FARO AQUA 2.0 - Holzofen JUSTUS - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG FARO AQUA 2.0 JUSTUS
Bedienungs- und Montageanleitung für Kaminofen

Inhaltsverzeichnis D / AT / CH
1. Symbolerklarung, Umweltschutz 3
1.1 Symbolerklarung 3
1.2 Umweltschutz 3
2. Produktübersicht und Bedienelemente 4
3. Bestimmungsgemäß Verwendung und Sicherheitshinweise 5
3.1 Bestimmungsgemäß Verwendung 5
3.2 Sicherheitshinweise 5
4. Angaben zum Gerät 7
4.1 Lieferumfang 7
4.2 Nicht mitgeliefertes Zubehör 7
4.3 Original Ersatzteile 7
4.4 Produktbeschreibung 7
4.5 Technische Daten 8
4.6 Grundeinstellung bei Prüfung nach EN 13240 8
4.7 Maßzeichnung 8
5.Brennstoffe 9
5.1 Geeignete Brennstoffe 9
6. Schornsteinanlage und Zuluftbedingungen 10
6.1 Anschluss an den Schornstein/ Rauchrohranschluss 10
6.2 Externe Verbrennungsluftversorgung 11
7. Installation und Inbetriebnahme 12
7.1 Aufstellung 12
7.2 Wasserseitige Installation 12
7.3 Ofenanlage befllen 15
7.4 Erstinbetriebnahme 15
8. Bedienung 14
8.1 Anheizen 14
8.2 Brennstoff nachlegen 15
8.3 Heizleistung anpassen 15
8.4 Heizen mit Braunkohlebriketts 16
8.5 Heizen in der Übergangszeit 16
8.6 Kaminofen außer Betriebnehmen 16
9. Reinigung, Wartung und Pflege 19
9.1 Oberflächen reinigen 19
9.2 Sichtscheibe reinigen 19
9.3 Feuerraum reinigen 19
9.4 Schmieren des Snap-Lock-Feuerraumtürverschusses 19
9.5 Feuerraumskleidung demontieren 19
9.6 Wasserwärmetauscher reinigen 20
10. Störungen beheben 21
11. Kundendienst 23
12.JUSTUS-Werksgarantie 24
13.Zulassungen 25
13.1 Einzuhaltende Richtlinien und Normen 25
14. Leistungserklarung 53
15. CE-Kennzeichnung 54
16. Energielabel und Produktdatenblatt 55
17.Geräte-Kenndaten 56
1. Symbolerklarung, Umweltschutz
1.1 Symbolerklarung
Warnhinweise

Die folgenden Signalwörter können in dem vorliegenden Dokument verwendet werden:
- HINWEIS bedeutet, dass Sachschäden auftreten können.
VORSICHT bedeutet, dass leichte bis mittelschwere Personenenschäden auftreten können. - WARNUNG bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten können.
- GEFAHR bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten werden.

Wichtige Informationen ohne Gefahren für Menschen oder Sachen werden mit dem bereits henden Symbol gekennzeichnet. Sie werden durch Linien oberund unterhalb des Texts begrenzt.
Wichtige Informationen
| Symbol | Bedeutung |
| ▶ | Handlungsanweisung |
| → | Verweis auf eine Stelle im Dokument |
| ● | Aufzahlung/Listeneintrag |
| - | Aufzahlung/Listeneintrag (2. Ebene) |
1.2 Umweltschutz
Entsorgung der Verpackung
Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden. Dabei sind die Verpackungsmaterialien nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und damit recyclebar.
Der Holzanteil der Verpackung besteht aus unbehandeltem, trockenem Nadelholz und eignet sich davon hervorragend als Brennholz (Anheizholz). Wir empfehlen den Holzanteil der Verpackung dementsprechend zu zerkleinern.
Die Rückführung der übrigen Verpackungsteile, wie Verpackungsbänder, PE-Beutel etc., in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen.
Ihr Fachhändler nimmt diese Verpackungsteile im Allgemeinen zurück.
Sollten Sie die Verpackungsteile selbst entsorgen, erfragen Sie bereits die Anschrift des{nachsten Wertstoff- und Recycling-Centers!



1 Deckplatte
2 Turgriff
3 Feuerraumtur
4 Sekundäluftregler (eingeschoben - offen)
5 Primäluftluftregler (eingeschoben - offen)
6 Aschekasten
7 Holzglagerfach
8 Feuerraumauskleidung (Vermiculite)
9 Tur Holzlagerfach
10 Vorlauf warm 3/4
11 Ablauf thermische Ablaufsicherung 3 14
12 Kaltwassereintritt thermische Ablaufsicherung 3 / 4
13 Rücklauf kalt (min. 55^ ) 3/4
14 Tauchhülse für Temperaturfuhler elektronische Regelung
15 Tauchhülse mit Fuhler thermische Ablaufssicherung
16 Prüfknopf (rot) thermische Ablaufsicherung
17 Entlüftungsventil

3. Bestimmungsgemäß Verwendung und Sicherheitshinweise
3.1 Bestimmungsgemäß Verwendung
Das Gerät ist als Zeitbrandfeuerstätte nach EN 13240 zugelassen.
Das Gerät ist nur für die Wohnraumbeheizung zugelassen. Die Aufstellung beispisse in Garagen, Feuchträumen oder im Freien ist nicht zulässig.
Eine Abbrandperiode beträgt 45 Minuten, bei einer vorgeschreibenbenen Brennstoffmenge von 1,8 kg Holz oder 1,99 kg Braunkohlebrikett bei einer Abbranddauer von 60 Minuten
Eine Streckung der Abbrandlänge durch größere Brennstoffmengen ist nicht zulässig.
These Bedienungsanleitung macht Sie mit der Funktion und Handhabung des Ofens vertraut und ist Bestandteil dieser Feuerstände.
Bewahren Sie die Bedienungsanleitung gut auf, damit Sie sich bei Beginn einer Heizperiode wieder über die richtige Bedienung informieren können.
These Feuerstätte darf nicht verändert werden! Der Erwerber und Betreiber eines Kaminofens ist verpflichtet, sich an Hand dieser Anleitung über die richtige Handhabung zu informieren. Unsere Gewähr für eine einwandfrei Funktion erlischt sofort, wenn die nachfolgenden Richtlinien und Anweisungen nicht beachtet werden. Wir danken für Ihr Verständnis!
3.2 Sicherheitshinweise

Vorsicht! Verletzungsgefahr durch heihe Geräteile.
Oberflächen, Feuerraumturen, Bediengriffe, Rauchrohr und Sichtscheibe werden im Betrieb besteht.
Zum Betätigungen der Bedienelemente Bedienhandschuh verwenden.
- Produktssicherheit
Dieses Gerät ist nach dem aktuellen Stand der Technik und anerkannten Sicherheitstechnischen Vorgaben konstruiert und gefertigt.
Dennoch ist ist nicht auszuschlieben, dass während des Betriebs Personen- und Sachschaenen aufreten konnen.
Verwenden Sie das Gerät deshalb sichereits- und gefahrenbewusst, nur seiner Bestimmung entsprechend und ausschließlich in einwandfreiem, unbeschädigten Zustand!
- Einweisung
Der Installateur Ihres Gerätes weist Sie ausfuhrlich in die Funktionseise, die sichere und sachgerechte Bedienung ein und gibt Ohnen Tipps zum richtigen und umweltschonenden Heizen mit dem Gerät.
Lassen Sie sich die technischen Dokumente des Gerätes sowie alle Zubehörerteile aushängigen.
- Verhalten im Notfall
Bringen Sie sich nicht selbst in Lebensgesefahr. Wenn ohne Gefährung der eigenen Person möglich:
Warnen Sie andere Personen und fordern Sie sie zum Verlassen des Gebäudes auf.
▶ Nehmen Sie das Gerät umgehend außer Betrieb.
- Brandgefahr
Platzieren oder lagern Sie keine brennbaren Materialien oder Flüssigkeiten auf oder darüber dem Gerät.
Stellen oder platzieren Sie keine brennbaren Gegenstände (z.B. Teppiche, Mobelstücke, Pflanzen o.a.) im Bereich der Feuerraumöffnung.
Das Gerät muss auf einer nicht brennbaren Unterlage und unter Einhaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsabstände aufgestellt werden.
Gefahr durch unzureichende Frischluftzufuhr
Stellen Sie eine ausreichende Versorgung des Aufstellungsraumes mit Frischluft während des Betriebes des Gerätes safer. Dies gilt auch für den zeitgleichen Betrieb des Gerätes mit weiteren Wärmeerzeugern.
3.2 Sicherheitshinweise (Fortsetzung)
Schaden durch Bedienfehler
Fehlerhafte Bedienung kann zu Personen- und/oder Sachschäden führen! Der Heizbetrieb ist nur mit geschlossener Feuerraumtür gestattet!
Sorgen Sie damit, dass Kinder das Gerät nicht unbeaufsichtigt bedieren oder zum Spielen verwenden.
Stellen Sie sicher, dass nur Personen zu dem Gerät Zugang haben, die auch zu sachgerechter Bedienung in der Lage sind.
Nur erlaubte Brennstoffe verwenden.
Benutzen Sie zum Anheizen niemals brennbare Flüssigkeiten!
Schlieben Sie niemals alle Luftschieber, so lange der Ofen noch in Betrieb ist! Es besteht Verpuffungsgefahr durch Entzündung unverbrannter Brenngase!
Die Feuerraumturarf Nur zur Brennstoffaufgabe geöffnet werden.
Keine Blechdosen oder ähnliche Behälter in den Feuerraum legen - Explosionsgefahr!
Niemals ein Kaminfeuer mit Wasser Löschen!
- Verletzungsgefahr durch heiße Geräteile
Während des Betriebes sind Oberflächen, Feuerraumturen, Bediengriffe, Sichtscheibe und Rauchrohre sehr heiß.
Zum Öffnen und Schlieben der Feuerraumtur, beim Auflegen von Brennstoff und der Bedienung der Luftschieber Schutzhandschuh verwenden.
▶ Kinder niemals mit dem in Betrieb befindlichen Gerät unbeaufsichtigt setzen!
- Bauseitige Voraussetzungen, Installation und erstige Inbetriebnahme
Für den Betrieb des Gerätes gelten örtlich spezifische feuerpolizii- liche und baurechtlliche Vorschriften, deren Einhaltung Grundvoraussetzung für einen ordnungsgemäßen Betrieb des Gerätes sind.
Das ordnungsgemäß installierte Gerät muss durch eine genehmigungspflichtige Behörde, z.B. Bezirks-Schornsteinfeger, abgenommen werden.
- Reinigung, Wartung und Störungsbehebung
Gerat regelmäbig reinigen.
Reinigung und Wartung durch zugelassenen Fachbetrieb.
Snap-Lock-Feuerraumtür-Verschluss: Bewegliche Bauteile regelmäßig mit handelsüblichen Sprühöl (z.B. WD 40, MoS2-Öl, Siliconöl) benetzen
Verwenden Sie ausschließlich JUSTUS Original-Ersatzteile und Original-Zubehör.

Warning: Gefahr durch zerspringende Glasscheibe!
Geräte mit Glas-Deckplatte besitzen eine Vermiculite-Hitzeschutzplatte, die unter der GlasDeckplatte angeordnet ist.
Gerät mit Glas-Deckplatte niemals ohne diese Vermiculite-Hitzeschutzplatte betreiben!
Gerät mit Glas-Deckplatte stets nur mit zulässiger Brennstoffmenge und bei zulässigem Forderdruck betreiben!
Gleichmäßigen Ringspalt zwischen GlasDeckplatte und Rauchrohr einhalten und Hitzestau durch aufliegende Gegenstände vermeiden.
4. Angaben zum Gerät
4.1 Lieferumfang
Prufen Sie den Lieferumfang bei Erhalt auf Vollständigkeit und Unversehrtheit.
- Palette mit Gerät im Holzverschlag
- Reinigungsbürste für Wärmetauscher
- Handschuh, Bedienungsanleitung und Hinweisblätter in Plastikhülle im Gerät
- Kaminofen-ABC
4.2 Nicht mitgeliefertes Zubehör
Folgende Zubehrönteile sind nicht im Lieferumfang des Gerätes enthalten, können aber über ihren Fachhändler oder online über www.justus.de bezogen werden.
- Anschlusstutzen für die externe Verbrennungsluftleitung (JUSTUS Art. Nr. 9200 69)
- Rauchrohre, bei JUSTUS in Originalfarbe erhältlich
- Flexrohre und Wanddurchführung für externe Verbrennungsluftversorgung
Bodenplatte aus Glas oder Stahl
4.3 Original Ersatzteile
Die Artikelnummern der Originalersatzteile finden Sie unter www.justus.de.
4.4 Produktbeschreibung
Gerät:
Das Gerät besteht aus einer geschweiben Stahlkonstruktion. Im Mittelteil befindet sich der mit Schutzplatten ausgekleidete Feuerraum. Unter einem stabilen Gussrost befindet sich der Aschekasten. Darunter ist ein Holzlagerfach angeordnet.
Kaminöfen dieser Bauart arbeiten im Konvektionsbetrieb, d. h. die Umgebungsluft wird von den im Kaminofen enthaltenen Konvektionsschächen angesaugt, stark erwartet und wieder an den Wohnraum abgegeben.
Das Gerät arbeitet raumluftabhängig und kann optional an eine externe Verbrennungsluftleitung angeschlossen werden.
Feuerraumaksleidung:
Der Feuerraum ist mit Vermiculiteplatten ausgekleidet. Diese dieren dem Hitgeschutz und zur Rauchgaslenkung. Im Betrieb können an diesen Bauteilen Risse entstehen. Ursache dafür sind insbesondere:
- Hohe Temperaturunterschiede
- Stößbeanspruchung bei Brennstoffaufgabe
- Wärmedehnung durch übermäßig Erhitzung.
Oberflächenrisse sind zunachst unbedenklich. Erst wenn der darunterliegende Metallkorpus freiiegt, muss ein Austausch der Vermiculiteplatten erfolgen. Die Feuerraumauskleidung unterliegt nicht der Werksgarantie.
Vermiculiteplatten sind asbestfrei und ungiftig. Vermiculteplatten haben gegenüber Schamottesteinen den entscheidenden Vorteil, dass die Verbrennungstemperatur im Ofen signifikant gesteigert werden kann. Daher ist zunachst zum Anzünden meindest weniger Kleinholz erforderlich und durch den heißen Abbrand wird die Wärmenergie des Brennstoffes better ausgenutzt (Wirkungsgrad).
Ein Betrieb des Gerätes ohne montierte Rauchgasumlenkungen ist nicht zulässig, weil das Gerät überhitzen kann und die Emissionen stark ansteigen.

Achten Sie darauf, das Heizmaterial möglichst vorschütig in den Brennraum einzulegen, um Beschädigungen an der Feuerraumauskleidung zu vermeiden!
4.5 Technische Daten
| Eigenschaft | Einheit | Wert |
| Kaminofen Typ: | Faro Aqua 2.0 | |
| Bauart: | 1 | |
| Nennwärmeleistung: | kW | 8,5 |
| Wasserseitige Leistung: | kW | 4,7 |
| Max. Vorlauftemperatur: | °C | 95 |
| Max. Betriebsdruck: | bar | 3,0 |
| Empfohlener Inhalt Pufferspeicher: | I | 300-500 |
| Energieeffizienzklasse: | A+ | |
| Energieeffizienzindex EEl: | 108 | |
| Raumheizvermögen DIN 18893 max. | m3 | 200 |
| Höhe (inkl. Abdeckplatte) / Breite / Tiefe: | mm | 1501 / Ø520 / Ø520 |
| Füllöffnung: | mm | 345 / 395 |
| Max. Scheitholzlänge: | cm | 33 |
| Gewicht (Stahl / Stein): | kg | 242 / 254 |
| Für Dauerbetrieb geeignet: | ja | |
| Abgasmassenstrom: | g/s | 7,3 |
| Förderdruck bei Nennwärmeleistung (NWL): | Pa | 12,0 |
| Abgastemperatur am Stutzen: | °C | 249 |
| Zugelassene Brennstoffe: | -Scheitholz-Holzbriketts-Braunkohle-briketts | |
| Abgang oben (Boden - Oberkante Stutzen): | mm | 1490 |
| Abgang oben (Hinterkante - Mitte Stutzen): | mm | 258 |
4.6 Grundeinstellung bei Prüfung nach EN 13240
| Buche Scheitholz: | |
| Scheitlänge: | 18 cm |
| Förderdruck: | 12 Pa |
| Primäreluft: | geschlossen |
| Sekundäreluft: | 70 % geöffnet |
| Aufgabemenge: | 1,92 kg |
| Braunkohlebriketts / BB7 | |
| Förderdruck: | 12 Pa |
| Primäreluft: | 20 % geöffnet |
| Sekundäreluft: | 25 % geöffnet |
| Aufgabemenge: | 2,10 kg |

4.7 Maßzeichnung



5. Brennstoffe
5.1 Geeignete Brennstoffe
Das Gerät ist zur Verbrennung von naturbelassenem Scheitholz, Holzbriketts und Braunkohlebriketts geeignet.
Klassisches Kaminholz ist Buche. Diese Holzart hat den hochsten Heizwert und verbrennt sauber, sofern sie trocken gelagert wurde.
Brennholz sollte in jedem Fall für mindestens 2 Jahre an einem trockenen Platz gelagert werden. Brennholz mit einem Durchmesser von mehr als 15 cm muss gespalten werden.
Ziel der Lagerung ist eine Verringerung des Wassergehaltes auf weniger als 20% Holzfeuchte, bezogen auf das Gewicht des getrockneten Holzes.

Beim Verfeuern von nicht ausreichend getrocknetem Brennholz wird keine ausreichende Brennraumtemperatur erzielt. Der Ofen „zieht" nicht.
Auch äußerlich trocken winkendes Brennholz kann im Innern noch hohe Restfeuchte aufweisen.
Nicht verbrannt werden)dürfen:
- Feuchtes oder mit Holzschutzmitteln gehandeltes Holz
- Feinhackschnitzel
- Papier und Pappe (außer zum Anzünden)
Rinden oder Spanplattenabfälle
Kunststoffe oder sonstige Abfälle
6.0 Schornsteinanlage und Zuluftbedingungen
Der Schornstein hat die Aufgabe, die bei der Verbrennung entstehenden Abgase durch den thermischen Auftrieb nach außen zu führen. Dabei wird gleichzeitig die benöttige Verbrennungsluft von Außen in den Aufstellungsraum und von dort in den Brennraum der Feuerstände gebracht.
Indem mehr oder weniger Verbrennungsluft an den Verbrennungsprozess herangeführrt wird, bestimmt die Stärke des Forderdrucks ("Schornsteinzug") die Feuerungsleistung.
Der Forderdruck wird zunachst durch die wirksame Höhe des Abgassystems (Schornsteinfuttermitte bis Schornsteinmündung) und die Differenz zwischen Abgastemperatur am Ofenausgang und der Temperatur am Schornsteinkopf bestimmt.

JeheiBer die Rauchgase und jehoher der Schornstein, um so grober der Forderdruck.
Dem entgegen wirken vor allem Druckverluste im Gerät, der Rauchrohrführung sowie in der Verbrennungsluftzuführung.
Das Gerät ist für einen Föderdruck von 12 Pa ausgelegt. Dies ist ein typischer Wert eines gemauerten Schornsteins mit 6 Meter wirksamer Höhe. Bei einer Abweichung von mehr als 25% kann es zu Funktionstörungen im Heizbetrieb kommt:
Bei zu geringem Forderdruck konnen Rauchgase in den Aufstellungsraum entweichen.
Schornstein verlängern oder sanieren.
Bei zu hohem Forderdruck kann das Gerät überhitzen und damit dauerhaft beschädigt werden ("Schmiedefeuer-Effekt").
Nebuluftvorrichtung oder Drosselklappe einbauen.
Ihr Schornsteinfeger kann Ohnen Auskunft über den in ihrer Schornstein vorhandenen Forderdruck geben.
Sogenannte LAS-Schornsteine, bei denen die Zuluft durch einen Ringspalt vom Schornsteinkopf her zugeführrt wird, sind möglich problembehaftet beim Anheizen des Ofens, da sich im Ringspalt der Zuluft bereits ein thermischer Auftrieb einstellt.
Eine Höhendifferenz in der Zuluftleitung von mehr als 5 m ist davon nicht zulässig. Dies gilt auch dann, wenn die Zuluft über einen separaten Schacht von oben zugeführrt wird.
Bei auftretenden Anheiz-Problemen mit einer erhöhten Kleinholzmenge und angelehtner Feuerraumtur (3) unter Aufsicht anheizen.
6.1 Anschluss an den Schornstein/ Rauchrohranschluss
Das in dieser Anleitung beschriebene Gerät entspricht der „Bauart 1". Geräte dieser Bauart verfügen über mit einem Federmechanismus versehene, selbstschließlich Feueraumtüren und sind ausschließlich für den Betrieb mit geschlossenem Feueraum zugelassen. Geräte dieser Bauart)dürfen an mehrfach belegte Schornsteine angeschlossen werden, sofern die Dimension des Schornsteins dies zulässst.
Wird das Gerät an einen mehrfach belegten Schornstein angeschlossen, dürfen deshalb auf keinen Fall die Schließfedern der Feuerraumtur entfernt werden!
Die Feuerraumtür (3) muss sich nach der Brennstoffaufgabe selbstig schließen können, damit eine Beeinflussung des Zugs (Forderdruck) und die damit verbundenen Gefahren und Beeinträchtigungen für mitangeschlossene Feuerstätten vermieden werden.
Zum Anschluss an den Schornstein sollen ein Rauchrohr aus 2 mm dickem Stahlblech verwendet werden.
Alle Verbindungen vom Gerät zum Schornstein müssen stabil, fest, dicht und spannungsfrei sein. Achten Sie daraufuf, dass das Rauchrohr nicht in den freien Querschnitt des Schornsteins hineinragt. Wir empfehlen die Verwendung eines Mauerfutters.
Das Rauchrohr muss zum Schornstein möglich ansteigend, zumindest aber waagerecht verlaufen.

Versehen Sie den Rauchrohranschluss zum Schornstein mit einer Reinigungsoffnung, um Rauchrohr und Rauchgaskanäle wichtter reinigen zu konnen.
6.2 Externe Verbrennungsluftversorgung
Im Bedarfsfall kann das Gerät mit einem Anschluss für eine externe Verbrennungsluftversorgung ausgerüstet werden.
Für besonderss dichte Räume kann hier eine Verbrennungsluftversorgung von außen angeschlossen werden. Ein dafür erforderlicher Anschlussstutzen ist als Zubehör erhältlich.

Achten Sie bei einer externen Verbrennungsluftversorgung auf dichte Rohrführung!
Die Zuführung der Verbrennungsluft erfolgt ausschiesslich über ein bauseitiges Zuluftrohr 0 100 mm.
Die Luftleitung ist mit glattem Rohr aus Stahl oder Kunststoff auszuführen. Bei der Verwendung von Rechteckrohr muss这点es eine Querschnittsöffnung von mindestens 8000mm^2 aufweisen.
Die gestreckte Rohränge damit nicht länger als 6 m sein, keine Reduzierungen sowie maximal 3 Stck. 90^ - Bogen aufweisen!
- Ein vor der äußerten Zuluftöffnung angebrachte Schutzgitter darf nicht ungewollt den Zuluftquerschnitt verkleinern oder gar verschreiben können.
- Ein Anschluss an einen geeigneten LAS-Schornstein ist möglich.
- In jedem Fall ist zu beachten, dass der Verbrennungsluftbedarf von ca. 30m^3/h bei einem Forderdruck von 4 Pa sichergestellt ist.
Bei Nichtbetrieb sind alle Luftschieber geschlossen zu halten, damit keine Kaltluft über den Schornstein zirkulieren kann. Eine mögliche Kondensatbildung kann durch Isolierung des Luftrohres vermieden werden. Bei feuchten Aufstellräumen (Neubau!) kann es zu Kondensat-bildung am Ofenkorpus und in Folge zu Korrosion kommt.
- Der Schornsteinzug muss die zusätzlichen Widerstände einer so ausgerüsteten Feuerungsanlage überwinden konnen.
- Bei feuchten Aufstellräumen (Neubau!) kann es zu Kondensatabildung am Ofenkorpus und in der Folge zu Korrosionkommen.
- Beim Anschluss des Gerätes an eine externe Verbrennungsluftversorgung empfehlen wir Ihnen, die Verbrennungsluft nicht aus Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit (z.B. einem feuchten Keller) zu entnehmen. In solchen Fälle kann es im kalten, unbeheizten Gerät zu Kondensation der Luftfeuchtigkeit und in der Folge zu Korrosion am Gerätekorpus kommt.
7. Installation und Inbetriebnahme
7.1 Aufstellung
Aufstellort im Aufstellungsraum:
Aus Brandschutzgründen sind rund um das Gerät Sicherheitsabstände festgelegt, die unbedingt eingehalten werden müssen!
Halten Sie den Bereich der Sicherheitsabstände frei von brenn-baren Materialien und Gegenständen, wie z.B. Teppiche, Möbelstücke, Pflanzen o.ä.
Der Bereich rund um die Anschlussöffnung in der Wand zum Schornstein muss frei sein von brennbaren und temperaturempfindlichen Materialien.

Nicht zu unterschreitende Minimalabstände:
| A: 80 cm im Strahlungsbereich der Scheibe |
| B1: 20 cm WandabstandAPHEN |
| B2: 20 cm Wandabstand seitlich |
| C: 30 cm Bodenschutz seitlich der Fülloffnung |
| D: 50 cm Bodenschutz vor der Fülloffnung |
Hintere (B1) und seitliche (B2) Mindestabstände sowie Mindeststand im Strahlungsbereich der Sichtscheibe sind auch auf dem Typenschild des Gerätes angegeben.
Die Mindestabstände beziehen sich auf brennbare oder tragende Wände. In anderen Fällen können die Wandabstände verringert werden. Bei hochwärmedagedämnten Wänden mit einem U-Wert < 0.4W / (m^2· K) vergroßert sich gemäß DIN 18896 der erforderliche Mindestabstand zwischen Gerät und Wand um 5 cm.
Bei Aufstellung sehr nahe an der Wand kann es jedoch zu Pyrolysespuren an der Wand kommt.

Bei Aufstellung des Gerätes auf empfindlichen Böden, einer Glasplatte sowie zu seinem exakten waage-rechten Ausrichten empfehlen wir das Aufkleben von Filzgleitern auf die Geräteufe.
7.2 Wasserheitige Installation
7.2.1 Hinweise zu Komponenten und Verrohrung:
Rohrleitungen und Rohrverbindungen:

Achtung!
Das Gerät, die Speicherladestation und der Pufferspeicher müssen mit Rohrleitungen und Rohrverbindungen angeschlossen werden, die bis 160^ temperaturbeständig sind. Kunststoffleitungen aus PE sind für diesen Anwendungsfall ungeeignet!
Bei Leitungen bis 15m (einfache Enternung) empfehlt sich die Verwendung von Kupferrohr 22x1 mm.
- Sicherheitsventil (Überdruck):

Achtung!
Der Einbau eines Sicherheitsventils nach DIN EN 1282 in den Heizkreislauf ist zwingend erforderlich!
Das Sicherheitsventil muss frei zugänglich sein und es darf sich keine Absperreinrichtung zwischen Sicherheitsventil und Kaminofen befinden.
Thermische Ablaufsicherung (TAS):
Die thermische Ablaufsicherung (Notkuhlung) ist so anzuschreiben, dass sich das Ventil der thermischen Ablaufsicherung zulaufseitig befindet, damit der Sicherheitswärmetauscher zur Vermeidung von Kalkablagerungen im Betrieb drucklos und trocken ist.
- Der Mindestfließdruck am Kaltwassereintritt muss 2 bar, der Mindestdurchfluss 700 l/h betragen.
- Der Kaltwassereintrittarf nichtabsperbarsein.
- Der Ablaufarf nicht abspperrbar sein und muss in einen bau-seits zu installmentenden Trichtersiphon gefuhrt werden (Kontrolle bei etwaigen Undichtheiten).
- Mindest-Rücklauftemperatur:
Das Gerät muss mit einer Mindestrücklauftemperatur von 55^ betrieben werden. Wir empfehlen zur Sicherstellung der Mindestrücklauftemperatur die ORANIER/JUSTUS Speicherladestation Aquaload (Art. Nr. 9206 98) mit integrierter Rücklaufanhebung.
7.2.2 Installationsbeispiele
Die folgenden 3 Beispiele beziehen sich auf die Oranier Speicherladestation Aquaload (Art. Nr. 9206 98), die elektronische Regelung Oranier AquaControl III (Art. Nr. 9213 22) und die Pufferspeicher ESB 500, ESS 600 sowie ESD 600/800.
Sie stellen lediglich unverbindliche Vorschläge für mögliche hydraulische Schaltungen dar.
Eine Installation muss in jedem Fall entsprechend der gültigen Normen, den Regeln der Technik und der gesetzlichen Vorschriften ausgeführrt werden!
1 Kaminofen
3 Oranier Speicherladestation Aquaload (Art. Nr. 9206 98)
S1 Temperaturfuhler PT 1000
S2 Temperaturfuhler PT 1000
S3 Temperaturfuhler PT 1000
S4 Temperaturfuhler PT 1000
7 Pufferspeicher
8 Ausdehnungsgefaß
9 3-Wege-Ventil
18 Oranier AquaControl III (Art. Nr. 9213 22)

Beispiel 1: AquaControl III, Kaminofen und Pufferspeicher

Beispiel 2: AquaControl III, Kaminofen, Kombi-Speicher und 3-Wege-Ventil

Beispiel 3: AquaControl III, Kaminofen, Pufferspeicher und 3-Wege-Ventil
7.3 Ofenanlage befüllen

Gefahr: Gesundheitsgefahr durch Verunreinigung des Trinkwassers.
Landesspezifische Vorschriften und Normen beachten (z.B. EN 1717)

Warning: Schaden an Pumpen durch Trockenlauf.
Pumpen erst nach Befüllen der Anlage in Betrieb besteht.

Warning: Schäden an Kaminofen und Anlage durch Wassermangel.
Das Gerätarf nur mit vollständig mit Wasser gefülltem Wasserwärmetauscher betrieben werden!
Vor dem Befüllen:
Vordruck des Ausdehnungsgefasse auf die Anlagenverhältnisse einstehen.
Absper Reinrichtungen und Schwerkraftbremsen öffnen.
Befüllen:
Qualität des Füllwassers sicherstellen (VDI 2035).
- Ofenanlage mit max. 2 bar befüllen. Zulässige Drücke der sonstigen Komponenten beachten.
Während des Befüllens das Leitungssystem entlüften.
Am Entlüftungsventil (17) des Gerätes entlüften.
Gesamte Anlage auf Dichtheit kontrollieren.
Sicherstellen, dass alle Sicherheitseinrichtungen sowie Pumpe und Regelung korrekt arbeiten.
Luftfreiheit der Anlage kontrollieren:
Im Handbetrieb der Regelung die Pumpe anfahren und das Gerät sowie das Leitungssystem entlüften.
Schwerkraftbremse schlieben.
Betriebsdrücke einstellen:
Bei Inbetriebnahme muß der Betriebsdruck 0,3 bar über dem Vordruck des Ausdehnungsgeführtes liegen.
Betriebsdruck der Thermischen Ablaufsicherung (TAS) kontrollieren.
Funktionest Thermische Ablaufsicherung: Roten Prüfknopf (16) kurz betätigten und Wasserdurchsatz kontrollieren. Prüfen Sie, ob das Ventil dicht schließt.

Hinweis: Bei der Funktionkontrolle der Thermischen Ablaufsicherung (TAS) konnen Schmutz oder Installationsrückstände (Dichtband, Lot) zu einer Undichtheit des Ventils führen. Im Bedarfsfall mehrfach spulen, bis das Ventil dicht schlieBt.

Gefahr: Lebensgesefahr durch Überdruck!
Vor Inbetriebnahme des Kaminofens sicherstellen, dass alle Absperreinrichtungen in Heizwasser- und Kuhlkreislauf geöffnet sind!
7.4 Erstinbetriebnahme
Voraussetzung:
Die Ofenanlage entspricht den geltenden Vorschriften und ist durch eine genehmigungspflichtige Behörde (z.B. Bezirks-Schornsteinfeger) abgenommen worden.

Entnehmen Sie vor dem ersten Anheizenitte alle Dokumente und Zubehörteile aus dem Feueraum und dem Aschekasten.
Entfernen Sie alle Aufkleber ruckstandsfrei von der Sichtscheibe.
Die erstige Inbetriebnahme
Der Speziallack des Gerätes wird erst während der ersten Inbetriebnahme des Gerätes ausgehörtet. Dabei wird der Lack zunachst plastisch weich, bis er nach dem Abkühlen des Gerätes seine Endfestigkeit erreicht.
Beachten Sie davon folgenden:
Vergewissern Sie sich vor der ersten Inbetriebnahme, dass sich keine Gegenstände (Kleinteile, Verpackungsmaterial, Schutzhandschuh) mehr im Aschekasten oder in den Rauchgaswegen des Gerätes befinden.
- Wahlend des Einbrennens des Speziallacks sollen den Lackflächen nicht berührt werden.
Insbondere beim ersten Nachlegen mit Brennstoffen ist darüber zu achten, dass es mit dem Schutzhandschuh zu keinem Abrieb unterhalb des Feuerraumtürgriffes kommt.
Lehnen Sie die Feuerraumtur (3) beim ersten Anheizen nur an. Durch das Erweichen und spätere Aushärten des Lackes kann es zum Verkleben der Turdichtung am Ofenkorpus kommt.
- Wahlend der ersten Heizvorgänge kann es durch Nachtrockung des Speziallacks zu verstärkter Geruchsbildung kommt. Dies verliert sich aber bereits nach kurzer Zeit.
Öffnen Sie dazu anfangs die Fenster des Aufstellungsraumes zum Lüften.
- Wahlrend des Einbrennens keine Gegenstände auf den Kamin-ofen stellen.
- Das Gerätarf während des Einbrennvorgangs nur unter Aufsicht betrieben werden.

Gemauerte Schornsteine, die länger Zeit nicht betrieben wurden, müssen zahlung zunachst „trockengeheit" werden.
Erst nach einigen Abbränden stellt sich ein gutter Forderdruck ein.
8. Bedienung

Das richtige Heizen des Kaminofens erfordert etwas Übung. Insbesondere die Holzart, die Dicke der Holzscheite und deren Trocknungsgrad sowie der momentane Forderdruck sind Parameter, die situationsbedingt variieren und die eine Anpassung bei der Bedienung erfordern.
8.1 Anheizen
Sekundärluftregler (4) und Primärluftregler (5) maximal öffnen (vollständig einschieben)!
Achten Sie daraufuf, dass eine evtl. im Rauchgasrohr eingebaute Drosselklappe ebenfalls vollständig geöffnet ist.

Zwei etwas unterarmdicke Holzsche in einem Abstand von 2-3 cm parallel zur Feuerraumöffnung (quer) mittig auf dem Rost positionieren.
2-3 Anzündwürfel von oben mittig auf die Holzsche legen.

Um die Anzündwurfel herum 8 dünne Holzscheite (Kantenlänge 3-4 cm) in 4 Lagen aufstapeln. Die Flammen der Anzündwurfel müssen anschließend mit Kontakt zu den dünnen Holzscheiten frei nach oben brennen können.


Anzündwurfel entzüden.
Lehnen Sie die Feuerraumtur die ersten 2-3 Minuten nur an (nicht vollständig schreiben!). Dadurch wird vermieden, dass die entstehenden Rauchgase an der noch kalten Sichtscheibe kondensieren können.
Das Feuer brennt nun von oben ab und entzündet bzw die unteren dickeren Holzscheite.
Ca. 15- 20 Minuten durchbrennen halten. Wenn das Feuer stabil brennt, kann eine eventuell vorhandene Drosselklappe im Rauchrohr geschlossen werden.
Nun Primäreluftzufahr drosseln. Bei starkem Schornsteinzug und optimaler Brennmaterialqualität kann die Primäreluft möglicherweise vollständig geschlossen werden.
Im weiteren Abbrand durch teilweises Herausziehen des Sekundärluftreglers (4) die Sekundärluftzufuhr so welt drosseln, dass idealerweise gerade noch keine Rußspitzen an den Flammenspitzen entstehen.
(Fortsetzung)nachsteSeite)

Der Feuerraum sollte beim Anheizen eines noch kalten Ofens behutsam besteht und mit relativ kleiner Flamme geheizt werden, damit sich alle Materialien langsam an die Wärmeentwicklung gewöhnen können. Sie vermeiden damit Risse in der Feuerraumauskleidung und Ausdehnungsgeräuche (Ticken, Knacken).

Bei Geräten mit Wasserwärmetauscher kann es bei zu schnellem Aufheizen zu Kondensatbildung am Wärmetauscher kommt.
Herabtropfendes Kondensat kann an die Sichtscheibe spritzen und ist danach schwer zu entfernen; Backofenreiniger verwenden.
8.2 Brennstoff nachlegen
Um die Heizwärme des Brennstoffs optimal auszunutzen und übermäßige Emissionen zu vermeiden, sollte das Gerät bei Nennleistung betreiben werden. Hierzu ist eine Brennstoffmenge von 1,8 kg Holz bei einer Abbranddauer von 45 Minuten erforderlich.

Legen Sie erst dann Holz nach, wenn das Feuer vollständig auf die Glut heruntergebrannt ist und keine Flammen mehr sightbar sind.
So vermeiden Sie übermögen Rauchaustritt beim Offnen der Feuerraumtur (3).
Drosselklappe im Rauchrohr und Sekundärluftregler (4) öffnen (vollständig einschieben).

VORSICHT:
Verletzungsgefahr durch austretende Flammen und Abgase beim Öffnen der Tur.
Turzunachst nur einen Spalt breit und dann langsam offen.

VORSICHT:
Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen.
Feuerraumtur und Bediengriffe nur mit Schutzhandschuh betätigen.
Zum Öffnen und Schließen der Feuerraumtür (3) und beim Nachlegen von Brennstoff Schutzhandschuh verwenden!
Feuerräumtür (3) zunachst nur einen Spalt welt und dann vollständig offen.
▶ 2 Holzscheite in einem Abstand von 2-3 cm parallel zur Feueraumöffnung (quer) mittig auf den Rost in das Glutnest gegen.


Schlieben Sie die Feuerraumtur (3).
Zum besseren Anbrennen kann zusätzlich die Primäreluft für 5-10 Minuten durch einschieben des Primäreluftreglers (5) geöffnet werden.
Im weiteren Abbrand durch teilweises Herausziehen des Sekundärluftreglers (4) die Sekundärluftzufuhr so welt drosseln, dass idealerweise kadde noch keine RuSpitzen an den Flammenspitzen entstehen.
8.3 Heizleistung anpassen
Die Heizleistung des Gerätes wird durch mehrere Faktoren bestimmt und beeinflusst:
Forderdruck
Der Forderdruck ist abhängig von der Länge und Beschaffenheit des Schornsteins und vom Unterschied zwischen Rauchgastemperatur und Außentemperatur.
Lange doppelwandige Edelstahlschornstein erzeugen einen hohen Forderdruck, kurze gemauerte Schornsteine besitzen einen geringen Forderdruck.
In der Übergangszeit, bei Außentemperaturen über 10^ , kann der Forderdruck stark schwanken, er ist dann eher niedrig.
Ausgleich der Schwankungen erfolgt mit dem Sekundärluftregler (4):
Herausziehen zur Verminderung der Verbrennungsluftzufahr.
Einschieben zur Erhöhung der Verbrennungsluftzufuhr; Mögliche Zusatzmaßnahme: Primäreluftregler (5) durch Einschieben etwas weiter öffnen.
Dicke der Holzscheite
Fur schellen Abbrand mit kurzzeitig hoher Wärmeleistung verwenden Sie dūnne Holzscheite (Ø ≤6 cm).
Fur langsamen Abbrand mit gleichmäßiger Wärmeleistung verwenden Sie dicke Holzscheite ( ≥ 10cm)

Vermeiden Sie einen Schwachlast-Betrieb bei hoher Brennstoffmenge und Drosselung der Heizleistung durch die Einstellung der Luftschieber.
So vermeiden Sie starke Emissionen, verschutzte Sichtscheiben und übermögen Rauchaustritt beim Öffnen der Feuerraumtur (3).
Legen Sie bei niedrigem Wärmebedarf entsprechend weniger Brennstoff auf und achten Sie auf eine lebhafte Flammembildung.
8.4 Heizen mit Braunkohlebriketts
Erzeugen Sie zunachst eine Grundglut durch Holzfeuerung.
Legen Sie dann 2 Braunkohlebriketts parallel zur Feuerraum-öffnung (quer) im Bereich des Rostes in die Grundglut.
Primäreluftregler (5) durch Einschieben vollständig öffnen. Dies ist die Primäreluft-Einstellung für das Heizen mit Braunkohle-briketts.
Sekundärluftregler (4) etwas einschieben; eine evtl. vorhandene Drosselklappe im Rauchgasrohr schreiben.
Nach dem Anbrennen kann die Primäreluftzufuhr durch teilweises Heruasziehen des Primäreluftreglers (5) situationsbedingt etwas gedrosselt werden..
8.5 Heizen in der Übergangszeit
In der Übergangszeit, bei Außentemperaturen über 10^ und bei Fallwinden, kann der Forderdruck stark schwanken: Das Gerät brennt schlecht an oderzieht schlecht.
Verfeuern Sie mehr Kleinholz, um die Abgastemperatur zu erhöhen und damit den Forderdruck zu stabilisieren.
Eventuell Primäreluftregler (5) durch Einschieben etwas weiter offen.
8.6 Gerät außer Betriebnehmen
Gerät regular außer Betriebnehmen
Glut vollständig erlösen lessen.
Luftzufuhr schlieben: Sekundäreluftregler (4) und Primäreluftregler (5) vollständig herausziehen.
Aschekasten (6) herausnehmer und Asche entsorgen.

WARNING:
Brandgefahr durch heiße Asche.
Nur vollständig abgekühte Asche in eine Mülltone eingullen.
- Gerät bei einem Notfall (z.B. Brand) außer Betriebnehmen

HINWEIS
Verhalten im Notfall (z.B. Brand): Bringen Sie sich nicht selbst in Lebensgefahr. Wenn ohne Gefährung der eigenen Person möglich:
- Warnen Sie andere Personen und fordern Sie sie zum Verlassen des Gebäudes auf.
▶ Nehmen Sie das Gerät umgehend außer Betrieb.
- Bei Überhitzung des Gerätes

WARNING! Gefahr von Verbrennungen.
Löschen Sie ein Kaminfeuer niemals mit Wasser!
Luftzufuhr schlieBen:
Sekundärluftregler (4) und Primäreluftregler (5) vollständig herausziehen.
Feuerraumtur (3) schlieben.
Keinen weiteren Brennstoff nachlegen, Feuer und Glut erlöschen halten.
Gerät, Rauchgasrohre und Schornstein von einem zugelassenen Fachbetrieb auf Beschädigungen prüfen halten.
- Bei einem Schornsteinbrand

WARNING! Gefahr von Verbrennungen.
Löschen Sie einen Schornsteinbrand niemals mit Wasser!
Luftzufuhr schlieben:
Sekundäluftregler (4) und Primäluftregler (5) vollständig herausziehen.
Eventuell vorhandene externe Verbrennungsluftversorgung schließen.
Rufen Sie die Feuerwehr!
- Nach Beendigung des Notfalls:
Gerät, Rauchgasrohre und Schornstein von einem zugelassenen Fachbetrieb auf Beschädigungen prüfen setzen.
9. Reinigung, Wartung und Pflege
9.1 Oberflächen reinigen
Die Lackierung des Ofens erreicht erst nach mehrmaligem Heizen mit der vorgeschriebenen Holzmenge ihre Endfestigkeit.
Um Lackbeschädigungen zu vermeiden, ist eine Oberflächenreinigung erst nach mehreren Heizvorgängen zu empfehlen!
Die Oberflächen des Ofens)dürfen nicht mit „scharfen“Putzmitteln oder Microfasertüchern gereinigt werden. Verwenden Sie lediglich ein sauberes, trockenes Staubtuch.
9.2 Sichtscheibe reinigen
Die Sichtscheibe lässt sich mühelos mit einem handelsüblichen Kaminglasreiniger saubern. Anschließlich mit einem trockenen Tuch nachwischen.
Achten Sieitte darauf, dass die Glasfaserdichtungen rund um die Feuerraumöffnung bei den Reinigungssarbeiten nicht mit Reinigungsmittel in Kontaktkommen!
9.3 Feuerraum reinigen

ACHTUNG! Gefahr von Verbrennungen!
Reinigen Sie das Gerät nur in vollständig erkalteten Zustand!
Feuerraum, Rauchgaswege und Rauchrohr müssen mindestens einmal im Jahr kontrolliert und ggf. von Ruß- und Ascheablagerungen gereinigt werden.
Zur Reinigung verwenden Sie einen Handfeger und/oder einen handelsüblichen Aschesauger.
9.4 Schmieren des Snap-Lock-Feuerraumtürverschlusses
▶ Behandeln Sie davon Vorder- und Rückseite des Drehlagers der Verschlussklaue etwa alle 4 Wochen mit je einem Spritzer Sprühöl (z.B. WD 40, MoS2-Öl, Siliconöl o.a.).
Behandeln Sie bei dieser Gelegenheit alle übrigen beweglichen Teile des Feuerraumtürverschlusses sondern mit Sprühöl oder Kupferpaste.

9.5 Feuerraumauskleidung demontieren
▶ Kurze Rauchgasumlenkung anheben und nach vorne entnehmen.
Als Transportsicherung ist die kurze Rauchgasumlenkung mit den seitlichen Feuerraum-Auskleidungsteilen verklebt, der Klebstoff verbrennt beim Heizen).

Seitliche Feuerraum-Auskleidungsteile nach rechts (A) bzw. links (B) schieren. Anschließlich mittleres Feuerraum-Auskleidungsteil etwas nach oben schieren (C), die Oberkante nachinnen kippen und nach vorne entnahmen (D).

Seitliche Feuerruum-Auskleidungsteile zur Mitte schiben und entnahmen.


Die Bauteile in der Übersicht:

Das Wiedereinsetzen der Feuerraumauskleidung erfolgt in umgekehrer Reihenfolge. Achten Sie auf die Position der Tertiärluftlocher bei den beiden und der hinteren Feuerraum-Auskleidungsteile.

An Vermiculiteplatten konnen im Heizbetrieb oberflächliche Risse entstehen. Diese Risse sind unbedenklich. Erst wenn der darunterliegende Metallkorpus freiiegt, muss ein Austausch erfolgen. Die Feuerraumauskleidung unterliegt nicht der Werksgarantie.
9.6 Wasserwärmetauscher reinigen
Der Wirkungsgrad des Wasserwärmetauschers hängt erheblich vom Grad der Verrußung und der Menge der Ablagerungen ab. Typischerweise müssen etwa nach jeweils 1 Raummeter Holz die Wärmetauscherrohre ausgebürtst werden.
1x jährlich muss Flugasche von der Oberseite des Wärmetauschers entfernt werden. Dies kann z.B. mit Hilfe eines Aschesaugers erfolgen.
Reinigen Sie die Rohre des Wasserwärmetauschers regelmäßig mit der dem Gerät beiliegenden Reinigungsbürste.

| Fehlerbeschreibung | Mögliche Ursache | Ursachen-Check | Lösung |
| Beim Anzüden des kalten Ofens stauen sich Rauchgase und gelangen teilweise in den Aufstellungsraum. Späterer Abbrand ist in Ordnung. | Förderdruck ist bei kaltem Gerät zu gering (je/higher die Abgas-temperatur, um so groß-ßer der Förderruck). | Möglichst viel Anmachholz ver-wenden, um kurz fristig eine hohe Abgastemperatur zu erzeugen. | Anlaufstrecke (vertikales Ofenrohr) installieren. Schornstein berechnen lessen und ggf. optimieren. |
| Außentemperatur in der Übergangszeit zu hoch, Sonne scheint auf den Schornsteinkopf'. | Abbrand bei kälteren Außentemperaturen OK. | In der Übergangszeit viel Anmachholz ver-wenden, ggf. Lockfeuer im Schornsteinfuß erzeugen. | |
| Feuer brennt nicht richtig, Scheibe verrußt langsam. | Zu kein Holz aufge-legeit. | Brennstoffmenge erhöhen. | Brennstoffmenge gemäß Bedienungsanleitung wahren. |
| Holzscheite zu dick oder zu kurz. | Unterarmdicke Scheite (25-33 cm lang) und mehr Kleinholz beim Anzüden auflegen. | Holzscheite kleiner hacken. | |
| Holzfeuche zu hoch. | Probebetrieb mit Kaminholz aus dem Baumarkt. | Holz mindestens 2 Jahre an luftigem, trockenem Ort lagern. | |
| Schieber und Drosselklappe nicht richtig geöffnet. | Schieberstellungen ändern. | In Bedienungsanleitungesen, welcher Schieber wie öffnet. Familienmitglieder „schulen", eventuell Schieber beschreiben. | |
| Förderdruck zu gering. | Förderdruck messen halten. | Schornstein berechen lessen und ggf. optimieren. | |
| Rußablagerungen im Rauchrohr. | Hat sich der Förderrück während der letzten Wochen immer weiter verschlechtert? | Rauchrohr regehmäßigen reinigen; Rauchrohr möglichst nicht waagerecht führen. | |
| Feuer brennt zu schnell ab. | Förderdruck zu hoch. | Schornstein-Revisionsklappe im Keller öffnen, um probewise den Förderruck zu verringn. | Schieberstellung in Anleitung nachlesen. Drosselklappe einbauen. Nebenluftvorrichtung vorsehen, wenn möglich. |
| Türdichtung defect. | Bei kaltem Gerät: Ein Blatt Papier zwi-schen Korpus und Feuerraumtür klem-men. Das Blatt darf nicht durchrutschen. | Dichtung erneuern. | |
| Feuerraumskleidung gerissen. | Stoß beim Auflegen von Feuherholz. | Normaler Verschleiß. | Risse sind zunachst unbedenklich. Erst wenn Ofenkorpus frei zu liegen droht, muss entspre-chende Platte getauscht werden. |
| Feuerraumskleidung versandet. | Reibung durch Holz oder Abgasmassen-strom. | Normaler Verschleiß. | Eine anfängliche Versandung ist unbedenklich. Erst wenn Ofenkorpus frei zu liegen droht, muss entsprechende Platte getauscht werden. |
| Verzunderungen am Blechkorpus im Feuerraum. | Aufgabemenge zu groß, dadurch zu hohe Brenntemperatur. | Üblicherweise aufgebene Menge wie-gen und prüfen, ob entsprechend der Bedienungsanleitung zulässig. | Brennstoffmenge gemäß Bedienungsanleitung wahren. Luftschieberstellungen beachten. |
| Förderdruck zu hoch, dadurch zu hohe Brenntemperatur. | Schornstein berechnenlassen. | Drosselklappe einbauen.Nebenluftvorrichtung vorgehen, wenn möglich. | |
| Ofen „pfeift". | Förderdruck zu hoch. | Schornstein-Revisionsklappeim Keller öffnen, um probeweise den Förderruck zuverningern. | Drosselklappe einbauen.Nebenluftvorrichtung vorgehen, wenn möglich. |
| Verwirbelungen an Sekundär- bzw.Tertiäreluftbohrungen im Brennraum durch hohen Förderruck. | Bohrungen probeweisesverstopfen;z.B. Schrauben einstecken. | Förderdruck verringn. Anfasen/Ansenken der Tertiäreluft-Bohrungen oft problemlösend. | |
| Ofen „knackt". | Brennraumtemperatur zu hoch. | Mit kleinerer Brennstoffmenge heizen. | Brennstoffmenge und Luftschieberstellung gemäß der Bedienungsanleitung wahren. |
| Ofen „tickt". | Materialausdehnung in Abhängigkeit von der Brennraumtemperatur. | Normales Ausdehnungsgeräusch. | Brennstoffmenge und Luftschieberstellung gemäß der Bedienungsanleitung wahren. |
| Ofen „knallt". | Verspannungen in Strahlungsschutzblechen. | Auftreten nur beim Auf-heizen oder Abkühlen. | Wenn möglich: Strahlungsschutzbleche verklemmen oder nachbigen. |
| Ofen riecht im Betrieb „nach Chemie". | Geräte- bzw.Rauchrohr-Lackierung noch nicht einge-brannt. | Das Gerät mit erhöherter Brennstoffmenge betreiben. | Geräte- bzw. Rauchrohr-Lackierung einbrennen (→ 7.2 Erstinbetriebnahme). |
| Braune, punktförrmige Verschmutzungen an der Sichtscheibe (Aquageräte) durch vom Wärmetauscher während der Anheiz-phase herabtropfendes Kondensat. | Zuschnelles Aufheiden des Gerätes. | Gerät langsamer, mit weniger Kleinholz an-heizen. | Mit weniger Kleinholz langsamer anheizen. |
| Rücklauftemperatur zum Ofen zu gering. | Kontrolle der Rück-lauftemperatur zum Ofen: Mindestens 55°C erforderlich. | Rücklaufanbehug und Hydraulik prüfen. | |
11. Kundendienst
Sehr geehrter Kunde,
JUSTUS-Kaminöfenieten Ahnen ausgereife und zuverlösige Technik, Funktionalität und ansprechendes Design.
Sollten Sieriotz unserer sorgfältigen Qualitätskontrolle einmal etwas zu beanstanden haben, so wenden Sie sichitte an unserenzentralen Kundendienst, hier wird man Ohnen offensehlich sein.
Wahlen Sie hierfüritte in unserem Serviceportal unter
www.oranier-kundendienstportal.com
den für Sie relevanten Bereich aus und folgen Sie der Menüführung:
Bestellen Sie Ersatzteile, verfolgen Sie im Trackingbereich ihre Bestellung, finden Sie unter "FAQ" Schnelle Antwerten auf früiggestellte Fragen oder geben Sie einen Kundendienst-Auftrag schnell und bequem ein.
Falls Sie einen Kundendienst-Auftrag eingeben möchten, halten Sieitte folgende Informationen bereit:
Serie und Modellnummer des Gerätes
Fertigungsummer / Datum des Prüfstempels (Siehe Rückseite dieser Bedienungsanleitung)
Korpusfarbe und Verkleidungsvariante des Gerätes
Kaufdatum
Ein Foto von der Rückseite der Bedienungsanleitung oder vom Typenschild
Ein Foto vom Fehler
Auf diese Weise kann der Kundendienstauftrag besondersschnellbearbeitetwerden.
Halten Sie die oben genannten Informationen ebenfls bereit, wenn Sie uns per email oder Telefonisch kontaktieren möchten, damit die Bearbeitung schnell und unkomplicitiert abgewickelt werden kann.
JUSTUS GmbH
Oranier Straße 1 · 35708 Haiger / Sechshelden
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Kundenservice / Ersatzteile
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Schweiz:
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Hartbertstrasse 1 · 7000 Chur
Telefon: +41 (0) 812 5066 25
email: swiss@oranier.com

Bitte beachten Sie:
Geben Sie bei Ersatzteilbestellungen und eventuellen Servicefällen immer die Nummer für ihre Verkleidungsvariante (Korpusfarbe / Verkleidung) mit an.
Markieren Sie am besten gleich jetzt die jeweilige Variante Ihres neuen Kaminofens im daraufVBoreiteten Kreisfeld in der Tabelle auf der Rückseite dieser Bedienungsanleitung. Vielen Dank!
JUSTUS-Werksgarantine
Zur Inanspruchnahme von Garantieleistungen ist in jeder Fall die Vorlage des Kaufbeleges erforderlich.
Für unsere JUSTUS-Geräte leisten wir unabhängig von den Verpflichtungen des Handlers aus dem Kaufvertrag gegenüber dem Endabnehmer unter den nachstehenden Bedingungen Werksgarantie:
Die JUSTUS-Garantie erstreckt sich auf die unentgeltliche Instandsetzung des Gerätes bzw. der beanstandeten Teile. Anspruch auf kostenlosten Ersatz besteht nur für solche Teile, die Fehler im Werkstoff und in der Verarbeitung aufweisen.
Übernommen werden darauf sämtliche direkten Lohn-und Materialkosten, die zur Beseitigung diesen Mangels anfallen.
Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen.
These Garantiebedingungen gelten nur für die Länder Deutschland und Österreich. Für alle übrigen Länder gelten gesonderte Bedingungen der jeweiligen Ländergesellschaft.
-
Die JUSTUS-Werksgarantie beträgt 24 Monate und beginnnt mit dem Zeitpunkt der Übergabe, der durch Rechnung oder Liefererschein nachzuweisen ist.
-
Innerhalb der Werksgarantie werden alle Funktionsehler, dieriotz vorschrifsmäßigem Anschluss, sachgemäßer Behandlung und Beachtung der gultigen JUSTUS-Einbauvorschriften und Betriebsanleitungen nachweisbar auf Fabrikations- oder Materialfehler zurückzufahren sind, durch unseren Kundendienst beseitigt. Emaiie und Lackschäden werden nur dann von dieser Werksgarantie erfasst, wenn sie innerhalb von 2 Wochen nach Übergabe des JUSTUS-Gerätes unserem Kundendienst angezeigt werden.
Transportschäden (these müssen entsprechend den Bedingungen des Transporteurs gegen den Transporteur geltend gemacht werden) sowie Einstellungen-, Einregulierungs- und Umstellarbeiten an Gasverbrauchseinrichtungen fallen nicht unter diese Werksgarantie.
-
Durch Inanspruchnahme der Werksgarantie verlängert sich die Garantiezeit weder für das JUSTUS-Gerät noch für neu eingebaute Teile. Ausgewechselte Teile gehen in unser Eigentum über.
-
Über Ort, Art und Umfang der durchzuführenden Reparatur oder über einen Austausch des Gerätes entscheidet unser Kundendienst nach billigem Ermessen.
Soweit nicht anders vereinbart, ist unsere Kundendienstzentrale zu benachrichtigen. Die Reparatur wird in der Regel am Aufstellungsort, ausnahmsweise in der Kundendienstwerkstatt durchgefuhrt. Zur Reparatur anstehende Geräte sind so zugänglich zu machen, dass keine Beschädigungen an Möbeln, Bodenbelag etc. entstehen können.
-
Die für die Reparatur erforderlichen Ersatzteile und die anfallende Arbeitszeit werden nicht berechnet.
-
Wir haften nicht für Schäden und Mängel an Geräten und deren Teile, die verursacht wurden durch:
-
Äußere chemische oder physikalische Einwirkungen bei Transport, Lagerung, Aufstellung und Benutzung (z.B. Schäden durch Abschrecken mit Wasser, überlaufende Speisen, Kondenswasser, Überhitzung). Haarrissbildung bei emaillierten oder kachelglasierten Teilen ist kein Qualitätsmangel.
-
Falsche Großwahr.
-
Nichtbeachtung unserer Aufstellungs- und Bedienungsanleitung, der jeweils geltenden baurechtlichen allgemeinen und ortlichen Vorschriften der zuständigen Behörden, Gas- und Elektrizitätssversorgungsunternehmen.
Darunter fallen auch Mängel an den Abgasleitungen (Ofenrohr, ungenügender oder zu starker Schornsteinzug) sowie unsachgemäß ausgeführte Instandhaltungsarbeiten, insbesondere Vornahme von Veränderungen an den Geräten, deren Armaturen und Leitungen.
-
Verwendung ungeeigneter Brennstoffe bei mit Kohle und Holz gefeuerten Geräten; ungeeigneter Gasbeschaffenheit und Gasdruckschwankungen bei Gasperäten; ungewöhnlichen Spannungsschwankungen gegenüber der Nennspannung bei Elektrogeräten.
-
Falsche Bedienung und Überlastung und dadurch verursache Überhitzung der Geräte, unsachgemäße Behandlung, ungenügende Pflege, unzureichende Reinigung der Geräte oder ihrer Teile; Verwendung ungeigneter Putzmittel.
-
Verschleiß der feuerberühnten Teile, insbesondere der Feuerraumauskleidung, der Dichtungen sowie der entsprechenden Stahl- und Gussteile.
Wir haften nicht für mittelbare und unmittelbare Schäden, die durch die Geräte verursacht werden. Dazu gehören auch Raumverschmutzungen, die durch Zersetzungssprodukte organischer Staubanteile hervorgerufen werden und deren Pyrolyseprodukte sich als dunkler Belag auf Tapeten, Möbeln, Textilien und Ofenteilen niederschlagen können.
Fällt die Beseitigung eines Mangels nicht unter unsere Gewährleistung, dann hat der Endabnehmer für die Kosten des Monteurbesuches und der Instandsetzung aufzukommen.
JUSTUS GmbH
Oranier Straße 1
35708 Haiger / Sechshelden
13. Zulassung
These Feuerstätte darf nicht verändert werden! Der Erwerber und Betreiber these Gerätes ist verpflichtet, sich an Hand dieser Anleitung über die richtige Handhabung zu informieren.
Unsere Gewähr für eine einwandfrei Funktion erlischt, wenn die hier genannten Richtlinien und Anweisungen der Bedienungsanleitung nicht beachtet werden.
Wir danken für Ihr Verständnis!

Bitte beachten Sie:
Prufen Sie vor Aufstellung und Betrieb unbedingt, ob evtl. Transportschäden an den Funktionsteilen (Luftschieber, Ausmauerung, Dichtungen, Feuerraumtur, Rohrstutzen usw.) festzustellen sind.
Bei Feststellung solcher Mängel setzen Sie sichitte mit unserem Kundenservice in Verbindung!

These Bedienungsanleitung macht Sie mit der Funktion und Handhabung des Ofens vertraut und ist Bestandteil dieser Feuerstände.
Bewahren Sie die Bedienungsanleitung gut auf, damit Sie sich bei Beginn einer Heizperiode wieder über die richtige Bedienung informieren können.

Wirkungsgrad und Emissionswerte entnehmer Sieitte der in dieser Anleitung enthaltenen CE-Kennzeichnung.

Typgeprüft nach EN 13240
Art. 15a B-VG Österreich
Bauart 1
13.1 Einzuhaltende Richtlinien und Normen:
EN 12828 Hezungssysteme in Gebäuden
Wärme- und stromungstechnische Berechnungsverfahren für Abgasanlagen
DIN 18160 Hausschornsteine, Anforderungen, Planung u. Ausführung
VDI 2035 Verhütung von Schäden durch Korrosion und Steinbildung in WW-Heizungsanlagen (nur für was serfährende Geräte)
- BlmSchV Verordnung über Kleinfeuerungs-anlagen
FeuVo Feuerungsverordnung
Heizraumrichtlinien
Landesbauordnung
Falls erforderlich:
Elektrische Anschlüsse müssen vom Elektro-Fachbetrieb nach VDE durchgeführrt werden
Table des matieres F
Kundendienst-Anforderung Heiztechnik
Deutschland Telefax +49 (0) 2771 2630-368
Österreich Telefax +43(0)732660230
Schweiz Telefax +41(0)812506626
JUSTUS GmbH
Oranier Straße 1
E-Mail kundendienst@justus.de
www.justus.de
Bitte füllen Sie für eine reibungslose Erledigung die nachstehende Felder sorgfältig aus.
Endkunde/Frau/Herr/Firma* Datum
Kunden-Nummer
StraBe Telefonisch erreichbar*
PLZ/Ort Privat
Dienstlich
Händler/Firma* Mobiltelefon
Ansprechpartner E-Mail
Rechnungs-/Auftragsnummer, mit der das Gerät bezogen wurde*
Modell Serie*
Fertigungs-Nr.* Modellnummer*
Prüfstempel, Datum
Ausführung und Farbe
Kaufdatum*
Kurze Beschreibung der Beanstandung*
Erledigungsvermerk an Handler ja nein ORANIER
Bearbeitungsvermerke JUSTUS:
*für eine Bearbeitung unbedingt erforderlich
Kopiervorlage
ORANIER
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Niederlassung Österreich
Blütenstraße 15/4
A-4040 Linz
Telefon +43 (0) 732 660188 - 10
Telefax +43 (0) 732 660188 - 30
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ORANIER
Heiz- und Kuchentechnik GmbH
Niederlassung Schweiz
Hartbertstrasse 1
7000 Chur
Telefon +41 (0) 812 5066 25
Telefax +41 (0) 812 5066 26
E-Mail swiss@oranier.com
www.oranier.com
- Leistungserklärung / Déclaration de performances
| Harmonisierte technische Spezifikationen harmonized technical specification Norme technique harmonisée | EN 13240:2001/ A2:2004/ AC:2007 |
| Wesentliche Merkmalel main features/ caracteristique principale | Leistung/ performance/ Rendement |
| Brandsicherheit/ fire safety/ Sécurité incendie | Erfüllt/ pass/ Satisfaisant |
| Brandverhalten/ reaction to fire/ resistance au feu | A1 |
| Abstand zu brennbaren Materialien safety distance to combustible material Distances de sécurité pour matériel inflammable | Mindestabstand in mm / minimum distances in mm/ distances minimales en mm Hinten/ rear/ arrière 200 Seite/ l side/ atérales 200 Deckel/ ceiling/ dessus 400 Front/ front/ devant 800 Boden/ floor/ sol 0 |
| Brandgefahr durch Herausfallen von brennendem Brennstoff Risk of burning fuel falling out Risque d'incendie du à la chute de produit de combustion | Erfüllt/ pass/ Satisfaisant |
| CO-Emission der Verbrennungssprodukte emission of combustion products Émission de CO des produits de combustion | Scheitholz/ firewood/ Bois 867 mg/m3 Braunkohlebrikets/ lignite briquettes/ 727 mg/m3 Briquette lignite |
| Oberflächentemperatur/ surface temperature Température de surface | Erfüllt/ pass/ Satisfaisant |
| Elektrische Sicherheit/ electrical safety/ Sécurité electrique | Erfüllt/ pass/ Satisfaisant |
| Freisetzung von gefährlichen Stoffen Release of dangerous substance Dégagement de substances dangereuses | NPD |
| Max. Wasserbetriebsdruck Max. operation pressure of water Pression maximale de l'eau | 3,0 bar |
| Abgastemperatur bei Nennwärmeleistung flue gas temperature at nominal heat output Température des fumées à la puissance nominale | Scheitholz/ firewood/ Bois 249 °C Braunkohlebrikets/ lignite briquettes/ 248 °C Briquette lignite |
| Mechanische Festigkeit (Tragfähigkeit) mechanical resistance Résistance mécanique | NPD |
| Wärmeleistung/ thermal output/ puissance de chauffage | |
| Nennwärmeleistung/ nominal heat output/ puissance nominale | 8,5 kW |
| Raumwärmeleistung/ room heating output/ puissance interieure | 3,8 kW |
| Wasserwärmeleistung/ water heating output/ puissance dans l'eau | 4,7 kW |
| Wirkungsgrad/ efficiency/ Rendiment | Scheitholz/ firewood/ Bois 80,5 % Braunkohlebrikets/ lignite briquettes/ Briquette lignite 80,5 % |
15. CE-Kennzeichnung / Marquage CE

18
CE-Kennzeichnung
(CE marking)
(Marquage CE)
Der Hersteller
(The manufacturer)
(Le fabricant)
JUSTUS GmbH
Werk 10
Oranier Straße 1
35708 Haiger
erklart in alleiniger Verantwortung, dass das Produkt „Raumheizer für feste Brennstoffe“ mit der Handelsbezeichnung
Verordnung (EU) Nr. 305/2011
(EU-Construction products directive (EU) Nr. 305/2011)
und mit der folgenden harmonisierten Norm übereinstimmt:
Eine Prüfung des „Ruumhezers für feste Brennstoffe" auf Übereinstimmung mit den Anforderungen der Norm erfolgte bei der notifizierten Prüfstelle:
Name der anerkannten Prüfstelle:
Wirkungsgrad und Emissionen
Österreich (Austria, Autrache):
| Brennstoff Fuel, Combustible | Wirkungsgrad % (Efficency %) (Rendement %) | CO mg/MJ | NOx mg/MJ | CnHm mg/MJ | Staub, dust particles, particules fines mg/MJ |
| Holz, Wood, Bois Braunkohlebrikets, Brown coal briquettes Briquettes lignite | 80,5 | 557 | 65 | 43 | 24 |
| 80,5 | 428 | 114 | 38 | 20 |
Schweiz,switzerland,suisse:
siehe Leistungserklarung
Haiger, 27.09.2018
Geschäftslleitung
Die Sicherheitshinweise der dem Produkt beiliegenden Bedienungsanleitung/Montageanleitung sind zu beachten.
D AT CH Geräte-Kenndaten
Bitte bei Ersatzteilbestellungen und eventuellen Servicefällen immer angegeben! Im Servicefall teilen Sie unsitte den Typ. Seriennummer, Variante sowie die Fertigungsummer und das Datum des Prufstempels mit. Markieren Sie am besten gleich jetzt die jeweilige Variante Ihres neuen Kaminofens in der nachfolgenden Tabelle im damit vorbereiteten Kreisfeld.