FTG50SM - Kessel GORENJE - Kostenlose Bedienungsanleitung

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GORENJE FTG50SM - Kessel
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Notice GORENJE FTG50SM - page 2
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ProdukttypGas-Wandkessel (Bauart C)
MarkeGorenje
ModellFTG50SM
Nennwärmeleistung (Heizung)24 kW
Nennwärmeleistung (Warmwasser)28 kW
Abmessungen (H x B x T)740 x 410 x 310 mm
Gewicht30 kg
GasartErdgas (E) / Flüssiggas (umstellbar)
AbgassystemRaumluftunabhängig (konzentrisch 60/100 mm)
Energieeffizienzklasse (Heizung)A
Energieeffizienzklasse (Warmwasser)A
Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz94 %
WarmwasserbereitungDurchlauferhitzerprinzip (integriert)
Dauerleistung Warmwasser (ΔT=30 °C)13,6 l/min
Max. Vorlauftemperatur80 °C
Max. Betriebsdruck Heizung3 bar
Max. Betriebsdruck Warmwasser10 bar
Stromversorgung230 V / 50 Hz
Elektrische SchutzartIPX4D
ZündungElektronische Zündung (Netzbetrieb)
KesseltypHeizwerttechnik (Standard)
RegelungDigitale Steuerung mit Display, raumtemperaturgeführter Regler optional
SicherheitseinrichtungenÜberhitzungsschutz, Frostschutz, Sicherheitsventil, Abgastemperaturbegrenzer
MontageWandmontage, inkl. Montageschablone
Reinigung und WartungJährliche Wartung empfohlen, einfacher Zugang zu Brenner und Wärmetauscher
Ersatzteile und ReparierbarkeitErsatzteile über Fachhandel erhältlich, modulare Bauweise
Garantie2 Jahre (bei gewerblicher Nutzung 1 Jahr)

Häufig gestellte Fragen - FTG50SM GORENJE

Wie kann ich die Heizungsanlage in den Wintermodus schalten?
Stellen Sie den Betriebsschalter auf Heizung (Heizsymbol) und drehen Sie den Raumthermostat auf die gewünschte Temperatur. Die Anlage schaltet automatisch auf Frostschutz bei Temperaturen unter 5 °C.
Was bedeuten die Fehlercodes auf dem Display?
Häufige Codes: F00 = Zündstörung, F01 = Überhitzung, F02 = Abgasproblem, F03 = Wassermangel. Eine vollständige Liste finden Sie in der Bedienungsanleitung ab Seite 45.
Wie hoch ist der Gasverbrauch des FTG50SM?
Der maximale Gasverbrauch beträgt ca. 2,8 m³/h bei Erdgas E (24 kW). Der tatsächliche Verbrauch hängt von der Heizlast und Nutzung ab.
Kann der Kessel auch mit Flüssiggas betrieben werden?
Ja, der Kessel ist auf Flüssiggas umstellbar. Hierfür ist ein Umbausatz erforderlich, der vom Fachmann eingebaut werden muss. Die Düsen im Brenner müssen ausgetauscht werden.
Wie oft muss der Kessel gewartet werden?
Eine jährliche Wartung durch einen zugelassenen Fachbetrieb wird empfohlen. Dabei werden Brenner, Wärmetauscher, Abgaswege und die Sicherheitseinrichtungen überprüft.
Wie stelle ich den Wasserdruck im Heizsystem richtig ein?
Der optimale Druck liegt zwischen 1,0 und 2,0 bar (kalt). Bei Druck unter 1,0 bar am Manometer muss Wasser über das Füllventil nachgefüllt werden – beachten Sie die Anleitung.
Warum heizt der Kessel nicht, obwohl der Thermostat auf hohe Temperatur gestellt ist?
Mögliche Ursachen: Raumthermostat falsch eingestellt, Störungsmeldung (Fehlercode), Wassermangel (Druck zu niedrig) oder entlüftetes System. Prüfen Sie die Anzeige und befolgen Sie die Fehlerbehebung im Handbuch.
Ist eine Fußbodenheizung mit dem FTG50SM kombinierbar?
Ja, der Kessel ist für Niedertemperatur-Heizungen wie Fußbodenheizung geeignet. Die Vorlauftemperatur sollte auf maximal 45 °C begrenzt werden – hierfür ist ein Mischer erforderlich.
Wie kann ich die Warmwassertemperatur einstellen?
Drehen Sie am Einstellrad für Warmwasser (meist mit Wasserhahnsymbol) auf die gewünschte Temperatur (ca. 35–60 °C). Die Temperatur wird im Display angezeigt.
Was tun bei Störung F04 (Abgastemperatur zu hoch)?
Dieser Fehler weist auf eine Abgasrückführung oder Verengung des Abgaskanals hin. Schalten Sie den Kessel aus und lassen Sie ihn abkühlen. Überprüfen Sie den Abgang auf Verstopfungen. Wenn der Fehler bestehen bleibt, informieren Sie den Kundendienst.

Benutzerfragen zu FTG50SM GORENJE

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BEDIENUNGSANLEITUNG FTG50SM GORENJE

Das Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und Personen mit begrenzten physischen, sensorischen oder psychischen Fähigkeiten oder mit unzureichender Erfahrung bzw. Kenntnis benutzt werden, wenn sie dabei beaufsichtigt werden oder in die sichere Verwendung des Geräts eingewiesen wurden und die damit verbundenen Gefahren verstehen.

GORENJE FTG50SM - 1

Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen.

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Kinder dürfen das Gerät nicht reinigen oder warten, es sei denn, sie werden dabei von einer geeigneten Person beaufsichtigt.

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Die Installation ist gemäß den geltenden Vorschriften und den Anweisungen des Herstellers durchzuführen. Die Installation darf nur von einem fachlich qualifizierten Installateur ausgeführt werden.

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Bei geschlossenem Druckanschlusssystem ist am Zulaufrohr des Warmwasserspeichers unbedingt ein Sicherheitsventil mit einem Nenndruck von 0,6 MPa (6 bar), 0,9 MPa (9 bar) oder 1,0 MPa (10 bar) (siehe Typenschild) anzuschließen, damit der Nenndruck im Kessel nicht um mehr als 0,1 MPa (1 bar) überschritten werden kann.

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Aus der Auslassöffnung des Sicherheitsventils kann Wasser austreten; die Auslassöffnung muss daher zum atmosphärischen Druck hin offen sein.

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Der nach unten gerichtete Auslass des Sicherheitsventils darf nicht in einer Umgebung installiert werden, in der Frostgefahr besteht.

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Um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten, ist das Sicherheitsventil regelmäßig auf Funktion und Dichtheit zu prüfen und bei Bedarf von Kalkablagerungen zu reinigen.

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Zwischen dem Warmwasserbereiter und dem Sicherheitsventil darf kein Absperrventil eingebaut werden, da sonst die Funktion des Rückschlagventils beeinträchtigt wird!

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Bevor Sie den Warmwasserbereiter an das Stromnetz anschließen, muss er unbedingt mit Wasser gefüllt werden!

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Der Warmwasserbereiter ist mit einer zusätzlichen Thermosicherung ausgestattet. Bei Ausfall des Arbeitsthermostats kann die Wassertemperatur im Warmwasserbereiter gemäß den Sicherheitsnormen auf bis zu 130 °C ansteigen. Daher müssen bei der Installation der Wasserleitungen mögliche Temperaturüberlastungen unbedingt berücksichtigt werden.

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Wenn Sie den Warmwasserbereiter vom Stromnetz trennen, müssen Sie bei Frostgefahr das Wasser aus dem Kessel ablassen.

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Das Wasser aus dem senkrecht an der Wand installierten Warmwasserbereiter fließt durch das Zulaufrohr des Warmwasserspeichers ab. Es ist sinnvoll, zu diesem Zweck ein T-Stück mit einem Ablassventil zwischen dem Sicherheitsventil und dem Zulaufrohr einzubauen. Der waagerecht an der Wand installierte Warmwasserbereiter darf nur vom autorisierten Kundendienst entleert werden.

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Bitte versuchen Sie nicht, eventuelle Fehler am Gerät selbst zu beheben; wenden Sie sich stattdessen an den nächsten autorisierten Kundendienst.

Sehr geehrter Kunde, wir danken Ihnen für den Kauf unseres Produkts. BITTE LESEN SIE DIESE GEBRAUCHSANWEISUNG SORGFÄLTIG DURCH, BEVOR SIE DEN WARMWASSERBEREITER INSTALLIEREN UND IN BETRIEB NEHMEN.

Der Warmwasserbereiter ist im Einklang mit den gültigen Standards hergestellt und amtlich getestet worden. Ebenso wurde auch das Sicherheitszertifikat und das Zertifikat EMV (elektromagnetische Verträglichkeit) ausgestellt. Die technischen Eigenschaften sind auf dem Typenschild angegeben, welches sich am Boden des Kessels in der Nähe der Anschlussrohre befindet. Der Warmwasserbereiter darf nur von einem Fachmann an die Wasserleitung und an das Stromnetz angeschlossen werden. Die Eingriffe ins Geräteinnere aufgrund einer Reparatur oder der Kalkbeseitigung sowie auch wegen der Prüfung oder des Austausches der Antikorrosions-Schutzanode dürfen nur vom bevollmächtigten Kundendienst erfolgen.

INSTALLATION

Der Warmwasserbereiter ist möglichst nahe an Abnahmestellen zu installieren. Bei der Installation in einem Raum mit Badewanne oder Dusche sind unbedingt die Anforderungen des Standards IEC 60364-7-701 (VDE 0100, Teil 701) zu beachten. Er ist mittels Wandschrauben mit Nominaldurchmesser von mindestens 8 mm an der Wand zu befestigen. Eine Wand mit schlechter Tragfähigkeit muss an der Befestigungsstelle verstärkt werden. Der Warmwasserbereiter FTG 30 E5 darf nur in senkrechter Position an die Wand installiert werden, die anderen Modelle kann man aber sowohl in senkrechter als auch in waagerechter Position mit den Anschlussrohren unbedingt nach links an die Wand installieren. Wegen der eventuellen späteren Serviceeingriffen empfehlen wir die Montage des Warmwasserbereiters nach Einbaudimensionen (Siehe Abb. 1 und Abb. 2)

350 100 100 490 300 100 278 A>500 200 C D B G1/2 * G3/4

Abb. 1: Senkrechte Montage an die Wand (gilt für FTG 30 E5, FTG 50 E5, FTG 80 E5, FTG 100 E5)

*G3/4 - nur bei 1,0 MPa AusführungG1/2 * G3/4 B C D 350 > 500 200 A

Abb. 2: Waagerechte Montage an die Wand (gilt für FTG 50 E5, FTG 80 E5, FTG 100 E5)

A B C D
FTG 30 E5635 515 150 250
FTG 50 E5920 765 185 500
FTG 80 E51350 1195 185 930
FTG 100 E51635 1365 300 1100

Anschluss- und Montagedimensionen des Warmwasserbereiters [mm]

Die Wasserinstallation muss gemäß DIN 1988 durchgeführt werden. Die Anschlüsse des Warmwasserspeichers sind farblich gekennzeichnet, der Kaltwasserzulauf ist blau und der Warmwasserzulauf ist rot gekennzeichnet.

Der Anschluss des Warmwasserbereiters kann auf zweierlei Arten erfolgen. Das geschlossene System (druckfestes System) des Anschlusses ermöglicht die Wasserabnahme an mehreren Abnahmestellen, während das offene System (druckloses System) nur eine Abnahmestelle ermöglicht. Je nach ausgewähltem System sind auch entsprechende Mischbatterien zu installieren.

Bei einem geschlossenen System (druckfestes System) des Anschlusses (Abb. 3) müssen an den Abnahmestellen Druckmischbatterien verwendet werden. Am Zulaufstutzen ist wegen der Funktionssicherheit unbedingt ein Sicherheitsventil oder eine Sicherheitsgruppe einzubauen, die das Erhöhen des Drucks im Kessel um mehr als 0,1 MPa (1 bar) über den Nominalwert verhindert. Die Auslassdüse am Sicherheitsventil muss unbedingt über einen Auslass für den Luftdruck verfügen. Bei der Aufheizung des Wassers wird der Druck im Kessel erhöht bis er den am Sicherheitsventil eingestellten Wert erreicht. Da die Rückleitung des Wassers zurück in die Wasserleitung verhindert ist, kann es zum Abtropfen des Wassers aus der Auslassöffnung des Sicherheitsventils kommen. Das abtropfende Wasser kann durch den Auffangansatz, den Sie unter dem Sicherheitsventil anbringen, in den Ablauf abgeleitet werden. Das Ablaufrohr unter dem Auslass des Sicherheitsventils muss in der Richtung gerade nach unten und in einer frostfreien Umgebung angebracht werden.

Das Abtropfen aus dem Sicherheitsventil kann verhindert werden, indem Sie das Ausdehnungsgefäß mit mindestens 5% Volumen des Warmwasserbereiters auf das Zuflussrohr des Warmwasserbereiters montieren.

Um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten, ist das Sicherheitsventil regelmäßig auf Funktion und Leckage zu überprüfen und bei Bedarf ist der Kalk zu entfernen.

Bei einer Prüfung ist durch Verschiebung des Hebels oder durch Lösen der Ventilmutter (je nach Ventiltyp) der Auslauf aus dem Sicherheitsventil zu öffnen. Dabei muss aus der Auslaufdüse des Ventils das Wasser ausfließen, was die einwandfreie Funktion des Ventils bestätigt.

Bei einem offenen System (druckloses System) (Abb. 4) muss am Wasserzulauf des Warmwasserbereiters ein Rückschlagventil eingebaut werden, welches das Auslaufen des Wassers aus dem Kessel verhindert, wenn kein Wasser in der Wasserleitung vorhanden ist. In diesem System des Anschlusses darf nur eine Überlaufmischbatterie eingebaut werden. Wird das im Gerät befindliche Wasser erwärmt, so dehnt sich dessen Volumen aus. Dies hat zur Folge, dass das Auslaufrohr der Armatur zu tropfen beginnt. Starkes Festdrehen der Armatur kann bzw. darf dieses Ausdehnen und Tropfen nicht verhindern, sondern führt möglicherweise zu einer Beschädigung der Armatur.

graph LR A["1234ab567"] --> B["T"] B --> C["Valve"] C --> D["Pressure Sensor"] D --> E["Flow Control Valve"] E --> F["Return Line"] F --> G["H"] style A fill:#f9f,stroke:#333 style G fill:#ccf,stroke:#333

Bild 3: Geschlossenes System (druckfestes System)

graph TD A["Container Tank"] --> B["T"] A --> C["H"] B --> D["Valve 9"] C --> E["Valve 8"] D --> F["Control Point"] E --> G["Control Point"] F --> H["Return Line"] G --> I["Return Line"]

Bild 4: Offenes System (druckloses System)

LEGENDE

1 Druckmischbatterien 2 Expansionsgefäß 3 Sicherheitsventil a - Ablaufrohr b - Rückflussstopp 4 Ablaufsiphon 5 Prüfstutzen 6 Druckminderer 7 Absperrventil 8 Rückflussstopp 9 Niederdruck-Mischbatterie H Kaltwasser T Warmwasser

GORENJE FTG50SM - LEGENDE - 1

Zwischen dem Warmwasserbereiter und dem Sicherheitsventil darf kein Absperrventil eingebaut werden, da sonst die Funktion des Rückschlagventils verhindert ist!

Der Warmwasserbereiter kann an die Haushaltswasserleitung ohne Reduzierventil angeschlossen werden, wenn der Druck in der Leitung niedriger als der Nenndruck ist. Falls der Druck in der Leitung über dem Nenndruck liegt, ist unbedingt ein Reduzierventil einzubauen.

GORENJE FTG50SM - Zwischen dem Warmwasserbereiter und dem Sicherheitsventil darf kein Absperrventil eingebaut werden, da sonst die Funktion des Rückschlagventils verhindert ist! - 1

Bevor Sie das Gerät an das Stromnetz anschließen, ist es unbedingt mit Wasser zu füllen.

Bei erster Befüllung ist der Warmwasserhebel an der Mischbatterie zu öffnen. Der Warmwasserbereiter ist voll, wenn das Wasser durch das Ausflussrohr der Mischbatterie ausfließt.

ELEKTRISCHER ANSCHLUSS

GORENJE FTG50SM - ELEKTRISCHER ANSCHLUSS - 1

Vor dem Anschluss an das Stromnetz muss ein angemessenes Anschlusskabel von minimalem Durchschnitt von 1,5 mm² (H05VV-F 3G 1,5 mm²) eingebaut werden. Vorher ist der Schutzdeckel zu beseitigen.

Die elektrische Installation muss nach nationalen Vorschriften für die Installationen mit einer Vorrichtung zur Trennung von allen Polen ausgestattet werden.

Abb. 5: Beseitigung des Schutzdeckels230 V~ ± NL 1 2a 2b 4b 4a H2 H1 L K1 T1 T2 5 N K2 T3 T4 6 3

Bild 6: Elektroschaltbild

LEGENDE

1 Anschlussklemme 2a 2-polige Bimetall-Sicherheit 2b 2-polige Bimetall-Sicherheit 3 Elektron. Regler 4a Heizkörper (1000 W oder 1600 W) 4b Heizkörper (1000 W) 5 - Temperaturfühler 6 - Temperaturfühler

L Phasenleiter

N Neutralleiter

± Schutzleiter

GORENJE FTG50SM - LEGENDE - 1

HINWEIS: Vor jedem Eingriff ist der Warmwasserspeicher spannungsfrei zu schalten! Das darf nur von einem qualifizierten Fachmann ausgeführt werden!

GEBRAUCH DES

WARMWASSERBEREITERS

Nach dem Anschluss an die Wasserleitung und an das Stromnetz ist der Warmwasserbereiter zum Gebrauch bereit. Beim Anschluss an die Netzspannung ist der Warmwasserbereiter im Zustand Standby, in welchem das Wasser auf der Temperatur von 10 °C aufrecht erhalten wird.

gorenje eco 1 * 2 3 4 EcoSmart

LEGENDE

1 - Anzeige der eingestellten/Isttemperatur des Wassers im Warmwasserbereiter, Fehlersignalisierung 2 - Taste On/Off, Einstellung der Temperatur 3 - Angabe des Betriebes der Funktion "SMART" 4 - Taste EIN-/Ausschaltung der Funktion "SMART"

Abb. 7: Steuerplatte

Der Warmwasserbereiter ist mit dem elektronischen Regler "EcoSmart" versehen, womit die Einstellung und die Anzeige der Wassertemperatur, die Fehlerdiagnostik und die EcoSmart Betriebsweise mit reduziertem Verbrauch der elektrischen Energie ermöglicht werden.

Ein- / Ausschaltung des Warmwasserbereiters

Die Ausschaltung erfolgt durch längeres Drücken (3 s) der Taste 2.

Durch erneuetes längeres Drücken (3s) der Taste 2 ist der Warmwasserbereiter im Zustand Standby.

Funktionieren des Warmwasserbereiters - manuelle Einstellung

Drücken Sie die Taste 2 bis die gewünschte Temperatur erreicht wird (voreingestellte Temperatur ist 57 °C):

* - Frostschutz, Temperatur beträgt ca. 10 °C. - Temperatur des Wassers ca. 35 °C. eco - Temperatur des Wassers ca. 57 °C. - Temperatur des Wassers ca. 75 °C.

Nachdem das maximale Temperaturniveau erreicht wird, gehen Sie beim nächsten Drücken der Taste 2 zurück zum Anfang *. Wir empfehlen die Einstellung auf die Position eco. Diese Einstellung gewährleistet den maximal sparsamsten Betrieb; die Temperatur des Wassers beträgt ca. 57 °C, die Kalkbildung und Wärmeverluste sind geringer als bei höheren Temperaturen.

Die Temperatur des Wassers im Kessel erscheint auf der Anzeige 1.

Sollten Sie den Warmwasserbereiter für längere Zeit nicht benutzen, stellen Sie die Temperatur des Wassers im Kessel auf die Position "*", d.h. die Temperatur bleibt auf 10 °C erhalten.

Betrieb des Warmwasserbereiters in "EcoSmart"

Diese Betriebsart eignet sich vor allem bei ziemlich regelmäßigen Gewohnheiten bezüglich des Warmwasserverbrauchs (Beispiel: Duschen jeden Tag fast immer zum gleichen Zeitpunkt). Für die Betriebsart "EcoSmart" aktivieren Sie die Aufnahme. Während der Aufnahme werden Ihre Gewohnheiten vom elektronischen Regler gespeichert und sie werden nach beendeter Aufnahme beim Erwärmen des Wassers berücksichtigt. Die Aufnahme dauert 7 Tage. Die Betriebsart "EcoSmart" reduziert den Verbrauch der elektrischen Energie.

  • Durch Betätigung der Taste 4 aktivieren Sie die Aufnahme Ihrer Gewohnheiten. Während der Zeit der Aufnahme blinkt die grüne Kontrollleuchte 3. Nach 7 Tagen wird die Aufnahme beendet und die aufgenommene Betriebsart wird automatisch ausgeführt. Während des Betriebes "EcoSmart" des Warmwasserbereiters leuchtet die grüne Kontrollleuchte 3.
  • Durch erneutes Drücken der Taste 4 wird die Aufnahme oder die Funktion "EcoSmart" abgeschaltet. Der Warmwasserbereiter kehrt in die Grundbetriebsart zurück. Das Wasser wird nach eingestellter Temperatur erwärmt.
  • Die Funktion "EcoSmart" können Sie durch Betätigung der Taste 4 erneut aktivieren. Falls die Betriebsart bereits aufgenommen wurde (die Aufnahme wurde nicht unterbrochen), wird sie ausgeführt. Die grüne Kontrollleuchte leuchtet. Wenn die Aufnahme unterbrochen wurde, beginnt die neue 7-tägige Aufnahme. Die grüne Kontrollleuchte 3 leuchtet.
  • Falls die Betriebsart bereits im elektronischen Regler gespeichert ist, aber der übliche Warmwasserverbrauch verändert wird, ist eine neue Aufnahme zu aktivieren. Dazu betätigen Sie die Taste 4 für längere Zeit. Die Aufnahme dauert die nächsten 7 Tage.

Antilegionellenfunktion

Erreicht das Wasser in 14 Tagen keine Temperatur von 65 °C, schaltet die Antilegionellenfunktion ein und das Wasser im Warmwasserbereiter wird auf 70 °C erhitzt; diese Temperatur wird 120 Minuten aufrechterhalten.

Anzeige der Fehler

Erscheint auf der Anzeige 1 ein Fehler, beginnen die Kontrollleuchten zu blinken.

Fehler Beschreibung Signalisierung Lösung
E1• Fehlerhafter Temperaturfühler• Wiederholtes 2x schnelles Blinken der Kontrollleuchte auf der Anzeige1.• Kontaktieren Si eden Kundendienst (Warmwasserbereiter funktioniert nicht).
E5• Überhitzung (Temperatur >90 °C)• Wiederholtes 3x schnelles Blinker der Kontrollleuchte auf der Anzeige1.• Der Fehler wird automatisch gelöscht, wenn die Temperatur unter den eingestellten Wert fällt.• Soll der Fehler wiederholt auftretten, kontaktieren Sie bitte den Kunden-dienst.
E44 • Trockene Einschaltung• Wiederholtes 4x schnelles Blinken der Kontrolllampe auf der Anzeige1.• Füllen Sieden Warmwas-serbereiter mit Wasser.• Der Fehler wird gelöscht, wenn Sieden Warmwas-serbereiter ausschalten oder die Taste2 3s gedrückt halten.

Entleeren des Warmwasserbereiters

Sollten Sie den Warmwasserbereiter vom Stromnetz trennen, so müssen Sie bei Frostgefahr das Wasser aus dem Kessel entleeren. Das Wasser aus dem an der Wand senkrecht installierten Warmwasserbereiter fließt durch das Zuflussrohr des Warmwasserspeichers ab. Es ist sinnvoll, zu diesem Zweck ein T-Stück mit dem Auslassventil zwischen dem Sicherheitsventil und dem Zuflussrohr einzubauen. Bevor Sie den Warmwasserbereiter entleeren, ist er vom Stromnetz abzutrennen, der Warmwasserhahn an der angeschlossenen Mischbatterie zu öffnen und das Warmwasser abfließen zu lassen. Wenn das Wasser im Warmwasserbereiter abkühlt, wird das Ventil für den Kaltwasserzufluss geschlossen und das flexible Rohr am Warmwasserablass des Warmwasserbereiters abgewickelt. Der Warmwasserbereiter kann jetzt durch das Ablassventil am Zuflussrohr entleert werden. Nach dem Entleeren des Wassers durch das Zuflussrohr bleibt im Gerät noch ein wenig Wasser. Beim nächsten Befüllen des Warmwasserbereiters mit Wasser öffnen Sie den Warmwasserhahn an der Mischbatterie und lassen Sie das Wasser mindestens 2 Minuten durch das Ablassrohr der Mischbatterie fließen (der Wasserstrahl soll gleichmäßig, mittelstark und nicht dicker als ein Bleistift sein).

GORENJE FTG50SM - Entleeren des Warmwasserbereiters - 1

Der an der Wand waagerecht installierte Warmwasserbereiter darf nur vom autorisierten Kundendienst entleert werden.

Die Außenseite des Warmwasserbereiters reinigen Sie mit einem weichen Tuch und einer milden, für glatte lackierte Oberflächen geeigneten Waschmittellösung. Verwenden Sie keine alkoholhaltigen oder groben Reinigungsmittel.

Durch die regelmäßigen Servicekontrollen werden einwandfreie Funktion und eine lange Lebensdauer des Warmwasserbereiters gewährleistet. Die Durchrostungsgarantie des Kessels gilt nur bei vorgeschriebenen regelmäßigen Prüfungen der Antikorrosions-Schutzanode auf Abnutzung. Die Zeit zwischen den einzelnen regelmäßigen Prüfungen darf nicht länger sein als in der Garantieerklärung festgelegt. Die Prüfungen sind von einem autorisierten Servicemann durchzuführen, der die Kontrolle in die Garantieurkunde des Produktes einträgt. Dabei ist die Antikorrosions-Schutzanode auf Abnutzung zu prüfen und nach Bedarf der Kalk zu entfernen, der sich je nach Qualität, Menge und Temperatur des verbrauchten Wassers im Inneren des Warmwasserbereiters bildet. Der Kundendienst wird Ihnen je nach festgestelltem Zustand auch den Termin für die nächste Servicekontrolle empfehlen.

GORENJE FTG50SM - Entleeren des Warmwasserbereiters - 2

Bitte versuchen Sie nicht, eventuelle Fehler am Gerät selbst zu beseitigen, sondern wenden Sie sich an den nächsten bevollmächtigten Kundendienst.

GORENJE FTG50SM - Entleeren des Warmwasserbereiters - 3

Unsere Produkte bestehen aus umgebungs- und gesundheitsfreundlichen Bauteilen. Die entsprechende Bauweise der Produkte ermöglicht, dass sie am Ende der Lebensdauer einfach demontiert und rezykliert werden können.

Durch die Rezyklierung der Materialien werden die Menge der Abfälle und der Bedarf an der Produktion der Grundstoffe (z.B. Metalle) mit enormem Energieverbrauch und erheblicher Emission der Schadstoffe vermindert. Folglich werden auch die natürlichen Ressourcen bewahrt, denn die Abfallteile aus Kunststoff und Metall können in den verschiedenen Produktionsverfahren wieder verwendet werden.

Für mehr Informationen über das System der Abfallbeseitigung fragen Sie Ihr Zentrum zur Entsorgung von Abfällen oder den Verkäufer, bei welchem Sie das Produkt gekauft haben.

TECHNISCHE CHARAKTERISTIKEN

TypFTG30 E5FTG50 E5FTG80 E5FTG100 E5
Angegebenes Lastprofil S M M L
Energieeffizienzklasse 1)B B B C
Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz (ηwh) 1)[%] 36,240 39,5 39,8
Jährlicher Stromverbrauch 1)[kWh] 5091270 1299 2572
Täglicher Stromverbrauch 2)[kWh] 3,1107,366 7,45113,420
Temperatureinstellungdes ThermostatsECO
Wert "smart" 3)1111
Wöchentlicher Stromverbrauchmit intelligenter Regelung[kWh]13,39024,72825,38550,140
Wöchentlicher Stromverbrauchohne intelligente Regelung[kWh] 17,49031,58432,38657,385
Volumen[l]28,348,777,998,1
Mischwassermenge bei 40 °C V40 2)[l]73123149
Nenndruck[MPa (bar)]0,6 (6) / 0,9 (9) / 1,0 (10)
Gewicht / voll[kg]22/5231/8148/12858/158
Korrosionsschutz des Kesselsemailliert / Mg-Schutzanode• / •• / •• / •• / •
Überhitzungsschutz
Schutz gegen Trockenschaltung
Anschlussleistung[W]20002600
Zahhl und Leistung der WB[W]2 x 10001 x 1600, 1 x 1000
Anschlussspannung[V-]230
SchutzklasseI
Schutzart (Schutzstufe)IP24
Aufwärmezeit von 10 °C bis 65 °C[h]1 122 022 333 12
Maße der Verpackung[mm]350 x 560x 715350 x 560x 1000350 x 560x 1430350 x 560x 1715

Die Angaben in der Tabelle gelten für die senkrechte Montage des Warmwasserbereiters an die Wand. 1) Verordnung der Kommission EU 812/2013; EN 50440. 2) EN 50440 3) Angaben über die energetische Wirksamkeit und Energieverbrauch gelten nur bei eingeschalteter Smart Steuerung.

WIR BEHALTEN UNS DAS RECHT FÜR ÄNDERUNGEN VOR, DIE DIE FUNKTIONALITÄT DES GERÄTES NICHT BEEINTRÄCHTIGEN.

Die Gebrauchsanweisungen finden Sie auch auf unseren Webseiten http://www.gorenje.com.

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Produktinformationen

Marke : GORENJE

Modell : FTG50SM

Kategorie : Kessel