S ZB 400 E - Bohrmaschine Mafell - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG S ZB 400 E Mafell
D Zimmerei-Bohrmaschine ZB 400 / 600 E Originalbetriebsanleitung
Diese Betriebsanleitung enthält Hinweise, die für das sichere Arbeiten mit dieser Maschine wichtig sind. Lesen Sie deshalb unbedingt diese Betriebsanleitung sorgfältig durch!
WARNING!
EG Konformitätserklärung.... 4
1 Erzeugnisangaben.... 5
2 Sicherheitshinweise 7
3 Rüsten / Einstellen....8
4 Betrieb....8
5 Wartung und Instandhaltung.... 9
6 Störungsbeseitigung 10
7 Sonderzubehör.... 10
8 Explosionszeichnung und Ersatzteilliste...... 10 Garantie ...... 46
Contents

Figures.... 3
D - EG Konformitätserklärung
Wir bescheinigen hiermit, dass die Maschine ZB 400 E und ZB 600 E den angeführten EU-Richtlinien entspricht. Bei Konstruktion und Bau wurden die gelisteten Normen angewendet.
Bevollmächtigter für die Zusammenstellung der technischen Unterlagen: Mafell AG
Art.-Nr. 922901, 922920
ZB 600 E
Art.-Nr. 923301, 923320
Mafell AG
D - 78727 Oberndorf, den 14.02.2013


i. V. Dr. Lauckner
Deutsch
In dieser Betriebsanleitung finden Sie folgende Warnhinweise und Symbole:

Dieses Symbol steht an allen Stellen, wo Sie Hinweise zu Ihrer Sicherheit finden. Bei Nichtbeachten können schwerste Verletzungen die Folge sein.

Dieses Symbol kennzeichnet eine möglicherweise schädliche Situation. Wenn sie nicht gemieden wird, kann das Produkt oder Gegenstände in seiner Umgebung beschädigt werden.

Dieses Symbol kennzeichnet Anwendertipps und andere nützliche Informationen.
1 Erzeugnisangaben
zu Maschinen mit Art.-Nr. 922 901, 922 905 oder 922 920 (ZB 400 E)
923 301 oder 923 320 (ZB 600 E)
1.1 Angaben zum Hersteller
MAFELL AG
Postfach 1180, D-78720 Oberndorf/Neckar
Telefon (07423) 812-0, Fax (07423) 812-218
1.2 Kennzeichnung der Maschine
Alle zur Identifizierung der Maschine erforderlichen Angaben sind auf dem am Motorgehäuse angebrachten Leistungsschild vorhanden.
Schutzklasse II
CE-Zeichen zur Dokumentation der Übereinstimmung mit den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen gemäß Anhang I der Maschinenrichtlinie
Nur für EU Länder
Werfen Sie Elektrowerkzeuge nicht in den Hausmüll!
Gemäss Europäischer Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronik- Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
1.3 Technische Daten
Bohrtiefe mit Bohrerführung ( ZB 400 E 350 mm
( ZB 600 E 475 mm
Bohrtiefe ohne Bohrerführung (ZB 400 E 380 mm
( ZB 600 E 505 mm
Schwenkbar bis 45°
Bohrer - ∅ ( ZB 400 E 10 – 30 mm
( ZB 600 E 12 - 30 mm
Bohrerlänge ( ZB 400 E 650 mm
ZB 600 E 820 mm Spannhals 63 mm
Bohrer-Leerlaufdrehzahl 340 – 1450 min ^-1
2-stufiges mechanisches Getriebe
Elektronische Drehzahlregelung stabilisiert unter Last
Rechts – Linkslauf
Gewicht ohne Netzkabel - mit Gestell
( ZB 400 E 9,4 kg
ZB 600 E 9,4 kg
Universalmotor funk- und fernsehentstört 230 V\~, 50 Hz
» Aufnahmeleistung Dauerbetrieb 1200 W
Abgabeleistung
1.4 Angaben zur Geräuschemission
Die nach EN 60745-1 und 60745-2-1 ermittelten Geräuschemissionswerte betragen:
| Schall-Leistungspegel arbeitsplatzbezogener Emissionswert | ||
| Leerlauf 100 dB (A) 89 dB (A) | ||
| Bearbeitung 101 dB (A) 90 dB (A) | ||
Die Geräuschmessung wurde mit dem serienmäßig mitgelieferten Bohrer durchgeführt.
Die angegebenen Werte berücksichtigen nicht eine mögliche Serienstreuung und sind nicht geeignet zur Feststellung des Immissionsschalldruckpegels, da dieser in Abhängigkeit von der Einsatzzeit, der jeweiligen Bearbeitung und den Umgebungseinflüssen schwankt. Der Immissionsschalldruckpegel kann deshalb nur beim Maschinenanwender im Einzelfall ermittelt werden.
1.5 Angaben zur Vibration
Die typische Hand-Arm-Schwingung ist kleiner als 2,5 m/s ^4 .
1.6 Lieferumfang
Zimmerei-Bohrmaschine ZB 400 E oder ZB 600 E komplett mit:
1 Bohrgestell kpl.
1 Bohrerführung
1 Holzbohrer ∅ 18 mm
1 Adapter MK2, Art.-Nr. 039 139
1 Betriebsanleitung
1 Heft «Sicherheitshinweise»
1.7 Bestimmungsgemäße Verwendung
Die MAFELL Zimmerei-Bohrmaschine ZB 400 E / 600 E ist ausschließlich zum Bohren von Massivholz unter Verwendung von Holzbohrern vorgesehen.
Die Länge der Holzbohrer muss bei der ZB 400 E 650 mm und bei der ZB 600 E 820 mm betragen. Ein Bohrer - ∅ 10 bis ∅ 30 mm wird empfohlen.
In Verbindung mit dem Sonderbohrgestell 039 160 (Sonderzubehör) ist die Zimmerei-Bohrmaschine ZB 400 E / 600 E zum Senken mit Dübel-, Kopfsenkern und Ringdübelwerkzeugen vorgesehen, die als Sonderzubehör von der Fa. MAFELL angeboten werden.
Jeder weitere, darüber hinausgehende Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus resultierende Schäden jeder Art haftet der Hersteller nicht; das Risiko trägt allein der Benutzer.
Ebenso ist diese Maschine nicht geeignet für den Betrieb im Freien bei Regen oder in explosionsgefährdeten Räumen.
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch die Einhaltung der von MAFELL vorgeschriebenen Betriebs-, Wartungs- und Instandsetzungsbedingungen und die Befolgung der in der Betriebsanleitung enthaltenen Sicherheitshinweise.
Die Zimmerei-Bohrmaschine ZB 400 E / 600 E darf nur von Personen benutzt, gerüstet und gewartet werden, die über 18 Jahre alt, mit der Maschine vertraut und über die Gefahren unterrichtet sind. Instandsetzungsarbeiten müssen durch die MAFELL-Vertragshändler bzw. MAFELL-Kundendienststellen durchgeführt werden.
Die im jeweiligen Verwenderland geltenden Sicherheitsbestimmungen sowie die sonstigen allgemein anerkannten arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Regeln sind einzuhalten.
Eigenmächtige Veränderungen an der Maschine schließen eine Haftung des Herstellers für daraus resultierende Schäden aus.
1.8 Restrisiken

Auch bei bestimmungsgemäßer Verwendung können trotz Einhaltung aller einschlägigen Sicherheitsbestimmungen aufgrund der durch den Verwendungszweck der Maschine bedingten Konstruktion noch Restrisiken auftreten, z. B.:
- Berühren des Bohrers oder der Bohreraufnahme beim Bohren.
Bruch des Bohrers.
Berühren spannungsführender Teile bei geöffnetem Gehäuse und nicht gezogenem Netzstecker.
Beeinträchtigung des Gehörs bei länger andauernden Arbeiten ohne Gehörschutz.
Emission gesundheitsgefährdender Holzstäube bei länger andauerndem Betrieb ohne Absaugung.
2 Sicherheitshinweise

Holzbearbeitungsmaschinen können bei Gebrauch gefährlich sein. Beachten Sie deshalb stets die in diesem Kapitel zusammengefassten Sicherheitshinweise und die im jeweiligen Verwenderland geltenden Sicherheitsbestimmungen!
Allgemeine Hinweise:
Arbeiten Sie nie ohne die für den jeweiligen Arbeitsgang vorgeschriebenen Schutzvorrichtungen und ändern Sie an der Maschine nichts, was die Sicherheit beeinträchtigen könnte.
Kinder und Jugendliche dürfen diese Maschine nicht bedienen. Davon ausgenommen sind Jugendliche unter Aufsicht eines Fachkundigen zum Zwecke ihrer Ausbildung.
Prüfen Sie vor jeder Arbeit, ob die Schutz- und Arbeitsvorrichtungen sicher befestigt, nicht beschädigt sind und einwandfrei arbeiten.
Berücksichtigen Sie Umgebungseinflüsse. Setzen Sie die Maschine nicht dem Regen aus und vermeiden Sie Arbeiten in feuchter oder nasser Umgebung sowie in der Nähe von brennbaren Flüssigkeiten oder Gasen.
1) Beim Einsatz der Maschine im Freien wird die Verwendung eines Fehlerstromschutzschalters empfohlen.
Tragen Sie die Maschine nicht am Kabel und ziehen Sie den Stecker nicht am Kabel aus der Steckdose.
Achten Sie darauf, dass das Kabel vor Öl und Hitze geschützt ist und nicht über scharfe Kan- ten gezogen wird.
Beschädigte Kabel oder Stecker müssen sofort ausgetauscht werden.
Scharfe Knicke am Kabel verhindern. Speziell beim Transport und Lagern der Maschine das Kabel nicht um die Maschine wickeln.
Verwenden Sie nur Holzbohrer mit den in dieser Betriebsanleitung angegebenen Kenndaten.
Nicht verwendet werden dürfen:
Beschädigte Werkzeuge.
( Stumpfe Werkzeuge.
Bewahren Sie die Maschine an trockenen, verschlossenen Orten außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
Hinweise zur Verwendung persönlicher Schutzausrüstungen:
Tragen Sie stets eng anliegende Arbeitskleidung und legen Sie Ringe, Armbänder und Uhren ab.
Der Schalldruckpegel am Ohr übersteigt 85 dB (A). Tragen Sie deshalb beim Arbeiten einen Gehörschutz.
Hinweise zum Betrieb:
Sorgen Sie für einen freien und rutschsicheren Standplatz mit ausreichender Beleuchtung.
Vor dem Werkzeugwechsel, Einstellarbeiten und vor dem Beseitigen von Störungen ist der Netzstecker zu ziehen.
Bearbeiten Sie keine Werkstücke, die für die Leistungsfähigkeit der Maschine zu klein oder zu groß sind.
Dünne, lange Bohrer (> 300 mm) bei hoher Drehzahl nur mit Bohrerführung einsetzen.
- Maschine nur ausgeschaltet an das Netz anschließen.
Kontrollieren Sie vor dem Einschalten, ob der Bohrer festgezogen ist und der Spannschlüssel entfernt ist.
Sichern Sie, wenn immer möglich, das Werkstück gegen Wegrutschen und Umkippen, z. B. durch Spannzwingen.
Beginnen Sie mit dem Bohren des Werkstücks erst, wenn der Bohrer seine volle Drehzahl erreicht hat.
Kontrollieren Sie das Werkstück auf Fremdkörper. Nicht in Metallteile, z. B. Nägel, bohren.
1) Greifen Sie während des Bohrens nie unter das Werkstück (Verletzungsgefahr!).
Beim Bohren das Anschlusskabel immer nach hinten von der Maschine wegführen.
Passen Sie den Vorschub beim Bohren der Materialstärke an. Zu großer Vorschub führt zu Überbelastung des Motors, zu unsauberen Bohrlöchern und zu einem schnelleren Abstumpfen des Bohrers.
Entfernen Sie die Maschine erst dann vom Werkstück, wenn der Bohrer zum Stillstand gekommen ist.
- Nie bei laufender Maschine an den Bohrer oder an die Bohreraufnahme greifen.
Die Bohrmaschine darf nur im Freien oder an offenen Stellen eingesetzt werden, da eine wirksame Absaugung nicht möglich ist.
Hinweise zur Wartung und Instandhaltung:
Die regelmäßige Reinigung der Maschine, vor allem der Bohreraufnahme, stellt einen wichtigen Sicherheitsfaktor dar. Vor Beginn dieser Arbeiten ist der Netzstecker zu ziehen.
Es dürfen nur original MAFELL-Ersatz- und Zubehörteile verwendet werden. Es besteht sonst kein Garantieanspruch und keine Haftung des Herstellers.
3 Rüsten / Einstellen
3.1 Netzanschluss

Maschine nur ausgeschaltet an das Netz anschließen.
Die Zimmerei-Bohrmaschine ist schutzisoliert nach Klasse II.
Vor Inbetriebnahme ist darauf zu achten, dass die Netzspannung mit der auf dem Leistungsschild der Maschine angegebenen Betriebsspannung übereinstimmt.
3.2 Werkzeugeinsatz / -wechsel

Vor dem Werkzeugwechsel unbedingt Netzstecker ziehen.
- Hülse 7 (Abb. 1) anheben, bis die Ringnut 8 am Schaft sichtbar ist. Werkzeug mit der Fahne in Richtung der Kerben 9 bis zum Anschlag einführen, dann Hülse loslassen.
- Bei Verwendung der Bohrerführung muss zuerst der Kreuzgriff 15 (Abb. 2) so weit gelöst werden, bis die Bohrplatte 16 geschwenkt werden kann. Bohrer durch das entsprechende Loch in der Bohrplatte einführen, Bohrplatte zurückschwenken, Bohrer wie o. a. einführen und Kreuzgriff festziehen. Kopfsenker mit ∅ 80 und ∅ 100 mm nur im Bohrgestell verwenden. Hierzu werden die oberen (langen) Federn aus dem Bohrgestell entfernt. Ringdübelbohrwerkzeuge dürfen nur im Sonderbohrgestell (Sonderzubehör) eingesetzt werden (mit Anschlag).
- Bei Werkzeugwechsel Werkzeug mit einer Hand festhalten, mit der anderen Hand Hülse 7 (Abb. 1) anheben, bis die Ringnut am Schaft sichtbar ist. Werkzeug herausnehmen und Hülse loslassen. Vor dem Einsetzen eines neuen Werkzeuges Werkzeugschaft und Werkzeugaufnahme reinigen.
4 B e t r i e b

Maschine nur einschalten, wenn das Werkzeug keinen Kontakt mit dem Werkstück hat.
4.1 Ein- und Ausschalten
Kurzbetrieb
- Einschalten: Schalter 1 (Abb. 3) drücken.
• Ausschalten: Schalter loslassen.
Dauerbetrieb
- Einschalten: Schalter 1 und Arretierknopf 2 nacheinander drücken. Der Motor läuft ohne Druck auf den Schalter.
- Ausschalten: Schalter 1 eindrücken, bis Arretierknopf 2 herausspringt, dann Schalter loslassen.
4.2 Drehzahleinstellung
Die Bohrmaschine ist mit einem Getriebe und einer elektronischen Drehzahlregelung ausgestattet. Die Drehzahl kann stufenlos zwischen 340 und 1450 min ^-1 eingestellt werden. Die eingebaute Elektronik sorgt beim Einschalten für eine ruckfreie Beschleunigung und regelt bei Belastung die Drehzahl auf den fest eingestellten Wert nach.
Die erforderliche Drehzahl wird mit Hilfe des Drehzahlschaubildes 3 (Abb. 3) ermittelt (siehe Abb. 4) und mit dem Getriebeschalthebel 4 (Abb. 3) und dem Einstellrad 5 eingestellt.

Getriebe nur im Stillstand (oder Auslauf) umschalten (siehe Abb. 5)! Nach dem Einschalten Drehrichtung des Werkzeuges überprüfen. Falls erforderlich, Drehrichtung mit dem Schiebeschalter 6 (Abb. 3) wechseln. Zum Betätigen des Schiebeschalters muss die Maschine zuerst ausgeschaltet werden (mechanische Verriegelung).
4.3 Arbeitshinweise
- Bolzen 10 (Abb. 6) bis zum Anschlag nach unten drücken.
- Bohrmaschine nach Anriss ausrichten und so drehen, dass der Bolzen als Verdrehsicherung am Holz anliegt. Nach dem Einschalten Maschine mit leichtem Druck nach unten drücken, bis die Gewindespitze des Bohrers im Holz angepackt hat. Den weiteren Vorschub übernimmt der Bohrer selbst. Bleibt der Bohrer im Loch stecken, Drehrichtung wechseln. Hierzu Maschine zuerst ausschalten.
Zum Bohren von Sacklöchern kann die Bohrtiefe mit dem Anschlagring 11 (Abb. 3) begrenzt werden.
Zum Bohren schräger Löcher Klemmhebel 12 lösen, Maschine nach Skala 13 in gewünschte Lage schwenken, Klemmhebel festziehen. Bei Verwendung von kürzeren Bohrern kann der Rückhub mit dem Anschlagring 14 an den Bohrer angepasst werden.
Zum Bohren von Löchern in die Mitte eines Balkens werden beide Bolzen bis zum Anschlag nach unten gedrückt und die Maschine so gedreht, dass die Bolzen an beiden Seiten des Balkens anliegen - max. Balkenbreite 22,5 cm (siehe Abb. 6 und Abb. 7).
Für besondere Arbeiten kann der Anschlag kpl. 039 156 (Sonderzubehör) erforderlich sein.
4.4 Zusatzwerkzeuge
Durch den Einsatz von Dübel-, Kopfsenkern und Ringdübelwerkzeugen usw. ist diese Bohrmaschine sehr vielseitig verwendbar. Hierzu sind besondere Merkblätter lieferbar.
5 Wartung und Instandhaltung

Vor Beginn aller Wartungsarbeiten Netzstecker ziehen!

MAFELL-Maschinen sind wartungsarm konstruiert. Die eingesetzten Kugellager sind auf Lebenszeit geschmiert. Nach längerer Betriebsdauer empfiehlt MAFELL, die Maschine einer autorisierten MAFELL-Kundendienstwerkstatt zur Durchsicht zu geben.
5.1 Maschine
Die Maschine muss regelmäßig von abgelagertem Staub befreit werden. Dabei sollten die Lüftungsöffnungen am Motor mit einem Staubsauger gereinigt werden.
5.2 Werkzeug
Die auf der Maschine benutzten Bohrer sollten regelmäßig entharzt werden, da saubere Werkzeuge die Bohrqualität verbessern.
Zum Reinigen dürfen keine stark alkalischen, sondern nur säurefreie Mittel verwendet werden.
Das Entharzen erfolgt durch 24-stündiges Einlegen der Bohrer in Petroleum oder handelsübliche Entharzungsmittel.
5.3 Lagerung
Wird die Maschine längere Zeit nicht verwendet, ist diese sorgfältig zu reinigen (siehe Kapitel 5.1). Blanke Metallteile mit einem Rostschutzmittel einsprühen.
Maschine nur in trockenen Räumen lagern und vor Witterungseinflüssen schützen.
6 Störungsbeseitigung

Die Ermittlung der Ursachen von vorliegenden Störungen und deren Beseitigung erfordern stets erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht. Vorher Netzstecker ziehen!
Im Folgenden sind einige der häufigsten Störungen und ihre Ursachen aufgeführt. Bei weiteren Störungen wenden Sie sich bitte an Ihren Händler oder direkt an den MAFELL-Kundendienst.
| Störung Ursache Beseitigung | ||
| Maschine lässt sich nicht einschalten | Keine Netzspannung vorhandenKohlebürsten abgenützt Maschine in die | Spannungsversorgung kontrollierenMAFELL-Kunden-dienstwerkstatt bringen |
| Maschine bleibt während des Bohrens stehen | Netzausfall Netzseitige Vorsicherungen | kontrollie-ren |
| Bohrer klemmt Stumpfer Bohrer | Bohrer austauschen oder | nachschär-fen |
7 Sonderzubehör
Anschlag, kpl. Best.-Nr. 039 156
Sonderbohrgestell Best.-Nr. 039 160
Zusatzgriff, kpl. Best.-Nr. 039 203
Austreiber 1 DIN 317 Best.-Nr. 093 001
8 Explosionszeichnung und Ersatzteilliste
Die entsprechenden Informationen zu den Ersatzteilen finden Sie auf unserer Homepage: www.mafell.com
English
Postfach 1180, D-78720 Oberndorf/Neckar
Telefono +49 7423 812-0, Fax +49 7423 812-218
1.3 Technische gegevens
3 Voorbereiden / Instellen
3.1 Netaansluiting

Gegen Vorlage der Garantieunterlage (Original-Kaufbeleg) werden innerhalb der jeweils gültigen Gewährleistungsregelungen kostenlos alle Reparaturen ausgeführt, die nach unseren Feststellungen wegen Material-, Bearbeitungs- und Montagefehlern erforderlich sind. Verbrauchs- und Verschleißteile sind hiervon ausgeschlossen. Hierzu muss die Maschine bzw. das Elektrowerkeug frachtfrei an das Werk oder an eine MAFELL-Kundendienststelle geschickt werden. Vermeiden Sie, die Reparatur selbst zu versuchen, da dadurch der Garantieanspruch erlischt. Für Schäden, die durch unsachgemäße Behandlung oder durch normalen Verschleiß entstanden sind, wird keine Haftung übernommen.