GYS Autopulse 220M3 - Schweißgerät

Autopulse 220M3 - Schweißgerät GYS - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice GYS Autopulse 220M3 - page 33

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Schweißgerät kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Autopulse 220M3 - GYS und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Autopulse 220M3 von der Marke GYS.

BEDIENUNGSANLEITUNG Autopulse 220M3 GYS

Verwenden Sie die Schrauben an der Rückwand, um den entsprechenden Flaschenhalter zu befestigen.

Vor der ersten Anwendung des Gerätes bitte prüfen Sie, ob neue Softwareaktualisierungen verfügbar sind.

Stecken Sie den mitgelieferten USB-Stick in den dafür vorgesehenen Anschluss und starten Sie das Gerät.

Der obige Bildschirm er- scheint, wenn eine neue Version erkannt wird.

Übersetzung der Originalbetriebsanleitung

WARNUNGEN - SICHERHEITSREGELN

ALLGEMEIN Die Missachtung dieser Bedienungsanleitung kann zu schweren Personen- und Sachschäden führen. Nehmen Sie keine Wartungsarbeiten oder Veränderungen an dem Gerät vor, die nicht in der Anlei- tung genannt werden. Der Hersteller haftet nicht für Verletzungen oder Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung dieses Gerätes entstanden sind. Bei Problemen oder Fragen zum korrekten Gebrauch dieses Gerätes, wenden Sie sich bitte an entsprechend qualiziertes und geschultes Fachpersonal. UMGEBUNG Dieses Gerät darf ausschließlich für Schweißarbeiten für die auf dem Siebdruck-Aufdruck bzw. dieser Anleitung angegebenen Materialanforderungen (Material, Materialstärke, usw.) verwendet werden. Beachten Sie die Sicherheitsanweisungen. Der Hersteller ist nicht für Schäden bei falscher oder gefährlicher Verwendung verantwortlich. L’installation doit être utilisée dans un local sans poussière, ni acide, ni gaz inammable ou autres substances corrosives. Il en est de même pour son stockage. Achten Sie auf eine gute Belüftung und ausreichenden Schutz bzw. Ausstattung der Räumlichkeiten. Betriebstemperatur: Verwendung zwischen -10 und +40°C (+14 und +104°F). Lagertemperatur zwischen -20 und +55°C (-4 und 131°F). Luftfeuchtigkeit: Niedriger oder gleich 50% bis 40°C (104°F). Niedriger oder gleich 90% bis 20°C (68°F). Höhe: Das Gerät ist bis in einer Höhe von 1000 m (über NN) einsetzbar. SICHERHEITSHINWEISE Lichtbogenschweißen kann gefährlich sein und zu schweren - unter Umständen auch tödlichen - Verletzungen führen. Beim Lichtbogenschweißen ist der Anwender einer Vielzahl potenzieller Risiken ausgesetzt: gefährlicher Hitze, Lichtbogenstrahlung, elektromagnetische Störungen (Personen mit Herzschrittmacher oder Hörgerät sollten sich vor Arbeiten in der Nähe der Maschinen von einem Arzt beraten lassen), elektrische Schläge, Schweißlärm und -rauch. Schützen Sie daher sich selbst und andere. Beachten Sie unbedingt die folgenden Sicherheitshinweise: Die Lichtbogenstrahlung kann zu schweren Augenschäden und Hautverbrennungen führen. Die Haut muss durch geeignete trockene Schutzbekleidung (Schweißhandschuhe, Lederschürze, Sicherheitsschuhe) geschützt werden. Tragen Sie elektrisch- und wärmeisolierende Handschuhe. Tragen Sie bitte Schweißschutzkleidung und einen Schweißschutzhelm mit einer ausreichenden Schutzstufe (je nach Schweißart und -strom). Schützen Sie Ihre Augen bei Reinigungsarbeiten. Kontaktlinsen sind ausdrücklich verboten! Schirmen Sie den Schweißbereich bei entsprechenden Umgebungsbedingungen durch Schweißvorhänge ab, um Dritte vor Lichtbogenstrahlung, Schweißspritzen, usw. zu schützen. In der Nähe des Lichtbogens bendliche Personen müssen ebenfalls auf Gefahren hingewiesen werden und mit der nötigen Schutzausrüstung ausgerüstet werden. Bei Gebrauch des Schweißgerätes entsteht sehr großer Lärm, der auf Dauer das Gehör schädigt. Tragen Sie daher im Dauereinsatz ausreichend Gehörschutz und schützen Sie in der Nähe arbeitende Personen. Halten Sie mit den ungeschützten Händen, Haaren und losen Kleidungstücken ausreichenden Abstand zu sich bewegenden Teilen (Lüfter, Elektroden). Entfernen Sie unter keinen Umständen das Gerätegehäuse, wenn dieses am Stromnetz angeschlossen ist. Der Hersteller haftet nicht für Verletzungen oder Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung dieses Gerätes bzw. Nichteinhaltung der Sicherheitshinweise entstanden sind. ACHTUNG! Das Werkstück ist nach dem Schweißen sehr heiß! Seien Sie daher im Umgang mit dem Werkstück vorsichtig, um Verbrennungen zu vermeiden. Achten Sie vor Instandhaltung / Reinigung eines wassergekühlten Brenners darauf, dass Kühlaggregat nach Schweißende ca. 10min weiterlaufen zu lassen, damit die Kühlüssigkeit entsprechend abkühlt und Verbrennungen vermieden werden. Der Arbeitsbereich muss zum Schutz von Personen und Geräten vor dem Verlassen gesichert werden.34 Betriebsanleitung

AUTOPULSE M1 - M2 - M3

Übersetzung der Originalbetriebsanleitung SCHWEISSRAUCH/-GAS Beim Schweißen entstehen Rauchgase bzw. toxische Dämpfe, die zu Sauersto󰀨mangel in der Atemluft führen können. Sorgen Sie daher immer für ausreichend Frischluft, technische Belüftung (oder ein zugelassenes Atmungsgerät). Verwenden Sie die Schweßanlagen nur in gut belüfteten Hallen, im Freien oder in geschlossenen Räumen mit einer den aktuellen Sicherheitsstandards entsprechender Absaugung. Achtung: Das Schweißen in kleinen Räumen erfordert eine Überwachung des Sicherheitsabstands. Beim Schweißen von Blei, auch in Form von Überzügen, verzinkten Teilen, Kadmium, «kadmierte Schrauben», Beryllium (meist als Legierungsbestandteil, z.B. Beryllium-Kupfer) und andere Metalle entstehen giftige Dämpfe. Entfetten Sie die Werkstücke vor dem Schweißen. Die zum Schweißen benötigten Gasaschen müssen in gut belüfteter, gesicherter Umgebung aufbewahrt werden. Lagern Sie sie ausschließlich stehend und sichern Sie sie z. B. mithilfe eines entsprechenden Fahrwagens gegen Umkippen. Informationen zum richtigen Umgang mit Gasaschen erhalten Sie von Ihrem Gaslieferanten. Schweißarbeiten in unmittelbarer Nähe von Fetten und Farben sind grundsätzlich verboten!

BRAND- UND EXPLOSIONSGEFAHR

Sorgen Sie für ausreichenden Schutz des Schweißbereiches. Der Sicherheitsabstand für Gasaschen (brennbare Gase) und andere brennbare Materialien beträgt mindestens 11 Meter. Brandschutzausrüstung muss im Schweißbereich vorhanden sein. Beachten Sie, dass die beim Schweißen entstehende heiße Schlacke, Spritzer und Funken eine potentielle Quelle für Feuer oder Explosionen darstellen. Halten Sie einen Sicherheitsabstand zu Personen, entammbaren Gegenständen und Druckbehältern ein. Schweißen Sie keine Behälter mit brennbare Materialien (auch keine Reste davon) -> Gefahr entammbarer Gase. Falls sie geö󰀨net sind, müssen entammbares oder explosive Material entfernt werden. Arbeiten Sie bei Schleifarbeiten immer in entgegengesetzter Richtung zu diesem Gerät und entammbaren Materialen. GASDRUCKAUSRÜSTUNG Austretendes Gas kann in hoher Konzentration zum Erstickungstod führen. Sorgen Sie daher immer für eine gut belüftete Arbeits- und Lagerumgebung. Achten Sie darauf, dass die Gasaschen beim Transport verschlossen sind und das Schweißgerät ausgeschaltet ist. Lagern Sie die Gasaschen ausschließlich in vertikaler Position und sichern Sie sie z.B. mithilfe eines entsprechenden Gasaschenfahrwagens gegen Umkippen. Verschließen Sie die Flaschen nach jedem Schweißvorgang. Schützen Sie sie vor direkter Sonneneinstrahlung, o󰀨enem Feuer und starken Temperaturschwankungen (z.B. sehr tiefen Temperaturen). Positionieren Sie die Gasaschen stets mit ausreichendem Abstand zu Schweiß- und Schleifarbeiten bzw. jeder Hitze-, Funken- und Flammenquelle. Halten Sie mit den Gasaschen Abstand zu Hochspannung und Schweißarbeiten. Das Schweißen einer Druckglasasche ist untersagt. Bei Erstö󰀨nung des Gasventils muss der Plastikverschluss/Garantiesiegel von der Flasche entfernt werden. Verwenden Sie ausschließlich Gas, das für die Schweißarbeit mit den von Ihnen ausgewählten Materialen geeignet ist. ELEKTRISCHE SICHERHEIT Das Schweißgerät darf nur an einer geerdeten Netzversorgung betrieben werden. Verwenden Sie nur die empfohlenen Sicherungen. Das Berühren stromführender Teile kann tödliche elektrische Schläge, schwere Verbrennungen bis zum Tod verursachen. Berühren Sie daher UNTER KEINEN UMSTÄNDEN Teile des Geräteinneren oder das geö󰀨nete Gehäuse, wenn das Gerät mit dem Stromnetz verbunden ist. Trennen Sie das Gerät IMMER vom Stromnetz und warten Sie zwei weitere Minuten BEVOR Sie das Gerät ö󰀨nen, damit sich die Spannung der Kondensatoren entladen kann. Berühren Sie niemals gleichzeitig Brenner und Masseklemme! Sorgen Sie dafür, dass beschädigte Kabel oder Brenner von qualiziertem und autorisiertem Personal ausgetauscht werden. Achten Sie beim Austausch stets darauf, das entsprechende Äquivalent zu verwenden. Tragen Sie zur Isolierung beim Schweißen immer trockene Kleidung in gutem Zustand. Achten Sie unabhängig der Umgebungsbedingungen stets auf isolierendes Schuhwerk. CEM-KLASSE DES GERÄTES (AUSFÜHRUNG 230 V) Der Norm IEC 60974-10 entsprechend, wird dieses Gerät als Klasse A Gerät eingestuft und ist somit für den industriellen und/oder professionellen Gebrauch geeignet. Es ist nicht für den Einsatz in Wohngebieten bestimmt, in denen die lokale Energieversorgung über das ö󰀨entliche Niederspannungsnetz erfolgt. In diesem Umfeld ist es aufgrund von Hochfrequenz- Störungen und Strahlungen schwierig die elektromagnetische Verträglichkeit zu gewährleisten. Dieses Gerät ist mit der Norm IEC 61000-3-12 konform.DE

Übersetzung der Originalbetriebsanleitung Unter der Voraussetzung, dass die Impedanz des ö󰀨entlichen Niederspannungsversorgungsnetzes an der Übergabestelle unter Zmax = 0.349 Ohm liegt, ist dieses Gerät konform der Norm CEI 61000-3-11 und kann an einem ö󰀨entlichen Niederspannungsversorgungsnetz angeschlossen werden. Es in der Verantwortung des Betreibers oder des Anwenders des Gerätes, gegebenenfalls nach Konsultation mit dem Betreiber des Versorgungsnetzes sicherzustellen, dass das Gerät angeschlossen werden kann.

ELEKTROMAGNETISCHE FELDER UND STÖRUNGEN

Der durch einen Leiter ießende elektrische Strom erzeugt lokale elektrische und magnetische Felder (EMV). Beim Betrieb von Lichtbogenschweißanlagen kann es zu elektromagnetischen Störungen kommen. Durch den Betrieb dieses Gerätes können medizinische, informationstechnische und andere Geräte in Ihrer Funktionsweise beeinträchtigt werden. Personen, die Herzschrittmacher oder Hörgeräte tragen, sollten sich vor Arbeiten in der Nähe der Maschine, von einem Arzt beraten lassen. Zum Beispiel Zugangseinschränkungen für Passanten oder individuelle Risikobewertung für Schweißer. Alle Schweißer sollten das folgende Verfahren befolgen, um die Exposition zu elektromagnetischen Feldern aus der Schaltung zum Lichtbogenschweißen zu minimieren:

  • Elektrodenhalter und Massekabel bündeln, wenn möglich machen Sie sie mit Klebeband fest;
  • Achten Sie darauf, dass ihren Oberkörper und Kopf sich so weit wie möglich von der Schweißarbeit benden ;
  • Achten Sie darauf, dass sich die Kabel, den Brenner oder die Masseklemme nicht um Ihren Körper wickeln;
  • Stehen Sie niemals zwischen Masse- und Brennerkabel. Die Kabel sollten stets auf einer Seite liegen;
  • Verbinden Sie die Massezange mit dem Werkstück möglichst nahe der Schweißzone;
  • Arbeiten Sie nicht unmittelbar neben der Schweißstromquelle;
  • Während des Transportes der Stromquelle oder des Drahtvorschubko󰀨er nicht schweißen. Personen, die Herzschrittmacher oder Hörgeräte tragen, sollten sich vor Arbeiten in der Nähe der Maschine, von einem Arzt beraten lassen. Durch den Betrieb dieses Gerätes können medizinische, informationstechnische und andere Geräte in Ihrer Funktionsweise beeinträchtigt werden. HINWEIS ZUR PRÜFUNG DES SCHWEISSPLATZES UND DER SCHWEISSANLAGE Allgemein Der Anwender ist für den korrekten Einsatz des Schweißgerätes und des Materials gemäß den Herstellerangaben verantwortlich. Treten elektromagnetischer Störungen auf, liegt es in der Verantwortung des Anwenders mit Hilfe des Herstellers eine Lösung zu nden. Die korrekte Erdung des Schweißplatzes inklusive aller Geräte hilft in vielen Fällen. In einigen Fällen kann eine elektromagnetische Abschirmung des Schweißstroms erforderlich sein. Eine Reduzierung der elektromagnetischen Störungen auf ein niedriges Niveau ist auf jeden Fall erforderlich. Prüfung des Schweißplatzes Der Anwender sollte den Arbeitsplatz vor dem Einsatz des Schweißgerätes auf mögliche elektromagnetische Probleme der Umgebung prüfen. Zur Bewertung potenzieller elektromagnetischer Probleme in der Umgebung sollte der Anwender folgendes berücksichtigen: a) Netz-, Steuer-, Signal-, und Telekommunikationsleitungen; b) Radio- und Fernsehgeräte; c) Computer und andere Steuereinrichtungen; d) sicherheitskritische Einrichtungen wie Industrieanlagen; e) die Gesundheit benachbarter Personen, insbesondere wenn diese Herzschrittmacher oder Hörgeräte tragen; f) Kalibrier- und Messeinrichtungen; g) die Störfestigkeit anderer Einrichtungen in der Umgebung. Der Anwender muss die Verfügbarkeit anderer Alternativen prüfen. Weitere Schutzmaßnahmen können erforderlich sein; h) durch die Tageszeit, zu der die Schweißarbeiten ausgeführt werden müssen. Die Größe der zu beachtenden Umgebung ist von den örtlichen Strukturen und anderen dort stattndenden Aktivitäten abhängig. Die Umgebung kann sich über die Grenzen des Schweißplatzes hinaus erstrecken. Prüfung des Schweißgerätes Neben der Überprüfung des Schweißplatzes kann eine Überprüfung des Schweißgerätes weitere Probleme lösen. Die Prüfung sollte gemäß Art. 10 der IEC/CISPR 11 durchgeführt werden. In-situ Messungen können auch die Wirksamkeit der Maßnahmen bestätigen. HINWEIS ÜBER DIE METHODEN ZUR REDUZIERUNG ELEKTROMAGNETISCHER FELDER a. Ö󰀨entliche Stromversorgung: Das Lichtbogenschweißgerät sollte gemäß der Hinweise des Herstellers an die ö󰀨entliche Versorgung angeschlossen werden. Falls Interferenzen auftreten, können weitere Maßnahmen erforderlich sein (z. B. Netzlter). Eine Abschirmung der Versorgungskabel durch ein Metallrohr kann erforderlich sein. Kabeltrommeln sollten vollständig abgerollt werden. Abschirmung anderer Einrichtungen in der Umgebung oder der gesamten Schweißeinrichtung können erforderlich sein. b. Wartung des Gerätes und des Zubehörs: Das Lichtbogenschweißgerät muss gemäß der Hinweise des Herstellers an die ö󰀨entliche Versorgung angeschlossen werden. Alle Klappen und Deckel am Gerät müssen im Betrieb geschlossen sein. Das Schweißgerät und das Zubehör dürfen nur den Anweisungen des Geräteherstellers gemäß verändert werden. Für die Einstellung und Wartung der Lichtbogenzünd- und Stabilisierungseinrichtungen sind die Anweisungen des Geräteherstellers besonders zu beachten.36 Betriebsanleitung

AUTOPULSE M1 - M2 - M3

Übersetzung der Originalbetriebsanleitung c. Schweißkabel: Schweißkabel sollten so kurz wie möglich sein und zusammengelegt am Boden verlaufen. d. Potenzialausgleich: Alle metallischen Teile des Schweißplatzes müssen in den Potenzialausgleich einbezogen werden. Bei gleichzeitiger Berührung der Brennerspitze und metallischer Teile besteht die Gefahr eines elektrischen Schlags. Berühren Sie beim Schweißen keine nicht geerdeten Metallteile. e. Erdung des Werkstücks: Die Erdung des Werkstücks kann in bestimmten Fällen die Störung reduzieren. Erden Sie keine Werkstücke, wenn dadurch ein Verletzungsrisiko für den Benutzer oder die Gefahr der Beschädigung anderer elektrischer Geräte entsteht. Die Erdung kann direkt oder über einen Kondensator erfolgen. Wählen Sie den Kondensator gemäß der nationalen Normen. f. Schutz und Trennung: Der Schutz und die selektive Abschirmung andere Leitungen und Geräte in der Umgebung können Interferenzprobleme reduzieren. Die Abschirmung der gesamten Schweißzone kann bei speziellen Anwendungen nötig sein.

TRANSPORT DER SCHWEISSSTROMQUELLE

Ziehen Sie niemals an Brenner oder Kabeln, um das Gerät zu bewegen. Das Gerät darf ausschließlich in vertikaler Position transportiert werden. Führen Sie die Stromquelle nicht über Personen oder Gegenstände. Halten Sie sich unbedingt an die unterschiedlichen Transportrichtlinien für Schweißgeräte und Gasaschen. Für beide gibt es unterschiedliche Beförderungsvorschriften. Vorzugsweise ist die Drahtspule zu entfernen, bevor die Schweißstromquelle angehoben oder transportiert wird. AUFBAU

  • Stellen Sie das Gerät ausschließlich auf festen und sicheren Grund, dessen Neigungswinkel nicht größer als 10° ist.
  • Achten Sie auf eine gute Belüftung und ausreichend Schutz bzw. Ausstattung der Räumlichkeiten.
  • Verwenden Sie das Gerät nicht in einer elektromagnetisch sensiblen Umgebung.
  • Der Netzstecker muss zu jeder Zeit frei zugänglich sein. Schützen Sie das Gerät vor Regen und direkter Sonneneinstrahlung.
  • Das Gerät ist IP21 konform, d. h: - das Gerät schützt die eingebauten Teile vor Berührungen und mittelgroße Fremdkörpern mit einem Durchmesser >12,5 mm, - Schutzgitter gegen senkrecht fallendes Tropfwasser. Schweißkriechströme können Erdungsleiter zerstören, die Schweißanlage und elektrische Geräte beschädigen und die Erwärmung der Bauteile verursachen, die zum Brand führen können. - Alle Schweißkabel müssen fest verbunden werden. Überprüfen Sie diese regelmäßig! - Überprüfen Sie die Befestigung des Werkstücks! Diese muss fest und gut elektrisch leitend sein. - Befestigen Sie alle elektrisch leitfähige Elemente (Rahmen, Wagen und Hebesysteme) der Schweißquelle, sodass sie isoliert sind ! - Legen Sie keine andere nicht isolierten Geräte (Bohrmaschine, Schleifgeräte usw.) auf die Schweißquelle, den Wagen oder die Hebesysteme! - Legen Sie die Schweißbrenner oder die Elektrodenhalter auf eine isolierte Oberäche, wenn sie nicht benutzt werden! Die Versorgungs-, Verlängerungs- und Schweißkabel müssen komplett abgerollt werden, um ein Überhitzen zu verhindern. Der Hersteller GYS haftet nicht für Verletzungen oder Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung dieses Gerätes entstanden sind. WARTUNG / HINWEISE
  • Alle Wartungsarbeiten müssen von qualiziertem und geschultem Fachpersonal durchgeführt werden. Eine jährliche Wartung wird empfohlen.
  • Trennen Sie das Gerät von der Stromversorgung und warten Sie bis der Lüfter nicht mehr läuft. Erst dann dürfen Sie das Gerät warten. Die Spannungen und Ströme im Gerät sind hoch und gefährlich.
  • Nehmen Sie regelmäßig (mindestens 2 bis 3 Mal im Jahr) das Gehäuse ab und reinigen Sie das Innere des Gerätes mit Pressluft. Lassen Sie das Gerät regelmäßig von einem qualizierten Techniker auf die elektrische Betriebssicherheit prüfen.
  • Prüfen Sie regelmäßig den Zustand der Netzleitung. Bei Beschädigung muss sie durch den Hersteller, seinen Reparaturservice oder eine qualizierte Person ausgetauscht werden.
  • Lüftungsschlitze nicht bedecken.
  • Diese Stromquelle darf nicht zum Auftauen von gefrorenen Wasserleitungen, zur Batterieladung und zum Starten von Motoren benutzt werden.DE

Übersetzung der Originalbetriebsanleitung

AUFBAU - PRODUKTFUNKTION

Das Gerät darf nur von qualizierten und befugten Personen montiert und in Betrieb genommen werden. Der Aufbau darf nur im ausgeschalteten, nicht angeschlossenen Zustand vorgenommen werden. Reihen- oder Parallelschaltungen von Generatoren sind nicht zulässig. Für optimale Schweißergebnisse sollten Sie das dem Gerät beiliegende Zubehör benutzen. BESCHREIBUNG Die AUTOPULSE ist ein halbautomatisches, synergisch geregeltes Schweißgerät zum MIG/-MAG Schweißen. Dieses Gerät ist zum Schweißen vom Stahl, Edelstahl, Aluminium und zum «MIG-Löten» geeignet. Einfach und schnelle Einstellung im «synergetischen» Modus. BESCHREIBUNG (I)

1- Kabelverschraubung (Netzleitung) 9- Umschalter Gas und Drahtvorschub

2- Umschalter Start/Stop 10- USB-Buchse

3- Gasanschluss T1 11- Bedienfeld

4- Gasanschluss T2 12- (PP) Push Pull-Anschluss

5- Gasanschluss T3 13- Texas-Buchse (-)

6- Flaschenhalterung 14- Euroszentralanschluss T1

7- Drahtförderrollen 1, 2 und 3 15- Eurozentralanschluss T2

8- Drahtvorschubmotor 16- Eurozentralanschluss T3

BEDIENFELD HMI Bitte lesen Sie die Betriebsanleitung für die Schnittstelle (HMI), die Bestandteil der kompletten Hardware-Dokumentation ist.

VERSORGUNG - INBETRIEBNAHME

  • Die Geräte besitzen einen Schutzkontaktsstecker (Schukostecker) (EEC7/7) und müssen an eine einphasige, geerdete 230V/16A (50-60Hz) Schutz- kontaktsteckdose angeschlossen werden. Die Stromaufnahme (I1e󰀨) bei maximaler Leistung ist auf dem Typenschild der Maschine angegeben. Bitte prüfen Sie, ob die Stromversorgung und die Absicherung mit dem Strom, den Sie benötigen, übereinstimmen. In Ländern mit abweichender Netzversorgungswerten kann ein Tausch des Netzsteckers erforderlich sein, um die maximale Leistung abrufen zu können.
  • Das Schweißgerät arbeitet mit einer elektrische Spannung von 230V -20% +15%. Unter 185Ve󰀨 und über 265Ve󰀨 wird der Spannungschutz des Gerätes aktiviert. (auf der Bildschirmanzeige erscheint ein Standard-Code).
  • Eingeschaltet wird das Gerät mit Drehung des Hauptschalter, (2 - Abb. 1 ) auf Position I, mit Drehung auf Position 0 wird das Gerät ausgeschaltet. Achtung! Ziehen Sie niemals den Netzstecker, wenn das Gerät eingeschaltet ist. GENERATORBETRIEB Das Gerät kann an einem Stromaggregat betrieben werden: Die Wechselspannung 230 V -20% +15% beträgt und die Spitzenspannung kleiner als 400V ist. Die Frequenz muss zwischen 50 und 60 Hz liegen. Überprüfen SIe diese Angaben vor dem Betrieb. Höhere Spannungsspitzen können das Gerät beschädigen.

EINSATZ VON VERLÄNGERUNGSLEITUNGEN

Eingesetzte Verlängerungsleitungen müssen für die auftretenden Spannungen und Ströme geeignet sein. Verlängerungsleitungen müssen den na- tionalen Regeln entsprechen. Versorgungsspannung Leitungsquerschnitt (<45m) 230 V 2.5 mm² 208/240 V 4 mm

a b - Entfernen Sie die Düse (a) und das Kontaktrohr (b) von Ihrem MIG/MAG-Brenner.38 Betriebsanleitung

AUTOPULSE M1 - M2 - M3

Übersetzung der Originalbetriebsanleitung

- Ö󰀨nen Sie die Generatorklappe.- Positionieren Sie die Spule auf ihrer Halterung.- Achten Sie auf den Mitnehmerzapfen (c) der Spulenhalterung. Um eine 200-mm-Spule zu montieren, ziehen Sie den Kunststo󰀨-Spulenhalter (a) bis zum Maximum an.- Stellen Sie das Bremsrad (b) so ein, dass sich der Draht beim Stoppen des Schweißvor-gangs nicht durch die Trägheit der Spule verheddert. Ziegen Sie die Bremse nicht zu stark an, um ein Überhitzen des Motors zu vermeiden.EINSETZEN DES SCHWEISSDRAHTES

Um die Rollen zu wechseln, gehen Sie wie folgt vor:- Lösen Sie die Drehknöpfe (a) komplett und drücken Sie sie ein. - Entriegeln Sie die Rollen durch Lösen der Befestigungsschrauben (b).- Setzen Sie die richtigen Motorrollen für Ihre Anwendung ein und ziehen Sie die Befesti-gungsschrauben fest. Bei den mitgelieferten Rollen handelt es sich um Doppelnut-Stahlrollen :- Alu Ø 1.0/1.2 (M1 + M2 + M3)- Stahl Ø 0.8/1.0 (M2 + M3)- Stahl Ø 0.6/0.8 (M3)- Die sichtbare Angabe auf der Drahtführungsrolle muss dem gewählten Drahtdurchmesser ents-prechen. (für einen Ø 1,2 mm Draht benutzen Sie die Ø1,2 mm mm Rille).- Zum Schweißen von Stahl und anderer Drähte benötigen Sie Drahtführungsrollen mit V-Form Nut.- Zum Aluminiumschweißen benötigen Sie Drahtführungsrollen mit U-Form Nut.: sichtbare Beschriftung auf der Drahtführungsrolle (z. B.: 1.2 VT): Rille zur Verwendung

Gehen Sie wie folgt vor, um den Zusatzdraht zu installieren:- Lösen Sie die Drehknöpfe (a) komplett und drücken Sie sie ein. - Legen Sie den Draht ein, schließen Sie dann die Drahtvorschubeinheit und ziehen Sie die Drehknöpfe wie angegeben fest.- Betätigen Sie den Motor am Brennertaster oder an der manuellen Drahtvorschubtaste (I-6).Hinweis:• Eine falsche Drahtseele kann Drahtvorschubprobleme und Überhitzung des Motors verursachen.• Der Brenner muss fest im Eurozentralanschluss montiert sein, um ein Überhitzung zu vermeiden.

  • Weder Draht noch Spule dürfen mit der Mechanik des Gerätes in Berührung kommen, da sonst die Gefahr eines Kurzschluss besteht.MIT BEWEGLICHEN KOMPONENTEN ZUSAMMENHÄNGENDEN VERLETZUNGSGEFAHR Drahtvorschubko󰀨er verfügen über bewegliche Komponenten, die die Hände, Haare, Kleidungsstücke oder Werkzeuge er- fassen und von daher Verletzungen verursachen können!• Nicht in rotierende oder bewegliche Bauteile oder Antriebsteile greifen!• Achten Sie darauf, dass Gehäuse- und Schutzdeckel während des Betriebs geschlossen bleiben!• Tragen Sie weder beim Einlegen des Drahts noch beim Wechseln der Drahtspule Handschuhe.HALBAUTOMATISCHES SCHWEISSEN STAHL / EDELSTAHL (MAG-MODUS)Das AUTOPULSE kann Stahldraht von Ø 0,6 bis 1,2 mm und Edelstahl von Ø 0,8 bis 1,2 mm schweißen (II-A). Das Gerät wird standardmäßig mit Rollen Ø 0,6/0,8 und Ø 0,8/1,0 für Stahl oder Edelstahl geliefert. Das Kontaktrohr, die Rille der Drahftführungs- rolle, die Drahtseele des Brenners sind für diese Verwendung geeignet. Das Schweißen vom Stahl erfordert die Verwendung eines bestimmten Gas, d.h. Argon+CO2. Der Anteil von CO2 kann je nach der benutzten Gasart variieren. Für Edelstahl, nutzen Sie eine Mischung von Argon und CO2 mit 2% CO2. Beim Schweißen mit reinem CO2 sollen Sie eine Gasvorwärmeinrichtung an die Gasasche anschließen. Für spezielle Gasanforderungen fragen Sie Ihren Schweißfachhändler oder Schweiß- gasehändler. Der Gasdurchuss für Stahl liegt zwischen 8 und 15 l/Min je nach Umgebung.DE

Übersetzung der Originalbetriebsanleitung HALBAUTOMATISCHES SCHWEISSEN ALUMINIUM (MIG-MODUS) Das AUTOPULSE ist zum Schweißen von Ø 0,8/1,2 mm Aluminiumdraht geeignet (II-B). Das Schweißen vom Aluminium erfordert die Verwendung eines bestimmten Gas, d.h. reines Argon (Ar). Für die Auswahl des Gases, wenden Sie sich an einen Händler. Der Gasdurchuss für Aluminium liegt zwischen 15 und 25 l/Min je nach Umgebung und Schweißererfahrung. Unterschiede zwischen der Stahl- und Alu-Anwendung: - Nutzen Sie spezielle Drahtführungsrollen beim Alu-Schweißen (U-Rille). - Bei Aluminium-Draht muss der Anpressdruck gering sein, da der Draht sonst zerdrückt wird. - Das Kapillarrohr zwischen dem Drahtvorschubmotor und dem Euroanschluss darf nur beim Schweißen von Stahl und Edelstahl montiert sein (II-B). - Nutzen Sie einen für Aluminium geeigneten Brenner. Dieser Aluminiumbrenner ist mit einer reibungsarmen Teonseele ausgerüstet. Schneiden Sie die Drahtseele am Anschluss nicht ab! Diese Drahtseele führt den Draht bis zu den Drahtführungsrollen. - Kontaktrohr: Nutzen Sie ein speziell zum Schweißen vom Aluminium geeignetes Kontaktrohr, das an den Drahtdurchmesser angepasst ist. Bei Verwendung von roter oder blauer Drahtseele (Alu-Schweißen) wird empfohlen, das Zubehör 90950 zu verwen- den (II-C). Diese Mantelführung aus Edelstahl verbessert die Zentrierung des Mantels und erleichtert das Ablaufen des Drahtes. Video HALBAUTOMATISCHES SCHWEISSEN BEI CUSI UND CUAL (LÖTEN) Das Gerät ist zum Schweißen von Ø 0,8/1.2 mm CuSi und CuAl-Draht geeignet. Wie beim Schweißen vo Stahl, muss ein Kapillarrohr eingesetzt werden. Der Brenner sollte mit einer Stahldrahtseele ausgerüstet werden. Beim Löten muss reines Argon (Ar) als Schutzgas eingesetzt werden. achten Sie in jedem Fall die Empfehlungen des Fühldrahtherstellers zur Wahl der Polarität. GAS-ANSCHLUSS - Installieren Sie einen geeigneten Druckminderer an der Gasasche. Schließen Sie ihn mit dem mitgelieferten Schlauch an das Schweißgerät an. Benutzen Sie die beiden mitgelieferten Ohrschellen, um Undichtigkeiten zu vermeiden. - Stellen Sie sicher, dass die Gasasche ordnungsgemäß befestigt ist und die Kette am Generator befestigt ist. - Stellen Sie die Gasdurchussmenge am Druckminderer ein. Anmerkung: Um die Einstellung des Gasdurchuss zu erleichtern, betätigen Sie die motorisierten Drahtführungsrollen durch Drücken des Brenner- tasters (lösen Sie den Knopf an dem Drahtvorschubmotor, um keinen Draht anzutreiben). Maximaler Gasdruck: 0.5 MPa (5 bar). Diese Verfahren ist beim «No Gas» (Fülldraht) Schweißen unnötig. SCHWEISSMODUS MIG / MAG (GMAW/FCAW) Schweissverfahren Parameter Einstellungen MANUELL STD DYNAMIC PULSE COLD PULSE Material- GasKopplung - Fe Ar 25% CO

Auswahl des zu verschweißenden Materials. Synergische Schweißparameter Drahtdurchmesser Ø 0,6 > Ø 1,2 mm - Auswahl des Drahtdurchmessers ModulArc (Lichtbogen-Modul)

Aktiviert oder deaktiviert die Modulation des Schweißstroms (Doppelim- puls) Betrieb Brenner- taster 2T, 4T Auswahl der Zündart Heftschweißen-Mo- dus SPOT, DELAY - - Auswahl des Heftschweißen-Modus

Einstellung Materialstärke Strom Geschwindigkeit

Auswahl der anzuzeigenden Haupteinstellung (Dicke des zu schweißen- den Werkstücks, durchschnittlicher Schweißstrom oder Drahtgeschwin- digkeit). Energie Hold Wärmekoe󰀩zient Siehe Kapitel «ENERGIE» auf den Seiten folgend. Der Zugri󰀨 auf einige Schweißparameter hängt vom gewählten Anzeigemodus ab: Einstellungen/Anzeigemodus: Einfach, Expert, Erweitert. Beachten Sie die Betriebsanleitung für die Schnittstelle (HMI).40 Betriebsanleitung

AUTOPULSE M1 - M2 - M3

Übersetzung der Originalbetriebsanleitung SCHWEISSVERFAHREN Für weitere Informationen zu GYS-Synergien und Schweißverfahren, scannen Sie den QR-Code : HEFTSCHWEISSEN-MODUS

  • HEFTEN - SPOT Dieser Schweißmodus ermöglicht das Heften der Werkstücke vor dem eigentlichen Schweißprozess. Das Heften kann manuell mit der Brenner- taste erfolgen oder mit einer eingestellten Heftzeit automatisiert werden. Die einstellbare Schweißdauer ermöglicht die kontrollierte Reduzierung der Schweißzeit für bessere, nicht oxidierte Ergebnisse beim Heftschweißen (über das erweiterte Menü zugänglich).
  • SPOT DELAY Dieser Heft-Modus ist dem SPOT ähnlich, aber Heftpunkte und Stillstandzeiten folgen aufeinander, solange die Brennertaste gedrückt gehalten wird.

FESTLEGUNG DER EINSTELLUNGEN

Maßein- heit Drahtgeschwindigkeit m/min Menge des aufgetragenen Schweißzusatzwerksto󰀨s und indirekt Schweißintensität und Eindringtiefe Spannung V Einuss auf die Breite der Schweißnaht. Drossel - Dämpft den Schweißstrom mehr oder weniger. Wird entsprechend der Schweißposition eingestellt. Gasvorströmung s Dauer der Gasvorströmung vor der Zündung. Gasnachströmung s Dauer der Schutzgasnachströmung Es schützt das Werkstück und die Elektrode vor Oxidation. Materialstärke mm Die Synergie ermöglicht eine vollautomatische Einstellung. Das Einwirken auf die Schichtdicke parametriert automatisch die passende Drahtspannung und Geschwindigkeit. Strom A Der Schweißstrom wird in Abhängigkeit vom verwendeten Drahttyp und dem zu schweißenden Material ein- gestellt geschweißt werden. Lichtbogenlänge - Dient zur Einstellung des Abstands zwischen dem Drahtende und dem Schmelzbad (Spannungseinstellung). Anschleichgeschwin- digkeit

Stufenlose Drahtgeschwindigkeit Vor der Zündung kommt der Draht langsam an, um der ersten Kontakt her- zustellen ohne Ruck. Hot Start % & s Der Hot Start ist ein Überstrom beim Zünden, der verhindert, dass der Draht am Werkstück klebt. Die Parame- ter sind Strom (% des Schweißstroms) und Zeit (Sekunden). Crater Filler % Der Endstrom beschreibt die Phase nach der Stromabsenkung. Die Parameter sind Strom (% des Schweißstroms) und Zeit (Sekunden). Soft Start s Vor der Zündung kommt der Draht langsam an, um den ersten Kontakt mit dem Werkstück herzustellen. Zur Vermeidung starker Anhaftungen oder ruckartiger Aktionen wird der Strom zwischen erstem Kontakt und Schweißvorgang in Grenzen gehalten. Stromanstieg s Stromanstieg. Zweitstrom % Zweitstrom (Kaltstrom) Puls-Frequenz Hz Puls-Frequenz Zyklisches Verhältnis % Beim Puls-Modus steht die Heißstromzeit in Bezug zur Kaltstromzeit. Stromabsenkung s Absenkzeit des Schweißstroms (Endkraterfüllstrom) Punkt s Denierte Dauer. Dauer zwischen 2 Heftpunkten

Dauer zwischen Punktschweißende (außer Nachgasströmung) und nächstem Punktschweißvorgang (inkl. Vorgasströmung). Burnback s Funktion, um das Risiko des Anhaftens des Drahtes am Ende der Naht zu verhindern. Diese Zeit entspricht der Zeit, in der der Draht wieder aus dem Schmelzbad auftaucht. Der Zugang zu bestimmten Schweißparametern ist abhängig vom Schweißverfahren (Manuell, Standard, usw.) und dem gewählten Anzeigemodus (Easy, Experte oder Fortgeschritten). Beachten Sie die Betriebsanleitung für die Schnittstelle (HMI).DE

Übersetzung der Originalbetriebsanleitung MIG/ MAG-SCHWEISSZYKLEN 2T Standard: IstartDstartI hot startT hotstartGas Pre-FlowCreep SpeedI blackoutT burn-backI burn-backGas post-Flow Soft-startT crater FillerI crater Filler Beim Druck auf den Brennertaster startet die Gasvorströmung. Berührt der Draht das Werkstück, zündet ein Puls den Lichtbogen und der Schweiß- zyklus startet. Beim Loslassen des Brennerstaster stoppt der Drahtvorschub und ein Puls ermöglicht den sauberen Schnitt des Drahtes, danach startet die Gasnachströmung. Ist die Gasnachströmung noch nicht beendet, ermöglicht ein Druck auf den Brennertaster den schnellen Neustart des Schweißvorgangs (manueller «Kettenpunkt»), ohne die Hotstartphase. Eine Hostart- und/oder eine Crater-Filler-Phase kann dem Schweißzyklus hinzugefügt werden. 4T Standard: IstartDstartI hot startT hotstartI BlackoutT burn-backI burn-backGas post-Flow

Soft-start T crater FillerI crater FillerGas Pre-FlowCreep Speed Beim 4T Standardverfahren wird die Dauer von Gasvorströmung und Gasnachströmung über Zeiten gesteuert. Der Hot Start und Kraterfüller mittels Brennertaster. 2T Puls:42 Betriebsanleitung

AUTOPULSE M1 - M2 - M3

Übersetzung der Originalbetriebsanleitung IstartDstartI hot startT hotstartT upslopeGas Pre-FlowCreep SpeedT downslopeI blackoutT burn-backI burn-backGas post-Flow Soft-startT crater FillerI crater Filler Beim Druck auf den Brennertaster startet die Gasvorströmung. Berührt der Draht das Werkstück, zündet ein Puls den Lichtbogen. Dann folgen Hot- Start und Stromanstieg, der Schweißzyklus beginnt. Beim Loslassen des Brennertasters beginnt der Stromabsenkung bis der Crater Filler-Strom erreicht wird. Danach schneidet die Stopp-Phase den Draht ab und es folgt die Gasnachströmung. Wie im Standardmodus kann der Schweißvorgang während der Gasnachströmung ohne Hotstartphase neugestartet werden. 4T Puls: IstartDstartI hot startT hotstartT upslopeT downslopeI BlackoutT burn-backI burn-backGas post-Flow

Soft-start T crater FillerI crater FillerGas Pre-FlowCreep Speed Beim 4T Pulsverfahren wird die Dauer der Gasvorströmung und Gasnachströmung zeitgesteuert. Hot Start und Kraterfüller mittels BrennertasterDE

Übersetzung der Originalbetriebsanleitung ENERGIE Modus, der zum Schweißen mit Energieregelung entwickelt wurde, und für den eine Schweißbeschreibung (WPS) beiliegt. Dieser Modus er- möglicht, zusätzlich zur Energieanzeige der Naht nach dem Schweißen die Einstellung des Wärmekoe󰀩zienten entsprechend der verwendeten Norm: 1 für ASME-Normen und 0,6 (WIG) oder 0,8 (MMA/MIG-MAG) für europäische Normen. Die angezeigte Energie wird berechnet unter Berücksichtigung dieses Koe󰀩zienten. PUSH-PULL-BRENNER (OPTIONAL) Referenz Drahtdurchmesser Mindest Art der Kühlung 044111 0.6 > 1.0 mm 4 m Luft 046283 0.6 > 1.2 mm 4 m Luft Ein Push-Pull-Brenner kann über den Anschluss (I-13) an den Generator angeschlossen werden. Dieser Brennertyp ermöglicht die Verwendung von AlSi-Draht auch in Ø 0,8 mm mit einem 8 m langen Brenner. Der Brenner kann in allen MIG-MAG-Schweißmodi verwendet werden. Die Erkennung des Push-Pull-Brenners erfolgt durch einfaches Drücken der Brennertaste. Bei Verwendung eines Potentiometer-Push-Pull-Brenner wird über die Einstellung an der Schnittstelle der Maximalwert des Einstellbereichs einges- tellt. Das Potenziometer ermöglicht es dann, zwischen 50 % und 100 % dieses Wertes zu variieren. FUNKTIONSERWEITERUNG Der Hersteller GYS bietet eine breite Palette von Funktionen, die mit Ihrem Produkt kompatibel sind. Entdecken Sie diese, indem Sie den QR-Code scannen.

FEHLER, URSACHEN, LÖSUNGEN

SYMPTOME MÖGLICHE URSACHEN ABHILFEN

Der Schweißdrahtvorschub ist nicht konstant. Partikel verstopfen die Gasdüse Reinigen Sie das Kontaktrohr oder ersetzen Sie es. Der Draht rutscht in den Drahtführungsrollen. Fügen Sie Antihaftmittel hinzu. Eine Drahtführungsrolle rutscht. Prüfen Sie den Sitz der Drahtführungs- rollenschraube. Das Brennerkabel ist verdreht. Das Brennerkabel muss möglichst gerade sein. Der Drahtvorschubmotor funktioniert nicht. Spulenbremse oder Drahtführungsrollen zu fest. Lösen Sie die Bremse und die Drahtführungs- rollen. Falscher Drahtvorschub. Schmutzige oder beschädigtes Drahtfüh- rungsseele. Reinigen oder ersetzen Sie es. Fehlende Passfeder bei den Drahtführungs- rollen Ergänzen Sie die fehlende Passfeder im Gehäuse. Spulenbremse zu fest angezogen. Lösen Sie die Bremse. Kein Strom oder falscher Schweißstrom. Falscher Netzanschluss. Kontrollieren Sie den Anschluss der Steckdose und überprüfen Sie, ob die Steckdose richtig versorgt ist. Falscher Masseanschluss. Prüfen Sie das Massekabel (Anschluss und Zustand der Masseklemme). Keine Leistung. Prüfen Sie den Brennertaster. Der Draht reibt sich auf den Drahtführungs- rollen ab. Zerdrückter Drahtführungsmantel. Prüfen Sie die Drahtseele und den Bren- nerkörper. Draht stockt im Brenner. Ersetzen Sie oder reinigen Sie den Brenner. Kein Kapillarrohr. Prüfen Sie, ob das Kapillarrohr vorhanden ist. Drahtgeschwindigkeit zu hoch. Drahtgeschwindigkeit reduzieren44 Betriebsanleitung

AUTOPULSE M1 - M2 - M3

Übersetzung der Originalbetriebsanleitung Poröse Schweißnaht. Gasdurchuss zu niedrig. Einstellbereich von 15 bis 20 l/min. Reinigen Sie das Basismetall. Gasasche leer. Das Gas ersetzen. Schlechte Gasqualität. Das Gas ersetzen. Belüftung oder Einuss des Windes. Vermeiden Sie Luftzug und schützen Sie den Schweißbereich. Verstopfte Gasdüse. Reinigen oder ersetzen Sie die Gasdüse. Schlechte Drahtqualität. Nutzen Sie nur zum MIG/MAG-Schweißen geeigneten Draht. Werkstück nicht ausreichend vorbereitet (Rost usw.) Reinigen Sie das Werkstück vor dem Schweißen. Das Gas ist nicht angeschlossen Prüfen Sie, ob das Gas an das Gerät angeschlossen ist. Starke Funkenbildung. Lichtbogen-Spannung zu niedrig oder zu hoch. Siehe Schweiß-Parameter. Falscher Masseanschluss. Die Masseklemme am Werkstück anschließen. Schutzgasmenge zu niedrig. Stellen Sie den Gasdurchuss ein. Kein Gas am Ausgang des Brenners Falscher Gasanschluss Prüfen Sie die Gasanschlüsse Prüfen Sie, ob das Gasventil richtig funktio- niert. Fehler beim Download Die Daten auf die SD-Karte sind falsch oder beschädigt. Prüfen Sie Ihre Daten. Backup-Problem Alle Speicherplätze sind belegt. Sie müssen Programme löschen. Die Anzahl an Speicherplätzen ist auf 500 beschränkt. Automatische Löschung der JOBs. Manche JOBs wurden gelöscht, weil sie mit den neuen Synergien nicht mehr kompatibel waren.

Fehler bei der Erkennung des Push Pull Brenner.

Prüfen Sie den Anschluss Ihres Push Pull Brenners. Fehler beim USB-Stick Kein JOB auf dem USB-Stick entdeckt - Kein Speicher mehr frei Geben Sie Speicher auf dem USB-Stick frei. Datei-Problem Die Datei «...» entspricht nicht den herunterge- ladenen Synergien des Produktes. Die Datei wurde mit Synergien erstellt, die nicht in der Maschine sind. HERSTELLERGARANTIE Die Garantieleistung des Herstellers erfolgt ausschließlich bei Fabrikations- oder Materialfehlern, die binnen 24 Monate nach Kauf angezeigt wer- den (Nachweis Kaufbeleg). Nach Anerkenntnis des Garantieanspruchs durch den Hersteller bzw. seines Beauftragten erfolgen eine für den Käufer kostenlose Reparatur und ein kostenloser Ersatz von Ersatzteilen. Die Garantiezeitraum bleibt aufgrund erfolgter Garantieleistungen unverändert. Die Garantieleistung erfolgt nicht bei Defekten, die durch:

  • Transportschäden, die infolge des Einsendens zur Reparatur, hervorgerufen worden sind.
  • unsachgemäßen Gebrauch, Sturz oder harte Stöße sowie durch nicht autorisierte Reparaturen hervorgerufen worden sind.
  • umweltbedingte Einwirkungen (Schmutz, Staub, Rost) entstanden sind. Das betre󰀨ende Gerät bitte immer mit Kaufbeleg und kurzer Fehlerbeschreibung ausschließlich über den Fachhandel einschicken. - Die Reparatur erfolgt erst nach Erhalt einer schriftlichen Akzeptanz (Unterschrift) des zuvor Kostenvoranschlags durch den Besteller. - Im Fall einer Garantieleistung trägt der Hersteller ausschließlich die Kosten für den Rückversand an den Fachhändler.ES

ACHTUNG ! Lesen Sie diese Anleitung sorgfältig durch vor Inbetriebnahme des Geräts.

Symbole in der Bedienungsanleitung

Invertergleichstrom- quelle.

Geeignet für Schweißarbeiten im Bereich mit erhöhten elektrischen Risiken.

Einschaltdauer: 10 min - 40°C, richtlinienkonform EN60974-1.

Entsprechender Schweißstrom

Entsprechende Arbeitsspannung

Drahtgeschwindigkeit

Einphasige Netzversorgung mit 50 oder 60Hz

Maximaler Versorgungsstrom

Maximaler effektiver Versorgungsstrom

Gerät entspricht europäischen Richtlinien. Die Konformitätserklärung nden Sie auf unsere Webseite.

Das Gerät entspricht den britischen Richtlinien und Normen. Die Konformitätserklärung für Grossbritannien ist auf unserer Internetseite verfügbar (siehe Titelseite).

Das Gerät entspricht die marokkanischen Standards. Die Konformitätserklärung Cم (CMIM) ist auf unserer Webseite verfügbar (siehe Titelseite).

Das Gerät erfüllt die Norm EN 60974-1 und EN 60971-10 der Geräteklasse A

Das Gerät entspricht der Norm EN 60974-5.

Für die Entsorgung Ihres Gerätes gelten besondere Bestimmungen (sondermüll) gemäß europäische Bestimmung 2012/19/EU. Es darf nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden!

Recyclingprodukt, das gesondert entsorgt werden muss.

EAC-Konformitätszeichen (Eurasische Wirtschaftsgemeinschaft)

Ein (Einschalten) / Aus (Ausschalten)

Schutz vor Eindringen von festen Fremdkörpern (Durchmesser >12,5mm = Finger einer Hand). Schutz gegen Berühren mit einem Finger und senkrecht fallendes Tropfwasser.

Gasventil einschalten

Diese Anleitung zur Bedienung des Bedienfelds (HMI) ist Teil der kompletten Dokumentation. Eine allgemeine Anleitung liegt dem Gerät bei. Lesen und beachten Sie die allgemeine Anleitung, vor allem die Sicherheitshinweise! Nutzung und Betrieb ausschließlich mit den folgenden Produkten AUTOPULSE Software-Version In dieser Anleitung werden die folgenden Software-Versionen beschrieben:

Die Software-Version des Bedienfelds wird im Menü „Allgemein“ angezeigt: Informationen / MMI (Mensch-Maschine-Sch- nittstelle)2 Bedienung des Bedienfeldes Steuerung der Stromquelle Der Hauptbildschirm enthält alle notwendigen Informationen für das Schweißverfahren vor, während und nach dem Schweißen (das Bedienfeld kann sich je nach gewähltem Prozess leicht ändern). (4) (8) (7) (1) (2) (6) (5) (3) (1) Name des Bedieners / Rückverfolgbarkeit (2) Drucktaste Nr. 1: Menü „Allgemein“ oder Rückkehr zumvorigen Menü (3) Drucktaste Nr. 2: Parameter des aktuellen Ver- fahrens (4) Navigationsrädchen (5) Drucktaste Nr. 3: Einstellungen (6) Drucktaste Nr. 4: Job oder Validierung (7) Aktuelle Einstellungen (8) Messung von Spannung, Stromstärke undEnergie Menü „ Allgemein“ Der Bildschirm Menü „Allgemein“ wird angezeigt, wenn das Gerät zum ersten Mal gestartet wird. Die Navigation zwischen den verschiedenen Blöcken erfolgt mit den Drehimpulsgeber und den Drucktasten . Parameter System Sperrung Bediener Rückverfolg- barkeit Portability (1) (2) (3) (1) Zurück (2) Validierung (3) Symbol des aktuellen MenüsDE

Parameter (Bediener) Anzeigemodus - Einfach: Einfache Anzeige mit eingeschränkten Funktionen (kein Zugang zum Schweißzyklus). - Expert: Vollständige Anzeige, ermöglicht die Einstellung der Dauer und Zeiten der verschiedenen Phasen desSchweißzyklus. - Erweitert: Vollständige Anzeige, erlaubt die Einstellung aller Parameter des Schweißzyklus. Sprache Wahl der Sprache des Bedienfeldes (Französisch, Englisch, Deutsch, usw.). Messeinheiten Auswahl der Anzeige des Einheitensystems: International (SI) oder Imperial (USA). Benennung von Materialien Europäische Norm (EN) oder amerikanische Norm (AWS). Helligkeit Anpassung der Helligkeit des Bildschirms des Bedienfeldes (Einstellung von 1 (sehr dunkel) bis 10 (sehr hell)). Bedienercode Persönlicher Zugangscode des Bedieners, um seine Sitzung zu sperren (Voreinstellung: 0000). Toleranz I (Stromstärke) Toleranz in der Einstellung der Stromstärke: OFF (AUS): Freie Einstellung, die Einstellung der Stromstärke ist nicht begrenzt. ± 0 A: Keine Toleranz, die Stromstärke ist fest deniert. ± 1 A> ± 50 A: Einstellungsbereich, in dem der Bediener die Stromstärke variieren kann. Toleranz U (Spannung) Toleranz in der Einstellung der Spannung: OFF (AUS): Freie Einstellung, die Spannungseinstellung ist nicht begrenzt. ± 0,0 V: Keine Toleranz, die Schweißspannung ist fest deniert. ± 0,1 V> ± 5,0 V: Einstellungsbereich, in dem der Bediener die Spannung variieren kann. Toleranz (Drahtgeschwindigkeit) Toleranz in der Einstellung der Drahtgeschwindigkeit (m/min): OFF (AUS): Freie Einstellung, die Geschwindigkeitseinstellung ist nicht begrenzt. ± 0,0 m/min: Keine Toleranz. Die Drahtgeschwindigkeit ist fest deniert. ± 0,1 m/min > ± 5,0 m/min: Einstellungsbereich, in dem der Bediener die Drahtgeschwindigkeit variieren kann. System Name des Geräts Information zum Namen des Geräts, und zur Möglichkeit der Personalisierung durch Drücken auf auf dem Be- dienfeld. Uhrzeit Einstellung der Uhrzeit und des Datums im Format (AM / PM). Reset (Rücksetzung) Neue Initialisierung der Parameter des Geräts: - Partiell: Standardwert des aktuellen Schweißverfahrens. - Gesamt: Die gesamte Konguration des Geräts wird auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt.4 Bedienung des Bedienfeldes Sperrung Möglichkeit zur Sperrung des Bedienfeldes des Schweißgeräts, um den aktuellen Arbeitsvorgang zu sichern undversehent- liches Verstellen der Parameter zu vermeiden. Das aktuelle Einstellungsfenster bleibt mit den im Menü „Parameter“ gewählten Toleranzen veränderbar (siehe vorherige Seite). Alle anderen Funktionen sind nicht zugänglich. Um das Bedienfeld zu entsperren, drücken Sie auf die Drucktaste Nr. 1 und geben Sie Ihren vierstelligen Bedienercode ein (Voreinstellung 0000). Bediener Über den Bediener-Modus kann das Gerät mit anderen Bedienern geteilt werden. Beim ersten Start bendet sich das Gerät im Admin-Modus. Der Administrator kann Bediener anlegen. Jeder Bediener hat seine persönlicheKonguration (Modus, Einstellung, Schweißverfahren, JOBs …). Sie kann von anderen Bedienern nicht geändert werden. Jeder Bediener benötigt seinen vierstelligen Bediener-Code, um sich an der Stromquelle anmelden zu können.

  • Der Administrator hat Zugang zum Menü „Allgemein“.
  • Der Bediener hat Zugang zu einem vereinfachten Bedienfeld. Er hat keine Rechte zum Löschen (Rückverfolgbarkeit, Jobs,Prol des Bedieners, usw.) Bedienfeld zur Konguration der Bediener (Zugriff nur durch Administrator). Auf der linken Seite des Bildschirms benden sich die Bediener. Der Administrator kann diese Bediener nach Namen oder nach Datum sortieren, indem er kurz die Drucktaste Nr. 2 drückt. Ein langer Druck auf diese Taste löscht den/die aktiven Be- diener (das Admin-Konto kann nicht gelöscht werden). Auf der rechten Seite des Bildschirms werden alle zuvor erstellten Bediener mit den folgenden Informationen aufgelistet: Avatar, Name, Nummer des Teams, Toleranz (%). Erstellung eines Bediener-Prols Drücken Sie auf die Drucktaste Nr. 3, um einen Bediener anzulegen. - User (Bediener): Personalisieren Sie den Bediener-Namen, indem Sie auf die Drucktaste Nr. 3 drücken: - Avatar: Wahl der Farbe des Avatars des Bedieners - Team: Zuordnung der Nummer des Teams (maximal 10) - Bedienercode: persönlicher Zugangscode (Voreinstellung: 0000) - Toleranz in der Einstellung der Stromstärke I: OFF (AUS): Freie Einstellung. Die Einstellung der Stromstärke ist nicht begrenzt. ± 0,0 A: Keine Toleranz. Die Stromstärke ist fest deniert. (nicht empfohlen). ± 0,0 A> ± 50 A: Einstellungsbereich, in dem der Bediener die Stromstärke variieren kann. - Toleranz in der Einstellung der Spannung U: OFF (AUS): Freie Einstellung. Die Spannungseinstellung ist nicht begrenzt. ± 0,0 V: Keine Toleranz. Die Schweißspannung ist fest deniert. (nicht empfohlen). ± 0,1 V> ± 5,0 V: Einstellungsbereich, in dem der Bediener die Spannung variieren kann. - Toleranz in der Einstellung der Drahtgeschwindigkeit (m/min): OFF (AUS): Freie Einstellung. Die Geschwindigkeitseinstellung ist nicht begrenzt. ± 0,0 m/min: Keine Toleranz. Die Drahtgeschwindigkeit ist fest deniert. (nicht empfohlen). ± 0,1 m/min > ± 5,0 m/min: Einstellungsbereich, in dem der Bediener die Drahtgeschwindigkeit variieren kann. Der Bediener „Admin“ kann den Namen und den Avatar des Administrators nicht ändern. Modizierung eines Bediener-Prols Wählen Sie den Bediener links auf dem Bildschirm aus und drücken Sie auf die Drucktaste Nr. 4. Auswahl der Bediener Wenn ein (oder mehrere) Bediener angelegt wird, zeigt der Bediener-Block alle Bediener des Geräts an. Wählen Sie einen Bediener aus und drücken Sie zur Bestätigung auf . Ein Entsperrcode wird verlangt. Die Funktion „Schließen“ sperrt das Gerät nach Wahl des Bedieners. Kein anderer Parameter ist zugänglich. Diese Anzeige ist identisch, wenn die Maschine eingeschaltet ist (Schalter OFF -> ON).DE

Anzeige des Bedieners Oben links auf dem Bildschirm werden der Avatar und der Name des aktiven Bedieners angezeigt. Entsperrcode Jedes Bediener-Prol ist durch einen persönlichen vierstelligen Code geschützt. Fehlt die Personalisierung, ist die Voreinstellung 0000. Nach 3 falschen Eingaben Ihres persönlichen Codes wird die Schnittstelle gesperrt und fordert einen Entsperrcode an. Dieser sechsstellige und nicht modizierbare Code lautet: 314159. Rückverfolgbarkeit Diese Schweißmanagement-Funktion ermöglicht es, alle Phasen des Schweißvorgangs während der industriellen Ferti- gung Naht für Naht aufzuzeichnen. Dieser qualitativ orientierte Ansatz gewährleistet die Schweißqualität der Produktion und ermöglicht die Analyse, Bewertung, Protokollierung und Dokumentation der aufgezeichneten Schweißparameter. Mit dieser Funktion können die von der Norm EN ISO 3834 geforderten Daten genau und schnell erfasst und gespei- chert werden. Die Verwertung dieser Daten erfolgt über einen Export auf einem USB-Stick möglich.

1- Start - Erstellen der Rückverfolgbarkeit

  • Personalisieren Sie den Namen des Projekts, indem Sie auf die Drucktaste Nr. 3 drücken.
  • Abtastintervall: - Hold (Halt): Keine Speicherung der Werte Stromstärke/Spannung (Mittelwert auf der Naht) beim Schweißen. - 250 ms, 500 ms, usw. : Speicherung der Werte Stromstärke/Spannung (Mittelwert auf der Naht) alle „X“ Millisekunden oder Sekunden beim Schweißen.
  • Options (Optionen) - OFF (AUS): einfache Rückverfolgbarkeit
  • Options (Optionen) - ON (EIN): vollständige Rückverfolgbarkeit Schweißnaht-Zähler (ON/OFF) Zähler der Schweißvorgänge (ON/OFF) Temperatur (ON/OFF): Temperatur des Werkstücks bei Beginn der Schweißung. Länge (ON/OFF): Länge der Schweißnaht (die Messeinheiten werden angezeigt und richten sich nach der Wahl in Parameter/Messeinheiten). Variable(n): Darüber können zusätzliche personalisierte Informationen (Gewicht, Kommentare, Drahtgeschwin- digkeit,usw.) hinzugefügt werden. Drücken Sie , um die Rückverfolgbarkeit auszulösen. Anzeige der Rückverfolgbarkeit Oben links auf dem Bildschirm werden der Name des Projekts und die Nummer der Schweißnaht angezeigt. (Die- Nummer der Schweißnaht erhöht sich automatisch und kann nicht abgeändert werden). Identizierung - Optionen ON Am Ende jeder Schweißnaht öffnet sich ein Fenster zur Identizierung: Nummer der Schweißnaht, Nummer der Schweißung, Temperatur des Werkstücks und/oder die Länge der Schweißnaht. Validierung Die Validierung kann auf der MMI erfolgen oder durch Drücken auf den Brennertaster des Brenners. Stop - Rückverfolgbarkeit beenden Um die Rückverfolgbarkeit bei einem Schweißschritt zu beenden, muss der Bediener in das Menü „Rückverfolgbar- keit“zurückkehren und „Stop“ auswählen. Export Die Verwertung dieser Daten erfolgt über einen Export auf einem USB-Stick möglich. Die Daten im Format .CSV können in einem Tabellenkalkulationsprogramm (Microsoft Excel®, Calc OpenOfce®, usw.) ausgewertet werden. Im Dateinamen nden sich der Name des Geräts und die Seriennummer.6 Bedienung des Bedienfeldes

2- Start - Verwaltung der Rückverfolgbarkeit

Links auf dem Bildschirm werden alle zuvor angelegten Projekte aufgelistet. Der Bediener kann diese Projekte nach Namen oder Datum durch ein kurzes Drücken auf die Drucktaste Nr. 2 ordnen. Durch langes Drücken dieser Taste können das aktive Projekt oder alle Projekte gelöscht werden. Auf der rechten Seite des Bildschirms werden alle Einzelheiten jedes zuvor erstellten Projekts mit den folgenden Informa- tionen aufgelistet: Abtastfrequenz, Anzahl der gespeicherten Schweißraupen, gesamte Schweißzeit, gelieferte Schweiße- nergie, Konguration jeder Schweißraupe (Verfahren, Uhrzeit, Schweißzeit, Schweißspannung und Schweißstrom).Erstellen einer Rückverfolgbarkeit(Siehe vorhergehenden Abschnitt) Rec Beginn der Rückverfolgbarkeit desak-tiven Projekts Portability (Portabilität) Import Cong. (Import von Kongurationen) Laden der Konguration des Schweißgeräts von einem USB-Stick (Verzeichnis: Wechseldatenträger\PORTABILITY\ CONFIG) in das Schweißgerät. Ein langes Drücken auf erlaubt, alle Kongurationen von dem USB-Stick zu löschen. Export Cong. (Export von Kongurationen) Export der Konguration des Schweißgeräts auf einen USB-Stick (Verzeichnis: Wechseldatenträger\PORTABILITY\ CONFIG). Import Job (Import von Jobs) Import von Jobs je nach Schweißverfahren aus dem Verzeichnis Wechseldatenträger\PORTABILITY des USB-Sticks in das Schweißgerät. Export Job (Export von Jobs) Export von Jobs des Schweißgeräts auf einen USB-Stick je nach Schweißverfahren (Verzeichnis: Wechseldatenträger\ PORTABILITY\JOB)Bitte beachten Sie, die alten Jobs auf dem USB-Stick könnten gelöscht werden.Um Datenverlust bei Import oder Export von Daten zu vermeiden, ziehen Sie den USB-Stick nicht ab und schalten Sie dasSchweißgerät nicht aus. Im Dateinamen nden sich der Name des Geräts und die Seriennummer. Kalibrierung Kalib. Geschwindigkeit (Kalibrierung der Drahtgeschwindigkeit) Funktion zur Kalibrierung der Drahtgeschwindigkeit des Drahtvorschubkoffers. Das Ziel der Kalibrierung ist eine Kom- pensation der Geschwindigkeitsschwankungen des Drahtvorschubgeräts, um die angezeigte Spannungsmessung anzu- passen und die Energieberechnung zu verfeinern. Der Vorgang wird beim Start durch eine Animation auf dem Bildschirm erklärt. Die Kalibrierung der Drahtgeschwindigkeit des Drahtvorschubkoffers muss regelmäßig durchgeführt werden, um ein op- timales Schweißen zu gewähren.DE

Daten Kongurationsdaten der Systemkomponenten des Geräts: - Modell - Seriennummer - Name des Geräts - Software-Version - Verwendeter Job und verwendete Synergie Durch Drücken auf eine beliebige Drucktaste wird das Menü „Daten“ verlassen. Speicherung und Aufrufe von Jobs Zugriff über das Symbol „JOB“ auf dem Hauptbildschirm. Die verwendeten Einstellungen werden automatisch gespeichert und beim nächsten Einschalten des Geräts wieder auf- gerufen. Zusätzlich zu den aktuellen Einstellungen ist es möglich, sogenannte „JOB“-Kongurationen zu speichern und abzurufen. Für das MIG/MAG-Verfahren stehen 500 Speicherplätze zur Verfügung. Die Speicherung erfolgt auf der Grundlage der ak- tuellen Prozessparameter, der aktuellen Einstellungen und des Bediener-Prols. Job Der Job-Modus erlaubt die Erstellung, das Speichern, den Aufruf und das Löschen von „JOBs“. Quick-Load – Aufruf von JOBs am Brennertaster während der Schweißpause.</217> Quick Load ist ein Modus zum Aufrufen von JOBs (maximal 20) während der Schweißpause und ist nur für MIG-MAG verfügbar. Aus einer Liste zuvor erstellter JOBs können JOBs durch kurzes Drücken des Brennertasters abgerufen werden. Es werden alle Brennertaster-Modi und alle Schweißmodi unterstützt. Fehlercodes Die folgende Tabelle enthält eine nicht vollständige Liste von Meldungen und Fehlercodes, die möglicherweise erscheinen können. Führen Sie diese Prüfungen und Kontrollen durch, bevor Sie einen autorisierten Servicetechniker von GYS heran- ziehen. Wenn der Bediener sein Gerät öffnen muss, ist es zwingend vorgeschrieben, die Stromzufuhr durch Ziehen des Netzsteckers zu unterbrechen und zur Sicherheit 2 Minuten zu warten. Fehler codes Mitteilungen Lösungen

FEHLER ÜBERSPANNUNGElektroinstallation überprüfenLassen Sie Ihre Elektroinstallation von einer autorisierten Person überprüfen. FEHLER UNTERSPANNUNGElektroinstallation überprüfen005 Schutzleiter- StromfehlerStreustrom vorhanden. Prüfen Sie die Verkabelung des Schweißzu-behörteils (Brenner, Masseklemme, Elektrodenhalter, usw.)8 Bedienung des Bedienfeldes

STROMQUELLEÜberhitzungsschutzWarten Sie ein paar Minuten, bis die Stromquelle abgekühlt ist.Achten Sie darauf, den empfohlenen Arbeitszyklus für den verwende-ten Schweißstrom nicht zu überschreiten.Sorgen Sie dafür, dass die Luftein- und -auslässe nicht verstopft sind. LüfterFehler LüfterUnterbrechen Sie die Stromzufuhr durch Ziehen des Netzsteckers und prüfen Sie, ob der Lüfter nicht blockiert ist. BRENNERTASTEREin Brennertaster wird gedrückt.Entfernen Sie den Brenner und prüfen Sie, ob die Meldung noch aktuell ist.Prüfen Sie, ob der Schalter „Gasspülung / Drahtvorschub“ nicht blockiert ist.Prüfen Sie, ob der Brennertaster des MIG/MAG-Brenners nicht blockiert ist. MOTORGeforderte Drahtgeschwindigkeit kann nicht erreicht werden.Prüfen Sie die Druckeinstellungen der Rollen des Drahtvorschubkof-fers.Stellen Sie sicher, dass der Vorschubdraht nicht im Brennermantel blockiert ist.Führen Sie eine Kalibrierung der Geschwindigkeit des Drahtvorschub-koffers durch (Menü „Kalibrierung“) Überspannung, überprüfen Sie Ihre EinstellungenDrücken Sie auf den Brennertaster und lassen Sie ihn los, um zu löschenÜberprüfen Sie die Einstellungen der Stromquelle und der Installation (Schweißdraht, Rollen, Gas, Brenner usw.)Bleibt das Problem bestehen, führen Sie eine Aktualisierung durch (über Planet GYS). Probleme beim Starten des SchweißvorgangsÜberprüfen Sie Ihre SchweißparameterDrücken Sie auf den Brennertaster und lassen Sie ihn los, um zu löschenÜberprüfen Sie die Einstellungen der Stromquelle und der Installation (Schweißdraht, Rollen, Gas, Brenner usw.)Bleibt das Problem bestehen, führen Sie eine Aktualisierung durch (über Planet GYS). Überbelastung USBZiehen Sie den USB-Stick abWechseln Sie den USB-Stick. Es ist ein interner Systemfehler aufgetreten.Starten Sie das Gerät neuSchalten Sie das Gerät aus und wieder ein.Bleibt das Problem bestehen, führen Sie eine Aktualisierung durch (über Planet GYS)- Fehler bei der Kalibrierung des MotorsFühren Sie erneut eine Kalibrierung der Geschwindigkeit des Draht-vorschubkoffers durch (Menü „Kalibrierung“)- Fehler bei der KalibrierungFühren Sie erneut eine Kalibrierung der Schweißkabel durch (Menü „Kalibrierung“)- Kein Speicherplatz mehr auf dem Gerät Löschen Sie Jobs, um internen Speicherplatz freizugeben. Datei %s nicht unterstütztErr %dTrotzdem fortfahren?Die Daten von dem USB-Stick sind beschädigt. Prüfen Sie Ihre Daten.- Nicht möglich, auf den USB-Stick zu schreibenGeben Sie Speicherplatz auf dem USB-Stick frei.Bleibt das Problem bestehen, wechseln Sie den USB-Stick. Anzahl der Startversuche überschritten.Entsperrcode erforderlichDen Entsperrcode: 314159 eingeben- Falscher BedienercodeDer persönliche Code ist falsch, geben Sie den richtigen ein.Die Voreinstellung dieses Codes ist 0000. Wenn ein nicht aufgelisteter Fehlercode erscheint oder Ihre Probleme weiterhin bestehen, wenden Sie sich an den GYS-KUNDENDIENST. Warnsymbole (Warnung)DE

Die Warnsymbole oben rechts auf dem Bildschirm geben Ihnen Auskunft über Ihr Gerät. Alarmsymbol Bedeutung Demo-Modus Schweißen ist inaktiv. Überprüfen Sie Ihre Elektroinstallation (Abschnitt Spannung) Batterie des Bedienfelds leer. Wechseln Sie die Batterie (CR2032) und aktualisieren Sie das Datum und die Uhrzeit des Geräts (System / Uhrzeit). Der Lüfter dreht sich nicht mit der richtigen Geschwindigkeit. Überprüfen Sie den Zustand des Lüfters.RU

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Produktinformationen

Marke : GYS

Modell : Autopulse 220M3

Kategorie : Schweißgerät