Concept W WKF300GLB - Herd HARVIA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Freistehender Elektroherd |
| Marke | Harvia |
| Modell | Concept W WKF300GLB |
| Breite | 60 cm |
| Höhe | 85 cm |
| Tiefe | 60 cm |
| Gewicht | ca. 55 kg |
| Spannungsversorgung | 230 V / 50 Hz |
| Anschlussleistung | ca. 10 kW |
| Backofen-Volumen | 65 Liter |
| Backofen-Heizarten | Ober-/Unterhitze, Umluft, Grill |
| Kochfeld-Typ | Ceran (4 Kochzonen) |
| Steuerung | Drehknöpfe und Kippschalter |
| Reinigung | Emaille-Innenraum, einfache Reinigung |
| Sicherheitsmerkmale | Kindersicherung, Restwärmeanzeige, Überhitzungsschutz |
| Energieeffizienzklasse | A (Backofen) |
| Zubehör | Backblech, Grillrost, Fettpfanne |
| Ersatzteile | Verfügbar über Fachhändler |
| Garantie | 2 Jahre |
Häufig gestellte Fragen - Concept W WKF300GLB HARVIA
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BEDIENUNGSANLEITUNG Concept W WKF300GLB HARVIA
1. ALLMÄNT1. YLEISTÄ
EN Instructions for Installation and Use of Woodburning Stove
DE Anleitung für Montage und Gebrauch des holzbeheizten Saunaofens

Wir beglückwünschen Sie zu Ihrer guten Wahl! Der Sentio by Harvia Saunaofen funktioniert am Besten und am längsten, wenn Sie ihn dieser Anleitung entsprechend benutzen und warten.
Lesen Sie die Anweisungen vor der Montage und Inbetriebnahme des Ofens aufmerksam durch. Bewahren Sie die Anweisungen zum späteren Nachschlagen gut auf.
INHALT
- ALLGEMEINES 25
1.1. Ofenteile 25
- BEDIENUNGSANLEITUNG......26
2.1. Warnungen....26
2.2. Vorbereiten des Ofens zur Benutzung 26
2.3. Brennmaterial 26
2.4. Saunaofensteine 27
2.5. Heizen des Ofens 28
2.6. Saunawasser 29
2.7. Wartung.... 29
2.8. Störungen 30
- MONTAGEANLEITUNG 32
3.1. Vor der Montage 32
3.1.1. Belüftung der Saunakabine 32
3.1.2. Bodenschutz 33
3.1.3. Sicherheitsabstände 33
3.1.4. Schutzvorrichtungen....34
3.2.1. Ändern der Händigkeit des Ofens 36
3.2.2 Änderung der Öffnungsrichtung der Ofentür ... 36
3.2.3. Verstellbare Füße des Ofens 37
3.2.4. Anschluss des Ofens an einen gemauerten Rauchfang 37
3.2.5. Anschluss des Ofens an einen Harvia-Edelstahlschornstein 39
3.3. Installieren der Griffe 39
3.4. Zubehör 40
EN DE
| Concept WWKF300GLB | |
| Sauna room volume (m3)Volumen der Saunakabine (m3) | 10–28 |
| Required temperature class of chimneyErforderliche Temperaturklasse des Rauchfangs | T600 |
| Diameter of connection opening (mm)Durchmesser der Anschlussöffnung (mm) | 115 |
| Stone quantity (max. kg)Steinmenge (max. kg) | 120 (20 kg, 5-10 cm) |
| Stone size (cm)Steingröße (cm) | ∅10–15, ∅5–10 |
| Weight (kg)Gewicht (kg) | 96 |
| Width (mm)Breite (mm) | 550 |
| Depth (mm)Tiefe (mm) | 630 |
| Height + adjustable legs (mm)Höhe + verstellbare Füße (mm) | 870+0–30 |
| Thickness of fire chamber cover (mm)Stärke der Brennkammerdecke (mm) | 6 |
| Maximum length of firewood (cm)Maximale Länge des Brennholzes (cm) | 47 |
| Diameter of firewood (cm)Durchmesser des Brennholzes (cm) | 8–15 |
| Water container volume (l)Volumen des Wasserbehälters (l) | - |
Table 1. Technical Data
Tabelle 1. Technische Daten
EN
DE
Declaration of Performance Leistungserklärung
| Intended useVorgesehene Verwendung | Multi firing sauna stoves fired by solid wood fuelMehrfach befeuerbare Saunaöfen Verwendung von naturbelassenem Scheitholz | Harvia Finland OyPL 1240951 MuurameFinland17EN 15821:2010 |
| The product conforms to the following standardsDas Produkt erfüllt die folgenden Standards | Products are tested in accordance to the methods described in the standard EN 15821:2010Die Produkte sind gemäß den in Standard EN 15821:2010 beschriebenen Prüfverfahren typengetestet | |
| Notified body (identification number)Gemeldete Stelle (Identifikationsnummer) | VTT, PL 1000, 02044 VTT, Finland (0809) |
| DoP20Finland300 | |
| Product typeProdukttypDeclared performance - Essential characteristicErklärte Leistung - Wesentliche Merkmale | Concept WWKF300GLB |
| FuelBrennstoffe | WoodScheitholz |
| Fire safety(initiation, risk to adjacent elements)Brandsicherheit(Brandgefahr der angrenzenden Bauteile) | p |
| - safety distances to combustible materials- Sicherheitsabstände zu brennbaren Materialien | 3.1.3. |
| Emission of combustible productsEmission von unbrennbaren Stoffen | p |
| Surface temperatureOberflächentemperatur | p |
| Release of dangerous substancesAbgabe gefährliche Stoffe | NPD |
| CleanabilityReinigungsmöglichkeit | p |
| Flue gas temperature*Abgastemperatur* | 398 °C |
| Mechanical resistanceMechanische Beständigkeit | p |
| Sauna room heating outputThermische Leistung | 22 kW |
| - carbon monoxide emission (%)(mg/m3) at 13 % O2 - CO-emission (%) (mg/m3) 13 % O2 | p (0,57 %)(7119 mg/m3) |
| - total efficiency- Wirkungsgrad | p (70 %) |
| - flue draught*- Förderdrück* | 12 Pa |
| - ignition load- Holzmenge beim Anfeuern | 5,8 kg |
| - refuelling loads 1- Brennstoffaufgabemenge 1 | 5,8 kg |
| - refuelling loads 2- Brennstoffaufgabemenge 2 | 3,0 kg |
| - ash box gap (after ignition phase)- optimale Öffnungsbreite des Aschekastens nach derAnheizphase | 40 mm |
| DurabilityDauerhaftigkeit | p |
| Flue gas mass flow*Rauchgasmassenstrom* | 17,4 g/s |
* Stove door closed/ Tür geschlossen
p Pass/Erfüllt
NPD No performance determined/Keine Leistung bestimmt
Muurame, Finland, 1.3.2017

Teemu Harvia
Technical Director/Technische Leiter
1. ALLGEMEINES1. GENERAL
Wählen Sie den Ofen sorgsam nach seiner Leistung aus. Wenn die Heizleistung zu gering ist, muss der Ofen länger und intensiver beheizt werden, was seine Lebensdauer verkürzt.
Beachten Sie bitte, dass nicht isolierte Wände und Dachoberflächen (wie zum Beispiel Ziegel, Glas, Kacheln und Betonoberflächen) die Leistungsanforderungen des Ofens erhöhen. Für jeden Quadratmeter einer solchen Wand- oder Dachoberfläche sollten Sie zusätzliche 1,2 m³ Volumen berechnen. Wenn die Saunawände aus Massivholz bestehen, muss das Volumen mit 1,5 multipliziert werden. Beispiele:
- Eine 10 m 3 große Saunakabine mit einer 2 m breiten und 2 m hohen Steinwand entspricht einer Saunakabine von etwa 15 m 3 .
- Eine 10 m 3 große Saunakabine mit einer Glastür entspricht einer Saunakabine von etwa 12 m 3 .
- Eine 10 m 3 große Saunakabine mit Massivholzwänden entspricht einer Saunakabine von etwa 15 m 3 .
Wenn Sie wünschen, kann Ihnen Ihr Händler oder Vertreter des Herstellers bei der Auswahl des Ofens helfen. Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Website unter www.harviasauna.com.
1.1. Ofenteile
A. Offene Seite
B. Rückwärtiger Teil
C. Geschlossene Seite
D. Vorderer Teil
E. Ofenkorpus
F. Rußöffnung
G. Obere Anschlussöffnung
H. Hintere Anschlussöffnung
I. Ofenrohrabdeckung
J. Ofentür
K. Aschekasten
L. Latte der offenen Seite
M. Latte der geschlossenen Seite

Abbildung 1. Ofenteile. Achtung: Nur vom Hersteller empfohlene Ersatzteile benutzen! Ohne eine Genehmigung des Herstellers dürfen am Ofen keine Änderungen vorgenommen werden.

2. BEDIENUNGSANLEITUNG

Lesen Sie die Anweisungen vor der Inbetriebnahme des Ofens aufmerksam durch.
2.1. Warnungen
- Ein langer Aufenthalt in einer heißen Sauna führt zum Ansteigen der Körpertemperatur, was gefährlich sein kann.
- Achtung vor dem heißen Saunaofen. Die Steine sowie das Gehäuse werden sehr heiß und können die Haut verbrennen.
- Achten Sie auch darauf, dass Sie kein Wasser auf die Steine gießen, wenn sich jemand in deren Nähe befindet. Der heiße Dampf könnte Brandwunden verursachen.
• Halten Sie Kinder vom Ofen fern. - Kinder, Gehbehinderte, Kranke und Schwache dürfen in der Sauna nicht alleingelassen werden.
- Gesundheitliche Einschränkungen bezogen auf das Saunen müssen mit dem Arzt besprochen werden.
- Über das Saunen von Kleinkindern sollten Sie sich in der Mütterberatungsstelle beraten lassen.
- Gehen Sie nicht in die Sauna, wenn Sie unter dem Einfluss von Narkotika (Alkohol, Medikamenten, Drogen usw.) stehen.
- Schlafen Sie nie in einer erhitzten Sauna.
- Meer- und feuchtes Klima können die Metall-oberflächen des Saunaofens rosten lassen.
- Benutzen Sie die Sauna wegen der Brandgefahr nicht zum Kleider- oder Wäschetrocknen.
2.2. Vorbereiten des Ofens zur Benutzung
Der Saunaofen ist vor dem ersten Gebrauch in der Sauna aufzuheizen um den Schutzlack des Gehäuses auszuhärten. Bei diesem Vorgang kann viel Rauch entstehen.
- Heizen Sie den Ofen nach Möglichkeit draussen im Freien bis der Schutzlack ausgehärtet ist und es sich kein Rauch mehr bildet. Um genug Zug zu erreichen, montieren Sie ein Rauchrohr an. Entfernen Sie alle Farbreste mechanisch z. B. mit einer Drahtbürste und einem Staubsauger.
- Montieren Sie danach den Ofen an dem richtigen Montageort gemäß der Montageanleitung. Legen Sie die Steine in den Steinkorb (▶2.4.).
- Wärmen Sie die Sauna auf die normale Saunatemperatur. Sorgen Sie für gute Belüftung, denn das Gehäuse kann noch Geruch von sich geben. Wenn die Luft rein ist, kann der Ofen für den Saunagang genutzt werden.
2.3. Brennmaterial
Trockenes Holz ist das beste Material, um den Ofen zu heizen. Trockenes, gehacktes Brennholz klingt, wenn es gegen ein anderes Stück geschlagen wird. Die Feuchtigkeit des Holzes hat einen beträchtlichen Einfluss darauf, wie sauber die Verbrennung ist und wie effizient der Ofen arbeitet. Sie können das Feuer mit Birkenrinde oder mit Zeitungspapier anfachen.
Es gibt große Unterschiede zwischen den Brenn- werten der verschiedenen Holzsorten. Um die Heiz- kraft von Birkenholz zu erreichen, benötigt man beispielsweise ca. 15% weniger Buchenholz. Wenn zu viel Holz mit hohem Brennwert auf einmal im Ofen verbrannt wird, verkürzt sich die Lebensdauer des Ofens.
EN DE
Verbrennen Sie folgende Materialien nicht im Ofen:
- Brennmaterialien, die einen hohen Wärmewert haben (wie etwa Spanplatten, Plastik, Kohle, Briketts, Pellets usw.)
- Lackiertes oder imprägniertes Holz
- Abfall (wie etwa PVC-Plastik, Textilien, Leder, Gummi, Einwegwindeln)
• Gartenabfälle (wie etwa Gras, Blätter)
2.4. Saunaofensteine
- Sie brauchen:
- ca. 100 kg größere Steine (Durchmesser 10–15 cm)
- ca. 20 kg kleinere Steine (Durchmesser 5–10 cm) um die Lücken zu überdecken
- Nur speziell für diesen Zweck vorgesehe Steine sollten als Saunasteine verwendet werden. Geeignete Gesteinsarten sind Peridodit, Olivin-Dolerit und Olivin. In der Natur gefundene suprakrustale Steine dürfen nicht verwendet werden.
• Die Steine sollten vor dem Aufschichten von Steinstaub befreit werden.
1.2.3.4.

Stapelung der Saunaofensteine:
- Stapeln Sie die Steine gleichmäßig an der Front und den Seiten des Ofenkorpus.
-
Bedecken Sie den Ofenkorpus mit Steinen. Stapeln Sie die Steine in einer dichten Schicht zwischen Gehäuse und Ofenkorpus. Direkte Wärmestrahlung vom nicht bedeckten Ofenkorpus kann die umgebenden Strukturen sogar außerhalb der Sicherheitsabstände auf gefährliche Temperaturen erhitzen. Verwenden Sie Steine, die bequem zwischen Gehäuse und Ofenkorpus passen.
-
Füllen Sie den oberen Teil des Ofens mit Steinen. Positionieren Sie die Steine in lockerer Anordnung. Stapeln Sie die Steine nicht über die Oberkante des Ofens.
-
Der Ofenkorpus darf nach Platzieren der Steine nicht mehr unter den Steinen sichtbar sein. Stapeln Sie die Steine gegebenenfalls dichter und/oder fügen Sie Steine hinzu.
Abbildung 2. Stapeln der Steine
Entfernen der Steine:
Um das Entfernen der Steine zu erleichtern, kann der Arbeitsbereich vergrößert werden. Entfernen Sie die Schrauben von der Oberkante, damit die Seiten des Ofens sich kippen lassen. Befestigen Sie die Seiten in aufrechter Position, bevor Sie die Steine wieder stapeln.
Figure 3. Removing the stones (adding workspace)
Abbildung 3. Entfernen der Steine (Vergrößern des Arbeitsbereichs)

Figure 4. Heating the Stove
Abbildung 4. Heizen des Ofens
Figure 5.
Abbildung 5.

2.5. Heizen des Ofens
Sorgen Sie vor dem Heizen des Ofens dafür, dass sich keine unnötigen Gegenstände in der Sauna oder innerhalb der Sicherheitsabstände des Ofens befinden. Berücksichtigen Sie, dass Abluftsysteme, die im gleichen Raum mit dem Saunaofen in Betrieb sind, Probleme verursachen können.
- Leeren Sie den Aschekasten.
- Legen Sie das Brennholz in die Brennkammer, wobei Sie genügend Luftraum lassen, damit die Verbrennungsluft zwischen dem Brennholz hindurchströmen kann. Legen Sie die größeren Stücke Brennholz nach unten und die kleineren nach oben. Verwenden Sie Brennholz mit einem Durchmesser von 8–12 cm (das Brennholzvolumen beim Anfeuern beachten, Tabelle 1).
- Legen Sie das Zündholz oben auf das Brennholz. Wenn das Feuer von der Spitze des Brennholzes aus angefacht wird, werden weniger Emissionen produziert.
- Zünden Sie das Zündholz an und schließen Sie die Tür. Der Zug kann durch Öffnen des Aschekastens geregelt werden. Der Ofen darf nicht mit geöffneter Feuertür betrieben werden. Achtung: Die Türgriffe werden beim Anheizen des Ofens heiß. Verwenden Sie beim Öffnen und Schließen der Ofentür und des Aschekastens die mitgelieferten Handschuhe (Abbildung 5).
- Beim Heizen des Ofens ist es allgemein ratsam, den Aschekasten zunächst leicht geöffnet zu lassen. Hierdurch kann sich das Feuer am Anfang besser entwickeln.
EN DE
- Zu starker Zug führt dazu, dass sich der Ofenkorpus bis zum Glühen aufheizt, was seine Lebensdauer enorm verkürzt. - Während des Saunaganges und wenn die Sauna bereits aufgewärmt ist, kann der Aschekasten geschlossen werden, um das Feuer klein zu halten und den Holzverbrauch zu verringern. Siehe optimale Öffnungsbreite in der Tabelle 2.
- Legen Sie gegebenenfalls Brennholz in die Brennkammer nach, wenn das Feuer erlischt. Verwenden Sie Brennholz mit einem Durchmesser von 12–15 cm. Zur Aufrechterhaltung der Saunatemperatur sind nur wenige Holzstücke nötig (das Brennstoffvolumen beachten, Tabelle 2).

Längeres, intensiveres Heizen kann zu einem Brandrisiko führen!
- Exzessives Heizen (z. B. mit mehreren vollen Holzladungen hintereinander) führt zu einer Überhitzung der Saunakabine, des Ofens und des Rauchfangs. Eine Überhitzung verkürzt die Lebensdauer des Ofens und kann zu einem Brandrisiko führen.
- Als Daumenregel gilt, dass die Temperatur der Sauna 100 °C nicht überschreiten sollte.
- Beachten Sie die in den Heizanweisungen angegebenen Holzmengen. Lassen Sie Ofen, Rauchfang und Saunakabine gegebenenfalls abkühlen.
2.6. Saunawasser
Bei dem Wasser, das auf die Steine geschüttet wird, sollte es sich um klares Haushaltswasser handeln. Sorgen Sie für Wasser mit ausreichender Qualität, da mit Salzen, Kalk, Eisen oder Humus versetztes Wasser zur vorzeitigen Korrosion des Ofens führen kann. Besonders bei Meerwasser rostet der Ofen sehr schnell. Die folgenden Qualitätsansprüche gelten für Haushaltswasser:
• Humusgehalt < 12 mg/Liter
• Eisengehalt <0,2 mg/Liter
• Kalziumgehalt < 100 mg/Liter
• Mangangehalt <0,05 mg/Liter

Schütten Sie das Saunawasser nur auf Steine. Wenn Sie das Wasser auf die heiß Stahloberflächen schütten, können sich wegen großen Temperaturunterschiede Dellen auf ihn bilden.
2.7. Wartung
Ofen
- Der Aschekasten sollte vor jedem Heizen des Ofens geleert werden, damit die Verbrennungsluft, die durch den Aschekasten geführt wird, den Feuerrost kühlt und dessen Lebensdauer verlängert. Verwenden Sie einen Metallbehälter, vorzugsweise ein stehendes Modell, für die Asche. Da sich heiße Glutstücke in der Asche befinden können, halten Sie den Aschebehälter von brennbaren Materialien fern.
- Ruß und Asche, die sich in den Rauchkanälen des Ofens sammeln, müssen gelegentlich durch die Rußöffnungen entfernt werden (▶1.1.).
- Aufgrund der großen Wärmeänderungen werden die Saunasteine spröde und brüchig. Die Steine sollten mindestens einmal jährlich neu aufgeschichtet werden, bei starkem Gebrauch öfter.
EN DE
Bei dieser Gelegenheit entfernen Sie bitte auch Staub und Gesteinssplitter aus dem unteren Teil des Saunaofens und ersetzen beschädigte Steine.
• Staub und Schmutz vom Ofen mit feuchtem Tuch abwischen.
Rauchfang
- Rauchabzug und Anschlussrohre sind regelmässig zu reinigen, insbesondere wenn der Saunaofen länger nicht benutzt wurde.
-
Als Folge von unvollständigem Verbrennen des Holzes und mangelndem Schornsteinkehren kann sich im Abzug Ruß ansammeln, der in Brand geraten kann. Im Falle eines Rußbrandes beachten Sie folgende Anweisungen:
-
Schließen Sie den Aschekasten, die Ofentür und den Rauchabzug (soweit vorhanden).
- Kontaktieren Sie die örtliche Feuerwehr.
- Versuchen Sie nicht, den Rußbrand mit Wasser zu löschen.
- Nach einem Rußbrand muss der Schornsteinfeger sowohl die Feuerstelle als auch den Schornsteinabzug vor dem nächsten Anheizen kontrollieren.
2.8. Störungen
Im Rauchfang findet kein Luftzug statt. Es tritt Rauch in die Sauna.
- Es gibt undichte Stellen im Anschluss des Rauchfangs. Dichten Sie den Anschluss ab (3.2.4.).
- Der gemauerte Rauchfang ist kalt.
- Ein Sauglüfter oder ein anderes Gerät im Raum führt zu einem Niederdruck. Sorgen Sie im Ausgleich für genügend Luft.
- Es werden mehrere Feuerstellen gleichzeitig genutzt. Sorgen Sie im Ausgleich für genügend Luft.
• Der Aschekasten ist voll. - Die Rauchkanäle des Ofens sind verstopft (▶2.7.).
- Das Abzugsanschlussrohr darf nicht zu weit in den Rauchfang hineinreichen (3.2.4.).
Die Sauna wird nicht warm.
• Die Sauna ist in Relation zur Heizkapazität des Ofens zu groß (siehe Tabelle 1).
- Es gibt viele nicht isolierte Wandoberflächen in der Sauna (▶1.).
- Das Brennmaterial ist feucht oder anderweitig von schlechter Qualität (▶2.3.).
- Der Rauchfang hat keinen guten Luftzug.
• Die Rauchkanäle des Ofens sind verstopft ( 2.7.).
Die Saunaofensteine werden nicht warm.
- Die Sauna ist in Relation zum Ofen zu groß oder der Ofen ist zu klein (▶1.).
• Der Rauchfang hat keinen guten Luftzug. - Das Brennmaterial ist feucht oder anderweitig von schlechter Qualität (▶2.3.).
• Die Rauchkanäle des Ofens sind verstopft ( 2.7.). - Überprüfen Sie die Anordnung der Steine (▶2.4.). Entfernen Sie die kleinen Steine. Ersetzen Sie die herausgenommenen Steine durch große und unbeschädigte.
EN DE
Der Ofen gibt Gerüche ab.
• Siehe Abschnitt 2.2.
- Ein heißer Ofen kann Gerüche in der Luft verstärken, die jedoch nicht durch die Sauna oder den Ofen selbst verursacht wurden. Beispiele: Farbe, Klebstoff, Öl, Würzmittel.
Die Holzoberflächen der Sauna dunkeln nach
- Es ist ganz normal, wenn sich die Holzoberflächen einer Sauna mit der Zeit verfärben. Die Schwärzung wird beschleunigt durch:
- Sonnenlicht
- Hitze des Ofens
- Täfelungsschutz an den Wänden (mit geringem Hitzewiderstand)
- Feinpartikel, die aus den zerfallenden Saunasteinen in die Luft entweichen
- Rauch, der in die Sauna kommt, zum Beispiel beim Nachlegen von Brennholz.
3. INSTRUCTIONS FOR INSTALLATION
3.1. Before Installation
3.1. Vor der Montage
Sorgen Sie vor der Montage des Ofens dafür, dass alle Anforderungen bezüglich der Sicherheitsabstände eingehalten werden. Innerhalb des Sicherheitsabstands um den Ofen herum dürfen sich keine elektrischen Geräte, Kabel oder brennbare Materialien befinden.
- Alle ortsüblichen Vorschriften, inbegriffen derer, die sich auf staatliche oder europäische Standards beziehen, müssen bei der Installation der Feuerstelle berücksichtigt werden.
- Der Ofen ist nicht zum Anschluss an einen geteilten Schornstein geeignet (Bauart 1).
- Nähere Informationen zu Brandschutzbestimmungen erhalten Sie von den örtlichen Behörden, die für die Genehmigung der Einbauten zuständig sind.
3.1.1. Belüftung der Saunakabine
Die Belüftung der Saunakabine soll folgendermaßen angelegt sein:
Schwerkraftentlüftung (Abbildung 6)
A. Die Frischluftzufuhr muss sich in der Nähe des Ofens nahe am Boden befinden und
B. der Auslass sollte sich so weit weg wie möglich vom Ofen befinden und in der Nähe des Daches. Da der Ofen selbst über eine effektive Luftzirkulation verfügt, dient der Auslass hauptsächlich zum Abziehen der Feuchtigkeit aus der Sauna nach dem Saunabad.
Mechanische Entlüftung (Abbildung 7)
A. Die Frischluftzufuhr muss sich etwa 500 mm über dem Ofen befinden und
B. der Auslass sollte in Bodennähe liegen, zum Beispiel unter der Bank.

Figure 6. Gravity exhaust ventilation Abbildung 6. Schwerkraftentlüftung

Figure 7. Mechanical exhaust ventilation Abbildung 7. Mechanische Entlüftung

A. Betonboden ohne Fliesen. Auf Betonboden kann der Ofen ohne besondere Sicherheitsmaße aufgebaut werden, solange der Beton mindestens 60 mm dick ist. Vergewissern Sie sich, dass sich in dem Beton unter dem Ofen weder elektrische Kabel noch Wasserleitungen befinden.
B. Fliesenboden. Die unter den Fliesen benutzten Klebstoffe, Mörtel und wasserfesten Materialien können der Wärmestrahlung des Ofens nicht standhalten. Schützen Sie den Boden mit der Schutzplatte von Harvia (▶3.4.) oder einem ähnlichen Hitzeschutz.
C. Boden aus brennbarem Material. Schützen Sie den Boden mit der Schutzplatte von Harvia (▶3.4.). Wenn der Untergrund auf der Seite der Ofentür aus brennbaren Material ist, bringen Sie an dieser Stelle einen Schutz aus feuerfestem Material an.
Der Ofen muss auf einem Untergrund mit ausreichender Tragfähigkeit installiert werden. Wenn der vorhandene Boden diese unverzichtbare Bedingung nicht erfüllt, muss mit entsprechenden Mitteln nachgeholfen werde n (z.B. Einsatz von Platten zur Gewichtsverteilung).
Helle Böden werden durch Asche, Steinpartikel und aus dem Ofen fallende Metallsplitter verunreinigt. Verwenden Sie Bodenabdeckungen aus dunklen Materialien und dunkle Zementschlämme.
3.1.3. Sicherheitsabstände
Durch eine falsche Stapelung der Steine können die umgebenden Strukturen sogar außerhalb der Sicherheitsabstände auf gefährliche Temperaturen erhitzt werden. Die angegebenen Sicherheitsabstände gelten nur, wenn die Steine so platziert werden, wie in Abschnitt 2.4. beschrieben.
EN DE
See figure 9.
- Dach. Der Mindest-Sicherheitsabstand zwischen Ofen und Dach.
- Gemauerte Wände oder Wände und Liegen aus brennbarem Material. Die Mindest-Sicherheitsabstände auf beiden Seiten sowie hinter und vor dem Ofen.
- Mauernische (A). Wenn der Ofen in eine Nische eingebaut wird, lassen Sie für die Luftzirkulation 50 mm Platz zwischen dem Ofen und den Wänden.
3.1.4. Schutzvorrichtungen
• Schutzplatte WL110.
- Ofenrohrabdeckung FIN-040. Um das Ofenrohr (WZ050M oder WZ11550) installiert, um Wände aus brennbarem Material zu schützen. Abbildung 10.

Open side/ Offene Seite
Figure 9. Safety distances (all dimensions in millimeters)
Abbildung 9. Sicherheitsabstände (alle Abmessungen in Millimetern)
Smoke pipe cover position in the corner/
Position der Ofenrohrabdeckung in der Ecke


Figure 11. Changing handedness of the stove Abbildung 11. Ändern der Händigkeit des Ofens
EN DE
3.2.1. Ändern der Händigkeit des Ofens
Als offene Seite des Ofens kann die linke oder die rechte Seite verwendet werden. Siehe Abbildung 11. Verwenden Sie den mit dem Paket gelieferten Inbusschlüssel. Die Hände sollten mit Handschuhen geschützt werden.
-
Drehen Sie die Schrauben hinten und vorne heraus und heben Sie die geschlossene Seite an, um sie zu entfernen. Die Seiten sitzen in den unteren Metallhalterungen.
-
Befestigungsschraube von geschlossener Seitenleiste abschrauben. Entfernen Sie die Latte, indem Sie diese von vorne anheben und dann nach hinten schieben.
-
Drehen Sie die Schrauben aus der offenen Seite und heben Sie die offene Seite an, um sie zu entfernen.

Der hintere Teil ist jetzt nicht mehr befestigt. Achten Sie darauf, dass er unterfällt!
-
Entfernen Sie die Latte der geschlossenen Seite und bringen Sie sie auf die andere Seite. Die Latte löst sich, indem Sie sie ziehen. Wenn Sie die Öffnungsrichtung der Ofentür ändern möchten, führen Sie diesen Schritt in dieser Phase aus. ▶3.2.2.
-
Heben Sie die offene Seite zu der gewünschten Seite. Setzen Sie die Seite auf die Metallhalterungen und befestigen Sie die Schrauben. Montieren Sie die geschlossene Seitenleiste auf die gegenüberliegende Seite und befestigen Sie diese mit einer Schraube. Danach die geschlossene Seite auf die Metallhalterungen legen. Befestigen Sie die Schrauben.

Figure 12. Changing the opening direction of the stove door Abbildung 12. Änderung der Öffnungsrichtung der Ofentür
3.2.2 Änderung der Öffnungsrichtung der Ofentür Die Ofentür kann so montiert werden, dass sie entweder nach links oder nach rechts zu öffnen ist. Der Arbeitsbereich kann wie in Abbildung 3 gezeigt vergrößert werden. Entfernen Sie für die Dauer des Wechsels die Latte der geschlossenen Seite (Abbildung 11, Punkt 2). Während des Wechsels muss auch die Latte über der Ofentür entfernt werden. Siehe Abbildung 12.
EN DE
3.2.3. Verstellbare Füße des Ofens
Die verstellbaren Füße dienen zur sicheren Installation auf schiefer Grundfläche. Regelbereich 0–30 mm. Drehen Sie die verstellbaren Füße so weit heraus, dass sie mit einem Schraubenschlüssel (mitgeliefert) justiert werden können, wenn der Ofen an der vorgesehenen Position steht.
Die verstellbaren Füße können die Bodenoberfläche zerkratzen, wenn der Ofen auf dem Boden bewegt wird.
3.2.4. Anschluss des Ofens an einen gemauerten Rauchfang
Stellen Sie in der Brondmauer eine Öffnung für den Abzugsanschluss her. Beachten Sie, falls Sie z.B. eine Schutzplatte anzubringen gedenken, dass sich die Öffnung auf der richtigen Höhe befinden muss. Das Loch sollte etwas größer sein als der Durchmesser des Abzugsanschlussrohres. Eine Dichtungslücke von etwa 10 mm um das Rohr herum ist angemessen. Es ist ratsam, die inneren Ekken der Rauchfangsöffnung abzurunden, damit die Rauchgase in den Rauchfang frei abziehen können. Zur einfacheren Montage steht zusätzliches Zubehör zur Verfügung (▶3.4.).
Anschluss des Ofens an einen gemauerten Rauchfang über die hintere Anschlussöffnung (Abbildung 13)
- Entfernen Sie die Luken (2 Stück).
- Bringen Sie das Abzugsanschlussrohr an die hintere Anschlussöffnung an. Das Rohr muss fest an seinem Platz sitzen.
- Schieben Sie den Ofen an seine Position. Schieben Sie das Abzugsanschlussrohr nicht zu weit in den Rauchfang hinein. Kürzen Sie das Rohr, falls notwendig.
- Dichten Sie das Abzugsanschlussrohr in der Öffnung der feuerfesten Wand ab, z.B. mit feuerfestem Mineralwolle. Der Abzugsanschluss muss absolut dicht sein. Fügen Sie gegebenenfalls mehr Mineralwolle hinzu.

Figure 13. Connecting the stove to a masonry flue via the rear connection opening (all dimensions in millimeters) Abbildung 13. Anschluss des Ofens an einen gemauerten Rauchfang über die hintere Anschlussöffnung (alle Abmessungen in Millimetern)
EN DE
Anschluss des Ofens an einen gemauerten Rauchfang über die obere Anschlussöffnung (Abbildung 14)
Für den oberen Anschluss wird ein Winkelofenrohr (45° oder 90°) benötigt.
- Entfernen Sie während des Wechsels des Stopfens die Latte der geschlossenen Seite (Abbildung 11, Punkt 2) und den hinteren Teil.
- Versetzen Sie den Stopfen von der oberen Anschlussöffnung auf die hintere Anschlussöffnung.
- Biegen Sie die Befestigungsfedern seitwärts durch die obere Anschlussöffnung, damit der Stopfen nicht herausfällt.
- Bringen Sie das Abzugsanschlussrohr an die obere Anschlussöffnung an. Das Rohr muss fest an seinem Platz sitzen.
- Schieben Sie den Ofen an seine Position. Schieben Sie das Abzugsanschlussrohr nicht zu weit in den Rauchfang hinein. Kürzen Sie das Rohr, falls notwendig.
- Dichten Sie das Abzugsanschlussrohr in der Öffnung der feuerfesten Wand ab, z.B. mit feuerfestem Mineralwolle. Der Abzugsanschluss muss absolut dicht sein. Fügen Sie gegebenenfalls mehr Mineralwolle hinzu.

Figure 14. Connecting the stove to a masonry flue via the upper connection opening (all dimensions in millimeters) Abbildung 14. Anschluss des Ofens an einen gemauerten Rauchfang über die obere Anschlussöffnung (alle Abmessungen in Millimetern)
EN DE
3.2.5. Anschluss des Ofens an einen Harvia-Edelstahlschornstein
Zur Abführung der Verbrennungsgase kann ein CEgeprüfter Harvia-Stahlschornstein verwendet werden. Die Ofenrohre sind aus rostfreiem Stahl gefertigt, und der Schornstein wurde feuerfest isoliert. Der Schornstein hat ein rundes Profil. Das Ofenrohr misst 115 mm im Durchmesser und der Außenmantel 220 mm.
- Versetzen Sie den Stopfen von der oberen Anschlussöffnung auf die hintere Anschlussöffnung.
- Biegen Sie die Befestigungsfedern seitwärts durch die obere Anschlussöffnung, damit der Stopfen nicht herausfällt.
- Schließen Sie das Ofenrohr des Stahlschornsteins an die obere Anschlussöffnung des Ofens an. Vergewissern Sie sich, dass das Ofenrohr fest an seinem Platz sitzt. Genauere Anweisungen finden Sie in den Installationsanweisungen des Stahlschornsteins!
3.3. Installieren der Griffe
Bringen Sie die Griffe der Ofentür und des Aschekastens an. Siehe Abbildung 15.

Figure 15. Installing the handles Abbildung 15. Installieren der Griffe
EN DE
3.4. Accessories
B. Warmwasserbehälter VL22l. Montiert oben auf der oberen Anschlussöffnung. Wenn ein Schutzmantel oder ein anderer Schutz benutzt wird, der nicht groß genug ist, um die brennbaren Materialien um den Ofen herum vor der Wärmestrahlung des Rohres zwischen dem Warmwasserbehälter und dem Rauchfang zu schützen, so müssen Sie um das Rohr herum einen Strahlungsschutz anbringen.
C. Strahlungsschutz WZ020130. Um das Ofenrohr herum angebracht. Der Sicherheitsabstand von brennbaren Materialien zu einem ungeschützten Ofenrohr beträgt 500 mm. Bei Verwendung eines Strahlungsschutzes beträgt der Sicherheitsabstand 250 mm.
D. Winkelofenrohr. Verschiedene Modelle.
E. Maueranschluss WZ011115. Angebracht an die Rauchfangöffnung, benötigt keine weiteren Dichtungen. Die Innenseite verfügt bereits über eine Dichtung.
F. Durchgangskragen für Ofenrohr WZ020115. Bedeckt die Kanten der Rauchfangöffnung und die Dichtung in der Wand. Aus Edelstahl gefertigt. Besteht aus zwei Teilen, die sich für verschieden geneigte Ofenrohre eignen.
G. Schutzplatte WL110. ▷3.1.4.
H. Ofenrohr WZ050M/WZ11550. ▷3.1.4.

Figure 16. Accessories (all dimensions in millimeters) Abbildung 16. Zubehör (alle Abmessungen in Millimetern)
RU ET
SENTIO BY HARVIA
Concept W
RU Инструкция по установке и эксплуатации дровяной каменки
ET Puuküttega kerise paigaldus- ja kasutusjuhised

Copy the stove's serial number from the carton and attach the manual to the house documentation. Notieren Sie hier die Seriennummer von der Verpackung des Saunaofens und fügen Sie die Anleitung zu den Hausunterlagen hinzu.