N4.40HD - Bootsmotor Nanni - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Häufig gestellte Fragen - N4.40HD Nanni
Laden Sie die Anleitung für Ihr Bootsmotor kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch N4.40HD - Nanni und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. N4.40HD von der Marke Nanni.
BEDIENUNGSANLEITUNG N4.40HD Nanni
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1 CONTENTS
Introduction 1
About this manual 2
Safety 3
Emergency kit 3
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1 SOMMAIRE
Introduction 1
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1 INHALTSVERZEICHNIS
Vorwort 1
Uber这意味着 Handbuch 2
Sicherheit 3
Notfallausrüstung 3
Wamzeichen und Signalwörter ....3
Sicherheitszeichen 4
Sicherheitsmaßnahmen 5
Ubersicht 9
Uber den Motor 9
Garantie 13
Propellerauswahl 13
Verhalten des Boots 14
Hauptbestandteile des Motors ....15
Instrumentafel 17
Standardtafel 17
Instrumente 18
Motorbetrieb 23
VordemMotorstart 23
Motor starten 24
Bei laufendem Motor 26
Motor stoppen 28
Wartung 30
Wartungsplan 31
Allgemeine Inspektion 33
Kraftstoffanlage 35
Schmieranlage 39
Kuhlsystem 41
Seewassersystem 45
Elektrische Anlage 49
Batterie 50
Korrosionsschutz 52
Einwintern 55
Fehlersuche 57
Technische Daten 59
2 VORWORT
Wir bedanken uns an dieser Stelle für ihren Kauf und das unserem Hause entgegengebrachte Vertrauen.
Für die Wartung und Instandhaltung Ihres Produkts steht Ihnen ab sofort ein Nanni-Vertragshandler zur Verfügung. Auf unserer Website finden Sie unser Handlerverzeichnis:
www.nannidiesel.com
Nanni-Motoren sind das Ergebnis langjähriger Erfahrung in der Entwicklung von Schiffsmotoren und Bootsausrüstung für den Einsatz auf hoher See. Ihr Motor ist ein aus besten Werkstoffen in zuverlässigen Verfahrens gebautes Prazisionsaggregat.
Bevor Sie den Motor in Betriebnehmen, überzeugen Sie sichitte anhand des Typenschilds am Motor davon, dass sich das vorliegende Handbuch auf Ihr Motormodell bezieht. Im Zweifelsfall wenden Sie sichitte an den Nanni-Vertragshandler.
Der richtige Einbau des Motors in Ihr Boot ist maßgeblich für die sichere Schiffsführung und den Schutz der Umwelt. Der Einbau soll darum von einer autorisierten Nanni-Werkstatt nach Einbauvorschrift vorgenommen werden.
Uber这意味着 Handbuch
Die vorliegende Betriebsanleitung enthalt wichtige Informationen, Tipps, Ratschlage und Warnhinweise. Wir bitten Sie, sich mit dem Inhalt ausfuhrlich auseinanderzusetzen, bevor Sie den Motor in Gebrauchephmen.
Zu Ihrer eigenen Sicherheit und zugunsten eines langen Motorlebens beachten Sie die Anleitungen und Warnhinweise in dieser Handbuch und in allen mit dem Boot gegebenen Unterlagen gewissenhaft. Sie dieren dazu, Schaden am Motor, an anderen Sachen und Unfälle zu verhufen, bei denen Sie oder andere Personen zu Schaden kommt konnen.
Beachten Sie, dass diesen Handbuch grundsätzlich mit dem Boot geführt werden soll. Auf diese Art ist es dem jeweiligen Bootsführrer zur Hand, wenn Sie das Boot zum Beispiel verleihen oder verkaufen. Diese Symbole dieren Ohnen in thisem Dokument zur Orientierung:
Zeigt an, dass der Text auf der nachsten Seite fortgesetzt wird.
■ Bezeichnet das Ende eines Abschnitts.
Inhalt und Fortschreibungen
Allen Informationen und Angaben in diesen Handbuch sind die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung verfügbaren technischen Daten zugrunde gelegt. Diesbezügliche Änderungen, Aktualisierungen und Nachträge behalten wir uns vor.
Die enthaltenen Abbildungen dieren der allgemeinen Veranschaulichung und konnen im Einzeln von den tatsächlichen Gegebenheiten des Motors abweichen. Nicht alle Abschnittte这点es Handbuchs beziehen sich auf jeder Motor. Im gegebenen Fall wird im Text auf das zugehörige Motormodell hingeswiesen.
Für den Fall, dass bestimme Details in dieser Betriebsanleitung nicht gezeigt oder behandelt sind, oder wenn Sie Fragen zur Bedienung haben, steht Ihnen der Nanni-Vertragshandler jederzeit zur Verfugung. Wenden Sie sich gern auch in Fragen der richtigen Pflege und Instandhaltung an den Handler.
3 SICHERHEIT
Dieses Kapitel betriff ihre Sicherheit -itte aufmerksam lesen. Die meisten Unfälle gehen darauf zurück, dass grundlegende Sicherheitsregeln außer Acht gelassen werden. Vergegenwärtingen Sie sich die im Umgang mit dem Motor möglichen Risiken und Gefahren, und treffen Sie die notwendigen Vorkehrungen zu Ihrum Schutz, zum Schutz anderer und zum Schutz der Ausrüstung. Wichtig ist ebenso die Lekture aller mit dem Boot geleiferten Unterlagen und Information, bevor Sie den Motor in Betrieb setzen.
Aus Sicherheitsgründen sollenn Sie streng daraufuf achten, dass das Boot und die gesamte Ausrüstung jederzeit in einem laut dem zugehörigen Handbuch vorschrifsmäßigen Wartungszustand sind. Sümmtliche vorgeschriebene und erforderliche Sicherheitsausrüstung muss griffbereit an Bord und einsatztauglich sein.
Notfallausrückung
Eine Notfallausrüstung ist von jedem Nanni-Vertragshandler beziehbar. Der Inhalt der Notfallausrüstung für den Motor ermöglich die Durchführung einfacher Reparaturen im Pannenfall. Es sollen immer eine vollständige Notfallausrüstung und die für Reparaturen bestehtigen Werkzeuge an Bord sein.
Warnzeichen und Signalwörter
Das Handbuch nennt allgemeine zu beachtende Sicherheitsmaßregeln. Die zugehörigen Gefahren sind wie folgt gekennzeichnet:
GEFAHR
Bezeichnete eine Gefährungs-situation, die tõdliche oder schwere Verletzungen nach sich zieht, wenn sie nicht gemieden wird.
WARNING
Bezeichnete eine Gefährungs-situation, die tõdliche oder schwere Verletzungen nach sichziehen kann, wenn sie nicht gemieden wird.
VORSICHT
Bezeichnete eine Gefährungs-situation, die leichte oder mittelschwere Verletzungen oder Sachschen nach sichziehen kann, wenn sie nicht gemieden wird.
HINWEIS: Weist auf hilfreiche Informationen für die Praxis oder auf wichtige Informationen zum Schutz von Sachen hin.
Sicherheitszeichen
Direkt am Motor sind verschiedene Schilder angebracht, die Sie bei Arbeiten am Motor auf den Einbauort bestimmter Bauteile und hiervon ausgehende mögliche Gefährdun-gen aufmerksam machen.
These Schilder müssen immer sightbar und lesbar gehalten werden und sind bei Bedarf zu ersetzen.

BeiderArbeitamoderim
Umgang mit dem Motor sind wichtige Informationen und Anleitungen zu beachten.

Warning vor gefährlicher
elektrischer Spannung.

Warning vor feuergefahreni
chen Stoffen.

Warning vor bereits Oberflä
chen und Verbrennungsgefahr.

Warning vor Überdruck (unter
Druck stehenden Flüssigkeiten).

Feuer, offenes Licht und
Rauchen verboten, Funkenbildung vermeiden.

Warning vor drehenden Tei
len (Einzugsgehr).

Kennzeichnung von Entlüf
tungsöffnung.

Kennzeichnung der Stelle zur
Kuhlmittelkontrolle.

Kennzeichnung der Stelle zur
Motorolstandkontrolle.

Kennzeichnung der Kuhlmittel
ablauföffnung.

Kennzeichnung der Ölablauf-
Öffnung
Sicherheitsmaßnahmen
Abgas
Die Abgase enthalten Kohlenmonoxid. Kohlenmonoxid ist ein farb- und geruchloses, extrem gefährliches Gas, das zu Bewusstlosigkeit und zum Tod durch Vergiftung führen kann. Erste Anzeichen einer Kohlenmonoxidvergiftung sind:
Schwindelgebung
- Übelkeit
Kopfschmerz
Schlafenpochen
- Erbrechen
- Mädigkeit und Einschlafen
- Muskelversspannungen
Wenn Sie oder andere Personen eines dieser Symptome in der Nähe des Motors versprüren, verlassen Sie den Arbeitsbereich des Motors, und atmen Sie frische Luft. Wenn die Symptome anhalten, holen Sie arztlichen Rat ein und{lassen den Motor überprüfen.
Achten Sie darauf, dass das vom Motor produzierte Abgas normal ausgestoßen wird. Kontrollieren Sie regelmäßig, dass der Abgastrakt dicht und der Abgaskrümmer in einwandfreiem Zustand ist.
Verbrennungen und Verbrühungen
Halten Sie sich von bereits Teilen des Motors fern! Der Motor wird im Betrieb sehr heißt: Abgasanlage, Turboverdichter (wenn vorhanden), Anlasser, Ölwanne und das Öl und Kühlmittel in den Schläuchen und Leitungen sind heißt genug, dass Sie sich Verbrennungen zuziehen können.
Auch unter Druck austretende Flüssigkeiten können schwere Verletzungen herbeiführen. Machen Sie einen Kreislauf immer vollkommen drucklos, bevor Sie die Verschlusskappe ausbauen. Öffnen Sie den Öl- oder Kühmittelkreislauf (die Verschlusskappen) nie bei laufendem oder freiem Motor. Starten oder betrieben Sie den Motor auch nie ohne Öleinfull- und Kühmittelverschluss. Es besteht Gefahr, dass freiies Öl oder Kühmittel ausspritzt.
Nach dem Kontakt mit solchen Flüssigkeitenziehen Sieitte sofort einen Arzt hinzu. Wenn der Motor überhitzt,stellen Sie den Motor ab, trennen den Motor und lassen den Motor abkühlen,bevor Sie der Ursache nachgeben.
Feuer
Rauchen Sie nicht in der Höhe des Motors, und halten Sie den Motor von Zündquellen (offenen Flammen und Funken) und sümttlichen brennbaren Dämpfen und Flüssigkeiten fern. Lassen Sie den Motor nicht ohne Luftfilter laufen.
Betreiben Sie den Motor nicht in einem Bereich, in dem brennbare oder explosionsfähige Stoffe gelagert oder Gase vorhanden sind. Achten Sie daraufuf, dass der Motorraum keine brennbaren Flüssigkeiten enthalt.
Nehmen Sie danebengegangene Flüssigkeiten, auch Tropfmengen,(sofort auf, da sie den Ausbruch eines Feuers begünstigen konnen. Der Motorraum soll stets sauber und zugänglich sein.Kraftstoff ist brennbar.Schadhafte Leitungen bedeuten Brandgefahr.
Explosion
Durch Kraftstoffdampfe herbeige-führe Explosionen bedeuten schwe-ere Verletzungsgefahr! Beachten Sie beim Betanken die Sicherheitsvorschriften.
Öffnen und lüften Sie nach dem Betanken den Einbauraum des Motors. Bevor Sie den eventuell vorhandenen Lüfter einschalten, gehen Sie sicher, dass keine Kraftstoffdämpfevorhanden sind und kein Kraftstoff leckt. Lassen Sie den Lüfter vor dem Motorstart 5 Minuten laufen.
Kraftstoffdämpfe sind brennbar und explosionsfähig. Im Umgang mit Kraftstoff und bei der Lagerung von Kraftstoff ist Vorsicht geboten. Lagern Sie Kraftstoff an einem gut belufteten Ort fern von Zündquellen (Funken und offen Flammen) und für Kinder unzugänglich.
Stellen Sie zum Befüllen mit Kraftstoff oder Schmierstoff den Motor
ab. Rauchen Sie nicht in der Nähe des Motors, und halten Sie beim Befüllen mit Kraftstoff oder Schmierstoff Zündquellen (offene Flammen) fern. Schützen Sie ihre Hande bei der Lecksuche mit Handschuhen.
Modifizieren und manipulieren Sie die Kraftstoffanlage nicht. Bevor Sie an Teilen der Anlage arbeiten, spreren Sie die Kraftstoffversorgung ab. Ein Funktionstüchtiger Feuerloscher muss außer dem immer zur Hand sein.
Gefährliche Spannung / Stromschlag
Die Gefahr eines tödlichen Stromschlags besteht grundsätzlich immer, sobald Strom fließt. Gefährliche Spannungen können schwere Verletzungen verursachen und tödlich sein. Betreiben Sie den Motor nur mit den vorgesehenen Schutzvorrichtungen und Schutzgehäusen.
Trennen Sie vor Arbeiten an der Ausrüstung alle Spanningsquellen an den zugehörgen Hauptschaltern. Die Installation muss die Erdung von Motor, Transferschalter und zugehörgen Einrichtungen und die normgerechte und vorschriftsmäßige Ausführung der elektrischen Schaltkreise vorsehen.
Berühren Sie nie elektrische Kabel oder Einrichtungen, wenn Sie im Wasser oder auf nassem Boden stehen. Hier ist die Stromschlaggefahr erhöht. Die geführte Spannung kann tõdlich sein. Durch Kurzschlüsse können Personen und Sachen zu Schaden kommt. Legen Sie vor
Arbeiten an der Ausrüstung sämtlichen Schmuck ab.
Gefährliche Rück- und Fremdspannungen konnen schwere Verletzungen verursachen und tõlich sein. Der Anschluss zwischen Motor und Bordnetzarf nur über zugelassene Betriebsmittel hergestellt werden. Überlassen Sie Arbeiten an der Elektrik grundsätzlich einem ausgebildeten Elektriker.
Auch Arbeiten an andstromversorgungseinrichtungen dürfen nur von Elektrikern mit Arbeitsbefugnis für Hochspannungsanlagen durchgeführt werden.
Bei Booten mit Metallrumpfkommen insbesondere dem Schutz vorStromschlag und dem Schutz vorgalvanischer und elektrolytischerKorrosion besondere Aufmerksamkeit zu.
Batteriesäure
Die Säure in Batterien kann schwere und tödliche Verletzungen verursachen!
Schützen Sie sich bei der Arbeit an den Batterien mit Arbeitschandschuhen und Schutzbrille. Die Schwefelsäure der Batterien ist hochkorrosiv.
Bei der Handhabung von Batterien kann Säure austreten. Wenn Säure auf die Haut gelangt, spulen Sie die betroffene Stelle gründlich mit sauberem Wasser undziehen einen Arzt hinzu.
Batterieexplosion
Eine explodierende Batterie kann schwere und tõdliche Verletzungen verursuchen! Sorgen Sie davon, dass der Batterieraum gut beluftet ist.
Rauchen Sie nicht in der Höhe der Batterien, und halten Sie Batterien fern von Zündquellen (offenen Flammen oder Funken). Die Batterien erzeugen Wasserstoff, der von einem elektrischen Bogen oder einer Flamme gezündet und zur Explosion- on gebracht werden kann.
Schalten Sie zur Arbeit an den Batterien alle elektrischen Geräte in der Umgebung aus.
Sorgen Sie für die gute Belüftung des Batterieraums. Achten Sie daraufuf, dass Sie nicht mit Metallwerkzeugen mit den Batteriepolen in Berührung kommt. Dabei können Funken gebildet werden, und es besteht wiederum Explosionsgefahr. Legen Sie zur Arbeit an den Batterien Ringe, Armbänder, Halsketten usw. ab.
Drehende Teile
Drehende Teile konnen außerordentlich gefährlich werden und schwere und tõdliche Verletzungen verursachen! Arbeitsen Sie nie am laufenden Motor. Wenn der Motor zur Durchführung der Arbeit zwangsläufig arbeiten muss, bleiben Sie von bereits und rotierenden Teilen fern.
Es besteht Gefahr, dass weite Kleidung, langes Haar oder anderes erfasst und eingezogen wird. Die
möglichen Folgen sind schwere Verletzungen und erhebliche Sachschäden.
Legen Sie zur Durchführung von Arbeiten am Motor samtlichen Schmuck, also Armbänder, Halsketten, Ringe und dergleichen, ab. Kontrollieren Sie, dass die Schrauben und Mattern richtig angezogen und die Schutzvorrichtungen an Ort und Stelle sind. Prufen Sie beispielsweise die Lichtmaschinenriemenspannung nicht bei laufendem Motor.
Unkontrollierter Motorstart
Wenn der Motor unkontrolliert gestartet wird, sind schwere und tõdliche Verletzungen die möglichen Folgen!
Trennen Sie vor Arbeiten am Motor die Batterie. Gehen Sie, bevor Sie den Motor starten, sicher, dass niemand am Motor zugange ist. Einrehender Propeller kann schwere und tõdliche Verletzungen herbeiführren. Kontrollieren Sie vor dem Motorstart, dass alle Schutzvorrichtungen vorhanden sind.
Chemikalien
Die Betriebsstoffe des Motors sind gesundheitsgeführlich. Lesen Sie die Gebrauchshinweise auf der Verpackung dieser Produkte gründlich, und achen Sie grundsätzlich auf gute Belüfung.
Entsorgen Sie Öl, Kraftstoff, Kühlmittel, Filter und Batterienitte umweltgerecht und vorschrifsmäßig.
Fassen Sie Leitungen zum Aufspüren eventueller Lecks nicht mit bloßen Händen an.
Wassereintritt
Das Eindringen von Wasser in den Motor muss unter allen Umständen verhindert werden. Wasser im Motor führt zu einem Motortotalschaden, der nicht unter die Garantie fällt.
Der Wassereintritt in den Motor ist theoretisch über den Abgastrakt möglich.
Der richtige Einbau des Motors in Ihr Boot ist maßgeblich für die sichere Schiffsführung und den Schutz der Umwelt. Er ist auch der ersten und weitere Schutz vor einem Wasserschaden am Motor.
Ein weiterer wesentlicher Faktor ist der sachgerechte Einsatz und Betrieb des Motors. Dieser und alle notwendigen Maßnahmen, das Motorinnere vor Wassereintritt zu schätzen, ist Sache des Bedieners bzw. Eigentümers.
Nach einer Kenterung oder wenn der Motor auf andere Art mit Wasser vollgelaufen ist, starten Sie - außer im äußerten Notfall - den Motor nicht, sondern rufenitte einen Nanni-Vertragshändler.
Uber den Motor
Motorkennzeichnung
Sowohl Motor als auch Getriebetrain ein Typenschild mit mehreren Kennungen.
These Schilder sollen zugänglich und in gutem Zustand gehalten werden. Notieren Sie sich die Seriennummern und Bezeichnungen von Motor und Getriebe, und verwahren Sie diese gut. Die Angaben werden immer bei der Bestellung von Wartungs- und Ersatzteilen besteht.
Das Motortypenschild:

- TYP gibt die Handelsbezeichnung des Motors an.
- NR gibt die Motorseriennummer an.
- CODE nennen technische Daten des Motors.
Einfahren
Den Motor während der ersten 50 Betriebsstunden zurückhalten.
Den kalten Motor nicht hochdrehen. Den Motor höchstens kurzzeitig voll belasten. Auch über längerere Zeiten konstante Motordrehzahlen sollen den während der Einfahrzeit vermieden werden.
Während der Einfahrzeit den Ölund Kühlmittelstand eng beobachten. Der Ölverbrauch kann während der Einfahrzeit erhöht sein.
Motoreinbau
Der Einbau soll von einer autorisierten Nanni-Werkstatt nach Einbauvorschrift vorgenommen werden. Der richtige Einbau des Motors ist maßgeblich für die sichere Schiffsführung und den Schutz der Umwelt.
Er gewährleistet gleichsam die lunge Nutzungsdauer des Motors unter normalen Einsatzbedingungen.
Motorschaden, die auf den nicht fachgerechten Einbau zurückgehen sind von der Garantie ausgeschlossen.
Fernbedienung
Die Fernbedienung ist eine nicht im Standardumfang des Motors enthaltene Sonderausrüstung. Die am Boot montierte Fernbedienung kann anders als hier gezeigt ausgeführst sein.

Bei den meisten Booten ist der Steuerhebel ein Einhandhebel, mit dem Gas (Motordrehzahl) und Schaltung (Voraus-/Rückwärtsfahr) gleichzeitig bedient werden. Es gibt aber auch Boote, bei denen die Getriebeschaltung separates ausgewührt ist.
Möglich ist auch ein Neutralsicherheitsschalter, der den Motorstart nur zulässst, wenn der Hebel in Neutral steht.
Wenden Sie sich mit Fragen zur Fernbedienung an den Bootsbauer oder ihren Nanni-Handler.
Nebenabtrieb
Einige Motoren können mit einem Nebenabtrieb ausgestattet werden. Ein solches System ermöglich die Kraftabnahme für Nebenaggregate wie Bilgepumpe, Wasseraufbereiter usw.

HINWEIS: Mittels Nebenabtrieb vom Motor abgezweigte Antriebskraft steht entsprechend nicht für den Propellerantrieb zur Verfügung. Der Einsatz eines Nebenabtriebs sollen dieher generell mit der Entwicklungsabteilung der Nanni Industries S.A.S France abgeklart werden. Ihr Nanni-Handler informiert Sie gern.
Schleppventil
Ein Schleppventil oder Trollingventil reduziert die Drehgeschwindigkeit des Propellers bei Motorleerlauf-drehzahl unter die normale Propellerrehzahl. Die Bootsgeschwindigkeit kann dadurch um 30% bis 70% herabgesetzt werden.
VORSICHT
Die Schleppeinrichtung darf nie zum Manovrieren eingesetzt werden. Ebenso nicht bei Motordrehzahlen über 1200 min-1.
Tiefe Temperaturen
Nanni-Motoren arbeiten auch bei Kälte sehr zuverlässig.
Es sind allerdings bestimmte Punkte zu beachten, damit der Motor auch unter diesen Bedingungen gutes Startverhalten und Betriebsverhalten zeigt. Wenden Sie sich zur Beratung über empfohlene Maßnahmen und Kaltstarthilfen an den Nanni-Handler.
Winterkraftstoffe dieren bei Temperaturen unter 5^ dem Schutz der Einspritzanlage. Sie eignen sich wegen ihres niedrigeren Trübungs-und Flierpunktst bestens fur den Einsatz bei kalter Witterung.
Zu beachten ist allerdings, dass Winterkraftstoff aufgrund des geringeren Energieinhalts (Brennwerts) zu einer gewissen Leistungsreduzierung und zu higherem Kraftstoffverbrauch führen kann. Wenn der Motor also bei Kälte weniger Leistung entwickelt, sollte zuerst die Kraftstoffqualität überprüft werden.
Im Übrigen müssen Zusammensetzung und Schwefelgehalt des Kraftstoffs in jedem Fall alle am Einsatzort des Motors geltenden Emissionsvorschriften erfüllen.
Öliskosität
Die Viskosität des Motoröls soll der Jahreszeit, d. h. den zwischen zwei Ölwechseln zu erwartenden Temperatures, angemessen gewählt werden.
Das Diagramm liefert Ihnen Anhaltspunkte für die richtige Öliskosität:

Einige Motoren werden mit einer wahlweisen Ansaugluftvorwärnung angeboten, die den Motorstart bekalten Temperaturen untersucht. Ihr Nanni-Handler informiert Sie gern.
Motorbauartzulassung
Die Motorbauart kann emissions-zertifiziert sein. Das bedeutet, dass Nanni garantiert, dass alle nach demselben Typ gebauten Motoren von den zuständigen Stellen gemäß den einschlögigen Abgasnormengeprüft und zugelassen sind. Dass der Motor allerdings diese Normendauerchaft erfüllt, ist mit bestimmten Auflagen bezüglich der Wartung und Instandhaltung verbunden:
- Es dürfen nur Nanni-Ersatzteile verwendet werden.
Die Wartungsintervalle müssen eingehalten werden.
Die Motor darf außer mit von der Nanni Industries S.A.S. France genehmigten Zubehör- und Zusatzeinrichtungen nicht verändert werden.
Die Wartung der Kraftstoffanlage muss grundsatzlich von einer Nanni-Vertragswerkstatt vorgenommen werden. - Es dürfen keine Veränderungen am Luftseinlasstrakt und der Abgasanlage vorgenommen werden.
- Siegel und Plomben dürfen nur von Befugten gebrochen werden.
Die Betriebsanleitungen in den zugehörigen Handbuchern müssen vom Anwender beachtet werden.
Bei Nichteinhaltung einer oder mehrerer dieser Bedingungen steht es nicht mehr in der Verantwortung von Nanni, dass die Motordaten mit der Zulassung übereinstimmen.
Umweltverantwortung
Nanni entwickelt Motoren unter dem Aspekt der großmöglichen Umweltverträglichkeit. Dieses Ziel ist jedoch nur mit ihrer vollen Unterstützung erreichen.
Unsere Betriebs- und Wartungsanleitungen sind so gehalten, dass sie dem Schutz des Motors dieren und zu umweltbewusstem Handeln anregen.
Zum Beispiel durch den Einsatz der empfohlenen Kraftstoffe und Ole. Andere Kraftstoffe und Ole konnen sich gravierend zuungunsten des Motorverhaltes, des Kraftstoffverbrauchs, der Nutzungsdauer des Motors und der Abgaswerte auswirken.
Geben Sie Altol und gebrauchte Öl- und Kraftstofffilteritte an den entsprechenden Sammelstellen zur fachgerechten Entsorgung ab.
These Stoffe schaden Flora und Fauna, wenn sie unkontrolliert freigesetzt werden. Es sind spezielle Notfallsets erhältlich, mit denen versehentlich ins Wasser freigesetzte Öl- und Kraftstoffmengen aufgenommen werden konnen.
Garantie
Dieses Handbuch wird ergänzt durch ein Garantieinformationschaft.itte lessen Sie diese Informationen aufmerksam.
Wir weisen besides auch auf die Pflichten des Anwenders und die Beschrankungen hin. Die Einhaltung der Garantiebedingungen ist Voraussetzung für die Garantie.
Die Gültigkeit der Garantie ist au-ßer dem an den vorschrifsmäßigen Einbau und die reguläre Wartung des Motors durch eine Nanni-Vertragsvertretung gebunden.
HINWEIS: Zu späte oder falsche Wartung sowie der Einsatz anderer als original Nanni-Ersatzteile haben zur Folge, dass Nanni nicht mehr für die Übereinstimmung des Motors mit der Bauartzulassung eintritt, und setzen außer dem die Garantie außer Kraft.
Änderungen an den Motoreinstellungen sowie andere technische Änderungen (Zubehör, Ersatzteile, Zusatzausrüstung usw.) OHNEDAS SCHRIFTLICHE EINVERSTÄNDNIS DER NANNI INDUSTRIES S.A.S SIND UNTERSAGT.
Jede Veränderung fuhrt zum Ausschluss der Garantie. Auch sind Schaden, die auf die Nichtbeachtung der Betriebsanleitung oder unsachgemäßen Einsatz des Motors zurückgehen, von der Garantie ausgeschlossen.
Propellerauswahl
Der Propeller ist eine kritische Komponente des Antriebs. Er setzen die Motorkraft in Schub um. Damit der Wirkungsgrad möglichst hoch ist, muss der Propeller perfekt auf das Boot und dessen Einsatzwreck abgestimmt sein.

Die Auswahr des richtigen - oder falschen - Propellers wirkt sich wesentlich auf das Leistungsverhalten des Motors aus. Der falsche Propeller kann soccer einen Motorschaden verursachen. Die Motordrehzahl ist von der Propellergroße und der Bootsbeladung abhängig. Wenn der Motor bezogen auf die idealen Motorzustände unter zu hohen oder zu niedrigen Drehzahlen/arbeitet, schadet das dem Motor.
Der Propeller sollte immer so bemessen sein, dass der Motor bei maximaler Bootsbeladung seine-Nenndrehzahl erreicht. Eine unbefriedigende Leistungsausbeute des Motors ist bereits auf einen falsch ausgelegten oder beschädigten Propeller zurückzuführen.
Verhalten des Boots
Wenn dies Ihr erstes Boot ist oder Sie mit dem Boot noch nicht vertraut sind, über Sie als Erstes unbedingt mit langsamer Geschwindigkeit Manover, bis Sie wissen, wie sich das Boot verhält und auf das Steuer reagiert.
Vermeiden Sie abrupte Manöver und plötzliche Geschwindigkeitsänderungen. Es besteht Gefahr, dass Personen stürzen oder über Bord gehen.
Die Gewichtsverteilung im Boot (Passagiere, mitgeführte Ausrüstung usw.) spielt ebenso eine Rolle für das Verhalten des Boots im Wasser. Bei einer Lastverschiebung kann sich also das Verhalten des Boots, gerade bei gletenden Rumpfformen,chnelländern.
Auch der Zustand von Rumpf und Propeller zählt erheblich. Ein verschmutzer oder beschädigter Rumpf wird das Verhalten des Boots und damit auch des Motors beeinflussen. Hierdurch entstehende Kavitation kann zur starken Erosion der Oberflächen von Propeller, Antrieb usw. führen.
Hauptbestandteile des Motors
HINWEIS: Der tatsächliche Motor kann von der Beschreibung abweichen.
Bestimmte Bauteile sind am bestelltener Motor eventuell nicht vorhanden.
| NUMMER | BAUTEILE |
| 1 | Lichtmaschine |
| 2 | Lichtmaschinenriemen |
| 3 | Anlasser |
| 4 | Sicherungskosten |
| 5 | Luftfilter |
| 6 | Kraftstofffilter |
| 7 | Kraftstoffförderpumpe |
| 8 | Kraftstoffeinspritzpumpe |
| 9 | Wärmetauscher |
| 10 | Kühlmitteinfüllstopfen |
| 11 | Kühlmittelpumpe |
| 12 | Ausgleichsbehalter |
| 13 | Wärmetauscher-Ablassschraube |
| 14 | Seewasserpumpe |
| 15 | Ölfilter |
| 16 | Öleinfūllöffnung |
| 17 | Ölmessstab |
| 18 | Wassergekühler Abgaskräummer |
| 19 | Getriebe |
| 20 | Kühlmittelablaufstopfen |


5 INSTRUMENTENTAFEL
WARNUNG
Vor der Inbetriebnahme des Motors die Anweisungen zum Motorstart und Motorstopplesen.
Die Instrumentetafel informiert über wichtige Zustände des Motors.
HINWEIS: In diesen Kapitel werden nur Instrumente und Anzeigen gehandelt, die zur Standardausstattung von Nanni-Motoren gehoren. Wenden Sie sich an ihren Handler, wenn im Boot hier nicht behandelte Instrumente verbaut sind oder Sie sich der Funktion nicht sicher sind. Je nach Boot konnen die Instrumente direkt und ohne die hier gezeigte Tafel in das Armaturenbrett integriert sein.
Bei manchen Booten ist eine Tafel ohne Schlüssel als zusätzliche Instrumentefel an einem zweiten Steuerstand vorhanden. Die Haupttafel mit Schlüsselschalter befindet sich dann für gewöhnlich im Steuerhaus und verhindert den unbefugten Start vom zweiten Stand aus. Damit der Motor vom zweiten Steuerstand aus gestartet werden kann, muss der Schlüssel an der Haupttafel auf ZündUNG stehen
Standardtafel
A4 TAFEL

C4 TAFEL

Instrumente
Drehzahlmesser und Warnleuchten
Der analoge Drehzahlmesser zeigt die Motordrehzahl an. Der angezeigte Wert mal 100 entspricht den Umdrehungen des Motors pro Minute.
Die Funktion der Warnleuchten ist auf den folgenden Seiten erlautert.

Betriebsstundenzahler und Spannungsmesser
Die Anzeige unter im Zifferblatt gibt die Betriebszeit des Motors in Stunden an.
Wenn Bordspannung anliegt, wird hier die Spannung an den Batteriepolen angezeigt.
Anlasserschalter
Mit dem Anlasserschalter starten und stoppen Sie den Motor.
Der mit ON/STOP bezeichnete Schalter schaltet die Spannung ein und stoppt den Motor.
Die mit START bezeichnete Taste gluht den Motor vor und betägt den Anlasser.

Motoröldruckanzeige
HINWEIS: These Anzeige zeigt nicht den Motorolstand an. Es wird der Oldruck in bar und psi angezeigt.
Bei zu niedrigem Oldruck im Schmierkreislauf wird akustische Warnung gegeben, und die entsprechende Warnleuchte schaltet sich ein.

Kühlmitteltemperatur-anzeige
Die Kuhlmitteltemperatur wird in Grad Celsius und in Grad Fahrenheit angezeigt.
Bei zu hoher Kuhlmitteltemperatur wird akustische Warnung gegeben, und die entsprechende Warnleuchte schaltet sich ein.

Warnleuchten
KÜHLMITTELTEMPERATUR

These Warnleuchte govt an, wenn die Kuhlmitteltemperatur zu hoch ist. Gleichzeitig horen Sie einen Warnton.
GEFAHR
Den Kühlmitteinfullverschluss und die Stopfen des Kühlkreislaufs nie bei warmem Motor offen. Es kann Dampf oder weitere Flüssigkeit austreten.
VORSICHT
- Wenn diese Warnung bei laufendem Motor gegeben wird, – außer im Notfall – den Motor stoppen, den Kühlmittelstand, den Zustand des Riemens und des Seewasserfilters prufen und kontrollieren, dass das Seeventil offen ist.
- Der Betrieb des Motors mit überhöhter Kuhlmitteltemperatur kann zu einem schweren Motorschaden führen. Den Motor nicht betreiben, wenn das Problem bestehen bleibt, sondern möglichst umgehend eine Nanni-Werkstatt verständigen.
BATTERIELADEZUSTAND

These Warnleuchte leuchtet beim Einsatz der Spannung auf.
Wenn sich die Leuchte bei laufendem Motor einschaltet,lädt die Lichtmaschine des Motors nicht.
Ursache kann ein Fehler in der elektrischen Anlage oder ein lockerer Lichtmaschinenriemen sein.
VORSICHT
- Wenn diese Warnung bei laufendem Motor gegeben wird, – außer im Notfall – den Motor stoppen und die Bestandteile des Riemenantriebs prufen. Außer dem die Teile der elektrischen Anlage (Sicherungen, Batterie usw.) überprüfen.
* Den Motor nicht betreiben, wenn das Problem bestehen bleibt, sondern möglichst umgehend eine Nanni-Werkstatt verständigen.

VORGLUHEN

These Leuchte ist eingeschaltet solange die Gluhkerzen (wenn vorhanden) arbeiten.
MOTORÖLDRUCK

These Warnleuchte govt an, wenn der Motoroldruck zu niedrig ist. Gleichzeitig horen Sie einen Warnton.
VORSICHT
- Wenn diese Warnung bei laufendem Motor gegeben wird, – außer im Notfall – den Motor stoppen und den Motorölstand und den Zustand des Ölfilters prüfen.
- Der Betrieb des Motors mit zu niedrigem Oldruck kann zu einem schweren Motorschaden führen. Den Motor nicht betreiben, wenn das Problem besteht, sondern möglichst umgehend eine Nanni-Werkstatt verständigen.
WASSER IM KRAFTSTOFFFILER

These Warnleuchte goht an, wenn der Kraftstofffilter des Motors zu viel Wasser fuhrt (trifft nicht auf alle Motoren zu). Gleichzeitig horen Sie einen Warnton.
Wenn these Warning gegeben wird, den Motor stoppen und das Wasser aus dem Kraftstofffilter entleeren.
6 MOTORBETRIEB
Vor dem Motorstart
WARNING
Vor dem Motorstart alle ausgebauten Schutzabdeckungen zurückbauen.
VORSICH
Vor dem Motorstart das Seeventil (wenn vorhanden) öffnen. Wenn die Seewasserpumpe trocken lauft, reichen schon weitere Sekunden aus, um das Flügelrad zu beschädigen, außerdem überhitzt der Motor.
Vor dem Motorstart alle diese Punkte durchführren:
- Das Seeventil (wenn vorhenden) öffnen. Das Seewassersystem bei Bedarf vorfluten.

- Den Motorraumlüfter (wenn vorhanden) für mindestens fünf Minuten einschalten. Andernfalls die Luke öffnen.
- Den Kraftstoffvorrat kontrollieren.
- Den Steuerhebel neutral stellen.
- Den Kraftstoffhahn öffnen, die Anlage bei Bedarf vorfluten.
- Den Motoröl- und Getriebeolstand kontrollieren und bei Bedarf das empfohlene Öl nachfüllen.
- Den Kuhlmittelstand kontrollieren und bei Bedarf auffüllen.
- Die Steuerzüge kontrollieren und bei Bedarf die Verbindungen fetten.
- Kontrollieren, dass nirgendwo Kraftstoff, OI, Kuhlmittel oder Wasser leckt.
- Den Lichtmaschinenriemen kontrollieren.
- Die Hauptschalter einschalten.
Motor starten
GEFAHR
- Der drehende Propeller ist eine Gefahrenquelle. Vor dem Motorstart sichergehen, dass sich im Wasser in der Nähe des Propellers keine Personen aufhalten.
* Auf keinen Fall Starthilfespray oder dergleichen verwenden.
These Produkte sind hochentzündlich.
VORSICHT
* Den Motor immer vorglihen. Den kalten Motor nicht hochdrehen.
Den Anlasser nicht länger als 10 Sekunden am Stück betätigten. Wenn der Motor nicht ansprungt, vor dem{nachsten Versuch 2 Minuten warten. Andernfalls kann der Anlassermotor Schadennehmen.
Wenn der Motor nach 3 Versuchen nicht startet, den Schlüssel abziehen und den Wassersammler entleeren. Andernfalls besteht die Möglichkeit, dass Wasser in die Zylinder dringt.
HINWEIS: Beim ersten Motorstart den Motor mehrere Minuten im Leerlauf laufen setzen und beobachten, ob Undichtigkeiten oder Auffälligkeiten festzustellen sind.
Motorstart mit Fremdstartbatterien
VORSICHT
Die Spenderbatterien müssen dieselbe Bemessungsspannung wie die Startbatterien des Motors haben.
- Das Überbrückungskabel mit dem Pluspol (+) der entladenen Batterie, dann mit dem Pluspol (+) der Fremdstartbatterie verbinden.
- Das Überbrückungskabel mit dem Minuspol (-) der Fremdstartbatterie verbinden. Dann das andere Endes des Kabels an eine Schraube an der Kupplung des Motorblocks klemmen.
GEFAHR
Bei einem Motor mit zweipoliger elektrischer Anlage das andere Ende des Überbrückungskabel mit dem Minuspol (-) der Fremdstartbatterie verbinden.
- Den Motor normal starten.
- Den Motor einige Minuten im Leerlauf laufen{lassen, damit die Batterie geladen wird.
- Den Motor stoppen und die Kabel in exakt umgekehrter Reihenfolge trennen.
Tafel mit Schlüssel
- Den Steuerhebel neutral stellen.
- Den Schlüssel in den ON/ STOP-Anlasserschalter stecken.
- Den Schlüssel eine viertel Drehung nach rechts drehen. Alle Warnleuchten werden eingeschaltet, und es wird ein akustisches Signal gegeben. Nach weniger Sekunden gehen die Leuchten bis auf die MOTOROL-DRUCKWARNLEUCHTE und die BATTERIELADEKONTROLL-LEUCHTE aus.
- Die START-Taste halb eindrücken, um den Motor vorzugliuhen. Die Taste, je nach Außentemperatur, 5 bis 15 Sekunden halten.
- Die Taste ganz eindrücken, um den Motor zu starten. Die Taste freigeben, sobald der Motor startet. jetzt gehen alle Leuchten aus.
- Bei einem Motor mit wassergekühtem Abgaskrümer prüfen, dass Wasser aus dem Abgasaustritt am Rumpf lauft. Wenn kein Wasser kommt, den Motor abstellen und das Seewassersystem prüfen.
Tafel ohne Schlüssel
- Mit dem Schlüssel an der Haupttafel (wenn vorhanden) die Zündung einschalten.
- Den Steuerhebel neutral stellen.
- Die ON/STOP-Taste drucken. Alle Warnleuchten werden eingeschaltet, und es wird ein akustisches Signal gegeben. Nach weniger Sekunden gehen die Leuchten bis auf die MOTOROL-DRUCKWARNLEUCHTE und die BATTERIELADEKONTROLL-LEUCHTE aus.
- Die START-Taste halb eindrücken, um den Motor vorzugliuhen. Die Taste, je nach Außentemperatur, 5 bis 15 Sekunden halten.
- Die Taste ganz eindrücken, um den Motor zu starten. Die Taste freigegeben, sobald der Motor startet. jetzt gehen alle Leuchten aus.
- Bei einem Motor mit wassergekühtem Abgaskrümer prüfen, dass Seewasser aus dem Abgasaustritt am Rumpf lauft. Wenn kein Wasser kommt, den Motor abstellen und das Seewassersystem prüfen.
Bei laufendem Motor
VORSICHT
Bei laufendem Motor nie die START-Taste drucken.
Die Instrumente und Warnleuchten nach dem Motorstart beobachten und während der Fahrt im Auge gehalten.
Marschgeschwindigkeit
Die empfohlene Motordrehzahl zur Ermittlung der optimalen Marschgeschwindigkeit ist im Kapitel TECHNISCHE DATEN angegeben.
HINWEIS: Die Marschgeschwindigkeit wird von der Beladung des Boots und weiteren Faktoren beeinflusst.
Der Motordauerbetrieb mit Vollgas ist nicht zu empfehlen, da er sowohl unkomfortabel als auch unwirtschaftlich ist. Der Motorbetrieb mit anhaltend niedrigen Drehzahlen wiederum kann unter anderem dem Ölverbrauch steigen{lassen.
In der Einspritzanlage kommt es zudem zu Ablagerungen, wenn der Motor regelmäßiger unter seiner normalen Betriebstemperatur bleibt. Der Motor soll darum immer wieder auch Vollgas gefahren werden, damit eventuelle Ablagerungen in der Kraftstoffanlage abgebrannt werden.
Manövrieren
WARNING
Schaltvorgänge bei hoher Geschwindigkeit schaden dem Motor und dem Getriebe und können Passagiere in Gefahr bringen.
VORSICHT
Bei einem Boot mit zwei Motoren sollen zum Reversieren beiden Motoren gestartet werden, weil dann das Risiko geringer ist, dass Wasser in den stehenden Motor gedrängt wird.
Zum Umschalten der Fahrtrichtung zwischen vorwärts und rückwärts:
- Die Motordrehzahl auf Leerlauf-drehzahl zurücknahmen und das Boot, wenn möglich, einen Groß-teil an Fahrt verlieren setzen.

-
Den Steuerhebel neutral stellen und einige Sekunden warten.
-
Den Steuerhebel achtern bewegen. Die Geschwindigkeit erhöhen.
Segeln mit gestopptem Motor
Beim Segeln ist es möglich, die durch den Propeller erzeugten Widerstand zu begrenzen.

VORSICHT
* Siehe als Prioritat die Empfehlungen des Herstellers des Übertragungs
Mit faltbaren Propellerflugeln:
- Den Gashebel achtern (in den Rückwärtsgang) bringen. Die Flügel sind in Vorausfahr angelegt. Der durch die Flügel erzeugte hydrodynamische Widerstand ist so Klein wie möglich.
Ohne faltbare Propellerflugel:
- Den Gashebel achtern (in den Rückwärtsgang) bringen. Der Propeller dreht nicht und erzeugt hydrodynamischen Widerstand.
- Den Hebel neutral stellen. Der Propeller dreht und erzeugt einen kleineren hydrodynamischen Widerstand als im Rückwärtsgang.
VORSICH
- Das Boot soll nicht länger als 6 bis 7 Stunden am Stück unter Segel bei gestopptem Motor und mit dem Hebel in Neutral gefahren werden. Der Propeller kann den Schaft andreiben und das Getriebe beschädigen. Den Motor mindestens alle 6 Stunden für 15 Minuten laufen halten, damit das Getriebe Schmierung erhalten.
- Unabhängig von der Bauart von Propeller und Getriebe darf der Motor zum Segeln nie im Vorwärtsgang gestoppt sein.
- Unter Segel das Seeventil schlieben, wenn das Boot Schneller als 8 Knoten werden kann. Es besteht die Möglichkeit, dass Wasser durch den Seewassereinlass gedrückt wird und den Auspuff flutet. Das Seeventil vor dem Neustart des Motors wieder öffnen.
Motor stoppen
VORSICHT
Den Motor nie mit dem Hauptschalter stoppen. Das Bordnetz kann beschädigt werden.
Den Motor vor dem Motorstoppinge Minuten in Neutral mit Leerlaufdrehzahl laufen setzen. Besonderss nach dem Volllastbetrieb ist dieser Vorgang notwendig, damit das Kuhlmittel den Motor herunterkühlen kann.
- Den Lüfter (wenn vorhanden) im Motorraum einschalten oder die Luke öffnen.
- Den Schlüssel im Anlasserschalter nach links drehen. Der Motor stoppt, und alle Anzeigen gehen aus. An einer Tafel ohne Schlüssel die ON / STOP-Taste drucken und loslassen. Der Motor stoppt. Den Schlüssel an der Haupttafel nach links drehen. Alle Anzeigen gehen aus.
VORSICHT
Verschiedene Bauteile und Flüssigkeiten bleiben auch nach dem Motorstopp noch eine Zeit frei oder stehen unter Druck. Den gestoppten und frei den Motor nach Möglichkeit ruhen setzen, in diesen Zustand keine Arbeiten am Motor vornehmen.
Nach dem Motorstopp:
- Den Hauptschalter ausschalten.
- Das Seeventil und den Kraftstoffhahn schließen.
- Die Motorraum inspizieren und auf austretende Flüssigkeiten achten.
VORSICH
- Wenn das Boot geschleppt wird, den Motor stoppen, Den Hebel neutral stellen und das Seeventil schließen, damit der Motor kein Seewasser aufnimmt.
* Bei Booten mit zwei Motoren zur Fahrt mit einem Motor das Seeventil des gestoppten Motors schreiben.
Das Seeventil vor dem Neustart des Motors wieder öffnen.
Ankern
Wenn das Boot längerere Zeit vor Anker oder im Hafen liegt, konnen Rumpf, Kiel, Antrieb, Ruder, Propeller usw. Bewuchs ansetzen. Dieder Bewuchs wirkt sich erheblich auf das Verhalten des Boots und das Leistungsverhalten des Motors aus, wenn er vor dem Wiedereinsatz des Boots nicht entfern wird.
Durch Bewuchs und den Anwuchs von Organismen kann ebenso der Durchsatz durch das Seewassersystem befindert werden, so dass der Motor überhitzt und Schaden nimmt.
Boot und Seewassersystem sollen darum jedem Mal vor der Ingebrauchnahme des Boots inpiziert und bei Bedarf gereinigt werden. Wenn das Boot aus dem Wasser gezogen wird, den Rumpf reinigen und mit einem Antifouling-Anstrich versehen. Das Mittel nicht auf die Anoden bringen.
Bei längerer Liegezeit kann über den Abgasaustritt Wasser in die Abgasanlage eindringen. Bei einem ankernden Boot darum regelmäßig den Wassersammler leeren.
Längere Liegezeiten
Wenn das Boot über mehrere
Wochen nicht gefahren wird und im Wasser liegt, soll der Motor alle 10
Tage gestartet werden und einigen
Minuten arbeiten.
Wird das Boot länger als 2 Monatenicht gefahren, sind besondere Maßnahmen an Motor und Getriebe nötig. Hinweise finden Sie im Kapitel EINWINTERN.

Um Frostschäden vorzubeugen, muss bei Frostgefahr der Seewasserkreislauf entleert werden. Weitere Hinweise enthalten die Kapitel im Abschnitt WARTUNG und das Kapitel EINWINTERN.
BEAUFRAGEN SIE MIT DIESEN AUFGABEN EINE NANNI-VERTRAGSWERKSTATT.
7 WARTUNG
WARNUNG
- Zur Durchführung von Wartungsarbeiten soweit möglich den Motor stoppen, den Schlüssel abziehen und die Stromzufuhr unterbrechen.
- Vor Aufnahme der Arbeit das gesamte Kapitel und alle Sicherheitschinweiselesen, so dass jeder Vorgang als Ganzes nachvollziehbar ist undVBorbereitet werden kann.
In thisem Handbuch werden nur vorbeugende Wartungsmaßnahmen gehandelt, die vom Eigentümer bzw. Bediener des Motors durchzuführen sind. Die vorbeugende Wartung in den vorgesehen Abständen gewährleistet die optimale Zuverlösigkeit und Nutzungsdauer des Motors.
In der Garantiezeit ist wichtig, dass alle Arbeiten von einer Nanni-Vertragswerkstatt durchgeführt werden. Die durchgeführten Arbeiten sind damit im Betreuungssystem von Nanni zu dokumentieren.
Bestimmte regelmäßige, insbesondere die vor jedem Motorstart durchzuführenden Kontrollen können hingegen nur vom Anwender vorgenommen werden. Darüber hinaus werden im Folgenden Selfsthilfemaßnahmen beschrie
ben, die Sie im Notfall durchfuhren oder wenn kein Reparaturzentrum in der Nähe ist.
Wir raten, alle selbst durchgeführten Arbeiten von einer Nanni-Vertragswerkstatt nachsehen zu halten.
Unabhängige Reparaturen und Einstellarheiten am Motor, die über einen begrenzten Rahmen hinausgehen, sind aus Sicherheitsgründen verboten.
Fehler bei der Ausführung brin-gen die Person, die an dem Motor arbeitet, und andere Personen in Gefahr. Dies betrift insbesondere auch Arbeiten an der Ventileinstellung und der Einspritzanlage.
HINWEIS: Wartungsintervalle und relevante Informationen zur vorbeugenden Wartung des Getriebessind der Betriebsanleitung des Getriebeherstellers zu enthalten. Für weitere Hinweise zur Wartung des Getriebes steht Ihnen auch jederzeit der Nanni-Handler zur Verfugung.
Die Betriebsstunden des Motors werden von einem Betriebsstundenzahler angezeigt.
Wartungsplan
HINWEIS: Die in kürzeren Abständen, also z. B. tätiglich, durchzuführenden Maßnahmen gelten als in den Umfang der{nachsten Interva eingeschlossen, sind also entsprechend auch alle 100 Stunden, jedes Jahr usw. fällig. Bestimmte Bauteile sind am bestelltener Motor eventuell nicht vorhanden.
Mit einem gekennzeichene Arbeiten sollen von der Nanni-Werkstatt durchgeführt werden.
- bezeichnet Maßnahmen, die 20 Betriebsstunden oder 45 Tage nach der Inbetriebsetzung durchzuführen sind.
VOR DEM MOTORBETRIEB
Den Motor- und Getriebeolstand prufen. Bei Bedarf auffullen.*
- Den Zustand und Füllstand des Kühlmittels prufen. Bei Bedarf auffüllen.*
Den Seewasserfilter prufen und bei Bedarf reinigen.
Das Wasser aus dem Kraftstoffvorfilter entleeren.
Den Zustand der Batterie prufen.
Die Warnleuchten in der Instrumententafel prufen.
Wasserdichtheit allgemein prufen und bei Bedarf korrigieren.
Den Zustand der Stopbuchse prufen.
ALLE 100 BETRIEBSSTUNDEN / MINDESTENS JAHRLICH
Den Luftfilter reinigen. Bei Bedarf wechseln.
Den Kraftstofffilter wechseln.
- Den Zustand und die Spannung der Riemen prüfen. Bei Bedarf wechseln.
Die Anoden prüfen. Bei Bedarf wechseln.*
Die Befestigung der elektrischen Verbindungen, der Kabel und Schellen und den Schraubenanzug prufen, bei Bedarf korrigieren.*
- Ablagerungen aus dem Kraftstofftank räumen und den Kraftstofftank entleeren.
Das Steuergerät und den Zustand der Züge prufen, die Züge fetten.*
ALLE 200 BETRIEBSSTUNDEN / MINDESTENS JAHRLICH
Das Motor- und Getriebeöl wechseln.
Die Ölfilter wechseln.
Die Kraftstofffilter wechseln.
Das Flügelrad der Seewasserpumpe prufen. Bei Bedarf wechseln.
Die elastischen Motoraufhängungen prufen. Bei Bedarf einstellen.
Das Ladedruckregelventil des Turboladers reinigen.
Bei Bedarf den Lack reinigen und ausbessern.
ALLE 400 BETRIEBSSTUNDEN / MINDESTENS ALLE 2 JAHRE
Den Thermostat des Wärmetauschers austauschen.
Den Einfullstopfen des Wärmetauschers austauschen.
Das Kuhlmittel ablassen und wechseln. Das Kuhlsystem reinigen.
Das Rohrbündel des Wärmetauschers prufen und reinigen. Den O-Ring wechseln.
Das Rohrbündel des Luftkühlers prufen und reinigen. Den O-Ring wechseln. Das Rohrbündel des Getriebeölkühlers prufen und reinigen.
Die Kraftstoffeinspritzdusen prufen. Bei Bedarf wechseln.
Das Ventilspiel bei kaltem Motor prufen.
Den Turbolader prufen und reinigen.
ALLE 1000 BETRIEBSSTunden / MINDESTENS ALLE 4 JAHRE
Andern Sie die flexible Motorlager
Allgemeine Inspektion
VORSICHT
Ansammlungen von Öl, Kraftstoff und Fett im Bereich des Motors erhöhen die Gefahr, dass im Motorraum Feuer ausbricht. Solche Stoffe entfernen.
Machen Sie sich die Sichtkontrolle des Motors und des Motorraums{jedes Mal vor dem Einsatz von Boot und Motor zur festen Gewohnheit: Nach Anzeichen suchen, dass Kraftstoff, Wasser oder Öl leckt, den Anzug der Schellen und Schrauben, den Zustand von Riemen, Schlauchen und elektrischer Verkabelung prufen, den Verschleiber der Anoden (wenn vorhanden), den Batterieelektrolytstand kontrollieren und Alle Komponenten des Motorbefestigungssystem.
Steuerzüge
Motordrehzahl und Schaltgetriebe werden über mit dem Steuerhebel verbundene mechanische Seilzüge gesteuert.
Die Züge bei Bedarf nachstellen. Ein schadhafter (rostiger, gerissener oder anderweitig auffälliger) Zug muss umgehend ausgetauscht werden.
Stopbuchse
GEFAHR
Segelboote und Boote mit Abgaskrümer unter der Wasserlinie dürfen nicht mit einer Stopbuchse ausgerüstet werden, die von dem Motorkühlsystem entnommenem Seewasser geschmiert wird. Segelboote und Boote mit Abgaskrümer unter der Wasserlinie benötigen eine getrennte Wasserzuführung oder eine fettgeschmierte Stopbuchse.

Wenn das Boot eine Stopbuchse mit Fasergeflechtabdichtung besitzt, prufen Sie die Dichteit des Systems. Da these System nicht vollkommen dicht konzipiert ist, ist es normal, dass etwas Wasser durch die Stopbuchse leckt. Den normalen Zustand erkennen Sie daran, dass das Wasser tropfenweise eingetragen wird. Wenn zu viel Wasser einlauf, stoppen Sie den Motor so bald wie möglich und wenden sich an den Nanni-Handler.
In jedem Fall ist wichtig, dass die Stopfbuchse nicht trockenläuft.
Abgasanlage
Untersuchen Sie alle Bestandteile der Abgasanlage (Schläuche, Schellen, Mischkrümer, Krümer usw.). Achten Sie auf Risse, Lecks und Korrosion,ziehen Sie lockere Teile nach, tauschen Sie schadhafte Teile aus.
Ölkohle- oder Rußablagerungen an den Bestandteilen der Abgasanlage deuten auf ein Leck im System hin.
An der Abgasanlage festgestellte Mängel mussen behoben werden, dann es besteht Gefahr, dass Abgas oder Wasser in den Motor und das Boot leckt.
Lufteinlass
WARNUNG
Die Arbeiten bei gestopptem und kaltem Motor durchfuhren. Darauf achten, dass Staub und Schmutz aus dem Ansaugkrümer gehalten werden.
Der Luftfilter dampf das Ansaugluftgeräusch des Motors und fängt Schmutzpartikel vor dem Ansaugkrümer ab.
Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit des Motors sind unter anderem von der Menge und der Temperatur der Einlassluft abhängig.
So prufen Sie den Luftfilter:
- Die Schellen und den Filter ausbauen.
- Den Filterinnen mit Druckluft reinigen.
- Einen beschädigten Luftfilter wechseln.
- Den Filter mit den Schellen einbauen. Die Schellen sollen dicht gespannt sein, aber den Filter nicht beschädigen.

Kraftstoffanlage
GEFAHR
Zum Betanken und vor Arbeiten an der Kraftstoffanlage den Motor stoppen und abkühlen setzen.
WARNING
* Kraftstoff ist brennbar und gefährlich. Auf freißen Oberflächen oder in der Naine von Funken freigesetzter Kraftstoff kann Feuer fangen.
* Nicht auf die Einspritzleitungentreten.Darauf achten,dass die Leitungen intakt und unversehrt bleiben.
VORSICHT
Arbeiten an der Kraftstoffanlage setzen absolute Sauberkeit vor aus. Es dürfen keine Unreinheiten in die Einspritzanlage eingetragen werden. Keinen Kraftstoff auf die Schläuche geraten setzen.
HINWEIS:Arbeiten an der Einspritzanlage sollen ausschließlich von einer Nanni-Vertragswerkstatt durchgefuhrt werden.
Kontrollieren Sie regelmäßig den Zustand aller Teile der Kraftstoffanlage (Schläuche, Filter, Schellen usw.), und setzen Sie Schäden beheben.
Funktion der Kraftstoffanlage
Der Kraftstoff wird von der Kraftstoffforderpumpe aus dem Tank angesaugt und von der Einspritzpumpe in den Brennraum gespritzt. Zwischen Forderpumpe und Einspritzpumpe ist ein Kraftstofffilter angeordnet.
Die Einspritzpumpe liefert mehr Kraftstoff als für die Verbrennung besteht wird. Der unverbrannte Kraftstoff wird über eine Leckageleitung in den Tank zusammen.
VORSICHT
Die Einspritzpumpe ist ein Hochprüzisionsbauteil. Wasseinreintritt in die Kraftstoffanlage schädigt die Einspritzpumpe und die gesamte Kraftstoffanlage nachhaltig.
Zwischen Kraftstoffank und dem Kraftstofffilter des Motors sollen ein zusätzlicher Kraftstoffvorfilter mit Wasserabschneider vorgesehen werden. Der Vorfilter sollte so nah wie möglich am Motorkraftstofffilter angeordnet werden, nie jedoch direkt am Motor, da die Motorschwingungen den Wasser/Kraftstoff-Abscheideprozess stären.
Wenn sich der Kraftstoffank unterhalb der Motoreinspritzpumppe befindet, empfeihlt sich eine zusätzliche elektrische Kraftstoffforderpumpe zwischen Vorfilter und Forderpumpe des Motors.
Kraftstoffforderungen
Verwenden Sie nur die im Kapitel TECHNISCHE DATEN angegebenen Kraftstoffsorten. Kraftstoffe anderer Qualitätkeiten können den Kraftstoffverbrauch erhöhen und sich ungünstig auf den Motor und dessen Lebensdauer auswirken.
Kraftstoffzusätze empfehlen sich nicht, da sie die Motorleistung herabsetzen und dem Motor schaden konnen.
Kontrollieren Sie vor dem Motorstart stets, dass der Kraftstoffvorrat ausreichend und der Stand in jedem Fall über der Untergrenze ist. Bei Bedarf Kraftstoff nachfüllen, den Tank aber nicht weiter als bis zur Obergrenze befüssen.
Beim Tanken einen Siebfilter verwenden. Mit dem Kraftstoff eingetragener Schmutz und Staub führen zu Schäden an der Einspritzanlage.
Wenn das Boot langere Zeit nicht in Benutzung ist, befüllen Sie den Tank bis zur oberen Füllstandgrenze.
Kraftstoffvorfilter
Der Kraftstoffvorfilter ist eine nicht im Standardumfang des Motors enthaltene Sonderausrüstung. Die Ausführung des Vorfilters kann je nach Boot variieren.
HINWEIS: Das Wasser im Vorfilter mehrere Stunden nach dem Motorstopp entleeren.

- Den Kraftstoffhahn am Kraftstofftank schließen.
- Einen Auffangbehälter unter den Kraftstoffvorfilter stellen. Den Hahn oder Stopfen am Filter losen und Wasser und Unreinheiten auslaufen setzen.
- Nachdem das Wasser abgelaufen ist, den Hahn oder Stopfen am Filter wieder anziehen.
- Den Filtereinsatz prufen und bei Bedarf wechseln.
- Den Kraftstoffhahn öffnen.
- Nach dem Austausch des Filtrereinsatzes die Kraftstoffanlage entlufen. Den Motor starten und kontrollieren, dass der Einbau dicht ist.
Kraftstofffilter wechseln
HINWEIS: Den neuen Filter vor dem Einbau nicht mit Kraftstoff vorfüllen.

- Den Kraftstoffhahn schreiben. Filterkonsole reinigen. Eine Plastiktüe über den Filter ziehen, damit keine Flüssigkeit auf dem Motor vertropf werden kann.
- Den Kraftstofffilter Ausbauen. Bei Bedarf einen Filterschluss gehrauchen.
- Die Dichtfläche an der Filterhalterung prufen und reinigen. Die Dichtung mit Kraftstoff benetzen.
- Den neuen Filter von Hand anschrauben, bis die Dichtung ansitzt. Ab da um eine weitere halbe Drehung anziehen.
- Den Kraftstoffhahn öffnen und die Kraftstoffanlage entlüften.
Kraftstoffanlage entlüften
Die Kraftstoffanlage muss entluftet werden:
- Nach Wartungsarbeiten an der Kraftstoffanlage,
- Nachdem der Kraftstofftank leergefahren oder entleert wurde,
- Wenn der Motor längerere Zeit nicht gestartet wurde.
Entlüften der Kraftstoffanlage, wenn KEINE elektrische Pumpe vorhänden ist: :
- Den Kraftstofftank vollmachen. Den Kraftstoffhahn öffnen.
- Die Entlüftungsschraube CLOsen. Lappen um die Entlüftungsschraube legen.
- Mit dem Hebel Kraftstoff pumpen bis blasenfreier Kraftstoff aus der Bohrung der Entlüftungs-schraube flieBt.
HINWEIS: Wenn der Hebel viel Widerstand gibt, die Kurbelwelle um den Bruchteil einer Umdrehung dieren.
- Weiter pumpen und gleichzeitig die Entlüftungsschraube anziehen.
- Noch eineige Male pumpen, um die Anlage vorzufullen.
Entlüften der Kraftstoffanlage, WENNE ZUSÄTZLICHE ELEKTRISCHE KRAFTSTOFF-FORDERPUMPE VORHANDEN IST:
- Den Kraftstofftank vollmachen. Den Kraftstoffhahn öffnen.
- Die Entlüftungsschraube C losen. Lappen um die Entlüftungs-schraube legen.
- Den Motor 5 bis 10 Sekunden laufen setzen, so dass die elektrische Kraftstoffforderpumpe der Einspritzpumpe Kraftstoff zuführt.
- Mit dem Hebel Kraftstoff pumpen B is blasenfrei Kraftstoff aus der Bohrung der Entlüftungs-schraube flieBt.
- Weiter pumpen und gleichzeitig die Entlüftungsschraube anziehen.
- Noch eineige Male pumpen, um die Anlage vorzufüssen.
VORSICHT
Den Kraftstoff im Filter möglichst nicht komplett entleeren.
Schmieranlage
GEFAHR
Die Arbeiten bei gestopptem und kaltem Motor durchfuhren. Den Schlüssel abziehen und den Hauptschalter ausschalten, damit der Motor nicht versehentlich gestartet wird. HeiBes Öl und heiBe Oberflächen konnen in Brand geraten.
VORSICHT
- Den Motor nicht mit zu viel Öl im Kurbelgehäuse betreiben. Öl entnehmer, wenn versehentlich zu viel Öl eingefüllt wurde.
- Die Getriebeolempfehlung beachten.
HINWEIS: An einem neuen oder überholten Motor,müssen OI und Olfilter nach 20 Betriebsstunden gewechselt werden. Die zu verwenden Olsorten sind im Kapitel TECHNISCHE DATEN angegeben. Bei Verwendung einer ungeeigneten Olsorte konnen Garantiansprüche abgeleht werden.
Die Viskosität sollte sich nach den jeweiligen klimatischen Verhältnissen*Richten.
Ölstand - Motoröl nachfüllen
Prufen Sie den Motoröl- und den Getriebeölstand vor dem Motor
start. Der Ölstand soll immer im sicheren Bereich sein. Der Ölstand ist in Ordnung, wenn das Öl zwischen der MIN- und der MAX-Markierung am Messstab liegt.
So prufen Sie den Ölstand:
- Den Messstab entnehmen und abwischen.
- Den Messstab einstecken und wieder entnahmen. Prufen, dass das Öl zwischen MIN und MAX am Messstab stehen.

Wenn Öl fehlt, den Öleinfullstopfen ausbauen und langsam Öl eingießen. Einige Minuten warten, bis das Öl die Ölwanne erreicht hat, und den Ölstand dann noch einmal prufen.
VORSICH
Das Kurbelgehäuse nicht weiter als bis zu dem am Messstab angezeichneten maximalen Fullstand befüllen. Den Motor nicht mit einem Ölstand unter MIN oder über MAX betreiben.
HINWEIS: Zum Ölwechsel das alte Öl vollständig ablassen. Nie verschiedene Ölsorten mischen
Motoröl entleeren
- Den Motor starten und einige Minuten warmlaufen setzen, weil das Öl dann better abläuft.
- Den Motor stoppen und den Schlüssel aus der Tafelziehen.
- Einen Ablaufschlauch an die Entleerungspumpe anschließen und einen Auffangbehälter unter den Ablaufschlauch stellen.

- Das Öl mit der Ölentleerungspumpe vollständig absagen. Den Ablaufschlauch abnehmer und die Pumpe feststellen.
Ölfilter wechseln

- Den Ölfilter mit einem Filterschlössel ausbauen. Den Filter gegen den Uhrzeigersinn drehen. Die Dichtung ausbauen.
- Die Passfläche reinigen, damit keine Verunreinigungen in den Motor gelangen.
- Einen Ölfilm auf die neue Dichtung geben. Den neuen Filter mit einer neuen Dichtung von Hand anschrauben. Den Filter ab dem Punkt, an dem die Dichtung Berührung mit der Passfläche hat, um eine weitere halbe Drehung anziehen.
- Die vorgeschriebene Menge neues Öl einfllen. Den Einbau auf Dichteit und den Ölstand prufen.
- Den Motor starten und einige Minuten im Leerlauf laufen halten. Sichergeben, dass die Oldruck-warnleuche ausgeht.
- Den Motor stoppen, warten bis der Motor abgekühlt ist, und dann den Ölstand prufen und bei Bedarf korrigieren.
Kühlsystem
Übersicht
Aufgabe des Kühlsystems ist die Kuhlung des Motors auf die richtige Betriebstemperatur, damit der Motor nicht überhitzt. Bei manchen Motoren dient das Kühlsystem außer dem der Kuhlung des Kraftstoffs, des Öl s oder der Ansaugluft. Das Kühlsystem besteht aus zwei Kreislaufen:
- Dem KühlmitTELKREISLAUF als dem inneren Kühlkreislauf des Motors. Es handelt sich um einen geschlossenen Kreislauf, in dem Kühlmittel zirkuliert und den Motor kühlt.
- Dem SEEWASSERKREISLAUF, in dem mittels eines Wärmetauschers das Kühlmittel mit Seewasser heruntergekühlt wird. Nanni-Motoren werden standardmäßig mit einem Wärmetauscher gefelert, in dem das Kühlmittel nach dem Wärmeaustachprinzip mit Seewasser gekühlt wird, welches von dem Seeventil bezogen wird. Alternativ ist die Ausstattung mit einer Kielkuhlung möglich.
Ein Thermostat hält das Kuhlmittel konstant auf der richtigen Betriebstemperatur. Die Thermostatregelung bedeutet, dass Kuhlmittel erst ab einer bestimmten Motortemperature in den Wärmetauscher genommen wird.
VORSICHT
* Motoren mit Wärmetauscher eignen sich nicht fur Systeme mit Kielkuhlung.
* Der Betrieb des Motors ohne Kühlmittel oder Seewasserzufuhr führt meinst schon nach weniger Sekunden zu einem Totalausfall des Motors.
Funktionsprinzip der Kuhlung
Das Funktionsprinzip eines Motors mit Wärmetauscher:

Auspuff krummer
Kuhlmittel
VORSICHT
- Als Kuhlmittel soll eine Zube-reitung aus 50% Frostschutzmittel mit korrosionshemmenden Zusätzen und 50% sauberem Wasser eingesetzt werden. Der Frostschutzmittelanteil schützt den Motor zugleich vor innerer Korrosion.
- These Mischung soll darum das ganze Jahr über verwendet werden, auch wenn nicht mit Frost zu rechnen ist.
* Das Kuhlsystem darf nie mit Wasser allein befüllt werden.
SAUBERES WASSER
Bereiten Sie die Kühlmittelmischung aus Frostschutzmittel und sauberrem, weichem Wasser, destilliertem Wasser oder Leitungsswasser zu. Naturliches Wasser (Rohwasser) enthalt im Allgemeinen Mineralstoffe und mitunter Salze, die Metall oxidieren und den Korrosionsprozess beschleunigen konnen.
FROSTSCHUTZMITTEL
Achten Sie bei Frostschutzmittel auf gute Qualität. Die Hauptbestandteile von Frostschutzmittel können Metall korrodieren, so dass sich im Kühlsystem mit der Zeit Rost ansammelt. Minderwertiges Frostschutzmittel besitzt keine ausreichenden Korrosionsschutzei
genschaften. Die durch den geringen Anteil entsprechender Zusätze ohnehin gingere Schutzwirkung wird bei der Verdünnung mit Wasser weiter herabgesetzt.
Die Zusätze dürfen wiederum keine Eigenschaften aufweisen, die die im Kühlsystem verwendeten Werkstoffe angreifen. Mischen Sie nie verschiedene Zusätze, da unerwünschte chemische Reaktionen auftreten können.
WASSERKESSEL
An den Motorkühlmittelkreislauf kann ein Wasserkessel angeschlossen werden. Wenn der Kessel hoher als der Motor steht, wird ein zusätzlicher Ausgleichsbehalter oberhalb des Kessels benötigt.
Je nach Ausführung des Wasser-kessels ist die zur vollständigen Befüllung des Kühlsystems erforderlich Kühlmittelmenge anzupassen.
KÜHLMITTELAUSDEHNUNG
Das Kuhlmitteldehynt sich bei seiner Erwärung aus und nimmt mehr Raum ein.
Der Wärmetauscher ist so ausgelegt, dass er diese Ausdehnung berücksichtigt und ausgleicht.
Den Wärmetauscher darum beim Einfüssen von Kuhlmittel nicht überfüllen.
Kuhlmittelstand
GEFAHR
Den Kühlmitteinfullverschluss und die Stopfen des Kühlkreislaufs nie bei laufendem oder warmem Motor öffnen. Es kann Dampf oder heiße Flüssigkeit austreten.
Prufen Sie den Kuhlmittelstand immer vor dem Motorstart.
- Den Motor stoppen und den Schlüssel aus der Tafelziehen.
- Den Kuhlmitteleinfullverschluss langsam an den ersten Anschlag drehen, den Druck aus dem System entweichen setzen, und den Verschluss erst dann abnehmer.
- Das Kuhlmittel soll zwischen der Unterkante des Einfüllstutzens und der Schulter stehen.
- Bei Bedarf nur sauberes Wasser zugeben.
- Den Kuhlmitteleinfullverschluss wieder einbauen.
- Den Kuhlmittelstand im Ausgleichsbehalter (wenn vorhenden) prufen. Das Kuhlmittel soll zwischen den Markierungen MIN und MAX am Ausgleichsbehalter stehen. Bei Bedarf sauberes Wasser zugeben.
HINWEIS: Die MIN- und MAX-Markierungen am Ausgleichsbehälter (wenn vorhanden) geben den Kühlmittelstand nur annahernd an.
Kuhlmittelkreislauf entleeren
- Den Motor stoppen und den Schlüssel aus der Tafelziehen.
- Einen Behälter zum Auffangendes Kühlmittels unter den Ablaufstopfen Aes Wärmetauschers setzen.

- Den Verschluss und den Stopfen Ausbauen.
- Das Kuhlmittel komplett ablaufen setzen. Den Ausgleichsbehalter und die Schläuche leer laufen setzen.
- Einen Schlauch in die Einfüllöffnung des Wärmetauschers führen. Mit frischem Wasser spulen, bis das aus der AblauföffnungCOMMende Wasser sauber ist.
- Den Ablaufstopfen wieder einbauen und Kuhlmittel bis zum vorgeschreibenben Stand einfullen.
Kühlmittel - Einfüllen
VORSICHT
-
Wenn ein Kessel an den Motor geschlossen ist, beim Befüllen die Anleitung des Kesselherstellers hinzuziehen. Wenn der Kessel im Boot höher als der Motor steht, zuerst den Wärmetauscher und den Kessel befüllen und dann das restliche Kühlmittel über den Ausgleichsbehälter oberhalb des Kessels zuführren.
-
Den Wärmetauscher beim Einfüssen von Kühlmittel nicht überfüllen. Eventuell zu viel eingefülltes Kühlmittel ablassen.
Mischen Sie das Frostschutzmittel und Wasser zum Befüllen des Wärmetauschers in einem sauberen Behälter vor. Das Kühlmittel muss absolut staubfrei sein. Den Wärmetauscher langsam befüllen, um Luftenschlüsse im Kühlsystem zu vermeiden.
Das Kühlmittelfassungsvermögen des Wärmetauschers ist im Kapitel TECHNISCHE DATEN angegeben. Bei Kielkuhlung oder in Verbindung mit einem Wasserkessel muss die Kühlmittelmenge der Länge der Leitungen und dem Behälterinhalt entsprechend angepasst werden.
Kühlsystem befüllen :

- Den Kuhlmitteleinfullverschluss B langsam an den ersten Anschlag drehen, den Druck aus dem System entweichen{lassen, und den Verschluss erst dann abnehmer.
- Kontrollieren, dass die Ablaufstopfen dicht angezogen sind.
- Kuhlmittel über die Einfüllöffnung des Wärmetauschers bis zum vorgeschreibenben Stand einfüssen.
- Den Kuhlmittelstand im Ausgleichsbehälter (wenn vorhenden) prufen. Bei Bedarf auffüllen.
- Den Motor starten und einige Minuten im Leerlauf laufen halten. Den Motor stoppen, eine Minuten warten und dann den Kühlmittelstand in Wärmetauscher und Ausgleichsbehälter prufen. Bei Bedarf auffüllen.
Seewassersystem
GEFAHR
Wenn das Boot im Wasser ist, kann über unter der Wasserlinie liegende Bauteile Wasser in das Boot laufen. Vor Arbeiten am Seewassersystem das Seewasserventil (wenn vorhanden) schreiben oder die Wasserausleitung anderweitig verhindern.
Das Seewassersystem dient der Kuhlung des Kuhlmittels und des Ab gases.
Das Seewasser wird von der Seewasserpumpe des Motors in den Wärmetauscher gesaugt. Ausgeleitet wird das Seewasser über den Abgaskrümmer, in welchem es mit den Abgasen vermischt wird.
Bei Motoren für Kielkuhlung entfallen normalerweise die für ein Seewassersystem vorgesehenen Bauteile (wie Seewasserventil, Wärmetauscher usw.). Ein Kielkuhlsystem leitet die Kühlmittelwärme über in den Rumpf integrierte Rohrleitungen ab.
HINWEIS: Bei Frostgefahr sollte das Seewassersystem geleert werden.
Beluftungsventil
GEFAHR
Vor Arbeiten am Belüftungsventil das Seeventil schreiben.
HINWEIS: Ein Belüftungsventil ist zwingend, wenn der Abgaskrümer bei voller Beladung unter der Wasserlinie oder weniger als 200 mm über der Wasserlinie steht. Ein Belüftungsventil ist zwingend an allen Segelbooten und wenn die Möglichkeit von Wassereintritt in den Motor besteht.
Das Belüftungsventil verhindert, dass Seewasser über das Seewasser-/Abgassystem in die Zylinder geholt wird.
Damit das Belüftungsventil funkti- onstüchtig bleibt, soll es zwei Mal pro Saison und beim Auftreten von Leckage gereinigt werden.
VORSICHT
Wenn das Beluftungsventil versagt, dringt Wasser in den Motor.
Nehmen Sie die Inspektion und Reinigung regelmäßig nach Herstelleranleitung vor.
Flügelrad der Seewass-serpumpe
VORSICHT
Nachdem der Motor ohne Seewasserzufuhr gelaufen ist, das Flügelrad der Seewasserpumpe prufen und bei Bedarf austauschen.
Das Flügelrad der Seewasserpumper ist ein wichtiges Motorbauteil, das regelmäßig zusammen mit der Dichtung ausgewechselt werden muss. Ein verschlissenes Flügelrad kann reißen und Schaden am Kuhsystem anrachten. Ein Ersatzflügelrad für die Seewasserpumper solte immer an Bord sein.
HINWEIS: Die Lebensdauer des Flügelrads der Seewasserpumpe hangt teilweise von den Arbeitsbedingungen ab.
So bauen Sie das Flügelrad aus:

- Den Motor stoppen, den Schlüssel aus der Tafelziehen und das Seeventil schreiben.
- Den Deckel der Seewasserpumpe ausbauen.
-
Die Dichtung Ausbauen.
-
Die Position des Kunststoffflügelrads ±bB in der Pumpe für den späteren Wiedereinbau in der ursprünglichen Position markieren.
- Das Flügelrad mit dem Werkzeug vorsichtig abziehen.
- Das Flügelrad untersuchen. Prufen, ob Flügel beschädigt, rissig, gebrochen, deformiert sind oder fehlen. Ein schadhaftes Flügelrad austauschen. Das Seewassersystem reinigen und entleeren, wenn Teile des Flügelrads weggebrochen sind.
- Den Deckel und die Dichtung auf Korrosion und Schäden untersuchen. Schadhafte Teile austauschen.
- Die Innenseite der Pumpe und den Deckel mit Wasserbeständigem Gummifett schmieren.
- Das Flügelrad einbauen. Wenn das alte Flügelrad wieder eingebaut wird, anhand der vorher angelegten Markierung die ursprüngliche Einbauposition wiederherstellen. Das Flügelrad in Motordrehrichtigung drehen. Das Flügelrad mit wasserbeständigem Gummifett schmieren.
- Die Dichtung und den Deckel an das Pumpengehäuse bauen.
- Das Seeventil öffnen und die Dichtheit prüfen. Zum Vorfüllen des Seewassersystems bei Bedarf Wasser über den Seewasserfilter zuführn.
- Den Motor starten und kontrollieren, dass der Einbau dicht ist.
Seewasserfilter reinigen
Ein Seewasserfilter muss zwischen Seewassereintritt und Seewasserpumpe des Motors vorgesehen werden. Der Vorfilter kann je nach Boot unterscheidlich ausgeführst sein, da der Seewasserfilter eine nicht im Standardumfang des Motors enthaltene Sonderausrüstung ist. Die nachstehenden Ausführungen verstehen sich darum beisellschaft.
Prufen Sie den Seewasserfilter Häufiger als im Wartungsplan angegeben, wenn das Boot in sehr schmutzigem oder in schlammigem Gewässer unterwegs ist.
So reinigen Sie den Filter:
- Den Motor stoppen, den Schlüssel aus der Tafelziehen und das Seeventil schreiben.
- Den Zustand des Seewasserfilters prufen. Wenn der Filter Schmutz eingelagert hat, den Deckel abschrauben und die Dichtplatte entnehmen.
- Sümmtliche Schadstoffe ausräumen. Den Filter und das Gehäuse mit frischem Wasser spulen und den Zustand der Dichtung prufen.
- Alle Teile wieder einbauen und das Seeventil öffnen. Den Motor starten und kontrollieren, dass der Einbau dicht ist.
HINWEIS: Wenn das Boot aus dem Wasser ist, kontrollieren, dass die Rumpfdurchführung nicht mit Schlamm oder Algen zugesetzt ist.
Seewassersystem - Entleeren
WARNING
Die beschriebenen Arbeitsen sollenn vorzugsweise an Land durchgeführt werden. Wenn das Boot nicht aus dem Wasser geholt werden kann, das Seeventil schlieben bzw. auf andere Art den Eintritt von Wasser verhindern.
- Den Motor stoppen, den Schlüssel aus der Tafelziehen und das Seeventil schreiben.
- Den Deckel der Seewasserpumpe ausbauen.
- Den Deckel und die Dichtung des Seewasserfilters bauen.
- Wenn ein Belüftungsventil vorhanden ist, zum Entleeren der Herstelleranweisung folgen.
- Das Kuhlsystem des Getriebeschmierkreislaufs (wenn vorhenden) entleeren.
- Den Wassersammler und eventuelle sonstige mit dem Seewassersystem und der Abgasanlage in Verbindung stehende Einrichtungen leeren.
- Alle Teile wieder richtig einbauen. Das Seeventil öffnen und die Dichtheit prufen. Zum Vorfallen des Seewassersystems bei Bedarf Wasser über den Seewasserfilter zufahren.
Seewassersystem - Reinigen und schützen
Das Seewassersystem muss mit Frischwasser gespult werden, damit sich keine Ablagerungen und Salzkristalle im System festsetzen. In Vorbereitung der Einwinterung ist auch der Schutz vor Korrosion und Frost wichtig.
- Den Motor stoppen und das Seeventil schreiben.
- Den Schlauch am Ausgang des Seewasserfilters trennen.
- Das frei Schlauchende in einen Behälter mit frischem Wasser setzen. Sicherstellen, dass der Behälter große genug ist, Denn die Seewasserpumpearfkeinesfalls ohne Wasser laufen.
- Sichergehen, dass sich in der Nähe von Motor, Propeller und Abgasaustritt keine Personen aufhalten. Den Hebel neutral stellen und den Motor starten.
- Den Motor einige Minuten im Leerlauf laufen{lassen. Bei Bedarf den Behälter mit frischem Wasser aufflullen.
- Den Motor stoppen.
- Den Behälter mit Motorkühlmittelmischung (sauberes Wasser und Frostschutzmittel im Verhältnis 50:50) befüllen.
- Den Motor starten und im Leerlauf laufen setzen. Ausreichend Kuhlmittel zur Befüllung des
Seewassersystems mit Kuhlmittel zufahren.
- Den Motor stoppen, bevor der Behälter leer ist.
- Den Schlauch wieder anschlieben.
- Das Kuhlmittel entleeren, bevord der Motor das{nachste Mal in Gebrauch genommen wird.
WARNUNG
Vor dem{nachsten Motorstart nach Lecksuchen.
VORSICHT
Zur Vorbereitung des Motors auf die Einwinterung (oder längeren Nichtgebrauch) den Seewasser-kreislauf komplett entleeren, wenn mit Frost zu rechnen ist.
Elektrische Anlage
GEFAHR
Vor Arbeiten an der elektrischen Anlage den Motor stoppen und an den Hauptschaltern die Stromzufuhr unterbrechen. Die Landstromversorgung aller Motorenbenaggregate trennen.
VORSICHT
Der Hauptschalter soll bei laufendem Motor eingeschaltet sein. Nie bei laufendem Motordas Kabel zwischen Lichtmaschine und Batterie trennen.
Kabel und Stecker
Kontrollieren Sie, dass die elektrischen Kabel und Stecker trocken und in einwandfreiem Zustand sind.
Der Motorveränderungskabelbaum soll vor Wassereinfüssen geschützt und so hoch wie möglich in der Luke geführt werden. Festgestellte Schäden erfordern den Austausch.
Die Kabelendverbindungen gut befestigen und mit geeignetem Fett schützen.
Sicherungen
Sicherungen schützen die Motorelektrik vor Überlastung.
Wenn die Bordelektrik nicht funktioniert, der Motor nicht startet oder die Instrumentefel ausfällt, kann eine ausgeloste Sicherung der Grund sein.
Gehen Sie der Ursache nach, bevor Sie die Sicherung zusücksetzen oder ersetzen. Halten Sie immer Ersatzsicherungen an Bord vorrätig. Eine durchgebrannte Sicherung darf nur durch eine Sicherung derselben Nennstromstarke ersetzt werden.
VORSICHT
Wenn auch die Austauschsicherung durchbrennt, liegt sehr wahrscheinlich ein ernsthafters Problem in der Elektrik vor. Den Motor, außer im Notfall, nicht starten und eine Nanni-Werkstatt kontaktieren.
Boote mit Metallrumpf
In Metallrumpfen verbaute Moto- ren arbeiten in der Regel mit einer zweipoligen elektrischen Anlage. Dieses System erlaubt die elektrische Trennung des Motors von der elektrischen Masse des Boots.
Ihr Nanni-Handler informiert Siegern.
Batterie
GEFAHR
- Jeder Kontakt mit dem Batterieelektrolyten ist zu vermeiden. Die verdünnte Schwefelsäurelösung atzt LÖcher in Haut und Kleidung. Nach dem versehentlichen Kontakt die betroffenen Stellen sofort mit reichlich Wasser waschen und unverzüglich einen Arzt hinzuziehen.
- Die Batteriekabel vor SchweiBarbeiten am Metallrumpf trennen.
Studieren Sie vor Arbeiten an der Batterie die Herstelleranweisungen.
Batterien müssen sauber und trocken gehalten werden. Oxidation und der Niederschlag von Schmutz auf der Batterie und den Batteriepolen können, besonders bei feuchtem Wetter, einen Kurzschluss herbeiführren oder dazu führen, dass die Spannung abfällt oder sich die Batterie unkontrolliert entlädt. Reinigen Sie die Batterie-pole mit einer Messingbürste.
Den Elektrolytstand mit destilliertem Wasser auffullen. Für das Nachfüllen der Batterie gelten in erster Instanz die Anweisungen des Batterieherstellers. Wenn der Batterieelektrolytpegel nicht einstellbar ist (wie zum Beispiel bei einer wartungsfreien Batterie), setzen Sie die Batterie nicht ein, und laden die
Batterie auch nicht, wenn die Flüssigkeit unter der Untergrenze steht.
Zum Nachfüllen von Elektrolyt die Entlüftungsstopfen lose, aber nicht ausbauen.
GEFAHR
Darauf achten, dass der Batteriereraum trocken und gut beluftet ist. Die Batterie bildet beim Laden hochexplosiven Wasserstoff.
Eine Austauschbatterie muss die-selben technischen Merkmale wie ihre Vorgängerin haben.
Für die meisten Motoren ist zum Laden von zwei getrennten Batterien mit nur einer Lichtmaschine ein Trennschalter erhältlich. Fragen Sie den Nanni-Handler.
Zur Überwinterung des Motors stellen Sie den Batterieelektrolytpegel ein und bewahren die Batterie an einem trockenen Ort auf. Das regelmäßige Nachladen der Batterie in kurzen Abständen verlangert die Lebensdauer der Batterie.
Beim TRENNEN von Startkabeln immer ZUERST das MINUSKABEL (-) und dann das PLUSKABEL (+) trennen.
Immer ZUERST das PLUSKABEL (+) mit dem PLUSPOL (+) der Batterie und dann den MINUSPOL (-) verbinden.
Lichtmaschinenriemen
GEFAHR
Zur Wartung des Lichtmaschinenriemens den Motor stoppen und den Schlüssel abziehen.
HINWEIS: Es sollte immer ein Ersatzriemen an Bord sein.
Der Lichtmaschinenriemen treibt sowohl die Kuhlmittelpumpe als auch die Lichtmaschine an. Alternativ sind mehrere Riemen vorhänden.
Einloseroder schadhafter Riemen fuhrtdazu,dass der Motor überhitzt oder die Lichtmaschine ihre Ladefunktion nicht normal erfüllt. Ein zu straffer Riemen fuhrt zu Schaden an den Pumpen- und Lichtmaschinenlagern.
Prufen Sie mit dem Auge, ob er Riemen auffällig verschlissen oder ausgefranst ist usw., und wechseln Sie einen schadhaften Riemen aus. Prufen Sie auch den Sitz des Riemens auf der Riemenscheibe.
Prufen Sie die Riemenspannung. Die Auslenkung soll zwischen 8 und 10mm betragen, wenn Sie mit der Hand zwischen zwei Riemenschreiben Druck auf den warmen Riemen geben.
So stellen Sie die Riemenspannung ein:

- Den Motor stoppen und den Schlüssel aus der Tafelziehen.
- Die Befestigungsschraube A der Lichtmaschine losen und die Lichtmaschine so welt nach außen versetzen, dass sich der Riemen wie oben beschrieben auslenken lasst.
- Die Befestigungsschraube der Lichtmaschine anziehen.
- Die Spannung nach einigen Betriebsstunden nachprüfen.
Korrosionsschutz
Der Motor und alle im Boot Wasser und Feuchtigkeit ausgesetztte Teile sind potentiell dem Angriff von Korrosion ausgesetzt.
Man unterscheidet im Wesentlichen die galvanische Korrosion und die elektrolytische Korrosion, und beiden können sich addieren, wenn sie auch andere von elektrischem Strom herrhren, der zwischen Metallteilen in einem Elektrolyt, wie zum Beispiel Wasser, fließt.
Galvanische Korrosion
Die galvanische Korrosion ist eine elektrochemische Kontaktreaktion, bei der elektrischer Strom zwischen umgleichen Metallen im Wasser fließt. Der Strom korrodiert in der Hauptsache das Anodenmetall.
Verschiedene Faktoren, die zusammenreffen können oder nicht, können diesen Effekt verstärken:
- Hoher Salz- und/oder Mineralstoffgehalt des Wassers
Hohe Wassertemperatur (>25^)
Hohe Marschgeschwindigkeit oder starker Strom - Wesentlich unterschiedliches Potential zwischen kathodischen und anodischen Flächen
Üblicherweise werden zum Schutz des Boots vor galvanischer Korrosion Anoden aus Magnesium oder Zink eingesetzt. Diese Anoden wer-
den aufgrund ihrer Beschaffenheit anstelle anderer metallischer Teile angegriffen.
Im ersten Jahr kontrollieren Sieden Verschleib der Anoden alle 3 Monate. Kürzere Intervalle sind angesagt, wenn das Boot langere Zeit zusammen mit anderen Booten oder im Hafen anliegt. In dem Fall empfehlen sich eventuell zusätzliche Korrosionsschutzmaßnahmen.
Die Einsatzbedingungen und die Wasserbeschaffenheit können häufigere Kontrollen und/oder den Austausch der Anode in kürzeren Abständen erforderlich machen.
VORSICH
Die Anoden dürfen nicht überstrichen oder beschädigt werden. Um mehr als 50% verbrauchte Anoden sind zu ersetzen.
Elektrolytische Korrosion
Elektrolytische Korrosion wird durch extern erzeugte Gleichströme hervorgerufen, die unter Metallen in einem Elektrolyt – wie zum Beispiel Seewasser – fließen. Elektrolytische Korrosion Goes insbesondere von Leckströmen, Landstromversorgungssystemen und anderen Fehlerströmen aus.
Wenngleich die Folgen gleich sind wie bei galvanischer Korrosion, greifen die Maßnahmen gegen galvanische Korrosion gegen elektrolytische Korrosion nur teilweise.
Zum Schutz des Motors vor elektrolytischer Korrosion werden folgenden Maßnahmen empfohlen:
- Elektrische Kabel grundsatzlich vor Wasser und Dampf schützen. Alle Kabel abfangen und vor mechanischen Einwirkungen (z. B. Zugspannung) geschützt befestigen.
- Wenn das Boot an Landstrom liegt, damit die Schutzerde nicht im Boot sein. Die Landstromversorgung soll selbst einen Fehlerstromschutz besitzen.
Das Landstromversorgungsaggregat soll auf Boote und Schiffe ausgelegt sein.
Schutzgeerdtete Ausrüstung und der Motoramt Anoden sollen im Boot an eine gemeinsame Masse geschlossen sein.
GEFAHR
Bei einem Motor mit zweipoliger elektrischer Anlage darf der Batterieminuspol nicht mit der gemeinsamen Masse des Boots zusammengeschlossen werden.
WARNING
Die Sail Drive Modell SP60 ist elektrisch vom Motor getrennt. Schließen Sie niemals das Sail Drive SP60, die dem gemeinsamen Boden oder an einem Metall Article oder elektrische Geräte.
- Der Pluskreis (+) der Batterie muss einen Hauptschalter haben, mit dem die Stromzufuhr zu tatsächlichen Verbrauchern zu unterbren ist, wenn das Boot nicht in Gebrauch ist.
WARNUNG
Nicht die Spannungsversorgung eines batteriegespeisten Korrosionsschutzsystems ausschalten.
Motoranode
Zum Schutz des Motors und des Seewassersystems vor Korrosion ist der Motor mit einer Zinkanode ausgestattet.

Die im Wartungsplan angegebenen Intervalle sind Empfehlungen. Je nach Einsatzbedingungen und Wasserbeschaffenheit konnenhäufigere Kontrollen und/oder der Austausch der Anode in kürzeren Abständen erforderlich sein.
So bauen Sie die Anode aus:
WARNUNG
Die Arbeiten bei gestoptem und kaltem Motor durchführren.
- Den Schlüssel aus der Tafelziehen.
- Das Seeventil schlieben.
- Das Seewassersystem entleeren.
-
Die Einheit aus Deckel, Dichtung und Anode ausbauen.
-
Die Anode zur Beurteilung des Erosionsgrads mit Glaspapier von Ablagerungen befren. Eine welche Stahlbürste eignet sich nicht, weil sie Ablagerungen stehen halten kann, die die Korrosion wiederum begünstigen.
- Eine Anode, die um mehr als 50 % verbraucht ist, zusammen mit der Dichtung erneuern.
Die neue Anode hat eine Länge von 16 mm.
VORSICHT
Die Anodenkappe wieder aufschauben und das Seeventil wieder öffnen.
Einwintern
Die Einwinterung (oder jeder andere längerfristige Stilllegung des Motors) will gutVBorbereitet sein.
Weiterführende Hinweise hierzu enthalt das entsprechende Kapitel im Abschnitt WARTUNG. Wir empfehlen, diese Arbeiten von einer Nanni-Vertragswerkstatt durchfahren zu halten.
HINWEIS: Die vorzunehmenden Maßnahmen konnen von den klimatischen Gegebenheiten im Einsatzgebiet abhängig sein. Lassen Sie sich von einem Nanni-Handler beraten.
Längere Stilsetzungszeiten (> 12 Monate) erfordern besondere Maßnahmen. Beauftragen Sie mit diesen Aufgaben eine Nanni-Vertragswerkstatt.
VORSICHT
Wenn Frostgefahr besteht, den Seewasserkreislauf komplette entleerenit.
Maßnahmen vor dem Einwintern oder längerer Stillegung
Führer Sie vor den hier zur Einwinterung bzw. voraussichtlich längeren Stillegung angerateten Maßnahmen bereits auch die zum{nachsten Termin fälligen Inspektionen und Wartungsarbeiten durch.
- Das Motor- und das Getriebe entleeren und wechseln.
- Den Motorölfilter wechseln.
- Den Kraftstofffilter und den Vorrfilter wechseln.
- Den Motor auf normale Betriebstemperatur bringen.
- Den Motor stoppen und das Boot aus dem Wasser holen.
- Alle am Seewassersystem be-teiligten Bauteile leeren, reinigen und schützen.
- Das Flügelrad aus der Seewasserpumpe (wenn vorhanden) bauen und an einem kühlen und trockenen Ort aufbewahren. Anderen Personen auf geeignete Art anzeigen, dass das Flügelrad ausgebaut ist.
- Den Füllstand und Zustand des Motorkühlmittels prufen. Bei Bedarf auffullen.
- Wasser und Verunreinigungen aus dem Kraftstofftank leeren.
-
Den Kraftstoffank vollmachen.
-
Den Luftfilter ausbauen. Alle Einlassöffnungen mit sauberen Tuchern verschreiben.
- Den Motor reinigen. Lackschäden mit Nanni-Originallack ausbessern.
VORSICHT
Bei den Arbeiten darf ein eingesetzter Hochdruckwasserstrahl keine Dichtungen, Schläuche, Durchführungstüllen usw. treffen.
- Den Rumpf, die Luke und den Antrieb (soweit vorhanden) reinigen.
- Alle Steuerzüge prufen. Die Züge mit Fett und Rostschutz behandeln.
- Die Batteriekabel trennen. Bei Bedarf den Elektrolytstand korrigieren. Die Batterie laden. Die Batterie an einem trockenen Ort aufbewahren.
- Die Riemen lockern.
- Den Motor mit einem wasserabweisenden Mittel einsprühen.
- Zur Einlagerung den Propeller ausbauen. Den Gesamtzustand aller Komponenten des Antriebs beurteilen.
Motor wieder in Betriebnehmen
- Den Motor außen reinigen und den Zustand des Motors beurteilen.
- Das Motor- und das Getriebeöl entleeren und wechseln.
-
Die Ölfilter wechseln.
-
Das Kuhlmittel aus dem Seewassersystem entleeren.
- Den Zustand des Flügelrads in der Seewasserpumpe prufen. Bei Bedarf ein neuen Flügelrad einbauen.
- Mit Tüchern oder Klebeband verschlossene Öffnungen freilegen. Den Luftfilter einbauen.
- Alle Stopfen und Ablaufhahne anziehen bzw. schreiben.
- Den Zustand der Schläuche und Schellen prufen.
- Den Füllstand und Zustand des Motorkühlmittels prufen. Bei Bedarf auffüllen.
- Voll geladene Batterien verbinden.
- Die Anoden prufen.
- Den Propeller einbauen.
- Den Zustand und die Funktion der Steuerzüge prufen.
- Die Riemen prufen. Die Spannung einstehen.
- Die Kraftstoffanlage entlufen.
- Nach der Wasserung des Boots:
- Das Seeventil öffnen und das Seewassersystem (wenn vorhenden) vorfluten.
- Den Motor starten. Auf Undich-tigkeiten und normale Funktion prufen.

FEHLERSUCHE
Wenn sich der Motor nicht normal verhält,ziehen Sieitte die Tabellen unten hinzu.Solle dadurch keine Abhilfe geschaffen werden konnen, wenden Sie sich an eine Nanni-Vertragswerkstatt.
HINWEIS: Bestimmte Bauteile sind am bestellen Motor eventuell nicht vorhanden. Die Liste ist nicht erschöpfend und liefert in erster Linie Anhaltspunkte für den Notfall
| MOTOR STARTET NICH T MÖGLICHE URSACHEN | |
| Motor startet, aber Goes wieder aus | 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 13 |
| Motor hat Startschwierigkeiten 1, 2, 3, 4, 5 | |
| Anlassermotor dreht nicht oder langsam 1, | 2, 3, 4, 5, 6, 8, 9 |
| Anlassermotor dreht, aber Motor springt nicht an 8, 9 | |
| Motor erreicht bei Vollgas nicht die Nen-ndrehzahl | 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 |
| Motor lauft unruhig | 2, 3, 4, 5, 6, 7, 12, 14, 15, 16, 17, 26, 28 |
| Starke Motorvibrationen | 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 24, 28 |
| Schwarzer Abgasrauch 16, 27 | |
| Weitere Abgasrauch 4, 5, 14, 15, 16, 19, 20, 28 | |
| Hoher Kraftstoffverbrauch 4, 5, 23, 25 | |
| Motor überhitz / hohe Kühlmitteltemperatur | 4, 7, 14, 15, 16, 19, 20, 22, 28 |
| Steuerhebel schwergängig | 14, 15, 16, 18, 19, 20, 21, 22, 28 |
| Getriebe schaltet nicht zwischenvorwärts und rückwärts | 12, 14, 15, 16, 17, 26 |
| Batterieladewarnleuche eingeschaltet 9, 1 | 1, 12, 16, 17, 26 |
| Battery charge warning lamp comes on 8, | 9, 11, 18 |
Die Zahlen beziehen sich auf die auf der{nachsten Seite beschreibenen möglichen Ursachen. * Wenden Sie sich an die Nanni-Vertragswerkstatt.
- Kraftstoffmangel
- Luft in der Kraftstoffanlage
- Kraftstofffilter verschmutzt oder verstoptf
- Falscher Kraftstoff
- Kraftstoff mit Wasser oder anderen Unreinheiten versetzt
- Falsches Ventilspiel*
- Niedrige Kompression*
- Batterie entladen oder defekt
- Kabelkontakte nicht in Ordnung
- Anlasser oder Anlasserschalter defekt*
- Sicherung ausgelöst oder Hauptschalter offen
- Getriebe beschädigt*
- Steuerhebel nicht neutral oder Stoppsicherung ausgezogen
- Bordeladung zu hoch
- Unterwasserbewuchs an Rumpf, Antrieb oder Propeller
- Propeller defekt oder falscher Propeller*
- Steuerhebel oder Steuerzüge nicht in Ordnung
- Riemen lose oder beschädigt
- Falsches Kuhlmittel, zu weniger Kuhlmittel, Kuhlmittelverlust
- Fehler im Kuhlsystem*
- Thermostat defekt*
- Seeventil geschlossen oder Seewasserfilter verstoptf
- Schmierölverbrennung, erhöhter Ölverbrauch*
- Motorolstand zu niedrig
- Motorolstand zu hoch
- Getriebeölstand zu niedrig
- Motorlagerung nicht in Ordnung*
- Unzureichende Luftzufuhr*
9 TECHNISCHE DATEN
| MODELN4.40HDN4.60 | ||
| ENGINE CHARACTERISTICS | ||
| Bauart 4-Takt-Dieselmotor | ||
| Max. Leistung – kW (PS)* 29.4 - 40 44.2 - 60 | ||
| Zylinder / Anordnung 4 in Reihe | ||
| Hubraum (cm3) 1999 | ||
| Bohrung x Hub (mm) 83 - 92.4 | ||
| Lufteinlass Turbo | ||
| Verdichtungsverhältnis 22.8:1 | ||
| Leerlaufdrehzahl – ausgekuppelt (min-1)* | 800 840 | |
| Motorenndrehzahl bei max. Leistung (min-1)* | 1900 | 2800 |
| Höchstdrehzahl bei Vollgas (min-1)* | 2120 | 3020 |
| Empfohlene Marschdrehzahl (min-1) | 1710 ~ 1520 | 2240 ~ 2520 |
| Gewicht ohne Getriebe (kg) | 234 | |
| Ventilpaiel (bei kaltem Motor) – Ein-lass (mm) | 0,18 ~ 0,22 | |
| Ventilpaiel (bei kaltem Motor) – Aus-lass (mm) | 0,18 ~ 0,22 | |
| Drehrichtung vom Schwungrad aus gesehen | Gegenuhrzeigersinn | |
| MODELLN4.40HDN4.60 | |
| ELEKTRISCHE ANLAGE | |
| Empfohlene Startbatteriekapazität (Ah) | 100 ~ 120 |
| Anlasser (kW) 1.4 | |
| Standardlichtmaschine (V-A) 12 - 100 | |
| KRAFTSTOFFANlage | |
| Einspritzung Indirekt (E-TVCS) | |
| Einspritzzeitpunkt vor OT (°) 16.25 | |
| Kraftstoffeinspritzdruck (bar) 137.3 | |
| Kraftstoffverbrauch (g/kWh) bei Vollgas | 276 |
| Kraftstoffanforderungen | EN 590 / ASTM D975 No.2-D Keine Kraftstoffe mit Schwefelgehalt höher als 1,0 % |
| SCHMIERANlage | |
| Ölqualität API CF mini | |
| Ölviskosität (umgebungstemperaturbestimmt) | SAE 15W40 |
| Motorölmenge – Motor nicht genegt (Liter) | 7.5 |
| Mindestöldruck bei Nenndrehzahl (bar) | 3.5 |
| KÜHLSYSTEM | |
| Kühlmittelmenge – Motor nicht ge- neigt (Liter) | 9 |
| Kühlmittelpumpendurchsatz bei Nenndrehzahl (l/min) | 88 |
| Seewasserpumpendurchsatz bei Nenndrehzahl (l/min) | 130 |
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