Austin 5 I - Holzofen JUSTUS - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Austin 5 I JUSTUS
Bedienungs- und Montageanleitung für Kaminofen

Inhaltsverzeichnis D / AT / CH
Begrübung 3
EineBitte... 3
Entsorgung der Verpackung 3
-
Beschreibung 5
-
Allgemeines 5
2.1 Externe Verbrennungsluftversorgung 5
2.2Bauart 6
- Rauchrohranschluss und Aufstellung des Kaminofens 6
3.1 Rauchrohranschluss 6
3.2 Aufstellung des Kaminofens 7
- Technische Daten 8
5.Betrieb des Kaminofens 9
5.1 Allgemeine Sicherheitshinweise 9
5.2 Luftregelung 9
5.3 Geeignete Brennstoffe 10
5.4 Inbetriebnahme 10
5.5 Heizen mit Braunkohlebriketts 11
5.6 Heizen in der Übergangszeit 11
5.7 Maximale Aufgabemenge und Luftinstellung bei NWL 11
5.8 Ascheentleerung 11
5.9 Reinigung und Pflege 12
5.10 Schornsteinbrand 12
6.Raumheizvermögen (DIN 18893) 12
Leistungserklärung 29
CE-Kennzeichnung 30
Energielabel und Produktdatenblatt nach EU-Verordnung 31
Geräte-Kenndaten* Umschlagseite hinten

*Bitte beachten Sie:
Bitte geben Sie bei Ersatzteilbestellungen und eventuellen Servicefällen immer die Modellnummer für ihre Geräte-Variante mit an. Markieren Sie am besten,Gleich jetzt die jeweilige Ausführung Ihres neuen Kaminofens im damit vorbereiteten Kreisfeld in der Tabelle auf der Seite mit den „Geräte-Kenndaten".
Vielen Dank!
Sehr geehrter Kunde,
wir beglückwünschen Sie zum Kauf eines JUSTUS-Kaminofens!
JUSTUS-Kaminöfen bieten Ihnen ausgereife und zuverlässige Technik, Funktionalität und ansprechendes Design.
Sollten Sieriotz unserer sorgfältigen Qualitätskontrolle einmal etwas zu beanstanden haben, so wenden Sie sichitte an unserenzentralen Kundendienst, hier wird man Ihnen kein behilflich sein.
JUSTUS GmbH
Oranier Straße 1
35708 Haiger / Sechshelden
Telefon: +49 (0) 27 71 / 2630-0
Telefax: +49 (0) 27 71 / 2630-349
Kundenservice / Ersatzteile
eMail: service@oranier.com
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Telefax: +49 (0) 27 71 / 2630-368 /-369
Alle Dienste sind erreichenbar
Mo - Do: 08.00 - 17.00 Uhr
Fr: 08.00 - 15.00 Uhr
Außerhalb der Dienstzeiten teilen Sie uns ihre Wünscheitte per eMail oder Telefax mit.
Österreich:
ORANIER Heiz- und Kochtechnik GmbH
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Schweiz:
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Hartbertstrasse 1 · 7000 Chur
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Telefax: +41 (0) 812 5066 26
eMail: swiss@oranier.com
Eine Bitte...
Damit unser Kundendienst Reparaturen sorgfälligVBorbereiten und die benötigten Ersatzteile bereitstellen kann,benötigen wir folgende Informationen:
- Ihr genaue Anschrift.
- Ihr Telefon- und ggf. Telefax-Nummer.
- Wann kann der Kundendienst Sie besuchen?
- Gerätekenndaten von der Rückseite dieser Anleitung.
- Alle auf dem Typenschild enthaltenen Angaben.
- Kaufdatum / Kaufbeleg.
- Genaue Beschreibung des Problems oder Ihrches Service-WUNSches.
Entsorgung der Verpackung
Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden. Dabei sind die Verpackungsmaterialien nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Geschichtspunkten ausgewählt und damit recyclebar.
Der Holzanteil der Verpackung besteht aus unbehandeltem, trockenem Nadelholz und eignet sich daher ganz hervorragend als Brennholz (Anheizholz). Wir empfehlen den Holzanteil der Verpackung dementsprechend zu zerkleinern.
Die Rückführung der übrigen Verpackungsteile, wie Verpackungsbänder, PE-Beutel etc., in den Matrialkreislauf spart Rohstoffe und verringgert das Abfallaufkommen.
Ihr Fachhändler nimmt diese Verpackungsteile im Allgemeinen zurück.
Sollten Sie die Verpackungsteile selbst entsorgen, erfragen Sieitte die Anschrift des nachsten Wertstoff- und Recycling-Centers!

These Feuerstätte darf nicht verändert werden! Der Erwerber und Betreiber eines Kaminofens ist verpflichtet, sich an Hand dieser Anleitung über die richtige Handhabung zu informieren. Unsere Gewähr für eine einwandfreie Funktion erlischt(sofort, wenn die nachfolgenden Richtlinien und Anweisungen nicht beachtet werden. Wir danken für Ihr Verständnis!

Bitte beachten Sie:
Prufen Sie vor Aufstellung und Betrieb unbedingt, ob evtl. Transportschäden an den Funktionsteilen (Luftschieber, Ausmauerung, Dichtungen, Feuerraumtur, Rohrstutzen usw.) festzustellen sind. Bei Feststellung solcher Mängel setzen Sie sichitte mit unserem Kunden service in Verbindung!

These Bedienungsanleitung macht Sie mit der Funktion und Handhabung des Ofens vertraut und ist Bestandteil dieser Feuerstände. Bewahren Sie die Bedienungsanleitung gut auf, damit Sie sich bei Beginn einer Heizperiode wieder über die richtige Bedienung informieren können.
Einzuhaltende Richtlinien und Normen:
EN 12828
Heizungssysteme in Gebäuden
DIN 13384
Wärme- und strömungstechnische Berechnungsverfahren für Abgasanlagen
DIN 18160
Hausschornsteine, Anforderungen, Planung u. Ausführung
VDI 2035
Verhütung von Schäden durch Korrosion und Steinbildung in WW-Heizungsanlagen (nur für wasserführunge Geräte)
- BlmSchV
Verordnung über Kleinfeuerungsanlagen
FeuVo
Feuerungsverordnung
Heizraumrichtlinien
Landesbauordnung
Falls erforderlich:
Elektrische Anschlüsse müssen vom Elektro-Fachbetrieb nach VDE durchgeführt werden

Typgeprüft nach EN 13240
§ 15a B- VG Österreich
Bauart 1

Wirkungsgrad und Emissionswerte entnahmen Sieitte der in dieser Anleitung enthaltenen CE-Kennzeichnung.
1. Beschreibung
Der Kaminofen besteht aus einer geschweiten Stahlkonstruktion. Im Mittelteil befindet sich der mit Schutzplatten ausgekleidete Feuerraum. Unter einem stabilen Gussrost befindet sich der Aschekasten. Darunter befindet sich ein, mit einer Tür versehenes, Holzlagerfach.
Kaminöfen dieser Bauart arbeiten im Konvektionsbetrieb, d. h. die Umgebungsluft wird von den im Kaminofen enthaltenen Konvektionsschächten angesaugt, stark erwartt und wieder an den Wohnraum abgegeben.
2. Allgemeines
Die Aufstellung Ihres Kaminofens muss unter strikter Berücksichtigung der jeweiligen Landesbauordnung und in Absprache mit dem Bezirksschornsteinfegermeister erfolgen.
Dieser pruft nach erfolgter Montage auch den ordnungsgemäßen Anschluss der Feuerstätte.
Eine Feuerstelle entzieht dem Aufstellungsraum im Betrieb Sauerstoff. Daher ist es zwingend notwendig, für eine ausreichende Frischluftzufahr im Aufstellungsraum Sorge zu tragen.
Bei Aufstellung in Räumen mit besonderss dicht schließenden Fenstern und Türen sind Funktionstörungen nicht ausgeschlossen.
Ob im vorgesehenen Aufstellungsraum ausreichend Verbrennungsluft für ihren Ofen zur Verfugung steht, darüber kann他们在Zwei-felsfall Ihr zuständiger Schornsteinfegermeister Auskunft geben.
2.1 Externe Verbrennungsluftversorgung
Im Bedarfsfall kann der Kaminofen mit einem Anschluss für eine externe Verbrennungsluftversorgung ausgerüstet werden (siehe Abb. 1):
FürbesonderssdicheRäume Kann hier eine Luftversorgung von außen angeschlossen werden. Ein davon erforderlicher Anschlussstutzenist als Zubehör erhältlich.

Achten Sie bei einer externen Verbrennungsluftversorgung auf dichte Rohrführung!
Die Zuführung der Verbrennungsluft erfolgt ausschliesslich über ein bauseitiges Zuluftrohr ND 100 mm. Die Luftleitung ist mit glattem Rohr aus Stahl oder Kunststoffrohr (Abflussrohr) auszufahren.
Die gestreckte Rohränge damit nicht länger als 6 m sein, keine Reduzierungen sowie maximal 3 Stck. 90^ - Bogen aufweisen!
Ein vor der äußeren Zuluftöffnung angebrachte Schutzgitterarf nicht ungewollt den Zuluftquerschnitt verkleinern oder gar verschlüben konnen.
Ein Anschluss an einen geeigneten LAS-Schornstein ist möglich.
In jedem Fall ist zu beachten, dass der Verbrennungsluftbedarf von ca. 30m^3 /h bei einem Forderdruck von 4 Pa sichergestellt ist.
Bei Nichtbetrieb sind alle Luftschieber geschlossen zu halten, damit keine Kaltluft über den Schornstein zirkulieren kann. Eine mögliche Kondensatbildung kann durch Isolierung des Luftrohres vermieden werden.
Der Schornsteinzug muss die zusätzlichen Widersände einer so ausgerüsteten Feuerungsanlage überwinden konnen.
2.2 Bauart
Die in dieser Anleitung beschriebene Kamin-ofen-Serie entspricht der „Bauart 1".
Kaminöfen dieser Bauart verfügen über mit einem Federmechanismus versehene, selbstschließlich Feuerraumtären und sind ausschließlich für den Betrieb mit geschlossenem Feuerraum zugelassen. Kaminöfen dieser Bauart dürfen an mehrfach belegte Schornsteine angeschlossen werden, sofern die Dimension des Schornsteins dies zulässst.
Wird der Ofen an einen mehrfach belegten Schornstein angeschlossen, dürfen deshalb auf keinen Fall die Schließfedern der Feueraumtür entfernt werden!
Die Feuerraumtür muss sich nach der Brennstoffaufgabe selbständig schreiben können, damit eine Beeinflussung des Zugs (Förderdruck) und die damit verbundenen Gefahren und Beeinträchtigungen für mitangeschlossene Feuerstätten vermieden werden.
Die Ausführung und der Zustand des zum Anschluss vorgesehen Schornsteinsträgt maßgeblich zur einwandfrei Funktion des Kaminofens bei.
Lassen Sie in jedem Fall die Eignung des zum Anschluss vorgesehen Schornsteins von einem Fachmann prüfen!
Dieser Kaminofen ist nach EN 13240 geprüft.
3. Rauchrohranschluss und Aufstellung des Kaminofens
3.1 Rauchrohranschluss
Ihr Kaminofen kann wahlweise nach oben oder nach halten angeschlossen werden. Zum Anschluss an den Schornstein solle ein Rauchrohr aus 2 mm dickem Stahlblech verwendet werden.
Alle Verbindungen vom Ofen zum Schornstein müssen stabil, fest, dicht und spannungsfrei sein. Achten Sie daraufuf, dass das Rauchrohr nicht in den freien Querschnitt des Schornsteins hineinragt.
Wir empfehlen die Verwendung eines Mauerfutters.
Das Rauchrohr muss zum Schornstein leicht ansteigend, zumindest aber waagerecht verlaufen.
Bei Kaminöfen mit Anschlussmöglichkeit nach oben und halten muss die jeweils nicht genutzte Rauchrohröffnung mit dem darauf vorgesehen Verschlussdeckel unbedingt rauchdicht verschlossen werden!

Hinweis:
Die für einen rauchgasseitigen Anschluss erforderlichen Verbindungsstücke sind nicht im Lieferumfang enthalten.

Achtung!
Bei zu niedrigem, aber auch bei zu hohem Forderdruck kann es zu Funktionstörungen kommt!
Liegen die Abweichungen gegenüber dem notwendigen Forderdruck (Pkt. 4) über 25 % müßen entsprechende Maßnahmen am Schornstein vorgenommen werden.
3.2 Aufstellung des Kaminofens
Bei der Aufstellung müssen die Brandschutzregeln nach FeuVo (Mindestabstände; siehe Abb. 2) eingehalten werden.
FeuVo ("Verordnung über Feuerungsanlagen und Brennstofflagierung", kurz: Feuerungsverordnung) ist die rechtliche Grundlage für das Aufstellen und Betreiben von Feuerungsanlagen.

Abb. 2
Nicht zu unterschreitende Minimalabstände:
| A: 80 cm im Strahlungsbereich der Scheibe |
| B1: 20 cm WandabstandAPHEN |
| B2: 20 cm Wandabstand seitlich |
| C: 30 cm Bodenschutz seitl. d. Fülloffnung |
| D: 50 cm Bodenschutz vor der Fülloffnung |
Hintere (B1) und seitliche (B2) Mindestabstände sind auch auf dem Typenschild Ihres Ofens angegeben.

Achtung!
Beachten Sie in jedem Fall zu ihrer eigenen Sicherheit die erforderlichen Mindestabstände zu Aufstellwänden, brennbaren Einrichtungsgegenständen und zum Schutz des Fußbodens!

Hinweis: Entnehmen Sie vor dem ersten Anheizenitte alle Dokumente und Zubehorteile aus dem Feuerraum und dem Aschekasten. Entfernen Sie alle Aufkleber ruckstandsfrei von der Sichtscheibe.

Achtung! Vergewissern Sie sich vor dem Aufstellen, dass der Fußboden (Aufstellfläche) ausreichend tragfähig ist. Verwenden Sie ggf. eine geeignete Tragplatte zur Last-verteilung!
4. Technische Daten
| Kaminofen Typ: | AUSTIN 5 I | Abgasmassenstrom: | 5,4 g/s |
| Bauart: | 1 | Förderdruck bei NWL: | 12,0 Pa |
| Nennwärmeleistung: | 5,0 kW | Abgastemperatur am Stutzen: | 258 °C |
| Wärme-leistungsbereich: | 3,2 - 5,3 kW | Zugelassene Brennstoffe: | - Scheitholz |
| Energieeffizienzklasse: | A+ | <25% Feuchtigkeitsgehalt (bevorzugter Brennstoff) | |
| Energieeffizienzindex EEl: | 107 | - Holzbriketts | |
| Ruumheizvermögen DIN 18893 max. | 88 m³ | <12% Feuchtigkeitsgehalt - Braunkohlebriketts | |
| Höhe Stahl / Stein: | 1053 / 1080 mm | Ø Rohrstutzen: | 150 mm |
| Breite: | 528 mm | Ø Rauchrohr: | 150 mm |
| Tiefe: | 420 mm | Abgang offen(Boden - OK Stutzen): | 1070 mm |
| Feuerraum H / B / T: | 380 / 318 / 235 mm | ||
| Füllöffnung H / B: | 400 / 290 mm | Abgang offen(HK - Mitte Stutzen): | 130 mm |
| Max. Scheitholzlänge: | 30 cm | Abgang halten(Boden - UK Stutzen): | 865 mm |
| Gewicht Stahl / Stein: | 110 / 124 kg | Sicherheitsabstand hinten: | 200 mm |
| Für Dauerbetrieb geeignet: | ja | seitlich: | 200 mm |
| Geprüft und zuge-lassen nach Norm: | EN 13240 | im Strahlungsbereich der Sichtebeige: | 800 mm |
| 1. BlmSchV-Stufe 2: | ja | Feuerraumskleidung: | Vermiculite |
| Regensburger Norm: | ja | Flachrost: | ja |
| Münchner Norm: | ja | Verriegelung der Feuerraumtür: | einfach |
| §15a B-VG Österreich: ja | |||
| VKF Schweiz: | zugelassen | Primäreluft-Regelung: | ja |
| Ext. Verbrennungs-luftversorgung: | ja | Sekundäreluft-Regelung Scheibensprüfung: | ja |
| Werte Emissionen und Wirkungsgrad (13% 02; Holz / BB7): | Tertiäreluft: | ja | |
| Wirkungsgrad (Holz / BB7): | 80,1 / 80,2 % | Ø Stutzen externe Verbrennungsluft-versorgung: | 100 mm |
| CO: | 1146 / 480 mg/m3 | ||
| NOx: | 109 / 170 mg/m3 | Fussboden bis Mitte Stutzen: | 125 mm |
| CnHm: | 75 / 77 mg/m3 | ||
| Staub: | 32,5 / 37,9 mg/m3 |
Für Österreich: Werte zu Wirkungsgrad und Emissionen siehe „CE Kennzeichnung".
5. Betrieb des Kaminofens

5.1 Allgemeine Sicherheitshinweise
Für den sicheren Betrieb Ihr's Kaminofens sind folgende Sicherheitshinweise unbedingt zu beachten:
Der Kaminofen damit nur nach dieser Bedienungsanleitung betrieben werden. Stets Bedienhandschuhe verwenden!
Die Bedienung der Luftschieber, das Öffnen und Schließen der Feuerraumtur sowie das Entnehmen des Rostes zur Entaschung sollen immer mit dem beigefugten Hilfswerkzeug erfolgen - Verletzungs- und Verbrennungsgefahr! -
Der Heizbetrieb ist nur mit geschlossener Feu-erraumtur gestattet!
Nur die angegebenen Brennstoffe verwenden!
Keine Blechdosen oder ähnliche Behälter in den Feuerraum legen - Explosionsgefahr!
Niemals ein Kaminfeuer mit Wasserlöschen!
Kinder vor den Gefahren heißer Oberflächen warnen!
Kinder niemals mit einem in Betrieb befindlichen Heizkamin unbeaufsichtigt setzen!
Benutzen Sie zum Anheizen niemals brennbare Flüssigkeiten (Brandbeschleuniger)!
Die Feuerraumtürarf nur zur Brennstoffaufgabe geöffnet werden!
Prufen Sie bei raumluftabhängigem Betrieb, ob für den Aufstellraum eine ausreichende Frischluftzufuhr sichergestellt ist (Verbrennungsluftverbund).
Der Kaminofen damit nur von Erwachsenen beheizt werden! Achten Sie darauf, dass Kinder nie allein beim Ofen verweilen und setzen Sie eine in Betrieb befindliche Feuerstände niemals langere Zeit ohne Aufsicht!
Schlieben Sie niemals alle Luftschieber, solange der Ofen noch in Betrieb ist! Es besteht Verpuffungsgefahr durch Entzündung unverbranter Brenngase!

Achtung! Durch den Abbrand von Brennmaterial wird Wärmenergie frei, die zu einer starken Erhitzung der Oberflächen, Feuerraum-
turen, Bediengriffe, Sichtscheibe und Rauchrohe führt. Die Berührung dieser Teile ohne entsprechenden Schutz oder Hilfsmittel (Bedienhandschuh verwenden!) ist während des Heizbetriebes zu unterlassen. VERBRENNUNGSGEFAHR!
5.2 Luftregelung
(Vollständig eingeschoben = offen; vollständig herausgezogen = geschlossen)

Primärluftregler
Sekundärluftregler
(Vollständig eingeschoben = offen; vollständig herausgezogen = geschlossen)
5.3 Geeignete Brennstoffe
Der Kaminofen ist zur Verbrennung von naturelbelassenem Scheitholz, Holzbriketts und Braunkohlebriketts geeignet.
Klassisches Kaminholz ist Buche und Birke.
These Holzarten haben den höchsten Heizwert und verbrennen sauber, sofern sie trocken gelagert wurden.
Nicht verbrannt werden)dürfen:
- Feuchtes oder mit Holzschutzmitteln gehandeltes Holz
- Feinhackschnitzel
- Papier undonne (auerzumAnzünden)
- Rinden oder Spanplattenabfälle
- Kunststoffe oder sonstige Abfälle
- Frisch geschlagenes Holz sollte gespalten und 12 - 18 Monate regengeschützt im Freien vorgelagert werden.
Nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz darauf Brennholz nur max. 20% Restfeuchte aufweisen!

Bitte beachten Sie:
Bei gedrosseltem Betrieb steigendie rauchgasseitigen Emissionen an! Zudem wird die Reinhaltung der Sichtscheibe beeinträchtigt.
5.4 Inbetriebnahme
- Primär- und Sekundärluftregler maximal öffnen! Achten Sie darauf, dass eine evtl. im Verbindungsstück eingebaute Drosselklappe ebenfalls vollständig geöffnet ist.
- Legen Sie 2-3 Anzündwürfel mittig auf den Rost, schachten Sie darauf Reisig und keine Holzspanne.
- Entzünden Sie die Anzündwürfel und lehen Sie die Feuerraumtür vorerst nur an (nicht vollständig schreiben!). Dadurch wird vermieden, dass die entstehenden Rauchgase an der noch kalten Sichtebe kondensieren konnen.
- Öffnen Sie nach etwa 5–10 Min., wenn sich das Feuer gut entwickelt hat, die Feuerraumtür vorsichtig und legen Sie 1 bis 2 etwa armdicke Holzsche nach. Schreiben nun die Feuerraumtür ganz.
- Wenn die nachgelegte Holzmenge gut angebrannt ist und der Ofen Betriebstemperatur erreicht hat, reduzieren Sie die Primäreluftzufuhr stufenweise soweit, bis gerade noch Flammensichtbar sind. Bei optimalem Schornsteinzug und Brennmaterialqualität kann die Primäreluft möglicherweise vollständig geschlossen werden.
- Öffnen Sie die Feuerraumtür erst dann wieder vorsichtig, wenn das aufgelegte Brennmaterial heruntergebrannt ist und Sie neues Brennmaterial nachlegen都会.
- Es wird empfohlen, den Sekundärluftregler max. offen zu halten, damit möglichst viel „Scheibenspulluft“ ein „Beschlagen“ der Sichtscheibe mit Rußpartikeln verhindert.
- Regeln Sie daher den Wärmebedarf Ihrss Raumes mit der Aufgabemenge des Brennmaterials. Zu starker Drosselbetrieb führt zu unnötiger Umweltbelastung, Verrußung des Feuerraums, der Sichtscheibe sowie der Rauchgasrohre.
5.5 Heizen mit Braunkohlebriketts
- Erzeugen Sie zunachst eine Grundglut mit Holz.
- Legen Sie dann 2 Braunkohlebriketts quer in den Feuerraum. Lassen Sie darauf etwas Raum zwischen den Briketts.
5.6 Heizen in der Übergangszeit
Der Schornsteinzug ist der „Motor“ eines Kaminofens. Er entstehen durch die Differenz zwischen der Außentemperatur und der Raumtemperatur: Warme Luft hat eine geringere Dichte als kalte Luft, hierdurch entstehen ein Auftrieb. Durch den dadurch entstehenden Unterdruck wird neue Luft angesogen.
Bei Außentemperaturen über 16^ kann es zu Funktionstörungen wegen mangelndem Schornsteinzug (Förderdruck)kommen.
In thisem Fall wereniger Brennmaterial auf- legen und den Primäreluftregler weiter offen.

Hinweis:
- Der Feuerraum sollte beim Anheizen eines noch kalten Ofens behutsam bestückt und mit relativ kleiner Flamme ge
heizt werden, damit sich alle Materialien langsam an die Wärmeentwicklung gewöhnen konnen. Sie verhindern damit Risse in den Schamotteinen, Lackschäden und Materialverzug.

Hinweis:
Während der ersten Heizvorgänge kann es durch Nachtrocknung der Beschichtung zu verstärkter Geruchsbildung kommt. Dies verliert sich aber bereits nach kurzer Zeit. Öffnen Sie davon anfangs die Fenster des Aufstellungsraumes zum Lüften.
5.7 Maximale Aufgabemengen und Luftinstellung bei Nennwärmeleistung (NWL)
Für Brennstoff Holz:
Brennstoffmenge: 2 Scheite, (20 cm)
Primärelfunteinstellung: 1/4 offen
Sekundäluft-
einstellung: offen
Für Brennstoff Braunkohlebriketts:
Brennstoffmenge: 2 Briketts
Primärelufteinstellung: offen
Sekundäluft-
einstellung: 1/4 offen

Wichtige Hinweise zum Schwachlast-Betrieb:
Vermeiden Sie einen Schwachlast-Betrieb bei maximaler Brennstoffmenge und Drosselung der Heizleistung durch die Einstellung der Luftschieber!
Legen Sie bei niedrigerem Wärmebedarf entsprechend weniger Brennstoff auf und achten Sie auf eine lebhafte Flammembildung.
5.8 Ascheentleerung
Achten Sie darauf, dass der Aschekasten rechtzeitig geleert wird, damit der Aschekegel nicht zu dicht an den Rost heranwachst.
Es besteht sonst die Gefahr, dass der Rost un-genügend gekühlt und dadurch zerstört wird.
Prüfen Sie vor einer Ascheentleerung stets auf Restglut in der Asche! Auch wenn die Asche außen bereits erkaltet ist, können sich im Inneren noch Glutrende befinden, die zu einem Brand in der Mülltonne führen konnen!
5.9 Reinigung und Pflege

Achtung! Der Kaminofen damit nur im vollständig erkalteten Zustand gereinigt werden!
Jährlich mindestens einmal, im Bedarfsfall auch hαufiger, sollen den Ruß- und Ascheabla- gerungen im Rauchrohr, sowie im Feuerraum und den Rauchgaswegen, entfernt werden.
Dazu eignet sich hervorragend ein Staub- bzw. Aschesauger.
Verschmutzungen der Sichtscheibe entfernen Sie mit einem handelsüblichen Fensterglasreiniger.

Hinweis: Die Lackierung des Ofens erreicht erst nach mehrmaligem Heizen mit NWL ihre Endfestigkeit. Um Lackbeschädigungen zu vermeiden, ist eine Oberflächenreinigung erst nach mehreren Heizvorgängen zu empfehlen!

Hinweis: Die Oberflächen des Ofens dürfen nicht mit „scharfen“ Putzmitteln gereinigt werden. Verwenden Sie ledigious ein sauberes, trockenes Staubtuch.
5.10 Schornsteinbrand
Wird ungeeigneter oder zu feuchter Brennstoff verwendet, kann es aufgrund von Ablagerungen im Schornstein zu einem Schornstein-brand kommt!
Ein Schornstein- oder ein Kaminbrand entsteht, wenn sich im Schornstein abgelagerter Ruß entsetzt, der durch unvollständige Verbrennung entstanden ist.

Achtung Schornsteinbrand! Verschlieben Sie sofort alle Luftöffnungen am Kaminofen und alarmieren Sie die Feuerwehr!
Anschließlich muss von einem Fachmann sichergestellt werden, dass an der gesamten Abgasanlage durch den Schornsteinbrand keine Risse bzw. Undichtigkeiten entstanden sind.
6. Baumheizvermögen (nach DIN 18893)
Günstig: 88 m³
Weniger günstig: 53 m³
Ungunstig: 34 m³
Betrieb als Zeithezung
Die angegebenen Werte gelten für Räume, die nicht der Wärmeschutzverordnung entsprechen. Für Räume, die der zur Zeit geltenden Wärmeschutzverordnung entsprechen, sind geringere Leistungen erforderlich.
Zur Inanspruchnahme von Garantieleistungen ist in jeder Fall die Vorlage des Kaufbeleges erforderlich.
Für unsere JUSTUS-Geräte leisten wir unabhängig von den Verpflichtungen des Handlers aus dem Kaufvertrag gegenüber dem Endabnehmer unter den nachstehenden Bedingungen Werksgarantie:
Die JUSTUS-Garantie erstreckt sich auf die unentgelt-liche Instandsetzung des Gerätes bzw. der beanstandeten Teile. Anspruch auf kostenlosten Ersatz besteht nur für solche Teile, die Fehler im Werkstoff und in der Verarbeitung aufweisen.
Übernommen werden darauf sämtliche direkten Lohn- und Materialkosten, die zur Beseitigung desses Mangels anfallen.
Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen.
- Die JUSTUS-Werksgarantie beträgt 24 Monate und beginnnt mit dem Zeitpunkt der Übergabe, der durch Rechnung oder Lieferrschein nachzuweisen ist.
- Innerhalb der Werksgarantie werden alle Funktionsehler, die zus vorschrifsmäßigem Anschluss, sachgemäßer Behandlung und Beachtung der gütigen JUSTUS-Einbauvorschriften und Betriebsanleitungen nachweisbar auf Fabrikations- oder Materialfehler zurückzufahren sind, durch unseren Kundendienst beseitigt. Emaille und Lackscha den werden nur dann von dieser Werksgarantie erfasst, wenn sie innerhalb von 2 Wochen nach Übergabe des JUSTUS-Gerätes unserem Kundendienst angezeigt werden.
Transportschäden (these müssen entsprechend den Bedingungen des Transporteurs gegen den Transporteur geltend gemacht werden) sowie Einstellungen-, Einregulierungs- und Umstellarheiten an Gasverbrauchseinrichtungen fallen nicht unter diese Werksgarantie. - Durch Inanspruchnahme der Werksgarantie verlängert sich die Garantiezeit weder für das JUSTUS-Gerät noch für neu eingebaute Teile. Ausgewechselte Teile gehen in unser Eigentum über.
- Über Ort, Art und Umfang der durchzuführenden Reparatur oder über einen Austausch des Gerätes entscheidet unser Kundendienst nach billigem Ermessen. Soweit nicht anders vereinbart, ist unsere Kundendienstzentrale zu benachrichtigen. Die Reparatur wird in der Regel am Aufstellungsort, ausnahmsweise in der Kundendienstwerkstatt durchgefuhrt. Zur Reparatur anstehende Geräte sind so zugänglich zu machen, dass keine Beschädigungen an Möbeln, Bodenbelag etc. entstehen können.
-
Die für die Reparatur erforderlichen Ersatzteile und die anfallende Arbeitszeit werden nicht berechnet.
-
Wir haften nicht für Schäden und Mängel an Geräten und deren Teile, die verursacht wurden durch:
-
Äußere chemische oder physikalische Einwirkungen bei Transport, Lagerung, Aufstellung und Benutzung (z.B. Schäden durch Abschrecken mit Wasser, überlaufende Speisen, Kondenswasser, Überhitzung). Haarrissbildung bei emailierten oder kachelglasierten Teilen ist kein Qualitätsmangel.
- Falsche Großwahl.
- Nichtbeachtung unserer Aufstellungs- und Bedienungsanleitung, der jeweils geltenden baurechtlichen allgemeinen und örtlichen Vorschriften der zuständigen Behörden, Gas- und Elektrizitätsversorgungsunternehmen.
Darunter fallen auch Mängel an den Abgasleitungen (Ofenrohr, ungenügender oder zu starker Schornsteinzug) sowie unsachgemäß ausgeführte Instandhaltungsarbeiten, insbesondere Vornahme von Veränderungen an den Geräten, deren Armaturen und Leitungen.
- Verwendung ungeeigneter Brennstoffe bei mit Kohle und Heizöl gefeuerten Geräten; ungeeigneter Gasbeschaffenheit und Gasdruckschwankungen bei Gasgeräten; ungewöhnlichen Spannungsschwankungen gegenüber der Nennspannung bei Elektrogeräten.
- Falsche Bedienung und Überlastung und dadurch verursachte Überhitzung der Geräte, unsachgemäße Behandlung, ungenügende Pflege, unzureichende Reinigung der Geräte oder ihrer Teile;
Verwendung ungeeigneter Putzmittel (siehe Bedienungsanleitung).
- Verschleiß der den Flammen unmittelbar ausgesetzt Teile aus Eisen und Schamotte (z.B. Stahl-Guss-oder Schamotteauskleidungen).
Wir haften nicht für mittelbare und unmittelbare Schäden, die durch die Geräte verursacht werden. Dazu gehören auch Raumverschmutzungen, die durch Zersetzungssprodukte organischer Staubanteile hervorgerufen werden und deren Pyrolyseprodukte sich als dunkler Belag auf Tapeten, Möbeln, Textilien und Ofenteilen niederschlagen können.
Fällt die Beseitigung eines Mangels nicht unter unsere Gewährleistung, dann hat der Endabnehmer für die Kosten des Monteurbesuches und der Instandsetzung aufzukommen..
JUSTUS GmbH
Oranier Straße 1
35708 Haiger / Sechshelden
Table des matieres F
Introduction 15
erklart in alleiniger Verantwortung, dass das Produkt „Raumheizer für feste Brennstoffe“ mit der Handelsbezeichnung
Verordnung (EU) Nr. 305/2011
(EU-Construction products directive (EU) Nr. 305/2011)
und mit der folgenden harmonisierten Norm übereinstimmt:
Eine Prüfung des „Raumhezers für feste Brennstoffe" auf Übereinstimmung mit den Anforderungen der Norm erfolgte bei der notifizierten Prüfstelle:
Name der anerkannten Prüfstelle:
Wirkungsgrad und Emissionen
(Efficency and Emissions) (Rendement et émissions)
| Brennstoff Fuel, Combustible | Wirkungsgrad % (Efficency %) (Rendement %) | CO mg/m3 13% O2 | NOx mg/m3 13% O2 | CnHm mg/m3 13% O2 | Staub, dust particles, particles fines mg/m3 13% O2 |
| Holz, Wood, Bois | 80,1 | 1146 | 109 | 75 | 33 |
| Braunkohlebrikets, | |||||
| Brown coal briquettes | 80,2 | 480 | 170 | 77 | 38 |
| Briquettes lignite |
Österreich (Austria, Autruche):
| Brennstoff Fuel, Combustible | Wirkungsgrad % (Efficency %) (Rendement %) | CO mg/MJ | NOx mg/MJ | CnHm mg/MJ | Staub, dust particles, particles fines mg/MJ |
| Holz, Wood, Bois Braunkohlebrikets, Brown coal briquettes Briquettes lignite | 80,1 | 736 | 70 | 48 | 21 |
| 80,2 | 283 | 100 | 46 | 22 |
Schweiz,switzerland,suisse:
VKF zugelassen
Haiger, 10.11.2015
Geschäftslitung
Die Sicherheitshinweise der dem Produkt beiliegenden Bedienungsanleitung/Montageanleitung sind zu beachten.
Bitte bei Ersatzteilbestellungen und eventuellen Servicefällen immer angeben!
Im Servicefall teilen Sie unsitte nur die Modellnummer fur ihre Variante mit. Markieren Sie am besten gleich jetzt die jeweilige Ausführung Ihres neuen Kaminofens in der nachfolgenden Tabelle im darauf vorbereiteten Kreisfeld.