318i (2000) - Automobil BMW - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Personenkraftwagen (Limousine) |
| Marke | BMW |
| Modell | 318i (2000) |
| Länge | 4471 mm |
| Breite | 1739 mm |
| Höhe | 1415 mm |
| Leergewicht | 1395 kg |
| Kraftstoffart | Super Benzin (95 ROZ) |
| Hubraum | 1895 cm³ |
| Leistung | 87 kW (118 PS) bei 5500 min⁻¹ |
| Drehmoment | 180 Nm bei 3900 min⁻¹ |
| Getriebe | 5-Gang Schaltgetriebe |
| Sitzplätze | 5 |
| Reifengröße | 205/55 R16 |
| Kraftstoffverbrauch (kombiniert) | 7,7 l/100 km |
| Motoröl | 5W-30 (Spezifikation BMW LL-01) |
| Batterie | 12V 60 Ah |
| Sicherheitssysteme | Frontairbags, Seitenairbags, ABS, Bremsassistent |
| Wartungsintervall (Ölwechsel) | Alle 25.000 km oder 2 Jahre |
| Zulässiges Gesamtgewicht | 1820 kg |
| Anhängelast (gebremst) | 1200 kg |
Häufig gestellte Fragen - 318i (2000) BMW
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BEDIENUNGSANLEITUNG 318i (2000) BMW
Betriebsanleitung zum Fahrzeug. Stichworte zum Nachschlagen. Freude am Fahren.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen BMW entschieden haben.
Je besser Sie mit ihm vertraut sind, desto souveräner sind Sie im Straßenverkehr. Deshalb unsere Bitte:
Lesen Sie die in dieser Betriebsanleitung für Sie zusammengefassten Informationen, bevor Sie mit Ihrem neuen BMW starten. Sie erhalten wichtige Hinweise zur Fahrzeugbedienung, die es Ihnen erlauben, die technischen Vorzüge Ihres BMW voll zu nutzen. Darüber hinaus finden Sie Informationen zur Wartung und Pflege, die der Betriebs- und Verkehrssicherheit sowie einer bestmöglichen Werterhaltung Ihres Fahrzeugs dienen.
Freude am Fahren wünscht Ihnen Ihre
BMW AG
Hinweise zur Betriebsanleitung
Wir haben Wert auf schnelle Orientierung in dieser Betriebsanleitung gelegt. Am schnellsten finden Sie bestimmte Themen über das ausführliche Stichwortverzeichnis am Schluss. Wenn Sie sich nur einen ersten Überblick über Ihr Fahrzeug verschaffen wollen, so finden Sie ihn im ersten Kapitel.
Neugierde auf Ihren BMW wecken und zum Lesen anreizen soll das detaillierte Inhaltsverzeichnis gleich nach der Inhaltsübersicht.
Sollten Sie Ihren BMW eines Tages verkaufen wollen, denken Sie bitte daran, auch die Betriebsanleitung zu übergeben; sie ist gesetzlicher Bestandteil Ihres Fahrzeugs.
Wenn Sie weitere Fragen haben, wird Sie Ihr BMW Service jederzeit gern beraten.
© 2000 BMW AG
München/Deutschland
Nachdruck, auch auszugsweise,
nur mit schriftlicher Genehmigung der BMW AG, München.
Bestell-No 01 40 0 155 436
deutsch IX/00
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Gedruckt auf umweltfreundlichem Papier
(chlorfrei gebleicht, wieder verwertbar).
Verwendete Symbole
kennzeichnet Anweisungen oder Warnhinweise, die Sie unbedingt beachten sollten – aus Gründen Ihrer Sicherheit, der Sicherheit anderer und um Ihr Fahrzeug vor Schäden zu bewahren.
▶ enthält Informationen, die Ihnen ermöglichen, Ihr Fahrzeug optimal zu nutzen.
bezieht sich auf Maßnahmen, die zum Schutz der Umwelt beitragen.
◀ kennzeichnet das Ende eines Hinweises.
* kennzeichnet Sonder- oder Länderausstattungen und Sonderzubehör.
kennzeichnet Indexeinträge, die auf Selbsthilfe- oder Wartungsthemen verweisen.
macht Sie auf Systeme oder Komponenten aufmerksam, die Sie durch Ihren BMW Service individuelle einstellen lassen können („Car Memory“, „Key Memory“). Siehe Seite 55.
Ihr individuelles Fahrzeug
Beim Kauf Ihres BMW haben Sie sich für ein Modell mit einer individuellen Ausstattung entschieden. Diese Betriebsanleitung beschreibt alle Modelle und Ausstattungen, die BMW innerhalb des gleichen Programms anbietet.
Haben Sie also bitte Verständnis dafür, dass auch Ausstattungsvarianten darin enthalten sind, die Sie möglicherweise nicht gewählt haben. Eventuelle Unterschiede können Sie leicht nachvollziehen, da alle Sonderausstattungen mit einem Stern * gekennzeichnet sind.
Sollte Ihr BMW Ausstattungen enthalten, die nicht in dieser Betriebsanleitung beschrieben sind (z.B. Autoradio oder -telefon), so sind (Zusatz-) Betriebsanleitungen beigefügt, um deren Beachtung wir Sie ebenfalls bitten.
Sonderausstattungen, mit denen Ihr BMW ab Werk ausgerüstet wurde, finden Sie in Ihrem Serviceheft auf Seite 4.
Aktualität bei Drucklegung
Die Verbrauchsangaben für Kraftstoff wurden zur Zeit der Drucklegung ermittelt. Alle Maß-, Gewichts- und Leistungsangaben in der Betriebsanleitung beziehen sich auf das Deutsche Institut für Normung e. V. (DIN) und halten dessen Toleranzvorschriften ein. Abweichungen sind bei Ausführungen für einzelne Länder möglich. In Fahrzeugen mit Rechtslenkung sind die Bedienelemente teilweise anders angeordnet, als auf den Abbildungen dieser Betriebsanleitung gezeigt.
Das hohe Sicherheits- und Qualitätsniveau der BMW Fahrzeuge wird durch eine ständige Weiterentwicklung in der Konstruktion, der Ausstattung und des Zubehörs gewährleistet. Daraus können sich eventuell Abweichungen zwischen dieser Betriebsanleitung und Ihrem Fahrzeug ergeben. Auch Irrtümer können wir nicht ganz ausschließen. Haben Sie deshalb bitte Verständnis dafür, dass aus den Angaben, Abbildungen und Beschreibungen keine juristischen Ansprüche hergeleitet werden können.
Zu Ihrer eigenen Sicherheit
Verwenden Sie nur Teile und Zubehörprodukte, die von BMW für Ihr Fahrzeug freigegeben sind. Von BMW für Ihr Fahrzeug freigegebene Teile und Produkte wurden auf ihre Sicherheit, Funktion und Tauglichkeit geprüft. BMW übernimmt für sie die Produktverantwortung.
Andererseits kann BMW für nicht freigegebene Teile oder Zubehörprodukte jeglicher Art keine Haftung übernehmen.
BMW kann nicht für jedes einzelne Fremdprodukt beurteilen, ob Sie es bei BMW Fahrzeugen ohne Sicherheitsrisiko, also auch ohne Gefahr für Leib und Leben, einsetzen können. Diese Gewähr ist auch dann nicht gegeben, wenn eine länderspezifische behördliche Genehmigung (z.B. Allgemeine Betriebserlaubnis) erteilt wurde oder etwa in Deutschland der Technische Überwachungs-Verein (TÜV) das Produkt abgenommen hat. Deren Prüfungen können nicht immer alle Einsatzbedingungen für BMW Fahrzeuge berücksichtigen und sind deswegen teilweise nicht ausreichend.
Funktions- oder Fahrsicherheit sowie die Werterhaltung Ihres Fahrzeugs können also beeinträchtigt werden, wenn Änderungen des Ausrüstungsumfanges mit Teilen vorgenommen werden, die nicht von BMW für Ihr Fahrzeug freigegeben sind. Original BMW Teile und Zubehör, sonstige von BMW freigegebene Produkte sowie die dazugehörende qualifizierte Beratung erhalten Sie bei Ihrem BMW Service.
Symbol an Fahrzeugteilen
weist Sie an Fahrzeugteilen darauf hin, diese Betriebsanleitung zu Rate zu ziehen.

Ein erster Überblick
Bedienung im Detail
Betrieb, Wartung, Pflege
Selbsthilfe
Freude an der Technik
Technische Daten
Stichwortverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Cockpit 14
Instrumentenkombination 16
Kontroll- und Warnleuchten 18
Multi-Funktions-Lenkrad MFL 22
Sportlenkrad mit
Multifunktionstasten 23
Warnblinkanlage 24
Warndreieck 24
Verbandkasten 24
Tanken 25
Kraftstoffqualität 25
Reifenfülldruck 27
Öffnen und Schließen:
Schlüssel 32
Elektronische
Wegfahrsicherung 33
Zentralverriegelung 34
Öffnen und Schließen – von außen 34
Öffnen und Schließen – von innen 39
Heckklappe 40
Kofferraum 42
Alarmanlage 43
Fensterheber 45
Schiebe-Hebedach 47
Einstellen:
Sitze 49
Sitz- und Spiegelmemory 52
Lenkrad 53
Spiegel 54
Car Memory, Key Memory 55
Sicherheitssysteme:
Sicherheitsgurte 56
Kinder sicher befördern 57
Airbags 62
Fahren:
Zündschloss 64
Motor anlassen 64
Motor abstellen 65
Handbremse 66
Schaltgetriebe 67
Automatic-Getriebe mit Steptronic 68
Blinker/Lichthupe 71
Wischanlage 71
Heckscheibenheizung 73
Geschwindigkeitsregelung 74
Alles unter Kontrolle:
Kilometerzähler 76
Drehzahlmesser 76
Energie-Control 76
Kraftstoffanzeige 77
Kühlmittelthermometer 77
Service-Intervallanzeige 78
Check-Control 79
Uhr 79
Außentemperatur 80
Bordcomputer 80
Technik für Fahrkomfort und Sicherheit:
Automatische Stabilitäts-Control plus Traktion ASC+T 83
Dynamische Stabilitäts-Control DSC 85
Reifendruck-Control RDC 89
Licht:
Stand-/Abblendlicht 91
Armaturenbeleuchtung 91
Leuchtweitenregulierung 92
Fernlicht/Parklicht 92
Nebellicht 93
Innenlicht 93
Temperierung
zum Wohlfühlen:
Heizung und Belüftung 96
Klimaanlage 102
Klimaautomatik 108
Sitzheizung 113
Sonnenschutzrollo 113
Praktische Innenausstattung:
Hi-Fi-System 114
Handschuhkasten 114
Ablagen 115
Autotelefon 117
Ascher vorn 117
Anzünder 118
Ascher hinten 118
Beladung und Transport:
Durchladesystem 119
Skisack 120
Beladung 122
Dachgepäckträger 123
Anhängerbetrieb 124
Beim Fahren berücksichtigen:
Einfahren 130
Fahrhinweise 130
Katalysator 131
Anti-Blockier-System ABS 132
Scheibenbremsen 134
Bremsanlage 135
Fahren im Winter 136
Servolenkung 137
Digitale Diesel Elektronik DDE 138
Autotelefon 138
Autoradio-Empfang 138
Räder und Reifen:
Reifenfülldruck 139
Reifenzustand 139
Reifenerneuerung 140
Räderwechsel 140
Rad-Reifen-Kombinationen 141
Winterreifen 142
Schneeketten 142
Freigegebene Rad- und Reifengrößen 143
Unter der Motorhaube:
Motorhaube 148
Motorraum 150
Waschflüssigkeit für die
Reinigungsanlagen 158
Spritzdüsen 158
Motoröl 159
Kühlmittel 162
Bremsflüssigkeit 163
Typenschild 164
Fahrzeug-Identifizierung 164
Wartung und Pflege:
Das BMW Wartungssystem 165
Wagenpflege 166
Airbags 172
Fahrzeug-Stillegung 172
Recht und Vorschrift:
Rechts-/Linksverkehr 173
Auslandszulassung 173
Technische Veränderungen 174
OBD Steckdose 174
Recycling:
Recycling im Service 175
Fahrzeug-Rücknahme 175
Inhaltsverzeichnis
Auswechseln von Teilen:
Bordwerkzeug 178
Wischerblätter 178
Lampen und Leuchten 178
Radwechsel 185
Radschraubensicherung 188
Batterie 189
Sicherungen 192
Mikro-/Aktivkohlefilter 192
Im Falle eines
elektrischen Defekts:
Tankklappe 193
Schiebe-Hebedach 193
Helfen und helfen lassen:
BMW Bereitschaftsdienst 194
Fremdstarthilfe 194
An- und Abschleppen 195
Feuerlöscher 197
Adaptive Getriebesteuerung AGS 200
Airbags 201
Allradantrieb 202
Automatische Stabilitäts-Control plus Traktion ASC+T/Dynamische Stabilitäts-Control DSC 202
Autoradio-Empfang 203
Gurtschloss-Strammer 203
Innenspiegel, automatisch abblendend 204
Regensensor 205
Reifendruck-Control RDC 206
Selbsttest 207
Xenon-Licht 208
Motordaten 212
Kraftstoffverbrauch, Kohlen-dioxid/CO _2 -Emission 213
Maße – BMW 316i, 318i, 320i, 320d 215
Maße – BMW 325i, 325xi, 330i, 330xi, 330d, 330xd 216
Gewichte 217
Fahrleistungen 219
Füllmengen 220
Elektrische Anlage 221
Keilriemen 221
Alles von A bis Z 226

Kontroll- und Warnleuchten 18
Multi-Funktions-Lenkrad MFL 22
Sportlenkrad mit Multifunktionstasten 23
Warnblinkanlage 24
Warndreieck 24
Verbandkasten 24
Tanken 25
Kraftstoffqualität 25
Reifenfülldruck 27
Ein erster Überblick
Bedienung im Detail
Betrieb, Wartung, Pflege
Selbsthilfe
Freude an der Technik
Technische Daten
Stichwortverzeichnis
Cockpit

Cockpit
1 Stand-/Abblendlicht 91
2 ▷Blinker 71
Parklicht 92
Fernlicht 92
▷ Lichthupe 71
Bordcomputer* 80
3 Wischanlage 71
4 Schalthebel/Wählhebel * 67 Bei Ausführung mit Schaltgetriebe: Zum Einlegen des Rückwärtsgangs einen Widerstand beim Drücken nach links überwinden
5 Warnblinkanlage 24
6 Zentralverriegelung 34
7 Heckscheibenheizung 73
8 Hupe Sportlenkrad *, gesamte Fläche
9 Lenkrad einstellen 53
10 Nebelschlussleuchte 93
11 Nebelscheinwerfer ^* 93
Instrumentenkombination

Instrumentenkombination
1 Kraftstoffanzeige mit Leuchte für Reservebereich 77
2 Kontrollleuchten für Blinker 21
3 Geschwindigkeitsmesser
4 Kontrollleuchte für
Batterie-Ladestrom 18
Fernlicht 21
Motoröldruck/Motorölstand 18, 20
5 Drehzahlmesser und Energie-Control 76
6 Motor-Kühlmittelthermometer mit Leuchte „Kühlwassertemperatur zu hoch“ 77
7 Kontroll- und Warnleuchten (im Uhrzeigersinn) für
Handbremse/Bremshydraulik/Cornering Brake Control CBC/DBC 18
Anti-Blockier-System ABS 20
Bremsbeläge 20
Reifendruck-Control RDC* 18, 20
Airbags 19
▷ Bitte angurten 19
▷ Geschwindigkeitsregelung* 21
8 Stellknopf für
▶ Uhrzeit 80
Service-Intervallanzeige 78
9 Programmanzeige für Automatic-Getriebe* 68, 70
Kontrollleuchte für Automatic-Getriebe* 19,68
10 Kontrollleuchte für Automatische Stabilitäts-Control plus Traktion ASC+T/Dynamische Stabilitäts-Control DSC* und ADB*/ADB-X* 20
11 Anzeige für
Kilometerzähler 76
▷ Tageskilometerzähler 76
▷ Uhr 80
Service-Intervall 78
Anzeige für Bordcomputer*, Bedienung über Blinkerhebel, siehe Seite 80:
▷ Uhr
▶ Außentemperatur
Durchschnittsverbrauch
▷ Reichweite
▶ Durchschnittsgeschwindigkeit
12 Anzeige für Check-Control 79
13 Tageskilometerzähler auf Null stellen 76
14 Kontroll- und Warnleuchten (im Uhrzeigersinn) für
Nebelscheinwerfer* 21
▶ Nebelschlussleuchte 21
▶ Waschwasser nachfüllen 20
Kühlmittelstand 21
Diesel-Vorglühen ^ / Digitale Diesel Elektronik DDE 21/Elektronische Motorleistungsregelung EML ^ 20
▶ Motor 20

Sie können sich Außentemperatur und gefahrene Kilometer in einer
anderen Maßeinheit anzeigen lassen.
Kontroll- und Warnleuchten
Technik, die sich selbst kontrolliert
Zahlreiche Systeme Ihres BMW kontrollieren sich automatisch selbst, sowohl während des Startens als auch während der Fahrt. Kontroll- und Warnleuchten, die mit „•“ gekennzeichnet sind, werden bei Drehen des Zündschlüssels auf ihre Funktion geprüft. Sie leuchten unterschiedlich lange je einmal auf.
Sollte in einem der Systeme ein Defekt auftreten, erlischt die entsprechende Leuchte nach dem Motorstart nicht bzw. leuchtet während der Fahrt erneut auf. Wie Sie darauf reagieren, erfahren Sie im Folgenden.
Rot: Sofort anhalten

Batterie-Ladestrom Die Batterie wird nicht mehr geladen. Defekt am Generator-
Keilriemen oder am Ladestromkreis des Generators. Mit dem nächsten BMW Service in Verbindung setzen.

Bei defektem Keilriemen die Fahrt nicht fortsetzen, sonst besteht die ihr eines Motorschadens infolge hitzung. Bei defektem Keilriemen eichzeitig ein erhöhter Kraftauf- l für die Lenkung nötig.

Motoröldruck Sofort anhalten und den Motor abstellen. Motorölstand prüfen,
evtl. Öl nachfüllen. Ist der Ölstand in Ordnung: Mit dem nächsten BMW Service in Verbindung setzen.

Die Fahrt nicht fortsetzen, sonst besteht die Gefahr eines Motor-dens infolge mangelnder Schmie-

Reifendruck-Control RDC • Zusätzlich ertönt ein akustisches Signal: Reifenpanne ist
aufgetreten. Sofort zum Anhalten die Geschwindigkeit reduzieren, dabei aber heftige Brems- und Lenkmanöver vermeiden.
Nähere Hinweise: Seite 89

Bremsen-Warnleuchte • Leuchtet trotz gelöster Handbremse: Den Stand der Brems-
flüssigkeit prüfen. Vor der Weiterfahrt unbedingt die Hinweise auf den Seiten 135 und 163 beachten.
Kontroll- und Warnleuchten
Rot und Gelb: Verhalten weiterfahren



Aufleuchten der Bremsen-Warnleuchte zusammen mit den gelben Kontrollleuchten für ABS und ASC+T/DSC:
Gesamtes Regelsystem ABS, CBC, ASC+T/DSC und ADB/ADB-X/DBC ist ausgefallen.
Verhalten und vorausschauend
weiterfahren und Vollbremsungen ver- meiden. Bitte möglichst bald von Ihrem BMW Service überprüfen lassen.
Nähere Hinweise: Seite 83, 133
Rot: Als wichtige Erinnerung

Bremsen-Warnleuchte Leuchtet bei angezogener
Handbremse – beim Anfahren
ertönt zusätzlich ein akustisches Signal.
Nähere Hinweise: Seite 66

Bitte angurten
Je nach Ausführung ertönt gleichzeitig ein Signal. Leuchtet
einige Sekunden oder je nach Ausführung bis zum Angurten.
Nähere Hinweise zu den Sicherheitsgurten: Seite 56

Airbags
Bitte von Ihrem BMW Service überprüfen lassen.
Nähere Hinweise: Seite 62, 201
Orange: Zum nächsten BMW Service

Automatic-Getriebe
Das Automatic-Getriebe schaltet wegen einer Störung nur im
Notprogramm. Bitte den nächsten BMW Service aufsuchen.
Nähere Hinweise: Seite 68
Kontroll- und Warnleuchten
Gelb: Bald prüfen lassen

Anti-Blockier-System ABS • Das ABS ist wegen einer Störung ausgeschaltet. Die normale
Bremswirkung ist uneingeschränkt vorhanden. Bitte von Ihrem BMW Service überprüfen lassen.
Nähere Hinweise: Seite 133

Motorölstand
Leuchtet während der Fahrt auf: Der Ölstand ist am absoluten
Minimum, deshalb möglichst bald Motoröl nachfüllen. Bis dahin nicht mehr als ca. 50 km fahren.
Nähere Hinweise: Seite 159

Motorölstand
Leuchtet nach dem Abstellen des Motors auf: Motoröl bei
nächster Gelegenheit (Tankpause) nachfüllen.
Nähere Hinweise: Seite 159

Bremsbeläge
Den Zustand der Bremsbeläge prüfen lassen.
Nähere Hinweise: Seite 135

Reifendruck-Control RDC
Reifenfülldruck prüfen, siehe Seite 27, 89

Automatische Stabilitäts-Control plus Traktion ASC+T/Dynamische Stabilitäts-Control
DSC
Kontrollleuchte blinkt:
Das System ist aktiv und regelt die Antriebs- und Bremskräfte.
Kontrollleuchte leuchtet permanent: ASC+T ist über die Taste abgeschaltet oder defekt, bzw. DSC ist abgeschaltet, ADB ist in Bereitschaft.
Bei einem Defekt bitte den nächsten BMW Service aufsuchen.
Nähere Hinweise: ab Seite 83
BMW 325xi, 330xi, 330xd:
DSC ist abgeschaltet oder defekt. ADB-X ist in Bereitschaft. Erlischt bei erneutem Drücken der DSC-Taste die Warnleuchte nicht, sind DSC und ADB-X defekt.
Bitte den nächsten BMW Service aufsuchen.
Nähere Hinweise: Seite 87

Automatische Stabilitäts-Control plus Traktion ASC+T/Dynamische Stabilitäts-Control DSC und Bremsen-Warnleuchte • Kontrollleuchten leuchten permanent:
DSC und ADB/DBC sind über die Taste abgeschaltet oder defekt.
Bitte den nächsten BMW Service aufsuchen.
Nähere Hinweise: Seite 85
BMW 325xi, 330xi, 330xd:
DSC und ADB-X sind defekt. ADB-X ist nicht abschaltbar.
Bitte den nächsten BMW Service aufsuchen.
Nähere Hinweise: Seite 87

Waschwasser nachfüllen Waschwasserstand zu niedrig, bei nächster Gelegenheit
nachfüllen.
Nähere Hinweise: Seite 158

Motor
Verschlechterung der Abgaswerte. Bitte von Ihrem BMW
Service überprüfen lassen.

Motorelektronik
Störung in der Motorelektronik. Die Elektronik erlaubt eine Wei-
terfahrt mit reduzierter Motorleistung
Kontroll- und Warnleuchten
bzw. -drehzahl. Bitte von Ihrem BMW Service überprüfen lassen.

Digitale Diesel Elektronik DDE •
Aufleuchten während der Fahrt:
Bitte von Ihrem BMW Service überprüfen lassen.
Nähere Hinweise: Seite 138

Kühlmittel nachfüllen Kühlmittelstand zu niedrig, bei nächster Gelegenheit nach-
füllen.
Nähere Hinweise: Seite 162
Gelb: Zu Ihrer Information

Nebelschlussleuchte Leuchtet bei eingeschalteter Nebelschlussleuchte.
Nähere Hinweise: Seite 93

Diesel-Vorglühen Den Motor erst starten, wenn die Leuchte erloschen ist.
Nähere Hinweise: Seite 65
Grün: Zu Ihrer Information

Blinker Blinkt bei eingeschaltetem Blinker, bei Anhängerbetrieb auch
für den Anhänger.
Schnelles Blinken: Das System hat einen Defekt.
Nähere Hinweise: Seite 71

Geschwindigkeitsregelung Leuchtet bei eingeschaltetem System: Bereit zur Bedienung
über das Multi-Funktions-Lenkrad.
Nähere Hinweise: Seite 74

Nebelscheinwerfer Leuchtet bei eingeschalteten Nebelscheinwerfern.
Nähere Hinweise: Seite 93
Blau: Zu Ihrer Information

Fernlicht Leuchtet bei eingeschaltetem Fernlicht und bei Betätigung der
Lichthupe.
Nähere Hinweise: Seite 71, 92
Multi-Funktions-Lenkrad MFL\*
Im Multi-Funktions-Lenkrad MFL sind Tasten integriert, um schnell und ohne Ablenkung vom Verkehrsgeschehen Folgendes bedienen zu können:
einige Funktionen des Radios die Geschwindigkeitsregelung einige Funktionen des Telefons.

Bei der Bedienung über das MFL müssen die entsprechenden
Systeme eingeschaltet sein.
Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung der jeweiligen Ausstattung.

1 Kurz drücken:
Telefongespräch entgegennehmen,
Wahl starten sowie Gespräch been-
den.
Länger drücken:
Spracheingabe* ein- und ausschalten
2 Radio/Telefon: Umschalten
3 Radio/Telefon: Suchlauf rückwärts bzw. Stationstasten oder im Namensregister blättern
4 Radio/Telefon: Lautstärke
5 Radio/Telefon: Suchlauf vorwärts bzw. Stationstasten oder im Namensregister blättern
6 Hupe, gesamte Fläche
7 Geschwindigkeitsregelung: Abruf
8 Geschwindigkeitsregelung: Speichern und Beschleunigen (+) sowie Verzögern und Speichern (−)
9 Geschwindigkeitsregelung: Aktivieren/Unterbrechen/Deaktivieren
Sportlenkrad mit Multifunktionstasten\*
Im Sportlenkrad sind Tasten integriert, um schnell und ohne Ablenkung vom Verkehrsgeschehen Folgendes bedienen zu können:
▶ einige Funktionen des Radios
die Geschwindigkeitsregelung
▶ einige Funktionen des Telefons.

Bei der Bedienung über das
Sportlenkrad müssen die entspre-
chenden Systeme eingeschaltet sein.
Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung der jeweiligen Ausstattung.

1 Radio/Telefon: Umschalten
2 Kurz drücken:
Telefongespräch entgegennehmen, Wahl starten sowie Gespräch beenden
Länger drücken:
Spracheingabe* ein- und ausschalten
3 Radio/Telefon: Lautstärke
4 Radio/Telefon: Suchlauf rückwärts bzw. Stationstasten oder im Namensregister blättern
5 Radio/Telefon: Suchlauf vorwärts bzw. Stationstasten oder im Namensregister blättern
6 Hupe, gesamte Fläche
7 Geschwindigkeitsregelung: Abruf
8 Geschwindigkeitsregelung: Speichern und Beschleunigen (+) sowie Verzögern und Speichern (−)
9 Geschwindigkeitsregelung: Aktivieren/Unterbrechen/Deaktivieren
Warnblinkanlage

Die Taste leuchtet bei eingeschalteter Warnblinkanlage periodisch auf.
Bei eingeschalteter Fahrzeugbeleuchtung ist die Taste zum schnellen Auffinden beleuchtet.

Die Blinkerfunktion hat Priorität vor der Warnblinkfunktion. Ab
Zündschlüsselstellung 1 können Sie deshalb blinken, auch wenn die Warn-blinkanlage eingeschaltet ist.
Warndreieck\*

Das Warndreieck ist links im Kofferraum in einer Ablage griffbereit untergebracht.

Gesetzliche Vorschriften über das Mitführen eines Warndreiecks be- en.
Verbandkasten\*

Der Verbandkasten befindet sich unter dem Beifahrersitz.
Öffnen: Griff ziehen und Deckel nach unten klappen.
Schließen: Deckel hochklappen

Die Haltbarkeit einiger Artikel im Verbandkasten ist begrenzt. Daher Inhalt regelmäßig auf Verfallsdaten und ggf. rechtzeitig ersetzen.
Wiederbeschaffung: In jeder Apotheke. Gesetzliche Vorschriften über das Mitführen eines Verbandkastens beachten.
Tanken

Zum Aufklappen und Verschließen am hinteren Rand drücken.
Entriegeln bei Ausfall der Zentralverriegelung siehe Seite 193.

Beim Umgang mit Kraftstoffen die Sicherheitsvorschriften an den
Einfach und umweltfreundlich
Tankverschluss in die Halterung an der Tankklappe stecken.
Beim Tanken die Zapfpistole in das Einfüllrohr einhängen. Ein Anheben der Zapfpistole während des Tankens führt
zu vorzeitigem Abschalten
zu einer reduzierten Rückführung der Benzindämpfe.
Der Kraftstoffbehälter ist voll, wenn die Zapfpistole bei vorschriftsmäßiger Bedienung erstmalig abschaltet.
Kraftstoffbehälter-Inhalt: Seite 220.
Kraftstoffqualität
Bleifrei tanken
Der Motor benötigt ausschließlich bleifreies Benzin. Allerdings können Sie unterschiedliche Benzinqualitäten tanken, da der Motor klopfgeregelt ist.
Der Motor Ihres BMW ist ausgelegt auf: BMW 316i, 318i:
Superbenzin bleifrei (95 ROZ).
Dieses Benzin finden Sie auch unter den Bezeichnungen:
DIN EN 228 oder Eurosuper.
Tanken Sie vorzugsweise dieses Benzin, um die Nennwerte für Fahrleistungen und Benzinverbrauch zu erfüllen.
Sie können ebenfalls tanken:
Super Plus (98 ROZ), um geringfügig die Leistungsabgabe zu steigern und den Benzinverbrauch zu senken.
BMW 320i, 325i, 325xi, 330i, 330xi:
Super Plus (98 ROZ).
Tanken Sie vorzugsweise dieses Benzin, um die Nennwerte für Fahrleistungen und Benzinverbrauch zu erfüllen.
Sie können ebenfalls tanken:
Superbenzin bleifrei (95 ROZ).
Dieses Benzin finden Sie auch unter den Bezeichnungen:
DIN EN 228 oder Eurosuper.
Kraftstoffqualität
BMW 316i, 318i, 320i, 325i, 325xi, 330i, 330xi:
Die Mindestqualität ist:
Normalbenzin bleifrei (91 ROZ).
Tanken Sie dieses Benzin beim BMW 320i, 325i, 325xi, 330i, 330xi wegen der Motorauslegung nur ausnahmsweise.

Kein verbleites Benzin tanken, sonst kommt es zu dauerhaften
Schäden an der Lambdasonde und dem Katalysator.
Länderausstattung für bleihaltigen Kraftstoff
Der Motor ist für bleifreies und verbleites Benzin ausgelegt. Sie können unterschiedliche Benzinqualitäten tanken, da der Motor klopfgeregelt ist.
Der Motor Ihres BMW ist ausgelegt auf: BMW 316i, 318i:
Superbenzin bleifrei (95 ROZ).
Dieses Benzin finden Sie auch unter den Bezeichnungen:
DIN EN 228 oder Eurosuper.
Tanken Sie vorzugsweise dieses Benzin, um die Nennwerte für Fahrleistungen und Benzinverbrauch zu erfüllen.
Sie können ebenfalls tanken:
Super Plus (98 ROZ) bleifrei oder
Superbenzin (98 ROZ) verbleit, um geringfügig die Leistungsabgabe zu steigern und den Benzinverbrauch zu senken.
BMW 320i, 325i, 325xi, 330i, 330xi:
Super Plus (98 ROZ) bleifrei oder
Superbenzin (98 ROZ) verbleit. Superbenzin finden Sie auch unter der Bezeichnung DIN 51 600.
Tanken Sie vorzugsweise dieses Benzin, um die Nennwerte für Fahrleistungen und Benzinverbrauch zu erfüllen.
Sie können ebenfalls tanken:
Superbenzin bleifrei (95 ROZ).
Dieses Benzin finden Sie auch unter den Bezeichnungen:
DIN EN 228 oder Eurosuper.
BMW 316i, 318i, 320i, 325i, 325xi, 330i, 330xi:
Die Mindestqualität ist:
Normalbenzin (91 ROZ) bleifrei oder verbleit.
Tanken Sie dieses Benzin beim BMW 320i, 325i, 325xi, 330i, 330xi wegen der Motorauslegung nur ausnahmsweise.
Dieselmotor
Diesel-Kraftstoff DIN EN 590.
Diesel-Winterbetrieb siehe Seite 136.

Keinen Rapsölmethylester (RME) oder Biodiesel tanken, sonst
besteht Gefahr der Motorschädigung.
Reifenfülldruck

Die Druckangaben in bar (Überdruck) finden Sie bei geöffneter Fahrertür an der Türsäule.
Druck prüfen
Auf der nächsten Seite finden Sie alle Druckangaben in den landesüblichen Einheiten bar (kPa/psi) für Reifen mit Umgebungstemperatur.
Bei Anhängerbetrieb gilt ausschließlich der Fülldruck für höhere Beladung.
Fahrzeuge mit Reifendruck-Control RDC*:
Nach einer Korrektur des Reifenfülldrucks System neu aktivieren, siehe Seite 89.
Den Reifenfülldruck – auch am Kompaktrad bzw. Reserverad* – regelmäßig prüfen, mindestens zweimal monatlich und vor Antritt einer längeren Fahrt. Sonst kann es durch falschen Reifenfülldruck zu Fahrinstabilität bzw. Reifenschäden und somit zu Unfällen kommen. Für das Reserverad* gilt der jeweils höchste für Ihr Fahrzeug angegebene Druck.
Reifenfreigabe beachten
Die Druckangaben gelten für die von BMW freigegebenen Reifenfabrikate, die beim BMW Service erfragt werden können. Werden andere Fabrikate verwendet, kann ein höherer Druck erforderlich sein. Freigegebene Reifengrößen finden Sie ab Seite 143.
Reifenfülldruck
| BMW Reifen | ![]() | ![]() | |
| Druckangaben in bar (kPa/psi) | |||
| 316i | Alle Sommerreifen 1,8 (180/26) 2,2 (220/32) 2,2 (220/32) 2,7 (270/39) | ||
| 318i | |||
| 320d | Alle Winterreifen 2,0 (200/29) 2,4 (240/35) 2,4 (240/35) 2,9 (290/42) | ||
| 320i | Alle Sommerreifen 2,1 (210/30) 2,5 (250/36) 2,5 (250/36) 3,0 (300/44) | ||
| Alle Winterreifen 2,3 (230/33) 2,7 (270/39) 2,7 (270/39) 3,2 (320/46) | |||
| 325i | Alle Sommerreifen ohne205/50 R 17 93 W extra load | 2,2 (220/32) 2,6 (260/38) 2,6 (260/38) 3,1 (310/45) | |
| 325xi | Alle Winterreifen und der Sommerreifen205/50 R 17 93 W extra load | 2,4 (240/35) 2,8 (280/41) 2,8 (280/41) 3,3 (330/48) | |
| 330i | 225/45 R 17 91 W225/45 ZR 17 und 245/40 ZR 17 | 2,2 (220/32) 2,7 (270/39) 2,7 (270/39) 3,2 (320/46) | |
| 330xi | 225/45 R 17 91 Q, T, H M+S205/50 R 17 93 W extra load205/50 R 17 93 Q, T, H M+S extra load225/40 ZR 18 und 255/35 ZR 18 | 2,4 (240/35) 2,9 (290/42) 2,9 (290/42) 3,4 (340/49) | |
| 330d | 225/45 R 17 91 W225/45 ZR 17 und 245/40 ZR 17 | 2,1 (210/30) 2,5 (250/36) 2,5 (250/36) 3,0 (300/44) | |
| 330xd | Alle Winterreifen und die Sommerreifen205/50 R 17 93 W extra load,225/40 ZR 18 und 255/35 ZR 18 | 2,3 (230/33) 2,7 (270/39) 2,7 (270/39) 3,2 (320/46) | |
| Alle Kompaktrad 4,2 (420/61) | |||
Bei Ganzjahresreifen gilt der Reifenfülldruck für Sommerreifen.
BMW 316i, 318i, 320d: Bei Einsatz von Reifen 205/50 R 17 93 extra load muss der Fülldruck bei Sommer- und Winterreifen um 0,2 bar (20 kPa/3 psi) erhöht werden.
BMW 325i, 325xi: Bei der Bereifung 225/40 ZR 18 (vorn) muss der Fülldruck um 0,2 bar (20 kPa/3 psi) erhöht werden.
BMW 330xi, 330xd: Bei Teilbeladung bis 4 Personen muss der Fülldruck der Vorderräder um 0,2 bar (20 kPa/3 psi) erhöht werden.
Öffnen und Schließen:
Schlüssel 32
Elektronische
Wegfahrsicherung 33
Zentralverriegelung 34
Öffnen und Schließen – von außen 34
Öffnen und Schließen – von innen 39
Heckklappe 40
Kofferraum 42
Alarmanlage 43
Fensterheber 45
Schiebe-Hebedach 47
Einstellen:
Sitze 49
Sitz- und Spiegelmemory 52
Lenkrad 53
Spiegel 54
Car Memory, Key Memory 55
Sicherheitssysteme:
Sicherheitsgurte 56
Kinder sicher befördern 57
Airbags 62
Fahren:
Zündschloss 64
Motor anlassen 64
Motor abstellen 65
Handbremse 66
Schaltgetriebe 67
Automatic-Getriebe mit Steptronic 68
Blinker/Lichthupe 71
Wischanlage 71
Heckscheibenheizung 73
Geschwindigkeitsregelung 74
Alles unter Kontrolle:
Kilometerzähler 76
Drehzahlmesser 76
Energie-Control 76
Kraftstoffanzeige 77
Kühlmittelthermometer 77
Service-Intervallanzeige 78
Check-Control 79
Uhr 79
Außentemperatur 80
Bordcomputer 80
Technik für Fahrkomfort und Sicherheit:
Automatische Stabilitäts-Control plus Traktion ASC+T 83
Dynamische Stabilitäts-Control DSC 85
Reifendruck-Control RDC 89
Licht:
Stand-/Abblendlicht 91
Armaturenbeleuchtung 91
Leuchtweitenregulierung 92
Fernlicht/Parklicht 92
Nebellicht 93
Innenlicht 93
Temperierung
zum Wohlfühlen:
Heizung und Belüftung 96
Klimaanlage 102
Klimaautomatik 108
Sitzheizung 113
Sonnenschutzrollo 113
Praktische Innenausstattung:
Hi-Fi-System 114
Handschuhkasten 114
Ablagen 115
Autotelefon 117
Ascher vorn 117
Anzünder 118
Ascher hinten 118
Beladung und Transport:
Durchladesystem 119
Skisack 120
Beladung 122
Dachgepäckträger 123
Anhängerbetrieb 124
Ein erster Überblick
Bedienung im Detail
Betrieb, Wartung, Pflege
Selbsthilfe
Freude an der Technik
Technische Daten
Stichwortverzeichnis
Online Version zu Sach-Nº 01 40 0 155 436 - © 07/00 BMW AG
Schlüssel

1 Zentralschlüssel mit Fernbedienung, bestimmen die Funktionen des Key Memory, siehe Seite 55

In jedem Zentralschlüssel ist ein langlebiger Akku, der während der
Fahrt automatisch im Zündschloss aufgeladen wird.
Benutzen Sie deshalb sonst nicht verwendete Zentralschlüssel etwa einmal im Jahr für eine längere Fahrt, damit der Akku aufgeladen wird. Siehe auch Seite 36.
2 Reserveschlüssel zur sicheren Aufbewahrung, z.B. in der Geldbörse. Dieser Schlüssel ist nicht für den ständigen Gebrauch bestimmt
3 Tür- und Zündschlüssel Mit diesem Schlüssel können nicht die Schlösser für die Heckklappe und Handschuhkasten betätigt werden – vorteilhaft z.B. im Hotel.
Ersatzschlüssel
erhalten Sie nur bei Ihrem BMW Service. Dieser ist verpflichtet, die Legitimation zu prüfen, da die Schlüssel Teil eines Sicherheitssystems sind (siehe „Elektronische Wegfahrsicherung“ auf Seite 33).

Nehmen Sie zur Abholung nach Möglichkeit alle zum Fahrzeug ge- nden Zentralschlüssel mit.
Drehen Sie jeden neuen Ersatzschlüssel nach Erhalt einmal im Zündschloss in Position 2 (Zündung eingeschaltet) und wieder zurück, damit die Elektronische Wegfahrsicherung den neuen Schlüssel „kennen lernen“ kann.
Elektronische Wegfahrsicherung

Die Sicherheit im Schlüssel
Die elektronische Wegfahrsicherung erhöht zusätzlich die Diebstahlsicherheit Ihres BMW - ohne dass Sie dafür etwas einstellen oder aktivieren müssen. Sie bewirkt, dass der Motor nur mit den zum Fahrzeug gehörenden Schlüsseln gestartet werden kann. Auch können Sie einzelne Schlüssel durch Ihren BMW Service sperren lassen, wenn Ihnen z.B. Schlüssel abhanden gekommen sind. Mit einem gesperrten Schlüssel kann der Motor dann nicht mehr gestartet werden.
Was die Elektronik leistet
In den Schlüssel wurde ein elektronisches Bauteil integriert. Die Elektronik im Fahrzeug tauscht über das Zündschloss für jedes Fahrzeug individuelle und ständig wechselnde Signale mit der Elektronik im Schlüssel aus. Erst wenn der Schlüssel als „berechtigt“ erkannt worden ist, werden Zündung, Kraftstoffzufuhr und Anlasser freigegeben.
Gewalteinwirkung kann die im Schlüssel integrierte Elektronik beschädigen. Das Starten des Motors ist dann nicht mehr möglich.
34 Zentralverriegelung Öffnen und Schließen – von außen
Das Prinzip
Die Zentralverriegelung wird wirksam, wenn die Fahrertür geschlossen ist. Entriegelt bzw. verriegelt werden gemeinsam
Türen
Heckklappe
Tankklappe.
Betätigt werden kann die Zentralverriegelung
von außen über das Türschloss sowie über die Fernbedienung
von innen über eine Taste.
Bei einer Betätigung von innen wird die Tankklappe nicht verriegelt (siehe Seite 39). Bei einer Betätigung von außen wird gleichzeitig die Diebstahlsicherung aktiviert. Sie verhindert, dass die Türen über die Sicherungsknöpfe oder die Türöffner entriegelt werden können. Die Alarmanlage wird ebenfalls geschärft bzw. entschärft.
Bei einem Unfall entriegelt die Zentralverriegelung automatisch. Außerdem schalten sich Warnblinkanlage und Innenlicht ein.

Das Fahrzeug nicht verriegeln, wenn sich Personen darin befin- da ein Entriegeln von innen nicht ich ist.

Sie können sich als Quittierung dafür, dass das Fahrzeug richtig schlossen wird, ein Signal einstellen.

Bei einigen Länderausführungen kann die Alarmanlage nur mit der
Fernbedienung betätigt werden. Entriegeln über ein Schloss löst bei diesen Fahrzeugen Alarm aus.
Um den Alarm zu beenden: Taste 1 drücken (entriegeln) oder den Zündschlüssel in Stellung 1 drehen.
Weitere Einzelheiten zur Alarmanlage finden Sie auf Seite 43.
Öffnen und Schließen – von außen
Komfortbedienung
Elektrische Fenster und Schiebe-Hebedach können Sie auch über das Türschloss bedienen.
Öffnen: Bei geschlossener Tür den Schlüssel in der Stellung „Entriegeln“ festhalten
Schließen: Bei geschlossener Tür den Schlüssel in der Stellung „Verriegeln“ festhalten.

Den Schließvorgang beobachten und sicherstellen, dass niemand
eingeklemmt wird. Das Loslassen des Schlüssels stoppt die Bewegung.
Manuelle Betätigung
(bei elektrischem Defekt)
Mit dem Schlüssel können Sie in den Endstellungen des Türschlosses die Fahrertür entriegeln bzw. verriegeln.
Mit der Fernbedienung
Die Fernbedienung macht Ihnen das Öffnen und Schließen Ihres Fahrzeugs äußerst bequem. Darüber hinaus bietet sie zwei zusätzliche Funktionen, die Sie nur über die Fernbedienung ausführen können:
Innenlicht einschalten, siehe Seite 37.
Mit dieser Funktion können Sie auch das Fahrzeug „suchen“, wenn es z.B. in einer Tiefgarage steht
Heckklappe öffnen, siehe Seite 38. Sie öffnet sich etwas, unabhängig davon, ob sie ver- oder entriegelt war.
Gleichzeitig mit dem Entriegeln bzw. Verriegeln des Fahrzeugs wird auch die Diebstahlsicherung deaktiviert/aktiviert, die Alarmanlage entschärft/geschärft und das Innenlicht ein-/ausgeschaltet.

Sie können sich als Quittierung
dafür, dass das Fahrzeug richtig
verschlossen wird, ein Signal einstellen lassen.

Bei einigen Länderausführungen kann die Alarmanlage nur mit der
Fernbedienung betätigt werden. Entriegeln über das Schloss löst bei diesen Fahrzeugen Alarm aus.
Um den Alarm zu beenden: Taste 1 (siehe Seite 36) drücken (entriegeln) oder den Zündschlüssel in Stellung 1 drehen.
Öffnen und Schließen – von außen

Schlüssel mit Fernbedienung sind Zentralschlüssel, siehe Seite 32.

Kinder können die Türen von innen verriegeln. Fahrzeugschlüseswegen immer mitnehmen, damit Fahrzeug jederzeit wieder von au- geöffnet werden kann.
Zentralschlüssel, die immer wieder benutzt werden, sind stets betriebsbereit, da der Akku im Schlüssel während der Fahrt automatisch im Zündschloss aufgeladen wird. Sollte ein Verriegeln über die Fernbedienung nicht möglich sein, so ist der Akku entladen. Benutzen Sie diesen Schlüssel für eine längere Fahrt, damit der Akku wieder aufgeladen wird. Siehe auch Seite 32. Fernbedienung gegen unbefugte Benutzung schützen, indem z.B. im Hotel nur der Tür- und Zündschlüssel oder der Reserveschlüssel (siehe Seite 32) ausgehändigt wird. Bei Störungen wenden Sie sich bitte an Ihren BMW Service. Dort sind auch Ersatzschlüssel erhältlich.

Bei einigen Länderausführungen Taste zweimal drücken, um nach der Fahrertür das ganze Fahrzeug zu entriegeln.

Wenn Sie es wünschen, können Sie sich diese Besonderheit üsselbezogen einstellen lassen.
Komfortöffnen
Taste 1 gedrückt halten. Elektrisch betätigte Fenster und das Schiebe-Hebedach werden geöffnet.
Öffnen und Schließen – von außen

Verriegeln und Sichern
Taste 2 drücken.

Das Fahrzeug nicht verriegeln, wenn sich Personen darin befin- da ein Entriegeln von innen nicht ich ist.
Komfortschließen
Taste 2 gedrückt halten. Elektrisch betätigte Fenster und das Schiebe-Hebedach werden geschlossen.
Den Schließvorgang beobachten und sicherstellen, dass niemand eingeklemmt wird. Das Loslassen der Taste unterbricht den Schließvorgang sofort.
Sie können sich als Quittierung dafür, dass das Fahrzeug richtig verschlossen wird, ein Signal einstellen lassen.
Bei Fahrzeugen mit Alarmanlage (siehe Seite 44): Wird das Komfortschließen unterbrochen, muss das Fahrzeug mit Taste 1 nochmals entriegelt werden, bevor das Komfortschließen fortgesetzt wird. Sonst ist der Neigungsalarmgeber und der Innenraum-schutz ausgeschaltet.

Innenlicht einschalten
Bei verriegeltem Fahrzeug Taste 2 drücken.
Neigungsalarmgeber\* und Innenraumschutz\* ausschalten
Taste 2 direkt nach dem Verriegeln erneut drücken.
Nähere Hinweise: Seite 45.
Öffnen und Schließen – von außen

Die Fernbedienung kann lokal durch fremde Anlagen oder Geräte in ihrer Funktion gestört werden.
Sollte dies auftreten, können Sie das Fahrzeug mit einem Zentralschlüssel über das Tür- oder Heckklappenschloss öffnen und schließen.
Heckklappe öffnen
Taste 3 drücken.
Sie öffnet sich etwas, unabhängig davon, ob die Klappe verriegelt oder entriegelt war.

Vor und nach einer Fahrt darauf achten, dass die Heckklappe nicht
unabsichtlich geöffnet wurde.
Öffnen und Schließen – von innen

Mit dieser Taste betätigen Sie bei geschlossenen Vordertüren die Zentralverriegelung. Damit werden Türen und Heckklappe nur entriegelt bzw. verriegelt, nicht aber diebstahlgesichert.

Wenn Sie es wünschen, verriegelt die Zentralverriegelung automatisch, sobald Sie losfahren. Dies können Sie sich schlüsselbezogen einstellen lassen.
Entriegeln und öffnen
Entweder über die Taste für Zentralverriegelung die Türen gemeinsam entriegeln und dann den jeweiligen Türöffner über der Armlehne ziehen oder
einzeln an jeder Tür den Türöffner zweimal ziehen: Beim ersten Mal wird entriegelt, beim zweiten Mal geöffnet.
Verriegeln
Entweder über die Taste für Zentralverriegelung alle Türen verriegeln oder
die Sicherungsknöpfe der Türen niederdrücken. Um ein versehentliches Aussperren zu verhindern, kann die offene Fahrertür mit deren Sicherungsknopf nicht verriegelt werden.

Kinder können die Türen von innen verriegeln. Fahrzeugschlüssel deshalb immer mitnehmen, damit das Fahrzeug jederzeit wieder von außen geöffnet werden kann.
Heckklappe

Nur die Zentralschlüssel (siehe Seite 32) passen zum Heckklappenschloss.

Zentralschlüssel über einen Druckpunkt nach rechts drehen und in der waagrechten Stellung abziehen.
Damit ist die Heckklappe verriegelt und von der Zentralverriegelung abgekoppelt. Wenn Sie dann nur den Tür- und Zündschlüssel (siehe Seite 32) aushändigen, ist kein Zugriff über die Heckklappe möglich. Das ist vorteilhaft z.B. im Hotel.

Taste in der Griffleiste (Pfeil) drücken: Die Heckklappe öffnet sich etwas.
Der Kofferraum ist bei geöffneter Heckklappe beleuchtet.
Manuelle Betätigung
(bei elektrischem Defekt)
Den Zentralschlüssel nach links bis zum Anschlag drehen – die Heckklappe öffnet sich etwas.
Die Heckklappe ist wieder verriegelt, sobald sie zugedrückt wird.
Heckklappe

Die Griffmulden in der Innenverkleidung der Heckklappe (Pfeile) erleichtern das Herunterziehen.

Zur Vermeidung von Verletzungen wie bei jedem Schließvorgang
darauf achten, dass der Schließbereich der Heckklappe frei ist.

Die Heckklappe während der
Fahrt geschlossen halten, damit keine Abgase in den Fahrgastraum gelangen. Wird dennoch einmal mit geöffneter Klappe gefahren:
Alle Fenster sowie das Schiebe-Hebedach schließen
die Luftmenge der Heizungs- und Belüftungsanlage bzw. Klimaanlage bzw. der Klimaautomatik stark erhöhen, siehe Seite 96, 102 bzw. 108.
Kofferraum

Zum Hochstellen der Bodenplatte diese an der Ringöse anheben und mit der Lasche an der Gummidichtung der Wasserrinne einhängen (Pfeil).

Die Bodenauflage können Sie bei Bedarf, z.B. für den Transport schmutziger Gegenstände, wenden. Die gummierte Seite ist abwaschbar und wirkt rutschhemmend.
Für die Befestigung von Gepäckraumnetzen* oder Zugbändern zur Fixierung von Gepäckstücken finden Sie Verzurrösen an den inneren Ecken des Kofferraums.
Siehe auch unter „Beladung“, Seite 122.
Alarmanlage\*
Das Prinzip
Die Alarmanlage reagiert auf:
Öffnen einer Tür, der Motorhaube oder Heckklappe
Bewegungen im Innenraum des Fahrzeugs (Innenraumschutz)
Verändern der Neigung des Fahrzeugs, z.B. beim Versuch des Raddiebstahls oder Abschleppens
Unterbrechung der Batteriespannung.
Unbefugte Eingriffe signalisiert die Alarmanlage je nach Länderausführung unterschiedlich:
▶ Akustischer Alarm von 30 Sekunden
Einschalten der Warnblinkanlage für ca. fünf Minuten.
Schärfen und Entschärfen
Gleichzeitig mit dem Verriegeln und Entriegeln des Fahrzeugs über ein Schloss oder die Fernbedienung wird auch die Alarmanlage geschärft bzw. entschärft.
Innenraumschutz und Neigungsalarmgeber werden ca. 30 Sekunden nach der letzten Schließbetätigung aktiviert.
Wurde die Alarmanlage ordnungsgemäß geschärft, leuchtet die Warnblinkanlage einmal auf.

Sie können sich ein Signal als Quittierung beim Schärfen und
Entschärfen einstellen lassen.
Die Heckklappe können Sie auch bei geschärfter Anlage über die Taste 3 der Fernbedienung öffnen (siehe Seite 38). Mit dem Schließen ist die Klappe wieder gesichert.

Bei einigen Länderausführungen kann die Alarmanlage nur mit der
Fernbedienung betätigt werden. Entriegeln über ein Schloss löst bei diesen Fahrzeugen Alarm aus.
Um den Alarm zu beenden: Taste 1 drücken (entriegeln) oder den Zündschlüssel in Stellung 1 drehen.
Alarmanlage\*

Anzeigen der Kontrollleuchte
Die Kontrollleuchte befindet sich unter dem Innenspiegel.
Die Kontrollleuchte blitzt dauernd: Die Anlage ist geschärft
Die Kontrollleuchte blinkt beim Schärfen: Türen, Motorhaube oder Heckklappe sind nicht richtig geschlossen. Auch wenn diese nicht mehr geschlossen werden, ist der restliche Teil gesichert und die Kontrollleuchte blitzt nach 10 Sekunden dauernd. Der Innenraumschutz ist jedoch nicht aktiviert
Die Kontrollleuchte erlischt beim Entschärfen: Es wurde in der Zwischenzeit nicht an Ihrem Fahrzeug manipuliert
Die Kontrollleuchte blinkt beim Entschärfen für 10 Sekunden: Es wurde in der Zwischenzeit an Ihrem Fahrzeug manipuliert.
Nach Auslösen eines Alarms blitzt die Kontrollleuchte anschließend wieder dauernd.
Ungewollten Alarm vermeiden
Neigungsalarmgeber und Innenraumschutz lassen sich zusammen ausschalten. Damit verhindern Sie ungewollten Alarm, z.B. bei Duplex-Garagen oder beim Transport auf Autoreisezügen:
Verriegeln (= schärfen) Sie zweimal; drücken Sie also die Taste 2 der Fernbedienung zweimal hintereinander oder verriegeln Sie zweimal mit dem Schlüssel, siehe Seite 37. Die Kontrollleuchte leuchtet kurz auf und blitzt dann dauernd. Der Neigungsalarmgeber und der Innenraumschutz sind bis zum Entschärfen ausgeschaltet.
Schärfen Sie die Alarmanlage erneut, um Neigungsalarmgeber und Innenraumschutz wieder zu aktivieren.
Alarmanlage\* Fensterheber

Unabsichtlich ausgeschaltet werden der Neigungsalarmgeber und der Innenraumschutz, wenn das Komfortschließen von Fenstern und Schiebe-Hebedach innerhalb der ersten 10 Sekunden unterbrochen und wieder neu eingeleitet wurde. Ist dies geschehen, muss entschärft und wieder neu geschärft werden.

Sender und Empfänger des Innenraumschutzes befinden sich in einer Abdeckung am Fahrzeugdach.
Voraussetzung für ein einwandfreies Funktionieren des Innenraumschutzes sind geschlossene Fenster und ein geschlossenes Schiebe-Hebedach.
Schalten Sie jedoch den Innenraumschutz aus (siehe vorherige Spalte), wenn
Kinder oder Tiere im Fahrzeug bleiben sollen
Fenster oder Schiebe-Hebedach geöffnet bleiben sollen.
Fenster öffnen und schließen
Ab Zündschlüsselstellung 1:
Schalter bis zum Druckpunkt drücken:
Das Fenster bewegt sich nach unten, solange Sie den Schalter drücken.
Schalter über den Druckpunkt hinaus drücken:
Das Fenster bewegt sich automatisch. Erneutes Drücken stoppt das Öffnen.
Analog schließen Sie das Fenster durch Ziehen am Schalter.
Fensterheber
Bei Ausstattung mit elektrischen Fensterhebern hinten* befinden sich im Fond separate Schalter unter den Fenstern.
Nach dem Ausschalten der Zündung:
Sie können die Fensterheber noch bis zu 15 Minuten bedienen, solange keine Vordertür nach dem Öffnen wieder geschlossen wurde.

Den Zündschlüssel beim Verlassen des Fahrzeugs stets abziehen die Türen schließen, damit z.B.
Kinder nicht mehr die Fensterheber bedienen und sich verletzen können.
Zur Komfortbetätigung über das Türschloss bzw. die Fernbedienung siehe Seite 35 bzw. 36.
Schutzfunktion
Am oberen Fensterrahmen befindet sich an der Innenseite jeweils eine Kontaktleiste. Wird beim Schließen eines Fensters gegen diese Kontaktleiste gedrückt, so wird der Schließvorgang sofort unterbrochen und das Fenster öffnet sich wieder etwas.

Trotz dieser Schutzfunktion in jedem Fall darauf achten, dass der Schließbereich der Scheiben frei ist, sonst ist in Grenzfällen (z.B. bei dünnen Gegenständen) eine Berührung mit der Kontaktleiste nicht gewährleistet. Die Schutzfunktion wird außer Kraft gesetzt, wenn der Schalter über den Widerstand hinaus gezogen und gehalten wird.

Sicherheitsschalter\*
Damit können Sie verhindern, dass z.B. Kinder die hinteren Fenster über die Schalter im Fond öffnen und schließen.

Den Sicherheitsschalter stets drücken, wenn Kinder im Fond mitfahren. Unkontrolliertes Schließen der Fenster kann zu Körperverletzungen führen.
Schiebe-Hebedach\*

Das Schiebe-Hebedach stets kontrolliert und aufmerksam schließen, sonst kann es zu Körperverletzungen kommen.
Den Zündschlüssel beim Verlassen des Fahrzeugs stets abziehen und die Türen schließen, damit z.B. Kinder nicht mehr das Dach bedienen und sich verletzen können.
Unterdruck oder Zugluft im Fahrzeuginnenraum werden bei geöffnetem oder angehobenem Dach vermieden, wenn Sie die Luftaustritte im Armaturenbrett offenhalten und ggf. die Luftzufuhr erhöhen, siehe Seite 98, 104 bzw. 111.
Ein ganz geöffnetes Dach kann bei schnellerer Fahrt Luftschwingungen im Fahrzeug verursachen. Schließen Sie das Dach so weit, bis dieser natürliche Effekt verschwindet.
Zur Komfortbedienung über das Türschloss bzw. die Fernbedienung siehe Seite 35 bzw. 36.

Anheben – Öffnen – Schließen
Ab Zündschlüsselstellung 1 den Schalter drücken bzw. bis zum Druckpunkt in die gewünschte Richtung schieben. Beim Anheben fährt der Dachhimmel nur einige Zentimeter zurück.

Den Dachhimmel bei angehobenem Dach nicht gewaltsam schlie-Ben, sonst wird der Mechanismus beschädigt.
Sie können das Dach nach dem Ausschalten der Zündung noch bis zu 15 Minuten bedienen, solange keine Vordertür nach dem Öffnen wieder geschlossen wurde.
Automatisches Öffnen und Schließen
Den Schalter über den Druckpunkt hinaus drücken: Das Dach fährt in die jeweilige Endposition
Bei geöffnetem Dach den Schalter in Richtung „Anheben“ antippen: Das Dach fährt in die Endposition von „Anheben“.
Ein erneutes Antippen des Schalters stoppt die Bewegung sofort.
Schiebe-Hebedach\*
Schutzfunktion
Trifft das Schiebe-Hebedach beim Schließen ab ungefähr der Mitte der Dachöffnung auf einen Widerstand, so wird der Schließvorgang unterbrochen, und das Dach öffnet sich wieder etwas.
Stromunterbrechung oder Defekt
Bei einem elektrischen Defekt lässt sich das Schiebe-Hebedach manuell bedienen, siehe Seite 193.

Trotz dieser Schutzfunktion auf alle Fälle darauf achten, dass der
Schließbereich des Dachs frei ist, sonst ist in Grenzfällen (z.B. bei dünnen Gegenständen) die Auslösung der Schließkraftbegrenzung nicht gewährleistet. Die Schutzfunktion wird außer Kraft gesetzt, wenn der Schalter über den Druckpunkt hinaus gedrückt und gehalten wird.
Sitze einstellen Mechanischer Sitz
Bitte beachten Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit beim Einstellen der Sitzposition:

Den Fahrersitz nicht während der Fahrt einstellen. Sonst kann infolge einer unerwarteten Sitzbewegung das Fahrzeug außer Kontrolle geraten und dadurch ein Unfall verursacht werden.
Den Sicherheitsgurt immer möglichst eng am Körper anlegen. Sonst kann der Beckengurt bei Frontalunfällen über die Hüfte rutschen und den Unterleib verletzen. Ferner verschlechtert sich die Rückhaltewirkung bei lose angelegtem Sicherheitsgurt.
Die Lehne während der Fahrt nicht zu weit nach hinten neigen (dies betrifft besonders die Beifahrerseite), sonst besteht bei einem Unfall die Gefahr, unter dem Sicherheitsgurt „durchzutauchen“, sodass die Schutzwirkung des Gurts verloren geht.
Richtig sitzen
Setzen Sie sich zur Entlastung der Bandscheiben im Sitz ganz zurück und lassen Sie den Rücken vollständig an der Lehne anliegen.
Bei einer idealen Haltung bildet die Kopfstellung zur Wirbelsäule eine Gerade.
Bei Langstreckenfahrten kann die Lehne etwas mehr nach hinten geneigt werden, um die Muskelbeanspruchung zu reduzieren. Das Lenkrad muss auch an seinem höchsten Punkt mit leicht angewinkelten Armen bedient werden können.
Nach einer Sitzeinstellung auch die Gurthöhe anpassen, siehe Seite 56.

1 Längsrichtung
Den Hebel ziehen und den Sitz in die gewünschte Lage schieben.
Nach dem Loslassen des Hebels den Sitz leicht vor- oder zurückbewegen, damit er richtig einrastet
2 Höhe
Den Hebel ziehen und den Sitz nach Bedarf belasten oder entlasten
Mechanischer Sitz Kopfstützen

3 Lehne
Den Hebel ziehen und die Lehne nach Bedarf belasten oder entlasten.

Höhe: Durch Ziehen oder Drücken.

Um bis in die untersten Positionen zu kommen, Taste 1 drücken.
Neigung der vorderen Kopfstützen: Durch Schwenken.

Kopfstützen reduzieren bei Unfällen das Risiko von Halselschäden.
Die Kopfstütze so ausrichten, dass ihre Mitte etwa auf Ohrhöhe steht.

Kopfstütze bis zum Anschlag nach oben ziehen
Taste (Pfeil) drücken und Kopfstütze herausnehmen.
Einbauen
Taste (Pfeil) drücken und Kopfstütze in die Aufnahmen einschieben
Kopfstütze einstellen.
BMW Sportsitz\*

Sie können zusätzlich die Neigung und die Oberschenkelaufage einstellen:
1 Neigung nach oben:
Den Hebel so oft ziehen, bis die gewünschte Neigung eingestellt ist
2 Neigung nach unten:
Den Hebel so oft drücken, bis die gewünschte Neigung eingestellt ist
3 Oberschenkelaufage: Den Hebel ziehen und die Position der Oberschenkelaufage Ihren Bedürfnissen anpassen.
Lordosenstütze\*

Die Kontur der Rückenlehne lässt sich verändern, sodass die Wölbung der Lendenwirbelsäule (Lordose) unterstützt wird.
Oberer Beckenrand und Wirbelsäule werden abgestützt, um eine aufrechte und entspannte Sitzhaltung zu fördern.
Schalter vorn bzw. hinten drücken: Wölbung verstärken bzw. abschwächen
Schalter oben bzw. unten drücken: Wölbung oben bzw. unten wird verstärkt.
Elektrischer Sitz\*

1 Längsrichtung
2 Höhe
3 Lehne
Die Kopfstütze stellen Sie manuell ein.

Die Einstellhinweise auf Seite 49 beachten, sonst ist die persönlich-Sicherheit eingeschränkt.
Elektrischer Sitz\*

BMW Sportsitz
1 Neigung
2 Längsrichtung
3 Höhe
4 Lehne
Die Kopfstütze (Seite 50) und die Ober- schenkelauflage (Seite 51) stellen Sie manuell ein.

Die Einstellhinweise auf Seite 49 beachten, sonst ist die persönli-
che Sicherheit eingeschränkt.
Sitz- und Spiegelmemory\*

Sie können drei verschiedene Fahrersitz- und Außenspiegelpositionen speichern und abrufen. Das Bild zeigt die Tasten dazu am Sitz.
Die Einstellung der Lordosenstütze ist nicht im Memory enthalten.
Speichern
1 Schlüssel in Zündschlüsselstellung 1 oder 2
2 Gewünschte Sitz- und Außenspiegel-position einstellen
3 MEMORY-Taste drücken: Kontroll-leuchte in der Taste leuchtet
4 Gewünschte Speicher-Taste 1, 2 oder 3 drücken: Kontrollleuchte er- lischt.
Abrufen
Komfortfunktion:
1 Fahrertür nach dem Entriegeln geöffnet oder Zündschlüssel in Position 1
2 Gewünschte Speicher-Taste 1, 2 oder 3 kurz drücken.
Der Einstellvorgang wird sofort abgebrochen, wenn Sie einen Schalter der Sitzeinstellung oder eine der Memorytasten betätigen.
Sicherheitsfunktion:
1 Fahrertür geschlossen und Zündschlüssel entweder abgezogen oder in Position 0 oder 2
2 Gewünschte Speicher-Taste 1, 2 oder 3 so lange drücken, bis der Einstellvorgang abgeschlossen ist.
Wurde die MEMORY-Taste versehentlich gedrückt: Taste erneut drücken, die Kontrollleuchte erlischt.

Memory nicht während der Fahrt abrufen, sonst besteht als Folge
einer unerwarteten Sitzbewegung Unfallgefahr.
Sitz- und Spiegelmemory\* Lenkrad einstellen

Sie können sich Ihr Fahrzeug so anpassen lassen, dass beim Enteln über die Fernbedienung mit in persönlichen Schlüssel jeweils eigene Sitz- und Außenspiegelpo- eingestellt wird.

Wenn diese Einstellungen genutzt werden, vor dem Entriegeln versern, dass der Fußraum hinter Fahrersitz frei ist. Sonst könnten onen oder Gegenstände bei einemigen Zurückfahren des Sitzes verbzw. beschädigt werden.

Abkippen des Beifahrerspiegels (Bordsteinautomatik\*)
1 Spiegel-Umschalter 1 in Stellung „Fahrerspiegel“ bringen
2 Beim Einlegen des Rückwärtsgangs bzw. der Wählhebelposition R kippt der Spiegel auf der Beifahrerseite etwas ab. Damit gelangt z.B. beim Einparken der untere Nahbereich des Fahrzeugs (Bordsteinkante) ins Blickfeld.
Sie können diese Automatik auch ausschalten: Spiegel-Umschalter in Stellung „Beifahrerspiegel“ schieben.

1 Klemmhebel nach unten klappen
2 Gewünschte Lenkradposition (vorwärts/rückwärts und aufwärts/abwärts) einstellen
3 Klemmhebel wieder zurückklappen.

Lenkrad nicht während der Fahrt einstellen, sonst besteht als Folge unerwarteten Bewegung Unfall-
Spiegel

Außenspiegel
1 Schalter zum Einstellen in vier Richtungen
2 Schalter zum Umschalten auf den jeweils anderen Spiegel
3 Taste * zum An- und Abklappen der Spiegel
Durch wiederholtes Drücken der Taste 3 können Sie die Spiegel an- und abklappen. Das ist vorteilhaft z.B. in Waschanlagen, engen Straßen oder, um etwaig nach vorn geklappte Spiegel wieder in die richtige Stellung zu bringen.

Anklappen ist bis zu einer Geschwindigkeit von 10 km/h mög-
lich.
Die Spiegel lassen sich auch manuell einstellen durch Drücken an den Rändern des Spiegelglases.
Der äußere, asphärisch gewölbte* Teil der Spiegel vermittelt, leicht verzerrt, ein größeres Blickfeld als der innere, konvexe* Spiegelteil. Damit wird das Sichtfeld nach hinten erweitert und der so genannte tote Blickwinkel verringert.

Der Beifahrerspiegel ist stärker gewölbt als der Fahrerspiegel. Die im Spiegel sichtbaren Objekte sind näher, als sie scheinen. Das Einschätzen des Abstandes von nachfolgenden Fahrzeugen ist daher nur bedingt möglich. Dies gilt auch für den asphärischen äußeren Teil beider Außenspiegel.
Elektrische Beheizung\*
Beide Spiegel werden automatisch in Zündschlüsselstellung 2 beheizt.

Zur Reduzierung der Blendwirkung von hinten bei Nachtfahrten den kleinen Hebel nach vorn kippen.
Bei Fahrzeugen mit Alarmanlage Knopf drehen.
Beleuchtete Make-up Spiegel\*
Sonnenblende herunterklappen und evtl. Abdeckung zur Seite schieben.
Die Spiegel sind ab Zündschlüsselstellung 1 beleuchtet.
Sonnenblenden
Sie können auch zur Seitenscheibe geschwenkt werden.
Spiegel Car Memory, Key Memory

Innenspiegel, automatisch abblendend\*
Dieser Spiegel blendet automatisch stufenlos ab, entsprechend der Lichteinwirkung durch Umgebungslicht und blendende Scheinwerfer von hinten.
Der Spiegel schaltet automatisch in den klaren, nicht abdunkelnden Modus, wenn Sie den Rückwärtsgang bzw. die Wahlhebelposition R einlegen.
Die zwei Fotozellen zur einwandfreien Funktion des Spiegels frei und sauber halten. Eine Fotozelle (Pfeil) ist im Spiegelglas, die andere etwas versetzt an der anderen Seite des Spiegels.
Zur Elektrochrom-Technologie des Spiegels siehe Seite 204.

Sicher haben Sie sich schon oft gewünscht, einzelne Funktionen Ihres Fahrzeugs nach Ihren Vorstellungen individuell konfigurieren zu können. BMW hat bei der Entwicklung einige frei wählbare Möglichkeiten mit in das Fahrzeug „hineinkonstruiert“, die Sie sich nach Ihren Wünschen von Ihrem BMW Service einstellen lassen können.
Es gibt fahrzeug- („Car Memory“) und personenbezogene („Key Memory“) Einstellungen. Sie können bis zu vier unterschiedliche Grundeinstellungen für vier unterschiedliche Personen anpassen lassen. Voraussetzung ist, dass jede Person einen eigenen Fernbedienungsschlüssel benutzt. Ihr Fahrzeug erkennt beim Entriegeln mit der Fernbedienung über den Datenaustausch mit dem Schlüssel den jeweiligen Nutzer und führt die Einstellungen entsprechend aus.
Damit Sie die Schlüssel auseinander halten können, wurden Ihnen Farbaufkleber mit den Schlüsseln mitgeliefert.
Was alles möglich ist
Welche Möglichkeiten Car Memory und Key Memory Ihnen bietet, erfahren Sie bei Ihrem BMW Service. Nachfolgend einige Beispiele:
Beispiele für Car Memory:
Verschiedene Signale als Quittierung beim Ver-/Entriegeln des Fahrzeugs
Funktion Heimleuchten deaktivieren/aktivieren
Tagfahrlicht aktivieren/deaktivieren.
Beispiele für Key Memory:
Automatische Einstellung des elektrischen Fahrersitzes
Verriegeln des Fahrzeugs nach dem Losfahren
Beim Entriegeln zuerst die Fahrertür, dann ganzes Fahrzeug entriegeln.
In dieser Betriebsanleitung finden Sie an entsprechender Stelle dieses Symbol, das Sie grundsätzlich auf Einstellungsmöglichkeiten aufmerksam machen soll.
Sicherheitsgurte

Die Sicherheitsgurte bei jeder Fahrt anlegen.
Schließen:
Das Gurtschloss muss hörbar einrasten.
Öffnen:
Die rote Taste im Schlossteil drücken, den Gurt festhalten und zum Aufroller führen.
Die beiden hinteren, in die Fondsitzbank integrierten Gurtschlösser sind für die links und rechts Sitzenden bestimmt. Das mit der Aufschrift „CENTER“ gekennzeichnete Gurtschloss ist ausschließlich für den mittleren Insassen vorgesehen.
Pflegehinweise siehe Seite 169.

Gurthöheneinstellung
Eine Anpassung des Sicherheitsgurts an Ihre Körpergröße können Sie durch die Gurthöheneinstellung vornehmen.
Taste nach unten oder oben schieben.
Die folgenden Hinweise zum Anlegen des Gurts beachten, sonst ist die persönliche Sicherheit eingeschränkt und die Schutzfunktion des Gurts beeinträchtigt. Die Hinweise gelten auch für die Mitfahrenden:
Pro Sicherheitsgurt grundsätzlich nur eine Person angurten. Säuglinge und Kinder dürfen nicht auf den Schoß genommen werden.
Den Sicherheitsgurt verdrehungsfrei und straff über Becken und Schulter möglichst eng am Körper anlegen und nicht über feste oder zerbrechliche Ge-
genstände führen. Der Sicherheitsgurt darf nicht am Hals anliegen, eingeklemmt werden oder an scharfen Kanten scheuern.
Auftragende Kleidung vermeiden und den Gurt öfters über die Schulter nachspannen. Sonst kann der Beckengurt bei Frontalunfällen über die Hüfte rutschen und den Unterleib verletzen. Ferner verschlechtert sich die Rückhaltewirkung bei lose angelegtem Sicher-heitsgurt.
Auch als Schwangere immer den Sicherheitsgurt anlegen und besonders darauf achten, dass der Beckengurt tief an der Hüfte anliegt und nicht auf den Unterleib drückt.

Bei Beanspruchung durch einen Unfall oder bei Beschädigung:
Das Gurt-System einschließlich der Gurtschloss-Strammer und etwaige Kinder-Rückhaltesysteme* durch einen BMW Service austauschen und die Gurtverankerungen prüfen lassen.

Fahrzeuge mit Durchladesystem: Bitte beachten Sie die Hinweise
für den mittleren Fondgurt auf Seite 119.
Kinder sicher befördern
Für Kinder bis 12 Jahre und Kinder, die kleiner als 150 cm sind, müssen genehmigte Rückhaltesysteme benützt werden.
Kleinkinder bis zu 18 Monaten können durch ein rückwärts gerichtetes Rückhaltesystem auf den Fondsitzen gesichert werden.
Für jede Altersgruppe stehen bei Ihrem BMW Service entsprechende Kindersitzsysteme zur Verfügung. Bitte beachten Sie bei deren Verwendung die Hinweise in der Einbau-Anleitung.
Auf der Beifahrerseite keine Kinder-Rückhaltesysteme benutzen, sonst können bei einem Auslösen des Airbags Verletzungen entstehen.
Kinder immer im Fond unterbringen und deren Rückhaltesysteme mit den äußeren Gurten sichern.
Den mittleren Sicherheitsgurt nur verwenden, wenn das Anbringen von drei Kinder-Rückhaltesystemen erforderlich ist.
Keine Änderungen an Kinder-Rückhaltesystemen vornehmen, sonst kann deren Schutzwirkung beeinträchtigt werden.
Die Sicherheitshinweise über Sicherheitsgurte auf Seite 56 beachten, sonst wird die Schutzwirkung der Gurte beeinträchtigt.
Bei Beschädigung oder Beanspruchung durch einen Unfall den Kindersitz und ggf. weiteres Zubehör durch einen BMW Service austauschen lassen.

Isofix Kindersitzbefestigung\*
Abdeckkappe an der äußeren Aufnahme nach vorn abziehen. Beim Wiederanbringen darauf achten, dass die Aussparung nach oben zeigt.
Mit Durchladesystem:
Um die Abdeckkappe leicht zu entfernen, die Rücksitzlehne bis zur Hälfte nach vorne klappen (siehe Seite 119).
Kinder sicher befördern

Das Bild zeigt beispielhaft die Aufnahmen für ein Isofix Kindersitzsystem am Fondsitz rechts.

Zur Anbringung des Isofix Kindersitzsystems die Bedienungs- und
Sicherheitshinweise des Herstellers beachten.
Integrierte Kindersitze\*
Das integrierte Kindersitzsystem ist für Kinder von ca. 18 Monaten bis 12 Jahre geeignet. Je nach Gewicht und Größe des Kindes die entsprechende Einstellung vornehmen; siehe Tabelle nächste Seite.

Das integrierte Kindersitzsystem ist ausschließlich für Ihren dafür erüsteten BMW geeignet.
Am Kindersitzsystem dürfen keinerlei Veränderungen oder Ergänzungen vorgenommen werden.
Kinder im Kindersitz niemals unbeaufsichtigt im Fahrzeug lassen.
Den Pralltisch vor direkter Sonneneinstrahlung schützen, damit sich das Kind an der heißen Oberfläche nicht verbrennt.
Den Pralltisch nicht zwischen harten Fahrzeugteilen (Fahrzeugtür, Sitz-schiene etc.) einklemmen.
Bei Beschädigung oder Beanspruchung durch einen Unfall muss Ihr BMW Service den Kindersitz und ggf. den Pralltisch austauschen.

Bei einem nachträglichen Einbau des integrierten Kindersitzsystems unbedingt die Hinweise in der dem
Kindersitz beigefügten Einbau-Anleitung beachten. Bitte wenden Sie sich bei Fragen an Ihren BMW Service.
Kinder sicher befördern
Einstellung des integrierten Kindersitzes
| Klasse | Gewicht kg | Sitzposition | zusätzlich erforderliches Zubehör |
| 19-18 hoch (2.Stufe) | Pralltisch ^2) und Komfortlehne | ||
| 215-25 | hoch (2. Stufe) ^1) oder nieder (1. Stufe) ^1) | 3) | |
| 322-36 nieder (1. Stufe) | ^1) | - | |

1) Sitzposition je nach Sitzkörpergröße.
Unter 65 cm: hoch (2. Stufe)
Über 65 cm: nieder (1. Stufe)
Gurtverlauf Obergurt (bei Nichtverwendung von Pralltisch und Komfortlehne): Zwischen Hals und Schultergelenk. Beckengurt straffen.

2) Es dürfen nur Pralltische mit roten Gurtführungen verwendet werden.
3) Für Kinder bis 3½ Jahre ist die zusätzliche Verwendung von Pralltisch und Komfortlehne empfehlenswert.
Die Komfortlehne kann für Kinder bis ca. 8 Jahre verwendet werden.

Kindersitz hochstellen: An der Schlaufe ziehen
Kinder sicher befördern

Um den Kindersitz in die gewünschte Sitzposition „nieder“ (1. Stufe) oder „hoch“ (2. Stufe) zu bringen, an der Schlaufe ziehen, ggf. gleichzeitig am Kindersitz-Unterteil nach hinten drücken. Durch leichtes, entgegengesetztes Drücken nach vorn den Kindersitz hörbar in der gewünschten Position einrasten lassen.

Bei der Verstellung der Vordersitze darauf achten, dass die Füße des im Kindersitz sitzenden Kindes nicht eingeklemmt werden.

Die Komfortlehne anbringen, indem das Kopfteil über die Kopfstütze gestülpt wird.
Nachdem das Kind im Kindersitz sitzt, den Pralltisch auf den Kindersitz stellen. Den serienmäßig vorhandenen Drei-punktsicherheitsgurt, wie im Bild ge-zeigt, verdrehungsfrei durch den Prall-tisch führen und in das Gurtschloss hörbar einrasten. Den Sicherheitsgurt durch Nachspannen straffen.

Kinder, die aufgrund ihres Alters bzw. Gewichts (siehe Tabelle vorlehende Seite) keinen Pralltisch begen: Den Sicherheitsgurt dem Kindrehungsfrei und straff anlegen, das band nicht unter den Arm des Kinführen. Den Beckengurt so tief wie lich anlegen und durch Nachspanstraffen.
Kinder sicher befördern

Die Sicherheitshinweise über Sicherheitsgurte auf Seite 56 beachten, sonst wird die Schutzwirkung der Gurte beeinträchtigt. Bei Beschädigung oder Beanspruchung durch einen Unfall den integrierten Kindersitz und ggf. weiteres Zubehör durch einen BMW Service austauschen lassen.
Kindersitz einklappen:
Um den Kindersitz in die Fondsitzbank zurückzuführen, den Kindersitz an der oberen Schlaufe aus der Verrastung ziehen und gleichzeitig an der vorderen Zugschlaufe nach vorn ziehen.
Kindersicherung
An einer Fondtür den Sicherungshebel nach unten schieben:
Die jeweilige Tür kann nur von außen geöffnet werden.
Airbags

1 Front-Airbags auf Fahrer- und Beifahrerseite
2 Kopf-Airbags auf Fahrer- und Beifahrerseite (vorn)
3 Seiten-Airbags auf Fahrer- und Beifahrerseite (vorn und im Fond*)
Schutzwirkung
Die Front-Airbags schützen Fahrer und Beifahrer bei einem Frontalaufprall, bei dem die Schutzwirkung der Sicherheitsgurte alleine nicht mehr ausreichen würde. Die Kopf- und Seiten-Airbags schützen erforderlichenfalls bei einem Seitenaufprall. Der jeweilige Seiten-Airbag stützt den Körper im seitlichen Brustbereich ab.

Das Bild zeigt schematisch die Hauptrichtungen, auf die die Airbags im Falle eines Aufpralls des Fahrzeugs reagieren.
Bei leichteren Unfällen, Überschlag und Heckkollisionen lösen die Airbags nicht aus.
Funktionsbereitschaft

Die Kontrollleuchte in der Instrumentenkombination zeigt die Funktionsbereitschaft des
Airbag-Systems ab
Zündschlüsselstellung 1 an.
System betriebsbereit:
Kontrollleuchte leuchtet kurz auf und erlischt dann.
System gestört:
Kontrollleuchte leuchtet nicht auf
Kontrollleuchte leuchtet kurz auf, erlischt kurz und leuchtet wieder auf.
Bei einer Störung im System besteht die Gefahr, dass die Airbags bei einem Unfall im Wirkungsbereich trotz ausreichender Unfallschwere nicht auslösen.
Das System umgehend vom BMW Service überprüfen lassen.

Die Airbag-Kontrollleuchte leuchtet auch bei ausgelösten Gurt-
schloss-Strammern.
Airbags
Richtig sitzen mit Airbags

Die folgenden Hinweise zu den Airbags beachten, sonst ist die
Schutzfunktion der Airbags beeinträchtigt und die persönliche Sicherheit gefährdet. Die Hinweise betreffen alle Insassen:
Den Sicherheitsgurt trotz der Airbags bei jeder Fahrt anlegen, denn die Airbags ergänzen die Sicherheitsgurte als zusätzliche Sicherheitseinrichtung.
Eine bequeme Sitzposition einnehmen, die jederzeit eine sichere Führung des Fahrzeugs gewährleistet und nicht unnötig dicht am Lenkrad liegt.
Das Lenkrad immer am Lenkradkranz anfassen, um das Verletzungsrisiko an Händen bzw. Armen bei Auslösen des Airbags möglichst gering zu halten.
Zwischen Airbag und Person dürfen sich keine weiteren Personen, Tiere oder Gegenstände befinden.
Die Abdeckung des Front-Airbags auf der Beifahrerseite nicht als Ablage benutzen.
Die Abdeckungen der Airbags nicht verkleben, überziehen oder in sonstiger Weise verändern.
Auf der Beifahrerseite keine Kinder-Rückhaltesysteme benutzen. Kinder bis 12 Jahren und Kinder, die kleiner als 150 cm sind, dürfen nur im Fond mitfahren.
Bei Ausstattung mit Seiten-Airbags im Fond darauf achten, dass Kindersitze korrekt und mit dem größtmöglichen Abstand zu den Airbags in den Seitenverkleidungen montiert sind. Kinder nicht in Richtung Seitenverkleidung aus dem Kindersitz lehnen lassen, da sonst erhebliche Verletzungen bei Airbag-
Auslösung entstehen können.
Auch bei Beachtung aller Hinweise sind je nach den Umständen des Einzelfalles durch die Airbagauslösung bedingte Gesichts- sowie Hand- und Armverletzungen nicht ganz ausgeschlossen. Bei sensiblen Insassen kann es durch das Zünd- und Aufblasgeräusch zu kurzfristigen, nicht bleibenden Gehörbeeinträchtigungen kommen.
Weiteres zum Airbag-System auf Seite 172 und 201.
Zündschloss

0 Lenkung verriegelt
Der Schlüssel kann nur in dieser Stellung eingesteckt bzw. abgezogen werden.
Nach dem Abziehen des Schlüssels das Lenkrad bis zum Einrasten leicht drehen.

Fahrzeuge mit Automatic-Getriebe:
Den Wählhebel erst bei laufendem Motor (Zündschlüsselstellung 2) aus der Position P herausnehmen. Um den Schlüssel in die Stellung 0 zurückzudrehen bzw. abzuziehen, erst den Wählhebel in die Position P bringen (Interlock).
1 Lenkung entriegelt
Eine leichte Lenkbewegung erleichtert oft die Drehung des Schlüssels von 0 auf 1.
Einzelne Stromverbraucher sind betriebsbereit.
2 Zündung eingeschaltet/ BMW 320d, 330d, 330xd: Vorglühen
Alle Stromverbraucher sind betriebsbereit.
3 Motor anlassen
Motor
Vor dem Anlassen
Handbremse anziehen
Schalthebel in Leerlaufstellung bzw. bei Automatic-Getriebe in P
Bei niedrigen Temperaturen das Kupplungspedal treten.

Motor nicht in geschlossenen Räumen laufen lassen. Die Ab-
gase enthalten das farb- und geruchlose, aber giftige Kohlenmonoxid. Das Einatmen von Abgasen ist gesundheitsschädlich und kann zur Bewusstlosigkeit und zum Tod führen.
Fahrzeug nicht mit laufendem Motor unbeaufsichtigt stehen lassen, da es so eine große potenzielle Gefahr darstellt.
Motor anlassen Motor abstellen
Fahrzeuge mit Benzinmotor
▶ Motor anlassen, dabei das Gaspedal nicht betätigen.

Anlasser nicht zu kurz betätigen, jedoch nicht länger als ca. 20
Sekunden. Den Zündschlüssel nach dem Anspringen des Motors sofort los- lassen.
Motor nicht im Stand warm laufen lassen, sondern sofort mit mäßiger Drehzahl losfahren.
Springt der Motor beim ersten Versuch nicht an, z.B. in sehr kaltem oder heißem Zustand:
Das Gaspedal beim Anlassen halb niedertreten.
Kaltstart bei sehr niedrigen Temperaturen (ab ca. -15 °C) in großen Höhen (über 1 000 m):
Beim ersten Mal auf jeden Fall länger anlassen (ca. 10 Sekunden)
Das Gaspedal beim Anlassen halb niedertreten.
Fahrzeuge mit Dieselmotor
Bei kaltem Motor:
Zündschlüssel so lange in Stellung 2 halten, bis die Kontrollleuchte „Vorglühen“ erlischt.
Motor anlassen. Bei extrem tiefen Temperaturen bis zu 40 Sekunden anlassen.
Bei warmem Motor:
Die Kontrollleuchte „Vorglühen“ leuchtet nicht auf: Motor sofort anlassen.
Die Betätigung des Gaspedals hat auf den Anlassvorgang keinen Einfluss.

Motor nicht im Stand warmlaufen lassen, sondern sofort mit mäß-Drehzahl losfahren.
Entlüften des Diesel-Kraftstoffsystems: Bei leergefahrenem Tank braucht das Kraftstoffsystem normalerweise nicht entlüftet zu werden.
Sollten sich dennoch Startschwierigkeiten ergeben:
Ca. 20 Sekunden lang anlassen.
Zündschlüssel in Stellung 1 oder 0 drehen.

Den Zündschlüssel nicht bei rollendem Fahrzeug abziehen, sonst
würde das Zündschloss beim Lenken einrasten.
Beim Verlassen des Fahrzeugs immer den Zündschlüssel abziehen und die Lenkung verriegeln.
Fahrzeuge mit Schaltgetriebe:
Beim Parken auf abschüssiger Fahrbahn die Handbremse anziehen, da das Einlegen selbst des ersten oder Rückwärtsgangs unter Umständen nicht genügend gegen Wegrollen sichert.
Fahrzeuge mit Automatic-Getriebe: Wählhebelposition P einlegen.
Handbremse

Die Handbremse dient prinzipiell zur Sicherung des stehenden Fahrzeugs gegen Wegrollen und wirkt auf die Hinterräder.
Der Hebel rastet selbsttätig ein, die Kontrollleuchte in der Instrumentenkombination leuchtet in Zündschlüsselstellung 2, siehe Seite 19.
Lösen
Etwas hochziehen, Knopf drücken (Pfeil) und den Hebel nach unten führen.
Wenn ausnahmsweise ein Einsatz während des Fahrens notwendig ist, die Handbremse nicht zu stark anziehen. Dabei den Knopf des Handbremshebels ständig drücken. Starkes Anziehen der Handbremse kann zum Überbremsen der Hinterachse und damit verbundenen Ausbrechen des Fahrzeughecks führen. Die Bremslichter leuchten nicht, wenn die Handbremse angezogen wird. Fahrzeuge mit Schaltgetriebe: Beim Parken auf abschüssiger Fahrbahn die Handbremse anziehen, da das Einlegen selbst des ersten oder Rückwärtsgangs unter Umständen nicht genügend gegen Wegrollen sichert. Fahrzeuge mit Automatic-Getriebe: Wählhebelposition P einlegen.
Zur Vermeidung von Korrosion und einseitiger Bremswirkung die Handbremse von Zeit zu Zeit beim Ausrollen vor einer Ampel leicht anziehen, wenn es die Verkehrsverhältnisse zulassen.
Schaltgetriebe

Die Schalthebel-Ruhestellung (Punkt im Bild) liegt in der Schaltebene 3./4. Gang.
Beim Schalten aus den jeweiligen Gängen in „Neutral“ federt der Schalthebel von selbst in die genannte Schaltebene zurück.
Rückwärtsgang
Nur bei stehendem Fahrzeug einlegen. Beim Drücken des Schalthebels nach links einen Widerstand überwinden.
Die Rückfahrscheinwerfer schalten sich dabei in Zündschlüsselstellung 2 automatisch ein.
An Steigungen das Fahrzeug nicht mit schleifender Kupplung halten, sondern die Handbremse benutzen. Sonst wird durch eine schleifende Kupplung hoher Kupplungsverschleiß verursacht.
Automatic-Getriebe mit Steptronic\*
Sie können wie mit einem normalen Automatic-Getriebe fahren, zusätzlich aber auch manuell schalten.
Wenn Sie den Wählhebel aus der Position D nach links in die Schaltgasse M/S bringen, sind die sportbetonten Schaltprogramme des Automatic-Getriebes aktiv. Sobald Sie den Wählhebel in Richtung „+“ oder „-“ antippen, wechselt die Steptronic den Gang, und der Manuellbetrieb wird aktiv. Wenn Sie wieder die Automatic nutzen wollen, bringen Sie den Wählhebel nach rechts in die Position D.
Das Automatic-Getriebe mit Steptronic ist mit einer Adaptiven Getriebesteuerung AGS ausgerüstet. Sie reagiert feinfühlig auf Ihre individuelle Fahrweise und die jeweilige Fahrsituation. Dafür werden unterschiedliche Schaltprogramme verwendet.
Näheres zur AGS finden Sie im Kapitel „Freude an der Technik“ auf Seite 200.

Das Anlassen des Motors ist nur in den Positionen P oder N möglich.
Wählhebelpositionen wechseln
Eine Sperre verhindert das versehentliche Schalten in einige Wählhebelpositionen. Um die Sperre aufzuheben, die Taste an der Vorderseite des Wählhebelknaufs drücken (Pfeil).
Bei stehendem Fahrzeug vor dem Schalten aus P oder N die Fußbremse treten, sonst ist der Wahlhebel blockiert (Shiftlock).
Fußbremse bis zum Anfahren getreten halten, sonst bewegt sich das Fahrzeug bei eingelegter Fahrposition.
Vor dem Verlassen des Fahrzeugs bei laufendem Motor den Wahlhebel in Position P oder N bringen und die Handbremse anziehen, sonst setzt sich das Fahrzeug in Bewegung. Fahrzeug nicht mit laufendem Motor unbeaufsichtigt stehen lassen, sonst stellt es eine große potenzielle Gefahr dar.
P Parken
Nur bei stehendem Fahrzeug einlegen. Die Antriebsräder werden blockiert.
R Rückwärtsgang
Nur bei stehendem Fahrzeug einlegen.
N Neutral (Leerlauf)
Nur bei längeren Fahrtunterbrechungen einlegen.
Automatic-Getriebe mit Steptronic\*
D Drive (Automatic-Fahrstellung) Position für den normalen Fahrbetrieb. Alle Vorwärtsgänge werden geschaltet
„Kick-Down“
In „Kick-Down“ erreichen Sie die maximale Fahrleistung.
Treten Sie das Gaspedal über den erhöhten Widerstand am Vollgaspunkt hinaus nieder.

M/S Manuellbetrieb und Sport-Programm
Beim Wechsel von D in M/S wird das Sport-Programm aktiviert und mit SD in der Ganganzeige angezeigt. Diese Position wird empfohlen, falls eine leistungsorientierte Fahrweise beabsichtigt ist.
Beim ersten Antippen wechselt das Automatic-Getriebe aus dem Sport-Programm in den Manuellbetrieb. Wenn Sie den Wählhebel nach vorn in Richtung „+“ antippen, schaltet das Getriebe hoch, beim Antippen nach hinten in Richtung „-“ wird zurückgeschaltet. In der Ganganzeige erscheint M1 bis M4 bzw. M5.
Hoch- bzw. Zurückschalten wird von der AGS nur bei passender Drehzahl und Geschwindigkeit ausgeführt, z.B. wird bei zu hoher Motordrehzahl nicht zurückgeschaltet. In der Instrumentenkombination erscheint kurz der angewählte, dann der aktuelle Gang.
Im Manuellbetrieb zum raschen Beschleunigen – z.B. bei Überholvorgängen – manuell oder über Kick-Down zurückschalten.
Ein Wechsel von M/S in die Wahlhebelpositionen P, R und N ist nur über D möglich.
Automatic-Getriebe mit Steptronic\*
In folgenden Situationen „denkt“ die Steptronic im Manuellbetrieb für Sie mit:
Um das Überdrehen des Motors zu verhindern, wird kurz vor der Abregeldrehzahl automatisch in den nächsthöheren Gang geschaltet
Bei niedrigen Geschwindigkeiten wird ohne Ihren Eingriff automatisch zurückgeschaltet
Durch Kick-Down wird in den niedrigsten Gang zurückgeschaltet, der abhängig von der Motordrehzahl möglich ist
Je nach Situation, z.B. bei winterlichen Fahrbedingungen, kann auch im 2. oder 3. Gang angefahren werden.

Leuchtet die Kontrollleuchte auf, liegt eine Funktionsstörung im Getriebesystem vor.
Alle Wählhebelpositionen können weiterhin eingelegt werden, in den Positionen für Vorwärtsfahrt fährt das Fahrzeug jedoch nur noch mit eingeschränkter Gangwahl.
Hohe Belastung vermeiden und den nächsten BMW Service aufsuchen.

Arbeiten im Motorraum nicht bei eingelegter Fahrposition durchen, sonst könnte sich das Fahrzeugewegung setzen.
Abschleppen, Anschleppen und Fremdstarthilfe ab Seite 194.
Blinker/Lichthupe

flowchart
graph TD
A["1"] --> B["3"]
C["2"] --> D["3"]
E["3"] --> F["3"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style C fill:#f9f,stroke:#333
style E fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style D fill:#ccf,stroke:#333
style F fill:#ccf,stroke:#333
1 Fernlicht (blaue Kontrollleuchte)
2 Lichthupe (blaue Kontrollleuchte)
3 Blinker (grüne Kontrollleuchten und periodisches Ticken des Blinkrelais)
Blinkt die Kontrollleuchte und tickt das Blinkrelais schneller als normal, ist eine Blinkleuchte ausgefallen – bei Anhängerbetrieb ggf. auch eine Blinkleuchte des Anhängers.
Kurzzeitiges Blinken
Hebel nur leicht bis zum Druckpunkt drücken. Nach dem Loslassen geht er in die Mittelstellung zurück.
Wischanlage

0 Ruhestellung der Wischer
1 Intervallbetrieb oder Regensensor *
2 Normale Wischergeschwindigkeit
3 Schnelle Wischergeschwindigkeit
4 Kurzwischen
5 Frontscheibe reinigen
6 Rändelrad zur Regelung der Intervallzeit bzw. der Empfindlichkeit des Regensensors
Wischanlage

1 Intervallbetrieb oder Regensensor\*
Intervallbetrieb:
Mit dem Rändelrad 6 können Sie die Intervallzeit in vier Stufen einstellen. Sie wird zusätzlich je nach gefahrener Geschwindigkeit automatisch variiert.
Regensensor:
Der Regensensor sitzt an der Windschutzscheibe, direkt vor dem Innenspiegel. Bei aktiviertem Regensensor werden die Scheibenwischer je nach Benetzung der Windschutzscheibe (natürlich auch bei Schnee) automatisch gesteuert. Sie müssen sich dann um das Ein- und Ausschalten der Scheibenwischer und den Intervallbetrieb bis hin zum Dauerwischen nicht kümmern, sondern können sich voll dem Ver-
kehrsgeschehen widmen. Das ist besonders wichtig unter widrigen Witterungsbedingungen.
Regensensor aktivieren:
Ab Zündschlüsselstellung 1 in Hebelstellung 1 schalten. Die Wischer bewegen sich in jedem Fall ein Mal über die Scheibe.
Sie können den Hebel dauernd in der Stellung 1 belassen und brauchen den Regensensor dann ab
Zündschlüsselstellung 1 nur zu aktivieren. Dazu
kurz am Rändelrad 6 drehen oder
▶ Frontscheibe reinigen 5.
Empfindlichkeit des Regensensors einstellen:
Rändelrad 6 drehen.
Regensensor deaktivieren:
In Waschanlagen den Regensensor abschalten, sonst können
durch unbeabsichtigtes Wischen Schäden entstehen.
2 Normale Wischergeschwindigkeit
Bei stehendem Fahrzeug wird automatisch auf Intervallbetrieb umgeschaltet (nicht bei Fahrzeugen mit Regensensor).
3 Schnelle Wischergeschwindigkeit
Bei stehendem Fahrzeug arbeiten die Wischer mit normaler Geschwindigkeit (nicht bei Fahrzeugen mit Regensensor).
5 Frontscheibe reinigen
Waschflüssigkeit wird an die Frontscheibe gesprüht und die Wischer werden kurzfristig eingeschaltet.
Wenn Sie nur kurz ziehen, sprüht Waschflüssigkeit auf die Frontscheibe, ohne dass die Wischer eingeschaltet werden.
Wischanlage Heckscheibenheizung
Scheinwerfer reinigen
Wenn die Fahrzeugbeleuchtung eingeschaltet ist, werden die Scheinwerfer bei jeder fünften Betätigung der Scheibenreinigungsautomatik mitgereinigt.

Wascheinrichtungen nur benutzen, wenn ein Gefrieren der
Waschflüssigkeit auf der Frontscheibe ausgeschlossen ist, sonst wird die Sicht beeinträchtigt. Deshalb Frostschutzmittel verwenden, siehe Seite 158.
Wascheinrichtungen nicht bei leerem Vorratsbehälter betätigen, sonst wird die Wascherpumpe beschädigt.
Scheibenwaschdüsen
Die Scheibenwaschdüsen werden in Zündschlüsselstellung 2 automatisch beheizt*.

Das Bild zeigt exemplarisch die Anordnung der Taste bei Fahrzeugen mit Klimaautomatik. Andere Anordnung siehe Seite 96 bzw. 102.
Einschalten
Die Taste drücken: Solange die Kontrollleuchte leuchtet, arbeitet die Heckscheibenheizung mit hoher Leistung (Schnellabtauung).
Erlischt die Kontrollleuchte, arbeitet die Heizung mit reduzierter Leistung weiter und schaltet sich dann automatisch ab.
Ausschalten
Bei leuchtender Kontrollleuchte die Taste drücken.
74 Geschwindigkeitsregelung\*

Ab ca. 30 km/h hält und speichert das Fahrzeug die Geschwindigkeit, die Sie ihm vorgeben.

Die Geschwindigkeitsregelung nicht benutzen, wenn die Straßen kurvenreich sind, starkes Verkehrsaufkommen eine konstante Geschwindigkeit nicht zulässt oder die Fahrbahn glatt (Schnee, Regen, Eis) bzw. der Untergrund locker ist (Steine, Sand).
System aktivieren
Ab Zündschlüsselstellung 1: Taste 1 drücken, die Kontrollleuchte in der Instrumentenkombination leuchtet. Sie können die Geschwindigkeitsregelung nutzen.
Geschwindigkeit halten und speichern sowie beschleunigen
Taste 2 antippen:
Die gerade gefahrene Geschwindigkeit wird gehalten und gespeichert. Jedes weitere Antippen der Taste erhöht die Geschwindigkeit um ca. 1 km/h.
Taste 2 gedrückt halten:
Das Fahrzeug beschleunigt ohne Betätigung des Gaspedals. Sobald Sie die Taste loslassen, wird die erreichte Geschwindigkeit gehalten und gespeichert.

Wenn auf einer Gefällstrecke die Motorbremswirkung nicht ausreicht, kann die geregelte Geschwindigkeit überschritten werden. An Steigungen kann sie unterschritten werden, wenn die Motorleistung nicht ausreicht.
Verzögern
Taste 3 antippen:
Jedes Antippen vermindert die Geschwindigkeit um ca. 1 km/h, wenn Sie bereits mit geregelter Geschwindigkeit fahren.
Taste 3 gedrückt halten:
Das Fahrzeug verzögert durch automatische Gaswegnahme, wenn Sie bereits mit geregelter Geschwindigkeit fahren. Sobald Sie die Taste loslassen, wird die erreichte Geschwindigkeit gehalten und gespeichert.
Geschwindigkeitsregelung\*
Geschwindigkeitsregelung unterbrechen
Im aktivierten Zustand Taste 1 drücken, die Kontrollleuchte leuchtet weiter. Sie können die Geschwindigkeitsregelung bei Bedarf wieder nutzen.
Darüber hinaus unterbricht die Geschwindigkeitsregelung automatisch:
beim Bremsen
beim Kuppeln bzw. Bewegen des Automatic-Getriebe-Wählhebels von D auf N
▷ wenn die geregelte Geschwindigkeit für eine längere Dauer über- oder unterschritten wird, z.B. beim Treten des Gaspedals.
Geschwindigkeit abrufen
Taste 4 drücken:
Die zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit wird wieder erreicht und gehalten. Wenn Sie den Zündschlüssel in Stellung 0 drehen, wird die gespeicherte Geschwindigkeit gelöscht und das System deaktiviert.
System deaktivieren
Bei unterbrochener Geschwindigkeitsregelung Taste 1 noch einmal drücken. Die Kontrollleuchte erlischt und die gespeicherte Geschwindigkeit wird gelöscht.
Kilometerzähler

1 Kilometerzähler
Die im Bild gezeigten Anzeigen können Sie in Zündschlüsselstellung 0 aktivieren, wenn Sie den Knopf (Pfeil) in der Instrumentenkombination drücken.
2 Tageskilometerzähler
Um auf Null zu stellen, drücken Sie ab Zündschlüsselstellung 1 den Knopf (Pfeil).
Drehzahlmesser

Motordrehzahlen im roten Warnfeld vermeiden.
In diesem Bereich wird zum Schutz des Motors die Kraftstoffzufuhr unterbrochen, was sich durch Leistungs-rücknahme bemerkbar macht.
Energie-Control

Zeigt den momentanen Kraftstoffverbrauch in l/100 km an. Sie können kontrollieren, wie wirtschaftlich und umweltschonend Sie gerade fahren.
Steht das Fahrzeug, geht der Zeiger auf Null.
Kraftstoffanzeige

Zur Funktionskontrolle leuchtet die Kontrollleuchte beim Einschalten der Zündung für kurze Zeit auf.
Beginnt die Kontrollleuchte dauernd zu leuchten, sind noch ca. 8 | Kraftstoff im Tank.
Kraftstoffbehälter-Inhalt: Seite 220.
Verschiedene Fahrzeugneigungen, z.B. bei längerer Bergfahrt, können eine geringfügige Anzeigenschwankung herbeiführen.

Rechtzeitig tanken, sonst kann es durch „Fahren bis zum letzten
Tropfen" zu Motor- bzw. Katalysator- schäden kommen.
Kühlmittelthermometer

Der Motor ist noch kalt. Mit mäßiger Motordrehzahl und Geschwindigkeit fahren.
Rot
Zur Funktionskontrolle leuchtet die Warnleuchte beim Einschalten der Zündung für kurze Zeit auf.
Leuchtet während der Fahrt auf: Motor ist zu heiß. Sofort abstellen und abkühlen lassen.
Zwischen den Farbfeldern
Normale Betriebstemperatur. Der Zeiger darf bei hoher Außentemperatur oder starker Beanspruchung bis an das rote Feld heranwandern.
Kühlmittelstand prüfen: Seite 162.
Service-Intervallanzeige


Standzeiten, bei denen die Batterie abgeklemmt ist, bleiben von der Anzeige unberücksichtigt. Deshalb darauf achten, dass die Bremsflüssigkeit, unabhängig von der Anzeige, spätestens alle zwei Jahre gewechselt wird. Siehe auch Seite 163.
Restweg für den Service
Die im Bild gezeigten Anzeigen erscheinen ab Zündschlüsselstellung 1 bzw. nach Starten des Motors für einige Sekunden.
Zusammen mit dem Schriftzug OILSERVICE oder INSPECTION wird der nächstfällige Service und der Restweg bis zu diesem Service in km angezeigt.
Der Restweg wird auf Basis der zurückliegenden Fahrweise ermittelt.
Blinkende Anzeige und ein „-“ vor dem Zahlenwert bedeuten, dass das Service-Intervall um die angezeigten Kilometer überschritten ist. Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit Ihrem BMW Service.
Bremsflüssigkeitswechsel
Monat und Jahr für den fälligen Bremsflüssigkeitswechsel können Sie sich anzeigen lassen, indem Sie während der Anzeige des nächstfälligen Services den Knopf (Pfeil) in der Instrumentenkombination drücken. Bei jedem Knopfdruck wechselt die Anzeige zwischen fälligem Service und fälligem Bremsflüssigkeitswechsel.
Ab Fälligkeit des Bremsflüssigkeitswechsels leuchtet auch das Uhrensymbol mit auf. Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit Ihrem BMW Service.
Check-Control Uhr

Folgende Hinweise bzw. Zustände werden symbolhaft ab
Zündschlüsselstellung 2 so lange angezeigt, bis die Störungen behoben sind:
1 Abblend-, Fern- und Standlicht prüfen
2 Tür offen
3 Heckklappe offen
4 Rück- oder Bremslicht prüfen
Nach Fahrtende und Öffnen der Fahrer- tür ertönt bei eingeschaltetem Licht ohne Anzeige ein Signal für „Licht an“.
Wenn Sie eine permanente Uhranzeige wünschen, können Sie sich diese im Display des Autoradios anzeigen lassen (siehe Radio-Betriebsanleitung).
Sie können die Uhr, auch für die Anzeige im Display des Autoradios, wie folgt einstellen.

Einstellen
Ab Zündschlüsselstellung 1
Vorstellen: Rechten Knopf nach rechts drehen.
Zurückstellen: Rechten Knopf nach links drehen.
Halten Sie den Knopf länger gedreht, erfolgt die Einstellung schneller.
Anzeigemodus umstellen: Knopf kurz drücken.
Mit jedem Knopfdruck wird die Uhrzeit im 12- oder 24-Stundenmodus angezeigt.
In Zündschlüsselstellung 0: Die Uhrzeit wird nach Drücken des linken Knopfes für einige Sekunden angezeigt (siehe Kilometerzähler, Seite 76).
Bordcomputer\*

Mit der Taste im Blinkerhebel können Sie ab Zündschlüsselstellung 1 die Bordcomputer-Informationen im Display der Instrumentenkombination abrufen. Nach jedem kurzen Druck auf die Taste in Richtung Lenksäule wird eine weitere Funktion angezeigt.
Die Reihenfolge der Anzeigen ist: Uhrzeit, Außentemperatur, Durchschnittsverbrauch, Reichweite, Durchschnittsgeschwindigkeit.
Ab Zündschlüsselstellung 1 wird jeweils die letzte Einstellung angezeigt.

Außentemperatur
Sie können die Maßeinheit (°C/°F) der Außentemperaturanzeige wechseln, indem Sie während der Anzeige den rechten Einstellknopf in der Instrumentenkombination drücken.
Eiswarnung
Sinkt die Außentemperatur auf ca. +3 °C, wechselt der Bordcomputer automatisch zur Außentemperaturanzeige. Zusätzlich ertönt als Warnung ein Signal, und die Anzeige blinkt für kurze Zeit.
Die Warnung wiederholt sich, wenn seit der letzten Warnung die Temperatur mindestens einmal +6 °C erreicht hat und danach wieder auf +3 °C sinkt.

Die Eiswarnung schließt nicht aus, dass Glatteis auch schon bei
Temperaturen über +3 °C vorkommen kann, z.B. auf Brücken und schattiger Fahrbahn.
Bordcomputer\*

Durchschnittsverbrauch
Wenn Sie länger auf die Taste im Blinkerhebel drücken, wird der gerade angezeigte Durchschnittswert für Verbrauch ab diesem Zeitpunkt neu berechnet.

Reichweite
Die Reichweite wird auf Basis der zurückliegenden Fahrweise und der noch vorhandenen Kraftstoffmenge ermittelt.

Durchschnittsgeschwindigkeit
Wenn Sie länger auf die Taste im Blinkerhebel drücken, wird der gerade angezeigte Durchschnittswert für die Geschwindigkeit ab diesem Zeitpunkt neu berechnet.
Ein Stillstand mit abgestelltem Motor bleibt bei der Berechnung unberücksichtigt.
Die PDC unterstützt Sie, wenn Sie rückwärts einparken. Ein Signalton meldet Ihnen dabei den aktuellen Abstand zu einem Hindernis. Dazu messen vier Ultraschall-Sensoren im hinteren Stoßfänger den Abstand zum nächsten Objekt. Die Reichweite der Sensoren an den beiden Ecken hinten endet ca. 60 cm hinter dem Stoßfänger. Die beiden mittleren Sensoren reichen ca. 1,50 m weit.
Das System wird in
Zündschlüsselstellung 2 automatisch immer dann nach ca. einer Sekunde aktiviert, wenn Sie den Rückwärtsgang bzw. die Wahlhebelposition R einlegen. Entsprechend schaltet es sich aus, wenn Sie den Rückwärtsgang herausnehmen. Wenn Sie mit einem Anhänger fahren, kann das System keine sinnvollen Messungen vornehmen – es schaltet sich deswegen gar nicht erst ein.
Signaltöne
Der Abstand zu einem Hindernis wird durch einen Intervallton angezeigt. Je dichter Sie an ein Objekt herankommen, desto kürzer werden die Intervalle. Ist der Abstand zu einem erkannten Objekt kleiner als 30 cm, ertönt ein Dauerton.
Der Signalton wird nach ca. drei Sekunden unterbrochen, wenn in dieser Zeit der Abstand zu einem Hindernis konstant bleibt, Sie also z.B. parallel zu einer Wand fahren.
Ein höherer Dauerton bei der ersten Aktivierung zeigt eine Funktionsstörung an. Bitte lassen Sie die Ursache von Ihrem BMW Service beseitigen.

Die PDC kann die persönliche Einschätzung von Hindernissen nicht setzen. Es gibt auch bei Sensoren mit toten Bereich, in dem Objekte mehr erkannt werden können.
Ferner kann das Erkennen von Hindernissen an Grenzen der physikalischen Ultraschallmessung stoßen, wie z.B. bei Anhängerdeichseln und -kupplungen oder dünnen und lackierten Gegenständen.
Laute Schallquellen wie z.B. ein laut eingestelltes Radio können den Signalton der PDC übertönen.

Die Sensoren sauber und eisfrei halten, um die volle Funktions-
fähigkeit sicherzustellen.
Nicht langanhaltend mit Hochdruckreinigern auf die Sensoren sprühen. Immer einen Abstand halten, der größer als 10 cm ist.
ASC+T
Das Prinzip
Dieses System optimiert die Fahrstabilität und die Traktion, besonders beim Anfahren, beim Beschleunigen und in Kurven.
ASC+T erkennt die Gefahr durchdrehender Räder und erhöht die Fahrstabilität sowie die Traktion durch Reduzierung der Motorleistung und ggf. durch individuelles Abbremsen der Hinterräder.
Nach jedem Motorstart ist ASC+T in Bereitschaft.
Kontrollleuchte

Die Kontrollleuchte in der Instrumentenkombination erlischt kurz nach dem Einschalten der
Zündung. Siehe Seite 19, 20.
Die Kontrollleuchte blinkt:
ASC+T regelt die Antriebs- und Bremskräfte.
Die Kontrollleuchte erlischt nicht nach dem Starten des Motors oder leuchtet während der Fahrt permanent:
Das System ist defekt oder wurde über die Taste abgeschaltet, die links beschriebenen stabilisierenden Eingriffe sind damit nicht mehr verfügbar. Das Fahrzeug ist aber ohne ASC+T normal fahrbereit.
Bitte suchen Sie bei einem Defekt Ihren BMW Service auf, siehe Seite 19, 20.

Taste drücken, die Kontrollleuchte leuchtet permanent.
Das Bild zeigt die Anordnung der Tas- ten bei Komplettausstattung. Sie kann je nach Ausstattungsumfang variieren.
In folgenden Ausnahmesituationen kann es zweckmäßig sein, ASC+T kurzzeitig abzuschalten:
beim Freischaukeln oder Anfahren aus Tiefschnee oder lockerem Untergrund
beim Fahren mit Schneeketten. Siehe auch Seite 136.

Fahren Sie zur Aufrechterhaltung der Fahrstabilität möglichst im-
mer mit eingeschaltetem ASC+T.
ASC+T
ASC+T wieder einschalten
Taste erneut drücken, die Kontrollleuchte erlischt.

Auch mit ASC+T können physikalische Gesetze nicht außer Kraft
gesetzt werden. Eine angepasste Fahrweise bleibt immer in der Verantwortung des Fahrers. Deshalb vermeiden, aufgrund des zusätzlichen Sicherheitsangebotes Risiken einzugehen.
Weiteres zu ASC+T finden Sie im Kapitel „Freude an der Technik“, Seite 202.
DSC\* - BMW 316i, 318i, 320i, 325i, 330i, 320d, 330d
Das Prinzip
DSC hält die Fahrstabilität auch in kritischen Fahrsituationen aufrecht.
Das System optimiert die Fahrstabilität in Beschleunigungs- und Anfahrsituationen sowie die Traktion. Es erkennt darüber hinaus instabile Fahrzustände wie Unter- oder Übersteuern und hilft, das Fahrzeug durch Reduzierung der Motorleistung und Bremseneingriffe an einzelnen Rädern innerhalb der physikalischen Grenzen auf sicherem Kurs zu halten.
Nach jedem Motorstart ist DSC in Bereitschaft. DSC enthält die Funktionen ADB und CBC, siehe Seite 133.
ADB (Automatische Differenzialbremse) bildet die Funktion einer konventionellen Differenzialsperre durch Bremseneingriffe an den Antriebsrädern nach und erhöht die Traktion für besondere Betriebszustände wie z.B. Schneefahrbahnen.
Bei abgeschaltetem DSC ist ADB in Bereitschaft.
Kontrollleuchte

Die Kontrollleuchte in der Instrumentenkombination erlischt kurz nach dem Einschalten der
Zündung, siehe Seite 19, 20.
Die Kontrollleuchte blinkt: DSC regelt die Antriebs- und Brems- kräfte.
Die Kontrollleuchte leuchtet permanent: DSC ist über die Taste abgeschaltet; ADB ist in Bereitschaft.
Regeleingriffe des ADB werden nicht angezeigt.

Die Kontrollleuchte und die Bremsen-Warnleuchte leuchten permanent:

DSC, ADB und DBC sind über die Taste abgeschaltet oder sind defekt.
Das Fahrzeug ist aber ohne DSC normal fahrbereit. Im Falle einer Störung suchen Sie bitte Ihren BMW Service auf, siehe Seite 19, 20.

DSC abschalten/ADB aktivieren
DSC-Taste kurz drücken, die Kontrollleuchte leuchtet permanent.
DSC ist abgeschaltet, ADB ist in Bereitschaft.
In folgenden Ausnahmesituationen kann es zweckmäßig sein, ADB kurzzeitig zu aktivieren:
beim Freischaukeln oder Anfahren aus Tiefschnee oder lockerem Untergrund
beim Fahren an verschneiten Steigungen, in Tiefschnee oder auf einer fest gefahrenen Schneedecke
beim Fahren mit Schneeketten. Siehe auch Seite 136.
Der Zugewinn an Traktion wird durch eine Zurücknahme der stabilisierenden Eingriffe erreicht.
DSC\* - BMW 316i, 318i, 320i, 325i, 330i, 320d, 330d
DSC und ADB abschalten
DSC-Taste mindestens 3 Sekunden gedrückt halten. Die Kontrollleuchte und die gelbe Bremsenwarnleuchte leuchten permanent.
In diesem Fall werden keine stabilitäts- und traktionsfördernden Motor- und Bremseneingriffe durchgeführt.

Fahren Sie zur Aufrechterhaltung der Fahrstabilität möglichst im- mit eingeschaltetem DSC.
DSC und ADB wieder einschalten
Taste erneut drücken, die Kontrollleuchte bzw. Kontrollleuchten erlöschen.

Auch mit DSC können physikalische Gesetze nicht außer Kraft
gesetzt werden. Eine angepasste Fahrweise bleibt immer in der Verantwortung des Fahrers. Deshalb vermeiden, aufgrund des zusätzlichen Sicherheitsangebotes Risiken einzugehen.
Im ADB-Bereitschaftsmodus ist DSC abgeschaltet und führt keine stabilisierenden Eingriffe durch.
Keine Veränderungen am DSC vornehmen. Arbeiten am DSC nur von autorisierten Fachkräften durchführen lassen.
Weiteres zu DSC finden Sie im Kapitel „Freude an der Technik“, Seite 202.
DSC - BMW 325xi, 330xi, 330xd
Das Prinzip
DSC hält die Fahrstabilität auch in kritischen Fahrsituationen aufrecht.
Das System optimiert die Fahrstabilität in Beschleunigungs- und Anfahrsituationalen sowie die Traktion. Es erkennt darüber hinaus instabile Fahrzustände wie Unter- oder Übersteuern und hilft, das Fahrzeug durch Reduzierung der Motorleistung und durch Bremseneingriffe an einzelnen Rädern innerhalb der physikalischen Grenzen auf sicherem Kurs zu halten.
Nach jedem Motorstart ist DSC in Bereitschaft. DSC enthält die Funktionen ADB-X und CBC, siehe Seite 133.
ADB-X (Automatische Differentialbremse) ersetzt die Funktion konventineller Längs- und Quersperren durch Bremseneingriffe und erhöht die Traktion, wenn dies die Verhältnisse erfordern, z.B. beim Fahren auf verschneiten Straßen.
Kontrollleuchte

Die Kontrollleuchte in der Instrumentenkombination erlischt kurz nach dem Einschalten der
Zündung, siehe Seite 19, 20.
Die Kontrollleuchte blinkt:
DSC regelt die Antriebs- und Bremskräfte.
Die Kontrollleuchte leuchtet permanent: DSC ist über die Taste abgeschaltet; ADB-X ist in Bereitschaft.
Regeleingriffe des ADB-X werden nicht angezeigt.

Erlischt bei erneutem Drücken der DSC-Taste die Kontrollleuchte
nicht, sind DSC und ADB-X defekt, die links beschriebenen stabilisierenden Eingriffe sind damit nicht mehr verfügbar.
Das Fahrzeug ist aber ohne DSC normal fahrbereit. Im Falle einer Störung suchen Sie bitte Ihren BMW Service auf, siehe Seite 19, 20.

DSC-Taste drücken, die Kontrollleuchte leuchtet permanent.
DSC ist abgeschaltet, ADB-X ist auf maximalen Vortrieb ausgelegt.
In folgenden Ausnahmesituationen kann es zweckmäßig sein, DSC kurzzeitig abzuschalten:
beim Freischaukeln oder Anfahren aus Tiefschnee oder lockerem Untergrund
beim Fahren mit Schneeketten. Siehe auch Seite 136.

Fahren Sie zur Aufrechterhaltung der Fahrstabilität möglichst im-
mer mit eingeschaltetem DSC.
DSC - BMW 325xi, 330xi, 330x
DSC wieder einschalten
Taste erneut drücken, die Kontrollleuchte erlischt.

Auch mit DSC können physikalische Gesetze nicht außer Kraft
gesetzt werden. Eine angepasste Fahrweise bleibt immer in der Verantwortung des Fahrers. Deshalb vermeiden, aufgrund des zusätzlichen Sicherheitsangebotes Risiken einzugehen.
Bei abgeschalteter DSC werden keine stabilisierenden Eingriffe durchgeführt. Keine Veränderungen am DSC vornehmen. Arbeiten am DSC nur von autorisierten Fachkräften durchführen lassen.
Weiteres zu DSC finden Sie im Kapitel „Freude an der Technik“, Seite 202.
Reifendruck-Control RDC\*
Das Prinzip
RDC kontrolliert den Reifenfülldruck in den vier Rädern auch während der Fahrt. Das System meldet, wenn in einem oder mehreren Reifen der Fülldruck deutlich abgefallen ist.
Damit das System den korrekten Reifenfülldruck „kennen lernen“ kann, den Reifenfülldruck in allen Reifen prüfen, mit der Fülldrucktabelle (Seite 28) vergleichen und ggf. richtig stellen. Dann das System aktivieren.

Diese Kontrollleuchte in der Instrumentenkombination informiert Sie, wenn der Reifendruck
nicht normal ist.

Je nach Ausstattung ist die Taste mit RDC beschriftet oder mit dem RDC-Symbol versehen.
1 Zündschlüssel in Stellung 2 drehen (Motor nicht starten)
2 Die Taste so lange drücken, bis die Kontrollleuchte in der Instrumentenkombination für einige Sekunden gelb aufleuchtet
3 RDC übernimmt nach einigen Minuten Fahrzeit den aktuellen Fülldruck in den Reifen als die zu überwachen-den Sollwerte.
Diesen Vorgang wiederholen Sie lediglich nach einer Korrektur des Fülldruckes. Sonst ist RDC automatisch in Zündschlüsselstellung 2 und somit bei jeder Fahrt in Betrieb.
Bei Fülldruckverlust
Hat sich der Fülldruck nach einiger Zeit zu stark verringert (was bei jedem Reifen normal ist), leuchtet die Kontrollleuchte gelb auf.
Damit werden Sie aufgefordert, möglichst bald den Fülldruck auf die vorgeschriebenen Werte zu korrigieren.

Werden Sie kurz nach einer Korrektur des Fülldrucks aufgefor-
dert, den Reifendruck zu prüfen, so waren die korrigierten Druckwerte nicht plausibel. Bitte dann den Fülldruck nochmals prüfen und gemäß den in der Fülldrucktabelle vorgegebenen Werten richtig stellen. Anschließend das System erneut aktivieren.
Reifendruck-Control RDC\*
Bei Reifenpanne
Bei einer Reifenpanne mit Druckverlust leuchtet die Kontrollleuchte rot auf. Zusätzlich ertönt ein akustisches Signal. Bei dieser Anzeige sofort zum Anhalten an einem sicheren Ort die Geschwindigkeit reduzieren, dabei aber heftige Brems- und Lenkmanöver vermeiden. Das defekte Rad ersetzen.

Das im Fall einer Panne nur für den vorübergehenden Einsatz vorhene Kompaktrad hat keine RDC-ronik und wird nicht überwacht. Das Reserverad mit den gleichen Dimensionen wie die am Fahrzeug montierten Räder ist mit der notwendigen RDC-Elektronik ausgestattet und wird nach der Montage mit dem Aktivieren des Systems ebenfalls überwacht.

RDC kann gravierende plötzliche Reifenschäden durch äußere Ein- ngen nicht ankündigen.

Reifen von Ihrem BMW Service wechseln lassen. Ihr BMW Service ist über den Umgang mit RDC informiert und mit den notwendigen Spezialwerkzeugen ausgerüstet.
Störungen
RDC kann durch andere Anlagen oder Geräte, die die gleiche Funkfrequenz benutzen, in ihrer Funktion gestört werden.
Für den Zeitraum der Störung leuchtet die Kontrollleuchte gelb auf.
Die Kontrollleuchte leuchtet auch auf
▶ bei einem Systemfehler
wenn ein Rad ohne RDC-Elektronik montiert wird
▶ wenn zusätzlich zum Reserverad weitere Räder mit RDC-Elektronik mitgeführt werden.
Bitte wenden Sie sich an Ihren BMW Service.
Stand-/Abblendlicht Armaturenbeleuchtung

In dieser Schalterstellung ist das Fahrzeug rundum beleuchtet. Sie können das Standlicht zum
Parken benutzen. Einseitige Beleuchtung zum Parken als zusätzliche Möglichkeit siehe Seite 92.
Abblendlicht

Wenn Sie bei eingeschaltetem Abblendlicht die Zündung ausschalten, leuchtet nur das
Standlicht weiter.

,Heimleuchten":
Wenn Sie nach dem Abstellen des Fahrzeugs die Lichthupe betätigen, leuchtet das Abblendlicht dann noch eine kurze Zeit. Diese Funktion können Sie sich auch deaktivieren lassen.
„Licht an“-Warnung
Wenn Sie den Zündschlüssel auf 0 drehen, ertönt nach dem Öffnen der Fahrertür für einige Sekunden ein Summer zur Erinnerung, wenn das Licht nicht ausgeschaltet ist.
Tagfahrlicht-Schaltung\*
Wenn gewünscht, kann der Lichtschalter in der zweiten Stufe bleiben: Beim Ausschalten der Zündung erlischt die Außenbeleuchtung.

Sie können sich die Tagfahrlichtschaltung an Ihrem Fahrzeugellen lassen.

Zur Regelung der Beleuchtungsstärke das Rändelrad drehen.
Leuchtweitenregulierung\* Fernlicht/Parklicht

Um den Gegenverkehr nicht zu blenden, muss die Leuchtweite des Abblendlichts der Fahrzeugbeladung angepasst werden:
Werte in () gelten für Anhängerbetrieb.
0 (1) = 1 bis 2 Personen ohne Gepäck
1 (1) = 5 Personen ohne Gepäck
1 (2) = 5 Personen mit Gepäck
2 (2) = 1 Person, Laderaum voll
Zulässige Hinterachslast beachten, siehe Seite 217.
Bei beladenem Fahrzeug die Leuchtweite reduzieren, sonst wird der Gegenverkehr geblendet.
Xenon-Licht\*
Fahrzeuge mit Xenon-Licht sind mit einer automatischen Leuchtweitenregulierung ausgerüstet.

1 Fernlicht (blaue Kontrollleuchte)
2 Lichthupe (blaue Kontrollleuchte)
3 Parklicht
Parklicht links oder rechts\*
Als zusätzliche Möglichkeit können Sie Ihr Fahrzeug zum Parken einseitig beleuchten (Länderbestimmungen beachten):
In Zündschlüsselstellung 0 den Hebel in der entsprechenden Blinkerstellung einrasten lassen.
Nebellicht Innenlicht

Die grüne Kontrollleuchte in der Instrumentenkombination leuchtet bei eingeschalteten Nebel-
scheinwerfern.
Nebelschlussleuchte

Die gelbe Kontrollleuchte in der Instrumentenkombination leuchtet bei eingeschalteter Nebel-
schlussleuchte.
Beachten Sie die gesetzlichen Bestimmungen über die Benutzung von Nebellicht.

Das Bild zeigt exemplarisch das Innenlicht mit der Ausstattung Leseleuchten.
Das Innenlicht wird automatisch gesteuert.
Innenlicht manuell ein- und ausschalten
Taste antippen.
Soll das Innenlicht dauernd ausgeschaltet bleiben, die Taste ca. 3 Sekunden lang drücken.
Um diesen Zustand aufzuheben, die Taste antippen.
Fußraumleuchten\*
Die Fußraumleuchten funktionieren wie das Innenlicht.

Mit der jeweils daneben befindlichen Taste ein- und ausschalten.
94 Innenlicht

Um die Batterie zu schonen, werden ca. 15 Minuten nach Drehen des Zündschlüssels auf 0 alle im Fahrzeug vorhandenen Leuchten abgeschaltet.
Leseleuchten hinten
Mit der jeweils daneben befindlichen Taste ein- und ausschalten.
Heizung und Belüftung

Online Version zu Sach-Nº 01 40 0 155 436 - © 07/00 BMW AG
Heizung und Belüftung
1 Luft an die Frontscheibe und an die Seitenscheiben
2 Luft für den Oberkörperbereich
Die Rändelräder ermöglichen stufen-
loses Öffnen und Schließen der Luft-
zufuhr, die Hebel eine Veränderung
der Ausströmrichtung, siehe Seite 98
3 Luft für den Fußraum vorn Entsprechende Luftaustritte gibt es auch im hinteren Fußraum
4 Luftzufuhr
Heizung und Belüftung werden ab Stellung 1 wirksam, siehe Seite 98
5 Temperatur 98
6 Luftverteilung in Richtung
▶ Scheiben
▶ Oberkörperbereich
Fußraum
Alle Zwischenstellungen sind möglich, siehe Seite 98
7 Heckscheibenheizung 98
8 Umluftbetrieb 98
Heizung und Belüftung
Luftzufuhr

Sie können die Gebläsestufen 1 bis 4 wählen. Heizung und Belüftung sind umso wirksamer, je größer die Luftzufuhr
ist. In Stellung 0 sind das Gebläse und die Heizung ausgeschaltet. Die Luftzufuhr können Sie in Stellung 0 mit der Taste für Umluftbetrieb ganz absperren.
Temperatur

Um die Temperatur des Innenraums zu erhöhen, drehen Sie nach rechts (rot). Zum schnellen Aufheizen ganz
nach rechts drehen. Anschließend eine für Sie angenehme Innenraumtemperatur wählen.
Luftverteilung

Sie können die ausströmende Luft an die Scheiben, in den Oberkörperbereich und in den Fußraum len-
ken. Alle Zwischenstellungen sind möglich. In der Stellung strömt auch eine geringe Menge Luft an die Scheiben, um sie von Beschlag frei zu halten. Als Normaleinstellung wird die Stellung „6 Uhr“ empfohlen (siehe Bild und Übersicht auf Seite 96).
Heckscheibenheizung

Bei eingeschalteter Heck- scheibenheizung leuchtet die Kontrollleuchte. Die Heck-
scheibenheizung schaltet sich automatisch ab, siehe Seite 73.
Umluftbetrieb

Bei Gerüchen in der Außenluft können Sie die Zufuhr der Außenluft vorübergehend ab-
sperren. Die Innenraumluft wird dann umgewälzt.

Sollten die Scheiben im Umluftbetrieb beschlagen, den Umluft-
betrieb ausschalten und ggf. die Luftzufuhr erhöhen.

Zugfreie Belüftung
Die Ausströmer für den Oberkörperbereich lassen sich ganz nach Ihren Bedürfnissen einstellen:
Mit den Rändelrädern 1 können Sie die Ausströmer stufenlos öffnen und schließen. Mit den Hebeln 2 können Sie die Ausströmrichtung verändern.
Die Ausströmer so ausrichten, dass die Luft an Ihnen vorbeistreicht und Sie nicht direkt trifft.
Heizung und Belüftung
Mikrofilter
In Ihrem BMW ist ein Mikrofilter eingebaut, der bei der einströmenden Außenluft Staub und Blütenpollen zurückhält. Er wird bei der Wartung von Ihrem BMW Service gewechselt. Sollte ein vorzeitiger Filterwechsel erforderlich sein, merken Sie es daran, dass die maximale Luftzufuhr spürbar reduziert ist.
Näheres zum Filterwechsel erfahren Sie auf Seite 192.

1 Gebläsedrehschalter für die Luftzufuhr auf Stufe 4
2 Temperaturdrehschalter ganz nach links (blau)
3 Drehschalter für die Luftverteilung in Stellung
4 Ausströmer für den Oberkörperbereich öffnen.

1 Gebläsedrehschalter für die Luftzufuhr auf Stufe 3
2 Temperaturdrehschalter ganz nach rechts (rot)
3 Drehschalter für die Luftverteilung in Stellung ♦.
Heizung und Belüftung

Scheiben abtauen und von Beschlag befreien
1 Gebläsedrehschalter für die Luftzufuhr auf Stufe 4
2 Temperaturdrehschalter ganz nach rechts (rot)
3 Drehschalter für die Luftverteilung in Stellung
4 Zum Abtauen der Heckscheibe die Heckscheibenheizung einschalten.
Heizen
Wenn die Scheiben eis- und beschlagfrei sind, empfiehlt sich diese Einstellung:
1 Gebläsedrehschalter für die Luftzufuhr auf Stufe 2
2 Mit dem Temperaturdrehschalter eine für Sie angenehme Innenraum-temperatur wählen
3 Drehschalter für die Luftverteilung in Stellung 🚗.
Klimaanlage\*

Klimaanlage\*
1 Luft an die Frontscheibe und an die Seitenscheiben
2 Luft für den Oberkörperbereich
Die seitlichen Rändelräder öffnen und
schließen die Luftzufuhr stufenlos,
die Hebel ändern die Ausströmrichtung. Das mittlere Rändelrad temperiert die ausströmende Luft, siehe
Seite 104
3 Luft für den Fußraum vorn Entsprechende Luftaustritte gibt es auch im hinteren Fußraum
4 Luftzufuhr
Heizung und Belüftung werden ab Stellung 1 wirksam, siehe Seite 104
5 Temperatur 104
6 Luftverteilung in Richtung
Scheiben
Oberkörperbereich
Fußraum
Alle Zwischenstellungen sind möglich, siehe Seite 104
7 Heckscheibenheizung 104
8 Klimaanlage 104
9 Umluftbetrieb 104
Klimaanlage\*
Luftzufuhr

Sie können die Gebläsestufen 1 bis 4 wählen. Heizung und Belüftung sind umso wirksamer, je größer die Luftzufuhr
ist. In Stellung 0 sind das Gebläse und die Heizung ausgeschaltet. Die Luftzufuhr können Sie in Stellung 0 mit der Taste für Umluftbetrieb ganz absperren.
Temperatur

Um die Temperatur des Innenraums zu erhöhen, drehen Sie nach rechts (rot). Ihre gewählte Innenraumtemperatur
wird von der Temperaturregelung kon- stant gehalten.
Luftverteilung

Sie können die ausströmende Luft an die Scheiben, in den Oberkörperbereich und in den Fußraum len-
ken. Alle Zwischenstellungen sind möglich. In der Stellung strömt auch eine geringe Menge Luft an die Scheiben, um sie von Beschlag frei zu halten. Als Normaleinstellung wird die Stellung „6 Uhr“ empfohlen (siehe Bild und Übersicht auf Seite 102).
Heckscheibenheizung

Bei eingeschalteter Heckscheibenheizung leuchtet die Kon-
trollleuchte. Die Heckscheibenheizung schaltet sich automatisch ab, siehe Seite 73.
Klimaanlage

Die Luft wird bei eingeschalteter
Klimaanlage gekühlt, getrocknet nach Temperatureinstellung wiegeheizt.
Nach dem Starten des Motors kann je nach Witterung die Frontscheibe für einen Moment beschlagen.
Bei Außentemperaturen unter ca. 5 °C die Klimaanlage mit der Taste ausschalten. So vermeiden Sie Scheibenbeschlag.
Tritt direkt nach dem Ausschalten Scheibenbeschlag auf, die Klimaanlage wieder einschalten.

In der Klimaanlage entsteht Kondenswasser, das unter dem Fahr-austritt. Derartige Wasserspuren em Boden sind also normal.
Umluftbetrieb

Bei Gerüchen in der Außenluft können Sie die Zufuhr der
Außenluft vorübergehend absperren. Die Innenraumluft wird dann umgewälzt.

Sollten die Scheiben im Umluftbetrieb beschlagen, den Umluft-eb ausschalten und ggf. die Luft-er erhöhen.
Klimaanlage\*

Zugfreie Belüftung
Die Ausströmer für den Oberkörperbereich lassen sich ganz nach Ihren Bedürfnissen einstellen:
Mit den Rändelrädern 1 können Sie die Ausströmer stufenlos öffnen und schließen. Mit den Hebeln 2 können Sie die Ausströmrichtung verändern.
Die Ausströmer so ausrichten, dass die Luft an Ihnen vorbeistreicht und Sie nicht direkt trifft.
Mit dem Rändelrad 3 mischen Sie der Luft aus den Ausströmern für den Oberkörperbereich mehr oder weniger kühle Luft zu.
Mikrofilter
In Ihrem BMW ist ein Mikrofilter eingebaut, der bei der einströmenden Außenluft Staub und Blütenpollen zurückhält. Er wird bei der Wartung von Ihrem BMW Service gewechselt. Sollte ein vorzeitiger Filterwechsel erforderlich sein, merken Sie es daran, dass die maximale Luftzufuhr spürbar reduziert ist.
Näheres zum Filterwechsel erfahren Sie auf Seite 192.

1 Gebläsedrehschalter für die Luftzufuhr auf Stufe 4
2 Klimaanlage einschalten
3 Temperaturdrehschalter ganz nach links (blau)
4 Drehschalter für die Luftverteilung in Stellung
5 Ausströmer für den Oberkörperbereich öffnen.
Klimaanlage\*

1 Gebläsedrehschalter für die Luftzufuhr auf Stufe 3
2 Temperaturdrehschalter ganz nach rechts (rot)
3 Drehschalter für die Luftverteilung in Stellung.

Scheiben abtauen und von Beschlag befreien
1 Gebläsedrehschalter für die Luftzufuhr auf Stufe 4
2 Temperaturdrehschalter ganz nach rechts (rot)
3 Drehschalter für die Luftverteilung in Stellung
4 Zum Abtauen der Heckscheibe die Heckscheibenheizung einschalten.

Wenn die Scheiben eis- und beschlagfrei sind, empfiehlt sich diese Einstellung:
1 Gebläsedrehschalter für die Luftzufuhr auf Stufe 2
2 Mit dem Temperaturdrehschalter eine für Sie angenehme Innenraum-temperatur wählen
3 Drehschalter für die Luftverteilung in Stellung ♦.
Klimaautomatik\*

Online Version zu Sach-Nº 01 40 0 155 436 - © 07/00 BMW AG
Klimaautomatik\*
1 Luft an die Frontscheibe und an die Seitenscheiben
2 Luft für den Oberkörperbereich
Die seitlichen Rändelräder öffnen
und schließen die Luftzufuhr stufen-
los, die Hebel ändern die Ausström-
richtung. Das mittlere Rändelrad
temperiert die ausströmende Luft,
siehe Seite 112
3 Luft für den Fußraum vorn Entsprechende Luftaustritte gibt es auch im hinteren Fußraum
4 Umluftbetrieb/Automatische Umluft Control AUC 111
5 Luftzufuhr 111
6 Temperatur 110
7 Automatische Luftverteilung 110
8 Individuelle Luftverteilung 110
9 Lufteintrittsgitter für den Innenraumtemperaturfühler – bitte freihalten
10 Anzeige Temperatur,
Luftzufuhr 110
11 Scheiben abtauen und von Beschlag befreien 111
12 Klimaanlage 111
13 Heckscheibenheizung 73, 112
Klimaautomatik\*
Das Klima zum Wohlfühlen
Nutzen Sie die Automatik, also AUTO-Taste 7 einschalten. Wählen Sie die für Sie angenehme Innenraumtemperatur, z.B. 22 °C. Ab einer Außentemperatur von +5 °C können Sie auch die Klimaanlage 12 nutzen. Das trocknet die Luft und vermeidet Scheibenbeschlag, wenn z.B. Personen mit feuchter Kleidung im Fahrzeug sitzen. Die Ausströmer 2 so ausrichten, dass die Luft an Ihnen vorbeistreicht und Sie nicht direkt trifft. Das Rändelrad zwischen den Ausströmern 2 für den Oberkörperbereich in eine mittlere Einstellung drehen, da etwas kühlere Luft ermüdungsfreies Fahren fördert.
Detaillierte Einstellmöglichkeiten erfahren Sie in den folgenden Informationen.
Automatische Luftverteilung

Das AUTO-Programm übernimmt für Sie die Einstellung der Luftverteilung sowie der Luftzufuhr und passt darüber hinaus Ihre Vorgaben für die Temperatur an äußere Einflüsse an (Sommer, Winter). Es sorgt zu jeder Jahreszeit für ein angenehmes Komfortklima im Fahrzeug. Wählen Sie die für Sie angenehme Innenraumtemperatur, z.B. 22 °C. Die Temperaturvorgaben sowie der Schriftzug AUTO für die Luftzufuhr erscheinen in der Anzeige 10, siehe Übersicht auf Seite 108. Öffnen Sie die Ausströmer für den Oberkörperbereich. Schalten Sie in der warmen Jahreszeit die Klimaanlage ein. Maximale Kühlwirkung erreichen Sie, wenn Sie das Rändelrad 3 (siehe Seite 112) auf kalt stellen.
Individuelle Luftverteilung

Sie können auch selbst Ihre Luftverteilung kombinieren und damit das AUTO-Programm ausschalten. Luft strömt an die
Scheiben, in den Oberkörperbereich, in den Fußraum.
Temperatur

Die angezeigten Temperaturwerte sind Anhaltswerte für die Innenraumtemperatur. Als behagliche Einstellung empfiehlt sich 22 °C, auch bei eingeschalteter Klimaanlage. Nach Fahrtbeginn wird die gewählte Temperatur – im Sommer wie im Winter – schnellstmöglich erreicht und durch die Regelung konstant gehalten.
Das Rändelrad 3 (siehe „Zugfreie Belüftung“, Seite 112) in eine mittlere Einstellung drehen, da etwas kühlere Luft ermüdungsfreies Fahren fördert. Nutzen Sie diese Möglichkeit der Luftmischung, um kleinere Komfortanpassungen vorzunehmen.

Die ungeregelte volle Heizleistung können Sie bei 32 °C abru-Bei 16 °C wirkt bei aktivierter Klinlage die volle Kühlleistung.
Klimaautomatik\*
Luftzufuhr

Durch Drücken der linken oder rechten Tastenhälfte können
Sie die Luftzufuhr variieren. Sie schalten damit die Automatik für die Luftzufuhr aus, unverändert erhalten bleibt dagegen die Automatik für die Luftverteilung.
Wenn Sie in der kleinsten Gebläsestufe auf die linke Tastenhälfte drücken, erlöschen alle Anzeigen: Das Gebläse, die Heizung und die Klimaanlage sind ausgeschaltet, die Luftzufuhr ist abgesperrt. Durch Drücken einer beliebigen Taste der Klimaautomatik können Sie die Anlage wieder einschalten.
Scheiben abtauen und von Beschlag befreien

Dieses Programm beseitigt schnell Eis und Beschlag der
Frontscheibe und der Seitenscheiben.
Klimaanlage

Die Luft wird bei eingeschalteter Klimaanlage gekühlt, getrocknet und je nach Temperatureinstellung wieder aufgeheizt.
Nach dem Starten des Motors kann je nach Witterung die Frontscheibe für einen Moment beschlagen.
Bei Außentemperaturen unter ca. 5 °C die Klimaanlage mit der Taste ausschalten. So vermeiden Sie Scheibenbeschlag.
Tritt direkt nach dem Ausschalten Scheibenbeschlag auf, die Klimaanlage wieder einschalten.

In der Klimaanlage entsteht Kondenswasser, das unter dem Fahr-austritt. Derartige Wasserspuren em Boden sind also normal.
Automatische Umluft Control AUC

Bei Gerüchen oder Schadstoffen in der Außenluft können Sie die Zufuhr der Außenluft vorübergehend absperren. Die Innenraumluft wird dann umgewälzt. Durch wiederholtes Drücken der Taste können Sie drei Betriebsarten abrufen.
Kontrollleuchten aus: Außenluft strömt ein
Linke Kontrollleuchte ein – AUC-Betrieb: Das System erkennt Schadstoffe in der Außenluft und sperrt die Zufuhr im Bedarfsfall ab. Die Innenraumluft wird dann umgewälzt.
Die Automatik schaltet in der Folge je nach den Erfordernissen der Luftqualität zwischen Außenluftzufuhr und Umwälzung der Innenraumluft um
Rechte Kontrollleuchte ein: Die Zufuhr der Außenluft ist permanent abgesperrt. Die Innenraumluft wird umgewälzt.

Sollten die Scheiben im Umluftbetrieb beschlagen, den Umluftbetrieb ausschalten und ggf. die Luftzufuhr erhöhen.
112 Klimaautomatik\*
Heckscheibenheizung

Bei eingeschalteter Heck- scheibenheizung leuchtet die
Kontrollleuchte. Die Heckscheibenheizung schaltet sich automatisch ab, siehe Seite 73.

Zugfreie Belüftung
Die Ausströmer für den Oberkörperbereich lassen sich ganz nach Ihren Bedürfnissen einstellen:
Mit den Rändelrädern 1 können Sie die Ausströmer stufenlos öffnen und schließen. Mit den Hebeln 2 können Sie die Ausströmrichtung verändern.
Die Ausströmer so ausrichten, dass die Luft an Ihnen vorbeistreicht und Sie nicht direkt trifft.
Mit dem Rändelrad 3 mischen Sie der Luft aus den Ausströmern für den Oberkörperbereich mehr oder weniger kühle Luft zu.
Mikro-/Aktivkohlefilter
Der Mikrofilter hält bei der einströmenden Außenluft Staub und Blütenpollen zurück. Der Aktivkohlefilter trägt zusätzlich zur Reinigung der eintretenden Außenluft von gasförmigen Schadstoffen bei. Dieser kombinierte Filter wird bei der Wartung von Ihrem BMW Service gewechselt. Sollte ein vorzeitiger Filterwechsel erforderlich sein, merken Sie es daran, dass die maximale Luftzufuhr merklich reduziert ist. Näheres zum Filterwechsel erfahren Sie auf Seite 192.
Sitzheizung\* Sonnenschutzrollo\*

Sitzfläche und -lehne können in Zündschlüsselstellung 2 beheizt werden.
Durch wiederholtes Drücken der Taste können Sie verschiedene Heizwirkungen abrufen.
Höchste Heizwirkung bei drei leuchtenden Kontrollleuchten, niedrigste bei einer. Die Temperaturregelung erfolgt jeweils thermostatisch.
Direktes Ausschalten ist auch aus höheren Heizwirkungen möglich:
Taste etwas länger drücken.

Zur Betätigung ab Zündschlüsselstellung 1 die Taste antippen.
Das Bild zeigt die Anordnung der Tas- ten bei Komplettausstattung. Sie kann je nach Ausstattungsumfang variieren.
114 Hi-Fi-System\* Handschuhkasten

Hi-Fi-System harman kardon
So oft Sie die Taste drücken, ist der besondere akustische Effekt ein- bzw. ausgeschaltet.
Eingeschaltet entsteht der Eindruck eines deutlich vergrößerten Fahrgasträumes mit einer Verbesserung des Stereoeffektes auf allen Sitzplätzen.
Bei schwachem Empfang wechselt das System häufig zwischen Stereo- und Mono-Betrieb. Schalten Sie dann aus.

Den Griff ziehen. Die Beleuchtung schaltet sich ein.
Schließen
Den Deckel hochklappen.
Verriegeln
Mit einem Zentralschlüssel abschließen. Entriegeln ist ebenfalls nur mit einem Zentralschlüssel möglich.

Wenn Sie z.B. im Hotel nur den Tür- und Zündschlüssel (siehe
Seite 32) aushändigen, ist kein Zugriff zum Handschuhkasten möglich.

Den Handschuhkasten nach dem Benutzen sofort wieder schlie-
Ben, sonst kann es bei Unfällen zu Verletzungen kommen.
Aufladbare Handlampe\*
Sie befindet sich links im Handschuh-kasten.
Die Lampe kann aufgrund des Überladungsschutzes dauernd im Stecker bleiben.

Die Lampe nur ausgeschaltet in den Stecker schieben, sonst
besteht Gefahr der Überladung und Beschädigung.
Ablagen

Ein Ablagefach befindet sich links neben der Lenksäule. Zum Öffnen Deckel herunterklappen.

Das Ablagefach nach dem Benutzen sofort wieder schließen, sonst kann es bei Unfällen zu Verletzungen kommen.

Ablage in der Mittelarmlehne vorn öffnen: Taste drücken (Pfeil) und nach oben klappen.
Weitere Fächer finden Sie an den Vordertüren sowie in der Mittelkonsole über dem Ascher*. Netze* sind an den Rückenlehnen der Vordersitze.

Mittelarmlehne hinten\*
ohne Durchladesystem:
In der Mittelarmlehne hinten befinden sich ein Ablagefach, ein Getränkedosenhalter (für zwei Getränke) und ein Müllbeutelhalter.
1 Ablagefach: Nach oben anziehen 2 Getränkedosenhalter: Drücken.
Ablagen

Mittelarmlehne hinten\*
mit Durchladesystem:
In der Mittelarmlehne hinten befinden sich ein Getränkedosenhalter (für zwei Getränke) und ein Müllbeutelhalter.
Getränkedosenhalter: Drücken.

Zu Ihrem Komfort dienen:
zwei ausklappbare Steckdosen an der Mittelkonsole hinten (Pfeile)
ein Brillenablagefach (nicht abgebildet) in der Mittelkonsole vorn über dem Ascher*.
Autotelefon\* Ascher vorn\*

Freisprecheinrichtung
Bei Fahrzeugen mit Telefonvorbereitung* befindet sich die Blende für das Freisprechmikrofon am Dachhimmel in der Nähe der Innenleuchte.
Weitere Informationen zum Autotelefon, siehe eigene Betriebsanleitung.

In Pfeilrichtung antippen.
Um die Zigarette zu löschen, die Asche abstreifen und die Zigarette nur leicht in den Trichter hineinstecken.

Die Kante des Deckels drücken (Pfeil): Der Ascher kommt nach oben und kann entnommen werden.
Bei Fahrzeugen mit Nichtraucher-Ausstattung wird der Einsatz auf die gleiche Weise entnommen.
118 Anzünder\* Ascher hinten\*

Eindrücken. Sobald der Anzünder zurückspringt, kann er herausgezogen werden.

Den heißen Anzünder nur am Knopf anfassen, sonst besteht
Verbrennungsgefahr.
Der Anzünder ist auch bei abgezogenem Zündschlüssel funktionsbereit. Kinder deswegen nie unbeaufsichtigt im Fahrzeug lassen.
Anzünder-Fassung
Sie kann als Steckdose für Handlampe, Autostaubsauger o.ä. bis ca 200W bei 12V benutzt werden. Die Fassung nicht durch ungeeignete Stecker beschädigen.
Nichtraucher-Ausstattung
Bei Fahrzeugen mit Nichtraucher-Ausstattung ist die Fassung mit einer Klappe abgedeckt.
Zugang zur Fassung: Die Klappe abheben.

Abdeckrollo aufschieben.
Entleeren
In Öffnungsrichtung auf die Kante des aufgeschobenen Rollos drücken (Pfeil). Der Ascher kommt nach oben und kann entnommen werden.
Bei Fahrzeugen mit Nichtraucher-Ausstattung wird der Einsatz auf die gleiche Weise entnommen.
Durchladesystem\*

Die Rücksitzlehne ist zu einem Drittel/ zwei Dritteln geteilt. Zum Verstauen von längeren Gegenständen können Sie beide Seiten einzeln umklappen.
Zum Entriegeln entsprechenden Hebel ziehen (Pfeil).

Die entriegelte Rücksitzlehne bewegt sich etwas nach vorn. In den Spalt greifen und nach unten klappen.
Beim Zurückklappen darauf achten, dass die Verriegelung richtig einrastet, sonst kann bei Brems- und Ausweichmanövern Ladegut in den Innenraum gelangen und die Insassen gefährden.
Für die Befestigung von Gepäckraumnetzen* oder Zugbändern zur Fixierung von Gepäckstücken finden Sie Verzurrösen an den inneren Ecken des Kofferraums.
Siehe auch unter „Beladung“, Seite 122.

Mittlerer 3-Punkt-Gurt im Fond\*
Sie können den 3-Punkt-Gurt im Fond aufrollen, bevor Sie das Durchladesystem zurückklappen:
Gurt lösen und Gurtzunge am Gurtende in die dafür vorgesehene Aufnahme auf der Hutablage (Pfeil) einstecken.

Für das Anbringen von Kinder-Rückhaltesystemen immer die äu-
ßeren Sicherheitsgurte verwenden. Den mittleren Sicherheitsgurt nur verwenden, wenn das Anbringen von drei Kinder-Rückhaltesystemen erforderlich ist. Keine Änderungen an Kinder-
Rückhaltesystemen vornehmen, sonst kann deren Schutzwirkung beeinträchtigt werden.
Skisack\*
Er ermöglicht eine sichere und saubere Beförderung von bis zu vier Paar Standard-Ski oder bis zu zwei Snowboards.
Mit der Länge des Skisacks und dem zusätzlichen Platz im Kofferraum können Sie Skier bis zu einer Länge von 2,10 m verstauen. Bei Skiern von 2,10 m Länge reduziert sich aufgrund der Verengung des Skisacks das Fassungsvermögen auf zwei Paar.


Ohne Durchladesystem:
1 Mittelarmlehne herausklappen, Verkleidung des Ausschnitts oben am Klettverschluss lösen und auf die Armlehne legen
2 Vom Innenraum aus die Taste drücken (Pfeil 1): Die Ladeklappe im Kofferraum wird entriegelt
3 Arretierungshebel zusammendrücken (Pfeile 2) und Deckel nach vorn klappen
4 Skisack zwischen den Vordersitzen auslegen. Der Reißverschluss dient zur besseren Zugänglichkeit zu den verstauten Gegenständen bzw. zum besseren Austrocknen des Skisacks
5 Vom Kofferraum aus die Ladeklappe mit den Magnethaltern an der Unterseite der Hutablage befestigen.
Beim Verstauen des Skisacks umgekehrt vorgehen.
Skisack\*

Mit Durchladesystem:
1 Mittelarmlehne herausklappen, Verkleidung des Ausschnitts oben am Klettverschluss lösen und auf die Armlehne legen
2 Die Taste 1 nach unten drücken und den Deckel nach vorn schwenken
3 Skisack zwischen den Vordersitzen auslegen. Der Reißverschluss dient zur besseren Zugänglichkeit zu den verstauten Gegenständen bzw. zum besseren Austrocknen des Skisacks
4 Den Knopf 2 drücken: Die Klappe im Kofferraum wird entriegelt.
Beim Verstauen des Skisacks umgekehrt vorgehen.

Die verstauten Skier oder sonstigen Gegenstände mit dem am Skisack befindlichen Haltegurt durch Straffen an der Spannschnalle sichern.
Bitte darauf achten, dass Skier nur in sauberem Zustand im Skisack verladen werden und keine Beschädigungen durch scharfe Kanten entstehen.
Beladung

Wenn Sie in Ihrem BMW Ladegut befördern:
Schweres Ladegut möglichst weit vorn – direkt hinter den Lehnen bzw. der Kofferraum-Trennwand – und unten unterbringen
Scharfe Kanten und Ecken verhüllen Nicht über die Oberkante der Lehnen stapeln

Bei sehr schwerem Ladegut und unbesetzter Rücksitzbank die äußeren Sicherheitsgurte in das jeweils gegenüberliegende Schloss stecken (siehe Bild).

Für kleinere und leichte Stücke die gummierte, rutschhemmende Seite der Bodenauflage verwenden oder mit einem Gepäckraumnetz* bzw. Zugbändern sichern (siehe Seite 42)
Für größere und schwere Stücke erhalten Sie bei Ihrem BMW Service Zurrmittel*. Zur Befestigung dieser Zurrmittel dienen die an den inneren Ecken des Kofferraums angebrachten Verzurrösen (Pfeil)
Beachten Sie die dem Zurrmittel beigegebenen Informationen.
Beladung Dachgepäckträger\*

Das Ladegut immer richtig unter- bringen und sichern, sonst kann es bei Brems- und Ausweichmanövern die Insassen gefährden.
Das zulässige Gesamtgewicht und die zulässigen Achslasten (siehe Seite 217) nicht überschreiten, sonst ist die Betriebssicherheit des Fahrzeugs nicht mehr gewährleistet und es entsteht eine Gesetzeswidrigkeit.
Schwere und harte Gegenstände nicht ungesichert im Passagierraum unterbringen, sonst würden diese bei Brems- und Ausweichmanövern umherschleudern und die Insassen gefährden.

Zugang zu den Aufnahmepunkten: Zum Aufklappen der Deckel (Pfeil) benutzen Sie bitte das dem Trägersystem beiliegende Werkzeug.
Für Ihren BMW steht ein spezielles Trägersystem als Sonderzubehör zur Verfügung. Bitte beachten Sie die in der Montageanleitung enthaltenen Hinweise.
Beladene Dachgepäckträger ändern das Fahr- und Lenkverhalten des Fahrzeugs durch Verlagern des Schwerpunkts erheblich.
Beim Beladen deshalb darauf achten, dass die zulässige Dachlast, das zulässige Gesamtgewicht und die Achslasten nicht überschritten werden. Die An-
gaben dafür finden Sie unter „Technische Daten“, Seite 217.
Die Dachlast muss gleichmäßig verteilt und darf nicht zu großflächig sein. Schwere Gepäckstücke immer nach unten. Darauf achten, dass genügend Freiraum für das Heben des Schiebe-Hebedachs vorhanden ist und keine Gegenstände in den Schwenkbereich der Heckklappe ragen.
Richtiges und sicheres Befestigen des Dachgepäcks verhindert ein Verlagern oder verloren Gehen während der Fahrt – Gefahr für nachfolgenden Verkehr.
Fahren Sie ausgeglichen und vermeiden Sie ruckartiges Anfahren und Bremsen oder schnelles Kurvenfahren.
Durch die Dachlast vergrößert sich die Windangriffsfläche: Erhöhter Kraftstoffverbrauch und eine stärkere Beanspruchung der Karosserie sind die Folgen.
Anhängerbetrieb
Fahren mit Anhänger
Das Fahren mit Anhänger stellt höhere Anforderungen sowohl an das Zugfahrzeug als auch an Sie.
Ein Anhänger beeinträchtigt die Wendigkeit, die Steigfähigkeit, das Beschleunigungs- und Bremsvermögen und verändert das Fahr- und Kurvenverhalten.
Die zulässige Anhängelast und die zulässige Deichselstützlast finden Sie unter „Technische Daten“, Seite 217. Die zulässige Anhängelast ist auch im Fahrzeugschein eingetragen. Auskunft über Möglichkeiten zum Erhöhen der Anhängelast gibt jeder BMW Service.
Anhängerkupplung\*
Die Fahrwerksabstimmung Ihres BMW stellt eine optimale Lösung im Hinblick auf Fahrsicherheit, Komfort und Sportlichkeit dar.
Bei Einbau der Anhängerkupplung ab Werk wird das Fahrzeug serienmäßig mit verstärkter Federung* an der Hinterachse ausgerüstet. Diese kompensiert das Kupplungsgewicht und optimiert das Fahrverhalten im Solobetrieb.
Bei einer Nachrüstung nur eine von BMW freigegebene Anhängerkupplung verwenden und fachgerecht von Ihrem BMW Service montieren lassen. Es ist empfehlenswert, die verstärkte Federung ebenfalls nachrüsten zu lassen.
Weitere im freien Zubehörhandel angebotene Federungssysteme sind von BMW nicht freigegeben.
Eine abnehmbare Kugelstange entsprechend der beiliegenden Bedienungsanleitung des Herstellers pflegen, um eine leichtgängige Montage bzw. Demontage zu gewährleisten.

Durch die Montage der Anhänger- kupplung ist die Wirkung des merierbaren Stoßfängersystems en eingeschränkt.
Die Verwendung von Stabilisierungsvorrichtungen ist vor allem bei schweren Anhängern empfehlenswert. Auskunft hierüber erteilt jeder BMW Service.
Anhängerbetrieb

Die Abdeckklappe für die Anhängervorrichtung unterhalb in der Griffmulde anfassen und nach hinten abziehen.
An- und Abbau des Kugelkopfes entnehmen Sie bitte der separat beiliegenden Anleitung.
Anbauen:
Die Abdeckklappe in die Führung einschieben und ganz andrücken.
Deichselstützlast
Sie ist das Gewicht, mit dem die Deichsel des Anhängers auf dem Kugelkopf der Anhängerkupplung lastet (kann z.B. mit einer Personenwaage ermittelt werden).
In Deutschland: Vorgeschriebene minimale Deichselstützlast: 25 kg.
Die zulässige Deichselstützlast (siehe Seite 217) darf nicht überschritten, sollte aber, speziell bei großen und schweren Anhängern, die zu Pendelschwingungen neigen, möglichst immer ausgenutzt werden.
Die Deichselstützlast wirkt auf das Fahrzeug. Das zulässige Gesamtgewicht und die zulässige Hinterachslast des Zugfahrzeugs dürfen im Anhängerbetrieb dadurch nicht überschritten werden. Die Zuladung wird durch das Gewicht der Anhängerkupplung bzw. bei Anhängerbetrieb auch durch die Deichselstützlast reduziert. Das zulässige Zug-Gesamtgewicht darf nicht überschritten werden.
Beladung
Bei der Beladung des Anhängers darauf achten, dass die Zuladung möglichst tief und in Nähe der Achse verstaut ist. Ein tiefer Anhängerschwerpunkt erhöht die Fahrsicherheit des gesamten Gespanns erheblich.
Das zulässige Gesamtgewicht des Anhängers und die zulässige Anhängelast des Fahrzeugs dürfen nicht überschritten werden. Maßgebend ist der jeweils kleinere Wert.
Vor dem Kauf eines Anhängers ist es ratsam, sich vom Hersteller eine Garantieerklärung über das effektive Anhängergewicht sowie die mögliche Anhängerzuladung geben zu lassen.
Steigungen
Die Steigfähigkeit, gemessen auf Meereshöhe, ist im Interesse von Sicherheit und reibungslosem Verkehrsfluss auf Steigungen von 12% begrenzt. Wenn höhere Anhängerlasten über Nachtrag zugelassen sind, beträgt die Grenze 8%.
Mit zunehmender Höhe über dem Meeresspiegel sinkt erfahrungsgemäß die Motorleistung. Bei Gebirgsfahrten deshalb besonders beachten, dass die Steigfähigkeit beim Anfahren abnimmt und auf die Ausnutzung der maximal zulässigen Gewichte von Fahrzeug und Anhänger verzichtet werden muss.
Anhängerbetrieb
Gefälle
Besondere Aufmerksamkeit ist auf Gefällstrecken erforderlich: Vor solchen grundsätzlich in den nächstkleineren Gang zurückschalten – ggf. bis in den 1. Gang bzw. die Wahlhebelposition 2 – und langsam talwärts fahren.
Höchstgeschwindigkeit
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt in Deutschland 80 km/h. Die zulässigen Anhängelasten sind so bestimmt, dass bei dieser Geschwindigkeit eine einwandfreie Fahrstabilität gewährleistet ist. Sind in anderen Ländern höhere Geschwindigkeiten zulässig, aus Gründen der Fahrsicherheit trotzdem nicht schneller fahren.
Gerät der Anhänger in Pendelschwingungen, wird das Gespann nur durch sofortiges Bremsen stabilisiert.
Reifenfülldruck
Den Reifenfülldruck des Fahrzeugs sowie des Anhängers besonders beachten. Beim Anhänger sind die Vorschriften des Herstellers maßgebend.
Außenspiegel
Ist der serienmäßige Außenspiegel für den Anhängerbetrieb nicht mehr ausreichend, schreibt der Gesetzgeber zwei Außenspiegel vor, die beide Hinterkanten des Anhängers in Ihr Blickfeld rücken. Derartige Spiegel, auch mit einstellbaren Spiegelarmen, erhalten Sie bei Ihrem BMW Service.
Elektrik
Bei Wohnwagenbetrieb ist mit einem höheren Stromverbrauch zu rechnen. Die Einschaltzeiten der Stromverbraucher deswegen mit Rücksicht auf die Kapazität der Batterie kurz halten.
Vor Fahrtbeginn die Funktion der Heckleuchten des Anhängers prüfen.

Beim Fahren berücksichtigen:
Einfahren 130
Fahrhinweise 130
Katalysator 131
Anti-Blockier-System ABS 132
Scheibenbremsen 134
Bremsanlage 135
Fahren im Winter 136
Servolenkung 137
Digitale Diesel Elektronik DDE 138
Autotelefon 138
Autoradio-Empfang 138
Räder und Reifen:
Reifenfülldruck 139
Reifenzustand 139
Reifenerneuerung 140
Räderwechsel 140
Rad-Reifen-Kombinationen 141
Winterreifen 142
Schneeketten 142
Freigegebene Rad- und Reifengrößen 143
Unter der Motorhaube:
Motorhaube 148
Motorraum 150
Waschflüssigkeit für die Reinigungsanlagen 158
Spritzdüsen 158
Motoröl 159
Kühlmittel 162
Bremsflüssigkeit 163
Typenschild 164
Fahrzeug-Identifizierung 164
Wartung und Pflege:
Das BMW Wartungssystem 165
Wagenpflege 166
Airbags 172
Fahrzeug-Stilllegung 172
Recht und Vorschrift:
Rechts-/Linksverkehr 173
Auslandszulassung 173
Technische Veränderungen 174
OBD Steckdose 174
Recycling:
Recycling im Service 175
Fahrzeug-Rücknahme 175
Ein erster Überblick
Bedienung im Detail
Betrieb, Wartung, Pflege
Selbsthilfe
Freude an der Technik
Technische Daten
Stichwortverzeichnis
Einfahren Fahrhinweise
Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise, um eine optimale Lebensdauer und Wirtschaftlichkeit Ihres Fahrzeugs zu erreichen.
Motor und Hinterachsgetriebe
Bis km-Stand 2000:
Mit wechselnden Drehzahlen und Geschwindigkeiten fahren, dabei aber folgende Drehzahlen bzw. Geschwindigkeiten nicht überschreiten:
Fahrzeuge mit Benzinmotor
4-Zylinder: 4500/min bzw.150 km/h
6-Zylinder: 4500/min bzw.160 km/h
Fahrzeuge mit Dieselmotor: 3500/min bzw.150 km/h
Vollgas- bzw. Kick-Down-Stellung des Gaspedals grundsätzlich vermeiden.
Ab km-Stand 2000 können Drehzahl bzw. Geschwindigkeit allmählich gesteigert werden.
Die Einfahrhinweise ebenfalls beachten, wenn im späteren Fahrbetrieb der Motor oder das Hinterachsgetriebe erneuert wird.
Reifen
Die Haftung neuer Reifen ist fertigungsbedingt noch nicht optimal. Während der ersten 300 km daher verhalten fahren.
Bremsanlage
Bremsbeläge und -scheiben erreichen erst nach einer Fahrstrecke von ca. 500 km ein günstiges Verschleiß- und Tragbild.
Kupplung
Die Kupplung erreicht ebenfalls erst nach einer Fahrstrecke von ca. 500 km ihre optimale Funktion. Während dieser Einfahrzeit schonend einkuppeln.

Bremsen:
Während der Fahrt den Fuß nicht lem Bremspedal ruhen lassen.
Selbst leichter, aber andauernder Druck auf das Bremspedal könnte hohe Temperaturen, Bremsverschleiß und möglicherweise Ausfall der Bremsanlage zur Folge haben.
Aquaplaning:
Beim Fahren auf nassen oder matschigen Straßen die Geschwindigkeit verringern, sonst kann sich zwischen Reifen und Straße ein Wasserkeil bilden. Dieser Zustand ist als Aquaplaning bekannt und kann teilweisen oder totalen Verlust des Fahrbahnkontaktes, der Kontrolle über das Fahrzeug und der Bremsfähigkeit verursachen.
Wasser auf Straßen:
Durch Wasser auf Straßen nur bis zu einer Wasserhöhe von maximal 30 cm und bei dieser Höhe maximal mit Schrittgeschwindigkeit fahren, sonst können Schäden an Motor, Elektrik und Getriebe entstehen.
Hutablage:
Keine schweren oder harten Gegenstände darauf ablegen, sonst könnten diese bei Bremsmanövern die Insassen gefährden.
Fahrhinweise Katalysator
Kleiderhaken:
Kleidungsstücke so auf die Haken hängen, dass die Sicht beim Fahren frei bleibt. Keine schweren Gegenstände auf die Haken hängen, sonst könnten z.B. bei Brems- und Ausweichmanövern Personenschäden entstehen.
Der Katalysator reduziert Schadstoffe im Abgas.
Für den Betrieb ist ausschließlich unverbleiter Kraftstoff vorgeschrieben. Schon geringe Mengen Blei genügen, um Lambdasonde und Katalysator dauerhaft zu schädigen.
Folgendes Verhalten ist Voraussetzung, um einwandfreie Motorfunktionen sicherzustellen und etwaigen Schäden vorzubeugen:
Die vorgesehenen Wartungsarbeiten unbedingt einhalten
▷ Den Kraftstofftank nicht leer fahren
Anschleppen nur bei kaltem Motor, sonst könnte sich unverbrannter Kraftstoff im Katalysator entzünden und Schäden verursachen. Besser ist es, das Fahrzeug fremdzustarten
Vermeiden Sie weitere Situationen, bei denen der Kraftstoff nicht oder ungenügend verbrannt wird, z.B.: Häufiges oder langes Betätigen des Anlassers kurz hintereinander bzw. wiederholte Startversuche, bei denen der Motor nicht anspringt (Abstellen und Neustarten eines störungsfrei laufenden Motors ist unbedenklich). Laufen Lassen des Motors mit abgezogenem Zündkerzenstecker.

Die vorgenannten Punkte unbedingt einhalten, damit dem Kataly- nicht unverbrannter Kraftstoff führt wird. Sonst besteht die Geder Überhitzung und
Beschädigung des Katalysators. Bei jedem Fahrzeug mit Katalysator treten hohe Temperaturen auf. Die im Bereich der Auspuffanlage angebrachten Hitzeschutzbleche nicht entfernen oder mit Unterbodenschutz versehen. Darauf achten, dass im Fahrbetrieb, im Leerlauf oder beim Parken keine leicht entflammbaren Materialien (z.B. Heu, Laub, Gras usw.) in Kontakt mit einer heißen Auspuffanlage kommen. Sonst besteht die Gefahr des Entzündens und eines Feuers mit dem Risiko schwerer Verletzungen und Sachschäden.
Anti-Blockier-System ABS
Das Prinzip
Das ABS verhindert ein Blockieren der Räder beim Bremsen und erhöht so die aktive Fahrsicherheit. Denn: Blockierende Räder sind gefährlich, weil sich das Fahrzeug mit rutschenden Vorderrädern nicht mehr lenken lässt und rutschende Hinterräder zum Ausbrechen und Schleudern des Fahrzeugs führen können.
Mit dem ABS werden unter den jeweils gegebenen Bedingungen (Geradeaus- oder Kurvenbremsungen, Asphalt, Eis, Nässe usw.) die kürzestmöglichen Bremswege erreicht.
An das ABS werden grundlegend zwei Anforderungen bei allen Bremsungen gestellt:
Gesicherte Fahrstabilität
Gesicherte Lenk- und Manövrierfähigkeit – jeweils auf den verschiedenen Fahrbahnoberflächen (Asphalt, Beton, Schmutz, Nässe, Schnee, Eis).
Bremsen mit ABS
Das System funktioniert ab ca. 10 km/h. Unter ca. 6 km/h tritt es wieder außer Funktion. Die Räder können also in der allerletzten Phase eines Bremsvorganges theoretisch zum Blockieren neigen, was jedoch in der Praxis nicht kritisch ist.
Am besten nutzen Sie das ABS, wenn Sie in Situationen, die dies erfordern, maximalen Pedaldruck aufwenden („Vollbremsung“). Da das Fahrzeug lenkbar bleibt, können Sie trotz dieser Maßnahme etwaigen Hindernissen mit möglichst ruhigen Lenkbewegungen ausweichen.
Der Regelvorgang des ABS findet in Bruchteilen von Sekunden statt. Das Pulsieren des Bremspedals, verbunden mit hydraulischen Regelgeräuschen, zeigt Ihnen, dass Sie sich im Grenzbereich befinden, und erinnert Sie daran, Ihre Fahrgeschwindigkeit wieder den Fahrbahnverhältnissen anzupassen.
Bei Fahrbahnen mit lockerer Auflage und griffigem Untergrund, z.B. auf Schotter oder Schnee, sowie mit Schneeketten kann es auch zu Verlängerungen des Bremsweges gegenüber dem blockierten Zustand kommen. Dem stehen jedoch die Vorteile von Fahrstabilität und Lenkbarkeit gegenüber.
Informationen zu Ihrer Sicherheit
ABS kann physikalische Gesetze nicht außer Kraft setzen. Die Folgen von Bremsvorgängen bei zu geringen Sicherheitsabständen, zu hoher Geschwindigkeit oder von Aquaplaning bleiben nach wie vor in Ihrer Verantwortung. ABS sollte Sie nicht dazu verleiten, aufgrund des zusätzlichen Sicherheitsangebotes Risiken einzugehen.

Keine Veränderungen am ABS vornehmen.
Arbeiten am ABS nur von autorisierten Fachkräften durchführen lassen.
Anti-Blockier-System ABS
Anti-Blockier-System ABS/ Cornering Brake Control CBC
CBC ist eine Weiterentwicklung zum ABS. Beim Bremsen in Kurven mit hoher Querbeschleunigung sowie beim Bremsen während eines Spurwechsels wird die Fahrzeugstabilität nochmals verbessert und die Lenkbarkeit erhöht.
Im Falle einer Störung

leuchtet die ABS-Warnleuchte auf, siehe Seite 20. Das Brems-system arbeitet dann wie bei
Fahrzeugen ohne ABS weiter. Lassen Sie es aber möglichst bald bei Ihrem BMW Service überprüfen. Es könnten sonst evtl. zusätzliche Störungen im Bremssystem auftreten, ohne erkannt zu werden.

Leuchtet die Bremsen-Warnleuchte zusammen mit den Kontrollleuchten für ABS und ASC+T/DSC auf, siehe Seite 19, ist das gesamte Regelsystem ABS, CBC, ASC+T/DSC und ADB/ADB-X/DBC ausgefallen. Verhalten und vorausschauend

hahren. Vollbremsungen vermeileil das Fahrzeug instabil werden über Kontrolle geraten kann. Sie das System möglichst bald in BMW Service überprüfen.
DBC ist in der DSC enthalten, siehe ab Seite 87.
Bei schnellem Treten des Bremspedals bewirkt dieses System automatisch eine maximale Bremskraftverstärkung und hilft so, bei „Vollbremsungen“ den kürzestmöglichen Bremsweg zu erreichen. Dabei werden auch die Vorteile des ABS genutzt.
So lange die Bremsung andauern soll, den Druck auf das Bremspedal nicht verringern. Beim Lösen des Bremspedals wird DBC abgeschaltet.

Im Falle einer Störung leuchtet die Warnleuchte gelb auf. Die normale Bremswirkung sowie
ABS ist uneingeschränkt vorhanden. Lassen Sie das System bei nächster Gelegenheit bei Ihrem BMW Service instandsetzen.

Die „Informationen zu Ihrer Sicherheit“ zum ABS beachten. Sie n sinngemäß auch für DBC.
Scheibenbremsen
Scheibenbremsen bieten optimale Bremswirkung, Bremskraftdosierung und Belastbarkeit.
Geringe Laufleistung, längere Standzeiten und geringe Beanspruchung begünstigen die Korrosion der Brems-scheiben und Verschmutzung der Bremsbeläge, weil die zur Selbstreinigung der Scheibenbremse erforderliche Mindestbelastung nicht erreicht wird. Korrodierte Bremsscheiben erzeugen beim Anbremsen einen Rubbeleffekt, der meist auch durch längeres Ab-bremsen nicht mehr zu beseitigen ist.

Zur eigenen Sicherheit: Nur Bremsbeläge verwenden, die BMW für den entsprechenden Fahrzeugtyp freigegeben hat. Bei nicht freigegebenen Bremsbelägen kann BMW eine Eignung nicht beurteilen und daher für die Fahrsicherheit nicht einstehen.
Fahrhinweise
Bei Nässe oder starkem Regen ist es zweckmäßig, die Bremse im Abstand von einigen Kilometern mit leichter Pedalkraft kurz zu betätigen. Dabei darauf achten, dass kein anderer Verkehrsteilnehmer behindert wird. Die entstehende Wärme trocknet Brems-scheiben und -beläge.
Die beste Bremswirkung wird bekanntlich nicht mit blockierten, sondern gerade noch rollenden Rädern erzielt. Das ABS gewährleistet dies automatisch. Sollte das ABS einmal ausfallen, nach Möglichkeit die Intervallbremsung anwenden (siehe Seite 136).
Lange oder steile Gefällstrecken im Gebirge sollten Sie in dem Gang bergab fahren, in dem am wenigsten gebremst werden muss. Dies vermeidet eine übermäßige Belastung der Bremsen und die dadurch verursachte mögliche Beeinträchtigung der Bremswirkung.
Die Bremswirkung des Motors kann durch Zurückschalten weiter verstärkt werden, ggf. bis in den ersten Gang. Im Manuellbetrieb des Automatic-Getriebes können Sie ebenfalls bis in den ersten Gang zurückschalten, siehe Seite 69.
Wenn die Bremswirkung des Motors nicht mehr ausreicht, Dauerbremsungen mit geringer bis mittlerer Pedalkraft vermeiden. Stattdessen den Wagen mit höherer Pedalkraft abbremsen (dabei auf nachfolgende Fahrzeuge achten) und ggf. mit kurzen Pausen nachbremsen (Intervallbremsung). Die Kühlphasen zwischen den Bremsintervallen schützen die Bremsanlage vor Überhitzung und erhalten die volle Bremsleistung.

Nicht mit getretener Kupplung, Leerlaufstellung des Schalt- bzw.
Wählhebels ^* oder gar mit abgestelltem Motor fahren, sonst fehlt die Bremswirkung des Motors bei Getriebe-Leerlaufstellung und die Bremskraftunterstützung bei abgestelltem Motor.
BMW 325xi, 330xi, 330xd: Bremsprüfungen nur beim BMW Service durchführen lassen, sonst könnten Teile des Allradantriebs beschädigt werden.
Keine Fußmatten, Bodenteppiche oder andere Gegenstände im Bereich von Brems-, Kupplungs- oder Gaspedal lassen, sonst kann der Pedalweg beeinträchtigt werden.
Bremsanlage
Bremsflüssigkeitsstand

Die Bremsen-Warnleuchte leuchtet bei gelöster Handbremse:
Der Bremsflüssigkeitsstand im Behälter ist zu niedrig (siehe Seite 163).
Ist der Bremsflüssigkeitsstand zu niedrig und macht sich ein deutlich längerer Bremspedalweg bemerkbar, kann einer der beiden hydraulischen Bremskreise ausgefallen sein.

Den nächsten BMW Service auf- suchen. Dabei können ein
erhöhter Bremspedaldruck notwendig sein und deutlich längere Bremswege auftreten. Eine Anpassung des Fahrverhaltens ist erforderlich.
Bremsbeläge

Die Warnleuchte für Bremsbeläge leuchtet:
Die Bremsbeläge weisen nur ne Restbelagstärke auf. Zur Er- ng bei nächster Gelegenheit Ih- W Service aufsuchen.

Zur eigenen Sicherheit: Nur Bremsbeläge verwenden, die für den entsprechenden Fahrtyp freigegeben hat. Bei nicht freibenen Bremsbelägen kann BMW Eignung nicht beurteilen und daher eine Fahrsicherheit nicht einstehen.
Fahren im Winter
Der Winter mit seinen oft wechselnden Witterungsbedingungen erfordert nicht nur eine angepasste Fahrweise, sondern auch einige Maßnahmen am Fahrzeug, um sicher und problemlos zu fahren.
Kühlmittel
Sicherstellen, dass das ganzjährig notwendige Mischungsverhältnis von 50 zu 50 bezüglich Wasser und Langzeit-Gefrier- und Korrosionsschutzmittel vorhanden ist. Dies entspricht einer Frostbeständigkeit von ca. -37 °C. Das Kühlmittel alle 4 Jahre erneuern.
Schlösser
Können mit BMW Türschlossenteiser wieder gängig gemacht werden. Dieser Enteiser enthält auch schmierfähige Komponenten.
Anschließend wird eine Behandlung mit BMW Schließzylinderfett empfohlen.
Gummiteile
Um ein Festfrieren zu verhindern, Gummiteile an Türen, Motorhaube und Heckklappe mit Gummipflegemittel bzw. Silikon-Spray behandeln.

Pflegemittel erhalten Sie bei Ihrem BMW Service.
Dieselkraftstoff
Um die Betriebssicherheit des Dieselmotors während der kalten Jahreszeit zu gewährleisten, muss „Winterdiesel“ verwendet werden, der in diesem Zeitraum an den Tankstellen vertrieben wird. Die serienmäßige Kraftstofffilterheizung verhindert das Stocken des Kraftstoffs im Fahrbetrieb.
Fließverbesserer sind nicht zugelassen, da sie im Kraftstoffsystem Störungen verursachen können.
Schneeketten\*
BMW Schneeketten sowohl bei Sommer- als auch Winterbereifung immer nur paarweise auf den Hinterrädern montieren und dabei die Sicherheits-hinweise des Herstellers beachten. Mit Ketten eine Geschwindigkeit von 50 km/h nicht überschreiten. In dieser Ausnahmesituation kann es zweckmäßig sein, ASC+T/DSC kurzzeitig abzuschalten, siehe Seite 83.
BMW 325xi, 330xi, 330xd: Im äußersten Notfall – Fahrzeug sitzt einseitig fest oder ein Reifen ist nicht erreichbar – kann für kurze Zeit auch eine Kette auf einem Hinterrad montiert werden.
Anfahren
Zum Anfahren aus Tiefschnee oder zum „Freischaukeln“ kann es zweckmäßig sein, ASC+T/DSC kurzzeitig abzuschalten, siehe Seite 83.
Fahren auf glatten Straßen
Das Gaspedal gefühlvoll betätigen, hohe Motordrehzahlen vermeiden und frühzeitig in den nächsthöheren Gang schalten. An Steigungen oder Gefällstrecken rechtzeitig wieder in den nächstniedrigeren Gang schalten. Ausreichenden Sicherheitsabstand zum Vorausfahrenden halten.
Bremsen
Winterliche Straßenverhältnisse reduzieren die Haftung der Reifen auf der Fahrbahnoberfläche erheblich; die dadurch wesentlich längeren Bremswege in jeder Situation berücksichtigen.
Das ABS verhindert blockierende Räder, das Fahrzeug bleibt lenkbar und stabil.
Sollte das ABS bei einer kritischen Bremsung einmal ausfallen und sollten die Räder blockieren: Druck auf das Bremspedal soweit reduzieren, bis die Räder gerade wieder rollen, aber immer
Fahren im Winter Servolenkung
noch gebremst werden.
Anschließend den Pedaldruck wieder erhöhen, beim Blockieren reduzieren, erneut erhöhen usw.
Diese Intervallbremsung verkürzt den Bremsweg und das Fahrzeug bleibt trotzdem lenkbar.
Sie können dann immer noch ver- suchen, Gefahrenstellen nach Verringerung des Bremspedaldrucks zu umfahren.

Auf glatter Fahrbahn zum Verzögern nicht zurückschalten, sonst
könnten dadurch die Hinterräder ins Rutschen kommen und in der Folge könnte die Kontrolle über das Fahrzeug verloren gehen.

Bei starkem Bremsen auf glatten Straßen oder Fahrbahnen mit
stark unterschiedlichen Reibwerten sollten Sie stets auskuppeln.
Schleudern abfangen
Kupplung treten und Gas wegnehmen bzw. Wählhebel des Automatic-Getriebes in Position N schieben. Mit ausgleichenden Lenkkorrekturen versuchen, das Fahrzeug unter Kontrolle zu bringen.
Parken
Den 1. Gang oder den Rückwärtsgang bzw. Wählhebelstellung P einlegen. Sofern es die Geländeneigung erfordert, bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe zusätzlich die Handbremse anziehen. Um dabei einem Festsetzen der Handbremsbeläge an der Trommel durch Frost und Korrosion vorzubeugen, zuvor die Handbremse durch leichtes Anziehen bis zum Stillstand des Fahrzeugs trockenbremsen. Dabei nachfolgenden Verkehr beachten.

Die Bremslichter brennen nicht, wenn die Handbremse angezogen
wird.
Bei einer Veränderung des Lenkverhaltens, z.B. Schwergängigkeit:
Zur Überprüfung einen BMW Service aufsuchen.

Bei Ausfall der Servounterstützung ist ein erhöhter Kraftaufwand
beim Lenken nötig.
DDE Autotelefon\* Autoradio-Empfang
Digitale Diesel Elektronik DDE
Wenn die Warnleuchte für die Regelung der DDE während der Fahrt aufleuchtet, liegt eine Funktionsstörung an der elektronischen Einspritzanlage vor.
Das Fahrzeug kann, abgesehen vom Extremfall eines Motorstillstands, weitergefahren werden, da der Motor ein Notfahrprogramm hat. Beim Fahren mit diesem Programm tritt aber evtl. Leistungsminderung auf. Lassen Sie deshalb die Einspritzanlage so bald wie möglich von einem BMW Service überprüfen.
Mobile Kommunikationssysteme (Auto-telefon, Funkgerät usw.) sind nur bis 10 Watt Leistung erlaubt. Trotzdem können sie zu Störungen im Betrieb Ihres Fahrzeugs führen, wenn sie nicht für Ihr Fahrzeug vorgesehen sind. BMW kann nicht jedes Produkt prüfen und deshalb auch keine Verantwortung dafür tragen. Vor dem Kauf solcher Systeme empfehlen wir, den Rat Ihres BMW Service einzuholen.
Um die Funktionssicherheit Ihres BMW zu gewährleisten, keine mobilen Telefone oder sonstigen mobilen Funkanlagen betreiben, deren Antenne sich innerhalb des Fahrgastraumes befindet bzw. nicht am Fahrzeug außen befestigt ist.
Vor der Verladung auf Autoreisezüge oder vor der Wäsche in Autowaschstraßen die Telefonantenne abbauen.
Die Empfangs- und Wiedergabequalität einer mobilen Radioanlage ist abhängig von der Reichweite des gewünschten Senders, der Empfangslage sowie der Ausrichtung der Antenne. Störeinflüsse wie Starkstromleitungen, bauliche oder natürliche Hindernisse können trotz einwandfreier eigener Fahrzeugentstörung zu nicht beeinflussbaren Geräuschbelästigungen führen.
Auch Witterungseinflüsse wie Sonnenintensität, Nebel, Regen oder Schneefall können auf den Radioempfang störend einwirken.
Von BMW nicht empfohlene Auto-telefone bzw. tragbare Telefone können gleichfalls Störungen im Radio beim Telefonieren verursachen. Diese äußern sich als tieffrequente Brummtöne.
Einstellung und Bedienung Ihres Autoradios entnehmen Sie bitte der beiliegenden Betriebsanleitung.
Reifenfülldruck Reifenzustand
Informationen zu Ihrer Sicherheit
Die werkseitig freigegebenen Gürtelreifen sind auf das Fahrzeug abgestimmt und bieten sowohl optimale Fahrsicherheit als auch den gewünschten Fahrkomfort.
Von der Reifenbeschaffenheit und der Einhaltung des vorgeschriebenen Reifenfülldrucks hängt nicht nur die Reifenlebensdauer, sondern in hohem Maße auch der Fahrkomfort und vor allem die Fahrsicherheit ab.
Falscher Reifenfülldruck ist häufig Ursache von Reifenbeanstandungen. Er beeinflusst darüber hinaus in hohem Maße auch die Straßenlage Ihres BMW.

Den Reifenfülldruck – auch am Kompaktrad bzw. Reserverad – regelmäßig prüfen (siehe Seite 27), mindestens zweimal monatlich und vor Antritt einer längeren Fahrt. Sonst kann es durch falschen Reifenfülldruck zu Fahrinstabilität bzw. Reifenschäden und somit zu Unfällen kommen.

Reifenprofil – Reifenschäden
Reifen öfters auf Beschädigungen, Fremdkörper, Abnutzung und Profiltiefe kontrollieren.
Die Profiltiefe sollte 3 mm nicht unterschreiten, obwohl der Gesetzgeber nur 1,6 mm Mindestprofiltiefe vorschreibt. Verschleißanzeiger (Pfeil) im Profilgrund signalisieren bei 1,6 mm Profiltiefe, dass die europaweit geltende gesetzlich zulässige Verschleißgrenze erreicht ist. Unter 3 mm Profiltiefe besteht aber schon bei geringer Wasserhöhe größte Aquaplaninggefahr bei höheren Geschwindigkeiten.

Nicht mit einem drucklosen (platten) Reifen weiterfahren. Ein kloser (platter) Reifen beeinträchtigt das Fahr- und Bremsverhalten wesentlich, was zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug führen kann. Überladung des Fahrzeugs vermeiden, damit die zulässige Tragkraft der Reifen nicht überschritten wird. Sonst kann es zur Überhitzung und zu mehr oder weniger schnell sich entwickelnder innerer Beschädigung der Reifen kommen. Unter Umständen ist plötzlicher Fülldruckverlust die Folge. Ungewöhnliche Vibrationen während der Fahrt können auf einen Reifenschaden oder sonstigen Defekt am Fahrzeug hindeuten. Das Gleiche gilt für Unregelmäßigkeiten in Bezug auf das gewohnte Fahrverhalten wie heftiges Ziehen nach links oder rechts. Dann die Geschwindigkeit sofort reduzieren. Vorsichtig zum nächsten BMW Service oder Reifenhändler fahren oder das Fahrzeug zu dessen Begutachtung oder zur Kontrolle der Reifen dorthin schleppen lassen.
Reifenschäden (bis hin zum plötzlichen völligen Fülldruckverlust) können für Fahrzeuginsassen und auch andere Verkehrsteilnehmer lebensgefährlich werden.
Reifenerneuerung Räderwechsel
Zur Erhaltung der guten Fahreigenschaften nur Reifen gleichen Fabrikats und gleicher Profilausführung verwenden. BMW testet Rad-/Reifenkombinationen und gibt sie frei, ab Seite 143.

Keine runderneuerten Reifen verwenden, sonst kann die Fahrerheit beeinträchtigt werden. Urlich dafür sind die möglicherweise unterschiedlichen Reifenunterbauten deren zum Teil weit fortgeschritt-Alterung, die zu Verschlechterungen der Haltbarkeit führen können.
Reifenalter
Das Herstellungsdatum der Reifen ist in der Reifenbeschriftung enthalten: DOT ... 4100 bedeutet, dass der Reifen in der 41. Woche 2000 gefertigt wurde. BMW empfiehlt eine Erneuerung aller Reifen spätestens nach 6 Jahren, auch wenn ein Reifenalter von 10 Jahren möglich ist.
Ersatzreifen, die älter als 6 Jahre sind, nur noch im Pannenfall am Fahrzeug verwenden. Anschließend umgehend gegen neue Reifen austauschen und beim Reifenersatz nicht mehr mit Neu- reifen mischen.
Zwischen den Achsen
An Vorder- und Hinterachse stellen sich abhängig von den individuellen Einsatzbedingungen unterschiedliche Abriebbilder ein. Im Interesse von Sicherheit und optimalen Fahreigenschaften ist ein Wechsel nicht zu empfehlen.
Sollte aus wirtschaftlichen Erwägungen ein Wechsel der Räder zwischen den Achsen gewünscht werden, müssen auch die Kosten für die Räder-Ummontage im Vergleich zur angestrebten Reifen-Lebensdauerverlängerung mit einkalkuliert werden. Grundsätzlich muss der Wechsel in kurzen Intervallen (max. 5 000 km) erfolgen. Lassen Sie sich von Ihrem BMW Service beraten.
Bei einem solchen Wechsel auf jeden Fall beachten:
Nur seitengleichen Radwechsel vornehmen, sonst können Bremsverhalten und Bodenhaftung ungünstig beeinflusst werden.
Im Anschluss an den Wechsel grundsätzlich den Reifenfülldruck richtigstellen.

Bei unterschiedlichen Reifengrößen auf Vorder- und Hinterachse Seite 143) darf ein Räderwechselchen den Achsen nicht vorgenommen werden.
Rad-Reifen-Kombinationen
Die richtige Wahl
Ausschließlich von BMW freigegebene Reifen verwenden, ab Seite 143.
Aufgrund der erzielbaren Höchstgeschwindigkeit sind bestimmte Reifenfabrikate und -größen bindend vorgeschrieben. Einzelheiten kennt jeder BMW Service.
Eventuelle Ländervorschriften beach- ten.

Die richtige Rad-Reifenkombination wirkt sich auf verschiedene
Systeme aus, die sonst in ihrer Funktion beeinträchtigt werden, wie z.B. ABS, AGS, ASC+T/DSC und ADB/ADB-X/DBC.
Deshalb nur Reifen gleichen Fabrikats und gleicher Profilausführung verwenden und z.B. nach einer Reifenpanne die freigegebene Rad-Reifenkombination möglichst bald wieder herstellen.
Beschriftung auf Reifen und Rädern
Die Kenntnis der Beschriftung erleichtert die richtige Wahl.
Beschriftung am Gürtelreifen:

Die Geschwindigkeits-Kennbuchsta- ben geben Aufschluss über die für Reifen zulässige Höchstgeschwindigkeit.
Bei Sommerreifen:
S = bis 180 km/h
T = bis 190 km/h
H = bis 210 km/h
V = bis 240 km/h
W = bis 270 km/h
Y = über 270 km/h
ZR= über 240 km/h
Bei Winterreifen:
Q M+S = bis 160 km/h
T M+S = bis 190 km/h
H M+S = bis 210 km/h
Beschriftung am Leichtmetallrad:
z.B.

Ventileinsätze mit Ventilschraubkappen vor Verschmutzung schützen. Verschmutzte Ventileinsätze verursachen oft langsamen Luftverlust.
Winterreifen
Der richtige Reifen
Für den Betrieb auf winterlichen Fahrbahnen empfiehlt BMW Winterreifen (M+S-Gürtelreifen). So genannte Ganzjahresreifen mit M+S-Kennzeichnung haben zwar bessere Wintereigenschaften als Sommerreifen mit den Geschwindigkeits-Kennbuchstaben H, V, W, Y und ZR, erreichen aber in der Regel nicht die Leistungsfähigkeit von Winterreifen.
Im Interesse einer sicheren Spurhaltung und Lenkfähigkeit auf alle vier Räder Winterreifen gleichen Fabrikats und gleicher Profilausführung aufziehen.
Es sollten ausschließlich von BMW empfohlene Winterreifen montiert werden. Jeder BMW Service berät Sie gerne bei der Auswahl des für die jeweiligen Einsatzbedingungen richtigen Winterreifens.
Geschwindigkeit beachten
In Deutschland: Ein entsprechendes Hinweisschild gemäß § 36 StVZO in Ihrem Blickfeld anbringen, wenn die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs höher ist als die der Winterreifen. Dieses Schild ist beim Reifenhändler oder beim BMW Service erhältlich.

Die zulässige
Höchstgeschwindigkeit für den jeweiligen Winterreifen unbedingt beach- ten.
Fehlende Sachkenntnis und falscher Umgang mit Reifen können zu Schäden und Unfällen führen.
Entsprechende Arbeiten nur vom Fachmann ausführen lassen. Jeder BMW Service steht mit Fachkenntnis und entsprechender Ausrüstung gerne zur Verfügung.
Reifenzustand und -druck
Unter einer Profiltiefe von 4 mm verlie- ren Reifen ihre Wintertauglichkeit spür- bar und sollten im Interesse der Sicher-heit erneuert werden.
Vorgeschriebenen Reifenfülldruck beachten und Räder nach jedem Reifen- oder Radwechsel auswuchten lassen.
Lagerung
Abmontierte Räder bzw. Reifen immer kühl, trocken und möglichst dunkel lagern. Reifen vor Öl, Fett und Kraftstoff schützen.
Schneeketten\*
Die Verwendung von feingliedrigen BMW Schneeketten auf Sommer- oder Winterreifen ist nur paarweise auf den Hinterrädern zulässig.
BMW 325xi, 330xi, 330xd: Im äußersten Notfall – Fahrzeug sitzt einseitig fest oder ein Reifen ist nicht erreichbar – kann für kurze Zeit auch eine Kette auf einem Hinterrad montiert werden.
Bei der Montage die Hinweise des Herstellers beachten.
Freigegebene Rad- und Reifengrößen
| Reifengröße Stahlrad Alu-Bandrad | (schwarz) | Leichtmetallrad | |
| BMW 316l, 318l, 320l, 320d | |||
| Sommerreifen | |||
| 195/65 R 15 91 V 6,5Jx15 6,5Jx15 6,5Jx15 | |||
| 205/60 R 15 91 V 6,5Jx15 6,5Jx15 6,5Jx15 | 7Jx15 | ||
| 205/55 R 16 91 V | 7Jx16 – 7Jx16 | ||
| 225/50 R 16 92 W | |||
| 225/50 ZR 16 | |||
| 205/50 R 17 93 W extra load 7Jx17 – 7Jx17 | |||
| 225/45 R 17 91 W – – 8Jx17 | |||
| Vorn: 225/45 ZR 17 | -- | 7,5Jx17 | |
| Hinten: 245/40 ZR 17 | 8,5Jx17 | ||
| Vorn: 225/40 ZR 18 | -- 8Jx18 | ||
| Hinten: 255/35 ZR 18 | 8,5Jx18 | ||
Reifen-Radangaben in den Fahrzeugpapieren beachten. Bei Verwendung von werkseitig freigegebenen abweichenden Größen ist ein Eintrag in die Fahrzeugpapiere erforderlich.
BMW 316i, 318i, 320d
Für die Sommerbereifungen 195/65 R 15 und 205/60 R 15 ist jeweils die Geschwindigkeitsklasse „H“ ausreichend.
BMW 320i
Für die Sommerbereifungen sind ausschließlich Leichtmetallräder zulässig.
Schneeketten\*
Bei folgenden Bereifungen ist eine Montage von Schneeketten nicht möglich: 225/50 R 16 92 W 225/50 ZR 16 225/45 R 17 91 W 245/40 ZR 17 255/35 ZR 18
Mischbereifung
Die für die Mischbereifung vorgeschriebenen Reifenfabrikate bitte den Kfz-Papieren entnehmen.
144 Freigegebene Rad- und Reifengrößen
| Reifengröße Stahlrad Alu-Bandrad(schwarz) | Leichtmetallrad | |
| BMW 316I, 318I, 320I, 320d | ||
| Winterreifen (M+S) | ||
| 195/65 R 15 91 Q/T/H 6,5Jx15 6,5Jx15 6,5Jx15 | ||
| 205/60 R 15 91 Q/T/H 6,5Jx15 6,5Jx15 6,5Jx15 | 7Jx15 | |
| 205/55 R 16 91 Q/T/H 7Jx16 – 7Jx16 | ||
| 225/50 R 16 92 Q/T/H | ||
| 205/50 R 17 93 Q/T/H extra load 7Jx17 – 7Jx17 | ||
| 225/45 R 17 91 Q/T/H – – 8Jx17 | ||
| Kompaktrad | ||
| T 125/90 R 15 96 M 3,5Bx15 – – | ||
| T 115/90 R 16 92 M 3,0Bx16 – – | ||
| T 125/90 R 16 98 M 3,5Bx16 – – | ||
| T 125/80 R 17 99 M 3,5Bx17 – – | ||
Reifen-Radangaben in den Fahrzeugpapieren beachten.
Bei Verwendung von werkseitig freigegebenen abweichenden Größen ist ein Eintrag in die Fahrzeugpapiere erforderlich.
Schneeketten\*
Bei folgenden Bereifungen ist eine Montage von Schneeketten nicht möglich:
225/50 R 16 92 Q/T/H
225/45 R 17 91 Q/T/H
Freigegebene Rad- und Reifengrößen
| Reifengröße Stahlrad Alu-Bandrad | (schwarz) | Leichtmetallrad | |
| BMW 325l, 325xl | |||
| Sommerreifen | |||
| 205/55 R 16 91 W | --7Jx16 | ||
| 225/50 R 16 92 W (nicht 325xi) | |||
| 225/50 ZR 16 (nicht 325xi) | |||
| 205/50 R 17 93 W extra load --7Jx17 | |||
| 225/45 R 17 91 W --8Jx17 | |||
| Vorn: 225/45 ZR 17 | --7,5Jx17 | ||
| Hinten: 245/40 ZR 17 | 8,5Jx17 | ||
| Vorn: 225/40 ZR 18 | --8Jx18 | ||
| Hinten: 255/35 ZR 18 | 8,5Jx18 | ||
| Winterreifen (M+S) | |||
| 205/55 R 16 91 Q/T/H | 7Jx16 - 7Jx16 | ||
| 225/50 R 16 92 Q/T/H (nicht 325xi) | |||
| 205/50 R 17 93 Q/T/H extra load | 7Jx17 - 7Jx17 | ||
| 225/45 R 17 91 Q/T/H | --8Jx17 | ||
| Kompaktrad | |||
| T 115/90 R 16 92 M | 3,0Bx16 | - | - |
| T 125/90 R 16 98 M | 3,5Bx16 | - | - |
| T 125/80 R 17 99 M | 3,5Bx17 | - | - |
Reifen-Radangaben in den Fahrzeugpapieren beachten. Bei Verwendung von werkseitig freigegebenen abweichenden Größen ist ein Eintrag in die Fahrzeugpapiere erforderlich.
BMW 325xi
Für alle Bereifungen sind ausschließlich Leichtmetallräder zulässig.
Schneeketten\*
Bei folgenden Bereifungen ist eine Montage von Schneeketten nicht möglich: 225/50 R 16 92 W 225/50 R 16 92 Q/T/H 225/50 ZR 16 225/45 R 17 91 W 225/45 R 17 91 Q/T/H 245/40 ZR 17 255/35 ZR 18
Mischbereifung
Die für die Mischbereifung vorgeschriebenen Reifenfabrikate bitte den Kfz-Papieren entnehmen.
Freigegebene Rad- und Reifengrößen
Reifengröße Stahlrad Leichtmetallrad
BMW 330i, 330ix, 330d, 330xd
Sommerreifen
205/50 R 17 93 W extra load - 7Jx17
225/45 R 17 91 W - 8Jx17
Vorn: 225/45 ZR 17 -7,5Jx17
Hinten: 245/40 ZR 17 8,5Jx17
Vorn: 225/40 ZR 18 - 8Jx18
Hinten: 255/35 ZR 18 8,5Jx18
Winterreifen (M+S)
205/50 R 17 93 Q/T/H extra load 7Jx17 7Jx17
225/45 R 17 91 Q/T/H - 8Jx17
Kompaktrad
T 125/80 R 17 99 M 3,5Bx17 -
Reifen-Radangaben in den Fahrzeugpapieren beachten.
Bei Verwendung von werkseitig freigegebenen abweichenden
Größen ist ein Eintrag in die Fahrzeugpapiere erforderlich.
Schneeketten\*
Bei folgenden Bereifungen ist eine Montage von Schneeketten nicht möglich:
225/45 R 17 91 W
225/45 R 17 91 Q/T/H
245/40 ZR 17
255/35 ZR 18
Mischbereifung
Die für die Mischbereifung vorgeschriebenen Reifenfabrikate bitte den Kfz-Papieren entnehmen.
Motorhaube
Arbeiten am Fahrzeug nicht ohne einschlägige Kenntnisse durchführen. Vor Arbeiten im Motorraum den Motor abstellen und abkühlen lassen. Vor Arbeiten an der elektrischen Anlage immer zuerst die Batterie abklemmen. Bei allen Arbeiten am Fahrzeug die entsprechenden Hinweise und Anleitungen beachten. Bei Unkenntnis der zu beachtenden Vorschriften die Arbeiten von einem BMW Service durchführen lassen, sonst kann durch unsachgemäße Handhabung von Teilen und Materialien ein Sicherheitsrisiko für Insassen und andere Verkehrsteilnehmer entstehen.

Hebel links unter dem Armaturenbrett ziehen.

Entriegelungshebel ziehen und Motorhaube öffnen.
Motorhaube

Motorhaube aus ca. 30 cm Höhe fallen lassen, sodass sie deutlich hörbar ein-rastet.

Zur Vermeidung von Verletzungen wie bei jedem Schließvorgang
darauf achten, dass der Schließbereich der Motorhaube frei ist.
Sollte sich während der Fahrt herausstellen, dass die Motorhaube nicht richtig verriegelt ist, sofort anhalten und korrekt schließen.
Motorraum – BMW 316i, 318i

1 Vorratsbehälter für Bremsflüssigkeit 163
2 Messstab für Motoröl 159
3 Ausgleichsbehälter für Kühlmittel 162
4 Einfüllstutzen für Motoröl 159
5 Vorratsbehälter für Scheinwerfer *- und Scheibenreinigungsanlage 158
6 Fremdstartstützpunkt 194
7 Batterie 189
Bei einigen Länderausführungen bzw. Ausstattungsvarianten ist die Batterie im Kofferraum untergebracht.
152 Motorraum – BMW 320i, 325i, 325xi, 330i, 330xi

Online Version zu Sach-Nº 01 40 0 155 436 - © 07/00 BMW AG
Motorraum – BMW 320i, 325i, 325xi, 330i, 330xi
1 Vorratsbehälter für Bremsflüssigkeit 163
2 Messstab für Motoröl 159
3 Ausgleichsbehälter für Kühlmittel 162
4 Einfüllstutzen für Motoröl 159
5 Vorratsbehälter für Scheinwerfer *- und Scheibenreinigungsanlage 158
6 Fremdstartstützpunkt 194
Motorraum - BMW 320d

Online Version zu Sach-Nº 01 40 0 155 436 - © 07/00 BMW AG
Motorraum - BMW 320d
1 Vorratsbehälter für Bremsflüssigkeit 163
2 Messstab für Motoröl 159
3 Ausgleichsbehälter für Kühlmittel 162
4 Einfüllstutzen für Motoröl 159
5 Vorratsbehälter für Scheinwerfer *- und Scheibenreinigungsanlage 158
6 Fremdstartstützpunkt 194
Motorraum – BMW 330d, 330xd

1 Vorratsbehälter für Bremsflüssigkeit 163
2 Messstab für Motoröl 159
3 Ausgleichsbehälter für Kühlmittel 162
4 Einfüllstutzen für Motoröl 159
5 Vorratsbehälter für Scheinwerfer *- und Scheibenreinigungsanlage 158
6 Fremdstartstützpunkt 194
Waschflüssigkeit für die Reinigungsanlagen Spritzdüsen

Scheinwerfer\*- und Scheibenreinigungsanlage
Fassungsvermögen ca. 5,3 Liter.
Füllung mit Wasser und – bei Bedarf – mit Frostschutz nach Anweisung des Herstellers.

Die Waschflüssigkeit zweck- mäßigerweise vor dem Einfüllen
mischen.
Froutschutz für die Reinigungsanlagen ist entzündlich. Deshalb von Zündquellen fern halten sowie nur im verschlossenen Originalbehälter und für Kinder unzugänglich aufbewahren. Die Hinweise auf den Behältern beachten.
Scheibenreinigungsanlage
Die Spritzstrahlen sollten so auf die Frontscheibe auftreffen, dass auch bei hohen Geschwindigkeiten eine einwandfreie Reinigung gewährleistet ist. Die Einstellung bei Bedarf mit einer Nadel korrigieren bzw. durch Ihren BMW Service einstellen lassen.
Scheinwerfer-Reinigungsanlage\*
Bei Bedarf durch Ihren BMW Service einstellen lassen.
Motoröl

1 Das Fahrzeug waagerecht abstellen
2 Den betriebswarmen Motor abstellen
3 Nach ca. 5 Minuten den Messstab herausziehen und mit einem fusselfreien Tuch, Papiertaschentuch o.ä. abwischen
4 Den Messstab behutsam bis zum Anschlag in das Messrohr einschieben und wieder herausziehen
5 Der Ölstand muss zwischen den beiden Einkerbungen des Messstabs liegen.
Der Motorölverbrauch ist, ebenso wie der Kraftstoffverbrauch, abhängig von der Fahrweise und den Einsatzbedingungen.

Die Ölmenge zwischen den beiden Einkerbungen des Messstabs beträgt ca. 1 Liter. Die obere Einkerbung des Messstabs nicht überschreiten. Zu viel eingefülltes Öl ist schädlich für den Motor.

Öl erst nachfüllen, wenn der Ölstand bis kurz über die untere Einkerbung des Messstabs abgesunken ist. Die untere Einkerbung jedoch nie unterschreiten.

BMW Motoren sind so konstruiert, dass Ölzusätze nicht erforderlich unter Umständen sogar zu Schä- führen können. Das gilt auch für Schalt-, Automatic- und die Achsebe sowie die Servolenkung.
Motoröl
Vorgeschriebene Motoröle
Die Qualität von Motorölen ist für die Funktion und Lebensdauer eines Motors entscheidend. Auf der Basis aufwendiger Versuche gibt BMW nur bestimmte Motoröle frei.
Benzin- und Dieselmotoren:
Verwenden Sie nur freigegebene „Longlife-Öle“.
Sollte es Ihnen einmal unmöglich sein, ein freigegebenes „Longlife-Öl“ zu kaufen, können Sie zum Nachfüllen kleinerer Mengen zwischen den Ölwechseln auch von BMW freigegebene „Spezialöle“ verwenden. Nur wenn auch diese nicht erhältlich sind, können Sie zum Nachfüllen auf Öle der Spezifikation ACEA: A3 zurückgreifen.

Die von BMW individuell frei-gegebenen „Longlife-Öle“ bzw.
„Spezialöle“ erfahren Sie bei Ihrem BMW Service.
Dieselmotoren:
Das Motoröl muss immer die Spezifikationen ACEA: A3 und ACEA: B3 erfüllen.
Viskositäten
Die Viskosität ist die Zähflüssigkeit des Öls, festgelegt in SAE-Klassen.
Die Wahl der richtigen SAE-Klasse ist abhängig von den klimatischen Bedingungen des Einsatzortes Ihres BMW. BMW empfiehlt die Verwendung von Ölen der SAE-Klassen SAE 0W-X oder SAE 5W-X, X steht dabei für beliebige Werte, z.B. 30, 40, oder 50.
Diese Öle sind bei allen Umgebungs-temperaturen einsetzbar.
Die SAE-Klasse 10W-X ist nur für Dieselmotoren freigegeben. Bei Verwendung dieser Klasse kann die untere Temperaturgrenze kurzfristig unterschritten werden. Dadurch können jedoch die Kaltstarteigenschaften beeinträchtigt werden.

Motoröl

Bei der Beseitigung von Altöl die entsprechenden Umweltschutz- tze beachten.
Empfehlung: Lassen Sie den Ölwechsel nur von Ihrem BMW Service durchführen.

Andauernder Kontakt mit Altöl hat in Labortests Krebs hervorgeru-
fen.
Deshalb die betroffenen Hautpartien nach der Arbeit gründlich mit Seife und Wasser waschen. Öle, Fette usw. immer für Kinder unzugänglich aufbewahren und entsprechende Warnhinweise auf den Behältern beachten.
Kühlmittel

Das Kühlsystem nicht bei heißem Motor auffüllen, sonst kann es durch entweichendes Kühlmittel zu Verbrühungen kommen.
Um evtl. Folgeschäden zu vermeiden, nur werkseitig freigegebene nitrit- und aminofreie Langzeit-Gefrier- und Korrosionsschutzmittel verwenden. Diese kennt jeder BMW Service.
Gefrier- und Korrosionsschutzmittel sind gesundheitsschädlich. Deshalb nur im verschlossenen Originalbehälter und für Kinder unzugänglich aufbewahren. Im Langzeit-Gefrier- und Korrosionsschutzmittel ist das brennbare Äthylen-Glykol enthalten. Deshalb Langzeit-Gefrier- und Korrosionsschutzmittel nicht über heiße Motorteile schütten, sonst könnte es sich entflammen und Verbrennungen verursachen.

Bei der Entsorgung von Langzeit-Gefrier- und Korrosionsschutzmittel die entsprechenden Umweltschutzgesetze beachten.

Kühlmittelstand prüfen
Korrekter Kühlmittelstand bei kaltem Motor (ca. 20 °C):
Den Verschluss des Ausgleichsbehälters abschrauben.
Der Kühlmittelstand ist korrekt, wenn das obere Ende der roten Schwimmerstange sich mindestens auf gleicher Höhe mit der Oberkante des Einfüllstutzens befindet (siehe Pfeil im Bild), jedoch maximal 2 cm darüber, d.h. bis zur zweiten Markierung an der Schwimmerstange (siehe auch Skizze neben dem Einfüllstutzen).
Kühlmittel nachfüllen
Den Verschluss des Ausgleichsbehälters nur bei abgekühltem Motor öffnen. Der Zeiger des
Kühlmittelthermometers in der Instrumentenkombination muss im blauen Feld stehen, sonst besteht
Verbrühungsgefahr.
1 Verschluss gegen den Uhrzeigersinn etwas aufdrehen, bis der Überdruck entweichen kann, danach öffnen
2 Langsam bis zum korrekten Füllstand auffüllen – nicht überfüllen.
Das Kühlmittel besteht aus Wasser und einem Langzeit-Gefrier- und Korrosionsschutzmittel. Das
Mischungsverhältnis von 50 zu 50 muss ganzjährig wegen der erforderlichen Korrosionsbeständigkeit gehalten werden. Weitere Zusätze sind nicht erforderlich.
Das Kühlmittel alle 4 Jahre erneuern.
Bremsflüssigkeit

Die Bremsen-Warnleuchte leuchtet bei gelöster Handbremse:
Bremsflüssigkeitsstand prüfen und ggf. bis zur oberen Markierung „MAX“ auffüllen.
Zum Nachfüllen von Bremsflüssigkeit bzw. Beheben der Ursache des Bremsflüssigkeitsverlustes wenden Sie sich bitte an einen BMW Service, der auch die werkseitig freigegebenen Bremsflüssigkeiten (DOT 4) kennt.
Durch Verlust von Bremsflüssigkeit kann sich der Bremspedalweg vergrößern. Beachten Sie dazu die Hinweise auf Seite 135.
Die Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, d.h. sie nimmt im Laufe der Zeit Feuchtigkeit aus der Luft auf.
Um die Betriebssicherheit der Bremsanlage zu gewährleisten, die Bremsflüssigkeit alle zwei Jahre durch einen BMW Service erneuern lassen, siehe auch Seite 78, 191 und im Serviceheft. Bremsflüssigkeit ist gesundheitsschädlich und greift den Fahrzeuglack an. Deshalb nur im verschlossenen Originalbehälter und für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Bremsflüssigkeit nicht verschütten und nur bis zur Markierung „MAX“ des Behälters auffüllen. Bremsflüssigkeit könnte sich bei Berührung mit heißen Motorteilen entflammen und Verbrennungen hervorrufen.
Bei der Entsorgung von Bremsflüssigkeit die entsprechenden Umweltschutzgesetze beachten.
Typenschild Fahrzeug-Identifizierung

Im Motorraum vorn links.
Die Angaben auf dem Typenschild und die Fahrzeug-Identifizierungsnummer müssen mit den Fahrzeugpapieren übereinstimmen.
Bei Rückfragen, Überprüfungen und Ersatzteilanforderungen wird auf die Daten des Fahrzeugs zurückgegriffen.

Im Motorraum am rechten Federbeindom (Pfeil).
Das BMW Wartungssystem

Das BMW Wartungssystem ist so ausgelegt, dass es zuverlässig die Verkehrs- und Betriebssicherheit des Fahrzeugs sicherstellt – für Sie so kostengünstig wie möglich.
Bitte bedenken Sie, dass regelmäßige Wartung nicht nur für die Sicherheit Ihres Fahrzeugs notwendig ist, sondern auch den Wiederverkaufswert begünstigt.
Service-Intervallanzeige
Durch die eingesetzten Technologien wird der Wartungsbedarf optimal errechnet und in der Service-Intervall-anzeige angezeigt. Während herkömmliche Systeme die Wartung nach starren Kilometern festlegen, berücksichtigt das BMW Wartungssystem schon seit vielen Jahren die Einsatzbedingungen des Fahrzeugs, denn Kilometer sind nicht gleich Kilometer:
100 000 km Kurzstreckenbetrieb können vom Wartungsstandpunkt aus nicht gleichgesetzt werden mit 100 000 km Langstreckenbetrieb.
Das einsatzbedingte BMW Wartungssystem gliedert sich in Motorölservice sowie Inspektion I und II.
Die lastabhängige Intervallbestimmung deckt praktisch alle Einsatzbedingungen ab. Ausgesprochene Wenigfahrer – deutlich unter 10 000 km pro Jahr – sollten jedoch spätestens alle 2 Jahre einen Motorölwechsel vornehmen lassen, da Motoröl auch lastunabhängig altert.
Serviceheft
Weiterführende Informationen über erforderliche Wartungspunkte und -umfänge entnehmen Sie bitte dem Serviceheft.
Je nach Einsatzbedingung kann bei der Wartung eine Prüfung der Karosserie auf Steinschlagbeschädigungen sinnvoll sein, um Korrosionsschäden vorzubeugen.

Lassen Sie Wartung und Reparatur bei Ihrem BMW Service durchfüh-
Ihr BMW Service ist stets über den aktuellen Stand bezüglich Wartungsarbeiten und Reparaturtechnik informiert und mit den notwendigen Spezialwerkzeugen ausgerüstet. Außerdem ist die Prüfung von Teilen, die erfahrungsgemäß einem Verschleiß unterliegen, fester Bestandteil der Wartungsvorgaben. Achten Sie darauf, dass die Wartungsarbeiten im Serviceheft bestätigt werden. Diese Eintragungen sind der Nachweis über eine regelmäßige Wartung Ihres Fahrzeugs und Voraussetzung für Gewährleistungsansprüche.
Wagenpflege
Fahrzeugwäsche
Sie können Ihren neuen BMW von Anfang an in automatischen Waschanlagen waschen. Bevorzugen Sie dazu bürstenlose Waschanlagen.
Insekten und hartnäckige Verschmutzungen vor der Wagenwäsche einweichen und abwaschen.
Um Fleckenbildung zu verhindern, das Fahrzeug jedoch nicht bei warmer Motorhaube waschen, unmittelbar nach starker Sonnenbestrahlung oder noch in der Sonne.
Bei der automatischen Wagenwäsche darauf achten, dass
die Waschanlage für die Maße Ihres Fahrzeugs geeignet ist
bei Fahrzeugen mit Karosserieanbauteilen (z.B. Spoilern, Telefonantenne) keine Beschädigungen entstehen können. Gegebenenfalls Rücksprache halten mit dem Betreiber der Waschanlage
die Räder und Reifen Ihres Fahrzeugs nicht durch die Transporteinrichtungen der Waschanlage beschädigt werden können
mit möglichst geringem Bürstendruck gereinigt wird und für den Waschvorgang viel Spülwasser zur Verfügung steht.
Fahrzeuge mit Regensensor:
Die Windschutzscheibe regelmäßig reinigen. Wachs von Waschanlagen und Insekten können Störungen in der Funktion des Regensensors verursachen.

In Waschanlagen den Regensensor* deaktivieren (siehe
Seite 72), sonst können durch unbeabsichtigtes Wischen Schäden entstehen.
Die nicht erreichbaren Zonen wie Türschwellen, Tür- und Haubenfalze usw. von Hand reinigen.
Besonders während der Wintermonate darauf achten, dass das Fahrzeug häufiger gewaschen wird. Starke Verschmutzung und Tausalze lassen sich nicht nur schwer entfernen, sie führen auch zu Schäden am Fahrzeug.

Beim Gebrauch von Dampfstrahlern oder Hochdruckreinigern auf gend großen Abstand achten. Zuiger Abstand bzw. zu hoher Druck sacht Beschädigungen oder Vordigungen, die zu Schäden führenen. Außerdem können durch daslingen von Wasser in Fahrzeugteiangzeitschäden auftreten.

Bei der Pflege der Scheinwerfer beachten: Nicht trocken reiben keine scheuernden oder ätzendenigungsmittel verwenden. Verunreignen (z.B. Insekten) mit BMW
Shampoo einweichen und mit viel Wasser abwaschen. Vereisungen mit Enteisingsspray auftauen – keine Eiskratzer verwenden.

Nach der Wagenwäsche die Bremsen kurz trockenbremsen,
sonst kann sich die Bremswirkung durch Nässe kurzzeitig verringern und die Bremsscheiben können korrodieren.
Wagenpflege
Fahrzeug-Lackierung
Die Fahrzeug-Lackierung schützt die Karosserie durch ihren mehrschichtigen Aufbau vor Korrosion. Die Hohlraumkonservierung wurde zusätzlich zur kataphoretischen Tauchbadgrundierung mit besonders dafür entwickelten und langjährig erprobten Materialien ausgeführt.
Der Unterboden ist mit einer elastischen PVC-Schicht versehen und anschließend komplett durch Unterbodenschutz auf Wachsbasis konserviert. Regelmäßige Pflege trägt in hohem Maße zur Fahrsicherheit und Werterhaltung bei.
Die zunehmende Kenntnis negativer Umwelteinflüsse auf Fahrzeug-Lackierungen führt dazu, dass Lack- und Fahrzeughersteller die Widerstandsfähigkeit von Lacken ständig erhöhen. Dennoch können regional auftretende Umwelteinflüsse auf die Fahrzeug-Lackierung einwirken. Bitte richten Sie danach die Häufigkeit und den Umfang der Fahrzeugpflege aus.
Bei mechanischen Beanspruchungen durch Sand, Streusalz, Rollsplitt u.ä. kann sich je nach Art und Durchschlag (Lackverletzung) Korrosion unter dem Lackaufbau ausbreiten, ausgehend von den beschädigten Stellen.
Straßenschmutz, Teerflecken, Insekten, tierische Ausscheidungen (starke Alkalibildung), aber auch Baumabsonderungen (Harz, Blütenstaub) enthalten Bestandteile, die bei längerer Einwirkung Lackschäden hervorrufen können (Flecken, Quellungen, Ätzungen, Ablösungen der Decklackschicht).
In Industriegebieten führen Ablagerungen von Flugrost, Kalk, ölhaltigem Ruß, schwefeldioxydhaltigen Niederschlägen (saurer Regen) und anderen Luftverunreinigungen bei ungenügender Pflege zwangsläufig zu Lackschäden – meist beschränkt auf die horizontalen Außenflächen.
In Küstenregionen fördert der hohe Salz- bzw. Feuchtigkeitsgehalt in der Luft besonders stark die Korrosion.
In tropischen Zonen herrschen neben starker UV-Strahlung und hoher Luft-feuchtigkeit Temperaturen über 40 °C im Schatten. Dabei werden helle Lackierungen bis zu 80 °C und dunkle bis zu 120 °C aufgeheizt.
Wagenpflege
Lackpflege
Langzeiteinwirkungen lackschädigender Stoffe beugt eine regelmäßige Fahrzeugwäsche vor, besonders wenn Ihr Fahrzeug in Gegenden mit hoher Luftverschmutzung oder natürlicher Verunreinigung (Baumharz, Blütenstaub) gefahren wird.
Besonders aggressive Stoffe jedoch sofort entfernen, sonst kann es zu Lackveränderungen bzw. -verfärbungen kommen. Dazu gehören z.B. übergelaufener Kraftstoff, Öl, Fett, Bremsflüssigkeit sowie Vogelsekret.
Verunreinigungen der Lackoberfläche sind nach einer Wagenwäsche besonders gut zu erkennen. Solche Stellen mit Reinigungsbenzin oder Spiritus auf einem sauberen Tuch bzw. Wattebausch umgehend entfernen. Teerflecken mit Teerentferner beseitigen. Anschließend den Lack an diesen Stellen konservieren.

Verwenden Sie Reinigungs- und Pflegemittel, die Sie bei Ihrem
BMW Service erhalten.
Lack-Konservierung
Zur Lack-Konservierung nur Mittel verwenden, die Carnauba- oder synthetische Wachse enthalten.
Ob die Lackierung konserviert werden muss, erkennen Sie am besten daran, dass Wasser nicht mehr abperlt.
Pflegemittelreste und Silikon nach der Lackpflege von der Frontscheibe mit Scheibenreiniger entfernen.

Verwenden Sie Reinigungs- und Pflegemittel, die Sie bei Ihrem / Service erhalten.
Lackausbesserung
Kleine Lackmängel können Sie mit einer BMW Lacksprühdose oder einem BMW Lackstift ausbessern.
Die Farbbezeichnung Ihres Fahrzeugs steht auf einem Schild in der Nähe des Fahrzeug-Typenschildes und auf der ersten Seite des Serviceheftes.
Steinschlagschäden oder Kratzer müssen sofort ausgebessert werden, um Rostbildung vorzubeugen.
Bereits angerostete kleine Lack- beschädigungen entrosten und reini- gen. Grundieren mit BMW Grundierstift, gut trocknen lassen, dann Decklack auftragen. Nach ein paar Tagen die ausgebesserten Stellen aufpolieren und konservieren.
Lassen Sie größere Lackschäden bei Ihrem BMW Service durch eine fachgerechte Reparaturlackierung nach Werksvorschrift mit Original BMW Lackmaterialien beseitigen.
Wagenpflege
Scheibenpflege
Innenflächen der Scheiben und Spiegelgläser mit Scheibenreiniger schlierenfrei säubern. Spiegelgläser nicht mit quarzhaltigen Reinigungsmitteln wie Polierpasten in Berührung bringen.
Wischerblätter mit Seifenwasser reinigen. Ersetzen Sie die Wischerblätter zweimal jährlich vor und nach der kalten Jahreszeit durch neue. Das ist besonders wichtig bei Fahrzeugen mit Regensensor.

Nur von BMW freigegebene Wischerblätter verwenden.
Pflege spezieller Teile
Leichtmetallräder besonders während der Wintermonate mit Felgenreiniger pflegen, jedoch keine aggressiven, säurehaltigen, stark alkalischen und rauen Reinigungsmittel oder Dampfstrahler über 60 °C verwenden (Bedienungshinweise des Herstellers beachten).
Hat Ihr Fahrzeug verchromte Teile* wie Scheibenrahmen, Türgriffe u.ä., diese Teile besonders bei Streusalzeinwirkung mit reichlich Wasser und evtl. Shampoo-Zusatz sorgfältig reinigen. Für eine zusätzliche Behandlung benutzen Sie Chrompolitur.
Kunststoffteile, Kunstlederoberflächen, Dachhimmel, Leuchtengläser, das Deckglas der Instrumentenkombination sowie mattschwarz gespritzte Teile mit Wasser und evtl. Kunststoff-Pflegemittel säubern. Sitze und Dachhimmel nicht durchfeuchten. Keinesfalls Lösungsmittel wie Nitroverdünner, Kaltreiniger, Kraftstoff u.ä. verwenden.
Gummiteile außer mit Wasser nur mit Gummipflegemittel bzw. Silikonspray behandeln.
Sicherheitsgurte nur mit milder Seifen-lauge in eingebautem Zustand säubern, nicht chemisch reinigen, da das Gewebe zerstört werden kann.
Automatikgurte grundsätzlich nur in trockenem Zustand aufrollen. Verschmutzte Gurtbänder behindern das Aufrollen und beeinträchtigen damit die Sicherheit.
Bodenteppiche und Fußmatten* lassen sich bei stärkerer Verschmutzung mit Innenreiniger säubern. Fußmatten können zur Reinigung des Innenraums herausgenommen werden.
Edelholzblenden* und in Edelholz ausgeführte Teile* bitte ausschließlich mit feuchtem Lappen reinigen. Anschließend mit einem weichen Tuch trocknen.

Verwenden Sie Reinigungs- und Pflegemittel, die Sie bei Ihrem Service erhalten.
Wagenpflege
Polsterstoff-Pflege
Druckstellen, die auf den Polsterstoffen der Sitze im täglichen Gebrauch entstehen, können mit einer leicht angefeuchteten Bürste gegen den Strich aufgebürstet werden.
Dass Velours sich umlegt, ist kein Qualitätsmangel und wie bei Heimtextilien oder Kleiderstoffen nicht zu vermeiden.
Fussel auf Polsterstoffen, eingeriebene Textil- oder Wildlederrückstände lassen sich mit einer Fussel- bzw. Klettbürste entfernen. Für besonders „hartnäckige“ Fussel steht ein Reinigungshandschuh zur Verfügung. Flecken und größere Schmutzstellen mit lauwarmem Wasser, Innenreiniger, Fleckenentferner oder Reinbenzin sofort beseitigen. Stoffteile anschließend aufbürsten.
Bei starker Sonneneinstrahlung und längerer Standzeit Sitze oder alle Fensterscheiben abdecken, um ein Ausbleichen zu vermeiden.

Verwenden Sie Reinigungs- und Pflegemittel, die Sie bei Ihrem Service erhalten.
Durch die elektrostatische Aufladung der Sitzbezüge, besonders bei geringer Luftfeuchtigkeit, können Insassen einen elektrischen Schlag bekommen, wenn sie nach dem Aussteigen metallische Karosserieteile berühren. Er ist völlig ungefährlich, lässt sich aber vermeiden durch Anfassen dieser Teile während des Aussteigens.
Lederpflege
Das von BMW verarbeitete Leder* ist ein hochwertiges, nach dem neuesten Stand der Verfahrenstechnik bearbeitetes Naturprodukt, das seinen Qualitätsstand bei entsprechender Pflege über Jahre hinaus hält.
Da es sich um ein unverfälschtes Naturprodukt handelt, müssen die Eigenarten, aber auch die Besonderheiten im Gebrauch und bei der Pflege berücksichtigt werden.
Regelmäßige Reinigung und Pflege sind notwendig, denn Staub und Straßenschmutz scheuern in Poren und Falten und führen zu starkem Abrieb sowie zu vorzeitiger Versprödung der Lederoberfläche. Entstauben Sie deshalb öfter das Leder mit einem Tuch oder Staubsauger.
Zur Reinigung verwenden Sie bitte BMW Leder-Reinigungsschaum.
Da Schmutz und Fett langsam die Schutzschicht des Leders angreifen können, müssen die gereinigten Lederflächen mit BMW Lederpflegemittel behandelt werden. Dies dient auch zur Vermeidung elektrostatischer Aufladung.
Wagenpflege
Zum Schutz vor Feuchtigkeit oder Nässe können Sie das Leder mit BMW Imprägniermittel behandeln.
Diese Maßnahmen werden bei normaler Beanspruchung halbjährlich empfohlen.
Verschüttete Flüssigkeiten bitte sofort abwischen. Fett- und Ölflecken vorsichtig ohne Reiben mit Fleckenentferner abtupfen.
Bei starker Sonneneinstrahlung und längerer Standzeit die lederbezogenen Teile oder alle Fensterscheiben abdecken, um ein Ausbleichen zu vermeiden.

Verwenden Sie Reinigungs- und Pflegemittel, die Sie bei Ihrem
BMW Service erhalten.

Reinigungsmittel können gefährliche oder gesundheitsschädliche
Substanzen enthalten. Deshalb stets die Warn- und Gefahrenhinweise auf der Verpackung beachten.
Bei der Innenreinigung immer die Türen oder Fenster des Fahrzeugs öffnen.
Keine (Lösungs-) Mittel, die nicht zur Reinigung des Fahrzeugs vorgesehen sind, verwenden.
172 Airbags Fahrzeug-Stilllegung

1 Front-Airbags auf Fahrer- und Beifahrerseite
2 Kopf-Airbags auf Fahrer- und Beifah-
rerseite (vorn)
3 Seiten-Airbags auf Fahrer- und Beifahrerseite (vorn und im Fond*)
Wichtige Sicherheitshinweise

Die Gasgeneratoren des Airbag-Rückhaltesystems nicht demon-
tieren. Prüf- und Montagearbeiten nur von dafür geschultem Personal vornehmen lassen. Bei Störungen, Stilllegung oder funktionsgerechter Inanspruchnahme (Auslösen) des Airbag-Rückhaltesystems ausschließlich einen BMW Service mit der Reparatur oder Demontage beauftragen.
An den Einzelkomponenten und an der Verkabelung keinerlei Veränderungen vornehmen. Dazu gehören auch die Polsterabdeckungen des Lenkrads, in der Instrumententafel, in den Seitenverkleidungen der Vorder- bzw. Fondtüren und der Dachholme sowie die Seiten der Himmelverkleidungen. Diese Abdeckungen nicht verkleben, überziehen oder in sonstiger Weise verändern oder bearbeiten. Auch das Lenkrad selbst nicht demontieren.
Im Hinblick auf die geltenden Sicherheitsbestimmungen die Verschrottung der Airbag-Generatoren nur vom BMW Service durchführen lassen.
Unsachgemäß durchgeführte Arbeiten können einen Ausfall oder ein unbeabsichtigtes Auslösen des Systems zur Folge haben und zu Verletzungen führen.
Fragen Sie Ihren BMW Service, was zu beachten ist, wenn das Fahrzeug länger als drei Monate abgestellt werden soll.
Rechts-/Linksverkehr Auslandszulassung
Beim Grenzübergang in Länder, in denen auf der anderen Straßenseite als im Zulassungsland gefahren wird:
Fahrzeuge ohne Xenon-Licht ^* :
Zur Vermeidung von Blendwirkung der Scheinwerfer hält Ihr BMW Service Abklebefolie bereit. Zum Anbringen der Folie die beigefügten Hinweise beachten.

Fahrzeuge mit Xenon-Licht*:
An der Rückseite beider Scheinwerfer den Einstellknopf drehen:
Linksverkehr – nach „L“ drehen
Rechtsverkehr – nach „R“ drehen
Jedes Fahrzeug entspricht den Zulassungsbestimmungen jenes Landes, für das es gebaut wurde.
Soll ein Fahrzeug wegen Umzug des Besitzers in einem anderen Land registriert werden, zuvor Erkundigungen einholen, ob die Einfuhr von Kraftfahrzeugen aufgrund evtl. abweichender Import- oder Zulassungsbedingungen möglich ist.
Auskunft erhalten Sie in Deutschland über Tel. 089/382-0 nach Angabe von Modell, Fahrzeug-Identifizierungsnummer und Datum der Erstzulassung.
In anderen Ländern wenden Sie sich bitte an Ihren BMW Service oder den Importeur.
174 Technische Veränderungen OBD Steckdose
Jeder BMW Service informiert gerne über Zweckmäßigkeit, gesetzliche Bestimmungen und werkseitige Empfehlungen für technische Veränderungen am Fahrzeug. Er benötigt dazu die Fahrzeug-Identifizierungsnummer und in einigen Fällen auch die Motornummer.
Leuchtdioden (LED)
Bedienteile, Anzeigeteile und andere Innenausstattungen Ihres Fahrzeugs besitzen hinter einer Abdeckung Leuchtdioden als Lichtquelle. Diese Leuchtdioden sind mit herkömmlichen Lasern verwandt und werden vom Gesetzgeber als „Licht emittierende Diode Klasse 1“ bezeichnet

Die Abdeckung nicht entfernen und nicht über mehrere Stunden direkt in den ungefilterten Strahl hineinsehen, sonst kann es zur Reizung der Regenbogenhaut des Auges kommen.

Die Steckdose für die On-Board-Diagnose befindet sich auf der Fahrerseite links an der Unterseite der Instrumentenafel unter einer Abdeckung. Die Abdeckung ist mit „OBD“ beschriftet. Komponenten, die für die Abgaszusammensetzung maßgeblich sind, können über diese Schnittstelle mit einem Gerät geprüft werden.
Recycling im Service Fahrzeug-Rücknahme
Ihr BMW Service sammelt landes-spezifisch bei Wartung und Reparatur anfallende Reststoffe sortenrein in Sammelbehältern, z.B.:
Altöl
Ölfilter
Kühlerfrostschutz
Bremsflüssigkeit
Batterien
Reifen
▶ Luftfilter
Airbags
▶ Front- und Heckscheiben
BMW organisiert, bezahlt und überwacht den Abtransport sowie die Entsorgung und hat dafür Vorgaben erarbeitet, die weit über die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften hinausgehen.
Wenn Ihr Fahrzeug irgendwann einmal das Ende seines Lebenszyklus erreicht haben wird, macht sich seine recyclinggerechte Konstruktion für Sie und die Umwelt bezahlt. Denn leicht demontierbare Bauteile und Komponenten in Verbindung mit dem Einsatz wieder verwendbarer Materialien erhöhen den Restwert eines Altfahrzeugs.
BMW arbeitet landesspezifisch mit ausgewählten, lizenzierten Verwerterbetrieben zusammen, die Ihr Fahrzeug zurücknehmen und umweltgerecht nach BMW Vorgaben verwerten.

Für die Fahrzeug-Rücknahme wird Sie Ihr BMW Service gerne
beraten.

Auswechseln von Teilen:
Bordwerkzeug 178
Wischerblätter 178
Lampen und Leuchten 178
Radwechsel 185
Radschraubensicherung 188
Batterie 189
Sicherungen 192
Mikro-/Aktivkohlefilter 192
Im Falle eines
elektrischen Defekts:
Tankklappe 193
Schiebe-Hebedach 193
Helfen und helfen lassen:
BMW Bereitschaftsdienst 194
Fremdstarthilfe 194
An- und Abschleppen 195
Feuerlöscher 197
Ein erster Überblick
Bedienung im Detail
Betrieb, Wartung, Pflege
Selbsthilfe
Freude an der Technik
Technische Daten
Stichwortverzeichnis
Bordwerkzeug Wischerblätter Lampen und Leuchten

Das Bordwerkzeug ist in der Heckklappe untergebracht.
Zum Öffnen die Flügelschraube lösen.

1 Wischerarm ganz abheben
2 Wischerblatt querstellen und Sicherungsfeder ziehen (Pfeil)
3 Wischerblatt anklappen und in Richtung Windschutzscheibe aushaken
4 Wischerblatt am Wischerarm vorbei nach oben abziehen
5 Neues Wischerblatt einsetzen und andrücken bis zum hörbaren Ein-rasten.

Nur von BMW freigegebene Wischerblätter verwenden.
Zu einem wesentlichen Bestandteil der Fahrzeugsicherheit gehören Lampen und Leuchten. Entsprechende Sorgfalt ist daher bei deren Handhabung anzuwenden. Wenn Sie mit solchen Arbeiten nicht vertraut sind, lassen Sie diese von Ihrem BMW Service durchführen.

Die Glaskolben neuer Lampen nicht mit bloßen Händen anfas- weil sich selbst geringe Verunrei- ngen einbrennen und die Lebens- der Lampe verringern. Sauberes, Papierserviette o.ä. benutzen die Lampe am Sockel anfassen.
Eine Ersatzlampenbox ist bei Ihrem BMW Service erhältlich.

Bei allen Arbeiten an der elektrischen Anlage die betreffenden
Verbraucher ausschalten bzw. den Minuspol der Batterie abklemmen, sonst kann es zu Kurzschlüssen kommen.
Die ggf. beigefügten Hinweise des Lampenherstellers unbedingt beachten, um Verletzungen und Beschädigungen beim Lampenwechsel zu vermeiden.
Lampen und Leuchten

Das Bild zeigt die linke Motorraumseite.
1 Abblendlicht
Lampe H7, 55 Watt
2 Fernlicht
Lampe H7, 55 Watt

Die Lampe H7 steht unter Druck, daher Augen- und Handschutz
tragen. Bei Beschädigung der Lampe besteht sonst Gefahr der
Körperverletzung.<
1 Vorn zwei Entriegelungen drücken, dabei nach links drehen und Lampenhalter abnehmen
2 Lampe abziehen und wechseln.
Bei der Pflege der Scheinwerfer beachten: Nicht trocken reiben und keine scheuernden oder ätzenden Reinigungsmittel verwenden. Verunreinigungen (z.B. Insekten) mit BMW Shampoo einweichen und mit viel Wasser abwaschen. Vereisungen mit Enteisungsspray auftauen – keine Eiskratzer verwenden.<
Xenon-Licht\*
Die Lebensdauer dieser Lampen ist sehr hoch und die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls sehr gering, sofern nicht übermäßig häufig ein- und ausgeschaltet wird. Sollte dennoch einmal eine Lampe ausfallen, kann mit Nebelscheinwerfern verhalten weitergefahren werden, wenn die landesspezifischen Gesetze dies zulassen.

Arbeiten an der Xenon-Lichtan-lage einschließlich des Lampen-
wechsels aufgrund der Hochspannung nur von Fachkräften ausführen lassen, sonst besteht Lebensgefahr.
Lampen und Leuchten

Das Bild zeigt die linke Motorraumseite.
Stand- und Parklicht
Lampe 5 Watt
1 Lampenhalter nach links drehen (Pfeil) und abnehmen
2 Lampe abziehen und wechseln.

1 Mit einem Schraubendreher durch die obere Öffnung internen Haken entriegeln
2 Leuchte nach vorn herausnehmen
3 Lampe mit leichtem Druck nach links drehen, herausnehmen und wechseln

4 Die 2 Stege an der Leuchte in die Führungen am Fahrzeug einstecken
5 Leuchte einschieben und vorsichtig bis zum hörbaren Einrasten andrücken.
Lampen und Leuchten

1 Leuchte mit der Fingerkuppe an der Hinterkante nach vorn drücken (Pfeil) und herausnehmen
2 Lampe unter leichtem Druck nach links drehen und herausnehmen.

Die Lampe steht unter Druck, daher Augen- und Handschutz tragen. Bei Beschädigung der Lampe besteht sonst Gefahr der Körperverletzung.
1 Mit einem Schraubendreher Scheinwerfer vorsichtig herauslösen
2 Lampe unter leichtem Druck nach links drehen und wechseln.

Heckleuchten
Schlussleuchte (4): Lampen 21/4 Watt Übrige Lampen: 21 Watt
1 Blinker gelb
2 Rückfahrscheinwerfer weiß
3 Nebelschlussleuchte rot
4 Schlussleuchte rot
5 Schlussleuchte/Bremsleuchte rot
Lampen und Leuchten

Das Bild zeigt den rechten Kofferraum- ausschnitt.
Lampen im Kotflügel:
Alle Lampen sind in einem zentralen Lampenhalter integriert.
1 Lampenhalter entriegeln (Pfeil Teilansicht) und abnehmen
2 Stecker für Stromzufuhr abziehen und Lampenhalter z.B. auf Kofferraumboden ablegen
3 Lampe unter leichtem Druck nach links drehen, herausnehmen und wechseln
4 Stecker für Stromzufuhr anstecken
5 Lampenhalter bis zum hörbaren Einrasten – durch Druck auf die Taste (Pfeil Teilansicht) – wieder anbringen.

Lampen im Kofferraumdeckel:
1 Mit einem Schraubendreher zwei Clipse herauslösen

2 Verkleidung nach unten schwenken (Pfeil 1), Lampenhalter entriegeln (Pfeil 2) und abnehmen
3 Lampe unter leichtem Druck nach links drehen, herausnehmen und wechseln
4 Lampenhalter bis zum hörbaren Einrasten andrücken
5 Verkleidung mit den zwei Clipsen wieder anbringen.
Lampen und Leuchten

Mittlere Bremsleuchte
LED-Leuchtenband an der Heck- scheibe.
Bitte wenden Sie sich bei einem Defekt an Ihren BMW Service.

1 Schraubendreher in der Aussparung ansetzen und nach links drücken (Pfeil); die Leuchtscheibe wird damit entriegelt
2 Lampe wechseln.

Das Bild zeigt exemplarisch das Innenlicht mit der Ausstattung Leseleuchten. Innenleuchte (Lampe 2 x 5 Watt)
1 Leuchte mit einem Schraubendreher nach vorn herausdrücken
2 Lichtscheibe abnehmen und Lampe aus den Kontaktzungen ziehen.
Innenleuchte (Lampe 6 Watt) mit Lese-leuchten (Lampen 2 x 6 Watt)
1 Leuchte mit einem Schraubendreher nach vorn herausdrücken
2 Lampenhalter nach links drehen und abnehmen
3 Lampe abziehen und wechseln.
Lampen und Leuchten

Das Bild zeigt exemplarisch das Innenlicht mit der Ausstattung Leseleuchten. Innenleuchte (Lampe 5 Watt)
1 Leuchte mit einem Schraubendreher nach vorn herausdrücken
2 Lampenhalter nach links drehen und abnehmen
3 Lampe abziehen und wechseln.
Innenleuchte (Lampe 6 Watt) mit Lese-
leuchte (Lampe 6 Watt)
1 Leuchte mit einem Schraubendreher herausdrücken
2 Lampenhalter nach links drehen und abnehmen
3 Lampe abziehen und wechseln.

Beleuchtete Make-up Spiegel\*
Lampe 10 Watt
1 Leuchtengehäuse abnehmen – ggf. Schraubendreher zu Hilfe nehmen
2 Lampe wechseln.
Fußraumleuchten\*
Lampe 5 Watt
1 Leuchte mit einem Schraubendreher herausdrücken
2 Lampe wechseln.
Handschuhkastenleuchte
Lampe 5 Watt
1 Leuchte mit einem Schraubendreher herausdrücken
2 Lampe wechseln.
Kofferraumleuchten
Je eine Leuchte im Lampenhalter der Heckleuchten: Lampe 10 Watt.
1 Leuchtscheibe mit einem Schraubendreher an der Aussparung herausdrücken
2 Lampe wechseln.
Radwechsel

Sicherheitsmaßnahmen im Falle einer Panne bzw. eines Radwechsels:
Das Fahrzeug möglichst weit vom fließenden Verkehr und auf festem Boden abstellen. Warnblinkanlage einschalten. Lenkradsperre in Geradeausstellung der Räder einrasten lassen, Handbremse anziehen und den ersten Gang oder Rückwärtsgang bzw. Wahlhebelstellung P einlegen.
Alle Insassen aussteigen lassen und außerhalb des Gefahrenbereichs bringen (z.B. hinter die Leitplanken). Evtl. Warndreieck oder -blinkleuchte in entsprechendem Abstand aufstellen. Länderbestimmungen beachten.
Radwechsel nur auf ebener, fester und rutschsicherer Fläche durchführen. Auf weichem oder rutschigem Untergrund (Schnee, Eis, Fliesen o.ä.) können Fahrzeug oder Wagenheber seitlich weg-rutschen.
Den Wagenheber auf einen festen Untergrund stellen.
Keine Holzklötze o.ä. unter den Wagenheber legen, sonst kann dieser seine Tragfähigkeit aufgrund der eingeschränkten Höhe nicht erreichen.
Wenn das Fahrzeug angehoben ist, nicht unter das Fahrzeug legen und
nicht den Motor starten, sonst besteht Lebensgefahr.
Ihr BMW hat ein Kompaktrad für den vorübergehenden Einsatz zur Sicherstellung Ihrer Mobilität. Für einige Länderausführungen ist ein Reserverad mit den gleichen Dimensionen wie die am Fahrzeug montierten Räder vorgesehen.

Für die Entnahme des Reserve-rades im Kofferraum die Boden-e (siehe Seite 42) vollständig her-ehmen.

Was Sie benötigen
Um später Klappergeräusche zu vermeiden, merken Sie sich bitte die Lage der benötigten Werkzeuge und fixieren Sie diese nach Gebrauch in der ursprünglichen Lage.
Wagenheber (1)
Bodenplatte im Kofferraum hochstellen (siehe Seite 42) und die rote Flügelmutter lösen (Pfeil).
Nach Gebrauch den Wagenheber wieder ganz herunterdrehen, die Kurbel zurückschwenken und einklipsen
Unterlegkeil (2)
Hinter dem Wagenheber an der Kofferraumabschlusswand. Zum Abnehmen die Flügelmutter lösen
Radwechsel

Reserverad bzw. Kompaktrad Neben dem Wagenheber Die Flügelmutter (Pfeil) von Hand lösen, die Ablageschale abnehmen und das Rad herausnehmen
Radschraubenschlüssel – im Bordwerkzeug unter der Heckklappe (siehe Seite 178).

1 Die Sicherheitshinweise auf der vorhergehenden Seite beachten
2 Das Fahrzeug gegen Wegrollen sichern:
Den Unterlegkeil hinter das Vorderrad der anderen Fahrzeugseite legen, bei Gefälle vor dieses Rad. Bei unvermeidbar starker Fahrbahnneigung das Fahrzeug unbedingt noch zusätzlich gegen Wegrollen sichern
3 Bei Ausstattung mit Radvollblende*: In die Belüftungsöffnungen der Blende greifen und die Blende abziehen

4 Radschrauben ½ Umdrehung lösen – bei Ausstattung mit Leichtmetallrädern* siehe Radschraubensicherung, Seite 188
5 Wagenheber an der radnächsten Aufnahme (siehe mittleres Bild) so ansetzen, dass der Wagenheberfuß senkrecht unter der Wagenheberaufnahme mit der gesamten Fläche aufliegt und der Wagenheberkopf beim Hochkurbeln in die rechteckige Vertiefung der Aufnahme (siehe Bildausschnitt) eindringen kann
6 So weit hochkurbeln, bis sich das betreffende Rad vom Boden abhebt
7 Radschrauben abschrauben und das Rad abnehmen
Radwechsel

8 Groben Schmutz an den Auflageflächen von Rad und Nabe entfernen sowie Radschrauben reinigen
9 Das neue Rad bzw. das Kompak-trad aufsetzen und mindestens zwei Schrauben kreuzweise eindrehen
10 Restliche Radschrauben eindrehen und alle Schrauben kreuzweise gut anziehen
11 Den Wagen herunterlassen und den Wagenheber entfernen
12 Radschrauben kreuzweise festziehen
13 Bei Ausstattung mit Radvollblende*: Die Blende mit der Ventilöffnung am Ventil ansetzen (Pfeil) und mit beiden Händen an die Felge drücken
14 Den Fülldruck bei nächster
Gelegenheit richtig stellen.
Fahrzeuge mit Reifendruck-Control
RDC:
Nach der Montage des Reserverads
bzw. der Korrektur des Fülldrucks
das System neu aktivieren, siehe
Seite 89.
Verwenden Sie nur die Original BMW Radvollblende, sonst ist nicht gewährleistet, dass die Blende festsitzt. Am Kompaktrad darf die Radvollblende nicht angebracht werden, sie könnte dabei beschädigt werden.
Den Wagenheber nur zum Radwechsel benutzen. Niemals versuchen, damit einen anderen Fahrzeugtyp oder irgendwelche Ladungen anzuheben, sonst könnte dies zu Sach- und Personenschäden führen.
Umgehend aus Sicherheitsgründen Festsitz der Radschrauben (Anziehdrehmoment 100 Nm) mit geeichtem Drehmomentschlüssel überprüfen lassen.
Achten Sie beim Verstauen des Rades darauf, dass der Stehbolzen in der Radmulde nicht verbogen wird.
Werden nicht Original BMW Leichtmetallräder montiert, müssen ggf. auch dazugehörige Radschrauben verwendet werden.
Möglichst bald einen defekten Reifen erneuern und das neue Rad auswuchten lassen.
BMW 318i, 320i, 320d:
Für das schwarz lackierte Aluminium-Leichtbaurad nur von BMW freigegebene Auswuchtgewichte für Leichtmetallräder verwenden. Dieses Rad darf nicht mit Stahlrad-Schlaggewichten ausgewuchtet werden.
Radwechsel Radschraubensicherung\*
Fahren mit Kompaktrad
Verhalten fahren und eine Geschwindigkeit von 80 km/h nicht überschreiten.
Es ist mit veränderten Fahreigenschaften wie Bremsenverzug, verlängertem Bremsweg und geändertem Eigenlenkverhalten im Grenzbereich zu rechnen. In Verbindung mit Winterreifen treten diese veränderten Fahreigenschaften deutlicher auf.

Es darf immer nur ein Kompaktrad montiert sein. Eine Rückrüstung auf Räder und Reifen gleicher Größe schnellstmöglich vornehmen. Auf den vorgeschriebenen Reifenfülldruck achten, siehe Seite 28.

1 Abdeckkappe
2 Radschraube für Adapter
3 Adapter (im Bordwerkzeug)
Abnehmen:
1 Abdeckkappe 1 mit dem Radschraubenschlüssel leicht nach links drehen und abnehmen
2 Adapter 3 aus dem Bordwerkzeug nehmen und in die Radschraube stecken
3 Radschraube 2 abschrauben.
Nach dem Anschrauben den Adapter wieder herausnehmen und die Abdeck-kappe aufdrücken.

Die Abdeckkappe ist richtig mon- tiert, wenn beim Aufdrücken das M des BMW Schriftzugs über einer Noppe der Radschraube platziert wird.
Die Code-Nummer ist an der Stirnseite des Adapters eingeschlagen. Bitte notieren Sie sich diese Nummer und verwahren Sie sie an einem sicheren Ort für den Fall des Verlustes des Adapters.
Batterie

Unterbringung beim BMW 316i, 318i
Die Batterie befindet sich im Motorraum vorn rechts. Bei einigen Länderausführungen bzw. Ausstattungsvarianten ist sie im Kofferraum untergebracht – siehe nächste Spalte.
Batterie-Oberteil sauber und trocken halten.

Unterbringung beim BMW 320l, 325l, 325xl, 330l, 330xl, 320d, 330d, 330xd
Die Batterie befindet sich im Kofferraum hinten rechts. Bodenplatte hochstellen (siehe Seite 42). Mit einem Schraubendreher oder einer Geldmünze und einer ¼ Umdrehung die beiden abgebildeten Verschlüsse und einen weiteren Verschluss in der rechten Seitenverkleidung oben Mitte lösen und abziehen. Um die Ablageschale abzunehmen, vorher die Seitenverkleidung nach oben schieben.

Das Bild zeigt beispielhaft die Batterieunterbringung im Kofferraum.
Mit dem „Magischen Auge“ (= Hydro-meter) können Sie den Ladezustand der Batterie ablesen:
grün: ausreichend geladen schwarz: nicht ausreichend geladen. Die Batterie muss nachgeladen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren BMW Service
gelb: Batterie ersetzen
Die vorgesehene Lebensdauer der Batterie kann nur erreicht werden, wenn sie immer ausreichend geladen ist. Den Ladezustand öfter überprüfen, wenn das Fahrzeug vorwiegend im Kurzstreckenverkehr eingesetzt wird.
Batterie
Wartung
Die Batterie ist absolut wartungsfrei, d.h. die eingefüllte Säuremenge ist für die Lebensdauer der Batterie unter gemäßigten klimatischen Bedingungen ausreichend.

Bitte wenden Sie sich mit allen die Batterie betreffenden Fragen an
Ihren BMW Service. Da die Batterie absolut wartungsfrei ist, dienen die folgenden Aussagen nur zu Ihrer Information.
Symbole
Auf der Batterie Ihres Fahrzeugs finden Sie die folgenden Symbole. Bitte beachten Sie zu Ihrer Sicherheit beim Umgang mit der Batterie deren Bedeutung.

Lesen Sie bitte vor dem Umgang mit der Batterie die folgenden Hinweise.

Augenschutz tragen. Keine säure- oder bleihaltigen Partikel in die Augen, auf die Haut oder Kleidung kommen lassen.

Batteriesäure ist stark ätzend. Schutzhandschuhe und Augenschutz tragen. Batterie nicht, aus den Entgasungsöffnungen äure austreten.

Kinder von Säure und Batterie fernhalten.

Feuer, Funken, offenes Licht und Rauchen sind verboten. Funkenbildung beim Umgang
mit Kabeln und elektrischen Geräten vermeiden. Zündschloss in Stellung 0 beim Ab- oder Anklemmen der Batterie. Batteriepole nicht kurzschließen, sonst besteht Verletzungsgefahr durch energiereiche Funken.

Bei der Ladung von Batterien entsteht ein hochexplosives Knallgasgemisch.

Säurespritzer im Auge sofort einige Minuten mit klarem Wasser spülen. Danach unverzüglich
einen Arzt aufsuchen. Säurespritzer auf der Haut oder auf der Kleidung sofort mit Seifenlauge neutralisieren und mit viel Wasser nachspülen. Bei getrunke- ner Säure sofort Arzt aufsuchen.

Um das Gehäuse vor UV-Strahlen zu schützen, Batterie nicht dem direkten Tageslicht ausset-
zen. Entladene Batterien können ein- frieren, deshalb frostfrei lagern.
Batterie
Aus- und Einbau

Batteriekabel nicht bei laufendem Motor abklemmen, sonst wird die Bordelektronik durch Überspannung zerstört.
An den Leitungen zum Pluspol keine Veränderungen vornehmen, sonst ist die Schutzfunktion der Sicherheits-Batterieklemme nicht mehr gewährleistet. Reparaturen und Entsorgung dürfen nur von dafür geschultem Personal vorgenommen werden.
Beim Ausbau zuerst das Kabel am Minuspol, danach das Kabel am Pluspol abklemmen. Die mittlere Justierschraube am Batteriehaltebügel lösen (Schraubendreher aus dem Bordwerkzeug verwenden) und den Bügel demontieren.
Beim Einbau zuerst das Kabel am Plus-pol, dann das Kabel am Minuspol an-klemmen.

Beim Einbau auf korrekte Befestigung der Batterie achten und den Batteriehaltebügel mit der mittleren Justierschraube montieren, da sonst die Batterie bei einem Unfall nicht genügend gesichert ist.
Batterie laden
Die Batterie im Fahrzeug nur bei stehendem Motor laden.

Vor allen Arbeiten an der elektrischen Anlage das Kabel vom Mio-ol der Batterie abklemmen, sonst en Kurzschlüsse Brand- und Ver-ngsgefahr hervorrufen.
Wenn das Fahrzeug länger als 4 Wochen abgestellt wird, die Batterie durch Abklemmen des Kabels am Minuspol vom Bordnetz trennen und anschließend mithilfe eines geeigneten Ladegerätes nachladen.
Wird das Fahrzeug länger als 12 Wochen nicht in Betrieb genommen, Batterie ausbauen, nachladen und in einem kühlen, jedoch frost- und staubfreien Raum lagern. Während der Stilllegung alle 3 Monate, jedoch vor jedem Einbau, die Batterie nachladen, da sie sonst unbrauchbar wird. Jede Entladung, besonders über längere Zeiträume, reduziert die Lebensdauer der Batterie.

Altbatterien bei einer Sammel- stelle oder bei Ihrem BMW Ser- abgeben. Gefüllte Batterien auf- t transportieren und lagern. Beim sport Batterie gegen Umkippen ern.

Standzeiten, bei denen die Batterie abgeklemmt ist, bleiben von Service-Intervallanzeige für den unsflüssigkeitswechsel uncksichtigt.
Deshalb darauf achten, dass die Bremsflüssigkeit, unabhängig von der Anzeige, spätestens alle zwei Jahre gewechselt wird. Beachten Sie hierzu die Hinweise auf Seite 163.
Sicherungen Mikro-/Aktivkohlefilter

Sollte ein Stromverbraucher ausfallen, schalten Sie ihn aus und kontrollieren Sie die Sicherung.
Im Handschuhkasten
1 Den Handschuhkasten öffnen und die beiden weißen Schnellverschlüsse nach außen drehen. Reservesicherungen und eine Kunststoff-Pinzette befinden sich an der Sicherungsleiste
2 Die Sicherung des defekten Verbrauchers mit der Kunststoff-Pinzette aus der Fassung ziehen
3 Eine durchgebrannte Sicherung – erkennbar am geschmolzenen Draht – durch eine neue mit gleicher Farbe bzw. Amperezahl ersetzen.
Das Verzeichnis der Sicherungen mit Ampereangaben und Verbrauchern befindet sich unter der Sicherungsleiste. Zum Schließen der Sicherungsleiste den Deckel oben andrücken und die beiden Schnellverschlüsse nach innen drehen.
Durchgebrannte Sicherungen nicht flicken oder durch solche mit anderer Farbe oder Amperezahl ersetzen, sonst kann durch überbeanspruchte elektrische Leitungen ein Brand im Fahrzeug entstehen.
Bei wiederholtem Durchbrennen die Schadensursache von einem BMW Service beheben lassen.

1 Motorhaube öffnen
2 Drei Verschlüsse (Pfeile) mit einer ¼ Umdrehung lösen
3 Filterdeckel abnehmen
Mikro-/Aktivkohlefilter Tankklappe Schiebe-Hebedach\*

4 Filter nach vorn entnehmen und durch einen neuen ersetzen
5 Filterdeckel aufsetzen und mit den drei Verschlüssen befestigen.

Im Kofferraum an der rechten Seitenwand den Knopf mit dem Tanksäulen-Symbol ziehen (Pfeil).

1 Die Innenleuchte herausnehmen (siehe Seite 183), hinter die Öffnung greifen und die Abdeckung herausdrücken
2 Das Stahlkurbel-Hebedach mit dem Innen-Sechskantschlüssel aus dem Bordwerkzeug (siehe Seite 178) in die gewünschte Richtung drehen.
BMW Bereitschaftsdienst Fremdstarthilfe
Der BMW Bereitschaftsdienst bietet Ihnen Hilfe auch nach Feierabend, an Wochenenden und Feiertagen.
Im Pannenfall rufen Sie bitte die Bereitschaftsdienst-Zentrale Ihres Heimatlandes an. Die Rufnummern finden Sie in der Broschüre „Service“.
Zum Starten des Motors keine Starthilfesprays verwenden.
Bei entladener Batterie kann der Motor mit der Batterie eines anderen Fahrzeugs über zwei Starthilfekabel ange- lassen werden. Verwenden Sie dazu nur Starthilfekabel mit vollisolierten Polzangen, z.B. nach DIN 72551.

Spannungsführende Teile bei laufendem Motor nicht berühren, t besteht Lebensgefahr.
Weichen Sie nicht von der folgenden Vorgehensweise ab, sonst können Personenschäden oder Schäden an beiden Fahrzeugen entstehen:
1 Prüfen, ob die Batterie des anderen Fahrzeugs 12 Volt Spannung und etwa die gleiche Kapazität (Ah) aufweist (ist aufgedruckt)
2 Entladene Batterie nicht vom Bordnetz trennen
3 Zwischen beiden Fahrzeugen keinen Karosseriekontakt herstellen – Kurzschlussgefahr
4 Mit einem Starthilfekabel den Pluspol der anderen Batterie mit dem Fremdstartstützpunkt im Motorraum des BMW verbinden. Die Abdeck-kappe des Fremdstartstützpunktes

ist mit „+“ markiert, siehe Bild. Zum Aufklappen Lasche ziehen (Pfeil 1) 5 Die Minuspole der Batterien verbinden. Dazu erst am Minuspol der stromgebenden Batterie bzw. an einer Motor- oder Karosseriemasse des stromgebenden Fahrzeugs anschließen und dann an der Motor- oder Karosseriemasse des zu startenden Fahrzeugs anklemmen. Beim BMW ist es eine spezielle Mutter (Pfeil 2)

Reihenfolge beim Anklemmen der Starthilfekabel auch bei der Hilfeung an andere Fahrzeuge einhalsonst besteht durch Funkenbildung der Batterie Verletzungsgefahr.
Fremdstarthilfe An- und Abschleppen
6 Motor des stromspendenden Fahrzeugs laufen lassen
7 Motor des betroffenen Fahrzeugs wie gewohnt starten und ebenfalls laufen lassen. Bei Misslingen einen neuen Startversuch erst nach einigen Minuten wiederholen, um eine Stromaufnahme der entladenen Batterie zu ermöglichen
8 Am BMW vor Abklemmen der Starthilfekabel Beleuchtung, heizbare Heckscheibe und höchste Gebläsestufe einschalten sowie den Motor mindestens ca. 10 Sekunden laufenlassen, um eine Überspannung vom Regler zu den Verbrauchern zu vermeiden
9 Starthilfekabel in umgekehrter Reihenfolge wieder abklemmen.
Je nach der Fehlerursache die Batterie nachladen lassen.

Die schraubbare Schleppöse befindet sich im Bordwerkzeug und muss immer mitgeführt werden. Sie kann vorn oder hinten am Fahrzeug eingeschraubt werden und ist ausschließlich zum Schleppen auf der Fahrbahn vorgesehen.
Zugang zum Schraubloch
Vorn:
Abdeckung mit einem Schraubendreher oben an der Aussparung herausdrücken.

Abdeckung mit einem Schraubendreher oben an der Aussparung herausdrücken.

Die Schleppöse bis zum Anschlag fest einschrauben, sonst kann das nde beschädigt werden.
Das Fahrzeug nicht an Fahrwerksteilen abschleppen oder verzurren, sonst könnten diese beschädigt werden und in der Folge zu Unfällen führen.
Zum Schleppen entweder Schleppstan- gen verwenden oder Nylonseile bzw. Nylonbänder, die zu ruckartige Zugbelastungen vermeiden.
An- und Abschleppen
Schleppen mit Stange
Die Schleppösen beider Fahrzeuge sollten auf der gleichen Seite sein. Lässt sich eine Schrägstellung der Stange nicht vermeiden, Folgendes beachten:
Die Freigängigkeit ist bei Kurvenfahrten eingeschränkt
Die Schrägstellung der Schleppstange erzeugt Seitenkraft (kritisch vor allem bei glatter Fahrbahn)
Zum Ausgleich der Schrägstellung ist ein Spurversatz zwischen Schleppfahrzeug und geschlepptem Fahrzeug erforderlich
Es besteht die Gefahr des seitlichen Ausscherens, wenn das Schleppfahrzeug bremst.

Kein Fahrzeug abschleppen, das schwerer ist als das Schleppfahr-
zeug, sonst wird das Fahrverhalten nicht mehr beherrschbar.
Anschleppen
Fahrzeuge mit Katalysator nur bei kaltem Motor anschleppen. Besser ist es, ein Starthilfekabel zu benutzen.
1 Warnblinkanlage einschalten (Länderbestimmungen beachten)
2 Zündschlüssel in Stellung 2
3 Den 3. Gang einlegen
4 Bei durchgetretenem Kupplungspedal anschleppen lassen und die Kupplung langsam loslassen. Nach dem Anspringen des Motors wieder das Kupplungspedal durchtreten
5 Warnblinkanlage ausschalten.
Die Ursache der Startschwierigkeiten von einem BMW Service beseitigen lassen.
Fahrzeuge mit Automatic-Getriebe: Ein Starten des Motors durch Anschleppen ist nicht möglich. Fremdstarthilfe: siehe Seite 194.
Abschleppen
1 Zündschlüssel in Stellung 1, damit Bremsleuchten, Blinker, Hupe und Scheibenwischer betätigt werden können
2 Warnblinkanlage einschalten (Länderbestimmungen beachten).
Bei Ausfall der elektrischen Anlage das geschleppte Fahrzeug kenntlich machen, z.B. durch Hinweisschild oder Warndreieck in der Heckscheibe.

Darauf achten, dass auch bei ausgefallener elektrischer Anlage der Zündschlüssel in Stellung 1 steht, sonst könnte die Lenkradsperre einrasten und das Fahrzeug unlenkbar werden. Bei Stillstand des Motors fehlt die Servounterstützung. Dadurch wird ein erhöhter Kraftaufwand beim Bremsen und Lenken benötigt.
An- und Abschleppen Feuerlöscher\*
Fahrzeuge mit Automatic-Getriebe*:
1 Wählhebel auf N
2 Schleppgeschwindigkeit: maximal 70 km/h
3 Schleppstrecke: maximal 150 km.
BMW 325xi, 330xi, 330xd: Abschleppen mit einer angehobenen Achse
1 Schalthebel bzw. Wahlhebel in Neutral
2 Motor abstellen
3 Schleppgeschwindigkeit: Max. 50 km/h
4 Schleppstrecke: Max. 150 km
Für längere Schleppstrecken bei angehobener Vorderachse die hintere und bei angehobener Hinterachse die vordere Gelenkwelle demon- tieren, sonst wird das Verteilergetriebe beschädigt.
Die Halterung* befindet sich am Fahrersitz oder auch am Beifahrersitz, wenn das Fahrzeug nicht mit einem Verbandkasten* am Beifahrersitz ausgestattet ist.
Lassen Sie zur Sicherung der Betriebsbereitschaft alle zwei Jahre eine Überprüfung durch einen autorisierten Kundendienst des Herstellers durchführen.
Sind diese Kundendienste auf dem Feuerlöscher nicht genannt, entnehmen Sie die aktuelle Adresse bitte dem Branchenbuch.

Adaptive Getriebesteuerung AGS 200
Airbags 201
Allradantrieb
Automatische Stabilitäts-Control plus Traktion ASC+T/Dynamische Stabilitäts-Control DSC 202
Autoradio-Empfang 203
Gurtschloss-Strammer 203
Innenspiegel, automatisch abblendend 204
Regensensor 205
Reifendruck-Control RDC 206
Selbsttest 207
Xenon-Licht 208
Ein erster Überblick
Bedienung im Detail
Betrieb, Wartung, Pflege
Selbsthilfe
Freude an der Technik
Technische Daten
Stichwortverzeichnis

Um die Fahrsituation berücksichtigen zu können, registriert die AGS Kurven, Steigungen und Gefällstrecken. In zügig gefahrenen Kurven schaltet sie z.B. nicht hoch. An Steigungen schaltet sie erst bei höheren Drehzahlen hoch, um die Leistungsreserven besser zu nutzen. Auf Gefällstrecken schaltet die AGS zurück, wenn das Fahrzeug schneller wird und Sie deswegen auf die Bremse treten.
Die Adaptive Getriebesteuerung AGS errechnet für Fahrzeuge mit Automatic-Getriebe aus einer Vielzahl von Faktoren die jeweils bestmögliche Gangwahl. Sie berücksichtigt dabei Ihre individuelle Fahrweise und die jeweilige Fahrsituation.
Ihre individuelle Fahrweise erkennt die AGS aus den Stellungen und Bewegungen des Gaspedals, den Verzögerungen beim Bremsen und den Querbeschleunigungen in den Kurven. Aus unterschiedlichen Schaltcharakteristiken – von komfort- bis leistungsorientiert – wählt die AGS eine entsprechende aus.
Airbags

Verzögerungssensoren überprüfen laufend die auf das Fahrzeug wirkenden Beschleunigungen. Wird aufgrund eines Frontalaufpralls eine Verzögerung erreicht, bei der die Schutzwirkung der Sicherheitsgurte alleine nicht mehr ausreichen würde, werden die Gasgeneratoren der Front-Airbags auf der Fahrer- und Beifahrerseite gleichzeitig gezündet. Der Beifahrer-Airbag wird jedoch nur dann ausgelöst, wenn ein weiterer Sensor erkannt hat, dass der Beifahrersitz besetzt ist.
Im Falle eines Seitenaufpralls werden, falls erforderlich, die Kopf- und Seiten-Airbags vorn bzw. im Fond* ausgelöst, die sich auf der Seite des Aufpralls befinden.
Die Airbags, die sich unter den gekennzeichneten Abdeckungen befinden, werden durch das entstehende Gas innerhalb weniger Millisekunden gefüllt und entfalten sich. Sie zerreißen dabei die Sollbruchstellen der Polsterabdeckungen bzw. drücken diese heraus.
Durch die schnelle Entfaltung, die für die Funktion der Airbags notwendig ist, wird ein Zünd- und Aufblasgeräusch erzeugt, das jedoch im Unfallgeschehen untergeht. Das Gas, das zur Füllung der Luftsäcke benötigt wird, ist ungefährlich und entweicht unter Raucherscheinungen.
Der gesamte Ablauf vollzieht sich in Bruchteilen einer Sekunde.
Allradantrieb ASC+T/DSC\*

Die Kraftübertragung auf die vier Antriebsräder erfolgt permanent über ein Verteilergetriebe. Die Drehmomentaufteilung zwischen Vorder- und Hinterachse beträgt 38% zu 62%.
Herkömmliche Differentialsperren vorn, hinten und im Verteilergetriebe erübrigen sich, da deren Funktion über automatische Bremseneingriffe an allen vier Rädern ersetzt wird. Diese Traktionseingriffe werden durch die DSC-Unterfunktion Automatische Differenzial Bremse ADB-X geregelt.
Neigt ein Rad zum Durchdrehen, wird es von ADB-X automatisch abgebremst, bis es wieder greift und Antriebskräfte übertragen kann. Zusätzlich wird während eines solchen Eingriffs die Vortriebskraft auf die übrigen Räder verteilt. Bei Bedarf wird außerdem die Motorleistung zurückgenommen.
Bei abgeschalteter DSC ist der ADB-X-Traktionseingriff auf maximalen Vortrieb ausgelegt. Der Motoreingriff und die Stabilitätsregelung sind jedoch nicht mehr verfügbar. Deshalb sollte DSC nur in den auf Seite 87 beschriebenen Ausnahmesituationen abgeschaltet werden.
Die BMW 325xi, 330xi, 330xd sind keine Geländefahrzeuge. Der permanente Allradantrieb bietet ein hohes Maß an Fahrstabilität und Traktionsvermögen bei allen Fahrbahnverhältnissen und unterstützt Sie in kritischen Situationen, z.B. bei extremem Winterbetrieb oder auf unbefestigten Straßen.
Hoch empfindliche Sensoren überwachen die Raddrehzahlen, bei DSC auch den Lenkeinschlag, die Querbeschleunigung, den Bremsdruck und die Fahrzeugbewegung um die Hochachse.
Treten Differenzen an den Raddrehzahlen auf, erkennt ASC+T die Gefahr des Durchdrehens der Räder und reduziert die Antriebskraft; wenn nötig, zusätzlich durch Bremseneingriff an den Hinterrädern.
Darüber hinaus überwacht und vergleicht DSC permanent den aktuellen Fahrzustand mit einem aus den Sensor-signalen errechneten Idealzustand. Tre- ten Abweichungen wie Unter- oder Übersteuern auf, stabilisiert DSC das Fahrzeug in Sekundenbruchteilen durch Verringerung der Motorleistung und mithilfe von Bremseneingriffen an einzelnen Rädern. Gefährliche Schleudervorgänge werden so bereits im Ansatz verhindert, dies innerhalb der physikalisch möglichen Grenzen.
Diese Eingriffe des Systems können als gewöhnungsbedürftig empfunden werden. Sie gewährleisten jedoch optimalen Vortrieb und gleichzeitig bestmögliche Fahrstabilität.
Der Bremseneingriff kann von Geräuschen begleitet werden.
Autoradio-Empfang Gurtschloss-Strammer

Die Wellenbereiche MW, LW und KW ermöglichen den Empfang weit entfernter Sender, weil sich die Sendewellen sowohl als Bodenwellen entlang der Erdoberfläche als auch als Raumwellen – reflektiert von der lonosphäre – ausbreiten.
Der UKW-Bereich (FM) bietet gegenüber den anderen Wellenbereichen die weitaus beste Wiedergabequalität. Die Senderreichweite ist gering, bedingt durch die geradlinige Ausbreitung der Senderwellen.
Die Einschränkungen, die sich aus dem mobilen Radioempfang ergeben, werden teilweise durch ausgeklügelte Systeme ausgeglichen:
Das „Radio Data System“ (RDS) sorgt dafür, dass bei Sendeanstalten, die über mehrere Frequenzen ausstrahlen, automatisch immer auf die Frequenz mit der besten Empfangsqualität umgeschaltet wird.
Beim Antennendiversity werden mehrere UKW-Antennen in die Heckscheibe integriert. Somit stehen insgesamt drei voneinander unabhängige Antennen zur Verfügung. Ein integrierter Prozessor wählt automatisch die Antenne aus, die das ankommende UKW-Signal am besten empfängt. Der Wechsel auf das beste Antennenfeld geschieht innerhalb von Millisekunden, für den Hörer unmerklich.

Der Gurtschloss-Strammer sorgt dafür, dass bei einer Frontal-Kollision der Gurt deutlich fester anliegt und den Körper sicher im Sitz hält. In Sekundenbruchteilen wird das Gurtschloss mithilfe von Gasdruck zurückgezogen, Schulter und Beckengurt werden dadurch gleichzeitig gestrafft. So wird einem Durchrutschen unter den Beckengurt weiter entgegengewirkt.
Innenspiegel, automatisch abblendend\*

Das Gel reagiert chemisch auf diese elektrische Spannung und bewirkt ein stufenloses Abblenden des Spiegels (Elektrochrom-Technologie).
Manuelles Abblenden des Spiegels ist damit nicht mehr nötig und die Konzentration gehört voll dem Verkehrsgeschehen.
Der automatisch abblendende Innenspiegel reduziert die Blendwirkung nachfahrender Fahrzeuge je nach Intensität der Blendung und stellt nach Beendigung der Blendung den ursprünglichen Reflexionsgrad des Spiegels wieder her. Ein nach vorn gerichteter Lichtsensor im Spiegelgehäuse misst die Lichtintensität im Fahrzeug-Vorfeld. Ein zweiter Lichtsensor befindet sich im Spiegelglas. Ein elektronisches Regelsystem vergleicht die Licht-Intensitäten von vorn und hinten. Die Differenz dieser Messwerte beeinflusst eine elektrische Spannung, die an einer Gel-Schicht im Spiegelglas wirksam wird.
Regensensor\*

Bei eingeschalteter „Intervall“-Stufe reagiert der Wischer sofort, wenn z.B. durch vorausfahrende Fahrzeuge Wasser an die Windschutzscheibe gespritzt wird. Der Regensensor trägt damit zu mehr Sicherheit und Komfort bei.
Der Regensensor steuert je nach Benetzung der Windschutzscheibe den Scheibenwischerbetrieb.
Infrarotes Licht wird über einen optischen Körper so an die Oberfläche der Windschutzscheibe geleitet, dass es bei trockener Scheibe vollständig reflektiert wird. Die reflektierte Lichtmenge wird gemessen.
Wird die Scheibe durch Wassertropfen benetzt, vermindert sich die reflektierte Lichtmenge, da das infrarote Licht an der Oberfläche der Windschutzscheibe austreten kann. Die reflektierte Lichtmenge ist also ein Maß für die Benetzung der Windschutzscheibe.
Reifendruck-Control RDC\*

In der Nähe eines jeden Rades befindet sich in der Karosserie eine Antenne, die die Signale vom Rad empfängt. Eine zentrale Elektronik wertet die vierfach empfangenen Signale aus und meldet Veränderungen weiter. Die RDC ist ein wichtiger Beitrag zur Fahrsicherheit.
Dieses System übernimmt für Sie die regelmäßige Überprüfung des Reifendrucks und überwacht diesen in allen vier Rädern sogar während der Fahrt. In jedem Rad befindet sich hinter dem Ventil eine Radelektronik, die für hohe Beanspruchung und lange Lebensdauer ausgelegt ist. Sie enthält einen Drucksensor, einen Sender und eine Batterie. In sehr kurzen Zeitabständen wird der Druck gemessen und per Funk übertragen. Bei einer Unregelmäßigkeit wird die Übertragungsrate erhöht.
Selbsttest

Alle wichtigen elektrischen und elektronischen Systeme im Fahrzeug werden regelmäßig und automatisch getestet – ohne dass Sie dazu etwas bedienen oder einstellen müssen.
So leuchten z.B. beim Einschalten der Zündung die Kontrollleuchten einmal kurz auf.
Während der Fahrt wird durch ständige Strommessungen in den Relais der Stellmotoren (Scheibenwischer, Fensterheber, Sitze, Schiebe-Hebedach etc.) deren Funktionsbereitschaft kontrolliert.
Ebenso werden für die Airbag-Zünd-generatoren und alle übrigen Airbag-Bauteile permanent die elektrischen Widerstände gemessen. Jeder Fehler in diesem System würde durch eine zwangsläufig damit einhergehende Spannungsschwankung sofort erkannt und über die Airbag-Warnleuchte angezeigt.
Auch nach dem Abstellen des Motors wird die vollständige Funktionsbereitschaft Ihres Fahrzeuges überwacht. Beispielsweise fahren alle Heizungs- und Lüftungsklappen in die nächstgelegene Endposition. Dadurch wird sichergestellt, dass die Defrost-Funktion in jedem Fall erhalten bleibt, auch wenn beim abgestellten Fahrzeug z.B. über Nacht ein Defekt in der Heizung oder Lüftung aufgetreten sein sollte.
Nach jedem zehnten Abstellvorgang findet zusätzlich ein Eichlauf statt, in dem die Stellmotoren alle Heiz- und Lüfterklappen nacheinander in beide Endanschläge fahren. Dabei werden die Endpositionen und die dafür zurückzulegenden Wege kontrolliert, um jederzeit mit dem Bedienteil übereinstimmende und korrekte Einstellungen vornehmen zu können.
Die Eigendiagnose der Heizung/Lüftung macht sich durch die Geräusche der Lüfterklappen nach dem Ausschalten der Zündung bemerkbar. Alle übrigen Selbsttest-Funktionen arbeiten nicht wahrnehmbar im Hintergrund.
Alle im Selbsttest festgestellten etwaigen Defekte werden bei der nächsten Wartung bei Ihrem BMW Service ausgelesen und können dann gezielt behoben werden.
Xenon-Licht\*

Das Xenon-Licht leuchtet das Seiten- und Vorfeld des Fahrzeugs wesentlich heller und gleichmäßiger aus als das herkömmliche Halogenlicht.
Beim Xenon-Licht erzeugt ein Lichtbogen anstelle einer Glühwendel ein intensives Licht. Ein in einem Quarzkolben befindliches Edelgasgemisch mit Metalldampf wird über eine hohe elektrische Spannung gezündet. Dann wird der entstehende Lichtbogen durch eine niedrigere Spannung versorgt. Beim Einschalten des Lichts ist eine kurze Hochlaufzeit bemerkbar. Die maximale Helligkeit ist nach etwa 15 Sekunden erreicht.
Das Xenon-Licht verbessert die eigene Orientierung besonders bei schlechten Witterungsbedingungen und schwierigen Fahrsituationen, z.B. Nachtfahrt bei starkem Regen durch eine Baustelle ohne Fahrbahnmarkierung.
Fahrzeuge mit Xenon-Licht sind mit einer automatischen Leuchtweitenregulierung ausgestattet. Somit wird bei unterschiedlichen Beladungszuständen die Fahrbahn immer optimal ausgeleuchtet und der Gegenverkehr nicht geblendet, siehe Seite 92.
Das Xenon-Licht ist ein wesentlicher Beitrag zur Verkehrssicherheit, da andere Verkehrsteilnehmer, wie Fußgänger, Fahrrad- und Motorradfahrer, am rechten Fahrbahnrand besser erkannt werden.
210

Ein erster Überblick
Bedienung im Detail
Betrieb, Wartung, Pflege
Selbsthilfe
Freude an der Technik
Technische Daten
Stichwortverzeichnis
Motordaten
| BMW 316i BMW 318i BMW 320i BMW 325i/325xi | |||||
| Hubraum | cm^3 1895 | 1895 | 2171 | 2494 | |
| Zylinderzahl | 4 | 4 | 6 | 6 | |
| Größte Leistung | kW/PS | 77/105 | 87/118 | 125/170 | 141/192 |
| bei Drehzahl | 1/min | 5300 | 5500 | 6250 | 6000 |
| Größtes Drehmoment | Nm | 165 | 180 | 210 | 245 |
| bei Drehzahl | 1/min | 2500 | 3900 | 3500 | 3500 |
| Verdichtung ε | 9,7 9,7 10,8 10,5 | ||||
| Hub | mm | 83,5 | 83,5 | 72 | 75 |
| Bohrung | mm | 85 | 85 | 80 | 84 |
Kraftstoffaufbereitung Digitale Motor Elektronik
| BMW 330i/330xi BMW 320d BMW 330d/330xd | ||||
| Hubraum | cm^3 2979 | 1951 | 2926 | |
| Zylinderzahl | 6 | 4 | 6 | |
| Größte Leistung | kW/PS | 170/231 | 100/136 | 135/184 |
| bei Drehzahl | 1/min | 5900 | 4000 | 4000 |
| Größtes Drehmoment | Nm | 300 | 280 | 390 |
| bei Drehzahl | 1/min | 3500 | 1750 | 1750-3200 |
| Verdichtung | ε | 10,2 19,0 18,0 | ||
| Hub | mm | 89,6 | 88 | 88 |
| Bohrung | mm | 84 | 84 | 84 |
Kraftstoffaufbereitung Digitale Motor Elektronik Digitale Diesel Elektronik DDE
Kraftstoffverbrauch, Kohlendioxid/CO _2 Emission
| BMW 316i BMW 316i BMW 318i BMW 318i BMW 320i | ||||||
| 5-Gang-Getr. | Aut.-Getr. | 5-Gang-Getr. | Aut.-Getr. | 5-Gang-Getr. | ||
| städtisch | Liter/100 km | 11,2 | 12,8 | 11,3 | 13,0 | 12,2 |
| außerstädtisch | Liter/100 km | 5,9 | 6,7 | 6,0 | 6,9 | 6,9 |
| insgesamt | Liter/100 km | 7,9 | 9,0 | 8,0 | 9,2 | 8,9 |
| CO2-Emission | Gramm/km | 188 | 214 | 190 | 220 | 213 |
| BMW 320i BMW 325i BMW 325i BMW 325xi BMW 325xi | ||||||
| Aut.-Getr. | 5-Gang-Getr. | Aut.-Getr. | 5-Gang-Getr. | Aut.-Getr. | ||
| städtisch | Liter/100 km | 13,1 | 12,8 | 13,5 | 13,2 | 14,2 |
| außerstädtisch | Liter/100 km | 7,3 | 6,9 | 7,2 | 7,5 | 8,0 |
| insgesamt | Liter/100 km | 9,4 | 9,0 | 9,5 | 9,6 | 10,3 |
| CO2-Emission | Gramm/km | 226 | 217 | 229 | 230 | 247 |
| BMW 330i BMW 330i BMW 330xi BMW 330xi | |||||
| 5-Gang-Getr. | Aut.-Getr. | 5-Gang-Getr. | Aut.-Getr. | ||
| städtisch | Liter/100 km | 12,8 | 14,0 | 13,3 | 14,4 |
| außerstädtisch | Liter/100 km | 6,9 | 7,0 | 7,4 | 7,8 |
| insgesamt | Liter/100 km | 9,1 | 9,6 | 9,6 | 10,3 |
| CO2-Emission | Gramm/km | 218 | 230 | 229 | 246 |
214 Kraftstoffverbrauch, Kohlendioxid/CO _2 Emission
| BMW 320d BMW 320d BMW 330d BMW 330d | |||||
| 5-Gang-Getr. | Aut.-Getr. | 5-Gang-Getr. | Aut.-Getr. | ||
| städtisch | Liter/100 km | 7,7 | 9,2 | 9,2 | 11,1 |
| außerstädtisch | Liter/100 km | 4,5 | 5,6 | 5,3 | 6,2 |
| insgesamt | Liter/100 km | 5,7 | 6,9 | 6,7 | 8,0 |
| CO_2 -Emission | Gramm/km | 152 | 184 | 178 | 213 |
| BMW 330xd BMW 330xd | |||
| 5-Gang-Getr. | Aut.-Getr. | ||
| städtisch | Liter/100 km | 10,1 | 12,0 |
| außerstädtisch | Liter/100 km | 6,2 | 6,8 |
| insgesamt | Liter/100 km | 7,6 | 8,7 |
| CO_2 -Emission | Gramm/km | 202 | 232 |
Der Kraftstoffverbrauch wird nach einheitlichen Prüfvorschriften ermittelt (93/116/EG). Er ist keinesfalls identisch mit dem Durchschnittsverbrauch, der von vielen verschiedenen Faktoren wie Fahrweise, Belastung, Straßenzustand, Verkehrsdichte und -fluss, Witterung, Reifenfülldruck usw. abhängt. Die Motorleistung bzw. die Fahrleistung wird unter den Bedingungen der 80/1269 EG bzw. DIN 70 020 gemessen (mit der Serienausstattung des Fahrzeugs). Erlaubte Abweichungen dazu sind ebenfalls festgelegt. Zusatzausstattungen beeinflussen teilweise wesentlich Fahrleistung und Verbrauch, da sie in der Regel Gewicht und c_x -Wert verändern (Dachgepäckträger, breitere Reifen, Zusatzspiegel usw.). BMW 325xi, 330xi, 330xd: Eine Leistungsprüfung ist nur auf einem geeigneten Rollenprüfstand zulässig.

Alle Maßangaben in Millimeter. Kleinster Wendekreis ∅ 10,5 m.
216 Maße – BMW 325i, 325xi, 330i, 330xi, 330d, 330xd

Alle Maßangaben in Millimeter. Werte in () gelten für den BMW 325xi, 330xi, 330xd. Kleinster Wendekreis ∅ 10,5 m (10,9 m).
Gewichte
| BMW 316i BMW 318i BMW 320i BMW 325i BMW 325xi | ||||||
| Fahrzeuggewicht leer (inkl. einer Person, fahrfertig, vollgetankt, ohne Sonderausstattung) | ||||||
| mit Schaltgetriebe | kg | 1360 | 1360 | 1465 | 1485 | 1575 |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 1395 | 1395 | 1500 | 1520 | 1605 |
| Zulässiges Gesamtgewicht | ||||||
| mit Schaltgetriebe | kg | 1785 | 1785 | 1890 | 1910 | 2000 |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 1820 | 1820 | 1925 | 1945 | 2030 |
| im Anhängerbetrieb | ||||||
| mit Schaltgetriebe | kg | 1860 | 1860 | 1940 | 1945 | 2075 |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 1895 | 1895 | 1975 | 1985 | 2105 |
| Zulässige Achslast vorn kg | 860 860 | 920 930 1005 | ||||
| Zulässige Achslast hinten | kg | 1005 | 1005 | 1045 | 1050 | 1085 |
| im Anhängerbetrieb | kg | 1120 | 1120 | 1160 | 1165 | 1195 |
| Anhängelasten nach EG-Betriebserlaubnis, (nach werkseitiger Vorschrift und in Deutschland gesetzlich zulässig). Einzelheiten über mögliche Erhöhungen kennt Ihr BMW Service. Bei einigen Länderausführungen die ggf. abweichenden Werte beachten. | ||||||
| ohne Bremse (Schaltgetriebe/Automatic-Getriebe) | kg | 670/670 | 680/680 | 720/720 | 720/720 | 720/720 |
| mit Bremse bei Steigung bis 12% | kg | 1250/1400 | 1400/1500 | 1600/1600 | 1600/1600 | 1700/1700 |
| mit Bremse bei Steigung bis 8%(durch Nachtrag) | kg | 1600/1600 | 1600/1600 | 1700/1700 | 1700/1700 | 1800/1800 |
| Zulässige Deichselstützlast kg 75 75 75 75 75 | ||||||
| Zulässige Dachlast kg 75 75 75 75 75 | ||||||
| Kofferraum-Inhalt nach VDA I | 440 440 440 440 440 | |||||
Wenn Sie die angegebene zulässige Anhängelast bei Steigung bis 12 % ausnutzen und gleichzeitig das Fahrzeug bis zum zulässigen Gesamtgewicht beladen wollen, empfiehlt es sich, keine Steigungen über 10 % zu fahren. Die zulässigen Achslasten und das zulässige Gesamtgewicht dürfen nicht überschritten werden.
Gewichte
| BMW 330i BMW 330xi BMW 320d BMW 330d BMW 330xd | ||||||
| Fahrzeuggewicht leer (inkl. einer Person, fahrfertig, vollgetankt, ohne Sonderausstattung) | ||||||
| mit Schaltgetriebe | kg | 1505 | 1595 | 1450 | 1595 | 1695 |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 1540 | 1615 | 1475 | 1610 | 1715 |
| Zulässiges Gesamtgewicht | ||||||
| mit Schaltgetriebe | kg | 1930 | 2020 | 1875 | 2020 | 2120 |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 1965 | 2040 | 1900 | 2035 | 2140 |
| im Anhängerbetrieb | ||||||
| mit Schaltgetriebe | kg | 2005 | 2095 | 1950 | 2095 | 2195 |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 2040 | 2115 | 1975 | 2110 | 2215 |
| Zulässige Achslast vorn kg | 935 | 1010 | 900 | 1000 | 1065 | |
| Zulässige Achslast hinten | kg | 1075 | 1095 | 1045 | 1100 | 1120 |
| im Anhängerbetrieb | kg | 1190 | 1205 | 1160 | 1215 | 1245 |
| Anhängelasten nach EG-Betriebserlaubnis, (nach werkseitiger Vorschrift und in Deutschland gesetzlich zulässig).Einzelheiten über mögliche Erhöhungen kennt Ihr BMW Service. Bei einigen Länderausführungen die ggf. abweichenden Werte beachten.ohne Bremse (Schaltgetriebe /Automatic-Getriebe) | kg | 730/730 | 730/730 | 720/720 | 750/750 | 750/750 |
| mit Bremse bei Steigung bis 12% | kg | 1700/1700 | 1800/1800 | 1600/1600 | 1800/1800 | 1800/1800 |
| mit Bremse bei Steigung bis 8% (durch Nachtrag) | kg | 1800/1800 | 1800/1800 | 1800/1800 | 1800/1800 | 1800/1800 |
| Zulässige Deichselstützlast kg 75 75 75 75 75 | ||||||
| Zulässige Dachlast kg 75 75 75 75 75 | ||||||
| Kofferraum-Inhalt nach VDA I 440 440 440 440 440 | ||||||
Wenn Sie die angegebene zulässige Anhängelast bei Steigung bis 12 % ausnutzen und gleichzeitig das Fahrzeug bis zum zulässigen Gesamtgewicht beladen wollen, empfiehlt es sich, keine Steigungen über 10 % zu fahren. Die zulässigen Achslasten und das zulässige Gesamtgewicht dürfen nicht überschritten werden.
Fahrleistungen
| BMW 316i BMW 318i BMW 320i BMW 325i BMW 325xi | ||||||||||
| Höchstgeschwindigkeit mit Automatic-Getriebe | km/h | 200 | 206 | 226 | 240 | 234 | ||||
| km/h | 194 | 202 | 223 | 237 | 231 | |||||
| Beschleunigungswerte von | 0 | bis | 50 | km/h | s | 4,1 | 3,4 | 3,2 | ||
| 0 | bis 80 km/h | s | 8,4 | 7,2 | 6,7 | 5,6 | 5,2 | |||
| 0 | bis 100 km/h | s | 12,4 (13,6) | 10,4 (12,2) | 8,2 (9,3) | 7,2 (8,3) | 7,4 (8,5) | |||
| 0 | bis 120 km/h | s | 17,4 | 14,7 | 13,5 | 11,2 | 10,3 | |||
| 80 | bis 120 km/h im 4. Gang | s | 12,2 | 10,2 | 8,6 | 7,7 | 8,1 | |||
| Stehender Kilometer in | s | 33,6 (34,8) | 31,0 (33,5) | 30,7 (32,1) | 28,9 (29,9) | 27,9 (29,7) | ||||
| BMW 330i | BMW 330xi | BMW 320d | BMW 330d | BMW 330xd | ||||||||
| Höchstgeschwindigkeit mit Automatic-Getriebe | km/h | 250 | 247 | 207 | 227 | 224 | ||||||
| km/h | 247 | 242 | 207 | 227 | 224 | |||||||
| Beschleunigungswerte von | 0 | bis | 50 | km/h | s | 2,4 | 2,4 | 3,2 | ||||
| 0 | bis | 80 | km/h | s | 4,8 | 6,7 | 5,4 | 5,8 | ||||
| 0 | bis | 100 | km/h | s | 6,5 (7,0) | 6,6 (7,4) | 9,9 (10,3) | 7,8 (8,2) | 8,5 (8,8) | |||
| 0 | bis | 120 | km/h | s | 9,2 | 9,3 | 14,1 | 10,8 | 12,0 | |||
| 80 | bis | 120 | km/h | im | 4. Gang | s | 6,9 | 7,0 | 8,7 | 6,9 | 7,2 | |
| Stehender Kilometer in | s | 26,7 (27,3) | 26,9 (27,6) | 31,2 (31,9) | 28,6 (29,3) | 29,5 (30,3) | ||||||
Werte in ( ): mit Automatic-Getriebe
Füllmengen
| Liter Bemerkung | ||
| Kraftstoffbehälterdavon Reserve | ca. 63ca. 8 | Kraftstoffqualität: Seite 25 |
| Scheibenreinigungsanlage/Scheinwerfer-Reinigungsanlage ca. 5,3 | Nähere Einzelheiten: Seite 158 | |
| Kühlsystem einschließlich Heizung 6,0 – BMW 316i, 318i8,4 – BMW 320i, 325i, 325xi, 330i, 330xi7,0 – BMW 320d10,2 – BMW 330d, 330xd | Nähere Einzelheiten: Seite 162 | |
| Motor mit Ölfilterwechsel 4,0 – BMW 316i, 318i6,5 – BMW 320i, 325i, 330i5,0 – BMW 320d6,75 – BMW 330d, 330xd7,5 – BMW 325xi, 330xi | Longlife-Öl für Benzin- bzw.Dieselmotoren.Ölsorten: Seite 159 | |
| Schalt-, Automatic-, Verteiler- und Achs- – getriebe | Dauerfüllung ohne Ölwechsel | |
Elektrische Anlage Keilriemen
Batterie
BMW 316i, 318i:
12V, 55 Ah
BMW 320i, 325i, 325xi, 330i, 330xi:
12V, 70 Ah
BMW 320d:
12V, 80 Ah
BMW 330d, 330xd:
12V, 95 Ah
Zündkerzen
NGK BKR 6 EQU P
Bosch FGR 7 DQP
BMW 316i, 318i
Kühlmittelpumpe – Drehstrom- generator – Servolenkung
Keilriemen 6 PK x 1733
Kompressor für Klimaanlage
Keilriemen 5 PK x 950
BMW 320i, 325i, 325xi, 330i, 330xi
Kühlmittelpumpe – Drehstrom- generator – Servolenkung
Keilriemen 6 PK x 1538
Kompressor für Klimaanlage
Keilriemen 5 PK x 863
BMW 320d
Kühlmittelpumpe – Drehstrom- generator – Servolenkung
Keilriemen 5 PK x 2030
Kompressor für Klimaanlage
Keilriemen 5 PK x 836
BMW 330d, 330xd
Kühlmittelpumpe – Drehstrom-
generator – Servolenkung
Keilriemen 5 PK x 2063
Kompressor für Klimaanlage
Keilriemen 5 PK x 810

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Postzulassung
Das Bundesministerium für Post und Telekommunikation hat BMW verpflichtet, folgende Allgemeingenehmigung beizufügen.
Allgemeingenehmigung № 496 für Sende- und Empfangsfunkanlagen
1 Das Errichten und Betreiben der Sende- und Empfangsfunkanlagen mit der Typenbezeichnung „EWS/FZV“ der Firma Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft, 80788 München, als Funkschließsystem mit Wegfahrsperre im Kfz auf den Frequenzen 125 kHz und 433,92 MHz, wird aufgrund der §§ 1 und 2 des Gesetzes über Fernmeldeanlagen in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. Juli 1989 hiermit allgemein genehmigt.
2 Der Frequenzbereich 433,05 MHz bis 434,79 MHz ist für Hochfrequenzgeräte für industrielle, wissenschaftliche, medizinische, häusliche und ähnliche Zwecke sowie für Funkanlagen für verschiedene Zwecke vorgesehen. Beim Betrieb der o.g. Funkanlagen kann daher kein Schutz vor Empfangsstörungen durch die o.g. Hochfrequenzgeräte und Funkanlagen gewährt werden.
3 Leitergebundene Fernmeldeanlagen, die öffentlichen Zwecken dienen, sowie Funkanlagen dürfen nicht gestört werden.
4 Funkanlagen, die unter der vorgenannten Typenbezeichnung in den Verkehr gebracht werden, bedürfen keiner besonderen Genehmigung im einzelnen, wenn sie mit dem beim Bundesamt für Zulassungen in der Telekommunikation (BZT) technisch geprüften Baumuster elektrisch und mechanisch übereinstimmen und wie folgt gekennzeichnet sind: Bundesadler, BZT G750496E sowie Name der Herstellerfirma Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft, 80788 München und der Typenbezeichnung „EWS/FZV“. Diese Kennzeichnung ist am Gehäuse der Funkgeräte entweder auf einem Typenschild oder an örtlich zusammenhängender Stelle, wenn die Form einer Prägung oder Gravur gewählt wird, an gut sichtbarer Stelle anzubringen. Die Kennzeichnung muss dauerhaft und abnutzungssicher ausgeführt und so mit dem Gehäuse verbunden sein, dass sie beim Entfernen zerstört wird. Sie muss von außen jederzeit sichtbar sein.
5 Die o.g. Funkanlagen dürfen ohne eine besondere Genehmigung der Genehmigungsbehörde nicht mit anderen Fernmeldeanlagen verbunden werden.
6 Diese „Allgemeingenehmigung“ kann insgesamt – oder im Einzelfall auch für einzelne Funkanlagen durch die örtlich zuständige Genehmigungsbehörde – jederzeit widerrufen werden.
A
Online Version zu Sach-Nº 01 40 0 155 436 - © 07/0
Online Version zu Sach-Nº 01 40 0 155 436 - © 07/00 BMW AG
Alles von A bis Z 226
Ein erster Überblick
Bedienung im Detail
Betrieb, Wartung, Pflege
Selbsthilfe
Freude an der Technik
Technische Daten
Stichwortverzeichnis
Alles von A bis Z
A
Abblendender Innenspiegel 55
Abblendlicht 91 Lampe wechseln 179
Ablagen 115
Abmessungen 215
ABS Anti-Blockier-System 20, 132
Abschleppen 195
Abschleppösen 195
Abschließbare Radschrauben 188
Abstandswarnung 82
Abstellen 65
Achslasten 217
Adaptive Getriebesteuerung AGS 68
Aktivkohlefilter 112 wechseln 192
Alarmanlage 43
Anhängelasten 217
Anhängerbetrieb 124
Anhängerkupplung 124
Anhängervorrichtung, Abdeckklappe 125
Anlassen 64
Anschleppen 195
Antenne 138
Antennendiversity 203
Anti-Blockier-System ABS 20, 132
Antriebsschlupfregelung, siehe DSC 83
Anzeigen 16
Anzünder 118
Aquaplaning 130, 139
Arbeiten im Motorraum 148
Armaturenanlage 14
Armaturenbeleuchtung 91
Armlehne 115
ASC+T Automatische Stabilitäts-Control plus Traktion 83, 202
Ascher 117
hinten 118
vorn 117
AUC Automatische Umluft Control 111
Aufheizen, schnelles 99, 106
Ausfall eines Strom- verbrauchers 192
Ausfallmeldungen 79
Auslandszulassung 173
Außenspiegel 54
Außentemperatur- anzeige 80
Ausstattungsumfang siehe Serviceheft
Ausströmer, Belüftung 96, 102, 108
Automatic-Getriebe mit Steptronic 19, 68
Automatische Geschwindigkeitsregelung 74
Automatische Stabilitäts-Control plus Traktion ASC+T 83, 202
Automatische Umluft Control AUC 111
Autoradio 138 siehe auch eigene Betriebsanleitung
Autoradio- Empfang 138, 203
Autostaubsauger anschließen 118
Autotelefon 117, 138 siehe auch eigene Betriebsanleitung
Autowaschanlagen 166
Autowäsche 166
B
Batterie 189, 221 Aus- und Einbau 191 destilliertes Wasser nachfüllen 190 entladene 194 laden 191
Batteriekapazität 221
Batterie-Ladestrom 18
Becherhalter, siehe Getränkedosen- halter 115, 116
Bedienungselemente 14
Beheizbare Heck- scheibe 98, 104, 112
Beheizte Sitze 113
Beladung 122
Belüftung 96, 102, 108 zugfrei 98, 105, 112
Benzin 25
Benzinanzeige 77
Bereitschaftsdienst 194
Beschlag entfernen, Scheiben 100, 106,
Beschleunigung 219
Biodiesel 26
Blinker 21, 71, 180 Lampe wechseln 180
Blütenpollen 99, 105, 112
BMW Sportsitz 51
Bohrung 212
Bordcomputer 80
Bordwerkzeug 178
Breite 215
Bremsbeläge 20
Bremsen 134 Störungen 135
Alles von A bis Z
Bremsflüssigkeit
nachfüllen 163
Bremshydraulik 18
Bremsleuchten
Lampe wechseln 181
C
Car Memory 55
Cassetten-Betrieb
siehe
Radiobetriebsanleitung
CBC Cornering Brake
Control 19, 133
CD-Betrieb
siehe
Radiobetriebsanleitung
Check-Control 79
CO _2 -Emission 213
Cockpit 14
Code
siehe
Radiobetriebsanleitung
Computer 80
Copyright 4
Cornering Brake Control
CBC 19, 133
D
Dachgepäckträger 123
Dachlast 217
Daten
Fahrleistungen 219
Gewichte 217
Maße 215
Motor 212
Technische 212
DBC Dynamic Brake
Control 133
Defrost-
Stellung 100, 106, 111
Deichselstützlast 125, 217
Diebstahlwarnanlage 43
Diesel, Einspritzanlage
Störung 138
Dieselkraftstoff 26, 136
Digitale Diesel Elektronik DDE 138
Digitaluhr 79
Displaybeleuchtung 91
Dosenhalter, siehe
Getränkedosen-
halter 115, 116
Drehmoment 212
Drehzahl 212
Drehzahlmesser 76
Dritte Bremsleuchte 183
DSC Dynamische Stabilitäts-
Control 20, 83, 202
Durchladesystem 119
Durchlüften 99, 105
Durchschnitts-
geschwindigkeit 81
Durchschnittsverbrauch 81
Düsen 96, 102, 108
Dynamic Brake Control
DBC 133
Dynamische Stabilitäts-
Control
DSC 20, 83, 202
E
Einfahren 130
Einklemmschutz 46
Einparkhilfe 82
Einstellungen
konfigurieren 55
Eiswarnung 80
Elektrische Anlage 221
Elektrische
Fensterheber 45
Elektrischer Defekt
Schiebe-
Hebedach 193
Tankklappe 193
Elektrischer Sitz 51
Elektronische
Wegfahrsicherung 33
Energie-Control 76
Entfrosten, Scheiben
100, 106, 111
Ersatz von Reifen 140
Ersatzschlüssel 32
Erste Hilfe 24
F
Fächer 115
Fahren im Winter 136
Fahrgestellnummer 164
Fahrhinweise 130
Fahrleistungen 219
Fahrlicht 91
Fahrzeug
abstellen 65
einfahren 130
Fahrzeug-
Batterie 189, 221
Fahrzeugbeladung,
Leuchtweiten-
regulierung 92
Fahrzeugdaten 164
Fahrzeuggewicht 217
Fahrzeug-
Identifizierung 164
Fahrzeug-Lackierung 167
Fahrzeugrücknahme 175
Fahrzeugwäsche 166
Fehleranzeigen 79
Felgen 141
Fenster
Komfortbetätigung 34
Fensterheber 45
Sicherheitsschalter 46
Alles von A bis Z
Fernbedienung 35
Fernlicht 21, 71, 92
Lampe wechseln 179
Feststellbremse 66
Feuerlöscher 197
Flaschenhalter, siehe
Getränkedosen-
halter 115, 116
Freisprecheinrichtung 117
Fremdstarten 194
Fronscheibe reinigen 72
Frostschutz
Kühler 162
Frostschutz, Kühler 136
Fülldruck 27, 139
Fülldruck-
überwachung 89, 206
Füllmengen 220
Funkgeräte 138
Funkschlüssel 32
Funktionsbereitschaft 207
Fußbremse 134
Fußraumleuchten 93
Lampe wechseln 184
G
Gebläse 98, 104, 111
Gefrierschutz, Kühler 136
Gefrierschutzmittel
verwenden 162
Gepäckraum 40
Inhalt 217
Gepäckträger 123
Gesamtgewicht 217
Geschwindigkeits-
messer 16
regelung 74
Geteilte Rücksitzlehne 119
Getränkedosen-
halter 115, 116
Getriebe 67
Gewichte 217
Glatte Straßen 136
Glatteis 80
Glühlampenwechsel 178
Grills 96, 102, 108
Gummiteile 136
Gurte 56
Gurthöheneinstellung 56
Gurtschloss-Strammer 203
H
Halter für
Getränkedosen 115, 116
Müllbeutel 115, 116
Handbremse 66
Handlampe 114
Handschuhkasten 114
Handschuhkastenleuchte
Lampe wechseln 184
Heckklappe 40
Notbetätigung 40
Heckleuchten
Lampen wechseln 181
Heckscheibenhei-
zung 73, 98, 104, 112
Heizung und
Belüftung 96, 108
Hi-Fi-System harman
kardon 114
Höchstgeschwindigkeit 219
Höhe 215
Hub 212
Hubraum 212
Hupe 15
Hydraulischer
Bremsassistent, siehe
DBC 133
|
Impressum 4
Innenleuchten
Lampe wechseln 183
Innenlicht 37, 93
Fernbedienung 37
Innenraumschutz 43
ausschalten 44
Innenspiegel 54
automatisch
abblendend 55, 204
INSPECTION 78
Instrumenten-
beleuchtung 91
Instrumenten-
kombination 16
Interlock 64
Intervallbetrieb 71
Isofix
Kindersitzbefestigung 57
K
Katalysator 131
Keilriemen 221
Kennzeichenleuchte
Lampe wechseln 183
Kennzeichnung, Reifen 141
Key Memory 55
Kilometerzähler 76
Kinder sicher befördern 57
Kinder-
Rückhaltesysteme 57
Kindersitz 57
einklappen 61
hochstellen 59
Klimaanlage 102
Klimaautomatik 108, 110
Kofferraum 40
Bodenauflage 42
Bodenplatte 42
Fernbedienung 38
Inhalt 217
Notbetätigung 40
separat sichern 40
Kofferraumklappe, siehe
Heckklappe 40
Kofferraumleuchten 40
Lampe wechseln 184
Kombi-Instrument 16
Alles von A bis Z
Kombischalter 71
Konservierung, Lack 168
Kontrollleuchten 18
Kopf-Airbags 62
Kopfstützen 50
Kraftstoff 25
Aufbereitung 212
Kraftstoffanzeige 77
Kraftstoffbehälter- Inhalt 220
Kraftstoffqualität 25
Kraftstoffverbrauch 81
Kraftstoffverbrauchsanzeige 77
Kraftstoffverbrauchswerte 213
Kraftstoffzusätze 136
Kühler 220
Kühlmittel 136, 162, 220 Frostschutz 136
Kühlmittel nachfüllen 162
Kühlmittelthermometer 77
Kühlsystem 220
Kunstleder, Pflege 169
L
Lack, Konservierung 168
Lackausbesserung 168
Lackierung, Pflege 167
Lackpflege 168
Lackverschmutzungen 167
Ladegutsicherung 122
Ladekontrollleuchte 18
Ladung sichern 122
Lampenwechsel 178
Länge 215
Lederpflege 170
Leergewicht 217
Lehne einstellen 50
Leichtmetallrad 143
Leistung 212
Lenkrad einstellen 53
Lenkradschloss 64
Lenkradsperre 64
Lenkung
schwergängig 137
Leseleuchten
hinten 94
vorn 93
Leuchtweiten-
regulierung 92
Licht an-Warnung 91
Lichthupe 92
Lichtschalter 91
Liegesitz 49
Longlife-Öle 160
Lordosenstütze 51
Luftaus-
strömer 96, 102, 108
Luftdruck 139
Luftdruck prüfen 27
Luft-
verteilung 98, 104, 110
Luftzufuhr 98, 104, 111
M
M+S-Reifen 142
Make-up Spiegel 54
Lampe wechseln 184
Maße 215
Memory 52
Messstab, Motoröl 159
MFL Multi-Funktions- Lenkrad 22
Mikro-
filter 99, 105, 112
Mikrofilter
wechseln 192
Mikrofon 117
Mittelarmlehne 115
Mittlere Bremsleuchte 183
Mittlerer 3-Punkt-Gurt im Fond 119
Mobile Telephone 138
Motor
abstellen 65
anlassen 64
Motordaten 212
Motorhaube
entriegeln 148
Motorkühlmittel 220
Motorkühlmittel
nachfüllen 162
Motorleistung 212
Motoröl
Füllmenge 220
nachfüllen 159
Qualität 160
Viskosität 160
Motoröldruck 18
Motorölsorten 160
Motorölstand 20
prüfen 159
Motorölverbrauch 159
Motorraum 150
Müllbeutelhalter 115, 116
Multi-Funktions-Lenkrad
MFL 22
N
Nackenstützen 50
Navigationssystem siehe
Radiobetriebsanleitung
Nebellicht 93
Nebelscheinwerfer 93
Lampe wechseln 181
Nebelschlussleuchten 93
Lampe wechseln 181
Neigungsalarm-
geber 37, 44
Fernbedienung 37
Neigungsalarmgeber
ausschalten 44
Nichtraucher-
Ausstattung 118
Alles von A bis Z
Notbetätigung
Schiebe-
Hebedach 193
Tankklappe 193
Türen 35
0
OBD Steckdose 174
Oberschenkelauflage
einstellen 51
OILSERVICE 78
Ökodiesel 26
Ö
Füllmenge 220
Qualität 160
Viskosität 160
Öldruck, Kontrollleuchte 18
Ölfilterwechsel 220
Ölmessstab 159
Ölsorten 160
Ölstand
Kontrollleuchte 18 prüfen 159
Ölstand prüfen 159
Ölverbrauch 159
Ölwechselintervalle, siehe Serviceheft
Ölzusätze 159
Ösen, An- und
Abschleppen 195
P
Pannendienst 194
Profitiefe, Reifen 139
R
Radblende 186
Räder und Reifen 141, 143
Räderwechsel zwischen den Achsen 140
Radio
siehe eigene
Betriebsanleitung
Radschrauben- schlüssel 185
Radschrauben- sicherung 188
Radstand 215
Radwechsel 185
Rechts-/Linksverkehr, Scheinwerfer- einstellung 173
Recycling 175
Regensensor 72, 205
Reichweite 81
Reifenbeschriftung 141
Reifendimension 143
Reifendruck-Control RDC 89, 206
Reifendruck- überwachung 89, 206
Reifenerneuerung 140
Reifenfülldruck 27, 139
Reifenpanne 185
Reifenprofil 139
Reifenschäden 139, 139
Reifenverschleiß- anzeiger 139
Reifenwechsel 185
Reservekontrollleuchte 77
Reserverad 185
Reserveschlüssel 32
Rollo, Sonnenschutz 113
Rückfahrscheinwerfer 67
Lampe wechseln 181
Rückhaltesystem 57
Rücklicht 181
Rücknahme des Fahrzeugs 175
Rücksitzlehne, umklappbar 119
Rückspiegel 54
Rückwärtsgang 15, 67
S
Schaltgetriebe 67
Scheiben abtauen 100, 106, 111
Scheibenbeschlag entfernen
100, 106, 111
Scheibenbremsen 134
Scheibenwaschbehälter auffüllen 158, 220
Scheibenwaschbehälter nachfüllen 158
Scheibenwischer 71
Scheibenwischerblätter wechseln 178
Scheinwerfer reinigen 73
Scheinwerfer-Abdeckung, Pflege 166, 179
Scheinwerfereinstellung, Rechts-/Linksverkehr 173
Alles von A bis Z
Scheinwerferreinigungsanlage 158, 220
Schiebe-Hebedach 47
Komfortbetätigung 34
Schließen bei elektrischem
Defekt 193
Schiebe-Hebedach,
Schließen bei elektrischem
Defekt 193
Schleppen 196
Schleudern 137
Schlösser, Pflege 136
Schlüssel 32
mit Fernbedienung 32
Schlussleuchten
Lampe wechseln 181
Schneeketten
136, 143, 144, 145
Schutzfunktion 46
Schweres Ladegut 122
Seiten-Airbags 62
Selbsttest 207
Service Mobil, siehe Bereitschafts-dienst 194
Serviceheft 165
Service-
Intervallanzeige 78, 165
Servolenkung 137
Shiftlock 68
Sicherheitsgurte 56
Höheneinstellung 56
Sicherungen ersetzen 192
Sicherungsknöpfe 39
Signalhorn 15
Sitz
elektrisch 51
mechanisch 49
Sitze einstellen 49
Sitzheizung 113
Sitzmemory 52
Skisack 120
Sommerdiesel 136
Sommerreifen 141
Sonnenblenden 54
Sonnenschutzrollo 113
Spezialöle 160
Spiegel 54
Spiegelheizung 54
Spiegelmemory 52
Sportlenkrad 23
Sportsitz 51
Sprachsteuerung 22
siehe auch eigene
Betriebsanleitung
Spritzdüsen
einstellen 158
Spurweite 215
Stahlrad 143
Standlicht 91
Lampe wechseln 180
Starten 64
Starthilfe 194
Startschwierigkeiten 65, 131, 194, 196
Staubsauger
anschließen 118
Steckdose 118
für On-Board-
Diagnose 174
Steptronic 68
Störung
ABS 133
Autotelefon 138
Störungsanzeigen 79
Symbole 4, 190
T
Tacho 16
Tageskilometerzähler 76
Tagfahrlicht-Schaltung 91
Tankanzeige 77
Tanken 25
Tankinhalt 220
Tankklappe 25
Tankklappe entriegeln bei elektrischem
Defekt 193
Tankuhr 77
Taschenlampe 114
Technische Daten 212
Technische
Veränderungen 5, 174
Teilstreckenzähler 76
Telefon
siehe eigene
Betriebsanleitung
Telefonvorbereitung 117
Temperatur
einstellen 98, 104, 110
Temperaturanzeige
Außentemperatur 80
Motorkühlmittel 77
Temperaturschichtung 98, 105, 112
Tempomat 74
Türen
ent- und verriegeln 34
Notbetätigung 35
Türschlüssel 32
Typenschild 164
U
Uhr 79
siehe auch Radio- bzw.
Bordmonitor-
Betriebsanleitung
Umklappbare
Rücksitzlehne 119
Umluft-
betrieb 98, 104, 111
v
Veränderungen, technische 5, 174
Verbandkasten 24
Alles von A bis Z
Verbrauch 81
Verbrauchsanzeige 77
Verbrauchswerte 213
Verdichtung 212
Verschleißanzeiger in den Reifen 139
Verzurrösen 122
Vordersitz-Einstellung 49
Vorglühen 64
W
Wagen waschen 166
Wagenheber 185
Wagenpflege
außen 167
innen 169
Wählhebel, Automatic-Getriebe 68
Warnblinkanlage 24
Warndreieck 24
Warnleuchte "Bitte angurten" 19
Warnleuchten 18
Warnmeldungen 79
Wartung 78, 165, 165
Waschbehälter nachfüllen 158
Waschflüssigkeit nachfüllen 158, 220
Waschstraße 166
Wasser auf Straßen Hochwasser 130
Wegfahrsicherung 33
Wendekreis 215
Werkzeug 178
Wiederverwertung des Fahrzeugs 175
Winterbetrieb 136
Winterdiesel 136
Winterreifen 141, 142
Wischanlage 71
Wischerblätter wechseln 178
Wohnwagenbetrieb 124
Wollvelour-Pflege 170
x
Xenon-Licht 92, 179, 208
Z
Zeituhr 79
Zentralverriegelung 34 Taste 39
Zigarettenanzünder 118
Zubehör 5
Zulassung im Ausland 173
Zündkerzen 221
Zündschloss 64
Zündschlüssel 32
Zurrmittel 122
Damit Sie wichtige Daten bei einem Tankstopp immer bereit haben, empfehlen wir Ihnen, die nebenstehende Tabelle mit den für Sie zutreffenden Werten zu ergänzen.
Tankstopp
| Bezeichnung | ||
| ROZ: Minimum | ||
| ROZ: für Nennwerte | ||
| ROZ: zur Leistungssteigerung | ||
Motoröl
| Qualität |
Die Ölmenge zwischen den beiden Markierungen auf dem Ölmessstab beträgt ca. 1 Liter.
| Reifenfülldruck | Sommer Winter | ||||
| vorn hinten | vorn hinten | ||||
| 4 Personen | |||||
| 5 Personen oder 4 plus Gepäck | |||||
Wir wünschen Ihnen eine sichere und gute Fahrt.

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