KF 198 56 - Heizung Wamsler - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Wamsler KF 198 56 - page 2
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Häufig gestellte Fragen - KF 198 56 Wamsler

Laden Sie die Anleitung für Ihr Heizung kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch KF 198 56 - Wamsler und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. KF 198 56 von der Marke Wamsler.

BEDIENUNGSANLEITUNG KF 198 56 Wamsler

KF 198 56 KF 198 57 Kaminofen Bedienungs- und

Bei Ersatzteilbestellungen die am Typschild des Gerätes eingetragene Artikel-Nr./Article No. und Fertigungs-Nr./Serial No. angeben. Vorwort Sehr verehrter Kunde, wir beglückwünschen Sie zum Erwerb unseres Kaminofens. Sie haben die richtige Wahl getroffen. Mit dem Kauf dieses Produktes haben Sie die Garantie für

  • Hohe Qualität durch Verwendung bester und bewährter Materialien
  • Funktionssicherheit durch ausgereifte Technik, die streng nach der europäischen Norm DIN EN 13240 geprüft ist (Geräte sind für die Mehrfachbelegung geeignet)
  • Lange Lebensdauer durch die robuste Bauweise Damit Sie recht lange Freude an Ihrem neuen Kaminofen haben, sollten Sie die folgende Bedienungsanleitung studieren. Hierin finden Sie alles Wissenswerte sowie einige zusätzliche Tipps.

1. Die Geräte sind nach DIN EN 13240 oder nach DIN EN 12815 geprüft (Typen-

2. Für die Aufstellung und den abgasseitigen Anschluss sind die Forderungen der

Feuerungsverordnung (FeuVO), die jeweiligen Länderbauordnungen sowie die DIN 4705, DIN EN 13384, DIN 18160, DIN EN 1856-2 und der DIN EN 15287 zu be- achten. Zur einwandfreien Funktion Ihres Gerätes muss der Schornstein, an den sie das Gerät anschließen wollen, in einwandfreiem Zustand sein.

3. Vor Erstinbetriebnahme und vor dem Schornsteinanschluss, die Bedienungsan-

leitung gründlich durchlesen und den zuständigen Schornsteinfegermeister in- formieren.

4. Es wird empfohlen bei Aufstellung der Geräte saubere Baumwollhandschuhe zu

tragen, um Fingerabdrücke, die später schwierig zu entfernen sind, zu vermei- den.

5. Im Interesse der Luftreinhaltung und der sicheren Funktion des Gerätes sollten

die in der Bedienungsanleitung angegebenen max. Brennstoffaufgabemengen nicht überschritten werden und die Türen der Geräte geschlossen sein, da sonst die Gefahr des Überheizens besteht, was zu Beschädigungen am Gerät führen kann. Beschädigungen solcher Art, unterliegen nicht der Garantiepflicht.

6. Die Türen der Geräte müssen während des Betriebes immer geschlossen sein.

7. Die zugelassenen Brennstoffe sind:

- Naturbelassenes Scheitholz (bis max. 35cm Länge) - Braunkohlebriketts (siehe zulässige Brennstoffe in der Bedienungsanleitung)

8. Keine flüssigen Anzündhilfen verwenden. Zum anzünden sollten spezielle An-

zünder oder Holzwolle verwendet werden.

9. Die Verbrennung von Abfällen, Feinhackschnitzeln, Rinden, Kohlegruß, Span-

plattenresten, feuchtem und mit Holzschutzmitteln behandeltem Holz, Papier, Pappe o.ä. ist verboten

10. Beim ersten Anheizen könnte es zu Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung

kommen. Unbedingt für gute Raumbelüftung sorgen (Fenster und Türen öffnen) und mindestens eine Stunde auf max. Nennwärmeleistung heizen. Sollte beim ersten Heizvorgang die max. Temperatur nicht erreicht werden, so können diese Erscheinungen auch später noch auftreten.

11. Die Bedienelemente und die Einstelleinrichtungen sind entsprechend der Be-

dienungsanleitung einzustellen. Bitte benutzen sie bei heißem Gerät die Hilfs- werkzeuge oder einen Schutzhandschuhe zur Bedienung.

12. Beim Öffnen der Heiztür kann es bei Fehlbedienung oder bei nicht ausreichen-

dem Schornsteinzug zu Rauchaustritt kommen. Es ist unbedingt zu beachten, dass die Heiztür nur langsam, zuerst einen Spalt und nach ein paar Sekunden ganz geöffnet werden darf. Außerdem soll vor dem Öffnen der Heiztür zum nachlegen von Brennstoff nur noch das Glutbett im Brennraum vorhanden sein, dass heißt, es dürfen keine Flammen mehr sichtbar sein.

13. Im Heizbetrieb können alle Oberflächen und besonders die Sichtscheiben sowie

die Griffe und Bedieneinrichtungen sehr heiß werden. Machen sie Kinder und Jugendliche, Ältere Menschen und Tiere auf diese Gefahren aufmerksam, und

halten sie sie während des Heizbetriebes von der Feuerstätte fern. Verwenden Sie zur Bedienung den beigelegten Schutzhandschuh oder das Hilfswerkzeug. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen den Ofen ohne Aufsicht Erzie- hungsberechtigter nicht bedienen.

14. Es ist darauf zu achten, dass der Aschekasten immer bis Anschlag eingescho-

ben ist und besonders darauf zu achten, dass keine heiße Asche entsorgt wird (Brandgefahr).

15. In der Übergangszeit kann es zu Störungen des Schornsteinzuges kommen, so

dass die Abgase nicht vollständig abgezogen werden. Die Feuerstätte ist dann mit einer geringen Brennstoffmenge, am besten mit Holzspäne/-Wolle zu befül- len und unter Kontrolle in Betrieb zu nehmen, um den Schornsteinzug zu stabi- lisieren. Der Rost sollte sauber sein.

16. Nach jeder Heizperiode ist es angebracht, die Geräte durch einen Fachmann

kontrollieren zu lassen. Ebenfalls sollte eine gründliche Reinigung der Abgas- wege und der Abgasrohre erfolgen.

17. Wenn Ausbesserungen oder Erneuerungen vorgenommen werden müssen,

wenden sie sich bitte rechzeitig unter Angabe der genauen Art.-Nr. und Fert.-Nr. an Ihren Fachhändler. Es sind nur Original Wamsler-Ersatzteile zu verwenden.

18. Arbeiten, wie insbesondere Installation, Montage, Erstinbetriebnahme und Ser-

vicearbeiten sowie Reparaturen, dürfen nur durch einen ausgebildeten Fachbe- trieb (Heizungs- oder Luftheizungsbau) durchgeführt werden. Bei unsachgemä- ßen Eingriffen erlöschen Gewährleistung und Garantie.

19. Da der Festbrennstoff-Ofen/Herd die zur Verbrennung benötigte Luft dem Auf-

stellungsraum entnimmt, ist dafür zu sorgen, dass über die Undichtheiten der Fenster oder Außentüren stets genügend Luft nachströmt. Man kann davon ausgehen, dass dieser durch ein Raumvolumen von mind. 4m³ je kW Nennwär- meleistung gewährleistet ist. Ist das Volumen geringer, kann über Lüftungsöff- nungen ein Verbrennungsluftverbund mit anderen Räumen hergestellt werden (min. 150 cm²).

20. Es ist darauf zu achten, dass die Abstände zu brennbaren Bauteilen und Materi-

alien -seitlich und hinten- eingehalten werden. Diese Abstände entnehmen sie der Bedienungsanleitung oder dem Typenschild.

21. Die Feuerstätte darf nicht verändert werden.

22. Der Anschluss an einem Schornstein, dessen wirksame Höhe unter 4 m, bei

Mehrfachbelegung 5 m liegt, ist unzulässig. An dem zum Anschluss des Ofens vorgesehenen Schornstein dürfen höchstens zwei weitere Feuerstätten ange- schlossen sein.

23. Bei einem Schornsteinbrand verschließen sie sofort alle Öffnungen am Gerät

und verständigen sie die Feuerwehr. Versuchen sie auf keinen Fall selbst zu lö- schen. Danach unbedingt den Schornstein vom Fachmann überprüfen lassen.

24. Festbrennstoffe erzeugen naturgemäß Ruß, ein Verschmutzen der Sichtscheibe

ist dadurch niemals völlig ausgeschlossen und stellt keinen Mangel dar.

25. Speck- und Sandstein ist ein Naturstein, daher sind Farbabweichungen und

Farbänderungen normal und kein Grund zur Reklamation!5

Abgasstutzen Ausmauerung Fülltür Türgriff Lagerfach für Brennmaterial Wärmefach Aschenkasten Primärluftschieber Typschild an der Rückwand Bild 16

Brennstoffe Das Gerät ist für den Betrieb mit nachfolgend aufgeführten Brennstoffen geeignet. Nur damit ist ein raucharmer und störungsfreier Betrieb gewährleistet. Verwenden Sie nur natur belassenes, trockenes Scheitholz mit einer Restfeuchte von max. 20%. Brennstoffart Heizwert ca. KJ/kg Hartholz Weichholz

Nicht zulässige Brennstoffe sind z.B.: Die Verbrennung von Abfällen, Feinhackschnitzeln, Rinden, Spanplattenresten, Kohle- gruß, feuchtem oder mit Holzschutzmitteln behandeltem Holz, Papier und Pappe o. ä. ist verboten. Zum Anzünden sollte Holzwolle oder Grillanzünder verwendet werden. Keine flüssigen Anzündhilfen verwenden! Achtung! Beim ersten Anheizen könnte es zu Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung kommen. Unbedingt für gute Raumbelüftung sorgen (Fenster und Türen öffnen) und mindestens eine Stunde auf max. Nennwärmeleistung heizen. Sollte beim ersten Heizvorgang die max. Temperatur nicht erreicht werden, so können diese Erscheinungen auch später noch auftreten. Mit dem Primärluftschieber können Sie innerhalb des Regelbereiches alle gewünschten Heizleistungen stufenlos einstellen. Verbrennungslufteinstellung: Die Schiebereinstellungen müssen immer in der Mitte der Bezeichnungen Brennstoff Primärluftschieber-Stellung Scheitholz Nennwärmeleistung H Scheitholz Anheizen A Tabelle 1 Füllmengen: Füllmenge bei Holz (Scheitholz, max. Länge 35 cm) max. 2 Scheite pro Füllung ca. 1,8 kg Holzbrikett max. 1,4 kg7 Erstes Anheizen

  • Vor Inbetriebnahme sind die Transportsicherungen auf der Umlenkplatte über dem Feuerraum (Bild 5) herauszunehmen und evtl. Aufkleber auf der Sichtscheibe rück- standsfrei zu entfernen. Die Heiztür öffnen durch Heben des Griffes nach oben (Bild 2). Bei heißem Gerät ist dazu ein isolierter Handschuh zu benutzen. Den Primärluftschieber (Bild 3) entspre- chend der Tabelle 1 in Kapitel 1.2 einstellen. Kohleanzünder oder Holzwolle auf den Rost legen, darüber Holzspäne geben. Darauf erst kleineres, dann größeres Holz geben, anzünden und Tür wieder verschließen. Wenn das Feuer lebhaft brennt und eine ausreichende Grundglut vorhanden ist er- neut Brennstoff aufgeben. Danach den Primärluftschieber entsprechend der Tabelle 1 „Verbrennungslufteinstellung“ einstellen. Das erste Anheizen sollte „sanft” verlaufen, mit geringer Menge Brennmaterial, damit sich die Ofenteile an die Hitze gewöhnen können. Beim ersten Anheizen könnte es zu Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung kommen. Unbedingt für gute Raumbelüf- tung sorgen (Fenster und Türen öffnen) und mindestens eine Stunde auf max. Nenn- wärmeleistung heizen. Sollte beim ersten Heizvorgang die max. Temperatur nicht er- reicht werden, so können diese Erscheinungen auch später noch auftreten. Den Brennstoff nicht in den Brennraum einwerfen, sondern einlegen, da sonst die Ausmauerung beschädigt werden kann. Achtung! Beim Öffnen der Heiztür kann es bei Fehlbedienung oder bei nicht ausreichen- dem Schornsteinzug zu Rauchaustritt kommen. Es ist unbedingt zu beachten, dass die Heiztür nur langsam, zuerst einen Spalt und nach ein paar Sekunden ganz geöffnet werden darf. Außerdem soll vor dem Öffnen der Tür zum Nachlegen von Brennstoff nur noch das Glutbett im Brennraum vorhanden sein, das heißt, es dürfen keine Flammen mehr sichtbar sein.

1.3 Außerbetriebnahme

Türen schließen, Primärluftschieber in geschlossene – Stellung bringen. Restglut aus- brennen und Ofen abkühlen lassen. Feuerraum und Aschenkasten bei kaltem Gerät reinigen und entleeren!

1.4 Hinweise zum Heizen

Der Kaminofen darf nur mit geschlossener Fülltür (Heiztür) betrieben werden. Diese darf nur zum Anheizen, Nachlegen oder Reinigen des Feuerraums geöffnet werden (evtl. Zugprobleme bei weiteren am Schornstein angeschlossenen Geräten). Eine abgestimmt zugeführte Sekundärluft sorgt für die Nachverbrennung der im Abgas enthaltenen brennbaren Bestandteile. Ein Verschmutzen der Scheibe kann aber bei Festbrennstoffen nicht ausgeschlossen werden und stellt keinen Mangel dar. Dies be- deutet eine rauch- und russarme Verbrennung zur Schonung der Umwelt. Sollten Sie Ihren Ofen in der Übergangszeit in Betrieb nehmen, dann prüfen Sie vorher den8 Schornsteinzug, da dieser bei hohen Außentemperaturen sehr gering sein kann. Zu diesem Zweck halten Sie ein brennendes Zündholz in die ein wenig geöffnete Heiztür. Wenn die Flamme nicht deutlich angesaugt wird, ist zunächst ein sogenanntes Lock- feuer zu erzeugen. Hierzu wird kurzzeitig Holzspäne/-Wolle im Ofen oder in der Reini- gungsöffnung des Schornsteins entzündet. Der Rost sollte vor jeder Brennstoffaufgabe gereinigt werden, um eine gute Verbrennungsluftzufuhr zu gewährleisten. Der Aschen- kasten ist regelmäßig im kalten Zustand zu entleeren (Bild 4). Bei heißem Gerät beilie- genden Handschuh verwenden. Bitte beachten Sie dabei, dass keine glühenden Verbrennungsrückstände in die Mülltonne gelangen. Es ist darauf zu achten, dass der Aschenkasten immer bis Anschlag eingescho- ben wird. Achtung ! Im Interesse der Luftreinhaltung und dem Ofen sollten die angegebenen max. Brennstoffaufgabemengen nicht überschritten werden, da sonst die Gefahr des Überheizens besteht, was zu Beschädigungen am Gerät führen kann. Beschädi- gungen solcher Art, unterliegen nicht der Garantiepflicht. Bei Kaminöfen ist nur eine einlagige Brennstoffaufgabe gestattet. Eine reduzierte Heizleistung sollte nur durch Verringerung der Aufgabemenge und nicht durch Reduzierung der Primärluft erfolgen.

1.5 Reinigung und Pflege

Mit richtigem Betrieb/Bedienung und guter Pflege/Wartung erhöhen Sie die Wertstabili- tät und Lebensdauer Ihrer Geräte. Sie sparen wertvollen Ressourcen und schonen unsere Umwelt und Ihren Geldbeutel. Nach Beendigung der Heizperiode empfiehlt es sich, eine gründliche Reinigung des Ofens und der Abgasrohre vorzunehmen. Nachlas- sen der Heizleistung, ist fast immer eine Folge starker Verschmutzung der Abgaswege. Zur Reinigung, ist die Umlenkplatte (Bild 5) nach vorne zu ziehen. Dadurch kann der Abgasweg von innen, oder wenn das Abgasrohr entfernt wird, von oben gereinigt wer- den. Die Umlenkplatte (Bild 5) ist nach dem Reinigen wieder ganz nach hinten zu schieben. Achtung! Wir empfehlen, zum Ende jeder Heizperiode Ofen und Abgasrohre gründlich zu kontrol- lieren und bei Bedarf zu reinigen. Ein Nachlassen der Heizleistung, ist fast immer eine Folge starker Verschmutzung der Abgaswege. Wenn Ausbesserungen oder Erneue- rungen vorgenommen werden müssen, wenden Sie sich bitte rechtzeitig unter Angabe der Artikel-Nr. und der Fertigungs-Nr. (siehe Typschild) an Ihren Fachhändler. Die Pflege der äußeren Flächen ist nur bei kaltem Ofen zu empfehlen. Die Flächen werden mit klarem Wasser gereinigt oder in besonderen Fällen vorher mit Seifenlauge oder Geschirr- spülmittel behandelt und dann trocken gerieben.9 Reinigen Sie Ihre ROBAX-S-Sichtscheibe vor der ersten Benutzung mit einem feuchten sauberen Tuch. Verreiben Sie danach einige Tropfen eines Pflegemittels für Glaskera- mik Scheiben mit einem Küchenpapier auf beiden Seiten der Scheibe. Nach dem Nachwischen und Trockenpolieren ist die hochwertige Oberfläche von RO- BAX S mit einem unsichtbaren Film überzogen, dieser hilft die Scheibe sauber zu hal- ten und erleichtert bei regelmäßiger Wiederholung die Reinigung. Pflege von Keramikteilen: Schmutz und Fett kann mit Seife und Wasser entfernt wer- den. Pflege von Speckstein und Sandstein: Speck- und Sandstein ist ein Naturstein, da- her sind Farbabweichungen und Farbänderungen normal und kein Grund zur Reklama- tion! Schmutz und Fett kann mit Seife und Wasser, kleine Kratzer mit Nassschleifpapier (Körnung 240) entfernt werden. Hinweis: Auf keinen Fall sollten Sie Schwämme, Scheuermittel, aggressive oder kratzende Reinigungsmittel verwenden! Arbeiten, wie insbesondere Installation, Montage, Erstinbetriebnahme und Service- arbeiten sowie Reparaturen, dürfen nur durch einen ausgebildeten Fachbetrieb (Hei- zungs- oder Luftheizungsbau) durchgeführt werden. Bei unsachgemäßen Eingriffen erlöschen Gewährleistung und Garantie.10

Transportsicherung Kartonpapier entfe

Maßnahmen bei Schornsteinbrand Bei ungenügender Reinigung des Schornsteins, bei falschem Brennstoff (z. B. zu feuchtes Holz) oder falscher Verbrennungslufteinstellung kann es zu einem Schornsteinbrand kommen. Schließen sie in so einem Fall die Verbrennungsluft an der Feuerstätte und rufen Sie die Feuerwehr. Niemals selbst versuchen mit Wasser zu löschen. Art der Störung mögliche Ursache Behebung Geruchbildung: Austrocknung der ange- wendeten Schutzfarbe. Verdampfung von Ölres- ten Den Ofen entsprechend der Bedienungsanleitung mehrere Stunden in Kleinstellung betreiben. Danach für mehrere Stunden auf maximale Leis- tung heizen. Zu geringe Wärme- abgabe:

  • Geräteleistung zu klein gewählt.
  • Zu geringer Schorn- steinzug
  • Zu langes und undich- tes Abgasrohr
  • Undichtheiten an der Glas-/Heiz-/Aschentür
  • Verbrennung von zu feuchtem Holz
  • Lassen Sie Ihren Wärmebe- darf vom Fachmann kontrol- lieren.
  • Der erforderliche Schorn- steinzug muss mind. 11 Pa und darf kurzzeitig max. 20 Pa haben. Kontrollieren Sie Ihren Schornstein auf Dicht- heit. Die Türen anderer an diesen Schornstein ange- schlossenen Feuerstätten dicht verschließen. Vor allem auf undichte Schornstein- bzw. Reinigungsverschlüsse achten. Eventuell mit senk- rechter Anlaufstrecke an- schließen.
  • Die gesamten Abgasrohr- verbindungen müssen gut abgedichtet sein und feuer- fest isoliert werden.
  • Dichtung kontrollieren, Türen gut verschließen. Eventuell Dichtschnur erneuern lassen.
  • Nur gut getrocknetes Holz verwenden.12

Für die Aufstellung und den abgasseitigen Anschluss sind die Forderungen der Feuerungsverordnung (FeuVO), die jeweiligen Länderbauordnungen sowie die DIN 4705, DIN EN 13384, DIN 18160, DIN EN 1856-2 und der DIN EN 15287 zu beachten. Zur einwandfreien Funktion Ihres Gerätes muss der Schornstein, an den sie das Gerät anschließen wollen, in einwandfreiem Zustand sein.

Da der Kaminofen die zur Verbrennung benötige Luft dem Aufstellungsraum ent- nimmt ist dafür zu sorgen, dass über die Undichtheiten des Fensters oder Außen- türen stets genügend Luft nachströmt. Zusätzlich ist sicherzustellen, dass ein Raum-Leistungsverhältnis von mind. 4 m

je kW Nennwärmeleistung gewährleis- tet ist. Für den Kaminofen bedeutet dies, dass der Aufstellungsraum mindestens 26 m

groß sein muss. Ist das Volumen geringer, muss über Lüftungsöffnungen ein Verbrennungsluftverbund mit anderen Räumen hergestellt werden (Verbund- öffnungen mind. 150 cm²).

Alle brennbaren Bauteile, Möbel oder auch z.B. Dekostoffe in der näheren Umge- bung des Ofens sind gegen Hitzeeinwirkung zu schützen. Einrichtungsgegenstände im Strahlungsbereich Im Sichtbereich (Strahlungsbereich) des Feuers muss zu brennbaren Bauteilen, Möbel oder auch z.B. zu Dekostoffen ein Abstand von mindestens 80 cm (A), gemessen ab Vorderkante Feuerraumöffnung eingehalten werden. Der Sicher- heitsabstand reduziert sich auf 40 cm (B), wenn ein belüfteter Strahlungsschutz vor das zu schützende Bauteil montiert wird (Beispiel siehe Bild 6) Einrichtungsgegenstände außerhalb des Strahlungsbereichs Die Stellwände seitlich und hinter dem Gerät dürfen nicht aus brennbaren Bau- stoffen hergestellt, oder mit brennbaren Baustoffen verkleidet sein, sofern ein Abstand von seitlich 30 cm und hinten 20 cm unterschritten wird. Der Seitenabstand zu Möbelteilen aus Holz oder Kunststoff muss ebenfalls 30 cm betragen (Bild 7).

Bild 713 Boden unter und vor dem Ofen Fußböden aus brennbarem Material, wie Teppich, Parkett oder Kork, müssen unter dem Ofen sowie von der Feuerraumöffnung 50 cm nach Vorne und 30 cm seitlich durch einen Belag aus nicht brennbaren Baustoffen, z.B. Keramik, Stein, Glas oder einer Bodenplatte aus Stahl, ersetzt oder geschützt werden.

2.4 Schornsteinanschluss

ACHTUNG! Vor dem Anschluss des Gerätes ist in jedem Fall der zuständige Bezirks- Schornsteinfegermeister zu Rate zu ziehen! Verbindungsstücke müssen am Gerät und untereinander fest und dicht verbun- den sein. Sie dürfen nicht in den freien Schornsteinquerschnitt hineinragen. Das Verbindungsstück zwischen Kaminofen und Schornstein soll den gleichen Quer- schnitt haben wie der Rohrstutzen am Ofen. Waagerechte Verbindungsstücke über 0,5 m sollen zum Schornstein hin um 10 Grad ansteigen. Rohre, die nicht wärmegeschützt oder senkrecht geführt sind, sollen nicht länger als einen Meter sein. Es sind die Forderungen der Feuerungsverordnung (FeuVO), die jeweiligen Länderbauordnungen sowie für den Schornstein die DIN 4705, DIN EN 13384, DIN 18160 und der DIN EN 15287 zu beachten. Verbindungstücke müssen nach DIN EN 1856-2 geprüft sein. Das Maß X (Abstand zu brennbaren Baustoffen / Materia- lien) muss nach Angaben des Herstellers des Verbin- dungsstückes eingehalten werden. ACHTUNG! Der Anschluss an einem Schornstein, dessen wirksame Höhe unter 4 m, bei Mehrfachbelegung 5 m liegt, ist unzulässig. Beachten Sie die Daten zur Schorn- steinberechnung in Kapitel 3.1. An dem zum Anschluss des Ofens vorgesehenen Schornstein dürfen höchstens zwei weitere Feuerstätten angeschlossen sein.

In der Regel kann der Ofen mit einem Bogen direkt an den Schornstein angeschlossen werden. Bei geringem Schornsteinzug sollte der Ofen durch ein Senkrechtes Ab gasrohr, das als Anlaufstrecke dient, mit dem Schornstein verbunden werden. Bild 914

mind. 30 cm Querschnittverengung im Kamin durch zu weit eingeschobene

Falschluft durch offene Türen an nicht benutzten Feuerstätten Stau durch sich ge

Falschluft durch of- fenen Rohranschluß

Falschluft durch undichten Rohr

anschluß Falschluft durch offene Kamin

3.2 Maße und Gewichte

Typ 198 50/51/52/53/55/56/57 Nennwärmeleistung 6,5 kW Raumheizvermögen bei Zeitheizung in m³ - bei günstigen, - weniger günstigen und - ungünstigen Heizbedingungen nach DIN 18893/TAB. 2

Abgaswerte: Brennstoff: Abgasmassenstrom Abgastemperatur min. Förderdruck bei Nennwärmeleistung Staub (bezogen auf 13% O

CO (bezogen auf 13% O

Wirkungsgrad Scheitholz 6 g/s 300 ˚C 11 Pa < 40 mg/m³ 0,12 % > 78% Art.Nr. Breite (mm)

Gewicht netto: (Kg) Gewicht brutto: (Kg)

Gewicht netto: (Kg) Gewicht brutto: (Kg)

Die angeführten Abmessungs- und Gewichtangaben sind nur zur Informati- on! Wir behalten uns das Recht von Konstruktionsänderungen vor, falls diese das technische Niveau erhöhen, oder die Qualität verbessern!

netto: (Kg) Gewicht brutto: (Kg)

Gewicht netto: (Kg) Gewicht

3.3 EG-Konformitätserklärung

behalten uns Änderungen

vor , die dem technischen For tschritt dienen und/oder Qualitätsverbesserung

bewirken. Für Druckfehler und Änderungen nach Drucklegung übernehmen wir keine Haftung.21

3.1 Disegno dimensionale e dati........................Fehler! Textmarke nicht definiert.

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Produktinformationen

Marke : Wamsler

Modell : KF 198 56

Kategorie : Heizung