Club W+ II - Herd ORANIER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Club W+ II ORANIER
ORANIER Club W+ II2 D CHAT Inhaltsverzeichnis D / AT / CH Begrüßung 3 Kundendienst / Ersatzteile 3 Umweltschutz 5
2.1 Externe Verbrennungsluftversorgung 6
3. Rauchrohranschluss und
Aufstellung des Kaminofens 7
3.1 Rauchrohranschluss 7
3.2 Aufstellung des Kaminofens 8
4. Technische Daten 9
5. Betrieb des Kaminofens 10
5.1 Allgemeine Sicherheitshinweise 10
5.3 Geeignete Brennstoffe 11
5.4 Inbetriebnahme 11
5.5 Heizen mit Braunkohlenbriketts 12
5.6 Heizen in der Übergangszeit 12
5.7 Maximale Aufgabemenge und Luftein-
5.9 Reinigung und Pege 13
5.10 Schornsteinbrand 13
6. Raumheizvermögen (DIN 18893) 13
7. Aufbau und Montage 14
ORANIER-Werksgarantie 22 Maßzeichnungen 48 Leistungserklärung 49 EU-Konformitätserklärung 50 CE-Kennzeichnung 50 Energielabel und Produktdatenblatt nach EU-Verordnung 51 Technische Dokumentation 51 Geräte-Kenndaten* Umschlagseite hinten3 D CHAT Sehr geehrter Kundin, sehr geehrter Kunde, ORANIER-Kaminöfen bieten Ihnen ausgereifte und zuverlässige Technik, Funktionalität und anspre
chendes Design. Sollten Sie trotz unserer sorgfältigen Qualitäts- kontrolle einmal etwas zu beanstanden haben, so wenden Sie sich bitte an unseren zentralen Kundendienst, hier wird man Ihnen gerne behilflich sein Wählen Sie hierfür bitte in unserem Kunden- dienstportal unter www.oranier-kundendienst.com den für Sie relevanten Bereich aus und folgen Sie der Menüführung: Bestellen Sie Ersatzteile, verfolgen Sie im Trackingbereich Ihre Bestellung, finden Sie unter „FAQ“ schnelle Antworten auf häufig gestellte Fragen oder senden Sie schnell und bequem eine Kundendienstanfrage. Falls Sie eine Kundendienstanfrage absenden möchten, halten Sie bitte folgende Informa- tionen bereit: Serie und Modellnummer des Gerätes
Fertigungsnummer / Datum des Prüfstempels (Siehe Rückseite dieser Bedienungsanleitung) Korpusfarbe und Verkleidungsvariante des Gerätes Kaufdatum Ein Foto von der Rückseite der Bedienungs- anleitung oder vom Typenschild Ein Foto vom Fehler Auf diese Weise kann Ihre Kundendienstanfrage besonders schnell bearbeitet werden. Halten Sie die oben genannten Informationen ebenfalls bereit, wenn Sie uns per E-mail oder telefonisch kontaktieren möchten, damit die Bearbeitung schnell und unkompliziert abge- wickelt werden kann. Bitte beachten Sie: Geben Sie bei Ersatzteilbestellungen und eventuellen Kundendienstfällen immer die Nummer für Ihre Verkleidungsvariante (Korpusfarbe / Verkleidung) mit an. Markieren Sie am besten gleich jetzt die jeweilige Variante Ihres neuen Kamin-ofens im dafür vorberei- teten Kreisfeld in der Tabelle auf der Rückseite dieser Bedienungsanleitung. Vielen Dank! WARNUNG! Brandgefahr durch die Verwendung nicht originaler Ersatzteile! Durch Verwendung von Feuerraumauskleidun- gen mit falschen Wärmeeigenschaften kann es zu Überhitzung umgebender Wände und Einrich- tungsgegenständen kommen! Verwenden Sie daher ausschließlich Original-Ersatzteile! ORANIER Heiztechnik GmbH Oranier Straße 1 35708 Haiger / Sechshelden Kundenservice / Ersatzteile E-mail: service-ht@oranier.com Österreich: ORANIER Heiz- und Kochtechnik GmbH Blütenstraße 15/4 · 4040 Linz E-mail Vertrieb: vertrieb-ht@oranier.com Kundenservice/Ersatzteile: E-mail Kundenservice: service-ht@oranier.com E-mail Ersatzteile: ersatzteil-ht@oranier.com Schweiz: ORANIER Heiz- und Kochtechnik GmbH Hartbertstrasse 1 · 7000 Chur E-mail: swiss@oranier.com4 D CHAT Bitte beachten Sie: Prüfen Sie vor Aufstellung und Betrieb unbedingt, ob evtl. Transportschäden an den Funktionsteilen (Luftschieber, Ausmauerung, Dichtungen, Feuerraumtür, Rohr- stutzen usw.) festzustellen sind. Bei Feststellung solcher Mängel setzen Sie sich bitte mit unserem Kundenservice in Verbindung! Diese Feuerstätte darf nicht verändert werden! Der Erwerber und Betreiber dieses Kaminbausatzes ist verpichtet, sich an Hand dieser Anleitung über die richtige Handhabung zu informieren. Unsere Gewähr für eine einwandfreie Funktion er- lischt sofort, wenn die nachfolgenden Richtlinien und Anweisungen nicht beachtet werden. Wir danken für Ihr Verständnis! Diese Bedienungsanleitung macht Sie mit der Funktion und Handhabung des Ofens vertraut und ist Bestandteil dieser Feuerstätte. Bewahren Sie die Bedie
nungsanleitung gut auf, damit Sie sich bei Beginn einer Heizperiode wieder über die richtige Bedienung informieren können. Typgeprüft nach EN 13240 Art. 15 a B-VG Österreich Bauart 1 Einzuhaltende Richtlinien und Normen: EN 12828 Heizungssysteme in Gebäuden DIN 13384 Wärme- und strömungstechnische Berechnungsverfahren für Abgasanlagen DIN 18160 Hausschornsteine, Anforderungen, Planung u. Ausführung VDI 2035 Verhütung von Schäden durch Korrosion und Steinbildung in WW-Heizungsanlagen (nur für wasserführende Geräte)
1. BImSchV Verordnung über Kleinfeuerungsanlagen
FeuVo Feuerungsverordnung Heizraumrichtlinien Landesbauordnung Falls erforderlich: Elektrische Anschlüsse müssen vom Elektro-Fachbetrieb nach VDE durchgeführt werden Wirkungsgrad und Emissionswerte entnehmen Sie bitte der in dieser Anleitung enthaltenen CE-Kenn- zeichnung.5 D CHAT Umweltschutz Entsorgung der Verpackung Die Verpackung schützt das Gerät vor Trans- portschäden. Dabei sind die Verpackungsmaterialien nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und somit recyclebar. Der Holzanteil der Verpackung besteht aus unbehandeltem, trockenem Nadelholz und eig
net sich daher ganz hervorragend als Brennholz (Anheizholz). Wir empfehlen den Holzanteil der Verpackung dementsprechend zu zerkleinern. Die Rückführung der übrigen Verpackungsteile, wie Ver-packungsbänder, PE-Beutel etc., in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Ihr Fachhändler nimmt diese Verpackungsteile im Allgemeinen zurück. Sollten Sie die Verpackungsteile selbst entsor
gen, erfragen Sie bitte die Anschrift des nächsten Wertstoff- und Recycling-Centers! Gerätebestandteil Material Demontage Entsorgung Feuerraum- auskleidung Vermiculite Entnehmen Restmüll Feuerbeton Entnehmen Restmüll Sichtscheibe Glaskeramik Halteschrauben lösen Restmüll Dichtungen Glasfaser Klebung bzw. Schraubung lösen Künstliche Mineralfaser (KMF); lokale Entsorgungsmöglichkeit erfragen Steinverkleidungen Naturstein Halteschrauben lösen Bauschutt Keramik- verkleidungen Keramik Halteschrauben lösen Bauschutt Gerätekorpus Stahlblech - Metallschrott Gerätetür(en) Gusseisen Befestigungsschrauben lösen Metallschrott Stahlblech Befestigungsschrauben lösen Metallschrott Sonstige metallische Komponenten Metall Befestigungsschrauben lösen Metallschrott Elektro- oder Elektronik- komponenten - Befestigungsschrauben lösen Elektro-Altgeräte-Rücknahmesystem Entsorgung des Gerätes nach Ablauf der Gerätelebensdauer Soll das Gerät komplett entsorgt werden, so spre
chen Sie dazu die lokalen Entsorgungsunternehmen an. Der überwiegende Anteil der Gerätebestandteile kann aufgrund der verwendeten Materialien Stahlblech bzw. Gusseisen einer Wiederverwen- dung (Recycling) zugeführt werden. Eine Übersicht der für die Gerätebestandteile ver
wendeten Materialien und deren korrekte Ent- sorgung entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Tabelle:6 D CHAT
Die Kaminanlage ist nach EN 13240 Bauart 1 ge- prüft und für den gesamten Europäischen Raum zugelassen. Die Kaminanlage besteht aus mehre- ren vorgefertigten Bauteilen, und lässt sich in kurzer Zeit installieren. Alle zur Aufstellung notwendigern Bauteile sind im Lieferumfang enthalten. Im Mittelteil bendet sich der mit Schutzplatten aus- gekleidete Feuerraum. Unter einem stabilen Guss- rost bendet sich der Aschenkasten. Kaminöfen dieser Bauart arbeiten im Konvektions- betrieb, d. h. die Umgebungsluft wird von den im Kaminofen enthaltenen Konvektionsschächten an- gesaugt, stark erwärmt und wieder an den Wohn- raum abgegeben. Bei diesem Kaminofen können spezielle „W+“- Spei- chersteine eingesetzt werden, die die Wärmeabga- be des Ofens zwischenspeichern, somit stabilisie- ren und damit wesentlich verlängern.
Die Aufstellung der Kaminanlage muss unter strikter Berücksichtigung der jeweiligen Landesbauordnung und in Absprache mit dem Bezirksschornsteinfeger- meister erfolgen. Dieser prüft nach erfolgter Montage auch den ord- nungsgemäßen Anschluss der Feuerstätte. Eine Feuerstelle entzieht dem Aufstellungsraum im Betrieb Sauerstoff. Daher ist es zwingend notwen- dig, für eine ausreichende Verbrennungsluftzufuhr im Aufstellungsraum Sorge zu tragen. Bei Aufstellung in Räumen mit besonders dicht schließenden Fenstern und Türen sind Funktions- störungen nicht ausgeschlossen. Ob im vorgesehenen Aufstellungsraum ausreichend Verbrennungsluft für Ihren Ofen zur Verfügung steht, darüber kann Ihnen im Zweifelsfall Ihr zustän- diger Schornsteinfegermeister Auskunft geben.
Externe Verbrennungsluftversorgung Im Bedarfsfall kann der Kaminofen mit einem Anschluss für eine externe Verbrennungsluft- versorgung ausgerüstet werden (siehe Abb. 1): Kaminofen Anschluss für externe Verbrennungsluftversorgung Abb. 1 In besonders dichten Räumen und besonders bei gemeinsamem Betrieb mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung ist es notwendig, diesen An
schluss zu nutzen. Achten Sie bei einer externen Verbrennungs
luftversorgung auf dichte Rohrführung! Als Verbindungsleitung nach aussen kann Alu- Flex- schlauch Ø 100 verwendet werden. Die gestreckte Rohrlänge darf nicht länger als 6 m sein, keine Reduzierungen sowie maximal 3 Stck. 90°- Bogen aufweisen! Ein vor der äußeren Zuluftöffnung angebrachtes Schutzgitter darf nicht ungewollt den Zuluftquer- schnitt verkleinern oder gar verschließen können. Ein Anschluss an einen geeigneten LAS- Schorn- stein ist möglich. In jedem Fall ist zu beachten, dass der Verbren- nungsluftbedarf von ca. 30 m
/h bei einem Förder- druck von 4 Pa sichergestellt ist. Bei Nichtbetrieb sind alle Luftschieber geschlossen zu halten, damit keine Kaltluft über den Schornstein zirkulieren kann. Eine mögliche Kondensatbildung kann durch Isolierung des Luftrohres vermieden werden. Der Förderdruck muss die zusätzlichen Wider- stände einer so ausgerüsteten Feu-erungsanla- ge überwinden können.7 D CHAT
Bauart Die in dieser Anleitung beschriebene Kamin-ofen- Serie entspricht der „Bauart 1“. Kaminöfen dieser Bauart verfügen über mit einem Federmechanismus versehene, selbstschließende Feuerraumtüren und sind ausschließlich für den Betrieb mit geschlossenem Feuerraum zugelassen. Kaminöfen dieser Bauart dürfen an mehrfach be- legte Schornsteine angeschlossen werden, sofern die Dimension des Schornsteins dies zuläßt. Wird der Ofen an einen mehrfach belegten Schorn
stein angeschlossen, dürfen deshalb auf keinen Fall die Schließfedern der Feuerraumtür entfernt wer
den! Die Feuerraumtür muss sich nach der Brennstoff
aufgabe selbständig schließen können, damit eine Beeinussung des Zugs (Förderdruck) und die da- mit verbundenen Gefahren und Beeinträchtigungen für mitangeschlossene Feuerstätten vermieden werden. Die Ausführung und der Zustand des zum An- schluss vorgesehenen Schornsteins trägt maßgeb- lich zur einwandfreien Funktion des Kaminofens bei. Lassen Sie in jedem Fall die Eignung des zum Anschluss vorgesehenen Schornsteins von ei
nem Fachmann prüfen! Dieser Kaminofen ist nach EN 13240 geprüft.
3. Rauchrohranschluss und
Aufstellung des Kaminofens
Rauchrohranschluss Zum Anschluss an den Schornstein sollte ein Rauchrohr aus 2 mm dickem Stahlblech verwendet werden. Alle Verbindungen vom Ofen zum Schornstein müssen stabil, fest, dicht und spannungsfrei sein. Achten Sie darauf, dass das Rauchrohr nicht in den freien Querschnitt des Schornsteins hineinragt. Wir empfehlen die Verwendung eines Mauerfutters. Das Rauchrohr muss zum Schornstein leicht anstei
gend, zumindest aber waagerecht verlaufen. Achtung! Bei zu niedrigem, aber auch bei zu hohem Förderdruck kann es zu Funktionsstörun- gen kommen! Liegen die Abweichungen gegen- über dem notwendigen Förder- druck (Pkt. 4) über 25 %, müssen entsprechende Maßnahmen am Schornstein vorgenommen werden. Hinweis: Die für einen abgasseitigen An- schluss erforderlichen Verbin- dungsstücke sind nicht im Liefer- umfang enthalten.8 D CHAT
Aufstellung des Kaminofens Bei der Aufstellung müssen die Brandschutzre- geln nach FeuVo (Mindestabstände; siehe Abb. 2) eingehalten werden. FeuVo („Verordnung über Feuerungsanlagen und Brennstofagerung“, kurz: Feuerungsverordnung) ist die rechtliche Grundlage für das Aufstellen und Betreiben von Feuerungsanlagen. Abb. 2 Beachten Sie die erforderlichen Mindestabstände zu Aufstellwänden, brennbaren Wohnungsgegenständen und den Schutz des Fußbodens: Achtung! Beachten Sie in jedem Fall zu Ihrer eigenen Sicherheit die erforderlichen Mindestabstände zu Aufstellwänden, brennbaren Einrichtungsgegenständen und zum Schutz des Fußbodens! Hinweis: Entnehmen Sie vor dem ersten Anheizen bitte alle Dokumente und Zubehörteile aus dem Feuer- raum und dem Aschenkasten. Entfernen Sie alle Aufkleber rück
standsfrei von der Sichtscheibe. Achtung! Vergewissern Sie sich vor dem Aufstellen, dass der Fußboden (Aufstelläche) ausreichend tragfähig ist. Ver- wenden Sie ggf. eine geeignete Tragplatte zur Lastverteilung ! Schutzbereich Mindestabstand Brennbare Gegenstände im Strahlungsbereich der Sichtscheiben: 80 cm Abstand zu den Aufstellwänden Mindestabstand nach hinten: 0 cm Feuerfester Fußbodenschutz (von der Feuerraumöffnung gemessen) Mindestabstand Nach vorne: 50 cm9 D CHAT
Kaminofen Typ: Club W+ II Bauart: 1 Nennwärmeleistung: 7,0 kW Wärmeleistungsbereich: 3,7 - 7,0 kW Energieefzienzklasse: A+ Energieefzienzindex EEI: 107 Raumheizvermögen DIN 18893 max. 144 m
Höhe: 1700 mm Breite 782 mm Tiefe: 761 mm Feuerraum H / B / T: 450 / 335 / 335 mm Füllöffnung H / B: 375 / 355 mm Max. Scheitholzlänge: 33 cm Gewicht (ohne „W+“- Speichermasse, ohne Verpackung): 340 kg Gewicht „W+“-Speichermasse: 180 kg Für Dauerbetrieb geeignet: ja Geprüft und zuge- lassen nach Norm: EN 13240
1. BlmSchV-Stufe 2: ja
Art. 15a B-VG Österreich: ja VKF Schweiz: siehe Leistungserklärung Ext. Verbrennungs- luftversorgung: ja Werte Emissionen und Wirkungsgrad (13% 0
Für Österreich: Werte zu Wirkungsgrad und Emissionen siehe „CE Kennzeichnung“. Abgasmassenstrom: 8,3 g/s Förderdruck bei NWL: 12,0 Pa Abgastemperatur am Stutzen: 247 °C Zugelassene Brennstoffe: - Scheitholz <25% Feuch- tigkeitsgehalt (bevorzugter Brennstoff) - Holzbriketts <12% Feuch- tigkeitsgehalt - Braunkohlenbriketts (nicht für Österreich) Ø Rauchrohrstutzen: 150 mm Abgang oben (Boden - OK Stutzen): 1113 mm Abgang oben (HK - Mitte Stutzen (Schenkellänge)): 334 (310) mm Abgang hinten (Boden - UK Stutzen): 1418 mm Sicherheitsabstand hinten: 0 mm seitlich (Sichtscheibe): 800 mm im Strahlungsbereich der Sichtscheibe: 800 mm Feuerraumauskleidung: Vermiculite Flachrost: ja Verriegelung der Feuerraumtür: zweifach Primärluft-Regelung: ja Sekundärluft-Regelung Scheibenspülung: ja Tertiärluft: ja Ø Stutzen externe Verbrennungsluft- versorgung: 100 mm10 D CHAT
Sekundärluftregler (Vollständig eingeschoben = offen; vollständig herausgezogen = geschlossen) Primärluftregler (Vollständig eingeschoben = offen; vollständig herausgezogen = geschlossen) Achtung! Durch den Ab- brand von Brennmaterial wird Wärmeenergie frei, die zu einer starken Erhitzung der Oberächen, Feuerraum- türen, Bediengriffe, Sichtscheibe und Rauchrohre führt. Die Berührung dieser Teile ohne entsprechenden Schutz oder Hilfsmittel (Bedienhandschuh verwen- den!) ist während des Heizbetriebes zu unterlassen. VERBRENNUNGSGEFAHR!
5. Betrieb des Kaminofens
Allgemeine Sicherheitshinweise Für den sicheren Betrieb Ihres Kaminofens sind folgende Sicherheitshinweise unbedingt zu be
achten: Der Kaminofen darf nur nach dieser Bedienungsan
leitung betrieben werden. Stets Bedienhandschuhe verwenden! Die Bedienung der Luftschieber, das Öffnen und Schließen der Feuerraumtür sowie das Entnehmen des Rostes zur Entaschung sollte immer mit dem beigefügten Hilfswerkzeug erfolgen - Verletzungs- und Verbrennungsgefahr! - Der Heizbetrieb ist nur mit geschlossener Feuer
raumtür gestattet! Nur die angegebenen Brennstoffe verwenden! Keine Blechdosen oder ähnliche Behälter in den Feuerraum legen - Explosionsgefahr! Niemals ein Kaminfeuer mit Wasser löschen! Kinder vor den Gefahren heißer Oberächen war
nen! Kinder niemals mit einem in Betrieb bendlichen Heizkamin unbeaufsichtigt lassen! Konvektionsöffnungen dürfen nicht verschlossen werden - gefährlicher Wärmestau! Benutzen Sie zum Anheizen niemals brennbare Flüssigkeiten (Brandbeschleuniger)! Die Feuerraumtür darf nur zur Brennstoffaufgabe geöffnet werden! Prüfen Sie bei raumluftabhängigem Betrieb, ob für den Aufstellraum eine ausreichende Verbrennungs- luftzufuhr sichergestellt ist (Verbrennungsluftver- bund). Der Kaminofen darf nur von Erwachsenen be
heizt werden! Achten Sie darauf, dass Kinder nie allein beim Ofen verweilen und lassen Sie eine in Betrieb bendliche Feuerstätte niemals längere Zeit ohne Aufsicht! Schließen Sie niemals alle Luftschieber, solan- ge der Ofen noch in Betrieb ist! Es besteht Verpuffungsgefahr durch Entzün
dung unverbrannter Brenngase!11 D CHAT - Entzünden Sie die Anzündwürfel und lehnen Sie die Feuerraumtür vorerst nur an (nicht vollständig schließen!). Dadurch wird vermieden, dass die ent- stehenden Abgase an der noch kalten Sichtscheibe kondensieren können. - Öffnen Sie nach etwa 5–10 Min., wenn sich das Feuer gut entwickelt hat, die Feuerraumtür vorsich- tig und legen Sie 1 bis 2 etwa armdicke Holzscheite nach. Schließen nun die Feuerraumtür ganz. - Wenn nach ca. 30 Minuten die nachgelegte Holz- menge gut angebrannt ist und der Ofen Betriebs- temperatur erreicht hat, reduzieren Sie die Primär- luftzufuhr stufenweise. Bei optimalem Förderdruck und Brennmaterialqualität kann die Primärluft mög- licherweise vollständig geschlossen werden. - Öffnen Sie die Feuerraumtür erst dann wieder vor- sichtig, wenn das aufgelegte Brennmaterial herun- tergebrannt ist und Sie neues Brennmaterial nach- legen wollen. - Es wird empfohlen, den Sekundärluftregler max. offen zu halten, damit möglichst viel „Scheibenspül- luft“ ein „Beschlagen“ der Sichtscheibe mit Rußpar- tikeln verhindert. - Regeln Sie daher den Wärmebedarf Ihres Rau- mes mit der Aufgabemenge des Brennmaterials. Zu starker Drosselbetrieb führt zu unnötiger Umwelt- belastung, Verrußung des Feuerraums, der Sicht- scheibe sowie der Rauchrohre. Beachten Sie dabei die maximalen Aufgabemengen und achten Sie auf eine entsprechende Lufteinstellung nach Erreichen der Betriebstemperatur. Bitte beachten Sie: Bei gedrosseltem Betrieb steigen die abgasseitigen Emissionen an! Zu- dem wird die Reinhaltung der Sichtscheibe beeinträchtigt.
5.3 Geeignete Brennstoffe
Der Kaminofen ist zur Verbrennung von naturbelas- senem Scheitholz, Holzbriketts und Braunkohlenbri- ketts geeignet. Klassisches Kaminholz ist Buche und Birke. Diese Holzarten haben den höchsten Heizwert und ver- brennen sauber, sofern sie trocken gelagert wurden. Nicht verbrannt werden dürfen: - Feuchtes oder mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz - Feinhackschnitzel - Papier und Pappe (außer zum Anzünden) - Rinden oder Spanplattenabfälle - Kunststoffe oder sonstige Abfälle - Frisch geschlagenes Holz sollte gespalten und 12 - 18 Monate regengeschützt im Freien vorgelagert werden. Nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz darf Brennholz nur max. 20% Restfeuchte auf
weisen! Das richtige Heizen des Kaminofens erfordert et- was Übung. Insbesondere die Holzart, die Dicke der Holzscheite und deren Trocknungsgrad sowie der momentane Förderdruck sind Parameter, die situationsbedingt variieren und die eine Anpassung bei der Bedienung erfordern.. Nutzen Sie zum besseren Verständnis der Bedienung auch unser erklärendes Video. Scannen Sie dazu mit Ihrem Smartpho- ne oder Tablet den nebenstehenden QR Code.
Inbetriebnahme - Primär- und Sekundärluftregler maximal öffnen! Achten Sie darauf, dass eine evtl. im Verbindungs
stück eingebaute Drosselklappe ebenfalls vollstän- dig geöffnet ist. - Legen Sie 2–3 Anzündwürfel mittig auf den Rost, schichten Sie darauf Reisig und kleine Holzspäne.12 D CHAT Hinweis: Während der ersten Heizvorgän- ge kann es durch Nach-trocknung der Beschichtung zu verstärkter Geruchsbildung kommen. Dies verliert sich aber bereits nach kurzer Zeit. Öffnen Sie daher anfangs die Fenster des Aufstel- lungsraumes zum Lüften. heizt werden, damit sich alle Materialien langsam an die Wärmeentwicklung gewöhnen können. Sie verhindern damit Risse in den Schamottesteinen, Lackschäden und Materialverzug. Hinweis: Der Feuerraum sollte beim An- heizen eines noch kalten Ofens behutsam bestückt und mit relativ kleiner Flamme ge-
5.8 Aschenentleerung
Achten Sie darauf, dass der Aschenkasten recht- zeitig geleert wird, damit der Aschenkegel nicht zu dicht an den Rost heranwächst. Es besteht sonst die Gefahr, dass der Rost ungenü- gend gekühlt und dadurch zerstört wird. Prüfen Sie vor einer Aschenentleerung stets auf Restglut in der Asche! Auch wenn die Asche außen bereits erkaltet ist, können sich im Inneren noch Glutreste benden, die zu einem Brand in der Müll- tonne führen können!
Heizen mit Braunkohlenbriketts - Erzeugen Sie zunächst eine Grundglut mit Holz. - Legen Sie dann 2-3 Braunkohlenbriketts quer in den Feuerraum. Das dritte Brikett darf obenauf lie- gen. Lassen Sie dabei etwas Raum zwischen den Briketts.
Heizen in der Übergangszeit Der Förderdruck ist der „Motor“ eines Kaminofens. Er entsteht durch die Differenz zwischen der Au
ßentemperatur und der Raumtemperatur: Warme Luft hat eine geringere Dichte als kalte Luft, hier- durch entsteht ein Auftrieb. Durch den dadurch ent- stehenden Unterdruck wird neue Luft angesogen. Bei Außentemperaturen über 16°C kann es zu Funktionsstörungen wegen mangelndem Schorn
steinzug (Förderdruck) kommen. In diesem Fall weniger Brennmaterial auegen und den Primärluftregler weiter öffnen.
5.7 Maximale Aufgabemengen und Luftein-
stellung bei Nennwärmeleistung (NWL) Für Brennstoff Holz: Brennstoffmenge: 3 Scheite (ca. 2,5 - 3,0 kg) Primärlufteinstellung: geschlossen Sekundärluft- einstellung: offen Für Brennstoff Braunkohlenbriketts: Brennstoffmenge: 3-4 Briketts (ca. 2,3 kg) Primärlufteinstellung: offen Sekundärluft- einstellung: 1/4 - 1/2 offen Wichtige Hinweise zum Schwachlast-Betrieb: Vermeiden Sie einen Schwachlast-Betrieb bei maximaler Brennstoffmenge und Dros- selung der Heizleistung durch die Einstel- lung der Luftschieber! Legen Sie bei niedrigerem Wärmebedarf ent- sprechend weniger Brennstoff auf und achten Sie auf eine lebhafte Flammenbildung.13 D CHAT
(nach DIN 18893) Günstig: 144 m
Weniger günstig: 84 m
Betrieb als Zeitheizung Die angegebenen Werte gelten für Räume, die nicht der Wärmeschutzverordnung entsprechen. Für Räume, die der zur Zeit geltenden Wärmeschutz- verordnung entsprechen, sind geringere Leistungen erforderlich. Achtung Schornsteinbrand! Verschließen Sie sofort alle Luftöffnungen am Kaminofen und alarmieren Sie die Feuer- wehr! Anschließend muss von einem Fachmann sichergestellt werden, dass an der gesamten Abgasan- lage durch den Schornsteinbrand keine Risse bzw. Undichtigkeiten entstanden sind.
5.9 Reinigung und Pege
Jährlich mindestens einmal, im Bedarfsfall auch häuger, sollten die Ruß- und Aschenablagerungen im Rauchrohr, sowie im Feuerraum und den Abgas
wegen, entfernt werden. Dazu eignet sich hervorragend ein Staub- bzw. Aschensauger. Verschmutzungen der Sichtscheibe entfernen Sie mit einem handelsüblichen Fensterglasreiniger. Achtung! Der Kaminofen darf nur im voll- ständig erkalteten Zustand ge- reinigt werden!
5.10 Schornsteinbrand
Wird ungeeigneter oder zu feuchter Brennstoff ver- wendet, kann es aufgrund von Ablagerungen im Schornstein zu einem Schornsteinbrand kommen! Ein Schornstein- oder ein Kaminbrand entsteht, wenn sich im Schornstein abgelagerter Ruß ent- zündet, der durch unvollständige Verbrennung ent- standen ist. Hinweis: Die Lackierung des Ofens erreicht erst nach mehr- maligem Heizen mit NWL ihre Endfestigkeit. Um Lackbeschädigungen zu vermeiden, ist eine Oberä- chenreinigung erst nach meh- reren Heizvorgängen zu emp- fehlen! Hinweis: Die Oberächen des Ofens dürfen nicht mit „schar- fen“ Putzmitteln gereinigt wer- den. Verwenden Sie lediglich ein sauberes, trockenes Staub- tuch.14 D CHAT
7. Aufbau und Montage
Bei Anlieferung ist der Kaminbausatz aus Ge- wichtsgründen auf 2 Transportpaletten verteilt. Falls Sie die Option „W+“ gewählt haben, erfolgt die Lieferung der 4 Speicherelemente auf einer separa- ten Transportpalette. Die Transportpalette mit dem Aufkleber 5621 01 trägt den Heizeinsatz. Die Transportpalette mit dem Aufkleber 9214 69 bzw. 9214 70 beinhaltet die nachfolgend aufge- führten Verkleidungselemente: Hinweis: Wir empfehlen dringend, den Aufbau und die Montage des Ka- minbausatzes mit 2 Personen durchzuführen. 1 Grundplatte 2 Sockelelement 3 Sims 4 Seitenelement rechts 5 Seitenelement links 6 Ringelement 7 Abschlusselement 8 Auf- leger Aussparung für Sims (3)15 D CHAT 9 Konvektionsgitter mit Einleger A Abstandshalter mit Luftöffnung rechts B Abstandshalter mit Luftöffnung links C Abstandshalter ohne Luftöffnung lang (2x) D Abstandshalter ohne Luftöffnung kurz (6x) E Klebstoff F Silikon G Ausbesserungs- farbe für Sims16 D CHAT Nachdem der Anschluss für den Schornstein vorbereitet sowie für den Fussbodenschutz (Brandschutz) gesorgt wurde, kann mit vorbe- reitenden Montagearbeiten begonnen werden: Schritt 1 Die Grundplatte (1) weist 1 vorperforierte Durch
führung (nach unten) und das Sockelelement (2) 2 vorperforierte Durchführungen (nach hinten links / nach hinten rechts) für eine eventuell notwendige externe Verbrennungsluftversorgung auf. Wählen Sie die geeignete Durchführung aus und entfernen Sie nur das nicht benötigte Element. Die übrigen Durchführungsmöglichkeiten bleiben ver- schlossen. Schritt 2 Kleben Sie gemäß nebenstehender Abbildung den Abstandshalter mit Luftöffnung rechts (A) und den Abstandshalter mit Luftöffnung links (B) mit dem mitgelieferten Klebstoff (E) bündig an die ent
sprechenden Ecken des Sockelelementes (2). Vorne Hinweis: Beachten Sie unbedingt die Ver- arbeitungshinweise für den Kleb- stoff (E)! Vorperforierte Durchführungen Schritt 3 Kleben Sie gemäß nebenstehender Abbildung die beiden Abstandshalter ohne Luftöffnung lang (C) und 2 Abstandshalter ohne Luftöffnung kurz (D) mit dem mitgelieferten Klebstoff (E) bündig an die entsprechenden Ecken des Seitenelementes links (5) und des Seitenelementes rechts (4). Vorne Schritt 4 Kleben Sie gemäß nebenstehender Abbildung 2 Abstandshalter ohne Luftöffnung kurz (D) mit dem mitgelieferten Klebstoff (E) bündig an das Ringelement (6).17 D CHAT Schritt 5 Nur bei Rauchrohranschluss nach hinten! Versehen Sie das Abschlusselement (7) an ge- eigneter Stelle mit einer Öffnung für das Rauchrohr. Beachten Sie dazu bitte auch Schritt 12 und Schritt
- Positionieren Sie zunächst den Rauchrohr-bogen auf dem Heizeinsatz und markieren Sie die Position der Öffnung für das Rauchrohr. - Bohren Sie mit einem handelsüblichen Stein-boh
rer (z.B. 8 mm) ein Kreismuster entlang der Markie- rung. - Kann der Rauchrohrbogen aus Platzgrün-den nicht nach Aufsetzen des Abschlusselementes (7) montiert werden, so kann die kreisförmige Öff- nung nach unten erweitert werden. Achtung: Aus brandschutzrechtlichen Gründen muß diese zusätz- liche Öffnung unterhalb des Rauchrohres nach der Monta- ge unbedingt wieder ver- schlossen werden! Schritt 6 Kleben Sie gemäß nebenstehender Abbildung 2 Abstandshalter ohne Luftöffnung kurz (D) mit dem mitgelieferten Klebstoff (E) bündig an das Ab- schlusselement (7). Zusätzliche Öffnung Rauchrohröffnung18 D CHAT Nachdem die vorbereitenden Arbeiten abge- schlossen wurden, kann mit dem eigentlichen Aufbau der Kaminanlage begonnen werden: Schritt 7 Bringen Sie die (vorbereitete) Grundplatte (1) in die gezeigte Position. Die Grundplatte muss dabei ab
solut waagrecht und im rechten Winkel zu den Aufstellwänden ausgerichtet werden. Ein Niveau- ausgleich kann durch entsprechendes Unterlegen erfolgen. Wird eine Verbrennungsluftversorgung von unten gewünscht, sollte das bauseitige Anschlussrohr (Ø 100 mm) etwa 30 bis 40 mm aus der Grundplatte ragen. Die Verbindung zum Anschlussstutzen des Heizeinsatzes wird später mit Alu-Flexschlauch her- gestellt. Positionieren Sie nun den Heizeinsatz gemäß ne- benstehender Abbildung auf der Grundplatte (1) und richten Sie den den Heizeinsatz mit den höhen
verstellbaren Gerätefüßen exakt waagrecht aus. Dabei wird die Distanz zwischen Oberäche der Grundplatte bis zur Unterkante der Feuerraumtür des Heizeinsatzes auf 398 mm eingestellt. Schritt 7 Schritt 8 Das Sockelelement (2) wird vorsichtig über den Heizeinsatz gehoben, nach unten über den Heizein
satz geführt und über die Grundplatte (1) auf den Boden gestellt. Das Sockelelement (2) muss nun ebenfalls sorgfäl- tig waagrecht ausgerichtet werden. Gegebenenfalls Niveauausgleich durch Unterlegen durchführen. Jetzt kann, falls erforderlich, der Anschluss für ex- terne Verbrennungsluftversorgung von unten oder hinten links/rechts zum Heizeinsatz hergestellt wer- den. Verwenden Sie hierfür handelsübliches Alu-Flexrohr (Ø 100 mm) und befestigen Sie es mit Schlauch- schellen an beiden Enden des Flexrohrs. Flexrohr und Schlauchschellen sind nicht im Lieferumfang enthalten. Schritt 819 D CHAT Schritt 9 Entsprechend nebenstehender Abbildung wird nun der Sims (3) eingesetzt. Der Sims (3) wird dabei so weit in die dafür vorgesehene Aussparung des Sockelelementes (2) geschoben, bis er links und rechts bündig anliegt. Achten Sie darauf, dass zwischen Unterkante der Feuerraumtür und dem Sims (3) ein Spalt von mind. 2 mm eingehalten wird. Berücksichtigen Sie dabei auch die aufzutragende Klebstoffschicht von etwa 2 mm. Öffnen und schließen Sie die Feuerraumtür probe
weise. Höhe des Heizeinsatzes gegebenenfalls mit den Verstellfüßen korrigieren und den Heizeinsatz dann bis an die hintere Simskante schieben und dabei sorgfältig ausrichten. Sims (3) noch einmal vorsichtig abnehmen.Kleb
stoff (E) an der Auageäche der Aussparung im Sockelelement dünn aufgetragen (ca. 2 mm). Sims (3) wieder passgenau einsetzen und etwas andrücken. Überschüssigen Klebstoff sofort entfernen! Schritt 9 Schritt 10 Seitenelement links (5) und Seitenelement rechts (4) zunächst noch ohne Klebstoff gemäß nebenstehender Abbildung einsetzen. Dabei auf die sorgfältige Ausrichtung im Bezug zum Heizeinsatz und zu den Aufstellwänden achten. Unterkante der Seitenelemente links (5) und rechts (4) mit Klebstoff versehen (Schichtdicke ca. 2 mm). Seitenelement links (5) und Seitenelement rechts (4) wieder in die vorher geprüfte Position bringen und sorgfältig andrücken. Überschüssigen Klebstoff sofort entfernen! Schritt 1020 D CHAT Schritt 11 Oberkante der Seitenelemente links (5) und rechts (4) mit Klebstoff versehen (Schichtdicke ca. 2 mm). Ringelement (6) aufsetzen und sorgfältig ausrich- ten. Überschüssigen Klebstoff sofort entfernen! Schritt 11 Schritt 12 Oberkante des Ringelementes (6) mit Klebstoff versehen (Schichtdicke ca. 2 mm). Abschlusselement (7) aufsetzen und sorgfältig ausrichten. Überschüssigen Klebstoff sofort entfernen! Schritt 12 Schritt 13 Soll der Rauchrohranschluss nach hinten ausge
führt werden, muss ein gerades Rauchrohr (Oranier Art. Nr. 9202 44) auf eine Länge von etwa 270 mm gekürzt und mit einem 90° Rauchrohrbogen (Orani- er Art.Nr. 9212 84) ergänzt werden. Bei Rauchrohranschluss nach oben wird ein ge- rades Rohrstück auf den Rauchrohrstutzen des Heizeinsatzes gesteckt und durch das Konvekti- onsgitter (9) durchgeführt. Der Einleger des Kon- vektionsgitters (9) wird dabei herausgenommen.21 D CHAT Schritt 14 (nur in Verbindung mit Option „W+“) Optional kann dieser Kaminofen ist mit „W+“ aus- gestattet werden, einem Wärmespeicher mit großer Masse. „W+“ speichert während des normalen Heizbetrie- bes eine erhebliche Wärmemenge. Damit wird die Wärmeabgabe während des normalen Heizbetrie- bes sehr gleichmäßig. Selbst nach dem eigentli- chen Heizbetrieb sorgt der große Wärmespeicher für angenehm lange Wärmeabgabe, auch ohne Nachlegen von Brennstoff. „W+“ sorgt damit für eine sehr gleichmäßige, lan- ganhaltende Wärmeabgabe Ihres Kaminofens und erhöht seinen Gebrauchswert wesentlich! Die „W+“Speichersteine werden von oben auf den Heizeinsatz gelegt. Hinweis: Bei Einsatz von „W+“ im Gerät Club können nur 5 Lagen Speichersteine eingelegt werden; 2 Speichersteine bleiben übrig. Sie erhalten die speziellen „W+“-Speichersteine un- ter der Artikel Nr. 9214 92. Schritt 15 Deckelelement (8) entsprechend nebenstehender Abbildung lose auf Abschlusselement (7) legen. Nicht verkleben! Konvektionsgitter (9) lose einlegen. Nicht verkle- ben! Schritt 15 Hinweis: Die Oberäche der Kaminver- kleidung muss abschließend mit handelsüblicher Dispersionsfarbe gestrichen werden (nicht im Liefe- rumfang enthalten!)22 D CHAT ORANIER-Werksgarantie Zur Inanspruchnahme von Garantieleistungen ist in jedem Fall die Vorlage des Kaufbeleges erforderlich. Für unsere ORANIER-Geräte leisten wir unabhängig von den Verpichtungen des Händlers aus dem Kaufvertrag gegen- über dem Endabnehmer unter den nachstehenden Bedingun- gen Werksgarantie: Die ORANIER-Garantie erstreckt sich auf die unentgeltliche Instandsetzung des Gerätes bzw. der beanstandeten Teile. Anspruch auf kostenlosen Ersatz besteht nur für solche Teile, die Fehler im Werkstoff und in der Verarbeitung aufweisen. Diese Garantiebedingungen gelten nur für die Länder Deutschland und Österreich. Für alle übrigen Länder gelten gesonderte Bedingungen der jeweiligen Ländergesellschaft. Übernommen werden dabei sämtliche direkten Lohn- und Materialkosten, die zur Beseitigung dieses Mangels anfallen. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen. ORANIER haftet grundsätzlich nicht für mittelbare oder un- mittelbare Schäden, die durch die Verwendung von nicht ori- ginalen Ersatzteilen entstehen.
1. Die ORANIER-Werksgarantie beträgt 24 Monate und be-
ginnt mit dem Zeitpunkt der Übergabe, der durch Rechnung oder Lieferschein nachzuweisen ist.
2. Innerhalb der Werksgarantie werden alle Funktionsfeh-
ler, die trotz vorschriftsmäßigem Anschluss, sachgemäßer Behandlung und Beachtung der gültigen ORANIER-Einbau- vorschriften und Betriebsanleitungen nachweisbar auf Fa- brikations- oder Materialfehler zurückzuführen sind, durch unseren Kundendienst beseitigt. Emaille und Lackschäden werden nur dann von dieser Werksgarantie erfasst, wenn sie innerhalb von 2 Wochen nach Übergabe des ORANIER-Ge- rätes unserem Kundendienst angezeigt werden. Transportschäden (diese müssen entsprechend den Bedin- gungen des Transporteurs gegen den Transporteur geltend gemacht werden) sowie Einstellungs-, Einregulierungs- und Umstellarbeiten an Gasverbrauchseinrichtungen fallen nicht unter diese Werksgarantie.
3. Durch Inanspruchnahme der Werksgarantie verlängert
sich die Garantiezeit weder für das ORANIER-Gerät noch für neu eingebaute Teile. Ausgewechselte Teile gehen in unser Eigentum über.
4. Über Ort, Art und Umfang der durchzuführenden Reparatur
oder über einen Austausch des Gerätes entscheidet unser Kundendienst nach billigem Ermessen. Soweit nicht anders vereinbart, ist unsere Kundendienstzen- trale zu benachrichtigen. Die Reparatur wird in der Regel am Aufstellungsort, ausnahmsweise in der Kundendienstwerk- statt durchgeführt. Zur Reparatur anstehende Geräte sind so zugänglich zu machen, dass keine Beschädigungen an Mö- beln, Bodenbelag etc. entstehen können.
5. Die für die Reparatur erforderlichen Ersatzteile und die an-
fallende Arbeitszeit werden nicht berechnet.
6. Wir haften nicht für Schäden und Mängel an Geräten
und deren Teile, die verursacht wurden durch: - Äußere chemische oder physikalische Einwirkungen bei Transport, Lagerung, Aufstellung und Benutzung (z.B. Schäden durch Abschrecken mit Wasser, überlaufende Speisen, Kondenswasser, Überhitzung). Haarrissbildung bei emaillierten oder kachelglasierten Teilen ist kein Qualitäts- mangel. - Falsche Größenwahl. - Nichtbeachtung unserer Aufstellungs- und Bedienungsan- leitung, der jeweils geltenden baurechtlichen allgemeinen und örtlichen Vorschriften der zuständigen Behörden, Gas- und Elektrizitätsversorgungsunternehmen. Darunter fallen auch Mängel an den Abgasleitungen (Rauch- rohr, ungenügender oder zu starker Förderdruck) sowie un- sachgemäß ausgeführte Instandhaltungsarbeiten, insbeson- dere Vornahme von Veränderungen an den Geräten, deren Armaturen und Leitungen. - Verwendung ungeeigneter Brennstoffe bei mit Kohle und Heizöl gefeuerten Geräten; ungeeigneter Gasbeschaffenheit und Gasdruckschwankungen bei Gasgeräten; ungewöhnli- chen Spannungsschwankungen gegenüber der Nennspan- nung bei Elektrogeräten. - Falsche Bedienung und Überlastung und dadurch verur- sachte Überhitzung der Geräte, unsachgemäße Behandlung, ungenügende Pege, unzureichende Reinigung der Geräte oder ihrer Teile; Verwendung ungeeigneter Putzmittel (siehe Bedienungsan- leitung). - Verschleiß der den Flammen unmittelbar ausgesetzten Teile aus Eisen und Schamotte (z.B. Stahl-Guss- oder Schamot- teauskleidungen). Wir haften nicht für mittelbare und unmittelbare Schäden, die durch die Geräte verursacht werden. Dazu gehören auch Raumverschmutzungen, die durch Zersetzungsprodukte or- ganischer Staubanteile hervorgerufen werden und deren Py- rolyseprodukte sich als dunkler Belag auf Tapeten, Möbeln, Textilien und Ofenteilen niederschlagen können. Fällt die Beseitigung eines Mangels nicht unter unsere Gewährleistung, dann hat der Endabnehmer für die Kosten des Monteurbesuches und der Instandsetzung aufzukommen. ORANIER Heiztechnik GmbH Oranier Straße 1 35708 Haiger / Sechshelden23
Erledigungsvermerk an Händler
nein Bearbeitungsvermerke ORANIER: *für eine Bearbeitung unbedingt erforderlich ORANIER Heiz- und Kochtechnik GmbH Niederlassung Österreich Blütenstraße 15/4 A-4040 Linz E-Mail service-ht@oranier.com www.oranier.com ORANIER Heiz- und Küchentechnik GmbH Niederlassung Schweiz Hartbertstrasse 1 7000 Chur E-Mail swiss@oranier.com www.oranier.com ORANIER Heiztechnik GmbH Oranier Straße 1 35708 Haiger/Sechshelden E-Mail service-ht@oranier.com www.oranier.com Kundendienstanfrage Heiztechnik Deutschland Telefax + 49 (0) 2771 2630 - 349 Österreich Telefax + 43 (0) 732 6602 30 Schweiz Telefax + 41 (0) 812 5066 26F
ELV = Anschluss für externe Verbrennungsluftversorgung ELV = Raccordement prise d’air extérieur Maßzeichnungen / Schémas et dimensions49
Gegebenenfalls Name u. Kontaktanschrift des Bevollmächtigten, der mit den Aufgaben gemäß Artikel 12, Absatz 2 beauftragt ist: Name and contact address of the authorized representative responsible for carrying out the tasks referred to in Article 12 (2
Leistungserklärung Declaration of performance Performances d éclarées Harmonisierte technische Spezifikationen Harmonized technical specification Norme technique harmonis
Satisfaisant CO-Emission der Verbrennungsprodukte Emission of combustion products
Verantwortlich für die Erstellung dieser Leistungserklärung ist allein der Hersteller gemäß Nummer 4. This declaration of performance is issued under the sole respon -sibility of the manufacturer identified in point 4. La pr ésente déclaration des performances est établie sous la seule responsabilité du fabricant identifié au 4.
Unterzeichnet für den Hersteller und im Namen des Herstellers von: Signed on behalf of the manufacturer: Sign é pour le fabricant et en son nom par: N. Fleischhacker, Geschäftsleitung (Name und Funktion/ Name and function/ Nom et fonction)
EU-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
In Übereinstimmung mit der Richtlinie: According to the directive: En accord avec le directive:
N. Fleischhacker, Geschäftsleitung (Name und Funktion/ Name and Function/ Nom et Fonction)
CE-Kennzeichnung CE marking Marquage CE Der Hersteller The manufacturer Le fabricant
ORANIER Heiztechnik GmbH Werk 14
Club W+ II konform ist mit den Bestimmungen der is in confirmity with the requirements of est conforme aux dispositions de Verordnung (EU) Nr. 305/2011 EU-Construction products directive (EU) Nr. 305/2011 la directive CE sur les produits de construction (EU) Nr. 305/2011 und mit der folgenden harmonisierten Norm übereinstimmt: and with the following European harmonised standards: et qu’il satisfait aux normes harmonisées suivantes: EN 13240:2001/A2:2004/AC:2007 Eine Prüfung des „Raumheizers für feste Brennstoffe“ auf Übereinstimmung mit den Anforderungen der Norm erfolgte bei der notifizierten Prüfstelle: Test for “Room-heater fired by solid fuel“ according with Standard requirements carried out by the notified body: La conformité de l’ «appareil de chauffage utilisant du combustible solide» avec les exigences de la norme a été contrôlée auprès de l’organisme de contrôle agréé: Name der anerkannten Prüfstelle: Name of recognized testing lab/ Nom de l ’organisme de contrôle agréé
Geschäftsleitung Company Management La Direction de l ’entreprise Schweiz/ Switzerland/ Suisse: siehe Leistungserklärung Haiger, 21.01.2022 EU-Konformitätserklärung / Déclaration de conformité EU CE-Kennzeichnung / Marquage CE51 Club W+ II 5621 7,0 kW 0,0 kW
Bevorzugter Brennstoff: Sonstige geeignete Brennstoffe: Raumh.- Jahresn.
≤120 ≤1250 ≤200 nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein Angabe Symbol Wert Einheit Angabe Symbol Wert Einheit Wärmeleistung Nennwärmeleistung
min 3,7 kW η th,min ≥80,0 % Bei Nennwärmeleistung el max N.A. kW nein Bei Mindestwärmeleistung el min N.A. kW nein Im Bereitschaftszustand el
N.A. kW nein nein Leistungsbedarf der Pilotflamme nein Leistungsbedarf der Pilot- flamme (sow. vorhanden)
pilot N.A. kW nein nein nein nein Name und Unterschrift Raumtemperaturkontrolle mit Präsenzerkennung Bei der Zerlegung des Gerätes sollen mögliche Umweltwirkungen soweit wie möglich reduziert werden. Diese Feuerstätte darf nicht verändert werden. Das Gerät muss unter Einhaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsabstände aufgestellt werden. Informationen zur Zerlegung, Wiederverwertung und/oder Entsorgung am Ende des Lebenszyklus Das Gerät/ die Komponenten bestehen aus Werkstoffen, die von Recyclinghöfen wiederverwendet werden können. Hinweise zu besonderen Vorkehrungen für Zusammenbau, Installation oder Wartung des Einzelraumheizgerätes Das Gerät ist nur für die Wohnraumbeheizung zugelassen. zwei oder mehr manuell einstellbare Stufen, keine Raumtempkontrolle Raumtempkontrolle mit mechanischem Thermostat mit elektronischer Raumtemperaturkontrolle mit elektronischer Raumtemperatur- kontrolle und Tageszeitregelung mit elektronischer Raumtemperatur- kontrolle und Wochentagsregelung Sonstige Regelungsoptionen Raumheizungs-Emissionen Raumheizungs-Emissionen bei Nennwärmeleistung
[mg/m³] bei Mindestwärmeleistung
[mg/m³] Eigenschaften beim ausschließlichen Betrieb mit dem bevorzugten Brennstoffen Thermischer Wirkungsgrad (auf Grundlage des NCV) Pressholz, Feuchtigkeit < 12 % Scheitholz, Feuchtigkeit
25 % Anthrazit und Trockendampfkohle Steinkohlenkoks ORANIER Heiztechnik GmbH Oranier Straße 1 35708 Haiger Indirekte Heizfunktion Brennstoff Energieeffizienzindex (EEI) Direkte Wärmeleistung Briketts aus einer Mischung aus fossilen Brennstoffen Sonstige fossile Brennstoffe Modellkennung Name und Anschrift des Lieferanten Sonstige holzartige Biomasse Torfbriketts Die Entsorgung muss gemäß den örtlichen Bestimmungen zur Abfallbeseitigung erfolgen. Eine Entsorgung des Gerätes über den normalen Haushaltsabfall ist nicht zulässig. Raumtemperaturkontrolle mit Erkennung offener Fenster mit Fernbedienungsoption N. Fleischhacker, Geschäftsleitung Art der Wärmeleistung/ Raumtemperaturkontrolle Schwelkoks Bituminöse Kohle Braunkohlenbriketts Das Gerät ist regelmäßig zu reinigen. Nicht-holzartige Biomasse Briketts a. einer Mischung a. Biomasse u. fossilen Br. Sonstige Mischung a. Biomasse u. festen Brennstoffen thermischer Wirungsgrad bei Nennwärmeleistung therm. Wirkungsgrad bei Mindestwärmeleistung Hilfsstromverbrauch einstufige Wärmeleistung, keine Raumtempkontrolle Andere angewend. Normen od. techn. Spezifikationen nein Indirekte Wärmeleistung Gleichwertige Modelle Prüfberichte nein 3013166-T - NB 1015 Angewendete harmonisierte Normen EN 13240:2001/A2:2004/AC:2007 nein
Geräte-Kenndaten Bitte bei Ersatzteilbestellungen und eventuellen Kundendienstfällen immer angeben! Im Kundendienstfall teilen Sie uns bitte den Typ, Seriennummer, Variante sowie die Fertigungsnummer und das Datum des Prüfstempels mit. Markieren Sie am besten gleich jetzt die jeweilige Variante Ihres neuen Kaminofens in der nachfolgenden Tabelle im dafür vorbereiteten Kreisfeld. Typ / Type / Type: Club W+ II Seriennummer / Serial number / Numéro de série : 5621 A02 Fertigungsnummer / Fabrication number / Numéro de fabrication : Prüfstempel, Datum: Inspection stamp, date: Tampon de contrôle, date :
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