TT-R125LW (2002) - Motorrad YAMAHA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Geländemotorrad |
| Marke | Yamaha |
| Modell | TT-R125LW (2002) |
| Baujahr | 2002 |
| Hubraum | 124 cm³ |
| Trockengewicht | Ca. 80 kg |
| Sitzhöhe | Ca. 750 mm |
| Tankinhalt | 6 Liter |
| Kühlung | Luft |
| Start | Kickstarter |
| Antrieb | Kette |
| Vorderbremse | Einzelscheibe |
| Hinterbremse | Trommel |
| Vorderradaufhängung | Teleskopgabel |
| Hinterradaufhängung | Monostoßdämpfer |
| Kraftstoff | Benzin |
| Regelmäßige Wartung | Motorölwechsel, Luftfilterreinigung, Kettenschmierung |
| Sicherheit | Helmpflicht und Schutzausrüstung |
| Ersatzteile | Erhältlich bei Yamaha-Händlern |
Häufig gestellte Fragen - TT-R125LW (2002) YAMAHA
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BEDIENUNGSANLEITUNG TT-R125LW (2002) YAMAHA
FAHRER-UND WARTUNGS-HANDBUCH
©2002 Yamaha Motor Co., Ltd.
- Auflage, April 2002
Alle Rechte vorbehalten.
Nachdruck, Verfielfältigung und
Verbreitung, auch auszugsweise, ist ohne schriftliche Genehmigung der
Yamaha Motor Co., Ltd. nicht gestattet.
Gedruckt in Japan
INTRODUCTION
Herzlich willkommen im Kreis der Yamaha-Fahrer. Sie besitzen nun eine TT-R125(R)/TT-R125LW(R), die mit jahrzehntelanger Erfahrung sowie neuester Yamaha-Technologie entwickelt und gebaut wurde. Daraus resultiert ein hohes Maß an Qualität und die sprichwörtliche Yamaha-Zuverlässigkeit.
In dieser Anleitung erfahren Sie, wie Sie Ihr Motorrad am besten bedienen, inspizieren, warten und abstimmen. Sollten Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich an den nächsten Yamaha-Händler Ihres Vertrauens.
HINWEIS:
Die Angaben dieser Anleitung befinden sich zum Zeitpunkt der Drucklegung auf dem neuesten Stand. Aufgrund der kontinuierlichen Bemühungen von Yamaha um technischen Fortschritt und Qualitätssteigerung können einige Angaben jedoch für Ihr Modell nicht mehr zutreffen. Richten Sie Fragen zu dieser Anleitung bitte an Ihren Yamaha-Händler.
WARNING
- Diese Anleitung muß vor der Inbetriebnahme sorgfältig studiert werden, um eine sichere Verwendung des Fahrzeuges zu gewährleisten.
- Die Anwesenheit von erwachsenen Personen bei der Inbetriebnahme des Fahrzeuges ist unbedingt erforderlich.
- Das Gewicht des Fahrers soll nicht 68 kg überschreiten. (Nur TT-R125)
- Beim Fahren sollte immer ein Helm und entsprechende Schutzkleidung getragen werden.
- Vorsicht vor sich bewegenden Teilen oder Bereichen, die große Wärme entwickeln.
- Vor Fahrtantritt muß die Routinekontrolle am Fahrzeug immer durchgeführt werden (siehe Seite 3-3).
- Dieses Fahrzeug ist nur für eine Person zugelassen; Zweipersonen-Betrieb ist nicht zulässig.
- Dieses Fahrzeug ist ausschließlich für den Einsatz abseits öffentlicher Straßen vorgesehen. Der Gebrauch auf öffentlichen Straßen ist nicht gestattet.
IMPORTANT NOTICE
Dieses Fahrzeug ist ausschließlich für den Gebrauch abseits öffentlicher Straßen durch junge Fahrer unter Beaufsichtigung von Erwachsenen vorgesehen. Der Einsatz dieses Fahrzeugs auf öffentlichen Straßen, Wegen oder Schnellstraßen ist nicht gestattet.
Der Einsatz abseits der Straßen auf öffentlichem Gelände kann verboten sein. Bitte vor Fahrtantritt die örtlichen Bestimmungen prüfen.
SICHERHEITSINFORMATION
1. Kraftstoff ist leicht entzündlich. Daher:
* Motor beim Auftanken immer abstellen.
* Beim Auftanken darauf achten, daß kein Kraftstoff auf Motor, Krümmer oder Schalldämpfer verschüttet wird.
* Beim Auftanken darauf achten, daß nicht geraucht wird und sich keine offenen Flammen in der Nähe befinden.
-
Falls Kraftstoff geschluckt wurde, große Mengen an Kraftstoffdampf eingeatmet wurden oder Kraftstoff in die Augen gelangt ist, muß unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden. Falls Kraftstoff auf Haut oder Kleidung gelangt, sofort mit Wasser und Seife abwaschen und die Kleidung wechseln.
-
Den Motor immer abstellen, wenn das Fahrzeug unbeaufsichtigt ist. Beim Parken des Fahrzeuges folgende Punkte beachten:
* Motor und Auspuffanlage werden sehr heiß. Darum so parken, daß Fußgänger oder Kinder die heißen Teile nicht versehentlich berühren können.
* Das Fahrzeug nicht auf abschüssigem oder weichem Untergrund abstellen, damit es nicht umfallen kann.
SICHERHEITSINFORMATION
-
Das Fahrzeug nicht auf der Straße fahren.
-
Den Motor nicht in geschlossenen Räumen starten.
-
Dieses Fahrzeug ist nur für eine Person zugelassen. Zweipersonen-Betrieb ist nicht gestattet.
-
Sicheres Fahren kann man lernen. Im Zweifelsfall die Eltern fragen.
-
Beim Fahren immer einen Helm tragen.
① Helm
② Schutzbrille
③ Mundschutz
④ Motorrad-Handschuhe
⑤ Motorradstiefel
⑥ Motocross-Hose
⑦ Langärmeliges Trainingshemd
⑧ Brustschutz

-
When going for riding, be sure to be with your family. Never go alone.
-
Before riding the machine, ask your parents to check the machine very carefully.
-
Do not touch the areas shown, or you will get burnt in the hand.
-
Do not touch rotating or moving parts.
-
Before starting the engine, be sure to shift the transmission into neutral.
-
Ne jamais partir seul à moto. Toujours partir avec son instructeur.
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Beim Fahren sollte immer ein Elternteil anwesend sein. Niemals alleine fahren.
-
Avant de rouler, bien veiller à ce qu'un instructeur ait contrôlé attentivement la machine.
-
Vor Fahrtantritt muß die Maschine von einem Elternteil sorgfältig überprüft werden.
-
Ne pas toucher les pièces illustrées, car il y a risque de brûlures.
-
Die abgebildeten Fahrzeugbereiche nicht berühren, da es sonst zu Verbrennungen kommen kann.
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Ne pas toucher les pièces mobiles ou tournantes.
-
Keine sich drehenden oder sich bewegen- den Teile berühren.
-
Avant de mettre le moteur en marche, bien veiller à être au point mort.
-
Vor dem Starten des Motors sicherstellen, daß sich das Getriebe in der Leerlaufstellung befindet.
TO THE NEW OWNER
WICHTIGER HINWEIS AN DEN EIGENTÜMER
Damit Sie alle Vorzüge dieses Motorrades nutzen können, lesen Sie bitte diese Anleitung sorgfältig durch, auch wenn dies Ihre wertvolle Zeit in Anspruch nimmt. Denn Sie erfahren nicht nur, wie Sie Ihre Maschine am besten bedienen, inspizieren und warten, sondern auch wie Sie sich vor Unfällen schützen.
Wenn Sie die vielen Tips der Bedienungsanleitung nutzen, garantieren wir den bestmöglichen Werterhalt dieses Motorrades. Sollten Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich an den nächsten Yamaha-Händler Ihres Vertrauens.
HINWEIS:
Die Anleitung ist ein wichtiger Bestandteil des Fahrzeugs und sollte daher beim eventuellen Weiterverkauf an den neuen Eigentümer übergeben werden.
ANMERKUNG
Die Angaben dieser Anleitung befinden sich zum Zeitpunkt der Drucklegung auf dem neuesten Stand. Aufgrund der kontinuierlichen Bemühungen von Yamaha um technischen Fortschritt und Qualitätssteigerung können einige Angaben jedoch für Ihr Modell nicht mehr zutreffen. Richten Sie Fragen zu dieser Anleitung bitte an Ihren Yamaha-Händler.
KENNZEICHNUNG WICHTIGER HINWEISE

Das Ausrufezeichen bedeutet: "GEFAHR! Achten Sie auf Ihre Sicherheit!"

WARNUNG
Ein Mißachten dieser Warnhinweise bringt Fahrer, Mechaniker und andere Personen in Verletzungs- oder Lebensgefahr.
ACHTUNG:
Hierunter sind Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz des Fahrzeugs vor Schäden aufgeführt.
HINWEIS:
Ein HINWEIS gibt Zusatzinformationen und Tips, um bestimmte Vorgänge oder Arbeiten zu vereinfachen.
INFORMATION AUFFINDEN
-
Diese Anleitung umfaßt sechs Kapitel: 1. Allgemeine Angaben – 2. Technische Daten – 3. Regelmässige wartungs- und einstellarbeiten – 4. Motor – 5. Rahmen – 6. Elektrik.
-
Dem ersten Kapitel geht ein Inhaltverzeichnis voran. Machen Sie sich mit dem Inhalt und Aufbau der Anleitung vertraut, bevor Sie nach bestimmten Angaben suchen. Halten Sie das Buch wie in der Abbildung gezeigt, um das Auffinden der einzelnen Kapitel zu erleichtern.
EC083000
MANUAL FORMAT
Diese Anleitung wurde zusammengestellt, um dem Benutzer ein leicht verständliches Nachschlagewerk in die Hand zu geben, in dem alle dargestellten Arbeitsvorgänge (Ein- und Ausbau, Zerlegung und Zusammenbau, Prüfung und Reparatur) detailliert und in der entsprechenden Reihenfolge beschrieben sind.
Je nach Zustand eines fehlerhaften Bauteils weist ein Pfeilsymbol auf die erforderliche Maßnahme hin. Beispiel:
- Lager
Pitting/Beschädigung → Erneuern.
LESEN DER BESCHREIBUNGEN
Um bei der Identifikation der Teile zu helfen und die Arbeitsschritte zu verdeutlichen, sind Explosionsdiagramme am Beginn jedes Ausbau- und Demontageabschnittes dargestellt.
- Für die Ausbau- und Demontagearbeiten ist meistens ein übersichtliches Explosionsdiagramm ① dargestellt.
- Die Nummern ② in dem Explosionsdiagramm sind in der Reihenfolge der Arbeiten aufgeführt. Eine in einen Kreis eingeschriebene Nummer bezeichnet einen Demontageschritt.
- Eine Erläuterung der Arbeiten und Hinweise ist durch ablesefreundliche Symbolmarkierungen ③ gegeben. Die Bedeutungen der Symbolmarkierungen sind auf der nächsten Seite aufgeführt.
- Eine Arbeitsanweisungstabelle ④ begleitet das Explosionsdiagramm und gibt die Arbeitsreihenfolge, Bezeichnung der Teile, Hinweise zu den Arbeiten usw. an.
- Der Umfang des Ausbaus ⑤ ist in der Arbeitsanweisungstabelle aufgeführt, um nicht erforderliche Ausbauarbeiten zu vermeiden.
- Für Arbeiten, für die weitere Informationen benötigt werden, sind schrittweise Ergänzungen ⑥ zusätzlich zu dem Explosionsdiagramm und der Arbeitsanweisungstabelle aufgeführt.
1![]() | 2![]() |
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ABGEBILDETEN SYMBOLS
Die unter ① bis ⑥ abgebildeten Symbole weisen auf die Themen der einzelnen Kapitel hin.
①Allgemeine Angaben
②Technische Daten
③Regelmässige wartungs- und einstellarbeiten
④Motor
⑤Rahmen
⑥Elektrik
Die Symbole ⑦ bis ⑭ weisen auf wichtige Angaben im Text hin.
⑦Wartung mit montiertem Motor möglich
⑧Spezialwerkzeug
⑨Art und Menge einzufüllender Flüssigkeiten
⑩Schmiermittel
⑪Anzugsmoment
⑫Verschleißgrenzen, Toleranzen
⑬Motordrehzahl
⑭Elektrische Sollwerte
Die Symbole ⑮ bis ⑱ in den Explosionszeichnungen weisen auf die zu verwendenden Schmiermittel und die Schmierstellen hin.
⑮Motoröl
⑯Molybdändisulfidöl
⑰Leichtes Lithiumfett
⑱Molybdändisulfidfett
Die Symbole ⑲ bis ⑳ in den Explosionszeichnungen weisen darauf hin, wann Kleber ⑱ aufgetragen wird und neue Bauteile ⑳ verwendet werden.
⑲Klebemittel (LOCTITE®)
⑳Erneuern
INDEX
GENERAL INFORMATION
SPECIFICATIONS
REGULAR INSPECTION AND ADJUSTMENTS
ENGINE
CHASSIS
ELECTRICAL
INDEX
| RENSEIGNEMENTS GÉNÉRAUX |
| CARACTÉRISTI-QUES |
| CONTRÔLES ET RÉGLAGES PÉRIODIQUES |
| MOTEUR |
| PARTIE CYCLE |
| PARTIE ÉLECTRIQUE |
INDEX
| ALLGEMEINEANGABEN | ![]() | |
| GENINFO | 1 | |
| TECHNISCEDATEN | ![]() | |
| SPEC | 2 | |
| REGELMÄSSIGEWARTUNGS- UNDEINSTELLARBEITEN | ![]() | |
| INSPADJ | 3 | |
| MOTOR | ![]() | |
| ENG | 4 | |
| RAHMEN | ![]() | |
| CHAS | 5 | |
| ELEKTRIK | ![]() | |
| ELEC | ![]() | |
CHAPTER 1
GENERAL INFORMATION
DESCRIPTION 1-1
MACHINE IDENTIFICATION 1-2
IMPORTANT INFORMATION 1-3
KAPITEL 1 ALLGEMEINE ANGABEN
FAHRZEUGBESCHREIBUNG 1-1
FAHRZEUG-IDENTIFIZIERUNG 1-2
WICHTIGE INFORMATIONEN 1-3
ANSCHLÜSSE PRÜFEN 1-5
SPEZIALWERKZEUGE 1-6
ARMATUREN UND
DEREN FUNKTION 1-9
KRAFTSTOFF.... 1-12
STARTEN UND EINFAHREN.... 1-13
ANZUGSMOMENTE
KONTROLLIEREN.... 1-15
TT-R125 1-15
TT-R125LW 1-16
REINIGUNG UND STILLEGUNG ...... 1-17
KAPITEL 2 TECHNISCHE DATEN
ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN ..... 2-1
TT-R125 2-1
TT-R125LW 2-4
WARTUNGSDATEN 2-7
MOTOR 2-7
RAHMEN 2-15
TT-R125 2-15
TT-R125LW 2-19
ELEKTRISCHE ANLAGE 2-23
ALLGEMEINE ANZUGSMOMENTE ..... 2-24
DEFINITION VON EINHEITEN 2-24
KABELFÜHRUNG 2-25
KAPITEL 3 REGELMÄSSIGE WARTUNGS- UND EINSTELLARBEITEN
WARTUNGSINTERVALLE 3-1
INSPEKTION UND WARTUNG VOR
INBETRIEBNAHME 3-3
MOTOR 3-4
FAHRWERK 3-15
ELEKTRISCHE ANLAGE 3-29
CHAPTER 4 ENGINE
SEAT, FUEL TANK
AND SIDE COVERS 4-1
MUFFLER 4-2
CARBURETOR 4-3
CYLINDER HEAD 4-12
CAMSHAFT AND ROCKER ARMS ..... 4-20
VALVES AND VALVE SPRINGS .... 4-24
CYLINDER AND PISTON 4-32
CLUTCH AND PRIMARY
DRIVEN GEAR 4-40
OIL PUMP 4-49
UND AUSGLEICHSWELLE 4-65
GETRIEBE, SCHALTNOCKE UND
SCHALTGABEL 4-73
KAPITEL 5 RAHMEN
VORDERRAD UND
VORDERRADBREMSE (TT-R125) 5-1
VORDERRAD (TT-R125LW) 5-8
VORDERRADBREMSE (TT-R125LW).... 5-12
HINTERRAD UND
HINTERRADBREMSE 5-24
TELESKOPGABEL 5-32
LENKER 5-41
LENKUNG 5-49
SCHWINGE 5-55
HINTERRAD-STOSSDÄMPFER 5-62
KAPITEL 6 ELEKTRIK
ELEKTRISCHE ANLAGE UND
SCHALTPLAN 6-1
ZÜNDANLAGE 6-2
EC100000
GENERAL INFORMATION
EC110000
DESCRIPTION
ALLGEMEINE ANGABEN FAHRZEUGBESCHREIBUNG
① Kupplungshebel
② Motorstoppschalter
③ Chokezung
④ Handbremshebel
⑤ Gasdrehgriff
⑥ Motoröl-Einfüllschraubverschluß/Tauchstab
⑦ Kickstarterkurbel
⑧ Kraftstofftank
⑨ Ölmeßstab
⑩ Fußbremshebel
⑪ Kraftstoffhahn
⑫ Luftfilter
⑬ Antriebskette
⑭ Schalthebel
⑮ Teleskopgabel
HINWEIS:
• Leichte Modell-Abweichungen möglich.
- Änderungen an Design und technischen Daten jederzeit vorbehalten.
EC120001
MACHINE IDENTIFICATION
FAHRZEUG-IDENTIFIZIERUNG
Diese Identifizierungsnummern werden in folgenden Fällen benötigt:
- bei der Bestellung von Ersatzteilen
- bei einer Diebstahlmeldung
FAHRZEUG-IDENTIFIZIERUNGSNUMMER
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer ① ist auf der rechten Seite des Lenkkopfes eingeschlagen.
NUMÉRO DE SÉRIE DU MOTEUR
MOTOR-IDENTIFIZIERUNGSNUMMER
Die Motor-Identifizierungsnummer ① ist oben auf der rechten Kurbelgehäuseseite eingeschlagen.
ÉTIQUETTE DE MODÈLE
Das Modellcode-Klebeschild ① ist an abgebildeter Stelle auf dem Rahmen angebracht. Die Codenummer und das Info-Kürzel werden zur Ersatzteil-Bestellung benötigt.

WICHTIGE INFORMATIONEN VORBEREITUNG FÜR AUSBAU UND ZER- LEGUNG
- Vor dem Ausbau oder Zerlegen der Bauteile sämtlichen Schmutz, Schlamm, Staub sowie andere Fremdkörper entfernen. Wenn das Motorrad mit einem Hochdruckwascher gereinigt wird, sind folgende Teile sorgfältig abzudecken.
•Schalldämpferauslaß
- Nur Original-Ersatzteile von Yamaha verwenden. Nur von Yamaha empfohlene Schmierstoffe verwenden. Fremdfabrikate erfüllen häufig nicht die gestellten Qualitätsanforderungen.
DICHTUNGEN, DICHTRINGE UND O-RINGE
- Beim Überholen des Motors sind sämtliche Dichtungen, Dichtringe und O-Ringe zu erneuern. Alle Dichtflächen, Dichtlippen und O-Ringe vor dem Zusammenbau säubern.
- Beim Zusammenbau alle beweglichen Teile und Lager ölen, alle Dichtlippen ein- fetten.
SICHERUNGSSCHEIBEN/ -BLECHE UND SPLINTE
- Sicherungsscheiben und -bleche ① sowie Splinte müssen nach dem Ausbau erneuert werden. Sicherungslaschen werden nach dem vorschriftsmäßigen Festziehen der Schraubverbindung gegen die Schlüsselfläche der Schraube oder Mutter hochgebogen.
LAGER UND DICHTRINGE
- Lager ① und Dichtringe ② so einbauen, daß die Herstellerbeschriftung oder Teilenummer sichtbar bleibt. Beim Einbau von Dichtringen die Dichtlippen dünn mit leichtem Lithiumfett bestreichen. Lager beim Einbau ggf. großzügig ölen.
ACHTUNG:
Lager nie mit Druckluft trockenblasen, da hierdurch die Lagerflächen beschädigt werden.
SICHERUNGSRINGE
- Sicherungsringe vor dem Wiedereinbau sorgfältig überprüfen und bei Beschädigung oder Verformung erneuern. Kolbenbolzensicherungen müssen nach jedem Ausbau erneuert werden. Beim Einbau eines Sicherungsringes ① stets darauf achten, daß die scharfkantige Seite ② den Ring gegen die Druckrichtung ③ abstützt.
④Welle

Die Steckverbinder auf Oxidation, Rost, Feuchtigkeit usw. prüfen.
- Lösen:
- Steckverbinder
-
Die einzelnen Anschlußklemmen mit Druckluft trockenblasen.
-
Den Steckverbinder mehrmals aufstekken und wieder abziehen.
-
Die einzelnen Steckverbinderkabel auf Festsitz prüfen.
-
Wenn sich eine Anschlußklemme löst, die Blechlasche ① hochbiegen und die Klemme wieder einsetzen.
-
Anschließen:
- Steckverbinder
HINWEIS:
Die Steckverbinder müssen einrasten.
- Den Steckverbinder mit einem Taschen-Multimeter auf Durchgang prüfen.
HINWEIS:
- Ist der Durchgang nicht widerstandsfrei, die Anschlußklemmen reinigen.
- Bei der Überprüfung von Kabelbäumen stets die Schritte 1 bis 7 durchführen.
- Zur schnellen Abhilfe kann ein handelsübliches Kontaktspray verwendet werden.
•Die Steckverbinder wie abgebildet mit dem Meßgerät prüfen.
SPECIAL TOOLS
Die folgenden Spezialwerkzeuge sind für korrekte und vollständige Einstell- und Montagearbeiten unerläßlich. Durch die Verwendung dieser Werkzeuge können Beschädigungen vermieden werden, die beim Gebrauch ungeeigneter Hilfsmittel oder improvisierter Techniken entstehen können. Bei der Bestellung von Spezialwerkzeug sollten die im folgenden aufgeführten Bezeichnungen und Teilenummern angegeben werden.
HINWEIS:
- Nur USA und CDN: Teilenummern, die mit "YM-", "YU-", "YS-" oder "ACC-" beginnen.
- Nicht USA und CDN: Teilenummern, die mit "90890-" beginnen.
| Teilenummer Werkzeug/Anwendung Abbildung | |||
| YU-1083-A90890-0108490890-01085 | Austreib-SetGewichtKipphebelwellen-AusbauwerkzeugZum Montieren oder Demontieren der Kipphebelwel- len. | YU-1083-A 90890-01084![]() | ![]() |
| YU-1135-A, 90890-01135 | Kurbelgehäuse-TrennwerkzeugZum Trennen der Kurbelgehäusehälften und Ausbau der Kurbelwelle. | YU-1135-A 90890-01135![]() | ![]() |
| YU-3097, 90890-01252YU-1256 | Meßuhr und ZubehörStänderZur Einstellung des Zündzeitpunktes. | YU-3097YU-125![]() | ![]() |
| YU-90050, 90890-01274YU-90050, 90890-01275YU-90063, 90890-01278YU-91044, 90890-04081 | Kurbelwellen-EinbauwerkzeugKurbelwellen-MontagehülseKurbelwellen-MontagewerkzeugAdapterDistanzhülse (Kurbelwellen-Montagesatz)Zum Einbau der Kurbelwelle. | YU-90050YU-91044YU-![]() | 90890-0127490890-0127590890-90890-![]() |
| YM-1326, 90890-01326YM-1300, 90890-01294 | T-GriffDämpferrohr-HalterZum Halten des Dämpferrohr-Halters beim Demon- tieren oder Montieren des Dämpferrohr-Halters. | YM-1326Y![]() | 90890-01326![]() |
| YU-1304, 90890-01304 Kolbenbolzen-AustreiberZum Ausbau des Kolbenbolzens. | YU-1304 90890-01304![]() | ![]() | |
| YM-8035, 90890-01311 VentileinstellwerkzeugZum Einstellen der Ventile. | YM-8035 90890-01311![]() | ![]() | |
| Teilenummer Werkzeug/Anwendung | Abbildung | ||
| YM-1312-A, 90890-01312 KraftstoffstandmesserZum Messen des Kraftstoffstandes in der Schwimmerkammer. | YM-1312-A 90890-01312![]() | ![]() | |
| YU-33270-B, 90890-01362 Polrad-AbzieherZum Demontieren des Rotors. | YU-33270-B 90890-01362![]() | ![]() | |
| YM-33963, 90890-01367YM-33281, 90890-01400 | Gabeldichtring-TreiberGabeldichtring-FührungshülseGabeldichtring-Einbauwerkzeug.Zum Einbau der Gabeldichtringe. | YM-33963YM-33281![]() | 90890-0136790890-01400![]() |
| YU-33975, 90890-01403 LenkmutternschlüsselZum Festziehen der Lenkkopf-Ringmutter. | YU-33975 90890-01403![]() | ![]() | |
| YS-1880-A, 90890-01701 Kupplungskorb-HalterZum Halten des Kupplungskorbes. | YS-1880-A 90890-01701![]() | ![]() | |
| YU-3112-C, 90890-03112 Taschen-MultimeterZur Prüfung und Messung der elektrischen Systeme. | YU-3112-C 90890-03112![]() | ![]() | |
| YU-8036-B90890-03113 | InduktivdrehzahlmesserDrehzahlmesserZur Ermittlung der Motordrehzahl. | YU-8036-B 90890-03113![]() | ![]() |
| YM-4019, 90890-04019 VentilfederspannerZum Aus- und Einbau der Ventile. | YM-4019 90890-04019![]() | ![]() | |
| YM-91042, 90890-04086 Universal-KupplungshalterZur Fixierung der Kupplung beim Aus- und Einbau der Kupplungsnabenmutter. | YM-91042 90890-04086![]() | ![]() | |
| Teilenummer Werkzeug/Anwendung Abbildung | |||
| YM-4097, 90890-04097YM-4098, 90890-04098YM-04099, 90890-04099 | Ventilführungs-AusbauwerkzeugVentilführungs-EinbauwerkzeugVentilführungs-ReibahleZum Aufreiben der neuen Ventilführungen. | YM-4097YM-4098![]() | 90890-0409790890-04098![]() |
| YM-3448790890-06754 | ZündfunkenstreckentesterZündungsprüferZur Überprüfung der Zündanlage. | YM-34487 90890-06754![]() | ![]() |
| ACC-QUICK-GS-KT90890-85505 | Quick gasket®YAMAHA-Dichtmasse Nr.1215Zum Abdichten der Kurbelgehäuse-Paßflächen. | ACC-QUICK-GS-KT 90890-85505![]() | ![]() |
MEMO

Der Motorstoppschalter "ENGINE STOP" ① befindet sich auf der linken Seite des Lenkers. Den Motorstoppschalter "ENGINE STOP" gedrückt halten, bis der Motor abstirbt.
KUPPLUNGSHEBEL
Der Kupplungshebel ① befindet sich auf der linken Seite des Lenkers und dient zum Ein- und Auskuppeln. Zum Ausrücken der Kupplung den Kupplungshebel zum Lenkgriff ziehen; zum Einrücken der Kupplung den Kupplungshebel wieder freigeben. Zum Auskuppeln den Kupplungshebel zügig ziehen, beim Einkuppeln gefühlvoll loslassen, um ein weiches Einrücken der Kupplung zu gewährleisten.
FUSSSCHALTHEBEL
Erst das Getriebe erlaubt die Nutzung der Motorleistung in verschiedenen Geschwindigkeitsbereichen, so daß Anfahren, Bergauffahren und schnelles Beschleunigen möglich sind. Die Gänge dieses 5-Gang-Getriebes werden über den Fußschalthebel ① linksseitig des Motors bei ausgerückter Kupplung geschaltet.
KICKSTARTERKURBEL
WARNING
Vor dem Anlassen des Motors sicherstellen, daß sich das Getriebe in der Leerlaufstellung befindet.
Zum Anlassen des Motors den Kickstarterhebel ① ausschwenken und langsam niedertreten, bis deutlicher Widerstand spürbar wird; dann den Kickstarterhebel schwungvoll durchtreten.
GASDREHGRIFF
Der Gasdrehgriff ① befindet sich auf der rechten Seite des Lenkers. Zum Erhöhen der Motordrehzahl (Beschleunigung) den Gasdrehgriff in Gegenfahrtrichtung drehen, zum Reduzieren der Motordrehzahl den Gasdrehgriff in Fahrtrichtung drehen.

Der Handbremshebel ① zur Betätigung der Vorderradbremse befindet sich auf der rechten Seite des Lenkers.
PÉDALE DE FREIN ARRIÈRE
Der Fußbremshebel ① zur Betätigung der Hinterradbremse befindet sich auf der rechten Fahrzeugseite.
ROBINET DE CARBURANT
Der Kraftstoffhahn leitet den Kraftstoff vom Tank zum Vergaser und filtert ihn gleichzeitig. Die einzelnen Kraftstoffhahnstellungen (vgl. Abb.) sind nachfolgend beschrieben:
OFF: Der Kraftstoffhahn ist geschlossen und die Kraftstoffzufuhr unterbrochen. Den Kraftstoffhahn nach Abstellen des Motors auf "OFF" stellen.
ON: Diese Stellung ist für den Normalbetrieb: der laufende Motor wird mit Kraftstoff versorgt. Den Kraftstoffhahn vor Fahrtantritt auf "ON" stellen.
RES: Dies ist die Reservestellung. Falls beim Fahren der Kraftstoff ausgeht, muß der Hebel in diese Position gestellt werden. In diesem Fall so bald wie möglich auftanken. Der Hebel muß nach dem Auftanken wieder in die Position "ON" gestellt werden.
CHOKEHEBEL
Ein kalter Motor benötigt zum Starten ein fetteres Luft-Kraftstoff-Gemisch, das eine spezielle Kaltstarteinrichtung, der sog. Choke, liefert. Zum Aktivieren des Chokes (Kaltstartanreicherung des Gemischs) den Chokehebel ① bis zum Anschlag herausziehen. Zum Abschalten des Chokemechanismus (normaler Fahrbetrieb mit warmem Motor) den Hebel bis zum Anschlag zurückschieben.

Den Tankverschluß ① zum Öffnen im Gegenuhrzeigersinn drehen.
WARNING
Den Tank niemals überfüllen. Unter keinen Umständen Kraftstoff auf den heißen Motor verschütten.
SEITENSTÄNDER
Der Seitenständer ① ist nur zum Tragen des Maschinengewichts beim Abstellen oder Transportieren der Maschine ausgelegt.
WARNING
- Niemals den Seitenständer mit zusätzlichem Gewicht belasten.
•Vor dem Losfahren sicherstellen, daß der Seitenständer hochgeklappt ist.

Normalbenzin verwenden. Immer frischen Markenkraftstoff eines renommierten Anbieters verwenden.
WARNING
Den Tank niemals überfüllen. Unter keinen Umständen Kraftstoff auf den heißen Motor verschütten. Den Tank nicht über den unteren Rand des Einfüllstutzens ① hinaus befüllen (siehe Abbildung), da andernfalls durch Wärmeausdehnung Kraftstoff am Tankverschluß austreten kann.
@Kraftstoffstand

Empfohlener Kraftstoff Nur USA, AUS und NZ Ausschließlich bleifreies Ben- zin Nur CDN und EUROPE Ausschließlich bleifreies Nor- malbenzin Nur ZA Bleifrei Normal Tankvolumen Gesamtinhalt 6,6 L Davon Reserve 1,9 L
ACHTUNG:
Nur bleifreies Benzin verwenden. Bei Verwendung von verbleitem Benzin besteht die Gefahr von schweren Schäden an internen Motorbauteilen wie Ventilen, Kolbenringen, Auspuffsystem usw.
EC190000
STARTING AND BREAK-IN
CAUTION:
STARTEN UND EINFAHREN
ACHTUNG:
Vor dem Anfahren der Maschine, unbedingt die unter "Prüfungen vor Inbetriebnahme" aufgeführten Kontrollen ausführen.
WARNING
Niemals den Motor in einem geschlossenen Raum starten oder betreiben. Die Abgase sind giftig und können in kürzester Zeit zu Bewußtlosigkeit bzw. zum Tode führen.
STARTEN DES KALTEN MOTORS
- Das Getriebe auf Neutral schalten.
- Den Kraftstofhahn öffnen (Position "ON") und den Chokezung (CHOKE) voll öffnen.
- Den Gasdrehgriff vollständig zudrehen und den Kickstarter kräftig durchtreten, um den Motor zu starten.
- Den Motor bei Leerlaufter Drehzahl) warmlaufen lassen; für das Warmlaufen werden normalerweise etwa eine bis zwei Minuten benötigt.
- Der Motor ist warmgelaufen, wenn er bei ausgeschaltetem Chokezung (CHOKE) normal auf das Gasgeben anspricht.
ACHTUNG:
Den Motor nicht für längere Zeit warmlaufen lassen.
STARTEN DES WARMEN MOTORS
Den Kaltstarter (CHOKE) nicht bedienen. Den Gasdrehgriff etwas öffnen und den Kickstarter kräftig durchtreten, um den Motor zu starten.
ACHTUNG:
Während des anfänglichen Betriebes sind die folgenden Einfahrvorgänge einzuhalten, um optimales Leistungsvermögen sicherzustellen und Motorschäden zu vermeiden.
BREAK-IN
Das Einfahren des Fahrzeugs ist sehr wichtig, damit sich alle sich bewegenden Teile besser einlaufen können. Außerdem kann sich der Fahrer besser mit der Maschine vertraut machen.
Während der ersten 5 Fahrstunden mit einer neuen Maschine darf kein Vollgas gegeben werden.
Nach der Probefahrt Maschine auf lose Teile, Undichtigkeit und andere eventuell auftretende Probleme prüfen.
Alle Prüf- und Einstellarbeiten durchführen, und dabei insbesondere Kabelzüge, Antriebsketten-Durchhang und Speichenspannung prüfen.
ACHTUNG:
Nach der Einfahrzeit oder vor jedem Rennen alle Fahrzeugteile und Schraubverbindungen auf festen Sitz prüfen und gegebenenfalls mit dem vorgeschriebenen Anzugsmoment festziehen.
EINFAHREN NACH DEM AUSTAUSCHEN VON TEILEN
Wenn Fahrzeugteile durch Neuteile ersetzt worden sind, dann ist es notwendig, daß die neuen Teile wie bei einer neuen Maschine eingefahren werden. Dies ist insbesondere dann erforderlich, wenn folgende Motorteile ersetzt werden.
•Zylinder
•Kolben
•Kolbenringe
•Ventile
•Nockenwelle
•Kurbelwelle
•Kupplung
•Schaltgabeln
•Getriebe-Zahnräder
TORQUE-CHECK POINTS
TT-R125

flowchart
graph TD
A["Motoraufhängung"] --> B["Rahmen und Motor"]
A --> C["Rahmen und Motorhalterung"]
A --> D["Motoraufhängung zu Motor"]
E["Schalldämpfer"] --> F["Schalldämpfer und Zylinderkopf"]
E --> G["Schalldämpfer und Hinterradabdek-kungs-Halterung"]
E --> H["Schalldämpfer und Sitzstrebenröhre"]
I["Lenkung Lenkschaft"] --> J["Lenkschaft und Rahmen"]
I --> K["Lenkschaft und obere Gabelbrücke"]
I --> L["Obere Gabelbrücke und Lenker"]
M["Radaufhängung Vorn"] --> N["Teleskopgabel"]
M --> O["Teleskopgabel und obere Gabelbrücke"]
M --> P["Teleskopgabel und untere Gabelbrücke"]
Q["Hinten (Schwinge mit Ge-lenkhebelabstützung)"] --> R["Übertragungs- und Umlenkhebel"]
Q --> S["Übertragungshebel und Rahmen"]
Q --> T["Umlenkhebel und Stoßdämpfer"]
Q --> U["Umlenkhebel und Schwinge"]
V["Hinten Stoßdämpfer-Montage"] --> W["Stoßdämpfer und Rahmen"]
V --> X["Schwingenachse"]
Y["Hinten Schwingen-Montage"] --> Z["Schwingenachse"]
AA["Rad Rad-Montage Vorn"] --> AB["Fester Sitz Radachse"]
AA --> AC["Hinten"]
AC --> AD["Fester Sitz Radachse"]
AC --> AE["Rad und Kettenrad"]
AF["Bremse Vorn"] --> AG["Bremsnocken-Betätigungshebel und Bremsnocke"]
AF --> AH["Hinten"]
AH --> AI["Bremsnocken-Betätigungshebel und Bremsnocke"]
AJ["Kraftstoffsystem"] --> AK["Kraftstofftank und Kraftstoffhahn"]
HINWEIS:
Die Anzugsmomente werden im Abschnitt "WARTUNGSDATEN" im KAPITEL 2 aufgeführt.
TT-R125LW

flowchart
graph TD
A["Motoraufhängung"] --> B["Rahmen und Motor"]
A --> C["Rahmen und Motorhalterung"]
A --> D["Motoraufhängung zu Motor"]
E["Schalldämpfer"] --> F["Schalldämpfer und Zylinderkopf"]
E --> G["Schalldämpfer und Hinterradabdek-kungs-Halterung"]
E --> H["Schalldämpfer und Sitzstrebenröhre"]
I["Lenkung Lenkschaft"] --> J["Lenkschaft und Rahmen"]
I --> K["Lenkschaft und obere Gabelbrücke"]
I --> L["Obere Gabelbrücke und Lenker"]
M["Radaufhängung Vorn Lenkkopf und Teleskopgabel"] --> N["Teleskopgabel und obere Gabelbrücke"]
M --> O["Teleskopgabel und untere Gabelbrücke"]
P["Hinten (Schwinge mit Ge-lenkhebelabstützung)"] --> Q["Übertragungs- und Umlenkhebel"]
P --> R["Übertragungshebel und Rahmen"]
P --> S["Umlenkhebel und Stoßdämpfer"]
P --> T["Umlenkhebel und Schwinge"]
U["Hinten Stoßdämpfer-Montage"] --> V["Stoßdämpfer und Rahmen"]
U --> W["Schwingenachse"]
X["Hinten Schwingen-Montage"] --> Y["Schwingenachse"]
Z["Rad Rad-Montage Vorn"] --> AA["Fester Sitz Radachse"]
Z --> AB["Hinten"]
AB --> AC["Fester Sitz Radachse"]
AB --> AD["Rad und Kettenrad"]
AE["Bremse Vorn"] --> AF["Bremssattel und Teleskopgabel"]
AE --> AG["Bremsscheibe und Vorderrad"]
AE --> AH["Hohlschraube festziehen"]
AE --> AI["Hauptbremszylinder und Verbindungstück"]
AE --> AJ["Bremsschlauch und Verbindungsstück"]
AE --> AK["Hauptbremszylinder und Lenker"]
AE --> AL["Entlüftungsschraube festziehen"]
AM["Kraftstoffsystem"] --> AN["Bremsnocken-Betätigungshebel und Bremsnocken"]
AM --> AO["Kraftstofftank und Kraftstoffhahn"]
HINWEIS: Die Anzugsmomente werden im Abschnitt "WARTUNGSDATEN" im KAPITEL 2 aufgeführt.
EC1B0000
REINIGUNG UND STILLEGUNG REINIGUNG
Eine regelmäßige, gründliche Wäsche sorgt nicht nur für gutes Aussehen, sondern verbessert auch das allgemeine Betriebsverhalten, reduziert Verschleiß und bewirkt somit eine längere Lebensdauer und besseren Werterhalt.
- Vor der Wäsche eine Plastiktüte über die Schalldämpferöffnung stülpen und mit einem Gummiband sichern, damit kein Wasser eindringen kann.
- Bei stark veröltem Motor mit einem Pinsel Kaltreiniger auftragen. Jedoch keinen Kaltreiniger auf Antriebskette, Kettenräder und Radachsen bringen.
- Schmutz und Kaltreiniger mit einem Wasserschlauch gründlich abspülen. Dabei den Wasserdruck möglichst gering halten.
ACHTUNG:
Durch zu hohen Wasserdruck können Wasser und Verunreinigungen in Radlager, Teleskopgabel, Schwingenlager, Bremsen, Getriebedichtungen und elektrische Komponenten eindringen. Viele teure Reparaturen sind die Folge falscher Anwendung von Hochdruckreinigern (Dampfstrahler), wie sie z. B. bei Münzwaschanlagen zu finden sind.
- Nach dem Abspülen des groben Schmutzes alle Oberflächen mit warmem Wasser und einem milden Reinigungsmittel abwaschen. Schwer zugängliche Stellen lassen sich am besten mit einer alten Zahnbürste oder einer Flaschenbürste reinigen.
- Unmittelbar danach das Fahrzeug mit sauberem Wasser abspülen und mit einem Waschleder, sauberen Tuch oder weichen, saugfähigen Lappen abtrocknen.
- Die Kette trocknen und sofort schmieren, um Korrosion zu verhindern.
- Die Sitzbank mit einem Reiniger für Vinylpolster abwischen, damit der Bezug geschmeidig und glänzend bleibt.
- Lack- und Chromflächen können mit Autowachs poliert werden. Kombinierte Reiniger und Polituren sind zu vermeiden, da sie oft Scheuermittel enthalten, die den Lack auf Tank und Verkleidungs- teilen beschädigen würden.
- Nach der Wäsche den Motor anlassen und warmlaufen lassen.
EC182001
STORAGE
Vor einer mehr als zweimonatigen Stillegung sollten einige Schutzvorkehrungen getroffen werden, um Schäden zu verhindern. Das Fahrzeug zuerst gründlich reinigen und dann folgendermaßen zur Stillegung vorbereiten:
- Kraftstofftank, Kraftstoffleitungen und Vergaser-Schwimmerkammer entleeren.
- Die Zündkerze herausschrauben, ungefähr einen Teelöffel Motoröl in die Kerzenbohrung geben und die Zündkerze wieder hineinschrauben. Bei gedrücktem Motorstoppschalter den Kickstarter mehrmals durchtreten, um das Öl in der Zylinderlaufbuchse zu verteilen.
- Die Antriebskette lösen, gründlich reinigen und dann schmieren. Die Kette wieder montieren oder in einem am Rahmen befestigten Plastikbeutel aufbewahren.
- Alle Seilzüge ölen.
- Das Fahrzeug ganz aufbocken, um beide Räder vom Boden abzuheben.
- Eine Plastiktüte über die Schalldämpferöffnung stülpen, um Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern.
- Bei Lagerung in extrem feuchter oder salzhaltiger Luft auf alle Metalloberflächen einen dünnen Ölfilm auftragen. Jedoch niemals Gummiteile oder den Sitzbankbezug einölen.
HINWEIS:
Anfallende Reparaturen vor der Stillegung ausführen.
EC200000
SPECIFICATIONS
EC211000
GENERAL SPECIFICATIONS
TT-R125
ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN
TT-R125
| Modellbezeichnung TT-R125R (USA, CDN, AUS, NZ)TT-R125 (EUROPE, ZA) | ||
| Modellcode 5HPF (USA, AUS, NZ, EUROPE, ZA)5HPG (CDN) | ||
| Abmessungen USA, AUS, NZ,Gesamtlänge 1.830 mm 1.865 mmGesamtbreite 785 mmGesamthöhe 1.055 mmSitzhöhe 775 mmRadstand 1.250 mmBodenfreiheit 265 mm | ZA, EUROPE | CDN |
| ←←←← | ||
| Gewicht fahrfertigMit Öl und vollgetankt 83 kg | ||
| MotorBauart Luftgekühlter 4-Takt-Motor (SOHC)Zylinderanordnung Einzylinder, in Fahrtrichtung geneigtHubraum 124 cmBohrung × Hub 54,0Verdichtungsverhältnis 10,0:1Startvorrichtung Kickstarter | ^3 × 54,0 mm | |
| Schmiersystem Naßsumpfschmierung | ||
Ölsorte und –qualitätMotoröl![]() ![]() | (Für USA und CDN)Bei –10 °C oder wärmerAYamalube 4 (10W-30) oder SAE 10W-30 SEMotorölBei 5 °C oder wärmerBYamalube 4 (20W-40) oder SAE 20W-40 SEMotoröl(Außer USA und CDN)API “SE” oder besser | |
| FüllmengeMotorölRegelmäßiger Ölwechsel 1,0 LHöchstmenge 1,2 L | ||
| Luftfilter Naßfiltereinsatz | ||
| KraftstoffKraftstoffsorte Ausschließlich bleifreies BenzinKraftstofftank-Fassungsvermögen 6,6 LDavon Reserve 1,9 L | (USA, AUS, NZ)Ausschließlich bleifreies Normalbenzin(CDN, EUROPE)Bleifrei Normal (ZA) | |
| VergaserTyp VM20SSHersteller MIKUNI | ||
| ZündkerzeTyp CR7HSA/U22FSR-UHersteller NGK/DENSOElektrodenabstand 0,6–0,7 mm | ||
| Kupplungstyp | Mehrscheinen-Ölbadkupplung | |
| GetriebePrimärantrieb ZahnradPrimärübersetzung 68/19 (3,579)Sekundärantrieb KettenantriebSekundärübersetzung 49/13 (3,769)Getriebe Klauengeschaltetes 5-Gang-GetriebeBetätigung Fußschalthebel (links)Übersetzungsstufen 1. Gang 37/14 (2,643)2. Gang 32/18 (1,778)3. Gang 25/19 (1,316)4. Gang 23/22 (1,045)5. Gang 21/24 (0,875) | ||
| RahmenBauartLenkkopfwinkelNachlauf | Unten offener Zentralrohrrahmen 28,7^ 93 mm | |
| ReifenAusführungGröße (vorne)Größe (hinten)Hersteller (vorne und hinten)Reifendruck (vorne und hinten) | Schlauchreifen70/100-17 40M90/100-14 49MCHENG SHIN100 kPa (1,0 bar) | |
| BremseVorderradbremse Bauart TrommelbremseVorderradbremse Betätigung Handbremshebel (rechts)Hinterradbremse Bauart TrommelbremseHinterradbremse Betätigung Fußbremshebel (rechts) | ||
| RadaufhängungVorderradaufhängung TeleskopgabelHinterradaufhängung Schwinge mit Umlenkhebelabstützung | ||
| StoßdämpfungFederelemente vorne Spiralfeder, hydraulisch gedämpftFederelemente hinten Spiralfeder, hydraulisch gedämpft, gasdruckunterstützt | ||
| Radhubvorne 180 mmhinten 160 mm | ||
| Elektrische AnlageZündsystem C.D.I.-Magnetzündung | ||
TT-R125LW
| Modellbezeichnung TT-R125LWR (USA, CDN, AUS, NZ)TT-R125LW (EUROPE, ZA) | ||
| Modellcode 5HPH (USA, AUS, NZ, EUROPE, ZA)5HPJ (CDN) | ||
| Abmessungen USA, AUS, NZ,Gesamtlänge 1.885 mm 1.890 mmGesamtbreite 795 mmGesamthöhe 1.085 mmSitzhöhe 805 mmRadstand 1.270 mmBodenfreiheit 295 mm | ZA, EUROPE | CDN |
| ←←←← | ||
| Gewicht fahrfertigMit Öl und vollgetankt 84 kg | ||
| MotorBauart Luftgekühlter 4-Takt-Motor (SOHC)Zylinderanordnung Einzylinder, in Fahrtrichtung geneigtHubraum 124 cmBohrung × Hub 54,0Verdichtungsverhältnis 10,0:1Startvorrichtung Kickstarter | 3× 54,0 mm | |
| Schmiersystem Naßsumpfschmierung | ||
Ölsorte und-qualitätMotoröl![]() ![]() | (Für USA und CDN)Bei -10 °C oder wärmer □Yamalube 4 (10W-30) oder SAE 10W-30 SE MotorölBei 5 °C oder wärmer □Yamalube 4 (20W-40) oder SAE 20W-40 SE Motoröl(Außer USA und CDN)API “SE” oder besser | |
| FüllmengeMotorölRegelmäßiger Ölwechsel 1,0 LHöchstmenge 1,2 L | ||
| Luftfilter Naßfiltereinsatz | ||
| KraftstoffKraftstoffsorte Ausschließlich bleifreies BenzinKraftstofftank-Fassungsvermögen 6,6 LDavon Reserve 1,9 L | (USA, AUS, NZ)Ausschließlich bleifreies Normalbenzin(CDN, EUROPE)Bleifrei Normal (ZA) | |
| VergaserTyp VM20SSHersteller MIKUNI | ||
| ZündkerzeTyp CR7HSA/U22FSR-UHersteller NGK/DENSOElektrodenabstand 0,6–0,7 mm | ||
| Kupplungstyp | Mehrscheinen-Ölbadkupplung | |
| GetriebePrimärantrieb ZahnradPrimärübersetzung 68/19 (3,579)Sekundärantrieb KettenantriebSekundärübersetzung 54/13 (4,154)Getriebe Klauengeschaltetes 5-Gang-GetriebeBetätigung Fußschalthebel (links)Übersetzungsstufen 1. Gang 37/14 (2,643)2. Gang 32/18 (1,778)3. Gang 25/19 (1,316)4. Gang 23/22 (1,045)5. Gang 21/24 (0,875) | ||
| RahmenBauartLenkkopfwinkelNachlauf | Unten offener Zentralrohrrahmen 28,5^ 107 mm | |
| ReifenAusführungGröße (vorne)Größe (hinten)Hersteller (vorne und hinten)Reifendruck (vorne und hinten) | Schlauchreifen70/100-19 42M90/100-16 52MINOUE RUBBER100 kPa (1,0 bar) | |
| BremseVorderradbremse Bauart Einfach-ScheibenbremseVorderradbremse Betätigung Handbremshebel (rechts)Hinterradbremse Bauart TrommelbremseHinterradbremse Betätigung Fußbremshebel (rechts) | ||
| RadaufhängungVorderradaufhängung TeleskopgabelHinterradaufhängung Schwinge mit Umlenkhebelabstützung | ||
| StoßdämpfungFederelemente vorne Spiralfeder, hydraulisch gedämpftFederelemente hinten Spiralfeder, hydraulisch gedämpft, gasdruckunterstützt | ||
| Radhubvorne 180 mmhinten 168 mm | ||
| Elektrische AnlageZündsystem C.D.I.-Magnetzündung | ||
WARTUNGSDATEN
MOTOR
| Bauteil Spezifikation | Grenzwert | |||
ZylinderkopfMax. Verzug ---- 0,03 mm![]() | ||||
| ZylinderBohrung 54,000–54,019 mm ----Max. Ovalität ---- 0,05 mm | ||||
NockenwelleAntrieb Kettenantrieb (links) ----Nockenwellen-Abmessungen Einlaß“A”25,881–25,981 mm“A”“B” 21,195–21,295 mm 21,165 mmAuslaß“A”25,841–25,941 mm“A”“B” 21,050–21,150 mm 21,020 mmMax. Schlag ---- 0,03 mm![]() | ||||
| Bauteil | Spezifikation | Grenzwert | ||
| NockenwellenketteNockenwellenkettentyp/Anzahl Glieder DID25SD DHA/88 ----Kettenspannung Automatisch ---- | ||||
| Kipphebel/KipphebelwelleWellen-Außendurchmesser 9,981–9,991 mm 9,95 mmKipphebel-Innendurchmesser 10,000–10,015 mm 10,03 mm | ||||
| Ventile, Ventilsitze, VentilführungenVentilspiel (kalt) EIN 0,08–0,12 mm ----AUS 0,10–0,14 mm ----Ventil-Abmessungen | ||||
![]() | ![]() | ![]() | ![]() | |
| Ventilteller-Durchmesser | Ventilteller-Breite | Ventilsitz-Breite | Ventilteller-Stärke | |
| “A” Ventilteller-Durchmesser | EINAUS 21,9–22,1 mm ---- | 25,9–26,1 mm | ---- | |
| “B” Ventilkegel-Breite | EIN 1,1–3,0 mm ----AUS 1,7–2,8 mm ---- | 0,9–1,1 mm | 1,6 mm | |
| “C” Ventilsitz-Breite | EINAUS | 0,9–1,1 mm | 1,6 mm | |
| “D” Ventilteller-Stärke | EINAUS 0,8–1,2 mm ---- | 0,4–0,8 mm | ---- | |
| Ventilschaft-Außendurchmesser | EINAUS 4,960–4,975 mm 4,935 mm | 4,975–4,990 mm | 4,950 mm | |
| Ventilführungs-Innendurchmesser | EINAUS | 5,000–5,012 mm | 5,042 mm | |
| Ventilschaftspiel | EINAUS | 5,000–5,012 mm | 5,042 mm | |
| 0,010–0,037 mm | 0,08 mm | |||
| 0,025–0,052 mm | 0,10 mm | |||
| Bauteil Spezifikation | Grenzwert | |||
Max. Ventilschaft-Schlag ---- 0,01 mm Ventilsitz-Breite EIN 0,9–1,1 mm 1,6 mmAUS 0,9–1,1 mm 1,6 mm | ||||
VentilfederUngespannte Länge EIN 32,55 mm 31,2 mmAUS 32,55 mm 31,2 mmEinbaulänge (Ventil geschlossen)EIN 25,6 mm ----AUS 25,6 mm ----Federdruck bei Einbaulänge EIN 137,5–158,1 N(14,0–16,1 kg)AUS 137,5–158,1 N(14,0–16,1 kg)Federneigungswinkel-Grenzwert *EIN ---- 2,5°/1,4 mmAUS ---- 2,5°/1,4 mm Windungsrichtung(Draufsicht) EIN Im Uhrzeigersinn ----AUS Im Uhrzeigersinn ---- | ---- | |||
| Bauteil | Spezifikation | Grenzwert | ||
| Kolben | ||||
| Kolbenlaufspiel 0,020–0,026 mm 0,15 mm | ||||
| Kolbendurchmesser “D” 53,977–53,996 mm ---- | ||||
![]() | ||||
| Übermaß-Kolben (2. Übermaß) (4. Übermaß) | 54,5 mm | ---- | ||
| 55,0 mm ---- | ||||
| Meßpunkt “H” | ||||
| Kolbenversatz 0,5 mm ---- | 5 mm | ---- | ||
| Kolbenbolzenbohrungs-Innendurchmesser 15 | 002–15,013 mm 15,043 mm | |||
| Kolbenbolzen-Außendurchmesser 14,991–15 | 000 mm 14,971 mm | |||
| Kolbenringe | ||||
| 1. Kompressionsring (Topring): | ||||
![]() | ||||
| Ausführung Abgerundet ---- | ||||
| Abmessungen (B × T) 1,0 | ×2,1 mm ---- | |||
| Ringstoß (eingebaut) 0,15–0,30 mm | 0,4 mm | |||
| Ringnutspiel (eingebaut) | 0,035–0,090 mm 0,12 mm | |||
| 2. Kompressionsring | ||||
![]() | ||||
| Ausführung Konizität | ---- | |||
| Abmessungen (B × T) 1,0 | ×2,1 mm ---- | |||
| Ringstoß (eingebaut) 0,30–0,45 mm | 0,55 mm | |||
| Ringnutspiel (eingebaut) | 0,020–0,060 mm 0,12 mm | |||
| Ölabstreifring | ||||
![]() | ||||
| Abmessungen (B × T) 2,0 | ×2,2 mm | ---- | ||
| Ringstoß (eingebaut) 0,20–0,70 mm | ---- | |||
| Kurbelwelle | ||||
Kröpfungsbreite “A”Max. Schlag “C” ---- 0,03 mmPleuel-Axialspiel “D” 0,15-0,454 ![]() | 46,95-47,00 mm | ---- | ||
| Kupplung | ||||
| Reibscheibenstärke 2,92-3,08 mm 2,8 mmAnzahl 5 ----Kupplungsscheibenstärke 1,05-1,35 mm ----Anzahl 4 ----Verzugsgrenze ---- 0,2 mmKupplungsfederhöhe 33 mm 31 mmAnzahl 4 ----Auskupplungsmethode Innendruck, nockenbetätigt ----Druckstangen-Verbiegungsgrenze ---- 0,5 mm | ||||
| Schaltung | ||||
| Bauart | Nockenwalze und Druckstange | ---- | ||
| Kickstarter | ||||
| Kickstarter-Bauart | Kick und Eingriff | ---- | ||
| Kickstarterclip-Reibkraft | 6,4-13,2 N (0,65-1,35 kg) | ---- | ||
| Vergaser | ||||
| Kennzeichnung | 5HP1 10 | ---- | ||
| Hauptdüse (M.J) | Nr.105 | ---- | ||
| Hauptdüsenstock (N.J) | N-6M | ---- | ||
| Hauptluftdüse (M.A.J) | ø1,2 | ---- | ||
| Düsennadelclip-Position (J.N) | 5HGM56-2 | ---- | ||
| Abschrägung (C.A) 2,5 | ---- | |||
| Leerlaufluftdüse 1 (P.A.J.1) | Nr.80 | ---- | ||
| Leerlaufluftdüse 2 (P.A.J.2) | Nr.145 | ---- | ||
| Leerlaufbohrung (P.O) | ø1,05 ---- | |||
| Leerlaufdüse (P.J) Nr.15 | ---- | |||
| Luftregulierschraube (A.S) | (2 1/2-3 1/2 herausdrehen) | ---- | ||
| Teillastbohrung (B.P) | ø1,0 | ---- | ||
| Nadelventilsitz-Größe (V.S) | 1,8 | ---- | ||
| Chokedüse Nr.1 (G.S.1) | Nr.22,5 | ---- | ||
| Chokedüse Nr.2 (G.S.2) | Nr.1,2 | ---- | ||
| Kraftstoffstand (F.L) | 6,0-7,0 mm | ---- | ||
| Leerlaufdrehzahl | 1.300-1.500 U/min | ---- | ||
| Bauteil Spezifikation | Grenzwert | |||
| SchmiersystemÖlfilter Drahtgeflecht ----Ölpumpe Rotorpumpe ----Spalt 0,15 mm 0,2 mmSpiel 0,06–0,10 mm 0,15 mmGehäuse und Rotor-Laufspiel | 0,06–0,10 mm | 0,15 mm | ||
| Festzuziehendes Bauteil | Gewinde-größe | Anzahl | Anzugsmoment | |
| Nm m•kg | ||||
| Zündkerze M10 | × 1,0 1 | 13 1,3 | ||
| Zylinderkopfschraube M8 | × 1,25 4 | 22 2,2 | ||
| Zylinderkopfschraube M6 | × 1,0 2 | 10 1,0 | ||
| Öldruck-Kontrollschraube M6 | × 1,0 1 | 7 0,7 | ||
| Zylinderkopf-Seitendeckel M6 | × 1,0 2 | 10 1,0 | ||
| Kipphebeldeckel M45 | × 1,5 2 | 18 1,8 | ||
| Steuerkettenführung M6 | × 1,0 1 | 10 1,0 | ||
| Einstellschraube (Ventil) und Kontermutter M5 | × 0,5 2 | 8 0,8 | ||
| Nockenwellen-Kettenrad M8 | × 1,25 1 | 20 2,0 | ||
| Lagerplattenabdeckung (Nockenwelle) | M6 × 1,0 1 | 10 1,0 | ||
| Steuerkettenspanner-Klemmschraube | M6 × 1,0 1 | 8 0,8 | ||
| Steuerkettenspanner | M6 × 1,0 2 | 10 1,0 | ||
| Ölpumpe | M6 × 1,0 2 | 7 0,7 | ||
| Ölpumpenabdeckung | M5 × 0,8 1 | 5 0,5 | ||
| Motoröl-Ablaßschraube | M12 × 1,5 1 | 20 2,0 | ||
| Vergasergelenk | M6 × 1,0 2 | 10 1,0 | ||
| Vergasergelenk-Klemmhalterung | M4 × 0,7 1 | 2 0,2 | ||
| Abdeckung Leerlaufgemischanreicherung M4 | × 0,7 2 | 2 0,2 | ||
| Luftfiltergehäuse | M6 × 1,0 3 | 7 0,7 | ||
| Krümmer | M6 × 1,0 2 | 10 1,0 | ||
| Krümmer | M10 × 1,25 | 1 60 | 6,0 | |
| Krümmer | M8 × 1,25 1 | 30 3,0 | ||
| Krümmer-Schutzabdeckung | M6 × 1,0 7 | 10 1,0 | ||
| Funkenfänger | M6 × 1,0 3 | 10 1,0 | ||
| Kurbelgehäuse | M6 × 1,0 10 | 10 1,0 | ||
| Kurbelgehäusedeckel (links) | M6 × 1,0 7 | 10 1,0 | ||
| Antriebsritzel-Deckel | M6 × 1,0 2 | 12 1,2 | ||
| Kurbelgehäusedeckel (rechts) | M6 × 1,0 9 | 10 1,0 | ||
| Kabelführung (Lichtmaschinenrotor-Kabel) M6 | × 1,0 1 | 7 0,7 | ||
| Zündmarkierungs-Abdeckschraube | M14 × 1,5 1 | 7 0,7 | ||
| Kurbelwellen-Abdeckschraube | M32 × 1,5 1 | 7 0,7 | ||
| Kickstarterkurbel | M12 × 1,0 1 | 50 5,0 | ||
| Primärantriebsritzel | M12 × 1,0 1 | 70 7,0 | ||
| Kupplungsfeder | M5 × 0,8 4 | 6 0,6 | ||
| Kupplungsnabe | M12 × 1,0 1 | 60 6,0 | ||
| Einstellschraube (Druckstange) und Kontermutter | M6 × 1,0 1 | 8 0,8 | ||
| Lagerplattenabdeckung (Hauptachse) | M6 × 1,0 2 | 7 0,7 | ||
| Antriebsritzel | M5 × 0,8 2 | 6 0,6 | ||
| Schaltarm | M6 × 1,0 1 | 10 1,0 | ||
| Schaltgestänge und Schalthebel | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 |
| Schaltgestänge und Schaltarm | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 |
| Schalthebel | M6 × 1,0 1 | 12 1,2 | ||
| Lamelle | M6 × 1,0 1 | 12 1,2 | ||
| Anschlaghebel | M6 × 1,0 1 | 10 1,0 | ||
HINWEIS:
Mit △ markierte Punkte müssen nach der Einfahrzeit oder vor jedem Rennen auf richtiges Anzugsmoment geprüft werden.
Anzugsreihenfolge Zylinderkopfschrauben

| Bauteil Spezifikation Grenzwert | ||
| LenkungLenkkopflager (oben) Kugellager ----(unten) Kegelrollenlager ---- | ||
| VorderradaufhängungFederweg 180 mm ----Gabelfeder, ungespannte Feder-längeStandard-Federrate K = 3,00 N/mmUmrüstmöglichkeit Kein ----Ölfüllmenge 159 cmÖlstand 122 mm ----Ölsorte Gabelöl 10W oder gleichwertig StandrohrdurchmesserTeleskopgabel-Oberkante | 327 mm 322 mm(0,310 kg/mm)330 mm0 mm | ---- |
| HinterradaufhängungStoßdämpferhubUngespannte FederlängeEinbaulängeStandard-Federrate K = 48,1 N/mmUmrüstfederGasdämpferdruck | 65 mm175 mm ----165 mm ----(4,9 kg/mm)Kein ----1.500 kPa (15 bar) | ---- |
| RäderVorderrad SpeichenradHinterradFelgengröße/Felgen-Baustoff(vorne)Felgengröße/Felgen-Baustoff(hinten)Max. Höhenschlag ----Max. Seitenschlag | ----Speichenrad17 × 1,40/Stahl14 × 1,60/Stahl2,0 mm---- | ---- |
| AntriebsketteBauart/HerstellerAnzahl KettengliederAntriebsketten-DurchhangKettenlänge (10 Glieder) | DID428 HD/DAIDO116 Glieder35–50 mm---- | ----121,4 mm |
| Bauteil Spezifikation Grenzwert | ||
| Trommelbremsen | ||
| Trommelbremse Bauart (vorne) Simplex-Trommelbremse ---- | ||
| Trommelbremse Bauart (hinten) Simplex-Trommelbremse ---- | ||
| Bremstrommel-Innendurchmesser (vorne) | 110 mm 111 mm | |
| Bremstrommel-Innendurchmesser (hinten) | 110 mm 111 mm | |
| Belagstärke (vorne) 4,0 mm 2,0 mm | ||
| Belagstärke (hinten) 4,0 mm 2,0 mm | ||
| Bremsschuhfeder, ungespannte Länge (vorne) | 50,5 mm ---- | |
| Bremsschuhfeder, ungespannte Länge (hinten) | 50,5 mm ---- | |
| Bremshebel und Bremspedal | ||
| Handbremshebelspiel (am Hebelende) | 10–15 mm ---- | |
| Bremspedalhöhe (Vertikale Höhe unterhalb Fußrasten-Oberkante) | 1 mm ---- | |
| Spiel am Bremspedal 20–30 mm ---- | ||
| Kupplungshebelspiel (am Hebelende) | 10–15 mm ---- | |
| Gasdrehgriff-Spiel 3–5 mm ---- | ||
| Festzuziehende Bauteile | Gewinde-größe | Anzahl | Anzugsmoment | |
| Nm m•kg | ||||
| Obere Gabelbrücke und Standrohr M8 × 1,25 2 | 25 2,5 | |||
| Untere Gabelbrücke und Standrohr M10 × 1,25 | 2 60 6,0 | |||
| Obere Gabelbrücke und Lenkschaft | M22 × 1,0 | 1 | 110 | 11,0 |
| Oberer Lenkerhalter und obere Gabelbrücke M8 × 1,25 4 23 | 2,3 | |||
| Lenkkopfschaft und Ringmutter M25 × 1,0 1 | Siehe | HINWEIS. | ||
| Teleskopgabel und Verschlußschraube | M25 × 1,0 | 2 | 23 | 2,3 |
| Teleskopgabel und Dämpferrohr | M10 × 1,0 | 2 | 23 | 2,3 |
| Frontkabel und Bremsseilzughalter | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 |
| Startnummernplatte | M6 × 1,0 | 1 7 0,7 | ||
| Chokezung | M11 × 1,25 | 1 0,1 | ||
| Chokezughalter | M6 × 1,0 | 2 10 | 1,0 | |
| Griffschalen, Oberteil und Unterteil | M5 × 0,8 | 2 | 4 | 0,4 |
| Gaszugkappe | M4 × 0,7 | 2 | 2 | 0,2 |
| Handbremshebel-Befestigung (Schraube) | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 |
| Handbremshebel-Befestigung (Mutter) | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 |
| Handbremshebel-Halter | M5 × 0,8 | 2 | 4 | 0,4 |
| Kupplungshebel-Befestigung (Schraube) | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 |
| Kupplungshebel-Befestigung (Mutter) | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 |
| Kupplungshebel-Halter | M5 × 0,8 | 2 | 4 | 0,4 |
| Vorderachse und Achsmutter | M12 × 1,25 | 1 45 4,5 | ||
| Bremsnocken-Betätigungshebel und Bremsnockenwelle (vorne) | M6 × 1,0 | 1 10 | 1,0 | |
| Hinterachse und Achsmutter | M12 × 1,25 | 1 | 60 | 6,0 |
| Bremsnocken-Betätigungshebel und Bremsnockenwelle (hinten) | M6 × 1,0 | 1 10 | 1,0 | |
| Bremspedalhalter | M10 × 1,25 | 1 30 3,0 | ||
| Bremspedal-Positionsmutter | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 |
| Vorderradnippel (Speiche) | — | 36 | 2 | 0,2 |
| Hinterradnippel (Speiche) | — | 36 | 3 | 0,3 |
| Antriebsritzel (Mutter) | M10 × 1,25 | 4 43 4,3 | ||
| Antriebsritzel (Stehbolzen) | M10 × 1,25 | 4 30 3,0 | ||
| Seitenständerhalter (Mutter) | M10 × 1,25 | 1 | 44 | 4,4 |
| Motorhalterungen: | ||||
| Motorhalterung (vorne) und Rahmen | M8 × 1,25 | 2 40 4,0 | ||
| Motorhalterung (vorne) und Motor | M8 × 1,25 | 2 40 4,0 | ||
| Motorhalterung (oben) und Rahmen M8 × 1,25 | 2 40 4,0 | |||
| Motorhalterung (oben) und Zylinderkopf | M8 × 1,25 | 1 40 4,0 | ||
| Motor und Rahmen (hinten) | M8 × 1,25 | 2 40 4,0 | ||
| Hebelachse und Mutter | M12 × 1,25 | 1 53 5,3 | ||
| Umlenkhebel und Schwinge | M12 × 1,25 | 1 53 5,3 | ||
HINWEIS:
-
Zuerst die Ringmutter mit dem Ringschlüssel mit ca. 38 Nm (3,8 m • kg) festziehen und die Lenkung einige Male nach rechts und nach links drehen; dann die Ringmutter eine Umdrehung lösen.
-
Ringmutter mit 20 Nm (2,0 m • kg) festziehen.
| Festzuziehende Bauteile | Gewinde-größe | Anzahl | Anzugsmoment | |
| Nm m•kg | ||||
| Umlenkhebel und Verbindungsgelenk M10 × 1,25 | 25 1 35 3,5 | |||
| Verbindungsgelenk und Rahmen M10 × 1,25 1 | 35 3,5 | |||
| Hinterradstoßdämpfer und Rahmen | M12 × 1,25 | 1 | 53 | 5,3 |
| Hinterradstoßdämpfer und Umlenkhebel | M10 × 1,25 | 1 | 35 | 3,5 |
| Hinterradstoßdämpfer und Sicherungsmutter (Vorspannung) | M46 × 1,5 | 42 4,2 | ||
| Antriebskettenspanner (oben) M8 × 1,25 1 23 2,3 | ||||
| Antriebskettenspanner (unten) M6 × 1,0 1 7 0,7 | ||||
| Antriebsketten-Stiite und Schwinge | M6 × 1,0 2 | 7 0,7 | ||
| Kettenführung und Schwinge | M6 × 1,0 2 | 7 0,7 | ||
| Kettenschutz-Befestigung | M6 × 1,0 2 | 7 0,7 | ||
| Kraftstofftank-Befestigung | M6 × 1,0 2 | 10 1,0 | ||
| Kraftstofftank und Kraftstoffhahn | M6 × 1,0 2 | 7 0,7 | ||
| Kraftstofftank und Kraftstofftank-Befestigung | M6 × 1,0 | 4 | 7 | 0,7 |
| Vorderradschutzblech-Befestigung | M6 × 1,0 | 4 | 7 | 0,7 |
| Hinterradschutzblech-Befestigung | M6 × 1,0 | 4 | 7 | 0,7 |
| Schmutzfang-Befestigung | M6 × 1,0 | 2 | 4 | 0,4 |
| Seitendeckel-Befestigung (links) | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 |
| Sitzbefestigung | M6 × 1,0 2 | 7 0,7 | ||
HINWEIS:
Mit △ markierte Punkte müssen nach der Einfahrzeit oder vor jedem Rennen auf richtiges Anzugsmoment geprüft werden.
TT-R125LW
| Bauteil Spezifikation Grenzwert | ||
| Lenkung Lenkkopflager (oben) Kugellager ----(unten) Kegelrollenlager ---- | ||
| VorderradaufhängungFederweg 180 mm ----Gabelfeder, ungespannte Feder-längeStandard-Federrate K = 3,20 N/mmUmrüstmöglichkeit Kein ----Ölfüllmenge 156 cmÖlstand 130 mm ----Ölsorte Gabelöl 10W oder gleichwertig StandrohrdurchmesserTeleskopgabel-Oberkante | 339 mm 334 mm(0,330 kg/mm)330 mm0 mm | ---- |
| HinterradaufhängungStoßdämpferhubUngespannte FederlängeEinbaulängeStandard-Federrate K = 58,9 N/mmUmrüstfederGasdämpferdruck | 65 mm178 mm ----165 mm ----(6,0 kg/mm)Kein ----1.500 kPa (15 bar) | ---- |
| RäderVorderrad SpeichenradHinterradFelgengröße/Felgen-Baustoff(vorne)Felgengröße/Felgen-Baustoff(hinten)Max. Höhenschlag ----Max. Seitenschlag | ----Speichenrad19 × 1,40/Stahl16 × 1,60/Stahl2,0 mm---- | ---- |
| AntriebsketteBauart/HerstellerAnzahl KettengliederAntriebsketten-DurchhangKettenlänge (10 Glieder) | DID428 HD/DAIDO122 Glieder35–50 mm---- | ---- |
| VorderradscheibenbremseAußendurchmesser × DickeMax. VerzugBremsbelagstärakeHauptbremszylinder-Innendurch-messerBremssattelzylinder-Innendurch-messerBremsflüssigkeit | 220 × 3,0 mm----4,0 mm11,0 mm22,22 mm × 2DOT Nr.4 | 220 × 2,5 mm0,15 mm0,8 mm---- |
| Bauteil Spezifikation Grenzwert | ||
| Hintere TrommelbremseTrommelbremse Bauart Simplex-Trommelbremse ----Bremstrommel-Innendurchmesser 110 mm 111 mmBelagstärke 4,0 mm 2,0 mmBremsschuhfeder, ungespannte Länge | 50,5 mm ---- | |
| Bremshebel und BremspedalHandbremshebelspiel(am Hebelende)Bremspedalhöhe (Vertikale Höhe unterhalb Fußrasten-Oberkante)Spiel am Bremspedal 20–30 mm ----Kupplungshebelspiel(am Hebelende)Gasdrehgriff-Spiel 3–5 mm ---- | 2–5 mm ----1 mm ----10–15 mm ---- | |
| Festzuziehende Bauteile | Gewinde-größe | Anzahl | Anzugsmoment | |
| Nm m•kg | ||||
| Obere Gabelbrücke und Standrohr M8 × 1,25 2 | 25 2,5 | |||
| Untere Gabelbrücke und Standrohr M10 × 1,25 | 2 60 6,0 | |||
| Obere Gabelbrücke und Lenkschaft | M22 × 1,0 | 1 | 110 | 11,0 |
| Oberer Lenkerhalter und obere Gabelbrücke M8 × 1,25 4 23 | 2,3 | |||
| Lenkkopfschaft und Ringmutter M25 × 1,0 1 | Siehe | HINWEIS. | ||
| Teleskopgabel und Verschlußschraube | M25 × 1,0 | 2 | 23 | 2,3 |
| Teleskopgabel und Dämpferrohr | M10 × 1,0 | 2 | 23 | 2,3 |
| Teleskopgabel und Bremsschlauchhalterung | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 |
| Startnummernplatte | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 |
| Chokezung | M11 × 1,25 | 1 0,1 | ||
| Chokezughalter | M6 × 1,0 | 2 10 | 1,0 | |
| Griffschalen, Oberteil und Unterteil | M5 × 0,8 | 2 | 4 | 0,4 |
| Gaszugkappe | M4 × 0,7 | 2 | 2 | 0,2 |
| Hauptbremszylinder (Vorderradbremse) | M6 × 1,0 | 2 | 9 | 0,9 |
| Hauptbremszylinder-Verschlußdeckel (Vorder-radbremse) | M4 × 0,7 | 2 2 0,2 | ||
| Handbremshebel-Befestigung (Schraube) | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 |
| Handbremshebel-Befestigung (Mutter) | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 |
| Handbremshebel-Einsteller und Kontermutter | M6 × 0,75 | 1 | 4 | 0,4 |
| Kupplungshebel-Befestigung (Schraube) | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 |
| Kupplungshebel-Befestigung (Mutter) | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 |
| Kupplungshebel-Halter | M5 × 0,8 | 2 | 4 | 0,4 |
| Hauptbremszylinder (Vorderradbremse) und Verbindungsstück | M10 × 1,25 | 1 26 2,6 | ||
| Bremsschlauch (Vorderradbremse) und Verbindungsstück | M10 × 1,25 | 1 14 1,4 | ||
| Bremsschlauch (Vorderradbremse) und Hohl-schraube | M10 × 1,25 | 1 26 2,6 | ||
| Hauptbremszylinder (Vorderradbremse) und Teleskopgabel | M8 × 1,25 | 2 30 3,0 | ||
| Bremssattel-Halteschraube | M8 × 1,25 | 1 22 2,2 | ||
| Bremssattel (Vorderradbremse) und Entlüftungsschraube | M7 × 1,0 | 1 6 0,6 | ||
| Vorderachse und Achsmutter | M12 × 1,25 | 1 45 4,5 | ||
| Vorderradbremsscheibe und Radnabe | M6 × 1,0 | 4 | 12 | 1,2 |
| Hinterachse und Achsmutter | M12 × 1,25 | 1 | 60 | 6,0 |
| Bremsnocken-Betätigungshebel und Bremsnockenwelle (hinten) | M6 × 1,0 | 1 10 | 1,0 | |
| Bremspedalhalter | M10 × 1,25 | 1 30 3,0 | ||
| Bremspedal-Positionsmutter | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 |
| Vorderradnippel (Speiche) | — | 36 | 2 | 0,2 |
| Hinterradnippel (Speiche) | — | 36 | 3 | 0,3 |
HINWEIS:
-
Zuerst die Ringmutter mit dem Ringschlüssel mit ca. 38 Nm (3,8 m • kg) festziehen und die Lenkung einige Male nach rechts und nach links drehen; dann die Ringmutter eine Umdrehung lösen.
-
Ringmutter mit 20 Nm (2,0 m • kg) festziehen.
| Festzuziehende Bauteile | Gewinde-größe | Anzahl | Anzugsmoment | |
| Nm m•kg | ||||
| Reifenhalter M8 × 1,25 1 3 0,3 | ||||
| Antriebsritzel (Mutter) M10 × 1,25 4 43 4,3 | ||||
| Antriebsritzel (Stehbolzen) M10 × 1,25 4 30 3,0 | ||||
| Seitenständerhalter (Mutter) M10 × 1,25 1 44 4,4 | ||||
| Motorhalterungen: | ||||
| Motorhalterung (vorne) und Rahmen M8 × 1,25 2 40 4,0 | ||||
| Motorhalterung (vorne) und Motor M8 × 1,25 2 40 4,0 | ||||
| Motorhalterung (oben) und Rahmen M8 × 1,25 2 40 4,0 | ||||
| Motorhalterung (oben) und Zylinderkopf M8 × 1,25 1 40 4,0 | ||||
| Motor und Rahmen (hinten) M8 × 1,25 2 40 4,0 | ||||
| Hebelachse und Mutter | M12 × 1,25 1 53 5,3 | |||
| Umlenkhebel und Schwinge | M12 × 1,25 1 53 5,3 | |||
| Umlenkhebel und Verbindungsgelenk | M10 × 1,25 1 | 1 | 35 | 3,5 |
| Verbindungsgelenk und Rahmen | M10 × 1,25 1 35 3,5 | |||
| Hinterradstoßdämpfer und Rahmen | M12 × 1,25 1 | 1 | 53 | 5,3 |
| Hinterradstoßdämpfer und Umlenkhebel | M10 × 1,25 1 | 1 | 35 | 3,5 |
| Hinterradstoßdämpfer und Sicherungsmutter (Vorspannung) | M46 × 1,5 1 42 4,2 | |||
| Antriebskettenspanner (oben) | M8 × 1,25 1 23 2,3 | |||
| Antriebskettenspanner (unten) | M6 × 1,0 | 1 | 7 | 0,7 |
| Antriebsketten-Stiite und Schwinge | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 |
| Kettenführung und Schwinge | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 |
| Kettenschutz-Befestigung | M6 × 1,0 | 2 7 0,7 | ||
| Kraftstofftank-Befestigung | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 |
| Kraftstofftank und Kraftstoffhahn | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 |
| Kraftstofftank und Kraftstofftank-Befestigung | M6 × 1,0 | 4 | 7 | 0,7 |
| Vorderradschutzblech-Befestigung | M6 × 1,0 | 4 | 7 | 0,7 |
| Hinterradschutzblech-Befestigung | M6 × 1,0 | 4 | 7 | 0,7 |
| Schmutzfang-Befestigung | M6 × 1,0 | 2 | 4 | 0,4 |
| Seitendeckel-Befestigung (links) | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 |
| Sitzbefestigung | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 |
HINWEIS:
Mit △ markierte Punkte müssen nach der Einfahrzeit oder vor jedem Rennen auf richtiges Anzugsmoment geprüft werden.
ELEKTRISCHE ANLAGE
| Bauteil Spezifikation Grenzwert | ||
| C.D.I.Magnetzündung (stator) /Hersteller 5HP-01/YAMAHA ----Ladespulen-Widerstand (Farbe) | 688–1.032 Ω bei 20 °C(grün-braun) | ---- |
| Aufnahmespulen-Widerstand (Farbe) | 248–372 Ω bei 20 °C(weiß-rot) | ---- |
| C.D.I.-Einheit, Modell/Hersteller 5HP-00/YAMAHA ---- | ||
| ZündspuleTyp/Hersteller 4KJ-10/YAMAHA ----Minimale Zündfunkenstrecke 6 mm ----Primärwicklungs-Widerstand | 0,18–0,28 Ω bei 20 °C | ---- |
| Sekundärwicklungs-Widerstand | 6,3–9,5 kΩ bei 20 °C | ---- |
| Festzuziehende Bauteile | Gewinde-größe | Anzahl | Anzugsmoment | |
| Nm m•kg | ||||
| Aufnahmespule | M6 × 1,0 | 2 | 10 | 1,0 |
| Blindstopfen (Leerlaufschalter) | M10 × 1,25 | 1 | 20 | 2,0 |
| Stator | M6 × 1,0 | 3 | 10 | 1,0 |
| Rotor | M12 × 1,25 | 1 | 80 | 8,0 |
| Zündspule | M6 × 1,0 | 2 | 7 | 0,7 |
ALLGEMEINE ANZUGSMOMENTE
In dieser Tabelle sind die Anzugsmomente für Standard-Schrauben mit Standard ISO-Gewindesteigung aufgeführt. Anzugswerte für spezielle Bauteile oder Baugruppen sind in den jeweiligen Abschnitten in diesem Buch aufgeführt. Um Verzug zu vermeiden, müssen die Schrauben bei Baugruppen über Kreuz und schrittweise angezogen werden, bis das vorgeschriebene Anzugsmoment erreicht ist. Sofern nicht anders angegeben, gelten alle Anzugsmomente für saubere, trockene Gewinde. Die Bauteile sollten Raumtemperatur aufweisen.

A: Abstand zwischen den Flanken
B: Gewinde-Außendurchmesser
| A(Mutter) | B(Schrau-be) | ANZUGSMOMENTE | |
| Nm m•kg | |||
| 10 mm | 6 mm | 6 | 0,6 |
| 12 mm | 8 mm | 15 | 1,5 |
| 14 mm | 10 mm | 30 | 3,0 |
| 17 mm | 12 mm | 55 | 5,5 |
| 19 mm | 14 mm | 85 | 8,5 |
| 22 mm | 16 mm | 130 | 13 |
DEFINITION VON EINHEITEN
| Einheit Bedeutung Definition Maßeinheit | |||
| mmcm | MillimeterZentimeter | 10^-3 Meter 10^-2 Meter | LängeLänge |
| kg Kilogramm 10 | ^3 Gramm Gewicht | ||
| N Newton 1 kg | × m/sek^2 | Kraft | |
| Nmm • kg | NewtonmeterMeterkilogramm | N × mm × kg | AnzugsmomentAnzugsmoment |
| Pa Pascal N/m | ^2 | Druck | |
| N/mm Newton pro Millimeter N/mm Federrate | |||
| Lcm ^3 | LiterKubikzentimeter | —— | Menge oder FassungsvermögenMenge oder Fassungsvermögen |
| U/min | Umdrehungen proMinute | — Drehzahl | |
EC240000
CABLE ROUTING DIAGRAM
① Kraftstofftank-Entlüftungsschlauch
② C.D.I.-Einheit
③ Halteband C.D.I.-Einheit
④ Klemmschelle
⑤ Lichtmaschinenrotor-Kabel
⑥ Entlüftungsschlauch
⑦ Kabelbaum
⑧ Motorstoppschalter-Kabel
⑨ Kabelführung
⑩ Bremszug (Bremsschlauchhalter für die TT-R125LW)
⑪ Bremsseilzughalter (Bremsschlauchhalter für die TT-R125LW)
A Halteband der C.D.I.-Einheit bis zum Anschlag über die Halterung der C.D.I.-Einheit schieben.
B Zündspulenkabel befestigen.
© Kabelbaum-Steckverbinder befestigen.
D Lichtmaschinenrotor-Kabel, Gaszug und Chokezug befestigen.
E Lichtmaschinenrotor-Kabel so befestigen, daß es den Kupplungs-Druckhebel nicht berührt.
F Entlüftungsschläuche zwischen Motor und Schwinge verlegen.
G Kabelbaum und Motorstoppschalter-Kabel befestigen.
H Den Bremsseilzug (Bremsschlauch für die TT-R125LW) in die Kabelführung führen.
☐ Den Bremsschlauch zwischen den Farbmarkierungen festklammern.
J Bremsschlauch zwischen den farbigen Markierungen befestigen.
CABLE ROUTING DIAGRAM

①Entlüftungsschlauch
②Zündkabel
③Starterkabel
④Gaszug
⑤Kupplungszug
⑥Klemme
⑦Kabelführung
⑧Motorentlüftungsschlauch
⑨Überlaufschlauch
A Nach der Befestigung den Chokezug gegen den Chokeschieber drücken.
B Ende des Entlüftungsschlauches in Hauptrohr leiten.
© Anschlußstecker (orange) der Primärspule an Zündspule befestigen.
☐Erdungskabel zusammen mit der Zündspule befestigen.
E Kupplungszug innen an Gaszug und Chokezug entlang führen.
F Kupplungszug in der unteren Kabelführungsver-tiefung befestigen.
G Gaszug und Chokezug in die Kabelführung führen.
H Motorentlüftungsschlauch und Überlaufschlauch zwischen rechter Hälfte der Schwinge und Rahmen entlangführen.
☐ Motorentlüftungsschlauch, Überlaufschlauch und Entlüftungsschlauch mit 2 Kabelbändern befestigen.
CABLE ROUTING DIAGRAM

①Motorstoppschalter-Kabel
②Motorstoppschalter
③Kraftstofftank-Entlüftungsschlauch
④Kabelband
⑤Bremszug
(Bremsschlauch für die TT-R125LW)
⑥Kupplungszug
⑦Gaszug
A Motorstoppschalter-Kabel mittig über die Kupp-lungsgriff-Klemme leiten.
☐ Motorstoppschalter-Kabel mit 3 Kabelbändern am Lenker befestigen.
© Den Bremsseilzug (Bremsschlauch für die TT-R125LW) vor dem Nummernschild und durch die Kabelführung führen.
☐ Kupplungszug auf der Rückseite der Startnummernplatte verlegen.
E Kraftstofftank-Entlüftungsschlauch mindestens 30 mm in die Bohrung in der Starterknopf-Halterung schieben.
F Gaszugeinsteller-Abdeckung so am Lenker befestigen, daß die Klemmenenden nach unten weisen.
EC300000
REGULAR INSPECTION AND ADJUSTMENTS
MAINTENANCE INTERVALS
REGELMÄSSIGE WARTUNGS- UND EINSTELLARBEITEN WARTUNGSINTERVALLE
Die folgende Wartungstabelle ist als allgemeine Richtlinie für Wartungsintervalle und Schmierdienst gedacht. Es muß beachtet werden, daß die erforderlichen Wartungs- und Schmierintervalle in Abhängigkeit von Faktoren wie Wetterbedingungen, Gelände, geographischer Lage und individueller Nutzung des Fahrzeugs abweichen können. Bestehen Zweifel hinsichtlich der Häufigkeit, mit der Wartungs- und Schmierarbeiten am Fahrzeug durchgeführt werden sollen, so ist ein Yamaha-Händler zu Rate zu ziehen.
| Hin-weis | Wartungspunkte Prüf- und Wartungsarbeiten | Erstinspek-tion | Alle | ||
| Nach 10 Betriebs-stunden (spätestens nach 1 Monat) | Nach 60 Betriebs-stunden (spätestens nach 6 Monaten) | Nach 120 Betriebs-stunden (spätestens nach 12 Monaten) | |||
| * | Kraftstoffleitung | Kraftstoffschläuche und Unterdruckschlauch auf Risse und Beschädigung prüfen. Gegebenenfalls erneuern. | ○ | ○ | |
| Zündkerze | Zustand prüfen.Reinigen, Elektrodenabstand einstellen, gegebenenfalls erneuern. | ○ | ○ | ||
| * | Ventile | Ventilspiel kontrollieren.Gegebenenfalls einstellen. | ○ | ||
| Luftfilter | Luftfiltereinsatz gegebenenfalls reinigen oder erneuern. | ○ | ○ | ||
| * | Vergaser | Leerlaufdrehzahl und Choke-Funktion prüfen.Gegebenenfalls einstellen. | ○ | ○ | ○ |
| Auspuffanlage | Auf Undichtigkeit prüfen.Gegebenenfalls festziehen.Dichtung gegebenenfalls erneuern | ○ | ○ | ||
| Motoröl | Ölstand kontrollieren und Fahrzeug auf Undichtigkeiten prüfen.Gegebenenfalls korrigieren.Öl wechseln (Motor vor dem Ablassen warmlaufen lassen). | ○ | ○ | ○ | |
| Kupplung | Funktion prüfen.Einstellen oder Kabelzug erneuern. | ○ | ○ | ○ | |
| * | Vorderradbremse | Funktion prüfen.Handbremshebelspiel einstellen.Bremsflüssigkeitsstand kontrollieren und Bremsan-lage auf Undichtigkeit prüfen. (Nur TT-R125LW) | Vor jeder Fahrt | ||
| * | Hinterradbremse | Funktion prüfen.Bremspedalspiel einstellen und gegebenenfalls Bremsbeläge erneuern. | Vor jeder Fahrt | ||
| * | Räder | Auf Unwucht, Schlag, Speichenfestigkeit und Beschädigung prüfen.Speichen festziehen und auswuchten, gegebenenfalls erneuern. | ○ | ○ | ○ |
| * | Reifen | Profitiefe kontrollieren und auf Beschädigung prü-fen.Gegebenenfalls erneuern.Luftdruck kontrollieren.Gegebenenfalls korrigieren. | ○ | ○ | |
| * | Radlager | Lager auf zu viel Spiel oder Beschädigung prüfen.Gegebenenfalls erneuern. | ○ | ○ | |
| * | Schwinge | Prüfen, ob Schwingenlager zu viel Spiel aufweisen. Gegebenenfalls korrigieren. Mit Molybdändisulfid-Fett schmieren. | ○ | ○ | ○ |
| Antriebskette | Antriebsketten-Durchhang kontrollieren. Gegebenenfalls einstellen. Prüfen, ob das Hinter-rad spurgenau läuft. Reinigen und schmieren. | Vor jeder Fahrt | |||
| * | Lenkkopflager | Lagerspiel kontrollieren und Lenkung auf Schwer-gängigkeit prüfen. Entsprechend korrigieren. Spätestens nach 120 Betriebsstunden mit Lithium-fett schmieren. | ○ | ○ | |
| Seitenständer | Funktion prüfen. Gegebenenfalls schmieren oder reparieren. | ○ | ○ | ||
| * | Funkenlöscher*1 | Reinigen. | ○ | ||
| * | Teleskopgabel | Funktion und auf Undichtigkeit prüfen. Gegebenenfalls korrigieren. | ○ | ○ | |
| * | Hinterradstoß-dämpfer | Funktion und Stoßdämpfer auf Undichtigkeit prü-fen. Gegebenenfalls Federbein komplett erneuern. | ○ | ○ | |
| * | Schraubverbindun-gen am Fahrwerk | Alle Schrauben und Muttern auf festen Sitz prüfen. Gegebenenfalls festziehen. | ○ | ○ | ○ |
* :Diese Arbeiten erfordern Spezialwerkzeuge, besondere Daten sowie technische Fertigkeiten und sollten daher vom Händler ausgeführt werden.
*1 :Nur USA
INSPEKTION UND WARTUNG VOR INBETRIEBNAHME
Vor der ersten Inbetriebnahme muß sich die Maschine in einem guten Zustand befinden.
Vor der Inbetriebnahme dieser Maschine müssen folgende Punkte kontrolliert werden.
ALLGEMEINE PRÜF- UND WARTUNGSARBEITEN
| Wartungspunkte Ausführung Seite | ||
| Kraftstoff | Prüfen, ob frischer Kraftstoff in den Kraftstofftank eingefüllt wurde. Kraftstoffleitung auf Undichtigkeit prüfen. | 1-12 |
| Motoröl | Ölstand kontrollieren. Kurbelgehäuse auf Undichtigkeit prüfen. | 3-7–10 |
| Gangschalthebel und Kupp-lung | Prüfen, ob sich das Getriebe korrekt schalten läßt und die Kupplung einwandfrei funktioniert. | 3-4 |
| Gasdrehgriff/Gehäuse | Prüfen, ob der Gasdrehgriff einwandfrei funktioniert und das Gasdrehgriff-Spiel korrekt eingestellt ist. Gasdrehgriff und Gehäuse gegebenenfalls schmieren. | 3-4–5 |
| Bremsen | Spiel in Vorder- und Hinterradbremse und Funktion der Brem-sen prüfen.Flüssigkeitsstand prüfen und auf Undichtigkeit achten.(Nur TT-R125LW) | 3-15–20 |
| Antriebskette | Durchhang und Einstellung der Antriebskette prüfen. Kontrollie-ren, ob die Kette ausreichend geschmiert ist. | 3-21–22 |
| Räder | Auf übermäßigen Verschleiß prüfen und Reifendruck kontrollie-ren. Auf lose Speichen und übermäßiges Spiel prüfen. | 3-24–25 |
| Lenkung | Leichtgängigkeit der Lenkung kontrollieren. Lenkung auf über-mäßiges Spiel prüfen. | 3-25–27 |
| Teleskopgabel und Hinter-radstoßdämpfer | Auf einwandfreie Federung und Undichtigkeit prüfen. 3-23–24 | |
| Kabelzüge | Leichtgängigkeit von Kupplungs- und Gaszug prüfen. Kontrollie-ren, ob die Züge zu sehr gestrafft werden, wenn der Lenker hin und her bewegt oder die Teleskopgabel ein- und ausgefedert wird. | — |
| Schalldämpfer | Schalldämpfer auf feste Montage und Risse prüfen. | 4-2 |
| Zahnrad | Prüfen, ob die Sicherungsmutter des Antriebszahnrads fest sitzt. | 3-20 |
| Schmierung Leichtgängigkeit prüfen. Gegebenenfalls schmieren. 3-28 | ||
| Schrauben und Muttern Verschraubungen an Rahmen und Motor prüfen. — | ||
| Steckverbinder | Prüfen, ob Lichtmaschinenrotor, C.D.I.-Einheit und Zündspule richtig angeschlossen sind. | 1-5 |
MEMO
- Kupplungshebelspiel ⓐ Nicht vorschriftsmäßig → Einstellen.

Kupplungshebelspiel ⓐ
10–15 mm
2. Einstellen:
• Kupplungshebelspiel
Arbeitsschritte
- Kontermutter ① lösen.
- Einsteller ② hinein- oder herausdrehen, bis das vorgeschriebene Spiel ④ korrekt eingestellt ist.
- Kontermutter wieder festdrehen.
HINWEIS:
- Feineinstellung am Kupplungshebel vornehmen.
- Nach dem Einstellen die einwandfreie Funktion des Kupplungshebels prüfen.
RÉGLAGE DU CÂBLE DES GAZ
1. Contrôler:
GASZUGSPIEL EINSTELLEN
1. Prüfen:
- Gasdrehgriff-Spiel @ Nicht vorschriftsmäßig → Einstellen.

Gasdrehgriff-Spiel ⓐ
3–5 mm
2. Einstellen:
• Gasdrehgriff-Spiel
Arbeitsschritte
- Kontermutter ① lösen.
- Einsteller ② hinein- oder herausdrehen, bis das vorgeschriebene Spiel korrekt eingestellt ist.
- Kontermutter wieder festdrehen.

Vor dem Einstellen des Gasdrehgriff-Spiels sollte die Leerlaufdrehzahl eingestellt werden.
WARNING
Nach der Einstellung den Lenker bei laufendem Motor beidseitig bis zum Anschlag drehen. Dabei darf sich die Leerlaufdrehzahl nicht verändern.
GASDREHGRIFF SCHMIEREN
1. Demontieren:
•Gaszuggehäuseteil ① demontieren
2. Auftragen:
•Lithiumfett
Auf Gaszugende ① und Rohrführung der Zugumlenkung ② auftragen.
3. Montieren:
•Gaszuggehäuseteil
2 Nm (0,2 m · kg)
LUFTFILTER REINIGEN
HINWEIS:
Die korrekte Wartung des Luftfilters ist der wichtigste Punkt zur Verhinderung von vorzeitigem Motorverschleiß und Beschädigungen.
ACHTUNG:
Niemals den Motor laufen lassen, wenn der Luftfiltereinsatz nicht korrekt montiert ist. Andernfalls kann Schmutz und Staub in den Motor eindringen und raschen Verschleiß und möglicherweise Beschädigungen im Motor verursachen.

•Rechten Seitendeckel ①
HINWEIS:
Schnellverschluß ② öffnen und rechten Seitendeckel aus den Befestigungsbohrungen ④ herausziehen.
2. Déposer:
•Luftfilter-Einheit ①
-Flügelschraube ②
•Unterlegscheibe ③
•Luftfiltereinsatz ④
•Luftfilterführung ⑤
4. Nettoyer:
Zur Reinigung Lösungsmittel verwenden.
HINWEIS:
Nach dem Reinigen das verbliebene Lösungsmittel aus dem Luftfiltereinsatz ausdrücken.
ACHTUNG:
Den Luftfiltereinsatz beim Ausdrücken nicht verdrehen.
5. Kontrollieren:
•Luftfiltereinsatz
Beschädigung → Erneuern
- Apply:
6. Luftfilter benetzen:
- Den Filterschaumstoff mit Luftfilteröl oder Motoröl benetzen.
HINWEIS:
Überschüssiges Öl ausdrücken. Der Luftfilter-einsatz sollte durchfeuchtet, jedoch nicht tropf-naß sein.
7. Montieren:
- Luftfiltereinsatz ① auf Luftfilterführung ②.
8. Fett auftragen:
- Lithiumfett auf Dichtfläche ⓐ auf dem Luftfiltereinsatz auftragen.
9. Montieren:
•Luftfiltereinsatz ①
-Unterlegscheibe ②
-Flügelmutter ③
CONTRÔLE DU NIVEAU D'HUILE DE MOTEUR
- Den Motor starten, einige Minuten warmlaufen lassen, danach fünf Minuten warten.
- Die Maschine auf einem ebenen Untergrund mit Hilfe eines geeigneten Ständers abstellen.
3. Herausdrehen:
- Ölmeßstab ①

Der Motorölstand sollte sich zwischen der Maximum-Markierung ① und der Minimum-Markierung ② bewegen.
Motorölstand zu niedrig → Motoröl bis zur empfohlenen Höhe nachfüllen.
HINWEIS:
Beim Kontrollieren des Motorölstands den Meßstab nicht in den Öltank hineindrehen, sondern nur leicht aufliegen lassen.
(Nur USA und CDN)

Empfohlene Ölsorte
Bei -10 °C oder höher A Yamalube 4 (10W-30) oder SAE 10W-30 SE Motoröl Bei 5 °C oder höher B Yamalube 4 (20W-40) oder SAE 20W-40 SE Motorö
ACHTUNG:
- Keine chemischen Additive hinzufügen. Durch das Motoröl wird auch die Kupplung geschmiert, und Additive könnten ein Durchrutschen der Kupplung bewirken.
- Darauf achten, daß keine Fremdkörper in das Kurbelgehäuse gelangen.
(Außer USA und CDN)

Empfohlene Ölsorte
Siehe nebenstehende Tabelle für die Auswahl der richtigen Ölsorte, die für die entsprechenden Temperaturen geeignet ist.
Empfohlene Motoröl-Spezifikation API-NORM
API "SE" oder besser (vorzugsweise Motorradöl)
ACHTUNG:
- Öle mit einer Dieselspezifikation “.../CD” ① oder höherwertig nicht verwenden.
- Auch Öle der Klasse "ENERGY CONSERVING II" ⑥ oder höherwertige Öle nicht verwenden.
- Keine Additive beimischen! Da das Motoröl auch zur Schmierung der Kupplung dient, können solche Zusätze zu Kupp-lungsrutschen führen.
-
Darauf achten, daß keine Fremdkörper in das Kurbelgehäuse eindringen.
-
Install:
•Dipstick
20 Nm (2.0 m · kg, 14 ft · lb)

- Einschrauben:
-Ölmeßstab - Den Motor starten und einige Minuten warmlaufen lassen.
- Motor wieder ausschalten und Motorölstand erneut kontrollieren.
HINWEIS:
Einige Minuten warten, bis sich das Öl verteilt hat, bevor der Motorölstand kontrolliert wird.
MOTORÖL WECHSELN
- Den Motor starten, einige Minuten warmlaufen lassen, danach fünf Minuten warten.
- Die Maschine auf einem ebenen Untergrund mit Hilfe eines geeigneten Ständers abstellen.
- Einen geeigneten Auffangbehälter unter das Kurbelgehäuse stellen.
-
Demontieren:
-
Ölablaßschraube ①
- Ölmeßstab ②
Motoröl ablassen.
- Montieren:
•Kupfer-Dichtscheibe
New
- Ölablaßschraube ①
20 Nm (2,0 m · kg)
- Befüllen:
•Motoröl

Füllmenge
Regelmäßiger Ölwechsel: 1,0 L
- Kontrollieren:
•Dichtigkeit
- Kontrollieren:
- Motorölstand
- Hineinschrauben:
- Ölmeßstab ②
- Öldruck-Kontrollschraube ① etwas lösen.
- Motor starten und im Leerlauf laufen lassen, bis Öl an der Öldruck-Kontrollschraube austritt. Falls nach einer Minute noch kein Öl ausgetreten ist, Motor ausschalten, damit er nicht festfressen kann.
- Ölkanäle und Ölpumpe auf Beschädigung oder Undichtigkeit prüfen.
- Motor nach Beseitigung des Fehlers/der Fehler starten und Öldruck erneut kontrollieren.
- Öldruck-Kontrollschraube festziehen.

Öldruck-Kontrollschraube
7 Nm (0,7 m • kg)
LEERLAUFLUFT-REGULIERSCHRAUBE
EINSTELLEN
- Einstellen:
•Leerlaufluft-Regulierschraube ①
Arbeitsschritte
HINWEIS:
Zur Optimierung des Kraftstoff-Flusses bei einem nur geringfügig geöffneten Gasschieber wurde die Leerlaufluft-Regulierschraube jeder Maschine im Werk individuell eingestellt. Leerlaufluft-Regulierschraube vor dem Einstellen leicht bis zum Anschlag hineindrehen und die Anzahl der Umdrehungen zählen. Diese Zahl als werkseitige Anzahl der Umdrehungen notieren.
•Leerlaufluft-Regulierschraube leicht bis zum Anschlag hineindrehen.
•Leerlaufluft-Regulierschraube um die angegebene Anzahl von Umdrehungen herausdrehen.

Leerlaufluft-Regulierschraube einstellen
Um 2 1/2–3 1/2 Umdrehungen herausdrehen (Beispiel)
LEERLAUFDREHZAHL EINSTELLEN
- Motor starten und warmlaufen lassen.
- Anschließen:
•Drehzahlmesser
(am Zündkabel)
- Einstellen:
•Leerlaufdrehzahl

CONTRÔLE ET RÉGLAGE DU JEU DE SOUPAPES VENTILSPIEL KONTROLLIEREN UND EINSTELLEN
INSP ADJ

Étapes du réglage:
- Leerlaufluft-Regulierschraube einstellen. Siehe unter "LEERLAUFLUFT-REGULIERSCHRAUBE EINSTELLEN".
- Leerlaufeinstellschraube ① hinein- oder herausdrehen, bis die vorgeschriebene Leerlaufdrehzahl erreicht ist.
Leerlaufdrehzahl erhöhen → Leerlaufeinstellschraube ① hineindrehen ⓐ.
Leerlaufdrehzahl verringern → Leerlaufeinstellschraube ① heraus- drehen ⑥.

Induktivdrehzahlmesser YU-8036-B/90890-03113

Leerlaufdrehzahl 1.300–1.500 U/min.
VENTILSPIEL KONTROLLIEREN UND EINSTELLEN
HINWEIS:
- Das Ventilspiel sollte bei kaltem Motor eingestellt werden.
- Der Kolben muß sich im Verdichtungstakt im oberen Totpunkt befinden, um das Ventilspiel messen oder einstellen zu können.
1. Demontieren:
•Sitz
•Kraftstofftank
Siehe unter "SITZ, KRAFTSTOFF-TANK UND SEITENDECKEL" in KAPITEL 4.
2. Demontieren:
•Zündkerze
•Ventildeckel (Einlaßseite) ①
•Ventildeckel (Auslaßseite) ②
•O-Ring
3. Demontieren:
• Zündeinstell-Verschlußschraube ①
•Kurbelwellen-Verschlußschraube ②
•O-Ring
4. Check:
-Valve clearance
CONTRÔLE ET RÉGLAGE DU JEU DE SOUPAPES VENTILSPIEL KONTROLLIEREN UND EINSTELLEN
INSP ADJ

4. Contrôler:
- Jeu de soupapes
Nicht vorschriftsmäßig → Einstellen.

Ventilspiel (kalt)
Einlaßventil
0,08–0,12 mm
Auslaßventil
0,10–0,14 mm
Arbeitsschritte
•Die Kurbelwelle mit einem Schraubenschlüssel im Uhrzeigersinn drehen.
•T.D.C.-Markierung ① auf dem Rotor auf die feste Markierung ⑥ auf dem Kurbelgehäuse ausrichten, wenn sich der Kolben im Verdichtungstakt im oberen Totpunkt befindet.
- Ventilspiel mit Hilfe einer Fühlerlehre ① messen.
Nicht vorschriftsmäßig → Ventilspiel einstellen.
5. Régler:
- Jeu de soupapes
Étapes du réglage:
- Kontermutter ① lösen.
- Einstellschraube ③ mit Ventileinstell-Werkzeug ② hinein- oder herausdrehen, bis das vorgeschriebene Ventilspiel eingestellt ist.
Einstellschraube hineindrehen →
Ventilspiel kleiner.
Einstellschraube herausdrehen →
Ventilspiel größer.

Ventileinstellwerkzeug YM-8035/90890-01311
- Ventileinstell-Werkzeug festhalten, damit sich die Einstellschraube nicht mitdrehen kann, und Kontermutter festziehen.

Kontermutter 8 Nm (0,8 m • kg)

CONTRÔLE ET RÉGLAGE DU JEU DE SOUPAPES VENTILSPIEL KONTROLLIEREN UND EINSTELLEN
INSP ADJ

- Mesurer le jeu de soupapes.
-
Si le jeu est incorrect, répéter les étapes ci-dessus jusqu'à obtention du jeu correct.
-
Ventilspiel messen.
- Falls Spiel nicht korrekt eingestellt ist, obige Schritte wiederholen, bis das vorgeschriebene Spiel eingestellt ist.
6. Installer:
•O-Ringe ① New
•Kurbelwellen-Verschlußschraube ②
• Zündeinstell-Verschlußschraube ③


HINWEIS:
O-Ringe mit Lithiumfett bestreichen.
7. Montieren:
•O-Ringe ① New
•Ventildeckel (Auslaßseite) ②
•Ventildeckel (Einlaßseite) ③


HINWEIS:
O-Ringe mit Lithiumfett bestreichen.
8. Montieren:
•Zündkerze 13 Nm (1,3 m · kg)
●Kraftstofftank 10 Nm (1,0 m · kg)
●Sitz 7 Nm (0,7 m · kg)
Siehe unter "SITZ, KRAFTSTOFF-TANK UND SEITENDECKEL" in KAPITEL 4.
SPARK ARRESTER CLEANING (For USA)
WARNING
- Sicherstellen, daß Krümmer und Schalldämpfer abgekühlt sind, bevor der Funkenlöscher gereinigt wird.
-
Motor beim Reinigen der Auspuffanlage nicht starten.
-
Demontieren:
•Schraube (Funkenlöscher) ①
- Déposer:
- Pare-étincelles ①
Funkenlöscher aus dem Schalldämpfer herausziehen.
- Nettoyer:
- Pare-étincelles
Funkenlöscher vorsichtig ausklopfen und anschließend mit einer Drahtbürste alle Kohleablagerungen beseitigen.
- Montieren:
•Funkenlöscher
Funkenlöscher in den Schalldämpfer hineinschieben und auf die Bohrungen für die Schrauben ausrichten.
•Schraube (Funkenlöscher)
10 Nm (1,0 m · kg)
EC360000
CHASSIS
EC361012
BRAKE SYSTEM AIR BLEEDING (TT-R125LW)

WARNING
Die Anlage muß entlüftet werden, wenn: •die Anlage zerlegt wurde, •ein Schlauch gelöst oder erneuert wurde, •der Flüssigkeitsstand sehr niedrig ist, •die Anlage nicht einwandfrei funktioniert. Eine nicht korrekt durchgeführte Entlüftung kann zur Verminderung der Bremsleistung führen.
- Demontieren:
•Hauptbremszylinder-Verschlußdeckel
-Membran
- Entlüften:
•Bremsflüssigkeit
Arbeitsschritte
a. Ausgleichsbehälter mit der empfohlenen Bremsflüssigkeit befüllen. Darauf achten, daß keine Flüssigkeit verschüttet wird und der Ausgleichsbehälter nicht überläuft.
b. Membran einsetzen.
c. Durchsichtigen Kunststoffschlauch ② fest auf Entlüftungsschraube ① aufstekken.
d. Freies Schlauchende in Auffangbehälter führen.
e. Den Bremshebel mehrmals langsam betätigen.
f. Den Bremshebel ziehen und in dieser Stellung halten.
g. Die Entlüftungsschraube lockern und den Bremshebel bis zum Anschlag bewegen.
h. Die Entlüftungsschraube festziehen, danach den Handbremshebel loslassen.

Entlüftungsschraube 6 Nm (0,6 m • kg)
i. Schritte (e) bis (h) solange wiederholen, bis sich keine Luftblasen mehr im Kunststoffschlauch befinden.
NOTE:
Kann die Anlage nicht zufriedenstellend entlüftet werden, sollte die Bremsflüssigkeit einige Stunden ruhen. Den Entlüftungsvorgang erst wiederholen, wenn die winzigen Luftblasen verschwunden sind.
j. Ausgleichsbehälter bis zur Markierung auffüllen.
WARNING
Nach dem Entlüften der Bremsanlage die Bremse auf einwandfreie Funktion prüfen.
3. Montieren:
-Membran
●Hauptbremszylinder-Verschlußdeckel
VORDERRADBREMSE EINSTELLEN TT-R125
1. Kontrollieren:
•Handbremshebelspiel ⓐ
Nicht vorschriftsmäßig → Einstellen.

Handbremshebelspiel ⓐ 10–15 mm
2. Einstellen:
●Handbremshebelspiel
Arbeitsschritte
- Kontermuttern ① lösen.
- Kontermuttern drehen, bis sich das freie Spiel @ innerhalb des vorgeschriebenen Wertes befindet.
- Kontermuttern festziehen.
HINWEIS:
Zur Feineinstellung die Kontermutter ② am Handbremshebel lösen und Einstellung mit Hilfe des Einstellers ③ vornehmen.
ACHTUNG:
Nach dem Einstellen des freien Spiels am Handbremshebel darf die Bremse nicht schleifen.

- Handbremshebelspiel ⓐ Nicht vorschriftsmäßig → Einstellen.

Handbremshebelspiel ⓐ 2–5 mm
2. Einstellen:
●Handbremshebelspiel
Arbeitsschritte
- Kontermuttern ① lösen.
- Einsteller ② hinein- oder herausdrehen, bis das vorgeschriebene Spiel @ eingestellt ist.
- Kontermuttern festziehen.
ACHTUNG:
Nach dem Einstellen des freien Spiels am Handbremshebel darf die Bremse nicht schleifen.
RÉGLAGE DU FREIN ARRIÈRE
1. Contrôler:
HINTERRADBREMSE EINSTELLEN
1. Kontrollieren:
- Bremspedalspiel ⓐ Nicht vorschriftsmäßig → Einstellen.

Bremspedalspiel ⓐ 20–30 mm
2. Einstellen:
•Bremspedalspiel
Arbeitsschritt
Einsteller ① hinein- oder herausdrehen, bis das vorgeschriebene Spiel ② eingestellt ist.
ACHTUNG:
Nach dem Einstellen des freien Spiels am Bremspedal darf die Bremse nicht schleifen.
BRAKE PEDAL HEIGHT ADJUSTMENT/FRONT BRAKE PAD INSPECTION AND REPLACEMENT (TT-R125LW)
INSP ADJ


BREMSPEDAL-HÖHE EINSTELLEN
- Kontrollieren:
- Bremspedal-Höhe ⓐ Nicht vorschriftsmäßig → Einstellen.

Bremspedal-Höhe ⓐ 1 mm
- Einstellen:
•Bremspedal-Höhe
Arbeitsschritte
- Kontermutter ① lösen.
- Einstellschraube ② hinein- oder herausdrehen, bis die vorgeschriebene Pedalhöhe @ eingestellt ist.
- Kontermutter wieder festziehen.
VORDERRAD-BREMSBELÄGE KONTROLLIEREN UND ERNEUERN (TT-R125LW)
- Ausbauen:
•Schraube
- Kontrollieren:
- Bremsbelagstärke @ Unvorschriftsmäßig → Komplett erneuern.

Bremsbelagstärke ⓐ
Standard
4,0 mm 0,8 mm
- Erneuern:
•Bremsbelagplatte
Schritte zum Austausch der Bremsbeläge
•Bremssattel-Halteschraube ① demontieren.
- Bremssattel ② im Gegenuhrzeigersinn ④ nach oben drehen.
• Die Bremsbeläge ③ austauschen.

- Einen durchsichtigen Schlauch ④ an die Entlüftungsschraube ⑤ anschließen und das Ende in einen geeigneten Behälter führen.
- Entlüftungsschraube lösen und Bremssat-telkolben hineindrücken.
ACHTUNG:
Die abgelassene Bremsflüssigkeit nicht wiederverwenden.
•Die Entlüftungsschraube festziehen.

Entlüftungsschraube 6 Nm (0,6 m • kg)
- Bremssattel ⑥ und Bremssattel-Halteschraube ⑦ montieren.
HINWEIS:
Bremssattel-Halteschraube vor dem Einbau mit Lithiumfett bestreichen.

Bremssattel-Halteschraube 22 Nm (2,2 m • kg)
4. Prüfen:
- Bremsflüssigkeitsstand Siehe unter "BREMSFLÜSSIGKEITS- STAND KONTROLLIEREN" in KAPI- TEL 3.
5. Kontrollieren:
- Funktion des Bremspedals Weich oder schwammig → Bremsanlage entlüften. Siehe unter "HYDRAULISCHE BREMSANLAGE ENTLÜFTEN".
VORDERRAD-BREMSBELÄGE KONTROLLIEREN (TT-R125)
1. Kontrollieren:
•Trommelbremsbelag-Stärke
Arbeitsschritte
- Den Handbremshebel vollständig ziehen und gezogen halten.
- Kontrollieren, ob sich der Verschleißanzeiger ① innerhalb des vorgeschriebenen Bereichs @ befindet.
Grenzwert überschritten → Bremsbelag erneuern.
Siehe unter "VORDERRAD UND VORDER-RADBREMSE" in KAPITEL 5.
REAR BRAKE SHOE INSPECTION/BRAKE FLUID LEVEL INSPECTION (TT-R125LW)/SPROCKETS INSPECTION
INSP ADJ


•Trommelbremsbelag-Stärke
Arbeitsschritte
- Bremspedal vollständig herunterdrücken und in dieser Stellung halten.
- Kontrollieren, ob sich der Verschleißanzeiger ① innerhalb des vorgeschriebenen Bereichs @ befindet.
Grenzwert überschritten →
Bremsbelag erneuern.
Siehe unter "HINTERRAD UND HINTERRADBREMSE" in KAPITEL 5.
BREMSFLÜSSIGKEITSSTAND KONTROLLIEREN (TT-R125LW)
- Hauptbremszylinder so drehen, daß sich die Oberseite in waagerechter Stellung befindet.
- Kontrollieren:
•Bremsflüssigkeitsstand
Niedrig → Bremsflüssigkeit auffüllen.
@Minimalstand-Markierung

Empfohlene Bremsflüssigkeit DOT 4
WARNING
•Nur Bremsflüssigkeit der empfohlenen Spezifikation verwenden. Andere Produkte können zu verminderter Bremsleistung führen.
- Nur Bremsflüssigkeit der gleichen Sorte nachfüllen. Die Mischung unterschiedlicher Sorten kann die Bremsleistung vermindern.
- Beim Nachfüllen von Bremsflüssigkeit darauf achten, daß kein Wasser und keine Verunreinigungen in den Hauptbremszylinder gelangen.
- Darauf achten, daß keine Bremsflüssigkeit auf lackierte Flächen gelangt. Sollte dies dennoch geschehen, sofort abwischen.
KETTENRÄDER KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
- Kettenradzähne ⓐ
Übermäßiger Verschleiß → Erneuern.
HINWEIS:
Kettenräder und Antriebskette als Satz erneuern.

•Kettenschloß-Clip
•Kettenschloß ①
•Antriebskette ②
2. Reinigen:
- Antriebskette Antriebskette in Kerosin eintauchen und so viel Schmutz wie möglich abbürsten. Anschließend Antriebskette aus Kerosinbad entnehmen und trocknen lassen.
3. Messen:
- Antriebsketten-Länge (10 Glieder) ⓐ Nicht vorschriftsmäßig → Erneuern.

Antriebsketten-Länge (10 Glieder)
4. Kontrollieren:
- Antriebsketten-Steifheit @ Antriebskette reinigen und einölen und gemäß Abbildung halten. Steifheit → Antriebskette erneuern.
5. Montieren:
•Antriebskette ①
•Kettenschloß ②
•Kettenschloß-Clip ③
New
ACHTUNG:
Kettenschloß-Clip unbedingt gemäß Abbildung montieren.
@Antriebsketten-Drehrichtung

Antriebsketten-Schmiermittel SAE 10W-30 Motoröl oder geeignete Kettenschmiermittel
ANTRIEBSKETTEN-DURCHHANG
- Geeigneten Ständer unter dem Motor plazieren, um Hinterrad anzuheben.
- Kontrollieren:
•Antriebsketten-Durchhang ⓐ
Durchhang in der Mitte zwischen Ausgangswelle und Hinterachse kontrollieren.
Nicht vorschriftsmäßig → Einstellen.

Antriebsketten-Durchhang 35–50 mm
HINWEIS:
Vor dem Kontrollieren und/oder Einstellen des Antriebsketten-Durchhangs das Hinterrad mehrmals drehen und den Durchhang an mehreren Stellen kontrollieren, um den Punkt mit dem geringsten Durchhang zu finden. Antriebsketten-Durchhang kontrollieren und/oder einstellen, wenn sich die Antriebskette am Punkt mit dem geringsten Durchhang befindet.
- Einstellen:
•Antriebsketten-Durchhang
Arbeitsschritte
●Hinterachsmutter ① lösen.
- Beide Kettenspanner ② um den gleichen Betrag ⓐ drehen und in der gleichen Position am Stopper ausrichten, bis der Antriebsketten-Durchhang innerhalb des vorgeschriebenen Wertes liegt.
ACHTUNG:
Ein zu geringer Antriebsketten-Durchhang belastet den Motor und andere wichtige Teile. Deshalb den Antriebsketten-Durchhang laut Vorschrift einstellen.
- Achsmutter bei heruntergedrückter Antriebskette festziehen.

Achsmutter 60 Nm (6,0 m • kg)

- Leichtgängigkeit der Teleskopgabel Vorderradbremse betätigen und Tele-skopgabel eintauchen.
Schwergängigkeit/Undichtigkeit →
Gabel reparieren oder erneuern.
HINTERRADSTOSSDÄMPFER KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
●Funktion der Hinterradschwinge
Anormale Geräusche/Schwergängigkeit → Drehpunkte schmieren oder reparieren.
Beschädigung/Undichtigkeit → Erneuern
HINTERRADSTOSSDÄMPFER- FEDERVORSPANNUNG EINSTELLEN
- Geeigneten Ständer unter dem Motor plazieren, um Hinterrad anzuheben.
- Demontieren:
•Linken Seitendeckel
- Lösen:
- Kontermutter ①
- Einstellen:
•Federvorspannung
(durch Drehen des Einstellers ②)
Federung härter → Federvorspannung erhöhen.
(Einsteller ② hin- eindrehen.)
Federung weicher → Federvorspannung verringern.
(Einsteller ② her- ausdrehen.)

Federlänge (Einbaulänge) ⓐ
Standardlänge Einstellbereich
165 mm 155–175 mm
NOTE:
- Vor dem Einstellen alle Verschmutzungen um die Kontermutter und den Einsteller herum beseitigen.
- Die Einbaulänge der Feder ändert sich bei jeder Umdrehung des Einstellers um 1,5 mm.
ACHTUNG:
Niemals versuchen, den Einsteller über die Maximum- oder Minimum-Einstellung hinaus zu drehen.
5. Festziehen:
•Kontermutter
42 Nm (4,2 m · kg)
6. Montieren:
•Linken Seitendeckel
7 Nm (0,7 m · kg)
REIFENDRUCK PRÜFEN
1. Messen:
•Reifendruck
Nicht vorschriftsmäßig → Einstellen.

Standard-Reifendruck 100 kPa (1,0 bar)
HINWEIS:
●Reifendruck bei kalten Reifen prüfen.
- Lockere Reifenhalter verursachen ein Durchrutschen der Reifen auf den Felgen bei niedrigem Reifendruck.
- Ein schrägstehendes Reifenventil zeigt an, daß sich der Reifen auf der Felge bewegt hat.
- Falls ein schrägstehendes Reifenventil anzeigt, daß sich der Reifen auf der Felge bewegt hat, muß die Reifenstellung korrigiert werden.

SPOKES INSPECTION AND TIGHTENING
1. Inspect:
- Spokes ①
SPEICHEN KONTROLLIEREN UND SPANNEN
1. Kontrollieren:
- Speichen ①
Verbiegung/Beschädigung → Erneuern.
Lose Speichen → Spannen.
2. Spannen:
•Speichen
| Vorderrad 2 Nm (0,2 m · kg) | |
| Hinterrad 3 Nm (0,3 m · kg) |
HINWEIS:
Sicherstellen, daß die Speichen vor und nach der Einfahrperiode nachgespannt werden. Speichenspannung nach Probefahrt kontrollieren.
VÉRIFICATION DES ROUES
1. Examiner:
Rad anheben und drehen.
Übermäßiger Schlag → Erneuern.
2. Examiner:
- Jeu de roulement
Jeu → Remplacer.
2. Kontrollieren:
•Radlagerspiel
Vorhandenes Spiel → Erneuern.
CONTRÔLE ET RÉGLAGE DE LA TÊTE DE FOURCHE
- Geeigneten Ständer unter dem Motor plazieren, um Vorderrad anzuheben.
2. Kontrollieren:
•Lenkwelle
Die Gleitrohre am unteren Ende umfassen und die Teleskopgabel hin und her bewegen.
Spiel → Lenkkopf einstellen.

CONTRÔLE ET RÉGLAGE DE LA TÊTE DE FOURCHE LENKKOPF KONTROLLIEREN UND EINSTELLEN
INSP ADJ

3. Contrôler:
- Leichtgängigkeit der Lenkung Lenker hin und her bewegen.
Schwergängigkeit → Ringmutter einstellen.
4. Régler:
- Startnummernblech und Chokezung demontieren.
- Lenker und obere Gabelbrücke demontieren.
●Sicherungsscheibe ① demontieren. - Obere Ringmutter ② und Gummischeibe ③ demontieren.
- Untere Ringmutter ④ mit Hilfe des Haken- schlüssels ⑤ lockern.

- Untere Ringmutter ⑥ mit Hilfe des Haken- schlüssels ⑦ festziehen und Lenker mehrmals nach rechts und links einschla- gen.
HINWEIS:
Den Drehmomentschlüssel im rechten Winkel zum Hakenschlüssel ansetzen.

Untere Ringmutter (erstes Festziehen) 38 Nm (3,8 m • kg)
- Untere Ringmutter eine Umdrehung lokkern.
- Untere Ringmutter mit Hilfe des Haken- schlüssels wieder festziehen.
WARNING
Ringmutter nicht übermäßig festziehen.

Ringmutter (endgültiges Festziehen) 20 Nm (2,0 m • kg)
- Lenkwelle durch Drehen von Anschlag zu Anschlag kontrollieren. Falls schwergängige Stellen vorhanden sind, Lenkwelle demontieren und Lenkkopflager kontrollieren.
- Gummischeibe ⑧, obere Ringmutter ⑨ und Sicherungsscheibe ⑩ montieren.
HINWEIS:
- Obere Ringmutter festziehen, bis sie die Gummischeibe berührt.
- Sicherstellen, daß die Zungen der Sicherungsscheibe in den Nuten sitzen. Falls die Nuten nicht aufeinander ausgerichtet sind, die obere Ringmutter festziehen, bis die Nuten fluchten.
- Obere Gabelbrücke ⑪, Lenkschaftmutter ⑫, Abdeckkappe ⑬, Lenker ⑭, Lenkerhalter (oben) ⑮, Chokezug-Befestigungsmutter ⑯ und Startnummernblech ⑰ montieren.
HINWEIS:
- Bei der Montage des oberen Lenkerhalters muß die Markierung @ in Fahrtrichtung zeigen.
- Schlauchende des Kraftstoff- Entlüftungsschlauchs ⑱ in die Bohrung an der Chokezug-Halterung führen.
ACHTUNG:
Zuerst die Schrauben auf der Vorderseite des Lenkerhalters festziehen, und anschließend die Schrauben auf der Rückseite festziehen.

Klemmbolzen (obere Gabelbrücke)
25 Nm (2,5 m • kg)
Lenkwellenmutter
110 Nm (11,0 m • kg)
Oberer Lenkerhalter
23 Nm (2,3 m • kg)
Chokezug-Befestigungsmutter 1 Nm (0,1 m • kg)
Startnummernblech
7 Nm (0,7 m • kg)
LUBRICATION
Um eine einwandfreie Funktion aller Bauteile sicherzustellen, muß die Maschine während der Montage, nach der Einfahrperiode und nach jedem Rennen abgeschmiert werden.
①Alle Kabelzüge
②Brems- und Kupplungshebel-Drehzahpfen
③Schalthebelachse
④Fußrastenachse
⑤ Kontaktfläche zwischen Gasdrehgriff und Lenker
⑥Antriebskette
⑦Rohrführung der Gaszugumlenkung
⑧Gaszugende
⑨Brems- und Kupplungsseilzugenden (Nur Kupplungsseilzugende bei TT-R125LW)
An allen gezeigten Stellen Yamaha Seilzug-Schmiermittel oder gleichwertiges Schmiermittel verwenden.
B SAE 10W-30 Motoröl oder geeignetes Ketten-schmiermittel verwenden.
©Alle gezeigten Stellen mit einem qualitativ hochwertigen, leichten Lithiumfett abschmieren.

Abbrand/Beschädigung → Erneuern.
•Isolatorfuß-Farbe ②
Normale Färbung: mittleres bis helles rehbraun.
Abnormale Färbung → Motor kontrollieren.
HINWEIS:
Wenn der Motor mehrere Stunden lang bei niedriger Drehzahl läuft, wird der Isolatorfuß der Zündkerze rußig, auch wenn sich Motor und Vergaser in gutem Zustand befinden.
- Messen:
•Elektrodenabstand ⓐ
Drahtlehre oder Fühlerlehre verwenden.
Nicht im Sollbereich → Korrigieren.

Elektrodenabstand 0,6–0,7 mm
Standard-Zündkerze CR7HSA (NGK)
U22FSR-U (DENSO)
-
Zündkerze gegebenenfalls mit Zündkerzenreiniger reinigen.
-
Serrer:
•Bougie
- Vor der Montage der Zündkerze Dichtfläche und Oberfläche der Zündkerze reinigen.
- Zuerst Zündkerze per Hand hineindrehen ⓐ, und anschließend mit dem vorgeschriebenen Drehmoment ⓑ festziehen.
EC400000
ENGINE
EC4R0000
SEAT, FUEL TANK AND SIDE COVERS


Extent of removal:
① Seat removal
② Fuel tank removal
SITZ, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENDECKEL
Demontage-Arbeiten:
① Sitz demontieren
③ Seitendeckel demontieren

② Kraftstofftank demontieren
④ Startnummernblech demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |||
| Vorbereitung für den Ausbau | SITZ, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENDECKEL DEMONTIERENKraftstoffhahn in Stellung“OFF”drehen. | ||||
![]() | 1 Sitz 12 Lufthutze (links und rechts) 23 Kraftstoffleitung 1 An Kraftstofftank-Seite demontieren.4 Befestigungsband 15 Schraube (Kraftstofftank) 26 Kraftstofftank 17 Linker Seitendeckel 18 Rechter Seitendeckel 19 Startnummernblech | ||||
| 1 | |||||
MUFFLER


① Schalldämpfer demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |||
| Vorbereitung für den Ausbau | SCHALLDÄMPFER DEMONTIE-RENRechter Seitendeckel Siehe unter "SITZ, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENDECKEL". | ||||
| max | 1 Schraube (Funkenlöscher) 32 Funkenlöscher 13 Mutter (Schalldämpfer) 24 Schraube (Schalldämpfer) 15 Schalldämpfer | 1 | |||
CARBURETOR


| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | VERGASER DEMONTIERENKraftstofftank Siehe unter “SITZ, KRAFTSTOFFTANKUND SEITENDECKEL”. | |||
| 1 | 1 | Kraftstoffleitung | 1 | |
| 2 Überlaufschlauch | 1 | |||
| 3 Belüftungsschlauch 2 | ||||
| 4 Chokeschieber 1 | ||||
| 5 Vergaserdeckel 1 | ||||
| 6 | Klemme (Luftfilter-Anschlußteil) | 1 | Schraube lockern (Luftfilter-Anschlußteil). | |
| 7 | Klemme (Vergaser-Anschlußteil) | 1 | Schrauben lockern (Vergaser-Anschlußteil). | |
| 8 | Vergaser | 1 |
EC468000
CARBURETOR DISASSEMBLY

Extent of removal:
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| 1 | 1234567891011121314151617181920 | VERGASER ZERLEGENGaszug 1Drosselventil 1 Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”.Düsennadel-Satz 1Vergaserdeckel 1Chokeschieber 1Schwimmerkammer 1Schwimmerachse 1Schwimmer 1Nadelventil 1Hauptdüsen-Dichtscheibe 1Nadelventilsitz-Halter 1NadelventilsitzHauptdüse 1Hauptdüsenstock 1LeerlaufdüseLeerlaufluftdüse 1Leerlaufluftdüse 2Leerlaufluft-RegulierschraubeLeerlaufeinstellschraubeLeerlaufanreicherung 1 | 1111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111 |

In großen Höhenlagen ist der atmosphärische Druck niedriger. Dadurch kann das Kraftstoffgemisch zu fett werden, was zu Problemen wie verrußten Zündkerzen und schlechtem Ansprechverhalten bei hohen Motordrehzahlen führen kann. Eine spezielle Hauptdüse ① für große Höhenlagen (Nr.102,5, Teilenr. 620-1423A-71-A0) ist für diesen Einsatzbereich erhältlich.
DEMONTAGEPUNKTE
Drosselventil
1. Demontieren:
•Drosselventil ①
•Feder (Drosselventil) ②
•Vergaserdeckel ③
•Gaszug ④
HINWEIS:
Feder (Drosselventil) zusammendrücken und Gaszug demontieren.
Leerlaufluft-Regulierschraube
1. Demontieren:
•Leerlaufluft-Regulierschraube ①
HINWEIS:
Zur Optimierung des Kraftstoff-Flusses bei einem nur geringfügig geöffneten Gasschieber wurde die Leerlaufluft-Regulierschraube jeder Maschine im Werk individuell eingestellt. Leerlaufluft-Regulierschraube vor dem Demontieren leicht bis zum Anschlag hineindrehen und die Anzahl der Umdrehungen zählen. Diese Zahl als werkseitige Anzahl der Umdrehungen notieren.

•Vergaser Verschmutzung → Reinigen.
HINWEIS:
- Ein Lösungsmittel auf Kraftstoffbasis zum Reinigen verwenden. Alle Bohrungen und Düsen mit Druckluft ausblasen.
-
Niemals einen Draht verwenden.
-
Examiner:
•Hauptdüse ①
●Hauptdüsenstock ②
•Leerlaufdüse ③
HINWEIS:
- Ein Lösungsmittel auf Kraftstoffbasis zum Reinigen verwenden. Alle Bohrungen und Düsen mit Druckluft ausblasen.
- Niemals einen Draht verwenden.
Nadelventil
- Kontrollieren:
•Nadelventil ①
•Nadelventilsitz ②
Rillenbildung ⓐ → Erneuern.
Staub ⓑ → Reinigen.
HINWEIS:
Nadelventil und Nadelventilsitz immer komplett erneuern.

- Freigängigkeit Stick → Reparieren oder erneuern.
HINWEIS:
Drosselventil ① in den Vergaser hineinschieben und auf Freigängigkeit prüfen.
Düsennadel
1. Kontrollieren:
•Düsennadel ①
Verbiegung/Verschleiß → Erneuern.
- Clip-Nut
Spiel/Verschleiß → Erneuern.
- Clip-Position

Standard-Clip-Position Nut Nr.2
Kraftstoffstand
1. Messen:
•Kraftstoffstand ⓐ
Nicht vorschriftsmäßig → Einstellen.

Kraftstoffstand 6,0–7,0 mm
Unterhalb der Schwimmerkammer-Dichtfläche
Arbeitsschritte
- Kraftstoffstandmesser ① an die Schwimmerkammer anschließen.

Kraftstoffstandmesser YM-1312-A/90890-01312
- Kraftstoffstandmesser senkrecht neben die Schwimmerkammer-Dichtfläche halten.
•Die Ablaßschraube lockern. - Kraftstoffstand mit dem Kraftstoffstandmesser messen.
HINWEIS:
Vergaser und Kraftstoffstandmesser müssen sich beim Messen des Kraftstoffstands in senkrechter Stellung befinden.
●Falls der Kraftstoffstand nicht korrekt ist, Nadelventilsitz und Nadelventil prüfen.
●Falls ein Bauteil verschlissen ist, beide Teile erneuern.
- Falls beide Bauteile in Ordnung sind, kann der Schwimmerstand durch leichtes Biegen des Schwimmerhabels ⑥ eingestellt werden.
•Kraftstoffstand erneut messen.

Beschädigung → Erneuern.
Leerlaufanreicherung
1. Kontrollieren:
-Membran ①
•Feder ②
- Deckel ③
Risse (Membran)/Beschädigung →
Erneuern.
ASSEMBLAGE ET REPOSE
Carburateur
1. Installer:
•Diaphragme ①
•Ressort ②
- Cache ③
-Vis ④

•Leerlaufeinstellschraube ①
•Leerlaufluft-Regulierschraube ②
Folgende Montagepunkte beachten
•Leerlaufluft-Regulierschraube leicht bis zum Anschlag hineindrehen.
- Leerlaufluft-Regulierschraube um die Anzahl der Umdrehungen herausdrehen, die vor dem Demontieren notiert wurde.

Leerlaufluft-Regulierschraube
2 1/2-3 1/2
(Beispiel)
3. Montieren:
•Leerlaufluftdüse 1 ①
•Leerlaufluftdüse 2 ②
CARBURETOR
ENG


CARBURATEUR VERGASER
ENG

4. Installer:
•Leerlaufdüse ①
•Hauptdüsenstock ②
•Hauptdüse ③
•Nadelventilsitz ④
●Nadelventilsitz-Halter ⑤
•Hauptdüsen-Dichtscheibe ⑥
5. Montieren:
•Nadelventil ①
•Schwimmer ②
•Schwimmerachse ③
HINWEIS:
- Nach der Montage des Nadelventils in der Schwimmerkammer, Schwimmerkammer am Vergaser montieren.
●Schwimmer auf Leichtgängigkeit prüfen.
6. Montieren:
•Dichtung
•Schwimmerkammer ①
•Schraube (Schwimmerkammer) ②
7. Montieren:
•Feder ①
- Chokeschieber ②
(am Chokezug ③)
8. Montieren:
•Düsennadel-Satz ①
●Nadelhalter ②
(am Drosselventil ③)
HINWEIS:
Die Nasen ⓐ auf dem Drosselventil auf die Nuten ⓑ im Nadelhalter ausrichten.
CARBURETOR
ENG


CARBURATEUR VERGASER
ENG

9. Installer:
Feder zusammendrücken und Gaszug anschließen.
Nase zwischen den Vergaser-Verbindungsschlitzen montieren.
2. Serrer:
• Schraube(Vergaser-Verbindungsteil) ①
●Schraube (Luftfilter-Anschlußteil) ②

CARBURATEUR VERGASER
ENG

3. Installer:
•Vergaserdeckel ①
- Chokeschieber ②
- Belüftungsschlauch ③
- Überlaufschlauch ④
•Kraftstoffleitung ⑤
HINWEIS:
Schlitz ⓐ des Drosselventils auf den Dorn ⓑ des Vergasers ausrichten.
4. Régler:
•Leerlaufdrehzahl Siehe unter "LEERLAUFDREHZAHL EINSTELLEN" in KAPITEL 3.
CYLINDER HEAD
CYLINDER HEAD SIDE COVER AND TAPPET COVER


Demontage-Arbeiten: ① Zylinderkopfdeckel und Ventildeckel demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| Vorbereitung für den Ausbau | ZYLINDERKOPFDECKEL UND VENTILDECKEL DEMONTIE-REN Sitz und Kraftstofftank Siehe unter Schalldämpfer Vergaser Siehe unter “VERGASER”. C.D.I.-Einheit Vom Rahmen demontieren. | “SITZ, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENDECKEL” section. Siehe unter “SCHALLDÄMPFER”. | |
| 1 | Motorhalterung | ||
| 2 | Z ünderkeze | 1 | |
| 3 | Zylinderkopfdeckel Ventildeckel | 1 | |
| 4 | 2 | ||
| 5 Kurbelwellen-Verschlußschraube 1 | |||
| 6 | Zundeinstell-Verschlußschraube | 1 |
CYLINDER HEAD

Demontage-Arbeiten: ① Zylinderkopf demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| ZYLINDERKOPF DEMONTIE-REN | |||
| 1 Schraube (Nockenwellenkettenrad) 1 | |||
| 2 Schraube (Steuerkettenspanner-Deckel) | |||
| 3 | Steuerkettenspanner | Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. | |
| 4 | Dichtung | 1 | |
| 5 | Nockenwellen-Kettenrad | 1 | |
| 6 | Zylinderkopf | 1 | |
| 7 | P a hülse | 2 | |
| 8 | Dichtung | 1 | |

- "I"-Markierung (auf feste Markierung am Kurbelgehäuse)
Arbeitsschritte
- Kurbelwelle gegen den Uhrzeigersinn mit einem Schraubenschlüssel drehen.
- "I"-Markierung Ⓐ auf dem Lichtmaschinenrotor auf die feste Markierung ⓑ am Kurbelgehäuse ausrichten. Wenn die "I"-Markierung auf die feste Markierung am Kurbelgehäuse ausgerichtet ist, befindet sich der Kolben im oberen Totpunkt (T.D.C.).
HINWEIS:
Um sicherzustellen, daß sich der Kolben im oberen Totpunkt befindet, muß die Markierung © auf dem Nockenwellen-Kettenrad auf die feste Markierung ⓐ auf dem Zylinderkopf gemäß Abbildung ausgerichtet werden.
2. Desserrer:
•Nockenwellenkettenrad-Schraube ①
HINWEIS:
Rotormutter mit einem Schraubenschlüssel halten und Schraube demontieren.
3. Déposer:
●Schraube (Steuerkettenspanner-Dekkel) ①
•Schraube (Steuerkettenspanner) ②
•Steuerkettenspanner ③

• Schraube (Nockenwellen-Kettenrad) ①
•Nockenwellen-Kettenrad ②
HINWEIS:
Steuerkette mit einem Draht @ sichern, damit sie nicht ins Kurbelgehäuse fallen kann.
5. Demontieren:
•Schrauben (Zylinderkopf)
•Zylinderkopf
HINWEIS:
- Alle Schrauben nacheinander zuerst um 1/4 Umdrehung lösen und anschließend alle Schrauben entfernen.
- Beim Lösen der Schrauben mit Schraube Nummer eins beginnen.
PRÜFEN
Zylinderkopf
1. Entfernen:
- Kohleablagerungen (aus den Brennräumen) Einen abgerundeten Schaber verwenden.
HINWEIS:
Keine scharfkantigen Werkzeuge verwenden, um Beschädigungen oder Kratzer zu vermeiden:
•Zündkerzengewinde
•Ventilsitze
2. Kontrollieren:
•Zylinderkopf Kratzer/Beschädigung → Erneuern.
3. Kontrollieren:
•Zylinderkopf-Verzug Grenzwert überschritten → Planschleifen.
Arbeitsschritte
•Lineal und Fühlerlehre auf den Zylinderkopf legen.
- Den Verzug messen.

- Ist die Verzugsgrenze überschritten, den Zylinderkopf planschleifen.
- Zylinderkopf mit Naßschleifpapier der Körnung Nr.400–600 planschleifen; dabei nach Planschleifmuster vorgehen.
HINWEIS:
Den Zylinderkopf mehrmals drehen, um einen gleichmäßigen Abschliff zu gewährleisten.
ASSEMBLAGE ET REPOSE
Culasse
- Installer:
•Goujon ①
●Joint ②
New
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE Zylinderkopf
- Montieren:
•Paßhülse ①
•Dichtung ②
New
- Installer:
•Culasse
•Zylinderkopf
•Kupferdichtung
•Schraube (Zylinderkopf)
| M8 22 Nm (2,2 m · kg) | |
| M6 10 Nm (1,0 m · kg) |
HINWEIS:
- YAMAHA-Dichtmasse Nr.1215 auf die Zylinderkopf-Schraubenenden auftragen, wie in der Abbildung gezeigt.
- Motoröl auf die Kontaktflächen der Schrauben (Zylinderkopf) und Kupferdichtungen auftragen.
- In der Abbildung gezeigte Anzugsreihenfolge beachten. Zylinderkopfschrauben schrittweise anziehen.

Quick gasket®: ACC-QUICK-GS-KT YAMAHA Bond n°1215: 90890-85505

Quick gasket® ACC-QUICK-GS-KT YAMAHA-Dichtmasse Nr.1215 90890-85505

•Steuerkette
•Nockenwellen-Kettenrad
Arbeitsschritte
- Kurbelwelle mit einem Schraubenschlüssel gegen den Uhrzeigersinn drehen.
- Markierung Ⓐ auf dem Lichtmaschinenrotor auf die feste Markierung ⓑ auf dem Kurbelgehäuse ausrichten.
- Markierung © auf dem Nockenwellen-Kettenrad auf die feste Markierung ⓐ auf dem Zylinderkopf ausrichten.
- Steuerkette ① über das Nockenwellen-Kettenrad ② legen und das Nockenwellen-Kettenrad an der Nockenwelle montieren.
HINWEIS:
Bei der Montage des Nockenwellen-Kettenrades muß die Steuerkette auf der Auslaßseite gestrafft werden.
ACHTUNG:
Die Stellung der Kurbelwelle darf bei der Montage der Nockenwelle nicht verändert werden, da es andernfalls zu Motorschäden oder einer ungenauen Ventilsteuerung kommt.
- Den Sicherungsdraht von der Steuerkette entfernen.
4. Montieren:
•Unterlegscheibe
●Schraube (Nockenwellen-Kettenrad)
HINWEIS:
Die Schraube (Nockenwellen-Kettenrad) vorläufig montieren.

•Steuerkettenspanner
Arbeitsschritte
•Die Druckstange vorsichtig mit den Fingern hineinschieben; einen dünnen Schraubendreher verwenden und die Druckstange im Uhrzeigersinn vollständig vorspannen.
- Dichtung ① und Steuerkettenspanner ② bei vollständig vorgespannter Druckstange montieren und Schrauben ③ mit dem vorgeschriebenen Drehmoment anziehen.

Schraube (Steuerkettenspanner) 10 Nm (1,0 m • kg)
- Schraubendreher entfernen, prüfen, ob die Druckstange herauskommt und Dichtung ④ und Deckelschraube ⑤ mit dem vorgeschriebenen Drehmoment festziehen.

Deckelschraube (Steuerkettenspanner) 8 Nm (0,8 m • kg)
6. Drehen:
•Kurbelwelle Mehrere Umdrehungen gegen den Uhr- zeigersinn
7. Kontrollieren:
- Rotor-Markierung "I" Auf feste Markierung auf dem Kurbelgehäuse ausrichten.
- Nockenwellen-Markierung
Auf feste Markierung auf dem Zylinder-
kop ausrichten.
Fehlerhafte Ausrichtung → Einstellen.
8. Festziehen:
•Schraube ①
20 Nm (2,0 m · kg)
HINWEIS:
Rotormutter mit einem Schraubenschlüssel festhalten und Schraube festziehen.
9. Check:
-Valve clearance
40 Nm (4.0 m · kg, 29 ft · lb)
9. Contrôler:
- Jeu de soupapes
Nicht vorschriftsmäßig → Einstellen.
Siehe unter "VENTILSPIEL KONTROLLIEREN UND EINSTELLEN" in KAPITEL 3.
10. Appliquer:
•Huile de moteur
•Zylinderkopfdeckel ②
10 Nm (1,0 m · kg)
12. Installer:
• Zündeinstell-Verschlußschraube ①
7 Nm (0,7 m · kg)
•Kurbelwellen-Verschlußschraube ②
7 Nm (0,7 m · kg)
13. Installer:
•Bougie
ARBRE À CAMES ET CULBUTEURS
Demontage-Arbeiten: ① Nockenwelle demontieren ② Kipphebel demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||||
| Vorbereitung für den Ausbau | NOCKENWELLE UND KIPPHE-BEL DEMONTIERENZylinderkopf | Siehe unter | ||||
![]() | 1 | Nockenwellenlager-Halter | 1 | |||
| 2 Kipphebelwelle (Einlaßseite) | 1 | -Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. | ||||
| 3 Kipphebelwelle (Auslaßseite) | 1 | |||||
| 4 | Nockenwelle | 1 | Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. | |||
| 5 Kipphebel (Einlaßseite) 1 | ||||||
| 6 | Kipphebel (Auslaßseite) | 1 | ||||

ARBRE À CAMES ET CULBUTEURS NOCKENWELLE UND KIPPHEBEL
ENG

PIÈCES À DÉPOSER
Axes de culbuteur
- Déposer:
- Axes de culbuteur
N.B.:
Kipphebelwellen-Ausbauwerkzeug ① mit Gewicht ② verwenden, um die Kipphebelwellen zu demontieren.

Austreib-Set
YU-1083-A
Kipphebelwellen-Ausbauwerkzeug
90890-01085
Gewicht
90890-01084
Arbre à cames
•Nockenwelle ①
•Nockenwellenlager ②
HINWEIS:
Eine M 8-Schraube ③ von passender Länge in das Gewinde am Ende der Nockenwelle hineindrehen und die Nockenwelle herausziehen.
PRÜFEN
Nockenwelle
- Kontrollieren:
•Nocken
Pitting-Bildung-Bildung/Riefen/Blaufärbung → Erneuern.
- Messen:
- Nockenhöhe ⓐ und ⓑ
Nicht vorschriftsmäßig → Erneuern.

Nockenhöhe-Grenzwert
Einlaß
① 25,851 mm
b 21,165 mm
Auslaß
Kipphebel und Kipphebelwellen
1. Kontrollieren:
•Nocken-Oberfläche ⓐ
•Einstellschrauben-Oberfläche ①
Verschleiß/Pitting-Bildung-Bildung/Riefen/Blauverfärbung → Erneuern.
Arbeitsschritte
- Innendurchmesser @ der Kipphebellager messen. Nicht vorschriftsmäßig → Erneuern.

Innendurchmesser (Kipphebel)
10,000–10,015 mm
- Außendurchmesser ⑥ der Kipphebelwellen messen. Nicht vorschriftsmäßig → Erneuern.

Außendurchmesser
(Kipphebelwelle)
9,981–9,991 mm
ASSEMBLAGE ET REPOSE
1. Appliquer:
- Molybdändisulfid (auf die Nocken der Nockenwelle und die Kipphebellager) - Motoröl (auf die Nockenwellenlager)
2. Montieren:
•Kipphebel
•Nockenwelle ①
3. Auftragen:
- Motoröl (auf die Kipphebelwelle)
4. Montieren:
•Kipphebelwelle

ARBRE À CAMES ET CULBUTEURS NOCKENWELLE UND KIPPHEBEL
ENG

5. Installer:
•Nockenwellenlager-Halter ①
•Schraube ②


10 Nm (1,0 m · kg)
VALVES AND VALVE SPRINGS


Demontage-Arbeiten: ① Ventile und Ventilfedern demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| Vorbereitung für den Ausbau | VENTILE UND VENTILFEDERN DEMONTIERENZylinderkopfNockenwelle und Kipphebel Siehe unter “NOCKENWELLE UND KIPPHEBEL”. | Siehe unter | |
| 1 | 1 Ventilkeile 4234 Einlaßventil5 Auslaßventil 26 Ventilschaftdichtung 27 | VentilfedertellerVentilfeder1Ventilfedersitz2 | 22Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. |

Undichtigkeit am Ventilsitz → Ventilkegel, Ventilsitz und Ventilsitzbreite prüfen.
Arbeitsschritte
- Ein Sauberes Lösungsmittel ① in die Einlaß- und Auslaßkanäle gießen.
- Prüfen, ob die Ventile richtig abdichten.
Am Ventilsitz ② sollte kein Lösungsmittel austreten.
2. Déposer:
Zum Ausbau der Ventilkeile einen Ventilfederspanner ② zwischen Ventilfederteller und Zylinderkopf ansetzen.

Ventilfederspanner YM-4019/90890-04019
3. Déposer:
- Ventilfederteller ①
- Ventilfeder ②
- Ventil ③
•Ventilschaftdichtung ④
•Ventilfedersitz ⑤
HINWEIS:
Alle Teile sorgfältig markieren, damit sie wieder in ihrer ursprünglichen Lage montiert werden können.

Ventilführungs-Innendurchmesser ⓐ – Ventilschaftdurchmesser ⓑ
Nicht vorschriftsmäßig → Ventilführung erneuern.

Ventilschaftspiel
Einlaß
0,010–0,037 mm
Auslaß
0,025–0,052 mm
- Erneuern:
•Ventilführung
Arbeitsschritte
HINWEIS:
Zur leichteren Demontage und Montage und um einen korrekten Sitz zu gewährleisten, den Zylinderkopf in einem Ofen auf 100 °C erwärmen.
- Ventilführung mit einem Ventilführungs-Ausbauwerkzeug ① demontieren.
- Neue Ventilführung mit Hilfe des Ventilführungs-Ausbauwerkzeuges und eines Ventilführungs-Einbauwerkzeuges montieren.
- Ventilführung nach der Montage mit einer Reibahle ② aufreiben, um das korrekte Ventilschaftspiel zu erzielen.

Ventilführungs-Ausbauwerkzeug
YM-4097/90890-04097
Ventilführungs-Einbauwerkzeug
YM-4098/90890-04098
Ventilführungs-Reibahle
YM-04099/90890-04099
HINWEIS:
Nach dem Auswechseln der Ventilführung den Ventilsitz nachschleifen.
3. Inspect:
-Valve face
•Ventilkegel
Pitting-Bildung/Verschleiß → Ventilkegel fräsen.
•Ventilschaftende
Verformung oder Durchmesser größer als restlicher Schaft → Erneuern.
4. Messen:
•Ventilteller-Stärke ⓐ
Nicht vorschriftsmäßig → Erneuern.

Ventilteller-Stärke
Einlaß
0,4–0,8 mm
Auslaß
0,8–1,2 mm
5. Messen:
•Ventilschaft-Schlag
Nicht vorschriftsmäßig → Erneuern.

Max. Ventilschaft-Schlag 0,01 mm
HINWEIS:
- Bei der Montage eines neuen Ventils immer die Ventilführung erneuern.
- Bei der Demontage oder Erneuerung des Ventils immer die Ventilschaftdichtung erneuern.
6. Éliminer:
•Kohleablagerungen
(von Ventilkegel und Ventilsitz)
7. Kontrollieren:
•Ventilsitze
Pitting-Bildung/Verschleiß → Ventilsitz neu fräsen.


8. Measure:
- Valve seat width ⓐ
- Ventilsitz-Breite @ Nicht vorschriftsmäßig → Ventilsitz neu fräsen.

Ventilsitz-Breite
Einlaß
0,9–1,1 mm
Auslaß
0,9–1,1 mm
Arbeitsschritte
- Preussisch Blau ⑥ auf Ventilkegel auftragen.
●Ventil im Zylinderkopf montieren. - Ventil durch die Ventilführung schieben und auf den Ventilsitz pressen, um einen deutlichen Abdruck zu erzielen.
- Ventilsitz-Breite messen. An den Kontaktstellen von Ventilsitz und Ventilkegel ist die blaue Farbe abgetragen.
- Falls der Ventilsitz zu breit, zu schmal oder nicht mittig ist, muß der Ventilsitz neu gefräst werden.
9. Roder:
•Ventilkegel
•Ventilsitz
HINWEIS:
Nach dem Neufräsen des Ventilsitzes oder der Erneuerung von Ventil und Ventilführung sollten Ventilsitz und Ventilkegel nachbearbeitet werden.
Arbeitsschritte
- Grobe Einschleifpaste auf Ventilkegel auftragen.
ACHTUNG:
Die Einschleifpaste darf keinesfalls in den Spalt zwischen Ventilschaft und Ventilführung gelangen.
- Molybdändisulfid auf den Ventilschaft auftragen.

Die besten Einschleifergebnisse lassen sich erzielen, wenn das Ventil während des Drehens zwischen den Händen vorsichtig auf den Ventilsitz geklopft wird.
- Feine Einschleifpaste auf Ventilkegel auftragen und die oben genannten Arbeitsschritte wiederholen.
HINWEIS:
Nach jedem Einschleifvorgang sicherstellen, daß die gesamte Einschleifpaste von Ventilkegel und Ventilsitz beseitigt wird.
- Preussisch Blau auf Ventilkegel auftragen.
●Ventil im Zylinderkopf montieren. - Ventil durch die Ventilführung schieben und auf den Ventilsitz pressen, um einen deutlichen Abdruck zu erzielen.
- Ventilsitz-Breite erneut messen. Falls die Ventilsitz-Breite nicht vorschriftsmäßig ist, Ventilsitz neu fräsen und Ventil erneut einschleifen.
Ressort de soupape
- Mesurer:
- Ventilfeder (ungespannte Länge) @ Nicht vorschriftsmäßig → Erneuern.

Ungespannte Länge (Ventilfeder)
Einlaß
32,55 mm
Auslaß
32,55 mm


2. Measure:
2,5°/1,4 mm (0,06 in)
Échappement:
2,5°/1,4 mm (0,06 in)
2. Messen:
●Federdruck bei Einbaulänge ⓐ
Nicht vorschriftsmäßig → Erneuern.
⑥Einbaulänge

Federdruck bei Einbaulänge Einlaß
14,0–16,1 kg bei 25,6 mm
Auslaß
14,0–16,1 kg bei 25,6 mm
3. Messen:
•Federneigungswinkel ⓐ
Nicht vorschriftsmäßig → Erneuern.

Federneigungswinkel-Grenzwert Einlaß
2,5°/1,4 mm
Auslaß
2,5°/1,4 mm
ASSEMBLAGE ET REPOSE
Valve
1. Appliquer:
(auf Ventilschaft und Ventilschaftdichtung)
2. Montieren:
New
•Ventilfedersitze ①
•Ventilschaftdichtungen ②
- Ventile ③
- Ventilfedern ④
•Ventilfederteller ⑤
HINWEIS:
- Sicherstellen, daß jedes Ventil an seiner ursprünglichen Stelle montiert wird.
- Ventilfedern mit der größeren Federteilung @ nach oben montieren.
⑥Kleinere Federteilung

Ventilfeder mit Ventilfederspanner ② zusammendrücken und Ventilkeile montieren.

Ventilfederspanner YM-4019/90890-04019
- Den sicheren Sitz der Ventilkeile auf dem Ventilschaft prüfen, indem mit einem Stück Holz leicht auf die Ventilschaftenden geklopft wird.
ACHTUNG:
Durch zu starkes Klopfen auf die Ventilschaftenden könnten die Ventile beschädigt werden.
CYLINDER AND PISTON


Demontage-Arbeiten: ① Zylinder demontieren ② Kolben demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | ZYLINDER UND KOLBEN DEMONTIERENZylinderkopf Siehe unter “ZYLINDERKOPF”. | |||
![]() | 1 | Steuerkettenführung (Auslaßseite) | 1 | |
| 2 | Zylinder/O-Ring | 1/1 | ||
| 3 | P a hülse | 2 | ||
| 4 | Dichtung | 1 | ||
| 5 | Kolbenbolzensicherung | 2 | ||
| 6 | Kolbenbolzen | 1 | -Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. | |
| 7 | Kolben | 1 | ||
| 8 | Kolbenring-Satz | 1 | Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. |

- Vor dem Ausbau der Kolbenbolzensicherung das Kurbelgehäuse mit einem sauberen Tuch oder Lappen abdecken, damit der Sicherungsring nicht hineinfallen kann.
- Vor der Demontage der Kolbenbolzen die Sicherungsring-Nuten und den Bereich um die Kolbenbolzenbohrung herum entgraten. Falls eine Kolbenbolzennut entgratet wurde, der Kolbenbolzen aber immer noch schwer zu demontieren ist, Kolbenbolzen-Ausbauwerkzeug ④ verwenden.

Kolbenbolzen-Austreiber YU-1304/90890-01304
ACHTUNG:
Der Kolbenbolzen darf nicht mit einem Hammer ausgetrieben werden.
Kolben ring
- Demontieren:
•Kolbenringe
HINWEIS:
Die Kolbenringenden auseinanderspreizen und gleichzeitig den Kolbenring über den Kolbenboden heben (siehe Abbildung).
INSPECTION
Cylindre et piston
- Examiner:
•Zylinder und Kolbenhemd Senkrechte Kratzer → Zylinder und Kolben erneuern.


2. Measure:
| ArbeitsschritteErster SchrittDie Zylinderbohrung “C” mit einem Innen-mikrometer messen.HINWEIS: ____Die Zylinderbohrung “C” sowohl parallel als auch im rechten Winkel zur Kurbelwelle messen. Anschließend den Durchschnitt der gemessenen Werte ermitteln. | |
| Zylinderbohrung“C” | 54,000–54,019 mm |
| Konizität “T” 0,05 | mm |
| Ovalität “R” 0,05 | mm |
| “C” = Maximum aus D_1 – D_6 | |
| “T” = Maximum aus D_1 oder D_2 –Maximum aus D_5 oder D_6 | |
| “R” = Maximum aus D_1 , D_3 oder D_5 –Minimum of D_2 , D_4 oder D_6 | |
| Werden die Grenzwerte überschritten, den Zylinder neu bohren oder erneuern und Kolben sowie Kolbenringe komplett erneuern.Zweiter SchrittMit einem Mikrometer den Durchmesser “P” des Kolbenhemds messen.@5 mm oberhalb der Kolbenunterkante. | |
| Kolbenhemd-Durchmesser “P” | |
| Standard 53,977–53,996 mm | |
| Werden die Grenzwerte überschritten, den Zylinder neu bohren oder erneuern und Kolben und Kolbenringe komplett erneuern.Dritter SchrittKolbenlaufspiel mittels folgender Formel ermitteln. | |
| Kolbenlaufspiel =Zylinderbohrung “C” –Kolbenhemd-Durchmesser “P” | |
| Kolbenlaufspiel0,020–0,026 mm: 0,15 mm | |
- Werden die Grenzwerte überschritten, den Zylinder neu bohren oder erneuern und Kolben und Kolbenringe komplett erneuern.
Axe de piston
1. Examiner:
- Kolbenbolzen Blauverfärbung/Riefen → Erneuern und Schmiersystem prüfen.
2. Mesurer:
- Kolbenbolzen-Außendurchmesser messen @. Werden die Grenzwerte überschritten, den Kolbenbolzen erneuern

Außendurchmesser (Kolbenbolzen)
14,991–15,000 mm
- Kolbenbolzenaugen-Durchmesser messen ⑥. Werden die Grenzwerte überschritten, den Kolben erneuern.

Innendurchmesser (Kolbenbolzenauge)
15,002–15,013 mm

Fühlerlehre verwenden.
Nicht im Sollbereich → Kolben und Kolbenringe komplett erneuern.
HINWEIS:
Kohleablagerungen aus den Kolbenringnuten und von den Kolbenringen entfernen, bevor das Ringnutspiel gemessen wird.
| Ringnutspiel | ||
| Standard | ||
| 1. Kom-pressi-onsring | 0,035–0,090 mm 0, | 12 mm |
| 2. Kom-pressi-onsring | 0,020–0,060 mm 0, | 12 mm |
2. Montieren:
•Kolbenring
(in den Zylinder)
HINWEIS:
Einen Kolbenring etwa 40 mm tief in den Zylinder schieben. Den Kolbenring so mit dem Kolbenboden in den Zylinder schieben, daß sich der Ring im rechten Winkel zur Zylinderbohrung befindet.
@40 mm
3. Messen:
•Stoßspiel
Nicht im Sollbereich→ Erneuern.
HINWEIS:
Das Stoßspiel des Expanderrings des Ölabstreifrings kann nicht gemessen werden. Falls die Abstreifringe des Ölabstreifrings übermäßiges Stoßspiel aufweisen, müssen alle drei Ringe erneuert werden.
![]() | Ringnutspiel | ||
| Standard | |||
| 1. Kom-pressi-onsring | 0,15–0,30 mm 0,4 | mm | |
| 2. Kom-pressi-onsring | 0,30–0,45 mm 0,55 | mm | |
| Ölab-streifring | 0,20–0,70 mm — | ||

Kolben-/Zylinder-Kombinationen
1. Kontrollieren:
•Zylinder-Markierung ⓐ
- Kolben und Zylinder entsprechend der folgenden Tabelle kombinieren.
| Zylinder-Markierung | Kolbenmarkierung (Farbe) |
| A A (rot) | |
| B B (orange) | |
| C C (grün) | |
| D D (violett) | |
| E E (blau) |
HINWEIS:
Beim Kauf eines Zylinders kann dessen Größe nicht bestimmt werden. Der Kolben muß gemäß der obigen Tabelle ausgewählt werden.

Kolbenring und Kolben
- Montieren:
•Kolbenringe (auf dem Kolben)
HINWEIS:
●Sicherstellen, daß sich bei der Montage des
2. Kompressionsrings die Herstellerbeschriftung oder Kolbenringgröße auf der Oberseite des Rings befindet.
- Kolben und Kolbenringe reichlich mit Motoröl versehen.
2. Montieren:
•1. Kompressionsring
•2. Kompressionsring
-Ölabstreifring
Die Kolbenringstöße gemäß Abbildung versetzen.
①: 1. Kompressionsring-Stoß
⑥: 2. Kompressionsring-Stoß
©: Ölabstreifring-Stoß (oberer Ring)
(d): Ölabstreifring-Stoß (unterer Ring)
3. Installer:
- Motoröl auf Kolbenbolzen, Kolbenringe und Kolben auftragen.
- Die Pfeilmarkierung ⓐ auf dem Kolben muß zur Auslaßseite des Motors weisen.
- Vor dem Einbau der Kolbenbolzensicherung das Kurbelgehäuse mit einem sauberen Tuch abdecken, damit der Sicherungsring nicht hineinfallen kann.
- Zum Demontieren der Kolbenbolzensicherungen einen kleinen Schraubendreher in Öffnung b einführen und die Sicherungen heraushebeln. ⑥.
4. Schmieren:
•Kolben
•Kolbenringe
•Zylinderlauffläche
HINWEIS:
Reichlich Motoröl auftragen.


•Dichtung (Zylinder) ②
New
2. Installer:
●Joint torique
New
•Cylindre ①
•Steuerkettenführung (Auslaßseite)
ACHTUNG:
- Den Zylinder mit einer Hand einbauen, mit der anderen Hand die Kolbenringe zusammendrücken.
- Steuerkette durch den Steuerketten-
schacht im Zylinder führen.
•Die Steuerkettenführung darf bei der Montage nicht beschädigt werden.
HINWEIS:
Nach der Montage die Leichtgängigkeit des Kolbens prüfen.
EC490000
KUPPLUNG UND PRIMÄRABTRIEBSZAHNRAD

KUPPLUNGSSCHEIBE UND REIBSCHEIBE
Demontage-Arbeiten: ① Kupplungsscheibe und Reibscheibe demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | KUPPLUNGSSCHEIBE UND REIBSCHEIBE DEMONTIERENMotoröl ablassen.Ölwannenschutz Siehe unter “MOTOR AUBAUEN”. | Siehe unter “MOTORÖL WECHSELN” in KAPITEL 3. | ||
| 1 | 1 Kickstarterkurbel 12 Kurbelgehäusedeckel (rechts) 13 Dichtung 14 P a\beta$ hülse 25 Kupplungsfeder 46 Druckplatte 17 Kugel 18 Reibscheibe 59 Kupplungsscheibe10 Mutter/Unterlegscheibe11 Druckstange 112 Druckplatte 1 | 41/11 | ||
EC498100
PRIMARY DRIVEN GEAR

Extent of removal:
① Primärabtriebszahnrad demontieren
② Primärantriebszahnrad demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
![]() | 1 Mutter (Kupplungsnabe) 12 Sicherungsscheibe 13 Kupplungsnabe4 Ausrückplatte5 Primärabtriebszahnrad6 Ausrückplatte7 Konische Federscheibe8 Mutter (Primärantriebszahnrad)9 Primärantriebszahnrad10 Einlegekeil | PRIMÄRABTRIEBSZAHNRAD DEMONTIEREN1111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111 | Spezialwerkzeug verwenden.Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”.Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. |
PUSH LEVER

① Ausrückhebel demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| AUSRÜCKHEBEL DEMONTIE-REN | |||
| 1 Kupplungszug 12 Ausrückhebel 13 Feder 14 Sicherungsring 15 Dichtring | 1 |

- Mutter ①
- Sicherungsscheibe
• Kupplungsnabe ②
HINWEIS:
Lasche der Sicherungsscheibe geradebiegen und Kupplungshalter ③ verwenden, um die Kupplungsnabe festzuhalten.

Universal-Kupplungshalter YM-91042/90890-04086
A Nur USA und CDN
B Außer USA und CDN
Primärantriebszahnrad
1. Demontieren:
• Mutter (Primärantriebszahnrad) ①
• Primärantriebszahnrad ②
HINWEIS:
- Einen zusammengefalteten Lappen oder eine Aluminumplatte zwischen die Zähne des Primärantriebszahnrades und des Primärabtriebszahnrades stecken.
• Die Zähne der Zahnräder nicht beschädigen.
PRÜFEN
Kupplungsgehäuse und Kupplungsnabe
1. Kontrollieren:
- Kupplungsgehäuse ① Risse/Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
- Kupplungsnabe ② Riefen/Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
Primärabtriebszahnrad
1. Kontrollieren:
- Umfangsspiel Spiel vorhanden → Erneuern.
- Zandrad-Zähne ⓐ Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.

•Kupplungsfederhöhe ⓐ
Nicht vorschriftsmäßig → Federn komplett erneuern.

Kupplungsfederhöhe
33 mm
Disque de friction
1. Mesurer:
- Reibscheibenstärke Nicht vorschriftsmäßig → Reibscheiben komplett erneuern. An allen vier Punkten messen.

Reibscheibenstärke
2,92–3,08 mm
Kupplungsscheibe
1. Messen:
- Kupplungsscheiben-Verzug Grenzwert überschritten → Kupplungsscheiben komplett erneuern. Eine Planscheibe ① und eine Fühlerlehre ② verwenden.

Verzugsgrenze
0,2 mm
Ausrückhebel
1. Kontrollieren:
●Ausrückhebel ① Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.

Verschleiß/Beschädigung/Verbiegung → Erneuern.
Primärantriebszahnrad
1. Kontrollieren:
- Primärantriebszahnrad Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
ASSEMBLAGE ET REPOSE
Levier de poussée
1. Installer:
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE Ausrückhebel
1. Montieren:
•Ausrückhebel ①
HINWEIS:
•Lithiumfett auf Dichtlippe auftragen.
- Motoröl auf Ausrückhebel auftragen.
Primärantriebszahnrad
1. Montieren:
•Einlegekeil
•Primärantriebszahnrad ①
•Anlaufscheibe ②
●Mutter (Primärantriebszahnrad) ③
•Primärabtriebszahnrad ④
70 Nm (7,0 m · kg)
HINWEIS:
- Primärabtriebszahnrad mit der Markierung @ nach außen montieren.
- Einen zusammengefalteten Lappen oder eine Aluminumplatte ⑤ zwischen die Zähne des Primärantriebszahnrades und des Primärabtriebszahnrades stecken.

•Konische Federscheibe ①
•Ausrückplatte ②
•Primärabtriebszahnrad ③
•Ausrückplatte ④
•Kupplungsnabe ⑤
2. Montieren:
•Sicherungsscheibe
New
●Mutter (Kupplungsnabe) ①
60 Nm (6,0 m · kg)
HINWEIS:
Kupplungshalter ② verwenden, um die Kupplungsnabe festzuhalten.

Universal-Kupplungshalter YM-91042/90890-04086
A Nur USA und CDN
BAußer USA und CDN
- Umbiegen:
●Sicherungsscheiben-Lasche
4. Montieren:
•Reibscheibe ①
•Kupplungsscheibe ②
HINWEIS:
- Kupplungsscheiben und Reibscheiben im Wechsel auf der Kupplungsnabe montieren, wobei die erste und letzte Scheibe jeweils eine Reibscheibe ist.
- Motoröl auf die Reibscheiben und die Kupp-lungsscheiben auftragen.
- Kupplungsscheiben-Nase @ mit einem Versatz von etwa 90° zur Nase der vorhergehenden Scheibe montieren. Im Uhrzeigersinn vorgehen, bis alle Kupplungsscheiben montiert sind.
Motoröl auf Kugel auftragen.
6. Installer:
-Druckstange 1 ①
-Druckplatte ②
•Anlaufscheibe ③
●Mutter (Druckstange 1) ④
7. Installer:
-Druckplatte ①
•Kupplungsfeder ②
•Schraube (Kupplungsfeder) ③
6 Nm (0,6 m · kg)
HINWEIS:
- Pfeilmarkierung ⓐ auf der Druckplatte auf die Stanzmarkierung ⓑ auf der Kupplungs-nabe ausrichten.
- Schrauben schrittweise über Kreuz festziehen.
8. Contrôler:
- Ausrückhebel ausrichten Ausrückhebel in Pfeilrichtung drücken und sicherstellen, daß die Markierungen aufeinander ausgerichtet sind → Einstellen.
① Markierung auf dem Ausrückhebel
⑥ Markierung auf dem Kurbelgehäuse

•Ausrückhebel ausrichten
Arbeitsschritte
●Sicherungsmutter ① lösen.
- Druckstange 1 ② im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis die Markierungen aufeinander ausgerichtet sind.
- Druckstange 1 gegen Mitdrehen sichern, und Sicherungsmutter mit dem vorgeschriebenen Drehmoment festziehen.
●Sicherungsmutter ① festziehen.

Sicherungsmutter 8 Nm (0,8 m • kg)
10. Installer:
•Paßhülsen
- Dichtung (rechter Kurbelgehäusedekkel) New
•Kurbelgehäusedeckel (rechts)
- Schrauben (rechter Kurbelgehäusedekkel) 10 Nm (1,0 m · kg)
HINWEIS:
- YAMAHA-Dichtmasse Nr.1215 auf die Schrauben des rechten Kurbelgehäusedekkels auftragen, wie in der Abbildung gezeigt.
•Die Schrauben schrittweise über Kreuz festziehen.

Quick gasket® ACC-QUICK-GS-KT YAMAHA-Dichtmasse Nr.1215 90890-85505
11. Montieren:
●Kickstarterkurbel ①
●Mutter (Kickstarterkurbel) ②
50 Nm (5,0 m · kg)
HINWEIS:
Kickstarterkurbel so montieren, daß ein Abstand von 5–10 mm @ zwischen der Kickstarterkurbel und dem rechten Kurbelgehäuse-deckel besteht.
OIL PUMP


Demontage-Arbeiten: ① Ölpumpe demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | ÖLPUMPE DEMONTIERENKupplung und Primärantriebs-zahnrad | Siehe unter “KUPPLUNG UND PRI-MÄRABTRIEBSZAHNRAD”. | ||
| 1 | 1 Zentrifugalfilter 12 Ölpumpen-Antriebsrad 13 Ölpumpe (komplett) 14 Dichtung 15 | Ölpumpensieb | 1 |
OIL PUMP DISASSEMBLY

Demontage-Arbeiten: ① Ölpumpe zerlegen
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| 1 | ÖLPUMPE ZERLEGEN1Sicherungsring 12Ölpumpen-Abtriebszahnrad 13Konische Federscheibe 14Sicherungsring 15Unterlegscheibe 16Ölpumpen-Abdeckung 17Stift 28Ölpumpenwelle 19Stift 110Innenrotor 111Außenrotor 112Ölpumpengehäuse 1 |
INSPECTION
Oil pump
1. Inspect:
-Ölpumpe-Antriebsrad
-Ölpumpe-Abtriebsrad
-Ölpumpengehäuse
- Ölpumpen-Abdeckung
Risse/Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
2. Messen:
•Radialspiel A
(zwischen dem Innenrotor ① und dem Außenrotor ②)
•Radialspiel B
(zwischen dem Außenrotor ② und dem Ölpumpengehäuse ③)
Grenzwert überschritten → Ölpumpe komplett erneuern.
•Rotor-Laufspiel C
(zwischen dem Pumpengehäuse ③ und den Rotors ① ②)
Grenzwert überschritten → Ölpumpe komplett erneuern.

Radialspiel zwischen dem Innen- rotor und dem Außenrotor ^A
0,15 mm
Radialspiel zwischen dem Außen- rotor und dem Ölpumpenge- häuse B
0,06–0,10 mm
Rotor-Laufspiel C
0,06–0,10 mm
Filtre rotatif
1. Examiner:
●Filtre rotatif
Risse/Beschädigung → Erneuern.

-Ölpumpensieb
Risse/Beschädigung → Erneuern.
Verschmutzung → Herausgelaufenes
Öl entfernen.
ASSEMBLAGE ET REPOSE
Pompe à huile
1. Installer:
5 Nm (0,5 m · kg, 3,6 ft · lb)
N.B.:
- Ölpumpengehäuse ①
• Außenrotor ②
•Innenrotor ③
•Stift ④
-Ölpumpenwelle ⑤
•Stift ⑥
-Ölpumpen-Abdeckung ⑦
•Unterlegscheibe ⑧
●Sicherungsring ⑨ New
•Konische Federscheibe ⑩
-Ölpumpen-Abtriebsrad ⑪
●Sicherungsring ⑫ New
●Schrauben ⑬ 5 Nm (0,5 m · kg)
HINWEIS:
- Motoröl auf Außenrotor, Innenrotor und Ölpumpenwelle auftragen.
•Die konische Federscheibe gemäß Abbildung montieren.
2. Montieren:
-Ölpumpensieb
•Dichtung New
-Ölpumpe komplett
•Schrauben (Ölpumpe)
7 Nm (0,7 m · kg)
HINWEIS:
Kurbelwellen-Ölkanäle und komplette Ölpumpe mit Motoröl versorgen.
3. Montieren:
-Ölpumpen-Abtriebsrad ①
•Zentrifugalfilter ②
HINWEIS:
- Die Nut ⓐ des Ölpumpen-Antriebsrads muß bei der Montage zum Motor zeigen.
- Zentrifugalfilter mit der Nase ⑥ nach außen montieren.
- Nase des Zentrifugalfilters ⓑ auf die Nut © der Kurbelwelle ausrichten.
① Kickstarterwelle demontieren

② Schaltwelle demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | KICKSTARTERWELLE UNDSCHALTWELLE DEMONTIERENSchalthebel-Gelenk Siehe unter “MOTOR AUSBAUEN”.Kupplung Siehe unter “KUPPLUNG UND PRI-MÄRABTRIEBSZAHNRAD”. | |||
![]() | 1 Kickstarterwelle komplett 1 Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”.2 Sicherungsring 13 Unterlegscheibe 14 Kickstarter-Ritzel 15 Unterlegscheibe 16 Sicherungsring 17 Schaltwelle 18 Sicherungsring 19 R ückholfeder 110 Schraube (Kickstarter-Anschlag) 111 Kickstarter-Anschlag12 Feder13 Kickstarter-Zahnsegment1Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. | |||

AXE DE KICK ET ARBRE DE SÉLECTEUR KICKSTARTERWELLE UND SCHALTWELLE
ENG

PIÈCES À DÉPOSER
Axe de kick
- Déposer:
Rückholfeder ② an der Bohrung im Kurbelgehäuse aushängen.
Kickstarter-Zahnsegment
- Demontieren:
●Schraube (Kickstarter-Zahnsegment)
●Kickstarter-Zahnsegment ①
HINWEIS:
Schraube mit Hilfe eines T30 Bits lösen.
PRÜFEN
Kickstarterwelle und Zahnrad des Kickstarter-Zahnsegments
- Kontrollieren:
- Leichtgängigkeit des Zahnrades des Kickstarter-Zahnsegments. Schwergängigkeit → Erneuern.
- Kontrollieren:
-Kickstarterwelle ① Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
Zahnrad des Kickstarter-Zahnsegments und Kickstartererritzel
- Kontrollieren:
- Zahnrad des Kickstarter-Zahnsegments ① - Kickstartererritzel ② - Zähne @ Verschleiß/Beschädigung → Erne
Kickstarterritzel-Clip
- Messen:
- Kickstarterritzel-Clip Friktionskraft (Rückholfeder) Nicht vorschriftsmäßig → Erneuern. Dynamometer ① verwenden.

Kickstarterritzel-Clip Friktionskraft 0,65–1,35 kg

AXE DE KICK ET ARBRE DE SÉLECTEUR KICKSTARTERWELLE UND SCHALTWELLE
ENG

Arbre de sélecteur
1. Examiner:
•Schaltwelle ①
Verbiegung/Beschädigung → Erneuern.
•Feder ②
Bruch → Erneuern.
Kickstarter-Anschlag
1. Kontrollieren:
●Kickstarter-Anschlag ①
Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
•Rückholfeder ②
Bruch → Erneuern.
ASSEMBLAGE ET REPOSE
Étoile de sélection
1. Installer:
●Ressort de torsion ③
N.B.:
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE Kickstarter-Zahnsegment
1. Montieren:
- Kickstarter-Zahnsegment ①
●Schraube (Kickstarter-Zahnsegment) ②

12 Nm (1,2 m · kg)
HINWEIS:
- Kerbe Ⓐ auf dem Kickstarter-Zahnsegment auf Stift ⓑ auf der Schaltnocke ausrichten.
●Schraube mit Hilfe eines T30 Bits festziehen.
Kickstarter-Anschlag
1. Montieren:
●Kickstarter-Anschlag ①
●Schraube (Kickstarter-Anschlag) ②
10 Nm (1,0 m · kg)
•Rückholfeder ③

HINWEIS:
Kickstarter-Anschlag-Rolle auf den Schlitz im Kickstarter-Zahnsegment ausrichten.

AXE DE KICK ET ARBRE DE SÉLECTEUR KICKSTARTERWELLE UND SCHALTWELLE
ENG

Arbre de sélecteur
- Installer:
•Ressort de torsion ①
N.B.:
•Lithiumfett auf Dichtlippen am Schaltwellenende Clinke Kurbel gehäusehälfte auftragen.
•Federenden am Anschlag einhängen ②.
Kickstarterwelle montieren
- Montieren:
•Zahnrad des Kickstarter-Zahnsegments ①
-Unterlegscheibe ②
●Rückholfeder ③
(an Kickstarterwelle ④)
HINWEIS:
Sicherstellen, daß der Anschlag ⓐ der Rückholfeder in der Bohrung ⓑ auf der Kickstarterwelle befestigt ist.
- Montieren:
•Federführung ①
HINWEIS:
Federführung in die Kickstarterwelle führen. Sicherstellen, daß die Nut ⓐ in der Federführung auf dem Anschlag der Rückholfeder befestigt ist.
- Montieren:
●Kickstarterwelle komplett ①
HINWEIS:
- Motoröl auf Kickstarterwelle auftragen.
-
Komplette Kickstarterwelle in das Kurbelgehäuse schieben. Sicherstellen, daß sich Clip ② und Kickstarterwellen-Anschlag ⑥ in den richtigen Positionen ①, ⑤ befinden.
-
Einhängen:
•Rückholfeder ①
HINWEIS:
Rückholfeder im Uhrzeigersinn drehen und in die entsprechende Bohrung ⓐ im Kurbelgehäuse einhängen.

AXE DE KICK ET ARBRE DE SÉLECTEUR KICKSTARTERWELLE UND SCHALTWELLE
ENG

Pignon libre de kick
1. Installer:
- Circlip ①
New
•Rondelle ②
●Sicherungsring ①
-Unterlegscheibe ②
●Kickstarterritzel ③
-Unterlegscheibe ④
●Sicherungsring ⑤
HINWEIS:
- Motoröl auf das gesamte Kickstarterritzel auftragen.
- Kickstarterritzel mit der flachen Seite nach außen montieren.
EC4L0000
CDI MAGNETO


Demontage-Arbeiten: ① Lichtmaschinenrotor demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| Vorbereitung für den Ausbau | LICHTMASCHINENROTOR DEMONTIERENSitz und Kraftstofftank Siehe unter“SITZ, KRAFTSTOFFTANKund SEITENDECKEL”.Motoröl ablassenAntriebsritzel-Deckel Siehe unter “MOTOR AUSBAUEN”. | ||
| 1 Lichtmaschinenrotor-Kabel 12 Kurbelgehäusedeckel (links) 13 Mutter (Rotor) 14 Rotor 15 Scheibenfeder 16 Aufnahmespule 17 Kabelführung 18 Stator | Spezialwerkzeug verwenden.Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. |

●Mutter (Rotor) ①
•Unterlegscheibe ②
Schwungradabzieher ③ verwenden.

Kupplungskorb-Halter YS-1880-A/90890-01701
- Demontieren:
•Rotor ①
Schwungradabzieher ② verwenden.

Schwungradabzieher YU-33270-B/90890-01362
INSPECTION
Magnéto CDI
•Rotor-Innenfläche ⓐ
- Stator-Außenfläche ⑥
Beschädigung → Kurbelwellenschlag und Kurbelwellenlager kontrollieren.
Lichtmaschinenrotor und/oder Stator gegebenenfalls erneuern.
Scheibenfeder
- Kontrollieren:
•Scheibenfeder ①
Beschädigung → Erneuern.
ASSEMBLAGE ET REPOSE
Magnéto CDI
•Kabelführung
●Schraube (Kabelführung) ②


●Aufnahmespule ③
●Schraube (Aufnahmespule)


- Kegelförmige Teile der Kurbelwelle und des Rotors reinigen.
- Bei der Montage der Scheibenfeder sicherstellen, daß sich ihre flache Seite ④ parallel zur Kurbelwellen-Mittellinie ⑤ befindet.
- Bei der Montage des Rotors die Nut des Rotors auf die Scheibenfeder ausrichten.
3. Installer:
●Rondelle plate ①
-Écrou (rotor) ②
80 Nm (8,0 m · kg, 58 ft · lb)
-Unterlegscheibe ①
●Mutter (Rotor) ②
80 Nm (8,0 m · kg)
Rotorhalter ③ verwenden.

Kupplungskorb-Halter YS-1880-A/90890-01701
4. Montieren:
•Paßhülse
•Dichtung New
•Kurbelgehäusedeckel (links)
• Schraube (linker Kurbelgehäusedeckel)
10 Nm (1,0 m · kg)
HINWEIS:
Schrauben schrittweise über Kreuz festziehen.
5. Anschließen:
●Lichtmaschinenrotor-Kabel
Siehe unter "KABELFÜHRUNG" in KAPITEL 2.
ENGINE REMOVAL

Demontage-Arbeiten: ① Motor ausbauen
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | MOTOR AUSBAUENMaschine durch Anbringung eines geeigneten Ständers unter dem Rahmen sicher abstellen.Sitz, Kraftstofftank und SeitendeckelVergaser Siehe unter “VERGASER”.SchalldämpferKupplungszug Von der Motorseite demontieren.ZündkerzensteckerLichtmaschinenrotor-Kabelabtrennen.Motoröl ablassen. | Siehe unter “SITZ, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENDECKEL”.Siehe unter “SCHALLDÄMPFER”.Siehe unter “MOTORÖL WECHSELN” in KAPITEL 3. |

| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| 1 | 1 Antriebsritzel-Deckel 12 Schraube (Antriebsritzel) 24 Antriebsritzel 15 Schalthebel-Gelenk 16 Kurbelwellenentlüftungsschlauch 17 Motorhalterung (oben) 18 Ölwannenschutz 19 Motorhalterung (vorne) 110 Motorbefestigungsschraube (hinten) 211 Motor | 1 | Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”.3 Antriebsritzel-Ha Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. |

40 Nm (4.0 m · kg, 29 ft · lb)
40 Nm (4.0 m · kg, 29 ft · lb)
40 Nm (4.0 m · kg, 29 ft · lb)
40 Nm (4.0 m · kg, 29 ft · lb)
●Engine bracket (upper) ⑦
40 Nm (4.0 m · kg, 29 ft · lb)
●Bolt (engine bracket) ⑨
40 Nm (4.0 m · kg, 29 ft · lb)
PIÈCES À DÉPOSER
Pignon menant
1. Déposer:
•Schraube (Antriebsritzel)
•Antriebsritzel-Halter ①
•Antriebsritzel ②
•Antriebskette ③
HINWEIS:
Antriebsritzel und Antriebskette demontieren.
Dépose du moteur
1. Déposer:
(An der linken Seite herausheben.)
HINWEIS:
Sicherstellen, daß alle Verbindungselemente, Schläuche und Kabel abgetrennt wurden.
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE
Motor einbauen
1. Einbauen:
- Motor ①
An der linken Seite in den Rahmen heben. - Motorbefestigungsschraube (hinten) ②
40 Nm (4,0 m · kg)
●Motorhalterung (vorne) ③
●Schraube (Motorhalterung) ④
40 Nm (4,0 m · kg)
●Motorbefestigungsschraube (unten) ⑤
40 Nm (4,0 m · kg)
●Motorbefestigungsschraube (vorne) ⑥
40 Nm (4,0 m · kg)
●Motorhalterung (oben) ⑦
●Motorbefestigungsschraube (oben) ⑧
40 Nm (4,0 m · kg)
•Schraube (Motorhalterung) ⑨
40 Nm (4,0 m · kg)
NOTE:
- Lithiumfett auf die Gewinde der Motorbefestigungsschrauben (hinten) ② auftragen.
•Die Motorhalterschraube (oben) festziehen ⑧, und dann die Schrauben (Motorbügel) ⑨ festziehen.
Schalthebel-Gelenk
1. Montieren:
•Schalthebel-Gelenk ①
•Schraube (Schalthebel-Gelenk) ②
10 Nm (1,0 m · kg)
HINWEIS:
Die Mitte @ des vordersten Punktes des Schalthebels auf den höchsten Punkt der Fuß-raste ausrichten.
Antriebsritzel
1. Montieren:
•Antriebsritzel ①
•Antriebskette ②
HINWEIS:
Antriebsritzel und Antriebskette montieren.
2. Montieren:
•Antriebsritzel-Halter ①
•Schraube (Antriebsritzel)
6 Nm (0,6 m · kg)
3. Montieren:
•Antriebsritzel-Deckel ①
●Schraube (Antriebsritzel-Deckel) ②
12 Nm (1,2 m · kg)
CRANKCASE, CRANKSHAFT AND BALANCER

KURBELGEHÄUSE, KURBELWELLE UND AUSGLEICHSWELLE
Demontage-Arbeiten:
① Kurbelgehäuse teilen
② Ausgleichswelle demontieren
③ Kurbelwelle demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | KURBELGEHÄUSE, KURBEL-WELLE UND AUSGLEICHSWELLE DEMONTIERENMotor Siehe unter “MOTOR AUSBAUEN”.KolbenPrimärantriebszahnrad Siehe unter“KUPPLUNG UND PRI-MÄRABTRIEBSZAHNRAD”.Kickstarterwelle komplettKickstarter-ZahnsegmentRotor und Stator Siehe unter “LICHTMASCHINENRO-TOR”. | Siehe unter “ZYLINDER UND KOLBEN”. |

| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| 1 Steuerkettenführung (Einlaßseite) 12 Steuerkette 13 Schraube [45 mm] 74 Schraube [55 mm] 15 Schraube [30 mm] 26 Kabelführung 17 Kupplungszug-Halter 18 Kurbelgehäuse (rechts) 19 Kurbelgehäuse (links) 110 Ausgleichswelle 111 Kurbelwelle 1 Spezialwerkzeug verwenden.12 Lager 3 Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. | Spezialwerkzeug verwenden.Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”.Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. |

•Schraube (Kurbelgehäuse)
•Kabelführung ①
•Kupplungszug-Halter ②
HINWEIS:
Alle Schrauben nacheinander um je 1/4 Umdrehung lösen; nachdem alle Schrauben gelöst sind, Schrauben entfernen.
2. Déposer:
•Kurbelgehäuse (rechts) ①
Kurbelgehäuse-Trennwerkzeug verwenden ②.

Kurbelgehäuse-Trennwerkzeug YU-1135-A/90890-01135
HINWEIS:
- Die Schrauben des Kurbelgehäuse-Trennwerkzeugs vollständig festziehen; das Werkzeug muß parallel zum Kurbelgehäuse ausgerichtet werden. Gegebenenfalls eine Schraube wieder etwas lösen, um das Werkzeug auszurichten.
- Während des Festziehens der Trennschraube abwechselnd auf den vorderen Motorvorsprung und die Getriebewellen klopfen.
ACHTUNG:
Mit einem weichen Hammer auf die Gehäusehälfte klopfen. Nur auf verstärkte Bereiche des Kurbelgehäuses klopfen. Nicht auf Paßfläche klopfen. Bedachtsam und vorsichtig arbeiten. Sicherstellen, daß die Gehäusehälften gleichmäßig getrennt werden. Falls eine Kante "hängenbleibt", Druck von der Trennschraube wegnehmen, das Werkzeug neu ausrichten und fortfahren. Falls sich die Gehäusehälften nicht trennen lassen muß geprüft werden, ob eine Gehäuseschraube oder -befestigung vergessen wurde. Keinesfalls rohe Kraft anwenden.

Kurbelgehäuse-Trennwerkzeug ② verwenden.

Kurbelgehäuse-Trennwerkzeug YU-1135-A/90890-01135
ACHTUNG:
Kurbelwelle nicht mit einem Hammer aus- treiben.
Roulement
1. Déposer:
- Roulement ①
N.B.:
- Lager aus dem Kurbelgehäuse demontieren, indem sein innerer Laufring hineingedrückt wird (siehe Abbildung).
- Demontiertes Lager nicht wiederverwenden.
INSPECTION
Steuerkette und Steuerkettenführung
1. Kontrollieren:
- Steuerkette Risse/Steifheit → Steuerkette und Nokkenwellen-Kettenrad komplett erneuern.
2. Kontrollieren:
- Steuerkettenführung Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.

- Motorvorsprung ⓑ, Kurbelgehäuse
Risse/Beschädigung → Erneuern.
2. Kontrollieren:
•Lager
Inneren Lagerlaufring mit einem Finger drehen.
Rauheit/festgefressen → Erneuern.
Vilebrequin
1. Mesurer:
•Max. Schlag ⓐ
- Pleuel-Axialspiel ⓑ
•Kurbelbreite ©
Grenzwert überschritten → Erneuern.
Meßuhr und Fühlerlehre verwenden.

Meßuhr und Zubehör YU-3097/90890-01252
![]() | Standard | |
| Max. Schlag | — 0,03 mm | |
| Axial-spiel | 0,15–0,45 mm 0,50 mm | |
| Kurbel-breite | 46,95–47,00 mm — |

Risse/Beschädigung → Erneuern.
ASSEMBLAGE ET REPOSE
Roulement
- Installer:
- Roulement ① New
(in Kurbelgehäuse (links und rechts))
HINWEIS:
Lager montieren, indem der äußere Lagerring gleichmäßig ins Kurbelgehäuse gepreßt wird.
Kurbelwelle
- Montieren:
•Kurbelwelle ①
Kurbelwellen-Montagewerkzeug ②, ③, ④, ⑤ verwenden.

Kurbelwellen-Montagewerkzeug
Kurbelwellen-Montagehülse ②
YU-90050/90890-01274
Kurbelwellen-Montagewerkzeug ③
YU-90050/90890-01275
Adapter ④
YU-90063/90890-01278
Distanzhülse ⑤
YM-91044/90890-04081
A Nur USA und CDN
BAußer USA und CDN
HINWEIS:
- Pleuelstange mit einer Hand im oberen Totpunkt halten und die Mutter des Montagewerkzeugs mit der anderen Hand drehen. Montagewerkzeug verwenden, bis die Kurbelwelle auf dem Lager aufsitzt.
- Vor der Montage der Kurbelwelle Paßflächen des Kurbelgehäuses reinigen.
ACHTUNG:
Keinen Hammer verwenden, um die Kurbelwelle einzutreiben.

Markierung ① auf dem Ausgleichswellen-Antriebszahnrad auf die Markierung ② auf dem Ausgleichswellen-Abtriebszahnrad ausrichten.
Kurbelgehäuse
1. Auftragen:
•Dichtmasse (auf die rechte Kurbelgehäusehälfte ①)

Quick gasket® ACC-QUICK-GS-KT YAMAHA-Dichtmasse Nr.1215 90890-85505
HINWEIS:
Paßflächen der Kurbelgehäusehälften (links und rechts) vor dem Auftragen der Dichtmasse reinigen.
2. Montieren:
- Paßhülse ① - Kurbelgehäusehälfte (rechts) (auf Kurbelgehäusehälfte (links))
HINWEIS:
- Rechte Kurbelgehäusehälfte auf die linke Kurbelgehäusehälfte aufsetzen. Vorsichtig mit einem weichen Hammer auf die Gehäusehälfte klopfen.
- Bei der Montage des Kurbelgehäuses sollte sich die Pleuelstange im oberen Totpunkt (TDC) befinden.

•Kabelführung ①
•Kupplungszug-Halter ②
•Schraube (Kurbelgehäuse) [45 mm] ③
10 Nm (1,0 m · kg)
●Schraube (Kurbelgehäuse) [55 mm] ④
10 Nm (1,0 m · kg)
●Schraube (Kurbelgehäuse) [30 mm] ⑤
10 Nm (1,0 m · kg)
HINWEIS:
- YAMAHA-Dichtmasse Nr.1215 auf die Kurbelgehäuse-Schrauben (45 mm) ③ auftragen, wie in der Abbildung gezeigt.
- Kurbelgehäuse-Schrauben schrittweise über Kreuz festziehen.

Quick gasket® ACC-QUICK-GS-KT YAMAHA-Dichtmasse Nr.1215 90890-85505
4. Contrôler:
- Kurbelwellen- und Getriebefunktion Schwergängigkeit → Reparieren.
5. Installer:
•Steuerkette ①
• Steuerkettenführung (Einlaßseite) ②
- Schraube (Steuerkettenführung, Ein-
laßseite) 10 Nm (1,0 m · kg)
GETRIEBE, SCHALTNOCKE UND SCHALTGABEL
Demontage-Arbeiten: ① Schaltnocke und Schaltgabel demontieren
② Eingangswelle und Ausgangswelle demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| Vorbereitung für den Ausbau | GETRIEBE, SCHALTNOCKE UND SCHALTGABEL DEMON-TIERENMotor Siehe unter “MOTOR AUSBAUEN”.Kurbelgehäuse teilen. | Siehe unter “KURBELGEHÄUSE, KUR-BELWELLE UND AUSGLEICHSWELLE”. | |
![]() | 1 Schaltgabel-Führungsstange 1 (kurz)2 Schaltgabel-Führungsstange 2 (lang)3 Schaltnocke 14 Schaltgabel 2 (C) 15 Schaltgabel 3 (R) 16 Schaltgabel 1 (L) 17 Eingangswelle 18 Ausgangswelle 19 Druckstange 2 110 Anlaufscheibe | 111111 | Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. |

•Eingangswelle ①
•Ausgangswelle ②
HINWEIS:
- Zum Demontieren vorsichtig mit einem weichen Hammer auf die Getriebe-Ausgangswelle klopfen.
- Komplette Getriebe-Ausgangswelle vorsichtig demontieren. Alle Teile sorgfältig markieren. Besondere Aufmerksamkeit muß der Lage und Richtung der Schaltgabeln gelten.
INSPECTION
Pignons
1. Examiner:
•Paßstift ⓐ
•Zahnrad-Zähne ⓑ
•Schaltgabel-Nut ©
Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
2. Contrôler:
- Leichtgängigkeit der Zahnräder Schwergängigkeit → Reparieren oder erneuern.
Tige de commande
1. Examiner:
- Tige de commande 2 ① Usure/endommagement/déformations → Remplacer.
Druckstange
1. Kontrollieren:
- Druckstange 2 ① Verschleiß/Beschädigung/Verbiegung → Erneuern.

Inneren Lagerlaufring mit einem Finger drehen.
Rauheit/festgefressen → Erneuern.
Schaltgabel und Schaltnocke
1. Kontrollieren:
•Schaltgabel ①
Verschleiß/Beschädigung/Kratzer → Erneuern.
2. Examiner:
•Tambour ①
●Schaltgabel-Führungsstange ②
Verbiegung/Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
3. Contrôler:
•Schaltgabel-Bewegung
Auf der Führungsstange.
Schwergängigkeit → Schaltgabel und/oder Führungsstange erneuern.
N.B.:
Im Falle einer defekten Schaltgabel muß nicht nur die Schaltgabel selbst, sondern auch die beiden Zahnräder erneuert werden, die sich neben der Schaltgabel befinden.

•Zahnrad 4. Gang (22Z.) ①
•Zahnrad 3. Gang (19Z.) ②
•Zahnrad 2. Gang (18Z.) ③
●Zahnrad 5. Gang (24Z.) ④
(auf der Eingangswelle ⑤)
HINWEIS:
- Molybdändisulfid auf den Innenring der Zahnräder auftragen.
- Das Zahnrad des 5. Ganges so montieren, daß die Messung @ 83,25–83,45 mm ergibt.
2. Installer:
-2e pignon mené (32T) ①
-5e pignon mené (21T) ②
-3e pignon mené (25T) ③
-4e pignon mené (23T) ④
- 1er pignon mené (37T) ⑤
Sur l'arbre secondaire ⑥.
N.B.:
•Zahnrad des 2. Ganges (32Z.) ①
•Zahnrad des 5. Ganges (21Z.) ②
•Zahnrad des 3. Ganges (25Z.) ③
•Zahnrad des 4. Ganges (23Z.) ④
•Zahnrad des 1. Ganges (37Z.) ⑤
(auf der Ausgangswelle ⑥)
HINWEIS:
Molybdändisulfid auf den Innenring der Zahn-räder auftragen.

•Anlaufscheibe ①
●Sicherungsring ②
(No text)
- Beim Einbau des Sicherungsrings darauf achten, daß die scharfkantige Seite ① nicht auf dem Anlaufscheibe und dem Zahnrad ② anliegt.
- Darauf achten, daß der Sicherungsring © korrekt in der Wellennut ⓐ sitzt.
4. Installer:
•Tige de commande 2
- Druckstange 2 (auf der Eingangswelle)
HINWEIS:
Motoröl auf die Druckstange 2 auftragen.
5. Installer:
●Anlaufscheibe ① (auf der Ausgangswelle)
6. Installer:
- Eingangswelle - Ausgangswelle - Beide Wellen gleichzeitig in der linken Kurbelgehäusehälfte montieren.
HINWEIS:
•Lithiumfett auf die Dichtlippe auftragen.
- Bei der Montage der Ausgangswelle im Kurbelgehäuse muß besonders darauf geachtet werden, daß die Dichtlippe des Kurbelgehäuse-Dichtrings nicht beschädigt wird.

Schaltnocke und Schaltgabel
1. Montieren:
•Schaltgabel 1 (L) ①
•Schaltgabel 2 (C) ②
●Schaltgabel 3 (R) ③
HINWEIS:
- Schaltgabel Nr.1 (L) mit dem 2. Getriebezahnrad und Schaltgabel Nr.3 (R) mit dem 4. Getriebezahnrad auf der Ausgangswelle einspuren.
- Schaltgabel Nr.2 (C) mit dem 3. Getriebezahnrad auf der Eingangswelle einspuren.
2. Montieren:
•Schaltnocke ①
HINWEIS:
Motoröl auf Schaltnocke auftragen.
3. Installer:
• Schaltgabel-Führungsstange 1 (kurz) ①
• Schaltgabel-Führungsstange 2 (lang) ②
HINWEIS:
- Motoröl auf die Führungsstangen auftragen.
- Darauf achten, daß die lange Führungsstange in die Schaltgabeln Nr.1 und Nr.3 und die kurze Führungsstange in Schaltgabel Nr.2 geschoben wird.
4. Kontrollieren:
•Gangwechsel-Funktion
- Getriebefunktion
Schwergängigkeit → Reparieren.
EC500000
CHASSIS
① Vorderrad demontieren
② Radlager demontieren
③ Bremsankerplatte demontieren und zerlegen
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| Vorbereitung für den Ausbau | VORDERRAD UND TROMMEL-BREMSEMaschine durch Anbringung eines geeigneten Ständers unter dem Motor sicher abstellen. | ||
↓ | 1 Bremszughalter 12 Bremzug 1 Zug zuerst am Hebel demontieren.3 Achsmutter 14 Radachse 15 Vorderrad 16 P a hülsen 17 Bremsankerplatte 18 Dichtring 19 Radlager 2 Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”.10 Distanztück 1 | ⚠️WARNUNG ____Die Maschine muß sicher stehen, damit sie nicht umfallen kann.____ |

| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| 3 | 11 Bremsbelag 212 Feder 213 Bremsnocken-Betätigungshebel 114 Verschleißanzeige 115 Bremsnocken 116 Bremsankerplatte 1 |

Radlager (falls erforderlich)
- Demontieren:
- Lager ①
HINWEIS:
Lager mit einem herkömmlichen Lageraustreiber ② demontieren.
PRÜFEN
Rad
- Messen:
- Max. Schlag Unvorschriftsmäßig → Reparieren/erneuern.

Maximal zulässiger Schlag Max. Höhenschlag ①: 2,0 mm Max. Seitenschlag ②: 2,0 mm
- Prüfen:
- Lager Inneren Lagerlaufring mit einem Finger drehen. Rauheit/Lager fest → Erneuern.
HINWEIS:
Lager, Dichtring und Paßhülse satzweise erneuern.
Radachse
- Messen:
- Radachsenbiegung Unvorschriftsmäßig → Erneuern. Meßuhr ① verwenden.

Maximal zulässige Achsbiegung 0,5 mm
HINWEIS:
Der Verzug ergibt sich aus der Hälfte des von der Meßuhr angezeigten Wertes.

WARNUNG
Niemals versuchen, eine verbogene Achse zu richten.

- Bremsbelag-Oberfläche Glasige Oberfläche → Anschleifen. Grobes Sandpapier verwenden.
HINWEIS:
Nach dem Anschleifen die Schleifpartikel mit einem Lappen abwischen.
2. Messen:
- Trommelbremsbelag-Stärke ⓐ Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
| Trommelbremsbelag-Stärke | ||
| Standard | ||
| 40 mm 2,0 mm | ||
HINWEIS:
Bremsbeläge und Federn immer komplett erneuern, auch wenn nur ein Belag die Grenzwert erreicht hat.
3. Mesurer:
- Bremstrommel-Innendurchmesser ^a Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
| Bremstrommel-Innendurchmes-ser | ||
| Standard | ||
| 110 mm 111 mm | ||
4. Kontrollieren:
- Bremstrommel-Oberfläche (innen) Öl/Kratzer → Entfernen.
| ÖI | Einen mit Verdünner oder einem Lösungsmittel getränkten Lappen verwenden. |
| Kratzer | Schmirgelleinen verwenden (vorsichtig und gleichmäßig polieren). |

Lithiumfett auf Bremsnocken auftragen.
- Prüfen:
- Bremsnocken-Betätigung Schwergängigkeit → Reparieren.
- Montieren:
•Verschleißanzeiger ①
HINWEIS:
Bei der Montage des Verschleißanzeigers auf der Bremsnockenwelle die Nase ④ des Verschleißanzeigers auf die Kerben ⑤ der Bremsnockenwelle ausrichten.
- Montieren:
•Bremsnocken-Betätigungshebel ①
10 Nm (1,0 m · kg)
HINWEIS:
Den Bremsnocken-Betätigungshebel in bezug auf die Stanzmarkierung ⓐ montieren, wie in der Abbildung gezeigt.
- Montieren:
•Federn ① New
- Bremsbacken ②
HINWEIS:
Lithiumfett auf Hebelachse auftragen.
WARNING
Niemals Fett auf die Bremsbeläge auftragen.



•Radlager ①
•Distanzstück ②
•Radlager ③
•Dichtring ④ New
HINWEIS:
- Bei der Montage Radlager und Dichtlippen mit Lithiumfett bestreichen.
- Radlager so montieren, daß die gekapselte Seite nach außen zeigt.
- Zum Eintreiben des Lagers eine Nuß entsprechender Größe verwenden.
- Linkes Radlager zuerst montieren.
- Dichtringe so einbauen, daß die Hersteller-beschriftung oder Teilenummer sichtbar bleibt.
ACHTUNG:
Niemals gegen den inneren Laufring des Lagers schlagen. Beim Eintreiben nur auf den äußeren Laufring einwirken.
2. Montieren:
•Bremsankerplatte
•Distanzhülse ①
HINWEIS:
Lithiumfett auf Dichtlippen auftragen.
3. Montieren:
•Vorderrad
HINWEIS:
Bei der Montage muß die Nut ⓐ auf der Bremsankerplatte auf die Nase ⓑ auf dem Gabeltauchrohr eingesetzt werden.
4. Installer:
- Axe de roue ①
4. Montieren:
- Radachse ①
45 Nm (4.5 m · kg, 32 ft · lb)
6. Install:
-Brake cable
Bremszug zuerst im Bremsnocken-Betätigungshebel montieren.
7. Installer:
- Handbremshebelspiel Siehe unter "VORDERRADBREMSE EINSTELLEN" IN KAPITEL 3.
FRONT WHEEL (TT-R125LW)

Demontage-Arbeiten: ① Vorderrad demontieren ② Radlager demontieren
③ Bremsscheibe demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | VORDERRAD DEMONTIERENMaschine durch Anbringungeines geeigneten Ständers unter dem Motor sicher abstellen. | |||
![]() | 1 Achsmutter 12 Unterlegscheibe 13 Radachse 14 Vorderrad 15 H ülse 26 Dichtring 27 Radlager 2 Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”.8 Distanztück 19 Bremsscheibe 1 | |||

Radlager (falls erforderlich)
- Demontieren:
•Lager ①
HINWEIS:
Lager mit einem herkömmlichen Lageraustreiber ② demontieren.
PRÜFEN
Rad
- Messen:
•Max. Schlag
Unvorschriftsmäßig → Reparieren/erneuern.

Maximal zulässiger Schlag
Max. Höhenschlag ①: 2,0 mm
Max. Seitenschlag ②: 2,0 mm
- Prüfen:
•Lager
Inneren Lagerlaufring mit einem Finger drehen.
Rauheit/Lager fest → Erneuern.
HINWEIS:
Lager, Dichtring und Paßhülse satzweise erneuern.
Radachse
- Messen:
•Radachsenbiegung
Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
Meßuhr ① verwenden.

Maximal zulässige Achsbiegung 0,5 mm
HINWEIS:
Der Verzug ergibt sich aus der Hälfte des von der Meßuhr angezeigten Wertes.
WARNING
Niemals versuchen, eine verbogene Achse zu richten.

Brake disc
1. Measure:
- Bremsscheibenschlag Die Meßuhr ① verwenden. Unvorschriftsmäßig → Felgenschlag prüfen. Falls im Sollbereich, die Bremsscheibe erneuern.

Max. Bremsscheibenverzug 0,15 mm
2. Messen:
•Bremsscheibenstärke @ Unvorschriftsmäßig → Erneuern.

Bremsscheiben-Mindeststärke
| Standard | |
| 3,0 mm 2,5 mm |
REMONTAGE ET INSTALLATION
Roue avant
1. Installer:
- Radlager ①
•Distanzstück ② - Radlager ③
•Dichtring ④
New
HINWEIS:
- Bei der Montage Radlager und Dichtlippen mit Lithiumfett bestreichen.
- Radlager so montieren, daß die gekapselte Seite nach außen zeigt.
- Zum Eintreiben des Lagers eine Nuß entsprechender Größe verwenden.
- Linkes Radlager zuerst montieren.
- Dichtringe so einbauen, daß die Hersteller-beschriftung oder Teilenummer sichtbar bleibt.
ACHTUNG:
Niemals gegen den inneren Laufring des Lagers schlagen. Beim Eintreiben nur auf den äußeren Laufring einwirken.
FRONT WHEEL (TT-R125LW)



45 Nm (4.5 m · kg, 32 ft · lb)
2. Installer:
•Bremsscheibe ①
●Schraube (Bremsscheibe) ②


12 Nm (1,2 m · kg)
HINWEIS:
Die Schrauben stufenweise über Kreuz festziehen.
3. Montieren:
•Hülse ①
HINWEIS:
•Die Dichtringlippen mit Lithiumfett bestreichen.
- Die längere Distanzhülse auf der Brems-scheibenseite ② montieren.
4. Montieren:
•Vorderrad
HINWEIS:
Die Bremsscheibe ① zwischen die Bremsbeläge ② führen.
5. Montieren:
- Radachse ①
6. Installer:
-Unterlegscheibe ①
- Achsmutter ②

45 Nm (4,5 m · kg)
① Bremsschlauch demontieren
② Bremssattel demontieren
③ Hauptbremszylinder demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | VORDERRADBREMSE DEMONTIERENMaschine durch Anbringung eines geeigneten Ständers unter dem Motor sicher abstellen.Bremsflüssigkeit ablassen. | |||
![]() | 1 Bremsschlauchhalterung 22 Hohlschraube 13 Bremsschlauch 14 Verbindungsstück 15 Bremssattel-Halteschraube 16 Bremssattel 1 Siehe unter “AUSBAU”.7 Handbremshebel 18 Hauptbremszylinder-Halterung 19 Hauptbremszylinder 1 | ⚠️WARNUNG ____Die Maschine muß sicher stehen, damit sie nicht umfallen kann.Siehe unter “AUSBAU”. | ||
BREMSSATTEL UND HAUPTBREMSZYLINDER ZERLEGEN
Demontage-Arbeiten:
① Bremssattel zerlegen
② Hauptbremszylinder zerlegen
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| Vorbereitung für den Ausbau | BREMSSATTEL UND HAUPT-BREMSZYLINDER ZERLEGENMaschine durch Anbringung eines geeigneten Ständers unter dem Motor sicher abstellen. | ||
![]() | 1Bremsbeläge 22Bremssattel-Halterung 13Bremssattelkolben 2 Siehe unter “AUSBAU”.4Staubschutzring 25Bremskolben-Dichtring 26Staubschutzmanschette (Führungsstift)7Staubschutzmanschette (Brems-sattel-Halteschraube)8Hauptbremszylinder-Verschluß-deckel9Membran 110Staubschutzkappe 111Sicherungsring 112Unterlegscheibe 113Hauptbremszylinder-Bauteile 1 | 1111 |

- Hauptbremszylinder-Verschlußdeckel ①
HINWEIS:
Die Membran nicht entfernen.
- Einen durchsichtigen Kunststoffschlauch ② auf die Bremssattel-Entlüftungsschraube ① aufstecken und das freie Schlauchende in einen geeigneten Auffangbehälter führen.
- Die Entlüftungsschraube lockern und die Bremsflüssigkeit durch mehrmaliges langsa- mes Betätigen des Bremshebels ablassen.
ACHTUNG:
-Abgelassene Bremsflüssigkeit niemals wiederverwenden.
- Bremsflüssigkeit greift Lack und Kunststoff an. Verschüttete Bremsflüssigkeit daher sofort abwischen.
Bremssattel
- Demontieren:
•Bremssattel ①
HINWEIS:
Bremssattel im Gegenuhrzeigersinn drehen und vom Führungsstift ② auf der Bremssattel-Halterung abziehen.
Bremssattelkolben
- Demontieren:
•Bremssattelkolben
Druckluft verwenden und sehr vorsichtig vorgehen.
WARNING
- Den Bremssattelkolben mit einem Lappen abdecken und beim Herauspressen des Kolbens aus dem Bremssattel mit besonderer Vorsicht vorgehen.
- Niemals versuchen, den Bremssattelkolben herauszuhebeln.
Bremssattelkolben demontieren
- Den Bremssattelkolben mit einem Lappen abdecken.
- Den Bremssattelkolben vorsichtig mit Druckluft aus dem Bremssattel herauspressen.

Bremssattelkolben-Dichtsatz
1. Demontieren:
•Staubschutzring ① •Bremskolben-Dichtring ②
HINWEIS:
Staubschutzringe und Bremskolben-Dichtringe mit den Fingern herausnehmen.
ACHTUNG:
Niemals versuchen, Staubschutzringe und Bremskolben-Dichtringe herauszuhebeln.
WARNING
Demontierte Dicht- und Staubschutzringe nicht wiederverwenden.
KONTROLLIEREN
Hauptbremszylinder
1. Kontrollieren:
- Hauptbremszylindergehäuse @ Verschleiß/Riefen → Hauptbremszylindergehäuse erneuern. Verunreinigungen → Reinigen.
WARNING
Ausschließlich frische Bremsflüssigkeit verwenden.
2. Kontrollieren:
-Membran ① Risse/Beschädigung → Erneuern.
3. Kontrollieren:
- Hauptbremszylinder-Kolben ① - Staubschutzkappe ② Verschleiß/Beschädigung/Riefen→ Hauptbremszylinder-Bauteile erneuern.

•Zylinderbohrung ⓐ
Riefen/Verschleiß → Bremssattel erneuern.
2. Kontrollieren:
•Bremssattelkolben ①
Riefen/Verschleiß → Bremssattelkolben erneuern.
WARNING
Demontierte Dicht- und Staubschutzringe ② nicht wiederverwenden.
3. Kontrollieren:
•Bremssattel-Halterung ①
Risse/Beschädigung → Bremssattel erneuern.
- Führungsstift ②
Rost/Beschädigung → Bremssattel erneuern.
•Staubschutzmanschette (Bremssattel-Halteschraube) ③
- Staubschutzmanschette (Führungsstift) ④ Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
4. Kontrollieren:
•Bremssattel-Halteschraube ①
Riefen/Rost/Beschädigung → Erneuern.
Flexible de frein
1. Examiner:
- Flexible de frein ① Craquelures/endommagement → Remplacer.
Bremsschlauch
1. Kontrollieren:
•Bremsschlauch ① Risse/Beschädigung → Erneuern.
•Alle inneren Bauteile der Bremsanlage ausschließlich mit frischer Bremsflüssigkeit reinigen.
•Alle inneren Bauteile der Bremsanlage nach der Montage mit frischer Bremsflüssigkeit schmieren.
- Demontierte Dicht- und Staubschutz-ringe nicht wiederverwenden.
Bremssattelkolben
- Reinigen:
•Bremssattel
•Bremskolben-Dichtring
•Staubschutzring
•Bremssattelkolben
Mit Bremsflüssigkeit reinigen.
- Montieren:
•Bremskolben-Dichtring ①
New
•Staubschutzring ②
New
WARNING
Demontierte Dicht- und Staubschutzringe nicht wiederverwenden.
HINWEIS:
Die Dicht- und Staubschutzringe richtig in die Nuten des Bremssattels einsetzen.
- Montieren:
•Bremssattelkolben ①
HINWEIS:
Vor der Montage Bremsflüssigkeit auf die Außenfläche des Bremskolbens auftragen.
ACHTUNG:
•Bremssattelkolben so montieren, daß die flache Vertiefung ⓐ in Richtung Brems-sattel zeigt.
•Bremskolben nicht mit Gewalt einsetzen.
Bremssattel
- Montieren:
•Staubschutzmanschette (Bremssattel-Halteschraube) ①.
(Auf Bremssattel-Halterung ② aufsetzen)
•Staubschutzmanschette(Führungsstift) ① (Auf Bremssattel ②)
HINWEIS:
Innenseiten der Staubschutzmanschette vor dem Einbau mit Lithiumfett bestreichen.
3. Montieren:
- Bremssattel-Halterung ① - Schraube (Bremssattel-Halterung) ② 30 Nm (3,0 m · kg) - Bremsbelag ③
4. Montieren:
•Bremssattel ①
HINWEIS:
- Führungsstift ② mit Lithiumfett bestreichen.
•Bremssattel auf den Führungsstift schieben und im Uhrzeigersinn drehen.
5. Montieren:
•Bremssattel-Halteschraube ① 22 Nm (2,2 m · kg)
HINWEIS:
Bremssattel-Halteschraube mit Lithiumfett bestreichen.
Hauptbremszylinder-Bauteile
1. Reinigen:
•Hauptbremszylinder
●Hauptbremszylinder-Bauteile
Mit Bremsflüssigkeit reinigen.
•Staubschutzkappe (vordere Kappe) ①
•Staubschutzkappe (hintere Kappe) ②
(Auf Hauptbremszylinder-Kolben ③)
HINWEIS:
Bremsflüssigkeit auf Schutzkappe auftragen.
WARNING
Nach der Montage der Bauteile muß die Schutzkappe in der gezeigten Richtung montiert werden. Eine fehlerhafte Montage kann zu mangelhafter Bremsleitung führen.
3. Montieren:
•Feder ①
(Auf Hauptbremszylinder-Kolben ②)
HINWEIS:
Feder auf der Seite mit dem kleineren Außen-durchmesser montieren.
4. Montieren:
●Hauptbremszylinder-Bauteile ①
•Unterlegscheibe ②
●Sicherungsring ③
•Staubschutzkappe ④
(Im Hauptbremszylinder ⑤)
HINWEIS:
- Bremsflüssigkeit auf Hauptbremszylinder-Bauteile auftragen.
- Bei der Montage des Sicherungsrings eine Zange mit langen Backen verwenden.

•Hauptbremszylinder ①
●Hauptbremszylinder-Halterung ②
- Schrauben (Hauptbremszylinder-Halterung) ③
9 Nm (0,9 m · kg)
HINWEIS:
- Hauptbremszylinder-Halterung mit der Pfeilmarkierung @ nach oben montieren.
- Zuerst die obere Schraube der Hauptbremszylinder-Halterung und anschließend die untere Schraube festziehen.
2. Montieren:
•Handbremshebel ①
•Feder ②
•Schraube (Handbremshebel) ③
7 Nm (0,7 m · kg)
●Mutter (Handbremshebel) ④
7 Nm (0,7 m · kg)
HINWEIS:
•Lithiumfett auf die Gleitflächen von Feder, Schraube und Handbremshebel auftragen.
- Molybdändisulfidöl auf die Kontaktfläche des Einstellers auftragen.
Bremsschlauch
1. Montieren:
•Dichtscheiben ①
New
•Bremsschlauch ②
•Hohlschraube ③
26 Nm (2,6 m · kg)

WARNUNG
Dichtscheiben immer erneuern.
ACHTUNG:
Bei der Befestigung des Bremsschlauchs darauf achten, daß der Metallstutzen ① an der Nase ⑥ des Bremssattels anliegt.

-
Faire passer le flexible de frein par le guide de câble ①.
-
Bremsschlauch durch die Kabelführung ① führen.
-
Installer:

WARNING
Dichtscheiben immer erneuern.
HINWEIS:
Bei der Befestigung des Verbindungsstücks am Bremsschlauch den Bremsschlauch so halten, daß er nicht verdreht wird.
- Installer:

- Montieren:


Brake fluid
- Fill:
-Brake fluid
- Bremsflüssigkeit Bis zur Markierung "LOWER" ⓐ.

Empfohlene Bremsflüssigkeit DOT Nr.4
WARNING
•Nur Bremsflüssigkeit der empfohlenen Spezifikation verwenden. Andere Produkte können die Gummidichtungen angreifen und so zu Undichtigkeiten und verminderter Bremsleistung führen.
- Nur Bremsflüssigkeit der gleichen Sorte nachfüllen. Die Mischung unterschiedlicher Sorten kann zu chemischen Reaktionen führen, die die Bremsleistung vermindern.
- Beim Nachfüllen darauf achten, daß kein Wasser in den Ausgleichsbehälter gelangt. Wasser setzt den Siedepunkt der Bremsflüssigkeit herab und kann infolge Dampfblasenbildung zum Blockieren der Bremse führen.
ACHTUNG:
Bremsflüssigkeit greift Lack und Kunststoff an. Verschüttete Bremsflüssigkeit daher sofort abwischen.
2. Entlüften:
•Bremssystem Siehe unter "HYDRAULISCHE BREMS- ANLAGE ENTLÜFTEN" in KAPITEL 3.
3. Kontrollieren:
- Bremsflüssigkeitsstand Bremsflüssigkeitsstand unterhalb der Minimalstand-Markierung → Bremsflüssigkeit auffüllen. Siehe unter "BREMSFLÜSSIGKEITSSTAND KONTROLLIEREN" in KAPITEL 3.

-Membran
•Staubschutzkappe ①
●Schrauben (Staubschutzkappe) ②
2 Nm (0,2 m · kg)
ACHTUNG:
Nach der Montage bei gezogenem Handbremshebel kontrollieren, ob an den Hohlschrauben, am Hauptbremszylinder oder am Bremssattel Bremsflüssigkeit austritt.
REAR WHEEL AND REAR BRAKE

Demontage-Arbeiten: ① Hinterrad demontieren ② Radlager demontieren
③ Bremsankerplatte demontieren und zerlegen
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | HINTERRAD UND TROMMEL-BREMSEMaschine durch Anbringung eines geeigneten Ständers unter dem Motor sicher abstellen. | |||
![]() | 1 Bremsgestänge 12 Achsmutter 13 Antriebskettenspanner (rechts) 14 Radachse 15 Antriebskettenspanner (links) 16 Antriebskette 17 Hinterrad 1 Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”.8 Distanzhülse (rechts) 19 Bremsankerplatte 110 Distanzhülse (links) | 1 | ||

| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
![]() | 11 Mutter (kettenrad) 412 Kettenrad 113 Dichtring 114 Radlager 2 Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”.15 Distanztück 116 Bremsbelag 217 Feder 218 Bremsnocken-Betätigungshebel 119 Verschleißanzeiger 120 Bremsnocken 121 Bremsankerplatte 1 | |||

Rad nach vorne drehen und Antriebskette ② entfernen.
Radlager (falls erforderlich)
- Demontieren:
•Lager ①
HINWEIS:
Lager mit einem herkömmlichen Lageraustreiber ② demontieren.
PRÜFEN
Rad
- Messen:
•Max. Schlag
Unvorschriftsmäßig → Reparieren/erneuern.

Maximal zulässiger Schlag
Max. Höhenschlag ①: 2,0 mm
Max. Seitenschlag ②: 2,0 mm
- Prüfen:
•Lager
Inneren Lagerlaufring mit einem Finger drehen.
Rauheit/Lager fest → Erneuern.
HINWEIS:
Lager, Dichtringe und Paßhülse (Radnabenseite) satzweise erneuern.
Radachse
- Messen:
•Radachsenbiegung
Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
Meßuhr ① verwenden.

Maximal zulässige Achsbiegung 0,5 mm
Der Verzug ergibt sich aus der Hälfte des von der Meßuhr angezeigten Wertes.
WARNING
Niemals versuchen, eine verbogene Achse zu richten.
Trommelbremse
1. Kontrollieren:
- Bremsbelag-Oberfläche Glasige Oberfläche → Anschleifen. Grobes Sandpapier verwenden.
HINWEIS:
Nach dem Anschleifen die Schleifpartikel mit einem Lappen abwischen.
2. Messen:
- Trommelbremsbelag-Stärke ⓐ Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
![]() | Trommelbremsbelag-Stärke |
| Standard | |
| 4,0 mm 2,0 mm | |
HINWEIS:
Bremsbeläge und Federn immer komplett erneuern, auch wenn nur ein Belag die Grenzwert erreicht hat.
3. Mesurer:
•Bremstrommel-Innendurchmesser ① Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
![]() | Bremstrommel-Innendurchmes-ser |
| Standard | |
| 110 mm 111 mm | |
- Inspect:
•Bremstrommel-Oberfläche (innen) Öl/Kratzer → Entfernen.
| ÖI | Einen mit Verdünner oder einem Lösungsmittel getränkten Lappen verwenden. |
| Kratzer | Schmirgelleinen verwenden (vorsichtig und gleichmäßig polieren). |
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE
Bremsankerplatte
- Montieren:
- Bremsnocken ①
HINWEIS:
Lithiumfett auf Bremsnocken auftragen.
- Prüfen:
- Bremsnocken-Betätigung Schwergängigkeit → Reparieren.
- Montieren:
•Verschleißanzeiger ①
HINWEIS:
Bei der Montage des Verschleißanzeigers auf der Bremsnockenwelle die Nase ① des Verschleißanzeigers auf die Kerben ② der Bremsnockenwelle ausrichten.
- Montieren:
•Bremsnocken-Betätigungshebel ①
10 Nm (1,0 m · kg)
HINWEIS:
Den Bremsnocken-Betätigungshebel in bezug auf die Stanzmarkierung ⓐ montieren, wie in der Abbildung gezeigt.

•Lithiumfett auf Hebelachse auftragen.
- Bei der Montage der Federn und Bremsbeläge darauf achten, daß die Federn nicht beschädigt werden.
- Die Federn beim Erneuern der Bremsbeläge immer paarweise erneuern.
WARNING
Niemals Fett auf die Bremsbeläge auftragen.
Hinterrad
1. Montieren:
- Radlager ①
•Distanzstück ②
•Radlager ③
•Dichtring ④ New
HINWEIS:
- Bei der Montage Lithiumfett auf die Dichtlippe auftragen.
- Dichtring muß bei Montage des Lagers sichtbar bleiben.
- Zum Eintreiben des Lagers eine Nuß entsprechender Größe verwenden.
●Rechtes Radlager zuerst montieren. - Dichtringe so einbauen, daß die Hersteller-beschriftung oder Teilenummer sichtbar bleibt.
ACHTUNG:
Niemals gegen den inneren Laufring des Lagers schlagen. Beim Eintreiben nur auf den äußeren Laufring einwirken.

43 Nm (4.3 m · kg, 31 ft · lb)
NOTE:
- Kettenrad ①
●Sicherungsbleche ②
●Mutter (kettenrad)③
New
43 Nm (4,3m · kg)
HINWEIS:
- Muttern schrittweise über Kreuz festziehen.
•Laschen des Sicherungsblechs umbiegen.
3. Montieren:
•Distanzhülse (links)
•Bremsankerplatte
•Distanzhülse (rechts)
HINWEIS:
Lithiumfett auf Dichtlippen auftragen.
4. Montieren:
•Hinterrad
HINWEIS:
Bei der Montage muß die Nut ⓐ auf der Bremsankerplatte auf die Nase ⓑ auf der Hinterradschwinge eingesetzt werden.
5. Montieren:
•Antriebskette ①
HINWEIS:
Rad ② nach vorne drehen und Antriebskette montieren.
6. Montieren:
•Antriebskettenspanner (links) ①
-Unterlegscheibe ②
- Radachse ③
HINWEIS:
- Radachse mit Lithiumfett bestreichen.
- Radachse von der linken Seite aus montieren.

• Antriebskettenspanner (rechts) ①
- Unterlegscheibe ②
- Achsmutter ③
HINWEIS:
Achsmutter vorläufig festziehen.
8. Régler:
• Antriebsketten-Durchhang ⓐ

Antriebsketten-Durchhang 35–50 mm
Siehe unter "ANTRIEBSKETTEN-DURCH-HANG" in KAPITEL 3.
9. Serrer:
- Écrou d'axe ①
60 Nm (6,0 m · kg, 43 ft · lb)
9. Festziehen:
- Achsmutter ①
60 Nm (6,0 m · kg)
10. Installer:
- Feder ①
- Bremsgestänge ②
- Bremswiderlager ③
- Flügelmutter ④
(Am Bremsnocken-Betätigungshebel ⑤)
11. Régler:
- Spiel am Bremspedal Siehe unter "HINTERRADBREMSE EINSTELLEN" in KAPITEL 3.
EC550000
FRONT FORK

| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| Vorbereitung für Demontage | TELESKOPGABEL DEMONTIERENMaschine durch Anbringung eines geeigneten Ständers unter dem Motor sicher abstellen.Vorderrad Siehe unter “VORDERRAD UND Lenker Siehe unter “LENKER”. | ⚠️WARNUNGDie Maschine muß sicher stehen, damit sie nicht umfallen kann.VOR-DERRADBREMSE”.(Siehe unter “VORDERRAD” bei TT-R 125LW.) | |
| 1 | 1 Schutzkappe 12 Klemmschraube (obere Gabelbrücke)3 Verschlußschraube 1 Nur demontieren, wenn Teleskopgabel 4 Klemmschraube (untere Gabelbrücke)5 Teleskopgabel 1 | 1 Nur lockern.1 Nur lockern. |
EC558000
FRONT FORK DISASSEMBLY

① Dichtring demontieren
② Dämpferrohr demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
![]() | 1234567891011121314 | TELESKOPGABEL ZERLEGENStaubmanschette 1VerschlußschraubeDistanzhülse 1Unterlegscheibe 1Gabelfeder 1 Gabelöl ablassen.Dichtring 1Sicherungsring 1Schraube (Dämpferrohr) 1Dämpferrohr 1Standrohr 1Dämpferrohrbuchse 1Metallhülse 1Dichtring 1Tauchrohr | 1111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111 |
HANDLING NOTE
NOTE:
Beim Zerlegen der Teleskopgabel muß mit großer Sorgfalt vorgegangen werden. Es wird daher empfohlen, diese Arbeit von einem Yamaha-Händler durchführen zu lassen.
ACHTUNG:
Um ein versehentliches Entweichen der Luft zu verhindern, müssen folgende Anweisungen beachtet werden:
Die Teleskopgabel mit einer eingebauten Kolbenstange weist eine sehr empfindliche innere Konstruktion auf und muß insbesondere vor dem Eindringen von Fremdkörpern geschützt werden.
Es muß unbedingt darauf geachtet werden, daß keine Fremdkörper beim Auswechseln des Gabelöls oder beim Zerlegen und Montieren der Teleskopgabel in den Mechanismus gelangen können.
DEMONTAGEPUNKTE
Verschlußschraube
- Demontieren:
- Verschlußschraube ① (vom Standrohr demontieren)
HINWEIS:
Die Verschlußschrauben müssen vor der Demontage der Teleskopgabel von der Maschine gelöst werden.
Standrohr
- Demontieren:
•Staubschutz ①
●Sicherungsring ②
Schlitzschraubendreher verwenden.
ACHTUNG:
Das Standrohr nicht verkratzen.
- Demontieren:
•Dämpferrohr-Schraube
•Dämpferrohr
•Standrohr
•Dämpferrohrbuchse
•Dichtring
HINWEIS:
Den Dämpferrohr-Halter ① und den T-Handgriff ② zum Lösen der Dämpferrohr-Schraube verwenden.

Damper rod holder: YM-1300/90890-01294
T-handle: YM-1326/90890-01326


•Dichtring ① Schlitzschraubendreher verwenden.
ACHTUNG:
Das Tauchrohr nicht verkratzen.
CONTRÔLE
Tige d'amortisseur
1. Examiner:
•Dämpferrohr Verzug/Beschädigung → Dämpferrohr erneuern.
ACHTUNG:
Die Kolbenstange und der gesamte interne Teleskopgabel-Mechanismus sind sehr empfindlich gegen Fremdkörper.
Beim Zerlegen und Zusammenbau der Teleskopgabel darauf achten, daß keinerlei Fremdkörper in das Gabelöl gelangen.
Ressort de fourche
1. Mesurer:
- Ungespannte Federlänge @ Unvorschriftsmäßig → Erneuern.

Ungespannte Federlänge:
Standard
| TT-R125: 327 mm |
| TT-R125LW:339 mm |
| TT-R125: 322 mm |
| TT-R125LW:334 mm |

Inner tube
1. Inspect:
•Standrohr-Oberfläche @
Riefen → Reparieren oder erneuern.
Nr. 1.000 Naßschleifpapier verwenden.
Beschädigtes Dämpferrohrventil → Erneuern.
•Standrohr-Verzug
Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
Meßuhr ① verwenden.

Standrohr-Verzugsgrenze 0,2 mm
HINWEIS:
Der Verzug ergibt sich aus der Hälfte des von der Meßuhr angezeigten Wertes.
WARNING
Niemals versuchen, ein verzogenes Standrohr zu richten, weil dadurch seine Stabilität verloren geht.
2. Prüfen:
- Metallhülse ①
Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
Tauchrohr
1. Prüfen:
•Tauchrohr ①
•Gleitbuchse ②
Kratzer/Verschleiß/Beschädigung →
Tauchrohr komplett erneuern.
Verschlußschraube
1. Prüfen:
•Verschlußschraube ①
•O-Ring ②
Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
EC555000
Zusammenbau der Teleskopgabel
- Alle Teile in einem sauberen Lösungsmittel reinigen.
2. Installer:
•Dichtring ①
•Dämpferrohr ②
•Dämpferrohrbuchse ③ (am Standrohr ④)
ACHTUNG:
Bei der Montage des Dämpferrohres im Standrohr muß das Standrohr quer gehalten werden. Falls das Standrohr senkrecht gehalten wird, kann das Dämpferrohr hineinfallen und beschädigt werden.
3. Montieren:
•Standrohr (am Tauchrohr)
4. Installer:
•Kupferscheibe New
•Schraube (Dämpferrohr)
23 Nm (2,3 m · kg)
HINWEIS:
Den Dämpferrohr-Halter ① und den T-Handgriff ② zum Befestigen der Dämpferrohr-Schraube verwenden.

Dämpferrohr-Halter YM-1300/90890-01294
T-Handgriff YM-01326/90890-01326


•Gabelöl auf das Standrohr auftragen.
- Bei der Montage des Dichtrings mit Gabelöl bestrichene Vinyl-Montagehilfe @ verwenden, um Dichtlippe des Dichtrings zu schützen.
- Dichtringe so einbauen, daß die Hersteller-beschriftung oder Teilenummer sichtbar bleibt.
- Dichtring mit Gabeldichtring-Treibhülse (ø30) ② und Gabeldichtring-Treiber ③ im Tauchrohr montieren.

Gabeldichtring-Treiber
YM-33963/90890-01367
Gabeldichtring-Führungshülse
YM-33281/90890-01400
6. Montieren:
●Sicherungsring ①
HINWEIS:
Sicherungsring richtig in die Nut im Tauchrohr einpassen.
7. Montieren:
•Staubschutz ①
HINWEIS:
Lithiumfett auf Standrohr auftragen.
8. Prüfen:
- Leichtgängigkeit des Standrohrs Schwergängigkeit/Klemmen/Rauhigkeit → Schritte 2 bis 7 wiederholen.

Empfohlene Ölsorte Gabelöl 10W oder gleichwertig Füllmenge (pro Gabelbein)
TT-R125: 159 cm ^3
TT-R125LW:156 cm ^3
ACHTUNG:
•Nur die empfohlene Ölsorte verwenden. Falls anderes Öl verwendet wird, kann die Funktionsweise der Telekopgabel erheblich beeinträchtigt werden.
- Es dürfen keine Fremdkörper in die Tele-
skopgabel gelangen.
-
Nach dem Befüllen muß die Gabel mehrmals (miadestens 10 Mol) langsam ein- und ausgefedert werden, damit sich das Gabelöl verteilt.
-
Mesurer:
•Niveau d'huile ⓐ
Unvorschriftsmäßig → Korrigieren.

Standard-Ölstand
TT-R125: 122 mm
TT-R125LW:130 mm
Gemessen von der Oberkante des Standrohrs bei vollständig eingetauchtem Standrohr und ohne Gabelfeder.
- Montieren:
•Gabelfeder
•Unterlegscheibe
•Distanzscheibe
•Verschlußschraube ①
•Staubmanschette
HINWEIS:
Verschlußschraube vorläufig festziehen.
Installation
- Install:
- Front fork
NOTE:
•Die Klemmschraube der unteren Gabelbrücke vorläufig festziehen.
•Die Klemmschraube der oberen Gabelbrücke noch nicht festziehen.
2. Festziehen:
•Verschlußschraube ①
23 Nm (2,3 m · kg)
3. Einstellen:
•Teleskopgabel-Oberkante ⓐ

Teleskopgabel-Oberkante (Standard) ⓐ 0 mm
4. Festziehen:
• Klemmschraube (untere Gabelbrücke) ①
60 Nm (6,0 m · kg)
• Klemmschraube (obere Gabelbrücke) ②
25 Nm (2,5 m · kg)
•Schraube (Staubmanschette) ③
HINWEIS:
- Darauf achten, daß die Löcher @ in den Faltenbälgen nach außen zeigen.
- Schraube (Faltenbalg) festziehen, bis die Oberkante des Faltenbalges die untere Gabelbrücke berührt.
5. Installer:
- Capuchon ①
5. Montieren:
•Schutzkappe ①
EC5B0000
HANDLEBAR
TT-R125

Demontage-Arbeiten: ① Lenker demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | LENKER DEMONTIERENStartnummernplatte | |||
| 1 | 1 Kupplungszug 12 Kupplungshebel 13 Motorstoppschalter 14 Bremszug (Vorderradbremse) 15 Handbremshebel (Vorderradbremse)6 Griffhalterung (Unterteil) 17 Griffhalterung (Oberteil) 18 Gaszug 19 Gasdrehgriff 110 Distanzscheibe 111 Lenkergriff (links) 1 Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”.12 Lenkerhalter 213 Lenker | 1 |
TT-R125LW

Demontage-Arbeiten: ① Lenker demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | ||
| Vorbereitung für den Ausbau | LENKER DEMONTIERENStartnummernplatte | |||
| 1 | 1 Kupplungszug 12 Kupplungshebel 13 Motorstoppschalter 14 Hauptbremszylinder 1 Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”.5 Griffhalterung (Unterteil) 16 Griffhalterung (Oberteil) 17 Gaszug 18 Gasdrehgriff 1 |

| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| 1 | 9 Distanzscheibe 110 Lenkergriff (links) 1 Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”.11 Lenkerhalter 212 Lenker 1 |
THROTTLE GRIP ASSEMBLY DISASSEMBLY

GASDREHGRIFF ZERLEGEN
Demontage-Arbeiten: ① Gasdrehgriff zerlegen
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| 12Distanzscheibe 23Drehgriff 1 | GASDREHGRIFF ZERLEGENLenkergriff (rechts) | 1 Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. |

Hauptbremszylinder (TT-R125LW)
1. Demontieren:
●Hauptbremszylinder-Halterung ①
●Hauptbremszylinder ②
ACHTUNG:
- Hauptbremszylinder nicht an den Bremsschläuchen herunterhängen lassen.
•Hauptbremszylinder-Verschlußdeckel waagerecht halten, damit keine Luft eintreten kann.
Poignée de guidon
1. Déposer:
Druckluft zwischen Lenker oder Drehgriff und Lenkergriff blasen. Dann den losen Lenkergriff entfernen.
PRÜFEN
Lenker
1. Prüfen:
- Lenker ①
Verbiegung/Kratzer/Beschädigung → Erneuern.
WARNING
Niemals versuchen, einen verbogenen Lenker zu richten, weil dadurch seine Stabilität verloren geht.

•Distanzhülse ①
- Lenkergriff (rechts) ②
Klebemittel auf Drehgriff ③ auftragen.
HINWEIS:
Vor dem Auftragen des Klebemittels Fett oder Öl mit Verdünner von der Oberfläche ① des Drehgriffs entfernen.
Guidon
1. Installer:
- Lenker ①
- Lenkerhalter ②
●Schraube (Lenkerhalter) ③
23 Nm (2,3 m · kg)
HINWEIS:
- Den Körnerpunkt @ auf dem Lenker auf die Oberfläche des Lenkerhalters auf der oberen Gabelbrücke ausrichten.
- Den Lenkerhalter so montieren, daß der Körnerpunkt ⑥ nach vorne weist.
- Zuerst die Schrauben auf der Vorderseite des Lenkerhalters festziehen, und dann die hinteren Schrauben festziehen.

- Lenkergriff (links) ① Klebemittel auf Lenker ② auftragen.
HINWEIS:
Vor dem Auftragen des Klebemittels Fett oder Öl mit Verdünner von der Oberfläche ④ des Lenkers entfernen.
3. Montieren:
•Distanzhülse ①
4. Montieren:
•Gasdrehgriff ①
●Griffhalterung (oberteil) ②
•Gaszüge ③
(In Zugführungen ④)
HINWEIS:
Lithiumfett auf Gaszugenden und Zugführungen auftragen.
5. Montieren:
•Gaszuggehäuse-Deckel ①
•Schraube (Gaszuggehäuse-Deckel) ②
2 Nm (0,2 m · kg)
•Gasgriffarmatur (Unterteil) ③
•Schraube (Gasgriffarmatur) ④
4 Nm (0,4 m · kg)
•Schutzabdeckung (Gasgriffarmatur) ⑤
WARNING
Nach dem Festziehen der Schrauben prüfen, ob sich der Gasdrehgriff ⑥ leichtgängig bewegen läßt. Andernfalls mit Hilfe der Schrauben Neueinstellung vornehmen.

●Handbremshebel-Halterung ①
●Schrauben (Handbremshebel-Halte-
rung) ②
4 Nm (0,4 m · kg)
•Bremszug (vorne) ③
•Klemme
HINWEIS:
Bremszugende mit Lithiumfett bestreichen.
TT-R125LW
- Hauptbremszylinder ①
- Hauptbremszylinder-Halterung ②
●Schrauben (Hauptbremszylinder-Halterung) ③ 9 Nm (0,9 m · kg)
HINWEIS:
•Die Halterung so einbauen, daß die Pfeilmarkierung @ nach oben weist.
- Zuerst die obere Schraube der Hauptbremszylinder-Halterung und anschließend die untere Schraube festziehen.
7. Montieren:
- Motorstoppschalter ①
- Kupplungsgriff-Halter ②
- Schrauben (Kupplungsgriff-Halter) ③
4 Nm (0,4 m · kg)
HINWEIS:
- Motorstoppschalter und Kupplungsgriff-Halter gemäß Abbildung montieren.
- Motorstoppschalter-Kabel mittig über Kupp-lungsgriff-Halter leiten.
8. Montieren:
•Kupplungszug ①
•Schlauchschelle
HINWEIS:
Kupplungszugende mit Lithiumfett bestreichen.
9. Einstellen:
- Kupplungshebelspiel Siehe unter "VORDERRADBREMSE EINSTELLEN" in KAPITEL 3.
- Bremshebelspiel Siehe unter "KUPPLUNG EINSTELLEN" in KAPITEL 3.
EC560000
STEERING

① Untere Gabelbrücke demontieren
② Lager demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| Vorbereitung für den Ausbau | LENKUNG DEMONTIERENMaschine durch Anbringung eines geeigneten Ständers unter dem Motor sicher abstellen.Teleskopgabel Siehe unter “TELESKOPGABEL”.Lenker Siehe unter “LENKER”.Vorderradschutzblech | ||
![]() | 1 Lenkschaftmutter 12 Obere Gabelbrücke 13 Sicherungsscheibe4 Ringmutter (oben) 15 Gummischeibe 16 Ringmutter (unten) 17 Untere Gabelbrücke 18 Lager-Schutzkappe 1 | 1Spezialwerkzeug verwenden.Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. |
REIHENFOLGE
●Ringmutter festziehen.
38 Nm (3,8 m • kg)
●Ringmutter um eine Umdrehung lösen.
●Erneut festziehen.
20 Nm (2,0 m • kg)

| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| 2 | 9 Innerer Lager-Laufring (oben) 110 Lager (oben) 111 Äußerer Lager-Laufring (oben) 112 Äußerer Lager-Laufring (unten) 113 Lager (unten) 1 Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. | Siehe unter “DEMONTAGEPUNKTE”. | |

Den Lenkmutternschlüssel ② verwenden.

Lenkmutternschlüssel YU-33975/90890-01403
WARNING
Untere Gabelbrücke gegen Herunterfallen sichern.
Cage de roulement
1. Déposer:
Lager-Laufring mit dem langen Rohr ② und einem Hammer demontieren.
Das Lenkschaftgewinde darf nicht beschädigt werden.
CONTRÔLE
Colonne de direction
1. Examiner:
- Colonne de direction ①
Déformation/endommagement → Remplacer.
PRÜFEN
Lenkschaft
1. Prüfen:
- Lenkschaft ①
Verbiegung/Beschädigung → Erneuern.
Lager und Lagerlaufring
- Die Lager und Lagerlaufringe mit einem Lösungsmittel reinigen.
- Prüfen:
•Lager
•Lager-Laufringe
Pitting/Beschädigung → Lager und Lagerlaufringe komplett erneuern.
Lager in den Lagerlaufringen montieren. Lager von Hand drehen. Falls die Lager klemmen oder sich nur schwergängig in den Lagerlaufringen drehen lassen, müssen Lager und Lagerlaufringe komplett erneuert werden.
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE Untere Gabelbrücke
- Montieren:
•Lager (unten) ①
HINWEIS:
Lithiumfett auf Dichtlippe des Staubschutzrings und Innenseite des Lagerlaufrings auftragen.
-
Montieren:
-
Äußerer Lager-Laufring (unten)
-
Äußerer Lager-Laufring (oben)
-
Installer:
•Lager (oben)
●Innerer Lager-Laufring ①
•Lager-Schutzkappe ②
HINWEIS:
Lithiumfett auf Lager und Dichtlippe der Lager-Schutzkappe auftragen.

20 Nm (2.0 m · kg, 14 ft · lb)
- Untere Gabelbrücke ①
HINWEIS:
Lithiumfett auf Lager auftragen.
5. Installer:
•Gummischeibe
•Ringmutter (unten)
●Sicherungsscheibe
Die Ringmutter mit dem Lenkmutternschlüssel ② festziehen.
HINWEIS:
Bei der Montage der unteren Ringmutter darauf achten, daß die Anfasung ⓐ nach unten weist.
Siehe "LENKKOPF KONTROLLIEREN UND EINSTELLEN" in KAPITEL 3.
- Den Lenkschaft zum Prüfen zwischen dem rechten und dem linken Anschlag hin und her bewegen. Falls an einer Stelle Widerstand spürbar ist, den Lenkschaft demon- tieren und die Kugellager kontrollieren.
7. Montieren:
•Obere Gabelbrücke ①
- Lenkschaftmutter ②
- Chokezughalter ③
10 Nm (1,0 m · kg)
HINWEIS:
Lenkschaftmutter noch nicht festziehen.
8. Montieren:
-Teleskopgabel ①
HINWEIS:
•Die Klemmschrauben ② der unteren Gabelbrücke vorläufig festziehen.
•Die Klemmschrauben der oberen Gabelbrücke noch nicht festziehen.

- Lenkschaftmutter ①
110 Nm (11,0 m · kg)
10. Montieren:
•Schutzkappe ②
- Nach dem Festziehen der Mutter die Lenkung auf Leichtgängigkeit prüfen. Bei Schwergängigkeit die Ringmutter schrittweise lockern.
12. Einstellen:
•Teleskopgabel-Oberkante ⓐ

Teleskopgabel-Oberkante (Standard) ⓐ
0 mm
13. Serrer:
25 Nm (2,5 m · kg, 18 ft · lb)
13. Festziehen:
• Klemmschrauben (untere Gabelbrücke) ①
60 Nm (6,0 m · kg)
• Klemmschrauben (obere Gabelbrücke) ②
25 Nm (2,5 m · kg)
EC570000
SWINGARM

Demontage-Arbeiten: ① Schwinge demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| Vorbereitung für den Ausbau | SCHWINGE DEMONTIERENMaschine durch Anbringung eines geeigneten Ständers unter dem Motor sicher abstellen.Hinterrad Siehe unter “HINTERRAD UND HINTERRADBREMSE”. | ||
| 1 Antriebskettenspanner (oben) 12 Antriebskettenspanner (unten)3 Schraube (Verbindungsgelenk-Rahmen)4 Schraube (Hinterradstoßdämpfer-Umlenkhebel)5 Schwingenlagerbolzen6 Schwinge | 11111 |
EC578000
SWINGARM DISASSEMBLY

Extent of removal:
① Swingarm disassembly
② Verbindungsgelenk demontieren und zerlegen
③ Umlenkhebel demontieren und zerlegen
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
↓ | SCHWINGE ZERLEGEN1Kettenschutz 12Antriebskettenstüfze 13Antriebskettenführung 14Staubschutz 45Distanzhülse 16Verbindungsgelenk 17Dichtring 28Distanzhülse 29Staubschutz 210Gleitbuchse 111Umlenkhebel 112Staubschutz 213Gleitbuchse 114Schwinge 1 |

Schwingenlagerbuchse
- Demontieren:
•Schwingenlagerbuchse ①
HINWEIS:
Lagerbuchse herauspressen.
CONTRÔLE
Lagerbuchsen, Distanzhülsen und Staubkappen in einem Lösungsmittel reinigen.
Schwinge
- Prüfen:
●Schwingenlagerbuchse ①
•Schwingenlagerbuchsen ②
Beschädigung/Pittingbildung → Buchsen komplett erneuern.
- Prüfen:
•Staubschutz
Beschädigung → Erneuern.
- Prüfen:
•Schwinge
Beschädigung/Verbiegung/Kratzer → Erneuern.
Bras de relais
- Examiner:
Beschädigung/Pittingbildung →
Distanzhülse und Lagerbuchse komplett erneuern.
•Lagerhülse ③
•Lagerhülse ④
Beschädigung/Pittingbildung → Buchsen komplett erneuern.
•Distanzhülse ⑤
•Lagerhülse ⑥
•Lagerhülse ⑦
Beschädigung/Pittingbildung →
Distanzhülse und Lagerbuchse komplett erneuern.
- Prüfen:
•Dichtring ⑧
•Staubschutz ⑨
Beschädigung → Erneuern.
- Prüfen:
•Umlenkhebel ⑩
Beschädigung/Verbiegung/Kratzer → Erneuern.

Beschädigung/Pittingbildung →
Distanzhülse und Lagerbuchse komplett erneuern.
- Prüfen:
•Staubschutz ③
Beschädigung → Erneuern.
- Prüfen:
- Verbindungsgelenk ④
Beschädigung/Verbiegung/Kratzer → Erneuern.
REMONTAGE ET INSTALLATION
Bague
- Installer:
•Bague
N.B.:
Die Lagerbuchsen müssen so eingepreßt werden, daß sie eine Ebene bilden mit der Oberfläche des Verbindungsgelenks und des Umlenkhebels.
Schwinge zusammenbauen
- Montieren:
•Lagerbuchse ①
•Staubschutz ②
(an der Schwinge)
HINWEIS:
Lagerbuchsen und Dichtlippen der Staub- schutzabdeckungen mit Molybdändisulfid bestreichen.

•Dichtringe ①
•Distanzhülsen ②
•Lagerbuchse ③
•Staubschutzabdeckungen ④
•Staubschutzabdeckungen ⑤
•Gummimanschette ⑥ (am Umlenkhebel)
HINWEIS:
Lagerbuchsen, Distanzhülsen, Dichtlippen der Dichtringe und der Staubschutzabdeckungen mit Molybdändisulfid bestreichen.
3. Installer:
•Distanzhülse ①
•Staubschutzabdeckungen ② (am Verbindungsgelenk)
HINWEIS:
Distanzhülse und Dichtlippen der Staub- schutzabdeckungen mit Molybdändisulfid bestreichen.
4. Installer:
•Umlenkhebel ①
●Schraube (Umlenkhebel)
•Unterlegscheibe
●Mutter (Umlenkhebel)
53 Nm (5,3 m · kg)
(an der Schwinge)
HINWEIS:
Schraube (Umlenkhebel) mit Molybdändisulfid bestreichen.
5. Installer:
- Bras de raccordement ①
●Boulon (bras de raccordement)
•Rondelle plate
-Écrou (bras de raccordement)
35 Nm (3,5 m · kg, 25 ft · lb)
sur le bras relais.
N.B.:
- Verbindungsgelenk ①
●Schraube (Verbindungsgelenk)
-Unterlegscheibe
●Mutter (Verbindungsgelenk)
35 Nm (3,5 m · kg)
(am Umlenkhebel)
HINWEIS:
Schraube (Verbindungsgelenk) mit Molybdändisulfid bestreichen.

•Antriebskettenführung ①
•Distanzhülsen
•Schrauben (Antriebskettenführung) ②
7 Nm (0,7 m · kg)
7. Installer:
35 Nm (3,5 m · kg, 25 ft · lb)
N.B.:
•Antriebskettenführung ①
•Distanzhülsen
•Schrauben (Antriebskettenführung) ②
7 Nm (0,7 m · kg)
•Antriebskettenführung ③
•Schrauben (Antriebskettenführung) ④
7 Nm (0,7 m · kg)
Montage
1. Montieren:
•Schwinge
•Hebelachse ①
-Unterlegscheibe
●Mutter (Hebelachse)
53 Nm (5,3 m · kg)
HINWEIS:
Hebelachse mit Molybdändisulfid bestreichen.
2. Prüfen:
- Schwingenlagerspiel ① Spiel vorhanden → Schwingenlager erneuern. - Auf- und Ab-Bewegung der Schwinge ⑥ Schwergängigkeit/Klemmen/Rauhigkeit → Schwingenlager fetten oder erneuern.
3. Montieren:
●Schraube (Hinterradstoßdämpfer - Umlenkhebel) ①
•Unterlegscheibe
- Mutter (Hinterradstoßdämpfer-Umlenkhebel) 35 Nm (3,5 m · kg)
HINWEIS:
Molybdändisulfid auf Schraube (Hinterrad-Stoßdämpfer - Umlenkhebel) auftragen.

35 Nm (3,5 m · kg, 25 ft · lb)
N.B.:
●Schraube (Verbindungsgelenk-Rahmen) ①
•Unterlegscheibe
●Mutter (Verbindungsgelenk-Rahmen)
35 Nm (3,5 m · kg)
HINWEIS:
Molybdändisulfid auf Schraube (Verbindungs- gelenk - Rahmen) auftragen.
5. Montieren:
•Antriebskettenspanner (Unterteil) ①
•Distanzhülse
•Schraube [Antriebskettenspanner
(Unterteil)] 7 Nm (0,7 m · kg)
6. Montieren:
•Lagerbuchse ①
•Antriebskettenspanner (Oberteil) ②
•Unterlegscheibe ③
•Schraube [Antriebskettenspanner
(Oberteil)] ④ 23 Nm (2,3 m · kg)
HINWEIS:
Innenfläche der Lagerbuchse mit Lithiumfett bestreichen.
EC580000
REAR SHOCK ABSORBER ASSEMBLY

① Hinterrad-Stoßdämpfer demontieren
| Demontage-Arbeiten | Reihenfolge | Bauteil Anz. Bemerkungen | |
| Vorbereitung für den Ausbau | HINTERRAD-STOßDÄMPFER DEMONTIERENMaschine durch Anbringung eines geeigneten Ständers unter dem Motor sicher abstellen.Sitz und Seitendeckel Siehe unter "SITZ, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENDECKEL". | ||
| 1 Schraube (Hinterrad-Stoßdämpfer - Umlenkarm)2 Schraube (Hinterrad-Stoßdämpfer - Rahmen)3 Buchse 1 Siehe unten "DEMONTAGEPUNKTE".4 Hinterrad-Stoßdämpfer 1 | 1 Schwinge gegen Herunterfallen sichern.1 |
HANDLING NOTE
WARNING
Dieser Hinterradstoßdämpfer enthält Hochdruck-Stickstoffgas. Um die Gefahr einer Explosion zu vermeiden, müssen die folgenden Informationen vor der Arbeit am Hinterradstoßdämpfer sorgfältig gelesen werden.
Der Hersteller ist nicht verantwortlich für Schäden oder Verletzungen, die auf einen unsachgemäßen Umgang mit dem Dämpfer zurückzuführen sind.
- Niemals versuchen, den Hinterradstoßdämpfer zu öffnen.
- Niemals den Hinterradstoßdämpfer in eine offene Flamme oder eine andere Wärmequelle werfen. Der Hinterradstoßdämpfer kann als Folge der Ausdehnung des Stickstoffgases und/oder einer Beschädigung des Schlauches explodieren.
- Es dürfen keine Teile des Hinterradstoßdämpfers beschädigt werden. Ein beschädigter Hinterradstoßdämpfer beeinträchtigt die Dämpfung und kann zu Fehlfunktionen führen.
- Vorsichtig arbeiten, um keine Kratzer auf der Kolbenstange mit dem Zylinder zu verursachen. Andernfalls kann Öl austreten.
- Beim Entsorgen des Hinterradstoß-dämpfers müssen die Anweisungen für die Entsorgung befolgt werden.
ANWEISUNGEN FÜR DIE ENTSORGUNG (NUR YAMAHA-HÄNDLER)
Vor der Entsorgung eines Hinterradstoßdämpfers und eines Gaszylinders muß das Gas erst entweichen. Zu diesem Zweck muß in einem Abstand von 12 mm @ von der Unterkante des Gaszylinders ein Loch von 2–3 mm gebohrt werden (siehe Abbildung).
WARNING
Augenschutz tragen, um Augenschäden durch austretendes Gas oder Metallspäne zu vermeiden.

Lagerbuchse herauspressen.
CONTRÔLE
Hinterrad-Stoßdämpfer
- Prüfen:
•Dämpferstange ①
Verbiegung/Beschädigung → Hinterrad-Stoßdämpfer erneuern
- Hinterradstoßdämpfer ②
Undichtigkeit (Öl) → Hinterrad-Stoßdämpfer erneuern.
Undichtigkeit (Gas) → Hinterrad-Stoßdämpfer erneuern.
- Feder ③
Beschädigung → Hinterrad-Stoßdämpfer erneuern.
Ermüdung → Hinterrad-Stoßdämpfer erneuern.
Feder auf und ab bewegen.
REMONTAGE ET INSTALLATION
Bague
- Installer:
•Bague ①
N.B.:
Lagerbuchse hineinpressen.

35 Nm (3,5 m · kg, 25 ft · lb)
N.B.:
- Hinterrad-Stoßdämpfer (am Rahmen)
HINWEIS:
Bei der Montage des Hinterrad-Stoßdämpfers darauf achten, daß der Aufkleber mit dem Warnhinweis @ zur linken Seite der Maschine zeigt.
2. Montieren:
- Schraube (Hinterrad-Stoßdämpfer - Rahmen)
-Unterlegscheibe ① - Mutter (Hinterrad-Stoßdämpfer - Rahmen) ② 53 Nm (5,3 m · kg)
HINWEIS:
Molybdändisulfid auf Schraube (Hinterrad-Stoßdämpfer - Rahmen) auftragen.
3. Montieren:
- Schraube (Hinterrad-Stoßdämpfer - Umlenkarm)
-Unterlegscheibe ① - Mutter (Hinterrad-Stoßdämpfer - Umlenkarm) ② 35 Nm (3,5 m · kg)
HINWEIS:
Molybdändisulfid auf Schraube (Hinterrad-Stoßdämpfer - Umlenkarm) auftragen.
EC600000
ELECTRICAL
EC610000
ELECTRICAL COMPONENTS AND WIRING DIAGRAM
EC611000
ELECTRICAL COMPONENTS
ELEKTRIK ELEKTRISCHE ANLAGE UND SCHALTPLAN ELEKTRISCHE ANLAGE
① C.D.I.-Einheit
② Motorstoppschalter
③ Zündspule
④ C.D.I.-Lichtmaschinenrotor
⑤ Zündkerze
FARBCODE
B..... schwarz
Br...... braun
G ...... grün
O.....orange
R.... rot
W......weiß
B/R ...... schwarz/rot
B/W ...... schwarz/weiß
G/L ...... grün/blau
G/W ...... grün/weiß
W/L..... weiß/blau
W/R ..... weiß/rot
* Die Abbildung zeigt die TT-R125LW.
SCHALTPLAN
EC620000
IGNITION SYSTEM
INSPECTION STEPS
Der folgende Fehlersuchbaum bietet die Möglichkeit, Motorprobleme zu prüfen, die auf Fehler im Zündsystem zurückzuführen sind sowie die Zündkerze zu prüfen, wenn kein Zündfunke vorliegt.

flowchart
graph TD
A["Zündfunke testen"] -->|Zündfunke vorhanden| B["*Zündkerze reinigen oder erneuern."]
A -->|Kein Zündfunke| C["Gesamte Zündanlage auf Durchgang prüfen."]
C -->|OK| D["Motorstoppschalter prüfen. Erneuern."]
C -->|Kein Durchgang| E["Reparieren oder Erneuern."]
C -->|Schalter defekt| F[" "]
D -->|OK| G["Zündspule prüfen."]
D -->|OK| H["Lichtmaschinenrotor prüfen."]
G --> I["Primärwicklung"]
G --> J["Sekundärwicklung"]
I -->|Kein Durchgang| K["Erneuern."]
J -->|Kein Durchgang| L["Erneuern."]
H -->|OK| M["mpulsgeber Erneuern."]
H -->|OK| N["Ladespule Erneuern."]
M -->|Kein Durchgang| O[" "]
N -->|Kein Durchgang| P[" "]
N -->|OK| Q["C.D.I.-Einheit erneuern."]
* Nur wenn Zündungsprüfgerät verwendet wird.
HINWEIS:
• Folgende Teile vor dem Prüfen entfernen.
1) Sitz
2) Kraftstofftank
- Folgende Spezialwerkzeuge für diese Prüfung verwenden.

Zündfunkenstreckentester YM-34487
Zündungsprüfer 90890-06754

Taschen-Multimeter YU-3112-C/90890-03112
MEMO


- Zündkerzenstecker von der Zündkerze abziehen.
- Zündfunkenstreckentester ① (Zündungsprüfer ②) wie dargestellt anschließen.
• Zündkerzenstecker ③
• Zündkerze ④
A Für USA und CDN
B Außer für USA und CDN
- Kickstarterkurbel durchtreten.
- Elektrodenabstand kontrollieren.
- Motor starten und Zündfunkenstrecke vergrößern, bis Fehlzündungen auftreten. (nur für USA und CDN)

Zündfunkenstrecke mindestens 6,0 mm
KABELANSCHLÜSSE UND KABEL AUF DURCHGANG PRÜFEN
- Prüfen:
- Durchgang bei Kabelanschlüssen und Kabeln Rost/Staub/Lose Kabel/Kurzschluß → Reparieren oder erneuern.
MOTORSTOPPSCHALTER PRÜFEN
- Prüfen:
- Motorstoppschalter-Durchgang.
| Meßkabel (+) → Kabel schwarz/weiß 1 |
| Meßkabel (−) → Kabel schwarz 2 |
| B/W1 | B2 | Prüfgerät-Position | ||
| HINEIN-DRÜC-KEN | × 1 | |||
| LOS-LASSEN |
Kein Durchgang beim Drücken → Erneuern. Durchgang beim Loslassen → Erneuern.

- Primärwicklungs-Widerstand Falscher Widerstand → Erneuern.
| Meßkabel (+) → Kabel orange 1 |
| Meßkabel (−) → Kabel schwarz 2 |
| Primärwicklungs-Widerstand | Prüfgerät-Position | |
| 0,18–0,28 Ω bei 20 °C | Ω × 1 |
2. Examiner:
- Sekundärwicklungs-Widerstand Falscher Widerstand → Erneuern.
| Meßkabel (+) → Zündkabel 1 |
| Meßkabel (−) → Kabel orange 2 |
| Sekundärwick-lungs-Widerstand | Prüfgerät-Position | |
| 6,3–9,5 kΩ bei 20 °C | kΩ × 1 |
HINWEIS:
Zündkerzenstecker beim Prüfen des Sekundärwicklungs-Widerstandes abnehmen.

LICHTMASCHINENROTOR PRÜFEN
1. Prüfen:
- Aufnahmespulen-Widerstand Falscher Widerstand → Erneuern.
Meßkabel (+) → Kabel rot ① Meßkabel (−) → Kabel weiß ②
| Aufnahmespulen-Widerstand | Prüfgerät-Position | |
| 248–372 Ω bei 20 °C | Ω × 100 |
2. Examiner:
•Ladespule prüfen Falscher Widerstand → Erneuern.
Meßkabel (+) → Kabel braun ①
Meßkabel (−) → Kabel grün ②
| Ladespulen-Widerstand | Prüfgerät-Position | |
| 688–1.032 Ω bei 20 °C | Ω × 100 |
C.D.I.-EINHEIT PRÜFEN
Alle elektrischen Bauteile prüfen. Falls kein Defekt gefunden wird, C.D.I.-Einheit erneuern. Anschließend elektrische Bauteile erneut prüfen.






































































Einlaß“A”25,881–25,981 mm“A”“B” 21,195–21,295 mm 21,165 mmAuslaß“A”25,841–25,941 mm“A”“B” 21,050–21,150 mm 21,020 mmMax. Schlag ---- 0,03 mm




Ventilsitz-Breite EIN 0,9–1,1 mm 1,6 mmAUS 0,9–1,1 mm 1,6 mm
Windungsrichtung(Draufsicht) EIN Im Uhrzeigersinn ----AUS Im Uhrzeigersinn ----












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