Bintec-elmeg

W1003n - Zugangspunkt Bintec-elmeg - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Bintec-elmeg W1003n - page 14
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Produkttyp Zugangspunkt
Marke Bintec-elmeg
Modell W1003n
Abmessungen (B x T x H) 200 x 130 x 30 mm
Gewicht 300 g
Stromversorgung 12 V DC, 1 A (über Netzteil)
Schnittstellen 1x Gigabit Ethernet (10/100/1000)
WLAN-Standard IEEE 802.11b/g/n
Maximale WLAN-Geschwindigkeit 300 Mbit/s (2,4 GHz)
Antennen 2x externe Antennen (2 dBi)
Sicherheit WEP, WPA/WPA2, MAC-Filterung, SSID-Ausblendung
Verwaltung Webinterface, CLI, SSH, SNMP
Betriebstemperatur 0 °C bis 40 °C
Luftfeuchtigkeit 10 % – 90 % (nicht kondensierend)
Reinigung Mit einem trockenen, fusselfreien Tuch abwischen
Sicherheitszertifikate CE, FCC
Garantie 2 Jahre
Reparierbarkeit Ersatzteile über den Hersteller erhältlich
Lieferumfang Zugangspunkt, Netzteil, Antennen, Montagematerial, Kurzanleitung

Häufig gestellte Fragen - W1003n Bintec-elmeg

Wie setze ich den Zugangspunkt auf die Werkseinstellungen zurück?
Drücken Sie die Reset-Taste an der Rückseite des Geräts für ca. 10 Sekunden, bis die LED blinkt. Der Zugangspunkt startet neu und lädt die Standardeinstellungen.
Was ist die Standard-IP-Adresse des W1003n?
Die Standard-IP-Adresse ist 192.168.1.1. Der Standard-Benutzername und das Passwort lauten admin / admin.
Wie kann ich das WLAN-Passwort ändern?
Melden Sie sich im Webinterface an, navigieren Sie zu 'Wireless' > 'Security' und geben Sie das neue Passwort im Feld 'Pre-Shared Key' ein. Speichern Sie die Einstellungen.
Unterstützt der Zugangspunkt WPA3?
Nein, der W1003n unterstützt nur WPA/WPA2. Es wird empfohlen, WPA2 mit AES-Verschlüsselung zu verwenden.
Kann ich den Zugangspunkt als Repeater verwenden?
Ja, der W1003n unterstützt den Repeater-Modus. Konfigurieren Sie dies im Webinterface unter 'Wireless' > 'Access Point Mode' und wählen Sie 'Repeater'.
Wie viele Geräte können gleichzeitig verbunden werden?
Der Zugangspunkt unterstützt typischerweise bis zu 30 gleichzeitige Verbindungen, abhängig von der Netzwerklast und der Bandbreite.
Was tun, wenn die Verbindung häufig abbricht?
Überprüfen Sie die Kanalauslastung und wählen Sie einen weniger überlasteten Kanal. Vermeiden Sie Störquellen wie Mikrowellen oder andere WLAN-Geräte. Aktualisieren Sie ggf. die Firmware.
Wie aktualisiere ich die Firmware?
Laden Sie die neueste Firmware von der Bintec-elmeg-Website herunter. Melden Sie sich im Webinterface an, gehen Sie zu 'Administration' > 'Firmware Update' und laden Sie die Datei hoch.
Kann ich den Zugangspunkt an der Wand montieren?
Ja, das Gehäuse hat Montagebohrungen im Abstand von 100 mm. Verwenden Sie die mitgelieferten Schrauben und Dübel für eine sichere Wandmontage.
Ist der Zugangspunkt kompatibel mit PoE?
Nein, der W1003n unterstützt kein Power over Ethernet (PoE). Die Stromversorgung erfolgt ausschließlich über das beiliegende Netzteil (12V DC).

Benutzerfragen zu W1003n Bintec-elmeg

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BEDIENUNGSANLEITUNG W1003n Bintec-elmeg

Änderungen in dieser Veröffentlichung sind vorbehalten.

bintec elmeg GmbH gibt keinerlei Gewährleistung auf die in dieser Bedienungsanleitung enthaltenen Informationen.bintec elmeg GmbH übernimmt keine Haftung für mittelbare, unmittelbare, Neben-, Folge- oder andere Schäden, die mit der Auslieferung, Bereitstellung oder Benutzung dieser Bedienungsanleitung im Zusammenhang stehen.

Copyright © bintec elmeg GmbH

Alle Rechte an den hier beinhalteten Daten - insbesondere Vervielfältigung und Weitergabe - sind bintec elmeg GmbH vorbehalten.

Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1 Inbetriebnahme....1

1.1 bintec W1001n, W1003n, W2003n, W2003n-ext und W2004n ..... 1

1.1.1 Aufstellen und Anschließen 1

1.1.2 Anschlüsse 4

1.1.3 LEDs 5

1.1.4 Lieferumfang 7

1.1.5 Allgemeine Produktmerkmale 8

1.1.6 Reset 9

1.2 bintec WI1003n. 10

1.2.1 Aufstellen und Anschließen 10

1.2.2 Anschlüsse 12

1.2.3 LEDs 12

1.2.4 Lieferumfang 14

1.2.5 Allgemeine Produktmerkmale 14

1.2.6 Reset 15

1.3 bintec WO1003n und bintec WO2003n 16

1.3.1 Aufstellen und Anschließen 16

1.3.2 Anschlüsse 18

1.3.3 LEDs 19

1.3.4 Lieferumfang 21

1.3.5 Allgemeine Produktmerkmale 21

1.3.6 Reset 22

1.4 Reinigen. 23

1.5 Pin-Belegung 23

1.5.1 Ethernet-Schnittstelle 23

1.5.2 Stromversorgung 24

1.6 Frequenzen und Kanäle 25

2.1 Voreinstellungen....26
2.1.1 Vorkonfigurierte Daten 26
2.1.2 Software-Update 27
2.2 System-Voraussetzungen 28
2.3 Vorbereitung ..... 28
2.3.1 Daten sammeln 28
2.3.2 PC einrichten 29
2.4 IP-Konfiguration 31
2.5 Systempasswort ändern 33
2.6 Drahtlosnetzwerk einrichten 34
2.7 Softwareaktualisierung 35

Kapitel 3 Zugang und Konfiguration ..... 37

3.1 Zugangsmöglichkeiten 37
3.1.1 Zugang über LAN. 37
3.2 Anmelden 41
3.2.1 Benutzernamen und Passwörter im Auslieferungszustand ..... 41
3.2.2 Anmelden zur Konfiguration 42
3.3 Konfigurationsmöglichkeiten 43
3.3.1 GUI (Graphical User Interface) für Fortgeschrittene ..... 43
3.3.2 SNMP-Shell 53

Kapitel 4 Assistenten .... 54

Kapitel 5 Systemverwaltung 55

5.1 Status....55

5.2 Globale Einstellungen....58

5.2.1 System 58

5.2.2 Passwörter 60

5.2.3 Datum und Uhrzeit 62

5.2.4 Systemlizenzen 68

5.3 Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen ..... 70

5.3.1 Schnittstellen....72

5.4 Administrativer Zugriff 76

5.4.1 Zugriff 76

5.4.2 SSH 77

5.4.3 SNMP....81

5.5 Remote Authentifizierung 83

5.5.1 RADIUS 83

5.5.2 TACACS+ 89

5.5.3 Optionen 93

5.6 Konfigurationszugriff 94

5.6.1 Zugriffsprofile 94

5.6.2 Benutzer 97

5.7 Zertifikate 101

5.7.1 Zertifikatsliste 102

5.7.2 CRLs 111

5.7.3 Zertifikatsserver 112

Kapitel 6 Physikalische Schnittstellen 114

6.1 Ethernet-Ports ..... 114

6.1.1 Portkonfiguration 114

Kapitel 7 LAN 116

7.1 IP-Konfiguration 116

7.1.1 Schnittstellen....116
7.2 VLAN 120
7.2.1 VLANs 122
7.2.2 Portkonfiguration ..... 123
7.2.3 Verwaltung ..... 124

Kapitel 8 Wireless LAN 125

8.1 WLAN....126
8.1.1 Einstellungen Funkmodul 126
8.1.2 Drahtlosnetzwerke (VSS) 136
8.1.3 Client Link 146
8.1.4 Bridge-Links 150
8.2 Verwaltung 151
8.2.1 Grundeinstellungen ..... 151

Kapitel 9 Wireless LAN Controller 153

9.1 Wizard 153
9.1.1 Grundeinstellungen ..... 154
9.1.2 Funkmodulprofil 155
9.1.3 Drahtlosnetzwerk 155
9.1.4 Automatische Installation starten 157
9.2 Controller-Konfiguration ..... 159
9.2.1 Allgemein 160
9.3 Slave-AP-Konfiguration 162
9.3.1 Slave Access Points 162
9.3.2 Funkmodulprofile ..... 167
9.3.3 Drahtlosnetzwerke (VSS) 174
9.4 Monitoring 182
9.4.1 WLAN Controller 183
9.4.2 Slave Access Points 184

9.4.3 Aktive Clients ..... 186
9.4.4 Drahtlosnetzwerke (VSS) 188
9.4.5 Client-Verwaltung ..... 188
9.5 Umgebungs-Monitoring ..... 189
9.5.1 Benachbarte APs ..... 189
9.5.2 Rogue APs 190
9.5.3 Rogue Clients ..... 191
9.6 Wartung ..... 192
9.6.1 Firmware-Wartung ..... 193

Kapitel 10 Netzwerk....195

10.1 Routen....195
10.1.1 Konfiguration von IPv4-Routen 195
10.1.2 IPv4-Routing-Tabelle 202
10.1.3 Optionen 203
10.2 NAT....205
10.2.1 NAT-Schnittstellen 205
10.2.2 NAT-Konfiguration 207
10.3 Lastverteilung 213
10.3.1 Lastverteilungsgruppen 213
10.3.2 Special Session Handling 218
10.4 QoS 222
10.4.1 QoS-Filter 222
10.4.2 QoS-Klassifizierung 226
10.4.3 QoS-Schnittstellen/Richtlinien 229
10.5 Zugriffsregeln 237
10.5.1 Zugriffsfilter 238
10.5.2 Regelketten 242
10.5.3 Schnittstellenzuweisung 244
10.6 Drop-In 246

10.6.1 Drop-In-Gruppen 246

Kapitel 11 Routing-Protokolle ..... 250

11.1 RIP 250

11.1.1 RIP-Schnittstellen....250

11.1.2 RIP-Filter 253

11.1.3 RIP-Optionen 255

Kapitel 12 Multicast. 259

12.1 Allgemein 261

12.1.1 Allgemein 261

12.2 IGMP 261

12.2.1 IGMP 262

12.2.2 Optionen 265

12.3 Weiterleiten 266

12.3.1 Weiterleiten 266

12.4 PIM 268

12.4.1 PIM-Schnittstellen 268

12.4.2 PIM-Rendezvous-Punkte 272

12.4.3 PIM-Optionen 274

Kapitel 13 WAN....275

13.1 Internet + Einwählen 275

13.1.1 PPPoE 277

13.1.2 PPTP 283

13.1.3 IP Pools 288

13.2 Real Time Jitter Control 290

13.2.1 Regulierte Schnittstellen. 290

Kapitel 14 VPN 292

14.1 IPSec 292

14.1.1 IPSec-Peers 293

14.1.2 Phase-1-Profile....311

14.1.3 Phase-2-Profile....319

14.1.4 XAUTH-Profile 325

14.1.5 IP Pools 327

14.1.6 Optionen 329

14.2 L2TP 333

14.2.1 Tunnelprofile 333

14.2.2 Benutzer 337

14.2.3 Optionen 343

14.3 PPTP 344

14.3.1 PPTP-Tunnel 344

14.3.2 Optionen 352

14.3.3 IP Pools 353

14.4 GRE 354

14.4.1 GRE-Tunnel 354

Kapitel 15 Firewall .... 357

15.1 Richtlinien 359

15.1.1 Filterregeln 359

15.1.2 QoS 362

15.1.3 Optionen 364

15.2 Schnittstellen....365

15.2.1 Gruppen....366

15.3 Adressen 366

15.3.1 Adressliste....367

15.3.2 Gruppen....368

15.4 Dienste 368
15.4.1 Diensteliste 369
15.4.2 Gruppen....371

Kapitel 16 Lokale Dienste 373

16.1 DNS 373
16.1.1 Globale Einstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 375
16.1.2 DNS-Server 377
16.1.3 Statische Hosts....379
16.1.4 Domänenweiterleitung....381
16.1.5 Cache....383
16.1.6 Statistik 384
16.2 HTTPS 385
16.2.1 HTTPS-Server 385
16.3 DynDNS-Client 386
16.3.1 DynDNS-Aktualisierung 386
16.3.2 DynDNS-Provider....388
16.4 DHCP-Server 390
16.4.1 IP-Pool-Konfiguration 391
16.4.2 DHCP-Konfiguration 392
16.4.3 IP/MAC-Bindung 397
16.4.4 DHCP-Relay-Einstellungen 398
16.5 Scheduling....399
16.5.1 Auslöser....399
16.5.2 Aktionen 406
16.5.3 Optionen 418
16.6 Überwachung 418
16.6.1 Hosts 419
16.6.2 Schnittstellen....421
16.6.3 Ping-Generator....423

16.7 Hotspot-Gateway 424
16.7.1 Hotspot-Gateway 426
16.7.2 Optionen 430
16.8 Wake-On-LAN 431
16.8.1 Wake-on-LAN-Filter....431
16.8.2 WOL-Regeln 435
16.8.3 Schnittstellenzuweisung 437

Kapitel 17 Wartung .... 439

17.1 Diagnose 439
17.1.1 Ping-Test 439
17.1.2 DNS-Test 440
17.1.3 Traceroute-Test 440
17.2 Software &Konfiguration 441
17.2.1 Optionen 441
17.3 Neustart 446
17.3.1 Systemneustart.... 446

Kapitel 18 Externe Berichterstellung. 448

18.1 Systemprotokoll 448
18.1.1 Syslog-Server 449
18.2 IP-Accounting 451
18.2.1 Schnittstellen....451
18.2.2 Optionen 452
18.3 Benachrichtigungsdienst 453
18.3.1 Benachrichtigungsempfänger 453
18.3.2 Benachrichtigungseinstellungen 456
18.4 SNMP....458
18.4.1 SNMP-Trap-Optionen 458

18.4.2 SNMP-Trap-Hosts 460

Kapitel 19 Monitoring. 461

19.1 Internes Protokoll 461

19.1.1 Systemmeldungen 461

19.2 IPSec 462

19.2.1 IPSec-Tunnel 463

19.2.2 IPSec-Statistiken 465

19.3 Schnittstellen....466

19.3.1 Statistik 467

19.4 WLAN....469

19.4.1 WLANx 469

19.4.2 VSS 471

19.4.3 Client-Verwaltung 474

19.4.4 Bridge-Links 475

19.4.5 Client Links 478

19.5 Bridges 480

19.5.1 br 480

19.6 Hotspot-Gateway 480

19.6.1 Hotspot-Gateway 480

19.7 QoS 481

19.7.1 QoS 481

19.8 PIM 482

19.8.1 Allgemeine Statusangaben 482

19.8.2 Nicht-schnittstellen-spezifischer Status 483

19.8.3 Schnittstellenspezifische Zustände ..... 486

Glossar 490

Index 521

Inhaltsverzeichnis bintec elmeg GmbH

Kapitel 1 Inbetriebnahme

Bintec-elmeg W1003n - Kapitel 1 Inbetriebnahme - 1

Hinweis

Vor Installation und Inbetriebnahme Ihres Geräts lesen Sie bitte aufmerksam die Sicherheitshinweise. Diese sind im Lieferumfang enthalten.

1.1 bintec W1001n, W1003n, W2003n, W2003n-ext und W2004n

1.1.1 Aufstellen und Anschließen

Bintec-elmeg W1003n - Aufstellen und Anschließen - 1

Hinweis

Für die Durchführung benötigen Sie keine weiteren Hilfsmittel als die mitgelieferten Kabel.

Die Geräte bintec W1001n, bintec W1003n, bintec W2003n und bintec W2004n besitzen integrierte Antennen, deren Abstrahlcharakteristik für die Deckenmontage optimiert ist.

Das Gerät bintec W2003n-ext verwendet externe Antennen.

Wireless LAN ETH 2 ETH 1 PC Steckernetzgerät

Abb. 1: Anschlussmöglichkeiten bintec W2003n, bintec W2003n-ext, bintec W2004n

Wireless LAN ETH1 PC Steckernetzgerät

Abb. 2: Anschlussmöglichkeiten bintec W1001n und bintec W1003n

Gehen Sie beim Aufstellen und Anschließen in der folgenden Reihenfolge vor:

(1) Antennen

Bei bintec W2003n-ext schrauben Sie die Standardantennen (Zubehör) auf die dafür vorgesehenen Anschlüsse. Falls Sie andere Antennen verwenden, beachten Sie, dass SIMO-Antennen am Anschluss Ant1 und MIMO-Antennen an den Anschlüssen Ant1 und Ant2 anzuschließen sind.

(2) LAN

Zur Standardkonfiguration Ihres Geräts über Ethernet, verbinden Sie den Anschluss ETH1 oder ETH2 Ihres Geräts über das mitgelieferte Ethernet-Kabel mit Ihrem LAN. bintec W1001n und bintec W1003n haben nur einen Gigabit-Ethernet-Port, ETH1. Das Gerät erkennt automatisch, ob es an einen Switch oder direkt an einen PC angeschlossen wird.

Wählen Sie hier lediglich einen der Anschlüsse ETH1 oder ETH2, der zweite Anschluss dient der Kaskadierung mehrerer Geräte. Bei Verwendung beider Ethernet-Anschlüsse am selben Switch können sich Loops bilden.

Das Standard-Patchkabel (RJ45-RJ45) ist symmetrisch aufgebaut. Ein Vertauschen der Kabelenden ist dadurch ausgeschlossen.

(3) Stromanschluss

Bintec-elmeg W1003n - Hinweis - 3

Hinweis

Die Geräte bintec W1001n, bintec W1003n, bintec W2003n, bintec W2003n-ext und bintec W2004n werden ohne Steckernetzteil geliefert. Das Steckernetzteil mit EU-Stecker (Artikelnummer 5500001254) ist als Zubehör erhältlich.

Schließen Sie das Gerät an eine Steckdose an. Nehmen Sie dazu das Steckernetzteil und stecken Sie es in die dafür vorgesehene Buchse Ihres Geräts. Stecken Sie

nun den Netzstecker in eine Steckdose (100–240 V). Durch die Status-LED wird Ihnen signalisiert, dass Ihr Gerät korrekt an die Stromversorgung angeschlossen ist. Optional kann die Stromversorgung über ein Standard PoE-Injector (Artikelnummer 5530000082) erfolgen.

Montage

Die Access Points sind wahlweise an die Wand oder an die Decke zu montieren oder als Tischgerät einzusetzen.

Verwendung als Tischgerät

Befestigen Sie die vier selbstklebenden Füße auf der unteren Seite des Gerätes. Stellen Sie Ihr Gerät auf eine feste, ebene Unterlage.

Wand- / Deckenmontage

Um die Geräte bintec W1001n, bintec W1003n, bintec W2003n, bintec W2003n-ext oder bintec W2004n an der Wand bzw. Decke zu montieren, verwenden Sie die Halterung, die im Lieferumfang enthalten ist (Artikelnummer 5500001278).

Bintec-elmeg W1003n - Wand- / Deckenmontage - 1

Warnung

Vergewissern Sie sich vor dem Bohren, dass sich an der Bohrstelle keine Hausinstallationen befinden. Bei Beschädigung an Gas-, Strom-, Wasser- und Abwasserleitungen kann Lebensgefahr oder Sachschaden entstehen.

  • Schrauben Sie die Halterung an der Wand bzw. Decke fest.
  • Hängen Sie das Gerät, ohne es zu verschrauben mit der Nut in die Halterung ein. Achten Sie darauf das die Anschlüsse des Gerätes zugänglich sind.
  • Sichern Sie das Gerät ggf. mit einem Kensington-Schloss gegen Diebstahl.

Bintec-elmeg W1003n - Warnung - 1

Alle Anschlüsse befinden sich auf der Unterseite des Geräts.

bintec W1001n und bintec W1003n verfügen über einen Ethernet-Anschluss, bintec W2003n, bintec W2003n-ext und bintec W2004n verfügen über zwei Ethernet-Anschlüsse.

Die Anschlüsse sind folgendermaßen angeordnet:

1 2 3

Abb. 4: Unterseite bintec W2003n, bintec W2003n-ext und bintec W2004n

bintec W2003n, bintec W2003n-ext und bintec W2004n Unterseite

1RESETReset-Taste führt Neustart durch (an der Bodenplatte des Geräts)
2 ETH1/PoE und ETH210/100/1000 Base-T Ethernet-SchnittstelleBei bintec W1001n und bintec W1003n ist nur ETH1 vorhanden!

3 POWER Buchse für Steckernetzteil

1.1.3 LEDs

Anhand der LEDs können Sie Funkstatus und Funkaktivität Ihres Geräts erkennen.

Bintec-elmeg W1003n - LEDs - 1

Hinweis

Beachten Sie, dass die Anzahl der aktiven WLAN LEDs abhängig ist von der Anzahl der vorhandenen Radiomodule.

Die LEDs von bintec W1003n, bintec W2003n, bintec W2003n-ext und bintec W2004n sind folgendermaßen angeordnet:

WLAN1 STATUS WLAN2

Abb. 5: LEDs von bintec W1003n, bintec W2003n, bintec W2003n-ext und bintec W2004n

Im Betriebsmodus zeigen die LEDs folgende Statusinformationen Ihres Geräts an:

LED Statusanzeige

LED Status Information
Status (grün)ausStromversorgung ist nicht angeschlossen. Wenn andere LEDs an sind, auch Fehler.
an (statisch) Fehler
an (blinkend) Betriebsbereit
WLAN 1/2 (grün)ausRadiomodul oder alle zugeordneten VSS deaktiviert
an (langsam blinkend)VSS ist aktiv, kein Client angemeldet
an (schnell blinkend)VSS ist aktiv, mindestens 1 Client ist angemeldet
an (flackernd)VSS ist aktiv, mindestens 1 Client ist angemeldet, es besteht Datenverkehr

Die LEDs von bintec W1001n sind folgendermaßen angeordnet:

Bintec-elmeg W1003n - Hinweis - 2

Abb. 6: LEDs von bintec W1001n

Im Betriebsmodus zeigen die LEDs folgende Statusinformationen Ihres Geräts an:

LED Statusanzeige

LED Status Information
LAN Keine Funktion
PWR (grün)ausStromversorgung ist nicht angeschlossen. Wenn andere LEDs an sind, auch Fehler.
an (statisch) Fehler
an (blinkend) Betriebsbereit
W (grün)ausRadiomodul oder alle zugeordneten VSS deaktiviert
an (langsam blinkend)VSS ist aktiv, kein Client angemeldet
an (schnell blinkend)VSS ist aktiv, mindestens 1 Client ist angemeldet
an (flackernd)VSS ist aktiv, mindestens 1 Client ist angemeldet, es besteht Datenverkehr

Das Leuchtverhalten der LEDs können Sie im Menü Globale Einstellungen und mit dem WLAN Controller in drei verschiedene Betriebsarten schalten.

Bintec-elmeg W1003n - Hinweis - 3

Hinweis

Wenn Sie das LED-Verhalten über das GUI oder den WLAN Controller angepasst haben, bleibt diese Einstellung nach einem Wiederherstellen des Auslieferungszustands erhalten.

StatusDie LEDs zeigen ihr Standardverhalten.
BlinkendNur die Status-LED blinkt einmal in der Sekunde.
AusAlle LEDs sind deaktiviert.

1.1.4 Lieferumfang

Ihr Gerät wird zusammen mit folgenden Teilen ausgeliefert:

Kabelsätze/Netzteil/Sonstiges Dokumentation
bintec W1001nEthernet-Kabel (RJ-45, STP)Selbstklebende FüßeWand- bzw. DeckenbefestigungKurzanleitung (gedruckt)R&TTE Compliance Information (gedruckt)Benutzerhandbuch (auf DVD)Sicherheitshinweise
bintec W1003nEthernet-Kabel (RJ-45, STP)Selbstklebende FüßeWand- bzw. DeckenbefestigungKurzanleitung (gedruckt)R&TTE Compliance Information (gedruckt)Benutzerhandbuch (auf DVD)Sicherheitshinweise
bintec W2003nEthernet-Kabel (RJ-45, STP)Selbstklebende FüßeWand- bzw. DeckenbefestigungKurzanleitung (gedruckt)R&TTE Compliance Information (gedruckt)Benutzerhandbuch (auf DVD)Sicherheitshinweise
bintec W2003n-extEthernet-Kabel (RJ-45, STP)4 externe RSMA-StandardantennenSelbstklebende FüßeWand- bzw. DeckenbefestigungKurzanleitung (gedruckt)R&TTE Compliance Information (gedruckt)Benutzerhandbuch (auf DVD)Sicherheitshinweise
bintec W2004nEthernet-Kabel (RJ-45, STP)Selbstklebende FüßeWand- bzw. DeckenbefestigungKurzanleitung (gedruckt)R&TTE Compliance Information (gedruckt)Benutzerhandbuch (auf DVD)Sicherheitshinweise

1.1.5 Allgemeine Produktmerkmale

Die allgemeinen Produktmerkmale umfassen die Leistungsmerkmale und die technischen Voraussetzungen für Installation und Betrieb Ihres Geräts.

Die Merkmale sind in folgender Tabelle zusammengefasst:

Allgemeine Produktmerkmale

Eigenschaft Wert
Maße und Gewicht:
Gerätemaße ohne Kabel(B x L x H)ca. 162 x 145 x 45 mm
Gewichtca. 1000 g (mit WLAN-Modulen)
LEDsFür bintec W1001n: 3 (1x LAN, 1x Power, 1x WLAN)Für bintec W1003n: 3 (1x Status, 1x WLAN, 1x Ethernet)Für bintec W2003n, bintec W2003n-ext und bin-tec W2004n: 4 (1x Status, 2x WLAN, 2x Ethernet)
Leistungsaufnahme Gerät max. 12 W
Spannungsversorgung9 V, 1.3 A (Das Steckernetzteil mit der Artikelnummer 5500001254 ist als Zubehör erhältlich)PoE an Ethernet 1 Class 0, gemäß 802.3af (max. 12,4 W). Der Gigabit PoE Injector mit der Artikelnummer 5530000082 ist als Zubehör erhältlich.
Umweltanforderungen:
Lagertemperatur-40 °C bis +85 °C
Betriebstemperatur0 °C bis +40 °C
Relative Luftfeuchtigkeit10 % bis 100 %
Verfügbare Schnittstellen:
WLANbintec W1001n, bintec W1003n: 1 Radiomodul 802.11abgn 2,4 oder 5 GHz Mimo 2x2bintec W2003n: 1 Radiomodul 802.11bgn 2,4 GHz Mimo 2x2; 1 Radiomodul 802.11an 5 GHz Mimo 2x2bintec W2003n-ext: 1 Radiomodul 802.11abgn 2,4 oder 5 GHz Mimo 2x2; 1 Radiomodul 802.11abgn 2,4 oder 5 GHz Mimo 2x2bintec W2004n: 1 Radiomodul 802.11bgn 2,4 GHz Mimo 3x3; 1 Radiomodul 802.11an 5 GHz Mimo 3x3
Ethernet IEEE 802.3 LAN10/100/1000 MBit/s
Vorhandene Buchsen:
Ethernet-Schnittstellebintec W1001n, bintec W1003n: 1 RJ45-Buchsebintec W2003n, bintec W2003n-ext und bintec W2004n: 2 RJ45-Buchsen
Antennen:
Antennenanschlussbintec W1001n, bintec W1003n: 2 interne Antennenbintec W2003n: 4 interne Antennenbintec W2003n-ext: 4 externe Dualband-Antennenbintec W2004n: 6 interne Antennen
Sendeleistung (WLAN)max. 100 mW (20 dBm) EIRP
Richtlinien & NormenR&TTE-Richtlinie 1999/5/EGEN 60950-1 (IEC60950); EN 60950-22; EN 301489-1;EN301489-17; EN 55022; EN 300328-1; EN 301893; EN 302502; EN 50371
TasterReset-Taster für Neustart oder Reset

1.1.6 Reset

Im Falle einer Fehlkonfiguration oder bei Nichterreichbarkeit Ihres Geräts können Sie das Gerät mit dem Reset-Knopf auf der Geräteunterseite mit den Standardeinstellungen des Auslieferungszustands starten lassen.

Dabei werden alle bestehenden Konfigurationsdaten gelöscht.

(1) Drücken Sie die Reset-Taste Ihres Geräts.
(2) Halten Sie die Reset-Taste Ihres Geräts gedrückt.

(3) Achten Sie auf die LEDs: Die Status-LED leuchtet, das Gerät durchläuft die Boot-Sequenz. Lassen Sie Reset-Taste los, wenn die Status-LED wieder zu blinken beginnt.

Nun können Sie die Konfiguration Ihres Geräts erneut durchführen wie ab Grundkonfiguration auf Seite 26 beschrieben.

Bintec-elmeg W1003n - Reset - 1

Hinweis

Wenn Sie über das GUI die Boot-Konfiguration löschen, werden ebenfalls alle Passwörter zurückgesetzt und die aktuelle Boot-Konfiguration gelöscht. Beim nächsten Start startet das Gerät mit den Standardeinstellungen des Auslieferungszustands.

Bintec-elmeg W1003n - Hinweis - 1

Hinweis

Wenn sie das LED-Verhalten im Menü Globale Einstellungen oder mit dem WLAN Controller auf einen anderen als den Standardwert gesetzt haben, bleibt diese Einstellung beim Zurücksetzen des Geräts erhalten.

1.2 bintec WI1003n

1.2.1 Aufstellen und Anschließen

Bintec-elmeg W1003n - Aufstellen und Anschließen - 1

Hinweis

Für die Durchführung benötigen Sie keine weiteren Hilfsmittel als die mitgelieferten Kabel.

Die Geräte bintec WI1003n verwenden externe Antennen.

Wireless LAN ETH2 ETH1 PC Steckemetzgerät

Abb. 7: Anschlussmöglichkeiten bintec WI1003n

Gehen Sie beim Aufstellen und Anschließen in der folgenden Reihenfolge vor:

(1) Antennen

Schrauben Sie die Standardantennen (Zubehör) auf die dafür vorgesehenen Anschlüsse. Falls Sie andere Antennen verwenden, beachten Sie, dass MIMO-Antennen an den Anschlüssen Ant 1-1 und Ant 2-2 anzuschließen sind.

(2) LAN

Zur Standardkonfiguration Ihres Geräts über Ethernet, verbinden Sie den Anschluss ETH1 oder ETH2 Ihres Geräts über das mitgelieferte Ethernet-Kabel mit Ihrem LAN. Das Gerät erkennt automatisch, ob es an einen Switch oder direkt an einen PC angeschlossen wird.

Wählen Sie hier lediglich einen der Anschlüsse ETH1 oder ETH2, der zweite Anschluss dient der Kaskadierung mehrerer Geräte. Bei Verwendung beider Ethernet-Anschlüsse am selben Switch können sich Loops bilden.

Das Standard-Patchkabel (RJ45-RJ45) ist symmetrisch aufgebaut. Ein Vertauschen der Kabelenden ist dadurch ausgeschlossen.

(3) Stromanschluss

Bintec-elmeg W1003n - Stromanschluss - 1

Hinweis

Die Geräte werden ohne Steckernetzteil geliefert. Das Steckernetzteil mit EU-Stecker (Artikelnummer 5500001254) ist als Zubehör erhältlich.

Schließen Sie das Gerät an eine Steckdose an. Nehmen Sie dazu das Steckernetzteil und stecken Sie es in die dafür vorgesehene Buchse Ihres Geräts. Stecken Sie nun den Netzstecker in eine Steckdose (100–240 V). Durch die Status-LED wird Ihnen signalisiert, dass Ihr Gerät korrekt an die Stromversorgung angeschlossen ist.

Optional kann die Stromversorgung über ein Standard PoE-Injector (Artikelnummer 5530000082) erfolgen.

Montage

Die Access Points sind wahlweise an die Wand oder an die Decke zu montieren oder als Tischgerät einzusetzen.

Mit dem im Lieferumfang enthaltenen DIN-Hutschienenadapter können die Access Points in einer Schalttafel montiert werden.

Verwendung als Tischgerät

Befestigen Sie die vier selbstklebenden Füße auf der unteren Seite des Gerätes. Stellen Sie Ihr Gerät auf eine feste, ebene Unterlage.

Wand- / Deckenmontage

Um die Geräte bintec WI1003n an der Wand bzw. Decke zu montieren, verwenden Sie die Halterung, die im Lieferumfang enthalten ist (Artikelnummer 5500001278).

Schalttafel

Für den Einbau in eine Schalttafel verwenden Sie den DIN-Hutschienenadapter der im Lieferumfang enthalten ist.

Bintec-elmeg W1003n - Schalttafel - 1

Warnung

Vergewissern Sie sich vor dem Bohren, dass sich an der Bohrstelle keine Hausinstallationen befinden. Bei Beschädigung an Gas-, Strom-, Wasser- und Abwasserleitungen kann Lebensgefahr oder Sachschaden entstehen.

  • Schrauben Sie die Halterung an der Wand bzw. Decke fest.
  • Hängen Sie das Gerät, ohne es zu verschrauben mit der Nut in die Halterung ein. Achten Sie darauf das die Anschlüsse des Gerätes zugänglich sind.
  • Sichern Sie das Gerät ggf. mit einem Kensington-Schloss gegen Diebstahl.

1.2.2 Anschlüsse

Alle Anschlüsse befinden sich auf der Unterseite des Geräts. bintec WI1003n verfügt über zwei Ethernet-Anschlüsse.

Die Anschlüsse sind folgendermaßen angeordnet:

ETH2 ETH1 1 2 3

Abb. 8: Anschlüsse bintec WI1003n

Anschlüsse bintec WI1003n

1RESETReset-Taste führt Neustart durch (an der Bodenplatte des Geräts)
2 ETH1/PoE und ETH210/100/1000 Base-T Ethernet-Schnittstelle

3 POWER Buchse für Steckernetzteil

1.2.3 LEDs

Anhand der LEDs können Sie Funkstatus und Funkaktivität Ihres Geräts erkennen.

Bintec-elmeg W1003n - LEDs - 1

Hinweis

Beachten Sie, dass die Anzahl der aktiven WLAN LEDs abhängig ist von der Anzahl der vorhandenen Radiomodule.

Die LEDs von bintec WI1003n sind folgendermaßen angeordnet:

Bintec-elmeg W1003n - Hinweis - 1
Abb. 9: LEDs von bintec WI1003n

Im Betriebsmodus zeigen die LEDs folgende Statusinformationen Ihres Geräts an:

LED Statusanzeige

LED Status Information
Status (grün)ausStromversorgung ist nicht angeschlossen. Wenn andere LEDs an sind, auch Fehler.
an (statisch) Fehler
an (blinkend) Betriebsbereit
WLAN 1/2 (grün)ausRadiomodul oder alle zugeordneten VSS deaktiviert
an (langsam blinkend)VSS ist aktiv, kein Client angemeldet
an (schnell blinkend)VSS ist aktiv, mindestens 1 Client ist angemeldet
an (flackernd)VSS ist aktiv, mindestens 1 Client ist angemeldet, es besteht Datenverkehr

Das Leuchtverhalten der LEDs können Sie im Menü Globale Einstellungen und mit dem WLAN Controller in drei verschiedene Betriebsarten schalten.

Bintec-elmeg W1003n - Hinweis - 2

Hinweis

Wenn Sie das LED-Verhalten über das GUI oder den WLAN Controller angepasst haben, bleibt diese Einstellung nach einem Wiederherstellen des Auslieferungszustands erhalten.

StatusDie LEDs zeigen ihr Standardverhalten.
BlinkendNur die Status-LED blinkt einmal in der Sekunde.

Aus Alle LEDs sind deaktiviert.

1.2.4 Lieferumfang

Ihr Gerät wird zusammen mit folgenden Teilen ausgeliefert:

Kabelsätze/Netzteil/Sonstiges Dokumentation
bintec WI1003nEthernet-Kabel (RJ-45, STP)Selbstklebende FüßeWand- bzw. DeckenbefestigungKurzanleitung (gedruckt)R&TTE Compliance Information (gedruckt)Benutzerhandbuch (auf DVD)Sicherheitshinweise

1.2.5 Allgemeine Produktmerkmale

Die allgemeinen Produktmerkmale umfassen die Leistungsmerkmale und die technischen Voraussetzungen für Installation und Betrieb Ihres Geräts.

Die Merkmale sind in folgender Tabelle zusammengefasst:

Allgemeine Produktmerkmale

Eigenschaft Wert
Maße und Gewicht:
Gerätemaße ohne Kabel(B x L x H)ca. 149 x 123 x 31 mm
Gewichtca. 750 g (mit WLAN-Modulen)
LEDs1x Status, 2x WLAN
Leistungsaufnahme Gerät max. 12 W
Spannungsversorgung9 V, 1.3 A (Das Steckernetzteil mit der Artikelnummer 5500001254 ist als Zubehör erhältlich)PoE an Ethernet 1 Class 0, gemäß 802.3af (max. 12,4 W). Der Gigabit PoE Injector mit der Artikelnummer 5530000082 ist als Zubehör erhältlich.
Umweltanforderungen:
Lagertemperatur-40 °C bis +85 °C
Betriebstemperatur-20 °C bis +45 °C
Relative Luftfeuchtigkeit10 % bis 100 %
Verfügbare Schnittstellen:
WLAN1 Radiomodul 802.11abgn 2,4 oder 5GHz Mimo 2x2
Ethernet IEEE 802.3 LAN10/100/1000 MBit/s
Vorhandene Buchsen:
Ethernet-Schnittstelle2 RJ45-Buchsen
Antennen:
Antennenanschluss2 externe RSMA-Standardantennen
Richtlinien & NormenR&TTE-Richtlinie 1999/5/EGEN 60950-1 (IEC60950); EN 60950-22; EN 301489-1;EN301489-17; EN 55022; EN 300328-1; EN 301893; EN302502; EN 50371
TasterReset-Taster für Neustart oder Reset

1.2.6 Reset

Im Falle einer Fehlkonfiguration oder bei Nichterreichbarkeit Ihres Geräts können Sie das Gerät mit dem Reset-Knopf auf der Geräteunterseite mit den Standardeinstellungen des Auslieferungszustands starten lassen.

Dabei werden alle bestehenden Konfigurationsdaten gelöscht.

(1) Drücken Sie die Reset-Taste Ihres Geräts.
(2) Halten Sie die Reset-Taste Ihres Geräts gedrückt.

(3) Achten Sie auf die LEDs: Die Status-LED leuchtet, das Gerät durchläuft die Boot-Sequenz. Lassen Sie Reset-Taste los, wenn die Status-LED wieder zu blinken beginnt.

Nun können Sie die Konfiguration Ihres Geräts erneut durchführen wie ab Grundkonfiguration auf Seite 26 beschrieben.

Bintec-elmeg W1003n - Reset - 1

Hinweis

Wenn Sie über das GUI die Boot-Konfiguration löschen, werden ebenfalls alle Passwörter zurückgesetzt und die aktuelle Boot-Konfiguration gelöscht. Beim nächsten Start startet das Gerät mit den Standardeinstellungen des Auslieferungszustands.

Bintec-elmeg W1003n - Hinweis - 1

Hinweis

Wenn sie das LED-Verhalten im Menü Globale Einstellungen oder mit dem WLAN Controller auf einen anderen als den Standardwert gesetzt haben, bleibt diese Einstellung beim Zurücksetzen des Geräts erhalten.

1.3 bintec WO1003n und bintec WO2003n

1.3.1 Aufstellen und Anschließen

Die Geräte bintec WO1003n und bintec WO2003n verwenden externe Antennen.

Stromversorgung PC Wireless LAN

Abb. 10: Anschlussmöglichkeiten bintec WO2003n

Gehen Sie beim Aufstellen und Anschließen in der folgenden Reihenfolge vor:

(1) Antennen

Schrauben Sie die Standardantennen (Zubehör) auf die dafür vorgesehenen Anschlüsse. Radiomodul 1 hat die Anschlüsse 1-1 und 1-2; Radiomodil 2 hat die Anschlüsse 2-1 und 2-2.

Schließen Sie die Standardantennen nur an einem Antennenanschluss an, achten Sie bitte darauf, bei der Konfiguration den zweiten Stream zu deaktiviern. Falls Sie andere Antennen verwenden, achten Sie bitte darauf, dass die Antennen an den

Anschlüssen der entsprechenden Module anzuschließen sind.

(2) LAN

Zur Standardkonfiguration Ihres Geräts über Ethernet, verbinden Sie den Anschluss ETH1 oder ETH2 Ihres Geräts über das mitgelieferte Ethernet-Kabel mit Ihrem LAN.

Bintec-elmeg W1003n - LAN - 1

Hinweis

Beachten Sie, dass es zwar möglich ist einen Standard-RJ45-Stecker in den LAN-Anschluss des Gerätes zu stecken, dieser aber nur schwer wieder entfernt werden kann. Wir empfehlen die Verwendung des mitgelieferten Anschluss-Kits.

Das Gerät erkennt automatisch, ob es an einen Switch oder direkt an einen PC angeschlossen wird.

Wählen Sie hier lediglich einen der Anschlüsse ETH1 oder ETH2, der zweite Anschluss dient der Kaskadierung mehrerer Geräte. Bei Verwendung beider Ethernet-Anschlüsse am selben Switch können sich Loops bilden.

Das Standard-Patchkabel (RJ45-RJ45) ist symmetrisch aufgebaut. Ein Vertauschen der Kabelenden ist dadurch ausgeschlossen.

(3) Stromanschluss

Bintec-elmeg W1003n - Stromanschluss - 1

Hinweis

Die Geräte werden ohne Steckernetzteil geliefert. Das Steckernetzteil mit EU-Stecker ist als Zubehör erhältlich. Die Geräte sind zu erden.

Bintec-elmeg W1003n - Hinweis - 1

Warnung

Zur Leistungsbegrenzung im Fehlerfall ist der DC Versorgungsstromkreis installationsseitig mit einer externen 5 A-Sicherung abzusichern.

Bintec-elmeg W1003n - Warnung - 1

Warnung

Die Geräte sollen mit Blitz- und Überspannungsschutz ausgestattet sein.

Schließen Sie das Gerät an die vorgesehene Stromversorgung an. Durch die Status-LED wird Ihnen signalisiert, dass Ihr Gerät korrekt an die Stromversorgung angeschlossen ist. Optional kann die Stromversorgung über ein Standard PoE-Injector (Artikelnummer 5530000082) erfolgen.

Bintec-elmeg W1003n - Warnung - 1

Hinweis

Das Gerät verfügt nicht über einen Netzschalter. Um die Spannungsversorgung zu unterbrechen können Sie entweder den M12-Stecker entfernen oder die externer Sicherung entfernen bzw. anderweitig unterbrechen. Wird das Gerät mittels PoE versorgt, können Sie entweder das PoE-Kabel vom ETH1-Anschluss trennen oder die PoE-Versorgung abschalten (z. B. im Switch).

Montage

Die Access Points sind wahlweise an die Wand oder am Mast montierbar.

Bintec-elmeg W1003n - Montage - 1

Wichtig

Wählen Sie den Installationsstandort sorgfältig aus. Um Schutz vor hoch wachsenden Pflanzen zu gewährleisten, muss das Gerät mindestens einen Meter über dem Boden montiert werden.

Für die Befestigung der Geräte an der Wand, verwenden Sie die Wandbefestigung die im Lieferumfang enthalten ist.

Für die Befestigung der Geräte am Mast, verwenden Sie den Montage Kit der als Zubehör erhältlich ist (Artikelnummer 5520000144). Optional ist auch ein Diebstahlschutz (Kensington-Schloss) erhältlich.

Bintec-elmeg W1003n - Wichtig - 1

Warnung

Vergewissern Sie sich vor dem Bohren, dass sich an der Bohrstelle keine Hausinstallationen befinden. Bei Beschädigung an Gas-, Strom-, Wasser- und Abwasserleitungen kann Lebensgefahr oder Sachschaden entstehen.

  • Schrauben Sie die Halterung an der Wand bzw. Mast fest.
  • Hängen Sie das Gerät, ohne es zu verschrauben mit der Nut in die Halterung ein. Achten Sie darauf das die Anschlüsse des Gerätes zugänglich sind.
  • Sichern Sie das Gerät ggf. mit einem Kensington-Schloss gegen Diebstahl.

1.3.2 Anschlüsse

Alle Anschlüsse befinden sich auf der Unterseite des Geräts.

Die Anschlüsse sind folgendermaßen angeordnet:

1 2 1 3 4 4 4 4 5 6 6

Abb. 11: Anschlüsse bintec WO1003n / bintec WO2003n

Anschlüsse bintec WO1003n / bintec WO2003n

1 Ant 1-1/12 Typ N Antennenanschlüsse
Ant 2-1/2-2Die Geräte bintec WO2003n haben zwei weitere An-schlüsse auf der Oberseite des Gerätes.
2LuftventilReguliert internen / externen Luftdruck im gesamten Temperaturbereich
3PowerBuchse für Steckernetzteil - PoE wird an Ethernet-Port 1 unterstützt.
4LEDsLeuchtanzeige für Status und WLAN
5 Erdung Anschluss für die Erdung
6ETH1 / ETH210/100/1000 Base-T Ethernet-Schnittstelle; PoE wird an ETH1 unterstützt

1.3.3 LEDs

Anhand der LEDs können Sie Funkstatus und Funkaktivität Ihres Geräts erkennen.

Bintec-elmeg W1003n - LEDs - 1

Hinweis

Beachten Sie, dass die Anzahl der aktiven WLAN LEDs abhängig ist von der Anzahl der vorhandenen Radiomodule.

Die LEDs sind folgendermaßen angeordnet:

4 3 2 1

Abb. 12: LEDs von bintec WO1003n / bintec WO2003n

Im Betriebsmodus zeigen die LEDs folgende Statusinformationen Ihres Geräts an:

LED Statusanzeige

LED FarbeStatus Information
1 = Status grün anNach dem Einschalten: Gerät wird gestartet.Während des Betriebs: Ein Fehler ist aufgetreten.
grün blinkend Das Gerät ist aktiv.
günausWährend des Betriebs: Ein Fehler ist aufgetreten.
2 = WLAN1grün an WLAN-Verbindung hergestellt.
grünausRadiomodul oder alle zugeordenten VSS deakti-viert.
grün an (langsam blinkend)VSS ist aktiv, kein Client angemeldet.
grün an (schnell blin-kend)VSS ist aktiv, mindestens 1 Client ist angemeldet .
3 = WLAN2grün an WLAN-Verbindung hergestellt.
grünausRadiomodul oder alle zugeordenten VSS deakti-viert.
grün an (langsam blinkend)VSS ist aktiv, kein Client angemeldet.
grün an (schnell blin-kend)VSS ist aktiv, mindestens 1 Client ist angemeldet.
4 inaktiv /./.

Das Leuchverhalten der LEDs können Sie im Menü Global Settings und mit dem WLAN Controller in drei verschiedene Betriebsarten schalten.

Bintec-elmeg W1003n - Hinweis - 2

Hinweis

Wenn Sie das LED-Verhalten über das GUI oder den WLAN Controller angepasst haben, bleibt diese Einstellung nach einem Wiederherstellen des Auslieferungszustandes erhalten.

StatusDie LEDs zeigen ihr Standardverhalten.
BlinkendNur die Status-LED blinkt einmal in der Sekunde.
Aus Alle LEDs sind deaktiviert.

1.3.4 Lieferumfang

Ihr Gerät wird zusammen mit folgenden Teilen ausgeliefert:

Kabelsätze/Netzteil/Sonstiges Dokumentation
bintec WO1003n / bintec WO2003nRJ Industrial Cat. 6a IP65-Stecker WandbefestigungKurzanleitung (gedruckt) R&TTE Compliance Information (gedruckt) Benutzerhandbuch (über Download) Sicherheitshinweise (gedruckt)

1.3.5 Allgemeine Produktmerkmale

Die allgemeinen Produktmerkmale umfassen die Leistungsmerkmale und die technischen Voraussetzungen für Installation und Betrieb Ihres Geräts.

Die Merkmale sind in folgender Tabelle zusammengefasst:

Allgemeine Produktmerkmale

Eigenschaft Wert
Maße und Gewicht:
Gerätemaße ohne Kabel(W x L x H)184 x 178 x 69 mm
Gewichtca. 1260 g (mit WLAN-Modulen)
LEDs 1x Status, 2x WLAN
Leistungsaufnahme Gerät13 W max.
SpannungsversorgungDie Geräte sind zu erden.9-36 V DC max. 1,4 A mit ÜberspannungsschutzPoE an Ethernet 1 Class 0, gemäß 802.3af (max. 12,4 W). Der Gigabit PoE Injector mit der Artikelnummer 5530000082 ist als Zubehör erhältlich.
Umweltanforderungen:
IP-Schutzklasse IP65
Lagertemperatur-40 °C bis +85 °C
Betriebstemperatur-25 °C bis +70 °C
Relative Luftfeuchte10 % bis 100 %
Verfügbare Schnittstellen:
WLANbintec WO1003n: 1 Radiomodul 802.11abgn 2,4 oder 5 GHz Mimo 2x2bintec WO2003n: 2 Radiomodule 802.11abgn 2,4 oder 5 GHz Mimo 2x2
Ethernet IEEE 802.3 LAN2 x 10/100/1000 MBit/s Ethernet mit wassergeschützten Steckverbindern
Verfügbare Buchsen:
Ethernet-Schnittstelle 2 RJ45-Buchsen
Antennen:
Antennenanschlussbintec WO1003n: 2 externe Dualband-Antennen; 2 Anschlüsse mit N-Buchsebintec WO2003n: 4 externe Dualband-Antennen; 4 Anschlüsse mit N-Buchse
Richtlinien & NormenR&TTE-Richtlinie 1999/5/ECCEN 60950-1 (IEC60950); EN 60950-22; EN 301489-1; EN301489-17; EN 55022; EN 300328-1; EN 301893; EN 302502; EN 50371

1.3.6 Reset

Es gibt einen Halleffektschalter / -sensor für die Rücksetzfunktion. Führen Sie einen Magneten in der Nähe des Reset-Schalters entlang, der sich zwischen den Ethernet-Anschlüssen und den LEDs befindet, um einen Reset auszulösen.

Bintec-elmeg W1003n - Reset - 1

Hinweis

Wenn Sie über das GUI die Boot-Konfiguration löschen, werden ebenfalls alle Passwörter zurückgesetzt und die aktuelle Boot-Konfiguration gelöscht. Beim nächsten Start startet das Gerät mit den Standardeinstellungen des Auslieferungszustands.

Bintec-elmeg W1003n - Hinweis - 1

Hinweis

Wenn sie das LED-Verhalten auf einen anderen als den Standardwert gesetzt haben, bleibt diese Einstellung beim Zurücksetzen des Geräts erhalten.

1.4 Reinigen

Sie können Ihr Gerät problemlos reinigen. Verwenden Sie dazu ein leicht feuchtes Tuch oder ein Antistatiktuch. Benutzen Sie keine Lösungsmittel! Verwenden Sie niemals ein trockenes Tuch; die elektrostatische Aufladung könnte zu Defekten in der Elektronik führen. Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann und Ihr Gerät dadurch Schaden nimmt.

1.5 Pin-Belegung

1.5.1 Ethernet-Schnittstelle

Die Geräte bintec W2003n, bintec W2003n-ext, bintec W2004n und bintec WI1003n verfügen über zwei 10/100/1000 Ethernet-Schnittstellen, bintec W1001n und bintec W1003n haben eine 10/100/1000 Ethernet-Schnittstelle.

Der Anschluss erfolgt über eine RJ45-Buchse.

Bintec-elmeg W1003n - Ethernet-Schnittstelle - 1
Abb. 13: 10/100/1000 Base-T Ethernet-Schnittstelle (RJ45-Buchse)

Die Pin-Zuordnung für die 10/100/1000 Base-T Ethernet-Schnittstelle (RJ45-Buchse) ist wie folgt:

RJ45-Buchse für LAN-Anschluss

Pin Funktion
1 Pair 0 +
2 Pair 0 -
3 Pair 1 +
4 Pair 2 +
5 Pair 2 -
6 Pair 1 -
7 Pair 3 +
8 Pair 3 -

1.5.2 Stromversorgung

Die Geräte bintec WO1003n und bintec WO2003n verfügen über eine Buchse für die Stromversorgung.

4 3 5 1 2

Abb. 14: Netzanschluss für bintec WO1003n und bintec WO2003n

Netzanschluss-Buchse

Pin Funktion
1TxD - Ausgehende Serielle Schnittstelle
2 VCC+ - Positive Stromversorgung
3 VCC- - Negative Stromversorgung
4RxD - Eingehende Serielle Schnittstelle
5GND - GND Serielle Schnittstelle

1.6 Frequenzen und Kanäle

Weltweit gelten unterschiedliche Zulassungsbestimmungen. Im Wesentlichen gelten die ETSI Vorschriften (kommt hauptsächlich in Europa zur Anwendung). Für den Betrieb in Europa lesen Sie bitte die Hinweise in der R&TTE Compliance Information.

Wenn Sie zu Ihrem neuen Produkt Fragen haben oder zusätzliche Informationen wünschen, erreichen Sie das Support Center von bintec elmeg GmbH montags bis freitags von 9:00 bis 17:00 Uhr. Folgende Kontaktmöglichkeiten stehen Ihnen zur Verfügung:

Internationale Supportkoordinati- Telefon: +49 911 9673 0 on

Fax: +49 911 688 0725

Endkunden-Hotline 0900 1 38 65 93 (1,10 €/min aus dem deutschen Festnetz)

Detaillierte Informationen zu unseren Support- und Serviceangeboten entnehmen Sie bitte unseren Webseiten unter www.bintec-elmeg.com.

Kapitel 2 Grundkonfiguration

Zur Grundkonfiguration Ihres Geräts stehen der Dime Manager (IP-Adressvergabe) und das GUI (weitere Konfigurationsschritte) zur Verfügung.

Der Weg zur Grundkonfiguration wird Ihnen im Folgenden Schritt für Schritt erläutert. Ein detailliertes Online-Hilfe-System gibt Ihnen zusätzlich Hilfestellung.

Die Inhalte dieses Handbuches setzen die folgenden Basiskenntnisse voraus:

  • Basiskenntnisse im Netzwerkaufbau,
  • Kenntnisse über die grundlegende Netzwerkterminologie, wie beispielsweise Server, Client und IP-Adresse,
  • Grundkenntnisse bei der Bedienung von Microsoft Windows Betriebssystemen.

Die mitgelieferte Companion DVD enthält alle Tools, die Sie für Konfiguration und Management Ihres Geräts benötigen.

Weitere nützliche Applikationen finden Sie im Internet unter www.bintec-elmeg.com.

2.1 Voreinstellungen

2.1.1 Vorkonfigurierte Daten

Sie haben drei Möglichkeiten, in Ihrem Netzwerk auf Ihr Gerät zur Konfiguration zuzugreifen:

(a) Dynamische IP-Adresse

Im Auslieferungszustand ist Ihr Gerät im DHCP-Client-Modus eingestellt, d.h. es erhält bei Anschluss an das Netzwerk automatisch eine IP-Adresse, sofern ein DHCP-Server betrieben wird. Ihr Gerät ist zur Konfiguration dann unter der vom DHCP-Server vergebenen IP-Adresse erreichbar. Zur Ermittlung der dynamisch vergebenen IP-Adresse lesen Sie bitte die Dokumentation Ihres DHCP-Servers.

(b) Fallback-IP-Adresse

Sollten Sie keinen DHCP-Server betreiben, können Sie Ihr Gerät direkt an Ihren Konfigurations-PC anschliessen und erreichen es dann unter folgender vordefinierter Fallback-IP-Konfiguration:

• IP-Adresse: 192.168.0.252
• Netzmaske: 255.255.255.0

Achten Sie darauf, dass der PC, von dem aus die Konfiguration durchgeführt wird, über eine geeignete IP-Konfiguration verfügt (siehe dazu PC einrichten auf Seite 29).

(c) Feste IP-Adresse zuweisen

Mit dem Dime Manager können Sie Ihrem Gerät eine neue IP-Adresse und das gewünschte Passwort zuweisen.

Bintec-elmeg W1003n - Vorkonfigurierte Daten - 1

Hinweis

Beachten Sie bitte:

Hat Ihr Gerät bei der Erstkonfiguration dynamisch von einem in Ihrem Netzwerk betriebenen DHCP-Server eine IP-Adresse erhalten, wird die Fallback-IP-Adresse 192.168.0.252 automatisch gelöscht und Ihr Gerät ist darüber nicht mehr erreichbar.

Sollten sie dagegen bei der Erstkonfiguration eine Verbindung zum Gerät über die Fallback-IP-Adresse 192.168.0.252 aufgebaut oder eine IP-Adresse mit dem Dime Manager vergeben haben, ist es nur noch über diese IP-Adresse erreichbar. Es kann nicht mehr dynamisch über DHCP eine IP-Konfiguration erhalten.

Benutzen Sie im Auslieferungszustand folgende Zugangsdaten zur Konfiguration Ihres Geräts:

  • Benutzername: admin
  • Passwort: admin

Bintec-elmeg W1003n - Hinweis - 1

Hinweis

Alle bintec elmeg-Geräte werden mit gleichen Benutzernamen und Passwörtern ausgeliefert. Sie sind daher nicht gegen einen unautorisierten Zugriff geschützt, solange die Passwörter nicht geändert werden. Ändern Sie unbedingt die Passwörter, um unberechtigten Zugriff auf Ihr Gerät zu verhindern!

Die Vorgehensweise bei der Änderung von Passwörtern finden Sie unter Systempasswort ändem auf Seite 33.

2.1.2 Software-Update

Ihr Gerät ist mit der zum Zeitpunkt der Fertigung verfügbaren Version der Systemsoftware ausgestattet, von der es aktuell ggf. neuere Versionen gibt. Eine Aktualisierung können Sie bequem mit dem GUI im Menü Wartung->Software &Konfiguration vornehmen.

Eine Beschreibung des Update-Vorgangs finden Sie unter Softwareaktualisierung auf Seite 35

2.2 System-Voraussetzungen

Für die Konfiguration müssen auf Ihrem PC folgende Systemvoraussetzungen erfüllt sein:

  • Internet Explorer oder Mozilla Firefox
    • Installierte Netzwerkkarte (Ethernet)
  • DVD-Laufwerk
    • Installiertes TCP/IP-Protokoll (siehe PC einrichten auf Seite 29)

2.3 Vorbereitung

Zur Vorbereitung der Konfiguration sollten Sie...

  • die benötigten Daten für die Grundkonfiguration bereitlegen.
  • überprüfen, ob der PC, von dem aus Sie die Konfiguration vornehmen wollen, die notwendigen Voraussetzungen erfüllt.
  • die Dime Manager-Software installieren, die Ihnen weitere Werkzeuge zur Arbeit mit Ihrem Gerät zur Verfügung stellt.

2.3.1 Daten sammeln

Die wesentlichen Daten für die Grundkonfiguration haben Sie schnell gesammelt, denn es sind keine Informationen erforderlich, die vertiefte Netzwerkkenntnisse voraussetzen. Ggf. können Sie die Beispielwerte übernehmen.

Bevor Sie mit der Konfiguration beginnen, sollten Sie die Daten für folgende Zwecke bereitlegen:

  • IP-Konfiguration (obligatorisch sofern sich Ihr Gerät im Auslieferungszustand befindet)
  • optional: Konfiguration einer drahtlosen Netzwerkverbindung im Access-Point-Modus
  • optional: Konfiguration von Client Links im Client Links-Modus

In der folgenden Tabelle haben wir jeweils Beispiele für die Werte der benötigten Daten angegeben. Unter der Rubrik "Ihre Werte" können Sie Ihre persönlichen Daten ergänzen. Dann haben Sie diese bei Bedarf griffbereit.

Sollten Sie ein neues Netzwerk einrichten, dann können Sie die angegebenen Beispielwerte für IP-Adressen und Netzmasken übernehmen. Fragen Sie im Zweifelsfall Ihren System-

Administrator.

Grundkonfiguration

Für eine Grundkonfiguration Ihres Geräts benötigen Sie Informationen, die Ihre Netzwerkumgebung betreffen:

IP-Konfiguration des Access Points

Zugangsdaten Beispielwert Ihre Werte
IP-Adresse Ihres Access Points192.168.0.252
Netzmaske Ihres Access Points255.255.255.0

Access-Point-Modus

Wenn Sie Ihr Gerät im Access-Point-Modus betreiben, können Sie die gewünschten Drahtlosnetzwerke einrichten. Hierzu benötigen Sie jeweils folgende Daten:

Konfiguration eines Drahtlosnetzwerks

Zugangsdaten Beispielwert Ihre Werte
Netzwerkname (SSID) default
Sicherheitsmodus WPA-PSK
Preshared Key supersecret

Access Client-Modus

Wenn Sie Ihr Gerät im Access Client-Modus betreiben, können Sie die gewünschten Client Links einrichten. Hierzu benötigen Sie jeweils folgende Daten:

IP-Konfiguration des Access Clients

Zugangsdaten Beispielwert Ihre Werte
Netzwerkname (SSID) default
Sicherheitsmodus WPA-PSK
Preshared Key supersecret

2.3.2 PC einrichten

Um Ihr Gerät über das Netzwerk erreichen und eine Konfiguration vornehmen zu können, müssen auf dem PC, von dem aus die Konfiguration durchgeführt wird, einige Voraussetzungen erfüllt sein.

  • Stellen Sie sicher, dass das TCP/IP-Protokoll auf dem PC installiert ist.
  • Wählen Sie die geeignete IP-Konfiguration für Ihren Konfigurations-PC.

Der PC, über den Sie die IP-Adresse für Ihr Gerät konfigurieren möchten, muss sich im gleichen Netzwerk wie das zu konfigurierende Gerät befinden.

Windows TCP/IP-Protokoll prüfen

Um zu prüfen, ob Sie das Protokoll installiert haben, gehen Sie folgendermaßen vor:

(1) Klicken Sie im Startmenü auf Einstellungen -> Systemsteuerung -> Netzwerkverbindungen (Windows XP) bzw. Systemsteuerung -> Netzwerk- und Freigabecenter -> Adaptereinstellungen ändern (Windows 7).
(2) Klicken Sie auf LAN-Verbindung.
(3) Klicken Sie im Statusfenster auf Eigenschaften.
(4) Suchen Sie in der Liste der Netzwerkkomponenten den Eintrag Internetprotokoll (TCP/IP).

Windows TCP/IP-Protokoll installieren

Wenn Sie den Eintrag Internetprotokoll (TCP/IP) nicht finden, installieren Sie das TCP/IP-Protokoll wie folgt:

(1) Klicken Sie im Statusfenster der LAN-Verbindung zunächst auf Eigenschaften, dann auf Installieren.
(2) Wählen Sie den Eintrag Protokoll.
(3) Klicken Sie auf Hinzufügen.
(4) Wählen Sie Internetprotokoll (TCP/IP) und klicken Sie auf OK.
(5) Folgen Sie den Anweisungen am Bildschirm und starten Sie zum Schluss den Rechner neu.

PC IP-Adresse zuweisen

Weisen Sie Ihrem PC wie folgt eine IP-Adresse zu:

(1) Wählen Sie Internetprotokoll (TCP/IP) und klicken Sie auf Eigenschaften.
(2) Wählen Sie Folgende IP-Adresse verwenden und geben Sie eine geeignete IP-Adresse, die passende Netzmaske, Ihr Standardgateway und Ihren bevorzugten DNS-Server ein.

Wenn Sie in Ihrem Netzwerk einen DHCP-Server betreiben, können Sie die Windows-Standardeinstellung IP-Adresse automatisch beziehen und DNS-Serveradresse automatisch beziehen belassen.

Ihr PC sollte nun alle Voraussetzungen zur Konfiguration Ihres Geräts erfüllen.

2.4 IP-Konfiguration

Im Auslieferungszustand ist Ihr Gerät im DHCP-Client-Modus eingestellt und erhält somit dynamisch eine IP-Adresse, sofern Sie einen DHCP-Server in Ihrem Netzwerk betreiben. Wenn das nicht der Fall ist, schliessen Sie Ihr Gerät direkt an den Konfigurations-PC an und verwenden die Fallback-IP-Adresse 192.168.0.252.

Alternativ können Sie Ihrem Geräten die gewünschte feste IP-Adresse zuweisen, indem Sie den Dime Manager benutzen.

Installieren Sie dazu das Programm von der mitgelieferten DVD auf Ihren Konfigurations-PC.

Gehen Sie dazu vor wie folgt:

(a) Legen Sie die mitgelieferte DVD in das DVD-Laufwerk Ihres Konfigurations-PCs. Der Installationsassistent startet automatisch. Sollte das nicht der Fall sein, öffnen Sie auf der DVD über Ihren Dateibrowser die Datei starter.exe.

(b) Folgen Sie den Anweisungen des Installations-Assistenten.

Führen Sie anschliessend folgende Schritte aus, um eine IP-Adresse für Ihr Gerät zu konfigurieren:

(1) Starten Sie den Dime Manager aus dem Windows-Startmenü Start -> Programme -> Dime Manager.

Es erscheint folgendes Dialogfeld:

Data Manager Discover Virtap Delete Einstellungen Info Discover Gesamt konzufügen Geräte anlagen Geräte Start Interneft (m/m) 1 Ergebnisie epichstum Laten Denali Seizubversch Gertärte BOOTP Produkt Sorderware Probes van MAC-Adenosse Aktien R1200 r200 172.16.98.110 03ADPF-02-F7-66 R4100 r4100 172.16.98.232 03ADPF-15-18-60 R2600 r4600 172.16.98.115 03ADPF-07-A4-FC R1300 r2300_phania... 172.16.98.21 03ADPF-03-G1-52 R1200 r2200 172.16.98.97 03ADPF-05-OF-2 R5120ku r120ku 172.16.98.47 03ADPF-03-BD-10 R230w r230w 182.168.0.254 03ADPF-05-BD-63 Gerätenungsrechnungen Kontische IP addresse Country: 0.6.0.8 A-Adresse: 172.16.98.146 Gezernisse: 255.255.246.8 Surzufsges: Date text_fml: V.7.8 Rev. 7 (Beta 3) Date soft_text_dla: 0.0 Date soft_text_dla: 0.0 Date soft_text_rsa: 0.0 Date soft_text_rsa: 0.0 Code text_per_ee: V.7.8 Rev. 7 (Beta 3) Date redpages_per: v33BD_ags_draik PNC_Applme: B8-B9-CD_B8-14-D6 W18B2 Adressmodus Configurations: Configurations Name Top Ext... Desktops

Abb. 15: Dime Manager Startseite
Der Dime Manager erkennt die im Netzwerk installierten Geräte.

(2) Doppelklicken Sie in der Liste das Gerätes, das konfiguriert werden soll. Es erscheint folgendes Dialogfeld:

IP-Einstellungen Gerätename: 1200 Aktuelles Passwort: ••••••••• Neues Passwort: Passwörter als Klatext anzeigen: IP-Einstellungen IP-Adresse: 172.16.98.110 Adressmodus: Statische IP-Adresse Netzmaske: 255.255.248.0 Gateway: 0.0.0.0 Konfiguration permanent speichern OK Prüfen Abbrechen

Abb. 16: IP-Adressvergabe mit dem Dimet Manager

(3) Geben Sie die Netzwerkparameter (Gerätename, IP-Adresse, Netzmaske und Gateway) ein und bestätigen Sie Ihre Angaben mit OK.

Bintec-elmeg W1003n - IP-Konfiguration - 3

Hinweis

Der Parameter Gerätename darf maximal aus 32 Zeichen bestehen.

Der Parameter Gerätename darf nur aus Buchstaben „a“-“z“, „A“-“Z“, Ziffern „0“-“9“, Bindestrich „-“ und Punkt „-“ bestehen, um Fehler durch andere Systeme bei der Interpretation des Parameters Gerätename zu vermeiden. Das erste Zeichen muss ein Buchstabe sein, das letzte Zeichen darf kein Punkt „-“ und kein Minuszeichen „-“ sein, ein einzelnes Zeichen ist als Name nicht zulässig.

Ihr Gerät ist nun über das Ethernet mit seiner IP-Adresse über einen Web-Browser ansprechbar und kann jetzt konfiguriert werden.

GUI aufrufen

Bintec-elmeg W1003n - GUI aufrufen - 1

Starten Sie die Konfigurationsoberfläche wie folgt:

(a) Geben Sie die IP-Adresse Ihres Geräts in die Adress-Zeile Ihres Web-Browsers ein.

Mit DHCP-Server:

- die IP-Adresse, die der DHCP-Server Ihrem Gerät vergeben hat

Ohne DHCP-Server:

- Bei Direktanschluss an den Konfigurations-PC: die Fallback-IP-Adresse 192.168.0.252

• Die über den Dime Manager vergebene feste IP-Adresse

Drücken Sie die Eingabetaste.

(b) Geben Sie in das Feld User admin und in das Feld Password admin ein.

2.5 Systempasswort ändern

Alle bintec elmeg-Geräte werden mit gleichen Benutzernamen und Passwörtern ausgeliefert. Sie sind daher nicht gegen einen unautorisierten Zugriff geschützt, solange die Passwörter nicht geändert werden. Ändern Sie unbedingt die Passwörter, um unberechtigten Zugriff auf Ihr Gerät zu verhindern!

Gehen Sie dazu vor wie folgt:

(a) Gehen Sie in das Menü Systemverwaltung->Globale Einstellungen->Passwörter.
(b) Geben Sie für Systemadministrator-Passwort ein neues Passwort ein.
(c) Geben Sie das neue Passwort noch einmal unter Systemadministrator-Passwort

bestätigen ein.

(d) Klicken Sie auf OK.
(e) Speichern Sie die Konfiguration mit der Schaltfläche Konfiguration speichern oberhalb der Menünavigation.

Beachten Sie folgende Regeln zum Passwortgebrauch:

  • Das Passwort darf nicht leicht zu erraten sein. Namen, Kfz-Kennzeichen, Geburtsdatum usw. sollten deshalb nicht als Passwörter gewählt werden.
  • Innerhalb des Passwortes sollte mindestens ein Zeichen verwendet werden, das kein Buchstabe ist (Sonderzeichen oder Zahl).
    • Das Passwort sollte mindestens 8 Zeichen lang sein.
  • Wechseln Sie regelmäßig das Passwort, z. B. alle 90 Tage.

2.6 Drahtlosnetzwerk einrichten

Gehen Sie folgendermaßen vor, um ihr Gerät als Access Point zu nutzen:

(1) Gehen Sie im GUI in das Menü Assistenten->Wireless LAN.
(2) Folgen Sie den Schritten, die der Assistent vorgibt. Der Assistent verfügt über eine eigene Online-Hilfe, die Ihnen ggf. notwendige Informationen vermittelt.
(3) Speichern Sie die Konfiguration mit dem Button Konfiguration speichern oberhalb der Menünavigation.

WLAN-Adapter unter Windows XP konfigurieren

Windows XP hat nach der Installation der Treiber für Ihre WLAN-Karte eine neue Verbindung in der Netzwerkumgebung eingerichtet. Um diese Wireless-LAN-Verbindung zu konfigurieren, gehen Sie bitte folgendermaßen vor:

(1) Klicken Sie auf Start-> Systemsteuerung. Dort doppelklicken Sie auf Netzwerkverbindungen -> Drahtlose Netzwerkverbindung.
(2) Wählen Sie anschließend auf der linken Seite Erweiterte Einstellungen ändern aus.
(3) Gehen Sie auf die Registerkarte Drahtlosnetzwerke.
(4) Klicken Sie auf Hinzufügen.

Fahren Sie folgendermaßen fort:

(1) Bei Netzwerkname geben Sie z. B. Client-1 ein.
(2) Unter Netzwerkauthentifizierung wählen Sie WPA2-PSK.
(3) Bei Datenverschlüsselung konfigurieren Sie AES.

(4) Unter Netzwerkschlüssel und Netzwerkschlüssel bestätigen geben Sie den zuvor konfigurierten Preshared Key an.
(5) Verlassen Sie die Menüs jeweils mit OK.

Bintec-elmeg W1003n - WLAN-Adapter unter Windows XP konfigurieren - 1

Hinweis

Windows XP erlaubt die Anpassung vieler Menüs. Je nach Konfiguration kann der Pfad zu der Drahtlosnetzwerkverbindung, die Sie konfigurieren wollen, ein anderer sein als oben beschrieben.

WLAN-Adapter unter Windows 7 konfigurieren

Windows 7 erkennt vorhandene WLAN-Netzwerke automatisch. Sie müssen Ihre Verbindung nur noch konfigurieren.

(1) Klicken Sie zunächst auf das WLAN-Symbol im Infobereich der Taskleiste (Systemtray). Windows 7 zeigt Ihnen nun alle drahtlosen Netzwerke an, die sich in Ihrer Reichweite befinden.
(2) Wählen Sie das WLAN-Netz Ihres Geräts aus und klicken Sie auf Verbinden.
(3) Im sich anschließend öffnenden Fenster tragen Sie den zuvor konfigurierten Preshared Key ein und bestätigen mit OK.

2.7 Softwareaktualisierung

Die Funktionsvielfalt von bintec elmeg-Geräten wird permanent erweitert. Diese Erweiterungen stellt Ihnen bintec elmeg GmbH stets kostenlos zur Verfügung. Die Überprüfung auf neue Software-Versionen und die Aktualisierung können einfach über das GUI vorgenommen werden. Voraussetzung für ein automatisches Update ist eine bestehende Internetverbindung.

Gehen Sie folgendermaßen vor:

(1) Gehen Sie in das Menü Wartung->Software &Konfiguration.
(2) Wählen Sie unter Aktion Systemsoftware aktualisieren und unter Quelle Aktuelle Software vom Update-Server.
(3) Bestätigen Sie mit Los.

Optionen

Aktuell Instalierte Software BOSS V.9.1 Rev. 7 IPSec from 2013/08/01 00:00:00 System log ik 0.0 Optionen zu Software und Konfiguration Aktion Systemsoftware aktuelisieren Qualle Aktuelle Software vom Update-Server Los

Das Gerät verbindet sich nun mit dem Download-Server der bintec elmeg GmbH und überprüft, ob eine aktualisierte Version der Systemsoftware verfügbar ist. Ist dies der Fall, wird die Aktualisierung Ihres Geräts automatisch vorgenommen. Nach der Installation der neuen Software werden Sie zum Neustart des Geräts aufgefordert.

Bintec-elmeg W1003n - Softwareaktualisierung - 2

Achtung

Die Aktualisierung kann nach dem Bestätigen mit Los nicht abgebrochen werden. Sollte es zu einem Fehler bei der Aktualisierung kommen, starten Sie das Gerät nicht neu und wenden Sie sich an den Support.

Kapitel 3 Zugang und Konfiguration

Im diesem Kapitel werden alle Zugangs- und Konfigurationsmöglichkeiten beschrieben.

3.1 Zugangsmöglichkeiten

Im Folgenden werden die verschiedenen Zugangsmöglichkeiten vorgestellt. Wählen Sie das für Ihre Bedürfnisse geeignete Vorgehen.

Für den Zugriff auf Ihr Gerät zur Konfiguration gibt es verschiedene Möglichkeiten:

- Über Ihr LAN

3.1.1 Zugang über LAN

Der Zugang über eine der Ethernet-Schnittstellen Ihres Geräts ermöglicht es Ihnen, zur Konfiguration das GUI in einem Web-Browser zu öffnen und über Telnet oder SSH auf Ihr Gerät zuzugreifen.

Bintec-elmeg W1003n - Zugang über LAN - 1

Achtung

Falls Sie die initiale Konfiguration mit dem GUI vornehmen, kann es zu Inkonsistenzen oder Fehlfunktionen führen, sobald Sie weitere Einstellungen über andere Konfigurationsmöglichkeiten vornehmen. Daher wird empfohlen, die Konfiguration mit dem GUI fortzuführen. Sollten Sie SNMP-Shell-Kommandos verwenden, behalten Sie auch diese Konfigurationsmethode bei.

3.1.1.1 HTTP/HTTPS

Mit einem aktuellen Web-Browser können Sie die HTML-Oberflächen zur Konfiguration Ihres Geräts verwenden.

Die Konfiguration lässt sich mit dem GUI durchführen. Geben Sie dazu die IP-Adresse Ihres Geräts in das Adressfeld Ihres Web-Browsers ein:

Mit DHCP-Server:

- die IP-Adresse, die Ihr DHCP-Server Ihrem Gerät vergeben hat

Ohne DHCP-Server:

- Bei Direktanschluss an den Konfigurations-PC: die Fallback-IP-Adresse

192.168.0.252

• Die über den Dime Manager vergebene feste IP-Adresse

Drücken Sie die Eingabetaste.

3.1.1.2 Telnet

Abgesehen von der Konfiguration über einen Web-Browser können Sie mit einer Telnet-Verbindung auf die SNMP-Shell zugreifen und weitere Konfigurationsmöglichkeiten nutzen.

Um eine Telnet-Verbindung zu Ihrem Gerät aufzubauen, benötigen Sie keine zusätzliche Software auf Ihrem PC. Telnet steht auf allen Betriebssystemen zur Verfügung.

Gehen Sie folgendermaßen vor:

Windows

(1) Klicken Sie im Windows-Startmenü auf Ausführen....
(2) Geben Sie telnet ein.
(3) Klicken Sie auf OK.
Es öffnet sich ein Fenster mit dem Login-Prompt. Sie befinden sich auf der SNMP-Shell Ihres Geräts.
(4) Fahren Sie fort mit Anmelden zur Konfiguration auf Seite 42.

Unix

Auch unter UNIX und Linux können Sie ohne weiteres eine Telnet-Verbindung herstellen:

(1) Geben Sie telnet in ein Terminal ein. Es öffnet sich ein Fenster mit dem Login-Prompt. Sie befinden sich auf der SNMP-Shell Ihres Geräts.

(2) Fahren Sie fort mit Anmelden zur Konfiguration auf Seite 42.

3.1.1.3 SSH

Zusätzlich zur unverschlüsselten und potentiell einsehbaren Telnet-Session können Sie sich auch über eine SSH-Verbindung mit Ihrem Gerät verbinden. Diese ist verschlüsselt und ermöglicht es, alle Optionen der Fernwartung sicher auszuführen.

Um sich über SSH mit dem Gerät zu verbinden, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Auf dem Gerät müssen für den Vorgang benötigte Verschlüsselungsschlüssel vorhanden sein.
  • Auf Ihrem PC muss ein SSH-Client installiert sein.

Schlüssel zur Verschlüsselung

Stellen Sie zunächst sicher, dass die Schlüssel zur Verschlüsselung der Verbindung auf Ihrem Gerät vorhanden sind:

(1) Loggen Sie sich auf eine der bereits verfügbaren Arten auf Ihrem Gerät ein (z. B. über Telnet - zum Login siehe Anmelden auf Seite 41).
(2) Am Eingabe-Prompt geben Sie update -i ein. Sie befinden sich auf der Flash Management Shell.
(3) Rufen Sie eine Liste aller auf dem Gerät gespeicherten Dateien auf: ls -al.

Wenn Sie eine Anzeige wie die Folgende sehen, sind die notwendigen Schlüssel bereits vorhanden, und Sie können sich über SSH mit dem Gerät verbinden:

Flash-Sh > ls -al
Flags Version Length Date Name...
Vr-xpbc-B 7.1.04 2994754 2004/09/02 14:11:48 box150_srel.ppc860
Vrw-pl--f 0.0 350 2004/09/07 10:44:14 sshd_host_rsa_key.pub
Vrw-pl--f 0.0 1011 2004/09/07 10:44:12 sshd_host_rsa_key
Vrw-pl--f 0.0.01 730 2004/09/07 10:42:17 sshd_host_dsa_key.pub
Vrw-pl--f 0.0.01 796 2004/09/07 10:42:16 sshd_host_dsa_key
Flash-Sh > 

Bintec-elmeg W1003n - Schlüssel zur Verschlüsselung - 1

Hinweis

Das Gerät erstellt für jeden der sog. Algorithmen (RSA und DSA) ein Schlüsselpaar, d. h. es müssen je Algorithmus zwei Dateien im Flash gespeichert sein (siehe Abbildung oben).

Sollten keine Schlüssel vorhanden sein, müssen Sie diese zunächst erstellen. Gehen Sie folgendermaßen vor:

(1) Verlassen Sie die Flash Management Shell mit exit.
(2) Rufen Sie das GUI auf und melden Sie sich an Ihrem Gerät an (siehe Das GUI aufrufen auf Seite 44).
(3) Stellen Sie sicher, dass als Sprache Deutsch gewählt ist.
(4) Kontrollieren Sie den Schlüsselstatus im Menü Systemverwaltung ->Administrativer Zugriff ->SSH. Wenn beide Schlüssel verfügbar sind, sehen Sie in den beiden Feldern

RSA-Schlüsselstatus und DSA-Schlüsselstatus den Wert Generiert.

(5) Wenn Sie in einem der beiden Felder oder in beiden Feldern den Wert Nicht generiert sehen, so müssen Sie den entsprechenden Schlüssel erzeugen lassen. Um die Schlüssel vom Gerät erzeugen zu lassen, klicken Sie auf Generieren.
Das Gerät erzeugt den entsprechenden Schlüssel und speichert ihn im FlashROM. Generiert zeigt die erfolgreiche Generierung an.

(6) Stellen Sie sicher, dass beide Schlüssel erfolgreich erzeugt worden sind. Wiederholen Sie dazu gegebenenfalls die oben beschriebene Prozedur.

Login über SSH

Um sich auf dem Gerät über SSH einzuloggen, gehen Sie folgendermaßen vor:

Wenn Sie sichergestellt haben, dass alle benötigten Schlüssel auf dem Gerät vorhanden sind, sollten Sie feststellen, ob ein SSH-Client auf Ihrem PC installiert ist. Die meisten UNIX- und Linux-Distributionen installieren standardmäßig einen SSH-Client, auf einem Windows PC muss in der Regel zusätzliche Software installiert werden, z. B. PuTTY.

Um sich über SSH auf Ihrem Gerät einzuloggen, gehen Sie folgendermaßen vor:

UNIX

(1) Geben Sie ssh in einem Terminal ein. Das Login-Prompt-Fenster wird angezeigt, sie befinden sich auf der SNMP-Shell des Geräts.

(2) Fahren Sie mit Anmelden auf Seite 41 fort.

Windows

(1) Wie eine SSH-Verbindung aufgebaut wird, hängt stark von der verwendeten Software ab. Beachten Sie die Dokumentation des von Ihnen verwendeten Programms. Sobald Sie sich mit dem Gerät verbunden haben, wird das Login-Prompt-Fenster angezeigt. Sie befinden sich auf der SNMP-Shell des Geräts.

(2) Fahren Sie mit Anmelden auf Seite 41 fort.

Bintec-elmeg W1003n - Windows - 1

Hinweis

PuTTY benötigt für eine Verbindung mit einem bintec elmeg-Gerät ggf. bestimmte Einstellungen. Auf den Support-Seiten von http://www.bintec-elmeg.com finden Sie eine FAQ, welche die notwendigen Einstellungen ausführt.

3.2 Anmelden

Mit Hilfe bestimmter Zugangsdaten können Sie sich auf Ihrem Gerät anmelden und unterschiedliche Aktionen ausführen. Dabei hängt der Umfang der verfügbaren Aktionen von den Berechtigungen des entsprechenden Benutzers ab.

Unabhängig davon, über welchen Weg Sie auf Ihr Gerät zugreifen, erscheint zunächst ein Login-Prompt. Ohne Authentifizierung können Sie auf dem Gerät keinerlei Informationen einsehen und die Konfiguration nicht ändern.

3.2.1 Benutzernamen und Passwörter im Auslieferungszustand

Im Auslieferungszustand ist Ihr Gerät mit folgenden Benutzernamen und Passwörtern versehen:

Benutzernamen und Passwörter im Auslieferungszustand

Benutzer-namePasswort Befugnisse
adminadminSystemvariablen lesen und ändern, Konfigurationen speichern;GUI benutzen.
writepublicSystemvariablen (außer Passwörter) lesen und schreiben(Änderungen gehen bei Ausschalten Ihres Geräts verloren).
readpublicSystemvariablen (außer Passwörter) lesen.

Um Konfigurationsänderungen vorzunehmen und zu speichern, müssen Sie sich mit dem Benutzernamen admin einloggen. Auch die Zugangsdaten (Benutzernamen und Passwörter) können geändert werden, wenn sich der Benutzer mit dem Benutzernamen admin einloggt. Aus Sicherheitsgründen sind Passwörter im Setup Tool nicht im Klartext, sondern nur als Sternchen am Bildschirm sichtbar. Die Benutzernamen erscheinen hingegen im Klartext.

Ein Sicherheitskonzept Ihres Geräts besteht darin, dass Sie mit dem Benutzernamen read alle anderen Konfigurationseinstellungen lesen können, nicht aber die Zugangsdaten. Es ist also nicht möglich, sich mit read einzuloggen, das Passwort des Benutzers admin auszulesen und sich dann anschließend mit admin einzuloggen, um Konfigurationsänderungen vorzunehmen.

Bintec-elmeg W1003n - Benutzernamen und Passwörter im Auslieferungszustand - 1

Achtung

Alle bintec elmeg-Geräte werden mit gleichen Benutzernamen und Passwörtern ausgeliefert. Sie sind daher nicht gegen einen unautorisierten Zugriff geschützt, solange die Passwörter nicht geändert werden. Die Vorgehensweise bei der Änderung von Passwörtern ist unter auf Seite beschrieben.

Ändern Sie unbedingt die Passwörter, um unberechtigten Zugriff auf Ihr Gerät zu verhindern!

Haben Sie Ihr Passwort vergessen, dann müssen Sie Ihr Gerät in den Auslieferungszustand zurückversetzen und Ihre Konfiguration geht verloren!

3.2.2 Anmelden zur Konfiguration

Stellen Sie eine Verbindung mit dem Gerät her. Die Zugangsmöglichkeiten sind in Zugangsmöglichkeiten auf Seite 37 beschrieben.

So loggen Sie sich über die HTML-Oberfläche ein:

(1) Geben Sie Ihren Benutzernamen in das Feld User des Eingabefensters ein.
(2) Geben Sie Ihr Passwort in das Feld Password des Eingabefensters ein und bestätigen Sie mit der Eingabetaste oder klicken Sie auf die Login Schaltfläche.

Im Browser öffnet sich die Status-Seite des GUI.

SNMP-Shell

So loggen Sie sich auf der SNMP-Shell ein:

(1) Geben Sie Ihren Benutzernamen ein, z. B. admin, und bestätigen Sie mit der Eingabetaste.
(2) Geben Sie Ihr Passwort ein, z. B. admin, und bestätigen Sie mit der Eingabetaste.

Ihr Gerät meldet sich mit dem Eingabeprompt, z. B. w1002:>. Das Einloggen war erfolgreich. Sie befinden sich auf der SNMP-Shell.

Um die SNMP-Shell nach Beenden der Konfiguration zu verlassen, geben Sie exit ein und bestätigen mit der Eingabetaste.

3.3 Konfigurationsmöglichkeiten

Dieses Kapitel bietet zunächst eine Übersicht über die verschiedenen Tools, die Sie zur Konfiguration Ihres Geräts verwenden können.

Sie haben folgende Möglichkeiten, Ihr Gerät zu konfigurieren:

• GUI
- Assistent
• SNMP-Shell-Kommandos

Welche Konfigurationsmöglichkeiten Ihnen zur Verfügung stehen, hängt von der Art der Verbindung zu Ihrem Gerät ab:

Verbindungs- und Konfigurationsarten

Verbindungsart Mögliche Konfigurationsarten

LAN Assistent, GUI, Shell-Kommandos

Bintec-elmeg W1003n - Verbindungsart Mögliche Konfigurationsarten - 1

Hinweis

Um die Konfiguration des Geräts zu ändern, müssen Sie sich mit dem Benutzernamen admin einloggen! Wenn Sie das entsprechende Passwort nicht kennen, können Sie keine Konfiguration vornehmen. Dies gilt für alle Konfigurationsarten.

3.3.1 GUI (Graphical User Interface) für Fortgeschrittene

Das GUI ist eine Web-basierte grafische Benutzeroberfläche, die Sie von jedem PC aus mit einem aktuellen Web-Browser über eine HTTP- oder HTTPS-Verbindung bedienen können.

Mit dem GUI können Sie alle Konfigurationsaufgaben einfach und komfortabel durchführen. Es ist in Ihr Gerät integriert und steht in Englisch zur Verfügung. Weitere Sprachen können, falls erwünscht im Download-Bereich auf www.bintec-elmeg.com heruntergeladen und auf dem Gerät installiert werden.

Die Einstellungsänderungen, die Sie mit dem GUI vornehmen, werden mit der OK bzw. Übernehmen-Schaltfläche des jeweiligen Menüs übernommen, ohne dass das Gerät neu gestartet werden muss.

Wenn Sie die Konfiguration abschließen und so speichern möchten, dass sie beim nächsten Neustart des Geräts als Boot-Konfiguration geladen wird, speichern Sie diese, indem

Sie auf die Schaltfläche Konfiguration speichern klicken.

Mit dem GUI können Sie ebenfalls die wichtigsten Funktionsparameter Ihres Geräts überwachen.

Automatisches Aktualserungsinterval 90 Setunden Übernehmen
1 Warnung Systempasswort nicht geändert!2 [warning_boss_lang]
Systeminformationen
Uptime0 Tag(e) 4 Stunde(n) 57 Minute(n)
SystemdatumDonnerstag, 25 Mar 2004, 15:42:45
ScriennummerWN2DJC010290024
BOSS-VersionV.9.1 Rev. 2 IPSec from 2012/04/19 00:00:00
Lotzte gespeicherte KonfigurationDonnerstag, 01 Jan 1970, 00:00:00
Ressourceninformationen
CPU-Nutzung0%
Arbeitsspeichemutzung20.5/31.9 MByte (64%)
TemperaturAktuell: 42°C / Min.: 38°C / Max.: 43°C
Aktive Sitzungen (GIF, RTP, etc...)0
Aktive IPSec-Tunnel0 / 0
Physikalische Schittstellen
SchnittsteleVerbindungsinformationLink
en1-0br0: 192.168.0.252/ 255.255.255.0
en1-1br0: 192.168.0.252/ 255.255.255.0
WLAN1Bridge / Verwendeter Kanal 1 / 1 BR Link / FVV: 2.0.0.0
WLAN2Aus
RelaisModus: Inactiv
WAN-Schnittstellen
BeschreibungVerbindungsinformationLink

Abb. 18: GUI Startseite

3.3.1.1 Das GUI aufrufen

(1) Überprüfen Sie, ob das Gerät angeschlossen und eingeschaltet ist und alle nötigen Kabel richtig verbunden sind.
(2) Überprüfen Sie die Einstellungen des PCs, von dem aus Sie die Konfiguration Ihres Geräts durchführen möchten (siehe PC einrichten auf Seite 29).
(3) Öffnen Sie einen Web-Browser.
(4) Geben Sie http://192.168.0.252 (oder die von Ihrem DHCP-Server dynamisch vergebene IP-Adresse oder die von Ihnen statisch mit dem Dime Manager vergebene IP-Adresse) in das Adressfeld des Web-Browsers ein.
(5) Geben Sie in das Feld User admin und in das Feld Password admin ein und klicken Sie auf LOGIN.

Sie befinden sich nun im Statusmenü des GUI Ihres Geräts (siehe Status auf Seite 55).

3.3.1.2 Bedienelemente

GUI-Fenster

Das GUI-Fenster ist in drei Bereiche geteilt:

• Die Kopfleiste
• Die Navigationsleiste
• Das Hauptkonfigurationsfenster

Kopfleiste W11040n w11040n Sapiere Deutsch Antient Standard Online-Hire Ausloggen Wertelzins Navigationsleiste Systemverwaltung Status Global Einstellungen SchwaltstelleneModus / Bridge-Gruppens Administrativer Zugall Remote Authenticationierung Zertifikate Physiklatische Hauptkonfigurations- fenster Schulfsstellen LAN Wireless LAN Wireless LAN Controller Printing WAN VPN Firewall Locale Diquote Warning Entorme Richterstellung Monitoring System Passwörter Datum und Uhrzeit Systemlizenzen Despasswerte SystemName w11040n Standort Kentland bintec elang Machnale Anzahl der Systog-Protokolleinträge 50 Maximales Nachrichtenlevel von Systemprotokolleintragen Informationen Machnale Anzahl der Accounting-Protokolleinträge 28 OK Abbreschen

Abb. 19: Bereiche des GUI

Kopfleiste

Wi2040n Sprache Deutsch Ansicht Standard Online-Hilfe Ausloggen Configuration speichern

Abb. 20: GUI Kopfleiste

GUI Kopfleiste

Menü Funktion
Sprache DeutschSprache: Wählen Sie in dem Dropdown-Menü die gewünschte Sprache aus, in der das GUI angezeigt werden soll. Hier können Sie die Sprache auswählen, in der Sie die Konfigurationdurchführen möchten. Zur Auswahl stehen Deutsch und Englisch.
Ansicht StandardAnsicht: Wählen Sie in dem Dropdown-Menü die gewünschte Ansicht aus. Zur Auswahl steht Standard und SNMP-Browser.
Online-HilfeOnline-Hilfe: Klicken Sie auf diese Schaltfläche, wenn Sie zu dem gerade aktiven Menü Hilfe benötigen. Die Beschreibung des Untermenüs, in dem Sie sich gerade befinden, wird angezeigt.
AusloggenAusloggen: Wenn Sie die Konfiguration beenden möchten, klicken Sie auf diese Schaltfläche, um sich von Ihrem Gerät abzumelden. Es wird ein Fenster geöffnet, in dem Ihnen folgende Optionen angeboten werden:Konfiguration speichern, vorherige Boot-Konfiguration sichern, dann verlassen.Konfiguration speichern, dann verlassen.Ohne zu speichern verlassen.

Navigationsleiste

Konfiguration speichern

Abb. 21: Konfiguration speichern Schaltfläche

Assistenten Systemverwaltung Status Globale Einstellungen Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen Administrativer Zugriff Remote Authentifizierung Zertifikate Physikalische Schnittstellen LAN Wireless LAN Wireless LAN Controller Netzwerk Routing-Protokolle Multicast WAN VPN Firewall Lokale Dienste Wartung Externe Berichterstellung Monitoring

Abb. 22: Menüs

Über der Navigationsleiste ist die Schaltfläche Konfiguration speichern zu finden.

Wenn Sie eine aktuelle Konfiguration speichern, können Sie diese als Boot-Konfiguration speichern oder Sie können zusätzlich die vorhergehende Boot-Konfiguration als Backup archivieren.

Wenn Sie im GUI auf die Schaltfläche Konfiguration speichern klicken, erscheint die Frage "Möchten Sie die aktuelle Konfiguration wirklich als Boot-Konfiguration speichern?"

Sie haben folgende zwei Wahlmöglichkeiten:

  • Konfiguration speichern, d.h. aktuelle Konfiguration als Boot-Konfiguration speichern
  • Konfiguration speichern und vorhergehende Boot-Konfiguration sichern, d.h. aktuelle Konfiguration als Boot-Konfiguration speichern und zusätzlich vor-

hergehende Boot-Konfiguration als Backup archivieren.

Wenn Sie die archivierte Boot-Konfiguration in Ihr Gerät laden wollen, gehen Sie in das Menü Wartung->Software &Konfiguration, wählen Sie Aktion = Konfiguration importieren und klicken Sie auf Los. Das archivierte Backup wird als aktuelle Boot-Konfiguration verwendet.

Die Navigationsleiste enthält weiterhin die Hauptkonfigurationsmenüs und deren Untermenüs.

Klicken Sie auf das gewünschte Hauptmenü. Es öffnet sich das jeweilige Untermenü.

Wenn Sie auf das gewünschte Untermenü klicken, wird der gewählte Eintrag in roter Schrift angezeigt. Alle anderen Untermenüs werden geschlossen. So können Sie stets mit einem Blick erkennen, in welchem Untermenü Sie sich befinden.

Statusseite

Wenn Sie das GUI aufrufen, erscheint nach der Anmeldung zunächst die Statusseite Ihres Geräts. Auf dieser werden die wichtigsten Daten Ihres Gerätes auf einen Blick sichtbar.

Hauptkonfigurationsfenster

Die Untermenüs enthalten im Allgemeinen mehrere Seiten. Diese werden über die im Hauptfenster oben stehenden Schalter aufgerufen. Durch Klicken auf einen Schalter öffnet sich das Fenster mit den Basis-Parametern, welches durch Klicken auf den Reiter Erweiterte Einstellungen erweiterbar ist und dann Zusatzoptionen anzeigt.

Konfigurationselemente

Die verschiedenen Aktionen, die Sie bei der Konfiguration Ihres Geräts im GUI ausführen können, werden mit Hilfe folgender Schaltflächen ausgelöst:

GUI Schaltflächen

Schaltfläche Funktion
ÜbernehmenAktualisiert die Ansicht.
AbbrechenWenn Sie einen neu konfigurierten Listeneintrag nicht sichern wollen, machen Sie diesen und die evtl. getätigten Einstellungen durchAbbrechenrückgängig.
OKBestätigt die Einstellungen eines neuen Eintrags und die Parameteränderungen in einer Liste.
LosStartet die konfigurierte Aktion sofort.
NeuRuft das Untermenü zum Anlegen eines neuen Eintrags auf.
HinzufügenFügt einen Eintrag zu einer internen Liste hinzu.

GUI Schaltflächen für spezielle Funktionen

Schaltfläche Funktion
ImportierenIm Menü Systemverwaltung->Zertifikate->Zertifikatsliste und im Menü Systemverwaltung->Zertifikate->CRLs werden mit dieser Schaltfläche die Untermenüs für die Konfiguration des Zertifikate- bzw. CRL-Imports aufgerufen.
AnforderungIm Menü Systemverwaltung->Zertifikate->Zertifikatsliste wird mit dieser Schaltfläche das Untermenü für die Konfiguration der Zertifikatsanforderung aufgerufen.

Verschiedene Symbole weisen auf folgende mögliche Aktionen oder Zustände hin:

GUI Symbole

Symbol Funktion
Bintec-elmeg W1003n - Konfigurationselemente - 1Löscht den entsprechenden Listeneintrag.
Bintec-elmeg W1003n - Konfigurationselemente - 2Zeigt das Menü zur Änderung der Einstellungen eines Eintrags an.
Bintec-elmeg W1003n - Konfigurationselemente - 3Zeigt die Details eines Eintrags an.
Bintec-elmeg W1003n - Konfigurationselemente - 4Verschiebt einen Eintrag. Es öffnet sich eine Combobox, in der Sie auswählen können, vor/hinter welchen Listeneintrag der ausgewählte Eintrag verschoben werden soll.
Bintec-elmeg W1003n - Konfigurationselemente - 5Legt einen weiteren Listeneintrag vorher an und öffnet das Konfigurationsmenü.
[CBD7]Setzt den Status des Eintrags auf Inaktiv.
[KZSH]Setzt den Status des Eintrags auf Aktiv.
Bintec-elmeg W1003n - Konfigurationselemente - 6Kennzeichnet den Status "Ruhend" einer Schnittstelle oder einer Verbindung.
Bintec-elmeg W1003n - Konfigurationselemente - 7Kennzeichnet den Status "Aktiv" einer Schnittstelle oder einer Verbindung.
Bintec-elmeg W1003n - Konfigurationselemente - 8Kennzeichnet den Status "Inaktiv" einer Schnittstelle oder einer Verbindung.
Bintec-elmeg W1003n - Konfigurationselemente - 9Kennzeichnet den Status "Blockiert" einer Schnittstelle oder einer Verbindung.
Bintec-elmeg W1003n - Konfigurationselemente - 10Kennzeichnet den Status "Wird aktiviert" einer Schnittstelle oder einer Verbindung.
Bintec-elmeg W1003n - Konfigurationselemente - 11Kennzeichnet, dass der Datenverkehr verschlüsselt wird.
Bintec-elmeg W1003n - Konfigurationselemente - 12Löst einen WLAN-Bandscan aus.
Bintec-elmeg W1003n - Konfigurationselemente - 13Zeigt die nächste Seite einer Liste an.
Bintec-elmeg W1003n - Konfigurationselemente - 14Zeigt die vorherige Seite einer Liste an.

In der Listenansicht haben Sie folgende Bedienfunktionen zur Auswahl:

GUI Listenoptionen

Menü Funktion
AktualisierungsintervallHier können Sie das Intervall einstellen, in dem die Ansicht aktualisiert werden soll.Geben Sie dazu einen Zeitraum in Sekunden in das Eingabefeld ein und bestätigen Sie mit Übernehmen.
FilterSie haben die Möglichkeit, die Einträge einer Liste nach bestimmten Kriterien filtern und entsprechend anzeigen zu lassen.Sie können die Anzahl der pro Seite angezeigten Einträge bestimmen, indem Sie in Ansicht x pro Seite die gewünschte Zahl eingeben.Mit den Tasten « und » blättern Sie eine Seite vor bzw. eine Seite zurück.Sie können nach bestimmten Stichwörtern innerhalb der Konfigurationsparameter filtern, indem Sie bei Filtern in xy die gewünschte Filterregel auswählen und das Suchwort in das Eingabefeld eingeben. Los startet den Filtervorgang.
KonfigurationselementeEinige Listen enthalten Konfigurationselemente.So können Sie direkt in der Liste die Konfiguration des entsprechenden Listeneintrags ändern.

Automatisches Aktualisierungsintervall 60 Sekunden Übernehmen

Abb. 23: Konfiguration des Aktualisierungsintervalls

Ansicht 20 pro Seite << >> Filter in Keiner ▼ gleich ▼ Los

Abb. 24: Liste filtern

Struktur der GUI Konfigurationsmenüs

Die Menüs des GUI enthalten folgende Grundstrukturen:

GUI Menüstruktur

Menü Funktion
Basis-Konfigurationsmenü/Lis-teBei Auswahl eines Menüs der Navigationsleiste wird zunächst das Menü mit den Basisparametern angezeigt. Bei einem Untermenü mit mehreren Seiten wird jeweils das Menü mit den Basisparametern der ersten Seite angezeigt.Das Menü enthält entweder eine Liste aller konfigurierten Einträge oder die Grundeinstellungen für die jeweilige Funktion.
UntermenüBintec-elmeg W1003n - Struktur der GUI Konfigurationsmenüs - 1Die SchaltflächeNeuist in jedem Menü vorhanden, in dem eine Liste aller konfigurierten Einträgen angezeigt wird. Klicken Sie diese Schaltfläche, um das Konfigurationsmenü für das Anlegen eines neuen Listeneintrags aufzurufen.
Untermenü[IMAGE]Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um den bestehenden Listen-eintrag zu bearbeiten. Sie gelangen in das Konfigurationsmenü.
MenüErweiterte EinstellungenKlicken Sie auf diesen Reiter, um erweiterte Konfigurationsop-tionen anzuzeigen.

Für die Konfiguration stehen folgende Optionen zur Verfügung:

GUI Konfigurationselemente

Menü Funktion
Eingabefelder z. B. leeresTextfeld
Textfeld mit verdeckter Eingabe
Geben Sie entsprechende Daten ein.
Radiobuttons z. B.
Menü Funktion
IP-AdressmodusStatisch IP-Adresse abrufen
Wählen Sie die entsprechende Option aus.
Checkboxenz. B. Aktivieren durch Auswahl der CheckboxBintec-elmeg W1003n - Struktur der GUI Konfigurationsmenüs - 2Auswahl verschiedener möglicher Optionen
Verschlüsselungsalgorithmen3DES Blowfish AES-128 AES-256
Hashing-AlgorithmenMD5 SHA-1 RipeMD160
Dropdown-Menüs z. B.Bintec-elmeg W1003n - Struktur der GUI Konfigurationsmenüs - 3Klicken Sie auf den Pfeil, um die Liste zu öffnen. Wählen Sie die gewünschte Option mit der Maus.
Interne Listen z. B.Bintec-elmeg W1003n - Struktur der GUI Konfigurationsmenüs - 4Klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen. Ein neuer Listeneintrag wird angelegt. Geben Sie die entsprechenden Daten ein. Bleiben die Felder des Listeneintrags leer, wird dieser bei Bestätigen mit OK nicht gespeichert. Löschen Sie Einträge, in-dem Sie auf das Symbol klicken.

Darstellung von Optionen, die nicht zur Verfügung stehen

Optionen, die abhängig von der Wahl anderer Einstelloptionen nicht zur Verfügung stehen, sind grundsätzlich ausgeblendet. Falls die Nennung solcher Optionen bei der Konfigurationsentscheidung behilflich sein könnte, werden sie stattdessen grau dargestellt und sind nicht auswählbar.

Bintec-elmeg W1003n - Darstellung von Optionen, die nicht zur Verfügung stehen - 1

Wichtig

Bitte beachten Sie die eingeblendeten Hinweise in den Untermenüs! Diese geben Auskunft über eventuelle Fehlkonfigurationen.

Warnsymbole

Symbol Bedeutung

Bintec-elmeg W1003n - Symbol Bedeutung - 1

Dieses Symbol erscheint in Meldungen, die Sie auf Einstellungen hinweisen, die mit dem Setup Tool vorgenommen wurden.

Bintec-elmeg W1003n - Symbol Bedeutung - 2

Dieses Symbol erscheint in Meldungen, die Sie darauf hinweisen, dass Werte falsch eingegeben bzw. ausgewählt wurden.

Achten Sie besonders auf folgenden Hinweis:

"Warnung: Nicht unterstützte Änderungen durch das Setup-Tool!". Falls Sie sie mit dem GUI verändern, kann dies Inkonsistenzen oder Fehlfunktionen verursachen. Daher wird empfohlen, die Konfiguration mit dem Setup Tool fortzuführen.

3.3.1.3 GUI Menüs

Die Konfigurationsoptionen Ihres Geräts sind in die Untermenüs gruppiert, die in der Navigationsleiste im linken Fensterbereich angezeigt werden.

Bintec-elmeg W1003n - GUI Menüs - 1

Hinweis

Beachten Sie, dass nicht alle Geräte über den maximal möglichen Funktionsumfang verfügen. Prüfen Sie die Software-Ausstattung Ihres Geräts auf der jeweiligen Produktseite unter www.bintec-elmeg.com.

3.3.2 SNMP-Shell

SNMP (Simple Network Management) ist ein Protokoll, über das definiert wird, wie Sie auf die Konfigurationseinstellungen zugreifen können.

Alle Konfigurationseinstellungen sind in der sog. MIB (Management Information Base) in Form von MIB-Tabellen und MIB-Variablen hinterlegt. Auf diese können Sie mittels SNMP-Kommandos direkt von der SNMP-Shell zugreifen. Diese Art der Konfiguration erfordert ein vertieftes Verständnis unserer Geräte.

Kapitel 4 Assistenten

Das Menü Assistenten bietet Schritt-für-Schritt-Anleitungen für folgende Grundkonfigurationsaufgaben:

  • Erste Schritte
  • Internetzugang
    • VPN
  • Wireless LAN
    • VoIP PBX im LAN

Wählen Sie die entsprechende Aufgabe aus der Navigation aus und folgen Sie den Anweisungen und Erläuterungen auf den einzelnen Assistentenseiten.

Kapitel 5 Systemverwaltung

Das Menü Systemverwaltung enthält allgemeine System-Informationen und -Einstellungen.

Sie erhalten eine System-Status-Übersicht. Weiterhin werden globale Systemparameter wie z. B. Systemname, Datum/Zeit, Passwörter und Lizenzen verwaltet sowie die Zugangs- und Authentifizierungsmethoden konfiguriert.

5.1 Status

Wenn Sie sich in das GUI einloggen, erscheint die Status-Seite Ihres Geräts, auf der die wichtigsten System-Informationen angezeigt werden.

Sie erhalten einen Überblick über folgende Daten:

  • System-Status
  • Aktivitäten Ihres Geräts: Ressourcenauslastung, aktive Sessions und Tunnel
  • Status und die Grundkonfiguration der LAN-, WAN- und WLAN-Schnittstellen

Sie können das Aktualisierungsintervall der Status-Seite individuell anpassen, indem Sie für Automatisches Aktualisierungsintervall den gewünschten Zeitraum in Sekunden angeben und auf die Übernehmen-Schaltfläche klicken.

Bintec-elmeg W1003n - Status - 1

Achtung

Geben Sie für Automatisches Aktualisierungsintervall keinen Wert unter 5 Sekunden ein, da sich der Bildschirm dann in zu kurzen Intervallen aktualisiert, um weitere Änderungen vornehmen zu können!

Automatisches Aktualisierungsintervall 300 Sekunden Übernehmen
1 Warnung: Systempasswort nicht geändert!
Systeminformationen
Uptime0 Tag(e) 3 Stunde(n) 21 Minute(n)
SystemdatumSamstag, 24 Jan 2004, 15:25:17
SeriennummerWO1CCC012310015
BOSS-VersionV.9.1 Rev. 5 (Beta 4) IPSec from 2013.04/26 00:00:00
Letzte gespoicherlo KonfigurationDonnerstag, 01 Jan 1970, 01:00:00
Ressourceninformationen
CPU-Nutzung1%
Arbeitsspeichernutzung35.3/127.9 MByte (27%)
Aktive Sitzungen (SIF, RTP, etc...)0
Aktive IPSec-Tunnel0 / 0
Physikalische Schnittstellen
SchnittstelleVerbindungsinformationLink
en1-0bri0.10.0.0.1 / 255.255.255.0
en1-1bri0.10.0.0.1 / 255.255.255.0
WLAN0Aus
WLAN0Aus
WAN-Schnittstellen
DeschreibungVerbindungsinformationLink

Abb. 25: Systemverwaltung ->Status

Das Menü Systemverwaltung ->Status besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Systeminformationen

Feld Wert
UptimeZeigt die Zeit an, die vergangen ist, seit das Gerät neu gestartet wurde.
SystemdatumZeigt das aktuelle Systemdatum und die Systemuhrzeit an.
SeriennummerZeigt die Geräte-Seriennummer an.
BOSS-VersionZeigt die aktuell geladene Version der Systemsoftware an.
Letzte gespeicherte KonfigurationZeigt Tag, Datum und Uhrzeit der letzten Konfigurationsspeicherung (Boot-Konfiguration im Flash) an.

Felder im Menü Ressourceninformationen

Feld Wert
CPU-NutzungZeigt die CPU-Auslastung in Prozent an.
ArbeitsspeichernutzungZeigt die Auslastung des Arbeitsspeichers in MByte relativ zum verfügbaren Gesamtarbeitsspeicher in MByte an. Die Auslastung wird außerdem in Klammern in Prozent angezeigt.
Aktive Sitzungen (SIF,RTP, etc... ) ons an.Zeigt die Summe aller SIF-, TDRC- und IP-Lastverteilung Sessi-
Aktive IPSec-TunnelZeigt die Anzahl der aktuell aktiven IPSec-Verbindungen relativ zur Anzahl an konfigurierten IPSec-Verbindungen an.

Felder im Menü Physikalische Schnittstellen

Feld Wert
Schnittstelle - Verbindungsinformation - LinkHier sind alle physikalischen Schnittstellen aufgelistet und deren wichtigste Einstellungen genannt. Außerdem wird angezeigt, ob die jeweilige Schnittstelle angeschlossen bzw. aktiv ist.Schnittstellendetails für Ethernet-Schnittstellen:IP-AdresseNetzmaskeSchnittstellendetails für serielle Schnittstellen / ISDN-Schnittstellen:KonfiguriertNicht konfiguriertSchnittstellendetails für xDSL-Schnittstellen:Leitungsgeschwindigkeit Downstream/UpstreamSchnittstellendetails für WLAN-Schnittstellen:Access-Point-Modus:Betriebsmodus: Access Point oder AusDer auf diesem Funkmodul verwendete KanalAnzahl der verbundenen ClientsSoftwareversion der Funkkarte

Felder im Menü WAN-Schnittstellen

Feld Wert
Beschreibung - Verbindungsinformation - LinkHier sind alle WAN-Schnittstellen aufgelistet und deren wichtigste Einstellungen genannt. Außerdem wird angezeigt, ob die jeweilige Schnittstelle aktiv ist.

5.2 Globale Einstellungen

Im Menü Globale Einstellungen werden grundlegende Systemparameter verwaltet.

5.2.1 System

Im Menü Systemverwaltung ->Globale Einstellungen->System werden die grundlegenden Systemdaten Ihres Geräts eingetragen.

Bintec-elmeg W1003n - System - 1

Grundenstellungen Systemname Produktname Standort Kontakt bintecelmeg Maximale Anzahl der Syslog-Protokolleinträge 50 Maximales Nachrichtenievel von Systemprotokolleinträgen Informationen Maximale Anzahl der Accounting-Protokolleinträge 20 Manuelle IP-Adresse des VILAN-Controller LED-Modus Status Energieeinstellungen Zeit bis zum Aposchalten 900 Sekunden OK Abbrechen

Abb. 26: Systemverwaltung->Globale Einstellungen->System

Das Menü Systemverwaltung->Globale Einstellungen->System besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Grundeinstellungen

Feld Wert
SystemnameGeben Sie den Systemnamen Ihres Geräts ein. Dieser wird auch als PPP-Host-Name benutzt.Möglich ist eine Zeichenkette mit maximal 255 Zeichen.Als Standardwert ist der Gerätetyp voreingestellt.
StandortGeben Sie an, wo sich Ihr Gerät befindet.
KontaktGeben Sie die zuständige Kontaktperson an. Hier kann z. B. die E-Mail-Adresse des Systemadministrators eingetragen werden.Möglich ist eine Zeichenkette mit maximal 255 Zeichen.
Maximale Anzahl der Syslog-ProtokolleinträgeGeben Sie die maximale Anzahl an Systemprotokoll-Nachrichten an, die auf dem Gerät intern gespeichert werden sollen.Mögliche Werte sind 0 bis 1000.Der Standardwert ist 50.Sie können die gespeicherten Meldungen in Monitoring->Internes Protokoll anzeigen lassen.
Maximales Nachrichtenlevel von SystemprotokolleinträgenWählen Sie die Priorität der Systemmeldungen aus, ab der protokolliert werden soll.Nur Systemmeldungen mit gleicher oder höherer Priorität als angegeben werden intern aufgezeichnet, d. h. dass bei der Priorität Debug sämtliche erzeugten Meldungen aufgezeichnet werden.Mögliche Werte:Notfall: Es werden nur Meldungen mit der Priorität Notfall aufgezeichnet.Alarm: Es werden Meldungen mit der Priorität Notfall und Alarm aufgezeichnet.Kritisch: Es werden Meldungen mit der Priorität Notfall, Alarm und Kritisch aufgezeichnet.Fehler: Es werden Meldungen mit der Priorität Notfall, Alarm, Kritisch und Fehler aufgezeichnet.Warnung: Es werden Meldungen mit der Priorität Notfall, Alarm, Kritisch, Fehler und Warnung aufgezeichnet.Benachrichtigung: Es werden Meldungen mit der Priorität Notfall, Alarm, Kritisch, Fehler, Warnung und Benachrichtigung aufgezeichnet.Information (Standardwert): Es werden Meldungen mit der Priorität Notfall, Alarm, Kritisch, Fehler, Warnung, Benachrichtigung und Informationen aufgezeichnet.Debug: Es werden alle Meldungen aufgezeichnet.
Maximale Anzahl der Accounting-ProtokolleinträgeGeben Sie die maximale Anzahl an Einträgen an, die für Login-Vorgänge auf dem Gerät intern gespeichert werden sollen.Mögliche Werte sind 0 bis 1000.Der Standardwert ist 20.
Manuelle IP-Adresse des WLAN-ControllerDiese Funktion ist nur bei Geräten mit Wireless LAN Controller verfügbar.Geben Sie die IP-Adresse des WLAN-Controllers an.Der Wert kann nur verändert werden, wenn die WLAN-Controller-Funktion aktiviert ist.
LED-ModusDiese Funktion ist nur für Geräte der bintec Next Generation WLAN-Serie verfügbar.Wählen Sie das Leuchtverhalten der LEDs.Mögliche Werte:Status (Standardwert): Die LEDs zeigen ihr Standardverhalten.Blinkend: Nur die Status-LED blinkt einmal in der Sekunde.Aus: Alle LEDs sind deaktiviert.

Felder im Menü Energieeinstellungen (nur für Geräte mit GPS)

Feld Wert
Zeit bis zum AbschaltenGeben Sie die Zeit in Sekunden ein, wie lange das Gerät nach dem Abschalten des Motors noch eingeschaltet bleiben soll.Der Standardwert ist 900 Sekunden.

5.2.2 Passwörter

Auch das Einstellen der Passwörter gehört zu den grundlegenden Systemeinstellungen.

System Passwörter Datum und Uhrzeit Systemlizenzen

Systempassword Systemadministrator-Password Systemadministrator-Password bestätigen SNMP-Communities SNMP Read Community SNMP Write Community Olobale Passwordoptionen Passwörter und Schlüssel als Klartext anzeigen Anzeigen OK Abbrechen

Abb. 27: Systemverwaltung ->Globale Einstellungen->Passwörter

Bintec-elmeg W1003n - Passwörter - 2

Hinweis

Alle bintec elmeg-Geräte werden mit gleichem Benutzernamen und Passwort ausgeliefert. Sie sind daher nicht gegen einen unautorisierten Zugriff geschützt, solange die Passwörter nicht geändert wurden.

Ändern Sie unbedingt die Passwörter, um unberechtigten Zugriff auf das Gerät zu verhindern.

Solange das Passwort nicht verändert wird, erscheint unter Systemverwaltung ->Status der Warnhinweis: "Systempasswort nicht geändert!".

Das Menü Systemverwaltung->Globale Einstellungen->Passwörter besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Systempasswort

Feld Wert
Systemadministrator-Pa wortGeben Sie das Passwort für den Benutzernamen admin an. Dieses Passwort wird bei SNMPv3 auch für Authentifizierung (MD5) und Verschlüsselung (DES) verwendet.
Systemadministrator-Pa wort bestätigenBestätigen Sie das Passwort, indem Sie es erneut eingeben.

Felder im Menü SNMP-Communities

Feld Wert
SNMP Read CommunityGeben Sie das Passwort für den Benutzernamen read ein.
SNMP Write CommunityGeben Sie das Passwort für den Benutzernamen write ein.

Feld im Menü Globale Passwortoptionen

Feld Wert
Passwörter und Schlüssel als Klartext anzeigenWählen Sie aus, ob die Passwörter im Klartext angezeigt werden sollen.MitAnzeigen wird die Funktion aktiviert.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Wenn Sie die Funktion aktivieren, werden alle Passwörter und Schlüssel in allen Menüs als Klartext angezeigt und können in Klartext bearbeitet werden.Eine Ausnahme bilden die IPSec-Schlüssel. Diese können nur im Klartext eingegeben werden. Bei Drücken vonOKoder erneutem Aufruf des Menüs werden sie als Sternchen angezeigt.

5.2.3 Datum und Uhrzeit

Die Systemzeit benötigen Sie u. a. für korrekte Zeitstempel bei Systemmeldungen, Gebührenerfassung oder IPSec-Zertifikaten.

Bintec-elmeg W1003n - Datum und Uhrzeit - 1

Grundeinstellungen Zeitzone Europe/Berlin Aktuelle Ortszeit Dienstag, 22 Okt 2013, 13:20:50 Manuele Zeiteinstellung Datum einstellen Tag Monat Jahr Zeit einstellen Stunde Minute Automatische Zeiteinstellung (Zeitprotokoll) Erster Zeitserver SNTP Zweiter Zeitserver SNTP Dritter Zeitserver SNTP Zeitaktualisierungsintervall 1440 Minute(n) Zeitaktualisierungsrichtlinie Normal System als Zeitserver Aktiviert Zetenstellungen (GPS) Zeitaktualisierungsintervall Aktiviert OK Abbrechen

Abb. 28: Systemverwaltung ->Globale Einstellungen->Datum und Uhrzeit

Für die Ermittlung der Systemzeit (lokale Zeit) haben Sie folgende Möglichkeiten:

ISDN/Manuell

Die Systemzeit kann bei Geräten mit ISDN-Schnittstelle über ISDN aktualisiert werden, d. h. beim ersten ausgehenden Ruf werden Datum und Uhrzeit aus dem ISDN entnommen. Alternativ kann die Zeit auch manuell auf dem Gerät eingestellt werden.

Wenn für die Zeitzone der korrekt Standort des Geräts (Land/Stadt) eingestellt ist, erfolgt die Umschaltung der Uhrzeit von Sommer- auf Winterzeit (und zurück) automatisch. Die Umschaltung erfolgt unabhängig von der Zeit der Vermittlungsstelle oder von einem ntp-Server. Die Sommerzeit beginnt am letzten Sonntag im März durch die Umschaltung von 2 Uhr auf 3 Uhr. Die in der fehlenden Stunde anstehenden kalender- oder zeitplanbedingten Umschaltungen im Gerät werden anschließend durchgeführt. Die Winterzeit beginnt am letzten Sonntag im Oktober durch die Umschaltung von 3 Uhr auf 2 Uhr. Die in der zusätzlichen Stunde anstehenden kalender- oder zeitplanbedingten Umschaltungen im Gerät werden anschließend durchgeführt.

Wenn für die Zeitzone ein Wert abweichend von der Universal Time Coordinated (UTC), also die Option UTC+ -x , gewählt wurde, muss die Sommer-Winterzeitumstellung entsprechend den Anforderungen manuell durchgeführt werden.

Zeitserver

Sie können die Systemzeit auch automatisch über verschiedene Zeitserver beziehen. Um sicherzustellen, dass das Gerät die gewünschte aktuelle Zeit verwendet, sollten Sie einen oder mehrere Zeitserver konfigurieren. Die Umschaltung der auf diese Weise bezogenen Uhrzeit von Sommer- auf Winterzeit (und zurück) muss manuell durchgeführt werden, indem der Wert im Feld Zeitzone mit einer Option UTC+ oder UTC- entsprechend angepasst wird.

Bintec-elmeg W1003n - Zeitserver - 1

Hinweis

Wenn auf dem Gerät eine Methode zum automatischen Beziehen der Zeit festgelegt ist, haben die auf diese Weise erhaltenen Werte die höhere Priorität. Eine evtl. manuell eingegebene Systemzeit wird überschrieben.

Das Menü Systemverwaltung ->Globale Einstellungen->Datum und Uhrzeit besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Grundeinstellungen

Feld Beschreibung
ZeitzoneWählen Sie die Zeitzone aus, in der Ihr Gerät installiert ist.Möglich ist die Auswahl der Universal Time Coordinated (UTC) plus oder minus der Abweichung davon in Stunden oder ein vordefinierter Ort, z. B. Europe/Berlin.
Aktuelle OrtszeitHier werden das aktuelle Datum und die aktuelle Systemzeit angezeigt. Der Eintrag kann nicht verändert werden.

Felder im Menü Manuelle Zeiteinstellung

Feld Beschreibung
Datum einstellenGeben Sie ein neues Datum ein.Format:Tag: ddMonat: mmJahr: yyyy
Zeit einstellenGeben Sie eine neue Uhrzeit ein.Format:Stunde: hhMinute: mm

Felder im Menü Automatische Zeiteinstellung (Zeitprotokoll)

Feld Beschreibung
ISDN-ZeitserverNur für Geräte mit ISDN-Schnittstelle.Legen Sie fest, ob die Systemzeit über ISDN aktualisiert werden soll.Falls ein Zeitserver konfiguriert ist, wird die Zeit nur solange über ISDN ermittelt, bis ein erfolgreiches Update von diesem Zeitserver empfangen wurde. Für den Zeitraum, in dem die Zeit über einen Zeitserver ermittelt wird, wird die Aktualisierung über ISDN außer Kraft gesetzt.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiviert.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Erster ZeitserverGeben Sie den ersten Zeitserver an, entweder mit Domänennamen oder IP-Adresse.Wählen Sie außerdem das Protokoll für die Abfrage des Zeitservers aus.Mögliche Werte:SNTP(Standardwert): Dieser Server nutzt das Simple Network Time Protocol über UDP-Port 123.Time Service / UDP: Dieser Server nutzt den Zeit-Dienst über UDP-Port 37.Time Service / TCP: Dieser Server nutzt den Zeit-Dienst über TCP-Port 37.Keiner: Dieser Zeitserver wird momentan nicht für die Zeit-abfrage benutzt.
Zweiter ZeitserverGeben Sie den zweiten Zeitserver an, entweder mit Domänennamen oder IP-Adresse.Wählen Sie außerdem das Protokoll für die Abfrage des Zeitservers aus.Mögliche Werte:SNTP(Standardwert): Dieser Server nutzt das Simple Network Time Protocol über UDP-Port 123.Time Service / UDP: Dieser Server nutzt den Zeit-Dienst über UDP-Port 37.Time Service / TCP: Dieser Server nutzt den Zeit-Dienst über TCP-Port 37.Keiner: Dieser Zeitserver wird momentan nicht für die Zeit-abfrage benutzt.
Dritter ZeitserverGeben Sie den dritten Zeitserver an, entweder mit Domänennamen oder IP-Adresse.Wählen Sie außerdem das Protokoll für die Abfrage des Zeitservers aus.Mögliche Werte:SNTP(Standardwert): Dieser Server nutzt das Simple Network Time Protocol über UDP-Port 123.Time Service / UDP: Dieser Server nutzt den Zeit-Dienst über UDP-Port 37.Time Service / TCP: Dieser Server nutzt den Zeit-Dienst über TCP-Port 37.Keiner: Dieser Zeitserver wirdomentan nicht für die Zeit-abfrage benutzt.
Zeitaktualisierungsin-tervallGeben Sie das Zeitintervall in Minuten ein, in dem die automatische Zeitaktualisierung durchgeführt wird.Der Standardwert ist 1440.
Zeitaktualisierungs-richtlinieGeben Sie an, in welchen Abständen nach einer gescheiterten Zeitaktualisierung versucht wird, den Zeitserver erneut zu erreichen.Mögliche Werte:Normal(Standardwert): Es wird nach 1, 2, 4, 8 und 16 Minu-ten versucht, den Zeitserver zu erreichen.Aggressiv: Zehn Minuten lang wird versucht, den Zeitserver nach 1, 2, 4, 8 Sekunden und danach in 10-Sekunden-Abständen zu erreichen.Endlos: Es wird ohne zeitliche Begrenzung versucht, den Zeitserver zuerst nach 1, 2, 4, 8 Sekunden und danach in 10-Sekunden-Abständen zu erreichen.Bei der Verwendung von Zertifikaten für die Verschlüsselung des Datenverkehrs in einem VPN ist es von zentraler Bedeutung, dass auf dem Gerät die korrekte Zeit eingestellt ist. Um dies sicherzustellen, wählen Sie für Zeitaktualisierungsrichtlinie den Wert Endlos.
System als ZeitserverWählen Sie aus, ob der interne Zeitserver verwendet werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv. Zeitanfragen eines Clients werden mit der aktuellen Systemzeit beantwortet. Diese wird als GMT ohne Offset angegeben.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv. Zeitanfragen eines Clients werden nicht beantwortet.

Felder im Menü Zeiteinstellungen (GPS) (nur für Geräte mit GPS)

Feld Beschreibung
Zeitaktualisierungsin-tervallWählen Sie aus, ob das Gerät die Systemzeit über GPS emp-fangen soll.Geben Sie ggf. die Zeit (in Sekunden) für die Aktualisierung der Systemzeit über GPS ein.Der Wert 0 (Standardwert) bedeutet, dass die Systemzeit bei je-dem GPS Fix aktualisiert wird.Mit Auswahl vonAktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

5.2.4 Systemlizenzen

In diesem Kapitel wird beschrieben, wie Sie die Funktionen einer gegebenenfalls erworbenen Software-Lizenz freischalten.

Es sind generell folgende Lizenztypen zu unterscheiden:

  • Lizenzen, die im Auslieferungszustand des Geräts bereits vorhanden sind
  • kostenfreie Zusatzlizenzen
  • kostenpflichtige Zusatzlizenzen

Welche Lizenzen im Auslieferungszustand zur Verfügung stehen und welche zusätzlich kostenlos bzw. kostenpflichtig für Ihr Gerät erworben werden können, erfahren Sie auf dem Datenblatt zu Ihrem Gerät, das Sie unter www.bintec-elmeg.com abrufen können.

Lizenzdaten eintragen

Die Lizenzdaten der Zusatzlizenzen erhalten Sie über die Online-Lizenzierungs-Seiten im Support-Bereich auf www.bintec-elmeg.com. Bitte folgen Sie den Anweisungen der Online-Lizenzierung. (Bei kostenpflichtigen Lizenzen beachten Sie bitte auch die Hinweise auf dem Lizenzblatt.) Daraufhin erhalten Sie eine E-Mail mit folgenden Daten:

  • Lizenzschlüssel und
    • Lizenzseriennummer.

Diese Daten tragen Sie im Menü Systemverwaltung->Globale Einstellungen->Systemli-zenzen->Neu ein.

Im Menü Systemverwaltung ->Globale Einstellungen->Systemlizenzen->Neu wird eine Liste aller eingetragenen Lizenzen angezeigt (Beschreibung, Lizenztyp, Lizenzseriennummer, Status).

Mögliche Werte für Status

Lizenz Bedeutung
OK Subsystem ist freigeschaltet.
Nicht OKSubsystem ist nicht freigeschaltet.
Nicht unterstütztSie haben eine Lizenz für ein Subsystem angegeben, das Ihr Gerät nicht unterstützt.

Außerdem wird die zur Online-Lizenzierung notwendige Systemlizenz-ID oberhalb der Liste angezeigt.

Bintec-elmeg W1003n - Lizenzdaten eintragen - 1

Hinweis

Um die Standardlizenzen eines Geräts wiederherstellen zu können, klicken Sie die Schaltfläche Stdrd. Lizenzen (Standardlizenzen).

5.2.4.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Lizenzen einzutragen.

Bintec-elmeg W1003n - Bearbeiten oder Neu - 1

Grundeinstellungen Lizenzseriennummer Lizenzschlüssel OK Abbrechen

Abb. 29: Systemverwaltung->Globale Einstellungen->Systemlizenzen->Neu

Freischalten von Zusatzlizenzen

Die entsprechenden Zusatzlizenzen schalten Sie frei, indem Sie die erhaltenen Lizenzinformationen im Menü Systemverwaltung ->Globale Einstellungen->Systemlizenzen->Neu hinzufügen.

Das Menü Systemverwaltung->Globale Einstellungen->Systemlizenzen->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Grundeinstellungen

Feld Wert
LizenzseriennummerGeben Sie die Lizenzseriennummer ein, die Sie beim Kauf der Lizenz erhalten haben.
LizenzschlüsselGeben Sie den Lizenzschlüssel ein, den Sie per E-Mail erhalten haben.

Bintec-elmeg W1003n - Freischalten von Zusatzlizenzen - 1

Hinweis

Wenn als Status Nicht OK angezeigt wird:

- Geben Sie die Lizenzdaten erneut ein.

- Überprüfen Sie gegebenenfalls Ihre Hardware-Seriennummer.

Wenn der Lizenzstatus Nicht unterstützt angezeigt wird, haben Sie eine Lizenz für ein Subsystem angegeben, das Ihr Gerät nicht unterstützt. Sie werden die Funktionen dieser Lizenz nicht nutzen können.

Lizenz ausschalten

Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Lizenz auszuschalten:

(1) Gehen Sie zu Systemverwaltung->Globale Einstellungen->Systemlizenzen->Neu.
(2) Betätigen Sie das Symbol in der Zeile, in der die zu löscheide Lizenz steht.
(3) Bestätigen Sie mit OK.

Die Lizenz ist ausgeschaltet. Sie können Ihre Zusatzlizenz jederzeit durch Eingabe des gültigen Lizenzschlüssels und der Lizenzseriennummer wieder aktivieren.

5.3 Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen

In diesem Menü legen Sie den Betriebsmodus der Schnittstellen Ihres Geräts fest.

Mit Bridging werden gleichartige Netze verbunden. Im Gegensatz zum Routern arbeiten Bridges auf Schicht 2 (Sicherungsschicht) des OSI-Modells, sind von höheren Protokollen unabhängig und übertragen Datenpakete anhand von MAC-Adressen. Die Datenübertragung ist transparent, d. h. die Informationen der Datenpakete werden nicht interpretiert.

Mit Routing werden unterschiedliche Netze auf Schicht 3 (Netzwerkschicht) des OSI-Modells verbunden und Informationen von einem Netz in das andere weitergeleitet (routen).

Konventionen für die Port-/Schnittstellennamen

Verfügt Ihr Gerät über einen Funk-Port, erhält dieser den Schnittstellennamen WLAN. Sind mehrere Funkmodule vorhanden, setzen sich die Namen der Funk-Ports in der Benutzeroberfläche Ihres Geräts aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

(a) WLAN
(b) Nummer des physischen Ports (1 oder 2)

Beispiel: WLAN1

Der Name des Ethernet-Ports setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

(a) ETH
(b) Nummer des Ports

Beispiel: ETH1

Der Name der Schnittstelle, die an einen Ethernet-Port gebunden ist, setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

(a) Abkürzung für den Schnittstellentyp, dabei steht en für Ethernet
(b) Nummer des Ethernet-Ports
(c) Nummer der Schnittstelle

Beispiel: en1-0 (erste Schnittstelle am ersten Ethernet-Port)

Der Name der Bridge-Gruppe setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

(a) Abkürzung für den Schnittstellentyp, dabei steht br für Bridge-Gruppe
(b) Nummer der Bridge-Gruppe

Beispiel: br0 (erste Bridge-Gruppe)

Der Name des Drahtlosnetzwerks (VSS) setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

(a) Abkürzung für den Schnittstellentyp, dabei steht vss für Drahtlosnetzwerk
(b) Nummer des Funkmoduls
(c) Nummer der Schnittstelle

Beispiel: vss1-0 (erstes Drahtlosnetzwerk auf dem ersten Funkmodul)

Der Name des Bridge-Links setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

(a) Abkürzung für den Schnittstellentyp
(b) Nummer des Funkmoduls, auf dem der Bridge-Link konfiguriert ist
(c) Nummer des Bridge-Link

Beispiel: wds1-0 (erster Bridge-Link auf dem ersten Funkmodul)

Der Name des Client-Links setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

(a) Abkürzung für den Schnittstellentyp
(b) Nummer des Funkmoduls, auf dem der Client-Link konfiguriert ist
(c) Nummer des Client-Links

Beispiel: sta1-0 (erster Client-Link auf dem ersten Funkmodul)

Der Name der virtuellen Schnittstelle, die an einen Ethernet-Port gebunden ist, setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

(a) Abkürzung für den Schnittstellentyp
(b) Nummer des Ethernet-Ports
(c) Nummer der Schnittstelle, die an den Ethernet-Port gebunden ist
(d) Nummer der virtuellen Schnittstelle

Beispiel: en1-0-1 (erste virtuelle Schnittstelle basierend auf der ersten Schnittstelle am ersten Ethernet-Port)

5.3.1 Schnittstellen

Sie definieren für jede Schnittstelle separat, ob diese im Routing- oder im Bridging-Modus arbeiten soll.

Wenn Sie den Bridging-Modus setzen wollen, können Sie zwischen bestehenden Bridge-Gruppen und dem Erstellen einer neuen Bridge-Gruppe wählen.

Standardmäßig sind alle bestehenden Schnittstellen im Routing-Modus. Bei Auswahl der Option Neue Bridge-Gruppe für Modus / Bridge-Gruppe, wird automatisch eine Bridge-Gruppe, also br0, br1 usw., angelegt und die Schnittstelle im Bridging-Modus betrieben.

Schnittstellen Schnittstellenbeschreibung Modus / Bridge-Cruppe 1 en1-0 Routing-Modus 2 en1-4 Routing-Modus Konfigurationsschnittstelle Eine auswählen Hinzufügen OK Abbrechen

Abb. 30: Systemverwaltung ->Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen ->Schnittstellen

Das Menü Systemverwaltung->Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen->Schnittstellen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Schnittstellen

Feld Beschreibung

Schnittstellenbeschrei- Zeigt den Namen der Schnittstelle an.

Feld Beschreibung
bung
Modus / Bridge-GruppeWählen Sie aus, ob Sie die Schnittstelle imRouting-Modusbetreiben möchten oder ordnen Sie die Schnittstelle einer be-stehenden (br0, br1 usw.) oder neuen Bridge-Gruppe (NeueBridge-Gruppe) zu. Bei Auswahl von Neue Bridge-Gruppe wird nach Anklicken desOK-Buttons automatisch eine neue Bridge-Gruppe erzeugt.
Konfigurationsschnitt-stelleWählen Sie aus, über welche Schnittstelle die Konfiguration durchgeführt wird.Mögliche Werte:Eine auswählen(Standardwert):Einstellung im Ausliefe-rungszustand. Die richtige Konfigurationsschnittstelle muss aus den anderen Optionen ausgewählt werden.Nicht beachten:Keine Schnittstelle wird als Konfigurati-onsschnittstelle definiert:Legen Sie die Schnittstelle fest, die zur Konfiguration benutzt wird. Wenn diese Schnittstelle Mitglied einer Bridge-Gruppe ist, übernimmt sie deren IP-Adresse, wenn sie aus der Bridge-Gruppe herausgenommen wird.

5.3.1.1 Hinzufügen

Wählen Sie die Hinzufügen-Schaltfläche um den Modus von PPP-Schnittstellen zu bearbeiten.

Schnittstellen Schnittstelle Eine auswählen OK Abbrechen

Abb. 31: Systemverwaltung ->Schnittstellenmodus /
Bridge-Gruppen->Schnittstellen->Hinzufügen

Das Menü Systemverwaltung->Schnittstellenmodus /

Bridge-Gruppen->Schnittstellen->Hinzufügen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Schnittstellen

Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, deren Modus Sie verändern wollen.

Bearbeiten für Geräte der WIxxxxn und RS-Serie

Für WLAN-Clients im Bridge-Modus (sog. MAC-Bridge) können sie über das Symbol weitere Einstellungen bearbeiten.

Bintec-elmeg W1003n - Hinzufügen - 2

Schnittstellen

Layer 2.5-Optionen Schnittstelle sta1-0 Wildcard-Mocus lette OK Abbrechen

Abb. 32: Systemverwaltung->Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen->Schnittstellen->

Bintec-elmeg W1003n - Hinzufügen - 4

Sie können mit der Funktion MAC-Bridge Bridging für Geräte hinter Access Clients realisieren. Zusätzlich kann in einem Wildcard-Modus festgelegt werden, wie Unicast nicht-IP-Frames bzw. nicht-ARP Frames verarbeitet werden sollen. Um die Funktion MAC-Bridge zu nutzen, müssen Sie Konfigurationsschritte in mehreren Menüs vornehmen.

(1) Wählen Sie das GUI Menü Wireless LAN->WLAN->Einstellungen Funkmodul und klicken Sie auf das Symbol zur Änderung eines Eintrags.
(2) Wählen Sie Betriebsmodus = Access Client und speichern Sie die Einstellungen mit OK.
(3) Wählen Sie das Menü Systemverwaltung->Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen->Schnittstellen. Die zusätzliche Schnittstelle sta1-0 wird angezeigt.
(4) Wählen Sie für die Schnittstelle sta1-0 Modus / Bridge-Gruppe = br0 () sowie Konfigurationsschnittstelle = en1-0 und speichern Sie die Einstellungen mit OK.
(5) Klicken Sie auf die Schaltfläche Konfiguration speichern, um alle Konfigurationseinstellungen zu speichern. Sie können die MAC-Bridge verwenden.

Das Menü Systemverwaltung->Schnittstellenmodus /

Bridge-Gruppen->Schnittstellen-> besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Layer 2.5-Optionen

Feld Wert
SchnittstelleZeigt die Schnittstelle an, die gerade bearbeitet wird.
Wildcard-ModusWählen Sie aus, welchen Wilrdcard-Modus Sie auf der Schnittstelle nutzen wollen.Mögliche Werte:Keiner (Standardwert): Es wird kein Wildcard-Modus verwendet.statisch: Mit dieser Einstellung müssen Sie bei Wildcard-MAC-Adresse die MAC-Adresse eines Geräts eingeben, das über IP angebunden ist. Jedes Paket ohne IP und ohne ARP wird an dieses Gerät weitergereicht. Dieses Vorgehen wird auch dann beibehalten, wenn das entsprechende Gerät nicht mehr angeschlossen ist.zuerst: Mit dieser Einstellung wird die MAC-Adresse des ersten Nicht-IP-Unicast-Frame bzw Nicht-ARP-Unicast-Frame, der an irgendeiner der Ethernet-Schnittstellen ankommt, als Wildcard-MAC-Adresse benutzt. Diese Wildcard-MAC-Adresse kann nur durch einen Neustart des Geräts oder die Auswahl eines anderen Wildcard-Modus zurückgesetzt werden.letzte: Mit dieser Einstellung wird die eigene WLAN-MAC-Adresse benutzt, um die Verbindung zum Access Point herzustellen. Sobald ein Nicht-IP-Unicast-Frame bzw Nicht-ARP-Unicast-Frame auftaucht, wird er an diejenige MAC-Adresse weitergeleitet, von welcher der letzte Nicht-IP-Unicast-Frame bzw Nicht-ARP-Unicast-Frame bei einer Ethernet-Schnittstelle des Geräts eingetroffen ist. Diese Wildcard-MAC-Adresse wird mit jedem Nicht-IP-Unicast-Frame bzw Nicht-ARP-Unicast-Frame erneuert.
Wildcard-MAC-AdresseNur für Wildcard-Modus = statischGeben Sie die MAC-Adresse eines Geräts eingeben, das über IP angebunden ist.
Transparente MAC-AdresseNur für Wildcard-Modus = statisch, zuerstWählen Sie aus, ob die Wildcard-MAC-Adresse zusätzlich als WLAN-MAC-Adresse benutzt werden, um damit die Verbindungzum Access Point herzustellen.
Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.
Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

5.4 Administrativer Zugriff

In diesem Menü können Sie den administrativen Zugang zum Gerät konfigurieren.

5.4.1 Zugriff

Im Menü Systemverwaltung->Administrativer Zugriff->Zugriff wird eine Liste aller IP-fähigen Schnittstellen angezeigt.

Bintec-elmeg W1003n - Zugriff - 1

Der administrative Zugang ist zur Zeit nicht eingeschränkt. Die angezeigte Konfiguration wurde noch nicht aktiviert. Schnittsteile Telnet SSH HTTP HTTPS Ping SNMP ISDN-Login en1-0 ✓ ✓ ✓ ✓ ✓ ✓ □ en1-4 ✓ ✓ ✓ ✓ ✓ □ br1-0 □ □ □ □ □ ✓ Erweiterte Einstellungen Standardeinstellungen wiederherstellen Hinzufügen OK Abbrechen

Abb. 33: Systemverwaltung ->Administrativer Zugriff ->Zugriff

Für eine Ethernet-Schnittstelle sind die Zugangsparameter Telnet, SSH, HTTP, HTTPS, Ping, SNMP und für die ISDN-Schnittstellen ISDN-Login auswählbar.

Nur für Telefonanlagen: Weiterhin können Sie Ihr Gerät für Wartungsarbeiten durch den bintec elmeg-Kundenservice freischalten. Hierzu aktivieren Sie je nach angeforderter Service-Leistung die Option Service Login (ISDN Web-Access) oder Service Call Ticket (SSH Web-Access) und wählen die Schaltfläche OK. Folgen Sie den Anweisungen des bintec elmeg-Kundenservice!

Service Login (ISDN Web-Access) ist standardmäßig nicht aktiv.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Beschreibung
Standardeinstellungen wiederherstellenErst wenn Sie Änderungen an der Konfiguration des administrativen Zugangs vornehmen, werden entsprechende Zugangsregeln eingerichtet und aktiviert. Mithilfe des Symbols können Sie die Standardeinstellungen wiederherstellen.

5.4.1.1 Hinzufügen

Wählen Sie die Hinzufügen-Schaltfläche, wenn Sie den administrativen Zugriff für weitere Schnittstellen konfigurieren wollen.

Zugriff SSH SNMP

Schnittstelle Eine auswählen OK Abbrechen

Abb. 34: Systemverwaltung ->Administrativer Zugriff ->Zugriff ->Hinzufügen

Das Menü Systemverwaltung->Administrativer Zugriff->Zugriff->Hinzufügen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Zugriff

Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, für die der administrative Zugriff konfiguriert werden soll.

5.4.2 SSH

Ihr Gerät bietet einen verschlüsselten Zugang zur Shell. Diesen Zugang können Sie im Menü Systemverwaltung ->Administrativer Zugriff ->SSH aktivieren (Aktiviert, Standardwert) oder deaktivieren. Ferner können Sie auf die Optionen zur Konfiguration des SSH-Login zugreifen.

Zugriff SSH SNMP

SSH-Parameter (Secure Shell) SSH-Dienst aktiv ✓ Aktiviert SSH-Port 22 Maximale Anzahl gleichzeitiger Verbindungen 1 Authentilizierungs- und Verschlüsselungsparameter Verschlüsselungsalgorithmen ✓ 3DES ✓ Blowfish ✓ AES-120 ✓ AES-256 Hashing-Algorithmen ✓ MD5 ✓ SHA-1 ✓ RipeMD 160 Schlüsselstatus RSA-Schlüsselstatus Generiert DSA-Schlüsselstatus Nicht generiert [Generieren]

Erweiterte Einstellungen
Toleranzeit beim Login 600 Sekunden Komprimierung Aktiviert TCP-Keepalives Aktiviert Protokoliarungslevel informationen

OK Abbrechen

Abb. 35: Systemverwaltung ->Administrativer Zugriff ->SSH

Um den SSH Daemon ansprechen zu können, wird eine SSH-Client-Anwendung, z. B. PuTTY, benötigt.

Wenn Sie SSH Login zusammen mit dem PuTTY-Client verwenden wollen, müssen Sie u. U. einige Besonderheiten bei der Konfiguration beachten. Wir haben diesbezüglich eine FAQ erstellt. Sie finden diese im Bereich Dienste/Support auf www.bintec-elmeg.com.

Um die Shell Ihres Geräts über einen SSH Client erreichen zu können, stellen Sie sicher, dass die Einstellungen beim SSH Daemon und dem SSH Client übereinstimmen.

Bintec-elmeg W1003n - SSH - 3

Hinweis

Sollte nach der Konfiguration eine SSH-Verbindung nicht möglich sein, starten Sie das Gerät neu, um den SSH Daemon korrekt zu initialisieren.

Das Menü Systemverwaltung ->Administrativer Zugriff ->SSH besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü SSH-Parameter (Secure Shell)

Feld Wert
SSH-Dienst aktivWählen Sie aus, ob der SSH-Daemon aktiviert werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
SSH-PortHier können Sie den Port eingeben, über den die SSH-Verbindung aufgebaut werden soll.Der Standardwert ist 22.
Maximale Anzahl gleichzeitiger VerbindungenTragen Sie die maximale Anzahl gleichzeitig aktiver SSH-Verbindungen ein.Der Standardwert ist 1.

Felder im Menü Authentifizierungs- und Verschlüsselungsparameter

Feld Wert
Verschlüsselungsalgo- rithmenWählen Sie die Algorithmen, die für die Verschlüsselung der SSH-Verbindung verwendet werden sollen.Mögliche Optionen:3DESBlowfishAES-128AES-256Standardmäßig sind 3DES, Blowfish und AES-128 aktiv.
Hashing-AlgorithmenWählen Sie die Algorithmen, die zur Message-Authentisierung der SSH-Verbindung verwendet werden sollen.Mögliche Optionen:MD5SHA-1RipeMD 160Standardmäßig sind MD5, SHA-1 und RipeMD 160 aktiv.

Felder im Menü Schlüsselstatus

Feld Wert
RSA-SchlüsselstatusZeigt den Status des RSA-Schlüssels an.Wenn bisher kein RSA-Schlüssel generiert wurde, wird in roter Schrift Nicht generiert und ein Link Generieren angezeigt. Wird der Link angeklickt, wird der Prozess für die Generierung angestoßen und die Ansicht aktualisiert. Nun wird der Status Wird generiert in grüner Schrift angezeigt.Wenn die Generierung erfolgreich abgeschlossen wurde, ändert sich der Status von Wird generiert auf Generiert. Sollte bei der Generierung ein Fehler aufgetreten sein, wird erneut Nicht generiert mit Link Generieren angezeigt. Sie können die Generierung wiederholen.Wird der Status Unbekannt angezeigt, ist die Generierung eines Schlüssels nicht möglich, z. B. wegen fehlendem Speicherplatz im FlashROM.Standardmäßig ist der Status Nicht generiert.
DSA-SchlüsselstatusZeigt den Status des DSA-Schlüssels an.Wenn bisher kein DSA-Schlüssel generiert wurde, wird in roter Schrift Nicht generiert und ein Link Generieren angezeigt. Wird der Link angeklickt, wird der Prozess für die Generierung angestoßen und die Ansicht aktualisiert. Nun wird der Status Wird generiert in grüner Schrift angezeigt.Wenn die Generierung erfolgreich abgeschlossen wurde, ändert sich der Status von Wird generiert auf Generiert. Sollte bei de Generierung ein Fehler aufgetreten sein, wird erneut Nicht generiert mit Link Generieren angezeigt. Sie können die Generierung wiederholen.Wird der Status Unbekannt angezeigt, ist die Generierung eines Schlüssels nicht möglich, z. B. wegen fehlendem Speicherplatz im FlashROM.Standardmäßig ist der Status Nicht generiert.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Wert
Toleranzzeit beim LoginGeben Sie die Zeit (in Sekunden) ein, die für den Verbindungs-aufbau zur Verfügung steht. Wenn ein Client innerhalb dieser Zeit nicht erfolgreich authentifiziert werden kann, wird die Verbindung getrennt.Der Standardwert ist 600 Sekunden.
KomprimierungWählen Sie aus, ob Datenkompression verwendet werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
TCP-KeepalivesWählen Sie aus, ob das Gerät Keepalive-Pakete senden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
ProtokollierungslevelWählen Sie den Syslog-Level für die vom SSH Daemon generierten Syslog-Messages aus.Zur Verfügung stehen:Information (Standardwert): Es werden schwerwiegende Fehler, einfache Fehler des SSH Daemon und Infomeldungen aufgezeichnet.Fatal: Es werden nur schwerwiegende Fehler des SSH Daemon aufgezeichnet.Fehler: Es werden schwerwiegende Fehler und einfache Fehler des SSH Daemon aufgezeichnet.Debug: Es werden alle Meldungen aufgezeichnet.

5.4.3 SNMP

SNMP (Simple Network Management Protocol) ist ein Netzwerkprotokoll, mittels dessen Netzwerkelemente (z. B. Router, Server, Switches, Drucker, Computer usw.) von einer zentralen Station aus überwacht und gesteuert werden können. SNMP regelt die Kommunikation zwischen den überwachten Geräten und der Überwachungsstation. Das Protokoll beschreibt den Aufbau der Datenpakete, die gesendet werden können, und den Kommunikationsablauf.

Die Datenobjekte, die per SNMP abgefragt werden können, sind in Tabellen und Variablen strukturiert und in der sogenannten MIB (Management Information Base) definiert. Sie ent-

hält alle Konfigurations- und Statusvariablen des Geräts.

Mit SNMP können folgende Aufgaben des Netzwerkmanagements erfüllt werden:

  • Überwachung von Netzwerkkomponenten
  • Fernsteuerung und Fernkonfiguration von Netzwerkkomponenten
  • Fehlererkennung und Fehlerbenachrichtigung.

In diesem Menü konfigurieren Sie die Verwendung von SNMP.

Bintec-elmeg W1003n - SNMP - 1

Grundeinstellungen SNMP-Version v1 v2c v3 SNMP-Listen-UDP-Port 161 SNMP-Multicast Discovery Aktiviert OK Abbrechen

Abb. 36: Systemverwaltung ->Administrativer Zugriff ->SNMP

Das Menü Systemverwaltung ->Administrativer Zugriff ->SNMP besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Grundeinstellungen

Feld Wert
SNMP-VersionWählen Sie aus, welche SNMP-Version Ihr Gerät für externe SNMP-Zugriffe verwenden soll.Mögliche Werte:• v1: SNMP-Version 1• v2c: Community-Based SNMP-Version 2• v3: SNMP-Version 3Standardmäßig sind v1, v2c und v3 aktiv.Ist keine Option ausgewählt, ist die Funktion nicht aktiv.
SNMP-Listen-UDP-PortZeigt den UDP-Port (161) an, an dem das Gerät SNMP-Requests annimmt.Der Wert kann nicht verändert werden.
SNMP multicast discoveryAktivieren oder deaktivieren Sie die Funktion SNMP multicast discovery.
Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.
Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

Bintec-elmeg W1003n - SNMP - 3

Tipp

Wenn Ihr SNMP-Manager SNMPv3 unterstützt, sollten Sie nach Möglichkeit diese Version verwenden, da ältere Versionen alle Daten unverschlüsselt übertragen.

5.5 Remote Authentifizierung

In diesem Menü finden Sie die Einstellungen für die Benutzerauthentifizierung.

5.5.1 RADIUS

RADIUS (Remote Authentication Dial In User Service) ist ein Dienst, der es ermöglicht, Authentifizierungs- und Konfigurationsinformationen zwischen Ihrem Gerät und einem RADIUS-Server auszutauschen. Der RADIUS-Server verwaltet eine Datenbank mit Informationen zur Benutzerauthentifizierung, zur Konfiguration und für die statistische Erfassung von Verbindungsdaten.

RADIUS kann angewendet werden für:

  • Authentifizierung
    • Gebührenerfassung
    • Austausch von Konfigurationsdaten

Bei einer eingehenden Verbindung sendet Ihr Gerät eine Anforderung mit Benutzername und Passwort an den RADIUS-Server, woraufhin dieser seine Datenbank abfragt. Wenn der Benutzer gefunden wurde und authentifiziert werden kann, sendet der RADIUS-Server eine entsprechende Bestätigung zu Ihrem Gerät. Diese Bestätigung enthält auch Parameter (sog. RADIUS-Attribute), die Ihr Gerät als WAN-Verbindungsparameter verwendet.

Wenn der RADIUS-Server für Gebührenerfassung verwendet wird, sendet Ihr Gerät eine Accounting-Meldung am Anfang der Verbindung und eine Meldung am Ende der Verbindung. Diese Anfangs- und Endmeldungen enthalten zudem statistische Informationen zur Verbindung (IP-Adresse, Benutzername, Durchsatz, Kosten).

RADIUS Pakete

Folgende Pakettypen werden zwischen RADIUS-Server und Ihrem Gerät (Client) versendet:

Pakettypen

Feld Wert
ACCESS_REQUEST Client -> ServerWenn ein Verbindungs-Request auf Ihrem Gerät empfangen wird, wird beim RADIUS-Server angefragt, falls in Ihrem Gerät kein entsprechender Verbindungspartner gefunden wurde.
ACCESS_ACCEPT Server -> ClientWenn der RADIUS-Server die im ACCESS_REQUEST enthaltenen Informationen authentifiziert hat, sendet er ein ACCESS_ACCEPT zu Ihrem Gerät mit den für den Verbindungsaufbau zu verwendenden Parametern.
ACCESS_REJECT Server -> ClientWenn die im ACCESS_REQUEST enthaltenen Informationen nicht den Informationen in der Benutzerdatenbank des RADIUS-Servers entsprechen, sendet er ein ACCESS_REJECT zur Ablehung der Verbindung.
ACCOUNTING_START Client -> ServerWenn ein RADIUS-Server für Gebührenerfassung verwendet wird, sendet Ihr Gerät eine Accounting- Meldung am Anfang jeder Verbindung zum RADIUS-Server.
ACCOUNTING_STOP Client -> ServerWenn ein RADIUS-Server für Gebührenerfassung verwendet wird, sendet Ihr Gerät eine Accounting- Meldung am Ende jeder Verbindung zum RADIUS-Server.

Im Menü Systemverwaltung ->Remote Authentifizierung->RADIUS wird eine Liste aller eingetragenen RADIUS-Server angezeigt.

5.5.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere RADIUS-Server einzutragen.

Bintec-elmeg W1003n - Bearbeiten oder Neu - 1

Dasisparameter Authentifizierungstyp PPP-Authentifizierung Server-IP-Adresse RADIUS-Passwort ••••••••• Standard-Benutzerpasswort ••••••••• Priorität 0 Eintrag aktiv ✓Aktiviert Gruppenbeschreibung Default Group 0 Erweiterte Einstellungen Richtlinie Verbindlich UDP-Port 1812 Server Timeout 1000 Millisekunden Erreichbarkeitsprüfung ✓Aktiviert Wiederholungen 1 RADIUS-Dialout ✓Aktiviert Neulade-Intervall 0 Sekunden OK Abbrechen

Abb. 37: Systemverwaltung->Remote Authentifizierung->RADIUS->Neu

Das Menü Systemverwaltung ->Remote Authentifizierung ->RADIUS->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Wert
AuthentifizierungstypWählen Sie aus, wofür der RADIUS-Server verwendet werden soll.Mögliche Werte:PPP-Authentifizierung (Standardwert, nur für PPP-Verbindungen): Der RADIUS-Server wird verwendet, um den Zugang zu einem Netzwerk zu regeln.Accounting (nur für PPP-Verbindungen): Der RADIUS-Server wird zur Erfassung statistischer Verbindungsdaten verwendet.Login-Authentifizierung: Der RADIUS-Server wird verwendet, um den Zugang zur SNMP Shell Ihres Geräts zu kontrollieren.IPSec-Authentifizierung: Der RADIUS-Server wird verwendet, um Konfigurationsdaten für IPSec-Peers an Ihr Gerät zu übermitteln.WLAN (802.1x): Der RADIUS-Server wird verwendet, um den Zugang zu einem Drahtlosnetzwerk zu regeln.XAUTH: Der RADIUS-Server wird verwendet, um IPSec-Peers über XAuth zu authentisieren.
BetreibermodusNur fürAuthentifizierungstyp= AccountingWählen Sie in Hotspot-Anwendungen den Modus aus, der vom Anbieter definiert ist.In Standardanwendungen belassen Sie den Wert beiStandard.Mögliche Werte für Hotspot-Anwendungen:France Telecom: Für Hotspot-Anwendungen der France Telecom.bintec HotSpot Server: Für Hotspot-Anwendungen.
Server-IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse des RADIUS-Servers ein.
RADIUS-PasswordGeben Sie das für die Kommunikation zwischen RADIUS-Server und Ihrem Gerät gemeinsam genutzte Passwort ein.
Standard-BenutzerpasswortEinige RADIUS-Server benötigen für jede RADIUS-Anfrage ein Benutzerpasswort. Geben Sie daher das Passwort hier ein, das Ihr Gerät als Standard-Benutzerpasswort in der Anfrage für die Dialout-Routen an den RADIUS-Server mitsendet.
PrioritätWenn mehrere RADIUS-Server-Einträge angelegt wurden, wird der Server mit der obersten Priorität als erstes verwendet.Wenn dieser Server nicht antwortet, wird der Server mit der nächstniedrigeren Priorität verwendet usw.Mögliche Werte von 0 (höchste Priorität) bis 7 (niedrigste Priorität).Der Standardwert ist 0.Siehe auch Richtlinie in den erweiterten Einstellungen.
Eintrag aktivWählen Sie aus, ob der in diesem Eintrag konfigurierte RADIUS-Server verwendet werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
GruppenbeschreibungDefinieren Sie eine neue RADIUS-Gruppenbeschreibung bzw. weisen Sie den neuen RADIUS-Eintrag einer schon definierten Gruppe zu. Die konfigurierten RADIUS-Server einer Gruppe werden gemäß der Priorität und der Richtlinie abgefragt.Mögliche Werte:Neu (Standardwert): Tragen Sie in das Textfeld eine neue Gruppenbeschreibung ein.Standardgruppe 0: Wählen Sie diesen Eintrag für spezielle Anwendungen, wie z. B. Hotspot-Server-Konfiguration, aus.: Wählen Sie aus der Liste eine schon definierte Gruppe aus.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Wert
RichtlinieWählen Sie aus, wie Ihr Gerät reagieren soll, wenn eine negative Antwort auf eine Anfrage eingeht.Mögliche Werte:Verbindlich (Standardwert): Eine negative Antwort auf eine Anfrage wird akzeptiert.Nicht verbindlich: Eine negative Antwort auf eine Anfrage wird nicht akzeptiert. Der nächste RADIUS-Server wird angefragt, bis Ihr Gerät eine Antwort von einem als autoritativ konfigurierten Server erhält.
UDP-PortGeben Sie den zu verwendenden UDP-Port für RADIUS-Daten ein.Gemäß RFC 2138 sind die Standard-Ports 1812 für die Authentifizierung (1645 in älteren RFCs) und 1813 für Gebührenerfassung (1646 in älterne RFCs) vorgesehen. Der Dokumentation Ihres RADIUS-Servers können Sie entnehmen, welcher Port zu verwenden ist.Der Standardwert ist 1812.
Server TimeoutGeben Sie die maximale Wartezeit zwischen ACCESS_REQUEST und Antwort in Millisekunden ein.Nach Ablauf dieser Zeit wird die Anfrage gemäß Wiederholungen wiederholt bzw. der nächste konfigurierte RADIUS-Server angefragt.Mögliche Werte sind ganze Zahlen zwischen 50 und 50000.Der Standardwert ist 1000 (1 Sekunde).
ErreichbarkeitsprüfungWählen Sie eine Überprüfung der Erreichbarkeit eines RADIUS-Servers im Status Inaktiv.Es wird regelmäßig (alle 20 Sekunden) ein Alive-Check durchgeführt, in dem ein ACCESS_REQUEST an die IP-Adresse des RADIUS-Servers gesendet wird. Bei erneuter Erreichbarkeit wird der Status wieder auf aktiv gesetzt. Wenn der RADIUS-Server nur über eine Wählverbindung erreichbar ist, können ungewollte Kosten entstehen, wenn dieser Server längere Zeit inaktiv ist.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
WiederholungenGeben Sie die Anzahl der Wiederholungen für den Fall ein, dass eine Anfrage nicht beantwortet wird. Falls nach diesen Versuchen dennoch keine Antwort erhalten wurde, wird der Status auf inaktiv gesetzt. bei Erreichbarkeitsprüfung = Aktiviert versucht Ihr Gerät alle 20 Sekunden, den Server zu erreichen. Wenn der Server antwortet, wird Status wieder auf aktiv zurückgesetzt.Mögliche Werte sind ganze Zahlen zwischen 0 und 10.Der Standardwert ist 1. Um zu verhindern, dassStatusauf in-aktiv gesetzt wird, setzen Sie diesen Wert auf 0.
RADIUS-DialoutNur fürAuthentifizierungstyp =PPP-Authentifizierung und IPSec-Authentifizierung.Wählen Sie aus, ob Ihr Gerät vom RADIUS-Server Dialout-Routen abfragt. Auf diesem Weg können automatisch temporäre Schnittstellen angelegt werden und Ihr Gerät kann ausgehende Verbindungen initiieren, die nicht fest konfiguriert sind.Mit Auswahl vonAktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Wenn die Funktion aktiv ist, können Sie folgende Optionen eingeben:Neulade-Intervall: Geben Sie den Zeitabstand zwischen den Aktualisierungsintervallen in Sekunden ein.Standardmäßig ist hier 0 eingetragen, d. h. ein automatischer Reload wird nicht durchgeführt.

5.5.2 TACACS+

TACACS+ ermöglicht die Zugriffssteuerung von Ihrem Gerät, Netzzugangsservern (NAS) und anderen Netzwerkkomponenten über einen oder mehrere zentrale Server.

TACACS+ ist wie RADIUS ein AAA-Protokoll und bietet Authentifizierungs-, Autorisierungs- und Abrechnungsdienste (TACACS+-Gebührenerfassung wird derzeit von bintec elmeg-Geräten nicht unterstützt).

Folgende TACACS+-Funktionen sind auf Ihrem Gerät verfügbar:

  • Authentifizierung für Login Shell
  • Kommando-Autorisierung auf der Shell (z. B. telnet, show)

TACACS+ verwendet TCP Port 49 und stellt eine gesicherte und verschlüsselte Verbindung her.

Im Menü Systemverwaltung->Remote Authentifizierung->TACACS+ wird eine Liste al-

ler eingetragenen TACACS+-Server angezeigt.

5.5.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere TACACS+-Server einzutragen.

RADIUS TACACS+ Optionen

Bosisparameter Authentifizierungstyp Login-Aufenthifizierung Server-IP-Adresse TACACS+Password Pricritical 0 Eintrag aktiv Aktivert Erweiterte Einstellungen Richtlinie Nicht verbindlich TCP-Port 49 Timeout 3 Sekunden Blockzeit 60 Sekunden Verschlüsselung Aktivert OK Abbrechen

Abb. 38: Systemverwaltung ->Remote Authentifizierung ->TACACS+ ->Neu

Das Menü Systemverwaltung ->Remote Authentifizierung->TACACS+ ->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
AuthentifizierungstypZeigt an, welche TACACS+-Funktion genutzt werden soll. Der Wert kann nicht verändert werden.Mögliche Werte:Login-Authentifizierung: Hier können Sie festlegen, ob der aktuelle TACACS+-Server für die Login-Authentifizierung zu Ihrem Gerät benutzt werden soll.
Server-IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse des TACACS+-Servers ein, der für eine Login-Authentifizierung abgefragt werden soll.
TACACS+-PasswortGeben Sie das Passwort ein, welches benutzt werden soll, um den Datenaustausch zwischen dem TACACS+-Server und dem Netzzugangsserver (Ihrem Gerät) zu authentifizieren und (falls zutreffend) zu verschlüsseln. Die maximale Länge des Eintrags ist 32 Zeichen.
PrioritätWeisen Sie dem aktuellen TACACS+-Server eine Priorität zu. Der Server mit dem niedrigsten Wert ist der erste, der für die TACACS+-Login-Authentifizierung benutzt wird. Falls er keine Antwort liefert oder der Zugriff verweigert wurde (nur für Richtlinie = Nicht verbindlich), wird der Eintrag mit der nächst-niedrigeren Priorität genutzt.Verfügbare Werte sind 0 bis 9, der Standardwert ist 0.
Eintrag aktivWählen Sie aus, ob dieser Server für die Login-Authentifizierung verwendet werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Beschreibung
RichtlinieWählen Sie die Interpretation der TACACS+-Antwort aus.Mögliche Werte:Nicht verbindlich (Standardwert): Die TACACS+-Server werden gemäß ihrer Priorität (siehe Priorität) abgefragt, bis eine positive Antwort oder von einem authoritativen Server eine negative Antwort empfangen wurde.Verbindlich:Eine negative Antwort auf eine Anfrage wird akzeptiert, d. h. es wird kein weiterer TACACS+-Server abgefragt.Die Geräte-interne Benutzerverwaltung wird durch TACACS+ nicht ausgeschaltet. Sie wird geprüft, nachdem alle TA-CACS+Server abgefragt wurden.
TCP-PortZeigt den für das TACACS+-Protokoll verwendeten Standard-TCP-Port (49) an. Der Wert kann nicht verändert werden.
TimeoutGeben Sie die Zeit in Sekunden ein, die der NAS auf eine Antwort von TACACS+ warten soll.Falls während der Wartezeit keine Antwort empfangen wird, wird der als nächster konfigurierte TACACS+-Server abgefragt (nur fürRichtlinie=Nicht verbindlich) und der aktuelle Server in einen blockiert-Status versetzt.Mögliche Werte sind 1 bis 60, der Standardwert ist 3.
BlockzeitGeben Sie die Zeit in Sekunden ein, die der aktuelle Server in einem blockierten Status verbleiben soll.Nach Ende der Blockierung wird der Server in den Status versetzt, der im FeldEintrag aktivangegeben ist.Mögliche Werte sind 0 bis 3600, der Standardwert ist 60. Der Wert 0 bedeutet, dass der Server nie in einenblockiert-Status versetzt wird und somit keine weiteren Server angefragt werden.
VerschlüsselungWählen Sie aus, ob der Datenaustausch zwischen dem TA-CACS+-Server und dem NAS mit MD5 verschlüsselt werden soll.Mit Auswahl vonAktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.Ist die Funktion nicht aktiv, werden die Pakete und damit alle dazugehörigen Informationen unverschlüsselt übertragen. Eine unverschlüsselte Übertragung wird nicht als Standardeinstellung sondern nur für Debug-Zwecke empfohlen.

5.5.3 Optionen

Aufgrund der hier möglichen Einstellung führt Ihr Gerät bei eingehenden Rufen eine Authentifizierungsverhandlung aus, wenn es die Calling Party Number nicht identifiziert (z. B. weil die Gegenstelle keine Calling Party Number signalisiert). Wenn die mit Hilfe des ausgeführten Authentifizierungsprotokolls erhaltenen Daten (Passwort, Partner PPP ID) mit den Daten einer eingetragenen Gegenstelle oder eines RADIUS-Benutzers übereinstimmen, akzeptiert Ihr Gerät den ankommenden Ruf.

Bintec-elmeg W1003n - Optionen - 1

Globale RADUS-Optionen Authentifizierung für PPP-Einwahl Inband Outband (CLID) OK Abbrechen

Abb. 39: Systemverwaltung -> Remote Authentifizierung -> Optionen

Das Menü Systemverwaltung->Remote Authentifizierung->Optionen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Globale RADIUS-Optionen

Feld Beschreibung
Authentifizierung für PPP-EinwahlStandardmäßig wird folgende Reihenfolge bei der Authentisierung für eingehende Verbindungen unter Berücksichtigung von RADIUS angewendet: zunächst CLID, danach PPP und daraufhin PPP mit RADIUS.Optionen:Inband: Nur Inband-RADIUS-Anfragen (PAP, CHAP, MS-CHAP V1 & V2) (d. h. PPP-Anfragen ohne Rufnummernidentifizierung) werden zum inServer-IP-Adressedefinierten RADIUS-Server geschickt.Outband(CLID): Nur Outband-RADIUS-Anfragen (d. h. Anfragen zur Rufnummernidentifizierung) werden zum RADIUS-Server geschickt (CLID = Calling Line Identification).Standardmäßig istInband aktiviert, Outband(CLID) deaktiviert.

5.6 Konfigurationszugriff

Im Menü Konfigurationszugriff können Sie Benutzerprofile konfigurieren.

Sie legen dazu Zugriffsprofile und Benutzer an und weisen jedem Benutzer mindestens ein Zugriffsprofil zu. Ein Zugriffsprofil stellt denjenigen Teil des GUI zur Verfügung, den ein Benutzer für seine Aufgaben benötigt. Nicht benötigte Teile des GUI sind gesperrt.

5.6.1 Zugriffsprofile

Im Menü Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Zugriffsprofile wird eine Liste aller konfigurierten Zugriffsprofile angezeigt. Vorhandene Einträge können Sie mithilfe des Symbols löschen.

Für Telefonanlagen sind standardmäßig die Zugriffsprofile TCC_ADMIN, HOTEL, CHARGES, PHONEBOOK, PBX_USER_ACCESSbereits angelegt. Diese können Sie mithilfe des Symbols ändern sowie über das Symbol auf die Standardeinstellungen zurücksetzen.

Zugriffsprofile Benutzer

Ansicht 20 pro Seite << Fittern in Keiner gleich Los Level Nr. Boschreibung 2 TCC_ADMIN 3 HOTEL 4 CHARGES 5 PHONEBOOK 6 PBX_USER_ACCESS Seite: 1, Objekte: 1 - 5 Neu Zurücksetzen

Abb. 40: Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Zugriffsprofile

5.6.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Zugriffsprofile anzulegen.

Um ein Zugriffsprofil zu erzeugen, können Sie alle Einträge in der Navigationsleiste des GUI sowie Konfiguration speichern und Zum SNMP Browser wechseln verwenden. Sie können maximal 29 Zugriffsprofile anlegen.

Zugriffsprofile

Benutzer

Grundenstellungen Beschreibung Level Nr. 7 Schaftlichen Konfiguration speichern □ AktMert Zum GNMP Browser wechseln □ Aktiviert Navigationsenträge Assistenten ▼ ✗ Erste Schritte ▼ ✗ PBX ▼ ✗ Systemverwaltung ▼ ✗ Physikalische Schnittstellen ▼ ✗ VoIP ▼ ✗ Nummerierung ▼ ✗ Endgeräte ▼ ✗ Antrufkontrolle ▼ ✗ Anwendungen ▼ ✗ LAN ▼ ✗ Netzwerk ▼ ✗ Firewall ▼ ✗ VoIP ▼ ✗ Lokale Dienste ▼ ✗ Wartung ▼ ✗ Externe Berichterstellung ▼ ✗ Monitoring ▼ ✗ Benutzerzugang ▼ ✗ OK Abbrechen

Abb. 41: Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Zugriffsprofile->Neu

Das Menü Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Zugriffsprofile->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Grundeinstellungen

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für das Zugriffsprofil ein.
Level Nr.Das System vergibt automatisch eine laufende Nummer an dasZugriffsprofil. Diese kann nicht editiert werden.
Felder im Menü Schaltflächen
Feld Beschreibung
Konfiguration speichernWenn Sie die Schaltfläche Konfiguration speichern aktivieren, darf der Benutzer Konfigurationen speichern.
Bintec-elmeg W1003n - Bearbeiten oder Neu - 2HinweisBeachten Sie, dass die Passwörter in der gespeicherten Datei im Klartext eingesehen werden können.
Aktivieren oder deaktivieren Sie Konfiguration speichern.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Zum SNMP Browser wechselnWenn Sie die Schaltfläche Zum SNMP Browser wechseln aktivieren, kann der Benutzer zur SNMP-Browser-Ansicht wechseln, auf die Parameter zugreifen und alle dort angezeigten Einstellungen ändern.
Bintec-elmeg W1003n - Bearbeiten oder Neu - 3AchtungBeachten Sie, dass die Berechtigung für Zum SNMP Browser wechseln bedeutet, dass der Benutzer auf die gesamte MIB zugreifen kann, da in dieser Ansicht kein individuelles Zugangsprofil angelegt werden kann. Mit der Berechtigung für Konfiguration speichern kann er die geänderte MIB speichern.Mit der Berechtigung für Zum SNMP Browser wechselnheben Sie die konfigurierten GUI- Einschränkungen auf der MIB-Ebene wieder auf.Aktivieren oder deaktivieren Sie Zum SNMP Browser wechseln.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

Felder im Menü Navigationseinträge

Feld Beschreibung
MenüsSie sehen alle Menüs aus der Navigationsleiste des GUI. Menüs, die mindestens ein Untermenü enthalten, sind mit ▲ bzw. ▼ gekennzeichnet. Das Symbol □ kennzeichnet Seiten.Wenn Sie ein neues Zugriffsprofil anlegen, sind noch keine Ele-mente zugewiesen, d.h. alle verfügbaren Menüs, Untermenüs und Seiten sind mit dem Symbol ✗ gekennzeichnet.Jedes Element in der Navigationsleiste kann drei Werte anneh-men. Klicken Sie in der gewünschten Zeile auf das Symbol ✗ um diese drei Werte anzeigen zu lassen.Mögliche Werte:Verweigern: Das Menü und alle untergeordeneten Menüs sind gesperrt.Zulassen: Das Menü ist freigegeben. Untergeordenete Menüs müssen gegebenenfalls gesondert freigegeben wer-den.Alle zulassen: Das Menü und alle untergeordneten Menüs sind freigegeben.Sie können in der entsprechenden Zeile Zulassen bzw. Alle zulassen wählen, um dem aktuellen Zugriffsprofil Elemente zuzuweisen.Elemente, die dem aktuellen Zugriffsprofil zugewiesen sind, sind mit dem Symbol gekennzeichnet.kennzeichnet ein Menü, das gesperrt ist, das aber mindestens über ein freigegebenes Untermenü verfügt.

5.6.2 Benutzer

Im Menü Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Benutzer wird eine Liste aller konfigurierten Benutzer angezeigt. Die vorhandenen Einträge können Sie mithilfe des Symbols

löschen.

Es sind keine Benutzer vorkonfiguriert.

Zugriffsprofile Benutzer

Ansicht 20 pro Seite Filtern in Keiner gleich Los Name user1 user2 Seite: 1, Objekte: 1 - 2 Neu

Abb. 42: Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Benutzer

Durch Klicken auf die Schaltfläche 📋 werden die Details zum konfigurierten Benutzer angezeigt. Sie sehen, welche Felder und welche Menüs dem Benutzer zugewiesen sind.

Zugriffsprofile

Benutzer

Grundeinstellungen Benutzer user 1 Benutzer muss das Passwort ändern Deaktiviert Schatrlächen Konfiguration speichern Deaktiviert Zum SNMP Browser wechseln Deaktiviert Navigationseinträge Assistenten ▲ ▲ ▲ Erste Schritte ▼ ▲ ▲ PBX ▼ ▲ ▲ Systemverwaltung ▼ ▲ ▲ Physikalische Schnittstellen ▼ ▲ ▲ VoIP ▼ ▲ ▲ Nummerierung ▼ ▲ ▲ Endgeräte ▼ ▲ ▲ Anaufkontrolle ▼ ▲ ▲ Anwendungen ▼ ▲ ▲ LAN ▼ ▲ ▲ Netzwerk ▼ ▲ ▲ Firewall ▼ ▲ ▲ VoIP ▼ ▲ ▲ Lokale Dienste ▼ ▲ ▲ Wartung ▼ ▲ ▲ Externe Berichterstellung ▼ ▲ ▲ Monitoring ▼ ▲ ▲ Benutzerzugang ▼ ▲ ▲ Abbrechen

Abb. 43: Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Benutzer
Bintec-elmeg W1003n - Benutzer - 3

Das Symbol 📋 bedeutet, dass Nur lesen erlaubt ist. Ist eine Zeile mit dem Symbol kennzeichnet, so sind die Informationen zum Lesen und Schreiben freigegeben. Das Symbol kennzeichnet gesperrte Einträge.

5.6.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Benutzer einzutragen.

Zugriffsprofile Benutzer

Grundeinstellungen Benutzer Password Benutzer muss das Password ändern Aktivort Zugangs-Level Zugangs-Level Nur lesen Hinzufügen OK Abbrechen

Abb. 44: Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Benutzer->Neu

Das Menü Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Benutzer->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Grundeinstellungen

Feld Beschreibung
BenutzerGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für den Benutzer ein.
PasswortGeben Sie ein Passwort für den Benutzer ein.
Benutzer muss das Passwort ändernMit der Option Benutzer muss das Passwort ändern kann der Administrator bestimmen, dass der Benutzer beim ersten Login ein eigenes Passwort vergeben muss. Dazu muss die Option Konfiguration speichern im Menü Zugriffsprofile aktiv sein. Ist diese Option nicht aktiv, so wird ein Warnhinweis angezeigt.Aktivieren oder deaktivieren Sie Benutzer muss das Passwort ändern.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Zugangs-LevelMit Hinzufügen weisen Sie dem Benutzer mindestens ein Zugriffsprofil zu. Mit der Auswahl von Nur lesen wird festgelegt, dass der Benutzer die Parameter des Zugriffsprofils ansehen, aber nicht ändern kann. Die Auswahl Nur lesen ist nur möglich, wenn die Option Zum SNMP Browser wechseln im Menü Zugriffsprofile nicht aktiv ist.Ist die Option Zum SNMP Browser wechseln aktiv, so wird ein Warnhinweis angezeigt, weil der Benutzer zur SNMP-Browser-Ansicht wechseln, auf die Parameter zugreifen und beliebi-

Feld Beschreibung

ge Änderungen vornehmen kann. Die Option Nur lesen ist in der SNMP-Browser-Ansicht nicht verfügbar.

Werden einem Benutzer sich überschneidende Zugriffsprofile zugeordnet, so hat Lesen und Schreiben eine höhere Priorität als Nur lesen. Schaltflächen können nicht auf die Einstellung Nur lesen gesetzt werden.

5.7 Zertifikate

Ein asymmetrisches Kryptosystem dient dazu, Daten, die in einem Netzwerk transportiert werden sollen, zu verschlüsseln, digitale Signaturen zu erzeugen oder zu prüfen und Benutzer zu authentifizieren oder zu authentisieren. Zur Ver- und Entschlüsselung der Daten wird ein Schlüsselpaar verwendet, das aus einem öffentlichen und einem privaten Schlüssel besteht.

Für die Verschlüsselung benötigt der Sender den öffentlichen Schlüssel des Empfängers. Der Empfänger entschlüsselt die Daten mit seinem privaten Schlüssel. Um sicherzustellen, dass der öffentliche Schlüssel der echte Schlüssel des Empfängers und keine Fälschung ist, wird ein Nachweis, ein sogenanntes digitales Zertifikat benötigt.

Ein digitales Zertifikat bestätigt u. a. die Echtheit und den Eigentümer eines öffentlichen Schlüssels. Es ist vergleichbar mit einem amtlichen Ausweis, in dem bestätigt wird, dass der Eigentümer des Ausweises bestimmte Merkmale aufweist, wie z. B. das angegebene Geschlecht und Alter, und dass die Unterschrift auf dem Ausweis echt ist. Da es für Zertifikate nicht nur eine einzige Ausgabestelle gibt, wie z. B. das Passamt für einen Ausweis, sondern Zertifikate von vielen verschiedenen Stellen und in unterschiedlicher Qualität ausgegeben werden, kommt der Vertrauenswürdigkeit der Ausgabestelle eine zentrale Bedeutung zu. Die Qualität eines Zertifikats regelt das deutsche Signaturgesetz bzw. die entsprechende EU-Richtlinie.

Die Zertifizierungsstellen, die sogenannte qualifizierte Zertifikate ausstellen, sind hierarchisch organisiert mit der Bundesnetzagentur als oberster Zertifizierungsinstanz. Struktur und Inhalt eines Zertifikats werden durch den verwendeten Standard vorgegeben. X.509 ist der wichtigste und am weitesten verbreitete Standard für digitale Zertifikate. Qualifizierte Zertifikate sind personenbezogen und besonders vertrauenswürdig.

Digitale Zertifikate sind Teil einer sogenannten Public Key Infrastruktur (PKI). Als PKI bezeichnet man ein System, das digitale Zertifikate ausstellen, verteilen und prüfen kann.

Zertifikate werden für einen bestimmten Zeitraum, meist ein Jahr, ausgestellt, d.h. ihre Gültigkeitsdauer ist begrenzt.

Ihr Gerät ist für die Verwendung von Zertifikaten für VPN-Verbindungen und für Sprachver-

bindungen über Voice over IP ausgestattet.

5.7.1 Zertifikatsliste

Im Menü Systemverwaltung->Zertifikate->Zertifikatsliste wird eine Liste aller vorhandenen Zertifikate angezeigt.

5.7.1.1 Bearbeiten

Klicken Sie auf das 📄-Symbol, um den Inhalt des gewählten Objekts (Schlüssel, Zertifikat oder Anforderung) einzusehen.

Zertifikatsliste CRLs Zertifikatsserver

Parameter bearboiten Beschreibung xp pfx Zertifikat ist ein CA-Zertifikat Wahr Überprüfung anhand einer Zertifikatsperliste (CRL) Deaktiviert Immer Nur wenn ein Zertifikatsperlisten-Verteilungspunkt vorhanden ist Einstellungen des übergeordneten Zertifikates benutzen Vertrauenswürdigkeit des Zertifikats erzwingen Wahr Details anzeigen Certificate = SerialNumber = 11 SubjectName =

Erweiterte Einstellungen ![](images/554eebf573a5b77544f22e8a02abb9f995be88c49149e4cb0e19eed82e9d72ce.jpg) OK Abbrechen Abb. 46: Systemverwaltung ->Zertifikate->Zertifikatsliste->Zertifikatsanforderung Das Menü Systemverwaltung ->Zertifikate->Zertifikatsliste->Zertifikatsanforderung besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Zertifikatsanforderung
Feld Beschreibung
ZertifikatsanforderungsbeschreibungGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für das Zertifikat ein.
ModusWählen Sie aus, auf welche Art Sie das Zertifikat beantragen wollen.Zur Verfügung stehen:Manuell (Standardwert): Ihr Gerät erzeugt für den Schlüssel eine PKCS#10-Datei, die direkt im Browser hochgeladen oderim Menü über das Feld Details anzeigen kopiert werden kann. Diese Datei muss der CA zugestellt und das erhaltene Zertifikat anschließend manuell auf Ihr Gerät importiert werden.SCEP: Der Schlüssel wird mittels des Simple Certificate Enrollment Protocols bei einer CA beantragt.
Privaten Schlüssel ge-nerierenNur für Modus = ManuellWählen Sie einen Algorithmus für die Schlüsselerstellung aus.Zur Verfügung stehen RSA (Standardwert) und DSA.Wählen Sie weiterhin die Länge des zu erzeugenden Schlüssels aus.Mögliche Werte: 512, 768, 1024, 1536, 2048, 4096.Beachten Sie, dass ein Schlüssel mit der Länge 512 Bit als unsicher eingestuft werden könnte, während ein Schlüssel mit 4096 Bit nicht nur viel Zeit zur Erzeugung erfordert, sondern während der IPSec-Verarbeitung einen wesentlichen Teil der Ressourcen belegt. Ein Wert von 768 oder mehr wird jedoch empfohlen, als Standardwert ist 1024 Bit vorgegeben.
SCEP-URLNur für Modus = SCEPGeben Sie die URL des SCEP-Servers ein, z. B.http://scep.beispiel.com:8080/scep/scep.dllDie entsprechenden Daten erhalten Sie von Ihrem CA-Administrator.
CA-ZertifikatNur für Modus = SCEPWählen Sie das CA-Zertifikat aus.-- Download --: Geben Sie in CA-Name den Namen des CA-Zertifikats der Zertifizierungsstelle (CA) ein, von der Sie Ihr Zertifikat anfordern möchten, z. B. cawindows. Die entsprechenden Daten erhalten Sie von Ihrem CA-Administrator.Falls keine CA-Zertifikate zur Verfügung stehen, wird Ihr Gerät zuerst das CA-Zertifikat der betroffenen CA herunterladen.Es fährt dann mit dem Registrierungsprozess fort, sofern keine wesentlichen Parameter mehr fehlen. In diesem Fall kehrt es in das Menü Zertifikatsanforderung generieren zurück.Falls das CA-Zertifikat keine CRL-Verteilstelle (Certificate Revocation List, CRL) enthält und auf Ihrem Gerät kein Zertifikatsserver konfiguriert ist, werden Zertifikate von dieser CA nicht auf ihre Gültigkeit überprüft.: Sind alle notwendigen Zertifikate bereits auf dem System vorhanden, wählen Sie diese manuell aus.
RA-SignierungszertifikatNur für Modus = SCEPNur für CA-Zertifikat nicht = -- Download --Wählen Sie ein Zertifikat für die Signierung der SCEP-Kommunikation aus.Der Standardwert ist -- CA-Zertifikat verwenden --, d. h. es wird das CA-Zertifikat verwendet.
RA-VerschlüsselungszertifikatNur für Modus = SCEPNur wenn RA-Signierungszertifikat nicht = -- CA-Zertifikat verwenden --Wenn Sie ein eigenes Zertifikat zur Signierung der Kommunikation mit der RA verwenden, haben Sie hier die Möglichkeit, ein weiteres zur Verschlüsselung der Kommunikation auszuwählen.Der Standardwert ist -- RA-Signierungszertifikat verwenden --, d. h. es wird dasselbe Zertifikat wie zur Signierung verwendet.
PasswortNur für Modus = SCEPUm Zertifikate für Ihre Schlüssel zu erhalten, benötigen Sie möglicherweise ein Passwort von der Zertifizierungsstelle. Tra-gen Sie das Passwort, welches Sie von Ihrer Zertifizierungsstelle erhalten haben, hier ein.
Felder im Menü Subjektname
Feld Beschreibung
BenutzerdefiniertWählen Sie aus, ob Sie die Namenskomponenten des Subjektnamens einzeln laut Vorgabe durch die CA oder einen speziellen Subjektnamen eingeben wollen.Wenn Aktiviert ausgewählt ist, kann in Zusammenfassendein Subjektname mit Attributen, die nicht in der Auflistung angeboten werden, angegeben werden. Beispiel: "CN=VPNServer, DC=mydomain, DC=com, c=DE".Ist das Feld nicht markiert, geben Sie die Namenskomponenten in Allgemeiner Name, E-Mail, Organisationseinheit, Organisation, Ort, Staat/Provinz und Land ein.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
ZusammenfassendNur für Benutzerdefiniert = aktiviert.Geben Sie einen Subjektnamen mit Attributen ein, die nicht in der Auflistung angeboten werden.Beispiel: "CN=VPNServer, DC=mydomain, DC=com, c=DE".
Allgemeiner NameNur für Benutzerdefiniert = deaktiviert.Geben Sie den Namen laut CA ein.
E-MailNur für Benutzerdefiniert = deaktiviert.Geben Sie die E-Mail-Adresse laut CA ein.
OrganisationseinheitNur für Benutzerdefiniert = deaktiviert.Geben Sie die Organisationseinheit laut CA ein.
OrganisationNur für Benutzerdefiniert = deaktiviert.Geben Sie die Organisation laut CA ein.
OrtNur für Benutzerdefiniert = deaktiviert.Geben Sie den Standort laut CA ein.
Staat/ProvinzNur für Benutzerdefiniert = deaktiviert.Geben Sie den Staat/das Bundesland laut CA ein.
LandNur für Benutzerdefiniert = deaktiviert.Geben Sie das Land laut CA ein.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Subjekt-Alternativnamen
Feld Beschreibung
#1, #2, #3Definieren Sie zu jedem Eintrag den Typ des Namens und geben Sie zusätzliche Subjektnamen ein.Mögliche Werte:Keiner (Standardwert): Es wird kein zusätzlicher Name eingegeben.IP: Es wird eine IP-Adresse eingetragen.DNS: Es wird ein DNS-Name eingetragen.E-Mail: Es wird eine E-Mail-Adresse eingetragen.URI: Es wird ein Uniform Resource Identifier eingetragen.DN: Es wird ein Distinguished Name (DN) eingetragen.RID: Es wird eine Registered Identity (RID) eingetragen.
Feld im Menü Optionen
Feld Beschreibung
AutospeichermodusWählen Sie, ob Ihr Gerät intern automatisch die verschiedenen Schritte des Registrierungsprozesses speichert. Dies ist dann von Nutzen, wenn die Registrierung nicht sofort abgeschlossen werden kann. Falls der Status nicht gespeichert wurde, kann die unvollständige Registrierung nicht abgeschlossen werden. Sobald die Registrierung abgeschlossen ist und das Zertifikat vom CA-Server heruntergeladen wurde, wird es automatisch in der Konfiguration Ihres Geräts gespeichert.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

5.7.1.3 Importieren

Wählen Sie die Schaltfläche Importieren, um Zertifikate zu importieren. ![](images/36e39f56c49df1fa53604b5ebcafca154914d2aa1c62c822aac89f78de5a1ba5.jpg) ![](images/b181932d497052c055241a6922d783647c228ee5175eb37bba3db1a989b6d0d0.jpg) Abb. 47: Systemverwaltung->Zertifikate->Zertifikatsliste->Importieren Das Menü Systemverwaltung->Zertifikate->Zertifikatsliste->Importieren besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Importieren
Feld Beschreibung
Externer DateinameGeben Sie den Dateipfad und -namen des Zertifikats ein, welches importiert werden soll oder wählen Sie die Datei mit Durchsuchen... über den Dateibrowser aus.
Lokale ZertifikatsbeschreibungGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für das Zertifikat ein.
DateikodierungWählen Sie die Art der Kodierung, so dass Ihr Gerät das Zertifikat dekodieren kann.Mögliche Werte:Auto (Standardwert): Aktiviert die automatische Kodiererkennung. Falls der Zertifikat-Download im Auto-Modus fehl-schlägt, versuchen Sie es mit einer bestimmten Kodierung.Base64Binär
PasswortUm Zertifikate für Ihre Schlüssel zu erhalten, benötigen Sie möglicherweise ein Passwort.Tragen Sie das Passwort hier ein.

5.7.2 CRLs

Im Menü Systemverwaltung->Zertifikate->CRLs wird eine Liste aller CRLs (Certificate Revocation List) angezeigt. Wenn ein Schlüssel nicht mehr verwendet werden darf, z. B. weil er in falsche Hände geraten oder verloren gegangen ist, wird das zugehörige Zertifikat für ungültig erklärt. Die Zertifizierungsstelle widerruft das Zertifikat, sie gibt Zertifikatsperrlisten, sogenannte CRLs, heraus. Nutzer von Zertifikaten sollten durch einen Abgleich mit diesen Listen stets prüfen, ob das verwendete Zertifikat aktuell gültig ist. Dieser Prüfvorgang kann über einen Browser automatisiert werden. Das Simple Certificate Enrollment Protocol (SCEP) unterstützt die Ausgabe und den Widerruf von Zertifikaten in Netzwerken.

5.7.2.1 Importieren

Wählen Sie die Schaltfläche Importieren, um CRLs zu importieren. ![](images/94958b1a51e57dec57f4cef3892000ce82a0754f6a87ddb8e36ba14f5475634b.jpg) ![](images/8e9ae2c37689ab58c735344a9c7bf23756ab5fbf0c2c95f3b4e4a8d788ca7ea0.jpg) Abb. 48: Systemverwaltung->Zertifikate->CRLs->Importieren Das Menü Systemverwaltung->Zertifikate->CRLs->Importieren besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü CRL-Import
Feld Beschreibung
Externer DateinameGeben Sie den Dateipfad und -namen der CRL ein, welche importiert werden soll oder wählen Sie die Datei mit Durchsuchen... über den Dateibrowser aus.
Lokale ZertifikatsbeschreibungGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für die CRL ein.
DateikodierungWählen Sie die Art der Kodierung, so dass Ihr Gerät die CRL decodieren kann.Mögliche Werte:Auto (Standardwert): Aktiviert die automatische Kodiererkennung. Falls der CRL-Download im Auto-Modus fehlschlägt, versuchen Sie es mit einer bestimmten Kodierung.Base64Binär
PasswortGeben Sie das zum Importieren zu verwendende Passwort ein.

5.7.3 Zertifikatsserver

Im Menü Systemverwaltung->Zertifikate->Zertifikatsserver wird eine Liste aller Zertifikatsserver angezeigt. Eine Zertifizierungsstelle (Zertifizierungsdiensteanbieter, Certificate Authority, CA) stellt ihre Zertifikate den Clients, die ein Zertifikat beantragen, über einen Zertifikatsserver zur Verfügung. Der Zertifikatsserver stellt auch die privaten Schlüssel aus und hält Zertifikatsperrlisten (CRL) bereit, die zur Prüfung von Zertifikaten entweder per LDAP oder HTTP vom Gerät abgefragt werden.

5.7.3.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um einen Zertifikatsserver einzurichten. Zertifikatsliste CRLs Zertifikatsserver ![](images/7b8080e526317b451cad91aaaad9fc08eb0c2b03c65887d25f7a518b4a2bfd83.jpg) Abb. 49: Systemverwaltung->Zertifikate->Zertifikatsserver->Neu Das Menü Systemverwaltung ->Zertifikate->Zertifikatsserver->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für den Zertifikatsserver ein.
LDAP-URL-PfadGeben Sie die LDAP-URL oder die HTTP-URL des Servers ein.

Kapitel 6 Physikalische Schnittstellen

In diesem Menü konfigurieren Sie die physikalischen Schnittstellen, die Sie beim Anschließen Ihres Gateways verwendet haben. Die Konfigurationsoberfläche zeigt ausschließlich diejenigen Schnittstellen an, die auf Ihrem Gerät zur Verfügung stehen. Sie sehen im Menü Systemverwaltung->Status eine Liste aller physikalischen Schnittstellen und Informationen darüber, ob die Schnittstellen angeschlossen bzw. aktiv sind und ob sie bereits konfiguriert sind.

6.1 Ethernet-Ports

Eine Ethernet-Schnittstelle ist eine physikalische Schnittstelle zur Anbindung an das lokale Netzwerk oder zu externen Netzwerken. ![](images/3f4ba5b3aec09193bcb1826b017507de2f57f50d5810746e17832f57e2d33af9.jpg)

Hinweis

Die Ethernet-Ports ETH1 und ETH2 sind im Auslieferungszustand der Standard-Bridge-Gruppe br0 zugeordnet, die als DHCP-Client und mit der Fallback-IP-Adresse 192.168.0.252 und Netzmaske 255.255.255.0 vorkonfiguriert ist. Die Geräte der bintec W1003n-Serie haben nur den Ethernet-Port ETH 1.

6.1.1 Portkonfiguration

Ihr Gerät bietet die Möglichkeit, die zwei Ethernet-Schnittstellen getrennt zu konfigurieren.

Portkonfiguration

![](images/3a05efae5f2e430232d9a4eddfd48d7a71cfad49a7ec8ddc2022e55b13628533.jpg) Abb. 50: Physikalische Schnittstellen->Ethernet-Ports->Portkonfiguration Das Menü Physikalische Schnittstellen->Ethernet-Ports->Portkonfiguration besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Portkonfiguration
Feld Beschreibung
PortZeigt den jeweiligen Port an. Die Nummerierung entspricht der Nummerierung der Ethernet-Ports auf der Rückseite des Geräts.
SchnittstelleZeigt die logische Schnittstelle an, die dem jeweiligen Ethernet-Port zugeordnet ist.
Konfigurierte Geschwindigkeit/konfigu-rierter ModusWählen Sie den Modus aus, in dem die Schnittstelle betrieben werden soll.Mögliche Werte:Vollständige automatische Aushandlung (Standardwert)Auto 100 Mbit/s onlyAuto 10 Mbit/s onlyAuto 100 Mbit/s / Full DuplexAuto 100 Mbit/s / Half DuplexAuto 10 Mbit/s / Full DuplexAuto 10 Mbit/s / Half DuplexFest 1000 Mbit/s / Full DuplexFest 100 Mbit/s / Full DuplexFest 100 Mbit/s / Half DuplexFest 10 Mbit/s / Full DuplexFest 10 Mbit/s / Half DuplexKeiner: Die Schnittstelle wird angelegt, bleibt aber inaktiv.
Aktuelle Geschwindig-keit / Aktueller ModusZeigt den tatsächlichen Modus und die tatsächliche Geschwin-digkeit der Schnittstelle an.Mögliche Werte:100 Mbit/s / Full Duplex100 Mbit/s / Half Duplex10 Mbit/s / Full Duplex10 Mbit/s / Half DuplexInaktiv

Kapitel 7 LAN

In diesem Menü konfigurieren Sie die Adressen in Ihrem LAN und haben die Möglichkeit ihr lokales Netzwerk durch VLANs zu strukturieren.

7.1 IP-Konfiguration

In diesem Menü kann die IP-Konfiguration der LAN und Ethernet-Schnittstellen Ihres Geräts bearbeitet werden.

7.1.1 Schnittstellen

In Menü LAN->IP-Konfiguration->Schnittstellen werden die vorhandenen IP-Schnittstellen aufgelistet. Sie haben die Möglichkeit, die IP-Konfiguration der Schnittstellen zu Bearbeiten oder virtuelle Schnittstellen für Spezialanwendungen anzulegen. Hier werden alle im Menü Systemverwaltung->Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen->Schnittstellen konfigurierten Schnittstellen (logische Ethernet-Schnittstellen und solche in den Subsystemen erstellten) aufgelistet. Über das Symbol 📋 bearbeiten Sie die Einstellungen einer vorhandenen Schnittstelle (Bridge-Gruppen, Ethernet-Schnittstellen im Routing-Modus). Über die Schaltfläche Neu haben Sie die Möglichkeit, virtuelle Schnittstellen anzulegen. Dieses ist jedoch nur in Spezialanwendungen (BRRP u. a.) nötig. Abhängig von der gewählten Option, stehen verschiedene Felder und Optionen zur Verfügung. Im Folgenden finden Sie eine Auflistung aller Konfigurationsmöglichkeiten. ![](images/a7ca8db73fc2bdeb0a735776a541f191331805378d1fd4c2c373e788bafd46b4.jpg)

Hinweis

Beachten Sie bitte: Hat Ihr Gerät bei der Erstkonfiguration dynamisch von einem in Ihrem Netzwerk betriebenen DHCP-Server eine IP-Adresse erhalten, wird die Standard-IP-Adresse automatisch gelöscht und Ihr Gerät ist darüber nicht mehr erreichbar. Sollten sie dagegen bei der Erstkonfiguration eine Verbindung zum Gerät über die Standard-IP-Adresse aufgebaut oder eine IP-Adresse mit dem Dime Manager vergeben haben, ist es nur noch über diese IP-Adresse erreichbar. Es kann nicht mehr dynamisch über DHCP eine IP-Konfiguration erhalten.

Beispiel Teilnetze

Falls Ihr Gerät an ein LAN angeschlossen ist, das aus zwei Teilnetzen besteht, sollten Sie für das zweite Teilnetz eine zweite IP-Adresse / Netzmaske eintragen. Im ersten Teilnetz gibt es z. B. zwei Hosts mit den IP-Adressen 192.168.42.1 und 192.168.42.2, im zweiten Teilnetz zwei Hosts mit den IP-Adressen 192.168.46.1 und 192.168.46.2. Um mit dem ersten Teilnetz Datenpakete austauschen zu können, benutzt Ihr Gerät z. B. die IP-Adresse 192.168.42.3, für das zweite Teilnetz 192.168.46.3. Die Netzmasken für beide Teilnetze müssen ebenfalls angegeben werden.

7.1.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um virtuelle Schnittstellen zu erstellen. Schnittstellen ![](images/a78ba5707367f111b3e9e38d2c023d0e5095eab8d61444857bb0e782d69cb2e5.jpg) Abb. 51: LAN->IP-Konfiguration->Schnittstellen->Neu Das Menü LAN->IP-Konfiguration->Schnittstellen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Basierend auf Ethernet-SchnittstelleDieses Feld wird nur angezeigt, wenn eine virtuelle Routing-Schnittstelle bearbeitet wird.Wählen Sie die Ethernet-Schnittstelle aus, zu der die virtuelleSchnittstelle konfiguriert werden soll.
AdressmodusWählen Sie aus, auf welche Weise der Schnittstelle eine IP-Adresse zugewiesen wird.Mögliche Werte:Statisch (Standardwert): Der Schnittstelle wird eine statische IP-Adresse inIP-Adresse / Netzmaskezugewiesen.DHCP: Die Schnittstelle erhält dynamisch per DHCP eine IP-Adresse.
IP-Adresse / NetzmaskeNur fürAdressmodus= StatischFügen Sie mitHinzufügeneinen neuen Adresseintrag hinzu und geben Sie dieIP-Adresseund die entsprechendeNetzmasker virtuellen Schnittstelle ein.
SchnittstellenmodusNur bei physikalischen Schnittstellen im Routing-Modus und bei virtuelle Schnittstellen.Wählen Sie den Konfigurationsmodus der Schnittstelle aus.Mögliche Werte:Untagged(Standardwert): Die Schnittstelle wird keinem speziellen Verwendungszweck zugeordnet.Tagged(VLAN): Diese Option gilt nur für Routing-Schnittstellen.Mit dieser Option weisen Sie die Schnittstelle einem VLAN zu. Dies geschieht über die VLAN-ID, die in diesem Modus angezeigt wird und konfiguriert werden kann. Die Definition einer MAC-Adresse inMAC-Adresseist in diesem Modus optional.
MAC-AdresseGeben Sie die mit der Schnittstelle verbundene MAC-Adresse ein. Sie können für virtuelle Schnittstellen die MAC-Adresse der physikalischen Schnittstelle verwenden, unter der die virtuelle Schnittstelle erstellt wurde, wenn SieVoreingestellte verwenden aktivieren. Die VLAN IDs müssen sich jedoch unterscheiden. Das Zuweisen einer virtuellen MAC-Adresse ist ebenfalls möglich. Die ersten 6 Zeichen der MAC-Adresse sind voreingestellt (sie können jedoch geändert werden).WennVoreingestellte verwendenaktiv ist, wird die voreingestellte MAC-Adresse der zugrunde liegenden physikalischen Schnittstelle verwendet.Standardmäßig istVoreingestellte verwendenaktiv.
VLAN-IDNur fürSchnittstellenmodus= Tagged (VLAN)Diese Option gilt nur für Routing-Schnittstellen. Weisen Sie die Schnittstelle einem VLAN zu, indem Sie die VLAN-ID des entsprechenden VLANs eingeben.Mögliche Werte sind 1(Standardwert) bis 4094.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
DHCP-MAC-AdresseNur für Adressmodus = DHCPIst Voreingestellte verwenden aktiviert (Standardeinstellung) wird die Hardware-MAC-Adresse der Ethernet-Schnittstelle verwendet. Bei physikalischen Schnittstellen ist die aktuelle MAC-Adresse standardmäßig eingetragen.Wenn Sie Voreingestellte verwenden deaktivieren, geben Sie eine MAC-Adresse für die virtuelle Schnittstelle ein, z. B.00:e1:f9:06:bf:03.Manche Provider verwenden hardware-unabhängige MAC-Adressen, um ihren Clients IP-Adressen dynamisch zuzuweisen. Sollte Ihnen Ihr Provider eine MAC-Adresse zugewiesen haben, so tragen Sie diese hier ein.
DHCP-HostnameNur für Adressmodus = DHCPGeben Sie den Hostnamen ein, der vom Provider gefordert wird. Die maximale Länge des Eintrags beträgt 45 Zeichen.
DHCP Broadcast FlagNur für Adressmodus = DHCPWählen Sie aus, ob in den DHCP-Anfragen Ihres Gerätes das BROADCAST Bit gesetzt werden soll oder nicht. Einige DHCP-Server, die IP-Adressen mittels UNICAST vergeben, reagieren nicht auf DHCP-Anfragen mit gesetztem BROADCAST Bit. In diesem Falle ist es nötig, DHCP-Anfragen zu versenden, in denen dieses Bit nicht gesetzt ist. Deaktivieren Sie in diesem Fall diese Option.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Proxy ARPWählen Sie aus, ob Ihr Gerät ARP-Requests aus dem eigenen LAN stellvertretend für definierte Gegenstellen beantworten soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
TCP-MSS-ClampingWählen Sie aus, ob Ihr Gerät das Verfahren MSS Clamping anwenden soll. Um die Fragmentierung von IP-Paketen zu verhindern, wird hierbei vom Gerät automatisch die MSS (Maximum Segment Size) auf den hier einstellbaren Wert verringert.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv. Bei Aktivierung ist im Eingabefeld der Standardwert 1350 eingetragen.

7.2 VLAN

Durch die Implementierung der VLAN-Segmentierung nach 802.1Q ist die Konfiguration von VLANs auf Ihrem Gerät möglich. Insbesondere sind Funk-Ports eines Access Points in der Lage, das VLAN-Tag eines Frames, das zu den Clients gesendet wird, zu entfernen und empfangene Frames mit einer vorab festgelegten VLAN-ID zu taggen. Durch diese Funktionalität ist ein Access Point nichts anderes als eine VLAN-fähiger Switch mit der Erweiterung, Clients in VLAN-Gruppen zusammenzufassen. Generell ist die VLAN-Segmentierung mit allen Schnittstellen konfigurierbar. ![](images/1affe40453e0b9fc59c730ae0ad71c751986e52699a705dbb74e6c0ddbe16885.jpg)
flowchart
graph TD
    A["Hub"] --> B["Traditionelles LAN"]
    B --> C["Client 1"]
    B --> D["Client 2"]
    B --> E["Client 3"]
    B --> F["Client 4"]
    B --> G["Client 5"]
    B --> H["Client 6"]
    B --> I["Client 7"]
    B --> J["Client 8"]
    B --> K["Client 9"]
    B --> L["Client 10"]
    B --> M["Client 11"]
    B --> N["Client 12"]
    B --> O["Client 13"]
    B --> P["Client 14"]
    B --> Q["Client 15"]
    B --> R["Client 16"]
    B --> S["Client 17"]
    B --> T["Client 18"]
    B --> U["Client 19"]
    B --> V["Client 20"]
    B --> W["Client 21"]
    B --> X["Client 22"]
    B --> Y["Client 23"]
    B --> Z["Client 24"]
    B --> AA["Client 25"]
    B --> AB["Client 26"]
    B --> AC["Client 27"]
    B --> AD["Client 28"]
    B --> AE["Client 29"]
    B --> AF["Client 30"]
    B --> AG["Client 31"]
    B --> AH["Client 32"]
    B --> AI["Client 33"]
    B --> AJ["Client 34"]
    B --> AK["Client 35"]
    B --> AL["Client 36"]
    B --> AM["Client 37"]
    B --> AN["Client 38"]
    B --> AO["Client 39"]
    B --> AP["Client 40"]
    B --> AQ["Client 41"]
    B --> AR["Client 42"]
    B --> AS["Client 43"]
    B --> AT["Client 44"]
    B --> AU["Client 45"]
    B --> AV["Client 46"]
    B --> AW["Client 47"]
    B --> AX["Client 48"]
    B --> AY["Client 49"]
    B --> AZ["Client 50"]
![](images/ff2bf8c682f93566e6dbac6ce9a349d049f1b5f86ee6182b0e29cc023d0bbe46.jpg)
flowchart
graph TD
    A["Switch"] --> B["VLAN Management"]
    A --> C["VLAN Development"]
    A --> D["VLAN Public"]
    B --> E["Wireless VLAN-Segmentierung"]
    C --> E
    D --> E
    E --> F["VLAN Management"]
    E --> G["VLAN Development"]
    E --> H["VLAN Public"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#ccf,stroke:#333
    style C fill:#ccf,stroke:#333
    style D fill:#ccf,stroke:#333
    style E fill:#cfc,stroke:#333
    style F fill:#fcc,stroke:#333
    style G fill:#fcc,stroke:#333
    style H fill:#fcc,stroke:#333
Abb. 52: VLAN-Segmentierung

VLAN für Bridging und VLAN für Routing

Im Menü LAN->VLAN werden VLANs (virtuelle LANs) mit Schnittstellen, die im Bridging-Modus arbeiten, konfiguriert. Über das Menü VLAN können Sie alle dafür notwendigen Einstellungen vornehmen und deren Status abfragen. ![](images/ae1ee03c0f62b52d618782139e588284177bd153c7c2822bb62c29fc45ec6b5a.jpg)

Achtung

Für Schnittstellen, die im Routing-Modus arbeiten, wird der jeweiligen Schnittstelle lediglich eine VLAN-ID zugewiesen. Dies definieren Sie über die Parameter Schnittstellenmodus = Tagged (VLAN) und das Feld VLAN-ID im Menü LAN->IP-Konfiguration->Schnittstellen->Neu.

7.2.1 VLANs

In diesem Menü können Sie sich alle bereits konfigurierten VLANs anzeigen lassen, Ihre Einstellungen bearbeiten und neue VLANs erstellen. Standardmäßig ist das VLAN Management mit VLAN Identifier = 1 vorhanden, dem alle Schnittstellen zugeordnet sind.

7.2.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere VLANs zu konfigurieren. VLANs Portkonfiguration Verwaltung ![](images/24384da0da5a868e556eaf214f27c3b62451cda6b0beec54091866f185f9c2ca.jpg) Abb. 53: LAN->VLAN->VLANs->Neu Das Menü LAN->VLAN->VLANs->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü VLAN konfigurieren
Feld Beschreibung
VLAN IdentifierGeben Sie die Ziffer ein, die das VLAN identifiziert. Im Menü kann dieser Wert nicht mehr verändert werden.Mögliche Werte sind 1 (Standardwert) bis 4094
VLAN-NameGeben Sie einen eindeutigen Namen für das VLAN ein. Möglich ist eine Zeichenkette mit bis zu 32 Zeichen.Der voreingestellt VLAN-Name ist Management.
VLAN-MitgliederWählen Sie die Ports aus, die zu diesem VLAN gehören sollen. Über die Schaltfläche Hinzufügen können Sie weitere Mitglieder hinzufügen.Wählen Sie weiterhin zu jedem Eintrag aus, ob die Frames, dievon diesem Port übertragen werden, Tagged (also mit VLAN-Information) oder Untagged (also ohne VLAN-Information) übertragen werden sollen.

7.2.2 Portkonfiguration

In diesem Menü können Sie Regeln für den Empfang von Frames an den Ports des VLANs festlegen und einsehen. VLANs Portkonfiguration Verwaltung ![](images/913c40c7b01c13bbfa2bfc9ca25c00c17390d92a398052f0275b5a42d4830a4a.jpg) Abb. 54: LAN->VLANs->Portkonfiguration Das Menü LAN->VLANs->Portkonfiguration besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Portkonfiguration
Feld Beschreibung
SchnittstelleZeigt den Port an, für den Sie die PVID definieren und Verarbeitungsregeln definieren.
PVIDWeisen Sie dem ausgewählten Port die gewünschte PVID (Port VLAN Identifier) zu.Wenn ein Paket ohne VLAN-Tag diesen Port erreicht, wird es mit dieser PVID versehen.
Frames ohne Tag verwerfenWenn die Option aktiviert ist, werden ungetaggte Frames verworfen. Ist die Option deaktiviert, werden ungetaggte Frames mit der in diesem Menü definierten PVID getaggt.
Nicht-Mitglieder verwerfenWenn die Option aktiviert ist, werden alle getaggten Frames verworfen, die mit einer VLAN-ID getaggt sind, in der der ausgewählte Port nicht Mitglied ist.

7.2.3 Verwaltung

In diesem Menü nehmen Sie allgemeine Einstellungen für ein VLAN vor. Die Optionen sind für jede Bridge-Gruppe separat zu konfigurieren. VLANs Portkonfiguration Verwaltung ![](images/6434e1ebc40a2cb90fcd0a48f18d75d87b5341693224c2f5e5d2b6f7535ad18f.jpg) Abb. 55: LAN->VLANs->Verwaltung Das Menü LAN->VLANs->Verwaltung besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Bridge-Gruppe br VLAN-Optionen
Feld Beschreibung
VLAN aktivierenAktivieren oder deaktivieren Sie die spezifizierte Bridge-Gruppe für VLAN.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion deaktiviert.
Verwaltungs-VIDWählen Sie die VLAN-ID des VLANs aus, in dem Ihr Gerät arbeiten soll.

Kapitel 8 Wireless LAN

Bei Funk-LAN oder Wireless LAN (WLAN = Wireless Local Area Network) handelt es sich um den Aufbau eines Netzwerkes mittels Funktechnik.

Netzwerkfunktionen

Ein WLAN ermöglicht genauso wie ein kabelgebundenes Netzwerk alle wesentlichen Netzwerkfunktionen. Somit steht der Zugriff auf Server, Dateien, Drucker und Mailsystem genauso zuverlässig zur Verfügung wie der firmenweite Internetzugang. Da keine Verkabelung der Geräte nötig ist, hat ein WLAN den großen Vorteil, dass nicht auf bauliche Einschränkungen geachtet werden muss (d. h. der Gerätestandort ist unabhängig von der Position und der Zahl der Anschlüsse).

Derzeit gültiger Standard: IEEE 802.11

Bei 802.11-WLANs sind alle Funktionen eines verkabelten Netzwerks möglich. WLAN sendet innerhalb und außerhalb von Gebäuden mit maximal 100 mW. IEEE 802.11g ist der derzeit am weitesten verbreitete Standard für Funk-LANs und bietet eine maximale Datenübertragungsrate von 54 Mbit/s. Dieses Verfahren arbeitet im Funk-frequenzbereich von 2,4 GHz, der gewährleistet, dass Gebäudeteile möglichst gut und bei nur geringer, gesundheitlich unproblematischer Sendeleistung durchdrungen werden. Ein zu 802.11g kompatibler Standard ist 802.11b, der im 2,4 GHz-Band (2400 MHz - 2485 MHz) arbeitet und eine maximale Datenübertragungsrate von 11 Mbit/s bietet. 802.11b- und 802.11g-WLAN Systeme sind anmelde- und gebührenfrei. Mit 802.11a sind im Bereich 5150 GHz bis 5725 MHz Bandbreiten bis 54 Mbit/s nutzbar. Mit dem größeren Frequenzbereich stehen 19 nicht überlappende Frequenzen (in Deutschland) zur Verfügung. Auch dieser Frequenzbereich ist in Deutschland lizenzfrei nutzbar. In Europa werden mit 802.11h nicht nur 30 mW sondern 1000 mW Sendeleistung nutzbar, jedoch nur unter Einsatz von TPC (TX Power Control, Methode zur Regelung der Sendeleistung bei Funksystemen zur Reduktion von Interferenzen) und DFS (Dynamic Frequency Selection). TPC und DFS sollen sicherstellen, dass Satellitenverbindungen und Radargeräte nicht gestört werden. Der Standard 802.11n (Draft 2.0) verwendet für die Datenübertragung die MIMO-Technik (Multiple Input Multiple Output), was Datentransfer über WLAN über größere Entfernungen oder mit höheren Datenraten ermöglicht. Mit einer Bandbreite von 20 oder 40 MHz werden so 150 bis 300 MBit/s Bruttodatenrate erreicht. Durch eine Änderung im Telekommunikationsgesetz (TKG) wurde es möglich, das 5,8 GHz-Band (5755 MHz - 5875 MHz) für sogenannte BFWA-Anwendungen (Broadband Fixed Wireless Access) zu nutzen. Dazu ist allerdings eine Anmeldung bei der Bundesnetzagentur nötig. Jedoch ist auch hier der Einsatz von TPC und DFS verbindlich.

8.1 WLAN

Im Menü Wireless LAN->WLAN können Sie alle WLAN-Module Ihres Geräts konfigurieren. Je nach Modellvariante sind ein oder zwei WLAN-Module, WLAN 1 und ggf. WLAN 2 verfügbar.

8.1.1 Einstellungen Funkmodul

Im Menü Wireless LAN->WLAN->Einstellungen Funkmodul wird eine Übersicht über alle Konfigurationsoptionen des WLAN-Moduls angezeigt. Einstellungen Funkmodul ![](images/2dfc4af7aff851cee284d82358efbdcef42c1a2943eb424f0a0afb59271bfef8.jpg) Abb. 56: Wireless LAN->WLAN->Einstellungen Funkmodul

8.1.1.1 Einstellungen Funkmodul->

In diesem Menü ändern Sie die Einstellungen des Funkmoduls. Wählen Sie das Symbol um die Konfiguration zu bearbeiten.

Einstellungen Funkmodul

![](images/92a3d36364bb4555cbc7374d0b5f515bcf4eb2be5d174ddef37b464181ae9e73.jpg) Abb. 57: Wireless LAN->WLAN->Einstellungen Funkmodul-> für Betriebsmodus Access-Point / Bridge Link Master

Einstellungen Funkmodul

![](images/692cf5a3c5acf6776331a56b309ae8d9a26a0a7cc01d06f60512e703e525dafc.jpg) Abb. 58: Wireless LAN WLAN Einstellungen Funkmodul für Betriebsmodus Access Client Das Menü Wireless LAN->WLAN->Einstellungen Funkmodul->besteht aus folgen- den Feldern: Felder im Menü WLAN-Einstellungen
Feld Beschreibung
BetriebsmodusLegen Sie fest, in welchem Modus das Funkmodul Ihres Geräts betrieben werden soll.Mögliche Werte:Aus (Standardwert): Das Funkmodul ist nicht aktiv.Access-Point / Bridge Link Master: Ihr Gerät dient als Access Point oder als Bridge Link Master in Ihrem Netzwerk.Access Client: Ihr Gerät dient als Access Client in Ihrem Netzwerk.Bridge Link Client: Ihr Gerät dient als Wireless Bridge in Ihrem Netzwerk.
FrequenzbandWählen Sie das Frequenzband und ggf. den Einsatzbereich des Funkmoduls aus.Für Betriebsmodus = Access-Point / Bridge Link Master oder Bridge Link ClientMögliche Werte:2,4 GHz In/Outdoor (Standardwert): Ihr Gerät wird mit 2.4 GHz (Mode 802.11b und Mode 802.11g) innerhalb oder außerhalb von Gebäuden betrieben.5 GHz Indoor: Ihr Gerät wird mit 5 GHz (Mode 802.11a/h) innerhalb von Gebäuden betrieben.5 GHz Outdoor: Ihr Gerät wird mit 5 GHz (Mode 802.11a/h) außerhalb von Gebäuden betrieben.5 GHz In/Outdoor: Ihr Gerät wird mit 5 GHz (Mode 802.11a/h) innerhalb oder außerhalb von Gebäuden betrieben.
NutzungsbereichNur für Betriebsmodus = Access Client und Frequenzband = 2,4 und 5 GHz oder 5 GHzMögliche Werte:Indoor-OutdoorC(Standardwert)IndoorOutdoor
KanalDie Anzahl der wählbaren Kanäle ist von der Ländereinstellung abhängig. Bitte ziehen Sie hier das aktuelle Datenblatt Ihres Geräts zu Rate.Access-Point-Modus / Bridge-Modus:Durch das Einstellen des Netzwerknamens (SSID) im Access-Point-Modus werden Funknetze zwar logisch voneinander getrennt, können sich aber physisch immer noch behindern, falls sie auf denselben bzw. zu nah nebeneinander liegenden Funkkanälen arbeiten. Falls Sie also zwei oder mehr Funknetze mit geringem Abstand betreiben, ist es ratsam, den Netzen verschiedene Kanäle zuzuweisen. Diese sollten jeweils mindestens 4 Kanäle auseinanderliegen, da ein Netz auch die benachbar-ten Kanäle teilweise mitbelegt.Im Falle der manuellen Kanalauswahl vergewissern Sie sich bitte vorher, ob die entsprechenden Clients diese Kanäle auch unterstützen.Mögliche Werte:Für Frequenzband = 2,4 GHz In/OutdoorMögliche Werte sind 1 bis 13 und Auto (Standardwert).Für Frequenzband = 5 GHz IndoorMögliche Werte sind 36, 40, 44, 48 und Auto (Standardwert)Für Frequenzband = 5 GHz In/Outdoor und 5 GHz Out-doorHier ist nur die Option Auto möglich.Access Client Modus:Im Access Client Modus können Sie kein Kanal auswählen. Der verwendete Kanal wird angezeigt.
Ausgewählter KanalZeigt den verwendeten Kanal an.
Zweiter Verwendeter KanalNicht für Betriebsmodus = Access-Point / Bridge Link MasterZeigt den zweiten verwendeten Kanal an.
BandbreiteFür Betriebsmodus = Access Client oder Access-Point / Bridge Link MasterNicht für Frequenzband = 2,4 GHz In/OutdoorWählen Sie aus, wie viele Kanäle verwendet werden sollen.Mögliche Werte:• 20 MHz (Standardwert): Ein Kanal mit 20 MHz Bandbreite wird verwendet.• 40 MHz: Zwei Kanäle mit je 20 MHz Bandbreite werden verwendet. Dabei dient ein Kanal als Kontroll-Kanal und der andere als Erweiterungs-Kanal.
Anzahl der Spatial StreamsNur für Drahtloser Modus = 802.11b/g/n, 802.11g/n und 802.11nWählen Sie aus, wie viele Datenströme parallel verwendet werden sollen.Mögliche Werte:• 2: Zwei Datenströme werden verwendet.• 1: Ein Datenstrom wird verwendet.
SendeleistungWählen Sie den Maximalwert der abgestrahlten Antennenleistung. Die tatsächlich abgestrahlte Antennenleistung kann abhängig von der übertragenen Datenrate auch niedriger liegen als der eingestellte Maximalwert. Der Maximalwert der verfügbaren Sendeleistung ist länderabhängig.Mögliche Werte:• Max. (Standardwert): Die maximale Antennenleistung wird verwendet.• 5 dBm• 8 dBm11 dBm14 dBm16 dBm17 dBm
Felder im Menü Performance-Einstellungen
Feld Beschreibung
Drahtloser ModusWählen Sie die Wireless-Technologie aus, die der Access Point anwenden soll.Für Betriebsmodus = Access-Point / Bridge Link Master und Frequenzband = 2,4 GHz In/Outdoor oder für Betriebsmodus = Access Client und Frequenzband = 2,4 GHzMögliche Werte:802.11g: Ihr Gerät arbeitet ausschließlich nach 802.11g. 802.11b-Clients können nicht zugreifen.802.11b: Ihr Gerät arbeitet ausschließlich nach 802.11b und zwingt alle Clients dazu, sich anzupassen.802.11 mixed (b/g): Ihr Gerät passt sich der Technologie der Clients an und arbeitet entweder nach 802.11b oder 802.11g.802.11 mixed long (b/g): Ihr Gerät passt sich der Technologie der Clients an und arbeitet entweder nach 802.11b oder 802.11g. Nur die Datenrate von 1 und 2 Mbit/s müssen von allen Clients unterstützt werden (Basic Rates). Dieser Modus wird auch für Centrino Clients benötigt, falls Verbindungsprobleme aufgetreten sind.802.11 mixed short (b/g): Ihr Gerät passt sich der Technologie der Clients an und arbeitet entweder nach 802.11b oder 802.11g. Für mixed-short gilt: Die Datenraten 5.5 und 11 Mbit/s müssen von allen Clients unterstützt werden (Basic Rates).802.11b/g/n: Ihr Gerät arbeitet entweder nach 802.11b, 802.11g oder 802.11n.802.11g/n: Ihr Gerät arbeitet entweder nach 802.11g oder 802.11n.802.11n: Ihr Gerät arbeitet ausschließlich nach 802.11n.Für Betriebsmodus = Access-Point / Bridge Link Master und Frequenzband = 5 GHz Indoor, 5 GHz Outdoor, 5 GHz In/Outdoor und für Betriebsmodus = Access Client und Frequenzband = 5 GHzMögliche Werte:802.11a: Ihr Gerät arbeitet ausschließlich nach 802.11a.802.11n: Ihr Gerät arbeitet ausschließlich nach 802.11n.802.11a/n: Ihr Gerät arbeitet entweder nach 802.11a oder 802.11n.
Airtime FairnessDiese Funktion ist nicht für alle Geräte verfügbar.Mit der Airtime Fairness -Funktion wird gewährleistet, dass Senderessourcen des Access Points intelligent auf die verbundenen Clients verteilt werden. Dadurch lässt sich verhindern, dass ein leistungsfähiger Client (z. B. ein 802.11n-Client) nur geringen Durchsatz erzielt, da ein weniger leistungsfähiger Client (z. B. ein 802.11a-Client) bei der Zuteilung gleich behandelt wird.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Diese Funktion wirkt sich lediglich auf nicht priorisierte Frames der WMM-Klasse "Background" aus.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen für Betriebsmodus = Access-Point / Bridge Link Master
Feld Beschreibung
KanalplanNur für Betriebsmodus = Access-Point / Bridge Link Master und Kanal = AutoWählen Sie den gewünschten Kanalplan aus.Der Kanalplan trifft bei der Kanalwahl eine Vorauswahl. Dadurch wird sichergestellt, dass sich keine Kanäle überlappen, d. h. dass zwischen den verwendeten Kanälen ein Abstand vonvier Kanälen eingehalten wird. Dies ist nützlich, wenn mehrere Access Points eingesetzt werden, deren Funkzellen sich überlappen.Mögliche Werte:Alle: Alle Kanäle können bei der Kanalwahl gewählt werden.Auto: Abhängig von der Region, vom Frequenzband, vom drahtlosen Modus und von der Bandbreite werden diejenigen Kanäle zur Verfügung gestellt, die vier Kanäle Abstand haben.Benutzerdefiniert: Wählen Sie die gewünschten Kanäle selbst aus.
Ausgewählte KanäleNur für Kanalplan = BenutzerdefiniertHier werden die aktuell gewählten Kanäle angezeigt.Mit Hinzufügen können Sie Kanäle hinzufügen. Wenn alle verfügbaren Kanäle angezeigt werden, können Sie keine Einträge hinzufügen.Mithilfe von Symbol können Sie Einträge löschen.
RTS ThresholdHier wählen Sie aus, wie der RTS/CTS-Mechanismus ein- bzw. ausgeschaltet werden soll.Wählen Sie Benutzerdefiniert aus, können Sie in das Eingabefeld den Schwellwert in Bytes (1 - 2346) angeben, ab welcher Datenpaketlänge der RTS/CTS-Mechanismus verwendet werden soll. Dies ist sinnvoll, wenn an einem Access Point mehrere Clients betrieben werden, die sich gegenseitig nicht in Funkreichweite befinden. Der Mechanismus kann auch unabhängig von der Datenpaketlänge ein- bzw. ausgeschaltet werden, indem die Werte Immer aktiv bzw. Immer inaktiv (Standardwert) ausgewählt werden.
Short Guard IntervalAktivieren Sie diese Funktion, um das Guard Interval (= Zeit zwischen der Übertragung von zwei Datensymbolen) von 800 ns auf 400 ns zu verkürzen.
Fragmentation ThresholdGeben Sie die maximale Größe an, ab der Datenpakete fragmentiert (d. h. in kleinere Einheiten aufgeteilt) werden. NiedrigeWerte in diesem Feld sind in Bereichen mit schlechtem Empfang und bei Funkstörungen empfehlenswert.Möglich Werte sind 256 bis 2346.Der Standardwert ist 2346 Bytes.
Wurde für Betriebsmodus Access Client ausgewählt, stehen unter Erweiterte Einstellungen zusätzlich folgende Parameter zur Verfügung:
Kanäle scannenAile ▼
Roaming-ProfilNormales Roaming ▼
Scan-Schwelle-70 dBm
Scan-Intervall10000 ms
Min. Zeitraum aktiver Scan105 ms
Max. Zeitraum aktiver Scan500 ms
Min. Zeitraum passiver Scan130 ms
Max. Zeitraum passiver Scan500 ms
Max. Scan-Dauer50000 ms
Abb. 59: Wireless LAN->WLAN->Einstellungen Funkmodul->Erweiterte Einstellungen für Betriebsmodus Access Client Felder im Menü Erweiterte Einstellungen für Access Client Modus
Feld Beschreibung
Kanäle scannenWählen Sie aus, auf welchen Kanälen der WLAN-Client automatisch nach verfügbaren Drahtlosnetzwerken scannen soll.Mögliche Werte:Alle (Standardwert): Damit wird auf allen Kanälen gescannt.Auto: Der Kanal wird automatisch ausgewählt.Benutzerdefiniert: Damit können die gewünschten Kanäle manuell festgelegt werden.
Benutzerdefinierter KanalplanNur für Kanäle scannen = BenutzerdefiniertLegen Sie fest, auf welchen Kanälen der WLAN-Client nach verfügbaren Drahtlosnetzwerken scannen soll.
Roaming-ProfilWählen Sie das Roaming-Profil aus. Die zur Verfügung stehende Optionen fassen typische Roaming-Funktionen zusammen.Mögliche Werte: ·Schnelles Roaming: Der WLAN-Client sucht nach verfügbaren Drahtlosnetzwerken, sobald das Funksignal der bestehenden Funkverbindung für höhere Datenraten ungeeignet ist. ·Normales Roaming (Standardwert): Standard-Roaming. ·Langsames Roaming: Der WLAN-Client sucht nach verfügbaren Drahtlosnetzwerken, sobald das Funksignal der bestehenden Funkverbindung schwächer wird. ·Kein Roaming: Der WLAN-Client sucht nach verfügbaren Drahtlosnetzwerken, wenn er nicht mit einem Drahtlosnetzwerk verbunden ist. ·Benutzerdefiniertes Roaming: Legen Sie individuelle Roaming-Parameter fest.
Scan-SchwelleZeigt an, ab welchem Wert in dBm im Hintergrund nach verfügbaren Drahtlosnetzwerken gescannt wird.Der Wert kann nur für Roaming-Profil = Benutzerdefiniertes Roaming verändert werden. Der Standardwert ist -70 dBm.
Scan-IntervallZeigt an, in welchen Abständen in Millisekunden nach verfügbaren Drahtlosnetzwerken gescannt wird.Der Wert kann nur für Roaming-Profil = Benutzerdefiniertes Roaming verändert werden. Der Standardwert ist 5000 ms.
Min. Zeitraum aktiver ScanZeigt die minimale, aktive Scanzeit für eine Frequenz in Millisekunden an.Der Wert kann nur für Roaming-Profil = Benutzerdefiniertes Roaming verändert werden. Der Standardwert ist 10 ms.
Max. Zeitraum aktiver ScanZeigt die maximale, aktive Scanzeit für eine Frequenz in Millisekunden an.Der Wert kann nur für Roaming-Profil = Benutzerdefiniertes Roaming verändert werden. Der Standardwert ist 10 ms.tes Roaming verändert werden. Der Standardwert ist 40 ms.
Min. Zeitraum passiver ScanZeigt die minimale, passive Scanzeit für eine Frequenz in Millisekunden an.Der Wert kann nur fürRoaming-Profil= Benutzerdefiniertes Roaming verändert werden. Der Standardwert ist 20 ms.
Max. Zeitraum passiver ScanZeigt die maximale, passive Scanzeit für eine Frequenz in Millisekunden an.Der Wert kann nur fürRoaming-Profil= Benutzerdefiniertes Roaming verändert werden. Der Standardwert ist 120 ms.
Max. Scan-DauerZeigt die maximale Scandauer für eine Frequenz in Millisekunden an.Der Wert kann nur fürRoaming-Profil= Benutzerdefiniertes Roaming verändert werden. Der Standardwert ist 50000 ms.

8.1.2 Drahtlosnetzwerke (VSS)

Wenn Sie Ihr Gerät im Access-Point-Modus betreiben (Wireless LAN->WLAN->Einstellungen Funkmodul->Betriebsmodus = Access-Point / Bridge Link Master), können Sie im Menü Wireless LAN->WLAN->Drahtlosnetzwerke (VSS)->Neu die gewünschten Drahtlosnetzwerke Bearbeiten oder neue einrichten. ![](images/2d9b75be1870399c1134762e7f80bbdbad4c0586489e3fc6f58ce6988e2539e0.jpg)

Hinweis

Das voreingestellte Drahtlosnetzwerk default verfügt im Auslieferungszustand über folgende Sicherheitseinstellungen: - Sicherheitsmodus = WPA-PSK • WPA-Modus = WPA und WPA 2 - WPA Cipher sowie WPA2 Cipher = AES und TKIP - Der Preshared Key ist mit einem systeminternen Wert belegt, den Sie bei der Konfiguration abändern müssen. Einstellen von Netzwerknamen Im Gegensatz zu einem über Ethernet eingerichteten LAN verfügt ein Wireless LAN nicht über Kabelstränge, mit denen eine feste Verbindung zwischen Server und Clients hergestellt wird. Daher kann es bei unmittelbar benachbarten Funknetzen zu Störungen oder zu Zugriffsverletzungen kommen. Um dies zu verhindern, gibt es in jedem Funknetz einen Parameter, der das Netz eindeutig kennzeichnet und vergleichbar mit einem Domainnamen ist. Nur Clients, deren Netzwerk-Konfiguration mit der ihres Geräts übereinstimmt, können in diesem WLAN kommunizieren. Der entsprechende Parameter heißt Netzwerkname. Er wird im Netzwerkumfeld manchmal auch als SSID bezeichnet.

Absicherung von Funknetzwerken

Da im WLAN Daten über das Übertragungsmedium Luft gesendet werden, können diese theoretisch von jedem Angreifer, der über die entsprechenden Mittel verfügt, abgefangen und gelesen werden. Daher muss der Absicherung der Funkverbindung besondere Beachtung geschenkt werden. Es gibt drei Sicherheitsstufen, WEP, WPA-PSK und WPA Enterprise. WPA Enterprise bietet die höchste Sicherheit, diese Sicherheitsstufe ist allerdings eher für Unternehmen interessant, da ein zentraler Authentisierungsserver benötigt wird. Privatanwender sollten WEP oder besser WPA-PSK mit erhöhter Sicherheit als Sicherheitsstufe auswählen.

WEP

802.11 definiert den Sicherheitsstandard WEP (Wired Equivalent Privacy = Verschlüsselung der Daten mit 40 Bit (Sicherheitsmodus = WEP 40) bzw. 104 Bit (Sicherheitsmodus = WEP 104). Das verbreitet genutzte WEP hat sich jedoch als anfällig herausgestellt. Ein höheres Maß an Sicherheit erreicht man jedoch nur durch zusätzlich zu konfigurierende, auf Hardware basierende Verschlüsselung (wie z. B. 3DES oder AES). Hierdurch können auch sensible Daten ohne Angst vor Datendiebstahl über die Funkstrecke übertragen werden.

IEEE 802.11i

Der Standard IEEE 802.11i für Wireless-Systeme beinhaltet grundsätzliche Sicherheitsspezifikationen für Funknetze, besonders im Hinblick auf Verschlüsselung. Er ersetzt das unsichere Verschlüsselungsverfahren WEP (Wired Equivalent Privacy) durch WPA (Wi-Fi Protected Zugriff). Zudem sieht er die Verwendung des Advanced Encryption Standard (AES) zur Verschlüsselung von Daten vor.

WPA

WPA (Wi-Fi Protected Access) bietet zusätzlichen Schutz durch dynamische Schlüssel, die auf dem Temporal Key Integrity Protocol (TKIP) basieren, und bietet zur Authentifizierung von Nutzern PSK (Pre-Shared-Keys) oder Extensible Authentication Protocol (EAP) über 802.1x (z. B. RADIUS) an. Die Authentifizierung über EAP wird meist in großen Wireless-LAN-Installationen genutzt, da hierfür eine Authentifizierungsinstanz in Form eines Servers (z. B. eines RADIUS-Servers) benötigt wird. In kleineren Netzwerken, wie sie im SoHo (Small Office, Home Office) häufig vorkommen, werden meist PSKs (Pre-Shared-Keys) genutzt. Der entsprechende PSK muss somit allen Teilnehmern des Wireless LAN bekannt sein, da mit seiner Hilfe der Sitzungsschlüssel generiert wird.

WPA 2

Die Erweiterung von WPA ist WPA 2. In WPA 2 wurde nicht nur der 802.11i-Standard erstmals vollständig umgesetzt, sondern es nutzt auch einen anderen Verschlüsselungsalgorithmus (AES, Advanced Encryption Standard).

Zugangskontrolle

Sie können kontrollieren, welche Clients über Ihr Gerät auf Ihr Wireless LAN zugreifen dürfen, indem Sie eine Access Control List anlegen (Zugriffskontrolle oder MAC-Filter). In der Access Control List tragen Sie die MAC-Adressen der Clients ein, die Zugriff auf Ihr Wireless LAN haben dürfen. Alle anderen Clients haben keinen Zugriff.

Sicherheitsmaßnahmen

Zur Absicherung der über das WLAN übertragenen Daten sollten Sie im Menü Wireless LAN->WLAN->Drahtlosnetzwerke (VSS)->Neu gegebenenfalls folgende Konfigurations-schritte vornehmen: - Ändern Sie die Zugangspasswörter Ihres Geräts. - Ändern Sie die Standard-SSID, Netzwerkname (SSID) = default, Ihres Access Points. Setzen Sie Sichtbar = Aktiviert. Damit werden alle WLAN-Clients ausgeschlossen, die mit dem allgemeinen Wert für Netzwerkname (SSID) Beliebig einen Verbindungsaufbau versuchen und welche die eingestellten SSIDs nicht kennen. - Nutzen Sie die zur Verfügung stehenden Verschlüsselungsmethoden. Wählen Sie dazu Sicherheitsmodus = WEP 40, WEP 104, WPA-PSK oder WPA-Enterprise und tragen Sie den entsprechenden Schlüssel im Access Point unter WEP-Schlüssel 1 - 4 bzw. Preshared Key sowie in den WLAN-Clients ein. - Der WEP-Schlüssel sollte regelmäßig geändert werden. Wechseln Sie dazu den Übertragungsschlüssel. Wählen Sie den längeren 104-Bit-WEP-Schlüssel. - Für die Übertragung von extrem sicherheitsrelevanten Informationen sollte der Sicherheitsmodus = WPA-Enterprise mit WPA-Modus = WPA 2 konfiguriert werden. Diese Methode beinhaltet eine hardwarebasierte Verschlüsselung und RADIUS-Authentifizierung des Clients. In Sonderfällen ist auch eine Kombination mit IPSec möglich. \- Beschränken Sie den Zugriff im WLAN auf zugelassene Clients. Tragen Sie die MAC-Adressen der Funknetzwerkkarten dieser Clients in die Erlaubte Adressen-Liste im Menü MAC-Filter ein (siehe Felder im Menü MAC-Filter auf Seite 144). Im Menü Wireless LAN->WLAN->Drahtlosnetzwerke (VSS) wird eine Liste aller WLAN-Netzwerke angezeigt.

8.1.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Drahtlosnetzwerke zu konfigurieren. Einstellungen Funkmodul Drahtlosnetzwerke (VSS) Bridge Links ![](images/92dfe47f8677fe57f03cca7002afc4d16c1cf65380c78bb4a01ad90334157c87.jpg) Erweiterte Einstellungen ![](images/b6aa946e05be968379b82b50c09d68482a6f9cd84368d68c691ad6b17504f2c6.jpg) OK Abbrechen Abb. 60: Wireless LAN->WLAN->Drahtlosnetzwerke (VSS)->Neu Das Menü Wireless LAN->WLAN->Drahtlosnetzwerke (VSS)->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Service Set Parameter
Feld Beschreibung
Netzwerkname (SSID)Geben Sie den Namen des Wireless Netzwerks (SSID) ein.Geben Sie eine ASCII-Zeichenfolge mit max. 32 Zeichen ein.Wählen Sie außerdem aus, ob der Netzwerkname (SSID) übertragen werden soll.Mit Auswahl von Sichtbar wird der Netzwerkname sichtbar übertragen.Standardmäßig ist er sichtbar.
Intra-cell RepeatingWählen Sie aus, ob die Kommunikation zwischen den WLAN-Clients innerhalb einer Funkzelle erlaubt sein soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
WMMWählen Sie aus, ob für das Drahtlosnetzwerk Sprach- oder Videodaten- Priorisierung mittels WMM (Wireless Multimedia) aktiviert sein soll, um stets eine optimale Übertragungsqualität bei zeitkritischen Anwendungen zu erreichen. Es wird Datenpriorisierung nach DSCP (Differentiated Services Code Point) oder IEEE802.1d unterstützt.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
U-APSDWählen Sie aus, ob der Stromsparmodus Unscheduled Automatic Power Save Delivery (U-APSD) aktiviert werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Felder im Menü Sicherheitseinstellungen
Feld Beschreibung
SicherheitsmodusWählen Sie den Sicherheitsmodus (Verschlüsselung und Authentifizierung) des Drahtlosnetzwerkes aus.Mögliche Werte:Inaktiv (Standardwert): Weder Verschlüsselung noch AuthentifizierungWEP 40: WEP 40 BitWEP 104: WEP 104 BitWPA-PSK: WPA Preshared KeyWPA-Enterprise: 802.11i/TKIP
ÜbertragungsschlüsselNur für Sicherheitsmodus = WEP 40 oder WEP 104Wählen Sie einen der in WEP-Schlüssel <1 - 4> konfigurierten Schlüssel als Standardschlüssel aus.Der Standardwert ist Schlüssel 1.
WEP-Schlüssel 1-4Nur für Sicherheitsmodus = WEP 40, WEP 104Geben Sie den WEP-Schlüssel ein.Geben Sie eine Zeichenfolge mit der für den gewählten WEP-Modus passenden Zeichenanzahl ein. Für WEP 40 benötigen Sie eine Zeichenfolge mit 5 Zeichen, für WEP 104 mit 13 Zeichen, z. B. hallo für WEP 40, wepl für WEP 104.
WPA-ModusNur für Sicherheitsmodus = WPA-PSK und WPA-EnterpriseWählen Sie aus, ob Sie WPA (mit TKIP-Verschlüsselung) oder WPA 2 (mit AES-Verschlüsselung) oder beides anwenden wollen.Mögliche Werte:WPA und WPA 2 (Standardwert): WPA und WPA 2 können angewendet werden.WPA: Nur WPA wird angewendet.WPA 2: Nur WPA 2 wird angewendet.
WPA CipherNur für Sicherheitsmodus = WPA-PSK und WPA-Enterprise und für WPA-Modus = WPA und WPA und WPA 2Wählen Sie aus, mit welcher Verschlüsselung Sie WPA anwen-den wollen.Mögliche Werte:AES:AES wird angewendet.TKIP:TKIP wird angewendetAES und TKIP(Standardwert):AES oder TKIP werden angewendet.
WPA2 CipherNur für Sicherheitsmodus=WPA-PSK undWPA-Enterprise und für WPA-Modus=WPA 2 und WPA und WPA 2Wählen Sie aus, mit welcher Verschlüsselung Sie WPA 2 an-wenden wollen.Mögliche Werte:AES:AES wird angewendet.AES und TKIP(Standardwert):AES oder TKIP werden an-gewendet.
Preshared KeyNur für Sicherheitsmodus=WPA-PSKGeben Sie das WPA-Passwort ein.Geben Sie eine ASCII-Zeichenfolge mit 8 - 63 Zeichen ein.
Bintec-elmeg W1003n - Bearbeiten oder Neu - 1HinweisÄndern Sie unbedingt den Standard Preshared Key! Solan-ge der Schlüssel nicht geändert wurde, ist ihr Gerät nicht gegen einen unautorisierten Zugriff geschützt!
EAP-VorabauthentifizierungNur für Sicherheitsmodus=WPA-EnterpriseWählen Sie aus, ob EAP-Vorabauthentifizierung aktiviert wer-den soll. Mit dieser Funktion gibt ihr Gerät bekannt, dass WLAN-Clients, die schon mit einem anderen Access Point ver-bunden sind, vorab eine 802.1x-Authentifizierung mit Ihrem Ge-rät durchführen können, sobald sie in Reichweite sind. Solche WLAN-Clients können sich anschließend auf vereinfachte Wei-se über die bestehende Netzwerkverbindung mit Ihrem Gerät verbinden.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Felder im Menü Client-Lastverteilung
Feld Beschreibung
Max. Anzahl Clients - Hard LimitGeben Sie die maximale Anzahl an Clients ein, die sich mit diesem Drahtlosnetzwerk (SSID) verbinden dürfen.Die Anzahl der Clients, die sich maximal an einem Funkmodul anmelden können, ist abhängig von der Spezifikation des jeweiligen WLAN-Moduls. Diese Anzahl verteilt sich auf alle auf diesem Radiomodul Drahtlosnetzwerke. Ist die maximale Anzahl an Clients erreicht, können keine neuen Drahtlosnetzwerke mehr angelegt werden und es erscheint ein Warnhinweis.Mögliche Werte sind ganze Zahlen von 1 bis 254.Der Standardwert ist 32.
Max. Anzahl Clients - Soft LimitDiese Funktion wird nicht von allen Geräten unterstützt.Um eine vollständie Auslastung eines Radiomoduls zu vermeiden, können Sie hier eine "weiche" Begrenzung der Anzahl verbundener Clients vornehmen. Wird diese Anzahl erreicht, werden neue Verbindungsanfragen zunächst abgelehent. Findet der Client kein anderes Drahtlosnetzwerk und wiederholt daher seine Anfrage, wird die Verbindung akzeptiert. Erst bei Erreichen des Max. Anzahl Clients - Hard Limit werden Anfragen strikt abgelehnt.Der Wert der Max. Anzahl Clients - Soft Limit muss gleich oder kleiner sein als der Max. Anzahl Clients - Hard Limit.Der Standardwert ist 28.Sie können diese Funktion deaktivieren, indem Sie Max. Anzahl Clients - Soft Limit und Max. Anzahl Clients - Hard Limit auf den gleichen Wert einstellen.
Auswahl des Client-BandsDiese Funktion wird nicht von allen Geräten unterstützt.Diese Funktion erfordert eine Konfiguration mit zwei Radiomo-dulen, bei der das gleiche Drahtlosnetzwerk auf beiden Modulen, aber in unterschiedlichen Frequenzbändern konfiguriert ist.Die Option Auswahl des Client-Bands ermöglicht es, Clients von dem ursprünglich ausgewählten in ein weniger ausgelastetes Frequenzband zu verschieben, sofern dieses vom Client unterstützt wird. Dazu wird ein Verbindungsversuch des Clients ggf. zunächst abgelehnt, damit dieser sich in einem anderen Frequenzband erneut anzumelden versucht.Mögliche Werte:Deaktiviert, optimiert für Fast Roaming(Standardwert): Die Funktion wird für dieses VSS nicht angewendet. Dies ist dann sinnvoll, wenn Clients zwischen unterschiedlichen Funkzellen möglichst verzögerungsfrei wechseln sollen, z. B. bei Voice over WLAN.2,4-GHz-Band bevorzugt: Clients werden bevorzugt im 2,4-GHz-Band akzeptiert.5-GHz-Band bevorzugt: Clients werden bevorzugt im 5-GHz-Band akzeptiert.
Felder im Menü MAC-Filter
Feld Beschreibung
ZugriffskontrolleWählen Sie aus, ob für dieses Wireless Netzwerk nur bestimmte Clients zugelassen werden sollen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Erlaubte AdressenNur bei Zugriffskontrolle = AktiviertLegen Sie Einträge mit Hinzufügen an und geben Sie die MAC-Adressen der Clients (MAC-Adresse) ein, die zugelassen werden sollen.
Felder im Menü Bandbreitenbeschränkung für jeden WLAN-Client
Feld Beschreibung
Rx ShapingWählen Sie die Begrenzung der Bandbreite in Empfangsrichtung.Mögliche Werte sindKeine Begrenzung (Standardwert)1 Mbit/s, 1 Mbit/s, 1 Mbit/s bis 10 Mbit/s in Einerschritten, 15 Mbit/s, 20 Mbit/s, 30 Mbit/s, 40 Mbit/s und 50 Mbit/s.
Tx ShapingWählen Sie die Begrenzung der Bandbreite in Senderichtung.Mögliche Werte sindKeine Begrenzung (Standardwert)1 Mbit/s, 1 Mbit/s, 1 Mbit/s bis 10 Mbit/s in Einerschritten, 15 Mbit/s, 20 Mbit/s, 30 Mbit/s, 40 Mbit/s und 50 Mbit/s.
Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Beacon PeriodGeben Sie die Zeit in Millisekunden zwischen dem Senden zweier Beacons an.Dieser Wert wird in Beacon und Probe Response Frames übermittelt.Mögliche Werte sind 1 bis 65535.Der Standardwert ist 100 ms.
DTIM PeriodGeben Sie das Intervall für die Delivery Traffic Indication Message (DTIM) an.Das DTIM-Feld ist ein Datenfeld in den ausgesendeten Beacons, das Clients über das Fenster zur nächsten Broadcast-oder Multicast-Übertragung informiert. Wenn Clients im Strom-sparmodus arbeiten, wachen sie zum richtigen Zeitpunkt auf und empfangen die Daten.Mögliche Werte sind 1 bis 255.Der Standardwert ist 2.
IGMP SnoopingIGMP Snooping reduziert den Datenverkehr und damit die Netzlast, weil Multicast Pakete aus dem LAN nicht weitergeleitet werden. Es werden ausschließlich Multicast-Pakete weitergelei-tet, die von den entsprechenden Clients angefordert werden.Wenn Sie IGMP Snooping aktivieren, gibt IGMP Snooping daher den Rahmen vor, in dem Multicast angewendet wird.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Wenn Sie Ihr Gerät im Access-Client-Modus betreiben (Wireless LAN->WLAN->Einstellungen Funkmodul->Betriebsmodus = Access Client), können Sie im Menü Wireless LAN->WLAN->Client Link->die vorhandenen Client Links bearbeiten. Der Client-Modus kann im Infrastruktur- oder Ad-Hoc-Modus betrieben werden. In einem Netz im Infrastruktur-Modus kommunizieren alle Clients ausschließlich über Access Points miteinander. Es läuft keine Kommunikation zwischen den einzelnen Clients direkt ab. Ein Access Client kann im Ad-Hoc-Modus als zentrale Schnittstelle zwischen mehreren Endgeräten verwendet werden. Auf diese Weise können Geräte wie Computer und Drucker kabellos miteinander verbunden werden.

8.1.3.1 Bearbeiten

Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Einstellungen Funkmodul Client Link ![](images/f1a821d52c5b1fcc8bd6d90412ad39896ef429d91504178deeb5afb0c4eee789.jpg) Abb. 61: Wireless LAN->WLAN->Client Link-> Das Menü Wireless LAN->WLAN->Client Link-> besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Netzwerkname (SSID)Geben Sie den Namen des Wireless-Netzwerks (SSID) ein.
Geben Sie eine ASCII-Zeichenfolge mit max. 32 Zeichen ein.
Felder im Menü Sicherheitseinstellungen
Feld Beschreibung
SicherheitsmodusWählen Sie den Sicherheitsmodus (Verschlüsselung und Authentifizierung) des Drahtlosnetzwerkes aus.Mögliche Werte:Inaktiv (Standardwert): Weder Verschlüsselung noch AuthentifizierungWEP 40: WEP 40 BitWEP 104: WEP 104 BitWPA-PSK: WPA Preshared Keys
ÜbertragungsschlüsselNur für Sicherheitsmodus = WEP 104Wählen Sie einen der in WEP-Schlüssel <1 - 4> konfigurierten Schlüssel als Standardschlüssel aus.Der Standardwert ist Schlüssel 1.
WEP-Schlüssel 1 - 4Nur für Sicherheitsmodus = WEP 40, WEP 104Geben Sie den WEP-Schlüssel ein.Geben Sie eine Zeichenfolge mit der für den gewählten WEP-Modus passenden Zeichenanzahl ein. Für WEP 40 benötigen Sie eine Zeichenfolge mit 5 Zeichen, für WEP 104 mit 13 Zeichen z. B. hallo für WEP 40, wepl für WEP 104.
WPA-ModusNur für Sicherheitsmodus = WPA-PSKWählen Sie aus, ob Sie WPA oder WPA 2 anwenden wollen.Mögliche Werte:WPA (Standardwert): Nur WPA wird angewendet.WPA 2: Nur WPA2 wird angewendet.
Preshared KeyNur für Sicherheitsmodus = WPA-PSKGeben Sie das WPA-Passwort ein.Geben Sie eine ASCII-Zeichenfolge mit 8 - 63 Zeichen ein.
WPA CipherNur für Sicherheitsmodus = WPA-PSK und WPA-Modus = WPAWählen Sie aus welche Verschlüsselungsmethode angewendet werden soll.Mögliche Werte:TKIP (Standardwert): Temporal Key Integrity ProtocolAES: Advanced Encryption Standard.Beide Verschlüsselungsmethoden werden als sicher eingestuft, wobei AES als leistungsfähiger gilt.
WPA2 CipherNur für Sicherheitsmodus = WPA-PSK und WPA-Modus = WPA2Wählen Sie aus, welche Verschlüsselungsmethode angewendet werden soll.Mögliche Werte:AES (Standardwert): Advanced Encryption Standard.TKIP: Temporal Key Integrity ProtocolBeide Verschlüsselungsmethoden werden als sicher eingestuft, wobei AES als leistungsfähiger gilt.
Nachdem die gewünschten Client-Links konfiguriert wurden, wird in der Liste das ![](images/98282ab0950cd28027b892f0d70433ac4ab09a287b0b9c567c33b97dc274c047.jpg) Symbol angezeigt. Über dieses Symbol öffnen Sie das Menü Scan. Einstellungen Funkmodul Client Link ![](images/f9eaa244dd9511cadb1e07b06f7e6d538a5d81b11adddfdb83caa2f0a8192d3a.jpg) Abb. 62: Wireless LAN->WLAN->Client Link->Scan Nach erfolgreichem Scannen erscheint in der Scan-Liste eine Auswahl potenzieller Scan-Partner. Klicken Sie in der Spalte Aktion auf Auswählen um die lokalen Clients mit diesem Client zu verbinden. Wenn die Partner miteinander verbunden sind, erscheint in der Spalte Verbunden das Symbol. In der Spalte Verbunden erscheint Symbol wenn die Verbindung aktiv ist. Das Menü Wireless LAN->WLAN->Client Link->Scan besteht aus den folgenden Feldern: Felder im Menü Scan
Feld Beschreibung
Beschreibung des Client LinksZeigt den Namen des von Ihnen konfigurierten Client-Links an.
AktionLösen Sie den Scan durch Klicken von Scan aus.Bei sachgerechter Installation der Antennen auf beiden Seiten und freier LOS wird der Client verfügbare Clients finden und in der folgenden Liste anzeigen.Sollte die Partner-Client nicht gefunden werden, überprüfen Sie die Line-of-Sight und die Antenneninstallation. Führen Sie dann erneut Scan aus. Der Partner sollte daraufhin gefunden werden.
AP-MAC-AdresseZeigt die MAC-Adresse der entfernten Clients an.
Netzwerkname (SSID)Zeigt den Namen der entfernten Clients an.
KanalZeigt den Kanal an, der verwendet worden ist.
ModusZeigt den Sicherheitsmodus (Verschlüsselung und Authentifizierung) des Drahtlosnetzwerkes an.
SignalZeigt die Signalstärke des erkannten Client-Links in dBm an.
VerbundenZeigt den Status des Links auf Ihrem Client an.
AktionSie können den Status der Client-Links verändern. In diesem Feld werden die zur Verfügung stehenden Aktionen angezeigt.
Nur für Geräte der bintec Next Generation WLAN-Serie verfügbar. ![](images/e21f996d32549504184b64cb4310c1ca9e24c705715ef7eba5223dcbc006cf79.jpg)

Hinweis

Beachten Sie, dass die Bridge-Link-Funktion dieser Geräteserie nicht kompatibel mit älteren Bridge-Link bzw. WDS-Implementierungen ist. Mit Bridge-Links können Sie mehrere WLAN-Geräte eine dedizierte Verbindung aufbauen lassen. Dabei wird sich das als Slave betriebene Radiomodul ausschließlich mit dem Master-Radiomodul verbinden und keine weiteren WLAN-Verbindungen aufbauen oder annehmen. Dies dient vor allem der zuverlässigen Verbindung von Netzwerken über eine WLAN-Strecke.

8.1.4.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Bridge-Links zu konfigurieren. ![](images/5a8c88efe507c0774258614c1f888432ffff3318d710e33ced3a425a3d5504a3.jpg) ![](images/dd1b0bb5fced7934ff444d0bde29ff1b396b092958105571324ecc0f935b46f2.jpg) Abb. 63: Wireless LAN->WLAN->Bridge-Links->Neu Das Menü Wireless LAN->WLAN->Bridge-Links->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Name des Bridge LinksJe nachdem, ob Sie das Funkmodul als Access Point oder als
(ID)Wireless Bridge Link betreiben, legen Sie hier einen Bridge Link im Master- oder im Slave-Modus an.Befindet sich das Funkmodul im BetriebsmodusAccess-Point / Bridge Link Master, befindet sich der Bridge Link im Master-Modus. Geben Sie einen Namen für den Bridge Link ein. Dieser Name dient anderen Geräten als ID, unter der sie sich mit diesem Bridge Link verbinden können.Befindet sich das Funkmodul im BetriebsmodusBridge Link Client, befindet sich der Bridge Link im Slave-Modus. Geben Sie hier die ID desjenigen Bridge Links ein, mit dem sich das Gerät verbinden soll.
Preshared KeyGeben Sie das Passwort für diesen Bridge-Link ein. Im Master-Modus ist dies das Passwort, mit dem andere Geräte sich mit diesem Bridge Link verbinden können, im Slave-Modus das Passwort desjenigen Bridge Links, mit dem eine Verbindung aufgebaut werden soll.

8.2 Verwaltung

Das Menü Wireless LAN->Verwaltung enthält grundlegende Einstellungen, um Ihr Gateway als Access Point (AP) zu betreiben.

8.2.1 Grundeinstellungen

![](images/8098110700e3b9c3ab5c1ebe476bcedc61a61c23267bf69a01edd78bb32e398f.jpg) Abb. 64: Wireless LAN->Verwaltung->Grundeinstellungen Das Menü Wireless LAN->Verwaltung->Grundeinstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü WLAN Administration
Feld Beschreibung
RegionWählen Sie das Land, in welchem der Access Point betrieben werden soll.Mögliche Werte sind alle auf dem Wireless-Modul des Geräts vorkonfigurierten Länder.Der Bereich der auswählbaren Kanäle (Kanal im Menü Wireless LAN->WLAN->Einstellungen Funkmodul) variiert je nach Ländereinstellung.Der Standardwert ist Germany.

Kapitel 9 Wireless LAN Controller

Mit dem Wireless LAN Controller können Sie eine WLAN-Infrastruktur mit mehreren Access Points (APs) aufbauen und verwalten. Der WLAN Controller verfügt über einen Wizard, der Sie bei der Konfiguration Ihrer Access Points unterstützt. Das System nutzt das CAPWAP-Protokoll (Control and Provisioning of Wireless Access Points Protocol) für die Kommunikation zwischen Master und Slaves. In kleineren WLAN-Infrastrukturen mit bis zu sechs APs übernimmt ein AP die Master-Funktion und verwaltet die anderen APs und sich selbst. In größeren WLAN-Netzen übernimmt ein Gateway, z. B. ein R1202, die Master-Funktion und verwaltet die APs. Sobald der Controller alle APs in seinem System "gefunden" hat, bekommen diese nacheinander jeweils ein neues Passwort und eine neue Konfiguration, d.h. sie werden über den WLAN Controller verwaltet und sind nicht mehr von "außen" manipulierbar. Mit dem WLAN Controller können Sie im einzelnen - Access Points (APs) automatisch erkennen und zu einem WLAN vernetzen - Eine Systemsoftware in die APs laden - Eine Konfiguration in die APs laden - APs überwachen und verwalten. Die Anzahl der APs, die Sie mit dem Wireless LAN Controller Ihres Gateways verwalten können, sowie die Information über die notwendigen Lizenzen entnehmen Sie bitte dem Datenblatt Ihres Gateways.

9.1 Wizard

Das Menü Wizard bietet eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Einrichten einer WLAN-Infrastruktur. Der Wizard führt Sie durch die Konfiguration. Bei Aufruf des Wizard erhalten Sie Anweisungen und Erläuterungen auf den einzelnen Assistentenseiten. ![](images/7c64c96afdf3c51e51b2bac7843704c40a5eb40ee90cd76d598fe72d1c51dc53.jpg)

Hinweis

Wir empfehlen Ihnen, den Wizard auf jeden Fall bei der Erstkonfiguration Ihrer WLAN-Infrastruktur zu verwenden.

9.1.1 Grundeinstellungen

Sie können hier alle Einstellungen konfigurieren, die Sie für den eigentlichen Wireless LAN Controller benötigen. Der Wireless LAN Controller verwendet folgende Einstellungen:

Region

Wählen Sie das Land, in welchem der Wireless Controller betrieben werden soll. Hinweis: Der Bereich der verwendbaren Kanäle variiert je nach Ländereinstellung.

Schnittstelle

Wählen Sie die Schnittstelle, die für den Wireless Controller verwendet werden soll.

DHCP-Server

Wählen Sie aus, ob ein externer DHCP-Server die IP-Adressen an die APs vergeben soll bzw. ob Sie selbst feste IP-Adressen vergeben wollen. Alternativ können Sie Ihr Gerät als DHCP-Server verwenden. Bei diesem internen DHCP-Server ist die CAPWAP Option 138 aktiv, um die Kommunikation zwischen Master und Slaves zu ermöglichen. Wenn Sie in Ihrem Netzwerk statische IP-Adressen verwenden, müssen Sie diese IP-Adressen auf allen APs von Hand eingeben. Die IP-Adresse des Wireless LAN Controllers müssen Sie bei jedem AP im Menü Systemverwaltung->Globale Einstellungen->System im Feld Manuelle IP-Adresse des WLAN-Controller eintragen. Hinweis: Stellen Sie bei Nutzung eines externen DHCP-Servers sicher, dass CAPWAP Option 138 aktiv ist. Wenn Sie z. B. ein bintec elmeg Gateway als DHCP-Server verwenden wollen, klicken Sie im GUI Menü dieses Geräts unter Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP Pool->Neu->Erweiterte Einstellungen im Feld DHCP-Optionen auf die Schaltfläche Hin-zufügen. Wählen Sie als Option CAPWAP Controller und tragen Sie im Feld Wert die IP-Adresse des WLAN Controllers ein.

IP-Adressbereich

Wenn die IP-Adressen intern vergeben werden sollen, müssen Sie die Anfangs- und End-IP-Adresse des gewünschten Bereiches eingeben. Hinweis: Wenn Sie auf Weiter klicken, erscheint eine Warnung, dass beim Fortfahren die Wireless-LAN-Controller-Konfiguration überschrieben wird. Mit Klicken auf OK sind Sie einverstanden und fahren mit der Konfiguration fort.

9.1.2 Funkmodulprofil

Wählen Sie aus, welches Frequenzband Ihr WLAN Controller verwenden soll. Mit der Einstellung 2.4 GHz Radio Profile wird das 2.4-GHz-Frequenzband verwendet. Mit der Einstellung 5 GHz Radio Profile wird das 5-GHz-Frequenzband verwendet. Wenn das entsprechende Gerät zwei Funkmodule enthält, können Sie Zwei unabhängige Funkmodulprofile verwenden. Modul 1 wird dadurch das 2.4 GHz Radio Profile zugeordnet, Modul 2 das 5 GHz Radio Profile. Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv. Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

9.1.3 Drahtlosnetzwerk

In der Liste werden alle konfigurierten Drahtlosnetzwerke (VSS) angezeigt. Es ist mindestens ein Drahtlosnetzwerk (VSS) angelegt. Dieser Eintrag kann nicht gelöscht werden. Zum Bearbeiten eines vorhandenen Eintrags klicken Sie auf 📄. Mithilfe von 📋-Symbol können Sie Einträge löschen. Mit Hinzufügen können Sie neue Einträge anlegen. Für ein Funkmodul können Sie bis zu acht Drahtlosnetzwerke (VSS) anlegen. ![](images/9d7e9ee513620256ded0297ec52e230caa9df5cdd9c41460912c22bd427cb841.jpg)

Hinweis

Wenn Sie das standardmäßig angelegte Drahtlosnetzwerk verwenden wollen, müssen Sie mindestens den Parameter Preshared Key ändern. Andernfalls erscheint eine Aufforderung.

9.1.3.1 Drahtlosnetzwerke ändern oder hinzufügen

Zum Bearbeiten eines vorhandenen Eintrags klicken Sie auf 📄. Mit Hinzufügen können Sie neue Einträge anlegen. Folgende Parameter stehen zur Verfügung

Netzwerkname (SSID)

Geben Sie den Namen des Drahtlosnetzwerks (SSID) ein. Geben Sie eine ASCII-Zeichenfolge mit max. 32 Zeichen ein. Wählen Sie außerdem aus, ob der Netzwerkname (SSID) Sichtbar übertragen werden soll.

Sicherheitsmodus

Wählen Sie den Sicherheitsmodus (Verschlüsselung und Authentifizierung) des Drahtlosnetzwerkes aus. Hinweis: WPA-Enterprise bedeutet 802.11x.

WPA-Modus

Wählen Sie für Sicherheitsmodus = WPA-PSK oder WPA-Enterprise aus, ob Sie WPA oder WPA 2 oder beides anwenden wollen.

Preshared Key

Geben Sie für Sicherheitsmodus = WPA-PSK das WPA-Passwort ein. Geben Sie eine ASCII Zeichenfolge mit 8 - 63 Zeichen ein. ![](images/90361a9ad7c6b4d1411e3877b486630227d2e37850980ecd879b7d03074d26e6.jpg)

Wichtig

Ändern Sie unbedingt den Standard Preshared Key! Solange der Key nicht geändert wurde, ist ihr Gerät nicht gegen einen unautorisierten Zugriff geschützt!

RADIUS-Server

Sie können den Zugang zu einem Drahtlosnetzwerk über einen RADIUS-Server regeln. Mit Hinzufügen können Sie neue Einträge anlegen. Geben Sie die IP-Adresse und das Passwort des gewünschten RADIUS-Servers ein.

EAP-Vorabauthentifizierung

Wählen Sie für Sicherheitsmodus = WPA-Enterprise aus, ob EAP- Vorabauthentifizierung Aktiviert werden soll. Mit dieser Funktion gibt ihr Gerät bekannt, dass WLAN-Clients, die schon mit einem anderen Access Point verbunden sind, vorab eine 802.1x-Authentifizierung mit Ihrem Gerät durchführen können, sobald sie in Reichweite sind. Solche WLAN-Clients können sich anschließend auf vereinfachte Weise über die bestehende Netzwerkverbindung mit Ihrem Gerät verbinden.

VLAN

Wählen Sie aus, ob für dieses Drahtlosnetzwerk VLAN-Segmentierung verwendet werden soll. Wenn Sie VLAN-Segmentierung verwenden wollen, geben Sie in das Eingabefeld einen Zahlenwert zwischen 2 und 4094 ein, um das VLAN zu identifizieren (VLAN ID 1 ist nicht möglich!). ![](images/81e73838c3a6f91bcdd70fc2a4586a8153f06ca41333a5a6a5dbf481721731d7.jpg)

Hinweis

Bevor Sie fortfahren, stellen Sie sicher, dass alle Access Points, die der WLAN Controller verwalten soll, korrekt verkabelt und eingeschaltet sind.

9.1.4 Automatische Installation starten

Sie sehen eine Liste der gefundenen Access Points. Wenn Sie die Einstellungen eines gefundenen APs ändern wollen, klicken Sie im entsprechenden Eintrag auf 📄 Sie sehen die Einstellungen des gewählten Access Points. Sie können diese Einstellungen ändern. Folgende Parameter stehen im Menü Access-Point-Einstellungen zur Verfügung:

Standort

Zeigt den angegebenen Standort des APs. Sie können einen anderen Standort eingeben.

Zugewiesene Drahtlosnetzwerke (VSS)

Zeigt die aktuell zugewiesenen Drahtlosnetzwerke. Folgende Parameter stehen im Menü Funkmodul 1 zur Verfügung: (Wenn der AP über zwei Funkmodule verfügt, werden die Abschnitte Funkmodul 1 und Funkmodul 2 angezeigt.)

Betriebsmodus

Wählen Sie den Betriebsmodus des Funkmoduls. Mögliche Werte: \- Ein (Standardwert): Das Funkmodul dient als Access Point in Ihrem Netzwerk. • Aus: Das Funkmodul ist nicht aktiv.

Aktives Funkmodulprofil

Zeigt das aktuell gewählte Funkmodulprofil. Sie können ein anderes Funkmodulprofil aus der Liste wählen, wenn mehrere Funkmodulprofile angelegt sind.

Kanal

Zeigt den zugewiesenen Kanal. Sie können einen alternativen Kanal wählen. Die Anzahl der wählbaren Kanäle ist von der Ländereinstellung abhängig. Bitte ziehen Sie hier das aktuelle Datenblatt Ihres Geräts zu Rate. ![](images/1db017e63edbbe49a3e559434be25d4f7d482a6ba481d78d85ac5553d402a4ea.jpg)

Hinweis

Durch das Einstellen des Netzwerknamens (SSID) im Access-Point-Modus werden Funknetze zwar logisch voneinander getrennt, können sich aber physisch immer noch behindern, falls sie auf denselben bzw. zu nah nebeneinander liegenden Funkkanälen arbeiten. Falls Sie also zwei oder mehr Funknetze mit geringem Abstand betreiben, ist es ratsam, den Netzen verschiedene Kanäle zuzuweisen. Diese sollten jeweils mindestens vier Kanäle auseinanderliegen, da ein Netz auch die benachbarten Kanäle teilweise mitbelegt. Im Falle der manuellen Kanalauswahl vergewissern Sie sich bitte vorher, ob die entsprechenden APs diese Kanäle unterstützen.

Sendeleistung

Zeigt die Sendeleistung in dBm. Sie können eine andere Sendeleistung wählen. Mit OK übernehmen Sie die Einstellungen. Wählen Sie die Access Points, welche der WLAN Controller verwalten soll. Klicken Sie dazu in der Spalte Manage auf die gewünschten Einträge oder klicken Sie auf Alle auswählen, um alle Einträge auszuwählen. Klicken Sie auf die Schaltfläche Alle deaktivieren, um alle Einträge zu deaktivieren und danach bei Bedarf einzelne Einträge auszuwählen (z. B. bei großen Listen). Klicken Sie auf Start, um das WLAN zu installieren und die Frequenzen automatisch zuordnen zu lassen. ![](images/9a6cbc5c39c5db00a99658c599f9196dae48b5a8e14d51a64a9c2f252bede0ee.jpg)

Hinweis

Falls nicht genügend Lizenzen zur Verfügung stehen, erscheint die Meldung "Die maximale Anzahl der verwaltbaren Slave Access Points wird überschritten. Bitte überprüfen Sie Ihre Lizenzen!" Wenn diese Meldung angezeigt wird, sollten Sie gegebenenfalls zusätzliche Lizenzen erwerben. Während der Installation des WLANs und der Zuordnung der Frequenzen sehen Sie an den angezeigten Meldungen, wie weit die Installation fortgeschritten ist. Die Anzeige wird laufend aktualisiert. Sobald für alle Access Points überlappungsfreie Funkkanäle gefunden sind, wird die Konfiguration, die im Wizard festgelegt ist, an die Access Points übertragen. Wenn die Installation abgeschlossen ist, sehen Sie eine Liste der Managed Access Points. Klicken Sie unter Benachrichtigungsdienst für WLAN-Überwachung konfigurieren auf Start, um Ihre Managed APs überwachen zu lassen. Zur Konfiguration werden Sie in das Menü Externe Berichterstellung->Benachrichtigungsdienst->Benachrichtigungsempfänger mit der Voreinstellung Ereignis = Verwalteter AP offline geleitet. Sie können festlegen, dass Sie mittels E-Mail informiert werden, wenn das Ereignis Verwalteter AP offline eintritt. Klicken Sie unter Benachbarte APs neu scannen auf Start, um benachbarte APs erneut zu scannen. Sie erhalten eine Warnung, dass dazu die Funkmodule der Access Points für eine bestimmte Zeitspanne deaktiviert werden müssen. Wenn Sie den Vorgang mit OK starten, wird ein Fortschrittsbalken angezeigt. Die Anzeige der gefundenen APs wird alle zehn Sekunden aktualisiert.

9.2 Controller-Konfiguration

In diesem Menü nehmen Sie die Grundeinstellungen für den Wireless LAN Controller vor.

9.2.1 Allgemein

Allgemein ![](images/395e3de0aec60a4abb6f7efe5cf1600dd4276b3d833c52926023df0214b34ca6.jpg) Abb. 65: Wireless LAN Controller->Controller-Konfiguration->Allgemein Das Menü Wireless LAN Controller->Controller-Konfiguration->Allgemein besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
RegionWählen Sie das Land, in welchem der Wireless LAN Controller betrieben werden soll.Mögliche Werte sind alle auf dem Wirelessmodul des Geräts vorkonfigurierten Länder.Der Bereich der verwendbaren Kanäle variiert je nach Länder-einstellung.Der Standardwert ist Germany.
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle, die für den Wireless Controller verwendet werden soll.
DHCP-ServerWählen Sie aus, ob ein externer DHCP-Server die IP-Adressen an die APs vergeben soll bzw. ob Sie selbst feste IP-Adressen vergeben wollen. Alternativ können Sie Ihr Gerät als DHCP-Server verwenden. Bei diesem internen DHCP-Server ist die CAPWAP Option 138 aktiv, um die Kommunikation zwischen Master und Slaves zu ermöglichen.Hinweis: Stellen Sie bei Nutzung eines externen DHCP-Servers sicher, dass CAPWAP Option 138 aktiv ist.Wenn Sie z. B. ein bintec elmeg Gateway als DHCP-Server verwenden wollen, klicken Sie imGUIMenü dieses Geräts unter Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP Pool->Neu->Erweiterte Einstellungenim Feld DHCP-Optionenauf die Schaltfläche Hinzufügen. Wählen Sie alsOptionCAPWAP Controller und tragen Sie im FeldWertdie IP-Adresse des WLAN Controllers ein.Wenn Sie in Ihrem Netzwerk statische IP-Adressen verwenden, müssen Sie diese IP-Adressen auf allen APs von Hand eingeben. Die IP-Adresse des Wireless LAN Controllers müssen Sie bei jedem AP im MenüSystemverwaltung->Globale Einstellungen->Systemim Feld Manuelle IP-Adresse des WLAN-Controller eintragen.Mögliche Werte:Extern oder statisch (Standardwert): Ein externer DHCP-Server mit aktiver CAPWAP Option 138 vergibt die IP-Adressen an die APs oder Sie vergeben statische IP-Adressen an die APs.Intern:Ihr Gerät, auf dem CAPWAP Option 138 aktiv ist, vergibt die IP-Adressen an die APs.
IP-AdressbereichNur für DHCP-Server= InternGeben Sie die Anfangs-und End-IP-Adresse des Bereiches ein. Diese IP-Adressen und Ihr Gerät müssen aus demselben Netz stammen.
Slave-AP-StandortWählen Sie aus, ob sich die APs, die der Wireless LAN Controller verwalten soll, im LAN oder im WAN befinden.Mögliche Werte:Lokal (LAN) C(Standardwert)Entfernt (WAN)Die Einstellung Entfernt (WAN) ist nützlich, wenn zum Beispiel ein Wireless LAN Controller in der Zentrale installiert ist und seine APs auf verschiedene Filialen verteilt sind. Wenn dieAPs über VPN angebunden sind, kann es vorkommen, dass eine Verbindung unterbrochen wird. In diesem Fall behält der entsprechende AP mit der Einstellung Entfernt (WAN) seine Konfiguration bis die Verbindung wieder hergestellt ist. Danach bootet er und anschließend synchronisieren sich Controller und AP erneut.
Slave-AP-LED-ModusWählen Sie das Leuchtverhalten der Slave-AP-LEDs.Mögliche Werte:Status (Standardwert): Nur die Status-LED blinkt einmal in der Sekunde.Blinkend: Die LEDs zeigen ihr Standardverhalten.Aus: Alle LEDs sind deaktiviert.

9.3 Slave-AP-Konfiguration

In diesem Menü finden Sie alle Einstellungen, die Sie zur Verwaltung der Slave Access Points benötigen.

9.3.1 Slave Access Points

![](images/edf85e4bb2c188bd06352479723b72891fdfff66f1667abcd20d41009a6dc5be.jpg) ![](images/ebd049d89d6125aacb80e70bce63f1ff1ba62df5e8700c90b513e182cc369084.jpg) Abb. 66: Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Slave Access Points Im Menü Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Slave Access Points wird eine Liste aller mit Hilfe des Wizards gefundenen APs angezeigt. Für jeden Access Point sehen Sie einen Eintrag mit einem Parametersatz (Standort, Na- me, IP-Adresse, LAN-MAC-Adresse, Kanal, Kanalsuche, Status, Aktion). Durch Klicken auf die ↑-Schaltfläche oder der ↓-Schaltfläche in der Spalte Aktion wählen Sie aus, ob der gewählte Access Point vom WLAN Controller verwaltet werden soll. Sie können den Access Point vom WLAN Controller trennen und ihn somit aus Ihrer WLAN-Infrastruktur entfernen, indem Sie auf die 🐘-Schaltfläche klicken. Der Access Point bekommt dann den Status Gefunden, aber nicht mehr Managed. Klicken Sie unter Neue Kanalfestlegung auf die Schaltfläche START, um die zugewiesenen Kanäle erneut zuzuweisen, z. B. wenn ein neuer Access Point hinzugekommen ist. Mögliche Werte für Status
Status Bedeutung
GefundenDer AP hat sich beim Wireless LAN Controller gemeldet. Der Controller hat die Systemparameter vom AP abgefragt.
InitialisiereDer WLAN Controller und die APs "verständigen sich" über CAPWAP. Die Konfiguration wird an die APs übertragen und aktiviert.
ManagedDer AP ist auf den Status Managed gesetzt. Der Controller hat eine Konfiguration zum AP geschickt und diese aktiviert. Der AP wird vom Controller zentral verwaltet und kann nicht über das GUI konfiguriert werden.
Keine Lizenz vorhandenDer WLAN Controller verfügt über keine freie Lizenz für diesen AP.
AusDer AP ist entweder administrativ deaktiviert oder ausgeschaltet bzw. ohne Stromversorgung o.ä.

9.3.1.1 Bearbeiten

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Mithilfe von 📋-Symbol können Sie Einträge löschen. Wenn Sie APs gelöscht haben, werden diese erneut gefunden, jedoch ohne Konfiguration. Slave Access Points Funkmodulprofile Drahtlosnetzwerke (VSS) ![](images/a9995d9c3b73a00e75907a54d85bab180f42637584a132101011c68b6603ad23.jpg) Abb. 67: Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Slave Access Points- ![](images/50b72db6fd6be2e901c28c8b29e36c32c81af9f218e4d2e541fdfc3742ed65e4.jpg) Im Menü Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Slave Access Points-> werden die Daten für Funkmodul 1 und Funkmodul 2 angezeigt, wenn der entsprechende Access Point über zwei Funkmodule verfügt. Bei Geräten, die mit einem einzigen Funkmodul bestückt sind, werden die Daten für Funkmodul 1 angezeigt. Das Menü besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Access-Point-Einstellungen
Feld Beschreibung
GerätZeigt den Gerätetyp des APs.
StandortZeigt den Standort des APs. Wenn kein Standort angegeben ist, werden die Standorte nummeriert. Sie können einen anderen Standort eingeben.
NameZeigt den Namen des APs. Sie können den Namen ändern.
BeschreibungGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für den AP ein.
CAPWAP-Ver-schlüsselungWählen Sie aus, ob die Kommunikation zwischen Master und Slaves verschlüsselt werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.Sie können die Verschlüsselung aufheben, um die Kommunikation zu Debug-Zwecken einzusehen.
Felder im Menü Funkmodul 1 oder im Menü Funkmodul 2
Feld Beschreibung
BetriebsmodusZeigt, in welchem Modus das Funkmodul betrieben werden soll. Sie können den Modus ändern.Mögliche Werte:Ein (Standardwert): Das Funkmodul dient als Access Point in Ihrem Netzwerk.Aus: Das Funkmodul ist nicht aktiv.
Aktives FunkmodulprofilZeigt das aktuell gewählte Funkmodulprofil. Sie können ein anderes Funkmodulprofil aus der Liste wählen, wenn mehrere Funkmodulprofile angelegt sind.
KanalZeigt den zugewiesenen Kanal. Sie können einen anderen Kanal wählen.Die Anzahl der wählbaren Kanäle ist von der Ländereinstellung abhängig. Bitte ziehen Sie hier das aktuelle Datenblatt Ihres Geräts zu Rate.Access Point ModusDurch das Einstellen des Netzwerknamens (SSID) im Access Point Modus werden Funknetze zwar logisch voneinander getrennt, können sich aber physisch immer noch behindern, falls sie auf denselben bzw. zu nah nebeneinander liegenden Funkkanälen arbeiten. Falls Sie also zwei oder mehr Funknetze mit geringem Abstand betreiben, ist es ratsam, den Netzen verschiedene Kanäle zuzuweisen. Diese sollten jeweils mindestens vier Kanäle auseinanderliegen, da ein Netz auch die benachbarten Kanäle teilweise mitbelegt.Im Falle der manuellen Kanalauswahl vergewissern Sie sich bitte vorher, ob die entsprechenden APs diese Kanäle auch unter-stützen.Mögliche Werte (entsprechend dem gewählten Funkmodulprofil):Für Aktives Funkmodulprofil = 2,4 GHz Radio ProfileMögliche Werte sind 1 bis 13 und Auto (Standardwert).Für Aktives Funkmodulprofil = 5 GHz Radio ProfileMögliche Werte sind 36, 40, 44, 48 und Auto(Standardwert)
Verwendeter KanalNur für Managed APs.Zeigt den aktuell benutzten Kanal.
SendeleistungZeigt die Sendeleistung. Sie können eine andere Sendeleistung wählen.Mögliche Werte:Max. (Standardwert): Die maximale Antennenleistung wird verwendet.5 dBm8 dBm11 dBm14 dBm16 dBm17 dBm
Zugewiesene Drahtlosnetzwerke (VSS)Zeigt die aktuell zugewiesenen Drahtlosnetzwerke.

9.3.2 Funkmodulprofile

Slave Access Points Funkmodulprofile Drahtlosnetzwerke (VSS) ![](images/3f70e003be52e2ce76f591c3370d3efc7ade3b51e3250cc8d5bac18ee2b15056.jpg) Abb. 68: Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Funkmodulprofile Im Menü Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Funkmodulprofile wird eine Übersicht aller angelegten Funkmodulprofile angezeigt. Ein Profil mit 2.4 GHz und ein Profil mit 5 GHz sind standardmäßig angelegt, das 2.4-GHz-Profil kann nicht gelöscht werden. Für jedes Funkmodulprofil sehen Sie einen Eintrag mit einem Parametersatz (Funkmodulprofile, Konfigurierte Funkmodule, Frequenzband, Drahtloser Modus).

9.3.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Funkmodulprofile anzulegen. Slave Access Points Funkmodulprofile Drahtlosnetzwerke (VSS) ![](images/a9190dcb604ba340b2c4fec3a2575968e277e20919c62438f73b4ff6dcddb79e.jpg) Erweiterte Einstellungen ![](images/179d08cf7e9b2a8627c79a7c2502080d538b68c07e6b8af3b1b650faeba450ab.jpg) ![](images/427b6e1c22d29c525f0658408dbaf68c9c8c9861994d9b67903cba97dbf25c73.jpg) Abb. 69: Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Funkmodulprofile->Neu Das Menü Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Funkmodulprofile->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Funkmodulprofil-Konfiguration
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine beliebige Beschreibung des Funkmodulprofils ein.
BetriebsmodusLegen Sie fest, in welchem Modus das Funkmodulpofil betrieben werden soll.Mögliche Werte:Aus(Standardwert): Das Funkmodulprofil ist nicht aktiv.• Access-Point: Ihr Gerät dient als Access Point in Ihrem Netzwerk.
FrequenzbandWählen Sie das Frequenzband des Funkmodulprofils aus.Mögliche Werte:• 2,4 GHz In/Outdoor (Standardwert): Ihr Gerät wird mit 2,4 GHz (Mode 802.11b, Mode 802.11g und Mode 802.11n) innerhalb oder außerhalb von Gebäuden betrieben.• 5 GHz Indoor: Ihr Gerät wird mit 5 GHz (Mode 802.11a/h und Mode 802.11n) innerhalb von Gebäuden betrieben.• 5 GHz Outdoor: Ihr Gerät wird mit 5 GHz (Mode 802.11a/h und Mode 802.11n) außerhalb von Gebäuden betrieben.• 5 GHz In/Outdoor: Ihr Gerät wird mit 5 GHz (Mode 802.11a/h und Mode 802.11n) innerhalb oder außerhalb von Gebäuden betrieben.• 5,8 GHz Outdoor: Nur für so genannte Broadband Fixed Wireless Access (BFWA) Anwendungen. Die Frequenzen im Frequenzbereich von 5 755 MHz bis 5 875 MHz dürfen nur in Verbindung mit gewerblichen Angeboten für öffentliche Netzzugänge genutzt werden und bedürfen einer Anmeldung bei der Bundesnetzagentur.
BandbreiteNicht für Frequenzband = 2,4 GHz In/OutdoorWählen Sie aus, wieviele Kanäle verwendet werden sollen.Mögliche Werte:• 20 MHz (Standardwert): Ein Kanal mit 20 MHz Bandbreite wird verwendet.• 40 MHz: Zwei Kanäle mit je 20 MHz Bandbreite werden verwendet. Dabei dient ein Kanal als Kontrollkanal und der andere als Erweiterungskanal.
Anzahl der Spatial StreamsWählen Sie aus, wieviele Datenströme parallel verwendet werden sollen.Mögliche Werte:• 3: Drei Datenströme werden verwendet.• 2: Zwei Datenströme werden verwendet.

Feld Beschreibung

• 1: Ein Datenstrom wird verwendet. Felder im Menü Performance-Einstellungen
Feld Beschreibung
Drahtloser ModusWählen Sie die Wireless-Technologie aus, die der Access-Point anwenden soll.Für Frequenzband = 2,4 GHz In/OutdoorMögliche Werte:802.11g: Ihr Gerät arbeitet ausschließlich nach 802.11g.802.11b-Clients können nicht zugreifen.802.11b: Ihr Gerät arbeitet ausschließlich nach 802.11b und zwingt alle Clients dazu, sich anzupassen.802.11 mixed (b/g): Ihr Gerät passt sich der Technologie der Clients an und arbeitet entweder nach 802.11b oder 802.11g.802.11 mixed long (b/g): Ihr Gerät passt sich der Technologie der Clients an und arbeitet entweder nach 802.11b oder 802.11g. Nur die Datenrate von 1 und 2 Mbit/s müssen von allen Clients unterstützt werden (Basic Rates). Dieser Modus wird auch für Centrino Clients benötigt, falls Verbindungsprobleme aufgetreten sind.802.11 mixed short (b/g): Ihr Gerät passt sich der Technologie der Clients an und arbeitet entweder nach 802.11b oder 802.11g. Für mixed-short gilt: Die Datenrate 5.5 und 11 Mbit/s müssen von allen Clients unterstützt werden (Basic Rates).802.11b/g/n: Ihr Gerät arbeitet entweder nach 802.11b, 802.11g oder 802.11n.802.11g/n: Ihr Gerät arbeitet entweder nach 802.11g oder 802.11n.802.11n: Ihr Gerät arbeitet ausschließlich nach 802.11n.Für Frequenzband = 5 GHz Indoor, 5 GHz Outdoor, 5 GHz In/Outdoor oder 5,8 GHz OutdoorMögliche Werte:802.11a: Ihr Gerät arbeitet ausschließlich nach 802.11a.802.11n: Ihr Gerät arbeitet ausschließlich nach 802.11n.802.11a/n: Ihr Gerät arbeitet entweder nach 802.11a oder 802.11n.
Max. ÜbertragungsrateWählen Sie die Übertragungsgeschwindigkeit aus.Mögliche Werte:Auto (Standardwert): Die Übertragungsgeschwindigkeit wird automatisch ermittelt:.Je nach Einstellung für Frequenzband, Bandbreite, Anzahl der Spatial Streams und Drahtloser Modus stehen verschiedene feste Werte in MBit/s zur Auswahl.
Burst-ModeAktivieren Sie diese Funktion, um die Übertragungsgeschwindigkeit für 802.11g durch Frame Bursting zu erhöhen. Dabei werden mehrere Pakete nacheinander ohne Wartezeiten verschickt. Dies ist besonders effektiv im 11b/g Mischbetrieb.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Falls Probleme mit älterer WLAN-Hardware auftreten, sollte diese Funktion nicht aktiv sein.
Airtime FairnessDiese Funktion ist nicht für alle Geräte verfügbar.Mit der Airtime Fairness -Funktion wird gewährleistet, dass Senderessourcen des Access Points intelligent auf die verbundenen Clients verteilt werden. Dadurch lässt sich verhindern, dass ein leistungsfähiger Client (z. B. ein 802.11n-Client) nur geringen Durchsatz erzielt, da ein weniger leistungsfähiger Client (z. B. ein 802.11a-Client) bei der Zuteilung gleich behandelt wird.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Diese Funktion wirkt sich lediglich auf nicht priorisierte Frames der WMM-Klasse "Background" aus.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
KanalplanWählen Sie den gewünschten Kanalplan aus.Der Kanalplan trifft bei der Kanalwahl eine Vorauswahl. Dadurch wird sichergestellt, dass sich keine Kanäle überlappen,d.h. dass zwischen den verwendeten Kanälen ein Abstand von vier Kanälen eingehalten wird. Dies ist nützlich, wenn mehrere Access Points eingesetzt werden, deren Funkzellen sich überlappen.Mögliche Werte:Alle: Alle Kanäle können bei der Kanalwahl gewählt werden.Auto: Abhängig von der Region, vom Frequenzband, vom drahtlosen Modus und von der Bandbreite werden diejenigen Kanäle zur Verfügung gestellt, die vier Kanäle Abstand haben.Benutzerdefiniert: Sie können die gewünschten Kanäle selbst auswählen.
Benutzerdefinierter KanalplanNur für Kanalplan = BenutzerdefiniertHier werden die aktuell gewählten Kanäle angezeigt.Mit Hinzufügen können Sie Kanäle hinzufügen. Wenn alle verfügbaren Kanäle angezeigt werden, können Sie keine Einträge hinzufügen.Mithilfe von Symbol können Sie Einträge löschen.
Beacon PeriodGeben Sie die Zeit in Millisekunden zwischen dem Senden zweier Beacons an.Dieser Wert wird in Beacon und Probe Response Frames übermittelt.Mögliche Werte sind 1 bis 65535.Der Standardwert ist 100.
DTIM PeriodGeben Sie das Intervall für die Delivery Traffic Indication Message (DTIM) an.Das DTIM Feld ist ein Datenfeld in den ausgesendeten Beacons, das Clients über das Fenster zur nächsten Broadcast- oder Multicast-Übertragung informiert. Wenn Clients im Strom-sparmodus arbeiten, wachen sie zum richtigen Zeitpunkt auf und empfangen die Daten.Mögliche Werte sind 1 bis 255.Der Standardwert ist 2.
RTS ThresholdSie können hier den Schwellwert in Bytes (1..2346) angeben, ab welcher Datenpaketlänge der RTS/CTS-Mechanismus ver-wendet werden soll. Dies ist sinnvoll, wenn an einem Access Point mehrere Clients betrieben werden, die sich gegenseitig nicht in Funkreichweite befinden.
Short Guard IntervalAktivieren Sie diese Funktion, um den Guard Interval (= Zeit zwischen der Übertragung von zwei Datensymbolen) von 800 ns auf 400 ns zu verkürzen.
Short Retry LimitGeben Sie die maximale Anzahl von Sendeversuchen eines Frames ein, dessen Länge kürzer oder gleich dem inRTSThresholddefinierten Wert ist. Nach dieser Anzahl an Fehlver-suchen wird dieses Paket verworfen.Mögliche Werte sind 1 bis 255.Der Standardwert ist 7.
Long Retry LimitGeben Sie die maximale Anzahl von Sendeversuchen eines Datenpakets ein, dessen Länge größer ist als der inRTSThresholddefinierte Wert. Nach dieser Anzahl an Fehlversu-chen wird dieses Paket verworfen.Mögliche Werte sind 1 bis 255.Der Standardwert ist 4.
Fragmentation Thres-holdGeben Sie die maximale Größe in Byte an, ab der Datenpakete fragmentiert (d.h. in kleinere Einheiten aufgeteilt) werden. Nied-rige Werte in diesem Feld sind in Bereichen mit schlechtem Empfang und bei Funkstörungen empfehlenswert.Möglich Werte sind 256 bis 2346.Der Standardwert ist 2346.
Wiederkehrender Hintergrund-ScanDiese Funktion wird nicht von allen Geräten unterstützt.Um in regelmäßigen Abständen automatisch nach benachbarten oder Rogue Access Points im Netzwerk zu suchen, können Sie die Funktion Wiederkehrender Hintergrund-Scan aktivieren. Diese Suche erfolgt ohne eine Beeinträchtigung der Funktion als Access Point.Aktivieren oder deaktivieren Sie die Funktion Wiederkehrender Hintergrund-Scan.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion deaktiviert.

9.3.3 Drahtlosnetzwerke (VSS)

Slave Access Points Funkmodulprofile Drahtlosnetzwerke (VSS) ![](images/4bad9aa8491abea11c5280fc147d32d7881a38f18a6d538a821af43fdc08a43b.jpg) Abb. 70: Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Drahtlosnetzwerke (VSS) Im Menü Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Drahtlosnetzwerke (VSS) wird eine Übersicht aller angelegten Drahtlosnetzwerke angezeigt. Ein Drahtlosnetzwerk ist standardmäßig angelegt. Für jedes Drahtlosnetzwerk (VSS) sehen Sie einen Eintrag mit einem Parametersatz (VSS-Beschreibung, Netzwerkname (SSID), Anzahl der zugeordneten Funkmodule, Sicherheit, Status, Aktion). Klicken Sie unter Nicht zugewiesenes VSS allen Funkmodulen zuweisen auf die Schaltfläche Start, um ein neu angelegtes VSS allen Funkmodulen zuzuweisen.

9.3.3.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Drahtlosnetzwerke zu konfigurieren. Slave Access Points Funkmodulprofile Drahtlosnetzwerke (VSS) ![](images/cafe2c04033e921a0bb5da8cca76d4ad9e256012e6c98d62164a2f1acdafd178.jpg) Abb. 71: Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Drahtlosnetzwerke (VSS)->Neu Das Menü Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Drahtlosnetzwerke (VSS)->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Service Set Parameter
Feld Beschreibung
Netzwerkname (SSID)Geben Sie den Namen des Drahtlosnetzwerks (SSID) ein.Geben Sie eine ASCII-Zeichenfolge mit max. 32 Zeichen ein.Wählen Sie außerdem aus, ob der Netzwerkname (SSID) über-tragen werden soll.Mit Auswahl von Sichtbar wird der Netzwerkname sichtbar übertragen.Standardmäßig ist er sichtbar.
Intra-cell RepeatingWählen Sie aus, ob die Kommunikation zwischen den WLAN-Clients innerhalb einer Funkzelle erlaubt sein soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
ARP ProcessingWählen Sie aus, ob die Funktion ARP Processing aktiv sein soll. Dabei wird das ARP-Datenaufkommen im Netzwerk reduziert, indem in ARP-Unicasts umgewandelte ARP-Broadcasts an die intern bekannten IP-Adressen weitergeleitet werden. Unicasts sind zudem schneller, und Clients mit aktivierter Power-Save-Funktion werden nicht angesprochen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Beachten Sie, dass ARP Processing nicht zusammen mit der Funktion MAC-Bridge angewendet werden kann.
WMMWählen Sie aus, ob für das Drahtslosnetzwerk Sprach- oder Videodaten- Priorisierung mittels WMM (Wireless Multimedia) aktiviert sein soll, um stets eine optimale Übertragungsqualität bei zeitkritischen Anwendungen zu erreichen. Es wird Datenpriorisierung nach DSCP (Differentiated Services Code Point) oder IEEE802.1d unterstützt.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Felder im Menü Sicherheitseinstellungen
Feld Beschreibung
SicherheitsmodusWählen Sie den Sicherheitsmodus (Verschlüsselung und Authentifizierung) des Drahtlosnetzwerkes aus.Mögliche Werte:Inaktiv (Standardwert): Weder Verschlüsselung noch AuthentifizierungWEP 40: WEP 40 BitWEP 104: WEP 104 BitWPA-PSK: WPA Preshared KeyWPA-Enterprise: 802.11x
ÜbertragungsschlüsselNur für Sicherheitsmodus = WEP 40 oder WEP 104Wählen Sie einen der in WEP-Schlüssel konfigurierten Schlüssel als Standardschlüssel aus.Der Standardwert ist Schlüssel 1.
WEP-Schlüssel 1-4Nur für Sicherheitsmodus = WEP 40, WEP 104Geben Sie den WEP-Schlüssel ein.Geben Sie eine Zeichenfolge mit der für den gewählten WEP-Modus passenden Zeichenanzahl ein. Für WEP 40 benötigen Sie eine Zeichenfolge mit 5 Zeichen, für WEP 104 mit 13 Zeichen, z. B. hallo für WEP 40, wep104 für WEP 104.
WPA-ModusNur für Sicherheitsmodus = WPA-PSK und WPA-EnterpriseWählen Sie aus, ob Sie WPA (mit TKIP-Verschlüsselung) oder WPA 2 (mit AES-Verschlüsselung) oder beides anwenden wollen.Mögliche Werte:WPA und WPA 2 (Standardwert): WPA und WPA 2 können angewendet werden.WPA: Nur WPA wird angewendet.WPA 2: Nur WPA2 wird angewendet.
WPA CipherNur für Sicherheitsmodus = WPA-PSK und WPA-Enterprise und für WPA-Modus = WPA und WPA und WPA 2Wählen Sie aus, mit welcher Verschlüsselung Sie WPA anwen-den wollen.Mögliche Werte:TKIP(Standardwert): TKIP wird angewendet.AES:AES wird angewendet.AES und TKIP:AES oder TKIP wird angewendet.
WPA2 CipherNur für Sicherheitsmodus = WPA-PSK undWPA-Enterprise und für WPA-Modus = WPA 2 und WPA und WPA 2Wählen Sie aus, mit welcher Verschlüsselung Sie WPA2 an-wenden wollen.Mögliche Werte:AES(Standardwert): AES wird angewendet.TKIP: TKIP wird angewendet.AES und TKIP:AES oder TKIP wird angewendet.
Preshared KeyNur für Sicherheitsmodus = WPA-PSKGeben Sie das WPA-Passwort ein.Geben Sie eine ASCII Zeichenfolge mit 8 - 63 Zeichen ein.Beachten Sie: Ändern Sie unbedingt den Standard Preshared Key! Solange der Key nicht geändert wurde, ist ihr Gerät nicht gegen einen unautorisierten Zugriff geschützt!
RADIUS-ServerSie können den Zugang zu einem Drahtlosnetzwerk über einen RADIUS-Server regeln.Mit Hinzufügen können Sie neue Einträge anlegen. Geben Sie die IP-Adresse und das Passwort des RADIUS-Servers ein.
EAP-VorabauthentifizierungNur für Sicherheitsmodus = WPA-EnterpriseWählen Sie aus, ob EAP-Vorabauthentifizierung aktiviert werden soll. Mit dieser Funktion gibt ihr Gerät bekannt, dass WLAN-Clients, die schon mit einem anderen Access Point verbunden sind, vorab eine 802.1x-Authentifizierung mit Ihrem Gerät durchführen können, sobald sie in Reichweite sind. Solche
WLAN-Clients können sich anschließend auf vereinfachte Weise über die bestehende Netzwerkverbindung mit Ihrem Gerät verbinden.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Felder im Menü Client-Lastverteilung
Feld Beschreibung
Max. Anzahl Clients - Hard LimitGeben Sie die maximale Anzahl an Clients ein, die sich mit diesem Drahtlosnetzwerk (SSID) verbinden dürfen.Die Anzahl der Clients, die sich maximal an einem Funkmodul anmelden können, ist abhängig von der Spezifikation des jeweiligen WLAN-Moduls. Diese Anzahl verteilt sich auf alle auf diesem Radiomodul Drahtlosnetzwerke. Ist die maximale Anzahl an Clients erreicht, können keine neuen Drahtlosnetzwerke mehr angelegt werden und es erscheint ein Warnhinweis.Mögliche Werte sind ganze Zahlen von 1 bis 254.Der Standardwert ist 32.
Max. Anzahl Clients - Soft LimitDiese Funktion wird nicht von allen Geräten unterstützt.Um eine vollständie Auslastung eines Radiomoduls zu vermeiden, können Sie hier eine "weiche" Begrenzung der Anzahl verbundener Clients vornehmen. Wird diese Anzahl erreicht, werden neue Verbindungsanfragen zunächst abgelehent. Findet der Client kein anderes Drahtlosnetzwerk und wiederholt daher seine Anfrage, wird die Verbindung akzeptiert. Erst bei Erreichen des Max. Anzahl Clients - Hard Limit werden Anfragen strikt abgelehnt.Der Wert der Max. Anzahl Clients - Soft Limit muss gleich oder kleiner sein als der Max. Anzahl Clients - Hard Limit.Der Standardwert ist 28.Sie können diese Funktion deaktivieren, indem Sie Max. Anzahl Clients - Soft Limit und Max. Anzahl Clients - Hard Limit auf den gleichen Wert einstellen.
Auswahl des Client-BandsDiese Funktion wird nicht von allen Geräten unterstützt. Diese Funktion erfordert eine Konfiguration mit zwei Radiomodulen, bei der das gleiche Drahtlosnetzwerk auf beiden Modulen, aber in unterschiedlichen Frequenzbändern konfiguriert ist.Die Option Auswahl des Client-Bands ermöglicht es, Clients von dem ursprünglich ausgewählten in ein weniger ausgelastetes Frequenzband zu verschieben, sofern dieses vom Client unterstützt wird. Dazu wird ein Verbindungsversuch des Clients ggf. zunächst abgelehnt, damit dieser sich in einem anderen Frequenzband erneut anzumelden versucht.Mögliche Werte:Deaktiviert, optimiert für Fast Roaming(Standardwert): Die Funktion wird für dieses VSS nicht angewendet. Dies ist dann sinnvoll, wenn Clients zwischen unterschiedlichen Funkzellen möglichst verzögerungsfrei wechseln sollen, z. B. bei Voice over WLAN.2,4-GHz-Band bevorzugt: Clients werden bevorzugt im 2,4-GHz-Band akzeptiert.5-GHz-Band bevorzugt: Clients werden bevorzugt im 5-GHz-Band akzeptiert.
Felder im Menü MAC-Filter
Feld Beschreibung
ZugriffskontrolleWählen Sie aus, ob für dieses Drahtlosnetzwerk nur bestimmte Clients zugelassen werden sollen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Erlaubte AdressenLegen Sie Einträge mit Hinzufügen an und geben Sie die MAC-Adressen der Clients (MAC-Adresse) ein, die zugelassen werden sollen.
Dynamische Black ListMithilfe der Funktion Dynamische Black List ist es möglich, Clients, die sich möglicherweise unbefgut Zugriff auf das Netzwerk verschaffen wollen, zu erkennen und für einen bestimmten Zeitraum zu sperren. Ein Client wird dann gesperrt, wenn dieAnzahl erfolgloser Anmeldeversuche innerhalb einer definierten Zeit eine bestimmte Anzahl überschreitet. Diese Grenzwerte ebenso wie die Dauer der Sperrung können konfiguriert werden. Ein gesperrten Client wird auf allen vom Wireless LAN Controller verwalteten APs für das betroffene VSS gesperrt, kann sich also auch nicht in einer anderen Funkzelle an diesem VSS anmelden. Soll ein Client permanent gesperrt bleiben, so kann dies im Menü Wireless LAN Controller->Monitoring->Rogue Clients erfolgen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiviert.
Fehlversuche per ZeitraumGeben Sie hier die Anzahl der Fehlversuche ein, die innerhalb einer bestimmten Zeit von einer MAC-Adresse ausgehen müssen, damit ein Eintrag in der dynamischen Black List angelegt wird.Standardwerte sind 10 Fehlversuche in 60 Sekunden.
Sperrzeit für Black ListGeben Sie die Zeit ein, für die ein Eintrag in der dynamischen Black List gelten soll.Der Standardwert ist 500 Sekunden.
Felder im Menü VLAN
Feld Beschreibung
VLANWählen Sie aus, ob für dieses Drahtlosnetzwerk VLAN-Segmentierung verwendet werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
VLAN-IDGeben Sie den Zahlenwert ein, der das VLAN identifiziert.Mögliche Werte sind 2 bis 4094.VLAN ID 1 ist nicht möglich, da sie bereits verwendet wird.
Felder im Menü Bandbreitenbeschränkung für jeden WLAN-Client
Feld Beschreibung
Rx ShapingWählen Sie die Begrenzung der Bandbreite in Empfangsrichtung.Mögliche Werte sindKeine Begrenzung (Standardwert)1 Mbit/s, 1 Mbit/s, 1 Mbit/s bis 10 Mbit/s in Einerschritten, 15 Mbit/s, 20 Mbit/s, 30 Mbit/s, 40 Mbit/s und 50 Mbit/s.
Tx ShapingWählen Sie die Begrenzung der Bandbreite in Senderichtung.Mögliche Werte sindKeine Begrenzung (Standardwert)1 Mbit/s, 1 Mbit/s, 1 Mbit/s bis 10 Mbit/s in Einerschritten, 15 Mbit/s, 20 Mbit/s, 30 Mbit/s, 40 Mbit/s und 50 Mbit/s.

9.4 Monitoring

Dieses Menü dient zur Überwachung Ihrer WLAN-Infrastruktur. ![](images/32bf859dec66607ff7b46ee7c114249ade1f3fc30227e176f1f6261c925c857b.jpg)

Hinweis

Um ein korrektes Timing zwischen dem WLAN Controller und den Slave APs sicher zu stellen, sollte auf dem WLAN Controller der interne Zeitserver aktiviert werden.

9.4.1 WLAN Controller

WLAN Controller Slave Access Points Aktive Clients Drahtlosnetzwerke (VSS) Client-Verwaltung ![](images/8a44eac0afd2b39810ab28bd8e37608cdd18985482a718318e31d3fb26e0ead1.jpg)
Übersicht
AP gefunden1
AP offline0
AP verwaltet2
Abb. 72: Wireless LAN Controller->Monitoring->WLAN Controller Im Menü Wireless LAN Controller->Monitoring->WLAN Controller wird eine Übersicht der wichtigsten Parameter des Wireless LAN Controllers angezeigt. Die Anzeige wird alle 30 Sekunden aktualisiert. Werte in der Liste Übersicht
Status Bedeutung
AP gefundenZeigt die Anzahl der gefundenen Access Points an.
AP offlineZeigt die Anzahl der Access Points an, die nicht mit dem Wireless LAN Controller verbunden sind.
AP verwaltetZeigt die Anzahl der verwalteten Access Points an.
WLAN Controller: VSS-DurchsatzZeigt den empfangenen und den gesendeten Datenverkehr in Bytes pro Sekunde zeitabhängig an.
CPU-Last [%]Zeigt die CPU-Auslastung in Prozent zeitabhängig an.
Speicherverbrauch [%]Zeigt den Speicherverbrauch in Prozent zeitabhängig an.
Verbundene Clients/VSSZeigt die Anzahl der verbundenen Clients pro Drahtlosnetzwerk (VSS) zeitabhängig an.

9.4.2 Slave Access Points

WLAN Controller Slave Access Points Aktive Clients Drahtlosnetzwerke (VSS) Client-Verwaltung ![](images/747427f6688470ad2323387dd72fe4c0ee35307af3b437287af71e81c3c59a0b.jpg) Abb. 73: Wireless LAN Controller->Monitoring->Slave Access Points Im Menü Wireless LAN Controller->Monitoring->Slave Access Points wird eine Übersicht aller erkannten Access Points angezeigt. Für jeden Access Point sehen Sie einen Eintrag mit folgendem Parametersatz: Standort, Name, IP-Adresse, LAN-MAC-Adresse, Kanal, Tx-Bytes und Rx-Bytes. Außerdem sehen Sie, ob die Access Points Managed oder Gefunden sind. Über das 📋-Symbol öffnen Sie eine Übersicht mit weiteren Details zu den Slave Access Points.

9.4.2.1 Übersicht

Im Menü Übersicht werden zusätzliche Informationen zum gewählten Access Point angezeigt. Die Anzeige wird alle 30 Sekunden aktualisiert. WLAN Controller Slave Access Points Aktive Clients Drahtlosnetzwerke (VSS) Client-Verwaltung Access-Point (Gerät: WI2040n / Name: WI2040n / Standort: NY) Übersicht Funkmodul 1 Funkmodul 2 ![](images/42450942cecc37d7fa6536273bbf07ff42fe4f3c33b65ac2822fc5e2913c07ff.jpg)
line | Time | Funkmodul 1 | Funkmodul 2 | | ---------- | ----------- | ----------- | | 23:10:00 | ~20 B/s | ~0 B/s | | 23:16:20 | ~25 B/s | ~0 B/s | | 23:26:40 | ~30 B/s | ~0 B/s | | 23:35:00 | ~25 B/s | ~0 B/s | | 23:43:20 | ~35 B/s | ~0 B/s | | 23:51:40 | ~20 B/s | ~0 B/s | | 00:00:00 | ~15 B/s | ~0 B/s | | 00:08:20 | ~50 B/s | ~0 B/s |
![](images/f537da65c44a501d2f00aa2b569aee63569e6cfb4d0d749850e775907c18c61a.jpg)
line | Time | Funkmodul 1 | Funkmodul 2 | | ---------- | ----------- | ----------- | | 23:10:00 | 1.00 | 0.00 | | 23:18:20 | 1.00 | 0.00 | | 23:26:40 | 1.00 | 0.00 | | 23:35:00 | 1.00 | 0.00 | | 23:43:20 | 1.00 | 0.00 | | 23:51:40 | 1.00 | 0.00 | | 00:00:00 | 1.00 | 0.00 | | 00:08:20 | 1.00 | 0.00 |
![](images/58e47e5d207e96ee3257c765a28a8238c7312bdd107a8d6941d3dec2f837dd09.jpg) Abb. 74: Wireless LAN Controller->Monitoring->Slave Access Points->Übersicht Werte in der Liste Übersicht
Status Bedeutung
DurchsatzZeigt den empfangenen und den gesendeten Datenverkehr pro Funkmodul zeitabhängig an.
Verbundene ClientsZeigt die Anzahl der angeschlossenen Clients pro Funkmodul zeitabhängig an.

9.4.2.2 Funkmodul 1

Im Menü Funkmodul wird der empfangene und der gesendete Datenverkehr pro Client zeitabhängig angezeigt. Jeder Graph in der Darstellung ist über eine Farbe und eine MAC-Adresse eindeutig einem Client zugeordnet. WLAN Controller Slave Access Points Aktive Clients Drahtlosnetzwerke (VSS) Client-Verwaltung ![](images/024bea379f0131d9990e23517464562fcc40eabf5b452f36281372334fe20515.jpg)
line | Time | Value | | ---------- | --------- | | 09:46:47:81:06:49 | 75 B/s |
Abb. 75: Wireless LAN Controller->Monitoring->Slave Access Points->Funkmodul Werte in der Liste Funkmodul
Status Bedeutung
Durchsatz/ClientZeigt den empfangenen und den gesendeten Datenverkehr pro Client zeitabhängig an.

9.4.3 Aktive Clients

WLAN Controller Slave Access Points Aktive Clients Drahtlosnetzwerke (VSS) Client-Verwaltung ![](images/2a0887c21d3edc2eb32b5258ab944b49ab9d3d1d36fc79e193a11c652d793a84.jpg) Abb. 76: Wireless LAN Controller->Monitoring->Aktive Clients Im Menü Wireless LAN Controller->Monitoring->Aktive Clients werden die aktuellen Werte aller aktiven Clients angezeigt. Für jeden Client sehen Sie einen Eintrag mit folgendem Parametersatz: Standort, Name des Slave-APs, VSS, Client MAC, Client-IP-Adresse, Signal : Noise (dBm), Tx-Bytes, Rx-Bytes, Tx Discards, Rx Discards, Status und Uptime. Mögliche Werte für Status
Status Bedeutung
KeinerDer Client befindet sich in keinem gültigen Zustand.
AnmeldungDer Client meldet sich gerade beim WLAN an.
ZugeordnetDer Client ist beim WLAN angemeldet.
AuthentifizierenDer Client wird gerade authentifiziert.
AuthentifiziertDer Client ist authentifiziert.
Über das 📋-Symbol öffnen Sie eine Übersicht mit weiteren Details zu den Aktive Clients. Die Anzeige wird alle 30 Sekunden aktualisiert. WLAN Controller Slave Access Points Aktive Clients Drahtlosnetzwerke (VSS) Client-Verwaltung ![](images/7b3b28be967a9f1fca8f2887c5d1631d1ea4dac98ab36c34270d836e0c4e7ec0.jpg)
line | Time | RX throughput (B/s) | TX throughput (B/s) | Signal (dBm) | | ---------- | ------------------- | ------------------- | ------------ | | 23:18:20 | ~0 | ~0 | ~-95 | | 23:25:40 | ~0 | ~0 | ~-95 | | 23:35:00 | ~0 | ~0 | ~-95 | | 23:43:20 | ~50 | ~45 | ~-95 | | 23:51:40 | ~15 | ~10 | ~-95 | | 00:00:00 | ~0 | ~0 | ~-95 | | 00:08:20 | ~70 | ~55 | ~-95 |
Abb. 77: Wireless LAN Controller->Monitoring->Aktive Clients-> Werte in der Liste WLAN Client
Status Bedeutung
DurchsatzZeigt den Datenverkehr getrennt nach empfangenen und ge-sendeten Daten für den gewählten WLAN Client zeitabhängig an.
SignalZeigt die Signalstärke für den gewählten WLAN Client zeitabhängig an.

9.4.4 Drahtlosnetzwerke (VSS)

WLAN Controller Slave Access Points Aktive Clients Drahtlosnetzwerke (VSS) Client-Verwaltung
StandortName des Slave-APsVSSMAC-Adresse (VSS)KanalStatus
INYWI2040nKefig02:6f:83:69:08:90auto (Ch.6)
INYWI2040nKefig02:6f:83:69:0c:58man.(Ch.1)
WNYbirtec WI1002nKefig02:6f:83:3a:af98auto (Ch.1)
Seite: 1, Objekte: 1 - 3
Abb. 78: Wireless LAN Controller->Monitoring->Drahtlosnetzwerke (VSS) Im Menü Wireless LAN Controller->Monitoring->Drahtlosnetzwerke (VSS) wird eine Übersicht über die aktuell verwendeten AP angezeigt. Sie sehen, welches Funkmodul welchem Drahtlosnetzwerk zugeordnet ist. Für jedes Funkmodul wird ein Parametersatz angezeigt (Standort, Name des Slave-APs, VSS, MAC-Adresse (VSS), Kanal, Status).

9.4.5 Client-Verwaltung

WLAN Controller Slave Access Points Aktive Clients Drahtlosnetzwerke (VSS) Client-Verwaltung
Anschicht 20 pro Seite <<>> Filtern in Kainer ▼ gleich ▼ Los
Standort ▲Name des Slave-APsVSSMAC-Adresse (VSS)Aktive Clients2,4/5-OHz-ÜbergangAbgewesene Clients soft/hard
INYWI2040nKøfg02:6f.83:69 08:90100/0
INYWI2040nKøfg02:6f.83:69 0c:68000/0
WNYbintac W1002nKøfg02:6f.83:3a at:98000/0
Seite: 1, Objekte: 1 - 3

Abb. 79: Wireless LAN Controller->Monitoring+Client-Verwaltung

Im Menü Wireless LAN Controller->Monitoring->Client-Verwaltung zeigt die Verwaltung der Clients durch die Access Points. Sie sehen u. a. die Anzahl der verbundenen Clients, die Anzahl der Clients, die vom 2,4/5-GHz-Übergang betroffen sind, sowie die Anzahl der abgewiesenen Clients. Mithilfe des 📄-Symbols können Sie die Werte für den gewünschten Eintrag löschen.

9.5 Umgebungs-Monitoring

Dieses Menü dient zur Überwachung entfernter Acces Points und Clients.

9.5.1 Benachbarte APs

Benachbarte APs Rogue APs Rogue Clients ![](images/196db40483ebee3e0bc0091b324c7f2274aad1f4a84a0cc2f53c3247daa5b996.jpg) Abb. 80: Wireless LAN Controller+Umgebungs-Monitoring->Benachbarte APs Im Menü Wireless LAN Controller+Umgebungs-Monitoring->Benachbarte APs werden die benachbarten APs angezeigt, die während des Scannens gefunden wurden. Rogue APs, d.h. APs, die eine vom WLAN-Controller verwaltete SSID verwenden, aber nicht vom WLAN-Controller administriert werden, sind rot hinterlegt. ![](images/97a5e3c6884ef1539e819fb57400ff15ca324fb4833f30198cab9ceacdb080d0.jpg)

Hinweis

Überprüfen Sie die angezeigten APs sorgfältig, denn ein Angreifer könnte versuchen, über einen Rogue AP Daten in Ihrem Netz auszuspähen. Jeder AP wird zwar mehrmals gefunden, aber nur einmal mit der größten Signalstärke angezeigt. Für jeden AP sehen Sie folgende Parameter SSID, MAC-Adresse, Signal dBm, Kanal, Sicherheit, Zuletzt gesehen, Stärkstes Signal empfangen von , Summe der Erkennungen. Die Einträge werden alphabetisch nach SSID sortiert angezeigt. Sicherheit zeigt die Sicherheitseinstellungen des AP. Unter Stärkstes Signal empfangen von sehen Sie die Parameter Standort und Name desjenigen AP, über den der angezeigte AP gefunden wurde. Summe der Erkennungen zeigt an, wie oft der entsprechende AP während des Scannens gefunden wurde. Klicken Sie unter Benachbarte APs neu scannen auf Start, um benachbarte APs erneut zu scannen. Sie erhalten eine Warnung, dass dazu die Funkmodule der Access Points für eine bestimmte Zeitspanne deaktiviert werden müssen. Wenn Sie den Vorgang mit OK starten, wird ein Fortschrittsbalken angezeigt. Die Anzeige der gefundenen APs wird alle zehn Sekunden aktualisiert.

9.5.2 Rogue APs

Benachbarte APs Rogue APs Rogue Clients ![](images/9e42e925ce0747bcfce44c568cb64e22c4299b10adb1a66ea0d0c5a48bd48ff5.jpg) Abb. 81: Wireless LAN Controller+Umgebungs-Monitoring->Rogue APs Im Menü Wireless LAN Controller+Umgebungs-Monitoring->Rogue APs werden die APs angezeigt, die eine SSID des eigenen Netzes verwenden, aber nicht vom Wireless LAN Controller verwaltet werden. Rogue APs, die neu gefunden wurden, sind rot hinterlegt. Für jeden Rogue AP sehen Sie einen Eintrag mit folgendem Parametersatz: SSID, MAC-Adresse, Signal dBm, Kanal, Zuletzt gesehen, Gefunden durch AP, Angenommen. ![](images/476e811e39d8922b6fb15b4657224a2a74696c7c628a16745120e7ae79614ff5.jpg)

Hinweis

Überprüfen Sie die angezeigten Rogue APs sorgfältig, denn ein Angreifer könnte versuchen, über einen Rogue AP Daten in Ihrem Netz auszuspähen. Sie können einen Rogue AP als vertrauenswürdig einstufen, indem Sie die Checkbox in der Spalte Angenommen aktivieren. Ein eventuell konfigurierter Alarm wird dadurch gelöscht und ab sofort nicht mehr gesendet. Der rote Hintergrund verschwindet. Klicken Sie unter Benachbarte APs neu scannen auf Start, um benachbarte APs erneut zu scannen. Sie erhalten eine Warnung, dass dazu die Funkmodule der Access Points für eine bestimmte Zeitspanne deaktiviert werden müssen. Wenn Sie den Vorgang mit OK starten, wird ein Fortschrittsbalken angezeigt. Die Anzeige der gefundenen APs wird alle zehn Sekunden aktualisiert.

9.5.3 Rogue Clients

Benachbarte APs Rogue APs Rogue Clients ![](images/2cf7ed1c7407885aa1c73c33c9e0a263d46805455089082dce7c99d331fc56bc.jpg) Abb. 82: Wireless LAN Controller+Umgebungs-Monitoring->Rogue Clients Im Menü Wireless LAN Controller+Umgebungs-Monitoring->Rogue Clients werden die Clients angezeigt, die versucht haben, unbefugten Zugang zum Netzwerk herzustellen und sich daher auf der Blacklist befinden. Die Konfiguration der Blacklist erfolgt für jedes VSS im Menü Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Drahtlosnetzwerke (VSS). Sie können ebenfalls Einträge zur statischen Blacklist hinzufügen. Mögliche Werte für Rogue Clients
Status Bedeutung
MAC-Adresse des Rogue ClientsZeigt die MAC-Adresse des Clients an, der sich auf der Blacklist befindet.
SSIDZeigt die beteiligten SSID an.
Angegriffener Access PointZeigt den betroffenen AP an.
Signal dBmZeigt die Signalstärke des Clients während des Zugriffsversuchs an.
Art des AngriffsHier wird die Art des möglichen Angriffs angezeigt, z. B. eine fehlerhafte Authentifizierung.
Zuerst gesehenZeigt die Zeit des ersten registrierten Zugriffsversuchs an.
Zuletzt gesehenZeigt die Zeit des letzten registrierten Zugriffsversuchs an.
Statische Black ListSie können einen Rogue Client als nicht vertrauenswürdig einstufen, indem Sie die Checkbox in der Spalte Statische Black List aktivieren. Die Sperrung des Clients endet dann nicht automatisch, sondern muss von Ihnen manuell wieder aufgehoben werden.
LöschenMithilfe des Symbols können Sie Einträge löschen.

9.5.3.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Einträge anzulegen. Benachbarte APs Rogue APs Rogue Clients ![](images/6a81ce5c43135eaaf6aa0e374844a7985154c0cf9ee432daab97113a1f668263.jpg) Abb. 83: Wireless LAN Controller+Umgebungs-Monitoring->Rogue Clients->Neu Das Menü besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Neuer Eintrag in die Blacklist
Feld Beschreibung
MAC-Adresse des Rogue ClientsGeben Sie die MAC-Adresse des Clients ein, der der statischen Blacklist hinzugefügt werden soll.
Netzwerkname (SSID)Wählen Sie das Drahtlosnetzwerk aus, von dem der Rogue Client ausgeschlossen werden soll.

9.6 Wartung

Dieses Menü dient zur Wartung Ihrer managed Access Points.

9.6.1 Firmware-Wartung

Firmware-Wartung ![](images/5cdd4d9909481a14c3a7a2751744f9b7dd89ac6bd02fb242b8f80f7cf5bc17b5.jpg) Abb. 84: Wireless LAN Controller->Wartung->Firmware-Wartung Im Menü Wireless LAN Controller->Wartung->Firmware-Wartung wird eine Liste aller Managed Access Points angezeigt. Für jeden managed AP sehen Sie einen Eintrag mit folgendem Parametersatz: Firmware aktualisieren, Standort, Gerät, IP-Adresse, LAN-MAC-Adresse, Firmware-Version, Status. Klicken Sie auf die Schaltfläche Alle auswählen, um alle Einträge für eine Aktualisierung der Firmware auswählen. Klicken Sie auf die Schaltfläche Alle deaktivieren, um alle Einträge zu deaktivieren und danach bei Bedarf einzelne Einträge auszuwählen (z. B. wenn bei vielen Einträgen nur die Software einzelner APs aktualisiert werden soll). Mögliche Werte für Status
Status Bedeutung
Image bereits vorhanden.Das Software Image ist bereits vorhanden, es ist kein Update nötig.
FehlerEs ist ein Fehler aufgetreten..
Wird ausgeführtDas Update wird gerade ausgeführt.
FertigDas Update ist beendet.
Das Menü Wireless LAN Controller->Wartung->Firmware-Wartung besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Firmware-Wartung
Feld Beschreibung
AktionWählen Sie die Aktion aus, die Sie ausführen wollen.Nach Durchführung der jeweiligen Aufgabe erhalten Sie ein Fenster, in dem Sie auf die weiteren nötigen Schritte hingewiesen werden.Mögliche Werte:Systemsoftware aktualisieren: Sie können eine Aktualisierung der Systemsoftware initiieren.Konfiguration mit Statusinformationen sichern: Sie können eine Konfiguration sichern, welche Statusinformationen der APs enthält.
QuelleWählen Sie die Quelle für die Aktion aus.Mögliche Werte:HTTP-Server (Standardwert): Die Datei ist bzw. wird auf dem entfernten Server gespeichert, der in derURLangegeben wird.Aktuelle Software vom Update-Server: Die Datei liegt auf dem offiziellen Update-Server. (Nur fürAktion = Systemsoftware aktualisieren)TFTP-Server: Die Datei ist bzw. wird auf dem TFTP-Server gespeichert, der in derURLangegeben wird.
URLNur fürQuelle= HTTP-Server oder TFTP-ServerGeben Sie die URL des Servers ein, von dem die Systemsoftware-Datei geladen werden soll bzw. auf dem die Konfigurationsdatei gespeichert werden soll.

Kapitel 10 Netzwerk

10.1 Routen

Standard-Route (Default Route)

Bei einer Standard-Route werden automatisch alle Daten auf eine Verbindung geleitet, wenn keine andere passende Route verfügbar ist. Wenn Sie einen Zugang zum Internet einrichten, dann tragen Sie die Route zu Ihrem Internet-Service-Provider (ISP) als Standard-Route ein. Wenn Sie z. B. eine Firmennetzanbindung durchführen, dann tragen Sie die Route zur Zentrale bzw. zur Filiale nur dann als Standard-Route ein, wenn Sie keinen Internetzugang über Ihr Gerät einrichten. Wenn Sie z. B. sowohl einen Zugang zum Internet, als auch eine Firmennetzanbindung einrichten, dann tragen Sie zum ISP eine Standard-Route und zur Firmenzentrale eine Netzwerk-Route ein. Sie können auf Ihrem Gerät mehrere Standard-Routen eintragen, nur eine einzige aber kann jeweils wirksam sein. Achten Sie daher auf unterschiedliche Werte für die Metrik, wenn Sie mehrere Standard-Routen eintragen.

10.1.1 Konfiguration von IPv4-Routen

Im Menü Netzwerk->Routen->Konfiguration von IPv4-Routen wird eine Liste aller konfigurierten Routen angezeigt. Im Auslieferungszustand wird ein vordefinierter Eintrag mit den Parametern Ziel-IP-Adresse = 192.168.0.0, Netzmaske = 255.255.255.0, Gateway = 192.168.0.250, Schnittstelle = LAN\_EN1-0, Routentyp = Netzwerkroute via Schnittstelle angezeigt,

10.1.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Routen anzulegen. Konfiguration von IPv4-Routen IPv4-Routing-Tabelle Optionen ![](images/3dcce34f4fa1b5a1311668b079c388c056b8d16d93afaba5f57a54a91067151a.jpg) Abb. 85: Netzwerk->Routen->Konfiguration von IPv4-Routen->Neu mit Routenklasse = Standard. Wird die Option Erweitert für die Routenklasse ausgewählt, öffnet sich ein weiterer Konfigurationsabschnitt. Konfiguration von IPv4-Routen IPv4-Routing-Tabelle Optionen ![](images/28d1908f4ee5a0b72340a4f52eb2b93f2d4ea8e02512cdc1d0aeb08989d1f9c1.jpg) Abb. 86: Netzwerk->Routen->Konfiguration von IPv4-Routen->Neu mit Routenklasse Erweitert = Aktiviert Das Menü Netzwerk->Routen->Konfiguration von IPv4-Routen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
RoutentypWählen Sie die Art der Route aus.Mögliche Werte:Standardroute über Schnittstelle: Route über eine spezifische Schnittstelle, die verwendet wird, wenn keine andere passende Route verfügbar ist.Standardroute über Gateway: Route über ein spezifisches Gateway, die verwendet wird, wenn keine andere passende Route verfügbar ist.Host-Route über Schnittstelle: Route zu einem einzelnen Host über eine spezifische Schnittstelle.Host-Route via Gateway: Route zu einem einzelnen Host über ein spezifisches Gateway.Netzwerkroute via Schnittstelle (Standardwert): Route zu einem Netzwerk über eine spezifische Schnittstelle.Netzwerkroute via Gateway: Route zu einem Netzwerk über ein spzifisches Gateway.Nur für Schnittstellen, die im DHCP-Client-Modus betrieben werden:Auch wenn eine Schnittstelle für den DHCP-Client-Betrieb konfiguriert ist, ist es möglich, Routen für den Datenverkehr über diese Schnittstelle zu konfigurieren. Die vom DHCP-Server erhaltenen Einstellungen werden dann mit den hier konfigurierten gemeinsam in die aktive Routing-Tabelle übernommen. Dadurch ist es z. B. möglich, bei dynamisch wechselnden Gateway-Adressen bestimmte Routen aufrecht zu erhalten oder Routen mit unterschiedlicher Metrik (d. h. unterschiedlicher Priorität) festzulegen. Wenn der DHCP-Server allerdings statische Routen (sog. Classless Static Routes) übermittelt, werden die hier konfigurierten Einstellungen nicht ins Routing übernommen.Vorlage für Standardroute per DHCP: Die Routing-Informationen werden vollständig vom DHCP-Server übernommen. Lediglich erweiterte Parameter können zusätzlich konfiguriert werden. Diese Route bleibt von weiteren für dieseSchnittstelle angelegten Routen unverändert und wird parallel mit diesen in die Routing-Tabelle übernommen.Vorlage für Host-Route per DHCP: Die per DHCP empfangenen Einstellungen werden um Routing-Informationen zu einem bestimmten Host ergänzt.Vorlage für Netzwerkroute per DHCP: Die per DHCP empfangenen Einstellungen werden um Routing-Informationen zu einem bestimmten Netzwerk ergänzt.
HinweisDurch dem Ablauf des DHCP Leases oder durch einen Neustart des Geräts werden die Routen, die aus der Kombination von DHCP- und hier vorgenommenen Einstellungen entstehen, zunächst wieder aus dem aktiven Routing gelöscht. Mit einer erneuten DHCP-Konfiguration werden sie dann neu generiert und wieder aktiviert.
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, welche für diese Route verwendet werden soll.
RoutenklasseWählen Sie die Art der Routenklasse aus.Mögliche Werte:Standard (Standardwert): Definiert eine Route mit den Standardparametern.Erweitert: Wählen Sie aus, ob die Route mit erweiterten Parametern definiert werden soll. Ist die Funktion aktiv, wird eine Route mit erweiterten Routing-Parametern wie Quell-Schnittstelle und Quell-IP-Adresse sowie Protokoll, Quell- und Ziel-Port, Art des Dienstes (Type of Service, TOS) und der Status der Geräte-Schnittstelle angelegt.
Felder im Menü Routenparameter
Feld Beschreibung
Lokale IP-AdresseNur für Routentyp = Standardroute über Schnittstelle, Host-Route über Schnittstelle oder Netzwerk-route via SchnittstelleGeben Sie die IP-Adresse des Hosts ein, an den Ihr Gerät die IP-Pakete weitergeben soll.
Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeNur für Routentyp Host-Route über Schnittstelle oder Netzwerkroute via SchnittstelleGeben Sie die IP-Adresse des Ziel-Hosts bzw. Zielnetzes ein.Bei Routentyp = Netzwerkroute via SchnittstelleGeben Sie in das zweite Feld zusätzlich die entsprechende Netzmaske ein.
Gateway-IP-AdresseNur für Routentyp = Standardroute über Gateway, Host-Route via Gateway oder Netzwerkroute via GatewayGeben Sie die IP-Adresse des Gateways ein, an den Ihr Gerät die IP-Pakete weitergeben soll.
MetrikWählen Sie die Priorität der Route aus.Je niedriger Sie den Wert setzen, desto höhere Priorität besitzt die Route.Wertebereich von 0 bis 15, der Standardwert ist 1.
Felder im Menü Erweiterte Routenparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für die IP-Route ein.
QuellschnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, über welche die Datenpakete das Gerät erreichen sollen.Der Standardwert ist Keine.
Quell-IP-Adresse/NetzmaskeGeben Sie die IP-Adresse und Netzmaske des Quell-Hosts bzw. Quell-Netzwerks ein.
Layer 4-ProtokollWählen Sie ein Protokoll aus.Mögliche Werte: AH, Beliebig,ESP, GRE,ICMP, IGMP, L2TP, OSPF, PIM, TCP, UDP.Der Standardwert ist Beliebig.
Quell-PortNur für Layer 4-Protokoll = TCP oder UDPGeben Sie den Quellport an.Wählen Sie zunächst den Portnummernbereich aus.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert): Die Route gilt für alle Port-Nummern.Einzeln: Ermöglicht Eingabe einer Port-Nummer.Bereich: Ermöglicht Eingabe eines Bereiches von Port-Nummern.Privilegiert: Eingabe von privilegierten Port-Nummern: 0 ... 1023.Server: Eingabe von Server Port-Nummern: 5000 ... 32767.Clients 1: Eingabe von Client Port-Nummern: 1024 ... 4999.Clients 2: Eingabe von Client Port-Nummern: 32768 ... 65535.Nicht privilegiert: Eingabe von unprivilegierten Port-Nummern: 1024 ... 65535.Geben Sie entsprechend der Auswahl des Port-Nummern-Bereichs inPort(einzelner bzw. Anfangsport) und ggf. inbis Port(Endport) die entsprechenden Werte ein.
ZielportNur für Layer 4-Protokoll = TCP oder UDPGeben Sie den Zielport an.Wählen Sie zunächst den Portnummernbereich aus.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert): Die Route gilt für alle Port-Nummern.Einzeln: Ermöglicht Eingabe einer Port-Nummer.Bereich: Ermöglicht Eingabe eines Bereiches von Port-Nummern.Privilegiert: Eingabe von privilegierten Port-Nummern: 0 ... 1023.Server: Eingabe von Server Port-Nummern: 5000 ... 32767.Clients 1: Eingabe von Client Port-Nummern: 1024 ... 4999.Clients 2: Eingabe von Client Port-Nummern: 32768 ... 65535.Nicht privilegiert: Eingabe von unprivilegierten Port-Nummern: 1024 ... 65535.Geben Sie entsprechend der Auswahl des Port-Nummern-Bereichs inPort(einzelner bzw. Anfangsport) und ggf. in bisPort(Endport) die entsprechenden Werte ein.
DSCP-/TOS-WertWählen Sie die Art des Dienstes aus (TOS, Type of Service).Mögliche Werte:Nicht beachten(Standardwert): Die Art des Dienstes wird nicht berücksichtigt.DSCP-Binärwert:Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in binärem Format).DSCP-Dezimalwert:Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in dezimalem Format).DSCP-Hexadezimalwert:Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in hexadezimalem Format).TOS-Binärwert: Der TOS-Wert wird im binären Format angegeben, z. B. 00111111.TOS-Dezimalwert: Der TOS-Wert wird im dezimalen Format angegeben, z. B. 63.TOS-Hexadezimalwert: Der TOS-Wert wird im hexadezimalen Format angegeben, z. B. 3F.Geben Sie fürDSCP-Binärwert,DSCP-Dezimalwert,DSCP-Hexadezimalwert,TOS-Binärwert,TOS-Dezimalwert und TOS-Hexadezimalwert den entsprechenden Wert ein.
ModusWählen Sie aus, wann die in Routenparameter->Schnittstelle definierte Schnittstelle benutzt werden soll.Mögliche Werte:Wählen und warten (Standardwert): Die Route ist benutzbar, wenn die Schnittstelle "aktiv" ist. Ist die Schnittstelle "ruhend", dann wählen und warten, bis die Schnittstelle "aktiv" ist.Verbindlich: Die Route ist immer benutzbar.Wählen und fortfahren: Die Route ist benutzbar, wenn die Schnittstelle "aktiv" ist. Ist die Schnittstelle "ruhend", dann wählen und solange die Alternative Route benutzen (rerouting), bis die Schnittstelle "aktiv" ist.Nie einwählen: Die Route ist benutzbar, wenn die Schnittstelle "aktiv" ist.Immer wählen: Die Route ist benutzbar, wenn die Schnittstelle "aktiv" ist. Ist die Schnittstelle "ruhend", dann wählen und warten, bis die Schnittstelle "aktiv" ist. In diesem Fall wird über eine alternative Schnittstelle mit schlechterer Metrik ge-routet, bis die Schnittstelle "aktiv" ist.

10.1.2 IPv4-Routing-Tabelle

Im Menü Netzwerk->Routen->IPv4-Routing-Tabelle wird eine Liste aller IPv4-Routen angezeigt. Die Routen müssen nicht alle aktiv sein, können aber durch entsprechenden Datenverkehr jederzeit aktiviert werden. Im Auslieferungszustand wird ein vordefinierter Eintrag mit den Parametern Ziel- IP-Adresse = 192.168.0.0, Netzmaske = 255.255.255.0, Gateway = 192.168.0.250, Schnittstelle = LAN\_EN1-0, Routentyp = Netzwerkroute via Schnittstelle, Protokoll = Lokal angezeigt, Konfiguration von IPv4-Routen IPv4-Routing-Tabelle Optionen
Ansicht: 20 pro Seite Fittern in Keiner gleich Los
Ziel-IP-AdresseNetzmaskeGatewaySchnittstelleMetritRoutentypErweiterte RouteProtokoll
0.0.0.00.0.0.010.0.0.232BRIDGE_BR01Standardroute über GatewayLokal
10.0.0.0255.255.255.010.0.0.1BRIDGE_BR00Netzverkroute via SchnitsielleLokal
Seite: 1, Objekte: 1 - 2
Abb. 87: Netzwerk->Routen->IPv4-Routing-Tabelle Felder im Menü IPv4-Routing-Tabelle
Feld Beschreibung
Ziel-IP-AdresseZeigt die IP-Adresse des Ziel-Hosts bzw. Zielnetzes an.
NetzmaskeZeigt die Netzmaske des Ziel-Hosts bzw. Zielnetzes an.
GatewayZeigt die Gateway IP-Adresse an. Im Falle von per DHCP erhaltenen Routen wird hier nichts angezeigt.
SchnittstelleZeigt die Schnittstelle an, welche für diese Route verwendet wird.
MetrikZeigt die Priorität der Route an.Je niedriger der Wert, desto höhere Priorität besitzt die Route.
RoutentypZeigt den Routentyp an.
Erweiterte RouteZeigt an, ob eine Route mit erweiterten Parametern konfiguriert worden ist.
ProtokollZeigt an, wie der Eintrag erzeugt wurde, z. B. manuell ( Lokal) oder über eins der verfügbaren Protokolle.
LöschenMithilfe des Symbols können Sie Einträge löschen.

10.1.3 Optionen

Überprüfung der Rückroute Hinter dem Begriff "Überprüfung der Rückroute" (engl. "Back Route Verify") versteckt sich eine einfache, aber sehr leistungsfähige Funktion. Wenn die Überprüfung bei einer Schnittstelle aktiviert ist, werden über diese eingehende Datenpakete nur akzeptiert, wenn ausgehende Antwortpakete über die gleiche Schnittstelle geroutet würden. Dadurch können Sie - auch ohne Filter - die Akzeptanz von Paketen mit gefälschten IP-Adressen verhindern. Konfiguration von IPv4-Routen IPv4-Routing-Tabelle Optionen ![](images/6346ac234823c9b625adfee7f804a84af3d962dfba1ef57bf9c14245b1684183.jpg) Abb. 88: Netzwerk->Routen->Optionen Im Auslieferungszustand werden mit der Standardeinstellung Für bestimmte Schnittstellen aktivieren die beiden Einträge en1-0 und ethoa35-5 angezeigt. Das Menü Netzwerk->Routen->Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Überprüfung der Rückroute
Feld Beschreibung
ModusWählen Sie hier aus, wie die Schnittstellen spezifiziert werden sollen, für die eine Überprüfung der Rückroute aktiviert wird.Mögliche Werte:Für alle Schnittstellen aktivieren: Überprüfung der Rückroute wird für alle Schnittstellen aktiviert.Für bestimmte Schnittstellen aktivieren (Standardwert): Eine Liste aller Schnittstellen wird angezeigt, in der Überprüfung der Rückroute nur für spezifische Schnittstellen aktiviert wird.Für alle Schnittstellen deaktivieren: Überprüfung der Rückroute wird für alle Schnittstellen deaktiviert.
Nr.Nur für Modus = Für bestimmte Schnittstellen aktivierenZeigt die laufende Nummer des Listeneintrags an.
SchnittstelleNur für Modus = Für bestimmte Schnittstellen aktivierenZeigt den Namen der Schnittstelle an.
Überprüfung der RückrouteNur für Modus = Für bestimmte Schnittstellen aktivierenWählen Sie aus, ob Überprüfung der Rückroute für diese Schnittstelle aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion für alle Schnittstellen deaktiviert.

10.2 NAT

Network Address Translation (NAT) ist eine Funktion Ihres Geräts, um Quell- und Ziel-adressen von IP-Paketen definiert umzusetzen. Mit aktiviertem NAT werden weiterhin IP-Verbindungen standardmäßig nur noch in einer Richtung, ausgehend (forward) zugelassen (=Schutzfunktion). Ausnahmeregeln können konfiguriert werden (in NAT-Konfiguration auf Seite 207).

10.2.1 NAT-Schnittstellen

Im Menü Netzwerk->NAT->NAT-Schnittstellen wird eine Liste aller NAT-Schnittstellen angezeigt. NAT-Schnittstellen NAT-Konfiguration ![](images/fa1c4cfc3fd6d93690eb4e504fd7d116706ae445a83d1e7ccad803132c238d30.jpg) Abb. 89: Netzwerk->NAT->NAT-Schnittstellen Für jede NAT-Schnittstelle sind die Optionen NAT aktiv, Loopback aktiv, Verwerfen ohne Rückmeldung und PPTP-Passthrough auswählbar. Außerdem wird in Portweiterleitungen angezeigt, wie viele Portweiterleitungsregeln für diese Schnittstelle konfiguriert wurden. Optionen im Menü NAT-Schnittstellen
Feld Beschreibung
NAT aktivWählen Sie aus, ob NAT für die Schnittstelle aktiviert werden soll.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Loopback aktivMithilfe der NAT-Loopback-Funktion ist Network Address Translation auch bei Anschlüssen möglich, auf denen NAT nicht aktiv ist. Dies wird verwendet, um Anfragen aus dem LAN so zu interpretieren, als ob sie aus dem WAN kämen. Sie können damit Server Services testen.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Verwerfen ohne RückmeldungWählen Sie aus, ob IP-Pakete stillschweigend durch NAT abgelehnt werden sollen. Ist diese Funktion deaktiviert, wird der Absender der abgelehnten IP-Pakete mit einer entsprechenden ICMP- oder TCP-RST-Nachricht informiert.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
PPTP-PassthroughWählen Sie aus, ob auch bei aktiviertem NAT der Aufbau und Betrieb mehrerer gleichzeitiger ausgehender PPTP-Verbindungen von Hosts im Netzwerk erlaubt sein soll.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Wenn PPTP-Passthrough aktiviert ist, darf Ihr Gerät selber nicht als Tunnel-Endpunkt konfiguriert werden.
PortweiterleitungenZeigt die Anzahl der in Netzwerk->NAT->NAT-Konfiguration konfigurierten Portweiterleitungsregeln an.

10.2.2 NAT-Konfiguration

Im Menü Netzwerk->NAT->NAT-Konfiguration können Sie neben dem Umsetzen von Adressen und Ports einfach und komfortabel Daten von NAT ausnehmen. Für ausgehenden Datenverkehr können Sie verschiedene NAT-Methoden konfigurieren, d. h. Sie können festlegen, wie ein externer Host eine Verbindung zu einem internen Host herstellen darf.

10.2.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um NAT einzurichten. NAT-Schnittstellen NAT-Konfiguration ![](images/82fe1ac7bbe5a29c019187065192743c9fb03d07d3d829f6b88494345ad3ce5b.jpg) Abb. 90: Netzwerk->NAT->NAT-Konfiguration ->Neu Das Menü Netzwerk->NAT->NAT-Konfiguration ->Neu besteht aus folgenden Feldern: Feld im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für die NAT-Konfiguration ein.
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle, für die NAT konfiguriert werden soll.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert): NAT wird für alle Schnittstellen konfiguriert.: Wählen Sie eine der Schnittstel-len aus der Liste aus.
Art des DatenverkehrsWählen Sie, für welche Art von Datenverkehr NAT konfiguriert werden soll.Mögliche Werte:eingehend (Ziel-NAT) (Standardwert): Der Datenverkehr, der von außen kommt.ausgehend (Quell-NAT): Der Datenverkehr, der nach außen geht.exklusiv (ohne NAT): Der Datenverkehr, der von NAT ausgenommen ist.
NAT-MethodeNur für Art des Datenverkehrs = ausgehend (Quell-NAT)Wählen Sie die NAT-Methode für ausgehenden Datenverkehr.Ausgangspunkt für die Wahl der NAT-Methode ist ein NAT-Szenario, bei dem ein "interner" Quell-Host über die NAT-Schnittstelle eine IP-Verbindung zu einem "externen" Ziel-Host initiiert hat und bei der eine intern gültige Quelladresse und ein intern gültiger Quellport auf eine extern gültige Quelladresse und einen extern gültigen Quellport umgesetzt werden.Mögliche Werte:full-cone (nur UDP): Jeder beliebige externe Host darf IP-Pakete über die externe Adresse und den externen Port an die initiiierende Quelladresse und den initialen Quellport senden.restricted-cone (nur UDP): Wie full-cone NAT; als externer Host ist jedoch ausschließlich der initiale "externe" Ziel-Host zugelassen.port-restricted-cone (nur UDP): Wie restricted-cone NAT; es sind jedoch ausschließlich Daten vom initialen Ziel-Port zugelassen.symmetrisch (Standardwert) Für beliebige Protokolle: In ausgehender Richtung werden eine extern gültige Quelladresse und ein extern gültiger Quell-Port administrativ festgelegt. In eingehender Richtung sind nur Antwortpakete innerhalb der bestehenden Verbindung zugelassen.
Im Menü NAT-Konfiguration ->Ursprünglichen Datenverkehr angeben können Sie konfigurieren, für welchen Datenverkehr NAT verwendet werden soll. Felder im Menü Ursprünglichen Datenverkehr angeben
Feld Beschreibung
DienstNicht für Art des Datenverkehrs = ausgehend (Quell-NAT) und NAT-Methode = full-cone, restricted-cone oder port-restricted-cone.Wählen Sie einen der vorkonfigurierten Dienste aus.Mögliche Werte:Benutzerdefiniert (Standardwert)
AktionNur für Art des Datenverkehrs = exklusiv (ohne NAT)Wählen Sie, welche Datenpakete von NAT ausgenommen werden.Mögliche Werte:Ausschließen (Standardwert): Alle Datenpakete, die mit den nachfolgend zu konfigurierenden Parametern (Protokoll, Quell-IP-Adresse/Netzmaske, Ziel-IP-Adresse/Netzmaske, usw.) übereinstimmen, werden von NAT ausgenommen.Nicht ausschließen: Alle Datenpakete, die mit den nachfolgend zu konfigurierenden Parametern (Protokoll, Quell-IP-Adresse/Netzmaske, Ziel-IP-Adresse/Netzmaske, usw.) nicht übereinstimmen, werden von NAT ausgenommen.
ProtokollNur für bestimmte Dienste.Nicht für Art des Datenverkehrs = ausgehend (Quell-NAT) und NAT-Methode = full-cone, restricted-cone oder port-restricted-cone. In diesem Fall wird UDP automatic festgelegt.Wählen Sie ein Protokoll aus. Je nach ausgewähltem Dienst stehen verschiedene Protokolle zur Verfügung.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert)AHChaosEGPESPGGPGCREHMPICMPIGMPIGPIPinIPIPv6IPX in IPISO-IPKryptolanL2TPOSPFPUPRDPRSVPSKIPTCPTLSPUDPVRRPXNS-IDP
Quell-IP-Adresse/NetzmaskeNur für Art des Datenverkehrs = eingehend (Ziel-NAT) oder exklusiv (ohne NAT)Geben Sie die Quell-IP-Adresse und gegebenenfalls die zugehörige Netzmaske der ursprünglichen Datenpakete ein.
Original Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeNur für Art des Datenverkehrs = eingehend (Ziel-NAT)Geben Sie die Ziel-IP-Adresse und gegebenenfalls die zugehörige Netzmaske der ursprünglichen Datenpakete ein.
Original Ziel-Port/BereichNur für Art des Datenverkehrs = eingehend (Ziel-NAT),Dienst = Benutzerdefiniert und Protokoll = TCP, UDP,TCP/UDPGeben Sie den Ziel-Port bzw. den Ziel-Port-Bereich der ursprünglichen Datenpakete ein. Die Standardeinstellung-Alle- bedeutet, dass der Port nicht näher spezifiziert ist.
Originale Quell-IP-Adresse/NetzmaskeNur für Art des Datenverkehrs = ausgehend (Quell-NAT)Geben Sie die Quell-IP-Adresse und gegebenenfalls die zugehörige Netzmaske der ursprünglichen Datenpakete ein.
Original Quell-Port/BereichNur für Art des Datenverkehrs = ausgehend (Quell-NAT),NAT-Methode = symmetrisch, Dienst = Benutzerdefiniert und Protokoll = TCP, UDP, TCP/UDPGeben Sie den Quellport der ursprünglichen Datenpakete ein.Die Standardeinstellung -Alle- bedeutet, dass der Port nicht näher spezifiziert ist.Wenn Sie Port angeben wählen, können Sie einen einzelnen Port angeben, mit der Auswahl von Portbereich angeben können Sie einen zusammenhängenden Bereich von Ports defi-nieren, der als Filter für den ausgehenden Datenverkehr verwendet wird.
Quell-Port/BereichNur für Art des Datenverkehrs = exklusiv (ohne NAT),Dienst = Benutzerdefiniert und Protokoll = TCP, UDP,TCP/UDPGeben Sie den Quell-Port bzw. den Quell-Port-Bereich der ursprünglichen Datenpakete ein. Die Standardeinstellung-Alle- bedeutet, dass der Port nicht näher spezifiziert ist.
Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeNur für Art des Datenverkehrs = exklusiv (ohne NAT) bzw. ausgehend (Quell-NAT) und NAT-Methode = symmetrischGeben Sie die Ziel-IP-Adresse und gegebenenfalls die zugehörige Netzmaske der ursprünglichen Datenpakete ein.
Ziel-Port/BereichNur für Art des Datenverkehrs = ausgehend (Quell-NAT), NAT-Methode = symmetrisch, Dienst = Benutzerdefiniert und Protokoll = TCP, UDP, TCP/UDP oder Art des Datenverkehrs = exklusiv (ohne NAT), Dienst = Benutzerdefiniert und Protokoll = TCP, UDP, TCP/UDPGeben Sie den Ziel-Port bzw. den Ziel-Port-Bereich der ursprünglichen Datenpakete ein. Die Standardeinstellung -Alle- bedeutet, dass der Port nicht näher spezifiziert ist.
Im Menü NAT-Konfiguration ->Substitutionswerte können Sie, abhängig davon, ob es sich um eingehenden oder ausgehenden Datenverkehr handelt, neue Adressen und Ports definieren, auf welche bestimmte Adressen und Ports aus dem Menü NAT-Konfiguration ->Ursprünglichen Datenverkehr angeben umgesetzt werden. Felder im Menü Substitutionswerte
Feld Beschreibung
Neue Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeNur für Art des Datenverkehrs = eingehend (Ziel-NAT)Geben Sie diejenige Ziel-IP-Adresse und die zugehörige Netzmaske ein, auf welche die ursprüngliche Ziel-IP-Adresse umgesetzt werden soll.
Neuer Ziel-PortNur für Art des Datenverkehrs = eingehend (Ziel-NAT),Dienst = Benutzerdefiniert und Protokoll = TCP, UDP,TCP/UDPBelassen Sie den Ziel-Port oder geben Sie denjenigen Ziel-Port ein, auf den der ursprüngliche Ziel-Port umgesetzt werden soll.Mit Auswahl von Original belassen Sie den ursprünglichen Ziel-Port. Wenn Sie Original deaktivieren, erscheint ein Eingabefeld und Sie können einen neuen Ziel-Port eingeben.Standardmäßig ist OriginalCaktiv.
Neue Quell-IP-Adresse/NetzmaskeNur für Art des Datenverkehrs = ausgehend(Quell-NAT) und NAT-Methode = symmetrischGeben Sie diejenige Quell-IP-Adresse ein, auf welche die ur-sprüngliche Quell-IP-Adresse umgesetzt werden soll, gegebenenfalls mit zugehöriger Netzmaske.
Neuer Quell-PortNur für Art des Datenverkehrs = ausgehend (Quell-NAT), NAT-Methode = symmetrisch, Dienst = Benutzerdefiniert, Protokoll = TCP, UDP, TCP/UDP und Original Quell-Port/Bereich= -Alle- oder Port angebenBelassen Sie den Quell-Port oder geben Sie einen neuen Quell-Port ein, auf den der ursprüngliche Quell-Port umgesetzt werden soll.Mit Auswahl von Original belassen Sie den ursprünglichen Quell-Port. Wenn Sie Original deaktivieren, erscheint ein Eingabefeld und Sie können einen neuen Quell-Port eingeben. Standardmäßig ist OriginalCaktiv.Haben Sie für Original Quell-Port/Bereich Portbereich angeben gewählt, stehen folgende Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung:Original Quell-Port/Bereich verwenden: Der in Original Quell-Port/Bereich angegebene Bereich wird nicht verändert, die Portnummern bleiben erhalten.Original Port/Bereich beginnt mit: Es erscheint ein Eingabefeld, in das Sie die Portnummer eingeben können, bei der der Portbereich beginnen soll, durch den der ursprüngliche Portbereich ersetzt wird. Die Anzahl der Ports bleibt dabei gleich.

10.3 Lastverteilung

Zunehmender Datenverkehr über das Internet erfordert die Möglichkeit, Daten über unterschiedliche Schnittstellen senden zu können, um die zur Verfügung stehende Gesamtbandbreite zu erhöhen. IP-Lastverteilung ermöglicht die geregelte Verteilung von Datenverkehr innerhalb einer bestimmten Gruppe von Schnittstellen.

10.3.1 Lastverteilungsgruppen

Wenn Schnittstellen zu Gruppen zusammengefasst sind, wird der Datenverkehr innerhalb einer Gruppe nach folgenden Prinzipien aufgeteilt: - Im Unterschied zu Multilink-PPP-basierten Lösungen funktioniert die Lastverteilung auch mit Accounts zu unterschiedlichen Providern. - Session-based Load Balancing wird realisiert. - Zusammenhängende (abhängige) Sessions werden immer über dieselbe Schnittstelle geroutet. - Eine Distributionsentscheidung fällt nur bei ausgehenden Sessions. Im Menü Netzwerk->Lastverteilung->Lastverteilungsgruppen wird eine Liste aller konfigurierten Lastverteilungsgruppen angezeigt. Mit einem Klick auf das Symbol neben einem Listeneintrag gelangen Sie zu einer Übersicht diese Gruppe betreffende Grundparameter. ![](images/3068bcdac948d750d768441239f2f562ec6c98c82147e183c6d4b699d3cdd729.jpg)

Hinweis

Beachten Sie, dass die Schnittstellen, die zu einer Lastverteilungsgruppe zusammengefasst werden, Routen mit gleicher Metrik besitzen müssen. Gehen Sie ggf. in das Menü Netzwerk->Routen und überprüfen Sie dort die Einträge.

10.3.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Gruppen einzurichten. Lastverteilungsgruppen Special Session Handling ![](images/814a5e8f5a19bb0e4d75218f851e3cb43cac367c3752326449077c776c264e1b.jpg) Abb. 91: Netzwerk->Lastverteilung->Lastverteilungsgruppen->Neu Das Menü Netzwerk->Lastverteilung->Lastverteilungsgruppen->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung Gruppenbeschreibung Geben Sie eine beliebige Beschreibung der Schnittstellen-Grup-
Feld Beschreibung
pe ein.
VerteilungsrichtlinieWählen Sie aus, auf welche Art der Datenverkehr auf die für die Gruppe konfigurierten Schnittstellen verteilt werden soll.Mögliche Werte:Sitzungs-Round-Robin (Standardwert): Eine neu hinzukommende Session wird je nach prozentualer Belegung der Schnittstellen mit Sessions einer der Gruppen-Schnittstellen zugewiesen. Die Anzahl der Sessions ist maßgeblich.Lastabhängige Bandbreite: Eine neu hinzukommende Session wird je nach Anteil der Schnittstellen an der Gesamtdatenrate einer der Gruppen-Schnittstellen zugewiesen. Maßgeblich ist die aktuelle Datenrate, wobei der Datenverkehr sowohl in Sende- als auch in Empfangsrichtung berücksichtigt wird.
BerücksichtigenNur für Verteilungsrichtlinie = Lastabhängige BandbreiteWählen Sie aus, in welcher Richtung die aktuelle Datenrate berücksichtigt werden soll.Optionen:Download: Nur die Datenrate in Empfangsrichtung wird berücksichtigt.Upload: Nur die Datenrate in Senderichtung wird berücksichtigt.Standardmäßig sind die Optionen Download und Upload deaktiviert.
VerteilungsmodusWählen Sie aus, welchen Zustand die Schnittstellen der Gruppe haben dürfen, damit sie in die Lastverteilung einbezogen werden.Mögliche Werte:Immer (Standardwert): Auch Schnittstellen im Zustand ru-hend werden einbezogen.Nur aktive Schnittstellen verwenden: Es werden nur Schnittstellen im Zustand aktiv berücksichtigt.
Im Bereich Schnittstelle fügen Sie Schnittstellen hinzu, die dem aktuellen Gruppenkontext entsprechen und konfigurieren diese. Sie können auch Schnittstellen löschen. Legen Sie weitere Einträge mit Hinzufügen an. ![](images/10f4aaec65d62acb01e97ac55271c0d4bfab49338e02ac554fc15e21a8828d0e.jpg) Abb. 92: Netzwerk->Lastverteilung->Lastverteilungsgruppen->Hinzufügen Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
GruppenbeschreibungZeigt die Beschreibung der Schnittstellen-Gruppe an.
VerteilungsrichtlinieZeigt die gewählte Art des Datenverkehrs an.
Felder im Menü Schnittstellenauswahl für Verteilung
Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie unter den zur Verfügung stehenden Schnittstellen diejenigen aus, die der Gruppe angehören sollen.
VerteilungsverhältnisGeben Sie an, welchen Prozentsatz des Datenverkehrs eine Schnittstelle übernehmen soll.Die Bedeutung unterscheidet sich je nach verwendetem Verteilungsverhältnis:Für Sitzungs-Round-Robin wird die Anzahl verteilter Sessions zugrunde gelegt.Für Lastabhängige Bandbreite ist die Datenrate maßgeblich.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
RoutenselektorDer Parameter Routenselektor ist ein zusätzliches Kriterium zur genaueren Definition einer Lastverteilungsgruppen. Der Schnittstelleneintrag innerhalb einer Lastverteilungsgruppen wird hierbei um eine Routinginformation erweitert. Der Routenselektor ist in bestimmten Anwendungsfällen notwendig, um die vom Router verwalteten IP Sessions eindeutig je Loadbalancing -Gruppe bilanzieren zu können. Für die Anwendung des Parameters gelten folgende Regeln:Ist eine Schnittstelle nur einer Lastverteilungsgruppe zugewiesen, so ist die Konfiguration des Routenselektors nicht notwendig.Ist eine Schnittstelle mehreren Lastverteilungsgruppen zugewiesen, so ist die Konfiguration des Routenselektors zwingend erforderlich.Innerhalb einer Lastverteilungsgruppe muss der Routenselektor aller Schnittstelleneinträge identisch konfiguriert sein.Wählen Sie die Ziel-IP-Adresse der gewünschten Route aus.Sie können unter allen Routen und allen erweiterten Routen wählen.
IP-Adresse zur NachverfolgungMit dem Parameter IP-Adresse zur Nachverfolgung können Sie eine bestimmte Route überwachen lassen.Mithilfe dieses Parameters kann der Lastverteilungsstatus der Schnittstelle bzw. Status der mit der Schnittstelle verbundenen Routen beeinflusst werden. Das bedeutet, dass Routen unabhängig vom Operation Status der Schnittstelle aktiviert bzw. deaktiviert werden können. Die Überwachung der Verbindung erfolgt hierbei über die Host-Überwachungsfunktion des Gateways. Zur Verwendung dieser Funktion ist somit die Konfigurati-on von Host-Überwachungseinträgen zwingend erforderlich. Konfiguriert werden kann dies im Menü Lokale Dienste->Überwachung->Hosts. Hierbei ist wichtig, dass im Lastverteilungskontext nur Host-Überwachungseinträge mit der Aktion Überwachen berücksichtigt werden. Über die Konfiguration der IP-Adresse zur Nachverfolgung im Menü Lastverteilung->Lastverteilungsgruppen->Erweiterte Einstellungen erfolgt die Verknüpfung zwischen der Lastverteilungsfunktion und der Host-Überwachungsfunktion. Der Lastverteilungsstatus der Schnittstelle wechselt nun in Abhängigkeit vom Status des zu-gewiesenen Host-Überwachungseintrages.Wählen Sie die IP-Adresse der Route, die überwacht werden soll.Sie können unter den IP-Adressen wählen, die Sie im Menü Lokale Dienste->Überwachung->Hosts->Neu unter Überwachte IP-Adresse eingegeben haben und die mit Hilfe des Feldes Auszuführende Aktion überwacht werden (Aktion = überwachen).

10.3.2 Special Session Handling

Special Session Handling ermöglicht Ihnen einen Teil des Datenverkehrs auf Ihrem Gerät über eine bestimmte Schnittstelle zu leiten. Dieser Datenverkehr wird von der Funktion Lastverteilung ausgenommen. Die Funktion Special Session Handling können Sie zum Beispiel beim Online Banking verwenden, um sicherzustellen, dass der HTTPS-Datenverkehr auf einen bestimmten Link übertragen wird. Da beim Online Banking geprüft wird, ob der gesamte Datenverkehr aus derselben Quelle stammt, würde ohne Special Session Handling die Datenübertragung bei Verwendung von Lastverteilung unter Umständen abgebrochen. Im Menü Netzwerk->Lastverteilung->Special Session Handling wird eine Liste mit Einträgen angezeigt. Wenn Sie noch keine Einträge konfiguriert haben, ist die Liste leer. Jeder Eintrag enthält u. a. Parameter, welche die Eigenschaften eines Datenpakets mehr oder weniger detailliert beschreiben. Das erste Datenpaket, auf das die hier konfigurierten Eigenschaften zutreffen, legt die Route für bestimmte nachfolgende Datenpakete fest. Welche Datenpakete danach über diese Route geleitet werden, wird im Menü Netzwerk->Lastverteilung->Special Session Handling->Neu->Erweiterte Einstellungen konfiguriert. Wenn Sie zum Beispiel im Menü Netzwerk->Lastverteilung->Special Session Handling->Neu den Parameter Dienst = http (SSL) wählen (und bei allen anderen Parametern die Standardwerte belassen), so legt das erste HTTPS-Paket die Zieladresse und den Zielport (d.h. Port 443 bei HTTPS) für später gesendete Datenpakete fest. Wenn Sie unter Unveränderliche Parameter für die beide Parameter Zieladresse und Zielport die Standardeinstellung aktiviert belassen, so werden die HTTPS-Pakete mit derselben Quell-IP-Adresse wie das erste HTTPS-Paket über Port 443 zur selben Zieladresse über dieselbe Schnittstelle wie das erste HTTPS-Paket geroutet.

10.3.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Einträge anzulegen. Lastverteilungsgruppen Special Session Handling ![](images/af4a854ddde5a9655cba473e66555e791c88f6f2952b067815084b8f884a28cb.jpg) Abb. 93: Netzwerk->Lastverteilung->Special Session Handling->Neu Das Menü Netzwerk->Lastverteilung->Special Session Handling->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Admin-StatusWählen Sie aus, ob Special Session Handling aktiv sein soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
BeschreibungGeben Sie eine Bezeichnung für den Eintrag ein.
DienstWählen Sie, falls gewünscht, einen der vorkonfigurierten Dienste aus. Werkseitig ist eine umfangreiche Reihe von Diensten vorkonfiguriert, unter anderem:activityapple-qtauthchargenclients_1daytimedhcpdiscardDer Standardwert ist Benutzerdefiniert.
ProtokollWählen Sie, falls gewünscht, ein Protokoll aus. Die Option Beliebig (Standardwert) passt auf jedes Protokoll.
Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeDefinieren Sie, falls gewünscht, die Ziel-IP-Adresse und die Netzmaske der Datenpakete.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert)Host: Geben Sie die IP-Adresse des Hosts ein.Netzwerk: Geben Sie die Netzwerk-Adresse und die zugehörige Netzmaske ein.
Ziel-Port/BereichGeben Sie, falls gewünscht, eine Ziel-Port-Nummer bzw. einen Bereich von Ziel-Port-Nummern ein.Mögliche Werte:-Alle- (Standardwert): Der Zielport ist nicht näher spezifi-ziert.Port angeben: Geben Sie einen Ziel-Port ein.Portbereich angeben: Geben Sie einen Ziel-Port-Bereichein.
QuellschnittstelleWählen Sie, falls gewünscht, die Quellschnittstelle Ihres Geräts aus.
Quell-IP-Adresse/NetzmaskeDefinieren Sie, falls gewünscht, die Quell-IP-Adresse und die Netzmaske der Datenpakete.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert)Host: Geben Sie die IP-Adresse des Hosts ein.Netzwerk: Geben Sie die Netzwerk-Adresse und die zugehörige Netzmaske ein.
Quell-Port/BereichGeben Sie, falls gewünscht, eine Quell-Port-Nummer bzw. einen Bereich von Quell-Port-Nummern ein.Mögliche Werte:-Alle- (Standardwert): Der Quell-Port ist nicht näher spezifiziert.Port angeben: Geben Sie einen Quell-Port ein.Portbereich angeben: Geben Sie einen Quell-Port-Bereich ein.
Special Handling TimerGeben Sie ein, während welcher Zeitspanne die spezifizierten Datenpakete über den festgelegten Weg geroutet werden sollen.Der Standardwert ist 900 Sekunden.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Unveränderliche ParameterLegen Sie fest, ob die beiden Parameter Zieladresse und Zielport bei später gesendeten Datenpaketen denselben Wert ha-ben müssen wie beim ersten Datenpaket, d. h. ob die nachfolgenden Datenpakete über denselben Zielport zur selben Zieladresse geroutet werden müssen.Standardmäßig sind die beiden Parameter Zieladresse und Zielport aktiv.Belassen Sie die Voreinstellung Aktiviert bei einem oder bei beiden Parametern, so muss der Wert des jeweiligen Parameters bei den später gesendeten Datenpaketen derselbe sein wie beim ersten Datenpaket.Sie können, falls gewünscht, einen oder beide Parameter deaktivieren.Der Parameter Quell-IP-Adresse muss bei später gesendeten Datenpaketen immer denselben Wert haben wie beim ersten Datenpaket. Er kann daher nicht deaktiviert werden.

10.4 QoS

QoS (Quality of Service) ermöglicht es, verfügbare Bandbreiten effektiv und intelligent zu verteilen. Bestimmte Anwendungen können bevorzugt behandelt und Bandbreite für diese reserviert werden. Vor allem für zeitkritische Anwendungen wie z. B. Voice over IP ist das von Vorteil. Die QoS-Konfiguration besteht aus drei Teilen: - IP-Filter anlegen - Daten klassifizieren - Daten prioritisieren

10.4.1 QoS-Filter

Im Menü Netzwerk->QoS->QoS-Filter werden IP-Filter konfiguriert. Die Liste zeigt ebenfalls alle ggf. konfigurierten Einträge aus Netzwerk->Zugriffsregeln->Regelketten.

10.4.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere IP-Filter zu definieren. OoS-Filter OoS-Klassifizierung OoS-Schnittstellen/Richtlinien ![](images/ebe8e94d2b87a0e1832b8cb11bdb5bbcdcba19a239c4b076404f74f264f7689c.jpg) Abb. 94: Netzwerk->QoS->QoS-Filter->Neu Das Menü Netzwerk->QoS->QoS-Filter->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie die Bezeichnung des Filters an.
DienstWählen Sie einen der vorkonfigurierten Dienste aus. Werkseitig ist eine umfangreiche Reihe von Diensten vorkonfiguriert, unter anderem:activityapple-qtauthchargenclients_1daytimedhcpdiscardDer Standardwert ist Benutzerdefiniert.
ProtokollWählen Sie ein Protokoll aus.Die Option Beliebig (Standardwert) passt auf jedes Protokoll.
TypNur für Protokoll = ICMPWählen Sie einen Typ aus.Mögliche Werte: Beliebig, Echo reply, Destination unreachable, Source quench, Redirect, Echo, Time exceeded, Timestamp, Timestamp reply.Siehe RFC 792.Der Standardwert ist Beliebig.
VerbindungsstatusBei Protokoll = TCP können Sie ein Filter definieren, das den Status von TCP-Verbindungen berücksichtigt.Mögliche Werte:Hergestellt: Das Filter passt auf diejenigen TCP-Pakete, die beim Routing über das Gateway keine neue TCP-Verbindung öffnen würden.Beliebig (Standardwert): Das Filter passt auf alle TCP-Pakete.
Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeGeben Sie die Ziel-IP-Adresse der Datenpakete und die zugehörige Netzmaske ein.
Ziel-Port/BereichNur für Protokoll = TCP oder UDPGeben Sie eine Ziel-Port-Nummer bzw. einen Bereich von Ziel-Port-Nummern ein.Mögliche Werte:-Alle- (Standardwert): Der Ziel-Port ist nicht näher spezifiziert.Port angeben: Geben Sie einen Ziel-Port ein.Portbereich angeben: Geben Sie einen Zielport-Bereich ein.
Quell-IP-Adresse/NetzmaskeGeben Sie die Quell-IP-Adresse der Datenpakete und die zugehörige Netzmaske ein.
Quell-Port/BereichNur für Protokoll = TCP oder UDPGeben Sie eine Quell-Port-Nummer bzw. einen Bereich vonQuell-Port-Nummern ein.Mögliche Werte:-Alle-(Standardwert): Der Ziel-Port ist nicht näher spezifiziert.Port angeben: Geben Sie einen Ziel-Port ein.Portbereich angeben: Geben Sie einen Ziel-Port-Bereichein.
DSCP/TOS-Filter (Layer 3)Wählen Sie die Art des Dienstes aus (TOS, Type of Service).Mögliche Werte:Nicht beachten (Standardwert): Die Art des Dienstes wird nicht berücksichtigt.DSCP-Binärwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in binärem Format, 6 Bit).DSCP-Dezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in dezimalem Format).DSCP-Hexadezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in hexadezimalem Format).TOS-Binärwert: Der TOS-Wert wird im binären Format angegeben, z. B. 00111111.TOS-Dezimalwert: Der TOS-Wert wird im dezimalen Format angegeben, z. B. 63.TOS-Hexadezimalwert: Der TOS-Wert wird im hexadezimalen Format angegeben, z. B. 3F.
COS-Filter (802.1p/Layer 2)Tragen Sie die Serviceklasse der IP-Pakete ein (Class of Service, CoS).Mögliche Werte sind ganze Zahlen zwischen 0 und 7. Wertbereich 0cbis 7.Der Standardwert ist Nicht beachten.

10.4.2 QoS-Klassifizierung

Im Menü Netzwerk->QoS->QoS-Klassifizierung wird der Datenverkehr klassifiziert, d. h. der Datenverkehr wird mittels Klassen-ID verschiedenen Klassen zugeordnet. Sie erstellen dazu Klassenpläne zur Klassifizierung von IP-Paketen anhand zuvor definierter IP-Filter. Jeder Klassenplan wird über seinen ersten Filter mindestens einer Schnittstelle zugeordnet.

10.4.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Datenklassen einzurichten. OoS-Filter OoS-Klassifizierung OoS-Schnittstellen/Richtlinien ![](images/ed10509996149a4b36b195e06c84cb36c3a0b1db600a3f2f2430ed6fc4b18e18.jpg) Abb. 95: Netzwerk->QoS->QoS-Klassifizierung->Neu Das Menü Netzwerk->QoS->QoS-Klassifizierung->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
KlassenplanWählen Sie den Klassenplan, den Sie anlegen oder bearbeiten wollen.Mögliche Werte:Neu (Standardwert): Mit dieser Einstellung legen Sie einen neuen Klassenplan an.:Zeigt einen bereits angeleg-ten Klassenplan, den Sie auswählen und bearbeiten können. Sie können neue Filter hinzufügen.
BeschreibungNur fürKlassenplan=NeuGeben Sie die Bezeichnung des Klassenplans ein.
FilterWählen Sie ein IP-Filter aus.Bei einem neuen Klassenplan wählen Sie das Filter, das an die erste Stelle des Klassenplans gesetzt werden soll.Bei einem bestehenden Klassenplan wählen Sie das Filter, das an den Klassenplan angehängt werden soll.Um ein Filter auswählen zu können, muss mindestens ein Filter im MenüNetzwerk->QoS->QoS-Filterkonfiguriert sein.
RichtungWählen Sie die Richtung der Datenpakete, die klassifiziert werden sollen.Mögliche Werte:Eingehend:Eingehende Datenpakete werden der im Folgenden zu definierenden Klasse (Klassen-ID) zugeordnet.Ausgehend(Standardwert):Ausgehende Datenpakete werden der im Folgenden zu definierenden Klasse (Klassen-ID) zugeordnet.Beide:Eingehende und ausgehende Datenpakete werden der im Folgenden zu definierenden Klasse (Klassen-ID) zugeordnet.
High-Priority-KlasseAktivieren oder deaktivieren Sie die High-Priority-Klasse. Wenn die High-Priority-Klasse aktiv ist, werden die Datenpakete der Klasse mit der höchsten Priorität zugeordnet, die Priorität 0 wird automatisch gesetzt.MitAktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Klassen-IDNur fürHigh-Priority-Klassenicht aktiv.Wählen Sie eine Zahl, welche die Datenpakete einer Klasse zu-weist.
Bintec-elmeg W1003n - Neu - 1HinweisDie Klassen-ID ist ein Label, um Datenpakete bestimmten Klassen zuzuordnen. (Die Klassen-ID legt keine Priorität fest.)
Mögliche Werte sind ganze Zahlen zwischen 1 und 254.
Setze DSCP/TOS Wert (Layer 3)Hier können Sie den DSCP/TOS-Wert der IP-Datenpakete in Abhängigkeit zur definierten Klasse (Klassen-ID) setzen bzw. ändern.Mögliche Werte:Erhalten (Standardwert): Der DSCP/TOS-Wert der IP-Datenpakete bleibt unverändert.DSCP-Binärwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in binärem Format).DSCP-Dezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in dezimalem Format).DSCP-Hexadezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in hexadezimalem Format).TOS-Binärwert: Der TOS-Wert wird im binären Format angegeben, z. B. 00111111.TOS-Dezimalwert: Der TOS-Wert wird im dezimalen Format angegeben, z. B. 63.TOS-Hexadezimalwert: Der TOS-Wert wird im hexadezimalen Format angegeben, z. B. 3F.
Setze COS Wert (802.1p/Layer 2)Hier können Sie die Serviceklasse (Layer-2-Priorität) im VLAN Ethernet Header der IP-Pakete in Abhängigkeit zur definierten Klasse (Klassen-ID) setzen/ändern.Mögliche Werte sind ganze Zahlen zwischen 0 und 7.Der Standardwert ist Erhalten.
SchnittstellenNur für Klassenplan = NeuWählen Sie beim Anlegen eines neuen Klassenplans diejenigen Schnittstellen, an die Sie den Klassenplan binden wollen. Ein Klassenplan kann mehreren Schnittstellen zugeordnet werden.

10.4.3 QoS-Schnittstellen/Richtlinien

Im Menü Netzwerk->QoS->QoS-Schnittstellen/Richtlinien legen Sie die Priorisierung der Daten fest. ![](images/318ba7801ba370a87b655fe476030b123b561599ce562c8f6d727b7fbb2b4c36.jpg)

Hinweis

Daten können nur ausgehend priorisiert werden. Pakete der High-Priority-Klasse haben immer Vorrang vor Daten mit Klassen-ID 1 - 254. Es ist möglich, jeder Queue und somit jeder Datenklasse einen bestimmten Anteil an der Gesamtbandbreite der Schnittstelle zuzuweisen bzw. zu garantieren. Darüber hinaus können Sie die Übertragung von Sprachdaten (Real-Time-Daten) optimieren. Abhängig von der jeweiligen Schnittstelle wird für jede Klasse automatisch eine Queue (Warteschlange) angelegt, jedoch nur für ausgehend klassifizierten Datenverkehr sowie für in beide Richtungen klassifizierten Datenverkehr. Den automatisch angelegten Queues wird hierbei eine Priorität zugeordnet. Der Wert der Priorität ist dabei gleich dem Wert der Klassen-ID. Sie können diese standardmäßig gesetzte Priorität einer Queue ändern. Wenn Sie neue Queues hinzufügen, können Sie über die Klassen-ID auch Klassen anderer Klassenpläne verwenden.

10.4.3.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Priorisierungen einzurichten. QoS-Filter QoS-Klassifizierung QoS-Schnittstellen/Richtlinien ![](images/82f93ae313d69d3d8425581f385bc376300ffaa929d18ffa9f3a4b296b823d34.jpg) Abb. 96: Netzwerk->QoS->QoS-Schnittstellen/Richtlinien->Neu Das Menü Netzwerk->QoS->QoS-Schnittstellen/Richtlinien->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, für die QoS konfiguriert werden soll.
PriorisierungsalgorithmusWählen Sie den Algorithmus aus, nach dem die Abarbeitung der Queues erfolgen soll. Sie aktivieren bzw. deaktivieren damit QoS auf der ausgewählten Schnittstelle.Mögliche Werte:Priority Queueing: QoS wird auf der Schnittstelle aktiviert. Die verfügbare Bandbreite wird streng gemäß der Priorität der Queues verteilt.Weighted Round Robin: QoS wird auf der Schnittstelle aktiviert. Die verfügbare Bandbreite wird gemäß der Gewichtung (weight) der Queues verteilt. Ausnahme: High-Priority-Pakete werden immer vorrangig behandelt.Weighted Fair Queueing: QoS wird auf der Schnittstelle aktiviert. Die verfügbare Bandbreite wird möglichst "fair" unter den (automatisch erkannten) Datenverbindungen (Traffic-Flows) innerhalb einer Queue aufgeteilt. Ausnahme: High-Priority-Pakete werden immer vorrangig bedient.Deaktiviert (Standardwert): QoS wird auf der Schnittstelle deaktiviert. Die ggf. vorhandene Konfiguration wird nicht gelöscht und kann bei Bedarf wieder aktiviert werden.
Traffic ShapingAktivieren oder deaktivieren Sie eine Begrenzung der Datenrate in Senderichtung.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Maximale Upload-GeschwindigkeitNur für Traffic Shaping = aktiviert.Geben Sie eine maximale Datenrate in kBit pro Sekunde für die ausgewählte Schnittstelle ein.Mögliche Werte sind 0 bis 1000000.Der Standardwert ist 0, d. h. es erfolgt keine Begrenzung, die ausgewählte Schnittstelle kann ihre maximale Bandbreite belegen.
Größe des Protokoll-Headers unterhalb Layer 3Nur für Traffic Shaping = aktiviert.Wählen Sie den Schnittstellentyp, um die Größe des jeweiligen Overheads eines Datagramms in die Berechnung der Bandbreite einzubeziehen.Mögliche Werte:Benutzerdefiniert Wert in Byte.Mögliche Werte sind 0 bis 100.Undefiniert (Protocol Header Offset=0) (Standardwert)Nur für Ethernet-Schnittstellen auswählbarEthernetEthernet und VLANPPP over EthernetPPPoE und LANANur für IPSec-Schnittstellen auswählbar:IPSec über EthernetIPSec über Ethernet und VLANIPSec via PPP over Ethernet• IPSec via PPPoE und VLAN
VerschlüsselungsmethodeNur wenn als Schnittstelle ein IPSec Peer gewählt ist, Traffic Shaping Aktiviert ist und die Größe des Protokoll-Headers unterhalb Layer 3 nicht Undefiniert (Protocol Header Offset=0)Cist.Wählen Sie die Verschlüsselungsmethode, die für die IPSec-Verbindung genutzt wird. Der Verschlüsselungsalgorithmus bestimmt die Länge der Blockchiffre, die bei der Bandbreitenkalkulation berücksichtigt wird.Mögliche Werte:• DES, 3DES, Blowfish, Cast -(Cipher-Blockgröße = 64 Bit)• AES128, AES192, AES256, Twofish -(Cipher-Blockgröße = 128 Bit)
Real Time Jitter ControlNur für Traffic Shaping = aktiviertReal Time Jitter Control führt zu einer Optimierung des Latenzverhaltens bei der Weiterleitung von Real-Time-Datagrammen. Die Funktion sorgt für eine Fragmentierung großer Datenpakete in Abhängigkeit von der verfügbaren Upload-Bandbreite.Real Time Jitter Control ist nützlich bei geringen Upload-Bandbreiten (< 800 kBit/s).Aktivieren oder deaktivieren Sie Real Time Jitter Control.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
KontrollmodusNur für Real Time Jitter Control = aktiviert.Wählen Sie den Modus für die Optimierung der Sprachübertragung.Mögliche Werte:• Alle RTP-Streams: Alle RTP-Streams werden optimiert. Die Funktion aktiviert den RTP-Stream-Detection-Mechanismus zum automatischen Erken-nen von RTP-Streams. In diesem Modus wird der Real-Time-Jitter-Control-Mechanismus aktiv, sobald ein RTP-Stream erkannt wurde.Inaktiv: Die Optimierung für die Übertragung der Sprachdaten wird nicht durchgeführt.Nur kontrollierte RTP-Streams: Dieser Modus wird verwendet, wenn entweder das VoIP Application Layer Gateway (ALG) oder das VoIP Media Gateway (MGW) aktiv ist. Die Aktivierung des Real-Time-Jitter-Control-Mechanismus erfolgt über die Kontrollinstanzen ALG oder MGW.Immer: Der Real-Time-Jitter-Control-Mechanismus ist immer aktiv, auch wenn keine Real-Time-Daten geroutet werden.
Queues/RichtlinienKonfigurieren Sie die gewünschten QoS-Queues.Für jede angelegte Klasse aus dem Klassenplan, die mit der gewählten Schnittstelle verbunden ist, wird automatisch eine Queue erzeugt und hier angezeigt (nur für ausgehend klassifizierten Datenverkehr sowie für in beide Richtungen klassifizierten Datenverkehr).Fügen Sie mitHinzufügenneue Einträge hinzu. Das Menü Queue/Richtlinie bearbeitenöffnet sich.Durch das Erstellen einer QoS-Richtlinie wird automatisch ein Standardeintrag DEFAULT mit der niedrigsten Priorität 255 erstellt.
Das Menü Queue/Richtlinie bearbeiten besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Queue/Richtlinie bearbeiten
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie die Bezeichnung der Queue/Richtlinie an.
Ausgehende SchnittstelleZeigt die Schnittstelle an, für die QoS-Queues konfiguriert werden.
PriorisierungsqueueWählen Sie den Typ für die Priorisierung der Queue aus.Mögliche Werte:Klassenbasiert (Standardwert): Queue für "nor-mal"-klassifizierte Daten.Hohe Priorität: Queue für "high-priority"- klassifizierte Daten.Standard: Queue für Daten, die nicht klassifiziert wurden bzw. für deren Klasse keine Queue angelegt worden ist.
Klassen-IDNur für Priorisierungsqueue = KlassenbasiertWählen Sie die QoS-Paketklasse, für die diese Queue gelten soll.Dazu muss vorher im Menü Netzwerk->QoS->QoS-Klassifizierung mindestens eine Klassen-ID vergeben worden sein.
PrioritätNur für Priorisierungsqueue = KlassenbasiertWählen Sie die Priorität der Queue. Mögliche Werte sind 1 (hohe Priorität) bis 254 (niedrige Priorität).Der Standardwert ist 1.
GewichtungNur für Priorisierungsalgorithmus = Weighted Round Robin oder Weighted Fair QueueingWählen Sie die Gewichtung der Queue. Mögliche Werte sind 1 bis 254.Der Standardwert ist 1.
RTT-Modus(Realtime-Traffic-Modus)Aktivieren oder deaktivieren Sie die Echtzeitübertragung der Daten.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Der RTT-Modus sollte für QoS-Klassen aktiviert werden, in denen Realtime-Daten priorisiert werden. Dieser Modus führt zu einer Verbesserung des Latenzverhaltens bei der Weiterleitung von Realtime-Datagrammen.Es ist möglich, mehrere Queues mit aktiviertem RTT-Modus zu konfigurieren. Queues mit aktiviertem RTT-Modus müssen immer eine höhere Priorität als Queues mit inaktivem RTT-Modushaben.
Traffic ShapingAktivieren oder deaktivieren Sie eine Begrenzung der Datenrate (=Traffic Shaping) in Senderichtung.Die Begrenzung der Datenrate gilt für die gewählte Queue. (Es handelt sich dabei nicht um die Begrenzung, die an der Schnittstelle festgelegt werden kann.)Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Maximale Upload-GeschwindigkeitNur für Traffic Shaping = aktiviert.Geben Sie eine maximale Datenrate in kBit pro Sekunde für die ausgewählte Schnittstelle ein.Mögliche Werte sind 0 bis 1000000.Der Standardwert ist 0, d. h. es erfolgt keine Begrenzung, die ausgewählte Schnittstelle kann ihre maximale Bandbreite belegen.
Überbuchen zugelassenNur für Traffic Shaping = aktiviert.Aktivieren oder deaktivieren Sie die Funktion. Die Funktion steuert das Bandbreitenbegrenzungsverhalten.Bei aktiviertem Überbuchen zugelassen kann die Bandbreitenbegrenzung überschritten werden, die für die Queue eingestellt ist, sofern freie Bandbreite auf der Schnittstelle vorhanden ist.Bei deaktiviertem Überbuchen zugelassen kann die Queue niemals Bandbreite über die eingestellte Bandbreitenbegrenzung hinaus belegen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Burst-GrößeNur für Traffic Shaping = aktiviert.Geben Sie die maximale Anzahl an Bytes ein, die kurzfristig noch übertragen werden darf, wenn die für diese Queue erlaub-te Datenrate bereits erreicht ist.Mögliche Werte sind 0 bis 64000.Der Standardwert ist 0.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Dropping-AlgorithmusWählen Sie das Verfahren, nach dem Pakete in der QoS-Queue verworfen werden, wenn die maximale Größe der Queue überschritten wird.Mögliche Werte:Tail Drop (Standardwert): Das neu hinzugekommene Paket wird verworfen.Head Drop: Das älteste Paket in der Queue wird verworfen.Random Drop: Ein zufällig ausgewähltes Paket aus der Queue wird verworfen.
Vermeidung von Datenstau (RED)Aktivieren oder deaktivieren Sie das präventive Löschen von Datenpaketen.Pakete, deren Datengröße zwischenMin. Queue-Gröbe und Max. Queue-Gröbeliegt, werden vorbeugend verworfen, um einen Queue-Überlauf zu verhindern (RED=Random Early Detection). Dieses Verfahren sorgt bei TCP-basiertem Datenverkehr für eine insgesamt kleinere Queue, sodass selbst Traffic-Bursts meist ohne größere Paketverluste übertragen werden können.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Min. Queue-GrößeGeben Sie den unteren Schwellwert für das Verfahren Vermeidung von Datenstau (RED) in Byte ein.Mögliche Werte sind 0 bis 262143.Der Standardwert ist 0.
Max. Queue-GrößeGeben Sie den oberen Schwellwert für das Verfahren Vermeidung von Datenstau (RED) in Byte ein.Mögliche Werte sind 0 bis 262143.Der Standardwert ist 16384.

10.5 Zugriffsregeln

Mit Access-Listen werden Zugriffe auf Daten und Funktionen eingegrenzt (welcher Benutzer welche Dienste und Dateien nutzen darf). Sie definieren Filter für IP-Pakete, um den Zugang von bzw. zu den verschiedenen Hosts in angeschlossenen Netzwerken zu erlauben oder zu sperren. So können Sie verhindern, dass über das Gateway unzulässige Verbindungen aufgebaut werden. Access-Listen definieren die Art des IP-Traffics, den das Gateway annehmen oder ablehnen soll. Die Zugangsentscheidung basiert auf Informationen, die in den IP-Paketen enthalten sind, z. B.: • Quell- und/oder Ziel IP-Adresse - Protokoll des Pakets - Quell- und/oder Ziel-Port (Portbereiche werden unterstützt) Möchten z. B. Standorte, deren LANs über ein bintec elmeg-Gateway miteinander verbunden sind, alle eingehenden FTP-Anfragen ablehnen, oder Telnet-Sitzungen nur zwischen bestimmten Hosts zulassen, sind Access-Listen ein effektives Mittel. Access-Filter auf dem Gateway basieren auf der Kombination von Filtern und Aktionen zu Filterregeln (= rules) und der Verknüpfung dieser Regeln zu sogenannten Regelketten. Sie wirken auf die eingehenden Datenpakete und können so bestimmten Daten den Zutritt zum Gateway erlauben oder verbieten. Ein Filter beschreibt einen bestimmten Teil des IP-Datenverkehrs, basierend auf Quell- und/oder Ziel-IP-Adresse, Netzmaske, Protokoll, Quell- und/ oder Ziel-Port. Mit den Regeln, die Sie in Access Lists organisieren, teilen Sie dem Gateway mit, wie es mit gefilterten Datenpaketen umgehen soll – ob es sie annehmen oder abweisen soll. Sie können auch mehrere Regeln definieren, die Sie in Form einer Kette organisieren und ihnen damit eine bestimmte Reihenfolge geben. Für die Definition von Regeln bzw. Regelketten gibt es verschiedene Ansätze: Nehme alle Pakete an, die nicht explizit verboten sind, d. h.: \- Weise alle Pakete ab, auf die Filter 1 zutrifft. - Weise alle Pakete ab, auf die Filter 2 zutrifft. • ... - Lass den Rest durch. oder Nehme nur Pakete an, die explizit erlaubt sind, d. h.: - Nehme alle Pakete an, auf die Filter 1 zutrifft. - Nehme alle Pakete an, auf die Filter 2 zutrifft. • ... - Weise den Rest ab. oder Kombination aus den beiden oben beschriebenen Möglichkeiten. Es können mehrere getrennte Regelketten angelegt werden. Eine gemeinsame Nutzung von Filtern in verschiedenen Regelketten ist dabei möglich. Sie können jeder Schnittstelle individuell eine Regelkette zuweisen. ![](images/fcd358253413ef2b9a1afa3be0c8a064862281dd0b7cfd47debecfbfaf89a1b1.jpg)

Achtung

Achten Sie darauf, dass Sie sich beim Konfigurieren der Filter nicht selbst aussperren. Greifen Sie zur Filter-Konfiguration möglichst über die serielle Konsolen-Schnittstelle (nicht für alle Geräte verfügbar) oder mit ISDN-Login auf Ihr Gateway zu.

10.5.1 Zugriffsfilter

In diesem Menü werden die Access-Filter konfiguriert. Jedes Filter beschreibt einen bestimmten Teil des IP-Traffic und definiert z. B. die IP-Adressen, das Protokoll, den Quell- oder Ziel-Port. Im Menü Netzwerk->Zugriffsregeln->Zugriffsfilter wird eine Liste aller Access Filter angezeigt. Zugriffsfilter Regelketten Schnittstellenzuweisung ![](images/7d0110033b1596b580e9092e656b048b948c26adc4f25564739805d890d02167.jpg) Abb. 97: Netzwerk->Zugriffsregeln->Zugriffsfilter

10.5.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um Access Filter zu konfigurieren. Zugriffsfilter Regelketten Schnittstellenzuweisung ![](images/d1d57c20afd676e646b7ee9cd03639a8df902df30329da0726ca6d5e3cfd354c.jpg) Abb. 98: Netzwerk->Zugriffsregeln->Zugriffsfilter->Neu Das Menü Netzwerk->Zugriffsregeln->Zugriffsfilter->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Bezeichnung für das Filter ein.
DienstWählen Sie einen der vorkonfigurierten Dienste aus. Werkseitig ist eine umfangreiche Reihe von Diensten vorkonfiguriert, unter anderem:• activity• apple-qtauthchargenclients_1daytimedhcpdiscardDer Standardwert ist Benutzerdefiniert.
ProtokollWählen Sie ein Protokoll aus.Die Option Beliebig (Standardwert) passt auf jedes Protokoll.
TypNur bei Protokoll = ICMPMögliche Werte:BeliebigEcho replyDestination unreachableSource quenchRedirectEchoTime exceededTimestampTimestamp replyDer Standardwert ist Beliebig.Siehe RFC 792.
VerbindungsstatusNur bei Protokoll = TCCPSie können ein Filter definieren, das den Status von TCP-Verbindung berücksichtigt.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert): Das Filter passt auf alle TCP-Pakete.Hergestellt: Das Filter passt auf diejenigen TCP-Pakete, die beim Routing über das Gateway keine neue TCP-Verbindung öffnen würden.
Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeDefinieren Sie die Ziel-IP-Adresse und die Netzmaske der Datenpakete.Mögliche Werte:BeliebigC(Standardwert)Host: Geben Sie die IP-Adresse des Hosts ein.Netzwerk: Geben Sie die Netzwerk-Adresse und die zugehörige Netzmaske ein.
Ziel-Port/BereichNur bei Protokoll = TCP, UDPGeben Sie eine Ziel-Port-Nummer bzw. einen Bereich von Ziel-Port-Nummern ein, auf den das Filter passt.Mögliche Werte:-Alle- (Standardwert): Das Filter gilt für alle Port-NummernPort angeben: Ermöglicht Eingabe einer Port-Nummer.Portbereich angeben: Ermöglicht Eingabe eines Bereiches von Port-Nummern.
Quell-IP-Adresse/NetzmaskeGeben Sie die Quell-IP-Adresse und die Netzmaske der Datenpakete ein.
Quell-Port/BereichNur bei Protokoll = TCP, UDPGeben Sie die Quell-Port-Nummer bzw. den Bereich von Quell-Port-Nummern ein.Mögliche Werte:-Alle- (Standardwert): Das Filter gilt für alle Port-NummernPort angeben: Ermöglicht Eingabe einer Port-Nummer.Portbereich angeben: Ermöglicht Eingabe eines Bereiches von Port-Nummern.
DSCP/TOS-Filter (Layer 3)Wählen Sie die Art des Dienstes aus (TOS, Type of Service).Mögliche Werte:Nicht beachten (Standardwert): Die Art des Dienstes wird nicht berücksichtigt.DSCP-Binärwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in binärem Format, 6 Bit).DSCP-Dezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in dezimalem Format).DSCP-Hexadezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in hexadezimalem Format).TOS-Binärwert: Der TOS-Wert wird im binären Format angegeben, z. B. 00111111.TOS-Dezimalwert: Der TOS-Wert wird im dezimalen Format angegeben, z. B. 63.TOS-Hexadezimalwert: Der TOS-Wert wird im hexadezimalen Format angegeben, z. B. 3F.
COS-Filter(802.1p/Layer 2)Tragen Sie die Serviceklasse der IP-Pakete ein (Class of Service, CoS).Mögliche Werte sind ganze Zahlen zwischen 0 und 7.Der Standardwert ist Nicht beachten.

10.5.2 Regelketten

Im Menü Regelketten werden Regeln für IP-Filter konfiguriert. Diese können separat angelegt oder in Regelketten eingebunden werden. Im Menü Netzwerk->Zugriffsregeln->Regelketten werden alle angelegten Filterregeln aufgelistet. Zugriffstfilter Regelketten Schnittstellenzuweisung ![](images/554a53bd293eeede2c9198585decef6eeaecdf97edd30b3c3803e981a19c57fc.jpg) Abb. 99: Netzwerk->Zugriffsregeln->Regelketten

10.5.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um Access Lists zu konfigurieren. Zugriffsfilter Regelketten Schnittstellenzuweisung ![](images/01cea12f27483d23de4131f53a300d83e8b4169ba5a7f87bb0c05a710f28c748.jpg) Abb. 100: Netzwerk->Zugriffsregeln->Regelketten->Neu Das Menü Netzwerk->Zugriffsregeln->Regelketten->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
RegelketteWählen Sie aus, ob Sie eine neue Regelkette anlegen oder eine bestehende bearbeiten wollen.Mögliche Werte:Neu (Standardwert): Mit dieser Einstellung legen Sie eine neue Regelkette an.: Wählen Sie eine bereits angelegte Regelkette aus und fügen ihr somit eine weitere Regel hinzu.
BeschreibungGeben Sie die Bezeichnung der Regelkette ein.
ZugriffsfilterWählen Sie ein IP-Filter aus.Bei einer neuen Regelkette wählen Sie das Filter, das an die erste Stelle der Regelkette gesetzt werden soll.Bei einer bestehenden Regelkette wählen Sie das Filter, das an die Regelkette angehängt werden soll.
AktionLegen Sie fest, wie mit einem gefilterten Datenpaket verfahren wird.Mögliche Werte:Zulassen, wenn Filter passt (Standardwert): Paket annehmen, wenn das Filter passt.Zulassen, wenn Filter nicht passt: Paket annehmen, wenn das Filter nicht passt.Verweigern, wenn Filter passt: Paket abweisen, wenn das Filter passt.Verweigern, wenn Filter nicht zutrifft: Paket abweisen, wenn das Filter nicht passt.Nicht beachten: Nächste Regel anwenden.
Um die Regeln einer Regelkette in eine andere Reihenfolge zu bringen, wählen Sie im Listenmenü bei dem Eintrag, der verschoben werden soll, die Schaltfläche 📄. Daraufhin öffnet sich ein Dialog, bei dem Sie unter Verschieben entscheiden können, ob der Eintrag unter (Standardwert) oder über eine andere Regel dieser Regelkette verschoben wird.

10.5.3 Schnittstellenzuweisung

In diesem Menü werden die konfigurierten Regelketten den einzelnen Schnittstellen zugeordnet und das Verhalten des Gateways beim Abweisen von IP-Paketen festgelegt. Im Menü Netzwerk->Zugriffsregeln->Schnittstellenzuweisung wird eine Liste aller konfigurierten Schnittstellenzuordnungen angezeigt. Zugriffsfilter Regelketten Schnittstellenzuweisung ![](images/b2b23d4f269125fbe303dc734c5d211276e6a903e294d02461c4430f8b91ef0b.jpg) Abb. 101: Netzwerk->Zugriffsregeln->Schnittstellenzuweisung

10.5.3.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Zuordnungen zu konfigurieren. Zugriffsfilter Regelketten Schnittstellenzuweisung ![](images/6b5392088ea965af31d57d7b43ac2a9ace52d8985ce2eb039295cbb4a6040c68.jpg) Abb. 102: Netzwerk->Zugriffsregeln->Schnittstellenzuweisung->Neu Das Menü Netzwerk->Zugriffsregeln->Schnittstellenzuweisung->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, der eine konfigurierte Regelkette zugeordnet werden soll.
RegelketteWählen Sie eine Regelkette aus.
Verwerfen ohne RückmeldungLegen Sie fest, ob beim Abweisen eines IP-Paketes der Absender informiert werden soll.Aktiviert (Standardwert) : Der Absender wird nicht informiert.Deaktiviert: Der Absender erhält eine ICMP-Nachricht.
BerichtsmethodeLegen Sie fest, ob bei Abweisung eines IP-Paketes eine Syslog-Meldung erzeugt werden soll.Mögliche Werte:Kein Bericht: Keine Syslog-Meldung.Info (Standardwert): Eine Syslog-Meldung mit Angabe von Protokollnummer, Quell-IPAdresse und Quell-Port-Nummer wird generiert.Dump: Eine Syslog-Meldung mit dem Inhalt der ersten 64 Bytes des abgewiesenen Pakets wird generiert.

10.6 Drop-In

Mit dem Drop-In-Modus können Sie ein Netzwerk in mehrere Segmente aufteilen, ohne das IP-Netzwerk in Subnetze teilen zu müssen. Dazu können mehrere Schnittstellen in einer Drop-In-Gruppe zusammengefasst und einem Netzwerk zugeordnet werden. Alle Schnittstellen sind dann mit der gleichen IP-Adresse konfiguriert. Die Netzwerkkomponenten eines Segments, die an einem Anschluss angeschlossen sind, können dann gemeinsam z. B. mit einer Firewall geschützt werden. Der Datenverkehr von Netzwerkkomponenten zwischen einzelnen Segmenten, die unterschiedlichen Ports zugeordnet sind, wird dann entsprechend der konfigurierten Firewall-Regeln kontrolliert.

10.6.1 Drop-In-Gruppen

Im Menü Netzwerk->Drop-In->Drop-In-Gruppen wird eine Liste aller konfigurierten Drop-In-Gruppen angezeigt. Eine Drop-In-Gruppe repräsentiert jeweils ein Netzwerk.

10.6.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Drop-In-Gruppen einzurichten. Drop-In-Gruppen ![](images/fcc8dcf037081db16be27f10bc6ede40b6ee4a4edaf2e655b5d0001ba27fd001.jpg) Abb. 103: Netzwerk->Drop-In->Drop-In-Gruppen->Neu Das Menü Netzwerk->Drop-In->Drop-In-Gruppen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
GruppenbeschreibungGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für die Drop-In-Gruppe ein.
ModusWählen Sie, welcher Modus für die Übermittlung der MAC-Adressen von Netzwerkkomponenten verwendet werden soll.Mögliche Werte:Transparent (Standardwert): ARP-Pakete und dem Drop-In-Netzwerk zugehörige IP-Pakete werden transparent (unverändert) weitergeleitet.Proxy: ARP-Pakete und dem Drop-In-Netzwerk zugehörige IP-Pakete werden mit der MAC-Adresse der entsprechenden Schnittstelle weitergeleitet.
Vom NAT ausnehmen (DMZ)Hier können Sie Datenverkehr von NAT ausnehmen.Verwenden Sie diese Funktion, um zum Beispiel die Erreichbarkeit bestimmter Web-Server in einer DMZ sicherzustellen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
NetzwerkkonfigurationWählen Sie aus, auf welche Weise dem Drop-In-Netzwerk eine IP-Adresse/Netzmaske zugewiesen wird.Mögliche Werte:StatischC(Standardwert)DHCP
NetzwerkadresseNur für Netzwerkkonfiguration = StatischGeben Sie die Netzwerkadresse des Drop-In-Netzwerks ein.
NetzmaskeNur für Netzwerkkonfiguration = StatischGeben Sie die zugehörige Netzmaske ein.
Lokale IP-AdresseNur für Netzwerkkonfiguration = StatischGeben Sie die lokale IP-Adresse ein. Diese IP-Adresse muss für alle Ethernet-Ports eines Netzwerks identisch sein.
DHCP Client an SchnittstelleNur für Netzwerkkonfiguration = DHCPHier können Sie eine Ethernet-Schnittstelle Ihres Routers wählen, die als DHCP-Client agieren soll.Diese Einstellung benötigen Sie zum Beispiel, wenn der Router Ihres Providers als DHCP-Server dient.Sie können unter den Schnittstellen wählen, welche Ihr Gerät zur Verfügung stellt, die Schnittstelle muss jedoch Mitglied der Drop-In-Gruppe sein.
ARP LifetimeLegt die Zeitspanne fest, während derer ARP-Einträge im Cache gehalten werden.Der Standardwert ist 3600 Sekunden.
DNS-Zuweisung über DHCPDas Gateway kann DHCP-Pakete, die die Drop-In-Gruppe durchlaufen, modifizieren und sich selbst als angebotenen DNS-Server eintragen.Mögliche Werte:Unverändert (Standardwert)Eigene IP-Adresse
SchnittstellenauswahlWählen Sie alle Ports aus, die in der Drop-In-Gruppe (im Netzwerk) enthalten sein sollen.Fügen Sie mit Hinzufügen weitere Einträge hinzu.

Kapitel 11 Routing-Protokolle

11.1 RIP

Die Einträge in der Routing-Tabelle können entweder statisch festgelegt werden oder es erfolgt eine laufende Aktualisierung der Routing-Tabelle durch dynamischen Austausch der Routing-Informationen zwischen mehreren Geräten. Diesen Austausch regelt ein sogenanntes Routing-Protokoll, z. B. RIP (Routing Information Protocol). Standardmäßig ungefähr alle 30 Sekunden (dieser Wert kann in Aktualisierungstimer verändert werden) sendet ein Gerät Meldungen zu entfernten Netzwerken, wobei es Informationen aus seiner eigenen aktuellen Routing-Tabelle verwendet. Dabei wird immer die gesamte Routing-Tabelle ausgetauscht. Mit Triggered RIP findet nur ein Austausch statt, wenn sich Routing Informationen geändert haben. In diesem Fall werden nur die geänderten Informationen versendet. Durch Beobachtung der Informationen, die von anderen Geräten verschickt werden, werden neue Routen und kürzere Wege für bestehende Routen in der Routing-Tabelle gespeichert. Da Routen zwischen Netzwerken unerreichbar werden können, entfernt RIP Routen, die älter als 5 Minuten sind (d. h Routen, die in den letzten 300 Sekunden - Garbage Collection Timer + Routentimeout - nicht verifiziert wurden). Mit Triggered RIP gelernte Routen werden jedoch nicht gelöscht. Ihr Gerät unterstützt sowohl Version 1 als auch Version 2 von RIP, wahlweise einzeln oder gemeinsam.

11.1.1 RIP-Schnittstellen

Im Menü Routing-Protokolle->RIP->RIP-Schnittstellen wird eine Liste aller RIP-Schnittstellen angezeigt. RIP-Schnittstellen RIP-Filter RIP-Optionen ![](images/845eb23460647404e8389a65673b70b9a4135c31eb9aa417118edd08f0ff39a3.jpg) Abb. 104: Routing-Protokolle->RIP->RIP-Schnittstellen

11.1.1.1 Bearbeiten

Für jede RIP-Schnittstelle sind über das -Menü die Optionen Version in Sende-richtung, Version in Empfangsrichtung und Routenankündigung auswählbar. ![](images/805d18993c1a85e32e4a3933e913970226aa9f034feba11d956c547351d443d2.jpg) ![](images/a0854e01b386d4ef658a7e2ad1616e9223a0aaf0b5d4768c5558648a4286c48f.jpg) Abb. 105: Routing-Protokolle -> RIP -> RIP-Schnittstellen -> Das Menü Netzwerk->RIP->RIP-Schnittstellen-> besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü RIP-Parameter für
Feld Beschreibung
Version in Senderich-tungEntscheiden Sie, ob über RIP Routen propagiert werden sollen, und wenn ja, wählen Sie die RIP-Version für das Senden von RIP-Paketen über die Schnittstelle in Senderichtung aus.Mögliche Werte:Keine (Standardwert): RIP ist nicht aktiv.RIP V1: Ermöglicht Senden bzw. Empfangen von RIP-Paketen der Version 1.RIP V2: Ermöglicht Senden bzw. Empfangen von RIP-Paketen der Version 2.RIP V1/V2: Ermöglicht Senden bzw. Empfangen sowohl von RIP-Paketen der Version 1 als auch der Version 2.RIP V2 Multicast: Ermöglicht das Senden von RIP-V2-Nachrichten über die Multicast-Adresse 224.0.0.9.RIP V1 Triggered: RIP-V1-Nachrichten werden gemäß RFC 2091 gesendet bzw. empfangen und verarbeitet (Triggered RIP).RIP V2 Triggered: RIP-V2-Nachrichten werden gemäß RFC 2091 gesendet bzw. empfangen und verarbeitet(Triggered RIP).
Version in EmpfangsrichtungEntscheiden Sie, ob über RIP Routen importiert werden sollen und wenn ja, wählen Sie die RIP-Version für das Empfangen von RIP-Paketen über die Schnittstelle in Empfangsrichtung aus.Mögliche Werte:Keine (Standardwert): RIP ist nicht aktiv.RIP V1: Ermöglicht Senden bzw. Empfangen von RIP-Paketen der Version 1.RIP V2: Ermöglicht Senden bzw. Empfangen von RIP-Paketen der Version 2.RIP V1/V2: Ermöglicht Senden bzw. Empfangen sowohl von RIP-Paketen der Version 1 als auch der Version 2.RIP V1 Triggered: RIP-V1-Nachrichten werden gemäß RFC 2091 gesendet bzw. empfangen und verarbeitet (Triggered RIP).RIP V2 Triggered: RIP-V2-Nachrichten werden gemäß RFC 2091 gesendet bzw. empfangen und verarbeitet (Triggered RIP).
RoutenankündigungWählen Sie aus, wann ggf. aktivierte Routing-Protokolle (z. B. RIP) die für diese Schnittstelle definierten IP-Routen propagieren sollen.Beachten Sie: Diese Einstellung hat keinen Einfluss auf die oben erwähnte Schnittstellen-spezifische RIP-Konfiguration.Mögliche Werte:Aktiv oder Ruhend (nicht für LAN-Schnittstellen, Schnittstellen im Bridge-Modus und Schnittstellen für Standleitungen): Routen werden propagiert, wenn der Status der Schnittstelle auf aktiv oder bereit steht.Nur aktiv (Standardwert): Routen werden nur propagiert, wenn der Status der Schnittstelle auf aktiv steht.Immer: Routen werden immer propagiert unabhängig vom Betriebsstatus.

11.1.2 RIP-Filter

Im diesem Menü können Sie exakt festlegen, welche Routen exportiert oder importiert werden sollen oder nicht. Hierbei können Sie nach folgenden Strategien vorgehen: - Sie deaktivieren das Importieren bzw. Exportieren bestimmter Routen explizit. Der Import bzw. Export aller anderen Routen, die nicht aufgeführt werden, bleibt erlaubt. - Sie aktivieren das Importieren bzw. Exportieren bestimmter Routen explizit. Dann müssen Sie den Import bzw. Export aller anderen Routen auch explizit deaktivieren. Dieses erreichen Sie mittels eines Filters für IP-Adresse/Netzmaske = kein Eintrag (dies entspricht der IP-Adresse 0.0.0.0 mit der Netzmaske 0.0.0.0). Damit dieses Filter als letztes angewendet wird, muss es an der niedrigsten Position eingeordnet werden. Ein Filter für eine Standard-Route konfigurieren Sie mit folgenden Werten: \- IP-Adresse/Netzmaske = für IP-Adresse keine Eintrag (dies entspricht der IP-Adresse 0.0.0.0), für Netzmaske = 255.255.255.255 Im Menü Routing-Protokolle->RIP->RIP-Filter wird eine Liste aller RIP-Filter angezeigt. ![](images/16155ffad4c96950d554b5dfb3b2ad3637d14168f41de9286dc915203a379544.jpg) ![](images/5d585f50ef4999d7e3b1b49f86c7793eda78cf6732e50c0fbc0af11024dcf546.jpg) Abb. 106: Routing-Protokolle->RIP->RIP-Filter Mit der Schaltfläche können Sie vor dem Listeneintrag ein weiteres Filter einfügen. Es öffnet sich das Konfigurationsmenü zum Erstellen eines neuen Filters. Mit der Schaltfläche können Sie den Listeneintrag verschieben. Es öffnet sich ein Dialog, in dem Sie auswählen können, an welche Position das Filter verschoben werden soll.

11.1.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere RIP-Filter einzurichten. RIP-Schnittstellen RIP-Filter RIP-Optionen ![](images/ad0c69114f6b24392bcb1fef91298d627bed397f70d90fbb12a38cc6eea5859e.jpg) Abb. 107: Routing-Protokolle->RIP->RIP-Filter->Neu Das Menü Routing-Protokolle->RIP->RIP-Filter->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie aus, für welche Schnittstelle die zu konfigurierende Regel gilt.
IP-Adresse/NetzmaskeGeben Sie die IP-Adresse und Netzmaske ein, auf welche die Regel angewendet werden soll. Die Adresse kann sowohl im LAN als auch im WAN liegen.Die Regeln für eingehende und ausgehende RIP-Pakete (Importieren oder Exportieren) müssen für dieselbe IP-Adresse getrennt konfiguriert werden.Sie können einzelne Host-Adressen ebenso angeben wie Netz-adressen.
RichtungWählen Sie aus, ob das Filter für das Exportieren oder das Importieren von Routen gilt.Mögliche Werte:Importieren (Standardwert)Exportieren
Metrik-Offset für Aktive SchnittstellenWählen Sie den Wert aus, der der Metrik der Route beim Import hinzugefügt werden soll, wenn der Status der Schnittstelle "Aktiv" ist. Beim Export wird der Wert der exportierten Metrik hinzugefügt, wenn der Status der Schnittstelle "Aktiv" ist.Mögliche Werte sind -16 bis 16.Der Standardwert ist 0.
Metrik-Offset für Inaktive SchnittstellenWählen Sie den Wert aus, der der Metrik der Route beim Import hinzugefügt werden soll, wenn der Status der Schnittstelle "Ruhend" ist. Beim Export wird der Wert der exportierten Metrik hinzugefügt, wenn der Status der Schnittstelle "Ruhend" ist.Mögliche Werte sind -16 bis 16.Der Standardwert ist 0.

11.1.3 RIP-Optionen

RIP-Schnittstellen RIP-Filter RIP-Optionen
Globals RIP-Parameter
RIP-UDP-Port520
Standardmäßige RoutenverteilungAktiviert
Poisoned ReverseAktiviert
RFC 2453-Variableer TimerAktiviert
RFC 2091-Variableer TimerAktiviert
Timer für RP V2 (RFC 2453)
Aktualsierungstimer30 Sekunden
Routentimeout180 Sekunden
Garbage Collection Timer120 Sekunden
Abb. 108: Routing-Protokolle->RIP->RIP-Optionen Das Menü Routing-Protokolle->RIP->RIP-Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Globale RIP-Parameter
Feld Beschreibung
RIP-UDP-PortDie Einstellungsmöglichkeit des UDP-Ports, der für das Senden und Empfangen von RIP-Updates verwendet wird, ist lediglich für Testzwecke von Bedeutung. Eine Veränderung der Einstellung kann dazu führen, dass Ihr Gerät auf einem Port sendet und lauscht, den keine weiteren Geräte benutzen. Der Stan-dardwert 520 sollte eingestellt bleiben.
Standardmäßige RoutenverteilungWählen Sie aus, ob die Standard-Route Ihres Geräts über RIP-Updates propagiert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Poisoned ReverseWählen Sie das Verfahren zur Verhinderung von Routing-Schleifen.Bei Standard RIP werden die gelernten Routen über alle Schnittstellen mit aktiviertem RIP SENDEN propagiert. BeiPois-soned Reversepropagiert Ihr Gerät jedoch über die Schnitt-stelle, über die es die Routen gelernt hat, diese mit der Metrik (Next Hop Count) 16 (= "Netz ist nicht erreichbar").Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
RFC 2453-Variabler TimerWählen Sie aus, ob für die in RFC 2453 beschriebenen Timer diejenigen Werte verwendet werden sollen, die Sie im MenüTimer für RIP V2 (RFC 2453) konfigurieren können.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.Wenn Sie die Funktion deaktivieren, werden für die Timeouts die im RFC vorgesehenen Zeiträume eingehalten.
RFC 2091-Variabler TimerWählen Sie aus, ob für die in RFC 2091 beschriebenen Timer diejenigen Werte verwendet werden sollen, die Sie im MenüTimer für Triggered RIP (RFC 2091) konfigurieren können.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Wenn die Funktion nicht aktiv ist, werden für die Timeouts die im RFC vorgesehenen Zeiträume eingehalten.
Felder im Menü Timer für RIP V2 (RFC 2453)
Feld Beschreibung
AktualisierungstimerNur für RFC 2453-Variabler Timer = AktiviertNach Ablauf dieses Zeitraums wird eine RIP-Aktualisierung ge-sendet.Der Standardwert ist 30 (Sekunden).
RoutentimeoutNur für RFC 2453-Variabler Timer = AktiviertNach der letzten Aktualisierung einer Route wird der Routenti-meout aktiv.Nach dessen Ablauf wird die Route deaktiviert und der Garbage Collection Timer gestartet.Der Standardwert ist 180 (Sekunden).
Garbage Collection Ti-merNur für RFC 2453-Variabler Timer = AktiviertDer Garbage Collection Timer wird gestartet, sobald der Routentimeout abgelaufen ist.Nach Ablauf dieses Zeitraums wird die ungültige Route aus der IPROUTETABLE gelöscht, sofern keine Aktualisierung für die Route erfolgt.Der Standardwert ist 120 (Sekunden).
Felder im Menü Timer für Triggered RIP (RFC 2091)
Feld Beschreibung
Hold Down TimerNur für RFC 2091-Variabler Timer = AktiviertDer Hold Down Timer wird aktiv, sobald Ihr Gerät eine unerreichbare Route (Metric 16) erhält. Nach Ablauf dieses Zeitraums wird die Route ggf. gelöscht.Der Standardwert ist 120 (in Sekunden).
Retransmission TimerNur für RFC 2091-Variabler Timer = AktiviertNach Ablauf dieses Zeitraums werden Update-Request- bzw. Update-Response-Pakete erneut versendet, bis ein Update-Flush- bzw. Update-Acknowledge-Paket eintrifft.

11 Routing-Protokolle bintec elmeg GmbH

Feld Beschreibung
Der Standardwert ist 5 (in Sekunden).

Kapitel 12 Multicast

Was ist Multicasting?

Viele jüngere Kommunikations-Technologien basieren auf der Kommunikation von einem Sender zu mehreren Empfängern. Daher liegt auf der Reduzierung des Datenverkehrs ein Hauptaugenmerk von modernen Telekommunikationssystemen wie Voice-over-IP oder Video- und Audio-Streaming (z. B. IPTV oder Webradio), z. B. im Rahmen von TriplePlay (Voice, Video, Daten). Multicast bietet eine kostengünstige Lösung zur effektiven Bandbreitennutzung, dadurch dass der Sender das Datenpaket, welches mehrere Empfänger empfangen können, nur einmal senden muss. Dabei wird an eine virtuelle Adresse gesendet, die als Multicast-Gruppe bezeichnet wird. Interessierte Empfänger melden sich bei diesen Gruppen an.

Weitere Anwendungsbereiche

Ein klassischer Einsatzbereich von Multicast sind Konferenzen (Audio/Video) mit mehreren Empfängern. Allen voran dürften die bekanntesten MBone Multimedia Audio Tool (VAT), Video Conferencing Tool (VIC) und das Whiteboard (WB) sein. Mit Hilfe von VAT können Audiokonferenzen durchgeführt werden. Hierzu werden alle Gesprächspartner in einem Fenster sichtbar gemacht und der/die Sprecher mit einem schwarzen Kasten gekennzeichnet. Andere Anwendungsgebiete sind vor allem für Firmen interessant. Hier bietet Multicasting die Möglichkeit, die Datenbanken mehrerer Server gleichzeitig zu synchronisieren, was für multinationale oder auch für Firmen mit nur wenigen Standorten lohnenswert ist.

Adressbereich für Multicast

Für IPv4 sind im Klasse-D-Netzwerk die IP-Adressen 224.0.0.0 bis 239.255.255.255 (224.0.0.0/4) für Multicast reserviert. Eine IP-Adresse aus diesem Bereich repräsentiert eine Multicast-Gruppe, für die sich mehrere Empfänger anmelden können. Der Multicast-Router leitet dann gewünschte Pakete in alle Subnetze mit angemeldeten Empfängern weiter.

Multicast Grundlagen

Multicast ist verbindungslos, d. h. eine etwaige Fehlerkorrektur oder Flusskontrolle muss auf Applikationsebene gewährleistet werden. Auf der Transportebene kommt fast ausschließlich UDP zum Einsatz, da es im Gegensatz zu TCP nicht an eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung angelehnt ist. Der wesentliche Unterschied besteht somit auf IP-Ebene darin, dass die Zieladresse keinen dedizierten Host adressiert, sondern an eine Gruppe gerichtet ist, d. h. beim Routing von Multicast-Paketen ist allein entscheidend, ob sich in einem angeschlossenen Subnetz ein Empfänger befindet. Im lokalen Netzwerk sind alle Hosts angehalten, alle Multicast-Pakete zu akzeptieren. Das basiert bei Ethernet oder FDD auf einem sogenannten MAC-Mapping, bei dem die jeweilige Gruppen-Adresse in die Ziel-MAC-Adresse kodiert wird. Für das Routing zwischen mehreren Netzen müssen sich bei den jeweiligen Routern vorerst alle potentiellen Empfänger im Subnetz bekannt machen. Dies geschieht durch sog. Membership-Management-Protokolle wie IGMP bei IPv4 und MLP bei IPv6.

Membership-Management-Protokoll

IGMP (Internet Group Management Protocol) ist in IPv4 ein Protokoll, mit dem Hosts dem Router Multicast-Mitgliedsinformationen mitteilen können. Hierbei werden für die Adressierung IP-Adressen des Klasse-D-Adressraums verwendet. Eine IP-Adresse dieser Klasse repräsentiert eine Gruppe. Ein Sender (z. B. Internetradio) sendet an diese Gruppe. Die Adressen (IP) der verschiedenen Sender innerhalb einer Gruppe werden als Quell(-Adressen) bezeichnet. Es können somit mehrere Sender (mit unterschiedlichen IP-Adressen) an dieselbe Multicast-Gruppe senden. So kommt eine 1-zu-n-Beziehung zwischen Gruppen- und Quelladressen zustande. Diese Informationen werden an den Router über Reports weitergegeben. Ein Router kann bei eingehenden Multicast-Datenverkehr anhand dieser Informationen entscheiden, ob ein Host in seinem Subnetz diesen empfangen will oder nicht. Ihr Gerät unterstützt die aktuelle Version IGMP V3, welche abwärtskompatibel ist, d. h. es können sowohl V3- als auch V1- und V2-Hosts verwaltet werden. Ihr Gerät unterstützt folgende Multicast-Mechanismen: - Forwarding (Weiterleiten): Dabei handelt es sich um statisches Forwarding, d.h. eingehender Datenverkehr für eine Gruppe wird auf jeden Fall weitergeleitet. Dies bietet sich an, wenn Multicast-Datenverkehr permanent weitergeleitet werden soll. - IGMP: Mittels IGMP werden Informationen über die potentiellen Empfänger in einem Subnetz gesammelt. Bei einem Hop kann dadurch eingehender Multicast-Datenverkehr ausgesondert werden. ![](images/9882082ac9dbb247b125d19009eca2444b0b32defebe1eb9f4314ad27a6a4fc6.jpg)

Tipp

Bei Multicast liegt das Hauptaugenmerk auf dem Ausschluss von Datenverkehr ungewünschter Multicast-Gruppen. Beachten Sie daher, dass bei einer etwaigen Kombination von Forwarding mit IGMP die Pakete an die im Forwarding angegebenen Gruppen auf jeden Fall weitergeleitet werden können.

12.1 Allgemein

12.1.1 Allgemein

Im Menü Multicast->Allgemein->Allgemein können Sie die Multicast-Funktionalität aus- bzw. einschalten. Allgemein ![](images/6dbd560e396d088a5d7f05ae1fdd2f9cf81c9f5b356c45f81544a9ab33f85aec.jpg) Abb. 109: Multicast->Allgemein->Allgemein Das Menü Multicast->Allgemein->Allgemein besteht aus den folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
Multicast-RoutingWählen Sie aus, ob Multicast-Routing verwendet werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

12.2 IGMP

Mit IGMP (Internet Group Management Protocol, siehe RFC 3376) werden die Informationen über die Gruppen (zugehörigkeit) in einem Subnetz signalisiert. Somit gelangen nur diejenigen Pakete in das Subnetz, die explizit von einem Host gewünscht sind. Spezielle Mechanismen sorgen für die Vereinigung der Wünsche der einzelnen Clients. Derzeit gibt es drei Versionen von IGMP (V1 - V3), wobei aktuelle Systeme meist V3, seltener V2, benutzen. Bei IGMP spielen zwei Paketarten die zentrale Rolle: Queries und Reports. Queries werden ausschließlich von einem Router versendet. Sollten mehrere IGMP-Router in einem Netzwerk existieren, so wird der Router mit der niedrigeren IP-Adresse der sogenannte Querier. Hierbei unterscheidet man das General Query (versendet an 224.0.0.1), die Group-Specific Query (versendet an jeweilige Gruppenadresse) und die Group-and-Source-Specific Query (versendet an jeweilige Gruppenadresse). Reports werden ausschließlich von Hosts versendet, um Queries zu beantworten.

12.2.1 IGMP

In diesem Menü konfigurieren Sie die Schnittstellen, auf denen IGMP aktiv sein soll.

12.2.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um IGMP auf weiteren Schnittstellen zu konfigurieren. ![](images/26e62a7aab9d0a55c0ec151b176ad055e938d46f77b618a8d92a20174f436764.jpg) ![](images/456fe9c422e619e4760fca7b5d23b8426c910c651b175d63b1332e50aedb9112.jpg) Abb. 110: Multicast->IGMP->IGMP->Neu Das Menü Multicast->IGMP->IGMP->Neu besteht aus den folgenden Feldern: Felder im Menü IGMP-Einstellungen
Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, auf der IGMP aktiviert werden soll, d.h. Queries werden versendet und Antworten akzeptiert.
Abfrage IntervallGeben Sie das Intervall in Sekunden ein, in dem IGMP Queries versendet werden sollen.Möglich Werte sind 0 bis 600.Der Standardwert ist 125.
Maximale AntwortzeitGeben Sie für das Senden von Queries an, in welchem Zeitintervall in Sekunden Hosts auf jeden Fall antworten müssen. Die Hosts wählen aus diesem Intervall zufällig eine Verzögerung, bis die Antwort gesendet wird. Damit können Sie bei Netzen mit vielen Hosts eine Streuung und somit eine Entlastung erreichen.Möglich Werte sind 0,0 bis 25,0.Der Standardwert ist 10,0.
RobustheitWählen Sie den Multiplikator zur Steuerung interner Timer-Werte aus. Mit einem höheren Wert kann z. B. in einem verlustreichen Netzwerk ein Paketverlust kompensiert werden. Durch einen zu hohen Wert kann sich aber auch die Zeit zwischen dem Abmelden und dem Stopp des eingehenden Datenverkehrs erhöhen (Leave Latency).Möglich Werte sind 2 bis 8.Der Standardwert ist 2.
Antwortintervall (Letztes Mitglied)Bestimmen Sie, wie lang der Router nach einer Query an eine Gruppe auf Antwort wartet.Wenn Sie den Wert verkleinern, wird schneller erkannt, ob das letzte Mitglied eine Gruppe verlassen hat und somit keine Pakte mehr für diese Gruppe an diese Schnittstelle weitergeleitet werden müssen.Möglich Werte sind 0,0 bis 25,0.Der Standardwert ist 1,0.
Maximale Anzahl der IGMP-Sta-tusmeldungenLimitieren Sie die Anzahl der Reports/Queries pro Sekunde für die gewählte Schnittstelle.
ModusWählen Sie aus, ob die hier definierte Schnittstelle nur im Host-Modus oder auch im Routing Modus arbeitet.Mögliche Werte:Routing (Standardwert): Die Schnittstelle wird im Routing-Modus betrieben.Host: Die Schnittstelle wird nur im Host-Modus betrieben.

IGMP Proxy

Mit IGMP Proxy können mehrere lokal angeschlossene Schnittstellen als ein Subnetz zu einem benachbarten Router simuliert werden. Auf der IGMP-Proxy-Schnittstelle eingehende Queries werden in die lokalen Subnetze weitergeleitet. Lokale Reports werden auf der IPGM-Proxy-Schnittstelle weitergeleitet. ![](images/296b18f8674ba9b7f36d253f3981810694daa7670f67c7dd0fec89fa2db582b5.jpg)
flowchart
graph LR
    A["Multicast-Sender"] --> B["bintec Gateway z. B. RXL12500"]
    B --> C["IGMP Proxy Schnittstelle"]
    C --> D["bintec Gateway z. B. RXL12500"]
    D --> E["Multicast-Empfänger"]
    D --> F["Multicast-Empfänger"]
Abb. 111: IGMP Proxy Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
IGMP ProxyWählen Sie aus, ob Ihr Gerät die IGMP-Meldungen der Hosts im Subnetz über seine definierteProxy-Schnittstelleweiterleiten soll.
Proxy-SchnittstelleNur für IGMP Proxy= aktiviertWählen Sie die Schnittstelle Ihres Geräts aus, über die Queries angenommen und gesammelt werden sollen.

12.2.2 Optionen

In diesem Menü haben Sie die Möglichkeit, IGMP auf Ihrem System zu aktivieren bzw. zu deaktivieren. Außerdem können Sie bestimmen, ob IGMP im Kompatibilitätsmodus verwendet werden soll oder nur IGMP V3-Hosts akzeptiert werden sollen. IGMP Optionen ![](images/01115d1438d39cd23ca5137a5847f08b74d6634e0bda1c7157358c8993b56822.jpg) Abb. 112: Multicast->IGMP->Optionen Das Menü Multicast->IGMP->Optionen besteht aus den folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
IGMP-StatusWählen Sie den IGMP-Status aus.Mögliche Werte:Auto (Standardwert): Multicast wird für Hosts automatischeingeschaltet, wenn diese Anwendungen öffnen, die Multicast verwenden.Aktiv: Multicast ist immer aktiv.Inaktiv: Multicast ist immer inaktiv.
ModusNur für IGMP-Status = Aktiv oder AutoWählen Sie den Multicast-Modus aus.Mögliche Werte:Kompatibilitätsmodus (Standardwert): Der Router verwendet IGMP Version 3. Bemerkt er eine niedrigere Version im Netz, verwendet er die niedrigste Version, die er erkennenkonnte.Nur Version 3: Nur IGMP Version 3 wird verwendet.
Maximale GruppenGeben Sie ein, wie viele Gruppen sowohl intern als auch in Reports maximal möglich sein sollen.Der Standardwert ist 64.
Maximale QuellenGeben Sie die maximale Anzahl der Quellen ein, die in den Reports der Version 3 spezifiziert sind, als auch die maximale Anzahl der intern verwalteten Quellen pro Gruppe.Der Standardwert ist 64.
Maximale Anzahl der IGMP-StatusmeldungenGeben Sie die maximale Anzahl der insgesamt möglichen eingehenden Queries bzw. Meldungen pro Sekunde ein.Der Standardwert ist 0, d. h. die Anzahl der IGMP-Statusmeldungen ist nicht begrenzt.

12.3 Weiterleiten

12.3.1 Weiterleiten

In diesem Menü legen Sie fest, welche Multicast-Gruppen zwischen den Schnittstellen Ihres Geräts immer weitergeleitet werden.

12.3.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um Weiterleitungsregeln für neue Multicast-Gruppen zu erstellen.

Weiterleiten

![](images/e33e280ba5048f296c38b0ba23d3dadd225844149917e0234f4438f85a9c6540.jpg) Abb. 113: Multicast->Weiterleiten->Weiterleiten->Neu Das Menü Multicast->Weiterleiten->Weiterleiten->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Alle Multicast-GruppenWählen Sie aus, ob alle Multicast-Gruppen, d. h. der komplette Multicast-Adressraum 224.0.0.0/4, von der definierten Quellschnittstelle an die definierte Zielschnittstelle weitergeleitet werden soll. Setzen Sie dazu den Haken für Aktiviert.Möchten Sie nur eine definierte Multicast-Gruppe an eine bestimmte Schnittstelle weiterleiten, deaktivieren Sie die Option.Standardmäßig ist die Option nicht aktiv.
Multicast-Gruppen-AdresseNur für Alle Multicast-Gruppen = nicht aktivGeben Sie hier die Adresse der Multicast-Gruppe ein, die Sie von einer definierten Quellschnittstelle an eine definierte Zielschnittstelle weiterleiten möchten.
QuellschnittstelleWählen Sie die Schnittstelle Ihres Geräts aus, an dem die gewünschte Multicast-Gruppe eingeht.
ZielschnittstelleWählen Sie die Schnittstelle Ihres Geräts aus, zu der die gewünschte Multicast-Gruppe weitergeleitet werden soll.

12.4 PIM

Protocol Independent Multicast (PIM) ist ein Multicast-Routingverfahren, das dynamisches Routing von Multicast-Paketen ermöglicht. Bei PIM wird die Informationsverteilung über einen zentralen Punkt geregelt, der als Rendezvous Point bezeichnet wird. Dorthin werden die Datenpakete initial geleitet und auf Anfrage anderer Router den Empfängern zur Verfügung gestellt. Bei Multicast-Routing-Protokollen unterscheidet man grundsätzlich zwischen Sparse Mode und Dense Mode. Beim Dense Mode werden alle Pakete weitergeleitet und nur die Pakete an Gruppen verworfen, die explizit abbestellt wurden. Beim Sparse Mode werden nur Pakete an Gruppen weitergeleitet, die von diesen bestellt wurden. Ihr Gerät verwendet PIM im Sparse Mode.

12.4.1 PIM-Schnittstellen

Im Menü Multicast->PIM->PIM-Schnittstellen wird eine Liste aller PIM-Schnittstellen angezeigt. PIM-Schnittstellen PIM-Rendezvous-Punkte PIM-Optionen ![](images/0779c01b88ebb21f5ae51495da980e730ae8c9fd51c79febe09eb8d9c0dd9049.jpg) Abb. 114: Multicast->PIM->PIM-Schnittstellen

12.4.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um PIM-Schnittstellen zu konfigurieren. PIM-Schnittstellen PIM-Rendezvous-Punkte PIM-Optionen ![](images/ef07183890df5b31c1ace8b6498541cfbe299c28b2adb8685fff25073d7bfd93.jpg) Abb. 115: Multicast->PIM->PIM-Schnittstellen->Neu Das Menü Multicast->PIM->PIM-Schnittstellen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü PIM-Schnittstelleneinstellungen
Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle, die für PIM benutzt werden soll, d.h. über die Multicast Routing betrieben werden soll.
PIM-ModusZeigt den Modus an, der für PIM benutzt wird. Ihr Gerät verwendet den PIM Sparse Mode. Der Eintrag kann nicht verändert werden.
Stub Interface ModeBestimmen Sie, ob die Schnittstelle für PIM-Datenpakete genutzt werden soll. Mit diesem Parameter können Sie z. B. eine Schnittstelle für IGMP benutzen, aber vor (gefälschten) PIM-Nachrichten schützen.Ist diese Funktion deaktiviert (Standardwert), werden die PIM-Datenpakete für diese Schnittstelle blockiert.Wenn die Funktion aktiv ist, ist die Schnittstelle für die PIM-Datenpakete freigegeben.
Designated-Router-PrioritätBestimmen Sie den Wert der Designated Router Priority, der indie Option Designated-Router-Priorität eingefügt wird.Je höher dieser Wert ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der entsprechende Router als Designated Router verwendet wird.Der Standardwert ist 1.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Hello-IntervallBestimmen Sie, in welchen Zeitabständen (in Sekunden) PIM Hello Messages über diese Schnittstelle gesendet werden.Der Wert 0 bedeutet, dass auf dieser Schnittstelle keine PIM Hello Mesages gesendet werden.Wertebereich: 0 bis 18000 Sekunden.Der Standardwert ist 30.
Triggered-Hello-IntervallBestimmen Sie, wie lange maximal gewartet werden darf, bis eine PIM Hello Message nach einem Sytemstart oder nach einem Neustart eines Nachbarn gesendet wird.Der Wert 0 bedeutet, dass PIM Hello Mesages immer sofort gesendet werden.Wertebereich: 0 bis 60 Sekunden.Der Standardwert ist 5.
Hello Hold TimeBestimmen Sie den Wert des Holdtime Feldes in einer PIM Hello Message.Daraus ergibt sich, wie lange ein PIM-Router als verfügbar gilt. Sobald die Hello Hold Time abgelaufen ist und und keine weitere Hello Message empfangen wurde, wird dieser PIM-Router als nicht erreichbar betrachtet.Wertebereich: 0 bis 65535 Sekunden.Der Standardwert ist 105.
Join/Prune-IntervallBestimmen Sie die Häufigkeit, mit der PIM Join/Prune Messa-ges auf der Schnittstelle gesendet werden sollen.Der Wert 0 bedeutet, dass auf dieser Schnittstelle keine periodi-schen PIM Join/Prune Mesages gesendet werden.Wertebereich: 0 bis 18000 Sekunden.Der Standardwert ist 60.
Join/Prune Hold TimeBestimmen Sie den Wert, der in das Holdtime Feld einer PIM Join/Prune Message eingefügt wird.Dies ist die Zeitspanne, die ein Empfänger den Join/Prune State halten muss.Wertebereich: 0 bis 65535 Sekunden.Der Standardwert ist 210.
Propagation DelayBestimmen Sie den Wert, der in das Propagation Delay Feld eingefügt wird. Dieses Feld ist ein Bestandteil der LAN Prune Delay Option in den PIM Hello Messages, die auf dieser Schnittstelle gesendet werden.Propagation Delay und Override Interval stellen die sogenann-ten LAN-Prune-Delay-Einstellungen dar. Sie bewirken eine verzögerte Verarbeitung von Prune-Messages bei Upstream Rou-tern.Wenn Propagation Delay zu klein ist, kann es zum Abbruch der Übertragung von Multicast-Paketen kommen, bevor ein Downstream Router eine Prune Override Message geschickt hat.Wertebereich: 0 bis 32 Sekunden.Der Standardwert ist 1.
Override IntervalBestimmen Sie den Wert, den das Gateway in das Feld Overri-de Interval der LAN Prune Delay Option einfügt.Override Interval bestimmt, wie lange ein Downstream Router höchstens warten darf, bis er eine Prune Override Message schickt.Wertebereich: 0 bis 65 Sekunden.Der Standardwert ist 3.

12.4.2 PIM-Rendezvous-Punkte

Im Menü Multicast->PIM->PIM-Rendezvous-Punkte können Sie festlegen, welcher Rendezvous Point für welche Gruppen zuständig sein soll. Es wird eine Liste aller PIM Rendezvous Points angezeigt. PIM-Schnittstellen PIM-Rendezvous-Punkte PIM-Optionen ![](images/756dd065989bc25efadb447f96b985298730f8414a8c9806d00adb8ba83d72fa.jpg) Abb. 116: Multicast->PIM->PIM-Rendezvous-Punkte

12.4.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um PIM Rendezvous Points zu konfigurieren. PIM-Schnittstellen PIM-Rendezvous-Punkte PIM-Optionen ![](images/294850ef3da6be53b2d7ecd5a4de1669bc3518a843fec647e69b3883b4d93745.jpg) Abb. 117: Multicast->PIM->PIM-Rendezvous-Punkte->Neu Das Menü Multicast->PIM->PIM-Rendezvous-Punkte->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Einstellungen für PIM-Rendezvous-Punkt
Feld Beschreibung
Multicast-GruppenbereichWählen Sie die Multicast-Gruppen für den PIM Rendezvous Point aus. Sie könnenAlle Gruppen (Standardwert) angeben oder mit Auswahl vonBestimmter Bereich ein Multicast-Netzwerksegment spezifizieren.
Multicast-Gruppen-AdresseNur bei Multicast-Gruppenbereich = Bestimmter BereichGeben Sie hier die IP-Adresse des Multicast-Netzwerksegments ein.
Präfixlänge der Multicast-GruppeNur bei Multicast-Gruppenbereich = Bestimmter BereichGeben Sie hier die Netzmaskenlänge des Multicast-Netzwerksegments ein.224.0.0.0/4 bezeichnet das komplette Multicast Class D Segment.Wertebereich: 4 (Standardwert) bis 32.
Rendezvous Point IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse oder den Hostnamen des Rendezvous Points ein.
VorrangGeben Sie den Wert für pimGroupMappingPrecedence ein, der für statische RP Konfigurationen verwendet werden soll. Dieses erlaubt die genaue Kontrolle darüber, welche Konfiguration durch diese statische Konfiguration ersetzt werden soll.Wenn die Funktion aktiviert ist, wird pimStaticRPOverrideDynamic ignoriert. Die absoluten Werte dieses Objekts haben nur Bedeutung auf dem lokalen Router und müssen nicht mit anderen Routern abgestimmt werden.Die Funktion ist mit dem Standardwert 0 deaktiviert. Wenn die Funktion durch Setzen eines Wertes nicht 0 aktiviert wird, kann das verschiedene Auswirkungen auf andere Router haben. Verwenden Sie daher diese Funktion nicht, wenn eine genaue Kontrolle des Verhaltens des statischen RP nicht benötigt wird.

12.4.3 PIM-Optionen

PIM-Schnittstellen PIM-Rendezvous-Punkte PIM-Optionen ![](images/d681473e96db4d1db360d1787f82354616a8e8d7a1831c7bf4d37dde2a26fa6d.jpg) Abb. 118: Multicast->PIM->PIM-Optionen Das Menü Multicast->PIM->PIM-Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
PIM-StatusWählen Sie aus ob PIM aktiviert werden soll. Mit Auswahl von Aktivieren wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Keepalive-PeriodeGeben Sie die Zeitspanne in Sekunden ein, in der eine Keepali-ve Nachricht gesendet werden muss.Mögliche Werte: 0 bis 65535.Der Standardwert ist 210.
Register Suppression TimerGeben Sie die Zeit in Sekunden an, nach der ein PIM Designa-ted Router (DR) keine register-encapsulated Daten mehr zum Rendezouz Point (RP) schicken soll, nachdem die Register-Stop-Nachricht empfangen wurde. Dieses Objekt wird verwen-det, um sowohl am DR als auch am RP Timer zu nutzen. Dieser Zeitraum wird in der PIM-SM Spezifikation Regis-ter_Suppression_Time genannt.Mögliche Werte: 0 bis 65535.Der Standardwert ist 60.

Kapitel 13 WAN

Dieses Menü stellt Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, Zugänge bzw. Verbindungen aus Ihrem LAN zum WAN zu konfigurieren. Außerdem können Sie hier die Sprachübertragung bei Telefongesprächen über das Internet optimieren.

13.1 Internet + Einwählen

In diesem Menü können Sie Internetzugänge oder Einwahl-Verbindungen einrichten. Um mit Ihrem Gerät Verbindungen zu Netzwerken oder Hosts außerhalb Ihres LANs herstellen zu können, müssen Sie die gewünschten Verbindungspartner auf Ihrem Gerät einrichten. Dies gilt sowohl für ausgehende Verbindungen (z. B. Ihr Gerät wählt sich bei einem entfernten Partner ein), als auch für eingehende Verbindungen (z. B. ein entfernter Partner wählt sich bei Ihrem Gerät ein). Wenn Sie einen Internetzugang herstellen wollen, müssen Sie eine Verbindung zu Ihrem Internet-Service-Provider (ISP) einrichten. Für Breitband-Internetzugänge stellt Ihr Gerät die Protokolle PPP-over-Ethernet (PPPoE) und PPP-over-PPTP zur Verfügung. ![](images/9c0db517c22ad769c0b5da70ea22ef0577a93f7f104839eaef226193733565d9.jpg)

Hinweis

Beachten Sie die Vorgaben Ihres Providers! Alle eingetragenen Verbindungen werden in der entsprechenden Liste angezeigt, welche die Beschreibung, den Benutzernamen, die Authentifizierung und den aktuellen Status enthält. Das Feld Status kann folgende Werte annehmen: Mögliche Werte für Status
Feld Beschreibung
verbunden
nicht verbunden (Wählverbindung); Verbindungsaufbau möglich
nicht verbunden (z. B. ist aufgrund eines Fehlers beim Aufbau einer ausgehenden Verbindung ein erneuter Versuch erst nach einer definierten Anzahl von Sekunden möglich)
administrativ auf inaktiv gesetzt (deaktiviert); Verbindungsaufbau nicht möglich

Authentifizierung

Wenn ein Ruf eingeht, wird je nach Konfiguration eine PPP-Authentisierung mit dem Verbindungspartner durchführen, bevor der Ruf angenommen wird. Dazu benötigt Ihr Gerät Vergleichsdaten, die Sie hier eintragen. Zunächst legen Sie fest, welche Authentisierungsverhandlung ausgeführt werden soll, anschließend tragen Sie ein gemeinsames Passwort und zwei Kennungen ein. Diese Daten erhalten Sie z. B. von Ihrem Internet Service Provider oder dem Systemadministrator der Firmenzentrale. Stimmen die von Ihnen auf Ihrem Gerät eingetragenen Daten mit den Daten des Anrufers überein, wird der Ruf angenommen. Stimmen die Daten nicht überein, wird der Ruf abgewiesen.

Default Route

Bei einer Default Route werden automatisch alle Daten auf eine Verbindung geleitet, wenn keine andere passende Route verfügbar ist. Wenn Sie einen Zugang zum Internet einrichten, dann tragen Sie die Route zu Ihrem Internet-Service-Provider (ISP) als Default Route ein. Wenn Sie z. B. eine Firmennetzanbindung machen, dann tragen Sie die Route zur Zentrale bzw. zur Filiale nur dann als Default Route ein, wenn Sie keinen Internetzugang über Ihr Gerät einrichten. Wenn Sie z. B. sowohl einen Zugang zum Internet, als auch eine Firmennetzanbindung einrichten, dann tragen Sie zum ISP eine Default Route und zur Firmenzentrale eine Netzwerk-Route ein. Sie können auf Ihrem Gerät mehrere Default-Routen eintragen, nur eine einzige aber kann jeweils wirksam sein. Achten Sie daher auf unterschiedliche Werte für Metrik, wenn Sie mehrere Default Routen eintragen.

NAT aktivieren

Mit Network Address Translation (NAT) verbergen Sie Ihr gesamtes Netzwerk nach außen hinter nur einer IP-Adresse. Für die Verbindung zum Internet Service Provider (ISP) sollten Sie dies auf jeden Fall tun. Bei aktiviertem NAT sind zunächst nur ausgehende Sessions zugelassen. Um bestimmte Verbindungen von außen zu Hosts innerhalb des LANs zu erlauben, müssen diese explizit definiert und zugelassen werden.

Timeout bei Inaktivität festlegen

Der Timeout bei Inaktivität wird festgelegt, um die Verbindung bei Nichtbenutzen, d. h. wenn keine Nutzdaten mehr gesendet werden, automatisch zu trennen und somit ggf. Gebühren zu sparen.

Blockieren nach Verbindungsfehler

Mit dieser Funktion richten Sie eine Wartezeit für ausgehende Verbindungsversuche ein, nachdem ein Verbindungsversuch durch Ihr Gerät fehlgeschlagen ist.

13.1.1 PPPoE

Im Menü WAN->Internet + Einwählen->PPPoE wird eine Liste aller PPPoE-Schnittstellen angezeigt. PPP over Ethernet (PPPoE) ist die Verwendung des Netzwerkprotokolls Point-to-Point Protocol (PPP) über eine Ethernet-Verbindung. PPPoE wird heute bei ADSL-Anschlüssen in Deutschland verwendet. In Österreich wurde ursprünglich für ADSL-Zugänge das Point To Point Tunneling Protocol (PPTP) verwendet. Mittlerweile wird allerdings PPPoE auch dort von einigen Providern angeboten.

13.1.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere PPPoE Schnittstellen einzurichten. PPPoE PPTP PPPoA ISDN AUX IP Pools ![](images/886d9b907837e7aa346e85b1569638a0a3813aa1b3909d4ab3657bac5538945d.jpg) ![](images/5bcaa67a7c74c66389ad453fdaf90486591ec6eb88e75e9f79851fa14e10f878.jpg) Abb. 119: WAN->Internet + Einwählen->PPPoE->Neu Das Menü WAN->Internet + Einwählen->PPPoE->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie einen beliebigen Namen ein, um den PPPoE-Partner eindeutig zu benennen. In diesem Feld darf das erste Zeichen keine Zahl sein. Sonderzeichen und Umlaute dürfen ebenfalls nicht verwendet werden.
PPPoE-ModusWählen Sie aus, ob Sie eine Standard-Internetverbindung über PPPoE (Standard) nutzen oder ob Ihr Internetzugang über mehrere Schnittstellen aufgebaut werden soll (Mehrfachverbindung). Wählen Sie Mehrfachverbindung, so können Sie mehrere DSL-Verbindungen eines Providers über PPP als stati-sche Bündel koppeln, um mehr Bandbreite zu erhalten. Jede dieser DSL-Verbindungen sollte dafür eine separate Ethernet-Verbindung nutzen. Aktuell ist bei vielen Providern die Funktion PPPoE Multilink erst in Vorbereitung.Wir empfehlen Ihnen, für PPPoE Multilink den Ethernet Switch Ihres Geräts im Split-Port-Modus zu betreiben und für jede PP-PoE-Verbindung eine eigene Ethernet-Schnittstelle zu benutzen, z. B. en1-1, en1-2.Wenn Sie für PPPoE Multilink zusätzlich ein externes Modem benutzen wollen, müssen Sie den Ethernet-Switch Ihres Geräts im Split-Port-Modus betreiben.
PPPoE-Ether-net-SchnittstelleNur für PPPoE-Modus = StandardWählen Sie die Ethernet-Schnittstelle aus, die für eine Standard-PPPoE-Verbindung vorgegeben wird.Bei Verwendung eines externen DSL-Modems, wählen Sie hier den Ethernet-Port aus, an dem das Modem angeschlossen ist.Bei Verwendung des internen DSL-Modems, wählen Sie hier die in WAN->ATM->Profile->Neu für diese Verbindung konfigurierte EthoA-Schnittstelle aus.
PPPoE-Schnittstelle für MehrfachlinkNur für PPPoE-Modus= MehrfachverbindungWählen Sie alle Schnittstellen aus, die Sie für Ihre Internetverbindung nutzen wollen. Klicken Sie die Hinzufügen-Schaltfläche, um weitere Einträge anzulegen.
BenutzernameGeben Sie den Benutzernamen ein.
PasswortGeben Sie das Passwort ein.
VLANEinige Internet Service Provider erfordern eine VLAN-ID. Aktivieren Sie diese Funktion, um unter VLAN-ID einen Wert eingeben zu können.
VLAN-IDNur wenn VLAN aktiviert ist.Geben Sie die VLAN-ID ein, die Sie von Ihrem Provider erhalten haben.
Immer aktivWählen Sie aus, ob die Schnittstelle immer aktiv sein soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Aktivieren Sie diese Option nur, wenn Sie einen Internetzugang mit Flatrate-Tarif haben.
Timeout bei InaktivitätNur wenn Immer aktiv deaktiviert ist.Geben Sie das Inaktivitätsintervall in Sekunden für Statischen Short Hold ein. Mit Statischem Short Hold legen Sie fest, wie- viele Sekunden zwischen Senden des letzten Nutz-Datenpakets und Abbau der Verbindung vergehen sollen.Mögliche Werte von 0 bis 3600 (Sekunden). 0 deaktiviert den Shorthand.Der Standardwert ist 300.Bsp. 10 für FTP-Übertragungen, 20 für LAN- zu-LAN-Übertragungen, 90 für Internetverbindungen.
Felder im Menü IP-Modus und Routen
Feld Beschreibung
IP-AdressmodusWählen Sie aus, ob Ihrem Gerät eine statische IP-Adresse zu-gewiesen werden soll oder ob es diese dynamisch erhalten soll.Mögliche Werte:IP-Adresse abrufen (Standardwert): Ihr Gerät erhält dynamisch eine IP-Adresse.Statisch: Sie geben eine statische IP-Adresse ein.
StandardrouteWählen Sie aus, ob die Route zu diesem Verbindungspartner als Standard-Route festgelegt werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
NAT-Eintrag erstellenWählen Sie aus, ob Network Address Translation (NAT) aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Lokale IP-AdresseNur bei IP-Adressmodus = StatischGeben Sie die statische IP-Adresse des Verbindungspartners ein.
RouteneinträgeNur bei IP-Adressmodus = StatischDefinieren Sie weitere Routing-Einträge für diesen Verbindungspartner.Fügen Sie mit Hinzufügen neue Einträge hinzu.Entfernte IP-Adresse: IP-Adresse des Ziel-Hosts oder - Netzwerkes.Netzmaske: Netzmaske zu Entfernte IP-Adresse. Wenn kein Eintrag erfolgt, benutzt Ihr Gerät eine Standardnetzmaske.Metrik: Je niedriger der Wert, desto höhere Priorität besitzt die Route (Wertebereich 0... 15). Der Standardwert ist 1.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Blockieren nach Verbindungsfehler fürGeben Sie ein, für wie viele Sekunden nach fehlgeschlagenem Verbindungsaufbau kein erneuter Versuch durch Ihr Gerät unternommen werden soll. Der Standardwert ist 60.
Maximale Anzahl der erneuten EinwählversucheGeben Sie die Anzahl der erfolglosen Versuche für einen Verbindungsaufbau ein, nach denen die Schnittstelle blockiert wird.Mögliche Werte sind 0 bis 100.Der Standardwert ist 5.
AuthentifizierungWählen Sie das Authentifizierungsprotokoll für diesen Verbindungspartner aus. Wählen Sie die Authentifizierung, die von Ihrem Provider spezifiziert ist.Mögliche Werte:PAP(Standardwert): Nur PAP (PPP Password Authentication Protocol) ausführen, Passwort wird unverschlüsselt übertragen.CHAP: Nur CHAP (PPP Challenge Handshake Authentication Protocol nach RFC 1994) ausführen, Passwort wird verschlüsselt übertragen.PAP/CHAP: Vorrangig CHAP, sonst PAP ausführen.MS-CHAPv1: Nur MS-CHAP Version 1 (PPP-Microsoft Challenge Handshake Authentication Protocol) ausführen.PAP/CHAP/MS-CHAP: Vorrangig CHAP ausführen, bei Ablehnung anschließend das vom Verbindungspartner geforderte Authentifizierungsprotokoll ausführen. (MSCHAP Version 1 oder 2 möglich.)MS-CHAPv2: Nur MS-CHAP Version 2 ausführen.Keiner: Einige Provider verwenden keine Authentifizierung. Wählen Sie in dem Fall diese Option.
DNS-AushandlungWählen Sie aus, ob Ihr Gerät IP-Adressen fürPrimärer DNS-ServerundSekundärer DNS-Servervom Verbindungspartner erhält oder diese zum Verbindungspartner schickt.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
TCP-ACK-Pakete prio-risierenWählen Sie aus, ob der TCP-Download bei intensivem TCP-Upload optimiert werden soll. Diese Funktion kann speziell für asymmetrische Bandbreiten (ADSL) angewendet werden.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
LCP-ErreichbarkeitsprüfungWählen Sie aus, ob die Erreichbarkeit der Gegenstelle durch Senden von LCP Echo Requests bzw. Replies überprüft werden soll. So ist es möglich, im Falle einer Leitungsstörung schneller auf eine Backup-Verbindung umzuschalten.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
MTUGeben Sie die maximale Paketgröße (Maximum Transfer Unit, MTU) in Bytes an, die für die Verbindung verwendet werden darf.Mit dem Standardwert Automatisch wird der Wert beim Verbindungsaufbau durch das Link Control Protocol vorgegeben.Wenn Sie Automatisch deaktivieren, können Sie einen Wert eingeben.Mögliche Werte sind 1 bis 8192.Der Standardwert ist 0.

13.1.2 PPTP

Im Menü WAN->Internet + Einwählen->PPTP wird eine Liste aller PPTP-Schnittstellen angezeigt. In diesem Menü konfigurieren Sie eine Internet-Verbindung, die zum Verbindungsaufbau das Point-to-Point Tunneling Protocol (PPTP) verwendet. Dies ist z. B. in Österreich notwendig.

13.1.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere PPTP-Schnittstellen einzurichten. PPPoE PPTP PPPoA ISDN IP Pools ![](images/c29bcd7469c0195b778b497063e4b7278dd24a84ce9485321f1ba01d37d329ae.jpg) Erweiterte Einstellungen ![](images/81f3db14c6ac969b87874977d0a883c7cd4d8415a4075fca88453b9251f2b098.jpg) OK Abbrechen Abb. 120: WAN->Internet + Einwählen->PPTP->Neu Das Menü WAN->Internet + Einwählen->PPTP->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie einen beliebigen Namen ein, um die Internetverbindung eindeutig zu benennen.In diesem Feld darf das erste Zeichen keine Zahl sein. Sonderzeichen und Umlaute dürfen ebenfalls nicht verwendet werden.
PPTP-Ether-net-SchnittstelleWählen Sie die IP-Schnittstelle aus, über die Pakete zur PPTP-Gegenstelle transportiert werden.Bei Verwendung eines externen DSL-Modems, wählen Sie hierden Ethernet-Port aus, an dem das Modem angeschlossen ist. Bei Verwendung des internen DSL-Modems, wählen Sie hier die inPhysikalische Schnittstellen->ATM->Profile->Neufür diese Verbindung konfigurierte EthoA-Schnittstelle z. B.ethoa50-0, aus.
BenutzernameGeben Sie den Benutzernamen ein.
PasswortGeben Sie das Passwort ein.
Immer aktivWählen Sie aus, ob die Schnittstelle immer aktiv sein soll.MitAktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Aktivieren Sie diese Option nur, wenn Sie einen Internetzugang mit Flatrate-Tarif haben.
Timeout bei InaktivitätNur wennImmer aktivdeaktiviert ist.Geben Sie das Inaktivitätsintervall in Sekunden ein. Damit legen Sie fest, wie viele Sekunden zwischen Senden des letzten Nutz-Datenpakets und Abbau der Verbindung vergehen sollen.Mögliche Werte sind 0 bis3600(Sekunden). 0 deaktiviert den Timeout.Der Standardwert ist 300.Bsp.10 für FTP-Übertragungen, 20 für LAN-zu-LAN-Übertragungen, 90 für Internetverbindungen.
Felder im Menü IP-Modus und Routen
Feld Beschreibung
IP-AdressmodusWählen Sie aus, ob Ihrem Gerät eine statische IP-Adresse zu-gewiesen werden soll oder ob es diese dynamisch erhalten soll.Mögliche Werte:IP-Adresse abrufen (Standardwert): Ihr Gerät erhält dynamisch eine temporär gültige IP-Adresse vom Provider.• Statisch: Sie geben eine statische IP-Adresse ein.
StandardrouteWählen Sie aus, ob die Route zu diesem Verbindungspartner als Standard-Route festgelegt werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
NAT-Eintrag erstellenWählen Sie aus, ob Network Address Translation (NAT) aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Lokale IP-AdresseNur für IP-Adressmodus = StatischWeisen Sie der PPTP-Schnittstelle eine IP-Adresse aus Ihrem LAN zu, die als interne Quelladresse Ihres Geräts verwendet werden soll.
RouteneinträgeNur bei IP-Adressmodus = StatischDefinieren Sie weitere Routing-Einträge für diesen PPTP-Partner.Fügen Sie mit Hinzufügen neue Einträge hinzu.• Entfernte IP-Adresse: IP-Adresse des Ziel-Hosts oder - Netzwerkes.• Netzmaske: Netzmaske zu Entfernte IP-Adresse. Wenn kein Eintrag erfolgt, benutzt Ihr Gerät eine Standardnetzmaske.• Metrik: Je niedriger der Wert, desto höhere Priorität besitzt die Route (Wertebereich 0... 15). Der Standardwert ist 1.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Blockieren nach Verbindungsfehler fürGeben Sie ein, für wie viele Sekunden nach fehlgeschlagenem Verbindungsaufbau kein erneuter Versuch durch Ihr Gerät un-ternommen werden soll. Der Standardwert ist 60.
Maximale Anzahl der erneuten EinwählversucheGeben Sie die Anzahl der erfolglosen Versuche für einen Verbindungsaufbau ein, nach denen die Schnittstelle blockiert wird.Mögliche Werte sind 0 bis 100.Der Standardwert ist 5.
AuthentifizierungWählen Sie das Authentifizierungsprotokoll für diese Internetverbindung aus. Wählen Sie die Authentifizierung, die von Ihrem Provider spezifiziert ist.Mögliche Werte:PAP(Standardwert): Nur PAP (PPP Password Authentication Protocol) ausführen, Passwort wird unverschlüsselt übertragen.CHAP: Nur CHAP (PPP Challenge Handshake Authentication Protocol nach RFC 1994) ausführen, Passwort wird verschlüsselt übertragen.PAP/CHAP: Vorrangig CHAP, sonst PAP ausführen.MS-CHAPv1: Nur MS-CHAP Version 1 (PPP-Microsoft Challenge Handshake Authentication Protocol) ausführen.PAP/CHAP/MS-CHAP: Vorrangig CHAP ausführen, bei Ablehnung anschließend das vom Verbindungspartner geforderte Authentifizierungsprotokoll ausführen. (MSCHAP Version 1 oder 2 möglich.)MS-CHAPv2: Nur MS-CHAP Version 2 ausführen.Keiner: Einige Provider verwenden keine Authentifizierung. Wählen Sie in dem Fall diese Option.
DNS-AushandlungWählen Sie aus, ob Ihr Gerät IP-Adressen für Primärer DNS-Server und Sekundärer DNS-Server vom Verbindungspartner erhält oder diese zum Verbindungspartner schickt.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
TCP-ACK-Pakete prio-risierenWählen Sie aus, ob der TCP-Download bei intensivem TCP-Upload optimiert werden soll. Diese Funktion kann speziell fürasymmetrische Bandbreiten (ADSL) angewendet werden.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
PPTP-AdressmodusZeigt den Adressmodus an. Der Wert kann nicht verändert werden.Mögliche Werte:• Statisch: Die Lokale PPTP-IP-Adresse wird dem ausgewählten Ethernet-Port zugewiesen.
Lokale PPTP-IP-AdresseWeisen Sie der PPTP-Schnittstelle eine IP-Adresse zu, die als Quelladresse verwendet wird.Der Standardwert ist 10.0.0.140.
Entfernte PPTP-IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse des PPTP-Partners ein.Der Standardwert ist 10.0.0.138.
LCP-ErreichbarkeitsprüfungWählen Sie aus, ob die Erreichbarkeit der Gegenstelle durch Senden von LCP Echo Requests bzw. Replies überprüft werden soll. So ist es möglich, im Falle einer Leitungsstörung schneller auf eine Backup-Verbindung umzuschalten.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

13.1.3 IP Pools

Im Menü IP Pools wird eine Liste aller IP Pools angezeigt. Ihr Gerät kann als dynamischer IP-Adress-Server für PPP-Verbindungen agieren. Dafür stellen Sie einen oder mehrere Pools von IP-Adressen zur Verfügung. Diese IP-Adressen können für die Dauer der Verbindung an einwählende Verbindungspartner vergeben werden. Eingetragene Host-Routen haben immer Vorrang vor IP-Adressen aus den Adress-Pools. Wenn also ein eingehender Ruf authentisiert wurde, überprüft Ihr Gerät zunächst, ob für den Anrufer in der Routing-Tabelle eine Host-Route eingetragen ist. Wenn dies nicht der Fall ist, kann Ihr Gerät eine IP-Adresse aus einem Adress-Pool zuweisen (falls verfügbar). Bei Adress-Pools mit mehr als einer IP-Adresse können Sie nicht festlegen, welcher Verbindungspartner welche Adresse bekommt. Die Adressen werden zunächst einfach der Reihe nach vergeben. Bei einer erneuten Einwahl innerhalb eines Intervalls von einer Stunde wird aber versucht, wieder die zuletzt an diesen Partner vergebene IP-Adresse zuzuweisen.

13.1.3.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere IP-Adresspools einzurichten. Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. PPPoE PPTP PPPoA ISDN IP Pools ![](images/2c49fb989da654d595cb1f87a7b09048ac04c8de5ba948b7c3ff10f902d8d950.jpg) Abb. 121: WAN->Internet + Einwählen->IP Pools->Neu Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
IP-PoolnameGeben Sie eine beliebige Beschreibung ein, um den IP-Pool eindeutig zu benennen.
IP-AdressbereichGeben Sie die erste (erstes Feld) und die letzte (zweites Feld) IP-Adresse des IP-Adress-Pools ein.
DNS-ServerPrimär: Geben Sie die IP-Adresse des DNS-Servers ein, der von Clients, die eine Adresse aus diesem Pool beziehen, bevorzugt verwendet werden soll.Sekundär: Geben Sie die IP-Adresse eines alternativen DNS-Servers ein.

13.2 Real Time Jitter Control

Bei Telefongesprächen über das Internet haben Spachdaten-Pakete normalerweise höchste Priorität. Trotzdem können bei geringer Bandbreite der Upload Verbindung während eines Telefongesprächs merkbare Verzögerungen bei der Sprachübertragung auftreten, wenn gleichzeitig andere Datenpakete geroutet werden. Die Funktion Real Time Jitter Control löst dieses Problem. Um die "Leitung" für die Sprachdaten-Pakete nicht zu lange zu blockieren, wird die Größe der übrigen Datenpakete während eines Telefongesprächs bei Bedarf reduziert.

13.2.1 Regulierte Schnittstellen

Im Menü WAN->Real Time Jitter Control->Regulierte Schnittstellen wird eine Liste der Schnittstellen angezeigt, für welche die Funktion Real Time Jitter Control konfiguriert ist.

13.2.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um für weitere Schnittstellen die Sprachübertragung zu optimieren. Regulierte Schnittstellen ![](images/5102974a0e2ba5019b5e3a344cc295f126637d0e98a95cd4f1c554bfac77cde2.jpg) Abb. 122: WAN->Real Time Jitter Control->Regulierte Schnittstellen->Neu Das Menü WAN->Real Time Jitter Control->Regulierte Schnittstellen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
SchnittstelleLegen Sie fest, für welche Schnittstellen die Sprachübertragung optimiert werden soll.
KontrollmodusWählen Sie den Modus für die Optimierung aus.Mögliche Werte:Nur kontrollierte RTP-Streams (Standardwert): Anhand der Daten, die über das Media Gateway geroutet werden, erkennt das System Sprachdaten-Verkehr und optimiert die Sprachübertragung.Alle RTP-Streams: Alle RTP-Streams werden optimiert.Inaktiv: Die Optimierung für die Übertragung der Sprachdaten wird nicht durchgeführt.Immer: Die Optimierung für die Übertragung der Sprachdaten wird immer durchgeführt.
Maximale Upload-GeschwindigkeitGeben Sie die maximal zur Verfügung stehende Bandbreite in Upload-Richtung in kbit/s für die gewählte Schnittstelle ein.

Kapitel 14 VPN

Als VPN (Virtual Private Network) wird eine Verbindung bezeichnet, die das Internet als "Transportmedium" nutzt, aber nicht öffentlich zugänglich ist. Nur berechtigte Benutzer haben Zugang zu einem solchen VPN, das anschaulich auch als VPN-Tunnel bezeichnet wird. Üblicherweise werden die über ein VPN transportierten Daten verschlüsselt. Über ein VPN kann z. B. ein Außendienstmitarbeiter oder ein Mitarbeiter im Home Office auf die Daten im Firmennetz zugreifen. Filialen können ebenfalls über VPN an die Zentrale angebunden werden. Zum Aufbau eines VPN-Tunnels stehen verschiedene Protokolle zur Verfügung, wie z. B. IPSec oder PPTP. Die Authentifizierung der Verbindungspartner erfolgt über ein Passwort, mithilfe von Preshared Keys oder über Zertifikate. Bei IPSec wird die Verschlüsselung der Daten z. B. mit Hilfe von AES oder 3DES erledigt, bei PPTP kann MPPE benutzt werden.

14.1 IPSec

IPSec ermöglicht den Aufbau von gesicherten Verbindungen zwischen zwei Standorten (VPN). Hierdurch lassen sich sensible Unternehmensdaten auch über ein unsicheres Medium wie z. B. das Internet übertragen. Die eingesetzten Geräte agieren hierbei als Endpunkte des VPN Tunnels. Bei IPSec handelt es sich um eine Reihe von Internet-Engineering-Task-Force-(IETF)-Standards, die Mechanismen zum Schutz und zur Authentifizierung von IP-Paketen spezifizieren. IPSec bietet Mechanismen, um die in den IP-Paketen übermittelten Daten zu verschlüsseln und zu entschlüsseln. Darüber hinaus kann die IPSec Implementierung nahtlos in eine Public-Key-Umgebung (PKI, siehe Zertifikate auf Seite 101) integriert werden. Die IPSec-Implementierung erreicht dieses Ziel zum einen durch die Benutzung des Authentication-Header-(AH)-Protokolls und des Encapsulated-Security-Payload-(ESP)-Protokolls. Zum anderen werden kryptografische Schlüsselverwaltungsmechanismen wie das Internet-Key-Exchange-(IKE)-Protokoll verwendet.

Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs

bintec elmeg Gateways unterstützen zwei verschiedene Methoden zum Aufbau von IP-Sec-Verbindungen: - eine Richtlinien-basierte Methode und - eine Routing-basierte Methode. Die Richtlinien-basierte Methode nutzt Filter für den Datenverkehr zur Aushandlung der IP-Sec-Phase-2-SAs. Damit ist eine sehr "feinkörnige" Filterung der IP-Pakete bis auf Protokoll- und Portebene möglich. Die Routing-basierte Methode bietet gegenüber der Richtlinien-basierte Methode verschiedene Vorteile, wie z. B. NAT/PAT innerhalb eines Tunnels, IPSec in Verbindung mit Routing-Protokollen und Realisierung von VPN-Backup-Szenarien. Bei der Routing-basierten Methode werden zur Aushandlung der IPSec-Phase-2-SAs die konfigurierten oder dynamisch gelernten Routen genutzt. Diese Methode vereinfacht zwar viele Konfigurationen, gleichzeitig kann es aber zu Problemen wegen konkurrierender Routen oder wegen der "gröberen" Filterung des Datenverkehrs kommen. Der Parameter Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs behebt dieses Problem. Sie können "feiner" filtern, d.h. Sie können z. B. die Quell-IP-Adresse oder den Quell-Port angeben. Ist ein Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs konfiguriert, so wird er zur Aushandlung der IPSec-Phase-2-SAs herangezogen, die Route bestimmt nur noch, welcher Datenverkehr geroutet werden soll. Passt ein IP-Paket nicht zum definierten Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs, so wird es verworfen. Erfüllt ein IP-Paket die Anforderungen in einem Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs, so startet die IPSec-Phase-2-Aushandlung und der Datenverkehr wird über den Tunnel übertragen. ![](images/33758507a3f2c020a0719f4e217dbc5def430a5698da276599199f1fff5b910f.jpg)

Hinweis

Der Parameter Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs ist ausschließlich für den Initiator der IPSec-Verbindung relevant, er gilt nur für ausgehenden Datenverkehr. ![](images/97fff6f61f6d61c48ad31ba3371ea3a8ec1faccdfb97ea61e65baa2952d80204.jpg)

Hinweis

Beachten Sie, dass die Konfiguration der Phase-2-Richtlinien auf beiden IPSec-Tunnel-Endpunkten identisch sein muss.

14.1.1 IPSec-Peers

Als Peer wird ein Endpunkt einer Kommunikation in einem Computernetzwerk bezeichnet. Jeder Peer bietet dabei seine Dienste an und nutzt die Dienste der anderen Peers. Im Menü VPN->IPSec->IPSec-Peers wird eine Liste aller konfigurierter IPSec-Peers nach Priorität sortiert angezeigt. ![](images/d9f259acc5e43b13d5419323fa6117d629244b865e42c5f7e3b45e8a5ac359b0.jpg) ![](images/eb93133a76eda6d3ea93cb1ffead72a3bafe4dfec70406f32914e466932a7200.jpg) Abb. 123: VPN->IPSec->IPSec-Peers

Peer Überwachung

Das Überwachungsmenü eines Peers wird durch Auswahl der 📄-Schaltfläche beim entsprechenden Peer in der Peerliste aufgerufen. Siehe Werte in der Liste IPSec-Tunnel auf Seite 464.

14.1.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere IPSec-Peers einzurichten. IPSec-Peers Phase-1-Profile Phase-2-Profile XAUTH-Profile IP Pools Optionen ![](images/b0d4728e91fd813a3beff889c7b56504950ead4535073fd2b4c5eba7aa5bfbbc.jpg) Erweiterte Einstellungen ![](images/b538e211eed4b8679b3ad5b3cf07b461c02e70f805aa378db143e9a79f896c33.jpg) OK Abbrechen Abb. 124: VPN->IPSec->IPSec-Peers->Neu Das Menü VPN->IPSec->IPSec-Peers->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Peer-Parameter
Feld Beschreibung
Administrativer StatusWählen Sie den Zustand aus, in den Sie den Peer nach dem Speichern der Peer-Konfiguration versetzen wollen.Mögliche Werte:Aktiv (Standardwert): Der Peer steht nach dem Speichern der Konfiguration sofort für den Aufbau eines Tunnels zur Verfügung.Inaktiv: Der Peer steht nach dem Speichern der Konfiguration zunächst nicht zur Verfügung.
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung des Peers ein, die diesen identifiziert.Die maximal mögliche Länge des Eintrags beträgt 255 Zeichen.
Peer-AdresseGeben Sie die offizielle IP-Adresse des Peers bzw. seinen auflösbaren Host-Namen ein.Die Eingabe kann in bestimmten Konfigurationen entfallen, wobei Ihr Gerät dann keine IPSec-Verbindung initiieren kann.
Peer-IDWählen Sie den ID-Typ aus und geben Sie die ID des Peers ein.Die Eingabe kann in bestimmten Konfigurationen entfallen.Die maximal mögliche Länge des Eintrags beträgt 255 Zeichen.Mögliche ID-Typen:Fully Qualified Domain Name (FQDN): Beliebige ZeichenketteE-Mail-AdresseIPV4-AdresseASN.1-DN (Distinguished Name)Schlüssel-ID: Beliebige ZeichenketteAuf dem Peer-Gerät entspricht diese ID dem Parameter Lokaler ID-Wert.
IKE (Internet Key Exchange)Für Geräte der WIxxxxn-Serie nicht verfügbar. Diese Geräte unterstützen nur IKEv1.Wählen Sie die Version des Internet-Key-Exchange-Protokolls, die verwendet werden soll.Mögliche Werte:IKEv1(Standardwert): Internet Key Exchange Protocol Version 1IKEv2: Internet Key Exchange Protocol Version 2
Authentifizierungsme-thodeNur für IKE(Internet Key Exchange) = IKEv2Wählen Sie die Authentifizierungsmethode aus.Mögliche Werte:Preshared Keys(Standardwert): Falls Sie für die Authenti-fizierung keine Zertifikate verwenden, können Sie Preshared Keys wählen. Diese werden bei der Peerkonfiguration im Menü IPSec-Peerskonfiguriert. Der Preshared Key ist das gemeinsame Passwort.RSA-Signatur: Phase-1-Schlüsselberechnungen werden unter Nutzung des RSA-Algorithmus authentifiziert.
Lokaler ID-TypNur für IKE(Internet Key Exchange) = IKEv2Wählen Sie den Typ der lokalen ID aus.Mögliche ID-Typen:Fully Qualified Domain Name (FQDN)E-Mail-AdresseIPV4-AdresseASN.1-DN(Distinguished Name)Schlüssel-ID: Beliebige Zeichenkette
Lokale IDNur für IKE(Internet Key Exchange) = IKEv2Geben Sie die ID Ihres Geräts ein.Für Authentifizierungsmethode = DSA-Signatur oder RSA-Signatur wird die Option Subjektname aus Zertifikat verwenden angezeigt.Wenn Sie die Option Subjektname aus Zertifikat verwendenaktivieren, wird der erste im Zertifikat angegebene Subjekt-Alternativname oder, falls keiner angegeben ist, der Subjektna-me des Zertifikats verwendet.
Beachten Sie: Falls Sie Zertifikate für die Authentifizierung nut-zen und Ihr Zertifikat Subjekt-Alternativnamen enthält (siehe Zertifikate auf Seite 101), müssen Sie hier achtgeben, da Ihr Gerät per Standard den ersten Subjekt-Alternativnamen wählt. Stellen Sie sicher, dass Sie und Ihr Peer beide den gleichen Namen nutzen, d. h. dass Ihre lokale ID und die Peer-ID, die Ihr Partner für Sie konfiguriert, identisch sind.
Preshared KeyGeben Sie das mit dem Peer vereinbarte Passwort ein.
Die maximal mögliche Länge des Eintrags beträgt 50 Zeichen. Alle Zeichen sind möglich außer 0x am Anfang des Eintrags.
Felder im Menü Schnittstellenrouten
Feld Beschreibung
IP-AdressenvergabeWählen Sie den Konfigurationsmodus der Schnittstelle aus.Mögliche Werte:Statisch (Standardwert): Geben Sie eine statische IP-Adresse ein.Client im IKE-Konfigurationsmodus: Nur für IKEv1 auswählbar. Wählen Sie diese Option, wenn Ihr Gateway als IPSec-Client vom Server eine IP-Adresse erhalten soll.Server im IKE-Konfigurationsmodus: Wählen Sie diese Option, wenn Ihr Gateway als Server sich verbindenden Clients eine IP-Adresse vergeben soll. Diese wird aus dem gewählten IP-Zuordnungspool entnommen.
KonfigurationsmodusNur bei IP-Adressenvergabe = Server im IKE-Konfigurationsmodus oder Client im IKE-KonfigurationsmodusMögliche Werte:Pull (Standardwert): Der Client erfragt die IP-Adresse und das Gateway beantwortet die Anfrage.Push: Das Gateway schlägt dem Client eine IP-Adresse vor und der Client muss diese akzeptieren oder zurückweisen.Dieser Wert muss für beide Seiten des Tunnels identisch sein.
IP-ZuordnungspoolNur bei IP-Adressenvergabe = Server im IKE-KonfigurationsmodusWählen Sie einen im Menü VPN->IPSec->IP Pools konfigurierten IP-Pool aus. Falls hier noch kein IP-Pool konfiguriert wurde, erscheint in diesem Feld die Meldung Noch nicht definiert.
StandardrouteNur für IP-Adressenvergabe = Statisch oder Client im IKE-KonfigurationsmodusWählen Sie aus, ob die Route zu diesem IPSec-Peer als Standardroute festgelegt wird.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Lokale IP-AdresseNur für IP-Adressenvergabe = Statisch oder Server im IKE-KonfigurationsmodusGeben Sie die WAN IP-Adresse Ihrer IPSec-Verbindung an. Es kann die gleiche IP-Adresse sein, die als LAN IP-Adresse an Ihrem Router konfiguriert ist.
MetrikNur für IP-Adressenvergabe = Statisch oder Client im IKE-Konfigurationsmodus und Standardroute = AktiviertWählen Sie die Priorität der Route aus.Je niedriger Sie den Wert setzen, desto höhere Priorität besitzt die Route.Wertebereich von 0 bis 15. der Standardwert ist 1.
RouteneinträgeNur für IP-Adressenvergabe = Statisch oder Client im IKE-KonfigurationsmodusDefinieren Sie Routing-Einträge für diesen Verbindungspartner.Entfernte IP-Adresse: IP-Adresse des Ziel-Hosts oder -LANs.Netzmaske: Netzmaske zu Entfernte IP-Adresse.Metrik: Je niedriger der Wert, desto höhere Priorität besitzt die Route (Wertebereich 0 - 15). der Standardwert ist 1.
Felder im Menü Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs
Feld Beschreibung
Zusätzlicher Filter des DatenverkehrsNur für IKE (Internet Key Exchange) = IKEv1Legen Sie mithilfe von Hinzufügen einen neuen Filter an.

Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs

bintec elmeg Gateways unterstützen zwei verschiedene Methoden zum Aufbau von IP-Sec-Verbindungen: - eine Richtlinien-basierte Methode und - eine Routing-basierte Methode. Die Richtlinien-basierte Methode nutzt Filter für den Datenverkehr zur Aushandlung der IP-Sec-Phase-2-SAs. Damit ist eine sehr "feinkörnige" Filterung der IP-Pakete bis auf Protokoll- und Portebene möglich. Die Routing-basierte Methode bietet gegenüber der Richtlinien-basierte Methode verschiedene Vorteile, wie z. B. NAT/PAT innerhalb eines Tunnels, IPSec in Verbindung mit Routing-Protokollen und Realisierung von VPN-Backup-Szenarien. Bei der Routing-basierten Methode werden zur Aushandlung der IPSec-Phase-2-SAs die konfigurierten oder dynamisch gelernten Routen genutzt. Diese Methode vereinfacht zwar viele Konfigurationen, gleichzeitig kann es aber zu Problemen wegen konkurrierender Routen oder wegen der "gröberen" Filterung des Datenverkehrs kommen. Der Parameter Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs behebt dieses Problem. Sie können "feiner" filtern, d.h. Sie können z. B. die Quell-IP-Adresse oder den Quell-Port angeben. Ist ein Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs konfiguriert, so wird er zur Aushandlung der IPSec-Phase-2-SAs herangezogen, die Route bestimmt nur noch, welcher Datenverkehr geroutet werden soll. Passt ein IP-Paket nicht zum definierten Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs, so wird es verworfen. Erfüllt ein IP-Paket die Anforderungen in einem Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs, so startet die IPSec-Phase-2-Aushandlung und der Datenverkehr wird über den Tunnel übertragen. ![](images/79b1981231503f2a599ba641e0a180d5420307cf9bd20581d11707764a21caee.jpg)

Hinweis

Der Parameter Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs ist ausschließlich für den Initiator der IPSec-Verbindung relevant, er gilt nur für ausgehenden Datenverkehr. ![](images/766fa39af1211d395acff7caf135aa60a22237c2fdac6029d71beb14ea6cba77.jpg)

Hinweis

Beachten Sie, dass die Konfiguration der Phase-2-Richtlinien auf beiden IPSec-Tunnel-Endpunkten identisch sein muss. Fügen Sie weitere Filter mit Hinzufügen hinzu. ![](images/629b1425257827476875c7cd4bcb1b21ad2851cd662a372a7841c9acacc210f4.jpg) Abb. 125: VPN->IPSec->IPSec-Peers->Neu->Hinzufügen Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Bezeichnung für das Filter ein.
ProtokollWählen Sie ein Protokoll aus. Die OptionBeliebig (Standardwert) passt auf jedes Protokoll.
Quell-IP-Adresse/NetzmaskeDefinieren Sie, falls gewünscht, die Quell-IP-Adresse und die Netzmaske der Datenpakete.Mögliche Werte:BeliebigHost: Geben Sie die IP-Adresse des Hosts ein.Netzwerk (Standardwert): Geben Sie die Netzwerk-Adresse und die zugehörige Netzmaske ein.
Quell-PortNur für Protokoll = TCP oder UDPGeben Sie den Quell-Port der Datenpakete ein. Die Standardeinstellung -Alle- (= -1) bedeutet, dass der Port nicht näher spezifiziert ist.
Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeGeben Sie die Ziel-IP-Adresse und die zugehörige Netzmaske der Datenpakete ein.
Ziel-PortNur für Protokoll = TCP oder UDPGeben Sie den Ziel-Port der Datenpakete ein. Die Standardeinstellung -Alle- (= -1) bedeutet, dass der Port nicht näher spezifiziert ist.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte IPSec-Optionen
Feld Beschreibung
IPSeWählen Sie ein Profil für die Phase 1 aus. Neben den benutzer-definierten Profilen stehen vordefinierte Profile zur Verfügung.Mögliche Werte:Keines (Standardprofil verwenden): Verwendet das Profil, das in VPN->IPSec->Phase-1-Profile als Standard markiert istMulti-Proposal: Verwendet ein spezielles Profil, das für Phase 1 die Proposals 3DES/MD5, AES/MD5 und Blowfish/
->Phase-1-ProfileMD5 enthält ungeachtet der Proposalauswahl im Menü .
Phase-1-Profil: Verwendet ein Profil, das im Menü VPN->IP-Sec->Phase-1-Profile für Phase 1 konfiguriert wurde.
Phase-2-ProfilWählen Sie ein Profil für die Phase 2 aus. Neben den benutzer-definierten Profilen stehen vordefinierte Profile zur Verfügung.Mögliche Werte:Keines (Standardprofil verwenden): Verwendet das Profil, das in VPN->IPSec->Phase-2-Profile als Standard markiert ist*Multi-Proposal: Verwendet ein spezielles Profil, das für Phase 2 die Proposals 3DES/MD5, AES-128/MD5 und Blowfish/MD5 enthält ungeachtet der Proposalauswahl im Menü VPN->IPSec->Phase-2-Profile.: Verwendet ein Profil, das im Menü VPN->IP-Sec->Phase-2-Profile für Phase 2 konfiguriert wurde.
XAUTH-ProfilWählen Sie ein in VPN->IPSec->XAUTH-Profile angelegtes Profil aus, wenn Sie zur Authentifizierung dieses IPSec-Peers XAuth verwenden möchten.Wenn XAuth zusammen mit dem IKE-Konfigurationsmodus verwendet wird, werden zuerst die Transaktionen für XAuth und dann diejenigen für den IKE-Konfigurationsmodus durchgeführt.
Anzahl erlaubter VerbindungenWählen Sie aus, wieviele Benutzer sich mit diesem Peer-Profil verbinden dürfen.Mögliche Werte:Ein Benutzer (Standardwert): Es kann sich nur ein Peer mit den in diesem Profil definierten Daten verbinden.Mehrere Benutzer: Es können sich mehrere Peers mit den in diesem Profil definierten Daten verbinden. Bei jeder Verbindungsanfrage mit den in diesem Profil definierten Daten, wird der Peer-Eintrag dupliziert.Die Konfiguration des dynamischen Peers darf keine Peer ID und keine Peer-IP-Adresse enthalten. Die CLients, die sich mit dem Gateway verbinden, müssen jedoch über eine Peer ID verfügen, da diese verwendet wird, um die durch dynami-sche Peers erstellten IPSec-Tunnel voneinander zu trennen.Der resultierende Peer auf dem Gateway würde nun auf alle eingehenden Tunnel-Requests zutreffen. Daher ist es notwendig, ihn an das Ende der IPSec-Peer-Liste zu stellen. Andernfalls wären alle in der Listen folgenden Peers inaktiv.
StartmodusWählen Sie aus, wie der Peer in den aktiven Zustand versetzt werden soll.Mögliche Werte:Auf Anforderung (Standardwert): Der Peer wird durch einen Trigger in den aktiven Zustand versetzt.Immer aktiv: Der Peer ist immer aktiv.
Felder im Menü Erweiterte IP-Optionen
Feld Beschreibung
Öffentliche SchnittstelleLegen Sie diejenige öffentliche (oder WAN-) Schnittstelle fest, über die dieser Peer sich mit seinem VPN-Partner verbinden soll. Wenn Sie Vom Routing ausgewählt auswählen, wird die Entscheidung, über welche Schnittstelle der Datenverkehr geleitet wird, gemäß der aktuellen Routingtabelle getroffen. Wenn Sie eine Schnittstelle auswählen, wird unter Beachtung der Einstellung unter Öffentlicher Schnittstellenmodus diese Schnittstelle verwendet.
Öffentlicher SchnittstellenmodusLegen Sie fest, wie strikt die Einstellung unter Öffentliche Schnittstelle gehandhabt wird. Mögliche Werte:Erzwingen: Unabhängig von den Prioritäten der aktuellen Routingtabelle wird nur die ausgewählte Schnittstelle verwendet.Bevorzugt: In Abhängigkeit der Prioritäten der aktuellen Routingtabelle wird die ausgewählte Schnittstelle dann verwendet, wenn keine günstigere Route über eine andere Schnittstelle vorhanden ist.
Öffentliche Quell-IP-AdresseWenn Sie mehrere Internetanschlüsse parallel betreiben, können Sie hier diejenige öffentliche IP-Adresse angeben, die für den Datenverkehr des Peers als Quelladresse verwendet werden soll. Wählen Sie aus, ob die Öffentliche Quell-IP-Adresse aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Geben Sie in das Eingabefeld die öffentliche IP-Adresse ein, die als Absendeadresse verwendet werden soll.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Überprüfung der Rück-routeWählen Sie aus, ob für die Schnittstelle zum Verbindungspartner eine Überprüfung der Rückroute aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
MobIKENur für Peers mit IKEv2.MobIKE ermöglicht es, bei wechselnden öffentlichen IP-Adressen lediglich diese Adressen in den SAs zu aktualisieren, ohne die SAs selbst neu aushandeln zu müssen.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.Beachten Sie, dass MobIKE einen aktuellen IPSec Client voraussetzt, z. B. den aktuellen Windows-7- oder Windows-8-Client oder die neuste Version des bintec elmeg IPSec Clients.
Proxy ARPWählen Sie aus, ob Ihr Gerät ARP-Requests aus dem eigenen LAN stellvertretend für den spezifischen Verbindungspartner beantworten soll.Mögliche Werte:Inaktiv (Standardwert): Deaktiviert Proxy-ARP für diesen IPSec-Peer.Aktiv oder Ruhend: Ihr Gerät beantwortet einen ARP-Request nur, wenn der Status der Verbindung zum IPSec Peer aktiv (aktiv) oder Ruhend (ruhend) ist. Bei Ruhend beantwortet Ihr Gerät lediglich den ARP-Request, der Verbindungsaufbau erfolgt erst, wenn jemand tatsächlich die Route nutzen will.Nur aktiv: Ihr Gerät beantwortet einen ARP-Request nur, wenn der Status der Verbindung zum IPSec-Peer aktiv (aktiv) ist, wenn also bereits eine Verbindung zum IP-

Feld Beschreibung

Sec Peer besteht.

IPSec-Callback

Um Hosts, die nicht über feste IP-Adressen verfügen, eine sichere Verbindung über das Internet zu ermöglichen, unterstützen bintec elmeg-Geräte den DynDNS-Dienst. Dieser Dienst ermöglicht die Identifikation eines Peers anhand eines durch DNS auflösbaren Host-Namens. Die Konfiguration der IP-Adresse des Peers ist nicht notwendig. Der DynDNS-Dienst signalisiert aber nicht, ob ein Peer wirklich online ist, und kann einen Peer nicht veranlassen, eine Internetverbindung aufzubauen, um einen IPSec-Tunnel über das Internet zu ermöglichen. Diese Möglichkeit wird mit IPSec-Callback geschaffen: Mithilfe eines direkten ISDN-Rufs bei einem Peer kann diesem signalisiert werden, dass man online ist und den Aufbau eines IPSec-Tunnels über das Internet erwartet. Sollte der gerufene Peer derzeit keine Verbindung zum Internet haben, wird er durch den ISDN-Ruf veranlasst, eine Verbindung aufzubauen. Dieser ISDN-Ruf verursacht (je nach Einsatzland) keine Kosten, da der ISDN-Ruf von Ihrem Gerät nicht angenommen werden muss. Die Identifikation des Anrufers durch dessen ISDN-Rufnummer genügt als Information, um einen Tunnelaufbau zu initiieren. Um diesen Dienst einzurichten, muss zunächst auf der passiven Seite im Menü Physikali- sche Schnittstellen->ISDN-Ports->MSN-Konfiguration->Neu eine Rufnummer für den IPSec-Callback konfiguriert werden. Dazu steht für das Feld Dienst der Wert IPSec zur Verfügung. Dieser Eintrag sorgt dafür, dass auf dieser Nummer eingehende Rufe an den IPSec-Dienst geleitet werden. Bei aktivem Callback wird, sobald ein IPSec-Tunnel benötigt wird, der Peer durch einen ISDN-Ruf veranlasst, diesen zu initiieren. Bei passivem Callback wird immer dann ein Tunnelaufbau zum Peer initiiert, wenn ein ISDN-Ruf auf der entsprechenden Nummer (MSN im Menü Physikalische Schnittstellen->ISDN-Ports->MSN-Konfiguration->Neu für Dienst IPSec) eingeht. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass beide Peers erreichbar sind und die Verbindung über das Internet zustande kommen kann. Es wird lediglich dann kein Callback ausgeführt, wenn bereits SAs (Security Associations) vorhanden sind, der Tunnel zum Peer also bereits besteht. ![](images/ae095f8137d500c9f042894b4054d2dc349e08725aa48671c5732e0644ccc2bf.jpg)

Hinweis

Wenn ein Tunnel zu einem Peer aufgebaut werden soll, wird vom IPSec-Daemon zunächst die Schnittstelle aktiviert, über die der Tunnel realisiert werden soll. Sofern auf dem lokalen Gerät IPSec mit DynDNS konfiguriert ist, wird die eigene IP-Adresse propagiert und erst dann der ISDN-Ruf an das entfernte Gerät abgesetzt. Auf diese Art ist sichergestellt, dass das entfernte Gerät das lokale auch tatsächlich erreichen kann, wenn es den Tunnelaufbau initiiert.

Übermittlung der IP-Adresse über ISDN

Mittels der Übertragung der IP-Adresse eines Geräts über ISDN (im D-Kanal und/oder im B-Kanal) eröffnen sich neue Möglichkeiten zur Konfiguration von IPSec-VPNs. Einschränkungen, die bei der IPSec-Konfiguration mit dynamischen IP-Adressen auftreten, können so umgangen werden. ![](images/35a9a57ad757ceaf505778bf98a575112445cf44aca5bb75d261eb472c35ba8b.jpg)

Hinweis

Um die Funktion IP-Adressübermittlung über ISDN nutzen zu können, müssen Sie eine kostenfreie Zusatzlizenz erwerben. Die Lizenzdaten der Zusatzlizenzen erhalten Sie über die Online-Lizenzierungs-Seiten im Support-Bereich auf www.bintec-elmeg.com. Bitte folgen Sie den Anweisungen der Online-Lizenzierung. Vor Systemsoftware Release 7.1.4 unterstützte der IPSec ISDN Callback einen Tunnelaufbau nur dann, wenn die aktuelle IP-Adresse des Auslösers auf indirektem Wege (z. B. über DynDNS) ermittelt werden konnte. DynDNS hat aber gravierende Nachteile, wie z. B. die Latenzzeit, bis die IP-Adresse in der Datenbank wirklich aktualisiert ist. Dadurch kann es dazu kommen, dass die über DynDNS propagierte IP-Adresse nicht korrekt ist. Dieses Problem wird durch die Übertragung der IP-Adresse über ISDN umgangen. Darüber hinaus ermöglicht es diese Art der Übermittlung dynamischer IP-Adressen, den sichereren ID-Protect-Modus (Haupt Modus) für den Tunnelaufbau zu verwenden. Funktionsweise: Um die eigene IP-Adresse an den Peer übermitteln zu können, stehen unterschiedliche Modi zur Verfügung: Die Adresse kann im D-Kanal kostenfrei übertragen werden oder im B-Kanal, wobei der Ruf von der Gegenstelle angenommen werden muss und daher Kosten verursacht. Wenn ein Peer, dessen IP-Adresse dynamisch zugewiesen worden ist, einen anderen Peer zum Aufbau eines IPSec-Tunnels veranlassen will, so kann er seine eigene IP-Adresse gemäß der in Felder im Menü IPSec-Callback auf Seite 308 beschriebenen Einstellungen übertragen. Nicht alle Übertragungsmodi werden von allen Telefongesellschaften unterstützt. Sollte diesbezüglich Unsicherheit bestehen, kann mittels der automatischen Auswahl durch das Gerät sichergestellt werden, dass alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten genutzt werden. ![](images/204dc0f6da16edfd30f51a6687fab66d426b8f67decfe5e4dfd99b9dd5b22bf8.jpg)

Hinweis

Damit Ihr Gerät die Informationen des gerufenen Peers über die IP-Adresse identifizieren kann, sollte die Callback-Konfiguration auf den beteiligten Geräten analog vorgenommen werden. Folgende Rollenverteilungen sind möglich: - Eine Seite übernimmt die aktive, die andere die passive Rolle. - Beide Seiten können beide Rollen (Beide) übernehmen. Die Übertragung der IP-Adresse und der Beginn der IKE-Phase-1-Aushandlung verlaufen in folgenden Schritten: (1) Peer A (der Auslöser des Callbacks) stellt eine Verbindung zum Internet her, um eine dynamische IP-Adresse zugewiesen zu bekommen und um für Peer B über das Internet erreichbar zu sein. (2) Ihr Gerät erstellt ein begrenzt gültiges Token und speichert es zusammen mit der aktuellen IP-Adresse im zu Peer B gehörenden MIB-Eintrag. (3) Ihr Gerät setzt den initialen ISDN-Ruf an Peer B ab. Dabei werden die IP-Adresse von Peer A sowie das Token gemäß der Callback-Konfiguration übermittelt. (4) Peer B extrahiert die IP-Adresse von Peer A sowie das Token aus dem ISDN-Ruf und ordnet sie Peer A aufgrund der konfigurierten Calling Party Number (der ISDN-Nummer, die Peer A verwendet, um den initialen Ruf an Peer B abzusetzen) zu. (5) Der IPSec-Daemon auf Ihrem Gerät von Peer B kann die übermittelte IP-Adresse verwenden, um eine Phase-1-Aushandlung mit Peer A zu initiieren. Dabei wird der Token in einem Teil des Payload innerhalb der IKE-Aushandlung an Peer A zurückgesendet. (6) Peer A ist nun in der Lage, das von Peer B zurückgesendete Token mit den Einträgen in der MIB zu vergleichen und so den Peer zu identifizieren, auch ohne dessen IP-Adresse zu kennen. Da Peer A und Peer B sich wechselseitig identifizieren können, können auch unter Verwendung von Preshared Keys Aushandlungen im ID-Protect-Modus durchgeführt werden. ![](images/9db50a3b0272f2dcee570582779aa058a891fcb1d27f567d5f457f50c6081a57.jpg)

Hinweis

In manchen Ländern (z. B. in der Schweiz) kann auch der Ruf im D-Kanal Kosten verursachen. Eine falsche Konfiguration der angerufenen Seite kann dazu führen, dass die angerufene Seite den B-Kanal öffnet und somit Kosten für die anrufende Seite verursacht werden. Die folgenden Optionen sind nur auf Geräten mit ISDN-Anschluss verfügbar: Felder im Menü IPSec-Callback
Feld Beschreibung
ModusWählen Sie den Callback-Modus aus.Mögliche Werte:Inaktiv(Standardwert): IPSec-Callback ist deaktiviert. Das lokale Gerät reagiert weder auf eingehende ISDN-Rufe noch initiiert es ISDN-Rufe zum entfernten Gerät.Passiv:Das lokale Gerät reagiert lediglich auf eingehende ISDN-Rufe und initiiert ggf. den Aufbau eines IPSec-Tunnels zum Peer. Es werden keine ISDN-Rufe an das entfernte Gerät abgesetzt, um dieses zum Aufbau eines IPSec-Tunnels zu veranlassen.Aktiv:Das lokale Gerät setzt einen ISDN-Ruf an das entfernte Gerät ab, um dieses zum Aufbau eines IPSec-Tunnels zu veranlassen. Auf eingehende ISDN-Rufe reagiert das Gerät nicht.Beide:Ihr Gerät kann auf eingehende ISDN-Rufe reagieren und ISDN-Rufe an das entfernte Gerät absetzen. Der Aufbau eines IPSec-Tunnels wird sowohl ausgeführt (nach einem eingehenden ISDN-Ruf) als auch veranlasst (durch einen ausgehenden ISDN-Ruf).
Ankommende RufnummerNur für Modus=Passiv oder BeideGeben Sie die ISDN-Nummer an, von der aus das entfernte Gerät das lokale Gerät ruft (Calling Party Number). Es können auch Wildcards verwendet werden.
Ausgehende RufnummerNur für Modus=Aktiv oder BeideGeben Sie die ISDN-Nummer an, unter der das lokale Gerät das entfernte Gerät ruft (Called Party Number). Es können auch Wildcards verwendet werden.
Eigene IP-Adresse per ISDN/GSM übertragenWählen Sie aus, ob für den IPSec-Callback die IP-Adresse des eigenen Geräts über ISDN übertragen werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
ÜbertragungsmodusNur für Eigene IP-Adresse per ISDN/GSM übertragen = aktiviertWählen Sie aus, in welchem Modus Ihr Gerät versuchen soll,seine IP-Adresse an den Peer zu übertragen.Mögliche Werte:• Automatische Erkennung des besten Modus: Ihr Gerät bestimmt automatisch den günstigsten Modus. Dabei werden zunächst alle D-Kanal-Modi versucht, bevor der B-Kanal verwendet wird. (Die Verwendung des B-Kanals verursacht Kosten.)• Nur D-Kanalmodi automatisch erkennen: Ihr Gerät bestimmt automatisch den günstigsten D-Kanal-Modus. Der B-Kanal ist von der Verwendung ausgeschlossen.• Spezifischen D-Kanalmodus verwenden: Ihr Gerät versucht, die IP-Adresse in dem im Feld Modus eingestellten Modus zu übertragen.• Spezifischen D-Kanalmodus versuchen, auf B-Kanal zurückgehen: Ihr Gerät versucht, die IP-Adresse in dem im Feld Modus eingestellten Modus zu übertragen. Gelingt das nicht, wird die IP-Adresse im B-Kanal übetragen. (Dies verursacht Kosten.)• Nur B-Kanalmodus verwenden: Ihr Gerät überträgt die IP-Adresse im B-Kanal. Dies verursacht Kosten.
Modus des D-KanalsNur für Übertragungsmodus = Spezifischen D-Kanalmodus verwenden oder Spezifischen D-Kanalmodus versuchen, auf B-Kanal zurückgehenWählen Sie aus, in welchem D-Kanal-Modus Ihr Gerät versuchen soll, die IP-Adresse zu übertragen.Mögliche Werte:• LLC (Standardwert): Die IP-Adresse wird in den "LLC Information Elements" des D-Kanals übertragen.• SUBADDR: Die IP-Adresse wird in den Subaddress "Information Elements" des D-Kanals übertragen.• LLC und SUBADDR: Die IP-Adresse wird sowohl in den "LLC-" als auch in den "Subaddress Information Elements" übertragen.

14.1.2 Phase-1-Profile

Im Menü VPN->IPSec->Phase-1-Profile wird eine Liste aller konfigurierter IPSec-Phase-1-Profile angezeigt. IPSec-Peers Phase-1-Profile Phase-2-Profile XAUTH-Profile IP Pools Optionen ![](images/d71641874b9e4266f20f66fd4b1279a8629215a0e0eec8b02a06b2dc9acef065.jpg) Abb. 126: VPN->IPSec->Phase-1-Profile In der Spalte Standard können Sie das Profil markieren, das als Standard-Profil verwendet werden soll.

14.1.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu (bei Neues IKEv1-Profil erstellen bzw. Neues IKEv2-Profil erstellen), um weitere Profile einzurichten. IPSec-Peers Phase-1-Profile Phase-2-Profile XAUTH-Profile IP Pools Optionen ![](images/51461db2ddaf1274bb135132ed89b9efde93f0b84ff8a2a892d5b6b3102dfe75.jpg) Abb. 127: VPN->IPSec->Phase-1-Profile->Neu Das Menü VPN->IPSec->Phase-1-Profile->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Phase-1-Parameter (IKE) / Phase-1-Parameter (IKEv2)
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung ein, welche die Art der Regel eindeutig identifiziert.
ProposalsIn diesem Feld können Sie auf Ihrem Gerät jede Kombination aus Verschlüsselungs- und Nachrichten-Hash-Algorithmen für IKE Phase 1 auswählen. Die Kombination von sechs Verschlüsselungsalgorithmen und vier Nachrichten-Hash-Algorithmen ergibt 24 mögliche Werte in diesem Feld. Mindestens ein Proposal muss vorhanden sein. Daher kann die erste Zeile der Tabelle nicht deaktiviert werden.Verschlüsselungsalgorithmen (Verschlüsselung):3DES(Standardwert): 3DES ist eine Erweiterung des DES Algorithmus mit einer effektiven Schlüssellänge von 112 Bit,

Feld Beschreibung

was als sicher eingestuft wird. Es ist der langsamste Algorithmus, der derzeit unterstützt wird. - Twofish: Twofish war ein finaler Kandidat für den AES (Advanced Encryption Standard). Er wird als genauso sicher eingestuft wie Rijndael (AES), ist aber langsamer. - Blowfish: Blowfish ist ein sehr sicherer und zugleich schneller Algorithmus. Twofish kann als Nachfolger von Blowfish angesehen werden. - CAST: CAST ist ebenfalls ein sehr sicherer Algorithmus, etwas langsamer als Blowfish, aber schneller als 3DES. - DES: DES ist ein älterer Verschlüsselungsalgorithmus, der aufgrund seiner kleinen effektiven Länge von 56 Bit als schwach eingestuft wird. - AES: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird die AES-Schlüssellänge des Partners verwendet. Hat dieser ebenfalls den Parameter AES gewählt, wird eine Schlüssellänge von 128 Bit verwendet. - AES-128: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird er mit einer Schlüssellänge von 128 Bits angewendet. - AES-192: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird er mit einer Schlüssellänge von 192 Bits angewendet. - AES-256: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird er mit einer Schlüssellänge von 256 Bits angewendet.

Hash-Algorithmen (Authentifizierung):

\- MD5 (Standardwert): MD5 (Message Digest #5) ist ein älterer Hash Algorithmus. Wird mit 96 Bit Digest Length für IPSec verwendet.
Feld Beschreibung
SHA1: SHA 1 (Secure Hash Algorithmus #1) ist ein Hash Algorithmus, der von der NSA (United States National Security Association) entwickelt wurde. Er wird als sicher eingestuft, ist aber langsamer als MD5. Wird mit 96 Bit Digest Length für IP-Sec verwendet.RipeMD 160: RipeMD 160 ist ein 160 Bit Hash-Algorithmus. Er wird als sicherer Ersatz für MD5 und RipeMD angewandt.Tiger192: Tiger 192 ist ein relativ neuer und sehr schneller Algorithmus.Beachten Sie, dass die Beschreibung der Verschlüsselung und Authentifizierung oder der Hash-Algorithmen auf dem Kenntnisstand und der Meinung des Autors zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Handbuchs basiert. Die Qualität der Algorithmen im besonderen unterliegt relativen Gesichtpunkten und kann sich aufgrund von mathematischen oder kryptographischen Weiterentwicklungen ändern.
DH-GruppeNur für Phase-1-Parameter (IKE)Die Diffie-Hellmann-Gruppe definiert den Parametersatz, der für die Schlüsselberechnung während der Phase 1 zugrunde gelegt wird. "MODP", wie es von bintec elmeg-Geräten unterstützt wird, steht für "modular exponentiation".Mögliche Werte:1 (768 Bit): Während der Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung wird die modulare Exponentiation mit 768 Bit genutzt, um das Verschlüsselungsmaterial zu erzeugen.2 (1024 Bit): Während der Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung wird die modulare Exponentiation mit 1024 Bit genutzt, um das Verschlüsselungsmaterial zu erzeugen.5 (1536 Bit): Während der Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung wird die modulare Exponentiation mit 1536 Bit genutzt, um das Verschlüsselungsmaterial zu erzeugen.
LebensdauerLegen Sie die Lebensdauer für Phase-1-Schlüssel fest.Folgende Optionen stehen für die Definition der Lebensdauerzur Verfügung:• Eingabe in Sekunden: Geben Sie die Lebensdauer für Phase-1- Schlüssel in Sekunden ein. Der Wert darf jeder ganz-zahlige Wert von 0 bis 2147483647 sein. Der Standardwert ist 14400, das bedeutet, dass die Schlüssel erneuert werden, wenn vier Stunden abgelaufen sind.• Eingabe in kBytes: Geben Sie die Lebensdauer für Phase-1-Schlüssel als Menge der verarbeiteten Daten in KBytes ein. Der Wert darf jeder ganzzahlige Wert von 0 bis 2147483647 sein. Der Standardwert ist 0; das bedeutet, dass die Anzahl der gesendeten kBytes keine Rolle spielt.
Authentifizierungsme-thodeNur für Phase-1-Parameter (IKE)Wählen Sie die Authentifizierungsmethode aus.Mögliche Werte:• Preshared Keys (Standardwert): Falls Sie für die Authenti-fizierung keine Zertifikate verwenden, können Sie Pre Shared Keys wählen. Diese werden bei der Peerkonfiguration im Menü VPN->IPSec->IPSec-Peers konfiguriert. Der Preshared Key ist das gemeinsame Passwort.• DSA-Signatur: Phase-1-Schlüsselberechnungen werden unter Nutzung des DSA-Algorithmus authentifiziert.• RSA-Signatur: Phase-1-Schlüsselberechnungen werden unter Nutzung des RSA-Algorithmus authentifiziert.• RSA-Verschlüsselung: Mit RSA-Verschlüsselung werden als erweiterte Sicherheit zusätzlich die ID-Nutzdaten ver-schlüsselt.
Lokales ZertifikatNur für Phase-1-Parameter (IKE)Nur für Authentifizierungsmethode = DSA-Signatur, RSA-Signatur oder RSA-VerschlüsselungDieses Feld ermöglicht Ihnen, eines Ihrer eigenen Zertifikate für die Authentifizierung zu wählen. Es zeigt die Indexnummer dieses Zertifikats und den Namen an, unter dem es gespeichert ist. Dieses Feld wird nur bei Authentifizierungseinstellungen auf Zertifikatbasis angezeigt und weist darauf hin, dass ein Zertifikat zwingend erforderlich ist.
ModusNur für Phase-1-Parameter (IKE)Wählen Sie den Phase-1-Modus aus.Mögliche Werte:Aggressiv (Standardwert): Der Aggressive Modus ist erforderlich, falls einer der Peers keine statische IP-Adresse hat und Preshared Keys für die Authentifizierung genutzt werden. Er erfordert nur drei Meldungen für die Einrichtung eines sicheren Kanals.Main Modus (ID Protect): Dieser Modus (auch als Main Mode bezeichnet) erfordert sechs Meldungen für eine Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung und damit für die Einrichtung eines sicheren Kanals, über den die IPSec-SAs ausgehandelt werden. Er setzt voraus, dass beide Peers statische IP-Adressen haben, falls für die Authentifizierung Preshared Keys genutzt werden.Wählen Sie weiterhin aus, ob der gewählte Modus ausschließlich verwendet werden darf (Strikt) oder der Peer auch einen anderen Modus vorschlagen kann.
Lokaler ID-TypNur für Phase-1-Parameter (IKE)Wählen Sie den Typ der lokalen ID aus.Mögliche Werte:Fully Qualified Domain Name (FQDN)E-Mail-AdresseIPV4-AdresseASN.1-DN (Distinguished Name)
Lokaler ID-WertNur für Phase-1-Parameter (IKE)Geben Sie die ID Ihres Geräts ein.Für Authentifizierungsmethode = DSA-Signatur, RSA-Signatur oder RSA-Verschlüsselung wird die Option Subjektname aus Zertifikat verwenden angezeigt.Wenn Sie die Option Subjektname aus Zertifikat verwenden aktivieren, wird der erste im Zertifikat angegebene Subjekt-Alternativname oder, falls keiner angegeben ist, der Subjektna-me des Zertifikats verwendet.
Beachten Sie: Falls Sie Zertifikate für die Authentifizierung nut-zen und Ihr Zertifikat Subjekt-Alternativnamen enthält (siehe Zertifikate auf Seite 101), müssen Sie hier achtgeben, da Ihr Gerät per Standard den ersten Subjekt-Alternativnamen wählt. Stellen Sie sicher, dass Sie und Ihr Peer beide den gleichen Namen nutzen, d. h. dass Ihre lokale ID und die Peer-ID, die Ihr Partner für Sie konfiguriert, identisch sind.

Erreichbarkeitsprüfung

In der Kommunikation zweier IPSec-Peers kann es dazu kommen, dass einer der beiden z. B. aufgrund von Routing-Problemen oder aufgrund eines Neustarts nicht erreichbar ist. Dies ist aber erst dann feststellbar, wenn das Ende der Lebensdauer der Sicherheitsverbindung erreicht ist. Bis zu diesem Zeitpunkt gehen die Datenpakete verloren. Um dies zu verhindern, gibt es verschiedene Mechanismen einer Erreichbarkeitsprüfung. Im Feld Erreichbarkeitsprüfung wählen Sie aus, ob ein Mechanismus angewendet werden soll, um die Erreichbarkeit eines Peers zu überprüfen. Hierbei stehen zwei Mechanismen zur Verfügung: Heartbeats und Dead Peer Detection. Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
ErreichbarkeitsprüfungNur für Phase-1-Parameter (IKE)Wählen Sie die Methode aus, mit der die Funktionalität der IP-Sec-Verbindung überprüft werden soll.Neben dem Standardverfahren Dead Peer Detection (DPD) ist auch das (proprietäre) Heartbeat-Verfahren implementiert. Dieses sendet bzw. empfängt je nach Konfiguration alle 5 Sekunden Signale, bei deren Ausbleiben die SA nach 20 Sekunden als ungültig verworfen wirdMögliche Werte:Automatische Erkennung (Standardwert): Ihr Gerät erkennt und verwendet den Modus, den die Gegenstelle unterstützt.Inaktiv: Ihr Gerät sendet und erwartet keinen Heartbeat.Wenn Sie Geräte anderer Hersteller verwenden, setzen Sie diese Option.Heartbeats (Nur erwarten): Ihr Gerät erwartet einen Heartbeat vom Peer, sendet selbst aber keinen.Heartbeats (Nur senden): Ihr Gerät erwartet keinen Heartbeat vom Peer, sendet aber einen.Heartbeats (Senden &Erwarten): Ihr Gerät erwartet einen Heartbeat vom Peer und sendet selbst einen.Dead Peer Detection: DPD (Dead Peer Detection) gemäß RFC 3706 verwenden. DPD benutzt ein Request-Reply-Protokoll um die Erreichbarkeit der Gegenstelle zu überprüfen, und kann auf beiden Seiten unabhängig konfiguriert werden. Mit dieser Option wird die Erreichbarkeit des Peers nur überprüft, wenn tatsächlich Daten an ihn gesendet werden sollen.Dead Peer Detection (Idle): DPD (Dead Peer Detection) gemäß RFC 3706 verwenden. DPD benutzt ein Request-Reply-Protokoll um die Erreichbarkeit der Gegenstelle zu überprüfen, und kann auf beiden Seiten unabhängig konfiguriert werden. Mit dieser Option wird die Überprüfung in bestimmten Intervallen unabhängig von anstehenden Datentransfers vorgenommen.Nur für Phase-1-Parameter (IKEv2)Aktivieren oder deaktivieren Sie die Erreichbarkeitsprüfung.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
BlockzeitLegen Sie fest, wie lange ein Peer für Tunnelaufbauten blockiert wird, nachdem ein Phase-1-Tunnelaufbau fehlgeschlagen ist. Dies betrifft nur lokal initiierte Aufbauversuche.Zur Verfügung stehen Werte von -1 bis 86400 (Sekunden), der Wert -1 bedeutet die Übernahme des Wertes im Standardprofil, der Wert 0, dass der Peer in keinem Fall blockiert wird.Der Standardwert ist 30.
NAT-TraversalNAT-Traversal (NAT-T) ermöglicht es, IPSec-Tunnel auch über ein oder mehrere Geräte zu öffnen, auf denen Network Address Translation (NAT) aktiviert ist.Ohne NAT-T kann es zwischen IPSec und NAT zu Inkompatibilitäten kommen (siehe RFC 3715, Abschnitt 2). Diese behindern vor allem den Aufbau eines IPSec-Tunnels von einem Host innerhalb eines LANs und hinter einem NAT-Gerät zu einem anderen Host bzw. Gerät. NAT-T ermöglicht derartige Tunnel ohne Konflikte mit NAT-Geräten, aktiviertes NAT wird vom IPSec-Daemon automatisch erkannt und NAT-T wird verwendet.Nur für IKEv1-ProfileMögliche Werte:Aktiviert (Standardwert): NAT-Traversal ist aktiv.Deaktiviert: NAT-Traversal ist deaktiviert.Erzwingen: Das Gerät verhält sich in jedem Fall so, als ob NAT eingesetzt würde.Nur für IKEv2-ProfileMit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
CA-ZertifikateNur für Phase-1-Parameter (IKE)Nur für Authentifizierungsmethode = DSA-Signatur, RSA-Signatur oder RSA-VerschlüsselungWenn Sie die Option Folgenden CA-Zertifikaten vertrauen aktivieren, können Sie bis zu drei CA-Zertifikate auswählen, die für dieses Profil akzeptiert werden sollen.Die Option ist nur konfigurierbar, wenn Zertifikate geladen sind.

14.1.3 Phase-2-Profile

Ebenso wie für Phase 1 können Sie Profile für die Phase 2 des Tunnelaufbaus definieren. Im Menü VPN->IPSec->Phase-2-Profile wird eine Liste aller konfigurierten IPSec-Phase-2-Profile angezeigt. IPSec-Peers Phase-1-Profile Phase-2-Profile XAUTH-Profile IP Pools Optionen ![](images/5ea49354c964eb82c0cee5bb8ce9c6c83fb71ae9051a66c3266dffb0a530b8d7.jpg)

Abb. 128: VPN->IPSec->Phase-2-Profile

In der Spalte Standard können Sie das Profil markieren, das als Standardprofil verwendet werden soll.

14.1.3.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Profile einzurichten. IPSec-Peers Phase-1-Profile Phase-2-Profile XAUTH-Profile IP Pools Optionen ![](images/06e8507af6ea844673b2751798d4dc7cf470ea48554e2a1ba2b95aa13c21ee81.jpg) Abb. 129: VPN->IPSec->Phase-2-Profile->Neu Das Menü VPN->IPSec->Phase-2-Profile->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Phase-2-Parameter (IPSEC)
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung ein, die das Profil eindeutig identifiziert.Die maximal mögliche Länge des Eintrags beträgt 255 Zeichen.
ProposalsIn diesem Feld können Sie auf Ihrem Gerät jede Kombination aus Verschlüsselungs- und Message-Hash-Algorithmen für IKE Phase 2 auswählen. Die Kombination von sechs Verschlüsselungsalgorithmen und zwei Nachrichten-Hash-Algorithmen ergibt 12 mögliche Werte in diesem Feld.Verschlüsselungsalgorithmen (Verschlüsselung):3DES(Standardwert): 3DES ist eine Erweiterung des DES Algorithmus mit einer effektiven Schlüssellänge von 112 Bit, was als sicher eingestuft wird. Es ist der langsamste Algorithmus, der derzeit unterstützt wird.-- ALLE --: Alle Optionen können verwendet werden.AES: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird die AES-Schlüssellänge des Partners verwendet. Hat dieser ebenfalls den Parameter AES gewählt, wird eine Schlüssellänge von 128 Bit verwendet.AES-128: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird er mit einer Schlüssellänge von 128 Bits angewendet.AES-192: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird er mit einer Schlüssellänge von 192 Bits angewendet.AES-256: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird er mit einer Schlüssellänge von 256 Bits angewendet.Twofish: Twofish war ein finaler Kandidat für den AES (Advanced Encryption Standard). Er wird als genauso sicher eingestuft wie Rijndael (AES), ist aber langsamer.Blowfish: Blowfish ist ein sehr sicherer und zugleich schneller Algorithmus. Twofish kann als Nachfolger von Blowfish an-gesehen werden.CAST:CAST ist ebenfalls ein sehr sicherer Algorithmus, etwas langsamer als Blowfish, aber schneller als 3DES.DES:DES ist ein älterer Verschlüsselungsalgorithmus, der aufgrund seiner kleinen effektiven Länge von 56 Bit als schwach eingestuft wird.Hash-Algorithmen (Authentifizierung):MD5(Standardwert): MD5 (Message Digest #5) ist ein älterer Hash Algorithmus. Wird mit 96 Bit Digest Length für IPSec verwendet.-- ALLE --: Alle Optionen können verwendet werden.SHA1:SHA 1 (Secure Hash Algorithmus #1) ist ein Hash Algorithmus, der von der NSA (United States National Security Association) entwickelt wurde. Er wird als sicher eingestuft, ist aber langsamer als MD5. Wird mit 96 Bit Digest Length für IPSec verwendet.Beachten Sie, dass RipeMD 160 und Tiger 192 für Nachricht-Hashing in Phase 2 nicht zur Verfügung stehen.
PFS-Gruppe verwendenDa PFS (Perfect Forward Secrecy) eine weitere Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung erfordert, um neues Verschlüsselungsmaterial zu erzeugen, müssen Sie die Merkmale der Exponentiation wählen. Wenn Sie PFS aktivieren (Aktiviert), sind die Optionen die gleichen, wie bei der Konfiguration von DH-Gruppe im Menü VPN->IPSec->Phase-1-Profile . PFS wird genutzt, um die Schlüssel einer erneuerten Phase-2-SA zu schützen, auch wenn die Schlüssel der Phase-1-SA bekannt geworden sind.Das Feld hat folgende Optionen:1 (768 Bit): Während der Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung wird die modulare Exponentiation mit 768 Bit genutzt, um das Verschlüsselungsmaterial zu erzeugen.2 (1024 Bit) (Standardwert): Während der Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung wird die modulare Exponentiation mit 1024 Bit genutzt, um das Verschlüsselungsmaterial zu erzeugen.5 (1536 Bit): Während der Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung wird die modulare Exponentiation mit 1536 Bit genutzt, um das Verschlüsselungsmaterial zu erzeugen.
LebensdauerLegen Sie fest, wie die Lebensdauer festgelegt wird, die ablau-fen darf, bevor die Phase-2-SAs erneuert werden müssen.Die neuen SAs werden bereits kurz vor dem Ablauf der aktuel-len SAs ausgehandelt. Der Standardwert beträgt gemäß RFC 2407 acht Stunden, das bedeutet, dass die Schlüssel erneuert werden, wenn acht Stunden abgelaufen sind.Folgende Optionen stehen für die Definition derLebensdauerzur Verfügung:Eingabe inSekunden: Geben Sie die Lebensdauer für Phase-2- Schlüssel in Sekunden ein. Der Wert darf jeder ganz-zahlige Wert von 0 bis 2147483647 sein. Der Standardwert ist 7200.Eingabe inkBytes: Geben Sie die Lebensdauer für Phase-2-Schlüssel als Menge der verarbeiteten Daten in kBytes ein. Der Wert darf jeder ganzzahlige Wert von 0 bis 2147483647 sein. Der Standardwert ist 0.Schlüssel erneut erstellen nach: Legen Sie fest, bei welchem Prozentsatz des Ablaufes der Lebensdauer die Schlüssel der Phase 2 neu erstellt werden.Die eingegebene Prozentzahl wird sowohl auf die Lebensdauer in Sekunden als auch auf die Lebensdauer in kBytes angewendet.Der Standardwert ist 80 %.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
IP-KomprimierungWählen Sie aus, ob eine Kompression vor der Datenverschlüsselung eingeschaltet wird. Das kann bei gut komprimierbaren Daten zu einer höheren Performance und geringerem zu übertragenden Datenvolumen führen. Bei schnellen Leitungen odernicht komprimierbaren Daten wird von der Option abgeraten, da die Performance durch den erhöhten Aufwand bei der Kompression erheblich beeinträchtigt werden kann.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
ErreichbarkeitsprüfungWählen Sie, ob und in welcher Weise IPSec Heartbeats verwendet werden.Um feststellen zu können, ob eine Security Association (SA) noch gültig ist oder nicht, ist ein bintec elmeg IPSec-Heartbeat implementiert worden. Dieser sendet bzw. empfängt je nach Konfiguration alle 5 Sekunden Signale, bei deren Ausbleiben die SA nach 20 Sekunden als ungültig verworfen werden sollen.Mögliche Werte:Automatische Erkennung (Standardwert): Automatische Erkennung, ob die Gegenstelle ein bintec elmeg-Gerät ist.Wenn ja, wird Heartbeats (Senden &Erwarten) (bei Gegenstelle mit bintec elmeg) oder Inaktiv (bei Gegenstelle ohne bintec elmeg) gesetzt.Inaktiv: Ihr Gerät sendet und erwartet keinen Heartbeat.Wenn Sie Geräte anderer Hersteller verwenden, setzen Sie diese Option.Heartbeats (Nur erwarten): Ihr Gerät erwartet einen Heartbeat vom Peer, sendet selbst aber keinen.Heartbeats (Nur senden): Ihr Gerät erwartet keinen Heartbeat vom Peer, sendet aber einen.Heartbeats (Senden &Erwarten): Ihr Gerät erwartet einen Heartbeat vom Peer und sendet selbst einen.
PMTU propagierenWählen Sie aus, ob während der Phase 2 die PMTU (Path Maximum Transfer Unit) propagiert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

14.1.4 XAUTH-Profile

Im Menü XAUTH-Profile wird eine Liste aller XAuth-Profile angezeigt. Extended Authentication für IPSec (XAuth) ist eine zusätzliche Authentifizierungsmethode für Benutzer eines IPSec-Tunnels. Das Gateway kann bei Nutzung von XAuth zwei verschiedene Rollen übernehmen, es kann als Server oder als Client dienen: - Das Gateway fordert als Server einen Berechtigungsnachweis an. - Das Gateway weist als Client seine Berechtigung nach. Im Server-Modus können sich mehrere Benutzer über XAuth authentifizieren, z. B. Nutzer von Apple iPhones. Die Berechtigung wird entweder anhand einer Liste oder über einen RADIUS Server geprüft. Bei Verwendung eines Einmalpassworts (One Time Password, OTP) kann die Passwortüberprüfung von einem Token-Server übernommen werden (z. B. beim Produkt SecOVID von Kobil), der hinter dem RADIUS-Server installiert ist. Wenn über IPSec eine Firmenzentrale mit mehreren Filialen verbunden ist, können mehrere Peers konfiguriert werden. Je nach Zuordnung verschiedener Profile kann ein bestimmter Benutzer den IPSec-Tunnel über verschiedene Peers nutzen. Das ist zum Beispiel nützlich, wenn ein Angestellter abwechselnd in verschiedenen Filialen arbeitet, jeder Peer eine Filiale repräsentiert und der Angestellte jeweils vor Ort Zugriff auf den Tunnel haben will. Nachdem IPSec IKE (Phase 1) erfolgreich beendet ist und bevor IKE (Phase 2) beginnt, wird XAuth realisiert. Wenn XAuth zusammen mit dem IKE-Konfigurationsmodus verwendet wird, werden zuerst die Transaktionen für XAuth und dann diejenigen für den IKE-Konfigurationsmodus durchgeführt.

14.1.4.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Profile einzurichten. ![](images/be6b5681a2f08a004e4b3ca0feb5c140ee38ea6ffa78bd44e1d3c59dfef2906e.jpg) ![](images/dea613c8a790f6490900676f1a7d8e046ad7828b1eaeb40580e30f3f2703493f.jpg) Abb. 130: VPN->IPSec->XAUTH-Profile->Neu Das Menü VPN->IPSec->XAUTH-Profile->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für dieses XAuth-Profil ein.
RolleWählen Sie die Rolle des Gateways bei der XAuth-Authentifizierung aus.Mögliche Werte:Server (Standardwert): Das Gateway fordert einen Berechtigungsnachweis an.Client: Das Gateway weist seine Berechtigung nach.
ModusNur für Rolle = ServerWählen Sie aus, wie die Authentifizierung durchgeführt wird.Mögliche Werte:RADIUS (Standardwert): Die Authentifizierung wird über einen RADIUS-Server durchgeführt. Dieser wird im Menü Systemverwaltung->Remote Authentifizierung->RADIUS konfiguriert und im Feld RADIUS-Server Gruppen-ID ausgewählt.Lokal: Die Authentifizierung wird über eine lokal angelegte Liste durchgeführt.
NameNur für Rolle = ClientGeben Sie den Authentifizierungsnamen des Clients ein.
PasswortNur für Rolle = ClientGeben Sie das Authentifizierungspasswort ein.
RADIUS-Server Gruppen-IDNur für Rolle = ServerWählen Sie die gewünschte in Systemverwaltung->Remote Authentifizierung->RADIUS konfigurierte RADIUS-Gruppe aus.
BenutzerNur für Rolle = Server und Modus = LokalIst Ihr Gateway als XAuth-Server konfiguriert, können die Clients über eine lokal konfigurierte Benutzerliste authentifiziert werden. Definieren Sie hier die Mitglieder der Benutzergruppe dieses XAUTH-Profils, indem Sie den Authentifizierungsnamen des Clients (Name) und das Authentifizierungspasswort (Passwort) eingeben. Fügen Sie weitere Mitglieder mit Hinzufügen hinzu.

14.1.5 IP Pools

Im Menü IP Pools wird eine Liste aller IP Pools für Ihre konfigurierten IPSec-Verbindungen angezeigt. Wenn Sie bei einem IPSec-Peer für IP-Adressenvergabe Server im IKE-Konfigurationsmodus eingestellt haben, müssen Sie hier die IP-Pools, aus denen die IP-Adressen vergeben werden, definieren.

14.1.5.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere IP-Adresspools einzurichten. Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. ![](images/8e689e8322832d1e6d7ee2d9c6ea3d55feedbe91a77065e055292853f4c4f0e7.jpg) ![](images/7942fea75a431ae810b260f9783cb3e398b7f314a717c0b4c9d51f69065e148f.jpg) Abb. 131: VPN->IPSec->IP Pools->Neu Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
IP-PoolnameGeben Sie eine beliebige Beschreibung ein, um den IP-Pool eindeutig zu benennen.
IP-AdressbereichGeben Sie die erste (erstes Feld) und die letzte (zweites Feld) IP-Adresse des IP-Adress-Pools ein.
DNS-ServerPrimär: Geben Sie die IP-Adresse des DNS-Servers ein, der von Clients, die eine Adresse aus diesem Pool beziehen, bevorzugt verwendet werden soll.Sekundär: Geben Sie die IP-Adresse eines alternativen DNS-Servers ein.

14.1.6 Optionen

IPSec-Peers Phase-1-Profile Phase-2-Profile XAUTH-Profile IP Pools Optionen ![](images/c6ff1d1d73a67d61370c4d655530cbf342623b1fa553bd86a8b76d9180cbb85d.jpg) Abb. 132: VPN->IPSec->Optionen Das Menü VPN->IPSec->Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Globale Optionen
Feld Beschreibung
IPSec aktivierenWählen Sie, ob Sie IPSec aktivieren wollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Sobald ein IPSec Peer konfiguriert wird, ist die Funktion aktiv.
Vollständige IPSec-Konfiguration löschenWenn Sie das Symbol klicken, löschen Sie die vollständige IPSec-Konfiguration Ihres Geräts.Dieses macht alle Einstellungen rückgängig, die während der IPSec-Konfiguration vorgenommen worden sind. Nachdem dieKonfiguration gelöscht worden ist, können Sie mit einer komplett neuen IPSec-Konfiguration beginnen.Das Löschen der Konfiguration ist nur möglich mit IPSec aktivieren = nicht aktiviert.
IPSec-Debug-LevelWählen Sie die Priorität der intern aufzuzeichnenden Systemprotokoll-Nachrichten des IPSec Subsystems.Mögliche Werte:Notfall (höchste Priorität)AlarmKritischFehlerWarnungBenachrichtigungInformationDebug (Standardwert, niedrigste Priorität)Nur Systemprotokoll-Nachrichten mit gleicher oder höherer Priorität als angegeben werden intern aufgezeichnet, d. h. dass beim Syslog-Level "Debug" sämtliche erzeugten Meldungen aufgezeichnet werden.
Im Menü Erweiterte Einstellungen können Sie bestimmte Funktionen und Merkmale an die besonderen Erfordernisse Ihrer Umgebung anpassen, d. h. größtenteils werden Interoperabilitäts-Flags gesetzt. Die Standardwerte sind global gültig und ermöglichen es, dass Ihr System einwandfrei mit anderen bintec elmeg-Geräten zusammenarbeitet, so dass Sie diese Werte nur ändern müssen, wenn die Gegenseite ein Fremdprodukt ist oder Ihnen bekannt ist, dass sie besondere Einstellungen benötigt. Dies kann beispielsweise notwendig sein, wenn die entfernte Seite mit älteren IPSec-Implementierungen arbeitet. Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
IPSec über TCPWählen Sie aus, ob IPSec über TCP verwendet werden soll.
IPSec über TCP basiert auf der NCP-Path-Finder-Technologie.
Diese Technologie sorgt dafür, dass der Datenverkehr (IKE,ESP, AH) zwischen den Peers in eine Pseudo-HTTPS-Session eingebettet wird.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Initial Contact Messa-ge sendenWählen Sie aus, ob bei IKE (Phase 1) IKE-Initi-al-Contact-Meldungen gesandt werden sollen, wenn keine SAs mit einem Peer bestehen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
SAs mit dem Status der ISP-Schnittstelle synchronisierenWählen Sie aus, ob alle SAs gelöscht werden sollen, deren Da-tenverkehr über eine Schnittstelle geroutet wurde, an der sich der Status von Aktiv zu Inaktiv, Ruhend oder Blockiert geändert hat.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Zero Cookies verwen-denWählen Sie aus, ob auf Null gesetzte ISAKMP Cookies gesen-det werden sollen.Diese sind dem SPI (Security Parameter Index) in IKE-Proposals äquivalent; da sie redundant sind, werden sie normalerweise auf den Wert der laufenden Aushandlung gesetzt. Al-ternativ kann Ihr Gerät Nullen für alle Werte des Cookies nut-zen. Wählen Sie in diesem Fall Aktiviert.
Größe der Zero Coo-kiesNur für Zero Cookies verwenden = aktiviert.Geben Sie die Länge der in IKE-Proposals benutzten und auf Null gesetzten SPI in Bytes ein.Der Standardwert ist 32.
Dynamische RADIUS-AuthentifizierungWählen Sie aus, ob die RADIUS-Authentifizierung über IPSec aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Felder im Menü PKI-Verarbeitungsoptionen
Feld Beschreibung
Zertifikatsanforderungs-Payloads nicht beachtenWählen Sie aus, ob Zertifikatanforderungen, die während IKE (Phase 1) von der entfernten Seite empfangen wurden, ignoriert werden sollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Zertifikatsanforderungs-Payloads sendenWählen Sie aus, ob während der IKE (Phase 1) Zertifikatanforderungen gesendet werden sollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Zertifikatsketten sendenWählen Sie aus, ob während IKE (Phase 1) komplette Zertifikatsketten gesandt werden sollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.Deaktivieren Sie diese Funktion, falls Sie nicht die Zertifikate aller Stufen (von Ihrem bis zu dem der CA) an den Peer senden möchten.
CRLs sendenWählen Sie aus, ob während IKE (Phase 1) CRLs gesandt werden sollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Key Hash Payloads sendenWählen Sie aus, ob während IKE (Phase 1) Schlüssel-Hash-Nutzdaten gesandt werden sollen.Als Standard wird der Hash des Public Key (öffentlichen Schlüssels) der entfernten Seite zusammen mit den anderen Authentifizierungsdaten gesandt. Gilt nur für RSA-Verschlüsselung. Aktivieren Sie diese Funktion mit Aktiviert, um dieses Verhaltenzu unterdrücken.

14.2 L2TP

Das Layer-2-Tunnelprotokoll (L2TP) ermöglicht das Tunneling von PPP-Verbindungen über eine UDP-Verbindung. Ihr bintec elmeg-Gerät unterstützt die folgenden zwei Modi: • L2TP-LNS-Modus (L2TP Network Server): nur für eingehende Verbindungen - L2TP-LAC-Modus (L2TP Access Concentrator): nur für ausgehende Verbindungen. Folgendes ist bei der Konfiguration von Server und Client zu beachten: Auf beiden Seiten (LAC und LNS) muss jeweils ein L2TP-Tunnelprofil angelegt werden. Auf der Auslöserseite (LAC) wird das entsprechende L2TP-Tunnelprofil für den Verbindungsaufbau verwendet. Auf der Responderseite (LNS) wird das L2TP-Tunnelprofil für die Verbindungsannahme benötigt.

14.2.1 Tunnelprofile

Im Menü VPN->L2TP->Tunnelprofile wird eine Liste aller konfigurierter Tunnelprofile angezeigt.

14.2.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Tunnelprofile einzurichten. Tunnelprofile Benutzer Optionen ![](images/cdc3ab9d573b7c4a98045ce082ea616aa91aa0d41d2543885019c1ec1405be8c.jpg) Erweiterte Einstellungen
Lokale IP-Adresse
Hello-Interval30 Sekunden
Minimale Zeit zwischen Versuchen1 Sekunden
Maximale Zeit zwischen Versuchen16 Sekunden
Maximale Anzahl Wiederholungen5
Sequenznummern der DaterpakaleAktiviert
![](images/48a9ddf1609a16e4eaae69ff311f48ae01b8f1f5ba7aae2e61974e682e08db7a.jpg) Abb. 133: VPN->L2TP->Tunnelprofile->Neu Das Menü VPN->L2TP->Tunnelprofile->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für das aktuelle Profil ein.Ihr Gerät benennt die Profile automatisch mit L2TP und nummeriert diese, der Wert kann jedoch geändert werden.
Lokaler HostnameGeben Sie den Hostnamen für LNS bzw. LAC ein.LAC: Der lokale Hostname wird in abgehenden Tunnelaufbau-meldungen zur Identifizierung dieses Geräts aufgenommen und wird dem entfernten Hostnamen eines der am LNS konfigurierten Tunnelprofile zugeordnet. Bei diesen Tunnelaufbau-meldungen handelt es sich um die vom LAC ausgesandten SCCRQs (Start Control Connection Request) und die vom LNS ausgesandten SCCRPs (Start Control Connection Reply).LNS: Entspricht dem Wert für Entfernter Hostname der eingehenden Tunnelaufbaumeldung vom LAC.
Entfernter HostnameGeben Sie den Hostnamen des LNS bzw. LAC ein:LAC: Definiert den Wert für Lokaler Hostname des LNS (enthalten in den vom LNS empfangene SCCRQs und vom LAC empfangene SCCRPs). Ein im LAC konfigurierter Lokaler Hostname muss zu Entfernter Hostnamen passen, der für das vorgesehene Profil im LNS konfiguriert wurde und umgekehrt.LNS: Definiert den Lokaler Hostnamen des LAC. Falls das Feld Entfernter Hostname auf dem LNS leer bleibt, wird das dazugehörige Profil als Standardeintrag qualifiziert, der für alle ankommenden Rufe benutzt wird, für die kein Profil mit passendem entfernten Hostnamen gefunden werden kann.
PasswortGeben Sie das Passwort ein, welches für die Tunnel-Authentifizierung benutzt wird. Die Authentifizierung zwischen LAC und LNS erfolgt in beiden Richtungen, d. h. der LNS prüft den Lokaler Hostnamen und das Passwort, die in der SCCRQ des LAC enthalten sind und vergleicht sie mit denen, die im relevanten Profil angegeben sind. Der LAC macht das Gleiche mit den jeweiligen Feldern der SCCRP des LNS.Falls dieses Feld leer gelassen wird, werden Authentifizierungs-daten in den Tunnelaufbaumeldungen weder gesandt noch berücksichtigt.
Felder im Menü Parameter des LAC-Modus
Feld Beschreibung
Entfernte IP-AdresseGeben Sie die feste IP-Adresse des LNS ein, die als Zieladresse für Verbindungen genutzt wird, die auf diesem Profil aufbauen.Das Ziel muss ein Gerät sein, welches sich wie ein LNS verhalten kann.
UDP-QuellportGeben Sie an, wie die Portnummer ermittelt werden soll, die als Quellport für alle abgehenden L2TP-Verbindungen genutzt werden soll, die auf diesem Profil aufbauen.Standardmäßig ist die Option Fest eingestellt deaktiviert, wasbedeutet, dass den Verbindungen, die dieses Profil nutzen, Ports dynamisch zugeordnet werden.Wenn Sie einen fixen Port eingeben möchten, aktivieren Sie die Option Fest eingestellt. Wenn Sie Probleme mit der Fire-wall bzw. NAT feststellen, wählen Sie diese Option.Verfügbare Werte sind dann 0 bis 65535.
UDP-ZielportGeben Sie die Zielportnummer ein, die für alle Rufe genutzt wird, die auf diesem Profil aufbauen. Der entfernte LNS, der den Ruf empfängt, muss diesen Port auf L2TP-Verbindungen überwachen.Mögliche Werte sind 0 bis 65535.Der Standardwert ist 1701 (RFC 2661).
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Lokale IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse ein, die als Quelladresse für alle L2TP-Verbindungen genutzt werden soll, die auf diesem Profil aufbauen.Falls dieses Feld frei gelassen wird, nutzt Ihr Gerät die IP-Adresse der Schnittstelle, über das der L2TP-Tunnel die entfernte IP-Adresse erreicht.
Hello-IntervallGeben Sie den Zeitabstand (in Sekunden) zwischen dem Sen-den von zwei L2TP-HELLO-Meldungen ein. Diese Meldungen dienen dazu, den Tunnel offen zu halten.Verfügbare Werte sind 0 bis 255, der Standardwert ist 30. Der Wert 0 bedeutet, dass keine L2TP-HELLO-Meldungen gesandt werden.
Minimale Zeit zwischen VersuchenGeben Sie die Mindestzeit (in Sekunden) ein, die Ihr Gerät war-ten soll, bevor es ein L2TP-Steuerpaket erneut aussendet, auf das es keine Antwort erhalten hat.Die Wartezeit wird dynamisch verlängert, bis sie die Maximale Zeit zwischen Versuchen erreicht hat. Verfügbare Werte sind1 bis 255, der Standardwert ist 1.
Maximale Zeit zwischen VersuchenGeben Sie die maximale Zeit (in Sekunden) ein, die Ihr Gerät warten soll, bevor es ein L2TP-Steuerpaket erneut aussendet, auf das es keine Antwort erhalten hat.Verfügbare Werte sind 8 bis 255, der Standardwert ist 16.
Maximale Anzahl WiederholungenGeben Sie ein, wie oft Ihr Gerät maximal versuchen soll, das L2TP-Steuerpaket, auf das es keine Antwort erhalten hat, erneut auszusenden.Verfügbare Werte sind 8 bis 255, der Standardwert ist 5.
Sequenznummern der DatenpaketeWählen Sie aus, ob Ihr Gerät für Datenpakete, die durch einen Tunnel auf Grundlage dieses Profils gesandt werden, Folge-nummern benutzen soll oder nicht.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

14.2.2 Benutzer

Im Menü VPN->L2TP->Benutzer wird eine Liste aller konfigurierter L2TP-Partner angezeigt.

14.2.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere L2TP-Partner einzurichten. Tunnelprofile Benutzer Optionen ![](images/5415d60f9068b808fdbfe3b08b3866dc2446439d8dd5667eecf27dbdae4afd73.jpg) Erweiterte Einstellungen ![](images/76608c4648518fb77124d64263d9829df1cdd19fb86bf463a173a21cce296643.jpg) OK Abbrechen Abb. 134: VPN->L2TP->Benutzer->Neu Das Menü VPN->L2TP->Benutzer->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie einen beliebigen Namen ein, um den L2TP-Partner eindeutig zu benennen.In diesem Feld darf das erste Zeichen keine Zahl sein. Sonderzeichen und Umlaute dürfen ebenfalls nicht verwendet werden. Die Länge des Eintrags ist auf maximal 25 Zeichen beschränkt.
VerbindungstypWählen Sie aus, ob der L2TP-Partner die Rolle des L2TP-Netzwerkservers (LNS) oder die Funktionen eines L2TP Access Concentrator Clients (LAC Client) übernehmen soll.Mögliche Werte:•LNS(Standardwert): Bei Auswahl dieser Option wird der L2TP-Partner so konfiguriert, dass er L2TP-Tunnels akzeptiert und den verkapselten PPP-Datenstrom wieder herstellt.•LAC: Bei Auswahl dieser Option wird der L2TP-Partner so konfiguriert, dass er einen PPP-Datenstrom in L2TP verkapselt und einen L2TP-Tunnel zu einem entfernten LNS einrichtet.
TunnelprofilNur für Verbindungstyp =LACWählen Sie ein im MenüTunnelprofil erstelltes Profil für die Verbindung zu diesem L2TP-Partner aus.
BenutzernameGeben Sie die Kennung Ihres Geräts ein.
PasswortGeben Sie das Passwort ein.
Immer aktivWählen Sie aus, ob die Schnittstelle immer aktiv sein soll.MitAktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Timeout bei InaktivitätNur wennImmer aktivdeaktiviert istGeben Sie das Inaktivitätsintervall in Sekunden für den Statischen Short Hold ein. Mit dem Statischen Short Hold legen Sie fest, wie viele Sekunden zwischen Senden des letzten Nutz-Datenpakets und Abbau der Verbindung vergehen sollen.Zur Verfügung stehen Werte von0 bis 3600(Sekunden).0 deaktiviert den Short Hold. Der Standardwert ist 300.
Felder im Menü IP-Modus und Routen
Feld Beschreibung
IP-AdressmodusWählen Sie aus, ob Ihrem Gerät eine statische IP-Adresse zu-gewiesen werden soll oder ob es diese dynamisch erhalten soll.Mögliche Werte:Statisch (Standardwert): Sie geben eine statische IP-Adresse ein.IP-Adresse bereitstellen:Nur für Verbindungstyp = LNS. Ihr Gerät vergibt der Gegenstelle dynamisch eine IP-Adresse.IP-Adresse abrufen:Nur für Verbindungstyp = LAC. Ihr Gerät erhält dynamisch eine IP-Adresse.
IP-Zuordnungspool (IPCP)Nur für IP-Adressmodus= IP-Adresse bereitstellenWählen Sie einen im Menü WAN->Internet + Einwählen->IP Pools konfigurierten IP Pool aus.
StandardrouteNur für IP-Adressmodus= IP-Adresse abrufen und StatischWählen Sie aus, ob die Route zu diesem Verbindungspartner als Standard-Route festgelegt werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv .
NAT-Eintrag erstellenNur für IP-Adressmodus= IP-Adresse abrufen und StatischWählen Sie aus, ob Network Address Translation (NAT) für diese Verbindung aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Lokale IP-AdresseNur für IP-Adressmodus= StatischGeben Sie die WAN-IP-Adresse Ihres Geräts ein.
RouteneinträgeNur für IP-Adressmodus= StatischGeben Sie Entfernte IP-Adresse und Netzmaske des LANs des L2TP-Partners und die dazugehörige Metrik ein. Fügen Sie weitere Einträge mit Hinzufügen hinzu.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Blockieren nach Verbindungsfehler fürGeben Sie ein, für wie viele Sekunden nach einem fehlgeschlagenem Verbindungsaufbau kein erneuter Versuch durch Ihr Gerät unternommen werden soll.Der Standardwert ist 300.
AuthentifizierungWählen Sie das Authentifizierungsprotokoll für diesen L2TP-Partner aus.Mögliche Werte:PAP/CHAP/MS-CHAP (Standardwert): Vorrangig CHAP ausführen, bei Ablehnung anschließend das vom PPTP Partner geforderte Authentifizierungsprotokoll ausführen. (MSCHAP Version 1 oder 2 möglich.)PAP: Nur PAP (PPP Password Authentication Protocol) ausführen, Passwort wird unverschlüsselt übertragen.CHAP: Nur CHAP (PPP Challenge Handshake Authentication Protocol nach RFC 1994) ausführen, Passwort wird verschlüsselt übertragen.PAP/CHAP: Vorrangig CHAP, sonst PAP ausführen.MS-CHAPv1: Nur MS-CHAP Version 1 (PPP-Microsoft Challenge Handshake Authentication Protocol) ausführen.MS-CHAPv2: Nur MS-CHAP Version 2 ausführen.Keiner: Einige Provider verwenden keine Authentifizierung. Wählen Sie in dem Fall diese Option.
VerschlüsselungWählen Sie ggf. die Art der Verschlüsselung, die für den Datenverkehr mit dem L2TP-Partner angewendet werden soll. Dies ist nur möglich, wenn keine Komprimierung mit STAC bzw. MS-STAC für die Verbindung aktiviert ist. Wenn Verschlüsselung gesetzt ist, muss es die Gegenstelle ebenfalls unterstützen, sonst kommt keine Verbindung zustande.Mögliche Werte:Keiner: Es wird keine MPP-Verschlüsselung angewendet.Aktiviert (Standardwert): Die MPP-Verschlüsselung V2mit 128 Bit wird nach RFC 3078 angewendet. Windows-kompatibel: Die MPP-Verschlüsselung V2 mit 128 Bit wird kompatibel zu Microsoft und Cisco angewendet.
LCP-ErreichbarkeitsprüfungWählen Sie aus, ob die Erreichbarkeit der Gegenstelle durch Senden von LCP Echo Requests bzw. Replies überprüft werden soll. Dies ist empfehlenswert für Fest-, PPTP- und L2TP-Verbindungen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
TCP-ACK-Pakete priorisierenWählen Sie aus, ob der TCP-Download bei intensivem TCP-Upload optimiert werden soll. Diese Funktion kann speziell für asymmetrische Bandbreiten (ADSL) angewendet werden.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Felder im Menü IP-Optionen
Feld Beschreibung
OSPF-ModusWählen Sie aus, ob und wie über die Schnittstellerouten propagiert und/oder OSPF-Protokoll-Pakete gesendet werden sollen.Mögliche Werte:Passiv(Standardwert):OSPF ist nicht für diese Schnittstelle aktiviert, d. h. über diese Schnittstelle werden keine Routen propagiert oder OSPF-Protokoll-Pakete gesendet. Über diese Schnittstelle erreichbare Netze werden jedoch bei der Berechnung der Routing-Informationen berücksichtigt und über aktive Schnittstellen propagiert.Aktiv:OSPF ist für diese Schnittstelle aktiviert, d. h. über diese Schnittstelle werden Routen propagiert und/oder OSPF-Protokoll-Pakete gesendet.Inaktiv:OSPF ist für diese Schnittstelle deaktiviert.
Proxy-ARP-ModusWählen Sie aus, ob Ihr Gerät ARP-Requests aus dem eigenen LAN stellvertretend für den spezifischen L2TP-Partner beantworten soll.Mögliche Werte:Inaktiv (Standardwert): Deaktiviert Proxy-ARP für diesen L2TP-Partner.Aktiv oder Ruhend: Ihr Gerät beantwortet einen ARP-Request nur, wenn der Status der Verbindung zum L2TP-Partner Aktiv (aktiv) oder Ruhend (ruhend) ist. Bei Ruhend beantwortet Ihr Gerät lediglich den ARP-Request, der Verbindungsaufbau erfolgt erst, wenn jemand tatsächlich die Route nutzen will.Nur aktiv: Ihr Gerät beantwortet einen ARP-Request nur, wenn der Status der Verbindung zum L2TP-Partner Aktiv (aktiv) ist, wenn also bereits eine Verbindung zum L2TP-Partner besteht.
DNS-AushandlungWählen Sie aus, ob Ihr Gerät IP-Adressen für Primärer DNS-Server und Sekundärer DNS-Server und WINS-Server Primär und Sekundär vom L2TP-Partner erhalten soll oder diese zum L2TP-Partner schicken soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

14.2.3 Optionen

Tunnelprofile Benutzer Optionen ![](images/166efe2b9f3b788a90d3539404806b7ef5b2e2763471ee900ddc8c60a31df602.jpg) Abb. 135: VPN->L2TP->Optionen Das Menü VPN->L2TP->Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Globale Optionen
Feld Beschreibung
UDP-ZielportGeben Sie den Port ein, der vom LNS auf ankommende L2TP-Tunnelverbindungen überwacht werden soll.Verfügbare Werte sind alle ganzen Zahlen von 1 bis 65535, der Standardwert ist 1701, wie es in RFC 2661 vorgegeben ist.
UDP-QuellportauswahlWählen Sie aus, ob der LNS nur den überwachten Port (UDP-Zielport) als lokalen Quellport für die L2TP-Verbindung nutzen soll.Mit Fest eingestellt wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

14.3 PPTP

Zur Absicherung des Datenverkehrs über eine vorhandene IP-Verbindung kann mittels Point-to-Point-Tunneling-Protokoll (=PPTP) ein verschlüsselter PPTP-Tunnel aufgebaut werden. Zunächst wird an beiden Standorten eine Verbindung zu einem ISP (=Internet Service Provider) aufgebaut. Wenn diese Verbindungen stehen, wird über das Internet ein Tunnel zum PPTP Partner, hier dann mit PPTP, aufgebaut. Für diesen Vorgang baut das PPTP-Subsystem eine Kontrollverbindung zwischen den Tunnelendpunkten auf. Diese übermittelt Steuerungsdaten, welche die Verbindung zwischen den zwei PPTP-Tunnelendpunkten aufbauen, aufrechterhalten und beenden. Sobald diese Kontrollverbindung aufgebaut ist, überträgt das PPTP die in GRE-Pakete (GRE = Generic Routing Encapsulation) eingepackten Nutzdaten.

14.3.1 PPTP-Tunnel

Im Menü PPTP-Tunnel wird eine Liste aller PPTP-Tunnels angezeigt.

14.3.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu um weitere PPTP-Partner einzurichten. PPTP-Tunnel Optionen IP Pools ![](images/a5f06e0d02bb7ef709e5f9b15d2a5498e5c1427519bc72444a210cb1c65819f2.jpg) Erweiterte Einstellungen ![](images/55fc6fd781048e49fdccc4728c458910050c4f189fcefe659746da62acaaecde.jpg) OK Abbrechen Abb. 136: VPN->PPTP->PPTP-Tunnel->Neu Das Menü VPN->PPTP->PPTP-Tunnel->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü PPTP Partner Parameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie einen Namen ein, um den Tunnel eindeutig zu be-nennen.In diesem Feld darf das erste Zeichen keine Zahl sein. Sonder-zeichen und Umlaute dürfen ebenfalls nicht verwendet werden.
PPTP-ModusGeben Sie die Rollenverteilung der PPTP-Schnittstelle an.Mögliche Werte:PNS(Standardwert):Hiermit weisen Sie der PPTP-Schnittstelle die Rolle des PPTP-Servers zu.Windows-Client-Modus:Hiermit weisen Sie der PPTP-Schnittstelle die Rolle des PPTP-Clients zu.
BenutzernameGeben Sie den Benutzernamen ein.
PasswortGeben Sie das Passwort ein.
Immer aktivWählen Sie aus, ob die Schnittstelle immer aktiv sein soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Timeout bei InaktivitätNur wenn Immer aktiv deaktiviert ist.Geben Sie das Inaktivitätsintervall in Sekunden ein. Damit legen Sie fest, wie viele Sekunden zwischen Senden des letzten Nutz-Datenpakets und Abbau der Verbindung vergehen sollen.Mögliche Werte von 0 bis 3600 (Sekunden). 0 deaktiviert den Timeout.Der Standardwert ist 300.Beispiel:10 für FTP-Übertragungen, 20 für LAN-zu-LAN-Übertragungen, 90cfür Internetverbindungen.
Entfernte PPTP-IP-AdresseNur für PPTP-Modus = PNSGeben Sie die IP-Adresse des PPTP-Partners ein.
Entfernte PPTP-IP-Adresse / HostnameNur für PPTP-Modus = Windows-Client-ModusGeben Sie die IP-Adresse des PPTP-Partners ein.
Felder im Menü IP-Modus und Routen
Feld Beschreibung
IP-AdressmodusWählen Sie aus, ob Ihrem Gerät eine statische IP-Adresse zu-gewiesen werden soll oder ob es diese dynamisch erhalten soll.Mögliche Werte:Statisch (Standardwert): Sie geben eine statische IP-Adresse ein.IP-Adresse bereitstellen:Nur für PPTP-Modus = PNS. Ihr Gerät vergibt der Gegenstelle dynamisch eine IP-Adresse.IP-Adresse abrufen:Nur für PPTP-Modus = Windows-Client-Modus. Ihr Gerät erhält dynamisch eine IP-Adresse.
StandardrouteNur bei IP-Adressmodus = StatischWählen Sie aus, ob die Route zu diesem Verbindungspartner als Standard-Route festgelegt werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
NAT-Eintrag erstellenNur bei IP-Adressmodus = StatischWenn eine PPTP-Verbindung konfiguriert wird, wählen Sie aus,ob Network Address Translation (NAT) aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Lokale IP-AdresseNur für IP-Adressmodus = StatischWeisen Sie der PPTP-Schnittstelle die IP-Adresse aus Ihrem LAN zu, die als interne Quelladresse Ihres Geräts verwendet werden soll.
RouteneinträgeNur für IP-Adressmodus = StatischDefinieren Sie Routing-Einträge für diesen Verbindungspartner.Entfernte IP-Adresse: IP-Adresse des Ziel-Hosts oder -LANs.Netzmaske: Netzmaske zu Entfernte IP-Adresse.Metrik: Je niedriger der Wert, desto höhere Priorität besitzt die Route (Wertebereich 0 - 15). Der Standardwert ist 1.
IP-Zuordnungspool (IPCP)Nur bei PPTP-Modus = PNS, IP-Adressmodus = IP-Adresse bereitstellenWählen Sie hier einen im Menü VPN->PPTP->IP Pools konfigurierten IP-Pool aus.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Blockieren nach Verbindungsfehler fürGeben Sie ein, für wie viele Sekunden nach fehlgeschlagenem Verbindungsaufbau kein erneuter Versuch durch Ihr Gerät unternommen werden soll.Der Standardwert ist 300.
AuthentifizierungWählen Sie das Authentifizierungsprotokoll für diesen PPTP-Partner aus.Mögliche Werte:PAP: Nur PAP (PPP Password Authentication Protocol) ausführen, Passwort wird unverschlüsselt übertragen.CHAP: Nur CHAP (PPP Challenge Handshake Authentication Protocol nach RFC 1994) ausführen, Passwort wird verschlüsselt übertragen.PAP/CHAP: Vorrangig CHAP, sonst PAP ausführen.MS-CHAPv1: Nur MS-CHAP Version 1 (PPP-Microsoft Challenge Handshake Authentication Protocol) ausführen.PAP/CHAP/MS-CHAP: Vorrangig CHAP ausführen, bei Ablehnung anschließend das vom PPTP-Partner geforderte Authentifizierungsprotokoll ausführen. (MSCHAP Version 1 oder 2 möglich.)MS-CHAPv2 (Standardwert): Nur MS-CHAP Version 2 ausführen.Keiner: Einige Provider verwenden keine Authentifizierung. Wählen Sie in dem Fall diese Option.
VerschlüsselungWählen Sie ggf. die Art der Verschlüsselung, die für den Datenverkehr mit dem Verbindungspartner angewendet werden soll.WennVerschlüsselunggesetzt ist, muss es die Gegenstelle ebenfalls unterstützen, sonst kommt keine Verbindung zustande.Mögliche Werte:Keiner:Es wird keine MPP-Verschlüsselung angewendet.Aktiviert(Standardwert):Die MPP-Verschlüsselung V2 mit 128 bit wird nach RFC 3078 angewendet.Windows-kompatibel:Die MPP-Verschlüsselung V2 mit 128 bit wird kompatibel zu Microsoft und Cisco angewendet.
KomprimierungWählen Sie ggf. die Art der Komprimierung aus, die für den Datenverkehr mit dem Verbindungspartner angewendet werden soll. Wenn Verschlüsselung gesetzt ist, muss es die Gegenstelle ebenfalls unterstützen, sonst kommt keine Verbindung zustande.Mögliche Werte:Keiner(Standardwert):Es wird keine Verschlüsselung angewendet.STACMS-STACMPPC:Microsoft Point-to-Point Compression
LCP-ErreichbarkeitsprüfungWählen Sie aus, ob die Erreichbarkeit der Gegenstelle durch Senden von LCP Echo Requests bzw. Replies überprüft werden soll. Dies ist empfehlenswert für Fest-, PPTP- und L2TP-Verbindungen.MitAktiviertwird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Felder im Menü IP-Optionen
Feld Beschreibung
OSPF-ModusWählen Sie aus, ob und wie über die Schnittstellerouten propagiert und/oder OSPF-Protokoll-Pakete gesendet werden sollen.Mögliche Werte:Passiv(Standardwert):OSPF ist nicht für diese Schnittstelle aktiviert, d. h. über diese Schnittstelle werden keine Routen propagiert oder OSPF-Protokoll-Pakete gesendet. Über diese Schnittstelle erreichbare Netze werden jedoch bei der Berechnung der Routing Informationen berücksichtigt und über aktive Schnittstellen propagiert.Aktiv:OSPF ist für diese Schnittstelle aktiviert, d. h. über diese Schnittstelle werden Routen propagiert und/oder OSPF-Protokoll-Pakete gesendet.Inaktiv:OSPF ist für diese Schnittstelle deaktiviert.
Proxy-ARP-ModusWählen Sie aus, ob Ihr Gerät ARP-Requests aus dem eigenen LAN stellvertretend für den spezifischen PPTP-Partner beantworten soll.Mögliche Werte:Inaktiv(Standardwert):Deaktiviert Proxy-ARP für diesen PPTP-Partner.Aktiv oder Ruhend:Ihr Gerät beantwortet einen ARP-Request nur, wenn der Status der Verbindung zum PPTP-PartnerAktiv (aktiv) oderRuhend (ruhend) ist. BeiRuhend beantwortet Ihr Gerät lediglich den ARP-Request, der Verbindungsaufbau erfolgt erst, wenn jemand tatsächlich die Route nutzen will.Nur aktiv:Ihr Gerät beantwortet einen ARP-Request nur, wenn der Status der Verbindung zum PPTP-PartnerAktiv (aktiv) ist, wenn also bereits eine Verbindung zum PPTP-Partner besteht.
DNS-AushandlungWählen Sie aus, ob Ihr Gerät IP-Adressen fürPrimärer DNS-ServerundSekundärer DNS-Servervom PPTP-Partner erhalten soll oder diese zum PPTP-Partner schicken soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Felder im Menü PPTP-Callback
Feld Beschreibung
CallbackErmöglicht den Aufbau eines PPTP-Tunnels über das Internet mit einem PPTP-Partner, selbst wenn dieser momentan nicht online ist. In der Regel wird mittels ISDN-Ruf der PPTP-Partner aufgefordert, online zu gehen und eine PPTP-Verbindung aufzubauen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Beachten Sie, dass Sie die entsprechende Option auf den Gateways beider Partner aktivieren müssen. Für diese Funktion wird in der Regel ein ISDN-Anschluss benötigt. Ohne ISDN ist Callback nur in Spezialanwendungen zu aktivieren.
Eingehende ISDN-NummerNur wenn Callback aktiviert ist.Geben Sie die ISDN-Nummer an, von der aus das entfernte Gerät das lokale Gerät ruft (Calling Party Number).
Ausgehende ISDN-NummerNur wenn Callback aktiviert ist.Geben Sie die ISDN-Nummer an, unter der das lokale Gerät das entfernte Gerät ruft (Called Party Number).
Felder im Menü Auswahl des Wählports (nur wenn Callback = aktiviert)
Feld Beschreibung
Ausgewählte PortsGeben Sie die ISDN-Ports an, über die der Callback ausgeführt werden soll.Mögliche Werte:Alle Ports: Der Callback wird über einen der verfügbaren ISDN-Ports ausgeführt.Port angeben: In Spezifische Portskönnen Sie die gewünschten ISDN-Ports auswählen.
Spezifische PortsNur für Ausgewählte Ports = Port angebenn können Sie mit Hinzufügen weitere Ports auswählen.

14.3.2 Optionen

In diesem Menü können Sie allgemeine Einstellungen des globalen PPTP Profils vornehmen. PPTP-Tunnel Optionen IP Pools ![](images/ba725baf3084fece8211c80f5976b11898a1f2d107472ccc47c0667cdf1db0cc.jpg) Abb. 137: VPN->PPTP->Optionen Das Menü VPN->PPTP->Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Globale Optionen
Feld Beschreibung
GRE-Window-AnpassungWählen Sie, ob Sie GRE Window Adaption aktivieren wollen. Diese Anpassung ist erst notwendig, wenn Sie unter Microsoft Windows XP das Service Pack 1 installiert haben. Da Microsoft mit dem SP1 den Bestätigungalgorithmus innerhalb des GRE-Protokolls geändert hat, muss bei bintec elmeg-Geräten die automatische Window-Anpassung für GRE abgeschaltet werden.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
GRE-Window-GrößeGeben Sie die maximale Anzahl an GRE-Paketen ein, die ohne Bestätigung geschickt werden kann.Windows verwendet seit der Version XP ein höheres initiales Empfangs-Window im GRE, weshalb die maximale Sende-Window-Größe über den Wert GRE-Window-Größe angepasst werden sollte. Mögliche Werte sind 0 bis 256.Der Standardwert ist 0.
Max. eingehende Kontrollverbindungen überGeben Sie die maximale Anzahl der Kontrollverbindungen ein.

Feld Beschreibung

entfernte IP-Adresse

14.3.3 IP Pools

Im Menü IP Pools wird eine Liste aller IP Pools für PPTP-Verbindungen angezeigt. Ihr Gerät kann als dynamischer IP-Adress-Server für PPTP-Verbindungen agieren. Dafür stellen Sie einen oder mehrere Pools von IP-Adressen zur Verfügung. Diese IP-Adressen können für die Dauer der Verbindung an einwählende Verbindungspartner vergeben werden. Eingetragene Host-Routen haben immer Vorrang vor IP-Adressen aus den Adress-Pools. Wenn also ein eingehender Ruf authentisiert wurde, überprüft Ihr Gerät zunächst, ob für den Anrufer in der Routing-Tabelle eine Host-Route eingetragen ist. Wenn dies nicht der Fall ist, kann Ihr Gerät eine IP-Adresse aus einem Adress-Pool zuweisen (falls verfügbar). Bei Adress-Pools mit mehr als einer IP-Adresse können Sie nicht festlegen, welcher Verbindungspartner welche Adresse bekommt. Die Adressen werden zunächst einfach der Reihe nach vergeben. Bei einer erneuten Einwahl innerhalb eines Intervalls von einer Stunde wird aber versucht, wieder die zuletzt an diesen Partner vergebene IP-Adresse zuzuweisen. Wählen Sie die Schaltfläche Hinzufügen, um weitere IP Pools einzurichten.

14.3.3.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere IP-Adresspools einzurichten. Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. PPTP-Tunnel Optionen IP Pools ![](images/6f2a051116112e695af2f4c46b0396d3de032a8e19850702b31990d1ee403499.jpg) Abb. 138: VPN->PPTP->IP Pools->Neu Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
IP-PoolnameGeben Sie eine beliebige Beschreibung ein, um den IP-Pool eindeutig zu benennen.
IP-AdressbereichGeben Sie die erste (erstes Feld) und die letzte (zweites Feld) IP-Adresse des IP-Adress-Pools ein.
DNS-ServerPrimär: Geben Sie die IP-Adresse des DNS-Servers ein, der von Clients, die eine Adress aus diesem Pool beziehen, bevorzugt verwendet werden soll.Sekundär: Geben Sie die IP-Adresse eines alternativen DNS-Servers ein.

14.4 GRE

Das Generic Routing Encapsulation (GRE) ist ein Netzwerkprotokoll, das dazu dient, andere Protokolle einzukapseln und so in Form von IP-Tunneln zu den spezifizierten Empfänger zu transportieren. Die Spezifikation des GRE-Protokolls liegt in zwei Versionen vor: - GRE V.1 zur Verwendung in PPTP-Verbindungen (RFC 2637, Konfiguration im Menü PPTP) • GRE V.0 (RFC 2784) zur allgemeinen Enkapsulierung mittels GRE Im diesem Menü können Sie ein virtuelles Interface zur Nutzung von GRE V.0 konfigurieren. Der Datenverkehr, der über dieses Interface geroutet wird, wird dann mittels GRE en-kapsuliert und an den spezifizierten Empfänger gesendet.

14.4.1 GRE-Tunnel

Im Menü VPN->GRE->GRE-Tunnel wird eine Liste aller konfigurierten GRE-Tunnel angezeigt.

14.4.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere GRE-Tunnel einzurichten. GRE-Tunnel ![](images/1cb180779520a0af1e3f8f46d9dc9d006ce1434de26aa5619672842d39ca0511.jpg) Abb. 139: VPN->GRE->GRE-Tunnel->Neu Das Menü VPN->GRE->GRE-Tunnel->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Bezeichnung für den GRE-Tunnel ein.
Lokale GRE-IP-AdresseGeben Sie die Quell-IP-Adresse der GRE-Pakete zum GRE-Partner ein.Wird keine IP-Adresse (dies entspricht der IP-Adresse 0.0.0.0) angegeben, wird die Quell-IP-Adresse der GRE-Pakete automatisch aus einer der Adressen der Schnittstellen ausgewählt, über die der GRE-Partner erreicht wird.
Entfernte GRE-IP-AdresseGeben Sie die Ziel-IP-Adresse der GRE-Pakete zum GRE-Partner ein.
StandardrouteWenn Sie die Standardroute aktivieren, werden automatisch alle Daten auf eine Verbindung geleitet.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Lokale IP-AdresseGeben Sie hier die (LAN-seitige) IP-Adresse ein, die als Quell-adresse Ihre Gerätes für eigene Pakete durch den GRE-Tunnel verwendet werden soll.
RouteneinträgeDefinieren Sie weitere Routing-Einträge für diesen Verbindungspartner.Fügen Sie mitHinzufügenneue Einträge hinzu.Entfernte IP-Adresse: IP-Adresse des Ziel-Hosts oder - Netzwerkes.Netzmaske: Netzmaske zuEntfernte IP-Adresse.Wenn kein Eintrag erfolgt, benutzt Ihr Gerät eine Standard-Netzmaske.Metrik: Je niedriger der Wert, desto höhere Priorität besitzt die Route (Wertebereich 0...15). Der Standardwert ist 1.
MTUGeben Sie die maximale Paketgröße (Maximum Transfer Unit, MTU) in Bytes an, die für die GRE-Verbindung zwischen den Partnern verwendet werden darf.Mögliche Werte sind 1 bis8192.Der Standardwert ist 1500.
Schlüssel verwendenAktivieren Sie die Eingabe einer Kennung für die GRE-Verbindung, welche die Unterscheidung mehrerer parallel laufender GRE-Verbindungen zwischen zwei GRE-Partnern ermöglicht (siehe RFC 1701).MitAktiviert wird die Kennung aktiviert.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
SchlüsselwertNur wennSchlüssel verwendenaktiviert ist.Geben Sie die GRE-Verbindungskennung ein.Mögliche Werte sind 0 bis2147483647.Der Standardwert ist 0.

Kapitel 15 Firewall

Mit einer Stateful Inspection Firewall (SIF) verfügen bintec elmeg Gateways über eine leistungsfähige Sicherheitsfunktion. Zusätzlich zur sogenannten statischen Paketfilterung hat eine SIF durch dynamische Paketfilterung einen entscheidenden Vorteil: Die Entscheidung, ob ein Paket weitergeleitet wird, kann nicht nur aufgrund von Quell- und Zieladressen oder Ports, sondern auch mittels dynamischer Paketfilterung aufgrund des Zustands (Status) der Verbindung zu einem Partner gefällt werden. Es können also auch solche Pakete weitergeleitet werden, die zu einer bereits aktiven Verbindung gehören. Dabei akzeptiert die SIF auch Pakete, die zu einer "Tochterverbindung" gehören. Die Aushandlung einer FTP-Verbindung findet zum Beispiel über den Port 21 statt, der eigentliche Datenaustausch kann aber über einen völlig anderen Port erfolgen.

SIF und andere Sicherheitsfunktionen

Die Stateful Inspection Firewall fügt sich wegen ihrer einfachen Konfiguration gut in die bestehende Sicherheitsarchitektur der bintec elmeg-Geräte ein. Systemen wie Network Address Translation (NAT) und IP-Zugriffs-Listen (IPAL) gegenüber ist der Konfigurationsaufwand der SIF vergleichbar einfach. Da SIF, NAT und IPAL gleichzeitig im System aktiv sind, muss man auf mögliche Wechselwirkungen achten: Wenn ein beliebiges Paket von einer der Sicherheitsinstanzen verworfen wird, so geschieht dies unmittelbar, d. h. es ist irrelevant, ob es von einer anderen In- stanz zugelassen werden würde. Daher sollte man den eigenen Bedarf an Sicherheitsfunktionen genau analysieren. Der wesentliche Unterschied zwischen SIF und NAT/IPAL besteht darin, dass die Regeln der SIF generell global angewendet werden, d. h. nicht auf eine Schnittstelle beschränkt sind. Grundsätzlich werden aber dieselben Filterkriterien auf den Datenverkehr angewendet wie bei NAT und IPAL: - Quell- und Zieladresse des Pakets (mit einer zugehörigen Netzmaske) - Dienst (vorkonfiguriert, z. B. Echo, FTP, HTTP) - Protokoll - Portnummer(n) Um die Unterschiede in der Paketfilterung zu verdeutlichen, folgt eine Aufstellung der ein- zelnen Sicherheitsinstanzen und ihrer Funktionsweise.

NAT

Eine der Grundfunktionen von NAT ist die Umsetzung lokaler IP-Adressen Ihres LANs in die globalen IP-Adressen, die Ihnen von Ihrem ISP zugewiesen werden, und umgekehrt. Dabei werden zunächst alle von außen initiierten Verbindungen abgeblockt, d. h. jedes Paket, welches Ihr Gerät nicht einer bereits bestehenden Verbindung zuordnen kann, wird abgewiesen. Auf diese Art kann eine Verbindung lediglich von innen nach außen aufgebaut werden. Ohne explizite Genehmigungen wehrt NAT jeden Zugriff aus dem WAN auf das LAN ab.

IP Access Listen

Hier werden Pakete ausschließlich aufgrund der oben aufgeführten Kriterien zugelassen oder abgewiesen, d. h. der Zustand der Verbindung wird nicht berücksichtigt (außer bei Dienste = TCP).

SIF

Die SIF sondert alle Pakete aus, die nicht explizit oder implizit zugelassen werden. Dabei gibt es sowohl ein "Verweigern", bei dem keine Fehlermeldung an den Sender des zurückgewiesenen Pakets ausgegeben wird, als auch ein "Ablehnen", bei dem der Sender über die Ablehnung des Pakets informiert wird. Die eingehenden Pakete werden folgendermaßen bearbeitet: - Zunächst überprüft die SIF, ob ein eingehendes Paket einer bereits bestehenden Verbindung zugeordnet werden kann. Ist dies der Fall, wird es weitergeleitet. Kann das Paket keiner bestehenden Verbindung zugeordnet werden, wird überprüft, ob eine entsprechende Verbindung zu erwarten ist (z. B. als Tochterverbindung einer bereits bestehenden). Ist dies der Fall, wird das Paket ebenfalls akzeptiert. - Wenn das Paket keiner bestehenden und auch keiner zu erwartenden Verbindung zugeordnet werden kann, werden die SIF-Filterregeln angewendet: Trifft auf das Paket eine Deny-Regel zu, wird es abgewiesen, ohne dass eine Fehlermeldung an den Sender des Pakets geschickt wird; trifft eine Reject-Regel zu, wird das Paket abgewiesen und eine ICMPHost-Unreachable-Meldung an den Sender des Paktes ausgegeben. Nur wenn auf das Paket eine Accept-Regel zutrifft, wird es weitergeleitet. - Alle Pakete, auf die keine Regel zutrifft, werden nach Kontrolle aller vorhandenen Regeln ohne Fehlermeldung an den Sender abgewiesen (= Standardverhalten).

15.1 Richtlinien

15.1.1 Filterregeln

Das Standard-Verhalten mit der Aktion = Zugriff besteht aus zwei impliziten Filterregeln: wenn ein eingehendes Paket einer bereits bestehenden Verbindung zugeordnet werden kann und wenn eine entsprechende Verbindung zu erwarten ist (z. B. als Tochterverbindung einer bereits bestehenden), wird das Paket zugelassen. Die Abfolge der Filterregeln in der Liste ist relevant: Die Filterregeln werden der Reihe nach auf jedes Paket angewendet, bis eine Filterregel zutrifft. Kommt es zu Überschneidungen, d. h. trifft für ein Paket mehr als eine Filterregel zu, wird lediglich die erste Filterregel ausgeführt. Wenn also die erste Filterregel ein Paket zurückweist, während eine spätere Regel es zulässt, so wird es abgewiesen. Ebenso bleibt eine Deny-Regel ohne Auswirkung, wenn ein entsprechendes Paket zuvor von einer anderen Filterregel zugelassen wird. Im Menü Firewall->Richtlinien->Filterregeln wird eine Liste aller konfigurierten Filterregeln angezeigt. Filterregeln QoS Optionen ![](images/2c4c1eefff1a83eb87f35308c601565c055274262ecfb31cad42f042ea902a0c.jpg) Abb. 140: Firewall->Richtlinien->Filterregeln Mit der Schaltfläche können Sie vor dem Listeneintrag eine weitere Richtlinie einfügen. Es öffnet sich das Konfigurationsmenü zum Erstellen einer neuen Richtlinie. Mit der Schaltfläche können Sie den Listeneintrag verschieben. Es öffnet sich ein Dialog, in dem Sie auswählen können, an welche Position die Richtlinie verschoben werden soll.

15.1.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Parameter einzurichten. Filterregeln QoS Optionen ![](images/7c3cbb232ec74642e9be1145d58034ac4be3de306ce5906618c40ea45fd15de7.jpg) Abb. 141: Firewall->Richtlinien->Filterregeln->Neu Das Menü Firewall->Richtlinien->Filterregeln->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
QuelleWählen Sie einen der vorkonfigurierten Aliase für die Quelle des Pakets aus.In der die Liste stehen alle WAN-/LAN-Schnittstellen, Schnittstellengruppen (siehe Firewall->Schnittstellen->Gruppen), Adressen (siehe Firewall->Adressen->Adressliste) und Adressgruppen (siehe Firewall->Adressen->Gruppen) zur Auswahl.Der Wert Beliebig bedeutet, dass weder Quell-Schnittstelle noch Quell-Adresse überprüft werden.
ZielWählen Sie einen der vorkonfigurierten Aliase für das Ziel des Pakets aus.In der die Liste stehen alle WAN-/LAN-Schnittstellen, Schnittstellengruppen (siehe Firewall->Schnittstellen->Gruppen), Adressen (siehe Firewall->Adressen->Adressliste) und Adressgruppen (siehe Firewall->Adressen->Gruppen) zur Auswahl.Der Wert Beliebig bedeutet, dass weder Ziel-Schnittstelle noch Ziel-Adresse überprüft werden.
DienstWählen Sie einen der vorkonfigurierten Dienste aus, dem das zu filternde Paket zugeordnet sein muss.Werkseitig ist eine umfangreiche Reihe von Diensten vorkonfi-guriert, unter anderem:ftptelnetsmtpdnshttpnntpInternetNetmeetingWeitere Dienste werden inFirewall->Dienste->Diensteliste angelegt.Außerdem stehen die inFirewall->Dienste->Gruppenkonfigurierten Dienstegruppen zur Auswahl.
AktionWählen Sie die Aktion aus, die auf ein gefiltertes Paket angewendet werden soll.Möglichen Werte:Zugriff(Standardwert): Die Pakete werden entsprechend den Angaben weitergeleitet.Verweigern:Die Pakete werden abgewiesen.Zurückweisen:Die Pakete werden abgewiesen. Eine Fehlermeldung wird an den Sender des Pakets ausgegeben.
QoS anwendenNur fürAktion= ZugriffWählen Sie aus, ob Sie QoS für diese Richtlinie mit der inPrioritätausgewählten Priorität aktivieren möchten.MitAktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Option nicht aktiv.Wenn QoS für diese Richtlinie nicht aktiv ist, beachten Sie, dass auch sendeseitig keine Priorisierung der Daten erfolgen kann.Eine Richtlinie, für die QoS aktiviert wurde, ist auch für die Firewall eingestellt. Beachten Sie daher, dass Datenverkehr, dernicht ausdrücklich zugelassen wurde, von der Firewall geblockt wird!
PrioritätNur für Aktion = Zugriff und QoS anwenden = AktiviertWählen Sie aus, mit welcher Priorität die von der Richtlinie spezifizierten Daten sendeseitig behandelt werden.Mögliche Werte:Keine (Standardwert): Keine Priorität.Low Latency: Low Latency Transmission (LLT), d. h. Behandlung der Daten mit der geringstmöglichen Latenz, z. B. geeignet für VoIP-Daten.HochMittelNiedrig

15.1.2 QoS

Immer mehr Anwendungen benötigen immer größere Bandbreiten. Nicht immer stehen diese zur Verfügung. Quality of Service (QoS) ermöglicht es, verfügbare Bandbreiten effektiv und intelligent zu verteilen. Bestimmte Anwendungen können bevorzugt behandelt werden und es kann Bandbreite für diese reserviert werden. Im Menü Firewall->Richtlinien->QoS wird eine Liste aller QoS-Regeln angezeigt.

15.1.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere QoS-Regeln einzurichten. ![](images/f11629383baec67021dfd09ac7babc0a7a6055d80c00f106a3ac4856e58d5411.jpg) ![](images/a785debf7f15b84bb0da839fd0343bdc616ad49f4055977e754ab4d21c796789.jpg) Abb. 142: Firewall->Richtlinien->QoS->Neu Das Menü Firewall->Richtlinien->QoS->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü QoS-Schnittstelle konfigurieren
Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, auf der das Bandbreitenmanagement erfolgen soll.
Traffic ShapingWählen Sie aus, ob Sie für die gewählte Schnittstelle das Bandbreitenmanagement aktivieren wollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Bandbreite angebenNur für Traffic Shaping = AktiviertGeben Sie die maximal zur Verfügung stehende Bandbreite in kBit/s für die gewählte Schnittstelle ein.
FilterregelnDieses Feld enthält eine Liste aller konfigurierten Firewall-Richtlinien, für die QoS aktiviert wurde (QoS anwenden = Aktiviert). Für jeden Listeneintrag stehen folgende Optionen zur Verfügung:Verwenden: Wählen Sie aus, ob dieser Eintrag der QoS-Schnittstelle zugeordnet werden soll. Standardmäßig ist diese Option nicht aktiv.Bandbreite: Geben Sie die maximal zur Verfügung stehende Bandbreite in Bit/s für den unter Dienst genannten Dienst ein. Standardmäßig ist 0 eingetragen.Fest: Wählen Sie aus, ob eine längerfristige Überschreitung der in Bandbreite definierten Bandbreite zulässig ist. Die Aktivierung dieses Feldes schließt eine solche Überschreitung aus. Ist die Option deaktiviert, ist die Überschreitung zulässig und die übersteigende Datenrate wird gemäß der in der entsprechenden Firewall-Richtlinie definierten Priorität behandelt. Standardmäßig ist diese Option nicht aktiv.

15.1.3 Optionen

In diesem Menü können Sie die Firewall aus- bzw. einschalten und Sie können ihre Aktivitäten protokollieren lassen. Darüber hinaus können Sie festlegen, nach wie vielen Sekunden Inaktivität eine Sitzung beendet werden soll. Filterregeln QoS Optionen ![](images/b7f6f9d454bcd34f5f019914feb0e126f983f8853c1c3c434600994b69bd04bd.jpg) Abb. 143: Firewall->Richtlinien->Optionen Das Menü Firewall->Richtlinien->Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Globale Firewall-Optionen
Feld Beschreibung
Firewall StatusAktivieren oder deaktivieren Sie die Firewall-Funktion.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiviert.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Protokollierte AktionenWählen Sie den Firewall-Syslog-Level aus.Die Ausgabe der Meldungen erfolgt zusammen mit den Meldungen der anderen Subsysteme.Mögliche Werte:Alle (Standardwert): Alle Firewall-Aktivitäten werden angezeigt.Verweigern: Nur Reject- und Deny-Ereignisse werden angezeigt, vgl. "Aktion".Annehmen: Nur Accept-Ereignisse werden angezeigt.Keiner: Systemprotokoll-Nachrichten werden nicht erzeugt.
Vollständige FilterungHier legen Sie fest, ob nur Pakete gefiltert werden sollen, die an eine andere Schnittstelle gesendet werden als die, welche die Verbindung erzeugt hat.Mit Aktivieren werden alle Pakete gefiltert (Standardwert).
Felder im Menü Sitzungstimer
Feld Beschreibung
UDP-InaktivitätGeben Sie ein, nach welcher Zeit der Inaktivität eine UDP - Session als abgelaufen betrachtet werden soll (in Sekunden).Zur Verfügung stehen Werte von 30 bis 86400.Der Standardwert ist 180.
TCP-InaktivitätGeben Sie ein, nach welcher Zeit der Inaktivität eine TCP - Session als abgelaufen betrachtet werden soll (in Sekunden).Zur Verfügung stehen Werte von 30 bis 86400.Der Standardwert ist 3600.
PPTP-InaktivitätGeben Sie ein, nach welcher Zeit der Inaktivität eine PPTP- Session als abgelaufen betrachtet werden soll (in Sekunden).Zur Verfügung stehen Werte von 30 bis 86400.Der Standardwert ist 86400.
Andere InaktivitätGeben Sie ein, nach welcher Zeit der Inaktivität eine Session ei- nes anderen Typs als abgelaufen betrachtet werden soll (in Se- kunden).Zur Verfügung stehen Werte von 30 bis 86400.Der Standardwert ist 30.

15.2 Schnittstellen

15.2.1 Gruppen

Im Menü Firewall->Schnittstellen->Gruppen wird eine Liste aller konfigurierter Schnittstellen-Gruppen angezeigt. Sie können die Schnittstellen Ihres Geräts zu Gruppen zusammenfassen. Dieses vereinfacht die Konfiguration von Firewall-Regeln.

15.2.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Schnittstellen-Gruppen einzurichten. Gruppen ![](images/8dd5c9f12f907386d8bac7d10164f40ce8b3433a7c1bc00edde7c5a1c661d265.jpg) Abb. 144: Firewall->Schnittstellen->Gruppen->Neu Das Menü Firewall->Schnittstellen->Gruppen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine beliebige Beschreibung der Schnittstellen-Gruppe ein.
MitgliederWählen Sie aus den zur Verfügung stehenden Schnittstellen die Mitglieder der Gruppe aus. Aktivieren Sie dazu das Feld in der Spalte Auswahl.

15.3 Adressen

15.3.1 Adressliste

Im Menü Firewall->Adressen->Adressliste wird eine Liste aller konfigurierter Adressen angezeigt.

15.3.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Adressen einzurichten. Adressliste Gruppen ![](images/a7142a988fbf0308a36722bd5cba9b87ba9e322ec5e57706d7a796656162ff71.jpg) Abb. 145: Firewall->Adressen->Adressliste->Neu Das Menü Firewall->Adressen->Adressliste->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine beliebige Beschreibung der Adresse ein.
AdresstypWählen Sie aus, welche Art von Adresse Sie angeben wollen.Mögliche Werte:• Adresse/Subnetz (Standardwert): Sie geben eine IP-Adresse mit Subnetzmaske ein.• Adressbereich: Sie geben einen IP-Adressbereich mit Anfangs- und Endadresse ein.
Adresse/SubnetzNur für Adresstyp = Adresse/Subnetz Geben Sie die IP-Adresse des Hosts oder eine Netzwerk-Adresse und die zugehörige Netzmaske ein.Der Standardwert ist jeweils 0.0.0.0.
AdressbereichNur für Adresstyp = AdressbereichGeben Sie die Anfangs-und End-IP-Adresse des Bereiches ein.

15.3.2 Gruppen

Im Menü Firewall->Adressen->Gruppen wird eine Liste aller konfigurierter Adressgruppen angezeigt. Sie können Adressen zu Gruppen zusammenfassen. Dieses vereinfacht die Konfiguration von Firewall-Regeln.

15.3.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Adressgruppen einzurichten. ![](images/f77ba74476f4087df435727d92d8b94ea78778cb7d6609e13be188152c645b1c.jpg) Abb. 146: Firewall->Adressen->Gruppen->Neu Das Menü Firewall->Adressen->Gruppen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine beliebige Beschreibung der Adressgruppe ein.
AuswahlWählen Sie aus den zur Verfügung stehenden Adressen die Mitglieder der Gruppe aus. Aktivieren Sie dazu das Feld in der Spalte Auswahl.

15.4 Dienste

15.4.1 Diensteliste

Im Menü Firewall->Dienste->Diensteliste wird eine Liste aller zur Verfügung stehender Dienste angezeigt.

15.4.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Dienste einzurichten. Diensteliste Gruppen ![](images/04c28e9a0b32b2508b06549c267cf4aa2dcf76768216f7cdd6528256990688a5.jpg) Abb. 147: Firewall->Dienste->Diensteliste->Neu Das Menü Firewall->Dienste->Diensteliste->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie einen Alias für den Dienst ein, den Sie konfigurieren wollen.
ProtokollWählen Sie das Protokoll aus, auf dem der Dienst basieren soll. Es stehen die wichtigsten Protokolle zur Auswahl.
ZielportbereichNur für Protokoll = TCP, UDP/TCP oder UDPGeben Sie im ersten Feld den Ziel-Port an, über den der Dienst laufen soll.Soll ein Port-Nummern-Bereich angegeben werden, geben Sie im zweiten Feld ggf. den letzten Port eines Port-Bereichs ein. Standardmäßig enthält das Feld keinen Eintrag. Wird ein Wert angezeigt, bedeutet das, dass die zuvor angegebene Portnummer verifiziert wird. Soll ein Portbereich überprüft werden, ist hier die Obergrenze einzutragen.Mögliche Werte sind 1 bis 65535.
QuellportbereichNur für Protokoll = TCP, UDP/TCP oder UDPGeben Sie im ersten Feld den ggf. zu überprüfenden Quell-Port an.Soll ein Portnummernbereich angegeben werden, geben Sie im zweiten Feld ggf. den letzten Port eines Portbereichs ein. Standardmäßig enthält das Feld keinen Eintrag. Wird ein Wert angezeigt, bedeutet das, dass die zuvor angegebene Portnummer verifiziert wird. Soll ein Portbereich überprüft werden, ist hier die Obergrenze einzutragen.Mögliche Werte sind 1 bis 65535.
TypNur für Protokoll = ICMPDas Feld Typ gibt die Klasse der ICMP-Nachrichten an, das Feld Code spezifiziert die Art der Nachricht genauer.Mögliche Werte:BeliebigC(Standardwert)Echo ReplyDestination UnreachableSource QuenchRedirectEchoTime ExceededParameter ProblemTimestampTimestamp ReplyInformation RequestInformation ReplyAddress Mask RequestAddress Mask Reply
CodeNur für Typ = Destination Unreachable stehen Ihnen Auswahlmöglichkeiten für den ICMP Code zur Verfügung.Mögliche Werte:
BeliebigC(Standardwert)Net UnreachableHost UnreachableProtocol UnreachablePort UnreachableFragmentation NeededCommunication with Destination Network is Administratively ProhibitedCommunication with Destination Host is Administratively Prohibited

15.4.2 Gruppen

Im Menü Firewall->Dienste->Gruppen wird eine Liste aller konfigurierter Service-Gruppen angezeigt. Sie können Dienste in Gruppen zusammenfassen. Dieses vereinfacht die Konfiguration von Firewall-Regeln.

15.4.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Service-Gruppen einzurichten. Diensteliste Gruppen ![](images/5774842e5ee0ed7b7ef1671d5b1da705551969b919c57193248b76946ae11ebb.jpg) Abb. 148: Firewall->Dienste->Gruppen->Neu Das Menü Firewall->Dienste->Gruppen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine beliebige Beschreibung der Service-Gruppe ein.
MitgliederWählen Sie aus den zur Verfügung stehenden Service-Aliasen die Mitglieder der Gruppe aus. Aktivieren Sie dazu das Feld in der Spalte Auswahl.

Kapitel 16 Lokale Dienste

Dieses Menü stellt Ihnen Dienste zu folgenden Themenkreisen zur Verfügung: - Namensauflösung (DNS) - Konfiguration über einen Web-Browser (HTTPS) - Auffinden dynamischer IP-Adressen mit Hilfe eines DynDNS-Providers - Konfiguration des Gateways als DHCP-Server (Vergabe von IP-Adressen) - Automatisieren von Aufgaben nach einem Zeitplan (Scheduling) - Erreichbarkeitsprüfungen von Hosts oder Schnittstellen, Ping-Test - Automatische Erkennung und Konfiguration von bintec elmeg-Geräten - Bereitstellung öffentlicher Internetzugänge (Hotspot). - Wake on LAN, um Netzwerkgeräte zu aktivieren, die aktuell ausgeschaltet sind.

16.1 DNS

Jedes Gerät in einem TCP/IP-Netz wird normalerweise durch seine IP-Adresse angesprochen. Da in Netzwerken oft Host-Namen benutzt werden, um verschiedene Geräte anzusprechen, muss die zugehörige IP-Adresse bekanntgegeben werden. Diese Aufgabe übernimmt z. B. ein DNS-Server. Er löst die Host-Namen in IP-Adressen auf. Eine Namensauflösung kann alternativ auch über die sogenannte HOSTS-Datei erfolgen, die auf jedem Rechner zur Verfügung steht. Ihr Gerät bietet zur Namensauflösung folgende Möglichkeiten: - DNS-Proxy, um DNS-Anfragen, die an Ihr Gerät gestellt werden, an einen geeigneten DNS-Server weiterzuleiten. Dieses schließt auch spezifisches Forwarding definierter Domains (Domänenweiterleitung) ein. - DNS Cache, um die positiven und negativen Ergebnisse von DNS-Anfragen zu speichern. - Statische Einträge (Statische Hosts), um Zuordnungen von IP-Adressen zu Namen manuell festzulegen oder zu verhindern. - DNS-Monitoring (Statistik), um einen Überblick über DNS-Anfragen auf Ihrem Gerät zu ermöglichen.

Name-Server

Unter Lokale Dienste->DNS->Globale Einstellungen->Basisparameter werden die IP- Adressen von Name-Servern eingetragen, die befragt werden, wenn Ihr Gerät Anfragen nicht selbst oder durch Forwarding-Einträge beantworten kann. Es können sowohl globale Name-Server eingetragen werden als auch Name-Server, die an eine Schnittstelle gebunden sind. Die Adressen der globalen Name-Server kann Ihr Gerät auch dynamisch via PPP oder DH-CP erhalten bzw. diese ggf. übermitteln.

Strategie zur Namensauflösung auf Ihrem Gerät

Eine DNS-Anfrage wird von Ihrem Gerät folgendermaßen behandelt: (1) Falls möglich, wird die Anfrage aus dem statischen oder dynamischen Cache direkt mit IP-Adresse oder negativer Antwort beantwortet. (2) Ansonsten wird, falls ein passender Forwarding-Eintrag vorhanden ist, der entsprechende DNS-Server befragt, je nach Konfiguration von Internet- oder Einwählverbindungen ggf. unter Aufbau einer kostenpflichtigen WAN-Verbindung. Falls der DNS-Server den Namen auflösen kann, wird die Information weitergeleitet und ein dynamischer Eintrag im Cache erzeugt. (3) Ansonsten werden, falls Name-Server eingetragen sind, unter Berücksichtigung der konfigurierten Priorität und wenn der entsprechende Schnittstellenstatus "up" ist, der primäre DNS-Server, danach der sekundäre DNS-Server befragt. Falls einer der DNS-Server den Namen auflösen kann, wird die Information weitergeleitet und ein dynamischer Eintrag im Cache erzeugt. (4) Ansonsten werden, falls eine Internet- oder Einwählverbindung als Standard-Schnittstelle ausgewählt ist, die dazugehörigen DNS-Server befragt, je nach Konfiguration von Internet- oder Einwählverbindungen ggf. unter Aufbau einer kostenpflichtigen WAN-Verbindung. Falls einer der DNS-Server den Namen auflösen kann, wird die Information weitergeleitet und ein dynamischer Eintrag im Cache erzeugt. (5) Ansonsten wird, falls im Menü WAN->Internet + Einwählen ein Eintrag angelegt wurde und das Überschreiben der Adressen der globalen Name-Server zulässig ist (Schnittstellenmodus = Dynamisch), eine Verbindung zur ersten Internet- bzw. Einwahlverbindung ggf. kostenpflichtig aufgebaut, die so konfiguriert ist, dass DNS-Server-Adressen von DNS-Servern angefordert werden können (DNS-Aushandlung = Aktiviert) - soweit dies vorher noch nicht versucht wurde. Bei erfolgreicher Name-Server-Aushandlung stehen diese Name-Server somit für weitere Anfragen zur Verfügung. (6) Ansonsten wird die initiale Anfrage mit Serverfehler beantwortet. Wenn einer der DNS-Server mit non-existent domain antwortet, wird die initiale Anfrage sofort dementsprechend beantwortet und ein entsprechender Negativ-Eintrag in den DNS-Cache Ihres Geräts aufgenommen.

16.1.1 Globale Einstellungen

Globale Einstellungen DNS-Server Statische Hosts Domänenweiterleitung Cache Statistik ![](images/73609212f5a7bc0a13fff5477ad43957236e7edbb4cc0ae551a604c1e0690440.jpg) Erweiterte Einstellungen
Positiver Cache☑ Aktiviert
Negativer Cache☑ Aktiviert
Cache-Größe100Einträge
Maximale TTL für positive Cacheeinträge86400Sekunden
Maximale TTL für negative Cacheeinträge300Sekunden
Alternative Schnittstelle, um DNS-Server zu erhaltenAutomatisch
Für DNS-IVANS-Serverzuordnung zu verwendende IP-Adresse
Als DHCP-Server○ Keine ☑ Eigene IP-Adresse ○ DNS-Einstellung
Als IPCP-Server○ Keine ○ Eigene IP-Adresse ● DNS-Einstellung
OK Abbrechen Abb. 149: Lokale Dienste->DNS->Globale Einstellungen Das Menü Lokale Dienste->DNS->Globale Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
DomänennameGeben Sie den Standard-Domain-Namen Ihres Geräts ein.
WINS-ServerGeben Sie die IP-Adresse des ersten und, falls erforderlich, des alternativen globalen Windows Internet Name Servers (=WINS) oder NetBIOS Name Servers (=NBNS) ein.
Primär
Sekundär
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Positiver CacheWählen Sie aus, ob der positive dynamische Cache aktiviertwerden soll, d. h. ob erfolgreich aufgelöste Namen und IP-Adressen im Cache gespeichert werden sollen.Mit Auswahl vonAktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Negativer CacheWählen Sie aus, ob der negative dynamische Cache aktiviert werden soll, d. h. ob angefragte Namen, zu denen ein DNS-Server eine negative Antwort geschickt hat, als negative Einträge im Cache gespeichert werden sollen.Mit Auswahl vonAktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Cache-GrößeGeben Sie die maximale Gesamtzahl der statischen und dynamischen Einträge ein.Wird dieser Wert erreicht, wird bei einem neu hinzukommenden Eintrag derjenige dynamische Eintrag gelöscht, der am längsten nicht angefragt wurde. WirdCache-Größevom Benutzer heruntergesetzt, werden gegebenenfalls dynamische Einträge gelöscht. Statische Einträge werden nicht gelöscht.Cache-Größekann nicht kleiner als die aktuell vorhandene Anzahl von statischen Einträgen gesetzt werden.Mögliche Werte:0..1000.Der Standardwert ist 100.
Maximale TTL für positive CacheeinträgeGeben Sie den Wert ein, auf den die TTL für einen positiven dynamischen DNS-Eintrag im Cache gesetzt werden soll, wenn dessen TTL0ist oder dessen TTL den Wert für Maximale TTL für positive Cacheeinträgeüberschreitet.Der Standardwert ist86400.
Maximale TTL für negative CacheeinträgeGeben Sie den Wert ein, auf den die TTL bei einem negativen dynamischen Eintrag im Cache gesetzt werden soll.Der Standardwert ist86400.
Alternative Schnittstel-le, um DNS-Server zu erhaltenWählen Sie die Schnittstelle aus, zu der eine Verbindung zurName-Server-Verhandlung aufgebaut wird, wenn andere Versuche zur Namensauflösung nicht erfolgreich waren.Der Standardwert ist Automatisch, d. h. es wird einmalig eine Verbindung zum ersten geeigneten Verbindungspartner aufgebaut, der im System konfiguriert ist.
Felder im Menü Für DNS-/WINS-Serverzuordnung zu verwendende IP-Adresse
Feld Beschreibung
Als DHCP-ServerWählen Sie aus, welche Name-Server-Adressen dem DHCP-Cli-ent übermittelt werden, wenn Ihr Gerät als DHCP-Server ge-nutzt wird.Mögliche Werte:Keiner: Es wird keine Name-Server-Adresse übermittelt.Eigene IP-Adresse (Standardwert): Es wird die Adresse Ihres Geräts als Name-Server-Adresse übermittelt.DNS-Einstellung: Es werden die Adressen der auf Ihrem Gerät eingetragenen globalen Name-Server übermittelt.
Als IPCP-ServerWählen Sie aus, welche Name-Server-Adressen von Ihrem Ge-rät bei einer dynamischen Name-Server-Aushandlung übermittelt werden, wenn Ihr Gerät als IPCP-Server für PPP-Verbindungen genutzt wird.Mögliche Werte:Keiner: Es wird keine Name-Server-Adresse übermittelt.Eigene IP-Adresse: Es wird die Adresse Ihres Geräts als Name-Server-Adresse übermittelt.DNS-Einstellung (Standardwert): Es werden die Adressen der auf Ihrem Gerät eingetragenen globalen Name-Server übermittelt.

16.1.2 DNS-Server

Im Menü Lokale Dienste->DNS->DNS-Server wird eine Liste aller konfigurierten DNS-Server angezeigt.

16.1.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere DNS-Server einzurichten. Sie können hier sowohl globale DNS-Server konfigurieren als auch DNS-Server, die einer bestimmten Schnittstelle zugewiesen werden sollen. Einen DNS-Server für eine bestimmte Schnittstelle zu konfigurieren ist zum Beispiel nützlich, wenn Accounts zu verschiedenen Providern über unterschiedliche Schnittstellen eingerichtet sind und Lastverteilung verwendet wird. Globale Einstellungen DNS-Server Statische Hosts Domänenweiterleitung Cache Statistik ![](images/2df61de7c05874a7483e068853c1169d41f086d0ad4402a40b0fccba433a6f2f.jpg) Abb. 150: Lokale Dienste->DNS->DNS-Server->Neu Das Menü Lokale Dienste->DNS->DNS-Server->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Admin-StatusWählen Sie aus, ob der DNS-Server aktiv sein soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für den DNS-Server ein.
PrioritätWeisen Sie dem DNS-Server eine Priorität zu.Sie können einer Schnittstelle (d.h. zum Beispiel einem Ethernet-Port oder einem PPPoE-WAN-Partner) mehrere Paare von DNS-Servern (Primärer DNS-Server und Sekundärer DNS-Server) zuweisen. Verwendet wird das Paar mit der höchstenPriorität, wenn die Schnittstelle im Zustand "up" ist.Mögliche Werte von 0 (höchste Priorität) bis 9 (niedrigste Priorität).Der Standardwert ist 5.
SchnittstellenmodusWählen Sie aus, ob die IP-Adressen von Name-Servern für die Namensauflösung von Internet-Adressen automatisch bezogen oder ob abhängig von der Priorität bis zu zwei feste DNS-Server-Adressen eingetragen werden sollen.Mögliche Werte:StatischDynamisch (Standardwert)
SchnittstelleWählen Sie diejenige Schnittstelle, welcher das DNS-Server-Paar zugewiesen werden soll.Bei Schnittstellenmodus = DynamischMit der Einstellung Keine wird ein globaler DNS-Server angelegt.Bei Schnittstellenmodus = StatischMit der Einstellung Beliebig wird ein DNS-Server für alle Schnittstellen konfiguriert.
Primärer DNS-ServerNur bei Schnittstellenmodus = StatischGeben Sie die IP-Adresse des ersten Name-Servers für die Na-mensauflösung von Internet-Adressen ein.
Sekundärer DNS-ServerNur bei Schnittstellenmodus = StatischGeben Sie optional die IP-Adresse eines alternativen Name-Servers ein.

16.1.3 Statische Hosts

Im Menü Lokale Dienste->DNS->Statische Hosts wird eine Liste aller konfigurierten statischen Hosts angezeigt.

16.1.3.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere statische Hosts einzurichten. Globale Einstellungen DNS-Server Statische Hosts Domanenweiterleitung Cache Statistik ![](images/9563d39018461ad1662649860d3b1f7064932ada44839674f5658dfe8624add4.jpg) Abb. 151: Lokale Dienste->DNS->Statische Hosts->Neu Das Menü Lokale Dienste->DNS->Statische Hosts->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
DNS-HostnameGeben Sie den Host-Namen ein, dem die in diesem Menü definierte IP-Adresse zugeordnet werden soll, wenn eine DNS-Anfrage positiv beantwortet wird. Wenn eine DNS-Anfrage negativ beantwortet wird, wird keine Adresse mitgeteilt.Der Eintrag kann auch mit der Wildcard * beginnen, z. B.*.bintec-elmeg.com.Bei Eingabe eines Namens ohne Punkt wird nach Bestätigung mit OK "" ergänzt.Einträge mit Leerzeichen sind nicht erlaubt.
AntwortWählen Sie die Art der Antwort auf DNS-Anfragen zu diesem Eintrag aus.Mögliche Werte:Negativ: Eine DNS-Anfrage nach DNS-Hostname wird negativ beantwortet.Positiv (Standardwert): Eine DNS-Anfrage nach DNS-Hostname wird mit der dazugehörigen IP-Adresse beantwortet.Keine: Ein DNS-Request wird ignoriert, es wird keine Antwort gegeben.
IP-AdresseNur beiAntwort= PositivGeben Sie die IP-Adresse ein, die nachDNS-Hostnamezugeordnet wird.
TTLGeben Sie die Gültigkeitsdauer der Zuordnung vonDNS-Hostnamezu IP-Adressein Sekunden ein (nur relevant beiAntwort= Positiv), die anfragenden Hosts übermittelt wird.Der Standardwert ist 86400 (= 24 h).

16.1.4 Domänenweiterleitung

Im Menü Lokale Dienste->DNS->Domänenweiterleitung wird eine Liste aller konfigurierter Weiterleitungen für definierte Domänen angezeigt.

16.1.4.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Weiterleitungen einzurichten. Globale Einstellungen DNS-Server Statische Hosts Domanenweiterleitung Cache Statistik ![](images/fa69172535cb8c3246967aec2976c7429b4e107118bc40ea8af36a5e4dd037f1.jpg) Abb. 152: Lokale Dienste->DNS->Domänenweiterleitung->Neu Das Menü Lokale Dienste->DNS->Domänenweiterleitung->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Weiterleitungsparameter
Feld Beschreibung
WeiterleitenWählen Sie aus, ob Anfragen bezüglich eines Hosts oder einerDomäne weitergeleitet werden soll.Mögliche Werte:Host (Standardwert)Domäne
HostNur für Weiterleiten = HostGeben Sie den Namen des Hosts ein, für den Anfragen weitergeleitet werden sollen.Bei Eingabe eines Namens ohne "." wird nach Bestätigung mit OK der Eintrag mit dem im Menü Lokale Dienste->DNS->Globale Einstellungen unter Domänennname eingetragenen Namen ergänzt.
DomäneNur für Weiterleiten = DomäneGeben Sie den Namen der Domäne ein, für die Anfragen weitergeleitet werden sollen.Der Eintrag kann mit der Wildcard "*" beginnen, z. B."*.bintec-elmeg.com".Bei Eingabe eines Namens ohne führende Wildcard "*" wird nach Bestätigung mit OK automatisch eine führende Wildcard "*" eingefügt.
Weiterleiten anWählen Sie aus, ob zutreffende DNS-Anfragen an den DNS-Server einer Schnittstelle oder an einen manuell konfigurierten DNS-Server weitergeleitet werden sollen.Mögliche Werte:Schnittstelle (Standardwert): Anfragen werden an den DNS-Server entweder einer automatisch gewählten oder einer manuell konifgurierten Schnittstelle weitergeleitet.DNS-Server: Anfragen werden an den definierten DNS-Server weitergeleitet.
SchnittstelleNur für Weiterleiten an = SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, an deren DNS-Server Anfra-gen weitergeleitet werden sollen.
DNS-ServerNur für Weiterleiten an = DNS-ServerGeben Sie IP-Adresse des primären und sekundären DNS-Servers ein.

16.1.5 Cache

Im Menü Lokale Dienste->DNS->Cache wird eine Liste aller vorhandenen Cache-Einträge angezeigt. Globale Einstellungen DNS-Server Statische Hosts Domänenweiterleitung Cache Statistik ![](images/a81e27ff3fef9a3349f408dfcbef52808019263132b0681f020a93ac85d6dddd.jpg) Abb. 153: Lokale Dienste->DNS->Cache Sie können einzelne Einträge über das Kästchen in der jeweiligen Zeile oder alle gleichzeitig mit der Schaltfläche Alle auswählen markieren. Durch Markieren eines Eintrags und Bestätigen mit Als statisch festlegen wird ein dynamischer Eintrag in einen statischen umgewandelt. Der entsprechende Eintrag verschwindet aus dieser Liste und wird in der Liste im Menü Statische Hosts angezeigt. Die TTL wird übernommen.

16.1.6 Statistik

Globale Einstellungen DNS-Server Statische Hosts Domänenweiterleitung Cache Statistik
Automatisches Aktualsierungsinterval 00Selunden Übernehmen
DNS-Statistiken
Empfangene DNS-Pakete0
Ungültige DNS-Pakete0
DNS-Anfragen0
Cache-Trefler0
Weitergelaftete Anfragen0
Cache-Treflerrate (%)0
Erfolgreich beantwortete Anfragen0
Serverfehler0
Abb. 154: Lokale Dienste->DNS->Statistik Im Menü Lokale Dienste->DNS->Statistik werden folgende statistische Werte angezeigt: Felder im Menü DNS-Statistiken
Feld Beschreibung
Empfangene DNS-PaketeZeigt die Anzahl der empfangenen und direkt an Ihr Gerät adressierten DNS-Pakete an, einschließlich der Antwortpakete auf weitergeleitete Anfragen.
Ungültige DNS-PaketeZeigt die Anzahl der ungültigen empfangenen und direkt an Ihr Gerät adressierten DNS-Pakete an.
DNS-AnfragenZeigt die Anzahl der gültigen empfangenen und direkt an Ihr Gerät adressierten DNS-Requests an.
Cache-TrefferZeigt die Anzahl der Anfragen an, die mittels der statischen Einträge oder der dynamischen Einträge aus dem Cache beantwortet werden konnten.
Weitergeleitete AnfragenZeigt die Anzahl der Anfragen an, die an andere Name-Server weitergeleitet wurden.
Cache-Trefferrate (%)Zeigt die Anzahl der Cache-Treffer pro DNS-Anfrage in Prozent an.
Erfolgreich beantwortete AnfragenZeigt die Anzahl der erfolgreich (positiv und negativ) beantworteten Anfragen an.
ServerfehlerZeigt die Anzahl der Anfragen an, die kein Name-Server (weder positiv noch negativ) beantworten konnte.

16.2 HTTPS

Die Benutzeroberfläche Ihres Geräts können Sie von jedem PC aus mit einem aktuellen Web-Browser auch über eine HTTPS-Verbindung bedienen. HTTPS (HyperText Transfer Protocol Secure) ist hierbei das Verfahren, um zwischen dem Browser, der zur Konfiguration verwendet wird, und dem Gerät eine verschlüsselte und authentifizierte Verbindung mittels SSL aufzubauen.

16.2.1 HTTPS-Server

Im Menü Lokale Dienste->HTTPS->HTTPS-Server konfigurieren Sie die Parameter der gesicherten Konfigurationsverbindung über HTTPS. HTTPS-Server ![](images/2f60fe1c840b822152d83fa1e293f92e197a65d81e478dd93018c024cb94895a.jpg) Abb. 155: Lokale Dienste->HTTPS->HTTPS-Server Das Menü Lokale Dienste->HTTPS->HTTPS-Server besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü HTTPS-Parameter
Feld Beschreibung
HTTPS-TCP-PortGeben Sie den Port ein, über den die HTTPS-Verbindung aufgebaut werden soll.Möglich sind Werte von 0 bis 65535.Der Standardwert ist 443.
Lokales ZertifikatWählen Sie ein Zertifikat aus, das für die HTTPS-Verbindung verwendet werden soll.Mögliche Werte:Intern (Standardwert): Wählen Sie diese Option, wenn Sie das auf dem Gerät voreingestellte Zertifikat verwenden möch-ten.•: Wählen Sie ein unter Systemverwaltung->Zertifikate->Zertifikatsliste eingetragenes Zertifikat aus.

16.3 DynDNS-Client

Die Nutzung dynamischer IP-Adressen hat den Nachteil, dass ein Host im Netz nicht mehr aufgefunden werden kann, sobald sich seine IP-Adresse geändert hat. DynDNS sorgt dafür, dass Ihr Gerät auch nach einem Wechsel der IP-Adresse noch erreichbar ist. Folgende Schritte sind zur Einrichtung notwendig: - Registrierung eines Hostnamens bei einem DynDNS-Provider - Konfiguration Ihres Geräts

Registrierung

Bei der Registrierung des Hostnamens legen Sie einen individuellen Benutzernamen für den DynDNS-Dienst fest, z. B. dyn\_client. Dazu bieten die Service Provider unterschiedliche Domainnamen an, so dass sich ein eindeutiger Hostname für Ihr Gerät ergibt, z. B. dyn\_client.provider.com. Der DynDNS-Provider übernimmt für Sie die Aufgabe, alle DNS-Anfragen bezüglich des Hosts dyn\_client.provider.com mit der dynamischen IP-Adresse Ihres Geräts zu beantworten. Damit der Provider stets über die aktuelle IP-Adresse Ihres Geräts informiert ist, kontaktiert Ihr Gerät beim Aufbau einer neuen Verbindung den Provider und propagiert seine derzeitige IP-Adresse.

16.3.1 DynDNS-Aktualisierung

Im Menü Lokale Dienste->DynDNS-Client->DynDNS-Aktualisierung wird eine Liste aller konfigurierten DynDNS-Registrierungen angezeigt, die aktualisiert werden sollen.

16.3.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere zu aktualisierende DynDNS-Registrierungen einzurichten. DynDNS-Aktualisierung DynDNS-Provider ![](images/5f03b26cebc12394b773d1a35370acc592c00dbcbe90bf6d0e135655b6c2e701.jpg) Abb. 156: Lokale Dienste->DynDNS-Client->DynDNS-Aktualisierung->Neu Das Menü Lokale Dienste->DynDNS-Client->DynDNS-Aktualisierung->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
HostnameGeben Sie den vollständigen Hostnamen ein, wie er beim DynDNS-Provider registriert ist.
SchnittstelleWählen Sie die WAN-Schnittstelle aus, deren IP-Adresse über den DynDNS-Service propagiert werden soll (z. B. die Schnittstelle des Internet Service Providers).
BenutzernameGeben Sie den Benutzernamen ein, wie er beim DynDNS-Provider registriert ist.
PasswortGeben Sie das Passwort ein, wie es beim DynDNS-Provider registriert ist.
ProviderWählen Sie den DynDNS-Provider aus, bei dem oben genannte Daten registriert sind.Im unkonfigurierten Zustand stehen Ihnen bereits DynDNS-Provider zur Auswahl, deren Protokolle unterstützt werden.Weitere DynDNS-Provider können im Menü LokaleDynDNS-Client->DynDNS-Provider konfiguriert werden.Der Standardwert ist DynDNS.
Aktualisierung aktivierenWählen Sie aus, ob der hier konfigurierte DynDNS-Eintrag aktiviert werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Mail-Exchanger (MX)Geben Sie den vollständigen Hostnamen eines Mailservers ein, an den E-Mails weitergeleitet werden sollen, wenn der hier konfigurierte Host keine Mail empfangen soll.Erkundigen Sie sich bei Ihrem Provider nach diesem Weiterleitungsdienst und stellen Sie sicher, dass E-Mails von dem als MX eingetragenen Host angenommen werden können.
WildcardWählen Sie aus, ob die Weiterleitung aller Unterrömalen von Hostname zur aktuellen IP-Adresse von Schnittstelle aktiviert werden soll (Erweiterte Namensauflösung).Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

16.3.2 DynDNS-Provider

Im Menü Lokale Dienste->DynDNS-Client->DynDNS-Provider wird eine Liste aller konfigurierten DynDNS-Provider angezeigt.

16.3.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere DynDNS-Provider einzurichten. DynDNS-Aktualisierung DynDNS-Provider ![](images/fb84975820c1faad46541ab9ea252b49b04be9b25f80c23d766db557ad87849e.jpg) Abb. 157: Lokale Dienste->DynDNS-Client->DynDNS-Provider->Neu Das Menü Lokale Dienste->DynDNS-Client->DynDNS-Provider->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
ProvidernameTragen Sie einen Namen für diesen Eintrag ein.
ServerGeben Sie den Host-Namen oder die IP-Adresse des Servers ein, auf dem der DynDNS-Service des Providers läuft.
AktualisierungspfadGeben Sie den Pfad auf dem Server des Providers ein, auf dem das Skript zur Verwaltung der IP-Adresse Ihres Geräts zu finden ist.Fragen Sie Ihren Provider nach dem zu verwendenden Pfad.
PortGeben Sie den Port ein, auf dem Ihr Gerät den Server Ihres Providers ansprechen soll.Erfragen Sie den entsprechenden Port bei Ihrem Provider.Der Standardwert ist 80.
ProtokollWählen Sie eines der implementierten Protokolle aus.Mögliche Werte:DynDNS (Standardwert)Static DynDNSODSHN DYNS GnuDIP-HTML GnuDIP-TCP Custom DynDNS DnsExit
Aktualisierungsinter-vallGeben Sie die Zeitdauer (in Sekunden) an, die Ihr Gerät mindestens warten muss, bevor es seine aktuelle IP-Adresse erneut beim DynDNS-Provider propagieren darf.Der Standardwert ist 300 Sekunden.

16.4 DHCP-Server

Sie können Ihr Gerät als DHCP-Server (DHCP = Dynamic Host Configuration Protocol) konfigurieren. Jeder Rechner in Ihrem LAN benötigt, wie auch Ihr Gerät, eine eigene IP-Adresse. Eine Möglichkeit, IP-Adressen in Ihrem LAN zuzuweisen, bietet das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP). Wenn Sie Ihr Gerät als DHCP-Server einrichten, vergibt es anfragenden Rechnern im LAN automatisch IP-Adressen aus einem definierten IP-Adress-Pool. Wenn ein Client erstmals eine IP-Adresse benötigt, schickt er eine DHCP-Anfrage (mit seiner MAC-Adresse) als Netzwerk-Broadcast an die verfügbaren DHCP-Server:“ Daraufhin erhält der Client (im Zuge einer kurzen Kommunikation) vom bintec elmeg seine IP-Adresse. Sie müssen so den Rechnern keine festen IP-Adressen zuweisen, der Konfigurationsaufwand für Ihr Netzwerk verringert sich. Dazu richten Sie einen Pool an IP-Adressen ein, aus dem Ihr Gerät jeweils für einen definierten Zeitraum IP-Adressen an Hosts im LAN vergibt. Ein DHCP-Server übermittelt auch die Adressen des statisch oder per PPP-Aushandlung eingetragenen Domain-Name-Servers (DNS), des NetBIOS Name Servers (WINS) und des Standard-Gateways.

16.4.1 IP-Pool-Konfiguration

Im Menü Lokale Dienste->DHCP-Server->IP-Pool-Konfiguration wird eine Liste aller konfigurierten IP-Pools angezeigt. Diese Liste ist global und zeigt auch in anderen Menüs konfigurierte Pools an.

16.4.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere IP-Adresspools einzurichten. Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. IP-Pool-Konfiguration DHCP-Konfiguration IP/MAC-Bindung DHCP-Relay-Einstellungen ![](images/87ffef00d9d16bd715d8a182c3d5eaccc436ee18b7bac7c0cc148b05fa90afdf.jpg) Abb. 158: Lokale Dienste->DHCP-Server->IP-Pool-Konfiguration->Neu Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
IP-PoolnameGeben Sie eine beliebige Beschreibung ein, um den IP-Pool eindeutig zu benennen.
IP-AdressbereichGeben Sie die erste (erstes Feld) und die letzte (zweites Feld) IP-Adresse des IP-Adress-Pools ein.
DNS-ServerPrimär: Geben Sie die IP-Adresse des DNS-Servers ein, der von Clients, die eine Adresse aus diesem Pool beziehen, bevorzugt verwendet werden soll.Sekundär: Geben Sie die IP-Adresse eines alternativen DNS-Servers ein.

16.4.2 DHCP-Konfiguration

Um Ihr Gerät als DHCP-Server zu aktivieren, müssen Sie zunächst IP-Adress-Pools definieren, aus denen die IP-Adressen an die anfragenden Clients verteilt werden. Im Menü Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP-Konfiguration wird eine Liste aller konfigurierten DHCP-Pools angezeigt. In der Liste haben Sie zu jedem Eintrag unter Status die Möglichkeit, die angelegten DHCP-Pools zu aktivieren bzw. deaktivieren. ![](images/74134c6c6f2b11b6f8524f7d33a2e328d0764197f2b4d2456cadf600c73ce4fb.jpg)

Hinweis

Im Auslieferungszustand ist der DHCP-Pool mit den IP-Adressen 192.168.0.10 bis 192.168.0.49 vorkonfiguriert, und wird verwendet, wenn kein anderer DHCP-Server im Netzwerk verfügbar ist.

16.4.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere DHCP-Pools einzurichten. Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. IP-Pool-Konfiguration DHCP-Konfiguration IP MAC-Bindung DHCP-Relay-Einstellungen ![](images/b1699e2dacea380f2ddef75e676a14a3f0f3a51fda0a79cae06b0ca142e94627.jpg) Abb. 159: Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP-Konfiguration->Neu Das Menü Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP-Konfiguration->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, über welche die in IP-Poolname definierten Adressen an anfragende DHCP-Clients vergeben werden.Wenn eine DHCP-Anfrage über diese Schnittstelle eingeht, wird eine der Adressen aus dem Adress-Pool zugeteilt.
IP-PoolnameWählen Sie einen im Menü Lokale Dienste->DHCP-Server->IP-Pool-Konfiguration konfigurierten IP-Poolnamen aus.
Pool-VerwendungWählen Sie aus, ob der DHCP-Pool für Anfragen von DHCP-Clients in einem direkt an Schnittstelle angeschlossenen Ethernet verwendet werden soll oder für DHCP-Anfragen, die aus einem abgesetzt liegenden Ethernet stammen und über eine DHCP-Relaisstation an Ihr Gerät weitergeleitet wurden.In letzterem Fall ist es möglich, einen IP-Adresspool für ein entfernt liegendes Netz zu verwenden.Mögliche Werte:Lokal (Standardwert): Der DHCP-Pool wird nur für DHCP-Anfragen aus einem direkt an Schnittstelle angeschlossenen Ethernet verwendet.Relais: Der DHCP-Pool wird nur für weitergeleitete DHCP-Anfragen aus einem abgesetzt liegenden Ethernet verwendet.Lokal/Relais: Der DHCP-Pool kann für lokale und für weitergeleitete DHCP-Anfragen aus direkt angeschlossenen bzw. abgesetzt liegenden Ethernets verwendet werden.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
GatewayWählen Sie aus, welche IP-Adresse dem DHCP-Client als Gateway übermittelt werden soll.Mögliche Werte:Router als Gateway verwenden (Standardwert): Hierwird die für die Schnittstelle definierte IP-Adresse übertragen.Kein Gateway: Hier wird keine IP-Adresse übermittelt.Angeben: Geben Sie die entsprechende IP-Adresse ein.
Lease TimeGeben Sie ein, wie lange (in Minuten) eine Adresse aus dem Pool einem Host zugewiesen werden soll.Nachdem Lease Time abgelaufen ist, kann die Adresse durch den Server neu vergeben werden.Der Standardwert ist 120.
DHCP-OptionenGeben Sie an, welche zusätzlichen Daten dem DHCP Client weitergegeben werden sollen.Mögliche Werte für Option:Zeitserver (Standardwert): Geben Sie die IP-Adresse des Zeitservers ein, die dem Client übermittelt werden soll.DNS-Server: Geben Sie die IP-Adresse des DNS-Servers ein, die dem Client übermittelt werden soll.DNS-Domänenname: Geben Sie die DNS Domain ein, die dem Client übermittelt werden soll.WINS/NBNS-Server: Geben Sie die IP-Adresse des WINS/NBNS-Servers ein, die dem Client übermittelt werden soll.WINS/NBT Node Type: Wählen Sie den Typ des WINS/NBT Nodes, der dem Client übermittelt werden soll.TFTP-Server: Geben Sie die IP-Adresse des TFTP-Servers ein, die dem Client übermittelt werden soll.CAPWAP Controller: Geben Sie die IP-Adresse des CAP-WAP Controllers ein, die dem Client übermittelt werden soll.URL (Provisionierungsserver): Mit dieser Option können Sie einem Client eine beliebige URL übermitteln.Verwenden Sie diese Option, um anfragenden IP1x0-Telefonen die URL des Provisionierungsservers zu übermitteln, wenn eine automatische Provisionierung der Telefone vorgenommen werden soll. Die URL muss dann die Form http:///eg_provChaben.Herstellergruppe (Vendor Specific Information): Mit dieser Option können Sie dem Client in einem beliebigen Text-String ggf. herstellerspezifische Informationen übermitteln.Vendor String: Mit dieser Option können die Konfigurationsparameter (z. B. PIN und Access Point Name (APN) der SIM-Karte) übertragen werden.Es sind mehrere Einträge möglich. Fügen Sie weitere Einträge mit der Schaltfläche Hinzufügen ein.

Herstellergruppe

Im Menü Lokale Dienste -> DHCP-Server ->DHCP-Konfiguration->Erweiterte Einstellungen können Sie einen Eintrag im Feld DHCP-Optionen bearbeiten, wenn Option = Herstellergruppe gewählt ist. Wählen Sie das Symbol 📋, um einen vorhandenen Eintrag zu bearbeiten. Im Popup-Menü konfigurieren Sie herstellerspezifische Einstellungen im DHCP-Server zum Beispiel für bestimmte Telefone. Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Hersteller auswählenSie können hier auswählen, für welchen Hersteller spezifische Werte für den DHCP-Server übermittelt werden sollen.Mögliche Werte:• Siemens (Standardwert)• Sonstige
Provisioning-ServerNur für Hersteller auswählen = SiemensGeben Sie ein, welcher herstellerspezifische Wert übermittelt werden soll.Für die Einstellung Hersteller auswählen = Siemens wird der Standardwert sdlp angezeigt.Sie können die IP-Adresse des gewünschten Servers ergänzen.
HerstellerbeschreibungNur für Hersteller auswählen = SonstigeGeben Sie den Namen des Herstellers ein, für den Sie spezifi-sche Werte für den DHCP-Server übermitteln wollen.
Benutzerdefinierte DHCP-OptionenNur für Hersteller auswählen = SonstigeFügen Sie mit Hinzufügen weitere Einträge hinzu.Sie können DHCP-Optionen hinzufügen.

Vendor String

Gehen Sie im Menü Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP-Konfiguration->Erweiterte Einstellungen folgendermaßen vor, um die entsprechenden Parameter einzugeben: Klicken Sie im Feld DHCP-Optionen auf die Schaltfläche Hinzufügen und wählen Sie Option = Vendor String. Klicken Sie auf die Schaltfläche 📋, um den Eintrag zu bearbeiten. Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Hersteller auswählenSie können hier auswählen, für welchen Hersteller spezifische Werte für den DHCP-Server übermittelt werden sollen.Mögliche Werte:Sonstige (Standardwert)-bintec-
APNNur für Hersteller auswählen = -bintec-Geben Sie den Access Point Namen (APN) der SIM-Karte ein.
PINNur für Hersteller auswählen = -bintec-Geben Sie die PIN der SIM-Karte ein.
HerstellerbeschreibungNur für Hersteller auswählen = SonstigeGeben Sie den Namen des Herstellers ein, für den Sie spezifische Werte für den DHCP-Server übermitteln wollen.
Vendor Option StringNur für Hersteller auswählen = SonstigeGeben Sie die Hersteller spezifischen Konfigurationsparameter ein.

16.4.3 IP/MAC-Bindung

Im Menü Lokale Dienste->DHCP-Server->IP/MAC-Bindung wird eine Liste aller Clients angezeigt, die per DHCP eine IP-Adresse von Ihrem Gerät erhalten haben. Sie haben die Möglichkeit, bestimmten MAC-Adressen eine gewünschte IP-Adresse aus einem definierten IP-Adress-Pool zuzuweisen. Dazu können Sie in der Liste die Option Statische Bindung wählen, um einen Listeneintrag als feste Bindung zu übernehmen, oder Sie legen manuell eine feste IP/MAC-Bindung an, indem Sie diese im Untermenü Neu konfigurieren. ![](images/acb7e92b646e53127b8e55f7a4a156b52b266d3cc5534903095b0f85d5cb2251.jpg)

Hinweis

Neue statische IP/MAC-Bindungen können erst angelegt werden, wenn in Lokale Dienste->DHCP-Server->IP-Pool-Konfiguration IP-Adressbereiche konfiguriert wurden, und im Menü Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP-Konfiguration ein gültiger IP-Pool zugewiesen ist.

16.4.3.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere IP/MAC-Bindungen einzurichten. IP-Pool-Konfiguration DHCP-Konfiguration IP/MAC-Bindung DHCP-Relay-Einstellungen ![](images/23707ebade570b7cf7e563f122a46e34819977d03a9c25e90c871dc062c55005.jpg) Abb. 160: Lokale Dienste->DHCP-Server->IP/MAC-Bindung->Neu Das Menü Lokale Dienste->DHCP-Server->IP/MAC-Bindung->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie den Namen des Hosts ein, an dessen MAC-Adresse die IP-Adresse gebunden wird.Möglich ist eine Zeichenkette mit bis zu 256 Zeichen.
IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse ein, die der in MAC-Adresse angegebenen MAC-Adresse zugewiesen werden soll.
MAC-AdresseGeben Sie die MAC-Adresse ein, der die in IP-Adresse angegebene IP-Adresse zugewiesen werden soll.

16.4.4 DHCP-Relay-Einstellungen

Wenn Ihr Gerät für das lokale Netz keine IP-Adressen per DHCP an die Clients verteilt, kann es dennoch die DHCP-Anforderungen aus dem lokalen Netzwerk stellvertretend an einen entfernten DHCP-Server weiterleiten. Der DHCP-Server vergibt Ihrem Gerät dann eine IP-Adresse aus seinem Pool, die dieser wiederum an den Client ins lokale Netzwerk schickt. IP-Pool-Konfiguration DHCP-Konfiguration IP/MAC-Bindung DHCP-Relay-Einstellungen ![](images/324da997cc82b13c93e54c0e9ebbc98e7958b1dab0b37ea11c35b3c53b8afcdb.jpg) Abb. 161: Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP-Relay-Einstellungen Das Menü Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP-Relay-Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Primärer DHCP-ServerGeben Sie die IP-Adresse eines Servers ein, an den BootP-oder DHCP-Anfragen weitergeleitet werden sollen.Der Standardwert ist 0.0.0.0.
Sekundärer DHCP-ServerGeben Sie die IP-Adresse eines alternativen BootP- oder DHCP-Servers ein.Der Standardwert ist 0.0.0.0.

16.5 Scheduling

Ihr Gerät verfügt über einen Aufgabenplaner, mit dem bestimmte Standardaktionen (beispielsweise Aktivierung bzw. Deaktivierung von Schnittstellen) durchgeführt werden können. Außerdem ist jede vorhandene MIB-Variable mit jedem beliebigen Wert konfigurierbar. Sie legen die gewünschten Aktionen fest und definieren die Auslöser, die steuern, wann bzw. unter welchen Bedingungen die Aktionen durchgeführt werden sollen. Ein Auslöser kann ein einzelnes Ereignis sein oder eine Folge von Ereignissen, die in einer Ereignisliste zusammengefasst sind. Für ein einzelnes Ereignis legen Sie ebenfalls eine Ereignisliste an, die jedoch nur ein Element enthält. Es ist möglich, zeitgesteuert Aktionen auszulösen. Außerdem kann der Status oder die Erreichbarkeit von Schnittstellen oder deren Datenverkehr zur Ausführung der konfigurierten Aktionen führen, oder aber auch die Gültigkeit von Lizenzen. Auch hier ist es möglich, jede beliebige MIB-Variable mit jedem beliebigen Wert als Auslöser einzurichten. Um den Aufgabenplaner in Betrieb zu nehmen, aktivieren Sie das Schedule-Intervall unter Optionen. Dieses Intervall gibt den Zeitabstand vor, in dem das System prüft, ob mindestens ein Ereignis eingetreten ist. Dieses Ereignis dient als Auslöser für eine konfigurierte Aktion. ![](images/c46287dcc2f79434a2c4ca5a59cea02c11f17ce3aa2e8f7981c4daa7e8a5f8be.jpg)

Achtung

Die Konfiguration der nicht voreingestellten Aktionen erfordert umfangreiches Wissen über die Funktionsweise der bintec elmeg Gateways. Eine Fehlkonfiguration kann zu erheblichen Störungen im Betrieb führen. Sichern Sie ggf. die ursprüngliche Konfiguration z. B. auf Ihrem PC. ![](images/36dc09a8cf2ee3f66e8cf6ad01a8d4888b056dab5edadaaccca77363e2bb19ed.jpg)

Hinweis

Voraussetzung für den Betrieb des Aufgabenplaners ist ein auf Ihrem Gerät eingestelltes Datum ab dem 1.1.2000.

16.5.1 Auslöser

Im Menü Lokale Dienste->Scheduling->Auslöser werden alle konfigurierten Ereignislisten angezeigt. Jede Ereignisliste enthält mindestens ein Ereignis, das als Auslöser für eine Aktion vorgesehen ist.

16.5.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Ereignislisten anzulegen. Auslöser Aktionen Optionen ![](images/9d0b46224b09d23235f562ac6d03be684d38f00ddc84306dc16e406749271b8c.jpg) Abb. 162: Lokale Dienste->Scheduling->Auslöser->Neu Das Menü Lokale Dienste->Scheduling->Auslöser->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
EreignislisteMit Neu (Standardwert) können Sie eine neue Ereignisliste anlegen. Mit Beschreibung geben Sie dieser Liste einen Namen. Mit Hilfe der übrigen Parameter legen Sie das erste Ereignis in der Liste an.Wenn Sie eine bestehende Ereignisliste erweitern wollen, wählen Sie die gewünschte Ereignisliste aus und fügen ihr mindestens ein Ereignis hinzu.Über Ereignislisten können auch komplexe Bedingungen für das Auslösen einer Aktion erstellt werden. Die Ereignisse werden in derseben Reihenfolge abgearbeitet wie sie in der Liste angelegt sind.
BeschreibungNur für Ereignisliste = NeuGeben Sie eine beliebige Bezeichnung für die Ereignisliste ein.
EreignistypWählen Sie den Typ des Ereignisses aus.Mögliche Werte:Zeit (Standardwert): Die inAktionenkonfigurierten und zu-gewiesenene Aktionen werden zu bestimmten Zeitpunkten ausgelöst.MIB/SNMP:Die inAktionenkonfigurierten und zugewiesene-Aktionen werden ausgelöst, wenn die definierten MIB-Variablen die angegebenen Werte annehmen.Schnittstellenstatus:Die inAktionenkonfigurierten und zugewiesenene Aktionen werden ausgelöst, wenn die definierten Schnittstellen einen bestimmten Status annehmen.Schnittstellenverkehr:Die inAktionenkonfigurierten und zugewiesenen Aktionen werden ausgelöst, wenn der Datenverkehr auf den angegebenen Schnittstellen den definierten Wert unter- oder überschreitet.Ping-Test:Die inAktionenkonfigurierten und zugewiese-nene Aktionen werden ausgelöst, wenn die angegebene IP-Adresse erreichbar bzw. nicht erreichbar ist.Lebensdauer eines Zertifikats:Die inAktionenkonfigurierten und zugewiesenene Aktionen werden ausgelöst, wenn die definierte Gültigkeitsdauer erreicht ist.Funktionstaste(nur für Geräte derRS353-Serie):Mit der Funktionstaste legen Sie fest, dass ein Ereignis über den Function Button ausgelöst werden soll. Der Function Button befindet sich auf dem Gehäuse einesRS353-Serien-Geräts. Drücken Sie dazu eine Sekunde auf diesen Function Button.Status der GEO-Zone:Die inAktionenkonfigurierten und zugewiesenene Aktionen werden ausgelöst, wenn die definiertenGEO-Zoneneinen bestimmten Status annehmen.
Überwachte GEO-ZoneNur fürEreignistypStatus der GEO-ZoneWählen Sie eine konfigurierte GEO-Zone aus.
GEO Zone StatusNur fürEreignistypStatus der GEO-ZoneWählen Sie denGEO Zone Statusaus.Mögliche Werte:Wahr: Die aktuelle Position liegt innerhalb der definierten Zone.Falsch: Die aktuelle Position liegt außerhalb der definierten Zone.
Überwachte VariableNur fürEreignistypMIB/SNMPWählen Sie die MIB-Variable aus, deren definierter Wert als Auslöser konfiguriert werden soll. Wählen Sie zunächst dasSystemaus, in dem die MIB-Variable gespeichert ist, dann die MIB-Tabelleund dann dieMIB-Variableselber. Es werden nur die MIB-Tabellen und MIB-Variablen angezeigt, die im jeweiligen Bereich vorhanden sind.
VergleichsbedingungNur fürEreignistypMIB/SNMPWählen Sie aus, ob die MIB-VariableGrößer(Standardwert),Gleich, Kleiner, Ungleichdemin Vergleichswert angegebenen Wert sein oder innerhalb von Bereich liegen muss, um die Aktion auszulösen.
VergleichswertNur fürEreignistypMIB/SNMPGeben Sie den Wert der MIB-Variable ein.
IndexvariablenNur fürEreignistypMIB/SNMPWählen Sie bei Bedarf MIB-Variablen aus, um einen bestimmten Datensatz in derMIB-Tabelleindeutig zu kennzeichnen,z.B.ConnIfIndex.Aus der Kombination vonIndexvariable(in der Regel eine Indexvariable, die mit * gekennzeichnet ist) undIndexwertergibt sich die eindeutige Identifikation eines bestimmten Tabelleneintrags.Legen Sie weitereIndexvariablenmitHinzufügenan.
Überwachte SchnittstelleNur fürEreignistypschnittstellenstatus undSchnittstellenverkehrWählen Sie die Schnittstelle aus, deren definierter Status ein Ereignis auslösen soll.
SchnittstellenstatusNur fürEreignistypschnittstellenstatusWählen Sie den Status aus, den die Schnittstelle einnehmen muss, um die gewünschte Aktion auszulösen.Mögliche Werte:Aktiv (Standardwert): Die Schnittstelle ist aktiv.Inaktiv: Die Schnittstelle ist inaktiv.
Richtung des Daten-verkehrsNur fürEreignistypschnittstellenverkehrWählen Sie die Richtung des Datenverkehrs aus, deren Werte für das Auslösen einer Aktion beobachtet werden sollen.Mögliche Werte:RX(Standardwert): Der eingehende Datenverkehr wird überwacht.TX: Der ausgehende Datenverkehr wird überwacht.
Bedingung des SchnittstellenverkehrsNur fürEreignistypschnittstellenverkehrWählen Sie aus, ob der Wert für DatenverkehrGrößer (Standardwert) oder Kleiner dem in Übertragener Datenverkehr angegebenen Wert sein muss, um die Aktion auszulösen.
Übertragener Daten-verkehrNur fürEreignistypschnittstellenverkehrGeben Sie den gewünschten Wert für den Datenverkehr, mit dem verglichen werden soll, inkBytesein.Der Standardwert ist0.
Ziel-IP-AdresseNur fürEreignistypPing-TestGeben Sie die IP-Adresse ein, deren Erreichbarkeit überprüft werden soll.
Quell-IP-AdresseNur fürEreignistypPing-TestGeben Sie die IP-Adresse ein, die als Absendeadresse für den Ping-Test verwendet werden soll.Mögliche Werte:• Automatisch (Standardwert): Die IP-Adresse der Schnittstelle, über die der Ping versendet wird, wird automatisch als Absendeadresse eingetragen.• Spezifisch: Geben Sie die gewünschte IP-Adresse in das Eingabefeld ein.
StatusNur für Ereignistyp Ping-TestWählen Sie aus, ob Ziel-IP-Adresse Erreichbar(Standardwert) oder Nicht erreichbar sein muss, um die Aktion auszulösen.
IntervallNur für Ereignistyp Ping-TestGeben Sie die Zeit in Sekunden ein, nach der erneut ein Ping gesendet werden soll.Der Standardwert ist 60 Sekunden.
VersucheNur für Ereignistyp Ping-TestGeben Sie die Anzahl der Ping-Tests ein, die durchgeführt werden soll, bis Ziel-IP-Adresse als Nicht erreichbar gilt.Der Standardwert ist 3.
Überwachtes ZertifikatNur für Ereignistyp Lebensdauer eines ZertifikatsWählen Sie das Zertifikat aus, dessen Gültigkeit überprüft werden soll.
Verbleibende GültigkeitsdauerNur für Ereignistyp Lebensdauer eines ZertifikatsGeben Sie den gewünschten Wert für die noch verbleibende Gültigkeit des Zertifikats in Prozent ein.
Status der Funktions-tasteNur für Ereignistyp FunktionstasteDas Feld gibt an, in welchem Zustand sich die Taste vor dem Auslösen eines Ereignisses befindet.
Felder im Menü Zeitintervall auswählen
Feld Beschreibung
ZeitbedingungNur für Ereignistyp ZeitWählen Sie zunächst die Art der Zeitangabe inBedingungstyp aus.Mögliche Werte:Wochentag: Wählen Sie inBedingungseinstellungeneneinen Wochentag aus.Perioden(Standardwert): Wählen Sie inBedingungsein-stellungeneneinen bestimmten Turnus aus.Tag des Monats: Wählen Sie inBedingungseinstellun-gen einen bestimmten Tag im Monat aus.Mögliche Werte fürBedingungseinstellungen bei Bedin-gungstyp= Wochentag:Montag (Standardwert) ... Sonntag.Mögliche Werte fürBedingungseinstellungen bei Bedin-gungstyp= Perioden:Täglich: Der Auslöser wird täglich aktiv (Standardwert).Montag-Freitag: Der Auslöser wird täglich von Montag bis Freitag aktiv.Montag-Samstag: Der Auslöser wird täglich von Montag bis Samstag aktiv.Samstag-Sonntag: Der Auslöser wird Samstag und Sonn-tag aktiv.Mögliche Werte fürBedingungseinstellungen bei Bedin-gungstyp= Tag des Monats:1... 31.
StartzeitGeben Sie den Zeitpunkt ein, ab dem der Auslöser aktiviert werden soll. Die Aktivierung erfolgt mit dem nächsten Scheduling-Inter-vall. Der Standardwert dieses Intervalls ist 55 Sekunden.
StoppzeitGeben Sie den Zeitpunkt ein, ab dem der Auslöser deaktiviert werden soll. Die Deaktivierung erfolgt mit dem nächsten Scheduling-Intervall. Wenn Sie keineStoppzeiteingeben oderStoppzeit= Startzeitsetzen, wird der Auslöser aktiviert und nach 10 Sekunden deaktiviert.

16.5.2 Aktionen

Im Menü Lokale Dienste->Scheduling->Aktionen wird eine Liste aller Aktionen angezeigt, die durch die in Lokale Dienste->Scheduling->Auslöser konfigurierten Ereignisse oder Ereignissketten ausgelöst werden sollen.

16.5.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Aktionen zu konfigurieren. Auslöser Aktionen Optionen ![](images/55e58c97a5c6c5ad037328f577ebb1d41af8e0b949e9e8ecf5b6eaa9b388f4bc.jpg) Abb. 163: Lokale Dienste->Scheduling->Aktionen->Neu Das Menü Lokale Dienste->Scheduling->Aktionen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine beliebige Bezeichnung für die Aktion ein.
BefehlstypWählen Sie die gewünschte Aktion aus.Mögliche Werte:Neustart (Standardwert): Ihr Gerät wird neu gestartet.MIB/SNMP: Für eine MIB-Variable wird der gewünschte Wert eingetragen.Schnittstellenstatus: Der Status einer Schnittstelle wird verändert.WLAN-Status: Nur für Geräte mit Wireless LAN. Der Status einer WLAN-SSID wird verändert.Softwareaktualisierung: Es wird ein Software-Updateinitiiert.Konfigurationsmanagement: Eine Konfigurationsdatei wird in Ihr Gerät geladen oder von Ihrem Gerät gesichert.Ping-Test: Die Erreichbarkeit einer IP-Adresse wird überprüft.Zertifikatverwaltung: Ein Zertifikat soll erneuert, gelöscht oder eingetragen werden.5 GHz-WLAN-Bandscan: Nur für Geräte mit Wireless LAN. Ein Scan des 5-GHz-Frequenzbands wird durchgeführt.5,8 GHz-WLAN-Bandscan: Nur für Geräte mit Wireless LAN. Ein Scan des 5,8-GHz-Frequenzbands wird durchgeführt.WLC: Neuer Neighbor-Scanvorgang: Nur für Geräte mit WLAN Controller. In einem durch den WLAN Controller kontrollierten WLAN-Netz wird ein Neighbor Scan ausgelöst.WLC: VSS-Status: Nur für Geräte mit WLAN Controller. Der Status eines Drahtlosnetzwerkes wird verändert.Betriebsmodus: Der Betriebsmosdus eines WLAN-Radiomoduls wird verändert.
EreignislisteWählen Sie die gewünschte Ereignisliste aus, die in Lokale Dienste->Scheduling->Auslöser angelegt ist.
Bedingung für EreignislisteWählen Sie für die gewählte Ereignisliste aus, wieviele der konfigurierten Ereignisse eintreten müssen, damit die Aktion ausgelöst wird.Mögliche Werte:Alle (Standardwert): Die Aktion wird ausgelöst, wenn alle Ereignisse eintreten.Eins: Die Aktion wird ausgelöst, wenn ein Ereignis eintritt.Keiner: Die Aktion wird ausgelöst, wenn keines der Ereignisse eintritt.Eins nicht: Die Aktion wird ausgelöst, wenn eines der Ereignisse nicht eintritt.
Neustart des Geräts nachNur bei Befehlstyp = NeustartGeben Sie die Zeitspanne in Sekunden an, die nach dem Ein-treten des Ereignisses gewartet werden soll, bis das Gerät neu gestartet wird.Der Standardwert ist 60 Sekunden.
Hinzuzufügende/zu be-arbeitende MIB/SNMP-VariableNur beiBefehlstyp=MIB/SNMPWählen Sie die MIB-Tabelle aus, in der die MIB-Variable ge-speichert ist, deren Wert verändert werden soll. Wählen Sie zu-nächst dasSystemaus und dann dieMIB-Tabelle.Es werden nur die MIB-Tabellen angezeigt, die im jeweiligen Bereich vor-handen sind.
BefehlsmodusNur beiBefehlstyp=MIB/SNMPWählen Sie aus, auf welche Weise der MIB-Eintrag manipuliert werden soll.Zur Verfügung stehen:Vorhandenen Eintrag ändern (Standardwert): Ein be-stehender Eintrag soll verändert werden.Neuen MIB-Eintrag erstellen: Ein neuer Eintrag soll angelegt werden.
IndexvariablenNur beiBefehlstyp=MIB/SNMPWählen Sie bei Bedarf MIB-Variablen aus, um einen bestimm-ten Datensatz inMIB-Tabelleindeutig zu kennzeichnen, z.B.ConnIfIndex.Aus der Kombination vonIndexvariable(in der Regel eine Indexvariable, die mit * gekennzeichnet ist) undIndexwertergibt sich die eindeutige Identifikation eines bestimm-ten Tabelleneintrags.Legen Sie weitereIndexvariablenmitHinzufügenan.
Status des AuslösersNur beiBefehlstyp=MIB/SNMPWählen Sie aus, welchen Status das Ereignis haben muss, um die MIB-Variable wie definiert zu verändern.Mögliche Werte:Aktiv(Standardwert): Der Wert der MIB-Variable wird ver-ändert, wenn der Auslöser aktiv ist.Inaktiv: Der Wert der MIB-Variable wird verändert, wenn der Auslöser inaktiv ist.Beide: Der Wert der MIB-Variable wird unterschiedlich verändert, wenn der Status des Auslösers sich ändert.
MIB-VariablenNur bei Befehlstyp = MIB/SNMPWählen Sie die MIB-Variable aus, deren Wert, abhängig vom Status des Auslösers, verändert werden soll.Ist der Auslöser aktiv (Status des Auslösers Aktiv), wird die MIB-Variable mit dem inAktiver Wert eingetragenen Wert beschrieben.Ist der Auslöser inaktiv,Status des Auslösers Inaktiv), wird die MIB-Variable mit dem inInaktiver Wert eingetragenen Wert beschrieben.Soll die MIB-Variable verändert werden, je nachdem ob der Auslöser aktiv oder inaktiv ist (Status des Auslösers Beide), wird sie mit einem aktiven Auslöser mit dem inAktiver Wert eingetragenen Wert und mit einem inaktiven Auslöser mit dem inInaktiver Wert eingetragenen Wert beschrieben.Legen Sie weitere Einträge mit Hinzufügen an.
SchnittstelleNur bei Befehlstyp = SchnittstellenstatusWählen Sie die Schnittstelle aus, deren Status verändert werden soll.
Schnittstellenstatus festlegenNur bei Befehlstyp = SchnittstellenstatusWählen Sie den Status aus, auf den die Schnittstelle gesetzt werden soll.Mögliche Werte:Aktiv (Standardwert)InaktivZurücksetzen
Lokale WLAN-SSIDNur bei Befehlstyp = WLAN-StatusWählen Sie das gewünschte Drahtlosnetzwerk aus, dessen Status verändert werden soll.
Status festlegenNur beiBefehlstyp= WLAN-Status oder WLC: VSS-StatusWählen Sie den Status aus, den das Drahtlosnetzwerk erhalten soll.Mögliche Werte:AktivierenC(Standardwert)Deaktivieren
QuelleNur beiBefehlstyp= SoftwareaktualisierungWählen Sie die gewünschte Quelle für die Software-Aktualisierung aus.Mögliche Werte:Aktuelle Software vom Update-Server (Standardwert): Die aktuelle Software wird vom Update-Server geladen.HTTP-Server: Die aktuelle Software wird von einem HTTP-Server geladen, den Sie über die Server-URL festlegen.HTTPS-Server: Die aktuelle Software wird von einem HTTPS-Server geladen, den Sie über die Server-URL festlegen.TFTP-Server: Die aktuelle Software wird von einem TFTP-Server geladen, den Sie über die Server-URL festlegen.
Server-URLBeiBefehlstyp= Softwareaktualisierung wenn Quellenicht Aktuelle Software vom Update-ServerGeben Sie die URL des Servers ein, von dem die gewünschte Softwareversion geholt werden soll.BeiBefehlstyp= Konfigurationsmanagement mit Aktion=Konfiguration importieren oder Konfiguration exportierenGeben Sie die URL des Servers ein, von dem eine Konfigurationsdatei geholt oder auf den die Konfigurationsdatei gesichert werden soll.
DateinameBei Befehlstyp = SoftwareaktualisierungGeben Sie den Dateinamen der Softwareversion ein.Bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung mit Aktion = Zertifikat importierenGeben Sie den Dateinamen der Zertifikatsdatei ein.
AktionBei Befehlstyp = KonfigurationsmanagementWählen Sie aus, welche Aktion auf eine Konfigurationsdatei angewendet werden soll.Mögliche Werte:Konfiguration importierenC(Standardwert)Konfiguration exportierenKonfiguration umbenennenKonfiguration löschenKonfiguration kopierenBei Befehlstyp = ZertifikatverwaltungWählen Sie aus, welche Aktion Sie auf eine Zertifikatsdatei anwenden möchten.Mögliche Werte:Zertifikat importierenC(Standardwert)Zertifikat löschenSCEP
ProtokollNur für Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Konfigurationsmanagement wenn Aktion = Konfiguration importierenWählen Sie das Protokoll für die Dateübertragung aus.Mögliche Werte:HTTPC(Standardwert)HTTPSTFTP
CSV-DateiformatNur bei Befehlstyp = Konfigurationsmanagement und Aktion = Konfiguration importieren oder Konfiguration exportierenWählen Sie aus, ob die Datei im CSV-Format übertragen werden soll.Das CSV-Format kann problemlos gelesen und modifiziert werden. Außerdem können Sie z. B. mithilfe von Microsoft Excel die entsprechenden Dateien in übersichtlicher Form einsehen.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Dateiname auf ServerNur bei Befehlstyp = KonfigurationsmanagementFür Aktion = Konfiguration importierenGeben Sie den Namen der Datei ein, unter dem sie auf dem Server, von dem sie geholt werden soll, gespeichert ist.Für Aktion = Konfiguration exportierenGeben Sie den Namen der Datei ein, unter dem sie auf dem Server gespeichert werden soll.
Lokaler DateinameNur bei Befehlstyp = Konfigurationsmanagement und Aktion = Konfiguration importieren, Konfiguration umbenennen oder Konfiguration kopierenGeben Sie beim Importieren, Umbenennen oder Kopieren einen Namen für die Konfigurationsdatei ein, unter dem sie lokal auf dem Gerät gespeichert werden soll.
Dateiname in FlashBei Befehlstyp = Konfigurationsmanagement und Aktion = Konfiguration exportierenWählen Sie die Datei aus, die exportiert werden soll.Bei Befehlstyp = Konfigurationsmanagement und Aktion = Konfiguration umbenennenWählen Sie die Datei aus, die umbenannt werden soll.Bei Befehlstyp = Konfigurationsmanagement und Aktion = Konfiguration löschenWählen Sie die Datei aus, die gelöscht werden soll.Bei Befehlstyp = Konfigurationsmanagement und Aktion= Konfiguration kopierenWählen Sie die Datei aus, die kopiert werden soll.
Konfiguration enthält Zertifikate/SchlüsselNur bei Befehlstyp = Konfigurationsmanagement und Aktion= Konfiguration importieren oder Konfiguration exportierenWählen Sie aus, ob in der Konfiguration enthaltene Zertifikate und Schlüssel importiert oder exportiert werden sollen.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Konfiguration verschlüsselnNur bei Befehlstyp = Konfigurationsmanagement und Aktion= Konfiguration importieren oder Konfiguration exportierenWählen Sie aus, ob die Daten der gewählten Aktion verschlüsselt werden sollen.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Nach Ausführung neu startenNur bei Befehlstyp = KonfigurationsmanagementWählen Sie aus, ob Ihr Gerät nach der gewünschten Aktion neu gestartet werden soll.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
VersionsprüfungNur bei Befehlstyp = Konfigurationsmanagement und Aktion= Konfiguration importierenWählen Sie aus, ob beim Import einer Konfigurationsdatei überprüft werden soll, ob auf dem Server eine aktuellere Version der schon geladenen Konfiguration vorhanden ist. Wenn nicht, wird der Datei-Import abgebrochen.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Ziel-IP-AdresseNur bei Befehlstyp = Ping-TestGeben Sie die IP-Adresse ein, deren Erreichbarkeit überprüftwerden soll.
Quell-IP-AdresseNur bei Befehlstyp = Ping-TestGeben Sie die IP-Adresse ein, die als Absendeadresse für den Ping-Test verwendet werden soll.Mögliche Werte:• Automatisch (Standardwert): Die IP-Adresse der Schnittstelle, über die der Ping versendet wird, wird automatisch als Absendeadresse eingetragen.• Spezifisch: Geben Sie die gewünschte IP-Adresse in das Eingabefeld ein.
IntervallNur bei Befehlstyp = Ping-TestGeben Sie die Zeit in Sekunden ein, nach der erneut ein Ping gesendet werden soll.Der Standardwert ist 1 Sekunde.
VersucheNur bei Befehlstyp = Ping-TestGeben Sie die Anzahl der Ping-Tests ein, die durchgeführt werden soll, bis Ziel-IP-Adresse als unerreichbar gilt.Der Standardwert ist 3.
ServeradresseNur bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = Zertifikat importierenGeben Sie die URL des Servers ein, von dem eine Zertifikats-datei geholt werden soll.
Lokale ZertifikatsbeschreibungBei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = Zertifikat importierenGeben Sie eine Beschreibung für das Zertifikat ein, unter der es im Gerät gespeichert werden soll.Bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = Zertifikat löschenWählen Sie das Zertifikat aus, das gelöscht werden soll.
Kennwort für geschütztes ZertifikatNur beiBefehlstyp= Zertifikatverwaltung undAktion = Zertifikat importierenWählen Sie aus, ob Sie ein geschütztes Zertifikat verwenden möchten, das ein Passwort benötigt, und geben Sie dieses in das Eingabefeld ein.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Ähnliches Zertifikat überschreibenNur beiBefehlstyp= Zertifikatverwaltung undAktion = Zertifikat importierenWählen Sie aus, ob Sie ein auf Ihrem Gerät schon vorhandenes Zertifikat mit dem neuen überschreiben wollen.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Zertifikat in Konfiguration schreibenNur beiBefehlstyp= Zertifikatverwaltung undAktion = Zertifikat importierenWählen Sie aus, ob Sie das Zertifikat in eine Konfigurationsdatie einbinden wollen, und wählen Sie die gewünschte Konfigurationsdatei aus.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
ZertifikatsanforderungsbeschreibungNur beiBefehlstyp= Zertifikatverwaltung undAktion = SCEPGeben Sie eine Beschreibung ein, unter der das SCEP-Zertifikat auf Ihrem Gerät gespeichert werden soll.
SCEP-Server-URLNur beiBefehlstyp= Zertifikatverwaltung undAktion = SCEPGeben Sie die URL des SCEP-Servers ein, z. B.http://scep.bintec-elmeg.com:8080/scep/scep.dllDie entsprechenden Daten erhalten Sie von Ihrem CA-Administrator.
SubjektnameNur beiBefehlstyp= Zertifikatverwaltung undAktion = SCEPGeben Sie einen Subjektnamen mit Attributen ein.Beispiel: "CN=VPNServer, DC=mydomain, DC=com,c=DE"
CA-NameNur bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = SCEPGeben Sie den Namen des CA-Zertifikats der Zertifizierungs-stelle (CA) ein, von der Sie Ihr Zertifikat anfordern möchten, z.B. cawindows. Die entsprechenden Daten erhalten Sie von Ih-rem CA-Administrator.
PasswortNur bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = SCEPUm Zertifikate zu erhalten, benötigen Sie möglicherweise ein Passwort von der Zertifizierungsstelle. Tragen Sie das Pass-wort, welches Sie von Ihrer Zertifizierungsstelle erhalten haben, hier ein.
SchlüsselgrößeNur bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = SCEPWählen Sie die Länge des zu erzeugenden Schlüssels aus.Mögliche Werte sind 1024 (Standardwert), 2048 und 4096.
AutospeichermodusNur bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = SCEPWählen Sie, ob Ihr Gerät intern automatisch die verschiedenen Schritte des Registrierungsprozesses speichert. Dies ist dann von Nutzen, wenn die Registrierung nicht sofort abgeschlossen werden kann. Falls der Status nicht gespeichert wurde, kann die unvollständige Registrierung nicht abgeschlossen werden. So-bald die Registrierung abgeschlossen ist und das Zertifikat vom CA-Server heruntergeladen wurde, wird es automatisch in der Konfiguration Ihres Geräts gespeichert.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
CRL verwendenNur bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = SCEPLegen Sie hier fest, inwiefern Sperrlisten (CRLs) in die Validie-rung von Zertifikaten, die vom Besitzer dieses Zertifikats ausge-stellt wurden, einbezogen werden sollen.Mögliche Werte:Auto (Standardwert): Falls im CA-Zertifikat ein Eintrag für einen Zertifikatsperrlisten-Verteilungspunkt (CDP, CRL Distribution Point) vorhanden ist, soll dieser zusätzlich zu den global im Gerät konfigurierten Sperrlisten ausgewertet werden.Ja: CRLs werden grundsätzlich überprüft.Nein: Keine Überprüfung von CRLs.
WLAN-Modul auswählenNur beiBefehlstyp= 5 GHz-WLAN-Bandscan, 5,8 GHz-WLAN-BandscanCundBetriebsmodusWählen Sie das WLAN-Modul aus, auf dem ein Scan des Frequenzbands durchgeführt werden soll.
WLC-SSIDNur beiBefehlstyp=WLC: VSS-StatusWählen Sie das über den WLAN Controller verwaltete Drahtlosnetzwerk aus, dessen Status verändert werden soll.
Betriebsmodus (Aktiv)Nur beiBefehlstyp=BetriebsmodusWählen Sie den gewünschten Betriebsmodus des gewählten Radiomoduls aus, wenn sich dieses aktuell im Zustand Aktiv befindet. Hierfür stehen alle Betriebsarten zur Auswahl, die von Ihrem Gerät unterstützt werden. Die Auswahl kann also von Gerät zu Greät abweichen.
)Nur beiBefehlstyp=BetriebsmodusWählen Sie den gewünschten Betriebsmodus des gewählten Radiomoduls aus, wenn sich dieses aktuell im Zustand Inaktiv befindet. Hierfür stehen alle Betriebsarten zur Auswahl, die von Ihrem Gerät unterstützt werden. Die Auswahl kann also von Gerät zu Greät abweichen.

16.5.3 Optionen

Im Menü Lokale Dienste->Scheduling->Optionen konfigurieren Sie das Schedule-Intervall. Auslöser Aktionen Optionen ![](images/e09a5d9277de127f1fda866c4e0554a4419342c580bbce640520f74e1f9c8600.jpg) Abb. 164: Lokale Dienste->Scheduling->Optionen Das Menü Lokale Dienste->Scheduling->Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Scheduling-Optionen
Feld Beschreibung
Schedule-IntervallWählen Sie aus, ob das Schedule-Intervall aktiviert werden soll.Standardmäßig ist das Schedule-Intervall nicht aktiv.Geben Sie die Zeitspanne in Sekunden ein, nach der das System jeweils prüft, ob konfigurierte Ereignisse eingetreten sind.Möglich sind Werte zwischen 0 und 65535.Empfohlen wird der Wert 300 (5 Minuten Genauigkeit).

16.6 Überwachung

In diesem Menü können Sie eine automatische Erreichbarkeitsprüfung von Hosts oder Schnittstellen und automatische Ping-Tests konfigurieren. Bei Geräten der bintec WI-Serie können Sie die Temperatur überwachen lassen. ![](images/5c777dd114f1323db832841b6cd01273139d8958b7c7712986b4fd3d9acadd3c.jpg)

Hinweis

Diese Funktion kann auf Ihrem Gerät nicht für Verbindungen eingerichtet werden, die über einen RADIUS-Server authentifiziert werden.

16.6.1 Hosts

Im Menü Lokale Dienste->Überwachung->Hosts wird eine Liste aller überwachten Hosts angezeigt.

16.6.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Überwachungsaufgaben einzurichten. Hosts Schnittstellen Ping-Generator ![](images/fcddb2c05c23f4fd6484548f0a58083ed34c8bad22f50811eea637bac8109716.jpg) Abb. 165: Lokale Dienste->Überwachung->Hosts->Neu Das Menü Lokale Dienste->Überwachung->Hosts->Neu besteht aus folgenden Feldern: Feld im Menü Hostparameter
Feld Beschreibung
Gruppen-IDWenn die Erreichbarkeit einer Gruppe von Hosts bzw. des Standard-Gateways von Ihrem Gerät überwacht werden soll, wählen Sie eine ID für die Gruppe bzw. für das Standard-Gateway.Die Gruppen-IDs werden automatisch von 0 bis 255 angelegt.Ist noch kein Eintrag angelegt, wird durch die Option Neue ID eine neue Gruppe angelegt. Sind Einträge vorhanden, kann man aus den angelegten Gruppen auswählen.Jeder zu überwachende Host muss einer Gruppe zugeordnet werden.Die in Schnittstelle konfigurierte Aktion wird nur dann ausgeführt, wenn kein Gruppen-Mitglied erreichbar ist.
Felder im Menü Trigger
Feld Beschreibung
Überwachte IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse des Hosts ein, der überwacht werden soll.Mögliche Werte:Standard-Gateway (Standardwert): Das Standard-Gateway wird überwacht.Spezifisch: Geben Sie in das nebenstehende Eingabefeld die IP-Adresse des zu überwachenden Hosts ein.
Quell-IP-AdresseWählen Sie aus, wie die IP-Adresse ermittelt werden soll, die Ihr Gerät als Quelladresse des Pakets verwendet, das an den zu überwachenden Host gesendet wird.Mögliche Werte:Automatisch (Standardwert): Die IP-Adresse wird automatisch ermittelt.Spezifisch: Geben Sie in das nebenstehende Eingabefeld die IP-Adresse ein.
IntervallGeben Sie das Zeitintervall (in Sekunden) ein, das zur Überprüfung der Erreichbarkeit des Hosts verwendet werden soll.Mögliche Werte sind 1 bis 65536.Der Standardwert ist 10.Innerhalb einer Gruppe wird das kleinste Intervall der Gruppenmitglieder verwendet.
Erfolgreiche VersucheGeben Sie ein, wieviele Pings beantwortet werden müssen, da-mit der Host als erreichbar angesehen wird.Mit dieser Einstellung können Sie zum Beispiel festlegen, wann ein Host als wieder erreichbar gilt und statt eines Backup-Geräts erneut verwendet wird.Mögliche Werte sind 1 bis 65536.Der Standardwert ist 3.
Fehlgeschlagene VersucheGeben Sie ein, wieviele Pings unbeantwortet bleiben müssen, damit der Host als nicht erreichbar angesehen wird.Mit dieser Einstellung können Sie zum Beispiel festlegen, wann ein Host als nicht erreichbar gilt und stattdessen ein Backup-Gerät verwendet wird.Mögliche Werte sind 1 bis 65536.Der Standardwert ist 3.
Auszuführende AktionWählen Sie aus, welcheAktionausgeführt werden soll. Für die meisten Aktionen wählen Sie eineSchnittstelle, auf die sich dieAktionbezieht.Auswählbar sind alle physikalischen und virtuellen Schnittstellen.Wählen Sie zu jeder Schnittstelle aus, ob sie aktiviert (Aktivieren), deaktiviert (Deaktivieren, Standardwert) oder zurückgesetzt (Zurücksetzen) werden soll oder ob die Verbindung erneut aufgebaut (Erneut wählen) werden soll.MitAktion= Überwachen können Sie die IP-Adresse überwachen, die unter Überwachte IP-Adresseangegeben ist. Diese Information kann für andere Funktionen, wie dieIP-Adresse zur Nachverfolgung, genutzt werden.

16.6.2 Schnittstellen

Im Menü Lokale Dienste->Überwachung->Schnittstellen wird eine Liste aller überwachten Schnittstellen angezeigt.

16.6.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um die Überwachung weiterer Schnittstellen einzurichten. ![](images/ff1f035210e31a23ec932850e1af328d933a37f6b19d2ec96d41a282483b1e10.jpg) ![](images/be988805f0b1eafb89f0a99170c40bd1cc44d57c15426c699660e04abf3bb3ba.jpg) Abb. 166: Lokale Dienste->Überwachung->Schnittstellen->Neu Das Menü Lokale Dienste->Überwachung->Schnittstellen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Überwachte SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle auf Ihrem Gerät aus, die überwacht werden soll.
TriggerWählen Sie den Status bzw. Statusübergang von Überwachte Schnittstelle aus, der eine bestimmte Schnittstellenaktion auslösen soll.Mögliche Werte:• Schnittstelle wird aktiviert. (Standardwert)• Schnittstelle wird deaktiviert.
SchnittstellenaktionWählen Sie die Aktion aus, welche dem in Trigger definierten Status bzw. Statusübergang folgen soll.Die Aktion wird auf die in Schnittstelle ausgewählte(n) Schnittstelle(n) angewendet.Mögliche Werte:• Aktivieren (Standardwert): Aktivierung der Schnittstelle(n)• Deaktivieren: Deaktivierung der Schnittstelle(n)
SchnittstelleWählen Sie aus, für welche Schnittstelle(n) die unter Schnittstelle festgelegte Aktion ausgeführt werden soll.Wählbar sind alle physikalischen und virtuellen Schnittstellen und die Optionen Alle PPP-Schnittstellen und Alle IPSec-Schnittstellen.

16.6.3 Ping-Generator

Im Menü Lokale Dienste->Überwachung->Ping-Generator wird eine Liste aller konfigurierten Pings angezeigt, die automatisch generiert werden.

16.6.3.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Pings einzurichten. ![](images/2b20f9176be7ee3c453dede9b61d4bbd3a2e8349820e9650c59ffaed0ea50477.jpg) ![](images/2cb05db42d298adab163ceb50a454326fc619b1143c8f8e58ee02841ac775316.jpg) Abb. 167: Lokale Dienste->Überwachung->Ping-Generator->Neu Das Menü Lokale Dienste->Überwachung->Ping-Generator->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Ziel-IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse ein, an die ein Ping automatisch abgesetzt werden soll.
Quell-IP-AdresseGeben Sie die Quell-IP-Adresse der ausgehenden ICMP-Echoanfrage-Pakete ein.Mögliche Werte:• Automatisch: Die IP-Adresse wird automatisch ermittelt.• Spezifisch (Standardwert): Geben Sie die IP-Adresse in das nebenstehende Eingabefeld ein, z. B. um eine bestimmte erweiterte Route zu testen.
IntervallGeben Sie das Intervall in Sekunden ein, während dessen der Ping an die inEntfernte IP-Adresseangegebene Adresse abgesetzt werden soll.Mögliche Werte sind 1 bis 65536.Der Standardwert ist 10.
VersucheGeben Sie die Anzahl der Ping-Tests ein, die durchgeführt werden sollen, bis die Ziel-IP-Adresse als Nicht erreichbar gilt.Der Standardwert ist 3.

16.7 Hotspot-Gateway

Die Hotspot Solution ermöglicht die Bereitstellung von öffentlichen Internetzugängen (mittels WLAN oder kabelgebundenem Ethernet). Die Lösung ist geeignet zum Aufbau kleinerer und größerer Hotspot-Lösungen für Cafes, Hotels, Unternehmen, Wohnheime, Campingplätze usw. Die Hotspot Solution besteht aus einem vor Ort installierten bintec elmeg Gateway (mit eigenem WLAN Access Point oder zusätzlich angeschlossenem WLAN-Gerät oder kabelgebundenem LAN) und aus dem Hotspot Server, der zentral in einem Rechenzentrum steht. Über ein Administrations-Terminal (z. B. dem Rezeptions-PC im Hotel) wird das Betreiber-Konto auf dem Server verwaltet, wie z. B. Erfassung von Registrierungen, Erzeugung von Tickets, statistische Auswertung usw.

Ablauf der Anmeldeprozedur am Hotspot Server

- Wenn sich ein neuer Benutzer mit dem Hotspot verbindet, bekommt er über DHCP automatisch eine IP-Adresse zugewiesen. - Sobald er versucht, eine beliebige Internetseite mit seinem Browser zu öffnen, wird der Benutzer auf die Start/Login-Seite umgeleitet. - Nachdem der Benutzer die Anmeldedaten (Benutzer/Passwort) eingegeben hat, werden diese als RADIUS-Anmeldung an den zentralen RADIUS-Server (Hotspot Server) geschickt. - Nach erfolgreicher Anmeldung gibt das Gateway den Internetzugang frei. - Das Gateway sendet für jeden Benutzer regelmäßig Zusatzinformationen an den RADI-US-Server, um Accounting-Daten zu erfassen. - Nach Ablauf des Tickets wird der Benutzer automatisch abgemeldet und wieder auf die Start/Login-Seite umgeleitet.

Voraussetzungen

Um einen Hotspot betreiben zu können, benötigt der Kunde: - ein bintec elmeg Gerät als Hotspot-Gateway mit einem aktiven Internetzugang und konfigurierten Hotspot Server Einträgen für Login und Accounting (siehe Menü Systemverwaltung->Remote Authentifizierung->RADIUS->Neu mit Gruppenbeschreibung Standardgruppe 0) - bintec elmeg Hotspot Hosting (Artikelnummer 5510000198 bzw. 5510000197) - Zugangsdaten - Dokumentation - Software-Lizenzierung Beachten Sie bitte, dass Sie die Lizenz zuerst freischalten müssen. - Gehen Sie auf www.bintec-elmeg.com zu Service/Support -> Services -> Online Services. - Tragen Sie die erforderlichen Daten ein (beachten Sie dazu die Erläuterung auf dem Lizenzblatt) und folgen Sie den Anweisungen der Online-Lizenzierung. - Sie erhalten daraufhin die Login-Daten des Hotspot Servers. ![](images/de76c560d1065115362282338a6947526080fca892e8501fd02a184628fddf2d.jpg)

Hinweis

Die Freischaltung kann etwa 2-3 Werktage in Anspruch nehmen.

Zugangsdaten zur Konfiguration des Gateways

RADIUS Server IP 62.245.165.180
RADIUS Server PasswordWird von bintec elmeg GmbH festgelegt
DomainWird kundenindividuell vom Kunden/Fachhändlerfestgelegt
Walled Garden NetworkWird kundenindividuell vom Kunden/Fachhändler festgelegt
Walled Garden Server URLWird kundenindividuell vom Kunden/Fachhändler festgelegt
Terms & Condition URLWird kundenindividuell vom Kunden/Fachhändler festgelegt

Zugangsdaten zur Konfiguration des Hotspot Servers

Admin URL https://hotspot.bintec-elmeg.com/
UsernameWird durch bintec elmeg individuell festgelegt
PasswordWird durch bintec elmeg individuell festgelegt
![](images/07928a584a4ad2c6f5852bee35d5b3a691bdccd4bbb049f54c4caa728e0122b4.jpg)

Hinweis

Beachten Sie auch den WLAN Hotspot Workshop der Ihnen auf www.bintec-elmeg.com zum Download zur Verfügung steht.

16.7.1 Hotspot-Gateway

Im Menü Hotspot-Gateway konfigurieren Sie das vor Ort installierte bintec elmeg Gateway für die Hotspot Solution. Im Menü Lokale Dienste->Hotspot-Gateway->Hotspot-Gateway wird eine Liste aller konfigurierter Hotspot Netzwerke angezeigt. Hotspot-Gateway Optionen ![](images/12e2e9051de4ebfc7dd2a9c0796edf32cc4fb0e478b2613393b20ed9859f524a.jpg) Abb. 168: Lokale Dienste->Hotspot-Gateway->Hotspot-Gateway Mit der Option Aktiviert können Sie den entsprechenden Eintrag aktivieren oder deaktieren.

16.7.1.1 Bearbeiten oder Neu

Im Menü Lokale Dienste->Hotspot-Gateway->Hotspot-Gateway-> konfigurien Sie die Hotspot Netzwerke. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Hotspot Netzwerke einzurichten. Hotspot-Gateway Optionen ![](images/10f8fb007efabbc3702ce90b908537c08ec229719a2508c12560405d7362594d.jpg) Abb. 169: Lokale Dienste->Hotspot-Gateway->Hotspot-Gateway-> Das Menü Lokale Dienste->Hotspot-Gateway->Hotspot-Gateway-> besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
SchnittstelleBintec-elmeg W1003n - Bearbeiten oder Neu - 1Wählen Sie die Schnittstelle aus, an der das Hotspot LAN oder WLAN angeschlossen ist. Bei Betrieb über LAN tragen Sie hier die Ethernet-Schnittstelle ein (z. B. die en1-0). Bei Betrieb über WLAN muss die WLAN-Schnittstelle ausgewählt werden, an der der Access Point angeschlossen ist.AchtungDie Konfiguration Ihres Gerätes ist aus Sicherheitsgründen nicht über eine Schnittstelle möglich, die für den Hotspot konfiguriert ist. Wählen Sie hier daher sorgfältig die Schnittstelle aus, die Sie für den Hotspot nutzen wollen!Wenn Sie hier die Schnittstelle auswählen, über die die aktuelle Konfigurationssitzung stattfindet, geht die aktuelle Verbindung verloren. Sie müssen sich dann über eine erreichbare, nicht für den Hotspot konfigurierte Schnittstelle zur weiteren Konfiguration Ihres Geräts erneut anmelden.
Domäne am Hotspot-ServerGeben Sie den Domänennamen ein, der bei der Einrichtung des Hotspot Servers für diesen Kunden verwendet wurde. Ein Domänenname wird benötigt, damit der Hotspot Server die verschiedenen Mandanten (Kunden) unterscheiden kann.
Walled GardenAktivieren Sie diese Funktion, wenn Sie einen abgegrenzten und kostenfreien Bereich von Webseiten (Intranet) definieren wollen.Standardmäßig ist die Funktion deaktiviert.
Walled Network / Netz-maskeNur wennWalled Gardenaktiviert ist.Geben Sie die Netzadresse desWalled Networkund die entsprechendeNetzmaskedes Intranet-Servers ein.Für den ausWalled Network / Netzmaskeresultierenden Adressraum benötigen die Clients keine Authentifizierung.Beispiel: Geben Sie 192.168.0.0 / 255.255.255.0 ein, sind alle IP-Adressen von 192.168.0.0 bis 19.168.0.255 frei. Geben Sie 192.168.0.1 / 255.255.255.255 ein, ist nur die IP-Adresse 192.168.0.1 frei.
Walled Garden URLNur wennWalled Gardenaktiviert ist.Geben Sie dieWalled Garden URLdes Intranet-Servers ein. Frei zugängliche Webseiten müssen über diese Adresse erreichbar sein.
GeschäftsbedingungenNur wennWalled Gardenaktiviert ist.
Tragen Sie in das EingabefeldGeschäftsbedingungendie Adresse der AGB’s auf dem Intranet-Server bzw. auf einem öffentlichen Server ein, z. B. http://www.webserver.de/agb.htm. Die Seite muss im Adressraum des Walled Garden-Networks liegen.
Zusätzliche, frei zu-gängliche DomänennamenNur wennWalled Gardenaktiviert ist.
Fügen Sie mitHinzufügenweitere URLs oder IP-Adressen hinzu. Die Webseiten sind über diese zusätzlichen frei zugänglichen Adressen erreichbar.
Aufzurufende Seite nach LoginHier können Sie eine URL angeben, zu der ein Benutzer umgeleitet wrd, wenn er sich bei der Hotspot-Lösung angemeldet hat.
Sprache für AnmeldefensterHier können Sie die Sprache für die Start/Login-Seite auswählen.Folgende Sprachen werden unterstützt:English, Deutsch, Italiano, Français, Español, Português und Nederlands.Die Sprache kann auf der Start/Login-Seite selbst jederzeit umgeschaltet werden.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
TickettypWählen Sie den Tickettyp aus.Mögliche Werte:Voucher:Nur der Benutzername muss eingegeben werden.Definieren Sie im Eingabefeld ein Standardpasswort.Benutzername/Passwort(Standardwert):Benutzername und Passwort müssen eingegeben werden.
Zulässiger Hotspot-ClientHier legen Sie fest, welche Art von Benutzern sich am Hotspot anmelden dürfen.Mögliche Werte:Alle: Alle Clients werden zugelassen.DHCP-Client: Verhindert die Anmeldung von Benutzern, die keine IP-Adresse mittels DHCP erhalten haben.
AnmeldefensterAktivieren oder deaktivieren Sie das Anmeldefenster.Das Anmeldefenster auf der HTML-Startseite besteht aus zwei Frames.Wenn die Funktion aktiviert ist, wird auf der linken Seite das Anmelde-Formular angezeigt.Wenn die Funktion deaktiviert ist, wird nur die Webseite mit Informationen, Werbung und/oder Links zu frei zugänglichen Webseiten angezeigt.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Pop-Up-Fenster für StatusanzeigeLegen Sie fest, ob das Gerät Pop-Up-Fenster zur Statusanzeige verwendet.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Standard-Timeout bei InaktivitätAktivieren oder deaktivieren Sie den Standard-Timeout bei InaktivitätWenn ein Hotspot-Benutzer für einen einstellbaren Zeitraum keinen Datenverkehr verursacht, wird er vom Hotspot abgemeldet.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.Der Standardwert ist 600 Sekunden.

16.7.2 Optionen

Im Menü Lokale Dienste->Hotspot-Gateway->Optionen werden allgemeine Einstellungen für den Hotspot vorgenommen. Hotspot-Gateway Optionen ![](images/6454426c57456a6e272f2f7211b623742f5e8bd3d7aeb748c7c22cd2e1e7a2a8.jpg) Abb. 170: Lokale Dienste->Hotspot-Gateway->Optionen Das Menü Lokale Dienste->Hotspot-Gateway->Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Host für mehrere StandorteWenn für einen Kunden auf dem Hotspot Server mehrere Standorte (Filialen) eingerichtet wurden, geben Sie hier den Wert des NAS-Identifiers (RADIUS-Server Parameter) ein, der für diesen Standort auf dem Hotspot Server eingetragen wurde.

16.8 Wake-On-LAN

Mit der Funktion Wake-On-LAN können Sie ausgeschaltete Netzwerkgeräte über eine eingebaute Netzwerkkarte starten. Die Netzwerkkarte muss weiterhin mit Strom versorgt werden, auch wenn der Computer ausgeschaltet ist. Sie können die Bedingungen, die zum Versenden des sog. Magic Packets erfüllt sein müssen, über Filter und Regelketten definieren sowie diejenigen Schnittstellen auswählen, die auf die definierten Regelketten hin überwacht werden sollen. Die Konfiguration der Filter und Regelketten entspricht weitgehend der Konfiguration von Filtern und Regelketten im Menü Zugriffsregeln.

16.8.1 Wake-on-LAN-Filter

Im Menü Lokale Dienste->Wake-On-LAN->Wake-on-LAN-Filter wird eine Liste aller konfigurierten WOL-Filter angezeigt.

16.8.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Filter einzutragen. Wake-on-LAN-Filter WOL-Regeln Schnittstellenzuweisung ![](images/533fe400cabfc34a0f770ed8976d7b06179e27c6ddf90d7b6821879b0ed566b7.jpg) Abb. 171: Lokale Dienste->Wake-On-LAN->Wake-on-LAN-Filter->Neu Das Menü Lokale Dienste->Wake-On-LAN->Wake-on-LAN-Filter ->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie die Bezeichnung des Filters an.
DienstWählen Sie einen der vorkonfigurierten Dienste aus. Werkseitig ist eine umfangreiche Reihe von Diensten vorkonfiguriert, unter anderem:activityapple-qtauthchargenclients_1daytimedhcpdiscardDer Standardwert ist Beliebig.
ProtokollWählen Sie ein Protokoll aus.Die Option Beliebig (Standardwert) passt auf jedes Protokoll.
TypNur für Protokoll = ICMPWählen Sie einen Typ aus.Mögliche Werte: Beliebig, Echo reply, Destination unreachable, Source quench, Redirect, Echo, Time exceeded, Timestamp, Timestamp reply.Siehe RFC 792.Der Standardwert ist Beliebig.
VerbindungsstatusBei Protokoll = TCP können Sie ein Filter definieren, das den Status von TCP-Verbindungen berücksichtigt.Mögliche Werte:Hergestellt: Das Filter passt auf diejenigen TCP-Pakete, die beim Routing über das Gateway keine neue TCP-Verbindung öffnen würden.Beliebig (Standardwert): Das Filter passt auf alle TCP-Pakete.
Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeGeben Sie die Ziel-IP-Adresse der Datenpakete und die zugehörige Netzmaske ein.
Ziel-Port/BereichNur für Protokoll = TCP oder UDPGeben Sie eine Ziel-Port-Nummer bzw. einen Bereich von Ziel-Port-Nummern ein.Mögliche Werte:-Alle- (Standardwert): Der Ziel-Port ist nicht näher spezifiziert.Port angeben: Geben Sie einen Ziel-Port ein.Portbereich angeben: Geben Sie einen Zielport-Bereich ein.
Quell-IP-Adresse/NetzmaskeGeben Sie die Quell-IP-Adresse der Datenpakete und die zugehörige Netzmaske ein.
Quell-Port/BereichNur für Protokoll = TCP oder UDPGeben Sie eine Quell-Port-Nummer bzw. einen Bereich vonQuell-Port-Nummern ein.Mögliche Werte:-Alle-(Standardwert): Der Ziel-Port ist nicht näher spezifiziert.Port angeben: Geben Sie einen Ziel-Port ein.Portbereich angeben: Geben Sie einen Ziel-Port-Bereichein.
DSCP/TOS-Filter (Layer 3)Wählen Sie die Art des Dienstes aus (TOS, Type of Service).Mögliche Werte:Nicht beachten (Standardwert): Die Art des Dienstes wird nicht berücksichtigt.DSCP-Binärwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in binärem Format, 6 Bit).DSCP-Dezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in dezimalem Format).DSCP-Hexadezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in hexadezimalem Format).TOS-Binärwert: Der TOS-Wert wird im binären Format angegeben, z. B. 00111111.TOS-Dezimalwert: Der TOS-Wert wird im dezimalen Format angegeben, z. B. 63.TOS-Hexadezimalwert: Der TOS-Wert wird im hexadezimalen Format angegeben, z. B. 3F.
COS-Filter (802.1p/Layer 2)Tragen Sie die Serviceklasse der IP-Pakete ein (Class of Service, CoS).Mögliche Werte sind ganze Zahlen zwischen 0 und 7. Wertbereich 0cbis 7.Der Standardwert ist Nicht beachten.

16.8.2 WOL-Regeln

Im Menü Lokale Dienste->Wake-On-LAN->WOL-Regeln wird eine Liste aller konfigurierten WOL-Regeln angezeigt.

16.8.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol ☐, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Regeln einzutragen. Wake-on-LAN-Filter WOL-Regeln Schnittstellenzuweisung ![](images/e43c0c3b48c11e08b07c7dab31969059b82cd3a0c38dee0b0373f8d508a4f35b.jpg) Abb. 172: Lokale Dienste->Wake-On-LAN->WOL-Regeln->Neu Das Menü Lokale Dienste->Wake-On-LAN->WOL-Regeln->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Wake-On-LAN-RegelketteWählen Sie aus, ob Sie eine neue Regelkette anlegen oder eine bestehende bearbeiten wollen.Mögliche Werte:Neu (Standardwert): Mit dieser Einstellung legen Sie eine neue Regelkette an.:Zeigt eine bereits angelegte Regelkette, die Sie auswählen und bearbeiten können.
BeschreibungNur für Wake-On-LAN-Regelkette = NeuGeben Sie die Bezeichnung der Regelkette ein.
Wake-on-LAN-FilterWählen Sie ein WOL-Filter aus.Bei einer neuen Regelkette wählen Sie das Filter, das an die erste Stelle der Regelkette gesetzt werden soll.Bei einer bestehenden Regelkette wählen Sie das Filter, das an die Regelkette angehängt werden soll.Um ein Filter auswählen zu können, muss mindestens ein Filter im Menü Lokale Dienste->Wake-On-LAN->WOL-Regeln konfiguriert sein.
AktionLegen Sie fest, wie mit einem gefilterten Datenpaket verfahren wird.Mögliche Werte:WOL aufrufen, wenn Filter zutrifft: WOL ausführen, wenn der Filter zutrifft.Aufrufen, wenn Filter nicht zutrifft: WOL ausführen, wenn der Filter nicht zutrifft.WOL verweigern, wenn Filter zutrifft: WOL nicht ausführen, wenn der Filter zutrifft.WOL verweigern, wenn Filter nicht zutrifft: WOL nicht ausführen, wenn der Filter nicht zutrifft.Regel ignorieren und zu nächster Regel springen: Diese Regel wird ignoriert und die in der Kette folgende wird überprüft.
TypWählen Sie aus, ob das Wake on LAN Magic Packet als UDP-Paket oder als Ethernet Frame über die Schnittstelle gesendet werden soll, die in Sende WOL-Paket über Schnittstelle festgelegt wird.
Sende WOL-Paket über SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, über die das Wake on LAN Magic Packet gesendet werden soll.
Ziel-MAC-AdresseNur für Aktion = WOL aufrufen, wenn Filter zutrifft und Aufrufen, wenn Filter nicht zu-trifftGeben Sie die MAC-Adresse desjenigen Netzwerkgerätes ein, das mittels WOL aktiviert werden soll.
PasswortNur für Aktion = WOL aufrufen, wenn Filter zutrifft und Aufrufen, wenn Filter nicht zu-trifftWenn das Netzwerkgerät, das aktiveirt werden soll, die Funktion "SecureOn" unterstützt, geben Sie hier das entsprechende Passwort dieses Gerätes ein. Nur wenn MAC-Adresse und Passwort korrekt sind, wird das Gerät aktiviert.

16.8.3 Schnittstellenzuweisung

In diesem Menü werden die konfigurierten Regelketten einzelnen Schnittstellen zugeordnet, die auf diese Regelketten hin überwacht werden. Im Menü Lokale Dienste->Wake-On-LAN->Schnittstellenzuweisung wird eine Liste aller konfigurierten Schnittstellenzuordnungen angezeigt.

16.8.3.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Einträge zu erstellen. ![](images/b985df0baf292b3e85707dcc54c4e25cfcaf797af4e402d8a1d2e71d102890e8.jpg) ![](images/da40350808b99e98875519719003884aeb7b6760fcb35e66ee0302a4a7309009.jpg) Abb. 173: Lokale Dienste->Wake-On-LAN->Schnittstellenzuweisung->Neu Das Menü Lokale Dienste->Wake-On-LAN->Schnittstellenzuweisung->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, der eine konfigurierte Regel-kette zugeordnet werden soll.
RegelketteWählen Sie eine Regelkette aus.

Kapitel 17 Wartung

Im diesem Menü werden Ihnen zahlreiche Funktionen zur Wartung Ihres Geräts zur Verfügung gestellt. So finden Sie zunächst eine Menü zum Testen der Erreichbarkeit innerhalb des Netzwerks. Sie haben die Möglichkeit Ihre Systemkonfigurationsdateien zu verwalten. Falls aktuellere Systemsoftware zur Verfügung steht, kann die Installation über dieses Menü vorgenommen werden. Falls Sie weitere Sprachen der Konfigurationsoberfläche benötigen, können Sie diese importieren. Auch ein System-Neustart kann in diesem Menü ausgelöst werden.

17.1 Diagnose

Im Menü Wartung->Diagnose können Sie die Erreichbarkeit von einzelnen Hosts, die Auflösung von Domain-Namen und bestimmte Routen testen.

17.1.1 Ping-Test

![](images/1b00e3d0ee695d0ecaaacc2f5858383677518d19a9b7ee8366013c9b20d4a309.jpg) Abb. 174: Wartung->Diagnose->Ping-Test Mit dem Ping-Test können Sie überprüfen, ob ein bestimmter Host im LAN oder eine Internetadresse erreichbar sind. Das Ausgabe-Feld zeigt die Meldungen des Ping-Tests an. Durch Eingabe der IP-Adresse, die getestet werden soll, in Ping-Befehl testweise an Adresse senden und Klicken auf die Los-Schaltfläche wird der Ping-Test gestartet.

17.1.2 DNS-Test

Ping-Test DNS-Test Traceroute-Test ![](images/57d624e714bf86b029a05db4bee643e74e7632c4ed6bbf3fe542084769ab5c44.jpg) Abb. 175: Wartung->Diagnose->DNS-Test Mit dem DNS-Test können Sie überprüfen, ob der Domänenname eines bestimmten Hosts richtig aufgelöst wird. Das Ausgabe-Feld zeigt die Meldungen des DNS-Tests an. Durch Eingabe des Domänennamens, der getestet werden soll, in DNS-Adresse und Klicken auf die Los-Schaltfläche wird der DNS-Test gestartet.

17.1.3 Traceroute-Test

Ping-Test DNS-Test Traceroute-Test ![](images/b62790d4ae8c8d481b956bf333515036edc86f1d96a9724a01f377b2cad190ac.jpg) Abb. 176: Wartung->Diagnose->Traceroute-Test Mit dem Traceroute-Test können Sie die Route zu einer bestimmten Adresse (IP-Adresse oder Domänenname) anzeigen lassen, sofern diese erreichbar ist. Das Ausgabe-Feld zeigt die Meldungen des Traceroute-Tests an. Durch Eingabe der Adresse, die getestet werden soll, in Traceroute-Adresse und Klicken auf die Los-Schaltfläche wird der Trace-route-Test gestartet.

17.2 Software & Konfiguration

Über dieses Menü können Sie den Softwarestand Ihres Gerätes, Ihre Konfigurationsdateien sowie die Sprachversionen des GUIs verwalten.

17.2.1 Optionen

Ihr Gerät ist mit der zum Zeitpunkt der Fertigung verfügbaren Version der Systemsoftware ausgestattet, von der es aktuell ggf. neuere Versionen gibt. Daher müssen Sie gegebenenfalls ein Software-Update durchführen. Jede neue Systemsoftware beinhaltet neue Funktionen, bessere Leistung und bei Bedarf Fehlerkorrekturen der vorhergehenden Version. Die aktuelle Systemsoftware finden Sie unter www.bintec-elmeg.com. Hier finden Sie auch aktuelle Dokumentationen. ![](images/6abdf3fb345d61fc5f3c44c9c442ea9a7f276711f0d27e71e2de187e27994970.jpg)

Wichtig

Wenn Sie ein Software-Update durchführen, beachten Sie unbedingt die dazugehörigen Release Notes. Hier sind alle Änderungen beschrieben, die mit der neuen Systemsoftware eingeführt werden. Die Folge von unterbrochenen Update-Vorgängen (z. B. Stromausfall während des Updates) könnte sein, dass Ihr Gerät nicht mehr bootet. Schalten Sie Ihr Gerät nicht aus, während die Aktualisierung durchgeführt wird. In seltenen Fällen ist zusätzlich eine Aktualisierung von BOOTmonitor und/oder Logic empfohlen. In diesem Fall wird ausdrücklich in den entsprechenden Release Notes darauf hingewiesen. Führen Sie bei BOOTmonitor oder Logic nur ein Update durch, wenn bintec elmeg GmbH eine explizite Empfehlung dazu ausspricht.

Flash

Ihr Gerät speichert seine Konfiguration in Konfigurationsdateien im Flash EEPROM (electrically erasable programmable read-only memory). Auch wenn Ihr Gerät ausgeschaltet ist, bleiben die Daten im Flash gespeichert.

RAM

Im Arbeitsspeicher (RAM) befindet sich die aktuelle Konfiguration und alle Änderungen, die Sie während des Betriebes auf Ihrem Gerät einstellen. Der Inhalt des RAM geht verloren, wenn Ihr Gerät ausgeschaltet wird. Wenn Sie Ihre Konfiguration ändern und diese Änderungen auch beim nächsten Start Ihres Geräts beibehalten wollen, müssen Sie die geänderte Konfiguration im Flash speichern: Schaltfläche Konfiguration speichern über dem Navigationsbereich des GUIs. Dadurch wird die Konfiguration in eine Datei mit dem Namen boot im Flash gespeichert. Beim Starten Ihres Geräts wird standardmäßig die Konfigurationsdatei boot verwendet.

Aktionen

Die Dateien im Flash-Speicher können kopiert, verschoben, gelöscht und neu angelegt werden. Es ist auch möglich, Konfigurationsdateien zwischen Ihrem Gerät und einem Host per HTTP zu transferieren.

Format von Konfigurationsdateien

Das Dateiformat der Konfigurationsdatei erlaubt eine Verschlüsselung und stellt die Kompatibilität beim Zurückspielen der Konfiguration auf das Gateway in unterschiedliche Versionen der Systemsoftware sicher. Es handelt sich um ein CSV-Format; es kann problemlos gelesen und modifiziert werden. Außerdem können Sie z. B. mithilfe von Microsoft Excel die entsprechenden Dateien in übersichtlicher Form einsehen. Sicherungsdateien der Konfiguration können vom Administrator verschlüsselt abgelegt werden. Bei Versand der Konfiguration per E-Mail (z. B. für Supportzwecke) können vertrauliche Konfigurationsdaten bei Bedarf komplett geschützt werden. So können Sie mit den Aktionen "Konfiguration exportieren", "Konfiguration mit Statusinformationen exportieren" und "Konfiguration laden" Dateien sichern bzw. einspielen. Wenn Sie mit der Aktion "Konfiguration exportieren" oder "Konfiguration mit Statusinformationen exportieren" eine Konfigurationsdatei sichern wollen, können Sie bestimmen, ob die Konfigurationsdatei unverschlüsselt oder verschlüsselt gespeichert werden soll. ![](images/726a1a8b7602ed703504fd8772b37757cd6b77119ec6bbf3aedbb6d5e21ce6bf.jpg)

Achtung

Sollten Sie über die SNMP-Shell mit dem Kommando put eine Konfigurationsdatei in einem alten Format gesichert haben, kann ein Wiedereinspielen auf das Gerät nicht garantiert werden. Daher wird das alte Format nicht mehr empfohlen.

Optionen

![](images/68bb7cec0ca3f289296a7cd25447f522315d1f5eec2b7ea71f9dc8545e5d8fbc.jpg) Abb. 177: Wartung->Software &Konfiguration->Optionen Das Menü Wartung->Software &Konfiguration->Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Aktuell Installierte Software
Feld Beschreibung
BOSSZeigt die aktuelle Softwareversion an, die auf Ihrem Gerät gela-den ist.
SystemlogikZeigt die aktuelle Systemlogik an, die auf Ihrem Gerät geladenist.
ADSL-LogikZeigt die aktuelle Version der ADSL-Logik an, die auf Ihrem Ge-rät geladen ist.
Felder im Menü Optionen zu Software und Konfiguration
Feld Beschreibung
AktionWählen Sie die Aktion aus, die Sie ausführen möchten.Nach Durchführung der jeweiligen Aufgabe erhalten Sie ein Fenster, in dem Sie auf die weiteren nötigen Schritte hingewiesen werden.Mögliche Werte:Keine Aktion (Standardwert):Konfiguration exportieren: Die Konfigurationsdatei Aktueller Dateiname im Flash wird zu Ihrem lokalen Host transferiert. Wenn Sie die Los-Schaltfläche drücken, erscheint ein Dialog, in dem Sie den Speicherort auf Ihrem PC auswählen und den gewünschten Dateinamen eingeben können.
Feld Beschreibung
Konfiguration importieren: Wählen Sie in Dateiname eine Konfigurationsdatei aus, die sie importieren wollen. Hinweis: Durch Klicken auf Los wird die Datei zunächst unter dem Namen boot in den Flash-Speicher des Geräts geladen. Zum Aktivieren müssen Sie das Gerät neu starten.Hinweis: Die Datei, die importiert werden soll, muss das CSV-Format haben!Konfiguration kopieren: Die Konfigurationsdatei im Feld Name der Quelldatei wird als Name der Zieldatei gespeichert.Konfiguration löschen: Die Konfiguration im Feld Datei auswählen wird gelöscht.Konfiguration umbenennen: Die Konfigurationsdatei im Feld Datei auswählen wird zu Neuer Dateiname umbenannt.Sicherung wiederherstellen: Nur, wenn unter Konfiguration speichern mit der Einstellung Konfigurationspeichern und vorhergehende Boot-Konfiguration sichern die aktuelle Konfiguration als Boot-Konfiguration gespeichert und zusätzlich die vorhergehende Boot-Konfiguration archiviert wurde. Sie können die archivierte Boot-Konfiguration wieder einspielen.Software/Firmware löschen: Die Datei im Feld Datei auswählen wird gelöscht.Sprache importieren: Sie können weitere Sprachversionen des GUI auf Ihr Gerät einspielen. Die Dateien können Sie aus dem Download-Bereich von www.bintec-elmeg.com auf Ihren PC herunterladen und von dort aus in Ihr Gerät einspielen.Systemsoftware aktualisieren: Sie können eine Aktualisierung der Systemsoftware, der ADSL-Logik und des BOOTmonitors initiieren.Voice Mail Wave-Dateien importieren (Wird nur angezeigt, wenn eine SD-Karte gesteckt ist.): Wählen Sie in Dateiname die Datei vms_wavfiles.zip aus, die Sie importieren wollen.Konfiguration mit Statusinformationen exportieren: Die aktive Konfiguration aus dem RAM wird auf Ihren lokalen Host übertragen. Wenn Sie auf die Los-Schaltfläche klicken, erscheint ein Dialog, in dem Sie den
Feld Beschreibung
Speicherort auf Ihrem PC auswählen und den gewünschten Dateinamen eingeben können.
Aktueller Dateiname im FlashFür Aktion = Konfiguration exportierenWählen Sie die Konfigurationsdatei aus, die exportiert werden soll.
Zertifikate und Schlüssel einschließenFür Aktion = Konfiguration exportierenWählen Sie aus, ob die gewählte Aktion auch für Zertifikate und Schlüssel gelten soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Verschlüsselung der KonfigurationNur für Aktion = Konfiguration exportieren, Konfiguration importieren, Konfiguration mit Statusinformationen exportierenWählen Sie aus, ob die Daten der gewählten Aktion verschlüsselt werden sollen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Wenn die Funktion aktiviert ist, können Sie in das Textfeld das Passwort eingeben.
DateinameNur für Aktion = Konfiguration importieren, Sprache importieren, Systemsoftware aktualisierenGeben Sie den Dateipfad und Namen der Datei ein oder wählen Sie die Datei mit Durchsuchen... über den Dateibrowser aus.
Name der QuelldateiNur für Aktion = Konfiguration kopierenWählen Sie die Quelldatei aus, die kopiert werden soll.
Name der ZieldateiNur für Aktion = Konfiguration kopierenGeben Sie den Namen der Kopie ein.
Datei auswählenNur für Aktion = Konfiguration löschen, Konfiguration umbenennen oder Software/Firmware löschenWählen Sie die Datei oder Konfiguration aus, die umbenannt bzw. gelöscht werden soll.
Neuer DateinameNur für Aktion = Konfiguration umbenennenGeben Sie den neuen Namen der Konfigurationsdatei ein.
QuelleNur für Aktion = Systemsoftware aktualisierenWählen Sie die Quelle der Aktualisierung aus.Mögliche Werte:• Lokale Datei (Standardwert): Die Systemsoftware-Datei ist lokal auf Ihrem PC gespeichert.• HTTP-Server: Die Datei ist auf dem entfernten Server gespeichert, der in der URL angegeben wird.• Aktuelle Software vom Update-Server: Die Datei liegt auf dem offiziellen Update-Server.
URLNur für Aktion = Systemsoftware aktualisieren und Quelle = HTTP-ServerGeben Sie die URL des Update-Servers ein, von dem die Systemsoftware-Datei geladen werden soll.

17.3 Neustart

17.3.1 Systemneustart

In diesem Menü können Sie einen sofortigen Neustart Ihres Geräts auslösen. Nachdem das System wieder hochgefahren ist, müssen Sie das GUI neu aufrufen und sich wieder anmelden. Beobachten Sie dazu die LEDs an Ihrem Gerät. Für die Bedeutung der LEDs lesen Sie bitte in dem Handbuch-Kapitel Technische Daten. ![](images/3b5641ea4823ddc51b5d913156541e89ae361ee2b9b73d5153c84cb5edef82ac.jpg)

Hinweis

Stellen Sie vor einem Neustart sicher, dass Sie Ihre Konfigurationsänderungen durch Klicken auf die Schaltfläche Konfiguration speichern bestätigen, so dass diese bei dem Neustart nicht verloren gehen. Systemneustart Möchten Sie das System jetzt wirklich neu starten? OK

Abb. 178: Wartung->Neustart->Systemneustart

Wenn Sie Ihr Gerät neu starten wollen, klicken Sie auf die OK-Schaltfläche. Der Neustart wird ausgeführt.

Kapitel 18 Externe Berichterstellung

In diesem Menü legen Sie fest, welche Systemprotokoll-Nachrichten auf welchem Rechner gespeichert werden und ob der Systemadministrator bei bestimmten Ereignissen eine Email erhalten soll. Informationen über den IP-Datenverkehr können - bezogen auf die einzelnen Schnittstellen - ebenfalls gespeichert werden. Darüber hinaus können im Fehlerfall SNMP-Traps an bestimmte Hosts versandt werden. Außerdem können Sie Ihr Gerät für die Überwachung mit dem Activity Monitor vorbereiten.

18.1 Systemprotokoll

Ereignisse in den verschiedenen Subsystemen Ihres Geräts (z. B. PPP) werden in Form von Systemprotokoll-Nachrichten (Syslog) protokolliert. Je nach eingestelltem Level (acht Stufen von Notfall über Information bis Debug) werden dabei mehr oder weniger Meldungen sichtbar. Zusätzlich zu den intern auf Ihrem Gerät protokollierten Daten können und sollten alle Informationen zur Speicherung und Weiterverarbeitung zusätzlich an einen oder mehrere externe Rechner weitergeleitet werden, z. B. an den Rechner des Systemadministrators. Auf Ihrem Gerät intern gespeicherte Systemprotokoll-Nachrichten gehen bei einem Neustart verloren. ![](images/a3dd32fae1b74b2aeca7bf5b1cb3fa113d25bdf7df53e36b8bb702c59fe52457.jpg)

Warnung

Achten Sie darauf, die Systemprotokoll-Nachrichten nur an einen sicheren Rechner weiterzuleiten. Kontrollieren Sie die Daten regelmäßig und achten Sie darauf, dass je- derzeit ausreichend freie Kapazität auf der Festplatte des Rechners zur Verfügung steht.

Syslog-Daemon

Die Erfassung der Systemprotokoll-Nachrichten wird von allen Unix-Betriebssystemen unterstützt. Für Windows-Rechner ist in den DIME Tools ein Syslog-Daemon enthalten, der die Daten aufzeichnen und je nach Inhalt auf verschiedene Dateien verteilen kann (abrufbar im Download-Bereich unter www.bintec-elmeg.com).

18.1.1 Syslog-Server

Konfigurieren Sie Ihr Gerät als Syslog-Server, sodass die definierten Systemmeldungen an geeignete Hosts im LAN geschickt werden können. In diesem Menü definieren Sie, welche Meldungen mit welchen Bedingungen zu welchem Host geschickt werden. Im Menü Externe Berichterstellung->Systemprotokoll->Syslog-Server wird eine Liste aller konfigurierten Systemprotokoll-Server angezeigt.

18.1.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Systemprotokoll-Server einzurichten. Syslog-Server ![](images/2cecd0ab0d627a5daa3ef530f784cbc83ce1e4ca5eaa1ce11f33e9dd65dd0794.jpg) Abb. 179: Externe Berichterstellung->Systemprotokoll->Syslog-Server->Neu Das Menü Externe Berichterstellung->Systemprotokoll->Syslog-Server->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse des Hosts ein, zu dem Systemprotokoll-Nachrichten weitergeleitet werden sollen.
LevelWählen Sie die Priorität der Systemprotokoll-Nachrichten aus, die zum Host geschickt werden sollen.Mögliche Werte:Notfall (höchste Priorität)• Alarm• Kritisch• Fehler• Warnung• Benachrichtigung• InformationC(Standardwert)• DebugC(niedrigste Priorität)Nur Systemprotokoll-Nachrichten mit gleicher oder höherer Priorität als angegeben werden an den Host gesendet, d. h. dass beim Syslog-Level Debug sämtliche erzeugten Meldungen an den Host weitergeleitet werden.
FacilityGeben Sie die Syslog Facility auf dem Host an.Dieses ist nur erforderlich, wenn der Log Host ein Unix-Rechner ist.Mögliche Werte: local0 - 7 (Standardwert)local0.
ZeitstempelWählen Sie das Format des Zeitstempels im Systemprotokoll aus.Mögliche Werte:• KeinerC(Standardwert): Keine Systemzeitangabe.• Zeit: Systemzeit ohne Datum.• Datum &Uhrzeit: Systemzeit mit Datum.
ProtokollWählen Sie das Protokoll für den Transfer der Systemprotokoll-Nachrichten aus. Beachten Sie, dass der Syslog Server das Protokoll unterstützen muss.Mögliche Werte:• UDPC(Standardwert)• TCP
NachrichtentypWählen Sie den Nachrichtentyp aus.Mögliche Werte:System & Accounting (Standardwert)SystemAccounting

18.2 IP-Accounting

In modernen Netzwerken werden häufig aus kommerziellen Gründen Informationen über Art und Menge der Datenpakete gesammelt, die über die Netzwerkverbindungen übertragen und empfangen werden. Für Internet Service Provider, die ihre Kunden nach Datenvolumen abrechnen, ist das von entscheidender Bedeutung. Aber auch nicht-kommerzielle Zwecke sprechen für ein detailliertes Netzwerk-Accounting. Wenn Sie z. B. einen Server verwalten, der verschiedene Arten von Netzwerkdiensten zur Verfügung stellt, ist es nützlich für Sie zu wissen, wieviel Daten von den einzelnen Diensten erzeugt werden. Ihr Gerät enthält die Funktion IP-Accounting, die Ihnen die Sammlung vielerlei nützlicher Informationen über den IP-Netzwerkverkehr (jede einzelne IP-Session) ermöglicht.

18.2.1 Schnittstellen

In diesem Menü können Sie die Funktion IP-Accounting für jede Schnittstelle einzeln konfigurieren. ![](images/cc0eaecf09767dc1c0200127da63a2d48bf4ccaa37231072088060a5baaa1ae4.jpg) Abb. 180: Externe Berichterstellung->IP-Accounting->Schnittstellen Im Menü Externe Berichterstellung->IP-Accounting->Schnittstellen wird eine Liste aller auf Ihrem Gerät konfigurierten Schnittstellen angezeigt. Für jeden Eintrag kann durch Setzen eines Hakens die Funktion IP-Accounting aktiviert werden. In der Spalte IP- Accounting müssen Sie nicht jeden Eintrag einzeln anklicken. Über die Optionen Alle auswählen oder Alle deaktivieren können Sie die Funktion IP-Accounting für alle Schnittstellen gleichzeitig aktivieren bzw. deaktivieren.

18.2.2 Optionen

In diesem Menü konfigurieren Sie allgemeine Einstellungen für IP-Accounting. Schnittstellen Optionen ![](images/df42e11f6d86aca1c9a07cfc2ba31c9763d4aef229fe5066fd8dbcaf4f76b5a0.jpg) Abb. 181: Externe Berichterstellung->IP-Accounting->Optionen Im Menü Externe Berichterstellung->IP-Accounting->Optionen können Sie das Protokollformat der IP-Accounting-Meldungen festlegen. Die Meldungen können Zeichenketten in beliebiger Reihenfolge, durch umgekehrten Schrägstrich abgetrennte Sequenzen, z. B. \t oder \n oder definierte Tags enthalten. Mögliche Format-Tags: Format-Tags für IP-Accounting Meldungen
Feld Beschreibung
%dDatum des Sitzungsbeginns im Format DD.MM.YY
%tUhrzeit des Sitzungsbeginns im Format HH:MM:SS
%aDauer der Sitzung in Sekunden
%c Protokoll
%i Quell-IP-Adresse
%r Quellport
%f Quell-Schnittstellen-Index
%I Ziel-IP-Adresse
%R Zielport
%F Ziel-Schnittstellen-Index
%p Ausgegangene Pakete
%o Ausgegangene Oktetts
%PEingegangene Pakete
%OEingegangene Oktetts
%s Laufende Nummer der Gebührenerfassungsmeldung
%%%
Standardmäßig ist im Feld Protokollformat die folgende Formatanweisung eingetragen: INET: %d%t%a%c%i:%r/%f -> %I:%R/%F%p%o%P%O[%s]

18.3 Benachrichtigungsdienst

Bisher war es schon möglich Syslog-Meldungen vom Router an einen beliebigen Syslog-Host übertragen zu lassen. Mit dem Benachrichtigungsdienst werden dem Administrator je nach Konfiguration E-Mails gesendet, sobald relevante Syslog-Meldungen auftreten.

18.3.1 Benachrichtigungsempfänger

Im Menü Benachrichtigungsempfänger wird eine Liste der Syslog-Meldungen angezeigt.

18.3.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Benachrichtigungsempfänger anzulegen. Benachrichtigungsempfänger Benachrichtigungseinstellungen ![](images/7405cf6223bac9c73820032508e02e7de09bf9a064aaa4a1e27ecc4556be8d06.jpg) Abb. 182: Externe Berichterstellung->Benachrichtigungsdienst->Benachrichtigungs- empfänger->Neu Das Menü Externe Berichterstellung->Benachrichtigungsdienst->Benachrichtigungs- empfänger->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Benachrichtigungsempfänger hinzufügen/bearbeiten
Feld Beschreibung
BenachrichtigungsdienstZeigt den Benachrichtigungsdienst an. Für Geräte mit UMTS können Sie den Benachrichtigungsdienst auswählen.Mögliche Werte:E-MailSMS
EmpfängerGeben Sie die E-Mail-Adresse bzw. die Mobilfunknummer des Empfängers ein. Die Eingabe ist auf 40 Zeichen begrenzt.
NachrichtenkomprimierungWählen Sie aus, ob der Text der Benachrichtigungsmail verkürzt werden soll. Die Mail enthält dann die Syslog-Meldung nur einmal und zusätzlich die Anzahl der entsprechenden Ereignisse.Aktivieren oder deaktivieren Sie das Feld.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
BetreffSie können einen Betreff eingeben.
EreignisDiese Funktion ist nur bei Geräten mit Wireless LAN Controller verfügbar.Wählen Sie das Ereignis, das eine E-Mail-Benachrichtigung auslösen soll.Mögliche Werte:Systemmeldung enthältZeichenfolge (Standardwert): Eine Syslog-Meldung enthält eine bestimmte Zeichenfolge.Neuer Neighbor-AP gefunden: Ein neuer benachbarter AP wurde gefunden.Neuer Rogue-AP gefunden: Ein neuer Rogue AP wurde gefunden, d.h. ein AP, der eine SSID des eigenen Netzes verwendet, aber kein Bestandteil dieses Netzes ist.Neuer Slave-AP (WTP) gefunden: Eine neuer unkonfigurierter AP hat sich beim WLAN Controller gemeldet.Verwalteter AP offline: Ein managed AP ist nicht mehrerreichbar.
Enthaltene ZeichenfolgeSie müssen eine "Enthaltene Zeichenfolge" eingeben. Ihr Vorkommen in einer Syslog Meldung ist die notwendige Bedingung für das Auslösen eines Alarms.Die Eingabe ist auf 55 Zeichen begrenzt. Bedenken Sie, dass ohne die Verwendung von Wildcards (z. B. "*") nur diejenigen Strings die Bedingung erfüllen, die exakt der Eingabe entsprechen. In der Regel wird die eingegebene "Enthaltene Zeichenfolge" also Wildcards enthalten. Um grundsätzlich über alle Syslog-Meldungen des gewählten Levels informiert zu werden, geben Sie lediglich "*" ein.
SchweregradWählen Sie den Schweregrad aus, auf dem der im Feld Enthal-tene Zeichenfolge konfigurierte String vorkommen muss, damit eine E-Mail-Benachrichtigung ausgelöst wird.Mögliche Werte:Notfall (Standardwert), Alarm, Kritisch, Fehler, Warnung, Benachrichtigung, Information, Debug
Überwachte SubsystemeWählen Sie die Subsysteme aus, die überwacht werden sollen.Fügen Sie mit Hinzufügen neue Subsysteme hinzu.
Timeout für NachrichtenGeben Sie ein, wie lange der Router nach einem entsprechenden Ereignis maximal warten darf, bevor das Versenden der Benachrichtigungsmails erzwungen wird.Zur Verfügung stehen Werte von 0 bis 86400. Ein Wert von 0 deaktiviert den Timeout. Der Standardwert ist 60.
Anzahl NachrichtenGeben Sie die Anzahl der Syslog-Meldungen ein, die erreicht sein muss, ehe eine Benachrichtigungsmail für diesen Fall gesendet werden kann. Wenn Timeout konfiguriert ist, wird die Mail bei dessen Ablauf gesendet, auch wenn die Anzahl an Meldungen noch nicht erreicht ist.Zur Verfügung stehen Werte von 0 bis 99, der Standardwert ist 1.

18.3.2 Benachrichtigungseinstellungen

Benachrichtigungsempfänger Benachrichtigungseinstellungen ![](images/d2ce10a649d8f1959dc57d535ca4bb7d5249431a81c9bf05039433e875f3ab61.jpg) Abb. 183: Externe Berichterstellung->Benachrichtigungsdienst->Benachrichtigungseinstellungen Das Menü Externe Berichterstellung->Benachrichtigungsdienst->Benachrichtigungseinstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BenachrichtigungsdienstWählen Sie aus, ob der Benachrichtigungsdienst aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Maximale E-Mails pro MinuteBegrenzen Sie die Anzahl der ausgehenden Mails pro Minute. Zur Verfügung stehen Werte von 1 bis 15, der Standardwert ist 6.
Felder im Menü E-Mail-Parameter
Feld Beschreibung
E-Mail-Adresse des SendersGeben Sie die Mailadresse ein, die in das Absenderfeld der E-Mail eingetragen werden soll.
SMTP-ServerGeben Sie die Adresse (IP-Adresse oder gültiger DNS-Name)des Mailservers ein, der zum Versenden der Mails verwendetwerden soll.Die Eingabe ist auf 40 Zeichen begrenzt.
SMTP-PortVerschlüsselung von E-Mails (SSL/TLS).Das Feld SMTP-Portist Standardmäßig auf 25 voreingestelltund SSL Encryption aktiviert.
SMTP-Au-thentifizierungAuthentifizierung, die der SMTP-Server erwartet.Mögliche Werte:Keiner (Standardwert): Der Server akzeptiert und versendetMails ohne weitere Authentifizierung.ESMTP: Der Server akzeptiert Mails nur, wenn sich der Routermit einer richtigen Benutzer/Passwort-Kombination einloggt.SMTP after POP: Der Server verlangt, dass vor dem Ver-senden einer Mail Mails per POP3 von der sendenden IP ausmit dem richtigen POP3-Benutzernamen/Passwort abgerufenwerden.
BenutzernameNur wenn SMTP-Authentifizierung = ESMTP oder SMTP af-ter POPGeben Sie den Benutzernamen für den POP3 bzw. SMTP Ser-ver an.
PasswortNur wenn SMTP-Authentifizierung = ESMTP oder SMTP af-ter POPGeben Sie das Passwort dieses Benutzers an.
POP3-ServerNur wenn SMTP-Authentifizierung = SMTP after POPGeben Sie die Adresse des Servers ein, von dem die Mails ab-gerufen werden sollen.
POP3-TimeoutNur wenn SMTP-Authentifizierung = SMTP after POPGeben Sie ein, wie lange der Router nach dem POP3-Abrufmaximal warten darf, bevor das Versenden der Alert Mail er-zwungen wird.Der Standardwert ist 600 Sekunden.
Felder im Menü SMS Parameter (nur für Geräte mit UMTS)
Feld Beschreibung
SMS-GerätSie können sich über Systemmeldungen per SMS informieren lassen. Wählen Sie das Gerät aus, das zum Versenden der SMS verwendet werden soll.
Maximale SMS pro TagBegrenzen Sie hier die Anzahl der an einem Tag versendeten SMS.Die Aktivierung vonUneingeschränkt erlaubt eine beliebige Anzahl an versendeten SMS.Der Standardwert beträgt 10 SMS pro Tag.Hinweis: Die Eingabe des Wertes 0 ist gleichbedeutend mit der Aktivierung vonUneingeschränkt.

18.4 SNMP

SNMP (Simple Network Management Protocol) ist ein Protokoll in der IP-Protokollfamilie für den Transport von Managementinformationen über Netzwerkkomponenten. Zu den Bestandteilen eines jeden SNMP-Managementsystems zählt u. a. eine MIB. Über SNMP sind verschiedene Netzwerkkomponenten von einem System aus zu konfigurieren, zu kontrollieren und zu überwachen. Mit Ihrem Gerät haben Sie ein solches SNMP-Werkzeug erhalten, den Konfigurationsmanager. Da SNMP ein genormtes Protokoll ist, können Sie aber auch beliebige andere SNMP-Manager wie z. B. HPOpenView verwenden. Weitergehende Informationen zu den SNMP-Versionen finden Sie in den entsprechenden RFCs und Drafts: • SNMP V. 1: RFC 1157 • SNMP V. 2c: RFC 1901 - 1908 • SNMP V. 3: RFC 3410 - 3418

18.4.1 SNMP-Trap-Optionen

Zur Überwachung des Systems wird im Fehlerfall unaufgefordert eine Nachricht gesendet, ein sogenanntes Trap-Paket. Im Menü Externe Berichterstellung->SNMP->SNMP-Trap-Optionen können Sie das Senden von Traps konfigurieren. SNMP-Trap-Optionen SNMP-Trap-Hosts ![](images/816a78736c0902f8e72dc4e12f48cf1c6747b537172183daf0e6aec2759c4742.jpg) Abb. 184: Externe Berichterstellung->SNMP->SNMP-Trap-Optionen Das Menü Externe Berichterstellung->SNMP->SNMP-Trap-Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
SNMP Trap BroadcastingWählen Sie aus, ob die Übertragung von SNMP-Traps aktiviert werden soll.Ihr Gerät sendet SNMP-Traps dann an die Broadcast-Adresse des LANs.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
SNMP-Trap-UDP-PortNur wenn SNMP Trap Broadcasting aktiviert ist.Geben Sie die Nummer des UDP-Ports ein, zu dem Ihr Gerät SNMP-Traps senden soll.Möglich ist jeder ganzzahlige Wert.Der Standardwert ist 162.
SNMP-Trap-CommunityNur wenn SNMP Trap Broadcasting aktiviert ist.Geben Sie eine SNMP-Kennung ein. Diese muss vom SNMP-Manager mit jeder SNMP-Anforderung übergeben werden, damit sie von Ihrem Gerät akzeptiert wird.Möglich ist eine Zeichenkette mit 0 bis 255 Zeichen.Der Standardwert ist snmp-Trap.

18.4.2 SNMP-Trap-Hosts

In diesem Menü geben Sie an, an welche IP-Adressen Ihr Gerät die SNMP-Traps schicken soll. Im Menü Externe Berichterstellung->SNMP->SNMP-Trap-Hosts wird eine Liste aller konfigurierten SNMP-Trap-Hosts angezeigt.

18.4.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere SNMP-Trap-Hosts einzurichten. SNMP-Trap-Optionen SNMP-Trap-Hosts ![](images/e4b1819710f1e1f3adb425d5bed3a0e10a06fd29133bc47776f424b88f174211.jpg) Abb. 185: Externe Berichterstellung->SNMP->SNMP-Trap-Hosts->Neu Das Menü Externe Berichterstellung->SNMP->SNMP-Trap-Hosts->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse des SNMP-Trap-Hosts ein.

Kapitel 19 Monitoring

Dieses Menü enthält Informationen, die das Auffinden von Problemen in Ihrem Netzwerk und das Überwachen von Aktivitäten, z. B. an der WAN-Schnittstelle Ihres Geräts, ermöglichen.

19.1 Internes Protokoll

19.1.1 Systemmeldungen

Im Menü Monitoring->Internes Protokoll->Systemmeldungen wird eine Liste aller intern gespeicherter System-Meldungen angezeigt. Oberhalb der Tabelle finden Sie die konfigurierten Werte der Felder Maximale Anzahl der Syslog-Protokolleinträge und Maximales Nachrichtenlevel von Systemprotokolleinträgen. Diese Werte können im Menü Systemverwaltung->Globale Einstellungen->System verändert werden. Systemmeldungen
Automatisches Aktualisierungsintervall 60| Sekunden Übernehmen
Maximale Anzahl der Syslog-Protokolleinträge50
Maximales Nachrichtenlevel von Systemprotokolleinträgen Informationen
Ancient 20 pro Seite ▶ Filter in Körner gloich Los
Nr.DatumZeitLevelSubsystemNachricht
12005-10-0720:35:21AlarmConfigurationNCIAAlert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-625: Attrib not found gui_wlanHas58Ghz
22005-10-0720:35:21AlarmConfigurationNCIAAlert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-457: Error Attribut gui_wlanGlobal:gui_wlanHas58Ghz not found
32005-10-0720:35:21AlarmConfigurationNCIAAlert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-182: failed to add attrib for gui_wlanHas58Ghz
42005-10-0720:35:21AlarmConfigurationNCIAAlert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-625: Attrib not found gui_wlanHas5Ghz
52005-10-0720:35:21AlarmConfigurationNCIAAlert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-457: Error Attribut gui_wlanGlobal:gui_wlanHas5Ghz not found
62005-10-0720:35:21AlarmConfigurationNCIAAlert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-182: failed to add attrib for gui_wlanHas5Ghz
72005-10-0720:35:21AlarmConfigurationNCIAAlert:.././inci/app/loopobj.cpp-817: ERROR LoopObj::LoopObj name=wlanVSSTable
82005-10-0720:35:21AlarmConfigurationNCIAAlert:.././inci/app/loopobj.cpp-817: ERROR LoopObj::LoopObj name=wlanITable
92005-10-0720:06:23AlarmConfigurationNCIAAlert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-625: Attrib not found gui_wlanHas58Ghz
102005-10-0720:06:23AlarmConfigurationNCIAAlert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-457: Error Attribut gui_wlanGlobal:gui_wlanHas58Ghz not found
112005-10-0720:06:23AlarmConfigurationNCIAAlert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-182: failed to add attrib for gui_wlanHas58Ghz
122005-10-0720:06:23AlarmConfigurationNCIAAlert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-625: Attrib not found gui_wlanHas5Ghz
132005-10-0720:06:23AlarmConfigurationNCIAAlert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-457: Error Attribut gui_wlanGlobal:gui_wlanHas5Ghz not found
142005-10-0720:06:23AlarmConfigurationNCIAAlert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-182: failed to add attrib for gui_wlanHas5Ghz
152005-10-0720:06:23AlarmConfigurationNCIAAlert:.././inci/app/loopobj.cpp-817: ERROR LoopObj::LoopObj name=wlanVSSTable
162005-10-0720:06:23AlarmConfigurationNCIAAlert:.././inci/app/loopobj.cpp-817: ERROR LoopObj::LoopObj name=wlanITable
172005-10-0720:04:58AlarmConfigurationNCIAAlert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-625: Attrib not found gui_wlanHas58Ghz
182005-10-0720:04:58AlarmConfigurationNCIAAlert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-457: Error Attribut gui_wlanGlobal:gui_wlanHas58Ghz not found
192005-10-0720:04:58AlarmConfigurationNCIAAlert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-182: failed to add attrib for gui_wlanHas58Ghz
202005-10-0720:04:58AlarmConfigurationNCIAAlert:.././inci/app/easp/easpobj.cpp-625: Attrib not found gui_wlanHas5Ghz
Abb. 186: Monitoring->Internes Protokoll->Systemmeldungen Werte in der Liste Systemmeldungen
Feld Beschreibung
Nr.Zeigt die laufende Nummer der System-Meldung an.
DatumZeigt das Datum der Aufzeichnung an.
ZeitZeigt die Uhrzeit der Aufzeichnung an.
LevelZeigt die hierarchische Einstufung der Meldung an.
SubsystemZeigt an, welches Subsystem Ihres Geräts die Meldung gene-riert hat.
NachrichtZeigt den Meldungstext an.

19.2 IPSec

19.2.1 IPSec-Tunnel

Im Menü Monitoring->IPSec->IPSec-Tunnel wird eine Liste aller konfigurierten IPSec-Tunnel angezeigt. IPSec-Tunnel IPSec-Statistiken ![](images/94fc6785d652b4656f64120e72a822117f085cc55dee11911f5c0ea7c2da0dec.jpg) Abb. 187: Monitoring->IPSec->IPSec-Tunnel Werte in der Liste IPSec-Tunnel
Feld Beschreibung
BeschreibungZeigt den Namen der IPSec-Verbindung an.
Entfernte IP-AdresseZeigt die IP-Adresse des entfernten IPSec-Peers an.
Entfernte NetzwerkeZeigt die aktuell ausgehandelten Subnetze der Gegenstelle an.
SicherheitsalgorithmusZeigt den Verschlüsselungsalgorithmus der IPSec-Verbindung an.
StatusZeigt den Betriebszustand der IPSec-Verbindung an.
AktionBietet die Möglichkeit den Status der IPSec-Verbindung wie angezeigt zu ändern.
DetailsÖffnet ein detailliertes Statistik-Fenster.
Durch Klicken auf die ▲-Schaltfläche oder der ▼-Schaltfläche in der Spalte Aktion wird der Status der IPSec-Verbindung geändert. Durch Klicken auf die 📋-Schaltfläche wird eine ausführliche Statistik zu der jeweiligen IP-Sec-Verbindung angezeigt. IPSec-Tunnel IPSec-Statistiken
Automatisches Aktualisierungsintervall 60 Sekunden Übernehmen
Allgemein
BeschreibungPeer-1
Lokale IP-Adresse0.0.0.0
Entfernte IP-Adresse0.0.0.0
Lokale ID
Entfernte ID
Aushandlungsmodus
Authentifizierungsmethode
MTU1418
Ereichbarkeitsprüfung
StatistikEingehendAusgehend
Pakete00
Bytes00
Fehler00
Nachrichten (0)
Abb. 188: Monitoring->IPSec->IPSec-Tunnel-> Werte in der Liste IPSec-Tunnel
Feld Beschreibung
BeschreibungZeigt die Beschreibung des Peers an.
Lokale IP-AdresseZeigt die WAN-IP-Adresse Ihres Geräts an.
Entfernte IP-AdresseZeigt die WAN-IP-Adresse des Verbindungspartners an.
Lokale IDZeigt die ID Ihres Geräts für diese IPSec-Verbindung an.
Entfernte IDZeigt die ID des Peers an.
AushandlungsmodusZeigt den Aushandlungsmodus an.
AuthentifizierungsmethodeZeigt die Authentifizierungsmethode an.
MTUZeigt die aktuelle MTU (Maximum Transfer Unit) an.
ErreichbarkeitsprüfungZeigt die Methode an, wie überprüft wird, dass der Peer erreichbar ist.
NAT-ErkennungZeigt die NAT-Erkennungsmethode an.
Lokaler PortZeigt den lokalen Port an.
Entfernter PortZeigt den entfernten Port an.
PaketeZeigt die Anzahl der eingehenden und ausgehenden Pakete an.
BytesZeigt die Anzahl der eingehenden und ausgehenden Bytes an.
FehlerZeigt die Anzahl der Fehler an.
IKE (Phase-1) SAs (x)Zeigt die Parameter der IKE (Phase 1) SAs an.
Rolle / Algorithmus / Verbleibende Lebensdauer / Status
IPSec (Phase-2) SAs (x)Zeigt die Parameter der IPSec (Phase 2) SAs an.
Rolle / Algorithmus / Verbleibende Lebensdauer / Status
NachrichtenZeigt die Systemmeldungen zu diesem IPSec-Tunnel an.

19.2.2 IPSec-Statistiken

Im Menü Monitoring->IPSec->IPSec-Statistiken werden statistische Werte zu allen IP-Sec-Verbindungen angezeigt. IPSec-Tunnel IPSec-Statistiken
Automatisches Aktualisierungsintervall60Sekunden Übernehmen
LizenzenIn VerwendungMaximal
IPSec-Tunnel0110
PeersAktivAktivierenBlockiertRuhendKorliguriert
Status00011
SAsHergestelltGesamt
IKE (Phase-1)00
IPSec (Phase-2)00
PaketstatistikenEingehendAusgehend
Gesamt59136
Weitergeleitet59136
Vorworfen00
Verschlüsselt00
Fehler00
Abb. 189: Monitoring->IPSec->IPSec-Statistiken Das Menü Monitoring->IPSec->IPSec-Statistiken besteht aus folgenden Feldern: Feld im Menü Lizenzen
Feld Beschreibung
IPSec-TunnelZeigt die Anzahl der aktuell genutzten IPSec-Lizenzen (In Verwendung) und die Anzahl der maximal verwendbaren Lizenzen(Maximal) an.
Feld im Menü Peers
Feld Beschreibung
StatusZeigt die Anzahl der IPSec-Verbindungen gezählt nach Ihrem aktuellen Status an.Aktiv: Aktuell aktive IPSec-Verbindungen.Aktivieren: IPSec-Verbindungen, die sich aktuell in der Tunnelaufbau-Phase befinden.Blockiert: IPSec-Verbindungen, die geblockt sind.Ruhend: Aktuell inaktive IPSec-Verbindungen.Konfigurierte IPSec-Verbindungen.
Felder im Menü SAs
Feld Beschreibung
IKE (Phase-1)Zeigt die Anzahl der aktiven Phase-1-SAs (Hergestellt) zur Gesamtzahl der Phase-1-SAs (Gesamt) an.
IPSec (Phase-2)Zeigt die Anzahl der aktiven Phase-2-SAs (Hergestellt) zur Gesamtzahl der Phase-2-SAs (Gesamt) an.
Felder im Menü Paketstatistiken
Feld Beschreibung
GesamtZeigt die Anzahl aller verarbeiteten eingehenden (Eingehend) bzw. ausgehenden (Ausgehend) Pakete an.
WeitergeleitetZeigt die Anzahl der eingehenden (Eingehend) bzw. ausgehenden (Ausgehend) Pakete an, die im Klartext weitergeleitet wurden.
VerworfenZeigt die Anzahl der verworfenen eingehenden (Eingehend) bzw. ausgehenden (Ausgehend) Pakete an.
VerschlüsseltZeigt die Anzahl der durch IPSec geschützten eingehenden (Eingehend) bzw. ausgehenden (Ausgehend) Pakete an.
FehlerZeigt die Anzahl der eingehenden (Eingehend) bzw. ausgehenden (Ausgehend) Pakete an, bei deren Behandlung es zu Fehlern gekommen ist.

19.3 Schnittstellen

19.3.1 Statistik

Im Menü Monitoring->Schnittstellen->Statistik werden die aktuellen Werte und Aktivitäten aller Geräte-Schnittstellen angezeigt. Über die Filterleiste können Sie auswählen, ob Gesamttransfer oder Transferdurchsatz angezeigt werden soll. In der Anzeige Transferdurchsatz werden die Werte pro Sekunde angezeigt. Statistik ![](images/6cbbd6d4a11088f7028adbe1624d77b48b3df30271149b8b3a2ea55d3d328686.jpg) Abb. 190: Monitoring->Schnittstellen->Statistik Durch Klicken auf die ▲-Schaltfläche oder der ▼-Schaltfläche in der Spalte Aktion wird der Status der Schnittstelle geändert. Werte in der Liste Statistik
Feld Beschreibung
Nr.Zeigt die laufende Nummer der Schnittstelle an.
BeschreibungZeigt den Namen der Schnittstelle an.
TypZeigt den Schnittstellentyp an.
Tx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der gesendeten Pakete an.
Tx-BytesZeigt die Gesamtzahl der gesendeten Oktetts an.
Tx-FehlerZeigt die Gesamtzahl der gesendeten Fehler an.
Rx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der erhaltenen Pakete an.
Rx-BytesZeigt die Gesamtzahl der erhaltenen Bytes an.
Rx-FehlerZeigt die Gesamtzahl der erhaltenen Fehler an.
StatusZeigt den Betriebszustand der gewählten Schnittstelle an.
Nicht geändert seitZeigt an, wie lang sich der Betriebszustand der Schnittstelle nicht geändert hat.
AktionBietet die Möglichkeit den Status der Schnittstelle wie angezeigtzu ändern.
Über die 📄-Schaltfläche können Sie die statistischen Daten für die einzelnen Schnittstellen im Detail anzeigen lassen. Statistik
Anzeigen Oesamttransfer Autometisches Aktualsierungsintervall 300 Sekunden Übernehmen
Beschreibungen1.0
MAC-Adresse00:a0:c9:2 t:ef:16
IP-Adresse / Netzmaske0.0.0.0 / 0.0.0.0
NATDeaktiviert
Tx-Pakete5.658
Tx-Bytes5.840.808
Rx-Pakete252.517
Rx-Bytes147.957.968
TCP-Verbindungen
StatusLokale AdresseLokaler PortRemote-AdresseEntfernter Port
Abb. 191: Monitoring->Schnittstellen->Statistik-> Werte in der Liste Statistik
Feld Beschreibung
BeschreibungZeigt den Namen der Schnittstelle an.
MAC-AdresseZeigt den Schnittstellentyp an.
IP-Adresse/NetzmaskeZeigt die IP-Adresse und die Netzmaske an.
NATZeigt an, ob NAT für diese Schnittstelle aktiviert ist.
Tx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der gesendeten Pakete an.
Tx-BytesZeigt die Gesamtzahl der gesendeten Oktetts an.
Rx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der erhaltenen Pakete an.
Rx-BytesZeigt die Gesamtzahl der erhaltenen Bytes an.
Feld im Menü TCP-Verbindungen
Feld Beschreibung
StatusZeigt den Status einer aktiven TCP-Verbindung an.
Lokale AdresseZeigt die lokale IP-Adresse der Schnittstelle für eine aktive TCP-Verbindung an.
Lokaler PortZeigt den lokalen Port der IP-Adresse für eine aktive TCP-Verbindung an.
Remote-AdresseZeigt die IP-Adresse an, zu der eine aktive TCP-Verbindung besteht.
Entfernter PortZeigt den Port an, zu dem eine aktive TCP-Verbindung besteht.

19.4 WLAN

19.4.1 WLANx

Im Menü Monitoring->WLAN->WLAN werden die aktuellen Werte und Aktivitäten der WLAN-Schnittstelle angezeigt. Dabei werden die Werte für den Drahtlos-Modus 802.11n separat aufgeführt. ![](images/5498261c15464578cd7cd6d448c00f021d69bfbc27904104453bafea5c05b894.jpg) ![](images/b2fbe63200581f48281e1a550496cb2d8d87319dad4e933918dc5c1376bcea3f.jpg) Abb. 192: Monitoring->WLAN->WLAN Werte in der Liste WLAN
Feld Beschreibung
Mbit/sZeigt die möglichen Datenraten auf diesem Funkmodul an.
Tx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der gesendeten Pakete für die in Mbit/s angezeigte Datenrate an.
Rx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der erhaltenen Pakete für die in Mbit/s angezeigte Datenrate an.
Über die Schaltfläche Erweitert gelangen Sie in eine Übersicht über weitere Details. WLAN1 WLAN2 VSS Client-Verwaltung Bridge-Links Client Links
Automatisches Aktualisierungsintervall 300 Sekunden Übernehmen
#BeschreibungWert
1Unicast MSDUs erfolgreich übertragen0
2Erfolgreich übertragene Multicast-MSDUs0
3Übertragene MPDUs0
4Erfolgreich empfangene Multicast-MSDUs0
5Unicast MPDUs erfolgreich erhalten0
6MSDUs, die nicht übertragen werden konnten0
7Frame-Übertragungen ohne ACK0
8Doppelte empfangene MSDUs0
9CTS Frames als Antwort auf RTS empfangen0
10Nicht enschlüsselbare MPDUs erhalten0
11RTS Frames ohne CTS0
12Fehlerhafte Erhaltene Pakete0
Abb. 193: Monitoring->WLAN->WLAN->Erweitert Werte in der Liste Erweitert
Feld Beschreibung
BeschreibungZeigt die Beschreibung des angezeigten Werts an.
WertZeigt den entsprechenden statistischen Wert an.
Bedeutung der Listeneinträge
Beschreibung Bedeutung
Unicast MSDUs erfolgreich übertragenZeigt die Anzahl der erfolgreich an Unicast-Adressen versandten MSDUs seit dem letzten Reset an. Zu jedem dieser Pakete wurde ein Acknowledgement empfangen.
Erfolgreich übertragene Multicast-MSDUsZeigt die Anzahl der erfolgreich an Multicast-Adressen (inklusive der Broadcast MAC-Adresse) versandten MSDUs an.
Übertragene MPDUsZeigt die Anzahl der erfolgreich empfangenen MPDUs an.
Erfolgreich empfange-ne Multicast-MSDUsZeigt die Anzahl der erfolgreich empfangenen MSDUs an, die mit einer Multicast-Adresse versandt wurden.
Unicast MPDUs erfolg-reich erhaltenZeigt die Anzahl der erfolgreich empfangenen MSDUs an, die mit einer Unicast-Adresse versandt wurden.
MSDUs, die nicht über-tragen werden konntenZeigt die Anzahl der MSDUs an, die nicht gesendet werden konnten.
Frame-Übertragungen ohne ACKZeigt die Anzahl der gesendeten Frames an, für die kein Ack-nowledgement-Frame empfangen wurde.
Doppelte empfangene MSDUsZeigt die Anzahl von doppelt empfangenen MSDUs an.
CTS Frames als Ant-wort auf RTS empfan-genZeigt die Anzahl der empfangenen CTS (Clear to send)-Frames an, die als Antwort auf RTS (Request to send) empfangen wur-den.
Nicht entschlüsselbare MPDUs erhaltenZeigt die Anzahl der empfangenen MPDUs an, die nicht ent-schlüsselt werden konnten. Ein Grund dafür könnte sein, dass kein passender Schlüssel eingetragen wurde.
RTS Frames ohne CTSZeigt die Anzahl der RTS-Frames an, für die kein CTS empfan-gen wurde.
Fehlerhafte Erhaltene PaketeZeigt die Anzahl der Frames an, die unvollständig oder fehler-haft empfangen wurden.

19.4.2 VSS

Im Menü Monitoring->WLAN->VSS werden die aktuellen Werte und Aktivitäten der konfigurierten Drahtlosnetzwerke angezeigt. ![](images/bea8ea435c19143edaa160ca847dd91a3e8951c0bf5e27fdd340e79e60726f78.jpg) ![](images/25cd750199487617385f819d6f8088648aab0ba5dcfa8b8faed6668d82071b5e.jpg) Abb. 194: Monitoring->WLAN->VSS Werte in der Liste VSS
Feld Beschreibung
MAC-AdresseZeigt die MAC-Adresse des assoziierten Clients.
IP-AdresseZeigt die IP-Adresse des Clients.
UptimeZeigt die Zeit in Stunden, Minuten und Sekunden an, die der jeweilige Client angemeldet ist.
Tx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der gesendeten Pakete an.
Rx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der erhaltenen Pakete an.
Signal dBm (RSSI1, RSSI2, RSSI3)Zeigt die Empfangsstärke des Signals in dBm an.
Rauschen dBmZeigt die Empfangsstärke des Rauschens in dBm an.
Datenrate Mbit/sZeigt die aktuelle Übertragungsrate der von diesem Client empfangenen Daten in Mbit/s an.Folgende Übertragungsraten sind möglich: IEEE 802.11b: 11, 5.5, 2 und 1 Mbit/s; IEEE 802.11g/a: 54,48,36,24,18,12,9,6 Mbit/s.Falls das 5-GHz-Frequenzband genutzt wird, wird die Anzeige von 11, 5.5, 2 und 1 Mbit/s bei IEEE 802.11b unterdrückt.
Rx DiscardsZeigt die Anzahl der empfangenen Datenpakete, die verworfen wurden, wenn im Menü Wireless LAN->WLAN->Drahtlosnetzwerke (VSS)->im Feld Rx Shaping die Bandbreite für eingehenden Datenverkehr begrenzt wurde.
Tx DiscardsZeigt die Anzahl der gesendeten Datenpakete, die verworfen wurden, wenn im Menü Wireless LAN->WLAN->Drahtlosnetzwerke (VSS)->im Feld Rx Shaping die Bandbreite für ausgehenden Datenverkehr begrenzt wurde.

VSS - Details für Verbundene Clients

Im Menü Monitoring->WLAN->VSS->--> werden die aktuellen Werte und Aktivitäten eines verbundenen Clients angezeigt. Dabei werden die Werte für den Drahtlos-Modus 802.11n separat aufgeführt. ![](images/64862339b53b8a085aab42a7d1204b5086f5644aa40afd5b4f2cac3bbbdb3261.jpg)
Automatisches Aktualisierungsintervoll 60 Sekunden Übernehmen
Client-MAC-AdresseIP-AdresseUplineSignal dBm (RSSII, RSSI2, RSSI3)Rauschen dBmSNR dBDaterrate Mbit/s
00.01.cd:06.1a b410.0.0.234O Tag(e) 0.0.27-88(-90,-88,-88)-87-112
RateTx-PaketeRx-Pakete
802.11a/b/g
5400
4800
3600
240518
18069.27k
1208.39k
1140
900
60519
5.500
220
1075
802.11n
30000
27000
24000
10000
15000
13500
12000
9000
600701
4500
3000
1500
Gesamt6215.36k
Abb. 195: Monitoring->WLAN->VSS->-> ![](images/e7734464896bb410a0fc1ea54b8cab209960f7c57b2d7c8383e91809d8dd2fae.jpg) Werte in der Liste
Feld Beschreibung
Client-MAC-AdresseZeigt die MAC-Adresse des assoziierten Clients.
IP-AdresseZeigt die IP-Adresse des Clients.
UptimeZeigt die Zeit in Stunden, Minuten und Sekunden an, die der jeweilige Client angemeldet ist.
Signal dBm (RSSI1, RSSI2, RSSI3)Zeigt die Empfangsstärke des Signals in dBm an.
Rauschen dBmZeigt die Empfangsstärke des Rauschens in dBm an.
SNR dBSignal to Noise Ratio (Signal-Rausch-Abstand) in dB stellt einenIndikator für die Qualität der Verbindung im Funk dar.Werte:> 25 dB exzellent15 – 25 dB gut2 – 15 dB grenzwertig0 – 2 dB schlecht.
Datenrate Mbit/sZeigt die aktuelle Übertragungsrate der von diesem Client empfangenen Daten in Mbit/s an. Folgende Übertragungsraten sind möglich: IEEE 802.11b: 11, 5.5, 2 und 1 Mbit/s; IEEE 802.11g/a: 54,48,36,24,18,12,9,6 Mbit/s Falls das 5-GHz-Frequenzband genutzt wird, wird die Anzeige von 11, 5.5, 2 und 1 Mbit/s bei IEEE 802.11b unterdrückt.
RateZeigt die möglichen Datenraten auf dem Funkmodul an.
Tx-PaketeZeigt die Anzahl der gesendeten Pakete für die jeweilige Daten-rate an.
Rx-PaketeZeigt die Anzahl der erhaltenen Pakete für die jeweilige Daten-rate an.

19.4.3 Client-Verwaltung

Im Menü Monitoring->WLAN+Client-Verwaltung wird eine Übersicht des Client-Verwaltung angezeigt. Sie sehen für jedes VSS u. a. die Anzahl der verbundenen Clients, die Anzahl der Clients, die in vom 2,4/5-GHz-Übergang betroffen sind, sowie die Anzahl der abgewiesenen Clients. ![](images/bfaec764ed7cdf2f43d0817c5254a3e68793294a10b6a335d961cb3e69d9a208.jpg) ![](images/69c7c5889c1d799b13b8da0e9fdab897b511ec74ae06f3c1535ad4497c9741c3.jpg) Abb. 196: Monitoring->WLAN+Client-Verwaltung Werte in der Liste Client-Verwaltung
Feld Beschreibung
VSS-BeschreibungZeigt die eindeutige Beschreibung des Drahtlosnetzwerks (VSS) an.
Netzwerkname (SSID)Zeigt den Namen des Wireless Netzwerks (SSID) an.
MAC-AdresseZeigt die MAC Adresse, die für dieses VSS verwendet wird, an.
Aktive ClientsZeigt die Anzahl der aktiven Clients.
2,4/5-GHz-ÜbergangZeigt die Anzahl der Clients, die über die Funktion 2,4/5-GHz-Übergang in ein anderes Frequenzband verschoben worden sind.
Abgewiesene Clients soft/hardZeigt die Anzahl der abgewiesenen Clients, nachdem die absolute Anzahl an zulässigen Clients erreicht wurde.
Im Menü Monitoring->WLAN->Bridge-Links werden die aktuellen Werte und Aktivitäten der Bridge-Links angezeigt. ![](images/6153d17afef5a4fdfb348557c885e338b7ced18cd716fec8b2ef4d74610d366e.jpg) ![](images/a71acb6de2ddab7c955aedde119546788d239d1fc3095cef61cb9aa965411433.jpg) Abb. 197: Monitoring->WLAN->Bridge-Links Werte in der Liste Bridge-Links
Feld Beschreibung
Bridge-Link-BeschreibungZeigt den Namen des Bridge-Links an.
Entfernte MACZeigt die MAC-Adresse des Bridge-Link-Partners an.
Zuerst gesehenZeigt die Zeit des ersten registrierten Kontaktversuchs des Bridge-Link-Partners an.
Zuletzt gesehenZeigt die Zeit des letzten registrierten Kontaktversuchs des Bridge-Link-Partners an.
Tx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der gesendeten Pakete an.
Rx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der erhaltenen Pakete an.
Signal dBm (RSSI1, RSSI2, RSSI3)Zeigt die Empfangsstärke des Signals in dBm an.
Rauschen dBmZeigt die Empfangsstärke des Rauschens in dBm an.
TxDatenrate Mbit/sZeigt die aktuelle Übertragungsrate der auf diesem Bridge-Link gesendeten Daten in Mbit/s an.
Rx Datenrate Mbit/sZeigt die aktuelle Übertragungsrate der auf diesem Bridge-Link empfangenen Daten in Mbit/s an.
UptimeZeigt die Zeit in Stunden, Minuten und Sekunden an, die der jeweilige Bridge-Link aktiv ist.
Über das 📞-Symbol öffnen Sie eine Übersicht über weitere Details zu den Bridge-Links. WLAN1 WLAN2 VSS Client-Verwaltung Bridge-Links Client Links
Automatisches Aktualisierungsintervall 60 Sekunden Übernehmen
Bridge-Link-BeschreibungEntfernte MACZuerst gesehenZuletzt gesehenSignal dBm (RSSI1, RSSI2, RSSI3)Rauschen dBmTx Data Rate mbpsRx Data Rate mbps
WDI7-5000:00:00:00:00:000(0,0,0)000
RateTx-PaketeRx-Pakete
802.11a/b/g
5400
4800
3600
2400
1800
1200
1100
900
600
500
200
100
802.11n
144,400
13900
115,600
86,700
72,200
6500
57,800
43,300
28,900
21,700
14,400
7,200
Gesamt00
Abb. 198: Monitoring->WLAN->Bridge-Links-> Werte in der Liste Bridge-Links
Feld Beschreibung
Bridge-Link-BeschreibungZeigt den Namen des Bridge-Links an.
Entfernte MACZeigt die MAC-Adresse des Bridge-Link-Partners an.
Zuerst gesehenZeigt die Zeit des ersten registrierten Kontaktversuchs des Bridge-Link-Partners an.
Zuletzt gesehenZeigt die Zeit des letzten registrierten Kontaktversuchs des Bridge-Link-Partners an.
Signal dBm (RSSI1, RSSI2, RSSI3)Zeigt die Empfangsstärke des Signals in dBm an.
Rauschen dBmZeigt die Empfangsstärke des Rauschens in dBm an.
Tx Datenrate Mbit/sZeigt die aktuelle Übertragungsrate der auf diesem Bridge-Link gesendeten Daten in Mbit/s an.
Rx Datenrate Mbit/sZeigt die aktuelle Übertragungsrate der auf diesem Bridge-Link empfangenen Daten in Mbit/s an.
RateZeigt für jede der angegebenen Datenraten die Werte für Tx-Pakete und Rx-Pakete einzeln an.
Tx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der gesendeten Pakete an.
Rx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der erhaltenen Pakete an.
Im Menü Monitoring->WLAN->Client Links werden die aktuellen Werte und Aktivitäten der Client Links angezeigt. ![](images/6d5a26c3ee88da11d7297978e67e3137a48ecc533e507bfdff575333b706bd4c.jpg) ![](images/44b36a02ee8b6179077017ad113c154ed1a09f24a6c17f5b4972a48c72535ae7.jpg) Abb. 199: Monitoring->WLAN->Client Links Werte in der Liste Client Links
Feld Beschreibung
Beschreibung des Client LinksZeigt den Namen des Client Links an.
AP-MAC-AdresseZeigt die MAC-Adresse des Client Link Partners an.
UptimeZeigt die Zeit in Stunden, Minuten und Sekunden an, die der jeweilige Client Link aktiv ist.
Tx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der gesendeten Pakete an.
Rx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der erhaltenen Pakete an.
Signal dBm (RSSI1, RSSI2, RSSI3)Zeigt die Empfangsstärke des Signals in dBm an.
Rauschen dBmZeigt die Empfangsstärke des Rauschens in dBm an.
Datenrate Mbit/sZeigt die aktuelle Übertragungsrate der auf diesem Client Link empfangenen Daten in Mbit/s an.
Über das 🔒-Symbol öffnen Sie eine Übersicht über weitere Details zu den Client Links.
WLAN1WLAN2VSSClient-VerwaltungBridge-LinksClient Links
Automatisches Aktualisierungsintervall 60 Sekunden Übernehmen
AP-MAC-AdresseUptimeSignal dBm(RSSI1, RSSI2, RSSI3)Rauschen dBmSNR dBDaterrate Mbit/s
36d 5h 10m 41s0(0,0,0)000
RateTx-PaketoRx-Paketo
802.11a/b/g
5400
4800
3600
2400
1800
1200
1100
900
600
500
200
100
802.11n
144,400
13000
115,600
86,700
72,200
6500
57,800
43,300
28,900
21,700
14,400
7,200
Gesamt00
Abb. 200: Monitoring->WLAN->Client Links- ![](images/eafac8155bd9083f6d8709fb0fd26888fe56b8e54d25eed37ae665ef54ae72dd.jpg) Werte in der Liste Client Links
Feld Beschreibung
AP-MAC-AdresseZeigt die MAC-Adresse des Client Link Partners an.
UptimeZeigt die Zeit in Stunden, Minuten und Sekunden an, die der jeweilige Client Link aktiv ist.
Signal dBm (RSSI1, RSSI2, RSSI3)Zeigt die Empfangsstärke des Signals in dBm an.
Rauschen dBmZeigt die Empfangsstärke des Rauschens in dBm an.
SNR dBZeigt die Qualität des Signals in dB an.
Datenrate Mbit/sZeigt die aktuelle Übertragungsrate der auf diesem Client Link empfangenen Daten in Mbit/s an.
RateZeigt für jede der angegebenen Datenraten die Werte für Tx-Pakete und Rx-Pakete einzeln an.
Tx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der gesendeten Pakete an.
Rx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der erhaltenen Pakete an.

19.5 Bridges

19.5.1 br

Im Menü Monitoring->Bridges->br werden die aktuellen Werte der konfigurierten Bridges angezeigt. br0 ![](images/ba11be39946fb1cb974a26b68b419fab9b900926404352b75cde850e1dcdd85a.jpg) Abb. 201: Monitoring->Bridges Werte in der Liste br
Feld Beschreibung
MAC-AdresseZeigt die MAC-Adressen der assoziierten Bridges an.
PortZeigt den Port an, auf dem die Bridge aktiv ist.

19.6 Hotspot-Gateway

19.6.1 Hotspot-Gateway

Im Menü Monitoring->Hotspot-Gateway->Hotspot-Gateway wird eine Liste aller verbundenen Hotspot-Benutzer angezeigt. Hotspot-Gateway ![](images/32c9e75c239efe3e1efd9feae924024c673d344256b4167e99043154ff797f7c.jpg) Abb. 202: Monitoring->Hotspot-Gateway->Hotspot-Gateway Werte in der Liste Hotspot-Gateway
Feld Beschreibung
BenutzernameZeigt den Namen des Benutzers an.
IP-AdresseZeigt die IP-Adresse des Benutzers an.
Physische AdresseZeigt die Physische Adresse des Benutzers an.
AnmeldungZeigt den Zeitpunkt der Anmeldung an.
SchnittstelleZeigt die verwendete Schnittstelle an.

19.7 QoS

Im Menü Monitoring->QoS werden Statistiken für die Schnittstellen angezeigt, für die QoS konfiguriert wurde.

19.7.1 QoS

Im Menü Monitoring->QoS->QoS wird eine Liste aller Schnittstellen angezeigt, für die QoS konfiguriert wurde. QoS ![](images/a1fe676eaf8090bf1f41da1dc3c47cb5b4dc814d9f73a59d8937ebc20158b9b4.jpg) Abb. 203: Monitoring->QoS->QoS Werte in der Liste QoS
Feld Beschreibung
SchnittstelleZeigt die Schnittstelle an, für die QoS konfiguriert wurde.
QoS-QueueZeigt die QoS-Queue an, die für diese Schnittstelle konfiguriert wurde.
SendenZeigt die Anzahl der gesendeten Pakete mit der entsprechenden Paket-Klasse an.
VerworfenZeigt die Anzahl der verworfenen Pakete mit der entsprechenden Paket-Klasse bei Überlast an.
QueuedZeigt die Anzahl der wartenden Pakete mit der entsprechenden Paket-Klasse bei Überlast an.

19.8 PIM

19.8.1 Allgemeine Statusangaben

Im Menü Monitoring->PIM->Allgemeine Statusangaben wird der Status aller konfigurierten PIM Komponenten angezeigt. Allgemeine Statusangaben Nicht-schnittstellen-spezifischer Status Schnittstellenspezifische Zustände ![](images/c36c61f4841858464290515ec7d4b183079b6500eb51cb6e58340bad6ebd81f4.jpg) Abb. 204: Monitoring->PIM->Allgemeine Statusangaben Werte in der Liste Allgemeine Statusangaben
Feld Beschreibung
AnsichtWählen Sie in dem Dropdown-Menü die gewünschte Ansicht aus.Zur Auswahl stehen: Alle, PIM-Schnittstellen, PIM-Nachbarn und Zuordnung Multicast-Gruppen zu RPs
Werte in der Liste PIM-Schnittstellen
Feld Beschreibung
SchnittstelleZeigt den Namen der PIM-Schnittstelle an.
IP-AdresseZeigt die primäre IP-Adresse der PIM-Schnittstelle an.
Designated Router (DR)Zeigt die primäre IP-Adresse des Designated Routers auf dieser PIM-Schnittstelle an.
Werte in der Liste PIM-Nachbarn
Feld Beschreibung
SchnittstelleZeigt die Schnittstelle an, über die der PIM Neighbor erreicht wird.
Generation IDZeigt die ID des Nachbar-Gateways an.
IP-AdresseZeigt die primäre IP-Adresse des PIM Neighbors an.
UptimeZeigt an, wie lange der letzte PIM Neighbor ein Nachbar des lokalen Routers ist.
Expiry TimerZeigt an, wann der PIM Neighbor nicht mehr als Nachbar eingetragen ist. Wird der Wert angezeigt, bleibt der PIM Neighbor immer als Nachbar eingetragen.
Werte in der Liste Zuordnung Multicast-Gruppen zu RPs
Feld Beschreibung
Multicast-Gruppen-AdresseZeigt die Multicast-Gruppenadresse an.
Präfixlänge der Multicast-GruppeZeigt die dazugehörige Netzmaske an.
IP-Adresse des Rendezvous PointsZeigt die IP-Adresse des Rendevous Points an.

19.8.2 Nicht-schnittstellen-spezifischer Status

Das Menü Monitoring->PIM->Nicht-schnittstellen-spezifischer Status enthält Status-Angaben für alle PIM-Schnittstellen. ![](images/f26741d8681b7cf2a14291712e35550c61f448bc3415b1bf1332dee931300644.jpg) ![](images/75f4a08ca7b8dca5064011b35ff04fbf393939c5a90b00e48a9c6cc90790728c.jpg) Abb. 205: Monitoring->PIM->Nicht-schnittstellen-spezifischer Status Werte in der Liste Nicht-schnittstellen-spezifischer Status
Feld Beschreibung
AnsichtWählen Sie in dem Dropdown-Menü die gewünschte Ansicht aus.Zur Auswahl stehen: Alle, (*,*,RP) Status, (*,G) Status, (S,G) Status und (S,G,RPT) Status
Werte in der Liste (\*,\*,RP) Status
Feld Beschreibung
IP-Adresse des Ren-dezvous PointZeigt die IP-Adresse des Rendezvous Point (RP) der Gruppe an.
Upstream Join StateDer Upstream (*,*,RP) Join/Prune Status gibt den Status der Upstream (*,*,RP) State Machine in der PIM-SM Spezifikation wieder.
Upstream Nachbar-IP-AdresseZeigt die primäre IP-Adresse des Upstream Neighbors, oder unknown(0), wenn die Upstream Neighbor IP-Adresse nicht be-kannt ist oder es sich nicht um einen PIM Neighbor handelt.
UptimeZeigt den Zeitraum an, wie lange der RP besteht.
Upstream Join TimerDer Join/Prune Timer wird verwendet, um periodisch Join(*,*,RP) Nachrichten zu senden, und um Prune(*,*,RP) Nachrichten von Peers auf einer Upstream LAN Schnittstelle zu korrigieren.
Werte in der Liste (\*,G) Status
Feld Beschreibung
Multicast-Gruppen-AdresseZeigt die Multicast-Gruppenadresse an.
Upstream Nachbar-IP-AdresseZeit die primäre IP-Adresse des Neighbors auf pimStarGRPFIf-Index an, zu der der lokale Router periodisch (*,G) Join Nachrichten schickt. Der InetAddressTyp ist durch das Objekt pim-StarGUpstreamNeighborType definiert. Diese Adresse wird in der PIM-SM Spezifikation RPF'(*,G) genannt.
Reverse-Path-Forwarding (RPF)Zeigt den Adresstyp des RPF Next Hop zum RP an, oder unknown(0), wenn der Next Hop nicht bekannt ist.
Upstream Join StateZeigt an, ob der lokale Router dem RP Tree der Gruppe beitreten soll. Dieses entspricht dem Status der Upstream (*,G) State Machine in der PIM-SM Spezifikation.
UptimeZeigt die Zeitdauer an, seit der Eintrag vom lokalen Router erzeugt wurde.
Upstream Join TimerZeigt die verbleibende Zeit an, bis der lokale Router die nächste periodische (*,G) Join Nachricht auf pimStarGRPFIfIndex sendet. Dieser Timer wird in der PIM-SM Spezifikation (*,G) Upstream Join Timer genannt. Er hat den Wert 0, wenn der Timer deaktiviert ist.
Werte in der Liste (S,G) Status
Feld Beschreibung
Multicast-Gruppen-AdresseZeigt die Multicast-Gruppenadresse dieses Eintrags an. InetAddressType wird im Objekt pimSGAddressType definiert.
Quell-IP-AdresseZeigt die Quell-IP-Adresse an. InetAddressType wird im Objekt pimSGAddressType definiert.
Upstream Nachbar-IP-AdresseZeigt die primäre IP-Adresse des Neighbors auf pimSGRPFIfIndex an, zu dem der Router periodisch (S,G) Join Nachrichten schickt. Der Wert ist 0, wenn der RPF Next Hop nicht bekannt oder kein PIM Neighbor ist. InetAddressType wird im Objekt pimSGAddressType definiert. Diese Adresse wird in der PIM-SM Spezifikation RPF'(S,G) genannt.
Upstream Join StateZeigt an, ob der lokale Router den Shortest-Path-Tree für die Quelle und die Gruppe, die durch diesen Eintrag dargestellt wird, beitreten soll. Dieses entspricht dem Status der Upstream (S,G) State Machine in der PIM-SM Spezifikation.
UptimeZeigt die Zeitdauer an, seit der Eintrag vom lokalen Router erzeugt wurde.
Upstream Join TimerZeigt die verbleibende Zeit an, bis der lokale Router die nächste periodische (S,G) Join Nachricht auf pimSGRPFIfIndex sendet. Dieser Timer wird in der PIM-SM Spezifikation (S,G) Upstream Join Timer genannt. Er hat den Wert 0, wenn der Timer deaktiviert ist.
Shortest Path TreeZeigt an, ob das Shortest Path Tree Bit gesetzt ist, d.h. ob das Forwarding über den Shortest Path Tree stattfinden soll.
Werte in der Liste (S,G,RPT) Status
Feld Beschreibung
Multicast-Gruppen-AdresseZeigt die Multicast-Gruppenadresse dieses Eintrags an. InetAddressType wird im Objekt pimStarGAddressType definiert.
Quell-IP-AdresseZeigt die Quell-IP-Adresse an. InetAddressType wird im Objekt pimStarGAddressType definiert.
Reverse-Path-Forwarding (RPF)Zeigt den Adresstyp des RPF Next Hop zum RP an, oder unknown(0), wenn der RPF Next Hop nicht bekannt ist.
UptimeZeigt die Zeitdauer an, seit der Eintrag vom lokalen Router erzeugt wurde.
Upstream Override TimerZeigt die verbleibende Zeit an, bis der lokale Router die nächste Triggered (S,G,rpt) Join Nachricht auf pimStarGRPFlIndex sendet. Dieser Timer wird in der PIM-SM Spezifikation (S,G,rpt) Upstream Override Timer genannt. Er hat den Wert 0, wenn der Timer deaktiviert ist.

19.8.3 Schnittstellenspezifische Zustände

Das Menü Monitoring->PIM->Schnittstellenspezifische Zustände enthält schnittstellen-spezifische Status-Angaben. Allgemeine Statusangaben Nicht-schnittstellen-spezifischer Status Schnittstellenspezifische Zustände ![](images/e7c1d7648ed94b67c86e35b22fac472e56cc4236076834d40ca72baf0cdcbfe4.jpg) Abb. 206: Monitoring->PIM->Schnittstellenspezifische Zustände Werte in der Liste Schnittstellenspezifische Zustände
Feld Beschreibung
AnsichtWählen Sie in dem Dropdown-Menü die gewünschte Ansicht aus.Zur Auswahl stehen: Alle, (*,G,I) Status, (S,G,I)Status und (S,G,RPT) Status
Werte in der Liste (\*,G,I) Status
Feld Beschreibung
Multicast-Gruppen-AdresseZeigt die Multicast-Gruppenadresse dieses Eintrags an. InetAddressType wird im Objekt pimStarGAddressType definiert.
SchnittstelleZeigt den Namen der Schnittstelle an.
Join/Prune-StatusZeigt den Status an, der sich aus den (*,G) Join/Prune Nachrichten ergibt, die auf dieser Schnittstelle empfangen wurden. Dieses entspricht dem Status der Downstream Per-Interface (*,G) State Machine in the PIM-SM Spezifikation.
UptimeZeigt die Zeitdauer an, seit der Eintrag vom lokalen Router erzeugt wurde.
Expiry TimerZeigt die verbleibende Zeit an, bis der (*,G) Join State für diese Schnittstelle ungültig wird. Dieser Timer wird in der PIM-SM Spezifikation (*,G) Join Expiry Timer genannt. Er hat den Wert 0, wenn der Timer deaktiviert ist. Der Wert 'FFFFFFF'h steht für unendlich.
Assert-StatusZeigt den (*,G) Assert State für diese Schnittstelle. Dieser entspricht dem Status der Per-Interface (*,G) Assert State Machine in der PIM-SM Spezifikation. Wenn pimStarGPimMode 'bidir' ist, muss dieses Objekt 'noInfo' lauten.
IP-Adresse des Assert WinnerZeigt die Adresse des Assert Winner an, wenn pimStarGIAssertState 'iAmAssertLoser' lautet. InetAddressType wird durch das Objekt pimStarGIAssertWinnerAddressType definiert.
Werte in der Liste (S,G) Status
Feld Beschreibung
Multicast-Gruppen-AdresseZeigt die Multicast-IP-Adresse an. InetAddressType wird durch das Objekt pimSGAddressType definiert.
Quell-IP-AdresseZeigt die Quell-IP-Adresse an. InetAddressType wird durch das Objekt pimSGAddressType definiert.
SchnittstelleZeigt den Namen der Schnittstelle an.
Join/Prune-StatusZeigt den Status an, der sich aus den (S,G) Join/Prune Nachrichten ergibt, die auf dieser Schnittstelle empfangen wurden. Dieser entspricht dem Status der Downstream Per-Interface (S,G) State Machine in der PIM-SM und PIM-DM Spezifikation.
UptimeZeigt die Zeit an, die verbleibt, bevor der lokale Router auf eine (S,G) Prune Nachricht reagiert, die auf dieser Schnittstelle empfangen wird. Der Router wartet diese Zeit, um zu prüfen, ob ein anderer Downstream Router die Prune Nachricht korrigiert. Dieser Timer wird in der PIM-SM Spezifikation (S,G) Prune-Pending Timer genannt. Er hat den Wert 0, wenn der Timer deaktiviert ist.
Expiry TimerZeigt die verbleibende Zeit an, bis der (S,G) Join State für diese Schnittstelle ungültig wird. Dieser Timer wird in der PIM-SM Spezifikation (S,G) Join Expiry Timer genannt. Er hat den Wert 0, wenn der Timer deaktiviert ist. Der Wert 'FFFFFFF'h steht für unendlich. Dieser Timer wird in der PIM-DM Spezifikation(S,G) Prune Timer genannt.
Assert-StatusZeigt den (S,G) Assert State für diese Schnittstelle an. Dieser entspricht dem Status der Per-Interface (S,G) Assert State Machine in der PIM-SM Spezifikation Siehe "I-D.ietf-pim-sm-v2-new section 4.6.1"
IP-Adresse des Assert WinnerZeigt die Adresse des Assert Winner, wenn pimSGIAssertState 'iAmAssertLoser lautet. InetAddressType wird durch das Objekt pimSGIAssertWinnerAddressType definiert.
Werte in der Liste (S,G,RPT) Status
Feld Beschreibung
Multicast-Gruppen-AdresseZeigt die Multicast-IP-Adresse an. InetAddressType wird durch das Objekt pimSGAddressType definiert.
Quell-IP-AdresseZeigt die Quell-IP-Adresse an. InetAddressType wird durch das Objekt pimStarGAddressType definiert.
SchnittstelleZeigt den Namen der Schnittstelle an.
UptimeZeigt die Zeitdauer an, seit der Eintrag vom lokalen Router erzeugt wurde.
Join/Prune-StatusZeigt an, ob der lokale Router die Quelle des RP Tree abschneiden soll. Dieses entspricht in der PIM-SM Spezifikation dem Status der Upstream (S,G,rpt) State Machine für Triggered Messages.
Expiry TimerZeigt die verbleibende Zeit an, bis der (S,G,rpt) Prune State für diese Schnittstelle ungültig wird. Dieser Timer wird in der PIM-SM Spezifikation (S,G,rpt) Prune Expiry Timer genannt. Er hat den Wert 0, wenn der Timer deaktiviert ist. Der Wert 'FFFFFFF'h steht für unendlich. Dieser Timer wird in der PIM-DM Spezifikation(S,G) Prune Timer genannt.

Glossar

2G Siehe GSM. 3DES Siehe DES. 3G Siehe UMTS. 4G Siehe LTE. 802.11 Die Norm 802.11 beschreibt Wireless LAN (WLAN). Es existieren verschiedene Erweiterungen: 802.11a: Brutto-Datentransferrate: 54 Mbit/s, Frequenzband: 5 GHz, 802.11b: Brutto-Datentransferrate: 11 Mbit/s, Frequenzband: 2,4 GHz, 802.11g: Brutto-Datentransferrate: 54 Mbit/s, Frequenzband: 2,4 GHz, 802.11n: Brutto-Datentransferrate: 600 Mbit/s, Frequenzband: 2,4 GHz (optional: 5 GHz) Access Client Der Client Mode ist eine Betriebsart eines Wireless Access Points (AP), bei dem sich dieser gegenüber dem übergeordneten AP wie ein Wireless Adapter verhält. Mit einem im Client Mode betriebenen AP können einzelne Rechner oder ganze Subnetze an übergeordnete Netze angebunden werden. Access Point Ein Access Point (AP) ist ein Gerät zur drahtlosen Verbindung von Clients (Computern). Der AP dient somit zum Aufbau eines Funknetzwerks (WLAN) sowie der Verbindung dieses WLANs mit einem kabelgebundenen Ethernet-Netzwerk (Bridging). Accounting Beim Accounting werden Verbindungsdaten aufgezeichnet, wie z. B. Datum, Uhrzeit, Verbindungsdauer, Gebühreninformation und Anzahl der übertragenen Datenpakete. Activity Monitor Mithilfe des Activity Monitors kann der Status physikalischer und virtueller Geräteschnittstellen überwacht werden. Ad-Hoc-Netzwerk In einem Ad-Hoc-Netzwerk verbinden sich einzelne Clients über einen Wireless Adapter zu einem unabhängiges Wireless LAN. Ad-Hoc-Netze arbeiten unabhängig, ohne Access Point auf einer Peer-to-Peer-Basis. Der Ad-Hoc-Modus wird auch als IBSS-Modus (Independent Basic Service Set) bezeichnet und ist in kleinsten Netzen sinnvoll, z. B. bei der Vernetzung zweier Notebooks ohne Access Point. ADSL Asymmetric Digital Subscriber Line. Siehe DSL.

AES

Advanced Encryption Standard (AES, Rijndael) ist ein Verschlüsselungsverfahren (siehe Cipher). AES verwendet eine feste Blocklänge von 128 Bit. Die Schlüssellänge beträgt 128, 192 oder 256 Bit. AES ist ein sehr schneller und sicherer Algorithmus.

Aggressive Mode

Beim Aufbau einer IPSec-Verbindung wird der Aggressive Mode zur Realisierung eines Phase-1-Austausches verwendet. Der Aggressive Mode bietet keinen Schutz der Identität für aushandelnde Knoten, da sie ihre Identitäten übertragen müssen, bevor sie einen sicheren Kanal aufbauen können. Siehe auch Main Mode.

AH

Der Authentication Header (AH) wird bei IPSec verwendet, um die Authentizität und Integrität der übertragenen Pakete sicherzustellen sowie den Sender zu authentisieren.

Anlagenanschluss

Beim Anlagenanschluss handelt es sich um einen ISDN-Anschluss, der auch als Point-to-Point-Anschluss (Punkt-zu-Punkt) bezeichnet wird. Dieser dient zum Anschluss einer TK-Anlage. Man erhält eine Anlagenanschluss-Rufnummer und einen Rufnummernblock. Die einzelnen Rufnummern im Rufnummernblock werden als Durchwahlausnahmen bezeichnet. (Beispiel: Anlagenanschluss-Rufnummer: 1234, Rufnummerblock: 1 - 99, Rufnummern der einzelnen Teilnehmer: 1234-1, 1234-2, 1234-3, ...) Siehe auch Mehrgeräteanschluss.

Anlagenanschluss- Rufnummer

Siehe Anlagenanschluss.

Annex A

Annex A ist eine DSL-Variante, die in Verbindung mit analogen Telefonanschlüssen (POTS) auftritt, z. B. in Frankreich.

Annex B

Annex B ist eine DSL-Variante, die in Verbindung mit ISDN auftritt, z. B. in Deutschland.

Annex J

Annex J ist eine DSL-Variante zur reinen Datenübertragung, ohne Sprachinformationen (entbündelter Anschluss). Annex J ist eine Ergänzung zur Spezifikation G.992. Diese DSL-Anschlüsse benötigen keinen Splitter und haben eine höhere Reichweite und eine schnellere Übertragungsgeschwindigkeit.

Annex L

Annex L ist eine Erweiterung von Annex A. Die Reichweite ist zulasten der Datenübertragungsrate vergrößert.

Annex M

Annex M ist eine Erweiterung von Annex A. Der Upstream ist zulasten des Downstreams vergrößert.
ANSI T1.413ANSI T1.413 ist eine ADSL-Variante.
ARPDas Address Resolution Protocol (ARP) liefert zu IPv4-Adressen die zugehörigen MAC-Adressen. Die notwendigen Informationen werden zwischen den Netzwerkknoten ausgetauscht, im Cache des Geräts gespeichert und nach Ablauf der ARP Lifetime wieder gelöscht. Für IPv6 wird diese Funktionalität durch das Neighbor Discovery Protocol (NDP) bereitgestellt.
ATMAsynchronous Transfer Mode (ATM) ist eine Technik der Datenübertragung, bei der der Datenverkehr in kleine Pakete – Zellen oder Slots genannt – mit fester Länge kodiert und über asynchrones Zeitmultiplexing übertragen wird.
AuthentifikationÜberprüfung der Identität des Nutzers (Authentisierung).
AutorisierungAuf Basis seiner Identität (Authentication) kann der Nutzer auf bestimmte Dienste und Ressourcen zugreifen.
AUXAUX ist ein Signaleingang für externe Geräte, z. B. Analog- oder GSM-Modems.
B-KanalSiehe Basisanschluss und Primärmultiplexanschluss.
Backbone AreaAls Backbone wird der Kernbereich eines Netzwerks bezeichnet, der alle Teilnetze (Areas) miteinander verbindet.
BasisanschlussDer Basisanschluss ist ein Netzanschluss an das ISDN. Eine andere Bezeichnung für diese Anschlussart ist Basic Rate Interface (BRI). Ein Basisanschluss bietet zwei Nutzkanäle (B-Kanäle) mit je 64 kbit/s und einen Steuerkanal (D-Kanal) mit 16 kbit/s. Für den Basisanschluss existieren zwei Betriebsarten: Anlagenanschluss und Mehrgeräteanschluss. Für größere Installationen wird der Primärmultiplexanschluss verwendet.
BeaconZum Aufbau eines Wireless LAN im Infrastruktur-Modus versendet der zentrale Access Point Beacons. Diese Mitteilungen enthalten den Netzwerknamen (SSID), eine Liste der unterstützten Übertragungsraten und die Art der Verschlüsselung.
BitEin Binary Digit (Bit) ist die kleinste Informationseinheit in der Computertechnik. Signale werden in den logischen Zuständen "0" und "1" dargestellt.
Black / White ListEinträge in der Black List werden blockiert, Einträge in der White List werden durchgelassen. (Beispiel: Alle Telefonnummern, die mit 01234 beginnen, werden in der Black List blockiert. Die Telefonnum-mer 01234987 kann trotzdem in der White List freigegeben werden.)
BlowfishBlowfish ist ein Verschlüsselungsverfahren (siehe Cipher). Blowfish verwendet eine feste Blocklänge von 64 Bit. Die Schlüsselänge kann zwischen 32 und 448 Bit gewählt werden.
BootPDas Bootstrap Protocol (BootP) dient zur automatischen Vergabe einer IP-Adresse.
BpsBits pro Sekunde. Ein Maßstab für die Übertragungsrate.
BRI Siehe Basisanschluss.
BridgeEine Bridge ist eine Netzwerkkomponente zum Verbinden gleichartiger Netze auf Schicht 2 des OSI-Modells. Datenpakete werden anhand von MAC-Adressen übertragen. Durch Bridges wird das Netzwerk aufgeteilt und entlastet.
BroadcastBei einem Broadcast werden Datenpakete von einem Punkt an alle Teilnehmer eines Netzes übertragen, z. B. falls der Empfänger noch unbekannt ist. Ein Beispiel dafür sind die Protokolle ARP und DHCP. Die Kommunikation erfolgt über Broadcast-Adressen: MAC-Netzwerke: FF:FF:FF:FF:FF:FF, IPv4-Netzwerke: 255.255.255.255, IPv6-Netzwerke: ff00::/8
BRRPBRRP ist eine Implementierung des Virtual Router Redundancy Protocol (VRRP). Ziel des Verfahrens ist es den Ausfall des Standard-gateways zu kompensieren. Mehrere Router werden zu einem virtuellen Router zusammengefasst. Fällt einer dieser Router aus, können die Restlichen diesen ersetzen.
CACertificate Authority. Siehe Zertifikat.
CacheInformationen zur Namensauflösung werden vom Gerät im sogenannten Cache zwischengespeichert. Siehe auch ARP.
Called Party's NumberRufnummer des angerufenen Teilnehmers.
Calling Party's NumberRufNummer des Anrufers.
CAPIDas Common ISDN Application Programming Interface (CAPI) ist eine Programmierschnittstelle für ISDN. Diese ermöglicht es Anwendungsprogrammen, von einem PC aus auf ISDN-Hardware zuzu-greifen. Siehe auch TAPI.
CAPWAPDas Control And Provisioning of Wireless Access Points Protocol (CAPWAP) dient zur Überwachung von Wireless Access Points (Slaves) durch einen WLAN-Controller (Master). Es verwendet die UDP-Ports 5246 zur Kontrolle und 5247 zur Datenübertragung.
CASTCAST ist ein Verschlüsselungsverfahren (siehe Cipher). CAST verwendet eine fixe Blocklänge von 64 Bit. Die Schlüsselänge kann zwischen 40 und 128 Bit gewählt werden. Alternative Bezeichnungen sind CAST-128 oder CAST5.
CHAPDas Challenge Handshake Authentication Protocol (CHAP) ist ein Authentifizierungsprotokoll für PPP-Verbindungen. Neben dem Standard-CHAP existieren noch die Varianten MS-CHAPv1 und MS-CHAPv2 der Firma Microsoft. Man wählt sich über PPP in ein Netzwerk ein und authentifiziert sich mit Benutzername und Passwort. Benutzername und Passwort werden verschlüsselt übertragen. Siehe auch PAP.
CipherEine Blockchiffre (Block Cipher) ist ein Verschlüsselungsalgorithmus. In diesem Verschlüsselungsverfahren wird ein Datenblock mit fester Größe (normalerweise 64 Bit) mithilfe eines sogenannten Schlüssels zu einem Block derselben Größe umgeschrieben. Je länger der Schlüssel ist, umso sicherer ist der Algorithmus.
ClientEin Client nutzt die von einem Server angebotenen Dienste. Clients sind in der Regel Arbeitsplatzrechner.
CoSDer Begriff Class of Service (CoS) hat je nach Anwendungsgebiet verschiedene Bedeutungen. In der Telekommunikation wird unter CoS die dem Benutzer zugeteilte Berechtigungsklasse verstanden. Die Berechtigungsklasse legt die Rechte des Benutzers fest, wie z. B. Amtsberechtigung, nutzbare Leistungsmerkmale, Zugriff auf Anwendungen, ... In der Netzwerktechnologie versteht man unter CoS die Klassifizierung bestimmter Dienste gemäß IEEE 802.1p. CoS ermöglicht eine gezielte Priorisierung, während mit Quality of Service (QoS) explizite Bandbreitengarantien oder -beschränkungen eingerichtet werden. Die Einteilung der Datenpakete erfolgt mittels eines DSCP-Werts (Differentiated Services Code Point).
CRCCyclic Redundancy Check (CRC) ist ein Verfahren, um Fehler in der Datenübertragung zu erkennen.
CRL Siehe Zertifikat.
D-KanalSiehe Basisanschluss und Primärmultiplexanschluss.
DaemonAls Daemon bezeichnet man ein Programm, das im Hintergrund abläuft und bestimmte Dienste zur Verfügung stellt.
DatagrammEin Datagram ist eine in sich geschlossene Dateneinheit mit Nutz- und Steuerdaten. Es steht allgemein für die Begriffe Datenframe, Datenpaket und Datensegment.
DatenkompressionDie Datenkompression ist ein Verfahren, um die übertragene Datenmenge zu verringern. Siehe STAC und MPPC.
Dead Peer DetectionIn IPSec werden mithilfe der Dead Peer Detection nicht mehr erreichbare IKE-Peers aufgespürt.
Default GatewayAn das Default Gateway (Standardrouter) wird sämtlicher Datenverkehr gesendet, der nicht für das eigene Netzwerk bestimmt ist.
Default RouteSiehe Standardroute.
Deffie-HellmanDiffie-Hellman ist ein Public-Key-Algorithmus zur Aushandlung und Etablierung von Schlüsseln. Da Daten weder verschlüsselt noch signiert werden, ist das Verfahren nur sicher, falls sich die Verbindungspartner über andere Mechanismen, wie RSA oder DSA, authentifizieren.
Denial-Of-Service AttackBei einem Denial-of-Service-Angriff (DoS) wird eine Netzwerkkomponente mit Anfragen überflutet, sodass diese völlig überlastet wird. Das System oder ein bestimmter Dienst ist in Folge dessen nicht mehr funktionsfähig.
DESData Encryption Standard (DES) ist ein Verschlüsselungsverfahren (siehe Cipher). DES verwendet eine feste Blocklänge von 64 Bit. Die Schlüssellänge beträgt 56 Bit. Triple-DES oder 3DES basiert auf der dreimaligen Anwendung von DES (drei verschiedene unabhängige Schlüssel).
DFÜDFÜ steht für Datenfernübertragung.
DHCPDas Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) ermöglicht die dynamische Zuweisung von IP-Adressen. Ein DHCP-Server vergibt an jeden Client im Netzwerk eine IP-Adresse aus einem definierten Adress-Pool. Die Clients müssen dazu entsprechend konfiguriert sein.
DIMEDesktop Internetworking Management Environment (DIME) wird zur Konfiguration und Überwachung von Gateways verwendet.
DNSMithilfe des Domain Name System (DNS) wird der Domänename(z. B. www.example.org) in eine IP-Adresse konvertiert (Namensauflösung).
DomäneEin Domäne ist ein zusammenhängender Teilbereich des DNS (z. B. example.org).
DownstreamDas Gateway erhält die Daten von einem übergeordneten Netz und reicht sie an sein angeschlossenes Netzwerk weiter.
DSAMithilfe des Digital Signature Algorithm (DSA) werden digitale Signaturen erstellt und Datenpakete verschlüsselt. Über Signaturen können Veränderungen an den Informationen des Datenpakets nachgewiesen werden. DSA wird für Public-Key-Kryptographie (IPSec) verwendet. Siehe auch RSA. DSA ist schneller in der Schlüsselerzeugung aber langsamer in der Schlüsselverarbeitung als RSA.
DSCPDatenpakete können mit einem Differentiated Services Codepoint (DSCP) ausgezeichnet werden. DSCP-Werte teilen Datenpakete in Klassen ein, sodass wichtige Pakete schneller durch das Netzwerk geleitet werden können. Siehe auch QoS.
DSL-ModemSiehe Modem.
DSS1Digital Subscriber Signalling System No. 1 (DSS1) ist ein Signalisierungsprotokoll für den D-Kanal des ISDN. Es ist auch bekannt als Euro-ISDN.
DTIMEine Delivery Traffic Indication Message informiert die Clients über auf dem Access Point vorhandene Multicast- bzw. Broadcast-Daten
Durchwahl (VoIP)Beim Durchwahl-Anschluss handelt es sich um einen VoIP-Anschluss, der auch als Point-to-Point-Anschluss (Punkt-zu-Punkt) bezeichnet wird. Dieser dient zum Anschluss einer IP-TK-Anlage. Man erhält eine Basisrufnummer und einen Rufnummernblock. Die einzelnen Rufnummern im Rufnummernblock werden als Durchwahlausnahmen bezeichnet. (Beispiel: Basisrufnummer: 1234, Rufnummerblock: 1 - 99, Rufnummern der einzelnen Teilnehmer: 1234-1, 1234-2, 1234-3, ...)
DurchwahlausnahmeSiehe Anlagenanschluss und Durchwahl (VoIP).
DurchwahlbereichSiehe Rufnummernblock bei Anlagenanschluss und Durchwahl (VoIP).
DurchwahlnummerSiehe Anlagenanschluss und Durchwahl (VoIP).
Dynamische IP-AdresseIm Gegensatz zu einer statischen IP-Adresse wird die dynamische IP-Adresse temporär per DHCP zugeordnet. Netzwerkkomponenten wie Web-Server oder Drucker besitzen in der Regel statische IP-Adressen, Clients wie Notebooks oder Workstations erhalten meist dynamische IP-Adressen.
DynDNSMithilfe eines DynDNS-Providers kann ein Domänenname auch mit einer dynamisch wechselnden IP-Adresse verknüpft werden.
Einzelrufnummer (VoIP)Beim Einzelrufnummer-Anschluss handelt es sich um einen VoIP-Anschluss, der auch als Point-to-Multipoint-Anschluss (Punkt-zu-Mehrpunkt) bezeichnet wird. Dieser dient zum Anschluss von VoIP-Endgeräten. Man erhält Einzelrufnummern (MSNs). Siehe auch Durchwahl (VoIP).
EncapsulationEnkapsulierung (Einschließen) von Datenpaketen in ein bestimmtes Protokoll, um die Datenpakete in einem Netzwerk zu übertragen. Siehe auch VPN.
EncryptionEncryption bezeichnet die Verschlüsselung von Daten, z. B. mithilfe von MPPE.
ESPEncapsulating Security Payload (ESP) ist ein Protokoll für IPSec. Es verwendet die Protokollnummer 50 und unterstützt Datenverschlüsselung sowie Authentifizierung.
EthernetEthernet ist eine Spezifikation für kabelgebundene Datennetze. Ethernet arbeitet auf der ersten und zweiten Schicht des OSI-Modells.
Euro-ISDNIn Europa standardisiertes ISDN, basierend auf dem Signalisierungsprotokoll DSS1.
Eurofile-TransferEuroFile Transfer (EFT) ist ein Protokoll für den Austausch von Dateien über ISDN.
FilterEin Filter besteht aus einer Anzahl von Kriterien (z. B. Protokoll, Port-Nummer, Quell- und Zieladresse). Treffen diese Kriterien für ein Datenpaket zu, kann das Datenpaket einer bestimmten Aktion (weiterleiten, ablehnen, ...) unterworfen werden. Dadurch entsteht eine Filterregel.
FilterregelEine Regel, die definiert, welche Datenpakete vom Gateway übertragen bzw. nicht übertragen werden sollen.
FirmwareDie Firmware (Systemsoftware) ist ein fest ins Gerät eingebetteter Programmcode. Mit dessen Hilfe werden die Funktionen des Gerätsbereitgestellt.
FragmentierungFalls die Gesamtlänge des Datenpakets größer als die Maximum Transmission Unit (MTU) der Netzwerkschnittstelle ist, muss das Datenpaket durch IP-Fragmentierung auf mehrere physikalische Datenblöcke aufgeteilt werden. Der umgekehrte Prozess wird Reassembly genannt.
FrameEin Datenframe ist eine Informationseinheit (Protocol Data Unit) auf der Sicherungsschicht des OSI-Modells
Frame RelayFrame Relay ist eine Datenübertragungstechnik und Weiterentwicklung von X.25 (kleinere Pakete, weniger Fehlerprüfung). Frame Relay wird überwiegend für GSM-Netze verwendet.
FTPDas File Transfer Protocol (FTP) regelt die Dateiübertragung in IP-Netzwerken. Es regelt den Austausch zwischen FTP-Server und Client.
Full-DuplexDaten können bei Full-Duplex über eine Leitung gleichzeitig gesendet und empfangen werden.
G.991.1 Datenübertragungsempfehlung für HDSL.
G.991.2Datenübertragungsempfehlung für SHDSL.
G.992.1Datenübertragungsempfehlung für ADSL (G.DMT). Es existieren zwei länderspezifische Ausprägungen G.992.1 Annex A und G.992.1 Annex B. Datentransferraten: 12 Mbit/s (Downstream), 1,3 Mbit/s (Upstream)
G.992.2Datenübertragungsempfehlung für ADSL (G.LITE / ADSL-Lite). Es existieren zwei Varianten G.992.2 Annex A und G.992.2 Annex B. Datentransferraten: 12 Mbit/s (Downstream), 1,3 Mbit/s (Upstream)
G.992.3Datenübertragungsempfehlung für xDSL2. Es existieren drei Varianten: G.992.3 Annex A/B (G.DMT bis ADSL2) mit Datenübertragungsraten von 12 Mbit/s im Downstream und 1,0 Mbit/s im Upstream, G.992.3 Annex L (RE-ADSL2) mit Datenübertragungsraten von 5 Mbit/s im Downstream und 0,8 Mbit/s im Upstream und G.992.3 Annex M (ADSL2) mit Datenübertragungsraten von 12 Mbit/s im Downstream und 2,5 Mbit/s im Upstream.
G.992.4Datenübertragungsempfehlung für ADSL2 mit Annex A/B. Datenübertragungsraten: 12 Mbit/s (Downstream), 1,0 Mbit/s (Upstream)
G.992.5Datenübertragungsempfehlung für xDSL2+. Es existieren drei Vari-
anten: G.992.5 Annex A/B (ADSL2+) mit Datenübertragungsraten von 25 Mbit/s im Downstream und 1,0 Mbit/s im Upstream, G.992.5 Annex L (RE-ADSL2+) mit Datenübertragungsraten von 25 Mbit/s im Downstream und 1,0 Mbit/s im Upstream und G.992.5 Annex M (ADSL2+) mit Datenübertragungsraten von 25 Mbit/s im Downstream und 3,5 Mbit/s im Upstream.
G.993.1Datenübertragungsempfehlung für VDSL. Datenübertragungsraten: 52 Mbit/s (Downstream), 16 Mbit/s (Upstream)
G.993.2Datenübertragungsempfehlung für VDSL2. Datenübertragungsra- ten: 200 Mbit/s (Downstream), 200 Mbit/s (Upstream)
G.DMT Siehe F.992.1.
G.Lite Siehe F.992.2.
G.SHDSL Siehe G.991.2.
GatewayDas Gateway ist eine Netzwerkkomponente zum Verbinden ver- schiedenartiger Netze.
GPRSGeneral Packet Radio Service (GPRS) ist die Bezeichnung für den paketorientierten Dienst zur Datenübertragung in GSM-Netzen.
GREGeneric Routing Encapsulation (GRE) ist ein Netzprotokoll zur Einkapselung anderer Protokolle, um sie so in Form eines Tunnels (VPN) über das Internet Protocol (IP) zu transportieren. GRE ver-wendet die Protokollnummer 47.
GSMDas Global System for Mobile Communications (GSM), auch als 2G bezeichnet, ist ein Mobilfunkstandard. Dieser erreicht zusammen mi GPRS eine spezifizierte max. Datenübertragungsrate von 171,2 kbit/s.
Half-DuplexDaten können bei Half-Duplex über eine Leitung nur nacheinander gesendet und empfangen werden.
HashZur Sicherstellung der Datenintegrität muss die Information vor un-autorisierter Manipulation während der Übertragung geschützt wer-den. Um dies zu gewährleisten, muss jede empfangene Kommuni-kation mit der ursprünglich gesendeten Information übereinstimmen. Deshalb werden mathematische Streuwertfunktionen (Hashfunktionen) zur Berechnung von Prüfsummen (Hashwerten) verwendet. Diese werden verschlüsselt und mit der Nachricht als digitale Signatur versendet. Der Empfänger prüft wiederum die Signa-tur, bevor er das Paket öffnet. Falls sich die Signatur und damit derInhalt des Datenpakets geändert hat, wird das Paket verworfen. Die am häufigsten verwendeten Hash-Algorithmen sind Message Digest Version 5 (MD5) und Secure Hash Algorithm (SHA1).
HDSLHigh Data Rate Digital Subscriber Line. Siehe DSL.
HeartbeatMithilfe von Heartbeat-Meldungen signalisieren die Teilnehmer eines Netzwerks ihre Empfangsbereitschaft.
HopAls Hop bezeichnet man die Verbindung von einem Netzwerknoten zum nächsten.
HostEin Host ist ein Rechnersystem, das seine Dienste im Netzwerk zur Verfügung stellt.
Host-NameDomänename eines Host. Siehe DNS.
HostrouteEine Hostroute bezeichnet die Route zu einem einzelnen Host.
HotspotEin Hotspot ist ein öffentlicher Internetzugangspunkt über WLAN oder kabelgebundenes Ethernet.
HSDPAHigh Speed Downlink Packet Access (HSDPA, 3.5G, 3G+ oder UMTS-Broadband) ist ein Datenübertragungsverfahren des Mobil-funkstandards UMTS.
HTTPDas HyperText Transfer Protocol (HTTP) ist ein Protokoll zur Übertragung von HTML-Seiten (Web-Seiten) zwischen Server und Client. Es verwendet standardmäßig den Port 80.
HTTPSDas HyperText Transfer Protocol Secure (HTTPS) ist ein Protokoll zur abhörsicheren Übertragung von HTML-Seiten (Web-Seiten) zwischen Server und Client. HTTPS ist schematisch identisch zu HTTP. Für die zusätzliche Verschlüsselung der Daten wird SSL / TLS verwendet. Der Standard-Port für HTTPS-Verbindungen ist 443.
HyperchannelBeim Hyperchannel haben mehrere Teilnehmer Zugriff auf das Übertragungsmedium. Ein Teilnehmer kann seine Informationen nur übertragen, wenn kein anderer Teilnehmer das Medium belegt. Ein Hyperchannel-Netzwerk dient hauptsächlich für Kurzstreckenbetrieb mit höchsten Datenraten.
ICMPDas Internet Control Message Protocol (ICMP) dient dem Austausch von Informations- und Fehlermeldungen über IPv4. Für IPv6 existiert die Version ICMPv6.
IGMP Das Internet Group Management Protocol (IGMP) dient in IPv4-Netzen zur Organisation von Multicast-Gruppen. IKE Das Internet-Key-Exchange-Protokoll (IKE) dient der automatischen Schlüsselverwaltung bei IPSec-Verbindungen. Der IKE-Prozess verläuft in zwei Phasen. Während Phase 1 authentifizieren sich die IKE-Teilnehmer gegenseitig und etablieren einen sicheren Kanal. In Phase 2 handeln die beiden IPSec-Teilnehmer die SAs aus. Es existieren zwei Versionen des IKE-Mechanismus. Infrastruktur-Netzwerk In einem Infrastruktur-Netz bilden die einzelnen Endgeräte (Clients) über einen zentralen Knotenpunkt (Access Point) ein Wireless LAN. Dieser zentrale Access Point kann dabei auch ein Vermittler in weitere Netze sein. IP Das Internet Protocol (IP) ist ein Netzwerkprotokoll und stellt die Grundlage des Internets dar. Es arbeitet auf der Vermittlungsschicht des OSI-Modells. Auf IP bauen die Protokolle TCP und UDP auf. Es existieren zwei Versionen Internet Protocol Version 4 (IPv4) und Internet Protocol Version 6 (IPv6). IP-Adresse IP-Adressen werden zur Navigation in einem IP-Netzwerk verwendet, um Quelle und Ziel eindeutig zu bestimmen. IPv4-Adressen bestehen aus 32 Bits, IPv6-Adressen aus 128 Bits. Damit sind bei IPv4 232, also 4.294.967.296 Adressen darstellbar, bei IPv6 2128 = 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 Adressen. Für IPv4 wird die Dezimaldarstellung (dotted decimal notation) verwendet, z. B. 192.168.0.250. Für IPv6 wird die Hexadezimaldarstellung verwendet, z. B. 2001:db8:85a3::8a2e:370:7344. Siehe auch Netzmaske. IPCP Das Internet Protocol Control Protocol (IPCP) dient, analog zu DHCP, zur Konfiguration eines Host mit IP-Adresse, Gateway und DNS-Server, falls eine PPP-Netzwerkverbindung verwendet wird. Mithilfe der Erweiterung Robust Header Compression over PPP kann der Header für eine schnellere Datenübertragung komprimiert werden. Analog wird in IPv6-Netzwerken die Funktionalität durch das Internet-Protocol-Version-6-Control-Protokoll (IPV6CP) bereitgestellt. IPSec IPSec (Internet Protocol Security) ist ein Netzprotokoll zur Einkapse-lung anderer Protokolle, um sie so in Form eines Tunnels (VPN) über das Internet Protocol (IP) zu transportieren. Die Protokollnummer für IPSec ist dabei vom verwendeten Protokoll abhängig. Der Authentication-Header (AH) verwendet die Protokollnummer 51, das Encapsulating-Security-Payload (ESP) die Nummer 50. IPv6 Siehe IP.
ISDNIntegrated Services Digital Network (ISDN) ist ein Datenübertragungsstandard, der Telefonie, Telefax und Datenübertragung umfasst. Es existieren zwei ISDN-Anschluss-Varianten: Basisanschluss und Primärmultiplexanschluss.
ISDN-AdresseDie ISDN-Adresse eines ISDN-Geräts setzt sich zusammen aus einer ISDN-Nummer gefolgt von weiteren Ziffern, die sich auf das spezifische Endgerät beziehen.
ISDN-LoginÜber ISDN-Login ist das Gerät über SNMP fernkonfigurierbar. Es muss dazu einen konfigurierten ISDN- oder Mobilfunk-Anschluss besitzen.
ISDN-NummerDie ISDN-Nummer ist die Netzwerkadresse der ISDN-Schnittstelle.
ISDN-Router Siehe Router.
ISPInternet Service Provider (ISP) sind Anbieter technischer Leistungen zur Nutzung des Internets.
ITUDie International Telecommunication Union (ITU) koordiniert den Aufbau und Betrieb von Telekommunikationsnetzen und Diensten.
KanalEin Funkkanal ist ein für Wireless LAN genutztes Frequenzband. Geräte, die auf benachbarten Kanälen senden, stören sich gegenseitig.
KanalbündelungBei der Kanalbündelung werden die B-Kanäle einer ISDN-Verbindung zusammengefasst, um den Datendurchsatz zu erhöhen.
KeepaliveMit Keepalive-Paketen wird die Erreichbarkeit des Kommunikationspartners überprüft.
KeepaliveKeepalive ist ein Mechanismus zur Aufrechterhaltung der Netzwerkverbindung und zur Überprüfung der Erreichbarkeit der Kommunikationspartner. Dazu werden in der Regel spezifische Pakete ins Netzwerk gesendet.
KonfigurationAlle Einstellungen des Geräts werden als Konfiguration bezeichnet. Diese Konfiguration ist intern in MIB-Tabellen gespeichert. Diese Informationen können extern gesichert, von extern geladen oder gelöscht werden. Bearbeitet wird die Konfiguration über die HTTP(S)-Benutzeroberfläche, einen SNMP-Client oder angeschlossene Telefone.

L2TP

Das Layer 2 Tunneling Protocol (L2TP) ist ein Netzprotokoll zur Einkapselung anderer Protokolle, um sie so in Form eines Tunnels (VPN) über verschiedene Protokolle zu transportieren. L2TP verwendet standardmäßig die Protokollnummer 1701. Die Architektur eines L2TP-Netzwerks besteht aus einem L2TP-Access-Concentrator (LAC), der auch fest in den Client integriert sein kann, und dem L2TP-Network-Server (LNS). Der LAC stellt die Verbindungen zum LNS her und verwaltet diese. Die Autorisierung wird über einen Network-Access-Server (NAS), der im LAC oder LNS implementiert sein kann, geregelt. Der LNS ist für das Routing und die Kontrolle der vom LAC empfangenen Pakete zuständig. Die eigentlichen Nutzdaten werden unverschlüsselt ausgetauscht, während Kontrollnachrichten zu Aufrechterhaltung der Erreichbarkeit der Tunnelendpunkte abgesichert übertragen werden.

LAC Siehe L2TP.

LAN

Ein Local Area Network (LAN) bezeichnet ein räumlich eng begrenztes Netzwerk und umspannt meist ein Gebäude oder einen Firmensitz.

Lastverteilung

Bei der Lastverteilung werden Daten über unterschiedliche Schnittstellen gesendet, um die zur Verfügung stehende Gesamtbandbreite zu erhöhen. Im Unterschied zu Multilink funktioniert die Lastverteilung auch mit Accounts zu unterschiedlichen Providern.

Layer

Ein Layer bezeichnet eine Schicht im OSI-Modell.

LCP

Das Link Control Protocol (LCP) wird in PPP-Verbindungen verwendet, um die Enkapsulierung automatisch auszuhandeln, Grenzen für variierende Paketgrößen zu verarbeiten, den Verbindungspartner zu authentifizieren, einen defekten Link zu bestimmen, Verbindungsfehler zu erkennen und die Verbindung zu beenden.

LDAP

Das Lightweight Directory Access Protocol (LDAP) regelt die Kommunikation zwischen einem Client und dem Directory-Server. LDAP wird für den Austausch und die Aktualisierung von Verzeichnissen, z. B. ein Telefonbuch, verwendet.

Lease Time

Die Lease Time bezeichnet die Gültigkeitsdauer einer dynamischen IP-Adresse, die ein Client von einem DHCP-Server erhalten hat.

Leased Line Siehe Standleitung.

LLC

Die Link Layer Control (LLC) regelt die Medienzuteilung auf MAC-Ebene. LNS Siehe L2TP.
LoopbackBei einer Loopback-Schaltung sind Sender und Empfänger identisch.
LTELong Term Evolution (LTE), auch als 4G bezeichnet, ist ein Mobil-funkstandard mit einer standardisierten max. Datenübertragungsrate von 300 Mbit/s.
MAC-AdresseDie Media-Access-Control-Adresse (MAC-Adresse) ist die Hardware-Adresse des Netzwerkadapters und dient zur Identifizierung des Geräts auf Hardware-Ebene.
Main ModeBeim Aufbau einer IPSec-Verbindung wird der Main Mode zur Realisierung eines Phase-1-Austausches verwendet, indem ein sicherer Kanal eingerichtet wird. Siehe auch Aggressive Mode.
Man-in-the-Middle AttackIm Man-in-the-middle-Angriff befindet sich der Angreifer physikalisch oder logisch zwischen den beiden Kommunikationspartnern und kann somit den Datenverkehr einsehen und sogar manipulieren.
MD5Message-Digest Algorithm 5 (MD5) ist eine Hashfunktion, die einen 128-Bit-Hashwert (Prüfsumme) erzeugt. Siehe auch Hash.
Media GatewayEin Media Gateway wandelt den Netzwerktyp von digitalen Sprach-, Audio- oder Bildinformationen um. Beispielsweise können die Signale eines ISDN-Netzwerks auf ein IP-Netzwerk umgesetzt werden.
Mehrfachrufnummer (MSN)MSNs (Multiple Subscriber Number) sind die einzelnen Rufnummern des ISDN-Mehrgeräteanschlusses.
MehrgeräteanschlussBeim Mehrgeräteanschluss handelt es sich um einen ISDN-Anschluss, der auch als Point-to-Multipoint-Anschluss (Punkt-zu-Mehrpunkt) bezeichnet wird. Dieser dient zum Anschluss von ISDN-Endgeräten. Man erhält Einzelrufnummern (MSNs). Siehe auch Anlagenanschluss.
MetrikDie Metrik ist eine Maß für die Güte der Route. Die schnellste Route weist dabei die geringste Metrik (costs, »Kosten«) auf. Vereinfacht ist dies die Verbindung mit der kleinsten Anzahl an Knotenpunkten (Routern).
MIBDie Management Information Base (MIB) beschreibt die Informationen, die über ein Netzwerk-Management-Protokoll (z. B. SNMP) abgefragt oder modifiziert werden können. Die MIB ist eine Datenbank, die alle Geräte und Funktionen im Netzwerk beschreibt.
MLPDas Multicast Listener Discovery (MLD) dient in IPv6-Netzen zur Organisation von Multicast-Gruppen.
ModemEin Modem ist ein elektronisches Gerät, das digitale Signale in Frequenzsignale umwandelt, um Daten in einem Kabel- oder Mobilfunknetz zu verbreiten.
MPDUDie MAC Protocol Data Unit (MPDU) bezeichnet ein per Funkmedium ausgetauschtes Informationspaket, inklusive Management-Frames und fragmentierten MSDUs.
MPPCMicrosoft Point-to-Point Compression (MPPC) ist ein Datenkompressionsverfahren.
MPPEMicrosoft Point-To-Point Encryption (MPPE) wird zur Verschlüsselung von Daten, die über PPP übertragen werden, eingesetzt. Es wurde von Microsoft und Cisco entwickelt und als RFC 3078 spezifiziert.
MS-CHAPDas Microsoft Challenge Handshake Authentication Protocol (MS-CHAP) ist ein Authentisierungsverfahren. MS-CHAPv1 ist für die Authentifizierung von DFÜ-Verbindungen gedacht und entspricht in weiten Teilen dem standardmäßigen CHAP. MS-CHAPv2 ist ein Authentisierungsverfahren für PPTP-Verbindungen (VPN).
MSDUEine MAC Service Data Unit (MSDU) ist ein Datenpaket, das auf LLC-Ebene ausgetauscht wird.
MSN Siehe Mehrfachrufnummer.
MSSDie Maximum Segment Size (MSS) definiert die maximale Anzahl an Bytes, die als Nutzdaten in einem TCP-Segment versendet werden können. Die MSS muss kleiner als die Maximum Transmission Unit (MTU) sein, um eine Fragmentierung der IP-Pakete zu vermeiden.
MSS ClampingBei MSS Clamping wird die Maximum Segment Size (MSS) reduziert, um Netzwerke mit verschiedenen Maximum Transmission Units (MTU) zu verbinden.
MTUDie Maximum Transmission Unit (MTU) ist die größtmögliche über eine physikalische Leitung übertragbare Dateneinheit.
MulticastBei einem Multicast werden Datenpakete von einem Punkt an bestimmte Teilnehmer eines Netzes übertragen. In IPv4 wird dies über den Adress-Bereich 224.0.0.0 bis 239.255.255.255 und das Protokoll IGMP gesteuert, in IPv6 über ff00::/8-Adressen und ICMPv6.
MultilinkBei Multilink werden mehrere Schnittstellen (PPP, PPPoE, ...) zu einer einzigen virtuellen Verbindung zusammengefasst, um die zur Verfügung stehende Gesamtbandbreite zu erhöhen.
NAPTNetwork Address Port Translation (NAPT) ist eine andere Bezeichnung für PAT. Siehe PAT.
NATMithilfe von Network Address Translation (NAT) werden die Quell- und Ziel-IP-Adressen eines Datenpakets durch andere ersetzt. Dadurch können unterschiedliche Netze miteinander verbunden werden. Siehe auch PAT.
NBNSNetBIOS Name Service (NBSN) dient wie DNS der zentralen Namensauflösung. Siehe auch WINS und DNS.
NetzabschlussDer Netzabschluss (Network Termination, NT) bezeichnet einen Anschluss bzw. eine Betriebsart. Am NT-Anschluss (Anschlussdose) wird einem Endgerät der Zugang zu einem Kommunikationsnetz bereitgestellt. Beim analogen Anschluss wird die Steckdose TAE genannt, beim ISDN-Basisanschluss NTBA und beim ISDN-Primärmultiplexanschluss NTPMGF. Im NT-Betrieb wird das Gateway am externen S0 der Telefonanlage angeschlossen und stellt für diese einen externen Amtsanschluss dar. Siehe auch TE.
NetzmaskeDie Netzmaske, auch Netzwerkmaske oder Subnetzmaske, definiert bei IPv4 in Verbindung mit der IP-Adresse das Netzwerk, indem sie die IP-Adresse in einen Netzwerk- und einen Geräteanteil aufteilt und somit bestimmt, welche Adressen geroutet werden müssen. Beispiel einer Netzmaske: 255.255.255.0. Bei IPv6 spricht man von der Präfixlänge.
NetzwerkadresseEine Netzadresse (Präfix) bezeichnet die Adresse des gesamten Netzwerks. Die Netzwerkmaske bzw. Präfixlänge unterteilt die IP-Adresse in die Netzadresse und Host-Adresse (Geräteadresse). Beispiel für eine Netzadresse: 192.168.0.250/24
NetzwerkrouteDie Netzwerkroute bezeichnet die Route zu einem bestimmten Netzwerk.
NT Siehe Netzabschluss.
NTPDas Network Time Protocol (NTP) dient zur Synchronisation der Uhrzeit.
OAMOAM ist ein Dienst zur Überwachung von ATM-Verbindungen.
OSI-ModellDas OSI-Modell gliedert den Ablauf der Kommunikation zwischenphysikalischem Medium und Anwenderebene in Schichten. Die Anforderungen jeder Schicht werden durch entsprechende Protokolle erfüllt.
OSPFOSPF ist ein dynamisches Routing-Protokoll das meist in größeren Netzwerk-Installationen als eine Alternative zu RIP verwendet wird.
PAPDas Password Authentication Protocol (PAP) ist ein Authentisierungsverfahren für Verbindungen über PPP. Im Gegensatz zu CHAP werden Benutzername und Passwort nicht verschlüsselt übertragen.
PATMithilfe von Port and Address Translation (PAT) werden die Quell- und Ziel-IP-Adressen sowie die Quell- und Ziel-Ports eines Datenpakets durch andere ersetzt. Dadurch können unterschiedliche Netze miteinander verbunden werden. Siehe auch NAT.
PeerEin Peer ist der Endpunkt einer Kommunikation im Netzwerk.
Phase-1/2 Siehe IKE.
PIMDas Protocol Independent Multicast (PIM) ermöglicht dynamisches Routing von Multicast-Paketen im Internet.
PingPing ist ein Diagnose-Werkzeug, mit dem überprüft werden kann, ob ein bestimmter Host in einem IP-Netzwerk erreichbar ist. Daneben wird die Zeitspanne zwischen dem Aussenden eines Datenpakets (ICMP(v6)-Echo-Request-Paket) und dem Empfangen eines daraufhin unmittelbar zurückgeschickten Antwortpakets gemessen. Dadurch kann die Qualität der Verbindung ermittelt werden.
PKCSDie Public-Key Cryptography Standards (PKCS) beinhalten Standards für Public-Key-Kryptografie. Die PKCS sind konzipiert für bi-näre und ASCII-Daten und sind kompatibel mit dem X.509-Standard. Die veröffentlichten Standards sind PKCS #1, #3, #5, #7, #8, #9, #10, #11, #12, und #15. PKCS #10 beschreibt die Syntax für Zertifizierungsanfragen.
PKIMithilfe einer Public-Key-Infrastruktur (PKI) werden digitale Zertifikate für ein Verschlüsselungsverfahren ausgestellt, verteilt und ge-prüft.
PMTUDie Path MTU (PMTU) beschreibt die maximale Paketgröße, die entlang der gesamten Verbindungsstrecke übertragen werden kann, ohne einer Fragmentierung zu unterliegen.
Point-to-MultipointSiehe Mehrgeräteanschluss und Einzelrufnummer (VoIP).
Point-to-PointSiehe Anlagenanschluss und Durchwahl (VoIP).
PoolEin Address-Pool ist eine Ansammlung von IP-Adressen, die den angeschlossenen Clients z. B. per DHCP zugewiesen werden können.
POP3Das Post Office Protocol Version 3 (POP3) ist ein Übertragungsprotokoll, um den E-Mail-Abruf von einem E-Mail-Server durch einen Client zu steuern.
PortAnhand der Port-Nummer wird entschieden, an welchen Dienst (Telnet, FTP, ...) ein ankommendes Datenpaket weitergeleitet wird.
PPPDas Point-to-Point Protocol (PPP) ist eine standardisierte Technologie, um eine direkte Verbindung zwischen den Netzwerkknoten über Wählleitungen einzurichten.
PPPoADas Point-to-Point-over-ATM Protocol (PPPoA) ermöglicht, PPP-Datenpakete direkt über ein ATM-Netzwerk zu transportieren.
PPPoEDas Point-to-Point-over-Ethernet Protocol (PPPoE) ermöglicht, PPP-Datenpakete direkt über ein Ethernet-Netzwerk zu transportieren.
PPTPDas Point-to-Point Tunneling Protocol (PPTP) ist ein Netzprotokoll zur Einkapselung anderer Protokolle, um sie so in Form eines Tunnels (VPN) über das Internet Protocol (IP) zu transportieren. PPTP verwendet die Protokollnummer 1723. Die PPTP-Architektur teilt sich in zwei logische Systeme. Den PPTP-Access-Concentrator (PAC) und den PPTP-Network-Server (PNS). Der PAC ist üblicherweise in den Windows Client integriert. Er stellt die Verbindung zum PNS her und verwaltet diese. Der PNS ist für das Routing und die Kontrolle der vom PNS empfangenen Pakete zuständig.
Präfix Siehe Netzwerkadresse.
PräfixdelegationIn IPv6-Netzwerken wird die Präfixdelegation zur Zuteilung der Netzwerkadresse (Präfix) an den Router verwendet.
PräfixlängeSiehe Netzmaske.
Preshared KeyEin Preshared Key (PSK) ist ein Schlüssel für ein Verschlüsselungsverfahren. Der Schlüsselwert wurde zwischen den Teilnehmern vorher anderweitig ausgetauscht.
PRISiehe Primärmultiplexanschluss.
PrimärmultiplexanschlussDer Primärmultiplexanschluss ist ein Netzanschluss an das ISDN. Eine andere Bezeichnung für diese Anschlussart ist Primary Rate Interface (PRI) oder S2M-Anschluss. Ein Primärmultiplexanschluss bietet in Europa 30 und in den USA 23 Nutzkanäle (B-Kanäle) mit je 64 kbit/s, einen Steuerkanal (D-Kanal) mit 64 kbit/s und einen Syn- chronisationskanal mit 64 kbit/s in Europa und 8 kbit/s in den USA. Siehe auch Basisanschluss.
ProposalBeim Aufbau einer IPSec-Verbindung werden vom Initiator der Verbindung Vorschläge (Proposals) bezüglich der zu verwendenden Authentifizierungs- und Verschlüsselungsverfahren.
ProtokollProtokolle regeln den Ablauf einer Datenkommunikation auf ver- schiedenen Ebenen des OSI-Modells. Protokolle steuern Adressie- rung, Codierung, Authentifizierung, Formatierung, usw. Beispiele: Ethernet, IP, TCP, HTTP
ProxyEin Proxy ist eine Netzwerkkomponente. Der Proxy ist ein Vermitt- ler. Er leitet eine Anfrage der Quelle mit seiner eigenen IP-Adresse an das Ziel weiter.
PVIDDer Port VLAN Identifier (PVID) ist die Standard-VLAN-ID des jewei- ligen Ports. Ein Paket, das ohne VLAN-Tag diesen Port erreicht, wird mit dieser ID versehen.
Q-SIGQ-Interface Signalling Protocol (Q-SIG) ist ein ISDN-basiertes Si- ginalisierungsprotokoll für die Vernetzung von Telefonanlagen.
QoSQuality of Service (QoS) beschreibt die Qualität (Güte) des Kommu- nikationsdienstes. Diese wird anhand von Bandbreite, Verzögerung, Paketverlusten und Jitter definiert. Um zeitkritische Datenpakete für VoIP oder Videostreaming möglichst schnell zu übertragen, werden alle Datenpakete bei QoS in Gruppen sortiert und entsprechend ih- rer Priorität im Netzwerk schneller oder langsamer weitergeleitet.
QueueIn einer Warteschlange (Queue) laufen die Datenpakete auf, bevor sie versendet werden.
RADIUSRemote Authentication Dial-In User Service (RADIUS) ist ein Client- Server-Protokoll zur Authentifizierung, Autorisierung und Accounting von Benutzern bei Einwahlverbindungen. Der RADIUS-Server au- thentifiziert den Client z. B. mittels der Überprüfung von Benutzerna- me und Kennwort. Siehe auch TACACS+.
RE-ADSL2 Siehe G.992.5.
Real Time Jitter ControlÜber die Real Time Jitter Control werden Datenpakete während eines Telefongesprächs bei Bedarf in der Größe reduziert, damit Sprachpakete nicht blockiert werden.
RegelketteIn einer Regelkette sind unterschiedliche Filterregeln zusammengefasst. Eine Filterregel wählt einen Teil des Datenverkehrs aufgrund bestimmter Merkmale, z. B. der Quell-IP-Adresse, aus und wendet auf diese Teilmenge eine Aktion an, z. B. blockieren.
RegistrarDer SIP-Server (Registrar) muss eingesetzt werden, falls die Teilnehmer eines VoIP-Gesprächs keine statischen IP-Adressen verwenden. Der SIP-Server registriert die IP-Adressen der Clients und sendet diese Informationen an den SIP-Proxy, der die Anrufe vermittelt. Meistens sind SIP-Proxy und SIP-Registrar identisch.
RepeaterEin Repeater ist ein Gerät, das elektrische oder optische Signale verstärkt und somit die Reichweite des Netzwerks erhöht.
ResetEin Reset setzt das Gerät in einen unkonfigurierten Zustand zurück
RFCEin Request For Comments (RFC) ist ein Dokument, das Standards und Richtlinien für das Internet beschreibt.
Rijndael Siehe AES.
RIPDas Routing Information Protocol (RIP) ist ein Routing-Protokoll. Es ist auf kleine Netzwerke begrenzt. Siehe auch OSPF.
RipeMD 160RACE Integrity Primitives Evaluation Message Digest (RipeMD 160 ist eine Hashfunktion, die einen 160-Bit-Hashwert (Prüfsumme) erzeugt. Siehe auch Hash.
RJ45RJ45 bezeichnet einen Stecker bzw. eine Buchse mit maximal acht Adern zum Anschluss digitaler Endgeräte.
RoamingBeim Roaming bewegt sich ein Client durch ein WLAN und meldet sich dabei an verschiedenen Access Points des gleichen Netzes an und wieder ab.
RouterEin Router ist eine Netzwerkomponente zum Verbinden verschiedenartiger Netze auf der Vermittlungsschicht des OSI-Modells. Datenpakete werden anhand von IP-Adressen übertragen. Über Routing-Tabellen werden die besten Wege (Routen) durch das Netzwerk festgelegt. Um die Routing-Tabellen auf dem Laufenden zu halten, tauschen die Router untereinander Informationen über Routing-Protokolle, z. B. OSPF oder RIP, aus.
Router AdvertisementRouter Advertisements sind Nachrichten, die der Router ins Netzwerk sendet. Diese verkünden die Anwesenheit des Routers im Netz. Ferner werden mithilfe von Router Advertisments Präfixe verteilt, die Autokonfiguration organisiert und der Standardrouter festgelegt.
RoutingRouting bezeichnet das Festlegen von Wegen für die Nachrichtenübermittlung.
RSAMithilfe des RSA-Algorithmus (benannt nach seinen Erfindern Rivest, Shamir, Adleman) werden digitale Signaturen erstellt und Datenpakete verschlüsselt. Über die Signatur können Veränderungen an den Informationen des Datenpakets nachgewiesen werden. RSA wird für Public-Key-Kryptographie (IPSec) verwendet. Siehe auch DSA. RSA ist langsamer in der Schlüsselerzeugung aber schneller in der Schlüsselverarbeitung als DSA.
RTPMit dem Real-Time Transport Protocol (RTP) werden Audio- und Video-Daten (Streams) über IP-basierte Netzwerke übertragen.
RTS ThresholdSobald die Anzahl der Frames im Datenpaket über der RTS-Schwelle (RTS Threshold) liegt, wird vor dem Senden eines Datenpakets eine Verbindungsüberprüfung (RTS/CTS-Handshake) durchgeführt.
RTSPDas Real-Time Streaming Protocol (RTSP) steuert die Übertragung von Audio- und Videodaten (Streams) über IP-basierte Netzwerke. Während das Real-Time Transport Protocol (RTP) zur Übertragung der Nutzdaten dient, besteht die Funktion von RTSP hauptsächlich in der Steuerung der Datenströme.
S2M-AnschlussSiehe Primärmultiplexanschluss.
SAEine sogenannte Sicherheitsverbindungen (Security Associations, SA) enthält Informationen über die Maßnahmen zur Sicherung der Kommunikationsverbindung. Mindestens eine SA ist die Voraussetzung für den Aufbau einer gesicherten Verbindung. Eine SA enthält die IP-Adresse des Teilnehmers, das verwendete Authentifizierungsprotokoll, den verwendeten Verschlüsselungsalgorithmus, den Sicherheits-Parameter-Index (SPI), den Selektor und die Gültigkeits dauer.
SADAlle Parameter, die während der Konfiguration von IPSec festgesetzt werden, sind in Form von Datenbanken im Router abgelegt. Dies sind die Security-Policy-Datenbank (SPD) sowie die Security-Association-Datenbank (SAD). Die SAD enthält Informationen überjede Sicherheitsverbindung. Also welche Verschlüsselungsalgorithmen, Schlüssel, Protokolle, Sitzungsnummern oder Gültigkeits-zeiträumen verwendet werden sollen. Für eine ausgehende Verbindung zeigt ein Eintrag der SPD auf einen Eintrag der SAD. Dadurch kann die SPD festlegen, welcher SA für ein bestimmtes Paket verwendet wird. Bei einer eingehende Verbindung wird die SAD angesprochen, um festzulegen, wie das Paket verarbeitet wird.
SCEPDas Simple Certificate Enrollment Protocol (SCEP) dient zur Verwaltung digitaler Zertifikate.
SchedulingUnter Scheduling versteht man einen Aufgabenplan. Bestimmte Aktionen (z. B. Deaktivierung einer Schnittstelle) werden durch Ereignisse (z. B. Zeit oder Änderung einer MIB-Variablen) ausgelöst.
Serielle SchnittstelleDie serielle Schnittstelle dient dem Datenaustausch zwischen Computern und Peripheriegeräten. Sie kann zur Konfiguration des Geräts oder zur Datenübertragung über eine IP-Infrastruktur verwendet werden (Serial over IP).
ServerEin Server bietet Dienste an, die von Clients in Anspruch genommen werden.
SFPSmall Form-factor Pluggable (SFP) ist eine Steckverbindung, die für extrem schnelles Ethernet entwickelt wurde.
SHA1Secure-Hash-Algorithm Version 1 (SHA1) ist eine Hashfunktion, die einen 160-Bit-Hashwert (Prüfsumme) erzeugt. Siehe auch Hash.
SHDSLSymmetrical High-bit-rate Digital Subscriber Line. Siehe DSL.
ShellDie Shell ist eine Eingabeschnittstelle (z. B. Kommandozeile oder grafische Benutzerschnittstelle) zwischen Computer und Benutzer.
ShorthandDer Shorthand bezeichnet die definierte Zeit, nach der eine Netzwerkverbindung automatisch abgebaut wird, falls keine Daten mehr übertragen werden.
SIFBei einer Stateful Inspection Firewall (SIF) wird die Weiterleitung eines Datenpakets nicht nur durch Quell- und Zieladressen oder Port bestimmt, sondern auch mittels dynamischer Paketfilterung aufgrund des Zustands (Status) der Verbindung.
SIPDas Session Initiation Protocol (SIP) ist ein Netzprotokoll zum Aufbau einer Kommunikationssitzung zwischen zwei oder mehr Teilnehmern. Das Protokoll wird für IP-Telefonie (VoIP) verwendet.

SIP-Provider

Ein SIP-Provider übernimmt die Vermittlung zwischen einem SIP-Anschluss und anderen analogen, ISDN- und VoIP-Anschlüssen.

SNMP

Mithilfe des Simple Network Management Protocol (SNMP) werden verschiedene Netzwerkkomponenten (z. B. Router, Server, usw.) von einem zentralen System aus konfiguriert, kontrolliert und überwacht. Die änderbaren Einstellungen der Netzwerkkomponenten sind dabei in einer Datenbank gespeichert – der Management Information Base (MIB). SNMP verwendet UDP. Die Netzwerkkomponente empfängt dabei Anfragen (Requests) auf Port 161, während das verwaltende System Bestätigungsmeldungen (TRAPs) auf Port 162 entgegennimmt.

Spatial Streams

Spatial Streams sind Datenströme, die im Wireless LAN zur gleichen Zeit auf der gleichen Frequenz ausgesendet werden. Dies führt zu einer Vervielfachung der Übertragungsrate.

SPD

Alle Parameter, die während der Konfiguration von IPSec festgesetzt werden, sind in Form von Datenbanken im Router abgelegt. Dies sind die Security-Policy-Datenbank (SPD) sowie die Security-Association-Datenbank (SAD). Die Security-Policy-Datenbank führt die Formen des Datenverkehrs auf, die gesichert werden sollen. Dazu werden Faktoren wie Quell- und Zieladresse des Datenpakets verwendet.

SRTP

Bei dem Secure Real-Time Transport Protocol (SRTP) handelt es sich um die mithilfe von AES verschlüsselte Variante des Real-Time Transport Protocol (RTP).

SSH

Secure Shell (SSH) ist ein Netzwerkprotokoll mit dem man eine verschlüsselte Verbindung zur Shell eines Geräts herstellen kann.

SSID

Der Service Set Identifier (SSID) definiert ein Funknetzwerk, das auf IEEE 802.11 basiert. Der SSID ist der Netzwerkname des Wireless LAN. Alle Access Points und Clients, die zum gleichen Netzwerk gehören, verwenden denselben SSID. Die SSID-Zeichenfolge kann bis zu 32 Zeichen lang sein und wird allen Paketen unverschlüsselt vorangestellt. Mithilfe der SSID ANY kontaktiert ein Client alle erreichbaren Access Points. Dem Anwender werden daraufhin alle verfügbaren WLANs angezeigt und er kann das passende Netz auswählen. Wenn ein Access Point für verschiedene Netze verwendet wird, erhält jedes Funknetzwerk eine eigene MSSID (Multi Service Set Identifier).

SSL

Secure Sockets Layer (SSL) ist ein Protokoll zur Datenverschlüsselung. Seit Version 3.1 wird die neue Bezeichnung Transport Layer
Security (TLS) verwendet. SSL wird hauptsächlich für HTTPS verwendet, um die Datenübertragung zwischen Web-Server und Web-Browser zu verschlüsseln.
STACMithilfe von STAC wird die übertragene Datenmenge verringert (Datenkompression).
StandardrouteDie Standardroute (Default Route) wird verwendet, falls keine andere passende Route vorhanden ist.
Standardrouter Siehe Default Gateway.
StandleitungEine Standleitung (Leased Line) ist eine permanente Verbindung zweier Kommunikationspartner über ein Telekommunikationsnetz.
Statische IP-AdresseIm Gegensatz zu einer dynamischen IP-Adresse wird die statische IP-Adresse fest vom Anwender zugeordnet. Netzwerkkomponenten wie Web-Server oder Drucker besitzen in der Regel statische IP-Adressen, Clients wie Notebooks oder Workstations erhalten meist dynamische IP-Adressen.
STUN-ServerSimple Traversal of User Datagram Protocol (UDP) Through Network Address Translators (NATs). Ein STUN-Server ermöglicht VoIP-Geräten hinter einem aktivierten NAT den Zugang zum Netzwerk.
SubadressierungNeben der ISDN-Telefonnummer kann eine Subadresse beim Verbindungsaufbau übertragen werden. Diese Subadresse überträgt eine beliebige Zusatzinformation. Diese kann genutzt werden, um z. B. mehrere unter einer Telefonnummer erreichbare ISDN-Endgeräte gezielt anzusprechen oder bestimmte Programme auf einem PC aufzurufen.
SubnetzEin Teilnetz eines IP-Netzes wird als Subnetz bezeichnet. Ein Teilnetz wird wie ein normales Netzwerk über IP-Adresse und (Sub-)Netzmaske (IPv4) bzw. Präfixlänge (IPv6) definiert. Beispiel: 192.168.1.250/24 (192.168.1.250/255.255.255.0, 256 mögliche IP-Adressen) ist ein Subnetz von 192.168.1.250/16 (192.168.1.250/255.255.0.0, 65536 mögliche IP-Adressen).
SwitchEin Switch ist eine Netzwerkkomponente, die einzelne Netzwerksegmente miteinander verbindet. Ein Switch kann einerseits als Bridge auf der Sicherungsschicht des OSI-Modells betrieben werden. Ein Switch besitzt aber im Gegensatz zur Bridge mehrere Ein- und Ausgänge. Andererseits kann der Switch als Gateway auf der Vermittlungsschicht des OSI-Modells berieben werden. Das demSwitch vergleichbare Gerät der Bitübertragungsschicht wird als Hub bezeichnet.
SWYXSwyxWare ist eine softwarebasierte Kommunikationslösung für VoIP.
SyslogDas Syslog-Protokoll wird zur Übermittlung von Status-Meldungen in einem IP-Netzwerk verwendet. Verschiedene Netzwerkkomponenten können somit von einem zentralen System aus überwacht werden. Syslog-Meldungen werden als unverschlüsselte Textnachricht über den UDP-Port 514 gesendet.
T.38T.38 oder Fax over IP (FoIP) bezeichnet die Faxübertragung über ein IP-Netzwerk.
TACACS+Das Terminal Access Controller Access Control System Plus (TACACS+) ist ein Client-Server-Protokoll zur Authentifizierung, Autorisierung und Accounting von Benutzern. Der TACACS+-Server authentifiziert den Client mittels der Überprüfung von z. B. Benutzername und Kennwort. Im Gegensatz zum UDP-basierten RADIUS-Protokoll verwendet TACACS+ TCP auf Port 49 und überträgt die gesamte Kommunikation verschlüsselt.
TAPITelephony Applications Programming Interface (TAPI) ist eine Programmierschnittstelle für ISDN. Diese ermöglicht es Anwendungsprogrammen, von einem PC aus auf ISDN-Hardware zuzugreifen. Siehe auch CAPI.
TCPBeim Transmission Control Protocol (TCP) handelt es sich um ein verbindungsorientiertes Protokoll. Es operiert auf der Transportschicht des OSI-Modells. Bei einem verbindungsorientierten Protokoll wird vor der Übertragung eine logische Verbindung aufgebaut und aufrechterhalten. Dies ermöglicht eine zuverlässige Übertragung der Daten. Allerdings werden ständig Kontrollinformationen neben dem eigentlichen Datenpaketen übertragen. Dies führt zu einem Anstieg des übertragenen Datenvolumens. Siehe auch UDP.
TCP-ACK-PaketEin ACK-Signal (Acknowledgement = Bestätigung) wird bei einer Datenübertragung verwendet, um den Erhalt oder die Verarbeitung von Daten oder Befehlen zu bestätigen. TCP verwendet ACK-Signale zur Kommunikation.
TEDer Endgeräteanschluss (Terminal Equipment, TE) bezeichnet einen Anschluss bzw. eine Betriebsart. Der TE-Anschluss ist der Anschluss eines Endgeräts. Im TE-Betrieb wird das Gateway am internen S0 der Telefonanlage angeschlossen und stellt damit einISDN-Endgerät dar. Siehe auch NT.
TelnetTelecommunication Network (Telnet) ist ein Netzwerkprotokoll. Es ermöglicht die Kommunikation mit einem anderen entfernten Gerät im Netzwerk, z. B. PCs, Routern, usw.
TFTPDas Trivial File Transfer Protocol (TFTP) regelt die Übertragung von Dateien. Im Vergleich zu FTP fehlen eine Möglichkeit zur Dateianzeige, eine Rechtevergabe und eine Benutzerauthentifizierung.
Tiger 192Tiger 192 ist eine Hashfunktion, die einen 192-Bit-Hashwert (Prüfsumme) erzeugt. Siehe auch Hash.
TLS Siehe SSL.
TOSType of Service (TOS) ist eine Feld im Header von IP-Datenpaketen. Es legt die Priorität des Datenpakets fest. Siehe auch QoS.
TracerouteMithilfe von Traceroute wird ermittelt, über welche Router Datenpaket bis zum abgefragten Ziel-Host vermittelt werden.
TriggerUnter Trigger versteht man einen Auslöseimpuls.
Triple DES Siehe DES.
TTLDie Time to live (TTL) ist die konfigurierte Gültigkeitsdauer eines Datenpakets. Beim Internet Protocol (IP) legt die TTL fest, wie viele Hops ein Datenpaket passieren darf. Der Maximalwert beträgt 255 Hops. Mit jedem Hop wird die TTL um 1 reduziert. Falls ein Datenpaket nach Ablauf seiner TTL noch nicht sein Ziel erreicht hat, wird es verworfen.
TwofishTwofish ist ein Verschlüsselungsverfahren (siehe Cipher). Twofish verwendet eine fixe Blocklänge von 128 Bit. Die Schlüssellänge beträgt 128,192 oder 256 Bit.
U-ADSLUniversal Asymmetric Digital Subscriber Line (UADSL) ist eine DSL-Variante. Sie wurde als ANSI T1.413 entwickelt und als G.992.2 standardisiert. U-ADSL erlaubt die parallele Nutzung verschiedener Kommunikationstechniken, z. B. ISDN und POTS, und benötigt keinen Splitter.
Überprüfung der RückrouteFalls bei einer Schnittstelle "Überprüfung der Rückroute" (Back Route Verify) aktiviert ist, werden über diese eingehende Datenpakete nur akzeptiert, wenn ausgehende Antwortpakete über die gleiche Schnittstelle geroutet würden.
UDPBeim User Datagram Protocol (UDP) handelt es sich um ein verbindungsloses Protokoll. Es operiert auf der Transportschicht des OSI-Modells. Bei einem verbindungslosen Protokoll ist keine Kontrolle für die Auslieferung des Pakets integriert. Die Kontrolle muss in der Anwendungsschicht erfolgen. Im Gegenzug ist UDP schneller als verbindungsorientierte Protokolle.
ULAUnique Local Addresses (ULA) sind IPv6-Adressen, die nicht geroutet werden. Sie können in privaten Netzen (z. B. einem LAN) verwendet werden. ULAs beginnen mit dem Präfix fd.
UMTSDas Universal Mobile Telecommunications System (UMTS), auch als 3G bezeichnet, ist ein Mobilfunkstandard mit einer spezifizierten max. Datenübertragungsrate von 384 kbit/s bzw. 21 Mbit/s in Verbindung mit HSPA+.
UnicastBei Unicast werden Datenpakete von einem Sender zu einem einzigen Empfänger übertagen.
UPnPUniversal Plug and Play (UPnP) dient zur herstellerübergreifenden Ansteuerung von Geräten (Audio-Geräte, Router, Drucker, usw.) über ein IP-basiertes Netzwerk.
UpstreamDas Gateway leitet die Daten des eigenen Netzwerks weiter.
URLEin Uniform Resource Locator (URL) identifiziert den Speicherort einer Datei. Beispiel: http://www.example.org/index.htp (Web-Seite im Internet)
V.110V.110 beschreibt ein Verfahren zur Anpassung von Bitströmen mit 0,6, 1,2, 2,4, 2,8, 7,2, 9,6, 12, 14,4, 19,2 und 38,4 kbit/s in den ISDN-Bitstrom von 64 kbit/s.
VDSLVery High Speed Digital Subscriber Line. Siehe DSL.
VID Siehe VLAN.
VLANEin Netzwerk kann in eines oder mehrere logische Teilnetze – sogenannte Virtual-Local-Area-Networks (VLAN) – aufgespalten werden, indem die Netzwerkkomponenten das Datenpaket eines definieren Teilnetzes nicht mehr in andere Teilnetze weiterleiten. Jedem VLAN wird eine eindeutige Nummer zugeordnet. Diese Nummer wird VLAN ID (VID) genannt und den Datenpaketen im VLAN-Tag zugeordnet.
VoIPVoice over IP (VoIP), auch IP-Telefonie genannt, bezeichnet die Übertragung von Sprache über ein IP-Netzwerk. Der Auf- und Ab-bau der Telefonverbindung erfolgt dabei über Signalisierungsprotokolle, wie z. B. SIP.
VPNMithilfe eines virtuellen privaten Netzwerks (VPN) werden private Datenpakete durch ein öffentliches Netzwerk transportiert. Die Informationen werden dabei durch Einkapselung in neue Protokolle von den öffentlich zugänglichen Daten getrennt, um sie an den vorgesehenen Empfänger zu leiten. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einem Tunnel, der zwischen den privaten Netzen der beiden Verbindungsteilnehmer aufgebaut wird. VPN-Protokolle sind IP-Sec, PPTP, L2TP und GRE.
VSSDas Virtual Service Set (VSS) bezeichnet ein Präfix von Wireless-LAN-Schnittstellen.
WählverbindungEine Wählverbindung wird bei Bedarf durch die Wahl einer Rufnummer aufgebaut, im Gegensatz zu einer Festverbindung (siehe Standleitung), die permanent aktiv ist.
Walled GardenBei Hotspots bezeichnet Walled Garden den Bereich des Internetangebots, der für die Benutzer unentgeltlich und ohne Anmeldung zur Verfügung steht.
WANEin Wide Area Network (WAN) bezeichnet ein räumlich weit ausge-dehntes Netzwerk. Die globalen WAN-Netze gewähren Zugriff auf das Internet.
WDSMithilfe des Wireless Distribution System (WDS) wird eine drahtlose Verbindung zwischen mehreren Access Points aufgebaut.
Web-ServerEin Web-Server bietet HTML-Dokumente (Web-Seiten) an.
WEPWired Equivalent Privacy (WEP) ist ein Verschlüsselungsprotokoll für WLANs. Die Schlüssellänge beträgt 40 oder 104 Bit.
WINSDer Windows Internet Name Service (WINS) ist eine Umsetzung des Netzwerkprotokolls NetBIOS over TCP/IP durch Microsoft. Wie DNS dient WINS der zentralen Namensauflösung. Siehe auch DNS.
WLANWireless Local Area Network (Wireless LAN, WLAN) bezeichnet ein lokales Funknetz, das auf dem Standard 802.11 basiert.
WMMWi-Fi Multimedia (WMM) priorisiert die Datenpakete unterschiedlicher Anwendungen und verbessert damit die Übertragung von Sprach-, Musik- und Videodaten in WLAN-Netzwerken. Dazu stellt WMM Quality-of-Service-Merkmale (QoS) für IEEE 802.11-basierte Netzwerke bereit.
WPAWi-Fi-Protected Access (WPA) ist ein Verschlüsselungsprotokoll für WLANs. WPA verwendet dynamische Schlüssel, die auf dem Temporal Key Integrity Protocol (TKIP) basieren.
WPA - EnterpriseWPA - Enterprise bietet bei WPA 1 / 2 eine Authentifizierung der Teilnehmer durch das Extensible Authentication Protocol (EAP). Nach erfolgreicher Authentisierung übermittelt der Server dem Client und dem Access Point einen gemeinsamen Schlüssel für die Datenübertragung im WLAN.
WPA - PSKWPA - PSK bietet bei WPA 1 / 2 eine Authentifizierung der Teilnehmern über Preshared Keys. Dabei nutzen Access Point und Client die gleiche Zeichenfolge für die Schlüsselberechnung im WLAN. Diese Zeichenfolge muss von den Anwendern konfiguriert werden.
WPA 2Wi-Fi Protected Access 2 (WPA 2) ist ein Verschlüsselungsprotokoll für WLANs. WPA 2 verwendet AES.
X.25X.25 ist eine standardisierte Protokollfamilie für großräumige Netzwerke (WANs) über das Telefonnetz.
X.31Der X.31-Standard beschreibt die Verbindung von ISDN- und X.25-Systemen. Es ist ein Standard zum Anbinden von Kartenterminals.
X.500Der X.500-Standard beschreibt den Aufbau eines Verzeichnisdienstes. Siehe auch LDAP.
X.509Der X.509-Standard beschreibt die Erstellung der Zertifikate für eine Public-Key-Infrastruktur (PKI).
X.75X.75 ist eine standardisierte Protokollfamilie für ISDN-Netzwerke mit einer Übertragungsrate von 64 kbit/s.
XAuthMithilfe von XAUTH (Extended Authentication) wird IKE um weitere Authentifizierungsmechanismen ergänzt. Nach einer erfolgreichen IKE-Phase-1-Authentifizierung kann der Benutzer noch einmal separat identifiziert werden. Die Identifizierung erfolgt über Benutzername und Passwort, PAP, CHAP oder Hardware-basierte Systeme.
ZeitschlitzEin Zeitschlitz ist ein fest zugeordneter Zeitabschnitt innerhalb eines Übertragungsrahmens und entspricht meist einem Übertragungskanal.
ZertifikatEin Zertifikat identifiziert eine Person, eine Institution, ein Gerät oder eine Anwendung. Ein Public-Key-Zertifikat ist ein digitales Zertifikat und stellt eine Verbindung zwischen der Identität und einem öffentii-
chen Schlüssel her. Zertifikate mit öffentlichem Schlüsseln werden von einer Zertifizierungsstelle (Certification Authority, CA) ausgestellt. Nicht mehr vertrauenswürdige Zertifikate können über Zertifikatsperrlisten (Certificate Revocation List, CRL) deaktiviert werden.

Index

Benutzerdefinierte DHCP-Optionen 395 Herstellerbeschreibung 395, 396 ISDN-Zeitserver 65 Systemadministrator-Passwort 61 Zeit bis zum Abschalten 60 \# #1 #2, #3 109 2 2,4/5-GHz-Übergang 474 A Abfrage Intervall 262 Abgewiesene Clients soft/hard 474 ACCESS\_ACCEPT 84 ACCESS\_REJECT 84 ACCESS\_REQUEST 84 ACCOUNTING\_START 84 ACCOUNTING\_STOP 84 Admin-Status 219 Administrativer Status 295, 378 Administrativer Zugriff 76 Adressbereich 367 Adresse/Subnetz 367 Adressen 366 Adressliste 367 Adressmodus 117 Adresstyp 367 ADSL-Logik 443 Ähnliches Zertifikat überschreiben 406 Airtime Fairness 131, 170 Aktion 149, 149, 193, 209, 243, 360, 406, 435, 443, 463, 467 Aktionen 406 aktiv 275 Aktive Clients 474 Aktive Clients 186 Aktive IPSec-Tunnel 56 Aktive Sitzungen (SIF, RTP, etc...) 56 Aktives Funkmodulprofil 165 Aktiviert 355 Aktualisierung aktivieren 387 Aktualisierungsintervall 389 Aktualisierungspfad 389 Aktualisierungstimer 256 Aktuelle Ortszeit 64 Aktuelle Geschwindigkeit / Aktueller Modus 115 Aktueller Dateiname im Flash 443 Alle Multicast-Gruppen 267 Allgemein 160, 261 Allgemeine Statusangaben 482 Allgemeiner Name 107 Als DHCP-Server 377 Als IPCP-Server 377 Alternative Schnittstelle, um DNS-Server zu erhalten 375 Andere Inaktivität 365 Angegriffener Access Point 191 Ankommende Rufnummer 308 Anmeldefenster 429 Anmeldung 481 Ansicht 482, 484, 487 Antwort 380 Antwortintervall (Letztes Mitglied) 262 Anzahl Nachrichten 454 Anzahl der Spatial Streams 128, 168 Anzahl erlaubter Verbindungen 302 AP gefunden 183 AP offline 183 AP verwaltet 183 AP-MAC-Adresse 149, 478, 479 APN 396 Arbeitsspeichernutzung 56 ARP Lifetime 247 ARP Processing 175 Art des Datenverkehrs 207 Art des Angriffs 191 Assert-Status 487, 488 Assistenten 54 Aufzurufende Seite nach Login 427 Ausgehende ISDN-Nummer 350 Ausgehende Rufnummer 308 Ausgehende Schnittstelle 233 Ausgewählte Kanäle 132 Ausgewählte Ports 351 Ausgewählter Kanal 128 Aushandlungsmodus 464 Auslöser 399 Auswahl 368 Auswahl des Client-Bands 143, 179 Auszuführende Aktion 420 Authentifizierung 281, 286, 341, 348 Authentifizierung für PPP-Einwahl 93 Authentifizierungsmethode 295, 312, 464 Authentifizierungstyp 85, 90 Autospeichermodus 109, 406

B

Bandbreite 128, 168 Bandbreite angeben 363 Basierend auf Ethernet-Schnittstelle 117 Beacon Period 145, 172 Bedingung des Schnittstellenverkehrs 400 Bedingung für Ereignisliste 406 Befehlsmodus 406 Befehlstyp 406 Benachbarte APs 189 Benachrichtigungsdienst 453, 454, 456 Benachrichtigungseinstellungen 456 Benachrichtigungsempfänger 453 Benutzer 97,100,326,337 Benutzer muss das Passwort ändern 100 Benutzerdefiniert 107 Benutzerdefinierter Kanalplan 134, 172 Benutzername 278, 284, 338, 345, 387,456,481 Berichtsmethode 245 Berücksichtigen 214 Beschreibung 95, 103, 113, 164, 168, 199, 207, 219, 223, 226, 233, 239, 243, 278, 284, 295, 301, 312, 320, 326, 334, 338, 345, 355, 366, 367, 368, 369, 372, 378, 397, 400, 406, 432, 435, 463, 464, 467, 468, 470 Beschreibung - Verbindungsinformation - Link 57 Beschreibung des Client Links 149 Beschreibung des Client Links 478 Betreff 454 Betreibermodus 85 Betriebsmodus 128, 165, 168 Betriebsmodus (Aktiv) 406 Betriebsmodus (Inaktiv) 406 Blockieren nach Verbindungsfehler für 281, 286, 341, 348 blockiert 275 Blockzeit 91, 317 BOSS 443 BOSS-Version 56 Bridge-Link-Beschreibung 475, 477 Bridge-Links 150, 475 Bridges 480 Burst-Größe 233 Burst-Mode 170 Bytes 464

C

CA-Name 406 CA-Zertifikat 105 CA-Zertifikate 317 Cache 383 Cache-Größe 375 Cache-Treffer 384 Cache-Trefferrate (%) 384 Callback 350 CAPWAP-Verschlüsselung 164 Client Link 146 Client Links 478 Client-MAC-Adresse 473 Client-Verwaltung 188, 474 Code 369 Controller-Konfiguration 159 COS-Filter (802.1p/Layer 2) 223, 239, 432 CPU-Last [%] 183 CPU-Nutzung 56 CRL verwenden 406 CRLs 111 CRLs senden 332 CSV-Dateiformat 406 CTS Frames als Antwort auf RTS emp- fangen 470

D

Datei auswählen 443 Dateikodierung 110, 111 Dateiname 406, 443 Dateiname auf Server 406 Dateiname in Flash 406 Datenrate Mbit/s 471, 473, 478, 479 Datum 462 Datum einstellen 64 Datum und Uhrzeit 62 Designated Router (DR) 483 Designated-Router-Priorität 269 Details 463 DH-Gruppe 312 DHCP Broadcast Flag 119 DHCP Client an Schnittstelle 247 DHCP-Hostname 119 DHCP-Konfiguration 392 DHCP-MAC-Adresse 119 DHCP-Optionen 393 DHCP-Relay-Einstellungen 398 DHCP-Server 160,390 Diagnose 439 Dienst 209, 219, 223, 239, 360, 432 Dienste 368 Diensteliste 369 DNS 373 DNS-Anfragen 384 DNS-Aushandlung 281, 286, 342, 349 DNS-Hostname 380 DNS-Server 289,328,353,377,381,391 DNS-Test 440 DNS-Zuweisung über DHCP 247 Domäne 381 Domäne am Hotspot-Server 427 Domänenname 375 Domänenweiterleitung 381 Doppelte empfangene MSDUs 470 Drahtloser Modus 131, 170 Drahtlosnetzwerke (VSS) 136, 174, 188 Dritter Zeitserver 65 Drop-In 246 Drop-In-Gruppen 246 Dropping-Algorithmus 236 DSA-Schlüsselstatus 79 DSCP-/TOS-Wert 199 DSCP/TOS-Filter (Layer 3) 223, 239, 432 DTIM Period 145, 172 Durchsatz 185, 187 Durchsatz/Client 186 Dynamische RADIUS-Authentifizierung 330 Dynamische Black List 180 DynDNS-Aktualisierung 386 DynDNS-Client 386 DynDNS-Provider 388

E

E-Mail 107 E-Mail-Adresse 456 EAP-Vorabauthentifizierung 140, 176 Eigene IP-Adresse per ISDN/GSM übertragen 308 Eingehende ISDN-Nummer 350 Einstellungen Funkmodul 126 Eintrag aktiv 85,90 Empfangene DNS-Pakete 384 Empfänger 454 Entfernte GRE-IP-Adresse 355 Entfernte IP-Adresse 335 Entfernte PPTP-IP-Adresse 286, 345 Entfernte PPTP-IP-AdresseHostname 345 Entfernte IP-Adresse 463, 464 Entfernte MAC 475, 477 Entfernte Netzwerke 463 Entfernte ID 464 Entfernter Hostname 334 Entfernter Port 464, 468 Enthaltene Zeichenfolge 454 Ereignis 454 Ereignisliste 400, 406 Ereignistyp 400 Erfolgreich empfangene Multicast-MS-DUs 470 Erfolgreich übertragene Multicast-MS-DUs 470 Erfolgreich beantwortete Anfragen 384 Erfolgreiche Versuche 420 Erlaubte Adressen 144, 180 Erreichbarkeitsprüfung 87,317,323,464 Erster Zeitserver 65 Erweiterte Route 203 Ethernet-Ports 114 Expiry Timer 483,487,488,489 Externe Berichterstellung 448 Externer Dateiname 110, 111

F

Facility 449 Fehler 193, 464, 466 Fehlerhafte Erhaltene Pakete 470 Fehlgeschlagene Versuche 420 Fehlversuche per Zeitraum 180 Fertig 193 Filter 226 Filterregeln 359, 363 Firewall 357 Firewall Status 364 Firmware-Wartung 193 Fragmentation Threshold 132, 172 Frame-Übertragungen ohne ACK 470 Frames ohne Tag verwerfen 123 Frequenzband 128, 168 Funkmodul1 185 Funkmodulprofile 167

G

Garbage Collection Timer 256 Gateway 203, 393 Gateway-IP-Adresse 198 Generation ID 483 GEO Zone Status 400 Gerät 164 Gesamt 466 Geschäftsbedingungen 427 Gewichtung 233 Globale Einstellungen 375 Globale Einstellungen 58 GRE 354 GRE-Tunnel 354 GRE-Window-Anpassung 352 GRE-Window-Größe 352 Größe der Zero Cookies 330 Größe des Protokoll-Headers unterhalb Layer 3 230 Gruppen 366, 368, 371 Gruppen-ID 419 Gruppenbeschreibung 85, 214, 216, 247

H

Hashing-Algorithm 79 Hello Hold Time 270 Hello-Intervall 270,336 Hersteller auswählen 395, 396 High-Priority-Klasse 226 Hinzuzufügende/zu bearbeitende MIB/SNMP-Variable 406 Hold Down Timer 257 Host 381 Host für mehrere Standorte 431 Hostname 387 Hosts 419 Hotspot-Gateway 424, 426, 480 HTTP 76 HTTPS 76,385 HTTPS-Server 385 HTTPS-TCP-Port 385

|

IGMP 261 IGMP Proxy 264 IGMP Snooping 145 IGMP-Status 265 IKE (Phase-1) 466 IKE (Internet Key Exchange) 295 IKE (Phase-1) SAs 464 Image bereits vorhanden. 193 Immer aktiv 278,284,338,345 Importieren 110, 111 inaktiv 275 Indexvariablen 400, 406 Initial Contact Message senden 330 Internes Protokoll 461 Internet + Einwählen 275 Intervall 400, 406, 420, 423 Intra-cell Repeating 139, 175 IP Pools 288,327,353 IP-Accounting 451 IP-Adressbereich 160,289,328,353,391 IP-Adresse 380, 397, 449, 460, 471, 473, 481, 483, 483 IP-Adresse / Netzmaske 117 IP-Adresse des Rendezvous Point 484 IP-Adresse des Rendezvous Points 483 IP-Adresse des Assert Winner 487, 488 IP-Adresse zur Nachverfolgung 217 IP-Adresse/Netzmaske 254, 468 IP-Adressenvergabe 298 IP-Adressmodus 280, 285, 339, 347 IP-Komprimierung 323 IP-Konfiguration 116 IP-Pool-Konfiguration 391 IP-Poolname 289,328,353,391,393 IP-Zuordnungspool 298 IP-Zuordnungspool (IPCP) 339, 347 IP/MAC-Bindung 397 IPSec 292,462 IPSec (Phase-2) 466 IPSec aktivieren 329 IPSec (Phase-2) SAs 464 IPSec über TCP 330 IPSec-Debug-Level 329 IPSec-Peers 293 IPSec-Statistiken 465 IPSec-Tunnel 463, 465 IPv4-Routing-Tabelle 202 ISDN-Login 76

J

Join/Prune Hold Time 270 Join/Prune-Intervall 270 Join/Prune-Status 487, 488, 489

K

Kanal 128, 149, 165 Kanäle scannen 134 Kanalplan 132, 172 Keepalive-Periode 274 Kennwort für geschütztes Zertifikat 406 Key Hash Payloads senden 332 Klassen-ID 226, 233 Klassenplan 226 Komprimierung 80,348 Konfiguration speichern 96 Konfiguration verschlüsseln 406 Konfiguration enthält Zertifikate/Schlüssel 406 Konfiguration von IPv4-Routen 195 Konfigurationsmodus 298 Konfigurationsschnittstelle 72 Konfigurationszugriff 94 Konfigurierte Geschwindigkeit/konfigurier- ter Modus 115 Kontakt 58 Kontrollmodus 230, 290

L

L2TP 333 LAN 116 Land 107 Lastverteilung 213 Lastverteilungsgruppen 213 Layer 4-Protokoll 199 LCP-Erreichbarkeitsprüfung 281, 286, 341, 348 LDAP-URL-Pfad 113 Lease Time 393 Lebensdauer 312, 320 LED-Modus 58 Letzte gespeicherte Konfiguration 56 Level 449, 462 Level Nr. 95 Lizenzschlüssel 69 Lizenzseriennummer 69 Lokale GRE-IP-Adresse 355 Lokale IP-Adresse 198, 247, 280, 285, 298, 336, 339, 347, 355 Lokale PPTP-IP-Adresse 286 Lokale WLAN-SSID 406 Lokale Zertifikatsbeschreibung 110, 111, 406 Lokale Adresse 468 Lokale IP-Adresse 464 Lokale Dienste 373 Lokale ID 295,464 Lokaler Dateiname 406 Lokaler Hostname 334 Lokaler ID-Typ 295, 312 Lokaler ID-Wert 312 Lokaler Port 464, 468 Lokales Zertifikat 312 Lokales Zertifikat 385 Long Retry Limit 172 Loopback aktiv 206 Löschen 191,203

M

MAC-Adresse 117,397,468,471, 474,480 MAC-Adresse des Rogue Clients 191 Mail-Exchanger (MX) 388 Manuelle IP-Adresse des WLAN- Controller 58 Max. Queue-Größe 236 Max. Scan-Dauer 134 Max. Übertragungsrate 170 Max. Anzahl Clients - Hard Limit 143, 179 Max. Anzahl Clients - Soft Limit 143, 179 Max. eingehende Kontrollverbindungen über entfernte IP-Adresse 352 Max. Zeitraum aktiver Scan 134 Max. Zeitraum passiver Scan 134 Maximale Antwortzeit 262 Maximale Anzahl der erneuten Einwähl- versuche 281, 286 Maximale Upload-Geschwindigkeit 230, 233, 290 Maximale Anzahl der Accounting- Protokolleinträge 58 Maximale Anzahl der Syslog-Protokolleinträge 58 Maximale Gruppen 265 Maximale Quellen 265 Maximale Anzahl Wiederholungen 336 Maximale Anzahl gleichzeitiger Verbindungen 78 Maximale Anzahl der IGMP-Statusmeldungen 262 Maximale Anzahl der IGMP-Statusmeldungen 265 Maximale E-Mails pro Minute 456 Maximale SMS pro Tag 458 Maximale TTL für negative Cacheeinträge 375 Maximale TTL für positive Cacheeinträge 375 Maximale Zeit zwischen Versuchen 336 Maximales Nachrichtenlevel von Systemprotokolleinträgen 58 Mbit/s 470 Menüs 97 Metrik 198, 203, 298 Metrik-Offset für Inaktive Schnittstellen 254 Metrik-Offset für Aktive Schnittstellen 254 MIB-Variablen 406 Min. Queue-Größe 236 Min. Zeitraum aktiver Scan 134 Min. Zeitraum passiver Scan 134 Minimale Zeit zwischen Versuchen 336 Mitglieder 366, 372 MobilKE 304 Modus 105, 149, 199, 204, 247, 262, 265, 308, 312, 326 Modus / Bridge-Gruppe 72 Modus des D-Kanals 308 Monitored GEO Zone 400 Monitoring 182,461 MSDUs, die nicht übertragen werden konnten 470 MTU 281,355,464 Multicast 259 Multicast-Gruppen-Adresse 267, 273, 483, 485, 485, 486, 487, 488, 489 Multicast-Gruppenbereich 273 Multicast-Routing 261

N

Nach Ausführung neu starten 406 Nachricht 462 Nachrichten 464 Nachrichtenkomprimierung 454 Nachrichtentyp 449 Name 164,326 Name der Quelldatei 443 Name der Zieldatei 443 Name des Bridge Links (ID) 150 NAT 205,468 NAT aktiv 206 NAT-Eintrag erstellen 280, 285, 339, 347 NAT-Erkennung 464 NAT-Konfiguration 207 NAT-Methode 207 NAT-Schnittstellen 205 NAT-Traversal 317 Negativer Cache 375 Netzmaske 203, 247 Netzwerk 195 Netzwerkadresse 247 Netzwerkkonfiguration 247 Netzwerkname (SSID) 139, 146, 149, 175 Netzwerkname (SSID) 474 Neue Quell-IP-Adresse/Netzmaske 212 Neue Ziel-IP-Adresse/Netzmaske 212 Neuer Quell-Port 212 Neuer Ziel-Port 212 Neuer Dateiname 443 Neustart 446 Neustart des Geräts nach 406 Nicht entschlüsselbare MPDUs erhalten 470 Nicht geändert seit 467 Nicht-Mitglieder verwerfen 123 Nicht-schnittstellen-spezifischer Status 483 Nr. 204, 462, 467 Nutzungsbereich 128

0

Öffentliche Quell-IP-Adresse 304 Öffentliche Schnittstelle 304 Öffentlicher Schnittstellenmodus 304 Optionen 93, 203, 265, 329, 343, 352, 364, 418, 430, 441, 452 Organisation 107 Organisationseinheit 107 Original Quell-Port/Bereich 209 Original Ziel-IP-Adresse/Netzmaske 209 Original Ziel-Port/Bereich 209 Originale Quell-IP-Adresse/Netzmaske 209 Ort 107 OSPF-Modus 342, 349 Override Interval 270

P

Pakete 464 Passwort 100, 105, 110, 111, 278, 284, 326, 334, 338, 345, 387, 406, 435, 456 Passwörter 60 Passwörter und Schlüssel als Klartext anzeigen 62 Peer-Adresse 295 Peer-ID 295 PFS-Gruppe verwenden 320 Phase-1-Profil 302 Phase-1-Profile 311 Phase-2-Profil 302 Phase-2-Profile 319 Physikalische Schnittstellen 114 Physische Adresse 481 PIM 268,482 PIM-Modus 269 PIM-Optionen 274 PIM-Rendezvous-Punkte 272 PIM-Schnittstellen 268 PIM-Status 274 PIN 396 Ping 76 Ping-Generator 423 Ping-Test 439 PMTU propagieren 323 Poisoned Reverse 255 Pool-Verwendung 393 Pop-Up-Fenster für Statusanzeige 429 POP3-Server 456 POP3-Timeout 456 Port 115,389,480 Portkonfiguration 114, 123 Portweiterleitungen 206 Positiver Cache 375 PPPoE 277 PPPoE-Ethernet-Schnittstelle 278 PPPoE-Modus 278 PPPoE-Schnittstelle für Mehrfachlink 278 PPTP 283, 344 PPTP-Adressmodus 286 PPTP-Ethernet-Schnittstelle 284 PPTP-Inaktivität 365 PPTP-Modus 345 PPTP-Passthrough 206 PPTP-Tunnel 344 Präfixlänge der Multicast-Gruppe 273 Präfixlänge der Multicast-Gruppe 483 Preshared Key 140, 147, 150, 176, 295 Primärer DNS-Server 378 Primärer DHCP-Server 398 Priorisierungsalgorithmus 230 Priorität 85,90,233,360,378 Priority Queueing 233 Privaten Schlüssel generieren 105 Propagation Delay 270 Proposals 312, 320 Protokoll 203, 209, 219, 223, 239, 301, 369, 389, 406, 432, 449 Protokollformat 452 Protokollierte Aktionen 364 Protokollierungslevel 80 Provider 387 Providername 389 Provisioning-Server 395 Proxy ARP 119,304 Proxy-ARP-Modus 342, 349 Proxy-Schnittstelle 264 PVID 123

Q

QoS 222,362,481 QoS anwenden 360 QoS-Filter 222 QoS-Klassifizierung 226 QoS-Queue 481 QoS-Schnittstellen/Richtlinien 229 Quell-IP-Adresse 400, 406, 420, 423, 485, 486, 488, 489 Quell-IP-Adresse/Netzmaske 199, 209, 219, 223, 239, 301, 432 Quell-Port 199, 301 Quell-Port/Bereich 209, 219, 223, 239, 432 Quelle 193,360,406,443 Quellportbereich 369 Quellschnittstelle 199, 219, 267 Queued 481 Queues/Richtlinien 230

R

RA-Signierungszertifikat 105 RA-Verschlüsselungszertifikat 105 RADIUS 83 RADIUS-Dialout 87 RADIUS-Password 85 RADIUS-Server 176 RADIUS-Server Gruppen-ID 326 Rate 473, 477, 479 Rauschen dBm 471, 473, 475, 477, 478, 479 Real Time Jitter Control 230 Real Time Jitter Control 290 Regelkette 243, 245, 437 Regelketten 242 Region 151, 160 Register Suppression Timer 274 Regulierte Schnittstellen 290 Remote Authentifizierung 83 Remote-Adresse 468 Rendezvous Point IP-Adresse 273 Retransmission Timer 257 Reverse-Path-Forwarding (RPF) 485, 486 RFC 2091-Variabler Timer 255 RFC 2453-Variabler Timer 255 Richtlinie 87, 91 Richtlinien 359 Richtung 226, 254 Richtung des Datenverkehrs 400 RIP 250 RIP-Filter 253 RIP-Optionen 255 RIP-Schnittstellen 250 RIP-UDP-Port 255 Roaming-Profil 134 Robustheit 262 Rogue Clients 191 Rogue APs 190 Rolle 326 Routen 195 Routenankündigung 251 Routeneinträge 280, 285, 298, 339, 347, 355 Routenklasse 197 Routenselektor 217 Routentimeout 256 Routentyp 197, 203 Routing-Protokolle 250 RSA-Schlüsselstatus 79 RTS Threshold 132, 172 RTS Frames ohne CTS 470 RTT-Modus (Realtime-Traffic-Modus) 233 ruhend 275 Rx Shaping 144, 181 Rx Datenrate Mbit/s 475 Rx-Bytes 467, 468 Rx-Fehler 467 Rx-Pakete 467, 468, 470, 471, 473, 475, 477, 478, 479 RxDatenrate Mbit/s 477

s

SAs mit dem Status der ISP- Schnittstelle synchronisieren 330 Scan-Intervall 134 Scan-Schwelle 134 SCEP-Server-URL 406 SCEP-URL 105 Schedule-Intervall 418 Scheduling 399 Schlüsselgröße 406 Schlüsselwert 355 Schnittstelle 74, 75, 77, 115, 123, 160, 197, 203, 204, 207, 216, 230, 245, 254, 262, 269, 290, 363, 378, 381, 387, 393, 406, 422, 427, 437, 481, 481, 483, 483, 487, 488, 489 Schnittstelle - Verbindungsinformation - Link 57 Schnittstellen 72, 116, 226, 365, 421, 451, 466 Schnittstellenaktion 422 Schnittstellenauswahl 247 Schnittstellenbeschreibung 72 Schnittstellenmodus 117,378 Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen 70 Schnittstellenspezifische Zustände 486 Schnittstellenstatus 400 Schnittstellenstatus festlegen 406 Schnittstellenzuweisung 244, 437 Schweregrad 454 Sekundärer DNS-Server 378 Sekundärer DHCP-Server 398 Sende WOL-Paket über Schnittstelle 435 Sendeleistung 128, 165 Senden 481 Sequenznummern der Datenpakete 336 Seriennummer 56 Server 389 Server Timeout 87 Server-IP-Adresse 85, 90 Server-URL 406 Serveradresse 406 Serverfehler 384 Setze COS Wert (802.1p/Layer 2) 226 Setze DSCP/TOS Wert (Layer 3) 226 Short Guard Interval 132, 172 Short Retry Limit 172 Shortest Path Tree 485 Sicherheitsalgorithmus 463 Sicherheitsmodus 140, 147, 176 Signal 149, 187 Signal dBm 191, 471 Signal dBm (RSSI1, RSSI2, RSSI3) 473, 475, 477, 478, 479 Slave Access Points 162, 184 Slave-AP-Konfiguration 162 Slave-AP-LED-Modus 160 Slave-AP-Standort 160 SMS-Gerät 458 SMTP-Authentifizierung 456 SMTP-Port 456 SMTP-Server 456 SNMP 76,81,458 SNMP multicast discovery 82 SNMP Read Community 61 SNMP Trap Broadcasting 459 SNMP Write Community 61 SNMP-Listen-UDP-Port 82 SNMP-Trap-Community 459 SNMP-Trap-Hosts 460 SNMP-Trap-Optionen 459 SNMP-Trap-UDP-Port 459 SNMP-Version 82 SNR dB 473, 479 Software &Konfiguration 441 Special Handling Timer 219 Special Session Handling 218 Speicherverbrauch [%] 183 Sperrzeit für Black List 180 Spezifische Ports 351 Sprache für Anmeldefenster 427 SSH 76, 77 SSH-Dienst aktiv 78 SSH-Port 78 SSID 191 Staat/Provinz 107 Standard-Benutzerpasswort 85 Standard-Timeout bei Inaktivität 429 Standardeinstellungen wiederherstellen 76 Standardmäßige Routenverteilung 255 Standardroute 280, 285, 298, 339, 347, 355 Standort 58, 164 Startmodus 302 Startzeit 404 Statische Hosts 379 Statische Black List 191 Statistik 384, 467 Status 55,400,463,466,467,468 Status festlegen 406 Status der Funktionstaste 400 Status des Auslösers 406 Stoppzeit 404 Stub Interface Mode 269 Subjektname 406 Subsystem 462 Syslog-Server 449 System 58 System als Zeitserver 65 Systemadministrator-Passwort bestätigen 61 Systemdatum 56 Systemlizenzen 68 Systemlogik 443 Systemmeldungen 461 Systemname 58 Systemneustart 446 Systemprotokoll 448 Systemverwaltung 55

T

TACACS+ 89 TACACS+-Passwort 90 TCP-ACK-Pakete priorisieren 281, 286, 341 TCP-Inaktivität 365 TCP-Keepalives 80 TCP-MSS-Clamping 119 TCP-Port 91 Telnet 76 Temperatur 56 Tickettyp 429 Timeout 91 Timeout bei Inaktivität 278, 284, 338, 345 Timeout für Nachrichten 454 Toleranzzeit beim Login 80 Traceroute-Test 440 Traffic Shaping 230, 233, 363 Transparente MAC-Adresse 75 Trigger 422 Triggered-Hello-Intervall 270 TTL 380 Tunnelprofil 338 Tunnelprofile 333 Tx Shaping 144, 181 Tx Datenrate Mbit/s 475 Tx-Bytes 467, 468 Tx-Fehler 467 Tx-Pakete 467, 468, 470, 471, 473, 475, 477, 478, 479 TxDatenrate Mbit/s 477 Typ 223, 239, 369, 432, 435, 467

U

U-APSD 139 Überbuchen zugelassen 233 Überprüfung anhand einer Zertifikatsperrliste (CRL) 103 Überprüfung der Rückroute 304 Überprüfung der Rückroute 204 Übersicht 184 Übertragene MPDUs 470 Übertragener Datenverkehr 400 Übertragungsmodus 308 Übertragungsschlüssel 140, 147, 176 Überwachte IP-Adresse 420 Überwachte Schnittstelle 400, 422 Überwachte Subsysteme 454 Überwachte Variable 400 Überwachtes Zertifikat 400 Überwachung 418 UDP-Inaktivität 365 UDP-Port 87 UDP-Quellport 335 UDP-Quellportauswahl 343 UDP-Zielport 335, 343 Umgebungs-Monitoring 189 Ungültige DNS-Pakete 384 Unicast MPDUs erfolgreich erhalten 470 Unicast MSDUs erfolgreich übertragen 470 Unveränderliche Parameter 221 Upstream Nachbar-IP-Adresse 484, 485, 485 Upstream Join State 484, 485, 485 Upstream Join Timer 484,485,485 Upstream Override Timer 486 Uptime 56,471,473,475,478,479,483,484,485,485,486,487,488,489 URL 193,443

V

Vendor Option String 396 Verbindungsstatus 223, 239, 432 Verbindungstyp 338 Verbleibende Gültigkeitsdauer 400 Verbunden 149 Verbundene Clients 185 Verbundene Clients/VSS 183 Vergleichsbedingung 400 Vergleichswert 400 Vermeidung von Datenstau (RED) 236 Verschlüsselt 466 Verschlüsselung 91,341,348 Verschlüsselung der Konfiguration 443 Verschlüsselungsalgorithmen 79 Verschlüsselungsmethode 230 Version in Empfangsrichtung 251 Version in Senderichtung 251 Versionsprüfung 406 Versuche 400, 406, 423 Verteilungsmodus 214 Verteilungsrichtlinie 214, 216 Verteilungsverhältnis 216 Vertrauenswürdigkeit des Zertifikats er- zwingen 103 Verwaltung 124, 151 Verwaltungs-VID 124 Verwendeter Kanal 165 Verwerfen ohne Rückmeldung 245 Verwerfen ohne Rückmeldung 206 Verworfen 466, 481 VLAN 120,181,278 VLAN Identifier 122 VLAN aktivieren 124 VLAN-ID 117, 181, 278 VLAN-Mitglieder 122 VLAN-Name 122 VLANs 122 Vollständige Filterung 364 Vollständige IPSec-Konfiguration lö- schen 329 Vom NAT ausnehmen (DMZ) 247 Vorrang 273 VPN 292 VSS 471 VSS-Beschreibung 474

W

Wake-On-LAN 431 Wake-on-LAN-Filter 431, 435 Wake-On-LAN-Regelkette 435 Walled Garden 427 Walled Garden URL 427 Walled Network / Netzmaske 427 WAN 275 Wartung 192,439 Weitergeleitet 466 Weitergeleitete Anfragen 384 Weiterleiten 266,381 Weiterleiten an 381 WEP-Schlüssel 1-4 140, 147, 176 Wert 470 Wiederholungen 87 Wiederkehrender Hintergrund-Scan 172 Wildcard 388 Wildcard-MAC-Adresse 75 Wildcard-Modus 75 WINS-Server 375 Wird ausgeführt 193 Wireless LAN 125 Wireless LAN Controller 153 Wizard 153 WLAN 126,469 WLAN Controller 183 WLAN Controller: VSS-Durchsatz 183 WLAN-Modul auswählen 406 WLANx 469 WLC-SSID 406 WMM 139, 175 WOL-Regeln 435 WPA Cipher 140, 147, 176 WPA-Modus 140, 147, 176 WPA2 Cipher 140, 147, 176

x

XAUTH-Profil 302 XAUTH-Profile 325

Z

Zeit 462 Zeit einstellen 64 Zeitaktualisierungsintervall 65, 67 Zeitaktualisierungsrichtlinie 65 Zeitbedingung 404 Zeitstempel 449 Zeitzone 64 Zero Cookies verwenden 330 Zertifikat in Konfiguration schreiben 406 Zertifikat ist ein CA-Zertifikat 103 Zertifikate 101 Zertifikate und Schlüssel einschließen 443 Zertifikatsanforderung 104 Zertifikatsanforderungs-Payloads nicht beachten 332 Zertifikatsanforderungs-Payloads sen- den 332 Zertifikatsanforderungsbeschreibung 105, 406 Zertifikatsketten senden 332 Zertifikatsliste 102 Zertifikatsserver 112 Ziel 360 Ziel-IP-Adresse 203,400,406,423 Ziel-IP-Adresse/Netzmaske 198, 209, 219, 223, 239, 301, 432 Ziel-MAC-Adresse 435 Ziel-Port/Bereich 209, 219, 223, 239, 432 Zielport 199, 301 Zielportbereich 369 Zielschnittstelle 267 Zuerst gesehen 191, 477 Zugangs-Level 100 Zugewiesene Drahtlosnetzwerke (VSS) 165 Zugriffsfilter 238, 243 Zugriffskontrolle 144, 180 Zugriffsprofile 94 Zugriffsregeln 237 Zulässiger Hotspot-Client 429 Zuletzt gesehen 191, 475, 475, 477 Zum SNMP Browser wechseln 96 Zusammenfassend 107 Zusätzliche, frei zugängliche Domänennamen 427 Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs 300, 301 Zweiter Verwendeter Kanal 128 Zweiter Zeitserver 65
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Produktinformationen

Marke : Bintec-elmeg

Modell : W1003n

Kategorie : Zugangspunkt