellbereich liegt zwischen -100% und +100%.
-
Danach wird die Position (POSI), der Punkt ab dem die Wirkung des Mischers einsetzen soll bestimmt. Dazu muss der Gasknüppel in die gewünschte Position gebracht werden und der 3-D-Hotkey für 1. Sek. betätigt werden. Der neue Wert wird übernommen und angezeigt.
-
Anschließend muss in der Zeile 'END-RATE' mit dem 3-D-Hotkey der Wert eingestellt werden, um den das Höhenru- der im Endbereich der Kurve bewegt werden soll. Auch bei diesem Programmiervorgang liegt der Einstellbereich zwischen -100% und +100%.
- Danach wird die Position (POSI), der Punkt bis zu dem die Wirkung des Mischers gehen soll, bestimmt. Dazu muss der Gasknüppel in die gewünschte Position gebracht werden und der 3-D-Hotkey für 1. Sek. betätigt werden. Der neue Wert wird übernommen und angezeigt.
- Abschließend kann eine Verzögerungszeit (DELAY) vorgegeben werden. Sie wird als %-Wert im Bereich von 0% bis 100% eingegeben. Bei einer Einstellung von 100% benötigt das Höhenruder für den vorgegebenen Weg 1 Sekunde.
Besonderheit:
Um den optimalen Zumischwert des Höhenruders im Flug zu ermitteln kann die Trimmfunktion des Höhenruders umgestellt werden, auf eine Mischwertverstellung des Höhenruders, für die Butterfly-Funktion.
Die Umstellung der Trimmfunktion erfolgt im Menü "Schalter".
8.6 FUNKTIONEN GLID ADVANCED-MENÜ 2/2
Im GLID-Flugprogramm gibt es im Advanced-Menü 2/2 spezielle Mischfunktionen.
QUER/SEIT MIX (QUER/SEITENRUDER MISCHER)
In diesem Menü können die Vorgaben für einen Mi scher eingestellt werden, der bei einer Betätigung der Querruder das Seitenruder und wenn vorhanden die Winglets gleichsinnig mit diesen Rudern aus schlagen lässt.

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[QUER/SEIT MIX] MIX>INH (L) (R) RATE 0% 0% MODE>QUER>SEIT SW>SWA POSI>NULL NORML+ START SPEED DISTA LANDIBei der Aktivierung dieser Funktion werden Quer- und Seitenruder gekoppelt, so dass beim Kurvenflug nur ein Steuerknüppel betätigt werden muss. Insbesondere bei großen Modellen ist diese Funktion sehr nützlich, da das negative Wenderollmoment des Modells aufgehoben wird.
Die Mischrate lässt sich exakt einstellen. Die Funktion kann mit einem auswählbaren Schalter aktiviert werden. Außerdem kann, wie bei vielen Funktionen, vorgegeben werden, ob die Einstellungen für alle Flugzustände, oder nur für den aktivierten gelten soll. Ein Zusatzgeber kann für eine Feinabstimmung programmiert werden.

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Winglet (Seite3) Chip- Querrd. -klappen (QUE3) Haupt- Querrd. (QUE) Haupt- Querrd. (QUE2) Chip- Querrd. -klappen (QUE4) Winglet (Seite4) Seite 2 Seitenruder V-Leitwerk Kreuz-LeitwerkHOEHE>FLAPERON
(HÖHENRUDER-WÖLBKLAPPEN MISCHER)
Mit diesem Mischer können parallel zu einem Höhenruderausschlag die Flaps bzw. Wölbklappen zur Unterstützung angesteuert werden. Diese Funktion wird benötigt, wenn man enge Kurven fliegen muss oder rechteckige Flugfiguren.

Im 'Advanced 2/2'-Menü muss mit dem Cursor das 'HOEH-FLA-PERN' Menü ausgewählt und durch
einen Druck auf den Drehknopf bestätigt werden. Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste ge langen Sie zurück zum Advanced-Menü 2/2.

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[HOEHE→FLAPERON] MIX→INH RATE↑+ 50% ↓+ 50% SW→SwC POSI→UPDurch eine Drehbewegung am 3-D-Hotkey wird die Option aktiviert. Im Display wird 'ON' oder 'OFF' angezeigt. Bei deaktiviertem Mischer steht in der 1. Zeile des Menüs 'INH'.
Danach muss der Weg der Wölbklappen für beide Richtungen ge trennt eingegeben werden. Dazu muss der Höhenruderknüppel in eine Richtung bewegt werden. Mit dem 3-D-Hotkey kann dann der Weg für diese Richtung als %-Wert zwischen -100 % und +100 % eingestellt werden. Die Voreinstellung beträgt +10 %.
Danach wird diese Prozedur für die andere Richtung des Höhenruderausschlages durchgeführt. Mit einer Betätigung des 3-D-Hotkeys für min. 1 Sek. gelangt man zur Voreinstellung zurück.
Abschließend kann, in den beiden unteren Menüzeilen, ein Mixerschalter und dessen Betätigungsebene ausgewählt werden.
RANGE:
Einstellung eines Bereichs in dem die Höhenruder-Flaperon Funktion noch nicht aktiv ist (Totbereich).
Anwendung:
Kleinere Korrekturen innerhalb des Totbereichs bewirken keinen Ausschlag der Klappen, erst größere Höhenruder Ausschläge die den eingestellten Bereich überschreiten bewirken eine Änderung.
Einstellung:
Um die "RANGE" einzustellen Stick in die gewünschte Position bringen und zur Übernahme des Wertes den 3-D Hotkey für min. 1 Sek. gedrückt halten.
SPOILER MIX
Die "Spoiler Mix" Funktion dient als weitere Einstellmöglichkeit für Großsegler mit mehr als vier Klappen z.B. 2 Querruder + 2 Wölbklappen + 2 Bremsklappen. Über diese Funktion können die zwei Bremsklappen extra gesteuert werden. Das Höhenruder kann zudem so eingestellt werden das es bei der Umschaltung von "Butterfly" auf "Spoiler Mix" ein Höhenruderausgleich bewirkt. Ausserdem kann man es auch mit einer vorgegebenen Verzögerung anlaufen lassen, so kann der Höhenruderausgleich sehr schnell oder sehr langsam einsetzen.

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[SPOILER MIX] -SP01- -SP02- <1/2> POS1 50%+ -50%+ (INH) + 50% + 50% CHCH8 NULL -rate- -dly- +ELE 0% 0% (INH)Die "Spoiler Mix" Funktion ist mit einem einstellbaren Schalter abbrufbar.
Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste ge - langen Sie zurück zum Advanced-Menü 2/2.

Der Servoausschlag kann kann in einem Bereich von -100 +100 eingestellt werden. Um zu dem voreingestellten Wert zurück zu kommen muss der 3-D Hotkey für ca. 1 Sek. gedrückt werden. Die Kanäle 8 und 3 können für 2 zusätzliche Ruder eingesetzt werden, allerdings ist es auch möglich 1 Ruder nur auf Kanal 8 oder Kanal 3 zu betreiben.
Diese Klappenfunktion kann alternativ auch über die "Butterfly" Funktion mit gesteuert werden.
Das Höhenruder (ELE) kan zu dieser Funktion so eingestellt werden, das es die vorgegebene Position mit einer einstellbaren Verzögerung anläuft.
FLAP-TRIMMUNG (WÖLBKLAPPEN WEGEINSTELLUNG)
Mit dieser Funktion lässt sich die Größe des Landeklappenweges für beide Servos einstellen. Wenn der Flaperon-Mischer eingeschaltet ist, wird die FLAP-TRIM-Funktion automatisch mit aktiviert, Vorgabewert 0%.
Im Menü Geberwahl kann unter Punkt CH6 der Geber für die Betätigung der Flaps auf einen wählbaren Schalter oder Schieber gewechselt werden. Siehe auch Kapitel 7.4 Voreinstellung Sonderkanäle (Geberwahl) Seite 22.

In diesem Menü lässt sich der Steuergeberweg, also der Wölbklappenweg für den eingestellten Geber, für jede Seite getrennt einstellen. Im nebenstehenden Bild ist als Geber der Regler 'VR(A)' eingestellt.
Der 'Wölbweg' der Klappen hängt stark vom
jeweiligen Modell ab. Bei einem Segelflugmodell sollte nur ein kleiner Weg von ca. 10-20 % eingestellt werden. Eine zu starke Wölbung erzeugt einen zu großer Widerstand.
Im ‘Advanced 2/2’-Menü muss mit dem Cursor die FLAP-TRIM-Funktion angewählt und durch einen Druck auf den Drehknopf ausgewählt werden.

Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des "FLAP-TRIMMUNG"
Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Advanced-Menü 2/2
Zuerst muss die Funktion aktiviert werden. Dazu muss die Zeile 'MIX' mit dem Cursor angewählt werden. Mit dem 3-D-Hotkey wird der Mischer aktiviert (ACT).
Danach muss der Klappenweg als %-Wert eingegeben werden. Der Einstellbereich liegt zwischen -100 % und +100 %. Die Voreinstellung beträgt 0 %. Durch eine Betätigung des Drehknopfes für min. 1 Sek. gelangt man zur Voreinstellung zurück.
DELTA-MIX (DELTA-MISCHER) NUR bei 1AIL+1FLP verfügbar!
Diese Funktion wird für Delta- oder Nurflügel-Flugmodelle benötigt. Dabei werden für die zwei kombinierten Quer-/Höhenruder zwei Servos eingesetzt, der Mischer steuert diese dann entsprechend den Vorgaben des Piloten an.

Höhenruder-Ausschlag

Querruder-Ausschlag
Bei Betätigung des Höhenrudersteuerknüppels laufen die Servos gleichsinnig, bei Querruderbetätigung gegensinnig. Die Servos sind am Empfängeranschluss 1 und 2 anzustecken.

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Kanal 1 QUE 1 HOE 2 Kanal 2 QUE 2 HOE 1Die Mischanteile (Wege) sind für die Quer- und Höhenruder funktion jeweils getrennt einstellbar.
Das linke Querruderservo muss mit dem Empfängerausgang 1 (QUE1) und das rechte mit dem Kanal 2 (QUE2) verbunden werden.
Der Delta-Mischer kann nicht gleichzeitig mit dem V-Leitwerks-Mischer bzw. Flaperon, Diff oder Quer - Hoeh betrieben werden, diese Funktionen schließen sich gegenseitig aus. Die Displays sind gesperrt, es erscheint der Warnhinweis "Other WING mix "ON". Die zuletzt aufgerufene Funktion hat Priorität.
Im ‘Advanced 2/2’-Menü muss mit dem Cursor das ‘DELTA-MIX’ Menü ausgewählt und durch einen Druck auf den Drehknopf bestätigt werden.

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[DELTA-MIX] MIX>INH (L) (R) QUE1>+100% +100% QUE2>+100% +100% HOE2>+100% HOE1>-100% NORML+ START SPEED DISTA LANDIMit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Advanced-Menü 2/2.
Durch eine Drehbewegung am 3-D-Hotkey wird der Mischer aktiviert. Im Display wird 'ACT' angezeigt. Bei deaktivierter Option steht in der entsprechenden Zeile des Menüs 'INH.'
Danach bewegen Sie den Querruderknüppel nach rechts und geben mit dem 3-D-Hotkey den Weg für diesen Querruderausschlag als %-Wert vor. Danach nehmen Sie die gleiche Prozedur für den linken Quer ruderausschlag vor.
Anschließend geben Sie die Werte für die Höhenruder ein. Auch das erfolgt nach Auswahl mit dem Cursor durch Drehbewegung am 3-D-Hotkey. Der Einstellbereich liegt für alle Ausschläge jeweils zwischen -120 % und +120 %. Die Voreinstellung QUE1 u.2 und HOE2 beträgt +100 %. Beim Höhenruderservo am Kanal 1 liegt sie bei -100 %. Durch eine Betätigung des Drehknopfes von min. 1 Sek. gelangt man jeweils zur Grundeinstellung zurück.
Auch diese Funktion sollte nach der Programmierung genau überprüft werden. Dabei ist besonders darauf zu achten, dass der Servoweg nicht mechanisch begrenzt wird.
CONDITION (FLUGZUSTAND)
In diesem Menü können die Schalter für die Aktivierung der folgenden Funktionen bestimmt werden:
- Start (Start Klappeneinstellung)
• Speed (Speed Klappeneinstellung)
• Distance (Entfernung) - Landing (Landung)
Im 'Advance'-Menü 2/2 muss das 'CONDITION'-Menü ausgewählt und durch einen Druck auf den Drehknopf bestätigt werden.

Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Advanced-Menü 2/2.
In der ersten Spalte kann durch Drehbewegung des 3-D-Hotkeys einer der Flugzustände ausgewählt werden.
In der zweiten Spalte kann ein Schalter für die Aktivierung der Flugzustände eingestellt werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit einen der Geber Vr-A bis Vr-E oder den Gassteuerknüppel (STICK) einzustellen. Wird der Zustand 'NULL' vorgegeben, ist kein Schalter ausgewählt.
Je nach aktiviertem Schalter kann in der direkt daneben liegenden Zeile "POS" die Position der Schalter bei aktivierten Flugzuständen umgestellt werden.
"UP" = Einschaltposition oben
"UP & DOWN" = Einschaltposition oben und unten
"UP & CNTR" = Einschaltposition oben und mitte
"DOWN" = Einschaltposition unten
"CNTR & DN" = Einschaltposition mitte und unten
"NULL" = keine Einschaltposition
Damit die eingestellten "BREMSKLAPPEN" Werte abgerufen werden können kann hier ein Schalter vergeben werden. Hierfür können alle Schalter (SWA-SWH) und die Geber VR-A bis VR-E vergeben werden. Ausserdem ist es möglich den Gassteuerknüppel (STICK) einzustellen.
QUER-DIFF (QUERRUDER DIFFERENZIERUNG) Nicht bei 1AIL+1FLP verfügbar!
Grundsätzlich wird bei einem Flugmodell die Querruderdifferenzierung benötigt, um das negative Wendemoment auszugleichen. Beim Kurvenflug bewegt sich die äußere Fläche schneller durch die Luft. Daher entsteht bei dem nach unten angestellten Querruder dieser Fläche ein höherer Widerstand als an dem, das nach oben zeigt. Dadurch entsteht ein der Kurvenrichtung entgegengesetztes Drehmoment um die Hochachse.
Eine Querruder-Differenzierung bewirkt, dass die nach unten ausschlagende Klappe einen kleineren Ausschlag hat, als die nach oben ausschlagende Klappe, so dass sich an beiden Flächenhälften der gleiche Widerstand ergibt. Dadurch entsteht kein negatives Wendemoment.

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ohne Differenzierung 50% Differenzierung 100% Differenzierung (Split)Mit dieser Funktion werden 2 getrennte Querruder mit einander vermischt, wobei die Ausschlagsgröße für 'Querruder oben' und 'Querruder unten' einzeln für jedes Querruder eingestellt werden kann.

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Kanal 1 QUE1 Kanal 7/5 QUE 2Für jede Ruderklappe muss ein separates Servo verwendet werden. Dabei wird das Servo für das rechte Ruder am Empfängerausgang '7'(5), das Servo für das linke Ruder an Kanal 1 angesteckt, wie in der nebenstehenden Abbildung dargestellt.
Um die Mischung zweier Querruder auch mit einem 5-Kanal Empfänger durchzuführen, kann im Menü Parameter der 5. und 7. Kanal parallel geschaltet werden. Setzen sie dazu den Menüpunkt QUE-2 auf CH7&5, siehe auch Kapitel 7.4, Parameter. In diesem Fall ist das zweite, rechte Querruder am Empfängerausgang 5 anzuschließen.
Im 'Advanced 1/2'-Menü muss mit dem Cursor das Menü Querruder-Differenzierung ausgewählt und durch einen Druck auf den Drehknopf bestätigt werden.

Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des QUER-DIFF Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Advanced-Menü 1/2.
Durch eine Drehbewegung am 3-D-Hotkey wird die Option aktiviert.
Es kann nur eine der vier Funktionen Quer ruder-Differenzierung, 'FLAPERON', 'DELTA-MIX' oder V-Leitwerk gleichzeitig betrieben werden. Die zuletzt aktivierte Funktion dominiert und sperrt die anderen Optionen (Anzeige: Other Wing mix "ON").
Nach einer Betätigung des Cursors kann jeweils der rechte und linke Ausschlag für das linke Querruder-Servo (QUE1) als %-Wert mit dem Drehknopf eingestellt werden.
Dazu muss der Querruderknüppel in die entsprechende Richtung gestellt werden. Der Bereich liegt dabei zwischen -120 % bis +120 %. Mit einer Betätigung des 3-D-Hotkeys für min. 1 Sek. gelangt man zur Voreinstellung von 100 % zurück.
Durch eine weitere Betätigung des Cursors kann jeweils der rechte und linke Ausschlag für das rechte Querruder-Servo (QUE2) als %-Wert mit dem Drehknopf eingestellt werden. Die Vorgehensweise entspricht der des linken Querruders.
RANGE:
Einstellung eines Bereichs in dem die Höhenruder-Flaperon Funktion noch nicht aktiv ist (Totbereich).
Anwendung:
Kleinere Korrekturen innerhalb des Totbereichs bewirken keinen Ausschlag der Klappen, erst größere Höhenruder Ausschläge die den eingestellten Bereich überschreiten bewirken eine Änderung.
Einstellung:
Um die "RANGE" einzustellen, Steuerknüppel in die gewünschte Position bringen und zur Übernahme des Wertes den 3-D Hotkey für min. 1 Sek. gedrückt halten.
B.FLY:
Dient der Butterfly Funktion um dem Querruder mehr Weg nach unten zu ermöglichen. Aufhebung der Quer. Diff. Einstellung während der Butterfly Phase.
8.7 PROGRAMMIERBEISPIEL SEGELFLUGMODELL
Als Beispiel wurde ein Segelflugmodell mit vier Flächenservos (Modelltyp GLID(2A+2F) ausgewählt. Dabei sollen die beiden Querruderservos miteinander vermischt und die Butterflyfunktion programmiert werden.
Des weiteren wird noch ein Höhenruderausgleich eingestellt, wenn die Butterflyfunktion aktiv ist.
Bevor Sie mit der Programmierung beginnen, stellen Sie sicher, dass alle Servos gemäß der nachstehenden Skizze am Empfänger angeschlossen sind.

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[VOREINSTELLUNG] STK-MODE▶2 THR-REV▶NOR SPRACHE▶Deutsch TM10-MODE▶GENERAL- Zunächst sind die globalen Funktion wie Drossel rechts oder links (STICK-MODE) und Drosselrichtung (THR-REV) zu wählen. Die Drosselrichtung ist dann von Bedeu
tung, wenn die Butterflyfunktion über den Steuerknüppel betätigt wird.

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[MODELLWAHL] SELECT▶01 (MODEL-0001ⓐ) COPY▶01→01 (MODEL-0001ⓐ) NAME▶MODEL-0001- Wählen Sie einen leeren Speicherplatz aus und geben Sie einen Modellnamen ein.

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[PARAMETER] RESET▶Execute ▼ TYPE▶GLID(2A+2F) MODUL▶2.4G/10CH ATL▶ON THR-REVENOR- Im Menü Parameter zunächst den Modelltyp 'GLID(2A+2F)' auswählen, danach die Modulationsart 2,4G/10CH oder 2,4G/7CH wählen. Sender Aus-Einschalten damit Modulationsumschaltung aktiv wird!

- Mischer für 2. Querruder (AIL-DIFF) auswählen und aktivieren. Geben Sie die %-Werte für die Servowege ein. Differenzieren Sie die nach unten ausschlagenden Servowege.

- Butterfly Mischer aus wählen und aktivieren. Stel len Sie einen entsprechenden Höhen ruderausgleich mit Verzögerung ein, sowie den "Schaltpunkt" ab dem der Mischer aktiv wird.

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[SERVO-UMP] →1:QUER NOR 2:HOEH NOR 3:BRKL NOR CH1:QUER 4:SEIT NOR REV NOR 5:ZUS1 NOR 6:FLAP NOR 7:ZUS2 NOR 8:ZUS3 NOR- Überprüfen Sie, ob jedes Servo die richtige Laufrichtung hat. Sollte dieses nicht der Fall sein, im Menü SERVO-UMP die korrekte Laufrichtungen einstellen.

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[SERVO-MIT] →1:QUER 0 2:H0EH 0 3:BRKL 0 4:SEIT 0 CH1:QUER 5:ZUS1 0 6:FLAP 0 7:ZUS2 0 8:ZUS3 0- Stellen Sie im Menü SERVO-MIT falls erforderlich die Servo-Mittelstellungen ein. Größere Korrekturen bitte am Rudergestänge vornehmen.

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[ENDPUNKT] →1:QUER 100/100 2:H0EH 100/100 3:BRKL 100/100 CH1:QUER 4:SEIT 100/100 ←→ 5:ZUS1 100/100 100% [100%] 6:FLAP 100/100 7:ZUS2 100/100 8:ZUS3 100/100- Geben Sie danach mit Hilfe der Angaben im Bauplan des Modells bzw. nach Ihren Erfahrungen im Menü ENDPUNKT für Ihr Modell die exakten Ruder wege ein.
Die Software des T-10 CG Senders stellt insgesamt acht unterschiedliche Taumelscheiben-Mischer zur Verfügung, die im Untermenü Parameter 'Modelltyp auswählen' (TYPE) aktiviert werden können (siehe Seite 71). Damit haben Sie die Möglichkeit mit dem T-10 CG Sender alle üblichen Hubschraubermodelle komfortabel zu steuern. Auf den folgenden Seiten werden die Funktionen der Hubschrauberprogramme HELI(SWH-1); HELI(SWH2); HELI(SWHR3); HELI(SWH-3); HELI(SWHE3); HELI(SWHN3); HELI(SWH-2); HELI(SWH-4), HELI(SWH4X), erläutert.
Der Typ 1 wird am häufigsten verwendet. Über die genannten Taumelscheibentypen und deren Anlenkungen können Sie sich im Untermenü 'Modelltyp auswählen' (TYPE) informieren. Die Abbildung zeigt das komplette Bedienpaneel des T-10 CG Senders. Mit dem 3-D Hotkey und dem Cursor lassen sich alle Optionen komfortabel auswählen und sämtliche Werte einstellen. Durch das Grafik-Display ist ein sicherer Dialog mit dem Sender gewährleistet.

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Mode-Taste 10 MODED TAMETER 01:MODEL-0001 ST1 0:00.0 ST2 10:00.0 HDL 0:00 TIMER 0:00 Futaba 3-D-Hotkey Cusor Futaba End-Taste9.1 STRUKTUR DES HELI-BASIC-MENÜ
Zum Aufruf des Basic-Menüs muss die 'Mode'-Taste 1 Sek. gedrückt werden

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01:MODEL-0001 ST1 0:00.0 10.0V ST2 10:00.0 MDL 0:00 TIMER 0:00 Futaba Mode/Page (1 Sekunde) End i 1/2) (HE)(Grunddisplay)
Um zur Hauptanzeige zurück zukehren muss die 'End'-Taste gedrückt werden
(HELI Basic Menü 1/2)
HELI Basic Menü
(HELI Basic Menü 2/2)
von / zum Advanced- Menü
Das "BASIC" Menü ist in fast allen Modellspezifischen Einstellungen gleich, nur im "ADVANCED" Menü bestehen Unterschiede auf die eingeganen wird.

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[BASIC MENU(HELI)] <1/2> =SWASH HR3= MODEL-0001 ►MODELLWAHL ►D/R, EXPO ►TRIMMUNG ►ENDPUNKT ►MOTOR-AUS ►SERVO-MIT ►TAUMELSCH ►SERVO-UMP ►FAILSAFE

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[BASIC MENU(HELI)] <2/2> =SWASH HR3= MODEL-0001 ▶GEBERWAHL ▶STOPP-UHR ▶PARAMETER ▶TRAINER ▶GAS-KURV/NOR ▶LOGIC SW ▶PIT-KURV/NOR ▶HECK/NORM ▶SERVO

MODELWAHL Modell-Funktionen
- Modellauswahl
• Modellspeicher kopieren
- Modellname
D/R, EXPO Dual-Rate / Exponential
Einstellungen
ENDPUNKT Servowegeinstellung
SERVO-MIT Servomittenverstellung
SERVO-UMP Servoumpolung
TRIMMUNG Trimmungen einstellen
• Trimmspeicher löschen
- Trimmwirkungen
MOTOR-AUS Motor abstellen
TAUMELSCH Taumelscheibeneinstellung *)
FAILSAFE Fail-Safe Einstellungen


GEBERWAHL Voreinstellungen Sonderkanäle
PARAMETER Parameter-Menü
• Modellspeicher löschen
• Modelltype auswählen
• Modulationsart wechseln
• Leerlauftrimmung
GAS-KURV/NOR Gaskurve normal
PIT-KURV/NOR Pitchkurve normal
HECK/NORM Heckrotor Mix
STOPPUHR Stoppuhr
TRAINER Lehrer-Schüler Betrieb
LOGIC SW Logik Funktion
SERVO Servo Test und Servoweganzeige
Drücken Sie den Cursor nach rechts oder links, um die einzelnen Funktionen der Basic-Menüs auszuwählen. Drücken Sie den 3-D-Hotkey um die Funktion zu aktivieren. Durch weiterdrücken des Cursors über die letzte Funktion eines Menüs hinaus gelangt man in das jeweils andere Menü.
9.2 STRUKTUR DES HELI-ADVANCED-MENÜ
HELI Advanced Menü

Im letzten
oder ersten-
Menü Punkt
nach links
oder rechts
klicken

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[ADVANCE MENU(HELI)] <2/2> =SWASH HR3= MODEL-0001 >DREHZAHLREGL PROG.MIX1-6 >GAS MIX >GAS+NADEL CONDITION
GAS-KURVE Gaskurve programmieren
PIT-KURVE Pitchkurve programmieren
KREISEL Kreiselempfindlichkeit ein- stellen
HECK-MIX Pitch-Heckrotor Mischer
AUTOROTATION Autorotation einstellung
SCHWE-GAS Schwebeflug Gas Einstellung
SCHWE-PIT Schwebeflug Pitch Einstellung
PITCH-WEG Pitchweg Einstellung
OFFSET Offset-Abgleich
VERZÖGERUNG Verzögerungs-Funktion

DREHZAHL-REG Drehzahlregler Einstellungen GAS MIX Gas Mix
GAS>NADEL Autom. Gemischverstellung
PROG.MIX1-6 Programmierbarer Mischer 1-6
CONDITION Condition Auswahl


Drücken Sie den Cursor nach rechts oder links, um die einzelnen Funktionen des Basic-Menüs auszuwählen. Drücken Sie den 3-D-Hotkey um die Funktion zu aktivieren. Durch weiterdrücken des Cursors über die letzte Funktion eines Menüs hinaus gelangt man in das jeweils andere Menü.
9.3 FUNKTIONEN HELI BASIC-MENÜ 1/2
Von der Grundanzeige gelangt man durch eine Betätigung von mindestens 1 Sekunde der 'Mode'-Taste in das Basic-Menü 1/2. Die Auswahl innerhalb des Menüs erfolgt durch Drehbewegungen am 3-D-Hotkey. Aktiviert wird ein Menü durch eine Druckbetätigung des Drehknopfes.
MODELL-FUNKTIONEN (MODELWAHL)

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[MODELLWAHL] SELECT▶01 (MODEL-0001) COPY▶01→01 (MODEL-0001) NAME▶MODEL-0001In diesem Menü werden verschiedene Parameter für den Betrieb eines Modells gesetzt. Um alle Möglichkeiten, die vom Sender dem An wender zur Verfügung ge stellt
werden übersichtlich programmieren zu können, hat diese Funktion insgesamt drei Untermenüs.
Im Einzelnen gibt es folgende Untermenüs:
• Model Select Modellauswahl
- Model Copy Modellspeicher kopieren
- Model Name Modellname
Die Untermenüs können mit dem Cursor ausgewählt werden.
Mit der 'End'-Taste gelangt man zum Basic-Menü 1/2 zurück.
MODELLAUSWAHL (MODELWAHL)
Der Sender bietet serienmäßig 15 Modellspeicherplätze, alle vorgenommenen Einstellungen werden hier gespeichert. Für unterschiedliche Modelle und Anwendungen lassen sich somit sehr komfortabel individuelle Einstellungen abspeichern und bei Bedarf schnell aufrufen. Zur besserer Übersicht ist der Modellspeicherplatz nummeriert, zusätzlich kann der Modellname mit 10 Buchstaben vergeben werden.
Mittels CAMPac-Modellspeichermodulen kann der Modell-speicher praktisch unbegrenzt erweitert werden (siehe auch Kapitel 4.6 Seite 9).
Nachdem dieses Untermenü mit dem Cursor ausgewählt wurde, kann mit dem 3-D-Hotkey der gewünschte Modellspeicher angewählt, und durch die Druckbetätigung von mindestens 1 Sekunde aktiviert werden. Zunächst muss aber noch die Sicherheitsabfrage 'sure' durch nochmalige Betätigung des 3-D-Hotkeys bestätigt werden.
Danach ist das neue Modell geladen. Die Modellnummer hat gewechselt und der neue Name erscheint im Display. Wird bei der Sicherheitsabfrage die "END"-Taste betätigt, wird die Funktion abgebrochen.
COPY (MODELLSPEICHER KOPIEREN)
Diese Funktion erlaubt es, Modellspeicher zu kopieren. Dies ist eine sehr nützliche Funktion, wenn man ein zweites, ähnliches Modell programmieren will. Man kopiert einen Modellspeicher auf einen anderen Speicherplatz, ändert den Modellnamen und korrigiert die Einstellungen auf das neue Modell. Hierdurch erspart man sich das erneute Einstellen der Grundfunktionen und verkürzt die Einstellungszeit erheblich. Vor einer Änderung der Modelldaten können diese in einen freien Speicher kopiert werden. Bei Bedarf können sie jederzeit wieder zurückgeholt werden.
Das Kopieren von Modelldaten kann innerhalb des internen Speichers, aber auch innerhalb des CAMPac Moduls, sowie zwischen diesen beiden Speichermedien erfolgen. Über die austauschbaren CAMPac-Module eröffnet sich dadurch die Möglichkeit Modelldaten auch in einen anderen Sender zu übertragen.
Nach der Anwahl der Zeile 'COPY' mit dem Cursor, wählen Sie mit dem 3-D-Hotkey die Nummer des Modells aus, auf das der aktivierte Speicherplatz kopiert werden soll. Danach bestätigen die Auswahl durch einen Druck auf den Drehknopf von min. 1 Sekunde. Die Sicherheitsabfrage 'sure' müssen Sie ebenfalls noch bestätigen, dann beginnt der Kopiervorgang. Der Vorgang wird optisch und akustisch angezeigt. Ein längeres akustisches Signal zeigt Ihnen das Ende der Übertragung an. Die Daten wurden dann in den gewählten Modellspeicherplatz kopiert.
UNTERMENÜ MODELLNAME (NAME)
Mit dieser Funktion gibt man dem Modellspeicher einen Namen, damit die Auswahl später erleichtert wird. Mit dem Cursor wird in dieses Untermenü gewechselt. In dieser Zeile steht der Name des aktuellen Speichers. Bei einem bisher unbenutzten Modellspeicher ist der Name 'MODEL-xxxx' vor eingestellt.
| [MODELLWAHL] | |
| SELECT▶01 | (MODEL-0001≦4) |
| COPY▶01→01 | (MODEL-0001≦4) |
| NAME▶MODEL=0001 | |
| -- T9C/T9CS Pac -- | |
| CONV▶01+Pac01(MODEL-13≦4) | |
Der Modellname kann mit insgesamt zehn Zeichen eingegeben werden. Da bei stehen so wohl Buchstaben und Zahlen, als auch Symbole zur Verfügung.
- Zunächst ist der erste Buchstabe dunkel hinterlegt, durch Drehen des 3-D-Hotkeys können Sie nun Buchstaben, Zahlen oder Sonderzeichen zur Vergabe des Modellnamen wählen.
- Durch Drücken des Cursors nach rechts gelangt man zum nächsten Buchstaben.
- Wiederholen Sie diese Prozedur so oft bis der Modellname komplett ist. Insgesamt können 10 Symbole vergeben werden.
- Durch Drücken des Cursors nach rechts gelangt man zum letzten Buchstaben zurück.
- Durch Betätigung der 'End'-Taste gelangen Sie zum Basic-Menü 1/2 zurück.
Die Steuerwegumschaltung, auch Dual-Rate' genannt, ermöglicht die Umschaltung eines linearen Steuerwegs auf einen vorher eingestellten Wert, während des Betriebs, durch die Betätigung eines externen Schalters. Dabei kann der Ruderweg bei gleichem Knüppelausschlag nach Betätigung des Schalters sowohl größer, als auch kleiner werden.

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| Steuerweg | Servoweg | | --------- | -------- | | -100% | -100% | | 0% | 0% | | 100% | 100% |Die Grafik zeigt die Charakteristik der verschiedenen Steuerwege. Der Verlauf ist in beiden Fällen linear. Nach der Umschaltung beträgt der Servoweg bei Knüppelvollausschlag nur noch 60%.
Für die drei Ruderfunktionen sind folgende Schalter voreingestellt:
- ROLL Schalter D
• NICK Schalter A - Heck Schalter B
Zur Betätigung der Funktion können die Schalter A...H frei gewählt werden. Auch ein frei wählbarer Schaltpunkt einer der Steuerknüppelfunktionen kann die Dual-Rate-Umschaltung vornehmen.

Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Dual-Rate/ Exponential-Menüs. Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Basic-Menü 1/2.
Steuerweg-Programmierung
Den Cursor in die Reihe CH 1,2,4 bringen und durch Drehen des 3-D-Hotkeys den Kanal auswählen für den Dual-Rate eingestellt werden soll.
CH 1 = ROLL = Roll-Funktion
CH 2 = NICK = Nick-Funktion
CH 4 = HECK = Heckrotor-Ansteuerung
- Mit dem Cursor auf die D/R Prozentwerteingabe springen, gewünschten Wert durch Drehen des 3-D-Hotkeys einstellen.
- Der Einstellbereich der Dual-Rate Umschaltung liegt zwischen 0 und 140 %. Die Voreinstellung beträgt für alle Ruder 100 %.
- Durch Bewegen des entsprechenden Steuerknüppels schaltet man zwischen den beiden Einstellmöglichkeiten hin und her.
- Zur Auswahl des D/R-Schalters Cursor in die Zeile "SW" bringen und mittels 3-D-Hotkey Schalter A...H oder "Cond." auswählen.
Ein Schalter kann auch 2 oder alle 3 D/R Funktionen schalten!
- Wird "Cond." zur Umschaltung gewählt, so besteht die Möglichkeit, für jeden Flugzustand (Norm und Idle 1-3) separate Einstellungen vorzunehmen, wobei die Umschaltung über die Flugzustandsumschalter erfolgt.
Aus Sicherheitsgründen sollten Sie den Dual-Rate-Wert nicht bis auf 0% reduzieren, da sonst die Steuerfunktion aufgehoben wird. Der Mindestwert sollte ca. 20% betragen. Es sei denn man ordnet bewusst diesem Steuergeber keine Funktion zu, da Sie diesen Steuerkanal zur Übertragung einer selbst erstellten Mischfunktion (PROG.MIX) nutzen wollen.
Exponentialfunktion EXPO
Mit der „EXPO“-Funktion beeinflusst man die Charakteristik der Steuerknüppel, der lineare Zu sammenhang zwischen Steuergeberweg und Servoweg wird in einen nicht linearen (exponentiellen) Weg verändert. Dies ermöglicht ein feinfühligeres Steuern um die Neutralposition.
Die Exponentialkurve kann in beide Richtungen verändert werden. Der Einstellbereich liegt zwischen -100 % und + 100 %, die Voreinstellungen betragen für alle Ruder 0 %.

- Positives Vorzeichen Starke Steuergeberwirkung um die Neutrallage, zum Ende hin abnehmend (Kurve 1).
• Negatives Vorzeichen
Geringe Steuergeberwirkung um die Neutrallage, zum Ende hin zunehmend (Kurve 2).
• Die gerade Linie stellt den normalen, linearen Verlauf des Steuergeberweges dar (Wert 0 %).
In jedem Fall bleibt der Gesamt-Ausschlag erhalten.
Durch die Zuordnung eines Schalters kann die Exponential-Funktion ebenso wie die Dual-Rate Einstellung während des Fluges umgeschaltet werden.
Im Gegensatz zur D/R - Funktion steht für die Motordrossel die Exponentialfunktion auch zur Verfügung.
Die Vorgehensweise bei der Programmierung der Exponentialwerte entspricht genau der Einstellung der Dual-Rate Vorgaben.
ENDPUNKT (SERVOWEG-EINSTELLUNG)
Diese Funktion ermöglicht die Servoweg-Einstellung getrennt für jede Seite, in einem Bereich von 0 bis +/-140 % des Servo-Gesamtweges inklusive Trimmung. Dies ist erforderlich um zu verhindern, dass das Servo einen größeren Weg macht, als es eine mechanische Begrenzung, z.B. eine Ruderanlenkung zulässt. Die Funktion wirkt auf den jeweiligen Servokanal und reduziert auch alle zugemischten Funktionen auf diesen Kanal.

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0-140% links 0-140% rechts SERVOBeachten Sie bitte, dass die veränderte Einstellung sich ebenfalls proportional auf den Trimmweg und evtl. eingestellte Dual-Rate Anteile auswirkt.
| [ENDPUNKT] | →1:ROLL 100/100 |
| 2:NICK 100/100 | |
| 3:GAS 100/100 | |
| CH1:ROLL | 4:HECK 100/100 |
| ←→ | 5:KRSL 100/100 |
| 100% [100%] | 6:PIT 100/100 |
| 7:ZUS1 100/100 | |
| 8:ZUS2 100/100 |
Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl zwischen den 8 Kanälen.
Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Basic-Menü 1/2.
Die einzelnen Funktionsangaben im Display, die auch für viele weitere Menüs gilt, haben folgende Zuordnungen:
1:ROL = Rollfunktion
2:NIK = Nickfunktion
3:GAS = Drosselfunktion
4:HEK = Heckrotor
5:KRS = Kreiselempfindlichkeit
6: PIT = Pitch-Ansteuerung
7:ZUS1 = Zusatzfunktion 1
8:ZUS2 = Zusatzfunktion 2
Nachdem der gewünschte Kanal ausgewählt worden ist, muss der zugehörige Geber in eine Richtung bewegt werden. Für diese Richtung kann der Servoweg durch Drehbewegungen am 3-D-Hotkey vergrößert oder verkleinert werden. Dabei wird der %-Wert des Weges im Display angezeigt. An schließend diesen Vorgang für die andere Ausschlagrichtung wieder holen.
Zur besseren Übersicht wird der jeweils ausgewählte Kanal mit seiner Funktionsbezeichnung und der aktuellen Einstellung im unteren rechten Teil des Displays nochmals einzeln dargestellt.
Drücken des 3-D-Hotkey für 1 Sekunde setzt die Anzeige auf den Ausgangswert 100% zurück.
SERVO-MIT (SERVOMITTENVERSTELLUNG)
Beim Einbau von Servos in ein Modell ist es prinzipiell am besten, diese so einzubauen, dass der Servohebel bei Neutralstellung der Trimmung am Sender auch in Neutralstellung steht.
Sollte sich eine Abweichung nicht vermeiden lassen oder sich bei Verwendung anderer oder bereits eingebauter Servos eine abweichende Neutralstellung ergeben, so kann diese Funktion dazu eingesetzt werden die Servos der Kanäle 1...8 in die exakte Neutralstellung zu bringen.
Mit dieser Option sollten nur kleine Abweichungen ausgeglichen werden, andernfalls wird der Servoweg eingeschränkt und asymmetrisch.
Der Einstellbereich liegt zwischen -120 % und +120 % was etwa +/- 20 ° Servoweg entspricht.
Es empfiehlt sich wie folgt vorzugehen:
Zuerst sollte man die erflogenen Trimmwerte durch möglichst genaues Montieren der Servohebel und Justieren der Rudergestänge einstellen.
Dabei sollten der Trimmspeicher (TRIMMUNG) und die Einstellungen in diesem Menü auf 0 % stehen. Danach sollte man dieses Menü benutzen, um die Mittelstellung genau einzugeben.

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[SERVO-MIT] →1:ROLL 0 2:NICK 0 3:GAS 0 4:HECK 0 CH1:ROLL 5:KRSL 0 6:PIT 0 7:ZUS1 0 8:ZUS2 0Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des 'SERVO-MIT'-Menü. Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Basic-Menü 1/2.

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SERVONachdem der richtige Kanal ausgewählt wurde, erfolgt die Verstellung der %-Werte durch Drehbewegung am 3-D-Hotkey. Die Voreinstellung beträgt 0 %.
Zur besseren Übersicht wird der jeweils ausgewählte Kanal mit seiner Funktionsbezeichnung und der aktuellen Einstellung im unteren rechten Teil des Displays nochmals einzeln dargestellt.
Die jeweils aktivierte Einstellung kann auf die Ausgangswerte (0 %) zurück gesetzt werden, wenn der 3-D-Hotkey für mindestens 1 Sekunde gedrückt wird.
SERVO-UMP (SERVOUMPOLUNG)
Mit dieser Funktion lässt sich die Servo-Drehrichtung aller Servos elektronisch umpolen. Dadurch muss bei der Montage der Servos im Modell keine Rücksicht auf die Drehrichtung genommen werden. Bevor Sie weitere Modelldaten programmieren, sollten Sie zuerst mit dieser Funktion die Drehrichtungen der Servos richtig einstellen.

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[SERVO-UMP] →1:ROLL NOR 2:NICK NOR 3:GAS NOR CH1:ROLL 4:HECK NOR REV NOR 5:KRSL NOR 6:PIT NOR 7:ZUS1 NOR 8:ZUS2 NORMit dem Cursor erfolgt die Auswahl der 8 Kanäle. Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Basic-Menü 1/2. Der aktivierte Kanal wird durch einen blinkenden Pfeil vor der Kanalnummer dargestellt.

flowchart
graph TD
A["Step 1: SERVO"] --> B["Step 2: Inserted Pin"]
B --> C["Step 3: Inserted Pin"]
C --> D["Step 4: Inserted Pin"]
Durch Drehen des 3-D-Hotkey lässt sich beim ausgewählten Kanal die Servolaufrichtung von normal (NOR) auf umgekehrte Drehrichtung (REV) umstellen.
Zur besseren Übersicht wird der jeweils ausgewählte Kanal mit seiner Funktionsbezeichnung und der aktuellen Einstellung im unteren rechten Teil des Displays nochmals einzeln dargestellt.
DIGITALE TRIMMUNG
Eine Steuerknüppeltrimmung wird benötigt, um in Neutralstellung der Steuerknüppel auch ein geradeaus fliegendes Modell zu erhalten. Kleine Korrekturen der Mittelstellung werden mit der Trim mung durchgeführt.
Zu diesem Zweck ist der Sender mit einer digitalen Trimmfunktion für jede Steuerfunktion versehen. Diese Art der Trimmung besitzt den Vorteil, dass nach dem erneuten Inbetriebnehmen bzw. einem Modellspeicherwechsel immer die vorher eingestellten Trimmwerte erhalten bleiben. Ein Umtrimmen ist nicht mehr notwendig. Die Trimmwerte sind im jeweiligen Modellspeicher abgelegt.

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01:MODEL-0001 ST1 0:00.0 10.9V ST2 10:00.0 MOL 0:00 TIMER 0:00 FutabaPositionen der Trimmung
Die Position der Trimmung wird im Display jeweils durch schwarze Markierungen auf einem symbolisierten Schieber angezeigt, die sich aus der Mittelposition heraus, in Richtung der Verstellung der Trimmung be wegen. Bei jeder Betätigung einer der vier digitalen Trimmtaster ertönt der Beeper, so dass auch eine akustische Bestätigung der Veränderung erfolgt.
Erreicht man die Neutralstellung, so ändert der Beeper seinen Ton und der Cursor bleibt kurz stehen. Dadurch kann man die Neutralstellung leicht finden, ohne hinzuschauen.
Trimmung einstellen (TRIMMUNG)
In diesem Menü werden die Parameter für die digitale Trim- mung eingestellt.
- RESET = Trimm-Speicher löschen (execute = ausführen)
• STEP = Trimm-Schrittweite

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[TRIMMUNG] RESET▶Execute STEP ROLL▶ 4 ( 0) NICK▶ 4 ( 0) GAS ▶ 4 ( 0) HECK▶ 4 ( 0)Die Untermenüs können mit dem Cursor ausgewählt werden. Mit der 'End'-Taste gelangt man zum Basic-Menü 1/2 zurück.
Trimmspeicher löschen (RESET)
Mit dieser Funktion werden die Trimmwerte der vier Knüppelfunktionen die im Trimmspeicher abgelegt sind, automatisch in die Mittellage gestellt. Der Trimmspeicher wird gelöscht, indem nach der Auswahl dieses Untermenüs der 3-D-Hotkey für eine Zeitdauer von 1 Sekunde gedrückt wird.
Trimm-Schrittweite (STEP)
In diesem Untermenü lässt sich die Schrittweite der Trimmungen eingeben. Insgesamt stehen 120 Trimmschritte zur Verfügung, was etwa +/- 20° des Servoweges entspricht. Die Trimmschrittweite ist zwischen 1 und 40 einstellbar. Bei jeder Tasterbetätigung wird die Trimmung entsprechend der eingestellten Schrittweite verstellt. Bei Schrittweite 1 erhält man 120 sehr feine Trimmschritte (ca. 0,16°). Setzt man die Schrittweite auf 40, so ergeben sich nur 3 sehr grobe Schritte. Sie können die Schrittweite entsprechend Ihrer Gewohnheiten anpassen.
Als Richtwert kann man eine Schrittweite von 4-10 nehmen.
Durch Betätigung des 3-D-Hotkeys für mindestens 1 Sekunde wird der Sender auf die Ursprungswerte (4) zurückgesetzt.
MOTOR-AUS (MOTOR ABSTELLEN)

Mit dieser Funktion können Sie den Motor mittels Schalter ab - schalten ohne die Leerlauftrim- mung zu verändern.
Der Einstellbereich liegt zwischen 0 und +/- 40 %. Der Wert von 40 % entspricht etwa 15° Servoweg und somit der Hälfte des maximalen Leerlauftrimmweges von ca. 30°.
- Navigieren Sie in das Auswahlmenü 'MOTOR-AUS'.
- Durch Druck des 3-D-Hotkeys gelangen Sie ins Einstellmenü.
- Mittels Drehen des 3-D-Hotkey gegen den Uhrzeigersinn aktivieren Sie die 'MOTOR-AUS' Option. Je nach Schalterstellung wird 'ON' oder 'OFF' im Display angezeigt. Drehen des 3-D-Hotkey im Uhrzeigersinn wird die Funktion deaktiviert (INH).
- Wählen Sie mit Hilfe des Cursors den Menüpunkt (RATE) an, in dem Sie die Servostellung für die Motorabschaltung vorgeben.
- Drehen des 3-D-Hotkey verändert den Prozentwert, stellen Sie als Richtwert -20% ein. Drücken des 3-D-Hotkeys für mindestens 1 Sekunde stellt den Ausgangswert (0 %) wieder her.
- Wählen Sie mit Hilfe des Cursors den Menüpunkt "GAS" an.
- In diesem Menüpunkt wird der Aktivierungspunkt eingestellt. Befindet sich der Steuergeber oberhalb des Punktes ist die Motorabschaltung blockiert. Erst unterhalb des eingestellten Punktes wird die Motorabschaltung aktiviert. Dies verhindert, dass man versehentlich im Flug den Motor abschaltet. Bringen Sie den Gassteuerknüppel in die gewünschte Position und drücken Sie den 3-D-Hotkey für mindestens 1 Sekunde. Die Knüppelposition wird als %-Wert im Display angezeigt.
- Wählen Sie mit Hilfe des Cursors den Schalterauswahl-Menüpunkt an (SW).
- Durch Drehen des 3-D-Hotkey einen der 8 Schalter 'A' bis 'H' oder "LS 1-3" auswählen. Beim Wechsel des Schalters wird die Wirkungsrichtung automatisch auf 'NULL' gesetzt.
- In der letzten Zeile des Menüs (POSI) wird durch Drehen am 3-D-Hotkey die Schaltrichtung bestimmt.
Bitte beachten Sie bei den Einstellungen die folgenden Hinweise:
- Zum Anlassen des Motors muss die Drosselabschaltung auf 'OFF' stehen.
- Stellen Sie den Prozentwert so ein, dass der Vergaser geschlossen ist, aber das Gestänge nicht auf Anschlag läuft.
- Sofern beim Einschalten des Senders die Motorabschaltung noch eingeschaltet ist, aktiviert die Software einen Alarm. Betätigen Sie den externen Mischerschalter, um den Alarm abzuschalten (siehe Kapitel 6.3 Warnhinweise auf Seite 13).
- Diese Alarmfunktion soll den Anwender daran erinnern, dass der Vergaser noch ganz geschlossen ist und der Motor nicht gestartet werden kann.
TAUMELSCH (TAUMELSCHEIBENWEG EINSTELLUNG)
Diese Funktion steht nicht beim Flugprogramm HELI(SWH-1) zur Verfügung. Wenn Sie einen Hubschrauber mit dem Taumelscheibentyp SWH-2, SWHR-3, SWH-3, SWHE-3, SWHN-3, SWH-4 oder SWH-4X aktiviert haben, können Sie in diesem Menü die Steuerknüppelwege der Roll-(AIL), Nick- (ELE) und Pitchfunktion (PIT) einstellen. Im Flugprogramm HELI(SWH2) können nur Werte für die 'ROLL'- und 'PIT'-Funktion eingestellt werden.

Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste ge langen Sie zurück zum Basic-Menü 1/2.
Danach mit + oder - Vorzeichen die richtige Laufrichtung für die Funktionen Nick- und Roll einstellen.
Stellen Sie einen möglichst großen Steuerweg ein, ohne dass die Gestänge bzw. Servos an den Anschlag laufen. Prüfen Sie die maximalen Steuerwege genau, wenn sich Pitch-, Roll- und Nickfunktion in extremen Ausschlagspositionen befinden.
Je nach Ansteuerungstyp und Art des Rotorkopfes, kann sich bei zu großem Weg die Taumelscheibe verklemmen.
Für den Taumelscheibentyp SWH-1 ist diese Option nicht erforderlich, da die Pitch-Funktion nicht gemischt ist und im Menü Pitchkurve der Weg eingestellt wird. Für SWH-2 kann nur ROL und PIT einstellen.
Der Einstellbereich liegt zwischen -100 % und +100 %. Die Voreinstellung beträgt 50 %. Durch eine Druckbetätigung des Drehknopfes für min. 1 Sek. gelangen Sie zur Grundeinstellung zurück.
FAILSAFE (FAIL-SAFE EINSTELLUNGEN)
Diese Funktion ist nur im 2,4G/10CH-Modus verfügbar, dazu muss im Sender dieses Modulationsverfahren eingestellt (siehe Kapitel 7.4 Parameter-Menü) und im Modell ein entsprechender Empfänger installiert sein. Bei eingestelltem 2,4G/7CH Modulationsverfahren, ist die Failsafe Einstellung nur auf den Kanal 3 beschränkt.
Im Fail-Safe Menü können für die Kanäle 1...8 folgende Einstellungen vorgenommen werden:
-
'NOR' (normal), oder Hold mode. Im Empfänger werden die letzten fehlerfreien Impulse zwischengespeichert und im Störungsfall an die Servos weitergegeben. Diese werden solange beibehalten bis wieder einwandfreie Signale vom Sender kommen.
-
(F/S) Fail-Safe-Position. Hierbei laufen die Servos auf eine, über den Sender, vorprogrammierte Position, welche ebenfalls im Empfänger zwischengespeichert wird. (Im F/S Fall bleibt das Gasservo immer auf Kanal 3.)
Zusätzlich steht noch die "Batterie-Fail-Safe" Funktion bereit.
Sobald die Spannung des Empfängerakkus unter einen Wert von ca. 3,8 V sinkt, läuft das Drosselservo auf Leerlaufposition und zeigt dem Piloten an, dass der Akku des Modells entladen ist. Es muss dann unverzüglich gelandet werden.
Diese Battery-Fail-Safe Funktion kann für 30 Sekunden zurückgesetzt werden, in dem der Gasknüppel kurz in die Leerlaufposition gebracht wird. Danach läuft das Servo erneut in die Mittelstellung und kann wiederum für 30 Sekunden zurückgesetzt werden.
Diese Funktion ist auch aktiv wenn kein Fail Safe für den Drosselkanal programmiert ist. Sofern der Failsafe Modus auch für die Drosselfunktion aktiviert ist und dort ein anderer Prozentwert eingestellt wurde, so nimmt das Gasservo natürlich diese Position ein.
Stellen sie keinen zu niedrigen Wert für die Motordrossel ein, damit der Motor nicht abstellt. Der Sender besitzt einen Vorgabewert von 20%, welcher aber überschrieben werden kann.

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[FAILSAFE] →1:ROLL NOR 2:NICK NOR 3:CAS 73 25% CH1:ROLL 4:HECK NOR 5:KRSL NOR F/S NOR 6:PIT NOR 7:ZUS1 NOR 8:ZUS2 NORMit dem Cursor erfolgt die Auswahl der einzelnen Kanäle 1-8 innerhalb des Menüs. Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Basic-Menü 1/2.
- Navigieren Sie in das Auswahlmenü 'FAILSAFE'.
- Durch kurzen Druck des 3-D-Hotkeys gelangen Sie ins Einstellmenü.
- Wählen Sie mit dem Cursor die Kanäle aus, welche im F/S Modus arbeiten sollen.
- Durch Drehen des 3-D-Hotkey gegen den Uhrzeigersinn aktivieren Sie die Fail-Safe Funktion. Im Display wird 'F/S' angezeigt.
- Danach bringen Sie die Steuergeber der F/S Kanäle nacheinander in die von Ihnen gewünschte 'Fail-Safe' Position und speichern Sie diese durch Betätigung des 3-D-Hotkeys für min. 1 Sek. ab.
Die F/S - Einstellungen sind je nach Modelltyp vorzunehmen. Beispielsweise bei einem Hubschrauber eine Schwebeflugposition, bei einem Flugmodell eine große Kurve. Einstellungen die es im Falle einer kurzen Störung ermöglichen, dass das Fluggerät auch ungesteuert eine selbstständige oder sogar eigenstabile Fluglage einnimmt, bis wieder Kontakt zum Sender besteht.
Überprüfen Sie die Einstellungen in dem Sie den Sender ausschalten und die Servoreaktionen am Empfänger prüfen.
Achtung: Nicht während des Fluges testen!
Die Fail-Safe Vorgaben werden automatisch etwa alle 60 Sekunden zum Empfänger übertragen.
Damit die Daten im Empfänger auch gespeichert sind, sollte zwischen dem Einschalten des Senders und Betrieb des Modells mindestens eine Zeitspanne von 60 Sekunden liegen.
Wichtiger Hinweis:
Wenn die Failsafe Position z.B. auf 20% Gas programmiert wurde und anschließend ein Servo-Reverse programmiert wird, so läuft das Gasservo bzw. ein angeschlossener Fahrtregler nicht auf 20% Gas sondern auf 80%! Diese Einstellungen bitte sorgfältig überprüfen. Bei der Programmierung von Throttle-Reverse gibt es diesen Effekt nicht.
9.4 FUNKTIONEN HELI BASIC-MENÜ 2/2
Vom Basic-Menü 1/2 gelangt man durch eine Betätigung des Cursors in das Basic-Menü 2/2. Es besteht aber auch die Möglichkeit, vom letzten Menüpunkt des Basic-Menüs 1/2 durch den Cursor in dieses Menü zu gelangen. Die Auswahl innerhalb des Menüs erfolgt durch den Cursor. Aktiviert wird ein Menü durch eine Druckbetätigung des Knopfes.
Voreinstellungen Sonderkanäle (GEBERWAHL)
Diese Option wird be nutzt, um die Beziehung zwischen den Gebern der Zusatzkanäle im Sender und den Empfängerausgängen zu definieren. Auch den beiden be sonders griffgünstig angebrachten seitlichen Drehschiebern 'D' und 'E' können in diesem Menü Steueraufgaben zugewiesen werden.
Dadurch können Sie den T-10 CG Sender gut Ihren Bedürfnissen anpassen. Außerdem können Sie in diesem Menü die Servolaufrichtung für den Kanal 9 und 10 ändern. (Gilt nicht für 7CH-Mode)
Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Menüs. Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Basic-Menü 2/2.

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[GEBERAUSWAHL] CH5 ▶SMC CH6 ▶VrA CH7 ▶VrC CH8 ▶VrB (Sx05) CH9 ▶SwB POSI ▶DOWN CH10 ▶SwA ▶DOWN- Nach der Auswahl und Aktivierung dieses Menüs mit Hilfe des 3-D-Hotkeys, kann zuerst für den Zusatzkanal 5, der von Ihnen gewünschte Geber (VR 'A' bis 'C' bzw. LS 1-3) oder Schalter (SW 'A' bis 'H') ausgewählt werden. Wird die Einstellung 'NULL' vorgegeben ist kein Geber aktiviert.
• Die Auswahl erfolgt durch Drehbewegungen am 3-D-Hotkey. - Anschließend ist diese Prozedur für die Kanäle 6 - 10 nach dem gleichen Verfahren durchzuführen (Kanal 9 und 10 SW 'A' bis 'H' und LS 1-3).
- Wenn es notwendig ist, kann in diesem Menü die Servolaufrichtung für den Kanal 9 und 10 geändert werden. Dazu muss mit dem Cursor dieser Menüpunkt (unterste Zeile) ausgewählt werden. Durch Drehbewegung am 3-D-Hotkey kann die Laufrichtung umgepolt werden (DOWN oder UP).
Hinweis:
Falls im "Geberauswahlmenü" Striche angezeigt werden, ist dieser Kanal voreingestellt und kann nicht getauscht werden.
PARAMETER (PARAMETER-MENÜ)
In diesem Menü werden die verschiedenen Parameter für den Betrieb eines Flugmodells gesetzt. Um alle Möglichkeiten, die vom T-10 CG Sender zur Verfügung gestellt werden, übersichtlich programmieren zu können, hat diese Funktion insgesamt fünf Untermenüs.
Im Einzelnen gibt es folgende Untermenüs:
- RESET Modellspeicher löschen (Execute = ausführen)
• TYPE Modelltyp auswählen
• S W A S H Taumelscheibentyp
• M O D U L Modulationsart wechseln
• A T L Leerlauftrimmung programmieren
• CONTRAST Kontrast im LC-Display einstellen - BACK MAX Hintergrundbeleuchtungsstärke
- BACKLIGHT MIN Hintergrungbeleuchtungs dauer
• HOME-DISP Start Display Anzeige - USER NAME Benutzer Name einstellen

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[PARAMETER] RESET▶Execute ▼ TYPE▶HELICOPTER SWASH▶H-1 MODUL▶2.4G/10CH ATL▶ON <1/2> Pure (1/2/6)Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl der einzelnen zu Verfügung stehenden Untermenüs. Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Basic-Menü 2/2.
Untermenü Modellspeicher löschen (RESET)
Um die Daten eines neuen Modells einzugeben, ist es oftmals nötig einen nicht mehr benötigten Speicher zu löschen. In diesem Menü lassen sich die Modelldaten des aktiven Speicherplatzes löschen. Alle Werte, außer 'Modulationsart' und 'Modell-Typ', werden auf die werksseitigen Voreinstellungen zurück gesetzt.
- Mit dem Cursor das 'RESET'-Untermenü auswählen.
- Der Vorgang der Datenlöschung wird durch eine Betätigung des 3-D-Hotkeys von min. 1 Sek. eingeleitet.
- Danach erfolgt eine Sicherheitsabfrage 'sure?'.
- Wenn der Modellspeicher wirklich gelöscht werden soll, muss die Sicherheitsabfrage 'sure?', durch Drücken des 3-D-Hotkeys bestätigt werden. Dadurch wird der Löschvorgang eingeleitet. Der Löschvorgang wird optisch und akustisch angezeigt.
- Soll der Löschvorgang nicht stattfinden kann durch Betätigen der "END" Taste der Löschvorgang abgebrochen werden.
- Durch ein akustisches Signal wird angezeigt, dass der Löschvorgang abgeschlossen wurde.
Beachten Sie, dass der Datenbereich 'Modell-Typ' und 'Modulation' nicht gelöscht wird.
Untermenü Modelltyp auswählen (TYPE)
Zur Steuerung aufwendiger Flugmodelle sind viele automatische Verknüpfungen von Steuerbewegungen notwendig. Um alle Möglichkeiten einer Computeranlage auszunutzen, entsteht ein gewisser Programmieraufwand. Um diese Arbeit dem Anwender zu ersparen, bietet der T-10 CG Sender die Möglichkeit fertig programmierte Programme für die verschiedenen Modelltypen zu verwenden.
Insgesamt stehen die folgenden Flug-Programme zur Verfügung:
• ACROBATIC Motorflugmodelle
• GLID Segelflugmodelle
Sowie 8 verschiedene Hubschraubermodelle mit unterschiedlicher Taumelscheibenansteuerung.
ERLÄUTERUNG DER TAUMELSCHEIBENMISCHER

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H1 1 2 6HELI(SWH-1)
Die Steuerung erfolgt über getrennte Roll-, Nick- und Pitchservos. Durch die Rollansteuerung wird die Taumelscheibe nach rechts bzw. links gekippt. Bei Nickansteuerung wird sie nach vorn oder hinten gekippt. Mittels Pitchsteuerung wird
die Taumelscheibe durch ein Servo (Kanal 6) auf- oder abwärts bewegt. Die Funktionen sind nicht miteinander vermischt.
HELI(SWH-2)

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H2 6 1 2Ansteuerung für Hubschrauber des "Heim-Systems. Die Steuerung erfolgt bei diesem Typ über ein Roll- und ein Pitchservo (Kanal 1 und 6). Durch die Pitch- und Rollansteuerung wird die Taumelscheibe nach rechts bzw. nach links gekippt. Bei einer Betätigung des Pitch-
knüppels wird die Taumelscheibe durch beide Servos auf- oder abwärts bewegt. Die Nicksteuerung erfolgt über ein Servo an Kanal 2. Es ist eine Brücke zur Nicksteuerung im Hubschrauber erforderlich, da nur Pitch und Rollservo gemischt sind.
HELI(SWH-4)

Ansteuerung für Hubschrauber mit 2 Nick- und 2 Rollservos (Kanal 2/8 und 1/6). Durch gegenläufige Ansteuerung der Servos wird sowohl die Roll-, als auch die Nicksteuerung durchgeführt. Bei Betätigung des Pitchknüppels wird die Taumelscheibe durch alle vier Servos
auf- oder abwärts bewegt.
HELI(HN-3)

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HN3 1 2 6Der 'HN-3' Taumelscheibentyp benötigt die Ansteuerung durch jeweils ein Pitch-, Roll- und Nick servo, nach dem darge stellten Anschlussbild. Dabei lenken die drei Servos die Taumelscheibe jeweils im Winkel von 120° an. Durch gegenläufige Ansteuerung der beiden Servos 1 und 6
wird die Taumelscheibe nach rechts bzw. links gekippt. Durch Nickansteuerung wird sie mit Hilfe aller Servos nach vorn oder hinten gekippt. Bei Betätigung des Pitchknüppels wird die Taumelscheibe durch alle drei Servos auf und abwärts bewegt.
TAUMELSCHEIBENTYP HELI(HR-3CCPM-2NICK 120°)

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HR3 6 1 2Dieser Taumelscheibentyp entspricht weitestgehend dem Typ HN-3. Es werden dabei zwei Nick- und ein Rollservo eingesetzt. Dieser Taumelscheibentyp ist daher eine gedrehte HR-3 Anlenkung.
HELI(H-3 CCPM 2ROLL 140°)

Dieser neue Typ der Taumelscheibenanlenkung wird auch CCPM 140° Anlenkung genannt. Durch Ver länge rung der Anlenkpunkte der beiden Rollservos auf die gleiche Distanz zum Taumelscheibenzentrum, entsteht zwischen Nick- und Rollservo ein Winkel von 140°. Der Vorteil dieser Ansteuerung liegt darin, dass bei einer Nicksteuerung alle Servos den gleichen Weg zurück legen und dabei kein ungewollter Pitchanteil überlagert wird. Die Taumelscheibensteuerung kann dadurch präziser erfolgen.
HELI(SWH4X)

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H4X 6 2 8 1Im H-4X Modus ist die Taumelscheibenansteuerung gegenüber dem H4 Modus fest um 45° verschoben. Ansteuerung für Hubschrauber mit 2 Nick- und 2 Rollservos (Kanal 2/8 und 1/6). Durch gegenläufige Ansteuerung der Servos wird sowohl die Roll-, als auch die Nicksteuerung durchgeführt. Bei Betätigung des Pitchknüppels wird die Taumelscheibe durch alle vier Servos auf- oder abwärts bewegt. Indem man das Servo an den Kanal 8 nicht anschließt, kann auch eine 3 Punktanlenkung mit 90° Anordnung, wie es für das Modell ECO erforderlich ist, realisiert werden.
HELI(SWHE3)

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HE3 6 1 2Die Steuerung erfolgt bei diesem Taumelscheibentyp über 1 Nick und 2 Roll Servos. Die Anlenkung erfolgt über eine 90° Anordnung der Servos. Für Eco-Heli Modelle CCPM 2Roll 90°
Um einen Modelltyp auszuwählen, gehen Sie bitte wie folgt vor:
- Mit dem Cursor das 'TYPE'-Untermenü auswählen.
- Wählen Sie mit dem 3-D-Hotkey den richtigen Modelltyp für Ihr Modell aus und bestätigen Sie die Auswahl durch eine Druckbetätigung des Drehknopfes für mindestens 1 Sekunde.
- Wenn der Modelltyp wirklich gewechselt werden soll, muss die Sicherheitsabfrage 'sure?' durch eine Betätigung des 3-D-Hotkeys bestätigt werden. Dadurch wird der eingestellte Modelltyp aktiviert. Der Wechselvorgang wird optisch und akustisch angezeigt.
Ein akustisches Signal zeigt an, dass die Aktion erfolgreich abgeschlossen wurde.
Beachten Sie bitte, dass bei einem Wechsel des Modelltyps alle gespeicherten Daten verloren gehen.
Untermenü Modulationsart wechseln (MODUL)
Diese Funktion wird benötigt, um die gewünschte HF-Modulationsart einzustellen. Es kann aus zwei Parametern entschieden werden, "2,4G/7CH" für 7 Kanal Betrieb und "2,4G/10CH" für 10 Kanal Betrieb (nur mit Empfänger R6014HS möglich).
- Mit dem Cursor das 'MODUL'-Untermenü auswählen.
- Wählen Sie mit dem 3-D-Hotkey das gewünschte Modulationsverfahren aus. Es erscheint blinkend der Hinweis "cycle power"
Dies ist der Hinweis, dass der neue Modus erst aktiv wird, nachdem der Sender aus- und wieder eingeschaltet wurde. Danach sollte unbedingt die Statusanzeige der Modulationsart im Hauptdisplay auf Richtigkeit überprüft werden, damit sichergestellt ist, dass auch der richtige Modus aktiviert worden ist.
UNTERMENÜ LEERLAUFTRIMMUNG (ATL)
Mit dieser Funktion kann die Trimmwirkung der Drosselfunktion so programmiert werden, dass die Trimmung nur auf der Leerlaufseite des Knüppelausschlags wirksam ist. Der Leerlauf kann dann mit der Trimmung eingestellt werden, ohne dass die Vollgasstellung beeinflusst wird.
- Mit dem Cursor das 'ATL'-Untermenü auswählen.
- Stellen Sie mit dem 3-D-Hotkey die Leerlauftrimmung ein (ON) oder aus (OFF). In der Voreinstellung ist diese Option eingeschaltet.
CONTRAST
Diese Funktion dient zur Einstellung des Kontrast des LC-Displays. Der Einstellbare Bereich erstreckt sich von -10 bis +10 und somit für alle Lichtverhältnisse geeignet.
BACKLIGHT MAX
Mit dieser Funktion wird die Hintergrundbeleuchtungsstärke eingestellt. Der Einstellbereich erstreckt sich von "AUS" bis 20.
BACKLIGHT MIN
Diese Funktion erlaubt es die Hintergrundbeleuchtung nach einer einstellbaren Zeit auszuschalten bzw. zu dimmen. Die einstellbaren Werte sind "AUS" bis 20min.
HOME-DISP (START DISPLAY ANZEIGE)
Damit Sie auch vom Start Display aus Ihre eingestellten Werte ablesen können, können Sie mit der Funktion "HOME-DISP" die aktuellen Werte für THROTTLE und PITCH, oder ein Bild des jeweiligen eingestellten Model ("ILLUST:") sichtbar machen.
USER NAME (BENUTZERNAME)
Um dem Sender Ihre persönliche Note zu geben, kann ein 10 stelliger Benutzer Name eingestellt werden.
- Zunächst ist der erste Buchstabe dunkel hinterlegt, durch Drehen des 3-D-Hotkeys können Sie nun Buchstaben, Zahlen oder Sonderzeichen zur Vergabe des Modellnamen wählen.
- Durch Drücken des Cursors nach rechts gelangt man zum nächsten Buchstaben.
- Wiederholen Sie diese Prozedur so oft bis der Modellname komplett ist. Insgesamt können 10 Symbole vergeben werden.
- Durch Drücken des Cursors nach links gelangt man vom ersten zum letzten Buchstaben zurück.
- Durch Betätigung der 'End'-Taste gelangen Sie zum Basic-Menü 1/2 zurück.
GASKURVE NORMAL (GAS-KU/NO)
Eine nähere Beschreibung zu diesem Einstellmenü finden Sie im Basic Menü 2/2 unter dem Kapitel Gaskurve programmieren (GAS-KURVE) auf der Seite 75.
PITCHKURVE NORMAL (PIT-KU/NO)
Eine nähere Beschreibung zu diesem Einstellmenü finden Sie im Basic Menü 2/2 unter dem Kapitel Pitchkurve programmieren (PIT-KURVE) auf der Seite 77.
Eine nähere Beschreibung zu diesem Einstellmenü finden Sie im Basic Menü 2/2 unter dem Kapitel Pitch>Heckrotor Mischer (HECK-NORM) auf der Seite 77.
STOPPUHR
Mit Hilfe des Timer-Menüs können Sie die Einstellungen für drei elektronische Uhren durchführen. Die Uhren-Menüs werden in zwei Fenstern des Displays dargestellt. Die beiden ersten Uhren werden gleichzeitig im ersten Fenster angezeigt, die dritte in einem zweiten Fenster. Mit der 'Mode'-Taste oder durch 'weiterblättern' mit dem Cursor kann man zwischen den Einstellungen wechseln.
Sie haben damit ständig einen Zugriff z.B. auf die Gesamtflugzeit und die Motorlaufzeit bei einem Elektroflugmodell. Die Uhren können für jedes Modell individuell eingestellt werden. Bei einem Modellwechsel werden die Vorgaben automatisch geladen. Bei einer Stoppuhr kann als max. Zeitvorgabe 99 Min. und 59 Sek. eingestellt werden.
Sie können bei den beiden ersten Uhren zwischen zwei Betriebsarten - Abwärts- (count-down) und Aufwärtszähler (count-up) - wählen. Beim 'Count-Down' Zähler kann für jedes Modell eine Maximalflugzeit, z.B. in Abhängigkeit vom Tankvolumen oder von der Kapazität des Flugakkus, einge-geben werden. Sobald der Timer gestartet wird, zählt die Zeit rück wärts, beginnend bei dem eingegebenen Wert. Dabei wird die verbleibende Restzeit angezeigt.
Die aufwärtszählende Uhr beginnt bei '0' und zeigt die verstrichene Zeit seit der Aktivierung durch die Schalterbetätigung an. Bei beiden Uhren ertönt nach jeder abgelaufenen Minute der Piezosummer. In den letzten 20 Sek. ertönt im Abstand von zwei Sek. das akustische Signal. In den letzten 10 Sek. der programmierten Zeit meldet sich die Stoppuhr akustisch jede Sekunde.
Die dritte Uhrenfunktion kann nicht nur als 'Up' oder 'Down'-Timer eingesetzt werden, es besteht darüber hinaus auch die Möglichkeit mit dieser Uhr die Betriebszeit des Modells, im Modellspeicher zu erfassen. Dazu muss der Mode 'MODEL' aktiviert werden.
Die Uhren können durch den Schalter nicht nur gestartet, sondern auch jederzeit gestoppt werden.
Um die Uhr zurückzusetzen, muss der 3-D-Hotkey für min. 1 Sek. betätigt werden, nachdem die entsprechende Uhrenfunktion im Hauptdisplay durch Cursor angewählt wurde.
Zur Aktivierung einer Uhr können alle 8 Schalter ('A' bis 'H') oder der Gassteuerknüppel (STK-GAS) programmiert werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit die Uhr direkt beim Einschalten zu aktivieren (PRW SW). Dabei kann auch jeweils eingegeben werden, in welcher Schalterstellung die Stoppuhr aktiv sein soll. Wenn man den Drosselsteuerknüppel benutzt, hat man den Vorteil, dass die Uhr nur aktiviert ist, wenn, z.B. bei einem Elektroflugmodell, der Motor eingeschaltet ist.

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[STOPP-UHR] <1> <2> <3>ON TIME▶10:00 ▶10:00 ▶- MODE▶UP ▶DOWN ▶MODEL ON▶SWA ▶SWA ▶- NULL ▶NULL ▶- RSET▶SWA ▶SWA ▶- NULL ▶NULL ▶-Mit dem Cursor die Auswahl im Menü treffen. Die veränderbare Option wird invers dargestellt. Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Basic-Menü 2/2.
- Nach der Auswahl und Aktivierung dieses Menüs mit dem-Cursor und dem 3-D-Hotkey, wird die Zeitvorgabe der Uhr eingestellt. Zuerst werden die Minuten vorgeben, dazu benutzt man den 3-D-Hotkey.
- Dann mit dem Cursor weiterblättern. Danach kann die Einstellung der Sekunden erfolgen.
- Dann kann eingestellt werden, ob man einen auf- oder abwärtszählenden Timer (UP oder DOWN) benötigt. Mit dem 3-D-Hotkey erfolgt die Auswahl.
- Nun wird der Schalter ausgewählt mit dem die Uhr gestartet oder gestoppt werden kann. Die Anwahl erfolgt mit dem Cursor, die Auswahl mit dem 3-D-Hotkey.
- Die Voreinstellung der Wirkungsrichtung ist für alle Schalter auf 'NULL' gesetzt. Sie müssen daher für den gewählten Schalter die gewünschte Betätigungsrichtung vorgeben. Wählen Sie diesen Punkt mit dem Cursor an und nehmen Sie die Einstellung mit dem 3-D-Hotkey vor. Dabei steht 'UP' für einen Uhrenstart durch eine Schalterbetätigung nach hinten, 'DOWN' für Schalter nach vorn und 'CENTER' für die Mittelposition. Je nach Schalterwahl bestehen auch andere Möglichkeiten. Bei 'NULL' sind alle Schaltebenen unwirksam.
- Wenn Sie den Gassteuerknüppel (ST-GAS) für den Uhrenstart benutzen wollen, müssen Sie den richtigen Schaltpunkt festlegen. Dazu bringen Sie den Gasknüppel in die entsprechende Position und betätigen Sie den 3-D-Hotkey für eine Zeitdauer von min. 1 Sek., um die Einstellung abzuspeichern. Anschließend überprüfen Sie, ob die Uhr bei der richtigen Knüppelposition startet und stoppt.
Wenn Sie mit der dritten Stoppuhr die Betriebszeit des Modells erfassen möchten, wird diese Uhrenfunktion über den Ein/Aus-Schalter gesteuert. Daher sind keine weiteren Eingaben nötig.
Die Senderbetriebszeit wird im Hauptdisplay angezeigt (TIMER). Um die Uhr zurückzusetzen, muss der 3-D-Hotkey für min. 1 Sek. betätigt werden, nachdem die entsprechende Uhrenfunktion im Hauptdisplay durch den Cursor angewählt wurde.
TRAINER (LEHRER-SCHÜLER BETRIEB)
Ein Lehrer-Schüler-Betrieb ermöglicht Flugschülern das Erlernen des Modell-Fliegens mit Hilfe eines Fluglehrers. Der Lehrer steuert das Modell während der Start- und Landephase und kann durch Betätigung eines Tasters die Steuerung an den Schüler übergeben, wenn sich das Modell in einer sicheren Position befindet.
Sofern sich eine kritische Fluglage oder Situation ergibt, lässt der Lehrer den L/S-Schalter (Schalter 'H') los und übernimmt wieder die Steuerung des Modells. Mit dieser Methode kann das Steuern sehr einfach schrittweise erlernt werden, ohne einen Schaden oder den Verlust des Modells befürchten zu müssen.
Der T-10 CG Sender ist serienmäßig mit einer DSC/Trainerbuchse für Lehrer-Schüler-Betrieb ausgerüstet. Sie befindet sich auf der Rück seite des Senders.
Im Kapitel 4.10 auf der Seite 10 ist dargestellt mit welchen anderen Sendern aus dem Robbe/Futaba-Programm der T-10 CG Sender sowohl als Lehrer- wie auch als Schülersender kombiniert werden kann. Dort finden Sie auch die entsprechenden Hinweise auf die zu verwendenden Verbindungskabel und - module. Taster H ist auch der Funktion "Motor-Aus" zugeordnet, bitte beachten!
Der T-10 CG Sender hat drei verschiedene Funktionsbereiche, 'FUNC'; 'OFF', 'NORM' und "MIX". Jedem Kanal kann eine dieser Funktionen zugewiesen werden.
Im Modus 'FUNC' kann der Kanal vom Schüler gesteuert werden, wenn der L/S-Schalter 'H' betätigt worden ist. Dabei werden die im Lehrersender einprogrammierten Mischerfunktionen ausgeführt. Der Schüler benötigt nur einen relativ einfachen Sender, auch für die Steuerung eines komplexen Flugmodells, wie z.B. einem Hubschrauber.
Im Modus 'OFF' kann der Schüler selbst bei aktiviertem L/S-Schalter diesen Kanal nicht steuern, er kann nur vom LehrerSender aus bedient werden.
Im 'NORM'-Modus kann der so eingestellte Kanal vom Schüler gesteuert werden, wenn der L/S-Schalter aktiviert ist. Notwendige Mischfunktionen müssen allerdings im Schülersender erfolgen, der dann dafür ausgelegt sein muss!
Im 'MIX'-Modus kann der so eingestellte Kanal vom Schüler und Lehrer gesteuert werden, wenn der L/S-Schalter aktiviert ist. Notwendige Mischfunktionen müssen allerdings im Schülersender erfolgen, der dann dafür ausgelegt sein muss!
Beim Lehrer-Schüler Betrieb sind unbedingt einige Sicherheitshinweise zu beachten:
- Senderquarz oder HF-Modul aus dem Schülersender entnehmen, damit keine Hochfrequenz abgestrahlt wird.
- Beim Schülersender sollte die Antenne abgeschraubt bzw. eingeschoben werden.
- Beim Lehrersender muss die Antenne immer ganz ausgezogen werden (nur bei 35/40 MHz Sendern).
- Der Schülersender darf nur im PPM-Modus betrieben werden.
- Stellen Sie sicher, dass der Schülersender eine identische Knüppelbelegung und Trimmfunktion hat.
- Überprüfen Sie diesen Sachverhalt sehr genau, indem Sie bei ausgeschaltetem Antrieb von einem zum anderen Sender umschalten und dabei alle Geberfunktionen, einschließlich der Trimmung, genau überprüfen. Dabei darf sich beim Umschaltvorgang keine Ruderbewegung und keine Verstellung der Drossel ergeben.

Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl der einzelnen Kanäle. Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Basic-Menü 2/2.
Der Lehrer-Schüler Schalter kann nicht ge wech selt
werden. Der Schalter 'H' ist ein Tastschalter und daher besonders gut für die Umschaltung zwischen Lehrer- und Schülerbetrieb geeignet.
- Nach der Auswahl und Aktivierung dieses Menüs mit dem 3-D-Hotkey, wird durch eine Drehbewegung entgegen dem Uhrzeigersinn die L/S-Funktion aktiviert. Je nach Stellung des Schalters 'H' erscheint 'ON' oder 'OFF' im Display. Durch eine Rechtsdrehung wird der L/S-Betrieb abgeschaltet (INH).
- Danach legen Sie für Kanal 1 (Querruder) den Funktionsmodus 'FUNC'; 'OFF' oder 'NORM' fest. Dies erfolgt durch Drehbewegung am 3-D-Hotkey.
- Wiederholen Sie diesen Vorgang für alle Kanäle, bei denen Sie die Voreinstellung verändern wollen.
LOGIC SW (LOGIK SCHALTER)
Die Logik Schalter Funktion ist für folgende Einstellungen wählbar: Motor Aus, Stopp-Uhr, Prog. Mix, Geberwahl und Leerlauf 2.
Mit der Logik Schalter Funktion kann man in Kombination mit zwei Schaltern eine Funktion ein- bzw. ausschalten. Die zwei Logik Schaltfunktionen sind AND und OR, also UND bzw. ODER.

Damit die Funktion realisiert werden kann, muss im jeweiligen Menü in der man eine Logik Funktion einstellen will einen Schalter vergeben( LSW1-3). Danach muss ein Schalter im "LOGIC SW" Menü eingestellt und mit einem anderen Verknüpft werden.
Beispiel: Im Menü Schalter "LSW1" einstellen. Danach zwei Schalter im "LOGIK SW" Menü auswählen z.B. "C+D", Einschaltpunkt festlegen ("UP-DOWN"). Zum Schluss im Menü die Funktion einschalten. Die eingeschaltete Logik Funktion wird durch Blinken der roten LED und dem "MIX" Zeichen im Home Display angezeigt.
Logiktabelle:
Dieses Menü hat zwei verschiedene Optionen. Zum Einen kann eine Testfunktion ausgelöst werden, bei der alle angeschlossenen Servos sich langsam von einer in die andere Endstellung bewegen. Außerdem besteht die Möglichkeit die Positionen der einzelnen Servos in Abhängigkeit von den Geberstellungen grafisch darzustellen.
Die Servotest-Funktion ist sehr nützlich um fehlerhafte Servos schnell und komfortabel zu erkennen. Mit Hilfe der Balkendiagrammanzeige des Servoweges lassen sich die Einstellungen ohne Modell und Servos grob vornehmen, da man die Wirkungen in etwa einschätzen kann. Auch komplizierte Mischfunktionen können mit dieser Funktion komfortabel überprüft werden.

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[SERVO] TEST OFF | Position | Value | |---|---| | 0 | 0 | | 1 | 0 | | 2 | 0 | | 3 | 0 | | 4 | 0 | | 5 | 0 | | 6 | 134 | | 7 | 0 | | 8 | 134 | | 9 | 0 | | 10 | 134 |Die Abbildung zeigt das Balkendiagramm der Servowege. Beide Seiten des Servoweges werden getrennt dargestellt. Im Bild ist der Geber von Kanal Kanal 5 betätigt.
Nach der Auswahl und Aktivierung dieses Menüs mit dem 3-D-Hotkey wird das Balkendiagramm angezeigt, ohne dass sich die Servos bewegen. Durch eine weitere Drehbewegung am 3-D-Hotkey gegen den Uhrzeigersinn wird der Servotest aktiviert. Dann bewegen sich die Servos und die Ausschläge werden im Display als Balkendiagramme dargestellt.
Hinweis:
Kanal 9 und 10 können nur über den zugewiesenen Schalter betätigt werden.
9.4 FUNKTIONEN HELI-ADVANCED-MENÜ 1/2

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[ADVANCE MENU(HELI)] <1/2> =SWASH HR3= MODEL-0001 ▶GAS-KURVE ▶SCHWE-GAS ▶PIT-KURVE ▶SCHWE-PIT ▶KREISEL ▶PITCH-WEG ▶HECK-MIX ▶OFFSET ▶AUTOROTATION ▶VERZOEGERUNGVom Basis 2/2 Menü aus gelangt man durch eine Betätigung der 'Mode'-Taste zum Advanced-Menü 1/2. Die Auswahl innerhalb des Menüs erfolgt durch den Cursor. Akti-
viert wird ein Menü durch eine Druckbetätigung des Drehknopfes.
Gaskurve programmieren (GAS-KURVE)
Bei Betätigung des Gas-Steuerknüppels wird nicht nur das Gasservo sondern auch automatisch das Pitchservo angesteuert. Zur individuellen Abstimmung zwischen Motor und Pitchsteuerung sind der Gas und Pitch-Funktion einstellbare 5-Punktkurven zugeordnet.
Darüber hinaus ist der T-10 CG Sender mit umschaltbaren Flight-Conditions (Flugzuständen) ausgestattet, die es ermöglichen für die einzelnen Flugzustände eine optimale Modelleinstellung vorzunehmen.
Folgenden Flugzustände sind abruf-, und einstellbar:
• Normal: Für das Anlassen und das Abstellen des Motors
• Gasvorwahl 1: Für Schwebeflug
• Gasvorwahl 2: Für Rundflug
• Gasvorwahl 3: Für 3-D Flugeinsätze oder Rundflüge mit höherer Gaseinstellung
• Autorotation: Autorotationslandung
Mit den Flugzuständen werden nicht nur unterschiedliche Gaskurven eingestellt, die Flugzustandsumschaltung wirkt ebenfalls für folgende Funktionen:
Pitchkurve, Pitch-Heckrotormischer (HECK-MIX), Kreiselempfindlichkeit (KREISEL) und Düsen nadelver stellung (GAS>NADEL).
Siehe auch nachstehende Tabelle.
Übersicht der flugzustandsabhängigen umschaltbaren Funktionen
| Flugzustand/Condition | Gas Kurve (GAS-KURVE) | Pitch-Kurve (PIT-KURVE) | Pitch>Heckrotor Mischer (HECK-MIX) | Kreiselempfindlichkeit (KREISEL) | Automatische Gemisch-Verstellung (GAS>NADEL) |
| Normal Schalter ‘E’ hinten | Gaskurve Normal | Pitchkurve Normal | Heckkurve Normal | Kreisel Normal / AVCS | Kurve Normal |
| IDL 1-Gasvorwahl 1 Schalter ‘E’ Mitte | Gaskurve Schwebeflug | Pitchkurve Schwebeflug | Heckkurve Rundflug | Kreisel Normal / AVCS | Kurve Schwebeflug / Rundflug |
| IDL 2-Gasvorwahl 2 Schalter ‘E’ vorn | Gaskurve Rundflug | Pitchkurve Rundflug | Heckkurve Rundflug | Kreisel Normal / AVCS | Kurve Schwebeflug / Rundflug |
| IDL 3-Gasvorwahl 3 Schalter ‘F’ vorn auch Kanal 5! | Gaskurve Kunstflug | Pitchkurve Kunstflug | Heckkurve Kunstflug | Kreisel Normal / AVCS | Kurve Kunstflug |
| Autorotation Schalter ‘G’ vorn | Gaspunkt Autorotation | Pitchkurve Autorotation | Heckkurve abgeschaltet | Kreisel Normal / AVCS |

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Auswahl des Flugzu standes für den die Einstellung über den 3-D-Hotkey vorgenommen wird. Anzeige des aktiven Flugzustandes [GAS-KURVE] MIXU-- COND►NORM (NORM) F -out- -stk- 6) 75.0 75.0 5) 62.5 62.5 4) 50.0 50.0 3) 37.5 37.5 0: 50.0 2) 25.0 25.0 Statusingabe- und anzeige des Flugzustandes: INH = Generell abgeschaltet OFF = Eingeschaltet aber nicht aktiv ON = Eingeschaltet und aktiv numerische Anzeige der Gaskurve
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[GAS-KURVE] MIX► COND-NORM (NORM) F -out--stk- ▲6) 75.0 75.0 5) 62.5 62.5 4) 50.0 50.0 3) 37.5 37.5 0: 50.0 2) 25.0 25.0 s: 50.0Die Aktivierung der Flugzustände IDLE 1..3 erfolgt im Menü Gas-Kurve.
Steuern Sie dazu mit dem Cursor auf das Feld NORM und Drehen die den 3-D Hotkey. Es
erscheinen nacheinander die Flugzustände IDL 1 bis 3 (Gasvorwahl 1 bis 3).
Wählen sie einen Flugzustand aus, im Feld MIX wird der Status angezeigt.
INH = Abgeschaltet
ON = Eingeschaltet und aktiv
OFF = Eingeschaltet aber nicht aktiv
(anderer Flugzustand aktiv)
Bringen Sie den Cursor in die Zeile MIX, durch Drehen des 3-D-Hotkeys wird der Flugzustand eingeschaltet. Dies muss für jeden Flugzustand individuell erfolgen. Der Flugzustand Autorotation wird im Menü AUTOROTATION eingeschaltet.
Die Betätigungsschalter der Flugzustandsumschaltung sind frei wählbar, siehe auch Kapitel Schalterauswahl.
Flugzustand NORMAL:
Die Kurve für Gas und Pitch kann in der Regel auf 0-100% belassen werden, da Sie für die Grundeinstellung der Gas - und Pitchwege verwendet wird, also den Maximalwert darstellt.
Beachten sie, dass bei entsprechender Auswahl des Taumelscheibentypes auch im Menü TAUMELSCH der Pitchweg auf maximalen Wert gestellt wird.
Bei maximalem Pitchsteuerweg sollte sich am Hubschrauber ein Pitch anstellwinkel von ca. + 12° ergeben. In der Steuerknüppelmittelstellung ein Pitchwinkel von etwa +4°, und bei minimalem Pitchweg etwa ein Anstellwinkel von -5°. Für 3D im Bereich von +12° und -12°.
Flugzustand IDL 1 (Gasvorwahl 1)
Die folgenden Abbildungen visualisieren für die genannten Flugzustände jeweils die kombinierten Gas- und Pitchkurven. Dabei wird jeweils der Servoweg über dem Steuerknüppelweg dargestellt. Da zu jeder Gas- auch eine Pitchkurve eingestellt werden muss (siehe nächstes Kapitel 'PIT-KURVE'), sind beide Kurven jeweils zusammen gefasst.

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| Steuerknüppelweg (Point) | Servoweg | Pitch | | ------------------------ | -------- | ----- | | 1 | 6% | 40% | | 2 | 28% | 35% | | 3 | 50% | 50% | | 4 | 68% | 75% | | 5 | 87% | 100% |Entsprechenden Kurvenpunkt mit dem Cursor auswählen und Vorgabewert durch Drehen des 3-D Hotkey einstellen.
Die Abbildung zeigt eine Gas- und Pitchkurve für den Flugzustand 'Gasvorwahl 1 (Schwebeflug). Der untere Gaswert ist angehoben, damit der Motor auch bei geringerer Pitchanstellung eine gewisse Mindestdrehzahl behält. Der obere Pitchwert wurde zurückgenommen auf etwa +10°.

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| Steuerknüppelweg (Point) | Gas Servoweg (%) | Pitch Servoweg (%) | | ------------------------ | ---------------- | ------------------ | | 1 | 62 | 12 | | 2 | 56 | 31 | | 3 | 62 | 50 | | 4 | 81 | 68 | | 5 | 100 | 87 |Abbildung einer Gas- und Pitchkurve für den Flugzustand 'Gasvorwahl 2' (Rundflug). In dieser Einstellung ist der untere Gaswert noch weiter angehoben um eine Mindestmotordrehzahl zu behalten für die Flugfiguren welche viel Kraft benötigen. Der untere Pitchwert dagegen ist auf -3° abgesenkt um ein schnelles Sinken zu vermeiden.

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| Steuerknüppelweg (Point) | Servoweg | Pitch | | ------------------------ | -------- | ----- | | 1 | 13% | 100% | | 2 | 32% | 71% | | 3 | 50% | 50% | | 4 | 68% | 71% | | 5 | 87% | 100% |Gas- und Pitchkurve für den Flugzustand 'Gasvorwahl 3' für 3-D Flugeinsätze. Die Gasvorwahl 3 kann entweder für den Kunstflug mit noch größerer Gasanhebung gegenüber Gasvorwahl 2 eingestellt werden, oder wie hier im Beispiel als 3-D-Kurve für das "3-D-Fliegen"sowie Rückenflug.
Dabei ist zu beachten, dass die Pitchwege symmetrisch sind +/- 12° und in der Steuerknüppelmittelstellung 0° Pitchanstellwinkel eingestellt wird.
Beim Umschalten von Gasvorwahl 2 auf 3 sollte sich das Modell in sicherer Höhe und im Steigflug befinden, da die Pitchanstellung in der Mittelposition deutlich verändert wird und das Modell sonst durchsackt.
Reine 3-D-Piloten stellen auch schon die Gasvorwahl 1 und 2 Kurve symmetrisch ein und benutzen die Flugzustandsumschaltung zum Umschalten von Kreiselempfindlichkeit oder Düsenadelverstellung.
Die Abbildung zeigt eine Pitchkurve für den Flugzustand

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| Steuerknüppelweg (Point) | Servoweg | Pitch | | ------------------------ | -------- | ----- | | 1 | 0% | -5° | | 2 | 25% | +4° | | 3 | 50% | +4° | | 4 | 75% | +4° | | 5 | 100% | +12° |'Autorotation'. Hierbei wird der Motor abgeschaltet oder in Leerlaufposition gebracht, siehe Menü' THR-Hold'. Der untere Pitchwert wird auf -5° abgesenkt um durch das Fallen des Hubschraubers eine möglichst hohe Drehzahl des Rotorkopfes zu erhalten.
Der Minimalwert wurde auf +12° erhöht um das Modell mit einem hohen Anstellwinkel möglichst weich abfangen und aufsetzen zu können.
Die abgebildeten Kurven müssen Sie durch Probeflüge mit Ihrem Modell optimieren!
Pitchkurve programmieren (PIT-KURVE)

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[PITCH-KURVE] COND▶IDL1 (NORM) P -out-/-stk- ▲6>+ 50 75.0 5>+ 25 82.5 4▶ 0 50.0 3>- 25 37.5 0: 0 2- 50 25.0 s: 50.0Die Einstellung der Pitchkurven erfolgt gleichermaßen wie die Gaskurven. Stellen Sie die in den Diagrammen angegebenen Werte, oder Werte nach eigenem Ermessen
ein.
Pitch>Heckrotor Mischer (HECK-NORM)
Mit dieser Funktion werden Drehmomentänderungen des Hauptrotors, durch Gas- oder Pitchänderung über eine elektronische Ausgleichsmischung zum Heckrotor kompensiert.
Eine gute Einstellung erleichtert einem angeschlossenen Kreiselsystem für den Heckrotor die Arbeit ungemein. Ein falsch eingestellter Heck-Mix arbeitet sogar gegen die Kreiselfunktion.
Deswegen kommt der Feinabstimmung dieses Mischers eine große Bedeutung zu. Allerdings ist es für den ungeübten Piloten nicht einfach, den Hubschrauber zur Abstimmung des Heckmischwertes für den Schwebe-, Steig-, und Sinkflug zu ermitteln.
Moderne Kreiselsysteme mit Piezosensoren sind schon relativ sensibel und benötigen nicht unbedingt eine perfekte Heck-Mix Einstellung, so dass mit den Richtwerten gearbeitet werden kann.
Moderne SMM-Kreisel mit Halbleitersensoren (z.B. robbe-Futaba GY 401 Kreisel) benötigen für Anwendungen bis in den Fortgeschrittenenbereich kaum oder gar keine Heck-Mix Unterstützung, hierbei kann der Heck-Mix abgeschaltet werden.
Sonderfall:
Werden Piezo- oder SMM-Kreisel im Heading-Hold/ AVCS Modus betrieben so darf in keinem Fall der Heck-Mix aktiv sein. Da der Heck-Mix werksseitig schon aktiv geschaltet wurde, ist er für diesen Fall unbedingt abzuschalten.

Die Software des T-10 CG
Senders stellt insgesamt
drei Heck- Mischerkurven
zur Verfügung, Normal
(NORM), Gasvorwahl 1/2
(IDL1/2) und Gasvorwahl
3 (IDL3), wobei die Um-
schaltung über die Flug-
zustandsschalter erfolgt (siehe Tabelle auf Seite 81).

Die Kurve (HECK./NOR) ist voreingestellt. Für an -spruchsvolles Fliegen eines Hubschraubermodells können die anderen Heck-Mischerkurven nach eigenem Ermessen in gleicher Weise wie die
'GAS-KURVE' und 'PIT-KURVE' programmiert werden.
KREISEL (KREISEL EMPFINDLICHKEIT)
Mit Hilfe dieser Funktion lässt sich die Kreiselempfindlichkeit vom Sender aus verstellen. Dabei muss der entsprechende Eingang des Kreisels mit dem Kanal '5' des Empfängers verbunden werden. Über einen zu wählenden Schalter können unterschiedliche, voreingestellte Werte abgerufen werden.
Im 'Advanced 1/2'-Menü muss mit dem Cursor das 'KREISEL' Menü ausgewählt und durch einen Druck auf den Drehknopf bestätigt werden.

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[KREISEL] MIX-1▶INH UP ▶ 0% CNTR DOWN> 0% CH▶CH5 SW▶G 2▶INH ▶ 0% > 0% ▶CH8 ▶GMit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Advanced-Menü 1/2.
Zuerst muss diese Option mit Hilfe des 3-D-Hotkeys aktiviert werden. Dies wird angezeigt, der Schriftzug wechselt von 'INH' auf "ACT".
Moduseinstellung (MODE)
Es stehen zwei verschiedene Modi zur Verfügung.
Mode > STD

Einen für herkömmliche Kreisel, bei denen die Kreiselempfindlichkeit (0 -100 %) über den ganzen Drehregler /Schieberweg verteilt ist.
Mode > GY

Der zweite Modus ist für Kreisel die umschaltbar sind, bei denen zwischen Normal- und AVCS-Modus umgeschaltet werden kann.
Einstellwerte: AVC 0.....100%, NOR 0.....100%
Nach der Anwahl der letzten Menüzeile (SW) kann mit Hilfe des 3-D-Hotkeys ein Aktivierungsschalter ausgewählt werden. Die Voreinstellung sieht den Schalter 'F' vor.

In Abhängigkeit des ausgewählten Schalters sind 2 oder 3 Vorgabewerte (RATE) einstell- und abrufbar.
Wenn der Schalter "Cond" (Flugzustand) ausgewählt ist, lässt sich für jeden Flugzustand eine separate Rate einstellen, welche mit dem Flugzustands-Umschalter automatisch mit umgeschaltet wird.
Damit haben Sie die Möglichkeit für jeden Flugzustand die optimale Kreiselempfindlichkeit einzustellen.
Als Richtwert sollte eine Rate von ca. 70 % gewählt werden.
HECK-MIX (HECKROTOR MIX)
Mit dieser Funktion werden Drehmomentänderungen des Hauptrotors, durch Gas- oder Pitchänderung über eine elektronische Ausgleichsmischung zum Heckrotor kompensiert. Unterschied zum "HECK-NORM" Mischer ist die Auswahl der verschiedenen Flugzustände.
Eine gute Einstellung erleichtert einem angeschlossenen Kreiselsystem für den Heckrotor die Arbeit ungemein. Ein falsch eingestellter Heck-Mix arbeitet sogar gegen die Kreiselfunktion.

Deswegen kommt der Feinabstimmung dieses Mischers eine große Bedeutung zu. Allerdings ist es für den ungeübten Piloten nicht einfach, den Hubschrauber zur Abstimmung des Heckmischwertes für den Schwebe-, Steig-, und Sinkflug zu ermitteln.
Moderne Kreiselsysteme mit Piezosensoren sind schon relativ sensibel und benötigen nicht unbedingt eine perfekte Heck-Mix Einstellung, so dass mit den Richtwerten gearbeitet werden kann.
Moderne SMM-Kreisel mit Halbleitersensoren (z.B. robbe-Futaba GY 401 Kreisel) benötigen für Anwendungen bis in den Fortgeschrittenenbereich kaum oder gar keine Heck-Mix Unterstützung, hierbei kann der Heck-Mix abgeschaltet werden.
Sonderfall:
Werden Piezo- oder SMM-Kreisel im Heading-Hold/ AVCS Modus betrieben so darf in keinem Fall der Heck-Mix aktiv sein. Da der Heck-Mix werksseitig schon aktiv geschaltet wurde, ist er für diesen Fall unbedingt abzuschalten.
Die Software des Senders stellt insgesamt drei Heck-Mischerkurven zur Verfügung, Normal (NORM), Gasvorwahl 1/2 (IDL1/2) und Gasvorwahl 3 (IDL3), wobei die Um schaltung über die Flugzustandsschalter erfolgt.
Die Kurve (NORML) ist voreingestellt. Für an spruchsvolles Fliegen eines Hubschraubermodells können die anderen Heck-Mischerkurven nach eigenem Ermessen in gleicher Weise wie die 'GAS-KURVE' und 'PIT-KURVE' programmiert werden.
SCHWE-GAS (SCHWEBEFLUG-GAS EINSTELLUNG)
Diese Funktion ermöglicht das Trimmen der Gaskurve für den Flugzustand NORMAL und IDL1 um den Schwebeflugbereich, also für den Bereich der Einstellpunkte 2...4. Eine Drehung von VR (C) nach rechts bewirkt, dass die Drehzahl des Motors ansteigt, mit einer Drehung nach links fällt sie ab. Dadurch lassen sich äußere Einflüsse, wie z.B. die Temperatur, Luftfeuchtigkeit etc. kompensieren.
Nach der Auswahl und Bestätigung des 'SCHWE-GAS'-Menüs mit Hilfe des Cursors, muss die Option mit dem 3-D-Hotkey aktiviert werden. Je nach Stellung des Idle-Up Schalters wird 'ON' oder 'OFF' im Display angezeigt.

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[SCHWEBEFLUG-GAS] MIX▶ON RATE▶ 0% ( 0%) UR▶+UrC MODE▶NORMMit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Advanced-Menü 1/2.
Im Menüpunkt MIX wird angezeigt, ob die Funktion SCHWE-GAS' über die Flugzustandsumschaltung ein - oder ausgeschaltet ist.
Mittels Regler VR(C) wird der Gas-Schwebeflugbereich justiert, Einstellbereich +/- 100% was etwa +/- 10 ° Servowegänderung entspricht. Die Anzeige des Reglerwertes "C" erfolgt in Klammern (rechter Wert).
Über den 3-D Hotkey lässt sich der Mittelpunkt des Reglers VR(C) um 10° verschieben, falls der Trimmbereich nicht ausreicht. Soll diese Verschiebung abgespeichert werden, drücken Sie den 3-D-Hotkey für eine Sekunde, dann wird die Abweichung gespeichert. Danach den Regler VR(C) auf Mittelstellung bringen.
Zum Zurücksetzen der Verschiebung, stellen Sie mit dem 3-D-Hotkey die Anzeige auf 0% und drücken ihn für 1 Sekunde.
Als Bedienelement vorgegeben ist der Regler VR(C), dies kann aber im Menüpunkt VR auf die Regler VR(A) bis VR(D) umgestellt werden. Wählt man den Geber 'NULL', so ist kein Geber aktiv und die Rate wird nur über den 3-D-Hotkey eingestellt. Über das +/- Vorzeichen polt die man die Wirkrichtung des Reglers um.
In der unteren Zeile 'MODE' kann festgelegt werden, ob die Schwebeflug -Gas-Einstellung für den Flugzustand 'NORM' oder für die Flugzustände 'NORM' und 'IDL1' aktiv sein soll.
SCHWE-PIT (SCHWEBEFLUG-PITCH EINSTELLUNG)
Diese Funktion ermöglicht das Trimmen der Pitchkurve für den Flugzustand NORMAL und IDL1 um den Schwebeflugbereich, also für den Bereich der Einstellpunkte 2...4. Eine Drehung von VR (A) nach rechts bewirkt, dass der Pitchanstellwinkel größer wird (mehr Auftrieb), mit einer Drehung nach links wird er kleiner. Dadurch lassen sich äußere Einflüsse, wie z.B. die Windstärke, große Höhenunterschiede etc. kompensieren.
Nach der Auswahl und Bestätigung des 'SCHW-PIT'-Menüs mit Hilfe des Cursors, muss die Option mit dem 3-D-Hotkey aktiviert werden. Je nach Stellung des Idle-Up Schalters wird 'ON' oder 'OFF' im Display angezeigt.

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[SCHWEBEFLUG-PITCH] MIX▶ON RATE▶ 0% ( 0%) UR▶+UrA MODE▶NORMMit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Advanced-Menü 1/2.
Im Menüpunkt MIX wird angezeigt, ob die Funktion 'SCHWE-PIT' über die Flugzustandsumschaltung ein - oder ausgeschaltet ist.
Mittels Regler VR(A) wird der Pitch-Schwebeflugbereich justiert, Einstellbereich +/- 100% was etwa +/- 10 ° Servowegänderung entspricht. Die Anzeige des Reglerwertes "A" erfolgt in Klammern (rechter Wert).
Über den 3-D Hotkey lässt sich der Mittelpunkt des Reglers VR(A) um 10° verschieben, falls der Trimmbereich nicht ausreicht. Soll diese Verschiebung abgespeichert werden drücken Sie den 3-D-Hotkey für eine Sekunde, dann wird die Abweichung gespeichert. Danach den Regler VR(A) auf Mittelstellung bringen.
Zum Zurücksetzen der Verschiebung, stellen Sie mit dem 3-D-Hotkey die Anzeige auf 0% und drücken ihn für 1 Sekunde.
Als Bedienelement vorgegeben ist der Regler VR(A), dies kann aber im Menüpunkt VR auf die Regler VR(A) bis VR(E) umgestellt werden. Wählt man den Geber NULL, so ist kein Geber aktiv und die Rate wird nur über den 3-D-Hotkey eingestellt. Über das +/- Vorzeichen polt man die Wirkrichtung des Reglers um.
In der unteren Zeile 'MODE' kann festgelegt werden, ob die Schwebeflug-Pitch-Einstellung für den Flugzustand 'NORM' oder für die Flugzustände 'NORM' und 'IDL1' aktiv sein soll.
PITCH-WEG (PITCHWEG EINSTELLUNG)
Mit dieser Funktion kann der Pitchweg für die Flugzustände (NORM, IDL1, IDL2, IDL3 und Autorotation) eingestellt werden. Dabei kann jeweils der obere (HI) als auch der untere Wert (LO) getrennt eingestellt werden.
Mit dem Cursor muss das 'Pitchweg-Menü ausgewählt und aktiviert werden.

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[PITCHWEG-EINSTELG] ►NORM (NORM) HI-PIT►100% (100%) ADJ►UR UR►+UrE LO-PIT►100% (100%) ADJ►MANUAL UR►-UrDMit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Advanced-Menü 1/2.
- Nach Anwahl der oberen Zeile kann die Flugphase durch Bewegung des 3-D-Hotkeys ausgewählt werden.
- Danach kann der Weg für den oberen (HI) Pitchwert eingestellt werden. Der Einstellbereich liegt zwischen 60% und 100%.
- In der Zeile "ADJ" legt man fest, ob die Verstellung manuell "MAN" mit dem 3-D-Hotkey erfolgen soll oder über einem der Drehgeber VR A...E. Dabei gibt das Vorzeichen +/- die Drehrichtung vor. Wird als Drehgeber "NULL" gewählt so ist der Funktion kein Drehgeber zugeordnet, es erfolgt somit auch keine Verstellung.
• Die Einstellung und Auswahl für den unteren Pitchbereich erfolgt in der gleichen Weise. - Wird der gleiche Drehgeber für die Pitchverstellung oben und unten vergeben, so erfolgt die Verstellung gemeinsam. Werden unterschiedliche Drehgeber gewählt so kann eine separate Verstellung erfolgen.
- Diese Funktion ermöglicht eine optimale Pitcheinstellung während des Fluges zu ermitteln.
- Zur einfachen Übernahme und Speicherung der Werte bewegen Sie den Curser jeweils in das Feld und drücken den 3-D-Hotkey für mindestens 1 Sekunde. Dabei wird der korrigierte Pitchwert gespeichert.
- Danach ist der Drehgeber wieder auf "Neutralposition" zu stellen.
AUTOROTATION (AUTOROTATION EINSTELLUNGEN)
Mit dieser Funktion wird erreicht, dass für den Flugzustand Autorotation der Motor im Leerlauf läuft oder ausgeschaltet wird, unabhängig von der Stellung des Gasknüppels.
Mit dem Schalter 'G' wird diese Funktion, die man zur Ausführung der Autorotation benötigt, aufgerufen.
Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste ge langen Sie zurück zum Advanced-Menü 1/2.
Nach der Auswahl und Bestätigung des 'AUTOROTATION' - Menüs mit Hilfe des Cursors, muss die Option im Menüpunkt MIX mit dem Drehknopf aktiviert werden. Je nach Stellung des Schalters 'G' wird 'ON' oder 'OFF' im Display angezeigt.

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[AUTOROTATION] MIX▶INH POSI▶ 6%Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Advanced-Menü 1/2.
Der Leerlauf-Servoweg für die Drossel kann im Bereich von -50 bis +50 % eingestellt werden. Je nachdem welcher Wert eingestellt ist, geht der Motor in Leerlauf oder wird abgestellt.
Außerdem stellt diese Option einen Heckrotor-Positions-Abgleich des Pitch-Heckrotor-Mischer (HECK-MIX) bereit. Bei modernen Piezo- oder SMM- Kreisel ist das aktivieren dieser Funktion nicht unbedingt erforderlich. Wohl aber beim Einsatz von älteren Kreiseln und der Verwendung eines starren Heckrotorantriebes.
Damit wird erreicht, dass ein voreingestellter Drehmomentausgleich des Heckrotors während der Autorotationsphase neutralisiert wird, weil in der Autorotationsphase kein Drehmoment erzeugt wird.
Dabei lässt sich über die Verzögerungs-Funktion 'VERZOE-GER' eine Zeitverzögerung einprogrammieren, damit es nicht zu plötzlichen Änderungen der Einstellung kommt. Ist der 'HECK-MIX' Mischer abgeschaltet, so ist diese Option ohne Wirkung.
Bitte beachten Sie, dass die Option 'AUTOROT' gegenüber den 'IDLE-UP'-Funktionen Priorität besitzt. Stellen Sie vor dem Anlassen des Motors sicher, dass sich der Autorotations-schalter in der 'OFF'-Position befindet.
OFFSET (OFFSET ABGLEICH)
Durch die Anströmung der Rotorblätter und Stabilisationsflossen ist für den Rundflug eine andere Trimmung erforderlich als für den Schwebeflug.
In diesem Menü wird die Einstellung der verschiedenen Trimmwerte für die Roll-, Nick- und Heckrotorfunktion der Flugzustände Gasvorwahl 1 und 2. vorgenommen.

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Statusanzeige INH = Generell abgeschaltet OFF = Eingeschaltet aber nicht aktiv ON = Eingeschaltet und aktiv Anzeige der Offset-Rate welche gerade einge- schaltet ist, Be dienung über Schalter E. [OFFSET] MIX▶INH No▶IDL1( -- ) RATE-ROLL ▶ 0% NICK ▶ 0% HECK ▶ 0% SW▶Cond.MIX -> ON
Nach der Auswahl und Bestätigung des 'OFFSET'-Menüs mit Hilfe des 3-D-Hotkeys, muss die Option mit dem Drehknopf aktiviert werden. Je nach Schalterstellung wird 'ON' oder 'OFF' im Display angezeigt.
Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste ge langen Sie zurück zum Advanced-Menü 1/2.
No
Mittels Drehknopf Offset Ratenspeicher 1 oder 2 auswählen
RATE
Gewünschte Werte für Roll-, Nick- und Heckfunktion in Speicher 1 und 2 eingeben.
SW
Der 3-Stufen Schalter 'E' ist für die Auslösung der Funktion voreingestellt, so dass 2 Offset-Funktionen parallel zu 'Idle-Up1' und 'Idle-Up2' ein- und ausgeschaltet werden.
Es kann aber auch ein anderer Schalter A...H ausgewählt werden, dann sind die Offsetwerte unabhängig von der Flugzustandsumschaltung bedienbar, aber in Abhängigkeit des Schaltertypes nur 1 oder 2 Offsetwerte.
Wählt man den Schalter Cond. so werden die Offsetwerte parallel zur Flugzustandsumschaltung mitgeschaltet und es stehen insgesamt 3 Offsetwerte zur Verfügung, IDL 1...3.
Durch die nachstehende Verzögerungs-Funktion kann eine Zeitverzögerung für dynamische Übergänge beim Umschalten zwischen den einzelnen Flugzuständen, programmiert werden.
VERZOEGERUNG (VERZÖGERUNGS-FUNKTION)
Diese Funktion ermöglicht einen sanften Übergang zwischen den einzelnen im Offset-Menü eingestellten Trimmwerten. Dabei kann man unterschiedliche Verzögerungszeiten für die 'Nick-'und 'Rollfunktion' sowie für die Heckrotorsteuerung und für die 'Gas-' und 'Pitchsteuerung' eingeben.
Die eingestellte Verzögerung wirkt für alle Flugzustandsumschaltungen gleich.
Stellt man einen Wert von 50 % ein, wird ungefähr eine Verzögerungszeit von etwa 0,5 Sekunden erreicht. Das bedeutet, ein Servo benötigt diese Zeitdauer um in die gewünschte neue Position einzunehmen. Dies ist eine relativ lange Zeit, für die Praxis genügt in der Regel ein Wert von 20 % - 25 %.

Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des 'Verzögerung'- Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste ge langen Sie zurück zum Advanced-Menü 1/2.
Diese Option wird automatisch eingeschaltet, wenn eine der Funktionen OFFSET oder HECK-MIX aktiviert ist. Daher ist eine separate Aktivierung für dieses Menü nicht vorgesehen. Für jede Funktion für die eine Verzögerung eingestellt werden kann, wird der aktuelle Zustand (ON) oder (OFF) in der jeweiligen Zeile dargestellt.
Mit dem 3-D-Hotkey können dann nacheinander die %-Werte für die Verzögerungszeiten eingegeben werden. Der Einstellbereich liegt zwischen 0 % und 100 %. Die Voreinstellung beträgt 0 %. Durch eine Druckbetätigung des Drehknopfes für min. 1 Sek. kehrt man zur Grundeinstellung zurück.
9.5 FUNKTIONEN HELI-ADVANCED-MENÜ 2/2

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[ADVANCE MENU(HELI)] <2/2> =SWASH HR3= MODEL-0001 >DREHZAH REGI PROG. MIX1-6 >GAS MIX >GAS+NADEL CONDITIONVom Advanced-Menü 1/2 gelangt man durch eine Betätigung der Cursor-Taste in das Advanced-Menü 2/2. Es besteht aber auch die Möglichkeit, vom letzten Menüpunkt des
Advanced-Menüs 1/2 durch weiter klicken des Cursors in dieses Menü zu gelangen. Die Auswahl innerhalb des Menüs erfolgt durch Drehbewegungen am 3-D-Hotkey. Aktiviert wird ein Menü durch eine Druckbetätigung des Drehknopfes.
Drehzahlregler Einstellungen (DREHZAHLREGL)
Diese Option dient zur komfortablen und leichteren Einstellung unterschiedlicher Drehzahlen in den einzelnen Flugzuständen. Es ist besonders geeignet zur Ansteuerung des robbe-Futaba Governors GV-1.

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[DREHZAHLREGL] MIX▶INH →UP ▶ 0.0% CNTR▶ 50.0% DOWN▶100.0% SW▶C -cut- CH▶+CH7Nach der Auswahl und Bestätigung des 'Drehzahl-Regl'-Menüs mit Hilfe des Cursors, muss die Option mit dem Drehknopf aktiviert werden.
CUT-CH
In diesem Untermenü legt man fest, ob zur Abschaltung des Drehzahlreglers der gleiche Kanal (7) wie für die Drehzahleinstellung eingesetzt wird, oder ob ein separater Kanal (8,9,10) zum Einsatz kommt.
Auswahl Kanal 7:
Wird der gleiche Kanal für Abschaltung und Drehzahlsteuerung benutzt, so sind nur insgesamt 3 Drehzahlwerte einstellbar, wobei darauf zu achten ist, dass die Drehzahl im Flugzustand Normal nicht zu hoch eingestellt ist, da sonst beim Einschalten der Autorotationsfunktion der Motor nicht abgestellt oder auf Leerlaufdrehzahl gebracht werden kann.
Wenn der Schalter E ausgewählt ist, welcher gleichzeitig die Flugzustände umschaltet, ist darauf zu achten, dass die Drehzahlen entsprechend der fest zugeordneten Schaltrichtungen erfolgt (siehe Tabelle).
AUSWAHL KANAL 8:
Der Vorteil bei der Auswahl eines getrennten Kanals (8) zur Abschaltung des Drehzahlreglers liegt darin, dass für alle Flugzustände Normal und Idle 1..3 unterschiedliche Drehzahlvorgaben eingestellt werden können und gleichzeitig eine Umschaltung parallel mit dem Flugzustandsschalter erfolgen kann.
| Schalter-position E | Funktion FZ | Funktion GV-1 | %-Wert |
| hinten Normal | GV-1 aus 0 % | ||
| Mitte Gasvorwahl 1 | Schwebeflug Drehzahl | ca. 80 % | |
| vorn Gasvorwahl 1 | Rundflug Drehzahl | ca. 100 % | |
Dafür ist allerdings ein weiterer freier Kanal erforderlich der möglicherweise nicht zur Verfügung steht, da er schon von einer anderen Funktion, wie Taumelscheibentyp H4 oder Gas-Nadel belegt ist (wirken beide auf Kanal 8).
Wenn Kanal 8 ausgewählt ist, erscheint eine weiteres Untermenü CUT-SW in dem der Schalter gewählt wird welcher den Drehzahlregler über Kanal 8 abschaltet. Es stehen die Schalter A..H zur Auswahl.
DIR
Mit +Limit oder -Limit wird die Schaltrichtung der Funktion festgelegt, welche bei Autorotation den Drehzahlregler abschaltet. Wirkt nur wenn im vorstehenden Untermenü CUTCH der Kanal 7 ausgewählt wurde.
Prüfen sie, dass die Funktion richtig eingestellt ist und den Drehzahlregler GV-1 abschaltet.
SW
Danach kann der Schalter ausgewählt werden, mit dem die eingestellten Rotordrehzahlen abgerufen werden. Die Voreinstellung sieht den Schalter 'C' vor.
Es kann aber auch ein anderer Schalter A...H ausgewählt werden, dann sind die Drehzahlwerte unabhängig von der Flugzustandsumschaltung bedienbar, aber in Abhängigkeit des Schaltertypes nur 1 oder 2 Drehzahlvorgaben.
Wählt man den Schalter 'E' aus, dessen Schaltebenen den Flugzuständen 'NORM', 'IDL1' und 'IDL2' zugeordnet sind, so ist auf die vorgegebene Schaltrichtung und den Zusammenhang mit der Flugzustandsumschaltung zu achten (siehe Tabelle). Ein Pfeil neben der Prozentzahl zeigt die jeweils aktive Einstellrate.
Wählt man den Schalter Cond. so werden die Offsetwerte parallel zur Flugzustandsumschaltung mitgeschaltet und es stehen insgesamt 4 Drehzahlvorgaben zur Verfügung, NORM und IDL 1...3.
GAS-MIX
Mit dieser Funktion lässt sich jeweils getrennt für die vier Flugzustände 'NORM', 'IDL1', 'IDL2' und 'IDL3' ein Mischer programmieren, der bei Ansteuerung der Taumelscheibe die Stellung des Gasservos beeinflusst. Dadurch wird gewährleistet, dass die Rotordrehzahl konstant bleibt.

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[GAS MIX] MIX>INH AIL>TH ELE>TH RUD>TH >NORM> 0.0% 0.0% 0% IDL1> 0.0% 0.0% 0% IDL2> 0.0% 0.0% 0% IDL3> 0.0% 0.0% 0%Im 'Advanced 2/2'-Menü muss das 'GAS-MIX' Menü ausgewählt und durch einen Druck auf den Drehknopf bestätigt werden.
Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste ge langen Sie zurück zum Advanced-Menü 2/2.
In der Zeile 'MIX' muss durch eine Bewegung des Drehknopfes der Mischer aktiviert werden, die entsprechende Anzeige wechselt von 'INH' auf 'ON'.
Danach kann für jeden der genannten Flugzustände der Mischanteil als %-Wert vorgegeben werden. Der Bereich liegt jeweils zwischen 0% und 100%. Um ein sehr feinfühliges Einstellen zu ermöglichen beträgt die Schrittweite 0,5%.
Der aktuell eingestellte Flugzustand wird durch einen Pfeil gekennzeichnet.
TAUMEL-RING
Der neue Taumelscheiben-Ringmischer begrenzt die Wege der Taumelscheiben funktionen Roll und Nick auf einen voreingestellten Wert.
Auch bei Betätigung zweier Funktionen (Roll und Nick) wird der Maximalweg automatisch begrenzt, um das mechanische Blockieren von Servos zu verhindern. Dies ist insbesondere bei Hubschraubern für den 3-D- Flug nützlich, da hier mit extremen Servowegen gearbeitet wird. Der Einstellbereich reicht von 0 - 200%. Wenn nach einer Einstellung wieder der Ursprungswert von 100% eingestellt werden soll, muß der 3-D-Hotkey für min. 2 Sek. gedrückt werden.

GAS>NADEL (AUTOM. GEMISCHVERSTELLUNG)
Mit dieser Funktion lässt sich über ein separates Servo das Mischungsverhältnis des Vergasers verstellen. Dieses 'Düsen-nadel'-Servo muss am Ausgang 8 betrieben werden.
Ein besonderer Vorteil besteht darin, dass ein Zusammenhang mit der normalen Drosselfunktion hergestellt wird. Ist diese Option aktiviert, wird bei einer Betätigung der Drossel die Düseinnadel so nachgeführt, dass sich ein sicherer Motorlauf ergibt. Die Verknüpfung erfolgt über eine 5-Punkte Kurve.
Die automatische Düseinnadelverstellung kann nicht gleichzeitig mit den Funktionen Taumelscheibentyp H4 und Drehzahl- Regl (bei separater Abschaltung) betrieben werden.
Im 'Advanced 2/2'-Menü muss das 'GAS>NADEL' Menü ausgewählt und durch einen Druck auf den Drehknopf bestätigt werden.

Mit dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Menüs. Mit einer Betätigung der 'End'-Taste ge- langen Sie zurück zum Advanced-Menü 2/2.
Zuerst muss die Funktion aktiviert werden, dies erfolgt in der 3. Zeile mit Hilfe einer Drehbewegung am 3-D-Hotkey. Im Display wird danach 'ON' angezeigt. Danach muss die 5-Punkte Kurve einprogrammiert werden.
Mit dem Drosselknüppel kann jeder Punkt der Kurve aufgerufen werden und dann der gewünschte, zugehörige Servoweg als %-Wert mit dem 3-D-Hotkey eingegeben werden. Der Einstellbereich für alle Punkte liegt zwischen 0 % und 100 %.
Voreingestellt ist eine lineare Kurve.
Durch Betätigung des 3-D-Hotkeys für min. 1 Sek. können diese Werte wieder hergestellt werden.
Diese Kurve kann an die jeweiligen

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| X-Axis | Solid Line (%) | Dashed Line (%) | |---|---|---| | 0 | 0 | 15 | | 25 | 25 | 30 | | 50 | 50 | 45 | | 75 | 75 | 60 | | 100 | 100 | 85 |stände Normal, Idle up 1-3 angepasst werden, indem die einzelnen %-Werte für jeden der fünf Punkte verändert werden. Die gestrichelte Linie zeigt ein Einstellbeispiel.
Diese Vorgaben müssen in der Praxis erprobt werden. Die Voreinstellung dieser Option beträgt 0 %.
PROG.MIX1-6 (PROGRAMMIERBARE MISCHER 1-6)
Der T-10 CG Sender verfügt im Heli-Programm über sechs separate programmierbare lineare Mischer. Um ein Hubschraubermodell, z.B. für den Einsatz im Kunstflugbereich, optimal zu beherrschen, können diese Mischer eingesetzt werden, um gegenseitige Beeinflussungen der einzelnen Funktionen auszugleichen. Dadurch wird die Bedienung einfacher und angenehmer.
Die Mischer verknüpfen beliebige Funktionen und Kanäle. Man kann individuell die Schalter auswählen mit denen die verschiedenen Mischer aktiviert werden sollen. Für den ersten Mischer (PROG.MIX1) ist die Vorgehensweise dargestellt. Der Mischer 2 wird identisch programmiert.
Die Trimmauswahl-Funktion legt fest ob die Trimmung des Masterkanales auch auf den Slave-Kanal wirken soll. Die Offset-Option erlaubt den Angleich des zugemischten Kanals an die Hauptfunktion, damit kein Ruderausschlag in der Neutralstellung erfolgt.
Die Aktivierung der Mischer kann mit den acht Schaltern 'A' bis 'H' oder mit LS 1-3 erfolgen. Durch den Gassteuerknüppel (Kan. 3) kann das Ein- und Ausschalten eines Mischers ebenfalls durchgeführt werden.

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[PROG.MIX1] ( ROLL-HECK ) RATE 0% MIX▶INH OFFSET 0% TRIM▶OFF ( 0%) LINK▶OFF MASTER▶CH1 SW▶SwB SLAVE▶CH4 POSI▶NULLNach dem Einstieg in das 'Advanced 2/2'-Menü muss mit dem 3-D-Hotkey die gewünschte Mischer-Funktion ausgewählt und durch einen Druck auf den Drehknopf bestätigt werden. Mit
dem Cursor erfolgt die Auswahl innerhalb des Menüs für die programmierbaren Mischer. Mit der 'End'-Taste gelangen Sie zurück zum Advanced-Menü 2/2.
1. (MIX) AKTIVIERUNG DES MISCHERS
Dazu drehen Sie am 3-D-Hotkey. Je nach Stellung des zugehörigen Mixer-Schal ters wird im Display 'ON' oder 'OFF' angezeigt. Bei einem deaktivierten Mischer wird im Display 'INH' angezeigt.
2. (MAS) MASTER-KANAL AUSWÄHLEN
In diesem Menüpunkt wählen Sie den Steuergeber aus, von dem aus die Mischfunktion betätigt wird. Dies kann sowohl ein Steuerknüppel sein als auch einer der Proportionalgeber VRA...E. Die Auswahl erfolgt durch eine Drehbewegung am 3-D-Hotkey. Wenn Sie 'OFST' als Master-Kanal auswählen, wird ein fester Prozentwert auf den Slavekanal gemischt.
3. (SLV) SLAVE-KANAL AUSWÄHLEN
Hier den gewünschten Slave-Kanal einstellen, also die Servofunktion auf die vom Masterkanal eine Zumischung erfolgt. Auch hier erfolgt die Auswahl durch ein Drehen am 3-D-Hotkey.
4. (LINK) LINK-FUNKTION SETZEN
Die 'Link' - (Verbindungs-) Funktion wird gebraucht, um einen programmierbaren Mischer mit anderen Mischfunktionen zu verbinden.
Es kann dann ein weitere Mischanteil in eine bestehende Mischung hineingemischt werden und wirkt dann auf alle dort gemischten Servos. Dies ist nur für bestimmte Funktionen möglich.
Nach der Anwahl dieser Option innerhalb des Mischer-Menüs mit dem Cursor, können Sie durch drücken des 3-D-Hotkeys diese Option einschalten. Auf die gleiche Art und Weise kann die Verbindungsfunktion auch wieder ausgeschaltet werden.
5. (TRIM) TRIMMFUNKTION EINSTELLEN
Danach muss festgelegt werden, wie die Trimmungen der beiden Kanäle wirken sollen. In der entsprechenden Menüzeile 'TRIM' besteht die Möglichkeit 'OFF' oder 'ON' einzustellen. Im 'ON'-Betrieb wirkt die Trimmung des Masterkanals auch auf den Slavekanal. Andernfalls sind beide Kanäle entkoppelt.
6. (SW) SCHALTER-AUSWAHL
Nach der Anwahl dieser Menüzeile mit dem Cursor, kann mit dem 3-D-Hotkey ein individueller Schalter für den Mischer, der gerade programmiert wird, ausgesucht werden. Dabei stehen die Schalter 'A' bis 'H', LS 1-3 oder der Drosselsteuerknüppel 'STK-GAS' zur Verfügung.
Wenn der Gassteuerknüppel zur Aktivierung des Mischers ausgewählt wurde, müssen Schaltpunkt und -richtung eingegeben werden.
7. (POSI) WIRKUNGSRICHTUNG DES SCHALTERS
Nach Erreichen der Anzeige der Zeile 'POSI' im Mischer-Menü, kann die Schaltebene mit dem Drehknopf ausgewählt werden.
Dabei stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
- NULL Ständiger Betrieb des Mischers ohne Beeinflussung durch den Schalter
- UP Durch eine Betätigung nach oben wird der Mischer aktiviert
- CENTER Bei einem 3-Positionsschalter wird der Mischer in Mittelstellung aktiviert
- DOWN Durch eine Betätigung nach unten wird der Mischer aktiviert
- Up&Cntr Der Mischer wird durch die Mittel- und die obere Position eines 3-Ebenen-Schalters aktiviert
- Cntr&Dn Der Mischer wird durch die Mittel- und die unten Position eines 3-Ebenen-Schalters aktiviert
Wenn der Gas-Steuerknüppel zur Aktivierung des Mischers ausgewählt wurde, müssen der Schaltpunkt und -richtung eingegeben werden. Dazu bringt man den Steuerknüppel in die Umschaltposition und drückt den 3-D-Hotkey für min. 1 Sek. Der Schaltpunkt erscheint als Prozentwertanzeige im Display. Beim 2. Drücken wird NULL einprogrammiert, also der Mischer permanent eingeschaltet.
8. MISCHWERTE EINSTELLEN
Durch Weiterblättern mit dem Cursor erreicht man wieder die 1. Seite des Einstellmenüs. Hier werden die Misch werte vorgegeben und zwar für jede Steuergeberseite getrennt. Somit sind auch asymmetrische oder V-Kurven-Zumischungen möglich.
Dazu bewegen Sie den Geber des Master-Kanals in die Richtung, für die Sie zuerst den Mischwert programmieren wollen. Im Display wird diese Wirkungsrichtung des Master-Kanals invers dargestellt.
Danach kann der Mischwert durch Drehen des 3-D-Hotkey eingegeben werden. Beachten Sie, dass auch für die andere Seite des Masterkanals die Mischrate vorgegeben werden muss. Zur Voreinstellung von 0 % gelangen Sie zurück, wenn Sie den 3-D-Hotkey für min. 1 Sek. drücken. Bei einem Mischwert von 0 % ist der Mischer unwirksam.
9. (OFFSET) OFFSET-ABGLEICH
Üblicherweise wirkt die Zumischung von der Steuergeber-Mittelstellung aus. Für einige Funktionen kann es erforderlich sein, von einer bestimmten Position oder Endposition aus die Zumischung einzustellen.
In diesem Falle den Steuergeber in die gewünschte Position bringen und für 1 Sekunde den 3-D-Hotkey drücken. Dadurch wird die neue Offset-Position abgespeichert und die Zumischung beginnt von dieser Position aus.
Der Programmiervorgang des zweiten linearen Mischers (PROG.MIX2) ist vollkommen identisch mit dem des ersten Mischers.
PROGRAMMIERBEISPIEL HUBSCHRAUBER-MODELL
Als Beispiel für die Eingabeprozeduren für einen Hubschrauber wurde ein Hubschrauber mit Taumelscheibentyp SR3 oder auch CCPM Ansteuerung gewählt. Sie können diese Abhandlung als Grundlage für die Programmierung Ihres eigenen Modells benutzen. Dabei werden sich die Zahlen und Prozentwerte, die Sie eingeben müssen wahrscheinlich von den hier aufgeführten unterscheiden.

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[VOREINSTELLUNG] STK-MODE▶2 THR-REV▶NOR SPRACHE▶Deutsch TM10-MODE▶GENERAL- Zunächst sind die globalen Funktion wie Drossel rechts oder links (STICK-MODE) und Drosselrichtung (THR-REV) zu wählen.

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[MODELLWAHL] SELECT▶01 (MODEL-0001) COPY▶01→01 (MODEL-0001) NAME▶MODEL-0001- Wählen Sie einen leeren Speicherplatz aus und geben Sie einen Modellnamen ein.

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[PARAMETER] RESET▶Execute ▼ TYPE▶HELICOPTER SWASH▶H-1 MODUL▶2.4G/10CH ATL▶ON <1/2> Pure (1/2-6)- Im Menü Parameter zunächst den Modelltyp 'HELI(SR-3)' auswählen, danach die Modulationsart 2,4G/10CH oder 2,4G/7CH wählen. Sender Aus-Einschalten damit Modulationsumschaltung aktiv wird! Symmetrische Drosseltrimmung ATL aktivieren.

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[SERVO-UMP] →1:ROLL NOR 2:NICK NOR 3:GAS NOR CH1:ROLL 4:HECK NOR REV NOR 5:KRSL NOR 6:PIT NOR 7:ZUS1 NOR 8:ZUS2 NOR- Stellen Sie die Laufrichtung der Servos unter Betätigung des Gas/Pitch Steuerknüppels ein. Die Servos am Ausgang 1,2 und 6 solange umpolen, bis alle Servos in die gleiche Richtung laufen.

- Danach im Menü TAU-MELSCH die korrekte Funktionsrichtung von Roll-Nick und Pitch durch Ändern des Vorzeichens einstellen. Stellen Sie für alle 3 Funktionen den maximal möglichen Servoweg-Rate ein. Achten Sie darauf, dass bei Extrempositionen (z. B. vollem Pitch und Rollausschlag die Taumelscheibenführung nicht begrenzt wird oder hakt.

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[SERVO-MIT] →1:ROLL 0 2:NICK 0 3:GAS 0 4:HECK 0 CH1:ROLL 5:KRSL 0 6:PIT 0 7:ZUS1 0 8:ZUS2 0- Korrigieren Sie im Menü SERVO-MIT falls erforderlich die Servo-Mittelstellungen. Größere Korrekturen bitte am Rudergestänge vornehmen.

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[ENDPUNKT] →1:ROLL 100/100 2:NICK 100/100 3:GAS 100/100 CH1:ROLL 4:HECK 100/100 ←→ 5:KRSL 100/100 100% [100%] 6:PIT 100/100 7:ZUS1 100/100 8:ZUS2 100/100- Stellen Sie danach mit Hilfe der Angaben im Bauplan des Modells bzw. nach Ihren Erfahrungen im Menü ENDPUNKT für Ihr Modell die exakten Ruder - wege ein.

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[GAS-KURVE] MIX► COND►NORM (NORM) P -out--stk- ▲6> 75.0 75.0 5> 62.5 62.5 4▶ 50.0 50.0 3> 37.5 37.5 0: 50.0 2> 25.0 25.0 S: 50.0- Anschließend sind die Kurven für die Gasfunktion einzustellen. Verwenden Sie die Werte aus unserem Einstellbeispiel. Aktivieren Sie die entsprechenden Flugzustandsebenen.

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[PITCH-KURVE] COND-NORM (NORM) P -out-/-stk- 6>+ 50 75.0 5>+ 25 82.5 4+ 0 50.0 3>- 25 37.5 s: 50.0>2>- 50 25.0- Nun die Pitchkurven nach dem gleichen Beispiel einprogrammieren. Sofern die Autorotationsfunktion ge nutzt werden soll, können die Pitchwerte gleich mit eingestellt werden.

- Als nächstes den Heck- Mischer einstellen falls erforderlich. Bei Heading-Hold/AVCS Kreiselsystemen unbedingt abschalten

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[AUTOROTATION] MIX>INH POSI> 0%- Sofern gewünscht, nun den Autorotationsbetrieb (AUTOROT) aktivieren und den Gaswert einstellen. Gegebenfalls auch den Offsetwert für den Heckrotor.

- Danach werden die Verzögerungszeiten für die verschiedenen Funktionen eingegeben, um sanfte Über gänge zwischen den einzelnen Flugzuständen zu erreichen.

- Abschließend muss die Kreiselempfindlichkeit für die verschiedenen Flugzustände im Menü 'KREISEL' eingestellt werden.

Nach dem ersten Probelauf oder Erstflug sind weitere Feineinstellungen wie beispielsweise unterschiedliche Flugzustandstrimmungen im Menü Offset einzustellen.
10. TIPPS ZUM EINBAU UND ANTENNENVERLEGUNG VON 2,4 GHZ FASST EMPFÄNGERN
Jeder RC-Anwender hat im Laufe der Jahre seine eigenen Erfahrungen beim Einbau und Anwendung mit RC-Komponenten gesammelt. Mit der 2,4 GHz Technologie ist ein neues Zeitalter angebrochen, welche enorme Vorteile bringt. Dennoch sollten wir einige geänderte Gegebenheiten beim 2,4 GHz System beachten und die RC-Komponenten entsprechen einbauen und anwenden.
Einer der häufigsten Fehler ist es, wie bisher den Empfänger in Schaumstoff einzuwickeln oder in ein Schaumstoffrohr zu stecken um sie vor Vibrationen zu schützen. Dies ist bei den 2,4 GHZ FASST Empfänger nicht erforderlich, da diese keine Keramikfilter mehr besitzen und deshalb vibrationsunempfindlich sind.
Diese „gut gemeinte“ Maßnahme ist sogar kontraproduktiv, da in den 2,4 GHz Empfängern Hochleistungs-IC's, arbeiten welche einen gewissen Stromverbrauch besitzen, was zu einer Eigenerwärmung führt. Durch die Ummantelung mit Schaumstoff kann die Wärme nicht vom Empfänger abgeführt werden. Wir empfehlen 2,4 GHz Empfänger mit Doppelseitigem Klebeband mit Schaumstoffkern (oder Klettband) zu montieren. Wenn möglich nicht ganzflächig sonder nur auf „Füßchen“ um eine Luftzirkulation um den Empfänger zu ermöglichen. Eine vertikale Montage erhöht die Luftzirkulation.
Der Temperaturbereich für Fernsteuerkomponenten im Allgemeinen liegt bei -15^+55^ . Es ist der typische Bereich, welcher seitens der Hersteller von Elektronikbauteilen angegeben wird. Dieser Temperaturbereich gilt für nahezu alle Elektronik Geräte des täglichen Gebrauchs.
Dieser Bereich (-15... +55°C) gilt auch für Empfänger und das schon seit vielen Jahren. Natürlich auch für die neue Generation der 2,4 GHz FASST-Empfänger. Auch für andere 2,4 GHz Systeme ist ein solcher Temperaturbereich vorhanden, weil hier ICs aus der WLAN Technik eingesetzt werden, welche üblicherweise „im Haus“ betrieben werden und somit gleichartige Spezifikationen besitzen. Selbstverständlich ist dies die theoretische Untergrenze und die Empfänger können in der Praxis eine deutlich höhere Umgebungs-temperatur bewältigen (ca. 70-75°C). Dennoch kann der Bauteile-Hersteller diese höheren Werte auf Grund der Toleranzen bei der Fertigung nicht gewährleisten.
Wir empfehlen Ihnen deshalb mit der entsprechenden Umsicht zu handeln und folgende Hinweise zu beachten:
- Der Einsatz von 2 LiPo-Zellen ohne Spannungsreduzierung wird nicht empfohlen.
- LiPo-Zellen mit Spannungswandler erzeugen wiederum Wärme und sollten nicht in der gleichen Aussparung oder zu dicht am Empfänger platziert sein.
- An heißen, sonnigen Tagen Modelle nicht im PKW lassen, um zu vermeiden dass sich Material und Elektronik zu sehr aufheizen.
- Für Lüftung sorgen oder noch besser Modell aus dem Auto nehmen und im Schatten des Autos lagern.
- Bei transparent oder hell lackierten Kabinenhauben heizen sich Rumpf und RC-Komponenten wegen der durchscheinen-den Sonne auf. Kabinenhaube abnehmen und so für Luftzirkulation im Rumpf sorgen, oder mit hellem Tuch abdecken.
- Dunkle Modelle mit einem Tuch abdecken, oder in den Schatten stellen.
- In keinem Fall schlanke / schwarze CFK /GFK Rümpfe mit eingesetztem Empfänger im Auto oder in praller Sonne liegen lassen.
- Den Empfänger nicht in der Nähe von Motor und Aus-
puffanlagen montieren, die Strahlungswärme kann den Empfänger zu sehr aufheizen.
- Durch den Rumpf laufende Schalldämpfer z. B. mit einer Balsaverkleidung wärmetechnisch abschotten um zu hohe Rumpftemperaturen zu vermeiden.
- Versuchen Sie eine Luftzirkulation durch den Rumpf zu ermöglichen.
- Gegebenfalls Lüftungs-Öffnungen in Kabinenhaube oder Rumpf vorsehen.
Zusätzliche Hinweise zu weiteren RC-Komponenten Nicht nur Empfänger sondern auch andere Elektronik-Komponenten profitieren davon, wenn oben genannte Empfehlungen angewandt werden.
- Bereits „vorgeglühte“ Kühlkörper der Fahrtregler führen die Wärme nicht so gut ab und können im nachfolgenden Betrieb eher überlastet werden.
- LiPo-Akkus besitzen ab ca. 45°C eine wesentlich schlechtere Energieabgabe (ca. 10-12%), wodurch die Leistungsfähigkeit Ihres Modells abnimmt
- Auch Servos verlieren einen Teil Ihrer Kraft bei Wärme, je höher die Temperatur der Motorwicklung ist umso schlechter ist der Wirkungsgrad. Das bedeutet die Kraft eines Servos ist ab ca. 55°C um bis zu 20% geringer ist als im kalten Zustand. Diese Grenze ist schnell erreicht, durch die hohe Eigenerwärmung des Servomotors.
Generelles zum Thema 2,4 GHz RC-Anlagen
- Die generelle Reichweite des 2,4 GHz FASST Systems ist größer als die von 35 MHz Anlagen. Sie beträgt in Bodennähe ca. 2000 Meter und in der Luft mehr als 3000 m. Die nachstehend beschriebenen Wetter- und Hindernissabhängigen Reichweitenreduzierungen beeinträchtigen die Funktion also nicht sondern reduzieren lediglich die Reserve.
- Größere Hindernisse zwischen Sender und Empfänger können so das Signal dämpfen oder blockieren.
- In Bodennähe ist die Dämpfung des Sendesignals höher als bei 35 MHz Anlagen. An nebligen Tagen und/oder bei nassem Boden kann die Reichweite in Bodennähe reduziert sein.
- Befindet sich ein Modell in Bodennähe und gelangt ein Hindernis (Person, Fahrzeug, Objekt etc.) zwischen Sender und Empfänger so kann sich die Reichweite deutlich reduzieren.
• Die Ausbreitung der 2,4 GHz Signale erfolgt nahezu geradlinig, deswegen ist es erforderlich immer Sicht kontakt zum Modell zu besitzen.
• Die FASST Empfänger R607, R617, R608 und R6014 besitzen ein Diversity-System mit 2 Antennen und ent sprechenden Eingangsstufen, dieses System prüft ständig den Signalpegel beider Antenneneingänge und schaltet blitzschnell und übergangslos auf das stärkere Signal um. - Werden die beiden Antennen im 90° Winkel zueinander angeordnet, wird die bei nur einer Antenne übliche Lageabhängigkeit wesentlich verbessert, was die Empfangssicherheit deutlich erhöht.
• Die PRE-VISON Software scannt permanent das Ein gangssignal ab und führt, falls erforderlich, eine Fehler korrektur durch.
10.1 Um optimale Empfangsergebnisse zu erzielen, beachten sie folgende Hinweise zur Antennenverlegung:
• Die beiden Antennen soweit als möglich voneinander platzieren.
• Die beiden Antennen sollten gestreckt verlegt werden.

text_image
Antenne Koaxial Kabel Futaba R6014 HS DIVERSITN BASF 1st instellwinder 2.4 3.5 Diesen Bereich möglichst gestreckt verlegen- Der Winkel der Antennen zueinander sollte ungefähr 90° betragen.

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90° FISBA RED014-15 RED014-18 90°- Große Modelle besitzen oft größere Metallteile, welche den HF-Empfang dämpfen können, in solchen Fällen die Antenne links und rechts davon positionieren.
• Die Antennen sollten nicht parallel und mindestens 1,5...2 cm entfernt verlegt werden von:
- Metall, Karbon, Kabeln, Bowdenzug, Seilsteuerungen, Karbonschubstangen, Kohlerowings etc.
• stromführenden Regler- oder Motorkabeln
• Zündkerzen, Zündkerzenheizern
- Orten mit statischer Aufladung, wie Zahnriemen, Turbinen etc.
- Antenne aus Rümpfen mit abschirmenden Materialien (Karbon, Metall, etc.) auf kürzestem Weg aus dem Rumpf führen
• Die Antennen-Enden weder innen noch außen entlang an elektrisch leitenden Materialien (Metall, Karbon) befestigen
- Dies gilt nicht für das Koaxialkabel, sondern nur für den Endbereich der Antenne.
- Enge Verlegeradien für das Koaxialkabel sind zu vermeiden, ebenso ein Knicken des Kabels.
- Empfänger vor Feuchtigkeit schützen.
Hinweise zum Einbau von 2,4 GHz FASST-Empfängern:
- Stromversorgung möglichst mit einem niederohmigen NC- oder NiMH Akku herstellen.
- Getaktete BEC-Systeme zur Stromversorgung müssen ausreichend dimensioniert sein, bricht die Spannung unter Last auf einen Wert von unter 3,8 Volt ein, dann muss der Empfänger einen Reset machen und neu starten, was ca. 2-3 Sekunden Signalverlust bedeutet. Um dies zu verhindern sind ggf. sogenannte RX-Kondensatoren am Empfänger einzusetzen, welche kurz zeitigen Spannungseinbrüche überbrücken. (RX-Kondensator 1800μF No. F 1621 oder 3600μF No. F1622).
- FASST 2,4 GHz Empfänger sind durch Ihre hohe Zwischenfrequenz von 800 MHz relativ immun gegen Elektrosmog (wie Knackimpulse, HF-Einstrahlung, statische Aufladung, etc.), da dieser bei einer Frequenz ab ca. 300-400 MHz nur noch eine geringe Amplitude besitzt. Bei bekannt stark störenden Elektronik-Zusatzgeräten ist es unter ungünstigen Umständen erforderlich einen Entstörfilter No. F 1413 einzusetzen, um diese Störungen vom Empfänger fern zu halten. Ob der Einsatz eines solchen Filters erforderlich ist zeigt ein Reichweitentest.
Um starke statische Aufladungen zu verhindern sind am Modell Vorkehrungen zu treffen: Hubschrauber:
• Verbinden Sie Heckrohr und Chassis mit einem Masse
band. Bei Zahnriemenantrieb ggf. eine „Kupferbürste“ anbringen um Aufladungen vom Zahnriemen abzuleiten. Eventuell auch die Zahnriemenrollen elektrisch leitend mit dem Chassis verbinden.
- Bei Elektro-Heli's ist es meist erforderlich das Heckrohr mit dem Motorgehäuse zu verbinden.
- Kommen CFK/GFK Blätter sowie ein CFK-Heckrohr zum Einsatz, so kann dies bei hohen Drehzahlen und geringer Luftfeuchtigkeit dazu führen, dass massive statische Aufladungen produziert werden. Um dies zu vermeiden sollte vom Heckrotor-Getriebe bis zur Hauptrotorwelle eine leitende Verbindung bestehen. Auch der Einsatz von Antistatik-Sprays (z.B. Kontakt Chemie) hat sich bewährt.
Turbinen:
- Verbinden Sie das Abschirmblech der Turbine mit einem Masseband um statische Aufladungen zu verhindern.
- Bei schnellen Jetmodellen aus GFK, entsteht durch die hohe Geschwindigkeit häufig (besonders bei geringer Luftfeuchte) eine hohe statische Aufladung (ca. 40.000 Volt). Hier sind GFK-Teile, größer ca. 10 cm², leitend miteinander zu verbinden.
- Auch nach außen durch den Rumpf geführte Anschlüsse (Tankanschluss etc.) sind elektrisch leitend miteinander zu verbinden um statische Aufladungen zu vermeiden. Statische Aufladungen können über den Tankschlauch dazu führen, dass Abstellventile betätigt werden.
- Auch die Fahrwerksreifen können statische Aufladungen provozieren und sollten daher mit Kupferbürsten versehen werden.
Reichweitentest:
Es empfiehlt sich, vor der Inbetriebnahme eines neuen Modells bzw. eines neuen Empfängers in jedem Fall einen Reichweiten-test durchzuführen. Dabei sollte das Modell nicht auf dem Boden stehen sondern erhöht ca. 1-1,5 m über dem Boden. Verwenden Sie dazu einen Kunststoff- oder Holztisch oder Kiste, Karton etc. In keinem Fall etwas mit Metall (Campingtisch etc.). Ebenfalls sollten keine leitenden Materialien in der Nähe sein (Zäune, Autos etc.) und der Helfer nicht zu nahe am Modell stehen.
- Zunächst das Modell ohne Antriebsmotor in Betrieb nehmen. Entfernen sie sich langsam vom Modell und steuern Sie eine Ruderfunktion langsam aber kontinuierlich.
- Während des Entfernens vom Modell beobachten Sie die Funktion des Ruders, ob es aussetzt oder stehen bleibt. Gegebenenfalls einen Helfer zur Hand nehmen, welcher in gewissem Abstand die Ruderfunktion beobachtet. Drehen Sie den Sender beim Entfernen auch etwas nach links und rechts um eine andere Antennenposition zum Modell zu simulieren.
- Im Power Down Modus (Reichweitentest Modus) sollte mindestens eine Reichweite von ca. 50 m erreicht werden. Die meisten werden ca. 80-120 m erreichen was ein sehr gutes Ergebnis ist. Liegt der Wert bei nur ca. 40 m oder darunter so sollte in keinen Fall gestartet werden und zunächst die Ursache der geringen Reichweite gefunden werden.
- Ist dieser erste Reichweitentest erfolgreich, so führen Sie den gleichen Test mit laufendem Motor durch (Achtung ggf. Modell befestigen) Die jetzt erzielte Reichweite darf nur etwas geringer sein (ca. 20%). Ist sie deutlich geringer, so stört die Antriebseinheit den Empfänger. Schaffen sie Abhilfe, indem Sie sich vergewissern ob alle oben beschriebenen Maßnahmen ein gehalten wurden.
Power-Down-Modus für Reichweitentest aktivieren:
[TM10 POWER MODE]
![FUTABA T10CHG - [TM10 POWER MODE] - 1](/content/2026/05/783680/images/5229fee652b248d29f1e394bf2ae7acaec9729c7461e261900ffe89df3c54e27.jpg)
- 3-D-Hotkey während dem einschalten gedrückt halten.
- Um den "POWER DOWN" Modus zu aktivieren, 3-D-Hotkey drücken.
- Wenn dieser Modus aktiviert ist, blinkt die rote Monitor-LED des HF-Moduls und es ertönt alle 3 Sekunden ein Beepton.
- Zunächst das Modell ohne Antriebsmotor in Betrieb nehmen.
- Entfernen sie sich langsam vom Modell und steuern Sie eine Ruderfunktion langsam aber kontinuierlich
- Während des Entfernens vom Modell beobachten Sie die Funktion des Ruders ob es aussetzt oder stehen bleibt. Gegebenenfalls einen Helfer zur Hand nehmen, welcher in gewissem Abstand die Ruderfunktion beobachtet.
- Drehen Sie den Sender beim Entfernen auch mal etwas nach links und rechts um eine andere Antennenposition zum Modell zu simulieren.
- Im Power-Down-Modus sollten Sie eine Reichweite von 50 Metern (Schritte) erreichen.
- Ist dieser erste Reichweitentest erfolgreich, so führen Sie den gleichen Test mit laufendem Motor durch (Achtung ggf. Modell befestigen)
- Die jetzt erzielte Reichweite darf nur etwas geringer sein (ca. 20%). Ist sie deutlich geringer, so stört die Antriebseinheit den Empfänger. Schaffen sie Abhilfe, indem Sie sich vergewissern ob alle oben beschriebenen Maßnahmen eingehalten wurden.
- Der Power-Down-Mode bleibt für 90 Sekunden aktiv und schaltet dann automatisch zurück auf Normalbetrieb. Ein vorzeitiges Umschalten auf Normalbetrieb wird durch Drücken des 3-D-Hotkeys erreicht.
- Soll der Power-Down-Modus erneut aufgerufen werden, so ist der Sender auszuschalten und bei gedrückter 3-D-Hotkey-Taste wieder einzuschalten.
ACHTUNG:
Niemals mit eingeschaltetem Reichweitentest (Power-Down-Modus) starten. Aus Sicherheitsgründen ist ein (weiterer) Reichweitentest nicht möglich, wenn der Sender bereits mit voller Leistung gesendet hat. Es ist notwendig den Sender Aus- und erneut Einzuschalten. Diese Maßnahme verhindert ein versehentliches Umschalten auf Reichweitentest während das aktiven Betriebs.
Hinweis:
Wenn Sie die Abstrahlung ausgeschaltet lassen wollen um evtl. Einstellungen vorzunehmen oder bei Betrieb am Flugsimulator Energie zu sparen, wählen Sie "OFF" aus und bestätigen Sie mit dem 3-D-Hotkey. Um die HF-Abstrahlung wieder einzuschalten, Sender aus- und wieder einschalten. Um den Sender und die HF-Abstrahlung normal einzuschalten, "ON" auswählen und mit dem 3-D-Hotkey bestätigen.
10.2 SCHALTERKABEL
Der Schalter der Empfangsanlage muss ohne mechanische Begrenzung in jeder Richtung betätigt werden können. Der Ausschnitt im Rumpf muss groß genug sein. Bei Motormodellen mit Verbrennungsmotor den Schalter auf der gegenüberliegenden Seite des Auspuffs anbringen, damit kein Öl eindringen kann und die Kontakte verschmutzt. Beim Einsatz von vielen kräftigen Digitalservos empfehlen wir den Einsatz von handelsüblichen Doppelstromversorgungssystemen.
10.3 SERVOKABEL
Achten Sie beim Verlegen der Kabel darauf, dass diese nicht auf Zug belastet werden, zu stark geknickt oder gebrochen sind. Stellen sie sicher, dass keine scharfen Kanten die Kabelisolation beschädigen. Alle Steckverbindung müssen fest sitzen. Beim Lösen der Steckverbindungen achten Sie unbedingt darauf, dass nicht an den Kabeln gezogen wird. Die Kabel nicht kreuz und quer verlegen. Besser ist eine Befestigung der Kabel mit Klebeband oder Kabelbindern z. B. an der Rumpfseitenwand oder am Chassis. An den Geräten dürfen keinerlei Veränderungen vorgenommen werden. Vermeiden Sie Verpolungen und Kurzschlüsse jeder Art, die Geräte sind dagegen nicht geschützt.
10.4 SERVOENTSTÖRFILTER
Bei Verwendung von langen Servokabeln oder Verlängerungs - kabeln, können über die Servokabel Störungen eingefangen werden.
Noch besser ist der Einsatz von Entstörfiltern (No. F1413).
10.5 SERVOEINBAU
Zum Befestigen der Servos auf jeden Fall die beigefügten Gummi tüllen und Messingniete verwenden. Beim Fest - schrauben der Servos beachten, dass die Schrauben nur so fest angezogen werden, dass die Messingniete nicht zu - sammengedrückt werden. Die vibrationsdämpfende Wirkung der Gummitüllen geht sonst verloren.
Das folgende Bild zeigt die Servomontage.
Im Teil „A“ Montage in einem Holzbrettchen. Teil „B“ Montage in einer Kunststoff- oder Aluminiumplatte.

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1 2 3 4 51 Holzschraube
2 U-Scheibe
3 Gummitülle
4 Führungshülse
5 Holz

Bei RC-Car Modellen wird der Servo-Einbau in den dafür vorgesehenen Aussparungen der jeweiligen Einbauplatte vorgenommen. Bei Bootsmodellen können von Ihnen die robbe-Servo-Schnellbefestigungen verwendet werden. Schen ken Sie der Servomontage große Beachtung, da Servos empfindlich auf Erschütterungen reagieren.
10.6 SERVOWEGE / SERVOHEBEL
Zahnkranz-Servo-Hebel ermöglichen die mechanische Einstellung der Servo-Neutralstellung.
Einstellung der Neutral Position:
Befestigungsschraube des Abtriebshebels lösen, Hebel abheben, in der gewünschten Neutral-Position wieder aufsetzen und festschrauben.
Wirkung:
Um bei 4-armigen Servohebel die kleinstmögliche Verstellung (3,6°) nach RECHTS zu erreichen, muß ARM 2 auf die nächst mögliche Position an der Basislinie A gesetzt werden. ARM 3 ergibt dann eine Verstellung von 7,2°, ARM 4 von 10,8°. Um die kleinstmögliche Verstellung nach LINKS zu erreichen, muß ARM 4 auf die nächst mögliche Position an der Basislinie A gesetzt werden.
Unterteilung:
Die Zahnkranzwelle und der Zahnkranz-Abtriebshebel haben eine Unterteilung in 25 Segmente. Die Änderung der Stellung pro Segment beträgt daher 360°: 25 = 14,4°. Die minimalste Verstellmöglichkeit wird bestimmt durch die Anzahl der ARME eines Hebels. Bei 4-armigem Hebel beträgt die minimale Verstellung 360° : (25 x 4) = 3,6°. Beim 6-armigem Hebel beträgt die minimale Verstellung 2,4°. ARM 2 verstellt um 2,4° nach rechts, ARM 3 um 4,8° nach rechts, ARM 6 verstellt um 2,4° nach links, ARM 5 um 4,8° nach links, ARM 4 verstellt um 7,2° nach rechts und nach links.

HORN A (FSH-5X)
HORN B
(FSH-6SI)
HORN C (FSH 6R)
Für robbe-Servos sind verschiedene Servohebel lieferbar. Einige sind im vorstehenden Bild abgebildet. Außerdem ist die Änderung der Stellung pro Zahnkranz-Segment dargestellt.
10.7 EINBAU DER GESTÄNGE
Grundsätzlich muss der Einbau der Gestänge so erfolgen, dass sie besonders leichtgängig sind. Sonst wird zu viel Strom benötigt, dadurch verringert sich die Betriebszeit deutlich. Außerdem verschlechtert sich z. B. die Rückstellgenauigkeit der Lenkung. Das wiederum wirkt sich negativ auf das Fahrverhalten aus.

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Gestänge Befestigungsschraube11. HINWEISE FÜR DEN BETRIEB
Alle robbe-Futaba-Empfänger arbeiten noch bei einer Versorgungsspannung von 3 V mit gleicher Reichweite. Da durch ergibt sich der Vorteil, dass selbst bei Ausfall einer Akkuzelle (Kurzschluss) normalerweise kein Ausfall der Empfangsanlage erfolgt, da robbe-Futaba Servos bei 3,6 V noch arbeiten, nur etwas langsamer und mit weniger Kraft. Dies ist sehr wichtig im Winter bei tiefen Außentemperaturen, um kurzzeitige Spannungseinbrüche nicht wirksam werden zu lassen.
Allerdings ergibt sich dadurch der Nachteil, dass u. U. der Ausfall der Akkuzelle gar nicht bemerkt wird. Deshalb sollte der Empfängerakku von Zeit zu Zeit überprüft werden.
Empfehlenswert ist der Einsatz des robbe-Accumonitors No. 8409, welcher mittels LED-Leuchtband die aktuelle Empfänger-Akkuspannung anzeigt.
11.1 EINSCHALTREIHENFOLGE
Immer zuerst den Sender einschalten, dann den Empfänger. Beim Ausschalten in umgekehrter Reihenfolge vorgehen. Nach dem Einschalten des Empfängers laufen die Servos in die Neutralstellung. Es empfiehlt sich jede Funktion durch Betätigung der Geber zu prüfen. Außerdem sind die Steuerfunktionen auf die korrekte Dreh richtung zu überprüfen. Bewegt sich ein Servo in die falsche Richtung, muss der Drehsinn umgedreht werden.
11.2 KNACKIMPULSE
Für den sicheren Betrieb sollten 'Knackimpulse' vermieden werden. Diese können entstehen, wenn Metallteile, wie z.B. Rudergestänge, durch Vibrationen aneinander reiben. Deshalb sollte die Anlenkung von Vergasern immer mit einem Kunststoff-Gabelkopf erfolgen, keine metallische Anlenkung direkt, ohne Isolierung am Vergaserhebel einhängen.
11.3 ELEKTROMOTOREN MIT KOHLEBÜRSTEN
Elektromotoren müssen unbedingt entstört werden, ansonsten können die beim Betrieb der Motoren entste hende Funken zwischen dem Anker und den Kohlebürsten die Fern steuerung beträchtlich beeinflussen und stören. Wir empfehlen die robbe-Entstör filter

No. 8306, 8307 oder einen Satz Entstör konden sa toren No. 4008. Jeder Motor muss einzeln entstört wer den, wie im Bild dargestellt.
11.4 ELEKTRONISCHE ZÜNDUNGEN
Auch Zündungen von Verbrennungsmotoren erzeugen Störungen, die die Funktion der Fernsteuerung negativ beeinflussen können. Versorgen Sie elektrische Zündungen immer aus einer separaten Batterie. Verwenden Sie nur entstörte Zündkerzen, Zündkerzenstecker und abgeschirmte Zündkabel. Halten Sie mit der Empfangsanlage ausreichend Abstand zu einer Zündanlage.
11.5 KAPAZITÄT/BETRIEBSZEIT DES EMPFÄNGERAKKUS
Für alle Stromquellen gilt: Bei niedrigen Temperaturen nimmt die Kapazität stark ab daher sind die Betriebszeiten bei Kälte erheblich kürzer.
Die Betriebszeit ist stark abhängig von der Anzahl der angeschlos senen Servos, Leichtgängigkeit der Gestänge sowie der Häufigkeit der Steuerbewegungen. Ein Standardservo nimmt bei laufendem Motor zwischen 150 mA und etwa 600 mA und bei stehendem Motor ca. 8 mA auf Strom auf. Superservos oder kräftige Digitalservos benötigen bei voller Stellkraft bis zu 1300 mA Spitzenstrom.
Wählen Sie einen dem Stromverbrauch und Servozahl entsprechenden Empfängerakku mit ausreichender Kapazität.
Achten Sie darauf, dass die Gestänge leichtgängig sind und das Servo in seinem Weg nicht begrenzt wird. Ein ständig an die mechanische Begrenzung laufendes Servo verbraucht den höchsten Strom und nimmt auf Dauer Schaden.
Bei der Empfangsanlage macht sich ein entladener Akku durch merklich langsamer laufende Servobewegungen bemerkbar. Stellen Sie spätestens dann den Betrieb umgehend ein und laden nach.
Wir empfehlen zur Kontrolle der Empfängerakkuspannung während des Betriebes, einen Akkucontroller zu verwenden, der Ihnen einen Anhaltspunkt über den Ladezustand des Akkus geben kann.
12. GEWÄHRLEISTUNG
Unsere Artikel sind selbstverständlich mit den gesetzlich vorgeschriebenen 24 Monaten Gewährleistung ausgestattet. Sollten Sie einen berechtigten Gewährleistungsanspruch geltend machen wollen, so wenden Sie sich immer an Ihren Händler, der Gewährleistungsgeber und für die Abwicklung zuständig ist.
Während dieser Zeit werden evtl. auftretende Funktions mängel sowie Fabrikations- oder Materialfehler kostenlos von uns behoben. Weitergehende Ansprüche z. B. bei Folge schäden, sind ausgeschlossen.
Der Transport zu uns muss frei erfolgen, der Rücktransport zu Ihnen erfolgt ebenfalls frei. Unfreie Sendungen können nicht an - genommen werden.
Für Transportschäden und Verlust Ihrer Sendung können wir keine Haftung übernehmen. Wir empfehlen eine ent sprech ende Versicherung.
Senden Sie Ihre Geräte an die für das jeweilige Land zu ständige Servicestelle.
Zur Bearbeitung Ihrer Gewährleistungsansprüche müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden:
- Legen Sie Ihrer Sendung den Kaufbeleg (Kassenzettel) bei.
- Die Geräte wurden gemäss der Bedienungsanleitung be -trieben.
- Es wurden ausschließlich empfohlene Stromquellen und original robbe Zubehör verwendet.
- Feuchtigkeitsschäden, Fremdeingriffe, Verpolung, Über lastungen und mechanische Beschädigungen liegen nicht vor.
-
Fügen Sie sachdienliche Hinweise zur Auffindung des Fehlers oder des Defektes bei.
-
SERVICE-ADRESSEN
| Land Firma Strasse Stadt Telefon Fax | |||||
| Andorra | SORTENY | 130 LES ESCALDES | 0037-6-82 0827 | 0037-6-82 5476 | |
| Dänemark | MAAETOFT DMI | 8900 RANDERS | 0045-86-43 6100 | 0045-86-43 7744 | |
| Deutschland | robbe-Service | Metzloser Str. 36 | D-36355 Grebenhain | 0049-6644-87-777 | 0049-6644-87-779 |
| England | robbe-Schlüter UK | LE10-1UB | Leicestershire | 0044-1455-63 7151 | 0044-1455-63 5151 |
| Frankreich | S.A.V Messe | BP 12 | F-57730 Folschviller | 0033-387-94 6258 | 0033-387-94 6258 |
| Griechenland | TAG Models Hellas | 143 41 Nea Philadelfia | 0030-1-25 84 380 | 0030-1-25 33 533 | |
| Italien | MC-Electronic | Via del Progresso 25 | I-36010 Cavazeale (Vi) | 00390-0444-94 5992 | 00390-0444-94 5991 |
| Niederlande/Belgien | Jan van Mouwerik | Slot de Houvelaan 30 | NL-3155 Maasland | 0031-1059-13 594 | 0031-1059-13 594 |
| Norwegen | Norwegian Modellers | 3101 T∅NSBERG | 0047-333-78-000 | 0047-333-78-001 | |
| Österreich | Robbe Service | Puchgasse 1 | A-1220 Wien | 0043-01259-66 59 | 0043-01258-1179 |
| Schweden | Minicars Hobby A.B. | 75323 Uppsala | 0046-18-71 2015 | 0046-18-10 8545 | |
| Schweiz | Spahr Elektronik | Gotthelfstrasse 12 | CH-2543 Legnau | 0041-032-65 22 3 68 | 0041-032-65 37 364 |
| Slowakische Rep. | Fly Fan | 91105 Trencin | 0042-1831-74 442 03 | 0042-1831-74 447 15 | |
| Spanien | Modelimport S.A. | 28850 Torrejon de Ardoz | 0034-91-67 747 20 | 0034-91-67 798 60 | |
| Tschechische Rep. | robbe-Service Ivo Marhoun | Horova 9 | CZD-35201 As | 00420-351 120 162 | |
| Türkey | Formula Modelsports | 35060 Pinarbasi-Izmir | 0090-232-47 912 58 | 0900-232-47 917 14 | |
14. POSTBESTIMMUNGEN
Die Richtlinie R&TTE (Radio Equipment & Telecommunications Terminal Equipment) ist die neue europäische Direktive für Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen und die gegenseitige Anerkennung ihrer Konformität.
Mit der R&TTE-Richtlinie ist unter anderem das Inver - kehrbringen, sowie die Inbetriebnahme von Funkanlagen in der Europäischen Gemeinschaft festgelegt.
Eine wesentliche Änderung ist die Abschaffung der Zulassung. Der Hersteller bzw. Importeur muss vor dem Inverkehrbringen der Funkanlagen diese einem Konformitäts bewertungsverfahren unterziehen und danach bei den entsprechenden Stellen notifizieren (anmelden).
Als Zeichen, dass die Geräte den gültigen Europäischen Normen entsprechen, wird das
CE 0682
CE-Zeichen angebracht. Bei Sendefunk anlagen ist zusätzlich ein Ausrufezeichen anzubringen, als Zeichen dafür, dass die nutzbaren Frequenzen in Europa (noch) nicht einheitlich sind. Diese Kennzeichnung ist für alle Länder in der Europäischen Union gleich. Weitere Länder wie Schweiz, Norwegen, Estland und Schweden haben diese Richtlinie ebenfalls übernommen. In all diesen Ländern ist Ihre Fernsteueranlage notifiziert (d.h. zugelassen) und kann dort sowohl verkauft als auch in Betrieb genommen werden.
Wir weisen darauf hin, dass die Verantwortung für eine den Richtlinien entsprechende Funkanlage bei Ihnen, dem Anwender liegt.
15. KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
Hiermit erklärt die robbe Modellsport GmbH & Co. KG, dass sich dieses Gerät in Übereinstimmung mit den grundlegenden Anforderungen und anderen relevanten Vorschriften der entsprechenden CE Richtlinien befindet. Die Original-Konformitätserklärung finden Sie im Internet unter www.robbe.com, bei der jeweiligen Gerätebeschreibung durch Aufruf des Logo-Buttons "Conform".
16. EMPFOHLENES ZUBEHÖR

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POWER PEAK COMPACT 65 EQ No. 8504 S1D SYSTEM L 424mAh 0:12:01 NM 13.20V 2.51A AUTOMATIC LAGE-ENTLAKE SWITCH - AUTOMATIC CHANGE-DISCHARGE SWITCH I.14 - NC I.14 - NASH I.6 - Litu/Lip/Life I.6 - Pb-Bid Voltage Sensor ↓ Mode Auto START Auto STOP ENTER BID-CHIPPreiswerte, kompakte 12 Volt Lade-Entladestation mit Akku-management für 1...14 zellige NC/NiMH Akkus, 1...6 zellige Lilo-LiPo-LiFe Akkus, sowie 2...12V Bleiakkus. Ladestrom 0,1...5A. Inklusive 100..240V 5A Netzteil.
- Mit integriertem Equalizer für 6-zellige Lilo, LiPo und LiFe-Akkus.
- Mit beleuchtetem 2 x 16 Zeichen LC-Display.
- 5 sprachige Menüführung.

Das Flaggschiff der robbe Power Peak Geräteserie. Form- schöne Hochleistungs-Computer-Lade-Entladestation mit Akkumanagement mit bis zu 20 A Ladestrom (315 W) und 40 A Entladestrom (160W).
Out1:
1-36 Zellen NC/NiMH
1-12 Zellen PB/Bleiakku (2-24 Volt)
1-14 Zellen Lilo (3,6 V), LiPo (3,7V), LiFe (3,3V) und einstellbare Sonderspannung.
Out2:
Zellenzahl: 4 - 8 Zellen NC / NiMH, 2 - 3 LiPo-Zellen
Ladestrom: 0,1 - 2,0 A
Abschaltung
NC- / NiMH-Akkus: automatisch, digitales-Delta-Peak-System LiPo: automatisch, nach CC-CV Verfahren
Verpol- und Kurzschlussgeschützt
Anschluss für: Temperatursensor, Equalizer, BID-KEY, USB.
• Die Navigation durch die Einstellmenüs erfolgt leicht und komfortabel über das kontaktlose CAP-Touch-System.

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enelo robbe SANYO NIMR - Asci - enloop 8 HR - 3U TO 8.6V / 2000 mAh Laser - Charge - 12A/1000 doop No. 4575 eneloKompakter 8-2000 mAh NiMH-Akku für lange Betriebszeit. ENELOOP® Zellen mit geringer Selbstentladung. Für Sender T7, T8, T9, T10. No. 4575

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Trobe NIMH-4ccB 4 - NIMH 1400 23A 4,8 V 1400 mAh Laser Charge mm/100MHz No. 4581Power Pack 4 NiMH 2500 mAh, flach.
No. 4587
Empfängerakkus 2500 mAh, Hochkapazitätsakku. Laden max. 1C, Entladen 2C.

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NIMH Ace 4. NIMH 250C AA 4,8 V 3600 mAh (100V) Charge test 250V/100V No. 4567Power Pack 4 NiMH 1400 mAh, flach. No.
4581
Empfängerakkus 1400 mAh, Grepow-Zellen, hoch Belastbar. Laden max. 1C, Entladen max. 4C.

Adapterkabel für Flug simulatoranschluss No. 8239

Schalterkabel No. F1408 zum Abschalten der Strom - ver sorgung aus einem Power-Pack

Empfängerakkuladekabel No. F1416

Schalterkabel mit
Ladebuchse
No. F1407
Ermöglicht das Laden des Empfänger-Akkus über eine se pa rate Ladebuchse.

V-Kabel No. F1423 Zum parallelen Anschuss von 2 Servos an einen Em pfänger - ausgang.

Umhängeriemen 1-Punkt
No. F1550
Weicher, längenverstellbarer Um hängeriemen mit Kara binerhaken.

RX-Kondensator 1800 uF
No. F1621
Verhindert Spannungseinbrüche am Empfänger, welche durch kurze Unterbrechungen der Stromversorgung entstehen können. Kapazität 1800μF.

RX-Kondensator 22.000 uF
No. F1622
Verhindert Spannungseinbrüche am Empfänger, welche durch kurze Unterbrechungen der Stromversorgung entstehen können. Kapazität 22.000 μF.
18. ALLGEMEINZUTEILUNG
Auf der Betriebsfrequenz 2.400...2.483,5 MHz ist der Betrieb von Funkanlagen anmelde- und gebührenfrei. Hier wurde eine Allgemeinzuteilung von Frequenzen für die Nutzung durch die Allgemeinheit von der Bundesnetzagentur erteilt.
Vfg 89 / 2003
Allgemeinzuteilung von Frequenzen im Frequenzbereich 2400,0 – 2483,5 MHz für die Nutzung durch die Allgemeinheit in lokalen Netzwerken; Wireless Local Area Networks (WLAN-Funkanwendungen)
Auf Grund § 47 Abs. 1 und 5 des Telekommunikationsgesetzes (TKG) vom 25. Juli 1996 (BGBl. I S. 1120) in Verbindung mit der Frequenzzuteilungsverordnung (FreqZutV) vom 26. April 2001 (BGBl. I S. 829) wird hiermit der Frequenzbereich 2400,0 – 2483,5 MHz zur Nutzung durch die Allgemeinheit für WLAN – Funkanwendungen in lokalen Netzwerken zugeteilt.
Die Nutzung der Frequenzen ist nicht an einen bestimmten technischen Standard gebunden.
Die Amtsblattverfügung Nr. 154/1999 „Allgemeinzuteilung von Frequenzen für die Benutzung durch die Allgemeinheit für Funkanlagen für die breitbandige Datenübertragung im Frequenzbereich 2400 – 2483,5 MHz (RLAN - Funkanlagen)“, veröffentlicht im Amtsblatt der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (Reg TP) Nr. 22/99 vom 01.12.99, S. 3765, wird aufgehoben.
- Frequenznutzungsparameter
| Frequenzbereich | Kanalbandbreite /Kanalraster | MaximaleäquivalenteStrahlungsleistung |
| 2400,0 – 2483,5 MHz | Keine Einschränkung 100 mW (EIRP) | |
225-13
Die äquivalente Strahlungsleistung bezieht sich, unabhängig vom Modulations- bzw. Übertragungsverfahren, auf die Summenleistung mit Bezug auf den Frequenzbereich von 2400,0 bis 2483,5 MHz.
- Nutzungsbestimmungen
| Maximale spektrale Leistungsdichte bei Frequenzsprung-Spektrumspreizverfahren (FHSS) | Maximale spektrale Leistungsdichte bei Direktsequenz Spektrumspreizverfahren (DSSS) und anderen Zugriffsverfahren |
| zHM 1/Wm |
3. Befristung
Diese Allgemeinzuteilung ist bis zum 31.12.2013 befristet.
Hinweise:
- Die oben genannten Frequenzbereiche werden auch für andere Funkanwendungen genutzt. Die Reg TP übernimmt keine Gewähr für eine Mindestqualität oder Störungsfreiheit des Funkverkehrs. Ein Schutz vor Beeinträchtigungen durch andere bestimmungsgemäße Frequenznutzungen kann nicht in jedem Fall gewährleistet werden. Insbesondere sind bei gemeinschaftlicher Frequenznutzung gegenseitige Beeinträchtigungen der WLAN - Funkanwendungen nicht auszuschließen und hinzunehmen.

Dieses Symbol bedeutet, daß elektrische Geräte und elektronische Geräte am Ende ihrer Nutzungsdauer, vom Hausmüll getrennt, entsorgt werden müssen. Entsorgen Sie das Gerät bei Ihrer örtlichen kommunalen Sammelstelle oder Recycling-Zentrum. Dies gilt für alle Länder der Europäischen Union sowie anderen Europäischen Ländern mit separatem Sammelsystem.
Batterien/Akku Entsorgung
Werfen Sie Batterien/Akkus auf keinen Fall in den Hausmüll. Um die Umwelt zu schützen, geben Sie defekte oder verbrauchte Batterien/Akkus nur entladen zu den entsprechenden Sammelstellen. Dies sind alle Verkaufstellen für Batterien und Akkus, oder kommunale Sondermüllsammelstellen. Die Akkus werden wieder aufgearbeitet. Dadurch gelangt das Material wieder in den Produktions kreislauf. Helfen Sie mit, die Umwelt zu schützen.