Bavaria III - Herd JUSTUS - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Holzofen |
| Marke | Justus |
| Modell | Bavaria III |
| Nennleistung | 7,0 kW |
| Energieklasse | A |
| Energieeffizienzindex (EEI) | 106 |
| Energiewirkungsgrad | 80,0 % |
| Abmessungen (H x B x T) | 1000 x 766 x 450 mm |
| Gewicht (ohne Verpackung) | 161 kg |
| Zugelassene Brennstoffe | Holzscheite, Holzbriketts, Braunkohlebriketts |
| Maximale Scheitlänge | 33 cm |
| Brennstoffmenge (Holz) | 1,64 kg |
| Feuerraumtyp | Intervallverbrennung |
| Rauchrohranschluss | Oben oder hinten |
| Nennzug | 12 Pa |
| Abgastemperatur am Stutzen | 252 °C |
| Verkleidungsmaterial | Keramik, Vermiculit, Gusseisen |
| Mindestsicherheitsabstände | Hinten 20 cm, seitlich 20 cm, vorne 150 cm |
| Oberflächenreinigung | Weiches, trockenes Tuch, keine Scheuermittel |
| Glasreinigung | Spezialreiniger für Ofenglas, Trocknen mit trockenem Tuch |
| Garantie | 24 Monate (vertragliche Garantie) |
| Ersatzteile | Original JUSTUS empfohlen |
Häufig gestellte Fragen - Bavaria III JUSTUS
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BEDIENUNGSANLEITUNG Bavaria III JUSTUS
Bedienungs- und Montageanleitung für Kaminofen

Raumluftabhängig (Typ BE) Dépendant de l'air ambiant (Type BE))
CE

Inhaltsverzeichnis D / AT / CH
1. Symbolerklärung, Umweltschutz 3
1.1 Symbolerklärung 3
1.2 Umweltschutz 3
2. Produktübersicht und Bedienelemente 4
3. Bestimmungsgemäße Verwendung und Sicherheitshinweise 5
3.1 Bestimmungsgemäße Verwendung 5
3.2 Sicherheitshinweise
4. Angaben zum Gerät 7
4.1 Lieferumfang 7
4.2 Nicht mitgeliefertes Zubehör 7
4.3 Original Ersatzteile 7
4.4 Produktbeschreibung 7
4.5 Technische Daten 8
4.6 Grundeinstellung bei Prüfung nach EN 16510 8
4.7 Maßzeichnungen 8
5. Brennstoffe 9
5.1 Geeignete Brennstoffe 9
6. Schornsteinanlage und Zuluftbedingungen 10
6.1 Anschluss an den Schornstein/ Rauchrohranschluss 10
7. Installation und Inbetriebnahme 11
7.1 Aufstellung und Sicherheitsabstände 11
7.2 Montage des Kaminofens 11
7.3 Erstinbetriebnahme 12
8. Bedienung 13
8.1 Anheizen 13
8.2 Brennstoff nachlegen 14
8.3 Heizleistung anpassen 14
8.4 Heizen mit Braunkohlenbriketts 15
8.5 Heizen in der Übergangszeit 15
8.6 Gerät außer Betrieb nehmen 15
9. Reinigung, Wartung und Pflege 16
9.1 Oberflächen reinigen 16
9.2 Sichtscheibe reinigen 16
9.3 Feuerraum reinigen 16
9.4 Feuerraumauskleidung demontieren und Abgaswege reinigen 16
10. Störungen beheben 18
11. Kundendienst 20
12. JUSTUS-Werksgarantie 21
13. Zulassungen 22
13.1 Einzuhaltende Richtlinien und Normen 22
14. Leistungserklärung 49
15. EU-Konformitätserklärung 50
16. CE-Kennzeichnung 50
17. Energielabel und Produktdatenblatt 51
18. Technische Dokumentation 51
19. Geräte-Kenndaten 52
1. Symbolerklärung, Umweltschutz
1.1 Symbolerklärung
Warnhinweise

Warnhinweise im Text werden mit einem Warndreieck gekennzeichnet. Zusätzlich kennzeichnen Signalwörter die Art und Schwere der Folgen, falls die Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr nicht befolgt werden.
Die folgenden Signalwörter können in dem vorliegenden Dokument verwendet werden:
• HINWEIS bedeutet, dass Sachschäden auftreten können.
- VORSICHT bedeutet, dass leichte bis mittelschwere Personenschäden auftreten können.
- WARNUNG bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten können.
- GEFAHR bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten werden.

Wichtige Informationen ohne Gefahren für Menschen oder Sachen werden mit dem nebenstehenden Symbol gekennzeichnet. Sie werden durch Linien ober- und unterhalb des Textes begrenzt.
Wichtige Informationen
| Symbol Bedeutung | |
| ▶ | Handlungsanweisung |
| → | Verweis auf eine Stelle im Dokument |
| ● Aufzählung/Listeneintrag | |
| - | Aufzählung/Listeneintrag(2. Ebene) |
| Gerätebestandteil Material Demontage Entsorgung | |||
| Feuerraumauskleidung | Vermiculite Entnehmen Restmüll | ||
| Feuerbeton Entnehmen Restmüll | |||
| Sichtscheibe | Glaskeramik | Halteschrauben lösen | Restmüll |
| Dichtungen | Glasfaser | Klebung bzw. Schraubung lösen | Künstliche Mineralfaser (KMF); lokale Entsorgungsmöglichkeit erfragen |
| Steinverkleidungen | Naturstein | Halteschrauben lösen | Bauschutt |
| Keramikverkleidungen | Keramik | Halteschrauben lösen | Bauschutt |
| Gerätekorpus | Stahlblech | - | Metallschrott |
| Gerätetür(en) | Gusseisen | Befestigungsschrauben lösen | Metallschrott |
| Stahlblech | Befestigungsschrauben lösen | Metallschrott | |
| Sonstige metallische Komponenten | Metall | Befestigungsschrauben lösen | Metallschrott |
| Elektro oder Elektronikkomponenten | - | Befestigungsschrauben lösen | Elektro-Altgeräte-Rücknahmesystem |

2. Produktübersicht und Bedienelemente
1 Kachelkamin mit vormontierter Keramikverkleidung
2 Sockel
3 Feuerraumtür
4 Leistungsregler
(links = geschlossen = niedrige Heizleistung, rechts = off en = hohe Heizleistung,)
5 Brennstoff wähler
(1 = links = Holz, 2 = rechts = Braunkohlenbriketts) Der Brennstoff wähler ist im Aschenkasten integriert. Bedienung nur bei geöff neter Feuerraumtür.
6 Aschenkasten
7 Holzlagerfach
8 Feuerraumauskleidung
9 Feuerraum-Türgriff
10 Gussrost

3. Bestimmungsgemäße Verwendung und Sicherheitshinweise
3.1 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Gerät ist für den Brennstoff Holz als Zeitbrandfeuerstätte und für den Brennstoff Braunkohlenbrikett BB7 als Dauerbrandfeuerstätte nach EN 16510 zugelassen.
Das Gerät ist nur für die Wohnraumbeheizung zugelassen. Die Aufstellung beispielsweise in Garagen, Feuchträumen oder im Freien ist nicht zulässig.
Ein Überschreiten der in den Technischen Daten (Kap. 4.5) genannten Aufgabemenge ist nicht zulässig.

Diese Bedienungsanleitung macht Sie mit der Funktion und Handhabung des Ofens vertraut und ist Bestandteil dieser Feuerstätte.
Bewahren Sie die Bedienungsanleitung gut auf, damit Sie sich bei Beginn einer Heizperiode wieder über die richtige Bedienung informieren können.
Diese Feuerstätte darf nicht verändert werden! Der Erwerber und Betreiber eines Kaminofens ist verpflichtet, sich an Hand dieser Anleitung über die richtige Handhabung zu informieren. Unsere Gewähr für eine einwandfreie Funktion erlischt sofort, wenn die nachfolgenden Richtlinien und Anweisungen nicht beachtet werden. Wir danken für Ihr Verständnis!
3.2 Sicherheitshinweise

WARNUNG!
Erstickungsgefahr, Vergiftung durch Abgase
Durch verstopfte Schornsteine können die Abgase nicht oder in nicht ausreichendem Maße ins Freie entweichen. Die durch den entstehenden Rückstau in den Aufstellungsraum gelangenden Abgase sind gefährlich! Der Schornstein, das Rauchrohr und ein eventuell vorhandener Wasserwärmetauscher müssen frei von Hindernissen sein und sind nach den Anweisungen der Bedienungsanleitung zu reinigen.
Nur empfohlene Brennstoffe verwenden. Die Anweisungen der Bedienungsanleitung sind unbedingt zu befolgen!

VORSICHT!
Verletzungsgefahr durch heiße Geräteteile
Oberflächen, Feuerraumtüren, Bediengriffe, Rauchrohr und Sichtscheibe werden im Betrieb heiß.
Zum Betätigen der Bedienelemente Schutzhandschuh verwenden.
- Produktsicherheit
Dieses Gerät ist nach dem aktuellen Stand der Technik und anerkannten sicherheitstechnischen Vorgaben konstruiert und gefertigt.
Dennoch ist nicht auszuschließen, dass während des Betriebes Personen- und Sachschäden auftreten können.
Verwenden Sie das Gerät deshalb sicherheits- und gefahrenbewusst, nur seiner Bestimmung entsprechend und ausschließlich in einwandfreiem, unbeschädigtem Zustand!
- Einweisung
Der Installateur Ihres Gerätes weist Sie ausführlich in die Funktionsweise, die sichere und sachgerechte Bedienung ein und gibt Ihnen Tipps zum richtigen und umweltschonenden Heizen mit diesem Gerät.
▶ Lassen Sie sich die technischen Dokumente des Gerätes sowie alle Zubehörteile aushändigen.
• Verhalten im Notfall
Bringen Sie sich nicht selbst in Lebensgefahr. Wenn ohne Gefährdung der eigenen Person möglich:
▶ Warnen Sie andere Personen und fordern Sie sie zum Verlassen des Gebäudes auf.
▶ Nehmen Sie das Gerät umgehend außer Betrieb.
3.2 Sicherheitshinweise (Fortsetzung)
- Brandgefahr
- Platzieren oder lagern Sie keine brennbaren Materialien oder Flüssigkeiten auf oder neben dem Gerät.
Platzieren Sie keine brennbaren Gegenstände (z.B. Teppiche, Möbelstücke, Pflanzen o.ä.) im Bereich der Feuerraumöffnung. Beachten Sie, dass auch Wärmestrahlung durch Glasflächen, Gegenstände in der Nähe des Gerätes in Brand setzen kann!
Das Gerät muss unter Einhaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsabstände aufgestellt werden.
• Gefahr durch unzureichende Verbrennungsluftzufuhr
▶ Stellen Sie eine ausreichende Versorgung des Aufstellungsraumes mit Verbrennungsluft während des Betriebes des Gerätes sicher. Dies gilt auch für den zeitgleichen Betrieb des Gerätes mit weiteren Wärmeerzeugern. Zuluftöffnungen und Lüftungsgitter dürfen nicht blockiert werden!
▶ Beim Anschluss an eine externe Verbrennungsluftversorgung muss eine eventuell vorhandene Absperrklappe bei Betrieb des Gerätes geöffnet sein.
Ein eventuell vor der äußeren Zuluftöffnung angebrachtes Schutzgitter muss regelmäßig gereinigt werden.
• Schäden durch Bedienfehler
Fehlerhafte Bedienung kann zu Personen- und/oder Sachschäden führen! Der Heizbetrieb ist nur mit geschlossener Feuerraumtür (3) gestattet!
▶ Sorgen Sie dafür, dass Kinder das Gerät nicht unbeaufsichtigt bedienen oder zum Spielen verwenden.
▶ Stellen Sie sicher, dass nur Personen zu dem Gerät Zugang haben, die auch zu sachgerechter Bedienung in der Lage sind.
▶ Nur erlaubte Brennstoffe verwenden.
Benutzen Sie niemals Benzin, benzinartige Lampenöle, Petroleum, Grillkohlenanzünder, Ethylalkohol oder ähnliche brandbeschleunigenden Flüssigkeiten zum Entfachen oder „Wiederentzünden“ eines Feuers im Gerät verwenden. Derartige Flüssigkeiten sind vom Gerät fernzuhalten, vor allem wenn es in Betrieb ist!
▶ Schließen Sie niemals alle Luftschieber, solange der Ofen noch in Betrieb ist! Es besteht Verpuffungsgefahr durch Entzündung unverbrannter Brenngase!
▶ Die Feuerraumtür (3) darf nur zur Brennstoffaufgabe und der Aschenkasten (6) nur zur Entfernung von Verbrennungsrückständen geöffnet werden.
Die Markierung -max load- im Feuerraum signalisiert die maximale Brennstoff-Füllhöhe, die nicht überschritten werden darf! Überlastung kann zu Schäden am Gerät und zu bleibenden Veränderungen der Spaltmaße führen.
Keine Blechdosen oder ähnliche verschlossene Behälter in den Feuerraum legen - Explosionsgefahr!
▶ Niemals ein Kaminfeuer mit Wasser löschen!
▶ Bei Schäden an Dichtungen der Feuerraumtür (3) darf das Gerät nicht betrieben werden!
• Verletzungsgefahr durch heiße Geräteteile
Während des Betriebes sind Oberflächen, Feuerraumtüren, Bediengriffe, Sichtscheibe und Rauchrohre sehr heiß.
Zum Öffnen und Schließen der Feuerraumtür (3), beim Auflegen von Brennstoff und der Bedienung der Luftschieber Schutzhandschuh verwenden.
▶ Kinder niemals mit dem in Betrieb befindlichen Gerät unbeaufsichtigt lassen!
- Bauseitige Voraussetzungen, Installation und erste Inbetriebnahme
Für den Betrieb des Gerätes gelten örtlich spezifische feuerpolizeiliche und baurechtliche Vorschriften, einschließlich derer, die sich auf nationale und europäische Normen beziehen, deren Einhaltung Grundvoraussetzung für einen ordnungsgemäßen Betrieb des Gerätes sind.
Das ordnungsgemäß installierte Gerät muss durch eine genehmigungspflichtige Behörde, z.B. Bezirks-Schornsteinfeger, abgenommen werden.
Das Gerät darf nicht in Garagen, Treppenräumen oder außerhalb von Gebäuden aufgestellt werden.
Das Gerät muss so aufgestellt werden, dass ein ausreichender Freiraum für die Reinigung des Gerätes, des Rauchrohres und des Schornsteins gegeben ist.
▶ Die Abgasanlage muss mindestens der in den Technischen Daten (Kap. 4.5) angegebenen Klassifizierung entsprechen.
▶ Die Aufstellfläche für das Gerät muss über eine ausreichende Tragfähigkeit verfügen.
Das Gerät ist nicht geeignet, eine Schornsteinlast (Traglast) aufzunehmen.
▶ Raumluftabhängige Feuerstätten (Typ B/BE) dürfen nicht gleichzeitig mit Lüftungsgeräten oder Dunstabzugshauben betrieben werden.
▶ Bei raumluftunabhängigen Feuerstätten (Typ CA) beträgt das Mindestvolumen des Aufstellraums 80m³.
▶ Raumluftunabhängige Feuerstätten (Typ CA) dürfen nicht zusammen mit Lüftungsanlagen eingesetzt werden, die einen Unterdruck unterhalb -15 Pa erzeugen.
▶ Lüftungsgitter sind so anzuordnen, dass sie nicht versehentlich blockiert oder verschlossen werden können.
• Reinigung, Wartung und Störungsbehebung
▶ Gerät regelmäßig reinigen.
▶ Reinigung und Wartung durch zugelassenen Fachbetrieb.
Feuerraumtür-Verschluss: Bewegliche Bauteile regelmäßig mit handelsüblicher Kupferpaste oder Graphitfett benetzen.
▶ Verwenden Sie ausschließlich JUSTUS Original-Ersatzteile und Original-Zubehör.
4. Angaben zum Gerät
4.1 Lieferumfang
Prüfen Sie den Lieferumfang bei Erhalt auf Vollständigkeit und Unversehrtheit.
Palette mit Kachelkamin und Sockel im Holzverschlag
Schutzhandschuh, Bedienungsanleitung und Hinweisblätter in Plastikhülle im Gerät
Steinstopfen zur Verwendung bei Rauchrohranschluss nach hinten
4.2 Nicht mitgeliefertes Zubehör
Folgende Zubehörteile sind nicht im Lieferumfang des Gerätes enthalten und können über Ihren Fachhändler bezogen werden.
Rauchrohre, bei JUSTUS in Originalfarbe erhältlich
Flexrohre und Wanddurchführung für externe Verbrennungsluftversorgung
Bodenplatte aus Glas oder Stah
4.3 Original Ersatzteile
Verwenden Sie ausschließlich Original-Ersatzteile.
Ersatzteile anderer Hersteller sind durch JUSTUS nicht geprüft und daher nicht freigegeben.
Nicht freigegebene Ersatzeile verändern möglicherweise die konstruktiv vorgegebenen Eigenschaften des Gerätes und führen somit zur Beeinträchtigung der Sicherheit und zum Verlust der Zulassung. Dies kann bei einem eventuellen Schadensfall versicherungsrechtliche Konsequenzen haben.
Die Artikelnummern der Originalersatzteile finden Sie unter www.justus.de.
4.4 Produktbeschreibung
Gerät:
Der Kachelkamin (1) ist mit einem stabilen, teilweise gussei- sernen Heizeinsatz ausgerüstet. Im Mittelteil befindet sich der mit Schutzplatten ausgekleidete Feuerraum. Unter einem sta- bilen Gussrost (10) befindet sich der Aschenkasten (6). Der Kachelkamin (1) ruht auf einem Sockel (2) mit Holzlagerfach (7).
Kaminöfen dieser Bauart arbeiten im Konvektionsbetrieb, d. h. die Umgebungsluft wird von den im Kaminofen enthaltenen Konvektionsschächten angesaugt, stark erwärmt und wieder an den Wohnraum abgegeben.
Das Gerät arbeitet raumluftabhängig.
Feuerraumauskleidung (8):
Der Feuerraum ist mit Vermiculiteplatten ausgekleidet. Diese dienen dem Hitzeschutz und zur Abgaslenkung. Im Betrieb können an diesen Bauteilen Risse entstehen. Ursache dafür sind insbesondere
- Hohe Temperaturunterschiede
- Stoßbeanspruchung bei Brennstoffaufgabe
- Wärmedehnung durch übermäßige Erhitzung
Oberflächenrisse sind zunächst unbedenklich. Erst wenn der darunterliegende Metallkorpus freiliegt, muss ein Austausch der Vermiculiteplatten erfolgen. Die Feuerraumauskleidung (8) unterliegt nicht der Werksgarantie.

WARNUNG!
Brandgefahr durch Verwendung nicht originaler Ersatzteile
Durch Verwendung von Feuerraumauskleidungen mit falschen Wärmeeigenschaften kann es zu Überhitzung umgebender Wände und Einrichtungsgegenständen kommen!
Verwenden Sie daher ausschließlich Original-Ersatzteile!
Vermiculiteplatten sind asbestfrei und ungiftig. Vermiculteplatten haben gegenüber Schamottesteinen den entscheidenden Vorteil, dass die Verbrennungstemperatur im Ofen signifikant gesteigert werden kann. Daher ist zunächst zum Anzünden meist weniger Kleinholz erforderlich und durch den heißeren Abbrand wird die Wärmeenergie des Brennstoffes besser ausgenutzt (Wirkungsgrad).
Ein Betrieb des Gerätes ohne montierte Heizgasumlenkungen ist nicht zulässig, weil das Gerät überhitzen kann und die Emissionen stark ansteigen.

Achten Sie darauf, das Heizmaterial möglichst vorsichtig in den Feuerraum einzulegen, um Beschädigungen an der Feuerraumauskleidung (8) zu vermeiden!
4.5 Technische Daten
| Eigenschaft Einheit Wert | ||
| Kaminofen Typ: Bavaria III | ||
| Bauart: 1 | ||
| Nennwärmeleistung P_nom/P_SHnom : kW 7,0 | ||
| Energieeffizienzklasse: A | ||
| Energieeffizienzindex EEI: 106 | ||
| Raumheizvermögen DIN 18893 max. m | ^2 | 144 |
| Höhe / Breite / Tiefe: | mm | 1000 / 766 / 450 |
| Füllöffnung Höhe / Breite: | mm | 325 / 340 |
| Max. Scheitholzlänge: | cm | 33 |
| Aufgabemenge Scheitholz m: | kg | 1,64 |
| Gewicht ohne Verpackung: | kg | 161 |
| Für Dauerbetrieb geeignet: | ja | |
| Abgasmassenstrom _f,g,nom : | g/s | 8,7 |
| Förderdruck p_nom : | Pa | 12,0 |
| Abgastemperatur am Stutzen T_Snom : °C 252 | ||
| Klassifizierung Abgasanlage: | T400G | |
| Zugelassene Brennstoffe: | - Scheitholz- Holzbriketts- Braunkohlen-briketts | |
| Abgang oben (Boden - Oberkante Stutzen): | mm | 945 |
| Abgang oben (Hinterkante - Mitte Stutzen): | mm | 175 |
| Abgang hinten (Boden - Unterkante Stutzen): | mm | 730 |
4.6 Grundeinstellung bei Prüfung nach EN 16510
| Buche Scheitholz: | |
| Scheitholzlänge: | 25 cm |
| Förderdruck: | 12 Pa |
| Brennstoffwähler: | Position 1 (links) |
| Leistungsregler: | 50 % geöffnet |
| Aufgabemenge m :* | 1,64 kg |
| Braunkohlenbriketts / BB7 | |
| Förderdruck: | 12 Pa |
| Brennstoffwähler:: | Position 2(rechts, 50 % geöffnet) |
| Leistungsregler: | 50 % geöffnet |
| Aufgabemenge m:* | 1,41 kg |
* Grundglutmasse = 10 % der Aufgabemenge +/- 50 g. Ende des Prüfzyklus nach Massekriterium.
4.7 Maßzeichnungen



5. Brennstoffe
5.1 Geeignete Brennstoffe
Das Gerät ist zur Verbrennung von naturbelassenem Scheitholz, Holzbriketts und Braunkohlenbriketts geeignet.
Klassisches Kaminholz ist Buche. Diese Holzart hat den höchsten Heizwert und verbrennt sauber, sofern sie trocken gelagert wurde.
Brennholz sollte in jedem Fall für mindestens 2 Jahre an einem trockenen Platz gelagert werden. Brennholz mit einem Durchmesser von mehr als 15 cm muss gespalten werden.
Ziel der Lagerung ist eine Verringerung des Wassergehaltes auf weniger als 20% Holzfeuchte, bezogen auf das Gewicht des getrockneten Holzes.

Beim Verfeuern von nicht ausreichend getrocknetem Brennholz wird keine ausreichende Feuerraumtemperatur erzielt. Der Ofen „zieht“ nicht.
Auch äußerlich trocken wirkendes Brennholz kann im Innern noch hohe Restfeuchte aufweisen.
Nicht verbrannt werden dürfen:
• Feuchtes oder mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz
- Feinhackschnitzel
• Papier und Pappe (außer zum Anzünden)
• Rinden oder Spanplattenabfälle
• Kunststoffe oder sonstige Abfälle
- Flüssige Brennstoffe
6. Schornsteinanlage und Zuluftbedingungen
Der Schornstein hat die Aufgabe, die bei der Verbrennung entstehenden Abgase durch den thermischen Auftrieb nach außen zu führen. Dabei wird gleichzeitig die benötigte Verbrennungsluft von Außen in den Aufstellungsraum und von dort in den Feuerraum der Feuerstätte gebracht.
Indem mehr oder weniger Verbrennungsluft an den Verbrennungsprozess herangeführt wird, bestimmt die Stärke des Förderdrucks („Schornsteinzug“) die Feuerungsleistung.
Der Förderdruck wird zunächst durch die wirksame Höhe des Abgassystems (Schornsteinfuttermitte bis Schornsteinmündung) und die Differenz zwischen Abgastemperatur am Ofenausgang und der Temperatur am Schornsteinkopf bestimmt.

Je heißer die Abgase und je höher der Schornstein, um so größer der Förderdruck.
Dem entgegen wirken vor allem Druckverluste im Gerät, der Rauch-rohrführung sowie in der Verbrennungsluftzuführung.
Das Gerät ist für einen Förderdruck von 12 Pa ausgelegt. Dies ist ein typischer Wert eines gemauerten Schornsteins mit 6 Meter wirksamer Höhe. Bei einer Abweichung von mehr als 25 % kann es zu Funktionsstörungen im Heizbetrieb kommen:
Bei zu geringem Förderdruck können Abgase in den Aufstellungsraum entweichen.
▶ Schornstein verlängern oder sanieren.
Bei zu hohem Förderdruck kann das Gerät überhitzen und dabei dauerhaft beschädigt werden („Schmiedefeuer-Effekt“).
▶ Nebenluftvorrichtung oder Drosselklappe einbauen.
Ihr Schornsteinfeger kann Ihnen Auskunft über den in Ihrem Schornstein vorhandenen Förderdruck geben.
Sogenannte LAS-Schornsteine, bei denen die Zuluft durch einen Ringspalt vom Schornsteinkopf her zugeführt wird, sind manchmal problembehaftet beim Anheizen des Ofens, da sich im Ringspalt der Zuluft ebenfalls ein thermischer Auftrieb einstellt.
Bei auftretenden Anheiz-Problemen mit einer erhöhten Kleinholzmenge und angelehnter Feuerraumtür (3) unter Aufsicht anheizen.
6.1 Anschluss an den Schornstein/ Rauchrohranschluss (raumluftabhängige Geräte)
Das in dieser Anleitung beschriebene Gerät entspricht der „Bauart 1“. Geräte dieser Bauart verfügen über mit einem Federmechanismus versehene, selbstschließende Feuerraumtüren und sind ausschließlich für den Betrieb mit geschlossenem Feuerraum zugelassen. Geräte dieser Bauart dürfen an mehrfach belegte Schornsteine angeschlossen werden, sofern die Dimension des Schornsteins dies zulässt.
Wird das Gerät an einen mehrfach belegten Schornstein angeschlossen, dürfen deshalb auf keinen Fall die Schließfedern der Feuerraumtür (3) entfernt werden!
Die Feuerraumtür (3) muss sich nach der Brennstoffaufgabe selbständig schließen können, damit eine Beeinflussung des Zugs (Förderdruck) und die damit verbundenen Gefahren und Beeinträchtigungen für mitangeschlossene Feuerstätten vermieden werden. „Selbständig schließen“ bedeutet in diesem Fall, dass der Schließmechanismus die Feuerraumtür bis auf eine Restöffnung von maximal 500 cm ^2 oder weniger schließt.
Das Gerät wird, je nach Geräte-Typ, wahlweise nach hinten oder nach oben angeschlossen.
Die nicht genutzte Rauchrohröffnung mit dem dafür vorgesehenen Verschlussdeckel unbedingt rauchdicht verschließen!
▶ Vorperforierte Ausschnitte in der Geräte-Rückwand durch Drehen um die beiden Verbindungsstege solange hin- und herbewegen, bis diese Verbindungsstege brechen.
Zum Anschluss an den Schornstein sollte ein Rauchrohr aus 2 mm dickem Stahlblech verwendet werden.
Alle Verbindungen vom Gerät zum Schornstein müssen stabil, fest, dicht und spannungsfrei sein. Achten Sie darauf, dass das Rauchrohr nicht in den freien Querschnitt des Schornsteins hineinragt. Wir empfehlen die Verwendung eines Mauerfutters.
Das Rauchrohr muss zum Schornstein leicht ansteigend, zumindest aber waagerecht verlaufen.

Versehen Sie den Rauchrohranschluss zum Schornstein mit einer Reinigungsöffnung, um Rauchrohr und Abgaskanäle leichter reinigen zu können.
7. Installation und Inbetriebnahme
7.1 Aufstellung und Sicherheitsabstände

WARNUNG!
Brandgefahr durch brennbare Gegenstände innerhalb der Sicherheitsabstände
▶ Halten Sie den Bereich der Sicherheitsabstände frei von brennbaren Materialien und Gegenständen, wie z.B. Teppichen, Möbelstücken, Pflanzen o.ä.
Abnahme der Anlage durch die genehmigungspflichtige Behörde (z.B. Bezirks-Schornsteinfeger).

HINWEIS:
Anlagenschaden durch unsachgemäße Montage und Installation
Montage und Installation nur durch zugelassenen Fachbetrieb!

Nicht zu unterschreitende Sicherheitsabstände zu brennbaren Bauteilen:
| dB: 0 cm Abstand unterhalb des Gerätes |
| dc: 75 cm Abstand oberhalb des Gerätes |
| df: 150 cm Abstand im Strahlungsbereich am Boden |
| dL: 150 cm Abstand im Strahlungsbereich zur Seitenwand |
| dP: 80 cm Abstand im Strahlungsbereich der Scheibe |
| dR: 20 cm Wandabstand hinten |
| ds: 20 cm Wandabstand seitlich |
Für Bauteile aus nichtbrennbaren Materialien ist kein Sicherheitsabstand erforderlich. Bei hochwärmegedämmten Wänden mit einem U-Wert <0,4 W/(m²·K) vergrößert sich gemäß DIN 18896 der erforderliche Mindestabstand zwischen Gerät und Wand um 5 cm. Bei Aufstellung sehr nahe an der Wand kann es zu Pyrolysespuren an der Wand kommen.
Vor der Feuerungsöffnung sind Fußböden aus brennbaren Baustoffen durch einen Belag aus einem nichtbrennbaren Baustoff zu schützen. Es gelten dazu folgende Mindestmaße:
C: 30 cm Bodenschutz seitlich der Füllöffnung
D: 50 cm Bodenschutz vor der Füllöffnung
Bei der Ausführung des Rauchrohres ist darauf zu achten, dass das Rauchrohr in der Regel an jeder Stelle min. 40 cm von Bauteilen aus brennbaren Baustoff en entfernt sein muss.
Dies erfordert unter Umständen einen größeren Wandabstand des Gerätes, als oben angegeben ist.

Bei Aufstellung des Gerätes auf empfindlichen Böden oder einer Glasplatte empfehlen wir das Aufkleben von Filzgleitern auf die Geräteunterseite bzw. die Gerätefüße (modellabhängig).
72 Montage des Kaminofens
Der Kachelkamin (1) ist inkl. Keramikverkleidung fertig vormontiert und muss am Aufstellungsort lediglich auf den korrekt positionierten Sockel (2) gesetzt werden.

VORSICHT!
Personen- und Sachschäden
Der Kachelkamin (1) ist sehr schwer! Zur Vermeidung von Personen- und Sachschäden empfehlen wir Ihnen dringend, den Kachelkamin (1) ausschließlich mit der Hilfe von mind. zwei Personen auf den Sockel (2) aufzusetzen!

HINWEIS:
Beachten Sie bei der Platzierung des Sockels (2) die nicht zu unterschreitenden Sicherheitsabstände zu brennbaren Bauteilen!

7.3 Erstinbetriebnahme
Entfernen Sie alle Aufkleber rückstandsfrei von der Sichtscheibe.
Vergewissern Sie sich, dass sich keine Gegenstände (Kleinteile, Verpackungsmaterial, Schutzhandschuh) mehr im Aschenkasten (6) oder in den Abgas- bzw. Zuluftwegen des Gerätes befinden.
Der Speziallack des Gerätes härtet erst während der ersten Inbetriebnahme des Gerätes aus (Einbrennen). Dabei wird der Lack zunächst plastisch weich, bis er nach dem Abkühlen des Gerätes seine Endfestigkeit erreicht.

HINWEIS:
Während des Einbrennens des Speziallacks sollten die Lackflächen nicht berührt werden. Insbesondere beim ersten Nachlegen von Brennstoffen ist darauf zu achten, dass es mit dem Schutzhandschuh zu keinem Abrieb unterhalb des Feuerraumtürgriffes kommt.
▶ Lehnen Sie die Feuerraumtür (3) beim ersten Anheizen nur an. Durch das Erweichen und spätere Aushärten des Lackes kann es zum Verkleben der Türdichtung am Ofenkorpus kommen.
Während der ersten Heizvorgänge kann es durch Nachtrocknung des Speziallacks zu verstärkter Geruchsbildung kommen. Dies verliert sich aber bereits nach kurzer Zeit.
▶ Öffnen Sie daher anfangs die Fenster des Aufstellungsraumes zum Lüften.
- Vor der Erstinbetriebnahme und während des Einbrennens keine Gegenstände auf dem Gerät abstellen!

HINWEIS:
Das Gerät darf während des Einbrennvorgangs nur unter Aufsicht betrieben werden.
Als Transportsicherung ist die Feuerraumauskleidung (8) teilweise mit Silikon verklebt. Dieses Silikon verbrennt im Laufe der ersten Abbrände.

Gemauerte Schornsteine, die längere Zeit nicht betrieben wurden, müssen häufig zunächst „trockengeheizt“ werden. Erst nach einigen Abbränden stellt sich ein guter Förderdruck ein.
8. Bedienung

Das richtige Heizen des Kaminofens erfordert etwas Übung. Insbesondere die Holzart, die Dicke der Holzscheite und deren Trocknungsgrad sowie der momentane Förderdruck sind Parameter, die situationsbedingt variieren und die eine Anpassung bei der Bedienung erfordern.
Nutzen Sie zum besseren Verständnis der Bedienung auch unser erklärendes Video. Scannen Sie dazu mit Ihrem Smartphone oder Tablet den nebenstehenden QR Code.

8.1 Anheizen
▶ Brennstoffwähler (5) auf Position 1 stellen.
Dies ist die Primärluft-Einstellung für das Heizen mit Holz.
▶ Leistungsregler (4) zum Öffnen ganz nach rechts schieben.
Achten Sie darauf, dass eine evtl. im Rauchrohr eingebaute Drosselklappe ebenfalls vollständig geöffnet ist.

Zwei etwa unterarmdicke Holzscheite in einem Abstand von 2-3 cm parallel zur Feuerraumöffnung (quer) mittig auf dem Rost positionieren.
2-3 Anzündwürfel von oben mittig auf die Holzscheite legen.

Um die Anzündwürfel herum 8 dünne Holzscheite (Kantenlänge 3-4 cm) in 4 Lagen aufstapeln. Die Flammen der Anzündwürfel müssen anschließend mit Kontakt zu den dünnen Holzscheiten frei nach oben brennen können.

Anzündwürfel entzünden.
▶ Lehnen Sie die Feuerraumtür (3) vorerst nur an (nicht vollständig schließen!).
Dadurch wird vermieden, dass die entstehenden Abgase an der noch kalten Sichtscheibe kondensieren können.
Das Feuer brennt nun von oben ab und entzündet dabei die unteren dickeren Holzscheite.
▶ Ca. 5 - 10 Minuten durchbrennen lassen.
▶ Öffnen Sie die Feuerraumtür (3) vorsichtig und legen Sie Holzscheite einlagig nach.
▶ Schließen Sie die Feuerraumtür (3) ganz.
Wenn das Feuer stabil brennt, kann eine eventuell vorhandene Drosselklappe im Rauchrohr ebenfalls geschlossen werden.
Der Leistungsregler (4) bleibt dabei vollständig geöffnet (Rechtsanschlag).

Der Feuerraum sollte beim Anheizen eines noch kalten Ofens behutsam bestückt und mit relativ kleiner Flamme geheizt werden, damit sich alle Materialien langsam an die Wärmeentwicklung gewöhnen können. Sie vermeiden damit Risse in der Feuerraumauskleidung (8) und Ausdehnungsgeräusche (Ticken, Knacken).
8.2 Brennstoff nachlegen
Um die Heizwärme des Brennstoffs optimal auszunutzen und übermäßige Emissionen zu vermeiden, muss das Gerät bei Nennleistung betrieben werden. Hierzu ist eine Brennstoffmenge gemäß den Technischen Daten (Kap. 4.5) und eine Abbranddauer von 40-45 Minuten erforderlich.

Legen Sie erst dann Holz nach, wenn das Feuer vollständig auf die Glut heruntergebrannt ist und keine Flammen mehr sichtbar sind. So vermeiden Sie übermäßigen Rauchaustritt beim Öffnen der Feuerraumtür (3).
Drosselklappe im Rauchrohr öffnen.

VORSICHT!
Verletzungsgefahr durch austretende Flammen und Abgase beim Öffnen der Feuerraumtür (3)
Feuerraumtür (3) zunächst nur einen Spalt weit und dann langsam weiter öffnen.

VORSICHT!
Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen
Feuerraumtür (3) und Bediengriffe nur mit Schutzhandschuh betätigen.
Zum Öffnen und Schließen der Feuerraumtür (3) und beim Nachlegen von Brennstoff Schutzhandschuh verwenden!
▶ Feuerraumtür (3) zunächst nur einen Spalt breit und dann vollständig öffnen.
2 Holzscheite in einem Abstand von 2-3 cm parallel zur Feuerraumöffnung (quer) mittig auf den Rost in das Glutnest legen.

▶ Schließen Sie die Feuerraumtür (3).
Wenn das Feuer stabil brennt, kann eine eventuell vorhandene Drosselklappe im Rauchrohr ebenfalls geschlossen werden.
Im weiteren Abbrand durch teilweises nach links Schieben des Leistungsreglers (4) die Sekundärluftzufuhr so weit drosseln, dass idealerweise gerade noch keine Rußspitzen an den Flam-menspitzen entstehen.
8.3 Heizleistung anpassen
Die Heizleistung des Gerätes wird durch mehrere Faktoren bestimmt und beeinflusst:
- Förderdruck
Der Förderdruck ist abhängig von der Länge und Beschaffenheit des Schornsteins und vom Unterschied zwischen Abgastemperatur und Außentemperatur.
Lange doppelwandige Edelstahlschornsteine erzeugen einen hohen, kurze gemauerte Schornsteine einen geringen Förderdruck.
In der Übergangszeit, bei Außentemperaturen über 10°C, kann der Förderdruck stark schwanken. Er ist dann eher niedrig. Ausgleich der Schwankungen erfolgt mit dem Leistungsregler (4):
Verschieben nach links zur Verminderung der Verbrennungsluftzufuhr.
Verschieben nach rechts zur Erhöhung der Verbrennungsluftzufuhr.
• Dicke der Holzscheite
Für schnellen Abbrand mit kurzzeitig hoher Wärmeleistung verwenden Sie dünne Holzscheite ( ≤ 6 cm).
Für langsamen Abbrand mit gleichmäßiger Wärmeleistung verwenden Sie dicke Holzscheite ( ≥ 10 cm).

Vermeiden Sie einen Schwachlast-Betrieb bei hoher Brennstoffmenge und Drosselung der Heizleistung durch die Einstellung der Luftschieber.
So vermeiden Sie starke Emissionen, verschmutzte Sichtscheiben und übermäßigen Rauchaustritt beim Öffnen der Feuerraumtür (3).
Legen Sie bei niedrigem Wärmebedarf entsprechend weniger Brennstoff auf und achten Sie auf eine lebhafte Flammenbildung.
8.4 Heizen mit Braunkohlenbriketts
▶ Erzeugen Sie zunächst eine Grundglut durch Holzfeuerung ( 8.1 Anheizen).
Legen Sie dann 2 Braunkohlenbriketts parallel zur Feuerraumöffnung (quer) im Bereich des Rostes in die Grundglut.
▶ Schließen Sie die Feuerraumtür (3).
Brennstoffwähler (5) auf Position 2 stellen.
Dies ist die Primärluft-Einstellung für das Heizen mit Braunkohlenbriketts.
▶ Wenn die eingelegten Braunkohlenbriketts gut angebrannt sind und das Gerät Betriebstemperatur erreicht hat, reduzieren Sie die Einstellung des Leistungsreglers (4) auf 1/2 (Mittelstellung).
8.5 Heizen in der Übergangszeit
In der Übergangszeit, bei Außentemperaturen über 10°C und bei Fallwinden, kann der Förderdruck stark schwanken: Das Gerät brennt schlecht an oder zieht schlecht.
▶ Verfeuern Sie mehr Kleinholz, um die Abgastemperatur zu erhöhen und damit den Förderdruck zu stabilisieren.
▶ Eventuell den Leistungsregler (4) zum Öffnen weiter nach rechts schieben.
8.6 Gerät außer Betrieb nehmen
• Gerät regulär außer Betrieb nehmen
▶ Glut vollständig erlöschen lassen.
▶ Luftzufuhr schließen: Leistungsregler (4) vollständig nach links schieben, Brennstoffwähler (5) in Position 1 bringen.
Aschenkasten (6) herausnehmen und Asche entsorgen.

WARNUNG! Brandgefahr durch heiße Asche
Nur vollständig abgekühlte Asche in eine Mülltone einfüllen.
• Gerät bei einem Notfall (z.B. Brand) außer Betrieb nehmen

HINWEIS: Verhalten im Notfall (z.B. Brand): Bringen Sie sich nicht selbst in Lebensgefahr. Wenn ohne Gefährdung der eigenen Person möglich:
▶ Warnen Sie andere Personen und fordern Sie sie zum Verlassen des Gebäudes auf.
▶ Nehmen Sie das Gerät umgehend außer Betrieb.
• Bei Überhitzung des Gerätes

WARNUNG! Gefahr von Verbrennungen
Löschen Sie ein Kaminfeuer niemals mit Wasser!
▶ Luftzufuhr schließen: Leistungsregler (4) vollständig nach links schieben, Brennstoffwähler (5) in Position 1 bringen.
Feuerraumtür (3) schließen.
Keinen weiteren Brennstoff nachlegen, Feuer und Glut erlöschen lassen.
Gerät, Rauchrohre und Schornstein von einem zugelassenen Fachbetrieb auf Beschädigungen prüfen lassen.
• Bei einem Schornsteinbrand

WARNUNG! Gefahr von Verbrennungen
Löschen Sie einen Schornsteinbrand niemals mit Wasser!
▶ Luftzufuhr schließen: Leistungsregler (4) vollständig nach links schieben, Brennstoffwähler (5) in Position 1 bringen.
Eventuell vorhandene externe Verbrennungsluftversorgung schließen.
▶ Rufen Sie die Feuerwehr!
• Nach Beendigung des Notfalls:
Gerät, Rauchrohre und Schornstein von einem zugelassenen Fachbetrieb auf Beschädigungen prüfen lassen.
9. Reinigung, Wartung und Pflege
9.1 Oberflächen reinigen
Die Lackierung des Ofens erreicht erst nach mehrmaligem Heizen mit der vorgeschriebenen Holzmenge ihre Endfestigkeit.
Um Lackbeschädigungen zu vermeiden, ist eine Oberflächenreinigung erst nach mehreren Heizvorgängen zu empfehlen!
Die Oberflächen des Ofens dürfen nicht mit „scharfen“ Putzmitteln oder Microfasertüchern gereinigt werden. Verwenden Sie lediglich ein sauberes, trockenes Staubtuch.
9.2 Sichtscheibe reinigen
Die Sichtscheibe läßt sich mühelos mit einem handelsüblichen Kaminglasreiniger säubern. Anschließend mit einem trockenen Tuch nachwischen.
Achten Sie bitte darauf, dass die Glasfaserdichtungen rund um die Feuerraumöffnung bei den Reinigungsarbeiten nicht mit Reinigungsmittel in Kontakt kommen!
9.3 Feuerraum reinigen

VORSICHT!
Gefahr von Verbrennungen
Reinigen Sie das Gerät nur in vollständig erkal- tetem Zustand!
Feuerraum, Abgaswege und Rauchrohr müssen mindestens einmal im Jahr kontrolliert und ggf. von Ruß- und Aschenablagerungen gereinigt werden. Nach einer längeren Betriebsunterbrechung ist der Schornstein vor einer erneuten Inbetriebnahme auf Verstopfungen zu prüfen.
Zur Reinigung verwenden Sie einen Handfeger und/oder einen handelsüblichen Aschensauger.
9.4 Feuerraumauskleidung demontieren und Rauchgaswege reinigen
Zur leichteren Reinigung der Rauchgaswege können die Bauteile der Heizgasumlenkung und die Feuerraumauskleidung (8) entnommen werden:
▶ Gussrost (10) von unten nach oben in den Feuerraum drücken und entnehmen.

▶ Entnehmen Sie die den Gussrost (10) umgebenden Bodensteine ebenfalls.
Linke seitliche Vermiculite-Platte in den Feuerraum schwenken und entnehmen.

▶ Die Vermiculite-Heizgasumlenkung oberhalb des Feuerraums herausnehmen.

▶ Rechtes Seitenteil und Rückwand der Feuerraumauskleidung herausnehmen.
Zweite Heizgasumlenkung leicht anheben, etwas nach vorne schieben, hinten ablassen und nach unten herausnehmen.

Das Wiedereinsetzen der Feuerraumauskleidung (8) erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

An Vermiculiteplatten können im Heizbetrieb oberflächliche Risse entstehen. Diese Risse sind unbedenklich. Erst wenn der darunterliegende Metallkorpus freiliegt, muss ein Austausch erfolgen. Die Feuerraumauskleidung (8) unterliegt nicht der Werksgarantie.
| Fehlerbeschreibung Mögliche Ursache Ursachen-Check Lösung | |||
| Beim Anzünden des kalten Ofens stauen sich Abgase und gelangen teilweise in den Aufstellungsraum. Späterer Abbrand ist in Ordnung. | Förderdruck ist bei kaltem Gerät zu gering (je höher die Abgasstemperatur, um so größer der Förderdruck). | ► Möglichst viel Anheizholz verwenden, um kurzfristige eine hohe Abgastempe-ratur zu erzeugen. | ► Anlaufstrecke (vertikales Rauchrohr) installieren.► Schornstein berechnen lassen und ggf. optimieren. |
| Außentemperatur in der Übergangszeit zu hoch, „Sonne scheint auf den Schornsteinkopf". | ► Abbrand bei kälteren Außentemperaturen OK. | ► In der Übergangszeit viel Anheiz-holz verwenden, ggf. Lockfeuer im Schornsteinfuß erzeugen. | |
| Feuer brennt nicht richtig, Scheibe ver- rußt langsam. | Zu wenig Holz aufgelegt. | ► Brennstoffmenge erhöhen. | ► Brennstoffmenge gemäß Bedienungsanleitung wählen. |
| Holzscheite zu dick oder zu kurz. | ► Unterarmdicke Scheite (25-33 cm lang) und mehr Kleinholz beim Anzünden auflegen. | ► Holzscheite kleiner hacken. | |
| Holzfeuchte zu hoch. | ► Probebetrieb mit Kaminholz aus dem Baumarkt. | ► Holz mindestens 2 Jahre an luftigem, trockenen Ort lagern. | |
| Schieber und Drosselklappe nicht richtig geöffnet. | ► Schieberstellungen ändern. | ► In Bedienungsanleitung lesen, welcher Schieber wie öffnet.► Familienmitglieder „schulen“, eventuell Schieber beschriften. | |
| Förderdruck zu gering. | ► Förderdruck messen lassen. | ► Schornstein berechnen lassen und ggf. optimieren. | |
| Rußablagerungen im Rauchrohr. | Hat sich der Förderdruck während der letzten Wochen immer weiter verschlechtert? | ► Rauchrohre regelmäßig reinigen;► Rauchrohre möglichst nicht waage-recht führen. | |
| Feuer brennt zu schnell ab. | Förderdruck zu hoch. | ► Schornstein-Revisionsklappe im Keller öffnen, um probeweise den Förderdruck zu verringern. | ► Schieberstellung in Anleitung nachlesen.► Drosselklappe einbauen.► Wenn möglich: Nebenluftvorrichtung vorsehen. |
| Türdichtung defekt. | ► Bei kaltem Gerät: Ein Blatt Papier zwischen Gerätekorpus und Feuerraumtür klemmen. Das Blatt darf nicht durch-rutschen. | ► Dichtung erneuern. | |
| Feuerraum-auskleidung gerissen. | Stoßbelastung beim Auflegen von Feuerholz. | Normaler Verschleiß. | Risse sind zunächst unbedenklich. Erst wenn der Ofenkorpus freizuliegen droht, muss die betroffene Platte getauscht werden.Achtung:Nur Original Ersatzteile verwenden. Andere Ersatzteile können die Wärmeabgabe des Gerätes verändern und zu Überhitzung der umgebenden Wände und Einrichtungsgegenständen führen. |
| Feuerraum-auskleidung versandet. | Reibung durch Holz oder Abgasmassenstrom. | Normaler Verschleiß. | Eine anfängliche Versandung ist unbedenklich. Erst wenn Ofenkorpus frei zu liegen droht, muss die betroffene Platte getauscht werden. |
| Verzunderungen am Blechkorpus im Feuerraum. | Aufgabemenge zu groß, dadurch zu hohe Brenntemperatur. | Üblicherweise aufgegebene Menge wiegen und prüfen, ob entsprechend der Bedienungsanleitung zulässig | Brennstoffmenge gemäß Bedienungsanleitung wählen.Luftschieberstellungen beachten. |
| Förderdruck zu hoch, dadurch zu hohe Brenntemperatur. | Schornstein berechnen lassen. | Drosselklappe einbauen.Wenn möglich:Nebenluftvorrichtung vorsehen. | |
| Ofen „pfeift“. Förderdruck zu hoch. | Schornstein-Revisionsklappe im Keller öffnen, um probeweise den Förderdruck zu verringern. | Drosselklappe einbauen.Wenn möglich:Nebenluftvorrichtung vorsehen. | |
| Ofen „knackt“. Feuerraumtemperatur zu hoch. | Mit kleinerer Brennstoffmenge heizen. | Brennstoffmenge und Luftschieberstellung gemäß der Bedienungsanleitung wählen. | |
| Ofen „tickt“. Materialausdehnung in Abhängigkeit von der Feuerraumtemperatur. | NormalesAusdehnungsgeräusch. | Brennstoffmenge und Luftschieberstellung gemäß der Bedienungsanleitung wählen | |
| Ofen „knallt“. Verspannungen in den Strahlungsschutzblechen. | Auftreten nur während Aufheizen oder Abkühlen. | Wenn möglich:Strahlungsschutzbleche verklemmen oder nachbiegen. | |
| Ofen riecht im Betrieb „nach Chemie“. | Geräte- bzw. Rauchrohr-Lackierung noch nicht einge-brannt. | Das Gerät mit erhöhter Brennstoffmenge betreiben. | Geräte- bzw. Rauchrohr-Lackierung einbrennen(→ 7.3 Erstinbetriebnahme). |
11. Kundendienst
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
Unsere Geräte bieten Ihnen ausgereifte und zuverlässige Technik, Funktionalität und ansprechendes Design.
Sollten Sie trotz unserer sorgfältigen Qualitätskontrolle einmal etwas zu beanstanden haben, so wenden Sie sich bitte an unseren zentralen Kundendienst, hier wird man Ihnen gerne behilflich sein.
Besuchen Sie unsere Serviceseiten im Internet unter https://oranier.com/heiztechnik/service/

Im Bereich „Support“ beantworten wir häufig gestellte Fragen (FAQ), vermitteln Fachwissen in unserem Lexikon und geben Hilfestellung im Bereich „Tutorials“.
Im „Download“-Bereich finden Sie alle wichtigen Dokumente zu Ihrem Gerät.
Wenn Sie eine Beanstandung haben, wählen Sie den Bereich „Kundendienst“.
Um Ihre Beanstandung bearbeiten zu können, benötigen wir folgende Informationen:
• Typ und Seriennummer des Gerätes
• Fertigungsnummer / Datum des Prüfstempels
- Korpusfarbe und Verkleidungsvariante des Gerätes (siehe Rückseite dieser Bedienungsanleitung)
- Kaufdatum
- Ein Foto von der Rückseite der Bedienungsanleitung oder vom Typenschild
- Ein Foto vom Fehler
Mit diesen Informationen können wir Ihr Anliegen besonders effizient bearbeiten!
Wenn Sie für Ihr Gerät ein Ersatzteil benötigen, können Sie uns aber auch gerne eine E-Mail an
ersatzteil-ht@oranier.com
senden.
Nennen Sie uns darin Ihren Ersatzteilwunsch, sowie die oben aufgeführten Informationen zu Ihrem Gerät, damit wir das korrekte Ersatzteil für Ihr Gerät bestimmen und Ihnen so schnell wie möglich zusenden können.
Vielen Dank!
JUSTUS GmbH
Oranier Straße 1 · 35708 Haiger / Sechshelden
Kundendienst/Ersatzteile:
E-Mail Kundendienst: kundendienst-ht@oranier.com
E-Mail Ersatzteile: ersatzteil-ht@oranier.com
Österreich:
ORANIER Heiz- und Kochtechnik GmbH Blütenstraße 15/4 · 4040 Linz
E-Mail Vertrieb: vertrieb-ht@oranier.com
Kundenservice/Ersatzteile:
E-Mail Kundenservice: kundendienst-ht@oranier.com
E-Mail Ersatzteile: ersatzteil-ht@oranier.com
Schweiz:
ORANIER Heiz- und Kochtechnik GmbH Hartbertstrasse 1 · 7000 Chur
E-Mail: export@oranier.com

Bitte beachten Sie:
Geben Sie bei Ersatzteilbestellungen und eventuellen Kundendienstfällen immer die Nummer für Ihre Verkleidungsvariante (Korpusfarbe / Verkleidung) mit an.
Markieren Sie am besten gleich jetzt die jeweilige Variante Ihres neuen Kaminofens im dafür vorbereiteten Kreisfeld in der Tabelle auf der Rückseite dieser Bedienungsanleitung. Vielen Dank!
12. JUSTUS-Werksgarantie
- Die Justus GmbH garantiert dem Garantienehmer die einwandfreie Funktion und Qualität ihrer Geräte durch kostenlose Behebung der Mängel, die innerhalb der Garantiezeit nachweislich auf Fertigungs- und Materialfehler zurückzuführen sind.
Den Nachweis trägt der Garantienehmer.
Die Justus Werksgarantie beträgt 24 Monate und beginnt mit Übergabe des Gerätes, die durch Rechnung oder Lieferschein nachzuweisen ist.
Leistungen aus der Werksgarantie erfolgen unabhängig von gesetzlichen Pflichten des Händlers gegenüber dem Endabnehmer.
2. Voraussetzung für Garantieansprüche
a) Einbau, Einstellung und Inbetriebnahme der Geräte durch einen Fachbetrieb gemäß den anerkannten technischen Regeln und den Vorgaben von Justus;
b) Durchführung aller notwendiger Wartungsarbeiten gemäß den Vorgaben von Justus, von einem entsprechend geschulten Fachunternehmen, Techniker, Service-Partner oder von Justus;
c) Inspektion, Wartung und Ersatz der Verschleißteile seit der Inbetriebnahme nach den Vorgaben von Justus;
d) bei Pelletöfen darf das maximale Wartungsintervall von 12 Monaten oder 1500 Betriebsstunden nicht überschritten werden;
e) bei Pelletöfen muss eine ordnungsgemäße Dokumentation der vorgenommenen Wartungsarbeiten im Serviceheft erfolgt sein;
f) ausschließliche Verwendung von Justus Original-Ersatzteilen und Original-Zubehör oder Ersatzteilen / Zubehör in Erstaus-rüster-Qualität. Den Nachweis ausreichender Qualität von Drittherstellerteilen trägt der Garantienehmer;
g) Standort und Verwendung der Geräte in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Für alle übrigen Länder gelten gesonderte Bedingungen der jeweiligen Ländergesellschaften.
- Von der Garantie ausgenommen sind Mängel und Schäden durch / an
a) fehlerhafte Planung und Nichtbeachtung der Montage-, Bedienungs- und Serviceanleitungen;
b) Nichteinhaltung der Wartungsintervalle / des Wartungsplans;
c) Verwendung ungeeigneter Betriebsmittel und Brennstoffe;
d) unsachgemäße Änderungen und Teile fremder Herkunft;
e) betriebsfremde äußere Einflüsse, insbesondere bei Transport, Lagerung, Aufstellung und Benutzung;
f) Verschleißteilen (z.B. Elektroden, Filter, Dichtungen, Batterien usw.), die nicht wie vorgegeben ersetzt wurden;
g) Haarrissbildung bei Verkleidungselementen und Feuerraumauskleidungen;
h) Verschleiß der feuerberührten Teile, insbesondere der Brennraumauskleidung, der Dichtungen sowie der entsprechenden Stahl- und Gussteile;
i) Pyrolyseprodukte die Raumverschmutzungen verursachen (Fogging);
-
Die Behebung der von der Justus GmbH als garantiepflichtig anerkannten Mängel erfolgt in der Weise, dass die Justus GmbH die mangelhaften Teile nach eigener Wahl instand setzt oder durch einwandfreie Teile ersetzt. Über Ort, Art und Umfang der durchzuführenden Reparatur oder über einen Austausch des Gerätes entscheidet der Justus Kundendienst.
-
Ausgewechselte Teile und ausgetauschte Geräte gehen in das Eigentum der Justus GmbH über.
-
Durch Inanspruchnahme der Werksgarantie verlängert sich die Garantiezeit weder für das beanstandete Gerät, noch für neu eingebaute Teile.
-
Ist die Beseitigung eines Mangels weder von der gesetzlichen Gewährleistung, noch dieser Garantie gedeckt, hat der Garantienehmer für die Kosten der Instandsetzung sowie notwendiger Ersatzteile aufzukommen.
-
Zur Reparatur anstehende Geräte sind so zugänglich zu machen, dass keine Beschädigungen an Möbeln, Bodenbelag etc. entstehen können. Sind vor technischer Prüfung Reinigungsarbeiten –beispielsweise an Rauchgaszügen- durch den Kundendienst aufgrund nicht ordnungsgemäß und/oder planmäßig durchgeführter Reinigung nötig, hat der Garantienehmer die dadurch anfallenden Kosten zu tragen.
-
Der Garantieanspruch muss in der Garantiezeit innerhalb eines Monats nach Kenntnis bei der Justus GmbH geltend gemacht werden.
Emaille und Lackschäden müssen innerhalb von 2 Wochen nach Übergabe des Gerätes bei der Justus GmbH angezeigt werden.
- Im Garantiefall muss der Garantienehmer folgendes nachweisen:
a) Seriennummer und Fertigungsnummer des Gerätes
b) Vorliegen der Voraussetzungen gemäß Ziffer 2
c) Vorliegen des Kaufbeleges
11. Ausschluss weiterer Ansprüche
Die JUSTUS-Werksgarantie ist eine freiwillige, unentgeltliche Leistung und erstreckt sich auf die Instandsetzung des defekten Gerätes bzw. defekter Teile. Über diese Garantiebedingungen hinausgehende Ansprüche, ausgenommen gesetzlicher Gewährleistungsansprüche, bestehen nicht.
- Zuständig für alle Streitigkeiten aus dieser und im Zusammenhang mit dieser Garantie sind das Amtsgericht Biedenkopf oder das Landgericht Marburg. Es gilt ausschließlich deutsches Recht.
JUSTUS GmbH
Oranier Straße 1
35708 Haiger / Sechshelden
13. Zulassungen
Diese Feuerstätte darf nicht verändert werden! Der Erwerber und Betreiber dieses Gerätes ist verpflichtet, sich an Hand dieser Anleitung über die richtige Handhabung zu informieren.
Unsere Gewähr für eine einwandfreie Funktion erlischt, wenn die hier genannten Richtlinien und Anweisungen der Bedienungsanleitung nicht beachtet werden.
Wir danken für Ihr Verständnis!

Wirkungsgrad und Emissionswerte entnehmen Sie bitte der in dieser Anleitung enthaltenen CE-Kennzeichnung.

Typgeprüft nach EN 16510
Typ BE
Bauart 1
13.1 Einzuhaltende Richtlinien und Normen:
EN 12828 Heizungssysteme in Gebäuden
DIN 13384 Wärme- und strömungstechnische Berechnungsverfahren für Abgasanlagen
EN 13063-3 Abgasanlagen - System-Abgasanlagen mit Keramik-Innenrohren - Teil 3: Anforderungen und Prüfungen für Luft-Abgasleitungen
EN 14989-2 Abgasanlagen - Anforderungen und Prüfverfahren für Metall-Abgasanlagen und materialunabhängige Luftleitungen für raumluftunabhängige Anlagen - Teil 2: Abgas- und Luftleitungen für raumluftunabhängige Feuerstätten; Deutsche Fassung EN 14989-2:2007
DIN 18160 Hausschornsteine, Anforderungen, Planung u. Ausführung
VDI 2035 Verhütung von Schäden durch Korrosion und Steinbildung in WW-Heizungsanlagen (nur für wasserführende Geräte)
- BlmSchV Verordnung über Kleinfeuerungsanlagen
FeuVo Feuerungsverordnung
Heizraumrichtlinien
Landesbauordnung
EN 16510-1:2022/
EN 16510-2-1:2022
Häusliche Feuerstätten für feste Brennstoffe
Teil 1:
Allgemeine Anforderungen und Prüfverfahren
Teil 2-1:
Raumheizer
ORANIER Heiztechnik GmbH
Filiale France
57 rue d'Amsterdam
F- 75008 Paris
ORANIER Heiz-und Kochtechnik GmbH
Hartbertstrasse 1
7000 Chur
E-Mail : export@oranier.com
Kundendienstanfrage Heiztechnik
| Deutschland Telefax | + 49 (0) 2771 2630 - 368 |
| Österreich Telefax | + 43 (0) 732 6602 30 |
| Schweiz Telefax | + 41 (0) 812 5066 26 |
JUSTUS GmbH
Oranier Straße 1
E-Mail Kundendienst: kundendienst-ht@oranier.com
E-Mail Ersatzteile: ersatzteil-ht@oranier.com
www.justus.de
Bitte füllen Sie für eine reibungslose Erledigung die nachstehende Felder sorgfältig aus.
Endkunde/Frau/Herr/Firma* Datum
Kunden-Nummer
Telefonisch erreichbar* eßartS
PLZ/Ort Privat
Dienstlich
Händler/Firma* Mobiltelefon
Ansprechpartner E-Mail
Rechnungs-/Auftragsnummer, mit der das Gerät bezogen wurde*
Modell
Serie*
Fertigungs-Nr.*
Modellnummer*
Prüfstempel, Datum
Ausführung und Farbe
Kaufdatum*
Kurze Beschreibung der Beanstandung*
Erledigungsvermerk an Händler
ja
Bearbeitungsvermerke JUSTUS:
*für eine Bearbeitung unbedingt erforderlich
nein
ORANIER
Heiz- und Kochtechnik GmbH
Niederlassung Österreich
Blütenstraße 15/4
A-4040 Linz
E-Mail Kundendienst: kundendienst-ht@oranier.com
E-Mail Ersatzteile: ersatzteil-ht@oranier.com
www.oranier.com
ORANIER
Heiz- und Küchentechnik GmbH
Niederlassung Schweiz
Hartbertstrasse 1
7000 Chur
E-Mail export@oranier.com
www.oranier.com
| Trafahigkeit/ Load beanage capacity/ Résistance mécanique à la charge | 0 ka | |
| Schutz brennbarer Werkstoffe!Protection of combustible materials/Protection des matériaux combustibles | Mindestabstände zu brennbaren Materialien/Minimum distance lo combustibles/Distances minimales pour maténaux infammeubleuxAbstand unter der FeuerstätteAbstand am Fußboden nach vorneAbstand zur DeckeAbstand zur RückwandAbstand zur SeitenwandAbstand zur Settenwand im StrahlungsbereichAbstand zu angrenzenden brennbaren MaterialienMaterialtyp und Materialstärke der Wärmedämmung | d_c = 0 mm d_s = 400 mm d_c = 750 mm d_p = 200 mm d_s = 200 mm d_t = 250 mm d_p = 800 mmNPD |
| Emissionen bei Nennwärmeleistung -Scheitholz-Emissions at nominal heat output -wood logs-Emissions à la puissance nominale -bois- | CONOXOGCPM | 1500 mg/m^3 172 mg/m^3 120 mg/m^3 40 mg/m^3 |
| Emissionen bei Nennwärmeleistung -Braunkohlenbriketts-Emissions at nominal heat output -lignité briquettes-Emissions à la puissance nominale -briquette lignite- | CONOXOGCPM | NPDNPDNPDNPD |
| Emissionen bei Teillast-Wärmeleistung -Scheitholz-Emissions at part load heat output -woods logs-Emissions à la puissance partielle -bois- | CONOXOGCPM | NPDNPDNPDNPD |
| Emissionen bei Teillast-Wärmeleistung -Braunkohlenbriketts-Emissions at part load heat output -lignité briquettes-Emissions à la puissance partielle -onquette lignite- | CONOXOGCPM | NPDNPDNPDNPD |
| Daten zur Installation an einen Schornstein bei NWL -Scheitholz.Data for installation on a chimney at nominal heat output -wood logs-Données pour l'installation sur une cheminée à le p. n. -bois- | Temperatur am AbgasstutzenMindestförderdruckAbgasmassenstrom | 291 °C12 Pa6,8 g/s |
| Daten zur Installation an e. Schornstein bei NWL -Braunkohlenb.-Data for install. on a chimney at nominal heat output -Lignité briquettes-Données pour l'installation sur une cheminée à le p. n. -briquette lignite- | Temperatur am AbgasstutzenMindestförderdruckAbgasmassenstrom | - °C- Pa- g/s |
| Daten zur Installation an einen Schornstein hinsicht. BrandsicherheitData for installation on a chimney with regard to fire safetyDonnées pour l'install. sur une cheminée en ce qui conceme la sécurité incoamide | Brandsicherheit für Installation an den Schornstein/Fire safety for Installation on the chimneySécurité incendée pour l'installation sur la cheminée | 1400 G |
| Wärmeleistung und Energieeffizienz bei NennwärmeleistungHeat output and energy efficiency at nominal heat outputPuissance et efficacité énergétique à puissance nominale | Raumwärmeleistung ScheitholzBraunkohlenbrikettsWasserwärmeleistung ScheitholzBraunkohlenbrikettsEffizienz ScheitholzBraunkohlenbriketts | 7,0 KW7,0 KWNPNDPND80,0 %-% |
| Wärmeleistung und Energieeffizienz bei Teillast-WärmeleistungHeat output and energy efficiency at part load heat outputPuissance et efficacité énergétique à puissance partielle | Raumwärmeleistung ScheitholzBraunkohlenbrikettsWasserwärmeleistung ScheitholzBraunkohlenbrikettsEffizienz ScheitholzBraunkohlenbriketts | NPDNPDNPDNPNDPNPNDP |
| RaumheizungseffizienzRoom heating efficiency/ Efficacté du chauffage des locaux | Raumheizungs-Jahresnutzungsgrad bei NWL/Seasonal space heating energy efficiency/Efficacité énergétique saisonniere | 70,0 % |
| Energie-EffizienzEnergy efficiency/ Efficacité énergétique | Energieeffizienz-index (EEI)/Energy efficiency index/ Index d'efficacité énergétiqueEnergie-Effizienz-Klasse/Energy efficiency classe/ Classe d'efficacité énergétique | 106A |
| Stromverbrauch bei NennwärmeleistungPower consumption at nominal heat outputConsommation électrique à la puissance nominaleStromverbrauch bei Teillast-WärmeleistungPower consumption at part load heat outputConsommation électrique à puissance partielleLeistungsaufnahme im Standby-BetriebPower consumption in standby modeConsommation électrique en mode velle | e_k,n | NPD |
| e_l,n | NPD | |
| e_l,t | NPD | |
| Ökologische NachhaltigkeitEnvironmental sustainability/ Durabilité environnementale | NPD |
- Die Leistung des vorstehenden Produktes entspricht der erklärten Leistung/ den erklärten Leistungen.
The performance of the above product corresponds to the declared performance(s). Les performances du produit identifié au point 1 et 2 sont conformes aux performances déclarées au point 8.
Für die Erstellung der LE im Einklang mit der Verordnung (EU) Nr. 305/2011 ist allein der oben genannte Hersteller verantwortlich. The manufacturer named above is solely responsible for drawing up the DoP in accordance with Regulation (EU) No 305/2011. Le fabricant susmentionné est seul responsable de l'établissement de la DoP conformément au règlement (UE) n° 305/2011.
N. Fleischhacker, Geschäftsleitung (Name und Funktion/ name and function/
JUSTUS GmbH
| Oranier Straße 1 | N. Fischshelder |
| 35708 Haiger-Sechshelden | (Unterschrift / signature/ signature) |
| Telefon (0 27 71) 26 30 - 200 | |
| Fax (0 27 71) 29 30 - 209 |
JUSTUS
LEISTUNGSERKLÄRUNG DECLARATION OF PERFORMANCE (DoP) DECLARATION DE PERFORMANCES
Gemäß Anhang III der Verordnung (EU) Nr. 305/2011 (Bauproduktenverordnung) According to Regulation (EU) No. 305/2011 En accord avec le règlement des produits de construction (EU) N° 305/2011
Für das Produkt: Bavaria III For the product: Bavaria III Pour le produit: Bavaria III Nr. 634701
- Eindeutiger Kenncode des Produkttyps: Unique identification code of the product-type: Code identification du produit:
Bavaria III Bavaria III Bavaria III
6347 A01
- Vom Hersteller vorgesehener Verwendungszweck oder vorgesehene Verwendungszwecke des Bauprodukts gemäß der anwendbaren harmonisierten technischen Spezifikation: From the Manufacturer's intended use or intended use of the product construction according to the applicable harmonized technical specification; Usage prévu du produit de construction, conformément à la spécification technique harmonisée applicable, comme p
JUSTUS GmbH Oranier Straße 1 35708 Haiger Werk 14
- Name und Kontaktanschrift des Bevollmächtigten, der mit den Aufgaben gemäß Artikel 12, Absatz 2 beauftragt ist: Name and contact address of the authorized representative responsible for carrying out the tasks referred to in Article 12 (2): Nom of adresse de contact du mandataire article 12.2:
icht zutreffend not applicable non applicable
- System oder Systeme zur Bewertung und Überprüfung der Leistungsbeständigkeit des Bauprodukts gemäß Anhang V: System(s) of assessment and verification of constancy of performance of the construction product: Systeme d'évaluation et de vérification de la constance d. performances du produit de construction, conformément à l'annexe V du réglement:
- Im Falle der Leistungserklärung, die ein Bauprodukt betrifft, das von einer harmonisierten Norm erfasst wird: In the case of the declaration performance, concerning a construction product covered by a harmonized standard: Cas de déclaration des performances concernant un produit de construction couvert par une norme harmonisée:
Notifizierte Prüfstelle: NB - 1017 (SZU)/ Prüfberichtsnr. 30-17678/T Notified body: NB - 1017 (SZU) / Test report no. 30-17678/T Organisme notifié: NB - 1017 (SZU) / Rapport d'essai no. 30-17678/T
- Harmonisierte technische Spezifikation Harmonized technical specification Performances déclarées EN 16510-1:2022/ EN 16510-2-1:2022
16. CE-Kennzeichnung / Marquage CE
| Brennstoff Fuel Combustible | Wirkungsgrad % Efficiency % Rendement % | CO mg/m3 13% O2 | NOx mg/m3 13% O2 | CnHm mg/m3 13% O2 | Staub/ dual particles/ particules fires mg/m3 -13% O2 |
| Holtz/Wood,Boa Braunkohlenbriketts Brown coal briquettes Briquettes agile | ≥80.0 ≥60.0 | ≤1250 ≤1250 | ≤200 ≤200 | ≤120 ≤120 | ≤40 ≤40 |
15. EU-Konformitätserklärung / Déclaration de conformité UE
JUSTUS
| EU-KONFORMITÄTSERKLÄRUNGDECLARATION OF CONFORMITY EU (DoC)DECLARATION DE CONFORMITE EU | |
| In Übereinstimmung mit der Richtlinie:According to the directive:En accord avec le directive:Ecodesign (2009/125/EC) | |
| Gerätetyp/ Product-type/ Type de produit:Handelsname/ Trademark/ Marque de commerce:Modell/ Type/ Modèle:Eindeutiger Kenncode des Produkttyps:Unique identification code of the product type:Code d'identification unique de type de produll:Hersteller/ Manufacturer/ Fabricant: | Raumheizung in WohngebäudenSpace heating in residential buildingsChauffage domestique dans les bâtiments résidentielsJUSTUS GmbHBavaria III634701JUSTUS GmbHOranier Straße 135708 HalgerWerk 14 |
| Die harmonisierten Normen oder die technischen Spezifikationen, die in Übereinstimmung mit den Sicherheitsregeln, die in der EU gültig sind, angewendet worden sind, sind folgende:The following harmonised standards or technical specifications which comply with good engineering practice in safety matters in force within the EU have been applied:Les normes harmonisées ou les spécifications techniques qui ont été appliquées selon toutes les règles de l'art en matière de sécurité en vigueur dans la EU sont:EN 16510-1:2022EN 16510-2-1:2022(EU) 2015/1185 | |
Der Hersteller erklärt in Eigenverantwortung, dass die Geräte den vorgesehenen grundlegenden Anforderungen
der oben erwähnten Richtlinien entsprechen.
The manufacture declare under sole responsibility that the products follow the essential requirements foreseen by the above mentioned Directives.
Le qualité de fabricant déclare sous ma propre responsabilité que les appareils sont conformes.
aux exigences essentielles prévues par les directives susmentionnées.
N. Fleischhacker, Geschäftsleitung
(Name und Funktion/ Name and Fun

JUSTUS GmbH
Oranier Straße 1
35708 Haiger-Sechsh
Telefon (0 27 71) 26 30 - 200
Fax (5 27 71) 26 30 - 200
(4) (5) (6) (7) 20 00 - 200
[Non-Text]
Company Management
La Direction de l'entreprise
Die Sicherheitshinweise der dem Produkt beillegenden Bedienungsanleitung/Montageanleitung sind zu beachten.
Follow the safety informations in the installation and operation instructions.
Veuillez-vous conformer aux consignes d'installation et d'utilisation contenues dans ce manuel.
- Technische Dokumentation / Documentation technique
| Name und Anschrift des Lieferanten | JUSTUS GmbHOranier Straße 135708 Haiger | ||||||||||||
| Modellkennung | Bavaria III | 6347 | |||||||||||
| Gleichwertige Modelle | nein | ||||||||||||
| Prüberichte | 30-17678/T | ||||||||||||
| Angewenderte namonisierte Normen | EN 16510-1:2022/ EN 16510-2-1:2022 | ||||||||||||
| Andere angew. Normen oder technische Spezifikationen | nein | ||||||||||||
| Indirekte Heizfunktion | nein | ||||||||||||
| Direkte Wärmeleistung | 7,0 kW | ||||||||||||
| Indirekte Wärmelöhung | 0,0 kW | ||||||||||||
| Energieeffizienzindex (EEI) | 106- | Raumheizungs-Emissionen | Raumheizungs-Emissionen | ||||||||||
| Brennstoff | Bevorzugter Brennstoff | Sonstige geeignete Brennstoffe | Raumh.-Jahresn.ns [%] | bei Nennwärmeleistung PM OGC CO NO bei 13 % O_2 [mg/m2] | bei Mindestwärmeleistung PM OGC CO NO bei 13 % O_2 [mg/m2] | ||||||||
| Scheltholz, Feuchtigkeit ≤ 25% | ia nein | 70 40 120 1500 | 172 | ||||||||||
| Pressholz. Feuchtigkeit < 12% | nein nein | 70 40 120 1500 | 172 | ||||||||||
| Sonstige holzartige Biomasse | nein nein | ||||||||||||
| Nicht-holzartige Biomasse | nein nein | ||||||||||||
| Anthrazit und Trockendampfkohle | nein nein | ||||||||||||
| Stainkohlenkoks | nein nein | ||||||||||||
| Schwelkoks | nein nein | ||||||||||||
| Bituminöse Kohle | nein nein | ||||||||||||
| Braunkohlenbriketts | nein nein | ||||||||||||
| Torfriketts | nein nein | ||||||||||||
| Briketts aus einer Mischung aus fossilen Brennstoffen | nein nein | ||||||||||||
| Sonstige fossile Brennstoffe | nein nein | ||||||||||||
| Briketts aus einer Mischung aus Biomasse und fossilen | nein nein | ||||||||||||
| Sonstige Mischung aus Biomasse und festen Brennstoff | nein nein | ||||||||||||
| Eigenschaften beim ausschließlich Betrieb mit dem bevorzugten Brennstoffen | |||||||||||||
| Angabe | Symbol | Wert | Einheit | Angabe | Symbol | Wert | Einheit | ||||||
| Wärmeleistung | Thermischer Wirkungsgrad (auf Grundlage des NCV) | ||||||||||||
| Nennwärmeleistung | P_mn | 7,0 kW | thermischer Wirkungsgrad bei NWL | I_mn,n | 80% | ||||||||
| Mindestwärmeleistung(Richtwert) | P_ss | -- | kW | thermischer Wirkungsgrad bei Mindestwärmeleistung | I_ss,n | --% | |||||||
| Hilfsstromverbrauch | Art der Wärmeleistung/ Raumtemperaturkontrolle | ||||||||||||
| Bei Nennwärmeleistung | eI_re | 0,00 | kW | Einstufige Wärmeleistung, keine Raumtemperaturkontrolle | ja | ||||||||
| Bei Mindestwärmeleistung | eI_rs | 0,00 | kW | zweiter mehr manueller einsteilbare Stufen, keine Raumtemperaturkontrolle | nein | ||||||||
| Im Bereitschaftszustand | eIn | 0,00 | kW | Raumtemperaturkontrolle mit mechanischem Thermostat | nein | ||||||||
| mit elektronischer Raumtemperaturkontrolle | nein | ||||||||||||
| Leistungsbedarf der Pilotlamme | mit elektronischer Raumtemperaturkontrolle und Tageszeitregelung | nein | |||||||||||
| Leistungsbedarf der Pilotlamme(sow. vorhanden) | P_sr | 0,00 | kW | mit elektronischer Raumtemperaturkontrolle und Wachentagsregelung | nein | ||||||||
| sonstige Regelungsoptionen | |||||||||||||
| Raumtemperaturkontrolle mit Präserzerkennung | nein | ||||||||||||
| Raumtemperaturkontrolle mit Erkennung offener Fenster | nein | ||||||||||||
| mit Fombedienungsopion | nein | ||||||||||||
| Name und Unterschrift | N. Fleischracker, Geschäftsfleitung | Hilmsatz | |||||||||||
| Hinweise zu besonderen Vorkehrungen für Zusammenbau, Installation oder Wartung des EinzeiraumheizgerätesHinweise zu besonderen Vork | |||||||||||||
| Das Gerät ist nur für die Wohnraumbeneziehung zugelassen.Diese Feuersätze darf nicht verändert werden.Das Gerät muss unter Einhaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsabstände aufgestellt werden.Das Gerät ist regelmäßig zu reinigen. | |||||||||||||
| Informationen zur Zerlegung, Wiederverwertung und/oder Entsorgung am Ende des LebenszyklusEine Entsorgung des Gerätes über den normaten Haushartsabfall ist nicht zulässig.Die Entsorgung muss gemäß den örtlichen Bestimmungen zur Abfallbeseitigung erfolgen.Das Gerät die Komponenten bestehen aus Werkstoffen, die von Recyclinghofen wiederverwendet werden können.Bei der Zerlegung des Gerätes sollen mögliche Umweltwirkungen sowelt wie möglich reduziert werden. | |||||||||||||
17. Energielabel und Produktdaten-
blatt nach EU-Verordnung /
D CHAT ○ Geräte-Kenndaten
Bitte bei Ersatzteilbestellungen und eventuellen Kundendienstfällen immer angeben! Im Kundendienstfall teilen Sie uns bitte den Typ, Seriennummer, Variante sowie die Fertigungsnummer und das Datum des Prüfstempels mit. Markieren Sie am besten gleich jetzt die jeweilige Variante Ihres neuen Kaminofens in der nachfolgenden Tabelle im dafür vorbereiteten Kreisfeld.