Alpha 2 - Klimaanlage Möhlenhoff - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts Alpha 2 Möhlenhoff als PDF.
Benutzerfragen zu Alpha 2 Möhlenhoff
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Klimaanlage kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Alpha 2 - Möhlenhoff und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Alpha 2 von der Marke Möhlenhoff.
BEDIENUNGSANLEITUNG Alpha 2 Möhlenhoff
1.1 Verwendete Signalwörter und Warnhinweise....3
1.2 Bestimmungsgemäße Verwendung....3
1.3 Allgemeine Sicherheitshinweise 3
1.4 Personelle Voraussetzungen 4
1.5 Einschränkungen für die Bedienung 4
1.6 Konformität ....4
2 Ausführungen ....5
2.1 Lieferumfang 5
2.2 Anzeigen und Bedienelemente 5
2.3 Anschlüsse 6
2.4 Technische Daten 7
3 Installation....8
3.1 Montage....8
3.2 Elektrischer Anschluss....8
3.2.1 Externes Change Over-Signal 9
3.2.3 Pumpe/Kessel 24 V 9
3.2.2 Pumpe/Kessel 230 V 9
3.2.4 Optionaler Feuchtefühler 9
3.2.5 Pilot-Funktion für Change Over Heizen/Kühlen 10
3.2.7 System BUS 10
3.2.6 Externe Schaltuhr 10
3.2.8 Verwendung eines Sicherheitstemperaturbegrenzers......11
3.2.9 Anschluss Ethernet-Varianten 11
4 Inbetriebnahme....12
4.1 Erstinbetriebnahme 12
4.2 Basisstationen miteinander Verbinden (Pairing) / trennen....12
4.3 Raumbediengerät einer Heizzone zuordnen (Pairing) 13
4.4 Funktest durchführen....13
4.5 Systemkonfiguration 14
4.5.2 Konfiguration mit Raumbediengerät Funk Display....14
4.6 Werkseinstellungen wiederherstellen 16
5 Schutzfunktionen und Notbetrieb......17
5.1 Schutzfunktionen 17
5.1.1 Pumpenschutzfunktion....17
5.1.2 Ventilschutzfunktion....17
5.1.3 Frostschutzfunktion 17
5.1.4 Taupunktüberwachung 17
5.1.5 Sicherheitstemperaturbegrenzer 17
5.2 Notbetrieb 17
6 Problembehebung und Reinigung....18
6.1 Fehleranzeigen und -behebung 18
6.2 Sicherung wechseln 19
6.3 Reinigung 19
7 Außerbetriebnahme....20
7.1 Außerbetriebnahme 20
7.2 Entsorgung....20
1 Sicherheit
1.1 Verwendete Signalwörter und Warnhinweise
Folgende Symbole zeigen Ihnen, dass
eine Handlung erfolgen muss.
√ eine Voraussetzung erfüllt sein muss.

Warnung
Lebensgefahr durch elektrische Spannung.
Vor elektrischer Spannung wird durch nebenstehendes Symbol gewarnt. Warnhinweise sind durch horizontale Linien abgesetzt.
1.2 Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Basisstationen Funk 24 V und 230 V des Typs BSF x0xx2-xx dienen
√ dem Aufbau einer Einzelraumregelung (Nachregelung) mit bis zu 12 Zonen (abhängig vom verwendeten Typ) für Heiz- und Kühlsysteme,
√ dem Anschluss von bis zu 18 Stellantrieben und 12 Raumbediengeräten (abhängig vom verwendeten Typ), einer Pumpe, einem CO-Signalgeber, einem Feuchtefühler mit potentialfreiem Kontakt sowie einer externen Schaltuhr.
√ der ortsfesten Installation.
Jegliche andere Verwendung gilt als nicht bestimmungsgemäß, für die der Hersteller nicht haftet.
Änderungen und Umbauten sind ausdrücklich untersagt und führen zu Gefahren, für die der Hersteller nicht haftet.
1.3 Allgemeine Sicherheitshinweise

Warnung
Lebensgefahr durch elektrische Spannung
Basisstation steht unter Spannung.
Vor dem Öffnen stets vom Netz trennen und gegen versehentliches Wiedereinschalten sichern.
Am Pumpen- und Kesselkontakt anliegende Fremdspannungen freischalten und gegen versehentliches Wiedereinschalten sichern.
Notfall
Im Notfall gesamte Einzelraumregelung spannungsfrei schalten.

Bewahren Sie die Anleitung auf und geben Sie sie an nachfolgende Nutzer weiter.
1.4 Personelle Voraussetzungen
Autorisierte Fachkräfte
Die Elektroinstallationen sind nach den aktuellen VDE-Bestimmungen sowie den Vorschriften Ihres örtlichen EVU auszuführen. Diese Anleitung setzt Fachkenntnisse voraus, die einem staatlich anerkannten Ausbildungsabschluss in einem der folgenden Berufe entsprechen:
√ Elektroanlagenmonteur/in oder Elektroniker/in
entsprechend den in der Bundesrepublik Deutschland amtlich bekanntgemachten Berufsbezeichnungen sowie den vergleichbaren Berufsabschlüssen im europäischen Gemeinschaftsrecht.
1.5 Einschränkungen für die Bedienung
Dieses Gerät ist nicht dafür bestimmt, durch Personen (einschließlich Kinder) mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder mangels Erfahrung und/oder mangels Wissen benutzt zu werden, es sei denn, sie werden durch eine für ihre Sicherheit zuständige Person beaufsichtigt oder erhielten von ihr Anweisungen, wie das Gerät zu benutzen ist.
Kinder sollten beaufsichtigt werden, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen.
1.6 Konformität
Dieses Produkt ist mit dem CE-Zeichen gekennzeichnet und entspricht damit den Anforderungen aus den Richtlinien:
√ 2004/108/EG mit Änderungen „Richtlinie des Rates zur Angleichung der Rechtvorschriften der Mitgliedsstaaten über die elektromagnetische Verträglichkeit“
√ 2006/95/EG mit Änderungen „Richtlinie des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten betreffend elektrischer Betriebsmittel innerhalb bestimmter Spannungsgrenzen“
√ Gesetz über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen (FTEG) und Richtlinie 1999/5/EG (R&TTE)"
Für die Gesamtinstallation können weitergehende Schutzanforderungen bestehen, für deren Einhaltung der Installateur verantwortlich ist.
2 Ausführungen
2.1 Lieferumfang

2.2 Anzeigen und Bedienelemente

text_image
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 FusePumpBoiler SyBUS Pairing rmBUS Power Cool H% MasterNO 1234 12 11| Nr. | Name | LED | Funktion |
| 1 | Fuse | rot | Leuchtet bei Defekt der Sicherung |
| 2 | syBUS | gelb | Zeigt Aktivität des syBUS, blinkt bei Schreibzugriff auf microSD-Card |
| 3 | Error | rot | Leuchtet: Sicherheitstemperaturbegrenzer aktiv |
| 4 | Power | grün Leuchtet: Basisstation ist betriebsbereit | |
| 5 | Pump | grün Leuchtet: Pumpenansteuerung aktiv | |
| 6 | Boiler | grün | Leuchtet bei aktiver Kesselansteuerung bei Verwendung des Boiler-Relais zur Kesselsteuerung. |
| 7 | Cool H% | blau | Leuchtet: Kühlbetrieb aktivBlinkt: Betauung festgestellt |
| 8 | Master | gelb | Leuchtet: Basisstation ist als Master konfiguriertBlinkt: Basisstation ist als Slave konfiguriert |
| 9 | NO | gelb | Leuchtet: Anlage ist für NO-Antriebe (stromlos-auf) parametriert. |
| 10 | Heizzonen 1 - x | grün | Zeigt jeweilige Aktivität der Heiz-/Kühlzonen |
| 11 | rmBUS Taster | - | Bedientaster für rmBUS-Funktionalität |
| 12 | syBUS Taster | - | Bedientaster für syBUS-Funktionalität |
2.3 Anschlüsse

text_image
24 V 230 V T2A L1 L2 L1' L2' TB 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 pump boiler ECO CO H % System BUS HZ 1 HZ 2 HZ 3 HZ 4 1 2 1 2 1 2 1 2 13 14 15 16 17| Nr. | Anschluss Funktion | |
| 1 | Netztrafo Nur 24-V-Version | Anschluss für Systemtrafo |
| 2 | Ausgang 24 V | Nur 24-V-Version: Ausgang für die Versorgung z.B. eines Sicherheits-temperaturbegrenzers (bauseitige Bereitstellung) |
| 3/7 | Temperaturbegrenzer | Anschluss für bauseitig bereitgestellten Temperaturbegrenzer zum Schutz empfindlicher Oberflächen (optional) |
| 4 | Schutzleiter 1 u. 2 | Nur 230-V-Version: Anschlüsse für den Schutzleiter |
| 5 | Netzanschluss N/L | Nur 230-V-Version: Anschluss für die Netzversorgung |
| 6 | Ausgang 230 V | Nur 230-V-Version: Optionale Belegung zur direkten Energieversorgung der Pumpe |
| 8 | Pumpe Anschluss zur Ansteuerung der Pumpe | |
| 9 | Kessel Anschluss zur Ansteuerung des Kessels bzw. Ausgang für CO-Pilot-Funktion | |
| 10 | ECO Potentialfreier Eingang für Anschluss externer Schaltuhr | |
| 11 | Change Over Potentialfreier Eingang (gemäß SELV) für externes Change Over-Signal | |
| 12 | Taupunktsensor | Potentialfreier Eingang (gemäß SELV) für Taupunktsensor |
| 13 | syBUS | Verbindet mehrere Basisstationen zum Austausch globaler Systemparameter miteinander. |
| 14 | Stellantriebe | bis 18 Anschlüsse für thermische Stellantriebe |
| 15 | RJ45-Anschluss (optional) | Ethernet-Schnittstelle zur Integration der Basisstation ins Heimnetzwerk |
| 16 | RJ12-Anschluss | Anschluss für aktive Antenne |
| 17 | microSD-Kartenslot | Ermöglicht das Einspielen von Firmware-Updates und individuellen Systemeinstellungen. |
| BSF20102-04 | BSF20202-04 | BSF20102-08 | BSF20202-08 | BSF20102-12 | BSF20202-12 | BSF40112-04 | BSF40212-04 | BSF40112-08 | BSF40212-08 | BSF40112-12 | BSF40212-12 | |
| Ethernet | -x-x-x-x-x | |||||||||||
| Anzahl Heizzonen | 48124812 | |||||||||||
| Anzahl Antriebe | 2x2+2x14x2+4x16x2+6x12x2+2x14x2+4x16x2+6x1 | |||||||||||
| Max. Nennlast aller Antriebe | 24 W | |||||||||||
| Schaltleist. je HZ | max. 1 A | |||||||||||
| Betriebsspannung | 230 V/±15%/50 Hz 24 V/±20%/50 Hz | |||||||||||
| Netzanschluss Klemmen NYM-Anschluss 3 x 1,5 mm2Systemtrafo mit Netzstecker | ||||||||||||
| Leistungsaufn.(ohne Pumpe) | 50 W 50 W (durch Systemtrafo begrenzt) | |||||||||||
| Leistungsaufn. im Leerlauf/mit Trafo | 1,5 W 2,4 W 1,5 W | 2,4 W 1,5 W | 2,4 W | 0,3 W/0,6 W | 1,1 W/1,4 W | 0,3 W/0,6 W | 1,1 W/1,4 W | 0,3 W/0,6 W | 1,1 W/1,4 W | |||
| Schutzklasse | II | |||||||||||
| Schutzgrad/Über-spannungskateg. | IP20 / III | |||||||||||
| Sicherung | 5 x 20 mm, T4AH 5 x 20 mm, T2A | |||||||||||
| Umgebungstemp. | 0 °C - 60 °C | |||||||||||
| Lagertemperatur -25 °C bis +70 °C | ||||||||||||
| Luftfeuchtigkeit | 5 - 80 % nicht kondensierend | |||||||||||
| Abmessungen | 225 x 52 x 75 mm | 290 x 52 x 75 mm | 355x 52 x 75 mm | 305 x 52 x 75 mm | 370 x 52 x 75 mm | 435 x 52 x 75 mm | ||||||
| Material | PC+ABS | |||||||||||
| Regelgenauigkeit vom Sollwert: | ±1 K | |||||||||||
| Regelschwingen | ±0,2 K | |||||||||||
| Modulation | FSK | |||||||||||
| Trägerfrequenz | 868 MHz, bidirektional | |||||||||||
| Reichweite | 25 m in Gebäuden / 250 m im Freifeld | |||||||||||
| Sendeleistung | max. 10 mW | |||||||||||
DEU
ENG
FRA
NDL
ITA
ESP
3 Installation
3.1 Montage

Warnung
Lebensgefahr durch elektrische Spannung
Alle Installationsarbeiten sind in spannungsfreiem Zustand durchzuführen.

3.2 Elektrischer Anschluss

Warnung
Lebensgefahr durch elektrische Spannung
Alle Installationsarbeiten sind in spannungsfreiem Zustand durchzuführen.
Die Verschaltung einer Einzelraumregelung hängt von individuellen Faktoren ab und muss sorgsam vom Installateur geplant und realisiert werden. Für die Steck-/Klemmanschlüsse sind nachfolgende Querschnitte verwendbar:
√ massive Leitung: 0,5 - 1,5 mm²
√ flexible Leitung: 1,0 - 1,5 mm²
√ Leitungsenden 8 - 9 mm abisoliert
√ Leitungen der Antriebe können mit den ab Werk montierten Aderendhülsen verwendet werden.
Hinweis: Bei der 230 V-Variante kann die Spannungsversorgung über eines der beiden N- und L-Klemmenpaare erfolgen.

Bei Nutzung eines externen Change Over-Signals schaltet die Gesamtanlage entsprechend dieses Signals zwischen Heizen und Kühlen um.
3.2.3 Pumpe/Kessel 24 V

text_image
T2A 24 V L1 L2 L1' L2' TB pump boiler ECO CO H % 1 2 1 2 1 2 1 2 L N Wärme- erzeugerDer Anschluss Boiler (Kessel) ermöglicht die Steuerung eines Wärmeerzeugers. Zusätzlich kann eine Pumpe gesteuert werden.
3.2.2 Pumpe/Kessel 230 V3.2.1 Externes Ch

text_image
T4AH 230 V pump boiler ECO CO H % 1 2 1 2 1 2 1 2 N L Wärmeer- zeugerDer Anschluss Boiler (Kessel) ermöglicht die Steuerung eines Wärmeerzeugers. Zusätzlich kann eine Pumpe direkt versorgt und gesteuert werden.
3.2.4 Optionaler Feuchtefühler

text_image
pump boiler ECO CO H % 230 V 24 V H Feuchte- fühlerBauseitig bereitzustellende Feuchtefühler dienen dem Schutz vor Betauung im Modus Kühlen.
3.2.5 Pilot-Funktion für Change Over Heizen/Kühlen

text_image
230 V 24 V N L L1 L2 L1 L2 TB L1 L2 L1 L2 L1 L2 Heizen KühlerSteht kein externes Change Over-Signal zur Verfügung, kann die interne Pilot-Funktion der Basisstation zur Umschaltung der Gesamtanlage zwischen den Betriebsmodi Heizen und Kühlen verwendet werden. Hierbei kommt ein von der Basisstation zur Umschaltung genutzes Relais zum Einsatz.
3.2.6 Externe Schaltuhr

text_image
230 V N L N L TB pump 1 2 boiler 1 2 ECO 1 2 CO 1 2 H % N LDie Basisstation verfügt über einen ECO-Eingang für den Anschluss einer externen Schaltuhr, wenn die interne Uhr des Raumbediengeräts Funk Display nicht genutzt werden soll. Bei Aktivierung des Eingangs durch die Schaltuhr werden die Heizzonen in den Nachtbetrieb geschaltet.
3.2.7 System BUS

text_image
pump 1 2 boiler 1 2 ECO 1 2 CO 1 2 H % System BUS 24V A B GND HZ 1 1 2 1 2 HZ 2 1 2 1 2 HZ 3 1 2 HZ 4 1 N L N L TB System BUS syBUS 24V A B GND System BUS syBUS 24V A B GND 1 7Für den Austausch globaler Systemparameter können max. sieben Basisstationen über den System BUS (syBUS) miteinander verbunden werden. Nachdem die Verdrahtung hergestellt ist, müssen die Basisstationen miteinander gepairt werden - siehe Kapitel 4.2. Bei einem Leitungsdurchmesser <6 mm ist die Zugentlastung bauseits vorzusehen.
Hinweis! Die Basisstationen können auch per Funk miteinander verbunden werden, siehe Kapitel 4.2. Ein Mischen beider Varianten ist möglich.
3.2.8 Verwendung eines Sicherheitstemperaturbegrenzers

text_image
T4AH 230 V N L T3 pump boiler ECO CO H % 1 1
Anschluss eines bauseitig bereitgestellten Sicherheitstemperaturbegrenzers (1). Dieser schaltet die Pumpe aus und schaltet den Eingang TB, wenn zu hohe Vorlauftemperaturen der Fußbodenheizung erkannt werden. Wird der TB-Eingang geschaltet fährt die Basisstation alle Antriebe automatisch zu.
3.2.9 Anschluss Ethernet-Varianten
Die Basisstationen BSF xx2xx-xx verfügen über eine RJ45-Schnittstelle und einen integrierten Web-Server zur Steuerung und Konfiguration des Systems per PC/Laptop und über das Internet.
Basisstation per Netzwerkkabel ins Heimnetzwerk integrieren oder direkt mit PC/Laptop verbinden.
Einrichtung im Heimnetzwerk:
Menü des Routers (siehe Handbuch des jeweiligen Geräts) über die Adresszeile im Web-Browser (Internet Explorer, Firefox, ...) aufrufen.
Übersicht aller im Netzwerk befindlichen Geräte anzeigen lassen.
Einen Abgleich der MAC-Adresse (siehe Typenschild) durchführen, um die der Basisstation zugeordnete IP-Adresse herauszubekommen.
IP-Adresse der Basisstation notieren und in die Adresszeile des Web-Browsers eingeben, um das Webinterface zu öffnen.
Direkter Anschluss an PC/Laptop:
Netzwerkeinstellungen im PC/Laptop aufrufen und dem PC manuell die IP-Adresse 192.168.100.1 sowie die Subnetzmaske 255.255.0.0 zuweisen.
Durch Eingabe der IP-Adresse 192.168.100.100 in die Adresszeile des Web-Browsers ist der Zugriff auf das Webinterface möglich.
Weitere Informationen zur Einrichtung sowie zum weltweiten Zugriff über das Internet erhalten Sie unter www.ezr-home.de.
4 Inbetriebnahme
4.1 Erstinbetriebnahme
In den ersten 30 Minuten nach dem Einschalten der Netzspannung befindet sich die Basisstation für 30 Minuten im Installationsmodus. In diesem Modus werden die Soll- und Isttemperaturen verglichen, alle weiteren Funktionen sind deaktiviert. Liegt die Isttemperatur unter der Solltemperatur, wird der dem jeweiligen Raumbediengerät zugeordnete Ausgang an der Basisstation angesteuert. Dadurch erfolgt die Signalisierung an der Basisstation ohne Verzögerung, wodurch die Zuordnung zwischen dem Raumbediengerät und dem Ausgang der Basisstation kontrolliert werden kann.
Netzspannung einschalten
√ Die Basisstation initialisiert für 30 Minuten den Installationsmodus.
√ Ist die Basisstation für NC-Antriebe parametriert, werden alle Heizzonen für 10 Minuten angesteuert, um die First-Open Funktion von NC-Antrieben zu entriegeln.
√ Die LED „Power“ (Betriebsanzeige) leuchtet dauerhaft.
4.2 Basisstationen miteinander Verbinden (Pairing) / trennen
Beim Einsatz mehrerer Basisstationen in einem Heizsystem können bis zu sieben Geräte für den Austausch globaler Systemparameter per Funk oder Systembus (syBUS) miteinander Verbunden (Pairing) werden. Bei der Funkverbindung ist die Funkreichweite der Basisstation zu beachten. Sollte die Funkreichweite nicht ausreichen, muss die Verbindung mit dem syBUS erfolgen. Die Kommunikation erfolgt nach dem Master-/Slave-Prinzip. Anforderungen und Status-Meldungen werden zwischen den Einheiten ausgetauscht. Die Master-Einheit steuert zentral die direkt verbundenen Funktionen/Komponenten:
• CO Ein-/Ausgang (bei aktivierter Pilot-Funktion)
- Kessel-Ausgang
- Pumpen-Ausgang

flowchart
graph TD
A["Master"] --> B["Slave"]
B --> C["System"]
D["Data Input"] --> E["1"]
E --> F["2"]
F --> G["3"]
G --> H["4"]
H --> I["5"]
I --> J["6"]
J --> K["7"]
K --> L["Output"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#ffc,stroke:#333
style F fill:#cfc,stroke:#333
style G fill:#cfc,stroke:#333
style H fill:#cfc,stroke:#333
style I fill:#cfc,stroke:#333
style J fill:#cfc,stroke:#333
style K fill:#cfc,stroke:#333
style L fill:#fcc,stroke:#333
Hinweis: Die Basisstation, an der die Komponenten angeschlossen sind, muss als Master konfiguriert werden. Weitere Basisstationen können nur mit dem Master gepairt werden.
Das Pairing der Basisstationen wird wie folgt durchgeführt:
syBUS-Taster der Basisstation, die als Master konfiguriert werden soll, für 3 Sek. drücken, um den Pairing-Modus zu starten.
√ Die LED „syBUS“ blinkt.
√ Der Pairing-Modus ist für 3 Minuten bereit, das Pairing-Signal einer anderen Basisstation zu empfangen.
Den syBUS-Taster an der Basisstation, die als Slave konfiguriert werden soll, zwei mal hintereinander für 1 Sek drücken, um diese mit dem Master zu pairen.
√ Pairing-Modus wird selbstständig verlassen, sobald der Vorgang abgeschlossen ist.
√ Die LED „Master“ leuchtet dauerhaft an der Master-Basisstation.
√ Die LED „Master“ blinkt, wenn die Basisstation als Slave konfiguriert wurde.
Für das Pairen einer weiteren Basisstation den Vorgang wiederholen.
4.2 Basisstationen miteinander Verbinden (Pairing) / trennen (Forts.)
Das Trennen gepairter Basisstationen ist wie folgt möglich:
syBUS-Taster der Basisstation, bei der das Pairing aufgehoben werden soll, für 3 Sek. drücken, um den Pairing-Modus zu starten.
√ Die LED „syBUS“ blinkt.
syBUS-Taster erneut drücken und für ca. 10 Sekunden gedrückt halten.
√ Die Basisstation startet neu und die LED „Master“ erlischt.
4.3 Raumbediengerät einer Heizzone zuordnen (Pairing)
rmBUS-Taster der Basisstation für 3 Sek. drücken, um den Pairing-Modus zu starten.
√ Die LED „Heizzone 1“ blinkt.
Durch erneutes, kurzes Drücken die gewünschte Heizzone auswählen.
√ Die ausgewählte Heizzone ist für 3 Minuten bereit, das Pairing-Signal eines Raumbediengeräts zu empfangen.
- Pairing-Funktion am Raumbediengerät aktivieren (siehe Handbuch Raumbediengerät).
√ Pairing-Modus wird verlassen, sobald eine erfolgreiche Zuordnung erfolgt.
√ Die LED der zuvor angewählten Heizzone leuchtet für 1 Minute.
Für die Zuordnung weiterer Raumbediengeräte Vorgang wiederholen.
Tipp Ein Raumbediengerät kann mehreren Heizzonen zugeordnet werden. Die Zuordnung mehrerer Raumbediengeräte zu einer Zone ist nicht möglich.
4.4 Funktest durchführen
Mit dem Funktest kann die Kommunikation zwischen der Basisstation und dem Raumbediengerät getestet werden. Der Funktest ist vom geplanten Montageort des Raumbediengeräts auszuführen.
√ Die Basisstation darf sich nicht im Pairing-Modus befinden.
➢ Den Funktest am Raumbediengerät starten (siehe Handbuch Raumbediengerät).
√ Die dem Raumbediengerät zugeordnete Heizzone wird für 1 Minute angesteuert und damit je nach Betriebszustand ein- oder ausgeschaltet.
Erfolgt keine Ansteuerung, sind die Empfangsbedingungen ungünstig. Verfahren Sie wie folgt:
Verändern Sie unter Berücksichtigung der Montagebedingungen des Raumbediengerätes die Montageposition, bis Sie ein Empfangssignal erhalten oder
- Nutzen Sie das optionale Zubehör „Aktive Antenne“ oder „Repeater“ zur Verstärkung des Funksignals. Zur Installation siehe jeweiliges Handbuch.
4.5 Systemkonfiguration
Die Konfiguration der Basisstation erfolgt wahlweise über microSD Karte, die Softwareoberfläche der Ethernet-Variante oder die Service-Ebene des Raumbediengerätes Funk Display.
4.5.1 Systemkonfiguration mit microSD Karte
Über den EZR Manager SD Card unter www.ezr-home.de können individuelle Einstellungen vorgenommen und per microSD-Karte in die Basisstation übertragen werden. Ab der Softwareversion 01.70 erkennt die Basisstation microSD-Karten >2 GB mit den Formaten FAT16 oder FAT32.
➢ Öffnen Sie www.ezr-home.de über den Web-Browser Ihres PCs, wählen Sie EZR Manager SD Card und folgen Sie den Anweisungen online.
Die microSD-Karte mit den aktualisierten Daten in die Basisstation stecken.
√ Der Übertragungsvorgang startet automatisch und kopiert die aktualisierten Daten in die Basisstation.
√ Während des Übertragungsvorganges blinkt die LED „syBUS“.
√ Bei erfolgreicher Datenübertragung erlischt die LED „syBUS“.
4.5.2 Konfiguration mit Raumbediengerät Funk Display
Die Service-Ebene des Raumbediengerätes Funk Display ist durch einen PIN-Code geschützt und darf ausschließlich von autorisierten Fachkräften genutzt werden.
Achtung! Fehlerhafte Konfigurationen führen zu Fehlern und Anlagenschäden.
Drehknopf drücken.
Menü „Service-Ebene“ auswählen und durch Drücken aktivieren.
4-stellige PIN (Standard: 1234) durch Drehen und Drücken eingeben.
Parameter (PAr) durch erneutes Drücken auswählen und Nummer-Code des gewünschten Parameters (siehe folgende Tabelle) eingeben.
Parameter nach Bedarf ändern und durch Drücken bestätigen.
| Nr. | Parameter Beschreibung | Einheit | |
| 010 | verwendetes Heizsystem je Heizzzone | einstellbar: Fußbodenheizung (FBH)Standard / FBH Niedrigenergie / Radiator / Konvektor passiv / Konvektor aktiv | FBH St.=0FBH NE=1RAD=2KON pas.=3KON akt.=4 |
| 020 | Heizen-/Kühlen sperren Sperren der Schaltausgänge in Abhängigkeit des aktivierten Betriebsmodus (Heizen/Kühlen) | normal=0Heizen sperren=1Kühlen sperren=2 | |
| 030 | Bediensperre (Kindersicherung) | Aufheben der Bediensperre passwortgeschützt ausführen | Deaktiviert=0Aktiviert=1 |
4.5.2 Konfiguration mit Raumbediengerät Funk Display (Forts.)
| Nr. | Parameter Beschreibung | Einheit | |
| 031 | Passwort Bediensperre PIN festlegen, wenn Par. 30 auf aktiviert gesetzt 0000..9999 | ||
| 040 | Eterner Sensor am RBG angeschlossen | Anmelden eines zus. Sensors zur Erfassung der Fußbodentemperatur (FBH), der Raumtemperatur oder des Taupunktes | kein Sensor=0Taupunktsen.=1Temp FBH=2Temp Raum=3 |
| 060 | Korrektur Ist-Wert Erfassung Erfassung der Isttemperatur mit einem Korrekturfaktor versehen | -2,0...+2,0 Kin 0,1-Schritten | |
| 110 | Wirksinn Schaltausgang Umschaltung NC und NO Antrieben (nur global) | NC=0 / NO=1 | |
| 115 | Verwendung Absenkeingang | Umschaltung zwischen Nutzung des ECO-Eingangs zur Absenkung oder der Urlaubsfunktion des RBG. Über das Raumbediengerät kann die Urlaubsfunktion nicht mehr aktiviert werden, wenn dieser Parameter auf 1 gesetzt wurde. | ECO=0Urlaub=1 |
| 120 | Einheit Temperaturanzeige Umstellung der Anzeige zwischen Grad Celsius und Grad Fahrenheit | °C=0°F=1 | |
| Konfiguration Pumpe | |||
| 130 | Pumpenausgang Steuerung einer lokalen (im HKV) oder globalen (Heizungsanlage) Umwälzpumpe verwenden. | lokal=0global=1 | |
| 131 | Pumpenart Auswahl der verwendeten Pumpe: Konventionelle Pumpe (KP) / Hocheffizienzpumpe (HP) | KP=0HP=1 | |
| 132 | Vorlaufzeit der Pumpe Zeit, die vom Zeitpunkt einer Anforderung eines Schaltausgangs bis zum Einschalten der Pumpe vergeht. | [min] | |
| 133 | Nachlaufzeit der Pumpe Zeit, die vom Zeitpunkt des Ausschaltens der Schaltausgänge bis zum Ausschalten der Pumpe vergeht. | [min] | |
| 134 | Wirksinn Schaltausgang Bei Verwendung des Pumpenrelais als Steuerausgang kann der Wirksinn invertiert werden | normal=0invertiert=1 | |
| 135 | Mindestlaufzeit Die Mindestlaufzeit gibt an wie lange die Hocheffizienzpumpe laufen muss bis sie wieder ausgeschaltet werden darf | [min] | |
| 136 | Mindeststillstandszeit Hocheffizienzpumpe: Die Pumpe darf nur abgeschaltet werden wenn eine Mindeststillstandszeit gewährleistet werden kann. | [min] | |
| Konfiguration Change Over Funktionalität / Kesselrelais | |||
| 140 | Funktion Relais Kessel / CO-Ausgang | Auswahl ob der Schaltausgang zur Ansteuerung eines Pumpenrelais oder als CO-Pilot dienen soll | Boiler=0CO-Pilot=1 |
| 141 | Vorlaufzeit Vorlaufzeit Kesselrelais bei konv. Pumpe [min] | ||
| 142 | Nachlaufzeit Nachlaufzeit Kesselrelais bei konv. Pumpe [min] | ||
| 143 | Wirksinn Schaltausgang Bei Verwendung als Steuerausgang kann die Relaisfunktion invertiert werden. | normal=0invertiert=1 | |
4.5.2 Konfiguration mit Raumbediengerät Funk Display (Forts.)
| Nr. | Parameter Beschreibung | Einheit | |
| 160 | Frostschutzfunktion Ansteuerung | der Schaltausgänge bei T_ist < x^ Deaktiviert | =0Aktiviert=1 |
| 161 | Frostschutztemperatur Grenzwert | für die Frostschutzfunktion [°C] | |
| 170 | Smart Start Anlernen des Temperaturverhaltens der einzelnenHeizzonen | Deaktiviert=0Aktiviert=1 | |
| Notbetrieb | |||
| 180 | Dauer bis Aktivierung Dauer bis Aktivierung der Notbetriebroutine [min] | ||
| 181 | PWM Zyklusdauer im Not-betrieb | Dauer eines PWM-Zyklus im Notbetrieb | [min] |
| 182 | Einschaltdauer PWM Heizen | Ansteuerdauer im Heiz-Betrieb [%] | |
| 183 | Einschaltdauer PWM Kühlen | Ansteuerdauer im Kühl-Betrieb | [%] |
| Ventilschutzfunktion | |||
| 190 | Dauer bis Aktivierung Startzeit nach letzter Ansteuerung [d] | ||
| 191 | Ventilansteuerdauer | Ventilansteuerdauer (0 = Funktion deaktiviert) | [min] |
| Pumpenschutzfunktion | |||
| 200 | Dauer bis Aktivierung Startzeit nach letzter Ansteuerung [d] | ||
| 201 | Ansteuerdauer | Ansteuerdauer (0 = Funktion deaktiviert) | [min] |
| 210 | First-Open-Funktion (FO) | Ansteuerung aller Schaltausgänge bei Einschalten der Spannungsversorgung | [min]Aus = 0 |
| 220 | Automatische Sommer-/Winterzeitumstellung | Bei aktivierter Umstellung erfolgt die Zeitanpassung automatisch nach MEZ-Richtlinien | Deaktiviert=0Aktiviert=1 |
| 230 | Absenkdifferenztemperatur | Bei Aktivierung der Absenkung über den externen Eingang | [K] |
4.6 Werkseinstellungen wiederherstellen
Achtung! Sämtliche Nutzer-Einstellungen gehen verloren.
Falls vorhanden, die microSD-Karte der Basisstation entnehmen und die Parameter-Datei „params_usr.bin“ am PC löschen.
rmBUS-Taster der Basisstation Funk für 3 Sek. gedrückt halten, um den Pairing-Modus zu starten.
√ Die LED „Heizzone 1“ blinkt.
rmBUS-Taster erneut drücken und für 10 Sekunden gedrückt halten.
√ Alle Heizzonen-LEDs blinken gleichzeitig, fangen nach weiteren 5 Sekunden gedrückt halten an, gleichzeitig zu leuchten und erlöschen im Anschluss.
√ Die Basisstation ist auf Werkeinstellung zurückgesetzt und verhält sich wie bei der Erstinbetriebnahme (siehe Kapitel 4).
Hinweis: Zuvor zugeordnete Raumbediengeräte müssen neu gepairt werden, siehe Kapitel 4.3.
5 Schutzfunktionen und Notbetrieb
5.1 Schutzfunktionen
Die Basisstation verfügt über zahlreiche Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Schäden am Gesamtsystem.
5.1.1 Pumpenschutzfunktion
Zur Vermeidung von Schäden durch längeren Stillstand wird die Pumpe innerhalb vordefinierter Zeiträume angesteuert. Während dieses Zeitraumes leuchtet die LED „Pumpe“.
5.1.2 Ventilschutzfunktion
In Zeiträumen ohne Ventilansteuerung (beispielsweise außerhalb der Heizperiode), werden alle Heizzonen mit angemeldetem Raumbediengerät zyklisch angesteuert, um dem Festsetzen der Ventile vorzubeugen.
5.1.3 Frostschutzfunktion
Unabhängig vom Betriebsmodus, verfügt jeder Schaltausgang über eine Frostschutzfunktion. Sobald eine zuvor eingestellte Frostschutztemperatur (5...10 °C) unterschritten ist, werden die Ventile der zugeordneten Heizzone solange angesteuert, bis diese erreicht ist. Die Frostschutztemperatur ist über microSD-Karte, die Softwareoberfläche der Ethernet-Variante oder die Service-Ebene des RBG Display (Parameter 161) einstellbar.
5.1.4 Taupunktüberwachung
Ist die Anlage mit einem Taupunktsensor (bauseitige Bereitstellung) ausgestattet, werden bei Feststellung von Betauung die Ventile aller Heizzonen zugefahren, um Schäden durch Feuchtigkeit zu vermeiden. Die Auswertung vom Eingang des Taupunktsensors erfolgt nur im Kühl-Betrieb.
5.1.5 Sicherheitstemperaturbegrenzer
Beim Einsatz eines optionalen Sicherheitstemperaturbegrenzers, werden beim Überschreiten einer kritischen Temperatur alle Ventile zugefahren, um Schäden an empfindlichen Bodenbelägen zu vermeiden.
5.2 Notbetrieb
Kann die Basisstation nach Ablauf einer zuvor eingestellten Zeit keine Verbindung mehr zum der Heizzone zugeordneten Raumbediengerät herstellen, wird automatisch der Notbetrieb aktiviert. Im Notbetrieb werden die Schaltausgänge an der Basisstation unabhängig vom Heizsystem mit einer modifizierten PWM-Zyklusdauer (Parameter 181) angesteuert, um das Auskühlen der Räume (im Betrieb Heizen) bzw. eine Betauung (im Betrieb Kühlen) zu vermeiden.
6 Problembehebung und Reinigung
6.1 Fehleranzeigen und -behebung

text_image
SyBUS Error mBUS FusePumpBoiler Pairing Power Cool H% MasterNO 1234| Signalisierung der LEDs Bedeutung Behebung | ||
| FuseDauer in Sek.Fuse | Sicherung defekt | ➢ Sicherung wechseln(siehe Kap. 6.2) |
| Error / PumpDauer in Sek.PumpDauer in Sek.Error | Sicherheitstemperaturbegrenzer aktiv, Ventile werden zugefahren | √ Normaler Regelbetrieb wird automatisch nach Unterschreiten der kritischen Temperatur aktiviert |
| „Cool H%“ (nur Kühlbetrieb)CoolDauer in Sek. | Betauung festgestellt, Ventile werden zugefahren | √ Normaler Regelbetrieb wird automatisch aktiviert, wenn keine Betauung mehr festgestellt wird. |
| HeizzoneDauer in Sek.HZ ausDauer in Sek.HZ ausDauer in Sek.HZ an | Funkverbindung zum Raumbediengerät gestört | ➢ Position des Raumbediengeräts verändern, bzw. Repeater oder aktive Antenne einsetzen. |
| HeizzoneDauer in Sek.HZ ausDauer in Sek.HZ an | Niedrige Batteriekapazität am Raumbediengerät | ➢ Batterien am Raumbediengerät wechseln |
| HeizzoneDauer in Sek.HZ Dauer in Sek. | Notbetrieb aktiv | ➢ Batterien am Raumbediengerät wechseln➢ Funktest durchführen.➢ Raumbediengerät, falls erforderlich, neu positionieren.➢ Defektes Raumbediengerät austauschen. |

LED an LED aus
6.2 Sicherung wechseln

Warnung
Lebensgefahr durch elektrische Spannung
Basisstation steht unter Spannung.
Vor dem Öffnen Basisstation stets vom Netz trennen und gegen versehentliches Wiedereinschalten sichern.

Zum Reinigen nur ein trockenes, lösungsmittelfreies, weiches Tuch verwenden.
7 Außerbetriebnahme
7.1 Außerbetriebnahme

Warnung
Lebensgefahr durch elektrische Spannung
Basisstation steht unter Spannung.
Vor dem Öffnen stets vom Netz trennen und gegen versehentliches Wiedereinschalten sichern.
Am Pumpen- und Kesselkontakt anliegende Fremdspannungen freischalten und gegen versehentliches Wiedereinschalten sichern.
Netzstecker ziehen und gesamte Anlage spannungsfrei schalten.
Verkabelung zu allen extern verbundenen Komponenten wie Pumpe, Kessel und Antrieben lösen.
Gerät demontieren und ordnungsgemäß entsorgen.
7.2 Entsorgung

Die Basisstationen dürfen nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden. Der Betreiber ist dazu verpflichtet, die Geräte an entsprechenden Rücknahmestellen abzugeben. Die getrennte Sammlung und ordnungsgemäße Entsorgung der Materialien trägt zur Erhaltung der natürlichen Ressourcen bei und garantiert eine Wiederverwertung, die die Gesundheit des Menschen schützt und die Umwelt schont. Informationen, wo Sie Rücknahmestellen für Ihre Geräte finden, erhalten Sie bei Ihrer Stadtverwaltung oder den örtlichen Müllentsorgungsbetrieben.
Made in Germany


Dieses Handbuch ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten. Es darf weder ganz noch teilweise ohne vorheriges Einverständnis des Herstellers kopiert, reproduziert, gekürzt oder in irgendeiner Form übertragen werden, weder mechanisch noch elektronisch. © 2014
BSF 20x02-xx - 230 V
BSF 40x12-xx - 24 V
