1.363 - Véhicule pour personnes handicapées Meyra - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts 1.363 Meyra als PDF.
Benutzerfragen zu 1.363 Meyra
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Véhicule pour personnes handicapées kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch 1.363 - Meyra und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. 1.363 von der Marke Meyra.
BEDIENUNGSANLEITUNG 1.363 Meyra
Modell 1.363 - 3-Rad
Modell 1.364 - 4-Rad
MEYRA®
ORTOPEDIA
Wir bewegen Menschen.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort 6
Empfang 6
Gesetzliche Bestimmungen 7
Gesetzliche Bestimmungen für Deutschland 7
SCOOTER bis 6 km/h....7
SCOOTER über 6 km/h....7
CE-Bestimmungen 8
Übersicht 9
Scooter Modell 1.364 9
Scooter Modell 1.363 10
Bedienfeld 11
Fahrschloss.... 12
Batterieladebuchse 12
Handhabung des SCOOTER'S 13
Spezifikation 13
Verwendung 13
Hochfrequente Strahlung 13
Funktionsprüfung 13
Tips zur Unfallverhütung 14
Erste Fahrübungen 14
Fahren im Straßenverkehr 14
Sicherheitshinweise 15
SCOOTER sichern 15
Bedienfeld 16
Drucktasten und Symbole 16
Fahr-/Schiebebetrieb 17
Fahrschlüsselpositionen 17
Schiebebetrieb herstellen 18
Fahrbetrieb herstellen 18
Fahrbereitschaft herstellen 19
Einstellen der Lenksäule 20
SCOOTER einschalten 20
Batterie Ladezustand 21
Batterien laden 22
Ladevorgang 23
Überprüfungen vor Fahrtantritt 24
Batteriekapazität 24
Endgeschwindigkeit vorwählen 25
Fahrverhalten 26
Sicherheitshinweise 26
Fahrhebelwippe 27
Fahrgeschwindigkeit 27
Fahrtrichtung 27
Abbremsen bis zum Stillstand 27
Bremsen 28
Betriebsbremse 28
Feststellbremse 28
Abbremsen des SCOOTER'S 28
Bremsweg 28
Verladen und Transport 29
Sicherheitshinweise 29
Transport in Fahrzeugen 29
Transportsicherung 29
SCOOTER-Abmessungen reduzieren 30
SCOOTER in Komponenten zerlegen 31
SCOOTER-Komponenten wieder zusammenfügen 34
Rampen und Hebebühnen 36
Rampenausführung 36
Besondere Sicherheitshinweise 37
Komponenten 38
Sitz 38
Sitz drehen 38
Sitz abnehmen 38
Sitzhöhe einstellen 39
Armlehne 39
Armlehne hochschwenken 39
Winkel der Armlehne einstellen.... 39
Armlehnenhöhe einstellen 39
Sitzbreite über die Armlehnen einstellen.... 40
Kopfstütze einstellen 40
Frontkorb 41
Stützrollen 41
Stützrollen entfernen 41
Stützrollen anbringen 41
Optionen 42
Beckengurt 42
Beckengurt mit Schloss anlegen 42
Beckengurt mit Klettverschluss anlegen 42
Gurtlänge einstellen 42
Instandhaltung 43
Reinigung und Pflege 44
Polster und Bezüge 44
Kunststoffteile 44
Beschichtung 44
Desinfektion 45
Wiedereinsatz 45
Instandsetzung 45
Service.... 45
Ersatzteile 46
Entsorgung 46
Batterien 47
Geschlossene Batterien 47
Batterien laden 47
Batterieaustausch 47
Sicherheitshinweise 47
Batteriehinweise zum Einlagern 48
Batteriehinweis bei längeren Gebrauchspausen 48
Ladegerät 49
Sicherungen/Anschlüsse 50
Hauptsicherung 50
Sicherung austauschen 50
Beleuchtung 51
Scheinwerfer einstellen 51
Scheinwerfer einstellen 51
Auswechseln defekter Glühlampen 51
Radwechsel 59
Antriebsräder abbauen 59
Lenkräder abbauen 60
Hinweise für den Fachhändler 61
Programmierung des Fahrverhaltens 61
Fahrparameter 62
Standard-Programmierung 62
Standard-Einstellungen 62
Wartung 63
Inspektion....63
Wartungsanleitung 64
Störungsbehebung 67
Technische Daten 68
Fahrstreckenleistung 68
Sicherungen 69
Beleuchtung 69
Werkzeug 69
Klebeschilder auf dem SCOOTER 70
Symbole 70
Modell 1.363 / 1.364 71
Inspektionsnachweis 73
Notizen 75
Garantie 78
VORWORT
Wir danken Ihnen für das Vertrauen, das Sie unserem Hause durch die Wahl dieses SCOOTER'S entgegengebracht haben.
Der SCOOTER ist, wie jedes andere Fahrzeug auch, ein technisches Hilfsmittel. Er ist erklärungsbedürftig, benötigt eine regelmäßige Pflege und birgt bei unsachgemäßem Gebrauch Gefahren in sich. Deshalb muss die richtige Handhabung erlernt werden.
Die vorliegende Bedienungsanleitung soll Ihnen helfen, sich mit der Handhabung des SCOOTER'S vertraut zu machen sowie Unfälle zu vermeiden.
Hinweis:
Die abgebildeten Ausstattungsvarianten können von Ihrem Modell abweichen.
Das für die Einstell- und Wartungsarbeiten benötigte Werkzeug ist unter Kapitel
Achtung:
! Lesen und beachten Sie vor der erstmaligen Inbetriebnahme:
– diese Bedienungsanleitung,
– die Sicherheitshinweise
Hinweis:
Kinder sollten diese Bedienungsanleitung sowie die Sicherheitshinweise
EMPFANG
Alle Produkte werden bei uns im Werk auf Fehlerfreiheit geprüft und in Spezialkartons verpackt.
Hinweis:
Wir möchten Sie dennoch bitten, den SCOOTER sofort nach Erhalt – am besten im Beisein des Überbringers – auf eventuelle während des Transportes aufgetretene Schäden zu überprüfen.
Sollten Sie der Meinung sein, dass eine Beschädigung während des Transportes eingetreten ist, so veranlassen Sie bitte folgendes:
a) Durchführung einer TATBESTANDS-AUFNAHME – der Überbringer ist dazu verpflichtet.
b) Anfertigung einer ABTRETUNGSER-KLÄRUNG – Sie treten alle Forderungen aus diesem Schaden an den Lieferer ab.
c) Rücksendung des FRACHTBRIEFES, der TATBESTANDSAUFNAHME und der ABTRETUNGSERKLÄRUNG an uns.
Bei Nichtbeachtung dieses Hinweises oder Meldung eines Schadens nach der Annahme ist eine Anerkennung des Schadens durch uns nicht möglich.
Hinweis:
Die Verpackung des SCOOTER's sollte für einen eventuell später notwendigen Transport aufbewahrt werden.
GESETZLICHE BESTIM- MUNGEN
Beachten Sie die jeweils länderspezifischen, gesetzlichen Bestimmungen.
GESETZLICHE BESTIMMUN- GEN FÜR DEUTSCHLAND
Hinweis:
Für SCOOTER mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 15 km/h ist kein Führerschein erforderlich.
Das Mindestalter zum Führen eines SCOOTER's beträgt 15 Jahre. Für jüngere Personen kann eine Ausnahmegenehmigung bei der zuständigen Verwaltungsbehörde beantragt werden.
Öffentliche Gehwege wie z. B. Bürgersteige dürfen im Schritttempo befahren werden.
SCOOTER ab 6 km/h müssen auf der Rückseite der Rückenlehne mit einer Heckmarkierungstafel nach ECE-R69 ausgestattet sein.
SCOOTER bis 6 km/h
Der Abschluss einer Haftpflichtversicherung ist nur bei einem SCOOTER über 6 km/h vorgeschrieben, jedoch generell empfehlenswert.
Elektrofahrzeuge wie SCOOTER, Rollstühle, Zusatzantriebe, Elektromobile, die eine maximale Geschwindigkeit von nicht mehr als 6 km/h erreichen, sind ohne Zusatzkosten in der privaten Haftpflichtversicherung mitversichert. Hierzu muss ein formloser Antrag beim zuständigen Versicherungsunternehmen eingereicht werden.
SCOOTER über 6 km/h
Im Gegensatz zum Modell mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 6 km/h wird für das Modell mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 15 km/h laut Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) folgendes gefordert:
Der Abschluss einer Haftpflichtversicherung.
Die Betriebserlaubnis des SCOOTER's durch die örtliche Kfz-Zulassungsstelle.
Die Betriebserlaubnis ist bei Fahrten am öffentlichen Straßenverkehr stets mitzuführen.
Das für die Zulassung erforderliche Betriebserlaubnisgutachten liegt dem SCOOTER bei.
Wenden Sie sich zuerst an Ihre Versicherung. Sie erhalten dort ein Versicherungskennzeichen (Mofakennzeichen), das hinten an der Heckverkleidung mit zwei Schrauben anzubringen ist.
Der so ausgerüstete SCOOTER ist dann der örtlichen Kfz-Zulassungsstelle vorzuführen. Das Betriebserlaubnisgutachten wird dort auf Übereinstimmung mit dem SCOOTER kontrolliert und abgestempelt.
Das Beantragen der Betriebserlaubnis ist abhängig von der entsprechenden Kfz-Zulassungsstelle.
Im allgemeinen reicht es aus, das Betriebserlaubnisgutachten zu der örtlichen Kfz-Zulassungsstelle zu senden um die Betriebserlaubnis zu beantragen.
Die abgestempelte Betriebserlaubnis wird anschließend zugeschickt.
Ein klärendes Telefongespräch vorab kann Ihnen unnötige Wege ersparen. Danach darf der SCOOTER im öffentlichen Straßenverkehr gemäß der Straßenverkehrsordnung (StVO bzw. StVZO) gefahren werden.
Hinweis:
Jede Änderung des so zugelassenen SCOOTER's führt zum Erlöschen der Betriebserlaubnis.
CE-BESTIMMUNGEN
Hinweis:
Dieses Fahrzeug entspricht den einschlägigen Anforderungen der EG-Richtlinie 93/42 EWG.
Störungen durch hochfrequente Strahlungen anderer elektronischer Geräte sind jedoch nicht auszuschließen.
Hochfrequente Strahlungen treten z. B. im Bereich von Radar- und Sendeanlagen, bei Funkgeräten aller Art und Funktelefonen auf. Reagiert der SCOOTER im Störfall unkontrolliert oder werden andere elektronische Geräte durch den SCOOTER gestört, sofort anhalten und das Fahrzeug ausschalten.
Hinweis:
Der SCOOTER kann hochempfindliche, elektromagnetische Felder anderer elektronischer Geräte stören, wie z. B. Anti-Diebstahl Vorrichtungen in Kaufhäusern.
Der Anschluss anderer Geräte kann ebenso Störungen hervorrufen.
Achtung:
! SCOOTER grundsätzlich nicht in unmittelbarer Umgebung medizinischer Geräte mit hohem Gefährdungspotential und/oder lebenserhaltender Funktion sowie Diagnosegeräten betreiben.
ÜBERSICHT
SCOOTER MODELL 1.364
Die Übersicht (Bild 1 + 2) zeigt die wichtigsten Komponenten und Bedieneinrichtungen.

① Sitz
② Fahrschloss
③ Lenksäule
④ Frontkorb
⑤ Fahrscheinwerfer
⑥ Lenkrad
⑦ Blinker vorn
⑧ Antriebsrad
Bild 2
① Fahrhebelwippe
② Lenkergriff
③ Bedienfeld
④ Arretierung der Lenksäule
⑤ Hebel Sitzverriegelung
⑥ Umschalthebel Fahr-/Schiebebetrieb
⑦ Stützrolle
⑧ Rücklicht
SCOOTER MODELL 1.363
Die Übersicht (Bild 1a + 2a) zeigt die wichtigsten Komponenten und Bedieneinrichtungen.

① Sitz
② Fahrschloss
③ Lenksäule
④ Frontkorb
⑤ Fahrscheinwerfer
⑥ Lenkrad
⑦ Blinker vorn
⑧ Antriebsrad
① Fahrhebelwippe
② Lenkergriff
③ Bedienfeld
④ Arretierung der Lenksäule
⑤ Hebel Sitzverriegelung
⑥ Umschalthebel Fahr-/Schiebebetrieb
⑦ Stützrolle
⑧ Rücklicht
BEDIENFELD
Bild 3
① Kontrollanzeige der Batteriekapazität
② Kontrollanzeige der vorgewählten Endgeschwindigkeit
③ Kontrollanzeige der Betriebsbereitschaft / Störungsanzeige (Status)
④ Taste Plus – Hase
(erhöht die wählbare max. Endgeschwindigkeit)
⑤ Taste Minus – Schildkröte (verringert die wählbare max. Endgeschwindigkeit)
⑥ Taste Signalton
Bild 4
① Taste Beleuchtung
② Kontrollanzeige für Beleuchtung (Kontrollanzeige leuchtet bei eingeschalteter Beleuchtung)
③ Kontrollanzeige für Warnblinklicht (Kontrollanzeige leuchtet bei eingeschaltetem Warnblinklicht)
④ Taste Warnblinklicht
⑤ Taste Blinker, links
⑥ Kontrollanzeige für Blinker, links (Kontrollanzeige leuchtet bei eingeschaltetem Blinker, links)
⑦ Kontrollanzeige für Blinker, rechts (Kontrollanzeige leuchtet bei eingeschaltetem Blinker, rechts)
⑧ Taste Blinker, rechts

text_image
1 2 3 4 5 63

text_image
1234 5 6 7 84
FAHRSCHLOSS
Bild 5
① Fahrschlüssel
② Position EIN – Fahrschlüssel senkrecht
(der Fahrbetrieb ist eingeschaltet)
③ Position AUS – Fahrschlüssel waa-
gerecht
(der SCOOTER ist ausgeschaltet)
④ Fahrschloss
BATTERIELADEBUCHSE
Bild 6
① Batterieladebuchse (geschützt durch eine zur Seite schwenkbare Abdeckscheibe)

text_image
1 2 3 45

! Sicherheitshinweise < Elektronik-Rollstühle > beachten!
SPEZIFIKATION
Der SCOOTER ist ein umweltfreundliches Elektrofahrzeug. Er wurde entwickelt um den Aktionsradius bei gesundheits- oder altersbedingter Einschränkung zu erweitern.
Der SCOOTER erfüllt die
VERWENDUNG
Der SCOOTER eignet sich für Fahrten auf befestigten Fahrbahnen im Freien wie auch im großräumigen Innenbereich.
Er dient ausschließlich der Beförderung einer sitzenden Person.
Hochfrequente Strahlung
▲ Mobiltelefone sollten bei der Benutzung des Elektro-Fahrzeuges ausgeschaltet sein. – Ein Mobiltelefon sendet auch im Stand-By-Betrieb, ohne das ein Gespräch geführt wird.
Das Elektro-Fahrzeug ausschalten, sobald Sie das Mobiltelefon in Betrieb nehmen.
Funktionsprüfung
Vor jedem Fahrtantritt ist der SCOO-TER auf Funktion und Sicherheit zu überprüfen.
Dazu Kapitel < Überprüfung vor Fahrtantritt > beachten.
TIPS ZUR UNFALLVERHÜTUNG
Erste Fahrübungen
Für die ersten Fahrübungen ist eine geringe Geschwindigkeit am Bedienfeld vorzuwählen. Machen Sie sich schrittweise mit dem Fahrverhalten des SCOOTER's vertraut. Der SCOOTER sollte erst dann außerhalb der gewohnten Umgebung oder auf öffentlichen Wegen eingesetzt werden, wenn er sicher beherrscht wird.
Fahren im Straßenverkehr
Bei der Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr müssen die geltenden Straßenverkehrsregeln beachtet und eingehalten werden.
▲ Prüfen Sie vor jedem Fahrtantritt die Beleuchtungsanlage auf Funktion.
▲ Führen Sie nach dem Anrollen – bei sehr geringer Geschwindigkeit – einen kurzen Brems- und Lenktest durch.
▲ Hindernisse langsam im rechten Winkel anfahren (Bild 6.1) und überwinden.
Achtung:
! Sicherheitshinweise < Elektronik-Rollstühle > beachten!

▲ Kurven und Gefälle sind mit angepasster Geschwindigkeit zu befahren.
▲ Kippgefahr bei Kurvenfahrt!
▲ Keine größeren Steigungen und Gefälle als die in den technischen Daten angegebenen befahren.
▲ Beim rückwärts Bergrunterfahren besteht beim Bremsen Überschlagsgefahr!
▲ Die Stützrollen können beim Herunterfahren z. B. von Bordsteinkanten aufsetzen und somit die Antriebsräder vom Boden abheben. Der SCOOTER ist dann manövrierunfähig!
▲ Drehen Sie den Fahrschlüssel nicht während der Fahrt auf die Position AUS. Der SCOOTER wird dadurch außer Betrieb gesetzt und stoppt sofort.
▲ Durch den An- und Abbau von Zubehörteilen/Komponenten kann sich das Fahrverhalten ändern.
▲ Temperatureinwirkungen durch Lampen, Sonne oder andere Wärmequellen kann die Polsterteile, Handgriffe und Verkleidungen beschädigen oder so stark aufheizen, dass es bei einer Berührung mit freiliegender Hautfläche, zu Hautverbrennungen führen kann.
- Freiliegende sowie wärmeempfindliche Haut entsprechend schützen.
▲ Setzen Sie den SCOOTER nicht extremen Witterungen aus.
SCOOTER sichern
Sichern Sie den SCOOTER gegen unbefugte Benutzung durch Abziehen des Fahrschlüssels.
BEDIENFELD
Drucktasten und Symbole
Zum Auslösen der Funktionen befindet sich jeweils unter dem Symbol ein Druckpunkt.

Plus-Taste (Hase)
– Erhöht die 6-stufige Endgeschwindigkeit pro Tastendruck um jeweils eine Stufe.

Minus-Taste (Schildkröte)
- Verringert die 6-stufige Endgeschwindigkeit pro Tastendruck um jeweils eine Stufe.

Hupe
– Beim Drücken der Taste ertönt ein Signalton.

Fahrlicht
- Schaltet die Beleuchtung ein oder aus. - Die Kontrollleuchte leuchtet bei eingeschalteter Beleuchtung.

Kontrollanzeige der Batteriekapazität
Siehe Kapitel

Warnblinklicht
– Schaltet die Warnblinkanlage ein oder aus.
– Die Kontrollanzeige leuchtet bei eingeschalteter Warnblinkanlage mit den den Blinkleuchten.
Blinkanlage
Hinweis:
Die Blinkanlage schaltet sich automatisch nach 15 Blinksignalen aus.

Blinker links
- Schaltet den Blinker links ein oder aus. - Die Kontrollleuchte blinkt bei eingeschalteter Blinkanlage mit den Blinkleuchten.

Blinker rechts
- Schaltet den Blinker rechts ein oder aus. - Die Kontrollleuchte blinkt bei eingeschalteter Blinkanlage mit den Blinkleuchten.
FAHR-/SCHIEBEBETRIEB
Fahrschlüsselpositionen
Position AUS
Fahrschlüssel waagerecht (Bild 7, der SCOOTER ist ausgeschaltet).
Position EIN
Fahrschlüssel senkrecht (Bild 8, der Fahrbetrieb ist eingeschaltet).
Hinweis:
Den SCOOTER nur zum Rangieren auf ebenen Strecken in den Schiebebetrieb schalten.

Schiebebetrieb herstellen
Drehen Sie im Stillstand zuerst den Fahrschlüssel 90° gegen den Uhrzeigersinn auf Position AUS (Bild 7).
Der SCOOTER ist nun ausgeschaltet.
– Zum Herstellen des Schiebebetriebes den Umschalthebel erst bis zum Anschlag nach unten drücken und dann nach hinten schieben (Bild 9/①).
Fahrbetrieb herstellen
Für den Fahrbetrieb muss der Umschalthebel eingerastet sein.
- Für das Umschalten auf Fahrbetrieb den Umschalthebel erst bis zum Anschlag nach vorn drücken und dann nach oben einrasten lassen (Bild 10/ ②).
Drehen Sie anschließend den Fahrschlüssel 90° im Uhrzeigersinn auf Position EIN (Bild 8). Dadurch erfolgt das Einschalten des Fahrbetriebes.
Der SCOOTER ist nun fahrbereit.
Achtung:
! Nicht während der Fahrt den Umschalthebel auf Schiebebetrieb umstellen!

text_image
19

text_image
210
FAHRBEREITSCHAFT HER- STELLEN
Achtung:
! Vor jedem Fahrtantritt ist der SCOOTER auf Funktion und Sicherheit zu überprüfen.
Vor der ersten Fahrt sollten die Batterien über die Ladebuchse an der Lenksäule (Bild 11/ ①) geladen werden.
Dazu Kapitel < Batterien laden > beachten.
Achtung:
! Steigen Sie nur in bzw. aus dem Sitz des SCOOTER's, wenn der Umschalthebel auf Fahrbetrieb steht und der Fahrschlüssel abgezogen ist oder auf Position AUS steht – Fahrschlüssel waagerecht (Bild 12). – Ein unbeabsichtigtes Berühren der Fahrhebelwippe kann den SCOOTER sonst unkontrolliert anfahren lassen!
- Unfallgefahr!
- Stecken Sie keine anderen Gegenstände als den Batterieladestecker in die Batterieladebuchse.
- Kurzschlussgefahr!

Einstellen der Lenksäule
Zum stufenlosen Einstellen der Lenksäule drücken Sie den Arretierungshebel (Bild 13/①) nach unten.
Achtung:
Halten Sie dabei die Lenksäule mit einer Hand am Lenker fest, um ein unkontrolliertes Herumschwenken zu verhindern.
- Verletzungsgefahr!
Lassen Sie in gewünschter Position der Lenksäule den Arretierungshebel los.
SCOOTER einschalten
Zum Einschalten den Fahrschlüssel in das Fahrschloss der Lenksäule einstecken und 90° im Uhrzeigersinn auf Position E/N drehen (Bild 14).
Ist der SCOOTER betriebsbereit leuchten die Kontrollleuchten der Batterieanzeige (Bild 15/②) und die zur Anzeige der Betriebsbereitschaft (Status, Bild 15/④) sowie die LED der eingestellten max. Endgeschwindigkeit (Bild 15/③).
Dazu Kapitel < Bedienfeld > beachten.
Achtung:
! Stecken Sie keine anderen Gegenstände als den Fahrschlüssel in das Fahrschloss.
- Kurzschlussgefahr!

Während der Einschaltphase von ca. einer Sekunde nicht die Fahrhebelwippe bewegen.
- Die Elektronik ist einsatzbereit, wenn die Kontrollleuchte zur Anzeige der Betriebsbereitschaft (Bild 16/④) konstant leuchtet.
Batterie Ladezustand
Nach dem Einschalten zeigt die Batterieanzeige (Bild 16/②) den Batterieladezustand an.
Hinweis:
Der angezeigte Wert ist abhängig von der Umgebungstemperatur, dem Alter der Batterie sowie deren Belastungsart und deshalb mit Einschränkungen zu betrachten.
▲ Blinkt die Anzeige der Betriebsbereitschaft (Status) langsam, sollten die Batterien geladen werden.
▲ Blinkt die Anzeige der Betriebsbereitschaft (Status) schnell, liegt eine Störung vor.
Siehe Kapitel < Instandhaltung > Absatz < Störungsbehebung >.

text_image
2 3 416
Batterien laden
Die Batterien sollten gleich nach dem täglichen Einsatz des SCOOTER's geladen werden, damit am nächsten Tag wieder die volle Fahrleistung zur Verfügung steht.
Jede Batterie unterliegt einer normalen „Selbstentladung“. Wird der SCOOTER längere Zeit nicht benutzt, sollten die Batterien einmal pro Monat nachgeladen werden. Dadurch bleibt der SCOOTER ständig einsatzbereit.
Zum Laden der Batterien sollte ein Ladegerät verwendet werden, das für die Bauart und die Nennkapazität der Batterien geeignet ist. Nur bei Verwendung der von uns mitgelieferten und empfohlenen Batterieladegeräte bleibt die Gewährleistung in vollem Umfang erhalten.
▲ Sicherheitshinweise < Elektronik-Rollstühle > beachten!
▲ Funkenbildung durch statische Elektrizität vermeiden (z. B. verursacht durch synthetische Fußbodenbeläge).
▲ Beachten Sie die Bedienungsanleitung des Ladegerätes.
Ladevorgang
Zum Laden der Batterien erst den SCOOTER ausschalten und dann den Stecker des Batterieladegerätes in die Ladebuchse einstecken (Bild 17/ ①).
Anschließend den Netzstecker des Batterieladegerätes in eine entsprechende Steckdose stecken. Der Ladevorgang wird eingeleitet.
Hinweis:
Dazu das Kapitel < Batterien > sowie die Bedienungsanleitung des Ladegerätes beachten.
Achtung:
Keine anderen Gegenstände als den Batterieladestecker in die Batterieladebuchse einstecken.
- Kurzschlussgefahr!
Laden Sie vorzugsweise über Nacht. Eine völlige Aufladung der Batterien nimmt ungefähr 8 Stunden Zeit in Anspruch.
Hinweis:
Nach beendetem Ladevorgang erst das Batterieladegerät vom Netz trennen und anschließend den Batterieladestecker aus der Ladebuchse herausziehen.

ÜBERPRÜFUNGEN VOR FAHRTANTRITT
Siehe auch Kapitel < Wartungsanleitung >.
Nach dem Einschalten des SCOOTER's zeigt die Batterieanzeige (Bild 18/①) nach dem Systemtest die Batteriekapazität an.
Batteriekapazität
Mit abnehmender Batteriekapazität leuchten weniger LED's der Batterieanzeige.
Batterieanzeige
Die Batterieanzeige (Bild 18/①) zeigt die vorhandene Batteriekapazität wie folgt an:
Die Farben der LED's bedeuten:
grün= Betriebsbereich
- Batteriekapazität (Reichweite) entsprechend der Anzahl der leuchtenden LEDs
gelb= Beginn des Reservebereichs
– max. 10 % Reichweite, Nach- laden erforderlich
rot= Reservebereich Batterien er- schöpft
- umgehend nachladen, max. 7 % Reichweite
Bei total erschöpften Batterien blinkt die Kontrollleuchte zur Anzeige der Betriebsbereitschaft (Status). Die Kapazität ist unter 5 % des Maximalwertes abgesunken.
– Batterien sofort laden, sonst ist eine Schädigung der Batterien möglich.

Je nach Fehlerart blinken unterschiedlich viele LEDs.
Siehe Kapitel < Instandhaltung > Absatz < Störungsbehebung >.
Hinweis:
Eine genaue Batterieanzeige wird nur während der Fahrt auf ebenen Fahrbahnen wiedergegeben.
- Bergauf-/abfahrten verfälschen die Anzeige.
Auswertung
Der angezeigte Wert ist abhängig von der Umgebungs-Temperatur, dem Alter der Batterie sowie der Belastung und deshalb mit Einschränkungen zu betrachten.
Die Reichweite des SCOOTER's bzw. der Batterien sollte einmal ausgetestet werden.
Endgeschwindigkeit vorwählen
Beim Einschalten des SCOOTER's wird die zuletzt eingegebene Geschwindigkeit vorgegeben.
Die Endgeschwindigkeit wird in 6 Stufen durch die Tasten (Bild 20/ ① und ③) eingestellt (auch während der Fahrt).
Die aufleuchtende Diode (LED) zeigt die angewählte Endgeschwindigkeit an (Bild 20/ ②).
Achtung:
! Unfallgefahr durch eine unangemessene Wahl der maximalen Endgeschwindigkeit!
Eine geringe Endgeschwindigkeit sollte für Fahrsituationen, in denen Sie sich unsicher fühlen, gewählt werden (z. B. bei Fahrten auf engstem Raum, bei der Bergabfahrt, das Befahren von Rampen o. ä.).

text_image
1 2 320
FAHRVERHALTEN
Die Geschwindigkeit wird durch die Bewegung der Fahrhebelwippe (Bild 21/①) sowie der vorgewählten Endgeschwindigkeit bestimmt.
Achtung:
! Während der ersten Fahrten sollte besonders vorsichtig gefahren werden!
Hierzu wird die vorwählbare Geschwindigkeit auf die niedrigste Stufe eingestellt.
Sicherheitshinweise
Achtung:
! Sicherheitshinweise < Elektronik-Rollstühle > beachten!
- Den SCOOTER nicht während der Fahrt ausschalten. – Der SCOOTER bremst abrupt ab.
- Max. zul. Steigung nicht überschreiten.
Dazu Kapitel < Technische Daten > beachten.
- Langsam anfahren. Nach dem Anfahren einen kurzen Brems- und Lenktest ausführen.

- Ruckartige Fahrzustandsänderungen an Steigungen, Quergefällen sowie Hindernissen sind zu vermeiden.
- Mobil-Telefone sowie andere Funkanlagen sind aus Sicherheitsgründen nur bei ausgeschaltetem SCOOTER zu betreiben.
Fahrhebelwippe
Die Fahrgeschwindigkeit wird während der Fahrt durch die Bewegung der Fahrhebelwippe (Bild 22/ ①) bestimmt.
Sowie die Fahrhebelwippe ausgelenkt wird, fährt der SCOOTER, je nach Einstellung der maximalen Endgeschwindigkeit, schnell oder langsam an.
Hinweis:
Die Fahrhebelwippe erst aus der Nullstellung bewegen, wenn der Selbsttest der Elektronik beendet ist!
– Die LED der eingestellten Endgeschwindigkeit leuchtet.
Fahrgeschwindigkeit
Eine Hebelseite der Fahrhebelwippe (Bild 22/ ①) langsam nach vorn drücken, bis die gewünschte Fahrgeschwindigkeit erreicht ist.
Fahrtrichtung
Die Fahrtrichtung wird mit der Fahrhebelwippe durch die jeweilige Betätigung rechts (F = vorwärts) oder links (R = rückwärts) bestimmt.
Hinweis:
Bei der Rückwärtsfahrt reduziert sich die Geschwindigkeit automatisch.

text_image
1 122
Abbremsen bis zum Stillstand
Dosiertes Abbremsen
Die Fahrhebelwippe entsprechend der gewünschten Abbremsung in die Ausgangsstellung zurückführen.
Notbremsung
Die Fahrhebelwippe von selbst in die Nullstellung zurückspringen lassen. – Der SCOOTER bremst auf kürzestem Wege ab. Das Fahrzeug hat einen Bremsweg von ca. 1 Meter bei 6 km/h und ca. 2,0 m bei 10 km/h! Berücksichtigen Sie, dass der Bremsweg sich je nach Zustand der Bereifung und dem Gesamtgewicht des SCOOTER'S sowie der Fahrbahnbeschaffenheit ändern kann.
Links-/ bzw. Rechtskurve
Lenksäule über die Lenkgriffe nach links bzw. rechts, entsprechend des gewünschten Kurvenradius bewegen.
Kurven sind mit geringer Geschwindigkeit zu durchfahren.
Achtung:
! Kippgefahr beim Wenden. Insbesondere auf Gefällen und Steigungen!
BREMSEN
Achtung:
Bei einem Nachlassen der Bremswirkung die Bremse sofort von einer Fachwerkstatt Instand setzen lassen.
Sicherheitshinweise < Elektronik-Rollstühle > beachten!
Betriebsbremse
Der Motor arbeitet elektrisch als Betriebsbremse und bremst den SCOO-TER sanft und ruckfrei bis zum Stillstand ab.
Feststellbremse
Die Feststellbremse löst sich beim Anfahren automatisch.
Abbremsen des SCOOTER'S
Die Fahrhebelwippe entsprechend der gewünschten Abbremsung in die Ausgangsstellung zurückführen.
Für ein rechtzeitiges Abbremsen ist der Bremsweg des SCOOTER's zu berücksichtigen.
Achtung:
Den SCOOTER frühzeitig vor Personen oder einem Hindernis abbremsen.
- Durch abruptes Abbremsen bei Talfahrt mit hoher Geschwindigkeit kann Ihr SCOOTER ins Schleudern geraten! – Unfallgefahr!
Bei Talfahrt ist eine angepasste Fahrgeschwindigkeit zu wählen!
Bremsweg
Der kürzeste Bremsweg ist abhängig von der Fahrbahnbeschaffenheit und der Geschwindigkeit des SCOOTER's.
Hinweis:
Kapitel < Technische Daten > beachten.
VERLADEN UND TRANSPORT
Sicherheitshinweise
Für den Transport in Fahrzeugen müssen Sie den SCOOTER verlassen und auf einer geeigneten Sitzfläche im Fahrzeug Platz nehmen. – Bei Unfällen treten Kräfte auf, für die der SCOOTER nicht ausgelegt ist und Sie somit in hohem Maße gefährdet sind.
Transport in Fahrzeugen
Für den Transport in Fahrzeugen kann aus Platzgründen ein Reduzieren der SCOOTER-Abmessungen erforderlich sein (Bild 25).
siehe Kapitel < SCOOTER-Abmessungen reduzieren >.
▲ Zum Verzurren des SCOOTER's nicht die Armlehnen, den Sitz oder die Lenksäule benutzen.
▲ Nur zugelassene und TÜV-geprüfte Befestigungsmittel verwenden.
Transportsicherung
Sowie sich der SCOOTER im Transportfahrzeug befindet, gehen Sie wie folgt vor:
1. Elektrische Sicherheit herstellen
Hierzu sind die Vorschriften des jeweiligen Transportunternehmens einzuhalten.
- SCOOTER ausschalten
Den SCOOTER ausschalten und den Fahrschlüssel abziehen.
- Fahrbetrieb einschalten
Bremsentriegelungshebel bis zum Anschlag nach vorn schwenken.
- Batterieanschluss trennen
Eine Steckverbindung des elektrischen Anschlusses einer Batterie trennen.
Anschluss Batterie links (Bild 33/②).
Anschluss Batterie rechts (Bild 33/④).
Hinweis:
Die Steckverbindungen sind durch federnde Arretierungen gesichert, die vor dem Abziehen durch Zusammendrücken am oberen Ende entriegelt werden müssen.
Zum Abziehen an den Anschlusssteckern anfassen.
- Nicht an den Kabeln ziehen!
- Demontierte Teile vom SCOOTER sicher und geschützt verstauen.
SCOOTER-Abmessungen reduzie- ren
Zum Verstauen oder Transport z. B. in einem Pkw kann der SCOOTER wie folgt in seinen Abmessungen verkleinert werden (Bild 25).
- Den SCOOTER ausschalten und den Fahrschlüssel abziehen.
- Den Frontkorb abnehmen.
- Den Sitz nach oben herausziehen (Bild 27).
– Dazu den Arretierungshebel (Bild 26/ ①) betätigen. - Die Lenksäule herunterschwenken.
– Dazu den Arretierungshebel der Lenksäule (Bild 28/ ②) nach unten drücken und die Lenksäule herunterschwenken. In gewünschter Position der Lenksäule den Arretierungshebel loslassen (Bild 25).
Achtung:
! Die Lenksäule mit einer Hand am Lenker festhalten und gegen ein Herumschwenken sichern.
- Verletzungsgefahr!
- Rückspiegel, wenn vorhanden, gegebenenfalls nach unten schwenken.
Die für den Transport abgebauten Teile sind sicher zu verstauen und vor Fahrtbeginn wieder sorgfältig anzu- bringen!

Um den SCOOTER auch in kleinen Fahrzeugen transportieren zu können, lässt er sich wie folgt in mehrere Komponenten zerlegen (Bild 29).
① Frontkorb
Siehe Kapitel < Frontkorb >
② Sitz
Siehe Kapitel < Sitz >
③ Heckverkleidung
Siehe dazu Kapitel < Batterien ausbauen >
④ Batterien
Siehe dazu Kapitel < Batterien ausbauen >
⑤ Antrieb
Siehe dazu Kapitel < Antrieb abnehmen >
⑥ Frontteil
Zum Zerlegen des SCOOTER's sind keine Werkzeuge erforderlich.

- Den SCOOTER ausschalten und den Fahrschlüssel abziehen.
- Den Sitz abnehmen (Bild 27). – Dazu den Arretierungshebel (Bild 26/①) betätigen.
- Die Griffkugel vom Umschalthebel muss vor dem Abnehmen der Heckverkleidung abgeschraubt werden (Bild 30).
Um die Griffkugel nicht zu verlieren, sollte sie nach dem Abnehmen der Heckverkleidung wieder aufgeschraubt werden.
-
Die Heckverkleidung abheben (Bild 31). – Durch vorsichtiges Anheben der Heckverkleidung lösen sich die entsprechenden Klettverschlüsse.
-
Steckverbindungen folgender elektrischer Anschlüsse trennen:
Anschluss Rücklichter (Bild 32/①). – Die Heckverkleidung geschützt und sicher verstauen.

Anschluss Batterie links (Bild 33/②).
Anschluss Steuerung (Bild 33/③).
Anschluss Batterie rechts (Bild 33/④).
Hinweis:
Die Steckverbindungen sind durch federnde Arretierungen gesichert, die vor dem Abziehen durch Zusammendrücken am oberen Ende entriegelt werden müssen.
Zum Abziehen an den Anschlusssteckern anfassen.
- Nicht an den Kabeln ziehen!
-
Klettverschluss des Spanngurtes je Batterie öffnen (Bild 34).
-
Die Batterien herausheben (Bild 35).
Zum Herausheben der Batterie unter den umlaufenden Rand fassen.
Antrieb abnehmen
- Erst den Verriegelungsbolzen (Bild 36/①) herausziehen, dann den nun entriegelten Antrieb auf den Boden absetzen.
Hinweis:
Zum leichteren Entriegeln sollte das Sitzrohr leicht angehoben werden.

- Den Umschalthebel auf Schiebebetrieb stellen. Anschließend den Antrieb vorn aus den seitlichen Halterungen heben und zurückschieben (Bild 37).
SCOOTER-Komponenten wieder zusammenfügen
Vor dem Zusammenfügen sollte eine Sichtkontrolle der einzelnen Komponenten auf Vollständigkeit und Beschädigung erfolgen.
Besonders zu beachten ist dabei:
– Die Halterungen zum Einhängen des Antriebes dürfen nicht verbogen sein.
– Der Verriegelungsbolzen zum Fixieren des zusammengefügten Frontteiles und Antriebes befindet sich noch am Sicherungsdraht.
– Die Anschlusskabel sind nicht beschädigt.
– Die Griffkugel ist auf den Umschalthebel aufgeschraubt.
Antrieb einhängen
Zunächst den Antrieb auf Schiebebetrieb stellen.
- Die Halterohre des Antriebes auf die Halterungen des Frontteiles setzen (Bild 38).
- Den Antrieb und das Frontteil über das Sitzrohr bis zum Anschlag anheben (Bild 39).

- Den Verriegelungsbolzen wieder einstecken (Bild 40/ ①).
Achtung:
! Der Verriegelungsbolzen muss sichtbar durchgesteckt sein.
Batterien einbauen
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
- Die Batterien in die Rahmen stellen und mit den Spanngurten sichern (Bild 41).
Achtung:
! Bei dem Einbau der Batterien auf die korrekte Lage der Kabel achten. – Gefahr der Kabelbeschädigung.
- Die Steckverbindungen wieder verbinden (Bild 42 + 43).
Die Steckverbindungen müssen beim Aufstecken einrasten. - Leichte Zugprobe am Stecker durchführen.

RAMPEN UND HEBEBÜH- NEN
Der SCOOTER kann mit Hilfe von Rampen oder Hebebühnen verladen werden. Folgende Sicherheitshinweise sind dabei zu beachten:
▲ Die Sicherheitshinweise
▲ Die Bedienungsanleitung des Transportfahrzeuges.
▲ Die Herstellerangaben der Rampe oder Hebebühne.
Achtung:
! Die auf der Rampe angegebene maximale Auflagenhöhe muss größer sein als die Höhe „h“ vom Boden bis zur Ladefläche, z. B. des Pkw's, (Bild 44).
Rampenausführung
- Eine geteilte Rampe besteht aus mindestens zwei schmalen, transportablen Fahrspuren (Bild 44.1).
Für ein Dreirad werden drei schmale Fahrspuren benötigt. - Eine einteilige Rampe besteht aus einer breiten, transportablen Fahrspur.
- Eine feste Rampe besteht aus einer breiten Fahrspur die fest mit der Fahrbahn verbunden ist.

Besondere Sicherheitshinweise
▲ Der SCOOTER ist aus Sicherheitsgründen in Pkw's sowie bei geteilten Rampen nur unbesetzt zu verladen (ohne Gepäck und ohne Person).
▲ Beachten Sie, dass der SCOOTER beim Unterbrechen der Fahrt und bei Fahrtbeginn auf einer geneigten Rampe ein kurzes Stück abwärts rollen kann (Leerlauf-Bereich).
▲ Pkw oder Kleintransporter auf ebenem, festen Untergrund parken und gegen Fortrollen sichern.
▲ Rampen rutschsicher auf den Boden und an das Transportfahrzeug anlegen.
▲ Rampen so anlegen, dass noch genügend Platz für Lenkkorrekturen mit dem SCOOTER bleibt und keines der Räder über die Rampe hinausragt.
▲ Nur trockene, saubere und unbeschädigte Rampen oder Hebebühnen befahren.
▲ Angepasste Geschwindigkeitsstufe vorwählen.
Achtung:
! Die Mindestbelastbarkeit von Rampen oder Hebebühnen sind den
Es sind nur zugelassene Rampen oder Hebebühnen einzusetzen.
Achtung:
! Die Belastbarkeit pro Rampe oder Hebebühne muss für den SCOOTER wie folgt ausgelegt sein:
ohne Fahrer
mindestens 120 kg:
– bei geteilten, einteiligen und festen Rampen sowie Hebebühnen. (In Bild 44.1 sind geteilte Rampen dargestellt).
mit Fahrer
mindestens 270 kg:
– bei einteiligen und festen Rampen sowie Hebebühnen.
- Zum Verladen sind für diesen Verwendungszweck geprüfte und zugelassene Rampen und Hebebühnen einzusetzen.
KOMPONENTEN
SITZ
Hinweis:
Der ausgelieferte Sitz kann von der bildlichen Darstellung abweichen.
Der Sitz (Bild 45) mit gepolsterten Armlehnen ist dreh-, abnehm- sowie höhenverstellbar.
Sitz drehen
Zum Ein- und Ausstieg kann der Sitz gedreht werden.
Nach dem Betätigen des Arretierungshebels (Bild 45/①) kann der Sitz gedreht werden (Bild 47).
Hinweis:
Nach jeweils 45° rastet die Arretierung automatisch wieder ein.
Sitz abnehmen
Nach dem Betätigen des Arretierungshebels (Bild 45/①) kann der Sitz abgehoben werden (Bild 48).
Achtung:
! Zum Abheben des Sitzes seitlich unter die Sitzfläche greifen.
Die Armlehnen nicht zum Anheben oder Tragen des Sitzes verwenden.

Zur Einstellung der Sitzhöhe ist die Verschraubung (Bild 49 ①) der Sitzsäule zu demontieren. Nach dem Positionieren der Sitzsäule ist die Verschraubung wieder zu montieren (Bild 49/①).
Armlehne
Achtung:

Sitz nicht an den Armlehnen tragen.
Armlehne hochschwenken
Zum Ein- und Ausstieg können die Armlehnen hochgeschwenkt werden (Bild 50).
Winkel der Armlehne einstellen
Der Winkel der Armlehne kann durch Verstellen der Anschlagschraube (Bild 51/ ②) stufenlos eingestellt werden.

Dazu erst die Kontermutter (Bild 51/ ③) lösen. Nach der Winkeleinstellung die Kontermutter wieder festdrehen.
Armlehnenhöhe einstellen
Der Höhe der Armlehne kann nach dem Lösen der Klemmschraube (Bild 52/④) stufenlos eingestellt werden.

Die Armlehnen maximal bis zur Markierung nach oben anheben.

Nach der Höheneinstellung die Klemmschraube wieder festdrehen.

Sitzbreite über die Armlehnen einstellen
Die Sitzbreite kann durch Verschieben der Armlehne nach dem Lösen der Klemmschraube (Bild 53/ ①) je Seite stufenlos eingestellt werden.
Die Armlehnen maximal bis zur Markierung nach außen verschieben.
Nach dem Verschieben der Armlehnen die Klemmschraube je Seite wieder festdrehen.
Kopfstütze einstellen
Die Kopfstütze (Bild 54) kann durch Verschieben in der Höhe eingestellt werden.
Nach dem Öffnen der Arretierung (Bild 55/ ②) die Kopfstütze bis zur nächsten Arretierung verschieben.

Der Frontkorb ist nach oben abnehmbar (Bild 56).
Zum Einhängen wird der Frontkorb vorn auf die Halter gesetzt (Bild 57).
STÜTZROLLEN
Stützrollen entfernen
Zum Entfernen der Stützrollen die Verschraubungen (Bild 57.1/ ①) erst einer Seite demontieren (Bild 57.2).
Nach dem Herausziehen der Stützrolle (Bild 57.2) die Verschraubungen wieder montieren.
Anschließend die andere Stützrolle entfernen.
Stützrollen anbringen
Zum Anbringen der Stützrollen die Verschraubungen (Bild 57.1/ ①) erst einer Seite demontieren (Bild 57.2).
Nach dem Einstecken der Stützrolle die Verschraubungen wieder montieren (Bild 57.1/ ①).
Anschließend die andere Stützrolle anbringen.

Optionen sind nicht im Standardlieferumfang enthalten.
Hinweis:
Nicht von uns freigegebene Optionen können Störungen hervorrufen.
- Keine Haftung.
BECKENGURT
Der Beckengurt dient zum Anschnallen einer im SCOOTER sitzenden Person.
– Zusätzliche Stabilisierung der Sitzposition.
- Verhindert ein nach vorn aus dem Sitz Rutschen (z. B. bei abruptem Bremsen).
Der Beckengurt wird unten an den Sitz geschraubt.
Hinweis:
Der nachträgliche Einbau eines Bekkengurtes ist von einer Fachwerkstatt durchzuführen!
Achtung:
! Der Beckengurt ist nicht Teil des Rückhaltesystems für den SCOOTER und/oder den Insassen beim Transport in einem Behindertentransportfahrzeug.
Beckengurt mit Schloss anlegen
▲ Beide Gurtbänder nach vorne ziehen und die Verschlusshälften bis zum Einrasten ineinanderstecken. Anschließend ist eine Zugprobe durchzuführen.
Zum Öffnen des Beckengurtes wird die rote Verriegelungstaste eingedrückt.
Beckengurt mit Klettverschluss anlegen
Das Gurtende mit Klettband durch den Verschluss führen und den Klettverschluss schließen. Anschließend ist eine Zugprobe durchzuführen.
Achtung:
Achten Sie darauf, dass keine Gegenstände unter dem Gurtband eingeklemmt sind! – So vermeiden Sie schmerzhafte Druckstellen.
Gurtlänge einstellen
Hinweis:
Der Beckengurt soll nicht zu stramm angezogen sein.
INSTANDHALTUNG
Wie jedes andere technische Produkt bedarf auch der SCOOTER einer regelmäßigen Pflege und Wartung. Die folgenden Pflegeanweisungen und die Wartungsanleitung beschreiben die Maßnahmen, die durchzuführen sind, damit der SCOOTER auch nach längerem Gebrauch folgende Vorzüge bietet:
– die Sicherheit für Sie und andere,
– die Einsatzbereitschaft,
- den Werterhalt.
Hinweis:
Bei Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr ist der Fahrzeugführer für den funktions- und betriebssicheren Zustand des SCOOTER's verantwortlich.
Eine mangelhafte oder vernachlässigte Pflege und Wartung des SCOOTER's führt zur Einschränkung der Produzentenhaftung.
Bereifung:
Bei unterschiedlichem Reifendruck der Räder einer Achse zieht der SCOOTER nach einer Seite und erschwert die Geradeausfahrt. Bei zu niedrigem Reifendruck ist der Rollwiderstand größer und den Batterien wird mehr Energie entnommen, um den SCOOTER anzutreiben. Beim Befüllen der Reifen ist der max. zulässige Reifendruck anzustreben. Der max. zulässige Reifendruck darf jedoch nicht überschritten werden.
▲ Die Bereifung regelmäßig prüfen:
Reifendruck siehe Kapitel < Technische Daten >.
Die Reifenventile stets durch Ventilkappen gegen Staub schützen.
Profil/Zustand: Abgefahrenes Profil beeinträchtigt die Fahreigenschaften.
Bei einem Reifenwechsel: Die Reifen einer Achse stets paarweise erneuern.
REINIGUNG UND PFLEGE
Hinweis:
Die Beleuchtungseinrichtungen stets sauber halten und vor jedem Fahrtantritt auf Funktion prüfen.
Den SCOOTER nicht mit einem Hochdruckgerät reinigen!
- Kurzschlussgefahr!
Wasser und Feuchtigkeit von elektrischen Bauteilen und Kabeln fernhalten!
– Gefahr einer Schädigung der Elektronik und des Bedienfeldes durch Strahlwasser.
Zur Pflege sollten silikonfreie Reinigungs- und Pflegemittel auf Wasserbasis wie die Lederpflege-Emulsion von Sonax verwendet werden. – Dabei sind die vom Hersteller vorgegebenen Anwendungshinweise zu beachten.
Keine aggressiven Reinigungsmittel, z. B. Lösungsmittel, sowie harte Bürsten u.s.w. verwenden.
Polster und Bezüge
– Die Polster mit warmem Wasser und Handspülmittel säubern.
– Flecken mit einem Schwamm oder mit einer weichen Bürste entfernen.
– Hartnäckige Verschmutzung unter der Verwendung eines handelsüblichen Feinwaschmittels abwaschen.
- Mit klarem Wasser nachwischen und trocknen lassen.
Kunststoffteile
Die Kunststoffverkleidungen o. a. bestehen aus hochwertigen Kunststoffen.
Die Kunststoffteile nur mit warmem Wasser und Neutralreiniger oder Schmierseife säubern.
Achtung:
! Die Kunststoffverkleidungen sind aus Polystyrol gefertigt und werden durch nichtionische Tenside sowie durch Lösungsmittel und insbesondere Alkohole angegriffen.
Ber der Verwendung von handelsüblichen Kunststoffreinigern sind die vom Hersteller vorgegebenen Anwendungshinweise zu beachten.
Beschichtung
Durch die hochwertige Oberflächenveredelung ist ein optimaler Korrosionsschutz gewährleistet.
Sollte die Beschichtung durch Kratzer o. ä. einmal beschädigt sein, so können die Stellen mit einem von uns über den Fachhändler erhältlichen Lackstift ausgebessert werden.
Ein gelegentliches leichtes Ölen der beweglichen Teile (siehe auch Wartungsanleitung) sorgt für deren lange Funktion.
DESINFEKTION
Zur Desinfektion sollten Mittel auf Wasserbasis wie Terralin, Quartamon Med oder Sagrotan Original Konzentrat verwendet werden.
Dabei sind die vom Hersteller vorgegebenen Anwendungshinweise zu beachten.
Hinweis:
Vor der Desinfektion sind die Polster und Griffe zu reinigen.
WIEDEREINSATZ
Für den Wiedereinsatz sind keine weiteren als die unter Kapitel
INSTANDSETZUNG
Zur Durchführung von Instandsetzungsarbeiten wenden Sie sich vertrauensvoll an den ortsansässigen Fachhändler oder eine andere Fachwerkstatt. Sie sind in die Ausführung der Arbeiten eingewiesen und haben geschultes Personal.
SERVICE
Falls Sie Fragen haben sollten oder Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte an den ortsansässigen Fachhändler, der Beratung, Service sowie Reparaturen übernehmen kann.
ERSATZTEILE
Ersatzteile sind nur über einen Fachhändler zu beziehen. Im Falle einer Reparatur sind nur Original-Ersatzteile zu verwenden!
Eine Ersatzteilliste mit den entsprechenden Artikelnummern und Zeichnungen liegt beim Fachhändler.
Achtung:
! Sicherheitsrelevante Teile oder Bau- gruppen sind nur von einer Fach- werkstatt einzubauen. – Unfallge- fahr!
Für eine korrekte Ersatzteil-Lieferung ist in jedem Fall die entsprechende Fahrzeug-Ident-Nr. (Fz-I-Nr.) des SCOOTER's mit anzugeben! Diese finden Sie auf dem Typenschild.
Bei jeder vom Fachhändler durchgeführten Änderung/Modifizierung am SCOOTER sind ergänzende Informationen wie z. B. Montage-/Bedienungshinweise der Bedienungsanleitung des SCOOTER's beizulegen sowie das Datum der Änderung festzuhalten und bei Ersatzteilbestellungen mit anzugeben.
Dadurch soll bei späteren Ersatzteilbestellungen eine falsche Bestellangabe verhindert werden.
Entsorgung
▲ Die Geräteverpackung kann der Wertstoffwiederverwendung zugeführt werden.
▲ Die Metallteile können der Altmetallverwertung zugeführt werden.
▲ Kunststoffteile können der Wiederverwertung zugeführt werden.
▲ Elektrische Bauteile und Leiterplatten können als Elektroschrott entsorgt werden.
▲ Die Entsorgung muss gemäß den jeweiligen nationalen gesetzlichen Bestimmungen erfolgen.
▲ Erfragen Sie bitte bei der Stadt-/Gemeindeverwaltung nach örtlichen Entsorgungsunternehmen.
BATTERIEN
Der SCOOTER benötigt spezielle Antriebsbatterien.
Es dürfen nur wartungsfreie Batterien eingesetzt werden!
Geschlossene Batterien
Geschlossene Batterien (Gel) dürfen nicht geöffnet werden. Sie sind wartungsfrei und die Säure kann beim Transport nicht auslaufen.
Die Batteriepole sind mit entsprechenden Batteriepolkappen abgedeckt.

Vor der ersten Fahrt sollten die Batterien geladen werden.
Dazu die Bedienungsanleitung des Ladegerätes beachten!
Batterieaustausch
Die Antriebsbatterien werden durch den täglichen Einsatz des SCOOTER's stark beansprucht und können ihre Aufgabe nur dann erfüllen, wenn sie gepflegt und geladen werden. Batterien unterliegen einem normalen Alterungsprozess. Sollten die Batterien – trotz sachgemäßem Laden – nicht mehr die volle Leistung abgeben oder defekt sein, sind beide Batterien zu erneuern.
Die Verwendung von Batterien unterschiedlicher Kapazität ist nicht zulässig.
Hinweis:
Ein Batterieaustausch nur von einer Fachwerkstatt durchführen lassen, denn diese kennt mögliche Gefahrenmomente und sorgt für die vorschriftsmäßige Entsorgung defekter Batterien.
Sicherheitshinweise
▲ Kinder von Batterien, Zubehörteilen oder Verpackungsmaterialien fernhalten.
▲ Offene Flammen und Funkenbildung in Batterienähe vermeiden.
- Explosionsgefahr!
▲ Die Batteriepole sollen mit den jeweiligen Batteriepolkappen abgedeckt sein.
▲ Vor Arbeiten an der elektrischen Anlage zuerst die Batteriestecker herausziehen.
▲ Bei Arbeiten an den Batterien keinesfalls mit Werkzeugen, Kabelenden oder anderen metallischen Gegenständen die Batteriepole berühren.
Achtung:
! Batterien können bei Funkenbildung durch Kurzschluss der Batteriepole explodieren!
- Batteriesäure ist stark ätzend! Haut und Augenlicht können zerstört, Kleidung und Fußboden können beschädigt werden.
Hinweis:
Mit Säure in Berührung gekommene Hautflächen oder Körperteile sofort unter fließendem Wasser längere Zeit abspülen. Anschließend einen Arzt aufsuchen. Mit Säure benetzte Kleidungsstücke sofort ausziehen. Kleidung mit Seifenlauge behandeln und mit viel Wasser nachspülen.
▲ Nach Arbeiten an Batterien stets Hände reinigen.
Batteriehinweise zum Einlagern
Vor dem Einlagern, z. B. vor einer Winterpause, sind zur Erhaltung der Batterien folgende Hinweise zu beachten:
Die Batterien vollständig aufladen.
Den Fahrschlüssel abziehen.
Eine Batterieklemme lösen und abnehmen oder den Batteriestecker ziehen.
Batteriehinweis bei längeren Gebrauchspausen
Zur Erhöhung der Lebensdauer sind die Batterien auch bei nicht voller Nutzung oder bei Gebrauchspausen zu Laden (Erhaltungsladung). – Dazu ist der folgende Hinweis zu beachten:
Die Batterien mindestens einmal im Monat über 16 Stunden lang aufladen.
LADEGERÄT
Der SCOOTER benötigt ein spezielles Ladegerät.
Es dürfen nur für den SCOOTER geeignete Ladegeräte eingesetzt werden!
Bedienungsanleitung des Ladegerätes beachten!
Technische Anforderungen:
für wartungsfreie, verschlossene Batterien,
- max. Ladespannung: 28,5 V
-ab 28 Ah - 5 h / 35 Ah - 20 h - max. Ladestrom: 6 A
Pinbelegung des Ladesteckers:
(Bild 57.1)
Pin 1: +24V (Leitung rot)
Pin 2: minus (Leitung schwarz)
Pin 3: minus (Brücke an Pin 2 – siehe Pfeil in Bild 57.2)
Dazu die Bedienungsanleitung des Ladegerätes beachten!
Pinbelegung der Ladebuchse:
(Bild 57.3)
Pin 1: +24V (Leitung rot)
Pin 2: minus (Leitung blau)
Pin 3: Verriegelung (Leitung schwarz)

text_image
1 2 357.1

text_image
1 2 357.2

text_image
1 2 357.3
SICHERUNGEN/ANSCHLÜSSE
Hauptsicherung
Die Hauptsicherung befindet sich unter der Heckverkleidung hinter den Batterien (Bild 58/ ①).
Hinweis:
Eine durchgebrannte Sicherung von einer Fachwerkstatt austauschen lassen..
Sicherung austauschen
Vor dem Austauschen von Sicherungen den SCOOTER auf einer ebenen Fläche abstellen und gegen Wegrollen sichern. Den SCOOTER ausschalten.
– Die Steckverbindungen der elektrischen Anschlüsse trennen.
Hinweis:
Die Steckverbindungen sind durch federnde Arretierungen gesichert, die vor dem Abziehen durch Zusammendrücken am oberen Ende entriegelt werden müssen.
Zum Abziehen an den Anschlusssteckern anfassen.
- Nicht an den Kabeln ziehen!
Sicherungen nur durch eine des gleichen Typs ersetzen!

Bei erneutem Durchbrennen der Sicherung die Schadensursache von einer Fachwerkstatt beheben lassen.
BELEUCHTUNG
Scheinwerfer einstellen
Der Scheinwerfer (Bild 59/ ①) muss so eingestellt sein, dass der Lichtkegel auf der Fahrbahn sichtbar ist. – Den unteren Rand des Lichtkegels auf etwa 3 Meter vor dem Rollstuhl einstellen.
Scheinwerfer einstellen
– Verschraubung (Bild 60/ ②) lösen und
– Scheinwerfer einstellen.
– Verschraubung festdrehen.
Auswechseln defekter Glühlampen
Vor dem Auswechseln einer defekten Glühlampe den SCOOTER ausschalten und den Fahrschlüssel abziehen.
Fahrscheinwerfer
Kugellampe:
12V/15W P26S
Werkzeug:
Kreuzschraubendreher

Hinweis:
Fassen Sie die Glaskörper der neu- en Glühlampen mit einem trockenen Tuch an.

- SCOOTER ausschalten.
– Befestigungsschraube (Bild 61/ ①) herausschrauben und den Fahrscheinwerfer abnehmen (Bild 62).
– Die Kabelschuhe von den Kontakten abziehen (Bild 62).
– Erst die Befestigungsschraube (Bild 63/②) lösen und dann die Kontaktfeder abheben und zur Seite schwenken (Bild 63/A). - Defekte Glühlampe (Bild 63/ ③) herausnehmen.

– Neue Glühlampe in die Sockelaufnahme legen.
– Die Kontaktfeder anheben und auf den Kontaktpunkt der Glühlampe zurückschwenken (Bild 64). An- schließend die Befestigungsschraube (Bild 64/ ①) wieder festdrehen.
- Kabelschuhe auf die Kontakte schieben (Bild 65).
- Den Fahrscheinwerfer einsetzen.
- Dabei den Fahrscheinwerfer erst oben einhängen (Bild 66) dann andrücken.
– Befestigungsschraube (Bild 67/ ①) wieder einschrauben und festdrehen.
– Fahrscheinwerfer ggf. neu einstellen.

Fassen Sie die Glaskörper der neu- en Glühlampen mit einem trock- nen Tuch an.
Ausbau:
- SCOOTER ausschalten.
– Befestigungsschraube (Bild 68/ ①) lösen und Streuscheibe abnehmen (Bild 69). - Defekte Kugellampe leicht in die Fassung gegen die Feder drücken, drehen und aus der Fassung ziehen.
Einbau:
- Neue Kugellampe einsetzen (Bild 69). - Dazu die seitlichen Zapfen (Bajonett-Verschluss) in die Aussparungen der Fassung schieben, leicht gegen die Feder drücken und drehen, bis der Bajonett-Verschluss einrastet.
- Streuscheibe montieren. - Streuscheibe andrücken und anschrauben (Bild 68/ ①).

Um die Rückleuchte und Blinkleuchte hinten auswechseln zu können, muss zuvor das Rücklicht (Bild 70/ ①) ausgebaut werden.
Hinweis:
Hierzu empfehlen wir eine Fachwerkstatt aufzusuchen.
Ausbau:
- SCOOTER ausschalten.
- Sitz und Heckverkleidung abnehmen sowie die Steckverbindung des elektrischen Anschlusses für die Rücklichter trennen.
Dazu Kapitel < Scooter in Komponenten zerlegen – Batterien ausbauen > beachten. - Die Befestigungsschrauben der Klammer (Bild 71/②) herausschrauben und das Rücklicht abnehmen (Bild 72).
- Die Befestigungsschraube der Streuscheibe (Bild 72/ ③) herausschrauben.
- Mit einem kleinen Schraubendreher die federnde Arretierung niederdrücken (Bild 73) und die Streuscheibe nach vorn abziehen.

- Die Streuscheibe in das Lampengehäuse einsetzen (Bild 74) und andrücken bis die federnde Arretierung hörbar einschnappt.
Auf die korrekte Lage der umlaufenden Dichtung (Bild 75/ A) achten. - Die Befestigungsschraube der Streuscheibe (Bild 76/ ③) einschrauben.
- Erst das Rücklicht in die Heckverkleidung einsetzen, dann die Klammer mit den Befestigungsschrauben festschrauben (Bild 77/ ②).
- Die Steckverbindung des elektrischen Anschlusses für die Rücklichter verbinden sowie die Heckverkleidung und den Sitz montieren.
Dazu Kapitel < Scooter in Komponenten zerlegen – Batterien ausbauen > in umgekehrter Reihenfolge beachten.

Fassen Sie die Glaskörper der neu- en Glühlampen mit einem trock- nen Tuch an.
Ausbau:
Zuvor Kapitel < Rücklicht – Ausbau > beachten.
– Befestigungsschraube (Bild 78/ ①) lösen und Streuscheibe abnehmen (Bild 79).
- Defekte Kugellampe leicht in die Fassung gegen die Feder drücken, drehen und aus der Fassung ziehen.
Einbau:
– Neue Kugellampe einsetzen. – Dazu die seitlichen Zapfen (Bajonett-Verschluss) in die Aussparungen der Fassung schieben, leicht gegen die Feder drücken und drehen, bis der Bajonett-Verschluss einrastet (Bild 79).
- Streuscheibe montieren. - Streuscheibe andrücken und anschrauben (Bild 78/ ①).
Zur weiteren Montage das Kapitel < Rücklicht – Einbau > beachten.

Fassen Sie die Glaskörper der neuen Glühlampen mit einem trockenen Tuch an.
Ausbau:
Zuvor Kapitel < Rücklicht – Ausbau > beachten.
– Befestigungsschraube (Bild 80/ ①) lösen und Streuscheibe abnehmen (wie Bild 81).
- Defekte Kugellampe leicht in die Fassung gegen die Feder drücken, drehen und aus der Fassung ziehen.
Einbau:
– Neue Kugellampe einsetzen. – Dazu die seitlichen Zapfen (Bajonett-Verschluss) in die Aussparungen der Fassung schieben, leicht gegen die Feder drücken und drehen, bis der Bajonett-Verschluss einrastet (wie Bild 81).
- Streuscheibe montieren. - Streuscheibe andrücken und anschrauben (Bild 80/ ①).
Zur weiteren Montage das Kapitel < Rücklicht – Einbau > beachten.

Ein Rad-/Reifenwechsel setzt entsprechende Sachkenntnis voraus. Deshalb sollten diese Arbeiten nur von einer Fachwerkstatt ausgeführt werden. Bei einem Radwechsel darf keine Person auf dem SCOOTER sitzen. Der SCOOTER muss auf einem ebenen und festen Untergrund stehen. Vor der Demontage eines Rades das Fahrgestell kippsicher abstützen und den SCOOTER gegen Umkippen und Fortrollen sichern.
Reifen immer paarweise erneuern. Denn zwei unterschiedlich abgefahrene Reifen beeinträchtigen den Geradeauslauf des SCOOTER'S.
Achtung:
! Niemals für die Demontage des Rades die Verbindungsschrauben der Felgenhälften (Bild 82/ ②) lösen.
- Verletzungsgefahr!
Antriebsräder abbauen
Vor dem Austausch oder einer Reparatur ist das Antriebsrad durch Abschrauben der mittleren Sechskant-mutter (Bild 82/ ①) zu demontieren.
Hinweis:
Nach dem Aufstecken des Antriebsrades ist die mittlere Sechskantmutter (Bild 82/ ①) wieder fest aufzuschrauben.
Das Ventil weist nach außen.

Vor dem Austausch oder einer Reparatur ist das Lenkrad durch Abschrauben der mittleren Sechskantmutter (Bild 83/①) zu demontieren.
Hinweis:
Nach dem Aufstecken des Lenkrades ist die mittlere Sechskantmutter (Bild 82/ ①) wieder fest aufzuschrauben.
Das Ventil weist nach außen.
Reifenwechsel
Achtung:
! Die Schrauben am äußeren Rad der Felge (Bild 82+83/ ②) halten die Felgenhälften zusammen und dürfen erst gelöst werden, wenn der Reifendruck vollständig abgelassen ist. – Verletzungsgefahr!
Zum Reifenwechsel den Reifendruck vollständig ablassen, dann die Schraubenmuttern der Felge (Bild 82+83/②) abschrauben und die Felgenhälften trennen.
Hinweis:
Die Schraubenmuttern befinden sich auf der gegenüberliegenden Seite des Ventils.

HINWEISE FÜR DEN FACH- HÄNDLER
Auf Anfrage ist eine Serviceanleitung erhältlich, in der sich eine Checkliste zur jährlichen Inspektion befindet.
In der Checkliste sind die zur Inspektion erforderlichen Funktionsprüfungen aufgelistet.
Sie stellen einen Leitfaden für die Durchführung der Inspektionsarbeiten dar.
Hinweis:
Sie geben keinen Aufschluss über den tatsächlich notwendigen, am SCOOTER festgestellten Arbeitsumfang.
Nach erfolgreicher Durchführung einer jährlichen Inspektion ist der Inspektionsnachweis in der Bedienungsanleitung auszufüllen.
Programmierung des Fahrverhaltens
Das Fahrverhalten des SCOOTER's kann über ein Programmiergerät eingestellt werden.
Dazu die entsprechende < Service-anleitung > beachten.
Das Fahrverhalten des SCOOTER's sollte regelmäßig den individuellen Erfordernissen und dem Lernfortschritt des jeweiligen Benutzers angepasst werden.
Dabei sind die Fahrerfahrung, die körperlichen Grenzen des Benutzers und der hauptsächliche Einsatzort des Fahrzeuges zu berücksichtigen:
▲ Bei der Programmierung des Verzögerungswertes ist zu beachten, dass einerseits sehr heftiges Bremsen den Fahrer gefährden kann, andererseits der Bremsweg aus Sicherheitsgründen nicht länger als 1,0 m bei 6 km/h und 2 m bei 10 km/h sein darf (gemäß EN 12184).
▲ Die Programmierung sollte speziell auf den Benutzer abgestimmt sein. Dabei sind das Reaktionsvermögen, die Konstitution sowie physische und psychische Fähigkeiten zu berücksichtigen. Eine Rücksprache mit dem Arzt oder Therapeuten kann hierbei sehr hilfreich sein.
Fahrparameter
Durch die Einstellung der einzelnen Parameter werden die Fahreigenschaften des SCOOTER's bestimmt.
Dazu die entsprechende < Service-anleitung > beachten.
Standard-Einstellungen
Die in der folgenden Tabelle aufgeführten Parameterwerte sind so gewählt, dass die Prüfungsanforderungen zur Zertifizierung CE erfüllt werden. Davon abweichende Programmierungen erfüllen diese Anforderungen unter Umständen nicht.
Unabhängig davon muss die Sicherheit des SCOOTER's und insbesondere des Fahrers nach einer Änderung der Parameter gewährleistet sein.
Hinweis:
Jede Änderung der Parameter unterliegt der alleinigen Verantwortung der Person, die diese Änderung vornimmt.
Es können gefährdende Parameter eingestellt werden.
Mögliche Kippgefahr in Kurven.
Standard-Programmierung
| Einstellung für 6 km/h / 10 km/h / 12km/h Fast Slow | ||
| Anfahrbeschleunigung vorwärts 25 / 25 / 25 25 / 25 / Bremsverzögerung vorwärts 10 / 12 / 14 10 / 12 / 14 Anfahrbeschleunigung rückwärts 50 / 50 / 50 50 / 50 / 50 Bremsverzögerung rückwärts 30 / 20 / 18 30 / 20 / 18 Max. Vorwärtsgeschwindigkeit 45 / 75 / 90 45 / 75 / 90 Max. Rückwärtsgeschwindigkeit 30 / 35 / 40 30 / 35 / 40 | 25/50/40 |
WARTUNG
Die folgende Wartungsanleitung stellt einen Leitfaden für die Durchführung der Wartungsarbeiten dar.
Achtung:
Wartungsarbeiten sowie Umbauten, Ein- und Verstellungen am SCOOTER sind nur bei ausgeschaltetem SCOOTER durchzuführen!
- Bei Arbeiten an der elektrischen Anlage ist zusätzlich der Fahrschlüssel herauszuziehen! – Unfallgefahr durch ungewollte Rollstuhl-bewegungen!
Inspektion
Aus Sicherheitsgründen und um Unfällen vorzubeugen, die aus nicht rechtzeitig erkanntem Verschleiß resultieren, ist unter normalen Betriebsbedingungen eine jährliche Inspektion vorgesehen.
Damit der SCOOTER in jeder Situation ein Höchstmaß an Sicherheit und Zuverlässigkeit bietet, übertragen Sie diese Arbeiten einer Fachwerkstatt. Die Mitarbeiter der Fachwerkstatt kennen die Technik des SCOOTER's und haben geeignetes Werkzeug. Sie können beginnenden Verschleiß rechtzeitig feststellen und verwenden Original-Ersatzteile.
Hinweis:
Unter erschwerten Betriebsbedingungen, z. B. tägliches Befahren von Gefällestrecken/Steigungen oder beim Einsatz im Pflegedienst – mit häufig wechselnden Benutzern – ist es zweckmäßig, Zwischenkontrollen der Bremsen und des Fahrwerkes zu veranlassen.
Eine mangelhafte oder vernachlässigte Pflege und Wartung des SCOOTER's führt zur Einschränkung der Produzentenhaftung.
Achtung:
Bei Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr ist der Fahrzeugführer für den funktions- und betriebssicheren Zustand des SCOOTER's verantwortlich.
Wartungsanleitung
| WAS ANMERKUNGWANN | ||
| Vor Fahrtantritt Brem | sanlage auf einwandfreie Funktion prüfen | Prüfung selbst oder mit Hilfsperson durchführen. |
| Wahlhebel Fahr-/Schiebebetrieb auf Fahrbetrieb stellen. Das Fahrzeug darf sich nicht mehr schieben lassen. Wenn doch, Magnetbremsen von einer Fachwerkstatt Instand setzen lassen. | Sicherheitshinweise <Elektronik-Rollstühle > Kapitel < Bremsen > beachten. | |
| Insbesondere vor Fahr-ten im Dunkeln | Licht- und Blinkanlage auf einwandfreie Funktion prüfenBedienfeld einschalten und die Beleuchtungs-funktionen prüfen. | Sicherheitshinweise <Elektronik-Rollstühle > Kapitel < Fahrten im öffentlichen Straßenverkehr > beachten.Ein schnelles Blinken der Kontrollanzeige für Blinker weist auf eine defekte Kugellampe hin.Auswechseln defekter Glühlampen siehe Kapitel < Beleuchtung >. |
| Alle 2 Wochen(je nach Fahrstreckenlei-stung) | RadbefestigungenSchrauben oder Muttern auf festen Sitz prüfen. | Selbst oder mit Hilfsperson durchführen.Gelöste Radmuttern oder -schrauben fest anziehen. |
WAS ANMERKUNGWANN
| Alle 2 Wochen(je nach Fahrstreckenlei-stung) | Luftdruck der Reifen prüfenReifenfülldruck – siehe Kapitel < Technische Daten >. | Selbst oder mit Hilfsperson durchführen. Dazu Luftdruckprüfgerät be-nutzen, oder falls nicht vorhanden, "Daumen-druck-Methode" o. ä. anwenden.Sicherheitshinweise < Elektronik-Rollstühle > Kapitel < Reifen > be-achten. |
| Reifenprofil überprü-fenMindestprofiltiefe 1 mm. | Selbst Sichtprüfung durchführen.Bei abgefahrenem Rei-fenprofil oder einer Be-schädigung des Reifen eine Fachwerkstatt zur Instandsetzung hinzu-ziehen. | |
| Sichtprüfung– Rahmen, Anbauteile und Zubehör auf Beschä-digung, Korrosion sowie Lackschäden prüfen.– Elektrische Leitungen und Anschlüsse auf Zu-stand und Befestigung kontrollieren. | Selbst oder mit Hilfspers-on durchführen. | |
| WAS ANMERKUNGWANN | ||
| Alle 2 Monate(je nach Ladehäufigkeit und Umgebungstemperatur auch häufiger) | Batteriewartunggeschlossene Batterien:– keine Wartung | Beachten Sie das Kapitel < Batterien >. |
| Alle 6 Monate(je nach Gebrauchshäufigkeit) | Überprüfen Sie:– Sauberkeit– Allgemeinzustand | Selbst oder mit Hilfsperson durchführen.Beachten Sie dazu folgende Kapitel:> Reinigung und Pflege> Desinfektion> Instandsetzung>Batterien |
| Alle 12 MonateEmpfehlung des Herstellers(je nach Gebrauchshäufigkeit) | Sicherheits-Inspekti-on | Vom Fachhändler durchzuführen.Beachten Sie das Kapitel < Wartung >. |
Störungsbehebung
| Ursache | BehebungStörung | |
| Batteriekontrollanzeige des Bedienfeldes leuchtet nach dem Einschalten nicht auf. | Hauptsicherung ist defekt. | Von einer Fachwerkstatt Instand setzen lassen. |
| Anzeige der Betriebsbereitschaft (Status) blinkt nach Einschalten. | Störung in der Elektro-nik. | Von einer Fachwerkstatt Instand setzen lassen. |
| Fahrhebelwippe zu früh ausgelenkt. | SCOOTER neu einschal-ten. | |
| Umschalthebel Fahr-/Schiebebetrieb steht auf Schiebebetrieb. | Umschalthebel auf Fahr-betrieb stellen. | |
| Beleuchtung nicht aktiv. | Glühlampe defekt. | Neue Glühlampe einset-zen. |
| Schnelles Blinken der Kontrollanzeige für Blinker. | Kugellampe defekt. | Neue Kugellampe einset-zen. |
| Der SCOOTER fährt nicht an. | Fahrbetrieb nicht vorge-wählt. | Fahrschlüssel auf Positi-on Fahrbetrieb stellen. |
TECHNISCHE DATEN
FAHRSTRECKENLEISTUNG
Die Fahrstreckenleistung hängt im entscheidenden Maße von folgenden Faktoren ab:
– Batteriezustand,
– Gewicht des Fahrers,
– Fahrgeschwindigkeit,
– Fahrweise,
– Fahrbahnbeschaffenheit,
– Fahrbedingungen,
- Umgebungstemperatur.
Die von uns angegebenen Nenndaten sind unter folgenden Bedingungen realistisch:
– Umgebungstemperatur 20°C.
- 100 % Nennkapazität der Batterien nach DIN-Norm.
– Neuwertige Batterien mit mehr als 5 Ladezyklen.
– Normgewicht von 75 kg.
– Kein wiederholtes Beschleunigen.
– Ebener fester Untergrund.
Stark eingeschränkt wird die Fahrstrekkenleistung durch:
– häufige Bergauffahrt,
– schlechten Ladezustand der Batterien,
– niedrige Umgebungstemperatur (z. B. im Winter),
– häufiges Anfahren und Bremsen (z. B. im Stadtverkehr),
– gealterte, sulfatierte Batterien.
In der Praxis vermindert sich dabei die unter „Normalbedingungen“ noch erreichbare Fahrstreckenleistung unter Umständen bis auf 40 % des Nennwertes.
Steigfähigkeit
Die zulässigen Werte für Fahrten auf Steigungs- oder Gefällstrecken sind den jeweiligen Technischen Daten zu entnehmen.
Die systembedingte Steigfähigkeit des SCOOTER's ist jedoch größer, da diese Leistung für die sichere Hindernisüberwindung bereitzustellen ist.
Achtung:
! Die Fahrleistungen können die Sicherheitsgrenzen überschreiten.
- Steigungen und Gefälle über die zulässigen Werte hinaus (z. B. Rampen) sind aus Sicherheitsgründen nur ohne Fahrer zu befahren!
SICHERUNGEN
Dazu Kapitel

Hauptsicherung: 70 A
Lade-/Steuersicherung: 10 A
BELEUCHTUNG

Scheinwerferlampe: Glühlampe 12V/15W P26S
Rückleuchte: Kugellampe 21/5W 12V BAY15D

Blinkleuchte/vorn: Kugellampe 12V/10W BA15S

Blinkleuchte/hinten: ....Kugellampe 12V/10W BA15S
WERKZEUG
Für Einstell- und Wartungsarbeiten wird folgendes Werkzeug benötigt:
Maul- oder Ringschlüssel SW* 10 / 13 / 17 / 19
Sechskantstiftschlüssel SW* 3 / 4 / 5
Kreuzschraubendreher Gr. 0 / 1 / 2
Schlitzschraubendreher .... Gr. klein
! Bedienungsanleitungen sowie beiliegende Dokumentationen lesen.
Nur auf ebenen Flächen in den Schiebebetrieb schalten.
Umschalten vom Fahrbetrieb in den Schiebebetrieb
Nicht an den Armlehnen anheben.
Batterieanschlussplan
Der Pfeil mit der Hand zeigt auf die Stellen, wo angefasst werden soll.
MODELL 1.363 / 1.364
Alle Angaben innerhalb der folgenden Tabellen beziehen sich auf die Standardausführungen des entsprechenden Modells.
Maßtoleranz ± 1,5 cm, ± 2 °.
Modell: ...... Elektro-SCOOTER, Modell 1.363 / 1.364
Typenschild: ...... am Sitzholm
Anwendungsklasse nach DIN EN 12184: ....Klasse C
Elektrische Anlage:
Antriebssteuerung (24 V): 110 A max.
Beleuchtung: 12 V
Abmessungen:
Länge max. mit Korb (3-Rad / 4-Rad): 125 / 130 cm
Länge min. ohne Korb (3-Rad / 4-Rad): 125 / 130 cm
Breite allgemein: 63 cm
Breite über Armlehnen (min. / max.): 59 / 80 cm
Höhe über Kopfstütze (min. / max.): ...... max. 121 cm
Sitzhöhe (min. / max.): 45 / 55 cm
Sitzhöhe standard (mittlere Bohrung im Sitzrohr): 50 cm
Armlehnenhöhe ab Oberkante Sitz (min. / max.): 23 / 31 cm
Sitztiefe: 40 cm
Sitzbreite (min. / max.): 45 / 66 cm
Sitzbreite (Werkseinstellung): 45 cm
Rückenhöhe (min. / max.): 45 cm
Sitzneigung (min. / max.): 3°
Antriebsrad (luftbereift, max. 3,5 bar = 50 psi): ...... 260 x 85 = ∅ 26 cm
Lenkrad (4-Rad, luftbereift, max. 2,0 bar = 29 psi): ...... 260 x 85 = ∅ 26 cm
Lenkrad (3-Rad, luftbereift, max. 2,0 bar = 29 psi): ...... 260 x 85 = ∅ 26 cm
Transportmaße:
Länge ohne Korb (3-Rad / 4-Rad): 123 / 130 cm
Breite ohne Sitz: 63 cm
Höhe über umgeklappte Lenksäule (ohne Sitz): 65 cm
Umgebungstemperatur: -20 °C bis +40 °C
Lagertemperatur: -25 °C bis +50 °C
Batterien:
Verschlossene Antriebsbatterien: 2 x 12 V 40 Ah – 5 h / 50 Ah – 20 h
2 x 12 V 33 Ah - 5 h / 38 Ah - 20 h
max. Batterieabmessung (LxBxH): 210 x 170 x 170 mm
Reichweite:
- bei 33 Ah - 5 h - Batterien: bis 27 km
– bei 40 Ah – 5 h - Batterien: ...... bis 35 km
Ladegerät:
für Batterien ab 28 Ah – 5 h ...... 24 V / 6 A
Leistung:
max. Fahrgeschwindigkeit: 6 km/h / 12 km/h
Motor-Dauerleistung: 400 Watt
Motor-Spitzenleistung: 1600 Watt
Einstiegshöhe: 17 cm
Bodenfreiheit: 10 cm
max. Hindernishöhe aufwärts: 10 cm (8 cm)
max. Hindernishöhe abwärts: 10 cm
Wendekreisradius (3-Rad / 4-Rad): 1,1 / 1,5 m
Wendebereich (3-Rad / 4-Rad): 1,4 / 1,8 m
Technische Steigfähigkeit (bei 75 kg Nutzergewicht): 15°/27 %
Technische Steigfähigkeit (mit max. Nutzergewicht):...... 11,5°/20 % (10°/18 %)
zul. Steigung und Gefälle: 10°/18 % (7°/12 %)
zul. Quergefälle: 10°/18 % (7°/12 %)
Kippsicherheit: 15,5°/28 %
Gewichte (Grundausstattung 3-Rad / 4-Rad):
zul. Gesamtgewicht: 260 kg
max. Nutzergewicht: 130 kg (150 kg)
max. Zuladung im Frontkorb: 10 kg
zul. Vorderachslast: 70 kg
zul. Hinterachslast: 190 kg
Leergewicht (mit 40 Ah - Batterien): ...... ca. 97,5 kg / 106 kg
Komponente Heckteil (ohne Batterien): 23 kg
Komponente Frontteil: 24,5 kg / 33 kg
Komponente Sitz: 17 kg
Batterien: 2 x 15,5 kg
Die Werte in Klammern () gelten für 150 kg max. Nutzergewicht und liegen außerhalb der Norm EN 12184.
INSPEKTIONSNACHWEIS
Fahrzeugdaten:
Modell:
Lieferschein-Nr.:
Fahrzeug-Ident-Nr.:
Übergabe-Inspektion
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift:
Ort, Datum:
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
empfohlene Sicherheits-Inspektion (spätestens alle 12 Monate)
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift:
Ort, Datum:
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
empfohlene Sicherheits-Inspektion (spätestens alle 12 Monate)
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift:
Ort, Datum:
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
empfohlene Sicherheits-Inspektion (spätestens alle 12 Monate)
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift:
Ort, Datum:
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
empfohlene Sicherheits-Inspektion (spätestens alle 12 Monate)
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift:
Ort, Datum:
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
empfohlene Sicherheits-Inspektion (spätestens alle 12 Monate)
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift:
Ort, Datum:
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
empfohlene Sicherheits-Inspektion (spätestens alle 12 Monate)
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift:
Ort, Datum:
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
empfohlene Sicherheits-Inspektion (spätestens alle 12 Monate)
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift:
Ort, Datum:
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
empfohlene Sicherheits-Inspektion (spätestens alle 12 Monate)
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift:
Ort, Datum:
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
empfohlene Sicherheits-Inspektion (spätestens alle 12 Monate)
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift:
Ort, Datum:
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
GARANTIE
Für dieses Produkt übernehmen wir die Garantie entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen. Abweichend hiervon gewähren wir:
- 4 Jahre auf den Rahmen.
- 2 Jahre auf die Elektronik und Fahrzeugteile.
- 1 Jahr auf die Batterien.
Technische Änderungen im Sinne des Fortschrittes behalten wir uns vor.
Für den Fall, dass Sie dieses Produkt oder Teile desselben zu bemängeln haben, senden Sie uns mit Ihrer Begründung in jedem Falle den nachfolgenden GARANTIE-ABSCHNITT zu.
Vergessen Sie nicht, uns darin die gewünschten Angaben über die Modellbezeichnung, die Lieferschein-Nr. mit Lieferdatum, die Fahrzeug-Ident-Nr. (Fz-I-Nr.) sowie Ihren Fachhändler mitzuteilen.
Die Fahrzeug-Ident-Nr. (Fz-I-Nr.) ist vom Typenschild abzulesen.
Vorraussetzung für die Garantie ist in jedem Fall der bestimmungsgemäße Gebrauch des Produktes, die Verwendung von Original-Ersatzteilen durch Fachhändler sowie die regelmäßige Durchführung von Wartung und Inspektion.
Für Oberflächenbeschädigungen, Bereifung der Räder, Beschädigungen durch gelöste Schrauben oder Muttern sowie ausgeschlagene Befestigungsbohrungen durch häufige Montagearbeiten ist die Garantie ausgeschlossen.
Weiterhin sind Schäden am Produkt ausgeschlossen, die auf eine unsachgemäße Reinigung mit Dampfstrahlgeräten bzw. absichtliche oder unabsichtliche Wässerung der Komponenten zurückzuführen sind.
Achtung:
Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung sowie unsachgemäß durchgeführte Wartungsarbeiten als auch insbesondere technische Änderungen und Ergänzungen (Anbauten) ohne unsere Zustimmung führen zum Erlöschen sowohl der Garantie als auch der Produkthaftung allgemein.
Hinweis:
Diese Bedienungsanleitung als Bestandteil des Produktes ist bei einem Benutzer- sowie Besitzerwechsel diesem mitzugeben.

Dieses Produkt ist konform mit der EG-Richtlinie 93/42/EWG für Medizinprodukte.
GARANTIE-ABSCHNITT
Ausfüllen! Im Bedarfsfall kopieren und die Kopie einsenden.
Garantie
Modellbezeichnung:
Lieferschein-Nr.:
Fz-I-Nr. (siehe Typenschild):
Lieferdatum:
Stempel vom Fachhändler:

Wir bewegen Menschen.
MEYRA-ORTOPEDIA
Vertriebsgesellschaft mbH
Meyra-Ring 2 · D-32689 Kalletal-Kalldorf
Postfach 1 703 · D-32591 Vlotho
Fon 05733 922-355
Fax 05733 922-9355
info@meyra.de · www.meyra.de
info@ortopedia.de · www.ortopedia.de
205 310 300 • (Stand: 2006-01) Technische Änderungen vorbehalten!
