VOREL 80902 - Spritzpistole

80902 - Spritzpistole VOREL - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG 80902 VOREL

Bedienungsanleitung durchgelesen

Erforderlicher Luftdurchfl uss

Vor Beginn der Nutzung des vorliegenden Gerätes ist die gesamte Anleitung durchzulesen und einzuhalten.

ANWENDUNG

Die Spritzpistole dient zur Ausführung von Lackierarbeiten. Für die richtige Funktion der Spritzpistole wird Druckluft benötigt. Der zur Spritzpistole geführte Lack aus dem Behälter der Pistole und die Luft bilden ein Gemisch von Molekülen des Lackes und der Luft am Düsenaustritt der Spritzpistole.

TECHNISCHE DATEN

Parameter Maßeinheit Größe
Katalog Nummer 80902
Gewicht [kg] 0,6
Durchmesser des Luftanschlusses (PT) ["] 1/4
Max. Betriebsdruck [MPa] 0,35
Betriebsdruck [MPa] 0,2 - 0,35
Erforderliche Luftdurchfl uss [l/min] 120 - 200
Akustischer Druck [dB(A)]84 ± 3
Akustische Leistung[dB(A)]95 ± 3
Düsendurchmesser[mm]1,4
Behältervolumen[l]0,6

SICHERHEITSHINWEISE

Den Austritt (die Düse) des Werkzeuges niemals auf Menschen richten – die Beschichtungsmaterialien oder die Druckluft können Körperschäden und andere Verletzungen hervorrufen. Das Einspritzen des Schmiermittels kann eine Nekrose verursachen oder sogar zum Verlust von Gliedmaßen führen. Deshalb muss man in dem Fall sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Vor dem Beginn der Installation, des Betriebes, der Reparatur, Wartung sowie Zubehörwechsel oder bei einem Funktionsbetrieb in der Nähe eines Druckluftwerkzeuges muss man auf Grund vieler möglicher Gefahren die Sicherheitsanleitungen durchlesen und verstehen. Die Nichtausführung der obigen Tätigkeiten kann ernsthafte Körperverletzungen zur Folge haben. Die Installation, Regelung und Montage von Druckluftwerkzeugen darf nur von dazu qualifiziertem und geschulten Personal durchgeführt werden. Die Druckluftwerkzeuge dürfen nicht modifiziert werden. Modifikationen können die Effektivität und das Sicherheitsniveau verringern sowie das Risiko für den Werkzeugbediener erhöhen. Ein beschädigtes Druckluftwerkzeug darf nicht verwendet werden. Außerdem ist es erforderlich, dass die Werkzeugbediener sowie das Servicepersonal entsprechende Schulungen zur Handhabung und Reparaturen des Werkzeuges absolvieren.

Die Verwendung irgendwelcher anderer Gase anstatt der Druckluft ist verboten.

Der Einsatz anderer Gase kann zur Entstehung ernsthafter Verletzungen führen, ein Feuer hervorrufen und es besteht Explosionsgefahr.

Beim Anschließen des Werkzeuges an die Druckluftanlage muss man einen Raum für den Schlauch beachten, der benötigt wird, um Beschädigungen am Schlauch und an den Verbindern zu vermeiden.

Am Arbeitsplatz muss eine wirksame Belüftung gewährleistet sein. Bei fehlender Belüftung kann eine Gesundheitsgefährdung und Feuer entstehen bzw. es besteht Explosionsgefahr.

Das Werkzeug ist für den Einsatz in einer explosiven Atmosphäre nicht geeignet.

Es muss außerdem weit entfernt von Wärme- und Feuerquellen verwendet werden, da es sonst beschädigt oder seine Funktion verschlechtert werden kann.

Die allgemeinen Sicherheitsvorschriften bei der Ausführung von Arbeiten mit Spritzmaterialien sind einzuhalten bzw. entsprechend gewählte persönliche Schutzmittel wie Schutzbrillen, Masken und Handschuhe zu tragen.

Während des Funktionsbetriebes oder der Wartungsmaßnahmen besteht das Risiko, dass Kleinstmengen des Spritz- oder Wartungsmittels durch folgende Mängel aufgenommen werden können:

- nicht ausreichende natürliche oder erzwungene Belüftung,

- falscher atomisierender Druck,

- ungenügende Optimierung der Zerstäubungsparameter zwecks Verringerung der Verunreinigung,

- falscher Abstand zwischen der Düse des Werkzeuges und dem Einsatzort des Spritzmittels, der Abstand muss in Abhängigkeit vom verwendeten Mittel gewählt werden,

- Einatmen der Lösungsmitteldämpfe oder anderer Gefahrenstoffe

- Anwendungsfehler, z.B. durch den Gebrauch eines falschen Spritzmittels.

Das montierte Druckluftsystem darf niemals ohne Aufsicht der für die Bedienung berechtigten Person gelassen werden. Ebenso dürfen sich keine Kinder in der Nähe des montierten Druckluftsystems aufhalten.

Die Druckluftversorgung unter hohem Druck kann einen Rückstoß des Werkzeuges, entgegengesetzt zur Auswurfrichtung des Spritzmaterials, bewirken. Man muss deshalb besonders vorsichtig sein, denn die Rückstosskräfte können unter bestimmten Bedingungen eine mehrfache Verletzung hervorrufen.

DE

Es wird empfohlen, das Werkzeug vor Beginn der Arbeiten auszuprobieren und dass die mit dem Werkzeug arbeitenden Personen entsprechend geschult sind. Die Arbeitssicherheit wird dadurch deutlich erhöht.

Die Empfehlungen des Herstellers der Spritzmaterialien sind einzuhalten und entsprechend den angegebenen Regeln des Personen-, Brand- und Umweltschutzes anzuwenden. Die Nichtbeachtung der Empfehlungen des Herstellers der Spritzmaterialien kann zu ernsthaften Verletzungen führen.

Um die Kompatibilität mit anderen Spritzmaterialien festzustellen, kann man auf Wunsch das Verzeichnis der für die Konstruktion des Werkzeuges verwendeten Materialien erhalten.

Während des Funktionsbetriebes mit der Druckluft sammelt sich im gesamten System Energie an. Man muss deshalb während des Betriebes und auch der Betriebsunterbrechungen vorsichtig sein, um solche Gefahren, hervorgerufen durch die angesammelte Energie der Druckluft, zu vermeiden.

In Bezug auf die Möglichkeit, dass sich elektrostatische Ladungen ansammeln können, muss man Messungen durchführen, ob nicht die Erdung des Werkzeuges, die Verwendung eines die elektrischen Ladungen zerstreuenden Untergrunds und / oder eine Druckluftanlage notwendig sein wird. Ebenso ist es erforderlich, dass die Messungen und die Montage einer solchen Anlage von einem Personal mit den entsprechenden Qualifikationen ausgeführt werden.

Den Strahl des Spritzmaterials darf man niemals auf eine Wärme- oder Feuerquelle richten, da dies zur Entstehung eines Brandes führen kann.

BETRIEBSANLEITUNG

Beginn der Arbeiten

Die Düse ist mit einem Schraubenschlüssel anzuschrauben.

Die Dichtheit und Sicherheit der Verbindungen des Druckluftversorgungssystem überprüfen.

Den Schlauch der Zuleitung mit Luft durchblasen, und zwar bevor er an die Anlage angeschlossen wird.

Vor dem Gebrauch der Spritzpistole muss man sich davon überzeugen, ob sie entsprechend gereinigt und gewartet worden ist.

Ebenso muss sicher sein, dass der Behälter mit der Spritzmasse so angeschlossen wurde, dass eine entsprechende Dichtheit gewährleistet ist.

Auff üllen des Behälters mit dem Beschichtungsmittel

Hinweis! Vor dem Auffüllen des Behälters mit dem Spritzmaterial muss man das Werkzeug vom Druckluftsystem trennen.

Hinweis! Vor dem Gebrauch des ausgewählten Spritzmittels muss man sich davon überzeugen, dass es in Druckluftpistolen verwendet werden darf.

Hinweis! Vor dem Auffüllen des Behälters mit dem Spritzmaterial muss man den Behälter genau reinigen und das Werkzeug von eventuellen Resten des vorhergehenden Materials beseitigen. Verschiedene Beschichtigungsmittel können miteinander reagieren und dadurch eine Gesundheitsgefährdung hervorrufen bzw. das Werkzeug beschädigen.

Hinweis! Die Nutzung anderer Substanzen als flüssige Spritzmaterialien ist verboten. Ebenso ist besonders verboten die Verwendung von: Materialien mit einer hohen Dichte und Materialien, die Abriebmittel enthalten, und zwar solche wie rotes Bleioxid, dickkörniges Material, ätzende Stoff e und alkalische Substanzen.

Die Abdeckung des Behälters öffnen, das Beschichtungsmaterial auffüllen und anschließend den Deckel des Behälters wieder schließen. Den Behälter nicht bis zum Rand füllen, sondern es ist noch ca. 1 cm Freiraum bis zum oberen Rand des Behälters zu lassen. Bei Spritzpistolen mit einem oberen Behälter muss man den Behälter vor dem Auffüllen an die Pistole schrauben, so dass eine dichte Verbindung gewährleistet ist.

Die bei Pistolen oben angeordneten Behälter sind mit einem Entlüftungsventil ausgerüstet. Bei ungleichmäßigem Zufluss des Beschichtungsmaterials zur Pistole muss das Ventil geöffnet werden. Bei geöffnetem Ventil darf man die Spritzpistole nicht übermäßig kippen, damit kein Auslaufen des Beschichtungsmittels durch das Ventil erfolgen kann.

Regelung der Breite des Spritzstrahls

Eine Änderung der Breite und der Form des Spritzstrahls kann man durch Drehen der Luftdüse erreichen. Die Form des Strahls kann stetig geregelt werden, und zwar von flach bis rund, in Abhängigkeit vom Bedarf. Mit einem Drehknopf für die Mengenregelung der Spritzmasse wird die Menge der dem Luftstrom bereitgestellten Spritzmasse geregelt; der andere Drehknopf ist dagegen für die Regelung der Intensität des Gemisches der Spritzmasse mit der Luft. Es ist ratsam, den Strom des Gemisches so einzustellen, um möglichst kleine Moleküle der Spritzmasse zu erreichen. Dies ermöglicht eine bessere Verteilung der Spritzmasse als Oberfl ächenbelag.

Arbeit mit der Spritzpistole

Während des Gebrauchs der Spritzpistole ist ein Abstand zwischen dem Austritt der Spritzpistole und der zu bedeckenden Fläche im Intervall von 10 bis 15 cm zu halten. Mann muss sich bemühen, dass der Austritt der Spritzpistole senkrecht zur Deckfläche geführt wird. Außerdem sind bogenartige Bewegungen zu vermeiden, da sie eine ungleichmäßige Verteilung der Spritzmasse hervorrufen. Man empfiehlt, lieber mehrere dünne Schichten als eine dicke aufzutragen.

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Regelung des Luftstroms

In Abhängigkeit von der Art der Spritzmasse ist die Druckluftmenge durch den Drehknopf für die Luftdruckregelung einzustellen bzw. zu wählen.

Austausch der Düse

Man muss sich davon überzeugen, ob der gesamte Düsensatz ausgewechselt wurde. Zu diesem Satz gehören: die Düse für die Spritzmasse, eine Düsenadel und die Luftdüse.

Dichtung der Düsennadel

Während der Funktion ist zu überprüfen, ob die Dichtung der Düssennadel noch gut abdichtet. Bei einem deutlichen Verschleiß der Dichtung ist sie während der regelmäßigen Durchsicht der Spritzpistole auszuwechseln, in dem man für die Demontage der Dichtungsbaugruppe eine Schraubenschlüssel verwendet.

REINIGUNG UND WARTUNG

Verstopfen des Austritts für das Spritzmittel

In dem Fall, wenn das Spritzmittel nicht mehr aus der Pistole austreten kann, dann kann es sein, dass die Düse verstopft ist. In solch einer Situation, muss man den Druck auf die Auslassöffnung freigeben und das Werkzeug von der Druckluftanlage trennen. Dann ist das Spritzmaterial aus dem Behälter zu entfernen, den Befestigungsring für die Düse von der Pistole abzuschrauben und die verstopfte Stelle zu beseitigen, ohne dass dabei scharfkantige Metallwerkzeuge verwendet werden, welche die Düse, die Pistole oder andere Elemente beschädigen können.

Ersatzteile

Um sich über die Ersatzteile von Druckluftwerkzeugen zu informieren, muss man sich mit dem Hersteller oder seinem Handelsvertreter in Verbindung setzen.

Nach beendeter Arbeit sind das Gehäuse, die Belüftungsschlitze, Schalter, Handgriffe und Abdeckungen zu reinigen, z.B. mit einem Luftstrahl (mit einem Druck von nicht größer als 0,3 MPa), Pinsel oder trockenem Lappen ohne Verwendung chemischer Mittel und von Reinigungsflüssigkeiten. Die Werkzeuge und Griffe sind mit einem sauberen trockenen Lappen zu reinigen.

Verschlissene Werkzeuge sind Sekundärrohstoffe sie dürfen nicht in die Behälter für den Hausmüll geworfen werden, da sie Gefahrenstoffe für die Gesundheit des Menschen und die Umwelt enthalten! Wir bitten Sie um aktive Mithilfe bei der sparsamen Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen und den Umweltschutz, in dem Sie das verschlissene Werkzeug an die Sammelstelle für derartige Werkzeuge übergeben. Um die Menge der beseitigten Abfallstoffe zu begrenzen, ist ihre Wiederverwendung, Recycling oder Verwertung in einer anderen Form unbedingt notwendig.

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Produktinformationen

Marke : VOREL

Modell : 80902

Kategorie : Spritzpistole