EFG D30 - Gabelstapler Jungheinrich - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG EFG D30 Jungheinrich
Jungheinrich Aktiengesellschaft
Am Stadtrand 35
22047 Hamburg - GERMANY
Telephone: +49 (0) 40/6948-0
www.jungheinrich.com
Table of contents
A C o r r e c t u s e a n d B T r u c k D e s c r i p t i c
1 Application B 1
text_image
2/3 Top Type Serien-Nr. Serial-Nr. Nanntechnung Nominal Voltage Zellenzahl Number of Cells Baujahr Bar of manufacture Lieferanten Nr. Supplier No. Kopazität Capacity Bachnogewicht min/max Battery mass min/max 6 5 11 13 7 Horsfaller Manufacturer Jungheinrich AG, D-22047 Hamburg, Germany CE PO-Fb DUNGHEINRICH 1 8 9 Gebrauchsanweisung beachten (- Please follow the instruction - Se conformer à la notice d'emploi !| Item Designation Item Designation | ||||||||||||||||||||
| 1 | L | o | g | o | 8 | R | e | c | y | c | l | i | n | g | s | y | m | b | o | l |
| 2 | Battery designation 9 Dustbin/material | |||||||||||||||||||
| 3 | B | a | t | t | e | r | y | t | y | p | e | 1 | 0 | N | o | m | i | n | a | l |
| 4 | Battery number 11 Nominal battery capacity | |||||||||||||||||||
| 5 | B | a | t | t | e | r | y | t | r | a | y | n | u | m | b | e | r | 1 | 2 | N |
| 6 | Delivery date 13 Battery weight | |||||||||||||||||||
| 7 | Battery manufacturer's logo 14 Safety instructions and warnings | |||||||||||||||||||
Zum sicheren Betreiben des Flurförderzeuges sind Kenntnisse notwendig, die durch die vorliegende ORIGINAL BETRIEBSANLEITUNG vermittelt werden. Die Informationen sind in kurzer, übersichtlicher Form dargestellt. Die Kapitel sind nach Buchstaben geordnet. Jedes Kapitel beginnt mit Seite 1. Die Seitenkennzeichnung besteht aus Kapitel-Buchstabe und Seitennummer.
Beispiel: Seite B 2 ist die zweite Seite im Kapitel B.
In dieser Betriebsanleitung werden verschiedene Fahrzeugvarianten dokumentiert. Bei der Bedienung und der Ausführung von Wartungsarbeiten ist darauf zu achten, dass die für den vorhandenen Fahrzeugtyp zutreffende Beschreibung angewendet wird.
Sicherheitshinweise und wichtige Erklärungen sind durch folgende Piktogramme gekennzeichnet:

Steht vor Sicherheitshinweisen, die beachtet werden müssen, um Gefahren für Menschen zu vermeiden.

Steht vor Hinweisen, die beachtet werden müssen, um Materialschäden zu vermeiden.

Steht vor Hinweisen und Erklärungen.
●Kennzeichnet Serienausstattung.
○Kennzeichnet Zusatzausstattung.
Unsere Geräte werden ständig weiter entwickelt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir uns Änderungen in Form, Ausstattung und Technik vorbehalten müssen. Aus dem Inhalt dieser Betriebsanleitung können aus diesem Grund keine Ansprüche auf bestimmte Eigenschaften des Geräts abgeleitet werden.
Urheberrecht
Das Urheberrecht an dieser Betriebsanleitung verbleibt bei der JUNGHEINRICH AG.
Jungheinrich Aktiengesellschaft
Am Stadtrand 35
22047 Hamburg - GERMANY
Telefon: +49 (0) 40/6948-0
www.jungheinrich.com
Inhaltsverzeichnis
A B e s t i m m u n g s g e m ä
B F a h r z e u g b e s c h r e
1 Einsatzbeschreibung ...... B 1
2 Baugruppen- und Funktionsbeschreibung ...... B 2
2.1 Fahrzeug B 3
3 Technische Daten Standardausführung B 4
3.1 Leistungsdaten ...... B 6
3.2 Gewichte (alle Angaben in kg) B 6
3.3 Bereifung ...... B 6
3.4 EN-Normen B 7
3.5 Einsatzbedingungen B 7
4 Kennzeichnungsstellen und Typenschilder ...... B 8
4.1 Typenschild, Fahrzeug ...... B 10
4.2 Lastdiagramm Fahrzeug B 10
4.3 Lastdiagramm Gabelzinken (Grundgerät) B 11
4.4 Lastdiagramm Anbaugerät B 11
C T r a n s p o r t u n d E r
1 Kranverladung C 1
2 Sicherung des Fahrzeuges beim Transport C 2
3 Erstinbetriebnahme C 3
4 Fahrzeug ohne Eigenantrieb bewegen ...... C 4
5 Fahrzeug ohne Eigenantrieb Lenken C 5
6 Abschleppen und Anheben des Fahrzeugs C 5
D B a t t e r i e - W a r t u
1 Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien ...... D 1
2 Batterietypen D 2
3 Batterie freilegen ....D 3
4 Batterie laden ....D 3
5 Batterie aus- und einbauen ...... D 4
5.1 Aus- und Einbau mit dem Batterie-Rollenstand ...... D 5
5.2 Aus- und Einbau mit dem Batterie-Rollenstand mit
Entnahmeeinrichtung ...... D 6
6 B a t t e r i e e n t l a d e
Betriebsstundenzähler ...... D 7
E B e d i e n u n g
1 Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Flurförderzeuges ..... E 1
2 Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente E 2
3 Bedienkonsole E 4
3.1 Anzeigen auf der Bedienkonsole ...... E 4
3.2 Taster auf der Bedienkonsole ...... E 6
3.3 Warnmeldungen Fahrerdisplay E 10
4 Fahrzeug in Betrieb nehmen ...... E 11
4.1 Prüfungen und Tätigkeiten vor der täglichen Inbetriebnahme ...... E 11
4.2 Einstieg ins Fahrzeug ...... E 12
4.3 Fahrersitz einstellen E 13
4.4 Rückhaltegurt E 15
4.5 Betriebsbereitschaft herstellen E 17
5 Arbeiten mit dem Flurförderzeug E 18
5.1 Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb ...... E 18
5.2 Fahren E 20
5.3 Lenken E 22
5.4 Bremsen E 22
5.5 Bedienung der Hubeinrichtung und Anbaugeräte (MULTI-PILOT) ..... E 24
5.6 Aufnehmen, Transportieren und Absetzen von Ladeeinheiten ..... E 27
5.7 Fahrzeug gesichert abstellen E 30
5.8 Ausstieg aus dem Fahrzeug E 31
5.9 Schleppen von Anhängern E 32
5.10 Anhängelasten E 32
6 Störungshilfe E 33
6.1 Zusatzfunktionen E 34
F l n s t a n d h a l t u n g
1 Betriebssicherheit und Umweltschutz ......F 1
2 Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung ......F 1
3 Wartung und Inspektion ......F 3
4 Wartungs-Checkliste EFG ......F 4
5 Wartungsplan EFG ......F 7
5.1 Betriebsmittel ......F 8
6 Beschreibung der Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten ......F 9
6.1 Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten .....F 9
6.2 Befestigung der Räder prüfen ......F 9
6.3 Reifendruck ......F 9
6.4 Hydraulikölstand prüfen ......F 9
6.5 Getriebeölstand prüfen ......F 10
6.6 Öl ablassen ......F 10
6.7 Öl einfüllen ......F 11
6.8 Hydraulikölfilter wechseln ......F 11
6.9 Wartung des Rückhaltegurtes ......F 11
6.10 Elektrische Sicherungen prüfen ......F 12
6.11 Wiederinbetriebnahme nach Reinigungs- oder Instandhaltungsarbeiten ......F 14
7 Stilllegung des Flurförderzeuges ......F 14
7.1 Maßnahmen vor der Stilllegung ......F 14
7.2 Maßnahmen während der Stilllegung ......F 14
7.3 Wiederinbetriebnahme nach der Stilllegung ......F 15
8 S i c h e r h e i t s p r ü f Vorkommnissen ......F 16
9 Endgültige Außerbetriebnahme, Entsorgung ......F 16
Anhang
Betriebsanleitung JH-Traktionsbatterie

Diese Betriebanleitung ist nur für Batterietypen der Marke Jungheinrich zulässig. Sollten andere Marken verwendet werden, so sind die Betriebsanleitungen des Herstellers zu beachten.
A Bestimmungsgemä

Die „Richtlinie für die bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung von Flurförderzeugen“ (VDMA) ist im Lieferumfang dieses Gerätes enthalten. Sie ist Bestandteil dieser Betriebsanleitung und unbedingt zu beachten. Nationale Vorschriften gelten uneingeschränkt.
Das in vorliegender Betriebsanleitung beschriebene Fahrzeug ist ein Flurförderzeug, das zum Heben und Transportieren von Ladeeinheiten geeignet ist.
Es muss nach den Angaben in dieser Betriebsanleitung eingesetzt, bedient und gewartet werden. Eine andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß und kann zu Schäden bei Personen, Fahrzeug oder Sachwerten führen. Vor allem ist eine Überlastung durch zu schwere oder einseitig aufgenommene Lasten zu vermeiden. Verbindlich für die maximal aufzunehmende Last ist das am Gerät angebrachte Typenschild und das Lastdiagramm. Der Betreiber muss sicherstellen, dass beschädigte und/oder schlecht lesbare Lastdiagramme erneuert werden. Das Flurförderzeug darf weder in feuergefährlichen, explosionsgefährdeten Bereichen noch in Korrosion verursachenden oder stark staubhaltigen Bereichen betrieben werden.
Verpflichtungen des Betreibers: Betreiber im Sinne dieser Betriebsanleitung ist jede natürliche oder juristische Person, die das Flurförderzeug selbst nutzt oder in deren Auftrag es genutzt wird. In besonderen Fällen (z.B. Leasing, Vermietung) ist der Betreiber diejenige Person, die gemäß den bestehenden vertraglichen Vereinbarungen zwischen Eigentümer und Nutzer des Flurförderzeuges die genannten Betriebspflichten wahrzunehmen hat.
Der Betreiber muss sicherstellen, dass das Flurförderzeug nur bestimmungsgemäß verwendet wird und Gefahren aller Art für Leben und Gesundheit des Benutzers oder Dritter vermieden werden. Zudem ist auf die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften, sonstiger sicherheitstechnischer Regeln sowie die Einhaltung der Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungsrichtlinien zu achten. Der Betreiber muss sicherstellen, dass alle Benutzer diese Betriebsanleitung gelesen und verstanden haben.

Bei Nichtbeachtung dieser Betriebsanleitung entfällt unsere Gewährleistung. Entsprechendes gilt, wenn ohne Einwilligung des Hersteller-Kundendienstes vom Kunden und/oder Dritten unsachgemäß Arbeiten an dem Gegenstand ausgeführt worden sind.
Anbau von Zubehörteilen: Der An- oder Einbau von zusätzlichen Einrichtungen, mit denen in die Funktionen des Flurförderzeuges eingegriffen wird oder die damit ergänzt werden, ist nur nach schriftlicher Genehmigung des Herstellers zulässig. Ggf. ist eine Genehmigung der örtlichen Behörden einzuholen.
Die Zustimmung der Behörde ersetzt jedoch nicht die Genehmigung durch den Hersteller.
Anhänge- bzw. Schlepplasten: An das Fahrzeug dürfen nur Anhänge- bzw. Schlepplasten angekoppelt werden, für die das Fahrzeug zugelassen ist.
B Fahrzeug beschre i
1 E i n s a t z b e s c h r e
Der EFG-D30 ist ein Elektro-Fahrersitzgabelstapler in Vierradausführung mit Frontantrieb, der seine Last außerhalb der Radbasis aufnimmt, befördert und hebt. Er ist ein freitragender Gegengewichtsstapler, der mit der vor dem Stapler angebrachten Lastaufnahme ungehindert LKW entladen und die Last auf Rampen oder in Regalen absetzen kann. Mit ihm können genormte Paletten nach DIN 15142, Gitterboxpaletten nach DIN 15144 und andere palettierte Lasten gestapelt und befördert werden.
Fahrzeugtypen und maximale Tragfähigkeit:
| Typ max. Tragfähigkeit *) Lastschwerpunkt | ||
| EFG-D30 3000 kg | 500 mm | |
*) Verbindlich für die Tragfähigkeit sind die am Fahrzeug angebrachten Lastdiagramme

| Pos. | Bezeichnung |
| 1 | Drehkabine |
| 2 | Hubgerüst |
| 3 | Gabelzinken |
| 4 | Antriebsachse |
| 5 | Batterie |
| 6 | Lenkachse |
| 7 | Haube |
| 8 | Fahrersitz |
2.1 Fahrzeug
Lenkung (6): Abhängig vom Einschlag des Lenkwinkels wird die Fahrgeschwindigkeit reduziert („CurveControl“). Der Lenkwinkel wird im Display angezeigt.
Fahrersitz (8): Der Fahrersitz ist ein Komfortsitz. Ablagemöglichkeiten für Papiere oder Persönliches vom Fahrer sind vorhanden. Der MULTI-PILOT vereint alle Hydraulikfunktionen und den Fahrtrichtungsschalter in einem Hebel. Die Armlehnen sind einstellbar und mitfedernd.
Elektrik/Elektronik: Modernste Elektronik ermöglicht mit wenigen Kabelsträngen eine Datenübertragung (CAN-Bus). Der Fahrer kann je nach Ladung und Umgebung zwischen verschiedenen Betriebsprogrammen, von Hochleistung bis energiesparend, wählen.
Antrieb und Bremse: Der Frontantrieb bietet zu jeder Zeit beste Traktion an den Antriebsrädern.
Die hydraulisch betätigte Ölbad-Lamellenbremse ist als Feststellbremse praktisch wartungsfrei. Zusätzlich wird der Stapler generatorisch über den Fahrmotor bis zum Stillstand abgebremst. Dadurch wird der Energieverbrauch minimiert.
Die Federspeicherbremse fällt ca. 5 sec. nach Stillstand des Staplers oder 1 bis 15 sec. (einstellbar) nach Entlastung des Fahrersitzes ein.
Beim Betätigen des Fahrpedals wird automatisch die Federspeicherbremse wieder gelöst.
Hydraulikanlage: Alle Funktionen sind feinfühlig, proportional und simultan (sofern nicht sicherheitsbeeinträchtigend) auszuführen. Für einen höheren Wirkungsgrad arbeiten ein Hydraulikaggregat und ein Lenkhilfemotor separat voneinander. Der Mikro-Druckfilter lässt sich von oben (ohne Auslaufen von Hydrauliköl) wechseln.
Hubgerüst: Die hochfesten Stahlprofile sind schmal, was sich besonders beim Dreistufen-Hubgerüst durch gute Sicht auf die Gabeln bemerkbar macht.
Das Hubgerüst sowie der Gabelträger laufen auf dauergeschmierten und damit wartungsfreien schräggestellten Stützrollen.
| Bezeichnung EFG-D30 | |||
| h_1 | Höhe Hubgerüst eingefahren 2200 mm | ||
| h_2 | Freihub 150 mm | ||
| h_3 | Hub 3100 mm | ||
| h_4 | Höhe Hubgerüst ausgefahren 3806 mm | ||
| Neigung Hubgerüst/Gabelträger, vor 6 ° | |||
| Neigung Hubgerüst/Gabelträger, zurück 5 ° | |||
| h_6 | Höhe über Schutzdach 2560 mm | ||
| h_7 | Sitzhöhe/Standhöhe 1512 mm | ||
| H_1 | Sitzfreiheit H1 1100 mm | ||
| h_10 | Kupplungshöhe | 390/550 | mm |
| l_1 | Gesamtlänge einschließlich Gabel | 3621 mm | |
| l_2 | Länge einschließlich Gabelrücken | 2521 mm | |
| b1 | Gesamtbreite | 1276 mm | |
| b3 | Gabelträgerbreite | 1120 mm | |
| m_1 | Bodenfreiheit mit Last unter Hubgerüst 110 mm | ||
| m_2 | Bodenfreiheit Mitte Radstand | 125 mm | |
| Ast | Arbeitsgangbreitebei Paletten 800 x 1200 längs | 4080 mm | |
| Ast | Arbeitsgangbreitebei Paletten 1000 x 1200 quer | 4280 mm | |
| W_a | Wenderadius | 2450 mm | |
| x | Lastabstand | 430 ^1 | mm |
| y | Radstand | 1775 | mm |
| Bezeichnung EFG-D30 | |||
| Q | T r a g f ä h i g k e i t / L a s t 3 , | 0 | t |
| c | L a s t s c h w e r p u n k t 5 0 0 | m | m |
| Fahrgeschwindigkeit mit / ohne Last 19/19,9 km/h | |||
| Hubgeschwindigkeitmit / ohne Last | 0,50/0,67 m/s | ||
| Senkgeschwindigkeitmit / ohne Last | 0,57/0,56 m/s | ||
| Steigfähigkeitmit / ohne Last S2 30 min. | 10/17 % | ||
| Max. Steigfähigkeitmit / ohne Last S2 5 min. | 18/29 % | ||
| Beschleunigungszeitmit / ohne Last auf 10 m | 4,32/3,83 s |
3.2 Gewichte (alle Angaben in kg)
| Bezeichnung | EFG-D30 | |
| Eigengewicht (einschl. Batterie) | 5074 | kg |
| Batteriegewicht | 1445 | kg |
| Achslast mit Last vorn/hinten | 7241/858 | kg |
| Achslast ohne Last vorn/hinten | 2462/2612 kg |
3.3 Bereifung
| Bezeichnung | EFG D30 | |
| Reifengröße, vorne | SE | 23 x 10 - 12 |
| Vollgummi | 22 x 9 x 16 | |
| Luft | 250 / 60 R12 ; 10 bar | |
| Reifengröße, hinten | SE | 18 x 7 - 8 |
| Vollgummi | 18 x 6 x 12 1/8“ | |
| Luft | 180 / 70 R8 ; 7bar |

Zulässiger Reifen: Siehe Kapitel F „Instandhaltung des Flurförderzeugs“. Bei Rückfragen wenden sie sich bitte an den Jungheinrich Kundenberater.
3.4EN-Normen
Dauerschalldruckpegel: 67 dB(A)
gemäß EN 12053 in Übereinstimmung mit ISO 4871.

Der Dauerschalldruckpegel ist ein gemäß den Normvorgaben gemittelter Wert und berücksichtigt den Schalldruckpegel beim Fahren, beim Heben und im Leerlauf. Der Schalldruckpegel wird am Fahrerohr gemessen.
Vibration: aw,zS = 0,48 m/s
2
gemäß EN 13059

Die auf den Körper in seiner Bedienposition wirkende Schwingbeschleunigung ist gemäß Normvorgabe die linear integrierte, gewichtete Beschleunigung in der Vertikalen. Sie wird beim Überfahren von Schwellen mit konstanter Geschwindigkeit ermittelt.
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
Der Hersteller bestätigt die Einhaltung der Grenzwerte für elektromagnetische Störaussendungen und Störfestigkeit sowie die Prüfung der Entladung statischer Elektrizität gemäß EN 12895 sowie den dort genannten normativen Verweisungen.

Änderungen an elektrischen oder elektronischen Komponenten und deren Anordnung dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung des Herstellers erfolgen.
3.5Einsatzbedingungen
Umgebungstemperatur
- bei Betrieb -20°C bis 40 °C

Bei ständigem Einsatz unter extremen Temperatur- oder Luftfeuchtigkeitswechsel ist für Flurförderzeuge eine spezielle Ausstattung und Zulassung erforderlich.

Warn- und Hinweisschilder wie Lastdiagramme, Anschlagepunkte und Typenschilder müssen stets lesbar sein, ggf. sind sie zu erneuern.

| Pos | Bezeichnung |
| 9 | T y p e n s c h i l d |
| 10 | Prüfplakette (○) |
| 11 | Schild Fahren mit gehobener Last, Mastvorneigung mit gehobener Last verboten |
| 12 | Schild Sicherheitsgurt |
| 13 | Schild Tragfähigkeit |
| 14 | Schild Anhebepunkt |
| 15 | Schild Verhalten des Fahrers beim „Umkippen“ |
| 16 | Schild nicht auf und nicht unter die Last treten, Quetschstelle |
| 17 | Schild Anschlagepunkte |
| 18 | Schild Mitfahren verboten |
| 19 | Schild Bedienungsanleitung beachten |
| 20 | Schild vor Fahrantritt Batterieverriegelung prüfen |
| 21 | Serien-Nr. |
4.1 Typenschild, Fahrzeug

text_image
23 24 25 26 27 30 31 32 33 34 29 28 CE| Pos. | Bezeichnung Pos. Bezeichnung | ||
| 23 | Typ 29 Hersteller | ||
| 24 | Serien-Nr. 30 Batteriegewicht min/max in kg | ||
| 25 | Nenntragfähigkeit in kg 31 Antriebsleistung in kW | ||
| 26 | Batterie: Spannung V 32 Lastschwerpunktabstand in mm | ||
| 27 | Leergewicht ohne Batterie in kg 33 Baujahr | ||
| 28 | Hersteller-Logo 34 Option |

Bei Fragen zum Fahrzeug bzw. Ersatzteilbestellungen bitte die Seriennummer (24) angeben.
4.2 Lastdiagramm Fahrzeug
Das Lastdiagramm Fahrzeug gibt die Tragfähigkeit Q des Fahrzeuges in kg bei senkrecht stehendem Hubgerüst an. In Tabellenform wird gezeigt, wie groß die maximale Tragfähigkeit bei einem bestimmten Lastschwerpunkt D (in mm) und der gewünschten Hubhöhe H (in mm) ist.
Beispiel:

Beispiel für die Ermittlung der maximalen Tragfähigkeit:
Bei einem Lastschwerpunkt D von 600 mm und einer maximalen Hubhöhe H von 3600 mm beträgt die maximale Tragfähigkeit Q 1105 kg.
4.3 Lastdiagramm Gabelzinken (Grundgerät)
Das Lastdiagramm Gabelzinken gibt die Tragfähigkeit Q des Fahrzeuges in kg an. In einem Diagramm wird gezeigt, wie groß die maximale Tragfähigkeit bei unterschiedlichen Lastschwerpunkten D (in mm) ist.

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Nr. h3 (mm) Q (kg) D (mm)4.4 Lastdiagramm Anbaugerät
Das Lastdiagramm Anbaugeräte gibt die Tragfähigkeit Q des Fahrzeuges in Verbindung mit dem jeweiligen Anbaugerät in kg an. Die im Lastdiagramm für das Anbaugerät angegebene Serien-Nr. muss mit dem Typenschild des Anbaugerätes übereinstimmen, da die Tragfähigkeit jeweils speziell vom Hersteller angegeben wird. Sie wird in gleicher Weise wie die Tragfähigkeit des Fahrzeuges angezeigt und ist sinngemäß zu ermitteln.
Die pfeilförmigen Markierungen (35 und 36) am Innen- bzw. Außenmast zeigen dem Fahrer, wann er die im Lastdiagramm vorgeschriebenen Hubhöhengrenzen erreicht hat.

text_image
n 35 36C T r a n s p o r t u n d E r s
1 K r a n v e r l a d u n g

Nur Hebezeug mit ausreichender Tragfähigkeit verwenden (Verladegewicht = Eigengewicht + Batteriegewicht; siehe Typenschild Fahrzeug).
- Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E).
- Krangeschirr am Querträger des Hubgerüstes (1) und an der Anhängekupplung (2) befestigen.

Die Kranverladung ist nur zum Transport bei Erstinbetriebnahme vorgesehen. Bei Einsatzbedingungen, die ein häufiges Verladen vorsehen (wechselnde Einsatzorte) ist Rücksprache mit dem Hersteller erforderlich.
Krangurte bzw. -ketten nur an der oberen Öse des Gegengewichts und an den Ösen der Kopftraverse (Hubmast) einhängen. Der Hubmast muss ganz zurückgeneigt sein. Der Krangurt bzw. die Kette am Mast muss eine freie Mindestlänge von 2 m haben.
Anschlagmittel des Krangeschirrs müssen so angebracht werden, dass sie beim Anheben keine Anbauteile oder das Fahrerschutzdach berühren.
2 S i c h e r u n g d e s

Beim Transport auf einem LKW oder Anhänger muss das Fahrzeug fachgerecht verkeilt und verzurrt werden. Der LKW bzw. Anhänger muss über Verzurringe und einen Holzboden verfügen. Das Verladen ist durch eigens dafür geschultes Fachpersonal nach den Empfehlungen der Richtlinien VDI 2700 und VDI 2703 durchzuführen. Die korrekte Bemessung und Umsetzung von Ladungssicherungsmaßnahmen muss in jedem Einzelfall festgelegt werden.

Zum Verzurren des Geräts mit montiertem Hubmast sind die Anschlagpunkte an der oberen Traverse des Mastes sowie den Anhängerbolzen zu verwenden.

Verzurren und Verkeilen mit eingebautem Hubgerüst

Sollte das Gerät ohne Hubgerüst transportiert werden, wird vorne über die Vorderräder verzurrt.

Verzurren und Verkeilen ohne Hubgerüst

Ungefähre Schwerpunktlage
3 E r s t i n b e t r i e b n

Die Erstinbetriebnahme und die Einweisung des Fahrers darf nur von Personal durchgeführt werden, das entsprechend geschult wurde. Werden mehrere Fahrzeuge angeliefert, so muss darauf geachtet werden, dass nur Lastaufnahmemittel, Hubgerüste und Grundfahrzeug mit jeweils gleicher Seriennummer zusammengebaut werden.

Fahrzeug nur mit Batteriestrom fahren. Gleichgerichteter Wechselstrom beschädigt die Elektronikbauteile. Kabelverbindungen zur Batterie (Schleppkabel) müssen kürzer als 6 m sein.
Um das Fahrzeug nach der Anlieferung oder nach einem Transport betriebsbereit zu machen, sind folgende Tätigkeiten durchzuführen:

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Ä ndigkeit prü- Säurestand-Ausrüstung auf Vollständigkeit prüfen.
- Batterieanschlüsse und Säurestand prüfen (siehe Kapitel D).
- Fahrzeug, wie vorgeschrieben, in Betrieb nehmen (siehe Kapitel E).
4 F a h r z e u g o h n e
Um das Fahrzeug ohne Stromversorgung bewegen zu können, muss die Federspeicherbremse wie folgt gelöst werden:

Bevor die Federspeicherbremse gelöst wird, muss das Fahrzeug durch geeignete Maßnahmen gegen unbeabsichtigtes Wegrollen gesichert werden.
- Hebel (3) nach links in „Speicherbremse lösen“ schwenken.
- Pump bewegung mit Hebel (führen, bis sich ein Druck im Hydraulikkreis aufgebaut und die Federspeicherbremse gelöst hat. Die Antriebsräder sind dann durch die Federspeicherbremse nicht mehr blockiert bzw. abgebremst. Die Fußbremse funktioniert ohne Energie oder bei abgeschaltetem Gerät nicht!

Vor Wiederinbetriebnahme des Fahrzeugs mit Stromversorgung muss der Hebel (3) wieder nach rechts in Position „Fahrstellung“ gebracht werden. Das Fahrzeug ist nur in Fahrstellung betriebsbereit.
5 F a h r z e u g o h n e

Bei einem Schaden am Hydrauliksystem der Lenkung, kann das Fahrzeug ggf. nicht gelenkt werden.

Um das Fahrzeug ohne Stromversorgung zu lenken, muss eine Handbetätigung an der Notlenkpumpe erfolgen.
-3 Schrauben (5) und Seite der Drehkabine herausdrehen. Anschließend Haube (6) abnehmen.
-Anhängedorn (7) aus der Aufnahme am Fahrzeug herausziehen.

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2 Schrauben zur 6 7 5
- Anhängedorn (7) in die Aufnahme (9) der Notlenkpumpe stecken.
- Hebel (8) in die entsprechende Richtung schwenken.
- Durch Auf- und Abbewegungen des Anhängedorns (7) den gewünschten Lenkausschlag erwirken.

Nach Erreichen der Endposition des Fahrzeugs, muss der Hebel (8) in Mittelposition zurückgestellt werden.
6 A b s c h l e p p e n u n
- Abschleppstange/-seil an die Anhängekupplung vom Bergungsfahrzeug und am zu bergenden Fahrzeug befestigen.
- Batteriestecker herausziehen (bitte Punkt D3 beachten!).
- Feststellbremse lösen (wie unter Punkt 4 beschrieben).
- Lenken (wie unter Punkt 5 beschrieben).
D Batterie - Wartun
1 S i c h e r h e i t s b e s
Vor allen Arbeiten an den Batterien muss das Fahrzeug gesichert abgestellt werden (siehe Kapitel E).
Wartungspersonal: Das Aufladen, Warten und Wechseln von Batterien darf nur von hierfür ausgebildetem Personal durchgeführt werden. Diese Betriebsanleitung und die Vorschriften der Hersteller von Batterie, Batteriewechseleinrichtung und Batterieladestation sind bei der Durchführung zu beachten.
Brandschutzmaßnahmen: Beim Umgang mit Batterien darf nicht geraucht und kein offenes Feuer verwendet werden. Im Bereich des zum Aufladen abgestellten Fahrzeuges dürfen sich im Abstand von mindestens 2 m keine brennbaren Stoffe oder funkenbildende Betriebsmittel befinden. Der Raum muss belüftet sein. Brandschutzmittel sind bereitzustellen.
Wartung der Batterie: Die Zellendeckel der Batterie müssen trocken und sauber gehalten werden. Klemmen und Kabelschuhe müssen sauber, leicht mit Polfett bestrichen und fest angeschraubt sein. Batterien mit nichtisolierten Polen müssen mit einer rutschfesten Isoliermatte abgedeckt werden.
Entsorgung der Batterie: Die Entsorgung von Batterien ist nur unter Beachtung und Einhaltung der nationalen Umweltschutzbestimmungen oder Entsorgungsgesetze zulässig. Es sind unbedingt die Herstellerangaben zur Entsorgung zu befolgen.

Vor Schließen der Batteriehaube sicherstellen, dass das Batteriekabel nicht beschädigt werden kann.

Die Batterien enthalten gelöste Säure, die giftig und ätzend ist. Aus diesem Grund muss bei sämtlichen Arbeiten an den Batterien Schutzkleidung und Augenschutz getragen werden. Kontakt mit Batteriesäure unbedingt vermeiden.
Sind Kleidung, Haut oder Augen trotzdem mit Batteriesäure in Berührung gekommen, sind die betroffenen Partien umgehend mit reichlich sauberem Wasser abzuspülen, bei Haut- oder Augenkontakt ist zudem ein Arzt aufzusuchen. Verschüttete Batteriesäure ist sofort zu neutralisieren.

Es dürfen nur Batterien mit geschlossenem Batterietrog verwendet werden.

Batteriegewicht und -abmessungen haben erheblichen Einfluss auf die Betriebssicherheit des Fahrzeuges. Ein Wechsel der Batterieausstattung ist nur mit Zustimmung des Herstellers zulässig.
2 B a t t e r i e t y p e n
Je nach Anwendung wird das Fahrzeug mit unterschiedlichen Batterietypen bestückt. Die nachfolgende Tabelle zeigt unter Angabe der Kapazität, welche Kombinationen als Standard vorgesehen sind.
| EFG-D30 | 80 V - 5PzW - 540 Ah |
| 80 V - 6PzS - 540 L |
Das Batteriegewicht ist auf dem Typenschild der Batterie angegeben.

Batteriegewicht und -abmessungen haben erheblichen Einfluss auf die Standsicherheit des Fahrzeuges. Die Batterien müssen daher in Abmessung und Gewicht den Daten der nachfolgenden Tabelle und Zeichnung entsprechen. Ein Betrieb des Fahrzeuges mit hiervon abweichenden Batterien ist nur mit Zustimmung des Herstellers zulässig.
| Antriebsbatterie 80 V | ähnlich DIN 43536 | |||||
| Fahrzeug | Dimension (mm) Nenngew. | (-5/+8%)in kg | ||||
| L max. B | max. H1 +/- 2 mm | H2 +/- 2 mm | ||||
| EFG-D30 10 | 28 998 517 | 537 1445 | 540 - 590 Ah | |||

text_image
L H1 H2 B3 B a t t e r i e f r e i l e

Verbinden und Trennen von Batteriestecker und Steckdose darf nur bei ausgeschaltetem Schalter NOT-AUS und Ladegerät erfolgen.
- Batteriestecker (1) h - Ggf. vorhandene Isol Batterie nehmen.

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erausziehen. ermatte von der 14 B a t t e r i e l a d e n
- Batterie freilegen (siehe Kapitel D).

Verbinden und Trennen von Batterie und Ladegerät darf nur bei ausgeschaltetem Ladegerät und ausgeschaltetem Fahrzeug erfolgen.
Beim Ladevorgang müssen die Oberflächen der Batteriezellen freiliegen, um eine ausreichende Lüftung zu gewährleisten. Auf die Batterie dürfen keine metallischen Gegenstände gelegt werden.

Vor dem Ladevorgang sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden prüfen.
- Ladekabel der Batteri dem Batteriestecker (1) verbinden. - Batterieladestation eins Batterie entsprechend den Vorschriften des Batterie- und des Ladestationsherstellers laden.

Den Sicherheitsbestimmungen der Hersteller von Batterie und Ladestation ist unbedingt Folge zu leisten. Die seitlichen Öffungen dürfen auf keinen Fall verschlossen werden, damit sich beim Laden entstehende Gase verflüchtigen können. Kein Feuer und offenes Licht verwenden. Explosionsgefahr!

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eladestation mit chalten und 15 B a t t e r i e a u s - und ei

Um Kurzschlüsse zu vermeiden, müssen Batterien mit offenen Polen oder Verbindern mit einer Gummimatte abgedeckt werden. Bei Batteriewechsel mit Krangeschirr auf ausreichende Tragfähigkeit achten (siehe Batteriegewicht auf dem Batterietypenschild am Batterietrog). Das Krangeschirr muss einen senkrechten Zug ausüben, damit der Batterietrog nicht zusammengedrückt wird. Haken sind so anzubringen, dass sie bei entspanntem Krangeschirr nicht auf die Batteriezellen fallen können.
- Verriegelungshebel - Batteriearretierung - Batterie (4) seitlich zeug ziehen.

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(2) Jösen. 3) abnehmen. aus dem Fahr- 432Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

Beim Wechsel der Batterie darf nur die gleiche Ausführung eingesetzt werden. Nach Wiedereinbau sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden prüfen.
Batteriearretierung (3) in Buchse einsetzen und Verriegelungshebel (2) klemmen. Sollte die Batterie (4) dadurch nicht geklemmt sein, muß der Arretierklotz auf der gegenüberliegenden Seite nachgestellt werden.

Bei Wechsel/Einbau der Batterie ist auf festen Sitz der Batterie im Batterieraum des Fahrzeuges zu achten.
5.1 Aus- und Einbau mit dem Batterie-Rollenstand

Wechsel/Einbau nur bei waagerechter Lage des Fahrzeuges.
-Batterie-Rollenstand (5) seitlich am Fahrzeug einhängen.
- Verriegelungshebel (2) lösen.
-Batteriearretierung (3) abnehmen.
- Batterie (4) seitlich auf den Batterie-Rollenstand ziehen.

Batterie mit Sicherungsbolzen (6) sichern.
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

5.2 Aus- und Einbau mit dem Batterie-Rollenstand mit Entnahmeeinrichtung

Wechsel/Einbau nur bei waagerechter Lage des Fahrzeuges.
- Batterie-Rollenstand seitlich an das Fahrzeug fahren.
- Verriegelungshebel (2) lösen.
-Batteriearretierung (3) abnehmen. - Entnahmehaken (8) durch Drehen der Kurbel (7) bis an die Batterie bewegen und dort in die dafür vorgesehenen Aufnahmen einrasten lassen.
- Batterie durch entgegengesetztes Drehen der Kurbel (7) aus dem Fahrzeug auf den Rollenstand ziehen.
- Batteriesicherung (9) umlegen und Batterie durch Festziehen der Schraube sichern.

Den Batterie-Rollenstand nur mit gesicherter Batterie bewegen.
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Die Entnahmehaken (8) werden ausgehakt, indem die Stange (10) nach hinten gezogen wird.

Batterieentladeanzeiger: Der Ladezustand der Batterie wird im Display der Bedienkonsole dargestellt.

Die serienmäßige Einstellung des Batterieentladeanzeigers / Entladewächters erfolgt auf Standardbatterien.
Bei Verwendung von wartungsfreien Batterien muss die Anzeige neu eingestellt werden. Die Einstellung muss vom Service durchgeführt werden. Wird diese Einstellung nicht vorgenommen, kann die Batterie durch Tiefentladung beschädigt werden.
Bei Erreichen der letzten 10% noch zur Verfügung stehenden Kapazität blinkt das Warnsymbol.
Ist eine Batterie bis zum zulässigen Entladezustand entladen, wird das Batteriesymbol leer dargeste
Batterieentladewächter: Beim Unterschreiten der Restkapazität wird die Funktion Heben abgeschaltet. Es erscheint eine entsprechende Anzeige an der Informations- und Service-Anzeige.
Um den Hubvorgang noch beenden zu können, muss der Schaltschloss aus- und wieder eingeschaltet werden, Heben ist dann für 30 bis 40 sec. noch möglich.

Die Funktion Heben wird erst wieder freigegeben, wenn die angeschlossene Batterie mindestens zu 40% geladen ist.
Betriebsstundenzähler: Die Betriebsstunden werden neben dem Ladezustand der Batterie angezeigt. Der Betriebsstundenzähler zeigt die Gesamtzeit der Fahr- und Hubbewegungen an.
E Bedienung
1 S i c h e r h e i t s b e s
Fahrerlaubnis: Das Flurförderzeug darf nur von geeigneten Personen benutzt werden, die in der Führung ausgebildet sind, dem Betreiber oder dessen Beauftragten ihre Fähigkeiten im Fahren und Handhaben von Lasten nachgewiesen haben und von ihm ausdrücklich mit der Führung beauftragt sind.
Rechte, Pflichten und Verhaltensregeln für den Fahrer: Der Fahrer muss über seine Rechte und Pflichten unterrichtet, in der Bedienung des Flurförderzeuges unterwiesen und mit dem Inhalt dieser Betriebsanleitung vertraut sein. Ihm müssen die erforderlichen Rechte eingeräumt werden. Bei Flurförderzeugen, die im Mitgängerbetrieb verwendet werden, sind bei der Bedienung Sicherheitsschuhe zu tragen.
Verbot der Nutzung durch Unbefugte: Der Fahrer ist während der Nutzungszeit für das Flurförderzeug verantwortlich. Er muss Unbefugten verbieten, das Flurförderzeug zu fahren oder zu betätigen. Es dürfen keine Personen mitgenommen oder gehoben werden.
Beschädigungen und Mängel: Beschädigungen und sonstige Mängel am Flurförderzeug oder Anbaugerät sind sofort dem Aufsichtspersonal zu melden. Betriebsunsichere Flurförderzeuge (z.B. abgefahrene Räder oder defekte Bremsen) dürfen bis zu ihrer ordnungsgemäßen Instandsetzung nicht eingesetzt werden.
Reparaturen: Ohne besondere Ausbildung und Genehmigung darf der Fahrer keine Reparaturen oder Veränderungen am Flurförderzeug durchführen. Auf keinen Fall darf er Sicherheitseinrichtungen oder Schalter unwirksam machen oder verstellen.
Gefahrenbereich: Der Gefahrenbereich ist der Bereich, in dem Personen durch Fahr- oder Hubbewegungen des Flurförderzeuges, seiner Lastaufnahmemittel (z.B. Gabelzinken oder Anbaugeräte) oder des Ladegutes gefährdet sind. Hierzu gehört auch der Bereich, der durch herabfallendes Ladegut oder eine absinkende/herabfallende Arbeitseinrichtung erreicht werden kann.

Unbefugte müssen aus dem Gefahrenbereich gewiesen werden. Bei Gefahr für Personen muss rechtzeitig ein Warnzeichen gegeben werden. Verlassen Unbefugte trotz Aufforderung den Gefahrenbereich nicht, ist das Flurförderzeug unverzüglich zum Stillstand zu bringen.
Sicherheitseinrichtung und Warnschilder: Die hier beschriebenen Sicherheitseinrichtungen, Warnschilder und Warnhinweise sind unbedingt zu beachten.
Es muß sichergestellt werden, daß sich keine Gegenstände im Fußbereich befinden, die die Funktion der Pedalen beeinträchtigen. Der Fußboden/Fußbereich muß regelmäßig gereinigt werden, um Schmutzablagerungen unter den Pedalen zu vermeiden.
| Pos. | Bedien- bzw.Anzeigeelement | Funktion | |
| 1 | Höheneinstellung | ● | Die Höheneinstellung stufenlos anpassen. |
| 2 | A r r e t i zontalfederung | e● | Die Längshorgizontalfederung aktivieren h o |
| 3 | A r r e t i lehne | e● | Neigung der linkentinkenAnne anpassen. |
| 4 | A r r e t i zontalfederung | e● | Die Seitenhogzonselfedehonig aktivieren. |
| 5 | H ö h e n e Armlehne | i | Höheneinstellung der linken Armlehne anpas- i sen. |
| 6 | T a s t e r | K a b i n e d r e h e | |
| 7 | B r e m s p e | d a l ● Betätigt die Lastradbremse | |
| 8 | Fahrpedal | ● | Stufenlose Regelung der Fahrgeschwindigkeit |
| 9 | MULTIPILOT | ● | Wahl der Fahrtrichtung bzw. der Drehrichtung, steuert die Funktionen des Hubmastes, Warnsignal auslösen. |
| 10 | Bedienkonsole ● Anzeige der wichtigen Fahr-, Hubparameter, Warnanzeigen, Fehlbedienungshinweise und Serviceanzeigen, sowie Batterieentlade- und Betriebsstundenanzeige. | ||
| 11 | Schalter NOT-AUS ● Stromversorgung ein- und ausschalten. | ||
| 12 | Schaltschloss | ● | Steuerstrom ein- und ausschalten. Durch Abziehen des Schlüssels ist das Fahrzeug gegen Einschalten durch Unbefugte gesichert. |
| 13 | Sitzneigung-/ Sitztiefeneinstellung | ● | Die Sitztiefeneinstellung und Längsneigung anpassen |
| 14 | Arretierung rechte Armlehne | Neigung der rechten Armlehne anpassen. | |
| 15 | Rückenlehnen-verstellung | ● | Rückenlehne einstellen. |
| 16 | Programmiertaste Kabinenposition M1 | ● | Taste 3 sec. drücken, Kabinenposition wird gespeichert. |
| 17 | Abruftaste Kabinenpostion L1 | ● | Kabine bewegt sich in die programmierte Stellung M1 |
| 18 | Abruftaste Kabinenpostion L2 | ● | Kabine bewegt sich in die programmierte Stellung M2 |
| 19 | Programmiertaste Kabinenposition M2 | ● | Taste 3 sec. drücken, Kabinenposition wird gespeichert. |
| 20 | Schalter Fahrtrichtungsanzeiger | ● | Blinker links/rechts einschalten |
| 21 | Lenkrad | ● | Fahrzeug in die gewünschte Richtung lenken. |
| ● = Serienausstattung ○ = Zusatzausstattung | |||

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1 3 42 5 6 7 8 21 20 19 18 17 16 15 9 10 11 12 14 133 B e d i e n k o n s o l e
Auf dem Display der Bedienkonsole werden die Betriebsdaten, die Batterieladung, die Betriebsstunden sowie Fehler und Informationen angezeigt. Als Warnanzeigen befinden sich graphische Darstellungen auf der Bedienkonsole.

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22 24 26 28 30 32 34 36 23 25 27 29 31 33 35 37 km/h code err inf ett h*me se* 38 39 40 41 42 43 44 46 47 48 49 P1 P2 P≤ P3 50 53 52 51 54 55 56 573.1 Anzeigen auf der Bedienkonsole
| Pos. | Anzeige | |
| 22 | ohne Funktion | |
| 23 | ohne Funktion | |
| 24 | ohne Funktion | |
| 25 | Kontrollleuchte Schleichfahrt | |
| 26 | ohne Funktion | |
| 27 | Fahrtrichtungsanzeiger- Bei Beleuchtung mit Blinkanlage | |
| 28 | Parkbremse angezogen-Fahrzeug betriebsbereit, Parkbremse angezogen | |
| 29 | Fahrzeug in Betrieb-Schaltschloss auf „EIN“ |
| Pos. | Anzeige | |
| 30 ohne Funktion | ||
| 31 | ![]() | Sitzschalter– Sitzschalter nicht geschlossen– Fahrzeug betriebsbereit, Fahrersitz ist jedoch nicht besetzt. |
| 32 ohneunktion | ||
| 33 | ![]() | Serviceanzeige– Eingestelltes Serviceintervall ist verstrichen (10 den) oder UVV-Prüfung nach 12 Monaten ist fällig (Anzeige blinkt) |
| 34 | ![]() | Übertemperatur der Steuerungen (Controller)– Leuchtet bei Übertemperatur der Steuerungen.– Leistung wird temperaturabhängig kontinuierlich re |
| 35 ohne Funktion | ||
| 36 ohneunktion | ||
| 37 | ![]() | WARNUNG– Leuchtet bei Fehlern– Blinkt bei Batteriek apazität kleiner 10 % |
| 38 Fahrerdisplay | ||
3.2 Taster auf der Bedienkonsole

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22 24 26 28 30 32 34 36 23 25 27 29 31 33 35 37 km/h code url int eff h time set P1 P2 P3 46 47 48 49 50 53 52 51 54 55 56 57 38 39 40 41 42 43 44 46| Pos. Funktion | ||
| 39 Fa | ![]() | gramm wählen (in anderen Modis erhöhen) |
| 40 Ur | ![]() | Ittaste Betriebsstunden / Uhrzeit |
| 41 | ![]() | Set-Taster-Auswahl von Sonderfunktionen |
| 42 Fa | ![]() | gramm wählen (in anderen Modis vermindern) |
| 43 | ![]() | ParkbremseParkbremse anziehen/lösen |
| 44 | ![]() | Schleichfahrttaster-Fahrgeschwindigkeit maximal 6 km/h (eins |
| 45 Optoff nicht belegt | ||
| 46 Da | neibenwischer ein- und ausschalten, Intervallschaltung | |
| 47 So | nwaschanlage ein- und ausschalten | |
| 48 So | nwischer ein- und ausschalten, Intervallschaltung | |
| Pos. Funktion | |
| 49 Warnblinkanlage ein- und ausschalten. | |
| 50 Arbeitsscheinwerfer vorne ein- und ausschalten. | |
| 51 Arbeitsscheinwerfer hinten ein- und ausschalten. | |
| 52 Abblendlicht ein- und ausschalten. | |
| 53 Parkleuchte ein- und ausschalten. | |
| 54 Heckscheibenheizung ein- und ausschalten. | |
| 55 Sitzheizung ein- und ausschalten. | |
| 56 Rundumleuchte ein- und ausschalten. | |
| 57 Überbrückungstaster „Hubabschaltung“. | |
Displayanzeigen

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88 km/h 62 58 - + - code err inf eft 61 R 59 88:88 60| Pos. | Funktion |
| 58 | Batteriekapazitätsanzeige- Entladezustand der Batterie |
| 59 | Profilnummer (Fahr/Hubprofil 1, 2,3,4 und 5) |
| 60 | Betriebsstundenanzeige-Anzeige der Uhrzeit-Anzeige der Restlaufzeit mit eingebauter Batterie im Format Stunden : Minuten |
| 61 | Fehleranzeige:- Tritt ein Fehler (Err) oder eine Warnung (Inf) auf, so erscheint die Anzeige des Fehlercodes.- Sind mehrere Fehler aufgetreten, werden sie wechselnd im Abstand von 1,5 Sekunden angezeigt. Ein Warnton ertönt.- eft: Anzeige der Gesamtarbeitszeit |
| 62 | Fahrtrichtungs-, Geschwindigkeits- und Radstellungsanzeige-Zeigt die vorgewählte Fahrtrichtung (vorwärts oder rückwärts) an bzw. die Radstellung der gelenkten Räder |
Uhrzeit einstellen

flowchart
graph TD
A["normale Betriebsart"] --> B["Taste „h/time“ und „up“ gleichzeitig drücken"]
B --> C["Auf der Anzeige erscheint die Uhrzeit. Die erste Ziffer blinkt."]
C --> D["Mit der Taste „up/down“ kann die blinkende Ziffer größer oder kleiner gestellt werden. Mit „SET“ wird zur nächsten Ziffer umgeschaltet. Nach der letzten Ziffer wird der Wert übernommen."]
3.3 Warnmeldungen Fahrerdisplay
| Anzeige Bedeutung | |
| INFO 02 -keine | Fahrtrichtung beim Einschalten des Fahrzeugs vorge-wählt, es erscheint keine Radstellungsanzeige-Wechsel der Fahrtrichtung auf Neutralstellung während des Betriebes, wechselnde Radstellungsanzeige von Vorwärts nach Rückwärts. |
| INFO 05 (Optionale Einstellung für Eingang Fahrabschaltung)Hubabschaltung aktiv / unabhängig von sonstigen Bedingungen | |
| INFO 16 (Optionale Einstellung für Eingang Fahrabschaltung)Fahrabschaltung aktiv / unabhängig von sonstigen Bedingungen | |
| INFO 18 Sicherheitshöhe überschritten-Lastaufnahmemittel über 300mm und die Kabine zwischen 90° und 180°-Position, kein Fahren möglich.Kabine auf 90° drehen, Lastaufnahmemittel absenken. Fahren in 180°-Position möglich | |
| INFO 22 Bei belegtem Sitz und geneigter Armlehne erscheint Inf 22 (Lenkung fehlt) und LED Sitzschalter blinkt. Fahren nicht möglich. | |
| INFO 35 Ruhelage Fahrpedal-Meldung ist über Parameter einstellbar, ob die Ruhelage nur beim Einschalten überprüft wird oder bei jedem Übergang Sitzschalter offen nach geschlossen.-Meldung erscheint, wenn die Kabine im Bereich von 90° auf 180° (oder umgekehrt) gedreht werden soll und das Fahrpeda nicht in Ruhelage ist. | |
| INFO 36 Ruhelage Hydraulik-Meldung ist über Parameter einstellbar, ob die Meldung angezeigt wird oder nicht. | |
| INFO 40 ÜbertemperaturFahr- oder Hubsteuerung über 83 °C warm.Fahr- oder Hubmotor über 145 °C warm | |
| INFO 96 Ruhelage Hydraulik beim Einschalten-während des Einschaltens eine Hydraulikfunktion betätigt-die Hydraulikfunktion die betätigt ist, wird nicht ausgeführt. | |
4 F a h r z e u g i n B e

Bevor das Fahrzeug in Betrieb genommen, bedient oder eine Ladeeinheit gehoben werden darf, muss sich der Fahrer davon überzeugen, dass sich niemand im Gefahrenbereich befindet und das Fahrzeug in betriebssicherem Zustand ist.

Bevor die Kabine geschwenkt wird, hat sich der Fahrer zu vergewissern, dass sich niemand im Schwenkbereich befindet und niemand die Hand in oder an der Kabine hat, wenn die Kabine geschwenkt wird.
Es darf sich niemand zwischen Hubmast und Fahrerschutzdach/Kabine aufhalten!
4.1 Prüfungen und Tätigkeiten vor der täglichen Inbetriebnahme
Vor Inbetriebnahme des Fahrzeuges hat sich der Fahrer von dem betriebssicheren Zustand zu überzeugen. Jeweils vor Arbeitsbeginn ist zu prüfen, ob
– die Betriebs- und Feststellbremse bzw. die automatische Bremse (Notstop) funktioniert
– die Sicherung der Gabelzinken gegen Herausheben und Verschieben keine Mängel hat
– Lastaufnahmemittel keine erkennbaren Schäden haben (verbogen, Risse oder stark abgeschliffen)
- die Warneinrichtung funktioniert
– vor Fahrantritt Batterieverriegelung prüfen
4.2 Einstieg ins Fahrzeug

Der Einstieg kann von beiden Fahrzeugseiten über die Frontabdeckung und die Trittflächen auf den Kotflügeln erfolgen.

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64 63-Griffe am Mast (64 Säule (63) benutzen.
- Schiebetür schließ retierung lösen.

Bei geöffneter Tür, bzw. Spaltnung, muss die Tür immer arretiert sein. Dazu ist der Arretierhebel oben an der Türe vorgesehen.
- Die linke Armlehne (3) in die gewünschte Position hochschwenken, da sonst das Lenkrad nicht bedienbar ist.
- Bei ganz nach unter Armlehne, erfolgt keine Fahrfreigabe.

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) und an der A- en, ggf. Türar- öff- mittels Knopf n geschwenk- 13 424.3 Fahrersitz einstellen

Um eine optimale Sitzdämpfung zu erreichen, muss der Fahrersitz vor Inbetriebnahme auf das Fahrergewicht eingestellt sein.
Der Fahrersitz muss bei Einstellung mit dem Fahrergewicht belastet sein.
Fahrergewicht einstellen:
– Betätigungshebel (1) kurz in Pfeilrichtung ziehen.
Höheneinstellung
- Betätigungshebel dig ziehen oder drücken, bis die gewünschte Höhe erreicht ist.
Längshorizontalfederung
- Betätigungshebel Seiten vom Sitz nach hinten schieben. Die Längshorizontalfederung ist aktiv.

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(1) vollstän- (2) auf beiden 13 42Seitenhorizontalfederung
- Betätigungshebel (4) nach vorn ziehen. Die Seitenhorizontalfederung ist aktiv.
Sitzneigungseinstellung
- Betätigungshebel (13) links ziehen und die Sitzfläche be- bzw. entlasten. Die Sitzfläche neigt sich in die gewünschte Lage.
Sitztiefeneinstellung
- Betätigungshebel (13) rechts ziehen und die Sitzfläche nach vorne bzw. hinten schieben, bis Sitzfläche in die gewünschte Position erreicht hat.

Die Fahrersitzarretierung muss in der eingestellten Position sicher eingerastet sein. Die Einstellung des Fahrersitzes darf nicht während der Fahrt verändert werden!
Armlehnenneigung links
- Knopf (3) betätigen, um die Armlehne in die gewünschte Stellung zu bewegen.
Armlehnenneigung rechts
Sterngriff (14) drehen, bis die gewünschte Stellung erreicht ist.
Rückenlehnenneigung
- Hebel (15) betätigen, und die Rückenlehne in die gewünschte Stellung bringen.

Die Fahrersitzeinstellung bezieht sich auf die serienmäßige Standardausführung. Für hiervon abweichende Ausführungen ist die Einstellbeschreibung des Herstellers zu verwenden. Bei der Einstellung beachten, dass alle Bedienelemente gut zu erreichen sind.

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3 15 14 134.4 Rückhaltegurt

Gurt vor jedem Bewegen des Flurförderzeuges anlegen. Der Gurt schützt vor schweren Verletzungen!
Rückhaltegurt vor Schmutz schützen (z.B. während Stillstand abdecken) und regelmäßig reinigen. Eingefrorenes Gurtschloß oder Gurtaufroller auftauen und trocknen, um erneutes Einfrieren zu verhindern.

Die Trockentemperatur der Warmluft darf +60 Grad nicht übersteigen!

Keine Veränderungen am Rückhaltegurt vornehmen! Erhöhte Gefahr durch Funktionsstörungen.
- Rückhaltegurte nach jedem Unfall austauschen. - Für Nachrüstung und Reparatur ausschließlich Original-Ersatzteile verwenden.

Beschädigte oder nicht funktionierende Rückhaltegurte durch Niederlassungen ersetzen lassen.
Verhalten in ungewöhnlichen Situationen

Droht das Flurförderzeug zu kippen, keinesfalls den Gurt lösen und nicht versuchen abzuspringen. Durch Abspringen besteht erhöhte Verletzungsgefahr!

Richtiges Verhalten:
– Oberkörper nach vorne beugen.
- Bedienelemente (Multipilot und ander Armlehne) mit beiden Händen festhalten und mit den Füßen abstützen.

- Körper gegen die Fallrichtung neigen.

Gebrauchsanleitung des Rückhaltegurtes
Vor dem Starten des Flurförderzeuges Gurt ruckfrei aus dem Aufroller ziehen, eng am Körper anliegend über die Oberschenkel legen und das Schloß schließen.


Der Gurt darf beim Anlegen nicht ver-dreht sein!
Beim Bedienen des Flurförderzeuges (z.B. Fahren, Heben, Senken usw.) stets so weit wie möglich hinten sitzen, damit der Rücken an der Rückenlehne anliegt.

Die Blockierautomatik des Gurtaufrollers läßt genügend Bewegungsfreiheit auf dem Sitz zu.

Beim Sitzen an der Sitzvorderkante besteht geringerer Schutz durch zu langes Gurtband.


Gurt nur zum Sichern einer Person verwenden.

- Nach dem Gebrauch rote Tastecken und Schloßzunge mit der Hand zum Aufroller zurückführen.

Ein Aufschlagen der Schloßzunge auf dem Gehäuse kann die Blockierautomatik auslösen. Das Gurtband läßt sich dann nicht ausziehen.
Blockierung auflösen:
- Gurt mit verstärkter Kraft 10 mm bis 15 mm aus Gehäuse ziehen. - Gurt einlaufen lassen um die Blockierautomatik zu lösen.
Gurt ist wieder ausziehbar.
Verhalten beim Starten des Flurförderzeuges in starker Hanglage
Die Blockierautomatik sperrt bei starker Neigung des Flurförderzeuges den Gurtauszug. Der Gurt kann dann nicht mehr aus dem Aufroller gezogen werden.

Flurförderzeug vorsichtig aus der Hanglage fahren und Gurt anlegen.
4.5 Betriebsbereitschaft herstellen
- Schalter NOT-AUS (1 Dazu:
Schalter drehen und nach oben ziehen (1), bis der Schalter NOT-AUS (11) spürbar einrastet. - Schlüssel in Schalts cken und bis zum Anschlag nach rechts in Stellung „I“ drehen.
-Hupentaster (65) auf fen.

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165 entriegeln. chloss (12) ste- Funktion prü- 10 11 12
Elektrische Feststellbremse auf Funktion prüfen.
Das Fahrzeug ist jetzt betriebsbereit.

Die Bedienkonsole (10) zeigt die vorhandene Batteriekapazität an.

Nachdem der Schalter NOT-AUS gezogen und der Schaltschlüssel nach rechts gedreht wurde, führt das Fahrzeug ca. 3-4 sec. lang einen Selbsttest durch (Elektronik wird geprüft). In dieser Zeit ist keine Fahrbewegung möglich. Wird das Fahrpedal während dieser Zeit betätigt, wird im Display „Ruhelage fahren“ angezeigt.
5 Arbeiten mit dem Flurförderzeug
5.1 Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb
Fahrwege und Arbeitsbereiche: Es dürfen nur die für den Verkehr freigegebenen Wege befahren werden. Unbefugte Dritte müssen dem Arbeitsbereich fernbleiben. Die Last darf nur an den dafür vorgesehenen Stellen gelagert werden.
Verhalten beim Fahren: Der Fahrer muss die Fahrgeschwindigkeit den örtlichen Gegebenheiten anpassen. Langsam fahren muss er z.B. in Kurven, an und in engen Durchgängen, beim Durchfahren von Pendeltüren, an unübersichtlichen Stellen. Er muss stets sicheren Bremsabstand zu vor ihm fahrenden Fahrzeugen halten und das Flurförderzeug stets unter Kontrolle haben. Plötzliches Anhalten (außer im Gefahrfall), schnelles Wenden, Überholen an gefährlichen oder unübersichtlichen Stellen ist verboten. Ein Hinauslehnen oder Hinausgreifen aus dem Arbeits- und Bedienbereich ist verboten.
Sichtverhältnisse beim Fahren: Der Fahrer muss in Fahrtrichtung schauen und immer einen ausreichenden Überblick über die von ihm befahrene Strecke haben. Werden Ladeeinheiten transportiert, die die Sicht beeinträchtigen, so muss das Flurförderzeug mit hinten befindlicher Last fahren. Ist dies nicht möglich, muss eine zweite Person als Warnposten vor dem Flurförderzeug hergehen.
Befahren von Steigungen oder Gefällen: Das Befahren von Steigungen bzw. Gefällen ist nur gestattet, wenn diese als Verkehrsweg ausgewiesen sowie sauber und griffig sind und gemäß den technischen Fahrzeugspezifikationen sicher befahren werden können. Dabei ist die Ladeeinheit stets bergseitig zu führen. Wenden, schräges Befahren und Abstellen des Flurförderzeuges an Steigungen bzw. Gefällen ist verboten. Gefälle dürfen nur mit verminderter Geschwindigkeit und bei permanenter Bremsbereitschaft befahren werden.
Befahren von Aufzügen oder Ladebrücken: Aufzüge oder Ladebrücken dürfen nur befahren werden, wenn diese über ausreichende Tragfähigkeit verfügen, nach ihrer Bauart für das Befahren geeignet und vom Betreiber für das Befahren freigegeben sind. Dies ist vor dem Befahren zu prüfen. Das Flurförderzeug muss mit der Ladeeinheit voran in den Aufzug gefahren werden und eine Position einnehmen, die ein Berühren der Schachtwände ausschließt. Personen, die im Aufzug mitfahren, dürfen diesen erst betreten, wenn das Flurförderzeug sicher steht und müssen den Aufzug vor dem Flurförderzeug verlassen.
Beschaffenheit der zu transportierenden Last. Der Fahrer muss sich von dem ordnungsgemäßen Zustand der Ladeeinheit überzeugen. Es dürfen nur vorschriftsmäßig gesicherte Lasten transportiert werden. Niemals Lasten befördern, die höher als die Spitze des Gabelträgers oder Lastschutzgitters gestapelt sind.
Schleppen von Anhängern oder Abschleppen darf nur gelegentlich, auf befestigten Fahrwegen und in der Ebene, mit einer maximalen Abweichung von +/- 1% und höchstens mit einer Geschwindigkeit von 5 km/h durchgeführt werden. Ein Dauerbetrieb mit Anhängern ist nicht gestattet.
Während des Ziehens darf sich keine Last auf den Gabeln befinden.
Die für das Fahrzeug angegebene maximale Anhängelast für ungebremste und/oder gebremste Anhänger darf nicht überschritten werden (siehe Kapitel B). Die angegebene Anhängelast gilt nur für die Behelfskupplung im Gegengewicht des Gabelstaplers. Falls eine andere Anhängekupplung an den Stapler angebracht wird, müssen die Vorschriften des Kupplungsherstellers mit berücksichtigt werden.
Nach dem Ankoppeln muss der Fahrer vor Fahrantritt prüfen, dass die Anhängekupplung gegen Lösen gesichert ist.
Schleppende Fahrzeuge müssen so betrieben werden, dass ein sicheres Fahren und Abbremsen des Schleppzuges bei allen Fahrbewegungen gewährleistet ist.
5.2Fahren

Bem Betrieb in elektromagnetischen Feldern oberhalb der zugelassenen Grenzwerte, kann es zu unkontrollierten Fahrbewegungen kommen.
Sofort Schalter NOT-AUS (11) betätigen, das Fahrzeug mit der Betriebsbremse abbremsen und den Bremstaster (43) betätigen.
Störungsursache feststellen, ggf. Hersteller-Service benachrichtigen.

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7 8 V 66 R 43 11Sicherheitsfunktionen

Bei nichtbesetztem Fahrersitz ist die Fahrfunktion durch den Sicherheitsschalter unterbrochen. Durch Besetzen des Fahrersitzes und Betätigen des Fahrpedals wird die Federspeicherbremse gelöst.
Abhängig vom Einschlag des Lenkwinkels wird die Fahrgeschwindigkeit reduziert. Der Fahrer hat aber trotzdem die Verantwortung dafür, die Fahrgeschwindigkeit den Gegebenheiten der Fahrwege, des Arbeitsbereiches und der Ladung anzupassen.

Nur mit geschlossenen und ordnungsgemäß verriegelten Hauben fahren.
Fahrwege müssen frei von Hindernissen sein.
- Gabelträger ca. 200 mm dass die Gabelzinken vom Boden frei sind.
-Hubgerüst ganz nach

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anheben, so hinten reigen.
Die Fahrtrichtung kann mit dem Taster (66) am MULTIPLOT eingestellt werden.
Vorwärtsfahrt

Sicherstellen, dass der Fahrbereich frei ist.
-Bremstaster (43) lösen.
- Taster (66) am MULTIP ILOT nach vorne schieben.
-Fahrpedal (8) langsam betätigen.

MULTIPILOT zum Fahren nicht bewegen.

Fahrtrichtung wechseln
Vor dem Anfahren in die andere Fahrtrichtung sicherstellen, dass der rückwärtige Fahrbereich frei ist.
-Fuß vom Fahrpedal (8)
- Fahrzeug bis zum Still Bremspedal (7) abbremsen.
-Taster (66) nach hinte
– Fahrpedal (8) langsam betätigen, bis gewünschte Fahrgeschwindigkeit erreicht ist.

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V 66 R 7 8 43 3) nehmen. Istand mit dem en (R) schieben.Fahrzeug beschleunigen
– Fahrpedal (8) langsam betätigen, bis sich das Fahrzeug in Bewegung setzt.
-Fahrpedal (8) weiter durchtreten.
Motordrehzahl und Fahrgeschwindigkeit nehmen mit dem Betätigungsweg zu.

Fahrzeug abbremsen
Das Bremsverhalten des Fahrzeuges hängt wesentlich von der Bodenbeschaffenheit ab. Der Fahrer hat das in seinem Fahrverhalten zu berücksichtigen. Fahrzeug vorsichtig abbremsen, so dass die Ladung nicht verrutscht.
Bei Fahrten mit angehängter Last ist ein verlängerter Bremsweg zu beachten.
- Fuß vom Fahrpedal (8) nehmen und ggf. Bremspedal (7) leicht niedertreten (siehe auch Abschnitt 5.4).

Es muß sichergestellt werden, daß sich keine Gegenstände im Fußbereich befinden, die die Funktion der Pedalen beeinträchtigen. Der Fußboden/Fußbereich muß regelmäßig gereinigt werden, um Schmutzablagerungen unter den Pedalen zu vermeiden.
5.3 Lenken

Die aufzuwendende Lenkkraft ist durch die elektrische Lenkung sehr gering, deshalb Lenkrad feinfühlig drehen.
Rechtskurve fahren
– Lenkrad, entsprechend dem gewünschten Lenkradius, im Uhrzeigersinn drehen.
Linkskurve fahren
– Lenkrad, entsprechend dem gewünschten Lenkradius, gegen den Uhrzeigersinn drehen.
5.4 Bremsen
Es gibt fünf Möglichkeiten das Fahrzeug zu bremsen:
-Betriebsbremse
-Ausrollbremse
- Umkehrbremse
-Feststellbremse
-Federspeicherbremse

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V 66 R 7 8 43Betriebsbremse:
-Bremspedal (7) niedertreten.

Mit der Betriebsbremse werden die Antriebsräder generatorisch oder hydraulisch abgebremst.
Ausrollbremse:
- Fuß vom Fahrpedal (8) nehmen. Das Fahrzeug wird durch die Fahrstromsteuerung generatorisch gebremst.

Diese Betriebsart vermindert den Energieverbrauch.
Umkehrbremse:
- Taster (66) während der Fahrt in die entgegengesetzte Fahrtrichtung umschalten. Das Fahrzeug wird durch die Fahrstromsteuerung generatorisch gebremst bis die Fahrt in die entgegengesetzte Fahrtrichtung einsetzt.

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V 66 R 7 8 43Feststellbremse:
-Bremstaster (43) betätigen.

Mit der Feststellbremse werden die Antriebsräder mechanisch über die Lamellen abgebremst. Es erfolgt keine feinfühlige Abbremsung.

Die Feststellbremse hält das Fahrzeug mit der zulässigen Höchstbelastung, bei sauberem Bodenbelag, auf einem Gefälle von 15 %.
Federspeicherbremse
Die Federspeicherbremse fällt ca. 5 sec. (einstellbar) nach Stillstand des Fahrzeuges oder ca. 1 bis 15 sec. (einstellbar) nach Entlastung des Fahrersitzes ein.
Beim Anhalten an der Rampe wird das Fahrzeug elektrisch gehalten bis die Feder- speicherbremse einfällt.
Beim Losfahren wird vor dem Lösen der Federspeicherbremse ein Drehmoment am Fahrmotor aufgebaut, um ein Zurückrollen des Fahrzeuges zu verhindern.
5.5 Bedienung der Hubeinrichtung und Anbaugeräte (MULTI-PILOT)

Die Betätigung des MULTI-PILOTEN (9) darf nur vom Fahrersitz aus erfolgen. Der Fahrer muss in der Handhabung der Hubeinrichtung und Anbaugeräte unterwiesen sein!
Je nach Hydraulikfunktion den MULTI-PILOT in die jeweilige Richtung drücken.

Gabelträger heben/senken
- MULTI-PILOT nach hinten cken, um Gabelträger zu heben.
- MULTI-PILOT nach vorne ken, um Gabelträger zu senken.

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73 (70) d r ü - (67) d r u k - 72 68 69 71 70Hubgerüst vor-/zurückneigen

Bei Rückneigung des Mastes keine Kör- perteile zwischen Mast und Frontwand bringen.
- MULTI-PILOT nach lcken, um Hubgerüst zurückzuneigen.
- MULTI-PILOT nach reken, um Hubgerüst vorzuneigen.

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ks (72) dru- chts (69) drük enken des Ga 67 70 72 69Kombinierte Funktion
-Zum gleichzeitigen S belträgers und Vorneigen des Hubgerüst MULTI-PILOT nach vorn und rechts (68) drücken.
- Zum gleichzeitigen Heber trägers und Zurückneigen des Hubgerüst MULTI-PILOT nach hinten und links (71) drücken.
- Zum gleichzeitigen Heber trägers und Zurückneigen des Hubgerüst MULTI-PILOT nach vorn und links (73) drücken.

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des Gabel- 73 67 68 des Gabel- 72 69 71 70Zusatzsteuerung (Integrierter Seitenschieber)
- Taste (74) am MULTI- um Gabelträger nach links zu sch ben.
- Taste (75) am MULTI- um Gabelträger nach rechts zu schie- ben.

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PILOT drücken, ie- 74 75 9 PILOT drücken,Kabine drehen
Um die Kabine zu drehen, den MULTI-PILOTEN bei gedrücktem Taster „Kabine drehen“ (6) nach rechts/links neigen.

Geschwindigkeit des Arbeitsgerätes steuern
Mit der Auslenkung des MULTI-PILOTEN wird die Geschwindigkeit der Hydraulikzylinder gesteuert.
Nach dem Loslassen des MULTI-PILOTEN geht dieser selbsttätig in die Neutralstellung zurück und das Arbeitsgerät bleibt in der erreichten Position.

MULTI-PILOTEN immer feinfühlig, nicht ruckartig betätigen. Bei Erreichen des Endanschlages des Arbeitsgerätes den MULTI-PILOTEN sofort loslassen.

Das Heben von Personen mit der Hub-einrichtung ist verboten.

5.6 Aufnehmen, Transportieren und Absetzen von Ladeeinheiten

Bevor eine Ladeeinheit aufgenommen wird, hat sich der Fahrer davon zu überzeugen, dass sie ordnungsgemäß palettiert ist und die zugelassene Tragfähigkeit des Fahrzeugs nicht überschreitet. Lastdiagramm beachten!

Das Heben und Senken ist in 180° Stellung der Kabine ausgeschaltet
Gabelzinken einstellen

Die Gabelzinken sind so einzustellen, dass beide den gleichen Abstand von den Außenkanten des Gabelträgers haben und der Lastschwerpunkt mittig zwischen den Gabelzinken liegt.
- Arretierhebel (77) nach oben schwenken.
- Gabelzinken (76) auf dem Gabelträger (78) in die richtige Position schieben.
- Arretierhebel nach un und die Gabelzinke verschieben, bis sie in eine Nut einrastet.

- Vorsichtig an die auf heranfahren.
-Bremstaster (43) betätigen.

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zunehmende Last stigen. 66 V R 43-Hubgerüst senkrecht
- Gabelzinken auf die Last anheben.

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stellen. ichtige Höhe zu-Fahrzeug mit den Gabelzinken so weit
wie möglich unter die Ladeeinheit fahren.

Die Gabelzinken müssen mindestens zwei Drittel ihrer Länge in die Last hineinragen.
- Bremstaster (43) betätter ger anheben, bis die Last frei auf den Gabelzinken aufliegt.
- Taster (66) in Rückwä und Feststellbremse lösen.

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igen. Gabelträ- artsfahrt schalten
Nach hinten auf freie Fahrt achten.
- Vorsichtig und langsam zurücksetzen, bis sich die Last außerhalb des Lagerbereiches befindet.

Der Aufenthalt von Personen unter der angehobenen Last ist verboten! Nicht durch das Hubgerüst greifen.
- Hub gerüst vorsichtig gen.
- Last so weit absenke Transport unbedingt notwende (Bodenfreiheit ca. 150...200 mm).

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nach hinten,nei- n, wie e f ü r den ig ist
Beim Transport von Lasten muss das Hubgerüst in Rückneigung und die Gabelzinken möglichst weit abgesenkt sein.

Ist die Last so hoch gestapelt, dass die Sicht nach vorne behindert ist, rückwärts fahren.
- Fahrzeug mit dem Fa fühlig beschleunigen und mit dem Bremspedal (7) vorsichtig abbremsen. Dabei immer bremsbereit sein.
- Fahrgeschwindigkeitheit der Fahrwege und der transtierten Last anpassen.
- An Kreuzungen und D anderen Verkehr achten.
- An unübersichtlichen Einweiser fahren.

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rpedal (8) fein- der Beschaffen- or- urchfahnten auf Stellen nur mit
An Gefällen und Steigungen die Last immer bergseitig transportieren, niemals quer befahren oder wenden.
Last absetzen
-Fahrzeug vorsichtig a nahmemittel heranfahren.
-Bremstaster (43) beta
-Hubgerüst senkrecht
- Gabelzinke auf die ri Lastaufnahmemittel anheben.
-Bremstaster lösen.
- Vorsichtig in das Las hineinfahren.
- Last langsam absenken, belzinken frei sind.

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7 8 und das Lastauf- eitigen stellen. chtige Höhe zum taufnahmemittel bis die Ga- 43
Hartes Aufsetzen der Last vermeiden, um Ladegut und Lastaufnahmemittel nicht zu beschädigen.

Vorneigen bei angehobenem Lastaufnahmemittel nur vor oder über dem Stapel.

5.7 Fahrzeug gesichert abstellen

Wird das Fahrzeug verlassen, muss es gesichert abgestellt werden, auch wenn die Abwesenheit nur von kurzer Dauer ist.
- Fahrzeug auf ebenen Boden fahren.
-Bremstaster (43) betätigen. - Lastgabeln vollständig absenken und Hubgerüst nach vorne neigen.

Fahrzeug niemals mit angehobener Last abstellen und verlassen.
- Schalter NOT-AUS (11) nach unten drücken.
- Schlüssel im Schaltschloss (12) in Stellung „0“ schalten.
- Schlüssel aus Schaltschloss (12) ziehen.

Längeres Abstellen des Fahrzeuges in Bereichen unter 15 °C soll vermieden werden, da hierbei die Hydraulikflüssig-
keiten sehr zähflüssig werden und die Funktionen entsprechend schwergängig sind. In kaltem Zustand nie die Pumpe auf volle Drehzahl bringen. Durch mehrmaliges Neigen und/oder langsames Heben Öl erwärmen.
Die LCD-Anzeige kann vorübergehend ausfallen. Mit steigender Temperatur wird die Anzeige wieder sichtbar.

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en fahren. tigen. g absenken und nach unten hloss (12) in schloss (12) zie- 43 11 125.8 Ausstieg aus dem Fahrzeug
- Kabine so drehen, nach vorne (zum Hubmast) zeigt.
- Linke Armlehne mit ganz nach unten schwenken.
- Kabine über die Fr und die Trittfläche auf dem Kotflügel verlassen.
- Halte griffe (63) an und am Mast (64) benutzen.

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dass die Tür Knopf (3) ontabdeckung der A-Säule 1 3 42
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64 635.9 Schleppen von Anhängern
Das Fahrzeug kann gelegentlich zum Schleppen eines Anhängers auf einer trockenen, ebenen und gut instandgehaltenen Fläche verwendet werden.

Die max. Anhängelast ist die auf dem Tragfähigkeitsschild angegebene Tragfähigkeit (siehe Schilderschema Kapitel B).
Die Anhängelast setzt sich aus dem Gewicht des Anhängers und der angegebenen Tragfähigkeit zusammen.
Wird eine Last auf den Gabeln transportiert, so ist die Anhängelast um diesen Betrag zu reduzieren.

Wichtige Hinweise für den sicheren Betrieb beim Schleppen
- Ein Dauer betrieb mit
• Eine Stützlast ist ni
• Die maximal ale Geschw i - Verzieharbeiten dürfen nur auf ebenen, befestigten Fahrwegen durchgeführt werden.
- Beim Einsatz spezieller Anhängerkupplungen müssen die Vorschriften des Kupplungsherstellers mit berücksichtigt werden.
- Der Anhängerbetrieb mit der ermittelten zulässigen Anhängelast muss durch den Betreiber mittels Probefahrt unter den gegebenen Einsatzbedingungen vor Ort überprüft werden.
Ankuppeln des Anhängers
- Steckbolzen (79) drücken und um 90 Grad drehen.
- Den Steckbolzen r hen und die Deichsel des An hängers in die Öffnung einführen.
- Steckbolzen einführen, nach unten drücken, um 90 Grad drehen und einrasten lassen.

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nach unten ach open-zie-5.10 Anhängelasten

Der Fahrer muss sich vor dem Ankuppeln davon überzeugen, dass die max. Anhängelast nicht überschritten wird.
Dieses Kapitel ermöglicht dem Benutzer, einfache Störungen oder die Folgen von Fehlbedienung selbst zu lokalisieren und zu beheben. Bei der Fehlereingrenzung ist in der Reihenfolge der in der Tabelle vorgegebenen Tätigkeiten vorzugehen.
| Störung Mögliche Ursache Abhilfemaßnahmen | ||
| Fahrzeug fährt nicht | - Batterieste nicht eingesteckt- Schalter NAUS gedrückt- Schaltschlin Stellung „0“- Neigung de-ken Armlehne- Batterieve-lungsklotz nicht in Buchse zur Verrie-gelung der Batte-rie gesteckt.- Sitzschalt lastet- Batterielad zu gering- Sicherung | - Bkætreriestecker prüfen, ggf. einstecken- Ostchalter NOT-AUS entriegeln- Schaltschloss in Stellung „l“-rL Linke Armlehne ausreichend n schwenken.- rBagtee-rieverriegelungsklotz in Verriegelung der Batterie stecken und Bat-terie mit Arretierhebel klemmen.- rFahber-muss auf dem Sitzplatznehden Sitzschalter zu betätigen.- uBnagt terieladung prüfen, ggf. Batterie defekt -Sicherungen prüfen |
| Last läßt sich nicht heben | - Fahrzeug betriebsbereit- Hydraulikö zu niedrig- Sicherung- Batterieladgering | - i Sämtliche unter Störung „Fahrzeug fährt nicht“ angeführten Abhilfemaßnahmen durchführen+ Htyachrdaulikölstand prüfen- defekt -Sicherungen prüfen- uBnagt zeurieladung prüfen, ggf. Batterie |
| Fehleranzeige im Display | - Fahrzeug betriebsbereit- Software fe | - i Sbhalter NOT-AUS drücken odschlüssel auf Stellung 0 drehen, einschalten undrnach ca. 3 sec. gewünschte Arbeits-funktion nochmals wiederholen |

Konnte die Störung nach Durchführung der „Abhilfemaßnahmen“ nicht beseitigt werden, verständigen Sie bitte den Hersteller-Service, da die weitere Fehlerbehebung nur von besonders geschultem und qualifiziertem Service-Personal durchgeführt werden kann.
6.1 Zusatzfunktionen
Im Ablagefach der rechten Armlehne befindet sich eine Steckdose für den Servicestecker (81), eine Steckdose für das Handyladegerät (82) und der dazugehörigen Sicherung (80).

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80 81 82F ln s t a n d h a l t u n g (
1 B e t r i e b s s i c h e r
Die in diesem Kapitel aufgeführten Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen nach den Fristen der Wartungs-Checklisten durchgeführt werden.

Jegliche Veränderung am Flurförderzeug -insbesondere der Sicherheitseinrichtungen- ist verboten. Auf keinen Fall dürfen die Arbeitsgeschwindigkeiten des Flurförderzeuges verändert werden.

Nur Original-Ersatzteile unterliegen unserer Qualitätskontrolle. Um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten, sind nur Ersatzteile des Herstellers zu verwenden. Altteile und ausgetauschte Betriebsmittel müssen sachgerecht nach den geltenden Umweltschutzbestimmungen entsorgt werden. Für den Ölwechsel steht Ihnen der Ölservice des Herstellers zur Verfügung.
Nach Durchführung von Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen die Tätigkeiten des Abschnitts „Wiederinbetriebnahme“ durchgeführt werden (siehe Kapitel F).
2 S i c h e r h e i t s v o r
Personal für die Instandhaltung: Wartung und Instandsetzung der Flurförderzeuge darf nur durch sachkundiges Personal des Herstellers durchgeführt werden. Die Service - Organisation des Herstellers verfügt über speziell für diese Aufgaben geschulte Außendiensttechniker. Wir empfehlen daher den Abschluss eines Wartungsvertrages mit dem zuständigen Service - Stützpunkt des Herstellers.
Anheben und Aufbocken: Zum Anheben des Flurförderzeuges dürfen Anschlagmittel nur an den dafür vorgesehenen Stellen angeschlagen werden. Beim Aufbocken muss durch geeignete Mittel (Keile, Holzklötze) ein Wegrutschen oder Abkippen ausgeschlossen werden. Arbeiten unter angehobener Lastaufnahme dürfen nur durchgeführt werden, wenn diese mit einer ausreichend starken Kette abgefangen ist.

Anhebepunkte siehe Kapitel B.

Bei Arbeiten unter angehobener Lastgabel oder angehobenem Fahrzeug sind diese so zu sichern, dass ein Absenken, Abkippen oder Wegrutschen ausgeschlossen ist. Beim Anheben des Fahrzeugs sind zusätzlich die Vorschriften des Kapitels „Transport und Erstinbetriebnahme“ zu befolgen.
Bei Arbeiten an der Feststellbremse ist das Fahrzeug gegen Wegrollen zu sichern.
Reinigungsarbeiten: Das Flurförderzeug darf nicht mit brennbaren Flüssigkeiten gereinigt werden. Vor Beginn der Reinigungsarbeiten sind sämtliche Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, die Funkenbildung (z.B. durch Kurzschluss) ausschließen. Bei batteriebetriebenen Flurförderzeugen muss der Batteriestecker herausgezogen werden. Elektrische und elektronische Baugruppen sind mit schwacher Saug- oder Druckluft und nichtleitendem, antistatischem Pinsel zu reinigen.

Wird das Flurförderzeug mit Wasser oder Hochdruckreiniger gesäubert, müssen vorher alle elektrischen und elektronischen Baugruppen sorgfältig abgedeckt werden, denn Feuchtigkeit kann Fehlfunktionen hervorrufen.
Eine Reinigung mit Dampfstrahl ist nicht zugelassen.
Nach der Reinigung sind die im Abschnitt „Wiederinbetriebnahme“ beschriebenen Tätigkeiten durchzuführen.
Arbeiten an der elektrischen Anlage: Arbeiten an der elektrischen Anlage dürfen nur von elektrotechnisch geschulten Fachkräften durchgeführt werden. Sie haben vor Arbeitsbeginn alle Maßnahmen zu ergreifen, die zum Ausschluss eines elektrischen Unfalls notwendig sind.
Bei batteriebetriebenen Flurförderzeugen ist das Fahrzeug zusätzlich durch Ziehen des Batteriesteckers spannungsfrei zu schalten.
Schweißarbeiten: Zur Vermeidung von Schäden an elektrischen oder elektronischen Komponenten sind diese vor der Durchführung von Schweißarbeiten aus dem Flurförderzeug auszubauen.
Einstellwerte: Bei Reparaturen sowie beim Wechseln von hydraulischen / elektrischen / elektronischen Komponenten müssen die fahrzeugabhängigen Einstellwerte beachtet werden.
Räder: Die Qualität der Räder beeinflusst die Standsicherheit und das Fahrverhalten des Flurförderzeuges.
Bei Ersatz der werkseitig montierten Räder sind ausschließlich Original-Ersatzteile des Herstellers zu verwenden, da andernfalls die Typenblatt-Daten nicht eingehalten werden können.
Beim Wechseln von Rädern ist darauf zu achten, dass keine Schrägstellung des Flurförderzeuges entsteht (Räder müssen immer paarweise, d. h. gleichzeitig links und rechts ausgetauscht werden).
Hubketten: Die Hubketten werden bei fehlender Schmierung schnell verschlissen. Die in der Wartungs-Checkliste angegebenen Intervalle gelten für normalen Einsatz. Bei erhöhten Anforderungen (Staub, Temperatur) muss eine häufigere Nachschmierung erfolgen. Das vorgeschriebene Kettenspray muss vorschriftmäßig verwendet werden. Eine äußerliche Anbringung von Fett sowie starke externe Verschmutzung verhindert den Zutritt des Schmiermittels zu den Gelenken.
Die Kettenspanner müssen so eingestellt sein, dass sie sich der Zugrichtung der Kette anpassen können. Ein Verspannen des Kopfes vom Kettenspanner gegen die Aufnahme ist nicht zulässig. Ein Mindestabstand von 20 mm muss gewährleistet sein.
Hydraulik-Schlauchleitungen: Nach einer Verwendungsdauer von sechs Jahren müssen die Schlauchleitungen ersetzt werden. Beim Austausch von Hydraulikkomponenten sollten die Schlauchleitungen in diesem Hydrauliksystem gewechselt werden.
3 W a r t u n g u n d l n
Ein gründlicher und fachgerechter Wartungsdienst ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen sicheren Einsatz des Flurförderzeuges. Eine Vernachlässigung der regelmäßigen Wartung kann zum Ausfall des Flurförderzeuges führen und bildet zudem ein Gefahrenpotential für Personen und Betrieb.

Die Einsatzrahmenbedingungen eines Flurförderzeuges haben erheblichen Einfluss auf den Verschleiß der Wartungskomponenten.
Wir empfehlen, durch den Jungheinrich Kundenberater vor Ort eine Einsatzanalyse und darauf abgestimmte Wartungsintervalle erarbeiten zu lassen, um Verschleißbeschädigungen maßvoll vorzubeugen.
Die angegebenen Wartungsintervalle setzen einschichtigen Betrieb und normale Arbeitsbedingungen voraus. Bei erhöhten Anforderungen wie starkem Staubanfall, starken Temperaturschwankungen oder mehrschichtigem Einsatz sind die Intervalle angemessen zu verkürzen.
Die nachfolgende Wartungs-Checkliste gibt die durchzuführenden Tätigkeiten und den Zeitpunkt der Durchführung an. Als Wartungsintervalle sind definiert:
| W | = | A | I | I | e | 5 | 0 | B | e | t | r | i | e | b | s | s | t | u | n | d | e |
| A | = | A | I | I | e | 5 | 0 | 0 | B | e | t | r | i | e | b | s | s | t | u | ||
| B | = | Alle | 1000 | Betriebsstunden, jedoch mindestens | |||||||||||||||||
| C | = | Alle | 2000 | Betriebsstunden, jedoch mindestens | |||||||||||||||||

Die Wartungsintervalle W sind vom Betreiber durchzuführen.
- In der Einfahrphase - nach ca. 100 Betriebsstunden - des Flurförderzeuges ist durch den Betreiber eine Prüfung der Radmuttern bzw. Radbolzen und ggf. ein Nachziehen sicher zu stellen.

Die Wartungsintervalle gelten für normale Einsatzbedingungen. Bei erschwerten Bedingungen sind sie nach Bedarf zu verkürzen.
| Wartungsintervalle | ||||||
| Standard = ●W A | B | C | ||||
| Rahmen/Aufbau: | 1.1 Alle tragenden Elemente auf Beschädigung prüfen ● | |||||
| 1.2 Schraubverbindungen prüfen ● | ||||||
| 1.3 Anhängekupplung prüfen ● | ||||||
| 1.4 Fahrerschutzdach auf Beschädigung und Befestigung prüfen | ● | |||||
| 1.5 Sicherheitsgurt auf Funktion und Beschädigung überprüfen | ● | |||||
| 1.6 Rückhaltesystem (Option) auf Funktion und Beschädigung überprüfen | ● | |||||
| 1.7 Schilder auf Vorhandensein, Lesbarkeit und Gültigkeit überprüfen | ● | |||||
| 1.8 Fahrerschutzdach-Lagerung auf Vorspannung überprüfen, ggf. erneuern | ● | |||||
| Antrieb: 2.1 Getriebe auf Geräusche und Leckagen untersuchen ● | ||||||
| Räder: | 3.1 Räder auf Verschleiß und Beschädigung prüfen | ● | ||||
| 3.2 Luftdruck prüfen ● | ||||||
| 3.3 Lagerung und Befestigung prüfen | ● | |||||
| 3.4 Radlager-Fettfüllungen der Hinterräder erneuern und Radlager neu einstellen. | ● | |||||
| Lenkung: | 4.1 Hydraulische Bauteile auf Funktion u. Dichtheit prüfen | ● | ||||
| 4.2 Spätestens nach 500 Stunden sämtliche Lagerstellen der Lenkachse (Radlager, Achsschenkelbolzen, Lenkhebel) nach Schmierplan mit handelsüblicher Fettpresse abschmieren. | ● | |||||
| 4.3 Lenkachse, Achsschenkel, Anschläge auf Verschleiß u.Verformung prüfen | ● | |||||
| 4.4 Ölstand prüfen | ● | |||||
| 4.5 Ölfilter wechseln | ● | |||||
| Bremsanlage: | 5.1 Funktion und Einstellung prüfen | ● | ||||
| 5.2 Bremspedal prüfen, ggf. austauschen | ● | |||||
| 5.3 Haltedruck von Federspeicherbremse messen | ● | |||||
| Kabine: | 6.1 Drehkranz schmieren | ● | ||||
| 6.2 Zahnriemen spannen | ● | |||||
| 6.3 Antirutschbelag prüfen ggf. austauschen | ● | |||||
| 6.4 Trittfläche prüfen ggf. austauschen | ● | |||||
| Hydr. Anlage: | 7.1 Verbindungen und Anschlüsse auf Dichtheit und Beschädigung prüfen | ● | ||||
| 7.2 Be- und Entlüftungsfilter am Hydrauliköltank prüfen ● | ||||||
| 7.3 Ölstand prüfen ● | ||||||
| 7.4 Hydraulikzylinder auf Dichtheit, Beschädigung und Befestigung prüfen | ● | |||||
| 7.5 Schlauchführung auf Funktion u. Beschädigung prüfen ● | ||||||
| 7.6 Filterpatrone wechseln (Hydrauliköl u. Entlüftungsfilter) ● | ||||||
| 7.7 Hydrauliköl wechseln ● | ||||||
| 7.8 Funktion der Druckbegrenzungsventile prüfen ● | ||||||
| Elektr. Anlage: | 8.1 Instrumente und Anzeigen auf Funktion prüfen ● | |||||
| 8.2 Kabel auf Festsitz der Anschlüsse und Beschädigung prüfen | ● | |||||
| 8.3 Kabelführungen auf Funktion und Beschädigung prüfen ● | ||||||
| 8.4 Warneinrichtungen und Sicherheitsschaltungen auf Funktion prüfen | ● | |||||
| 8.5 Schaltschütz prüfen ● | ||||||
| 8.6 Sicherungen auf richtigen Wert prüfen ● | ||||||
| 8.7 Einbauraum der Elektronik und Kühlrippen reinigen | ● | |||||
| 8.8 Fehlerspeicher auslesen und löschen | ● | |||||
| Elektro-Moto-ren: | 9.1 Motorbefestigung prüfen | ● | ||||
| 9.2 Lüfter auf Funktion prüfen | ● | |||||
| 9.3 Motor-Kühlrippen reinigen und Steuerungskühlrippen reinigen | ● | |||||
| Batterie: | 10.1 Batteriekabel auf Beschädigung prüfen, ggf. wechseln | ● | ||||
| 10.2 Säuredichte, Säurestand und Zellenspannung prüfen | ● | |||||
| 10.3 Anschlußklemmen auf Festsitz prüfen, mit Polschraubenfett fetten | ● | |||||
| 10.4 Batteriesteckerverbindungen reinigen, auf festen Sitz prüfen | ● | |||||
| Wartungsintervalle | |||||||
| Standard = ●W A | B | C | |||||
| Hubgerüst: | 11.1 | Laufbahnen und seitliche Anlauffläche der Führungsrollen in den Hubgerüstprofilen mit Schmierfett versehen. | ● | ||||
| 11.2 | Hubketten auf Verschleiß prüfen und einstellen. ● | ||||||
| 11.3 | Hubketten schmieren und Spannung prüfen. ● | ||||||
| 11.4 | Hubgerüstbefestigung prüfen ● | ||||||
| 11.5 | Neigzylinderlagerung und Befestigung prüfen ● | ||||||
| 11.6 | Gabelzinken und Gabelträger auf Verschleiß und Beschädigung prüfen | ● | |||||
| 11.7 | Sichtprüfung der Laufrollen, Gleitstücke und Anschläge ● | ||||||
| 11.8 | Neigungswinkel des Hubgerüstes prüfen.Gleichmäßigen Ausschub der beiden Neigzylinder überprüfen. | ● | |||||
| 11.9 | Spiel im Mast prüfen und ggf. Seitenspiel durch Distanzscheiben einstellen. | ● | |||||
| Allgemeine Messungen: | 12.1 | Elektrische Anlage auf Masseschluß nach VDI 2511 prüfen | ● | ||||
| 12.2 | Fahrgeschwindigkeit und Bremsweg prüfen ● | ||||||
| 12.3 | Hub- und Senkgeschwindigkeit prüfen ● | ||||||
| Vorführung: | 13.1 | Probefahrt mit Nennlast | ● | ||||
| 13.2 | Nach erfolgter Wartung das Fahrzeug einem Beauftragten vorführen | ● | |||||

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A E G E-E A+C 1) A E-F N- -N▼Gleitflächen ◆Einfüllstutzen Getriebeöl
↓Schmiernippel ◇Ablaßschraube Getriebeöl
Einfüllstutzen Hydrauliköl ●Einfüllstutzen für Lenkung
Ablaßschraube Hydrauliköl
5.1 Betriebsmittel
Umgang mit Betriebsmitteln: Der Umgang mit Betriebsmitteln hat stets sachgemäß und den Herstellervorschriften entsprechend zu erfolgen.

Unsachgemäßer Umgang gefährdet Gesundheit, Leben und Umwelt. Betriebsmittel dürfen nur in vorschriftsmäßigen Behältern gelagert werden. Sie können brennbar sein, deshalb nicht mit heißen Bauteilen oder offener Flamme in Verbindung bringen.
Beim Auffüllen von Betriebsmitteln sind nur saubere Gefäße zu verwenden. Ein Mischen von Betriebsmitteln verschiedener Qualitäten ist verboten. Von dieser Vorschrift darf nur abgewichen werden, wenn das Mischen in dieser Betriebsanleitung ausdrücklich vorgeschrieben wird.
Verschütten ist zu vermeiden. Verschüttete Flüssigkeit muss umgehend mit einem geeigneten Bindemittel beseitigt und das Betriebsmittel-Bindemittel-Gemisch vorschriftsgemäß entsorgt werden.
| Code | Bestell-Nr. Menge Bezeichnung Verwendung für | |||
| A | 50426072 | 34,5 l | Renolin 321) HLPD | Hydraulische Anlage, Lenkung |
| 50429647 | Renolin 222) HLPD | |||
| 50124051 | Hydrauliköl HV 683) | |||
| 51082888 | Plantosyn 46 HVI (BIO-Hydrauliköl) | |||
| E | 50055726 | Schmierfett KP 2 K3) | Vorder- und Hinterrad - Radlager, Drehkranz | |
| G | 29201280 | Kettenspray | Ketten | |
| N | 50137755 | 2x ca. 3 l | Shell Donax TC 50 Universal | Getriebe |
| 50426072 | 0,5 l Renolin 321) HLPD | Lenkung | ||
| 50100504 | 0,5 l | Hydrauliköl 10-322) | ||
| 50124051 | 0,5 l | Hydrauliköl HV 683) | ||

Die Fahrzeuge werden werksseitig mit dem Hydrauliköl „H-LPD 22“ oder mit dem BIO-Hydrauliköl „Plantosyn 46 HVI“ ausgeliefert.
Ein Umölen von BIO-Hydrauliköl „Plantosyn 46 HVI“ auf Hydrauliköl „H-LPD 22“ ist nicht gestattet. Gleiches gilt für das Umölen von Hydrauliköl „H-LPD 22“ auf BIO-Hydrauliköl „Plantosyn 46 HVI“.
Außerdem ist ein Mischbetrieb von Hydrauliköl „H-LPD 22“ mit BIO-Hydrauliköl „Plantosyn 46 HVI“ nicht gestattet.
Fett-Richtwerte
| Code | Verseifungsart | Tropfpunkt °C | Walkpenetration bei 25°C | NLG1-Klasse | Gebrauchs-temperatur °C |
| E | Lithium | 185 | 265-295 | 2 | -35/+120 |
1) gültig bei Temperatur -5/+30 °C
2) gültig bei Temperatur -20/-5 °C
3) gültig bei Temperatur +30/+50 °C
6.1 Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten
Zur Vermeidung von Unfällen bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sind alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Folgende Voraussetzungen sind herzustellen:
- Batterien freilegen (siehe Kapitel D).
6.2 Befestigung der Räder prüfen
- Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E). - Rad muttern (1) über Kreuz mit einem Drehmomentschlüssel anziehen.
Anzugsmoment
Räder/Antriebsachse 10-Loch Felge
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e Hen mit einem Dreh- 16.3 Reifendruck
Räder/Antriebsachse 10 bar
Räder/Lenkachse 7 - 8 bar
6.4 Hydraulikölstand prüfen

Das Lastaufnahmegerät muss vollständig abgesenkt sein.
- Fahrzeug für Wartung haltungsarbeiten vorbereiten (siehe Abschnitt 6.1).
- Luftfilter mit Messstab ben.

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s- und Instand- abschrau- 2)-Hydraulikölstand am Messstab (3) sichtprüfen.

Bei ausreichender Tankbefüllung muss der Hydraulikölstand an der oberen Markierung (4) ablesbar sein.

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max. min. geschriebenen Füll- 3 4- Ggf. Hydrauliköl bis zur vorg höhe nachfüllen 10 mm am Messstab (3) ent- spechen ca. 0,85 l Hydrauliköl.

Hydrauliktank nicht über die obere Marke befüllen, da dies zu Störungen und Beschädigungen der Anlage führen kann.
Ausgetauschte Betriebsmittel müssen sachgerecht nach den geltenden Umweltschutzbestimmungen entsorgt werden.

Fahrzeuge mit Bio-Hydrauliköl sind mit einem Warnschild auf dem Hydrauliktank „Nur mit Bio-Hydrauliköl auffüllen“ gekennzeichnet. Es darf nur Bio-Hydrauliköl verwendet werden, siehe Abschnitt „Betriebsmittel“.

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BIO6.5 Getriebeölstand prüfen

Getriebeöl darf nicht ins Erdreich gelangen, deshalb Ölauffangwanne unter Getriebe stellen.
- Fahrzeug gesichert a Kapitel E).
- Öl kontrollschraube (schrauben.
- Getriebeölstand prüföl nachfüllen.

Die Füllhöhe muss bis zur Unterkante der Ölkontrollbohrung (5a) reichen.

Getriebeöl nicht bis zur Öleinfüllbohrung (6) nachfüllen.

Ausgetauschte Betriebsmittel müssen sachgerecht nach den geltenden Umweltschutzbestimmungen entsorgt werden.

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postellen'siehe 5a heraus- en, ggf. Getriebe- 6 5a 5 6 5a 56.6 Öl ablassen
- Öl im betriebswarmen Zustand ablassen.
- Ölauffangwanne unterstellen.
- Ölablassschraube (5) ausdrehen und Getriebeöl ablassen.
6.7 Öl einfüllen
- Ölablassschraube eindrehen, vorher Dichtring erneuern.
-Ölkontrollschraube ausdrehen.
- Neues Getriebeöl bei ausgeschraubter Öleinfüllschraube (6) bis Unterkante Ölkontrollbohrung (5a) auffüllen.
– Öleinfüllschraube (6) und Ölkontrollschraube (5a) verschließen.
6.8 Hydraulikölfilter wechseln
Das Hydraulikölfilter befindet sich links neben dem Neigzylinder und ist nach Abnahme der Frontabdeckung zugänglich.
- Die Hydraulikölfilter- (7) abschrauben.
- Filtereinsatz wechsel O-Ring beschädigt ist, muss auch dieser ausgetauscht werden. O-Ring beim Einbau leicht einölen.

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Verschusskappen n; falls der-Verschlusskappe wieder einschrauben.
6.9 Wartung des Rückhaltegurtes
Zustand und einwandfreie Funktion des Rückhaltegurtes sollte täglich vor Benutzung des Flurförderzeuges durch den Fahrer geprüft werden. Nur durch eine regelmäßige Prüfung kann eine Fehlfunktion frühzeitig erkannt werden.
-Gurt ganz herausziehen und auf Auffaserung prüfen
- Funktion des Gurtschlosses und einwandfreies Einziehen des Gurtes in den Aufroller prüfen
-Abdeckung auf Beschädigung prüfen
Testen der Blockierautomatik:
- Flurförderzeug w a agerecht abstellen
- Den Gurt ruckartig ausziehen

Die Automatik muss den Gurtauszug blockieren.
Flurförderzeug nicht mit defektem Rückhaltegurt betreiben, sondern unverzüglich austauschen lassen!
6.10 Elektrische Sicherungen prüfen
- Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten (siehe Abschnitt 6.1).
- Heckabdeckung öffnen oder Elektronikabdeckung abschrauben.
- Abdeckkappe abschrauben.
- Sicherungen gemäß Tabelle auf korrekten Wert und Zustand prüfen.

Um Schäden an der elektrischen Anlage zu vermeiden, sind ausschließlich Sicherungen mit den entsprechend angegebenen Werten einzugesetzen.

| Pos. | Bezeichnung Stromkreis Wert / Typ | |||
| 8 | 1 | F 1 S i | c h | |
| 9 | 2 | F 1 S i | c h | |
| 10 1 | F9 Steuersicherung Elektronik 80 V 5 A | |||
| 11 nicht belegt | ||||
| 12 F | 1.2 Steuersicherung 80 V 10 A | |||
| 13 4 | F1 Steuersicherung Hupe 5 A | |||
| 14 F | 3.2 Sicherung 24 V 5 A | |||
| 15 F | 3.1 Steuersicherung 24 V 5 A | |||
| 16 3 | F1 Lenkhilfemotor 30 A | |||
| 17 | F1 Gesamtsteuersicherung | 30 A | ||
| 18 | 5F4.2 Steuersicherung Rueckleuchten-vorne | 5A | ||
| 19 | 4F5.2 Steuersicherung Blinker-rechts | 5A | ||
| 20 | 4F5.1 Steuersicherung Blinker-links | 5A | ||
| 21 5 | F1 Steuersicherung Suchscheinwerfer 7,5A | |||
| 22 4 | F6 Steuersicherung Bremslicht 5A | |||
| 23 | 5F5.3 Steuersicherung Beleuchtung-rts | 5A | ||
| 24 | 5F5.1 Steuersicherung Beleuchtung-li | 5A | ||
| 25 | 5F4.1 Steuersicherung Rueckleuchten- 5A | |||
| 26 5 | F4 Steuersicherung Rueckleuchten 5A | |||
| 27 5 | F3 Steuersicherung Rueckfahrscheinwerfer 7,5A | |||
| 28 | 9F15 Steuersicherung Scheibenwischer-Dach | 5A | ||
| 29 | nicht belegt | |||
| 30 9 | F5 Steuersicherung Scheibenheizung 7,5A | |||
| 31 | 9F1.1 Steuersicherung Scheibenwischer | 5A | ||
| 32 9 | F1 Steuersicherung Scheibenwischer 5A | |||
| 33 nicht belegt | ||||
| 34 nicht belegt | ||||
| 35 | 5F1.2 Steuersicherung Suchscheinwerfer-zus.2 | 5A | ||
| 36 | 5F1.1 Steuersicherung Suchscheinwerfer-zus.1 | 5A | ||
| 37 4 | F4 Steuersicherung Rundumkennleuchte 5A | |||
| 38 | 3F13 Schwenkmotor Kabine | 80 V / 15 A | ||
| 39 7 | F3 DC/DC-Wandler 80 V / 10 A | |||
| 40 F | 13 Magnetventil / Magnetbremse 24 V / 5 A | |||
| 41 4 | F8 Anzeigebedieneinheit 24 V / 5 A | |||
| 42 9 | F2 Sitzheizung 24 V / 10 A | |||
e
e
6.11 Wiederinbetriebnahme nach Reinigungs- oder Instandhaltungsarbeiten
Die Wiederinbetriebnahme nach Reinigungen oder Arbeiten zur Instandhaltung darf erst erfolgen, nachdem folgende Tätigkeiten durchgeführt wurden:
-Hupe auf Funktion prüfen.
- Schalter NOTAUS auf Funktion prüfen.
-Bremse auf Funktion prüfen.
- Fahrzeug entsprechend Wartungsplan abschmieren.
- Schmierstellen entsprechend Schmierplan warten
7 S t i l l l e g u n g d e
Wird das Flurförderzeug z.B. aus betrieblichen Gründen länger als 2 Monate stillgelegt, darf es nur in einem frostfreien und trockenen Raum gelagert werden und die Maßnahmen vor, während und nach der Stilllegung sind wie beschrieben durchzuführen.
Das Flurförderzeug muss während der Stilllegung so aufgebockt werden, dass alle Räder frei vom Boden kommen. Nur so ist gewährleistet, dass Räder und Radlager nicht beschädigt werden.
Soll das Fahrzeug länger als 6 Monate stillgelegt werden, sind weitergehende Maßnahmen mit dem Service des Herstellers abzusprechen.
7.1 Maßnahmen vor der Stilllegung
- Flurförderzeug gründlich reinigen.
- Bremsen überprüfen.
- Hydraulikölstand prüfen, ggf. nachfüllen (siehe Kapitel F).
– Alle nicht mit einem Farbanstrich versehenen mechanischen Bauteile mit einem dünnen Öl- bzw. Fettfilm versehen.
- Flurförderzeug nach Wartungsplan abschmieren (siehe Kapitel F).
- Batterie laden (siehe Kapitel D).
- Batterie abklemmen, reinigen und die Polschrauben mit Polfett einfetten.
→ Zusätzlich sind die Angaben des Batterieherstellers zu beachten.
– Alle freiliegenden elektrischen Kontakte mit einem geeigneten Kontaktspray einsprühen.
7.2 Maßnahmen während der Stilllegung
Alle 2 Monate: Batterie laden (siehe Kapitel D).
Batteriebetriebene Flurförderzeuge
Das regelmäßige Aufladen der Batterie ist unbedingt durchzuführen, da sonst durch die Selbstentladung der Batterie eine Unterladung eintreten würde, die durch die damit verbundene Sulfatierung die Batterie zerstört.
7.3 Wiederinbetriebnahme nach der Stilllegung
- Flurförderzeug gründlich reinigen.
- Flurförderzeug nach Wartungsplan abschmieren (siehe Kapitel F).
- Batterie reinigen, die Polschrauben mit Polfett einfetten und die Batterie anklemmen.
- Batterie laden (siehe Kapitel D).
- Getriebeöl auf Kondenswasser prüfen, ggf. wechseln.
- Hydrauliköl auf Kondenswasserprüfen, ggf. wechseln.
- Riemenspannung am Schwenkantrieb prüfen.
- Flurförderzeug in Betriebnehmen (siehe Kapitel E).

Batteriebetriebene Flurförderzeuge:
Bei Schaltschwierigkeiten in der Elektrik sind die freiliegenden Kontakte mit Kontakt-spray einzusprühen und eine mögliche Oxydschicht auf den Kontakten der Bedienelemente durch mehrmaliges Betätigen zu entfernen.

Unmittelbar nach der Inbetriebnahme mehrere Probebremsungen durchführen.
8 S i c h e r h e i t s p r ü

Es ist eine Sicherheitsprüfung entsprechend der nationalen Vorschriften durchzuführen. Jungheinrich empfiehlt eine Überprüfung nach FEM Richtlinie 4.004. Für diese Prüfungen bietet Jungheinrich einen speziellen Sicherheitsservice mit entsprechend ausgebildeten Mitarbeitern.
Das Flurförderzeug muss mindestens einmal jährlich (nationale Vorschriften beachten) oder nach besonderen Vorkommnissen durch eine hierfür besonders qualifizierte Person geprüft werden. Diese Person muss ihre Begutachtung und Beurteilung unbeeinflusst von betrieblichen und wirtschaftlichen Umständen nur vom Standpunkt der Sicherheit aus abgeben. Sie muss ausreichende Kenntnisse und Erfahrung nachweisen, um den Zustand eines Flurförderzeuges und die Wirksamkeit der Schutzeinrichtung nach den Regeln der Technik und den Grundsätzen für die Prüfung von Flurförderzeugen beurteilen zu können.
Dabei muss eine vollständige Prüfung des technischen Zustandes des Flurförderzeuges in Bezug auf Unfallsicherheit durchgeführt werden. Außerdem muss das Flurförderzeug auch gründlich auf Beschädigungen untersucht werden, die durch evtl. unsachgemäße Verwendung verursacht sein könnten. Es ist ein Prüfprotokoll anzulegen. Die Ergebnisse der Prüfung sind mindestens bis zur übernächsten Prüfung aufzubewahren.
Für die umgehende Beseitigung von Mängeln muss der Betreiber sorgen.

Als optischer Hinweis wird das Flurförderzeug nach erfolgter Prüfung mit einer Prüfplakette versehen. Diese Plakette zeigt an, in welchem Monat welchen Jahres die nächste Prüfung erfolgt.
9 E n d g ü l t i g e A u β

Die endgültige und fachgerechte Außerbetriebnahme bzw. Entsorgung des Flurförderzeuges hat unter den jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen des Anwenderlandes zu erfolgen. Insbesondere sind die Bestimmungen für die Entsorgung der Batterie, der Betriebsstoffe sowie der Elektronik und elektrischen Anlage zu beachten.
Betriebsanleitung
Jungheinrich Traktions-Batterie
Inhaltsverzeichnis
1 J u n g h e i n r i c h - T
Bleibatterien mit Panzerplattenzellen EPzS und EPzB 2-6
Typenschild Jungheinrich-Traktions-Batterie....7
Gebrauchsanweisung
Wassernachfüllsystem Aquamatic/BFS III 8-12
Gebrauchsanweisung
Elektrolytumwälzung EUW 13-14
Reinigen von Batterien/Reinigen von Fahrzeug-Antriebsbatterien ..... 15-16
Bleibatterien mit Panzerplattenzellen EPzS und EPzB
Nenndaten
- Nennkapazität C5: siehe Typschild
- Nennspannung: 2,0 V x Zellenzahl
- Entladestrom: C5/5h
- Nenndichte des Elektrolyten*
Ausführung EPzS: 1,29 kg/l
Ausführung EPzB: 1,29 kg/l -
Nenntemperatur: 30°C
-
Nennelektrolytstand: bis Elektrolytstandmarke „max.“
* Wird innerhalb der ersten 10 Zyklen erreicht.








- Gebrauchsanweisung beachten und am Ladeplatz sichtbar anbringen!
- Arbeiten an Batterien nur nach Unterweisung durch Fachpersonal!
- Bei Arbeiten an Batterien Schutzbrille und Schutzkleidung tragen!
•Die Unfallverhütungsvorschriften sowie DIN EN 50272-3, DIN 50110-1 beachten.
•Rauchen verboten! - Keine offene Flamme, Glut oder Funken in die Nähe der Batterie, da Explosions- und Brandgefahr!
- Säurespritzer im Auge oder auf der Haut mit viel klarem Wasser aus- bzw. abspülen. Danach unverzüglich einen Arzt aufsuchen.
- Mit Säure verunreinigte Kleidung mit Wasser auswaschen.
- Explosions- und Brandgefahr, Kurzschlüsse vermeiden!
•Elektrolyt ist stark ätzend!
•Batterie nicht kippen!
- Nur zugelassene Hebe- und Transporteinrichtungen verwenden, z.B. Hebegeschirre gem. VDI 3616. Hebehaken dürfen keine Beschädigungen an Zellen, Verbindern oder Anschlußkabeln verursachen!
•Gefährliche elektrische Spannung!
- Achtung! Metallteile der Batteriezellen stehen immer unter Spannung, deshal keine fremden Gegenstände oder Werkzeuge auf der Batterie ablegen.
Bei Nichtbeachtung der Gebrauchsanweisung, bei Reparatur mit nicht originalen Ersatzteilen, eigenmächtigen Eingriffen, Anwendung von Zusätzen zum Elektrolyten (angebliche Aufbesserungsmittel) erlischt der Gewährleistungsanspruch.
Für Batterien gem. ExI und ExII sind die Hinweise für die Aufrechterhaltung der jeweiligen Schutzart während des Betriebes zu beachten (siehe zugehörige Bescheinigung).
1. Inbetriebnahme gefüllter und geladener Batterien. (Inbetriebnahme einer ungefüllten Batterie siehe gesonderte Vorschrift.)
Die Batterie ist auf mechanisch einwandfreien Zustand zu überprüfen.
Die Batterieendableitung ist kontaktsicher und polrichtig zu verbinden, ansonsten können Batterie, Fahrzeug oder Ladegerät zerstört werden.
Anzugsmomente für Polschrauben der Endableiter und Verbinder:
| Stahl | |
| M 10 23 | ± 1 Nm |
Der Elektrolytstand ist zu kontrollieren. Er muß gesichert oberhalb des Schwappschutzes oder der Scheideroberkante liegen.
Die Batterie ist gem. Pkt. 2.2 nachzuladen.
Der Elektrolyt ist mit gereinigtem Wasser bis zum Nennstand aufzufüllen.
2. Betrieb
Für den Betrieb von Fahrzeugantriebsbatterien gilt DIN EN 50272-3 «Antriebsbatterien für Elektrofahrzeuge».
2.1 Entladen
Lüftungsöffnungen dürfen nicht verschlossen oder abgedeckt werden.
Öffnen oder Schließen von elektrischen Verbindungen (z.B. Steckern) darf nur im stromlosen Zustand erfolgen.
Zum Erreichen einer optimalen Lebensdauer sind betriebsmäßige Entladungen von mehr als 80% der Nennkapazität zu vermeiden (Tiefentladungen).
Dem entspricht eine minimale Elektrolytdichte von 1,13 kg/l am Ende der Entladung. Entladene Batterien sind sofort zu laden und dürfen nicht stehen bleiben. Dies gilt auch für teilentladene Batterien.
2.2 Laden
Es darf nur mit Gleichstrom geladen werden. Alle Ladeverfahren nach DIN 41773 und DIN 41774 sind zulässig. Anschluß nur an das zugeordnete, für die Batteriegröße zu-lässige Ladegerät, um Überlastungen der elektrischen Leitungen und Kontakte, un-zulässige Gasbildung und Austritt von Elektrolyt aus den Zellen zu vermeiden.
Im Gasungsbereich dürfen die Grenzströme gem. DIN EN 50272-3 nicht überschritten werden. Wurde das Ladegerät nicht zusammen mit der Batterie beschafft, ist es zweckmäßig, dieses vom Kundendienst des Herstellers auf seine Eignung überprüfen zu lassen.
Beim Laden muß für einwandfreien Abzug der Ladegase gesorgt werden. Trogdeckel bzw. Abdeckungen von Batterieeinbauräumen sind zu öffnen oder abzunehmen. Die Verschlußstopfen bleiben auf den Zellen bzw. bleiben geschlossen.
Die Batterie ist polrichtig (Plus an Plus bzw. Minus an Minus) an das ausgeschaltete Ladegerät zu schließen. Danach ist das Ladegerät einzuschalten. Beim Laden steigt die Elektrolyttemperatur um ca. 10 K an. Deshalb soll die Ladung erst begonnen werden, wenn die Elektrolyttemperatur unter 45 °C liegt. Die Elektrolyttemperatur von Batterien soll vor der Ladung mindestens +10 °C betragen, da sonst keine ordnungsgemäße Ladung erreicht wird.
Die Ladung gilt als abgeschlossen, wenn die Elektrolytdichte und Batteriespannung über 2 Stunden konstant bleiben. Besonderer Hinweis für den Betrieb von Batterien in Gefahrenbereichen: Dies sind Batterien, die gemäß EN 50 014, DIN VDE 0170/0171 Ex I in schlagwettergefährdetem bzw. gemäß Ex II in explosionsgefährdetem Bereich zum Einsatz kommen. Die Behälterdeckel sind während des Ladens und des Nachgasens so weit abzuheben oder zu öffnen, daß ein entstehendes explosionsfähiges Gasgemisch durch ausreichende Belüftung seine Zündfähigkeit verliert. Der Behälter bei Batterien mit Plattenschutzpaketen darf frühestens eine halbe Stunde nach beendeter Ladung aufgelegt oder geschlossen werden.
2.3 Ausgleichsladen
Ausgleichsladungen dienen zur Sicherung der Lebensdauer und zur Erhaltung der Kapazität. Sie sind erforderlich nach Tiefentladungen, nach wiederholt ungenügender Ladung und Laden nach IU-Kennlinie. Ausgleichsladungen sind im Anschluß an normale Ladungen durchzuführen. Der Ladestrom kann max. 5 A/100 Ah Nennkapazität betragen (Ladeende siehe Punkt 2.2.).
Temperatur beachten.
2.4 Temperatur
Die Elektrolyttemperatur von 30 °C wird als Nenntemperatur bezeichnet. Höhere Temperaturen verkürzen die Lebensdauer, niedrigere Temperaturen verringern die verfügbare Kapazität. 55 °C ist die Grenztemperatur und nicht als Betriebstemperatur zulässig.
2.5 Elektrolyt
Die Nenndichte des Elektrolyten bezieht sich auf 30 °C und Nennelektrolytstand in vollgeladenem Zustand. Höhere Temperaturen verringern, tiefere Temperaturen erhöhen die Elektrolytdichte. Der zugehörige Korrekturfaktor beträgt ± 0,0007 kg/l pro K, z.B. Elektrolytdichte 1,28 kg/l bei 45 °C entspricht einer Dichte von 1,29 kg/l bei 30°C.
Der Elektrolyt muß den Reinheitsvorschriften nach DIN 43530 Teil 2 entsprechen.
3. Warten
3.1 Täglich
Batterie nach jeder Entladung laden. Gegen Ende der Ladung ist der Elektrolytstand zu kontrollieren. Falls erforderlich, ist gegen Ende der Ladung mit gereinigtem Wasser bis zum Nennstand nachzufüllen. Die Höhe des Elektrolytstandes soll den Schwappschutz bzw. die Scheideroberkante oder die Elektrolytstandsmarke „Min“ nicht unterschreiten.
3.2 Wöchentlich
Sichtkontrolle nach Wiederaufladung auf Verschmutzung oder mechanische Schäden. Bei regelmäßigem Laden nach IU-Kennlinie ist eine Ausgleichsladung (siehe Punkt 2.3.) vorzunehmen.
3.3 Monatlich
Gegen Ende des Ladevorgangs sind die Spannungen aller Zellen bzw. Blockbatterien bei eingeschaltetem Ladegerät zu messen und aufzuzeichnen. Nach Ende der Ladung ist die Elektrolytdichte und die Elektrolyttemperatur aller Zellen zu messen und aufzuzeichnen.
Werden wesentliche Veränderungen zu vorherigen Messungen oder Unteschiede zwischen den Zellen bzw. Blockbatterien festgestellt, so ist zur weiteren Prüfung bzw. Instandsetzung der Kundendienst anzufordern.
3.4 Jährlich
Gemäß DIN VDE 0117 ist nach Bedarf, aber mindestens einmal jährlich, der Isolationswiderstand des Fahrzeugs und der Batterie durch eine Elektrofachkraft zu prüfen.
Die Prüfung des Isolationswiderstandes der Batterie ist gemäß DIN EN 60 254-1 durchzuführen.
Der ermittelte Isolationswiderstand der Batterie soll gemäß DIN EN 50272-3 den Wert von 50 Ω je Volt Nennspannung nicht unterschreiten.
Bei Batterien bis 20 V Nennspannung ist der Mindestwert 1000 Ω.
4. Pflegen
Die Batterie ist stets sauber und trocken zu halten, um Kriechströme zu vermeiden. Reinigung gem. ZVEI Merkblatt «Reinigung von Fahrzeugantriebsbatterien».
Flüssigkeit im Batterietrog ist abzusaugen und vorschriftsmäßig zu entsorgen. Beschädigungen der Trogisolation sind nach Reinigung der Schadstellen auszubessern, um Isolationswerte nach DIN EN 50272-3 sicherzustellen und Trogkorrosion zu vermeiden. Wird der Ausbau von Zellen erforderlich, ist es zweckmäßig, hierfür den Kundendienst anzufordern.
5. Lagern
Werden Batterien für längere Zeit außer Betrieb genommen, so sind diese vollgeladen in einem trockenen, frostfreien Raum zu lagern.
Um die Einsatzbereitschaft der Batterie sicherzustellen, können folgende Ladebehandlungen gewählt werden:
- monatliche Ausgleichsladung nach Punkt 2.3.
- Erhaltungsladungen bei einer Ladespannung von 2,23 V x Zellenzahl. Die Lagerzeit ist bei der Lebensdauer zu berücksichtigen.
6. Störungen
Werden Störungen an der Batterie oder dem Ladegerät festgestellt, ist unverzüglich der Kundendienst anzufordern. Meßdaten gem. 3.3. vereinfachen die Fehlersuche und die Störungsbeseitigung.
Ein Servicevertrag mit uns erleichtert das rechtzeitige Erkennen von Fehlern.

Gebrauchte Batterien sind besonders überwachungsbedürftige Abfälle zur Verwertung.
Diese, mit dem Recycling-Zeichen und der durchgestrichenen Mülltonne gekennzeichneten Batterien, dürfen nicht dem Hausmüll zugegeben werden.
Die Art der Rücknahme und der Verwertung ist gemäß § 8 BattV mit dem Hersteller zu vereinbaren.
Technische Änderungen vorbehalten.
- Typenschild, Jungheinrich-Traktions-Batterie

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2/3 Top Type Serien-Nr. Serial-Nr. Nanssanung Nominal Voltage Zellenzahl Number of Cells Baujahr Year of manufacture Lieferanten Nr. Supplier No. Kopazität Capacity Bachnogewicht min/max Battery mass min/max 6 5 11 13 7 Horsfaller Manufacturer Jungheinrich AG, D-22047 Hamburg, Germany CE PO-Fb DUNGHEINRICH 1 8 9 Gebrauchsanweisung beachten (- Please follow the instruction - Se conformer à la notice d'emploi !| Pos. | Bezeichnung | Pos. | Bezeichnung |
| 1 | L o g o | 8 R e c y c l i n g z e i c h e n | |
| 2 | Batteriebezeichnung | 9 Mülltonne/Werkstoffangabe | |
| 3 | B a t t e r i e t y p e | 1 0 B a t t e r i e - N € | |
| 4 | Batterie-Nummer | 11 Batterie-Nennkapazität | |
| 5 | L i e f e r a n t e n | N r . 1 2 B atterie-Zellenanzahl | |
| 6 | Auslieferungsdatum | 13 Batterie-Gewicht | |
| 7 | B a t t e r i e h e r s t e l l e r - L o g o | 1 4 |
* CE Kennzeichen nur für Batterien mit einer Nennspannung größer 75 Volt.
Wassernachfüllsystem Aquamatic/BFS III für Jungheinrich-Traktions-Batterie mit Panzerplattenzellen EPzS und EPzB
Aquamatic-Stopfenzuordnung für die Gebrauchsanweisung
| Zellenbaureihen* Aquamatic-Stopfentyp (Länge) | |||
| EPzS | EPzB | Frötek (gelb) | BFS (schwarz) |
| 2/120 – 10/ 600 | 2/ 42 – 12/ 252 | 50,5 mm | 51,0 mm |
| 2/160 – 10/ 800 2/ | 64 – 12/ 384 50,5 | mm 51,0 mm | |
| – | 2/ 84 – 12/ 504 | 50,5 mm | 51,0 mm |
| – | 2/110 – 12/ 660 | 50,5 mm | 51,0 mm |
| – | 2/130 – 12/ 780 | 50,5 mm | 51,0 mm |
| – | 2/150 – 12/ 900 | 50,5 mm | 51,0 mm |
| – | 2/172 – 12/1032 | 50,5 mm | 51,0 mm |
| – | 2/200 – 12/1200 | 56,0 mm | 56,0 mm |
| – | 2/216 – 12/1296 | 56,0 mm | 56,0 mm |
| 2/180 – 10/900 – | 61 | 0 mm 61,0 mm | |
| 2/210 – 10/1050 | – | 61,0 mm | 61,0 mm |
| 2/230 – 10/1150 | – | 61,0 mm 61,0 mm | |
| 2/250 – 10/1250 | – | 61,0 mm | 61,0 mm |
| 2/280 – 10/1400 | – | 72,0 mm 66,0 mm | |
| 2/310 – 10/1550 | – | 72,0 mm | 66,0 mm |
* Die Zellenbaureihe umfassen Zellen mit Zwei bis Zehn (Zwölf) positive Platten z.B. Spalte EPzS -> 2/120 – 10/600.
Hierbei handelt es sich um Zellen mit der positiven Platte 60Ah. Die Typbezeichnung einer Zelle lautet z.B. 2 EPzS 120.

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Hub LängeAquamatic-Stopfen mit Diagnoseöffnung

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Hub LängeAquamatic-Stopfen BFS III mit Diagnoseöffnung
Bei Nichtbeachtung der Gebrauchsanweisung, bei Reparatur mit nicht originalen Ersatzteilen, eigenmächtigen Eingriffen, Anwendung von Zusätzen zum Elektrolyten (angebliche Aufbesserungsmittel) erlischt der Gewährleistungsanspruch.
Für Batterien gem. ExI und ExII sind die Hinweise für die Aufrechterhaltung der jeweiligen Schutzart während des Betriebes zu beachten (siehe zugehörige Bescheinigung).
Schematische Darstellung
Anlage für Wassernachfüllsystem
- Wasservorratsbehälter
- Niveauschalter
- Zapfstelle mit Kugelhahn
- Zapfstelle mit Magnetventil
- Ladegerät
- Verschlußkupplung
- Verschlußnippel
- Ionenaustauschpatrone mit Leitwertmesser und Magnetventil
- Rohwasseranschluß
- Ladeleitung

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2 1 mindestens 3 m 9 8 5 10 3 6 4 7 BUNGHEINRICH1. Bauart
Die Batteriewassernachfüllsysteme Aquamatic/BFS werden zum automatischen Einstellen den Nennelektrolytstandes eingesetzt. Zum Ableiten der bei der Ladung entstehenden Ladegase sind entsprechende Entgasungsöffnungen vorgesehen. Die Stopfensysteme besitzen neben der optischen Füllstandsanzeige auch eine Diagnoseöffnung zur Messung der Temperatur und der Elektrolytdichte. Es können alle Batteriezellen der Typreihen EPzS; EPzB mit den Aquamatic/BFS-Befüllsystemen ausgerüstet werden. Durch die Schlauchverbindungen der einzelnen Aquamatic/BFS-Stopfen wird die Wassernachfüllung über eine zentrale Verschlusskupplung möglich.
2. Anwendung
Das Batteriewassernachfüllsystem Aquamatic/BFS findet bei Antriebsbatterien für Flurförderzeuge Anwendung. Für die Wasserzufuhr wird das Wassemachfüllsystem mit einem zentralen Wasseranschluss versehen. Dieser Anschluss sowie die Verschlauchung der einzelnen Stopfen wird mit Weich-PVC-Schlauch vorgenommen. Die Schlauchenden werden jeweils auf die Schlauchanschlusstüllen der T- bzw.< - Stücke aufgesteckt.
3. Funktion
Das im Stopfen befindliche Ventil in Verbindung mit dem Schwimmer und dem Schwimmergestänge steuert den Nachfüllvorgang im Bezug auf die erforderliche Wassermenge. Beim Aquamatic-System sorgt der anstehende Wasserdruck an dem Ventil für das Ab-sperren des Wasserzulaufs und für das sichere schließen des Ventils. Beim BFS-System wird über den Schwimmer und dem Schwimmergestänge über ein Hebelsystem das Ventil beim erreichen des maximalen Füllstandes, mit der fünffachen Auftriebskraft Verschlossen und unterbricht somit sicher den Wasserzulauf.
4. Befüllen (manuell/automatisch)
Das Befüllen der Batterien mit Batteriewasser sollte möglichst kurz vor Beendigung der Batterievolladung durchgeführt werden, hierbei wird sichergestellt, das die nachgefüllte Wassermenge mit dem Elektrolyten vermischt wird. Bei normalem Betrieb ist es in der Regel ausreichend die Befüllung einmal wöchentlich vorzunehmen.
5. Anschlussdruck
Die Wassernachfüllanlage ist so zu betreiben, das ein Wasserdruck in der Wasserleitung von 0,3 bar bis 1,8 bar ansteht. Das Aquamatic-System hat einen Druckarbeitsbereich von 0,3 bar bis 0,6 bar. Das BFS-System hat einen Druckarbeitsbereich von 0,3 bar bis 1,8 bar. Abweichungen von den Druckbereichen beeinträchtigen die Funktionssicherheit der Systeme. Dieser weite Druckbereich lässt drei Befüllungsarten zu.
5.1 Fallwasser
Je nachdem welches Wassernachfüllsystem zum Einsatz kommt ist die Höhe des Vorratsbehälters zu wählen. Aquamatic-System Aufstellhöhe 3 m bis 6 m und das BFS-System Aufstell-höhe 3 m bis 18 m über Batterieoberfläche.
5.2 Druckwasser
Einstellung des Druckminderventils Aquamatic-System 0,3 bar bis 0,6 bar. BFS-System 0,3 bar bis 1,8 bar.
5.3 Wassernachfüllwagen (ServiceMobil)
Die im Vorratsbehälter des ServiceMobil befindliche Tauchpumpe erzeugt den erforderlichen Befülldruck. Es darf zwischen der Standebene des ServiceMobil und der Batteriestandfläche kein Höhenunterschied bestehen.
6. Fülldauer
Die Befülldauer der Batterien ist abhängig von den Einsatzbedingungen der Batterie, den Umgebungstemperaturen und der Befüllart bzw. dem Befülldruck. Die Befüllzeit beträgt ca. 0,5 bis 4 Minuten. Die Wasserzuleitung ist nach Befüllende bei manueller Befüllung von der Batterie zu trennen.
7. Wasserqualität
Zum Befüllen der Batterien darf nur Nachfüllwasser verwendet werden, welches bezüglich der Qualität der DIN 43530 Teil 4 entspricht. Die Nachfüllanlage (Vorratsbehälter, Rohrleitungen, Ventile etc.) dürfen keinerlei Verschmutzung enthalten, die die Funktionssicherheit des Aquamatic-/BFS-Stopfens beeinträchtigen könnte. Aus Gründen der Sicherheit empfielt es sich in die Hauptzuleitung der Batterie ein Filterelement (Option) mit einem max. Durchlass von 100 bis 300 µm einzubauen.
8. Batterieverschlauchung
Die Verschlauchung der einzelnen Stopfen ist entlang der vorhandenen elektrischen Schaltung vorzunehmen. Änderungen dürfen nicht vorgenommen werden.
9. Betriebstemperatur
Die Grenztemperatur für den Betrieb von Antriebsbatterien ist festgelegt mit 55°C. Ein Überschreiten dieser Temperatur hat eine Batterieschädigung zur Folge. Die Batteriebefüllsysteme dürfen in einem Temperaturbereich von >0 °C bis max. 55 °C betrieben werden.
ACHTUNG:
Batterien mit automatischen Wassernachfüllsystemen dürfen nur in Räumen mit Temperaturen > 0 °C gelagert werden (sonst Gefahr durch einfrieren der Systeme).
9.1 Diagnoseöffnung
Um die problemlose Messung von Säuredichte und Temperatur zu ermöglichen besitzen die Wassernachfüllsysteme eine Diagnoseöffnung mit einem ø von 6,5 mm Aquamatic-Stopfen und 7,5 mm BFS-Stopfen.
9.2 Schwimmer
Je nach Zellenbauart und Typ werden unterschiedliche Schwimmer eingesetzt.
9.3 Reinigung
Die Reinigung der Stopfensysteme hat ausschließlich mit Wasser zu erfolgen. Es dürfen keine Teile der Stopfen mit lösungshaltigen Stoffen oder Seifen in Berührung kommen.
10. Zubehör
10.1 Strömungsanzeiger
Zur Überwachung des Befüllvorganges kann batterieseitig in die Wasserzuleitung ein Strömungsanzeiger eingebaut werden. Beim Befüllvorgang wird das Schaufelrädchen durch das durchfließende Wasser gedreht. Nach Beendigung des Füllvorganges kommt das Rädchen zum Stillstand wodurch das Ende des Befüllvorganges angezeigt wird. (Ident Nr.: 50219542).
10.2 Stopfenheber
Zur Demontage der Stopfensysteme darf nur das dazugehörige Spezialwerkzeug (Stopfenheber) verwendet werden. Um Beschädigungen an den Stopfensystemen zu vermeiden ist das Heraushebeln der Stopfen mit größter Sorgfalt vorzunehmen.
10.2.1 Klemmringwerkzeug
Mit dem Klemmringwerkzeug kann zur Erhöhung des Anpressdruckes der Verschlauchung auf die Schlaucholiven der Stopfen ein Klemmring aufgeschoben bzw. wieder gelöst werden.
10.3 Filterelement
In die Batteriezuleitung zur Batteriewasserversorgung kann aus Sicherheitsgründen ein Filterelement (Ident Nr.: 50307282) eingebaut werden. Dieses Filterelement hat einen max. Durchlassquerschnitt von 100 bis 300μm und ist als Schlauchfilter ausgeführt.
10.4 Verschlusskupplung
Der Wasserzufluss zu den Wassernachfüllsystemen (Aquamatic/BFS) erfolgt über eine zentrale Zuleitung. Diese wird über ein Verschlusskupplungssystem mit dem Wasserversorgungssystem der Batterieladestelle verbunden. Batterieseitig ist ein Verschlussnippel (Ident Nr.: 50219538) montiert Wasserversorgungsseitig ist bauseitig eine Verschlusskupplung (zu beziehen unter Ident Nr.: 50219537) vorzusehen.
11. Funktionsdaten
PS - Selbstschließdruck Aquamatic > 1,2 bar
BFS - System keiner
D - Durchflussmenge des geöff 0,1 bar 350ml/min
D1 - max. zulässige Leckrate des geschlossenen Ventils bei einem anstehenden Druck von 0,1 bar 2 ml/min
T - Z u l ä s s i g e r T e m p e r a t u r b e
Pa - Arbeitsdruckbereich 0,3 bis 0,6 bar Aquamatic-System. Arbeitsdruckbereich 0,3 bis 1,8 bar BFS-System
Elektrolytumwälzung EUW
Erforderliche Zusatzausrüstung
Batterie:
Je Batteriezelle ein Luftzufuhrröhrchen sowie die entsprechende Verschlauchung und den Kupplungssystemen.
Ladegleichrichter:
Eine im Ladegleichrichter integriertes Pumpenmodul mit Drucküberwachung zur Umschaltung des Ladefaktors von nominal 1,20 auf 1,05 bis 1,07, der Verschlauchung und dem Kupplungssystem.
Wirkungsweise:
Mit Beginn der Batterieladung wird in jede Zelle über das Luftzufuhrröhrchen staubfreie Luft eingeleitet. Die Umwälzung des Elektrolyten erfolgt durch eine „Flüssigkeitspumpe“ nach dem Mammutpumpenprinzip. Somit stellen sich von Beginn der Ladung gleiche Elektrolytdichtewerte über die gesamte Elektrodenlänge ein.
Aufbau:
Die in dem Ladegleichrichter eingebaute, elektrisch angetriebene Schwingankerpumpe erzeugt die erforderliche Druckluft, welche über ein Schlauchsystem den Batteriezellen zugeführt wird. Hier wird über T-Anschlußstücke die Luft in die Luftzufuhröhrchen der Batteriezelle geleitet. Speziell auf EUW abgestimmte Ladesteckersysteme ermöglichen ein gleichzeitiges, sicheres Kuppeln des elektrischen sowie des Luftanschlusses. Der Luftanschluß kann auch über separate Kupp-lungssysteme erfolgen.
Pumpe:
Es werden je nach Anzahl der Zellen im Batterieverbund Pumpenleistungen von 800; 1000; 1500 l/h eingesetzt. Außer dem Wechsel der Luftfilter (je nach Luftverschmutzungsgrad 2–3 Mal pro Jahr) sind die Pumpen wartungsfrei. Bei Bedarf, z.B. bei unerklärlichem Ansprechen der Drucküberwachung, sind die Filter zu kontrollieren und ggf. ist die Filterwatte zu wechseln. Die Pumpe wird zu Beginn der Batterieladung angesteuert und ist in Intervallen bis zum Ladungsende aktiv.
Batterieanschluß:
Am Pumpenmodul befinden sich zwei Schlauchanschlüsse mit einem Innendurchmesser von 6 mm. Diese werden über ein Y-Schlauchverteilerstück zu einem Schlauch mit 9 mm Innendurchmesser zusammengefaßt. Dieser Schlauch wird gemeinsam mit den Ladeleitungen aus dem Ladegleichrichter bis zum Ladestecker geführt. Über die im Stekker integrierte EUW-Kupplungsdurchführungen wird die Luft zur Batterie weitergeleitet. Bei der Verlegung ist sorgfältig darauf zu achten, daß der Schlauch nicht geknickt wird.
Drucküberwachungsmodul:
Die EUW-Pumpe wird zu Beginn der Ladung aktiviert. Über das Drucküberwachungsmodul wird der Druckaufbau während des Ladungsbeginns überwacht. Dieses stellt sicher, daß der notwendige Luftdruck bei Ladung mit EUW zur Verfügung steht.
Bei eventuellen Störfällen, wie z.B.
• Luftkuppierung Batterie lung) oder defekt.
- undichte oder defekte
• A n s a u g f i l t e r v e r s c h m u
Achtung:
Wird ein installiertes EUW-System nicht oder nicht regelmäßig benutzt oder unterliegt die Batterie größeren Temperaturschwankungen kann es zu einem Rückfluss des Elektrolyten in das Schlauchsystem kommen. In diesen Fällen ist die Luftzufuhrleitung mit einem separaten Kupplungssystem zu versehen.
– Verschlußkupplung Batterieseite
– Durchgangskupplung Luftversorgungsseite.

Schematische Darstellung der EUW-Installation auf der Batterie sowie die Luftversorgung über den Ladegleichrichter.
Reinigen von Batterien (Auszug aus ZVEI Merkblatt – Reinigen von Fahrzeugantriebsbattrien)
Eine saubere Batterie ist zwingend notwendig, nicht nur wegen des äußeren Erscheinungsbildes, sondern vielmehr, um Unfälle und Sachschäden sowie eine verkürzte Lebensdauer und Verfügbarkeit der Batterien zu vermeiden.
Das Reinigen von Batterien und Trögen ist notwendig, um die erforderliche Isolation der Zellen gegeneinander, gegen Erde oder fremde leitfähige Teile aufrecht zu erhalten. Außerdem werden Schäden durch Korrosion und durch Kriechströme vermieden.
Der Isolationswiderstand von Antriebsbatterien gemäß DIN EN 50272-3 muß mindestens 50 Ω je Volt Nennspannung betragen. Bei Batterien für Elektro-Flurförderzeuge nach DIN EN 50272-1 darf der Isolationswiderstand nicht kleiner als 1000 Ω sein.
Die Batterie ist ein elektrisches Betriebsmittel mit herausgeführten Anschlüssen, die einen Berührungsschutz durch Isolierabdeckungen haben.
Dies ist jedoch nicht mit einer elektrischen Isolierung gleichzusetzen, denn zwischen den Polen und den Anschlüssen, die durch einen elektrisch nicht leitenden Kunststoffdeckel herausgeführt sind, liegt eine Spannung an.
Je nach Einsatzort und Einsatzdauer läßt sich eine Staubablagerung auf der Batterie nicht vermeiden. Geringe Mengen austretender Elektrolytpartikel während der Batterieladung oberhalb der Gasungsspannung bilden auf den Zellen oder den Blockdeckeln eine mehr oder weniger schwach leitende Schicht. Durch diese Schicht fließen dann sogenannte Kriechströme. Erhöhte und unterschiedliche Selbstentladung der einzelnen Zellen bzw. Blockbatterien sind die Folge.
Dies ist einer der Gründe, weshalb sich die Fahrer von Elektrofahrzeugen über mangelnde Kapazität nach der Standzeit einer Batterie über das Wochenende beklagen.
Fließen höhere Kriechströme, sind elektrische Funken nicht auszuschließen, die das aus den Zellenstopfen oder Zellenventilen austretende Ladegas (Knallgas) zur Explosion bringen können.
Somit ist die Reinigung von Batterien nicht nur zur Sicherung der hohen Verfügbarkeit erforderlich, sondern auch ein wesentlicher Bestandteil zur Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften.
Reinigen von Fahrzeug-Antriebsbatterien
• Die Gefahrenhinweise der Gebrauch sind zu beachten.
- Zur Reinigung ist die Batterie aus dem Fahrzu
- Der Aufstellungsort für die Reinig hendes elektrolythaltiges Spülwasser einer dafür geeigneten Abwasserbehandlungsanlage zugeleitet wird. Bei der Entsorgung von gebrauchtem Elektrolyten bzw. entsprechendem Spülwasser sind die Arbeitsschutz- und Unfallverhütungs-vorschriften sowie die wasser- und abfallrechtlichen Vorschriften zu beachten.
- Es ist eine Schutzbrille und Schutzkleidung zu trag
- Die Zellenstopfen dürfen nicht abgen müssen die Zellen geschlossen halten. Die Reinigungsvorschriften des Herstellers sind zu beachten.
- Die Kunststoffteile der Batterie, insbesondere die Zellengefäße, dürfen nur mit Wasser bzw. wassergetränkten Putztüchern ohne Zusätze gereinigt werden.
- Nach dem Reinigen ist die Batterieoberfläche mit geeigneten Mitteln zu trocknen, z.B. mit Druckluft oder mit Putztüchern.
- Flüssigkeit, die in den Batterietrotung der zuvor genannten Vorschriften entsorgt werden. (Einzelheiten hierzu siehe auch Entwurf DIN EN 50272-3, bzw. ZVEI Merkblatt: „Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit Elektrolyt für Bleiakkumulatoren“.)
Fahrzeug-Antriebsbatterien können auch mit Hochdruckreinigungsgeräten gesäubert werden. Hierbei ist zusätzlich die Gebrauchsanweisung des Hochdruckreinigers zu beachten.
Um beim Reinigungsvorgang Schäden an Kunststoffteilen wie den Zellendeckeln, der Isolierung der Zellenverbinder und der Stopfen zu vermeiden, sind die folgenden Punkte zu beachten:
• Die Zellenverbinder müssen fest ang
• Die Zellenstopfen müssen aufgesetzt,
- Es dürfen keine Reinigung szusätze verwendet w
- Die maximal zulässige Temperatureinstellung für C. Damit wird in der Regel sichergestellt, daß im Abstand von 30 cm hinter der Austrittsdüse eine Temperatur von 60° C nicht überschritten wird.
- Ein Abstand der Austrittsdüse eines Strahlreinigers von der Batterieoberfläche soll 30 cm nicht unterschreiten.
- Der maximale Betriebs druck soll 50 bar betragen.
• Die Batterien sind großflächig zu den.
- Nicht länger als 3 s auf einer Stelle mit dem Strahl verharren. Nach dem Reinigen ist die Batterieoberfläche mit geeigneten Mitteln zu trocknen, z.B. mit Druckluft oder mit Putztüchern.
- Es dürfen keine Heißluftgeräte mit det werden.
- Eine Oberflächentemperatur der Batterie von maximal 60° C darf nicht überschritten werden.
- Flüssigkeit, die in den Batterietrotung der zuvor genannten Vorschriften entsorgt werden. (Einzelheiten hierzu siehe auch Entwurf DIN EN 50272-3, bzw. ZVEI Merkblatt: „Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit Elektrolyt für Bleiakkumulatoren“.)










neibenwischer ein- und ausschalten, Intervallschaltung
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