2.363 - Véhicule pour personnes handicapées Meyra - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG 2.363 Meyra
Modell 2.363 - 3-Rad
Modell 2.364 - 4-Rad
MEYRA®
ORTOPEDIA
Wir bewegen Menschen.
Inhalt
Vorwort 5
Empfang 6
Anpassung 6
Spezifikation....6
Verwendung 6
Übersicht 7
Modell: 2.364 ....7
Modell: 2.363 ....8
Bedienfeld....9
Fahrschloss 9
Batterieladebuchse 9
Sollwertgeber 10
Fahrtrichtung über Fahrhebelwippe wählen 10
Handhabung des SCOOTER'S 11
Funktionsprüfung ....11
SCOOTER sichern ....11
Fahrschlüssel 11
Fahrschlüsselposition 11
Fahr-/Schiebebetrieb 12
Schiebebetrieb herstellen ....12
Fahrbetrieb herstellen ....12
Fahrbereitschaft herstellen ....13
Ladevorgang 13
Einstellen der Lenksäule 14
SCOOTER einschalten ....14
Fahrverhalten 15
Sicherheitshinweise....15
Sollwertgeber (Fahrhebelwippe, Gasdrehgriff, Fußgas) 15
Fahrgeschwindigkeit 16
Fahrtrichtung 16
Abbremsen bis zum Stillstand 16
Bremsen....17
Betriebsbremse....17
Feststellbremse....17
Abbremsen des SCOOTER'S 17
Bremsweg 17
Verladen und Transport 18
Transport in Fahrzeugen 18
SCOOTER-Abmessungen reduzieren 19
SCOOTER in Komponenten zerlegen 20
SCOOTER-Komponenten wieder zusammenfügen 24
Komponenten....27
Sitz 27
Sitz drehen 27
Sitz abnehmen 27
Sitz aufstecken 27
Sitzhöhe einstellen 28
Armlehne 28
Armlehne hochschwenken 28
Winkel der Armlehne einstellen 28
Armlehnenhöhe einstellen 29
Sitzbreite über die Armlehnen einstellen ....29
Sitzabstand zur Lenksäule einstellen 29
Rückenlehne 30
Rückenlehnenverlängerung einstellen 30
Frontkorb 31
Stützrollen....31
Versicherungs-Kennzeichen ....31
Haltegurt....32
Haltegurt mit Schloss anlegen 32
Gurtlänge einstellen ....32
Instandhaltung 33
Wartung....33
Inspektion ....33
Wartungsanleitung....34
Wartungsliste der jährlichen Arbeiten 37
Störungsbehebung 38
Hinweise für den Fachhändler 39
Programmierung des Fahrverhaltens 39
Fahrparameter ....40
Standard-Programmierung ....40
Standard-Einstellungen 40
Radwechsel 41
Antriebsräder abbauen 41
Lenkräder abbauen 42
Beleuchtung....43
Einstellen des Fahrscheinwerfers 43
Fahrscheinwerfer 44
Ausbau der Glühlampe 45
Einbau der Glühlampe 46
Sicherungen/Anschlüsse....49
Hauptsicherungen 49
Lade- und Steuersicherung ....49
Sicherung austauschen 49
Technische Daten 50
Fahrstreckenleistung....50
Sicherungen ....51
Beleuchtung....51
Werkzeug....51
Anzugsmomente für Schraubverbindungen ....51
Scooter, Modell 2.363 / 2.364 ....52
Bedeutung der Klebeschilder auf dem Rollstuhl ....54
Symbole....54
Inspektionsnachweis ....55
Notizen 57
Garantie 58
VORWORT
Wir danken Ihnen für das Vertrauen, das Sie unserem Hause durch die Wahl dieses SCOOTER'S entgegengebracht haben.
Der SCOOTER ist ein technisches Hilfsmittel. Er ist erklärungsbedürftig, benötigt eine regelmäßige Pfl ege und birgt bei unsachgemäßem Gebrauch Gefahren in sich. Deshalb muss die richtige Handhabung erlernt werden.
Die vorliegende Bedienungsanleitung soll Ihnen helfen, sich mit der Handhabung des SCOOTER's vertraut zu machen sowie Unfälle zu vermeiden.
Die vorliegende Bedienungsanleitung soll Ihnen helfen, sich mit der Handhabung des Elektro-Rollstuhles vertraut zu machen sowie Unfälle zu vermeiden.
Hinweis:
Die abgebildeten Ausstattungsvarianten können von Ihrem Modell abweichen.
Achtung:
Lesen und beachten Sie vor der
- erstmaligen Inbetriebnahme folgende zu dem SCOOTER gehörende Dokumentationen:
– diese Bedienungsanleitung,
– die Bedienungsanleitung SCOOTER
< Bedienfeld mit LCD-Display >.
- die Sicherheits- und allgemeine Handhabungshinweise < Elektro-fahrzeuge >.
Hinweis:
Kinder sollten die zu dem SCOOTER gehörenden Dokumentationen vor der ersten Fahrt zusammen mit den Eltern bzw. einer Aufsichts- oder Begleitperson lesen.
EMPFANG
Alle Produkte werden bei uns im Werk auf Fehlerfreiheit geprüft und in Spezialkartons verpackt.
Hinweis:
Wir möchten Sie dennoch bitten, das Fahrzeug sofort nach Erhalt – am besten im Beisein des Überbringers – auf eventuelle während des Transportes aufgetretene Schäden zu überprüfen.
Hinweis:
Die Verpackung des SCOOTER's sollte für einen eventuell später notwendigen Transport aufbewahrt werden.
ANPASSUNG
Die Fachwerkstatt übergibt Ihnen Ihren SCOOTER unter Berücksichtigung aller relevanten Sicherheitsvorschriften betriebsbereit und Ihren Bedürfnissen angepasst.
Hinweis:
Das für die Einstell- und Wartungsarbeiten benötigte Werkzeug ist unter Kapitel
SPEZIFIKATION
Der SCOOTER ist ein umweltfreundliches Elektrofahrzeug. Er wurde entwickelt um den Aktionsradius bei gesundheits- oder altersbedingter Einschränkung zu erweitern.
Der SCOOTER erfüllt die < Anforderungen behinderter Menschen > nach EN 614-1.
VERWENDUNG
Achtung:
Die grundsätzliche Eignung des
- Fahrers zur Teilnahme am Straßenverkehr muss gewährleistet sein!
Der SCOOTER ist vorgesehen für Fahrten im befestigten Außenbereich und großräumigen Innenbereich (z. B. Kaufhäuser).
Er dient ausschließlich der Beförderung einer sitzenden Person.
ÜBERSICHT
Modell: 2.364
Die Übersicht zeigt die wichtigsten Komponenten und Bedieneinrichtungen.

① Sitz
② Lenkergriff
③ Lenksäule
④ Fahrschlüssel
⑤ Fahrscheinwerfer
⑥ Blinker vorn
⑦ Lenkrad
⑧ Antriebsrad
① Bedienfeld
② Hebel – Lenksäulenarretierung
③ Frontkorb
④ Hebel – Sitzverriegelung
⑤ Umschalthebel Fahr-/Schiebebetrieb
⑥ Stützrolle
⑦ Rückleuchte / Blinker hinten
Modell: 2.363
Die Übersicht zeigt die wichtigsten Komponenten und Bedieneinrichtungen.

① Sitz
② Lenkergriff
③ Lenksäule
④ Fahrschlüssel
⑤ Fahrscheinwerfer
⑥ Blinker vorn
⑦ Lenkrad
⑧ Antriebsrad
① Bedienfeld
② Hebel – Lenksäulenarretierung
③ Frontkorb
④ Hebel – Sitzverriegelung
⑤ Umschalthebel Fahr-/Schiebebetrieb
⑥ Stützrolle
⑦ Rückleuchte / Blinker hinten
Bedienfeld

Hinweis:
Die Funktion und Bedeutung der Tasten und Symbole sind in der separaten Bedienungsanleitung SCOOTER < Bedienfeld mit LCD-Display > beschrieben.
Fahrschloss
(1) Fahrschloss
- Schlüsselposition 0 (AUS)
- Schlüsselposition 45° (Schieben)
- Schlüsselposition 2 (EIN)
Batterieladebuchse
(2) Batterieladebuchse
– Die Batterieladebuchse ist durch eine zur Seite schwenkbare Abdeckscheibe geschützt.

Die gewünschte Fahrgeschwindigkeit wird durch Betätigen des Sollwertgebers über:
- die Fahrhebelwippe als Daumen-wippe (Standard),
- die Fahrhebelwippe als Daumen- und Fingerwippe (Option) (1),
- den Gasdrehgriff (Option) (2),
- das Fußgas (Option) (3),
erreicht.
Fahrtrichtung über Fahrhebelwippe wählen
Vorwärtsfahrt
rechts: Knopf mit Daumenmulde drücken
links: Hebel mit Hand ziehen (Option)
Rückwärtsfahrt
links: Knopf mit Daumenmulde drücken
rechts: Hebel mit Hand ziehen (Option)

Vor jedem Fahrtantritt ist der SCOOTER auf Funktion und Sicherheit zu überprüfen.
SCOOTER sichern
Sichern Sie den SCOOTER gegen unbefugte Benutzung durch Abziehen des Fahrschlüssels.
Fahrschlüssel
Fahrschlüsselposition
Dazu auch die Bedienungsanleitung SCOOTER < Bedienfeld mit LCD-Display > beachten!
Position AUS
Fahrschlüssel parallel zur Lenksäule (1).
Der SCOOTER ist ausgeschaltet.
Position Schieben
Fahrschlüssel um 45° im Uhrzeigersinn gedreht (2).
Der Schiebebetrieb ist freigeschaltet.
Position EIN
Fahrschlüssel um 90° gedreht (3).
Der Fahrbetrieb ist eingeschaltet. – Die Anzeige wechselt alle 10 sec. zwischen Tages- und Gesamtkilometer.

Fahr-/Schiebebetrieb
Hinweis:
Den SCOOTER nur zum Rangieren auf ebenen Strecken in den Schiebebetrieb schalten.
Schiebebetrieb herstellen
Erst den Fahrschlüssel im Stillstand in die Fahrschlüsselposition AUS bringen, dann abziehen.
Der SCOOTER ist nun ausgeschaltet.
- Zum Herstellen des Schiebebetriebes den Umschalthebel erst bis zum Anschlag nach unten drücken und dann nach hinten schieben (1).
Fahrbetrieb herstellen
Für den Fahrbetrieb muss der Umschalthebel eingerastet sein.
- Für das Umschalten auf Fahrbetrieb den Umschalthebel erst bis zum Anschlag nach vorn drücken und dann nach oben einrasten lassen (2).
Anschließend den Fahrschlüssel in die Fahrschlüsselbuchse einstecken und 90° im Uhrzeigersinn auf Position EIN drehen. Dadurch erfolgt das Einschalten des Fahrbetriebes.
Der SCOOTER ist nun fahrbereit.
Achtung:
Nicht während der Fahrt den Um- schalthebel auf Schiebebetrieb umstellen!

Fahrbereitschaft herstellen
Achtung:
! Vor jedem Fahrtantritt ist der SCOOTER auf Funktion und Sicherheit zu überprüfen.
Vor der ersten Fahrt sollten die Batterien über die Ladebuchse (1) geladen werden.
Dazu die Sicherheits- und allgemeine Handhabungshinweise
Achtung:
! Steigen Sie nur in bzw. aus dem Sitz des SCOOTER's, wenn der Fahrschlüssel abgezogen ist.
- Ein unbeabsichtigtes Berühren der Fahrhebelwippe kann den SCOOTER sonst unkontrolliert anfahren lassen!
- Unfallgefahr!
- Stecken Sie keine anderen Gegenstände als den Fahrschlüssel bzw. den Batterieladestecker in die entsprechenden Buchsen.
- Kurzschlussgefahr!
Ladevorgang
Zum Laden der Batterien erst den SCOOTER ausschalten und dann den Stecker des Batterieladegerätes in die Ladebuchse einstecken (1).
Anschließend den Netzstecker des Batterieladegerätes in eine entsprechende Steckdose stecken. Der Ladevorgang wird eingeleitet.

Dazu das Kapitel < Batterien > so- wie die Bedienungsanleitung des Ladegerätes beachten.
Achtung:
! Keine anderen Gegenstände als den Batterieladestecker in die Batterieladebuchse einstecken.
- Kurzschlussgefahr!
Laden Sie vorzugsweise über Nacht. Eine völlige Aufl adung der Batterien nimmt mindestens 8 Stunden Zeit in Anspruch.
Hinweis:
Nach beendetem Ladevorgang erst das Batterieladegerät vom Netz trennen und anschließend den Batterieladestecker aus der Ladebuchse herausziehen.
Einstellen der Lenksäule
Zum stufenlosen Einstellen der Lenksäule den Arretierungshebel (1) nach unten drücken.
Achtung:
Pie Lenksäule dabei mit einer Hand
- am Lenker festhalten, um ein unkontrolliertes Hochschwenken zu verhindern.
- Verletzungsgefahr!
Lassen Sie in gewünschter Position der Lenksäule den Arretierungshebel los.
SCOOTER einschalten
Zum Einschalten (3) erst den Fahrschlüssel in das Fahrschloss der Lenksäule einstecken und 90° im Uhrzeigersinn drehen (2).
Dazu auch die Bedienungsanleitung < Bedienfeld mit LCD-Display > beachten!
Achtung:
Stecken Sie keine anderen Gegen-
● stände als den Fahrschlüssel in das Fahrschloss.
- Kurzschlussgefahr!

Die Geschwindigkeit wird durch die Bewegung des Sollwertgebers, wie der Fahrhebelwippe (1) sowie der vorgewählten Endgeschwindigkeit bestimmt.
Achtung:
! Während der ersten Fahrten besonders vorsichtig fahren! Hierzu wird die vorwählbare Geschwindigkeit auf die niedrigste Stufe eingestellt.
Dazu auch die Bedienungsanleitung < Bedienfeld mit LCD-Display > beachten!
Sicherheitshinweise
Achtung:
Sicherheits- und allgemeine Hand-
- habungshinweise < Elektrofahrzeuge > beachten!
- Den SCOOTER nicht während der Fahrt ausschalten. – Der SCOOTER bremst abrupt ab.
- Max. zul. Steigung nicht überschreiten.
Dazu Kapitel < Technische Daten > beachten.
- Langsam anfahren. Nach dem Anfahren einen kurzen Brems- und Lenktest ausführen.

Sollwertgeber (Fahrhebelwippe, Gasdrehgriff, Fußgas)
Die Fahrgeschwindigkeit wird durch die Auslenkung des Sollwertgebers bestimmt.
Sowie der Sollwertgeber (1) ausgelenkt wird, fährt der SCOOTER, je nach Einstellung der maximalen Endgeschwindigkeit, schnell oder langsam an.
Hinweis:
Den Sollwertgeber erst aus der Nullstellung bewegen, wenn der Selbsttest der Elektronik (ca. 1 Sekunde nach dem Einschalten) beendet ist!
– Die Geschwindigkeitsanzeige im LCD-Display leuchtet konstant.
Fahrgeschwindigkeit
Den Sollwertgeber langsam aus der Grundposition bewegen.
Fahrtrichtung
Hinweis:
Bei der Rückwärtsfahrt reduziert sich die Geschwindigkeit automatisch.
Das Hupsignal während der Rückwärtsfahrt lässt sich von Ihrem Fachhändler wahlweise deaktivieren.
Fahrhebelwippe:
Die Fahrhebelwippe (1) kann mit der linken oder rechten Hand bedient werden.
Gasdrehgriff, Fußgas:
Die Fahrtrichtung wird durch die Taste (2) umgekehrt.
Dazu die Bedienungsanleitung
Links-/ bzw. Rechtskurve
Lenker nach links bzw. rechts, entsprechend des gewünschten Kurvenradius bewegen.
Kurven sind mit angepasster Geschwindigkeit zu durchfahren.
Achtung:
Kippgefahr beim Wenden, insbe-
- sondern auf Gefällen und Steigungen!
Der SCOOTER verfügt über eine automatische Blinkerrückstellung nach einer Kurvenfahrt.
Die zusätzliche Blinker-Kontrolle ist in jedem Falle vorgeschrieben!
Geschwindigkeitsreduzierung:
Die SCOOTER verfügt über eine dreistufi ge Geschwindigkeitsreduzierung. Dabei verringert sich, abhängig vom Lenkeinschlag, die Fahrgeschwindigkeit auf eine angepasste Kurven-Geschwindigkeit.
Dennoch sind heftige Lenkbewegungen, insbesondere bei höheren Fahrgeschwindigkeiten zu unterlassen. – Kippgefahr!
Abbremsen bis zum Stillstand
Dosiertes Abbremsen
Die Fahrhebelwippe entsprechend der gewünschten Abbremsung in die Ausgangsstellung zurückführen.
Bremsen
Achtung:
Bei einem Nachlassen der Brems-
- wirkung die Bremse sofort von einer Fachwerkstatt Instand setzen lassen.
Sicherheits- und allgemeine Handhabungshinweise < Elektrofahrzeuge > beachten!
Betriebsbremse
Der Motor arbeitet elektrisch als Betriebsbremse und bremst den SCOOTER sanft und ruckfrei bis zum Stillstand ab.
Feststellbremse
Die Feststellbremse löst sich beim Anfahren automatisch.
Abbremsen des SCOOTER'S
Dosiertes Abbremsen
Die Fahrhebelwippe entsprechend der gewünschten Abbremsung in die Ausgangsstellung zurückführen.
Für ein rechtzeitiges Abbremsen ist der Bremsweg des SCOOTER'S zu berücksichtigen.
Notbremsung
Dazu die Fahrhebelwippe (den Sollwertgeber) in die Nullstellung zurückspringen lassen. – Der SCOOTER bremst auf kürzestem Wege ab.
- Durch abrupptes Abbremsen bei Talfahrt mit hoher Geschwindigkeit kann Ihr SCOOTER ins Schleudern geraten! – Unfallgefahr!
- Bei Talfahrt ist eine angepasste Fahrgeschwindigkeit zu wählen!
Bremsweg
Das Fahrzeug hat einen Bremsweg von ca. 1 Meter bei 6 km/h, ca. 2,5 Meter bei 12 km/h!
Der kürzeste Bremsweg ist abhängig von der Fahrbahnbeschaffenheit, dem Zustand der Bereifung sowie der Geschwindigkeit und dem Gesamtgewicht des SCOOTER'S.
Hinweis:
Kapitel < Technische Daten > beachten.
Verladen und Transport
Transport in Fahrzeugen
Für den Transport in Fahrzeugen kann aus Platzgründen ein Reduzieren der SCOOTER-Abmessungen erforderlich sein.
siehe Kapitel < SCOOTER-Abmessungen reduzieren >.
Achtung:
!Die Spanngurte nur an die dafür vorgesehenen Bauteile des Pkws sowie des SCOOTER's befestigen!
Zur Sicherung des SCOOTER's benutzen Sie den vorderen sowie die hinteren Sicherungsbügel (1)+(2).
Dazu die Klebeschilder am SCOOTER beachten.
▲ Nur zugelassene und TÜV-geprüfte Befestigungsmittel verwenden.
Achtung:
Nach dem Verladen den Fahrschlüssel abziehen.

Zum Verstauen oder Transport z. B. in einem Pkw kann der SCOOTER wie folgt in seinen Abmessungen verkleinert werden (1).
- Den SCOOTER ausschalten und den Fahrschlüssel abziehen.
- Den Frontkorb abnehmen.
- Den Sitz abheben (2).
– Dazu den Arretierungshebel (3) betätigen.
- Die Lenksäule herunterschwenken (1).
– Dazu den Arretierungshebel (4) der Lenksäule betätigen und die Lenksäule nach unten schwenken.
Achtung:
• Die Lenksäule dabei mit einer Hand am Lenker festhalten, um ein unkontrolliertes Hochschwenken zu verhindern.
- Verletzungsgefahr!
Dazu das Kapitel < Lenksäule einstellen > beachten.
Die für den Transport abgebauten Teile sind sicher zu verstauen und vor Fahrtbeginn wieder sorgfältig anzu- bringen!

Um den SCOOTER auch in kleinen Fahrzeugen transportieren zu können, lässt er sich wie folgt in mehrere Komponenten zerlegen.
(1) Frontkorb
Siehe Kapitel < Frontkorb >
(2) Sitz
Siehe Kapitel < Sitz >
(3) Batterieabdeckung
Siehe dazu Kapitel < Batterien ausbauen >
(4) Batterien
Siehe dazu Kapitel < Batterien ausbauen >
(5) Heckteil
Siehe dazu Kapitel < Heckteil abnehmen >
(6) Frontteil
Zum Zerlegen des SCOOTER's sind keine Werkzeuge erforderlich.

-
Den SCOOTER ausschalten und den Fahrschlüssel abziehen.
-
Den Sitz abheben (1).
Siehe Kapitel < Sitz >
- Die Griffkugel vom Umschalthebel muss vor dem Abnehmen der Batterieabdeckung abgeschraubt werden (2).
Um die Griffkugel nicht zu verlieren, sollte sie nach dem Abnehmen der Batterieabdeckung wieder aufgeschraubt werden.
- Die Batterieabdeckung erst abheben (3) dann geschützt und sicher verstauen.
– Durch vorsichtiges Anheben der Batterieabdeckung lösen sich die entsprechenden Klettverschlüsse.
- Die Steckverbindungen der Batteriekabel (4) auf beiden Seiten trennen.
Zum Abziehen an den Anschlusssteckern anfassen.
- Nicht an den Kabeln ziehen!

- Den Klettverschluss des Spanngurtes je Batterie öffnen (1).
- Die Batterien herausheben (2).
Heckteil abnehmen
- Die Steckverbindung (3) der Rückleuchten trennen.
Zum Abziehen an den Anschlusssteckern anfassen.
- Nicht an den Kabeln ziehen!
Hinweis:
Die Steckverbindung ist durch eine federnde Arretierung gesichert, die vor dem Abziehen durch Zusammendrücken am oberen Ende entriegelt werden muss.
- Den Hauptstecker für die Steuerung (4) abziehen.
Zuvor die seitlichen Schrauben herausschrauben.

- Erst den Verriegelungsbolzen (1) herausziehen, dann das nun entriegelte Frontteil vom Heckteil schwenken und auf den Boden absetzen (2).
Hinweis:
Zum leichteren Entriegeln erst das Sitzrohr (3) leicht anheben dann das Heckteil (4) nach hinten kippen.
Anschließend das Frontteil über das Sitzrohr (3) nach unten drücken und auf den Boden absetzen (2).
Lenksäule umlegen
- Zum Umlegen der Lenksäule den Arretierungshebel betätigen und die Lenksäule nach unten schwenken (5).
Dazu das Kapitel < Lenksäule einstellen > beachten.

SCOOTER-Komponenten wieder zusammenfügen
Vor dem Zusammenfügen sollte eine Sichtkontrolle der einzelnen Komponenten auf Vollständigkeit und Beschädigung erfolgen.
Besonders zu beachten ist dabei:
– Die Halterungen zum Einhängen des Antriebes dürfen nicht verbogen sein.
- Der Verriegelungsbolzen zum Fixieren des zusammengefügten Front- und Heckteiles befi ndet sich noch am Sicherungsdraht.
– Die Anschlusskabel sind nicht beschädigt.
Heckteil einhängen
Zunächst den Antrieb auf Fahrbetrieb stellen.
-
Das Frontteil am Sitzrohr (1) anheben und gleichzeitig das Heckteil nach vorn schwenken, so dass die Halterohre des Heckteil es auf die Halterungen des Frontteiles gleiten (2).
-
Das Heck- und Frontteil über das Sitzrohr bis zum Anschlag nach unten gleiten lassen (3).

- Den Verriegelungsbolzen wieder einstecken (1).
Achtung:
! Der Verriegelungsbolzen muss sichtbar durchgesteckt sein.
4. Den Hauptstecker (2) wieder einstecken.
Die seitlichen Schrauben des Hauptsteckers zur Sicherung wieder eindrehen.
5. Die Steckverbindung der Rücklichter wieder verbinden (3).
Die Steckverbindung muss beim Zusammenfügen einrasten.
- Leichte Zugprobe am Stecker durchführen.
Lenksäule aufrichten
- Zum Aufrichten der Lenksäule den Arretierungshebel (4) betätigen.
Dazu das Kapitel < Lenksäule einstellen > beachten.

Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
- Die Batterien in die Rahmen stellen und mit den Spanngurten sichern (1).
Achtung:
Bei dem Einbau der Batterien auf
- die korrekte Lage der Kabel achten.
– Gefahr der Kabelbeschädigung.
- Die Steckverbindungen der Batteriekabel auf beiden Seiten wieder verbinden (2).
Die Stecker bis zum Anschlag aufstecken. - Leichte Zugprobe am Stecker durchführen.
- Die Batterieabdeckung aufsetzen (3).
Ggf. zuvor die Griffkugel vom Umschalthebel schrauben.
-
Die Griffkugel vom Umschalthebel wieder aufschrauben (4).
-
Den Sitz wieder aufstecken.
Die Sitzarretierung einrasten lassen. – Sitzarretierung prüfen.

Der ausgelieferte Sitz kann von der bildlichen Darstellung abweichen.
Der Sitz (1) ist abnehm- sowie höhenverstellbar.
Sitz drehen
Zum Ein- und Ausstieg kann der Sitz gedreht werden.
Nach dem Betätigen des Arretierungshebels (2) kann der Sitz gedreht werden.

Hinweis:
Nach jeweils 45° rastet die Arretierung automatisch wieder ein.
Sitz abnehmen
Nach dem Betätigen des Arretierungshebels (2) kann der Sitz abgehoben werden (3).
Achtung:
! Zum Abheben des Sitzes seitlich unter die Sitzfl äche greifen. Die Armlehnen nicht zum Anheben oder Tragen des Sitzes verwenden.
Sitz aufstecken
Nach dem Betätigen des Arretierungshebels (2) kann der Sitz auf das Sitzrohr aufgesteckt werden.

text_image
2 1
! Zum Anheben des Sitzes seitlich unter die Sitzfl äche greifen.
Nach dem Aufstecken den Sitz in Fahrtrichtung ausrichten und den Arretierungshebel wieder einrasten lassen.

Hinweis:
Sitzarretierung prüfen.
Sitzhöhe einstellen
Zur Einstellung der Sitzhöhe ist die Verschraubung (1) der Sitzsäule zu demontieren. Nach dem Positionieren der Sitzsäule ist die Verschraubung wieder zu montieren (1).
Armlehne
Achtung:
! Sitz nicht an den Armlehnen tragen.
Armlehne hochschwenken
Zum Ein- und Ausstieg können die Armlehnen hochgeschwenkt werden (2).
Winkel der Armlehne einstellen
Der Winkel der Armlehne kann durch Verstellen der Anschlagschraube (3) stufenlos eingestellt werden.
Dazu erst die Kontermutter (4) lösen. Nach der Winkeleinstellung die Kontermutter wieder festdrehen.

Armlehnenhöhe einstellen
Der Höhe der Armlehne kann nach dem Lösen der jeweiligen Klemmschraube (1) stufenlos eingestellt werden.
Die Armlehnen maximal bis zur Markierung nach oben anheben.
Nach der Höheneinstellung die Klemmschraube (1) wieder festdrehen.
Sitzbreite über die Armlehnen einstellen
Die Sitzbreite kann durch Verschieben der Armlehne nach dem Lösen der jeweiligen Klemmschraube (2) je Seite stufenlos eingestellt werden.
Die Armlehnen maximal bis zur Markierung nach außen verschieben.
Nach dem Verschieben der Armlehnen die Klemmschraube je Seite wieder festdrehen.
Sitzabstand zur Lenksäule einstellen
Nach dem Betätigen des Arretierungshebels (3) kann der Sitzabstand zur Lenksäule eingestellt werden.
Nach dem Einstellen des Sitzabstandes den Arretierungshebel wieder einrasten lassen.
Hinweis:
Sitzarretierung prüfen.

text_image
1 2 2
Die Rückenlehne kann nach vorn auf die Sitzfl äche heruntergeschwenkt werden (1).
Zum Aufrichten die Rückenlehne nach hinten hochschwenken (4).
Rückenlehnenverlängerung ein- stellen
Nach dem Betätigen des Arretierungs- feder (2) kann die Verlängerung der Rückenlehne eingestellt werden.
Nach dem Einstellen der Rückenlehnenverlängerung den Arretierungshebel wieder einrasten lassen.
Hinweis:
Arretierung prüfen.

Der Frontkorb ist nach oben abnehmbar (1).
Zum Einhängen wird der Frontkorb vorn auf die Halter (2) gesetzt (3).
Stützrollen
Die Stützrollen (4) dienen zur Erhöhung der Kippstabilität gegen das Nach-hinten-Kippen bei einer Hindernisüberwindung oder an Steigungen.
Achtung:
Stützrollen bieten in bestimmten
- Situationen keinen ausreichenden Schutz gegen das Nach-hinten-Kippen.
Versicherungs-Kennzeichen
Das Versicherungs-Kennzeichen (wenn benötigt) mittig der Heckverkleidung auf die Aufl agestege montieren (X).
Dabei kann das Versicherungs-Kennzeichen als Bohrschablone verwendet werden.
Hinweis:
Die Montage des Versicherungs-Kennzeichens sollte eine Fachwerkstatt durchführen.

text_image
1 2
Der Haltegurt dient zum Anschnallen einer im SCOOTER sitzenden Person.
- Zusätzliche Stabilisierung der Sitzposition.
- Verhindert ein nach vorn aus dem Sitz Rutschen (z. B. bei abruptem Bremsen).
Der Haltegurt wird unten an den Sitz geschraubt.

Hinweis:
Der nachträgliche Einbau eines Haltegurtes ist nur von einer Fachwerkstatt durchzuführen!
Achtung:
Der Haltegurt ist nicht Teil des
- Rückhaltesystems für den SCOOTER und/oder Insassen beim Transport in einem Behindertentransportfahrzeug.
Haltegurt mit Schloss anlegen
Beide Gurtbänder nach vorne ziehen und die Verschlusshälften bis zum einrasten ineinanderstecken. Anschließend ist eine Zugprobe durchzuführen.
Achtung:
Achten Sie darauf, dass keine Ge-
- genstände unter dem Gurtband eingeklemmt sind! – So vermeiden Sie schmerzhafte Druckstellen.
Zum Öffnen des Haltegurtes wird die rote Verriegelungstaste (1) eingedrückt.

text_image
1 2 3 4Gurtlänge einstellen

Hinweis:
Der Haltegurt soll nicht zu stramm angezogen sein.
Durch das Ziehen am Gurtende (2) lässt sich die Haltegurtlänge verändern.

Dazu das Gurtband im rechten Winkel zur Schlosszunge (3) halten.
Durch Verschieben der Schnalle (4) das lose Gurtende (2) verkürzen.
INSTANDHALTUNG
Wartung
Die folgenden Wartungslisten stellen einen Leitfaden für die Durchführung der Wartungsarbeiten dar. Sie geben keinen Aufschluss über den tatsächlich notwendigen, am Fahrzeug festgestellten Arbeitsumfang.
Achtung:
Bei Teilnahme am öffentlichen
- Straßenverkehr ist der Fahrzeugführer für den funktions- und betriebssicheren Zustand des Fahrzeuges verantwortlich.
Eine mangelhafte oder vernachlässigte Pfl ege und Wartung des Fahrzeuges führt zur Einschränkung der Produzentenhaftung.
Achtung:
Wartungsarbeiten sowie Umbau-
- ten, Ein- und Verstellungen am SCOOTER sind nur bei zuvor ausgeschaltetem Bedienfeld und in Fahrbetrieb geschaltetem Antriebsmotor durchzuführen!
- Unfallgefahr durch ungewollte Rollbewegungen.
- Bei Arbeiten an der elektrischen Anlage sind zusätzlich die Steckverbindungen der elektrischen Anschlüsse der Batterien zu trennen!
Inspektion
Aus Sicherheitsgründen und um Unfällen vorzubeugen, die aus nicht rechtzeitig erkanntem Verschleiß resultieren, ist unter normalen Betriebsbedingungen eine jährliche Inspektion vorgesehen. Diese ist entsprechend der Serviceanleitung durchzuführen.
Damit der SCOOTER in jeder Situation ein Höchstmaß an Sicherheit und Zuverlässigkeit bietet, übertragen Sie diese Arbeiten einer Fachwerkstatt. Die Mitarbeiter der Fachwerkstatt kennen die Technik des Fahrzeuges und haben geeignetes Werkzeug. Sie können beginnenden Verschleiß rechtzeitig feststellen und verwenden Original-Ersatzteile.
Hinweis:
Unter erschwerten Betriebsbedingungen, z. B. tägliches Befahren von Gefällestrecken/Steigungen oder beim Einsatz im Pfl egedienst – mit häufig g wechselnden SCOOTER-Benutzern – ist es zweckmäßig, Zwischenkontrollen der Bremsen und des Fahrwerkes zu veranlassen.
WAS ANMERKUNGWANN
Vor Fahrtantritt Allgemein
Auf einwandfreie Funktion prüfen.
Magnetbremse prüfen
Umschalthebel Fahr-/Schiebebetrieb auf Fahr-betrieb stellen.
Prüfung selbst oder mit Hilfsperson durchführen. Der Elektro-Rollstuhl darf sich nicht mehr schieben lassen. Wenn doch, Bremse von Fachwerkstatt Instand setzen lassen.
Insbesondere vor Fahr- ten im Dunkeln
Beleuchtung auf ein- wandfreie Funktion prüfen
Bedienfeld einschalten und die Beleuchtungsfunktionen prüfen.
Ein schnelles Blinken der Kontrollanzeige für Blinker weist auf eine defekte Kugellampe hin.
Auswechseln defekter Glühlampen siehe Kapitel
Alle 2 Wochen
(je nach Fahrstrecken-leistung)
Reifenfülldruck prüfen
Lenkrad: 2,5 bar = 35 psi
Antriebsrad: 2,5 bar = 35 psi
Selbst oder mit Hilfsperson durchführen. Dazu Luftdruckprüfgerät benutzen, oder falls nicht vorhanden, „Daumendruck-Methode“ o. ä. anwenden.
WAS ANMERKUNGWANN
Alle 6-8 Wochen
(je nach Fahrstrecken-leistung)
Radbefestigungen
Schrauben oder Muttern auf festen Sitz prüfen
Gelöste Radmuttern oder -schrauben fest anziehen und nach 10 Betriebsstunden bzw. 50 km nachziehen.
Alle 2 Monate
(je nach Ladehäufi gkeit und Umgebungstemperatur auch häufiger)
Reifenprofi I überprüfen
Mindestprofi Itiefe = 1 mm.
Selbst Sichtprüfung durchführen.
Bei abgefahrenem Reifenprofi I oder einer Beschädigung der Reifen eine Fachwerkstatt zur Instandsetzung hinzuziehen.
Sichtprüfung
- Rahmen, Anbauteile und Zubehör auf Beschädigung, Korrosion sowie Lackschäden prüfen.
– Elektrische Leitungen und Anschlüsse auf Zustand und Befestigung kontrollieren.
Selbst oder mit Hilfsperson durchführen.
WAS ANMERKUNGWANN
Alle 2 Monate
(je nach Ladehäufi gkeit und Umgebungstemperatur auch häufiger)
Batteriewartung
geschlossene Batterien: - keine Wartung
Beachten Sie das Kapitel < Batterien >.
Alle 6 Monate
(je nach Gebrauchshäufigkeit)
Überprüfen Sie:
- Sauberkeit - Allgemeinzustand
Selbst oder mit Hilfsperson durchführen.
Beachten Sie dazu fol- gende Kapitel:
Reinigung und Pfl ege Desinfektion Instandsetzung Batterien
Alle 12 Monate
Empfehlung des Herstellers:
Sicherheits-Inspektion
- Fahrzeug - Ladegerät
Vom Fachhändler durchzuführen.
Wartungsliste der jährlichen Arbeiten
Vorarbeiten zur Sichtprüfung
Sitz und Batterieabdeckung entfernen. Ggf. das Fahrzeug oder Teilbereiche vor der Sichtprüfung reinigen.
Sichtprüfung
☐ Rahmen, Anbauteile und Zubehör auf Beschädigung, Korrosion sowie Lackschäden prüfen.
☐ Elektrische Leitungen und Anschlüsse auf Zustand und Befestigung kontrollieren.
Allgemeine Kontrollen
☐ Befestigungsschrauben auf festen Sitz prüfen.
☐ Befestigung aller Anbauteile/-elemente kontrollieren.
☐ Befestigung der Karosserieteile, Anbauteile und Zubehör prüfen.
Bowdenzüge auf Beschädigungen prüfen.
Fahrwerk
☐ Lenk- und Antriebsradbefestigungen kontrollieren.
☐ Reifenzustand und Reifendruck prüfen.
☐ Lenkradaufhängung auf Zustand, Funktion und Gangbarkeit prüfen.
Bremsen
☐ Bremsautomatik auf Funktion prüfen. Max. Bremsweg bei 6 km/h = 1 m, bei 12 km/h = 2,9 m.
Elektrische Anlage
☐ Antriebsbatterien, Anschlüsse und Batteriekasten reinigen und warten.
Ölen/Fetten
Drehpunkte und Lagerstellen von Bedienhebeln und beweglichen Teilen.
Endkontrolle
☐ Beleuchtungs- und Signaleinrichtung prüfen.
☐ Motorentriegelung (Schiebebetrieb).
Brems-/Lenk-/Fahrtest zusätzlich an Steigung und Gefälle.
☐ Allgemeine Funktionskontrolle der mechanischen/elektrischen Verstelleinrichtungen.
Fahrtest.
Störungsbehebung
| Ursache | BehebungStörung | |
| Display zeigt nach dem Einschalten nichts an. | Hauptsicherung ist defekt. | Neue Hauptsicherung einstecken. |
| Fehlermeldung E-- erscheint im LCD-Display nach Einschalten. | Störung in der Elektro-nik. | Die Bedienungsanleitung < Bedienfeld mit LCD-Display > beachten. |
| Fahrhebelwippe zu früh ausgelenkt. | SCOOTER neu einschalten. | |
| Umschalthebel Fahr-/Schiebebetrieb steht auf Schiebebetrieb. | Umschalthebel auf Fahr-betrieb stellen. | |
| Beleuchtung nicht aktiv. | Glühlampe defekt. | Neue Glühlampe einsetzen. |
| Schnelles Blinken der Kontrollanzeige für Blinker. | Kugellampe defekt. | Neue Kugellampe einsetzen. |
| Der SCOOTER fährt nicht an. | Fahrbetrieb nicht vorge-wählt. | Fahrschlüssel auf Position Fahrbetrieb stellen. |
Hinweise für den Fachhändler
Auf Anfrage ist eine Serviceanleitung erhältlich, in der sich eine Checkliste zur jährlichen Inspektion befi ndet.
In der Checkliste sind die zur Inspektion erforderlichen Funktionsprüfungen aufgelistet.
Sie stellen einen Leitfaden für die Durchführung der Inspektionsarbeiten dar.
Hinweis:
Sie geben keinen Aufschluss über den tatsächlich notwendigen, am SCOOTER festgestellten Arbeits- umfang.
Nach erfolgreicher Durchführung einer jährlichen Inspektion ist der Inspektionsnachweis in der Bedienungsanleitung auszufüllen.
Programmierung des Fahrverhaltens
Das Fahrverhalten des SCOOTER's kann über ein Programmiergerät eingestellt werden.
Dazu die entsprechende < Service-anleitung > beachten.
Das Fahrverhalten des SCOOTER's sollte regelmäßig den individuellen Erfordernissen und dem Lernfortschritt des jeweiligen Benutzers angepasst werden.
Dabei sind die Fahrerfahrung, die körperlichen Grenzen des Benutzers und der hauptsächliche Einsatzort des Fahrzeuges zu berücksichtigen:
▲ Bei der Programmierung des Verzögerungswertes ist zu beachten, dass einerseits sehr heftiges Bremsen den Fahrer gefährden kann, andererseits der Bremsweg aus Sicherheitsgründen nicht länger als 1,0 m bei 6 km/h und 2,5 m bei 12 km/h sein darf (gemäß EN 12184).
▲ Die Programmierung sollte speziell auf den Benutzer abgestimmt sein. Dabei sind das Reaktionsvermögen, die Konstitution sowie physische und psychische Fähigkeiten zu berücksichtigen. Eine Rücksprache mit dem Arzt oder Therapeuten kann hierbei sehr hilfreich sein.
Fahrparameter
Durch die Einstellung der einzelnen Parameter werden die Fahreigenschaften des SCOOTER's bestimmt.
Dazu die entsprechende < Service-anleitung > beachten.
Standard-Einstellungen
Die in der folgenden Tabelle aufgeführten Parameterwerte sind so gewählt, dass die Prüfungsanforderungen zur Zertifi zierung CE erfüllt werden. Davon abweichende Programmierungen erfüllen diese Anforderungen unter Umständen nicht.
Unabhängig davon muss die Sicherheit des SCOOTER's und insbesondere des Fahrers nach einer Änderung der Parameter gewährleistet sein.
Hinweis:
Jede Änderung der Parameter unterliegt der alleinigen Verantwortung der Person, die diese Änderung vornimmt.
Es können gefährdende Parameter eingestellt werden.
Mögliche Kippgefahr in Kurven.
Standard-Programmierung
| Einstellung für 6 km/h und 12 km/h Fast Slow | ||
| Anfahrbeschleunigung vorwärts 25 25 Bremsverzögerung vorwärts 14 14 Anfahrbeschleunigung rückwärts 50 50 Bremsverzögerung rückwärts Max. Vorwärtsgeschwindigkeit Max. Rückwärtsgeschwindigkeit | 18 18 100 30 30 | 100 |
Radwechsel
Ein Rad-/Reifenwechsel setzt entsprechende Sachkenntnis voraus. Deshalb sollten diese Arbeiten nur von einer Fachwerkstatt ausgeführt werden. Bei einem Radwechsel darf keine Person auf dem SCOOTER sitzen. Der SCOOTER muss auf einem ebenen und festen Untergrund stehen. Vor der Demontage eines Rades das Fahrgestell kippsicher abstützen und den SCOOTER gegen Umkippen und Fortrollen sichern.
Reifen immer paarweise erneuern. Denn zwei unterschiedlich abgefahrene Reifen beeinträchtigen den Geradeauslauf des SCOOTER'S.
Achtung:
Niemals für die Demontage des Ra-
des die Verbindungsschrauben der
Felgenhälften (2) lösen.
- Verletzungsgefahr!
Antriebsräder abbauen
Vor dem Austausch oder einer Reparatur zuerst die Schutzkappe von der Sechkantmutter (1) ziehen, dann das Antriebsrad durch Abschrauben der Sechskantmutter (1) demontieren.
Hinweis:
Nach dem Aufstecken des Antriebsrades die Sechskantmutter (1) wieder fest aufschrauben (Anzugsmoment 75 Nm).
Anschließend die Schutzkappe auf die Sechkantmutter drücken (1).
Das Ventil weist nach außen.

Vor dem Austausch oder einer Reparatur zuerst die Schutzkappe von der Sechkantmutter (1) ziehen, dann das Lenkrad durch Abschrauben der Sechskantmutter (1) demontieren.
Hinweis:
Nach dem Aufstecken des Lenkrades die Sechskantmutter (1) wieder fest aufschrauben (Anzugsmoment 40 Nm).
Anschließend die Schutzkappe auf die Sechkantmutter drücken (1).
Das Ventil weist nach außen.
Reifenwechsel
Achtung:
Die Schrauben (2) am äußeren Rad der Felge halten die Felgenhälften zusammen und dürfen erst gelöst werden, wenn der Reifendruck vollständig abgelassen ist. - Verletzungsgefahr!
Zum Reifenwechsel den Reifendruck vollständig ablassen, dann die Muttern (2) der Felge abschrauben und die Felgenhälften trennen.
Hinweis:
Die Muttern befi nden sich auf der gegenüberliegenden Seite des Ventils.

Wenn eine Blinkerglühlampe defekt ist, dann blinkt die verbleibende mit der doppelten Frequenz.
Auswechseln defekter Glühlampen
Vor dem Auswechseln einer defekten Glühlampe den SCOOTER ausschalten.
Hinweis:
Eine vorn durchgebrannte Glühlampe von einer Fachwerkstatt austauschen lassen.
Den Glaskörper der neuen Glühlampe mit einem trockenen Tuch anfassen.
Einstellen des Fahrscheinwerfers
Durch Kippen des Fahrscheinwerfers, den unteren Rand des Lichtkegels auf etwa 3 Meter Abstand vor das Fahrzeug auf die Fahrbahn treffend, einstellen.

Stoßfängerdemontage (4-Rad)
- Die Befestigungsschrauben (2) des Stoßfängers lösen oder heraus-schrauben.
- Den Stoßfänger (3) erst nach unten aushängen dann vorsichtig nach vorn abziehen (4).
Stoßfängermontage (4-Rad)
- Den Stoßfänger von unten einsetzen und positionieren (1).
– Die Befestigungsschrauben (2) des Stoßfängers wieder festschrauben.

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Ausbau der Glühlampe
– Die Steckverbindung des Fahrscheinwerfers trennen.
Zum Abziehen an den Anschlussstecker anfassen.
- Nicht an den Kabeln ziehen!
Der Stecker ist durch eine federnde Arretierung gesichert und muss vor dem Abziehen zusammengedrückt werden.
- Die Befestigungsschrauben (1) des Fahrscheinwerfers lösen. Dann den Fahrscheinwerfer aus der Frontverkleidung nehmen und und die Schutzkappe abziehen (2).
- Erst die Befestigungsschraube (3) der Kontaktfeder etwas lösen.
- Dann die Kontaktfeder zur Seite schwenken (4) und die defekte Glühlampe herausnehmen (5).

Einbau der Glühlampe
- Neue Glühlampe in die Sockelaufnahme legen (4).
- Die Kontaktfeder auf die Glühlampe schwenken und die Befestigungsschraube (3) wieder festdrehen.
- Die Schutzkappe aufdrücken (6) und den Fahrscheinwerfer in die Frontverkleidung einsetzen. Anschließend die Befestigungsschrauben (1) des Fahrscheinwerfers wieder festdrehen.
– Die Steckverbindung (1) des Fahrscheinwerfers wieder verbinden.
Die Steckverbindung muss beim Zusammenfügen einrasten. - Leichte Zugprobe am Stecker durchführen.

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1 1 6Blinkleuchte/vorn
Kugellampe: 12V/P21W BA 15s

Ausbau:
- SCOOTER ausschalten.
- Die Blinkerlampe mit der defekten Kugellampe aus der Frontverkleidung nehmen (2).
– Dazu die Befestigungsmutter (1) lösen.
– Die Streuscheibe mittels Schlitzschraubendreher abnehmen (2).
- Die defekte Kugellampe (4) leicht in die Fassung gegen die Feder drücken, gegen den Uhrzeigersinn drehen (Bajonett-Verschluss) und aus der Lampenfassung ziehen.
Einbau:
- Neue Kugellampe einsetzen. - Dazu die seitlichen Zapfen (Bajonett-Verschluss) in die Aussparungen der Fassung schieben, leicht gegen die Feder drücken und im Uhrzeigersinn drehen, bis der Bajonett-Verschluss einrastet (3).
- Die Streuscheibe ausgerichtet (5) auf das Lampengehäuse drücken (2).
- Die Blinkerlampe in die Frontverkleidung einsetzen (2).
- Anschließend die Befestigungsmutter (1) wieder festdrehen.
Den festen Sitz der Lampenfassung prüfen.

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Die Rück- und Blinkleuchten (1) sind mit langlebiger LED-Technik ausgerüstet.

Hinweis:
Bei einem Defekt empfehlen wir eine Fachwerkstatt aufzusuchen.

Sicherungen/Anschlüsse
Hauptsicherungen
Die Hauptsicherungen befinden sich über den Batterien in einem Sicherungshalter (1).
Lade- und Steuersicherung
Die Lade- und Steuersicherung befi n- det links sich hinter dem Antrieb in einem Sicherungshalter (2).
Sicherung austauschen
Hinweis:
Eine defekte Sicherung von einer Fachwerkstatt austauschen lassen.
– Die Steckverbindungen der elektrischen Anschlüsse trennen.
Hinweis:
Die Steckverbindungen sind durch federnde Arretierungen gesichert, die vor dem Abziehen durch Zusammendrücken am oberen Ende entriegelt werden müssen.
Zum Abziehen an den Anschlusssteckern anfassen.
- Nicht an den Kabeln ziehen!
Sicherungen nur durch eine des gleichen Typs ersetzen!
Hinweis:
Bei erneutem Durchbrennen der Sicherung die Schadensursache von einer Fachwerkstatt beheben lassen.

Fahrstreckenleistung
Die Fahrstreckenleistung hängt im entscheidenden Maße von folgenden Faktoren ab:
- Batteriezustand,
– Gewicht des Fahrers,
– Fahrgeschwindigkeit, - Fahrweise,
– Fahrbahnbeschaffenheit, - Fahrbedingungen,
- Umgebungstemperatur.
Die von uns angegebenen Nenndaten sind unter folgenden Bedingungen realistisch:
- Umgebungstemperatur 20° C.
- 100% Nennkapazität der Antriebsbatterien nach DIN-Norm.
- Neuwertige Antriebsbatterien mit mehr als 5 Ladezyklen.
- Nennbelastung mit 75 kg.
- Ohne wiederholtes Beschleunigen.
- Ebener fester Untergrund.
Stark eingeschränkt wird die Fahrstreckenleistung durch:
– häufige Bergauffahrt,
- schlechten Ladezustand der Batterien,
- niedrige Umgebungstemperatur (z. B. im Winter),
- häufiges Anfahren und Bremsen (z. B. im Stadtverkehr),
- gealterte, sulfatierte Batterien.
In der Praxis vermindert sich dabei die unter „Normalbedingungen“ noch erreichbare Fahrstreckenleistung unter Umständen bis auf 40 % des Nennwertes.
Steigfähigkeit
Die zulässigen Werte für Fahrten auf Steigungs- oder Gefällstrecken sind den jeweiligen Technischen Daten zu entnehmen.
Die systembedingte Steigfähigkeit des SCOOTER's ist jedoch größer, da diese Leistung für die sichere Hindernisüberwindung bereitzustellen ist.
Achtung:
Die Fahrleistungen können die Si-
- cherheitsgrenzen überschreiten.
- Steigungen und Gefälle über die zulässigen Werte hinaus (z. B. Rampen) sind aus Sicherheitsgründen nur ohne Fahrer zu befahren!
Sicherungen
Dazu Kapitel < Sicherungen/Anschlüsse > beachten.

aupt-/Batteriesicherung: 2 x 80 A
Lade-/Steuersicherung:
Beleuchtung

Scheinwerferlampe: Kugellampe 12V/15W P26s

nkleuchte/vorn: ....Kugellampe 12V/10W BA 15s
Werkzeug
Für Einstell- und Wartungsarbeiten wird folgendes Werkzeug benötigt:
Maul- oder Ringschlüssel ....Schlüsselweite (SW) 10 / 13 / 17 mm
Steckschlüssel ....Schlüsselweite (SW) 19 mm
Sechskantstiftschlüssel ....Schlüsselweite (SW) 3 / 4 / 5 / 6 mm
Kreuzschlitzschraubendreher ...... Gr. PH bzw. PZ 0 / 1 / 2
Schlitzschraubendreher......Gr. klein
Anzugsmomente für Schraubverbindungen
Soweit nicht anders angegeben sind die Schraubverbindungen mit den entsprechenden Anzugsmomenten festzudrehen.
Gewindedurchmesser M 4 ....3 Nm
Gewindedurchmesser M 5 ....5 Nm
Gewindedurchmesser M 6 ....10 Nm
Gewindedurchmesser M 8 ....25 Nm
Gewindedurchmesser M 10 ....50 Nm
Gewindedurchmesser M 12 ....85 Nm
Scooter, Modell 2.363 / 2.364
Alle Angaben innerhalb der folgenden Tabellen beziehen sich auf die Standardausführungen des entsprechenden Modells.
Maßtoleranz ± 1,5 cm, ± 2 °.
Modell: ......Elektro-SCOOTER, Modell 2.363 (3-Rad) / 2.364 (4-Rad) Typenschild: ......am Sitzholm Anwendungsklasse nach DIN EN 12184: ...... Klasse C
Elektrische Anlage:
Antriebssteuerung: 24 V / 120 A max. Beleuchtung: 12 V
Abmessungen:
Länge (ohne Frontkorb) (3-Rad / 4-Rad): .....120 / 122 cm Breite allgemein: .....64 cm Breite über Armlehnen: .....59 – 80 cm Höhe: .....max. 131 cm Sitzhöhe (verstellbar): .....45 – 52,5 cm Sitzhöhe (werksseitig): .....45 cm Armlehnenhöhe ab Oberkante Sitz: .....15 – 24 cm Armlehnenhöhe ab Oberkante Sitz (werksseitig): .....15 cm Sitztiefe: .....43 cm Sitzbreite: .....45 – 66 cm Sitzbreite (werksseitig): .....45 cm Sitzneigung: .....3° Rückenhöhe: .....43 cm (mit Verlängerung 59 – 66 cm)
Antriebsrad (luftbereift, max. 3,0 bar = 43 psi): .....4.10/3.50-5 = ø 29 cm Lenkrad 3-Rad (luftbereift, max. 3,0 bar = 43 psi): .....3.00-4 = ø 26 cm Lenkrad 4-Rad (luftbereift, max. 2,0 bar = 29 psi): .....4.10/3.50-5 = ø 29 cm
Transportmaße:
Länge (3-Rad / 4-Rad): .....120 / 122 cm Breite ohne Sitz:.....64 cm Höhe über umgeklappte Lenksäule (ohne Korb, ohne Sitz):.....70 cm Betriebstemperatur: ..... -25°C bis +50°C Lagertemperatur (ohne Batterien): ..... -40°C bis +65°C
Batterien:
Verschlossene Antriebsbatterien: 2 x 12 V 42,5 Ah – 5 h / 50 Ah – 20 h max. Batterieabmessung (LxBxH): 21 x 17 x 18 cm zul. Batteriekippwinkel: 55°
Reichweite:
bei 42,5 Ah – 5 h / 50 Ah – 20 h - Batterien (6 km/h): ......bis 40 km
bei 42,5 Ah – 5 h / 50 Ah – 20 h - Batterien (12 km/h): ......bis 35 km
Ladegerät:
Ladestrom (abhängig von der Batteriekapazität [Ah]): ...... max. 6 A
Leistung:
max. Fahrgeschwindigkeit: 12 km/h
Motor-Dauerleistung: 400 Watt
Motor-Spitzenleistung: 1600Watt
Einstiegshöhe: 19 cm
Bodenfreiheit: 12 cm
max. Hindernishöhe aufwärts: 10 cm [8 cm]
max. Hindernishöhe abwärts (ohne Stützrollen): 10 cm
Wendekreisradius (3-Rad / 4-Rad): 110 / 150 cm
Wendebereich (3-Rad / 4-Rad): 140 / 180 cm
Technische Steigfähigkeit (mit 75kg Nutzergewicht): 15° (27%)
Technische Steigfähigkeit (mit max. Nutzergewicht): .....11,5° (20%) [10° (18%)]
zul. Steigung und Gefälle: 10° (18%) [8,5° (15%)
zul. Quergefälle: 10° (18%) [7° (12%)
Kippsicherheit: 15,5° (28%) [12° (22%)
Gewichte (Grundausstattung):
zul. Gesamtgewicht: 260 kg
max. Nutzergewicht: 130 kg [150 kg]
max. Zuladung im Frontkorb: 10 kg
zul. Vorderachslast: 80 kg
zul. Hinterachslast: 180 kg
Leergewicht mit Sitz
ohne Batterien, ohne Zusatzausstattungen: ......ca. 76 kg
mit Batterien, ohne Zusatzausstattungen (3-Rad / 4-Rad):
ca. 97,5 kg / ca. 106 kg
Frontteil (3-Rad / 4-Rad): 24,5 kg / 33 kg
Heckteil (ohne Batterien): 24 kg
Sitz: 17 kg
Batterien: 2 x 15 kg
Die Werte in Klammern [ ] gelten bei erhöhtem Nutzergewicht ab 130 kg bis 150 kg und liegen außerhalb der Norm EN 12184.
Bedeutung der Klebeschil- der auf dem Rollstuhl

Bedienungsanleitungen sowie beilie- gende Dokumentationen lesen.
Nicht an den Armlehnen anheben.
Position Fahrbetrieb.
Position Schiebebetrieb.
Schiebebetrieb
Nur auf ebenen Flächen schieben.
Hinweis auf Ladebuchse
Befestigungsmöglichkeit für Transportsicherungen.
Der Pfeil mit der Hand zeigt auf die Stellen, wo angefasst werden soll.
Inspektionsnachweis
Fahrzeugdaten:
Modell:
Lieferschein-Nr.:
Fahrzeug-Ident-Nr.:
Übergabe-Inspektion
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift:
Ort, Datum:
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
Empfohlene Sicherheits-Inspektion (spätestens alle 12 Monate)
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift:
Ort, Datum:
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
Empfohlene Sicherheits-Inspektion (spätestens alle 12 Monate)
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift:
Ort, Datum:
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
Empfohlene Sicherheits-Inspektion (spätestens alle 12 Monate)
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift:
Ort, Datum:
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
Empfohlene Sicherheits-Inspektion (spätestens alle 12 Monate)
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift:
Ort, Datum:
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
Empfohlene Sicherheits-Inspektion (spätestens alle 12 Monate)
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift:
Ort, Datum:
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
Empfohlene Sicherheits-Inspektion (spätestens alle 12 Monate)
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift:
Ort, Datum:
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
Empfohlene Sicherheits-Inspektion (spätestens alle 12 Monate)
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift:
Ort, Datum:
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
Empfohlene Sicherheits-Inspektion (spätestens alle 12 Monate)
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift:
Ort, Datum:
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
Empfohlene Sicherheits-Inspektion (spätestens alle 12 Monate)
Fachhändler-Stempel:
Unterschrift:
Ort, Datum:
Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten
Datum:
GARANTIE
Für dieses Produkt übernehmen wir die Garantie entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen. Abweichend hiervon gewähren wir:
- 4 Jahre auf den Rahmen.
- 2 Jahre auf die Elektronik und Fahrzeugteile.
- 1 Jahr auf die Batterien.
Technische Änderungen im Sinne des Fortschrittes behalten wir uns vor.
Für den Fall, dass Sie dieses Produkt oder Teile desselben zu bemängeln haben, senden Sie uns mit Ihrer Begründung in jedem Falle den nachfolgenden GARANTIE-ABSCHNITT zu.
Vergessen Sie nicht, uns darin die gewünschten Angaben über die Modellbezeichnung, die Lieferschein-Nr. mit Lieferdatum, die Fahrzeug-Ident-Nr. (Fz-I-Nr.) sowie Ihren Fachhändler mitzuteilen.
Die Fahrzeug-Ident-Nr. (Fz-I-Nr.) ist vom Typenschild abzulesen.
Vorraussetzung für die Garantie ist in jedem Fall der bestimmungsgemäße Gebrauch des Produktes, die Verwendung von Original-Ersatzteilen durch Fachhändler sowie die regelmäßige Durchführung von Wartung und Inspektion.
Für Oberfl ächenbeschädigungen, Bereifung der Räder, Beschädigungen durch gelöste Schrauben oder Muttern sowie ausgeschlagene Befestigungsbohrungen durch häufige Montagearbeiten ist die Garantie ausgeschlossen.
Weiterhin sind Schäden am Produkt ausgeschlossen, die auf eine unsachgemäße Reinigung mit Dampfstrahlgeräten bzw. absichtliche oder unabsichtliche Wässerung der Komponenten zurückzuführen sind.
Achtung:
Nichtbeachtung der Bedienungs-
- anleitung sowie unsachgemäß durchgeführte Wartungsarbeiten als auch insbesondere technische Änderungen und Ergänzungen (Anbauten) ohne unsere Zustimmung führen zum Erlöschen sowohl der Garantie als auch der Produkthaftung allgemein.
Hinweis:
Diese Bedienungsanleitung als Bestandteil des Produktes ist bei einem Benutzer- sowie Besitzerwechsel diesem mitzugeben.

Dieses Produkt ist konform mit der EG-Richtlinie 93/42/EWG für Medizinprodukte.
GARANTIE-ABSCHNITT
Ausfüllen! Im Bedarfsfall kopieren und die Kopie einsenden.
Garantie
Modellbezeichnung:
Lieferschein-Nr.:
Fz-I-Nr. (siehe Typenschild):
Lieferdatum:
Stempel vom Fachhändler:

Wir bewegen Menschen.
MEYRA-ORTOPEDIA
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