WIXL 85 S (EX) - Waschmaschine INDESIT - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG WIXL 85 S (EX) INDESIT
Deutsch INHALTSVERZEICHNIS Installation, 26-27 Auspacken und Aufstellen Wasser- und Elektroanschlüsse Erster Waschgang Technische Daten Beschreibung des Waschvollautomaten, 28-29 Schalterblende Kontrollleuchten Inbetriebnahme und Programme, 30 Kurz zusammengefasst: Waschprogramm starten Programmtabelle Individualisierungen, 31 Einstellen der Temperatur Einstellen der Schleuder Funktionen Waschmittel und Wäsche, 32 Waschmittelschublade Bleichen Vorsortieren der Wäsche Besondere Wäscheteile Vorsichtsmaßregeln und Hinweise, 33 Allgemeine Sicherheit Entsorgung Energie sparen und Umwelt schonen Reinigung und Pflege, 34 Wasser- und Stromversorgung abstellen Reinigung des Gerätes Reinigung der Waschmittelschublade Pflege der Gerätetür und Trommel Reinigung der Pumpe Kontrolle des Wasserzulaufschlauchs Störungen und Abhilfe, 35 Kundendienst, 36 Bevor Sie sich an den Kundendienst wenden
Es ist äußerst wichtig, diese Bedienungsanleitung sorgfältig aufzubewahren, um sie jederzeit zu Rate ziehen zu können. Sorgen Sie dafür, dass sie im Falle eines Umzugs oder Übergabe an einen anderen Benutzer das Gerät stets begleitet, damit auch der neue Inhaber die Möglichkeit hat, diese zu Rate zu ziehen. Lesen Sie bitte folgende Hinweise aufmerksam durch, sie liefern wichtige Informationen hinsichtlich der Installa- tion, dem Gebrauch und der Sicherheit. Auspacken und Aufstellen Auspacken
2. Sicherstellen, dass der Waschvollautomat keine Transport-
schäden erlitten hat. Im Falle einer Beschädigung Gerät bitte nicht anschließen, sondern den Kundendienst anfordern.
3. Die 4 Transportschutz-
schrauben ausschrauben und das an der Rück- wand befindliche Gummi- teil nebst entsprechen- dem Distanzstück abnehmen (siehe Abbil- dung).
4. Die Löcher mittels der mitgelieferten Kunststoffstöpsel
5. Sämtliche Teile aufbewahren: Sollte der Waschvoll-
automat erneut transportiert werden müssen, müssen diese Teile wieder eingesetzt werden. Verpackungsmaterial ist kein Spielzeug für Kinder Standfläche
1. Der Waschvollautomat muss auf einem ebenen,
festen Untergrund aufgestellt werden, ohne ihn an Wände, Möbelteile oder ähnliches anzulehnen.
2. Sollte der Boden nicht
perfekt eben sein, müssen die Unebenhei- ten durch An- bzw. Ausdrehen der vorderen Stellfüße ausgeglichen werden (siehe Abbildung), der auf der Arbeitsfläche zu ermittelnde Neigungs- grad darf 2° nicht über- schreiten. Eine präzise Nivellierung verleiht dem Gerät die erforderliche Stabilität, durch die Vibrationen, Betriebsgeräusche und ein Verrücken des Gerätes vermieden werden. Bei Teppichbö- den müssen die Stellfüße so reguliert werden, dass ein ausreichender Freiraum zur Belüftung unter dem Waschvoll- automaten gewährleistet ist. Wasser- und Elektroanschlüsse Anschluss des Zulaufschlauches
1. Legen Sie die Gummi-
dichtung A in das Anschlussstück des Zulaufschlauches ein und drehen Sie dieses an einen mit Gewindeanschluss von ¾ G versehenen Kaltwasser- hahn (siehe Abbildung). Lassen Sie das Wasser vor dem Anschluss so lange auslaufen, bis klares Wasser austritt.
2. Schließen Sie das
andere Ende des Schlau- ches an den oben rechts am Rückteil des Wasch- vollautomaten befindli- chen Wasseranschluss an (siehe Abbildung).
3. Der Schlauch darf hierbei nicht eingeklemmt oder
abgeknickt werden. Der Wasserdruck muss innerhalb der Werte liegen, die in der Tabelle der Technischen Daten angegebenen sind (siehe nebenstehende Seite). Sollte der Zulaufschlauch nicht lang genug sein, dann wenden Sie sich bitte an einen Fachhändler oder an einen autorisierten Fachmann. Verwenden Sie niemals bereits gebrauchte Schläuche. Installation A27
Anschluss des Ablaufschlauches Schließen Sie den Ablauf- schlauch, ohne ihn dabei zu krümmen, an eine Ablaufleitung, oder an einen in der Wand in einer Mindesthöhe von 65 - 100 cm angelegten Ablauf an; oder hängen Sie ihn in ein Becken oder eine Wanne ein; befestigen Sie ihn in diesem Falle mittels der mitgelieferten Führung an dem Wasserhahn (siehe Abbildung). Das freie Ablaufschlauchende darf nicht unter Wasser bleiben. Verlängerungsschläuche sollten nicht eingesetzt werden, sollte dies jedoch absolut unvermeidlich sein, muss die Verlängerung denselben Durchmesser des Originalschlauchs aufweisen und 150 cm nicht über- schreiten. Elektronschluss Vor Einfügen des Steckers in die Steckdose ist sicherzu- stellen, dass: die Steckdose über eine normgerechte Erdung verfügt; die Steckdose die in nebenstehender Datentabelle angegebene Höchstlast des Gerätes trägt; die Stromspannung den in nebenstehender Daten- tabelle aufgeführten Werten entspricht; der Stecker in die Steckdose passt. Andernfalls muss der Stecker (oder die Steckdose) ersetzt werden. Der Waschvollautomat darf nicht im Freien installiert werden, auch nicht, wenn es sich um einen geschützten Platz handelt. Es ist gefährlich, Ihren Vollwaschautomaten Gewittern und Unwettern auszusetzen. Die Steckdose sollte nach installiertem Gerät leicht zugänglich sein. Verwenden Sie bitte keine Verlängerungen oder Mehrfachstecker. Das Kabel darf nicht gebogen bzw. eingeklemmt werden. Das Versorgungskabel darf nur durch autorisierte Fachkräfte ausgetauscht werden. Achtung! Der Hersteller weist jede Haftung zurück, falls diese Vorschriften nicht eingehalten werden sollten. Erster Waschgang Lassen Sie nach der Installation bzw. vor erstmaligem Gebrauch erst einen Waschgang (mit Waschmittel) ohne Wäsche durchlaufen. Stellen Sie hierzu das 90°C- Waschprogramm ohne Vorwäsche ein.
Technische Daten ModellWIXL 85 SAbmessungenBreite 59,5 cmHöhe 85 cmTiefe 53,5 cmFassungsvermögen1 bis 6 kgElektroanschlüssesiehe das am Gerät befindlicheTypen sch il dWasseranschlüsseHöchstdruck 1 MPa (10 bar)Mindestdruck 0,05 MPa (0,5 bar)Trommelvolumen 52 LiterSchleudertourenbis zu 800 U/min.Prüfprogrammegemäß EN 60456Programm 2; Temperatur 60°C;bei einer Lademenge von 6 kg.Dieses Gerät entspricht denfolgenden EG-Richtlinien:- 89/336/EWG vom 03.05.89(elektromagnetische Verträglichkeit)und nachfolgenden Änderungen- 2006/95/CE (Niederspannung)- 2002/96/CE28
Schalterblende Beschreibung des Waschvollautomaten Waschmittelschublade Taste EIN/AUS Taste START/RESET Waschmittelschublade: für Waschmittel und Zusätze (siehe Seite 32). Kontrollleuchten: Zur Kontrolle des Wasch- programmablaufs. Wurde die Funktion Delay Timer eingestellt, wird die bis zum Start noch verbleibende Zeit Angezeigt (siehe Seite 29). Wahlschalter SCHLEUDER: Zur Einstellung oder zum völligen Ausschalten der Schleuder (siehe Seite 31). Tasten FUNKTIONEN: Zur Einstellung der verfügbaren Funktionen. Die gewählte Einstellung der entsprechen- den Funktionstaste bleibt eingeschaltet. (sie leuchtet. Wahlschalter TEMPERATUR: Zur Einstellung der Waschtemperatur oder der Kaltwäsche (siehe Seite 31). Taste "START/RESET": um die Programme zu starten bzw. zu löschen, falls unkorrekt eingestellt. Kontrollleuchte ON/FÜLLFENSTER GESPERRT: Um Erkennen zu können, ob die Maschine eingeschaltet ist und demnach das Füllfenster nicht geöffnet werden kann (siehe Seite 29). Taste "EIN/AUS": zur Ein- und Ausschaltung des Waschvollautomaten Wahlschalter PROGRAMME: zur Programmwahl. Während des Programmablaufs bleibt der Schalter feststehend. Wahlschalter TEMPERATUR Wahlschalter PROGRAMME Kontrollleuchten Taste FUNKTIONEN Wahlschalter SCHLEUDER Kontrollleuchte
Kontrollleuchte ON/FÜLLFENSTER GESPERRT: Ist diese Kontrollleuchte eingeschaltet, bedeutet dies, dass das Füllfenster gesperrt ist. Um ungewolltes Öffnen zu vermeiden, warten Sie, bis die Leuchte auf Blinklicht umschaltet, bevor Sie das Fenster öffnen, um Schäden zu vermeiden. Ein gleichzeitiges, rasches Blinken der Kontrollleuchte ON/FÜLLFENSTER GESPERRT mit einer beliebigen anderen Kontrollleuchte signalisiert einen Fehler (siehe Seite 35). Laufende Programmphase: Während des Waschprogrammablaufs leuchten die Kontrollleuchten nach und nach auf und zeigen so den jeweiligen Stand an. Vorwäsche Hauptwäsche Spülen Schleudern Anmerkung: Während des Abpumpens leuchtet die entsprechende Kontrollleuchte für die Schleuder auf. Tasten FUNKTIONEN Die Funktionstasten fungieren auch als Kontrollleuchten. Bei Wahl einer Funktion leuchtet die entsprechende Taste auf. Ist die gewählte Funktion nicht vereinbar mit dem eingestellten Programm, schaltet die Taste auf Blinklicht und die Funktion wird nicht aktiviert. Wird eine Funktion eingestellt, die zu der bereits eingestellten nicht zugeschaltet werden kann, bleibt nur die zuletzt gewählte aktiv. Kontrollleuchten Die Kontrollleuchten liefern wichtige Hinweise. Sie signalisieren: Startvorwahl erfolgt: Wurde die Startvorwahl-Funktion Delay Timer (siehe Seite 31) aktiviert, und das Programm in Gang gesetzt, schaltet die Kontrollleuchte, die der eingestellten Zeitverschiebeung entspricht, auf Blinklicht: Nach und nach wird die bis zum effektiven Start noch verbleibende Zeit eingeblendet, die entspre- chende Kontrollleuchte blinkt: Nach Ablauf der vorgewählten Zeit erlischt die Kontrollleuchte und das gewählte Waschprogramm startet.30
Gewebeart undVerschmutzungsgradWaschpr-ogrammeTe m p -eraturWaschm itte lWeichspülerFunktionFlecken/B le ichm ittelProgram-mdauer(M in.)Beschreibung desWaschprogrammsVorw. Hauptw.StandardB a um w olle: Stark verschmutzteKochwäsche (Bettücher,Tischdecken usw.) 90°C Vorwäsche, Hauptw äsche,Spülen, Zwischen- undEndschleudernBaum wolle: Stark verschmutzteKochwäsche (Bettücher,Tischdecken usw.) 90°C Mild/Normal Hauptwäsche, Spülen,Zw ischen- und EndschleudernB a um w olle: Weißwäsche undwiderstandsfähige, starkverschmutzte Buntwäsche 60°C Mild/Normal Hauptwäsche, Spülen,Zw ischen- und EndschleudernB a um w olle: Weißwäsche undempfindliche, stark verschmutzteBuntwäsche 40°C Mild/Normal Hauptwäsche, Spülen,Zw ischen- und EndschleudernB a um w olle: Leicht verschmutzteWeißwäsche und empfindlicheBuntwäsche (Oberhemden,Maschenware usw.) 40°C Mild/Normal Hauptwäsche, Spülen,Zw ischen- und EndschleudernSynthetik: Stark verschmutzte,farbechte Buntwäsche(Babywäsche usw.) 60°C M ild Hauptwäsche, Spülen,Knitterschutz oder sanftesSchleudernSynthetik: Stark verschmutzte,farbechte Buntwäsche(Babywäsche usw.) 40 °C M ild Hauptwäsche, Spülen,Knitterschutz oder sanftesSchleudernSynthetik: EmpfindlicheBuntwäsche (leichtverschmutzte Wäsche aller Art). 40 °C M ild Hauptwäsche, Spülen,Knitterschutz oder sanftesSchleudernW olle 40°C Hauptwäsche, Spülen undsanftes SchleudernSehr empfindliche Stoffe(Gardinen, Seide, Viskose, usw.) 30°C Hauptwäsche, Spülen,Knitterschutz oder abpumpenTime 4 youB a um w olle: Weißwäsche undwiderstandsfähige, starkverschmutzte Buntwäsche 60°C Hauptwäsche, Spülen,Zw ischen- und EndschleudernB a um w olle: Leicht verschmutzteWeißwäsche und empfindlicheBuntwäsche (Oberhemden,Maschenware usw.) 40°C Hauptwäsche, Spülen,Zw ischen- und EndschleudernSynthetik: Em pfin dlicheBuntwäsche (leichtverschmutzte W äsche aller Art).
Hauptwäsche, Spülen undsanftes SchleudernSynthetik: Em pfin dlicheBuntwäsche (leichtverschmutzte W äsche aller Art). 30°C 30Hauptwäsche, Spülen undsanftes SchleudernSportSportschuhe MAX. 2 Paar.
50Kaltw äsche (ohne Waschmittel),Hauptwäsche, Spülen undsanftes SchleudernStoffe für Sportbekleidung(Train ingsan züge, Sp o rth osen u s w .) 30°C Hauptwäsche, Spülen,Zwischen- und EndschleudernTEILPROGRAMM E Spülen Mild/Normal Spülen und Schleudern SchleudernAbpumpen und SchleudernAbpumpen Abpumpen Inbetriebnahme und Programme Programmtabelle Anmerkungen -Bei den Programmen 8 - 9 sollte eine Beladungsmenge von 3,5 kg nicht überschritten werden. -Bei dem Programm 13 sollte eine Beladungsmenge von 2 kg nicht überschritten werden. -Zum Knitterschutz: siehe "Bügelleicht", auf nebenstehender Seite. Bei den in der Tabelle aufgeführten Daten handelt es sich um Richtwerte. Spezialprogramm Schnelle Wäsche (Programm 11 für Kunstfasern) Kurzprogramm für die tägliche Wäsche leicht verschmutzter Teile: in nur 30 Minuten, zur Einsparung von Zeit und Energie. Stellen Sie dieses Waschprogramm (11 bei 30°C) ein, dann können, bei einer maximalen Lademenge von 3 kg, Gewebe unterschiedlicher Art (mit Ausnahme von Wolle und Seide) zusammen gewaschen werden. Es ist ratsam, flüssige Waschmittel einzusetzen. Kurz zusammengefasst: Waschprogramm starten
1. Schalten Sie den Waschvollautomaten durch Druck
auf die Taste ein. Alle Kontrollleuchten leuchten für einige Sekunden auf, und erlöschen kurz darauf wieder. Die Kontrollleuchte ON/FÜLLFENSTER GESPERRT schaltet auf Blinklicht.
2. Wäsche einfüllen und Füllfenster schließen.
3. Stellen Sie das gewünschte Programm mittels des
Wahlschalters PROGRAMME ein.
4. Einstellen der Waschtemperatur (siehe Seite 31).
5. Einstellen der Schleudergeschwindigkeit (siehe Seite 31).
6. Waschmittel und Zusätze einfüllen (siehe Seite 32).
7. Programm durch Druck auf die Taste START/RESET
in Gang setzen. Um dieses zu löschen, Taste START/RESET für mindestens 2 Sekunden gedrückt halten.
8. Ist das Waschprogramm abgelaufen schaltet die
Kontrollleuchte ON/FÜLLFENSTER GESPERRT auf Blinklicht, was anzeigt, dass das Fenster geöffnet werden kann. Nehmen Sie die Wäsche heraus und lassen Sie das Füllfenster leicht offen stehen, damit die Trommel trocknen kann. Die Waschmaschine nun durch Druck auf die Taste ausschalten.31
Funktionen Wirkung Anleitungen zur AnwendungAktiv mit denProgrammen:Delay Timer(Startvorwahl)Start kann bis zu 9Std. verschobenwerden.Drücken Sie die Taste so oft, bis die Kontrollleuchte dergewünschten Zeitverschiebung aufleuchtet.Ein fünfter Tastendruck deaktiviert die Funktion.NB: Ist die Taste START/RESET einmal gedrückt, kann dergewählte Zeitverschiebungswert nur noch herabgesetzt werden. Alle FlekenBleichzyklus, zurEntfernung auchhartnäckigsterFlecken.Vergessen Sie nicht, dass das Bleichmittel in die Zusatzkammer 4eingegeben werden muss (siehe Seite 32 Nicht mit der Funktion BÜGELLEICHT zu kombinieren.2, 3, 4, 5,Spülen.BügelleichtReduziert dieKnitterbildung underleichtert so dasBügeln.Wurde diese Funktion eingestellt, werden die Programme 4, 5, 7unterbrochen, das Wasser wird nicht abgepumpt, die Wäschebleibt im Wasser liegen (Knitterschutz), und die Kontrollleuchte derSpülphase schaltet auf Blinklicht:- um den Waschgang zu beenden, Taste START/RESET drücken;- nur das Wasser abpumpen: Knopf auf das entsprechende Symbol drehen und die Taste START/RESET drücken.Nicht mit der Funktion FLEKEN zu kombinieren.3, 4, 5, 7, 8,9, 10,Spülen.ExtraspülenErhöht dieWirksamkeit desSpülgangs.Empfehlenswert bei voller Gerätebeladung und hoherWaschmitteldosierung.1, 2, 3, 4,5, 8, 9, 10,12, 13Spülen. Individualisierungen
Einstellen der Temperatur Durch Drehen des Wahlschalters TEMPERATUR wird die Waschtemperatur eingestellt. (siehe Programmtabelle auf Seite 30). Die Temperatur kann bis auf Kaltwäsche ( ) herabgesetzt werden. Einstellen der Schleuder Durch Drehen des Wahlschalters SCHLEUDER wird die Schleudergeschwindigkeit des gewählten Waschprogramms eingestellt. Folgende Höchstgeschwindigkeiten sind für die einzelnen Programme vorgesehen: Waschprogramme Höchstgeschwindigkeit Baumwolle 800 U/min Kunstfasern 800 U/min Wolle 600 U/min Seide no Die Schleudergeschwindigkeit kann herabgesetzt; durch Wahl des Symbols kann die Schleuder gänzlich ausge- schlossen werden. Der Waschvollautomat verhindert automatisch ein höheres Schleudern, falls die für das entsprechende Programm vorgeschriebene Schleuderdrehzahl überstiegen wird. Anmerkungen: Um zu starke Vibrationen, bzw. eine Unwucht beim Schleudern, zu vermeiden, sorgt das Gerät für eine gleichmäßige Verteilung der Wäscheladung durch eine laufende Rotation der Trommel bei einer etwas höheren Geschwindigkeit, als die des Waschgangs. Sollte es trotz mehrerer Versuche nicht gelingen, die Wäschladung gleichmäßig zu verteilen, schleudert das Gerät die Wäsche bei reduzierter Schleudergeschwindigkeit. Funktionen Die verschiedenen Waschfunktionen, die Ihnen Ihr Waschvollautomat bietet, ermöglichen es Ihnen, hygienisch saube- re und weiße Wäsche zu erhalten, die Ihren Wünschen entsprechen. Aktivierung der Funktionen:
1. Die Taste der gewünschten Funktion gemäss untenstehender Tabelle drücken;
2. Das Einschalten bzw. Aufleuchten der entsprechenden Taste zeigt an, dass die Funktion aktiviert wurde.
Anmerkung: Sollte die Taste jedoch auf Blinklicht schalten, bedeutet dies, dass die Funktion zu dem eingestellten Programm nicht zugeschaltet werden kann.32
Waschmittelschublade Ein gutes Waschergebnis hängt auch von einer korrektenWaschmitteldosierung ab: Eine zu hohe Dosierungbedeutet nicht unbedingt reinere Wäsche, sie trägt nurdazu bei, die Maschineninnenteile zu verkrusten und dieUmwelt zu belasten.Schublade herausziehenund Waschmittel oderZusätze wie folgt einfüllen:In Kammer 1: Waschpulver für die Vorwäsche(kein Flüssigwaschmittel)Vergewissern Sie sich vor Einfüllen des Waschmittels,dass die Zusatzkammer 4 nicht eingesetzt wurde.In Kammer 2: Waschmittel für die Hauptwäsche(Waschpulver oder Flüssigwaschmittel)Flüssigwaschmittel nur kurz vor dem Start einfüllen.In Kammer 3: Zusätze (Weichspüler usw.)Der Weichspüler darf das Gitter nicht übersteigen.Zusätzliche Kammer 4: Bleichmittel Verwenden Sie keine Handwaschmittel, sie verursa- chen eine zu hohe Schaumbildung. Bleichen Normale Bleichmittel sind für strapazierfähige Weißwäsche zu verwenden, milde Bleichmittel dagegen für Buntwäsche, Feinwäsche und Wolle.Mitgelieferte, zusätzlicheKammer 4 in Kammer 1einsetzen. Bei der Dosie-rung des Bleichmittels darfder auf dem Zentralstift mit"max" gekennzeichneteHöchststand (siehe Abbil-dung) nicht überschrittenwerden.Soll nur ein Bleichzyklus allein durchgeführt werden, danngeben Sie das Bleichmittel in die zusätzliche Kammer 4,stellen Sie die Funktion Spülen und schalten die Funktion Flecken hinzu (siehe Seite 31). Um während des Waschgangs zu bleichen, geben Siedas Waschmittel und die Zusätze ein; wählen dasgewünschte Programm und schalten die FunktionFlecken hinzu (siehe Seite 31).Die Verwendung der zusätzlichen Kammer 4 schließtdie Vorwäsche aus. Vorsortieren der Wäsche Sortieren Sie die Wäsche nach:- Gewebeart / Waschetikettensymbol- und Farben: Buntwäsche von Weißwäschetrennen. Entleeren Sie alle Taschen. Das angegebene Gewicht, das sich auf die maxima-le Ladung an Trockenwäsche bezieht, sollte nichtüberschritten werden:Widerstandsfähige Gewebe: max 6 kgKunstfasergewebe: max 2,5 kgFeinwäsche: max 2 kgWolle: max 1,5 kgWie schwer ist Wäsche?1 Bettuch 400-500 gr1 Kissenbezug 150-200 gr1 Tischdecke 400-500 gr1 Bademantel 900-1.200 gr1 Handtuch 150-250 gr Besondere Wäscheteile Gardinen:Gardinen zusammengefaltet in einemKissenbezug oder in einem netzartigen Beutel wa-schen. Waschen Sie diese allein, ohne das Gesamtge-wicht für halbe Füllung zu übersteigen. Stellen Sie dasProgramm 7 ein, das ein automatisches Ausschließender Schleuder vorsieht.Skijacken und Anoraks: Sind diese mit Gänse-oder Daunenfedern gefüttert, können sie im Wasch-vollautomaten gewaschen werden. Ziehen Sie die Teileauf links, achten Sie auf eine maximale Beladung von2/3 kg, wiederholen Sie 2/3 Spülgänge und stellen Siedie Schleuder auf Schonschleudern ein.Wolle: Verwenden Sie Spezialwaschmittel; Lade-menge von 1,5 kg bitte nicht überziehen. Waschmittel und Wäsche
Vorsichtsmaßregeln und Hinweise Der Waschvollautomat wurde nach den strengsten internationalen Sicherheitsvorschriften entworfen und gebaut. Nachstehende Hinweise werden aus Sicher- heitsgründen geliefert und sollten aufmerksam gelesen werden. Allgemeine Sicherheit Dieses Gerät wurde für den nicht professionellen Einsatz im privaten Haushalt konzipiert und seine Funktionen dürfen nicht verändert werden. Der Waschvollautomat darf nur von Erwachsenen und gemäß den Anleitungen dieses Handbuchs bedient werden. Berühren Sie das Gerät nicht, wenn Sie barfuß sind, und auch nicht mit nassen oder feuchten Händen oder Füßen. Ziehen Sie den Gerätestecker nicht am Kabel aus der Steckdose, sondern nur am Stecker selbst. Öffnen Sie die Waschmittelschublade nicht, wenn das Gerät in Betrieb ist. Berühren Sie nicht das Ablaufwasser, es kann sehr heiß sein. Öffnen Sie das Füllfenster nicht mit Gewalt: Der Sicherheits-Schließmechanismus könnte hierdurch beschädigt werden. Bei etwaigen Störungen versuchen Sie bitte nicht, Innenteile selbst zu reparieren. Halten Sie Kinder stets von dem in Betrieb befindlichen Gerät fern. Während des Waschgangs kann das Füllfenster sehr heiß werden. Muss der Waschvollautomat versetzt werden, sollten hierfür mindestens 2/3 Personen verfügbar sein. (Vorsich- tig vorgehen). Versuchen Sie es niemals allein, das Gerät ist äußerst schwer. Vergewissern Sie sich, dass die Trommel völlig leer ist, bevor Sie die Wäsche einfüllen. Entsorgung Entsorgung des Verpackungsmaterials: Befolgen Sie die lokalen Vorschriften, Verpackungs- material kann wiederverwertet werden. Gemäß der Europäischen Richtlinie 2002/96/EC über Elektro- und Elektronik-Altgeräte dürfen Elektro- haushalts-Altgeräte nicht über den herkömmlichen Haushaltsmüllkreislauf entsorgt werden. Altgeräte müssen separat gesammelt werden, um die Wiederver- wertung und das Recycling der beinhalteten Materialien zu optimieren und die Einflüsse auf die Umwelt und die Gesundheit zu reduzieren. Das Symbol durchgestri- chene Mülltonne auf jedem Produkt erinnert Sie an Ihre Verpflichtung, dass Elektrohaushaltsgeräte gesondert entsorgt werden müssen. Endverbraucher können sich an Abfallämter der Ge- meinden wenden, um mehr Informationen über die korrekte Entsorgung ihrer Elektrohaushaltsgeräte zu erhalten. Energie sparen und Umwelt schonen Technologie im Dienste der Umwelt Glauben Sie, durch das Füllfenster hindurch wenig Wasser zu sehen? Dank der neuen Indesit-Technik genügt die halbe Wassermenge für eine maximale Sauberkeit: eine Maßnah- me die zum Schutze der Umwelt angestrebt wurde. Waschmittel, Wasser, Energie und Zeit sparen Verschwendung von Strom, Wasser, Waschmittel und Zeit kann man vermeiden, indem man die Waschma- schine mit der empfohlenen Höchstwäschemenge benutzt. Bei einer vollen Auslastung Ihres Waschvoll- automaten können Sie bis zu 50% Energie sparen. Vorwäsche ist nur bei stark verschmutzter Wäsche erforderlich. Durch Vermeidung einer solchen kann Waschmittel, Zeit, Wasser und 5-15% Energie gespart werden. Flecken sollten mit einem Fleckenmittel vorbehandelt werden, oder weichen Sie die Wäsche vor der Wäsche ein. Hierdurch können hohe Waschtemperaturen vermie- den werden. Ein 60°C-Programm anstelle eines 90°C- Programms, oder ein 40°C-Programm anstelle eines 60°C-Programms hilft bis zu 50% Energie zu sparen. Dosieren Sie Waschmittel sparsam je nach Wasser- härte, Verschmutzungsgrad und Wäschemenge, um die Umwelt nicht über Gebühr zu belasten: obwohl sie biologisch abbaubar sind, beinhalten Sie dennoch Stoffe, die die Umwelt belasten. Auch Weichmacher sollten höchst sparsam eingesetzt werden. Waschen Sie am späten Nachmittag oder in den ersten Morgenstunden, hierdurch tragen sie dazu bei, die Belastung der Elektrizitätswerke zu mindern. Die Option Delay Timer' (siehe Seite 31) hilft Ihnen in dieser Hinsicht außerordentlich. Soll die Wäsche in einem Wäschetrockner getrocknet werden, dann stellen Sie eine hohe Schleuder- geschwindigkeit ein. Je trockener die Wäsche ge- schleudert wird, desto niedriger ist der zum Trocknen erforderliche Energieverbrauch.34
Reinigung und Pflege Wasser- und Stromversorgung abstellen Wasserhahn nach jedem Waschvorgang zudrehen. Hierdurch wird der Verschleiß der Wasseranlage verringert und Wasserlecks vorgebeugt. Ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose, bevor Sie Ihren Waschvollautomaten reinigen. Reinigung des Gerätes Die Gehäuseteile und die Teile aus Gummi können mit einem mit warmer Spülmittellauge angefeuchteten Tuch gereinigt werden. Vermeiden Sie Löse- und Scheuermittel. Reinigung der Waschmittelschublade Heben Sie die Schublade leicht an und ziehen Sie sie nach vorne hin heraus (siehe Abbildung). Spülen Sie diese regelmä- ßig unter fließendem Wasser gründlich aus. Pflege der Gerätetür und Trommel Lassen Sie die Füllfenstertür stets leicht offen stehen, um die Bildung unangenehmer Gerüche zu vermeiden. Reinigung der Pumpe Ihr Gerät ist mit einer selbstreinigenden Pumpe ausgerü- stet, eine Wartung ist demnach nicht erforderlich. Es könnte doch einmal vorkommen, dass kleine Gegen- stände (Münzen, Knöpfe) in die zum Schutz der Pumpe dienende Vorkammer (befindlich unter der Pumpe) fallen. ! Vergewissern Sie sich, dass der Waschgang abge- schlossen ist und ziehen Sie den Stecker heraus. Vergewissern Sie sich, dass der Waschgang abge- schlossen ist und ziehen Sie den Stecker heraus. Zugang zur Vorkammer:
1. Die Abdeckung (befind-
lich an der Gerätefront) mit Hilfe eines Schrauben- ziehers abnehmen (siehe Abbildung); 2.den Deckel gegen den Uhrzeigersinn abdrehen (siehe Abbildung): es ist ganz normal, wenn etwas Wasser austritt;
3. das Innere gründlich reinigen;
4. den Deckel wieder aufschrauben;
5. die Abdeckung wieder anbringen. Stellen Sie hierbei
sicher, dass die Haken in die Schlitze eingreifen, bevor Sie die Abdeckung fest andrücken. Kontrolle des Wasserzulaufschlauchs Kontrollieren Sie den Zulaufschlauch mindestens einmal im Jahr. Weist er Risse bzw. Brüche auf, muss er ausgetauscht werden. Der starke Druck während des Waschprogramms könnte zu plötzlichem Platzen führen. Verwenden Sie niemals bereits gebrauchte Schläuche.35
Es kann immer einmal vorkommen, dass Ihr Waschvollautomat nicht funktioniert. Bevor Sie sich an den Technischen Kundendienst wenden (siehe Seite 36), vergewissern Sie sich zuerst, ob es sich nicht um eine Kleinigkeit handelt, die Sie selbst beheben können. Ziehen Sie hierzu nachstehendes Verzeichnis zu Rate. Störungen und Abhilfe Störungen: Der Waschvollautomat schaltet sich nicht ein. Der Waschgang startet nicht. Der Waschvollautomat lädt kein Wasser. Der Waschvollautomat lädt laufend Wasser und pumpt es laufend ab. Der Waschvollautomat pumpt nicht ab und schleudert nicht. Der Waschvollautomat vibriert zu stark während des Schleu- derns. Der Waschvollautomat ist undicht. Die Kontrollleuchte ON/FÜLL- FENSTER GESPERRT und minde- stens eine weitere Kontrollleuchte blinken in raschen Abständen. Es bildet sich zu viel Schaum. Mögliche Ursachen / Lösungen: Der Stecker steckt nicht in der Steckdose, oder nicht so, dass der Kontakt hergestellt wird. Der Strom ist ausgefallen. Das Füllfenster ist nicht richtig geschlossen. Die Taste wurde nicht gedrückt. Die Taste STARTRESET wurde nicht gedrückt. Der Wasserhahn ist nicht auf. Es wurde ein verzögerter Start gewählt (Delay Timer, siehe Seite 31). Der Zufuhrschlauch ist nicht am Wasserhahn angeschlossen. Der Schlauch ist geknickt. Der Wasserhahn ist nicht auf. Es ist kein Wasser da. Der Druck ist unzureichend. Die Taste START/RESET wurde nicht gedrückt. Der Ablaufschlauch befindet sich nicht auf der vorgeschriebenen Höhe, d.h.
65 - 100 cm vom Boden (siehe Seite 27).
Das Schlauchende liegt unter Wasser (siehe Seite 27). Der Mauerablauf wurde nicht mit einer Entlüftungsöffnung versehen. Konnte die Störung durch diese Kontrollen nicht behoben werden, dann drehen Sie den Wasserhahn zu, schalten das Gerät aus und fordern den Kundendienst an. Falls Sie in einer der obersten Etagen eines Gebäudes wohnen, kann es vorkommen, dass sich im Syphon ein Vakuum bildet, und der Waschvollautomat ständig Wasser ansaugt und wieder abpumpt. Zur Lösung dieser Probleme bietet der Handel spezielle Syphonventile. Das Programm siehe kein Abpumpen vor: bei einigen Programmen muss diese Funktion manuell gestartet werden (siehe Seite 30). Die Option Bügelleicht' wurde eingestellt: zur Beendung des Programms Taste START/RESET drücken (siehe Seite 31). Der Ablaufschlauch ist geknickt (siehe Seite 27). Die Ablaufleitung ist verstopft. Die Trommel wurde bei der Installation nicht korrekt befreit (siehe Seite 26). Der Waschvollautomat steht nicht eben (siehe Seite 26). Der Waschvollautomat steht zu eng zwischen der Wand und einem Möbel (siehe Seite 26). Der Zulaufschlauch wurde nicht ordnungsgemäß aufgeschraubt (siehe Seite 26). Die Waschmittelschublade ist verstopft (zur Reinigung siehe Seite 34). Der Ablaufschlauch wurde nicht ordnungsgemäß befestigt (siehe Seite 27). Schalten Sie das Gerät aus und ziehen Sie den Netzstecker; warten Sie daraufhin ca. 1 Minute und schalten Sie es wieder ein. Bleibt die Störung bestehen, kontaktieren Sie bitte den Kundendienst. Das Waschmittel ist für Waschmaschinen nicht geeignet (es muss mit der Aufschrift "Für Waschmaschinen", "Für Handwäsche und Waschmaschinen" usw. versehen sein. Es wurde zu hoch dosiert.36
Bevor Sie sich an den Kundendienst wenden: Kontrollieren Sie zuerst, ob das Problem nicht allein gelöst werden kann (siehe Seite 35); Starten Sie das Programm erneut, um sicherzustellen, dass die Störung auch wirklich behoben wurde; Ist dies nicht der Fall, dann kontaktieren Sie den autorisierten Kundendienst unter der auf dem Garantie- schein aufgedruckten Telefonnummer. Wenden Sie sich auf keinen Fall an nicht autorisierte Techniker. Geben Sie bitte Folgendes an: die Art der Störung; das Maschinenmodell (Mod.); die Seriennummer (S/N). Diese Daten entnehmen Sie bitte dem auf der Rückseite der Maschine befindlichen Typenschild. Kundendienst37
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