Nevada - Pfanne Wamsler - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Holzofen |
| Marke | Wamsler |
| Modell | Nevada |
| Kategorie | Ofen |
| Zugelassener Brennstoff | Holzscheite (max. Länge 25 cm, Feuchtigkeit < 20 %) |
| Nennleistung | 5 kW |
| Wirkungsgrad | 82,2 % (Holz) |
| Erforderlicher Mindestzug | 12 Pa |
| Durchschnittliche Rauchgastemperatur | 234 °C (Holz) |
| Rauchgasmassenstrom | 5,6 g/s (Holz) |
| CO-Emissionen (bei 13 % O2) | 1069 mg/m³ (Holz) |
| Feinstaub (bei 13 % O2) | < 40 mg/m³ |
| Schornsteinanschluss | Ø 120 mm oder 150 mm (je nach Montage) |
| Außenluftzufuhr | Möglich, Durchmesser 100 mm, Mindestquerschnitt 50 cm² |
| Sicherheitsabstände (brennbare Materialien) | Vorne: 80 cm (40 cm mit Schutz), Seiten: 30 cm, Hinten: 20 cm |
| Materialien des Brennraums | Vermiculit-Isolierung (Verbrauchsplatten) |
| Außenverkleidung | Lackierter Stahl und natürlicher Speckstein |
| Regelmäßige Wartung | Glasscheibenreinigung mit Spezialprodukt, Schornsteinreinigung mindestens 2x/Jahr |
| Ersatzteile | Vermiculitplatten, Dichtungen, Glasscheibe; Bestellung mit Typ- und Seriennummer |
| Garantie der Vermiculitplatten | 6 Monate gegen Herstellungsfehler |
| Konformitätsnorm | EN 13240 |
Häufig gestellte Fragen - Nevada Wamsler
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BEDIENUNGSANLEITUNG Nevada Wamsler
Bedienungs- und Aufstellanleitung
GBFireplace user instruction
FR Cheminée, mode d'emploi
Istruzioni per uso e installmente
H Kandallo használati utmutató

N-Line Typ 111 55
D
Vorwort
Sehr verehrter Kunde,
wir beglückwünschen Sie zum Erwerb unseres Kaminofens. Sie haben die richtige Wahl getroffen. Mit dem Kauf diesen Produktes haben Sie die Garantie für:
Hohe Qualität durch Verwendung bester und bewährter Materialien
- Funktionssicherheit durch ausgereife Technik, die streng nach der europäischen Norm DIN EN 13240 geprüft ist
- Lange Lebensdauer durch die robuste Bauweise
Damit Sierecht langle Freude an Ihrem neuen Kaminofen haben, sollen den sie die folgende Bedienungsanleitung studieren. Hierin finden Sie alles Wissenswerte, sowie eine zusätzliche Tipps.
Geräte sind für die Mehrfachbelegung geeignet (geschlossene Betriebsweise).
ACHTUNG
Bei Ersatzteilbestellungen die am Typschild des Gerätes eingetragene Antikel-Nr./Article No. und Fertigungs-Nr./Serial No. angeben.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort 2
Inhaltsverzeichnis 2
SICHERHEITSHINWEISE 3
1. Bedienung 3
1.1 Geräteaufbau 5
1.2 Inbetriebnahme 6
1.3 Außerbetriebnahme 8
1.4 Hinweise zum Heizen 8
1.5 Reinigung und Pflege 8
1.6 Störungsursachen, Behebung 11
2.Aufstellung 12
2.1 Vorschriften 12
2.2 Aufstellräume 12
2.3 Geräteabstände 12
2.4 Schornsteinanschluss 13
2.5 Verbrennungsluft 15
3. Technische Daten 17
3.1 Maßzeichnungen, Daten 17
SICHERHEITSHINWEISE
- Die Geräte sind nach DIN EN 13240 geprüft (Typenschild).
- Bei der Aufstellung und dem abgasseitigen Anschluss sind die anwendbaren nationa- len und europäischen Normen, ortliche und baurechtliche Vorschriften/Normen (z.B. DIN 18896, DIN 4705, DIN EN 13384, DIN 18160, DIN EN 1856-2, DIN EN 15287 u.a.) sowie feuerpolizeiliche Bestimmungen (z.B. FeuVo) zu beachten. Lassen Sie das Gerät nur von einem qualifizierten Fachmann aufstellen und anschlieben. Zur korrekten Funktion Ihres Gerätes muss der Schornstein, an den sie das Gerät anschlieben wollen, in einwandfreiem Zustand und mind. bis 400^ belastbar sein.
- Vor Erstinbetriebnahme und vor dem Schornsteinanschluss, die Bedienungsanleitung gründlich durchlesen und den zuständigen Schornsteinfegermeister informieren.
- Zur einwandfrei Funktion des Gerätes muss der Schornsteinzug mind. 12 - 15 Pa Unterdruck aufweisen und damit kurzzeitig 18 Pa betragen
- Es wird empfohlen bei Aufstellung der Geräte saubere Baumwollhandschuhe zu trag, um Fingerabdrücke, die später schwierig zu entfernen sind, zu vermeiden.
- Im Interesse der Luftreinhaltung und der sicheren Funktion des Gerätes sollen den in der Bedienungsanleitung angegebenen max. Brennstoffaufgabemengen nicht über-schritten werden und die Turen der Geräte geschlossen sein, da sonst die Gefahr des Überheizens besteht, was zu Beschädigungen am Gerät führen kann. Beschädigungen solcher Art, unterliegen nicht der Garantiepflicht.
- Die Turen der Geräte müssen während des Betriebes immer geschlossen sein.
-
Die zugelassenen Brennstoffe sind:
-
Naturbelassenes Scheitholz (bis max. 25cm Lange)
- Braunkohlebriketts (siehe zulässige Brennstoffe in der Bedienungsanleitung)
- Keine flüssigen Anzündhilfen verwenden. Zum anzünden sollenn spezielle Anzünder oder Holzwolle verwendet werden.
- Die Verbrennung von Abfallen, Feinhackschnitzeln, Rinden, Kohlegruß, Spanplattenresten, feuchtem und mit Holzschutzmitteln behandeltem Holz, Pellets, Papier, Zeitungen, Pappe o.a. ist verboten!
- Beim ersten Anheizen könnte es zu Rauchentwicklung und Geruchsbelastigung kommt. Unbedingt für gute Raumbeluftung sorgen (Fenster und Turen öffnen) und mindestens eine Stunde auf max. Nennwärmeleistung heizen. Sollte beim ersten Heizvorgang die max. Temperatur nicht erreicht werden, so können diese Erscheinungen auch später noch auftreten.
- Die Bedienelemente und die Einstelleinrichtungen sind entsprechend der Bedienungsanleitung einzustellen.itte benutzen Sie bei freiem Gerat die Hilfswerkzeuge oder einen Schutzhandschuhe zur Bedienung.
- Beim Öffnen der Heiztür kann es bei Fehlbedienung oder bei nicht ausreichendem Schornsteinzug zu Rauchaustritt kommt. Es ist unbedingt zu beachten, dass die Heiztür nur langsam, zuerst einen Spalt und nach ein paar Sekunden ganz geöffnet werden darf. Außen dem soll vor dem Öffnen der Heiztür zum nachlegen von Brennstoff nur noch das Glutbett im Brennraum vorhanden sein, dass heißt, es dürfen keine Flammen mehr sightbar sein.
- Im Warmhaltefach und auf / an dem Gerät dürfen keine brennbaren Gegenstände abgestellt oder angelehtn werden. Sicherheitsabstände beachten!
-
Vor der Aufstellung ist die ausreichende Tragfähigkeit der Aufstellfläche zu prufen. Bei unzureichender Tragfähigkeit ist eine Unterlegplatte zur Lastverteilung zu verwenden.
-
Im Heizbetrieb konnen alle Oberflächen und besonderss die Sichtscheiben sowie die Griffe und Bedieneinrichtungen sehr heißt werden. Machen Sie Kinder und Jugendliche, äthere Menschen und Tiere auf diese Gefahren aufmerksam, und halten sie Sie während des Heizbetriebes von der Feuerstätte fern. Verwenden Sie zur Bedienung den beigelegten Schutzhandschuh oder das Hilfswerkzeug. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen den Ofen ohne Aufsicht Erzielungsberechtigter nicht bedieten.
- Es ist darauf zu achten, dass der Aschekasten immer bis Anschlag eingeschoben ist und weitere darauf zu achten, dass keine Höhe Asche entsorgt wird (Brandgefahr).
- In der Übergangszeit kann es zu Störungen des Schornsteinzuges kommt, so dass die Abgase nicht vollständig abgezogen werden. Die Feuerstätte ist dann mit einer geringen Brennstoffmenge, am besten mit Holzpane/-Wolle zu befüllen und unter Kontrolle in Betrieb zunehmen, um den Schornsteinzug zu stabilisieren. Der Rost solls sauber sein.
- Nach mindestens jeder Heizperiode ist es angebracht, die Geräte durch einen Fachmann kontrollieren zu halten. Ebenfalls sollte eine gründliche Reinigung der Abgaswege und der Abgasrohre erfolgen.
- Wenn Ausbesserungen oder Ernueierungen vorgenommen werden müssen, wenden Sie sichitte rechzeitig unter Angabe der genauen Art.Nr. und Fert.Nr. an ihren Fachhändler. Es sind nur Original Wamsler - Ersatzteile zu verwenden.
- Arbeiten, wie insbesondere Installation, Montage, Erstinbetriebnahme und Servicearbeiten sowie Reparaturen, * dürfen nur durch einen ausgebildeten Fachbetrieb (Heizuungs- oder Luftheizungsbau) durchgeführt werden. Bei unsachgemäß Eingriffen erlösen Gewährleistung und Garantie.
- Da der Festbrennstoff-Ofen/Herd die zur Verbrennung benötigte Luft dem Aufstellungsraum entnimmt, ist damit zu sorgen, dass über die Undichtheiten der Fenster oder Außentüren stets genugend Luft nachströmt. Man kann davon ausgehen, dass dieser durch ein Raumvolumen von mind. 4m^3 je kW Nennwärmeleistung gewährleistet ist. Ist das Volumen geringer, kann über Lüftungsöffnungen ein Verbrennungsluft-verbund mit anderen Räumen hergestellt werden (min. 150cm^2 ).
- Es ist darauf zu halten, dass die Abstände zu brennbaren Bauteilen und Materialien -seitlich, hinteren und vorne - eingehalten werden. Diese Abstände entnehmen Sie der Bedienungsanleitung und/oder dem Typenschild.
- Die Feuerstätte darf nicht verändert werden.
- Der Anschluss an einem Schornstein, dessen wirksame Höhe unter 4m, bei Mehrfachbelegung 5m liegt, sollte vermieden werden. An dem zum Anschluss des Ofens vorgesehenen Schornstein muss vorher eine Berechnung nach EN 13384 erfolgen (Schornsteinfeger).
- Bei einem Schornsteinbrand verschlieben Sie sofort alle Öffnungen am Gerät und verständigen sie die Feuerwehr. Versuchen Sie auf keinen Fall selbst zu Löschen. Danach unbedingt den Schornstein vom Fachmann überprüfen setzen.
- Festbrennstoffe erzeugen naturgemäß Ruß, ein Verschmutzen der Sichtscheibe ist dadurch niemals vollig ausgeschlossen und stellt keinen Mangel dar.
- Speck- und Sandstein ist ein Naturstein,ecause sind Farbabweichungen und Farbänderungen normal und kein Grund zur Reklamation.
1. Bedienung
1.1 Geräteaufbau
Abgasstutzen hinten 0 120mm

1.2 Inbetriebnahme
Brennstoffe
Ein raucharmer und störungsfreier Betrieb des Gerätes sowie die für den Schornsteinzug von 12 Pa angegebene Nennwärmeleistung sind u.a. nur gewährleistet, wenn keine anderen als die nachstehenden aufgeführten Brennstoffe verwendet werden.
Verwenden Sie nur natur belassenes, trockenes Scheitholz mit einer Restfeuchte von max. 20% und Braunkohlenbriketts.
Tabelle 1
| Brennstoffart | Heizwert ca. KJ/kg |
| Braunkohlebriketts | 19.500 |
| Hartholz | 14.600 |
| Weichholz | 11.500 |
Nicht zulässige Brennstoffe sind z.B.:
Die Verbrennung von Abfallen, Feinhackschnitzeln, Rinden, Spanplattenresten, Kohlegruß, feuchtem oder mit Holzschutzmitteln behandeltem Holz, Pellets, Papier Zeitungen und Pappe o.a. ist verboten. Zum Anzünden sollene Holzwolle oder geeignete Anzünder verwendet werden. Keine flüssigen Anzündhilfen verwenden!
Achtung!
Beim ersten Anheizen könnte es zu Rauchentwicklung und Geruchsbelastigung kommt. Unbedingt für gute Raumbelüfung sorgen (Fenster und Turen öffnen) und mindestens eine Stunde auf max. Nennwärmeleistung heizen. Sollte beim ersten Heizvorgang die max. Temperatur nicht erreicht werden, so können diese Erscheinungen auch später noch auftreten.
Verbrennungslufteinstellung:
Tabelle 2
| Brennstoff | Brennstoff-wähler „A“ | Primäreluft-schieber „B“ | Brenn-dauer ca. | |
| Anheizen OFFEN OFFEN - | ||||
| Scheitholz Nennwärmeleistung | OFFEN | ZU 0,75 h | ||
| Scheitholz Teillast | OFFEN | ZU - | ||
| Braunkohlebrikett | Nennwärmeleistung | ZU | OFFEN | 2 h |
| Braunkohlebrikett | Teillast | ZU | OFFEN | - |
| Außerbetriebnahme | ZU | ZU - | ||

Füllmengen / Anzünden:
NWL Scheitholz max. 1,2 kg (±1,65 kg/h), ca. 2-3 kline Scheite pro Füllung, bei Anzündvorgang Holz kreuzschlichen, Scheitholzänge max. 25cm, Durchmesser Ø 5 - 12 cm, Rundlinge spalten Teillast Scheitholz max. 0,6 kg
NWL Braunkohlebrikett max. 1,4 kg (±1,47 kg/h), ca. 2 Stk. auf
Grundglut auflegen, Teillast Braunkohlebrikett max. 0,7 kg auf Grundglut auflegen NWL Holzbrikett nach DIN 51731 max. 1 kg, elev. zerkleinern
Die Brennstoffauflagearf nur einlagige erfolgen.


Erstes Anheizen
- Vor Inbetriebnahme sind alle Transportsicherungen (Papier) sowie brennbaren Gegenstände, auf der Umlenkplatte über dem Feueraum, dem Brennan selbst und dem Aschekasten herauszunehmen. Eventuelle Aufkleber auf der Sichtscheibe rückstandsfrei entfernen.
Die Heiztür öffnen durch Hebden des Griffes nach oben (Bild 2). Bei weißem Gerät ist dazu der Schutzhandschuh zu benutzen. Den Primäreluftschieber und Brennstoffwahler (Bild 3) entsprechend der Tabelle 2 einstellen.
Legen Sie kleineres Anzündholz, kreuzgeschlichtet auf den freien Rost. Mit einen Kohleanzünder oder etwas Holzwolle von oben anzünden und Heiztür wieder verschreiben. Wenn das Feuer lebhaft brennt und eine Grundglut vorhanden ist, erneut Brennstoff aufgeben
Danach den Primäreluftschieber entsprechend der Tabelle 2 „Verbrennungslufteinstellung" einstellen.
Das ersten Anheizen zumindest sich die Otte führte, und sie führte mit der Bemühmeleistung an. Sie stürzte in der Osten, und sie führte mit der Bemühmeleistung an.
Den Brennstoff nicht in den Brennraum einwerfen, sondern einlagen, da sonst die Ausmauerung beschädigt werden kann.
Achtung!
Beim Öffnen der Heiztür kann es bei Fehlbedienung oder bei nicht ausreichendem Schornsteinzug zu Rauchaustritt kommt. Es ist unbedingt zu beachten, dass die Heiztür nur langsam, zuerst einen Spalt und nach ein paar Sekunden ganz geöffnet werden darf. Außen dem soll vor dem Öffnen der Tur zum Nachlegen von Brennstoff nur noch das Glutbett im Brennraum vorhanden sein, das heißt, es dürfen keine Flammen mehr sightbar sein.
1.3 Außerbetriebnahme
Türen schlieben, Primäreluftschieber in geschlossene – Stellung bringen.
Restglut ausbrennen und Ofen abkühlen halten.
Feuerraum und Aschenkasten bei kaltem Gerät reinigen und entleeren!
1.4 Hinweise zum Heizen
Der Kaminofenarf nur mit geschlossener Fultur (Heiztur) betrieben werden.
Thesee darf nur zum Anheizen, Nachlegen oder Reinigen des Feueraums geöffnet werden (evtl. Zugprobleme bei weiteren am Schornstein angeschlossenen Geräten).
Eine abgestimmt zugeführte Sekundärluft sorgt für die Nachverbrennung der im Abgas enthaltenen brennbaren Bestandteile. Ein Verschmutzen der Scheibe kann aber bei Festbrennstoffen nicht ausgeschlossen werden und stellt keinen Mangel dar. Dies bedeutete eine rauch- und russarme Verbrennung zur Schonung der Umwelt. Sollen Sie ihren Ofen in der Übergangszeit in Betriebnehmen, dann prufen Sie vorher den Schornsteinzug, daß dieser bei hohen Außentemperaturen sehr gering sein kann. Zu diesen Zweck halten Sie ein brennendes Zündholz in die ein weniger geöffnete Heiztür. Wenn die Flamme nicht deutlich angesaugt wird, ist zunachst ein sogenannten Lockfeuer zu erzeugen. Hierzu wird kurzzeitig Holzpane/-Wolle im Ofen oder in der Reinigungsoffnung des Schornsteins entzündet. Der Rost (Bild 5) sollte vor jeder Brennstoffaufgabe gereinigt bzw. wenn möglich gerüttelt werden, um eine gute Verbrennungsluftzufuhr zu gewährleisten. Der Aschenkasten ist regelmäß im kalten Zustand zu entleeren (Bild 4). Bei noch weißem Gerät beiliegenden Schutzhandschuh verwenden.itte beachten Sie damit, dass keine glühenden Verbrennungsrückstände in die Mülltonne gelangen.
Es ist darauf zu achten, dass der Aschenkasten immer bis Anschlag eingeschoben wird.
Achtung!
Im Interesse der Luftreinhaltung und dem Ofen sollen die angegebenen max. Brennstoffaufgabemengen nicht überschritten werden, da sonst die Gefahr des Überheizens besteht, was zu Beschädigungen am Gerät führen kann. Beschädigungen solcher Art, unterliegen nicht der Garantiepflicht. Eine reduzierte Heizleistung solle nur durch Verringerung der Aufgabemenge und nicht durch Reduzierung der Primäreluft erfolgen.
1.5 Reinigung und Pflege
Mit richtig Betrieb/Bedienung undgreater Pflege/Wartung erhöhen Sie die Wertstätigkeit und Lebensdauer ihrer Geräte. Sie sparen wertvollen Ressourcen und schonen unsere Umwelt und ihren Geldbeutel. Zur Reinigung, sind die Umlenkplatten (Bild 6+7) auszubauen (komplett) oder durch leichtes und vorsichtiges abrutteln nach oben (Bild 7) von dem
Russ zu befrien. Dadurch kann der Abgasweg voninnen frei werden, oder wenn das Abgasrohr entfernt wird, von oben direkt gereinigt werden.
Die Umlenkplatten (Bild 6+7) sind nach dem Reinigen wieder richtig einzusetzen.
Achtung:
Nach jeder Heizperiode ist es angebracht, den Ofen gründlich zu kontrollieren. Wenn Ausbesserungen oder Erneuerungen vorgenommen werden müssen, wenden Sie sichittechtzeitig unter Angabe der Antikel-Nr. und der F.-Nr. (siehe Typschild) an ihren Fachhändler.
Die Pflege der äußerten Flächen ist nur bei kaltem Ofen zu empfehlen. Die Flächen werden mit klarem Wasser gereinigt oder in besonderen Fällen vorher mit Seifenlauge oder Geschirrspulmittel gehandelt und dann trocken gerieren.
Reinigen Sie ihre ROBAX S-Sichtscheibe vor der ersten Benutzung mit einem feuchten sauberen Tuch. Verreiben Sie danach eine Tropfen eines Pflegemittels für Glaskeramik Scheiben mit einem Kuchenpapier auf beiden Seiten der Scheibe.
Nach dem Nachwischen und Trockenpolieren ist die hochwertige Oberfläche von ROBAX S mit einem unsichtbaren Film überzogen, dieser hilft die Scheibe sauber zu halten und erleichtert bei regelmäßiger Wiederholung die Reinigung.
Festbrennstoffe erzeugen naturgemäß Ruß, ein Verschmutzen der Sichtscheibe ist dadurch niemals vollig ausgeschlossen und stellt keinen Mangel dar.
Pflege von Nasslack und Pulverbeschichtungen: Die Pflege der äußerten Flächen ist nur bei kaltem Ofen zu empfehlen. Die lackierten Flächen sollenn nur mit klarem Wasser, vorsichtig und mit einem leicht befeuchteten weichen Tuch gereinigt werden (nicht scheuern). Vorab an einer nicht sightbaren Stelle testen. Bei den pulverbeschichteten Flächen kann in besonderen Fällen vorher mit Seifenlauge oder etwas Geschirrspulmittel gehandelt und dann trocken gerieben werden.
Pflege von Keramik- und Glasverkleidungsteilen: Schmutz und Fett kann mit Seite und Wasser entfernt werden.
Pflege von Speckstein und Sandstein: Speck- und Sandstein ist ein Naturstein,ecause sind Farbabweichungen und Farbänderungen normal und kein Grund zur Reklamation! Schmutz und Fett kann mit Seite und Wasser,kleine Kratzer mit Nassschleifpapier (Körnung 240) halten werden.
Achtung: Auf keinen Fall sollen den Sie bei der Pflege Schwämme, Scheuermittel, aggressive oder kratzende Reinigungsmittel verwenden!
Arbeiten, wie insbesondere Installation, Montage, Erstinbetriebnahme und Servicearbeiten sowie Reparaturen, * dürfen nur durch einen ausgebildeten Fachbetrieb (Heizungs-oder Lufttheizungsbau) durchgeführt werden. Bei unsachgemäß Eingriffen erlösen Gewährleistung und Garantie.

Bild 2 Bild 3


Bild 4 Bild 5


Bild 6 Bild 7

1.6 Störungsursachen, Behebung
| Art der Störung | mögliche Ursache | Behebung |
| Geruchbildung: Austrocknung der angeweten Schutzfarbe. Verdampfung von Ölresten | Den Ofen entsprechend der Bedienungsanleitung mehrere Stunden mit geringer Menge Brennstoff betreiben. Danach für mehrere Stunden auf maximale Leistung heizen. | |
| Zu geringe Wärmeab-gabe: | Geräteleistung zu kein gewählt.Zu geringer Schornsteinzug | Lassen Sie ihren Wärmebe-darf vom Fachmann kontrol-lieren.Der erforderliche Schorn-steinzug muss mind. 12 Pa und damit kurzzeitig max. 18 Pa haben. Kontrollieren Sie ihren Schornstein auf Dichtheit. Die Türen anderer an diesen Schornstein ange-schlossenen Feuerstätten dicht verschreiben. Vor allem auf undichte Schorn-stein-bzw. Reinigungsverschlüsse achteten. Eventuell mit senkrechter Anlaufstre-cke anschließen.Die gesamten Abgasrohr-verbindungen müssen gut abgedachtet sein und feuer-fest gedämmt werden.Dichtung kontrollieren, Türen gut verschreiben. Eventuell Dichtschnur erneuern setzen.Nur gut getrocknetes Holz verwenden. |
| Zu langes und undichtes AbgasrohrUndichtheiten an der Glas-/Heiz-/AschentürVerbrennung von zu feuchtem Holz | ||
Maßnahmen bei Schornsteinbrand
Bei ungenügender Reinigung des Schornsteins, bei falschem Brennstoff (z. B. zu feuchtes Holz) oder falscher Verbrennungslufteinstellung kann es zu einem Schornsteinbrand kommt. Schließen sie in so einem Fall die Verbrennungsluft an der
Feuerstätte und rufen Sie die Feuerwehr.
Niemals selbst versuchen mit Wasser zu Löschen.
2. Aufstellung
2.1 Vorschriften
Bei der Aufstellung und dem abgasseitigen Anschluss sind die anwendbaren nationalen und europäischen Normen, örtliche und baurechtliche Vorschriften/Normen (z.B. DIN 18896, DIN 4705, DIN EN 13384, DIN 18160, DIN EN 1856-2, DIN EN 15287) sowie feuerpolizeiliche Bestimmungen (u.a. FeuVo) zu beachten. Lassen Sie das Gerät nur von einem qualifizierten Fachmann aufstellen und anschlieben. Zur korrekten Funktion Ihres Gerätes muss der Schornstein, an den Sie das Gerät anschreiben sollen, in einwandfreiem Zustand sein und mind. bis 400^ belastbar sein.
2.2 Aufstellräume
Da der Kaminofen die zur Verbrennung benötige Luft dem Aufstellungsraum entnimmt ist davon zu sorgen, dass über die Undichtheiten des Fensters oder Außentüren stets genüglich Luft nachströmt. Zusätzlich ist sicherzustellen, dass ein Raum-Leistungsverhältnis von mind. 4m^3 je kW Nennwärmeleistung gewährleistet ist. Für den Kaminofen bedeutet dies, dass der Aufstellungsraum mindestens 20m^3 groß sein muss. Ist das Volumen geringer, muss über Lüftungsöffnungen ein Verbrennungsluftverbund mit anderen Räumen hergestellt werden (Verbundöffnungen mind. 150cm^2 ).
2.3 Geräteabstände
Alle brennbaren Bauteile, Möbel oder auch z.B. Dekostoffe in der erharen Umgebung des Ofens sind gegen Hitzeeinwirkung zu schützen.
Einrichtungsgegenstände im Strahlungsbereich
Im Sichtbereich (Strahlungsbereich) des Feuers muss zu brennbaren Bauteilen, Möbel oder auch z.B. zu Dekostoffen ein Abstand von mindestens 80 cm (A), gemessen ab Vorderkante Feuerraumöffnung eingehalten werden. Der Sicherheitsabstand reduziert sich auf 40 cm (B), wenn ein belufteter Strahlungsschutz vor das zu schützende Bauteil montiert wird (Beispiel siehe Abb. 8)
Einrichtungsgegenstände außerhalb des Strahlungsbereichs
Die Stellwände seitlich und hinter dem Gerät dürfen nicht aus brennbaren Baustoffen hergestellt, oder mit brennbaren Baustoffen verkleidet sein, sofern ein Abstand von seitlich 30 cm und halten 20 cm untersritten wird.
Der Seitenabstand zu Möbelteilen aus Holz oder Kunststoff muss ebenfalls 30 cm betragen (siehe Abb. 9).

Bild 8 Bild 9

Boden unter und vor dem Ofen
Fußböden aus brennbarem Material, wie Teppich, Parkett oder Kork, müssen unter dem Ofen sowie von der Feuerraumöffnung 50 cm nach Vorne und 30 cm seitlich durch einen Belag aus nicht brennbaren Baustoffen, z.B. Keramik, Stein, Glas oder einer Bodenplatte aus Stahl, ersetzt oder geschützt werden.
2.4 Schornsteinanschluss
Die N-Line Serie kann wahlweise mit 120 oder 0 150 mm an den Schornstein ange-schlossen werden. Bei Anschluss 120 mm ist der Anschluss-Adapter vom Gerät abzunehmen.
ACHTUNG:
Vor dem Anschluss des Gerätes ist in jedem Fall der zuständige Bezirks-Schornsteinfegermeister zu Rate zuziehen!
Der für den Anschluss vorgesehene Schornstein muss bis mind. 400^ belastbar sein.
ACHTUNG: Vor dem Anschluss des Gerätes ist in jedem Fall der zuständige Bezirks-Schornsteinfegermeister zu Rate zuziehen!
Verbindungsstücke müssen am Gerät und unterinander fest und dicht verbunden sein. Sie darüber nicht in den freien Schornsteinquerschnitt hineinragen. Das Verbindungsstück zwischen Kaminofen und Schornstein soll den gleichen Querschnitt haben wie der Rohrstutzen am Ofen. Waagerechte Verbindungsstücke über 0,5 m sollen zum Schornstein hin um 10 Grad ansteigen. Rohre, die nicht wärmedeschützt oder senkrecht geführt sind,
sollen nicht länger als einen Meter sein.
Es sind die Forderungen der Feuerungsverordnung (FeuVO), die jeweiligen Länderbauordnungen sowie für den Schornstein die DIN 4705, DIN EN 13384, DIN 18160 und der DIN EN 15287 zu beachten.
Verbindungstücke müssen nach DIN EN 1856-2 geprüft sein. Das Maß X (Abstand zu brennbaren Baustoffen/Materialien) muss nach Angaben des Herstellers des Verbindungsstücks eingehalten werden.

ACHTUNG:
Der Anschluss an einem Schornstein, dessen wirksame Höhe unter 4m, bei Mehrfachbelegung 5m liegt, sollte vermieden werden. Daten zur Schornsteinberechnung finden Sie im Kapitel 3. An dem zum Anschluss des Ofens vorgesehenen Schornstein)durfen hochstens zwei bis drei weitere Feuerstätten angeschlossen sein.


2.5 Verbrennungsluft
Für den Verbrennungsvorgang wird permanent Sauerstoff bzw. Luft benötigt. In der Regel reicht die vorhandene Luft im Aufstellraum aus.
Bei gut abgedachteten Fenstern und Turen, Vorhandensein von mechanischen Entlüftungen (z.B. Küche oder Bad) oder weiteren Feuerstätten (auch Gastherme) in der Wohnung, kann die einwandfreie Luftversorgung empfindlich gestört werden. Wenn dies zutriftt, besteht die Möglichkeit, die Verbrennungsluft direkt von außen oder aus einem anderen, genugend belufteten Raum (z.B. Keller) zuzuführren.
Die Kaminöfen bieten seriennäg hierfür den zentralen Luftansaugstutzen 98 mm auf der Rückseite.
Für die Luftleitung dürfen nur glatte Rohre mit einem Mindestdurchmesser von 100 mm verwendet werden. Die Luftleitung solle außer dem mit einer Absperrklappe in Ofennähe versehen werden, muss fachgerecht ausgeführrt werden und u.a. in den Bögen Revisionsöffnungen für den Schornsteinfeger haben und fachgerecht gegen Schwitzwasser gedämmt werden. Die Leitung solle nicht länger als 4 m sein und nicht mehr als 3 Biegungen aufweisen. Führ die Leitung ins Freie, soll sie mit einem geeigneten Windschutz und Gitter versehen werden und durch einen vorgewärmten Raum geführt werden.
Wichtige Hinweise zum Thema raumluftabhängiger bzw. raumluftunabhängiger Betrieb:
(gültig für Deutschland. Stand Januar 2013)
Punkt 1:
Die Kaminöfen sind als raumluftababhängige Kaminöfen nach DIN EN 13240 geprüft. Die Kaminöfen entnahmen die gesamte Verbrennungsluft über denzentralen Luftansaugstutzen aus dem Aufstellraum. An thisem Stutzen kann bauseits eine dichte Luftzuführung angeschlossen werden. Auch mit dieser dichen Luftzuführung erfüllen die Kaminöfen nicht die Anforderungen an einen raumluftunabhängigen Betrieb.
Punkt 2:
In Kombination mit raumlufttechnischen Anlagen (z.B. kontrollierte Be- und Entlüftungsanlagen, Dunstabzug o.a.) ist somit in Deutschland der §4 der Feuerungsverordnung (FeuVo) maßgeblich. Hier ist u.a. festgelegt, dass der Ofen und raumlufttechnische Anlage gegenseitig zu überwachen sind (z.B. über einen Differenzdruckwächter) oder eine Lüftungsanlage einzubauen ist, die eine Zulassung für Festbrennstoffeuerungen hat und dem Aufstellraum die notwendige Verbrennungsluft (ca. 40m^3/h ) für die Feuerstätte zusätzlich zuführt.
Punkt 3:
Bitte beachten Sie immer – in Absprache mit Ihrum zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister – die jeweils gultigen örtlichen Vorschriften und Regeln. Für Änderungen nach Drucklegung dieser Anleitung können wir keine Haftung übernehmen. Änderungen behalten wir uns vor.
Die o.g. Sicherheitseinrichtungen ersetzen keine fachhandwerkliche Planung und Auslegung der ausreichenden Verbrennungsluftversorgung.
Im Rahmen der Abnahme hat der Bezirksschornsteinfegermeister die ausreichende Verbrennungsluftversorgung / Gesamtinstallation zu prufen.

Die N-Line Serie kann wahlweise mit 120 oder 150 mm an den Schornstein angeschlossen werden. Bei Anschluss 120 mm ist der Anschluss-Adapter vom Gerät abzunehmen und direkt anzuschreiben.
Montage Rohranschluss hinten 120 mm:
- Abgasstutzen oben und die Abdeckplatte der Rückwand demontieren
- Rauchlochverschlussplatte hinten, nach oben dicht montieren
- beiliegende Verkleidungsplatte (im Aschekasten) oben auflagen
- Abgasstutzen hinten fest anschrauben
Montage Rohranschluss hinten 150 mm:
- Abgasstutzen oben und die Abdeckplatte der Rückwand demontieren
- Rauchlochverschlussplatte hinten, nach oben dicht montieren
- beiliegende Verkleidungsplatte (im Aschekasten) oben auflagen
- Adapter mit der beiliegenden Schraube vor der hinteren Montage am Abgasstutzen befestigen und zum Schluss erst halten festziehen
Tipp: Befestigungsschrauben des Abgasstutzens hinten vorher bis auf 3mm anschrauben und erst nach aufsetzen des Abgasstutzens (evtl. mit montierten Adapter) festziehen!
3. Technische Daten
3.1 Maßzeichnungen, Daten

Typ 111 55 N-Line
Gewicht:
Die angeführten Abmessungsangaben sind nur zur Information! Wir behalten uns das Recht von Konstruktionsänderungen vor, falls diese das technische Niveau erhöhen, oder die Qualität verbessern!
| Geräteotyp Typ 111 55 | |
| Nennwärmeleistung 5 kW | |
| Raumheizvermögen m3-bei gänstigen,- -weniger gänstigen, -ungünstigen Heizbedingungen nach DIN 18893/TAB. 2 bei Zeitheziehung | |
| Abgaswerte: Brennstoff Abgasmassenstrom Abgasstutzentemperatur Mind. Föderdruck bei Nennwärmeleistung Staub (bezogen auf 13% O2) CO (bezogen auf 13% O2) Wirkungsgrad | Scheitholz / BB7" 5,6 / 5,4 g/s 234 / 320 °C 12 Pa < 40 mg/m3 1069 / 825 mg/m3 82,2 / 79,4 % |
Alle Angaben auf die Abgaswerte beziehen sich auf die EN 13240 unter Laborbedingungen
Änderungen, die dem technischen Fortschritt dienen und / oder einer Qualitätsverbesserung bewirken, behalten wir uns vor. Für Druckfehler und Änderungen nach Drucklegung können wir keine Haftung übernehmen.
WAMSLER

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Telefax +49 (0)89 32084-294
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Ausgabe: 01.2014 (V1)