TS100S - Säge DEXTER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG TS100S DEXTER
Erklärung der Symbole auf dem Gerät
![]() | Vor Inbetriebnahme Bedienungsanleitung und Sicherheitshinweise lesen und beachten! |
![]() | Schutzbrille tragen! |
![]() | Gehörschutz tragen! |
![]() | Bei Staubentwicklung Atemschutz tragen! |
![]() | Schutzhandschuhe tragen! |
![]() | Achtung! Verletzungsgefahr! Nicht in das laufende Sägeblatt greifen! |
![]() | Schutzklasse II |
![]() | Das Produkt entspricht den geltenden europäischen Richtlinien. |
| Achtung! | In dieser Bedienungsanleitung haben wir Stellen, die Ihre Sicherheit betreffen, mit diesem Zeichen versehen. |
Inhaltsverzeichnis: Seite:
-
Einleitung 8
-
Gerätebeschreibung (Abb. 1 - 4)......8
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Entpacken 8
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Bestimmungsgemäße Verwendung 9
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Sicherheitshinweise.... 10
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Technische Daten 15
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Vor Inbetriebnahme 16
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Aufbau und Bedienung 16
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Bedienung.... 18
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Betrieb.... 19
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Transport.... 20
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Wartung 20
-
Lagerung....20
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Elektrischer Anschluss 20
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Entsorgung und Wiederverwertung 21
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Störungsabhilfe....22
-
Konformitätserklärung 91
1. Einleitung
Hersteller:
Adeo Services
Wir wünschen Ihnen viel Freude und Erfolg beim Arbeiten mit Ihrem neuen Gerät.
Hinweis:
Der Hersteller dieses Gerätes haftet nach dem geltenden Produkthaftungsgesetz nicht für Schäden, die an diesem Gerät oder durch dieses Gerät entstehen bei:
- unsachgemäßer Behandlung
- Nichtbeachtung der Bedienungsanweisung
- Reparaturen durch Dritte, nicht autorisierte Fachkräfte
- Einbau und Austausch von nicht originalen Ersatzteilen
- nicht bestimmungsgemäßer Verwendung
- Ausfällen der elektrischen Anlage bei Nichtbeachtung der elektrischen Vorschriften und VDE-Bestimmungen 0100, DIN 57113 / VDE 0113
Beachten Sie:
Lesen Sie vor der Montage und vor Inbetriebnahme den gesamten Text der Bedienungsanleitung durch.
Diese Bedienungsanleitung soll es Ihnen erleichtern, Ihr Gerät kennenzulernen und dessen bestimmungsgemäßen Einsatzmöglichkeiten zu nutzen.
Die Bedienungsanleitung enthält wichtige Hinweise, wie Sie mit dem Gerät sicher, fachgerecht und wirtschaftlich arbeiten, und wie Sie Gefahren vermeiden, Reparaturkosten sparen, Ausfallzeiten verringern und die Zuverlässigkeit und Lebensdauer des Gerätes erhöhen.
Zusätzlich zu den Sicherheitsbestimmungen dieser Bedienungsanleitung müssen Sie unbedingt die für den Betrieb des Gerätes geltenden Vorschriften Ihres Landes beachten.
Bewahren Sie die Bedienungsanleitung, in einer Plastikhülle geschützt vor Schmutz und Feuchtigkeit, bei dem Gerät auf. Sie muss von jeder Bedienungsperson vor Aufnahme der Arbeit gelesen und sorgfältig beachtet werden.
An dem Gerät dürfen nur Personen arbeiten, die im Gebrauch des Gerätes unterwiesen und über die damit verbundenen Gefahren unterrichtet sind. Das geforderte Mindestalter ist einzuhalten.
Neben den in dieser Bedienungsanleitung enthaltenen Sicherheitshinweisen und den besonderen Vorschriften Ihres Landes sind die für den Betrieb von baugleichen Maschinen allgemein anerkannten technischen Regeln zu beachten.
Wir übernehmen keine Haftung für Unfälle oder Schäden, die durch Nichtbeachten dieser Anleitung und den Sicherheitshinweisen entstehen.
2. Gerätebeschreibung (Abb. 1 - 4)
- Sägetisch
- Tischeinlage
- Sägeblatt
- Sägeblattschutz
- Absaugschlauch
- Spaltkeil
- Queranschlag
- Tischverbreiterung
- Schiebestock
- Untergestell
- Ein-, Ausschalter
(grüner Taster „I“, roter Taster „O“)
11a. Überlastschalter - Handrad
- Feststellgriff
- Führungsschiene
- Parallelanschlag
- Standbeine
16a. Gummifüße
16b. Standbügel - Mittelstrebe, lang
- Mittelstreben, kurz
- Sechskantschraube
- Sechskantmutter
21a. Stützstrebe kurz
21b. Stützstrebe lang
21c. Querstrebe
22a. Sägeblattschlüssel 10/21 mm
22b. Sägeblattschlüssel 10/13 mm
3. Entpacken
- Öffnen Sie die Verpackung und nehmen Sie das Gerät vorsichtig heraus.
- Entfernen Sie das Verpackungsmaterial sowie Verpackungs-/ und Transportsicherungen (falls vorhanden).
-
Überprüfen Sie, ob der Lieferumfang vollständig ist.
-
Kontrollieren Sie das Gerät und die Zubehörteile auf Transportschäden.
- Bewahren Sie die Verpackung nach Möglichkeit bis zum Ablauf der Garantiezeit auf.
⚠️ ACHTUNG!
Gerät und Verpackungsmaterialien sind kein Kinderspielzeug! Kinder dürfen nicht mit Kunststoffbeuteln, Folien und Kleinteilen spielen! Es besteht Verschluckungs- und Erstickungsgefahr!
- Standbeine 4x (16)
• Mittelstrebe, lang 2x (17)
• Mittelstrebe kurz 2x (18)
• Stützstrebe, lang 2x (21a)
• Stützstrebe, kurz 2x (21b) - Querstrebe 4x (21c)
- Standbügel 2x (16b)
• Tischverbreiterung 2x (8)
• Gummifüße 4x (16a)
• Parallelanschlag (15) - Sägeblattschutz (4)
- Queranschlag (7)
- Absaugschlauch (5)
- Schiebestock (9)
• Sechskantschraube 32x (19)
• Sechskantmutter 24x (20) - Spaltkeil (6)
• Sägeblattschlüssel, 10/21 mm (22a)
• Sägeblattschlüssel, 10/13 mm (22b)
4. Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Tischkreissäge dient zum Längs- und Querschneiden (nur mit Queranschlag) von Hölzern aller Art, entsprechend der Maschinengröße.
Rundhölzer aller Art dürfen nicht geschnitten werden. Die Maschine darf nur nach ihrer Bestimmung verwendet werden.
Jede weitere darüber hinausgehende Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß. Für daraus hervorgehende Schäden oder Verletzungen aller Art haftet der Benutzer/Bediener und nicht der Hersteller.
Es dürfen nur für die Maschine geeignete Sägeblätter (HM- oder CV-Sägeblätter) verwendet werden.
Die Verwendung von HSS-Sägeblättern und Trennscheiben aller Art ist untersagt. Bestandteil der bestimmungsgemäßen Verwendung ist auch die Beachtung der Sicherheitshinweise, sowie der Montageanleitung und Betriebshinweise in der Bedienungsanleitung.
Personen, die die Maschine bedienen und warten, müssen mit dieser vertraut und über mögliche Gefahren unterrichtet sein. Darüber hinaus sind die gelten- den Unfallverhütungsvorschriften genauestens einzuhalten.
Sonstige allgemeine Regeln in arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Bereichen sind zu beachten.
⚠ Achtung!
Beim Benutzen von Geräten müssen einige Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden, um Verletzungen und Schäden zu verhindern. Lesen Sie diese Bedienungsanleitung / Sicherheitshinweise deshalb sorgfältig durch. Bewahren Sie diese gut auf, damit Ihnen die Informationen jederzeit zur Verfügung stehen. Falls Sie das Gerät an andere Personen übergeben sollten, händigen Sie diese Bedienungsanleitung / Sicherheitshinweise bitte mit aus.
Wir übernehmen keine Haftung für Unfälle oder Schäden, die durch Nichtbeachten dieser Anleitung und den Sicherheitshinweisen entstehen.
Veränderungen an der Maschine schließen eine Haftung des Herstellers und daraus entstehende Schäden gänzlich aus.
Trotz bestimmungsmäßiger Verwendung können bestimmte Restrisikofaktoren nicht vollständig ausgeräumt werden. Bedingt durch Konstruktion und Aufbau der Maschine können folgende Risiken auftreten:
- Berührung des Sägeblattes im nicht abgedeckten Sägebereich.
- Eingreifen in das laufende Sägeblatt (Schnittverletzung)
- Rückschlag von Werkstücken und Werkstückteilen.
- Sägeblattbrüche.
- Herausschleudern von fehlerhaften Hartmetallteilen des Sägeblattes.
- Gehörschäden bei Nichtverwendung des nötigen Gehörschutzes.
- Gesundheitsschädliche Emissionen von Holzstäuben bei Verwendung in geschlossenen Räumen.
⚠ Bitte beachten Sie, dass unsere Geräte mungsgemäß nicht für den gewerblichen, handwerklichen oder industriellen Einsatz konstruiert wurden. Wir übernehmen keine Gewährleistung, wenn das Gerät in Gewerbe-, Handwerks- oder Industriebetrieben sowie bei gleichzusetzenden Tätigkeiten eingesetzt wird.
⚠️ WARNING! Dieses Elektrowerkzeug erzeugt während des Betriebs ein elektromagnetisches Feld. Dieses Feld kann unter bestimmten Umständen aktive oder passive medizinische Implantate beeinträchtigen. Um die Gefahr von ernsthaften oder tödlichen Verletzungen zu verringern, empfehlen wir Personen mit medizinischen Implantaten ihren Arzt und den Hersteller vom medizinischen Implantat zu konsultieren, bevor das Elektrowerkzeug bedient wird.
5. Sicherheitshinweise
Allgemeine Sicherheitshinweise für Elektrowerkzeuge
⚠️ WARNUNG: Lesen Sie alle Sicherheitshinweise, Anweisungen, Bebilderungen und technischen Daten, mit denen dieses Elektrowerkzeug versehen ist.
Versäumnisse bei der Einhaltung der nachfolgenden Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen.
Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf.
Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzleitung) oder auf akkubetriebene Elektrowerkzeuge (ohne Netzleitung).
1) Arbeitsplatzsicherheit
a) Halten Sie Ihren Arbeitsbereich sauber und gut beleuchtet. Unordnung oder unbeleuchtete Arbeitsbereiche können zu Unfällen führen.
b) Arbeiten Sie mit dem Elektrowerkzeug nicht in explosionsgefährdeter Umgebung, in der sich brennbare Flüssigkeiten, Gase oder Stäube befinden. Elektrowerkzeuge erzeugen Funken, die den Staub oder die Dämpfe entzünden können.
b) Halten Sie Kinder und andere Personen während der Benutzung des Elektrowerkzeugs fern. Bei Ablenkung können Sie die Kontrolle über das Elektrowerkzeug verlieren.
2) Elektrische Sicherheit
a) Der Anschlussstecker des Elektrowerkzeuges muss in die Steckdose passen. Der Stecker darf in keiner Weise verändert werden. Verwenden Sie keine Adapterstecker gemeinsam mit schutzgeerdeten Elektrowerkzeugen. Unveränderte Stecker und passende Steckdosen verringern das Risiko eines elektrischen Schlages.
b) Vermeiden Sie Körperkontakt mit geerdeten Oberflächen wie von Rohren, Heizungen, Herden und Kühlschränken. Es besteht ein erhöhtes Risiko durch elektrischen Schlag, wenn Ihr Körper geerdet ist.
c) Halten Sie Elektrowerkzeuge von Regen oder Nässe fern. Das Eindringen von Wasser in ein Elektrowerkzeug erhöht das Risiko eines elektrischen Schlages.
d) Zweckentfremden Sie die Anschlussleitung nicht, um das Elektrowerkzeug zu tragen, aufzuhängen oder um den Stecker aus der Steck-dose zu ziehen. Halten Sie die Anschlussleitung fern von Hitze, Öl, scharfen Kanten oder sich bewegenden Teilen. Beschädigte oder verwickelte Anschlussleitungen erhöhen das Risiko eines elektrischen Schlages.
e) Wenn Sie mit einem Elektrowerkzeug im Freien arbeiten, verwenden Sie nur Verlängerungsleitungen, die auch für den Außenbereich geeignet sind. Die Anwendung einer für den Außenbereich geeigneten Verlängerungsleitung verringert das Risiko eines elektrischen Schlages.
f) Wenn der Betrieb des Elektrowerkzeugs in feuchter Umgebung nicht vermeidbar ist, verwenden Sie einen Fehlerstromschutzschalter. Der Einsatz eines Fehlerstromschutzschalters vermindert das Risiko eines elektrischen Schlages.
3) Sicherheit von Personen
a) Seien Sie aufmerksam, achten Sie darauf, was Sie tun, und gehen Sie mit Vernunft an die Arbeit mit einem Elektrowerkzeug. Benutzen Sie kein Elektrowerkzeug, wenn Sie müde sind oder unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol oder Medikamenten stehen. Ein Moment der Unachtsamkeit beim Gebrauch des Elektrowerkzeugs kann zu ernsthaften Verletzungen führen.
b) Tragen Sie persönliche Schutzausrüstung und immer eine Schutzbrille. Das Tragen persönlicher Schutzausrüstung, wie Staubmaske, rutschfeste Sicherheitsschuhe, Schutzhelm oder Gehörschutz, je nach Art und Einsatz des Elektrowerkzeugs, verringert das Risiko von Verletzungen.
c) Vermeiden Sie eine unbeabsichtigte Inbetriebnahme. Vergewissern Sie sich, dass das Elektrowerkzeug ausgeschaltet ist, bevor Sie es an die Stromversorgung und/oder den Akku anschließen, es aufnehmen oder tragen. Wenn Sie beim Tragen des Elektrowerkzeugs den Finger am Schalter haben oder das Elektrowerkzeug eingeschaltet an die Stromversorgung anschließen, kann dies zu Unfällen führen.
d) Entfernen Sie Einstellwerkzeuge oder Schraubenschlüssel, bevor Sie das Elektrowerkzeug einschalten. Ein Werkzeug oder Schlüssel, der sich in einem drehenden Teil des Elektrowerkzeugs befindet, kann zu Verletzungen führen.
e) Vermeiden Sie eine abnormale Körperhaltung. Sorgen Sie für einen sicheren Stand und halten Sie jederzeit das Gleichgewicht. Dadurch können Sie das Elektrowerkzeug in unerwarteten Situationen besser kontrollieren.
f) Tragen Sie geeignete Kleidung. Tragen Sie keine weite Kleidung oder Schmuck. Halten Sie Haare und Kleidung fern von sich bewegenden Teilen. Lockere Kleidung, Schmuck oder lange Haare können von sich bewegenden Teilen erfasst werden.
g) Wenn Staubabsaug- und -auffangeinrichtungen montiert werden können, sind diese anzuschließen und richtig zu verwenden. Verwendung einer Staubabsaugung kann Gefährdungen durch Staub verringern.
h) Wiegen Sie sich nicht in falscher Sicherheit und setzen Sie sich nicht über die Sicherheitsregeln für Elektrowerkzeuge hinweg, auch wenn Sie nach vielfachem Gebrauch mit dem Elektrowerkzeug vertraut sind. Achtloses Handeln kann binnen Sekundenbruchteilen zu schweren Verletzungen führen.
4) Verwendung und Behandlung des Elektrowerkzeuges
a) Überlasten Sie das Elektrowerkzeug nicht. Verwenden Sie für Ihre Arbeit das dafür bestimmte Elektrowerkzeug. Mit dem passenden Elektrowerkzeug arbeiten Sie besser und sicherer im angegebenen Leistungsbereich.
b) Benutzen Sie kein Elektrowerkzeug, dessen Schalter defekt ist. Ein Elektrowerkzeug, das sich nicht mehr ein- oder ausschalten lässt, ist gefährlich und muss repariert werden.
c) Ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose und/oder entfernen Sie einen abnehmbaren Akku, bevor Sie Geräteeinstellungen vornehmen, Einsatzwerkzeugteile wechseln oder das Elektrowerkzeug weglegen. Diese Vorsichtsmaßnahme verhindert den unbeabsichtigten Start des Elektrowerkzeugs.
d) Bewahren Sie unbenutzte Elektrowerkzeuge außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Lassen Sie keine Personen das Elektrowerkzeug benutzen, die mit diesem nicht vertraut sind oder diese Anweisungen nicht gelesen haben. Elektrowerkzeuge sind gefährlich, wenn sie von unerfahrenen Personen benutzt werden.
e) Pflegen Sie Elektrowerkzeuge und Einsatzwerkzeug mit Sorgfalt. Kontrollieren Sie, ob bewegliche Teile einwandfrei funktionieren und nicht klemmen, ob Teile gebrochen oder so beschädigt sind, dass die Funktion des Elektrowerkzeugs beeinträchtigt ist. Lassen Sie beschädigte Teile vor dem Einsatz des Elektrowerkzeuges reparieren. Viele Unfälle haben ihre Ursache in schlecht gewarteten Elektrowerkzeugen.
f) Halten Sie Schneidwerkzeuge scharf und sauber. Sorgfältig gepflegte Schneidwerkzeuge mit scharfen Schneidkanten verklemmen sich weniger und sind leichter zu führen.
g) Verwenden Sie Elektrowerkzeug, Zubehör, Einsatzwerkzeuge usw. entsprechend diesen Anweisungen. Berücksichtigen Sie dabei die Arbeitsbedingungen und die auszuführende Tätigkeit. Der Gebrauch von Elektrowerkzeugen für andere als die vorgesehenen Anwendungen kann zu gefährlichen Situationen führen.
h) Halten Sie Griffe und Grifflächen trocken, sauber und frei von Öl und Fett.
Rutschige Griffe und Grifflächen erlauben keine sichere Bedienung und Kontrolle des Elektrowerkzeugs in unvorhergesehenen Situationen.
5) Service
a) Lassen Sie Ihr Elektrowerkzeug nur von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen reparieren. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Elektrowerkzeugs erhalten bleibt.
Sicherheitshinweise für Tischkreissägen
Schutzabdeckungsbezogene Sicherheitshinweise
a) Lassen Sie Schutzabdeckungen montiert.
Schutzabdeckungen müssen in funktionsfähigem Zustand und richtig montiert sein.
Lockere, beschädigte oder nicht richtig funktionierende Schutzabdeckungen müssen repariert oder ersetzt werden.
b) Verwenden Sie für Trennschnitte stets die Sägeblatt-Schutzabdeckung und den Spaltkeil.
Für Trennschnitte, bei denen das Sägeblatt vollständig durch die Werkstückdicke sägt, verringern die Schutzabdeckung und andere Sicherheitseinrichtungen das Risiko von Verletzungen.
c) Befestigen Sie nach Fertigstellung von Arbeitsvorgängen (z. B. Falzen, Ausnuten oder Auftrennen im Umschlagverfahren), bei denen das Entfernen von Schutzabdeckung und/oder Spaltkeil erforderlich ist, unverzüglich wieder das Schutzsystem. Die Schutzabdeckung verringern das Risiko von Verletzungen.
d) Stellen Sie vor dem Einschalten des Elektro-werkzeugs sicher, dass das Sägeblatt nicht die Schutzabdeckung, den Spaltkeil oder das Werkstuck berührt. Versehentlicher Kontakt dieser Komponenten mit dem Sägeblatt kann zu einer gefährlichen Situation führen.
e) Justieren Sie den Spaltkeil gemäß der Beschreibung in dieser Betriebsanleitung.
Falsche Abstande, Position und Ausrichtung können der Grund dafür sein, dass der Spaltkeil einen Rückschlag nicht wirksam verhindert.
f) Damit der Spaltkeil funktionieren kann, muss er auf das Werkstück einwirken. Bei Schnitten in Werkstücke, die zu kurz sind, um den Spaltkeil in Eingriff kommen zu lassen, ist der Spaltkeil unwirksam.
Unter diesen Bedingungen kann ein Rückschlag nicht durch den Spaltkeil verhindert werden.
g) Verwenden Sie das für den Spaltkeil passende Sägeblatt. Damit der Spaltkeil richtig wirkt, muss der Sägeblattdurchmesser zu dem entsprechenden Spaltkeil passen, das Stammblatt des Sägeblatts dünner als der Spaltkeil sein und die Zahnbreite mehr als die Spaltkeildicke betragen.
Sicherheitshinweise für Sägeverfahren
a) △ GEFAHR: Kommen Sie mit Ihren Fingern und Händen nicht in die Nähe des Sägeblatts oder in den Sägebereich.
Ein Moment der Unachtsamkeit oder ein Ausrutschen könnte Ihre Hand zum Sägeblatt hin lenken und zu ernsthaften Verletzungen führen.
b) Führen Sie das Werkstück nur entgegen der Drehrichtung dem Sägeblatt zu. Zuführen des Werkstücks in der gleichen Richtung wie die Drehrichtung des Sägeblatts oberhalb des Tisches kann dazu führen, dass das Werkstück und Ihre Hand in das Sägeblatt gezogen werden.
c) Verwenden Sie bei Längsschnitten niemals den Gehrungsanschlag zur Zuführung des Werkstücks, und verwenden Sie bei Querschnitten mit dem Gehrungsanschlag niemals zusätzlich den Parallelanschlag zur Längeneinstellung. Gleichzeitiges Führen des Werkstücks mit dem Parallelanschlag und dem Gehrungsanschlag erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das Sägeblatt klemmt und es zum Rückschlag kommt.
d) Üben Sie bei Längsschnitten die Zufuhrkraft auf das Werkstück immer zwischen Anschlagschiene und Sägeblatt aus. Verwenden Sie einen Schiebestock, wenn der Abstand zwischen Anschlagschiene und Sägeblatt weniger als 150 mm, und einen Schiebeblock, wenn der Abstand weniger als 50 mm beträgt.
Derartige Arbeitshilfsmittel sorgen dafür, dass Ihre Hand in sicherer Entfernung zum Sägeblatt bleibt.
e) Verwenden Sie nur den mitgelieferten Schiebestock des Herstellers oder einen, der anweisungsgemäß hergestellt ist. Der Schiebestock sorgt für ausreichenden Abstand zwischen Hand und Sägeblatt.
f) Verwenden Sie niemals einen beschädigten oder angesagten Schiebestock. Ein beschädigter Schiebestock kann brechen und dazu führen, dass Ihre Hand in das Sägeblatt gerät.
g) Arbeiten Sie nicht „freihändig“. Verwenden Sie immer den Parallelanschlag oder den Gehrungsanschlag, um das Werkstück anzulegen und zu führen. „Freihändig“ bedeutet, das Werkstück statt mit Parallelanschlag oder Gehrungsanschlag mit den Händen zu stützen oder zu führen. Freihändiges Sägen führt zu Fehlausrichtung, Verklemmen und Rückschlag.
h) Greifen Sie nie um oder über ein sich drehendes Sägeblatt. Das Greifen nach einem Werkstück kann zu unbeabsichtigter Berührung mit dem sich drehenden Sägeblatt führen.
i) Stützen Sie lange und/oder breite Werkstücke hinter und/oder seitlich des Sägetischs ab, so dass diese waagrecht bleiben. Lange und/oder breite Werkstücke neigen dazu, am Rand des Sägetischs abzukippen; dies führt zum Verlust der Kontrolle, Verklemmen des Sägeblatts und Rückschlag.
j) Führen Sie das Werkstück gleichmäßig zu. Verbiegen oder verdrehen Sie das Werkstück nicht. Falls das Sägeblatt verklemmt, schalten Sie das Elektrowerkzeug sofort aus, ziehen Sie den Netzstecker und beheben Sie die Ursache für das Verklemmen. Das Verklemmen des Sägeblatts durch das Werkstück kann zu Rückschlag oder zum Blockieren des Motors führen.
k) Entfernen Sie abgesägtes Material nicht, während die Säge läuft. Abgesägtes Material kann sich zwischen Sägeblatt und Anschlagschiene oder in der Schutzabdeckung festsetzen und beim Entfernen Ihre Finger in das Sägeblatt ziehen. Schalten Sie die Säge aus und warten Sie, bis das Sägeblatt zum Stillstand gekommen ist, bevor Sie das Material entfernen.
I) Verwenden Sie für Längsschnitte an Werkstücken, die dünner als 2 mm sind, einen Zusatz-Parallelanschlag, der Kontakt mit der Tischoberfläche hat. Dünne Werkstücke können sich unter dem Parallelanschlag verkeilen und zu Rückschlag führen.
Rückschlag - Ursachen und entsprechende Sicherheitshinweise
Ein Rückschlag ist die plötzliche Reaktion des Werkstücks infolge eines hakenden, klemmenden Sägeblattes oder eines bezogen auf das Sägeblatt schräg geführten Schnitts in das Werkstück oder wenn ein Teil des Werkstücks zwischen Sägeblatt und Parallelanschlag oder einem anderen feststehenden Objekt eingeklemmt wird.
In den meisten Fällen wird bei einem Rückschlag das Werkstück durch den hinteren Teil des Sägeblatts erfasst, vom Sägetisch angehoben und in Richtung des Bedieners geschleudert. Ein Rückschlag ist die Folge eines falschen oder fehlerhaften Gebrauchs der Tischkreissäge. Er kann durch geeignete Vorsichtsmaßnahme, wie nachfolgend beschrieben, verhindert werden.
a) Stellen Sie sich nie in direkte Linie mit dem Sägeblatt. Halten Sie sich immer auf der Seite zum Sägeblatt, auf der sich auch die Anschlagschiene befindet. Bei einem Rückschlag kann das Werkstück mit hoher Geschwindigkeit auf Personen geschleudert werden, die vor und in einer Linie mit dem Sägeblatt stehen.
b) Greifen Sie niemals über oder hinter das Sägeblatt, um das Werkstück zu ziehen oder zu stützen. Es kann zu unbeabsichtigter Berührung mit dem Sägeblatt kommen oder ein Rückschlag kann dazu führen, dass Ihre Finger in das Sägeblatt gezogen werden.
c) Halten und drücken Sie das Werkstück, welches abgesägt wird, niemals gegen das sich drehende Sägeblatt. Drücken des Werkstücks, welches abgesägt wird, gegen das Sägeblatt führt zu Verklemmen und Rückschlag.
d) Richten Sie die Anschlagschiene parallel zum Sägeblatt aus. Eine nicht ausgerichtete Anschlagschiene drückt das Werkstück gegen das Sägeblatt und erzeugt einen Rückschlag.
e) Verwenden Sie bei verdeckten Sägeschnitten (z. B. Falzen, Ausnuten oder Auftrennen im Umschlagverfahren) einen Druckkamm, um das Werkstück gegen Tisch und Anschlagschiene zu führen. Mit einem Druckkamm können Sie das Werkstück bei Rückschlag besser kontrollieren.
f) Seien Sie besonders vorsichtig beim Sägen in nicht einsehbare Bereiche zusammengebauter Werkstücke. Das eintauchende Sägeblatt kann in Objekte sägen, die einen Rückschlag verursachen können.
g) Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko eines Rückschlags durch ein klemmendes Sägeblatt zu vermindern. Große Platten können sich unter ihrem Eigengewicht durchbiegen. Platten müssen überall dort abgestützt werden, wo sie die Tischoberfläche überragen.
h) Seien Sie besonders vorsichtig beim Sägen von Werkstücken, die verdreht, verknotet, verzogen sind oder nicht über eine gerade Kante verfügen, an der sie mit einem Gehrungsanschlag oder entlang einer Anschlagschiene geführt werden können. Ein verzogenes, verknotetes oder verdrehtes Werkstück ist instabil und führt zur Fehlausrichtung der Schnittfuge mit dem Sägeblatt, Verklemmen und Rückschlag.
i) Sägen Sie niemals mehrere aufeinander oder hintereinander gestapelte Werkstücke.
Das Sägeblatt könnte ein oder mehrere Teile erfassen und einen Rückschlag verursachen.
j) Wenn Sie eine Säge, deren Sägeblatt im Werkstück steckt, wieder starten wollen, zentrieren Sie das Sägeblatt im Sägespalt so, dass die Sägezahne nicht im Werkstück verhakt sind. Klemmt das Sägeblatt, kann es das Werkstück anheben und einen Rückschlag verursachen, wenn die Sage erneut gestartet wird.
k) Halten Sie Sägeblätter sauber, scharf und ausreichend geschränkt. Verwenden Sie niemals verzogene Sägeblätter oder Sägeblätter mit rissigen oder gebrochenen Zähnen.
Scharfe und richtig geschränkte Sägeblätter minimieren Klemmen, Blockieren und Rückschlag.
Sicherheitshinweise für die Bedienung von Tischkreissägen
a) Schalten Sie die Tischkreissäge aus und trennen Sie sie vom Netz, bevor Sie den Tisch-einsatz entfernen, das Sägeblatt wechseln, Einstellungen an Spaltkeil oder der Säge-blattschutzabdeckung vornehmen und wenn die Maschine unbeaufsichtigt gelassen wird. Vorsichtsmaßnahmen dienen der Vermeidung von Unfällen.
b) Lassen Sie die Tischkreissäge nie unbeaufsichtigt laufen. Schalten Sie das Elektrowerkzeug aus und verlassen es nicht, bevor es vollständig zum Stillstand gekommen ist. Eine unbeaufsichtigt laufende Säge stellt eine unkontrollierte Gefahr dar.
c) Stellen Sie die Tischkreissäge an einem Ort auf, der eben und gut beleuchtet ist und wo Sie sicher stehen und das Gleichgewicht halten können. Der Aufstellort muss genug Platz bieten, um die Größe Ihrer Werkstücke gut zu handhaben.
Unordnung, unbeleuchtete Arbeitsbereiche und unebene, rutschige Boden können zu Unfällen führen.
d) Entfernen Sie regelmäßig Sägespäne und Sägemehl unter dem Sägetisch und/oder von der Staubabsaugung. Angesammeltes Sägemehl ist brennbar und kann sich selbst entzünden.
e) Sichern Sie die Tischkreissäge.
Eine nicht ordnungsgemäß gesicherte Tischkreissäge kann sich bewegen oder umkippen.
f) Entfernen Sie Einstellwerkzeuge, Holzreste usw. von der Tischkreissäge, bevor Sie diese einschalten. Ablenkung oder mögliche Verklemmungen können gefährlich sein.
g) Verwenden Sie immer Sägeblätter in der richtigen Größe und mit passender Aufnahmebohrung (z.B. rautenförmig oder rund). Sägeblätter, die nicht zu den Montageteilen der Sage passen, laufen unrund und führen zum Verlust der Kontrolle.
h) Verwenden Sie niemals beschädigtes oder falsches Sägeblatt-Montagematerial, wie z. B. Flansche, Unterlegscheiben, Schrauben oder Muttern. Dieses Sägeblatt-Montagematerial wurde speziell für Ihre Sage konstruiert, für sicheren Betrieb und optimale Leistung.
i) Stellen Sie sich nie auf die Tischkreissäge und benutzen Sie die Tischkreissäge nicht als Tritthocker. Es können ernsthafte Verletzungen auftreten, wenn das Elektrowerkzeug umkippt oder wenn Sie versehentlich mit dem Sägeblatt in Kontakt kommen.
j) Stellen Sie sicher, dass das Sägeblatt in der richtigen Drehrichtung montiert ist. Verwenden Sie keine Schleifscheiben oder Drahtbürsten mit der Tischkreissäge. Unsachgemäße Montage des Sägeblattes oder die Benutzung von nicht empfohlenem Zubehör kann zu ernsthaften Verletzungen führen.
Sicherheitshinweise für den Umgang mit Sägeblättern
-
Setzen Sie nur Einsatzwerkzeuge ein, wenn Sie den Umgang damit beherrschen.
-
Beachten Sie die Höchstdrehzahl. Die auf dem Einsatzwerkzeug angegebene Höchstdrehzahl darf nicht überschritten werden. Halten Sie, falls angegeben, den Drehzahlbereich ein.
- Beachten Sie die Motor- Sägeblatt- Drehrichtung.
- Verwenden Sie keine Einsatzwerkzeuge mit Rissen. Mustern Sie gerissene Einsatzwerkzeuge aus. Eine Instandsetzung ist nicht zulässig.
- Reinigen Sie die Spannflächen von Verschmutzungen, Fett, Öl und Wasser.
- Verwenden Sie keine losen Reduzierringe oder -buchsen zum Reduzieren von Bohrungen bei Kreissägeblättern.
- Achten Sie darauf, dass fixierte Reduzierringe zum Sichern des Einsatzwerkzeuges den gleichen Durchmesser und mindestens 1/3 des Schnitt-durchmessers haben.
- Stellen Sie sicher, dass fixierte Reduzierringe parallel zueinander sind.
- Handhaben Sie Einsatzwerkzeuge mit Vorsicht. Bewahren Sie diese am besten in der Originalverpackung oder speziellen Behältnissen auf. Tragen Sie Schutzhandschuhe, um die Griffsicherheit zu verbessern und das Verletzungsrisiko weiter zu mindern.
- Stellen Sie vor der Benutzung von Einsatzwerkzeugen sicher, dass alle Schutzvorrichtungen ordnungsgemäß befestigt sind.
- Vergewissern Sie sich vor dem Einsatz, dass das von Ihnen benutzte Einsatzwerkzeug den technischen Anforderungen dieses Elektrowerkzeuges entspricht und ordnungsgemäß befestigt ist.
- Benutzen Sie das mitgelieferte Sägeblatt nur für Sägearbeiten in Holz, niemals zum Bearbeiten von Metallen.
- Verwenden Sie das richtige Sägeblatt für das zu bearbeitende Material.
- Verwenden Sie nur ein Sägeblatt mit einem Durchmesser entsprechend den Angaben auf der Säge.
- Verwenden Sie nur Sägeblätter, die mit einer gleich großen oder höheren Drehzahl als der auf dem Elektrowerkzeug gekennzeichnet sind.
- Verwenden Sie nur vom Hersteller empfohlene Sägeblätter, die, falls sie zum Schneiden von Holz oder ähnlichen Werkstoffen vorgesehen sind, EN 847-1 entsprechen.
-
Tragen Sie geeignete persönliche Schutzausrüstungen, wie z.B.:
– Gehörschutz;
– Schutzhandschuhe beim Hantieren mit Sägeblättern. -
Verwenden Sie nur vom Hersteller empfohlene Sägeblätter, die EN 847-1 entsprechen. Warnung! Achten Sie beim Wechseln des Sägeblattes darauf, dass die Schnittbreite nicht kleiner und die Stammblattdicke des Sägeblattes nicht größer ist als die Dicke des Spaltkeils!
- Vermeiden Sie beim Sägen von Holz und Kunststoffen eine Überhitzung der Sägezähne. Reduzieren Sie die Vorschubgeschwindigkeit um zu vermeiden, dass der Kunststoff schmilzt.
Restrisiken
Das Elektrowerkzeug ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Dennoch können beim Arbeiten einzelne Restrisiken auftreten.
Gefährdung der Gesundheit durch Strom bei Verwendung nicht ordnungsgemäßer Elektro-Anschlussleitungen.
- Desweiteren können trotz aller getroffener Vorkehrungen nicht offensichtliche Restrisiken bestehen.
- Restrisiken können minimiert werden, wenn die „Sicherheitshinweise“ und die „Bestimmungsgemäße Verwendung“, sowie die Bedienungsanweisung insge samt beachtet werden.
- Belasten Sie die Maschine nicht unnötig: zu starker Druck beim Sägen beschädigt das Sägeblatt schnell. Dies kann zu einer Leistungsverminderung der Maschine bei der Verarbeitung und einer Verminderung der Schnittgenauigkeit führen.
- Vermeiden Sie zufällige Inbetriebsetzungen der Maschine: beim Einführen des Steckers in die Steck-dose darf die Betriebstaste nicht gedrückt werden.
- Verwenden Sie das Werkzeug, das in diesem Handbuch empfohlen wird. So erreichen Sie, dass Ihre Säge optimale Leistungen erbringt.
- Halten Sie Ihre Hände vom Arbeitsbereich fern, wenn die Maschine in Betrieb ist.
Bevor Sie Einstell- oder Wartungsarbeiten vornehmen, schalten Sie das Gerät ab und ziehen den Netzstecker.
6. Technische Daten
* Betriebsart S6 25%: Durchlaufbetrieb mit Aussetzbelastung (Spieldauer 10 min). Um den Motor nicht unzulässig zu erwärmen darf der Motor 25% der Spieldauer mit der angegebenen Nennleistung betrieben werden und muss anschließend 75% der Spieldauer ohne Last weiterlaufen.
Wechselstrommotor 220-240 V\~ 50Hz
| Leistung S1 1800W | |
| Betriebsart S6 25% 2000W | |
| Leerlaufdrehzahl | 5000 min ^1 |
| Hartmetallsägeblatt ø 250 x ø 30 x 2,8 mm | |
| Anzahl der Zähne 24 | |
| Dicke Spaltkeil 2 mm | |
| Tischgröße 563 x 583 x 28mm | |
| Schnitthöhe max. 90° | 85 mm |
| Schnitthöhe max. 45° | 65 mm |
| Höhenverstellung | 0 - 85 mm |
| Sägeblatt schwenkbar | 0 - 45° |
| Absauganschluß | ø 35 mm |
| Gewicht ca. | 19 kg |
Geräuschwerte
Die Geräuschwerte wurden entsprechend EN 62841 ermittelt.
| Schalldruckpegel L_pA | 94,0 dB |
| Unsicherheit K_pA | 3 dB |
| Schallleistungspegel L_WA | 107,0 dB |
| Unsicherheit K_WA | 3 dB |
Tragen Sie einen Gehörschutz.
Die Einwirkung von Lärm kann Gehörverlust bewirken. Schwingungsgesamtwerte (Vektorsumme dreier Richtungen) ermittelt entsprechend EN 628 41.
7. Vor Inbetriebnahme
- Die Maschine muss standsicher aufgestellt werden, d.h. auf einer Werkbank, dem Untergestell o. ä. festschrauben. Verwenden Sie dazu die Bohrungen, die sich auf der Innenseite der Gestellfüße befinden.
-
Vor Inbetriebnahme müssen alle Abdeckungen und Sicherheitsvorrichtungen ordnungsgemäß montiert sein.
• Das Sägeblatt muss frei laufen können. -
Bei bereits bearbeitetem Holz auf Fremdkörper, wie z.B. Nägel oder Schrauben, usw. achten.
- Bevor Sie den Ein-/Ausschalter betätigen, vergewissern Sie sich, ob das Sägeblatt richtig montiert ist und bewegliche Teile leichtgängig sind.
- Überzeugen Sie sich vor dem Anschließen der Maschine, dass die Daten auf dem Typenschild mit den Netzdaten übereinstimmen.
- Schließen Sie die Maschine nur an eine ordnungsgemäß installierte Schutzkontakt-Steckdose an, die mit mindestens 16A abgesichert ist.
8. Aufbau und Bedienung
Achtung! Vor allen Wartungs- Umrüst- und Montagearbeiten an der Kreissäge ist der Netzstecker zu ziehen.
Legen Sie alle mitgelieferten Teile auf eine flache Oberfläche. Gruppieren Sie gleiche Teile.
Hinweis: Wenn Verbindungen mit einer Schraube (Rundkopf/oder Sechskant), Sechskantmuttern und Unterlegscheibe gesichert werden, muss die Unterlegscheibe unter der Mutter angebracht werden.
Stecken Sie Schrauben jeweils von außen nach innen ein, sichern Sie Verbindungen mit Muttern von innen.
Hinweis: Ziehen Sie die Muttern und Schrauben während der Montage nur so weit an, dass diese nicht herabfallen können.
Wenn Sie die Muttern und Schrauben bereits vor der Endmontage an-/festziehen, kann die Endmontage nicht durchgeführt werden.
8.1 Tischverbreiterung montieren (Abb. 5)
- Die Säge umdrehen und mit dem Tisch nach unten auf den Boden stellen.
- Tischverbreiterung (8) eben mit dem Sägetisch (1) ausrichten.
- Tischverbreiterung (8) am Sägetisch (1) mittels der Sechskantschrauben (19) und der Querstrebe (21c) locker befestigen. Wiederholen Sie den Vorgang auf der gegenüberliegenden Seite.
- Schrauben Sie die Stützstreben (21a, 21b) mit den Sechskantschrauben (19) und der Querstrebe (21c) an die Tischverbreiterungen (8).
- Anschließend sämtliche Schrauben festziehen.
8.2 Montage Gestell (Abb. 6 - 7.1)
- Die vier Standbeine (16) zusammen mit den Stützstreben (21a, 21b) und mit den Sechskantschrauben (19) an der Säge anschrauben (Abb. 6). Verwenden Sie hierfür den mitgelieferten Sägeblattschlüssel (21a). (Abb.6).
- Nun die Gummifüße (16a) auf die Standbeine (16) aufstecken (Abb. 6.1).
- Jetzt die lange Mittelstrebe (17) und die kurze Mittelstrebe (18) mit den Sechskantschrauben (19) und den Sechskantmuttern (20) an den Standbeinen (16) verschrauben.
Achten Sie darauf, dass jeweils die gleichen Streben sich gegenüberliegen. Die langen Mittelstreben (17 - mit „B“ gekennzeichnet) müssen parallel zur Bedienerseite der Säge angebracht werden. (Abb. 7).
- An den Bohrungen in den hinteren Standbeinen die Standbügel (16b) mit jeweils 2 Sechskantschrauben (19) und Sechskantmuttern (20) locker befestigen. (Abb.7.1)
Achtung!
Beide Standbügel müssen an der Rückseite der Maschine befestigt werden!
- Anschließend sämtliche Schrauben und Muttern des Untergestells festschrauben.
8.3 Spaltkeil einstellen / montieren (Abb. 8 - 10) ⚠️ Achtung! Netzstecker ziehen! Die Einstellung des Spaltkeils (6) muss vor der Inbetriebnahme überprüft werden.
- Sägeblatt (3) auf max. Schnitttiefe einstellen, in die 0° Stellung bringen und arretieren.
- Schraube (23) der Tischeinlage (2) mithilfe eines Kreuzschraubendrehers lösen und Tischeinlage (2) herausnehmen (Abb.8).
- Der Abstand zwischen Sägeblatt (3) und Spaltkeil (6) soll max. 5 mm betragen. (Abb. 9)
- Die Befestigungsschraube (24) lockern und den Spaltkeil (6) herausziehen bis auf der richtige Abstand eingestellt ist (Abb. 10)
- Die Befestigungsschraube (24) wieder festziehen und Tischeinlage (2) montieren.
8.4 Sägeblattschutz montieren / demontieren (Abb. 11 - 12)
- Sägeblattschutz (4) samt Schraube (25) von oben auf den Spaltkeil (6) aufsetzen, so dass die Schraube fest im Langloch des Spaltkeils (6) sitzt.
-
Schraube (25) nicht zu fest anziehen; der Sägeblattschutz (6) muss frei beweglich bleiben.
-
Absaugschlauch (5) auf den Absaugadapter (26) und den Absaugstutzen des Sägeblattschutzes (4) stecken. Eine geeignete Späneabsauganlage am Absaugadapter (26) anschließen.
- Die Demontage erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Achtung!
Vor Sägebeginn muss der Sägeblattschutz (4) auf das Sägegut abgesenkt werden.
8.5 Tischeinlage austauschen (Abb. 8)
- Bei Verschleiß oder Beschädigung ist die Tisch-einlage (2) zu tauschen, ansonsten besteht erhöhte Verletzungsgefahr.
- Die Schraube (23) mithilfe eines Kreuzschraubendrehers entfernen.
- Die verschlissene Tischeinlage (2) herausnehmen.
- Die Montage der neuen Tischeinlage erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
8.6 Montage/Wechsel des Sägeblattes (Abb. 13)
- Achtung! Netzstecker ziehen und Schutzhandschuhe tragen.
- Sägeblattschutz (4) demontieren (siehe 8.4)
- Die Tischeinlage (2) entfernen (siehe 8.5)
- Mutter lösen, indem man einen Sägeblattschlüssel (22a) an der Mutter ansetzt und mit einem weiteren Sägeblattschlüssel (22b) an der Motorwelle gegenhält (siehe Abb. 22).
- Achtung! Mutter in Rotationsrichtung des Sägeblattes drehen.
- Äußeren Flansch abnehmen und altes Sägeblatt inneren Flansch abziehen.
- Sägeblattflansche vor der Montage des neuen Sägeblattes sorgfältig mit einer Drahtbürste reinigen.
- Das neue Sägeblatt in umgekehrter Reihenfolge wieder einsetzen und festziehen.
Achtung! Laufrichtung beachten, die Schnittschräge der Zähne muss in Laufrichtung, d. h. nach vorne zeigen.
- Tischeinlage (2) sowie Sägeblattschutz (4) wieder montieren und einstellen (siehe 8.4 und 8.5)
- Bevor Sie mit der Säge wieder arbeiten, ist die Funktionsfähigkeit der Schutzeinrichtungen zu prüfen.
- Prüfen Sie den Sägeblattschutz (4) auf die korrekte Funktion. Heben Sie den Sägeblattschutz an und lassen Sie diesen los. Der Sägeblattschutz sollte sich selbstständig in die Ausgangslage zurückbewegen.
9. Bedienung
⚠️ Achtung!
Vor der Inbetriebnahme das Produkt unbedingt komplett montieren!
9.1 Ein-, Ausschalten (Abb. 14)
- Durch Drücken des grünen Tasters „I“ (11) kann die Säge eingeschaltet werden. Vor Beginn des Sägens abwarten, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat.
- Um die Säge wieder auszuschalten, muss der rote Taster „0“ (11) gedrückt werden.
9.2 Einstellen der Schnittiefe (Abb. 14)
Durch Drehen des Handrades für Höhenverstellung (12), kann das Sägeblatt (3) auf die gewünschte Schnitttiefe (stufenlos) eingestellt werden.
- Entgegen dem Uhrzeigersinn: kleinere Schnitttiefe
- Im Uhrzeigersinn: größere Schnitttiefe
Überprüfen Sie die Einstellung anhand eines Probeschnittes.
9.3 Winkeleinstellung (Abb. 14)
Mit der Tischkreissäge können Schrägschnitte nach links von 0°-45° zur Anschlagschiene ausgeführt werden.
⚠️ Prüfen Sie vor jedem Schnitt, dass zwischen der Anschlagschiene (27), Queranschlag (7) und dem Sägeblatt (3) keine Kollision möglich ist.
- Feststellgriff (13) lösen
- Durch Eindrücken und Drehen des Handrades (12) das gewünschte Winkelmaß an der Skala einstellen.
- Feststellgriff (13) in gewünschter Winkelstellung arretieren.
9.4 Arbeiten mit dem Parallelanschlag
9.4.1 Einstellen der Anschlaghöhe (Abb. 15 - 16)
- Die Anschlagschiene (27) des Parallelanschlages (15) besitzt zwei verschieden hohe Führungsflächen.
- Je nach Dicke der zu schneidenden Materialien muss die Anschlagschiene (27) nach Abb. 16, für dickes Material (über 25 mm Werkstückdicke) und nach Abb. 15 für dünnes Material (unter 25 mm Werkstückdicke) verwendet werden.
9.4.2 Anschlagschiene drehen (Abb. 15 - 16)
- Lockern Sie zum Drehen der Anschlagschiene (27) zuerst die Flügelmuttern (28).
- Nun kann die Anschlagschiene (27) von der Führungsschiene (29) abgezogen und mit der entsprechenden Führung wieder über diese geschoben werden.
- Ziehen Sie die Flügelmuttern (28) wieder an.
- Die Anschlagschiene (27) kann je nach Bedarf links oder rechts von der Führungsschiene (29) angebracht werden. Montieren Sie hierzu nur die Schrauben von der anderen Seite der Führungsschiene (29)
9.4.3 Einstellen der Schnittbreite (Abb. 17)
- Beim Längsschneiden von Holzteilen muss der Parallelanschlag (15) verwendet werden.
- Der Parallelanschlag (15) sollte auf der rechten Seite des Sägeblattes (3) montiert werden.
- Den Parallelanschlag (15) von oben auf die Führungsschiene für Parallelanschlag (14) setzen.
- Auf der Führungsschiene für Parallelanschlag (14) befinden sich 2 Skalen, welche den Abstand zwischen Parallelanschlag (15) und Sägeblatt (3) anzeigen.
- Wählen Sie abhängig davon, ob die Anschlagschie- ne (27) für die Bearbeitung von dickem oder dünnem Material gedreht ist, die passende Skala:
Hohe Anschlagschiene (dickes Material):
Niedrige Anschlagschiene (dünnes Material):
- Parallelanschlag (15) auf das gewünschte Maß am Schauglas einstellen und mit dem Exzenterhebel für Parallelanschlag (30) fixieren.
- Stellen Sie bei der Montage oder Einstellung des Parallelanschlags sicher, dass der Parallelanschlag parallel zum Sägeblatt ausgerichtet werden sollte.
9.5 Queranschlag (Abb. 18)
- Queranschlag (7) in eine Nut (31a/31b) des Sägetisches schieben.
- Griffschraube (32) lockern.
- Queranschlag (7) drehen, bis das gewünschte Winkelmaß eingestellt ist. Der Pfeil am Queranschlag zeigt den eingestellten Winkel. (0°-60°)
- Griffschraube (32) wieder festziehen.
- Die Anschlagschiene (34) kann am Queranschlag (7) verschoben werden. Lösen Sie hierzu die Muttern (33) und schieben die Anschlagschiene (34) in die gewünschte Position. Ziehen Sie die Muttern (34) wieder an.
Achtung!
- Anschlagschiene (34) nicht zu weit in Richtung Sägeblatt schieben.
- Der Abstand zwischen Anschlagschiene (34) und Sägeblatt (3) sollte ca. 2 cm betragen.
10. Betrieb
Arbeitshinweise
Nach jeder neuen Einstellung empfehlen wir einen Probeschnitt, um die eingestellten Maße zu überprüfen. Nach dem Einschalten der Säge abwarten, bis das Sägeblatt seine max. Drehzahl erreicht hat, bevor Sie den Schnitt durchführen.
Lange Werkstücke gegen Abkippen am Ende des Schneidvorganges sichern (z.B. Abrollständer etc.) Achtung beim Einschneiden.
Betreiben Sie das Gerät nur mit Absaugung. Überprüfen und reinigen Sie regelmäßig die Absaugkanäle.
Eignung der Sägeblätter:
- 24 Zähne: weiche Materialien, hohe Spanabnahme, grobes Schnittbild
- 48 Zähne: harte Materialien, geringere Spanabnahme, feineres Schnittbild
10.1 Ausführen von Längsschnitten (Abb. 19)
Hierbei wird ein Werkstück in seiner Längsrichtung durchschnitten.
Eine Kante des Werkstücks wird gegen den Parallel-anachlag (15) gedrückt, während die flache Seite auf dem Sägetisch (1) aufliegt.
Der Sägeblattschutz (4) muss immer auf das Werkstück abgesenkt werden.
Die Arbeitsstellung beim Längsschnitt darf nie in einer Linie mit dem Schnittverlauf sein.
- Parallelanschlag (15) entsprechend der Werkstückhöhe und der gewünschten Breite einstellen. (siehe 9.4)
- Säge einschalten
- Hände mit geschlossenen Fingern flach auf das Werkstück legen und Werkstück am Parallelanschlag (15) entlang in das Sägeblatt (3) schieben.
- Seitliche Führung mit der linken oder rechten Hand (je nach Position des Parallelanschlages) nur bis zur Vorderkante des Sägelattschutzes (4).
- Werkstück immer bis zum Ende des Spaltkeils (6) durchschieben.
- Der Schnittabfall bleibt auf dem Sägetisch (1) liegen, bis sich das Sägeblatt (3) wieder in Ruhestellung befindet.
- Lange Werkstücke gegen Abkippen am Ende des Schneidevorgangs sichern! (z.B. Abrollständer etc.)
10.1.1 Schneiden schmaler Werkstücke (Abb. 20)
Längsschnitte von Werkstücken mit einer Breite von weniger als 120 mm müssen unbedingt unter Zuhilfenahme eines Schiebestockes (9) durchgeführt werden. Schiebestock ist im Lieferumfang enthalten. Verschlissenen bzw. beschädigten Schiebestock umgehend austauschen.
- Den Parallelanschlag entsprechend der vorgesehenen Werkstückbreite einstellen. (siehe 9.4)
- Werkstück mit beiden Händen vorschieben, im Bereich des Sägeblattes unbedingt einen Schiebestock (9) als Schubhilfe verwenden.
- Werkstück immer bis zum Ende des Spaltkeils durchschieben.
⚠ Achtung! Bei kurzen Werkstücken ist der Schiebestock schon bei Schnittbeginn zu verwenden.
10.1.2 Ausführen von Schrägschnitten (Abb. 21)
Schrägschnitte werden grundsätzlich unter der Verwendung des Parallelanschlages (15) durchgeführt.
- Sägeblatt auf das gewünschte Winkelmaß einstellen. (siehe 9.3)
- Parallelanschlag (15) je nach Werkstückbreite und -höhe einstellen (siehe 9.4)
- Schnitt entsprechend der Werkstückbreite durchführen (siehe 10.1)
10.2 Ausführung von Querschnitten (Abb. 22)
- Queranschlag (7) in eine der beiden Nuten (31a/b) des Sägetisches schieben und auf das gewünschte Winkelmaß einstellen (siehe 9.5). Sollte das Sägeblatt (3) zusätzlich schräg gestellt werden, dann ist die Nut (31a) zu verwenden, welche Ihre Hand und den Queranschlag nicht mit dem Sägeblattschutz in Kontakt kommen lässt.
- Anschlagschiene verwenden.
- Werkstück fest gegen den Queranschlag (7) drücken.
- Säge einschalten.
- Queranschlag (7) und Werkstück in Richtung des Sägeblattes schieben, um den Schnitt auszuführen.
Achtung:
Halten Sie immer das geführte Werkstück fest, nie das freie Werkstück, welches abgeschnitten wird.
- Queranschlag (7) immer so weit vorschieben, bis das Werkstück vollständig durchgeschnitten ist.
- Säge wieder ausschalten. Sägeabfall erst entfernen, wenn das Sägeblatt stillsteht.
10.3 Schneiden von Spanplatten
Um ein Ausbrechen der Schnittkanten beim Schneiden von Spanplatten zu verhindern, sollte das Sägeblatt (3) nicht höher als 5 mm über Werkstückdicke eingestellt werden (siehe auch Punkt 9.2).
11. Transport
- Schalten Sie das Elektrowerkzeug vor jeglichem Transport aus und trennen Sie es von der Stromversorgung.
- Tragen Sie das Elektrowerkzeug mindestens zu zweit, fassen Sie nicht an den Tischverbreiterungen an.
- Schützen Sie das Elektrowerkzeug vor Schlägen, Stößen und starken Vibrationen, z.B. beim Transport in Fahrzeugen.
- Sichern Sie das Elektrowerkzeug gegen Kippen und Verrutschen.
- Verwenden Sie Schutzvorrichtungen niemals zur Handhabung oder Transport.
12. Wartung
⚠ Warning! Vor jeglicher Einstellung, Instandhaltung oder Instandsetzung Netzstecker ziehen!
12.1 Allgemeine Wartungsmaßnahmen
- Halten Sie Schutzvorrichtungen, Luftschlitze und Motorengehäuse so staub- und schmutzfrei wie möglich. Reiben Sie das Gerät mit einem sauberen Tuch ab oder blasen Sie es mit Druckluft bei niedrigem Druck aus.
- Wir empfehlen, dass Sie das Gerät direkt nach jeder Benutzung reinigen.
- Reinigen Sie das Gerät regelmäßig mit einem feuchten Tuch und etwas Schmierseife. Verwenden Sie keine Reinigungs- oder Lösungsmittel; diese könnten die Kunststoffteile des Gerätes angreifen. Achten Sie darauf, dass kein Wasser in das Geräteinnere gelangen kann.
- Ölen Sie zur Verlängerung des Werkzeuglebens einmal pro Monat die Drehteile. Ölen Sie nicht den Motor.
- Reinigen Sie die Staubfangsysteme indem Sie es mit Druckluft ausblasen.
12.2 Kohlebürsten
- Bei übermäßiger Funkenbildung lassen Sie die Kohlebürsten durch eine Elektrofachkraft überprüfen. Achtung! Die Kohlebürsten dürfen nur von einer Elektrofachkraft ausgewechselt werden.
12.3 Überlastschalter
Der Motor dieses Geräts ist mit einem Überlastschalter (11a) gegen Überlastung geschützt.
Bei Überschreiten des Nennstroms schaltet der Überlastschalter (11a) das Gerät aus.
In diesem Fall gehen Sie wie folgt vor:
- Das Gerät mehrere Minuten abkühlen lassen.
- Den Überlastschalter (11a) drücken.
- Das Gerät durch Drücken der grünen Taste „I“ einschalten.
Service-Informationen
Es ist zu beachten, dass bei diesem Produkt folgende Teile einem gebrauchsgemäßen oder natürlichen Verschleiß unterliegen bzw. folgende Teile als Verbrauchsmaterialien benötigt werden.
Verschleißteile*: Kohlebürsten, Tischeinlage, Schiebestock, Sägeblatt
* nicht zwingend im Lieferumfang enthalten!
13. Lagerung
- Lagern Sie das Gerät und dessen Zubehör an einem dunklen, trockenen und frostfreiem sowie für Kinder unzugänglichem Ort.
• Die optimale Lagertemperatur liegt zwischen 5 und 30°C. - Bewahren Sie das Elektrowerkzeug in der Original-verpackung auf.
- Decken Sie das Elektrowerkzeug ab, um es vor Staub oder Feuchtigkeit zu schützen.
- Sägeblätter und Schlüssel, die nicht im Gebrauch sind, können wie in Abb.23 verstaut werden.
- Bewahren Sie die Bedienungsanleitung bei dem Elektrowerkzeug auf.
14. Elektrischer Anschluss
Der installierte Elektromotor ist betriebsfertig angeschlossen. Der Anschluss entspricht den einschlägigen VDE- und DIN-Bestimmungen. Der kundenseitige Netzanschluss sowie die verwendete Verlängerungsleitung müssen diesen Vorschriften entsprechen.
- Das Produkt erfüllt die Anforderungen der EN 61000-3-11 und unterliegt Sonderanschlussbedingungen. Das heißt, dass eine Verwendung an beliebigen frei wählbaren Anschlusspunkten nicht zulässig ist.
- Das Produkt kann bei ungünstigen Netzverhältnissen zu vorübergehenden Spannungsschwankungen führen.
- Das Produkt ist ausschließlich zur Verwendung an Anschlusspunkten vorgesehen, die a) eine maximale zulässige Netzimpedanz „Z“ (Zmax. = 0,346 Ω) nicht überschreiten, oder b) die eine Dauerstrombelastbarkeit des Netzes von mindestens 100 A je Phase haben.
- Sie müssen als Benutzer sicherstellen, wenn nötig in Rücksprache mit Ihrem Energieversorgungsunternehmen, dass Ihr Anschlusspunkt, an dem Sie das Produkt betreiben möchten, eine der beiden genannten Anforderungen a) oder b) erfüllt.
Wichtige Hinweise
Bei Überlastung des Motors schaltet dieser selbständig ab. Nach einer Abkühlzeit (zeitlich unterschiedlich) lässt sich der Motor wieder einschalten.
Schadhafte Elektro-Anschlussleitung
An elektrischen Anschlussleitungen entstehen oft Isolationsschäden.
Ursachen hierfür können sein:
- Druckstellen, wenn Anschlussleitungen durch Fenster oder Türspalten geführt werden.
- Knickstellen durch unsachgemäße Befestigung oder Führung der Anschlussleitung.
- Schnittstellen durch Überfahren der Anschlussleitung.
- Isolationsschäden durch Herausreißen aus der Wandsteckdose.
• Risse durch Alterung der Isolation.
Solch schadhafte Elektro-Anschlussleitungen dürfen nicht verwendet werden und sind aufgrund der Isolationsschäden lebensgefährlich.
Elektrische Anschlussleitungen regelmäßig auf Schäden überprüfen. Achten Sie darauf, dass beim Überprüfen die Anschlussleitung nicht am Stromnetz hängt.
Elektrische Anschlussleitungen müssen den einschlägigen VDE- und DIN-Bestimmungen entsprechen.
Verwenden Sie nur Anschlussleitungen mit Kennzeichnung H05VV-F.
Ein Aufdruck der Typenbezeichnung auf dem Anschlusskabel ist Vorschrift.
Wechselstrommotor
• Die Netzspannung muss 230 V\~ betragen.
- Verlängerungsleitungen bis 25 m Länge müssen einen Querschnitt von 1,5 Quadratmillimeter aufweisen.
Anschlüsse und Reparaturen der elektrischen Ausrüstung dürfen nur von einer Elektro-Fachkraft durchgeführt werden.
Anschlussart Y
Wenn ein Ersatz der Netzanschlussleitung erforderlich ist, ist dies vom Hersteller oder seinem Vertreter auszuführen, um Sicherheitsgefährdungen zu vermeiden.
Bei Rückfragen bitte folgende Daten angeben:
• Stromart des Motors
- Daten des Maschinen-Typenschildes
- Daten des Motor-Typschildes
15. Entsorgung und Wiederverwertung
Hinweise zur Verpackung



Die Verpackungsmaterialien sind recyclebar. Bitte Verpackungen umweltgerecht entsorgen.
Hinweise zum Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG)

Elektro- und Elektronik-Altgeräte gehören nicht in den Hausmüll, sondern sind einer getrennten Erfassung bzw. Entsorgung zuzuführen!
- Altbatterien oder -akkus, welche nicht fest im Altgerät verbaut sind, müssen vor Abgabe zerstörungsfrei entnommen werden! Deren Entsorgung wird über das Batteriegesetz geregelt.
- Besitzer bzw. Nutzer von Elektro- und Elektronikgeräten sind nach deren Gebrauch gesetzlich zur Rückgabe verpflichtet.
- Der Endnutzer trägt die Eigenverantwortung für das Löschen seiner personenbezogenen Daten auf dem zu entsorgenden Altgerät!
- Das Symbol der durchgestrichenen Mülltonne bedeutet, dass Elektro- und Elektronikaltgeräte nicht über den Hausmüll entsorgt werden dürfen.
- Elektro- und Elektronikaltgeräte können bei folgenden Stellen unentgeltlich abgegeben werden:
- Öffentlich-rechtliche Entsorgungs- bzw. Sammelstellen (z. B. kommunale Bauhöfe)
- Verkaufsstellen von Elektrogeräten (stationär und online), sofern Händler zur Rücknahme verpflichtet sind oder diese freiwillig anbieten.
- Bis zu drei Elektroaltgeräte pro Geräteart, mit einer Kantenlänge von maximal 25 Zentimetern, können Sie ohne vorherigen Erwerb eines Neu- gerätes vom Hersteller kostenfrei bei diesem ab- geben oder einer anderen autorisierten Sammel- stelle in Ihrer Nähe zuführen.
- Weitere ergänzende Rücknahmebedingungen der Hersteller und Vertreiber erfahren Sie beim jeweiligen Kundenservice.
- Im Falle der Anlieferung eines neuen Elektrogerätes durch den Hersteller an einen privaten Haushalt, kann dieser die unentgeltliche Abholung des Elektroaltgerätes, auf Nachfrage vom Endnutzer, veranlassen. Setzen Sie sich hierzu mit dem Kundenservice des Herstellers in Verbindung.
- Diese Aussagen gelten nur für Geräte, die in den Ländern der Europäischen Union installiert und verkauft werden und die der Europäischen Richtlinie 2012/19/EU unterliegen. In Ländern außerhalb der Europäischen Union können davon abweichende Bestimmungen für die Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten gelten.
16. Störungsabhilfe
| Störung Mögliche Ursache Abhilfe | ||
| Sägeblatt löst sich nach Abschalten des Motors | Befestigungsmutter zu leicht angezogen | Befestigungsmutter Rechtsgewinde anziehen |
| Motor läuft nicht an | Ausfall Netzsicherung Netzsicherung prüfen | |
| Verlängerungsleitung defekt Verlängerungsleitung austauschen | ||
| Anschlüsse an Motor oder Schalter nicht in Ordnung | Von Elektrofachkraft prüfen lassen | |
| Motor oder Schalter defekt Von Elektrofachkraft prüfen lassen | ||
| Motor bringt keine Leistung, die Sicherung spricht an | Querschnitt der Verlängerungsleitung nicht ausreichend | siehe Elektrischer Anschluss |
| Überlastung durch stumpfes Sägeblatt Sägeblatt wechseln | ||
| Brandflächen an der Schnittfläche | Stumpfes Sägeblatt Sägeblatt schärfen, austauschen | |
| Falsches Sägeblatt Sägeblatt austauschen | ||
EG - Konformitätserklärung
Originalkonformitätserklärung
Art.-Nr. / Art. no. / N° d'ident.:
DEXTER
TISCHKREISSÄGE - TS100S
CIRCULAR TABLE SAW - TS100S
SCIE CIRCULAIRE SUR TABLE - TS100S
70586593
| 2014/29/EU | 2004/22/EG | 89/686/EWG_96/58/EG | 2000/14/EG_2005/88/EG | |
| 2014/35/EU | 2014/68/EU | 90/396/EWG | Annex V | |
| X 2014/30/EU | X 2011/65/EU* | Annex VINoise: measured L_WA = xx dB; guaranteed L_WA = xx DBP = xx KW, L/∅ = cmNotified Body:Notified Body No.: | ||
| X 2006/42/EG | ||||
| X | Annex IVNotified Body:Notified Body No.:Certificate No.: | 2016/1628/EUEmission. No: | ||
Die alleinige Verantwortung für die Ausstellung dieser Konformitätserklärung trägt der Hersteller.
Ichenhausen, 05.06.2023

Signatista / Deda Franccelcb / Quality platform leader

First CE: 2019
Offensichtliche Mängel sind innerhalb von 8 Tagen nach Erhalt der Ware anzuzeigen, andernfalls verliert der Käufer sämtliche Ansprüche wegen solcher Mängel. Wir leisten Garantie für unsere Maschinen bei richtiger Behandlung auf die Dauer der gesetzlichen Gewährleistungsfrist ab Übergabe in der Weise, dass wir jedes Maschinenteil, dass innerhalb dieser Zeit nachweisbar in Folge Material- oder Fertigungsfehler unbrauchbar werden sollte, kostenlos ersetzen. Für Teile, die wir nicht selbst herstellen, leisten wir nur insoweit Gewähr, als uns Gewährleistungsansprüche gegen die Vorlieferanten zustehen. Die Kosten für das Einsetzen der neuen Teile trägt der Käufer. Wandlungs- und Minderungsansprüche und sonstige Schadensersatzansprüche sind ausgeschlossen.







