DIEMATIC-m Delta Schaltfeld - Zentralheizkessel DE DIETRICH - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Zentralheizkessel mit Schaltfeld |
| Marke | De Dietrich |
| Modell | DIEMATIC-m Delta Schaltfeld |
| Abmessungen (B x H x T) | ca. 300 mm x 200 mm x 80 mm |
| Gewicht | ca. 1,5 kg |
| Stromversorgung | 230 V / 50 Hz |
| Leistungsaufnahme | max. 10 W (Steuerung) |
| Regelungsart | Witterungsgeführt, raumtemperaturgeführt |
| Heizkreise | Bis zu 3 Heizkreise mit Mischer |
| Warmwasserbereitung | Trinkwasservorrangschaltung, Speicherladung |
| Anzeige | LC-Display, beleuchtet |
| Schnittstellen | CAN-Bus, Außenfühler, Raumfühler |
| Schutzart | IP 20 (nur für Innenräume) |
| Umgebungstemperatur | 0 °C bis 50 °C |
| Reinigung | Gehäuse mit trockenem Tuch abwischen, keine Flüssigkeiten |
| Wartung | Jährliche Überprüfung durch Fachmann |
| Sicherheitsmerkmale | Überhitzungsschutz, Sicherung, Abschaltung bei Störung |
| Ersatzteile | Erhältlich über den Fachhandel (z. B. Sicherungen, Fühler) |
| Reparatur | Nur durch autorisierten Kundendienst |
| Dokumentation | Bedienungsanleitung als PDF verfügbar (56 Seiten) |
Häufig gestellte Fragen - DIEMATIC-m Delta Schaltfeld DE DIETRICH
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BEDIENUNGSANLEITUNG DIEMATIC-m Delta Schaltfeld DE DIETRICH
DIEMATIC-m Delta Schaltfeld
Kolli FA 1

Anleitung Inbetriebnahme Bedienung
INHALTSVERZEICHNIS
- EINLEITUNG 3
- ALLGEMEINES .... 3
2.1 Vorstellung 3
2.2 Beschreibung und Betriebsprinzip des DIEMATIC-m Delta Schaltfeldes 4
2.3 Technische Daten 6
- WAHL DES ALLGEMEINEN BETRIEBS : AUTOMATIK - MANUELLE SOMMERABSCHALTUNG - MANUELLER BETRIEB ODER PUMPENABSCHALTUNG
3.1 Automatik-Betrieb 7
3.2 Manuelle Sommerabschaltung 10
3.3 Manueller Betrieb 10
3.4 Pumpenabschaltung 10
- SOLLTEMPERATUREN FÜR HEIZUNG UND WARMWASSERERWÄRMUNG 11
- WAHL EINES HEIZPROGRAMMES 13
- UHREINSTELLUNG - MESSUNGEN - PROGRAMMIERUNG - EINSTELLUNGEN 14
6.1 Uhr- und Datumeinstellung - Sommerzeit 14
6.2 Messungen 14
6.3 Programmierung (Eigenes Heizungs-, Warmwassererwärmungs- und Hilfsausgangs- Programm) ..... 15
6.4 Einstellungen 16
6.5 Jahreseinstellung 17
- MELDUNGEN - ALARMMELDUNGEN 18
- ERSTE INBETRIEBNAHME ODER WIEDEREINSCHALTEN NACH LÄNGEREM STILLSTAND 20
- EXPLOSIONSZEICHNUNGEN UND ERSATZTEILLISTE 20
TABELLE DER BETREIBER-EINSTELLUNGEN ...... ANHANG 1
PROGRAMM-TABELLEN ANHANG 2
MONTAGE, ELEKTRO-ANSCHLÜSSE UND EINSTELLUNGEN FACHEBENE .... Rosarotes Faltblatt (für den Installateur)
EG-KONFORMITÄT / MARKIERUNG
Das vorhandene Produkt stimmt mit den Vorschriften folgender europäischer Richtlinien und Normen überein :
- 73/23 EWG Richtlinie zur Verwendung innerhalb bestimmter Spannungsgrenzen
Entsprechende Norm : EN 60.335.1
- 89/336 EWG Richtlinie des Rates über die elektromagnetische Verträglichkeit (BMPT) Entsprechende Normen EN 50.081.1 / EN 50 082.1 / EN 55.014.
1. EINLEITUNG
Das DIEMATIC-m Delta Schaltfeld eignet sich bestens für mittlere und große Heizungsräume.
Das Schaltfeld rüstet De Dietrich Heizkessel GT 300 ; GTG 300 C ; GT 400 und GTE 500 aus.

WARNUNG :
Der Anschluß des Kessels ist von einem Fachmann durchzuführen.
Der einwandfreie Betrieb der Heizkessel hängt von der Einhaltung dieser Anschluß-, Inbetriebnahme- und Bedienungsanleitung ab.
2. ALLGEMEINES
2.1 Vorstellung
Das DIEMATIC-m Delta Schaltfeld integriert eine elektronische Regelung, die witterungsabhängig und vollautomatisch durch Einwirkung auf einen 1- bzw. 2-stufigen Brenner oder auf einen modulierbaren Brenner die Heizungsregelung gewährleistet.
Die Regelung leistet Anlage- und Raumfrostschutz. Diese kann für eine längere Abwesenheit vorprogrammiert werden:
- durch Wahl einer Anzahl von Tagen ; bis 99 Tage
- durch eine Jahresprogrammierung mit 10 vorprogrammierten und programmierbaren Zeitabschnitten in denen man die Anlage ganz oder teilweise abschalten kann.
- Die Heizung wird durch die Regelung optimiert, letztere kann im voraus den Moment ausrechnen in dem die Inbetriebnahme stattfinden muß, um an der vorprogrammierten Zeit die gewünschte Temperatur zu erreichen.
Durch einfaches Anschließen des Speicherfühlers (Kolli DB 116), als Zubehör lieferbar, steuert das Schaltfeld vorrangig und nach Zeitprogramm die Warmwassererwärmung.
Das Schaltfeld kann auch ein Schwimmbad oder einen zweiten Warmwassererwärmer steuern.
Durch Modulerweiterung mit 1 oder 2 Zusatzplatine(n) (Kolli DB 115) können ein oder zwei Mischerheizkreise gesteuert werden.
Durch Ergänzung mit einem oder mehreren Raumfühlern (Analog-Raumfühler Kolli BG 20 oder Dialog-Fernbedienung Kolli DB 118) wird die DIEMATIC-m Delta selbstlernend, d.h. es paßt sich, ohne jede Voreinstellung, die Heizkurve jedes Heizkreises selbst-adaptiv an die Anlagegegebenheiten und an den reellen Heizbedarf an.
Das DIEMATIC-Delta Schaltfeld ist mit einem abnehm-baren Dialog-Modul ausgerüstet. Dieses kann :
- entweder auf einen Wandsockel (Kolli DB 117) in einen beliebigen Raum verlagert werden (beheizter Raum, Schaltschrank, Hausmeister-Loge) um :
• die gesamte Heizungsanlage zu steuern und zu überwachen
• leicht zugänglich zu sein
- den Zugang von unbefugten Personen zu vermeiden
- es einfach zu entfernen um :
•das Modul an eine sichere Stelle zu bringen
•die ganzen Programme und Parameter von einer Anlage auf eine andere zu kopieren.
Mehrkesselanlage
Das DIEMATIC-m Delta Schaltfeld kann bis zu 10 Heizkessel in Kaskade steuern. Der Führungskessel ist mit einem DIEMATIC-m Delta Schaltfeld ausgerüstet. Die Folgekessel sind mit einem K-Schaltfed mit Zubehörplatine zur Kaskadensteuerung (Kolli AD 135) ausgerüstet.
Alle Heizkessel haben eine separate Stromversorgung; Ein/Aus- und Auto/Manuell-Schalter erlauben einen individuellen und autonomen Betrieb jedes Heizkessels.
Vernetzung mit Unterregelungseinheit DIEMATIC-VM
In seiner Grund-Ausführung kann das DIEMATIC-m Delta Schaltfeld mit 1 bis 20 DIEMATIC-VM Schaltfeldern (Kolli AD 120) erweitert werden, die jeweils zwei zusätzliche Kreise regeln können. Jeder dieser Heizkreise kann unterschiedlos :
- als gemischter Heizkreis mit Drei-Wege-Mischer,
- als Hochtemperatur-Heizkreis,
- als Primärkreis für einen Warmwassererwärmer,
- oder als Hilfsausgang konfiguriert werden.
Sonstige Funktionen
Das DIEMATIC-m Delta Schaltfeld erlaubt ebenfalls :
- eine bessere Steuerung des hydraulischen Netzes :
⇒ Steuerung einer Netzpumpe
⇒ Zeitverzögerung zwischen Kesselumwälzpumpe und Motordrossel
⇒ eine bessere Beherrschung der Flüsse im thermohydraulischen Verteiler dank eines spezifischen Algorithmusses.
- den Anschluß eines Rauchgasfühlers pro Kessel (Kolli DB 120),
- den Anschluß eines Sprach-Fernüberwachungsmoduls TELCOM 1
• Kolli AD 154 (Deutschland),
• Kolli AD 155 (Österreich),
• Kolli AD 157 (Schweiz).
Der Basis-Lieferumfang eines DIEMATIC-m Delta Schaltfeldes für den Anschluß eines Kreises ohne Mischer besteht aus :
- 1 Außenfühler für die Messung der Außentemperatur,
- 1 Kesselfühler für die Messung der Kesseltemperatur.
2.2 Beschreibung und Betriebsprinzip
●Schaltfeld

A. Kesselthermometer
B. Hauptschalter Ein ⏻Aus ○
C. Pumpenbetriebsschalter
D. Schalter mit 3 Stellungen :
- "AUTO" : Betrieb mit DIEMATIC-Regler
- "Manuell"
- "TEST-STB" zur Prüfung des Sicherheitstemperaturbegrenzers
E. Alarmleuchte
F. Brennerschalter
Das DIEMATIC-m Delta Schaltfeld regelt die Kessel-temperatur in Abhängigkeit von der Außentemperatur mit Einwirkung auf den Brenner. Der Kesselthermostat H ist auf Maximal eingestellt. Der Sicherheits-temperaturbegrenzer mit manueller Entstörung K (werk-seitig auf 110°C eingestellt) gewährleistet die Betriebssicherheit.
Der Anschluß eines Analog-Raumfühlers erlaubt der Regelung eine selbst-adaptierende Betriebsweise (Heizkennlinie, Steilheit und Paralellverschiebung).
Der Anlagenfrostschutz wird bei Außentemperaturen ab + 3°C aktiviert und dies unabhängig von der Betriebsart. (Siehe Rosa Heft-Tabelle der Einstellungen "Fachebene" Absatz # TEMP.GRENZ., Zeile AUSSEN FROSTS.).
G. Betriebsleuchte 1. und 2. Stufe
H. Kesselthermostat in Handbetrieb von 30°C bis 85°C einstellbar (Anschlag ab Werk 85°C)
Bei automatischem Betrieb mit Diematic-m Delta Regelung den Termostat auf Stellung AUTO (zwischen Kennzeichen 8 und 9) bringen.
J. Leistungsschalter 6 A Träge mit manuellem Wiedereinschalten
K. Sicherheitstemperaturbegrenzer (Werkseinstellung : 110 °C)
Die Warmwasserregelung wird über den Speicherfühler durch Einwirkung des Reglers auf die Ladepumpe gesichert. Die Warmwasserzirkulation kann durch den zusätzlichen Hilfsausgang "HILFSAUS", der separat programmiert werden kann, gewährleistet werden.
Der DIEMATIC-m Delta Regler ermöglicht einen Legionellosenschutz.
Gebrauchsanweisung : eine verkürzte Anleitung für den üblichen Gebrauch (Programmierung, Temperatur-Einstellung...) befindet sich unter der Klappe des abnehmbaren Dialog-Schaltmoduls.

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●Dialog-Schaltmodul

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-
Display (siehe Detail auf Seite 6)
-
Temperatureinstellungstasten

Tag-Temperatur

Absenk-Temperatur

Warmwassertemperatur
(wenn Warmwassererwärmer vorhanden)
Anmerkung : wenn man mehrmals auf eine dieser Tasten drückt, werden die Programme der verschiedenen Kreise angezeigt.
- Einstellungstasten oder

- Betriebsartenwahltasten (blaue Tasten)

: Automatik-Betrieb
Die 4 folgenden Tasten erlauben Abweichungen von dem Automatik-Betrieb

: dauernd Tagbetrieb

: dauernd Absenkbetrieb

: Frostschutzbetrieb

: Warmwassererwärmung-Freigabe
- Wahltasten

: manuelle Sommerabschaltung : die Heizung ist außer Betrieb, die Warmwassererwärmung wird jedoch gesichert. Wenn diese Funktion aktiv ist, erscheinen Symbole und So im Display (siehe Kapitel 3).
Anmerkung :
Diese Funktion ist unabhängig von der Funktion "automatische Sommerabschaltung" wenn die Außentemperatur im Sommer die zur "Heizungsabschaltung" bedingte Außentemperatur überschreitet (in diesem Fall erscheint nur "So" im Display).

: Wahltaste Kreis A, B oder C die in Zone i ercheint

: Wahltaste für Heizprogramm P1, P2, P3 oder P4
Der Regler enthält 4 Programme P1, P2, P3 und P4 die werkseitig eingestellt sind - siehe Beschreibung in ANHANG 2. Das Programm P4 kann nach den eigenen Bedürfnissen programmiert werden (siehe Kapitel 6.3).
- Zugangstasten für Einstellungen und Messungen

Titel-Angabe

Zeilen-Angabe

Rückkehr zur vorherigen Zeile
- Programmierungstasten

Zeitabschnitt (pro 1/2 Stunde) für "Tagbetrieb" oder freigegebene Warmwassererwärmung

Zeitabschnitt (pro 1/2 Stunde) für "Absenkbetrieb" oder gesperrte Warmwassererwärmung

Rückkehr in der Balkenanzeige
- : Taste für "Standard-Programm".
Um P1 zu aktivieren und alle Heizprogramme durch das im Werk vorprogrammierte Standard-Programm zu ersetzen :
P4 : MO...-...FR : 6 - 8 Uhr, 11 - 13 Uhr 30, 16 - 22 Uhr
SA : 6 - 23 Uhr SO : 7 - 23 Uhr
Warmwassererwärmungs-Programm : 5 - 22 Uhr Warmwassererwärmung freigegeben
Hilfsausgangs-Programm : 6 - 22 Uhr
- : Zugangstaste zur Fachebene

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a : Balkenanzeige der Programmierung des in Zone i angezeigten Kreises A, B oder C.
- eine helle Zone b zeigt einen Zeitabschnitt für "Absenkbetrieb" bzw. gesperrte Warmwassererwärmung an
- eine dunkle Zone c zeigt einen Zeitabschnitt für "Tagbetrieb" bzw. freigegebene Warmwassererwärmung an
d : blinkender Balken für laufende Zeitangabe
e : Textanzeige
f : Zahlenanzeige
g : Anzeige des laufenden Programmes P1, P2, P3, P4 oder
So : automatische Sommerabschaltung
h : Anzeige des Betriebszustandes :
: Brenner in Betrieb
: WWE-Ladepumpe in Betrieb
: Sommerbetrieb
④ : Elektrische Speicherladung
i : Betriebsartanzeige der Kreise :
: 3-Wege Mischer des angezeigten Kreises (wenn angeschlossen):
: Schließen des Ventils
: Heizungspumpe des angezeigten Kreises (A, B oder C) in Betrieb
A, B oder C : Kreis, dessen Parameter angezeigt werden
j : blinkende Pfeile wenn man mit Tasten
+ oder □ den angezeigten Parameter einstellen möchte (verändern).
k : Betriebsart-Anzeigepfeil (blaue Taste)
2.3 Technische Daten
- Stromzufuhr : 230 V - 50 Hz
- Gangreserve der Uhr : 2 Jahre mindestens
Stromstärke pro Ausgang :
2 A cos φ=0,7 (= 450 W)
- Brenner-Absicherung durch Leistungsschalter 6 A Träge mit manuellem Wiedereinschalten.
- Wasserfühler- und Außenfühler-Werte :
| -20°C | 1388 Ω | 25°C | 2001 Ω |
| -15°C | 1450 Ω | 30°C | 2077 Ω |
| -10°C | 1514 Ω | 40°C | 2232 Ω |
| -5°C | 1579 Ω | 50°C | 2393 Ω |
| 0°C | 1646 Ω | 60°C | 2559 Ω |
| 5°C | 1714 Ω | 70°C | 2732 Ω |
| 10°C | 1784 Ω | 80°C | 2910 Ω |
| 15°C | 1855 Ω | 90°C | 3094 Ω |
| 20°C | 1927 Ω |
3. WAHL DES ALLGEMEINEN BETRIEBS
3.1 Automatik-Betrieb
3.2 Manuelle Sommerabschaltung
3.3 Manueller Betrieb
3.4 Pumpenabschaltung

3.1 Automatik-Betrieb
Hauptschalter B auf ① bringen, folgende Schalter so einstellen :
- D auf AUTO
- F auf Stellung 2
- C auf Ⓥ
Die nachfolgenden beschriebenen Betriebsarten werden mittels der blauen Tasten (4) gewählt.
Anmerkungen :
- Die blauen Tasten 4 AUTO, 🟢, 🟡, 🟢 steuern gleichzeitig alle angeschlossenen Kreise.
- Die einzelnen Kreise A, B oder C können auf Automatikbetrieb "(AUTO)", Tagbetrieb "(☐)" oder Absenkbetrieb "(☐)" mittels der Analog-Fernbedienung mit Raumfühler (Kolli BG 20) oder der Dialog-Fernbedienung mit Raumfühler (Kolli DB 118), die dem jeweiligen Kreis entspricht, umgeschaltet werden (für jeden angeschlossenen Heizkreis als Sonderzubehör lieferbar).
- Die auf der Analog-Fernbedienung (BG 20) eingestellten Zwangsbetriebe haben Vorrang auf die Einstellungen der Hauptregelung am Schaltfeld.

Automatik-Betrieb
Erlaubt den automatischen Ablauf des für jeden Wochentag individuell gewählten Heizungsprogramms (P1, P2, P3 oder P4) und Warmwassererwärmungsprogramms.
- Zur Wahl der Heizungsprogramme für die jeweiligen Kreise (A, B oder C), siehe Kapitel 5.
3.1 Automatik-Betrieb (Fortsetzung)

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Dauernd Tagbetrieb
Erlaubt den Tagtemperatur-Betrieb unabhängig von dem eingestellen Heizungsprogramm.
- Ein kurzer Druck bewirkt eine vorübergehende Abweichung vom Programm bis um 24 Uhr des laufen-den Tages. Wenn die Funktion "vorübergehend Tagbetrieb" aktiv ist, blinkt der Anzeigepfeil über der Taste.
- Wenn über 5 Sekunden lang auf die Taste gedrückt wird, ist die Abweichung "dauernd Tagbetrieb" für eine unbegrenzte Zeit gültig. Wenn die Funktion "unbegrenzt Tagbetrieb" aktiv ist, leuchtet permanent der Anzeigepfeil über der Taste.
- Um diese Abweichung zu löschen, auf Taste drücken.

Dauernd Absenkbetrieb
Erlaubt den Absenkbetrieb unabhängig von dem eingestellten Heizungsprogramm :
- Ein kurzer Druck bewirkt eine vorübergehende Abweichung vom Programm bis um 24 Uhr des laufenden Tages. Wenn die Funktion "vorübergehend Absenkbetrieb" aktiv ist, blinkt der Anzeigepfeil über der Taste
- Wenn über 5 Sekunden lang auf die Taste gedrückt wird, ist die Abweichung für eine unbegrenzte Zeit gültig. Wenn die Funktion "unbegrenzt Tagbetrieb" aktiv ist, leuchtet permanent der Anzeigepfeil über der Taste ☐. - Um diese Abweichung zu löschen, auf Taste AUTO drücken.

Freigabe der Warmwassererwärmung
Erlaubt die Warmwassererwärmung unabhängig von dem Warmwasserprogramm. Bei Betrieb der Ladepumpe, erscheint das Symbol im Display :
- Ein kurzer Druck bewirkt eine vorübergehende Abweichung vom Programm bis um 24 Uhr des laufenden Tages. Wenn die Funktion aktiv ist, blinkt der Anzeigepfeil über der Taste.
- Wenn über 5 Sekunden lang auf die Taste gedrückt wird, ist die Abweichung für eine unbegrenzte Zeit gültig. Wenn die Funktion gewählt ist, leuchtet permanent der Anzeigepfeil über der Taste
- Um diese Abweichung zu löschen, wieder auf Taste drücken.
- Wenn die Warmwasserzirkulation durch den Hilfsausgang erfolgt, wird die Warmwasserzirkulationspumpe durch diese Abweichung wieder angetrieben wenn S.AUX auf PROG.WWE eingestellt ist.

Frostschutz-Betrieb :
Heizung und Warmwassererwärmung sind außer Betrieb, die Installation wird jedoch überwacht und gegen Frost geschützt. Die Raumtemperatur ist bei Frostschutz auf +6°C voreingestellt.
● Sofortiger Frostschutz für N Tage :
- Auf Taste drücken: das Display zeigt "TAGE FROSTSCHUTZ" an.
- Die Tagesanzahl (laufender Tag = 1) mit Tasten und einstellen (bis zu 99 Tagen).
- Der Frostschutz-Betrieb wird nach 2 Minuten aktiv oder nach drücken der Taste. Der Anzeigepfeil leuchtet permanent über der Taste.
- Der Frostschutzbetrieb wird gelöscht wenn die Tagesanzahl mit und auf Null zurück gestellt wird oder wenn die eingegebene Dauer abgelaufen ist.
● Frostschutz mit Eintragung eines Datums für den Frostschutz-Beginn :
- Auf Taste drücken,
- Frotschutz-Tagesanzahl mit Tasten und einstellen (bis zu 99 Tagen ; laufender Tag = 1).
- Ein zweites mal auf Taste drücken,
- mit den Tasten + und - Datum für den Beginn des Frostschutzes eintragen.
- Das Datum für den Beginn des Frostschutz-Betriebs ist durch Druck auf Taste oder nach 2 Minuten
gespeichert und ein Pfeil blinkt über der Taste bis an den Tag an dem der Frostschutz programmiert ist. Wenn der Frostschutz aktiv ist, leuchtet permanent der Anzeigepfeil über der Taste .
- Der Frostschutzbetrieb wird gelöscht wenn die Tagesanzahl auf Null zurück gestellt wird oder wenn die eingegebene Dauer abgelaufen ist.
Anmerkungen :
- Der Frostschutz ist für die Warmwassererwärmung sowie für jeden Kreis, unabhängig von der Einstellung des entsprechenden Raumfühlers, gesichert. Die Raumtemperatur ist bei Frostschutz auf +6°C voreingestellt. Dieser Wert kann geändert werden (siehe ANHANG 1 - Betreiber-Einstellungen, Absatz # EINSTELLUNGEN, Zeile FROSTS. RAUM. A, B oder C).
● Ständiger Frostschutz :
- Taste ✉ 5 Sekunden lang drücken : die Abweichung ist dann für eine unbegrenzte Zeit gültig. Wenn die Funktion aktiv ist, leuchtet permanent der Anzeigepfeil über der Taste . ✉
- Beendigung des Frostschutzes : der Frostschutz wird durch Wahl einer anderen Betriebsart mittels blauen Tasten (zum Beispiel) gelöscht.
● Warmwassererwärmer-Frostschutz :
- Der Warmwassererwärmer-Frostschutz ist automatisch aktiv wenn die Warmwassertemperatur unter 4°C sinkt. Der Warmwassererwärmer wird dann auf 10°C geheizt.
N.B.
Bei manchen Anlagen (Schulen zum Beispiel) ist die Benutzung einer Jahres-Einstellung (# JAHRES EINST. siehe § 6.5), die über 10 gegen Frostschutz gesicherte Abschaltperioden verfügt, besser geeignet.
3.2 Manuelle Sommerabschaltung - Taste
Um die Heizung vorzeitig im Sommer abzuschalten und die Warmwassererwärmung jedoch weiter in Betrieb zu halten, wählen Sie die manuelle "Sommerabschaltung".
- Um diese Funktion zu aktivieren, 5 Sekunden lang auf Taste (unter der Abdeckblende) drücken. Die Symbole und So erscheinen im Display
- Um die manuelle Sommerabschaltung zu löschen, wieder 5 Sekunden lang auf drücken.
Anmerkungen :
- Diese Funktion ist unabhängig von der Funktion "automatische Heizungsabschaltung" wenn die Außentemperatur im Sommer die zur "Heizungsabschaltung" bedingte Außentemperatur überschreitet (SOM/WIN TEMP). In diesem Fall erscheint nur das Symbol "So" im Display.
- Diese Taste ist auf Fernbedienungen, die in "EIN-ZELKREIS" konfiguriert sind, nicht aktiv (siehe Anleitung für Fernbedienung).
3.3 Manueller Betrieb
Schalter D in Stellung
Diese Stellung kann bei der Einstellung des Brenners oder im Falle einer Störung der Elektronik gewählt werden :
- der Brenner ist in Zwangsbetrieb gesetzt mit der Stufenzahl die der Stellung des Brennerschalters F entspricht.
- die Kesseltemperatur wird nicht mehr von der Regelung bestimmt
- der Thermostat H regelt die Kesseltemperatur
- die Pumpen sind eingeschaltet
- die Mischer-Regelung ist nicht in Betrieb, die Mischer können jedoch manuell betätigt werden
- das Display ist aus.
(befindet sich unter der Abdeckblende)
Taste manuelle Sommer-abschaltung

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- Während der "Sommerabschaltung" werden die Heizungspumpen einmal pro Woche in Betrieb gesetzt um eine Blockierung zu vermeiden.

3.4 Pumpenabschaltung
- Schalter C in Stellung ☑ bringen : in dieser Stellung werden alle Pumpen manuell abgeschaltet, zum Beispiel um den Sicherheitstemperaturbegrenzer zu testen, ohne die ganze Installation zu beheizen.
In normaler Betriebsstellung muß der Schalter auf gestellt werden.
4. SOLLTEMPERATUREN FÜR HEIZUNG UND WARMWASSERERWÄRMUNG

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Raumsolltemperaturen :
Die Raumsolltemperaturen für die gewählten Zeitabschnitte im Tagbetrieb (dunkle Zonen in der Balkenanzeige) sowie im Absenkbetrieb (helle Zonen in der Balkenanzeige) können jederzeit, für jeden einzelnen Kreis A, B oder C (wenn vorhanden) wie folgt eingestellt werden:
Wahl mittels grünen Tasten :
● Wiederholt 🚗️ oder ⏻️ auf temperatur drücken, für den gewünschten Kreis
● Die Temperatur mit Tasten + und - einstellen.
Anmerkung : Die Balkenanzeige gibt das jeweilig laufende Heizprogramm des entsprechenden Kreises an.
● Ende der Einstellung :
Die Einstellung wird automatisch nach 2 Minuten oder nach drücken der Taste gespeichert.
| Temperatur stellung | Einstellbereich | Werksein- |
| Tagtemperatur in 0,5°[SW3W] | 5 bis 30°C Schritten 20°C mit Tasten + und - | |
| Absenk-temperatur Absenk-[WH2S] | 5 bis 30°C in 0,5°C Schritten mit Tasten + und - | 16°C |
Anmerkung : durch Tasten ⚠️ oder ⚡️ kann das Heizprogramm des laufenden Tages für jeden Heizkreis auf der Balkenanzeige abgelesen werden.
Warmwassertemperatur :
● Die Warmwassertemperatur wird mittels der grünen Taste 🔍 gewählt.
● Die mittlere Speichertemperatur mittels und
- einstellen.
- Ende der Einstellung : die Einstellung wird automatisch nach 2 Minuten oder nach drücken der Taste gespeichert.
| Temperatur | Einstellbereich | Werkseinstellung |
| [08D8]Mittlere Speicher-temperatur | 10 bis 80°C in 1°C Schritten mit Tasten+ und - | 55°C |
| [276D]Abgesenkte Speicher-temperatur | 10 bis 80°C in 1°C Schritten mit Tasten+ und - | 10°C |
Anmerkung : Ist kein Warmwasserfühler angeschlossen, so hat das Drücken auf diese Taste keinen Effekt.
Solltemperatur des Schwimmbads oder des 2. Warmwassererwärmers
Wiederholt auf drucken um die Tagtemperatur des Schwimmbads zu wählen.
Den Durchschnittswert des Schwimmbads oder des 2. Warmwassererwärmers mittels Tasten und eins- tellen.
Anmerkung : Die Balkenanzeige gibt das jeweilig laufende Programm dieses Kreises an.
- Ende der Einstellung : Die Einstellung wird automatisch nach 2 Minuten oder nach Drücken der Taste gespeichert.
| Temperaturstellung | Einstellbereich | Werksein- |
| Tagtemperatur | FS: Stellung Frostschutz des Schwimmbad-Primärkreises0,5°C bis 35°C :Schwimmbad Betrieb36°C bis 80°C :WWE- BetriebDie für den WWE-Kreis gewählte Schaltungsartist auch für diesen zweiten WWE gültig. | 20°C |
5. WAHL EINES HEIZPROGRAMMES
● Heizungsprogramm
Die DIEMATIC-m Delta Regelung enthält 4 werkseitig voreingestellte Programme P1, P2, P3 und P4.
Das Heizprogramm P4 kann den eigenen Bedürfnissen angepaßt werden
Bei Lieferung ist das Programm P1 aktiv (werkseitig)
Die Wahl eines Programmes P1, P2, P3 oder P4 ist besonders geeignet um die Heizung der Lebensart der Bewohner anzupassen (Urlaub, Schichtarbeit...)
Um ein Programm P1, P2, P3 oder P4 für Kreise A, B oder C zu wählen :
- den Kreis mittels Taste wahlen : der Kreis erscheint im Display
- Programm P1, P2, P3 oder P4 mittels Taste PROG wählen.
Die Bestätigung erfolgt dann automatisch.
- Das gewählte Programm läuft automatisch nach Druck auf Taste ab oder wenn keine Abweichung mit-
tels Tasten
- Um Programm P4 zu verändern siehe Kapitel 6.3.
● Warmwassererwärmungs-Programm (WWE) :
Der Regler enthält ein werkseitig voreingestelltes Warmwassererwärmungs-Programm.
Um dieses Programm nach Ihren eigenen Bedürfnissen anzupassen, siehe Kapitel 6.3.
- Hilfsausgang :
Der Regler enthält ein werkseitig voreingestelltes Hilfsausgangs-Programm.
Um dieses Programm nach Ihren eigenen Bedürfnissen anzupassen, siehe Kapitel 6.3.
● Standard-Programm :
Durch Drücken der Taste STANDARD (5 Sekunden lang) wird P1 aktiviert und die, auf persönliche Bedürfnisse zugeschnittene Programme (P4, Warmwassererwärmung und Hilfsausgang) gehen ebenfalls auf obige werkseitig eingestellte Schaltzeiten zurück.

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Programm-Beschreibung
| Programm Tagbetrieb | |
| P1 | MO - SO : 6 Uhr - 22 Uhr |
| P2 MO - SO | 4 Uhr - 21 Uhr |
| P3 | MO - FR : 5 Uhr - 8 Uhr, 16 Uhr - 22 UhrSA, SO : 7 Uhr - 23 Uhr |
| P4(veränderbar)siehe Kapitel 6.3 | MO - FR : 6 Uhr - 8 Uhr, 11 Uhr - 13 Uhr3016 Uhr - 22 UhrSA : 6 Uhr - 23 UhrSO : 7 Uhr - 23 Uhr |
gewäh Anmerkung : durch Tasten ⚠️ oder ⚠️ kann das Heizprogramm des laufenden Tages für jeden Heizkreis auf der Balkenanzeige abgelesen werden.
WWE-Programm (werkseitig) :
| Tag | Zeitabschnitte für freigegebene Ladezeiten |
| Mo. bis So. | 5.00 bis 22.00 Uhr |
Anmerkung : mit der Taste 📄 kann jederzeit das Warmwassererwärmungs-Programm auf der Balkenanzeige abgelesen werden.
PROG. HILFSAUS. (werkseitig) :
| Tag | Zeitabschnitte für freigegebene Ladezeiten |
| Mo. bis So. | 6.00 bis 22.00 Uhr |
6. BETREIBER EINSTELLUNGEN (Siehe Anzeige-Reihenfolge in ANHANG 1)
6.1 Uhr- und Datumeinstellung Sommerzeit
6.2 Messungen
6.3 Programmierung
6.4 Einstellungen
6.5 Jahres-Einstellung

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Mit den Zugangstasten für Einstellungen und für Messungen sowie den Programmierungs-Tasten, die sich unter der Abdeckblende auf der linken Seite des Schaltmoduls befinden, können die Programme und Einstellungen verschiedener Parameter geändert werden.
Die Parameter werden wie Absätze dargestellt, sie bestehen aus Titeln die mit Symbol # gekennzeichnet sind und Zeilen, die den einzustellenden Parametern entsprechen :
● mit Taste gelangen Sie zu den Absätzen (#)
● mit Taste 📋 können Sie Zeile um Zeile lesen
- mit Taste können Sie zur vorherigen Zeile oder Absatz zurückkehren.
Die Zusammensetzung sowie die Anzeigereihenfolge der verschiedenen Absätze sind in ANHANG 1 angegeben (Betreiber-Einstellungen).
-
MESSUNGEN (siehe Kapitel 6.2)
-
PROG. (siehe Kapitel 6.3)
-
EINSTELLUNGEN (siehe Kapitel 6.4)
-
ZEIT.TAG (siehe Kapitel 6.1)
-
JAHRES EINST (siehe Kapitel 6.5)
Anmerkung : die verschiedenen Einstellungen und Parameter bleiben auch nach einem Stromausfall gespeichert.
6.1 Uhr- und Datumeinstellung - Sommerzeit
- Benutzen Sie Taste um Absatz # ZEIT.TAG zu wählen.
● Die gewünschte Zeile mittels Taste wählen und den angezeigten Wert mittels Tasten und einstellen.
- SOM.ZEIT : AUTO oder MANU (werkseitig : AUTO) : Die Umschaltung zur Sommerzeit ist automatisch für den letzten Sonntag im März und zur Winterzeit auf den letzten Sonntag im Oktober vorprogrammiert. Steht die Einstellung auf MANU, so wird die automatische Umschaltung nicht erfolgen.
6.2 Messungen
Mit Absatz "# MESSUNGEN" können folgende Parameter abgelesen werden (siehe auch ANHANG 1).
- Kesseltemperatur
- Temperatur Kreis B
- Temperatur Kreis C
- Temperatur des Warmwassererwärmers
- Temperatur des Schwimmbads
- Raumtemperatur A
(Der Einstellknopf der entsprechenden Fernbedienung (Kolli BG 20) steht in Mittelstellung) -
Raumtemperatur B
(Der Einstellknopf der entsprechenden Fernbedienung (Kolli BG 20) steht in Mittelstellung) -
Raumtemperatur C (Der Einstellknopf der entsprechenden Fernbedienung (Kolli BG 20) steht in Mittelstellung)
- Außentemperatur
- Abgastemperatur
- Brennerbetriebsstunden (BR. STUNDEN)
- Anzahl-Brennerstarts (BR. STARTS)
6.3 Programmierung
(Eigenes Heizungsprogramm P4, Warmwassererwärmungs- und Hilfsausgangs- Programm)
| Programm P4 (Zeitabschnitte bei Tagbetrieb) :Mo. bis Fr. : 6 bis 8Uhr, 11 bis 13Uhr30, 16 bis 22UhrSa. : 6 bis 23UhrSo. : 7 bis 23Uhr | Warmwassererwärmungs-Programm (werkseitig) :5Uhr - 22Uhr : Freigabe der Warmwassererwärmung |
| Hilfsausgangsprogramm (werkseitig) :6Uhr - 22Uhr : Freigabe des angeschlossenenGerätes |
Diese Programme können den eigenen Bedürfnissen angepaßt werden. Dazu :
- Ihre eigenen Programme in nachfolgenden Tabellen (oder in ANHANG 2) eintragen und sie dann folgendermaßen speichern :
● Auf Taste drücken um Absatz
"# EINST. 4. KREIS. A",
"# EINST. 4. KREIS. B"
"# EINST. 4. KREIS. C"
"# EINST. WWE", oder
"# PROG. HILFSAUS." (siehe Liste der Absätze in ANHANG 1) zu wählen.
● Die aufeinanderfolgenden Zeilen mit wählen.
Anmerkung : die für Zeile "PROG ALLE TAGE" gewählte Programmierung wird automatisch auf die anderen Zeilen übertragen, diese können dann individuell, Tag für Tag, abgeändert werden.
● Die dunklen Zonen mittels Taste 📋 und die hellen Zonen mittels Taste eintragen (pro 1/2 Stunde) :
- Die dunklen Zonen III entsprechen den Zeitabschnitten im "Tagbetrieb", oder freigegebenen Betrieb.
- Die hellen Zonen entsprechen den Zeitabschnitten im "Absenkbetrieb", oder nicht freigegebenen Betrieb.
- Benutzen Sie Taste zur Rückkehr in der Balkenanzeige im Falle eines Fehlers.
● Gleichermaßen für alle vorhandenen Kreise vorgehen.
- Ende der Programmierung : auf AUTO drücken oder wenn während 2 Min. auf keine andere Taste gedrückt wird.
Anmerkungen :
- Durch 5 Sekunden langem Druck auf Taste STANDARD wird P1 aktiviert und alle werkseingestellte Programme werden wieder gespeichert.
- Die Taste STANDARD ist auf Fernbedienungen, die in "EINZELKREIS" konfiguriert sind, nicht aktiv - (siehe die mit dem Schaltmodul-Wandsockel Kolli DB 117 gelieferte Anleitung).
Kundenspezifische Programme
● EINST. 4 KR...
| Tag | Tagbetrieb |
● EINST. 4 KR...
| Tag | Tagbetrieb |
● EINST. WWE. : Warmwassererwärmung
| Tag | Zeitabschnitt(e) für freigegebene Ladezeiten : |
● PROG HILFSAUS. : Hilfsausgang
| Tag | Zeitabschnitt(e) für freigegebenen Betrieb : |
6.4 Sonstige Einstellungen

- Taste 📋 drücken, um Absatz "# EINSTELLUNGEN" zu wählen, (siehe ANHANG 1) dann
auf 📄 drücken um den entsprechenden Parameter anzuzeigen
- Nachfolgende Zeilen können durch Tasten und eingestellt werden.
- BIP : um das Lautsignal zu annulieren oder zu aktivieren (werkseitig : EIN).
- KONTRAST ANZ. : um den Kontrast der Anzeige mit
- und - einzustellen.
● SOM/WIN Schaltung :
Einstellung des außentemperaturabhängigen Abschaltgrenzwertes (Langzeitwert) ab welchem die Heizung automatisch ausgeschaltet wird :
- die Heizungspumpe(n) wird (werden) ausgeschaltet - der Brenner läuft nur bei Warmwasseranforderung an, wenn die Aufwärmung über den Kessel läuft.
● KALIBR. AUSSEN (Kalibration des Außenfühlers)
ermöglicht die Korrektur der am Schaltfeld angezeigten Temperatur in bezug auf die wirkliche Außentemperatur.
Die Außentemperatur mittels präzisem Thermometer messen, dann mit oder die gewünschte Korrektur der Anzeige eintragen.
- BELEUCHTUNG : die Beleuchtung im Display kann aktiviert oder gelöscht werden. Diese Beleuchtung ist im Tagbetrieb (Maktiv, wenn man jedoch während des Absenkbetriebes (lauf die Tasten drückt, leuchtet das Display 2 Minuten lang. Die Einstellung wird durch Druck auf "AUTO" gültig.)
- Symbol So erscheint im Display Wenn man diesen Parameter auf "AUS" einstellt, bleibt die Heizung immer in Betrieb.
Anmerkung : diese Einstellung ist bei Fernbedienungen, die in "EINZELKREIS" konfiguriert sind, nicht möglich.
Beispiel : Mittels Thermometer gemessene wirkliche Außentemperatur = 10°C, angezeigte Temperatur = 11°C :
KALIBRATION auf - 1 mittels einstellen.
Anmerkung : die Kalibration wirkt erst nach 10 Sekunden, weshalb die Anzeige erst dann korrigiert wird.
● K.FOLGE (nur bei Mehrkesselanlagen)
Der Führungskessel kann vom Betreiber bestimmt werden : 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 oder "AUTO".
In Stellung "AUTO" wechselt die Kaskadensteuerung automatisch alle 50 Betriebstunden des Brenners 1. Stufe des jeweiligen Heizkessels.
Beispiel : Kaskade von 3 Kesseln K.FOLGE 2 heißt, daß Kessel 2 in Führung ist mit Zuschaltungs-Reihenfolge 2-3-1.
● KALIBR. RAUM. ...(Kalibration der Raumtemperatur)
- mit Raumfühler : ermöglicht eine Korrektur der am Schaltfeld angezeigten Temperatur im Vergleich mit der wirklichen Raumtemperatur. Die Raumtemperatur mittels präzisen Thermometer messen, dann mit Tasten + oder - die gewünschte Korrektur der Anzeige eintragen.
Beispiel : gemessene Raumtemperatur T° = 20°C, die am Schaltfeld angezeigte Temperatur T° = 19°C : KALIBRATION auf + 1 einstellen.
Anmerkung : bei angeschlossener Dialog-Fernbedienung diese Einstellung erst 2 Stunden nach Unterspannungsetzen bei stabilisierter Temperatur vornehmen.
- ohne Raumfühler : ermöglicht die Kalibration des Reglers in bezug auf die wirkliche Raumtemperatur. Die Temperatur in einem representativen Raum messen,
dann mittels Tasten + oder - die gewünschte Korrektur der Raumtemperatur eintragen. Diese Einstellung kann nur nach Stabilisierung der Temperaturen erfolgen.
Beispiel : Solltemperatur T° = 20°C, gemessene Temperatur T° = 19°C : KALIBRATION auf +1 einstellen.
Anmerkung 1 : die Kalibration wirkt erst nach 10 Sekunden, weshalb die Anzeige erst dann korrigiert wird.
Anmerkung 2 : die Schwimmbad-Temperatur kann mittels KALIBR.RAUM A kalibriert werden.
● FROSTS RAUM...(Raumfrostschutz)
Eingabe des Raumtemperatur-Frostschutzgrenzwertes zur Aktivierung des Frostschutzes für jeden einzelnen Kreis. Diese Temperatur wird nur bei angeschlossenem
Raumfühler gesichert. Ohne Raumfühler ist die Solltemperatur auf +6°C festgelegt (nicht einstellbar).
6.5 Jahreseinstellung
Mit der Jahreseinstellung können bis zu 10 Heizungsabschalt-Perioden auf ein Jahr vorprogrammiert werden.
Die während der gewünschten Periode abgeschalteten Kreise sind in Frostschutzbetrieb (siehe Beschreibung auf Seite 9).
● Taste berutzen um Absatz # JAHRES EINST.
zu wählen, dann Zeile um eine der 10 verfügbaren Abschaltperioden zu wählen. (Siehe "Betreiber-Einstellungen" auf Seite 27).
- Mit Tasten + oder - kann (können) der (oder die) durch die Abschaltung betroffenen Kreise gewählt werden :
$$ \mathbf {N E I N} = \text { K e i n e A b s c h a l t u n g } $$
$$ \mathbf {G A N Z} = \text { Kreise A, B, C und Brauchwasserkreis } $$
$$ \mathbf {A B C} = \text { K r e i s e A , B e t C } $$
$$ \mathbf {A C} = \text { K r e i s e A e t C } $$
$$ \mathbf {B C} = \text { K r e i s e B e t C } $$
$$ \mathbf {A C} + \mathbf {W} = \text { Kreise A, C und Brauchwasserkreis } $$
$$ \mathbf {B C} + \mathbf {W} = \text { Kreise B, C und Brauchwasserkreis } $$
$$ \mathbf {A} = \text { Kreis A } $$
$$ \mathbf {B} = \text { Kreis B } $$
$$ \mathbf {C} = \text { Kreis C } $$
- Das Datum an dem die Abschaltungsperiode anfangen und enden soll (siehe nebenstehende Tabelle) mit-
tels




einstellen.
- Um eine Abschaltung zu desaktivieren muß einfach die Abschaltung gewählt werden und dann NEIN einstellen.
● Eventuell eine andere Abschaltung mittels Taste wählen.
Jahreseinstellung (Werkseinstellung)
| Abschaltung Nr. | Betroffener Kreis Anfang der Abschaltung | Ende der Abschaltung | |
| 1 NEIN | 01-1 | 10-1 | 1 |
| 2 NEIN | 20-1 | 202-01 | |
| 3 NEIN | 20-0 | 205-03 | |
| 4 NEIN | 20-0 | 405-05 | |
| 5 NEIN | 01-0 | 731-08 | |
| 6 NEIN | 01-0 | 101-01 | |
| 7 NEIN | 01-0 | 101-01 | |
| 8 NEIN | 01-0 | 101-01 | |
| 9 NEIN | 01-0 | 101-01 | |
| 10 | NEIN | 01-01 | 01-01 |
Beispiel : Programm nach den eigenen Bedürfnissen.
| Abschaltung Nr. | Betroffener Kreis Anfang der Abschaltung | Datum Datum Ende der Abschaltung | |
| 1 | AC | 01-11 | 10-11 |
| 2 | |||
| en. |
N.B.: Bei Einstellung "ABSCH".. : NEIN ist die Abschaltung desaktiviert und der Zeitpunkt für Abschaltungsbeginn- und Ende wird nicht angezeigt.
7. MELDUNGEN - ALARMMELDUNGEN
Bei Betriebsstörungen können folgende Meldungen mit Lautsignal (2 Pieptöne pro Minute, 10 Minuten lang),
das man durch Druck auf irgendeine Taste abschalten kann, in der Anzeige erscheinen.
| MELDUNG WAHR | SCHEINLICHE STÖRUNGSURSACHE ABHILFE | |
| AUFHAENGEN(diese Meldung erscheint 24-stündiger Ladezeit) vom Wandsockel herabgesteckt. einstecken.nur auf einem Dialog- Alle Parameter und Einstellungen bleiben jedochSchaltmodul der von sei-gespeichert, auch nach einem Stromausfall. | Schaltmodul wieder auf den Wandsockel stecken. | |
SIEHE FERNBED. Erscheint wenn auf die blaue Taste , Um die Betriebsart(erscheint nur wenn eine Analog-Fernbedienung Typ BG20 angeschlossen ist) | oder des Kessel-Schaltmoduls oder des oder am Kessel-SchaltmodulModuls auf Wandsockel gedrückt wird und wenn der Programm-Wahlschalter der Analog-Fernbedienung (BG20) " ☎ - ⚙ - ⚙" in Stellung ⚙ oder ⚙ ist. | oder am Wandsockel-Modul wählen zu können, muß der Wahlschalter " ☎ - ⚙ - ⚙" der Fernbedienung BG20 auf Stellung "automatik" ⚙ stehen. |
| Am Wandsockel-Modul :KOMMU. FEHLER.(Kommunikations-Fehler) :Heißt, daß seit über 5 Minuten keine Kommunikation mehr zwischen dem Modul und dem Kessel stattgefunden hat | - Ein/Ausschalter B (Siehe Seite 20) des Kessels ist auf Stellung Aus " ○". In diesem Fall bedeutet die Mel-dung daß der Kessel abgeschaltet ist und daß keine Kommunikation mit dem Kessel möglich ist. | - das Display wird beim Einschalten des Kessels wieder normal. Da die Dialog-Fernbedienung mittels Akku betrieben wird, tritt die Meldung "KOMMU. FEHLER." während der autonomen Betriebsdauer (ca. 2 Stunden) auf. |
| - "AUTO/ ⚗ " - Schalter D (Seite 20) in Stellung Manuel " ⚗ " | - "AUTO/ ⚗ " - Schalter D auf Stellung "AUTO" bringen | |
| - Stromausfall im Keller | - Stromanlage überprüfen | |
| - Flachkabel unterbrochen- Falscher Kontakt am Verbindungskabel am Kessel oder am Wandsockel- Ausfall der Regelung | - Verbindungskabel überprüfen - Ihre Kundendienststelle benachrichtigen. | |
| Am Kessel-Schaltmodul :KOMMU. FEHLER.(Kommunikations-Fehler) :Heißt daß seit über 5 Minuten keine Kommunikation mehr zwischen dem Modul und dem Kessel stattgefunden hat. | - falscher Kontakt an den 20-adrigen Steckverbindern- Flachkabel unterbrochen- Ausfall der Regelung | - Verbindungskabel überprüfen - Ihre Kundendienststelle benachrichtigen. |
| BRENNER DEFEKTDer Brenner - Stromzufuhrkreis ist unterbrochen | - der Brenner ist nicht angeschlossen | - Stecker einstecken |
| - Kesselthermostat H (siehe Seite 20) zu niedrig eingestellt | - Kesselthermostat auf Maximalstellung bringen. | |
| - Sicherheitstemperaturbegrenzer K (Seite 20) hat abgeschaltet | - Ihn entstören und Ihre Kundendienststelle benachrichtigen. | |
| - Brennerstörung | - Entstörtaste am Brenner eindrücken oder Ihre Kundendienststelle benachrichtigen | |
| - Sicherheitskontakt ist offen (CS) (im Falle, daß der Parameter HOLZKES. in den "Einstellungen Fachebene - Seite # SONST. PARAM. auf AUS steht). | - Ihre Kundendienststelle benachrichtigen | |
| - KESS. F. DEFEKT-AUSS. F. DEFEKT-VORL. F. B DEF.-VORL. F. C DEF.-S. BAD DEFEKT-RAUMF. A DEFEKT-RAUMF. B DEFEKT-RAUMF. C DEFEKT-WWE. F. DEFEKT-ABGAS F. DEFEKT | Der Kreis des betreffenden Fühlers ist unterbrochen | - zum Löschen dieser Meldung, Strom-zufuhr kurz unterbrechen (Ein/Ausschalter B kurz auf Aus " ○" bringen). Ihren Installateur benachrichtigen. Der betroffene Kreis der Anlage kann jedoch im "manuellen" Betrieb weiter funktionnieren. Siehe nachstehende Anmerkungen. |
Anmerkungen :
Bei Betriebsstörung eines Fühlers bleibt die Anlage weiterhin in Betrieb jedoch mit folgenden Beschränkungen:
- KESS. F. DEFEKT und AUSS. F. DEFEKT :
Die ganze Anlage geht auf "Manuell-Betrieb" über: der Kessel ist in Betrieb und wird über den Kesselthermostaten H gesteuert. Alle Pumpen drehen und die Mischer werden nicht mehr mit Strom versorgt. Diese können wenn nötig manuell betrieben werden. Die Temperatureinstellung erfolgt durch den Kesselthermostaten H.
- VORL. F. B DEF und VORL. F. C DEF :
Der betreffende Kreis geht automatisch auf "Manuell-Betrieb" über, die Pumpen sind eingeschaltet und der Mischer wird nicht mehr versorgt. Der Mischer kann wenn nötig manuell betrieben werden. Die Temperature-instellung erfolgt für den entsprechenden Kreis durch den Kesselthermostat H.
- S.BAD F. DEFEKT :
Automatischer Betrieb in Konfiguration ohne Schwimmbad-Fühler.
- RAUMF. A. DEFEKT, RAUMF. B. DEFEKT und RAUMF. C. DEFEKT :
Der Raumfühler ist Defekt : der automatische Betrieb in Konfiguration ohne Raumfühler ist für den entsprechenden Kreis gewährleistet.
- WWE. F. DEFEKT :
Die Warmwassererwärmung erfolgt nicht mehr automatisch. Um die Warmwassererwärmung zu gewährleisten, mittels Schalter "AUTO/“ D auf Manuell-Betrieb übergehen - siehe Kapitel 3.3.
Die Speicher-Ladetemperatur ist der Kesseltemperatur gleich.
- ABGAS F. DEFEKT :
Abgasfühler defekt. Dieser Defekt hat keine Einwirkungen auf die verschiedenen Funktionen.
8. ERSTE INBETRIEBNAHME ODER WIEDEREINSCHALTEN NACH LÄNGEREM STILLSTAND

Die erste Inbetriebnahme muß von einem Installateur vorgenommen werden.
Vor dem Einschalten, sich vergewissern, daß die Anlage mit Wasser gefüllt ist.
Die Inbetriebnahme des Kessels in nachfolgender Reihenfolge vornehmen :

8555N071A
●Stellung der Schalter nachprüfen :
D auf AUTO,
F auf 2,
C auf

- Nachprüfen, ob der Thermostat H in Maximalstellung ist (zwischen Kennzeichen 8 und 9).
- Nachprüfen, ob der Sicherheitstemperaturbegrenzer K entstört ist.
Dazu die Sechskantschutzkappe des Sicherheits-temperaturbegrenzers entfernen und den Stift mittels Schraubenziehers eindrücken.
- Den Hauptschalter Ein/Aus B in Stellung "Ein" ① bringen.
● Die Solltemperaturen für jeden Kreis, sowie die Warmwassertemperatur können jederzeit mit Tastengruppe 2 eingestellt werden (siehe Kapitel 4).
● Die Betriebsart mittels Tastengruppe 4 wählen (siehe Kapitel 3).
- Wählen Sie das oder die Heizprogramm(e) für jeden Kreis, für die Warmwassertemperatur und den Hilfsausgang (siehe Kapitel 5).
Bei Mehrkesselanlagen
Die Stufenanzahl des (oder der) Heizkessel einstellen.
Siehe § 11 - Einstellungen "Fachebene"
# ANLAGE. PARAM.
9. EXPLOSIONSZEICHNUNGEN UND ERSATZTEILLISTE
(Siehe nachfolgende Seiten)
Anmerkung : bei Bestellung der Ersatzteile, ist es unbedingt nötig die Artikel-Nummer des gewünschten Ersatzteils anzugeben.
DIEMATIC-m Delta SCHALTFELD

8555N210
SCHALTFELD-FRONTPLATTE + KOMPONENTE

BLECHTEILE FÜR SCHALTFELD

| Ref. | Artikel Nr. | BEZEICHNUNG Ref. | Artikel Nr. | BEZEICHNUNG | |||
| SCHALTFELD (FA 1) | ZUBEHÖR | ||||||
| 1 | 85 | 55-8901 Schaltfeld komplett FA1 | Für weitere Auskunft, siehe Ersatzteilliste in Rubrik "Regelungen" des Ersatzteil-Katalogs | ||||
| 2 | 85 | 55-5500 DIE MATIC-m Delta Schaltfeld Schraubenset | |||||
| 3 | 88 | 05-5601 Dialogmodul m-Delta - neu | 100 | 8199-7716 | Platine für 1 Mischerkreis (Kolli DB 115) | ||
| 3 | 88 | 05-8819 Dialogmodul m-Delta - Austauschreparatur (1) | 101 | 8199-7718 | Wandsockel mit Raumfühler (Kolli DB 117) | ||
| 3.1 | 9 | 750-9021 Abdeckblende | 102 | 8199-7719 Dialog-Fernbedienung (Kolli DB 118) | |||
| 4 | 82 | 27-5180 Verbindungskabel lg. 1000 mm | 104 | 8199-7720 | Langes Verbindungskabel (40 M) für Wandsockel (Kolli DB 119) | ||
| 5 | 95 | 36-5491 Führer KVT 40 lg. 2 m | |||||
| 6 | 9536-5613 | Kontaktfeder für Tauchhülse | 105 | 8199-7723 Rauchgasfühler (Kolli DB 120) | |||
| 7 | 9758-1286 | Feder für Tauchhülse | 106 | 8199-4940 Stecker 2-polig | |||
| 8 | 9536-5488 | Außenfühler AF40 | 110 | 8218-7720 Raumfühler (Kolli BG 20) | |||
| 9 | 85 | 55-4906 Brennerkabel | Kaskadensteuerung | ||||
| 9.1 | 9 | 531-7395 Mehrfachstecker 7-polig | 130 | 8301-7852 Kaskadenplatine K (Kolli AD 135) | |||
| 9.2 | 9 | 531-7384 Mehrfachstecker 4-polig | 130 | 8305-5603 Kaskadenplatine K | |||
| 10 | 9 | 750-9028 Schaltfeld-Frontplatte | 130 | 8305-8821 Kaskadenplatine K - Austauschreparatur (1) | |||
| 11 | 9 | 752-5299 Deckel für Dialogmodul | 131 | 8301-4955 BUS-Kabel RX 8 (8 M) | |||
| 12 | 8218-8973 | Einstellknopf + Anstösse | 132 | 8801-7853 | Schraubenset für Kaskadenplatine (Kolli AD 135) | ||
| 13 | 9 | 536-5157 Flach-Thermometer G.M. | 133 | 8301-4956 BUS-Kabel RX 12 (12 M) | |||
| 14 | 8 | 555-4904 DIE MATIC-m Delta Schaltfeld Verdrahtung | 140 | 8199-7717 Kesselfühler (Kolli DB 116) | |||
| 15 | 9 | 534-0285 Leistungsschalter 6A TS710/6A | |||||
| 16 | 9 | 521-6281 Runde grüne Leuchte | |||||
| 17 | 8 | 805-5602 Grundplatine m-Delta - neu | |||||
| 17 | 8 | 805-8820 Grundplatine m-Delta - Austauschreparatur (1) | |||||
| 18 | 8 | 199-4921 Stecker 3-polig (HILFS.) | |||||
| 19 | 8 | 199-4923 Stecker 3-polig (HZ.PUMPE) | |||||
| 20 | 8 | 199-4925 Stecker 9-polig | |||||
| 21 | 8 | 227-4905 Stecker 10-polig | |||||
| 22 | 8 | 805-5604 Stromzufuhrplatine m-Delta - neu | |||||
| 22 | 8 | 805-8822 | Stromzufuhrplatine m-Delta - Austauschreparatur (1) | ||||
| 23 | 8 | 199-4926 Stecker 3-polig Sicherheitstemperaturbegrenzer | |||||
| 24 | 8 | 199-4924 Stecker 6-polig Stromzufuhr | |||||
| 25 | 9 | 532-5027 Ein/Ausschalter grün | |||||
| 26 | 8 | 500-0035 Umschalter | |||||
| 27 | 8 | 500-0034 STB Testschalter | |||||
| 28 | 8 | 500-0002 Kesselthermostat 30-90°C | |||||
| 29 | 8500-0032 | Sicherheitstemperaturbegrenzer 110°C | |||||
| 30 | 9 | 521-6220 Rote Leuchte | |||||
| 31 | 8 | 555-0500 Schaltfeld-Sockel | |||||
| 32 | 8 | 555-0501 Schaltfeld-Gehäuse | |||||
| 33 | 8 | 555-0503 Schaltfeld Seitenplatte | |||||
| 34 | 9 | 750-9029 Seitenstück | |||||
| 35 | 8 | 555-8004 Komponentenschutzblech | |||||
| 36 | 8 | 555-0502 Zierleiste | |||||
| 37 | 8 | 555-0507 Schaltfeldspolier lackiert | |||||
(1) Lieferbar ab 06/2000
06/99
ANHANG 1 - TABELLE DER BETREIBER-EINSTELLUNGEN
- Siehe Erläuterungen in Kapitel 6.
- Die Zeilen sind in der Erscheinungsreihenfolge angegeben.
Anmerkung : am Ende des Eingriffes werden die Einstellungen nach 2 Minuten oder nach drücken der Taste

gespeichert.
| DRÜCKEN ANZEIGE EINGESTELLTE | PARAMETER | WERKS-EINSTEL. | |
| # MESSUNGEN Um nach | folgende Werte zu lesen : | ||
| TEMP KESSEL - Anzeige der Vorlauftemperatur Kesselkreis | |||
| TEMP VORLAUF B* - Anzeige der Vorlauftemperatur Kreis B | |||
| TEMP VORLAUF C* - Anzeige der Vorlauftemperatur Kreis C | |||
| TEMP WWE* - Anzeige der Warmwassertemperatur | |||
| TEMP RAUM. A* - Anzeige der Raumtemperatur Kreis A (Potentiometer in Mittelstellung) | |||
| TEMP SCHWIMMBAD - Anzeige der Schwimmbadtemperatur | |||
| TEMP RAUM. B* - Anzeige der Raumtemperatur Kreis B (Potentiometer in Mittelstellung) | |||
| TEMP RAUM. C* - Anzeige der Raumtemperatur Kreis C (Potentiometer in Mittelstellung) | |||
| TEMP AUSSEN - Anzeige der Außentemperatur | |||
| TEMP ABGAS* ... - Anzeige der Abgastemperatur | |||
| BR. STARTS. 1.1 - Anzahl der Brenneranläufe 1. Stufe Kessel 1 | |||
| BR. STARTS. 1.2 - Anzahl der Brenneranläufe 2. Stufe Kessel 1 | |||
| ... | |||
| BR. STARTS. 10.1 - Anzahl der Brenneranläufe 1. Stufe Kessel 10 | |||
| BR. STARTS. 10.2 - Anzahl der Brenneranläufe 2. Stufe Kessel 10 | |||
| BR. STUNDEN. 1.1 - Brennerbetriebsstunden-Anzeige 1. Stufe Kessel 1 | |||
| BR. STUNDEN. 1.2 - Brennerbetriebsstunden-Anzeige 2. Stufe Kessel 1 | |||
| ... | |||
| BR. STUNDEN 10.1 - Brennerbetriebsstunden-Anzeige 1. Stufe Kessel 10 | |||
| BR. STUNDEN. 10.2 - Brennerbetriebsstunden-Anzeige 2. Stufe Kessel 10 | |||
| CTRL CDI(1)CTRL UC(2)CTRL KESSEL...(3) | - Kontrollinformationen für Fachebene | ||
| # EINST.4 KR.A* | Heizprogramm P4 Kesselkreis A wenn angeschlossen | MO, DI..." ... FR :6 - 8 Uhr,11 - 13Uhr3016 - 22 UhrSA : 6 - 23 UhrSO : 7 - 23 Uhr | |
| PROG ALLE TAGE | - Für die nebenstehenden Zeilen die Zeitabschnitte im Tagbetrieb mittels Taste und die Zeitabschnitte im Absenkbetrieb mittels Taste wählen. Diese Zeitabschnitte werden gleichzeitig in der Balkenanzeige in 1/2 Stunden optisch eingetragen. Bei Einstellung der Zeile "PROG ALLE-TAGE" wird das Programm automatisch auf alle Wochentage übertragen und kann dann individuell, Tag für Tag, abgeändert werden. Durch Taste werden P4, sowie EINST. WWE und PROG. HILFSAUS gelöscht und durch die Werkseinstellungen ersetzt. | ||
| PROG MONTAG | |||
| PROG DIENSTAG | |||
| PROG MITTWOCH | |||
| PROG DONNERSTAG | |||
| PROG FREITAG | |||
| PROG SAMSTAG | |||
| PROG SONNTAG | |||
| # EINST.4 KR.B* | Heizprogramm P4 Mischerkreis B wenn angeschlossen | wie obenstehend | |
| Zeilen wie obenstehend | (wie obenstehend) | ||
| # EINST.4 KR.C* Heizprogramm P4 Mischerkreis C wenn angeschlossen | wie obenstehend | ||
| Zeilen wie obenstehend | (wie obenstehend) | ||
| # EINST. WWE* | Warmwassererwärmungsprogramm (wenn WWE-Fühler angeschlossen) | 5 - 22 Uhr | |
| PROG ALLE TAGE | Für die nebenstehenden Zeilen, die Zeitabschnitte mit Warmwassererwärmungs-Freigabe mit Taste und die Zeitabschnitte mit nicht freigegebener Warmwassererwärmung eintragen. Diese Zeitabschnitte werden gleichzeitig in der Balkenanzeige in 1/2 Stunden optisch dargestellt. Bei Einstellung in der Zeile "PROG ALLE TAGE" wird das Programm automatisch auf alle Wochentage übertragen und kann dann individuell, Tag für Tag, abgeändert werden. Durch Taste werden P4, sowie EINST WWE und PROG. HILFSAUS gelöscht und durch die Werkseinstellungen ersetzt. | ||
| PROG MONTAG | |||
| PROG DIENSTAG | |||
| PROG MITTWOCH | |||
| PROG DONNESTAG | |||
| PROG FREITAG | |||
| PROG SAMSTAG | |||
| PROG SONNTAG | |||
(1) CDI = Dialog-Schaltmodul
(2) UC = Zentraleinheit
(3) Zentraleinheit Kessel 2 bis 10
* Die Zeile oder der Absatz werden nur dann angezeigt, wenn die Zusatz-Ausrüstungen, Kreise oder Fühler effektiv angeschlossen sind.
ANHANG 1 - TABELLE DER BETREIBER-EINSTELLUNGEN (Fortsetzung)
- Siehe Erläuterungen in Kapitel 6.
- Die Zeilen sind in der Erscheinungsreihenfolge angegeben.
Anmerkung : am Ende des Eingriffes werden die Einstellungen nach 2 Minuten oder nach drücken der Taste

gespeichert.
| DRÜCKEN | ANZEIGE EINGESTELLTE PARAMETER | WERKS-EINSTEL. | EINSTELL-ERIEICH | KUNDENEINSTEL. | |
| # PROG HILFSAUS | Hilfsausgangs-Programmierung (zB : Warmwasser-Zirkulations-pumpe) oder der Pumpenfolge-Schaltung | 6 - 22 Uhr | |||
| PROG ALLE TAGE | Für die nebenstehenden Zeilen, die Betriebszeitabschnitte des ange-schlossenen Gerätes mit Taste und die Außerbetriebszeitab-schnitte mit Taste eintragen. Diese Zeitabschnitte werden gleich-zeitig in der Balkenanzeige in 1/2 Stunden optisch dargestellt. Bei Einstellung in der Zeile wird das Programm automatisch auf alle Wochentage über-tragen und kann dann individuell, Tag für Tag, abgeändert werden. DurchTaste werden P4, sowie EINST WWE und PROG. HILF-SAUS gelöscht und durch die Werkseinstellungen ersetzt. | ||||
| PROG MONTAG | |||||
| PROG DIENSTAG | |||||
| PROG MITTWOCH | |||||
| PROG DONNESTAG | |||||
| PROG FREITAG | |||||
| PROG SAMSTAG | |||||
| PROG SONNTAG | |||||
| # JAHRES EINST. Zur Einstellung eines Jahresprogrammes | |||||
| ABSCH. N 1 Zur Wahl der Kreise die abgeschaltet werden NEIN | NEIN, GANZ,ABC, AC, AC+W,BC, BC+W, A, B, C | ||||
| N 01 ANF.DATUM* Zur Einstellung des Anfangsdatums der Abschaltperiode 1 01-11 | |||||
| N 01 END.DATUM* Zur Einstellung des Enddatums der Abschaltperiode 1 10-11 | |||||
| ABSCH. N 2 Zur Wahl der Kreise die abgeschaltet werden NEIN | NEIN, GANZ,ABC, AC, AC+W,BC, BC+W, A, B, C | ||||
| N 02 ANF.DATUM* Zur Einstellung des Anfangsdatums der Abschaltperiode 2 20-12 | |||||
| N 02 END.DATUM* Zur Einstellung des Enddatums der Abschaltperiode 2 02-01 | |||||
| ABSCH. N 3 Zur Wahl der Kreise die abgeschaltet werden NEIN | NEIN, GANZ,ABC, AC, AC+W,BC, BC+W, A, B, C | ||||
| N 03 ANF.DATUM* Zur Einstellung des Anfangsdatums der Abschaltperiode 3 20-02 | |||||
| N 03 END.DATUM* Zur Einstellung des Enddatums der Abschaltperiode 3 05-03 | |||||
| ABSCH. N 4 Zur Wahl der Kreise die abgeschaltet werden NEIN | NEIN, GANZ,ABC, AC, AC+W,BC, BC+W, A, B, C | ||||
| N 04 ANF.DATUM* Zur Einstellung des Anfangsdatums der Abschaltperiode 4 20-04 | |||||
| N 04 END.DATUM* Zur Einstellung des Enddatums der Abschaltperiode 4 05-05 | |||||
| ABSCH. N 5 Zur Wahl der Kreise die abgeschaltet werden NEIN | NEIN, GANZ,ABC, AC, AC+W,BC, BC+W, A, B, C | ||||
| N 05 ANF.DATUM* Zur Einstellung des Anfangsdatums der Abschaltperiode 5 01-07 | |||||
| N 05 END.DATUM* Zur Einstellung des Enddatums der Abschaltperiode 5 31-08 | |||||
| ABSCH. N 6 Zur Wahl der Kreise die abgeschaltet werden NEIN | NEIN, GANZ,ABC, AC, AC+W,BC, BC+W, A, B, C | ||||
| N 06 ANF.DATUM* Zur Einstellung des Anfangsdatums der Abschaltperiode 6 01-01 | |||||
| N 06 END.DATUM* Zur Einstellung des Enddatums der Abschaltperiode 6 01-01 | |||||
| ABSCH. N 7 Zur Wahl der Kreise die abgeschaltet werden NEIN | NEIN, GANZ,ABC, AC, AC+W,BC, BC+W, A, B, C | ||||
| N 07 ANF.DATUM* Zur Einstellung des Anfangsdatums der Abschaltperiode 7 01-01 | |||||
| N 07 END.DATUM* Zur Einstellung des Enddatums der Abschaltperiode 7 01-01 | |||||
* Die Zeile oder der Absatz werden nur dann angezeigt, wenn die Zusatz-Ausrüstungen, Kreise oder Fühler effektiv angeschlossen sind.
ANHANG 1 - TABELLE DER BETREIBER-EINSTELLUNGEN (Fortsetzung)
- Siehe Erläuterungen in Kapitel 6.
- Die Zeilen sind in der Erscheinungsreihenfolge angegeben.
Anmerkung : am Ende des Eingriffes werden die Einstellungen nach 2 Minuten oder nach drücken der Taste

gespeichert.
| DRÜCKEN | ANZEIGE | EINGESTELLTE PARAMETER | WERKS-EINSTEL. | INSTELL-EREICH | KUNDEN EINSTEL. |
| dann | ABSCH. N 8 Um | die Kreise, die abgeschaltet werden, zu wählen NEIN | NEIN, GANZ, ABC, AC, AC+W, BC, BC+W, A, B, C | ||
| N 08 ANF.DATUM* | Zur Einstellung des Anfangsdatums der Abschaltperiode 8 01-01 | ||||
| N 08 END.DATUM* | Zur Einstellung des Enddatums der Abschaltperiode 8 01-01 | ||||
| ABSCH. N 9 Um | die Kreise, die abgeschaltet werden, zu wählen NEIN | NEIN, GANZ, ABC, AC, AC+W, BC, BC+W, A, B, C | |||
| N 09 ANF.DATUM* | Zur Einstellung des Anfangsdatums der Abschaltperiode 9 01-01 | ||||
| N 09 END.DATUM* | Zur Einstellung des Enddatums der Abschaltperiode 9 01-01 | ||||
| ABSCH. N 10 Um | die Kreise, die abgeschaltet werden, zu wählen NEIN | NEIN, GANZ, ABC, AC, AC+W, BC, BC+W, A, B, C | |||
| N 10 ANF.DATUM* | Zur Einstellung des Anfangsdatums der Abschaltperiode 10 01-01 | ||||
| N 10 END.DATUM* | Zur Einstellung des Enddatums der Abschaltperiode 10 01-01 | ||||
| dann | # EINSTELLUNGEN | Folgende Parameter können mittelsTasten und eingestellt werden | |||
| BIP - Die Regelung ist mit einem Alarm-Lautsignal ausgerüstet JA JA oder NEIN (siehe Kapitel 7 MELDUNGEN - ALARM-MELDUNGEN). Um das Lautsignal abzuschalten auf "AUS" einstellen. | |||||
| KONTRAST ANZ. - ermöglicht die Kontrast-Einstellung in der Anzeige mittelsTasten und | |||||
| BELEUCHT. | - ermöglicht die Beleuchtung in der Anzeige. Die Beleuchtung wird bei Tagbetrieb des angezeigten Programms gewährleistet. | JA | JA oder NEIN | ||
| K.FOLGE* | - Wahl der Zuschaltungs-Reihenfolge bei MehrkesselanlagenAuto: automatischer Kesselführungswechsel nach50 Brenner BetriebsstundenZugeordnete Reihenfolge: der Betreiber bestimmt die Kesselführung | AUTO | AUTO, 1 bis10 | ||
| SOM/WIN | - außentemperaturabhängige automatische Abschaltung | 22°C | 15 bis 30°C, NEIN | ||
| KALIBR. AUSSEN | - Kalibration des Außenfühlers | 0,0 | -5,0 bis +5,0 K | ||
| KALIBR. RAUM. A* | - Kalibration des Raumfühlers Kreis A. Die Änderung dieses Wertes erfolgt bei Raumfühler in Mittelstellung (4). | 0,0 | -5,0 bis +5,0 K | ||
| FROSTS. RAUM A* | - Temperatur-Mindestgrenzwert zur Frostschutzaktivierungwie Kreis A | 6°C | 0,5 bis 20°C | ||
| KALIBR. RAUM B* | |||||
| FROSTS. RAUM B* | wie Kreis Awie Kreis Awie Kreis A | ||||
| KALIBR. RAUM C* | |||||
| FROSTS. RAUM C* | wie Kreis A | ||||
(4) Analog-Fernbedienung (Kolli BG 20)
* Die Zeile oder der Absatz werden nur dann angezeigt, wenn die Zusatz-Ausrüstungen, Kreise oder Fühler effektiv angeschlossen sind.
ANHANG 1 - TABELLE DER BETREIBER-EINSTELLUNGEN (Fortsetzung)
- Siehe Erläuterungen in Kapitel 6.
- Die Zeilen sind in der Erscheinungsreihenfolge angegeben.
Anmerkung : am Ende des Eingriffes werden die Einstellungen nach 2 Minuten oder nach drücken der Taste

gespeichert.
| DRÜCKEN | ANZEIGE | EINGESTELLTE PARAMETER | WERKS-EINSTEL. | INSTELL-BEREICH | KUNDENEINSTEL. |
[YSY8]dann ![]() | # ZEIT.TAG Uhr- und Datumeinstellung | ||||
| STUNDEN - der Stunden mittels und + - | |||||
| MINUTEN - der Minuten mittels und + - | |||||
| TAG - des Tages mittels und + - | |||||
| DATUM - ermöglicht das Datum und das Jahrund + einzustellen | |||||
| JAHR mittels | |||||
| SOM. ZEIT - Die | Uhrzeit wird automatisch um eine Stunde am letzten Sonntag AUTO im März vorgestellt und um eine Stunde am letzten Sonntag im MANU Oktober zurückgestellt, um die Umschaltung zur Sommer- oder Winterzeit zu gewährleisten. Diese Funktion kann durch Einstellung auf MANU mittels Tasten und annulliert werden. | AUTO oder | |||

Der Betreiber darf weder die Einstellungen "Fachebene" noch den "TEST" Modus, die in der Anschluß- und Installationsanleitung beschrieben werden, abändern.
ANHANG 2 : PROGRAMM-TABELLEN
● HEIZUNGSPROGRAMME :
P1 : gewählt für Kreis : ....
| TAG Tagbetrieb |
| Mo. bis So. 6.00 bis 22.00 |
P2 : gewählt für Kreis : ......
| TAG Tagbetrieb |
| Mo. bis So. 4.00 bis 21.00 |
P3 : gewählt für Kreis : ......
| TAG Tagbetrieb |
| Mo. bis Fr.. 5.00 bis 8.00, 16.00 bis 22.00Sa., So. 7.00 bis 23.00 |
P4 (Werkseinstellung) gewählt für Kreis : ...
| TAG Tagbetrieb | |
| Mo. bis Fr. 6.00 | bis 8.00, 11.00 bis 13.30, 16.00 bis 22.00 |
| Sa. 6.00 bis | 23.00 |
| So. 7.00 bis | 23.00 |
WWE-Programm (Werkseinstellung) :
| TAG Freie Warmwassererwärmung : | |
| Mo. bis So. | 5.00 bis 22.00 |
HILFSAUS. - Programm (Werkseinstellung) :
| TAG Betrieb frei : | |
| Mo. bis So. | 6.00 bis 22.00 |
Durch drücken der Taste (15 Sek. lang) wird Programm P1 aktiviert und alle Heizprogramme durch das im Werk vorprogrammierte Standard-Programmersetzt (Siehe o.g. Beschreibung der Programme P4, WWE und Hilfsaus).
● KUNDENSPEZIFISCHE PROGRAMME
# EINST.4 KR.....
| Tag | Tagbetrieb |
# EINST.4 KR.....
| Tag | Tagbetrieb |
# EINST.4 KR.....
| Tag | Tagbetrieb |
# EINST. WWE.: Warmwassererwärmungs-Programm
| Tag | Warmwassererwärmung frei : |
# PROG HILFSAUS.: Hilfsausgangs-Programm
| Tag | Zeitabschnitte für freigegebenen Betrieb : |

DE DIETRICH HEIZTECHNIK • Rheiner Strasse 151 • D-48282 EMSDETTEN • Tél. : 0 25 72 23-5 • Fax : 0 25 72 23-107 www.dedietrich.com • info@dedietrich.de
DE DIETRICH BELGIUM • SPINOFF - CENTER Romeinsestraat 10 • B-3001 LEUVEN / LOUVAIN • Tél. : + 32 16 39 56 40 Fax : + 32 16 39 56 49 • www.dedietrich.com
DE DIETRICH HEIZTECHNIK • Am Concorde Park 1 - B 4 / 28 • A-2320 SCHWECHAT / WIEN • Tél. : 01 / 706 40 60-0 Fax : 01 / 706 40 60-99 • www.dedietrich.com • office@dedietrich.at
In LUXEMBURG werden die Produkte durch die Fa. NEUBERG vertrieben NEUBERG SA • 39 rue Jacques Stas • L - 2010 LUXEMBOURG • Tél. : 02 401 401 Fax : 02 402 120 • www.dedietrich.com
MONTAGE, ELEKTRO-ANSCHLÜSSE UND EINSTELLUNGEN FACHEBENE
Diematic-m Delta Schaltfeld
Dieses Heft ist für den Installateur bestimmt und ergänzt die Betriebsanleitung
INHALTSVERZEICHNIS
10. MONTAGE 34
10.1 DIEMATIC-m Delta Schaltfeld 34
10.2Kesselfühler 34
10.3 Außenfühler 34
10.4 Montage des Zubehörs 34
11. ELEKTRO-ANSCHLÜSSE 35
Kabelführung 35
Anschlußleiste 36
230 V-Schaltungen 36
Niederspannungs-Schaltungen (24 V) 36
Grundanschlüsse 37
Grundanschlüsse bei Mehrkesselanlagen 38
Anschluß eines Warmwassererwärmers ....39
Anschluß der Zubehöre, Sprach-Fernüberwachungsmodul, Fernbedienung, Rauchgasfühler .....39
Anschluß eines zweiten Warmwassererwärmers 40
Anschluß eines Platten-Wärmetauschers 40
Anschluß eines Schwimmbads 41
Anschluß eines oder zwei Mischerkreise 42
Brenneranschluß 43
Stromlaufplan 44
12. EINSTELLUNGEN "FACHEBENE" 45
12.1 Einstellungen 45
12.2 Tabelle der Einstellungen "Fachebene" 46
13. KONTROLLE DER PARAMETER UND DER EIN- UND AUSGÄNGE (TEST MODUS) .....53
14. BENUTZUNG EINES WANDSOCKELS MIT RAUMFÜHLER FÜR DAS MOBILE DIALOG-MODUL (Kolli DB 117) : KODIERUNG .... 54
14.1 Benutzung des Moduls in einem Heizungsraum 54
14.2 Benutzung des Moduls als Dialog-Fernbedienung mit Raumfühler 54
TABELLE : TEST 55
10.MONTAGE
10.1 Montage des DIEMATIC-Delta Schaltfeldes
Für die Montage und Befestigung des Schaltfeldes, siehe Montageblatt, das sich in der Mitte der Kesselanleitung befindet.
10.2 Kesselfühler
Anlage mit einem Heizkessel
Den Kesselfühler in die vorgesehene Tauchhülse einfügen (siehe Kessel-Montageblatt).
Einfache und gemischte Mehrkesselanlagen
(Siehe S. 51).
Den Fühler in den gemeinsamen Vorlauf der Kaskade einfügen.
Modulierende Mehrkesselanlage (Siehe S. 51)
Den Fühler in die Kesseltauchhülse einfügen (Siehe Montageanleitung des Heizkessels).
10.3 Außenfühler
Der Außenfühler wird an der meist ausgesetzten und kältesten Gebäudefront angebracht (Nord-West) damit er nicht direkten Sonnenstrahlen ausgesetzt ist.
Er muß an einer Gebäude-Ecke oder an einer Fassadenmitte unter direktem Witterungseinfluß angebracht werden.
Er muß leicht zugänglich sein.
H : bewohnte Höhe, die durch den Fühler zu überwachen ist.
● : empfohlener Anbringungsort auf einer Ecke
○ : möglicher Anbringungsort (bei Schwierigkeiten)
Z : bewohnter Bereich, der durch den Fühler zu überwachen ist

Nicht empfohlene Anbringungsorte :
Der Außenfühler darf nicht an einer geschützten Stelle, in einer Nische oder unter einem Balkon angebracht werden. Er darf auch nicht durch Wärme- oder Kältequellen, die durch Öffnungen (Türen, Fenster...) oder durch Belüftungen entstehen, beeinflußt werden.

Der Außenfühler wird mittels der 4 mitgelieferten Holzschrauben ø 4 mm + Dübel auf der Außenwand befestigt.

10.4 Montage des Zubehörs
Siehe Anleitung die dem jeweiligen Zubehör beigefügt wird.
11. ELEKTRO-ANSCHLÜSSE

Achtung : der Elektroanschluß muß von einem Elektro-fachmann durchgeführt werden (VDE 0105 Teil 1 bzw. ÖVE EN 1Teil 1).Da die elektrische Einrichtung im Werk sorgfäl- tig kontrolliert wurde, dürfen an den inne- ren Schaltverbindungen auf keinen Fall Änderungen vorgenommen werden.
Der Elektroanschluß des Kessels muß nach den örtlichen Vorschriften der EVU ausgeführt werden. Für die Anschlüsse sind die Angaben der Schaltpläne sowie nachstehende Angaben zu beachten. Der Kessel muß durch einen Stromkreis, der einen allpoligen Schalter enthält, versorgt werden (Öffnungsabstand >3 mm).

Die zugelassene Gesamtstromstärke beträgt 10 A.
Alle Anschlüsse erfolgen an den vorgesehenen Klemmleisten im Schaltfeldgehäuse.
Das Schaltfeld öffnen :
①Die 2 Schrauben beiderseits der Schaltfeldfront lösen.
②Schaltfeld nach hinten klappen.
③Die Befestigung der Kabel auf dem Schaltfeldboden erfolgt durch Zugentlastungen (6 Stück separat in einem Beutel geliefert) die wie in der Abbildung angegeben zu montieren sind.
Die Anschlußkabel werden durch die Ausschnitte in der Heizkessel-Hinterplatte in 1 oder 2 Kabelkanäle, je nach Modell, nach vorn in das Schaltfeld geführt.

Kabelführung

Fühler und 230 V-führende Kabel müssen getrennt voneinander verlegt werden um induktive Störeinflüsse zu vermeiden (VDE 0100 - Teil 510, § 515.2 IEC 364-5-51).
Innerhalb des Heizkessels
- Heizkessel mit einem Kabelkanal : 230 V-führende Kabel auf einer Seite und Fühlerkabel auf der anderen Seite des Kabelkanals verlegen. Die Kabel werden mit Kabelschellen befestigt.
- Heizkessel mit zwei Kabelkanälen : 230 V-führende Kabel in einem Kabelkanal und Fühlerkabel in dem anderen Kabelkanal verlegen. Die Kabel werden mit Kabelschellen befestigt.
Außerhalb des Heizkessels
Benutzen Sie 2 Rohre oder Kabelkanäle die mindestens 10 cm voneinander entfernt sind.
Die Nicht-Beachtung dieser Regeln kann Interferenzen verursachen, die zu Funktionsstörungen an der Regelung führen oder sogar die elektronischen Platinen beschädigen könnten.
Anschlußleiste
Zustand bei der Lieferung

8555N075A-D
230 V - Schaltungen

Die maximale Stromstärke pro Ausgang beträgt 2 A cos φ = 0,7 (= 450 W, Anlaufstrom kleiner als 16 A).
Überschreitet die Belastung einen dieser Werte muß die Steuerung über einen Schutz, der nicht im Diematic-m Schaltfeld montiert werden darf, übertragen werden.
Niederspannung-Schaltungen (24V)
Entkopplungskontakt CR :
Durch Entfernen der Brücke CR an Klemmen 22 und 23 kann eine Niederspannung-Stromzufuhr zum Beispiel für Pumpen und Stellmotor (Klemmen 26, 27, 30, 33, 36 und 39 - Siehe obige Abbildung) an Klemme 23 eingespeist werden.
Sicherheitskontakt TS (B) :
Durch Entfernen der Brücke TS (B) kann eine Niederspannung-Stromzufuhr, zum Beispiel 24 V für Pumpen und Stellmotor des Kreises B (Klemmen 9, 12 und 13) an der äußeren Klemme eingespeist werden.
Sicherheitskontakt TS (C)
Durch Entfernen der Brücke TS (B) kann eine Niederspannung-Stromzufuhr, zum Beispiel 24 V für Pumpen und Stellmotor des Kreises C (Klemmen 15, 19 und 20) an der äußeren Klemme eingespeist werden.

Grundanschlüsse

8555N077A-D
(1) Der Sicherheitskontakt unterbricht nur den Brenner bei Heizkesseln mit Diematic-m Delta Schaltfeld (z.B.: Strömungswächter, Wassermangelsicherung...)

230V-Schaltungen :
Die maximale Stromstärke pro Ausgang beträgt 2 A cos φ = 0,7 (= 450 W, Anlaufstrom kleiner als 16A). Überschreitet die Belastung einen dieser Werte muß die Steuerung über einen Schutz der nicht im Diematic-m Delta Schaltfeld montiert werden darf, übertragen werden.

(1) Der Sicherheitskontakt unterbricht nur den Brenner bei Heizkesseln mit Diematic-m Delta Schaltfeld (z.B.: Strömungswächter, Wassermangelsicherung...)
(2) Die Kaskadenplatine wird im K-Schaltfeld des Folgekessels montiert. Das mitgelieferte Kabel ist 8 m lang. Falls dieses nicht ausreicht ist ein 12 m langes Kabel (Kolli AD 134) auf Wunsch lieferbar.
*Siehe Seite 50.
230V-Schaltungen :
Die maximale Stromstärke pro Ausgang beträgt 2 A cos φ = 0,7 (= 450 W, Anlaufstrom kleiner als 16 A). Überschreitet die Belastung einen dieser Werte, muß die Steuerung über einen Schutz, der nicht im Diematic-m Delta Schaltfeld montiert werden darf, übertragen werden.
Anschluß eines Warmwassererwärmers
Anschluß der Zubehöre, Sprach-Fernüberwachungsmodul, Fernbedienung, Rauchgasfühler

8555N079A-D
(1) Der Sicherheitskontakt unterbricht nur den Brenner bei Heizkesseln mit Diematic-m Delta Schaltfeld (z.B.: Strömungswächter, Wassermangelsicherung...)
(2) Die Kaskadenplatine wird im K-Schaltfeld des Folgekessels montiert. Das mitgelieferte Kabel ist 8 m lang. Falls dieses nicht ausreicht ist ein 12 m langes Kabel (Kolli AD 134) auf Wunsch lieferbar.
(3) Analog-Fernbedienung BG 20 mit Raumfühler für Kreis A
(4) Kolli AD 154 (Deutschland)
Kolli AD 155 (Österreich)
Kolli AD 157 (Schweiz)
230V-Schaltungen :
Die maximale Stromstärke pro Ausgang beträgt 2 A cos = 0,7 (= 450 W, Anlaufstrom kleiner als 16 A). Überschreitet die Belastung einen dieser Werte, muß die Steuerung über einen Schutz, der nicht im Diematic-m Delta Schaltfeld montiert werden darf, übertragen werden.

(1) Der Sicherheitskontakt unterbricht nur den Brenner bei Heizkesseln mit Diematic-m Delta Schaltfeld (z.B.: Strömungswächter, Wassermangelsicherung...)

230V-Schaltungen :
Die maximale Stromstärke pro Ausgang beträgt 2 A cos φ = 0,7 (= 450 W, Anlaufstrom kleiner als 16 A). Überschreitet die Belastung einen dieser Werte, muß die Steuerung über einen Schutz, der nicht im Diematic-m Delta Schaltfeld montiert werden darf, übertragen werden.
Wenn ein zweiter Warmwassererwärmer notwendig ist, der unabhängig vom ersten geregelt und programmiert wird, kann dafür Kreis A benutzt werden.
- KREIS A wie in # ANLAGE PARAM angegeben für Schwimmbad-Aufwärmung einstellen.
- Den Fühler (Kolli DB 116) in die Tauchhülse des zweiten Warmwassererwärmers einfügen.
- Den Fühler am Eingang RAUMF.A zwischen 2 und 3 (siehe obige Abb.) anschließen. Dieser Fühler zeigt die Durchschnitts-Wassertemperatur des zweiten Speichers an. Ihr Wert kann in # MESSUNG unter TEMP.SCHWIMMBAD abgelesen werden.
- Den "Schwimmbad" - Einstellwert zwischen 36-80°C einstellen um das Aufheizen des Warmwassererwärmers zu gewährleisten.

(1) Der Sicherheitskontakt unterbricht nur den Brenner bei Heizkesseln mit Diematic-m Delta Schaltfeld (z.B.: Strömungswächter, Wassermangelsicherung...)
230V-Schaltungen :
Die maximale Stromstärke pro Ausgang beträgt 2 A cos = 0,7 (= 450 W, Anlaufstrom kleiner als 16 A). Überschreitet die Belastung einen dieser Werte, muß die Steuerung über einen Schutz, der nicht im Diematic-m Delta Schaltfeld montiert werden darf, übertragen werden.
Die Diematic-m Delta Regelung erlaubt die Steuerung eines Schwimmbad-Kreises in zwei fällen :
-
Diematic-m Delta regelt den Primärkreis (Kessel/Wärmetauscher) sowie den Sekundärkreis (Wärmetauscher/Schwimmbecken).
-
Die Funktion MTPK T benutzen und die Temperatur dem Bedarf des Wärmetauschers entsprechend (80°C) einstellen.
- Die Steilheit des Kreises A auf 0 stellen.
- Den Kreis A für die Schwimmbad Aufwärmung einstellen : KREIS A : SCHWIMMBAD
- Die Heizungspumpe des Primärkreises Kessel/Wärmetauscher am Ausgang - Pumpe A anschließen.
- Die MTPKT Temperatur wird so Sommer wie Winter während der "Tag-Temperatur" des Programms A gewährleistet.
- Den Sekundärfühler (Kolli DB 116 als Sonderzubehör) am Eingang RAUMF.A zwischen 2 und 3 anschließen. Dieser Fühler zeigt die Wassertemperatur des Schwimmbads an. Ihr Wert kann in # MESSUNGEN unter TEMP.SCHWIMMBAD abgelesen werden.
-
Die Temperatur kann mittels 🙏️ von 0,5 bis 35°C eingestellt werden.
-
Das Schwimmbad hat eine eigene Regelung die man bewahren möchte.
In diesem Fall steuert Diematic-m Delta nur den Primärkreis Kessel/Wärmetauscher.
- Die Funktion MTPK T benutzen und die Temperatur dem Bedarf des Wärmetauschers entsprechend (80°C) einstellen.
- Die Steilheit des Kreises A auf 0 stellen.
- Den Kreis A für die Schwimmbad-Aufwärmung einstellen : KREIS A : SCHWIMMBAD
- Die Heizungspumpe des Primärkreises Kessel/Wärmetauscher am Ausgang - Pumpe A anschließen.
- Die MTPKT Temperatur wird so Sommer wie Winter während der "Tag-Temperatur" des Programms A gewährleistet.
- Zeiteinstellung der Sekundärpumpe
Die Sekundärpumpe kann auf den HILFSAUGANG ange-
schlossen werden.
HILFS : SCHWIMMBAD wählen, so wird die am Hilfsausgang angeschlossene Pumpe während dem
"Tag-Temperatur" -Betrieb des Kreises A gesteuert.
● Ausschalten
Um die Schwimmbad-Funktion auszuschalten (Winter) kann man einen Schalter mit Goldkontakt auf den Eingang RAUMF A zwischen 1 und 2 anschließen. Wenn dieser Schalter zu ist, ist die Schwimmbadfunktion ausgeschaltet, jedoch ohne Frostschutz im Winter.
Der Primärkreis kann jedoch gegen Frost geschützt wer-
den dazu TEM.SCHWIMMBAD : FS mittels Tasten +
und einstellen, der oben genannte Schalter ist in diesem Fall offen.

Für das Überwintern des Schwimmbads, sich an Ihren Schwimmbad-Kundendienst wenden.
Anschluß eines oder zwei Mischerkreise
Zum Anschluß eines oder zwei Mischerkreise müssen eine oder zwei Zusatzplatine(n) + Fühler (Kolli DB 115) montiert werden. Siehe Anleitung die der Platine beigefügt wird.
Brenneranschluß
Das Schaltfeld wird mit einem Brenneranschlußkabel geliefert.
Dieses Kabel ist an einem Ende mit zwei Eurosteckern 7 und 4-polig ausgerüstet und wird am Brenner-Stecker eingesteckt.
Das andere Ende des Kabels wird am Schaltfeld eingesteckt.

Brenner ohne steckbare Stecker
In diesem Fall müssen die Drähte des Brennerkabel-Steckers gelöst werden.
Nebenstehende Abbildung zeigt die Nummern der Drähte sowie der Brennerstecker-Klemmen an.
Die untere Tabelle zeigt wie die Kabel an dem Brenner-Anschlußkasten anzuschließen sind.

| Nr. der Stecker-Klemme | Draht Nr. | Kommt von | Auf Brenneranschlußkasten anzuschließen |
| L 1 2 | Phase des Sicherheitstemperatur- Brennerstrom begrenzers | zufuhr | |
| ÷ | V/J | Erdung | Erdung |
| N | 1 | Nulleiter der aus dem Hauptschalter genommen wird | auf die "Null" Klemme des Brenneranschlußkastens anschließen |
| T1/T2 | 3/4 | Potentialfreier Kontakt des Kessels-Thermostaten 1. Stufe | Im Steuerkreis der 1sten Stufe des Brenners anschließen |
| S3 | 5 | Brennerstörungs-Leuchte | Alarmstörung (Phase) |
| B4 | 6 | Betriebsleuchte (oder Betriebs-Stundenzähler) 1. Stufe | Betriebskontrolle 1. Stufe (Phase) |
| B5 | 4 | Betriebsleuchte (oder Betriebs-Stundenzähler) 2. Stufe | Betriebskontrolle 2. Stufe (Phase) |
| T6 | 1 | Eingang des Kesselthermostaten 2. Stufe | Im Steuerkreis der 2. Stufe des Brenners anzuschließen |
| T7 | 2 | Ausgang des Kesselsthermostaten 2. Stufe "Aus" | Nur für Stufenlos-regelbare Brenner anzuschließen |
| T8 | 3 | Ausgang des Kesselthermostaten 2. Stufe "Ein" | Im Steuerkreis der 2. Stufe des Brenners anzuschließen |
Überschreiten die Anschluß-Leistungen des Gebläsebrenners nachstehende Werte :
- Anlaufstromstärke > 16 A, oder
- Leistung > 450 W, oder
- Stromstärke > 2 A cos φ = 0,7
muß der Brenner z. B. über den Kraftrelais-Satz BP 51 (auf Wunsch lieferbar) angeschlossen werden.

Stromlaufplan

flowchart
graph TD
subgraph 8199-5155
A["8199-5060"] --> B["J1"]
B --> C["20"]
C --> D["SAMB (A)"]
D --> E["1 2 3"]
E --> F["SEXT SCH RT SB"]
F --> G["47 48 50"]
G --> H["CDI (A)"]
end
subgraph 8806-5104
I["8199-5155"] --> J["JS1-3"]
J --> K["ZG"]
K --> L["1a + 1"]
L --> M["2a + 2"]
M --> N["J11-3"]
N --> O["ZG"]
O --> P["1a + 1"]
P --> Q["2a + 2"]
Q --> R["J11-4"]
R --> S["ZG"]
S --> T["1a + 1"]
T --> U["2a + 2"]
U --> V["J11-2"]
V --> W["ZG"]
W --> X["1a + 1"]
X --> Y["2a + 2"]
Y --> Z["J11-1"]
Z --> AA["ZG"]
AA --> AB["1a + 1"]
AB --> AC["2a + 2"]
AC --> AD["J6-11"]
AD --> AE["DSJ6A"]
AE --> AF["TS"]
AF --> AG["0"]
AG --> AH["J6-12"]
AH --> AI["ZP"]
AI --> AJ["1a + 1b"]
AJ --> AK["J6-13"]
AK --> AL["ZT"]
AL --> AM["TCH"]
AM --> AN["1a + 1b"]
AN --> AO["J6-14"]
AO --> AP["ZB2"]
AP --> AQ["VB1"]
AQ --> AR["VB2"]
AR --> AS["T7N L 1 T 1 T 2"]
end
subgraph 8806-5104
AT["8806-5104"] --> AU["VS-TS AUX"]
AU --> AV["P1"]
AV --> AW["A"]
AW --> AX["P2"]
AX --> AY["25 27 26"]
AY --> AZ["VI"]
end
A -->|J1| B
A -->|J2| C
A -->|J3| D
A -->|J4| E
A -->|J5| F
A -->|J6| G
A -->|J7| H
A -->|J8| I
A -->|J9| J
A -->|J10| K
A -->|J11| L
A -->|J12| M
A -->|J13| N
A -->|J14| O
A -->|J15| P
A -->|J16| Q
A -->|J17| R
A -->|J18| S
A -->|J19| T
A -->|J20| U
A -->|J21| V
A -->|J22| W
A -->|J23| X
A -->|J24| Y
A -->|J25| Z
A -->|J26| AA
A -->|J27| AB
A -->|J28| AC
A -->|J29| AD
A -->|J30| AE
A -->|J31| AF
A -->|J32| AG
A -->|J33| AH
A -->|J34| AI
A -->|J35| AJ
A -->|J36| AK
A -->|J37| AL
A -->|J38| AM
A -->|J39| AN
A -->|J40| AO
A -->|J41| AP
A -->|J42| AQ
A -->|J43| AR
A -->|J44| AS
A -->|J45| AT
A -->|J46| AU
A -->|J47| AV
A -->|J48| AW
A -->|J49| AX
A -->|J50| AY
A -->|J51| AZ
A -->|J52| BA
subgraph 8806-5104
BB["8806-5104"]
BC["Option Vanne Option Mischer Option 3 way valve DB 115"]
BD["Option Vanne Option Mischer Option 3 way valve DB 115"]
BE["A (B)*"] & BF["V3V (B)*"] & BG["A (C)*"] & BH["V3V (C)*"] & BI["VA"] & BJ["VA-TS AUX"] & BK["P1"] & BL["A"] & BM["P2"] & BN["VI"]
| A | Heizungspumpe | R1-R2 | Steuerrelais Brenner 2 Stufen | TCH | Kesselthermostat |
| AUX | Zusatzpumpe | R3 | Steuerrelais Brenner 1 Stufe | TS | Sicherheitstemperaturbegrenzer |
| B | Brenner | R4 | Heizungspumpe | VA | Alarmleuchte |
| CR | Steuerrelais Kontakt | R5 | Steuerrelais Ladepumpe | VB1 | Betriebsleuchte 1 Stufe |
| CS | Sicherheitskontakt | R6 | Steuerrelais Zusatzpumpe | VB2 | Betriebsleuchte 2 Stufen |
| DJ6A | Leistungsschalter | R7 | Steuerrelais Kesselkreispumpe | VI | Absperrventil |
| J3 | Leiterplattenstecker | R8 | Steuerrelais Absperrventil | V3V | 3-Wege Ventil |
| J4, J5 | Leiterplattenstecker | RT | Telefon relais | X | Erde |
| J6 | Leiterplattenstecker | SAMB | Raumfühler | ZB2 | Brennerdrücktaste 2 Stufen |
| J11 | Leiterplattenstecker | SB | Speicherfühler | ZG | Drücktaste |
| L | Phase | SCH | Kesselfühler | ZP | Pumpenschalter |
| N | Nulleiter | SEXT | Außenfühler | ZT | DrücktasteTest-Auto-Manu |
| P1 | Ladepumpe | SF | Abgasfühler | ||
| P2 | Kesselkreispumpe | T | Trafo |
8555N248A (8555-4018F)
12. EINSTELLUNGEN "FACHEBENE"
Folgende Einstellungen beteffen verschiedene Funktionen, sowie die Konfiguration der Installation. Sie können nur von einem Fachmann durchgeführt werden.

8199N405-D
12.1 Einstellungen
Für die verschiedenen Einstellungen und zur Wahl der verschiedenen Parameter siehe nachstehende Tabelle der Einstellungen "FACHEBENE".
●Der Zugang zu diesen Einstellungen erfolgt durch
5 Sekunden langen Druck auf Taste Installateur, die sich unter der Abdeckblende des Schaltmoduls befindet.
● Auf Taste 📄 drücken, um den gewünschten Absatz zu wählen und auf 📄 zur Wahl der Zeile.
●Der Parameter jeder Zeile kann mittels Taste + und - geändert werden.
●Am Ende des Eingriffes werden die Einstellungen nach drücken der Taste oder nach 2 Minuten wenn keine Taste gedrückt wird gespeichert.
Rückkehr zu werkseitig eingestellten Parametern :
Tasten und STANDARD gleichzeitig drücken; das Display zeigt dann 10 Sekunden lang "RESET PARAM" an.
Die werkseitig eingestellten Parameter sind wieder gespeichert.
Dieses hat weder Einwirkungen auf die Stundenzähler noch auf die Impulszähler, oder die Programme.
12.2 Tabelle der Einstellungen "Fachebene"
- Die verschiedene Kapitel und Zeilen sind in der Erscheinungsreihenfolge angegeben.
- Siehe Erläuterungen auf nachfolgenden Seiten.
Anmerkung : am Ende des Eingriffes werden die
Einstellungen nach drücken der Taste oder nach
2 Minuten wenn keine Taste gedrückt wird gespeichert.
| DRÜCKEN | ANZEIGE EINGESTELLTE PARAMETER | WERKS-EINSTELLEINSTEL. | EINSTELLBEREICH EINSTEL. | KUNDEN | |
| # SPRACHE | Wahl der Sprache FRANÇAIS DEUTSCH | ENGLISH | |||
| dann "T. MIN" | # TEMP.GRENZ. Einstellung der Temperaturgrenzen | ||||
| T. MAX KESSEL | Maximalbegrenzung der Kesseltemperatur | 85°C 50 bis 120°C | |||
| N KESSEL. | Minimalbegrenzung der Kesseltemperatur | 40°C 30 bis 50°C | |||
| MTPK T.A | Minimalbegrenzung des Kreises A bei Tagbetrieb | NEIN | NEIN, 20 bis 90°C | ||
| MTPK N. A | Minimalbegrenzung des Kreises A bei Nachtbetrieb | NEIN | NEIN, 20 bis 90°C | ||
| MTPK T.B | Minimalbegrenzung des Kreises B bei Tagbetrieb | NEIN | NEIN, 20 bis 90°C | ||
| MTPK N. B | Minimalbegrenzung des Kreises B bei Nachtbetrieb | NEIN | NEIN, 20 bis 90°C | ||
| MTPK T.C | Minimalbegrenzung des Kreises C bei Tagbetrieb | NEIN | NEIN, 20 bis 90°C | ||
| MTPK N. C | Minimalbegrenzung des Kreises C bei Nachtbetrieb | NEIN | NEIN, 20 bis 90°C | ||
| T. MAX KREIS B* | Maximalbegrenzung der 3-Wegemischerkreis B - Vorlauftemperatur | 75°C | 40 bis 95°C | ||
| T. MIN KREIS B* | Minimalbegrenzung der 3-Wegemischerkreis B - Vorlauftemperatur durch Installationsfrostschutz aktiviert | 20°C | 10 bis 30°C | ||
| T. MAX KREIS C* | Maximalbegrenzung der 3-Wegemischerkreis C - Vorlauftemperatur | 75°C | 40 bis 95°C | ||
| T. MIN KREIS C* | Minimalbegrenzung der 3-Wegemischerkreis C - Vorlauftemperatur durch Installationsfrostschutz aktiviert | 20°C | 10 bis 30°C | ||
| AUSSEN FROSTS | Außentemperaturgrenze zur Aktivierung des Installations-Frostschutzes | +3°C | -8 bis +10°C | ||
| KESS.SOLL.WWE | Einstellung der Kesseltemperatur während der Warmwassererwärmung | 80°C | 50 bis 95°C | ||
| dann " | # ANLAGE PARAM. | Einstellung der besonderen Anlageparameter | |||
| BAU TRAEGHEIT | Einstellung des Gebäudeträgheit-Faktors I | 3 | 0 bis 10 | ||
| STEILHEIT A* | Einstellung der Kesselkreis-Kennlinie | 1,5 | 0 bis 4 | ||
| RAUM EINFL. A* | Raumfühler-Einfluß Kesselkreis A | 3 | 0 bis 10 | ||
| VORH A | Aktivierung und Einstellung der Vorheizdauer - Kreis A | NEIN | NEIN, 1 bis 10 St. | ||
| KREIS A | Heizkreis-Typ oder Schwimmbad | HEIZ | HEIZSCHWIMMBAD | ||
| STEILHEIT B* | Einstellung der Mischerkreis B-Kennlinie | 0,7 | 0 bis 4 | ||
| RAUM EINFL. B* | Raumfühler-Einfluß Kreis B | 3 | 0 bis 10 | ||
| VOHR B | Aktivierung und Einstellung der Vorheizdauer - Kreis B | NEIN | NEIN, 1 bis 10 St | ||
| STEILHEIT C* | Einstellung der Mischerkreis C-Kennlinie | 0,75 | 0 bis 4 | ||
| RAUM EINFL. C* | Raumfühler-Einfluß Kreis C | 3 | 0 bis 10 | ||
| VOHR C | Aktivierung und Einstellung der Vorheizdauer - Kreis C | NEIN | NEIN, 1 bis 10 St | ||
| S.AUX. | Heizkreis-Typ :Warmwasserzirkulationspumpe, Schwimmbad, ProgrammNetzpumpe | PROG.WWE | PROG WWESCHWIMMBADPROGRAM.NETZ P. | ||
* Die Zeile wird nur dann angezeit, wenn die Zusatz-Ausrüstungen, Kreise oder Fühler effektiv angeschlossen sind.
TABELLE DER EINSTELLUNGEN "FACHEBENE" (Fortsetzung)
Siehe Erläuterungen auf nachfolgenden Seiten.
| DRÜCKEN | ANZEIGE EINGESTELLTE PARAMETER | WERKS-EINSTELLEINSTEL. | EINSTELLBEREICH EINSTEL. | KUNDEN INSTEL. | |
| dann" ANL" | NACHT ABSEN. (1) | Absenkbetriebsart mittels Tasten NACHT+ oder (Siehe Seite 49) ABSEN. | NACHT ABSEN.oderNACHT ABSCH. | ||
| AGE TYP Anlagetyp (siehe Seite 50) 1 1 oder 2 | |||||
| STUFE ZAHL K1* | Stufenanzahl des Kessels 1 (Kessel mit Diematic-m Delta Schaltfeld - Siehe Seite 50) | 2 | 1, 2 oderMODULIER. BREN. | ||
| STUFE ZAHL K2* | Stufenanzahl des Kessels 2 | 2* | 1, 2 oderMODULIER. BREN. | ||
| STUFE ZAHL K3* | Stufenanzahl des Kessels 3 | 2* | 1, 2 oderMODULIER. BREN. | ||
| --- | |||||
| STUFE ZAHL K10* | Stufenanzahl des Kessels 10 | 2* | 1, 2 oderMODULIER. BREN. | ||
| STUFE ZAHL WWE | WWE-Leistung durch Stufenanzahl oder durch Wahl des Kessels 1 mit Diematic-m Schaltfeld | 2 | 1, ... 20WWE : KESSEL 1 | ||
| dann | # SONST PARAM | ||||
| ANZ WECHSEL | Wahl der Anzeigeform mittels Tasten + oder — | WECHSEL | ZEIT/TAGAUSSEN TEMP | ||
| BR.BANDBREITE Arbeitsbandbreite der modulierenden Brenner | 20 K | 10 bis 30 K | |||
| BANDBREITE Arbeitsbandbreite der 3-Wege Mischer | 12 K 4 bis 16 K | ||||
| K/M VERSCHIEB Mindesttemperaturabstand zwischen Kessel- und Mischerkreise | 4 K 0 bis 16 K | ||||
| HZP.NACHLAUF | Einstellung des Heizungspumpennachlaufes | 4 Min | 0 bis 15 Min | ||
| BLP.NACHLAUF* | Einstellung des Speicher-Ladepumpennachlaufs | 4 Min | 0 bis 15 Min | ||
| ADAPT. (2)* | Aktivierung oder Sperre der selbstadaptiven Arbeitsweise mittelsTasten + oder — für den Raumfühler | EIN | EIN oderAUS | ||
| WWE ALLEINE Art der WWE-Regelung mittels Tasten + oder — | ALLEIN | ALLEIN + MISCHERoderHEIZUNG | |||
| WWE KESSEL | Art der Speicherladung | KESSEL | KESSEL oderELEKTRISCH | ||
| ANTILEG* | Freigabe des Legionellenschutzes | NEIN | JA oder NEIN | ||
| HOLZKESSEL. | Funktion zu aktivieren bei Anlage mit Festbrennstoffheizkessel | NEIN | JA oder NEIN | ||
| BREN.MIN.BTR. | Brenner-Mindestlaufzeit | 1 Min | 0 bis 4 Min | ||
| SCHALTDIFF A* | Schaltdifferenz der zuletz eingeschalten Stufe | 4 K | 4 bis 10 K | ||
| STUFENSPERRE* | Zeitverzögerung bei Zuschaltung einer weiteren Leistungsstufe | 4 Min | 0 bis 10 Min | ||
| KP. NACHLAUF.* | Zeitverzögerung der Kesselpumpe (Kesselkreis- oder Kesselumwälzpumpe) oder der Motordrossel | 3 Min | 1 bis 30 Min | ||
| ANFAHRENT. | Kessel-Mindesttemperaturabhängige Anfahrentlastung | NEIN | JA oder NEIN | ||
(1) Wird nur angezeigt wenn wenigstens ein Heizkreis ohne Raumfühler vorhanden ist.
(2) Wird nur angezeigt wenn wenigstens ein Heizkreis mit Raumfühler vorhanden ist.
* Die Zeile wird nur dann angezeit, wenn die Zusatz-Ausrüstungen, Kreise oder Fühler effektiv angeschlossen, sind.
- # TEMP. GRENZ.:
● T.MAX KREIS :
Für Kreise B und C, beschränkt diese Einstellung die Vorlauftemperatur des entsprechenden Kreises.
Anmerkung :
Bei Änderung einer der Maximal-Temperaturen, muß gegebenenfalls auch am Kesselthermostat der Anschlag, der die Maximaltemperatur auf 85°C begrenzt, verstellt werden. Zur Verstellung des Anschlages, Thermostatknopf abziehen und den Anschlag in das Loch, das der erwünschten Begrenztemperatur entspricht, versetzen.

Achtung : bei Fußbodenheizung muß die maximale Vorlauftemperatur nach Mischer (T.MAX.KREIS...") auf 50°C eingestellt werden (siehe Einstellungen "Fachebene").
- MTPK : in Winterbetrieb gewährleistet der MTPK-Parameter (unabhängig des Anlage-Typs) eine minimale Betriebstemperatur in dem Primärkreis zum Beispiel zur Steuerung eines Schwimmbad-Kreises oder eines Thermoblock-Kreises (diese Temperatur kann konstant bleiben wenn die Steilheit des A-Kreises null beträgt) ; ein verschiedener Wert (zwischen AUS, 20 bis 90°C) kann für den Tag (MTPK T) und die Nacht (MTPK N) gewählt werden.
● AUSSEN FROSTS. :
Unter dieser Temperatur bleiben die Pumpen ständig in Betrieb und die Minimaltemperaturen jedes Kreises werden eingehalten.
Bei Betrieb NACHT ABSCH. wird NACHT ABSEN. aktiv.
- KESS. SOLL.WWE :
Bei Anschluß eines Speicherfühlers für die Ladung eines Warmwassererwärmers bleibt die Kessel-Primär temperatur während der Speicher-Ladezeit beständig.
- # ANLAGE PARAM.
● BAU TRÄGHEIT : der Gebäude-Trägheitsfaktor I darf nicht mehr als um eine Einheit bei jeder Einstellung geändert werden :
I = 0 entspricht einer leichten Baustruktur
(Auskühlzeit : 10 Stunden)
I = 10 entspricht einer schweren Baustruktur
(Auskühlzeit : 50 Stunden).
Anmerkung : die Änderung der Werkseinstellung (I = 3) ist nur in Installations-Ausnahmefällen und wenn die Selbst-Adaptierung (ADAPT. EIN) aktiv ist, nötig.
- STEILHEIT : unabhängige Einstellung für jeden Kreis. Diese Einstellung ist wahlfrei wenn eine Fernbedienung angeschlossen ist und die Selbst-Adaptierung aktiv ist (ADAPT. EIN).
- Werkseinstellung der Kesselkreis-Kennlinie : 1,5
Kesselkreis-Kennlinie

line
| Außentemperatur | Kessel-Vorlauftemperatur (°C) | |---|---| | +20 | 20 | | +10 | 30 | | 0 | 40 | | -10 | 50 | | -20 | 60 | | 0 | 70 | | +20 | 80 | | +10 | 90 | | 0 | 95 | | -10 | 98 | | -20 | 100 | The chart displays a linear relationship between temperature and Kessel-Vorlauftemperatur for different maximum begrenzung der Kesseltemperatur (Workseinstellung): 75 °C and 30 °C (Werkseinstellung): 1.5, 1.0, 0.7, and 0.5 respectively. The data is labeled as "Maximalbegrenzung der Kesseltemperatur Werkseinstellung : 75 °C". The legend indicates these values represent different constant values of the workseinstellung. The chart is saved as a PNG file named "8800N006-D" at the bottom.- Werkseinstellung der Mischerkreis-Kennlinie : 0,7
Kennlinie(n) für Mischerkreis(e)

line
| Workseinstellung | Außentemperatur | Mischerkreis-Vorlauftemperatur | |---|---|---| | 75°C | +20 | 20 | | 75°C | -20 | 90 | | 20°C (Werkseinstellung) | +20 | 20 | | 20°C (Werkseinstellung) | -20 | 90 | | Minimalbegrenzung der Mischereik-Vorlauftemperatur: 20°C (Werkseinstellung) | +20 | 20 | | Minimalbegrenzung der Mischereik-Vorlauftemperatur: 20°C (Werkseinstellung) | -20 | 90 | | 3,04,02,25 | -10 | 90 | | 3,04,02,25 | -20 | 90 | | 1,5 | -10 | 90 | | 1,5 | -20 | 90 | | 1,0 | -10 | 90 | | 1,0 | -20 | 90 | | 0,7 | -10 | 90 | | 0,7 | -20 | 90 | | 0,5 | -10 | 90 | | 0,5 | -20 | 90 | 8800N007-D●RAUM EINFL. :
Justieren des Einflußes des Raumfühlers (wenn vorhanden) auf die Kesseltemperatur und die Mischerkreis-Vorlauftemperatur.
●VORHEIZUNG A, B oder C : dient zur Aktivierung der Vorheizungs-Funktion welche den Zeitpunkt der Wiedereinschaltung so berechnet, daß die gewünschte Raumtemperatur minus 0,5 K an der zum Übergang in Tagbetrieb vorprogrammierten Uhrzeit erreicht wird. Dies bedeutet, daß der Zeitpunkt der Einschaltung des Heizprogrammes etwa der Endphase der beschleunigten Aufheizung des Gebäudes entspricht.
Die Funktion wird aktiviert indem man den Parameter «NEIN» durch einen anderen ersetzt (1 bis 10).
In den "Fachebene" Einstellungen # ANLAGE PARAM. wählen.
Einstellmöglichkeit : NEIN ; 1 bis 10 St.
(Werkseinstellung : NEIN).
Der eingestellte Parameter entspricht der Dauer welche die Installation schätzungsweise benötigt, um die erforderliche Temperatur zu erreichen, mit einer Außen-temperatur von 0°C und bei einer restlichen Raumtemperatur die der Einstellung in Absenkbetrieb entspricht. Diese Vorheizung kann durch Anschluß eines Raumfühlers optimiert werden, in diesem Fall wird die Vorheizungsdauer automatisch durch den Regler verfeinert.
Anmerkung : Der gute Betrieb dieser Funktion hängt von der in der Anlage verfügbaren Leistung ab.

line
| Phase | Temperature (°C) | | ---------------------- | ----------------- | | Raumssoll-temperatur Tagebetrieb | 0.5 | | Raumssoll-temperatur Absenkbetrieb | 0.5 | | Programmablauf | 0.5 |- S. AUX : erlaubt die Wahl der Funktion des Hilfsausgangs.
- PROG WWE : geeignet für den Anschluß einer Zirkulationspumpe. Diese ist durch das PROG. HILF-SAUS. gesteuert und wird ebenfalls durch die
Taste aktiviert.
- SCHWIMMBAD : geeignet für den Anschluß einer Sekundärkreispumpe (siehe S. 41) durch das PROG. Kreis A gesteuert.
- PROGRAM. : dadurch wird der Hilfsausgang nur durch PROG HILFSAUS. gesteuert.
- NETZ P. : geeignet für den Anschluß einer Zirkulationspumpe für Unterstation z.B. mit DIEMATIC VM.
- NACHT ABSEN. : erlaubt die Wahl einer der beiden folgenden Funktionen im Absenkbetrieb, bei Heizkreisen ohne Raumfühler.
- Absenkung (NACHT ABSEN.): die Heizung bleibt bei Absenkbetrieb eingeschaltet und die Heizungspumpe ist durchgehend in Betrieb.
- Abschaltung (NACHT ABSCH.): die Heizung ist ausgeschaltet, es wird keine Heizungsanforderung in Anspruch genommen. Der Frostschutz ist jedoch aktiviert.
- Bei angeschlossenem Raumfühler wird die Heizungspumpe ausgeschaltet sobald die Raumtemperatur erreicht ist, und die Nachlaufzeit abgelaufen ist; die Heizungspumpe wird in Betrieb gesetzt sobald die Raumtemperatur den eingestellten Wert unterschreitet.
Anmerkung : dieser Parameter wird nicht angezeigt, wenn jeder Kreis einen Raumfühler enthält.
● ANLAGE TYP. : Je nach vorhandenem Anlagentyp auf 1 einstellen (TYP 1) oder 2 (TYP 2) :
- TYP 1 : Grundanlage mit Primärkreis (ohne Primärpumpe) mit thermohydraulischem Verteiler und Kesselumwälzpumpen

flowchart
graph TD
A["1: Kessel-Umwälzpumpe"] --> B["2: Motordrossel *"]
B --> C["3: Heizungspumpen Kreis A-B-C"]
C --> D["4: Mischer Kreis B-C"]
D --> E["5: Speicher-Ladepumpe"]
E --> F["6: Warmwasser-Zirkulationspumpe (wenn vorhanden)"]
F --> G["7: Thermohydraulicher Verteiler S Kesselfühler"]
H["1: DiEMATIC-m Delta Schaltfeld"] --> I["2: K Schaltfeld K-Schaltfeld"]
I --> J["3: bis zu 10 Kesseln in Kaskade"]
J --> K["4: Kreis Kraise-Kreis C"]
K --> L["5: Kreis Kraise-Kreis B"]
L --> M["6: WWE Zirkulations-Kreis"]
N["* Sollten keine Motordrosseln verwendet werden, müssen zwangsläufig Rückschlagklappen eingesetzt werden."] --> O["WWE-Primärkreis"]
- TYP 2 : 1. Beispiel : Grundanlage mit Primärkreis, mit thermohydraulischem Verteiler und Primärpumpe die den Nenndurchfluß im Primärkreis sichert (gilt für maximal drei Kessel)

flowchart
graph TD
A["1. Primärpumpe"] --> B["2. Motordrossel"]
B --> C["3. Heizungspumpe Kreis B-C"]
C --> D["4. Mischer Kreis B-C"]
D --> E["5. Speicher-Ladepumpe"]
E --> F["6. Speicher-Zirkulationspumpe (wenn vorhanden)"]
F --> G["7. Thermohydraulicher Verteiler"]
G --> H["8. Ausgleichventil"]
H --> I["S Kesselfühler"]
J["DIEMATIC-m Delta Schaltfeld"] --> K["2. K Schaltfeld"]
K --> L["2. K Schaltfeld"]
L --> M["2. K Schaltfeld"]
M --> N["2. K Schaltfeld"]
N --> O["2. K Schaltfeld"]
O --> P["2. K Schaltfeld"]
P --> Q["2. K Schaltfeld"]
Q --> R["2. K Schaltfeld"]
R --> S["2. K Schaltfeld"]
S --> T["2. K Schaltfeld"]
T --> U["2. K Schaltfeld"]
U --> V["2. K Schaltfeld"]
V --> W["2. K Schaltfeld"]
W --> X["2. K Schaltfeld"]
X --> Y["2. K Schaltfeld"]
Y --> Z["2. K Schaltfeld"]
Z --> AA["2. K Schaltfeld"]
AA --> AB["2. K Schaltfeld"]
AB --> AC["2. K Schaltfeld"]
AC --> AD["2. K Schaltfeld"]
AD --> AE["2. K Schaltfeld"]
AE --> AF["2. K Schaltfeld"]
AF --> AG["2. K Schaltfeld"]
AG --> AH["2. K Schaltfeld"]
AH --> AI["2. K Schaltfeld"]
AI --> AJ["2. K Schaltfeld"]
AJ --> AK["2. K Schaltfeld"]
AK --> AL["2. K Schaltfeld"]
AL --> AM["2. K Schaltfeld"]
AM --> AN["2. K Schaltfeld"]
AN --> AO["2. K Schaltfeld"]
AO --> AP["2. K Schaltfeld"]
AP --> AQ["2. K Schaltfeld"]
AQ --> AR["2. K Schaltfeld"]
AR --> AS["2. K Schaltfeld"]
AS --> AT["2. K Schaltfeld"]
AT --> AU["2. K Schaltfeld"]
AU --> AV["2. K Schaltfeld"]
AV --> AW["2. K Schaltfeld"]
AW --> AX["2. K Schaltfeld"]
AX --> AY["2. K Schaltfeld"]
AY --> AZ["2. K Schaltfeld"]
AZ --> BA["2. K Schaltfeld"]
BA --> BB["2. K Schaltfeld"]
BB --> BC["2. K Schaltfeld"]
BC --> BD["2. K Schaltfeld"]
BD --> BE["2. K Schaltfeld"]
BE --> BF["2. K Schaltfeld"]
BF --> BG["2. K Schaltfeld"]
BG --> BH["2. K Schaltfeld"]
BH --> BI["2. K Schaltfeld"]
BI --> BJ["2. K Schaltfeld"]
BJ --> BK["2. K Schaltfeld"]
BK --> BL["2. K Schaltfeld"]
BL --> BM["2. K Schaltfeld"]
BM --> BN["2. K Schaltfeld"]
BN --> BO["2. K Schaltfeld"]
BO --> BP["2. K Schaltfeld"]
BP --> BQ["2. K Schaltfeld"]
BQ --> BR["2. K Schaltfeld"]
BR --> BS["2. K Schaltfeld"]
BS --> BT["2. K Schaltfeld"]
BT --> BU["2. K Schaltfeld"]
BU --> BV["2. K Schaltfeld"]
BV --> BW["2. K Schaltfeld"]
BW --> BX["2. K Schaltfeld"]
BX --> BY["2. K Schaltfeld"]
BY --> BZ["2. K Schaltfeld"]
BZ --> CA["2. K Schaltfeld"]
CA --> CB["2. K Schaltfeld"]
CB --> CC["2. K Schaltfeld"]
CC --> CD["2. K Schaltfeld"]
CD --> CE["2. K Schaltfeld"]
CE --> CF["2. K Schaltfeld"]
CF --> CG["2. K Schaltfeld"]
CG --> CH["2. K Schaltfeld"]
-TYP 2 : 2. Beispiel : Grundanlage mit Primärkreis, mit Dreiwegemischer und gemeinsame Kesselkreispumpe für beide Kessel (gilt für maximal zwei Kessel)

flowchart
graph TD
A["1. Kesselkreispumpe"] --> B["2. Motordrossel"]
B --> C["3. Heizungspumpe"]
C --> D["4. Mischer"]
D --> E["5. Ausgleichventil"]
E --> F["6. Kesselfühler"]
subgraph Component 1
G["1 DIEMATIC-m Delta Schaltfeld"] --> H["2 K Schaltfeld"]
I["8"] --> J["1"]
end
subgraph Component 2
K["2"] --> L["1"]
M["2"] --> N["1"]
O["2"] --> P["1"]
Q["1"] --> R["1"]
S["1"] --> T["1"]
U["1"] --> V["1"]
W["1"] --> X["1"]
Y["1"] --> Z["1"]
AA["1"] --> AB["1"]
AC["1"] --> AD["1"]
AE["1"] --> AF["1"]
AG["1"] --> AH["1"]
AI["1"] --> AJ["1"]
AK["1"] --> AL["1"]
AM["1"] --> AN["1"]
AO["1"] --> AP["1"]
AQ["1"] --> AR["1"]
AS["1"] --> AT["1"]
AU["1"] --> AV["1"]
AW["1"] --> AX["1"]
AY["DIEMATIC-m Delta Schaltfeld"] --> Z
end
● STUFE ZAHL
Auskünfte über den (die) Brennertyp(en) des (oder der) Heizkessel :
- 1 : 1-stufiger Brenner
- 2 : 2-stufiger Brenner
- oder "modulierender Brenner"
Überprüfen, ob Ihre Anlage einer der nachfolgenden Kaskadentypen entspricht (Siehe S.51)
BESCHREIBUNG DER VERSCHIEDENEN KASKADE-TYPEN
- Installation einer einfachen Kaskade (mit 1-oder 2-stufigen Brennern)
Primärkreis Typ 1 (Typ 2 auch möglich mit bis zu 3 Heizkesseln) mit Zirkulationspumpen

Mindest-Wassergeschwindigkeit oberhalb von dem Fühler
| Kessel-anzahl | Mindest-Wasser-geschwindig-keit |
| ≤3 | 0,2 m/s` |
| ≤6 | 0,4 m/s |
| ≤10 | 0,6 m/s |
8555N061
- Installation einer modulierenden Kaskade (modulierbarende Brenner)
Primärkreis Typ 1 (Typ 2 auch möglich mit bis zu 3 Heizkesseln) mit Zirkulationspumpen

flowchart
graph TD
A["230 V 50Hz"] --> B["Schaltfeld DIEMATIC-m Delta gegebenenfalls 1 oder 2 Zubehöre (Mischerventilplatine und Brauchwasserfühler)"]
B --> C["230 V 50Hz"]
C --> D["Schaltfeld K + Schaldfeldzubehör"]
D --> E["230 V 50Hz"]
E --> F["Schaltfeld K + Schaldfeldzubehör"]
F --> G["1 m BusBUS"]
G --> H["S"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style H fill:#ccf,stroke:#333
Jeder Heizkessel verfügt über seinen eigenen Kesselfühler
8555N062A
- Installation einer gemischten Kaskade
Primärkreis Typ 1 (Typ 2 auch möglich mit bis zu 3 Heizkesseln) mit Zirkulationspumpen

flowchart
graph TD
A["230 V 50Hz"] --> B["Schaltfeld DIEMATIC-m Delta + gegebenenfalls 1 oder 2 Zubehöre (Mischerventilplatine und Brauchwasserfühler)"]
B --> C["Schaltfeld K + Schaltfeldzubehöre"]
C --> D["230 V 50Hz"]
D --> E["BUSBUS"]
E --> F["Bis 10 Heizkessel in Kaskadenschaltung"]
F --> G["Schaltfeld K + Schaltfeldzubehöre"]
G --> H["Output Line"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style H fill:#ccf,stroke:#333
Mindest-Wassergeschwindigkeit oberhalb von dem Fühler
| Kessel-anzahl | Mindest-Wasser-geschwidigkeit |
| ≤3 | 0,2 m/s` |
| ≤6 | 0,4 m/s |
| ≤10 | 0,6 m/s |
Kesselfühler S der DIEMATIC-m Delta an dem gemeinsamen Vorlauf der Kaskade angebracht.
8555N063

Bei einer gemischten Kaskade kann nur der Heizkessel mit Diematic-m Delta Schaltfeld mit einem modulierenden Brenner ausgerüstet werden.
- # SONST. PARAM.
● ANZEIGE : ermöglicht die Wahl einer Anzeige :
- Uhrzeit und Tag (ZEIT - TAG) oder
- Außentemperatur (AUSSEN T.) oder
- WECHSEL
- BANDBREITE : der eingestellte Wert kann (für alle Mischer) bei einem Mischer-Stellmotor mit kurzer Laufzeit erhöht werden und bei einem solchen mit langer Laufzeit gesenkt werden (bei Mischer mit thermischem Motor zum Beispiel).
- K/M VERSCHIEB : Mindestvorlauftemperatur-Abstand zwischen Kesselkreis und Mischerkreis (wenn vorhanden). Die Stellung AUTO entspricht einer automatischen Justierung des Parameters.
Der ausgerechnete Wert kann in # PARAMETER abgelesen werden.
- HZP. NACHLAUF : durch den Heizungspumpen-Nachlauf wird verhindert, daß der Sicherheitstemperatur-begrenzer durch Überhitzungen des Kessels ausgelöst wird.
- BLP. NACHLAUF : durch den Speicher-Ladepumpennachlauf wird verhindert, daß nach Ablauf der Speicheraufheizung, zu heißes Wasser in die Heizungsanlage gelangen kann. Gleichzeitig wird verhindert, daß der Sicherheitstemperaturbegrenzer durch Überhitzung des Kessels ausgelöst wird.
● ADAPT. : Freigabe oder Sperre der Selbst-Adaptierung.
- WWE : erlaubt die folgende WWE-Regelung wenn ein Warmwassererwärmer vorhanden ist :
- WWE ALLEIN : die Regelung schaltet die Heizungsfunktion während der Ladung des Warmwassererwärmers aus. Dies entspricht einer echten Vorrangschaltung.
- WWE + MISCHER (1): "DIEMATIC-m Delta" überprüft ob der Kessel zugleich die Erwärmung des Heizkreises und des Warmwassers erfüllen kann. Gegebenenfalls werden gleichzeitig Heizungspumpe(n) und Ladepumpe in Betrieb gesetzt. Solange der Kessel die Erwärmung des Heizkreises und des Warmwassers nicht erfüllen kann, schließt der Mischer; wenn die benötigte Heizkraft erreicht ist, reguliert der Mischer.
- WWE + HEIZUNG. (1): während der Ladung des Warmwassererwärmers wird die Heizungsfunktion nicht ausgeschaltet.
Wichtig : in dem Kesselkreis (wenn vorhanden) kann während der Ladung des Warmwassererwärmers die Temperatur in den Heizkörpern, die am Kessel eingestellte Maximaltemperatur erreichen.
- WWE : KESSEL, ELEKTRISCH. : dieser Parameter erlaubt die Wahl der Speicherladungsart.
Im Modus "KESSEL" (Werkseinstellung) wird die WWE Sommer wie Winter (ganzjährlich) mittels Speicher, dessen Primär-Wärmetauscher am Kessel angeschlossen ist, gewährleistet.
Im Modus "ELEKTRISCH" wird die WWE im Winterbetrieb mittels Kessel und im Sommer mittels Elektroheizstab gewährleistet.
In diesem zweiten Fall wird der Ausgang "HILFSAUS-GANG" zur Umschaltung von Winter- auf Sommerbetrieb benutzt. Im Winterbetrieb ist der Hilfsausgang stromlos und der Speicher wird über den Kessel geladen. Bei Umschaltung auf Sommerbetrieb dient der Hilfsausgang zur Ansteuerung eines Elektroheizstabes (thermostatische Steuerung/Regelung) : in diesem Fall erscheint das Symbol im Display.
Wichtige Anmerkung : die Ansteuerung einer Zirkulationspumpe durch die Funktion "Hilfsausgang" ist mit der Funktion WWE ELEKTRISCH nicht möglich.
- ANTILEG : die Aktivierung dieser Funktion ermöglicht die Aufheizung des WWE auf 70°C jeden Samstag von 4.00 bis 5.00 Uhr. Dadurch werden die für Legionellose verantwortlichen Mikroben vernichtet.
Anmerkung : in diesem Fall muß die Kesselmaximal-temperatur auf 80°C eingestellt werden.
Eine Mischereinrichtung muß dann das Eingeben des Wassers über 60°C in die Wasserverteilungsleitung verhindern.
● HOLZKES. (Festbrennstoffkessel) :
JA : diese Einstellung ist erforderlich wenn ein Festbrennstoffkessel mit einem Ölkessel auf gleichem Schornstein angeschlossen wird.
In diesem Fall ist der Brenner über einen Abgas- thermostaten, Anschlußklemen 5 und 6 - CS, angeschlossen.
Die Brennerstörungs-Meldung ist daher außer Funktion. NEIN : Normalbetrieb, die Funktion "Brennerstörungs-Meldung" ist aktiv.
- BREN.MIN.BETR. : die Brennermindestlaufzeit ermöglicht es zu kurze Brennerbetriebszeiten zu vermeiden.
● SCHALTDIFF. und STUFEN SPERRE :
Die zuletzt eingeschaltete Stufe wird durch die Schaltdifferenz geregelt. Die weiteren Stufen werden mit Zeitverzögerung und nach Überprüfen der Restwärme ein- bzw ausgeschaltet.
Wenn die Solltemperatur überschritten wird, ist die Zeitverzögerung in zwei geteilt.
Die werkseitigen Einstellungen entsprechen den meisten Anlagen, eine Änderung dieser Einstellung ist abzuraten.
- K.P. NACHLAUF : Zeitverzögerung der Motordrosseln und der Umwälzpumpen (Anlage Typ 1) oder Kesselkreispumpen (Anlage Typ 2).
● ANFAHRENT. : (Anfahrentlastung) die Aktivierung dieser Funktion verhindert das Anlaufen der Heizungsanlage so lange die Kesseltemperatur den eingestellten Mindestwert nicht erreicht hat (der 3-Wege-Mischer bleibt geschlossen, die Pumpen bleiben ausgeschaltet).
(1) In dieser Konfiguration muß ein Mischer auf der Anlage vorhanden sein.
13. KONTROLLE DER PARAMETER UND DER EIN- UND AUSGÄNGE
TEST MODUS
Die Testfunktion ermöglicht die Überprüfung der Parameter und der Ein- und Ausgänge (Siehe Liste auf nachfolgender Seite):
Anmerkung :
ist der Test Modus seit mehr als 5 Minuten aktiviert, erscheint an der eventuell angeschlossenen Dialog-Fernbedienung die Meldung "KOMMU. FEHLER.".
Der Absatz "#PARAMETER"
erlaubt es den Zustand verschiedener Parameter zu überprüfen
- auf Taste drücken bis der Text "# PARAMETER" (10 Sekunden) erscheint. - mit Tasten und die Liste vorwärts und rückwärts laufen lassen.
Der Absatz "#AUSG. TEST"
erlaubt es die Ausgänge einzeln zu aktivieren um ihre Funktion zu überprüfen.
Durch Drücken auf Tasten oder kann ein Ausgang aus- und wieder eingeschaltet werden.
Der Absatz "#EING. TEST"
ermöglicht das Anzeigen des Zustands der logischen Eingänge (außer Fühler).
"#KONFIGURATION - MODELL"
Diese Funktion ermöglicht die Programmierung eines Dialog-Schaltmoduls als "MODELL". Das "MODELL" - Schaltmodul dient zur schnellen Programmierung mehrerer Anlagen (z.B. bei Baustellen mit etlichen, gleichartigen Heizanlagen).
In diesem Fall :
- das Schaltmodul programmieren, dann als "MODELL" konfigurieren indem Sie den Parameter MODELL auf JA stellen. - das Modul kurzzeitig (mindestens 20 Sekunden lang) auf dem Kessel oder dem Wandhalter, dem die Parameter zugeschrieben werden, anbringen. - die Parameter werden automatisch im Kessel oder in der Dialog-Fernbedienung auf dem Wandhalter übernommen.
Anmerkungen :
- ein als "MODELL : JA" konfiguriertes Modul darf nicht zur Steuerung auf einer Anlage verbleiben (in diesem Fall, Parameter MODELL auf NEIN stellen). - die im Modul gespeicherten Parameter bleiben unverlierbar, sogar bei Stromausfall.
KONTROLLE DER FÜHLER
Ein Stromausfall oder ein Kurzschluß eines Fühlers werden durch den DIEMATIC-Regler gemeldet. In diesem Fall zeigt er eine Meldung an und es ertönt ein Lautsignal. Die Fühler können auch mittels Absatz "MESSUNGEN" kontrolliert werden (siehe Tabelle Betreiber-Einstellungen).
Die Zeile ist nur dann angezeigt, wenn der Kreis oder der Fühler effektiv angeschlossen ist. Im Falle daß eine bestimmte Temperatur nicht angezeigt wird oder daß ein zu großer Abstand zwischen der angezeigten und der wirklichen Temperatur besteht, den entsprechenden Fühler (Technische Daten in Kapitel 2.3) und sein Anschlußkabel nachprüfen.
14. BENUTZUNG EINES WANDSOCKELS MIT RAUMFÜHLER FÜR DAS MOBILE DIALOG-MODUL (Kolli DB 117) : KODIERUNG
14.1 Benutzung des Moduls in einem Heizungsraum
Das Schaltmodul kann an eine leicht zugängliche Stelle im Heizungsraum oder in einen Schrank gebracht werden, damit es nur für Fachleute zugänglich ist.
In diesem Fall wird der Raumfühler nicht benutzt.
Kodierung des Wandsockels : 0.

14.2 Benutzung des Moduls als Dialog-Fernbedienung mit Raumfühler
Der im Wandsockel integrierte Raumfühler ist dem Kreis A, B oder C zuzuordnen.
Im Lieferzustand ist die Dialog-Fernbedienung auf 1 kodiert und damit der Raumfühler dem Kreis A zugeordnet.
Um den Raumfühler dem Kreis A, B oder C zuzuordnen, wie nebenstehend dargestellt kodieren.

Wichtig :
Um Funktionsstörungen zu vermeiden, darf in einer Anlage niemals eine Doppel-Kodierung auf demselben Kreis erfolgen (Kreis A, B oder C).

TEST MODUS (Siehe Erläuterungen auf Seite 53)
Am Ende des Eingriffes geht der Regler nach drücken
der Taste AUTO oder nach 2 Minuten, wenn keine Taste gedrückt wird, in den Automatik-Betrieb zurück.
| DRÜCKEN | ANZEIGE | ZUSTAND DER PARAMETER UND DER EIN- UND AUSGÄNGE | |
10 Sekunden dann ![]() | # PARAMETER | ||
| K.FOLGE | Kessel in erster Reihe für Kesselfolge-Schaltung (1 heißt Kesselfolge 1-2-3 usw...) | ||
| STUFE Laufende Stufe | |||
| AUSSENTEMP MW Mittlere Außentemperatur | |||
| GERECH. T. KESS Ausgerechnete Kesseltemperatur | |||
| GERECHNETE T. A * Ausgerechnete Temperatur für Kreis A | |||
| GERECHNETE T B * Ausgerechnete Temperatur für Kreis B | |||
| GERECHNETE T C * Ausgerechnete Temperatur für Kreis C | |||
| K/M VERSCHIEB. Wert des Mindestvorlauftemperatur-Abstandes zwischen Kesselkreis und Mischerkreis wenn der Parameter auf Auto eingestellt ist. | |||
| // VERSCHIEB A * Ausgerechnete Parallelverschiebung für Kreis A | |||
| // VERSCHIEB B * Ausgerechnete Parallelverschiebung für Kreis B | |||
| // VERSCHIEB C * Ausgerechnete Parallelverschiebung für Kreis C | |||
dann ![]() | #AUSG.TEST | ||
| BRENNER 1.1 JA 1. Stufe Brenner Kessel 1 in Betrieb | |||
| BRENNER 1.2 JA 2. Stufe Brenner Kessel 1 in Betrieb | |||
| --- | |||
| BRENNER 10.1 JA 1. Stufe Brenner Kessel 10 in Betrieb | |||
| BRENNER 10.2 JA 2. Stufe Brenner Kessel 10 in Betrieb | |||
| HZP. 1 JA Kesselpumpe Kessel 1 in Betrieb | |||
| --- | |||
| HZP. 10 JA Kesselpumpe Kessel 10 in Betrieb | |||
| DROS. K1 Öffnet /schließt | |||
| --- | |||
| DROS. K 10 | Öffnet /schließt | ||
| P.KREIS.A JA * | Kesselkreispumpe A (oder Primärpumpe) in Betrieb | ||
| BLP JA * | Ladepumpe in Betrieb | ||
| HILFSAUSG. JA | Hilfausgang in Betrieb (Warmwasserzirkulationpumpe zum Beispiel) | ||
| OEF. 3WM JA | Öffnung des Mischers Kreis B | ||
| SCHL. 3WM JA Schließen des Mischers Kreis B | |||
| P.KREIS B JA * Heizungspumpe B in Betrieb | |||
| OEF.3WM JA * | Öffnung des Mischers Kreis C | ||
| SCHL. 3WM JA * | Schließen des Mischers Kreis C | ||
| BUZZER | Lautsignal (ertönt im Falle einer Betriebsstörung) | ||
dann ![]() | #EING. TEST | ||
| TELEPHON ST. | Keine Brücke auf Telephoneingang | ||
| BETRIEB BR. 1.1 | Phase auf Zählereingang Kessel 1 Stufe 1 | ||
| BETRIEB BR. 1.2 | Phase auf Zählereingang Kessel 1 Stufe 2 | ||
| --- | |||
| BETRIEB BR. 10.1 * Phase auf Zählereingang Kessel 10 Stufe 1 | |||
| BETRIEB BR. 10.2 * Phase auf Zahlereingang Kessel 10 Stufe 2 | |||
| TELEPHON ST. | Brücke auf Telefoneingang vorhanden (1 = vorhanden, 0 = nicht vorhanden) | ||
| FERNB A, B, C | Wenn eine Analog-Fernbedienung (CAD)(BG20) angeschlossen ist, wird die Stellung des Schalters angezeigt (AUTO, TAG, NACHT) | ||
| AKKUMULATOR (V) | Nur auf einer Dialog-Fernbedienung angezeigt, der Wert muß nach einer 24-stündigen Ladung über 8,4 V liegen, die Messung erfolgt wenn das Modul von seinem Wandsockel abgenommen ist. | ||
* Die Zeile wird nur dann angezeigt wenn das jeweilige Zubehör, die entsprechenden Kreise oder Fühler angeschlossen sind.
TEST MODUS (Siehe Erläuterungen auf Seite 53)
Anmerkung : am Ende des Eingriffes geht der Regler
nach drücken der Taste oder nach 2 Minuten,
wenn keine Taste gedrückt wird, in den Automatik-Betrieb
zurück.
| DRÜCKEN | ANZEIGE | ZUSTAND DER PARAMETER UND DER EIN- UND AUSGÄNGE |
dann ![]() | # BUS TEST | |
| KONFIG BUS | Gesamtanzahl der auf dem Diematic-m Delta BUS angeschlossenen Geräte | |
| GERAET NUMMER Geräte Kodenummer | - 10 : Modul auf dem Kessel- 70 : Fernbedienung im Heizungsraum- 71 : Fernbedienung Kreis A- 72 : Fernbedienung Kreis B- 73 : Fernbedienung Kreis C | |
| BUS STUNDEN Betriebsstundenanzahl seit dem Unterspannungsetzen. | ||
| CTRL BUS Anzahl der Sendungsfehler seit dem Unterspannungsetzen. | ||
dann ![]() | # KONFIGURATION | |
| MODELL | Werkseinstellung : NEIN. Für den normalen Betrieb muß dieser Parameter immer auf "NEIN" eingestellt sein. | |
| CONDENZ. K Dieser Parameter muß auf NEIN eingestellt sein. | ||
Kalibrieren der Uhrzeit
| DRÜCKEN ANZEIGE EINGESTELLTE PARAMETER | WERKS-EINSTELL-EINSTEL.BEREICH | |||
| gleichzeitigund + | KALIBR. ZEIT | Kalibrieren der Uhrzeit (Minutenanzahl +1,5' - 2,5 bis die pro Monat abgezogen oder hinzugefügt werden) | +5,0' | |
Typ BG20 angeschlossen ist)
10 Sekunden dann 
dann 
dann 
dann 
dann 