Engineer Master II DG2022AS3AJBK - Uhr Ball - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Eigenschaften | Details |
|---|---|
| Marke | Ball |
| Modell | Engineer Master II DG2022AS3AJBK |
| Uhrwerkstyp | Automatikwerk |
| Gehäusematerial | Edelstahl |
| Gehäusedurchmesser | 40 mm |
| Gehäusedicke | 13,5 mm |
| Wasserbeständigkeit | 100 Meter |
| Glasart | Saphir |
| Zusätzliche Funktionen | Datumsanzeige |
| Verwendung | Tauch- und Abenteureruhr |
| Wartung | Empfohlen alle 3 bis 5 Jahre für das Uhrwerk |
| Sicherheit | Stoßfest, ISO-konform |
| Garantie | 2 Jahre |
| Lieferumfang | Präsentationsbox, Dokumentation |
Häufig gestellte Fragen - Engineer Master II DG2022AS3AJBK Ball
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BEDIENUNGSANLEITUNG Engineer Master II DG2022AS3AJBK Ball
Um die Garantiezeit um ein zusätzliches Jahr zu verlängern, registrieren Sie sich bitte innerhalb von 90 Tagen nach dem Kauf auf unserer Website unter der Adresse
www.ballwatch.com
Inhalt
Herzlichen Glückwunsch 3
Die Marke und ihre Philosophie 4
Die „BALL’S TIME“ 5
Leistungsstärke 6
Magnetismus 8
Schweizer Leuchttechnologie 10
Bedienungsanleitung 12
-
Uhr mit Handaufzug 12
-
Uhr mit Automatikaufzug 13
-
Chronograph mit Automatikaufzug 15
-
Chronograph mit Automatikaufzug 17 und Mondphasenanzeige
-
Eindrücker-Chronograph 18
-
Chronograph mit Automatikaufzug und GMT-Funktion 19
-
Slide Chronograph 20
-
Amortiser®-Stoßsicherungssystem 22
-
Skalierungen des Chronographen 24
-
Linearer Dreifachkalender 32
-
GMT 33
-
Dual Time 34
-
World Time 36
-
24-Stunden-Anzeige (UTC oder GMT) 38
-
Chronometerzertifikat 39
-
SpringLOCK ^® 41
-
Gangreserve 42
-
Mondphasen 43
- TMT 45
- Drehbare Lünette 46
- Patentiertes Kronenschutzsystem 47
- A-PROOF® -System 48
- Sonnenaufgang/Sonnenuntergang 50
Wartung Ihrer BALL-Uhr 52
Optimale Sicherheit 54
Entsorgung und Kundendienst 55
Internationale BALL-Garantie 55
Internationale Kundendienstzentren 56
Herzlichen Glückwunsch
Wir möchten Ihnen herzlich zum Kauf Ihrer BALL-Uhr gratulieren und Ihnen für Ihr Vertrauen in unser Unternehmen, eine Schweizer Marke, die zu den namhaftesten der Welt gehört, danken. Von nun an tragen Sie eine leidenschaftliche Hommage an die Geschichte der amerikanischen Eisenbahn am Handgelenk.
Jede BALL-Uhr wird vollständig in der Schweiz gefertigt und ist so konzipiert, dass sie höchsten Ansprüchen gerecht wird. Die Materialien, die wir verwenden, verleihen unseren Uhren eine herausragende Haltbarkeit selbst unter besonders widrigen Bedingungen.
Ihre Uhr wurde vor dem Verkauf strengen Kontrollen unterzogen. Um eine perfekte Funktion sicherzustellen, empfehlen wir Ihnen, sich an die in dieser Bedienungsanleitung (alle Bedienungsanleitungen sind auch auf unserer Website www.ballwatch.com – Customer Service verfügbar) gegebenen Empfehlungen zu halten.
Wir bedanken uns noch einmal für Ihr Vertrauen.
Ihre BALL Watch Company
Die Marke und ihre Philosophie
Freiheit. Die Freiheit ist das, wonach die Menschen streben: der freie Wille und die Gelegenheit, ihre Träume zu verwirklichen.
Das amerikanische Eisenbahnwesen brachte der Neuen Welt ebenjene Freiheit, die Möglichkeit zu reisen und neue Grenzen zu erforschen. Die mächtigen Lokomotiven weckten den Abenteuergeist des amerikanischen Volks, und jene Männer, die das Eisenbahnnetz aufbauten, wurden zu Helden der Industrialisierung. Die BALL Watch Company war damals ebenso stolz, ihren Beitrag leisten zu können, wie sie sich heute freut, die größten Entdecker der Gegenwart unterstützen zu können.
Die „BALL’S TIME“
Webb C. Ball wird am 6. Oktober 1847 in Fredericktown im US-Bundesstaat Ohio geboren. Früh schon legt er großes Interesse für die exakte Messung der Zeit an den Tag. Als 1883 ein System zur Standardisierung der Zeit eingeführt wird, ist Webb C. Ball der erste Juwelier in Cleveland, der das Zeitsignal des in Washington ansässigen United States Naval Observatory verwendet und damit eine exakte Zeitmessung in Cleveland einführt. Über viele Jahre hinweg sollten die Passanten vor seinem Geschäft stehen bleiben, um ihre Uhren einzustellen. Der Ausdruck „BALL’S TIME“ wird bald schon in ganz Nord-Ohio zum Synonym für absolute Präzision.

Webster Clay Ball, Gründer der BALL Watch Company
Webb C. Ball spielte eine entscheidende Rolle bei der Schaffung von Präzisions- und Zuverlässigkeitsstandards für die Uhren, die von den Eisenbahngesellschaften verwendet wurden, sowie bei der Einführung eines Kontrollsystems, das vorschrieb, dass sämtliche Uhren, die im Eisenbahnbetrieb verwendet wurden, von sachkundigen Uhrmachern überprüft werden mussten. Webb C. Ball entwickelte das erste überzeugende System, das auf breiter Ebene akzeptiert wurde. Dieses System legte jedoch nicht nur die Normen fest, nach denen sich die Eisenbahngesellschaften richteten, sondern es trug auch zur Einführung einer präzisen und einheitlichen Zeitmessung bei. Und schließlich war es auch sein System, das dafür sorgte, dass die im Bahnverkehr verwendete Uhrzeit und die verwendeten Uhren als echte „STANDARDS“ anerkannt wurden, wenn es einer präzisen Uhrzeit bedurfte.
Leistungsstärke
Alle Uhren der BALL Watch Company sind so konzipiert, dass sie unserem Leitsatz entsprechen:
Seit 1891 Präzision unter widrigsten Bedingungen.
Gehäuse:
Für die Gehäuse unserer Uhren werden ganz unterschiedliche Materialien wie Edelstahl von höchster Qualität, Titan und Gold bis hin zu mit amorphem Kohlenstoff – oder DLC (Diamond-Like Carbon) – beschichtetem Metall verwendet. Die Automatikuhren der Kollektionen Engineer Hydrocarbon, Engineer Master II und Engineer II sind mit einem speziellen antimagnetischen Innengehäuse aus Weicheisen versehen.
Uhrenglas:
Die Uhren werden mit entspiegelten Saphirgläsern versehen.
Stoßfestigkeit:
Alle BALL-Uhren sind so konzipiert, dass sie einem Stoßfestigkeitstest gemäß ISO-Norm 1413 standhalten, bei dem eine Maschine zum Einsatz kommt, die einen Aufprall nach einem freien Fall aus einem Meter Höhe auf einen harten Holzboden simuliert. Die Modelle der Kollektion Engineer Hydrocarbon werden einem noch strengeren Test unterzogen, bei dem 7.500 G auf die Uhren einwirken. Dadurch wird eine noch höhere Stoßfestigkeit sichergestellt.
Uhrwerk:
BALL arbeitet mit den besten Herstellern von Schweizer Uhrwerken zusammen, um unter strengsten Bedingungen äußerst präzise und zuverlässige
Uhrwerke zu entwickeln. Anschließend werden die BALL-Uhren dahingehend reguliert und angepasst, dass sie dem „BALL Standard“ entsprechen.
Zifferblattbeleuchtung:
Selbstleuchtende Mikroröhrchen, die mit Gas (1) gefüllt sind, sorgen dafür, dass sich unsere Uhren selbst in völliger Dunkelheit und unter widrigsten Bedingungen ausgezeichnet ablesen lassen. Diese Leuchtquelle, die bei allen BALL-Uhren zum Einsatz kommt, erfordert weder Batterien noch eine Lichtquelle jeglicher Art und hat eine Lebensdauer von bis zu 25 Jahren. Die Leuchtintensität der H₂-Gas-Mikroröhrchen kann sich im Laufe der Jahre abschwächen. In diesem Fall ist ein Austausch des Zifferblatts möglich. Bei den meisten Modellen der Kollektion Engineer Hydrocarbon sind die Angaben auf der Lünette mit einer Leuchtfarbe beschichtet, die das Licht, dem sie tagsüber ausgesetzt ist, speichert und anschließend wieder abgibt.
Wasserdichtigkeit:
Die BALL-Uhren sind je nach Modell bis in eine Tiefe zwischen 30 m und 3.000 m wasserdicht. Die Wasserdichtigkeit einer Uhr kann sich verringern, wenn die Krone nicht korrekt verschraubt ist. Das patentierte Kronenschutzsystem, mit dem die Modelle der Kollektion Engineer Hydrocarbon versehen sind, stellt sicher, dass die Krone nach jeder Benutzung wieder in die richtige Position zurückkehrt.
| DRUCKFEST | WASSERDrecht | |||||
| Keine | Nein | × | × | × | ||
| 3 ATM | 30m | √ | √(wachung) | × | ||
| 5 ATM | 50m | √ | √ | × | ||
| 10 ATM | 100m | √ | √ | × | ||
| Über 20 ATM | Über 200 m | √ | √ | √ |
Magnetismus
Um das Jahr 600 v. Chr. beobachteten die Griechen erstmals das Phänomen des Magnetismus. Der natürliche Magnetstein Fe O, ein schwarzes Eisenoxid, wurde in der Provinz Magnesia in der Türkei entdeckt.
Die Magnetfelder, die von natürlichen Magneten erzeugt werden, sind normalerweise zu schwach, um die Präzision einer Mechanikuhr zu beeinträchtigen. Anders verhält es sich jedoch mit künstlichen, vom Menschen erzeugten Magnetfeldern. Wo laufen wir im Alltag Gefahr, auf Magnetfelder zu treffen? In der Nähe von Fernsehern, Stereoanlagen und Radios in unserem Wohnzimmer. Wenn wir in Kontakt mit den zahllosen kleinen Elektromotoren kommen, die mehr oder weniger überall in unseren Häusern verstreut sind. Beim Kontakt mit Autotüren, Kühlschränken oder Hifi-Möbeln. In der Nähe des Telefons oder des Computermonitors auf unserem Schreibtisch. Und in Lokomotiven. Schon ein noch so kurzer Kontakt mit diesen Gegenständen genügt, um eine mechanische Uhr zu magnetisieren.

Schematische Ansicht eines antimagnetischen Gehäuses einer BALL-Uhr
Die Uhren der Linien Engineer Hydrocarbon, Engineer Master II und Engineer II besitzen herausragende antimagnetische Gehäuse aus korrosionsbeständigem ferritischem Edelstahl. Im Übrigen wird das Uhrwerk dieser Uhren durch eine Weicheisenhülle geschützt, die aus einer Platte auf der Rückseite, einem Ring, der das Uhrwerk umschließt, und dem Zifferblatt besteht. Durch dieses Material, verstärkt durch die Form des Gehäuses, wird verhindert, dass Magnetfelder bis zum Uhrwerk vordringen und seine Präzision beeinträchtigen.
Aber was genau bedeutet die Bezeichnung „antimagnetisch“? Nach der bestehenden Norm gilt folgende Definition: Wenn eine mechanische Uhr nicht stehenbleibt, wenn sie einem Magnetfeld mit einer Stärke von 4.800 A/m ausgesetzt wird, und ihr Gang im Anschluss um nicht mehr als 30 Sekunden abweicht, kann sie als „antimagnetisch“ bezeichnet werden. Diesen Standard übertrifft die Kollektion Engineer Hydrocarbon mit einem garantierten Schutz von bis zu 12.000 A/m bei Weitem, während einige BALL Uhren sogar bis 80.000 A/m geschützt sind.
Schweizer Leuchttechnologie

Die Schweizer Uhrenindustrie hat viel geforscht, um dafür zu sorgen, dass sich die Uhren auch in der Dunkelheit ablesen lassen. Das Aufbringen von Leuchtfarben, die zunächst durch Radium und später durch Tritium aktiviert wurden, auf Zifferblatt und Zeiger war zur Zeit des Ersten Weltkriegs ein gängiges Verfahren, das die
Hersteller jedoch nicht vollkommen überzeugte. Nach einem Vierteljahrhundert der Forschung und Entwicklung ist die BALL Watch Company stolz, eine innovative Schweizer Lasertechnologie präsentieren zu können, die als beste derzeit verfügbare Alternative gilt: selbstleuchtende H₃-Gas-Mikroröhrchen, die für eine ausgezeichnete Ablesbarkeit der Uhr in der Dunkelheit und unter widrigsten Bedingungen sorgt. Mit ihrer Hilfe lässt sich das Zifferblatt nachts um 100 Mal besser ablesen als bei den gängigen Tritium-Leuchtfarben. Die H₃-Gasröhrchen leuchten

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Mikrozirchen Ausstaltung für das Mikrozirchen Mikrozirchen Loch im ZeigerDarstellung der Fixierung der Mikroröhrchen auf Zeigern und Zifferblatt
H_3 -Gasröhrchen leuchten ununterbrochen bis zu 25 Jahre lang, wobei sie weder Batterien benötigen noch unter einer externen Lichtquelle aufgeladen oder mithilfe eines Drückers aktiviert werden müssen. Der Nutzer kann sowohl im Hellen als auch in vollkommener Dunkelheit schnell und gefahrlos die Uhrzeit ablesen, ohne dass seine Augen sich erst dem Umgebungslicht anpassen müssen.
Bei der Schweizer H-Technologie wird Tritium unter sicheren Bedingungen in der sehr stabilen Form eines reinen Gases im Inneren eines Hohlkörpers aus Mineralglas eingeschlossen. Die Oberfläche dieses Glases ist mit einem Leuchtstoff beschichtet. Wird dieser durch die vom Tritium emittierten Elektronen aktiviert, entsteht ein kaltes Leuchten. Dabei passiert das Gleiche wie in der Bildröhre eines Fernsehers, wenn der von der Kathode ausgehende Elektronenstrahl auf den Bildschirm trifft.
Die Leuchtintensität der H _3 -Gasmikroröhrchen kann im Laufe der Jahre nachlassen. In diesem Fall lässt sich einfach das Zifferblatt austauschen.
Bedienungsanleitung
[Die aktuellsten Informationen finden Sie in der Online-Bedienungsanleitung auf unserer Website www.ballwatch.com unter der Rubrik Customer Service.]
1. Uhr mit Handaufzg
Position [1]: Normale Position und Position für Handaufzug
Position [2] : Einstellen der Uhrzeit
- Aufzug: Eine Uhr mit Handaufzug wird aufgezogen, indem die Krone in Position [1] im Uhrzeigersinn gedreht wird. Das Uhrwerk ist vollständig aufgezogen, wenn sich die Krone nicht mehr weiterdrehen lässt. Versuchen Sie bitte nicht, die Krone über den Anschlag hinaus weiterzudrehen. Eine Uhr mit Handaufzug muss regelmäßig, idealerweise einmal pro Tag, aufgezogen werden.
- Einstellen der Uhrzeit: Um die Uhrzeit einzustellen, ziehen Sie die Krone in Position [2]. Drücken Sie die Krone in Position [1] zurück, wenn die gewünschte Uhrzeit angezeigt wird.
2. Uhr mit Automatikaufzug
MODELLE: alle außer die in der Rubrik „Uhr mit Handaufzug“ aufgelisteten Modelle
Die Positionen der Krone

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X 0 1 2X = Normale Position
0 = Position für Handaufzug
1 = Einstellen des Wochentags und des Datums
2 = Einstellen der Uhrzeit
- Handaufzug: Wurde die Uhr über einen längeren Zeitraum hinweg nicht getragen, muss das Uhrwerk vor dem Einstellen der Uhrzeit zunächst aufgezogen werden. Schrauben Sie hierfür die Krone im Gegenuhrzeigersinn heraus, sodass sie sich in Position [0] befindet, und drehen Sie sie anschließend 20 bis 30 Mal im Uhrzeigersinn.
- Einstellen der Uhrzeit: Um die Uhrzeit einzustellen, schrauben Sie die Krone im Gegenuhrzeigersinn heraus und ziehen Sie sie in Position [2]. Drücken Sie die Krone in Position [X] zurück, wenn die gewünschte Uhrzeit angezeigt wird. Achten Sie beim Einstellen der Uhrzeit auch darauf, dass das Datum korrekt angezeigt wird. Es muss um Mitternacht weiterspringen. Springt es mittags um, drehen Sie die Zeiger um 12 Stunden weiter.
-
Beachten Sie bitte, dass die Modelle Trainmaster One Hundred Twenty (NM2888) und Trainmaster Flying Scotsman (NM2198) keine Schraubkrone besitzen. Daher unterscheiden sich die Positionen [X] und [0] bei diesen Modellen nicht.
-
Einstellen des Wochentags und des Datums: Am Ende von Monaten, die weniger als 31 Tage haben, muss das Datum von Hand auf den ersten Tag des nachfolgenden Monats gestellt werden. Schrauben Sie hierfür die Krone im Gegenuhrzeigersinn bis zur Position [0] heraus und ziehen Sie sie in Position [1]. Drehen Sie die Krone, um das Datum einzustellen. Bei Uhren, die eine Anzeige des Wochentags besitzen, drehen Sie die Krone entgegen der Richtung, in der das Datum eingestellt wird, um den Wochentag einzustellen.
- Um Schäden am Datumsänderungsmechanismus zu verhindern, wird davon abgeraten, den Wochentag und/oder das Datum zwischen 20 Uhr und 2 Uhr manuell einzustellen.
- Denken Sie daran, die Krone nach jeder Einstellung wieder gut im Uhrzeigersinn zu verschrauben, damit das Gehäuse absolut wasserdicht ist und das Uhrwerk nicht beschädigt wird.
Anmerkungen:
Uhren mit Automatikaufzug beziehen ihre Energie von einer Schwungmasse, die durch die Handgelenkbewegungen des Trägers in Drehung versetzt wird. Die Gangreserve variiert je nach Modell zwischen 38 und 48 Stunden. Ein Aufzug von Hand ist nur dann erforderlich, wenn die Uhr über eine längere Zeit hinweg nicht getragen wurde und stehengeblieben ist.
Je nach Art des Uhrwerks kann ein Mechanikwerk eine Gangabweichung von ein bis zwei Minuten pro Woche aufweisen. Die Präzision einer Uhr hängt sehr stark von der Art ab, wie sie getragen wird.
3. Chronograph mit Automatikaufzug
Siche Anweisungen im Kapitel „Uhr mit Automatikaufzug“, unter Beachtung folgender Änderungen. Minutenzähler
Position [X]- Normale Position Position [0] - Drehposition
Position [1] - Einstellen des Datums und des Wochentags Position [2] - Einstellen der Uhrzeit und Sekundenstopp
2 Drücker:
P1 Drücker bei 2 Uhr: Start/Stopp der Chronographenfunktion P2 Drücker bei 4 Uhr: Nullstellen der Chronographenfunktion

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P1 X 0 1 2 P2 StundenzählerChronographenfunktion: Stellen Sie zunächst sicher, dass sich die Krone in Position [X] befindet und die Chronographenzeiger auf Null stehen.
• P1. Oberer Drücker zum Starten/Stoppen des Chronographen. Mithilfe dieses Drückers lässt sich die Chronographenfunktion starten und stoppen. Durch eine Betätigung des Drückers wird der zentrale Sekundenzeiger in Gang gesetzt. Sobald der Sekundenzeiger das Zifferblatt einmal komplett umrundet hat, setzt sich auch der Minutenzeiger in Gang. Wird der Drücker ein zweites Mal betätigt, werden die Zeiger gestoppt, und durch eine dritte Betätigung des Drückers wird die Zeitmessung wieder gestartet.
• P2. Unterer Drücker zum Nullstellen des Chronographen. Nachdem Sie die Chronographenfunktion mithilfe des oberen Drückers P1 gestoppt haben, betätigen Sie den unteren Drücker P2, um die Zähler auf Null zurückzusetzen. Dieser Drücker funktioniert nur, wenn die Zeitmessung gestoppt ist.
- Chronographensekundenzeiger: Start/Stopp durch Betätigung des oberen Drückers P1. Rückstellung auf Null durch Betätigung des unteren Drückers P2.
- Kleine Sekunde: Die meisten BALL-Chronographen besitzen eine kleine Sekunde, die auf dem Hilfszifferblatt bei 9 Uhr angeordnet ist. Bei den Modellen Trainmaster Cannonball (CM1052) und Engineer Hydrocarbon Magnate Chronograph (CM2098) befindet sich die kleine Sekunde bei 3 Uhr.
- Minutenzähler: Er zeigt die seit dem Start der Chronographenfunktion verstrichenen Minuten an, indem der Zeiger des Zählers nach jeder vollständigen Zifferblattumrundung des Sekundenzeigers um einen Schritt vorrückt. Um ihn auf Null zurückzusetzen, betätigen Sie den Drücker P2.
- Stundenzähler: Er zeigt die seit dem Start der Chronographenfunktion verstrichenen Stunden an, indem der Zeiger des Zählers nach jeweils zwei vollständigen Zifferblattumrundungen des Zeigers des Minutenzählers um einen Schritt vorrückt. Um ihn auf Null zurückzusetzen, betätigen Sie den Drücker P2.
4. Chronograph mit Automatikaufzug und Mondphasenanzeige MODELLE: CM1036
Siehe Anweisungen im Kapitel „Chronograph mit Automatikaufzug“, unter Beachtung folgender Änderungen.
Position [0] - Position für Handaufzug
Position [1]- Einstellen des Monats, des Wochentags und der Mondphasen
Position [2]- Einstellen der Uhrzeit und des kleinen Sekundenzeigers

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P3 P1 X 0 1 2 P23 Drücker:
P1 Drücker bei 2 Uhr: Start/Stopp der Chronographenfunktion
P2 Drücker bei 4 Uhr: Nullstellen der Chronographenfunktion
[P3] Drücker bei 10 Uhr: Einstellen des Wochentags
Chronographenfunktion: Stellen Sie vor der Verwendung zunächst sicher, dass sich die Krone in Position [X] befindet und die Chronographenzeiger auf Null stehen.
- 24-Stunden-Zeiger: Der rote Zeiger zeigt auf dem Hilfszifferblatt bei 9 Uhr mit Tag/Nacht-Anzeige die Militärzeit im 24-Stunden-Format an.
- Anzeige der Mondphasen: Bei 6 Uhr werden die Mondphasen über einen Zeitraum von 29,5 Tagen angezeigt. Stellen Sie die Mondphase ein,
indem Sie die Krone in Position [1] ziehen und sie entgegen dem Uhrzeigersinn drehen. Es empfiehlt sich, zunächst das Datum einzustellen und bei einem Voll- oder Neumond zu beginnen und die Anzeige anschließend um die entsprechende Anzahl der seither verstrichenen Tage weiterzustellen. Um Beschädigungen am Kaliber zu vermeiden, kann die Mondphasenanzeige zwischen 3 Uhr und 4 Uhr nicht korrigiert werden.
- Datumsanzeige: Wochentag und Monat werden in Fenstern bei 12 Uhr angezeigt, das Datum durch einen Zeiger auf einer Skala am Zifferblattrand. Stellen Sie das Datum ein, indem Sie die Krone in Position [2] ziehen und sie im Uhrzeigersinn drehen. Stellen Sie den Monat ein, indem Sie das Datum so lange weiterstellen, bis die Monatsanzeige umspringt. Ein Monat entspricht dabei 31 Tagen. Stellen Sie den Wochentag ein, indem Sie die Krone in Position 3 ziehen und drücken, bis das gewünschte Datum angezeigt wird. Um Schäden am Datumsänderungsmechanismus zu verhindern, wird davon abgeraten, den Wochentag und/oder das Datum zwischen 22 Uhr und 2 Uhr manuell einzustellen.
5. Eindrücker-Chronograph MODELLE: CM1032, CM1038
Siehe Anweisungen im Kapitel „Chronograph mit Automatikaufzug“ unter Beachtung folgender Änderungen.
• P1. Drücker zum Starten, Stoppen und Nullrückstellen der Chronographenfunktion Mithilfe dieses Drückers lassen sich alle Funktionen
des Chronographen steuern. Bei der ersten Betätigung wird der Sekundenzeiger in Gang gesetzt. Beim zweiten Betätigen des Drückers wird der Zeiger gestoppt, und beim dritten Mal wird der Chronographenzeiger auf Null zurückgesetzt.
6. Chronograph mit Automatikaufzug und GMT-Funktion MODELLE: DC3036
Siehe Anweisungen im Kapitel „Chronograph mit Automatikaufzug“, unter Beachtung folgender Änderungen.
- Einstellen des Datums: Schrauben Sie die Krone im Gegenuhrzeigersinn bis zur Position [0] heraus und ziehen Sie sie in Position [1].
- Drehen Sie die Krone im Uhrzeigersinn, um das Datum einzustellen. Um Schäden am Datumsänderungsmechanismus zu verhindern, wird davon abgeraten, den Wochentag und/oder das Datum zwischen 20 Uhr und 2 Uhr manuell einzustellen. Stellen Sie sicher, dass sich das Datum um Mitternacht und nicht um 12 Uhr mittags ändert.
- Einstellen der zweiten Zeitzone: Drehen Sie die Krone so lange entgegen dem Uhrzeigersinn, bis auf dem Zifferblatt die korrekte Uhrzeit erscheint. Drehen Sie den GMT-Zeiger vorsichtig in Einstundenschritten, um zu vermeiden, dass das Uhrwerk beschädigt wird.
- Einstellen der Ortszeit: Ziehen Sie die Krone in Position [2] und drehen Sie sie im oder entgegen dem Uhrzeigersinn.
7. Slide Chronograph
MODELLE: CM3888
Siehe Anweisungen im Kapitel „Chronograph mit Automatikaufzug“ unter Beachtung folgender Änderungen.
Position 0 = Position für Handaufzug
Position 1 = Einstellen des Wochentags und des Datums
Position 2 = Nullstellen der Chronogra phenfunktion

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S1 S0 S2 X 0 1 2Funktion des Schiebers:
[S0] Ausgangsposition
[S1] Start / Stopp der Chronographenfunktion
[S2] Nullstellen der Chronographenfunktion
Das patentierte Schiebersystem des Slide Chronograph fasst die Start-, Stopp- und Nullstellungsfunktion in einer einzigen Steuerungsvorrichtung zusammen, die bei neun Uhr direkt in das Gehäuse integriert ist. Der Mechanismus lässt sich intuitiv bedienen. Dafür muss der Schieber außen entlang der gewölbten Gehäuseflanke hin und her bewegt werden.
- Um die Chronographenfunktion zu starten, bewegen Sie den Schieber im Uhrzeigersinn [S1]. Sobald Sie ihn loslassen, kehrt der Schieber automatisch in seine Ausgangsposition [S0] zurück. Wird der Schieber nochmals im Uhrzeigersinn [S1] bewegt, werden die Zeiger gestoppt, und durch eine dritte Betätigung des Schiebers [S1] wird die Chronographenfunktion wieder gestartet.
-
Um die Chronographenfunktion auf Null zurückzusetzen, bewegen Sie den Schieber entgegen dem Uhrzeigersinn [S2]. Dies funktioniert nur dann, wenn die Zeitmessung gestoppt ist.
-
Amortiser® Stoßsicherungssystem MODELLE: DC2036, DC3036, PM2096

Mithilfe des Amortiser ^® -Stoßsicherungssystems lässt sich der Rotor des Automatikwerks blockieren und somit das Risiko für Schäden am Uhrwerk bei Aktivitäten vermindern, bei denen starke Stoßeinwirkungen entstehen.
Wenn das Amortise ^f -System aktiviert ist (Position „ON“), kann sich der Rotor nicht mehr drehen. Dadurch wird das Uhrwerk bei Stößen geschützt. In dieser Einstellung funktioniert die Uhr wie ein Modell mit Handaufzug.
Wenn das Amortiser®-System deaktiviert ist (Position „OFF“), kann sich der Rotor frei drehen und das Automatikwerk aufziehen.
Das von BALL Watch patentierte exklusive Amortiser®-System schützt das Uhrwerk vor heftigen Stoßeinwirkungen. Dieses Meisterwerk der Mikromechanik besteht aus einem antimagnetischen Schutzring, der das Uhrwerk umgibt und die Stöße dämpft, sowie einem Mechanismus zum Blockieren des Rotors des Automatikaufzugs. Auf dem Gehäuseboden befindet sich eine Vorrichtung in Form eines Flugzeug- (DC2036, DC3036) oder U-Boot-Propellers (PM2096B), mithilfe derer der Träger der Uhr die Schwungmasse nach Belieben blockieren und wieder freigeben kann. Diese ausgeklügelten Systeme schützen das Uhrwerk vor seitlichen, aber auch vor vertikalen Stößen.
9. Skalierungen des Chronographen
Pulsometer: misst den Puls oder die Atemfrequenz. MODELLE: CM1010, CM1032, CM1038, CM3038
Der Träger der Uhr kann die Atemfrequenz oder die Pulszahl pro Minute bestimmen, indem er die Zeit aufzeichnet, die er für eine bestimmte Anzahl von Pulsschlägen benötigt.
Funktionsweise
Siehe Anweisungen im Kapitel „Chronograph mit Automatikaufzug“, um den Zähler wieder auf null zurückzusetzen.
Trainmaster Pulsemeter (CM1010) : Das Zifferblatt ziert die Inschrift „Graduated for 30 pulsations“.
Setzen Sie den Chronographenzähler in Gang, indem Sie den Drücker P1 betätigen. Betätigen Sie den Drücker nach 30 Pulsschlägen/Atemzügen erneut. Falls die Person, die das Pulsometer bedient, den Zähler nach dem 30. Pulsschlag bei 20 Sekunden stoppt, weist der Sekundenzeiger auf der Pulsometerskala eine Frequenz von 90 Pulsschlägen pro Minute aus.
Trainmaster Pulsemeter II (CM3038), Trainmaster Pulsemeter Chronometer (CM1010), Trainmaster Pulsemeter Pro (CM1038) und Trainmaster Doctor's Chronograph (CM1032): Das Zifferblatt ziert die Inschrift „Graduated for 15 pulsations“.
Setzen Sie den Chronographenzähler in Gang, indem Sie den Drücker P1 betätigen. Betätigen Sie den Drücker nach 15 Pulsschlägen/Atemzügen erneut. Falls die Person, die das Pulsometer bedient, den Zähler nach dem 15. Pulsschlag bei 10 Sekunden stoppt, weist der Sekundenzeiger auf der Pulsometerskala eine Frequenz von 90 Pulsschlägen pro Minute aus.
In Kombination mit einem Eindrücker-Chronographen, der eine schnellere Messung des Pulses oder der Atmung ermöglicht, minimiert die auf 15 Pulsschläge ausgerichtete Skala das Risiko menschlichen Versagens im Hinblick auf die Reaktionszeit. Die Messung wird dadurch präziser.
Tachymeter: misst die Geschwindigkeit über eine bestimmte Distanz. MODELL: CM1010, CM1092, CM2092, CM2098, CM2192, CM3888
Der Träger kann die Geschwindigkeit pro Stunde ermitteln, indem er die Zeit aufzeichnet, die er für eine bestimmte Strecke benötigt.

Siehe Anweisungen im Kapitel „Chronograph mit Automatikaufzug“, um den Zähler wieder Auf null zurückzusetzen.
Um die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs über eine bestimmte Distanz zu berechnen, betätigen Sie den oberen Drücker des Chronographen P1, der die Zeitmessung in Gang setzt. Sobald Sie die vorgegebene Distanz zurückgelegt haben, betätigen Sie den Drücker erneut. Beläuft sich die verstrichene Zeit auf 45 Sekunden, weist der Sekundenzeiger auf der Tachymeterskala die Zahl 80 aus. Beträgt die vorgegebene Distanz einen Kilometer, belegt die Messung, dass sich das Auto mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h fortbewegt.
Die Modelle Fireman Skylab (CM1092), Fireman Storm Chaser (CM2092) und Fireman Storm Chaser DLC (CM2192) verfügen über eine Tachymeterskala auf der äußeren Lünette, mit der die verstrichene Zeit bis zu 1 Minute gemessen werden kann. Die innere Spirale des Modells Trainmaster Pulsemeter (CM1010) ist eine Tachymeterskala, mit der die verstrichene Zeit bis zu 3 Minuten gemessen werden kann. Liegt die verstrichene Zeit beispielsweise bei 1 Minute und 30 Sekunden, weist der Sekundenzeiger auf dem zweiten Ring der Tachymeterskala die Zahl 40 aus. Über eine Distanz von 1 Meile bewegt sich das Auto folglich mit einer Geschwindigkeit von 40 mi/h fort.
Telemeter: misst Entfernungen zwischen dem Beobachter und einem Signal, das sowohl sichtbar als auch hörbar ist. MODELLE: CM1020, CM2092, CM2192, CM3090
Die Telemeterskala basiert auf der Geschwindigkeit, mit der sich Schall in der Luft ausbreitet (in etwa 340 Meter pro Sekunde). Sie wird benutzt, um Entfernungen im Zusammenhang mit Blitzen oder Artillerieschüssen zu berechnen.

Funktionsweise Siehe Anweisungen im Kapitel „Chronograph mit Automatikaufzug“, um den Zähler wieder auf null zurückzusetzen.
Die Modelle Engineer Master II Telemeter (CM1020), Fireman Storm Chaser (CM2092), Fireman Storm Chaser DLC (CM2192) und Fireman Storm Chaser Pro (CM3090) können dank eines Minutenzählers bei 12 Uhr eine Gesamtzeit von bis zu 30 Minuten messen. Die Drücker P1 und P2 sind verschraubt und müssen vor Gebrauch im Uhrzeigersinn aufgeschraubt werden.
Setzen Sie den Chronographen in Gang, indem Sie den Drücker P1 in dem Moment betätigen, in dem Sie das optische Signal wahrnehmen (z. B. den Blitz). Stoppen Sie den Zähler, sobald Sie das akustische Signal (z. B. den Donner) hören. Die Entfernung zwischen dem Beobachter und dem Gewitter wird mithilfe des Sekundenzeigers des Chronographen auf der Telemeterskala in Kilometern ausgewiesen.
Kompass: ermöglicht, sich im Hinblick auf Uhrzeit und Sonnenstand zu orientieren. MODELL: DC2036, DC3036

Die Modelle Engineer Hydrocarbon Spacemaster Orbital (DC2036) und Spacemaster Orbital II (DC3036) können als auf die Sonne ausgerichtete Kompasse genutzt werden oder um mithilfe eines zweiten Kompasses eine relative Stellung zu halten.
Entfernen Sie die Uhr von Ihrem Handgelenk und richten Sie sie so aus, dass der Zeiger, der die lokale Stunde ausweist, auf die Sonne zeigt. Bestimmen Sie den Punkt, der sich exakt zwischen dem Stundenzeiger und 12 Uhr befindet. Drehen Sie die äußere Lünette des Kompasses solange, bis sich die Markierung „S“ an diesem Punkt befindet. Anschließend können Sie sämtliche Himmelsrichtungen auf der Lünette des Kompasses ablesen.
Es sei darauf hingewiesen, dass sich in der südlichen Hemisphäre an diesem Punkt zwischen Sonne und 12 Uhr der Norden befindet. (Abb. 1)
Um den Kompass in der Sommerzeit zu nutzen, muss der Stundenzeiger um eine Stunde vorgestellt werden.
Um mithilfe des Kompasses eine relative Stellung zu bestimmen, drehen Sie die Uhr zunächst so, dass die Markierung „N“ auf der inneren Lünette Richtung Norden zeigt. Drehen Sie anschließend die äußere Lünette des Kompasses solange, bis im Hinblick auf die innere Lünette der gewünschte Winkel erreicht ist (z. B. 10°), (Abb. 2)
10. Linearer Dreifachkalender MODELLE: CM1030, CM1032
Die Funktion linearer Dreifachkalender ist ebenso als Kalender mit Tag-, Datums- und Monatsanzeige bekannt. Die Modelle Trainmaster Racer und Trainmaster Doctor's Chronograph sind die ersten Zeitmesser, die über eine von BALL entwickelte Innovation verfügen: den linearen Dreifachkalender. Im Rahmen dieser Funktion werden der Monat, der Tag und das Datum übersichtlich auf einer Linie bei 3 Uhr ausgewiesen.
Um den Kalender einzustellen, schrauben Sie die Krone auf und ziehen Sie sie in Position [1].
- Einstellen des Tages: Drehen Sie die Krone entgegen dem Uhrzeigersinn, um den Tag einzustellen.
- Einstellen des Tages: Drehen Sie die Krone entgegen dem Uhrzeigersinn, um den Tag einzustellen.
- Einstellen des Monats: Der Monat wird auf die gleiche Weise wie das Datum eingestellt. Wenn Sie das Datum um 31 Tage vorstellen, springt das Monatsrad auf den Folgemonat.
Um Schäden am Datumsänderungsmechanismus zu verhindern, wird davon abgeraten, den linearen Dreifachkalender zwischen 20 Uhr und 2 Uhr manuell einzustellen.
Siehe Anweisungen im Kapitel „Uhr mit Automatikaufzug“ unter Beachtung folgender Änderungen.

- Einstellen des Datums: Schrauben Sie die Krone auf und ziehen Sie sie in Position [1].
- Drehen Sie die Krone entgegen dem Uhrzeigersinn, um das Datum einzustellen. Um Schäden am Datumsänderungsmechanismus zu verhindern, wird davon abgeraten, das Datum zwischen 20 Uhr und 2 Uhr manuell einzustellen. Stellen Sie sicher, dass sich das Datum um Mitternacht und nicht um 12 Uhr mittags ändert.
- Einstellen der Uhrzeit der zweiten Zeitzone: Drehen Sie die Krone solange im Uhrzeigersinn, bis auf dem Zifferblatt die korrekte Zeitzone erscheint. Drehen Sie den GMT-Zeiger in Einstundenschritten, um zu vermeiden, dass das Uhrwerk zu stark beansprucht wird.
- Einstellen der Ortszeit: Ziehen Sie die Krone in Position [2] und drehen Sie sie im oder entgegen dem Uhrzeigersinn.
12. Dual Time
MODELL: GM1056, GM2086
Die Modelle Dual Time (mit zwei Zeitzonen) verfügen über eine große Öffnung bei 12 Uhr und eine zweite Zeitzone bei 6 Uhr.

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2:0 X 0 1 2 dlerSiehe Anweisungen im Kapitel „Uhr mit Automatikaufzug“ unter Beachtung folgender
- Einstellen des Datums: Drehen Sie die sich in Position [1] befindliche Krone solange entgegen dem Uhrzeigersinn, bis in der dafür vorgeschenen Öffnung das richtige Datum erscheint. Drücken Sie anschließend die Krone zurück in Position [0]. Das Datum muss am Ende von allen Monaten mit weniger als 31 Tagen angepasst werden.
- Um Schäden am Datumsänderungsmechanismus zu verhindern, wird davon abgeraten, das Datum zwischen 20 Uhr und 2 Uhr manuell einzustellen.
- Einstellen der Uhrzeit: In Position [2] hält der Sekundenzeiger an. Um die Uhrzeit der zweiten Zeitzone einzustellen, drehen Sie die Krone solange im Uhrzeigersinn, bis die korrekte Uhrzeit erscheint. Wird die Krone im Uhrzeigersinn gedreht, bewegen sich die Stunden- und Minutenzeiger sowohl der lokalen als auch der zweiten Zeitzone.
Um die Ortszeit einzustellen, drehen Sie die Krone entgegen dem Uhrzeigersinn. Der Stundenzeiger der zweiten Zeitzone ist fest der eingestellten Stunde zugeordnet. Es bewegt sich lediglich der Minutenzeiger, um sich auf sein Pendant der lokalen Zeitzone auszurichten.
13. World Time
Siehe Anweisungen im Kapitel „Uhr mit Automatikaufzug“ unter Beachtung folgender Änderungen.

Wenn Sie die sich in Position [2] befindliche Krone im Uhrzeigersinn drehen, rücken die Ortszeit und die 24-Stunden-Scheibe vor. Wenn Sie die Krone entgegen dem Uhrzeigersinn drehen, ändert sich lediglich die Ortszeit, nicht aber die 24-Stunden-Scheibe.
- Einstellen der Uhrzeit der zweiten Zeitzone: Drehen Sie die Krone solange im Uhrzeigersinn, bis die korrekte volle Stunde oben auf der 24-Stunden-Scheibe erscheint. Drehen Sie anschließend die Krone solange entgegen dem Uhrzeigersinn, bis der Stundenzeiger die Ortszeit korrekt ausweist.
- Bei der Engineer Master II Diver Worldtime (DG2022) ist es möglich, die Städtescheibe zu drehen, um die Stadt Ihrer Wahl auf 12 Uhr zu platzieren. Verwenden Sie die Krone P1 bei 2 Uhr, um die Städtescheibe korrekt auf die 24-Stunden-Scheibe auszurichten. Die Einstellung der Städtescheibe ist abhängig von der 24-Stunden-Scheibe, die sich entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt.
- Einstellen der Ortszeit: Drehen Sie die sich in Position [2] befindliche Krone im Uhrzeigersinn, um den Minutenzeiger einzustellen.
- Falls sich das Datum während der Einstellung der 24-Stunden-Scheibe ändert, verzichten Sie mindestens 12 Stunden darauf, das Datum mithilfe der Krone manuell zu verändern. Die sich drehende Achse könnte andernfalls Schaden nehmen.
- Für eine perfekte Wasserdichtigkeit müssen die Kronen vor jedem Tauchgang komplett im Uhrzeigersinn verschraubt werden.
- Achten Sie auf die in bestimmten Teilen der Welt existierende Sommerzeit, wenn Sie die Weltzeit einstellen.
14. 24-Stunden-Anzeige (GMT)
MODELLE: GM1020, NM1092, NM2092

Die Modelle Trainmaster Cleveland Express Dual Time (GM1020) und Fireman Night Train (NM1092) verfügen über eine 24-Stunden-Anzeige bei 11 Uhr. Die Anzeige ist mit der Hauptzeitzone verbunden und zeigt die GMT im 24-Stunden-Format an.
- Einstellen der Uhrzeit: In Position [1] hält der Sekundenzeiger an. Drehen Sie die Krone im Uhrzeigersinn, um die Ortszeit einzustellen. Stellen Sie dabei sicher, dass das 24-Stunden-Fenster korrekt die Tages- oder Nachtzeit ausweist.
15. Chronometerzertifikat
MODELLE: CM1010, CM2098, CM3188, DC3026, DG2016, DL2016, DM1022, DM2036, DM2076, DM2136, DM2176, DM3000, DM3108, GM1020, GM1032, GM1050, GM2020, GM2026, GM2098, NM1020, NM1022, NM1036, NM1038, NM1058, NM1098, NM2026, NM2028, NM2198, NM3022, NM3060, NM3888, NT3888 (die folgenden Informationen beziehen sich ausschließlich auf Modellreferenzen mit einem „C“ in der zweiten Zeichengruppe, z. B. DM3000A-SCA-BK)
Ein Chronometer ist ein hochpräziser Zeitmesser. Sein Name setzt sich aus den griechischen Wörtern chronos und métron zusammen und bedeutet soviel wie „Zeitmessung“. Ein BALL-Chronometer ist eine mechanische Uhr mit großer Ganggenauigkeit, deren Präzision von der schweizerischen COSC (Contrôle Officiel Suisse des Chronomètres) getestet und kontrolliert wurde.
Bevor die COSC ein Zertifikat ausstellt, testet und analysiert die Kontrollstelle sorgfältig die Präzision eines jeden BALL-Uhrwerks mithilfe von Kameras und Computern. Die COSC führt dabei sieben verschiedene Tests durch. Entspricht eine Uhr nicht dem Mindeststandard eines dieser Tests, wird das Uhrwerk zurückgewiesen. Kurzzusammenfassung der Prüfungsverfahren:
※ Test 1: Mittlerer täglicher Gang: Am zehnten Tag der Prüfungen muss der mittlere tägliche Gang zwischen -4 und +6 Sekunden pro Tag liegen. Die COSC ermittelt den mittleren täglichen Gang, indem sie die Zeit, die das Uhrwerk 24 Stunden zuvor auswies, von der Zeit abzieht, die es am Prüfungstag anzeigt.
※Test 2: Mittlere Gangabweichung: Über eine Zeitspanne von 10 Tagen bestimmt die COSC täglich den Gang des Uhrwerks in fünf verschiedenen Lagen (zwei horizontale und drei vertikale), um insgesamt 50 Messwerte zu erhalten. Der größte Gangunterschied darf nicht mehr als 2 Sekunden pro Tag betragen.
※Test 3: Größte Gangabweichung: Der größte Gangunterschied in den fünf Lagen darf nicht größer als 5 Sekunden pro Tag sein.
※Test 4: Unterschied zwischen horizontal und vertikal: Die COSC subtrahiert den mittleren Gang in vertikaler Lage (erster und zweiter Tag) von dem mittleren Gang in horizontaler Lage (neunter und zehnter Tag). Der Unterschied muss zwischen -6 und +8 Sekunden pro Tag liegen.
※Test 5: Größter Unterschied: Die Differenz zwischen dem größten mittleren täglichen Gang und dem getesteten mittleren täglichen Gang darf nicht mehr als 10 Sekunden pro Tag betragen.
※Test 6: Temperaturbedingte Abweichung: Die COSC testet den Gang des Uhrwerks bei einer Temperatur von 8 °C (46 °F) und 38 °C (100 °F). Sie zieht den Wert, der bei der tiefsten Temperatur gemessen wurde, von dem Wert ab, der bei der höchsten Temperatur gemessen wurde, und teilt das Ergebnis anschließend durch 30. Der Unterschied darf nicht größer sein als 0,6 Sekunden pro Tag.
※Test 7: Wiederaufnahme des Ganges: Um diesen Wert zu ermitteln, zieht die COSC den mittleren täglichen Gang der beiden ersten Prüfungstage vom mittleren täglichen Gang des letzten Prüfungstages ab. Der Wert für die Wiederaufnahme des Ganges darf nicht über 5 Sekunden liegen.
- SpringLOCK®
Im Falle eines Stoßes gewährleistet das patentierte SpringLOCK®-System dank eines Käfigs für die Spirale, der die von externen Stößen erzeugte und auf die Uhr wirkende Energie absorbiert, dass das mechanische Kaliber auch weiterhin präzise arbeitet. Stöße können bei einem mechanischen Standardwerk zu Gangabweichungen von bis zu 60 Sekunden pro Tag führen. Das SpringLOCK® mindert die Auswirkungen von externen Stößen um bis zu 66 % und sichert folglich die Präzision des Kalibers.
17. Gangreserve
Die Anzeige im inneren Bereich des Zifferblatts weist die verbleibende Gangreserve der Uhr in Stunden aus. Wird die Uhr nicht getragen bzw. über einen längeren Zeitraum nur wenig genutzt, kippt der Zeiger der Anzeige nach und nach ab.

BALL-Modelle mit Gangreserve verfügen über eine Gangreserveanzeige, die die verbleibende Gangreserve mithilfe eines Zeigers ausweist. Der Zeiger bewegt sich bei abnehmender Reserve entgegen dem Uhrzeigersinn. Wird die Uhr getragen oder von Hand aufgezogen, bewegt sich der Zeiger im Uhrzeigersinn.
Dank der natürlichen Bewegungen der Arme zieht sich die Uhr automatisch auf. Die so entstehende Energie wird in Form einer Gangreserve abgespeichert. Ein Handaufzug ist nur dann notwendig, wenn Sie Ihre Uhr mehrere Tage nicht tragen oder wenn sie stehengeblieben ist.
Anmerkungen:
Ziehen Sie Ihre Uhr nicht übermäßig auf. Der Handaufzug muss unterbrochen werden, sobald der Zeiger der Gangreserve den höchsten Wert erreicht hat. Wird der manuelle Aufzug fortgesetzt, kann das Uhrwerk Schaden nehmen.
18. Mondphasen
Das Modell Engineer Master II Moon Phase (NM1082) ist die erste Uhr mit Mondphasenanzeige, die über das einzigartige auf H3-Gas-Mikroröhrchen basierende Belcuchtungssystem verfügt. Das Rad der Mondphasen wird von einem Getriebe mit 59 Zähnen in Bewegung gesetzt, das die veränderten Mondphasen im Verlauf von zwei Zyklen von 29,5 Tagen ausweist. Die Mondphasenscheibe lässt sich einstellen, indem Sie die Krone in Position [1] bringen. Vermeiden Sie Beschädigungen des Uhrwerkes: Bitte die Zeiger zur Zeiteinstellung (Position [2] der Krone) nicht im Gegenuhrzeigersinn drehen. Bitte die Einstellung der Mondphase (Position [1] der Krone) nicht während der Zeit von 15 bis 17 Uhr vornehmen.
Stellen Sie die Anzeige der Mondphasen ein, indem Sie die Scheibe bis zum Vollmond oder nächsten Neumond drehen und anschließend die Anzeige um die entsprechende Anzahl von Tagen vorstellen.

Bitte beachten Sie, dass die „Moon Phase“-Modelle von BALL Watch ausschließlich für den Gebrauch in der nördlichen Hemisphäre eingestellt wurden.
19. TMT
MODELLE: DT1016, DT1020. DT1026, NT1050, NT3888
Die TMT-Uhren können Temperaturen zwischen -35 °C und +45 °C messen, die auf einer Anzeige bei 6 Uhr ausgewiesen werden. Die mithilfe der TMT-Funktion ermittelte präzise Temperaturmessung erfolgt unmittelbar im Inneren des Gehäuses.
Dies bedeutet, dass sie unausweichlich von der Temperatur des Handgelenks des Trägers beeinflusst wird. Um die tatsächliche Umgebungstemperatur zu ermitteln, muss die Uhr über einen Zeitraum von etwa 10 Minuten entfernt werden, damit sich das Innere der Uhr an die Außentemperatur anpasst. Wird die Uhr unter einem Taucheranzug oder einem Parka getragen, weist die TMT-Funktion die Umgebungstemperatur umgehend und ohne Veränderungen aufgrund der Körpertemperatur aus.

Die Temperatureinheit Celsius [°C] kann mithilfe der folgenden einfachen Formel problemlos in Fahrenheit [°F] umgerechnet werden: °F = °C x 9/5 + 32. Auf der Rückseite des Gehäuses bieten TMT-Modelle eine Skala für die Umrechnung von Temperaturen.
20. Drehbarc Lünette
Die meisten Modelle der Kollektion Engineer Hydrocarbon verfügen über eine einseitig drchbare externe Lünette, die dank einer Leuchtbeschichtung auch im Dunkeln ablesbar ist. Die mit 60 Einteilungen aufwartende Lünette kann dafür verwendet werden, Ereignisse zu stoppen, indem der Nullpunkt auf die aktuelle Minute gestellt wird.
Die beidseitig drehbare externe Lünette der Modelle Engineer Hydrocarbon GMT ihrerseits ist in 24 Stunden (GMT) eingeteilt. Um die GMT-Lünette zu benutzen, drehen Sie die Lünette solange, bis die lokale Stunde mit dem roten GMT-Zeiger übereinstimmt.
Die Modelle Engineer Master II Diver warten mit einer weiteren technologischen BALL-Innovation auf: die erste interne Taucherlünette mit H_3 -Gas-Mikroröhrchen. Die interne Lünette kann verwendet werden, um die Dauer eines Tauchgangs zu messen. Um eine optimale Wasserdichtigkeit zu gewährleisten, muss die Krone vor jedem Tauchgang verschraubt werden.
21. Patentiertes Kronenschutzsystem
MODELLE: Modelle der Kollektion Engineer Hydrocarbon
Für die Uhren der Kollektion Engineer Hydrocarbon wurde ein spezielles System zum Schutz der Krone konzipiert und patentiert, das ihnen eine außergewöhnliche Wasserdichtigkeit verleiht. Ein die Krone umgebendes Schutzplättchen ermöglicht es, die Krone nach Verwendung wieder perfekt in ihre Ausgangsposition zurückzuschrauben.
Um das Schutzsystem zu entriegeln, betätigen Sie den Drücker und drehen Sie das Plättchen entgegen dem Uhrzeigersinn. Die Krone kann anschließend im Gegenuhrzeigersinn aufgeschraubt und die Uhr eingestellt oder aufgezogen werden.
Nachdem Sie die Krone im Uhrzeigersinn wieder komplett zugeschraubt haben, richten Sie den Schutz wieder aus, indem Sie ihn fest nach unten drücken, bis er die Krone verriegelt.
- A-PROOF® System
MODELL: NM3022

Richtung [R1]: Schließen der Blende Richtung [R2]: Öffnen der Blende
Das patentierte A-PROOF®-System besteht aus einem Schutzkäfig aus Mu-Metall im Gehäuseinneren, das den Gang eines mechanischen Uhrwerks vor Magnetfeldern von bis zu 80.000 A/m schützt. Mu-Metall ist eine Legierung aus Nickel, Eisen, Kupfer und Molybdän, das eine sehr hohe magnetische Permeabilität aufweist, wodurch sie Feldlinien statischer bzw. niedrigfrequenter Magnetfelder umleiten kann.
Der Käfigboden ist mit einer über die Lünette bedienbaren Blende ausgestattet, die in einem Umfeld ohne möglicherweise schädigende Magnetfelder geöffnet werden kann, um den Blick auf das Uhrwerk durch den Gehäuseboden zu ermöglichen, oder aber zum Schutz des Uhrwerks geschlossen werden kann. Der Nutzer kann das Uhrwerk schützen, indem er die Blende durch einfaches Drehen der Lünette schließt. Neben der Krone befindet sich eine farbige Anzeige, die ausweist, ob die Blende geschlossen oder geöffnet ist.
- Um die Blende zu schließen, drehen Sie die Lünette so lange entgegen dem Uhrzeigersinn [R1], bis die Anzeige die Farbe wechselt. Achten Sie darauf, den Mechanismus nicht zu überdrehen, da dieser ansonsten Schaden nehmen könnte. In komplett geschlossener Position verriegelt die Blende den Schutzkäfig aus Mu-Metall und gewährleistet somit den oben beschriebenen antimagnetischen Schutz.
- Um die Blende zu öffnen, drehen Sie die Lünette solange im Uhrzeigersinn [R2], bis die Anzeige die Farbe wechselt. In geöffneter Position gibt die Blende durch das Saphirglas den Blick auf das Uhrwerk frei.
23. Sonnenaufgang/Sonnenuntergang
MODELL: DM1022A
Siehe Anweisungen im Kapitel „Chronograph mit Automatikaufzug“ unter Beachtung folgender Änderungen.
Position [0]: Position für Handaufzug
Position [1]: Einstellen des Tages und des Datums
Position [2]: Einstellen der Uhrzeit

Einstellen der Sonnenaufgangs-/Sonnenuntergangszeit:
P1 Normale Position
P2 Einstellen des Sonnenaufgangs/Sonnenuntergangs
Dank der Funktion Sonnenaufgang/Sonnenuntergang wird die Sonnenaufgangs-/Sonnenuntergangszeit auf dem Zifferblatt ausgewiesen. Die auf der internen drehbaren Lünette befindlichen Anzeigen geben Auskunft über die verbleibende Zeit bis zum Sonnenaufgang/Sonnenuntergang. Es kann jeweils nur eine Anzeige verwendet werden. Für eine bessere Übersichtlichkeit ist der Bereich für den Sonnenuntergang schwarz und der Bereich für den Sonnenaufgang weiß unterlegt.
- Um die Sonnenaufgangs-/Sonnenuntergangszeit einzustellen, drehen Sie den Drücker bei 2 Uhr P1 solange im Uhrzeigersinn P2, bis die gewünschte Zeit erscheint. Die interne drehbare Lünette, die als passive Anzeige dient, bewegt sich ohne Einwirken des Trägers nicht. Die Anzeige muss auf die vorhergesehene Sonnenaufgangs-/Sonnenuntergangszeit eingestellt werden.
Wartung Ihrer BALL-Uhr
Wir raten Ihnen, Ihre mechanische BALL-Uhr wie einen Automotor alle drei bis fünf Jahre von uns oder einem von BALL autorisierten Servicezentrum überprüfen, reinigen und schmieren zu lassen. Eine regelmäßige Wartung beugt der Abnutzung des Uhrwerks infolge von ausgetrockneten Schmierölen vor.
Ihre BALL-Uhr bedarf einer besonderen Pflege. Es hilft, einige grundsätzliche Empfehlungen zu beachten, um ihre Zuverlässigkeit zu garantieren und ihren tadellosen Zustand so lange wie möglich zu bewahren.
- Magnetfelder: Die Kollektionen Engineer Hydrocarbon, Engineer Master II und Engineer II verfügen über einen antimagnetischen Schutzmantel aus Weicheisen, der ihre Widerstandsfähigkeit verbessert. Vermeiden Sie es nichtsdestotrotz, Ihre Uhr auf Kühlschränken oder Lautsprechern abzulegen, da diese Geräte magnetische Felder erzeugen.
-
Stöße: Obgleich Ihre BALL-Uhr konzipiert wurde, um gegenüber Stößen – den Standards der Uhrenindustrie entsprechend – eine extreme Widerstandsfähigkeit aufzuweisen, sollten Sie es vermeiden, dieses Präzisionsinstrument schweren Stößen auszusetzen. Ein schwerer Stoß im Bereich der Aufzugskrone oder des Uhrglases könnte die Wasserdichtigkeit der Uhr beeinträchtigen oder das Uhrwerk beschädigen.
-
Reinigung: Spülen Sie Ihre Uhr regelmäßig mit Leitungswasser ab, insbesondere wenn sie in Kontakt mit Salzwasser gekommen ist. Sie erhalten auf diese Weise ihr Erscheinungsbild und ihre Funktionsfähigkeit.
- Armband: Für unsere Armbänder verwenden wir feines, vor Feuchtigkeit geschütztes Kalbs-, Krokodil- oder Alligatorleder. Um seine Lebensdauer zu verlängern, vermeiden Sie es, Ihr Armband Wasser und Feuchtigkeit auszusetzen, um zu verhindern, dass es sich verfärbt oder verformt. Sollte das Armband in Kontakt mit Salzwasser kommen, raten wir Ihnen, es mit Leitungswasser abzuspülen, um Folgeschäden zu verhindern. Da das Leder durchlässig ist, vermeiden Sie bitte jeglichen Kontakt mit fetthaltigen Substanzen oder kosmetischen Produkten.
Optimale Sicherheit
Schon immer waren Menschen natürlichen Strahlungen der Erde und Strahlungen aus dem Weltraum (sogenannter kosmischer Strahlung) ausgesetzt. Die durchschnittliche Strahlung, der wir im Hinblick auf all diese natürlichen Quellen ausgesetzt sind, beläuft sich auf etwa 2,4 mSv pro Jahr (obgleich diese Zahl in Abhängigkeit von unserem geografischen Aufenthaltsort variiert). Selbst in Häusern und Wohnhäusern sind radioaktive Elemente in der Luft vorhanden.
Der Träger einer intakten BALL-Uhr ist jedoch zu keiner Zeit einer Strahlung aufgrund seines Zeitmessers ausgesetzt. Selbst ein hypothetischer und äußerst unwahrscheinlicher Unfall, der das gesamte Tritium der H3-Gas-Mikroröhrchen freisetzen würde, hätte nur eine sehr geringe interne Strahlung zur Folge. In einem solchen Fall wäre der Träger einer Dosis ausgesetzt, die 30.000-mal kleiner ist als die oben beschriebene durchschnittliche Hintergrundstrahlung. Angesichts eines solch geringen Werts kann daher nicht von einem Sicherheitsrisiko gesprochen werden.
Entsorgung und Kundendienst
Zum Schutz der Umwelt empfehlen wir Ihnen, Ihre BALL-Uhr an Ihr regionales Servicezentrum oder an unser Schweizer Werk zu schicken, falls Sie sich von ihr trennen möchten. Bei einem Defekt der Beleuchtung oder eines Bauteils mit Lichtquelle sollte die Uhr zur Reparatur an unser Werk oder an das entsprechende Servicezentrum zurückgeschickt werden.
Internationale BALL-Garantie
Auf Ihre BALL-Uhr gewährt Ihnen die BALL Watch Company SA gemäß den Vorschriften und Bedingungen der vorliegenden Garantie eine GARANTIE VON VIERUNDZWANZIG (24) MONATEN BZW. SECHSUNDDREISSIG (36) MONATEN, FALLS DIE UHR INNERHALB VON 90 TAGEN NACH KAUFDATUM auf unserer Website registriert wird. Die internationale Garantie deckt Material- und Fabrikationsfehler ab, die bei Lieferung der Uhr ausfindig gemacht werden. Diese Garantie gilt nur dann, wenn die Garantickarte ordnungsgemäß und korrekt datiert, ausgefüllt und von einem offiziellen BALL-Händler abgestempelt wurde.
Innerhalb der Garantiezeit haben Sie bei Vorlage der Garantiekarte Anspruch auf die kostenlose Behebung von Fabrikationsfehlern, die gemäß den oben genannten Bedingungen festgestellt wurden.
Von der Herstellergarantie ausgeschlossen sind:
• das Armband und das Uhrglas,
- Gebrauchs-, Abnutzungs- und Verschleißerscheinungen, die im Zusammenhang mit der herkömmlichen Nutzung der Uhr stehen.
- Schäden an sämtlichen Teilen der Uhr, die infolge von anormaler oder unangemessener Nutzung, fehlender Pflege, Vernachlässigung, unsachgemäßem Gebrauch oder Nichtbeachtung der von BALL Watch Company SA zur Verfügung gestellten Bedienungsanleitung entstanden sind.
- BALL-Uhren, die von einer nicht autorisierten Person gehandhabt wurden oder deren ursprünglicher Zustand jenseits der Kontrolle der BALL Watch Company SA verändert wurde.
Besondere Empfehlungen
Sehen Sie zwischen 20 Uhr und 2 Uhr von der EINSTELLUNG DES DATUMS ab, da zu dieser Zeit der Datumsänderungsmechanismus aktiviert ist und Schaden nehmen könnte. Achten Sie darauf, Mitternacht und 12 Uhr mittags zu unterscheiden.
Betätigen Sie niemals die Drücker eines Chronographen, falls sich Ihr Zeitmesser unter Wasser befindet oder feucht ist. Stellen Sie sicher, dass Sie die Krone und die Drücker nach Gebrauch korrekt verschrauben bzw. zurückdrücken.
Wir empfehlen, die Wasserdichtigkeit Ihres Zeitmessers alle drei bis fünf Jahre oder nach Öffnung des Uhrgehäuses von einem von BALL autorisierten Kundendienstzentrum kontrollieren zu lassen.
Internationale Kundendienstzentren
Internationaler Hauptsitz
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2300 La Chaux-de-Fonds
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Bitte verwenden Sie bei Fragen zu Ihrer BALL-Uhr das Formular, Enquiry Form“ im Bereich „Customer Service“ auf www.ballwatch.com oder kontaktieren Sie Ihre Verkaufsstelle oder Ihren lokalen Händler.
BALL Watch behält sich das Recht vor, sämtliche Inhalte dieser Bedienungsanleitung durch Veröffentlichungen von überarbeiteten und aktualisierten Informationen im Bereich „Customer Service“ zu verändern. (Online-Bedienungsleitung) auf www.ballwatch.com.
波尔表使用说明
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