X3 (2014) - Automobil BMW - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Automobil |
| Marke | BMW |
| Modell | X3 (2014) |
| Fahrzeugklasse | SUV |
| Motor | 2.0L Vierzylinder Turbo (Benzin) |
| Leistung | 184 PS (135 kW) |
| Getriebe | 8-Gang Automatik |
| Antrieb | Allrad (xDrive) |
| Länge | 4.648 mm |
| Breite | 1.881 mm (inkl. Außenspiegel: 2.117 mm) |
| Höhe | 1.685 mm |
| Radstand | 2.810 mm |
| Leergewicht | ca. 1.785 kg |
| Zulässiges Gesamtgewicht | ca. 2.340 kg |
| Tankinhalt | 67 Liter |
| Kraftstoffverbrauch (kombiniert) | ca. 7,5 l/100 km |
| CO2-Emissionen (kombiniert) | ca. 175 g/km |
| Reifengröße | 225/60 R17 (Standard) |
| Wartungsintervall | Alle 30.000 km oder 2 Jahre |
| Inspektion | Ölwechsel, Bremsenprüfung, Reifenwechsel |
| Sicherheit | Airbags, ABS, ESP, Reifendruckkontrolle |
| Reparaturfähigkeit | Ersatzteile über BMW-Händler oder Fachwerkstätten |
| Bedienungsanleitung | 261 Seiten, Deutsch (PDF) |
Häufig gestellte Fragen - X3 (2014) BMW
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BEDIENUNGSANLEITUNG X3 (2014) BMW
DER BMW X3.
BETRIEBSANLEITUNG.
BMW EfficientDynamics
Weniger Verbrauch. Mehr Fahrfreude.
X3 Betriebsanleitung zum Fahrzeug
Wir freuen uns, dass Sie sich für einen BMW entschieden haben.
Je besser Sie mit ihm vertraut sind, desto souveräner sind Sie im Straßenverkehr. Deshalb unsere Bitte:
Lesen Sie die Betriebsanleitung, bevor Sie mit Ihrem neuen BMW starten. Nutzen Sie auch die integrierte Betriebsanleitung in Ihrem Fahrzeug. Sie erhalten wichtige Hinweise zur Fahrzeugbedienung, die es Ihnen erlauben, die technischen Vorzüge Ihres BMW vollständig zu nutzen. Darüber hinaus erhalten Sie Informationen, die der Betriebs- und Verkehrssicherheit sowie der bestmöglichen Werterhaltung Ihres BMW dienen.
Aktualisierungen nach Redaktionsschluss für die gedruckte oder die integrierte Betriebsanleitung finden sich ggf. im Anhang der gedruckten Kurzanleitung zum Fahrzeug.
Ergänzende Informationen finden Sie in weiteren Broschüren der Bordliteratur.
Eine gute und sichere Fahrt wünscht Ihnen Ihre BMW AG
© 2014 Bayerische Motoren Werke
Aktiengesellschaft
München, Deutschland
Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher
Genehmigung der BMW AG, München.
deutsch II/14, 03 14 490
Gedruckt auf umweltfreundlichem Papier, chlorfrei
gebleicht, wiederverwertbar.
Inhaltsverzeichnis
Spezielle Themen finden Sie am schnellsten über das Stichwortverzeichnis, siehe Seite 250.
6 Hinweise
Überblick
12 Cockpit
16 iDrive
24 Spracheingabesystem
27 Integrierte Betriebsanleitung im Fahrzeug
Bedienung
32 Öffnen und Schließen
49 Einstellen
59 Kinder sicher befördern
63 Fahren
77 Anzeigen
95 Licht
101 Sicherheit
124 Fahrstabilitätsregelsysteme
130 Fahrkomfort
154 Klima
163 Innenausstattung
172 Ablagen
Fahrtipps
178 Beim Fahren berücksichtigen
182 Beladung
185 Anhängerbetrieb
189 Kraftstoff sparen
Mobilität
198 Tanken
200 Kraftstoff
202 Räder und Reifen
210 Motorraum
212 Motoröl
215 Kühlmittel
217 Wartung
220 Auswechseln von Teilen
230 Hilfe im Pannenfall
236 Pflege
Nachschlagen
242 Technische Daten
250 Alles von A bis Z
Hinweise
Zu dieser Betriebsanleitung
Orientierung
Am schnellsten können bestimmte Themen über das Stichwortverzeichnis gefunden werden.
Für einen Überblick über das Fahrzeug empfiehlt sich das erste Kapitel.
Aktualisierungen nach Redaktionsschluss
Aktualisierungen nach Redaktionsschluss für die Betriebsanleitungen befinden sich ggf. im Anhang der gedruckten Kurzanleitung zum Fahrzeug.
Betriebsanleitung zu Navigation, Entertainment, Kommunikation
Die Themen Navigation, Entertainment, Kommunikation und die Kurzkommandos des Spracheingabesystems sind in einer gesonderten Betriebsanleitung beschrieben, die sich ebenfalls im Umfang der Bordliteratur befindet.
Zusätzliche Informationsquellen
Weitere Fragen beantwortet der Service jederzeit gern.
Informationen zu BMW, z. B. zur Technik, im Internet: www.bmw.com.
Symbole
A kennzeichnet Warnhinweise, die Sie unbedingt beachten sollten zu Ihrer eigenen Sicherheit, der Sicherheit anderer und um Ihr Fahrzeug vor Schäden zu bewahren.
- kennzeichnet das Ende eines Hinweises.
„...“ kennzeichnet Texte am Control Display zur Auswahl von Funktionen.
...« kennzeichnet Kommandos für das Spracheingabesystem.
»...« kennzeichnet Antworten des Spracheingabesystems.
bezieht sich auf Maßnahmen, die zum Schutz der Umwelt beitragen.
Symbol an Fahrzeugteilen
weist Sie an Fahrzeugteilen darauf hin, diese Betriebsanleitung zurate zu ziehen.
Fahrzeugausstattung
Diese Betriebsanleitung beschreibt alle Modelle und alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen, die in der Modellreihe angeboten werden. In dieser Betriebsanleitung sind daher auch Ausstattungen beschrieben und abgebildet, die in Ihrem Fahrzeug, z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante, nicht vorhanden sind.
Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
Sind Ausstattungen und Modelle nicht in dieser Betriebsanleitung beschrieben, ggf. die beigefügten Zusatzbetriebsanleitungen beachten.
Bei Rechtslenkung sind die Bedienelemente teilweise anders als in den Abbildungen angeordnet.
Aktualität der Betriebsanleitung
Grundsätzliches
Das hohe Sicherheits- und Qualitätsniveau der Fahrzeuge wird durch eine ständige Weiterentwicklung gewährleistet. In seltenen Fällen kön-
nen sich daraus Abweichungen zwischen der Beschreibung und dem Fahrzeug ergeben.
Aktualisierungen nach Redaktionsschluss
Aktualisierungen nach Redaktionsschluss für die Betriebsanleitungen befinden sich ggf. im Anhang der gedruckten Kurzanleitung zum Fahrzeug.
Eigene Sicherheit
Gewährleistung
Ihr Fahrzeug ist technisch auf die Betriebsbedingungen und Zulassungsanforderungen ausgelegt, die im Land der ersten Auslieferung herrschen - Homologation. Soll Ihr Fahrzeug in einem anderen Land betrieben werden, muss Ihr Fahrzeug möglicherweise vorher an ggf. davon abweichende Betriebsbedingungen und Zulassungsanforderungen angepasst werden. Entspricht Ihr Fahrzeug den Homologationsanforderungen für ein bestimmtes Land nicht, können Sie dort keine Gewährleistungsansprüche für Ihr Fahrzeug geltend machen. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Service.
Wartung und Reparatur
Fortschrittliche Technik, z. B. der Einsatz moderner Werkstoffe und leistungsfähiger Elektronik, erfordert angepasste Wartungs- und Reparaturmethoden.
Entsprechende Arbeiten daher nur vom BMW Service oder einer Werkstatt durchführen lassen, die nach BMW Vorgaben mit entsprechend geschultem Personal arbeitet.
Bei unsachgemäß ausgeführten Arbeiten besteht die Gefahr von Folgeschäden und damit verbundenen Sicherheitsrisiken.
Teile und Zubehör
BMW empfiehlt, Teile und Zubehörprodukte zu verwenden, die von BMW für diesen Zweck freigegeben sind.
Der BMW Service ist der richtige Ansprechpartner für Original BMW Teile und Zubehör, sonstige von BMW freigegebene Produkte sowie die dazugehörige qualifizierte Beratung.
Diese Produkte wurden von BMW auf ihre Sicherheit und Tauglichkeit im Funktionszusammenhang in BMW Fahrzeugen geprüft.
BMW übernimmt für sie die Produktverantwortung. Andererseits kann BMW für nicht freigegebene Teile oder Zubehörprodukte jeglicher Art keine Haftung übernehmen.
BMW kann nicht für jedes einzelne Fremdprodukt beurteilen, ob es bei BMW Fahrzeugen ohne Sicherheitsrisiko eingesetzt werden kann. Diese Gewähr ist auch dann nicht gegeben, wenn eine länderspezifische behördliche Genehmigung erteilt wurde. Solche Prüfungen können nicht immer alle Einsatzbedingungen für BMW Fahrzeuge berücksichtigen und sind deswegen teilweise nicht ausreichend.
Datenspeicher
Eine Vielzahl elektronischer Komponenten Ihres Fahrzeugs enthalten Datenspeicher, die technische Informationen über Fahrzeugzustand, Ereignisse und Fehler temporär oder dauerhaft speichern. Diese technischen Informationen dokumentieren im Allgemeinen den Zustand eines Bauteils, eines Moduls, eines Systems oder der Umgebung:
▶ Betriebszustände von Systemkomponenten, z. B. Füllstände.
Statusmeldungen des Fahrzeugs und von dessen Einzelkomponenten, z. B. Radumdrehungszahl/Geschwindigkeit, Bewegungsverzögerung, Querbeschleunigung.
Fehlfunktionen und Defekte in wichtigen Systemkomponenten, z. B. Licht und Bremsen.
▶ Reaktionen des Fahrzeugs in speziellen Fahrsituationen, z. B. Auslösen eines Airbags, Einsetzen der Stabilitätsregelungssysteme.
Umgebungszustände, z. B. Temperatur.
Diese Daten sind ausschließlich technischer Natur und dienen der Erkennung und Behebung von Fehlern sowie der Optimierung von Fahrzeugfunktionen. Bewegungsprofile über gefahrene Strecken können aus diesen Daten nicht erstellt werden. Wenn Serviceleistungen in Anspruch genommen werden, z. B. bei Reparaturleistungen, Serviceprozessen, Garantiefällen, Qualitätssicherung, können diese technischen Informationen von Mitarbeitern des Service, einschließlich Hersteller, aus den Ereignis- und Fehlerdatenspeichern mit speziellen Diagnosegeräten ausgelesen werden. Dort erhalten Sie bei Bedarf weitere Informationen. Nach einer Fehlerbehebung werden die Informationen im Fehlerspeicher gelöscht oder fortlaufend überschrieben.
Bei der Nutzung des Fahrzeugs sind Situationen denkbar, in denen diese technischen Daten in Verbindung mit anderen Informationen, z. B. Unfallprotokoll, Schäden am Fahrzeug, Zeugenaussagen etc. – gegebenenfalls unter Hinzuziehung eines Sachverständigen – personenbeziehbar werden könnten.
Zusatzfunktionen, die mit dem Kunden vertraglich vereinbart werden, z. B. Fahrzeugortung im Notfall, erlauben die Übermittlung bestimmter Fahrzeugdaten aus dem Fahrzeug.

Überblick
Übersichten von Tasten, Schaltern und Anzeigen dienen hier Ihrer Orientierung. Darüber hinaus werden Sie schnell mit den Prinzipien verschiedener Bedienmöglichkeiten vertraut gemacht.
Cockpit
Fahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen beschrieben, die in der Modellreihe angeboten werden. Es werden
daher auch Ausstattungen beschrieben, die in einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
Rund um das Lenkrad

1 Sicherheitsschalter für Fenster im Fond 46
2 Fensterheber 44
3 Außenspiegelbedienung 56
4 Heckklappe öffnen und schließen 38
5 Zentralverriegelung entriegeln 37

6 Licht

Nebelscheinwerfer 99

Nebelschlussleuchten 99

Standlicht 95

Abblendlicht 95

Automatische Fahrlichtsteuerung 96
Tagfahrlicht 96
Adaptives Kurvenlicht 96
Fernlichtassistent 97

Leuchtweitenregulierung 97

Instrumentenbeleuchtung 99
7 Lenkstockhebel, links

Blinker 69

Fernlicht, Lichthupe 69

Fernlichtassistent 97

Parklicht 96

Bordcomputer 89
Geschwindigkeitslimit 121

Geschwindigkeit abrufen 138

Geschwindigkeitsregelung ein/aus, unterbrechen 137

Aktive Geschwindigkeitsregelung ein/aus, unterbrechen 130

Abstand verringern 133

Abstand vergrößern 133
Wippe für Geschwindigkeitsregelung 138
9 Instrumentenkombination 77
10 Tasten am Lenkrad, rechts

Entertainmentquelle

Lautstärke

Spracheingabe 24

Telefon, siehe Betriebsanleitung zu Navigation, Entertainment, Kommunikation
Rändelrad für Auswahllisten 88
11 Lenkstockhebel, rechts

Scheibenwischer 70

Regensensor 71

Scheiben und Scheinwerfer reinigen 71

Heckscheibenwischer 72
12 Motor starten/abstellen und Zündung ein-/ausschalten 64

Auto Start Stop Funktion 65
13 Hupe
14 Lenkradheizung 58

lheizung 58
15 Lenkrad einstellen 58
16 Motorhaube entriegeln 210
Rund um die Mittelkonsole

1 Dachhimmel 15
2 Control Display 16
3 Handschuhkasten 172
4 Luftausströmer 159
5 Warnblinkanlage 230


Intelligent Safety 109
6 Klimaautomatik 154
7 Radio/Multimedia, siehe Betriebsanleitung zu Navigation, Entertainment, Kommunikation
8 Controller mit Tasten 17
9 Parkbremse 67

10 Auto Hold 68
AUTO H
11 Park Distance Control PDC 139
Rückfahrkamera 141
Top View 145
Parkassistent 149
Panorama View 146


Hill Descent Control HDC 126
12 Fahrerlebnisschalter 127

Dynamische Stabilitäts Control
DSC 124
14 Schaltgetriebe 73
Automatic-Getriebe 73
3 Kontrollleuchte Beifahrerair-

bag 103
iDrive
Fahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen beschrieben, die in der Modellreihe angeboten werden. Es werden daher auch Ausstattungen beschrieben, die in einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
Prinzip
iDrive fasst die Funktionen einer Vielzahl von Schaltern zusammen. Diese Funktionen können somit an einer zentralen Stelle bedient werden.

iDrive während der Fahrt bedienen
Eingaben nur dann vornehmen, wenn es das Verkehrsgeschehen zulässt, sonst kann es infolge mangelnder Aufmerksamkeit zu einer Gefährdung der Insassen und anderer Verkehrsteilnehmer kommen.
Bedienelemente im Überblick
Bedienelemente

1 Control Display
2 Controller mit Tasten und je nach Ausstattung mit Touchpad
Control Display
Hinweise
Zum Reinigen des Control Displays Pflegehinweise beachten.
Keine Gegenstände im Bereich vor dem Control Display ablegen, sonst kann das Control Display beschädigt werden.
Ausschalten

e drücken.
- „Control Display ausschalten“

Einschalten
Zum Einschalten Controller drücken.
Controller mit Navigationssystem
Mit den Tasten können Menüs direkt aufgerufen werden. Mit dem Controller können Menüpunkte ausgewählt und Einstellungen vorgenommen werden.
Mit dem Touchpad des Controllers können einige Funktionen von iDrive bedient werden.
- Drehen.

- Kippen in vier Richtungen.

MENU Hauptmenü aufrufen.
RADIO Menü Radio aufrufen.
MEDIA Menü CD/Multimedia aufrufen.
NAV Menü Navigation aufrufen.
TEL Menü Telefon aufrufen.
BACK Vorherige Tafel anzeigen.
OPTION Menü Optionen aufrufen.
Controller ohne Navigationssystem
Mit den Tasten können Menüs direkt aufgerufen werden. Mit dem Controller können Menüpunkte ausgewählt und Einstellungen vorgenommen werden.
- Drehen.

3. Kippen in zwei Richtungen.

MENU Hauptmenü aufrufen.
AUDIO Zuletzt gehörtes Audiomenü aufrufen, zwischen Audiomenüs wechseln.
TEL Menü Telefon aufrufen.
BACK Vorherige Tafel aufrufen.
OPTION Menü Optionen aufrufen.
Bedienprinzip
Hauptmenü aufrufen

Taste drücken.

Das Hauptmenü wird angezeigt.
Alle Funktionen von iDrive sind über das Hauptmenü aufrufbar.
Menüpunkt auswählen
Hervorgehobene Menüpunkte können ausgewählt werden.
- Controller drehen, bis der gewünschte Menüpunkt markiert ist.

- Controller drücken.
Menüpunkte in der Betriebsanleitung
In der Betriebsanleitung werden die Menüpunkte, die ausgewählt werden sollen, in Anführungszeichen dargestellt, z. B. „Einstellungen“.
Zwischen Tafeln wechseln
Nach Auswahl eines Menüpunkts, z. B. „Radio“, wird eine neue Tafel angezeigt. Tafeln können übereinander liegen.
▶ Controller nach links kippen.
Aktuelle Tafel wird geschlossen und vorherige Tafel angezeigt.
Beim Drücken der BACK-Taste wird die vorherige Tafel neu geöffnet. Die aktuelle Tafel wird dabei nicht geschlossen.
▶ Controller nach rechts kippen.
Neue Tafel wird geöffnet und darüber gelegt.

Weiße Pfeile nach links oder rechts zeigen an, dass weitere Tafeln aufgerufen werden können.
Ansicht eines aufgerufenen Menüs
Bei Aufruf eines Menüs wird im Allgemeinen die Tafel angezeigt, die zuletzt in diesem Menü ausgewählt wurde. Zur Anzeige der ersten Ta-fel des Menüs:
▶ Controller so oft nach links kippen, bis die erste Tafel angezeigt wird.
▶ Taste des Menüs am Controller zweimal drücken.
Menü Optionen aufrufen

Taste drücken.
Das Menü „Optionen“ wird angezeigt.

Weitere Möglichkeit: Controller so oft nach rechts kippen, bis das Menü „Optionen“ angezeigt wird.
Menü Optionen
Das Menü „Optionen“ besteht aus verschiedenen Bereichen:
▶ Bildschirmeinstellungen, z. B. „Splitscreen“.
Bereich bleibt unverändert.
Bedienmöglichkeiten für das ausgewählte Hauptmenü, z. B. für „Radio“.
ggf. weitere Bedienmöglichkeiten für das ausgewählte Menü, z. B. „Sender speichern“.
Einstellungen vornehmen
- Ein Feld auswählen.
- Controller drehen, bis die gewünschte Einstellung angezeigt wird.

- Controller drücken.
Funktionen aktivieren/deaktivieren
Einigen Menüpunkten ist ein Kästchen vorangestellt. Dieses zeigt an, ob die Funktion aktiviert oder deaktiviert ist. Durch Auswählen des Menüpunkts wird die Funktion aktiviert oder deaktiviert.
Funktion ist aktiviert.
☐ Funktion ist deaktiviert.
Touchpad
Mit dem Touchpad des Controllers können einige Funktionen von iDrive bedient werden:
Funktionen auswählen
- „Einstellungen“
- „Touchpad“
- Gewünschte Funktion auswählen.
„Zeicheneingabe“: Druckbuchstaben und Ziffern eingeben.
„Interaktive Karte“: Interaktive Karte bedienen.
„Browser“: Internetadressen eingeben.
„Akustische Rückmeldung“: Die eingegebenen Buchstaben und Ziffern werden angesagt.
Buchstaben und Ziffern eingeben
Die Eingabe der Buchstaben erfordert zu Beginn etwas Übung. Bei der Eingabe auf Folgendes achten:
Für die Eingabe von Groß-/Kleinbuchstaben und Ziffern kann es notwendig sein, über den Controller auf den entsprechenden Eingabemodus, siehe Seite 23, umzustellen, z. B. bei identischer Schreibweise von Groß- und Kleinbuchstaben.
▶ Zeichen so eingeben, wie sie am Control Display angezeigt werden.
Zugehörige Zeichen, wie zum Beispiel Akzente oder Punkte immer mit eingeben, damit der Buchstabe eindeutig erkannt wird. Die Eingabemöglichkeit hängt von der eingestellten Sprache ab. Ggf. Sonderzeichen über den Controller eingeben.
Um ein Zeichen zu löschen, auf dem Touchpad nach links streichen.
Um ein Leerzeichen einzugeben, in der Mitte des Touchpads nach rechts streichen.
Um einen Bindestrich einzugeben, im oberen Bereich des Touchpads nach rechts streichen.
Um einen Unterstrich einzugeben, im unteren Bereich des Touchpads nach rechts streichen.
Interaktive Karte und Internet bedienen
Die Interaktive Karte des Navigationssystems und Internetseiten können über das Touchpad bewegt werden.
Funktion Bedienung
| Interaktive Karte oder Internetseiten bewegen. | In die entsprechende Richtung streichen. |
| Interaktive Karte oder Internetseiten vergrößern/verkleinern. | Auf dem Touchpad mit den Fingern zu- oder aufziehen. |
| Menü anzeigen oder einen Link im Internet öffnen. | Einmal tippen. |
Einstellungen vornehmen
Einstellungen am Control Display, wie z. B. die Lautstärken, können über das Touchpad vorgenommen werden. Dazu entsprechend nach links oder rechts streichen.
Ein Beispiel: Uhr einstellen
Uhr einstellen
- Taste drücken. Das Hauptmenü wird angezeigt.
- Controller drehen, bis „Einstellungen“ markiert ist, und Controller drücken.


-
Ggf. Controller nach links kippen, um „Uhrzeit/Datum“ anzuzeigen.
-
Controller drehen, bis „Uhrzeit/Datum“ markiert ist, und Controller drücken.

- Controller drehen, bis „Uhrzeit:“ markiert ist, und Controller drücken.

-
Controller drehen, um die Stunden einzustellen, und Controller drücken.
-
Controller drehen, um die Minuten einzustellen, und Controller drücken.
Statusinformationen
Statusfeld
Im Statusfeld oben rechts werden folgende Informationen angezeigt:
▶ Uhrzeit.
▶ aktuelle Entertainmentquelle.
▷ Tonausgabe ein/aus.
Empfangsstärke Mobilfunknetz.
▶ Telefonstatus.
Empfang Verkehrsfunk.
Symbole Statusfeld
Die Symbole werden zu folgenden Gruppen zusammengefasst.
Symbole Radio
Symbol Bedeutung
TP Verkehrsinformationen eingeschaltet.
Symbole Telefon
Symbol Bedeutung
Ein- oder ausgehender Anruf.
Entgangener Anruf.
Empfangsstärke Mobilfunknetz. Symbol blinkt: Netzsuche.
Kein Mobilfunknetz verfügbar.
Bluetooth eingeschaltet.
Datenübertragung aktiv.
▲ Roaming aktiv.
SMS erhalten.
SIM-Karte prüfen.
SIM-Karte gesperrt.
SIM-Karte fehlt.
PIN eingeben.
Symbole Entertainment
Symbol Bedeutung
CD/DVD-Spieler.
Musiksammlung.
gracenote Gracenote®-Datenbank. AUX-In-Anschluss.
Symbol Bedeutung
USB-Audio-Schnittstelle.
Audio-Schnittstelle Handy.
Weitere Umfänge
Symbol Bedeutung
Sprachhinweise ausgeschaltet.
Geteilte Bildschirmansicht, Splitscreen
Allgemein
Im rechten Teil des geteilten Bildschirms können zusätzliche Informationen angezeigt werden, z. B. Informationen des Bordcomputers.
Diese Informationen bleiben bei der geteilten Bildschirmansicht, dem sogenannten Split-screen, auch beim Wechsel in ein anderes Menü sichtbar.
Geteilte Bildschirmansicht ein- und ausschalten
- Taste drücken.
- „Splitscreen“
Anzeige auswählen
- Taste drücken.
-
„Splitscreen“
-
Controller kippen, bis der Splitscreen ausgewählt ist.
-
Controller drücken oder „Splitscreen-Inhalt“ auswählen.
- Gewünschten Menüpunkt auswählen.

Favoritentasten
Allgemein
Funktionen von iDrive können auf den Favoritentasten gespeichert und direkt aufgerufen werden, z. B. Radiosender, Navigationsziele, Telefonnummern und Einsprünge ins Menü.
Die Einstellungen werden für die momentan verwendete Fernbedienung gespeichert.
Ohne Navigationssystem und Telefon
Auf den Tasten können nur Radiosender gespeichert werden, siehe Betriebsanleitung zu Navigation, Entertainment, Kommunikation.
Funktion speichern
- Funktion über iDrive markieren.
- 1...8 Gewünschte Taste länger als 2 Sekunden drücken.
Funktion ausführen
1...8 Taste drücken. Die Funktion wird sofort ausgeführt.
Das bedeutet, dass z. B. bei Auswahl einer Telefonnummer auch die Verbindung aufgebaut wird.
Belegung der Tasten anzeigen
Tasten mit dem Finger berühren. Keine Handschuhe tragen oder Gegenstände verwenden.
Die Belegung der Tasten wird am oberen Bildschirmrand angezeigt.

▶ Kurzinfo anzeigen: Taste berühren.
Detaillierte Info anzeigen: Taste lange berühren.
Belegung der Tasten löschen
- Tasten 1 und 8 gleichzeitig ca. fünf Sekunden drücken.
- "OK"
Buchstaben und Ziffern eingeben
Allgemein
- Controller drehen: Buchstaben oder Ziffern auswählen.
- Ggf. weitere Buchstaben oder Ziffern auswählen.
- „OK“: Eingabe bestätigen.
Symbol Funktion
← Controller drücken: Buchstabe oder Ziffer löschen.
← Controller lang drücken: Alle Buchstaben oder Ziffern löschen.
Zwischen Groß-/Kleinschreibung, Ziffern und Zeichen wechseln
Abhängig vom Menü kann zwischen der Eingabe von großen und kleinen Buchstaben, Ziffern und Zeichen gewechselt werden:
Symbol Funktion
A^B_C Buchstaben eingeben.
1@+ Ziffern eingeben.
abc oder ABC Controller nach oben kippen.
Ohne Navigationssystem
@A A ^a Symbol auswählen.
Eingabevergleich
Eingabe von Namen und Adressen: Auswahl wird mit jedem eingegebenen Buchstaben schrittweise eingegrenzt und ggf. ergänzt. Eingaben werden laufend mit den im Fahrzeug gespeicherten Daten verglichen.
Es werden nur Buchstaben bei der Eingabe angeboten, für die Daten vorliegen.
Zielsuche: Ortsnamen können in der Schreibweise aller am Control Display verfügbaren Sprachen eingegeben werden.
Spracheingabesystem
Fahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen beschrieben, die in der Modellreihe angeboten werden. Es werden daher auch Ausstattungen beschrieben, die in einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
Prinzip
Über das Spracheingabesystem können die meisten Funktionen, die am Control Display angezeigt werden, durch gesprochene Kommandos bedient werden. Das System unterstützt bei der Eingabe durch Ansagen.
▶ Funktionen, die nur bei stehendem Fahrzeug nutzbar sind, können nicht über das Spracheingabesystem bedient werden.
Zum System gehört ein spezielles Mikrofon auf der Fahrerseite.
▷ ...« kennzeichnet Kommandos für das Spracheingabesystem in der Betriebsanleitung.
Voraussetzungen
Am Control Display eine Sprache einstellen, die auch vom Spracheingabesystem unterstützt wird, um die zu sprechenden Kommandos identifizieren zu können.
Sprache einstellen, siehe Seite 92.
Kommandos sprechen
Spracheingabe aktivieren

Taste am Lenkrad drücken.
-
Signalton abwarten.
-
Kommando sprechen.
Kommando wird in der Instrumentenkombination angezeigt.
Symbol in der Instrumentenkombination zeigt an, dass das Spracheingabesystem aktiv ist.
Ggf. sind keine weiteren Kommandos möglich, die Funktion in diesem Fall über iDrive bedienen.
Spracheingabe beenden

Taste am Lenkrad drücken oder »Abbruch«.
Mögliche Kommandos
Die meisten Menüpunkte am Control Display können als Kommandos gesprochen werden.
Die möglichen Kommandos sind abhängig davon, welches Menü aktuell am Control Display angezeigt wird.
Für viele Funktionen gibt es Kurzkommandos.
Einige Listeneinträge, z. B. Telefonbucheinträge, können ebenfalls über das Spracheingabesystem ausgewählt werden. Listeneinträge dabei exakt so sprechen, wie sie in der jeweiligen Liste angezeigt werden.
Mögliche Kommandos ansagen lassen
Mögliche Kommandos können Sie sich ansagen lassen: »Sprachkommandos«.
Wenn z. B. das Menü „Einstellungen“ angezeigt wird, werden die Kommandos zu den Einstellungen angesagt.
Funktionen durch Kurzkommandos ausführen
Funktionen des Hauptmenüs können unmittelbar durch Kurzkommandos ausgeführt werden, nahezu unabhängig davon, welcher Menüpunkt ausgewählt ist, z. B. »Fahrzeugstatus«.
Liste für Kurzkommandos des Spracheingabesystems, siehe Betriebsanleitung zu Navigation, Entertainment, Kommunikation.
Hilfedialog zum Spracheingabesystem
Hilfedialog aufrufen: »Hilfe«.
Weitere Kommandos zum Hilfedialog:
»Hilfe mit Beispielen: Informationen zu den aktuellen Bedienmöglichkeiten und die wichtigsten Kommandos dazu werden angesagt.
»Eingabehilfe: Informationen zum Funktionsprinzip des Spracheingabesystems werden angesagt.
Ein Beispiel: Klangeinstellungen aufrufen
Über Hauptmenü
Es werden die Kommandos der Menüpunkte gesprochen, so wie sie auch über den Controller ausgewählt werden.
- Ggf. Tonausgabe Entertainment einschalten.
- Taste am Lenkrad drücken.
- »Radio Menü«
-
Klang
Über Kurzkommando
Der gewünschte Radiosender kann auch über ein Kurzkommando gestartet werden.
- Ggf. Tonausgabe Entertainment einschalten.

- »Klang«
Sprachdialog einstellen
Es kann eingestellt werden, ob das System den Standarddialog oder eine kurze Variante verwendet.
Bei der kurzen Variante des Sprachdialogs werden die Ansagen des Systems verkürzt wiedergegeben.
- „Einstellungen“
- „Sprache/Einheiten“
- „Sprachdialog:“
- Einstellung auswählen.

Lautstärke anpassen
Den Lautstärke-Knopf während des Sprachhinweises drehen, bis die gewünschte Lautstärke eingestellt ist.
Die Lautstärke bleibt erhalten, auch wenn die Lautstärke anderer Audioquellen geändert wird.
Die Lautstärke wird für die momentan verwendete Fernbedienung gespeichert.
Hinweis für Notrufe
Spracheingabesystem nicht für Notrufe nutzen. In Stresssituationen können sich Sprache und Stimmlage verändern. Dadurch wird der Aufbau einer Telefonverbindung unnötig verzögert.
Stattdessen die SOS-Taste, siehe Seite 230, im Bereich des Innenspiegels nutzen.
Umgebungsbedingungen
Kommandos, Ziffern und Buchstaben flüssig und mit normaler Lautstärke, Betonung und Geschwindigkeit sprechen.
Kommandos immer in der Sprache des Spracheingabesystems sprechen.
Bei der Auswahl des Radiosenders die gebräuchliche Aussprache des Sendernamens verwenden, am besten so, wie der Name am Control Display angezeigt wird. >Sender ...<, z. B. Sender Classic Radio.
Türen, Fenster und Glasdach geschlossen halten, um störende Geräusche zu vermeiden.
▶ Nebengeräusche im Fahrzeug während des Sprechens vermeiden.
Integrierte Betriebsanleitung im Fahrzeug
Fahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen beschrieben, die in der Modellreihe angeboten werden. Es werden daher auch Ausstattungen beschrieben, die in einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
Integrierte Betriebsanleitung im Fahrzeug
Die integrierte Betriebsanleitung kann am Control Display angezeigt werden. Darin werden speziell die Ausstattungen und Funktionen beschrieben, die im Fahrzeug vorhanden sind.
Bestandteile der integrierten Betriebsanleitung
Die integrierte Betriebsanleitung besteht aus drei Teilen, die unterschiedliche Informations- tiefen oder Zugriffsmöglichkeiten bieten.
Kurzanleitung
In der Kurzanleitung befinden sich wichtige Informationen für den Betrieb des Fahrzeugs, die Bedienung grundlegender Fahrzeugfunktionen oder für den Pannenfall. Diese Informationen können auch während der Fahrt angezeigt werden.
Bildsuche
Über die Bildsuche können Informationen und Beschreibungen anhand von Abbildungen gesucht werden. Das ist z. B. hilfreich, wenn die Beschreibung zu einer Ausstattung benötigt wird, die nicht benannt werden kann.
Betriebsanleitung
Hier können Informationen und Beschreibungen durch direkte Eingabe eines Suchbegriffs über den Index gesucht werden.
Bestandteile auswählen
- MENU Taste drücken.
- Controller drehen: „Fahrzeuginfo“ aufrufen.
- Controller drücken.
- Gewünschten Bereich auswählen:
„Kurzanleitung“
„Bildsuche“
„Betriebsanleitung“

Blättern innerhalb der Betriebsanleitung
Seitenweise mit Linkzugriff
Controller drehen, bis die nächste oder vorhe- rige Seite angezeigt wird.
Seitenweise ohne Linkzugriff
Seiten direkt blättern und dabei Links überspringen.
Symbol einmal markieren. Danach nur noch Controller drücken, um von Seite zu Seite zu blättern.

Zurück blättern.

Nach vorn blättern.
Kontexthilfe – Betriebsanleitung zur momentan ausgewählten Funktion
Die passende Information kann direkt angezeigt werden.
Aufruf bei Bedienung über iDrive
Direkt aus der Anwendung am Control Display in das Optionsmenü wechseln:
-
Taste drücken oder Controller so oft nach rechts kippen, bis das Menü „Optionen“ angezeigt wird.
-
„Betriebsanleitung anzeigen“
Aufruf bei Anzeige einer Check-Control-Meldung
Direkt aus der Check-Control-Meldung am Control Display:
„Betriebsanleitung anzeigen“
Wechsel zwischen Funktion und Betriebsanleitung
Am Control Display aus einer Funktion, z. B. Radio, in die Betriebsanleitung und zwischen den beiden Anzeigen hin und her wechseln:
-
Taste drücken oder Controller so oft nach rechts kippen, bis das Menü „Optionen“ angezeigt wird.
-
„Betriebsanleitung anzeigen“
-
Gewünschte Seite in der Betriebsanleitung auswählen.
-
Taste erneut drücken, um in die zuletzt angezeigte Funktion zurückzuwechseln.
-
BACK Taste drücken, um auf die zuletzt angezeigte Seite der Betriebsanleitung zurückzuwechseln.
Um permanent zwischen der zuletzt angezeigten Funktion und der zuletzt angezeigten Seite der Betriebsanleitung zu wechseln, Schritt 4 und 5 wiederholen. Dabei werden immer neue Tafeln geöffnet.
Favoritentasten
Allgemein
Die Betriebsanleitung kann auf den Favoriten-tasten gespeichert und direkt aufgerufen werden.
Speichern
- „Betriebsanleitung“ über iDrive auswählen.
- 1...8 Gewünschte Taste länger als 2 Sekunden drücken.
Ausführen
1...8 Taste drücken. Betriebsanleitung wird sofort angezeigt.

Bedienung
Dieses Kapitel verschafft Ihnen Souveränität in der Beherrschung Ihres Fahrzeugs. Alle Ausstattungen, die zum Fahren, Ihrer Sicherheit und Ihrem Komfort dienen, sind hier beschrieben.
Öffnen und Schließen
Fahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen beschrieben, die in der Modellreihe angeboten werden. Es werden daher auch Ausstattungen beschrieben, die in einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
Fernbedienung/Schlüssel
Allgemein
Im Lieferumfang sind zwei Fernbedienungen mit integriertem Schlüssel enthalten.
Jede Fernbedienung enthält eine auswechselbare Batterie.
Abhängig von Ausstattung und Ländervariante können die Funktionen der Tasten eingestellt werden. Einstellungen, siehe Seite 42.
Für jede Fernbedienung sind persönliche Einstellungen im Fahrzeug hinterlegt. Personal Profile, siehe Seite 33.
In den Fernbedienungen werden Informationen zum Wartungsbedarf gespeichert. Servicedaten in der Fernbedienung, siehe Seite 217.
Überblick

1 Entriegeln
2 Verriegeln
3 Heckklappe entriegeln
Integrierter Schlüssel

Taste auf der Hinterseite der Fernbedienung drücken, Pfeil 1, und Schlüssel herausziehen, Pfeil 2.
Der integrierte Schlüssel passt zu folgenden Schlössern:
▷ Fahrertür.
▷ Handschuhkasten auf der Beifahrerseite.
Batterie wechseln

- Integrierten Schlüssel aus der Fernbedienung nehmen.
- Raste mit dem Schlüssel eindrücken, Pfeil 1.
- Deckel für Batteriefach abnehmen, Pfeil 2.
- Batterie gleichen Typs mit der Plus-Seite nach oben einlegen.
- Deckel zudrücken.

Altbatterie bei einer Sammelstelle oder beim Service abgeben.
Neue Fernbedienungen
Neue Fernbedienungen sind beim Service erhältlich.
Verlust von Fernbedienungen
Die verlorene Fernbedienung kann vom Service gesperrt werden.
Noterkennung der Fernbedienung
Auch in einer der folgenden Situationen kann die Zündung eingeschaltet oder der Motor ge- startet werden:
Störung der Funkübertragung zur Fernbedienung durch externe Quellen, z. B. durch Funkmasten.
▷ Leere Batterie der Fernbedienung.
Störung der Funkübertragung durch Mobilfunkgeräte in unmittelbarer Nähe zur Fernbedienung.
Störung der Funkübertragung durch Ladegerät beim Aufladevorgang im Fahrzeug, z. B. für Mobilfunkgeräte.
Bei versuchtem Einschalten der Zündung oder Motorstart wird eine Check-Control-Meldung angezeigt.
Motor starten über Noterkennung der Fernbedienung

Automatic-Getriebe: Bei entsprechender Check-Control-Meldung die Fernbedienung, wie abgebildet, an die Markierung an der Lenksäule halten und innerhalb von 10 Sekunden bei getretener Bremse den Start-/Stopp-Knopf drücken.
Schaltgetriebe: Bei entsprechender Check-Control-Meldung die Fernbedienung, wie abgebildet, an die Markierung an der Lenksäule halten und innerhalb von 10 Sekunden bei getretener Kupplung den Start-/Stopp-Knopf drücken.
Personal Profile
Prinzip
Individuelle Einstellungen im Fahrzeug werden in persönlichen Profilen gespeichert. Jeder Fernbedienung wird ein Profil zugeordnet.
Es können drei persönliche Profile und ein Gast-Profil angelegt werden.
Änderungen an den Einstellungen werden automatisch im momentan aktivierten Profil gespeichert.
Beim Entriegeln wird das für die Fernbedienung gespeicherte Profil aktiviert.
Persönliche Einstellungen werden auch wieder erkannt und abgerufen, wenn das Fahrzeug zwischenzeitlich mit einer anderen Fernbedienung gefahren wurde.
Einstellungen
Folgende Einstellungen werden in einem Profil gespeichert.
Radio: Gespeicherte Sender, zuletzt gehörter Sender.
Belegung der Favoritentasten.
Klangeinstellungen.
Zuletzt gehörte Audioquelle.
▶ Entriegeln des Fahrzeugs: Fahrertür oder ganzes Fahrzeug.
▶ Verriegeln des Fahrzeugs: Wenn keine Tür geöffnet oder nach Anfahren.
Begrüßungslicht: Ein/Aus.
▷ Tippblinken: Ein/Aus.
Heimleuchten: Zeiteinstellung.
Tagfahrlicht: Ein/Aus.
Klimaautomatik/Klimaautomatik mit erweitertem Umfang: Einstellungen
▶ Navigation: Kartenansichten, Routenkriterien, Sprachhinweise ein/aus.
Park Distance Control PDC: Lautstärke des Signaltons einstellen.
Rückfahrkamera: Auswahl der Funktionen und Art der Anzeige.
▶ Head-Up Display: Auswahl, Helligkeit, Position und Rotation der Anzeige.
▶ Fahrerlebnisschalter: Sportprogramm.
▶ Außenspiegelposition.
Fahrersitzposition: automatisches Abrufen beim Entriegeln.
▶ Auffahrwarnung: Warnzeitpunkt.
▶ Spurverlassenswarnung: letzter Zustand, ein/aus.
▶ Spurwechselwarnung: letzter Zustand, ein/aus.
TV: gespeicherte Programme, ausgewähltes Programm, spezielle Einstellungen.
Profilverwaltung
Profile aufrufen
Unabhängig von der verwendeten Fernbedienung kann ein anderes Profil aufgerufen werden.
-
„Einstellungen“
-
„Profile“
-
Profil auswählen.
Aufgerufenes Profil wird der momentan verwendeten Fernbedienung zugewiesen.
Profile umbenennen
- „Einstellungen“
- „Profile“
- „Optionen“ aufrufen.
- „Akt. Profil umbenennen“
Profile zurücksetzen
Einstellungen des aktiven Profils werden auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt.
- „Einstellungen“
- „Profile“
- „Optionen“ aufrufen.
- „Akt. Profil zurücksetzen“
Profile exportieren
Die meisten Einstellungen des aktiven Profils und die gespeicherten Kontakte können exportiert werden.
Dies kann zum Sichern und Wiederaufrufen persönlicher Einstellungen, z. B. vor einem Werkstattaufenthalt, von Vorteil sein. Die gesicherten Profile können in ein anderes Fahr-
zeug mit Personal Profile Funktion mitgenommen werden.
Für den Export bestehen folgende Möglichkeiten:
▶ über BMW Online.
▶ über die USB-Schnittstelle auf ein USB-Medium.
Die gängigen Dateisysteme für USB-Medien werden unterstützt. Für den Export von Profilen werden die Formate FAT32 und exFAT empfohlen, bei anderen Formaten ist der Export ggf. nicht möglich.
- „Einstellungen“
- „Profile“
- „Profil exportieren“
- BMW Online: „BMW Online“
USB-Schnittstelle: „USB-Medium“
Profile importieren
Bestehende Einstellungen und Kontakte werden mit dem importierten Profil überschrieben.
- „Einstellungen“
- „Profile“
- „Profil importieren“
- BMW Online: „BMW Online“
USB-Schnittstelle: „USB-Medium“
Gast-Profil verwenden
Mit dem Gast-Profil können individuelle Einstellungen vorgenommen werden, die in keinem der drei persönlichen Profile gespeichert werden.
Dies kann bei vorübergehender Nutzung des Fahrzeugs durch Fahrer ohne eigenes Profil von Vorteil sein.
- „Einstellungen“
- „Profile“
- „Gast“ aufrufen.
Das Gast-Profil kann nicht umbenannt werden. Es wird nicht der aktuellen Fernbedienung zugeordnet.
Profil-Liste beim Start anzeigen
Die Profil-Liste kann bei jedem Start zur Auswahl des gewünschten Profils angezeigt werden.
- „Einstellungen“
- „Profile“
- „Optionen“ aufrufen.
- „Profil-Liste beim Start“
Mit der Fernbedienung
Hinweis

Fernbedienung mitnehmen
Im Fahrzeug befindliche Personen oder
Tiere können die Türen von innen verriegeln. Die Fernbedienung beim Verlassen des Fahrzeugs deshalb mitnehmen, damit das Fahrzeug von außen geöffnet werden kann.
Entriegeln

Taste der Fernbedienung drücken. Fahrzeug wird entriegelt.
Begrüßungslicht, Innenlicht und Vorfeldbeleuchtung werden eingeschaltet.
Es kann eingestellt werden, wie das Fahrzeug entriegelt wird. Einstellungen vornehmen, siehe Seite 42.
Die Diebstahlsicherung wird ausgeschaltet.
Die Alarmanlage, siehe Seite 43, wird entschärft.
Komfortöffnen
Mit der Fernbedienung können nach dem Entriegeln die Fenster und das Glasdach geöffnet werden.

Taste der Fernbedienung gedrückt halten.
Loslassen der Taste stoppt die Bewegung.
Verriegeln

Taste der Fernbedienung drücken.

Von außen verriegeln
Fahrzeug nicht von außen verriegeln, wenn sich Personen darin befinden, da ein Entriegeln von innen bei einigen Länderausführungen nicht möglich ist.
Die Diebstahlsicherung wird eingeschaltet. Sie verhindert, dass die Türen über die Sicherungsknöpfe oder die Türöffner entriegelt werden können.
Die Alarmanlage, siehe Seite 43, wird geschärft.
Komfortschließen
Mit der Fernbedienung können nach dem Verriegeln die Fenster und das Glasdach geschlossen sowie die Außenspiegel angeklappt werden.

Taste der Fernbedienung gedrückt halten.
Loslassen der Taste stoppt die Bewegung.

Schließvorgang beobachten
Schließvorgang beobachten und sicherstellen, dass niemand eingeklemmt wird.
Innenlicht und Vorfeldbeleuchtung einschalten

Taste der Fernbedienung bei verriegeltem Fahrzeug drücken.
Wird die Taste innerhalb von 10 Sekunden nach dem Verriegeln erneut gedrückt, werden Innenraumschutz und Neigungsalarmgeber der Alarmanlage, siehe Seite 44, ausgeschal-
tet. Nach dem Verriegeln 10 Sekunden warten, bevor die Taste erneut gedrückt wird.
Heckklappe entriegeln

Taste der Fernbedienung ca. 1 Sekunde drücken.
Die Heckklappe öffnet sich etwas, unabhängig davon, ob sie ver- oder entriegelt war.
Abhängig von Ausstattung und Ländervariante kann eingestellt werden, ob auch die Türen entriegelt werden.
Wurden die Türen nicht entriegelt, ist die Heckklappe wieder verriegelt, sobald sie zuge- drückt wird.

Fernbedienung nicht im Gepäckraum ablegen
Fernbedienung mitnehmen und nicht im Gepäckraum ablegen, sonst wird die Fernbedienung beim Schließen der Heckklappe im Fahrzeug eingeschlossen.

Für Kantenschutz sorgen
Spitze oder kantige Gegenstände können während der Fahrt an die Heckscheibe stoßen und die Heizleiter der Heckscheibe beschädigen. Für Kantenschutz sorgen.
Funktionsstörung
Ist ein Ver- oder Entriegeln mit der Fernbedienung nicht mehr möglich, kann die Batterie entladen sein oder es liegt eine Störung durch externe Quellen vor, z. B. Mobiltelefone, metallische Gegenstände, Hochspannungsleitungen, Sendemasten etc.
In diesem Fall das Fahrzeug ohne Fernbedienung, siehe Seite 37, ver- und entriegeln.
Ohne Fernbedienung
Von außen

Von außen verriegeln
Fahrzeug nicht von außen verriegeln, wenn sich Personen darin befinden, da ein Entriegeln von innen bei einigen Länderausführungen nicht möglich ist.

Schlüssel abziehen, bevor Türgriff gezogen wird
Vor dem Ziehen am äußeren Türgriff den Schlüssel abziehen, sonst können die Lackierung und der Schlüssel beschädigt werden.

Fahrertür über das Türschloss mit dem integrierten Schlüssel ent- oder verriegeln. Die anderen Türen müssen von innen ent- oder verriegelt werden.
Alarmanlage
Die Alarmanlage wird nicht geschärft, wenn das Fahrzeug mit dem integrierten Schlüssel verriegelt wird.
Die Alarmanlage löst beim Öffnen der Tür aus, wenn über das Türschloss entriegelt wurde. Um diesen Alarm zu beenden, Fahrzeug mit der Fernbedienung entriegeln oder Zündung einschalten, ggf. durch Noterkennung der Fernbedienung.
Von innen
Verriegeln und Entriegeln

Fahrzeug wird verriegelt.

Taste drücken.
Fahrzeug wird entriegelt.
Durch Drücken der Tasten für Zentralverriegelung werden die Türen und die Heckklappe bei geschlossenen Vordertüren ver- oder entriegelt, aber nicht diebstahlgesichert.
Die Tankklappe bleibt entriegelt.
Bei einem Unfall entsprechender Schwere wird das Fahrzeug automatisch entriegelt. Warn-blinkanlage und Innenlicht schalten sich ein.
Entriegeln und Öffnen

Entweder über die Taste die Türen gemeinsam entriegeln und dann den
Türöffner über der Armlehne ziehen oder Türöffner an der zu öffnenden Tür ziehen. Die anderen Türen bleiben verriegelt.
Heckklappe
Öffnen
Die Heckklappe schwenkt beim Öffnen nach hinten und oben aus.
Darauf achten, dass genügend Freiraum vorhanden ist.

Für Kantenschutz sorgen
Spitze oder kantige Gegenstände können während der Fahrt an die Heckscheibe stoßen und die Heizleiter der Heckscheibe beschädigen. Für Kantenschutz sorgen.
Von außen öffnen

▶ Taste an der Heckklappe drücken.
▶ Taste der Fernbedienung ca. 1 Sekunde drücken.
Zusätzlich können über die Taste auch die Türen entriegelt werden. Je nach Ausstattung oder Ländervariante kann diese Einstellung geändert werden.
Die Heckklappe wird entriegelt und kann nach oben geschwenkt werden.
Schließen

Griffmulden an der Innenverkleidung der Heckklappe erleichtern das Herunterziehen.

Schließbereich frei halten
Darauf achten, dass der Schließbereich der Heckklappe frei ist, sonst kann es zu Verletzungen kommen.

Fernbedienung nicht im Gepäckraum ablegen
Fernbedienung mitnehmen und nicht im Gepäckraum ablegen, sonst wird die Fernbedienung beim Schließen der Heckklappe im Fahrzeug eingeschlossen.
Automatische Heckklappenbetätigung
Öffnungshöhe einstellen
Es kann eingestellt werden, wie weit sich die Heckklappe öffnen soll.

Einstellen der Öffnungshöhe
Beim Einstellen der Öffnungshöhe darauf achten, dass mindestens 10 cm Freiraum über der Heckklappe vorhanden ist. Sonst könnte z. B. bei geändertem Beladungszustand die Deckenhöhe für die geöffnete Heckklappe nicht ausreichen.
-
„Einstellungen“
-
„Heckklappe“
-
Controller drehen, bis die gewünschte Öffnungshöhe erreicht ist.
Öffnen
Die Heckklappe schwenkt beim Öffnen nach hinten und oben aus. Darauf achten, dass genügend Freiraum vorhanden ist.

Öffnungshöhe der Heckklappe beachten Die Heckklappe schwenkt beim Öffnen nach hinten und oben aus. Darauf achten, dass beim Öffnen der Heckklappe genug Freiraum zur Verfügung steht, sonst kann es zu Beschädigungen kommen.
Je nach Situation die Öffnungshöhe der Heckklappe einstellen.
Die Heckklappe öffnet selbsttätig bis zur eingestellten Öffnungshöhe.

▶ Taste an der Außenseite der Heckklappe drücken.

Fernbedienung ca. 1 Sekunde drücken.
Zusätzlich können über die Taste auch die Türen entriegelt werden. Je nach Ausstattung oder Ländervariante kann diese Einstellung geändert werden.
▶ Taste in der Fahrertür drücken.
Bei stehendem Fahrzeug wird die Heckklappe geöffnet, sofern sie nicht gesichert ist.
Erneutes Drücken der Taste stoppt die Bewegung.
Öffnungsvorgang wird ebenfalls abgebrochen:
▶ bei Motorstart.
▶ wenn sich das Fahrzeug in Bewegung setzt.
- durch Drücken der Taste in der Fahrertür. - durch Drücken der Taste an der Innenseite der Heckklappe.

Für Kantenschutz sorgen
Spitze oder kantige Gegenstände können während der Fahrt an die Heckscheibe stoßen und die Heizleiter der Heckscheibe beschädigen. Für Kantenschutz sorgen.
Schließen
Ohne Komfortzugang:

▶ Taste an der Innenseite der Heckklappe drücken.
Heckklappe schließt selbsttätig.
Erneutes Drücken der Taste stoppt die Bewegung.
Bei Komfortzugang:

▷ Taste, Pfeil 1, an der Innenseite der Heckklappe drücken.
Heckklappe schließt selbsttätig.
Erneutes Drücken der Taste stoppt die Bewegung.
▷ Taste, Pfeil 2, drücken.
Heckklappe schließt selbsttätig und das Fahrzeug wird verriegelt.

▶ Taste an der Außenseite der Heckklappe drücken.
Erneutes Drücken der Taste stoppt die Bewegung.
Taste der Fernbedienung gedrückt halten.
Loslassen der Taste stoppt die Bewegung.
▶ Taste in der Fahrertür ziehen und gezogen halten. Loslassen stoppt die Bewegung.
Für diese Funktion muss sich die Fernbedienung im Innenraum befinden.
Die Heckklappe schließt sich.
Der Schließvorgang wird abgebrochen:
▶ bei Motorstart.
▶ bei ruckartigem Anfahren.

Schließbereich frei halten
Darauf achten, dass der Schließbereich
der Heckklappe frei ist, sonst kann es zu Verletzungen kommen.

Fernbedienung nicht im Gepäckraum ablegen
Fernbedienung mitnehmen und nicht im Gepäckraum ablegen, sonst wird die Fernbedienung beim Schließen der Heckklappe im Fahrzeug eingeschlossen.
Manuelle Bedienung
Bei einem elektrischen Defekt die entriegelte Heckklappe langsam und ohne ruckartige Bewegung manuell bedienen.

Blockierte Heckklappe nicht manuell bedienen
Bei blockierter Heckklappe die Heckklappe nicht manuell bedienen, sonst kann die Heckklappe beschädigt werden und es kann zu Verletzungen kommen.
Mit dem Service in Verbindung setzen.
Komfortzugang
Prinzip
Der Zugang zum Fahrzeug ist ohne Betätigung der Fernbedienung möglich.
Es genügt, die Fernbedienung bei sich zu tragen, z. B. in der Hosentasche.
Das Fahrzeug erkennt automatisch die Fernbedienung in der Nähe oder im Innenraum.
Komfortzugang unterstützt folgende Funktionen:
▶ Entriegeln/Verriegeln des Fahrzeugs.
Komfortschließen.
▷ Heckklappe einzeln entriegeln.
▷ Heckklappe berührungslos öffnen/schließen
▶ Motor starten.
Funktionsvoraussetzungen
Es befinden sich keine externen Störquellen in der Nähe.
Zum Verriegeln muss sich die Fernbedienung außerhalb des Fahrzeugs befinden.
Erneutes Ent- und Verriegeln ist erst wieder nach ca. 2 Sekunden möglich.
▶ Motorstart ist nur möglich, wenn sich die Fernbedienung im Fahrzeug befindet.
Vergleich mit herkömmlicher Fernbedienung
Die genannten Funktionen können über Drücken der Tasten der Fernbedienung oder Komfortzugang bedient werden.
Entriegeln

Türgriff der Fahrer- oder Beifahrertür vollständig umfassen, Pfeil.
Entspricht dem Drücken der Taste 📁der Fernbedienung.
Verriegeln

Fläche auf dem Türgriff, Pfeil, mit dem Finger für ca. 1 Sekunde drücken, ohne den Türgriff zu umfassen.
Entspricht dem Drücken der Taste oder Fernbedienung.
Um die Fahrzeugbatterie zu schonen, darauf achten, dass vor dem Verriegeln die Zündung und alle Stromverbraucher ausgeschaltet sind.
Komfortschließen
Fläche auf dem Türgriff, Pfeil, mit dem Finger gedrückt halten.
Zusätzlich zum Verriegeln werden die Fenster und das Glasdach geschlossen.

Schließvorgang beobachten
Schließvorgang beobachten und sicherstellen, dass niemand eingeklemmt wird.
Heckklappe einzeln entriegeln
Taste an der Außenseite der Heckklappe drücken.
Entspricht dem Drücken der Taste 📄 der Fernbedienung.

Fernbedienung nicht im Gepäckraum ablegen
Fernbedienung mitnehmen und nicht im Gepäckraum ablegen, sonst wird die Fernbedienung beim Schließen der Heckklappe im Fahrzeug eingeschlossen.
Heckklappe berührungslos öffnen/schließen
Mit Komfortzugang und Automatischer Heckklappenbetätigung kann die Heckklappe bei mitgeführter Fernbedienung berührungslos geöffnet und geschlossen werden.
Zwei Sensoren erkennen eine nach vorn gerichtete Fußbewegung im mittleren Heckbereich und die Heckklappe öffnet sich.
Auszuführende Fußbewegung

Fahrzeug nicht berühren
Bei der Fußbewegung auf sicheren
Stand achten und das Fahrzeug nicht berühren, sonst besteht z. B. durch heiße Auspuffteile Verletzungsgefahr.
-
Mittig hinter das Fahrzeug stellen, ungefähr eine Armlänge vom Fahrzeugheck entfernt.
-
Einen Fuß in Fahrtrichtung möglichst weit unter das Fahrzeug bewegen und sofort wieder zurückziehen. Bei dieser Bewegung muss das Bein die Bereiche beider Sensoren durchfahren.

Die Heckklappe öffnet sich, unabhängig davon, ob sie ver- oder entriegelt war.
Die Heckklappe schwenkt beim Öffnen nach hinten und oben aus. Darauf achten, dass genügend Freiraum vorhanden ist.
Vor dem Öffnen blinkt die Warnblinkanlage auf.

Ungewolltes Öffnen vermeiden
In Situationen, in denen die Kofferraumklappe nicht berührungslos geöffnet werden soll, darauf achten, dass sich die Fernbedienung außerhalb der Sensorreichweite befindet, mindestens 1,50 m vom Heckbereich entfernt.
Sonst kann die Kofferraumklappe z. B. durch eine unbewusste oder vermeintlich erkannte Fußbewegung ungewollt geöffnet werden.
Schließen
Die Warnblinkanlage blinkt auf und ein akustisches Signal ertönt bevor sich die Heckklappe schließt.
Die Heckklappe schwenkt beim Schließen nach hinten und unten aus.
Das Schließen der Heckklappe hat keinen Einfluss auf die Verriegelung des Fahrzeugs.
Durch eine erneute Fußbewegung kann der Schließvorgang unterbrochen werden.

Schließbereich frei halten
Darauf achten, dass der Schließbereich der Heckklappe frei ist, sonst kann es zu Verletzungen kommen.

Fernbedienung nicht im Gepäckraum ablegen
Fernbedienung mitnehmen und nicht im Gepäckraum ablegen, sonst wird die Fernbedienung beim Schließen der Heckklappe im Fahrzeug eingeschlossen.
Funktionsstörung
Der Komfortzugang kann durch externe Quellen in seiner Funktion gestört werden, z. B. Mobiltelefone, metallische Gegenstände, Hochspannungsleitungen, Sendemasten etc.
Fahrzeug in diesem Fall mit den Tasten der Fernbedienung oder mit dem integrierten Schlüssel über das Türschloss öffnen oder schließen.
Bei Funktionsstörung die Heckklappe mit der Taste der Fernbedienung oder mit der Taste an der Heckklappe öffnen.
Einstellungen
Entriegeln
Die Einstellung wird für die momentan verwendete Fernbedienung gespeichert.
-
„Einstellungen“
-
„Türen/Schlüssel“
-
Symbol auswählen oder „Schlüssel:“.
-
Gewünschte Funktion auswählen:
„Nur Fahrertür“
Nur Fahrertür und Tankklappe werden entriegelt. Erneutes Drücken entriegelt das ganze Fahrzeug.
„Alle Türen“
Ganzes Fahrzeug wird entriegelt.
Je nach Ausstattung oder Ländervariante kann eingestellt werden, ob über die Taste der Fernbedienung auch die Türen entriegelt werden.
Quittierungssignale des Fahrzeugs
- „Einstellungen“
- „Türen/Schlüssel“
- „Blinken bei Ver-/Entrieg.“
Automatisches Verriegeln
Die Einstellung wird für die momentan verwendete Fernbedienung gespeichert.
- „Einstellungen“
- „Türen/Schlüssel“
- Gewünschte Funktion auswählen:
„Verriegeln automatisch“
Nach kurzer Zeit wird automatisch verriegelt, wenn keine Tür geöffnet wird.
„Verriegeln bei Anfahren“
Nach dem Losfahren wird automatisch verriegelt.
Sitz-, Spiegeleinstellung abrufen
Die zuletzt eingestellte Fahrersitz- und Außen- spiegelposition wird für die momentan verwen- dete Fernbedienung gespeichert.
Beim Entriegeln des Fahrzeugs wird diese Position automatisch abgerufen, wenn die Funktion aktiviert wurde.

Einklemmgefahr beim Zurückfahren des Sitzes
Wird diese Funktion genutzt, vorher sicherstellen, dass der Fußraum hinter dem Fahrersitz frei ist. Sonst könnten bei einem etwaigen Zurückfahren des Sitzes Personen verletzt oder Gegenstände beschädigt werden.
Einstellvorgang wird abgebrochen:
▶ durch Betätigen eines Schalters der Sitz-einstellung.
▶ durch Antippen einer Taste der Sitz- und Spiegelmemory.
Einstellung aktivieren
- „Einstellungen“
- „Türen/Schlüssel“
- „Letzte Sitzpos. automat.“
Alarmanlage
Prinzip
Die Alarmanlage reagiert auf:
- Öffnen einer Tür, der Motorhaube oder der Heckklappe.
▶ Bewegungen im Innenraum des Fahrzeugs.
▶ Verändern der Neigung des Fahrzeugs, z. B. beim Versuch des Raddiebstahls oder beim Abschleppen.
Unterbrechung der Batteriespannung.
Unbefugte Eingriffe signalisiert die Alarmanlage kurz durch:
▶ akustischen Alarm.
▶ Einschalten der Warnblinkanlage.
Schärfen und Entschärfen
Allgemein
Gleichzeitig mit dem Verriegeln und Entriegeln des Fahrzeugs über die Fernbedienung oder über den Komfortzugang wird auch die Alarmanlage geschärft oder entschärft.
Türschloss bei geschärfter Alarmanlage
Die Alarmanlage löst beim Öffnen der Tür aus, wenn über das Türschloss entriegelt wird.
Um diesen Alarm zu beenden, Fahrzeug mit der Fernbedienung entriegeln oder Zündung einschalten, ggf. durch Noterkennung der Fernbedienung.
Heckklappe bei geschärfter Alarmanlage
Die Heckklappe kann auch bei geschärfter Alarmanlage geöffnet werden.
Mit dem Schließen der Heckklappe wird sie wieder verriegelt und überwacht, sofern die Türen verriegelt sind. Die Warnblinkanlage blinkt einmal auf.
Alarm beenden
Um den Alarm zu beenden:
▶ Fahrzeug mit der Fernbedienung entriegeln.
▶ Bei Komfortzugang: Bei mitgeführter Fernbedienung Türgriff der Fahrer- oder Beifahrertür vollständig umfassen.
Kontrollleuchte am Innenspiegel

▶ Kontrollleuchte blitzt alle 2 Sekunden: Anlage ist geschärft.
Kontrollleuchte blinkt nach Verriegeln:
Türen, Motorhaube oder Heckklappe sind nicht richtig geschlossen, der restliche Teil ist gesichert.
Kontrollleuchte blitzt dann nach 10 Sekunden dauernd. Innenraumschutz und Neigungsalarmgeber sind nicht aktiv.
▶ Kontrollleuchte erlischt nach dem Entriegeln: Am Fahrzeug wurde nicht manipuliert.
▶ Kontrollleuchte blinkt nach dem Entriegeln so lange, bis die Zündung eingeschaltet wird, längstens aber ca. 5 Minuten:
Alarm wurde ausgelöst.
Neigungsalarmgeber
Neigung des Fahrzeugs wird überwacht.
Alarmanlage reagiert z. B. beim Versuch des Raddiebstahls oder beim Abschleppen.
Innenraumschutz
Zur einwandfreien Funktion müssen Fenster und Glasdach geschlossen sein.
Ungewollten Alarm vermeiden
Neigungsalarmgeber und Innenraumschutz lassen sich zusammen ausschalten, z. B. in folgenden Situationen:
in Waschanlagen oder Waschstraßen.
in Duplex-Garagen.
▶ beim Transport auf Autoreisezügen, auf See oder auf einem Anhänger.
▶ bei Tieren im Fahrzeug.
Neigungsalarmgeber und Innenraumschutz ausschalten

Taste der Fernbedienung innerhalb von 10 Sekunden erneut drücken, sobald das
Fahrzeug verriegelt ist.
Kontrollleuchte leuchtet ca. 2 Sekunden auf und blitzt dann weiter.
Neigungsalarmgeber und Innenraumschutz sind bis zum erneuten Verriegeln ausgeschaltet.
Fensterheber
Allgemein

Fernbedienung mitnehmen
Fernbedienung beim Verlassen des
Fahrzeugs mitnehmen, sonst könnten z. B. Kinder die Fensterheber bedienen und sich verletzen.

Schalter bis zum Druckpunkt drücken.
Das Fenster öffnet, solange der Schalter gehalten wird.
Schalter über den Druckpunkt hinaus drücken.
Das Fenster öffnet automatisch.
Erneutes Drücken des Schalters stoppt die Bewegung.
Komfortöffnen, siehe Seite 35, über die Fernbedienung.
Schließen

Schließbereich freihalten
Das Fenster beim Schließen beobachten und darauf achten, dass der Schließbereich frei ist, sonst kann es zu Verletzungen kommen.
Schalter bis zum Druckpunkt ziehen.
Das Fenster schließt, solange der Schalter gehalten wird.
Schalter über den Druckpunkt hinaus ziehen.
Das Fenster schließt automatisch.
Drücken des Schalters stoppt die Bewegung.
Komfortschließen, siehe Seite 36, über die Fernbedienung.
Schließen über den Komfortzugang, siehe Seite 40.
Nach Ausschalten der Zündung
Fenster können noch bedient werden:
in der Radiobereitschaft über längere Zeit.
▶ in der Radiobereitschaft über längere Zeit.
▶ bei ausgeschalteter Zündung ca. 1 Minute lang.
Einklemmschutz
Übersteigt beim Schließen eines Fensters die Schließkraft einen bestimmten Wert, wird der Schließvorgang unterbrochen.
Das Fenster öffnet sich wieder etwas.

Einklemmgefahr trotz Einklemmschutz
Trotz Einklemmschutz darauf achten, dass der Schließbereich der Fenster frei ist, sonst ist in Grenzfällen, z. B. bei dünnen Gegenständen, eine Unterbrechung des Schließvorgangs nicht gewährleistet.

Kein Zubehör an Fenstern
Kein Zubehör im Bewegungsbereich der Fenster befestigen, sonst wird der Einklemmschutz beeinträchtigt.
Schließen ohne Einklemmschutz

Schließbereich freihalten
Das Fenster beim Schließen beobachten und darauf achten, dass der Schließbereich frei ist, sonst kann es zu Verletzungen kommen.
Z. B. bei Gefahr von außen oder wenn Fenstervereisung ein normales Schließen verhindert, wie folgt vorgehen:
- Schalter über den Druckpunkt hinaus ziehen und halten.
Der Einklemmschutz wird eingeschränkt und das Fenster öffnet sich geringfügig, wenn die Schließkraft einen bestimmten Wert überschreitet.
- Schalter innerhalb von ca. 4 Sekunden erneut über den Druckpunkt hinaus ziehen und halten.
Das Fenster schließt ohne Einklemmschutz.
Sicherheitsschalter
Mit dem Sicherheitsschalter kann verhindert werden, dass z. B. Kinder die hinteren Fenster über die Schalter im Fond öffnen und schließen.
Ein- und Ausschalten

Taste drücken.
LED leuchtet bei eingeschalteter Sicherheitsfunktion.

Sicherheitsschalter für Fondbedienung
Sicherheitsschalter drücken, wenn Kinder im Fond mitfahren, sonst könnte unkontrolliertes Schließen der Fenster zu Verletzungen führen.
Sonnenschutzrollos
Sonnenschutzrollos für hintere Seitenscheiben
Rollo an der Schlaufe herausziehen und in die Halterung einhängen.

Fenster bei hochgezogenem Rollo nicht öffnen
Bei hochgezogenem Rollo das Fenster nicht öffnen, sonst besteht bei höheren Geschwindigkeiten Gefahr der Beschädigung und in der Folge Gefahr von Verletzungen.
Panorama-Glasdach
Allgemein
Das Glasdach und die Schiebeblende können getrennt voneinander oder zusammen mit dem gleichen Schalter bedient werden.

Schließbereich freihalten
Glasdach beim Schließen beobachten und darauf achten, dass der Schließbereich frei ist, sonst kann es zu Verletzungen kommen.

Fernbedienung mitnehmen
Fernbedienung beim Verlassen des Fahrzeugs mitnehmen, sonst könnten z. B. Kinder das Dach bedienen und sich verletzen.

Glasdach anheben

Schalter kurz nach oben drücken.
▶ Geschlossenes Dach wird angehoben und Schiebeblende öffnet sich etwas.
Geöffnetes Dach schließt bis zur angehobenen Position. Schiebeblende bleibt komplett geöffnet.
Schiebeblende öffnen/schließen

▶ Schalter bis zum Druckpunkt in gewünschte Richtung schieben und halten.
Schiebeblende bewegt sich, solange der Schalter gehalten wird.
▶ Schalter über den Druckpunkt in gewünschte Richtung drücken.
Schiebeblende bewegt sich automatisch. Erneutes Drücken des Schalters stoppt die Bewegung.
Glasdach öffnen/schließen
Bei geöffneter Schiebeblende wie unter Schiebeblende beschrieben vorgehen.
Glasdach und Schiebeblende gemeinsam öffnen/schließen

Schalter zweimal kurz hintereinander über den Druckpunkt in gewünschte Richtung schieben.
Glasdach und Schiebeblende bewegen sich gemeinsam. Er-
neutes Drücken des Schalters stoppt die Bewegung.
Komfortöffnen, siehe Seite 35, über die Fernbedienung.
Komfortschließen, siehe Seite 41, bei Komfortzugang.
Komfortposition
Stoppt das Dach in der Komfortposition, ist das Dach nicht vollständig geöffnet. Dadurch werden die Windgeräusche im Innenraum reduziert.
Wenn gewünscht, die Bewegung anschließend mit dem Schalter fortsetzen.
Nach Ausschalten der Zündung
Das Dach kann bei ausgeschalteter Zündung noch ca. 1 Minute lang bedient werden.
Einklemmschutz
Übersteigt beim Schließen des Glasdachs die Schließkraft einen bestimmten Wert, wird der
Schließvorgang ab ungefähr der Mitte der Dachöffnung oder beim Schließen aus angehobener Position unterbrochen.
Das Dach öffnet sich wieder etwas.

Einklemmgefahr trotz Einklemmschutz
Trotz Einklemmschutz darauf achten, dass der Schließbereich des Dachs frei ist, sonst ist in Grenzfällen, z. B. bei dünnen Gegenständen, eine Unterbrechung des Schließvorgangs nicht gewährleistet.
Schließen ohne Einklemmschutz aus geöffneter Position
Z. B. bei Gefahr von außen wie folgt vorgehen:
- Schalter über den Druckpunkt hinaus nach vorn schieben und halten.
Einklemmschutz wird eingeschränkt und das Dach öffnet sich geringfügig, wenn die Schließkraft einen bestimmten Wert überschreitet.
- Schalter erneut über den Druckpunkt hinaus nach vorn schieben und so lange halten, bis das Dach ohne Einklemmschutz schließt. Darauf achten, dass der Schließbereich frei ist.
Schließen ohne Einklemmschutz aus gehobener Position
Bei Gefahr von außen den Schalter über den Druckpunkt hinaus nach vorn schieben und halten.
Das Dach schließt ohne Einklemmschutz.
Initialisieren nach Stromunterbrechung
Nach einer Stromunterbrechung während des Öffnungs- oder Schließvorgangs lässt sich das Dach ggf. nur eingeschränkt bedienen.
System initialisieren
Das System kann bei stehendem Fahrzeug und laufendem Motor initialisiert werden.
Bei der Initialisierung schließt das Dach ohne Einklemmschutz.

Schließbereich freihalten
Glasdach beim Schließen beobachten
und darauf achten, dass der Schließbereich frei ist, sonst kann es zu Verletzungen kommen.

Schalter nach oben drücken und halten, bis die Initialisierung abgeschlossen ist:
Die Initialisierung beginnt innerhalb von 15 Sekunden und ist abgeschlossen, wenn Dach und Schiebeblende komplett geschlossen sind.
Das Dach schließt ohne Einklemmschutz.
Einstellen
Fahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen beschrieben, die in der Modellreihe angeboten werden. Es werden daher auch Ausstattungen beschrieben, die in einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
Sicher sitzen
Voraussetzung für entspanntes und möglichst ermüdungsfreies Fahren ist eine Sitzposition, die Ihren Bedürfnissen angepasst ist.
Die Sitzposition spielt bei einem Unfall eine wichtige Rolle im Zusammenspiel mit:
▶ Sicherheitsgurten, siehe Seite 52.
▶ Kopfstützen, siehe Seite 53.
Airbags, siehe Seite 101.
Sitze
Hinweise

Keine Sitzeinstellung während der Fahrt
Fahrersitz nicht während der Fahrt einstellen, sonst kann infolge einer unerwarteten Sitzbewegung das Fahrzeug außer Kontrolle geraten und dadurch ein Unfall verursacht werden.

Sitzlehne nicht zu weit nach hinten neigen
Auch auf der Beifahrerseite die Lehne während der Fahrt nicht zu weit nach hinten neigen, sonst besteht bei einem Unfall die Gefahr, unter dem Sicherheitsgurt durchzutauchen. Die Schutzwirkung des Gurts geht verloren.
Manuell einstellbare Sitze
Überblick

1 Längsrichtung
2 Oberschenkelauflage
3 Sitzneigung
4 Lehnenbreite
5 Lordosenstütze
6 Höhe
7 Lehnenneigung
Längsrichtung

Hebel ziehen und Sitz in gewünschte Richtung schieben.
Nach dem Loslassen des Hebels den Sitz leicht vor- oder zurückbewegen, damit er richtig einrastet.
Höhe

Hebel ziehen und den Sitz nach Bedarf be- oder entlasten.
Lehnenneigung

Hebel ziehen und die Lehne nach Bedarf be- oder entlasten.
Sitzneigung

Den Hebel ziehen und Sitz bewegen, bis gewünschte Neigung eingestellt ist. Nach dem Loslassen des Hebels den Sitz be- oder entlasten, damit er richtig einrastet.
Elektrisch einstellbare Sitze
Überblick

1 Sitz- und Spiegel-Memory
2 Lehnenbreite
3 Lordosenstütze
4 Lehnenneigung
5 Längsrichtung, Höhe, Sitzneigung
Hinweis
Die Sitzeinstellung für den Fahrersitz wird für die momentan verwendete Fernbedienung gespeichert. Beim Entriegeln des Fahrzeugs über die Fernbedienung wird die Position automatisch abgerufen, wenn die Funktion, siehe Seite 43, dafür aktiviert ist.
Einstellungen im Detail
- Längsrichtung.

Hebel an der Vorderseite des Sitzes ziehen und Oberschenkelauflage einstellen.
Lordosenstütze
Die Wölbung der Rückenlehne lässt sich so verändern, dass die Lendenwirbelsäule, die Lordose, unterstützt wird. Für eine aufrechte Sitzhaltung werden oberer Beckenrand und Wirbelsäule abgestützt.

▶ Schalter vorn/hinten drücken.
Wölbung wird verstärkt/ abgeschwächt.
▶ Schalter oben/unten drücken.
Wölbung wird nach oben/ unten verlagert.
Lehnenbreite

Die Breite der Rückenlehne über die Seitenbacken verändern, um den Seitenhalt anzupassen.
Sitzheizung vorn

Taste je Temperaturstufe einmal drücken.
Höchste Temperatur bei drei leuchtenden LEDs.
Wird die Fahrt innerhalb ca. 15 Minuten fortgesetzt, aktiviert sich die Sitzheizung automatisch mit der zuletzt eingestellten Temperatur.
Ist ECO PRO, siehe Seite 190, aktiviert, wird die Heizleistung reduziert.
Ausschalten

Taste länger drücken. LEDs erlöschen.
Sitzheizung hinten

Taste je Temperaturstufe einmal drücken.
Höchste Temperatur bei drei leuchtenden LEDs.
Wird die Fahrt innerhalb ca. 15 Minuten fortgesetzt, aktiviert sich die Sitzheizung automatisch mit der zuletzt eingestellten Temperatur. Ist ECO PRO, siehe Seite 190, aktiviert, wird die Heizleistung reduziert.
Ausschalten

Taste länger drücken. LEDs erlöschen.
Sicherheitsgurte
Anzahl Sicherheitsgurte
Zu Ihrer Sicherheit und der Ihrer Beifahrer ist das Fahrzeug mit fünf Sicherheitsgurten ausgestattet. Diese können ihre Schutzwirkung jedoch nur entfalten, wenn sie richtig angelegt wurden.
Hinweise
Sicherheitsgurt vor jeder Fahrt auf allen belegten Plätzen anlegen.
Zum Schutz der Insassen löst die Gurtblockierung frühzeitig aus. Den Gurt beim Anlegen langsam aus der Halterung führen.
Airbags ergänzen die Sicherheitsgurte als zusätzliche Sicherheitseinrichtung, ersetzen diese aber nicht.
Der Gurtbefestigungspunkt passt für Erwachsene aller Körpergrößen bei korrekter Sitzeinstellung.
Die beiden äußeren in die Rücksitzbank integrierten Gurtschlösser sind für die links und rechts Sitzenden bestimmt.
Das innere Gurtschloss der Rücksitzbank ist ausschließlich für den mittleren Insassen vorgesehen.

Eine Person pro Sicherheitsgurt
Pro Sicherheitsgurt grundsätzlich nur eine Person angurten. Säuglinge und Kinder dürfen nicht auf den Schoß genommen werden.

Gurt anlegen
Den Gurt verdrehungsfrei und straff über Becken und Schulter möglichst eng am Körper anlegen und darauf achten, dass er im Beckenbereich tief an der Hüfte anliegt und nicht auf den Bauch drückt. Sonst kann der Gurt bei einem Frontalaufprall über die Hüfte rutschen und den Bauch verletzen.
Der Sicherheitsgurt darf nicht am Hals anliegen, an scharfen Kanten scheuern, über zerbrechliche Gegenstände geführt oder eingeklemmt werden.

Verschlechterung der Rückhaltewirkung
Auftragende Kleidung vermeiden und den Gurt im Oberkörperbereich öfter nach oben nachspannen. Darauf achten, dass der Gurt nicht eingeklemmt wird, sonst kann der Gurt beschädigt werden und sich die Rückhaltewirkung des Sicherheitsgurts verschlechtern.
Gurt schließen

Gurtschloss muss hörbar einrasten.
Gurt öffnen
-
Gurt festhalten.
-
Rote Taste im Schlossteil drücken.
-
Gurt zum Aufroller führen.
Gurterinnerung für Fahrer- und Beifahrersitz

Eine Check-Control-Meldung wird angezeigt. Prüfen, ob der Sicherheitsgurt korrekt angelegt ist.
Die Gurterinnerung wird aktiv, wenn der Sicherheitsgurt auf der Fahrerseite nicht angelegt ist.
Bei einigen Länderausführungen wird die Gurt-erinnerung ab ca. 10 km/h auch aktiv, wenn der Beifahrergurt nicht angelegt ist und schwere Gegenstände auf dem Beifahrersitz liegen.
Beschädigung der Sicherheitsgurte
Bei Beanspruchung durch einen Unfall oder bei Beschädigung:
Gurtsystem einschließlich der Gurtstrammer ersetzen und die Gurtverankerung prüfen lassen.

Sicherheitsgurte prüfen und ersetzen Die Arbeiten nur vom Service durchführen lassen, sonst ist eine korrekte Funktion dieser Sicherheitseinrichtung nicht gewährleistet.
Kopfstützen vorn
Korrekt eingestellte Kopfstütze
Eine korrekt eingestellte Kopfstütze reduziert bei Unfällen das Risiko von Halswirbelschäden.

Kopfstütze einstellen
Kopfstütze auf allen belegten Sitzplätzen korrekt einstellen, sonst besteht bei einem Unfall erhöhte Verletzungsgefahr.
Höhe
Kopfstütze so einstellen, dass ihre Mitte ca. in Ohrhöhe liegt.
Abstand
Den Abstand so einstellen, dass die Kopfstütze so nah wie möglich am Hinterkopf anliegt.
Den Abstand ggf. über die Neigung der Sitzlehne einstellen.
Aktive Kopfstütze
Im Falle eines Heckaufpralls entsprechender Schwere reduziert die aktive Kopfstütze automatisch den Abstand zum Kopf.

Verringerte Schutzfunktion
▶ Keine Sitz- oder Kopfstützenbezüge verwenden.
Keine Gegenstände, z. B. Kleiderbügel, an die Kopfstützen hängen.
▶ Nur von BMW freigegebenes Zubehör an Sitz oder Kopfstütze anbringen.
Sonst ist die Schutzfunktion der aktiven Kopfstütze beeinträchtigt und die persönliche Sicherheit gefährdet.
Höhe einstellen

▶ Nach oben: durch Ziehen.
Nach unten: Taste drücken, Pfeil 1, und die Kopfstütze nach unten schieben.
Ausbauen
Die Kopfstützen können nicht ausgebaut werden.
Kopfstützen hinten
Korrekt eingestellte Kopfstütze
Eine korrekt eingestellte Kopfstütze reduziert bei Unfällen das Risiko von Halswirbelschäden.

Kopfstütze einstellen
Kopfstütze auf allen belegten Sitzplätzen korrekt einstellen, sonst besteht bei einem Unfall erhöhte Verletzungsgefahr.
Höhe
Kopfstütze so einstellen, dass ihre Mitte ca. in Ohrhöhe liegt.
Höhe einstellen

▶ Nach oben: durch Ziehen.
Nach unten: Taste drücken, Pfeil 1, und die Kopfstütze nach unten schieben.
Die mittlere Kopfstütze lässt sich nicht in der Höhe einstellen.
Ausbauen
Kopfstütze nur ausbauen, wenn auf dem jeweiligen Sitz keine Person mitfährt.

- Kopfstütze bis zum Anschlag nach oben ziehen.
- Taste drücken, Pfeil 1, und die Kopfstütze komplett herausziehen.

Bevor Personen mitfahren
Kopfstützen wieder einbauen, bevor Personen mitfahren, sonst ist keine Schutzfunktion der Kopfstütze vorhanden.
Sitz- und Spiegel-Memory
Hinweise

Memory nicht während der Fahrt abrufen
Memory nicht während der Fahrt abrufen, sonst besteht Unfallgefahr durch eine unerwartete Sitzbewegung.

Bewegungsbereich freihalten
Beim Ändern der Sitzposition den Bewegungsbereich des Sitzes freihalten, sonst können Personen verletzt oder Gegenstände beschädigt werden.
Allgemein

Zwei verschiedene Fahrersitz- und Außenspiegelpositionen können pro Fernbedienung gespeichert und abgerufen werden. Die Einstellungen der Lehnenbreite und Lordosenstütze werden nicht gespeichert.
Speichern
- Zündung einschalten.
- Gewünschte Position einstellen.

Taste drücken. LED in der Taste t.
- Gewünschte Taste 1 oder 2 drücken. LED erlischt.
Wurde die M-Taste versehentlich gedrückt:

Taste erneut drücken.
LED erlischt.
Abrufen
Komfortfunktion
- Fahrertür öffnen.
- Zündung ausschalten.
- Gewünschte Taste 1 oder 2 kurz drücken.
Die entsprechende Sitzeinstellung wird automatisch vorgenommen.
Der Vorgang wird abgebrochen, wenn ein Schalter der Sitzeinstellung oder eine der Tas- ten gedrückt wird.
Sicherheitsfunktion
- Fahrertür schließen oder Zündung einschalten.
- Gewünschte Taste 1 oder 2 gedrückt halten, bis der Einstellvorgang abgeschlossen ist.
Abrufen wurde deaktiviert
Nach kurzer Zeit wird das Abrufen gespeicherter Sitzpositionen deaktiviert, um die Batterie zu schonen.
Abrufen wieder aktivieren:
▶ Tür oder Heckklappe öffnen oder schließen.
▶ Eine Taste der Fernbedienung drücken.
▶ Start-/Stopp-Knopf drücken.
Spiegel
Außenspiegel
Überblick

1 Einstellen
2 Links/rechts, Bordsteinautomatik
3 An- und Abklappen
Allgemein

Abstand richtig abschätzen
Die im Spiegel sichtbaren Objekte sind näher als sie scheinen. Den Abstand vom nachfolgenden Verkehr nicht aufgrund der Sicht im Spiegel abschätzen, sonst besteht erhöhtes Unfallrisiko.
Je nach Ausstattung wird die Spiegeleinstellung für die momentan verwendete Fernbedienung gespeichert. Beim Entriegeln des Fahrzeugs über die Fernbedienung wird die Position automatisch abgerufen, wenn die Einstellung dafür aktiviert ist.
Spiegel auswählen

Umschalten auf anderen Spiegel:
Spiegel-Umschalter schieben.
Elektrisch einstellen

Analog zur Tastenbewegung.
Positionen speichern
Sitz- und Spiegel-Memory, siehe Seite 55.
Manuell einstellen
Bei z. B. einem elektrischen Defekt an den Rändern des Spiegelglases drücken.
Bordsteinautomatik
Prinzip
Bei eingelegtem Rückwärtsgang kippt das Spiegelglas auf der Beifahrerseite etwas ab. Damit wird die Sicht z. B. beim Einparken auf die Bordsteinkante oder andere bodennahe Hindernisse verbessert.
Aktivieren

-Umschalter in Stellung
Fahrerspiegel schieben.
- Wählhebelposition R einlegen.
Bei Anhängerbetrieb ist die Bordsteinautomatik ausgeschaltet.
Deaktivieren
Spiegel-Umschalter in Stellung Beifahrerspiegel schieben.
An- und Abklappen

Taste drücken.
Möglich bis ca. 20 km/h.
Vorteilhaft, z. B.
in Waschanlagen.
in engen Straßen.
▶ um manuell weggeklappte Spiegel wieder zurückzuklappen.
Angeklappte Spiegel klappen bei ca. 40 km/h automatisch ab.

In Waschstraße anklappen
Die Spiegel vor dem Waschen des Fahrzeugs in Waschstraßen von Hand oder mit der Taste anklappen, sonst könnten die Spiegel, bedingt durch die Breite des Fahrzeugs, beschädigt werden.
Automatische Beheizung
Beide Außenspiegel werden automatisch bei laufendem Motor beheizt.
Automatisch abblendend
Beide Außenspiegel werden automatisch abgeblendet. Zur Steuerung dienen Fotozellen im Innenspiegel, siehe Seite 57.
Innenspiegel, manuell abblendend
Knopf drehen

Zur Reduzierung der Blendwirkung durch den Innenspiegel den Knopf drehen.
Innenspiegel, automatisch abblendend
Prinzip

Zur Steuerung dienen Fotozellen:
▷ im Spiegelglas.
an der Rückseite des Spiegels.
Funktionsvoraussetzung
Zur einwandfreien Funktion:
▶ Fotozellen sauber halten.
▶ Bereich zwischen Innenspiegel und Frontscheibe nicht verdecken.
Lenkrad
Allgemein

Nicht während der Fahrt einstellen
Das Lenkrad nicht während der Fahrt einstellen, sonst besteht Unfallgefahr als Folge einer unerwarteten Bewegung.
Elektrische Lenkradverriegelung
Bei Schaltgetriebe: Das Lenkrad verriegelt automatisch beim Öffnen der Fahrertür.
Zum Entriegeln Zündung einschalten.

Zündung einschalten
Vor Bewegen des Fahrzeugs Zündung einschalten, sonst wird die elektrische Lenkradverriegelung nicht entriegelt und das Fahrzeug kann nicht gelenkt werden.
Einstellen

- Hebel nach unten klappen.
- Lenkrad in Längsrichtung und Höhe der Sitzposition anpassen.
- Hebel wieder zurückklappen.
Lenkradheizung

Ein: LED leuchtet.
Aus: LED erlischt.
Kinder sicher befördern
Fahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen beschrieben, die in der Modellreihe angeboten werden. Es werden daher auch Ausstattungen beschrieben, die in einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
Der richtige Platz für Kinder
Hinweis

Kinder im Fahrzeug
Kinder nicht unbeaufsichtigt im Fahrzeug lassen, sonst könnten sie sich und andere Personen gefährden, z. B. durch Öffnen der Türen.
Geeignete Sitzplätze
Prinzipiell eignen sich der Beifahrersitz und die äußeren Rücksitze für die Montage von universellen Kinderrückhaltesystemen aller Altersklassen, die für die jeweilige Altersklasse genehmigt sind.
Kinder immer im Fond
Die Unfallforschung zeigt, dass der sicherste Platz für Kinder auf dem Rücksitz ist.

Kinder im Fond befördern
Kinder jünger als 12 Jahre oder kleiner als 150 cm nur im Fond in geeigneten Kinder-rückhaltesystemen befördern, sonst besteht bei einem Unfall erhöhte Verletzungsgefahr.
Kinder auf dem Beifahrersitz
Sollte es einmal notwendig sein, ein Kinderrückhaltesystem auf dem Beifahrersitz zu ver-
wenden, darauf achten, dass Front- und Seitenairbag auf der Beifahrerseite deaktiviert sind. Eine Deaktivierung der Beifahrerairbags ist nur mit dem Schlüsselschalter für Beifahrerairbags, siehe Seite 103, möglich.
Hinweis

Deaktivierte Beifahrerairbags
Wird ein Kinderrückhaltesystem auf dem Beifahrersitz verwendet, müssen die Beifahrer-airbags deaktiviert sein, sonst besteht bei Auslösen der Airbags für das Kind, auch mit einem Kinderrückhaltesystem, ein erhöhtes Verletzungsrisiko.
Montage von Kinderrückhaltesystemen
Kinderrückhaltesysteme
Für jede Alters- oder Gewichtsklasse sind beim Service entsprechende Kinderrückhaltesysteme erhältlich.
Vor der Montage
Vor der Montage von Kinderrückhaltesystemen darauf achten, dass die Rücksitzlehnen verriegelt sind.
Hinweise

Herstellerangaben der Kinderrückhaltesysteme
Bei Auswahl, Einbau und Verwendung von Kinderrückhaltesystemen die Angaben des Herstellers der Systeme beachten, sonst kann die Schutzwirkung beeinträchtigt sein.

Kinderrückhaltesysteme nach Unfall
Nach einem Unfall alle Teile des Kinderrückhaltesystems und des betroffenen Fahrzeuggurtsystems prüfen und ggf. austauschen lassen.
Diese Arbeiten nur vom Service durchführen lassen.

Stabilität des Kindersitzes sicherstellen
Bei der Montage von Kinderrückhaltesystemen darauf achten, dass der Kindersitz fest an der Lehne des Sitzes anliegt. Dazu bei allen betroffenen Sitzlehnen möglichst die Lehnenneigung entsprechend anpassen und ggf. die Kopfstützen in der Höhe anpassen oder, wenn möglich, entfernen. Darauf achten dass alle Lehnen sicher verriegelt sind. Sonst ist die Stabilität des Kindersitzes eingeschränkt und es besteht aufgrund unerwarteter Bewegung der Rücksitzlehne erhöhte Verletzungsgefahr.
Auf dem Beifahrersitz
Airbags deaktivieren
Vor Montage eines Kinderrückhaltesystems auf dem Beifahrersitz darauf achten, dass Front- und Seitenairbag auf der Beifahrerseite deaktiviert sind.
Beifahrerairbags mit Schlüsselschalter deaktivieren, siehe Seite 103.

Beifahrerairbags deaktivieren
Wird ein Kinderrückhaltesystem auf dem Beifahrersitz verwendet, müssen die Beifahrer-airbags deaktiviert sein, sonst besteht bei Auslösen der Airbags für das Kind, auch mit einem Kinderrückhaltesystem, ein erhöhtes Verletzungsrisiko.
Sitzposition und -höhe
Vor Montage eines universellen Kinderrückhaltesystems den Beifahrersitz möglichst in die hinterste und oberste Position bringen, um einen bestmöglichen Gurtverlauf und Schutz bei einem Unfall zu erreichen.
Wenn sich der obere Befestigungspunkt des Sicherheitsgurts vor der Gurtführung des Kindersitzes befindet, den Beifahrersitz vorsichtig nach vorne führen bis die bestmögliche Gurtführung erreicht wird.
Lehnenbreite
Bei einstellbarer Lehnenbreite: Vor Montage eines Kinderrückhaltesystems auf dem Beifahrersitz die Lehnenbreite ganz öffnen. Die Lehnenbreite nicht mehr verändern und keine Memory-Position mehr abrufen.

Lehnenbreite bei Kindersitz
Vor Montage eines Kinderrückhaltesystems auf dem Beifahrersitz muss die Lehnenbreite ganz geöffnet sein. Die Einstellung nicht mehr verändern, sonst ist die Stabilität des Kindersitzes eingeschränkt.
Kindersitzbefestigung ISOFIX
Hinweis

Herstellerangaben der ISOFIX Kinder-rückhaltesysteme beachten
Zum Anbringen und Verwenden von ISOFIX Kinderrückhaltesystemen die Bedienungs- und Sicherheitshinweise vom Hersteller des Systems beachten, sonst kann die Schutzwirkung beeinträchtigt sein.
Richtige ISOFIX
Kinderrückhaltesysteme
Folgende ISOFIX Kinderrückhaltesysteme dürfen auf den Rücksitzen verwendet werden. Die entsprechende Größenklasse und Größenkategorie befinden sich an den Kindersitzen auf einem Schild als Buchstabe oder ISO-Angabe.
Auf den Rücksitzen
A - ISO/F3 C - ISO/R3
B - ISO/F2 D - ISO/R2
B1 - ISO/F2X E - ISO/R1
F - ISO/L1 G - ISO/L2
Aufnahmen für untere ISOFIX Verankerungen

Untere ISOFIX Verankerungen richtig verrasten
Darauf achten, dass die unteren ISOFIX Verankerungen richtig verrastet sind und das Kinderrückhaltesystem fest an der Lehne anliegt, sonst kann die Schutzwirkung beeinträchtigt werden.
Vor Montage von ISOFIX Kinderrückhaltesystemen den Gurt aus dem Bereich der Kindersitzbefestigung wegziehen.

Aufnahmen für die unteren ISOFIX Verankerungen befinden sich im Spalt zwischen Sitz und Lehne.
Montage von ISOFIX Kinderrückhaltesystemen
-
Kinderrückhaltesystem montieren, siehe Bedienungshinweise des Systems.
-
Darauf achten, dass beide ISOFIX Verankerungen richtig verrastet sind.
Oberer ISOFIX Haltegurt
Befestigungspunkte

Für den oberen Haltegurt von ISOFIX Kinderrückhaltesysteme gibt es zwei Befestigungspunkte.
Hinweis

Befestigungsösen
Die Befestigungsösen für den oberen
Haltegurt nur zum Befestigen von Kinderrückhaltesystemen verwenden, sonst könnten die Befestigungspunkte beschädigt werden.
Führung des Haltegurts

Haltegurt
Darauf achten, dass der obere Haltegurt nicht über die Kopfstützen oder scharfe Kan- ten und verdrehungsfrei zum oberen Befesti- gungspunkt geführt wird, sonst kann der Gurt bei einem Unfall das Kinderrückhaltesystem nicht bestimmungsgemäß sichern.

1 Fahrtrichtung
2 Kopfstütze
3 Haken des oberen Haltegurts
4 Befestigungspunkt/-öse
5 Sitzlehne
6 Oberer Haltegurt
Oberen Haltegurt an Befestigungspunkt anbringen
- Kopfstütze ggf. nach oben bringen.
- Oberen Haltegurt zwischen den Halterungen der Kopfstütze durchführen.
- Haltegurt ggf. zwischen Sitzlehne und Gepäckraumabdeckung durchführen.
- Haken des Haltegurts in Befestigungsöse einhängen.
- Haltegurt straff nach unten anziehen.
- Kopfstütze ggf. nach unten bringen und verrasten.
Sicherung von Türen und Fenstern
Fondtüren

Sicherungshebel an den Fondtüren nach unten schieben.
Die jeweilige Tür kann nur von außen geöffnet werden.
Sicherheitsschalter für Fond

Taste an der Fahrertür drücken, wenn Kinder im Fond mitfahren.
Verschiedene Funktionen werden gesperrt und können im Fond nicht bedient werden, Sicherheitsschalter, siehe Seite 46.
Fahren
Fahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen beschrieben, die in der Modellreihe angeboten werden. Es werden daher auch Ausstattungen beschrieben, die in einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
Start-/Stopp-Knopf
Prinzip

Durch Drücken des Start-/Stopp-Knopfs wird die Zündung ein- oder ausgeschaltet und der Motor gestartet.
Automatic-Getriebe: Der Motor
startet, wenn beim Drücken des Start-/Stopp-Knopfs die Bremse getreten wird.
Schaltgetriebe: Der Motor startet, wenn beim Drücken des Start-/Stopp-Knopfs die Kupp-lung getreten wird.
Zündung ein
Automatic-Getriebe: Start-/Stopp-Knopf drücken, Bremse dabei nicht treten.
Schaltgetriebe: Start-/Stopp-Knopf drücken, Kupplung dabei nicht treten.
Alle Systeme sind betriebsbereit.
Die meisten Kontroll- und Warnleuchten in der Instrumentenkombination leuchten unterschiedlich lange auf.
Bei abgestelltem Motor die Zündung und nicht benötigte Stromverbraucher ausschalten, um die Batterie zu schonen.
Hinweis
Bei ausgeschaltetem Motor und eingeschalteter Zündung wird beim Öffnen der Tür automatisch in die Radiobereitschaft geschaltet, wenn das Licht aus- oder das Tagfahrlicht eingeschaltet ist.
Zündung aus
Automatic-Getriebe: Start-/Stopp-Knopf erneut drücken, Bremse dabei nicht treten.
Schaltgetriebe: Start-/Stopp-Knopf erneut drücken, Kupplung dabei nicht treten.
Alle Kontrollleuchten in der Instrumentenkombination erlöschen.
Bei abgestelltem Motor die Zündung und nicht benötigte Stromverbraucher ausschalten, um die Batterie zu schonen.

P bei ausgeschalteter Zündung
Bei ausgeschalteter Zündung wird automatisch P eingelegt. Darauf achten, dass z. B. in der Waschstraße die Zündung nicht unbeabsichtigt ausgeschaltet wird.
Die Zündung schaltet bei stehendem Fahrzeug und abgestelltem Motor automatisch aus:
▶ beim Verriegeln, auch bei eingeschaltetem Abblendlicht.
▶ kurz bevor die Batterie entladen ist, damit ein Motorstart möglich bleibt. Diese Funktion steht nur bei ausgeschaltetem Abblendlicht zur Verfügung.
beim Öffnen oder Schließen der Fahrertür, wenn der Fahrergurt abgelegt und das Abblendlicht ausgeschaltet ist.
▶ bei Ablegen des Fahrergurts, wenn die Fahrertür geöffnet ist und das Abblendlicht ausgeschaltet ist.
Beim Ausschalten der Zündung durch Öffnen oder Schließen der Fahrertür oder Ablegen
des Fahrergurts bleibt die Radiobereitschaft aktiv.
Radiobereitschaft
Radiobereitschaft aktivieren:
▶ bei laufendem Motor: Start-/Stopp-Knopf drücken.
Einzelne Stromverbraucher bleiben betriebsbereit.
Die Radiobereitschaft schaltet automatisch aus:
▶ nach ca. 8 Minuten.
▶ bei Verriegeln über die Zentralverriegelung.
▶ kurz bevor die Batterie entladen ist, damit ein Motorstart möglich bleibt.
Motorstart
Hinweise

Geschlossene Räume
Motor nicht in geschlossenen Räumen
laufen lassen, sonst kann das Einatmen der Abgase zu Bewusstlosigkeit und Tod führen. Abgase enthalten das farb- und geruchlose, aber giftige Kohlenmonoxid.

Unbeaufsichtigtes Fahrzeug
Fahrzeug nicht mit laufendem Motor unbeaufsichtigt stehen lassen, sonst stellt es eine Gefahr dar.
Vor Verlassen des Fahrzeugs bei laufendem Motor Parkbremse feststellen und Wählhebel-position P oder den Leerlauf einlegen, sonst kann sich das Fahrzeug in Bewegung setzen.

Mehrmaliges Starten kurz hintereinander Wiederholte Startversuche, bei denen der Motor nicht anspringt, oder mehrmaliges Starten kurz hintereinander vermeiden. Sonst wird der Kraftstoff nicht oder ungenügend ver-
brannt, und es besteht die Gefahr der Überhitzung und Beschädigung des Katalysators.
Motor nicht im Stand warm laufen lassen, sondern mit mäßiger Drehzahl losfahren.
Dieselmotor
Bei kaltem Motor und Temperaturen unter ca. 0 °C kann sich der Startvorgang durch automatisches Vorglühen etwas verzögern.
Eine Check-Control-Meldung wird angezeigt.
Automatic-Getriebe
Motor starten
- Bremse treten.
- Start-/Stopp-Knopf drücken.
Anlassen erfolgt für eine gewisse Zeit automatisch und wird beendet, sobald der Motor angesprungen ist.
Schaltgetriebe
Motor starten
- Bremse treten.
- Kupplung treten und Leerlauf einlegen.
- Start-/Stopp-Knopf drücken.
Anlassen erfolgt für eine gewisse Zeit automatisch und wird beendet, sobald der Motor angesprungen ist.
Motorstopp
Hinweise

Fernbedienung mitnehmen
Beim Verlassen des Fahrzeugs die Fernbedienung mitnehmen, sonst können z. B. Kinder den Motor starten.

Parkbremse feststellen und ggf. Fahrzeug zusätzlich sichern
Beim Parken die Parkbremse feststellen, sonst könnte das Fahrzeug rollen. Bei starken Stei-
gungen und Gefällen das Fahrzeug zusätzlich sichern, z. B. Lenkrad Richtung Bordstein einschlagen.
Vor Einfahrt in die Waschstraße
Damit das Fahrzeug in der Waschstraße rollen kann, die Informationen zum Waschen in automatischen Waschanlagen oder Waschstraßen, siehe Seite 236, beachten.
Automatic-Getriebe
Motor abstellen
- Bei stehendem Fahrzeug Wählhebelposition P einlegen.
- Start-/Stopp-Knopf drücken.
Der Motor wird abgestellt.
Die Radiobereitschaft wird eingeschaltet. - Parkbremse feststellen.
Schaltgetriebe
Motor abstellen
- Bei stehendem Fahrzeug Start-/Stopp-Knopf drücken.
- Ersten oder Rückwärtsgang einlegen.
- Parkbremse feststellen.
Auto Start Stop Funktion
Prinzip
Die Auto Start Stop Funktion hilft Kraftstoff zu sparen. Das System stellt dazu den Motor während eines Halts ab, z. B. im Stau oder an Ampeln. Die Zündung bleibt eingeschaltet. Zum Anfahren startet der Motor automatisch.
Automatischer Betrieb
Nach jedem Motorstart über den Start-/Stopp-Knopf ist die Auto Start Stop Funktion in Bereitschaft.
Die Funktion wird ab ca. 5 km/h aktiviert.
Motorstopp
Der Motor wird während des Halts unter folgenden Voraussetzungen automatisch abgestellt:
Automatic-Getriebe:
Wählhebel in Wahlhebelposition D.
▶ Bremspedal bleibt während des Fahrzeugstillstands getreten oder Fahrzeug wird durch Automatic Hold gehalten.
▶ Fahrergurt ist angelegt oder Fahrertür ist geschlossen.
Schaltgetriebe:
▶ Leerlauf ist eingelegt und Kupplungspedal ist nicht getreten.
Fahrergurt ist angelegt oder Fahrertür ist geschlossen.
Bei abgestelltem Motor wird die Luftmenge der Klimaanlage reduziert.
Anzeigen in der Instrumentenkombination

Die Anzeige signalisiert, dass die Auto Start Stop Funktion zum automatischen Motorstart bereit ist.

Die Anzeige signalisiert, dass die Voraussetzungen für einen automatischen Motorstopp nicht erfüllt sind.
Hinweis
Der Motor wird in folgenden Situationen nicht automatisch abgestellt:
▶ Außentemperatur zu niedrig.
▶ Hohe Außentemperatur und Betrieb der Klimaautomatik.
▷ Innenraum noch nicht wie gewünscht aufgeheizt oder abgekühlt.
▶ Motor ist noch nicht betriebswarm.
▶ Starker Lenkeinschlag oder Lenkvorgang.
Nach Rückwärtsfahrt.
▶ Scheibenbeschlag bei eingeschalteter Klimaautomatik.
▶ Fahrzeugbatterie ist stark entladen.
▶ Motorhaube ist entriegelt.
▶ Hill Descent Control HDC ist aktiviert.
▷ Parkassistent ist aktiviert.
▷ Stop-and-go Verkehr.
Wählhebel in Position N oder M/S.
▶ Verwendung von Kraftstoff mit hohem Ethanolgehalt.
Motorstart
Zum Anfahren startet der Motor unter folgenden Bedingungen automatisch:
▶ Automatic-Getriebe:
Durch Lösen des Bremspedals.
Bei aktiviertem Automatic Hold: Fahrpedal treten.
▶ Schaltgetriebe:
Kupplungspedal wird getreten.
Nach Motorstart wie gewohnt beschleunigen.
Sicherheitsfunktion
Der Motor startet nach automatischem Abstellen nicht selbsttätig, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:
Fahrergurt abgelegt und Fahrertür geöffnet.
▶ Motorhaube wurde entriegelt.
Einige Kontrollleuchten leuchten unterschiedlich lange auf.
Der Motor kann nur über den Start-/Stopp-Knopf gestartet werden.
Hinweis
Auch wenn nicht angefahren werden soll, startet der abgestellte Motor in folgenden Situationen selbsttätig:
▶ Stark aufheizender Innenraum bei eingeschalteter Kühlfunktion.
▶ Bei Lenkvorgang.
▶ Automatic-Getriebe: Wechseln von Wahlhebelposition D auf N, R oder M/S.
▶ Automatic-Getriebe: Wechseln von Wahlhebelposition P auf N, D, R oder M/S.
Anrollendes Fahrzeug.
▶ Scheibenbeschlag bei eingeschalteter Klimaautomatik.
▶ Fahrzeugbatterie ist stark entladen.
▶ Stark auskühlender Innenraum bei eingeschalteter Heizung.
Niedriger Bremsunterdruck, z. B. durch mehrmaliges Treten des Bremspedals hintereinander.
System manuell deaktivieren/aktivieren
Über Taste

▶ LED leuchtet: Auto Start Stop Funktion ist deaktiviert.
Während eines automatischen Motorstopps wird der Motor gestartet.
Der Motor kann nur über den Start-/Stopp-Knopf abgestellt oder gestartet werden.
▶ LED erlischt: Auto Start Stop Funktion ist aktiviert.
Fahrzeug während automatischem Motorstopp abstellen
Bei automatischem Motorstopp kann das Fahrzeug sicher abgestellt werden, z. B. um es zu verlassen.
- Start-/Stopp-Knopf drücken. Die Zündung wird ausgeschaltet. Die Auto Start Stop Funktion ist deaktiviert.
Die Wählhebelposition P wird automatisch eingelegt.
- Parkbremse feststellen.
Motorstart wie gewohnt über den Start-/Stopp-Knopf.
Automatische Deaktivierung
In bestimmten Situationen wird die Auto Start Stop Funktion automatisch deaktiviert, um die Sicherheit zu gewährleisten, z. B. wenn Fahrer-abwesenheit erkannt wird.
Funktionsstörung
Die Auto Start Stop Funktion stellt den Motor nicht mehr automatisch ab. Eine Check-Control-Meldung wird angezeigt. Weiterfahrt ist möglich. System überprüfen lassen.
Parkbremse
Prinzip
Die Parkbremse dient zur Sicherung des stehenden Fahrzeugs gegen Rollen.

Kontrollleuchte leuchtet rot auf. Parkbremse ist festgestellt.

Parkbremse feststellen und ggf. Fahrzeug zusätzlich sichern
Beim Parken die Parkbremse feststellen, sonst könnte das Fahrzeug rollen. Bei starken Steigungen und Gefällen das Fahrzeug zusätzlich sichern, z. B. Lenkrad Richtung Bordstein einschlagen.
Während der Fahrt
Einsatz während der Fahrt dient als Notbremsfunktion:
Schalter ziehen und halten. Fahrzeug bremst kräftig, solange Schalter gezogen wird.

Kontrollleuchte leuchtet rot, ein Signal ertönt und die Bremsleuchten leuch- ten.
Wird das Fahrzeug bis auf ca. 3 km/h abgebremst, wird die Parkbremse festgestellt.
Lösen
Bei eingeschalteter Zündung:

Schaltgetriebe: Schalter bei getretener Bremse oder getretener Kupplung drü-
Automatic-Getriebe: Schalter bei getretener Bremse oder eingelegter Wahlhebelposition P drücken.
LED und Kontrollleuchte erlöschen.
Parkbremse ist gelöst.
Automatisches Lösen bei Automatic-Getriebe
Zum automatischen Lösen Fahrpedal betätigen.
LED und Kontrollleuchte erlöschen.
Unter folgenden Voraussetzungen wird die Parkbremse durch Betätigen des Fahrpedals automatisch gelöst:
▶ Motor an.
▶ Gang eingelegt.
▶ Fahrer angeschnallt und Türe geschlossen.

Unbeabsichtigtes Betätigen des Fahrpedals
Darauf achten, dass das Fahrspedal nicht unbeabsichtigt betätigt wird, sonst setzt sich das Fahrzeug in Bewegung und es besteht Unfallgefahr.
Automatisches Lösen bei Schaltgetriebe
Wie gewohnt anfahren. Die Parkbremse löst sich beim Loslassen des Kupplungspedals.
LED und Kontrollleuchte erlöschen.
Unter folgenden Voraussetzungen wird die Parkbremse automatisch gelöst:
▶ Motor an.
▶ Gang eingelegt.
▶ Fahrer angeschnallt und Türe geschlossen.
▶ Motorkraft reicht aus, um anzufahren.

Unbeabsichtigtes Betätigen des Kupp- lungspedals
Darauf achten, dass das Kupplungspedal nicht unbeabsichtigt betätigt wird, sonst setzt sich das Fahrzeug beim Loslassen der Kupplung in Bewegung und es besteht Unfallgefahr.
Automatic Hold
Prinzip
Das System unterstützt durch automatisches Feststellen und Lösen der Bremse, z. B. im Stop-and-go-Verkehr.
Das Fahrzeug wird im Stillstand selbsttätig gehalten.
An Steigungen wird beim Anfahren ein Zurückrollen verhindert.

Unter folgenden Bedingungen wird Automatic Hold selbsttätig deaktiviert und die Parkbremse wird festgestellt:
Der Motor wird abgestellt.
Es wird im Stillstand eine Tür geöffnet und der Sicherheitsgurt des Fahrers abgelegt.
▶ Während der Fahrt wird mit der Parkbremse bis zum Stillstand gebremst.

Kontrollleuchte wechselt von grün auf rot und der Schriftzug AUTO H erlischt.

Fahrzeug verlassen bei laufendem Motor Vor Verlassen des Fahrzeugs bei laufendem Motor Position P des Automatic-Getriebes einlegen und sicherstellen, dass die Parkbremse festgestellt ist. Sonst kann sich das Fahrzeug in Bewegung setzen.
Aktivieren
Aktivierung ist möglich bei geschlossener Fahrertür und angelegtem Gurt und während der Fahrt.

Taste drücken.
LED und der Schriftzug AUTO H
leuchten.

Kontrollleuchte leuchtet. Automatic Hold ist aktiviert.
Deaktivieren

Taste erneut drücken. LED und der Schriftzug AUTO H erlö- schen.
Automatic Hold ist deaktiviert.
Wird das Fahrzeug durch Automatic Hold gehalten, zum Deaktivieren zusätzlich die Bremse treten.
Beim manuellen Feststellen der Parkbremse wird Automatic Hold automatisch deaktiviert.
Fahren
Automatic Hold ist aktiviert: Fahrzeug wird nach dem Bremsen bis zum Stillstand automatisch gegen Rollen gesichert.

Kontrollleuchte leuchtet grün. Zum Anfahren das Fahrpedal treten. Bremse löst automatisch.
Kontrollleuchte erlischt.

Vor Einfahrt in die Waschstraße
Vor Einfahrt in die Waschstraße Automatic Hold deaktivieren, sonst wird bei stehendem Fahrzeug die Parkbremse festgestellt und das Fahrzeug kann nicht mehr rollen.
Parken
Parkbremse wird automatisch festgestellt, wenn das Fahrzeug durch Automatic Hold gehalten und der Motor abgestellt wird.

Kontrollleuchte wechselt von grün auf rot.
Parkbremse wird nicht festgestellt, wenn beim Ausrollen des Fahrzeugs der Motor abgestellt wurde. Automatic Hold wird dabei deaktiviert.
Während des Motorstopps durch die Auto Start Stop Funktion bleibt Automatic Hold aktiviert.

Fernbedienung mitnehmen
Beim Verlassen des Fahrzeugs die Fernbedienung mitnehmen, sonst können z. B. Kinder die Parkbremse lösen.
Funktionsstörung
Bei Ausfall oder Störung der Parkbremse das Fahrzeug, z. B. mit einem Unterlegkeil, gegen Wegrollen sichern, falls es verlassen wird.
Blinker, Fernlicht, Lichthupe
Blinker

Außenspiegel nicht anklappen
Beim Fahren und während des Betriebs der Blinker/Warnblinker die Außenspiegel nicht anklappen, da sonst die Zusatzblinkleuchten im Außenspiegel nicht die vorgeschriebene Position haben und schlecht erkannt werden können.
Blinken

Hebel über den Druckpunkt hinaus drücken. Zum manuellen Ausschalten den Hebel bis zum Druckpunkt drücken.
Untypisch schnelles Blinken der Kontrollleuchte weist auf den Ausfall einer Blinker-lampe hin.
Im Anhängerbetrieb weist die Leuchte ggf. auch auf Ausfall einer Blinkerlampe des Anhängers hin.
Tippblinken
Hebel bis zum Druckpunkt drücken.
Blinker blinkt dreimal.
Die Funktion kann aktiviert oder deaktiviert werden:
- „Einstellungen“
- „Licht“
- „Tippblinken 3-mal“
Die Einstellung wird für die momentan verwendete Fernbedienung gespeichert.
Kurzzeitig Blinken
Hebel bis zum Druckpunkt drücken und halten, solange geblinkt werden soll.
Fernlicht, Lichthupe

▶ Fernlicht, Pfeil 1.
▷ Lichthupe, Pfeil 2.
Wischanlage
Wischer ein-/ausschalten und Kurzwischen
Wischerbetrieb nicht bei Frost
Wischer nicht einschalten, wenn diese angefroren sind, sonst können die Wischblätter und der Scheibenwischermotor beschädigt werden.
Wischerbetrieb nicht bei trockener Scheibe
Scheibenwischer nicht bei trockener Scheibe benutzen, sonst können die Wischerblätter schneller verschleihen oder beschädigt werden.
Wischerbetrieb nicht bei abgeklappten Wischern
Wischer nicht einschalten wenn diese abgeklappt sind, sonst können die Motorhaube oder die Wischer beschädigt werden.
Einschalten

Wischerhebel nach oben drücken.
Nach dem Loslassen geht der Hebel in die Grundstellung zurück.
▶ Normale Wischgeschwindigkeit: Einmal nach oben drücken.
Im Stand wird auf Intervallbetrieb umgeschaltet.
Schnelle Wischgeschwindigkeit: Zweimal nach oben oder einmal über den Druckpunkt drücken.
Im Stand wird auf normale Geschwindigkeit umgeschaltet.
Ausschalten und Kurzwischen

Wischerhebel nach unten drücken.
Nach dem Loslassen geht der Hebel in die Grundstellung zurück.
▶ Kurzwischen: Einmal nach unten drücken.
▶ Ausschalten von Normal: Einmal nach unten drücken.
▶ Ausschalten von Schnell: Zweimal nach unten drücken.
Intervallbetrieb oder Regensensor
Prinzip
Ohne Regensensor ist das Intervall für den Wischerbetrieb vorgegeben.
Der Regensensor steuert automatisch den Wischerbetrieb in Abhängigkeit von der Regenintensität. Der Sensor befindet sich an der Frontscheibe direkt vor dem Innenspiegel.
Aktivieren/deaktivieren

Taste am Wischerhebel drücken.
LED im Wischerhebel leuchtet und ein Wischvorgang wird gestartet. Bei Frost wird ggf. kein Wischvorgang gestartet.

Regensensor in Waschanlagen deaktivieren
In Waschanlagen den Regensensor deaktivieren, sonst können durch unbeabsichtigtes Wischen Schäden entstehen.
Intervallzeit oder Empfindlichkeit des Regensensors einstellen

Scheibe, Scheinwerfer reinigen

Wischerhebel ziehen.
Waschflüssigkeit wird an die Frontscheibe gesprüht und die Wischer werden kurz eingeschaltet.
Bei eingeschalteter Fahrzeugbeleuchtung werden in sinnvollen Abständen gleichzeitig auch die Scheinwerfer gereinigt.

Wascheinrichtung nicht bei Frost benutzen
Wascheinrichtungen nur benutzen, wenn ein Gefrieren der Waschflüssigkeit auf der Frontscheibe ausgeschlossen ist, sonst wird die Sicht beeinträchtigt. Deshalb Frostschutzmittel verwenden.
Wascheinrichtungen nicht bei leerem Vorratsbehälter benutzen, sonst wird die Waschpumpe beschädigt.
Scheibenwaschdüsen
Scheibenwaschdüsen werden bei eingeschalteter Zündung automatisch beheizt.
Heckscheibenwischer
Heckscheibenwischer einschalten

Schalter aus Ruhestellung 0 nach oben drehen, Pfeil 1: Intervallbetrieb. Bei eingelegtem Rückwärtsgang erfolgt Dauerbetrieb.
Heckscheibe reinigen
Im Intervallbetrieb: Schalter weiter drehen, Pfeil 2. Nach dem Loslassen geht der Schalter in die Intervallstellung zurück.
In Ruhestellung: Schalter nach unten drehen, Pfeil 3. Nach dem Loslassen geht der Schalter in die Ruhestellung zurück.
Abklappstellung der Wischer
Wichtig z. B. zum Wechseln der Wischerblätter oder zum Abklappen bei Frost.
- Zündung ein- und wieder ausschalten.
- Bei Frostgefahr darauf achten, dass die Wischerblätter nicht angefroren sind.
- Wischerhebel nach oben über den Druckpunkt drücken und ca. 3 Sekunden halten, bis die Wischer in einer etwa senkrechten Stellung stillstehen.
Nach Anklappen der Wischer muss die Wischanlage wieder aktiviert werden.

Wischer an Scheibe klappen
Vor dem Einschalten der Zündung die
Wischer an Scheibe klappen, sonst können beim Einschalten der Wischer Beschädigungen auftreten.
- Zündung einschalten.
- Wischerhebel nach unten drücken. Wischer fahren in die Ruheposition und sind wieder betriebsbereit.
Waschflüssigkeit
Allgemein

Frostschutz für Waschflüssigkeit
Frostschutz ist entzündlich und kann bei unsachgemäßen Gebrauch zu Verletzungen führen.
Deshalb von Zündquellen fernhalten.
Nur im verschlossenen Originalbehälter und für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Hinweise und Anweisungen auf dem Behälter beachten.
Behälter für Waschflüssigkeit

Einfüllen der Waschflüssigkeit
Waschflüssigkeit nur bei abgekühltem
Motor nachfüllen und danach den Deckel vollständig schließen, um einen Kontakt der
Waschflüssigkeit mit heißen Motorteilen zu vermeiden.
Sonst besteht beim Verschütten oder Austreten der Flüssigkeit Brandgefahr sowie Gefährdung der persönlichen Sicherheit.

Alle Waschdüsen werden aus einem Behälter versorgt.
Füllung mit Mischung aus Scheibenreiniger-Konzentrat und Leitungswasser, bei Bedarf mit Zusatz von Frostschutz nach Anweisung des Herstellers.
Waschflüssigkeit vor dem Einfüllen mischen, damit das Mischungsverhältnis eingehalten wird.
Scheibenreiniger-Konzentrat und Frostschutz nicht unverdünnt einfüllen und kein reines Wasser einfüllen; das kann zu Schäden an der Wischanlage führen.
Keine Scheibenreiniger-Konzentrate unterschiedlicher Hersteller untereinander mischen, da es sonst zur Verstopfung der Waschdüsen kommen kann.
Empfohlene Mindestfüllmenge: 1 Liter.
Schaltgetriebe
Schalten

Schalten in der Ebene 5./6. Gang
Während des Schaltens in der Ebene
5./6. Gang den Schalthebel nach rechts drücken, sonst könnte ein versehentliches Schalten in den 3. oder 4. Gang zu Motorschäden führen.
Rückwärtsgang
Nur bei stehendem Fahrzeug einlegen.
Zum Überwinden des Widerstands den Schalthebel in einer dynamischen Bewegung nach links bewegen und den Rückwärtsgang einlegen.
Automatic-Getriebe mit Steptronic
Wählhebelpositionen
D Drive, Automatic-Position
Getriebeposition für den normalen Fahrbetrieb. Alle Vorwärtsgänge werden geschaltet.
R Rückwärtsgang
Nur bei stehendem Fahrzeug einlegen.
N Neutral, Leerlauf
Z. B. in Waschstraßen einlegen. Das Fahrzeug kann rollen.
Bei Zündung aus, siehe Seite 63, wird automatisch die Wählhebelposition P eingelegt.
P Parken
Nur bei stehendem Fahrzeug einlegen. Die Antriebsräder werden blockiert.
P wird automatisch eingelegt:
Nach Abstellen des Motors in Radiobereitschaft, siehe Seite 64, oder Zündung aus, siehe Seite 63, wenn Position R oder D eingelegt ist.
▶ Bei Zündung aus, wenn Wählhelbelposition N eingelegt ist.
▶ Wenn im Stand bei eingelegter Position D oder R der Gurt des Fahrersitzes abgelegt, die Fahrertür geöffnet und die Bremse nicht getreten wird.
Vor dem Verlassen des Fahrzeugs sicherstellen, dass die Wählhelbelposition P des Auto-
matic-Getriebes eingelegt ist. Sonst kann sich das Fahrzeug in Bewegung setzen.
Kick-down
Mit Kick-down wird die maximale Fahrleistung erreicht. Fahrpedal über den Widerstand am Vollgaspunkt niedertreten.
Wählhebelpositionen einlegen
Wählhebelposition P kann erst bei laufen- dem Motor und getretener Bremse verlas- sen werden.
Bei stehendem Fahrzeug vor dem Schalten aus P oder N die Bremse treten, sonst wird der Schaltwunsch nicht ausgeführt: Shiftlock.

Bremse bis zum Anfahren treten
Bremse bis zum Anfahren treten,
sonst bewegt sich das Fahrzeug bei einge- legtem Gang.
D, R, N einlegen

Wählhebel in die gewünschte Richtung tippen, ggf. über einen Druckpunkt.
Nach Loslassen des Wählhebels kehrt er in die Mittelstellung zurück.

Unlock-Taste drücken, um:
▷ R einzulegen.
Aus P zu wechseln.
P einlegen

Sportprogramm und Manuellbetrieb
Sportprogramm aktivieren

Wählhebel aus Wählhebelposition D nach links drücken.
In der Instrumentenkombination wird der eingelegte Gang angezeigt, z. B. S1.
Das Sportprogramm des Getriebes ist aktiviert.
Manuellbetrieb M/S aktivieren
- Wählhebel aus Wählhebelposition D nach links drücken.
- Wählhebel nach vorn drücken oder nach hinten ziehen.
Manuellbetrieb wird aktiv und der Gang wird gewechselt.
In der Instrumentenkombination wird der eingelegte Gang angezeigt, z. B. M1.
Bei Erreichen der maximalen Drehzahl wird im Manuellbetrieb M/S bei Bedarf automatisch hochgeschaltet.
Im Manuellbetrieb schalten
Zurückschalten: Wählhebel nach vorn drücken.
Hochschalten: Wählhebel nach hinten ziehen.
Gangwechsel wird nur bei passender Drehzahl und Geschwindigkeit ausgeführt, z. B. wird bei zu hoher Motordrehzahl nicht zurückgeschaltet.
In der Instrumentenkombination wird kurz der ausgewählte Gang angezeigt, dann wieder die aktuelle.
Sport-Automatic-Getriebe: Automatisches Hochschalten im Manuellbetrieb M/S vermeiden
Beim Sport-Automatikgetriebe werden automatische Schaltvorgänge, z. B. bei maximaler Drehzahl nicht durchgeführt, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:
▷ DSC deaktiviert.
▶ TRACTION aktiviert.
▶ SPORT+ aktiviert.
Darüber hinaus wird der Kick-down deaktiviert.
Sportprogramm/Manuellbetrieb beenden
Wählhebel nach rechts drücken.
In der Instrumentenkombination wird D angezeigt.
Schaltwippen

Die Schaltwippen am Lenkrad ermöglichen einen schnellen Wechsel der Gänge, wobei beide Hände am Lenkrad bleiben können.
Wird im Automatic-Betrieb über die Schaltwippen am Lenkrad geschaltet, wird kurzzeitig in den Manuellbetrieb gewechselt.
Wird eine bestimmte Zeit nicht über die Schaltwippen geschaltet und nicht beschleunigt, wird wieder in den Automatic-Betrieb gewechselt, wenn sich der Wählhebel in Wählhebelposition D befindet.
▶ Hochschalten: rechte Schaltwippe ziehen.
Zurückschalten: linke Schaltwippe ziehen.
Der Gangwechsel wird nur bei passender Drehzahl und Geschwindigkeit ausgeführt, z. B. wird bei zu hoher Motordrehzahl nicht zurückgeschaltet.
In der Instrumentenkombination wird kurz der angewählte Gang angezeigt, dann wieder der aktuelle.
Anzeigen in der Instrumentenkombination

Die Wählhebelposition wird angezeigt, z. B.: P.
Sport-Automatic-Getriebe: Launch Control
Prinzip
Launch Control ermöglicht beim Anfahren auf griffiger Fahrbahn eine optimierte Beschleunigung.
Hinweise

Bauteilverschleiß
Launch Control nicht zu oft nutzen, sonst entsteht durch die hohe Belastung des Fahrzeugs vorzeitiger Bauteilverschleiß.
Launch Control nicht während des Einfahrens, siehe Seite 178, nutzen.
Zur Unterstützung der Fahrstabilität DSC möglichst bald wieder aktivieren.
Ein geübter Fahrer kann im Modus DSC OFF gegebenenfalls bessere Beschleunigungswerte erreichen.
Voraussetzungen
Launch Control steht bei betriebswarmem Motor, also nach einer ununterbrochenen Fahrt von mindestens 10 km, zur Verfügung.
Zum Anfahren mit Launch Control das Lenkrad nicht einschlagen.
Mit Launch Control anfahren
Bei laufendem Motor:

rücken oder mit dem Fahr- sschalter Sport+ wählen.
In der Instrumentenkombination wird TRACTION angezeigt und die Kontrollleuchte für DSC OFF leuchtet.
- Gang S einlegen.
- Mit linkem Fuß die Bremse kräftig drücken.
- Fahrpedal über den Widerstand am Vollgaspunkt niedertreten und halten.
In der Instrumentenkombination erscheint ein Flaggensymbol.
- Die Anfahrdrehzahl wird eingeregelt. Innerhalb von 3 Sekunden die Bremse lösen.
Vor erneuter Nutzung von Launch Control das Getriebe ca. 5 Minuten abkühlen lassen.
Launch Control stellt sich bei erneuter Nutzung auf die Umgebungsbedingungen ein, z. B. nasse Fahrbahn.
Anzeigen
Fahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen beschrieben, die in der Modellreihe angeboten werden. Es werden daher auch Ausstattungen beschrieben, die in einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
Instrumentenkombination
Überblick, Instrumentenkombination mit erweitertem Umfang

1 Kraftstoffanzeige 83
2 Geschwindigkeitsmesser
3 Kontroll- und Warnleuchten 81
4 Drehzahlmesser 83
5 Motoröltemperatur 83
6 Elektronische Anzeigen 79
7 Kilometer zeigen/zurücksetzen 84
Überblick, Instrumentenkombination

1 Kraftstoffanzeige 83
2 Geschwindigkeitsmesser
3 Kontroll- und Warnleuchten 81
4 Drehzahlmesser 83
5 Motoröltemperatur 83
6 Elektronische Anzeigen 79
7 Kilometer zurücksetzen 84
Elektronische Anzeigen
Überblick, Instrumentenkombination
Instrumentenkombination mit erweitertem Umfang

1 Meldungen, z.B. Check-Control 81
Uhrzeit 84
2 Reichweite 84
3 Bordcomputer 89
Datum 84
Speed Limit Information 87
4 Navigationsanzeige, siehe Betriebsanleitung zu Navigation, Entertainment, Kommunikation
Servicebedarf 85
Kilometer-/Tageskilometer 84
5 Auswahlliste, z.B. Radio 88
Momentanverbrauch 85
Energierückgewinnung 85
Außentemperatur 84
Getriebeanzeige 75
Bei Navigationssystem Professional oder Fernsehen, TV

1 Auswahlliste, z. B. Radio 88
Navigationsanzeige, siehe
Betriebsanleitung zu Navigation, Entertainment, Kommunikation
Speed Limit Information 87
Bordcomputer 89
2 Getriebeanzeigen 75
3 Servicebedarf 85
Meldungen, z. B. Check-Control 81
Bei Navigationssystem Business oder ohne Navigation

1 Uhr 84
Außentemperatur 84
2 Meldungen, z. B. Check-Control 81
3 Getriebeanzeigen 75
Check-Control
Prinzip
Check-Control überwacht Funktionen im Fahrzeug und meldet, wenn in überwachten Systemen eine Störung vorliegt.
Eine Check-Control-Meldung wird als Kombination von Kontroll- oder Warnleuchten und Textmeldungen in der Instrumentenkombination und im Head-Up Display angezeigt.
Zusätzlich wird ggf. ein akustisches Signal ausgegeben und eine Textmeldung am Control Display angezeigt.
4 Auswahllisten, z. B. Fahrerlebnisschalter 127
5 Bordcomputer 89
6 Servicebedarf 85
Kontroll- und Warnleuchten
Kontroll- und Warnleuchten in der Instrumentenkombination können in unterschiedlichen Kombinationen und Farben aufleuchten.
Einige Leuchten werden beim Motorstart oder Einschalten der Zündung auf Funktion geprüft und leuchten vorübergehend auf.
Übersicht: Kontroll- und Warnleuchten
Symbol Funktion oder System

Blinker.

Parkbremse.
Symbol Funktion oder System
| AUTO H | Automatic Hold. |
| Nebelscheinwerfer. | |
| Nebelschlussleuchte. | |
| Fernlicht. | |
| Fernlichtassistent. | |
| Standlicht, Fahrlicht. | |
| Aktive Geschwindigkeitsregelung. | |
| Fahrzeugerkennung, Aktive Geschwindigkeitsregelung, Auffahr-warnung. | |
| Personenwarnung. | |
| LIM | Geschwindigkeitslimit, einstellbar. |
| Spurverlassenswarnung. | |
| Dynamische Stabilitäts Control DSC. | |
| Dynamische Stabilitäts Control DSC oder Dynamische Traktions Control DTC. | |
| Reifen Druck Control.Reifen Pannen Anzeige. |
Symbol Funktion oder System
![]() | Sicherheitsgurte. |
![]() | Airbagsystem. |
![]() | Lenksystem. |
![]() | Motorfunktionen. |
![]() | Bremssystem. |
![]() | Anti Blockier System ABS. |
![]() | Mindestens eine Check-Control-Meldung wird angezeigt oder ist gespeichert. |
Textmeldungen
Textmeldungen in Kombination mit einem Symbol in der Instrumentenkombination erläutern eine Check-Control-Meldung und die Bedeutung der Kontroll- und Warnleuchten.
Ergänzende Textmeldungen
Weitere Informationen, z. B. zur Ursache einer Störung und zu entsprechendem Handlungsbedarf, können über Check-Control abgerufen werden.
Bei dringenden Meldungen wird der ergänzende Text automatisch am Control Display angezeigt.
Symbole
Innerhalb der ergänzenden Textmeldung können abhängig von der Check-Control-Meldung folgende Funktionen ausgewählt werden.
Zusätzliche Informationen zur Check-Control-Meldung in der Integrierten Betriebsanleitung anzeigen.
„Serviceanmeldung“
Mit dem Service in Verbindung setzen.
„Rannenhilfe“
Mit dem Mobilen Service in Verbindung setzen.
Check-Control-Meldungen ausblenden

BC-Taste am Blinkerhebel drücken.
Einige Check-Control-Meldungen werden dauerhaft angezeigt und bleiben bestehen, bis die Störung behoben ist. Bei mehreren Störungen gleichzeitig werden die Meldungen nacheinander angezeigt.
Diese Meldungen können für ca. 8 Sekunden ausgeblendet werden. Danach werden sie wieder automatisch angezeigt.
Andere Check-Control-Meldungen werden automatisch nach ca. 20 Sekunden ausgeblendet. Sie bleiben gespeichert und können wieder angezeigt werden.
Gespeicherte Check-Control-Meldungen anzeigen
- „Fahrzeuginfo“
- „Fahrzeugstatus“
- "Check Control"
- Textmeldung auswählen.
Meldungen nach Fahrterende
Spezielle Meldungen, die während der Fahrt angezeigt wurden, werden nach Ausschalten der Zündung erneut angezeigt.
Kraftstoffanzeige

Fahrzeugneigung kann zu Schwankungen in der Anzeige führen.
Hinweise zum Tanken, siehe Seite 198.
Drehzahlmesser
Motordrehzahlen im roten Warnfeld unbedingt vermeiden. In diesem Bereich wird zum Schutz des Motors die Kraftstoffzufuhr unterbrochen.
Motoröltemperatur

Kalter Motor: Der Zeiger befindet sich am niedrigen Temperaturwert. Mit mäßiger Motordrehzahl und Geschwindigkeit fahren.
▶ Normale Betriebstemperatur: Der Zeiger befindet sich in der Mitte oder in der linken Hälfte der Temperaturanzeige.
Heißer Motor: Der Zeiger befindet sich am hohen Temperaturwert. Zusätzlich wird eine Check-Control-Meldung angezeigt.
Kühlmitteltemperatur
Falls das Kühlmittel und damit der Motor zu heiß werden, wird eine Check-Control-Meldung angezeigt.
Kühlmittelstand prüfen, siehe Seite 215.
Kilometer- und Tageskilometerzähler
Anzeige

▶ Kilometerzähler, Pfeil 1.
▷ Tageskilometerzähler, Pfeil 2.
Tageskilometer zurücksetzen

Knopf drücken.
▶ Bei ausgeschalteter Zündung wird der Kilometerzähler angezeigt.
▶ Bei eingeschalteter Zündung wird der Tageskilometerzähler zurückgesetzt.
Außentemperatur

Falls die Anzeige auf +3 °C oder niedriger sinkt, ertönt ein Signal.
Eine Check-Control-Meldung wird angezeigt.
Es besteht erhöhte Glättegefahr.

Glättegefahr
Auch bei Temperaturen über +3 °C kann erhöhte Glättegefahr bestehen.
Deshalb z. B. auf Brücken und schattigen Fahrbahnen vorsichtig fahren, sonst besteht erhöhtes Unfallrisiko.
Uhrzeit

Die Uhrzeit wird in der Instrumentenkombination angezeigt.
Uhrzeit am Control Display einstellen, siehe Seite 91.
Datum

Das Datum wird in der Instrumentenkombination angezeigt. Datum am Control Display einstellen, siehe Seite 92.
Reichweite
Anzeige

Nach Erreichen der Reserve- menge:
eine Check-Control-Meldung wird kurz eingeblendet.
im Bordcomputer wird die verbleibende Reichweite angezeigt.
▶ bei dynamischer Fahrweise, z. B. schnelle Kurvenfahrten, ist die Motorfunktion nicht immer sichergestellt.
Unter einer Reichweite von ca. 50 km wird die Check-Control-Meldung dauernd angezeigt.

Rechtzeitig tanken
Spätestens bei einer Reichweite von 50 km tanken, sonst ist die Motorfunktion nicht sichergestellt und es können Schäden auftreten.
Reichweite anzeigen
- „Einstellungen“
- „Info Display“
- „Analoge Zusatzanzeigen“
Momentanverbrauch
Anzeige

Zeigt den momentanen Kraftstoffverbrauch an. Es kann kontrolliert werden, wie wirtschaftlich und umweltschonend gefahren wird.
Momentanverbrauch anzeigen
- „Einstellungen“
- „Info Display“
- „Analoge Zusatzanzeigen“
Die Balkenanzeige für den Momentanverbrauch wird in der Instrumentenkombination angezeigt.
Energierückgewinnung
Anzeige

Bewegungsenergie des Fahrzeugs wird bei Schubbetrieb in elektrische Energie umgewandelt. Die Fahrzeugbatterie wird teilweise aufgeladen und der
Kraftstoffverbrauch kann gesenkt werden.
Servicebedarf
Anzeige
Die Fahrstrecke oder die Zeit bis zur nächsten Wartung wird nach Einschalten der Zündung kurz in der Instrumentenkombination angezeigt.
Der aktuelle Servicebedarf kann vom Serviceberater aus der Fernbedienung ausgelesen werden.
Die Daten zum Wartungszustand Ihres Fahrzeugs oder zu gesetzlich vorgeschriebenen
Untersuchungen werden automatisch vor einer Fälligkeit an den Service übertragen.
Detaillierte Informationen zum Servicebedarf
Nähere Informationen zum Wartungsumfang können am Control Display angezeigt werden.
- „Fahrzeuginfo“
- „Fahrzeugstatus“
- "Servicebedarf"
Erforderliche Wartungsumfänge und ggf. gesetzlich vorgeschriebene Untersuchungen werden angezeigt. - Eintrag auswählen um nähere Informationen anzeigen zu lassen.
Symbole
Sym- bole
Beschreibung

Ein Service ist aktuell nicht notwendig.

Eine Wartung oder eine gesetzlich vorgeschriebene Untersuchung steht demnächst an.

Servicetermin ist überschritten.
Termine eingeben
Termine für vorgeschriebene Untersuchungen eingeben.
Sicherstellen, dass Datum und Uhrzeit des Fahrzeugs richtig eingestellt sind.
- „Fahrzeuginfo“
- „Fahrzeugstatus“
- "Servicebedarf"
- „§ Fahrzeuguntersuchung“
-
„Termin:“
-
Einstellungen vornehmen.
- Bestätigen.
Datumseingabe wird gespeichert.
Automatische Service Benachrichtigung
Daten zum Wartungszustand oder zu gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen des Fahrzeugs werden automatisch vor einer Fälligkeit an den Service übertragen.
Es kann überprüft werden, wann der Service benachrichtigt wurde.
- „Fahrzeuginfo“
- „Fahrzeugstatus“
- „Optionen“ aufrufen.
- „Letzter Teleservice Call“
Service Historie
Wartungsarbeiten beim Service durchführen und in den Fahrzeugdaten eintragen lassen. Die Eintragungen sind wie ein Serviceheft der Nachweis über eine regelmäßige Wartung.
Die eingetragenen Wartungen können am Control Display angezeigt werden. Funktion ist verfügbar sobald eine Wartung in den Fahrzeugdaten eingetragen wurde.
- „Fahrzeuginfo“
- „Fahrzeugstatus“
- "Servicebedarf"
- "Service Historie"
Durchgeführte Wartungen werden angezeigt.
- Eintrag auswählen um nähere Informationen anzeigen zu lassen.
Symbole
Sym- bole
Beschreibung

Grün: Wartung wurde terminge-recht durchgeführt.

Gelb: Wartung wurde verspätet durchgeführt.

Wartung wurde nicht durchgeführt.
Schaltpunktanzeige
Prinzip
Das System empfiehlt zur aktuellen Fahrsituation den verbrauchsgünstigsten Gang.
Die Schaltpunktanzeige ist je nach Ausstattung und Länderausführung im Manuellbetrieb des Automatic-Getriebes und beim Schaltgetriebe aktiv.
Hinweise zum Hoch- oder Zurückschalten werden in der Instrumentenkombination angezeigt.
Bei Fahrzeugen ohne Schaltpunktanzeige wird der eingelegte Gang angezeigt.
Schaltgetriebe: Anzeigen
Symbol Beschreibung

Verbrauchsgünstigster Gang ist ein- gelegt.

In verbrauchsgünstigsten Gang hochschalten.
Symbol Beschreibung

In verbrauchsgünstigsten Gang zu- rückschalten.

In Neutral schalten.
Automatic-Getriebe: Anzeigen
Beispiel Beschreibung

Verbrauchsgünstigster Gang ist eingelegt.

In verbrauchsgünstigeren Gang schalten.
Speed Limit Information mit No Passing Information
Prinzip
Speed Limit Information
Speed Limit Information zeigt über ein Symbol in Form eines Verkehrszeichens in der Instrumentenkombination die aktuell erkannte Geschwindigkeitsbegrenzung an. Die Kamera im Fuß des Innenspiegels erfasst Verkehrsschilder am Fahrbahnrand ebenso wie variable Anzeigen von Schilderbrücken. Verkehrsschilder mit Zusatzzeichen, z. B. bei Nässe, werden auch erkannt und mit fahrzeuginternen Daten, z. B. des Regensensors, abgeglichen und situationsabhängig angezeigt. Das System berücksichtigt die im Navigationssystem gespeicherten Informationen und zeigt auch auf nicht beschilderten Strecken vorliegende Geschwindigkeitsbegrenzungen an.
No Passing Information
No Passing Information zeigt mit entsprechenden Symbolen in der Instrumentenkombina-
tion von der Kamera erkannte Überholverbote und deren Aufhebungen an. Das System berücksichtigt ausschließlich durch Beschilderung kenntlich gemachte Überholverbote und Aufhebungen.
Keine Anzeige erfolgt:
▷ in Ländern, in denen Überholverbote hauptsächlich durch Straßenmarkierungen kenntlich gemacht sind.
▶ auf nicht beschilderten Strecken.
▶ bei Bahnübergängen, Fahrbahnmarkierungen oder sonstigen Situationen, die auf ein nicht beschildertes Überholverbot hinweisen würden.
Hinweise
Geschwindigkeitsbegrenzungen und Überholverbote für den Anhängerbetrieb werden nicht angezeigt.

Persönliche Einschätzung
Das System kann die persönliche Einschätzung der Verkehrssituation nicht ersetzen.
Das System unterstützt den Fahrer und ersetzt nicht das menschliche Auge.
Überblick
Kamera

Die Kamera befindet sich im Bereich des Spiegelfußes.
Frontscheibe im Bereich vor dem Innenspiegel sauber und frei halten.
Ein-/Ausschalten
- „Einstellungen“
- „Info Display“
- „Speed Limit Info“
Ist Speed Limit Information eingeschaltet, kann diese über den Bordcomputer am Info Display in der Instrumentenkombination angezeigt werden.
No Passing Information wird gemeinsam mit aktivierter Speed Limit Information angezeigt.
Anzeige
In der Instrumentenkombination wird Folgendes angezeigt.
Speed Limit Information

Vorliegende Geschwindigkeitsbegrenzung.
Geschwindigkeitslimit aufgehoben – für deutsche Autobahnen.

Speed Limit Information nicht verfügbar.
Die Speed Limit Information kann auch im Head-Up Display angezeigt werden.
No Passing Information

Überholverbot.
▶ Ende des Überholverbots.
No Passing Information nicht verfügbar.
Die No Passing Information kann auch im Head-Up Display angezeigt werden.
Grenzen des Systems
Die Funktion kann z. B. in folgenden Situationen eingeschränkt sein und ggf. etwas Falsches anzeigen:
▶ bei starkem Nebel, Regen oder Schneefall.
▶ wenn Schilder durch Objekte verdeckt sind.
▶ bei dichtem Auffahren auf ein vorausfahrendes Fahrzeug.
▶ bei starkem Gegenlicht.
▶ wenn die Frontscheibe vor dem Innenspiegel beschlagen, verschmutzt oder durch Aufkleber etc. verdeckt ist.
▶ aufgrund möglicher Falscherkennungen der Kamera.
▶ wenn die im Navigationssystem gespeicherten Geschwindigkeitsbegrenzungen falsch sind.
▷ in Gebieten, die nicht im Navigationssystem berücksichtigt sind.
▶ bei Abweichungen zur Navigation, z. B. aufgrund geänderter Straßenführungen.
▶ beim Überholen von Bussen oder LKW mit Geschwindigkeitsaufkleber.
▶ wenn Verkehrszeichen nicht der Norm entsprechen.
während des Kalibriervorgangs der Kamera unmittelbar nach Fahrzeugauslieferung.
Auswahllisten in der Instrumentenkombination
Prinzip
Je nach Ausstattung kann über die Tasten und das Rändelrad am Lenkrad und über die Anzeigen in Instrumentenkombination und Head-Up-Display Folgendes angezeigt oder bedient werden:
▶ Aktuelle Audioquelle.
▶ Wahlwiederholung beim Telefon.
▶ Aktivieren des Spracheingabesystems.
Anzeige

Je nach Ausstattung kann die Liste in der Instrumentenkombination von der Darstellung abweichen.
Liste aktivieren und Einstellung vornehmen

Auf der rechten Lenkradseite am Rändelrad drehen, um die entsprechende Liste zu aktivieren.
Über das Rändelrad die gewünschte Einstellung auswählen und durch Drücken des Rändelrads bestätigen.
Bordcomputer
Informationen im Info Display abrufen

BC-Taste am Blinkerhebel drücken.
Informationen werden am Info Display der Instrumentenkombination angezeigt.
Überblick der Informationen
Info Display

Durch wiederholtes Drücken der Taste am Blinkerhebel werden folgende Informationen am Info Display angezeigt:
▷ Reichweite.
▶ ECO PRO Bonusreichweite.
▶ Durchschnittsverbrauch.
▶ Momentanverbrauch.
▶ Durchschnittsgeschwindigkeit.
▷ Datum.
▶ Speed Limit Information.
Ankunftszeit.
Bei aktiver Zielführung im Navigationssystem.
Entfernung zum Ziel.
Bei aktiver Zielführung im Navigationssystem.
Pfeilansicht des Navigationssystems.
Bei aktiver Zielführung im Navigationssystem.
Wenn die Pfeilansicht im Head-Up Display nicht aktiv ist.
Anzeigen für Info Display einstellen
Es kann eingestellt werden, welche Anzeigen des Bordcomputers im Info Display der Instrumentenkombination abgerufen werden können.
- „Einstellungen“
- „Info Display“
- Gewünschte Anzeigen auswählen.
Informationen im Detail
Reichweite
Angezeigt wird die voraussichtliche Reichweite mit dem vorhandenen Kraftstoff.
Sie wird unter Berücksichtigung der Fahrweise über die letzten 30 km hochgerechnet.
Durchschnittsverbrauch
Der Durchschnittsverbrauch wird für die Zeit ermittelt, in der der Motor läuft.
Der Durchschnittsverbrauch wird auf die gefahrene Strecke seit dem letzten Zurücksetzen im Bordcomputer berechnet.
Durchschnittsgeschwindigkeit
Bei der Berechnung der Durchschnittsgeschwindigkeit bleibt ein Stillstand mit manuell abgestelltem Motor unberücksichtigt.
Durchschnittswerte zurücksetzen
BC-Taste am Blinkerhebel gedrückt halten.
Entfernung zum Ziel
Die noch verbleibende Entfernung zum Fahrtziel wird angezeigt, wenn vor Fahrtbeginn ein Ziel im Navigationssystem eingegeben wurde.
Die Entfernung zum Ziel wird automatisch übernommen.
Ankunftszeit

Die voraussichtliche Ankunftszeit wird angezeigt, wenn vor Fahrtbeginn ein Ziel im Navigationssystem eingegeben wurde.
Voraussetzung ist eine richtig eingestellte Uhrzeit.
Speed Limit Information
Beschreibung der Speed Limit Information, siehe Seite 87.
Reise-Bordcomputer
Zwei Arten von Bordcomputer stehen zur Verfügung.
„Bordcomputer“: Werte können beliebig oft zurückgesetzt werden.
„Reise-Bordcomputer“: Werte liefern eine Übersicht über die aktuelle Fahrt.
Reise-Bordcomputer zurücksetzen
- „Fahrzeuginfo“
- „Reise-Bordcomputer“
- „Zurücksetzen“: Alle Werte werden zurückgesetzt.
„Automatisch zurücksetzen“: Alle Werte werden nach ca. 4 Stunden Fahrzeugstillstand zurückgesetzt.
Anzeige am Control Display
Bordcomputer oder Reise-Bordcomputer am Control Display anzeigen.
- „Fahrzeuginfo“
- „Bordcomputer“ oder „Reise-Bordcomputer“
Verbrauch und Geschwindigkeit zurücksetzen
- „Fahrzeuginfo“
-
„Bordcomputer“
-
„Verbrauch“ oder „Geschw.“
- „Ja“
Sportanzeigen
Prinzip
Im Control Display können die aktuellen Werte für Leistung und Drehmoment angezeigt werden.
Sportanzeigen im Control Display anzeigen
- „Fahrzeuginfo“
- „Sportanzeigen“
Geschwindigkeitswarnung
Prinzip
Anzeige eines Geschwindigkeitslimits, bei dessen Erreichen gewarnt werden soll.
Erneute Warnung, wenn das eingestellte Geschwindigkeitslimit einmal um mind. 5 km/h unterschritten wurde.
Limit anzeigen, einstellen oder ändern
- „Einstellungen“
- „Geschwindigkeit“
- „Warnung bei:“
- Controller drehen, bis gewünschtes Limit angezeigt wird.
- Controller drücken.
Geschwindigkeitslimit wird gespeichert.
Limit aktivieren/deaktivieren
- „Einstellungen“
- „Geschwindigkeit“
- „Warnung“
- Controller drücken.
Momentane Geschwindigkeit als Limit übernehmen
- „Einstellungen“
- „Geschwindigkeit“
- „Akt. Geschw. übernehmen“
- Controller drücken.
Die momentan gefahrene Geschwindigkeit wird als Limit gespeichert.
Einstellungen am Control Display
Uhrzeit
Zeitzone einstellen
- „Einstellungen“
- „Uhrzeit/Datum“
- „Zeitzone“
- Gewünschte Zeitzone auswählen.
Die Zeitzone wird gespeichert.
Uhrzeit einstellen
- „Einstellungen“
- „Uhrzeit/Datum“
- „Uhrzeit:“
- Controller drehen, bis gewünschte Stunden angezeigt werden.
- Controller drücken.
- Controller drehen, bis gewünschte Minuten angezeigt werden.
- Controller drücken.
Die Uhrzeit wird gespeichert.
Uhrzeitformat einstellen
- „Einstellungen“
- „Uhrzeit/Datum“
- „Format:“
- Gewünschtes Format auswählen.
Das Uhrzeitformat wird gespeichert.
Automatische Zeiteinstellung
Je nach Ausstattung werden Uhrzeit, Datum und ggf. die Zeitzone automatisch aktualisiert.
- „Einstellungen“
- „Uhrzeit/Datum“
- „Zeiteinstellung autom.“
Datum
Datum einstellen
- „Einstellungen“
- „Uhrzeit/Datum“
- „Datum:“
- Controller drehen, bis gewünschter Tag angezeigt wird.
- Controller drücken.
- Einstellung für Monat und Jahr entsprechend vornehmen.
Das Datum wird gespeichert.
Datumsformat einstellen
- „Einstellungen“
- „Uhrzeit/Datum“
- „Format:“
- Gewünschtes Format auswählen.
Das Datumsformat wird gespeichert.
Sprache
Sprache einstellen
Sprache am Control Display einstellen:
- „Einstellungen“
- „Sprache/Einheiten“
- „Sprache:“
- Gewünschte Sprache auswählen.
Die Einstellung wird für die momentan verwendete Fernbedienung gespeichert.
Sprachdialog einstellen
Sprachdialog für das Spracheingabesystem, siehe Seite 25.
Maßeinheiten
Maßeinheiten einstellen
Maßeinheiten für Verbrauch, Weg/Entfernungen und Temperatur einstellen:
- „Einstellungen“
- „Sprache/Einheiten“
- Gewünschten Menüpunkt auswählen.
- Gewünschte Einheit auswählen.
Die Einstellung wird für die momentan verwendete Fernbedienung gespeichert.
Helligkeit
Helligkeit einstellen
Helligkeit des Control Displays einstellen:
- „Einstellungen“
- „Control Display“
- „Helligkeit“
- Controller drehen, bis die gewünschte Helligkeit erreicht ist.
- Controller drücken.
Die Einstellung wird für die momentan verwendete Fernbedienung gespeichert.
Je nach Lichtverhältnissen ist die Helligkeitsregelung evtl. nicht unmittelbar erkennbar.
Head-Up Display
Prinzip

Das System projiziert wichtige Informationen in das Sichtfeld des Fahrers, z. B. die Geschwindigkeit.
Der Fahrer kann Informationen aufnehmen, ohne den Blick von der Straße abzuwenden.
Erkennbarkeit des Displays
Die Erkennbarkeit der Anzeigen im Head-Up Display wird durch folgende Faktoren beeinflusst:
▶ Bestimmte Sitzpositionen.
▶ Gegenstände auf der Abdeckung des Head-Up Displays.
Sonnenbrillen mit bestimmten Polarisationsfiltern.
▷ Nasse Fahrbahn.
▶ Ungünstige Lichtverhältnisse.
Wird das Bild verzerrt dargestellt, die Grund- einstellung überprüfen lassen.
Ein-/Ausschalten
- „Einstellungen“
- "Head-Up Display"
- „Head-Up Display“
Anzeige
Übersicht
▶ Geschwindigkeit.
▶ Navigationssystem.
▷ Check-Control-Meldungen.
▶ Auswahlliste aus der Instrumentenkombination.
▶ Fahrerassistenzsysteme.
Einige dieser Informationen werden nur bei Bedarf kurzzeitig angezeigt.
Anzeigen im Head-Up Display auswählen
- „Einstellungen“
- „Head-Up Display“
- „Angezeigte Informationen“
- Gewünschte Anzeigen im Head-Up Display auswählen.
Die Einstellungen werden für die momentan verwendete Fernbedienung gespeichert.
Helligkeit einstellen
Die Helligkeit wird automatisch an das Umgebungslicht angepasst.
Die Grundeinstellung kann manuell eingestellt werden.
- „Einstellungen“
- „Head-Up Display“
- „Helligkeit“
- Controller drehen.
Bei eingeschaltetem Abblendlicht kann die Beleuchtungsstärke des Head-Up Displays über die Instrumentenbeleuchtung zusätzlich beeinflusst werden.
Die Einstellung wird für die momentan verwendete Fernbedienung gespeichert.
Höhe einstellen
- „Einstellungen“
- „Head-Up Display“
- „Höhe“
- Controller drehen.
Die Einstellung wird für die momentan verwendete Fernbedienung gespeichert.
Rotation einstellen
- „Einstellungen“
- „Head-Up Display“
- „Rotation“
- Controller drehen.
Die Einstellung wird für die momentan verwendete Fernbedienung gespeichert.
Spezielle Frontscheibe
Die Frontscheibe ist Teil des Systems.
Die Form der Frontscheibe ermöglicht eine präzise Abbildung.
Eine Folie in der Frontscheibe verhindert die Abbildung von Doppelbildern.
Die spezielle Frontscheibe deshalb nur vom Service erneuern lassen.
Licht
Fahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen beschrieben, die in der Modellreihe angeboten werden. Es werden daher auch Ausstattungen beschrieben, die in einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
Überblick

1 Nebelschlussleuchten
2 Nebelscheinwerfer
3 Automatische Fahrlichtsteuerung, Adaptives Kurvenlicht, Fernlichtassistent, Begrüßungslicht, Tagfahrlicht
4 Licht aus, Tagfahrlicht
5 Standlicht
6 Abblendlicht, Begrüßungslicht, Fernlicht-assistent
7 Instrumentenbeleuchtung
8 Leuchtweitenregulierung
Stand-/Abblendlicht, Fahrlichtsteuerung
Allgemein
Schalterstellung: 0, D,
Wird bei ausgeschalteter Zündung die Fahrer- tür geöffnet, wird die Außenbeleuchtung bei diesen Schalterstellungen automatisch ausge- schaltet.
Standlicht
Schalterstellung 300 as Fahrzeug ist rundum beleuchtet, z. B. zum Parken.
Standlicht nicht über längere Zeiträume eingeschaltet lassen, sonst wird die Fahrzeugbatterie entladen und der Motor kann ggf. nicht mehr gestartet werden.
Zum Parken besser das einseitige Parklicht, siehe Seite 96, einschalten.
Abblendlicht
Schalterstellung ☐ bei eingeschalteter Zündung: Abblendlicht leuchtet.
Begrüßungslicht
Beim Abstellen des Fahrzeugs Schalter in Stellung ☐ oder lassen: Stand- und Innenlicht leuchten beim Entriegeln des Fahrzeugs ggf. abhängig vom Umgebungslicht kurz auf.
Aktivieren/deaktivieren
- „Einstellungen“
- „Licht“
- „Begrüßungslicht“
Die Einstellung wird für die momentan verwendete Fernbedienung gespeichert.
Heimleuchten
Das Abblendlicht leuchtet noch eine bestimmte Zeit weiter, wenn nach Ausschalten der Zündung bei ausgeschaltetem Licht die Lichthupe aktiviert wird.
Dauer einstellen
- „Einstellungen“
- „Licht“
- „Heimleuchten:“
- Dauer einstellen.
Die Einstellung wird für die momentan verwendete Fernbedienung gespeichert.
Automatische Fahrlichtsteuerung
Schalterstellung Abblendlicht wird abhängig vom Umgebungslicht selbsttätig ein- oder ausgeschaltet, z. B. in einem Tunnel, bei Dämmerung und Niederschlägen. Kontrollleuchte in der Instrumentenkombination leuchtet.
Blauer Himmel mit tief stehender Sonne kann zum Einschalten des Lichts führen.
Abblendlicht bleibt immer eingeschaltet, wenn das Nebellicht eingeschaltet ist.

Persönliche Verantwortung
Die Fahrlichtsteuerung kann die persön-
liche Einschätzung der Lichtverhältnisse nicht ersetzen.
Die Sensoren können z. B. Nebel oder diesiges Wetter nicht erkennen. In solchen Situationen das Licht manuell einschalten, sonst entsteht ein Sicherheitsrisiko.
Tagfahrlicht
Halogen-Licht: Das Tagfahrlicht leuchtet bei eingeschalteter Zündung in Stellung
Xenon-/LED-Licht: Das Tagfahrlicht leuchtet bei eingeschalteter Zündung in Stellung 0 oder 📄
Aktivieren/deaktivieren
In einigen Ländern ist ein Tagfahrlicht verpflichtend, daher kann das Tagfahrlicht ggf. nicht deaktiviert werden.
- „Einstellungen“
- „Licht“
- „Tagfahrlicht“
Die Einstellung wird für die momentan verwendete Fernbedienung gespeichert.
Parklicht

Das Fahrzeug kann einseitig beleuchtet werden.
Einschalten
Bei ausgeschalteter Zündung den Hebel ca. 2 Sekunden über den Druckpunkt hinaus nach oben oder unten drücken.
Ausschalten
Hebel in die entgegengesetzte Richtung kurz bis zum Druckpunkt drücken.
Adaptives Kurvenlicht
Prinzip
Adaptives Kurvenlicht ist eine variable Scheinwerferlichtsteuerung, die eine dynamische Ausleuchtung der Fahrbahn ermöglicht.
Abhängig vom Lenkeinschlag und weiteren Parametern folgt das Scheinwerferlicht dem Straßenverlauf.
Die variable Lichtverteilung sorgt, abhängig von der Geschwindigkeit, für eine noch bessere Ausleuchtung der Fahrbahn.
Die Lichtverteilung wird automatisch der Geschwindigkeit angepasst. Das Stadtlicht ist bei einer Geschwindigkeit von weniger als 50 km/h aktiv. Das Autobahnlicht wird bei einer Geschwindigkeit höher 110 km/h nach ca. 30 Sekunden oder ab einer Geschwindigkeit von 140 km/h eingeschaltet.
Aktivieren
Schalterstellung bei eingeschalteter Zündung.
Das Abbiegelicht wird abhängig von Lenkeinschlag oder Blinker automatisch zugeschaltet.
Um den Gegenverkehr nicht zu blenden, schwenkt das Adaptive Kurvenlicht im Stand nicht zur Fahrerseite.
Beim Rückwärtsfahren ist nur das Abbiegelicht aktiv und leuchtet den kurvenäußeren Bereich aus.
Werden beim Grenzübergang in Länder, in denen auf einer anderen Straßenseite gefahren wird, die Scheinwerfer umgestellt, siehe Seite 99, ist das Adaptive Kurvenlicht ggf. nur eingeschränkt verfügbar.
Adaptive Leuchtweitenregelung
Die adaptive Leuchtweitenregelung gleicht Beschleunigungs- und Bremsvorgänge aus, um den Gegenverkehr nicht zu blenden und um eine optimale Ausleuchtung der Fahrbahn zu erreichen.
Funktionsstörung
Eine Check-Control-Meldung wird angezeigt.
Adaptives Kurvenlicht ist gestört oder ausgefallen. Das System möglichst bald überprüfen lassen.
Leuchtweitenregulierung
Bei Halogenscheinwerfern die Leuchtweite des Abblendlichts manuell der Fahrzeugbeladung anpassen, sonst wird der Gegenverkehr geblendet.
Werte nach dem / gelten für Anhängerbetrieb.
0 / 1 = 1 bis 2 Personen ohne Gepäck.
1 / 1 = 5 Personen ohne Gepäck.
1 / 2 = 5 Personen mit Gepäck.
2 / 2 = 1 Person, Gepäckraum voll.
Fernlichtassistent
Prinzip
Bei eingeschaltetem Abblendlicht schaltet dieses System das Fernlicht automatisch ein und wieder aus oder blendet die Bereiche aus, die den Gegenverkehr blenden. Ein Sensor an der Vorderseite des Innenspiegels steuert diesen Vorgang. Der Assistent sorgt dafür, dass das Fernlicht eingeschaltet wird, wann immer es die Verkehrssituation erlaubt. Es kann jederzeit eingegriffen und das Fernlicht wie gewohnt ein- und ausgeschaltet werden.
Aktivieren

-
Lichtschalter in Stellung oder dfehen.
-
Taste am Blinkerhebel drücken, Pfeil.

Kontrollleuchte in der Instrumentenkombination leuchtet.
Bei eingeschaltetem Licht wird automatisch auf- und abgeblendet.
Das System reagiert auf die Beleuchtung des entgegenkommenden und vorausfahrenden Verkehrs sowie auf ausreichende Beleuchtung, z. B. in Ortschaften.

Die blaue Kontrollleuchte in der Instrumentenkombination leuchtet, wenn das Fernlicht durch das System eingeschaltet wird. Abhängig von der im Fahrzeug verbauten Variante des Systems kann es vorkommen, dass das Fernlicht bei entgegenkommenden Fahrzeugen nicht ausgeschaltet wird, sondern nur die Bereiche ausgeblendet werden, die den Gegenverkehr blenden. In diesem Fall leuchtet die blaue Kontrolleuchte weiter.
Werden beim Grenzübergang in Länder, in denen auf einer anderen Straßenseite gefahren wird, die Scheinwerfer umgestellt, siehe Seite 99, ist der Fernlichtassistent ggf. nur eingeschränkt verfügbar.
Manuell auf- und abblenden

▶ Fernlicht ein, Pfeil 1.
Fernlicht aus/Lichthupe, Pfeil 2.
Beim manuellen Auf- und Abblenden kann der Fernlichtassistent deaktiviert werden. Um den Fernlichtassistent wieder zu aktivieren, die Taste am Blinkerhebel drücken.
Grenzen des Systems

Persönliche Verantwortung
Der Fernlichtassistent kann die persönliche Entscheidung über das Nutzen des Fernlichts nicht ersetzen. In Situationen, die dies erfordern, deshalb manuell abblenden, sonst entsteht ein Sicherheitsrisiko.
In folgenden beispielhaften Situationen arbeitet das System nicht oder nur eingeschränkt und eine persönliche Reaktion kann erforderlich sein:
▶ bei extrem ungünstigen Witterungsbedingungen wie Nebel oder heftigem Niederschlag.
▶ bei der Wahrnehmung von Verkehrsteilnehmern mit schlechter Eigenbeleuchtung, wie Fußgängern, Radfahrern, Reitern, Fuhrwerken, bei Zug- oder Schiffsverkehr nahe der Straße und bei Wildwechsel.
in engen Kurven, an steilen Kuppen oder Senken, bei kreuzendem Verkehr oder halb verdecktem Gegenverkehr auf der Autobahn.
in schlecht beleuchteten Ortschaften und bei stark reflektierenden Schildern.
▶ im niedrigen Geschwindigkeitsbereich.
▶ wenn die Frontscheibe im Bereich vor dem Innenspiegel beschlagen, verschmutzt oder durch Aufkleber, Vignetten etc. verdeckt ist.
Kamera

Die Kamera befindet sich im Bereich des Spiegelfußes.
Frontscheibe im Bereich vor dem Innenspiegel sauber und frei halten.
Nebellicht
Nebelscheinwerfer
Stand- oder Abblendlicht muss eingeschaltet sein.

Taste drücken. Die grüne Kontroll- leuchte leuchtet.
Ist die Automatische Fahrlichtsteuerung, siehe Seite 96, aktiviert, wird das Abblendlicht beim Einschalten der Nebelscheinwerfer automatisch eingeschaltet.
Führungs-Nebellicht
In Schalterstellung wird ein Führungs-Nebellicht für eine breitere Ausleuchtung bis zu einer Geschwindigkeit von 110 km/h zugeschaltet.
Nebelschlussleuchten
Abblendlicht oder Nebelscheinwerfer müssen eingeschaltet sein.

Taste drücken. Die gelbe Kontroll- leuchte leuchtet.
Rechts-/Linksverkehr
Allgemein
Beim Grenzübergang in Länder, in denen auf der anderen Straßenseite als im Zulassungsland gefahren wird, sind Maßnahmen zur Vermeidung von Blendwirkung der Scheinwerfer erforderlich.
Halogen-Scheinwerfer
Der Service hält Abklebefolie bereit. Zum Anbringen der Folie die beigefügten Hinweise beachten.
LED-Scheinwerfer, Xenon-Scheinwerfer
Scheinwerfer umstellen
Die Scheinwerferumstellung erfolgt über iDrive.
- „Einstellungen“
- „Licht“
- „Scheinwerfer“
- „Scheinwerferanpassung“
Der Fernlichtassistent, siehe Seite 97, ist ggf. nur eingeschränkt verfügbar.
Das Adaptive Kurvenlicht, siehe Seite 96, ist ggf. nur eingeschränkt verfügbar.
Instrumentenbeleuchtung
Einstellen

Zur Regelung der Beleuchtungsstärke muss das Stand- oder Abblendlicht eingeschaltet sein.
Die Beleuchtungsstärke kann
mit dem Rändelrad eingestellt werden.
Innenlicht
Allgemein
Das Innenlicht, die Fußraumleuchten, Einstiegsleuchten und Vorfeldbeleuchtung werden automatisch gesteuert.
Die Helligkeit einiger Ausstattungen wird vom Rändelrad für die Instrumentenbeleuchtung beeinflusst.

1 Innenlicht
2 Leselicht
Innenlicht manuell ein- und ausschalten

Taste drücken.
Dauerhaft ausschalten: Taste ca. 3 Sekunden lang drücken.
Wieder einschalten: Taste drücken.
Leseleuchten

Taste drücken.
Leseleuchten befinden sich vorn und im Fond neben dem Innenlicht.
Ambientes Licht
Abhängig von der Ausstattung kann die Beleuchtung im Innenraum für einige Leuchten individuell eingestellt werden.
Farbschema auswählen
- „Einstellungen“
- „Licht“
- „Ambiente:“
- Gewünschte Einstellung auswählen.
Helligkeit einstellen
Die Helligkeit des ambienten Lichts kann über das Rändelrad für die Instrumentenbeleuch-
tung oder am Control Display eingestellt werden.
- „Einstellungen“
- „Licht“
- „Helligkeit:“
- Helligkeit einstellen.
Sicherheit
Fahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen beschrieben, die in der Modellreihe angeboten werden. Es werden daher auch Ausstattungen beschrieben, die in einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
Airbags

1 Frontairbag, Fahrer
2 Frontairbag, Beifahrer
3 Kopfairbag
4 Seitenairbag
Frontairbags
Frontairbags schützen den Fahrer und Beifahrer bei einem Frontalaufprall, bei dem der Schutz von Sicherheitsgurten alleine nicht mehr ausreichen würde.
Seitenairbags
Bei einem Seitenaufprall stützt der Seitenairbag den Körper im seitlichen Brust- und Beckenbereich.
Kopfairbags
Bei einem Seitenaufprall stützt der Kopfairbag den Kopf.
Schutzwirkung
Airbags werden nicht bei jeder Aufprallsituation ausgelöst, z. B. nicht bei leichteren Unfällen oder Heckkollisionen.

Hinweise für eine optimale Schutzwirkung der Airbags
▶ Zu den Airbags Abstand halten.
▷ Lenkrad immer am Lenkradkranz anfassen, Hände in der 3-Uhr- und 9-Uhr-Position, um das Verletzungsrisiko an Händen oder Armen bei Auslösen des Airbags möglichst gering zu halten.
Zwischen Airbags und Personen dürfen sich keine weiteren Personen, Tiere oder Gegenstände befinden.
▶ Abdeckung des Frontairbags auf der Beifahrerseite nicht als Ablage benutzen.
Armaturentafel und Scheibe im Bereich der Beifahrerseite frei halten, d. h. nicht mit Klebefolie oder Überzügen abdecken und keine Halterungen oder Kabel für z. B. Navigationsgerät oder Handy anbringen.
Darauf achten, dass der Beifahrer korrekt sitzt, d. h. Füße oder Beine im Fußraum belässt, nicht auf der Armaturentafel abstützt, sonst kann es beim Auslösen des Frontairbags zu Beinverletzungen kommen.
Keine Schonbezüge, Sitzpolster oder sonstigen Gegenstände auf den Vordersitzen anbringen, die nicht speziell für Sitze mit integrierten Seitenairbags freigegeben sind.
▶ Keine Kleidungsstücke, z. B. Jacken, über die Sitzlehnen hängen.
Darauf achten, dass Insassen den Kopf vom Seitenairbag fernhalten und nicht an den Kopfairbag lehnen, sonst kann es beim Auslösen des Airbags zu Verletzungen kommen.
Airbagrückhaltesystem nicht demontieren.
▷ Lenkrad nicht demontieren.
▶ Abdeckungen der Airbags nicht verkleben, überziehen oder in sonstiger Weise verändern.
An Einzelkomponenten und der Verkabelung keine Veränderung vornehmen. Das gilt auch für Abdeckungen des Lenkrads, die Armaturentafel, die Sitze und die Dach-
holme sowie für die Seiten des Dachhimmels.
Auch bei Beachtung aller Hinweise sind je nach den Umständen Verletzungen infolge eines Kontakts mit den Airbags nicht ganz ausgeschlossen.
Bei sensiblen Insassen kann es durch das Zünd- und Aufblasgeräusch zu kurzfristigen, in der Regel nicht bleibenden Gehörbeeinträchtigungen kommen.

Bei Störung, Stilllegung und nach Auslösen der Airbags
Unmittelbar nach Auslösen des Systems nicht an die Einzelkomponenten fassen, sonst besteht Verbrennungsgefahr.
Mit der Prüfung, Reparatur oder Demontage und für die Verschrottung der Airbaggeneratoren nur den Service oder eine Werkstatt beauftragen, die über die erforderlichen sprengstoffrechtlichen Genehmigungen verfügt.
Unsachgemäß durchgeführte Arbeiten können einen Ausfall oder ein unbeabsichtigtes Auslösen des Systems zur Folge haben und zu Verletzungen führen.
Funktionsbereitschaft des Airbagsystems

Beim Einschalten der Zündung leuchtet die Warnleuchte in der Instrumentenkombination kurz auf und zeigt damit die Funktionsbereitschaft des gesamten Airbagsystems und der Gurtstrammer an.
Airbagsystem gestört
▶ Warnleuchte leuchtet beim Einschalten der Zündung nicht auf.
▶ Warnleuchte leuchtet permanent.

Airbagsystem bei Störung umgehend überprüfen lassen
Das Airbagsystem bei einer Störung umgehend überprüfen lassen, sonst besteht die Gefahr, dass das System bei einem Unfall trotz
entsprechender Unfallschwere nicht erwartungsgemäß funktioniert.
Schlüsselschalter für Beifahrerairbags
Allgemein

Front- und Seitenairbag für den Beifahrer können mit dem integrierten Schlüssel aus der Fernbedienung deaktiviert und wieder aktiviert werden.
Beifahrerairbags deaktivieren

Schlüssel einstecken und ggf. nachdrücken.
Gedrückt halten und bis zum Anschlag in Stellung OFF drehen. Am Anschlag abziehen.
Die Beifahrerairbags sind deaktiviert.
Die Fahrerairbags bleiben weiterhin aktiv.

Schlüsselschalter in Endstellung
Darauf achten, dass der Schlüsselschalter in der entsprechenden Endstellung steht, sonst sind die Airbags nicht deaktiviert/aktiviert.
Ist auf dem Beifahrersitz kein Kinderrückhaltesystem mehr montiert, die Beifahrerairbags wieder aktivieren, damit sie bei einem Unfall bestimmungsgemäß auslösen.
Der Zustand der Airbags wird über die Kontrollleuchte am Dachhimmel, siehe Seite 103, angezeigt.
Beifahrerairbags aktivieren

Schlüssel einstecken und ggf. nachdrücken.
Gedrückt halten und bis zum Anschlag in Stellung ON drehen. Am Anschlag abziehen.
Die Beifahrerairbags sind wieder aktiviert und lösen in entsprechenden Situationen aus.

Schlüsselschalter in Endstellung
Darauf achten, dass der Schlüsselschalter in der entsprechenden Endstellung steht, sonst sind die Airbags nicht deaktiviert/aktiviert.
Kontrollleuchte Beifahrerairbags

Die Kontrollleuchte der Beifahrerairbags zeigt den Funktionszustand der Beifahrerairbags an.
Nach Einschalten der Zündung leuchtet die Leuchte kurz auf und zeigt danach an, ob die Airbags aktiviert oder deaktiviert sind.

Bei deaktivierten Beifahrer-airbags leuchtet die Kontrollleuchte dauernd.
▶ Bei aktivierten Beifahrerairbags leuchtet die Kontrollleuchte nicht.
Reifen Druck Control RDC
Prinzip
Das System überwacht den Reifendruck in den vier montierten Reifen. Das System warnt, wenn in einem oder mehreren Reifen der Reifenfülldruck deutlich abgefallen ist. Dafür messen Sensoren in den Reifenventilen den Reifendruck.
Hinweise

Reifenschäden durch äußere Einwirkung
Plötzliche Reifenschäden durch äußere
Einwirkungen können nicht angekündigt werden.
Für die Bedienung des Systems auch die weiteren Informationen und Hinweise unter Reifenfülldruck, siehe Seite 202, beachten.
Funktionsvoraussetzungen
Für das System muss bei korrektem Reifenfülldruck ein Reset durchgeführt worden sein, sonst ist eine zuverlässige Meldung eines Reifendruckverlustes nicht gewährleistet.
Nach einer Anpassung des Reifenfülldrucks auf einen neuen Wert und nach einem Reifen- oder Radwechsel einen Reset des Systems durchführen.
Immer Räder mit RDC-Elektronik verwenden, damit eine fehlerfreie Funktion des Systems gewährleistet ist.
Statusanzeige
Am Control Display kann der momentane Status der Reifen Druck Control RDC angezeigt werden, z. B. ob RDC aktiv ist.
-
„Fahrzeuginfo“
-
„Fahrzeugstatus“
-
„Reifen Druck Control“
Der Status wird angezeigt.
Zustandsanzeige
Am Control Display wird der Reifen- und Systemzustand wird durch die Farbe der Räder und einen Text dargestellt.
Alle Räder grün
System ist aktiv und warnt auf die zuletzt beim Reset gespeicherten Reifenfülldrücke.
Ein Rad gelb
Eine Reifenpanne oder ein größerer Reifenfülldruckverlust im angezeigten Reifen.
Alle Räder gelb
Eine Reifenpanne oder ein größerer Reifenfülldruckverlust in mehreren Reifen.
Räder grau
Das System kann wegen einer Funktionsstörung keine Reifenpanne erkennen.
Reset durchführen
Nach einer Anpassung des Reifenfülldrucks auf einen neuen Wert und nach einem Reifen- oder Radwechsel einen Reset des Systems durchführen.
- „Fahrzeuginfo“
- „Fahrzeugstatus“
- „Reset durchführen“
- Motor starten — nicht losfahren.
- Mit „Reset durchführen“ den Reifendruck zurücksetzen.
- Losfahren.
Die Räder werden grau dargestellt und der Status wird angezeigt.
Nach kurzer Fahrzeit über 30 km/h werden die eingestellten Reifenfülldrücke als Sollwerte übernommen. Der Reset wird während der Fahrt automatisch abgeschlossen.
Der Fortschritt des Resets wird angezeigt.
Nach erfolgreich abgeschlossenem Reset werden die Räder am Control Display grün darge-
stellt und „Reifen Druck Control aktiv.“ wird angezeigt.
Die Fahrt kann jederzeit unterbrochen werden. Der Reset wird bei einer Weiterfahrt automatisch fortgesetzt.
Meldung bei niedrigem Reifenfülldruck

Gelbe Warnleuchte leuchtet. Eine Check-Control-Meldung wird angezeigt.
▶ Eine Reifenpanne oder ein größerer Reifenfülldruckverlust liegt vor.
Für das System wurde kein Reset durchgeführt. Das System warnt somit auf die Reifenfülldrücke des letzten Resets.
- Geschwindigkeit reduzieren und vorsichtig anhalten. Heftige Brems- und Lenkmanöver vermeiden.
- Prüfen, ob das Fahrzeug mit Normalbereifung oder Bereifung mit Notlaufeigen- schaften ausgestattet ist.
Die Bereifung mit Notlaufeigenschaften, siehe Seite 205, ist mit einem kreisrunden Symbol mit den Buchstaben RSC auf der Reifenseitenwand gekennzeichnet.

Keine Weiterfahrt ohne Bereifung mit Notlaufeigenschaften
Nicht weiterfahren, wenn das Fahrzeug nicht mit Bereifung mit Notlaufeigenschaften ausgestattet ist, sonst kann es bei der Weiterfahrt zu schweren Unfällen kommen.
Bei der Meldung eines niedrigen Reifenfülldrucks wird ggf. die Dynamische Stabilitäts Control DSC eingeschaltet.
Verhalten bei einer Reifenpanne
Normalbereifung
- Beschädigten Reifen identifizieren.
Dazu den Luftdruck in allen vier Reifen prüfen.
Dafür kann die Reifenfülldruckanzeige des Mobility Systems verwendet werden.
Ist der Reifenfülldruck in allen vier Reifen korrekt, wurde die Reifen Druck Control ggf. nicht initialisiert. System dann initialisieren.
Wenn eine Identifizierung nicht möglich ist, mit dem Service in Verbindung setzen.
- Reifenpanne am beschädigten Reifen mit dem Mobility System beheben.
Bereifung mit Notlaufeigenschaften
Maximalgeschwindigkeit
Eine Weiterfahrt mit beschädigtem Reifen ist bis max. 80 km/h möglich.
Weiterfahrt mit Reifenpanne
Bei der Weiterfahrt mit beschädigtem Reifen:
- Heftige Brems- und Lenkmanöver vermeiden.
- Geschwindigkeit von 80 km/h nicht mehr überschreiten.
- Bei nächster Gelegenheit den Luftdruck in allen vier Reifen prüfen.
Ist der Reifenfülldruck in allen vier Reifen korrekt, wurde für die Reifen Druck Control ggf. kein Reset durch geführt. Reset dann durch führen.
Mögliche Fahrstrecke bei komplettem Reifenfülldruckverlust:
Die mögliche Fahrstrecke mit Reifenpanne ist abhängig von der Beladung und Beanspruchung des Fahrzeugs während der Fahrt.
Bei mittlerer Beladung beträgt die mögliche Fahrstrecke ca. 80 km.
Bei der Fahrt mit beschädigtem Reifen verändern sich die Fahreigenschaften, z. B. schnelleres Ausbrechen des Fahrzeugs beim Bremsen, verlängerter Bremsweg oder geändertes Eigenlenkverhalten. Fahrweise entsprechend anpassen. Abruptes Lenken oder Fahren über
Hindernisse, z. B. Bordsteine, Schlaglöcher usw., vermeiden.
Da die mögliche Fahrstrecke wesentlich von der Beanspruchung des Fahrzeugs während der Fahrt abhängt, kann diese je nach Geschwindigkeit, Straßenbeschaffenheit, Außen-temperatur, Beladung usw. geringer oder bei schonender Fahrweise auch größer sein.

Weiterfahrt mit Reifenpanne
Gemäßigt fahren und eine Geschwindigkeit von 80 km/h nicht überschreiten.
Bei Reifenfülldruckverlust verändern sich die Fahreigenschaften, z. B. verminderte Spurstabilität beim Bremsen, verlängerter Bremsweg und geändertes Eigenlenkverhalten.

Weiterfahrt mit Reifenpanne und Anhänger
Im Anhängerbetrieb können speziell schwere Anhänger in Pendelbewegung geraten. Deshalb 60 km/h nicht überschreiten, sonst besteht Unfallgefahr.

Endgültiger Ausfall des Reifens
Vibrationen oder laute Geräusche während der Fahrt können den endgültigen Ausfall des Reifens ankündigen. Geschwindigkeit reduzieren und anhalten, sonst könnten sich Reifenteile lösen, was zu einem Unfall führen könnte. Nicht weiterfahren, sondern mit dem Service in Verbindung setzen.
Meldung bei erforderlicher Fülldruckprüfung
Eine Check-Control-Meldung wird in folgenden Situationen angezeigt:
Das System hat einen Radwechsel erkannt ohne, dass ein Reset durchgeführt wurde.
▶ Die Befüllung wurde nicht vorschriftsmäßig durchgeführt.
Der Reifendruck ist gegenüber der letzten Bestätigung abgefallen.
In diesem Fall:
▶ Reifenfülldruck prüfen und ggf. korrigieren.
▶ Bei Radwechsel ein Reset des Systems durchführen.
Grenzen des Systems
Das System funktioniert nicht korrekt, wenn kein Reset durchgeführt wurde, z. B. wird trotz korrekter Reifenfülldrücke eine Reifenpanne gemeldet.
Der Reifendruck ist abhängig von der Temperatur des Reifens. Durch die Erhöhung der Reifentemperatur, z. B. im Fahrbetrieb oder durch Sonneneinstrahlung, erhöht sich der Reifenfülldruck. Der Reifendruck verringert sich, wenn die Reifentemperatur sinkt. Durch dieses Verhalten kann es bei gravierenden Temperaturabfällen aufgrund der gegebenen Warngrenzen zu einer Warnung kommen.
Funktionsstörung

Gelbe Warnleuchte blinkt und leuchtet anschließend dauernd. Eine Check-Control-Meldung wird angezeigt. Es kann keine Reifenpanne oder Reifendruckverlust erkannt werden.
Anzeige in folgenden Situationen:
▶ Rad ohne RDC-Elektronik ist montiert: Ggf. vom Service prüfen lassen.
▶ Funktionsstörung: System vom Service überprüfen lassen.
▷ RDC konnte den Reset nicht abschließen. Reset des Systems erneut durchführen.
Störung durch Anlagen oder Geräte mit gleicher Funkfrequenz: Nach Verlassen des Störfelds wird das System automatisch wieder aktiv.
Reifen Pannen Anzeige RPA
Prinzip
Das System erkennt einen Druckverlust aufgrund von Drehzahlvergleichen zwischen den einzelnen Rädern während der Fahrt.
Bei Druckverlust ändert sich der Durchmesser und damit die Drehgeschwindigkeit des entsprechenden Rads. Dies wird erkannt und als Reifenpanne gemeldet.
Das System misst nicht den tatsächlichen Reifenfülldruck in den Reifen.
Funktionsvoraussetzungen
Das System muss bei korrektem Reifenfülldruck initialisiert worden sein, sonst ist eine zuverlässige Meldung einer Reifenpanne nicht gewährleistet. Nach jeder Korrektur des Reifenfülldrucks und nach jedem Reifen- oder Radwechsel das System erneut initialisieren.
Statusanzeige
Am Control Display kann der momentane Status der Reifen Pannen Anzeige angezeigt werden, z. B. ob die RPA aktiv ist.
- „Fahrzeuginfo“
- „Fahrzeugstatus“
- „Reifen Pannen Anzeige“
Der Status wird angezeigt.
Initialisierung
Mit der Initialisierung werden die eingestellten Reifenfülldrücke als Referenz für die Erkennung einer Reifenpanne übernommen. Gestartet wird die Initialisierung durch Bestätigung der Fülldrücke.
Beim Fahren mit Schneeketten das System nicht initialisieren.
- „Fahrzeuginfo“
- „Fahrzeugstatus“
-
„Reset durchführen“
-
Motor starten – nicht losfahren.
- Mit „Reset durchführen“ die Initialisierung starten.
- Losfahren.
Der Abschluss der Initialisierung erfolgt während der Fahrt, die jederzeit unterbrochen werden kann.
Bei Weiterfahrt wird die Initialisierung automatisch fortgesetzt.
Meldung einer Reifenpanne

Gelbe Warnleuchte leuchtet. Eine Check-Control-Meldung wird angezeigt.
Eine Reifenpanne oder ein größerer Reifenfülldruckverlust liegt vor.
- Geschwindigkeit reduzieren und vorsichtig anhalten. Heftige Brems- und Lenkmanöver vermeiden.
- Prüfen, ob das Fahrzeug mit Normalbereifung oder Bereifung mit Notlaufeigen- schaften ausgestattet ist.
Die Bereifung mit Notlaufeigenschaften, siehe Seite 205, ist mit einem kreisrunden Symbol mit den Buchstaben RSC auf der Reifenseitenwand gekennzeichnet.

Keine Weiterfahrt ohne Bereifung mit Notlaufeigenschaften
Nicht weiterfahren, wenn das Fahrzeug nicht mit Bereifung mit Notlaufeigenschaften ausgestattet ist, sonst kann es bei der Weiterfahrt zu schweren Unfällen kommen.
Bei der Meldung einer Reifenpanne wird ggf. die Dynamische Stabilitäts Control DSC eingeschaltet.
Grenzen des Systems

Plötzliche Reifenschäden
Gravierende plötzliche Reifenschäden durch äußere Einwirkungen können nicht angekündigt werden.
Ein natürlicher, gleichmäßiger Druckverlust in allen vier Reifen wird nicht erkannt. Daher den Reifenfülldruck regelmäßig überprüfen.
In folgenden Situationen könnte das System verzögert oder falsch arbeiten:
▷ System wurde nicht initialisiert.
▶ Fahrt auf verschneiter oder rutschiger Fahrbahn.
▶ sportliche Fahrweise: Schlupf auf den Antriebsrädern, hohe Querbeschleunigung.
▶ Fahren mit Schneeketten.
Verhalten bei einer Reifenpanne
Normalbereifung
- Beschädigten Reifen identifizieren.
Dazu den Luftdruck in allen vier Reifen prüfen.
Dafür kann die Reifenfülldruckanzeige des Mobility Systems, siehe Seite 205, verwendet werden.
Ist der Reifenfülldruck in allen vier Reifen korrekt, wurde die Reifen Pannen Anzeige ggf. nicht initialisiert. System dann initialisieren.
Wenn eine Identifizierung nicht möglich ist, mit dem Service in Verbindung setzen.
- Reifenpanne am beschädigten Reifen mit dem Mobility System, siehe Seite 205, beheben.
Bereifung mit Notlaufeigenschaften
Maximalgeschwindigkeit
Eine Weiterfahrt mit beschädigtem Reifen ist bis max. 80 km/h möglich.
Weiterfahrt mit Reifenpanne
Bei der Weiterfahrt mit beschädigtem Reifen:
-
Heftige Brems- und Lenkmanöver vermeiden.
-
Geschwindigkeit von 80 km/h nicht mehr überschreiten.
- Bei nächster Gelegenheit den Luftdruck in allen vier Reifen prüfen.
Ist der Reifenfülldruck in allen vier Reifen korrekt, wurde die Reifen Pannen Anzeige ggf. nicht initialisiert. System dann initialisieren.
Mögliche Fahrstrecke bei komplettem Reifenfülldruckverlust:
Die mögliche Fahrstrecke mit Reifenpanne ist abhängig von der Beladung und Beanspruchung des Fahrzeugs während der Fahrt.
Bei mittlerer Beladung beträgt die mögliche Fahrstrecke ca. 80 km.
Bei der Fahrt mit beschädigtem Reifen verändern sich die Fahreigenschaften, z. B. schnel- leres Ausbrechen des Fahrzeugs beim Bremsen, verlängerter Bremsweg oder geändertes Eigenlenkverhalten. Fahrweise entsprechend anpassen. Abruptes Lenken oder Fahren über Hindernisse, z. B. Bordsteine, Schlaglöcher usw., vermeiden.
Da die mögliche Fahrstrecke wesentlich von der Beanspruchung des Fahrzeugs während der Fahrt abhängt, kann diese je nach Geschwindigkeit, Straßenbeschaffenheit, Außen-temperatur, Beladung usw. geringer oder bei schonender Fahrweise auch größer sein.
Weiterfahrt mit Reifenpanne
Gemäßigt fahren und eine Geschwindigkeit von 80 km/h nicht überschreiten.
Bei Reifenfülldruckverlust verändern sich die Fahreigenschaften, z. B. verminderte Spurstabilität beim Bremsen, verlängerter Bremsweg und geändertes Eigenlenkverhalten.

Weiterfahrt mit Reifenpanne und Anhänger
Im Anhängerbetrieb können speziell schwere Anhänger in Pendelbewegung geraten. Deshalb 60 km/h nicht überschreiten, sonst besteht Unfallgefahr.

Endgültiger Ausfall des Reifens
Vibrationen oder laute Geräusche während der Fahrt können den endgültigen Ausfall des Reifens ankündigen. Geschwindigkeit reduzieren und anhalten, sonst könnten sich Reifenteile lösen, was zu einem Unfall führen könnte. Nicht weiterfahren, sondern mit dem Service in Verbindung setzen.
Intelligent Safety
Prinzip
Je nach Ausstattung besteht Intelligent Safety aus einem oder mehreren der folgenden Systeme, die helfen können, eine drohende Kollision zu vermeiden.
▶ Auffahrwarnung, siehe Seite 109.
▷ Personenwarnung, siehe Seite 115.
▶ Spurverlassenswarnung, siehe Seite 117.
▶ Spurwechselwarnung, siehe Seite 119.
Hinweis

Persönliche Verantwortung
Das System ersetzt nicht die persönliche Einschätzung der Verkehrssituation.
Verkehrssituation und Fahrzeugumfeld aufmerksam beobachten, sonst könnte es trotz Warnungen zu einem Unfall kommen.
Überblick
Taste im Fahrzeug

Einige Intelligent Safety-Systeme sind automatisch aktiv nach jedem Motorstart über den Start-/Stopp-Knopf. Einige Intelligent Safety-Systeme aktivieren sich entsprechend der letzten Einstellung.

Taste drücken:
Es wird eine Tafel am Control Display angezeigt. Es können Einstellungen vorgenommen werden. Die individuellen Einstellungen werden für die momentan verwendete Fernbedienung gespeichert.

Taste kurz drücken:
▶ Intelligent Safety-Systeme werden je nach individueller Einstellung einzeln ausgeschaltet.
▶ LED leuchtet orange oder erlischt, je nach individueller Einstellung.
Taste erneut drücken:
▶ Alle Intelligent Safety-Systeme werden eingeschaltet.
▶ Die LED leuchtet grün.

Taste lang drücken:
▶ Alle Intelligent Safety-Systeme werden ausgeschaltet.
▶ Die LED erlischt.
Auffahrwarnung
Je nach Ausstattung besteht die Auffahrwarnung aus einem der beiden Systeme:
▶ Auffahrwarnung mit City-Anbremsfunktion, siehe Seite 110.
▶ Auffahrwarnung mit Anbremsfunktion, siehe Seite 112.
Auffahrwarnung mit City-Anbremsfunktion
Prinzip
Das System kann helfen, Unfälle zu vermeiden. Kann ein Unfall nicht vermieden werden, hilft das System, die Aufprallgeschwindigkeit zu verringern.
Das System warnt vor möglicher Kollisionsgefahr und bremst ggf. selbsttätig.
Der automatische Bremseingriff erfolgt mit begrenzter Kraft und Dauer.
Das System wird über eine Kamera im Spiegelfuß gesteuert.
Die Auffahrwarnung ist auch bei deaktivierter Geschwindigkeitsregelung verfügbar.
Bei bewusstem Annähern an ein Fahrzeug erfolgt die Auffahrwarnung später, um unberechtigte Warnungen zu vermeiden.
Allgemein
Das System warnt ab ca. 5 km/h in zwei Stufen vor eventueller Kollisionsgefahr mit Fahrzeugen. Der Zeitpunkt dieser Warnungen kann in Abhängigkeit von der aktuellen Fahrsituation variieren.
Bis ca. 60 km/h erfolgt ggf. ein Bremseingriff.
Erkennungsbereich

Es werden Fahrzeuge berücksichtigt, wenn sich diese in gleicher Bewegungsrichtung im Erkennungsbereich des Systems befinden.
Überblick
Taste im Fahrzeug

Die Kamera befindet sich im Bereich des Spiegelfußes.
Frontscheibe im Bereich vor dem Innenspiegel sauber und frei halten.
Ein-/Ausschalten
Automatisch einschalten
Das System ist automatisch aktiv nach jedem Motorstart über den Start-/Stopp-Knopf.
Manuell ein-/ausschalten

Taste drücken: Es wird eine Tafel am Control Display angezeigt. Es können
Einstellungen vorgenommen werden. Die individuellen Einstellungen werden für die momentan verwendete Fernbedienung gespeichert.
Taste kurz drücken:
Intelligent Safety-Systeme werden je nach individueller Einstellung einzeln ausgeschaltet.
▷ LED leuchtet orange.
Taste erneut drücken:
▶ Alle Intelligent Safety-Systeme werden eingeschaltet.
▶ Die LED leuchtet grün.
Taste lang drücken:
▶ Alle Intelligent Safety-Systeme werden ausgeschaltet.
▶ Die LED erlischt.
Zeitpunkt der Vorwarnung einstellen
Der Zeitpunkt der Vorwarnung kann über iDrive eingestellt werden.
- „Einstellungen“
- „Auffahrwarnung“
- Gewünschten Zeitpunkt am Control Display einstellen.
Der gewählte Zeitpunkt wird für die momentan verwendete Fernbedienung gespeichert.
Warnung mit Anbremsfunktion
Hinweis

Geschwindigkeit und Fahrweise anpassen
Die Warnung entlastet nicht von der Verantwortung, Geschwindigkeit und Fahrweise den Verkehrsverhältnissen anzupassen.
Anzeige
Droht eine Kollision mit einem erkannten Fahrzeug, wird in der Instrumentenkombination und im Head-Up Display ein Warnsymbol angezeigt.
Symbol Maßnahme

Fahrzeug leuchtet rot: Vorwarnung. Bremsen und Abstand erhöhen.

Fahrzeug blinkt rot und ein Signal ertönt: Akutwarnung. Aufforderung zum Eingreifen durch Bremsen und ggf. Ausweichen.
Bremseingriff
Die Warnung fordert dazu auf, selbst einzugreifen. Während einer Warnung wird die maximale Bremskraft genutzt. Voraussetzung für die Bremskraftunterstützung ist eine ausreichend schnelle und ausreichend starke Betätigung des Bremspedals. Zusätzlich kann das System bei Kollisionsgefahr durch einen geringen Bremseingriff unterstützen. Das Fahrzeug kann bei geringer Geschwindigkeit bis zum Stillstand abgebremst werden.
Schaltgetriebe: Bei einem Bremseingriff bis zum Stillstand kann es zur Abschaltung des Motors kommen.
Der Bremseingriff erfolgt nur, wenn die Dynamische Stabilitäts Control DSC eingeschaltet und die Dynamische Traktions Control DTC nicht aktiviert ist.
Der Bremseingriff kann durch Treten des Fahrpedals oder durch eine aktive Lenkbewegung abgebrochen werden.

An- und Abschleppen
Beim An- oder Abschleppen die Intelligent Safety-Systeme ausschalten, sonst könnte es durch Fehlverhalten der Anbremsfunktion einzelner Systeme zu einem Unfall kommen.
Grenzen des Systems

Eigene Aufmerksamkeit
Aufgrund von Systembegrenzungen kann es vorkommen, dass Warnungen nicht, zu spät oder unberechtigt ausgegeben wer-
den. Daher aufmerksam sein, um jederzeit aktiv eingreifen zu können, sonst besteht Unfallgefahr.
Erkennungsbereich
Das Erkennungsvermögen des Systems ist begrenzt.
Deshalb kann es zu fehlenden oder verspäteten Warnungen kommen.
Z. B. wird möglicherweise Folgendes nicht erkannt:
▶ langsames Fahrzeug beim Auffahren mit hoher Geschwindigkeit.
plötzlich einscherende oder stark verzögernde Fahrzeuge.
▶ Fahrzeuge mit ungewöhnlicher Heckansicht.
▶ vorausfahrende Zweiräder.
▶ Fußgänger.
Funktionseinschränkungen
Die Funktion kann z. B. in folgenden Situationen eingeschränkt sein:
▶ bei starkem Nebel, Regen, Regengischt oder Schneefall.
▷ in scharfen Kurven.
▶ bei Einschränkung oder Deaktivierung der Fahrstabilitätsregelsysteme, z. B. DSC OFF.
▶ wenn die Kamera im Spiegel bzw. der Radarsensor verschmutzt oder verdeckt ist.
während des Kalibriervorgangs der Kamera unmittelbar nach Fahrzeugauslieferung.
▶ bei andauernder Blendung durch Gegenlicht, z. B. tiefstehende Sonne.
Empfindlichkeit der Vorwarnung
Je nach Einstellung des Vorwarnungszeitpunkts kann es vermehrt zu falschen Warnungen kommen.
Auffahrwarnung mit Anbremsfunktion
Prinzip
Das System warnt vor möglicher Kollisionsgefahr und beinhaltet zusätzlich eine Anbremsfunktion.
Bei Ausstattung mit Aktiver Geschwindigkeitsregelung mit Stop & Go Funktion wird die Auffahrwarnung über den Radarsensor der Geschwindigkeitsregelung in Verbindung mit einer Kamera gesteuert.
Die Auffahrwarnung ist auch bei deaktivierter Geschwindigkeitsregelung verfügbar.
Bei bewusstem Annähern an ein Fahrzeug erfolgt die Auffahrwarnung später, um unberechtigte Warnungen zu vermeiden.
Allgemein
Das System warnt ab ca. 5 km/h in zwei Stufen vor möglicher Kollisionsgefahr mit Fahrzeugen. Der Zeitpunkt dieser Warnungen kann in Abhängigkeit der aktuellen Fahrsituation variieren.
Erkennungsbereich

Es werden stehende oder bewegte Objekte berücksichtigt, wenn sich diese im Erkennungsbereich des Radars befinden.
Überblick
Taste im Fahrzeug

Der Radarsensor befindet sich im unteren Bereich des vorderen Stoßfängers.
Radarsensor sauber und frei halten.
Kamera

Die Kamera befindet sich im Bereich des Spiegelfußes.
Frontscheibe im Bereich vor dem Innenspiegel sauber und frei halten.
Ein-/Ausschalten
Automatisch einschalten
Das System ist automatisch aktiv nach jedem Motorstart über den Start-/Stopp-Knopf.
Manuell ein-/ausschalten

Taste drücken: Es wird eine Tafel am Control Display angezeigt. Es können
Einstellungen vorgenommen werden. Die individuellen Einstellungen werden für die momentan verwendete Fernbedienung gespeichert.
Taste kurz drücken:
Intelligent Safety-Systeme werden je nach individueller Einstellung einzeln ausgeschaltet.
▶ LED leuchtet orange.
Taste erneut drücken:
▶ Alle Intelligent Safety-Systeme werden eingeschaltet.
▶ Die LED leuchtet grün.
Taste lang drücken:
▶ Alle Intelligent Safety-Systeme werden ausgeschaltet.
▶ Die LED erlischt.
Zeitpunkt der Vorwarnung einstellen
Der Zeitpunkt der Vorwarnung kann über iDrive eingestellt werden.
-
„Einstellungen“
-
„Auffahrwarnung“
-
Gewünschten Zeitpunkt am Control Display einstellen.
Der gewählte Zeitpunkt wird für die momentan verwendete Fernbedienung gespeichert.
Anzeige
Warnstufen
Vorwarnung
Warnung, z. B. bei sich abzeichnender Kollisionsgefahr oder bei sehr geringem Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug.
Akutwarnung mit Anbremsfunktion
Warnung bei unmittelbarer Kollisionsgefahr, wenn sich das Fahrzeug mit relativ hoher Differenzgeschwindigkeit einem anderen Objekt nähert.
Der Fahrer muss bei Akutwarnung selbst eingreifen. Bei Kollisionsgefahr wird der Fahrer durch einen automatischen Bremseingriff unterstützt.
Funktionseinschränkungen des automatischen Bremseingriffs beachten!
Der Bremseingriff erfolgt ggf. mit maximaler Bremskraft und ist zeitlich begrenzt.
Das Fahrzeug kann bis zum Stillstand abgebremst werden.
Der Bremseingriff erfolgt nur, wenn die Dynamische Stabilitäts Control DSC eingeschaltet und die Dynamische Traktions Control DTC nicht aktiviert ist.
Oberhalb ca. 210 km/h erfolgt der Bremseingriff als kurzer Anbremsruck. Es findet keine automatische Verzögerung statt.

Geschwindigkeit und Fahrweise anpassen
Die Warnung entlastet nicht von der Verantwortung, Geschwindigkeit und Fahrweise den Verkehrsverhältnissen anzupassen.
Der Bremseingriff kann durch Treten des Gaspedals oder durch eine aktive Lenkbewegung abgebrochen werden.

An- und Abschleppen
Beim An- oder Abschleppen die Intelligent Safety-Systeme ausschalten, sonst könnte es durch Fehlverhalten der Anbremsfunktion einzelner Systeme zu einem Unfall kommen.
Anzeige in der Instrumentenkombination
Die Auffahrwarnung kann in der Instrumentenkombination, am Head-Up Display und akustisch ausgegeben werden.
Die Auffahrwarnung kann in der Instrumentenkombination und akustisch ausgegeben werden.
Warnstufen
Symbol Maßnahme

Fahrzeug leuchtet rot: Vorwarnung. Abstand erhöhen.

Fahrzeug blinkt rot und ein Signal ertönt: Akutwarnung.
Aufforderung zum Eingreifen durch Bremsen und ggf. Ausweichen.

Geschwindigkeit und Fahrweise anpassen
Die Anzeige entlastet nicht von der Verantwortung, Geschwindigkeit und Fahrweise den Verkehrsverhältnissen anzupassen.
Grenzen des Systems

Eigene Aufmerksamkeit
Aufgrund von Systembegrenzungen kann es vorkommen, dass Warnungen nicht, zu spät oder unberechtigt ausgegeben werden. Daher aufmerksam sein, um jederzeit aktiv eingreifen zu können, sonst besteht Unfallgefahr.
Erkennungsbereich
Das Erkennungsvermögen des Systems ist begrenzt.
Deshalb kann es zu fehlenden oder verspäteten Warnungen kommen.
Z. B. wird möglicherweise Folgendes nicht erkannt:
▶ langsames Fahrzeug beim Auffahren mit hoher Geschwindigkeit.
plötzlich einscherende oder stark verzögernde Fahrzeuge.
▶ Fahrzeuge mit ungewöhnlicher Heckansicht.
▷ vorausfahrende Zweiräder.
▶ Fußgänger.
Funktionseinschränkungen
Die Funktion kann z. B. in folgenden Situationen eingeschränkt sein:
▶ bei starkem Nebel, Regen, Regengischt oder Schneefall.
in scharfen Kurven.
▶ bei Einschränkung oder Deaktivierung der Fahrstabilitätsregelsysteme, z. B. DSC OFF.
▶ wenn die Kamera im Spiegel bzw. der Radarsensor verschmutzt oder verdeckt ist.
während des Kalibriervorgangs der Kamera unmittelbar nach Fahrzeugauslieferung.
▶ bei andauernder Blendung durch Gegenlicht, z. B. tiefstehende Sonne.
Empfindlichkeit der Vorwarnung
Je nach Einstellung des Vorwarnungszeit- punkts kann es vermehrt zu falschen Warnun- gen kommen.
Personenwarnung mit City-Anbremsfunktion
Prinzip
Das System kann helfen, Unfälle mit Fußgängern zu vermeiden.
Das System warnt im Stadtgeschwindigkeitsbereich vor möglicher Kollisionsgefahr mit Fußgängern und beinhaltet eine Anbremsfunktion.
Das System wird über die Kamera im Spiegelfuß des Innenspiegels gesteuert.
Allgemein
Das System warnt bei Helligkeit ab ca. 10 km/h bis ca. 60 km/h vor eventueller Kollisionsgefahr mit Fußgängern und unterstützt mit Bremseingriff kurz vor einer Kollision.
Dabei werden Personen berücksichtigt, wenn sich diese im Erkennungsbereich des Systems befinden.
Erkennungsbereich

Der Erkennungsbereich vor dem Fahrzeug besteht aus zwei Teilen:
▶ zentraler Bereich, Pfeil 1, direkt vor dem Fahrzeug.
▶ erweiterter Bereich, Pfeil 2, rechts und links.
Eine Kollision droht, wenn sich Personen im zentralen Bereich befinden. Vor Personen, die sich im erweiterten Bereich befinden, wird nur
gewarnt, wenn sich diese in Richtung des zentralen Bereichs bewegen.
Überblick
Taste im Fahrzeug

Die Kamera befindet sich im Bereich des Spiegelfußes.
Frontscheibe im Bereich vor dem Innenspiegel sauber und frei halten.
Ein-/Ausschalten
Automatisch einschalten
Das System ist automatisch aktiv nach jedem Motorstart über den Start-/Stopp-Knopf.
Manuell ein-/ausschalten

Taste drücken: Es wird eine Tafel am Control Display angezeigt. Es können
Einstellungen vorgenommen werden. Die individuellen Einstellungen werden für die momentan verwendete Fernbedienung gespeichert.
Taste kurz drücken:
Intelligent Safety-Systeme werden je nach individueller Einstellung einzeln ausgeschaltet.
▶ LED leuchtet orange.
Taste erneut drücken:
▶ Alle Intelligent Safety-Systeme werden eingeschaltet.
▶ Die LED leuchtet grün.
Taste lang drücken:
▶ Alle Intelligent Safety-Systeme werden ausgeschaltet.
▶ Die LED erlischt.
Warnung mit Anbremsfunktion
Hinweis

Geschwindigkeit und Fahrweise anpassen
Die Warnung entlastet nicht von der Verantwortung, Geschwindigkeit und Fahrweise den Verkehrsverhältnissen anzupassen.
Anzeige
Droht eine Kollision mit einer erkannten Person, wird in der Instrumentenkombination und im Head-Up Display ein Warnsymbol angezeigt.

Rotes Symbol wird angezeigt und ein Signal ertönt.
Sofort selbst eingreifen, durch Brem- sen oder Ausweichen.
Bremseingriff
Die Warnung fordert dazu auf, selbst einzugreifen. Während einer Warnung wird die maximale Bremskraft genutzt. Voraussetzung für die Bremskraftunterstützung ist eine ausreichend
schnelle und ausreichend starke Betätigung des Bremspedals. Zusätzlich kann das System bei Kollisionsgefahr durch einen geringen Bremseingriff unterstützen. Das Fahrzeug kann bei geringer Geschwindigkeit bis zum Stillstand abgebremst werden.
Schaltgetriebe: Bei einem Bremseingriff bis zum Stillstand kann es zur Abschaltung des Motors kommen.
Der Bremseingriff erfolgt nur, wenn die Dynamische Stabilitäts Control DSC eingeschaltet und die Dynamische Traktions Control DTC nicht aktiviert ist.
Der Bremseingriff kann durch Treten des Fahrpedals oder durch eine aktive Lenkbewegung abgebrochen werden.

An- und Abschleppen
Beim An- oder Abschleppen die Intelligent Safety-Systeme ausschalten, sonst könnte es durch Fehlverhalten der Anbremsfunktion einzelner Systeme zu einem Unfall kommen.
Grenzen des Systems

Eigene Aufmerksamkeit
Aufgrund von Systembegrenzungen
kann es vorkommen, dass Warnungen nicht, zu spät oder unberechtigt ausgegeben werden. Daher aufmerksam sein, um jederzeit aktiv eingreifen zu können, sonst besteht Unfallgefahr.
Erkennungsbereich
Das Erkennungsvermögen der Kamera ist begrenzt.
Deshalb kann es zu fehlenden oder verspäteten Warnungen kommen.
Z. B. wird möglicherweise Folgendes nicht erkannt:
▶ teilweise verdeckte Fußgänger.
▶ Fußgänger, die aufgrund Blickwinkel oder Kontur nicht als solche erkannt werden.
▶ Fußgänger außerhalb des Erkennungsbereichs.
▶ Fußgänger mit einer Körpergröße von weniger als 80 cm.
Funktionseinschränkungen
Die Funktion kann z. B. in folgenden Situationen eingeschränkt oder nicht verfügbar sein:
▶ bei starkem Nebel, Regen, Regengischt oder Schneefall.
in scharfen Kurven.
▶ wenn das Kamerasichtfeld bzw. die Frontscheibe verschmutzt oder verdeckt ist.
▶ bei starkem Gegenlicht.
▶ bis zu 10 Sekunden nach Motorstart über den Start-/Stopp-Knopf.
▶ während des Kalibriervorgangs der Kamera unmittelbar nach Fahrzeugauslieferung.
▶ bei Dunkelheit.
Spurverlassenswarnung
Prinzip
Dieses System warnt ab einer bestimmten Geschwindigkeit, wenn das Fahrzeug auf Straßen mit Spurbegrenzungslinien im Begriff ist, die Fahrspur zu verlassen. Diese Geschwindigkeit liegt je nach Länderausführung zwischen 55 km/h und 70 km/h.
Das Lenkrad beginnt bei Warnungen leicht zu vibrieren. Der Zeitpunkt der Warnung kann in Abhängigkeit von der aktuellen Fahrsituation variieren.
Das System warnt nicht, wenn vor Verlassen der Fahrspur geblinkt wird.
Hinweise

Persönliche Verantwortung
Das System kann die persönliche Einschätzung des Straßenverlaufs und der Verkehrssituation nicht ersetzen.
Bei Warnung das Lenkrad nicht unnötig heftig bewegen, sonst könnte die Kontrolle über das Fahrzeug verlorengehen.
Überblick
Taste im Fahrzeug

Die Kamera befindet sich im Bereich des Spiegelfußes.
Frontscheibe im Bereich vor dem Innenspiegel sauber und frei halten.
Ein-/Ausschalten
Automatisch einschalten
Die Spurverlassenswarnung aktiviert sich wieder automatisch nach dem Motorstart über den Start-/Stopp-Knopf, wenn die Funktion beim letzten Motorstopp eingeschaltet war.
Manuell ein-/ausschalten

Taste drücken: Es wird eine Tafel am Control Display angezeigt. Es können Einstellungen vorgenommen werden. Die individuellen Einstellungen werden für die momentan verwendete Fernbedienung gespeichert.
Taste kurz drücken:
▶ Intelligent Safety-Systeme werden je nach individueller Einstellung einzeln ausgeschaltet.
▷ LED leuchtet orange.
Taste erneut drücken:
Alle Intelligent Safety-Systeme werden eingeschaltet.
▶ Die LED leuchtet grün.
Taste lang drücken:
Alle Intelligent Safety-Systeme werden ausgeschaltet.
▶ Die LED erlischt.
Anzeige in der Instrumentenkombination

▶ Linien: System ist aktiviert.
Pfeile: Mindestens eine Spurbegrenzungslinie wurde erkannt und Warnungen können ausgegeben werden.
Ausgabe der Warnung
Beim Verlassen der Fahrspur und erkannter Spurbegrenzungslinie beginnt das Lenkrad zu vibrieren.
Wird vor dem Spurwechsel der Blinker gesetzt, erfolgt keine Warnung.
Abbruch der Warnung
Warnung wird abgebrochen:
▶ automatisch nach ca. 3 Sekunden.
▶ bei Rückkehr in eigene Spur.
▶ bei starkem Bremsen.
beim Blinken.
Grenzen des Systems
Die Funktion kann z. B. in folgenden Situationen eingeschränkt sein:
▶ bei starkem Nebel, Regen oder Schneefall.
▶ bei fehlenden, abgefahrenen, schlecht sichtbaren, zusammen- oder auseinanderlaufenden oder nicht eindeutigen Begrenzungslinien wie z. B. im Baustellenbereich.
▶ wenn Begrenzungslinien von Schnee, Eis, Schmutz oder Wasser bedeckt sind.
in scharfen Kurven oder auf enger Fahrbahn.
▶ wenn Begrenzungslinien nicht weiß sind.
▶ wenn Begrenzungslinien durch Objekte verdeckt sind.
▶ bei dichtem Auffahren auf ein vorausfahrendes Fahrzeug.
▶ bei starkem Gegenlicht.
▶ wenn die Frontscheibe vor dem Innenspiegel beschlagen, verschmutzt oder durch Aufkleber, Vignetten etc. verdeckt ist.
während des Kalibriervorgangs der Kamera unmittelbar nach Fahrzeugauslieferung.
Spurwechselwarnung
Prinzip

flowchart
graph TD
A["Top Car 1"] --> B["Top Car 2"]
B --> C["Top Car 3"]
C --> D["Bottom Car 1"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#f9f,stroke:#333
style C fill:#f9f,stroke:#333
style D fill:#f9f,stroke:#333
Zwei Radarsensoren unter dem hinteren Stoßfänger überwachen ab ca. 20 km/h den Raum hinter und neben dem Fahrzeug.
Das System zeigt, wenn sich Fahrzeuge im to- ten Winkel befinden, Pfeil 1, oder sich auf der Nebenspur von hinten nähern, Pfeil 2.
Die Leuchte im Gehäuse des Außenspiegels leuchtet gedimmt auf.
Vor einem Spurwechsel mit eingeschaltetem Blinker warnt das System in den zuvor genannten Situationen.
Die Leuchte im Gehäuse des Außenspiegels blinkt und das Lenkrad vibriert.
Hinweise

Persönliche Verantwortung
Das System ersetzt nicht die persönliche
Einschätzung der Verkehrssituation.
Verkehrssituation und Fahrzeugumfeld aufmerksam beobachten, sonst könnte es trotz Warnungen zu einem Unfall kommen.
Überblick
Taste im Fahrzeug

Die Radarsensoren befinden sich unter dem hinteren Stoßfänger.
Ein-/Ausschalten
Automatisch einschalten
Die Spurwechselwarnung aktiviert sich wieder automatisch nach dem Motorstart über den Start-/Stopp-Knopf, wenn die Funktion beim letzten Motorstopp eingeschaltet war.
Manuell ein-/ausschalten

Taste drücken: Es wird eine Tafel am Control Display angezeigt. Es können
Einstellungen vorgenommen werden. Die individuellen Einstellungen werden für die momentan verwendete Fernbedienung gespeichert.
Taste kurz drücken:
Intelligent Safety-Systeme werden je nach individueller Einstellung einzeln ausgeschaltet.
▷ LED leuchtet orange.
Taste erneut drücken:
▶ Alle Intelligent Safety-Systeme werden eingeschaltet.
▶ Die LED leuchtet grün.
Taste lang drücken:
▶ Alle Intelligent Safety-Systeme werden ausgeschaltet.
▶ Die LED erlischt.
Anzeige

Die gedimmte Leuchte im Spiegelgehäuse zeigt an, wenn sich Fahrzeuge im toten Winkel befinden oder sich von hinten nähern.
Warnung
Wird der Blinker gesetzt, während sich ein Fahrzeug im kritischen Bereich befindet, vibriert das Lenkrad kurzzeitig und die Leuchte im Spiegelgehäuse blinkt hell.
Die Warnung wird beendet, wenn das Blinken beendet wird oder das andere Fahrzeug den kritischen Bereich verlassen hat.
Grenzen des Systems
Die Funktion kann in folgenden Situationen eingeschränkt sein:
▶ wenn die Geschwindigkeit des sich nähernden Fahrzeugs sehr viel höher ist als die eigene Geschwindigkeit.
▶ bei starkem Nebel, Regen oder Schneefall.
▷ in scharfen Kurven oder auf enger Fahrbahn.
▶ wenn der Stoßfänger verschmutzt, vereist oder Aufkleber darauf angebracht sind.
Im Anhängerbetrieb kann das System nicht eingeschaltet werden. Eine Check-Control-Meldung wird angezeigt.
Bei eingeschränkter Funktion wird eine Check-Control-Meldung angezeigt.
Geschwindigkeitslimit, einstellbar
Prinzip
Mit dem System kann die Geschwindigkeit ab einem Wert von 30 km/h begrenzt werden. Unterhalb des eingestellten Geschwindigkeits limits kann ohne Einschränkung gefahren werden.
Überschreitung des Geschwindigkeitslimits
In besonderen Situationen kann das Geschwindigkeitslimit bewusst durch kräftiges Gasgeben überschritten werden.
Überschreitet die gefahrene Geschwindigkeit das eingestellte Geschwindigkeitslimit, wird eine Warnung ausgegeben.
Kein Bremseingriff
Bei Erreichen oder unbewusstem Überschreiten des eingestellten Geschwindigkeitslimits, z. B. Bergabfahrt, wird nicht aktiv abgebremst.
Wird während der Fahrt ein Geschwindigkeits-limit eingestellt, das unter der gefahrenen Geschwindigkeit liegt, rollt das Fahrzeug so lange aus, bis die gefahrene Geschwindigkeit unter das Limit fällt.
Bedienung
Taste Funktion

System ein/aus

Wippe:
Geschwindigkeitslimit ändern, siehe Seite 122
Einschalten

Taste drücken.
Die aktuell gefahrene Geschwindigkeit wird als Geschwindigkeitslimit übernommen.
Beim Einschalten im Stand wird 30 km/h als Geschwindigkeitslimit eingestellt.
Markierung im Geschwindigkeitsmesser wird auf die entsprechende Geschwindigkeit gesetzt.
Beim Einschalten des Geschwindigkeitslimits wird ggf. die Dynamische Stabilitäts Control DSC eingeschaltet und ggf. in den Modus COMFORT gewechselt.
Ausschalten

Taste drücken.
Das System schaltet sich ebenfalls aus, z. B. bei:
Einlegen des Rückwärtsgangs.
▶ Ausschalten des Motors.
▶ Einschalten der Geschwindigkeitsregelung.
▶ Aktivierung einiger Programme über den Fahrerlebnisschalter.
Die Anzeigen erlöschen.
Geschwindigkeitslimit ändern

Wippe so oft nach oben oder unten drücken, bis das gewünschte Geschwindigkeitslimit eingestellt ist.
Jedes Antippen der Wippe bis zum Druckpunkt erhöht oder verringert das Geschwindigkeitslimit um ca. 1 km/h.
Jedes Drücken der Wippe über den Druckpunkt hinaus erhöht oder verringert das Limit auf die nächste Zehnerstelle der km/h-Tachoanzeige.
Wird während der Fahrt ein Geschwindigkeitslimit eingestellt, das unter der gefahrenen Geschwindigkeit liegt, rollt das Fahrzeug so lange aus, bis die gefahrene Geschwindigkeit unter das Limit fällt.
Überschreiten des Geschwindigkeitslimits
Das Geschwindigkeitslimit kann bewusst überschritten werden. In dieser Situation erfolgt keine akustische Warnung.
Um das eingestellte Limit bewusst zu überschreiten, das Gaspedal komplett nach unten durchtreten.
Fällt die gefahrene Geschwindigkeit unter das eingestellte Limit, wird die Begrenzung automatisch wieder aktiv.
Warnung
Optische Warnung

Bei Überschreiten des eingestellten Geschwindigkeitslimits blinkt die Kon-
trollleuchte in der Instrumentenkombination, solange über dem eingestellten Limit gefahren wird.
Akustische Warnung
Bei unbewusstem Überschreiten des eingestellten Geschwindigkeitslimits ertönt nach ca. 5 Sekunden ein Signal.
Wird das Limit während der Fahrt unter die gefahrene Geschwindigkeit verringert, er- tönt das Signal nach ca. 30 Sekunden.
Wird das Limit bewusst durch Durchtreten des Gaspedals überschritten, ertönt kein Signal.
Anzeigen in der Instrumentenkombination
Markierung des Geschwindigkeitslimits
Anzeige im Geschwindigkeitsmesser:

Markierung leuchtet grün: System ist aktiv.
Markierung leuchtet nicht: System ist ausgeschaltet.
Kontrollleuchte

▶ Kontrollleuchte leuchtet: Das System ist eingeschaltet.
▶ Kontrollleuchte blinkt: Das eingestellte Geschwindigkeitslimit ist überschritten.
Kurze Statusanzeige

Kurze Anzeige des eingestellten Geschwindigkeitslimits.
Dynamische Bremsleuchten
Prinzip

▶ Normales Bremsen: Bremsleuchten leuchten.
▶ Starkes Bremsen: Bremsleuchten blinken.
Kurz vor dem Stillstand wird die Warnblinkanlage aktiviert.
Warnblinkanlage deaktivieren:
▶ Beschleunigen.
▶ Taste Warnblinkanlage drücken.
Fahrstabilitätsregelsysteme
Fahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen beschrieben, die in der Modellreihe angeboten werden. Es werden daher auch Ausstattungen beschrieben, die in einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
Anti-Blockier-System ABS
ABS verhindert ein Blockieren der Räder beim Bremsen.
Die Lenkfähigkeit bleibt auch bei Vollbremsungen erhalten, dadurch wird die aktive Fahrsicherheit erhöht.
Nach jedem Motorstart ist ABS in Bereitschaft.
Bremsassistent
Bei schnellem Treten der Bremse bewirkt dieses System automatisch eine maximale Bremskraftverstärkung. Der Bremsweg wird bei Vollbremsungen somit möglichst kurz gehalten. Dabei werden auch die Vorteile von ABS genutzt.
Solange die Vollbremsung andauern soll, den Druck auf die Bremse nicht verringern.
Dynamische Stabilitäts Control DSC
Prinzip
DSC verhindert ein Durchdrehen der Antriebsräder beim Anfahren und Beschleunigen.
DSC erkennt darüber hinaus instabile Fahrzustände wie ein Ausbrechen des Fahrzeug-
hecks oder das Schieben über die Vorderräder. DSC hilft, das Fahrzeug durch Reduzierung der Motorleistung und durch Bremseneingriffe an einzelnen Rädern innerhalb der physikalischen Grenzen auf sicherem Kurs zu halten.

Fahrweise an Situation anpassen
Eine angepasste Fahrweise bleibt immer in der Verantwortung des Fahrers.
Auch mit DSC können physikalische Gesetze nicht außer Kraft gesetzt werden.
Das zusätzliche Sicherheitsangebot nicht durch riskantes Fahren einschränken.
Kontroll- und Warnleuchten

Kontrollleuchte blinkt: DSC regelt die Antriebs- und Bremskräfte.
Kontrollleuchte leuchtet: DSC ist ausgefallen.
DSC deaktivieren: DSC OFF
Durch Deaktivieren von DSC wird die Fahrstabilität beim Beschleunigen und bei Kurvenfahrt eingeschränkt.
Zur Unterstützung der Fahrstabilität DSC möglichst bald wieder aktivieren.
DSC deaktivieren

Taste so lange drücken, jedoch nicht länger als ca. 10 Sekunden, bis in der
Instrumentenkombination die Kontrollleuchte für DSC OFF leuchtet und DSC OFF angezeigt wird.
Das System DSC ist ausgeschaltet.
Die Lenkung und je nach Ausstattung auch das Fahrwerk sind sportlich abgestimmt.
DSC aktivieren

Taste drücken.
DSC OFF und Kontrollleuchte DSC
OFF erlöschen.
Kontroll- und Warnleuchten
Bei deaktiviertem DSC wird in der Instrumentenkombination DSC OFF angezeigt.

Kontrollleuchte leuchtet: DSC ist deaktiviert.
Dynamische Traktions Control DTC
Prinzip
Das System DTC ist eine auf Vortrieb optimierte Variante des DSC.
Das System gewährleistet bei besonderen Straßenverhältnissen, z. B. nicht geräumten Schneefahrbahnen, einen maximalen Vortrieb bei eingeschränkter Fahrstabilität.
Deshalb entsprechend vorsichtig fahren.
In folgenden Ausnahmesituationen kann es zweckmäßig sein, DTC kurzzeitig zu aktivieren:
Fahren im Schneematsch oder auf nicht geräumten, verschneiten Fahrbahnen.
Freischaukeln oder Anfahren aus tiefem Schnee oder auf losem Untergrund.
▶ Fahren mit Schneeketten.
Dynamische Traktions Control DTC aktivieren/deaktivieren
Bei aktivierter Dynamischer Traktions Control DTC besteht maximale Traktion auf losem Untergrund. Die Fahrstabilität ist beim Beschleunigen und bei Kurvenfahrt eingeschränkt.
DTC aktivieren

Taste drücken.
In der Instrumentenkombination wird TRACTION angezeigt und die Kontrollleuchte für DSC OFF leuchtet.
DTC deaktivieren

Taste erneut drücken.
TRACTION und Kontrollleuchte DSC
OFF erlöschen.
Performance Control
Performance Control steigert die Agilität Ihres Fahrzeugs.
Zur Erhöhung der Wendigkeit wird bei entsprechend sportlicher Fahrweise das kurveninnere Hinterrad abgebremst und die entstehende Bremswirkung gleichzeitig über einen Motoreingriff weitgehend kompensiert.
xDrive
xDrive ist das Allradsystem Ihres Fahrzeugs. Durch Zusammenwirken von xDrive und DSC werden Traktion und Fahrdynamik weiter optimiert. Das Allradsystem xDrive verteilt die Antriebskräfte je nach Fahrsituation und Fahrbahnbeschaffenheit variabel auf Vorder- und Hinterachse.
Anzeige am Control Display
xDrive Ansicht anzeigen
- „Fahrzeuginfo“
- „xDrive Status“
- "Drive Ansicht"
Folgende Informationen werden angezeigt:
Mit Navigationssystem Professional: Kompassanzeige zur Fahrtrichtung
Längsneigung mit Grad- und Prozentangabe
▶ Querneigung mit Gradangabe
▶ Grafische Darstellung zum Lenkeinschlag
Verteilung des Antriebsmoments anzeigen
- „Fahrzeuginfo“
- „xDrive Status“
- „Momentenverteilung“
Hill Descent Control HDC
Prinzip
HDC ist eine Bergabfahrhilfe, die die Geschwindigkeit auf steilen Gefällstrecken automatisch regelt. Ohne dass gebremst wird, bewegt sich das Fahrzeug mit etwas mehr als Schrittgeschwindigkeit.
HDC kann unter ca. 35 km/h aktiviert werden. Bei Bergabfahrt reduziert das Fahrzeug die Geschwindigkeit auf ca. Schrittgeschwindigkeit und hält diese konstant.
Solange aktiv gebremst wird, schaltet das System in Bereitschaft. Ein Bremsen durch das System findet dann nicht statt.
HDC nur in niedrigen Gängen oder in Wählhebelposition D oder R nutzen.
Geschwindigkeit erhöhen oder verringern
Wunschgeschwindigkeit im Bereich von ca. 6 km/h bis ca. 25 km/h mit der Wippe der Geschwindigkeitsregelung am Lenkrad vorgeben. Geschwindigkeit des Fahrzeugs kann durch leichtes Gasgeben verändert werden.

Wippe bis Druckpunkt nach oben drücken: Geschwindigkeit schrittweise erhöhen.
Wippe über Druckpunkt hinaus nach oben drücken: Geschwindigkeit erhöht sich, solange die Wippe gedrückt wird.
Wippe bis Druckpunkt nach unten drücken: Geschwindigkeit schrittweise reduzieren.
Wippe über Druckpunkt nach unten drücken: Geschwindigkeit wird bei Vorwärtsfahrt auf ca. 10 km/h reduziert, bei Rückwärtsfahrt bis auf ca. 6 km/h.
HDC aktivieren

Taste drücken, die LED über der Taste leuchtet.
HDC deaktivieren

Die Taste erneut drücken, die LED er- lischt. Automatisch deaktiviert wird HDC
über ca. 60 km/h.
Anzeige in der Instrumentenkombination

Im Geschwindigkeitsmesser wird die gewählte Wunschgeschwindigkeit angezeigt.
Grün: System bremst das Fahrzeug ab.
▶ Orange: System in Bereitschaft.
Funktionsstörung
In der Instrumentenkombination wird eine Meldung angezeigt. HDC ist nicht verfügbar, z. B. wegen hoher Bremsentemperatur.
Dynamische Dämpfer Control
Prinzip
Das System reduziert unerwünschte Fahrzeugbewegungen bei dynamischer Fahrweise oder unebener Fahrbahn.
Abhängig von Fahrbahnzustand und Fahrweise werden dadurch die Fahrdynamik und der Fahrkomfort erhöht.
Programme
Das System bietet unterschiedliche Programme.
Die Programme lassen sich über den Fahrer-lebnisschalter, siehe Seite 127, auswählen.
SPORT
Konsequent sportliche Regelung der Stoßdämpfer für höhere Agilität beim Fahren.
SPORT+
Konsequent sportliche Regelung der Stoßdämpfer für höhere Agilität beim Fahren bei eingeschränkter Fahrstabilisierung.
COMFORT/ECO PRO
Ausgewogene Regelung des Fahrzeugs.
Variable Sportlenkung
Die variable Sportlenkung verstärkt bei großem Lenkradeinschlag, z. B. bei engem Kurvenverlauf oder beim Einparken, den Lenkeinschlag der Vorderräder. Die Lenkung wird direkter.
Zusätzlich variiert sie, abhängig von der Geschwindigkeit, die beim Lenken benötige Kraft.
So wird ein sportliches Lenkverhalten ermöglicht. Darüber hinaus wird das Lenken beim Parken und Rangieren erleichtert.
Fahrerlebnisschalter
Prinzip
Mit dem Fahrerlebnisschalter können bestimmte Eigenschaften des Fahrzeugs angepasst werden. Dazu stehen verschiedene Programme zur Auswahl. Über die Taste des Fahrerlebnisschalters und über die DSC OFF Taste kann jeweils ein Programm aktiviert werden.
Bedienung der Programme
| Taste Programm | |
| DSC OFF | |
| TRACTION | |
![]() | SPORT+ |
| SPORT | |
| COMFORT | |
| ECO PRO | |
Automatischer Programmwechsel
In folgenden Situationen wird automatisch in COMFORT gewechselt:
▶ Bei Ausfall der Dynamischen Dämpfer Control.
▶ Bei Ausfall der Dynamischen Stabilitäts Control DSC.
▶ Bei einer Reifenpanne.
▶ Aktivierung der Geschwindigkeitsregelung im Modus TRACTION oder DSC OFF.
DSC OFF
Bei DSC OFF, siehe Seite 124, ist die Fahrstabilität beim Beschleunigen und bei Kurvenfahrt eingeschränkt.
TRACTION
Bei TRACTION besteht maximale Traktion auf losem Untergrund. Dynamische Traktions Control DTC, siehe Seite 125, ist aktiviert. Die Fahrstabilität ist beim Beschleunigen und bei Kurvenfahrt eingeschränkt.
SPORT+
Sportliches Fahren mit optimiertem Fahrwerk und angepasster Motorsteuerung bei eingeschränkter Fahrstabilisierung.
Dynamische Traktions Control ist eingeschaltet.
Der Fahrer übernimmt einen Teil der Stabilisierungsaufgabe.
SPORT+ aktivieren

Taste so oft drücken, bis in der Instrumentenkombination SPORT+ ange-
zeigt wird und die Kontrollleuchte für DSC OFF leuchtet.
Automatischer Programmwechsel
Bei Aktivierung der Geschwindigkeitsregelung wird automatisch in den Modus SPORT gewechselt.
Kontroll- und Warnleuchten
In der Instrumentenkombination wird SPORT+ angezeigt.

Kontrollleuchte DSC OFF leuchtet: Dynamische Traktions Control ist aktiviert.
SPORT
Konsequent sportliche Abstimmung des Fahrwerks und der Motorsteuerung für höhere Agilität beim Fahren mit maximaler Fahrstabilisierung.
Das Programm kann individuell konfiguriert werden. Die Konfiguration wird für die momentan verwendete Fernbedienung gespeichert.
SPORT aktivieren

Taste so oft drücken, bis In der Instrumentenkombination SPORT ange-
zeigt wird.
SPORT konfigurieren
Bei aktivierter Anzeige am Control Display, siehe Seite 129, kann der Fahrmodus SPORT individuell eingestellt werden.
▶ SPORT aktivieren.
„SPORT konfigurieren“
▶ Fahrmodus SPORT konfigurieren.
SPORT kann auch konfiguriert werden, bevor es aktiviert wird:
- „Einstellungen“
- „Modus SPORT“
- Fahrmodus konfigurieren.
Bei der Aktivierung des Fahrmodus SPORT wird diese Konfiguration abgerufen.
COMFORT
Für ausgewogene Abstimmung bei maximaler Fahrstabilisierung.
COMFORT aktivieren

Taste so oft drücken, bis in der Instrumentenkombination COMFORT an-
gezeigt wird.
In bestimmten Situationen wird automatisch in das Programm COMFORT gewechselt, automatischer Programmwechsel, siehe Seite 127.
ECO PRO
ECO PRO, siehe Seite 190, bietet eine konsequent verbrauchsmindernde Abstimmung für maximale Reichweite bei maximaler Fahrstabilisierung.
Komfortfunktionen und die Motorsteuerung werden angepasst.
Das Programm kann individuell konfiguriert werden.
ECO PRO aktivieren

Taste so oft drücken, bis in der Instrumentenkombination ECO PRO angezeigt wird.
ECO PRO konfigurieren
-
ECO PRO aktivieren.
-
„ECO PRO konfigurieren“
Gewünschte Einstellungen vornehmen.
Anzeigen
Programmauswahl

Beim Drücken der Taste wird eine Liste mit den auswählbaren Programmen angezeigt.
Ausgewähltes Programm

Das ausgewählte Programm wird in der Instrumentenkombination angezeigt.
Anzeige am Control Display
Programmwechsel können am Control Display angezeigt werden.
- „Einstellungen“
- „Fahrmodus“
- „Fahrmodus-Info“
Anfahrassistent
Das System unterstützt beim Anfahren an Steigungen. Die Parkbremse wird dazu nicht benötigt.
- Fahrzeug mit der Fußbremse halten.
- Fußbremse lösen und zügig anfahren.
Nach Lösen der Fußbremse wird das Fahrzeug für ca. 2 Sekunden gehalten.
Je nach Beladung oder im Anhängerbetrieb kann das Fahrzeug auch leicht zurückrollen.

Zügig anfahren
Nach Lösen der Fußbremse zügig anfahren, sonst hält der Anfahrassistent das Fahrzeug nach ca. 2 Sekunden nicht mehr und es beginnt zurückzurollen.
Fahrkomfort
Fahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen beschrieben, die in der Modellreihe angeboten werden. Es werden daher auch Ausstattungen beschrieben, die in einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
Aktive
Geschwindigkeitsregelung mit Stop & Go Funktion, ACC
Prinzip
Mit diesem System kann eine Wunschgeschwindigkeit gewählt werden, die bei freier Fahrt vom Fahrzeug selbsttätig gehalten wird.
Im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten passt das System die Geschwindigkeit automatisch an ein langsamer vorausfahrendes Fahrzeug an.
Der Abstand, den das System zum vorausfahrenden Fahrzeug hält, kann variiert werden.
Er ist aus Sicherheitsgründen geschwindigkeitsabhängig.
Um Abstand zu halten, reduziert das System automatisch die Geschwindigkeit, bremst eventuell leicht und beschleunigt wieder, wenn das vorausfahrende Fahrzeug schneller wird.
Wenn das vorausfahrende Fahrzeug bis zum Stillstand bremst, kann das System dies im gegebenen Rahmen nachvollziehen. Wenn das vorausfahrende Fahrzeug aus dem Stillstand wieder losfährt, wird nach einer entsprechenden Bedienung auch Ihr Fahrzeug wieder beschleunigt.
Selbst wenn es etwas länger dauert, bis das vorausfahrende Fahrzeug losfährt, kann das eigene Fahrzeug auf einfache Weise automatisch beschleunigt werden.
Sobald die Fahrbahn frei ist, wird auf die Wunschgeschwindigkeit beschleunigt.
Diese wird auch auf abschüssiger Strecke gehalten, kann jedoch an Steigungen unterschritten werden, wenn die Motorleistung nicht ausreicht.
Allgemein
Je nach eingestelltem Fahrprogramm kann sich die Charakteristik der Geschwindigkeitsregelung in bestimmten Bereichen ändern.
Hinweise

Persönliche Verantwortung
Auch ein aktives System entlastet den
Fahrer nicht von der persönlichen Verantwortung für den Fahrvorgang, insbesondere für die Spurführung, Anpassung von Geschwindigkeit, Abstand und Fahrweise an die Verkehrsverhältnisse.
Aufgrund technischer Systemgrenzen kann das System nicht in allen Verkehrssituationen selbsttätig angemessen reagieren.
Den Fahrvorgang, das Umfeld und das Verkehrsgeschehen dauerhaft und aufmerksam überwachen und ggf. aktiv eingreifen, z. B. durch Bremsen, Lenken oder Ausweichen, sonst besteht Unfallgefahr.

Ungünstige Witterungsverhältnisse
Bei ungünstigen Witterungs- oder Lichtverhältnissen, z. B. bei Regen, Schneefall, Schneematsch, Nebel oder Gegenlicht, kann es zu einer verschlechterten Erkennung von Fahrzeugen sowie zu kurzzeitigen Unterbrechungen bei bereits erkannten Fahrzeugen kommen. Aufmerksam fahren und auf das aktuelle Verkehrsgeschehen reagieren. Ggf. aktiv
eingreifen, z. B. durch Bremsen, Lenken oder Ausweichen, sonst besteht Unfallgefahr.
Überblick
Tasten am Lenkrad
Taste Funktion

Geschwindigkeitsregelung ein/aus, unterbrechen, siehe Seite 131

Geschwindigkeit abrufen, siehe Seite 133

Abstand verringern, siehe Seite 133

Abstand vergrößern, siehe Seite 133

Wippe: Geschwindigkeit ändern/halten, siehe Seite 132
Die Anordnung der Tasten variiert je nach Ausstattung oder Ländervariante.
Radarsensor
Zur Erkennung von vorausfahrenden Fahrzeugen dient ein Radarsensor im Stoßfänger.

Ein verschmutzter oder verdeckter Sensor kann die Erkennung von Fahrzeugen einschränken.
▶ Wenn notwendig, den Radarsensor reinigen. Schnee- und Eisschichten dabei sorgfältig entfernen.
Sichtfeld des Radarsensors nicht verdecken.
Kamera

Die Kamera befindet sich im Bereich des Spiegelfußes.
Frontscheibe im Bereich vor dem Innenspiegel sauber und frei halten.
Ein verschmutzter oder verdeckter Bereich vor dem Innenspiegel kann die Erkennung von Fahrzeugen einschränken.
▶ Wenn notwendig, den Bereich vor dem Innenspiegel reinigen, z. B. im Winter Salzrückstände sorgfältig entfernen.
Geschwindigkeitsregelung ein-/ausschalten und unterbrechen
Einschalten

Taste am Lenkrad drücken.
Kontrollleuchten in der Instrumentenkombination leuchten und Markierung im Geschwindigkeitsmesser wird auf die aktuelle Geschwindigkeit gesetzt.
Geschwindigkeitsregelung kann genutzt werden.
Ausschalten

Deaktiviertes oder unterbrochenes System
Bei deaktiviertem oder unterbrochenem System aktiv durch Bremsen, Lenken und ggf.
Ausweichen eingreifen, sonst besteht Unfallgefahr.
Bei Ausschalten im Stand gleichzeitig die Bremse treten.

Taste am Lenkrad drücken.
Im aktivierten Zustand: zweimal drücken.
Im unterbrochenen Zustand: einmal drücken.
Die Anzeigen erlöschen. Gespeicherte Wunschgeschwindigkeit und Abstand werden gelöscht.
Unterbrechen

Taste am Lenkrad drücken.
Bei Unterbrechen im Stand gleichzeitig die Bremse treten.
Das System unterbricht in folgenden Situationen automatisch:
▶ wenn gebremst wird.
▶ wenn die Kupplung getreten wird.
▶ wenn die Wählhebelposition D herausgenommen wird.
▶ wenn die Dynamische Traktions Control DTC aktiviert oder DSC deaktiviert wird.
▶ wenn DSC regelt.
▶ wenn mit dem Fahrerlebnisschalter SPORT+ aktiviert wird.
▶ wenn bei stehendem Fahrzeug der Sicherheitsgurt und die Fahrertür geöffnet wird.
▶ wenn das System für länger keine Objekte erkennt, z. B. auf kaum frequentierten Strecken ohne Randbegrenzung.
▶ wenn der Erkennungsbereich des Radars gestört ist, z. B. durch Verschmutzung oder starken Niederschlag.
Geschwindigkeit halten, speichern

Wippe im unterbrochenen Zustand drücken.
Bei eingeschaltetem System wird die gefahrene Geschwindigkeit gehalten und als Wunschgeschwindigkeit gespeichert.
Diese wird im Geschwindigkeitsmesser und kurz in der Instrumentenkombination angezeigt, siehe Seite 134.
Beim Halten oder Speichern der Geschwindigkeitsregelung wird ggf. die Dynamische Stabilitäts Control DSC eingeschaltet.
Geschwindigkeit ändern, halten, speichern
Durch Drücken der Wippe im unterbrochenen Zustand kann die aktuell gefahrene Geschwindigkeit gehalten und gespeichert werden. Dabei wird ggf. die Dynamische Stabilitäts Control DSC eingeschaltet.
Wunschgeschwindigkeit anpassen Wunschgeschwindigkeit den Verkehrsverhältnissen anpassen und jederzeit zum Bremsen bereit bleiben, sonst besteht Unfallgefahr.
Geschwindigkeitsunterschiede Hohe Geschwindigkeitsunterschiede zu anderen Fahrzeugen können vom System z. B. in folgenden Situationen nicht ausgeglichen werden:
▶ bei schnellem Annähern an ein langsam fahrendes Fahrzeug.
▶ bei plötzlichem Ausscheren eines anderen Fahrzeugs auf die eigene Fahrspur.
▶ bei schneller Zufahrt auf stehende Fahrzeuge.

Wippe so oft nach oben oder unten drücken, bis die Wunschgeschwindigkeit eingestellt ist.
Im aktiven Zustand wird die angezeigte Geschwindigkeit gespeichert und auf freier Fahrbahn erreicht.
Jedes Antippen der Wippe bis zum Druckpunkt erhöht oder verringert die Wunschgeschwindigkeit um ca. 1 km/h.
Jedes Drücken der Wippe über den Druckpunkt hinaus erhöht oder verringert die Wunschgeschwindigkeit auf die nächste Zehnerstelle der km/h-Tachoanzeige.
Wippe in einer Stellung halten, um die entsprechende Aktion zu wiederholen.
Abstand

Wahl des Abstands
Den Abstand den Verkehrs- und Witterungsverhältnissen anpassen, sonst besteht Unfallgefahr. Dabei den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand beachten.
Abstand verringern

Taste so oft drücken, bis der gewünschte Abstand eingestellt ist.
Gewählter Abstand, siehe Seite 134, wird in der Instrumentenkombination angezeigt.
Abstand vergrößern

Taste so oft drücken, bis der gewünschte Abstand eingestellt ist.
Gewählter Abstand, siehe Seite 134, wird in der Instrumentenkombination angezeigt.
Wunschgeschwindigkeit und Abstand abrufen
Während der Fahrt

Bei eingeschaltetem System Taste drücken.
In folgenden Fällen wird der gespeicherte Geschwindigkeitswert gelöscht und kann nicht mehr abgerufen werden:
▶ beim Ausschalten des Systems.
▶ beim Ausschalten der Zündung.
Im Stand

Vor Verlassen des Fahrzeugs dieses gegen Wegrollen sichern
Vor Verlassen des Fahrzeugs bei laufendem Motor Position P des Automatic-Getriebes einlegen und die Parkbremse feststellen.
Sonst kann sich das Fahrzeug in Bewegung setzen.
Das Fahrzeug wurde durch das System bis zum Stillstand abgebremst:
Grüne Markierung im Geschwindigkeitsmesser:
Das eigene Fahrzeug beschleunigt automatisch, sobald das Fahrzeug im Bereich des Radarsensors losfährt.
Markierung im Geschwindigkeitsmesser wechselt auf orange: Kein automatisches Losfahren.
Um automatisch auf Wunschgeschwindigkeit zu beschleunigen, kurz Fahrpedal betätigen oder RES-Taste drücken.
Rollierende Balken in der Abstandsanzeige zeigen an, dass das Fahrzeug im Erkennungsbereich des Radarsensors losgefahren ist.
Eigenes Fahrzeug wurde aktiv durch Treten der Bremse bis zum Stillstand abgebremst und steht hinter einem anderen Fahrzeug:
- Taste drücken, um eine gespeicherte Wunschgeschwindigkeit abzurufen.
- Die Bremse loslassen.
- Kurz Fahrpedal betätigen, RES-Taste oder Wippe drücken, wenn das Fahrzeug vor Ihnen losfährt.
Zwischen Geschwindigkeitsregelung mit/ohne Abstandsregelung wechseln

Vorausfahrender Verkehr
Die Geschwindigkeitsregelung reagiert nicht auf vorausfahrenden Verkehr, sondern hält die gespeicherte Geschwindigkeit. Diesen Umstand in Betracht ziehen und entsprechend selbst reagieren, sonst besteht Unfallgefahr.
Auf Geschwindigkeitsregelung umschalten:

Taste drücken und halten oder

Taste drücken und halten.
Um auf Aktive Geschwindigkeitsregelung zurückzuschalten, eine der beiden Tasten kurz drücken.
Anzeigen in der Instrumentenkombination
Wunschgeschwindigkeit

Markierung leuchtet grün: System ist aktiv.
▶ Markierung leuchtet orange: System ist unterbrochen.
Markierung leuchtet nicht: System ist ausgeschaltet.
Kurze Statusanzeige

Gewählte Wunschgeschwindigkeit.
Erscheint in der Anzeige für Check-Control-Meldungen kurz die Anzeige ---, sind eventuell die für den Betrieb notwendigen Bedingungen gerade nicht erfüllt.
Fahrzeugabstand
Gewählter Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug wird angezeigt.
Abstandsanzeige

Abstand 1

Abstand 2

Abstand 3
Ist nach Einschalten des Systems eingestellt. Entspricht ca. dem halben Wert der km/h-Anzeige in Metern.

Abstand 4

System unterbrochen oder Abstandsregelung deaktiviert, weil das Gaspedal gedrückt wird, ohne erkanntes Fahrzeug.

Abstandsregelung deaktiviert, weil das Gaspedal gedrückt wird, mit erkanntem Fahrzeug.
Rollierende Balken: Erkanntes Fahrzeug ist losgefahren.
Kontroll- und Warnleuchten

Persönliche Verantwortung
Kontroll- und Warnleuchten entlasten nicht von der Verantwortung, Wunschgeschwindigkeit und Fahrweise den Verkehrsverhältnissen anzupassen.

Fahrzeugsymbol leuchtet orange:
Vorausfahrendes Fahrzeug erkannt.

Fahrzeugsymbol blinkt orange:
Die Voraussetzungen für den Betrieb des Systems sind nicht mehr erfüllt.
Das System wurde deaktiviert, bremst aber bis zu Ihrer aktiven Übernahme durch Treten der Bremse oder des Fahrpedals.

Fahrzeugsymbol blinkt rot und ein Signal ertönt:
Aufforderung zum Eingreifen durch Bremsen und ggf. Ausweichen.
Zwischen Geschwindigkeitsregelung mit/ohne Abstandsregelung wechseln
Anzeige in der Instrumentenkombination:

Geschwindigkeitsregelung ohne Abstandsregelung.

Aktive Geschwindigkeitsregelung mit Abstandsregelung.
Anzeigen im Head-Up Display
Die Informationen der Aktiven Geschwindigkeitsregelung können auch im Head-Up Display angezeigt werden.
Grenzen des Systems
Geschwindigkeitsbereich
Der optimale Einsatzbereich liegt auf gut ausgebauten Landstrassen und Autobahnen. Das System funktioniert ab ca. 30 km/h.
Die maximal einstellbare Geschwindigkeit ist abhängig vom Fahrzeug.
Das System kann auch im Stand aktiviert werden.
Bei der Nutzung die jeweils gesetzlich vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit beachten.
Nach Umschalten auf Geschwindigkeitsregelung ohne Abstandsregelung können auch höhere Wunschgeschwindigkeiten gewählt werden.
Erkennungsbereich

Das Erkennungsvermögen des Systems und das automatische Bremsvermögen sind begrenzt.
Z. B. können Zweiräder möglicherweise nicht erkannt werden.

Begrenztes Erkennungsvermögen
Aufgrund des begrenzten Erkennungsvermögens des Systems aufmerksam sein, um jederzeit aktiv eingreifen zu können, sonst besteht Unfallgefahr.
Verzögerung
Das System verzögert nicht bei:
▶ Fußgängern oder ähnlichen langsamen Verkehrsteilnehmern.
▶ roten Ampeln.
Querverkehr.
▶ entgegenkommendem Verkehr.
Ausscherende Fahrzeuge

Ein vorausfahrendes Fahrzeug wird erst erkannt, wenn es sich vollständig auf der eigenen Fahrspur befindet.

Ausscherende Fahrzeuge
Bei plötzlichem Ausscheren eines vorausfahrenden Fahrzeugs auf die eigene Spur kann das System den gewählten Abstand unter Umständen nicht selbsttätig wiederherstellen. Dies trifft auch für hohe Geschwindigkeitsunterschiede zu vorausfahrenden Fahrzeugen zu, z. B. bei einem schnellen Annähern an einen LKW. Das System fordert bei sicher erkanntem vorausfahrenden Fahrzeug zum Eingreifen durch Bremsen und ggf. Ausweichen auf. Selbst reagieren, sonst besteht Unfallgefahr.
Kurvenfahrt

Ist die Wunschgeschwindigkeit für eine Kurve zu hoch, wird die Geschwindigkeit in der Kurve leicht reduziert, allerdings werden Kurven nicht vorausschauend erkannt. Daher mit angemessener Geschwindigkeit in eine Kurve einfahren. In engen Kurven kann es aufgrund des eingeschränkten Erkennungsbereichs des Systems zu Situationen kommen, in denen ein vorausfahrendes Fahrzeug nicht mehr oder deutlich verspätet erkannt wird.

Beim Annähern an eine Kurve kann das System aufgrund der Kurvenkrümmung kurzzeitig auf Fahrzeuge der Nebenspur reagieren. Eine eventuelle Verzögerung des Fahrzeugs durch das System kann durch kurzes Beschleunigen ausgeglichen werden. Nach dem Loslassen des Fahrpedals ist das System wieder aktiv und regelt eigenständig die Geschwindigkeit.
Anfahren
In einigen Situationen kann das Fahrzeug nicht automatisch losfahren, z. B. an starken Steigungen, mit einem schweren Anhänger oder vor Erhebungen in der Fahrbahn.
Funktionsstörung
Das System kann nicht aktiviert werden, wenn der Radarsensor nicht korrekt ausgerichtet ist, verursacht z. B. durch einen Parkschaden.
Eine Check-Control-Meldung wird angezeigt, wenn das System ausgefallen ist.
Die Funktion zum Erkennen und Reagieren bei Zufahrt auf stehende Fahrzeuge kann in den folgenden Situationen eingeschränkt sein:
während des Kalibriervorgangs der Kamera unmittelbar nach Fahrzeugauslieferung.
▶ bei Ausfall oder Verschmutzung der Kamera. Eine Check-Control-Meldung wird angezeigt.
Geschwindigkeitsregelung
Prinzip
Das System funktioniert ab ca. 30 km/h.
Die Geschwindigkeit wird gehalten, die mit den Bedienelementen am Lenkrad vorgegeben wurde.
Dazu bremst das System, wenn auf abschüssiger Strecke die Motorbremswirkung nicht ausreicht.

Ungünstige Bedingungen
System nicht nutzen, wenn ungünstige
Bedingungen ein Fahren mit konstanter Geschwindigkeit nicht zulassen, z. B.:
▶ bei kurvenreichem Straßenverlauf.
▶ bei starkem Verkehrsaufkommen.
▶ bei Straßenglätte, Nebel, Schnee, Regen oder lockerem Untergrund.
Sonst könnte das Fahrzeug außer Kontrolle geraten und dadurch ein Unfall verursacht werden.
Allgemein
Je nach eingestelltem Fahrprogramm kann sich die Charakteristik der Geschwindigkeitsregelung in bestimmten Bereichen ändern.
Überblick
Tasten am Lenkrad
Taste Funktion

System ein/aus, unterbrechen

Geschwindigkeit abrufen

Wippe: Geschwindigkeit ändern, halten, speichern
Bedienung
Einschalten

Taste am Lenkrad drücken.
Markierung im Geschwindigkeitsmesser wird auf die aktuelle Geschwindigkeit gesetzt.
Geschwindigkeitsregelung kann genutzt werden.
Ausschalten

Deaktiviertes oder unterbrochenes System
Bei deaktiviertem oder unterbrochenem System aktiv durch Bremsen und ggf. Ausweichen eingreifen, sonst besteht Unfallgefahr.

Taste drücken.
Im aktivierten Zustand: zweimal drücken.
Im unterbrochenen Zustand: einmal drücken.
Die Anzeigen erlöschen. Gespeicherte Wunschgeschwindigkeit wird gelöscht.
Unterbrechen

Im aktivierten Zustand Taste drücken.
Das System unterbricht automatisch, wenn:
▶ gebremst wird.
▶ die Kupplung einige Sekunden getreten oder bei nicht eingelegtem Gang losgelassen wird.
für die Geschwindigkeit ein zu hoher Gang eingelegt ist.
Wählhebelposition D herausgenommen wird.
▶ Dynamische Traktions Control aktiviert oder DSC deaktiviert wird.
▷ DSC regelt.
▷ HDC aktiviert wird.
▶ mit dem Fahrerlebnisschalter SPORT+ aktiviert wird.
Aktuelle Geschwindigkeit halten, speichern

Wippe im unterbrochenen Zustand drücken.
Bei eingeschaltetem System wird die gefahrene Geschwindigkeit gehalten und als Wunschgeschwindigkeit gespeichert.
Diese wird im Geschwindigkeitsmesser und kurz in der Instrumentenkombination angezeigt, siehe Seite 138.
Beim Halten oder Speichern der Geschwindigkeitsregelung wird ggf. die Dynamische Stabilitäts Control DSC eingeschaltet.
Geschwindigkeit ändern, halten
Durch Drücken der Wippe im unterbrochenen Zustand kann auch die aktuell gefahrene Geschwindigkeit gehalten und gespeichert werden.

Wunschgeschwindigkeit anpassen
Wunschgeschwindigkeit den Verkehrsverhältnissen anpassen und jederzeit zum Bremsen bereit bleiben, sonst besteht Unfallgefahr.

Wippe so oft nach oben oder unten drücken, bis die Wunschgeschwindigkeit eingestellt ist.
Im aktiven Zustand wird die angezeigte Geschwindigkeit gespeichert und auf freier Fahrbahn erreicht.
Jedes Antippen der Wippe bis zum Druckpunkt erhöht oder verringert die Wunschgeschwindigkeit um ca. 1 km/h.
Jedes Drücken der Wippe über den Druckpunkt hinaus erhöht oder verringert die Wunschgeschwindigkeit auf die nächste Zehnerstelle der km/h-Tachoanzeige.
Die maximal einstellbare Geschwindigkeit ist abhängig vom Fahrzeug.
Wippe bis zum Druckpunkt drücken und halten beschleunigt oder verzögert das Fahrzeug ohne Treten des Fahrpedals. Nach Loslassen der Wippe wird die erreichte Geschwindigkeit gehalten. Drücken über den Druckpunkt beschleunigt das Fahrzeug stärker.
Wunschgeschwindigkeit abrufen
RES
Taste drücken.
Gespeicherte Geschwindigkeit wird wieder er- reicht und gehalten.
Anzeigen in der Instrumentenkombination
Kontrollleuchte

Je nach Ausstattung zeigt die Kontrollleuchte in der Instrumentenkombina-
tion an, ob das System eingeschaltet ist.
Wunschgeschwindigkeit

Markierung leuchtet grün: System ist aktiv.
Markierung leuchtet orange: System ist unterbrochen.
Markierung leuchtet nicht: System ist ausgeschaltet.
Kurze Statusanzeige

Gewählte Wunschgeschwindigkeit.
Erscheint in der Anzeige für Check-Control-Meldungen kurz die Anzeige ---, sind eventuell die für den Betrieb notwendigen Bedingungen gerade nicht erfüllt.
PDC unterstützt beim Einparken. Langsame Annäherung an ein Objekt hinter oder, bei Ausstattung mit PDC vorn, auch vor dem Fahrzeug wird gemeldet durch:
▷ Signaltöne.
▶ Optische Anzeige.
Allgemein
Zur Messung dienen Ultraschallsensoren in den Stoßfängern.
Die Reichweite beträgt je nach Hindernis und Umgebungsbedingungen ca. 2 m.
Akustische Warnung erfolgt erst:
▶ bei den Sensoren vorn und den beiden Ecksensoren hinten bei ca. 60 cm.
▶ bei den mittleren Sensoren hinten bei ca. 1,50 m.
Um die volle Funktionsfähigkeit sicherzustellen:
▷ Sensoren nicht abdecken, z. B. durch Aufkleber, Fahrradträger o. Ä..
▷ Sensoren sauber und eisfrei halten.
Mit Hochdruckreinigern nicht lang anhaltend und mit einem Abstand von mind. 30 cm auf die Sensoren sprühen.
Hinweise

Persönliche Verantwortung
Auch ein aktives System entlastet den
Fahrer nicht von der persönlichen Verantwortung für den Fahrvorgang.
Aufgrund technischer Systemgrenzen kann das System nicht in allen Verkehrssituationen selbsttätig angemessen reagieren.
Den Fahrvorgang, das Umfeld und das Verkehrsgeschehen dauerhaft und aufmerksam überwachen und ggf. aktiv eingreifen, sonst besteht Unfallgefahr.

Schnelles Fahren mit PDC vermeiden Schnelles Zufahren auf ein Objekt ver- en.
Schnelles Losfahren vermeiden, während PDC noch nicht aktiv ist.
Das System könnte sonst aufgrund physikalischer Gegebenheiten zu spät warnen.
Überblick
Mit PDC vorn: Taste im Fahrzeug

Automatisch einschalten
PDC schaltet sich in folgenden Situationen automatisch ein:
▶ wenn bei laufendem Motor Wählhebelposition R eingelegt wird.
Bei Ausstattung mit PDC vorn: Wenn Hindernisse hinter oder vor dem Fahrzeug von PDC erkannt werden und die Geschwindigkeit langsamer als ca. 3 km/h ist.
Automatisch ausschalten bei Vorwärtsfahrt
Das System schaltet bei Überschreitung einer bestimmten Fahrstrecke oder Geschwindigkeit aus.
Bei Bedarf das System wieder einschalten.
Mit PDC vorn: Manuell ein-/ausschalten

Taste drücken.
Ein: LED leuchtet.
Aus: LED erlischt.
Anzeige
Signaltöne
Die Annäherung an ein Objekt wird der Position entsprechend durch einen Intervallton angezeigt. Wird z. B. links hinter dem Fahrzeug ein Objekt erkannt, ertönt der Signalton aus dem Lautsprecher hinten links.
Je kürzer der Abstand zu einem Objekt wird, desto kürzer werden die Intervalle.
Ist der Abstand zu einem erkannten Objekt kleiner als ca. 25 cm, ertönt ein Dauerton.
Mit PDC vorn: Befinden sich Objekte sowohl vor als auch hinter dem Fahrzeug, ertönt ein abwechselnder Dauerton.
Der Signalton wird abgeschaltet:
▶ wenn sich das Fahrzeug von einem Objekt mehr als ca. 10 cm entfernt.
▶ wenn bei Automatic-Getriebe die Wählhebelposition P eingelegt wird.
Lautstärke
Die Lautstärke des PDC-Signaltons kann analog den Klang- und Lautstärkeeinstellungen des Radios eingestellt werden.
Die Einstellung wird für die momentan verwendete Fernbedienung gespeichert.
Optische Warnung
Die Annäherung an ein Objekt kann am Control Display angezeigt werden. Weiter entfernte Objekte werden dort bereits angezeigt, bevor ein Signalton ertönt.
Eine Anzeige wird eingeblendet, sobald PDC aktiviert wird.
Der Erfassungsbereich der Sensoren wird in den Farben Rot, Grün und Gelb dargestellt.
Wird das Bild der Rückfahrkamera angezeigt, kann auf PDC umgeschaltet werden:
„Rückfahrkamera“
Grenzen des Systems
Fahren mit Anhänger
Die hinteren Sensoren können keine sinnvollen Messungen vornehmen. Sie schalten sich deswegen nicht ein.
Eine Check-Control-Meldung wird angezeigt.
Grenzen der Ultraschallmessung
Das Erkennen von Objekten kann an Grenzen der physikalischen Ultraschallmessung stoßen, z. B. bei folgenden Gegebenheiten:
▶ bei Kleinkindern und Tieren.
▶ bei Personen mit bestimmter Kleidung, z. B. Mantel.
▶ bei externer Störung des Ultraschall, z. B. durch vorbeifahrende Fahrzeuge oder laute Maschinen.
▶ bei verschmutzten, vereisten, beschädigten oder verstellten Sensoren.
▶ bei bestimmten Witterungsbedingungen, z. B. hohe Luftfeuchtigkeit, Regen, Schneefall, extreme Hitze oder starker Wind.
▶ bei Anhängerdeichseln und -kupplungen anderer Fahrzeuge.
▶ bei dünnen oder keilförmigen Gegenständen.
▶ bei sich bewegenden Objekten.
▶ bei höher liegenden, hervorstehenden Objekten, z. B. Wandvorsprüngen oder Ladungen.
▶ bei Objekten mit Ecken und scharfen Kan- ten.
▶ bei Objekten mit feinen Oberflächen oder Strukturen, z. B. Zäunen.
▶ bei Objekten mit porösen Oberflächen.
Bereits angezeigte, niedrige Objekte, z. B. Bordsteinkanten, können in den toten Bereich der Sensoren kommen, bevor oder nachdem bereits ein Dauerton ertönt.
Fehlwarnungen
PDC kann unter folgenden Bedingungen eine Warnung anzeigen, obwohl sich kein Hindernis im Erfassungsbereich befindet:
▶ bei starkem Regen.
▶ bei starker Verschmutzung oder Vereisung der Sensoren.
▶ bei schneebedeckten Sensoren.
▶ bei rauen Straßenoberflächen.
▶ bei Bodenunebenheiten, z. B. Tempo-schwellen.
▷ in großen, rechtwinkeligen Gebäuden mit glatten Wänden, z. B. Tiefgaragen.
▶ durch starke Abgase.
▶ bei schiefsitzender Abdeckung der Anhängerkupplung.
▶ durch andere Ultraschallquellen, z. B. Kehrmaschinen, Dampfstrahlreiniger oder Neonröhren.
Funktionsstörung
Eine Check-Control-Meldung wird angezeigt.
Am Control Display wird der Erfassungsbereich der Sensoren schraffiert dargestellt.
PDC ist ausgefallen. System überprüfen lassen.
Um die volle Funktionsfähigkeit sicherzustellen:
▷ Sensoren sauber und eisfrei halten.
▶ Keine Aufkleber auf die Sensoren kleben.
Mit Hochdruckreinigern nicht lang anhaltend und mit einem Abstand von mind. 30 cm auf die Sensoren sprühen.
Surround View
Prinzip
Surround View enthält verschiedene Kamera-assistenzsysteme, die beim Einparken, Rangieren sowie bei unübersichtlichen Ausfahrten und Kreuzungen unterstützen.
▶ Rückfahrkamera, siehe Seite 141.
▷ Top View, siehe Seite 145.
Panorama Side View, siehe Seite 146.
Rückfahrkamera
Prinzip
Die Rückfahrkamera unterstützt beim rückwärts Einparken und Rangieren. Dazu wird der Bereich hinter dem Fahrzeug am Control Display abgebildet.
Hinweise

Verkehrssituation zusätzlich beobachten
Die Verkehrssituation rund um das Fahrzeug zusätzlich durch direkten Blick kontrollieren. Sonst könnte z. B. durch Verkehrsteilnehmer oder Gegenstände, die sich außerhalb des Bildbereichs der Rückfahrkamera befinden, Unfallgefahr entstehen.
Überblick
Taste im Fahrzeug

Das Objektiv der Kamera befindet sich in der Griffleiste der Heckklappe. Durch Schmutz kann die Bildqualität beeinträchtigt werden. Objektiv reinigen, siehe Seite 239.
Ein-/Ausschalten
Automatisch einschalten
Bei laufendem Motor Wählhebelposition R einlegen.
Das Bild der Rückfahrkamera wird angezeigt, wenn das System über iDrive eingeschaltet wurde.
Automatisch ausschalten bei Vorwärtsfahrt
Das System schaltet bei Überschreitung einer bestimmten Fahrstrecke oder Geschwindigkeit aus.
Bei Bedarf das System wieder einschalten.
Manuell ein-/ausschalten

Taste drücken.
Ein: LED leuchtet.
Aus: LED erlischt.
Am Control Display wird PDC angezeigt.
Rückfahrkamera über iDrive einschalten
Bei aktiviertem PDC oder eingeschaltetem Top View:
„Rückfahrkamera“
Das Bild der Rückfahrkamera wird angezeigt.
Anzeige am Control Display
Funktionsvoraussetzung
Rückfahrkamera ist eingeschaltet.
▶ Heckklappe ist vollständig geschlossen.
Assistenz-Funktionen aktivieren
Mehrere Assistenz-Funktionen können gleichzeitig aktiv sein.
Die Zoomfunktion für den Anhängerbetrieb kann nur einzeln aktiviert werden.
▷ Parkhilfslinien
„Parkhilfslinien“
Fahrspur- und Wendekreislinien werden angezeigt.
▶ Hindernismarkierung
^P_A „Hindernismarkierung“
Räumlich geformte Markierungen werden angezeigt.
Anhängerkupplung
„Zoom Anhängerkupplung“
Zoom auf Anhängerkupplung wird angezeigt.
Fahrspurlinien

Können in das Bild der Rückfahrkamera eingeblendet werden.
▷ Helfen den benötigten Platzbedarf beim Einparken und Rangieren auf ebener Fahrbahn einzuschätzen.
Sind abhängig vom aktuellen Lenkeinschlag und werden bei Lenkradbewegungen kontinuierlich angepasst.
Wendekreislinien

Können in das Bild der Rückfahrkamera eingeblendet werden.
▶ Zeigen den Verlauf des kleinstmöglichen Wendekreises auf ebener Fahrbahn.
▶ Ab einem gewissen Lenkradeinschlag wird nur eine Wendekreislinie angezeigt.
Hindernismarkierung
Allgemein

Hindernisse hinter dem Fahrzeug werden von den PDC-Sensoren und, bei entsprechender Ausstattung, von der Rückfahrkamera erfasst.
Markierungen für erfasste Hindernisse können in das Bild der Rückfahrkamera eingeblendet werden.
Ihre farbliche Abstufung entspricht den Markierungen von PDC. Die Abschätzung der Entfernung zum abgebildeten Objekt wird erleichtert.
Zoom auf Anhängerkupplung
Um das Anhängen eines Anhängers zu erleichtern, kann der Bildbereich der Anhängerkupplung vergrößert dargestellt werden.

Die Entfernung des Anhängers zur Anhänger-kupplung kann mithilfe zweier statischer Kreissegmente abgeschätzt werden.
Eine vom Lenkeinschlag abhängige Andocklinie hilft Ihnen, den Anhänger mit der Anhängerkupplung anzuvisieren.
Die Zoomfunktion kann bei eingeschalteter Kamera aktiviert werden.
Anhängerkupplung über iDrive einblenden, siehe Seite 142.
Einparken mithilfe von Fahrspur- und Wendekreislinien
- Fahrzeug so positionieren, dass Wendekreislinien in die Begrenzung der Parklücke führen.

- Lenkrad so einschlagen, dass die Fahr-spurlinie die entsprechende Wendekreislinie überdeckt.

Einstellungen der Anzeige
Helligkeit
Bei eingeschalteter Rückfahrkamera:
-
Symbol auswählen.
-
Controller drehen, bis die gewünschte Einstellung erreicht ist, und Controller drücken.
Kontrast
Bei eingeschalteter Rückfahrkamera:
-
Symbol auswählen.
-
Controller drehen, bis die gewünschte Einstellung erreicht ist, und Controller drücken.
Grenzen des Systems
Erkennung von Objekten
Sehr niedrige Hindernisse sowie höher liegende, hervorstehende Objekte, z. B. Wandvorsprünge, können vom System nicht erfasst werden.
Assistenz-Funktionen berücksichtigen auch Daten der PDC.
Hinweise im Kapitel PDC beachten, siehe Seite 139.
Die im Control Display angezeigten Objekte sind unter Umständen näher, als sie scheinen.
Den Abstand zu den Objekten deshalb nicht am Display abschätzen.
Top View
Prinzip
Top View unterstützt beim Einparken und Rangieren. Dazu wird der Bereich rund um das Fahrzeug am Control Display abgebildet.
Allgemein
Zur Erfassung dienen zwei in den Außenspiegeln integrierte Kameras, die Rückfahrkamera und eine Kamera vorn am Fahrzeug.
Die Reichweite beträgt seitlich, vorn und hinten maximal ca. 2 m.
Hindernisse in dieser Reichweite werden so frühzeitig am Control Display angezeigt.
Hinweise

Verkehrssituation zusätzlich beobachten
Die Verkehrssituation rund um das Fahrzeug zusätzlich durch direkten Blick kontrollieren. Sonst könnte z. B. durch Verkehrsteilnehmer oder Gegenstände, die sich außerhalb des Bildbereichs der Kameras befinden, Unfallgefahr entstehen.
Überblick
Taste im Fahrzeug

Die Objektive der Top View Kameras befinden sich unten in den Außenspiegelgehäusen. Durch Schmutz kann die Bildqualität beeinträchtigt werden.
Objektiv reinigen, siehe Seite 239.
Funktionsvoraussetzungen
In folgenden Situationen kann Top View nur eingeschränkt genutzt werden:
▶ bei geöffneter Tür.
▶ bei geöffneter Heckklappe.
▶ bei angeklapptem Außenspiegel.
▶ bei schlechten Lichtverhältnissen.
Der nicht verfügbare Kamerabereich wird schraffiert dargestellt.
Ein-/Ausschalten
Automatisch einschalten
Bei laufendem Motor Wählhebelposition R einlegen.
Die Bilder von Top View und PDC werden angezeigt, wenn das System über iDrive eingeschaltet wurde.
Automatisch ausschalten bei Vorwärtsfahrt
Das System schaltet bei Überschreitung einer bestimmten Fahrstrecke oder Geschwindigkeit aus.
Bei Bedarf das System wieder einschalten.
Manuell ein-/ausschalten

Taste drücken.
Ein: LED leuchtet.
Aus: LED erlischt.
Top View wird angezeigt.
Anzeige
Anzeige am Control Display
Die Umgebung des Fahrzeugs kann am Control Display angezeigt werden.
Die Anzeige wird eingeblendet, sobald Top View aktiviert wird.
Wird das Bild der Rückfahrkamera angezeigt, kann auf Top View umgeschaltet werden:

„Rückfahrkamera“
Helligkeit
Bei eingeschaltetem Top View:
-
Symbol auswählen.
-
Controller drehen, bis die gewünschte Einstellung erreicht ist, und Controller drücken.
Kontrast
Bei eingeschaltetem Top View:
-
Symbol auswählen.
-
Controller drehen, bis die gewünschte Einstellung erreicht ist, und Controller drücken.
Wendekreis- und Fahrspurlinie einblenden
- Die statische, rote Wendekreislinie zeigt den seitlichen Platzbedarf bei vollem Lenkeinschlag an. - Die variable, grüne Fahrspurlinie hilft den tatsächlichen seitlichen Platzbedarf abzuschätzen.
Die Fahrspurlinie ist abhängig von dem eingelegten Gang und vom aktuellen Lenkeinschlag. Die Fahrspurlinie wird bei Lenkradbewegung kontinuierlich angepasst.
„Parkhilfslinien“
Wendekreis- und Fahrspurlinien werden angezeigt.
Grenzen des Systems
Bei defekter Kamera wird eine Check-Control-Meldung angezeigt.
Panorama Side View
Prinzip

Panorama Side View ermöglicht bei unübersichtlichen Ausfahrten und Kreuzungen einen frühzeitigen Blick auf den Querverkehr. Verkehrsteilnehmer, die durch seitliche Hindernisse verdeckt sind, werden vom Fahrersitz aus erst sehr spät erkannt. Um die Sicht zu verbessern, erfasst je eine Kamera vorn und
hinten am Fahrzeug den seitlichen Verkehrsraum.
Am oberen Bildschirmrand wird angezeigt, welche Kamera aktiv ist.
Hinweise
Die Bilder der Kameras werden, je nach einge- legtem Gang, am Control Display angezeigt.

Verkehrssituation zusätzlich beobachten Verkehrssituation rund um das Fahrzeug bei Ausfahrten an unübersichtlichen Stellen zusätzlich durch direkten Blick kontrollieren. Sonst könnte z. B. durch Verkehrsteilnehmer oder Gegenstände, die sich außerhalb der Bildbereiche der Panorama Side View Kameras befinden, Unfallgefahr entstehen.
Überblick
Taste im Fahrzeug

Zur Erfassung dienen zwei Kameras.
Durch Schmutz kann die Bildqualität beeinträchtigt werden.
Objektiv reinigen, siehe Seite 239.
Ein-/Ausschalten
Manuell ein-/ausschalten

Taste drücken.
Je nach Getriebestellung wird das Bild der vorderen oder hinteren Kamera angezeigt.
Mit Navigationssystem: Automatisch einschalten
Panorama Side View vorn schaltet sich automatisch ein, wenn sich das Fahrzeug einem gespeicherten Aktivierungspunkt nähert.
Aktivierungspunkte speichern, siehe Seite 148.
Automatisch ausschalten
Durch Umschalten in eine andere Funktion oder bei Gangwechsel.
Panorama Side View vorn: Bei Überschreitung einer bestimmten Geschwindigkeit.
Anzeige
Allgemein
Der Verkehrsraum vor oder hinter dem Fahrzeug wird am Control Display angezeigt.
Helligkeit
Bei eingeschaltetem Panorama Side View:
-
Symbol auswählen.
-
Controller drehen, bis die gewünschte Einstellung erreicht ist, und Controller drücken.
Kontrast
Bei eingeschaltetem Panorama Side View:
-
Symbol auswählen.
-
Controller drehen, bis die gewünschte Einstellung erreicht ist, und Controller drücken.
Warnung bei querendem Verkehr
Prinzip
Wenn von der vorderen oder hinteren Kamera ein sich seitlich näherndes Objekt erkannt wird, wird dies durch ein Symbol in der Panorama Side View Anzeige dargestellt.
Voraussetzungen
Panorama Side View eingeschaltet.
▶ Eigenes Fahrzeug bewegt sich maximal mit Schrittgeschwindigkeit.
▶ Zur Erkennung von sich nähernden Objekten ist ausreichende Helligkeit, z. B. Tageslicht, notwendig.
Anzeige

Gelbes Symbol wird angezeigt, wenn ein sich näherndes Fahrzeug von der Kamera erkannt wird.

Graues Symbol wird angezeigt, wenn die Erkennung von querendem Verkehr nicht möglich ist.
Grenzen des Systems
In folgenden Situationen kann die Warnung bei querendem Verkehr eingeschränkt sein:
▶ bei schlechten Licht- oder Sichtverhältnissen.
▶ bei verschmutzter oder verdeckter Kamera.
Mit Navigationssystem: Aktivierungspunkte
Prinzip
Positionen, an denen sich das System automatisch einschalten soll, können als Aktivierungspunkte gespeichert werden, sofern ein GPS Signal empfangen wird.
Es können bis zu zehn Aktivierungspunkte gespeichert werden.
Aktivierungspunkte sind nur für die vordere Kamera möglich.
Speichern
-
Position anfahren, an der sich das System einschalten soll, und anhalten.
-
Taste drücken.
-
„Aktivierungspunkt hinzufüg.“
-
„Aktivierungspkt. speichern“
Aktivierungspunkt wird gespeichert und bei entsprechender Ausstattung im Splitscreen angezeigt.
Aktivierungspunkte werden, wenn möglich, mit Ort und Straße gespeichert oder mit einer fortlaufenden Nummer.
Löschen

Taste drücken.
- „Aktivierungspunkte zeigen“
Liste aller Aktivierungspunkte wird angezeigt. - Aktivierungspunkt wählen.
- „Aktivierungspunkt löschen“ oder „Aktivierungspkt. löschen“
- „OK“
Aktivierungspunkte können auch im Menü Optionen gelöscht werden.
Grenzen des Systems
Die im Control Display angezeigten Objekte sind unter Umständen näher, als sie scheinen. Den Abstand zu den Objekten deshalb nicht am Display abschätzen.
Der Blickwinkel beträgt ca. 180°.
Parkassistent
Prinzip

Das System unterstützt beim seitlichen Einparken parallel zur Fahrbahn.
Ultraschallsensoren vermessen Parklücken auf beiden Seiten des Fahrzeugs.
Der Parkassistent berechnet die optimale Einparklinie und übernimmt während des Einparkvorgangs die Lenkung.
Beim Einparken zusätzlich die optischen und akustischen Informationen und Hinweise der
PDC, des Parkassistenten und der Rückfahr-kamera beachten und entsprechend reagieren.
Bestandteil des Parkassistenten ist die Park Distance Control PDC, siehe Seite 139.
Hinweise

Persönliche Verantwortung
Auch ein aktives System entlastet den
Fahrer nicht von der persönlichen Verantwortung für den Fahrvorgang.
Aufgrund technischer Systemgrenzen kann das System nicht in allen Verkehrssituationen selbsttätig angemessen reagieren.
Den Fahrvorgang, das Umfeld und das Verkehrsgeschehen dauerhaft und aufmerksam überwachen und ggf. aktiv eingreifen, sonst besteht Unfallgefahr.

Veränderung der Parklücke
Veränderungen an einer bereits vermessenen Parklücke werden vom System nicht berücksichtigt.
Daher aufmerksam sein, um jederzeit aktiv eingreifen zu können, sonst besteht Unfallgefahr.

Lasten transportieren
Lasten, die über das Fahrzeug hinausragen, werden beim Einparkvorgang vom System nicht berücksichtigt.
Daher aufmerksam sein, um jederzeit aktiv eingreifen zu können, sonst besteht Unfallgefahr.

Anhängerbetrieb
Anhänger oder auf der Anhängerkupplung befestigte Lastenträger werden vom System nicht berücksichtigt. Der Parkassistent steht ggf. nicht zur Verfügung. Mit Anhänger oder Lastenträger den Parkassistenten nicht benutzen, sonst besteht Unfallgefahr.

Bordsteine
Der Parkassistent lenkt ggf. über Bordsteine hinweg oder auf diese hinauf.
Daher aufmerksam sein, um jederzeit aktiv eingreifen zu können, sonst können Schäden an Rädern und Reifen oder am Fahrzeug entstehen.
Ein von der Auto Start Stop Funktion abgestellter Motor wird beim Aktivieren des Parkassistenten automatisch gestartet.
Voraussetzungen
Zur Vermessung von Parklücken
▶ Gerade Vorwärtsfahrt bis ca. 35 km/h.
Maximaler Abstand zur Reihe der parkenden Fahrzeuge: 1,5 m.
Geeignete Parklücke
Lücke hinter einem Objekt, das mindestens 1,5 m lang ist.
Lücke zwischen zwei Objekten, die jeweils mindestens 1,5 m lang sind.
Mindestlänge der Lücke zwischen zwei Objekten: eigene Fahrzeuglänge plus ca. 1,2 m.
▶ Mindesttiefe: ca. 1,5 m.
Zum Einparkvorgang
▶ Türen und Heckklappe geschlossen.
▶ Parkbremse gelöst.
Beim Einparken in Parklücken auf der Fahrerseite muss ggf. der entsprechende Blinker gesetzt werden.
Überblick
Taste im Fahrzeug

Die Ultraschallsensoren zum Vermessen der Parklücken befinden sich an den Radläufen.
Um die volle Funktionsfähigkeit sicherzustellen:
▷ Sensoren sauber und eisfrei halten.
Mit Hochdruckreinigern nicht lang anhaltend und mit einem Abstand von mind. 30 cm auf die Sensoren sprühen.
▷ Sensoren nicht überkleben.
Ein-/Ausschalten
Einschalten mit der Taste

Taste drücken.
LED leuchtet.
Am Control Display wird der aktuelle Status der Parklückensuche angezeigt.

Parkassistent ist automatisch aktiviert.
Einschalten mit dem Rückwärtsgang
Rückwärtsgang einlegen.
Am Control Display wird der aktuelle Status der Parklückensuche angezeigt.
Aktivieren: Parkassistent“
Ausschalten
Das System kann deaktiviert werden über:
▷ Taste drücken.

Zündung ausschalten.
Anzeige am Control Display
System aktiviert/deaktiviert
Symbol Bedeutung

Grau: System nicht verfügbar.
Weiß: System verfügbar, aber nicht aktiviert.

System aktiviert.
Status des Systems

▶ Farbige Symbole, siehe Pfeile, seitlich an der Fahrzeugdarstellung. Parkassistent ist aktiviert und Parklückensuche aktiv.
Geeignete Parklücken werden am Control Display am Fahrbahnrand neben dem Fahrzeugsymbol angezeigt. Bei aktivem Parkassistenten werden die geeigneten Parklücken farbig hervorgehoben.
Parkvorgang aktiv. Lenkung

ist übernommen.
Die Parklückensuche ist bei langsamer gerader Vorwärtsfahrt immer aktiv, auch bei deaktiviertem System. Bei deaktiviertem System werden die Anzeigen am Control Display grau dargestellt.
Mit dem Parkassistenten einparken

Verkehrssituation zusätzlich beobachten
Laute Schallquellen außerhalb und innerhalb des Fahrzeugs können die Signaltöne des Parkassistenten oder der PDC übertönen.
Die Verkehrssituation rund um das Fahrzeug zusätzlich durch direkten Blick kontrollieren, sonst besteht Unfallgefahr.
- Parkassistenten einschalten und ggf. aktivieren.
Der Status der Parklückensuche wird am Control Display angezeigt.
- Den Anweisungen am Control Display fol-gen.
Um eine optimale Parkposition zu erreichen, den automatischen Lenkvorgang nach dem Gangwechsel im Stand abwarten.
Das Ende des Parkvorgangs wird am Control Display angezeigt.
- Die Parkposition ggf. selbst anpassen.
Manuell abbrechen
Der Parkassistent kann jederzeit abgebrochen werden:
„Barkassistent“
▷ Taste drücken.
Automatisch abbrechen
Das System bricht in folgenden Situationen automatisch ab:
▶ bei Festhalten des Lenkrads oder wenn selbst gelenkt wird.
▶ bei Gangwahl, die nicht dem Hinweis am Control Display entspricht.
▶ bei Geschwindigkeiten über ca. 10 km/h.
ggf. bei verschneiter oder rutschiger Fahrbahn.
▶ wenn die Park Distance Control PDC zu geringe Abstände anzeigt.
▶ bei Überschreiten einer maximalen Anzahl an Einparkzügen oder der Einparkdauer.
▶ beim Umschalten in andere Funktionen am Control Display.
Eine Check-Control-Meldung wird angezeigt.
Fortsetzen
Ein abgebrochener Einparkvorgang kann ggf. fortgesetzt werden.
Dazu Anweisungen am Control Display beach- ten.
Grenzen des Systems
Keine Einparkunterstützung
Der Parkassistent unterstützt nicht in folgenden Situationen:
▷ in scharfen Kurven.
▶ im Anhängerbetrieb.
Funktionseinschränkungen
Die Funktion kann z. B. in folgenden Situationen eingeschränkt sein:
▶ auf unebenem Untergrund, z. B. Schotterstraßen.
▶ auf rutschigem Untergrund.
▶ bei Laubansammlungen oder Schneehau- fen in der Parklücke.
Grenzen der Ultraschallmessung
Das Erkennen von Objekten kann an Grenzen der physikalischen Ultraschallmessung stoßen, z. B. bei folgenden Gegebenheiten:
▶ bei Kleinkindern und Tieren.
▶ bei Personen mit bestimmter Kleidung, z. B. Mantel.
▶ bei externer Störung des Ultraschall, z. B. durch vorbeifahrende Fahrzeuge oder laute Maschinen.
▶ bei verschmutzten, vereisten, beschädigten oder verstellten Sensoren.
▶ bei bestimmten Witterungsbedingungen, z. B. hohe Luftfeuchtigkeit, Regen, Schneefall, extreme Hitze oder starker Wind.
▶ bei Anhängerdeichseln und -kupplungen anderer Fahrzeuge.
▶ bei dünnen oder keilförmigen Gegenständen.
▶ bei sich bewegenden Objekten.
▶ bei höher liegenden, hervorstehenden Objekten, z. B. Wandvorsprüngen oder Ladungen.
▶ bei Objekten mit Ecken und scharfen Kan- ten.
▶ bei Objekten mit feinen Oberflächen oder Strukturen, z. B. Zäunen.
▶ bei Objekten mit porösen Oberflächen.
Bereits angezeigte, niedrige Objekte, z. B.
Bordsteinkanten, können in den toten Bereich der Sensoren kommen, bevor oder nachdem bereits ein Dauerton ertönt.
Ggf. werden Parklücken erkannt, die als solche nicht geeignet sind.
Funktionsstörung
Eine Check-Control-Meldung wird angezeigt.
Der Parkassistent ist ausgefallen. System überprüfen lassen.
Abstandsinformation
Prinzip
Das System weist durch ein Symbol im Head-Up Display auf einen zu geringen Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug hin.
Allgemein
Zur Ermittlung des Abstands dient der Radarsensor der Aktiven Geschwindigkeitsregelung.
Hinweise

Persönliche Verantwortung
Die Anzeige entlastet nicht von der Verantwortung, Abstand und Fahrweise den Verkehrsverhältnissen anzupassen. Dabei den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand beachten.
Überblick
Radarsensor
Zur Erkennung von vorausfahrenden Fahrzeugen dient ein Radarsensor im Stoßfänger.

Ein verschmutzter oder verdeckter Sensor kann die Erkennung von Fahrzeugen einschränken.
▶ Wenn notwendig, den Radarsensor reinigen. Schnee- und Eisschichten dabei sorgfältig entfernen.
Sichtfeld des Radarsensors nicht verdecken.
Einschalten
- Head-Up Display einschalten, siehe Seite 93.
- „Abstandsinfo“: Anzeige im Head-Up Display auswählen, siehe Seite 93.
Anzeige im Head-Up Display

Das Symbol wird angezeigt, wenn der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug zu gering ist.
Funktionsvoraussetzungen
▶ Aktive Geschwindigkeitsregelung ausgeschaltet.
Anzeige im Head-Up Display ausgewählt.
▶ Abstand zu gering.
▶ Geschwindigkeit über ca. 70 km/h.
Funktionsstörung
Das System kann nicht aktiviert werden, wenn der Radarsensor nicht korrekt ausgerichtet ist, verursacht z. B. durch einen Parkschaden.
Eine Check-Control-Meldung wird angezeigt, wenn das System ausgefallen ist.
Klima
Fahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen beschrieben, die in der Modellreihe angeboten werden. Es werden
daher auch Ausstattungen beschrieben, die in einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
Klimaautomatik

1 Luftverteilung
2 Luftmenge
3 AUTO-Programm
4 Innenraumtemperaturfühler — immer freihalten
5 Umluftbetrieb
Klimafunktionen im Detail
Luftverteilung manuell
Tasten drücken, um ein Programm auszuwählen:
6 Temperatur
7 Scheiben abtauen und Beschlag beseitigen
8 Kühlfunktion
9 Heckscheibenheizung
10 Sitzheizung 52



Programme können beliebig kombiniert werden.
Luftmenge manuell

Am Rad drehen, um die gewünschte Luftmenge einzustellen.
Die Heiz- oder Kühlleistung ist umso wirksamer, je größer die
Luftmenge ist.
Die Luftmenge der Klimaautomatik wird ggf. reduziert, um die Batterie zu schonen.
AUTO-Programm

Taste drücken.
Luftmenge, Luftverteilung und Temperatur werden automatisch geregelt.
Abhängig von der gewählten Temperatur und äußeren Einflüssen wird die Luft zur Frontscheibe, zu den Seitenscheiben, in Richtung Oberkörper und in den Fußraum geleitet.
Im AUTO-Programm wird automatisch die Kühlfunktion, siehe Seite 155, mit eingeschaltet.
Umluftbetrieb
Bei Gerüchen oder Schadstoffen in der Außenluft kann die Zufuhr der Außenluft abgesperrt werden. Die Innenraumluft wird dann umgewälzt.

Taste wiederholt drücken, um eine Betriebsart abzurufen:
▶ LED aus: Außenluft strömt dauernd ein.
▶ LED ein, Umluftbetrieb: Die Zufuhr der Außenluft ist permanent abgesperrt.
Bei Scheibenbeschlag den Umluftbetrieb ausschalten und ggf. die Luftmenge erhöhen.

Dauerhafter Umluftbetrieb
Der Umluftbetrieb sollte nicht dauernd über einen längeren Zeitraum genutzt werden, sonst verschlechtert sich die Luftqualität im Innenraum kontinuierlich.
Temperatur

Am Rad drehen, um die gewünschte Temperatur einzustellen.
Die Klimaautomatik regelt diese Temperatur schnellstmöglich, wenn erforderlich mit hoher Kühl- oder Heizleistung, und hält sie dann konstant.
Wechsel zwischen verschiedenen Temperatureinstellungen kurz hintereinander vermeiden. Die Klimaautomatik hat sonst nicht ausreichend Zeit, die eingestellte Temperatur einzuregeln.
Scheiben abtauen und Beschlag beseitigen

Taste drücken.
Eis und Beschlag werden schnell von der Frontscheibe und den vorderen Seitenscheiben beseitigt.
Die Luftmenge kann bei aktivem Programm angepasst werden.
Bei Scheibenbeschlag auch die Kühlfunktion einschalten.
Kühlfunktion
Die Kühlung des Innenraums ist nur bei laufendem Motor möglich.

Taste drücken.
Die Luft wird gekühlt, getrocknet und je nach Temperatureinstellung wieder erwärmt.
Nach Motorstart kann je nach Witterung die Frontscheibe für einen Moment beschlagen.
Die Kühlfunktion wird automatisch mit dem AUTO-Programm eingeschaltet.
In der Klimaautomatik entsteht Kondenswasser, siehe Seite 181, das unter dem Fahrzeug austritt.
Heckscheibenheizung

Taste drücken.
Die Heckscheibenheizung schaltet sich nach einiger Zeit automatisch ab.
System ein-/ausschalten
Ausschalten
Drehschalter für Luftmenge, siehe Seite 155, auf 0 drehen. Gebläse und Klimaautomatik werden komplett ausgeschaltet.
Einschalten
Beliebige Luftmenge einstellen.
Das AUTO-Programm kann auch über die AUTO-Taste direkt eingeschaltet werden.
Mikrofilter
Der Mikrofilter hält bei der einströmenden Außenluft Staub und Blütenpollen zurück.
Dieser Filter sollte bei der Wartung, siehe Seite 217, Ihres Fahrzeugs gewechselt werden.
Klimaautomatik mit erweitertem Umfang

1 Temperatur, links
2 AUTO-Programm
3 Display
4 Eis und Beschlag entfernen
5 Luftmenge, Restwärme
6 Display
7 Luftverteilung
8 Maximales Kühlen
9 Temperatur, rechts
10 Sitzheizung, rechts 52
Klimafunktionen im Detail
Temperatur

Am Rad drehen, um die gewünschte Temperatur einzustellen.
Die Klimaautomatik regelt diese Temperatur schnellstmöglich, wenn erforderlich mit hoher Kühl- oder Heizleistung, und hält sie dann konstant.
Wechsel zwischen verschiedenen Temperatureinstellungen kurz hintereinander vermeiden. Die Klimaautomatik hat sonst nicht ausreichend Zeit, die eingestellte Temperatur einzuregeln.
AUTO-Programm

Taste drücken.
Luftmenge, Luftverteilung und Temperatur werden automatisch geregelt.
Abhängig von gewählter Temperatur, Intensität AUTO-Programm und äußeren Einflüssen wird die Luft zur Frontscheibe, zu den Seitenscheiben, in Richtung Oberkörper und in den Fußraum geleitet.
Im AUTO-Programm wird automatisch die Kühlfunktion, siehe Seite 158, mit eingeschaltet.
Ein Beschlagsensor steuert gleichzeitig das Programm so, dass Scheibenbeschlag möglichst vermieden wird.
11 Umluftbetrieb
12 SYNC-Programm
13 Kühlfunktion
14 Heckscheibenheizung
15 Sitzheizung, links 52
Programm ausschalten: Taste erneut drücken oder Luftverteilung manuell einstellen.
Intensität AUTO-Programm
Bei eingeschaltetem AUTO-Programm kann die automatische Regelung von Luftmenge und Luftverteilung verändert werden.

Taste links oder rechts drücken: Intensität verringern oder erhöhen.
Die gewählte Intensität wird am Display der Klimaautomatik angezeigt.
Scheiben abtauen und Beschlag beseitigen

Taste drücken.
Eis und Beschlag werden schnell von der Frontscheibe und den vorderen Seitenscheiben beseitigt.
Die Luftmenge kann bei aktivem Programm angepasst werden.
Bei Scheibenbeschlag auch die Kühlfunktion einschalten oder die AUTO-Taste drücken, um die Vorteile des Beschlagsensors zu nutzen.
Luftmenge manuell
Um die Luftmenge manuell regeln zu können, zuerst das AUTO-Programm ausschalten.

Taste links oder rechts drücken: Luftmenge verringern oder erhöhen.
Gewählte Luftmenge wird am Display der Klimaautomatik angezeigt.
Die Luftmenge der Klimaautomatik wird ggf. reduziert, um die Batterie zu schonen.
Luftverteilung manuell

Taste wiederholt drücken, um ein Programm auszuwählen:
▶ Oberkörperbereich.
▶ Oberkörperbereich und Fußraum.
▶ Fußraum.
▶ Scheiben und Fußraum.
▶ Scheiben, Oberkörperbereich und Fußraum.
▶ Scheiben: nur auf Fahrerseite.
▶ Scheiben und Oberkörperbereich.
Bei Scheibenbeschlag die AUTO-Taste drücken, um die Vorteile des Beschlagsensors zu nutzen.
Maximales Kühlen

Taste drücken.
Das System stellt auf niedrigste Temperatur, maximale Luftmenge und auf Umluftbetrieb.
Die Luft strömt aus den Ausströmern für den Oberkörperbereich. Die Ausströmer deshalb öffnen.
Die Funktion ist über einer Außentemperatur von ca. 0 °C und bei laufendem Motor verfügbar.
Die Luftmenge kann bei aktivem Programm angepasst werden.
Automatische Umluft Control AUC/Umluftbetrieb
Bei Gerüchen oder Schadstoffen in der Außenluft kann die Zufuhr der Außenluft abgesperrt werden. Die Innenraumluft wird dann umgewälzt.

Taste wiederholt drücken, um eine Betriebsart abzurufen:
▶ LEDs aus: Außenluft strömt dauernd ein.
▷ Linke LED ein, AUC-Betrieb: Ein Sensor erkennt Schadstoffe in der Außenluft und regelt die Absperrung automatisch.
▶ Rechte LED ein, Umluftbetrieb: Die Zufuhr der Außenluft ist permanent abgesperrt.
Der Umluftbetrieb schaltet sich bei tiefen Außentemperaturen nach einiger Zeit automatisch ab, um Scheibenbeschlag zu vermeiden.
Bei Scheibenbeschlag den Umluftbetrieb ausschalten und die AUTO-Taste drücken, um die Vorteile des Beschlagsensors zu nutzen. Sicherstellen, dass Luft an die Frontscheibe strömen kann.

Dauerhafter Umluftbetrieb
Der Umluftbetrieb sollte nicht dauernd über einen längeren Zeitraum genutzt werden, sonst verschlechtert sich die Luftqualität im Innenraum kontinuierlich.
SYNC-Programm
SYNC
Taste drücken.
Aktuelle Einstellung der Fahrerseite für Temperatur wird auf die Beifahrerseite übertragen.
Das Programm wird ausgeschaltet, wenn die Einstellung auf der Beifahrerseite geändert wird.
Kühlfunktion
Die Kühlung des Innenraums ist nur bei laufendem Motor möglich.
A/C
Taste drücken.
Die Luft wird gekühlt, getrocknet und je nach Temperatureinstellung wieder erwärmt.
Nach Motorstart kann je nach Witterung die Frontscheibe für einen Moment beschlagen.
Die Kühlfunktion wird automatisch mit dem AUTO-Programm eingeschaltet.
In der Klimaautomatik entsteht Kondenswasser, siehe Seite 181, das unter dem Fahrzeug austritt.
Heckscheibenheizung

Taste drücken.
Die Heckscheibenheizung schaltet
sich nach einiger Zeit automatisch ab.
Restwärme
Die im Motor gespeicherte Wärme wird zur Heizung des Innenraums genutzt.
Funktionsvoraussetzung
▶ Bis zu 15 Minuten nach dem Abstellen des Motors.
▶ Betriebswarmer Motor.
Ausreichender Ladezustand der Batterie.
▶ Außentemperatur unter 25 °C.
Einschalten
-
Zündung ausschalten.
-
Taste rechts drücken.
!!! Symbol wird am Display der Klimaautomatik angezeigt.
Bei eingeschalteter Zündung kann die Innenraumtemperatur, die Luftmenge und die Luftverteilung eingestellt werden.
Ausschalten
In kleinster Gebläsestufe Taste links drücken.
!!! Symbol am Display der Klimaautomatik er- lischt.
System ein-/ausschalten
Ausschalten

Taste links gedrückt halten, bis das Bedienteil abschaltet.
Einschalten
Beliebige Taste drücken, mit Ausnahme:
▷ SYNC-Programm.
Heckscheibenheizung.
▷ Linke Tastenseite Luftmenge.
▷ Sitzheizung.
Mikro-/Aktivkohlefilter
Der Mikro-/Aktivkohlefilter filtert im Außen- und Umluftbetrieb die Luft von Staub, Blüten-pollen und gasförmigen Schadstoffen.
Dieser Filter sollte bei der Wartung, siehe Seite 217, Ihres Fahrzeugs gewechselt werden.
Belüftung
Belüftung vorn

Hebel zur Veränderung der Ausströmrichtung, Pfeile 1.
Rändelräder zum stufenlosen Öffnen und Schließen der Ausströmer, Pfeile 2.
Rändelrad zum Variieren der Temperatur, Pfeil 3.
Nach Blau: kälter.
Nach Rot: wärmer.
Einstellung der Belüftung
Belüftung zum Kühlen:
Ausströmer so ausrichten, dass die Luft in Ihre Richtung gelenkt wird, z. B. bei aufgeheiztem Fahrzeug.
Zugfreie Belüftung:
Ausströmer so ausrichten, dass die Luft an Ihnen vorbei streicht.
Belüftung im Fond

Rändelrad zum stufenlosen Öffnen und Schließen der Ausströmer, Pfeil 1.
Rändelrad zum Variieren der Temperatur, Pfeil 2.
Nach Blau: kälter.
Nach Rot: wärmer.
Hebel zur Veränderung der Ausströmrichtung, Pfeile 3.
Standlüftung/-heizung
Prinzip
Die Standlüftung belüftet den Innenraum und senkt ggf. dessen Temperatur.
Die Standheizung erwärmt den Innenraum, Schnee und Eis lassen sich leichter entfernen. Bei ausgeschalteter Zündung wird die Luft automatisch an die Frontscheibe, die Seitenscheiben und in den Fußraum geleitet.
Die Systeme können über zwei vorgewählte Einschaltzeiten oder direkt ein- und ausgeschaltet werden. Sie bleiben 30 Minuten eingeschaltet.
Bedienung erfolgt über iDrive oder die Fernbedienung.
Hinweise
Standheizung in geschlossenen Räumen Standheizung nicht in geschlossenen Räumen betreiben, sonst kann das Einatmen der gesundheitsschädlichen Abgase zu Bewusstlosigkeit und Tod führen. Die Abgase enthalten das farb- und geruchlose, aber gif-tige Kohlenmonoxid. Beim Tanken die Standheizung ausschalten.
Betrieb der Standheizung
Beim Betrieb der Standheizung können hohe Temperaturen unter der Karosserie auftreten. Vor dem Einschalten der Standheizung darauf achten, dass sich keine entflammbaren Materialien, z. B. Heu, Laub, Gras usw., unter dem Fahrzeug befinden. Sonst besteht die Gefahr des Entzündens und eines Feuers mit dem Risiko schwerer Verletzungen und Sachschäden.
Bei Außentemperaturen unter 0 °C entsteht Wasserdampf, der unter dem Fahrzeug austritt.
Funktionsvoraussetzungen
Standlüftung
Mit Fernbedienung oder bei vorgewählter Einschaltzeit: Außentemperatur über ca. 15 °C.
Im Direktbetrieb und wenn keine Standheizung eingebaut: Bei jeder Außentemperatur.
Ausströmer der Belüftung öffnen, damit die Luft ausströmen kann.
Standheizung
Mit Fernbedienung oder bei vorgewählter Einschaltzeit: Außentemperatur unter ca. 15 °C.
Im Direktbetrieb: Bei jeder Außentemperatur.
Ausreichender Ladezustand der Batterie.
▶ Tankinhalt ist über der Reservemenge.
Wurde die Standheizung mehrere Monate nicht genutzt, kann es notwendig sein, das System nach wenigen Minuten noch einmal einzuschalten.
Direkt ein-/ausschalten
- „Einstellungen“
- „Klima“
- „Standheizung aktivieren“ oder „Standlüftung aktivieren“
Symbol an der Klimaautomatik blinkt bei eingeschaltetem System.
Nach dem Ausschalten läuft das System noch einige Zeit nach.
Einschaltzeit vorwählen
- „Einstellungen“
- „Klima“
- „Einschalten 1:“ oder „Einschalten 2:“
- Gewünschte Zeit einstellen.
Einschaltzeit aktivieren
- „Einstellungen“
- „Klima“
- „Einschaltzeit 1 aktivieren“ oder „Einschaltzeit 2 aktivieren“
Symbol an der Klimaautomatik leuchtet bei aktivierter Einschaltzeit.
Symbol an der Klimaautomatik blinkt, wenn sich das System eingeschaltet hat.
Das System schaltet sich nur innerhalb der nächsten 24 Stunden ein. Danach muss neu aktiviert werden.
Fernbedienung
Überblick

1 LED: Übertragungsbestätigung
2 Ein-/Ausschalten
3 Standlüftung/-heizung aktivieren
4 Standlüftung/-heizung deaktivieren
Reichweite der Fernbedienung
Die empfangsbedingte mittlere Reichweite beträgt ca. 150 m.
Die Reichweite ist am günstigsten, wenn die Fernbedienung senkrecht nach oben und möglichst hoch gehalten wird.
Direkt ein-/ausschalten
- I/O rücken, bis die grüne LED aufleuchtet.
- Innerhalb von ca. 5 Sekunden gewünschte Taste drücken, bis die grüne oder rote LED aufleuchtet:
START Einschalten
STOP Ausschalten
Die korrekte Übertragung an das System wird ca. 2 Sekunden lang durch schnelles Blinken der grünen LED bestätigt.
Bei einem Übertragungsfehler leuchtet die rote LED ca. 2 Sekunden.
Symbol am Display der Klimaautomatik blinkt.
Frequenzen
Die Fernbedienung kann lokal durch fremde Anlagen oder Geräte, die die gleiche Frequenz benutzen, in ihrer Funktion gestört werden.
Batterien wechseln
Die Batterien erneuern, wenn eine Check-Control-Meldung angezeigt wird oder beim Aktivieren der Fernbedienung die LED nicht mehr aufleuchtet oder blinkt.

Keine Akkus
Keine Akkus verwenden, sonst kann es aufgrund ihrer Inhaltsstoffe zu Beschädigungen kommen.

- Mit einem geeigneten Gegenstand das Batteriefach herausklippsen, Pfeil 1.
- Deckel für Batteriefach abnehmen, Pfeil 2.
- Batterien gleichen Typs einlegen.
- Deckel zudrücken.

Altbatterien bei einer Sammelstelle oder beim Service abgeben.
Neue Fernbedienung
Es kann eine neue Fernbedienung als Zweitfernbedienung oder bei Verlust in Betrieb genommen werden, diese kann bei Bedarf vom Service initialisiert werden.
Es können zwei Fernbedienungen für das Fahrzeug verwendet werden.
Innenausstattung
Fahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen beschrieben, die in der Modellreihe angeboten werden. Es werden daher auch Ausstattungen beschrieben, die in einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
Integrierte Universal-Fernbedienung
Prinzip
Mit der integrierten Universal-Fernbedienung können bis zu 3 Funktionen von funkferngesteuerten Anlagen, z. B. Garagentorantrieben oder Beleuchtungssystemen, bedient werden. Die integrierte Universal-Fernbedienung ersetzt dabei bis zu 3 unterschiedliche Handsender. Zur Bedienung müssen die Tasten am Innenspiegel mit den gewünschten Funktionen programmiert werden. Zum Programmieren wird der Handsender der jeweiligen Anlage benötigt.

Während der Programmierung
Während der Programmierung und vor Auslösung einer Einrichtung durch die integrierte Universal-Fernbedienung sicherstellen, dass sich keine Personen, Tiere oder Gegenstände innerhalb des Schwenk- oder Bewegungsbereichs der jeweiligen Einrichtung befinden, sonst können Verletzungen oder Schäden entstehen.
Auch die Sicherheitshinweise zum Handsender beachten.
Vor Verkauf des Fahrzeugs zur Sicherheit die gespeicherten Funktionen löschen.
Kompatibilität

Bei Abbildung des Symbols auf der Verpackung oder in der Bedienungsanleitung der zu bedienenden Anlage ist diese in der Regel mit der integrierten Universal-Fernbedienung kompatibel.
Eine Liste kompatibler Handsender ist im Internet verfügbar: www.homelink.com.
HomeLink ist ein eingetragenes Warenzeichen von Johnson Controls, Inc.
Bedienelemente am Innenspiegel

▷ LED, Pfeil 1.
▷ Tasten, Pfeil 2.
▶ Handsender, Pfeil 3, wird für die Programmierung benötigt.
Programmieren
Allgemein
- Zündung einschalten.
- Erste Inbetriebnahme:
Die rechte und die linke Taste am Innenspiegel gleichzeitig ca. 20 Sekunden lang gedrückt halten, bis die LED am Innenspiegel blinkt. Alle Programmierungen der Tasten am Innenspiegel werden gelöscht.
- Den Handsender der zu bedienenden Anlage mit einem Abstand von ca. 5 bis 30 cm an die Tasten am Innenspiegel hal-
ten. Der erforderliche Abstand ist vom Handsender abhängig.
- Die Taste der gewünschten Funktion am Handsender und die zu programmierende Taste am Innenspiegel gleichzeitig drücken und halten. Die LED am Innenspiegel blinkt zunächst langsam.
- Sobald die LED schneller blinkt, beide Tas- ten loslassen. Das schnellere Blinken zeigt an, dass die Taste am Innenspiegel pro- grammiert wurde.
Blinkt die LED nach längstens 60 Sekunden nicht schneller, den Abstand zwischen Innenspiegel und Handsender verändern und den Schritt wiederholen. Evtl. sind mehrere Versuche mit unterschiedlichen Abständen nötig. Zwischen den Versuchen mindestens 15 Sekunden warten.
- Zum Programmieren weiterer Funktionen auf andere Tasten die Schritte 3 bis 5 wiederholen.
Die Anlagen können mit den Tasten am Innenspiegel bedient werden.
Besonderheit bei Wechsel-Code-Funksystemen
Lässt sich die Anlage nach wiederholtem Programmieren nicht bedienen, bitte prüfen, ob die zu bedienende Anlage mit einem Wechsel-Code-System ausgestattet ist.
Dazu in der Bedienungsanleitung der Anlage nachlesen oder die programmierte Taste am Innenspiegel länger drücken. Wenn die LED am Innenspiegel erst schnell blinkt und dann 2 Sekunden konstant leuchtet, ist die Anlage mit einem Wechsel-Code-System ausgestattet. Das Blinken und Leuchten der LED wiederholt sich ca. 20 Sekunden lang.
Bei Anlagen mit einem Wechsel-Code-System müssen die integrierte Universal-Fernbedienung und die Anlage zusätzlich synchronisiert werden.
Informationen zur Synchronisation bitte auch der Bedienungsanleitung der einzustellenden Anlage entnehmen.
Eine zweite Person erleichtert das Synchronisieren.
Synchronisieren:
- Fahrzeug in Reichweite der funkferngesteuerten Anlage abstellen.
- Die entsprechende Taste am Innenspiegel wie beschrieben programmieren.
- Taste für die Synchronisierung an der einzustellenden Anlage lokalisieren und drücken. Es bleiben ca. 30 Sekunden Zeit für den nächsten Schritt.
- Die programmierte Taste am Innenspiegel ca. 3 Sekunden lang gedrückt halten und dann loslassen. Diesen Arbeitsschritt wiederholen, ggf. bis zu dreimal, um die Synchronisierung zu beenden. Bei beendeter Synchronisation wird die programmierte Funktion ausgeführt.
Einzelne Tasten neu programmieren
- Zündung einschalten.
- Die zu programmierende Taste am Innen- spiegel drücken und halten.
- Sobald die LED am Innenspiegel langsam blinkt, den Handsender der zu bedienen- den Anlage mit einem Abstand von ca. 5 bis 30 cm an die Tasten am Innenspiegel halten. Der erforderliche Abstand ist vom Handsender abhängig.
- Die Taste der gewünschten Funktion am Handsender drücken und ebenfalls halten.
- Sobald die LED am Innenspiegel schneller blinkt, beide Tasten loslassen. Das schnellere Blinken zeigt an, dass die Taste am Innenspiegel programmiert wurde. Anschließend kann die Anlage mit der Taste am Innenspiegel bedient werden.
Blinkt die LED nach längstens 60 Sekunden nicht schneller, den Abstand verän-
dern und den Schritt wiederholen. Evtl. sind mehrere Versuche mit unterschiedlichen Abständen nötig. Zwischen den Versuchen mindestens 15 Sekunden warten.
Bedienung

Vor der Bedienung
Vor der Bedienung einer Anlage durch die integrierte Universal-Fernbedienung sicherstellen, dass sich keine Personen, Tiere oder Gegenstände innerhalb des Schwenk- oder Bewegungsbereichs der jeweiligen Anlage befinden, sonst können Verletzungen oder Schäden entstehen.
Auch die Sicherheitshinweise zum Handsender beachten.
Die Anlage, z. B. das Garagentor, kann bei laufendem Motor oder eingeschalteter Zündung mit der Taste am Innenspiegel bedient werden. Dazu innerhalb des Empfangsbereichs der Anlage die Taste so lange drücken, bis die Funktion ausgelöst wird. Die LED am Innenspiegel leuchtet während der Übertragung des Funksignals konstant.
Gespeicherte Funktionen löschen
Die rechte und die linke Taste am Innenspiegel gleichzeitig ca. 20 Sekunden lang gedrückt halten, bis die LED schnell blinkt. Alle gespeicherten Funktionen sind gelöscht. Die Funktionen können nicht einzeln gelöscht werden.
Ascher/Anzünder
Ascher
Der Ascher kann in den Getränkehalter eingesetzt werden.
Öffnen

Die Abdeckung nach vorn schieben.
Ausleeren
Den Einsatz herausnehmen.
Anzünder

Verbrennungsgefahr
Heißen Anzünder nur am Knopf anfas- sen, sonst besteht Verbrennungsgefahr.
Zündung ausschalten und Fernbedienung beim Verlassen des Fahrzeugs mitnehmen, damit z. B. Kinder den Anzünder nicht benutzen und sich verbrennen können.

Abdeckung nach Gebrauch wieder auf- stecken
Anzünder oder Steckdosenabdeckung nach Gebrauch wieder aufstecken, sonst können Gegenstände, die in die Anzünderfassung oder in die Steckdose fallen, einen Kurzschluss verursachen.

Der Anzünder befindet sich in der Mittelkon- sole.

Anzünder eindrücken.
Sobald der Anzünder zurück- springt, kann er herausgezogen werden.
Anschluss elektrischer Geräte
Hinweise

Ladegeräte nicht an die 12-Volt-Steck- dosen im Fahrzeug anschließen
Batterie-Ladegeräte nicht an die werkseitig verbauten 12-Volt-Steckdosen im Fahrzeug anschließen, sonst können durch erhöhten Stromverbrauch des Fahrzeugs Schäden an der Fahrzeugbatterie entstehen.

Abdeckung nach Gebrauch wieder auf- stecken
Anzünder oder Steckdosenabdeckung nach Gebrauch wieder aufstecken, sonst können Gegenstände, die in die Anzünderfassung oder in die Steckdose fallen, einen Kurzschluss verursachen.
Steckdosen
Steckdosen können bei laufendem Motor oder eingeschalteter Zündung für den Betrieb von Elektrogeräten benutzt werden. Die Gesamtbelastung aller Steckdosen darf 140 Watt bei 12 Volt nicht überschreiten.
Fassung nicht durch ungeeignete Stecker beschädigen.
Mittelkonsole vorn

Die Abdeckung nach vorn schieben. Abdeckung oder Anzünder abnehmen.
Mittelarmlehne

Mittelkonsole hinten

Steckdose befindet sich rechts im Gepäckraum.
USB-Schnittstelle zur Datenübertragung
Prinzip
Anschluss zum Importieren und Exportieren von Daten auf USB-Medium, z. B.:
▶ Personal Profile Einstellungen, siehe Seite 33.
▶ Musiksammlung.
▶ Importieren von Reisen.
Hinweis
Aus technischen Gründen kann sich auch bei Ausstattung mit Navigationssystem oder TV die USB-Schnittstelle zur Datenübertragung im Handschuhkasten befinden. Befindet sich im Handschuhkasten eine USB-Schnittstelle, dann ist das die USB-Schnittstelle zur Datenübertragung.
Überblick

Die USB-Schnittstelle befindet sich im Handschuhkasten.
Überblick

Die USB-Schnittstelle befindet sich in der Mittelarmlehne.
Hinweise
Beim Anschließen Folgendes beachten:
▶ Den Stecker nicht gewaltsam in die USB-Schnittstelle stecken.
An die USB-Schnittstelle keine Geräte wie z. B. Ventilatoren oder Lampen anschließen.
Keine USB-Festplatten anschließen.
▶ Die USB-Schnittstelle nicht zum Aufladen externer Geräte nutzen.
Gepäckraum
Gepäckraumabdeckung

Gepäckraumabdeckung herausziehen, Pfeil 1, und auf beiden Seiten in die Halterungen, Pfeile 2, einhängen.

Gepäckraumabdeckung auf beiden Seiten einhängen
Gepäckraumabdeckung auf beiden Seiten einhängen, sonst kann sie beschädigt werden.

Keine schweren Gegenstände ablegen
Keine schweren und harten Gegenstände auf der Gepäckraumabdeckung ablegen. Sonst können diese z.B. bei Brems- und Ausweichmanövern die Insassen gefährden.

Gepäckraumabdeckung nicht zurück- schnellen lassen
Gepäckraumabdeckung nicht zurückschnellen lassen, sonst kann sie beschädigt werden.
Abnehmen und Einsetzen
Gepäckraumabdeckung ohne Trennnetz: Abnehmen
Zum Verstauen von sperrigem Gepäck kann die Abdeckung herausgenommen werden.

Unter die Abdeckung greifen und diese nach oben drehen, Pfeile. Abdeckung waagerecht nach hinten ziehen.
Gepäckraumabdeckung mit Trennnetz: Abnehmen
Zum Verstauen von sperrigem Gepäck kann die Abdeckung herausgenommen werden.
- Taste drücken, Pfeil 1, um Abdeckung zu entriegeln.

- Abdeckung nach hinten ziehen, Pfeil 2.
Einsetzen
Abdeckung in den beiden seitlichen Halterungen waagerecht nach vorn schieben bis sie hörbar einrastet.
Dabei verschwinden bei der Abdeckung mit Trennnetz die roten Warnfelder.
Durch ruckartiges Ziehen prüfen, ob Abdeckung richtig eingerastet ist.
Gepäckraum vergrößern
Allgemein
Der Gepäckraum kann durch Umklappen der Rücksitzlehne im Fond vergrößert werden.
Die Rücksitzlehne ist geteilt im Verhältnis 60-40.
Bei Ausstattung mit Durchladesystem: Die Rücksitzlehne ist geteilt im Verhältnis 40–20–40. Es können die Seiten einzeln oder das Mittelteil separat umgeklappt werden.
Hinweise

Einklemmgefahr
Vor dem Umklappen der Rücksitzlehnen sicherstellen, dass der Bewegungsbereich der Lehnen frei ist. Insbesondere bei umgeklapptem Mittelteil sicherstellen, dass sich im Bewegungsbereich keine Person befindet bzw. nicht in den Bewegungsbereich der Rücksitzlehnen greift. Sonst kann es zu Verletzungen oder Schäden kommen.

Stabilität des Kindersitzes sicherstellen
Bei der Montage von Kinderrückhaltesystemen darauf achten, dass der Kindersitz fest an der Lehne des Sitzes anliegt. Dazu bei allen betroffenen Sitzlehnen möglichst die Lehnenneigung entsprechend anpassen und ggf. die Kopfstützen in der Höhe anpassen oder, wenn möglich, entfernen. Darauf achten dass alle Lehnen sicher verriegelt sind. Sonst ist die Stabilität des Kindersitzes eingeschränkt und es besteht aufgrund unerwarteter Bewegung der Rücksitzlehne erhöhte Verletzungsgefahr.

Verriegelung richtig einrasten
Beim Zurückklappen darauf achten, dass die Verriegelung richtig einrastet. Dabei verschwindet das rote Warnfeld am Sitz. Sonst kann z. B. bei Brems- und Ausweichmanövern Ladegut in den Innenraum geschleudert werden und die Insassen gefährden.

Mittleren Sicherheitsgurt nutzen
Wird der mittlere Sicherheitsgurt im
Fond benutzt, muss die größere Lehnenseite verriegelt sein. Sonst hat der Sicherheitsgurt keine Rückhaltewirkung.
Seiten umklappen
Rechte Seite kann separat umgeklappt werden. Linke Seite kann in Verbindung mit dem Mittelteil umgeklappt werden.

In Mulde greifen und nach vorn ziehen.
Mittelteil umklappen

In Mulde greifen und nach vorn ziehen.
Trennnetz

Trennnetz nicht zurückschnellen lassen
Trennnetz nicht zurückschnellen lassen,
sonst besteht Verletzungsgefahr und das
Trennnetz könnte beschädigt werden.
Bei normalem Gepäckraum
- Hintere Abdeckungen am Dachhimmel aufklappen.
- Trennnetz an der Schlaufe aus der Kassette ziehen.
- Stangen an beiden Seiten nach vorne außen in die Halterungen im Dachhimmel stecken, Pfeile. Dies geschieht am besten vom Rücksitz aus.

Wird das Trennnetz nicht mehr benötigt: In umgekehrter Reihenfolge vorgehen.
Bei vergrößertem Gepäckraum
- Gesamte Rücksitzlehne umklappen.
- Taste drücken, Pfeil 1, um Kassette auf beiden Seiten zu entriegeln.

-
Kassette nach hinten aus den beiden seitlichen Halterungen herausziehen, Pfeil 2. Dabei nicht verkanten.
-
Kassette bis zum Anschlag in die Führungen, Pfeile 1, an der Rückseite der Sitzlehnen schieben.

- Vordere Abdeckungen am Dachhimmel aufklappen.
- Trennnetz vorsichtig herausziehen und in die Halterungen stecken wie bei normalem Gepäckraum, siehe Seite 170.
Wird das Trennnetz nicht mehr benötigt: In umgekehrter Reihenfolge vorgehen.
Zum Schluss die Kassette in den beiden seitlichen Halterungen nach vorn schieben, bis sie einrastet. Dabei verschwinden die roten Warnfelder.
Ski- und Snowboardtasche
Allgemein
Die Ski- und Snowboardtasche befindet sich in einer Schutzhülle im Gepäckraum.
In der Schutzhülle beigelegte Montage- und Bedienungsanleitung beachten.
Sonnenblende
Blendschutz von der Seite
Aufklappen
- Sonnenblende nach unten klappen.
-
Aus der Halterung aushängen und seitlich zum Seitenfenster schwenken.
-
Nach hinten verschieben bis zur gewünschten Position.
Einklappen
Zum Schließen der Sonnenblende in umgekehrter Reihenfolge vorgehen.
Ablagen
Fahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen beschrieben, die in der Modellreihe angeboten werden. Es werden daher auch Ausstattungen beschrieben, die in einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
Hinweise

Keine losen Gegenstände im Innenraum
Keine Gegenstände ungesichert im Innenraum unterbringen, sonst können diese z. B. bei Brems- und Ausweichmanövern die Insassen gefährden.

Keine rutschhemmenden Unterlagen auf der Armaturentafel
Keine rutschhemmenden Unterlagen, z. B. Anti-Rutsch-Matten, auf der Armaturentafel verwenden, sonst kann diese durch die Materialien der Unterlage beschädigt werden.
Ablagemöglichkeiten
Folgende Ablagemöglichkeiten befinden sich im Innenraum:
▶ Handschuhkasten auf der Beifahrerseite, siehe Seite 172.
▷ Handschuhkasten auf der Fahrerseite, siehe Seite 173.
▶ Ablagefach in der Mittelarmlehne vorn, siehe Seite 173.
▶ Taschen an den Rückenlehnen der Vordersitze.
Netz im Beifahrerfußraum.
Handschuhkasten
Beifahrerseite
Hinweis

Handschuhkasten sofort wieder schließen
Handschuhkasten während der Fahrt nach dem Benutzen sofort wieder schließen, sonst kann es bei Unfällen zu Verletzungen kommen.
Öffnen

Die Beleuchtung im Handschuhkasten schaltet sich ein.
Schließen
Deckel zuklappen.
Abschließen
Der Handschuhkasten kann mit einem integrierten Schlüssel abgeschlossen werden. Somit ist kein Zugriff zum Handschuhkasten möglich.
Nach dem Abschließen des Handschuhkas- tens kann dann die Fernbedienung ohne den integrierten Schlüssel ausgehändigt werden, z. B. im Hotel.
Fahrerseite
Hinweis

Handschuhkasten sofort wieder schließen
Handschuhkasten während der Fahrt nach dem Benutzen sofort wieder schließen, sonst kann es bei Unfällen zu Verletzungen kommen.
Öffnen

Keine zerbrechlichen Gegenstände unterbringen
Keine zerbrechlichen Gegenstände, z. B. Glasflaschen, in den Fächern unterbringen, sonst besteht bei einem Unfall erhöhte Verletzungsgefahr.
Mittelarmlehne
Öffnen

Taste drücken, Pfeil 1, und die Mittelarmlehne nach oben klappen, Pfeil 2.
Anschluss für externes Audiogerät

In der Mittelarmlehne kann über den AUX-In-Anschluss ein externes Audiogerät, z. B. ein MP3-Spieler, angeschlossen werden.
Getränkehalter
Hinweise

Bruchsichere Behälter und keine heißen Getränke
Leichte und bruchsichere Behälter verwenden und keine heißen Getränke transportieren. Sonst besteht bei einem Unfall erhöhte Verletzungsgefahr.

Ungeeignete Behälter
Ungeeignete Behälter nicht gewaltsam in die Getränkehalter drücken. Sonst können Beschädigungen entstehen.
Vorn
In der Mittelkonsole.

Die Abdeckung nach vorn schieben.
Hinten
In der Mittelarmlehne.

Mittelarmlehne an Schlaufe nach vorn ziehen.
Zum Öffnen: Taste drücken.
Zum Schließen: Beide Abdeckungen nacheinander nach innen zurückdrücken.

Abdeckungen zurückdrücken
Abdeckungen zurückdrücken, bevor die Mittelarmlehne hochgeklappt wird, sonst können Beschädigungen am Getränkehalter entstehen.
Kleiderhaken
Die Kleiderhaken befinden sich in den Haltegriffen im Fond.

Sicht freihalten
Kleidungsstücke so auf die Haken hängen, dass die Sicht beim Fahren frei bleibt.

Keine schweren Gegenstände
Keine schweren Gegenstände auf die Haken hängen, sonst könnten diese z. B. schon bei Brems- und Ausweichmanövern die Insassen gefährden.
Ablagen im Gepäckraum
Stauraum unter Bodenklappe

Bodenplatte hochklappen. Der Stauraum unter der Bodenplatte ist unterteilt.
Zur weiteren Unterteilung sind zwei Trennelemente einsetzbar.
Seitliches Ablagefach rechts
Im Gepäckraumboden auf der rechten Seite befindet sich ein wasserfestes Ablagefach.
Haken/Taschenhalter

An der linken und rechten Gepäckraumwand befinden sich Taschenhalter.
Spannband
An der rechten Seitenverkleidung befindet sich ein Spannband zur Befestigung kleiner Gegenstände.
Netz
Kleinere Gegenstände können im Netz im linken Seitenbereich des Gepäckraums verstaut werden.
Seitliches Ablagefach links
Zum Öffnen: Griff ziehen.
Verzurrösen im Gepäckraum
Zur Sicherung der Ladung, siehe Seite 182, befinden sich Verzurrösen im Gepäckraum.
Verzurrösen im Gepäckraum mit Schiene
Zur Sicherung der Ladung, siehe Seite 182, befinden sich Verzurrösen im Gepäckraum.
Wendeboden
Die untere Seite der Bodenplatte ist mit einer wasser- und schmutzabweisenden Beschichtung ausgestattet.
Die Bodenplatte hochklappen, entnehmen und wenden.
Haken an der unteren Seite der Bodenplatte: Zur einfacheren Beladung kann die angeho-
bene Bodenplatte mit dem Haken an der Dachkante fixiert werden.
Gepäckraumnetz, FlexNet
Zur Sicherung der Ladung, siehe Seite 182, kann auch das flexible Gepäckraumnetz verwendet werden.
Klappbox
Im Ablagefach unter dem Gepäckraumboden befindet sich eine Klappbox.

Fahrtipps
Das Kapitel Fahrtipps unterstützt Sie mit Informationen, die Sie in bestimmten Fahrsituationen oder bei besonderen Betriebsarten benötigen.
Beim Fahren berücksichtigen
Fahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen beschrieben, die in der Modellreihe angeboten werden. Es werden daher auch Ausstattungen beschrieben, die in einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
Einfahren
Allgemein
Bewegliche Teile sollten sich aufeinander einspielen können.
Die folgenden Hinweise helfen, eine optimale Lebensdauer und Wirtschaftlichkeit des Fahrzeugs zu erreichen.
Motor und Hinterachsgetriebe
Im jeweiligen Land geltende Geschwindigkeitsbegrenzung beachten.
Bis 2000 km
Maximale Drehzahl und Geschwindigkeit nicht überschreiten:
▶ Bei Benzinmotor 4500/min und 160 km/h.
▶ Bei Dieselmotor 3500/min und 150 km/h.
Volllast oder Kick-down grundsätzlich vermeiden.
Ab 2000 km
Drehzahl und Geschwindigkeit können allmählich gesteigert werden.
Reifen
Die Haftung neuer Reifen ist fertigungsbedingt noch nicht optimal.
Während der ersten 300 km verhalten fahren.
Bremsanlage
Bremsscheiben und Bremsbeläge erreichen erst nach ca. 500 km ein günstiges Verschleiß- und Tragbild. Während dieser Einfahrzeit verhalten fahren.
Kupplung
Die Kupplung erreicht erst nach ca. 500 km ihre optimale Funktion. Während dieser Einfahrzeit schonend einkuppeln.
Nach Teileerneuerung
Einfahrhinweise erneut beachten, falls im späteren Fahrbetrieb zuvor angesprochene Komponenten erneuert werden.
Fahren auf schlechten Wegen
Das Fahrzeug verbindet Allradantrieb mit den Vorteilen eines normalen Pkw

Nicht im unbefestigten Gelände fahren Nicht im unbefestigten Gelände fahren, sonst kann das Fahrzeug beschädigt werden.
Zur eigenen Sicherheit, zur Sicherheit von Mitfahrenden und des Fahrzeugs folgende Punkte beachten:
Mit Fahrzeug vor Fahrtantritt vertraut machen, keine Risiken beim Fahren eingehen.
▶ Geschwindigkeit den Fahrbahnverhältnissen anpassen. Je steiler und unebener die Fahrbahn desto langsamer sollte die Geschwindigkeit sein.
▶ Bei Fahrten auf steilen Steigungs- oder Gefällstrecken: Motoröl und Kühlmittel bis nahe der MAX-Markierung auffüllen. Stei-
gungen und Gefälle können bis max. 50% befahren werden.
▶ Auf steilen Bergabfahrten Hill Descent Control HDC, siehe Seite 126, nutzen.
Anfahren ist an Steigungen bis zu 30% möglich. Die zulässige Seitenneigung beträgt 30%.
Bodenkontakt der Karosserie mit dem Untergrund vermeiden.
Die Bodenfreiheit beträgt maximal 20 cm und kann je nach Beladungszustand variieren.
Bei durchdrehenden Rädern ausreichend Gas geben, damit Fahrstabilitätsregelsysteme die Antriebskraft auf die Räder verteilen kann. Ggf. Dynamische Traktions Control, DTC aktivieren.
Nach einer Fahrt auf schlechten Wegen
Nach einer Fahrt auf schlechten Wegen, zum Erhalt der Fahrsicherheit, Räder und Reifen auf Beschädigung kontrollieren. Karosserie von groben Verunreinigungen befreien.
Allgemeine Fahrhinweise
Heckklappe schließen

Mit geschlossener Heckklappe fahren Nur mit geschlossener Klappe fahren, sonst kann es bei einem Unfall oder Brems- und Ausweichmanöver zur Gefährdung der In-sassen und anderer Verkehrsteilnehmer sowie zu Beschädigungen am Fahrzeug kommen. Zudem können Abgase in den Fahrgastraum gelangen.
Muss dennoch mit geöffneter Klappe gefahren werden:
▶ alle Fenster und das Glasdach schließen.
▶ die Gebläseleistung stark erhöhen.
▶ gemäßigt fahren.
Heiße Auspuffanlage

Heiße Auspuffanlage
An der Auspuffanlage treten hohe Temperaturen auf.
Die angebrachten Wärmeschutzbleche nicht entfernen oder mit Unterbodenschutz versehen. Darauf achten, dass im Fahrbetrieb, im Leerlauf oder beim Parken keine leicht entflammbaren Materialien, z. B. Heu, Laub, Gras usw., in Kontakt mit der heißen Auspuffanlage kommen. Sonst besteht die Gefahr des Entzündens und eines Feuers mit dem Risiko schwerer Verletzungen und Sachschäden.
Heiße Auspuffendrohre nicht berühren, sonst besteht Verbrennungsgefahr.
Dieselpartikelfilter
Im Dieselpartikelfilter werden Rußpartikel gesammelt und periodisch unter hohen Temperaturen verbrannt.
Während der Reinigungsdauer von einigen Minuten kann Folgendes auftreten:
▶ Motor läuft vorübergehend etwas rauer.
▶ Geräusche und leichte Rauchentwicklung aus dem Auspuff bis kurz nach dem Abstellen des Motors.
Zur gewohnten Leistungsentfaltung ist eine etwas höhere Drehzahl notwendig.
Klimakomfort-Frontscheibe

Die markierte Fläche ist nicht mit einer wärme-reflektierenden Beschichtung versehen.
Für Garagentoröffner, Geräte zur elektro- nischen Gebührenerfassung o. Ä. diese Fläche benutzen.
Mobilfunk im Fahrzeug

Mobilfunk im Fahrzeug
Es wird abgeraten, im Innenraum des Fahrzeugs Mobilfunkgeräte, z. B. Handys, ohne direkten Anschluss an eine Außenan- tenne zu verwenden. Sonst kann eine gegen- seitige Beeinflussung von Fahrzeugelektronik und Mobilfunkgerät nicht ausgeschlossen wer- den. Außerdem ist nicht gewährleistet, dass die Strahlung, die durch den Sendebetrieb entsteht, aus dem Fahrzeuginnenraum abge- leitet wird.
Aquaplaning
Auf nassen oder matschigen Straßen kann sich zwischen Reifen und Straße ein Wasser- keil bilden.
Dieser Zustand ist als Aquaplaning bekannt und kann den teilweisen oder totalen Verlust des Fahrbahnkontakts, der Kontrolle über das Fahrzeug und der Bremsfähigkeit verursachen.

Aquaplaning
Auf nassen oder matschigen Straßen die Geschwindigkeit verringern, um Aquaplaning zu vermeiden.
Durchfahren von Wasser

Wasserhöhe und Geschwindigkeit beachten
Wasserhöhe und Schrittgeschwindigkeit nicht überschreiten, sonst können Schäden an Motor, Elektrik und Getriebe entstehen.
Mit Standheizung:
Nur bei ruhigem Wasser und nur bis zu einer Wasserhöhe von max. 25 cm und bei dieser Höhe max. mit Schrittgeschwindigkeit bis 10 km/h fahren.
Ohne Standheizung:
Bei ruhigem Wasser nur bis zu einer Wasserhöhe von max. 50 cm und bei dieser Höhe max. mit Schrittgeschwindigkeit fahren.
Sicher bremsen
Ihr Fahrzeug ist serienmäßig mit ABS ausgestattet.
In Situationen, die dies erfordern, am besten voll bremsen.
Das Fahrzeug bleibt lenkbar. Etwaigen Hindernissen kann mit möglichst ruhigen Lenkbewegungen ausgewichen werden.
Das Pulsieren des Bremspedals und hydraulische Regelgeräusche zeigen an, dass ABS regelt.
Gegenstände im Bewegungsbereich der Pedale

Keine Gegenstände im Bewegungsbereich der Pedale
Fußmatten, Teppiche oder andere Gegenstände dürfen nicht in den Bewegungsbereich der Pedale kommen, sonst können diese während der Fahrt die Funktion der Pedale beeinträchtigen und es besteht Unfallgefahr.
Keine weitere Fußmatte auf eine vorhandene oder über sonstige Gegenstände legen.
Nur Fußmatten verwenden, die für das Fahrzeug freigegeben sind und entsprechend befestigt werden können.
Darauf achten, dass die Fußmatten wieder sicher befestigt werden, nachdem diese entfernt wurden, z. B. zur Reinigung.
Nässe
Bei Nässe, Streusalzeinfluss oder starkem Regen im Abstand von einigen Kilometern leicht bremsen.
Dabei andere Verkehrsteilnehmer nicht behindern.
Die entstehende Wärme trocknet Bremsscheiben und Bremsbeläge.
Die Bremskraft steht im Bedarfsfall sofort zur Verfügung.
Gefälle
Lange oder steile abschüssige Strecken in dem Gang fahren, in dem am wenigsten gebremst werden muss. Sonst kann die Bremsanlage überhitzen und die Bremswirkung reduziert werden.
Die Bremswirkung des Motors kann durch manuelles Zurückschalten, ggf. bis in den ersten Gang, weiter verstärkt werden.

Belastung der Bremse vermeiden
Übermäßige Belastung der Bremse vermeiden. Leichter aber andauernder Druck auf das Bremspedal könnte hohe Temperaturen, Bremsverschleiß und möglicherweise den Ausfall der Bremsanlage zur Folge haben.

Nicht im Leerlauf fahren
Nicht im Leerlauf oder mit abgestelltem
Motor fahren, sonst fehlt die Bremswirkung des Motors oder die Unterstützung von Bremskraft und Lenkung.
Korrosion an der Bremsscheibe
Die Korrosion der Bremsscheiben und die Verschmutzung der Bremsbeläge wird begünstigt durch:
▷ geringe Laufleistung.
längere Standzeiten.
▷ geringe Beanspruchung.
Die zur Selbstreinigung der Scheibenbremse erforderliche Mindestbelastung wird dadurch nicht erreicht.
Korrodierte Bremsscheiben erzeugen beim Anbremsen einen Rubbeleffekt, der meist nicht mehr zu beseitigen ist.
Kondenswasser bei abgestelltem Fahrzeug
In der Klimaautomatik entsteht Kondenswasser, das unter dem Fahrzeug austritt.
Derartige Wasserspuren auf dem Boden sind normal.
Beladung
Fahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen beschrieben, die in der Modellreihe angeboten werden. Es werden daher auch Ausstattungen beschrieben, die in einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
Hinweise

Überladung des Fahrzeugs
Fahrzeug nicht überladen, um die zulässige Tragfähigkeit der Reifen nicht zu überschreiten. Sonst kann es zu Überhitzung und inneren Beschädigungen der Reifen kommen. Unter Umständen ist plötzlicher Reifenfülldruckverlust die Folge.

Zulässiges Gesamtgewicht und zulässige Achslasten
Zulässiges Gesamtgewicht und zulässige Achslasten nicht überschreiten, sonst ist die Betriebssicherheit des Fahrzeugs nicht mehr gewährleistet und die Zulassungsvorschrift nicht erfüllt.

Keine Flüssigkeiten im Gepäckraum Darauf achten, dass keine Flüssigkeiten epäckraum austreten, sonst können den am Fahrzeug entstehen.

Schwere und harte Gegenstände Schwere und harte Gegenstände nicht sichert im Innenraum unterbringen, sonst en diese z. B. bei Brems- und Ausweich- vern die Insassen gefährden.
Ladung verstauen
▷ Scharfe Kanten und Ecken am Ladegut verhüllen.
▶ Schweres Ladegut: Möglichst weit vorn verstauen, direkt hinter den Rücksitzlehnen und unten.
Sehr schweres Ladegut: Bei unbesetzter Rücksitzbank die äußeren Sicherheitsgurte in das jeweils gegenüberliegende Schloss stecken.
Rücksitzlehnen vollständig umklappen, wenn Ladung entsprechend verstaut werden soll.
▶ Ladegut nicht über die Oberkante der Lehnen stapeln.
Zum Schutz der Insassen Gepäckraumtrennnetz, siehe Seite 169, verwenden. Darauf achten, dass Gegenstände nicht durch das Gepäckraumtrennnetz dringen können.
Ladung sichern
Verzurrösen im Gepäckraum

Zur Sicherung der Ladung befinden sich vier Verzurrösen im Gepäckraum.
Verzurrösen im Gepäckraum mit Schienen

Zur Sicherung der Ladung befinden sich vier verschiebbare Verzurrösen im Gepäckraum.

Um die Verzurrösen zu verschieben, Knopf drücken, Pfeil 1. Darauf achten, dass die Verzurrösen an der neuen Position einrasten.
Die Verzurrösen können an den Aussparungen in den Schienen herausgenommen werden.
Gepäckraumnetz, FlexNet
Das flexible Gepäckraumnetz wird in Ösen eingehängt und sichert die Ladung im Gepäckraum. An folgenden Ösen kann das Staunetz befestigt werden:

▶ Verzurrösen am Schienensystem.
Ösen an der Gepäckraumwand.
Die Ösen befinden sich auf beiden Seiten im Gepäckraum.
Ladegut sichern
▶ Kleinere und leichtere Stücke: Mit Spannbändern oder mit einem Gepäckraumnetz oder Zugbändern sichern.
Größere und schwere Stücke: Mit Zurrmittel sichern.
Zurrmittel, Gepäckraumnetze, Spannbänder oder Zugbänder an den Verzurrösen im Gepäckraum befestigen.

Ladegut sichern
Das Ladegut wie vorher beschrieben unterbringen und sichern, sonst kann es z. B. bei Brems- und Ausweichmanövern die Insassen gefährden.
Dachgepäckträger
Hinweis
Montage nur bei Dachreling möglich.
Dachträger stehen als Sonderzubehör zur Verfügung.
Befestigung an der Reling
Montageanleitung des Dachträgers beachten.
Montage
Darauf achten, dass genügend Freiraum für das Heben und Öffnen des Glasdachs vorhanden ist.
Beladung
Beladene Dachgepäckträger verändern das Fahr- und Lenkverhalten des Fahrzeugs durch die Verlagerung des Schwerpunkts.
Beim Beladen und Fahren deshalb Folgendes beachten:
Zulässige Dach-/Achslast und zulässiges Gesamtgewicht nicht überschreiten.
Dachlast gleichmäßig verteilen.
Dachlast darf nicht zu großflächig sein.
▶ Schwere Gepäckstücke nach unten legen.
Dachgepäck sicher befestigen, z. B. mit Spanngurten verzurren.
▶ Keine Gegenstände in den Schwenkbereich der Heckklappe ragen lassen.
Ausgeglichen fahren und ruckartiges Anfahren und Bremsen oder schnelles Kurvenfahren vermeiden.
Anhängerbetrieb
Fahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen beschrieben, die in der Modellreihe angeboten werden. Es werden daher auch Ausstattungen beschrieben, die in einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
Allgemein
Die zulässige Anhängelast ist in den technischen Daten angegeben.
Möglichkeiten zur Erhöhung kennt Ihr Service.
Das Fahrzeug ist mit verstärkter Federung an der Hinterachse und je nach Typ mit einem leistungsfähigeren Motorkühlsystem ausgerüstet.
Vor der Fahrt
Deichselstützlast
▶ Minimale Stützlast: 25 kg.
▶ Maximale Stützlast: 100 kg.
Diese möglichst ausnutzen.
Die maximale Zuladung wird durch das Gewicht der Anhängerkupplung und die Deichselstützlast reduziert. Die Deichselstützlast erhöht das Fahrzeuggewicht.
Das zulässige Gesamtgewicht des Zugfahrzeugs, siehe Technische Daten, darf dadurch nicht überschritten werden.
Beladung
Die Zuladung möglichst tief und in der Nähe der Achse verstauen.
Ein tiefer Anhängerschwerpunkt erhöht die Fahrsicherheit des gesamten Gespanns.
Das zulässige Gesamtgewicht des Anhängers und die zulässige Achslast des Fahrzeugs, siehe Technische Daten, dürfen nicht überschritten werden. Maßgebend ist der jeweils kleinere Wert.
Reifenfülldruck
Den Reifenfülldruck des Fahrzeugs und Anhängers beachten.
Beim Fahrzeug gilt der Reifenfülldruck, siehe Seite 202, für höhere Beladung.
Beim Anhänger sind die Vorschriften des Herstellers maßgebend.
Reifen Pannen Anzeige
Nach Korrektur des Reifenfülldrucks und An- oder Abhängen eines Anhängers die Reifen Pannen Anzeige neu initialisieren.
Reifen Druck Control
Nach Korrektur des Reifenfülldrucks und An- oder Abhängen eines Anhängers die Reifen Druck Control neu initialisieren.
Außenspiegel
Der Gesetzgeber schreibt zwei Außenspiegel vor, die beide Hinterkanten des Anhängers ins Blickfeld rücken. Derartige Spiegel gibt es als Sonderzubehör beim Service.
Stromverbrauch
Die Leistung der Anhänger-Heckleuchten darf folgende Werte nicht überschreiten:
▶ Blinker: je Seite 42 Watt.
▶ Schlussleuchten: je Seite 50 Watt.
▶ Bremsleuchten: zusammen 84 Watt.
▶ Nebelschlussleuchten: zusammen 42 Watt.
Rückfahrscheinwerfer: zusammen 42 Watt. Einschaltzeiten der Stromverbraucher im Wohnwagenbetrieb kurz halten, um die Fahrzeugbatterie zu schonen.

Funktion der Heckleuchten
Vor Fahrtbeginn die Funktion der Heckleuchten des Anhängers prüfen, sonst besteht eine mögliche Gefährdung von Verkehrsteilnehmern.
Fahren mit Anhänger
Im jeweiligen Land geltende Geschwindigkeitsbegrenzung beachten.
Hinweise

Geschwindigkeit anpassen beim Fahren mit Anhänger
Beim Fahren mit Anhänger die Geschwindigkeit anpassen. Ab ca. 80 km/h kann der Anhänger je nach Bauart und Beladung in Pendelbewegungen geraten.

Maximale Geschwindigkeit beim Fahren mit Anhänger
Im Anhängerbetrieb den Reifenfülldruck um 0,2 bar erhöhen und Geschwindigkeit von 100 km/h nicht überschreiten, sonst können aufgrund der erhöhten Achslast die Reifen beschädigt werden. Den auf dem Reifen angegebenen maximal möglichen Reifenfülldruck beachten.
Pendelbewegung abfangen
Gerät der Anhänger in Pendelbewegungen, kann das Gespann nur durch sofortiges starkes Bremsen stabilisiert werden.
Unbedingt nötige Lenkkorrekturen so vorsichtig wie möglich und mit Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer ausführen.
Steigungen
Im Interesse der Sicherheit und des reibungslosen Verkehrsflusses ist der Anhängerbetrieb bis Steigungen von 12 % zulässig.
Sind höhere Anhängelasten nachträglich zugelassen, beträgt die Grenze 8 %.
Anfahren an Steigungen
Bei Automatic-Getriebe: Die Parkbremse wird beim Betätigen des Gaspedals automatisch gelöst.
Um ein Rückrollen beim Anfahren zu verhindern, Parkbremse verwenden.

alter kurz vor dem Anfahren zie- und festhalten.
Parkbremse bleibt so lange festgestellt, wie der Schalter gezogen ist.
- Zum Anfahren Gas geben und Schalter loslassen.
Gefälle
Auf Gefällstrecken neigt ein Gespann früher zum Pendeln.
Vor dem Gefälle manuell in den nächstkleineren Gang zurückschalten und langsam abwärts fahren.
Hohe Lasten und Außentemperatur

Lange Fahrt mit hoher Last und Außen- temperatur
Bei langen Fahrten mit hohen Anhängelasten und hoher Außentemperatur darauf achten, dass der Kraftstofftank mehr als 1/4 gefüllt ist, sonst kann sich die Motorleistung reduzieren oder Motorschäden können auftreten.
Anhänger-Stabilisierungskontrolle
Prinzip
Das System unterstützt beim Abfangen von Pendelbewegungen des Anhängers.
Es erkennt die Pendelbewegungen und bremst das Fahrzeug automatisch zügig ab, um den kritischen Geschwindigkeitsbereich zu verlassen und das Gespann zu stabilisieren.
Ist die Anhängersteckdose belegt, aber kein Anhänger angehängt, kann das System in extremen Fahrsituationen ebenfalls wirksam werden, z. B. bei einem Fahrradträger mit Beleuchtung.
Funktionsvoraussetzung
Das System funktioniert im Anhängerbetrieb und mit belegter Anhängersteckdose ab ca. 65 km/h.
Grenzen des Systems
Das System kann nicht eingreifen, wenn der Anhänger sofort abknickt, z. B. auf glatten Straßen oder solchen mit lockerem Untergrund.
Anhänger mit hohem Schwerpunkt können kippen, bevor eine Pendelbewegung erkannt wird.
Das System ist außer Betrieb, wenn die Dynamische Stabilitäts Control DSC deaktiviert oder ausgefallen ist.
Anhängerkupplung mit elektrisch schwenkbarem Kugelkopf
Allgemein
Der schwenkbare Kugelkopf befindet sich an der Unterseite des Fahrzeugs.
LED leuchtet grün, wenn das System betriebsbereit ist.

Die Taste zum Aus- und Einschwenken des Kugelkopfs befindet sich hinter der rechten Seitenverkleidung im Gepäckraum.
Kugelkopf ausschwenken
- Gepäckraum öffnen.
-
Aus dem Schwenkbereich des Kugelkopfs hinter dem Fahrzeug treten.
-
Taste im Gepäckraum drücken.
Der Kugelkopf schwenkt aus. LED in der Taste blinkt grün.
- Warten, bis der Kugelkopf die Endposition erreicht hat.

Verriegelung prüfen
Vor einer Fahrt mit Anhänger oder Lastenträger überprüfen, ob der Kugelkopf richtig verriegelt ist, sonst kann es zu instabilen Fahrzuständen und Unfällen kommen.
Die LED in der Taste leuchtet rot, wenn der Kugelkopf nicht richtig verriegelt ist.
Kugelkopf einschwenken
-
Anhänger oder Lastenträger abkuppeln, Anbauteile für Spurstabilisierungseinrichtungen entfernen und Stecker für die Stromversorgung des Anhängers sowie ggf. Adapter aus der Steckdose ziehen.
-
Taste im Gepäckraum drücken.
Der Kugelkopf schwenkt ein. LED in der Taste blinkt grün.
- Warten, bis der Kugelkopf die Endposition erreicht hat.
Automatische Unterbrechung des Schwenkvorgangs
Der Schwenkvorgang wird automatisch unterbrochen oder nicht ausgeführt, wenn Stromgrenzwerte überschritten werden, z. B. bei sehr niedrigen Temperaturen oder mechanischen Widerständen.
LED in der Taste leuchtet rot:

Taste so lange drücken, bis der Kugelkopf die Endposition erreicht hat.
LED in der Taste leuchtet grün:
Motor starten über den Start-/Stopp Knopf.

Taste im Gepäckraum drücken.
Der Kugelkopf schwenkt aus. LED in der
Taste blinkt grün.
Anhängersteckdose

Die Anhängersteckdose befindet sich an der Anhängerkupplung.
Abdeckung nach unten klappen.
Kraftstoff sparen
Fahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen beschrieben, die in der Modellreihe angeboten werden. Es werden daher auch Ausstattungen beschrieben, die in einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
Allgemein
Ihr Fahrzeug enthält umfassende Technologien zur Reduzierung der Verbrauchs- und Emissionswerte.
Der Kraftstoffverbrauch hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Durch einige Maßnahmen, die Fahrweise und regelmäßige Wartung können der Kraftstoffverbrauch und die Umweltbelastung beeinflusst werden.
Nicht benötigtes Ladegut entfernen
Zusätzliches Gewicht erhöht den Kraftstoffverbrauch.
Anbauteile nach Gebrauch abnehmen
Nicht benötigte Zusatzspiegel, Dachgepäck- oder Heckträger nach Gebrauch abnehmen.
Anbauteile am Fahrzeug beeinträchtigen die Aerodynamik und erhöhen den Kraftstoffverbrauch.
Fenster und Glasdach schließen
Ein geöffnetes Glasdach oder geöffnete Fenster erhöhen den Luftwiderstand und reduzieren damit die Reichweite.
Reifen
Allgemein
Reifen können sich unterschiedlich auf die Verbrauchswerte auswirken, z. B. kann durch die Reifendimension der Verbrauch beeinflusst werden.
Reifenfülldruck regelmäßig prüfen
Reifenfülldruck mindestens zweimal monatlich und vor Antritt einer längeren Fahrt prüfen und ggf. korrigieren.
Zu geringer Reifenfülldruck vergrößert den Rollwiderstand und erhöht damit den Kraftstoffverbrauch und Reifenverschleiß.
Sofort losfahren
Motor nicht im Stand warm laufen lassen, sondern sofort mit mäßiger Drehzahl losfahren.
Der kalte Motor erreicht dadurch am schnellsten seine Betriebstemperatur.
Vorausschauend fahren
Unnötige Beschleunigungs- und Bremsvorgänge vermeiden.
Dazu entsprechenden Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug halten.
Vorausschauende und gleichmäßige Fahrweise reduziert den Kraftstoffverbrauch.
Hohe Drehzahlen vermeiden
Den 1. Gang nur zum Anfahren nutzen. Ab dem 2. Gang zügig beschleunigen. Dabei hohe Drehzahlen vermeiden und frühzeitig hoch-schalten.
Beim Erreichen der gewünschten Geschwindigkeit in den höchst möglichen Gang schalten und möglichst mit niedriger Drehzahl und konstanter Geschwindigkeit fahren.
Grundsätzlich gilt: Fahren mit niedriger Drehzahl senkt den Kraftstoffverbrauch und mindert den Verschleiß.
Die Schaltpunktanzeige Ihres Fahrzeugs zeigt den verbrauchsgünstigsten Gang an.
Schubbetrieb nutzen
Beim Heranfahren an eine rote Ampel vom Gas gehen und das Fahrzeug ausrollen lassen.
Auf abschüssiger Strecke vom Gas gehen und Fahrzeug rollen lassen.
Die Kraftstoffzufuhr wird im Schubbetrieb unterbrochen.
Motor bei längeren Halts abstellen
Den Motor bei längeren Halts, z. B. an Ampeln, Bahnübergängen oder im Stau, abstellen.
Auto Start Stop Funktion
Die Auto Start Stop Funktion Ihres Fahrzeugs stellt den Motor während eines Halts automatisch ab.
Wird der Motor abgestellt und anschließend wieder gestartet, sinken Kraftstoffverbrauch und Emissionen im Vergleich zu einem permanent laufenden Motor. Einsparungen können bereits bei einem Motorstopp von wenigen Sekunden eintreten.
Der Kraftstoffverbrauch hängt darüber hinaus von weiteren Faktoren, wie z. B. Fahrweise,
Straßenverhältnissen, Wartung oder Umweltfaktoren, ab.
Momentan nicht benötigte Funktionen abschalten
Funktionen wie z. B. Sitz- oder Heckscheibenheizung benötigen viel Energie und vermindern die Reichweite, besonders im Stadtverkehr und Stop & Go Betrieb.
Diese Funktionen deshalb abschalten, wenn sie nicht wirklich benötigt werden.
Das Fahrprogramm ECO PRO unterstützt den energieschonenden Gebrauch von Komfortfunktionen. Diese Funktionen werden automatisch teilweise bzw. vollständig deaktiviert.
Wartung durchführen lassen
Fahrzeug regelmäßig warten lassen, um optimale Wirtschaftlichkeit und Lebensdauer zu erreichen. Die Wartung vom Service durchführen lassen.
Dazu auch das BMW Wartungssystem, siehe Seite 217, beachten.
ECO PRO
Prinzip
ECO PRO unterstützt eine verbrauchsschonende Fahrweise. Hierzu werden die Motorsteuerung und Komfortfunktionen, wie z. B. die Klimaleistung, angepasst.
Unter bestimmten Voraussetzungen wird in der Wählhebelposition D der Motor vom Getriebe entkoppelt. Das Fahrzeug rollt verbrauchsoptimiert im Leerlauf. Die Wählhebelposition D bleibt dabei eingelegt.
Zusätzlich können situationsabhängige Hinweise angezeigt werden, die helfen, verbrauchsoptimiert zu fahren.
Im Instrumentendisplay kann die hierdurch erzielte Verlängerung der Reichweite als Bonusreichweite angezeigt werden.
Überblick
Das System umfasst folgende EfficientDynamics-Funktionen und -Anzeigen:
▶ ECO PRO Bonusreichweite, siehe Seite 191.
▶ Fahrhinweis ECO PRO Tipps, siehe Seite 192.
▶ ECO PRO Klimatisierung, siehe Seite 191.
Fahrhinweis ECO PRO Vorausschauassistent, siehe Seite 193.
Fahrzustand ECO PRO Segeln, siehe Seite 194.
ECO PRO aktivieren

Taste so oft drücken, bis in der Instrumentenkombination ECO PRO angezeigt wird.
ECO PRO konfigurieren
Über Fahrerlebnisschalter
- ECO PRO aktivieren.
- „ECO PRO konfigurieren“
- Programm konfigurieren.
Über iDrive
- „Einstellungen“
- „Modus ECO PRO“ oder
- „Einstellungen“
- „Fahrmodus“
- „ECO PRO konfigurieren“ Programm konfigurieren.
ECO PRO Tipp
„Hinweis bei:“ :
ECO PRO Geschwindigkeit einstellen, bei der ein ECO PRO Tipp angezeigt werden soll.
„ECO PRO Limit“:
Eine Erinnerung wird angezeigt, wenn die eingestellte ECO PRO Geschwindigkeit überschritten wird.
Segeln
Beim Ausrollen kann durch Segeln, siehe Seite 194, der Motor verbrauchsgünstig im Leerlauf betrieben werden.
Die Funktion steht nur im Modus ECO PRO zur Verfügung.
ECO PRO Klimatisierung
„ECO PRO Klimatisierung“
Die Klimatisierung wird verbrauchsgünstig angepasst.
Eine geringe Abweichung zur eingestellten Temperatur, d.h. ein langsameres Aufheizen bzw. Abkühlen des Innenraums ist daher zugunsten des Verbrauchs möglich.
Zudem wird die Leistung der Sitzheizung und der Außenspiegelheizung reduziert.
Die Außenspiegelheizung wird bei tiefen Außentemperaturen zur Verfügung gestellt.
ECO PRO Potenzial
Es wird angezeigt, wie viel Prozent des möglichen Einsparpotenzials mit der aktuellen Konfiguration erreicht werden kann.
Anzeige in der Instrumentenkombination
ECO PRO Bonusreichweite

Durch eine angepasste Fahrweise kann eine Reichweitenverlängerung erzielt werden.
Diese kann als Bonusreichweite in der Instrumentenkombination
angezeigt werden.
Die Bonusreichweite ist in der Anzeige der Reichweite enthalten.
Nach dem Tanken wird die Bonusreichweite automatisch zurückgesetzt.
Fahrweise

Im Drehzahlmesser zeigt eine Markierung in der Balkenanzeige die momentane Effizienz der Fahrweise an.
Markierung im Bereich CHARGE, Pfeil 1: Anzeige für Energierückgewinnung durch Ausrollen oder beim Bremsen.
Markierung im Bereich POWER, Pfeil 2: Anzeige beim Beschleunigen.
Die Effizienz der Fahrweise wird durch die Farbe des Balkens angezeigt:
▶ Blaue Anzeige: effiziente Fahrweise, solange sich die Markierung im blauen Bereich bewegt.
▶ Graue Anzeige: Fahrweise anpassen, z. B. durch Gas wegnehmen.
Die Anzeige wechselt auf Blau, sobald alle Bedingungen für ein verbrauchsoptimiertes Fahren erfüllt sind.
ECO PRO Tipp – Fahrhinweis

Der Pfeil zeigt an, dass die Fahrweise z. B. durch Gas wegnehmen verbrauchsgünstig angepasst werden kann.
Hinweis
Die Anzeige der Fahrweise und ECO PRO Tipps in der Instrumentenkombination werden angezeigt, wenn die Anzeige ECO PRO aktiviert ist.
Anzeige Fahrweise und ECO PRO Tipps aktivieren:
- „Einstellungen“
- „Info Display“
- „ECO PRO Info“
ECO PRO Tipp – Symbole
Ein zusätzliches Symbol und ein Texthinweis werden angezeigt.
Symbol Maßnahme

Für effiziente Fahrweise weniger Gas geben oder vorausschauend verzögern.

Geschwindigkeit auf gewählte ECO PRO Geschwindigkeit reduzieren.

Automatic-Getriebe: Von M/S nach D schalten und manuelle Schalteingriffe vermeiden.

Schaltgetriebe: Schalthinweise befolgen.

Schaltgetriebe: Leerlauf einlegen für Motorstopp.
Anzeigen am Control Display
EfficientDynamics
Während der Fahrt lassen sich Informationen zu Verbrauch und Technik anzeigen.
- „Fahrzeuginfo“
- „EfficientDynamics“
Verbrauchshistorie anzeigen
Der durchschnittliche Verbrauch lässt sich in einer einstellbaren Zeitspanne anzeigen.
Vertikale Balken zeigen den Verbrauch während der gewählten Zeitspanne.
Fahrtunterbrechungen werden unterhalb der Balken auf der Zeitachse dargestellt.
„Verbrauchshistorie“
Zeitspanne Verbrauchshistorie einstellen
Symbol auswählen.
Verbrauchshistorie zurücksetzen
- „Optionen“ aufrufen.
- „Verbrauchshistorie zurücks.“
EfficientDynamics Info anzeigen
Die momentane Wirkungsweise lässt sich anzeigen.
工 „EfficientDynamics Info“
Folgende Systeme werden angezeigt:
▶ Auto Start Stop Funktion.
▶ Energierückgewinnung.
Klimaleistung.
▷ Segeln.
ECO PRO Tipps anzeigen
i „ECO PRO Tipps“
Die Einstellung wird für das momentan verwendete Profil gespeichert.
Vorausschauassistent
Prinzip
Das System hilft Kraftstoff zu sparen und unterstützt eine vorausschauende Fahrweise. Es kann anhand der Navigationsdaten bestimmte vorausliegende Streckenabschnitte frühzeitig erkennen und darauf hinweisen.
Die erkannten Streckenabschnitte, wie z. B. vorausliegende Ortschaften oder Abbiegungen, erfordern eine Reduzierung der Geschwindigkeit.
Der Hinweis erfolgt, auch wenn der vorausliegende Streckenabschnitt beim Fahren noch nicht wahrgenommen werden kann.
Der Hinweis wird bis zum Erreichen des Streckenabschnitts angezeigt.
Wenn ein Vorausschau-Hinweis erfolgt, kann durch Gaswegnehmen und Ausrollen die Geschwindigkeit bis zum Erreichen des Streckenabschnitts verbrauchsschonend abgebaut werden.
Funktionsvoraussetzungen
Das System hängt von der Aktualität und Qualität der Navigationsdaten ab.
Die Navigationsdaten können aktualisiert werden.
Anzeige
Anzeige in der Instrumentenkombination

Der Hinweis auf einen vorausliegenden Streckenabschnitt erfolgt als ECO PRO Tipp zum vorausschauenden Verzö-
gern.

Im Drehzahlmesser zeigt ein langer Pfeil bis zum Nullpunkt der Balkenanzeige an, dass ein vorausliegender Streckenabschnitt erkannt wurde.
Anzeige im Head-Up Display

Der Hinweis zur Vorausschau kann auch im Head-Up Display angezeigt werden.
Anzeigen am Control Display
Ein zusätzliches Symbol zeigt den erkannten Streckenabschnitt an.
Symbol Vorausliegender Streckenabschnitt

Geschwindigkeitslimit, z. B. Ortschaft.

Kreuzung bzw. Abbiegevorgang, Abfahrt von einer Schnellstraße.

Kurve.

Kreisverkehr.
Vorausschauassistent nutzen
Ein vorausliegender Streckenabschnitt wird angezeigt:
- Gas wegnehmen.
- Fahrzeug bis zum Erreichen des angezeigten Streckenabschnitts ausrollen lassen.
- Ggf. Geschwindigkeit durch Bremsen anpassen.
Grenzen des Systems
Das System steht in folgenden Situationen nicht zur Verfügung:
▶ Geschwindigkeit unterhalb von 50 km/h.
▶ Temporäre und variable Geschwindigkeitsbegrenzung, wie z. B. an Baustellen.
▶ Qualität der Navigationsdaten ungenügend.
▶ Geschwindigkeitsregelung aktiv.
Anhängerbetrieb.
Segeln
Prinzip
Das System hilft Kraftstoff zu sparen.
Dazu wird unter bestimmten Voraussetzungen in der Wählhebelposition D der Motor vom Getriebe automatisch entkoppelt. Das Fahrzeug rollt verbrauchsvermindert im Leerlauf weiter.
Die Wählhebelposition D bleibt dabei eingelegt.
Dieser Fahrzustand wird als Segeln bezeichnet.
Sobald Bremse oder Fahrpedal getreten werden, wird der Motor automatisch wieder angekoppelt.
Hinweise
Segeln ist ein Bestandteil des Fahrmodus ECO PRO, siehe Seite 190.
Durch Aufrufen des Modus ECO PRO über den Fahrerlebnisschalter ist Segeln automatisch aktiviert.
Die Funktion steht in einem bestimmten Geschwindigkeitsbereich zur Verfügung.
Eine vorausschauende Fahrweise hilft dabei, die Funktion möglichst häufig zu nutzen und unterstützt die verbrauchsmindernde Wirkung des Segelns.
Sicherheitsfunktion
Die Funktion steht nicht zur Verfügung, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:
▷ DSC OFF oder TRACTION aktiviert.
Fahren im dynamischen Grenzbereich sowie an starken Steigungen oder Gefällen.
▶ Batterieladezustand temporär zu niedrig oder zu hoher Strombedarf im Bordnetz.
▶ Geschwindigkeitsregelung aktiviert.
Anhängerbetrieb.
Funktionsvoraussetzungen
Die Funktion steht im Modus ECO PRO im Geschwindigkeitsbereich von ca. 50 km/h bis 160 km/h zur Verfügung, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:
▶ Fahrpedal und Bremspedal werden nicht betätigt.
Wählhebel in Wahlhebelposition D.
▶ Motor und Getriebe sind betriebswarm.
Anzeige
Anzeige in der Instrumentenkombination

Die Markierung in der Balkenanzeige unterhalb des Drehzahlmessers ist blau hinterlegt und befindet sich im Nullpunkt. Der Drehzahlmesser zeigt in etwa
Leerlaufdrehzahl an.
Die Segelpunktanzeige wird im Nullpunkt während des Segelns beleuchtet.
Anzeigen am Control Display
In der EfficientDynamics Info wird während der Fahrt der Fahrzustand Segeln angezeigt.
Die zurückgelegte Strecke im Fahrzustand Segeln wird durch einen Zähler angezeigt.

Einfärbung blau, Pfeil 1, und Symbol, Pfeil 2: Fahrzustand Segeln.
EfficientDynamics Info anzeigen
- „Fahrzeuginfo“
- „EfficientDynamics“
- EfficientDynamics Info"
System manuell deaktivieren
Die Funktion kann im Menü ECO PRO konfigurieren, siehe Seite 191, deaktiviert werden,
z. B. um die Bremswirkung des Motors bei Gefälle zu nutzen.
Die Einstellung wird für das momentan verwendete Profil gespeichert.

Damit Ihre Mobilität immer sichergestellt ist, erfahren Sie im Folgenden Wichtiges zu den Themen Betriebsstoffe, Räder und Reifen, Wartung und Pannenhilfe.
Tanken
Fahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen beschrieben, die in der Modellreihe angeboten werden. Es werden daher auch Ausstattungen beschrieben, die in einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
Hinweise

Rechtzeitig tanken
Spätestens bei einer Reichweite von 50 km tanken, sonst ist die Motorfunktion nicht sichergestellt und es können Schäden auftreten.
Bei Dieselmotoren
Der Einfüllstutzen ist für das Tanken an Diesel- zapfsäulen ausgelegt.
Tankverschluss
Öffnen
- Tankklappe am hinteren Rand antippen.

- Tankverschluss gegen den Uhrzeigersinn drehen.

- Tankverschluss in die Halterung an der Tankklappe stecken.

-
Verschluss aufsetzen und im Uhrzeigersinn bis zum deutlich hörbaren Klick drehen.
-
Tankklappe schließen.

Befestigungsband nicht quetschen
Das am Verschluss befestigte Band nicht quetschen, sonst kann der Verschluss nicht richtig geschlossen werden und Kraftstoffdämpfe können austreten.
Tankklappe manuell entriegeln
Z. B. bei elektrischem Defekt.
- Abdeckung der rechten Seitenverkleidung aufklappen.

- Grünen Knopf mit dem Tanksäulen-Symbol ziehen. Tankklappe wird entriegelt.

Beim Tanken die Zapfpistole in das Einfüllrohr einhängen. Ein Anheben der Zapfpistole während des Tankens führt zu:
▶ vorzeitigem Abschalten.
▶ einer reduzierten Rückführung der Kraftstoffdämpfe.
Der Kraftstofftank ist voll, wenn die Zapfpistole erstmalig abschaltet.

Kraftstofftank nicht überfüllen
Kraftstofftank nicht überfüllen, sonst
können durch Kraftstoffaustritt Schäden an der Umwelt und am Fahrzeug entstehen.

Umgang mit Kraftstoffen
Die an Tankstellen ausliegenden Sicher-
heitsvorschriften beachten.
Kraftstoff
Fahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen beschrieben, die in der Modellreihe angeboten werden. Es werden daher auch Ausstattungen beschrieben, die in einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
Kraftstoffqualität
Hinweis

Generelle Kraftstoffqualität
Auch Kraftstoffe, die den Spezifikationen entsprechen, können von niedriger Qualität sein. Es können Motorprobleme, z. B. schlechtes Motorstartverhalten, verschlechterte Fahr-eigenschaften bzw. Fahrleistungen, auftreten. Tankstelle wechseln oder Kraftstoff von Markenherstellern mit einer höheren Oktanzahl tanken.
Benzin
Das Benzin sollte für optimalen Kraftstoffverbrauch schwefelfrei oder möglichst schwefelarm sein.
Kraftstoffe, die an der Zapfsäule als metallhaltig gekennzeichnet sind, dürfen nicht verwendet werden.

Nur bleifreies Benzin ohne metallische Zusätze tanken
Kein verbleites Benzin oder Benzin mit metallischen Zusätzen, z. B. Mangan oder Eisen, tanken sonst kommt es zu dauerhaften Schäden am Katalysator und anderen Bauteilen.
Es können Kraftstoffe mit einem maximalen Ethanolanteil von 10 %, d. h. E10, getankt werden.

Keinen Kraftstoff mit höherem Ethanol-anteil tanken
Keinen Kraftstoff mit höherem Ethanolanteil als empfohlen oder andere Alkohole tanken, d. h. kein Flex Fuel, sonst entstehen Schäden an Motor und Kraftstoffversorgung.
Der Motor ist klopfgeregelt. Daher können unterschiedliche Benzinqualitäten getankt werden.
Benzinqualität
Superbenzin mit ROZ 95.
Mindestqualität
Benzin bleifrei mit ROZ 91.

Mindestqualität
Kein Benzin unterhalb der angegebenen Mindestqualität tanken, sonst ist die Motorfunktion nicht sichergestellt.
Diesel

Falsches Betanken
Kein Rapsmethylester RME, Biodiesel Benzin tanken.
Nach Falschbetankung den Motor nicht starten, sonst besteht Gefahr der Motorschädigung.
Nach Falschbetankung mit dem Service in Verbindung setzen.
Dieselqualität
Der Motor ist ausgelegt auf Diesel-Kraftstoff DIN EN 590.
Winterdiesel

Keine Dieselzusätze
Keine Zusätze, auch nicht Benzin, benutzen, sonst besteht Gefahr der Motorschädigung.
Für die Betriebssicherheit des Dieselmotors während der kalten Jahreszeit muss Winter-diesel verwendet werden.
Dieser wird in diesem Zeitraum an den Tankstellen vertrieben.
Die serienmäßige Kraftstofffilterheizung verhindert das Stocken des Kraftstoffs im Fahrbetrieb.
BMW empfiehlt Aral Kraftstoffe

BMW empfiehlt BP Kraftstoffe

Räder und Reifen
Fahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen beschrieben, die in der Modellreihe angeboten werden. Es werden daher auch Ausstattungen beschrieben, die in einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
Reifenfülldruck
Information zur Sicherheit
Die Reifenbeschaffenheit und der Reifenfülldruck beeinflussen Folgendes:
▶ Lebensdauer der Reifen.
▷ Fahrsicherheit.
Fahrkomfort.
Druck prüfen
Reifen haben einen natürlichen, gleichmäßigen Druckverlust.

Reifenfülldruck regelmäßig prüfen
Den Reifenfülldruck regelmäßig prüfen und ggf. korrigieren: mindestens zweimal monatlich und vor einer längeren Fahrt. Sonst kann es durch falschen Reifenfülldruck zu Fahrinstabilität oder Reifenschäden und somit zu Unfällen kommen.
Reifen erwärmen sich beim Fahren und mit der Temperatur des Reifens steigt der Reifenfülldruck. Die Reifenfülldruckangaben beziehen sich auf kalte Reifen bzw. Reifen mit Umgebungstemperatur.
Reifenfülldruck nur bei kalten Reifen prüfen. D. h. nach max. 2 km Fahrt oder wenn das Fahrzeug für mindestens 2 Stunden abgestellt war.
Befülleinrichtungen können bis zu 0,1bar zu wenig anzeigen.
Bei Reifen Pannen Anzeige: Nach Korrektur des Reifenfülldrucks die Reifen Pannen Anzeige neu initialisieren.
Bei Reifen Druck Control: Nach Anpassung des Reifenfülldrucks auf einen neuen Wert, einen Reset der Reifen Druck Control durchführen.
Druckangaben

Die Druckangaben für freigegebene Reifengrößen befinden sich an der Türsäule der Fahrer- tür.
Ist der Geschwindigkeitsbuchstabe des Reifens nicht zu finden, gilt der Reifenfülldruck der entsprechenden Größe. Die Druckangaben gelten für Reifen mit Umgebungstemperatur.
Reifengrößen
Die Druckangaben gelten für die freigegebenen Reifengrößen und empfohlenen Reifenfabrikate.
Mehr Informationen zu Räder und Reifen können beim Service erfragt werden.
Reifenprofil
Sommerreifen
Reifenprofiltiefe von 3 mm nicht unterschreiten.
Unter 3 mm Profiltiefe besteht hohe Aquaplaninggefahr.
Winterreifen
Reifenprofiltiefe von 4 mm nicht unterschreiten.
Unter 4 mm ist die Wintertauglichkeit eingeschränkt.
Mindestprofiltiefe

Verschleißanzeigen verteilen sich über den Reifenumfang und haben die gesetzliche Mindesthöhe von 1,6 mm.
Sie sind auf der Reifenseitenwand mit TWI, Tread Wear Indicator, gekennzeichnet.
Reifenschäden
Allgemein
Reifen öfter auf Beschädigungen, Fremdkörper und Abnutzung kontrollieren.
Hinweise
Hinweise auf einen Reifenschaden oder sonstigen Defekt am Fahrzeug:
- ungewohnte Vibrationen während der Fahrt.
▷ ungewohntes Fahrverhalten wie heftiges Ziehen nach links oder rechts.
Schäden können z. B. durch Überfahren von Bordsteinkanten, Straßenschäden o. Ä. verursacht werden.

Bei Reifenschäden
Bei Hinweis auf Reifenschäden sofort
Geschwindigkeit reduzieren und Räder sowie Reifen umgehend überprüfen lassen, sonst besteht erhöhte Unfallgefahr.
Vorsichtig zum nächsten Service fahren. Fahrzeug ggf. dorthin schleppen oder transportieren lassen, sonst können Reifenschäden für Fahrzeuginsassen und auch andere Verkehrsteilnehmer lebensgefährlich werden

Reparatur von Reifenschäden
Der Hersteller Ihres Fahrzeugs empfiehlt aus Sicherheitsgründen, beschädigte Reifen nicht zu reparieren, sondern austauschen zu lassen. Sonst können Folgeschäden nicht ausgeschlossen werden.
Reifenalter
Empfehlung
Unabhängig vom Verschleiß Reifen spätestens nach 6 Jahren austauschen.
Herstellungsdatum
Auf der Reifenseitenwand:
DOT ... 0814: der Reifen wurde in der 8. Woche 2014 gefertigt.
Austausch von Rädern und Reifen
Montage

Hinweise zur Reifenmontage
Montage inkl. Auswuchten nur vom Service durchführen lassen.
Bei unsachgemäß ausgeführten Arbeiten besteht Gefahr von Folgeschäden und damit verbundenen Sicherheitsrisiken.
Rad-Reifenkombination
Die richtige Rad-Reifenkombination und Felgenausführungen für das Fahrzeug können beim Service erfragt werden.
Durch falsche Rad-Reifenkombinationen werden verschiedene Systeme in ihrer Funktion beeinträchtigt, z. B. ABS oder DSC.
Zur Erhaltung der guten Fahreigenschaften nur Reifen gleichen Fabrikats und gleicher Profilausführung verwenden.
Nach einem Reifenschaden die ursprüngliche Rad-Reifenkombination wiederherstellen.

Freigegebene Räder und Reifen
Nur Räder und Reifen verwenden, die vom Hersteller des Fahrzeugs für den entsprechenden Fahrzeugtyp freigegeben sind, sonst kann es z. B. infolge von Toleranzen trotz gleicher Nenngröße zu Karosserieberührungen und damit zu schweren Unfällen kommen
Bei nicht freigegebenen Rädern und Reifen kann der Hersteller Ihres Fahrzeugs eine Eignung nicht beurteilen und daher für die Fahrsicherheit nicht einstehen.
Empfohlene Reifenfabrikate

Je Reifengröße werden bestimmte Reifenfabrikate vom Hersteller Ihres Fahrzeugs empfohlen. Diese sind an einem Stern auf der Reifenseitenwand erkennbar.
Bei sachgerechter Nutzung genügen diese Reifen höchsten Standards bezüglich Sicherheit und Fahreigenschaften.
Neue Reifen
Die Haftung neuer Reifen ist fertigungsbedingt noch nicht optimal.
Während der ersten 300 km verhalten fahren.
Runderneuerte Reifen
Der Hersteller Ihres Fahrzeugs empfiehlt, keine runderneuerten Reifen zu verwenden.

Runderneuerte Reifen
Durch möglicherweise unterschiedliche Reifenunterbauten mit fortgeschrittenem Alter kann die Haltbarkeit eingeschränkt und somit die Fahrsicherheit beeinträchtigt sein.
Winterreifen
Für den Betrieb auf winterlichen Fahrbahnen werden Winterreifen empfohlen.
Sogenannte Ganzjahresreifen mit M+S-Kennzeichnung haben zwar bessere Wintereigenschaften als Sommerreifen, erreichen aber in der Regel nicht die Leistungsfähigkeit von Winterreifen.
Höchstgeschwindigkeit der Winterreifen
Wenn die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs höher als die zulässige Geschwindigkeit für die Winterreifen ist, ein entsprechendes Hinweisschild im Blickfeld anbringen. Das Schild ist beim Reifenfachbetrieb oder beim Service erhältlich.

Höchstgeschwindigkeit für Winterreifen
Die Höchstgeschwindigkeit für die jeweiligen Winterreifen einhalten, sonst kann es zu Reifenschäden und somit zu Unfällen kommen.
Bereifung mit Notlaufeigenschaften
Bei Bereifung mit Notlaufeigenschaften zur eigenen Sicherheit nur Bereifung mit Notlaufeigenschaften verwenden. Bei einer Panne steht kein Reserverad zur Verfügung. Ihr Service berät Sie dazu gern.
Räderwechsel zwischen den Achsen
An Vorder- und Hinterachse stellen sich abhängig von den individuellen Einsatzbedingungen unterschiedliche Abriebbilder ein. Um einen gleichmäßigen Abrieb zu erreichen, können die Räder zwischen den Achsen getauscht werden. Ihr Service berät Sie dazu gern. Nach dem Wechsel den Reifenfülldruck prüfen und ggf. richtigstellen.
Bei Fahrzeugen mit unterschiedlichen Reifenabmessungen an Vorder- und Hinterachse, d.h. bei Mischbereifung, ist ein solcher Wechsel nicht zulässig.
Lagerung
Abmontierte Räder oder Reifen kühl, trocken und möglichst dunkel lagern.
Reifen vor Öl, Fett und Kraftstoff schützen.
Den auf der Reifenseitenwand angegebenen maximalen Reifenfülldruck nicht überschreiten.
Bereifung mit Notlaufeigenschaften
Kennzeichnung

RSC-Kennzeichnung auf der Reifenseitenwand.
Die Räder bestehen aus begrenzt selbsttragenden Reifen und besonderen Felgen.
Durch die Verstärkung der Seitenwand bleibt der Reifen bei Druckverlust noch eingeschränkt fahrbar.
RPA: Weiterfahrt mit beschädigtem Reifen, siehe Seite 108.
RDC: Weiterfahrt mit beschädigtem Reifen, siehe Seite 105.
Wechsel von Bereifung mit Notlaufeigenschaften
Zur eigenen Sicherheit nur Bereifung mit Notlaufeigenschaften verwenden. Bei einer Panne steht kein Reserverad zur Verfügung. Ihr Service berät Sie dazu gern.
Reifenpanne beheben

Sicherheitsmaßnahmen im Falle einer Panne
Fahrzeug möglichst weit weg vom fließenden Verkehr und auf festem Boden abstellen.
Warnblinkanlage einschalten.
Lenkradverriegelung in Geradeausstellung der Räder einrasten lassen.
Fahrzeug gegen Wegrollen sichern, dazu Parkbremse feststellen.
Alle Insassen aussteigen lassen und außerhalb des Gefahrenbereichs bringen, z. B. hinter die Leitplanken.
Eventuell Warndreieck in entsprechendem Abstand aufstellen.
Länderbestimmungen beachten.
Mobility System
Prinzip
Mit dem Mobility System können kleinere Reifenschäden kurzfristig abgedichtet werden, um eine Weiterfahrt zu ermöglichen. Dazu wird
flüssiges Dichtmittel in den Reifen gepumpt, das beim Aushärten die Beschädigung von inneren verschließt.
Der Kompressor kann zur Kontrolle des Reifenfülldrucks verwendet werden.
Hinweise
▶ Hinweise zur Anwendung des Mobility Systems auf dem Kompressor und der Dichtmittelflasche beachten.
▶ Die Anwendung des Mobility Systems kann bei Reifenschäden ab einer Größe von ca. 4 mm wirkungslos sein.
Mit dem Service in Verbindung setzen, falls der Reifen nicht fahrbereit gemacht werden kann.
Eingedrungene Fremdkörper möglichst im Reifen belassen.
▶ Aufkleber für die Geschwindigkeitsbegrenzung von der Dichtmittelflasche abziehen und auf das Lenkrad kleben.
Die Verwendung von Reifendichtmittel kann die RDC-Radelektronik beschädigen. In diesem Fall die Elektronik bei nächster Gelegenheit prüfen und ggf. ersetzen lassen.
Unterbringung
Das Mobility System befindet sich im Gepäckraum unter der Bodenplatte.
Dichtmittelflasche

Dichtmittelflasche, Pfeil 1.
▶ Füllschlauch, Pfeil 2.
Haltbarkeitsdatum auf der Dichtmittelflasche beachten.
Kompressor

1 Aufnahme für Flasche
2 Kompressor
3 Stecker/Kabel für Steckdose
4 Verbindungsschlauch
5 Ein-/Ausschalter
6 Anzeige des Reifenfülldrucks
7 Reifenfülldruck verringern
Dichtmittel einfüllen
- Dichtmittelflasche schütteln.

- Verbindungsschlauch vollständig aus dem Kompressorgehäuse ziehen. Schlauch nicht knicken.

- Verbindungsschlauch auf den Anschluss der Dichtmittelflasche schrauben.

- Dichtmittelflasche am Gehäuse des Kompressors aufrecht einstecken.

- Füllschlauch der Dichtmittelflasche auf das Ventil des defekten Rads schrauben.

- Bei ausgeschaltetem Kompressor den Stecker in die Steckdose im Fahrzeuginnenraum einstecken.

- Bei eingeschalteter Zündung oder laufen- dem Motor den Kompressor einschalten.

Kompressor ca. 3 bis 8 Minuten laufen lassen, um das Dichtmittel einzufüllen und einen Reifenfülldruck von ca. 2,5 bar zu erreichen.
Beim Einfüllen des Dichtmittels kann der Fülldruck kurzzeitig auf bis zu ca. 5 bar ansteigen. Kompressor in dieser Phase nicht abschalten.

Geschlossene Räume
Motor nicht in geschlossenen Räumen laufen lassen, sonst kann das Einatmen der Abgase zu Bewusstlosigkeit und Tod führen. Abgase enthalten das farb- und geruchlose, aber giftige Kohlenmonoxid.

Kompressor nach 10 Minuten ausschalten
Kompressor nicht länger als 10 Minuten laufen lassen, sonst wird das Gerät überhitzt und möglicherweise beschädigt.
Wird der Reifendruck von 2 bar nicht erreicht:
- Kompressor ausschalten.
- Füllschlauch vom Rad abschrauben.
- 10 m vor- und zurückfahren, um Dichtmittel im Reifen zu verteilen.
- Reifen mit Kompressor erneut aufpumpen. Wird der Reifendruck von 2 bar nicht erreicht, mit dem Service in Verbindung setzen.
Mobility System verstauen
- Füllschlauch der Dichtmittelflasche vom Rad abschrauben.
- Verbindungsschlauch des Kompressors von der Dichtmittelflasche abschrauben.
- Den zuvor mit dem Ventil verbundenen Füllschlauch der Dichtmittelflasche mit dem freien Anschluss an der Dichtmittelflasche verbinden.
Dadurch kann verhindert werden, dass Reste des Dichtmittels aus der Flasche austreten. - Leere Dichtmittelflasche verpacken, um Verschmutzungen des Gepäckraums zu vermeiden.
- Mobility System wieder im Fahrzeug ver- stauen.
Dichtmittel verteilen
Sofort ca. 10 km fahren, damit sich das Dichtmittel gleichmäßig im Reifen verteilt.
Geschwindigkeit von 80 km/h nicht überschreiten.
Wenn möglich, 20 km/h nicht unterschreiten.
Reifenfülldruck korrigieren
- An geeigneter Stelle anhalten.
- Verbindungsschlauch des Kompressors direkt auf Reifenventil schrauben.
- Stecker in die Steckdose im Fahrzeuginnenraum einstecken.
- Reifenfülldruck auf 2,5 bar korrigieren.
Druck erhöhen: Bei eingeschalteter Zündung oder laufendem Motor den Kompressor einschalten.
Druck verringern: Taste am Kompressor drücken.
Fahrt fortsetzen
Zulässige Maximalgeschwindigkeit von 80 km/h nicht überschreiten.
Reifen Pannen Anzeige, siehe Seite 107, neu initialisieren.
Reifen Druck Control, siehe Seite 104, neu initialisieren.
Den defekten Reifen und die Dichtmittelflasche des Mobility Systems möglichst bald ersetzen lassen.
Schneeketten
Feingliedrige Schneeketten
Nur bestimmte feingliedrige Schneeketten sind vom Hersteller des Fahrzeugs getestet, als verkehrssicher eingestuft und freigegeben. Informationen zu den freigegebenen Schneeketten sind beim Service erhältlich.
Verwendung
Die Verwendung ist nur paarweise auf den Hinterrädern mit Reifen der folgenden Größe zu- lässig:
205/65 R 17.
225/60 R 17.
245/50 R 18.
245/45 R 19.

Keine Schneeketten auf Reifen der Größe 245/55 R 17
Auf Reifen mit der Größe 245/55 R 17 keine Schneeketten montieren, sonst kann das Fahrzeug beschädigt werden.
Hinweise des Kettenherstellers beachten.
Sicherstellen, dass die Schneeketten immer ausreichend gespannt sind. Bei Bedarf entsprechend den Angaben des Kettenherstellers nachspannen.
Mit Schneeketten die Reifen Pannen Anzeige nicht initialisieren, sonst kann es zu Fehlanzeigen kommen.
Mit Schneeketten die Reifen Druck Control nicht initialisieren, sonst kann es zu Fehlanzeigen kommen.
Beim Fahren mit Schneeketten ggf. Dynamische Traktions Control kurzzeitig aktivieren.
Höchstgeschwindigkeit mit Schneeketten
Mit Schneeketten 50 km/h nicht überschreiten.
Motorraum
Fahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen beschrieben, die in der Modellreihe angeboten werden. Es werden daher auch Ausstattungen beschrieben, die in einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
Wichtiges im Motorraum

1 Behälter für Waschflüssigkeit
2 Identifikationsnummer
3 Starthilfe, Minuspol
Motorhaube
Hinweise

Arbeiten im Motorraum
Arbeiten am Fahrzeug nicht ohne einschlägige Kenntnisse durchführen.
4 Starthilfe, Pluspol
5 Kühlmittelbehälter
6 Öleinfüllstutzen
Bei Unkenntnis zu beachtender Vorschriften Arbeiten am Fahrzeug nur vom Service durchführen lassen.
Sonst besteht bei unsachgemäß ausgeführten Arbeiten die Gefahr von Folgeschäden und damit verbundenen Sicherheitsrisiken.
Nicht in den Motorraum greifen Nicht in Zwischenräume oder Spalten im Motorraum greifen. Sonst besteht Verletzungsgefahr, z. B. durch rotierende oder heiße Teile.
Motorhaube öffnen
- Hebel ziehen.

- Entriegelungshebel drücken und Motorhaube öffnen.

- Auf hervorstehende Teile der Motorhaube achten.

Verletzungsgefahr bei offener Motorhaube
Bei geöffneter Motorhaube besteht durch hervorstehende Teile Verletzungsgefahr.
Motorhaube schließen

Motorhaube aus ca. 40 cm Höhe fallen lassen und nachdrücken, um die Motorhaube wieder vollständig zu verriegeln.
Motorhaube muss hörbar einrasten.
Offene Motorhaube während der Fahrt Wenn sich während der Fahrt heraus- stellt, dass die Motorhaube nicht richtig verrie- gelt ist, sofort anhalten und korrekt schlie- ßen.
Einklemmgefahr Darauf achten, dass beim Schließen der Motorhaube der Schließbereich frei ist, sonst kann es zu Verletzungen kommen.
Motoröl
Fahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen beschrieben, die in der Modellreihe angeboten werden. Es werden daher auch Ausstattungen beschrieben, die in einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
Allgemein
Der Motorölverbrauch ist abhängig von der Fahrweise und den Einsatzbedingungen. Bei sehr sportlicher Fahrweise ist der Motorölverbrauch z. B. deutlich erhöht.
Deshalb regelmäßig nach jedem Tanken den Motorölstand prüfen.
Das Fahrzeug verfügt über eine elektronische Ölmessung.
Die elektronische Ölmessung verfügt über zwei Messprinzipien.
▶ Statusanzeige
▶ Detailmessung
Ölstand elektronisch prüfen
Statusanzeige
Prinzip
Der Ölstand wird während der Fahrt elektronisch überwacht und am Control Display angezeigt.
Falls der Ölstand das Minimum erreicht, wird eine Check-Control-Meldung angezeigt.
Voraussetzungen
Ein aktueller Messwert steht nach ca. 30 Minuten Fahrt zur Verfügung. Bei einer kürzeren Fahrt wird der Status der letzten, ausreichend langen, Fahrt dargestellt.
Bei häufigen Kurzstreckenfahrten regelmäßig eine Detailmessung durchführen.
Ölstand anzeigen
- „Fahrzeuginfo“
- „Fahrzeugstatus“
- „Motorölstand“
Meldungen zur Ölstandsanzeige
Je nach Ölstand werden unterschiedliche Meldungen am Display angezeigt. Diese Meldungen beachten.
Bei zu wenig Motoröl innerhalb der nächsten 200 km Öl nachfüllen, siehe Seite 213.
Zu wenig Motoröl Umgehend Öl nachfüllen, sonst kann es durch zu wenig Motoröl zu Motorschäden kommen.
Darauf achten, dass nicht zu viel Motoröl eingefüllt wird.
Zu viel Motoröl Fahrzeug umgehend überprüfen lassen, sonst kann es durch zu viel eingefülltes Öl zu Motorschäden kommen.
Detailmessung
Prinzip
Bei der Detailmessung wird der Ölstand geprüft und über eine Skala angezeigt.
Während der Messung wird die Leerlaufdrehzahl etwas erhöht.
Allgemein
Eine Detailmessung ist nur bei bestimmten Motoren möglich.
Voraussetzungen
▶ Fahrzeug steht auf ebener Straße.
▶ Schaltgetriebe: Schalthebel in Leerlaufstellung, Kupplung und Gaspedal nicht getreten.
▶ Automatic-Getriebe: Wählhebel in Wählhebelposition N oder P und Gaspedal nicht getreten.
▶ Motor läuft und ist betriebswarm.
Detailmessung durchführen
Um eine Detailmessung des Motorölstands durchzuführen:
- „Fahrzeuginfo“
- „Fahrzeugstatus“
- „Motorölstand messen“
- „Messung starten“
Der Ölstand wird geprüft und über eine Skala angezeigt.
Dauer: ca. 1 Minute.
Motoröl nachfüllen
Allgemein
Zündung ausschalten und Fahrzeug sicher abstellen, bevor Motoröl nachgefüllt wird.
Einfüllstutzen

Die Menge von 1 Liter Öl erst nachfüllen, wenn die Meldung in der Instrumentenkombination angezeigt wird.

Öl nachfüllen
Innerhalb der nächsten 200 km Öl nachfüllen. Sonst kann der Motor beschädigt werden.

Nicht zu viel Motoröl einfüllen
Bei zu viel eingefülltem Motoröl Fahrzeug umgehend überprüfen lassen, sonst kann es zu Motorschäden kommen.

Kinder schützen
Öle, Fette usw. für Kinder unzugänglich aufbewahren und Warnhinweise auf Behältern beachten, sonst können gesundheitliche Risiken entstehen.
Ölsorten zum Nachfüllen
Hinweise

Keine Ölzusätze
Ölzusätze könnten unter Umständen zu Motorschäden führen.

Viskositätsklassen bei Motorölen
Bei der Auswahl eines Motoröls darauf achten, dass das Motoröl einer der Viskositätsklassen SAE 0W-40, SAE 0W-30, SAE 5W-40 oder SAE 5W-30 angehört, sonst können
Funktionsstörungen oder Motorschäden auftreten.
Die Motorölqualität ist für die Lebensdauer des Motors entscheidend.
Einige Ölsorten sind ggf. nicht in allen Ländern erhältlich.
Freigegebene Ölsorten
Öle mit folgenden Spezifikationen können nachgefüllt werden:
Benzinmotor
BMW Longlife-01.
BMW Longlife-01 FE.
BMW Longlife-04.
Dieselmotor
BMW Longlife-04.
Weitere Informationen zu freigegebenen Öl- sorten können beim Service erfragt werden.
Alternative Ölsorten
Sind freigegebene Öle nicht erhältlich, kann bis zu 1 Liter eines Öls mit folgender Spezifikation nachgefüllt werden:
Benzinmotor
ACEA A3/B4.
Dieselmotor
ACEA C3.
Motorölwechsel
Der Hersteller des Fahrzeugs empfiehlt Motoröl vom Service wechseln zu lassen.
BMW recommends
Castrol
Kühlmittel
Fahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen beschrieben, die in der Modellreihe angeboten werden. Es werden daher auch Ausstattungen beschrieben, die in einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
Hinweise

Verbrühungsgefahr bei heißem Motor
Kühlsystem nicht bei heißem Motor öffnen, sonst kann es durch entweichendes Kühlmittel zu Verbrühungen kommen.

Geeignete Zusätze
Nur geeignete Zusätze verwenden, sonst können Motorschäden entstehen. Die Zusätze sind gesundheitsschädlich.
Kühlmittel besteht aus Wasser und Kühlmittelzusatz.
Nicht alle handelsüblichen Zusätze sind für das Fahrzeug geeignet. Informationen zu den geeigneten Zusätze sind beim Service erhältlich.
Kühlmittelstand
Allgemein
Je nach Motorisierung befindet sich ggf. der Kühlmittelbehälter auf der gegenüberliegenden Seite des Motorraums.
Prüfen
- Motor abkühlen lassen.
- Verschluss des Kühlmittelbehälters gegen den Uhrzeigersinn etwas aufdrehen, bis
Überdruck entweichen kann, danach öffnen.

- Der Kühlmittelstand ist korrekt, wenn er sich zwischen der Min- und Max-Markierung im Einfüllstutzen befindet.

Nachfüllen
- Motor abkühlen lassen.
- Verschluss des Kühlmittelbehälters gegen den Uhrzeigersinn etwas aufdrehen, bis Überdruck entweichen kann, danach öffnen.

- Bei Bedarf langsam bis zum korrekten Füllstand auffüllen, nicht überfüllen.
- Verschluss bis zum hörbaren Klick zudrehen. Die Pfeile auf dem Kühlmittelbehälter und dem Deckel müssen zueinander zeigen.
- Ursache für Kühlmittelverlust möglichst bald beheben lassen.
Entsorgung

Bei der Entsorgung von Kühlmittel und Kühlmittelzusätzen die entsprechenden Umweltschutzbestimmungen beachten.
Wartung
Fahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen beschrieben, die in der Modellreihe angeboten werden. Es werden daher auch Ausstattungen beschrieben, die in einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
BMW Wartungssystem
Das Wartungssystem weist auf notwendige Wartungsmaßnahmen hin und unterstützt so bei der Aufrechterhaltung der Verkehrs- und Betriebssicherheit des Fahrzeugs.
Sensoren und spezielle Algorithmen berücksichtigen die Einsatzbedingungen Ihres Fahrzeugs. Condition Based Service ermittelt damit den Wartungsbedarf.
Das System ermöglicht somit, den Wartungsumfang an das individuelle Nutzungsprofil anzupassen.
Am Control Display können detaillierte Informationen zum Servicebedarf, siehe Seite 85, angezeigt werden.
Servicedaten in der Fernbedienung
Informationen des Wartungsbedarfs werden kontinuierlich in der Fernbedienung gespeichert. Der Service liest diese Daten aus und schlägt einen optimierten Wartungsumfang vor.
Deshalb dem Serviceberater die Fernbedienung aushändigen, mit der das Fahrzeug zuletzt gefahren wurde.
Standzeiten
Standzeiten mit abgeklemmter Fahrzeugbatterie werden nicht berücksichtigt.
Aktualisierung der zeitabhängigen Wartungsumfänge wie Bremsflüssigkeit und ggf. Motoröl und Mikro-/Aktivkohlefilter vom Service durchführen lassen.
Service Historie
Wartungsarbeiten beim Service durchführen und in den Fahrzeugdaten eintragen lassen. Die Eintragungen sind wie ein Serviceheft der Nachweis über eine regelmäßige Wartung.
Eingetragene Wartungen am Control Display anzeigen, siehe Seite 86.
Übersicht: Wartungsumfänge
Ggf. können Umfänge und Intervalle je nach Ländervariante variieren. Weitere Informationen sind beim Service erhältlich.
Standardumfänge
Wartungsarbeiten
Check-Control-Meldungen prüfen.
Kontroll- und Warnmeldungen prüfen.
Parkbremse: Funktion prüfen.
Motoröl
Wartungsarbeiten
Motoröl und Ölfilter wechseln.
Klimaautomatik: Mikrofilter wechseln.
Wartungsarbeiten
Bei Benzinmotor:
Bei jedem 2. Motorölwechsel.
Zündkerzen erneuern.
Bei Dieselmotor:
Bei jedem 2. Motorölwechsel.
Kraftstofffilter erneuern, bei schlechter Kraftstoffqualität Wechselintervall verkürzen.
Bei jedem 2. Motorölwechsel.
Ansauggeräuschdämpfer: Luftfiltereinsatz erneuern, bei größerem Staubanfall Wechsel-intervall verkürzen.
Serviceanzeige nach Werksvorschrift zurücksetzen.
Bremse vorn
Wartungsarbeiten
Bremsbeläge wechseln, Bremsschächte reinigen.
Bremsscheiben: Oberfläche und Dicke kontrollieren.
Serviceanzeige nach Werksvorschrift zurücksetzen.
Bremse hinten
Wartungsarbeiten
Bremsbeläge wechseln, Bremsschächte reinigen.
Bremsscheiben: Oberfläche und Dicke kontrollieren.
Parkbremse: Funktion auf Rollenprüfstand prüfen.
Serviceanzeige nach Werksvorschrift zurücksetzen.
Bremsflüssigkeit
Wartungsarbeiten
Bremsflüssigkeit wechseln.
Serviceanzeige nach Werksvorschrift zurücksetzen.
Fahrzeug-Check
Wartungsarbeiten
Signalhorn, Lichthupe und Warnblinkanlage prüfen.
Instrumenten-/Schriftfeldbeleuchtung und Heizungsgebläse prüfen.
Lichtanlage prüfen.
Sicherheitsgurte: Zustand des Gurtbands, Funktion von Aufrollmechanismus, Gurt-sperre und Gurtschloss prüfen.
Scheibenwisch- und Waschanlage prüfen.
Mobility System: Haltbarkeitsdatum auf der Dichtmittelflasche prüfen.
Reifen: Profiltiefe, Laufbild, äußeren Zustand und Fülldruck prüfen.
Reifen Pannen Anzeige RPA initialisieren.
Reifen Druck Control RDC initialisieren.
Kühlmittelstand und -konzentration prüfen.
Scheibenwaschanlage: Flüssigkeitsstand prüfen.
Bremsleitungen und -anschlüsse: Auf Dichtheit, Beschädigung und richtige Lage prüfen.
Unterboden inkl. aller sichtbaren Teile: Auf Schäden, Korrosion, Dichtheit inkl. Dichtheit Stoßdämpfer und Montage Federn ausgefedert prüfen.
Lenkungskomponenten: Spielfreiheit, Dichtheit, Schäden und Verschleiß prüfen.
Wartungsarbeiten
Auf Verkehrssicherheit prüfen, Probefahrt: Bremsen, Lenkung, Stoßdämpfer, Getriebe.
Warndreieck, Warnweste und Verbandtasche auf Vorhandensein prüfen. Haltbarkeitsdatum auf Verbandtasche prüfen.
Serviceanzeige nach Werksvorschrift zurücksetzen.
Gesonderte Berechnung
Austauscharbeiten, Ersatzteile, Betriebsstoffe und Verschleißmaterialien werden gesondert berechnet. Weitere Informationen sind beim Service erhältlich.
Steckdose für On-Board-Diagnose OBD
Hinweis

Steckdose für On-Board-Diagnose
Die Steckdose für On-Board-Diagnose darf nur vom Service oder einer Werkstatt, die nach den Vorgaben des Fahrzeugherstellers mit entsprechend geschultem Personal arbeitet und von sonstigen autorisierten Personen genutzt werden, sonst kann die Nutzung zu Funktionsstörungen des Fahrzeugs führen.
Position

Auf der Fahrerseite befindet sich eine OBD-Steckdose zur Prüfung von Komponenten, die
für die Emissionszusammensetzung maßgeblich sind.
Emissionen

▶ Die Warnleuchte blinkt:
Motorstörung, die zur Beschädigung des Katalysators führen kann. Fahrzeug umgehend überprüfen lassen.
Die Warnleuchte leuchtet:
Verschlechterung der Emissionen. Fahrzeug möglichst bald überprüfen lassen.
Recycling
Der Hersteller Ihres Fahrzeugs empfiehlt, das Fahrzeug an eine von der BMW Group benannte Rücknahmestelle zu geben. Für die Rücknahme gelten die jeweiligen nationalen gesetzlichen Bestimmungen. Informationen dazu finden Sie beim Service.
Auswechseln von Teilen
Fahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen beschrieben, die in der Modellreihe angeboten werden. Es werden daher auch Ausstattungen beschrieben, die in einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
Bordwerkzeug

Das Bordwerkzeug befindet sich hinter der linken Klappe im Gepäckraum unter der Verbandtasche.
Wechsel der Wischerblätter
Allgemein

Wischer nicht ohne Wischerblätter an- klappen
Wischer nicht anklappen, solange keine Wischerblätter montiert sind, sonst kann die Scheibe beschädigt werden.
Vorn: Wischerblätter wechseln
- Zum Wechseln die Wischer in Abklappstellung, siehe Seite 72, bringen.
- Wischer abklappen.

- Wischerblatt in waagrechte Position schwenken.
- Wischerblatt seitlich abnehmen.

- Neues Wischerblatt in umgekehrter Reihenfolge einsetzen bis es einrastet.
- Wischer anklappen.
Hinten: Wischerblatt wechseln
- Wischer ganz abheben und das Wischerblatt abziehen, Pfeil.

- Neues Wischerblatt einsetzen. Es muss hörbar einrasten.
- Wischer anklappen.
Lampen- und Leuchtenwechsel
Hinweise
Lampen und Leuchten
Lampen und Leuchten tragen wesentlich zur Fahrsicherheit bei.
Der Hersteller des Fahrzeugs empfiehlt, entsprechende Arbeiten vom Service durchführen zu lassen, wenn diese nicht vertraut oder hier nicht beschrieben sind.
Eine Ersatzlampenbox ist beim Service erhältlich.

Verbrennungsgefahr
Lampen nur im abgekühlten Zustand wechseln, sonst kann es zu Verbrennungen kommen.

Arbeiten an der Lichtanlage
Bei allen Arbeiten an der Lichtanlage die betreffenden Leuchten ausschalten, sonst kann es zu Kurzschlüssen kommen.
Die ggf. beigefügten Hinweise des Lampenherstellers beachten, sonst können Verletzungen und Beschädigungen beim Lampenwechsel entstehen.

Keine Arbeiten/Lampenwechsel am Xenon-Licht durchführen
Arbeiten an der Xenon-Lichtanlage einschließlich des Lampenwechsels nur vom Service durchführen lassen. Sonst besteht aufgrund der Hochspannung bei unsachgemäß ausgeführten Arbeiten Lebensgefahr.

Lampen nicht anfassen
Glaskolben neuer Lampen nicht mit blo-Ben Händen anfassen, sonst brennen sich selbst geringe Verunreinigungen ein und die Lebensdauer der Lampe verringert sich.
Sauberes Tuch, Papierserviette o. Ä. benutzen oder die Lampe am Sockel anfassen.
Leuchtdioden LEDs
Einige Ausstattungen besitzen hinter einer Abdeckung Leuchtdioden als Lichtquelle.
Diese sind mit herkömmlichen Lasern verwandt und werden als Licht emittierende Diode Klasse 1 bezeichnet.

Abdeckungen nicht entfernen
Abdeckungen nicht entfernen und nicht über mehrere Stunden direkt in den ungefilterten Strahl hineinsehen, sonst kann es zur Reizung der Netzhaut des Auges kommen.
Scheinwerfergläser
Bei kühlem oder feuchtem Wetter können die Außenleuchten innen beschlagen. Bei Fahrten mit eingeschaltetem Licht verschwindet der Beschlag nach kurzer Zeit. Die Scheinwerfergläser müssen nicht gewechselt werden.
Tauen die Scheinwerfer trotz Fahrten mit eingeschaltetem Licht nicht ab und bildet sich zunehmend Feuchtigkeit, z. B. Wassertropfen in der Leuchte, diese vom Service prüfen lassen.
Scheinwerfereinstellung
Durch den Wechsel von Lampen und Leuchten können die Einstellungen der Scheinwerfer beeinflusst werden. Deshalb nach einem Wechsel die Scheinwerfereinstellung durch den Service prüfen und ggf. korrigieren lassen.
Frontleuchten, Lampenwechsel
Halogen-Scheinwerfer
Überblick

1 Fernlicht/Lichthupe
2 Abblendlicht
3 Blinker
4 Standlicht
5 Tagfahrlicht
Zugang zu Abblendlicht und Standlicht
Allgemeine Hinweise, siehe Seite 221, beachten.
- Motorhaube öffnen, siehe Seite 210.
- Den Deckel gegen den Uhrzeigersinn drehen und abnehmen.

- Die obere Lampe ist das Abblendlicht, die unter Lampe ist das Standlicht.
Abblendlicht
Lampe 55 Watt, H7.
- Den Stecker mit Lampe leicht nach unten kippen und vorsichtig herausziehen.
- Die Lampe vom Stecker abziehen und die neue Lampe aufstecken.
- Die neue Lampe in umgekehrter Reihenfolge einbauen.
- Den Deckel entsprechend der Pfeilmarkierungen am Scheinwerfergehäuse ansetzen.
- Das Scheinwerfergehäuse mit dem Deckel schließen.
Standlicht
Lampe 5 Watt, W5W.
- Die Lampenhalterung entnehmen.
- Die Lampe vorsichtig von der Fassung abziehen.
- Die neue Lampe in umgekehrter Reihenfolge einbauen.
- Den Deckel entsprechend der Pfeilmarkierungen am Scheinwerfergehäuse ansetzen.
- Das Scheinwerfergehäuse mit dem Deckel schließen.
Zugang zu Fernlicht/Lichthupe und Tagfahrlicht
Allgemeine Hinweise, siehe Seite 221, beachten.
-
Motorhaube öffnen, siehe Seite 210.
-
Den Deckel gegen den Uhrzeigersinn drehen und abnehmen.

- Die obere Lampe ist das Fernlicht/Licht-hupe, die unter Lampe ist das Tagfahrlicht.
Fernlicht/Lichthupe
Lampe 55 Watt, H7.
- Den Stecker mit Lampe leicht nach oben kippen und vorsichtig herausziehen.
- Die Lampe vom Stecker abziehen und die neue Lampe aufstecken.
- Die neue Lampe in umgekehrter Reihenfolge einbauen.
- Den Deckel entsprechend der Pfeilmarkierungen am Scheinwerfergehäuse ansetzen.
- Das Scheinwerfergehäuse mit dem Deckel schließen.
Tagfahrlicht
Lampe 21 Watt, W21W.
- Die Lampenhalterung gegen den Uhrzeigersinn drehen und entnehmen.
- Die Lampe vorsichtig von der Fassung abziehen.
- Die neue Lampe in umgekehrter Reihenfolge einbauen.
- Den Deckel entsprechend der Pfeilmarkierungen am Scheinwerfergehäuse ansetzen.
- Das Scheinwerfergehäuse mit dem Deckel schließen.
Xenon-Scheinwerfer
Hinweise
Aufgrund der hohen Lebensdauer der Lampen ist die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls sehr gering. Häufiges Ein- und Ausschalten verkürzt die Lebensdauer.
Wenn eine Lampe ausfällt, kann mit Nebelscheinwerfern verhalten weitergefahren werden. Die landesspezifischen Gesetze beachten.

Keine Arbeiten/Lampenwechsel am Xenon-Licht durchführen
Arbeiten an der Xenon-Lichtanlage einschließlich des Lampenwechsels nur vom Service durchführen lassen. Sonst besteht aufgrund der Hochspannung bei unsachgemäß ausgeführten Arbeiten Lebensgefahr.
Überblick

1 Standlicht/Tagfahrlicht
2 Abblendlicht/Fernlicht/Lichthupet
3 Blinker
Xenon-Licht
Abblendlicht und Fernlicht sind in Xenon-Technik ausgeführt.
Standlicht und Tagfahrlicht sind in LED-Technik ausgeführt.
Bei einem Defekt an den Service wenden.
LED-Scheinwerfer
Leuchtdioden LEDs
Allgemeine Hinweise, siehe Seite 221, beach- ten.
Mit LED-Scheinwerfern sind alle Frontleuchten sowie seitliche Blinker in LED-Technik ausgeführt.
Wenn LEDs ausfallen, kann mit Nebelschein- werfern verhalten weitergefahren werden. Die landesspezifischen Gesetze beachten.
Bei einem Defekt an den Service wenden.
Nebelscheinwerfer
Allgemeine Hinweise, siehe Seite 221, beachten.
Nebelscheinwerfer bei Ausstattung mit Adaptivem Kurvenlicht: Lampe 55 Watt, H11.
Nebelscheinwerfer ohne Adaptives Kurvenlicht: Lampe 35 Watt, H8.
- Schraubenzieher aus dem Bordwerkzeug mit der flachen Seite aussenseitig am Entnahmehaken vorbei auf die Klammer führen, Pfeil 1.

-
Schraubenzieher um 90° drehen, Pfeil 2.
-
Entnahmehaken nach oben drücken, Pfeil, und Nebelscheinwerfer am Haken nach vorn entnehmen.

- Lampenhalterung drehen und abnehmen.

-
Lampe herausnehmen und wechseln.
-
Zum Einsetzen des Nebelscheinwerfers in umgekehrter Reihenfolge vorgehen. Dabei die Führungsschienen beachten.
Blinker
Hinweis
Allgemeine Hinweise, siehe Seite 221, beach- ten.
Die Blinker befinden sich im Motorraum jeweils neben dem Abblendlicht.
Lampe 21 Watt, PY 21W.
Wechsel
- Die Motorhaube öffnen, siehe Seite 210.
- Die Lampe mit der Fassung gegen den Uhrzeigersinn drehen und vorsichtig entnehmen.

-
Die Lampe durch leichtes Drücken nach unten und Drehen aus der Fassung entnehmen.
-
Zum Einsetzen der neuen Lampe in umgekehrter Reihenfolge vorgehen.
Blinker im Außenspiegel
Allgemeine Hinweise, siehe Seite 221, beachten.
Die Blinker in den Außenspiegeln sind in LED-Technik ausgeführt. Bei einem Defekt an den Service wenden.
Heckleuchten, Lampenwechsel
Überblick

1 Blinker
2 Rückfahrscheinwerfer
3 Nebelschlussleuchte
4 Schlussleuchte
5 Schlussleuchte/Bremslicht
Lampenwechsel äußere Heckleuchten
Allgemein
Allgemeine Hinweise, siehe Seite 221, beachten.
Lampe 21 Watt, P21W.
Mit Adaptivem Kurvenlicht oder Xenon-Scheinwerfer: die Schlussleuchte ist in LED-Technik ausgeführt. Bei einem Defekt an den Service wenden.

Beim Lampenwechsel vorsichtig vorgehen
Beim Wechsel der Lampen vorsichtig und schrittweise vorgehen, sonst kann es zu Beschädigungen an Heckleuchten oder Fahrzeug kommen.
Äußere Heckleuchte ausbauen
- Die Heckklappe öffnen.
- Den Schraubenzieher aus dem Bordwerkzeug zwischen die Blende und die Karos-
serie einführen, nach oben schieben, Pfeil, und die Blende abnehmen.

- Die beiden Muttern lösen.

- Die Heckleuchte von der Karosserie abnehmen und den Stecker lösen.
Lampen wechseln
- Die drei Befestigungen am Lampenträger lösen und den Lampenträger von der Heckleuchte abnehmen.

-
Die Lampe drehen und abnehmen. Der Blinker ist die obere Lampe, die Schlussleuchte/Bremsleuchte ist die untere Lampe auf dem Lampenträger.
-
Zum Einsetzen der neuen Lampe und Anbringen des Lampenträgers in umgekehr-
ter Reihenfolge vorgehen. Darauf achten, dass der Lampenträger in allen Befestigungen eingerastet.
Heckleuchte einbauen
- Die Heckleuchte anschließen und montieren.
- Die Blende mit den drei Halterungen in die Heckleuchte stecken. Unter Druck auf die obere und untere Halterung die Blende bis zum Anschlag nach unten schieben.
Leuchten in der Heckklappe
Allgemein
Allgemeine Hinweise, siehe Seite 221, beachten.
Rückfahrleuchten: Lampe 16 Watt, W16W.
Nebelschlussleuchte: Lampe 21 Watt, H21W.
Zugang zu den Leuchten
- Die Heckklappe öffnen.
- Die Abdeckung an der Griffmulde herausziehen, Pfeil.

Rückfahrleuchte und Nebelschlussleuchte wechseln
- Den Lampenträger von der Heckleuchte lösen.
Die Rückfahrleuchte ist die obere Lampe, die Nebelschlussleuchte die untere Lampe auf dem Lampenträger.
- Zum Wechseln der Rückfahrleuchte die Lampe vorsichtig abziehen.
Zum Wechseln der Nebelschlussleuchte die Lampe nach unten drücken und nach links drehen.
Lampenträger einbauen
- Den Stecker an die Heckleuchte anschließen.
- Zum Einsetzen der neuen Lampe und Anbringen des Lampenträgers in umgekehrter Reihenfolge vorgehen.
Darauf achten, dass der Lampenträger richtig festgesteckt wird.
Kennzeichenleuchten
Allgemeine Hinweise, siehe Seite 221, beachten.
Die Leuchten sind in LED-Technik ausgeführt. Bei einem Defekt an den Service wenden.
Radwechsel
Hinweise
Aufgrund der Fahrzeugausstattung steht kein Reserverad zur Verfügung.
Bei Bereifung mit Notlaufeigenschaften oder Verwendung von Reifendichtmitteln ist ein sofortiger Radwechsel bei Reifenfülldruckverlust im Pannenfall nicht erforderlich.
Passendes Werkzeug für den Radwechsel gibt es als Zubehör beim Service.
Wagenheberaufnahmen

Die Aufnahmen für einen Wagenheber befinden sich an den dargestellten Positionen.
Radschraubensicherung
Der Adapter der Radschraubensicherung befindet sich im Bordwerkzeug oder in einer Ablage beim Bordwerkzeug.

Radschraube, Pfeil 1.
Adapter, Pfeil 2.
Abnehmen
- Adapter auf die Radschraube stecken.
- Radschraube abschrauben.
Nach dem Anschrauben den Adapter wieder abnehmen.
Fahrzeugbatterie
Wartung
Die Batterie ist wartungsfrei.
Die eingefüllte Säuremenge ist für die Lebensdauer der Batterie ausreichend.
Bei Fragen zur Batterie berät Sie Ihr Service gern.
Batteriewechsel

Nur freigegebene Fahrzeugbatterien verwenden
Nur Fahrzeugbatterietypen verwenden, die vom Hersteller Ihres Fahrzeugs freigegeben sind, sonst kann es zu Schäden am Fahrzeug kommen und Systeme oder Funktionen sind nicht oder nur eingeschränkt verfügbar.
Die Fahrzeugbatterie nach einem Wechsel von Ihrem Service am Fahrzeug anmelden lassen, damit alle Komfortfunktionen uneingeschränkt verfügbar sind und ggf. Check-Control-Meldungen dieser Komfortfunktionen nicht mehr angezeigt werden.
Batterie laden
Hinweis

Ladegeräte nicht an die 12-Volt-Steck-dosen im Fahrzeug anschließen
Batterie-Ladegeräte nicht an die werkseitig verbauten 12-Volt-Steckdosen im Fahrzeug anschließen, sonst können durch erhöhten Stromverbrauch des Fahrzeugs Schäden an der Fahrzeugbatterie entstehen.
Allgemein
Auf einen ausreichenden Ladezustand der Batterie achten, um die volle Lebensdauer der Batterie zu gewährleisten.
In folgenden Fällen kann das Laden der Batterie notwendig sein:
▶ bei häufigen Kurzstreckenfahrten.
▶ bei längeren Standzeiten von über einem Monat.
Starthilfestützpunkte
Nur bei abgestelltem Motor über die Starthilfestützpunkte, siehe Seite 232, im Motorraum laden.
Ladegerät
Speziell für das Fahrzeug entwickelte und auf das Bordnetz abgestimmte Ladegeräte sind beim Service erhältlich.
Stromunterbrechung
Nach einer vorübergehenden Stromunterbrechung müssen einige Ausstattungen neu initialisiert werden.
Individuelle Einstellungen müssen wieder aktualisiert werden:
Sitz- und Spiegel-Memory: Positionen neu speichern.
▶ Uhrzeit: Aktualisieren.
▶ Datum: Aktualisieren.
▶ Navigationssystem: Abwarten der Funktionsfähigkeit der Navigation.
Altbatterie entsorgen

Altbatterien vom Service entsorgen lassen oder bei einer Sammelstelle abgeben.
Gefüllte Batterien aufrecht transportieren und lagern. Beim Transport gegen Umkippen sichern.
Sicherungen
Hinweise

Sicherungen auswechseln
Durchgebrannte Sicherungen nicht flicken oder durch solche mit anderer Farbe oder Amperezahl ersetzen, sonst kann durch überbeanspruchte elektrische Leitungen ein Brand im Fahrzeug entstehen.
Eine Kunststoffpinzette und Angaben zur Sicherungsbelegung befinden sich bei den Sicherungen im Gepäckraum.
Im Handschuhkasten

Klappe nach unten schwenken, Pfeil.
Im Gepäckraum

Abdeckung der rechten Seitenverkleidung auf-klappen und die Schallisolierung abnehmen.
Angaben zur Sicherungsbelegung befinden sich auf einem separaten Faltblatt.
Hilfe im Pannenfall
Fahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen beschrieben, die in der Modellreihe angeboten werden. Es werden daher auch Ausstattungen beschrieben, die in einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
Warnblinker

Die Taste befindet sich in der Mittelkonsole.
Intelligenter Notruf
Voraussetzungen
Radiobereitschaft ist eingeschaltet.
▶ Notrufsystem ist funktionsfähig.
Im Fahrzeug integrierte SIM-Karte ist aktiviert.
Allgemein
SOS-Taste nur im Notfall drücken.
Auch wenn kein Notruf über BMW möglich ist, kann es sein, dass ein Notruf zu einer öffentlichen Notrufnummer aufgebaut wird. Das ist unter anderem abhängig vom jeweiligen Mobilfunknetz und den nationalen Vorschriften.
Hinweise
Notruf nicht sichergestellt
Der Notruf kann aus technischen Gründen unter ungünstigsten Bedingungen nicht sichergestellt werden.
Notruf auslösen

- Zum Öffnen Abdeckklappe antippen.
- SOS-Taste drücken, bis LED in der Taste leuchtet.
▶ LED leuchtet: Notruf ausgelöst.
Wird eine Abbruch-Abfrage am Control Display angezeigt, kann der Notruf abgebrochen werden.
Wenn es die Gegebenheiten zulassen, im Fahrzeug warten, bis die Sprachverbindung aufgebaut ist.
▷ LED blinkt, wenn die Verbindung zur Not-rufnummer aufgebaut wurde.
Bei einem Notruf über BMW werden Daten, die zur Bestimmung der erforderlichen Rettungsmaßnahmen dienen, z. B. die aktuelle Position des Fahrzeugs, wenn diese bestimmt werden kann, an die Notrufzentrale übermittelt. Wenn Rückfragen aus der Notrufzentrale unbeantwortet bleiben, werden automatisch Rettungsmaßnahmen veranlasst.
▶ Wenn die LED blinkt, aber die Notrufzentrale nicht mehr über die Lautsprecher zu
hören ist, können Sie für die Notrufzentrale jedoch noch zu hören sein.
Notruf automatisch auslösen
Unter bestimmten Voraussetzungen wird unmittelbar nach einem schweren Unfall ein Not-ruf automatisch ausgelöst. Der automatische Notruf wird durch Drücken der SOS-Taste nicht beeinträchtigt.
Warndreieck

Das Warndreieck befindet sich hinter der linken Abdeckung im Gepäckraum.
Zum Herausnehmen die Halterungen lösen.
Verbandtasche
Hinweis
Die Haltbarkeit einiger Artikel ist begrenzt.
Die Verfallsdaten des Inhalts regelmäßig prüfen und ggf. rechtzeitig ersetzen.
Unterbringung

Die Verbandtasche befindet sich hinter der linken Abdeckung im Gepäckraum.
Mobiler Service
Bereitschaft
Der Mobile Service ist in vielen Ländern rund um die Uhr telefonisch erreichbar. Im Pannenfall erhalten Sie dort Unterstützung.
Pannenhilfe
Für die Pannenhilfe kann über iDrive die Rufnummer angezeigt werden oder direkt eine Verbindung mit dem Mobilen Service hergestellt werden.
Weitere Informationen, siehe Betriebsanleitung zu Navigation, Entertainment, Kommunikation.
Starthilfe
Hinweise
Bei entladener Batterie kann ein Motor mit der Batterie eines anderen Fahrzeugs über zwei Starthilfekabel angelassen werden. Dazu nur Starthilfekabel mit vollisolierten Polzangen verwenden.
Um Personenschäden oder Schäden an beiden Fahrzeugen zu vermeiden, nicht von der folgenden Vorgehensweise abweichen.

Stromführende Teile nicht berühren
Stromführende Teile bei laufendem Motor nicht berühren, sonst besteht Lebensgefahr.
Vorbereitung
- Prüfen, ob die Batterie des anderen Fahrzeugs 12 Volt Spannung aufweist. Angaben sind auf der Batterie.
- Motor des Spenderfahrzeugs abstellen.
- Stromverbraucher in beiden Fahrzeugen abschalten.

Karosseriekontakt der Fahrzeuge ver- meiden
Es darf kein Karosseriekontakt zwischen den beiden Fahrzeugen bestehen, sonst besteht Kurzschlussgefahr.
Starthilfestützpunkte

Reihenfolge beim Anklemmen
Reihenfolge beim Anklemmen der Starthilfekabel einhalten, sonst besteht Verletzungsgefahr durch Funkenbildung.

Der sogenannte Starthilfestützpunkt im Motorraum dient als Batterie-Pluspol.

Als Batterie-Minuspol dient die Karosserie-masse oder eine spezielle Mutter.
Kabel anklemmen
- Die Abdeckkappe des BMW Starthilfestützpunkts abziehen.
- Eine Polzange des Plus-Starthilfekabels am Batterie-Pluspol oder am entsprechenden Starthilfestützpunkt des Spenderfahrzeugs anklemmen.
- Zweite Polzange am Batterie-Pluspol oder am entsprechenden Starthilfestützpunkt des zu startenden Fahrzeugs anklemmen.
- Eine Polzange des Minus-Starthilfekabels am Batterie-Minuspol oder an der entsprechenden Motor- oder Karosserie-masse des Spenderfahrzeugs anklemmen.
- Zweite Polzange am Batterie-Minuspol oder an der entsprechenden Motor- oder Karosseriemasse des zu startenden Fahrzeugs anklemmen.
Motor starten
Zum Starten des Motors keine Starthilfesprays verwenden.
-
Motor des Spenderfahrzeugs starten und einige Minuten mit erhöhter Leerlaufdrehzahl laufen lassen.
Bei zu startendem Fahrzeug mit Dieselmotor: Motor des Spenderfahrzeugs ca. 10 Minuten laufen lassen. -
Motor des zu startenden Fahrzeugs wie gewohnt starten.
Bei Misslingen einen erneuten Startversuch erst nach einigen Minuten wiederholen, um eine Stromaufnahme der entladenen Batterie zu ermöglichen.
- Beide Motoren einige Minuten laufen las- sen.
- Starthilfekabel in umgekehrter Reihenfolge wieder abklemmen.
Ggf. die Batterie prüfen und nachladen lassen.
An- und Abschleppen
Hinweis

An- und Abschleppen
Beim An- oder Abschleppen die Intelligent Safety-Systeme ausschalten, sonst könnte es durch Fehlverhalten der Anbremsfunktion einzelner Systeme zu einem Unfall kommen.
Intelligent Safety-Systeme ausschalten, siehe Seite 109.
Schaltgetriebe
Vor dem Abschleppen Ihres Fahrzeugs beachten
Schalthebel in Leerlaufstellung.
Geschleppt werden

Bei blockierter Parkbremse
Manuelle Entriegelung der Parkbremse nicht möglich.
Bei blockierter Parkbremse das Fahrzeug nicht abschleppen, sonst kann das Fahrzeug beschädigt werden.
Mit dem Service in Verbindung setzen.

Hinweise zum Schleppen beachten
Alle Hinweise zum Schleppen beachten, sonst kann es zu Schäden am Fahrzeug oder zu Unfällen kommen.
Darauf achten, dass die Zündung eingeschaltet ist, sonst könnten Abblendlicht, Heckleuchten, Blinker und Scheibenwischer nicht mehr zur Verfügung stehen.
Das Fahrzeug nicht mit angehobener Hinterachse abschleppen, sonst kann die Lenkung einschlagen.
Bei Stillstand des Motors fehlt die Servounterstützung. Dadurch wird ein erhöhter Kraftaufwand beim Bremsen und Lenken benötigt.
Größere Lenkradbewegungen sind nötig.
Das Zugfahrzeug darf nicht leichter als das abzuschleppende Fahrzeug sein, sonst wird das Fahrverhalten nicht mehr beherrschbar.
Abschleppwagen

Das Fahrzeug nur auf einer Ladefläche transportieren lassen.

Nicht mit einzeln angehobener Vorder- oder Hinterachse abschleppen
Den BMW nicht mit einzeln angehobener Vorder- oder Hinterachse abschleppen, sonst können die Räder blockieren und das Verteilergetriebe kann beschädigt werden.

Fahrzeug nicht anheben
Fahrzeug nicht an Schleppöse oder Karosserie- und Fahrwerksteilen anheben, sonst kann es zu Beschädigungen kommen.
Automatic-Getriebe: Transportieren Ihres Fahrzeugs
Hinweis
Ihr Fahrzeug darf nicht abgeschleppt werden. Deshalb im Pannenfall mit dem Service in Verbindung setzen.

Fahrzeug nicht abschleppen
Ihr Fahrzeug nur auf einer Ladefläche
transportieren lassen, sonst kann es zu Beschädigungen kommen.
Abschleppwagen

Das Fahrzeug nur auf einer Ladefläche transportieren lassen.

Fahrzeug nicht anheben
Fahrzeug nicht an Schleppöse oder Karosserie- und Fahrwerksteilen anheben, sonst kann es zu Beschädigungen kommen.
Vorn eingeschraubte Schleppöse nur zum Rangieren verwenden.
Schleppen von anderen Fahrzeugen
Allgemein

Leichtes Zugfahrzeug
Das Zugfahrzeug darf nicht leichter als das abzuschleppende Fahrzeug sein, sonst wird das Fahrverhalten nicht mehr beherrschbar.

Abschleppstange/Abschleppseil korrekt befestigen
Abschleppstange oder Abschleppseil an der Schleppöse befestigen, sonst kann es bei Befestigung an anderen Fahrzeugteilen zu Beschädigungen kommen.
Je nach Länderbestimmung die Warnblinkanlage einschalten.
Bei Ausfall der elektrischen Anlage das abzuschleppende Fahrzeug kenntlich machen, z. B. durch Hinweisschild oder Warndreieck in der Heckscheibe.
Abschleppstange
Die Schleppösen beider Fahrzeuge sollten auf der gleichen Seite sein.
Lässt sich eine Schrägstellung der Stange nicht vermeiden, Folgendes beachten:
▶ Freigängigkeit ist bei Kurvenfahrten eingeschränkt.
▶ Schrägstellung der Schleppstange erzeugt Seitenkraft.
Abschleppseil
Beim Anfahren des Zugfahrzeugs darauf achten, dass das Abschleppseil gespannt ist.
Zum Schleppen Nylonseile oder Nylonbänder verwenden, die allzu ruckartige Zugbelastungen vermeiden.

Abschleppseil korrekt befestigen
Abschleppseil ausschließlich an der
Schleppöse befestigen, sonst kann es bei Befestigung an anderen Fahrzeugteilen zu Beschädigungen kommen.
Schleppöse

Die schraubbare Schleppöse immer mitführen. Sie kann vorn oder hinten am BMW eingeschraubt werden. Sie befindet sich im Bordwerkzeug hinter der linken Klappe im Gepäckraum.

Schleppöse, Hinweise zur Verwendung
▶ Nur die dem Fahrzeug beiliegende Schleppöse verwenden und diese bis zum Anschlag fest einschrauben.
Die Schleppöse nur zum Schleppen auf einer befestigten Fahrbahn verwenden.
Querbelastungen der Schleppöse vermeiden, z. B. Fahrzeug nicht an der Schleppöse anheben.
Sonst kann es zu Beschädigungen an der Schleppöse und am Fahrzeug kommen.
Schraubgewinde

Auf die Markierung am Rand der Abdeckung drücken, um diese herauszudrücken.
Anschleppen
Automatic-Getriebe
Fahrzeug nicht anschleppen.
Wegen des Automatic-Getriebes ist ein Starten des Motors durch Anschleppen nicht möglich.
Die Ursache der Startschwierigkeiten beheben lassen.
Schaltgetriebe
Fahrzeug möglichst nicht anschleppen, sondern Motor mittels Starthilfe, siehe Seite 231, starten. Mit Katalysator nur bei kaltem Motor anschleppen.
- Warnblinkanlage einschalten, Länderbestimmungen beachten.
- Zündung, siehe Seite 63, ein.
-
- Gang einlegen.
- Bei getretener Kupplung anschleppen lassen und die Kupplung langsam loslassen. Nach dem Anspringen des Motors sofort wieder die Kupplung treten.
- An geeigneter Stelle anhalten, Schleppstange oder -seil entfernen, Warnblinkanlage ausschalten.
- Fahrzeug überprüfen lassen.
Die Bergabfahrhilfe HDC, siehe Seite 126, beim Anschleppen nicht aktivieren.
Pflege
Fahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen beschrieben, die in der Modellreihe angeboten werden. Es werden daher auch Ausstattungen beschrieben, die in einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
Fahrzeugwäsche
Hinweise

Dampfstrahler oder Hochdruckreiniger
Beim Gebrauch von Dampfstrahlern oder
Hochdruckreinigern auf genügend Abstand und eine maximale Temperatur von 60 °C achten.
Beim Glasdach einen Abstand von mindestens 80 cm einhalten. Zu geringer Abstand, zu hoher Druck oder zu hohe Temperatur verursachen Beschädigungen oder Vorschädigungen, die dann zu Langzeitschäden führen können.
Die Bedienungshinweise für den Hochdruckreiniger beachten.

Reinigung von Sensoren/Kameras mit Hochdruckreinigern
Mit Hochdruckreinigern nicht lang anhaltend und mit einem Abstand von mindestens 30 cm auf Sensoren und Kameras außen am Fahrzeug, wie z. B. Park Distance Control, sprühen.
▶ Regelmäßig Fremdkörper, z. B. Laub, bei geöffneter Motorhaube im Bereich unterhalb der Frontscheibe entfernen.
▶ Besonders im Winter das Fahrzeug häufiger waschen.
Starke Verschmutzung und Streusalz können zu Schäden am Fahrzeug führen.
Automatische Waschanlagen oder Waschstraßen
Hinweise
▶ Textile Waschanlagen oder Anlagen mit weichen Bürsten bevorzugen, um Lackschäden zu vermeiden.
Räder und Reifen dürfen nicht durch Transporteinrichtungen beschädigt werden.
▶ Außenspiegel anklappen, sonst könnten sie bedingt durch die Breite des Fahrzeugs beschädigt werden.
Regensensor, siehe Seite 71, deaktivieren, um ein unbeabsichtigtes Wischen zu vermeiden.
In manchen Fällen kann, bedingt durch den Innenraumschutz der Alarmanlage, ungewollt Alarm ausgelöst werden. Hinweise zum Vermeiden ungewollten Alarms, siehe Seite 44, beachten.

Führungsschienen in Waschstraßen
Waschanlagen oder Waschstraßen vermeiden, deren Führungsschienen höher als 10 cm sind, sonst können Karosserieteile beschädigt werden.
Einfahrt in eine Waschstraße
Damit das Fahrzeug in einer Waschstraße rollen kann, folgende Schritte einhalten:
Schaltgetriebe:
- In die Waschstraße einfahren.
- Leerlauf einlegen.
- Motor abstellen.
- Zündung einschalten.
Automatic-Getriebe:
- In die Waschstraße einfahren.
- Wählhebelposition N einlegen.
- Motor abstellen.
Die Zündung bleibt auf diese Weise eingeschaltet und eine Check-Control-Meldung wird angezeigt.

Zündung in der Waschstraße nicht ausschalten
In der Waschstraße die Zündung nicht ausschalten, sonst wird die Wählhebelposition P eingelegt und es kann zu Beschädigungen kommen.
Zum Motorstart:
- Bremse treten.
- Start-/Stopp-Knopf drücken.
Drücken des Start-/Stopp-Knopfs ohne Treten der Bremse schaltet die Zündung aus.
Ein Verriegeln des Fahrzeugs von außen in Wählhebelposition N ist nicht möglich. Beim Versuch das Fahrzeug zu verriegeln wird ein Signal ausgegeben.
Wählhebelposition
Wählhebelposition P wird automatisch eingelegt:
▶ bei ausgeschalteter Zündung.
▶ nach ca. 15 Minuten.
Scheinwerfer
▶ Nicht trocken reiben und keine scheuernden oder ätzenden Reinigungsmittel verwenden.
▶ Verunreinigungen, z. B. Insekten, mit Shampoo einweichen und mit Wasser abwaschen.
▶ Vereisungen mit Enteisungsspray auftauen, keine Eiskratzer verwenden.
Nach der Fahrzeugwäsche
Nach der Fahrzeugwäsche die Bremsen kurz trocken bremsen, sonst kann sich die Bremswirkung kurzzeitig verringern und die Bremsscheiben können korrodieren.
Rückstände auf den Scheiben vollständig entfernen, um Sichtbeeinträchtigung durch Schlierenbildung zu vermeiden und Wischergeräusche sowie Wischerblattverschleiß zu reduzieren.
Fahrzeugpflege
Pflegemittel
BMW empfiehlt, Reinigungs- und Pflegemittel von BMW zu verwenden, da diese getestet und freigegeben sind.

Pflege- und Reinigungsmittel Hinweise auf der Verpackung beachten.
Bei Innenreinigung Türen oder Fenster öffnen.
Nur Mittel verwenden, die zur Fahrzeugreinigung vorgesehen sind.
Reinigungsmittel können gefährliche oder gesundheitsschädliche Substanzen enthalten.
Fahrzeuglackierung
Regelmäßige Pflege trägt zur Fahrsicherheit und Werterhaltung bei. Umwelteinflüsse in Gegen den mit höherer Luftverschmutzung oder natürlichen Verunreinigungen, wie z. B. Baumharz oder Blütenstaub, können auf die Fahrzeuglackierung einwirken. Die Häufigkeit und den Umfang der Fahrzeugpflege danach ausrichten.
Aggressive Stoffe wie übergelaufener Kraftstoff, Öl, Fett oder Vogelsekret sofort entfernen, um Lackveränderungen oder -verfärbungen zu verhindern.
Lederpflege
Das Leder öfter mit einem Tuch oder Staubsauger entstauben.
Staub und Straßenschmutz scheuern sonst in Poren und Falten und führen zu starkem Abrieb sowie zu vorzeitiger Versprödung der Le-deroberfläche.
Um Einfärbungen, etwa durch Kleidung, vorzu-beugen, Leder ca. alle zwei Monate pflegen.
Helles Leder häufiger reinigen, da Verschmutzungen darauf deutlicher sichtbar sind.
Lederpflegemittel verwenden, da Schmutz und Fett sonst langsam die Schutzschicht des Leders angreifen.
Geeignete Pflegemittel sind beim Service erhältlich.
Polsterstoffpflege
Regelmäßig mit einem Staubsauger absaugen.
Bei stärkeren Verschmutzungen, z. B. Getränkeflecken, einen weichen Schwamm oder ein Mikrofasertuch mit geeigneten Innenreinigern verwenden.
Polster großflächig bis zu den Nähten reinigen. Starkes Reiben vermeiden.

Beschädigung durch Klettverschlüsse
Geöffnete Klettverschlüsse an Hosen oder anderen Kleidungsstücken können die Sitzbezüge schädigen. Darauf achten, dass die Klettverschlüsse geschlossen sind.
Pflege spezieller Teile
Leichtmetallräder
Bei Reinigung am Fahrzeug nur neutrale Fel-genreiniger mit einem pH-Wert von 5 bis 9 verwenden. Keine rauen Reinigungsmittel oder Dampfstrahler über 60 °C verwenden. Hinweise des Herstellers beachten.
Aggressive, säurehaltige oder alkalische Reinigungsmittel können die Schutzschicht benachbarter Bauteile, wie z. B. der Brems-scheibe, zerstören.
Chromartige Oberflächen
Teile, wie z. B. Kühlergrill oder Türgriffe, besonders bei Streusalzeinwirkung mit reichlich Wasser und evtl. Shampoozusatz sorgfältig reinigen.
Gummiteile
Außer mit Wasser nur mit Gummipflegemittel behandeln.
Für die Pflege von Gummidichtungen keine silikonhaltigen Pflegemittel verwenden, um Beschädigungen oder Geräusche zu vermeiden.
Edelholzteile
Edelholzblenden und in Edelholz ausgeführte Teile ausschließlich mit feuchtem Lappen reinigen. Anschließend mit weichem Tuch trocknen.
Kunststoffteile
Dazu gehören:
Kunstlederoberflächen.
▷ Dachhimmel.
▶ Leuchtengläser.
Deckglas der Instrumentenkombination.
▶ Mattschwarz gespritzte Teile.
▶ Lackierte Teile im Innenraum.
Zur Reinigung ein Mikrofasertuch verwenden.
Das Tuch ggf. leicht mit Wasser anfeuchten.
Dachhimmel nicht durchfeuchten.

Keine alkohol-/lösungsmittelhaltigen Reiniger
Keine alkoholhaltigen oder lösungsmittelhaltigen Reiniger wie Nitroverdünner, Kaltreiniger, Kraftstoff o. Ä. verwenden, sonst können die Oberflächen beschädigt werden.
Sicherheitsgurte
Verschmutzte Gurtbänder behindern das Aufrollen und beeinträchtigen damit die Sicherheit.

Chemische Reinigung
Nicht chemisch reinigen, sonst kann das
Gewebe zerstört werden.
Nur mit milder Seifenlauge in eingebautem Zustand reinigen.
Sicherheitsgurte nur in trockenem Zustand aufrollen.
Bodenteppiche und Fußmatten

Keine Gegenstände im Bewegungsbereich der Pedale
Fußmatten, Teppiche oder andere Gegenstände dürfen nicht in den Bewegungsbereich der Pedale kommen, sonst können diese während der Fahrt die Funktion der Pedale beeinträchtigen und es besteht Unfallgefahr.
Keine weitere Fußmatte auf eine vorhandene oder über sonstige Gegenstände legen.
Nur Fußmatten verwenden, die für das Fahrzeug freigegeben sind und entsprechend befestigt werden können.
Darauf achten, dass die Fußmatten wieder sicher befestigt werden, nachdem diese entfernt wurden, z. B. zur Reinigung.
Fußmatten können zur Reinigung des Innenraums herausgenommen werden.
Bodenteppiche bei stärkerer Verschmutzung mit einem Mikrofasertuch und Wasser oder Textilreiniger reinigen. Dabei in Fahrtrichtung vor und zurück reiben, sonst kann es zur Verfilzung des Teppichs kommen.
Sensoren/Kameras
Zur Reinigung von Sensoren oder Kameras ein mit etwas Glasreiniger befeuchtetes Tuch verwenden.
Displays/Bildschirme
Zur Reinigung von Displays ein antistatisches Mikrofasertuch verwenden.

Reinigung von Displays
Keine chemischen oder Haushalts-Reinigungsmittel verwenden.
Flüssigkeiten aller Art und Nässe vom Gerät fernhalten.
Oberflächen oder elektrische Bauteile könnten sonst angegriffen oder beschädigt werden.
Bei der Reinigung zu starken Druck vermeiden und keine kratzenden Materialien verwenden, sonst können Beschädigungen entstehen.
Fahrzeugstilllegung
Bei einer Stilllegung des Fahrzeugs für länger als drei Monate sind spezielle Maßnahmen zu treffen. Weitere Informationen sind beim Service erhältlich.

Nachschlagen
Das Kapitel enthält die technischen Daten und das Stichwortverzeichnis, das Sie am schnellsten zu den gesuchten Informationen führt.
Technische Daten
Fahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder- und Sonderausstattungen beschrieben, die in der Modellreihe angeboten werden. Es werden
daher auch Ausstattungen beschrieben, die in einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten Sonderausstattung oder der Ländervariante nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktionen und Systeme.
Maße
| X3 |
| Breite mit Spiegel mm 2089 |
| Breite ohne Spiegel mm 1881 |
| Höhe mm 1678 |
| Länge mm 4657 |
| Radstand mm 2810 |
| Kleinster Wendekreis ∅ m 11,90 |
Gewichte
Werte vor dem / gelten für Fahrzeuge mit Schaltgetriebe, Werte nach dem / für Fahrzeuge mit Automatic-Getriebe.
X3 sDrive20i
| Leergewicht fahrfertig, mit 75 kg Beladung, zu 90 % be- kg 1755 tankt, ohne Sonderausstattung | |
| Zulässiges Gesamtgewicht kg 2270 | |
| Zuladung kg 590 | |
| Zulässige Achslast vorn kg 1020 | |
| Zulässige Achslast hinten kg 1320 | |
| Zulässige Dachlast kg 100 | |
| Gepäckraumvolumen Liter | 550–1600 |
X3 xDrive20i
Leergewicht fahrfertig, mit 75 kg Beladung, zu 90 % be- kg 1795/1810 tankt, ohne Sonderausstattung
Zulässiges Gesamtgewicht kg 2310/2325
Zuladung kg 590
Zulässige Achslast vorn kg 1070
Zulässige Achslast hinten kg 1320
Zulässige Dachlast kg 100
Gepäckraumvolumen Liter 550–1600
X3 xDrive28i
Leergewicht fahrfertig, mit 75 kg Beladung, zu 90 % be- kg 1845 tankt, ohne Sonderausstattung
Zulässiges Gesamtgewicht kg 2360
Zuladung kg 590
Zulässige Achslast vorn kg 1070
Zulässige Achslast hinten kg 1330
Zulässige Dachlast kg 100
Gepäckraumvolumen Liter 550–1600
X3 xDrive35i
Leergewicht fahrfertig, mit 75 kg Beladung, zu 90 % be- kg 1890 tankt, ohne Sonderausstattung
Zulässiges Gesamtgewicht kg 2405
Zuladung kg 590
Zulässige Achslast vorn kg 1120
Zulässige Achslast hinten kg 1330
Zulässige Dachlast kg 100
Gepäckraumvolumen Liter 550–1600
X3 sDrive18d
Leergewicht fahrfertig, mit 75 kg Beladung, zu 90 % be- kg 1735/1755 tankt, ohne Sonderausstattung
Zulässiges Gesamtgewicht kg 2300/2320
Zuladung kg 640
Zulässige Achslast vorn kg 1020
Zulässige Achslast hinten kg 1330
Zulässige Dachlast kg 100
Gepäckraumvolumen Liter 550–1600
X3 xDrive20d
Leergewicht fahrfertig, mit 75 kg Beladung, zu 90 % be- kg 1805/1820 tankt, ohne Sonderausstattung
Zulässiges Gesamtgewicht kg 2350/2365
Zuladung kg 620
Zulässige Achslast vorn kg 1050/1060
Zulässige Achslast hinten kg 1330
Zulässige Dachlast kg 100
Gepäckraumvolumen Liter 550–1600
X3 xDrive30d
Leergewicht fahrfertig, mit 75 kg Beladung, zu 90 % be- kg 1895 tankt, ohne Sonderausstattung
Zulässiges Gesamtgewicht kg 2410
Zuladung kg 590
Zulässige Achslast vorn kg 1130
Zulässige Achslast hinten kg 1330
Zulässige Dachlast kg 100
Gepäckraumvolumen Liter 550–1600
| X3 xDrive35d | |
| Leergewicht fahrfertig, mit 75 kg Beladung, zu 90 % be- tankt, ohne Sonderausstattung | kg 1935 |
| Zulässiges Gesamtgewicht kg 2440 | |
| Zuladung kg 580 | |
| Zulässige Achslast vorn kg 1150 | |
| Zulässige Achslast hinten kg 1330 | |
| Zulässige Dachlast kg 100 | |
| Gepäckraumvolumen Liter 550–1600 | |
Anhängerbetrieb
Werte vor dem / gelten für Fahrzeuge mit Schaltgetriebe, Werte nach dem / für Fahrzeuge mit Automatic-Getriebe.
X3 sDrive20i
Anhängelasten nach EG-Betriebserlaubnis. Einzelheiten über mögliche Erhöhungen kennt Ihr Service.
| ohne Bremse kg 750 | ||
| mit Bremse bei Steigung bis 12 % | kg 2000 | |
| mit Bremse bei Steigung bis 12 % und erhöhter Anhängelast bei Automatic-Getriebe | 2000 | |
| mit Bremse bei Steigung bis 8 % | kg 2000 | |
| mit Bremse bei Steigung bis 8 % und erhöhter Anhänge-last bei Automatic-Getriebe | 2000 | |
| Zulässige Deichselstützlast kg 100 | ||
| Zulässige Achslast hinten kg 1470 | ||
| Zulässiges Gesamtgewicht kg 2370 | ||
X3 xDrive20i
Anhängelasten nach EG-Betriebserlaubnis. Einzelheiten über mögliche Erhöhungen kennt Ihr Service.
| ohne Bremse kg 750 | ||
| mit Bremse bei Steigung bis 12 % | kg 2000 | |
| mit Bremse bei Steigung bis 12 % und erhöhter Anhängelast bei Automatic-Getriebe | 2400 | |
| mit Bremse bei Steigung bis 8 % | kg 2000 | |
| mit Bremse bei Steigung bis 8 % und erhöhter Anhänge-last bei Automatic-Getriebe | 2400 | |
| Zulässige Deichselstützlast kg 100 | ||
| Zulässige Achslast hinten kg 1460/1470 | ||
| Zulässiges Gesamtgewicht kg 2410/2425 | ||
X3 xDrive28i
| Anhängelasten nach EG-Betriebserlaubnis. Einzelheiten über mögliche Erhöhungen kennt Ihr Service. | ||
| ohne Bremse kg 750 | ||
| mit Bremse bei Steigung bis 12 % | kg 2000 | |
| mit Bremse bei Steigung bis 12 % und erhöhter Anhängelast bei Automatic-Getriebe | 2400 | |
| mit Bremse bei Steigung bis 8 % | kg 2000 | |
| mit Bremse bei Steigung bis 8 % und erhöhter Anhänge-last bei Automatic-Getriebe | 2400 | |
| Zulässige Deichselstützlast kg 100 | ||
| Zulässige Achslast hinten kg 1490 | ||
| Zulässiges Gesamtgewicht kg 2460 | ||
X3 xDrive35i
| Anhängelasten nach EG-Betriebserlaubnis. Einzelheiten über mögliche Erhöhungen kennt Ihr Service. | ||
| ohne Bremse kg 750 | ||
| X3 xDrive35i | ||
| mit Bremse bei Steigung bis 12 % | kg 2000 | |
| mit Bremse bei Steigung bis 12 % und erhöhter Anhängelast bei Automatic-Getriebe | 2400 | |
| mit Bremse bei Steigung bis 8 % | kg 2000 | |
| mit Bremse bei Steigung bis 8 % und erhöhter Anhänge-last bei Automatic-Getriebe | 2400 | |
| Zulässige Deichselstützlast kg 100 | ||
| Zulässige Achslast hinten kg 1490 | ||
| Zulässiges Gesamtgewicht kg 2505 | ||
| X3 sDrive18d | ||
| Anhängelasten nach EG-Betriebserlaubnis. Einzelheiten über mögliche Erhöhungen kennt Ihr Service. | ||
| ohne Bremse kg 750 | ||
| mit Bremse bei Steigung bis 12 % | kg 2000 | |
| mit Bremse bei Steigung bis 12 % und erhöhter Anhängelast bei Automatic-Getriebe | 2000 | |
| mit Bremse bei Steigung bis 8 % | kg 2000 | |
| mit Bremse bei Steigung bis 8 % und erhöhter Anhänge-last bei Automatic-Getriebe | 2000 | |
| Zulässige Deichselstützlast kg 100 | ||
| Zulässige Achslast hinten kg 1490 | ||
| Zulässiges Gesamtgewicht kg 2400/2420 | ||
X3 xDrive20d
Anhängelasten nach EG-Betriebserlaubnis. Einzelheiten über mögliche Erhöhungen kennt Ihr Service.
ohne Bremse kg 750
mit Bremse bei Steigung bis 12 % kg 2000
mit Bremse bei Steigung bis 12 % und erhöhter Anhängelast bei Automatic-Getriebe 2400
X3 xDrive20d
| mit Bremse bei Steigung bis 8 % | kg 2000 | |
| mit Bremse bei Steigung bis 8 % und erhöhter Anhänge-last bei Automatic-Getriebe | 2400 | |
| Zulässige Deichselstützlast kg 100 | ||
| Zulässige Achslast hinten kg 1490 | ||
| Zulässiges Gesamtgewicht kg 2450/2465 |
X3 xDrive30d
| Anhängelasten nach EG-Betriebserlaubnis. Einzelheiten über mögliche Erhöhungen kennt Ihr Service. | ||
| ohne Bremse kg 750 | ||
| mit Bremse bei Steigung bis 12 % | kg 2000 | |
| mit Bremse bei Steigung bis 12 % und erhöhter Anhängelast bei Automatic-Getriebe | 2400 | |
| mit Bremse bei Steigung bis 8 % | kg 2000 | |
| mit Bremse bei Steigung bis 8 % und erhöhter Anhänge-last bei Automatic-Getriebe | 2400 | |
| Zulässige Deichselstützlast kg 100 | ||
| Zulässige Achslast hinten kg 1490 | ||
| Zulässiges Gesamtgewicht kg 2510 | ||
X3 xDrive35d
| Anhängelasten nach EG-Betriebserlaubnis. Einzelheiten über mögliche Erhöhungen kennt Ihr Service. | ||
| ohne Bremse kg 750 | ||
| mit Bremse bei Steigung bis 12 % | kg 2000 | |
| mit Bremse bei Steigung bis 12 % und erhöhter Anhängelast bei Automatic-Getriebe | 2400 | |
| mit Bremse bei Steigung bis 8 % | kg 2000 | |
| mit Bremse bei Steigung bis 8 % und erhöhter Anhänge-last bei Automatic-Getriebe | 2400 | |
X3 xDrive35d
Zulässige Deichselstützlast kg 100
Zulässige Achslast hinten kg 1490
Zulässiges Gesamtgewicht kg 2540
Füllmengen
Liter Bemerkung
Kraftstofftank 67 Kraftstoffqualität, siehe
Seite 200
Alles von A bis Z
Stichwortverzeichnis
A
Abblendautomatik, siehe Fernlichtassistent 97
Abblendender Außenspiegel 57
Abblendender Innenspiegel 57
Abblendlicht 95
Abdeckrollo 168
Abgestelltes Fahrzeug, Kondenswasser 181
Abkippen, Beifahrerspiegel 56
Abklappstellung, Scheibenwischer 72
Ablagemöglichkeiten 172
Ablagen 172
Abmessungen 242
ABS, Anti-Blockier-System 124
Abschleppen 233
Abschleppwagen 233
Abstandsinformation 153
Abstandswarnung, siehe PDC 139
Abstellen des Motors 64
Abtauen der Scheiben 155, 157
ACC, Aktive Geschwindigkeitsregelung mit Stop & Go 130
Achslasten, Gewichte 242
Adaptives Bremslicht, siehe Dynamische Bremsleuchten 123
Adaptives Kurvenlicht 96
Airbags 101
Airbagschalter, siehe Schlüsselschalter für Beifahrerairbags 103
Airbags, Kontroll-/Warn-leuchte 102
Aktive Geschwindigkeitsregelung mit Stop & Go, ACC 130
Aktivierung, Airbags 103
Aktivkohlefilter 159
Aktualisierungen nach Redaktionsschluss 6
Aktualität der Betriebsanleitung 6
Alarmanlage 43
Alarm, ungewollt 44
Allgemeine Fahrhin- weise 179
Allrad 125
Altbatterie entsorgen 228
Alternative Ölsorten 214
Ambientes Licht 99
Änderungen, technische, siehe Eigene Sicherheit 7
Anfahrassistent 129
Anfahrhilfe, siehe DSC 124
Angurten, siehe Sicherheitsgurte 52
Anhängelasten 245
Anhängerbetrieb 185
Anhängerbetrieb, Daten 245
Anhängerkupplung 187
Anhänger-Stabilisierungs- kontrolle 187
Ankunftszeit 90
Anlassen des Motors 64
Anschleppen 233
Anschluss elektrischer Geräte 166
Anti-Blockier-System, ABS 124
Antriebsschlupfregelung, siehe DSC 124
Anzeige ECO PRO 190
Anzeige, elektronisch, Instrumentenkombination 79
Anzeige in Frontscheibe 93
Anzeigen 77
Anzeigenbeleuchtung, siehe Instrumentenbeleuchtung 99
Anzünder 165
Aquaplaning 180
Arbeiten im Motorraum 210
Armlehne, siehe Mittelarmlehne 173
AUC Automatische Umluft Control 158
Auf-/Abblenden, siehe Fernlichtassistent 97
Auffahrwarnung mit An- bremsfunktion 112
Auffahrwarnung mit City-Anbremsfunktion 110
Ausfallmeldung, siehe Check-Control 81
Auspuffanlage 179
Ausrollen im Leerlauf, Segeln 194
Außenluft, siehe AUC 158
Außenspiegel 56
Außenspiegel, automatisch abblendend 57
Außentemperaturanzeige 84
Außentemperaturwar- nung 84
Ausstattung, innen 163
Austausch von Rädern/Reifen 203
Auswahlliste in Instrumentenkombination 88
Auswechseln von Teilen 220
Autobatterie 227
AUTO H-Taste 68
AUTO-Intensität 157
Automatic-Getriebe mit Steptronic 73
Automatic Hold 68
Automatische Fahrlichtsteuerung 96
Automatische Geschwindigkeitsregelung mit Stop & Go 130
Automatische Heckklappe 38
Automatisches Verriegeln 43
Automatische Umluft Control AUC 158
AUTO-Programm, Intensität 157
AUTO-Programm, Klima 155
AUTO-Programm, Klimaautomatik 157
Auto Start Stop Funktion 65
Autowaschanlagen 236
Autowäsche 236
B
Batterie, Fahrzeug 227
Batteriewechsel, Fahrzeug-batterie 228
Batteriewechsel, Fernbedienung Fahrzeug 33
Batteriewechsel, Fernbedienung Standheizung/-lüftung 162
Becherhalter, siehe Getränke- halter 173
Bedienprinzip iDrive 16
Befördern von Kindern 59
Begrüßungslicht 95
Beifahrerairbags, Deaktivierung/Aktivierung 103
Beifahrerairbags, Leuchte 103
Beifahrerspiegel abkippen 56
Beladung 182
Beleuchtung 95
Beleuchtung über Fernbedienung 36
Belüftung 159
Benzin 200
Benzinqualität 200
Bereifung mit Notlaufeigen- schaften 205
Bereitschaftsdienst, siehe Mobiler Service 231
Bergabfahrhilfe 126
Berganfahrhilfe, siehe Anfahrassistent 129
Beschlag an Scheiben 155, 157
Beschleunigungsassistent, siehe Launch Control 76
Bildschirm, siehe Control Display 16
Biodiesel 200
Birnen wechseln, siehe Lampenwechsel 221
Blendschutz 170
Blinker, Bedienung 69
BMW Dienste, siehe Betriebsanleitung zu Navigation, Entertainment, Kommunikation
BMW Homepage 6
BMW Internetseite 6
BMW Wartungssystem 217
Bodenteppich, Pflege 239
Bonusreichweite, ECO PRO 191
Bordcomputer 89
Bordmonitor, siehe Control Display 16
Bordsteinautomatik 56
Bordwerkzeug 220
Bremsassistent 124
Bremsbeläge einfahren 178
Bremsen, Hinweise 180
Bremsleuchten, dynamisch 123
Bremslicht, adaptives 123
Bremsscheiben einfahren 178
Buchstaben und Ziffern eingeben 23
C
CD/Multimedia, siehe Betriebsanleitung zu Navigation, Entertainment, Kommunikation
Check-Control 81
Chromartige Teile, Pflege 238
Cockpit 12
Comfort Access, siehe Komfortzugang 40
COMFORT-Programm, Fahr-dynamik 128
Computer, siehe Bordcomputer 89
ConnectedDrive, siehe Betriebsanleitung zu Navigation, Entertainment, Kommunikation
Control Display 16
Control Display, Einstellungen 91
Controller 17
Cupholder, Getränkehalter 173
D
Dachgepäckträger 183
Dachhimmel 15
Dachlast 242
Dämpfer Control, dynamisch 127
Daten, technische 242
Datum 84
Deaktivierung, Airbags 103
Defrost, siehe Scheiben abtauen 155, 157
Deichselstützlast 245
Dichtmittel 205
Diebstahlsicherung, Rad-
schrauben 227
Diebstahlwarnanlage, siehe Alarmanlage 43
Dieselkraftstoff 200
Dieselpartikelfilter 179
Digitaluhr 84
Displays reinigen 239
Dosenhalter, siehe Getränke-halter 173
Dreh-Drück-Steller, siehe Controller 17
Drehzahlmesser 83
Druckkontrolle, Reifen 104
Druck, Reifen 202
Druckwarnung, Reifen 107
DSC Dynamische Stabilitäts
Control 124
DTC Dynamische Traktions Control 125
Durchfahren von Wasser 180
Durchschnittsgeschwindigkeit 90
Durchschnittsverbrauch 90
Dynamische Bremsleuch-
ten 123
Dynamische Dämpfer Control 127
Dynamische Stabilitäts Control DSC 124
Dynamische Traktions Control DTC 125
E
ECO PRO 190
ECO PRO, Bonusreich- weite 191
ECO PRO Tipp 192
ECO PRO, Vorausschauassistent 193
Edelholz, Pflege 238
EfficientDynamics 192
Eigene Sicherheit 7
Einfahren 178
Einfahrt in eine Waschstraße 236
Einfüllstutzen Motoröl 213
Einheiten, Maße 92
Einklemmschutz, Fenster 45
Einklemmschutz, Glas-
dach 47
Einlagerung, Fahrzeug 239
Einparkassistent 149
Einparkhilfe, siehe PDC 139
Einschaltzeiten, Standheizung 161
Einschaltzeiten, Standlüftung 161
Einstellbares Geschwindigkeitslimit 121
Einstellungen am Control Display 91
Einstellungen, Sitze/Kopfstützen 49
Einstellungen speichern von Sitz, Spiegel 55
Einstellungen, Ver-/Entriegeln 42
Eiswarnung, siehe Außen-
temperaturwarnung 84
Elektrische Fensterheber 44
Elektrische Lenkradverriegelung 57
Elektronische Anzeigen, Instrumentenkombination 79
Elektronisches Stabilitäts
Programm ESP, siehe
DSC 124
Empfohlene Reifenfabrikate 204
Energie-Control 85
Energierückgewinnung 85
Entfernung zum Ziel 90
Entfrosten, siehe Scheiben abtauen 155, 157
Entriegeln/Verriegeln mit Fernbedienung 35
Entriegeln/Verriegeln über Türschloss 37
Entriegeln, Einstellungen 42
Entsorgung, Batterie Fahrzeug 228
Entsorgung, Kühlmittel 216
Ergänzende Textmeldungen 82
Erneuerung von Rädern/Reifen 203
Ersatzsicherung 228
Ersatz von Rädern/Reifen 203
Erste Hilfe Set 231
Erweiterte BMW Online Dienste, siehe Betriebsanleitung zu Navigation, Entertainment, Kommunikation
ESP Elektronisches Stabilitäts Programm, siehe DSC 124
F
Fächer in den Türen 173
Fahren auf schlechten We- gen 178
Fahrerassistenz, siehe Intelligent Safety 109
Fahrerlebnisschalter 127
Fahrhinweise, Allgemein 179
Fahrhinweis, ECO PRO 192
Fahrhinweise, Einfahren 178
Fahrlichtsteuerung, automatische 96
Fahrmodus 127
Fahrmodus ECO PRO 190
Fahrspurlinien, Rückfahrkamera 143
Fahrstabilitätsregelsysteme 124
Fahrtipps 179
Fahrtrichtungsanzeiger, siehe Blinker 69
Fahrzeugausstattung 6
Fahrzeugbatterie 227
Fahrzeugbatterie, Wechsel 228
Fahrzeug, einfahren 178
Fahrzeuggestellnummer, siehe Identifikationsnummer im Motorraum 210
Fahrzeuglackierung 237
Fahrzeugpflege 237
Fahrzeugstilllegung 239
Fahrzeugwäsche 236
Favoritentasten, iDrive 22
Fehlalarm, siehe ungewollten Alarm 44
Fehleranzeigen, siehe Check-Control 81
Felgenreiniger 238
Fensterheber 44
Fernbedienung/Schlüssel 32
Fernbedienung Standheizung/-lüftung 161
Fernbedienung, Störung 36
Fernbedienung, univer- sell 163
Fernlicht 70
Fernlichtassistent 97
Fernlicht, Lampenwechsel 222
Feststellbremse, siehe Parkbremse 67
Feuchtigkeit im Scheinwerfer 221
Flaschenhalter, siehe Getränkehalter 173
Fondsteckdose 166
Freigegebene Motoröle 214
Fremdstart 231
Frontairbags 101
Frontleuchten 222
Frontscheibe, Klimakom- fort 179
Frostschutz, Waschflüssigkeit 72
Fülldruckkontrolle, Reifen 104
Fülldruck, Reifen 202
Fülldruckwarnung, Reifen 107
Funkschlüssel, siehe Fernbedienung 32
Fußbremse 180
Fußmatten, Pflege 239
G
Gangwechsel, Automatic-Ge-triebe 74
Ganzjahresreifen, siehe Winterreifen 204
Garagentoröffner, siehe In-tegrierte Universal-Fernbedienung 163
Gebläse, siehe Luft- menge 155, 157
Gefälle 181
Gefrierschutz, Waschflüssigkeit 72
Gepäckraum 168
Gepäckraumabdeckung 168
Gepäckraum, Ablagen 174
Gepäckraum vergrößern 169
Gepäckträger, siehe Dachge- päckträger 183
Gesamtgewicht 242
Gesamtgewicht, zulässig 242
Geschleppt werden, siehe An-/Abschleppen 233
Geschwindigkeitsbegrenzung, Anzeige 87
Geschwindigkeitslimit, ein- stellbar 121
Geschwindigkeitsregelung 137
Geschwindigkeitsregelung, aktiv mit Stop & Go 130
Geschwindigkeitswar- nung 91
Geteilte Bildschirmansicht, Splitscreen 22
Getränkehalter 173
Getriebe, Automatic 73
Getriebe, Schaltgetriebe 73
Gewichte 242
Glasdach, siehe Panorama-Glasdach 46
Glätte, siehe Außentemperaturwarnung 84
Glühlampen wechseln, siehe Lampenwechsel 221
Gummiteile, Pflege 238
Gurterinnerung für Fahrer- und Beifahrersitz 53
Gurte, Sicherheitsgurte 52
H
Halter für Getränke 173
Handbremse, siehe Parkbremse 67
Handschuhkasten 172
Handsender, Wechsel-Code 164
HDC Hill Descent Control 126
Head-Up Display 93
Head-Up Display, Pflege 239
Heckklappe, automatisch 38
Heckklappe öffnen 38
Heckklappe schließen 38
Heckklappe über Fernbedienung 36
Heckleuchten 225
Heckscheibenheizung 156, 159
Heimleuchten 96
Heiße Auspuffanlage 179
Heizen, siehe Standheizung 160
Helligkeit, am Control Display 92
Hilfe beim Anfahren 129
Hilfe im Pannenfall 230
Hill Descent Control HDC 126
Hindernismarkierung, Rückfahrkamera 143
Hinweise 6
Höchstgeschwindigkeit, Anzeige 87
Höchstgeschwindigkeit, Winterreifen 204
Hochwasser 180
Holz, Pflege 238
Homepage 6
HUD Head-Up Display 93
Hupe 12
|
IBA Integrierte
Betriebsanleitung im Fahrzeug 27
Identifikationsnummer, siehe Wichtiges im Motorraum 210
iDrive 16
Individuelle Einstellungen, siehe Personal Profile 33
Individuelle Luftverteilung 154, 158
Info Display, siehe Bordcomputer 89
Initialisieren, Reifen Druck Control RDC 104
Initialisieren, Reifen Pannen Anzeige RPA 107
Innenausstattung 163
Innenlicht 99
Innenlicht über Fernbedienung 36
Innenraumschutz 44
Innenspiegel, automatisch abblendend 57
Innenspiegel, manuell abblendend 57
Instrumentenbeleuchtung 99
Instrumentenkombination 77
Instrumentenkombination, elektronische Anzeigen 79
Integrierte Betriebsanleitung im Fahrzeug 27
Integrierter Schlüssel 32
Integrierte Universal-Fernbedienung 163
Intelligenter Notruf 230
Intelligent Safety 109
Intensität, AUTO-Programm 157
Internetseite 6
Intervallanzeige, Servicebedarf 85
ISOFIX Kindersitzbefestigung 60
J
Joystick, Automatic-Ge- triebe 74
K
Kaltstart, siehe Motorstart 64
Kamera, Panorama View 147
Kamera, Rückfahrkamera 142
Kameras, Pflege 239
Kamera, Top View 145
Katalysator, siehe Heiße Aus-puffanlage 179
Kennzeichnung, Bereifung mit Notlaufeigenschaften 205
Kennzeichnung freigegebe- ner Reifen 204
Keyless-Go, siehe Komfortzugang 40
Key Memory, siehe Personal Profile 33
Kick-down, Automatic-Ge-triebe 74
Kilometerzähler 84
Kinderrückhaltesysteme 59
Kinder sicher befördern 59
Kindersicherung 62
Kindersitzbefestigung ISO-FIX 60
Kindersitze 59
Kindersitzklassen, ISOFIX 60
Kindersitzmontage 59
Klang, siehe
Betriebsanleitung zu Navi-
gation, Entertainment, Kommunikation
Kleiderhaken 174
Klima 154, 156
Klimaautomatik 154
Klimaautomatik mit erweitertem Umfang 156
Klimakomfort-Front- scheibe 179
Knopf, Start-/Stopp 63
Kombischalter, siehe Blinker 69
Kombischalter, siehe Wisch- anlage 70
Komfortöffnen 35
Komfortschließen 36
Komfortzugang 40
Kompressor 205
Kondenswasser unter Fahrzeug 181
Kontroll- und Warnleuch- ten 81
Kopfairbags 101
Kopfstützen 49
Kopfstützen, hinten 54
Kopfstützen, vorn 53
Korrosion an den Brems- scheiben 181
Kraftstoff 200
Kraftstoffanzeige 83
Kraftstoffempfehlung 200
Kraftstoffqualität 200
Kraftstoff sparen 189
Kraftstoff, Tankinhalt 249
Kühlen, maximales 158
Kühlflüssigkeit 215
Kühlfunktion 155, 158
Kühlmittel 215
Kühlmitteltemperatur 83
Kühlsystem 215
Kunststoff, Pflege 238
Kurvenlicht 96
L
Lackierung, Fahrzeug 237
Ladung 182
Ladung sichern 182
Lagerung, Reifen 205
Lampen und Leuchten 221
Lampenwechsel 221
Lampenwechsel, hinten 225
Lampenwechsel, vorn 222
Lampenwechsel, Xenon-Scheinwerfer 223
Launch Control 76
Leder, Pflege 237
LEDs Leuchtdioden 221
Leergewicht 242
Leerlaufsegeln 194
Lehnenbreite 51
Lehnenkontur, siehe Lordo- senstütze 51
Leichtmetallräder, Pflege 238
Lendenwirbelstütze 51
Lenkrad, einstellen 57
Lenkradheizung 58
Leuchtdioden LEDs 221
Leuchtenwechsel, hin- ten 225
Leuchtenwechsel, vorn 222
Licht 95
Lichthupe 70
Lichthupe, Lampenwechsel 222
Lichtschalter 95
Linksverkehr, Lichteinstel- lung 99
Lordosenstütze 51
Luftauslässe, siehe Belüftung 159
Luftausströmer, siehe Belüftung 159
Luftdruck, Reifen 202
Lüften, siehe Belüftung 159
Lüften, siehe Standlüftung 160
Luftmenge, Klimaautomatik 155, 157
Luft trocknen, siehe Kühl- funktion 155, 158
Luftumwälzung, siehe Umluftbetrieb 155, 158
Luftverteilung, manuell 154, 158
M
Manuellbetrieb, Getriebe 74
Manuelle Bedienung, Außen- spiegel 56
Manuelle Bedienung, Park Distance Control PDC 140
Manuelle Bedienung, Rück-fahrkamera 142
Manuelle Bedienung, Tank-klappe 198
Manuelle Bedienung, Top View 146
Manuelle Bedienung, Tür- schloss 37
Manuelle Luft- menge 155, 157
Manuelle Luftverteilung 154, 158
Maße 242
Maßeinheiten 92
Maximales Kühlen 158
Meldung einer Reifen- panne 105, 107
Memory, Sitz, Spiegel 55
Menü EfficientDynamics 192
Menü in der Instrumentenkombination 88
Menüs bedienen, iDrive 16
Menüs, siehe iDrive Bedien- prinzip 18
Mikrofilter 156, 159
Mindestprofil, Reifen 203
Mittelarmlehne 173
Mittelkonsole 14
Mobiler Service 231
Mobilfunk im Fahrzeug 180
Mobility System 205
Modus ECO PRO 190
Momentanverbrauch 85
Monitor, siehe Control Display 16
Montage von Kinderrückhaltesystemen 59
Motor abstellen 64
Motor, automatisch aus 65
Motorhaube 210
Motorkühlmittel 215
Motorleerlauf im Fahrbetrieb, Segeln 194
Motoröl 212
Motoröleinfüllstutzen 213
Motoröl nachfüllen 213
Motorölsorten, alternativ 214
Motorölsorten, freigegeben 214
Motoröltemperatur 83
Motorölwechsel 214
Motorölzusätze 213
Motorraum 210
Motorstart 64
Motorstart bei Störung 33
Motorstart, Starthilfe 231
Motor, Start Stop Automatik 65
Motorstopp 64
Motortemperatur 83
Multifunktionslenkrad, Tas- ten 12
N
Nach Fahrzeugwäsche 237
Nackenstützen, hinten, siehe Kopfstützen 54
Nackenstützen, vorn, siehe Kopfstützen 53
Navigation, siehe Betriebsanleitung zu Navigation, Entertainment, Kommunikation
Nebelscheinwerfer 99
Nebelscheinwerfer, Lampenwechsel 224
Nebelschlussleuchten 99
Neigungsalarmgeber 44
Neue Räder und Reifen 203
Neutralreiniger, siehe Felgenreiniger 238
No Passing Information 87
Notdienst, siehe Mobiler Service 231
Notentriegelung, Tank-klappe 198
Noterkennung, Fernbedienung 33
Notlaufeigenschaften, Bereifung 205
Notruf 230
Notstartfunktion, Motor-start 33
Nylonseil zum An-/Abschleppen 234
0
OBD, siehe On-Board-Diagnose OBD 219
Oberschenkelauflage 51
Office, siehe Betriebsanleitung zu Navigation, Entertainment, Kommunikation
Öffnen/Schließen über Tür- schloss 37
Öffnen und Schließen 32
Öffnen und Schließen, mit Fernbedienung 35
Öffnen und Schließen, ohne Fernbedienung 37
Offroad-Fahrten 178
Oktanzahl, siehe Benzinqualität 200
Öl 212
Öleinfüllstutzen 213
Öl nachfüllen 213
Ölsorten, alternativ 214
Ölsorten, freigegeben 214
Ölstand elektronisch prü- fen 212
Ölwechsel 214
Ölwechselintervall, Service- bedarf 85
Ölzusätze 213
On-Board-Diagnose OBD 219
Ösen zum Ladegut sichern 182
Öse zum Abschleppen, siehe Schleppöse 235
P
Pannendienst, Mobiler Service 231
Panne, Radwechsel 227
Panne, Reifen Pannen Anzeige RPA 107
Panorama-Glasdach 46
Panorama Side View 146
Parkassistent 149
Parkbremse 67
Parken mit Auto Hold 68
Parklicht 96
Partikelfilter 179
Pendeln des Anhängers, siehe Anhänger-Stabilisierungskontrolle 187
Performance Control 125
Personal Profile 33
Personal Profile, Profil exportieren 34
Personal Profile, Profil importieren 35
Personenwarnung mit City-Anbremsfunktion 115
Pflaster, siehe Verbandtasche 231
Pflege Displays 239
Pflege, Fahrzeug 237
Pflegemittel 237
Platz für Kinder 59
Polsterpflege 238
Profile, siehe Personal Profile 33
Profil, Reifen 203
Q
Quittierungssignale 43
R
Räder, Alles zu Räder und Reifen 202
Räder, Reifen Pannen Anzeige RPA 107
Rädertausch 203
Radiobereitschaft 64
Radio, siehe Betriebsanleitung zu Navigation, Entertainment, Kommunikation
Radschraubensicherung 227
Radwechsel 227
Rapsmethylester RME 200
RDC Reifen Druck Control 104
Rechtsverkehr, Lichteinstellung 99
Recycling 219
Regelsysteme, Fahrstabilität 124
Regensensor 71
Reichweite 84
Reifen, Alles zu Räder und Reifen 202
Reifenalter 203
Reifendichtmittel 205
Reifen Druck Control RDC 104
Reifendrucküberwachung, siehe RPA 107
Reifenfülldruck 202
Reifenfülldruckkontrolle, RDC 104
Reifen mit Notlaufeigenschaften 205
Reifenpanne beheben 205
Reifen Pannen Anzeige
RPA 107
Reifenpanne, Warn-
leuchte 105, 107
Reifenprofil 203
Reifenschäden 203
Reifentausch 203
Reinigung Displays 239
Reinigungsflüssigkeit 72
Reise-Bordcomputer 90
Reservesicherung 228
Reservewarnung, siehe Reichweite 84
Reset, Reifen Druck Control
RDC 104
RES-Taste 133
Restwärme, Klimaautomatik 159
Restweg 84
Richtiger Platz für Kinder 59
RME Rapsmethylester 200
Rollos, Sonnenschutz 46
ROZ Benzinqualität 200
RPA Reifen Pannen An-
zeige 107
RSC Runflat System Component, siehe Bereifung mit Notlaufeigenschaften 205
Rückfahrkamera 141
Rückhaltesysteme für Kinder 59
Rücklicht 225
Rückspiegel 56
Runderneuerte Reifen 204
Rund um den Dachhim-
mel 15
Rund um die Mittelkon-
sole 14
Rund ums Lenkrad 12
Run Flat Reifen 205
Rußpartikelfilter 179
S
Schäden, Reifen 203
Schalter für Fahrdynamik 127
Schalter, siehe Cockpit 12
Schaltgetriebe 73
Schaltpunktanzeige 86
Schaltung, Automatic-Ge-
triebe 73
Schaltung, Schaltgetriebe 73
Schaltwippen am Lenkrad 75
Scheibenreinigungsan-
lage 70
Scheibenreinigungsbehälter,
Inhalt 249
Scheibenwaschdüsen 72
Scheibenwischer 70
Scheibenwischer, Abklappstellung 72
Scheinwerfer 222
Scheinwerfer einstellen 99
Scheinwerfergläser 221
Scheinwerfer, Pflege 237
Scheinwerferreinigungsan-
lage 70
Schiebe-Hebedach 46
Schlechtweg-Fahrten 178
Schleppen, siehe An-/Abschleppen 233
Schleppöse 235
Schließen/Öffnen mit Fernbedienung 35
Schließen/Öffnen über Tür-
schloss 37
Schloss, Tür 37
Schlüssel/Fernbedienung 32
Schlüsselschalter für Beifah-
rerairbags 103
Schlussleuchten 225
Schneeketten 208
Schraubenschlüssel, siehe
Bordwerkzeug 220
Schraubenzieher, siehe Bordwerkzeug 220
Schraubgewinde für Schleppöse 235
Schutzfunktion, Fenster 45
Schutzfunktion, Glasdach 47
Schweres Ladegut, Ladung
verstauen 182
Segeln 194
Seil zum An-/Abschlepen 234
Seitenairbags 101
Sensoren, Pflege 239
Servicebedarf, Anzeige 85
Servicebedarf, Condition Based Service CBS 217
Service Historie 86
Service, Mobil 231
Services, ConnectedDrive
Sicher bremsen 180
Sicherheitsgurte 52
Sicherheitsgurte, Pflege 238
Sicherheitsschalter, Fens-
ter 46
Sicherheitssysteme, Airbags 101
Sicher sitzen 49
Sicherung 228
Sicherung, Radschrauben 227
Sicherung, Türen und Fens-
ter 62
Signale beim Entriegeln 43
Signalhorn, Hupe 12
Sitze 49
Sitzheizung, hinten 52
Sitzheizung, vorn 52
Sitz- und Spiegel-Memory 55
Ski- und Snowboardtasche 170
Sommerreifen, Profil 203
Sonderausstattungen, Serienausstattungen 6
Sonnenblende 170
Sonnenschutzrollos 46
SOS-Taste 230
Spannbänder, Ladung si-
chern 182
Speed Limit Device, siehe Geschwindigkeitslimit 121
Speed Limit Information 87
Speed Limit Information, Bordcomputer 90
Sperre, Fensterheber 46
Spiegel 56
Spiegel, Memory 55
Splitscreen 22
SPORT+ - Programm, Fahr-dynamik 128
Sportanzeigen, Drehmoment- anzeige, Leistungsan- zeige 91
Sport-Automatic-Ge- triebe 75
Sportlenkung, variabel 127
SPORT - Programm, Fahrdynamik 128
Sportprogramm, Getriebe 74
Spracheingabesystem 24
Spurbegrenzung, Warnung 117
Spurverlassenswarnung 117
Spurwechselwarnung 119
Stabilitätsregelsysteme 124
Standheizung 160
Standlicht 95
Standlicht, Lampenwechsel 222
Standlüftung 160
Standlüftung/-heizung 160
Stange zum An-/Abschleppen 234
Start-/Stopp-Knopf 63
Starten, siehe Motorstart 64
Startfunktion bei Störung 33
Starthilfe 231
Start Stop Automatik 65
Statusinformationen, iDrive 21
Steckdose 166
Steckdose, On-Board-Diagnose OBD 219
Steptronic, Automatic-Ge-triebe 73
Stilllegung, Fahrzeug 239
Störungsanzeigen, siehe Check-Control 81
Stromunterbrechung 228
Stützpunkt, Starthilfe 232
Surround View 141
Symbole 6
Symbole im Statusfeld 21
SYNC-Programm, Klimaautomatik 158
T
Tageskilometerzähler 84
Tagfahrlicht 96
Tagfahrlicht, Lampenwechsel 222
Tankanzeige 83
Tanken 198
Tankklappe 198
Tankverschluss 198
Taste AUTO H, siehe Automatic Hold 68
Tasten am Lenkrad 12
Taste RES 133
Tausch von Rädern/Reifen 203
Technische Änderungen, siehe Eigene Sicherheit 7
Technische Daten 242
Teile und Zubehör 7
Teilewechsel 220
Telefon, siehe Betriebsanleitung zu Navigation, Entertainment, Kommunikation
Temperaturanzeige, Außen- temperatur 84
Temperatur, Klimaautomatik 155, 157
Temperatur, Motoröl 83
Tempomat, siehe Aktive Geschwindigkeitsregelung 130
Tempomat, siehe Geschwindigkeitsregelung 137
Teppich, Pflege 239
Textmeldungen, ergän- zend 82
Tippblinken 70
Top View 145
Touchpad 19
Touristenfunktion, siehe Rechts-/Linksverkehr 99
TRACTION-Programm, Fahr-dynamik 125
Traktionskontrolle 125
Treibstoffqualität 200
Trennnetz 169
Türschloss 37
Türschlüssel, siehe Fernbedienung 32
U
Überbrücken, siehe Starthilfe 231
Überhitzung des Motors, siehe Kühlmitteltemperatur 83
Überholverbote 87
Überwintern, Pflege 239
Uhr 84
Umluftbetrieb 155, 158
Umluftfilter 159
Unbefestigte Straßen, Geländefahrten 178
Ungewollter Alarm 44
Universelle Fernbedienung 163
Unlock-Taste, Automatic-Ge-triebe 74
USB-Schnittstelle 167
V
Variable Sportlenkung 127
Veränderungen, technische, siehe Eigene Sicherheit 7
Verbandtasche 231
Verbrauch, siehe Durchschnittsverbrauch 90
Verchromte Teile, Pflege 238
Verriegeln/Entriegeln mit Fernbedienung 35
Verriegeln/Entriegeln über Türschloss 37
Verriegeln, automatisch 43
Verriegeln, Einstellungen 42
Verschiebbare Sonnen- blende 170
Verwendete Symbole 6
Verzurrösen, Ladung sichern 182
Vorausschauassistent 193
Vorgeschriebene Ölsor- ten 214
W
Wagenheber 227
Wagenheberaufnahmen 227
Wagenschlüssel, siehe Fernbedienung 32
Wagen zum An-/Abschleppen 233
Wählhebel, Automatic-Ge- triebe 74
Warnanzeigen 81
Warnblinker 230
Warndreieck 231
Warnleuchten 81
Warnmeldungen, siehe Check-Control 81
Wartung 217
Wartungsbedarf 217
Wartung, Servicebedarf 85
Wartungssystem BMW 217
Waschanlage 236
Waschdüsen, Scheiben 72
Wäsche, Fahrzeug 236
Waschflüssigkeit 72
Waschstraße 236
Wasser auf Straßen 180
Wechsel-Code-Handsender 164
Wechsel von Teilen 220
Wegstreckenzähler, siehe Tageskilometerzähler 84
Wendekreislinien, Rückfahr-kamera 143
Werkzeug 220
Wichtiges im Motorraum 210
Wiederverwertung 219
Winterdiesel 201
Winterreifen, Profil 203
Winterreifen, richtige Reifen 204
Wischanlage 70
Wischerblätter wechseln 220
Wischwasser 72
Wordmatch-Prinzip, Navigation 23
X
xDrive 125
Xenon-Licht, Lampenwechsel 223
Z
Zentraler Bildschirm, siehe Control Display 16
Zentralschlüssel, siehe Fernbedienung 32
Zentralverriegelung 37
Zielentfernung 90
Zigarettenanzünder 165
Zubehör und Teile 7
Zulässige Achslast 242
Zulässiges Gesamtgewicht im Anhängerbetrieb 245
Zündschlüssel, siehe Fernbedienung 32
Zündung aus 63
Zündung ein 63
Zurrmittel, Ladung si- chern 182
Zurücksetzen, Reifen Druck Control RDC 104
Zusätze, Öl 213
Zustandsanzeige, Reifen 104
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