Faro W+ 2.0 - Holzofen JUSTUS - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Faro W+ 2.0 JUSTUS
Bedienungs- und Montageanleitung für Kaminofen

Inhaltsverzeichnis D / AT / CH
1. Symbolerklarung, Umweltschutz 3
1.1 Symbolerklarung 3
1.2 Umweltschutz 3
2. Produktübersicht und Bedienelemente 4
3. Bestimmungsgemäß Verwendung und Sicherheitshinweise 5
3.1 Bestimmungsgemäß Verwendung 5
3.2 Sicherheitshinweise 5
4. Angaben zum Gerät 7
4.1 Lieferumfang 7
4.2 Nicht mitgeliefertes Zubehör 7
4.3 Original Ersatzteile 7
4.4 Produktbeschreibung 7
4.5 Technische Daten 8
4.6 Grundeinstellung bei Prüfung nach EN 13240 8
4.7 Maßzeichnung 8
5.Brennstoffe 9
5.1 Geeignete Brennstoffe 9
6. Schornsteinanlage und Zuluftbedingungen 10
6.1 Anschluss an den Schornstein/ Rauchrohranschluss 10
6.2 Externe Verbrennungsluftversorgung 11
6.3 Wärmespeicher W+ 11
6.4 Abstutzblech Steinstopfen 12
7. Installation und Inbetriebnahme 13
7.1 Aufstellung 13
7.2 Erstinbetriebnahme 13
8. Bedienung 14
8.1 Anheizen 14
8.2 Brennstoff nachlegen 15
8.3 Heizleistung anpassen 15
8.4 Heizen mit Braunkohlebriketts 16
8.5 Heizen in der Übergangszeit 16
8.6 Kaminofen außer Betriebnehmen 16
9. Reinigung, Wartung und Pflege 17
9.1 Oberflächen reinigen 17
9.2 Sichtscheibe reinigen 17
9.3 Feuerraum reinigen 17
9.4 Schmieren des Snap-Lock-Feuerraumtürverschusses 17
9.5 Feuerraumskleidung demontieren 17
10. Störungen beheben 19
11.Kundendienst 21
12.JUSTUS-Werksgarantie 22
13.Zulassungen 23
13.1 Einzuhaltende Richtlinien und Normen 23
14. Leistungserklarung 49
15. CE-Kennzechnung 50
16. Energielabel und Produktdatenblatt 51
17.Geräte-Kenndaten 52
1. Symbolerklarung, Umweltschutz
1.1 Symbolerklarung
Warnhinweise

Die folgenden Signalwörter können in dem vorliegenden Dokument verwendet werden:
- HINWEIS bedeutet, dass Sachschäden auftreten können.
VORSICHT bedeutet, dass leichte bis mittelschwere Personen-schäden auftreten konnen. - WARNUNG bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten können.
- GEFAHR bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten werden.

Wichtige Informationen ohne Gefahren für Menschen oder Sachen werden mit dem bereits henden Symbol gekennzeichnet. Sie werden durch Linien oberund unterhalb des Texts begrenzt.
Wichtige Informationen
| Symbol | Bedeutung |
| ▶ | Handlungsanweisung |
| → | Verweis auf eine Stelle im Dokument |
| ● | Aufzahlung/Listeneintrag |
| - | Aufzahlung/Listeneintrag (2. Ebene) |
1.2 Umweltschutz
Entsorgung der Verpackung
Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden. Dabei sind die Verpackungsmaterialien nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und damit recyclebar.
Der Holzanteil der Verpackung besteht aus unbehandeltem, trockenem Nadelholz und eignet sich davon hervorragend als Brennholz (Anheizholz). Wir empfehlen den Holzanteil der Verpackung dementsprechend zu zerkleinern.
Die Rückführung der übrigen Verpackungsteile, wie Verpackungsbänder, PE-Beutel etc., in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen.
Ihr Fachhändler nimmt diese Verpackungsteile im Allgemeinen zurück.
Sollten Sie die Verpackungsteile selbst entsorgen, erfragen Sie bereits die Anschrift des{nachsten Wertstoff- und Recycling-Centers!

1 Deckplatte
2 Seitenverkleidung
3 Feuerraumtur
4 Sekundäluftregler (eingeschoben - offen)
5 Primärluftluftregler (eingeschoben - offen)
6 Aschekasten
7 Holzlagerfach
8 Feuerraumaksleidung
9 Tur Holzlagerfach


3. Bestimmungsgemäß Verwendung und Sicherheitshinweise
3.1 Bestimmungsgemäß Verwendung
Das Gerät ist als Zeitbrandfeuerstätte nach EN 13240 zugelassen.
Das Gerät ist nur für die Wohnraumbeheizung zugelassen. Die Aufstellung beispisse in Garagen, Feuchträumen oder im Freien ist nicht zulässig.
Eine Abbrandperiode beträgt 45 Minuten, bei einer vorgeschreibenbenen Brennstoffmenge von 1,4 kg Holz oder 1.65 kg Braunkohlebrikett bei einer Abbranddauer von 60 Minuten
Eine Streckung der Abbrandlängedurch größere Brennstoffmengen ist nicht zulässig.
These Bedienungsanleitung macht Sie mit der Funktion und Handhabung des Ofens vertraut und ist Bestandteil dieser Feuerstätte. Bewahren Sie die Bedienungsanleitung gut auf, damit Sie sich bei Beginn einer Heizperiode wieder über die richtige Bedienung informieren können.
These Feuerstätte darf nicht verändert werden! Der Erwerber und Betreiber eines Kaminofens ist verpflichtet, sich an Hand dieser Anleitung über die richtige Handhabung zu informieren. Unsere Gewähr für eine einwandfrei Funktion erlischt sofort, wenn die nachfolgenden Richtlinien und Anweisungen nicht beachtet werden. Wir danken für Ihr Verständnis!
3.2 Sicherheitshinweise

Vorsicht! Verletzungsgefahr durch heihe Geräteile.
Oberflächen, Feuerraumturen, Bediengriffe, Rauchrohr und Sichtscheibe werden im Betrieb besteht.
Zum Betätigungen der Bedienelemente Bedienhandschuh verwenden.
- Produktssicherheit
Dieses Gerät ist nach dem aktuellen Stand der Technik und anerkannten Sicherheitstechnischen Vorgaben konstruiert und gefertigt.
Dennoch ist ist nicht auszuschlieben, dass während des Betriebs Personen- und Sachschaenen aufreten konnen.
Verwenden Sie das Gerät deshalb sichereits- und gefahrenbewusst, nur seiner Bestimmung entsprechend und ausschließlich in einwandfreiem, unbeschädigten Zustand!
- Einweisung
Der Installateur Ihres Gerätes weist Sie ausfuhrlich in die Funktionseise, die sichere und sachgerechte Bedienung ein und gibt Ohnen Tipps zum richtigen und umweltschonenden Heizen mit dem Gerät.
Lassen Sie sich die technischen Dokumente des Gerätes sowie alle Zubehörerteile aushängigen.
- Verhalten im Notfall
Bringen Sie sich nicht selbst in Lebensgesefahr. Wenn ohne Gefährung der eigenen Person möglich:
Warnen Sie andere Personen und fordern Sie sie zum Verlassen des Gebäudes auf.
▶ Nehmen Sie das Gerät umgehend außer Betrieb.
- Brandgefahr
- Platzieren oder lagern Sie keine brennbaren Materialien oder Flüssigkeiten auf oder darüber dem Gerät.
Stellen oder platzieren Sie keine brennbaren Gegenstände (z.B. Teppiche, Mobelstücke, Pflanzen o.a.) im Bereich der Feuerraumöffnung.
Das Gerät muss auf einer nicht brennbaren Unterlage und unter Einhaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsabstände aufgestellt werden.
Gefahr durch unzureichende Frischluftzufuhr
Stellen Sie eine ausreichende Versorgung des Aufstellungsraumes mit Frischluft während des Betriebes des Gerätes safer. Dies gilt auch für den zeitgleichen Betrieb des Gerätes mit weiteren Wärmeerzeugern.
3.2 Sicherheitschinweise (Fortsetzung)
Schaden durch Bedienfehler
Fehlerhafte Bedienung kann zu Personen- und/oder Sachschäden führen! Der Heizbetrieb ist nur mit geschlossener Feuerraumtür gestattet!
Sorgen Sie damit, dass Kinder das Gerät nicht unbeaufsichtigt bedieren oder zum Spielen verwenden.
Stellen Sie sicher, dass nur Personen zu dem Gerät Zugang haben, die auch zu sachgerechter Bedienung in der Lage sind.
Nur erlaubte Brennstoffe verwenden.
Benutzen Sie zum Anheizen niemals brennbare Flüssigkeiten!
Schlieben Sie niemals alle Luftschieber, so lange der Ofen noch in Betrieb ist! Es besteht Verpuffungsgefahr durch Entzündung unverbrannter Brenngase!
Die Feuerraumturarf Nur zur Brennstoffaufgabe geöffnet werden.
Keine Blechdosen oder ähnliche Behälter in den Feuerraum legen - Explosionsgefahr!
Niemals ein Kaminfeuer mit Wasser Löschen!
- Verletzungsgefahr durch heiße Geräteile
Während des Betriebes sind Oberflächen, Feuerraumtären, Bediengriffe, Sichtscheibe und Rauchrohre sehr heiß.
Zum Öffnen und Schlieben der Feuerraumtur, beim Auflegen von Brennstoff und der Bedienung der Luftschieber Schutzhandschuh verwenden.
▶ Kinder niemals mit dem in Betrieb befindlichen Gerät unbeaufsichtigt setzen!
- Bauseitige Voraussetzungen, Installation und erstige Inbetriebnahme
Für den Betrieb des Gerätes gelten örtlich spezifische feuerpolizii- liche und baurechtliche Vorschriften, deren Einhaltung Grundvoraussetzung für einen ordnungsgemäßen Betrieb des Gerätes sind.
Das ordnungsgemäß installierte Gerät muss durch eine genehmigungspflichtige Behörde, z.B. Bezirks-Schornsteinfeger, abgenommen werden.
- Reinigung, Wartung und Störungsbehebung
Gerat regelmäbig reinigen.
Reinigung und Wartung durch zugelassenen Fachbetrieb.
Snap-Lock-Feuerraumtür-Verschluss: Bewegliche Bauteile regelmäßig mit handelsüblichen Sprühöl (z.B. WD 40, MoS2-Öl, Siliconöl) benetzen
Verwenden Sie ausschließlich JUSTUS Original-Ersatzteile und Original-Zubehör.

Warning: Gefahr durch zerspringende Glasscheibe!
Gerät mit Glas-Deckplatte stets nur mit zulässiger Brennstoffmenge und bei zulässigem Forderdruck betreiben!
Gleichmäßigen Ringspalt zwischen GlasDeckplatte und Rauchrohr einhalten und Hitzestau durch aufliegende Gegenstände vermeiden.
4. Angaben zum Gerät
4.1 Lieferumfang
Prufen Sie den Lieferumfang bei Erhalt auf Vollständigkeit und Unversehrtheit.
- Palette mit Gerät im Holzverschlag
- WärmePlus Speichersteine am Holzverschlag befestigt
- Stützblech und Steinstopfen (zur Verwendung bei Rauchrohranschluss nach hinten)
- Handschuh, Bedienungsanleitung, Filzgleiter und Hinweisblätter in Plastikhülle im Gerät
- Kaminofen-ABC
4.2 Nicht mitgeliefertes Zubehör
Folgende Zubehrorteile sind nicht im Lieferumfang des Gerätes enthalten, können aber über ihren Fachhändler oder online über www.justus.de bezogen werden.
- Anschlusstutzen für die externe Verbrennungsluftleitung (JUSTUS Art. Nr. 9200 69)
- Rauchrohre, bei JUSTUS in Originalfarbe erhältlich
- Flexrohre und Wandurdurchführung für externe Verbrennungsluftversorgung
- Bodenplatte aus Glas oder Stahl
4.3 Original Ersatzteile
Die Artikelnummern der Originalersatzteile finden Sie unter www.justus.de.
4.4 Produktbeschreibung
Gerät:
Das Gerät besteht aus einer geschweiteten Stahlkonstruktion. Im Mittelteil befindet sich der mit Schutzplatten ausgekleidete Feuerraum. Unter einem stabilen Gussrost befindet sich der Aschekasten. Darunter ist ein Holzagerfach angeordnet.
Kaminöfen dieser Bauart arbeiten im Konvektionsbetrieb, d. h. die Umgebungsluft wird von den im Kaminofen enthaltenen Konvektionschächen angesaugt, stark erwartt und wieder an den Wohnraum abgegeben.
Das Gerät arbeitet raumluftabhängig und kann optional an eine externe Verbrennungsluftleitung angeschlossen werden.
Feuerraumskleidung:
Der Feuerraum ist mit Vermiculiteplatten ausgekleidet. Diese dieren dem Hitzeschutz und zur Rauchgaslenkung. Im Betrieb können an diesen Bauteilen Risse entstehen. Ursache dafür sind insbesondere:
- Hohe Temperaturunterschiede
- Stößbeanspruchung bei Brennstoffaufgabe
- Wärmedehnung durch übermäßig Erhitzung.
Oberflächenrisse sind zunachst unbedenklich. Erst wenn der darunterliegende Metallkorpus freiiegt, muss ein Austausch der Vermiculiteplatten erfolgen. Die Feuerraumauskleidung unterliegt nicht der Werksgarantie.
Vermiculiteplatten sind asbestfrei und ungiftig. Vermiculteplatten haben gegenüber Schamottesteinen den entscheidenden Vorteil, dass die Verbrennungstemperatur im Ofen signifikant gesteigert werden kann. Daher ist zunachst zum Anzünden meiniger Kleinholz erforderlich und durch den freierten Abbrand wird die Wärmenergie des Brennstoffes better ausgenutzt (Wirkungsgrad).
Ein Betrieb des Gerätes ohne montierte Rauchgasumlenkungen ist nicht zulässig, weil das Gerät überhitzen kann und die Emissionen stark ansteigen.

Achten Sie darauf, das Heizmaterial möglich vorsichtig in den Brennraum einzulegen, um Beschädigungen an der Feuerraumauskleidung zu vermeiden!
4.5 Technische Daten
| Eigenschaft | Einheit | Wert |
| Kaminofen Typ: | Faro W+ 2.0 | |
| Bauart: | 1 | |
| Nennwärmeleistung: | kW | 7,0 |
| Energieeffizienzklasse: | A+ | |
| Energieeffizienzindex EEl: | 107 | |
| Raumheizvermögen DIN 18893 max. | m3 | 144 |
| Höhe / Breite / Tiefe (Stahl): | mm | 1501 / Ø520 / Ø520 |
| Füllöffnung: | mm | 310 / 300 |
| Max. Scheitholzlänge: | cm | 33 |
| Gewicht (Stahl / Stein): | kg | 250 / 306 |
| Für Dauerbetrieb geeignet: | ja | |
| Abgasmassenstrom: | g/s | 7,2 |
| Förderdruck bei Nennwärmeleistung (NWL): | Pa | 12,0 |
| Abgastemperatur am Stutzen: | °C | 302 |
| Zugelassene Brennstoffe: | - Scheitholz - Braunkohle-briketts | |
| Abgang oben (Boden - Oberkante Stutzen): | mm | 1440 |
| Abgang oben (Hinterkante - Mitte Stutzen): | mm | 260 |
| Abgang halten (Fussboden - Unterkante Stutzen): | mm | 1209 |
4.6 Grundeinstellung bei Prüfung nach EN 13240
| Buche Scheitholz: | |
| Scheitlänge: | 16-17 cm |
| Förderdruck: | 12 Pa |
| Primäreluft: | geschlossen |
| Sekundäreluft: | 25 % geöffnet |
| Aufgabemenge: | 1,36 kg |
| Braunkohlebriketts / BB7 | |
| Förderdruck: | 12 Pa |
| Primäreluft: | 40 % geöffnet |
| Sekundäreluft: | 15-20 % geöffnet |
| Aufgabemenge: | 1,65 kg |

4.7 Maßzeichnung


5. Brennstoffe
5.1 Geeignete Brennstoffe
Das Gerät ist zur Verbrennung von naturbelassenem Scheitholz, Holzbriketts und Braunkohlebriketts geeignet.
Klassisches Kaminholz ist Buche. Diese Holzart hat den hochsten Heizwert und verbrennt sauber, sofern sie trocken gelagert wurde.
Brennholz sollte in jedem Fall für mindestens 2 Jahre an einem trockenen Platz gelagert werden. Brennholz mit einem Durchmesser von mehr als 15 cm muss gespalten werden.
Ziel der Lagerung ist eine Verringerung des Wassergehaltes auf weniger als 20% Holzfeuchte, bezogen auf das Gewicht des getrockneten Holzes.

Beim Verfeuern von nicht ausreichend getrocknetem Brennholz wird keine ausreichende Brennraumtemperatur erzielt. Der Ofen „zieht" nicht.
Auch äußerlich trocken winkendes Brennholz kann im Innern noch hohe Restfeuchte aufweisen.
Nicht verbrannt werden)dürfen:
- Feuchtes oder mit Holzschutzmitteln gehandeltes Holz
- Feinhackschnitzel
- Papier und Pappe (außer zum Anzünden)
Rinden oder Spanplattenabfälle
Kunststoffe oder sonstige Abfälle
6.0 Schornsteinanlage und Zuluftbedingungen
Der Schornstein hat die Aufgabe, die bei der Verbrennung entstehenden Abgase durch den thermischen Auftrieb nach außen zu führen. Dabei wird gleichzeitig die benöttige Verbrennungsluft von Außen in den Aufstellungsraum und von dört in den Brennraum der Feuerstände gebracht.
Indem mehr oder weniger Verbrennungsluft an den Verbrennungsprozess herangeführrt wird, bestimmt die Stärke des Forderdrucks ("Schornsteinzug") die Feuerungsleistung.
Der Forderdruck wird zunachst durch die wirksame Höhe des Abgassystems (Schornsteinfuttermitte bis Schornsteinmündung) und die Differenz zwischen Abgastemperatur am Ofenausgang und der Temperatur am Schornsteinkopf bestimmt.

JeheiBer die Rauchgase und jehoher der Schornstein, um so grober der Forderdruck.
Dem entgegen wirken vor allem Druckverluste im Gerät, der Rauchrohrführung sowie in der Verbrennungsluftzuführung.
Das Gerät ist für einen Föderdruck von 12 Pa ausgelegt. Dies ist ein typischer Wert eines gemauerten Schornsteins mit 6 Meter wirksamer Höhe. Bei einer Abweichung von mehr als 25% kann es zu Funktionstörungen im Heizbetrieb kommt:
Bei zu geringem Forderdruck konnen Rauchgase in den Aufstellungsraum entweichen.
Schornstein verlängern oder sanieren.
Bei zu hohem Forderdruck kann das Gerät überhitzen und damit dauerhaft beschädigt werden ("Schmiedefeuer-Effekt").
Nebuluftvorrichtung oder Drosselklappe einbauen.
Ihr Schornsteinfeger kann Ohnen Auskunft über den in ihrer Schornstein vorhandenen Forderdruck geben.
Sogenannte LAS-Schornsteine, bei denen die Zuluft durch einen Ringspalt vom Schornsteinkopf her zugeführrt wird, sind möglich problembehaftet beim Anheizen des Ofens, da sich im Ringspalt der Zuluft bereits ein thermischer Auftrieb einstellt.
Eine Höhendifferenz in der Zuluftleitung von mehr als 5 m ist davon nicht zulässig. Dies gilt auch dann, wenn die Zuluft über einen separaten Schacht von oben zugeführrt wird.
Bei auftretenden Anheiz-Problemen mit einer erhöhten Kleinholzmenge und angelehtner Feuerraumtur (3) unter Aufsicht anheizen.
6.1 Anschluss an den Schornstein/ Rauchrohranschluss
Das in dieser Anleitung beschriebene Gerät entspricht der „Bauart 1". Geräte dieser Bauart verfügen über mit einem Federmechanismus versehene, selbstschließlich Feueraumtüren und sind ausschließlich für den Betrieb mit geschlossenem Feueraum zugelassen. Geräte dieser Bauart)dürfen an mehrfach belegte Schornsteine angeschlossen werden, sofern die Dimension des Schornsteins dies zulässst.
Wird das Gerät an einen mehrfach belegten Schornstein angeschlossen, dürfen deshalb auf keinen Fall die Schließfedern der Feuerraumtur entfernt werden!
Die Feuerraumtür (3) muss sich nach der Brennstoffaufgabe selbstig schließen können, damit eine Beeinflussung des Zugs (Forderdruck) und die damit verbundenen Gefahren und Beeinträchtigungen für mitangeschlossene Feuerstätten vermieden werden.
Zum Anschluss an den Schornstein sollen ein Rauchrohr aus 2 mm dickem Stahlblech verwendet werden.
Alle Verbindungen vom Gerät zum Schornstein müssen stabil, fest, dicht und spannungsfrei sein. Achten Sie daraufuf, dass das Rauchrohr nicht in den freien Querschnitt des Schornsteins hineinragt. Wir empfehlen die Verwendung eines Mauerfutters.
Das Rauchrohr muss zum Schornstein möglich ansteigend, zumindest aber waagerecht verlaufen.
Bei Geräten mit Anschlussmöglichkeit nach oben und hintermen muss die jeweils nicht genutzte Rauchrohröffnung mit dem darauf vorgesehenen Verschlussdeckel unbedingt rauchdicht verschlossen werden!

Versehen Sie den Rauchrohranschluss zum Schornstein mit einer Reinigungsoffnung, um Rauchrohr und Rauchgaskanäle leichter reinigen zu konnen.
6.2 Externe Verbrennungsluftversorgung
Im Bedarfsfall kann das Gerät mit einem Anschluss für eine externe Verbrennungsluftversorgung ausgerüstet werden.
Für besonders dichte Räume kann hier eine Verbrennungsluftversorgung von außen angeschlossen werden. Ein davon erforderlicher Anschlussstutzen ist als Zubehör erhältlich.

Achten Sie bei einer externen Verbrennungsluftversorgung auf dichte Rohrführung!
Die Zuführung der Verbrennungsluft erfolgt ausschliesslich über ein bauseitiges Zuluftrohr 0100mm
Die Luftleitung ist mit glattem Rohr aus Stahl oder Kunststoff auszufahren. Bei der Verwendung von Rechteckrohr muss这点es eine Querschnittsöffnung von mindestens 8000mm^2 aufweisen.
Die gestreckte Rohränge damit nicht länger als 6 m sein, keine Reduzierungen sowie maximal 3 Stck. 90^ - Bogen aufweisen!
- Ein vor der äußerten Zuluftöffnung angebrachtes Schutzgitter darf nicht ungewollt den Zuluftquerschnitt verkleinern oder gar verschreiben können.
- Ein Anschluss an einen geeigneten LAS-Schornstein ist mölich.
- In jedem Fall ist zu beachten, dass der Verbrennungsluftbedarf von ca. 30m^3/h bei einem Forderdruck von 4 Pa sichergestellt ist.
Bei Nichtbetrieb sind alle Luftschieber geschlossen zu halten, damit keine Kaltluft über den Schornstein zirkulieren kann. Eine mögliche Kondensatbildung kann durch Isolierung des Luftrohres vermieden werden. Bei feuchten Aufstellräumen (Neubau!) kann es zu Kondensat-bildung am Ofenkorpus und in Folge zu Korrosion kommt.
- Der Schornsteinzug muss die zusätzlichen Widerstände einer so ausgerüsteten Feuerungsanlage überwinden können.
- Bei feuchten Aufstellräumen (Neubau!) kann es zu Kondensatabildung am Ofenkorpus und in der Folge zu Korrosionkommen.
- Beim Anschluss des Gerätes an eine externe Verbrennungsluft-versorgung empfehlen wir Ihnen, die Verbrennungsluft nicht aus Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit (z.B. einem feuchten Keller) zu entnahmen.
In solchen Fälle kann es im kalten, unbeheizten Gerät zu Kondensation der Luftfeuchtigkeit und in der Folge zu Korrosion am Gerätekorpus kommt.
6.3 Wärmespeicher W+
Dieses Gerät besitzt einen Wärmespeicher aus HST-Schamotte mit einer Dichte von 2,9kg / dm^3 . Er sorgt für eine gleichmäßige Temperaturverteilung:
Während des Heizbetriebes wird Wärmenergie in der Schamottemasse gespeichert. Nach Verlösen des Feuers wird die gespe-cherte Wärme nach und nach wieder an den Aufstellungsraum abgegeben.
Einsetzen der „W+“-Speichersteine:
Die einzelnen Speichersteine sind so ausgeführrt, dass ein rauchgasseitiger Anschluss des Kaminofens sowohl nach hinteren, wie auch nach oben möglich ist. Die Speichersteine werden von oben eingesetzt. Verwenden Sie dazu am besten eine Stehleiter und führen Sie dies mit 2 Personen durch.
Setzen Sie die „W+“-Bausteine, wie aus nachfolgender Grafik ersichtlich, zusammen. Die dargesteltere Anordnung berücksichtigt einen rauchgasseitigen Anschluss des Kaminofens nach oben.
Für einen rauchgasseitigen Anschluss des Kaminofens nach halten werden die beiden mit „C" bezeichneten „W+“-Bausteine wegelassen.

W+ mit rauchgasseitigem Anschluss des Kaminofens nach offen
Setzen Sie alle „W+“-Bausteine, wie aus vorstehender Grafik ersichtlich, zusammen. Ein gerades Rohrstück wird von oben auf den oberen Rohrstutzen des Kaminofens aufgesetzt.

Abb. offen:
Rauchgasseitiger Anschluss nach oben
W+ mit rauchgasseitigem Anschluss des Kaminofens nach hinten
Setzen Sie alle „W+“-Bausteine, wie aus vorstehender Grafik ersichtlich, zusammen. Die mit „C“ gekennzeichneten „W+“-Bausteine werden damit nicht verbaut.
Ein Rohrbogen wird auf den Rohrstutzen des Kaminofens aufgesetzt.
Verwenden Sie hierfür den Rohrbogen JUSTUS Art.Nr.9212 37.

Abb. offen:
Rauchgasseitiger Anschluss nach halten
6.4 Abstutzblech Steinstopfen
Bei Geräten mit Steinverkleidung findet sich im Lieferumfang ein Steinstopfen sowie ein Abstützblech für diesen Steinstopfen.
Bei Anschluss des Rauchrohres nach hinten muss die Rauchrohröffnung in der Deckplatte für den Anschluss des Rauchrohres nach oben mit diesen Steinstopfen verschlossen werden:

Deckplatte abnehmen.
Schenkel des Auflagebleches ca. 30^ abwinkeln.
Auflageblech uber dem Verschlussdeckel positioren.
Steinstopfen auflegen.
Höheneinstellung des Steinstopfens durch Nachbiedgen der Schenkel des Auflagbleches vornehmen.

Deckplatte auflegen.
7. Installation und Inbetriebnahme
7.1 Aufstellung
Aufstellort im Aufstellungsraum:
Aus Brandschutzgründen sind rund um das Gerät Sicherheitsabstände festgelegt, die unbedingt eingehalten werden müssen!
Halten Sie den Bereich der Sicherheitsabstände frei von brenn-baren Materialien und Gegenständen, wie z.B. Teppiche, Möbelstücke, Pflanzen o.ä.
Der Bereich rund um die Anschlussöffnung in der Wand zum Schornstein muss frei sein von brennbaren und temperaturempfindlichen Materialien.

Nicht zu unterschreitende Minimalabstände:
| A: 80 cm im Strahlungsbereich der Scheibe |
| B1: 20 cm WandabstandAPHEN |
| B2: 20 cm Wandabstand seitlich |
| C: 30 cm Bodenschutz seitlich der Fülloffnung |
| D: 50 cm Bodenschutz vor der Fülloffnung |
Hintere (B1) und freihtiche (B2) Mindestabstände sowie Mindestabstand im Strahlungsbereich der Sichtscheibe sind auch auf dem Typenschild des Gerätes angegeben.
Die Mindestabstände beziehen sich auf brennbare oder tragende Wände. In anderen Fällen können die Wandabstände verringert werden. Bei hochwärmedegämten Wänden mit einem U-Wert < 0.4W / (m^2· K) vergroßert sich gemäß DIN 18896 der erforderliche Mindestabstand zwischen Gerät und Wand um 5 cm.
Bei Aufstellung sehr nahe an der Wand kann es jedoch zu Pyrolysespuren an der Wand kommt.

Bei Aufstellung des Gerätes auf empfindlichen Böden, einer Glasplatte sowie zu seinem exakten waage-rechten Ausrichten empfehlen wir das Aufkleben von Filzgleitern auf die Gerätefübe.
7.2 Erstinbetriebnahme
Voraussetzung:
Die Ofenanlage entspricht den geltenden Vorschriften und ist durch eine genehmigungspflichtige Behörde (z.B. Bezirks-Schornsteinfeger) abgenommen worden.

Entnahmen Sie vor dem ersten Anheizenitte alle Dokumente und Zubehörteile aus dem Feuerraum und dem Aschekasten.
Entfernen Sie alle Aufkleber ruckstandsfrei von der Sichtscheibe.
Die erste Inbetriebnahme
Der Speziallack des Gerätes wird erst bei der ersten Inbetriebnahme des Gerätes ausgehärtet. Dabei wird der Lack zunachst plastisch weich, bis er nach dem Abkühlen des Gerätes seine Endfestigkeit erreicht.
Beachten Sie daher folgenden:
Vergewissern Sie sich vor der ersten Inbetriebnahme, dass sich keine Gegenstände (Kleinteile, Verpackungsmaterial, Schutzhandschuh) mehr im Aschekasten oder in den Abgaswegen des Gerätes befinden.
- Wahlrend des Einbrennens des Speziallacks sollen den Lackflächen nicht berührt werden.
Insbesondere beim ersten Nachlegen mit Brennstoffen ist darüber zu achten, dass es mit dem Schutzhandschuh zu keinem Abrieb unterhalb des Feuerraumtürgriffes kommt.
Lehnen Sie die Feuerraumtür (3) beim ersten Anheizen nur an. Durch das Erweichen und spätere Aushärten des Lackes kann es zum Verkleben der Turdichtung am Ofenkorpus kommt.
- Während der ersten Heizvorgänge kann es durch Nachtrockung des Speziallacks zu verstärkter Geruchsbildung kommt. Dies verliert sich aber bereits nach kurzer Zeit.
Öffnen Sie daher anfangs die Fenster des Aufstellungsraumes zum Lüften.
- Wahlend des Einbrennens keine Gegenstände auf den Kamin-ofen stellen.
Das Gerätarf während des Einbrennvorgangs nur unter Aufsicht betrieben werden.

Gemauerte Schornsteine, die langere Zeit nicht betrieben wurden, müssen zahlig zunachst „trockengeheizt" werden. Erst nach einigen Abbränden stellt sich einGreater Forderdruck ein.
8. Bedienung

Das richtige Heizen des Kaminofens erfordert etwas Übung. Insbesondere die Holzart, die Dicke der Holzscheite und deren Trocknungsgrad sowie der momentane Forderdruck sind Parameter, die situationsbedingt variieren und die eine Anpassung bei der Bedienung erfordern.
8.1 Anheizen
Sekundärluftregler (4) und Primärluftregler (5) maximal öffnen (vollständig einschieben)!
Achten Sie daraufuf, dass eine evtl. im Rauchgasrohr eingebaute Drosselklappe ebenfalls vollständig geöffnet ist.

Zwei etwas unterarmdicke Holzsche in einem Abstand von 2-3 cm parallel zur Feuerraumöffnung (quer) mittig auf dem Rost positionieren.
2-3 Anzündwürfel von oben mittig auf die Holzsche legen.

Um die Anzündwurfel herum 8 dünne Holzscheite (Kantenlänge 3-4 cm) in 4 Lagen aufstapeln. Die Flammen der Anzündwurfel müssen anschließend mit Kontakt zu den dünnen Holzscheiten frei nach oben brennen können.


Anzündwurfel entzüden.
Lehnen Sie die Feuerraumtur die ersten 2-3 Minuten nur an (nicht vollständig schreiben!). Dadurch wird vermieden, dass die entstehenden Rauchgase an der noch kalten Sichtscheibe kondensieren können.
Das Feuer brennt nun von oben ab und entzündet bzw die unteren dickeren Holzscheite.
Ca. 15-20 Minuten durchbrennen halten.
Bei starkem Schornsteinzug und optimaler Brennmaterialqualität kann die Primäreluft möglicherweise vollständig geschlossen werden.

Der Feuerraum sollte beim Anheizen eines noch kalten Ofens behutsam bestückt und mit relativ kleiner Flamme geheizt werden, damit sich alle Materialien langsam an die Wärmeentwicklung gewöhnen konnen. Sievermeidend'amitRisseinderFeuerraumauskleidung und Ausdehnungsgeräusache (Ticken, Knacken).
8.2 Brennstoff nachlegen
Um die Heizwärme des Brennstoffs optimal auszunutzen und übermäßige Emissionen zu vermeiden, sollte das Gerät bei Nennleistung betrieben werden. Hierzu ist eine Brennstoffmenge von 1,4 kg Holz bei einer Abbranddauer von 45 Minuten erforderlich.

Legen Sie erst dann Holz nach, wenn das Feuer vollständig auf die Glut heruntergebrannt ist und keine Flammen mehr sightbar sind.
So vermeiden Sie übermögen Rauchaustritt beim Offnen der Feuerraumtur (3).
Drosselklappe im Rauchrohr und Sekundärluftregler (4) öffnen (vollständig einschieben).

VORSICHT:
Verletzungsgefahr durch austretende Flammen und Abgase beim Öffnen der Tür.
Tır;zunachst nur einen Spalt breit und dann langsam offen.

VORSICHT:
Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen.
Feuerraumtur und Bediengriffe nur mit Schutzhandschuh betätigen.
Zum Öffnen und Schließen der Feuerraumtür (3) und beim Nachlegen von Brennstoff Schutzhandschuh verwenden!
Feuerräumtür (3) zunachst nur einen Spalt welt und dann vollständig offen.
2 Holzsche in einem Abstand von 2-3 cm parallel zur Feueraumöffnung (quer) mittig auf den Rost in das Glutnest gegen.


Schlieben Sie die Feuerraumtur (3).
Zum besseren Anbrennen kann zusätzlich die Primäreluft für 5-10 Minuten durch einschieben des Primäreluftreglers (5) geöffnet werden.
Im weiteren Abbrand durch teilweises Herausziehen des Sekundärluftreglers (4) die Sekundärluftzufuhr so welt drosseln, dass dealerweise gerade noch keine Rußspitzen an den Flammenspitzen entstehen.
8.3 Heizleistung anpassen
Die Heizleistung des Gerätes wird durch mehrere Faktoren bestimmt und beeinflusst:
Forderdruck
Der Forderdruck ist abhängig von der Länge und Beschaffenheit des Schornsteins und vom Unterschied zwischen Rauchgastemperatur und Außentemperatur.
Lange doppelwandige Edelstahlschornstein erzeugen einen hohen Forderdruck, kurze gemauerte Schornsteine besitzen einen geringen Forderdruck.
In der Übergangszeit, bei Außentemperaturen über 10^ , kann der Forderdruck stark schwanken, er ist dann eher niedrig.
Ausgleich der Schwankungen erfolgt mit dem Sekundärluftregler (4):
Herausziehen zur Verminderung der Verbrennungsluftzufuhr.
Einschiben zur Erhöhung der Verbrennungsluftzufuhr; Mögliche Zusatzmaßnahme: Primäreluftregler (5) durch Einschiben etwas weiter öffnen.
Dicke der Holzscheite
Fur schellen Abbrand mit kurzzeitig hoher Wärmeleistung verwenden Sie dünne Holzscheite (0≤ 6cm)
Fur langsamen Abbrand mit gleichmäßiger Wärmeleistung verwenden Sie dicke Holzscheite ( ≥ 10cm)

Vermeiden Sie einen Schwachlast-Betrieb bei hoher Brennstoffmenge und Drosselung der Heizleistung durch die Einstellung der Luftschieber.
So vermeiden Sie starke Emissionen, verschmutzte Sichtscheiben und übermögen Rauchaustritt beim Öffnen der Feuerraumtur (3).
Legen Sie bei niedrigem Wärmebedarf entsprechend weniger Brennstoff auf und achten Sie auf eine lebhafte Flammembildung.
8.4 Heizen mit Braunkohlebriketts
Erzeugen Sie zunachst eine Grundglut durch Holzfeuerung.
Legen Sie dann 2 Braunkohlebriketts parallel zur Feuerraum-öffnung (quer) im Bereich des Rostes in die Grundglut.
Primäreluftregler (5) durch Einschieben vollständig öffnen. Dies ist die Primäreluft-Einstellung für das Heizen mit Braunkohle-briketts.
Sekundärluftregler (4) etwas einschieben; eine evtl. vorhandene Drosselklappe im Rauchgasrohr schlieben.
Nach dem Anbrennen kann die Primäreluftzufuhr durch teilweises Heruasziehen des Primäreluftreglers (5) situationsbedingt etwas gedrosselt werden..
8.5 Heizen in der Übergangszeit
In der Übergangszeit, bei Außentemperaturen über 10^ und bei Fallwinden, kann der Forderdruck stark schwanken: Das Gerät brennt schlecht an oderzieht schlecht.
Verfeuern Sie mehr Kleinholz, um die Abgastemperatur zu erhöhen und damit den Forderdruck zu stabilisieren.
Eventuell Primäreluftregler (5) durch Einschieben etwas weiter offen.
8.6 Gerät außer Betriebnehmen
Gerät regular außer Betriebnehmen
Glut vollständig erlösen lessen.
Luftzufuhr schlieben: Sekundäreluftregler (4) und Primäreluftregler (5) vollständig herausziehen.
Aschekasten (6) herausnehmer und Asche entsorgen.

WARNING:
Brandgefahr durch heiße Asche.
Nur vollständig abgekühte Asche in eine Mültone eingullen.
Gerat bei einem Notfall (z.B. Brand) außer Betriebnehmen

HINWEIS
Verhalten im Notfall (z.B. Brand): Bringen Sie sich nicht selbst in Lebensgefahr. Wenn ohne Gefährung der eigenen Person möglich:
Warnen Sie andere Personen und fordern Sie sie zum Verlassen des Gebäudes auf.
▶ Nehmen Sie das Gerät umgehend außer Betrieb.
Bei Überhitzung des Gerätes

WARNING! Gefahr von Verbrennungen.
Löschen Sie ein Kaminfeuer niemals mit Wasser!
Luftzufuhr schlieben: Sekundäreluftregler (4) und Primäreluftregler (5) vollständig herausziehen.
Feuerraumtur (3) schlieben.
Keinen weiteren Brennstoff nachlegen, Feuer und Glut erlöschen halten.
Gerät, Rauchgasrohre und Schornstein von einem zugelassenen Fachbetrieb auf Beschädigungen prufen setzen.
- Bei einem Schornsteinbrand

WARNING! Gefahr von Verbrennungen.
Löschen Sie einen Schornsteinbrand niemals mit Wasser!
Luftzufuhr schlieben: Sekundäreluftregler (4) und Primäreluftregler (5) vollständig herausziehen.
Eventuell vorhandene externe Verbrennungsluftversorgung schließen.
Rufen Sie die Feuerwehr!
- Nach Beendigung des Notfalls:
Gerät, Rauchgasrohre und Schornstein von einem zugelassenen Fachbetrieb auf Beschädigungen prufen setzen.
9. Reinigung, Wartung und Pflege
9.1 Oberflächen reinigen
Die Lackierung des Ofens erreicht erst nach mehrmalignem Heizen mit der vorgeschriebenen Holzmenge ihre Endfestigkeit.
Um Lackbeschädigungen zu vermeiden, ist eine Oberflächenreinigung erst nach mehreren Heizvorgängen zu empfehlen!
Die Oberflächen des Ofens dürfen nicht mit „scharfen“ Putzmitteln oder Microfasertüchern gereinigt werden. Verwenden Sie lediglich ein sauberes, trockenes Staubtuch.
9.2 Sichtscheibe reinigen
Die Sichtscheibe lasst sich mühelos mit einem handelsüblichen Kaminglasreiniger saubern. Anschließend mit einem trockenen Tuch nachwischen.
Achten Sieitte darauf, dass die Glasfaserdichtungen rund um die Feuerraumöffnung bei den Reinigungsrarbeiten nicht mit Reinigungsmittel in Kontaktkommen!
9.3 Feuerraum reinigen

ACHTUNG! Gefahr von Verbrennungen!
Reinigen Sie das Gerät nur in vollständig erkalteten Zustand!
Feuerraum, Rauchgaswege und Rauchrohr müssen mindestens einmal im Jahr kontrolliert und ggf. von Ruß- und Ascheablagerungen gereinigt werden.
Zur Reinigung verwenden Sie einen Handfeger und/oder einen handelsüblichen Aschesauger.
9.4 Schmieren des Snap-Lock-Feuerraumtürverschlusses
Behandeln Sie darüber Vorder- und Rückseite des Drehlagers der Verschlussklaue etwa alle 4 Wochen mit je einem Spritzer Spruhöl (z.B. WD 40, MoS2-Öl, Siliconöl o.a.).
Behandeln Sie bei dieser Gelegenheit alle übrigen beweglichen Teile des Feuerraumtürverschlusses ebenfalls mit Sprühöl oder Kupferpaste.

9.5 Feuerraumskleidung demontieren
Zur leichteren Reinigung der Rauchgaswege können die Bauteile der Rauchgasumlenkung entnommen werden.
Hintere Rauchgasumlenkung zusammen mit der vorderen Rauchgasumlenkung und dem Halteblech etwa 30~mm anheben (A).
Nun den linken Seitenstein (B) und dann den Rückwandstein nach links schieben (C).
Danach kann der rechte Seitenstein nach vorne entnommen werden (D).

▶ Zeit Rückwandstein und linken Seitenstein sowie die Vermiculite-Rauchgasumlenkungen entnehmen.

Über den Vermiculite-Rauchgasumlenkungen befindet sich eine zweite Rauchgasumlenkung aus Blech.
Thesele leicht anheiten (E) und nach vorneziehen (F).
Sie kann anschließend über den hinteren Auflagebolzen hinweggeschwenkt und entnommen werden.

Über der zweiten Rauchgasumlenkung aus Blech sitzt eine dritte Rauchgasumlenkung aus Blech.
These ist hinten mit einer Bajonettöffnung versehen. Zur Demontage die Rauchgasumlenkung liegt anheben (G) und dann nach hinten schieben (H).

Die Bauteile in der Übersicht:


Das Wiedereinsetzen der Feuerraumauskleidung erfolgt in umgekehrer Reihenfolge. Achten Sie bei denSECTIONlichen Feuerraum-Auskleidungsteilen und dem hinteren Feuerraum-Auskleidungsteil auf die Position der Tertiärluftlocher.

An Vermiculiteplatten können im Heizbetrieb oberflächliche Risse entstehen. Diese Risse sind unbedenklich. Erst wenn der darunterliegende Metallkorpus freiiegt, muss ein Austausch erfolgen. Die Feuerraumskleidung unterliegt nicht der Werksgarantie.
| Fehlerbeschreibung | Mögliche Ursache | Ursachen-Check | Lösung |
| Beim Anzünden des kalten Ofens stauen sich Rauchgase und gelangen teilweise in den Aufstellungsraum. Späterer Abbrand ist in Ordnung. | Förderdruck ist bei kaltem Gerät zu gering (je/higher die Abgas-temperatur, um so groß-ßer der Förderruck). | Möglichst viel Anmachholz ver-wenden, um kurz fristig eine hohe Abgastemperatur zu erzeugen. | Anlaufstrecke (vertikales Ofenrohr) installieren. Schornstein berechen让他们 und ggf. optimieren. |
| Außentemperatur in der Übergangszeit zu hoch, „Sonne scheint auf den Schornsteinkopf". | Abbrand bei kälteren Außentemperaturen OK. | In der Übergangszeit viel Anmachholz ver-wenden, ggf. Lockfeuer im Schornsteinfuß erzeugen. | |
| Feuer brennt nicht richtig, Scheibe verrußt langsam. | Zu weniger Holz aufge-legeit. | Brennstoffmenge erhöhen. | Brennstoffmenge gemäß Bedienungsanleitung wahren. |
| Holzscheite zu dick oder zu kurz. | Unterarmdicke Scheite (25-33 cm lang) und mehr Kleinholz beim Anzünden auflegen. | Holzscheite kleiner hacken. | |
| Holzfeuche zu hoch. | Probebetrieb mit Kaminholz aus dem Baumarkt. | Holz mindestens 2 Jahre an luftigem, trockenem Ort lagern. | |
| Schieber und Drosselklappe nicht richtig geöffnet. | Schieberstellungen ändern. | In Bedienungsanleitunglesen, welche Schieber wie öffnet. Familienmitglieder „schulen", eventuell Schieber beschreiben. | |
| Förderdruck zu gering. | Förderdruck messen halten. | Schornstein berechen让他们 und ggf. optimieren. | |
| Rußablagerungen im Rauchrohr. | Hat sich der Förderrück während der letzten Wochen immer weiter verschlechtert? | Rauchrohre regelmäßiger reinigen; Rauchrohre möglichst nicht waagerecht führen. | |
| Feuer brennt zu schnell ab. | Förderdruck zu hoch. | Schornstein-Revisionsklappe im Keller öffnen, um probewise den Förderruck zu verringn. | Schieberstellung in Anleitung nachlesen. Drosselklappe einbauen. Nebenluftvorrichtung vorsehen, wenn möglich. |
| Türdichtung defect. | Bei kaltem Gerät: Ein Blatt Papier zwi-schen Korpus und Feueraumtür klem-men. Das Blatt darf nicht durchrutschen. | Dichtung erneuern. | |
| Feuerraumauskleidung gerissen. | Stoß beim Auflagen von Feuerholz. | Normaler Verschleiß. | Risse sind zunachst unbedenklich. Erst wenn Ofenkorpus frei zu liegen droht, muss entspre-chende Platte getauscht werden. |
| Feuerraumauskleidung versandet. | Reibung durch Holz oder Abgasmassen-strom. | Normaler Verschleiß. | Eine anfängliche Versandung ist unbedenklich. Erst wenn Ofenkorpus frei zu liegen droht, muss entsprechende Platte getauscht werden. |
| Verzunderungen am Blechkorpus im Feuerraum. | Aufgabemenge zu groß, dadurch zu hohe Brenntemperatur. | Üblicherweise aufgebene Menge wie-gen und prüfen, ob entsprechend der Bedienungsanleitung zulässig. | Brennstoffmenge gemäß Bedienungsanleitung wahren. Luftschieberstellungen beachten. |
| Förderdruck zu hoch, dadurch zu hohe Brenntemperatur. | Schornstein berechen lassen. | Drosselklappe einbauen.Nebenluftvorrichtung vorgehen, wenn möglich. | |
| Ofen „pfeift". | Förderdruck zu hoch. | Schornstein-Revisionsklappe im Keller öffnen, um probeweise den Förderruck zu verringn. | Drosselklappe einbauen.Nebenluftvorrichtung vorgehen, wenn möglich. |
| Verwirbelungen an Sekundär- bzw.Tertiäreluftbohrungen im Brennraum durch hohen Förderruck. | Bohrungen probeweise verstopfen; z.B. Schrauben einstecken. | Förderdruck verringn.Anfasen/Ansenken der Tertiäreluft-Bohrungen oft problemlösend. | |
| Ofen „knackt". | Brennraumtemperatur zu hoch. | Mit kleinerer Brenn-stoffmenge heizen. | Brennstoffmenge und Luftschieberstellung gemäß der Bedienungsanleitung wahren. |
| Ofen „tickt". | Materialausdehnung in Abhängigkeit von der Brennraumtemperatur. | Normales Ausdehnungsgeräusch. | Brennstoffmenge und Luftschieberstellung gemäß der Bedienungsanleitung wahren. |
| Ofen „knallt". | Verspannungen in Strahlungsschutz-blechen. | Auftreten nur beim Auf-heizen oder Abkühlen. | Wenn möglich: Strahlungsschutzbleche verklemmen oder nachbigen. |
| Ofen riecht im Betrieb „nach Chemie". | Geräte- bzw.Rauchrohr-Lackierung noch nicht einge-brannt. | Das Gerät mit erhöherter Brennstoffmenge betreiben. | Geräte- bzw. Rauchrohr-Lackierung einbrennen (→ 7.2 Erstinbetriebnahme). |
11. Kundendienst
Sehr geehrter Kunde,
JUSTUS-Kaminöfenieten Ihnen ausgereife und zuverlüssige Technik, Funktionalität und ansprechendes Design.
Sollten Sieriotz unserer sorgfälligen Qualitätskontrolle einmal etwas zu beanstanden haben, so wenden Sie sichitte an unserenzentralen Kundendienst, hier wird man Ohnen offensehlich sein.
Wahlen Sie hierfüritte in unserem Kundendienst-portal unter
www.oranier-kundendienstportal.com
den für Sie relevanten Bereich aus und folgen Sie der Menüführung:
Bestellen Sie Ersatzteile, verfolgen Sie im Trackingbereich ihre Bestellung, finden Sie unter "FAQ" Schnelle Antwerten auf früiggestellte Fragen oder geben Sie einen Kundendienst-Auftrag schnell und bequem ein.
Falls Sie einen Kundendienst-Auftrag eingeben möchten, halten Sieitte folgende Informationen bereit:
Serie und Modellnummer des Gerätes
Fertigungsummer / Datum des Prüfstempels (Siehe Rückseite dieser Bedienungsanleitung)
Korpusfarbe und Verkleidungsvariante des Gerätes
Kaufdatum
Ein Foto von der Rückseite der Bedienungsanleitung oder vom Typenschild
Ein Foto vom Fehler
Auf diese Weise kann der Kundendienstauftrag besondersschnellbearbeitet werden.
Halten Sie die oben genannten Informationen ebenfls bereit, wenn Sie uns per email oder Telefonisch kontaktieren möchten, damit die Bearbeitung schnell und unkomplicitiert abgewickelt werden kann.
JUSTUS GmbH
Oranier Straße 1 · 35708 Haiger / Sechshelden
Telefon: +49 (0) 27 71 / 2630-200
Kundenservice / Ersatzteile
email Kundenservice: kundendienst@justus.de
email Ersatzteile: kundendienst@justus.de
Telefon: +49 (0) 27 71 / 2630-360
Alle Dienste sind erreichenbar
Montag - Donnerstag: 8.00 - 17.00 Uhr
Freitag: 8.00 - 15.00 Uhr
Österreich:
ORANIER Heiz- und Kochtechnik GmbH
Blütenstraße 15/4 · 4040 Linz
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Telefon: +43 (0) 732/660188-10
Kundenservice/Ersatzteile:
email Ersatzteile: ertsatzteil-ht@oranier.com
Telefon: +43 (0) 7 32 / 66 01 88-20
Schweiz:
ORANIER Heiz- und Kochtechnik GmbH
Hartbertstrasse 1 · 7000 Chur
Telefon: +41 (0) 812 5066 25
email: swiss@oranier.com

Bitte beachten Sie:
Geben Sie bei Ersatzteilbestellungen und eventuellen Servicefällen immer die Modellnummer für ihre Geräte-Variante (Korpusfarbe / Verkleidung) mit an.
Markieren Sie am besten gleich jetzt die jeweilige Ausführung Ihres neuen Kaminofens im darauf vorbereiteten Kreisfeld in der Tabelle auf der Rückseite dieser Bedienungsanleitung.
Vielen Dank!
JUSTUS-Werksgarantine
Zur Inanspruchnahme von Garantieleistungen ist in jeder Fall die Vorlage des Kaufbeleges erforderlich.
Für unsere JUSTUS-Geräte leisten wir unabhängig von den Verpflichtungen des Handlers aus dem Kaufvertrag gegenüber dem Endabnehmer unter den nachstehenden Bedingungen Werksgarantie:
Die JUSTUS-Garantie erstreckt sich auf die unentgeltliche Instandsetzung des Gerätes bzw. der beanstandeten Teile. Anspruch auf kostenlosten Ersatz besteht nur für solche Teile, die Fehler im Werkstoff und in der Verarbeitung aufweisen.
Übernommen werden darauf sämtliche direkten Lohn- und Materialkosten, die zur Beseitigung diesen Mangels anfallen.
Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen.
These Garantiebedingungen gelten nur für die Länder Deutschland und Österreich. Für alle übrigen Länder gelten gesonderte Bedingungen der jeweiligen Ländergesellschaft.
-
Die JUSTUS-Werksgarantie beträgt 24 Monate und beginnnt mit dem Zeitpunkt der Übergabe, der durch Rechnung oder Liefererschein nachzuweisen ist.
-
Innerhalb der Werksgarantie werden alle Funktionsehler, dieriotz vorschrifsmäßigem Anschluss, sachgemäßer Behandlung und Beachtung der gultigen JUSTUS-Einbauvorschriften und Betriebsanleitungen nachweisbar auf Fabrikations- oder Materialfehler zurückzufahren sind, durch unseren Kundendienst beseitigt. Emaiie und Lackschäden werden nur dann von dieser Werksgarantie erfasst, wenn sie innerhalb von 2 Wochen nach Übergabe des JUSTUS-Gerätes unserem Kundendienst angezeigt werden.
Transportschäden (these müssen entsprechend den Bedingungen des Transporteurs gegen den Transporteur geltend gemacht werden) sowie Einstellungen-, Einregulierungs- und Umstellarbeiten an Gasverbrauchseinrichtungen fallen nicht unter diese Werksgarantie.
-
Durch Inanspruchnahme der Werksgarantie verlängert sich die Garantiezeit weder für das JUSTUS-Gerät noch für neu eingebaute Teile. Ausgewechselte Teile gehen in unser Eigentum über.
-
Über Ort, Art und Umfang der durchzuführenden Reparatur oder über einen Austausch des Gerätes entscheidet unser Kundendienst nach billigem Ermessen.
Soweit nicht anders vereinbart, ist unsere Kundendienstzentrale zu benachrichtigen. Die Reparatur wird in der Regel am Aufstellungsort, ausnahmsweise in der Kundendienstwerkstatt durchgefuhrt. Zur Reparatur anstehende Geräte sind so zugänglich zu machen, dass keine Beschädigungen an Möbeln, Bodenbelag etc. entstehen können.
-
Die für die Reparatur erforderlichen Ersatzteile und die anfallende Arbeitszeit werden nicht berechnet.
-
Wir haften nicht für Schäden und Mängel an Geräten und deren Teile, die verursacht wurden durch:
-
Äußere chemische oder physikalische Einwirkungen bei Transport, Lagerung, Aufstellung und Benutzung (z.B. Schäden durch Abschrecken mit Wasser, überlaufende Speisen, Kondenswasser, Überhitzung). Haarrissbildung bei emaillierten oder kachelglasierten Teilen ist kein Qualitätsmangel.
-
Falsche Großwahr.
-
Nichtbeachtung unserer Aufstellungs- und Bedienungsanleitung, der jeweils geltenden baurechtlichen allgemeinen und ortlichen Vorschriften der zuständigen Behörden, Gas- und Elektrizitätssversorgungsunternehmen.
Darunter fallen auch Mängel an den Abgasleitungen (Ofenrohr, ungenügender oder zu starker Schornsteinzug) sowie unsachgemäß ausgeführte Instandhaltungsarbeiten, insbesondere Vornahme von Veränderungen an den Geräten, deren Armaturen und Leitungen.
-
Verwendung ungeeigneter Brennstoffe bei mit Kohle und Holz gefeuerten Geräten; ungeeigneter Gasbeschaffenheit und Gasdruckschwankungen bei Gasperäten; ungewöhnlichen Spannungsschwankungen gegenüber der Nennspannung bei Elektrogeräten.
-
Falsche Bedienung und Überlastung und dadurch verursache Überhitzung der Geräte, unsachgemäße Behandlung, ungenügende Pflege, unzureichende Reinigung der Geräte oder ihrer Teile; Verwendung ungeigneter Putzmittel.
-
Verschleiß der feuerberühnten Teile, insbesondere der Feuerraumauskleidung, der Dichtungen sowie der entsprechenden Stahl- und Gussteile.
Wir haften nicht für mittelbare und unmittelbare Schäden, die durch die Geräte verursacht werden. Dazu gehören auch Raumverschmutzungen, die durch Zersetzungssprodukte organischer Staubanteile hervorgerufen werden und deren Pyrolyseprodukte sich als dunkler Belag auf Tapeten, Möbeln, Textilien und Ofenteilen niederschlagen können.
Fällt die Beseitigung eines Mangels nicht unter unsere Gewährleistung, dann hat der Endabnehmer für die Kosten des Monteurbesuches und der Instandsetzung aufzukommen.
JUSTUS GmbH
Oranier Straße 1
35708 Haiger / Sechshelden
13. Zulassung
These Feuerstätte darf nicht verändert werden! Der Erwerber und Betreiber these Gerätes ist verpflichtet, sich an Hand dieser Anleitung über die richtige Handhabung zu informieren.
Unsere Gewähr für eine einwandfrei Funktion erlischt, wenn die hier genannten Richtlinien und Anweisungen der Bedienungsanleitung nicht beachtet werden.
Wir danken für Ihr Verständnis!

Bitte beachten Sie:
Prufen Sie vor Aufstellung und Betrieb unbedingt, ob evtl. Transportschäden an den Funktionsteilen (Luftschieber, Ausmauerung, Dichtungen, Feuerraumtur, Rohrstutzen usw.) festzustellen sind.
Bei Feststellung solcher Mängel setzen Sie sichitte mit unserem Kundenservice in Verbindung!

These Bedienungsanleitung macht Sie mit der Funktion und Handhabung des Ofens vertraut und ist Bestandteil dieser Feuerstände.
Bewahren Sie die Bedienungsanleitung gut auf, damit Sie sich bei Beginn einer Heizperiode wieder über die richtige Bedienung informieren können.

Wirkungsgrad und Emissionswerte entnehmer Sieitte der in dieser Anleitung enthaltenen CE-Kennzeichnung.

Typgeprüft nach EN 13240
Art. 15a B-VG Österreich
Bauart 1
13.1 Einzuhaltende Richtlinien und Normen:
EN 12828 Hezungssysteme in Gebäuden
Wärme- und stromungstechnische Berechnungsverfahren für Abgasanlagen
DIN 18160 Hausschornsteine, Anforderungen, Planung u. Ausführung
VDI 2035 Verhütung von Schäden durch Korrosion und Steinbildung in WW-Heizungsanlagen (nur für was serfährende Geräte)
- BlmSchV Verordnung über Kleinfeuerungs-anlagen
FeuVo Feuerungsverordnung
Heizraumrichtlinien
Landesbauordnung
Falls erforderlich:
Elektrische Anschlüsse müssen vom Elektro-Fachbetrieb nach VDE durchgeführrt werden
Table des matieres F
Kundendienst-Anforderung Heiztechnik
Deutschland Telefax +49 (0) 2771 2630-368
Österreich Telefax +43(0)732660230
Schweiz Telefax +41(0)812506626
JUSTUS GmbH
Oranier Straße 1
E-Mail kundendienst@justus.de
www.justus.de
Bitte füllen Sie für eine reibungslose Erledigung die nachstehende Felder sorgfältig aus.
Endkunde/Frau/Herr/Firma* Datum
Kunden-Nummer
StraBe Telefonisch erreichbar*
PLZ/Ort Privat
Dienstlich
Händler/Firma* Mobiltelefon
Ansprechpartner E-Mail
Rechnungs-/Auftragsnummer, mit der das Gerät bezogen wurde*
Modell Serie*
Fertigungs-Nr.* Modellnummer*
Prüfstempel, Datum
Ausführung und Farbe
Kaufdatum*
Kurze Beschreibung der Beanstandung*
Erledigungsvermerk an Handler ja nein ORANIER
Bearbeitungsvermerke JUSTUS:
*für eine Bearbeitung unbedingt erforderlich
Kopiervorlage
ORANIER
Heiz- und Kochtechnik GmbH
Niederlassung Österreich
Blütenstraße 15/4
A-4040 Linz
Telefon +43 (0) 732 660188 - 10
Telefax +43 (0) 732 660188 - 30
E-Mail vertrieb-ht@oranier.com
www.oranier.com
ORANIER
Heiz- und Kuchentechnik GmbH
Niederlassung Schweiz
Hartbertstrasse 1
7000 Chur
Telefon + 41 (0) 812 5066 25
Telefax +41 (0) 812 5066 26
E-Mail swiss@oranier.com
www.oranier.com
- Leistungserklärung / Déclaration de performances
| Harmonisierte technische Spezifikationen/harmonized technical specification/Norme technique harmonisée | EN 13240:2001/A2:2004/AC:2007 |
| Wesentliche Merkmale/ main features/caracteristique principale | Leistung/ performance/ Rendement |
| Brandsicherheit/ fire safety/ Sécurité incendie | Erfüllt/ pass/ Satisfaisant |
| Brandverhalten/ reaction to fire/ resistance au feu | A1 |
| Abstand zu brennbaren Materialien/safety distance to combustible material/Distances de sécurité pour matériel inflammable | Mindestabstand in mm/ minimum distances in mm/ distances minimales en mmHinten/ rear/ arrière200Seite/ side/ atérales200Deckel/ ceiling/ dessus400Front/ front/ devant800Boden/ floor/ sol0 |
| Brandgefahr durch Herausfallen von brennendem Brennstoff/Risk of burning fuel falling out/Risque d'incendie du à la chute de produit de combustion | Erfüllt/ pass/ Satisfaisant |
| CO-Emission der Verbrennungsdprodukte/emission of combustion products/Emission de CO des produits de combustion | Scheitholz/ firewood/ Bois826 mg/m3Braunkohlebrikets/ lignite briquettes/686 mg/m3Briquette lignite |
| Oberflächentemperatur/ surface temperatureTempérature de surface | Erfüllt/ pass/ Satisfaisant |
| Elektrische Sicherheit/ electrical safety/Sécuritéelectrique | Erfüllt/ pass/ Satisfaisant |
| Freisetzung von gefährlichen Stoffen/Release of dangerous substance/Dégagement de substances dangereuses | NPD |
| Max. Wasserbetriebsdruck/Max. operation pressure of water/Pressure maximale de l'eau | - |
| Abgastemperatur bei Nennwärmeleistung/flue gas temperature at nominal heat output/Température des fumées à la puissance nominale | Scheitholz/ firewood/ Bois252 °CBraunkohlebrikets/ lignite briquettes/241 °CBriquette lignite |
| Mechanische Festigkeit (Tragfähigkeit)/mechanical resistance/Résistance mécanique | NPD |
| Wärmeleistung/ thermal output/ puissance de chauffage | |
| Nennwärmeleistung/ nominal heat output/ puissance nominaleRaumwärmeleistung/ room heating output/ puissance interieureWasserwärmeleistung/ water heating output/ puissance dans l'eau | Scheitholz/ firewood/ Bois7,0 kWScheitholz/ firewood/ Bois7,1 kWBraunkohlebrikets/ lignite briquettes/Briquette lignite7,0 kW |
| Wirkungsgrad/ efficiency/ Rendiment | Scheitholz/ firewood/ Bois80,0 %Braunkohlebrikets/ lignite briquettes/Briquette lignite80,1 % |
15. CE-Kennzeichnung / Marquage CE

18
CE-Kennzeichnung
(CE marking)
(Marquage CE)
Der Hersteller
(The manufacturer)
(Le fabricant)
JUSTUS GmbH
Werk 10
Oranier Straße 1
35708 Haiger
erklart in alleiniger Verantwortung, dass das Produkt „Raumheizer für feste Brennstoffe“ mit der Handelsbezeichnung
Verordnung (EU) Nr. 305/2011
(EU-Construction products directive (EU) Nr. 305/2011)
und mit der folgenden harmonisierten Norm übereinstimmt:
Eine Prüfung des „Raumhezers für feste Brennstoffe“ auf Übereinstimmung mit den Anforderungen der Norm erfolgte bei der notifizierten Prüfstelle:
Name der anerkannten Prüfstelle:
Wirkungsgrad und Emissionen
(Efficency and Emissions) (Rendement et émissions)
| Brennstoff Fuel, Combustible | Wirkungsgrad % | CO mg/m3 | NOx mg/m3 | CnHm mg/m3 | Staub, dust particles, particules fines |
| Efficiency % | 13 % O2 | 13 % O2 | 13 % O2 | mg/m3 | |
| Rendement % | 13 % O2 | ||||
| Holz, Wood, Bois | 80,0 | 826 | 88 | 67 | 32 |
| Braunkohlebrikets, Brown coal briquettes, Briquettes lignite | 80,1 | 686 | 191 | 68 | 34 |
Österreich (Austria, Autrache):
| Brennstoff Fuel, Combustible | Wirkungsgrad % | CO mg/MJ | NOx mg/MJ | CnHm mg/MJ | Staub, dust particles, particules fines mg/MJ |
| Holz, Wood, Bois Braunkohlebrikets, Brown coal briquettes Briquettes lignite | 80,0 | 530 | 57 | 43 | 21 |
| 80,1 | 404 | 112 | 40 | 20 |
Schweiz, (switzerland), (suisse):
siehe Leistungserklarung
Haiger, 14.08.2018
Geschäftslleitung
Die Sicherheitshinweise der dem Produkt beiliegenden Bedienungsanleitung/Montageanleitung sind zu beachten.
D AT CH Geräte-Kenndaten
Bitte bei Ersatzteilbestellungen und eventuellen Servicefällen immer angegeben! Im Servicefall teilen Sie unsitte den Typ. Seriennummer, Variante sowie die Fertigungsummer und das Datum des Prüfstempels mit. Markieren Sie am besten gleich jetzt die jeweilige Variante Ihres neuen Kaminofens in der nachfolgenden Tabelle im damit vorbereiteten Kreisfeld.