2.663 - Véhicule pour personnes handicapées Meyra - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts 2.663 Meyra als PDF.
Benutzerfragen zu 2.663 Meyra
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Véhicule pour personnes handicapées kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch 2.663 - Meyra und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. 2.663 von der Marke Meyra.
BEDIENUNGSANLEITUNG 2.663 Meyra
Modell 2.663 - 3-Rad
Modell 2.664 - 4-Rad
MEYRA®
ORTOPEDIA
Wir bewegen Menschen.
Inhalt
Vorwort 6
Empfang 6
Gesetzliche Bestimmungen 7
Gesetzliche Bestimmungen für Deutschland (Auszug) 7
SCOOTER bis 6 km/h ....7
SCOOTER über 6 km/h ....7
CE-Bestimmungen 8
Übersicht 9
Modell: 2.664 9
Modell: 2.663 ....10
Bedienfeld....11
Fahrschloss 11
Batterieladebuchse ....11
Sollwertgeber 12
Fahrtrichtung über Fahrhebelwippe wählen 12
Handbremse....12
Handhabung des SCOOTER'S 13
Spezifikation....13
Verwendung 13
Hochfrequente Strahlung ....13
Funktionsprüfung 13
Tips zur Unfallverhütung 14
Erste Fahrübungen....14
Fahren im Straßenverkehr ....14
Sicherheitshinweise....15
SCOOTER sichern ....15
Fahrschlüssel 16
Fahrschlüsselposition 16
Fahr-/Schiebebetrieb 17
Fahrbetrieb herstellen ....17
Schiebebetrieb herstellen ....17
Fahrbereitschaft herstellen ....18
Einstellen der Lenksäule ....19
SCOOTER einschalten ....19
Batterie Ladezustand ....20
Batterien laden 21
Ladevorgang 22
Fahrverhalten 23
Sicherheitshinweise....23
Sollwertgeber (Fahrhebelwippe, Gasdrehgriff, Fußgas) 24
Fahrgeschwindigkeit 24
Fahrtrichtung 24
Abbremsen bis zum Stillstand 25
Bremsen....26
Betriebsbremse....26
Feststellbremse....26
Abbremsen des SCOOTER'S 26
Bremsweg 26
Handbremse 27
Feststellen der Handbremse ....27
Lösen der Handbremsen 27
Verladen und Transport 28
Sicherheitshinweise....28
Transport in Fahrzeugen 28
Transportsicherung 28
SCOOTER-Abmessungen reduzieren 29
SCOOTER in Komponenten zerlegen 30
SCOOTER-Komponenten wieder zusammenfügen 33
Rampen und Hebebühnen 36
Rampenausführung 36
Besondere Sicherheitshinweise ....37
Komponenten....38
Sitz 38
Staufach im Sitz 38
Sitz drehen 38
Sitz abnehmen 39
Sitz aufstecken 39
Sitzhöhe einstellen ....39
Armlehne 40
Armlehne hochschwenken 40
Winkel der Armlehne einstellen ....40
Staufach in den Armlehnen 40
Rückenlehne....41
Rückenlehne verstellen....41
Lordosenverstellung ....41
Frontkorb 42
Rückwärtiges Staufach 42
Stützrollen....43
Stützrollen entfernen 43
Stützrollen anbringen ....43
Haltegurt....44
Haltegurt mit Schloss anlegen 44
Haltegurt mit Klettverschluss anlegen 44
Gurtlänge einstellen ....44
Instandhaltung 45
Reinigung und Pflege 46
Polster und Bezüge 46
Kunststoffteile 46
Beschichtung ....46
Desinfektion 47
Wiedereinsatz....47
Instandsetzung ....47
Service 47
Ersatzteile....48
Entsorgung ....48
Batterien 49
Geschlossene Batterien ....49
Batterien laden 49
Batterieaustausch....49
Sicherheitshinweise....49
Batteriehinweise zum Einlagern ....50
Batteriehinweis bei längeren Gebrauchspausen 50
Ladegerät 51
Sicherungen/Anschlüsse....52
Hauptsicherung....52
Sicherung austauschen 52
Beleuchtung....53
Einstellen des Fahrscheinwerfers ....53
Auswechseln defekter Glühlampen ....53
Fahrscheinwerfer ....54
Blinkleuchte/vorn 55
Räder 61
Radwechsel....61
Reifenwechsel 62
Handbremse....63
Trommelbremse nachstellen 63
Hinweise für den Fachhändler 64
Programmierung des Fahrverhaltens 64
Fahrparameter 65
Standard-Programmierung ....65
Standard-Einstellungen 65
Wartung....66
Inspektion....66
Wartungsanleitung....67
Störungsbehebung 70
Technische Daten 71
Fahrstreckenleistung....71
Sicherungen 72
Beleuchtung....72
Werkzeug....72
Klebeschilder am SCOOTER 73
Symbole....73
Scooter, Modell 2.663 / 2.664 ....74
Inspektionsnachweis ....76
Garantie 78
VORWORT
Wir danken Ihnen für das Vertrauen, das Sie unserem Hause durch die Wahl dieses SCOOTER'S entgegengebracht haben.
Der SCOOTER ist ein technisches Hilfsmittel. Er ist erklärungsbedürftig, benötigt eine regelmäßige Pfl ege und birgt bei unsachgemäßem Gebrauch Gefahren in sich. Deshalb muss die richtige Handhabung erlernt werden.
Die vorliegende Bedienungsanleitung soll Ihnen helfen, sich mit der Handhabung des SCOOTER'S vertraut zu machen sowie Unfälle zu vermeiden.
Hinweis:
Die abgebildeten Ausstattungsvarianten können von Ihrem Modell abweichen.
Das für die Einstell- und Wartungsarbeiten benötigte Werkzeug ist unter Kapitel
Achtung:
! Lesen und beachten Sie vor der erstmaligen Inbetriebnahme:
- diese Bedienungsanleitung,
- die Bedienungsanleitung < Bedien-modul - LCD-Display >,
- die Sicherheitshinweise
.
Hinweis:
Kinder sollten diese Bedienungsanleitung sowie die Sicherheitshinweise
EMPFANG
Alle Produkte werden bei uns im Werk auf Fehlerfreiheit geprüft und in Spezialkartons verpackt.
Hinweis:
Wir möchten Sie dennoch bitten, den SCOOTER sofort nach Erhalt – am besten im Beisein des Überbringers – auf eventuelle während des Transportes aufgetretene Schäden zu überprüfen.
Sollten Sie der Meinung sein, dass eine Beschädigung während des Transportes eingetreten ist, so veranlassen Sie bitte folgendes:
a) Durchführung einer TATBESTANDS-AUFNAHME – der Überbringer ist dazu verpfl ichtet.
b) Anfertigung einer ABTRETUNGS-ERKLÄRUNG – Sie treten alle Forderungen aus diesem Schaden an den Lieferer ab.
c) Rücksendung des FRACHTBRIEFES, der TATBESTANDSAUFNAHME und der ABTRETUNGSERKLÄRUNG an uns.
Bei Nichtbeachtung dieses Hinweises oder Meldung eines Schadens nach der Annahme ist eine Anerkennung des Schadens durch uns nicht möglich.
Hinweis:
Die Verpackung des SCOOTER's sollte für einen eventuell später notwendigen Transport aufbewahrt werden.
GESETZLICHE BESTIM- MUNGEN
Beachten Sie die jeweils länderspezifi schen, gesetzlichen Bestimmungen.
Gesetzliche Bestimmungen für Deutschland (Auszug)
Achtung:
Fahrzeuge ohne aktive Beleuch-
- tung dürfen nicht am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen!
Hinweis:
Für SCOOTER mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 15 km/h ist kein Führerschein erforderlich.
Das Mindestalter zum Führen eines SCOOTER's beträgt 15 Jahre. Für jüngere Personen kann eine Ausnahmegenehmigung bei der zuständigen Verwaltungsbehörde beantragt werden.
Öffentliche Gehwege wie z. B. Bürgersteige dürfen im Schritttempo befahren werden.
SCOOTER ab 6 km/h müssen auf der Rückseite der Rückenlehne mit einer Heckmarkierungstafel nach ECE-R69 ausgestattet sein.
SCOOTER bis 6 km/h
Der Abschluss einer Haftpfl ichtversicherung ist nur bei einem SCOOTER über 6 km/h vorgeschrieben, jedoch generell empfehlenswert.
Elektrofahrzeuge wie SCOOTER, Rollstühle, Zusatzantriebe, Elektromobile, die eine maximale Geschwindigkeit von nicht mehr als 6 km/h erreichen, sind ohne Zusatzkosten in der privaten Haftpfl ichtversicherung mitversichert. Hierzu muss ein formloser Antrag beim zuständigen Versicherungsunternehmen eingereicht werden.
SCOOTER über 6 km/h
Im Gegensatz zum Modell mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 6 km/h wird für das Modell mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 15 km/h laut Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) folgendes gefordert:
Der Abschluss einer Haftpfl ichtversicherung.
Die Betriebserlaubnis des SCOOTER's durch die örtliche Kfz-Zulassungsstelle.
Die Betriebserlaubnis ist bei Fahrten am öffentlichen Straßenverkehr stets mitzuführen.
Das für die Zulassung erforderliche Betriebserlaubnisgutachten liegt dem SCOOTER bei.
Wenden Sie sich zuerst an Ihre Versicherung. Sie erhalten dort ein Versicherungskennzeichen (Mofakennzeichen), das hinten an der Heckverkleidung mit zwei Schrauben anzubringen ist.
Der so ausgerüstete SCOOTER ist dann der örtlichen Kfz-Zulassungsstelle vorzuführen. Das Betriebserlaubnisgutachten wird dort auf Übereinstimmung mit dem SCOOTER kontrolliert und abgestempelt.
Das Beantragen der Betriebserlaubnis ist abhängig von der entsprechenden Kfz-Zulassungsstelle.
Im allgemeinen reicht es aus, das Betriebserlaubnisgutachten zu der örtlichen Kfz-Zulassungsstelle zu senden um die Betriebserlaubnis zu beantragen.
Die abgestempelte Betriebserlaubnis wird anschließend zugeschickt.
Ein klärendes Telefongespräch vorab kann Ihnen unnötige Wege ersparen. Danach darf der SCOOTER im öffentlichen Straßenverkehr gemäß der Straßenverkehrsordnung (StVO bzw. StVZO) gefahren werden.
Hinweis:
Jede Änderung des so zugelassenen SCOOTER's führt zum Erlöschen der Betriebserlaubnis.
CE-Bestimmungen
Hinweis:
Dieses Fahrzeug entspricht den einschlägigen Anforderungen der EG-Richtlinie 93/42 EWG.
Störungen durch hochfrequente Strahlungen anderer elektronischer Geräte sind jedoch nicht auszuschließen.
Hochfrequente Strahlungen treten z. B. im Bereich von Radar- und Sendeanlagen, bei Funkgeräten aller Art und Funktelefonen auf. Reagiert der SCOOTER im Störfall unkontrolliert oder werden andere elektronische Geräte durch den SCOOTER gestört, sofort anhalten und das Fahrzeug ausschalten.
Hinweis:
Der SCOOTER kann hochempfindliche, elektromagnetische Felder anderer elektronischer Geräte stören, wie z. B. Anti-Diebstahl Vorrichtungen in Kaufhäusern.
Der Anschluss anderer Geräte kann ebenso Störungen hervorrufen.
Achtung:
SCOOTER grundsätzlich nicht in unmittelbarer Umgebung medizinischer Geräte mit hohem Gefährdungspotential und/oder lebenserhaltender Funktion sowie Diagnosegeräten betreiben.
ÜBERSICHT
Modell: 2.664
Die Übersicht zeigt die wichtigsten Komponenten und Bedieneinrichtungen.

④ Hebel der Lenksäulenarretierung
⑤ Hebel der Sitzverriegelung
⑥ Abschließbares Staufach
⑦ Stützrolle
⑧ Rückleuchte / Blinker hinten
Modell: 2.663
Die Übersicht zeigt die wichtigsten Komponenten und Bedieneinrichtungen.

① Sitz
② Lenkergriff
③ Handbremse
④ Fahrschlüssel
⑤ Lenksäule
⑥ Fahrscheinwerfer
⑦ Blinker vorn
⑧ Lenkrad
⑨ Antriebsrad
① Fahrhebelwippe
② Bedienfeld
③ Frontkorb
④ Hebel der Lenksäulenarretierung
⑤ Hebel der Sitzverriegelung
⑥ Abschließbares Staufach
⑦ Stützrolle
⑧ Rückleuchte / Blinker hinten
Bedienfeld

Hinweis:
Die Funktion und Bedeutung der Tasten und Symbole sind in der separaten Bedienungsanleitung < Bedienfeld mit LCD-Display > beschrieben.
Fahrschloss
(1) Fahrschloss
(2) Schlüsselposition 0 (AUS)
(3) Schlüsselposition 1 (Schieben)
(4) Schlüsselposition 2 (EIN)
Batterieladebuchse
(5) Batterieladebuchse – Die Batterieladebuchse (5) ist durch eine zur Seite schwenkbare Abdeckscheibe geschützt.

Die gewünschte Fahrgeschwindigkeit wird durch Betätigen des Sollwertgebers über:
– die Fahrhebelwippe (Standard) (1),
– den Gasdrehgriff (Option) (2),
- das Fußgas (Option) (3),
erreicht.
Fahrtrichtung über Fahrhebelwippe wählen
Die Fahrhebelwippe (1) kann mit der linken oder rechten Hand bedient werden.
(F) = Gelb - Vorwärtsfahrt
(R) = Grün - Rückwärtsfahrt
Handbremse
Das Sichern des Fahrzeuges im Schiebebetrieb sowie eine Notbremsung wird durch Betätigen der optionalen Trommelbremse über:
- den Handbremsgriff (4), erreicht.

! Die Bedienungsanleitung
- Die Sicherheitshinweise
Spezifi kation
Der SCOOTER ist ein umweltfreundliches Elektrofahrzeug. Er wurde entwickelt um den Aktionsradius bei gesundheits- oder altersbedingter Einschränkung zu erweitern.
Der SCOOTER erfüllt die < Anforderungen behinderter Menschen > nach EN 614-1.
Verwendung
Achtung:
! Die grundsätzliche Eignung des Fahrers zur Teilnahme am Straßenverkehr muss gewährleistet sein!
Der SCOOTER ist vorgesehen für Fahrten im befestigten Außenbereich und großräumigen Innenbereich (z. B. Kaufhäuser).
Er dient ausschließlich der Beförderung einer sitzenden Person.
Hochfrequente Strahlung
▲ Mobiltelefone sollten bei der Benutzung des Elektro-Fahrzeuges ausgeschaltet sein. – Ein Mobilte- lefon sendet auch im Stand-By-Betrieb, ohne das ein Gespräch geführt wird.
Das Elektro-Fahrzeug ausschalten, sobald Sie das Mobiltelefon in Betrieb nehmen.
Funktionsprüfung
Vor jedem Fahrtantritt ist der SCOO-TER auf Funktion und Sicherheit zu überprüfen.
Dazu Kapitel < Überprüfung vor Fahrtantritt > beachten.
Tips zur Unfallverhütung
Erste Fahrübungen
Für die ersten Fahrübungen ist eine geringe Geschwindigkeit am Bedienfeld vorzuwählen. Machen Sie sich schrittweise mit dem Fahrverhalten des SCOOTER's vertraut. Der SCOOTER sollte erst dann außerhalb der gewohnten Umgebung oder auf öffentlichen Wegen eingesetzt werden, wenn er sicher beherrscht wird.
Fahren im Straßenverkehr
Bei der Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr müssen die geltenden Straßenverkehrsregeln beachtet und eingehalten werden.
▲ Prüfen Sie vor jedem Fahrtantritt die Beleuchtungsanlage auf Funktion.
▲ Führen Sie nach dem Anrollen – bei sehr geringer Geschwindigkeit – einen kurzen Brems- und Lenktest durch.
▲ Hindernisse langsam im rechten Winkel anfahren (1) und überwinden.
Achtung:
! Sicherheitshinweise < Elektronik- Rollstühle > beachten!
▲ Bei ausgeschalteter Kurvenge- schwindigkeitsreduzierung be- steht bei Kurvenfahrten erhöhte Kippgefahr, insbesondere bei 3- Rad-Modellen.
– Die Fahrweise ist der jeweiligen Fahrsituation entsprechend anzupassen. – Unfallgefahr!

▲ Kurven und Gefälle sind mit angepasster Geschwindigkeit zu befahren.
▲ Kippgefahr bei Kurvenfahrt!
▲ Keine größeren Steigungen und Gefälle als die in den technischen Daten angegebenen befahren.
Beim rückwärts Bergrunterfahren besteht beim Bremsen Überschlagsgefahr!
▲ Die Stützrollen können beim Herunterfahren z. B. von Bordsteinkanten aufsetzen und somit die Antriebsräder vom Boden abheben. Der SCOOTER ist dann manövrierunfähig!
▲ Drehen Sie den Fahrschlüssel nicht während der Fahrt auf die Position AUS. Der SCOOTER wird dadurch außer Betrieb gesetzt und stoppt sofort.
▲ Die Trommelbremse während der Fahrt nur in Notsituationen betätigen.
▲ Durch den An- und Abbau von Zubehörteilen/Komponenten kann sich das Fahrverhalten ändern.
▲ Reifen bestehen aus einer Gummimischung, die auf einigen Untergründen bleibende oder schwer entfernbare Spuren hinterlassen können (z.B. Kunststoff-, Holz- oder Parkettböden, Teppiche, Auslegware).
▲ Setzen Sie den SCOOTER nicht extremen Witterungen aus.
▲ Schützen Sie die Polsterteile durch eine Abdeckung und/oder stellen Sie den SCOOTER an geschützten Plätzen ab.
▲ Temperatureinwirkungen durch Lampen, Sonne oder andere Wärmequellen kann die Polsterteile, Handgriffe und Verkleidungen beschädigen oder so stark aufheizen, dass es bei einer Berührung mit freiliegender Hautfl äche, zu Hautverbrennungen führen kann.
- Freiliegende sowie wärmeempfi ndliche Haut entsprechend schützen.
SCOOTER sichern
Sichern Sie den SCOOTER gegen unbefugte Benutzung durch Abziehen des Fahrschlüssels.
Sichern Sie den SCOOTER gegen ungewollte Rollbewegungen im Schiebebetrieb durch Feststellen der Handbremse.
Fahrschlüssel
Fahrschlüsselposition
Dazu auch die Bedienungsanleitung < Bedienfeld mit LCD-Display > beachten!
Position AUS
Fahrschlüssel parallel zur Lenksäule (1).
Der SCOOTER ist ausgeschaltet.
Position Schieben
Fahrschlüssel um 45° im Uhrzeigersinn gedreht (2).
Der Schiebebetrieb ist vorgewählt.
Position EIN
Fahrschlüssel um 90° gedreht (3).
Der Fahrbetrieb ist eingeschaltet.

Fahr-/Schiebebetrieb
Hinweis:
Durch das Gewicht des SCOOTER'S sind entsprechende Lenk- und Schiebekräfte erforderlich.
Den SCOOTER nur zum Rangieren auf ebenen Strecken in den Schiebebetrieb schalten.
Fahrbetrieb herstellen
Dazu den Fahrschlüssel in die Fahrschlüsselbuchse einstecken und 90° im Uhrzeigersinn auf Position EIN drehen (1).
Der SCOOTER ist nun fahrbereit.
Schiebebetrieb herstellen
Drehen Sie dazu den Fahrschlüssel in die 45°-Rastposition (2). Dadurch erfolgt die Vorwahl des Schiebebetriebes.
Solange die Taste Schiebebetrieb (3) gedrückt wird, lässt sich der SCOOTER schieben.
Dazu auch die Bedienungsanleitung < Bedienfeld mit LCD-Display > beachten!
Achtung:
Bei einem Totalausfall der Elektro-
- nik erst das Staufach öffnen, dann den Bremsentriegelungshebel hinter Öffnung (4) nach oben schwenken.
Nach dem Schiebevorgang den Bremsentriegelungshebel wieder nach unten schwenken.

Fahrbereitschaft herstellen
Achtung:
! Vor jedem Fahrtantritt ist der SCOOTER auf Funktion und Sicherheit zu überprüfen.
Vor der ersten Fahrt sollten die Batterien über die Ladebuchse (1) geladen werden.
Dazu Kapitel < Batterien laden > beachten.
Achtung:
! Steigen Sie nur in bzw. aus dem Sitz des SCOOTER's, wenn der Fahrschlüssel abgezogen ist.
- Ein unbeabsichtigtes Berühren der Fahrhebelwippe kann den SCOOTER sonst unkontrolliert anfahren lassen!
- Unfallgefahr!
- Stecken Sie keine anderen Gegenstände als den Fahrschlüssel bzw. den Batterieladestecker in die entsprechenden Buchsen.
- Kurzschlussgefahr!

Einstellen der Lenksäule
Zum stufenlosen Einstellen der Lenksäule drücken Sie den Arretierungshebel (1) nach unten.
Achtung:
Halten Sie dabei die Lenksäule mit
- einer Hand am Lenker fest, um ein unkontrolliertes Herunterschwenken zu verhindern.
- Verletzungsgefahr!
Lassen Sie in gewünschter Position der Lenksäule den Arretierungshebel los.
SCOOTER einschalten
Zum Einschalten (3) erst den Fahrschlüssel in das Fahrschloss der Lenksäule einstecken und 90° im Uhrzeigersinn drehen (2).
Dazu auch die Bedienungsanleitung < Bedienfeld mit LCD-Display > beachten!
Achtung:
Stecken Sie keine anderen Gegen-
- stände als den Fahrschlüssel in das Fahrschloss.
- Kurzschlussgefahr!

Während der Einschaltphase von ca. einer Sekunde nicht den Sollwertgeber bewegen.
- Die Elektronik ist einsatzbereit, wenn die Geschwindigkeitsanzeige (1) im LCD-Display erscheint.
Batterie Ladezustand
Nach dem Einschalten zeigt das Symbol der Batterieanzeige (2) den Batterieladezustand an.

Hinweis:
Der angezeigte Wert ist abhängig von der Umgebungstemperatur, dem Alter der Batterie sowie deren Belastungsart und deshalb mit Einschränkungen zu betrachten.
▲ Erscheint ein leeres Batteriesymbol im LCD-Display, sollten die Batterien umgehend geladen werden.
▲ Erscheint im LCD-Display anstelle der Geschwindigkeitsanzeige (1) eine Fehleranzeige E00 bis E99, liegt gemäß einer Fehlerliste ein Fehler vor.
Siehe Kapitel < Instandhaltung > Absatz < Störungsbehebung >.

text_image
0.0km/h 12:58 ① ②▲ Erscheint im LCD-Display anstelle der Geschwindigkeitsanzeige (1) die Fehleranzeige E10, wurde der Sollwertgeber während der Einschaltphase zu früh betätigt.
- Den Sollwertgeber loslassen und den SCOOTER erst aus- und wieder einschalten. - Die Einschaltphase abwarten.
Batterien laden
Die Batterien sollten gleich nach dem Einsatz des SCOOTER's geladen werden, damit am nächsten Tag wieder die volle Fahrleistung zur Verfügung steht.
Jede Batterie unterliegt einer normalen „Selbstentladung“. Wird der SCOOTER längere Zeit nicht benutzt, sollten die Batterien einmal pro Monat nachgeladen werden. Dadurch bleibt der SCOOTER ständig einsatzbereit.
Zum Laden der Batterien sollte ein Ladegerät verwendet werden, das für die Bauart und die Nennkapazität der Batterien geeignet ist. Nur bei Verwendung der von uns mitgelieferten und empfohlenen Batterieladegeräte bleibt die Gewährleistung in vollem Umfang erhalten.
▲ Sicherheitshinweise < Elektronik-Rollstühle > beachten!
▲ Funkenbildung durch statische Elektrizität vermeiden (z. B. verursacht durch synthetische Fußbodenbeläge).
▲ Beachten Sie die Bedienungsanleitung des Ladegerätes.
Ladevorgang
Zum Laden der Batterien erst den SCOOTER ausschalten und dann den Stecker des Batterieladegerätes in die Ladebuchse einstecken (1).
Anschließend den Netzstecker des Batterieladegerätes in eine entsprechende Steckdose stecken. Der Ladevorgang wird eingeleitet.
Hinweis:
Dazu das Kapitel < Batterien > so- wie die Bedienungsanleitung des Ladegerätes beachten.
Achtung:
! Keine anderen Gegenstände als den Batterieladestecker in die Batterieladebuchse einstecken.
- Kurzschlussgefahr!
Laden Sie vorzugsweise über Nacht. Eine völlige Aufl adung der Batterien nimmt mindestens 8 Stunden Zeit in Anspruch.
Hinweis:
Nach beendetem Ladevorgang erst das Batterieladegerät vom Netz trennen und anschließend den Batterieladestecker aus der Ladebuchse herausziehen.

Die Geschwindigkeit wird durch die Bewegung des Sollwertgebers, wie der Fahrhebelwippe (1) sowie der vorgewählten Endgeschwindigkeit bestimmt.
Achtung:
! Während der ersten Fahrten besonders vorsichtig fahren! Hierzu wird die vorwählbare Geschwindigkeit auf die niedrigste Stufe eingestellt.
Dazu auch die Bedienungsanleitung < Bedienfeld mit LCD-Display > beachten!
Sicherheitshinweise
Achtung:
! Sicherheitshinweise < Elektronik-Rollstühle > beachten!
- Den SCOOTER nicht während der Fahrt ausschalten. – Der SCOOTER bremst abrupt ab. - Max. zul. Steigung nicht überschreiten.
Dazu Kapitel < Technische Daten > beachten.
- Langsam anfahren. Nach dem Anfahren einen kurzen Brems- und Lenktest ausführen.
- Ruckartige Fahrzustandsänderungen an Steigungen, Quergefällen sowie Hindernissen sind zu vermeiden.

- Mobil-Telefone sowie andere Funkanlagen sind aus Sicherheitsgründen nur bei ausgeschaltetem SCOOTER zu betreiben.
Sollwertgeber (Fahrhebelwippe, Gasdrehgriff, Fußgas)
Die Fahrgeschwindigkeit wird durch die Auslenkung des Sollwertgebers bestimmt.
Sowie der Sollwertgeber (1) ausgelenkt wird, fährt der SCOOTER, je nach Einstellung der maximalen Endgeschwindigkeit, schnell oder langsam an.
Hinweis:
Den Sollwertgeber erst aus der Nullstellung bewegen, wenn der Selbsttest der Elektronik (ca. 1 Sekunde nach dem Einschalten) beendet ist!
– Die Geschwindigkeitsanzeige im LCD-Display leuchtet konstant.
Fahrgeschwindigkeit
Den Sollwertgeber langsam aus der Grundposition bewegen.
Fahrtrichtung
Hinweis:
Bei der Rückwärtsfahrt reduziert sich die Geschwindigkeit automatisch.
Das Hupsignal während der Rückwärtsfahrt lässt sich von Ihrem Fachhändler wahlweise deaktivieren.
Fahrhebelwippe:
Die Fahrhebelwippe (1) kann mit der linken oder rechten Hand bedient werden.
(F) = Gelb - Vorwärtsfahrt
(R) = Grün - Rückwärtsfahrt

text_image
ORTSPEDIA ①Gasdrehgriff, Fußgas:
Die Fahrtrichtung wird durch die Taste (2) umgekehrt.
Dazu die Bedienungsanleitung
Links-/ bzw. Rechtskurve
Lenker nach links bzw. rechts, entsprechend des gewünschten Kurvenradius bewegen.
Kurven sind mit angepasster Geschwindigkeit zu durchfahren.

Achtung:
Kippgefahr beim Wenden, insbesondere auf Gefällen und Steigungen!
Der SCOOTER verfügt über eine automatische Blinkerrückstellung nach einer Kurvenfahrt.
Die zusätzliche Blinker-Kontrolle ist in jedem Falle vorgeschrieben!
Hinweis zur Geschwindigkeitsreduzierung:
Die SCOOTER verfügt über eine dreistufi ge Geschwindigkeitsreduzierung. Dabei verringert sich, abhängig vom Lenkeinschlag, die Fahrgeschwindigkeit auf eine angepasste Kurven-Geschwindigkeit.
Abbremsen bis zum Stillstand
Dosiertes Abbremsen
Die Fahrhebelwippe entsprechend der gewünschten Abbremsung in die Ausgangsstellung zurückführen.
Bremsen
Achtung:
!Bei einem Nachlassen der Bremswirkung die Bremse sofort von einer Fachwerkstatt Instand setzen lassen.
Sicherheitshinweise < Elektronik-Rollstühle > beachten!
Betriebsbremse
Der Motor arbeitet elektrisch als Betriebsbremse und bremst den SCOO-TER sanft und ruckfrei bis zum Stillstand ab.
Feststellbremse
Die Feststellbremse löst sich beim Anfahren automatisch.
Abbremsen des SCOOTER'S
Die Fahrhebelwippe (den Sollwertgeber) entsprechend der gewünschten Abbremsung in die Ausgangsstellung zurückführen.
Für ein rechtzeitiges Abbremsen ist der Bremsweg des SCOOTER's zu berücksichtigen.
Achtung:
! Den SCOOTER frühzeitig vor Personen oder einem Hindernis abbremsen.
- Durch abruptes Abbremsen auf Gefällestrecken mit hoher Geschwindigkeit kann Ihr SCOOTER ins Schleudern geraten! – Unfallgefahr!
Es ist eine angepasste Fahrgeschwindigkeit zu wählen!
Bremsweg
Der kürzeste Bremsweg ist abhängig vom Zustand der Bereifung, von der Fahrbahnbeschaffenheit, dem Gesamtgewicht sowie der Geschwindigkeit des SCOOTER's.
Hinweis:
Kapitel < Technische Daten > beachten.
Notbremsung
Dazu die Fahrhebelwippe (den Sollwertgeber) in die Nullstellung zurückspringen lassen. – Der SCOOTER bremst auf kürzestem Wege ab.
Das Fahrzeug hat einen Bremsweg von ca. 1 Meter bei 6 km/h, ca. 2,5 Meter bei 12 km/h und ca. 3,5 Meter bei 15 km/h!
HANDBREMSE
Die Handbremse ist mit einer Trom- melbremse je Vorderrad ausgestattet.
Achtung:
Die Trommelbremse ist für eine
- optimale Bremswirkung fett-, öl-, schmier- und staubfrei zu halten. – Unfallgefahr!
Feststellen der Handbremse
- Den Bremshebel (1) anziehen.
- Den Feststellknopf (2) eindrücken.
Hinweis:
- Das Fahrzeug darf sich bei festgestellter Handbremse nicht schieben lassen.
Achtung:
Die Bremswirkung lässt nach bei
abgenutzten Bremsbelägen.
- Bei Nachlassen der Bremswirkung das Fahrzeug sofort von der Fachwerkstatt instandsetzen lassen.
Lösen der Handbremsen
Den Bremshebel (1) etwas anziehen. – Der Feststellknopf (2) springt aus der Arretierung.
Den Bremshebel loslassen. – Die Handbremse ist gelöst und das Fahrzeug wieder fahrbereit.

Verladen und Transport
Sicherheitshinweise
Für den Transport in Fahrzeugen müssen Sie den SCOOTER verlassen und auf einer geeigneten Sitzfl äche im Fahrzeug Platz nehmen. – Bei Unfällen treten Kräfte auf, für die der SCOOTER nicht ausgelegt ist und Sie somit in hohem Maße gefährdet sind.
Transport in Fahrzeugen
Achtung:
Per Transport des Scooters darf nur in Fahrtrichtung erfolgen!
Für den Transport in Fahrzeugen kann aus Platzgründen ein Reduzieren der SCOOTER-Abmessungen erforderlich sein.
siehe Kapitel < SCOOTER-Abmessungen reduzieren >.
▲ Zum Verzurren des SCOOTER's nicht die Armlehnen, den Sitz oder die Lenksäule benutzen.
▲ Zum Verzurren des SCOOTER'S nicht die Spanngurte im Fußraumbereich um die Heckverkleidung (1) führen.
▲ Nur zugelassene und TÜV-geprüfte Befestigungsmittel verwenden.
Achtung:
Nach dem Verladen den Fahrschlüssel abziehen.
-
Zur Sicherung des Scooters die Heckabdeckung abnehmen.
-
Die Abspanngurte nur an dem Querrohr (2) befestigen.

Sowie sich der SCOOTER im Transportfahrzeug befi ndet, gehen Sie wie folgt vor:
1. Elektrische Sicherheit herstellen
Hierzu sind die Vorschriften des jeweiligen Transportunternehmens einzuhalten.
- SCOOTER ausschalten
Den SCOOTER ausschalten und den Fahrschlüssel abziehen.
- Demontierte Teile vom SCOOTER sicher und geschützt verstauen.
SCOOTER-Abmessungen reduzie- ren
Zum Verstauen oder Transport z. B. in einem Pkw kann der SCOOTER wie folgt in seinen Abmessungen verkleinert werden (1).
- Den Fahrschlüssel abziehen.
- Den Frontkorb abnehmen.
- Den Sitz abheben (1).
– Dazu den Arretierungshebel (2) betätigen.
- Die Lenksäule herunterschwenken (1).
– Dazu den Arretierungshebel der Lenksäule (3) betätigen und die Lenksäule nach unten schwenken.
Achtung:
Halten Sie dabei die Lenksäule mit einer Hand am Lenker fest, um ein unkontrolliertes Hochschwenken zu verhindern.
- Verletzungsgefahr!
- In gewünschter Position der Lenksäule den Arretierungshebel loslassen.
Die für den Transport abgebauten Teile sind sicher zu verstauen und vor Fahrtbeginn wieder sorgfältig anzu- bringen!

Um den SCOOTER auch in kleinen Fahrzeugen transportieren zu können, lässt er sich wie folgt in mehrere Komponenten zerlegen.
① Frontkorb
Siehe Kapitel < Frontkorb >
② Sitz
Siehe Kapitel < Sitz >
③ Heckverkleidung
Siehe dazu Kapitel < Batterien ausbauen >
④ Batterien
Siehe dazu Kapitel < Batterien ausbauen >
⑤ Heckteil
Siehe dazu Kapitel < Heckteil abnehmen >
⑥ Frontteil
Zum Zerlegen des SCOOTER's sind keine Werkzeuge erforderlich.

- Den Fahrschlüssel abziehen.
- Den Sitz abnehmen (1). – Dazu den Sitz nach oben abheben.
-
Die Batterieabdeckung abheben. Durch vorsichtiges Anheben der Batterieabdeckung lösen sich die an den Eckpunkten befi ndlichen Klettverschlüsse.
-
Die Steckverbindungen folgender elektrischer Anschlüsse trennen:
Zum Abziehen an den Anschlusssteckern anfassen.
- Nicht an den Kabeln ziehen!
- Anschluss Rücklichter (2). - Die Heckverkleidung anschließend geschützt und sicher verstauen.
- Der Stecker ist durch eine federnde Arretierung gesichert und muss vor dem Abziehen zusammengedrückt werden.
– Die Steckverbindungen (3) der Batteriekabel trennen.
-
Den Klettverschluss des Spann- gurtes je Batterie öffnen.
-
Die Batterien herausheben (4).
Dazu die Batterie jeweils am Tra- gegurt anfassen.
- Den Hauptstecker (4) abziehen.
Zuvor die seitlichen Schrauben lösen.

- Erst den Verriegelungsbolzen (1) herausziehen, dann das nun entriegelte Heckteil vom Frontteil schwenken und auf den Boden absetzen (2).
Hinweis:
Zum leichteren Entriegeln erst das Heckteil etwas nach hinten kippen, dann das Frontteil über das Sitzrohr (3) leicht nach unten drücken und auf den Boden absetzen (2).
Lenksäule umlegen
- Zum Umlegen der Lenksäule den Arretierungshebel betätigen und die Lenksäule nach unten schwenken (4).
Dazu das Kapitel < Lenksäule einstellen > beachten.

SCOOTER-Komponenten wieder zusammenfügen
Vor dem Zusammenfügen sollte eine Sichtkontrolle der einzelnen Komponenten auf Vollständigkeit und Beschädigung erfolgen.
Besonders zu beachten ist dabei:
- Die Halterungen zum Einhängen des Heckteiles dürfen nicht verbogen sein.
- Der Verriegelungsbolzen zum Fixieren des zusammengefügten Front- und Heckteiles befi ndet sich noch am Sicherungsdraht.
– Die Anschlusskabel sind nicht beschädigt.
Lenksäule aufrichten
- Zum Aufrichten der Lenksäule den Arretierungshebel betätigen und die Lenksäule nach oben schwenken (1).
Dazu das Kapitel < Lenksäule einstellen > beachten.

Zunächst den Antrieb auf Fahrbetrieb stellen.
- Erst das Heckteil etwas nach hinten kippen, dann die Haltebleche des Frontteiles (1) unter die Halterohre (2) des Heckteiles positionieren.
- Anschließend das Frontteil über das Sitzrohr (3) anheben und das Heckteil nach vorn schwenken, so dass die Zapfen des Vierkantrohres in die Führungsnuten gleiten (4).
- Den Verriegelungsbolzen wieder einstecken (5).
Achtung:
! Der Verriegelungsbolzen muss sichtbar durchgesteckt sein.
- Den Hauptstecker (6) wieder einstecken.
Die seitlichen Schrauben des Hauptsteckers zur Sicherung wieder eindrehen.

Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
- Die Batterien in die Rahmen stellen und mit den Spanngurten sichern.
Achtung:
Bei dem Einbau der Batterien auf die korrekte Lage der Kabel achten.
– Gefahr der Kabelbeschädigung.
- Die Steckverbindungen der Batteriekabel wieder verbinden (1).
- Die Steckverbindung der Rücklichter wieder verbinden (2).
Die Steckverbindung muss beim Zusammenfügen einrasten.
– Leichte Zugprobe am Stecker durchführen.
- Die Batterieabdeckung aufsetzen (3).
- Den Sitz wieder aufstecken (4).
Die Sitzarretierung einrasten lassen. – Sitzarretierung prüfen.

Rampen und Hebebühnen
Der SCOOTER kann mit Hilfe von Rampen oder Hebebühnen verladen werden. Folgende Sicherheitshinweise sind dabei zu beachten:
▲ Die Sicherheitshinweise
▲ Die Bedienungsanleitung des Transportfahrzeuges.
▲ Die Herstellerangaben der Rampe oder Hebebühne.
Achtung:
Die auf der Rampe angegebene
- maximale Aufl agenhöhe muss größer sein als die Höhe „h“ vom Boden bis zur Ladefl äche, z. B. des Pkw's, (1).
Rampenausführung
- Eine geteilte Rampe besteht aus mindestens zwei schmalen, transportablen Fahrspuren (2).
Für ein Dreirad werden drei schmale Fahrspuren benötigt. - Eine einteilige Rampe besteht aus einer breiten, transportablen Fahrspur.
- Eine feste Rampe besteht aus einer breiten Fahrspur die fest mit der Fahrbahn verbunden ist.

text_image
h 1
Besondere Sicherheitshinweise
▲ Der SCOOTER ist aus Sicherheitsgründen in Pkw's sowie bei geteilten Rampen nur unbesetzt zu verladen (ohne Gepäck und ohne Fahrer).
▲ Beachten Sie, dass der SCOOTER beim Unterbrechen der Fahrt und bei Fahrtbeginn auf einer geneigten Rampe ein kurzes Stück abwärts rollen kann (Leerlauf-Bereich).
▲ Pkw oder Kleintransporter auf ebenem, festen Untergrund par- ken und gegen Fortrollen sichern.
▲ Rampen rutschsicher auf den Boden und an das Transportfahrzeug anlegen.
▲ Rampen so anlegen, dass noch genügend Platz für Lenkkorrekturen mit dem SCOOTER bleibt und keines der Räder über die Rampe hinausragt.
▲ Nur trockene, saubere und unbeschädigte Rampen oder Hebebühnen befahren.
▲ Angepasste Geschwindigkeitsstufe vorwählen.
Achtung:
Pie Mindestbelastbarkeit von Ram-
- pen oder Hebebühnen sind den
▲ Es sind nur zugelassene Rampen oder Hebebühnen einzusetzen.
Achtung:
Die Belastbarkeit pro Rampe oder
- Hebebühne muss für den SCOO-TER wie folgt ausgelegt sein:
ohne Fahrer
mindestens 210 kg:
- bei geteilten, einteiligen und festen Rampen sowie Hebebühnen.
mit Fahrer
mindestens 400 kg:
- bei einteiligen und festen Rampen sowie Hebebühnen.
- Zum Verladen sind für diesen Verwendungszweck geprüfte und zugelassene Rampen und Hebebühnen einzusetzen.
KOMPONENTEN
Sitz

Hinweis:
Der ausgelieferte Sitz kann von der bildlichen Darstellung abweichen.
Der Sitz mit gepolsterten Armlehnen ist dreh-, höhenverstell- sowie abnehmbar.
Staufach im Sitz
Der Sitz enthält ein Staufach (3) zur Unterbringung kleiner Gegenstände. Zum Öffnen des Staufaches die Lasche (2) hochziehen.
Sitz drehen
Nach dem Betätigen des Arretierungs- hebels (1) kann der Sitz zum Ein- und Ausstieg gedreht werden.

Hinweis:
Nach jeweils 45° rastet die Arretierung automatisch wieder ein.

Nach dem Betätigen des Arretierungs- hebels (1) kann der Sitz abgehoben werden (2).
Achtung:
! Zum Abheben des Sitzes seitlich unter die Sitzfl äche greifen.
• Die Armlehnen nicht zum Anheben oder Tragen des Sitzes verwenden.
Sitz aufstecken
Nach dem Betätigen des Arretierungshebels (1) kann der Sitz auf das Sitzrohr aufgesteckt werden.
Achtung:
! Zum Anheben des Sitzes seitlich unter die Sitzfl äche greifen.
Nach dem Aufstecken den Sitz in Fahrtrichtung ausrichten und den Arretierungshebel wieder einrasten lassen.

Hinweis:
Sitzarretierung prüfen.
Sitzhöhe einstellen
Zur Einstellung der Sitzhöhe ist die Verschraubung (3) der Sitzsäule zu demontieren. Nach dem Positionieren der Sitzsäule ist die Verschraubung (3) wieder zu montieren.

!Sitz nicht an den Armlehnen tra- gen.
Armlehne hochschwenken
Zum Ein- und Ausstieg können die Armlehnen hochgeschwenkt werden (1).
Winkel der Armlehne einstellen
Der Winkel der Armlehne kann je nach Ausführung durch Drehen des Einstellrades (2) eingestellt werden.
Staufach in den Armlehnen
In den Staufächern (3) können z. B. ein Handy oder ein Schlüssel abgelegt werden.
Zum Öffnen der Staufächer das entsprechende Armpolster anheben und nach hinten schwenken (4).

Rückenlehne verstellen
Zum Verstellen der Rückenlehnenneigung das rechte oder linke Handrad (1) soweit drehen, bis die gewünschte Position erreicht ist.
Lordosenverstellung
Zur Lordosenverstellung das Handrad (2) in gewünschte Verstellrichtung drehen.

Der Frontkorb (1) ist nach oben abnehmbar (2).
Zum Einhängen wird der Frontkorb vorn auf die zwei Halter (3) gesetzt.
Rückwärtiges Staufach
Das abschließbare Staufach (4) dient z. B. dem Mitführen des Ladegerätes (5).
Hinweis:
Das Auf- und Abschließen des Staufaches erfolgt mittels des Fahr-schlüssels.
Keine heißen Gegenstände in dem Staufach abstellen.
Das Staufach ist nicht zum Transport von Kleintieren geeignet!

Dazu auch die Sicherheitshinweise < Elektronik-Rollstühle > beach- ten!
Stützrollen entfernen
Zum Entfernen der Stützrollen die Verschraubung (1) erst einer Seite de- montieren.
Nach dem Herausziehen der Stützrolle die Verschraubung wieder montieren.
Anschließend die andere Stützrolle entfernen.
Stützrollen anbringen
Zum Anbringen der Stützrollen die Verschraubung (1) erst einer Seite de- montieren.
Nach dem Einstecken der Stützrolle die Verschraubung wieder montieren (1).
Anschließend die andere Stützrolle anbringen.

Der Haltegurt dient zum Anschnallen einer im SCOOTER sitzenden Person.
- Zusätzliche Stabilisierung der Sitzposition.
- Verhindert ein nach vorn aus dem Sitz Rutschen (z.B. bei abruptem Bremsen).
Der Haltegurt wird mit Laschen von unten an den Sitz geschraubt.
Hinweis:
Der nachträgliche Einbau eines Haltegurtes ist von einer Fachwerkstatt durchzuführen!
Achtung:
Der Haltegurt ist nicht Teil des
- Rückhaltesystems für den SCOO-TER und/oder den Fahrer beim Transport in einem Behinderten-transportfahrzeug.
Haltegurt mit Schloss anlegen
▲ Beide Gurtbänder nach vorne ziehen und die Verschlusshälften bis zum Einrasten ineinanderstecken. Anschließend ist eine Zugprobe durchzuführen.
Zum Öffnen des Haltegurtes wird die rote Verriegelungstaste eingedrückt.
Haltegurt mit Klettverschluss an- legen
▲ das Gurtende mit Klettband durch den Verschluss führen und den Klettverschluss schließen. Anschließend ist eine Zugprobe durchzuführen.
Achtung:
Achten Sie darauf, dass keine Ge-
genstände unter dem Gurtband eingeklemmt sind! – So vermeiden Sie schmerzhafte Druckstellen.
Gurtlänge einstellen
Hinweis:
Der Haltegurt soll nicht zu stramm angezogen sein.
INSTANDHALTUNG
Wie jedes andere technische Produkt bedarf auch der SCOOTER einer regelmäßigen Pfl ege und Wartung. Die folgenden Pfl egeanweisungen und die Wartungsanleitung beschreiben die Maßnahmen, die durchzuführen sind, damit
– die Sicherheit für Sie und andere,
- die Einsatzbereitschaft,
- der Werterhalt
gewährleistet ist.
Hinweis:
Der Fahrzeugführer ist für den funktions- und betriebssicheren Zustand des SCOOTER's verantwortlich.
Einemangelhafte oder vernachlässigte Pfl ege und Wartung des SCOOTER's führt zur Einschränkung der Produzentenhaftung.
Bereifung:
Bei unterschiedlichem Reifendruck der Räder einer Achse zieht der SCOOTER nach einer Seite und erschwert die Geradeausfahrt. Bei zu niedrigem Reifendruck ist der Rollwiderstand größer und den Batterien wird mehr Energie entnommen, um den SCOOTER anzutreiben. Beim Befüllen der Reifen ist der max. zulässige Reifendruck anzustreben. Der max. zulässige Reifendruck darf jedoch nicht überschritten werden.
▲ Die Bereifung regelmäßig prüfen:
Reifendruck siehe Kapitel < Technische Daten >.
Die Reifenventile stets durch Ventilkappen gegen Staub schützen.
Profi I/Zustand: Abgefahrenes Profi I beeinträchtigt die Fahreigenschaften.
Bei einem Reifenwechsel: Die Reifen einer Achse stets paarweise erneuern.
Reinigung und Pfl ege
Hinweis:
Den SCOOTER nicht mit einem Hochdruckgerät reinigen!
- Kurzschlussgefahr!
Wasser und Feuchtigkeit von elektrischen Bauteilen und Kabeln fernhalten!
– Gefahr einer Schädigung der Elektronik und des Bedienfeldes durch Strahlwasser.
Zur Pfl ege sollten silikonfreie Reinigungs- und Pfl egemittel auf Wasserbasis wie die Lederpfl ege-Emulsion von Sonax verwendet werden. – Dabei sind die vom Hersteller vorgegebenen Anwendungshinweise zu beachten.
Keine aggressiven Reinigungsmittel, z. B. Lösungsmittel, sowie harte Bürsten u.s.w. verwenden.
Polster und Bezüge
- Die Polster mit warmem Wasser und Handspülmittel säubern.
- Flecken mit einem Schwamm oder mit einer weichen Bürste entfernen.
- Hartnäckige Verschmutzung unter der Verwendung eines handelsüblichen Feinwaschmittels abwaschen.
- Mit klarem Wasser nachwischen und trocknen lassen.
Kunststoffteile
Die Kunststoffverkleidungen o. a. bestehen aus hochwertigen Kunststoffen.
Die Kunststoffteile nur mit warmem Wasser und Neutralreiniger oder Schmierseife säubern.
Achtung:
! Die Kunststoffverkleidungen werden durch nichtionische Tenside sowie durch Lösungsmittel und insbesondere Alkohole angegriffen.
Bei der Verwendung von handelsüblichen Kunststoffreinigern sind die vom Hersteller vorgegebenen Anwendungshinweise zu beachten.
Beschichtung
Durch die hochwertige Oberfl ächenveredelung ist ein optimaler Korrosionsschutz gewährleistet.
Sollte die Beschichtung durch Kratzer o. ä. einmal beschädigt sein, so können die Stellen mit einem von uns über den Fachhändler erhältlichen Lackstift ausgebessert werden.
Ein gelegentliches leichtes Ölen der beweglichen Teile (siehe auch Wartungsanleitung) sorgt für deren lange Funktion.
Desinfektion
Zur Desinfektion sollten Produkte auf Wasserbasis wie Terralin, Quartamon Med oder Sagrotan Original Konzentrat verwendet werden.
Dabei sind die vom Hersteller vorgegebenen Anwendungshinweise zu beachten.
Wiedereinsatz
Für den Wiedereinsatz sind keine weiteren als die unter Kapitel
Instandsetzung
Zur Durchführung von Instandsetzungsarbeiten wenden Sie sich vertrauensvoll an den ortsansässigen Fachhändler oder eine andere Fachwerkstatt. Sie sind in die Ausführung der Arbeiten eingewiesen und haben geschultes Personal.
Service
Falls Sie Fragen haben sollten oder Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte an den ortsansässigen Fachhändler, der Beratung, Service sowie Reparaturen übernehmen kann.
Ersatzteile
Ersatzteile sind nur über einen Fachhändler zu beziehen. Im Falle einer Reparatur sind nur Original-Ersatzteile zu verwenden!
Eine Ersatzteilliste mit den entsprechenden Artikelnummern und Zeichnungen liegt beim Fachhändler.
Achtung:
Sicherheitsrelevante Teile oder
- Baugruppen sind nur von einer Fachwerkstatt einzubauen. – Unfallgefahr!
Für eine korrekte Ersatzteil-Lieferung ist in jedem Fall die entsprechende Fahrzeug-Ident-Nr. (Fz-I-Nr.) des SCOOTER's mit anzugeben! Diese fi n-den Sie auf dem Typenschild.
Bei jeder vom Fachhändler durchgeführten Änderung/Modifi zierung am SCOOTER sind ergänzende Informationen wie z. B. Montage-/Bedienungshinweise der Bedienungsanleitung des SCOOTER's beizulegen sowie das Datum der Änderung festzuhalten und bei Ersatzteilbestellungen mit anzugeben.
Dadurch soll bei späteren Ersatzteilbestellungen eine falsche Bestellangabe verhindert werden.
Entsorgung
▲ Die Geräteverpackung kann der Wertstoffwiederverwendung zu-geführt werden.
▲ Die Metallteile können der Altmetallverwertung zugeführt werden.
▲ Kunststoffteile können der Wiederverwertung zugeführt werden.
▲ Elektrische Bauteile und Leiterplatten können als Elektroschrott entsorgt werden.
▲ Die Entsorgung muss gemäß den jeweiligen nationalen gesetzlichen Bestimmungen erfolgen.
▲ Erfragen Sie bitte bei der Stadt-/Gemeindeverwaltung nach örtlichen Entsorgungsunternehmen.
Batterien
Der SCOOTER benötigt spezielle Antriebsbatterien, die sich unter der Batterieabdeckung befi nden.
Es dürfen nur geschlossene Batterien eingesetzt werden!
Geschlossene Batterien
Geschlossene Batterien (Gel) dürfen nicht geöffnet werden. Sie sind wartungsfrei und die Säure kann beim Transport nicht auslaufen.

Vor der ersten Fahrt sollten die Batterien geladen werden.
Dazu die Bedienungsanleitung des Ladegerätes beachten!
Batterieaustausch
Die Antriebsbatterien werden durch den täglichen Einsatz des SCOOTER's stark beansprucht und können ihre Aufgabe nur dann erfüllen, wenn sie gepfl egt und geladen werden. Batterien unterliegen einem normalen Alterungsprozess. Sollten die Batterien – trotz sachgemäßem Laden – nicht mehr die volle Leistung abgeben oder defekt sein, sind beide Batterien zu erneuern.
Die Verwendung von Batterien unterschiedlicher Kapazität ist nicht zulässig.
Hinweis:
Ein Batterieaustausch nur von einer Fachwerkstatt durchführen lassen, denn diese kennt mögliche Gefahrenmomente und sorgt für die vorschriftsmäßige Entsorgung defekter Batterien.
Sicherheitshinweise
▲ Kinder von Batterien, Zubehörteilen oder Verpackungsmaterialien fernhalten.
▲ Offene Flammen und Funkenbildung in Batterienähe vermeiden.
- Explosionsgefahr!
▲ Vor Arbeiten an der elektrischen Anlage zuerst den SCOOTER ausschalten.
▲ Bei Arbeiten an den Batterien keinesfalls mit Werkzeugen, Kabelenden oder anderen metallischen Gegenständen die Batteriepole berühren.
Achtung:
Batterien können bei Funkenbil-
- dung durch Kurzschluss der Batteriepole explodieren!
- Batteriesäure ist stark ätzend! Haut und Augenlicht können zerstört, Kleidung und Fußboden können beschädigt werden.
Hinweis:
Mit Säure in Berührung gekommene Hautfl ächen oder Körperteile sofort unter fließendem Wasser längere Zeit abspülen. Anschließend einen Arzt aufsuchen. Mit Säure benetzte Kleidungsstücke sofort ausziehen. Kleidung mit Seifenlauge behandeln und mit viel Wasser nachspülen.
▲ Nach Arbeiten an Batterien stets Hände reinigen.
Batteriehinweise zum Einlagern
Vor dem Einlagern des SCOOTER's, z. B. vor einer Winterpause, sind zur Erhaltung der Batterien folgende Hinweise zu beachten:
Die Batterien vollständig aufl a-
den.
Den SCOOTER ausschalten.
Eine Batterieklemme lösen und abnehmen oder den Batteriestecker ziehen.
Batteriehinweis bei längeren Gebrauchspausen
Zur Erhöhung der Lebensdauer sind die Batterien auch bei eingeschränkter Nutzung oder bei Gebrauchspausen zu Laden (Erhaltungsladung). – Dazu ist der folgende Hinweis zu beachten:
Die Batterien mindestens einmal im Monat über 16 Stunden lang aufl aden.
Ladegerät
Der SCOOTER benötigt ein spezielles Ladegerät.
Es dürfen nur für den SCOOTER geeignete Ladegeräte eingesetzt werden!
Bedienungsanleitung des Ladegerätes beachten!
Technische Anforderungen:
für wartungsfreie, verschlossene Batterien,
- max. Ladespannung: 29,5 V
- max. Ladestrom: 12 A
Pinbelegung des Ladesteckers (A):
Pin 1: +24V (Leitung rot)
Pin 2: minus (Leitung schwarz)
Pin 3: minus (Brücke an Pin 2 – siehe Pfeil in Bild 57.2)
Dazu die Bedienungsanleitung des Ladegerätes beachten!
Pinbelegung der Ladebuchse (B):
Pin 1: +24V (Leitung rot)
Pin 2: minus (Leitung blau)
Pin 3: Verriegelung (Leitung schwarz)

text_image
3 2 1 A
text_image
1 2 3 A
text_image
2 1 3 3 BSicherungen/Anschlüsse
Hauptsicherung
Die Hauptsicherung (1) befi ndet sich jeweils zwischen der Plus-Leitung der Batterieanschlusskabel.

Hinweis:
Eine defekte Sicherung von einer Fachwerkstatt austauschen lassen.
Sicherung austauschen
Vor dem Austauschen einer Sicherung den SCOOTER auf einer ebenen Fläche abstellen und gegen Wegrollen sichern. Den SCOOTER ausschalten.
– Die Steckverbindungen der elektrischen Anschlüsse trennen.

Zum Abziehen an den Anschlusssteckern anfassen.
- Nicht an den Kabeln ziehen!
Sicherungen nur durch eine des gleichen Typs ersetzen!

Hinweis:
Kapitel < Technische Daten > beachten.

Hinweis:
Bei erneutem Durchbrennen der Sicherung die Schadensursache von einer Fachwerkstatt beheben lassen.

text_image
GE 12 31 Y C ① ① ①Beleuchtung

Hinweis:
Wenn eine Blinkerglühlampe defekt ist, dann blinkt die verbleibende mit der doppelten Frequenz.
Einstellen des Fahrscheinwerfers
Über die Einstellschraube (1) den unteren Rand des Lichtkegels vom Fahrscheinwerfer auf die Fahrbahn, etwa 3 Meter vor das Fahrzeug, einstellen.
Auswechseln defekter Glühlampen
Vor dem Auswechseln einer defekten Glühlampe den SCOOTER ausschalten.

Hinweis:
Den Glaskörper der neuen Glüh-lampe nicht mit bloßen Fingern sondern z. B. mit einem trockenen Tuch anfassen.

- SCOOTER ausschalten.
- Befestigungsschrauben (1) des Stoßfängers herausschrauben.
- Stoßfänger vorsichtig nach vorn abziehen. – Dabei lösen sich die Klettverbindungen.
– Die Steckverbindung (2) des Fahrscheinwerfers trennen:
Zum Abziehen an den Anschlussstecker anfassen.
- Nicht an den Kabeln ziehen!
Der Stecker ist durch eine federnde Arretierung gesichert und muss vor dem Abziehen zusammengedrückt werden.
- Erst die Befestigungsschraube (3) der entsprechenden Kontaktfeder (4) etwas lösen.
- Dann die Kontaktfeder (4) zur Seite schwenken und die defekte Glühlampe herausnehmen.
Einbau
- Neue Glühlampe in die Sockelaufnahme legen.
- Die Kontaktfeder (4) auf die Glühlampe schwenken. Anschließend die entsprechende Befestigungsschraube (3) wieder festdrehen.
– Die Steckverbindung (2) des Fahrscheinwerfers verbinden.
Die Steckverbindung muss beim Zusammenfügen einrasten. - Leichte Zugprobe am Stecker durchführen.

- Den Stoßfänger positionieren und andrücken.
– Die Befestigungsschrauben (1) des Stoßfängers einschrauben.
Blinkleuchte/vorn
Kugellampe:
12V/10W BA15S

Hinweis:
Den Glaskörper der neuen Kugellampe mit einem trockenen Tuch anfassen.
Ausbau
- SCOOTER ausschalten.
- Erst die Feder der Streuscheibe (1) mit einem Schraubendreher eindrücken (2) dann die Streuscheibe abnehmen (3).
- Defekte Kugellampe (4) leicht in die Fassung, gegen die Feder drücken, drehen und aus der Fassung ziehen.
Einbau
- Neue Kugellampe einsetzen (4).
– Seitliche Zapfen (Bajonett-Verschluss) in die Aussparungen der Fassung schieben, leicht gegen die Feder drücken und drehen, bis der Bajonett-Verschluss einrastet.
- Streuscheibe montieren.
- Streuscheibe positionieren (3), einsetzen und bis zum Einschnappen der Feder andrücken (1).

Um die Rückleuchte und Blinkleuchte hinten auswechseln zu können, muss zuvor das Rücklicht (1) ausgebaut werden.

Hinweis:
Hierzu empfehlen wir eine Fachwerkstatt aufzusuchen.
Ausbau:
- SCOOTER ausschalten.
- Die Gepäckbox mit dem Fahrschlüssel öffnen (2).
- Die Steckverbindung des elektrischen Anschlusses (3) für das entsprechende Rücklicht trennen.

Zum Abziehen an den Anschlusssteckern anfassen.
- Nicht an den Kabeln ziehen!

Der Stecker (3) ist durch eine federnde Arretierung gesichert und muss vor dem Abziehen zusammengedrückt werden.

- Die Befestigungsschrauben (4) der Klammer herausschrauben und das Rücklicht abnehmen (6).
Die Gepäckbox beim Herausschrauben der Befestigungsschrauben (4) gegenhalten, damit das Halteseil (5) entlastet wird. - Die Befestigungsschraube der Streuscheibe (7) herausschrauben.
- Mit einem kleinen Schraubendreher die federnde Arretierung niederdrücken (8) und die Streuscheibe nach vorn abziehen (9).

- Die Streuscheibe in das Lampengehäuse einsetzen (1) und andrücken bis die federnde Arretierung hörbar einschnappt.
Auf die korrekte Lage der umlaufenden Dichtung (2) achten.
-
Die Befestigungsschraube der Streuscheibe (3) einschrauben.
-
Erst das Rücklicht in die Heckverkleidung einsetzen, dann die Klammer mit den Befestigungsschrauben festschrauben (5).
Die rote Streuscheibe des Rücklichtes befi ndet sich beim Einsetzen in die Gepäckbox unten.
Das Halteseil wird mit der äußeren Befestigungsschraube angeschraubt.
- Die Steckverbindung des elektrischen Anschlusses für das Rücklicht wieder verbinden und die Gepäckbox schließen.
Die Steckverbindung muss beim Aufstecken einrasten.
– Leichte Zugprobe am Stecker durchführen.

Fassen Sie die Glaskörper der neu- en Glühlampen mit einem tro- ckenen Tuch an.
Ausbau:
Zuvor Kapitel < Rücklicht – Ausbau > beachten.
- Befestigungsschraube (1) lösen und die orangefarbene Streuscheibe abnehmen (2).
- Defekte Kugellampe leicht in die Fassung gegen die Feder drücken, drehen und aus der Fassung ziehen.
Einbau:
- Neue Kugellampe einsetzen. - Dazu die seitlichen Zapfen (Bajonett-Verschluss) in die Aussparungen der Fassung schieben, leicht gegen die Feder drücken und drehen, bis der Bajonett-Verschluss einrastet (2).
- Streuscheibe montieren. - Streuscheibe an drücken und anschrauben (1).
Zur weiteren Montage das Kapitel

Fassen Sie die Glaskörper der neu- en Glühlampen mit einem tro- ckenen Tuch an.
Ausbau:
Zuvor Kapitel < Rücklicht – Ausbau > beachten.
- Befestigungsschraube (1) lösen und die rote Streuscheibe abnehmen, wie (2).
- Defekte Kugellampe leicht in die Fassung gegen die Feder drücken, drehen und aus der Fassung ziehen.
Einbau:
- Neue Kugellampe einsetzen. - Dazu die seitlichen Zapfen (Bajonett-Verschluss) in die Aussparungen der Fassung schieben, leicht gegen die Feder drücken und drehen, bis der Bajonett-Verschluss einrastet, wie (2).
- Streuscheibe montieren. - Streuscheibe an drücken und anschrauben (1).
Zur weiteren Montage das Kapitel

Ein Rad-/Reifenwechsel setzt entsprechende Sachkenntnis voraus. Deshalb sollten diese Arbeiten nur von einer Fachwerkstatt ausgeführt werden. Bei einem Radwechsel darf keine Person auf dem SCOOTER sitzen. Der SCOOTER muss auf einem ebenen und festen Untergrund stehen. Vor der Demontage eines Rades das Fahrgestell kippsicher abstützen und den SCOOTER gegen Umkippen und Fortrollen sichern.
Reifen immer paarweise erneuern. Denn zwei unterschiedlich abgefahrene Reifen beeinträchtigen den Geradeauslauf des SCOOTER'S.
Räder demontieren
Vor dem Austausch oder einer Reparatur ist das Rad durch Abschrauben der Sechskantmutter (1) zu demontieren.
Räder montieren
Nach dem Aufstecken des Rades ist die Sechskantmutter (1) wieder fest aufzuschrauben.
Hinweis:
Drehmoment 25 Nm (siehe Technische Daten).
Das Ventil weist nach außen.

! Niemals die Felgenhälften-Verbindungsschrauben (2) zwecks Demontage des Reifens lösen, ohne zuvor den Reifendruck vollständig abzulassen!
- Verletzungsgefahr!
Zum Reifenwechsel den Reifendruck vollständig ablassen, dann die Felgenhälften-Verbindungsschrauben (2) am äußeren Rand der Felge demontieren. Nun die Felgenhälften trennen.

Hinweis:
Die Muttern befi nden sich auf der gegenüberliegenden Seite des Ventils.
Reifendemontage
- Den Luftdruck des entsprechenden Rades vollständig ablassen.
- Das Rad demontieren.
- Die Felgenhälften-Verbindungsschrauben (2) demontieren.
Reifenmontage
- Die Deckemit faltenfreiem Schlauch zwischen die Felgenhälften legen. Ggf. die Laufrichtung des Reifens beachten (siehe Pfeil).
- Die Felgenhälften-Verbindungsschrauben (2) gleichmäßig anziehen.
Es sind hierzu neue Sicherungsmuttern zu verwenden sowie das Drehmoment zu beachten (siehe Technische Daten).
- Das Rad montieren.

Das Einstellen muss durch Fachpersonal erfolgen.
Trommelbremse nachstellen
Erst die entsprechende Kontermutter
(1) lösen. Dann die Einstellschraube
(2) zum Nachstellen entsprechend herausschrauben.
Die entsprechende Kontermutter (1) wieder festdrehen.

Hinweis:
Der mit einer Person belastete Rollstuhl darf sich bei festgestelltem Handbremshebel (siehe Kapitel < Feststellen der Handbremse >) nicht mehr schieben lassen.
Achtung:
! Trommelbremsen gleichmäßig einstellen. – Unfallgefahr durch einseitige Bremswirkung!

text_image
2 1
Hinweise für den Fachhändler
Auf Anfrage ist eine Serviceanleitung erhältlich, in der sich eine Checkliste zur jährlichen Inspektion befi ndet.
In der Checkliste sind die zur Inspektion erforderlichen Funktionsprüfungen aufgelistet.
Sie stellen einen Leitfaden für die Durchführung der Inspektionsarbeiten dar.
Hinweis:
Sie geben keinen Aufschluss über den tatsächlich notwendigen, am SCOOTER festgestellten Arbeits- umfang.
Nach erfolgreicher Durchführung einer jährlichen Inspektion ist der Inspektionsnachweis in der Bedienungsanleitung auszufüllen.
Programmierung des Fahrverhaltens
Das Fahrverhalten des SCOOTER's kann über ein Programmiergerät eingestellt werden.
Dazu die entsprechende < Service-anleitung > beachten.
Das Fahrverhalten des SCOOTER's sollte regelmäßig den individuellen Erfordernissen und dem Lernfortschritt des jeweiligen Benutzers angepasst werden.
Dabei sind die Fahrerfahrung, die körperlichen Grenzen des Benutzers und der hauptsächliche Einsatzort des Fahrzeuges zu berücksichtigen:
▲ Bei der Programmierung des Verzögerungswertes ist zu beachten, dass einerseits sehr heftiges Bremsen den Fahrer gefährden kann, andererseits der Bremsweg aus Sicherheitsgründen nicht länger als 1,0 m bei 6 km/h, 2 m bei 10 km/h, 2,5 m bei 12 km/h und 3,5 m bei 15 km/h sein darf (gemäß EN 12184).
▲ Die Programmierung sollte speziell auf den Benutzer abgestimmt sein. Dabei sind das Reaktionsvermögen, die Konstitution sowie physische und psychische Fähigkeiten zu berücksichtigen. Eine Rücksprache mit dem Arzt oder Therapeuten kann hierbei sehr hilfreich sein.
Fahrparameter
Durch die Einstellung der einzelnen Parameter werden die Fahreigenschaften des SCOOTER's bestimmt.
Dazu die entsprechende < Service-anleitung > beachten.
Standard-Einstellungen
Die in der folgenden Tabelle aufgeführten Parameterwerte sind so gewählt, dass die Prüfungsanforderungen zur Zertifi zierung CE erfüllt werden. Davon abweichende Programmierungen erfüllen diese Anforderungen unter Umständen nicht.
Unabhängig davon muss die Sicherheit des SCOOTER's und insbesondere des Fahrers nach einer Änderung der Parameter gewährleistet sein.
Hinweis:
Jede Änderung der Parameter unterliegt der alleinigen Verantwortung der Person, die diese Änderung vornimmt.
Es können gefährdende Parameter eingestellt werden.
Mögliche Kippgefahr in Kurven.
Standard-Programmierung
| Einstellung für 15 km/h Fast Slow | ||
| Anfahrbeschleunigung vorwärts 20 20Bremsverzögerung vorwärts 7 7Anfahrbeschleunigung rückwärts 40 40Bremsverzögerung rückwärts 15 15Max. Vorwärtsgeschwindigkeit 100 100Max. Rückwärtsgeschwindigkeit 40 40 |
Wartung
Die folgende Wartungsanleitung stellt einen Leitfaden für die Durchführung der Wartungsarbeiten dar.
Achtung:
Wartungsarbeiten sowie Um-
- bauten, Ein- und Verstellungen am SCOOTER sind nur bei ausgeschaltetem SCOOTER durchzuführen!
- Bei Arbeiten an der elektrischen Anlage ist der Fahrschlüssel herauszuziehen! – Unfallgefahr durch ungewollte Rollstuhlbewegungen!
Inspektion
Aus Sicherheitsgründen und um Unfällen vorzubeugen, die aus nicht rechtzeitig erkanntem Verschleiß resultieren, ist unter normalen Betriebsbedingungen eine jährliche Inspektion vorgesehen.
Damit der SCOOTER in jeder Situation ein Höchstmaß an Sicherheit und Zuverlässigkeit bietet, übertragen Sie diese Arbeiten einer Fachwerkstatt. Die Mitarbeiter der Fachwerkstatt kennen die Technik des SCOOTER's und haben geeignetes Werkzeug. Sie können beginnenden Verschleiß rechtzeitig feststellen und verwenden Original-Ersatzteile.
Hinweis:
Unter erschwerten Betriebsbedingungen, z. B. tägliches Befahren von Gefällestrecken/Steigungen oder beim Einsatz im Pfl egedienst – mit häufig g wechselnden Benutzern – ist es zweckmäßig, Zwischenkontrollen der Bremsen und des Fahrwerkes zu veranlassen.
Einemangelhafte oder vernachlässigte Pfl ege und Wartung des SCOOTER's führt zur Einschränkung der Produzentenhaftung.
Achtung:
Der Fahrzeugführer ist für den
- funktions- und betriebssicheren Zustand des SCOOTER's verantwortlich.
Wartungsanleitung
WAS ANMERKUNGWANN
| Vor Fahrtantritt Bremsanlage auf ein-wandfreie Funktion prüfenFahrschlüssel auf Fahr-betrieb stellen. Das Fahrzeug darf sich nicht mehr schieben lassen. Wenn doch, Magnetbremse von einer Fachwerkstatt Instand setzen lassen. | Sicherheitshinweise <Elektronik-Rollstühle >Kapitel <Bremsen >be-achten. | |
| Insbesondere vor Fahrten im Dunkeln | Licht- und Blinkanlage auf einwandfreie Funktion prüfenFahrzeug einschalten und die Beleuchtungs-funktionen prüfen. | Sicherheitshinweise <Elektronik-Rollstühle >Kapitel <Fahrten im öff-fentlichen Straßenver-kehr > beachten.Ein schnelles Blinken der Kontrollanzeige für Blin-ker weist auf eine de-fekte Kugellampe hin.Auswechseln defekter Glühlampen siehe Kapi-tel <Beleuchtung>. |
| Alle 2 Wochen(je nach Fahrstrecken-leistung) | RadbefestigungenSchrauben oder Muttern auf festen Sitz prüfen. | Radmuttern oder -schrauben fest anzie-hen. |
WAS ANMERKUNGWANN
| Alle 2 Wochen(je nach Fahrstrecken-leistung) | Luftdruck der Reifen prüfenReifenfülldruck – siehe Kapitel < Technische Daten >. | Dazu Luftdruckprüfgerät benutzen oder im Notfall die „Daumen-druck-Methode“ o. ä. anwenden.Sicherheitshinweise < Elektronik-Rollstühle > Kapitel < Reifen > be-achten. |
| Reifenprofi I überprü-fenMindestprofi Itiefe 1 mm. | Selbst Sichtprüfung durchführen.Bei abgefahrenem Rei-fenprofi I oder einer Be-schädigung des Reifen eine Fachwerkstatt zur Instandsetzung hinzu-ziehen. | |
| Sichtprüfung– Rahmen, Anbauteile und Zubehör auf Beschä-digung, Korrosion sowie Lackschäden prüfen.– Elektrische Leitungen und Anschlüsse auf Zu-stand und Befestigung kontrollieren. | ||
| WAS ANMERKUNGWANN | ||
| Alle 2 Monate(je nach Ladehäufi gkeit und Umgebungstemperatur auch häufigi ger) | Batteriewartung geschlossene Batterien:– keine Wartung | Beachten Sie das Kapitel< Batterien >. |
| Alle 6 Monate(je nach Gebrauchshäu-fi gkeit) | Überprüfen Sie:– Sauberkeit– Allgemeinzustand | Beachten Sie dazu fol-gende Kapitel:> Reinigung und Pfl ege> Desinfektion> Instandsetzung>Batterien |
| Alle 12 MonateEmpfehlung des Herstel-lers(je nach Gebrauchshäu-fi gkeit) | Sicherheits-Inspektion | Vom Fachhändler durch-zuführen.Beachten Sie das Kapitel< Wartung >. |
Störungsbehebung
| Ursache | BehebungStörung | |
| Display zeigt nach dem Einschalten nichts an. | Hauptsicherung ist defekt. | Neue Hauptsicherung einstecken. |
| Fehlermeldung E-- erscheint im LCD-Display nach Einschalten. | Störung in der Elektro-nik.Fahrhebelwippe zu früh ausgelenkt. | Die Bedienungsanleitung < Bedienfeld mit LCD-Display > beachten.SCOOTER neu einschalten. |
| Beleuchtung nicht aktiv. | Glühlampe defekt. | Neue Glühlampe einsetzen. |
| Schnelles Blinken der Kontrollanzeige für Blinker. | Glühlampe defekt. | Neue Glühlampe einsetzen. |
| Der SCOOTER fährt nicht an. | Fahrbetrieb nicht vorge-wählt. | Fahrschlüssel einstecken. |
TECHNISCHE DATEN
Fahrstreckenleistung
Die Fahrstreckenleistung hängt im entscheidenden Maße von folgenden Faktoren ab:
- Batteriezustand,
- Gewicht des Fahrers,
- Fahrgeschwindigkeit,
- Fahrweise,
– Fahrbahnbeschaffenheit, - Fahrbedingungen,
- Umgebungstemperatur.
Die von uns angegebenen Nenndaten sind unter folgenden Bedingungen realistisch:
- Umgebungstemperatur 20° C.
- 100 % Nennkapazität der Batterien nach DIN-Norm.
- Neuwertige Batterien mit mehr als 5 Ladezyklen.
- Normgewicht von 75 kg.
- Kein wiederholtes Beschleunigen.
- Ebener fester Untergrund.
Stark eingeschränkt wird die Fahrstreckenleistung durch:
– häufige Bergauffahrt,
- schlechten Ladezustand der Batterien,
- niedrige Umgebungstemperatur (z. B. im Winter),
- häufiges Anfahren und Bremsen (z. B. im Stadtverkehr),
- gealterte, sulfatierte Batterien.
In der Praxis vermindert sich dabei die unter „Normalbedingungen“ noch erreichbare Fahrstreckenleistung unter Umständen bis auf 40 % des Nennwertes.
Steigfähigkeit
Die zulässigen Werte für Fahrten auf Steigungs- oder Gefällstrecken sind den jeweiligen Technischen Daten zu entnehmen.
Die systembedingte Steigfähigkeit des SCOOTER's ist jedoch größer, da diese Leistung für die sichere Hindernisüberwindung bereitzustellen ist.
Achtung:
Die Fahrleistungen können die Si-
- cherheitsgrenzen überschreiten.
- Steigungen und Gefälle über die zulässigen Werte hinaus (z. B. Rampen) sind aus Sicherheitsgründen nur ohne Fahrer zu befahren!
Sicherungen
Dazu Kapitel < Sicherungen/Anschlüsse > beachten.
Hauptsicherung:
Beleuchtung

leinwerferlampe: ......Glühlampe 12V/15W P26S

ckleuchte: Kugellampe 21/5W 12V BAY15D

inkleuchte/vorn: .... Kugellampe 12V/10W BA15S

inkleuchte/hinten: ...... Kugellampe 12V/10W BA15S
Werkzeug
Für Einstell- und Wartungsarbeiten wird folgendes Werkzeug benötigt:
Maul- oder Ringschlüssel ....SW* 10 / 13 / 17 / 19
Sechskantstiftschlüssel SW* 3 / 4 / 5
Kreuzschraubendreher .... Gr. 0 / 1 / 2
Schlitzschraubendreher......Gr. klein
Bedienungsanleitungen sowie bei- liegende Dokumentationen lesen.

Nicht an den Armlehnen anheben.

Befestigungsmöglichkeit für Transportsicherungen.

Nur auf festen, ebenen Flächen schieben.

Der Pfeil mit der Hand zeigt auf die Stellen, wo angefasst werden soll.
Scooter, Modell 2.663 / 2.664
Alle Angaben innerhalb der folgenden Tabellen beziehen sich auf die Standardausführungen des entsprechenden Modells.
Maßtoleranz ± 1,5 cm, ± 2 °.
Modell: 2.663 (3-Rad) 2.664 (4-Rad)
Typenschild:......am Sitzholm
Anwendungsklasse nach DIN EN 12184: .... Klasse C
Elektrische Anlage:
Antriebssteuerung: 24 V / 130 A max.
Beleuchtung: 12 V
Abmessungen:
Länge (3-Rad / 4-Rad): 137 / 138 cm
Breite: 68 cm
Breite über Armlehnen: 64 – 78 cm
Höhe: 122 cm
Sitzhöhe (verstellbar): 44 – 54 cm
Armlehnenhöhe ab Oberkante Sitz: 19 – 27 cm
Sitztiefe: 50 cm
Sitzbreite: 50 cm
Sitzneigung: 3°
Rückenhöhe: 60 cm
Antriebsrad (luftbereift, max. 3,0 bar = 43 psi): 4.00-5 = ∅ 31,5 cm
Lenkrad 3-Rad (luftbereift, max. 3,0 bar = 43 psi): 4.00-5 = ø 31,5 cm
Lenkrad 4-Rad (luftbereift, max. 2,0 bar = 29 psi): 4.00-5 = ø 31,5 cm
Reifendruck bei erhöhtem Nutzergewicht ab 180 kg bis 200 kg
Antriebsrad: max. 3,5 bar = 50 psi
Lenkrad (3-Rad): max. 3,5 bar = 50 psi
Lenkrad (4-Rad): max. 2,0 bar = 29 psi
Transportmaße:
Länge (3-Rad / 4-Rad): 137 / 138 cm
Breite: 68 cm
Höhe über umgeklappte Lenksäule (ohne Korb): 70 cm
Betriebstemperatur: -25°C bis +50°C
Lagertemperatur (ohne Batterien): -40°C bis +65°C
Batterien:
Verschlossene Antriebsbatterien: 2 x 12 V 64 Ah – 5 h / 75 Ah – 20 h max. Batterieabmessung (LxBxH): 306 x 174 x 224 mm zul. Batteriekippwinkel: 55°
Reichweite:
– bei 6 km/h und 64 Ah – 5 h / 75 Ah – 20 h - Batterien: ......bis 65 km
– bei 12 km/h und 64 Ah – 5 h / 75 Ah – 20 h - Batterien: ......bis 55 km
– bei 15 km/h und 64 Ah – 5 h / 75 Ah – 20 h - Batterien: ......bis 50 km
Leistung:
max. Fahrgeschwindigkeit: 15 km/h
Motor-Dauerleistung: 650 Watt
Motor-Spitzenleistung: 2500 Watt
Einstiegshöhe: 20 cm
Bodenfreiheit: 11 cm
max. Hindernishöhe: 10 cm
Wendekreisradius (4-Rad): 1,7 m
Wendebereich: 2,0 m
zul. Steigung und Gefälle: 10° / 18%
techn. Steigfähigkeit mit 75 kg Nutzergewicht: 15° / 27%
techn. Steigfähigkeit mit max. Nutzergewicht: 11° / 20%
zul. Quergefälle: 10° / 18%
Kippsicherheit: 15° / 27%
Gewichte (Grundausstattung):
zul. Gesamtgewicht: 375 kg
max. Nutzergewicht: 180 (200*) kg
max. Zuladung im Frontkorb: 10 kg
zul. Vorderachslast: 100 kg
zul. Hinterachslast: 280 kg
Leergewicht:......ca. 163,5 kg
Komponente Heckteil (ohne Batterien): 34,5 kg
Komponente Frontteil (4-Rad): 40 kg
Komponente Sitz (Komfort-Sitz): 22,5 kg
Batterien: 2x 26 kg
Heckverkleidung: 4,5 kg
Inspektionsnachweis
Fahrzeugdaten:
Modell:
Lieferschein-Nr.:
Fahrzeug-Ident-Nr.:
Übergabe-Inspektion
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift: ____
Ort, Datum:
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
empfohlene Sicherheits-Inspektion (spätestens alle 12 Monate)
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift: ____
Ort, Datum:
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
empfohlene Sicherheits-Inspektion (spätestens alle 12 Monate)
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift: ____
Ort, Datum:
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
empfohlene Sicherheits-Inspektion (spätestens alle 12 Monate)
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift: ____
Ort, Datum: ____
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
empfohlene Sicherheits-Inspektion (spätestens alle 12 Monate)
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift: ____
Ort, Datum: ____
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
empfohlene Sicherheits-Inspektion (spätestens alle 12 Monate)
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift: ____
Ort, Datum:
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
empfohlene Sicherheits-Inspektion (spätestens alle 12 Monate)
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift: ____
Ort, Datum:
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
empfohlene Sicherheits-Inspektion (spätestens alle 12 Monate)
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift:
Ort, Datum: ____
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
empfohlene Sicherheits-Inspektion (spätestens alle 12 Monate)
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift: ____
Ort, Datum:
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
empfohlene Sicherheits-Inspektion (spätestens alle 12 Monate)
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift: ____
Ort, Datum:
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
GARANTIE
Für dieses Produkt übernehmen wir die Garantie entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen. Abweichend hiervon gewähren wir:
- 4 Jahre auf den Rahmen.
- 2 Jahre auf die Elektronik und Fahrzeugteile.
- 1 Jahr auf die Batterien.
Technische Änderungen im Sinne des Fortschrittes behalten wir uns vor.
Für den Fall, dass Sie dieses Produkt oder Teile desselben zu bemängeln haben, senden Sie uns mit Ihrer Begründung in jedem Falle den nachfolgenden GARANTIE-ABSCHNITT zu.
Vergessen Sie nicht, uns darin die gewünschten Angaben über die Modellbezeichnung, die Lieferschein-Nr. mit Lieferdatum, die Fahrzeug-Ident-Nr. (Fz-I-Nr.) sowie Ihren Fachhändler mitzuteilen.
Die Fahrzeug-Ident-Nr. (Fz-I-Nr.) ist vom Typenschild abzulesen.
Vorraussetzung für die Garantie ist in jedem Fall der bestimmungsgemäße Gebrauch des Produktes, die Verwendung von Original-Ersatzteilen durch Fachhändler sowie die regelmäßige Durchführung von Wartung und Inspektion.
Für Oberfl ächenbeschädigungen, Bereifung der Räder, Beschädigungen durch gelöste Schrauben oder Muttern sowie ausgeschlagene Befestigungsbohrungen durch häufige Montagearbeiten ist die Garantie ausgeschlossen.
Weiterhin sind Schäden am Produkt ausgeschlossen, die auf eine unsachgemäße Reinigung mit Dampfstrahlgeräten bzw. absichtliche oder unabsichtliche Wässerung der Komponenten zurückzuführen sind.
Achtung:
Nichtbeachtung der Bedienungs-
- anleitung sowie unsachgemäß durchgeführte Wartungsarbeiten als auch insbesondere technische Änderungen und Ergänzungen (Anbauten) ohne unsere Zustimmung führen zum Erlöschen sowohl der Garantie als auch der Produkthaftung allgemein.
Hinweis:
Diese Bedienungsanleitung als Bestandteil des Produktes ist bei einem Benutzer- sowie Besitzerwechsel diesem mitzugeben.

Dieses Produkt ist konform mit der EG-Richtlinie 93/42/EWG für Medizinprodukte.
GARANTIE-ABSCHNITT
Ausfüllen! Im Bedarfsfall kopieren und die Kopie einsenden.
Garantie
Modellbezeichnung:
Lieferschein-Nr.:
Fz-I-Nr. (siehe Typenschild):
Lieferdatum:
Stempel vom Fachhändler:

Wir bewegen Menschen.
MEYRA-ORTOPEDIA
Vertriebsgesellschaft mbH
Meyra-Ring 2 · D-32689 Kalletal-Kalldorf
Postfach 1 703 · D-32591 Vlotho
Fon 05733 922-355
Fax 05733 922-9355
info@meyra.de · www.meyra.de
info@ortopedia.de · www.ortopedia.de
