HS110 - Säge SCHEPPACH - Kostenlose Bedienungsanleitung

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SCHEPPACH HS110 - Säge
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Notice SCHEPPACH HS110 - page 9
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Produkttyp Tischkreissäge
Marke Scheppach
Modell HS110
Leistung 1600 W (S1) / 2000 W (S6 40%)
Leerlaufdrehzahl 4800 min⁻¹
Sägeblatt Ø 254 x Ø 30 x 2,8 mm, 24 Hartmetallzähne
Maximale Schnitthöhe (90°) 87 mm
Maximale Schnitthöhe (45°) 55 mm
Neigung des Sägeblatts 0° bis 45° (links)
Tischmaße (mit Verlängerungen) 546 x 630 mm (Haupttisch) + Verlängerungen
Gewicht ca. 19-21 kg
Spannung / Frequenz 230 V~ 50 Hz
Schutzklasse II (Schutzisolierung)
Führungslaser Klasse 2, 650 nm, ≤1 mW, Stromversorgung 2 AAA-Batterien
Absauganschluss Ø 40 mm
Sicherheitseinrichtungen Sägeblattschutz, Spaltkeil, Parallelanschlag, Sicherheitsschalter
Wartung Nach jedem Gebrauch reinigen, rotierende Teile monatlich ölen, Kohlebürsten von einem Fachmann ersetzen lassen
Verschleißteile Kohlebürsten, Sägeblatt, Tischplatte, Schiebestock
Bestimmungsgemäße Verwendung Sägen von Holz in Längs- und Querrichtung (mit Queranschlag)
Schalldruckpegel 93,5 dB(A) (K=3 dB)
Schallleistungspegel 106,5 dB(A) (K=3 dB)
Lagertemperatur 5 bis 30 °C

Häufig gestellte Fragen - HS110 SCHEPPACH

Wie montiere ich das Gestell und die Tischverlängerungen?
Befestigen Sie die Tischverlängerungen (6) am Sägetisch (1) mit den Sechskantschrauben, Unterlegscheiben und Muttern. Montieren Sie die vier Stützen (19) mit den Tischhaltern (24) am Gehäuse, dann schrauben Sie die Mittelstreben (20a, 20b) auf die Stützen. Zum Schluss setzen Sie die Gummibänder (21) auf die Stützen und positionieren die Säge auf dem Gestell. Ziehen Sie alle Schrauben nach dem Ausrichten fest.
Wie stelle ich die Schnitttiefe ein?
Drehen Sie das Handrad (9): gegen den Uhrzeigersinn, um die Tiefe zu erhöhen, im Uhrzeigersinn, um sie zu verringern. Die maximale Tiefe beträgt bei 90° 87 mm und bei 45° 55 mm.
Wie wechsele ich das Sägeblatt?
Ziehen Sie den Netzstecker und tragen Sie Handschuhe. Entfernen Sie den Sägeblattschutz und die Tischplatte. Lösen Sie mit dem Sechskantschlüssel die Flanschschraube, während Sie die Welle mit dem Gabelschlüssel festhalten. Entfernen Sie den äußeren Flansch und das alte Sägeblatt. Reinigen Sie die Flansche, montieren Sie das neue Sägeblatt unter Beachtung der Drehrichtung (Zähne nach vorne), dann schrauben Sie alles wieder fest und setzen Sie die Tischplatte und den Sägeblattschutz wieder ein.
Wie verwende ich den Führungslaser?
Stellen Sie den Laserschalter (34) auf Position 'I', um den roten Strahl einzuschalten. Verwenden Sie diesen Strahl als Referenz für die Schnittlinie. Schalten Sie den Laser aus (Position '0'), wenn Sie ihn nicht verwenden, um die Batterien zu schonen. Wenn der Laser nicht mehr ausgerichtet ist, justieren Sie ihn, indem Sie die Schrauben (z) lösen und ihn auf die Zähne des Sägeblatts ausrichten.
Was sind die wichtigsten Sicherheitshinweise?
Tragen Sie stets Schutzbrille, Gehörschutz und Staubmaske. Halten Sie Ihre Hände niemals in die Nähe des laufenden Sägeblatts. Verwenden Sie den Parallelanschlag oder den Queranschlag, um Werkstücke zu führen. Stellen Sie sich niemals in die Flucht des Sägeblatts. Schalten Sie die Säge aus und ziehen Sie den Netzstecker vor Einstellungen oder Blattwechsel.
Wie führe ich einen Längsschnitt durch?
Stellen Sie den Parallelanschlag (14) auf die gewünschte Breite ein. Legen Sie das Werkstück gegen den Anschlag und schieben Sie es gleichmäßig zum Sägeblatt. Verwenden Sie den Schiebestock (17), wenn der Abstand zwischen Anschlag und Sägeblatt weniger als 150 mm beträgt. Achten Sie darauf, dass der Sägeblattschutz auf das Werkstück abgesenkt ist.
Wie führe ich einen Querschnitt durch?
Setzen Sie den Queranschlag (31) in die Tischnut ein. Stellen Sie den gewünschten Winkel ein und fixieren Sie ihn. Drücken Sie das Werkstück fest gegen den Anschlag und schieben Sie die Einheit zum Sägeblatt. Um den Anschlag zu verlängern, verwenden Sie die Anschlagsschiene (30) des Parallelanschlags. Achtung: Der Abstand zwischen Schiene und Sägeblatt sollte etwa 2 cm betragen.
Wie warte ich die Kreissäge?
Nach jedem Gebrauch reinigen Sie das Gerät mit einem feuchten Tuch und etwas Schmierseife. Ölen Sie die rotierenden Teile einmal im Monat. Überprüfen Sie regelmäßig die Kohlebürsten: Wenn sie zu viele Funken erzeugen, lassen Sie sie von einem Elektriker ersetzen. Ersetzen Sie die Tischplatte, wenn sie abgenutzt oder beschädigt ist.
Was tun bei Blockieren des Sägeblatts?
Schalten Sie sofort die Säge aus und ziehen Sie den Netzstecker. Tragen Sie Schutzhandschuhe, um das eingeklemmte Material zu entfernen. Berühren Sie das Sägeblatt niemals mit bloßen Händen. Überprüfen Sie, ob das Sägeblatt beschädigt oder stumpf ist, bevor Sie erneut starten.
Was sind die Mindestmaße des Werkstücks?
Die Mindestmaße für ein zu bearbeitendes Werkstück sind: 10 mm Breite, 50 mm Länge und 1 mm Höhe. Verwenden Sie für kleinere Werkstücke geeignete Schiebewerkzeuge.

Benutzerfragen zu HS110 SCHEPPACH

1 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.

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Wo sollten die im Verpackung der HS110-Säge enthaltenen Gummiringe installiert werden?
Häufig Gestellte Fragen - 20 T
Antwort Notice-Facile

Die Gummiringe (Teil "d" des Montagekits) werden beim Befestigen der zentralen Pfosten an den Säulen Ihrer HS110-Säge installiert.

So gehen Sie vor:

  • Lokalisieren Sie die vier Säulen, die den Rahmen der Säge bilden
  • Identifizieren Sie die zentralen Pfosten, die horizontal zwischen diesen Säulen befestigt werden sollen
  • Setzen Sie einen Gummiring auf jede Karosserieschraube, bevor Sie ihn durch den zentralen Pfosten führen
  • Fügen Sie dann die Unterlegscheibe hinzu und ziehen Sie die Mutter fest, um die Montage zu sichern

Die Gummiringe wirken als Halte- und Dämpfungselemente zwischen dem Pfosten und der Schraube. Nach der vollständigen Montage stellen Sie sicher, dass Sie alle Schrauben festziehen, sobald der Tisch richtig ausgerichtet ist.

Antworten (sein Sie der Erste)

Laden Sie die Anleitung für Ihr Säge kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch HS110 - SCHEPPACH und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. HS110 von der Marke SCHEPPACH.

BEDIENUNGSANLEITUNG HS110 SCHEPPACH

  1. Erklärung der Symbole auf dem Gerät....9
  2. Einleitung 10
  3. Gerätebeschreibung.... 10
  4. Lieferumfang 11
  5. Bestimmungsgemäße Verwendung 11
  6. Sicherheitshinweise.... 12
  7. Technische Daten....18
  8. Vor Inbetriebnahme 19
  9. Montage 19
  10. Bedienung....21
  11. Betrieb....23
  12. Transport (Abb. 28).... 25
  13. Wartung 25
  14. Lagerung....26
  15. Elektrischer Anschluss 26
  16. Entsorgung und Wiederverwertung 27
  17. Störungsabhilfe 28
  18. Konformitätserklärung 158

1. Erklärung der Symbole auf dem Gerät

SCHEPPACH HS110 - Erklärung der Symbole auf dem Gerät - 1WARNUNG: Bei Nichteinhaltung Lebensgefahr, Verletzungsgefahr oder Beschädigung des Werkzeugs möglich!
SCHEPPACH HS110 - Erklärung der Symbole auf dem Gerät - 2Vor Inbetriebnahme Bedienungsanleitung und Sicherheitshinweise lesen und beachten.
SCHEPPACH HS110 - Erklärung der Symbole auf dem Gerät - 3Schutzbrille tragen.
SCHEPPACH HS110 - Erklärung der Symbole auf dem Gerät - 4Gehörschutz tragen.
SCHEPPACH HS110 - Erklärung der Symbole auf dem Gerät - 5Staubschutzmaske tragen.
SCHEPPACH HS110 - Erklärung der Symbole auf dem Gerät - 6Schutzhandschuhe tragen.
SCHEPPACH HS110 - Erklärung der Symbole auf dem Gerät - 7ACHTUNG: Verletzungsgefahr! Nicht in das laufende Sägeblatt greifen.
SCHEPPACH HS110 - Erklärung der Symbole auf dem Gerät - 8Schutzklasse II (Doppelisolierung)
SCHEPPACH HS110 - Erklärung der Symbole auf dem Gerät - 9Diese Tischkreissäge besitzt einen Laser der Laserklasse 2. Blicken Sie nicht in den Laserstrahl.

2. Einleitung

Hersteller:

Scheppach GmbH

wir wünschen Ihnen viel Freude und Erfolg beim Arbeiten mit Ihrem neuen Gerät.

Hinweis:

Der Hersteller dieses Gerätes haftet nach dem geltenden Produkthaftungsgesetz nicht für Schäden, die an diesem Gerät oder durch dieses Gerät entstehen bei:

  • unsachgemäßer Behandlung,
  • Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung,
  • Reparaturen durch Dritte, nicht autorisierte Fachkräfte,
  • Einbau und Austausch von nicht originalen Ersatzteilen,
  • nicht bestimmungsgemäßer Verwendung,
  • Ausfällen der elektrischen Anlage bei Nichtbeachtung der elektrischen Vorschriften und VDE-Bestimmungen 0100, DIN 57113 / VDE0113.

Beachten Sie:

Lesen Sie vor der Montage und vor Inbetriebnahme den gesamten Text der Bedienungsanleitung durch.

Diese Bedienungsanleitung soll es Ihnen erleichtern, Ihr Elektrowerkzeug kennenzulernen und dessen bestimmungsgemäßen Einsatzmöglichkeiten zu nutzen.

Die Bedienungsanleitung enthält wichtige Hinweise, wie Sie mit dem Elektrowerkzeug sicher, fachgerecht und wirtschaftlich arbeiten, und wie Sie Gefahren vermeiden, Reparaturkosten sparen, Ausfallzeiten verringern und die Zuverlässigkeit und Lebensdauer des Elektrowerkzeugs erhöhen.

Zusätzlich zu den Sicherheitsbestimmungen dieser Bedienungsanleitung müssen Sie unbedingt die für den Betrieb des Elektrowerkzeugs geltenden Vorschriften Ihres Landes beachten.

Bewahren Sie die Bedienungsanleitung, in einer Plastikhülle geschützt vor Schmutz und Feuchtigkeit, bei dem Elektrowerkzeug auf. Sie muss von jeder Bedienungsperson vor Aufnahme der Arbeit gelesen und sorgfältig beachtet werden. An dem Elektrowerkzeug dürfen nur Personen arbeiten, die im Gebrauch des Elektrowerkzeugs unterwiesen und über die damit verbundenen Gefahren unterrichtet sind.

Das geforderte Mindestalter ist einzuhalten.

Neben den in dieser Bedienungsanleitung enthaltenen Sicherheitshinweisen und den besonderen Vorschriften Ihres Landes sind die für den Betrieb von baugleichen Maschinen allgemein anerkannten technischen Regeln zu beachten.

Wir übernehmen keine Haftung für Unfälle oder Schäden, die durch Nichtbeachten dieser Anleitung und den Sicherheitshinweisen entstehen.

3. Gerätebeschreibung

  1. Sägetisch
  2. Sägeblattschutz
  3. Spaltkeil (nicht sichtbar)
  4. Sägeblatt (nicht sichtbar)
  5. Tischeinlage
  6. Tischverbreiterung
  7. Feststellgriff
  8. Skala
  9. Handrad
  10. Kurbel
  11. Untergestell
  12. Ein-/Ausschalter
  13. Exzenterhebel
  14. Parallelanschlag mit Rändelmutter (i)
  15. Führungsschiene lang 15a. Führungsschiene kurz 15b. Endkappen
  16. Absaugadapter
  17. Schiebestock
  18. Halterung zur Sägeblattaufbewahrung
  19. Standbeine 20a. Mittelstrebe A (2x) 20b. Mittelstrebe B (2x)
  20. Gummifüße (4x)
  21. Standbügel (2x)
  22. Befestigungspunkte
  23. Tischstützen
  24. Senkkopfschrauben Tischeinlage
  25. Befestigungsschraube Spaltkeil
  26. Schraube mit Rändelmutter 28a. Nut 28b. Nut
  27. Rändelschraube
  28. Anschlagschiene
  29. Queranschlag mit Rändelmutter (i)
  30. Schauglas 32a. Schraube am Schauglas
  31. Laser
  32. Schalter Laser
  33. Schraube Batteriefach

36. Batterieabdeckung

4. Lieferumfang

• Sägetisch mit vormontiertem Sägeblatt, 24 Zähne - Sägeblattschutz - Spaltkeil - Parallelanschlag - Anschlagschiene - Queranschlag • Tischverbreiterung (2x) - Schiebestock - Standbeine (4x) • Mittelstreben (4x) • Gummifüße (4x) - Standbügel (2x) • Tischstützen (4x) • Batterien 1,5V AAA (2x) • Bedienungsanleitung - Sechskantschraube mit Kreuzschlitz mit montierter U-Scheibe/Federring, 16 Stück (a) • Schlossschraube, 20 Stück (b) • U-Scheibe, 20 Stück (c) • Federring, 12 Stück (d) - Muttern, 28 Stück (e) • Ringschlüssel SW 10/22 (f) • Gabelschlüssel SW 10 (g) • Innensechskantschlüssel HX 6 (h) • Sechskantschrauben (k)

5. Bestimmungsgemäße Verwendung

Die Tischkreissäge dient zum Längs- und Querschneiden (nur mit Queranschlag) von Hölzern aller Art, entsprechend der Maschinengröße. Rundhölzer aller Art dürfen nicht geschnitten werden.

Die Maschine darf nur nach ihrer Bestimmung verwendet werden. Jede weitere darüber hinausgehende Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß. Für daraus hervorgehende Schäden oder Verletzungen aller Art haftet der Benutzer/Bediener und nicht der Hersteller.

Es dürfen nur für die Maschine geeignete Sägeblätter (HM- oder CV-Sägeblätter) verwendet werden. Die Verwendung von HSS-Sägeblättern und Trennscheiben aller Art ist untersagt.

Bestandteil der bestimmungsgemäßen Verwendung ist auch die Beachtung der Sicherheitshinweise, sowie der Montageanleitung und Betriebshinweise in der Bedienungsanleitung.

Personen, die die Maschine bedienen und warten, müssen mit dieser vertraut und über mögliche Gefahren unterrichtet sein. Darüber hinaus sind die geltenden Unfallverhütungsvorschriften genauestens einzuhalten.

Sonstige allgemeine Regeln in arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Bereichen sind zu beachten.

⚠️ ACHTUNG

Beim Benutzen von Geräten müssen einige Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden, um Verletzungen und Schäden zu verhindern. Lesen Sie diese Bedienungsanleitung / Sicherheitshinweise deshalb sorgfältig durch. Bewahren Sie diese gut auf, damit Ihnen die Informationen jederzeit zur Verfügung stehen. Falls Sie das Gerät an andere Personen übergeben sollten, händigen Sie diese Bedienungsanleitung / Sicherheitshinweise bitte mit aus. Wir übernehmen keine Haftung für Unfälle oder Schäden, die durch Nichtbeachten dieser Anleitung und den Sicherheitshinweisen entstehen.

Veränderungen an der Maschine schließen eine Haftung des Herstellers und daraus entstehende Schäden gänzlich aus.

Trotz bestimmungsgemäßer Verwendung können bestimmte Restrisikofaktoren nicht vollständig ausgeräumt werden. Bedingt durch Konstruktion und Aufbau der Maschine können folgende Risiken auftreten:

  • Berührung des Sägeblattes im nicht abgedeckten Sägebereich.
  • Eingreifen in das laufende Sägeblatt (Schnittverletzung)
  • Rückschlag von Werkstücken und Werkstückteilen
  • Sägeblattbrüche
  • Herausschleudern von fehlerhaften Hartmetallteilen des Sägeblattes
  • Gehörschäden bei Nichtverwendung des nötigen Gehörschutzes.
  • Gesundheitsschädliche Emissionen von Holzstäuben bei Verwendung in geschlossenen Räumen.

Bitte beachten Sie, dass unsere Geräte bestimmungsgemäß nicht für den gewerblichen, handwerklichen oder industriellen Einsatz konstruiert wurden. Wir übernehmen keine Gewährleistung, wenn das Gerät in Gewerbe-, Handwerks- oder Industriebetrieben sowie bei gleichzusetzenden Tätigkeiten eingesetzt wird.

6. Sicherheitshinweise

Allgemeine Sicherheitshinweise für Elektrowerkzeuge

⚠️ WARNUNG: Lesen Sie alle Sicherheitshinweise, Anweisungen, Bebilderungen und technischen Daten, mit denen dieses Elektrowerkzeug versehen ist.

Versäumnisse bei der Einhaltung der nachfolgenden Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen.

Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf.

Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzleitung) oder auf akkubetriebene Elektrowerkzeuge (ohne Netzleitung).

1) Arbeitsplatzsicherheit

a) Halten Sie Ihren Arbeitsbereich sauber und gut beleuchtet. Unordnung oder unbeleuchtete Arbeitsbereiche können zu Unfällen führen.

b) Arbeiten Sie mit dem Elektrowerkzeug nicht in explosionsgefährdeter Umgebung, in der sich brennbare Flüssigkeiten, Gase oder Stäube befinden. Elektrowerkzeuge erzeugen Funken, die den Staub oder die Dämpfe entzünden können.

c) Halten Sie Kinder und andere Personen während der Benutzung des Elektrowerkzeugs fern. Bei Ablenkung können Sie die Kontrolle über das Elektrowerkzeug verlieren.

2) Elektrische Sicherheit

a) Der Anschlussstecker des Elektrowerkzeuges muss in die Steckdose passen. Der Stecker darf in keiner Weise verändert werden. Verwenden Sie keine Adapterstecker gemeinsam mit schutzgeerdeten Elektrowerkzeugen. Unveränderte Stecker und passende Steckdosen verringern das Risiko eines elektrischen Schlages.

b) Vermeiden Sie Körperkontakt mit geerdeten Oberflächen wie von Rohren, Heizungen, Herden und Kühlschränken. Es besteht ein erhöhtes Risiko durch elektrischen Schlag, wenn Ihr Körper geerdet ist.

c) Halten Sie Elektrowerkzeuge von Regen oder Nässe fern.

Das Eindringen von Wasser in ein Elektrowerkzeug erhöht das Risiko eines elektrischen Schlages.

d) Zweckentfremden Sie die Anschlussleitung nicht, um das Elektrowerkzeug zu tragen, aufzuhängen oder um den Stecker aus der Steckdose zu ziehen. Halten Sie die Anschlussleitung fern von Hitze, Öl, scharfen Kanten oder sich bewegenden Teilen. Beschädigte oder verwickelte Anschlussleitungen erhöhen das Risiko eines elektrischen Schlages.

e) Wenn Sie mit einem Elektrowerkzeug im Freien arbeiten, verwenden Sie nur Verlängerungsleitungen, die auch für den Außenbereich geeignet sind. Die Anwendung einer für den Außenbereich geeigneten Verlängerungsleitung verringert das Risiko eines elektrischen Schlages.

f) Wenn der Betrieb des Elektrowerkzeugs in feuchter Umgebung nicht vermeidbar ist, verwenden Sie einen Fehlerstromschutzschalter. Der Einsatz eines Fehlerstromschutzschalters vermindert das Risiko eines elektrischen Schlages.

3) Sicherheit von Personen

a) Seien Sie aufmerksam, achten Sie darauf, was Sie tun, und gehen Sie mit Vernunft an die Arbeit mit einem Elektrowerkzeug. Benutzen Sie kein Elektrowerkzeug, wenn Sie müde sind oder unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol oder Medikamenten stehen. Ein Moment der Unachtsamkeit beim Gebrauch des Elektrowerkzeugs kann zu ernsthaften Verletzungen führen.

b) Tragen Sie persönliche Schutzausrüstung und immer eine Schutzbrille. Das Tragen persönlicher Schutzausrüstung, wie Staubmaske, rutschfeste Sicherheitsschuhe, Schutzhelm oder Gehörschutz, je nach Art und Einsatz des Elektrowerkzeugs, verringert das Risiko von Verletzungen.

c) Vermeiden Sie eine unbeabsichtigte Inbetriebnahme. Vergewissern Sie sich, dass das Elektrowerkzeug ausgeschaltet ist, bevor Sie es an die Stromversorgung und/oder den Akku anschließen, es aufnehmen oder tragen. Wenn Sie beim Tragen des Elektrowerkzeugs den Finger am Schalter haben oder das Elektrowerkzeug eingeschaltet an die Stromversorgung anschließen, kann dies zu Unfällen führen.

d) Entfernen Sie Einstellwerkzeuge oder Schraubenschlüssel, bevor Sie das Elektrowerkzeug einschalten. Ein Werkzeug oder Schlüssel, der sich in einem drehenden Teil des Elektrowerkzeugs befindet, kann zu Verletzungen führen.

e) Vermeiden Sie eine abnormale Körperhaltung. Sorgen Sie für einen sicheren Stand und halten Sie jederzeit das Gleichgewicht. Dadurch können Sie das Elektrowerkzeug in unerwarteten Situationen besser kontrollieren.

f) Tragen Sie geeignete Kleidung. Tragen Sie keine weite Kleidung oder Schmuck. Halten Sie Haare und Kleidung fern von sich bewegenden Teilen. Lockere Kleidung, Schmuck oder lange Haare können von sich bewegenden Teilen erfasst werden.

g) Wenn Staubabsaug- und -auffangeinrichtungen montiert werden können, sind diese anzuschließen und richtig zu verwenden. Verwendung einer Staubabsaugung kann Gefährdungen durch Staub verringern.

h) Wiegen Sie sich nicht in falscher Sicherheit und setzen Sie sich nicht über die Sicherheitsregeln für Elektrowerkzeuge hinweg, auch wenn Sie nach vielfachem Gebrauch mit dem Elektrowerkzeug vertraut sind. Achtloses Handeln kann binnen Sekundenbruchteilen zu schweren Verletzungen führen.

4) Verwendung und Behandlung des Elektrowerkzeuges

a) Überlasten Sie das Elektrowerkzeug nicht. Verwenden Sie für Ihre Arbeit das dafür bestimmte Elektrowerkzeug. Mit dem passenden Elektrowerkzeug arbeiten Sie besser und sicherer im angegebenen Leistungsbereich.

b) Benutzen Sie kein Elektrowerkzeug, dessen Schalter defekt ist. Ein Elektrowerkzeug, das sich nicht mehr ein- oder ausschalten lässt, ist gefährlich und muss repariert werden.

c) Ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose und/oder entfernen Sie einen abnehmbaren Akku, bevor Sie Geräteeinstellungen vornehmen, Einsatzwerkzeugteile wechseln oder das Elektrowerkzeug weglegen. Diese Vorsichtsmaßnahme verhindert den unbeabsichtigten Start des Elektrowerkzeugs.

d) Bewahren Sie unbenutzte Elektrowerkzeuge außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Lassen Sie keine Personen das Elektrowerkzeug benutzen, die mit diesem nicht vertraut sind oder diese Anweisungen nicht gelesen haben. Elektrowerkzeuge sind gefährlich, wenn sie von unerfahrenen Personen benutzt werden.

e) Pflegen Sie Elektrowerkzeuge und Einsatzwerkzeug mit Sorgfalt. Kontrollieren Sie, ob bewegliche Teile einwandfrei funktionieren und nicht klemmen, ob Teile gebrochen oder so beschädigt sind, dass die Funktion des Elektrowerkzeugs beeinträchtigt ist. Lassen Sie beschädigte Teile vor dem Einsatz des Elektrowerkzeuges reparieren. Viele Unfälle haben ihre Ursache in schlecht gewarteten Elektrowerkzeugen.

f) Halten Sie Schneidwerkzeuge scharf und sauber. Sorgfältig gepflegte Schneidwerkzeuge mit scharfen Schneidkanten verklemmen sich weniger und sind leichter zu führen.

g) Verwenden Sie Elektrowerkzeug, Zubehör, Einsatzwerkzeuge usw. entsprechend diesen Anweisungen. Berücksichtigen Sie dabei die Arbeitsbedingungen und die auszuführende Tätigkeit. Der Gebrauch von Elektrowerkzeugen für andere als die vorgesehenen Anwendungen kann zu gefährlichen Situationen führen.

h) Halten Sie Griffe und Griffflächen trocken, sauber und frei von Öl und Fett. Rutschige Griffe und Griffflächen erlauben keine sichere Bedienung und Kontrolle des Elektrowerkzeugs in unvorhergesehenen Situationen.

5) Service

a) Lassen Sie Ihr Elektrowerkzeug nur von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen reparieren. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Elektrowerkzeugs erhalten bleibt.

⚠️ WARNUNG

Dieses Elektrowerkzeug erzeugt während des Betriebs ein elektromagnetisches Feld. Dieses Feld kann unter bestimmten Umständen aktive oder passive medizinische Implantate beeinträchtigen. Um die Gefahr von ernsthaften oder tödlichen Verletzungen zu verringern, empfehlen wir Personen mit medizinischen Implantaten, ihren Arzt und den Hersteller des medizinischen Implantats zu konsultieren, bevor das Elektrowerkzeug bedient wird.

Sicherheitshinweise für Tischkreissägen

Schutzabdeckungsbezogene Sicherheitshinweise

a) Lassen Sie Schutzabdeckungen montiert. Schutzabdeckungen müssen in funktionsfähigem Zustand und richtig montiert sein.

Lockere, beschädigte oder nicht richtig funktionierende Schutzabdeckungen müssen repariert oder ersetzt werden.

b) Verwenden Sie für Trennschnitte stets die Sägeblatt-Schutzabdeckung und den Spaltkeil.

Für Trennschnitte, bei denen das Sägeblatt vollständig durch die Werkstückdicke sägt, verringern die Schutzabdeckung und andere Sicherheitseinrichtungen das Risiko von Verletzungen.

c) Befestigen Sie nach Fertigstellung von Arbeitsvorgängen (z. B. Falzen, Ausnuten oder Auftrennen im Umschlagverfahren), bei denen das Entfernen von Schutzabdeckung und/oder Spaltkeil erforderlich ist, unverzüglich wieder das Schutzsystem.

Die Schutzabdeckung verringert das Risiko von Verletzungen.

d) Stellen Sie vor dem Einschalten des Elektrowerkzeugs sicher, dass das Sägeblatt nicht die Schutzabdeckung, den Spaltkeil oder das Werkstück berührt.

Versehentlicher Kontakt dieser Komponenten mit dem Sägeblatt kann zu einer gefährlichen Situation führen.

e) Justieren Sie den Spaltkeil gemäß der Beschreibung in dieser Betriebsanleitung. Falsche Abstände, Position und Ausrichtung können der Grund dafür sein, dass der Spaltkeil einen Rückschlag nicht wirksam verhindert.

f) Damit der Spaltkeil funktionieren kann, muss er auf das Werkstück einwirken. Bei Schnitten in Werkstücke, die zu kurz sind, um den Spaltkeil in Eingriff kommen zu lassen, ist der Spaltkeil unwirksam. Unter diesen Bedingungen kann ein Rückschlag nicht durch den Spaltkeil verhindert werden.

g) Verwenden Sie das für den Spaltkeil passende Sägeblatt. Damit der Spaltkeil richtig wirkt, muss der Sägeblattdurchmesser zu dem entsprechenden Spaltkeil passen, das Stammblatt des Sägeblatts dünner als der Spaltkeil sein und die Zahnbreite mehr als die Spaltkeildicke betragen.

Sicherheitshinweise für Sägeverfahren

a) △ GEFAHR: Kommen Sie mit Ihren Fingern und Händen nicht in die Nähe des Sägeblatts oder in den Sägebereich.

Ein Moment der Unachtsamkeit oder ein Ausrutschen könnte Ihre Hand zum Sägeblatt hin lenken und zu ernsthaften Verletzungen führen.

b) Führen Sie das Werkstück nur entgegen der Drehrichtung dem Sägeblatt zu.

Zuführen des Werkstücks in der gleichen Richtung wie die Drehrichtung des Sägeblatts oberhalb des Tisches kann dazu führen, dass das Werkstück und Ihre Hand in das Sägeblatt gezogen werden.

c) Verwenden Sie bei Längsschnitten niemals den Gehrungsanschlag zur Zuführung des Werkstücks, und verwenden Sie bei Querschnitten mit dem Gehrungsanschlag niemals zusätzlich den Parallelanschlag zur Längeneinstellung. Gleichzeitiges Führen des Werkstücks mit dem Parallelanschlag und dem Gehrungsanschlag erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das Sägeblatt klemmt und es zum Rückschlag kommt.

d) Üben Sie bei Längsschnitten die Zufuhrkraft auf das Werkstück immer zwischen Anschlagschiene und Sägeblatt aus. Verwenden Sie einen Schiebestock, wenn der Abstand zwischen Anschlagschiene und Sägeblatt weniger als 150 mm, und einen Schiebeblock, wenn der Abstand weniger als 50 mm beträgt.

Derartige Arbeitshilfsmittel sorgen dafür, dass Ihre Hand in sicherer Entfernung zum Sägeblatt bleibt.

e) Verwenden Sie nur den mitgelieferten Schiebestock des Herstellers oder einen, der anweisungsgemäß hergestellt ist.

Der Schiebestock sorgt für ausreichenden Abstand zwischen Hand und Sägeblatt.

f) Verwenden Sie niemals einen beschädigten oder angesagten Schiebestock.

Ein beschädigter Schiebestock kann brechen und dazu führen, dass Ihre Hand in das Sägeblatt gerät.

g) Arbeiten Sie nicht „freihändig“. Verwenden Sie immer den Parallelanschlag oder den Gehrungsanschlag, um das Werkstück anzulegen und zu führen. „Freihändig“ bedeutet, das Werkstück statt mit Parallelanschlag oder Gehrungsanschlag mit den Händen zu stützen oder zu führen.

Freihändiges Sägen führt zu Fehlausrichtung, Verklemmen und Rückschlag.

h) Greifen Sie nie um oder über ein sich drehendes Sägeblatt.

Das Greifen nach einem Werkstück kann zu unbeabsichtigter Berührung mit dem sich drehenden Sägeblatt führen.

i) Stützen Sie lange und/oder breite Werkstücke hinter und/oder seitlich des Sägetischs ab, so dass diese waagrecht bleiben.

Lange und/oder breite Werkstücke neigen dazu, am Rand des Sägetischs abzukippen; dies führt zum Verlust der Kontrolle, Verklemmen des Sägeblatts und Rückschlag.

j) Führen Sie das Werkstück gleichmäßig zu. Verbiegen oder verdrehen Sie das Werkstück nicht. Falls das Sägeblatt verklemmt, schalten Sie das Elektrowerkzeug sofort aus, ziehen Sie den Netzstecker und beheben Sie die Ursache für das Verklemmen.

Das Verklemmen des Sägeblatts durch das Werkstück kann zu Rückschlag oder zum Blockieren des Motors führen.

k) Entfernen Sie abgesägtes Material nicht, während die Säge läuft. Abgesägtes Material kann sich zwischen Sägeblatt und Anschlagschiene oder in der Schutzabdeckung festsetzen und beim Entfernen Ihre Finger in das Sägeblatt ziehen. Schalten Sie die Säge aus und warten Sie, bis das Sägeblatt zum Stillstand gekommen ist, bevor Sie das Material entfernen.

l) Verwenden Sie für Längsschnitte an Werkstücken, die dünner als 2 mm sind, einen Zusatz-Parallelanschlag, der Kontakt mit der Tischoberfläche hat. Dünne Werkstücke können sich unter dem Parallelanschlag verkeilen und zu Rückschlag führen.

Rückschlag - Ursachen und entsprechende Sicherheitshinweise

Ein Rückschlag ist die plötzliche Reaktion des Werkstücks infolge eines hakenden, klemmenden Sägeblattes oder eines bezogen auf das Sägeblatt schräg geführten Schnitts in das Werkstück oder wenn ein Teil des Werkstücks zwischen Sägeblatt und Parallelanschlag oder einem anderen feststehenden Objekt eingeklemmt wird.

In den meisten Fällen wird bei einem Rückschlag das Werkstück durch den hinteren Teil des Sägeblatts erfasst, vom Sägetisch angehoben und in Richtung des Bedieners geschleudert. Ein Rückschlag ist die Folge eines falschen oder fehlerhaften Gebrauchs der Tischkreissäge. Er kann durch geeignete Vorsichtsmaßnahme, wie nachfolgend beschrieben, verhindert werden.

a) Stellen Sie sich nie in direkte Linie mit dem Sägeblatt. Halten Sie sich immer auf der Seite zum Sägeblatt, auf der sich auch die Anschlagschiene befindet.

Bei einem Rückschlag kann das Werkstück mit hoher Geschwindigkeit auf Personen geschleudert werden, die vor und in einer Linie mit dem Sägeblatt stehen.

b) Greifen Sie niemals über oder hinter das Sägeblatt, um das Werkstück zu ziehen oder zu stützen.

Es kann zu unbeabsichtigter Berührung mit dem Sägeblatt kommen oder ein Rückschlag kann dazu führen, dass Ihre Finger in das Sägeblatt gezogen werden.

c) Halten und drücken Sie das Werkstück, welches abgesägt wird, niemals gegen das sich drehende Sägeblatt.

Drücken des Werkstücks, welches abgesägt wird, gegen das Sägeblatt führt zu Verklemmen und Rückschlag.

d) Richten Sie die Anschlagschiene parallel zum Sägeblatt aus.

Eine nicht ausgerichtete Anschlagschiene drückt das Werkstück gegen das Sägeblatt und erzeugt einen Rückschlag.

e) Verwenden Sie bei verdeckten Sägeschnitten (z. B. Falzen, Ausnuten oder Auftrennen im Umschlagverfahren) einen Druckkamm, um das Werkstück gegen Tisch und Anschlagschiene zu führen.

Mit einem Druckkamm können Sie das Werkstück bei Rückschlag besser kontrollieren.

f) Seien Sie besonders vorsichtig beim Sägen in nicht einsehbare Bereiche zusammengebauter Werkstücke.

Das eintauchende Sägeblatt kann in Objekte sägen, die einen Rückschlag verursachen können.

g) Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko eines Rückschlags durch ein klemmendes Sägeblatt zu vermindern.

Große Platten können sich unter ihrem Eigengewicht durchbiegen. Platten müssen überall dort abgestützt werden, wo sie die Tischoberfläche überragen.

h) Seien Sie besonders vorsichtig beim Sägen von Werkstücken, die verdreht, verknotet, verzogen sind oder nicht über eine gerade Kante verfügen, an der sie mit einem Gehrungsanschlag oder entlang einer Anschlagschiene geführt werden können.

Ein verzogenes, verknotetes oder verdrehtes Werkstück ist instabil und führt zur Fehlausrichtung der Schnittfuge mit dem Sägeblatt, Verklemmen und Rückschlag.

i) Sägen Sie niemals mehrere aufeinander oder hintereinander gestapelte Werkstücke.

Das Sägeblatt könnte ein oder mehrere Teile erfassen und einen Rückschlag verursachen.

j) Wenn Sie eine Säge, deren Sägeblatt im Werkstück steckt, wieder starten wollen, zentrieren Sie das Sägeblatt im Sägespalt so, dass die Sägezähne nicht im Werkstück verhakt sind.

Klemmt das Sägeblatt, kann es das Werkstück anheben und einen Rückschlag verursachen, wenn die Säge erneut gestartet wird.

k) Halten Sie Sägeblätter sauber, scharf und ausreichend geschränkt. Verwenden Sie niemals verzogene Sägeblätter oder Sägeblätter mit rissigen oder gebrochenen Zähnen.

Scharfe und richtig geschränkte Sägeblätter minimieren Klemmen, Blockieren und Rückschlag.

Sicherheitshinweise für die Bedienung von Tischkreissägen

a) Schalten Sie die Tischkreissäge aus und trennen Sie sie vom Netz, bevor Sie den Tischeinsatz entfernen, das Sägeblatt wechseln, Einstellungen an Spaltkeil oder der Sägeblattschutzabdeckung vornehmen und wenn die Maschine unbeaufsichtigt gelassen wird.

Vorsichtsmaßnahmen dienen der Vermeidung von Unfällen.

b) Lassen Sie die Tischkreissäge nie unbeaufsichtigt laufen. Schalten Sie das Elektrowerkzeug aus und verlassen es nicht, bevor es vollständig zum Stillstand gekommen ist.

Eine unbeaufsichtigt laufende Säge stellt eine unkontrollierte Gefahr dar.

c) Stellen Sie die Tischkreissäge an einem Ort auf, der eben und gut beleuchtet ist und wo Sie sicher stehen und das Gleichgewicht halten können. Der Aufstellort muss genug Platz bieten, um die Größe Ihrer Werkstücke gut zu handhaben.

Unordnung, unbeleuchtete Arbeitsbereiche und unebene, rutschige Böden können zu Unfällen führen.

d) Entfernen Sie regelmäßig Sägespäne und Sägemehl unter dem Sägetisch und/oder von der Staubabsaugung.

Angesammeltes Sägemehl ist brennbar und kann sich selbst entzünden.

e) Sichern Sie die Tischkreissäge.

Eine nicht ordnungsgemäß gesicherte Tischkreissäge kann sich bewegen oder umkippen.

f) Entfernen Sie Einstellwerkzeuge, Holzreste usw. von der Tischkreissäge, bevor Sie diese einschalten.

Ablenkung oder mögliche Verklemmungen können gefährlich sein.

g) Verwenden Sie immer Sägeblätter in der richtigen Größe und mit passender Aufnahmebohrung (z.B. rautenförmig oder rund).

Sägeblätter, die nicht zu den Montageteilen der Säge passen, laufen unrund und führen zum Verlust der Kontrolle.

h) Verwenden Sie niemals beschädigtes oder falsches Sägeblatt-Montagematerial, wie z. B. Flansche, Unterlegscheiben, Schrauben oder Muttern.

Dieses Sägeblatt-Montagematerial wurde speziell für Ihre Säge konstruiert, für sicheren Betrieb und optimale Leistung.

i) Stellen Sie sich nie auf die Tischkreissäge und benutzen Sie die Tischkreissäge nicht als Tritthocker.

Es können ernsthafte Verletzungen auftreten, wenn das Elektrowerkzeug umkippt oder wenn Sie versehentlich mit dem Sägeblatt in Kontakt kommen.

j) Stellen Sie sicher, dass das Sägeblatt in der richtigen Drehrichtung montiert ist. Verwenden Sie keine Schleifscheiben oder Drahtbürsten mit der Tischkreissäge.

Unsachgemäße Montage des Sägeblattes oder die Benutzung von nicht empfohlenem Zubehör kann zu ernsthaften Verletzungen führen.

Sicherheitshinweise für den Umgang mit Sägeblättern

  1. Setzen Sie nur Einsatzwerkzeuge ein, wenn Sie den Umgang damit beherrschen.
  2. Beachten Sie die Höchstdrehzahl. Die auf dem Einsatzwerkzeug angegebene Höchstdrehzahl darf nicht überschritten werden. Halten Sie, falls angegeben, den Drehzahlbereich ein.
  3. Beachten Sie die Motor- und Sägeblatt-Drehrichtung.
  4. Verwenden Sie keine Einsatzwerkzeuge mit Rissen. Mustern Sie gerissene Einsatzwerkzeuge aus. Eine Instandsetzung ist nicht zulässig.
  5. Reinigen Sie die Spannflächen von Verschmutzungen, Fett, Öl und Wasser.
  6. Verwenden Sie keine losen Reduzierringe oder -buchsen zum Reduzieren von Bohrungen bei Kreissägeblättern.
  7. Achten Sie darauf, dass fixierte Reduzierringe zum Sichern des Einsatzwerkzeuges den gleichen Durchmesser und mindestens 1/3 des Schnittdurchmessers haben.
  8. Stellen Sie sicher, dass fixierte Reduzierringe parallel zueinander sind.
  9. Handhaben Sie Einsatzwerkzeuge mit Vorsicht. Bewahren Sie diese am besten in der Originalverpackung oder speziellen Behältnissen auf. Tragen Sie Schutzhandschuhe, um die Griffsicherheit zu verbessern und das Verletzungsrisiko weiter zu mindern.
  10. Stellen Sie vor der Benutzung von Einsatzwerkzeugen sicher, dass alle Schutzvorrichtungen ordnungsgemäß befestigt sind.
  11. Vergewissern Sie sich vor dem Einsatz, dass das von Ihnen benutzte Einsatzwerkzeug den technischen Anforderungen dieses Elektrowerkzeuges entspricht und ordnungsgemäß befestigt ist.
  12. Benutzen Sie das mitgelieferte Sägeblatt nur für Sägearbeiten in Holz, niemals zum Bearbeiten von Metallen.
  13. Verwenden Sie das richtige Sägeblatt für das zu bearbeitende Material.
  14. Verwenden Sie nur ein Sägeblatt mit einem Durchmesser entsprechend den Angaben auf der Säge.
  15. Verwenden Sie nur Sägeblätter, die mit einer gleich großen oder höheren Drehzahl als der auf dem Elektrowerkzeug gekennzeichnet sind.
  16. Verwenden Sie nur vom Hersteller empfohlene Sägeblätter, die, falls sie zum Schneiden von Holz oder ähnlichen Werkstoffen vorgesehen sind, EN 847-1 entsprechen.
  17. Tragen Sie geeignete persönliche Schutzausrüstungen, wie z.B.:
  18. Gehörschutz;
  19. Schutzhandschuhe beim Hantieren mit Sägeblättern.
  20. Verwenden Sie nur vom Hersteller empfohlene Sägeblätter, die EN 847-1 entsprechen. Warnung! Achten Sie beim Wechseln des Sägeblattes darauf, dass die Schnittbreite nicht kleiner und die Stammblattdicke des Sägeblattes nicht größer ist als die Dicke des Spaltkeils!
  21. Vermeiden Sie beim Sägen von Holz und Kunststoffen eine Überhitzung der Sägezähne. Reduzieren Sie die Vorschubgeschwindigkeit um zu vermeiden, dass der Kunststoff schmilzt.

SCHEPPACH HS110 - Sicherheitshinweise für den Umgang mit Sägeblättern - 1

Achtung: Laserstrahlung Nicht in den Strahl blicken Laserklasse 2

Achtung! - Laserstrahlung Nicht in den Strahl blicken! Laser Klasse 2 Laserspezifikation nach EN 60825-1:2014 λ= 650 nm P₀ < 1 mW

Schützen Sie sich und Ihre Umwelt durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen vor Unfallgefahren!

  • Nicht direkt mit ungeschütztem Auge in den Laserstrahl blicken.
  • Niemals direkt in den Strahlengang blicken.
  • Den Laserstrahl nie auf reflektierende Flächen und Personen oder Tiere richten. Auch ein Laserstrahl mit geringer Leistung kann Schäden am Auge verursachen.
  • Vorsicht - wenn andere als die hier angegebenen Verfahrensweisen ausgeführt werden, kann dies zu einer gefährlichen Strahlungsexposition führen.
  • Lasermodul niemals öffnen. Es könnte unerwartet zu einer Strahlenexposition kommen.
  • Wenn die Tischkreissäge längere Zeit nicht benutzt wird, sollten die Batterien entfernt werden.
  • Der Laser darf nicht gegen einen Laser anderen Typs ausgetauscht werden.
  • Reparaturen am Laser dürfen nur vom Hersteller des Lasers oder einem autorisierten Vertreter vorgenommen werden.

Sicherheitshinweise zum Umgang mit Batterien

  1. Achtung: Explosionsgefahr bei unsachgemäßem Auswechseln der Batterien. Ersetzen Sie die Batterien nur durch denselben oder einen gleichwertigen Batterietyp. Beachten Sie die „Technischen Daten“.
  2. Batterien dürfen nicht geladen, mit anderen Mitteln reaktiviert, auseinandergenommen, ins Feuer geworfen oder kurzgeschlossen werden.
  3. Vermeiden Sie Kontakt mit Haut, Augen und Schleimhäuten. Bei Kontakt mit Batteriesäure muss die betroffene Stelle sofort mit reichlich klarem Wasser ausgespült und sofort ein Arzt aufgesucht werden.
  4. Wenn Batterien verschluckt werden oder auf andere Weise in den Körper gelangen, suchen Sie sofort einen Arzt auf. Halten Sie Batterien von Kindern und Tieren fern.
  5. Nehmen Sie die Batterien aus dem Batteriefach heraus, wenn sie verbraucht sind oder wenn Sie die Tischkreissäge längere Zeit nicht benutzen. So vermeiden Sie Schäden, die durch auslaufende Batterien entstehen können.
  6. Setzen Sie Batterien keinen extremen Bedingungen aus, indem Sie sie z. B. auf Heizkörpern oder unter direkter Sonneneinstrahlung lagern.
  7. Reinigen Sie Batterie- und Gerätekontakte bei Bedarf vor dem Einlegen, z. B. mit etwas Schmirgelleinen.
  8. Achten Sie beim Einlegen auf die richtige Polarität.
  9. Verwenden Sie keine alten und neuen Batterien unterschiedlichen Typs zusammen. Einlegen der Batterien reinigen.

Restrisiken

Das Elektrowerkzeug ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Dennoch können beim Arbeiten einzelne Restrisiken auftreten.

  • Gefährdung der Gesundheit durch Strom bei Verwendung nicht ordnungsgemäßer Elektro-Anschlussleitungen.
  • Des Weiteren können trotz aller getroffener Vorkehrungen nicht offensichtliche Restrisiken bestehen.
  • Restrisiken können minimiert werden, wenn die „Sicherheitshinweise“ und die „Bestimmungsgemäße Verwendung“ sowie die Bedienungsanweisung insgesamt beachtet werden.
  • Belasten Sie die Maschine nicht unnötig: zu starker Druck beim Sägen beschädigt das Sägeblatt schnell. Dies kann zu einer Leistungsverminderung der Maschine bei der Verarbeitung und einer Verminderung der Schnittgenauigkeit führen.
  • Vermeiden Sie zufällige Inbetriebsetzungen der Maschine: beim Einführen des Steckers in die Steckdose darf die Betriebstaste nicht gedrückt werden.
  • Verwenden Sie das Werkzeug, das in diesem Handbuch empfohlen wird. So erreichen Sie, dass Ihre Säge optimale Leistungen erbringt.
  • Halten Sie Ihre Hände vom Arbeitsbereich fern, wenn die Maschine in Betrieb ist.
  • Bevor Sie Einstell- oder Wartungsarbeiten vornehmen, schalten Sie das Gerät ab und ziehen den Netzstecker.

7. Technische Daten

Wechselstrommotor 230 V~ 50Hz

Leistung*S1 1600W**S6 40% 2000W
Leerlaufdrehzahl 4800 min-1
Hartmetallsägeblatt ø 254 x ø 30 x 2,8 mm
Anzahl der Zähne 24
Dicke Spaltkeil 2,5 mm
min. Maß WerkstückB x L x H10 x 50 x 1 mm
Tischgröße 546 x 630 mm
Schnitthöhe max. 90° 87 mm
Schnitthöhe max. 45° 55 mm
Höhenverstellung 0 - 87 mm
Sägeblatt schwenkbar 0 - 45°
Absauganschlussø 40 mm
Gewicht ca. 19/21 kg
Laserklasse2
Wellenlänge Laser 650 nm
Leistung Laser≤ 1 mW
StromversorgungLasermodul2x1,5V; AAA

Technische Änderungen vorbehalten!

*S1: Dauerbetrieb mit konstanter Belastung **Betriebsart S6 40%: Durchlaufbetrieb mit Aussetzbelastung.

Um den Motor nicht unzulässig zu erwärmen darf der Motor 40% der Spieldauer mit der angegebenen Nennleistung betrieben werden und muss anschließend 60% der Spieldauer ohne Last weiterlaufen.

Geräuschwerte

Die Geräuschwerte wurden entsprechend EN 62841 ermittelt.

Schalldruckpegel LpA 93,5 dB(A)
Unsicherheit KpA 3 dB
Schallleistungspegel LWA 106,5 dB(A)
Unsicherheit KWA 3 dB

Tragen Sie einen Gehörschutz.

Die Einwirkung von Lärm kann Gehörverlust bewirken. Schwingungsgesamtwerte (Vektorsumme dreier Richtungen) ermittelt entsprechend EN 62841.

HINWEIS: Die angegebenen Geräuschemissionswerte sind nach einem genormten Prüfverfahren gemessen worden und können zum Vergleich eines Elektrowerkzeugs mit einem anderen verwendet werden.

Die angegebenen Geräuschemissionswerte können auch zu einer vorläufigen Einschätzung der Belastung verwendet werden.

⚠️ WARNUNG: Die Geräuschemissionen können während der tatsächlichen Benutzung des Elektrowerkzeugs von den Angabewerten abweichen, abhängig von der Art und Weise, in der das Elektrowerkzeug verwendet wird, insbesondere, welche Art von Werkstück bearbeitet wird. Ergreifen Sie Maßnahmen, um sich gegen Lärmbelastungen zu schützen. Berücksichtigen Sie dabei den gesamten Arbeitsablauf, also auch Zeitpunkte, zu denen das Elektrowerkzeug ohne Last arbeitet oder ausgeschaltet ist. Geeignete Maßnahmen umfassen unter anderem eine regelmäßige Wartung und Pflege des Elektrowerkzeuges und der Einsatzwerkzeuge, regelmäßige Pausen sowie eine gute Planung der Arbeitsabläufe.

8. Vor Inbetriebnahme

- Öffnen Sie die Verpackung und nehmen Sie das Gerät vorsichtig heraus.

  • Entfernen Sie das Verpackungsmaterial sowie Verpackungs-/ und Transportsicherungen (falls vorhanden).
  • Überprüfen Sie, ob der Lieferumfang vollständig ist.
  • Kontrollieren Sie das Gerät und die Zubehörteile auf Transportschäden.
  • Bewahren Sie die Verpackung nach Möglichkeit bis zum Ablauf der Garantiezeit auf.

⚠ GEFAHR

Gerät und Verpackungsmaterialien sind kein Kinderspielzeug! Kinder dürfen nicht mit Kunststoffbeuteln, Folien und Kleinteilen spielen! Es besteht Verschluckungs- und Erstickungsgefahr!

  • Die Maschine muss standsicher aufgestellt werden. Schrauben Sie sie dazu auf einer Werkbank, dem Untergestell o. ä. fest. Verwenden Sie dazu die Bohrungen, die sich auf der Innenseite der Gestellfüße befinden.
  • Vor Inbetriebnahme müssen alle Abdeckungen und Sicherheitsvorrichtungen ordnungsgemäß montiert sein. • Das Sägeblatt muss frei laufen können.
  • Bei bereits bearbeitetem Holz auf Fremdkörper, wie z.B. Nägel oder Schrauben, usw. achten.
  • Bevor Sie den Ein-/Ausschalter betätigen, vergewissern Sie sich, ob das Sägeblatt richtig montiert ist und bewegliche Teile leichtgängig sind.
  • Überzeugen Sie sich vor dem Anschließen der Maschine, dass die Daten auf dem Typenschild mit den Netzdaten übereinstimmen.
  • Schließen Sie die Maschine nur an eine ordnungsgemäß installierte Schutzkontakt-Steckdose an, die mit mindestens 16 A abgesichert ist.

9. Montage

⚠️ WARNUNG: Verletzungsgefahr!

Wenn Sie die Tischkreissäge unsachgemäß montieren, kann dies zu schweren Verletzungen führen.

Montieren Sie die Tischkreissäge vor Inbetriebnahme ordnungsgemäß und vollständig, einschließlich aller Abdeckungen und Sicherheitsvorrichtungen.

Stecken Sie den Netzstecker keinesfalls vor Abschluss der Montage in die Steckdose.

Wenn Verbindungen mit einer Sechskantschraube, Mutter, Federring und Unterlegscheibe gesichert werden, müssen die Unterlegscheibe und der Federring unter der Sechskantschraube angebracht werden.

Der Federring liegt dabei immer direkt an der (Innen-) Sechskantschraube bzw. Mutter.

Sechskantschrauben müssen jeweils von außen nach innen eingesteckt werden und die Verbindungen mit Muttern von innen gesichert werden. Muttern und Schrauben dürfen während der Montage nur handfest angezogen werden, sodass sie nicht herausfallen können.

Wenn Sie die Muttern und Schrauben bereits vor der Endmontage festziehen, kann die Tischkreissäge nicht korrekt und standsicher aufgestellt werden.

9.1 Gestell und Tischverbreiterung montieren (Abb. 5-10)

  1. Tischkreissäge umdrehen und auf den Boden legen.
  2. Tischverbreiterung (6) am Sägetisch (1) mittels der Sechskantschrauben (a), den Scheiben (c) und den Muttern (e) locker befestigen (Abb. 6).
  3. Die vier Standbeine (19) werden zusammen mit den Tischstützen (24) am Gehäuse verschraubt (Abb. 7).
  4. Die Tischstützen (24) mittels den Sechskantschrauben (a), den Scheiben (c) und den Muttern (e) an den Tischverbreiterungen (6) locker befestigen. Die Standbeine (19) und die Tischstützen (24) mit der Sechskantschrauben (a) am Gehäuse der Tischkreissäge locker anziehen.
  5. Jetzt die vier Mittelstreben (20a, 20b) locker an den Standbeinen (19) verschrauben. Verwenden Sie die Schlossschrauben (b), die Scheiben (c), die Federringe (d) und die Muttern (e) (Abb. 8).
  6. An den Bohrungen in den hinteren Standbeinen (19) die Standbügel (22) verschrauben. Montagematerial: jeweils 2 Schlossschrauben (b), die Scheiben (c), die Federringe (d) und die Muttern (e) (Abb. 9). ACHTUNG: Beide Standbügel müssen an der Rückseite der Maschine an den Befestigungspunkten (23) befestigt werden (Abb. 9).
  7. Tischverbreiterung (6) eben mit dem Sägetisch ausrichten.
  8. Anschließend sämtliche Schrauben der Standbeine (19) und der Tischverbreiterung (6) festziehen.
  9. Nun die Gummifüße (21) auf die Standbeine (19) aufstecken (Abb. 10).
  10. Die Tischkreissäge auf das Untergestell (11) stellen.

9.2 Führungsschiene einsetzen (Abb. 11+12)

  1. Montieren Sie die Schlossschrauben (b) in den dafür vorgesehenen Bohrungen im Arbeitstisch und den Tischverbreiterungen (6), indem Sie diese von hinten mit den Flanschmuttern (e) sichern.
  2. Ziehen Sie die Flanschmuttern (e) leicht an.
  3. Verbinden Sie beide Führungsschienen (15, 15a).
  4. Schieben Sie die verbundenen Schienen über die Führungsnut auf der Rückseite über die Schlossschrauben (b), bis diese mittig zur Tischfläche sitzen.

9.3 Führungsschiene ausrichten (Abb. 11+12)

  1. Drehen Sie das Sägeblatt maximal aus dem Sägetisch heraus, indem Sie die Kurbel (10) im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen.
  2. Positionieren Sie den Parallelanschlag mit geöffnetem Exzenterhebel (13) auf die Führungsschienen (15) am Sägetisch und fixieren diesen in der 0-Position, indem Sie den Exzenterhebel (13) vollständig nach unten drücken.
  3. Verschieben Sie die verbundenen Führungsschienen so weit nach links, bis der Parallelanschlag an der rechten Außenseite des Sägeblatts ansteht.
  4. Anschließend ziehen Sie die Flanschmuttern (e) fest an, um diese Einstellung zu fixieren.
  5. Bringen Sie nun auf beiden Seiten der Schiene die Endkappen (15b) an.

9.4 Sägeblattschutz montieren/demontieren (Abb. 13+14)

  1. Sägeblattschutz (2) von oben auf den Spaltkeil (3) aufsetzen, so dass die Schraube mit Rändelmutter (27) fest in der Bohrung des Spaltkeils (3) sitzt. Achtung! Um den Sägeblattschutz (2) auf den Spaltkeil (3) aufsetzen zu können, muss die Schraube mit Rändelmutter (27) so verschoben werden, dass der kleinere Schaftdurchmesser in das Langloch im Spaltkeil (3) passt.
  2. Rändelmutter nicht zu fest anziehen. Der Sägeblattschutz (2) muss frei beweglich bleiben. Achtung! Achten Sie beim Anziehen darauf, dass der größere Schaftdurchmesser der Schraube in die Bohrung im Spaltkeil (3) passt.
  3. Die Demontage erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

⚠️ WARNUNG: Vor Sägebeginn muss der Sägeblattschutz (2) auf das Sägegut abgesenkt werden.

Prüfen Sie den Sägeblattschutz (2) nach der Montage auf die korrekte Funktion. Heben Sie den Sägeblattschutz an und lassen Sie diesen los. Der Sägeblattschutz sollte sich selbstständig in die Ausgangslage zurückbewegen.

9.5 Spaltkeil montieren / einstellen; Batterie einsetzen (Abb. 13-15)

Achtung! Der Spaltkeil befindet sich in der Transporstellung. Vor Betrieb muss dieser in Arbeitsstellung gebracht werden!

Achtung! Netzstecker ziehen! Die Einstellung des Sägeblatts (4) muss nach jedem Sägeblattwechsel überprüft werden.

  1. Einsetzen der Batterien (Abb. 13a):

- Stellen Sie den Schalter Laser (34) Ein/Aus auf die Position „0“ (Laser aus).

- Entfernen Sie die Batteriefachabdeckung (36), indem Sie die Schraube Batteriefach (35) lösen. Entfernen Sie nun die Batteriefachabdeckung (36) durch seitliches Abwinkeln.

- Legen Sie die im Lieferumfang enthaltenen Batterien (Typ AAA) ein, achten Sie dabei auf die richtige Polarität (siehe Abb. 13a).

- Setzen Sie die Batteriefachabdeckung (36) wieder ein und befestigen Sie diese mit der Schraube (35).

• Anmerkungen zu den Batterien:

- Wenn Sie den Laser längere Zeit nicht benutzen, entnehmen Sie bitte die Batterien aus dem Batteriefach. Ein Auslaufen der Batterieflüssigkeit könnte das Gerät beschädigen.

- Batterien nicht auf Heizkörpern ablegen oder für längere Zeit starker Sonneneinstrahlung aussetzen; Temperaturen über 45 °C könnten das Gerät beschädigen.

  1. Erstmontage des Lasermoduls:

- Montieren Sie den Laser mit den beiden Kreuzschlitzschrauben (z), Abb. 13a.

  1. Sägeblatt (4) auf max. Schnitttiefe einstellen, in die 0° Stellung bringen und arretieren.
  2. Sägeblattschutz (2) demontieren (nicht bei Erstmontage).
  3. Die beiden Senkkopfschrauben Tischeinlage (25) lösen und die Tischeinlage (5) herausnehmen.
  4. Die Befestigungsschraube Spaltkeil (26) lockern (verwenden Sie hierzu den mitgelieferten Gabelschlüssel SW8 (g)).
  5. Spaltkeil (3) nach oben schieben.
  6. Der Abstand zwischen Sägeblatt (4) und Spaltkeil (3) soll 3-5 mm sein. (Abb. 15)
  7. Die Befestigungsschraube (26) wieder festziehen und die Tischeinlage (5) montieren.
  8. Sägeblattschutz (2) mit der Schraube mit Rändelmutter (27) montieren.

9.6 Absaugvorrichtung anschließen (Abb. 2)

  1. Stecken Sie einen Absaugschlauch an den Absaugadapter (16) an. Sichern Sie den Absaugschlauch eventuell mit einer Schlauchklemme (nicht im Lieferumfang enthalten), um ein Abrutschen vom Absaugadapter (16) zu verhindern.
  2. Ein Haushaltsstaubsauger ist nicht als Absaugvorrichtung geeignet. Verwenden Sie einen Mehrzwecksauger oder eine ausdrückliche Späneabsauganlage.
  3. Bedienung

10.1 Ein-/Ausschalter (Abb. 3)

- Durch Drücken der grünen Taste „I“ kann die Säge eingeschaltet werden. Vor Beginn des Sägens abwarten, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat.

- Um die Säge wieder auszuschalten, muss die rote Taste „0“ gedrückt werden.

10.2 Schnitttiefe einstellen (Abb. 1+3)

Durch Drehen des Handrades (9) kann das Sägeblatt (4) auf die gewünschte Schnitttiefe eingestellt werden.

- Entgegen dem Uhrzeigersinn: größere Schnitttiefe

- Im Uhrzeigersinn: kleinere Schnitttiefe

Überprüfen Sie die Einstellung anhand eines Probeschnittes.

10.3 Winkel einstellen (Abb. 1, 17, 21, 22)

Mit der Tischkreissäge können Schrägschnitte nach links von 0°-45° zum Parallelanschlag (14) ausgeführt werden.

⚠️ Prüfen Sie vor jedem Schnitt, dass zwischen Anschlagschiene (30), Queranschlag (31) und Sägeblatt (4) keine Kollision möglich ist.

  1. Feststellgriff (7) lösen.
  2. Durch Drehen des Handrads (9) das gewünschte Winkelmaß an der Skala einstellen.
  3. Feststellgriff (7) in gewünschter Winkelstellung arretieren.

10.4 Verwendung des Parallelanschlags (Abb. 17-23)

10.4.1 Anschlaghöhe einstellen (Abb. 17+18)

• Die Anschlagschiene (30) des Parallelanschlages (14) besitzt zwei verschieden hohe Führungsflächen.

- Je nach Dicke der zu schneidenden Materialien muss die Anschlagschiene (30), für dickes Material (über 25 mm Werkstückdicke) und für dünnes Material (unter 25 mm Werkstückdicke) verwendet werden.

10.4.2 Anschlagschiene drehen (Abb. 17)

  1. Lockern Sie zum Drehen der Anschlagschiene (30) zuerst die Rändelmuttern (i).
  2. Nun kann die Anschlagschiene (30) von dem Parallelanschlag (14) abgezogen und mit der entsprechenden Führung wieder über diese geschoben werden.
  3. Ziehen Sie die Rändelmuttern (i) wieder an.
  4. Die Anschlagschiene (30) kann je nach Bedarf links oder rechts von dem Parallelanschlag (14) angebracht werden. Montieren Sie hierzu nur die Schrauben von der anderen Seite des Parallelanschlags (14).

10.4.3 Schnittbreite einstellen (Abb. 18+19)

Beim Längsschneiden von Holzteilen muss der Parallelanschlag (14) verwendet werden.

  1. Den Parallelanschlag (14) von oben auf die Führungsschiene (15) für Parallelanschlag (14) setzen.
  2. Auf der Führungsschiene (15) für Parallelanschlag (14) befinden sich 2 Skalen, welche den Abstand zwischen Parallelanschlag (14) und Sägeblatt (4) anzeigen.
  3. Wählen Sie abhängig davon, ob die Anschlagschiene (30) für die Bearbeitung von dickem oder dünnem Material gedreht ist, die passende Skala: Hohe Anschlagschiene: dickes Material Niedrige Anschlagschiene: dünnes Material
  4. Parallelanschlag (14) auf das gewünschte Maß am Schauglas einstellen und mit dem Exzenterhebel (13) für Parallelanschlag (14) fixieren.

10.4.4 Anschlaglänge einstellen (Abb. 20)

Um das Klemmen des Schnittgutes zu vermeiden, ist die Anschlagschiene (30) in Längsrichtung verschiebbar.

Faustregel: Das hintere Ende des Anschlages stößt an eine gedachte Linie. Diese beginnt etwa bei der Sägeblattmitte und verläuft unter 45° nach hinten.

  1. Benötigte Schnittbreite einstellen.
  2. Rändelmuttern (i) lockern und Anschlagschiene (30) so weit vorschieben, bis die gedachte 45° Linie berührt wird.
  3. Rändelmuttern (i) wieder festziehen.

10.4.5 Justieren des Parallelanschlags (Abb. 21+21a)

ACHTUNG: Sägeblattschutz (2) abnehmen (siehe 9.4).

  1. Sägeblatt (4) auf maximale Schnitttiefe einstellen.
  2. Parallelanschlag (14) so einstellen, dass die Anschlagschiene (30) das Sägeblatt berührt (Einstellung für dickes Material, siehe 10.4.3).

Falls der Parallelanschlag (14) nicht in einer Linie mit dem Sägeblatt (4) verläuft, wie folgt vorgehen:

  1. Schrauben (k) am Parallelanschlag so weit lösen, dass sich der Parallelanschlag (14) parallel zum Sägeblatt (4) ausrichten lässt.
  2. Schrauben (k) wieder festziehen.

10.5 Verwendung des Queranschlags (Abb. 22)

Beim Zuschneiden muss der Queranschlag (31) mit der Anschlagschiene (30) vom Parallelanschlag (14) verlängert werden.

  1. Queranschlag (31) in die Nut (28a) des Sägetisches schieben.
  2. Rändelschraube (29) lockern.
  3. Queranschlag (31) drehen, bis das gewünschte Winkelmaß eingestellt ist. Die Kerbe am Führungsstab zeigt den eingestellten Winkel.
  4. Rändelschraube (29) wieder festziehen.
  5. Um den Queranschlag (31) mit der Anschlagschiene (30) zu verlängern, muss die Anschlagschiene (30) vom Parallelanschlag (14) entnommen werden. Nun ist die Anschlagschiene, wie in Abb. 22 gezeigt zu montieren, hierzu die Rändelmuttern (i) verwenden.

ACHTUNG: Die Anschlagschiene nicht zu weit in Richtung Sägeblatt schieben. Der Abstand zwischen Anschlagschiene (30) und Sägeblatt (4) sollte ca. 2 cm betragen.

10.6 Justieren der Skala des Parallelanschlags (Abb. 23)

Kontrollieren Sie, ob die Anzeige am Schauglas (32) des Parallelanschlags (14) korrekte Werte in Bezug zur Schnittlinie anzeigt. Ist dies nicht der Fall, wie folgt verfahren:

  1. Die Schraube (32a), mit der die Anzeige am Schauglas (32) des Parallelanschlags (14) an selbigem befestigt ist, lösen. Jetzt lässt sich die Anzeige am Schauglas (32) auf die korrekte Position einstellen.
  2. Nun die Schraube (32a) am Schauglas (32) wieder festziehen.

10.7 Justieren des Lasers (Abb. 13a)

Falls der Laser (33) nicht mehr die korrekte Schnittlinie anzeigt, kann dieser nachjustiert werden. Öffnen Sie hierzu die Schrauben (z). Stellen Sie den Laser so ein, dass der Laserstrahl die Schneidezähne des Sägeblattes (4) trifft. Ziehen Sie die Schrauben (z) wieder an.

10.8 Benutzung des Lasers

- Der Laser (33) erlaubt es Ihnen, mit Ihrer Kreissäge Präzisionsschnitte vorzunehmen.

- Das Laserlicht wird durch eine Laserdiode, die von zwei Batterien versorgt wird, erzeugt. Das Laserlicht wird zu einer Linie aufgeweitet und tritt durch die Laseraustrittsöffnung aus. Die Linie können Sie dann als optische Markierung der Schnittlinie beim Präzisionsschnitt benutzen. Beachten Sie die Lasersicherheitshinweise.

- Laser Einschalten: Schalter Laser (34) auf I stellen. Der Schalter Laser (34) ist bei montiertem Sägeblattschutz (2) durch eine Aussparung in selbigem zugänglich (Abb. 13a). Aus der Laseraustrittsöffnung wird nun ein roter Laserstrahl projiziert. Wenn Sie während des Sägens den Laserstrahl an der Schnittlinienmarkierung entlangführen, gelingen Ihnen saubere Schnitte.

- Laser Ausschalten: Schalter Laser (34) auf „0“ stellen. Der Laserstrahl erlischt. Bitte stellen Sie den Laser immer aus, wenn er nicht benötigt wird, um die Batterien zu schonen.

- Der Laserstrahl kann durch abgelagerten Staub und Späne blockiert werden. Entfernen Sie diese Partikel daher nach jedem Gebrauch (Gerät ausgeschaltet) von der Laseraustrittsöffnung.

11. Betrieb

11.1 Arbeitshinweise

  • Nach jeder neuen Einstellung empfehlen wir einen Probeschnitt, um die eingestellten Maße zu überprüfen.
  • Nach dem Einschalten der Säge abwarten, bis das Sägeblatt seine max. Drehzahl erreicht hat, bevor Sie den Schnitt durchführen.
  • Lange Werkstücke gegen Abkippen am Ende des Schneidevorgangs sichern (z. B. Abrollständer etc.). • Achtung beim Einschneiden.
  • Betreiben Sie das Gerät nur mit Absaugung.
  • Überprüfen und reinigen Sie regelmäßig die Absaugkanäle.

11.2 Eignung der Sägeblätter

• 24 Zähne: weiche Materialien, hohe Spanabnahme, grobes Schnittbild - 48 Zähne (nicht im Lieferumfang enthalten): harte Materialien, geringere Spanabnahme, feineres Schnittbild

11.3 Längsschnitte ausführen (Abb. 24)

Hierbei wird ein Werkstück in seiner Längsrichtung durchschnitten. Eine Kante des Werkstücks wird gegen den Parallelanschlag (14) gedrückt, während die flache Seite auf dem Sägetisch (1) aufliegt.

Der Sägeblattschutz (2) muss immer auf das Werkstück abgesenkt werden. Die Arbeitsstellung beim Längsschnitt darf nie in einer Linie mit dem Schnittverlauf sein.

  1. Parallelanschlag (14) und Anschlagschiene (30) entsprechend der Werkstückhöhe und der gewünschten Breite einstellen.
  2. Säge einschalten.
  3. Hände mit geschlossenen Fingern flach auf das Werkstück legen und das Werkstück an der Anschlagschiene (30) entlang in das Sägeblatt (4) schieben.
  4. Die seitliche Führung mit der linken oder rechten Hand (je nach Position des Parallelanschlags) nur bis zur Vorderkante des Sägeblattschutzes (2) führen.
  5. Das Werkstück immer bis zum Ende des Spaltkeils (3) durchschieben.
  6. Der Schnittabfall bleibt auf dem Sägetisch (1) liegen, bis sich das Sägeblatt (4) wieder in Ruhestellung befindet.
  7. Lange Werkstücke gegen Abkippen am Ende des Schneidevorgangs sichern! (z. B. Abrollständer etc.)

ACHTUNG: Der Parallelanschlag muss parallel zum Sägeblatt eingestellt werden. Überprüfen Sie die Ausrichtung und den festen Sitz des Parallelanschlags (14), vor allem während des Gebrauchs sowie bei längerem Nichtgebrauch. Durch Vibrationen können sich Schraubverbindungen lösen. Falls erforderlich, stellen Sie den Parallelanschlag (14) wieder ein und ziehen Sie die Rändelmutter (i) wieder an. Fixieren Sie die Schraubverbindungen (k) mit dem Innensechskantschlüssel (nicht im Lieferumfang enthalten) (Abb. 21a).

11.3.1 Schmale Werkstücke schneiden (Abb. 25)

Längsschnitte von Werkstücken mit einer Breite von weniger als 120 mm müssen unbedingt unter Zuhilfenahme eines Schiebestockes (17) durchgeführt werden.

Der Schiebestock (17) ist im Lieferumfang enthalten. Verschlissene bzw. beschädigte Schiebestöcke (17) umgehend austauschen.

  1. Den Parallelanschlag (14) entsprechend der vorgesehenen Werkstückbreite einstellen.
  2. Das Werkstück mit beiden Händen vorschieben, im Bereich des Sägeblattes unbedingt einen Schiebestock (17) als Schubhilfe verwenden.
  3. Das Werkstück immer bis zum Ende des Spaltkeils (3) durchschieben.

⚠️ ACHTUNG: Bei kurzen Werkstücken ist der Schiebestock schon bei Schnittbeginn zu verwenden.

11.3.2 Sehr schmale Werkstücke schneiden

Für Längsschnitte von sehr schmalen Werkstücken mit einer Breite von 30 mm und weniger ist unbedingt ein Schiebeholz zu verwenden. Das Schiebeholz ist nicht im Lieferumfang enthalten! (Erhältlich im einschlägigen Fachhandel) Ersetzen Sie verschlissenes Schiebeholz rechtzeitig.

Werkstücke können beim Sägen zwischen Parallelanschlag und Sägeblatt eingeklemmt, vom Sägeblatt erfasst und weggeschleudert werden. Deshalb ist die niedrige Führungsfläche des Parallelanschlages zu bevorzugen. Stellen Sie bei Bedarf die Anschlagschiene um (siehe 10.4.2).

  1. Der Parallelanschlag ist auf die Zuschnittbreite des Werkstücks einzustellen.
  2. Werkstück mit Schiebeholz gegen die Anschlagschiene drücken und Werkstück mit dem Schiebestock (17) bis zum Ende des Spaltkeils (3) durchschieben.

11.3.3 Schrägschnitte ausführen (Abb. 26)

Schrägschnitte werden grundsätzlich unter der Verwendung des Parallelanschlages (14) durchgeführt. Der Parallelanschlag (14) muss grundsätzlich rechts vom Sägeblatt montiert werden. Ansonsten können Werkstücke beim Sägen zwischen Parallelanschlag und Sägeblatt eingeklemmt und weggeschleudert werden.

  1. Sägeblatt auf das gewünschte Winkelmaß einstellen.
  2. Parallelanschlag (14) je nach Werkstückbreite und -höhe einstellen.
  3. Schnitt entsprechend der Werkstückbreite durchführen.

11.4 Querschnitte ausführen (Abb. 27)

  1. Queranschlag (31) in eine der beiden Nuten (28a/b) des Sägetisches schieben und auf das gewünschte Winkelmaß einstellen. Sollte das Sägeblatt (4) zusätzlich schräg gestellt werden, dann ist die Nut (28a) zu verwenden, welche Ihre Hand und den Queranschlag nicht mit dem Sägeblattschutz in Kontakt kommen lässt.
  2. Anschlagschiene (30) verwenden.
  3. Werkstück fest gegen den Queranschlag (31)/die Anschlagschiene (30) drücken.
  4. Säge einschalten.
  5. Queranschlag (31) und Werkstück in Richtung des Sägeblattes schieben, um den Schnitt auszuführen. ⚠️ WARNUNG: Halten Sie immer das geführte Werkstück fest, nie das freie Werkstück, welches abgeschnitten wird.
  6. Queranschlag (31) immer so weit vorschieben, bis das Werkstück vollständig durchgeschnitten ist.
  7. Säge wieder ausschalten.
  8. Sägeabfall erst entfernen, wenn das Sägeblatt stillsteht.

11.5 Spanplatten schneiden

Um ein Ausbrechen der Schnittkanten beim Schneiden von Spanplatten zu verhindern, sollte das Sägeblatt (4) nicht höher als 5 mm über Werkstückdicke eingestellt werden.

11.6 Nach dem Sägen

  1. Schalten Sie erst die Tischkreissäge und dann die Absauganlage aus. Das Sägeblatt läuft noch längere Zeit nach.
  2. Entfernen Sie den Schnittabfall auf dem Sägetisch erst, wenn sich das Sägeblatt wieder in Ruhestellung befindet.
  3. Trennen Sie die Tischkreissäge vom Stromnetz, indem Sie den Netzstecker aus der Steckdose ziehen.
  4. Lassen Sie die Tischkreissäge vollständig abkühlen.

11.7 Verklemmtes Material entfernen ⚠️ WARNUNG! Verletzungsgefahr!

Bei unsachgemäßer Handhabung der Tischkreissäge besteht die Gefahr von schweren Verletzungen.

  • Schalten Sie die Tischkreissäge sofort aus und ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose, wenn sich das Sägeblatt im Werkstück verklemmt hat oder sonstige Blockaden auftreten.
  • Verwenden Sie Schutzhandschuhe, fassen Sie das Sägeblatt nicht mit bloßen Händen an.

11.8 Sägeblatt montieren/wechseln (Abb. 13+16)

⚠️ WARNUNG: Netzstecker ziehen und Schutzhandschuhe tragen.

  1. Sägeblattschutz (2) demontieren (siehe 9.4).
  2. Die Tischeinlage (5) durch Lösen der zwei Senkkopfschrauben (25) entfernen.
  3. Den Innensechskantschlüssel (h) (HX 6) an der Schraube ansetzen und mit dem Ringschlüssel (f) (SW 22) an der Motorwelle gegenhalten.

ACHTUNG: Schraube in Rotationsrichtung des Sägeblattes drehen. Die gelöste Schraube entfernen.

  1. Äußeren Flansch abnehmen und altes Sägeblatt schräg nach unten vom inneren Flansch abziehen.
  2. Sägeblattflansche vor der Montage des neuen Sägeblattes sorgfältig mit einer Drahtbürste reinigen.
  3. Das neue Sägeblatt in umgekehrter Reihenfolge wieder einsetzen und festziehen.

ACHTUNG: Laufrichtung beachten, die Schnittschräge der Zähne muss in Laufrichtung, d. h. nach vorne zeigen.

  1. Tischeinlage (5) sowie Sägeblattschutz (2) wieder montieren und einstellen (siehe 9.4 + 13.2).
  2. Bevor Sie mit der Säge wieder arbeiten, ist die Funktionsfähigkeit der Schutzeinrichtungen zu prüfen.

12. Transport (Abb. 28)

  1. Schalten Sie das Elektrowerkzeug vor jeglichem Transport aus und trennen Sie es von der Stromversorgung.
  2. Versenken Sie das Sägeblatt so weit wie möglich.
  3. Wickeln Sie das Netzkabel auf.
  4. Tragen Sie das Elektrowerkzeug mindestens zu zweit, fassen Sie nicht an den Tischverbreiterungen an, sondern heben Sie die Maschine nur am Gehäuse fest.
  5. Schützen Sie das Elektrowerkzeug vor Schlägen, Stößen und starken Vibrationen, z.B. beim Transport in Fahrzeugen.
  6. Sichern Sie das Elektrowerkzeug gegen Kippen und Verrutschen.
  7. Verwenden Sie Schutzvorrichtungen niemals zur Handhabung oder Transport.

13. Wartung

⚠ Warnung! Vor jeglicher Einstellung, Instandhaltung oder Instandsetzung Netzstecker ziehen!

13.1 Allgemeine Wartungsmaßnahmen

  • Halten Sie Schutzvorrichtungen, Luftschlitze und Motorengehäuse so staub- und schmutzfrei wie möglich. Reiben Sie das Gerät mit einem sauberen Tuch ab oder blasen Sie es mit Druckluft bei niedrigem Druck aus.
  • Wir empfehlen, dass Sie das Gerät direkt nach jeder Benutzung reinigen.
  • Reinigen Sie das Gerät regelmäßig mit einem feuchten Tuch und etwas Schmierseife. Verwenden Sie keine Reinigungs- oder Lösungsmittel; diese könnten die Kunststoffteile des Gerätes angreifen. Achten Sie darauf, dass kein Wasser in das Geräteinnere gelangen kann.
  • Ölen Sie zur Verlängerung des Werkzeuglebens einmal pro Monat die Drehteile. Ölen Sie nicht den Motor.

13.2 Tischeinlage austauschen (Abb. 13)

⚠️ WARNUNG: Bei Verschleiß oder Beschädigung ist die Tischeinlage (5) zu tauschen, ansonsten besteht erhöhte Verletzungsgefahr.

  1. Die beiden Senkkopfschrauben Tischeinlage (25) mithilfe eines Kreuzschraubendrehers (nicht im Lieferumfang enthalten) entfernen.
  2. Die verschlissene Tischeinlage (5) herausnehmen.
  3. Die Montage der neuen Tischeinlage erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

13.3 Kohlebürsten

Bei übermäßiger Funkenbildung lassen Sie die Kohlebürsten durch eine Elektrofachkraft überprüfen. Achtung! Die Kohlebürsten dürfen nur von einer Elektrofachkraft ausgewechselt werden.

13.4 Service-Informationen

Es ist zu beachten, dass bei diesem Produkt folgende Teile einem gebrauchsmäßigen oder natürlichen Verschleiß unterliegen bzw. folgende Teile als Verbrauchsmaterialien benötigt werden.

Verschleißteile*: Kohlebürsten, Sägeblatt, Tischeinlagen, Schiebestock

* nicht zwingend im Lieferumfang enthalten!

Ersatzteile und Zubehör erhalten Sie in unserem Service- Center. Scannen Sie hierzu den QR-Code auf der Titelseite.

14. Lagerung

Lagern Sie das Gerät und dessen Zubehör an einem dunklen, trockenen und frostfreiem sowie für Kinder unzugänglichem Ort. Die optimale Lagertemperatur liegt zwischen 5 und 30°C.

Bewahren Sie das Elektrowerkzeug in der Originalverpackung auf.

Decken Sie das Elektrowerkzeug ab, um es vor Staub oder Feuchtigkeit zu schützen.

Bewahren Sie die Bedienungsanleitung bei dem Elektrowerkzeug auf.

15. Elektrischer Anschluss

Der installierte Elektromotor ist betriebsfertig angeschlossen. Der Anschluss entspricht den einschlägigen VDE- und DIN-Bestimmungen. Der kundenseitige Netzanschluss sowie die verwendete Verlängerungsleitung müssen diesen Vorschriften entsprechen.

  • Das Produkt erfüllt die Anforderungen der EN 61000-3-11 und unterliegt Sonderanschlussbedingungen. Das heißt, dass eine Verwendung an beliebigen frei wählbaren Anschlusspunkten nicht zulässig ist.
  • Das Produkt kann bei ungünstigen Netzverhältnissen zu vorübergehenden Spannungsschwankungen führen.
  • Das Produkt ist ausschließlich zur Verwendung an Anschlusspunkten vorgesehen, die a) eine maximale zulässige Netzimpedanz „Z“ (Zmax. = 0,429 Ω) nicht überschreiten, oder b) die eine Dauerstrombelastbarkeit des Netzes von mindestens 100 A je Phase haben.
  • Sie müssen als Benutzer sicherstellen, wenn nötig in Rücksprache mit Ihrem Energieversorgungsunternehmen, dass Ihr Anschlusspunkt, an dem Sie das Produkt betreiben möchten, eine der beiden genannten Anforderungen a) oder b) erfüllt.

15.1 Wichtige Hinweise

Bei Überlastung des Motors schaltet dieser selbstständig ab. Nach einer Abkühlzeit (zeitlich unterschiedlich) lässt sich der Motor wieder einschalten.

15.2 Schadhafte Elektro-Anschlussleitung

An elektrischen Anschlussleitungen entstehen oft Isolationsschäden.

Ursachen hierfür können sein:

  • Druckstellen, wenn Anschlussleitungen durch Fenster oder Türspalten geführt werden.
  • Knickstellen durch unsachgemäße Befestigung oder Führung der Anschlussleitung.
  • Schnittstellen durch Überfahren der Anschlussleitung.
  • Isolationsschäden durch Herausreißen aus der Wandsteckdose. • Risse durch Alterung der Isolation.

Solch schadhafte Elektro-Anschlussleitungen dürfen nicht verwendet werden und sind aufgrund der Isolationsschäden lebensgefährlich.

Elektrische Anschlussleitungen regelmäßig auf Schäden überprüfen. Achten Sie darauf, dass beim Überprüfen die Anschlussleitung nicht am Stromnetz hängt.

Elektrische Anschlussleitungen müssen den einschlägigen VDE- und DIN-Bestimmungen entsprechen. Verwenden Sie nur Anschlussleitungen mit gleicher Kennzeichnung.

Ein Aufdruck der Typenbezeichnung auf dem Anschlusskabel ist Vorschrift.

Wenn ein Ersatz der Anschlussleitung erforderlich ist, dann ist dies vom Hersteller oder seinem Vertreter auszuführen, um Sicherheitsgefährdungen zu vermeiden.

15.3 Wechselstrommotor

• Die Netzspannung muss 230 V betragen. - Verlängerungsleitungen bis 25 m Länge müssen einen Querschnitt von 1,5 Quadratmillimeter aufweisen.

Anschlussart Y

Wenn die Netzanschlussleitung dieses Gerätes beschädigt wird, muss sie durch den Hersteller oder seinen Kundendienst oder eine ähnlich qualifizierte Person ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden.

Anschlüsse und Reparaturen der elektrischen Ausrüstung dürfen nur von einer Elektro-Fachkraft durchgeführt werden.

Bei Rückfragen bitte folgende Daten angeben:

• Stromart des Motors - Daten des Maschinen-Typenschildes - Daten des Motor-Typenschildes

16. Entsorgung und Wiederverwertung

Hinweise zur Verpackung

SCHEPPACH HS110 - Hinweise zur Verpackung - 1

SCHEPPACH HS110 - Hinweise zur Verpackung - 2

Die Verpackungsmaterialien sind recycelbar. Bitte Verpackungen umweltgerecht entsorgen.

Hinweise zum Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG)

SCHEPPACH HS110 - Hinweise zum Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) - 1

Elektro- und Elektronik-Altgeräte gehören nicht in den Hausmüll, sondern sind einer getrennten Erfassung bzw. Entsorgung zuzuführen!

  • Altbatterien oder -akkus, welche nicht fest im Altgerät verbaut sind, müssen vor Abgabe zerstörungsfrei entnommen werden! Deren Entsorgung wird über das Batteriegesetz geregelt.
  • Besitzer bzw. Nutzer von Elektro- und Elektronikgeräten sind nach deren Gebrauch gesetzlich zur Rückgabe verpflichtet.
  • Der Endnutzer trägt die Eigenverantwortung für das Löschen seiner personenbezogenen Daten auf dem zu entsorgenden Altgerät!
  • Das Symbol der durchgestrichenen Mülltonne bedeutet, dass Elektro- und Elektronikaltgeräte nicht über den Hausmüll entsorgt werden dürfen.
  • Elektro- und Elektronikaltgeräte können bei folgenden Stellen unentgeltlich abgegeben werden:
  • Öffentlich-rechtliche Entsorgungs- bzw. Sammelstellen (z. B. kommunale Bauhöfe)
  • Verkaufsstellen von Elektrogeräten (stationär und online), sofern Händler zur Rücknahme verpflichtet sind oder diese freiwillig anbieten.

- Bis zu drei Elektroaltgeräte pro Geräteart, mit einer Kantenlänge von maximal 25 Zentimetern, können Sie ohne vorherigen Erwerb eines Neugerätes vom Hersteller kostenfrei bei diesem abgeben oder einer anderen autorisierten Sammelstelle in Ihrer Nähe zuführen.

- Weitere ergänzende Rücknahmebedingungen der Hersteller und Vertreiber erfahren Sie beim jeweiligen Kundenservice.

  • Im Falle der Anlieferung eines neuen Elektrogerätes durch den Hersteller an einen privaten Haushalt, kann dieser die unentgeltliche Abholung des Elektroaltgerätes, auf Nachfrage vom Endnutzer, veranlassen. Setzen Sie sich hierzu mit dem Kundenservice des Herstellers in Verbindung.
  • Diese Aussagen gelten nur für Geräte, die in den Ländern der Europäischen Union installiert und verkauft werden und die der Europäischen Richtlinie 2012/19/EU unterliegen. In Ländern außerhalb der Europäischen Union können davon abweichende Bestimmungen für die Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten gelten.

Hinweise zum Batteriegesetz (BattG)

SCHEPPACH HS110 - Hinweise zum Batteriegesetz (BattG) - 1

Altbatterien und -akkus gehören nicht in den Hausmüll, sondern sind einer getrennten Erfassung bzw. Entsorgung zuzuführen!

  • Zur sicheren Entnahme von Batterien oder Akkus aus dem Elektrogerät und für Informationen über deren Typ bzw. chemisches System beachten Sie die weiteren Angaben innerhalb der Bedienungs- bzw. Montageanleitung.
  • Besitzer bzw. Nutzer von Batterien und Akkus sind nach deren Gebrauch gesetzlich zur Rückgabe verpflichtet. Die Rückgabe beschränkt sich auf die Abgabe von haushaltsüblichen Mengen.
  • Altbatterien können Schadstoffe oder Schwermetalle enthalten, die der Umwelt und der Gesundheit Schaden zufügen können. Eine Verwertung der Altbatterien und Nutzung der darin enthaltenen Ressourcen trägt zum Schutz dieser beiden wichtigen Güter bei.
  • Das Symbol der durchgestrichenen Mülltonne bedeutet, dass Batterien und Akkus nicht über den Hausmüll entsorgt werden dürfen.
  • Befinden sich zudem die Zeichen Hg, Cd oder Pb unterhalb des Mülltonnensymbols, so steht dies für Folgendes:
  • Hg: Batterie enthält mehr als 0,0005 % Quecksilber
  • Cd: Batterie enthält mehr als 0,002 % Cadmium
  • Pb: Batterie enthält mehr als 0,004 % Blei

- Akkus und Batterien können bei folgenden Stellen unentgeltlich abgegeben werden:

  • Öffentlich-rechtliche Entsorgungs- bzw. Sammelstellen (z. B. kommunale Bauhöfe)
  • Verkaufsstellen von Batterien und Akkus
  • Rücknahmestellen des gemeinsamen Rücknahmesystems für Geräte-Altbatterien
  • Rücknahmestelle des Herstellers (falls nicht Mitglied des gemeinsamen Rücknahmesystems)

- Diese Aussagen sind nur gültig für Akkus und Batterien, die in den Ländern der Europäischen Union verkauft werden und die der Europäischen Richtlinie 2006/66/EG unterliegen. In Ländern außerhalb der Europäischen Union können davon abweichende Bestimmungen für die Entsorgung von Akkus und Batterien gelten.

17. Störungsabhilfe

Störung Mögliche Ursache Abhilfe
Sägeblatt löst sich nach Abschalten des MotorsBefestigungsmutter zu leicht angezogenBefestigungsmutter Rechtsgewinde anziehen
Motor läuft nicht anAusfall Netzsicherung Netzsicherung prüfen
Verlängerungsleitung defekt Verlängerungsleitung austauschen
Anschlüsse an Motor oder Schalter nicht in OrdnungVon Elektrofachkraft prüfen lassen
Motor oder Schalter defekt Von Elektrofachkraft prüfen lassen
Motor bringt keine Leistung, die Sicherung spricht anQuerschnitt der Verlängerungsleitung nicht ausreichendsiehe „Elektrischer Anschluss“
Überlastung durch stumpfes SägeblattSägeblatt wechseln
Brandflächen an der SchnittflächeStumpfes SägeblattSägeblatt schärfen (nur von einem autorisierten Schärfdienst) oder austauschen
Falsches Sägeblatt Sägeblatt austauschen

Garantiebedingungen

Revisionsdatum 26.11.2021

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

unsere Produkte unterliegen einer strengen Qualitätskontrolle. Sollte ein Gerät dennoch nicht einwandfrei funktionieren, bedauern wir dies sehr und bitten Sie, sich an unseren Servicedienst unter der unten angegebenen Adresse zu wenden. Gerne stehen wir Ihnen auch telefonisch über die Service-rufnummer zur Verfügung. Die nachfolgenden Hinweise sollen Ihnen für eine problemlose Bearbeitung und Regulierung im Schadensfall dienen.

Für die Geltendmachung von Garantieansprüchen - innerhalb Deutschland - gilt folgendes:

  1. Diese Garantiebedingungen regeln unsere zusätzlichen Hersteller-Garantieleistungen für Käufer (private Endverbraucher) von Neugeräten. Die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche werden von dieser Garantie nicht berührt. Für diese ist der Händler zuständig, bei dem Sie das Produkt erworben haben.
  2. Die Garantieleistung erstreckt sich ausschließlich auf Mängel an einem von Ihnen erworbenen neuen Gerät, die auf einem Material- oder Herstellungsfehler beruhen und ist - nach unserer Wahl - auf die unentgeltliche Reparatur solcher Mängel oder den Austausch des Gerätes beschränkt (ggf. auch Austausch mit einem Nachfolgemodell). Ersetzte Geräte oder Teile gehen in unser Eigentum über. Bitte beachten Sie, dass unsere Geräte bestimmungsgemäß nicht für den gewerblichen, handwerklichen oder beruflichen Einsatz konstruiert wurden. Ein Garantiefall kommt daher nicht zustande, wenn das Gerät innerhalb der Garantiezeit in Gewerbe-, Handwerks- oder Industriebetrieben verwendet wurde oder einer gleichzusetzenden Beanspruchung ausgesetzt war.
  3. Von unseren Garantieleistungen ausgenommen sind:

- Schäden am Gerät, die durch Nichtbeachtung der Montageanleitung, nicht fachgerechte Installation, Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung (z.B. Anschluss an eine falsche Netzspannung oder Stromart) bzw. der Wartungs- und Sicherheitsbestimmungen oder durch Einsatz des Geräts unter ungeeigneten Umweltbedingungen sowie durch mangelnde Pflege und Wartung entstanden sind.

- Schäden am Gerät, die durch missbräuchliche oder unsachgemäße Anwendungen (wie z.B. Überlastung des Gerätes oder Verwendung von nicht zugelassenen Werkzeugen bzw. Zubehör), Eindringen von Fremdkörpern in das Gerät (wie z.B. Sand, Steine oder Staub), Transportschäden, Gewaltanwendung oder Fremdeinwirkungen (wie z. B. Schäden durch Herunterfallen) entstanden sind.

- Schäden am Gerät oder an Teilen des Geräts, die auf einen bestimmungsgemäßen, üblichen (betriebsbedingten) oder sonstigen natürlichen Verschleiß zurückzuführen sind sowie Schäden und/oder Abnutzung von Verschleißteilen.

- Mängel am Gerät, die durch Verwendung von Zubehör-, Ergänzungs- oder Ersatzteilen verursacht wurden, die keine Originalteile sind oder nicht bestimmungsgemäß verwendet werden.

- Geräte, an denen Veränderungen oder Modifikationen vorgenommen wurden.

- Geringfügige Abweichungen von der Soll-Beschaffenheit, die für Wert und Gebrauchstauglichkeit des Geräts unerheblich sind.

- Geräte an denen eigenmächtig Reparaturen oder Reparaturen, insbesondere durch einen nicht autorisierten Dritten, vorgenommen wurden.

- Wenn die Kennzeichnung am Gerät bzw. die Identifikationsinformationen des Produktes (Maschinenaufkleber) fehlen oder unlesbar sind.

- Geräte die eine starke Verschmutzung aufweisen und daher vom Servicepersonal abgelehnt werden.

Schadensersatzansprüche sowie Folgeschäden sind von dieser Garantieleistung generell ausgeschlossen.

  1. Die Garantiezeit beträgt regulär 24 Monate* (12 Monate bei Batterien / Akkus) und beginnt mit dem Kaufdatum des Gerätes. Maßgeblich ist das Datum auf dem Original-Kaufbeleg. Garantieansprüche müssen jeweils nach Kenntniserlangung unverzüglich erhoben werden. Die Geltendmachung von Garantieansprüchen nach Ablauf der Garantiezeit ist ausgeschlossen. Die Reparatur oder der Austausch des Gerätes führt weder zu einer Verlängerung der Garantiezeit noch wird eine neue Garantiezeit durch diese Leistung für das Gerät oder für etwaige eingebaute Ersatzteile in Gang gesetzt. Dies gilt auch bei Einsatz eines Vor-Ort-Services. Das betroffene Gerät ist in gesäubertem Zustand zusammen mit einer Kopie des Kaufbelegs, - hierin enthalten die Angaben zum Kaufdatum und der Produktbezeichnung - der Kundendienststelle vorzulegen bzw. einzusenden. Wird ein Gerät unvollständig, ohne den kompletten Lieferumfang eingesendet, wird das fehlende Zubehör wertmäßig in Anrechnung / Abzug gebracht, falls das Gerät ausgetauscht wird oder eine Rückerstattung erfolgt. Teilweise oder komplett zerlegte Geräte können nicht als Garantiefall akzeptiert werden. Bei nicht berechtigter Reklamation bzw. außerhalb der Garantiezeit trägt der Käufer generell die Transportkosten und das Transportrisiko. Einen Garantiefall melden Sie bitte vorab bei der Servicestelle (s.u.) an. In der Regel wird vereinbart, dass das defekte Gerät mit einer kurzen Beschreibung der Störung per Abhol-Service (nur in Deutschland) oder - im Reparaturfall außerhalb des Garantiezeitraums - ausreichend frankiert, unter Beachtung der entsprechenden Verpackungs- und Versandrichtlinien, an die unten angegebene Serviceadresse eingesendet wird. Beachten Sie bitte, dass Ihr Gerät (modellabhängig) bei Rücklieferung, aus Sicherheitsgründen - frei von allen Betriebsstoffen ist. Das an unser Service-Center eingeschickte Produkt, muss so verpackt sein, dass Beschädigungen am Reklamationsgerät auf dem Transportweg vermieden werden. Nach erfolgter Reparatur / Austausch senden wir das Gerät frei an Sie zurück. Können Produkte nicht repariert oder ausgetauscht werden, kann nach unserem eigenen freien Ermessen ein Geldbetrag bis zur Höhe des Kaufpreises des mangelhaften Produkts erstattet werden, wobei ein Abzug aufgrund von Abnutzung und Verschleiß berücksichtigt wird. Diese Garantieleistungen gelten nur zugunsten des privaten Erstkäufers und sind nicht abtret- oder übertragbar.
  2. Für die Geltendmachung Ihres Garantieanspruches kontaktieren Sie bitte unser Service-Center.

Bitte verwenden Sie vorzugsweise unser Formular auf unserer

Bitte senden Sie uns keine Geräte ohne vorherige Kontaktaufnahme und Anmeldung bei unserem Service-Center.

Für die Inanspruchnahme dieser Garantiezusagen ist der Erstkontakt mit unserem Service-Center zwingende Voraussetzung.

  1. Bearbeitungszeit - Im Regelfall erledigen wir Reklamationssendungen innerhalb 14 Tagen nach Eingang in unserem Service-Center.

Sollte in Ausnahmefällen die genannte Bearbeitungszeit überschritten werden, so informieren wir Sie rechtzeitig.

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  1. Verschleißteile - Verschleißteile sind: a) mitgelieferte, an- und/oder eingebaute Batterien / Akkus sowie b) alle modellabhängigen Verschleißteile (siehe Bedienungsanleitung). Von der Garantieleistung ausgeschlossen sind tief entladene bzw. an Gehäuse und oder Batteriepolen beschädigte Batterien / Akkus.
  2. Kostenvoranschlag - Von der Garantieleistung nicht oder nicht mehr erfasste Geräte reparieren wir gegen Berechnung. Auf Nachfrage bei unserem Service-Center können Sie die defekten Geräte für einen Kostenvoranschlag einsenden und ggf. dem Service-Center schriftlich (per Post, eMail) die Reparaturfreigabe erteilen. Ohne Reparaturfreigabe erfolgt keine weitere Bearbeitung.
  3. Andere Ansprüche, als die oben genannten, können nicht geltend gemacht werden.

Die Garantiebedingungen gelten nur in der jeweils aktuellen Fassung zum Zeitpunkt der Reklamation und können ggf. unserer Homepage (www.scheppach.com) entnommen werden.

Bei Übersetzungen ist stets die deutsche Fassung maßgeblich.

Scheppach GmbH · Günzburger Str. 69 · 89335 Ichenhausen (Deutschland) · www.scheppach.com

Telefon: +800 4002 4002 (Service-Hotline/Freecall Rufnummer dt. Festnetz**) · Telefax +49 [0] 8223 4002 20 · E-Mail: service@scheppach.com · Internet: http://www.scheppach.com

* Produktabhängig auch über 24 Monate; länderbezogen können erweiterte Garantieleistungen gelten

** Verbindungskosten: kostenlos aus dem deutschen Festnetz

Änderungen dieser Garantiebedingungen ohne Voranmeldung behalten wir uns jederzeit vor.

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Ersatzteile ZubehörSCHEPPACH HS110 - Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, - 3

SCHEPPACH HS110 - Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, - 4

Reparatur Dokumente KontaktAchtung! - Laserstrahlung Nicht in den Strahl blicken! Laser Klasse 2 Laserspezifikation nach EN 60825-1:2014 λ= 650 nm P₀ < 1 mW

7. Technische Daten

Wechselstrommotor 230 V~ 50 Hz

EG-Konformitätserklärung

Originalkonformitätserklärung

Art.-Nr. / Art. no.: / N° d'ident.:

SCHEPPACH

TISCHKREISSÄGE - HS110

CIRCULAR TABLE SAW - HS110

SCIE CIRCULAIRE SUR TABLE - HS110

5901312901

SCHEPPACH HS110 - EG-Konformitätserklärung - 1

SCHEPPACH HS110 - EG-Konformitätserklärung - 2

89/686/EWG_96/58/EG 90/396/EWG

SCHEPPACH HS110 - EG-Konformitätserklärung - 4

Die alleinige Verantwortung für die Ausstellung dieser Konformitätserklärung trägt der Hersteller.

* Der oben beschriebene Gegenstand der Erklärung erfüllt die Vorschriften der Richtlinie 2011/65/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 8. Juni 2011 zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten.

Ichenhausen, den 20.09.2022

SCHEPPACH HS110 - EG-Konformitätserklärung - 5

Unterschrift / Andreas Pecher / Head of Project Management

First CE: 2022

Offensichtliche Mängel sind innerhalb von 8 Tagen nach Erhalt der Ware anzuzeigen, andernfalls verliert der Käufer sämtliche Ansprüche wegen solcher Mängel. Wir leisten Garantie für unsere Maschinen bei richtiger Behandlung auf die Dauer der gesetzlichen Gewährleistungsfrist ab Übergabe in der Weise, dass wir jedes Maschinenteil, das innerhalb dieser Zeit nachweisbar in Folge Material- oder Fertigungsfehler unbrauchbar werden sollte, kostenlos ersetzen. Für Teile, die wir nicht selbst herstellen, leisten wir nur insoweit Gewähr, als uns Gewährleistungsansprüche gegen die Vorlieferanten zustehen. Die Kosten für das Einsetzen der neuen Teile trägt der Käufer. Wandlungs- und Minderungsansprüche und sonstige Schadensersatzansprüche sind ausgeschlossen.

Garantie GB

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Produktinformationen

Marke : SCHEPPACH

Modell : HS110

Kategorie : Säge