MCT-070-H - Klimaanlage Krone - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Klimaanlage (Chiller/Wärmepumpe) |
| Modell | MCT-070-H |
| Marke | Krone |
| Kältemittel | R410A |
| Spannungsversorgung | 400/3/50 (Standard) oder 230/1/50 |
| Kühlleistung (ca.) | 70 HP (Nennleistung) |
| Verdichtertyp | Hermetischer Scroll-Kompressor |
| Betriebsarten | Kühlen (Chiller) und Heizen (Wärmepumpe) |
| Wasserkreislauf | Plattenwärmetauscher (Verdampfer und Kondensator) |
| Steuerung | Elektronische Steuerzentrale mit Display und Tasten |
| Sicherheitsvorrichtungen | Hoch- und Niederdruckschalter, Differenzdruckschalter, Strömungswächter, Überlastschutz |
| Installation | Nur durch Fachpersonal; Mindestabstände zu Wänden beachten |
| Wartung | Regelmäßige Prüfung der Kältemittelmenge, Reinigung der Filter, Kontrolle der elektrischen Anschlüsse |
| Reinigung | Außengehäuse mit feuchtem Tuch reinigen; keine aggressiven Reinigungsmittel |
| Frostschutz | Frostschutzmittel (Ethylen- oder Propylenglykol) erforderlich bei Temperaturen unter 0°C |
| Schalldruckpegel | ca. 52,6 dB(A) in 1 m Abstand (laut Tabelle für MCT/MCT-H 070) |
| Gewicht (ca.) | 500 kg (Schätzung) |
| Zubehör (optional) | Hydrauliksystem mit Speicher und Pumpe, schalldämpfende Verdichterhaube, Druckregelventil |
| Ersatzteile | Nur Originalteile verwenden; Bestellung mit Modell und Seriennummer |
| Entsorgung | Gemäß nationalen Vorschriften; Kältemittel und Öl von Fachfirmen entsorgen lassen |
| Konformität | ISO 9001, CE-Kennzeichnung |
Häufig gestellte Fragen - MCT-070-H Krone
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BEDIENUNGSANLEITUNG MCT-070-H Krone

BEDIENUNGS- UND WARTUNGSANLEITUNG

KURZANLEITUNG
ACHTUNG

Bei der ersten Inbetriebnahme kontrollieren, ob alle elektrischen Anschlüsse korrekt festgezogen sind.
ACHTUNG

Vor der Inbetriebnahme dieser Maschinen sicherstellen, dass das gesamte Personal das Kapitel 2 "Sicherheit" gelesen und verstanden hat und die in Kapitel6 "Inbetriebnahme" angegebenen Arbeitsgänge ausführen.
ACHTUNG

Beim ersten Anlauf nach mehrtägigem Maschinenstillstand muss dafür gesorgt werden, dass der Gehäusewiderstand jedes Kompressors mindestens 12 Stunden lang eingeschaltet bleibt, bevor die Starttaste gedrückt wird.
ACHTUNG

Bei den Pumpenmodellen, wo der Hersteller dies vorsieht, muss vor der Inbetriebnahme der Pumpe von Hand geprüft werden, ob sie sich ungehindert dreht [siehe Kap. 4.2.4 "Hydrauliksystem [OPTIONAL]"].
ACHTUNG

Die Pumpe darf niemals trocken laufen.
ACHTUNG

Bei einem Verlust der mechanischen Dichtheit in der Anlaufphase einer Elektropumpe bei laufender Pumpe unvermittelt den Schieber des Vorlaufs öffnen und schließen; das Ziel besteht darin, plötzliche Druckänderungen imPumpeninnenraum zu erzeugen und damit die Setzung der mechanischen Dichtung zu erleichtern. Wir empfehlen, diesenVorgang mindestens 2 oder 3 Mal auszuführen; zwischen einem Versuch und dem nächsten muss die Pumpe ausgeschaltet und dann wieder eingeschaltet werden. [MCT/MCT-H 050÷600]
Die Anlagen sind mit einer elektronischen Steuerung ausgestattet, die mit einigen Tasten programmiert werden kann. Sie steuert die Kältekreisläufe anhand der gemessenen Parameter. Nachstehend folgt eine kurze Anleitung, um die Anlage in Betrieb zu nehmen. Weitere Hinweise sind im Kapitel 7 "Elektronische Steuerzentrale".
0.1 Einschalten der Einheit
Um die Einheit im Chiller- oder Wärmepumpenbetrieb ein- und auszuschalten, die Taste oder 3 Sekunden lang drücken.
Die LED des Symbols ✪ oder ✪ blinkt 3 Sekunden lang und leuchtet anschließend dauerhaft.
HINWEIS
Nur wenn die Einheit ausgeschaltet wird, kann man vom Modus Chiller auf den Modus Wärmepumpe übergehen.
Zum Start der Einheit MCT-H wird der hierfür vorgesehene digitale Eingang verwendet.
Das obere Display zeigt folgendes an:
- OnC im Kühler-Betrieb
- OnH im Wärmepumpenbetrieb.
0.2 Versetzen der Einheit in den Standby-Modus
Bei eingeschaltetem Bedienelement die Taste ✿ 3 Sekunden lang drücken, um die Einheit in den Standby-Modus zu versetzen.
Auch im Standby-Modus kann das Menü zur Anzeige und Anpassung der Parameter geöffnet werden. Die Alarmverwaltung ist auch im Standby-Modus aktiviert; auftretende Alarme werden normal gemeldet
0.3 Display
Informationen im Display:
- Hauptdisplay [rote Farbe]: Ansicht konfigurierbar über den Parameter CF45 [PB1, PB2, PB4, Sollwert (Parameterwert), effektiver Sollwert, Laser-Sollwert, Hysterese, Maschinenzustand, Differenzwert];
- Sekundäres Display [gelbe Farbe]

| SYMBOL | BEDEUTUNG | SYMBOL | BEDEUTUNG |
bar - PSI | Leuchten, wenn das Display eine Temperatur oder einen Druck anzeigt. | Flow! | Im Normalbetrieb deaktiviert.Blinkt bei einem Alarm des StrömungswächtersBlinkt bei ON Pumpe bei einer korrekten Funktion des Strömungswächters. |
![]() | Leuchtet, wenn das Display die aktuelle Uhrzeit [Funktion nicht vorhanden], die Betriebszeiten der Lasten usw. anzeigt. | ![]() | Leuchtet bei eingeschalteter Wasserpumpe des Verdampfers. |
![]() | Sammelalarm [blinkt bei einem Alarm]. | ![]() | Leuchtet bei eingeschalteten Ventilatoren [bei von der Steuerung angesteuerter Belüftung]. |
| Vset | Leuchtet, wenn eine automatische Änderungsfunktion des Sollwerts aktiv ist [dynamischer Sollwert, Funktion für Maschinen ohne Speicher, Energy Saving]; wenn die Funktion freigegeben aber nicht aktiviert ist, leuchtet das Symbol nicht. | [3SYK] | Leuchtet, wenn der entsprechende Kompressor eingeschaltet ist; blinkt, wenn der Anlauf des Kompressor zeitgeschaltet erfolgt. |
| Menu | Leuchtet beim Zugriff auf das Menü Funktionen | Deaktiviert. | |
| Leuchtet bei eingeschalteten Heizelementen (Frostschutzheizelemente, Kessel). | ![]() | Leuchtet bei eingeschalteter Einheit und stellt den Betriebszustand der Einheit dar [Chiller oder Wärmepumpe] | |
| Blinkt bei der Intervallzählung zwischen Abtauvorgängen.Leuchtet dauerhaft beim Abtauen | Die Symbole HP und LP blinken bei aktiven Hoch- oder Niederdruckalarmen. |
0.4 Tasten
| NOITKNUFGNULDNAHETSAT | ||
![]() | Einmaliger Druck | Zeigt den Sollwert des Chillers [Label SEtC] oder der Wärmepumpe [Label SEtH] an |
| Zweimaliger Druck in der Hauptansicht | Bei aktivierter Energy Saving-Funktion, leuchtet das Symbol Vset und im Display erscheint der effektive Arbeitssollwert | |
| Druck für 3 Sekunden | Änderung Sollwert Chiller/Wärmepumpe | |
| Einmaliger Druck während der Programmierung | Anpassen eines Parameters oder Bestätigung eines Wertes. | |
| Einmaliger Druck im Menü AlrM Rückstellung | des Alarms [wenn rückstellbar] im Menü ALrM | |
![]() | Einmaliger Druck | Falls 5 Sekunden gedrückt, kann die Einheit im Modus Wärmepumpe ein- und ausgeschaltet werden. In der Hauptansicht werden die Werte der konfigurierten Sonden [Temperaturen/Drücke] im oberen Display und das entsprechende Label im unteren Display angezeigt. |
| Einmaliger Druck während der Programmierung | Durchblättern der Parametercodes oder Erhöhung der jeweiligen Werte. | |
![]() | Einmaliger Druck | In der Hauptansicht werden die Werte der konfigurierten Sonden [Temperaturen/Drücke] im oberen Display und das entsprechende Label im unteren Display angezeigt |
| Einmaliger Druck während der Programmierung | Durchblättern der Parametercodes oder Verringerung der jeweiligen Werte. | |
![]() | Druck für 3 Sekunden | In der Hauptansicht Einschalten der Einheit [Chiller- oder Wärmepumpenpetrieb] oder Auswahl des Standby-Modus. |
![]() | Einmaliger Druck | Zugriff auf das Menü Funktionen |
![]() | Einmaliger Druck | Zugriff auf das Menü Funktionen |
| Einmaliger Druck während der Programmierung | Verlassen der Parameteranpassung |
0.4.1 Funktion von Tastenkombinationen
| ETSAT | NOITKNUF | |
+ | Druck für 3 Sek. gibt Zugriff auf die Parameterprogrammierung | |
+ | Verlassen der Programmierung | |
+ | Falls länger als 5 Sekunden gedrückt, Start eines manuellen Abtauzykluss. | |
0.4.2 Zugriff auf die Parameter in "Pr1" [USER]
Zugriff auf die Parameter [Pr1]:
- Die Taste SET + √ einige Sekunden drücken, die Symbole ✗ und ✗ blinken und im oberen Display erscheint "ALL" [allgemeine Parametergruppe].
- Die Parametergruppen mit den Tasten und durchblättern, die anzupassende Parametergruppe auswählen, die Taste set drücken, um die Liste der Parameter der Gruppe zu öffnen.
- Im unteren Display erscheint das Label des Parameters, während im oberen Display der Wert erscheint.
BEDIENUNGS- UND WARTUNGSANLEITUNG
Kurzanleitung
0.4.3 Änderung eines Parameterwertes
- In die Programmierung gehen.
- Den gewünschten Parameter auswählen.
- Die Taste set drücken, um die Änderung des Wertes freizugeben.
- Den Wert mit den Tasten und anpassen.
- SET drücken, um den neuen Wert zu speichern und zum Code des nächsten Parameters zu springen.
- Ausgang: Die Taste SET + ▲ drücken, wenn ein Parameter angezeigt wird, oder die Time-out-Zeitverstreichen lassen.
HINWEIS
Der neu eingestellte Wert wird gespeichert, auch wenn man die Ansicht wegen des Time-out ohne Druck auf die Taste SET verlässt.
ACHTUNG

Der Wert der Parameter in Familie CF (Konfigurationsparameter) kann nur geändert werden, wenn sich die Einheit im Standby befindet.
INHALTSVERZEICHNIS
KURZANLEITUNG 1
0.1 Einschalten der Einheit .... 1
0.2 Versetzen der Einheit in den Standby-Modus 1
0.3 Display 2
0.3.1 Symbole am Display 2
0.4 Tasten 3
0.4.1 Funktion von Tastenkombinationen 3
0.4.2 Zugriff auf die Parameter in "Pr1" [USER] 3
0.4.3 Änderung eines Parameterwertes 4
INHALTSVERZEICHNIS....5
Kapitel1
ALLGEMEINE HINWEISE 8
1.1 Beschreibung 8
1.2 Erklärung der Modellbezeichnung 9
1.3 Erklärung des alphanumerischen Zeichenschlüssels 9
Kapitel2
SICHERHEIT 11
2.1 Allgemeines 11
2.2 Allgemeine Sicherheitshinweise 12
2.2.1 Flüssigkeiten des Arbeitskreislaufs 12
2.2.2 Hebe- und Transporthinweise 12
2.2.3 Auspacken 13
2.2.4 Zu beachtende Vorsichtsmaßnahmen für die Lagerung 13
2.2.5 Vorsichtsmaßnahmen bei der Installation 13
2.2.6 Vorsichtsmaßnahmen während des Betriebs 14
2.2.7 Entsorgung, Demontage und Wiederverwertung 15
2.2.8 Vorsichtsmaßnahmen bei Wartung und Reparaturen 15
2.3 Kältemittel 16
2.3.1 Sicherheitsdatenblatt 16
Kapitel3
TECHNISCHE DATEN 18
3.1 Konformitätserklärung 19
3.2 Daten der Standardmaschinen MCT/MCT-H 20
3.2.1 Leistungen 20
3.2.2 Daten des Hydraulikaggregats (optional) 21
3.2.3 Geräuschmessungen 21
Kapitel4
BESCHREIBUNG 22
4.1 Allgemeines 22
4.2 Hydraulikanlage und Kältekreislauf 22
4.2.1 Zyklus Umkehr Gasserseite [MCT-H 22
4.2.2 Zyklus Umkehr Wasserseite [MCT] 22
4.2.3 Wasserkreislauf 22
4.2.4 Hydrauliksystem [OPTIONAL] 22
4.2.5 Kältekreislauf 25
4.3 Materialen 25
4.3.1 Gehäuse 25
4.4 Komponenten....25
4.4.1 Kompressoren 25
4.4.2 Material in Kontakt mit dem zu kühlenden Medium 26
4.4.3 Verdampfer / Kondensator 26
4.5 Zyklusumschaltventil [MCT-H] 27
4.6 Stromkreis 27
4.7 Maßblatt 27
4.8 Mindestabstände zu Wänden 27
Kapitel5
INSTALLATION 28
5.1 Kontrolle 28
5.2 Aufstellung 28
5.3 Frostschutz 29
5.4 Wasserseitige Verrohrung 29
5.5 Hydraulische Anschlüsse in der Wärmepumpe 33
5.5.1 Grenzwerte des Verdampferwassers / Verflüssiger 33
5.6 Elektroanschlüsse 33
7.2.1 Funktion von Tastenkombinationen 38
7.3Fernterminal 38
7.4 Anzeige während eines Alarms 39
7.5 Abstellen des Alarmsummers 39
7.6 Programmierung über Tastatur 39
7.6.1 Zugriff auf die Parameter in "Pr1" [USER] 39
7.6.2 Änderung eines Parameterwertes 39
7.6.3 Am Display angezeigte Werte (Hauptansicht) 40
7.7 Einschalten der Einheit 41
7.8 Versetzen der Einheit in den Standby-Modus 41
7.9 Das Menü Funktionen [Taste] 41
7.9.1 Zugriff auf das Menü Funktionen 41
7.9.2 Ausgang aus dem Menü Funktionen 41
7.9.3 Ansicht der Alarme "ALrM" 41
7.9.4 Rückstellung eines Alarms "rSt" 41
7.9.5 Ansicht der Alarmhistorik "ALoG" 42
7.9.6 Löschen des Alarmverlaufs "ArSt" 42
7.9.7 Ansicht der Betriebsstunden der Lasten "C1Hr - C2Hr - PFHr" 42
7.9.8 Reset der Betriebsstunden der Lasten 42
7.9.9 Ansicht der Restzeit bis zum Abtaubeginn 42
7.10 Sonstige Funktionen über Tastatur 42
7.10.1 Anzeige des Sollwerts 42
7.10.2 Änderung des Setpoints 43
7.11 Selbstanpassungsfunktion [außer Verflüssigereinheit] 43
7.11.1 Unloading-Funktion der Kompressoren 43
7.12 Funktionsweise der Verdichter 43
7.12.1 Graphische Darstellung der Regelung der Kompressoren in Modus Chiller 44
7.12.2 Graphische Darstellung der Regelung der Kompressoren in Wärmepumpe 44
7.13 Auswahl Chiller / Wärmepumpe [Parameter CF38] 44
7.14 Alarmcodes und ausgeführte Handlungen 44
7.15 Tabelle: Sperre der Ausgänge 48
7.16 Beschreibung der Parameter 49
7.16.1 Temperaturregelparameter 49
7.16.2 Konfigurationsparameter 49
7.16.3 Dynamische Setpoint-Parameter (KEINE AKTIVE FUNKTION) 50
7.16.4 Energy Saving Parameter (FUNKTION NICHT AKTIV) 50
7.16.5 Kompressorparameter 50
7.16.6 Belüftungsparameter (FUNKTION NICHT AKTIV) 50
7.16.7 Parameter Frostschutzheizelemente - Boiler (Funktion nicht aktiv) - Hilfsboiler (Funktion nicht aktiv) ..... 50
7.16.8 Alarmparameter 51
7.16.9 LASER Betriebsparameter [KEINE AKTIVE FUNKTION] 51
7.17 Einstellungen der Parameter 51
7.17.1 Temperaturregelparameter 51
7.17.2 Konfigurationsparameter 51
7.17.3 Parameter des dynamischen Setpoints [KEINE AKTIVE FUNKTION] 53
7.17.4 Energy Saving Parameter (FUNKTION NICHT AKTIV) 54
7.17.5 Kompressorparameter 54
7.17.6 Ventilatorparameter 54
7.17.7 Parameter Frostschutzheizelement / Hilfsboiler 54
7.17.8 Alarmparameter 54
7.17.9 LASER Betriebsparameter [KEINE AKTIVE FUNKTION] 54
7.18 Sondenlegende 55
Kapitel8
EINSTELLUNGDER KOMPONENTEN 56
8.1 Integralschutz des Kompressors [PI] MCT/MCT-H 350÷600 56
8.2 Hoch- und Niederdruckschalter 56
8.3 Druckmesswertgeber 57
8.4 Wasser-Differenzdruckschalter 57
8.5 Druckregelventil [Bausatz] 57
8.6 Modulierendes Ventil (Bausatz) 59
8.7 Sicherheitsventil [nur MCT/MCT-H 500÷600] 60
Kapitel9
BETRIEB UND WARTUNG 61
9.1 Betrieb 61
9.2 Wartung 61
9.2.1 Zugang zur Maschine 61
9.2.2 Füllen des Wasserkreislaufs 63
9.2.3 Entleeren des Wasserkreises 64
9.3 Programmierung der Kontrollen und der Wartung 65
Kapitel10
FEHLERSUCHE....66
Kapitel11
RISIKOANALYSE: RESTRISIKO....73
ANHANG....77
KAPITEL 1
ALLGEMEINE HINWEISE
1.1 Beschreibung
Die in dieser Betriebsanleitung aufgeführten Maschinen werden nachfolgend entweder "KÜHLER" oder "WÄRMEPUMPE" genannt. Diese Betriebsanleitung ist für das Fachpersonal für Installation, Gebrauch und Wartung des Kühlers bestimmt.
Diese Anlagen Einheiten wurden ausschließlich für Anwendungen im Zivilbereich konstruiert, um eine bestimmte Flüssigkeitsmenge zu kühlen [wenn sie als Kühler arbeiten - SOMMERMODUS] oder zu erwärmen [wenn sie als Wärmepumpe arbeiten - WINTERMODUS]. Bei der Herstellung sind Komponenten von Leaderfirmen verwendet worden und die gesamte Planung, Produktion und Kontrolle der Maschine wird in Übereinstimmung mit den Normen ISO 9001 ausgeführt. In den weitaus meisten Verwendungsfällen handelt es sich bei der Flüssigkeit im Kreislauf um Wasser. Deshalb gilt nachfolgend der Begriff WASSER auch für Flüssigkeiten, die kein Wasser sind [z.B. ein Wasser-Glykolgemisch]. Der nachfolgend aufgeführte Begriff "DRUCK" wird benutzt, um den relativen Druck zu bezeichnen. Die nachfolgenden Symbole sind auf Aufklebern an der Maschine, Zeichnungen und Schemen der Kältekreise in der vorliegenden Anleitung verwendet. Die Bedeutung ist:

Wassereinlauf in die Anlage Wasserauslauf aus


Wassereinlauf in den Kondensator

Wasserauslauf aus dem Kondensator

Hinweise zum Anheben des Geräts Flussrichtung des Kältemittels

Verletzungsgefahr durch scharfe Kanten

Gefahr von Brandverletzungen durch Kontakt mit sehr heißen Teilen

Öffnung zum Anheben der Maschine mit Stangen

Stromschlaggefahr

Wenn das Produkt mit diesem Symbol gekennzeichnet ist, bedeutet dies, dass die elektrischen und elektronischen Produkte nicht mit dem normalen Hausmüll entsorgt werden dürfen

Gefahr eines Stromschlags Die orangefarbigen Drähte in der Schalttafel bleiben spannungsführend, wenn sich der Hauptschalter auf Off befindet. Schalten Sie zum Warten dieser Schaltkreise das Gerät am Haupttrennschalter aus.
MODELLBEZEICHNUNG und CODE geben Aufschluss über die Zusammenstellung der Anlage.
1.2 Erklärung der Modellbezeichnung
| GNUBIERHCSEBLLEDOM | |
| Nennleistung des Kältekompressors 10 in HP multipliziert mit zehnCode des "MCT" Modells |
| GNUBIERHCSEBLLEDOM | |
| MCT-H x x x | Nennleistung des Kältekompressors 10 in HP multipliziert mit zehnCode des “MCT-H” ModellsWärmepumpe Version |
1.3 Erklärung des alphanumerischen Zeichenschlüssels

Die nebenstehende Abbildung zeigt den leeren, alphanumerischen Zeichenschlüssel.
Jeder Position in der oberen Zeile wird in derunteren Zeile ein alphanumerischer Wert zugeteilt [0, 1, 2, A, B, usw.] und jedem Schriftzeichen entspricht ein besonderes Merkmal der Maschine. Es folgt die Bedeutung der Schriftzeichen angeführt, die in jeder Position verwendet werden können.
| MCT | POS. | WERT | BESCHREIBUNG | ||
| VERFLÜSSIGER-/VERDICHTEREINHEIT | 1 | 0 NEIN | |||
| 1 | JA | ||||
| GEHÄUSEHEIZUNG | 2 | 0 | NEIN | ||
| 1 | JA | ||||
| SCHALLDÄMPFENDEVERDICHTERHAUBE | 3 | 0 | KEINES | ||
| 1 | MIT HAUBE | ||||
| ERSATZTEIL-KIT 4 | 0 | NEIN | |||
| 1 | JA | ||||
| PRODUKTTYP 5 | 0 | STANDARD | |||
| X | SONDERMODELL | ||||
| KÄLTEMITTEL 6 | 3 | R410A | |||
| SPANNUNG 7 | 0 | 400/3/50 | |||
| 2 | 230/1/50 | ||||
| MCT-H | POS. | WERT | BESCHREIBUNG |
| SCHALLDÄMPFENDE | 1 | 0 | KEINES |
| VERDICHTERHAUBE | 1 | MIT HAUBE | |
| ERSATZTEIL-KIT | 2 | 0 | NEIN |
| 1 | JA | ||
| PRODUKTTYP | 3 | 0 | STANDARD |
| X | SONDERMODELL | ||
| KÄLTEMITTEL | 4 | 3 | R410A |
| SPANNUNG | 5 | 0 | 400/3/50 |
| 2 | 230/1/50 |
ACHTUNG


Diese Betriebsanleitung enthält alle technischen Informationen, die der Anwender, der Installateur und der Wartungsmann benötigen, um die Maschine zu installieren und die routinemäßigen Wartungsarbeiten auszuführen, die eine lange Dauer gewährleisten. Wenn ERSATZTEILE benötigt werden, dürfen nur Originalteile eingesetzt werden.
Die Bestellung dieser Teile und spezielle INFORMATIONEN über die Maschine werden vom Vertrieb oder der nächst gelegenen Servicestelle bearbeitet. Dazu wird das MODELL und die MATRIKEL-NUMMER benötigt.
Beide befinden sich auf dem Typenschild der Maschine.
KAPITEL 2
SICHERHEIT
ACHTUNG

Diese Anlage wurde so konstruiert, so dass sie sicher betrieben werden kann, vorausgesetzt dass ihre Installation, Inbetriebnahme und Wartung gemäß den in dieser Betriebsanleitung enthaltenen Hinweisen erfolgt.
Deshalb ist es unumgänglich, dass sich jeder Benutzer oder jede Person vor der Installation, vor dem Betrieb und vor der Wartung der Maschine mit diesen Hinweisen vertraut macht.
Diese Maschine enthält elektrische Bauteile, die mit Netzstrom arbeiten, sowie sich bewegende Elemente wie z.B. Ventilatoren und Pumpe.
Bevor die Maschine geöffnet wird, muss deshalb die Stromversorgung unterbrochen werden.
Alle Vorgänge bei der Wartung, die bei geöffneter Maschine vorgenommen werden müssen, sind von geschultem Personaloder Fachkräften durchzuführen, die alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen.
Die Gegenwart von Kindern am Installationsort der Maschine ist zu vermeiden.
2.1 Allgemeines
Die Handhabung und Wartung der Maschine und aller Zusatzausrüstungen muss von Fachleuten in geeigneter Weise ausgeführt werden, wobei alle Sicherheits- und Gesundheitsvorschriften am Aufstellungsplatz zu beachten sind.
Viele Unfälle bei Betrieb und Wartung von Maschinen beruhen auf Nichtbeachtung der Grundregeln und Sicherheitsmaßnahmen. Oft kann ein Unfall vermieden werden, wenn die mögliche Gefahr einer Situation erkannt wird.
Der Benutzer muss sicherstellen, dass das Personal, welches den Kühler und alle Hilfseinrichtungen bedient und wartet, alle in dieser Betriebsanleitung aufgeführten Hinweise, Vorsichtsmaßnahmen, Verbote und Anmerkungen gelesen und verstanden hat.
Eine falsche Bedienung und Wartung der Maschine und der Hilfseinrichtungen kann gefährlich sein und sogar einen tödlichen Unfall hervorrufen.
ACHTUNG

Nicht die Maschine und alle Hilfseinrichtungen bedienen, bevor nicht alle Anweisungen dieser Betriebsanleitung bezüglich der Inbetriebnahme und der Bedienung eindeutig vom bedienenden Personal verstanden worden sind.
Keine Wartung oder Reparaturarbeit ausführen, bevor nicht alle Anweisungen dieser Betriebsanleitung vom ausführenden Personal verstanden worden sind.
Nicht alle möglichen Umstände, die ein Gefahrenpotential für Personen in sich bergen, können vorhergesehen werden. Die diesbezüglichen Sicherheitshinweise in dieser Bedienungsanleitung können daher nicht alle möglichen Situationen abdecken. Wenn der Anwender Arbeitsabläufe, Instrumente oder Arbeitsmethoden anwenden sollte, die in dieser Betriebsanleitung nicht speziell erwähnt werden, muss er sich versichern, dass die Kältemaschine und alle Hilfseinrichtungen nicht beschädigt oder unsicher werden und dass keine Gefahren für Personen oder Sachen entstehen.
Ein unkorrektes Verhalten und eine unkorrekte Bedienung der Einheit seitens des Benutzers befreien den Hersteller von jeglicher Haftung für mögliche Schäden und/oder Unfälle.
An der Maschine durchgeführte willkürliche Änderungen führen zum Verfall jeglicher Garantieleistung durch den Hersteller der Einheit.
ACHTUNG

Das warme / kalte Wasser, das von den Einheiten erzeugt wird, kann nicht direkt zu hygienisch-sanitären oder Lebensmittelzwecken verwendet werden. Sollte es für solche Zwecke verwendet werden, muss der Installateur einen Zwischentauscher vorsehen.
Wenn der Zwischentauscher nicht vorhanden ist, muss der Installateur die Angabe "Kein Trinkwasser" anbringen.

2.2 Allgemeine Sicherheitshinweise
2.2.1 Flüssigkeiten des Arbeitskreislaufs
Die Flüssigkeiten des Arbeitskreislaufs müssen zu den verwendeten Materialien kompatibel sein. Als Flüssigkeiten können z.B. Wasser oder Glykol-Wassergemische zum Einsatz kommen. Es wird eine Beimischung von Additiven zum Korrosionsschutz empfohlen. Der pH-Wert sollte zwischen 7 und 8 liegen. Um mögliche Korrosionsschäden durch den chemischen Abbau von Glykol vorzubeugen, ist auch bei Glykol-Wassergemischen der Einsatz von bewährten Additiven angezeigt [wenden Sie sich an Ihren Glykol-Lieferanten]. Enthalten die Flüssigkeiten im Arbeitskreislauf gefährliche Stoffe (z.B. Äthylen-Glykol), so müssen die Flüssigkeitsverluste sorgfältig abgesaugt werden, um die Umwelt nicht zu schädigen. Falls der Kühler nicht mehr benutzt wird, müssen die gefährlichen Stoffe von Spezialfirmen entsorgt werden.
2.2.2 Hebe- und Transporthinweise
Hebe- und Transportarbeiten müssen von erfahrenem, entsprechend qualifiziertem Personal ausgeführt werden, das angemessene Vorsichtsmaßnahmen ergreift und Schutzausrüstungen (aktive und passive, wie Arbeitshandschuhe, Schutzhelm) trägt, um eine höchstmögliche Arbeitssicherheit zu gewährleisten.
Gefährliche Situationen beim Gebrauch von Hebewerkzeugen für schwere Lasten sind zu vermeiden. Prüfen, ob alle Ketten, Haken, Ösen und Gurte für die Belastung geeignet und in Ordnung sind und den örtlichen Sicherheitsvorschriften entsprechen. Seile oder Ketten sollten niemals direkt an den Kranösen der Maschine angebracht werden. Es muß immer ein Schekel oder ein Haken - beide jeweils richtig angebracht - eingesetzt werden. Die Seile müssen lang genug sein und dürfen keine Kurve bilden. Um beim Anheben Scherkräfte zu vermeiden, muss ein Balken zwischen die Kranösen gelegt werden. Ist eine Last vom Boden abgehoben, darf sich keine Person im Schwenkbereich oder unterhalb der Last aufhalten. Die Geschwindigkeit beim Anheben muss den bestehenden Sicherheitsvorschriften entsprechen. Eine hängende Last darf niemals länger als notwendig frei an einem Kran hängen gelassen werden. Bei Palettenverpackung kann das Gerät von allen Seiten mit einem Gabelstapler gemäß der obenstehenden Skizze gehoben werden.
Der Hersteller liefert keine Hebestangen, -riemen und -haken mit der Einheit.
MCT/MCT-H 018÷150

Die Verpackung sollte erst dann entfernt werden, wenn das Gerät den Aufstellungsort erreicht hat und nicht mehr bewegt werden muss.
Entfernen Sie die Verpackung des Geräts vorsichtig, um das Gerät nicht zu beschädigen.
Verwenden Sie entsprechende persönliche Schutzausrüstung (z. B. Arbeitshandschuhe, Schutzhelm, Schutzbrille).
Da die Verpackung aus unterschiedlichen Materialien besteht [Holz, Polyethylen [PE], Styropor, Pappe usw.], empfiehlt es sich, sie getrennt zu lagern und zum Schutz der Umwelt entsprechend spezialisierten Entsorgungsunternehmen zu übergeben.
2.2.4 Zu beachtenden Vorsichtsmaßnahmen für die Lagerung
Falls die Geräte gelagert werden müssen, prüfen, dass die maximale Umgebungstemperatur die in der Tabelle angegebenen Wert nicht überschreitet:
Maximale Umgebungstemperatur für die Lagerung
| Kältemittel | Klasse | Maximale Temperatur [°C] |
| C°05 = <1Aa431R | ||
| C°05 = <1AA315R | ||
| C°05 = <1AA014R | ||
| C°05 = |
2.2.5 Vorsichtsmaßnahmen bei der Installation
Die Installation muss von Fachpersonal unter der Aufsicht eines Vorarbeiters durchgeführt werden. Die Stromversorgung der Maschine muss durch entsprechende Sicherheitseinrichtungen abgesichert sein und vom Anwender gemäß den technischen Daten im Elektroschaltplan und gemäß den im Kapitel 5 "Installation" aufgeführten Elektroanschlüssen verdrahtet werden. Bei Einsatz eines automatischen Befüllsatzes in einem geschlossenen Kreislauf muss ein einstellbarer Druckminderer eingebaut werden, wenn der Druck für das Zulaufwasser höher liegt als der maximale Druck im Kühlkreislauf [das Sicherheitsventil, das am Wasserzulauf montiert ist, öffnet sich bei einem Druck der unter dem maximalem Druck der Maschine liegt].
Am Kälteaggregat sind manuelle Absperrorgane vorzusehen, die eine Trennung vom Kühlwasserkreislauf erlauben, um Wartungsarbeiten vornehmen zu können.
Die gesamte elektrische Verdrahtung muss gemäß den örtlichen Vorschriften am Aufstellungsort erfolgen. Die Maschine und die Zusatzeinrichtungen müssen mit dem Schutzleiter angeschlossen und gegen Kurzschluss und Überlast abgesichert werden. Konsolen im Bereich der Maschine dürfen nicht die Bedienung behindern oder den Zugang zum Anheben der Maschine oder die Demontage von Bauteilen behindern. Konsolen und Treppen können als Gitterroste oder in Beton ausgeführt werden und müssen nach allen offenen Seiten mit Sicherheitsgeländern versehen werden.
2.2.6 Vorsichtsmaßnahmen während des Betriebs
Das Betreiben der Maschine darf nur mit geschultem Personal, unter Anleitung einer dafür qualifizierten Person erfolgen. Die Sicherheits- oder Schutzeinrichtungen oder installierten Isolationsmaterialien der Maschine und aller Zusatzeinrichtungen dürfen nicht entfernt oder verändert werden.
Alle Wasserleitungen müssen entsprechend den örtlichen Sicherheitsvorschriften gekennzeichnet sein.
Die Abdeckung des Schaltschrankes darf nicht abgenommen werden, solange die Maschine unter Spannung steht und solange keine notwendigen Überprüfungen, Messungen oder Einstellungen vorgenommen werden müssen.
Die Abdeckung des Schaltschrankes darf nicht abgenommen werden, solange er unter Spannung steht und solange keine notwendigen Überprüfungen, Messungen oder Einstellungen vorgenommen werden müssen.
Diese Arbeiten dürfen nur von qualifiziertem Personal mit zweckmäßigen Werkzeugen und mit entsprechendem Körperschutz gegen elektrische Gefahren durchgeführt werden.
Bei den MCT/MCT-H 018, 022, 030, 040 Modellen gibt es eine Wilo Pumpe mit Konverter. Bei allen anderen Modellen ist die Lowara Pumpe vorhanden.
Für MCT/MCT-H Modelle mit Wilo Pumpe:
ACHTUNG

Wegen noch vorhandener personengefährdender Berührungsspannung dürfen die Arbeiten an der Pumpe erst nach Ablauf von 5 Minuten begonnen werden.
Betrieb
Störung elektronischer Geräte durch elektromagnetische Felder:
Elektromagnetische Felder werden beim Betrieb von Pumpen mit Umrichter erzeugt. Dadurch können elektronische Geräte gestört werden. Die Folge kann eine Fehlfunktion des Gerätes sein, die zu gesundheitlichen Personenschäden bis hin zum Tod, z.B. bei Trägern implantierter aktiver oder passiver medizinischer Geräte, führen kann. Daher sollte während des Betriebs der Aufenthalt von Personen z.B. mit Herzschrittmachern in der Nähe der Anlage/Pumpe untersagt werden.
Bei magnetischen oder elektronischen Datenträger kann es zu Datenverlusten kommen.
ACHTUNG

Gefahr durch starkes Magnetfeld!
Im Inneren der Pumpe besteht immer ein starkes Magnetfeld welches bei unsachgemäßer Demontage zu Personen- und Sachschäden führen kann.
- Die Entnahme des Rotors aus dem Motorgehäuse ist grundsätzlich nur durch autorisiertes Fachpersonal zulässig!
- Es besteht Quetschgefahr! Beim Herausziehen des Rotors aus dem Motor kann dieser durch das starke Magnetfeld schlagartig in seine Ausgangslage zurückgezogen werden.
- Wird die aus Laufrad, Lagerschild und Rotor bestehende Einheit aus dem Motor herausgezogen, sind besonders Personen, die medizinische Hilfsmittel wie Herzschrittmacher, Insulinpumpen, Hörgeräte, Implantate oder ähnliches verwenden, gefährdet. Tod, schwere Körperverletzung und Sachschäden können die Folge sein.
Für diese Personen ist in jedem Fall eine arbeitsmedizinische Beurteilung erforderlich. - Elektronische Geräte können durch das starke Magnetfeld des Rotors in ihrer Funktion beeinträchtigt oder beschädigtwerden.
- Befindet sich der Rotor außerhalb des Motors, können magnetische Gegenstände schlagartig angezogen werden. Dies kann Körperverletzungen und Sachschäden zur Folge haben.
Im zusammengebauten Zustand wird das Magnetfeld des Rotors im Eisenkreis des Motors geführt. Dadurch ist außerhalb der Maschine kein gesundheitsschädliches Magnetfeld nachweisbar.
2.2.7 Entsorgung, Demontage und Wiederverwertung
Bei der Planung und Konstruktion des Produktes wurden Materialien eingesetzt, die wiederverwertet werden können. Eine entsprechende Abfalltrennung für die anschließende Zuführung des abgebauten Geräts zu Recycling, Aufbereitung und umweltgerechter Entsorgung trägt dazu bei, möglich negative Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit zu vermeiden. Die Wiederverwertung der Materialien, aus denen das Gerät besteht, wird damit gefördert.
Alle oder einige der nachstehenden Werkstoffe können im Inneren der Maschine vorhanden sein:
• Kältemittel R410A
- Kupferteile
- Aluminiumteile
- Carbonstahlteile
- Edelstahlteile
- PVC-Teile
• Synthetisches Isoliermaterial ohne CFC
- Polystyrolteile
- Polyesteröl
- Messing

In der Abbauphase können Kompressor, Pumpen, Ventilatoren und Wärmetauscher, sofern funktionstüchtig, von spezialisierten Zentren für eine eventuelle Wiederverwendung übernommen werden. Alle Materialien müssen entsprechend den einschlägigen geltenden nationalen Bestimmungen wiederverwertet oder entsorgt werden. Mit der Wiederverwertung des Kältemittels, des Öls und etwaiger Frostschutzlösungen sind unter Einhaltung der einschlägigen geltenden örtlichen und nationalen Gesetzgebung Spezialfirmen zu beauftragen. Elektrische und elektronische Materialien dürfen nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden, sondern sind in entsprechenden Sammelstellen abzugeben. Die Einheiten sind in Einrichtungen aufzubereiten, die auf die Wiederverwendung, Wiederverwertung und Rückgewinnung der Materialien spezialisiert sind.
Die getrennte Sammlung dieses Geräts am Ende seiner Lebensdauer wird vom Hersteller des neuen Geräts, das anstelle des vorhandenen gekauft wird, oder vom Hersteller des vorhandenen Geräts in allen anderen Fällen organisiert und verwaltet.
Der Benutzer, der dieses Gerät entsorgen möchte und sich für ein neues gleiches Gerät als Ersatz entschieden hat, muss sich mit dem Hersteller des neuen Geräts in Verbindung setzen und das System befolgen, das dieser für die getrennte Sammlung der Geräte vorsieht, die sich am Ende ihrer Lebensdauer befinden.
Wenn sich der Benutzer, der dieses Gerät entsorgen möchte, jedoch nicht für ein neues gleiches Gerät als Ersatz entschieden hat, muss er sich mit dem Hersteller dieses Geräts in Verbindung setzen und das System befolgen, das dieser für die getrennte Sammlung der Geräte vorsieht, die sich am Ende ihrer Lebensdauer befinden.
2.2.8 Vorsichtsmaßnahmen bei Wartung und Reparaturen
Wartung, Überholung und Reparaturen dürfen nur von qualifiziertem Personal unter qualifizierter Oberaufsicht durchgeführt werden. Kein Abfallmaterial in Wasserleitungen oder -läufe entsorgen und Abfall wegen der Luftverschmutzungsgefahr nicht verbrennen.
Es dürfen nur allgemein anerkannte Lagermethoden, welche im Einklang mit den Umweltvorschriften stehen, angewendet werden.
Als Ersatzteile dürfen nur Originalteile verwendet werden.
Es müssen schriftliche Aufzeichnungen über alle an der Anlage und den Zusatzeinrichtungen durchgeführten Arbeiten gemacht werden.
Häufig wiederkehrende Reparaturarbeiten können ein Hinweis auf ungünstige Arbeitsbedingungen sein. Es müssen dann optimale Bedingungen geschaffen werden.
Es darf nur das auf dem Typenschild aufgeführte Kältemittel benutzt werden.
Es ist sicherzustellen, dass alle Hinweise bezüglich der Handhabung und der Wartung genau ausgeführt werden und dass die gesamte Einheit mit allem Zubehör und den verfügbaren Sicherheitseinrichtungen so gewartet wird, dass sie sich in einem guten Zustand befindet.
Die genaue Anzeige der Temperaturmessung und der Druckmessung muss regelmäßig überprüft werden.
Sie müssen jeweils ausgetauscht werden, wenn eine akzeptierbare Abweichung überschritten wird.
Die Anlage ist immer in sauberem Zustand zu halten.
Alle Komponenten und exponierten Öffnungen während der Wartung und Reparatur mit einem sauberen Tuch abdecken.
Niemals dürfen in der Nähe von Einrichtungen, die Öl oder brennbare Flüssigkeiten enthalten, Schweißarbeiten oder andere Arbeiten, die Wärme erzeugen, durchführt werden.
Vor dem Schweißen müssen alle Einrichtungen, die Öl oder brennbare Flüssigkeiten enthalten, komplett entleert und gereinigt [z.B. mit Wasserdampf] werden. Schweißarbeiten an einem Druckbehälter dürfen nie vorgenommen werden.
Schäden an Sicherheitsventilen und an anderen eingebauten Druckminderern sind zu vermeiden.
Eine Beschädigung durch Verschmutzung der Sicherheitsorgane durch Lacke, Öl oder Schmutz ist zu vermeiden.
Alle Vorsichtsmaßnahmen müssen ergriffen werden, wenn bei Schweiß- oder Reparaturarbeiten Hitze, Flammen oder Funken entstehen.
Alle Teile neben der Schweißstelle müssen dann mit nichtbrennbaren Materialien abgedeckt werden. Bei Arbeiten in der Nähe des Schmiersystems und von Komponenten, die brennbare Flüssigkeiten enthalten, muss das System zuerst gereinigt werden. Niemals darf eine offene Lichtquelle wie z.B. eine Flamme benutzt werden, um Teile der Maschine zu begutachten.
Bevor Maschinenteile demontiert werden, ist sicherzustellen, dass alle beweglichen und schweren Teile gut befestigt sind.
Nach Beendigung einer Reparatur ist dafür Sorge zu tragen, dass kein Werkzeug, keine losen Teile oder Lappen in der Maschine zurückgeblieben sind.
Nach Reparaturarbeiten an der Stromzuführung und am Trennkasten der Versorgung ist bei einem Wiederanlauf der Maschine die Drehrichtung der Elektromotoren (und der Pumpe, falls installiert) zu überprüfen.
Alle Sicherheitseinrichtungen müssen nach Reparatur und Wartung wieder eingebaut und eingeschaltet werden.
Zur Reinigung der Komponenten während des Betriebs der Maschine dürfen niemals brennbare Flüssigkeiten verwendet werden.
Bei Verwendung von Reinigungsmitteln, die Chlor enthalten, müssen alle Sicherheitsmaßnahmen gegen giftige Dämpfe ergriffen werden.
ACHTUNG

Bevor Abdeckungen oder Teile einer Einheit demontiert werden, sind folgende Vorgänge auszuführen:
- Die Maschine von der Hauptstromversorgung trennen.
- Den Trennschalter mit Hilfe eines Schlosses auf Stellung "AUS" blockieren.
- Am Trennschalter ein Schild mit dem Hinweis "REPARATURARBEITEN - STROM NICHT EINSCHALTEN" befestigen.
- Der Hauptschalter für die Elektroversorgung darf nicht eingeschaltet werden. Ebenso darf die Maschine nicht in Betrieb genommen werden, wenn obiges Schild angebracht wurde.
Bei den Wartungs- und Servicearbeiten können Farbindikatoren verwendet werden.
Zur Vermeidung von möglichen Kühlgasaustritten sind alle Verbindungen der Kühlanlage wie Anschluss-Stutzen, Doppelgewindekupplungen und allgemein alle kritischen Stellen [ausgekuppelte Verbindungen] zu prüfen.
2.3 Kältemittel
Diese Einheiten werden nur mit R410A betrieben.
Nie darf ein Kältemittel mit einem anderen vermischt werden.
Ein stark verschmutzter Kältekreislauf (z.B. nachdem ein Kompressor durchgebrannt ist) darf nur von einem Kältefachmann gereinigt werden.
Der Gebrauch und die Lagerung von Kältemittel muss gemäß der Vorschriften der Hersteller, sowie gemäß der gesetzlichen und Sicherheitsvorschriften am Aufstellungsort erfolgen.
2.3.1 Sicherheitsdatenblatt
| Chemischer Name: R410A (50% Difluormethan [R32]; 50% Pentafluorethan). |
GEFAHRENHINWEISE
| Hauptgefahren: Ersticken. | |
| Spezifische Gefahren: schnelles Verdampfen kann zu Erfrierungen führen. | |
ERSTE HILFE MASSNAHMEN
| Allgemeine Informationen: | Bewusstlosen Personen nichts verabreichen. |
| Einatmen: sofort ins Freie bringen. Bei Bedarf Sauerstoff verabreichen oder künstliche Beatmung durchführen. Kein Adrenalin oder ähnliche Substanzen verabreichen. | |
| Augenkontakt: sorgfältig mit viel Wasser | ser mindestens 15 Minuten lang spülen und dann einen Arzt aufsuchen. |
| Hautkontakt: Sofort mit viel Wasser abwaschen. Verunreinigte Kleidung sofort wechseln. | |
FEUERSCHUTZMASSNAHMEN
| Löschmittel: alle Löschmittel geeignet. | |
| Spezifische Gefahren: Druckanstieg. | |
| Spezielle Methoden: die Behälter [kältemittelführenden Teile] mit Wasser kühlen [berieseln]. | |
MASSNAHMEN BEI UNBEABSICHTIGTEM AUSTRETEN DES KÄLTEMITTELS
| Sicherheitsmaßnahmen für Personen: | Personen in sicheres Gebiet bringen. Für gute Durchlüftung sorgen.Schutzeinrichtungen für Personen einsetzen. |
| Umweltmaßnahmen: Kältemittel verdampft. | |
| Reinigung: Kältemittel verdampft. | |
HANDHABUNG UND LAGERUNG
| Handhabung: Maßnahmen/technische Vorsichtsmaßnahmen: | Ausreichenden Luftaustausch und/oder Luftabsaugung an Arbeitsplätzen sicherstellen. |
| Empfehlungen für sicheren Gebrauch: | Dämpfe oder Luftgemische nicht einatmen. |
| Lagerung: Sicher verschlissen und an | einem kühlen, trockenen und gut belüfteten Ort lagern. In Originalbehältern aufbewahren. Nicht verträglich mit: Sprengsto ff, entzündlichen Stoffen, organischem Peroxid. |
KONTROLLWERTE/PERSONENSCHUTZ
| Kontrollwerte: | AEL (8-h und 12-h TWA) = 1000 ml/m3 für jedes der beiden Bestandteile. |
| Atemschutz: | für Rettungsmaßnahmen und Wartungsarbeiten in Kältemitteltanks muss ein unabhängiges Atemgerät eingesetzt werden. Die Dämpfe sind schwerer als Luft und können durch Reduktion des verfügbaren Sauerstoffs zum Ersticken führen. |
| Augenschutz: | Sicherheitsbrille. |
| Schutz für Hände: | Gummihandschuhe. |
| Hygienische Maßnahmen: | Rauchen verboten. |
PHYSIKALISCHE UND CHEMISCHE EIGENSCHAFTEN
| Farbe: | farblos. |
| Geruch: | Ethereal. |
| Siedepunkt: | -51.6°C bei atmosph. Druck. |
| Brennpunkt: | nicht brennbar. |
| Dichte: | 1.08 kg/l bei 25°C. |
| Wasserlöslichkeit: | unwesentlich. |
STABILITÄT UND REAKTIONEN
| Stabilität: | keine Reaktion, wenn die aufgeführten Vorschriften eingehalten werden. |
| Ungeeignete Materialien: | Stark oxydierende Materialien. Das Gas ist unvereinbar mit Magnesium, Zink, Natrium, Kalium und Aluminium.Die Unvereinbarkeit ist ernster wenn Metallstaub oder wenn die Oberflächen nicht geschützt sind. |
| Gefährliche Zersetzungsprodukte: | Diese Produkte sind: halogeniert Verbindung, Fluorwasserstoff, Kohlenoxid [CO,CO2], Karbonilhalogeniert. |
TOXIKOLOGISCHE INFO
| Akute Vergiftung: | [R32] LC50/Einatmung/4 Stunden/ bei Ratten >760 ml/l [Pentafluorethan] LC50/ Einatmung /4 Stunden /bei Ratten >3480 mg/l |
| Lokale Auswirkungen: | bei deutlich über dem TLV liegenden Konzentrationen können Betäubungswirkungen auftreten. Das Einatmen von sich zersetzenden Stoffen kann bei hohen Konzentrationen zu Ateminsuffizienz [Lungenödem] führen. |
| Toxizität langzeitlich: | im Tierversuch wurden keine krebserregenden oder mutagenen Auswirkungen festgestellt. |
ÖKOLOGISCHE INFORMATIONEN
| Potential für die globale Erderwärmung GWP (EN378-1:2021) | 2088 |
| Potential für den Ozonabbau ODP (R11=1): | 0 |
| Entsorgungshinweise: | nach Neubehandlung wieder verwendbar. |
KAPITEL 3
TECHNISCHE DATEN
Auf dem Typenschild der Maschinesind die wichtigsten technischen Daten aufgeführt:
| Für die Modellen MCT/MCT-H | |
| MODELL und TYPENSCHLÜSSEL | Geben die Größe der Maschine und ihre Baureihe an. [siehe Kapitel 1 "Allgemeine Hinweise"]. |
| HANDBUCH Code-Nr. dieses Handbuchs. | |
| SERIENNUMMER Serien- oder Fabrikationsnummer der Maschine. | |
| BAUJAHR Jahr der Endabnahme der Maschine. | |
| SPANNUNGEN/PHASEN/FREQUENZ | Merkmale der Stromversorgung. |
| MAX. STROMAUFNAHME Stromaufnahme der Maschine in den Einsatzgrenzen [Verflüssigungs- bzw. Verdampfungstemperatur des Kältemittels jeweils bei 65°C und 12.5°C]. | |
| INSTALLIERTE LEISTUNG Leistungsaufnahme der Maschine in den Einsatzgrenzen [Verflüssigungs- bzw. Verdampfungstemperatur des Kältemittels jew eils bei 65°C und 12.5°C]. | |
| SCHUTZART Gemäß Europanorm EN 60529. | |
| STROMDIAGRAMM Stromdiagramm Nummer. | |
| KÄLTEMITTEL Kältemittel, mit dem die Maschine gefüllt wurde. | |
| TREIBHAUSPOTENZIAL Treibhauspotenzial. | |
| KÄLTEMITTELBEFÜLLUNG Befüllmenge des Kältemittels in der Anlage. | |
| Für die Modellen MCT/MCT-H 018÷040 | |
| MAX. DRUCK KÄLTEKREISLAUF. | Druck des Kältekreislaufs nach Projekt. |
| MAX. TEMP. KÄLTEKREISLAUF. | Druck des Kältekreislaufs nach Projekt. |
| Für die Modellen MCT/MCT-H 050÷600 | |
| MAX. DRUCK KÄLTEKREISLAUF HP SIDE (PS) | Projektdruck des Kältekreislaufs auf der Hochdruckseite |
| MAX. DRUCK KÄLTEKREISLAUF LP SIDE (PS) | Projektdruck des Kältekreislaufs auf der Niederdruckseite. |
| ZULÄSSIGE TEMPERATUR HP SIDE (TS) | Zulässiger Kältemitteltemperatur im Kältekreislauf auf Hochdruckseite. |
| ZULÄSSIGE TEMPERATUR LP SIDE (TS) | Zulässiger Kältemitteltemperatur im Kältekreislauf auf Niederdruckseite. |
| Für die Modellen MCT/MCT-H | |
| FLÜSSIGKEIT VERBRAUCHERKREISLAUF | Flüssigkeit, die in der Maschine benutzt wird (normalerweise: Wasser). |
| MAXIMAL ZULÄSSIGER DRUCK (PS) | Maximaler Druck des Verbraucherkreislaufs nach Projekt. |
| ZULÄSSIGE TEMPERATUR (TS) Minimaler und maximaler Wert der Temperatur im Verbraucherkreislauf nach Projekt, darf keinesfalls mit der im Angebotsstadium festgelegten max. Betriebstemperatur verwechselt werden. | |
| SCHALLDRUCKPEGEL Schalldruckpegel bei freier halbkreisförmiger Schallausbreitung (freies Feld) in 1 m Entfernung von der Verflüssigerseite der Maschine und 1,6 m Höhe über dem Boden gemessen. | |
| UMGEBUNGSTEMPERATUR Minimaler und maximaler Wert der Kühlufttemperatur. | |
| GEWICHT | Gewicht der Maschine ohne Verpackung. |
3.1 Konformitätserklärung
a] Name des Herstellers
b] Verantwortlichkeitserklärung
c) Maschinenmodell
d) Serien- oder Fabrikationsnummer der Maschine
e] Jahr der Endabnahme der Maschine
f] Richtlinien und Normen
g] Verantwortlicher des technischen Berichts
h) Persönliche Daten des verantwortlichen Technikers
Enthaltene Angaben:
a) Name des Herstellers
b] Verantwortlichkeitserklärung
c) Einheitstyp
d] Maschinenmodell
e) Serien- oder Fabrikationsnummer der Maschine
f] Richtlinien und Normen
g] PED-Richtlinie
h] Verantwortlicher des technischen Berichts
i) Persönliche Daten des verantwortlichen Technikers
j) Ort und Datum
3.2 Daten der Standardmaschinen OCT/HOCT
3.2.1 Leistungen
Die Leistungen der Einheit hängen vor allem vom Volumen und der Temperatur des gekühlten Wassers und der Raumlufttemperatur ab.
Diese Daten, auf die Bezug zu nehmen ist, werden in der Angebotsphase festgelegt.
MCT/MCT-H 018, 022, 030, 040
![| Wasserdurchfluss (m³/h) | DeltaP [kPa] | | ------------------------ | ------------ | | 0.50 | 80 | | 1.00 | 60 | | 1.50 | 40 | | 2.00 | 30 | | 2.50 | 20 |](/content/2026/05/919412/images/e359e2a4f1a10d9a8c8eb055bd7b148c22c93f1d411d275a03fd4ff1aa542031.jpg)
MCT/MCT-H 050÷350 MCT/MCT-H 050÷350
![| Wasserdurchfluss [m³/h] | DeltaP [KPa] | | ------------------------ | ------------ | | 0.00 | 190 | | 5.00 | 170 | | 10.00 | 150 | | 15.00 | 130 | | 20.00 | 110 |](/content/2026/05/919412/images/9f038287bfae7a36139cf596a701fd7096cdbded57eb40ef6b479bae7c8bff7d.jpg)
Nützlicher Kopf mit Akkumulation und Pumpe P1
![| Wasserdurchfluss [m³/h] | DeltaP [KPa] | | ------------------------ | ------------ | | 0.00 | 270 | | 5.00 | 250 | | 10.00 | 230 | | 15.00 | 210 | | 20.00 | 190 |](/content/2026/05/919412/images/a4125177107cf26e904ae8dd9606b4a7a53932b84c47a398c949ccf44dcac8fd.jpg)
MCT/MCT-H 400, 500, 600 MCT/MCT-H 400, 500, 600
![| Wasserdurchfluss [m³/h] | DeltaP [KPa] | | ------------------------ | ------------ | | 10.00 | 270 | | 15.00 | 250 | | 20.00 | 230 | | 25.00 | 200 | | 30.00 | 150 | | 35.00 | 100 |](/content/2026/05/919412/images/727d52dcf5c283b40d5640ac5f495cf576f8aed6eb090dc9c2a5e10d14b15b31.jpg)
Nützlicher Kopf mit Akkumulation und Pumpe P1
![| Wasserdurchfluss [m³/h] | DeltaP [KPa] | | ------------------------ | ------------ | | 10,000 | 350 | | 15,000 | 325 | | 20,000 | 300 | | 25,000 | 275 | | 30,000 | 250 | | 35,000 | 225 |](/content/2026/05/919412/images/3b7da526aa70fde485874ed7eeeb7b92bc874f8e14fa4622032d4658ff3ceec5.jpg)
| ModellMCT/MCT-H | 018 | 022 | 030 | 040 | 050 | 070 | 100 | 130 | 150 | 200 | 230 | 280 | 350 | 400 | 500 | 600 | |
| Tankinhalt | Wasservolumen[Liter] | 40 135 250 350 | |||||||||||||||
| Pumpe P0 | Nennleistung | 0,005 ÷ 0,19 | 0,37 | 055 | 0,75 | 1,13 | |||||||||||
| Pumpe P1 -- 0,55[kW] 0,9 | 1,5 | 1,85 4 | |||||||||||||||
3.2.2 Daten des Hydraulikaggregats [optional]
Für weitere Informationen siehe 4.2.4 "Hydrauliksystem (OPTIONAL)".
HINWEIS
Die Förderhöhe ist jene vom Verbraucher verfügbare.
Es können vom Standard abweichende Pumpen installiert sein. In diesem Fall ist auf die Daten im Angebot Bezug zu nehmen.
3.2.3 Geräuschmessungen
| EBUAH TIMDRADNATS | |||||
| Lp dB[A] * | Lw dB[A] ** | Lp dB[A] * | Lw dB[A] ** | ||
| MCT/MCT-H 018 45.0 | 58.0 | 42.4 | 55.4 | ||
| MCT/MCT-H 022 45.7 | 58.7 | 43.2 | 56.2 | ||
| MCT/MCT-H 030 46.1 | 59.1 | 43.5 | 56.5 | ||
| MCT/MCT-H 040 49.7 | 62.7 | 46.5 | 59.5 | ||
| MCT/MCT-H 050 50.9 | 63.9 | 48.2 | 61.2 | ||
| MCT/MCT-H 070 52.6 | 65.6 | 49.8 | 62.8 | ||
| MCT/MCT-H 100 55.0 | 68.0 | 51.9 | 64.9 | ||
| MCT/MCT-H 130 58.7 | 71.7 | 55.8 | 68.8 | ||
| MCT/MCT-H 150 61.1 | 74.1 | 57.8 | 70.8 | ||
| MCT/MCT-H 200 62.4 | 75.4 | 59.7 | 72.7 | ||
| MCT/MCT-H 230 63.6 | 76.6 | 60.6 | 73.6 | ||
| MCT/MCT-H 280 64.1 | 77.1 | 61.4 | 74.4 | ||
| MCT/MCT-H 350 65.9 | 78.9 | 63.0 | 76.0 | ||
| MCT/MCT-H 400 66.8 | 79.8 | 64.1 | 77.1 | ||
| MCT/MCT-H 500 67.0 | 80.0 | 64.2 | 77.2 | ||
| MCT/MCT-H 600 68.7 81.7 65.9 78.9 | |||||
* in 1 m Abstand
** allgemein
Prüfanordnung
Die Schalldruckpegel beziehen sich auf den Betrieb der Einheit mit Volllast in normalen Betriebsbedingungen.
Schalldruckpegel unter Bedingungen halbkugelförmiger Bestrahlung im Abstand von 1 m von der Anlage auf
Kondensatorseite und 1,6 m vom Boden.
Toleranzwerte ± 2 dB.
Schalldruckpegel: gemäß Vorschrift ISO 3744.
KAPITEL 4
BESCHREIBUNG
4.1 Allgemeines
Alle in dieser Anleitung beschriebenen Maschinen arbeiten nach dem gleichen Prinzip. Der Kühlkreislauf kann dank der Verwendung eines Platten-Verdampfers und eines Plattenkondensators, in dem Wärme durch Austausch von dem Kühlfluid zu der zu kühlenden oder zu erhitzenden Flüssigkeit übertragen wird, einen Wasserstrom kühlen oder erwärmen.
Der Kältekompressor wird von einer elektronischen Regelung gesteuert, die regelt:
• die Wassereintrittstemperatur von Verdampfer;
- die Wasseraustrittstemperatur von Verdampfer, damit diese innerhalb der vorgegebenen Grenzwerte bleibt;
- Differenzdruck zwischen Wassereingang und -ausgang am Verdampfer/Kondensator[nur Modelle MCT-H], um die Gefahr der Eisbildung, falls kein Wasser fließt, zu vermeiden.
• die Wasseraustrittstemperatur von Kondensator.
4.2 Hydraulikanlage und Kältekreislauf
[Siehe Anlage]
4.2.1b Zyklus Umkehr Gasserseite [MCT-H]
Die Beschreibungen in den nachfolgenden Abschnitten beziehen sich auf Maschinen, die im SOMMER -Modus arbeiten, daher das Wasser kühlen.
Der Kältekreislauf kann mit einem elektrisch gesteuerten 4-Wege-Ventil auf den WINTER-Modus umgeschaltet werden; dieses Ventil kehrt den Fluss der Kälteflüssigkeit um, mit dem Ergebnis, dass das Wasser im Verdampfer erwärmt wird. Es gelten daher dieselben Bemerkungen wie für den SOMMER-Betrieb, unter der Bedingung, dass der Verdampfer als Kondensator arbeitet und dass der Kondensator im WINTER-Modus als Verdampfer arbeiten wird.
4.2.2 Zyklus Umkehr Wasserseite [MCT]
Der Wärmepumpenbetrieb wird durch Umkehren der Wasserströme ind en Wärmetauschern erhalten. Zusätzlich zur Wasserein- und -austrittstemperatur des Verdampfers kann die elektronische Steuerung IC121CX die
Kondensatorausgangstemperatur auch durch Einstellung des Sommer-Sollwerts [Vorrang Kaltwasser] oder des Winter-Sollwerts [Vorrang Warmwasser] steuern.
4.2.3 Wasserkreislauf
Die Einheiten haben:
• Wasser-Zyklusumkehrung;
- Platterverdampfer;
• Rohrschlangenkondensator;
- Ist der Verdampfer mit einem Differentialdruckschalter ausgestattet, der ihn vor Wassermangel schützt [für alle die Einheiten];
- Sind der Verflüssiger mit einem Differentialdruckschalter ausgestattet, der ihn vor Wassermangel schützt(nur Modelle MCT-H);
• Hydraulik Kit [OPTIONAL];
- Kit Druckregel- oder modulierendes Ventil [OPTIONAL]
HINWEIS
An allen Einheiten sind an der Wasserseite des Verdampfers und des Verflüssigers ein Eintritt und ein Austritt vorhanden.
4.2.4 Hydrauliksystem [OPTIONAL]
Die Einheiten können über ein von der Einheit getrenntes Hydrauliksystem [Optional] verfügen, das mit einem eigenen Gehäuse, einem Speicher und einer Umwälzpumpe ausgestattet ist. Nur die einphasigen Modelle im separaten Hydrauliksystem [Optional] sehen einen Speicher und einen Zirkulator mit 3 Geschwindigkeiten und ca. 50kPa Nutzförderhöhe vor. Für die einphasigen Modelle sind Pumpen mit hoher Förderhöhe nicht vorgesehen.
Hydrauliksystem mit serienmäßiger Pumpe oder mit Pumpe mit hoher Förderhöhe besteht aus einem vertikalen, zylinderförmigen Speicher für die MCT/MCT-H 018÷150 oder aus einem horizontalen Speicher für die MCT/MCT-H 200÷600 aus Kohlenstahl, der außen mit einer Antikondens-Isolierschicht Stärke 9 mm verkleidet ist.
- Die serienmäßige Pumpe ist in Kapitel 3.2.1 "Leistungen" beschrieben.
- Die Pumpe mit hoher Förderhöhe ist in Kapitel 3.2.1 "Leistungen" beschrieben.
Speicher und Pumpe sind im Hydrauliksystem installiert und über Schlauchleitungen miteinander, mit dem Verdampfer und den Wasserein- und austritten verbunden. Diese Option schließt auch ein Ausdehnungsgefäß, ein automatisches Entlüfterventil, ein Sicherheitsventil, einen Abflusshahn und eine automatische Füllvorrichtung mit Manometer ein. Von der Außenseite des Systems her sind das Füllventil, das Entlüfterventil und das Abflussventil zugänglich. Die elektronische Steuerung schaltet die Pumpe und betreibt den Wärmeschutzalarm. Das Gehäuse des Hydrauliksystems umfasst ein Untergestell und einige Paneele für die Basisausführung.
HINWEIS
Für die einphasigen Modelle MCT/MCT-H 018÷040 ist das Hydrauliksystem mit hoher Förderhöhe nicht vorgesehen.
Bei den MCT/MCT-H 018, 022, 030, 040 Modellen gibt es eine Wilo Pumpe mit Konverter.
Fig.2


Einstellung der Regelungsart und der Förderhöhe
Durch Drehen des Bedienknopfes wird entweder die Regelungsart gewählt und die gewünschte Förderhöhe oder die Drehzahlstufe eingestellt.
Einstellung der Regelungsart
Differenzdruck variabel [Δp-v]:

Links der Mittelstellung wird die Pumpe für den Regelmodus Δp-v eingestellt.
Differenzdruck konstant [Δp-c]:

Rechts der Mittelstellung wird die Pumpe für den Regelmodus Δp-c eingestellt.
3 Drehzahlstufen [n = konstant]:

Die Pumpe kann mittels Bedienknopf auf 3 Drehzahlstufen [1, 2, oder 3] eingestellt werden [Fig.2].
Störmeldungen
• Die Störmeldung wird über die LED-Anzeige angezeigt (Fig.1, Pos. 1.1).
• Die Störmelde-LED zeigt rotes Dauerlicht an [Fig.1, Pos. 1.2].
- SSM-Kontakt öffnet. Die Pumpe schaltet ab [in Abhängigkeit vom Fehlercode], versucht zyklische Neustarts.
ACHTUNG

AUSNAHME: Fehlercode E10 (Blockierung)
Nach Ablauf von ca. 10 Minuten schaltet die Pumpe dauerhaft ab und zeigt den Fehlercode an.
| Code-Nr. Störung Ursache Abhilfe | ||
| E04 Netz-Unterspannung Zu geringe netzseitigeSpannungsversorgung | Netzspannung überprüfen | |
| E05 Netz-Überspannung Zu hohe netzseitigeSpannungsversorgung | Netzspannung überprüfen | |
| E09 [1] Turbinenbetrieb Pumpe wir d rückwärts angetrieben[Durchströmung der Pumpe von der Druck- zur Saugseite] | Durchströmung überprüfen, ggf.Rückschlagklappen einbauen. | |
| E10 Blockierung Rotor ist blockiert Kundendienst anfordern | ||
| E21 [2]* Überlast Schwergängiger Motor Kundendienst anfordern | ||
| E23 Kurzschluss Zu hoher Motorstrom Kundendienst anfordern | ||
| E25 Kontaktierung / WicklungMotorwicklung defekt Kundendienst anford ern | ||
| Code-Nr. | Störung | Ursache | Abhilfe |
| E30 Modulübertemperatur Raumlüftung verbesserte Modulinnenraum zu warm | Einsatzbedingungen prüfen, ggf.Kundendienst anfordern | ||
| E31 Übertemperatur Leistungsteil | Umgebungstemperatur zu hoch | Raumlüftung verbessern,Einsatzbedingungen prüfen, ggf.Kundendienst anfordern | |
| E36 | Elektronikfehler | Kundendienst anfordern | Kundendienst anfordern |
[1] nur für Pumpen mit P1 > 200W
[2] zusätzlich zur LED-Anzeige zeigt die Störmelde-LED rotes Dauerlicht an.
* siehe auch Warnmeldung E21
Warnmeldungen
• Die Warnmeldung wird über die LED-Anzeige angezeigt (Fig.1, Pos. 1.1).
• Die Störmelde-LED und das SSM-Relais sprechen nicht an.
• Die Pumpe läuft mit eingeschränkter Förderleistung weiter.
- Der signalisierte fehlerbehaftete Betriebszustand darf nicht über einen längeren Zeitraum auftreten.
• Die Ursache ist abzustellen.
| Code-Nr. | Störung | Ursache | Abhilfe |
| E07 Generatorbetrieb | Pumpenhydraulik wird durchströmt. | System überprüfen | |
| E11 | Trockenlauf | Luft in der Pumpe | Wassermenge/-druck prüfen |
| E21 * | Überlast | Schwergängiger MotorPumpe wird außerhalb derSpezifikation betrieben (z.B. hoheModultemperatur). Die Drehzahlist niedriger als im Normalbetrieb. | Umgebungsbedingungenüberprüfen |
* siehe auch Störmeldung E21
HINWEIS
Der Durchmesser des Wasseraustrittsanschlusses des HYDRAULIKSYSTEMS ist in Kapitel 5.4 "Wasserseitige Verrohrung" oder in den anliegenden Gesamtzeichnungen angegeben.
ACHTUNG

Die Pumpe darf niemals trocken laufen.
ACHTUNG

Bei den Pumpenmodellen, wo der Hersteller dies vorsieht, muss vor der Inbetriebnahme der Pumpe von Hand geprüft werden, ob sie sich ungehindert dreht.
Einen Schlitzschraubenzieher in den entsprechenden Schlitz auf der Welle in mittlerer Position an der Lüfterradabdeckung ansetzen und in der vom Pfeil auf der Lüfterradabdeckung angegebenen Richtung drehen.
Sollte sich die Welle nicht ungehindert drehen lassen, versuchen die Drehung zu erzwingen, sollte die Pumpe blockiert sein, den Kundendienst kontaktieren.

4.2.5 Kältekreislauf
Für besondere Bedarfsfälle können auch nicht serienmäßige Materialien verwendet werden. In diesem Fall ist auf die Angaben im Angebot Bezug zu nehmen. Alle die Einheiten haben die folgende Komponenten:
• Kältekompressor;
- Verdampfer;
- Kondensator;
• Zyklusumkehrventil [nur Modelle MCT-H];
• Rückschlagventil (nur Modelle MCT-H);
- thermostatisches Ausdehnungsventil mit externem Ausgleich;
• Hoch- und Niederdruckschalter;
• Differentialdruckschalter, Verdampferwasserseite;
- Differentialdruckschalter, Verflüssigerwasserseite [nur Modelle MCT-H];
• Wasserabscheidefilter;
• Schauglas;
- Wassersicherheitsventil der Hochdruckseite [Modelle MCT/MCT-H 500÷600].
Das Kältemittel wird im gasförmigen Zustand vom hermetischem Kältekompressor verdichtet und zum Kondensator geleitet. Hier verflüssigt sich das Gas, tauscht Wärme mit dem Kältemittel aus und tritt durch den Filtertrockner in flüssiger Form aus. Nachdem die Flüssigkeit das Wasserabscheidefilter und Schauglas durchströmt hat, wird es vom thermostatischen Ventil umgewälzt und fließt in den Verdampfer. Hier verdampft es und dabei erfolgt der Wärmeaustausch mit dem Wasserkreislauf. Nachdem es sich wieder in gasförmigem Zustand befindet, wird es von den Kompressoren angesaugt und der Zyklus beginnt aufs Neue.
4.3 Materialen
Die Angaben über die Materialien beziehen sich auf die serienmäßigen Einheiten. Für besondere Bedarfsfälle können auch nicht serienmäßige Materialien verwendet werden. In diesem Fall ist auf die Angaben im Angebot Bezug zu nehmen.
ACHTUNG

Die hier folgende Beschreibung bezieht sich auf den Betrieb der Anlage im SOMMER modus [Kühler]; zuberücksichtigen ist, dass der Verdampfer nach der Umschaltung des Kältekreislaufs, wenn die Maschine als Wärmepumpefunktioniert [WINTER-Modus] als Kondensator arbeitet [nur Modelle MCT-H].
4.3.1 Gehäuse
Das Untergestell ist in einem einzigen Teil aus verzinktem und lackiertem Kohlenstahl realisiert. Die Ausfachungspanelle sind mit metrischen Schrauben am Untergestell befestigt, wogegen die Platten der Struktur (Wand und Deckel) auf dieses genietet werden. Alle Gehäuseteile sind phosphatiert und polyester-pulverbeschichtet. Das Gehäuse ist so konstruiert, dass alle Komponenten leicht zugänglich sind.
Jede Einheit besteht aus einem einzigen Gehäuse für die Kompressoren / Wärmetauscher, das mit einer schallschluckenden Matte der Stärke 13 mm für die beiden ersten Rahmen und 20 mm für den dritten und vierten Rahmen sonorisiert ist.
4.4 Komponenten
Es werden die Standardkomponenten beschrieben.
Sind abweichende Komponenten für besondere Anwendungen vorgegeben, ist die angebotene Version zu berücksichtigen.
4.4.1 Kompressoren

Für die Modelle MCT/MCT-H 018 ist der Kompressor ein hermetischer Rotary-Kompressor, wagegen er für die Modelle MCT/MCT-H 022÷600 ein hermetischer Scroll-Kompressor ist, ermöglichen die Erzielung einer hohen Energieeffizienz [hohe COP-Werte] vereint mit geringsten Vibrationen, was einen besonders leisen Normalbetrieb zur Folge hat.
Die Modelle MCT/MCT-H 150 haben nur einen Kompressor, wegen die Modellen MCT/MCT-H 200÷600 habe zwei Kompressoren tandemgeschaltet. Die Kompressoren sind im Kompressorabteil installiert. Diese Komponenten sind in einem Kompressorengehäuse untergebracht, das mit schallschluckender gebeulter Matte Stärke 13÷20 sonorisiert ist.
HINWEIS
Als Option ist auch eine schalldämpfende Verdichterhaube erhältlich.
MCT/MCT-H 018÷040

Der 2-polige E-Motor wird durch das vom Kompressor [nur Scroll-Kompressor] angesaugte Gas gekühlt und ist durch ein internes Temperaturregelmodul vor Übertemperaturen in den Wicklungen geschützt.
Weiter sind die Kompressoren durch Schalter, Sicherungen oder magnetothermische Schalter geschützt. Alle Kompressoren sind auf Gummischwingungsdämpfer montiert.
ACHTUNG
Beim ersten Anlauf nach mehrtägigem Maschinenstillstand muss dafür gesorgt werden, dass der Gehäusewiderstand jedes Kompressors mindestens 12 Stunden lang eingeschaltet bleibt, bevor die Starttaste gedrückt wird.
4.4.2 Material in Kontakt mit dem zu kühlenden Medium
Der Verdampfer und Verflüssiger ist ein Plattenwärmetauscher aus Edelstahl, mit Kupfer gelötet.
4.4.3 Verdampfer / Kondensator
ACHTUNG
Die hier folgende Beschreibung bezieht sich auf den Betrieb der Anlage im SOMMER-Modus [Kühler]; zu berücksichtigen ist, dass der Verdampfer nach der Umschaltung des Kältekreislaufs, wenn die Maschine als Wärmepumpefunktioniert [WINTER-Modus] als Kondensator arbeitet [nur Modelle MCT-H].
An allen Einheiten MCT/MCT-H werden Plattenwärmetauscher als Verflüssiger und Verdampfer benutzt. Die Platten aus schweißgelötetem Edelstahl werden vom Kältemittel und dem Prozessfluidum, das gekühlt (Verdampfer) bzw. erwärmt (Verflüssiger) werden soll, durchströmt. Diese sehr effizienten und kompakten Wärmetauscher erfordern sehr wenig Platz in der Einheit.
ACHTUNG
Die Flüssigkeitsmenge, die durch die Rohre fließt, darf die Werte in der Tabelle in Kapitel 5.4 "Wasserseltige Verrohrung" nicht überschreiten.

Der Verdampfer ist vor Eis infolge niedriger Verdampfungstemperaturen durch die Frostschutzfunktion der elektronischen Steuerung geschützt, die die Wasseraustrittstemperatur regelt. Weiterhin verfügt jeder Verdampfer über einen Differentialdruckschalter, der ihn vor Wassermangel schützt.
Die Ummantelung ist außen mit einer aluminierten Antikondens-Isolierschicht Stärke 9 mm beschichtet.
Verflüssiger:
Die Verflüssiger sind isoliertet. Die Verflüssiger der Einheiten MCT/MCT-H können mit Turm- oder Brunnenwasser betrieben werden.

4.5 Zyklusumschaltventil [MCT-H]
Das 4-Wege-Zyklusumkehrventil kehrt den Fluss des Kältemittels um und führt so die Umschaltung der Funktionen Heizung und Kühlung aus. Die vier Rohrleitungen des Ventils sind an die Hoch- und Niederdruckseiten des/der Kompressors/Kompressoren und an die Wärmetauscher (Verflüssiger und Verdampfer) geschweißt, aus denen der Kältekreislauf der Einheit besteht. Das 4-Wege-Ventil benutzt ein Steuermagnetventil, mit dem die Wechselbewegung des Hauptventilschlittens ausgeführt wird. Der Wechsel erfolgt durch Erregung bzw. Entregung der Magnetventilspule. Für diesen Vorgang sind einige Tasten an der elektronischen Steuerung zu drücken.
Für weitere Auskünfte über die Umschaltung des Kältekreislaufs wird auf Kapitel 7 "Elektronische Steuerzentrale" verwiesen. Alle Bemerkungen bezüglich der Komponente, die im SOMMER-Betrieb üblicherweise Kondensator genannt wird, gelten auch für den WINTER-BETRIEB, wobei zu berücksichtigen ist, dass der Kältekreis hierbei umgekehrt ist und der Kondensator daher als Verdampfer arbeitet.
4.6 Stromkreis
Siehe anliegenden Schaltplan.
4.7 Maßblatt
Siehe Anlagen.
4.8 Mindestabstände zu Wänden
Siehe Anlagen.
KAPITEL 5
INSTALLATION
ACHTUNG

Vor der Installation und Inbetriebnahme sicherstellen, dass das Personal das Kapitel "Sicherheit".
5.1 Kontrolle
Sofort nach Erhalt bitte die Anlage auf evtl. Beschädigungen prüfen.
5.2 Aufstellung
- Maximale Höhe über dem Meeresspiegel 2000 Meter.
- Die Maschine kann, je nach IP-Schutzgrad des Schaltschranks und der Einheit, sowohl im Freien als auch in einem geschlossenen Raum installiert werden.
- Bei Aufstellung an einem geschlossenen Ort muss für ausreichende Luftzufuhr gesorgt werden. In einigen Fällen müssen zur Temperaturbegrenzung Ventilatoren oder Aspiratoren im Aufstellungsraum installiert werden.
- Die Umgebungsluft muss sauber sein, Meeresumgebung (salzhaltige Luft) vermeiden, und sie darf keine entzündbaren Gase oder korrosiven Lösemittel enthalten.
- Die minimale und maximale Umgebungstemperatur für den Betrieb ist auf dem Typenschild der Maschine aufgeführt. Sicherstellen, dass die von anderen Geräten kommende warme Luft nicht auf die Maschine stößt. Hohe Umgebungstemperaturen können dazu führen, dass die Maschine durch die Sicherheitseinrichtung abschaltet wird.
- Der von der Einheit kommende Luftstrom darf nicht behindert oder gestört werden; die Mindestfreiräume/-abstände in den Installationszeichnungen strengstens einhalten.
- Die Maschine muss auf einer vollständig ebenen Oberfläche aufgestellt werden, die so gebaut und dimensioniert sein muss, dass sie das Gewicht bei laufender Maschine, insbesondere an den in der Zeichnung markiertenAuflagestellen, trägt. Eine mit dem Vorgenannten nicht übereinstimmende Installation hat den sofortigen Verlust der Herstellergarantie zur Folge und könnte Störungen oder sogar die Blockierung der Maschineverursachen.
- Die Geräte verlassen das Werk mit Kunststoff- oder Holzhalterungen unter dem Sockel, die während der Installation entfernt werden müssen. Dennoch sollten zwischen Basisrahmen und Auflagefläche ein starresGummiband angebracht werden. Wenn eine stärkere Isolierung erforderlich ist, sollten schwingungsdämpfende Halterungen verwendet werden.
- Für Wartungsarbeit einen Raum um die Maschine einhalten (siehe Anlagen).
- Die Maschine nicht in Bereichen mit starkem Wind installieren oder geeignete Schutzvorrichtungen vorsehen.

5.3 Frostschutz
Selbst wenn die min. Umgebungstemperatur über 0°C ist, muss damit gerechnet werden, dass die Anlage [besonders bei Stillstand während der kalten Jahreszeit] Umgebungstemperaturen unter 0°C ausgesetzt sein kann.
Entweder muss sie dann entleert werden, oder der Wasserkreislauf muss mit einem entsprechenden Prozentsatz Frostschutzmittel [Äthylenglykol oder Propylenglykol] versehen werden:
| Umgebungstemperatur bis [°C] | Ethylenglykol [% Gewicht] | Propylenglykol [% Gewicht] |
| 0 | 0 | 0 |
| -5 15 20 | ||
| -10 25 30 | ||
| -15 30 35 | ||
| -20 40 40 |
Im Sommer, wenn die Maschine zur Kühlung einer bestimmten Menge Flüssigkeit benutzt wird [CHILLER-Modus - „SUMMER“ -], muss abhängig von der Wasseraustrittstemperatur zur Vermeidung von Eisbildung ein Frostschutzmittel [Äthylenglykol oder Propylenglykol] in folgenden Anteilen zugemischt werden:
| Wasseraustrittstemperatur bis [°C] | Ethylenglykol oder Propylenglykol [% Gewicht] |
| 6 | 0 |
| 3 | 20 |
| 0 | 25 |
| -5 30 | |
| -7 35 | |
| -10 40 | |
| -15 45 | |
| -20 5 |
ACHTUNG

Für den Frostschutz siehe auch die Anweisungen im Paragraph 9.2.3 "Entleeren des Wasserkreises" für einige Modelle kann der Frostschutz mit Hilfe eines Frostschutzwiderstands erfolgen, dessen Betriebsprinzip im Kapitel 7 "Elektronische Steuerzentrale" beschrieben wird.
ACHTUNG

Es wird empfohlen, einen Filter am Wassereintritt zum Verflüssiger und zum Verdampfer zu installieren, um eventuelle Schmutzteilchen im Wasser zu entfernen.
ACHTUNG

Der Frostschutz ist auf 5°C eingestellt. Um die Frostschutz-Einstellung zu senken, den Parameter Ar03 ändern. Das Zufügen anderer Frostschutzmittel bei Anwendungen der Einheit unter 6°C am Wasseraustritt.
5.4 Wasserseitige Verrohrung
- Der Verdampfer ist mit Gewindeanschlüssen oder "Victaulic"-Anschlüssen ausgestattet [siehe die Anlage].
- Zwei Absperrarmaturen (eine am Wassereinlauf und eine am Wasserauslauf) vorsehen, damit die Maschine bei Wartungsarbeiten vom Rohrleitungssystem getrennt werden kann, ohne das komplette Rohrleitungssystem entleeren zu müssen.
ACHTUNG

Damit die Einheit korrekt funktioniert, muss jeweils eine Pumpe für den Verflüssigungswasserkreislauf und eine für den Verdampfungswasserkreislauf installiert werden. Falls das Hydrauliksystem installiert ist, 4.2.4 "Hydrauliksystem [OPTIONAL]", die Pumpe bereits vorhanden und am Verdampfungswasserkreislauf angeschlossen, folglich muss nur diePumpe im Verflüssigungswasserkreislauf installiert werden.
Dieser Vorgang ist durch den Kunden auszuführen.
Für Wartungsarbeiten wird empfohlen, einen Wasserhahn im unteren Teil des Kreislaufs einzubauen.
ACHTUNG

Die folgenden Einheiten sind nicht mit Sicherheitsventilen an der Hydraulikseite ausgestattet:
- ohne Speicher und ohne Pumpe
- ohne Speicher, aber mit Pumpe.
Das Sicherheitsventil geht zu Lasten des Kunden/Installateurs und muss die Werte der oben aufgeführten Tabelle einhalten.
MCT/MCT-H 050÷350Pumpe LowaraLast- / Entlüftungsstopfen![]() | MCT/MCT-H 400÷600Pumpe EbaraLast- / Entlüftungsstopfen![]() |
| Beim Füllen des Flüssigkeitskreislaufs sicherstellen, dass keine Luftblasen oder Verunreinigungen vorhanden sind. Falls die Pumpe ungewöhnlich laut ist, kann das Entlüften des Flüssigkeitskreislaufs notwendig sein, damit die Pumpe ansaugen kann.Das Verfahren ist wie folgend:den Einfüll-/Entlüfterstopfen oben an der Pumpe abschraubenWasserkreislauf füllen, bis Wasser am Stopfen austrittDen Stopfen schließenSollte die Pumpe immer noch laut sein, muss der Vorgang wiederholt werden, um die Restluft aus dem Laufrad zu entfernen. | |
Das Wasserleitungssystem muss so ausgelegt sein, dass kein Wasser mit höherem Druck als dem Typenschilddruck und nicht in größerer Menge als in folgender Tabelle angegeben zur Maschine fließt:
| MCT/MCT-H 018 | MCT/MCT-H 022 | MCT/MCT-H 030 | MCT/MCT-H 040 | MCT/MCT-H 050 | MCT/MCT-H 070 | MCT/MCT-H 100 | ||
| Verbindung Durchmesser Kondensator / Verdampfer Eintritt/Austritt [ø Gas] | 1" | 1" | 1" | 1" | 11/4" | 11/4" 11/2" | ||
| Höchstwassermenge zum Verdampfer | max[m3/h] | 0,35 | 0,45 | 0,55 | 0,90 | 1,30 | 1,80 | 2,80 |
| max[m3/h] | 1,40 | 1,85 | 2,23 | 4,00 | 5,50 | 7,80 | 11,80 | |
| Höchstwassermenge zum Kondensator MCT/MCT-H | max[m3/h] | 0,21 | 0,30 | 0,37 | 0,50 | 0,70 | 1,00/1,10 | 1,20/1,40 |
| max[m3/h] | 1,40 | 1,70 | 2,20/2,23 | 4,00 | 5,60/5,50 | 7,20/7,80 | 10,40/11,80 | |
| MCT/MCT-H 130 | MCT/MCT-H 150 | MCT/MCT-H 200 | MCT/MCT-H 230 | MCT/MCT-H 280 | MCT/MCT-H 350 | MCT/MCT-H 400 | ||
| Verbindung Durchmesser Kondensator / Verdampfer Eintritt/Austritt (ø Gas) | 11/2" | 11/2" | 2" | 2" | 21/2" | 21/2" 21/2" | ||
| Höchstwassermenge zum Verdampfer | max[m3/h] | 3,80 | 4,30 | 5,50 | 5,50 | 6,80 | 8,00 | 8,50 |
| max[m3/h] | 17,0 | 18,7 | 24,0 | 24,0 | 29,0 | 34,5 | 38,0 | |
| Höchstwassermenge zum Kondensator MCT/MCT-H | max[m3/h] | 1,60/1,90 | 2,00/2,40 | 3,0 | 3,0 | 3,0/3,6 | 4,5 | 5,9 |
| max[m3/h] | 14,5/17,0 | 14,5/18,7 | 22,0/24,0 | 24,0 | 24,6/29,0 | 34,0 | 39,0 | |
| MCT/MCT-H 500 | MCT/MCT-H 600 | ||
| Verbindung Durchmesser Kondensator / Verdampfer Eintritt/Austritt [ø Gas] | 21/2" | 21/2" | |
| Höchstwassermenge zum Verdampfer | min[m3/h] | 10,5 | 12,2 |
| min[m3/h] | 47,0 55,0 | ||
| Höchstwassermenge zum Kondensator | min[m3/h] | 5,79,5 | |
| min[m3/h] | 47,0 56,0 | ||
In der Tabelle unten sind der Durchmesser der Anschlüsse der Eintritten und der Austritten des HYDRAULIKAGGREGATS:
| MCT/MCT-H 018 | MCT/MCT-H 022 | MCT/MCT-H 030 | MCT/MCT-H 040 | MCT/MCT-H 050 | MCT/MCT-H 070 | MCT/MCT-H 100 | ||
| HYDRAULIK-AGGREGAT | In [ø Gas] | 1" | 1" | 1" | 1" | 11/4" | 11/4" | 11/2" |
| Out [ø Gas] | 1" | 1" | 1" | 1" | 11/4" | 11/4" | 11/2" | |
| MCT/MCT-H 130 | MCT/MCT-H 150 | MCT/MCT-H 200 | MCT/MCT-H 230 | MCT/MCT-H 280 | MCT/MCT-H 350 | MCT/MCT-H 400 | ||
| HYDRAULIK-AGGREGAT | In [ø Gas] | 11/2" | 11/2" | 2" | 2" | 21/2" | 21/2" | 21/2" |
| Out [ø Gas] | 11/2" | 11/2" | 2" | 2" | 21/2" | 21/2" | 21/2" | |
Zu berücksichtigen ist, dass der Verdampferaustritt an den Ausführungen mit Hydrauliksystem mit dem Eintritt des Speichers verbunden ist, siehe Kapitel 4.2.4 "Hydrauliksystem [OPTIONAL]".
ACHTUNG

Die hier folgende Beschreibung bezieht sich auf den Betrieb der Anlage im SOMMER-Modus [Kühler]; zuberücksichtigen ist, dass der Verdampfer nach der Umschaltung des Kältekreislaufs, wenn die Maschine als Wärmepumpefunktioniert [WINTER-Modus] als Kondensator arbeitet [nur Modelle MCT-H].
MCT/MCT-H 018÷040 mit KIT HYDRAULIKAGGREGAT

MCT/MCT-H 050÷150 mit KIT HYDRAULIKAGGREGAT

MCT/MCT-H 200÷600 mit KIT HYDRAULIKAGGREGAT

Die vorgesehene Standardverbindung für das Hydrauliksystem erfolgt gemäß folgender Sequenz bei "kaltem" Tank nach dem Verdampfer:
Rücklauf aus der Anlage => Verdampfer => Tank => Pumpe => Auslass der Anlage
Nach Ausführung der hydraulischen Verbindungen gemäß der o. a. Sequenz ist es für den korrekten Betrieb der Einheit notwendig, folgende Verfahren auszuführen:
- Die BEWOT-Temperaturregelsonde vom Brunnen am Verdampferaustritt zum Brunnen, der am Pumpenauslass des Hydraulik-systems positioniert ist, verschieben ("kalte" Temperaturregelung nach dem Tank);
- Die BEWIT-Sonde vom Brunnen am Verdampfereintritt zum Brunnen am Verdampferaustritt verschieben.
- Den Parameter AL17 vom Wert 2 auf den Wert 1 ändern, um den Frostschutz an der BEWIT-Sonde zu aktivieren.
Es ist auch möglich, den Tank vor dem Verdampfer mit "warmem" Tank zu installieren, und die Temperatur am Verdampfereintritt [keine Standardverbindung] gemäß folgender Sequenz zu regeln:
Rücklauf aus der Anlage => Tank => Pumpe => Verdampfer => Auslass der Anlage
ACHTUNG

Für diesen [nicht standardgemäßen] Fall ist es notwendig, einige Parameter der elektronischen Steuerung zu ändern, und die [mitgelieferte] Verbindungsleitung zwischen Kühler und Hydrauliksystem kann nicht mehr verwendet werden.
Nach Ausführung der hydraulischen Verbindungen gemäß der o. a. Sequenz ist es für den korrekten Betrieb der Einheit notwendig, folgende Verfahren auszuführen:
- Den Temperatureinstellung ST01 für den KÜHLERBETRIEB von 9 auf 12 zu ändern;
- Den Temperatureinstellung ST03 für den WÄRMEPUMPENBETRIEB von 45 auf 40 zu ändern;
- Die Temperatureinstellung der Sonde am Verdampfereintritt durch Ändern des Parameters CF03 von 1 auf Oaktivieren [der Frostschutz bleibt an der Sonde am Verdampferaustritt].
ACHTUNG

Bei einer "nicht standardgemäßen" Verbindung ist es nicht notwendig, die Sonden BEWOT und BEWIT zu verschieben.
5.5 Hydraulische Anschlüsse in der Wärmepumpe
Die Standardverbindung für die Hydraulikeinheit ist mit einem Tank nach dem Kondensator in der folgenden Reihenfolge: Zurück vom System => Kondensator => Tank => Pumpe => zum System fließen
Nachdem die Hydraulikanschlüsse gemäß der obigen Reihenfolge durchgeführt wurden, ist es für die korrekte Funktionsweise der Maschine, machen Sie folgendes:
-
Bewegen Sie die BWOT-Thermoregulationssonde aus der Kondensorauslassbohrung in den Sammelbehälter, der sich am Pumpenauslass der Hydraulikeinheit befindet (Thermoregulation nach dem Tank);
-
Einschalten der Maschine in der Wärmepumpe.
-
Ändern Sie die Parameter: CF1 von 4 bis 7 für Wasserwärme Inversion Wärmepumpe CF7 von 4 bis 6, um den Thermostat an der BWOT-Sonde zu aktivieren CF41 von 5 bis 0
(Das Frostschutzmittel verbleibt an der Verdampferaustrittssonde).
5.5.1 Grenzwerte des Verdampferwassers / Verflüssiger
| Water component for corrosion limit on Copper | |
| Element/compound/property Value/Unit | |
| pH 7.5 - 9.0 | |
| Conductivity < 500 μS/cm | |
| Total Hardness 4.5 - 8.5 dH° | |
| Free Chlorine < 1,0 ppm | |
| Ammonia [NH3] | < 0.5 ppm |
| Sulphate [SO42-] | < 100 ppm |
| Hydrogen carbonate [HCO3-] | 60 - 200 ppm |
| [HCO3-] / [SO42-] | >1.5 |
| [Ca + Mg] / [HCO3-] | >0.5 |
| Chloride [Cl-] <50 ppm | |
| PO43- | <2.0 ppm |
| Fe3+ | <0.5 ppm |
| Mn++ | <0.05 ppm |
| CO2 | <50 ppm |
| H S <50 ppb | |
| Temperature <65 °C | |
| Oxygen content <0.1 ppm | |
ACHTUNG

Für den ordnungsgemäßen Betrieb einen Filter in der Nähe des Wassereintrittsanschlusses an der Maschine einbauen. Die Nichtbeachtung dieser Maßnahme kann zu irreparablen Schäden am Verdampfer / Verflüssiger führen.
5.6 Elektroanschlüsse
Der Anschluss der Maschine an das Stromnetz muss nach den am Installationsort gültigen Gesetzen und Vorschriften ausgeführt werden.
Spannung, Frequenz und Phasenanzahl müssen den Angaben auf dem Typenschild des Kühlers entsprechen. Die Versorgungsspannung darf nicht von dem auf dem Schaltplan angegebenen Grenzwerten abweichen, auch nicht kurzfristig. Falls nicht anders angegeben, ist die zulässige Abweichung der Frequenz +/-1% des Nennwertes [+/-2% kurzfristig]. Im Falle von dreiphasiger Spannung muss diese symmetrisch sein (effektive Werte der Spannungen und Phasenwinkel zwischen aufeinanderfolgenden Phasen gleich untereinander). Insbesondere und andere Angaben vorbehalten, ist die zulässige maximale Unsymmetrie zwischen den Phasenspannungen 2%, für jede Phase nach der folgenden Formel berechnet:
Maxdifferenzzwischen Phasenspannung und Vavg / Vavg × 1 0 0
Vavg = Durchschnitt der Phasenspannungen
BEDIENUNGS- UND WARTUNGSANLEITUNG
Installation
Für die Stromversorgung:
- Die Maschine (PE-Endverschluss) an die Erdungsanlage des Gebäudes anschließen.
- Die automatische Unterbrechung der Stromversorgung im Falle eines Isolierdefektes mittels Differentialstromvorrichtung [gewöhnlich mit Ansprech-Nennstrom von 0,03 A] gewährleisten [Schutz gegen indirekte Kontakte gemäß den Vorschriften der Norm IEC 364].
- Am Anfang des Versorgungskabels einen Schutz gegen direkte Kontakte von mindestens IP2X oder IPXXBgewährleisten.
- Am Anfang des Versorgungskabels eine Vorrichtung einbauen, die das Kabel gegen Überströme [Kurzschlüsse] schützt [siehe Anweisungen auf dem Schaltplan]; Kurzschlusstrom, im Übereinstimmung mit der eigene nominale Ausschaltungswert, am 17 kA Hoechstwert begrenzen, falls der Kurzschlusstrom am Installationsort 10 kA effektive Spannung überschreitet.
- Leiter mit einer Festigkeit für den erforderlichen Höchststrom bei Höchsttemperatur im Betriebsraum verwenden, je nach gewähltem Installationstyp (IEC 60364-5-53; IEC 60634-5-551) (siehe Anweisungen auf dem Schaltplan)
Einweisungen auf dem Schaltplan:
- Zulässige Höchstgröße der Sicherung Typ gG.
Generell können die Sicherungen durch einen Automatikschalter ausgetauscht werden, der auf die maximale Stromaufnahme der Maschine eingestellt sein muss (wenden Sie sich an den Hersteller, falls nötig). - Querschnitt und Typ des Versorgungskabels (falls nicht mitgeliefert):
Installation: isolierte Leiter oder mehrpoliges Kabel in Überkopfleitung oder Leitung auf der Mauer [Typ C gemäß IEC 364-5-523 1983], kein anderes Kabel in Kontakt mit dem Versorgungskabel.
Kabeltyp: Kupferleiter, PVC-Isolierung für 70°C [falls nicht angegeben] oder EPR-Isolierung für 90°C.
Die Verdrahtung des Netzstromkabels geht zu Lasten des Kunden. Zum Einführen der elektrischen Kabel in die Einheit, die bereits vorbereiteten Bohrungen verwenden – siehe die Zeichnung unten.
MCT/MCT-H 018÷150

Das Kabel abisolieren und durch die Schlitze im unteren Teil der Einheit führen [siehe die Abbildung oben]. Das Kabel mit dem Hauptschalter verdrahten – siehe mit der Einheit gelieferter Schaltplan.
ACHTUNG

Die Phasenfolge [L1, L2, L3] beachten, wie auf dem Schaltplan und dem anliegenden Foto angegeben, andernfalls komprimiert der Scroll-Kompressor nicht, wird laut und kann sich überhitzen (Auslösung des internen Wärmeschutzes).

5.7 Phase Monitor
Das elektronische Steuergerät ermöglicht es mit Hilfe einer Phase Monitor genannten Vorrichtung [siehe Schaltplan der Einheit], die Steuerung der Stromversorgung der Einheit zu verwalten und diese bei fehlenden Phasen oder einer falschen Phasensequenz anzuhalten.
Der Einschritt des Phase Monitors blockiert die Einheit, und es wird der Alarm A01 angezeigt.
Gelegentlich auftretende Fälle einer Instabilität der Stromversorgung sind normal.
Wenn die Häufigkeit der Betriebsunterbrechungen der Einheit, die auf den Phase Monitor zurückzuführen sind, ansteigt, müssen Sie sich für die Lösung des Problems an den Netzverwalter wenden.
ACHTUNG

Vermeiden Sie es unbedingt, den Phase Monitor zu beschädigen.
KAPITEL 6
INBETRIEBNAHME
ACHTUNG

Vor der Inbetriebnahme dieser Maschinen sicher stellen, dass das gesamte Personal das Kapitel "Sicherheit" dieser Anleitung gelesen und verstanden hat
ACHTUNG

Wenn der Hochdruckalarm A01 beim Anlassen der Anlage auslöst, ohne dass der Verdichter eingeschaltet wurde, muss die Einheit sofort von der Steuerung auf OFF positioniert und blockiert werden.
Dann den Hochdruckwert des Kältemittelkreislaufes prüfen, wenn sich dieser im normalen Betriebsbereich befindet, muss die korrekte Phasensequenz vor der Einheit überprüft werden.
Der Alarm A01 kann auch das Aussprechen der Sicherung des Trafos im Schaltschrank erzeugt werden.
- Prüfen, ob die Absperrhähne an der Maschine geöffnet sind.
- Bei geschlossenen Wasserkreisläufen prüfen, ob ein entsprechend ausgelegtes Expansionsgefäß installiert worden ist.
- Prüfen, dass die Umgebungstemperatur innerhalb der auf dem Typenschild aufgeführten Grenzwerte liegt [bei luftgekühlten Maschinen].
- Prüfen, ob der Hauptschalter auf Position ["O"] gestellt ist.
- Prüfen, ob die Versorgungsspannung korrekt ist.
- Die Schutzvorrichtung der Versorgungslinie betätigen, um die Maschine mit Spannung zu versorgen [Maschine in stand-by].
- Den Hauptschalter der Maschine auf Position ("1") stellen.
- Sicherstellen, daß Wasser durch den Verdampfer und den Verflüssiger fließt.
- Um die Einheit eizuschalte, siehe die folgende Prozedur [für weitere Informationen siehe das Kapitel 7.7 "Einschalten der Einheit" ].
- 3 Sekunden lang auf Taste 🌐 drücken, wenn man die Maschine als Chiller anlassen will.
Die LED des Symbols ✦ blinkt 3 Sekunden und leuchtet dann fest.
Durch einen Druck von 3 Sekunden auf Taste 🙏 kann die Einheit als Wärmepumpe angelassen werden.
Die LED des Symbols 📍 blinkt 3 Sekunden und leuchtet dann ständig.
Für weitere Auskünfte wird auf Par. 7.7 "Einschalten der Einheit" hingewiesen.
- Bei Maschinen mit dreiphasiger Versorgung prüfen, ob der Scroll-Kompressor korrekt funktioniert (er darf nicht laut werden oder sich überhitzen); weiterhin prüfen, ob der Drehsinn der Pumpe (falls vorhanden) korrekt ist. Falls erforderlich, zwei Phasen der Stromversorgung umkehren.
- Wenn beim ersten Anlauf des Kühlers die Kondensationstemperatur erhöht ist und die Wassertemperatur im Verdampfkreiselauf über dem Betriebswert liegt (z. B. 25-30°C) bedeutet, dass der Kühler überlastet anläuft und dadurch die Schutzvorrichtungen oder dadurch der Kompressorunloading (ob vorgesehen) ausgelöst werden können. Um diese Überlastung zu reduzieren, kann man langsam einen Absperrhahn am Eintritt des Kühlersdrosseln (aber nicht ganz schließen), um so die ihn durchfließende Wassermenge zu reduzieren. Den Absperrhahn langsam öffnen, bis die Temperatur im Wasserkreislauf den Betriebswert erreicht hat.
- Die Maschine ist jetzt einsatzbereit. Falls die Wärmelast niedriger als die von der Maschine erzeugte Last ist, sinkt die Wassertemperatur bis zum Setpoint [Parameter ST01] der nach den Anweisungen im Kapitel 7 "Elektronische Steuerzentrale" eingestellt ist. Nachdem der SET-POINT erreicht ist, wird der Thermostat, der die Wasseraustrittstemperatur kontrolliert, den Kompressor anhalten.
KAPITEL 7
ELEKTRONISCHE STEUERZENTRALE

7.1 Display
Informationen im Display:
- Hauptdisplay [rote Farbe]: Ansicht konfigurierbar über den Parameter CF45 (PB1, PB2, PB4, Sollwert [Parameterwert], effektiver Sollwert, Laser-Sollwert, Hysterese, Maschinenzustand, Differenzwert);
- Sekundäres Display [gelbe Farbe]: Ansicht konfigurierbar über den Parameter CF46 [PB1, PB2, PB3, PB4, Sollwert [Parameterwert], effektiver Sollwert, Laser-Sollwert, Hysterese, RTC, Maschinenzustand, Differenzwert.
7.1.1 Symbole am Display
| SYMBOL BEDEUTUNG SYMBOL BEDEUTUNG | |||
bar-PSI | Leuchten, wenn das Display eine Temperatur oder einen Druck anzeigt. | Flow! | Im Normalbetrieb deaktiviert.Blinkt bei einem Alarm des StrömungswächtersBlinkt bei ON Pumpe bei einer korrekten Funktion des Strömungswächters. |
| [CY06] | Leuchtet, wenn das Display die aktuelle Uhrzeit [Funktion nicht vorhanden], die Betriebszeiten der Lasten usw. anzeigt. | Leuchtet bei eingeschalteter Wasserpumpe des Verdampfers. | |
![]() | Sammelalarm [blinkt bei einem Alarm]. | Leuchtet bei eingeschalteten Ventilatoren [bei von der Steuerung angesteuerter Belüftung]. | |
1![]() | Leuchtet, wenn eine automatische Änderungsfunktion des Sollwerts aktiv ist [dynamischer Sollwert, Funktion für Maschinen ohne Speicher, Energy Saving]; wenn die Funktion freigegeben aber nicht aktiviert ist, leuchtet das Symbol nicht. | Leuchtet, wenn der entsprechende Kompressor eingeschaltet ist; blinkt, wenn der Anlauf des Kompressor zeitgeschaltet erfolgt. | |
![]() | Leuchtet beim Zugriff auf das Menü Funktionen | Deaktiviert. | |
![]() | Leuchtet bei eingeschalteten Heizelementen [Frostschaftsheizelemente, Kessel]. | Leuchtet bei eingeschalteter Einheit und stellt den Betriebszustand der Einheit dar [Chiller oder Wärmepumpe] | |
| [SW48] | Blinkt bei der Intervallzählung zwischen Abtauvorgängen.Leuchtet dauerhaft beim Abtauen | LP HP | Die Symbole HP und LP blinken bei aktiven Hoch- oder Niederdruckalarmen. |
7.2 Tasten
| TASTE HANDLUNG FUNKTION | ||
![]() | Einmaliger Druck | Zeigt den Sollwert des Chillers [Label SEtC] oder der Wärmepumpe [Label SEtH] an |
| Zweimaliger Druck in der Hauptansicht | Bei aktivierter Energy Saving-Funktion, leuchtet das Symbol Vset und im Display erscheint der effektive Arbeitssollwert | |
| Druck für 3 Sek. Änderung Sollwert Chiller / Wärmepumpe | ||
| Einmaliger Druck während der Programmierung | Anpassen eines Parameters oder Bestätigung eines Wertes. | |
| Einmaliger Druck im Menü AlrM Rückstellung | des Alarms (we rückstellbar) im Menü ALrM | |
![]() | Einmaliger Druck | Falls 5 Sekunden gedrückt, kann die Einheit im Modus Wärmepumpe ein- und ausgeschaltet werden. In der Hauptansicht werden die Werte der konfigurierten Sonden [Temperaturen/Drücke] im oberen Display und das entsprechende Label im unteren Display angezeigt. |
| Einmaliger Druck während der Programmierung | Durchblättern der Parametercode s oder Erhöhung der jeweiligen Werte. | |
![]() | Einmaliger Druck | In der Hauptansicht werden die Werte der konfigurierten Sonden [Temperaturen/Drücke] im oberen Display und das entsprechende Label im unteren Display angezeigt |
| Einmaliger Druck während der Programmierung | Durchblättern der Parametercodes oder Verringerung der jeweiligen Werte | |
![]() | Druck für 3 Sek. | In der Hauptansicht Einschalte n der Einheit [Chiller- oder Wärmepumpenpetrieb] oder Auswahl des Standby-Modus |
| [T5CS] | ||
![]() | Einmaliger Druck Zugriff auf das Menü Funktionen | |
| Einmaliger Druck während der Programmierung | Verlassen der Parameteranpassung | |
7.2.1 Funktion von Tastenkombinationen
| TASTE FUNKTION | |
![]() | Druck für 3 Sek. gibt Zugriff auf die Parameterprogrammierung |
![]() | Verlassen der Programmierung |
![]() | Falls länger als 5 Sekunden gedrückt, Start eines manuellen Abtauzykluss. |
7.3 Fernterminal

Für die Verwendung des Fernterminals [Displayanzeige und Beschreibung der Tasten] gelten die obenstehenden Absätze, da die Tasten und das Display mit der Steuerung identisch sind.
Die Nutzung des Fernterminals muss durch die entsprechende Einstellung des Parameters CF37 in der Steuerung freigeschaltet werden.
Falls keine Verbindung zwischen Instrument und Fernterminal besteht, wird am oberen Display die Abkürzung "noL" [no link] angezeigt.
7.4 Anzeige während eines Alarms

Bei Alarmen zeigt das Display Folgendes an:
- LP + Alarmcode im unteren Display [*]:
- Niederdruckalarm analog/digital·HP + Alarmcode im unteren Display [*]:
• Hochdruckalarm analog/digital
- Flowarmcode im unteren Display (*): Strömungswächteralarm
- + Alarmcode im unteren Display [*], bei einem anderen Alarm als der Hoch- oder Niederdruckalarm
[*] Das untere Display zeigt abwechselnd den Alarmcode und die normale Ansicht an.
Die Symbole LP, HP, Flow blinken bei einem Alarm.
7.5 Abstellen des Alarmsummers
Automatisches Abstellen: erfolgt, wenn die Alarmursache beseitigt ist.
Manuelles Abstellen: eine der Tasten drücken und loslassen; der Alarmsummer wird abgestellt, auch wenn der Alarm weiter vorhanden ist.
7.6 Programmierung über Tastatur
Die Parameter der elektronischen Steuerung sind im Familien gruppiert und auf folgende zwei Niveaus unterteilt:
-
USER [Pr1];
-
SERVICE [Pr2].
Die Ebene USER ermöglicht den Zugriff auf die ohne Passwort sichtbaren Parameter, die Ebene SERVICE den Zugriff auf die passwortgeschützten Parameter.
Die Parameterfamilien, mit "Label" gekennzeichnet, sind wie folgt unterteilt:
| GNULDNAHLEBAL | |
| ALL | Zeigt alle Parameter |
| ST | Zeigt die Parameter der Temperaturregelung |
| CF | Zeigt die Konfigurationsparameter |
| Sd | Zeigt nur die dynamic Setpointsparamater [KEINE AKTIVE FUNCTION] |
| ES | Zeigt nur die Energy- Savingparameter [KEINE AKTIVE FUNCTION] |
| CO | Zeigt nur die Parameter der Kompressor |
| FA | Zeigt nur die Parameter der Ventilatoren |
| Ar | Zeigt nur die Forstschutzwiderstandsparameters |
| dF | Zeigt nur die Abtauensparameter |
| AL | Zeigt nur die Alarmparameter |
| LS | Zeigt nur die Laserparameter [KEINE AKTIVE FUNCTION] |
7.6.1 Zugriff auf die Parameter in "Pr1" [USER]
Zugriff auf die Parameter (Pr1):
-
Die Taste SET + einige Sekunden drücken, die Symbole ✗ und ✗ blinken und im oberen Displayerscheint "ALL" [allgemeine Parametergruppe].
-
Die Parametergruppen mit den Tasten und durchblättern, die anzupassende Parametergruppeauswählen, die Taste SET drücken, um die Liste der Parameter der Gruppe zu öffnen.
-
Im unteren Display erscheint das Label des Parameters, während im oberen Display der Wert erscheint.
7.6.2 Änderung eines Parameterwertes
-
In die Programmierung gehen.
-
Den gewünschten Parameter auswählen.
-
Die Taste SET drücken, um die Änderung des Wertes freizugeben.
-
Den Wert mit den Tasten und anpassen.
-
SET drücken, um den neuen Wert zu speichern und zum Code des nächsten Parameters zu springen.
-
Ausgang: Die Taste SET + drücken, wenn ein Parameter angezeigt wird, oder die Time-out-Zeit verstreichen lassen.
HINWEIS
Der neu eingestellte Wert wird gespeichert, auch wenn man die Ansicht wegen des Time-out ohne Druck auf die Taste verlässt.
SET
ACHTUNG

Der Wert der Parameter in Familie CF (Konfigurationsparameter) kann nur geändert werden, wenn sich die Einheit im Standby befindet.
7.6.3 Am Display angezeigte Werte [Hauptansicht]
Die am Display angezeigten Werte sind je nach der Konfiguration der Parameter CF45 im oberen Teil und CF46 im unteren Teil unterschiedlich, während sie beim Fernterminal je nach Konfiguration der Parameter CF47 im oberen Teil und CF48 im unteren Teil variieren.
Parameter CF45/CF47 = 0
Am oberen Display wird als Standard die Sonde BEWIT angezeigt
Parameter CF45/CF47 = 1
Am oberen Display wird als Standard die Sonde BEWOT angezeigt
Parameter CF45/CF47 = 2
Am oberen Display wird kein Wert angezeigt
Parameter CF45/CF47 = 3
Am oberen Display wird als Standard die Sonde BWOT angezeigt
Parameter CF45/CF47 = 4
Am oberen Display wird der Setpoint des Kühlers angezeigt und Off bei Einheit im Standby-Modus
Am oberen Display wird der Setpoint des Kühlers angezeigt, wenn die Einheit im Modus "Sommer" eingeschaltet ist, der Setpoint der Wärmepumpe, wenn die Einheit im Modus "Winter" eingeschaltet ist und Off bei Einheit im Standby-Modus
Parameter CF45/CF47 = 5
Am oberen Display wird OnC angezeigt, wenn die Einheit eingeschaltet ist Off bei Einheit im Standby-Modus
Am oberen Display wird OnC angezeigt, wenn die Einheit im ModusSommer" [Kühler] eingeschaltet ist, und OnH, wenn die Einheit im Modus "Winter" [Wärmepumpe] eingeschaltet ist und Off bei Einheit im Standby-Modus
Am oberen Display wird OnC angezeigt, wenn sich die Einheit in Standby befindet
Parameter CF45/CF47 = 6
Am oberen Display wird der LASER Set angezeigt (KEINE AKTIVE FUNKTION)
Parameter CF45/CF47 = 7
Am oberen Display wird kein Wert angezeigt
Parameter CF45/CF47 = 8
Am oberen Display wird das Betriebsdifferential angezeigt
Parameter CF45/CF47 = 9
Das obere Display zeigt folgendes an:
• "OFF" bei abgeschalteter Einheit.
- Setpoint Chiller über Parameter festgelegt
Parameter CF46/CF48 = 0
Am unteren Display wird als Standard die Sonde BEWIT angezeigt
Parameter CF46/CF48 = 1
Am unteren Display wird als Standard die Sonde BEWOT angezeigt
Parameter CF46/CF48 = 2
Am unteren Display wird als Standard die Sonde BCP1 angezeigt
Parameter CF46/CF48 = 3
Am unteren Display wird als Standard die Sonde BWOT angezeigt
Parameter CF46/CF48 = 4
Am unteren Display wird der Setpoint des Kühlers angezeigt und Off bei Einheit im Standby-Modus
Am unteren Display wird der Setpoint des Kühlers angezeigt, wenn die Einheit im Modus "Sommer" eingeschaltet ist, der Setpoint der Wärmepumpe, wenn die Einheit im Modus "Winter" eingeschaltet ist und Off bei Einheit im Standby-Modus
Parameter CF46/CF48 = 5
Am unteren Display wird OnC angezeigt, wenn die Einheit eingeschaltet ist
Am unteren Display wird OnC angezeigt, wenn die Einheit im Modus "Sommer" [Kühler] eingeschaltet ist, und OnH, wenn die Einheit im Modus "Winter" [Wärmepumpe] eingeschaltet ist und Off bei Einheit im Standby-ModusAm unteren Display wird Off angezeigt, wenn sich die Einheit in Standby befindet
Parameter CF46/CF48 = 6
Das untere Display zeigt den Setpoint LASER an
Parameter CF46/CF48 = 7
Am unteren Display wird kein Wert angezeigt
Parameter CF46/CF48 = 8
Im unteren Display wird das Betriebsdifferential angezeigt
Parameter CF46/CF48 = 9 Das untere Display zeigt:
• "OFF" bei abgeschalteter Einheit
- Setpoint Chiller über Parameter festgelegt
7.7 Einschalten der Einheit
Um die Einheit im Chiller- oder Wärmepumpenbetrieb ein- und auszuschalten, die Taste 🚙️ oder 🚙️ 3 Sekunden lang drücken. Die LED des Symbols blinkt 3 Sekunden lang und leuchtet anschließend dauerhaft.
HINWEIS
Nur wenn die Einheit ausgeschaltet wird, kann man vom Modus Chiller auf den Modus Wärmepumpe übergehen.
Zum Start der Einheit wird der hierfür vorgesehene digitale Eingang verwendet.
Das obere Display zeigt folgendes an:
- OnC im Kühler-Betrieb
- OnH im Wärmepumpenbetrieb.5.5.1 "Grenzwerte des Verdampferwassers / Verflüssiger"
7.8 Versetzen der Einheitin den Standby-Modus
Bei eingeschaltetem Bedienelement die Taste ✪ 3 Sekunden lang drücken, um die Einheit in den Standby-Modus zu versetzen. Auch im Standby-Modus kann das Menü zur Anzeige und Anpassung der Parameter geöffnet werden. Die Alarmverwaltung ist auch im Standby-Modus aktiviert; auftretende Alarme werden normal gemeldet.
7.9 Das Menü Funktionen [Taste]
Im Menü Funktionen ist Folgendes möglich:
-
Anzeigen und Rückstellen der vorhandenen Alarme.
-
Anzeige und Rückstellen der Betriebsstunden von Kompressoren und Wasserpumpe.
-
Anzeige und Rückstellen des Alarmverlaufs.
-
Laden der Geräteparameter auf den Hot-Key-Stick.
-
Anzeige der Zeit bis zum Abtaubeginn.
Beim Zugang zum Menü Funktionen leuchtet das Symbol "Menü" im Display auf.
7.9.1 Zugriff auf das Menü Funktionen
Die Taste 📄 menu drücken und loslassen. Das Symbol "Menü" erscheint.
7.9.2 Ausgang aus dem Menü Funktionen
Die Taste 📄 drücken und loslassen. oder die Time-out-Zeit verstreichen lassen. Das Symbol "Menü" verschwindet.
7.9.3 Ansicht der Alarme "ALrM"
-
Die Taste 📄 drücken, um das Menü Funktionen zu öffnen.
-
Mit den Tasten ▼ oder ▲ die Funktion "AlrM" auswählen.
-
Die Taste SET drücken und loslassen.
-
Eventuell vorhandene Alarme mit den Tasten ▼ oder ▲ durchblättern.
-
Zum Verlassen die Taste 📄 drücken oder warten, bis die Time-out-Zeit verstreicht.
7.9.4 Rückstellung eines Alarms "rSt"
-
Die Taste 📄 drücken, um das Menü Funktionen zu öffnen.
-
Die Funktion "ALrM" auswählen.
-
Die Taste SET drücken, der Alarmcode erscheint im unteren Display.
-
Falls es sich um einen rückstellbaren Alarm handelt, erscheint im oberen Displayteil das Label rSt, falls derAlarm nicht rückstellbar ist, erscheint das Label NO.
-
Die vorhandenen Alarme mit den Tasten ▼ oder ▲ durchblättern.
-
Die Taste SET in der Nähe des Labels "rSt drücken, um den Alarm zu quittieren und zum nächsten zu springen.
-
Zum Verlassen die Taste 📄 drücken oder warten, bis die Time-out-Zeit verstreicht.
7.9.5 Ansicht der Alarmhistorik "ALoG"
-
Die Taste 📄 drücken, um das Menü Funktionen zu öffnen.
-
Mit den Tasten ▼ oder ▲ die Funktion "ALoG" auswählen.
-
SET drücken, das untere Display zeigt das Label mit dem Alarmcode, während das untere Display das Label "Nr." mit einer fortlaufenden Nummer zeigt.
-
Die vorhandenen Alarme mit den Tasten ▼ oder ▲ durchblättern.
-
Die Taste 🐘 drücken oder die Time-out-Zeit verstreichen lassen, um die Funktion ALoß zu verlassen und zur normalen Ansicht zurückzukehren.
Höchstens 50 Alarme können gespeichert werden. Werden weitere Alarme erkannt, überschreibt der neue Alarm automatisch den ältesten Alarm im Speicher [Alarme werden in aufsteigender Reihenfolge vom ältesten bis zum neuesten Alarm angezeigt].
7.9.6 Löschen des Alarmverlaufs "ArSt"
- In das Menü Funktionen gehen.
- Die Funktion ALoG auswählen - unteres Display.
- SET drücken.
- In der Funktion ALoG mit den Tasten ▼ oder ▲ die Funktion ArSt im unteren Display und PAS imoberen Display auswählen.
- SET drücken, im unteren Display PAS wird das Passwort angefordert, während im oberen Display 0 blinkt
- Zum Löschen, das Passwort eingeben
- Falls das Passwort korrekt ist, wird "Label" ArSt 5 Sekunden lang blinken und somit das erfolgte Löschenbestätigen.
Nach dem Reset kehrt man zur normalen Ansicht zurück.
7.9.7 Ansicht der Betriebsstunden der Lasten "C1Hr - C2Hr - PFHr"
- Die Taste 📄 drücken, um das Menü Funktionen zu öffnen.
-
Die Tasten ▼ oder ▲ drücken, bis das untere Display das Label der einzelnen Last anzeigt; C1Hr [Betriebsstunden Kompressor Nr. 1], C2Hr [Betriebsstunden Kompressor Nr. 2], PFHr [Betriebsstunden Wasserpumpe, Auslassventilator]. Am oberen Display werden die Betriebsstunden angezeigt.
-
Das Symbol Ⓧ leuchtet.
7.9.8 Reset der Betriebsstunden der Lasten
- Die Taste 📄 drücken, um das Menü Funktionen zu öffnen.
- Die Tasten oder drücken, bis das untere Display das Label der einzelnen Last [C1Hr, C2Hr nurEinheiten 200÷600, PFHr] und das obere Display die Betriebsstunden anzeigt.
- Die Taste SET 3 Sek. drücken: am oberen Display wird 0 angezeigt [Nullstellung erfolgt].
- Die Taste 📄 drücken, oder die Time-out-Zeit verstreichen lassen um das Menü Funktionen zu verlassen.
- Die Vorgänge von Punkt 2 bis Punkt 4 für die anderen Lasten wiederholen.
7.9.9 Ansicht der Restzeit bis zum Abtaubeginn
- Die Taste 📄 drücken, um das Menü Funktionen zu öffnen.
- Mit den Tasten ▼ oder ▲ durchblättern, bis das obere Display Folgendes anzeigt: das "Label" dt, dEFS, trdF wo dt = Δt, dEFS= Setpoint Anfang berechnetes Abtauen, trdF= Restzeit in Minuten und Sekunden im Vergleich zur Verzögerungszeit der Abtaukontrolle;
- das Symbol blinkt.
- Die Taste 📋 drücken oder die Time-out-Zeit [15 Sek.] verstreichen lassen, um das Menü Funktionen zuverlassen.
7.10 Sonstige Funktionen über Tastatur
7.10.1 Anzeige des Sollwerts
Die Taste SET drücken und loslassen. Das untere Display zeigt SEtC (Sollwert Chiller) oder SEtH (Sollwert Wärmepumpe) an.
7.10.2 Anzeige des Sollwerts
- Die Taste SET mindestens 3 Sekunden lang drücken.
- Der Sollwert wird blinkend angezeigt
- Die Tasten und drücken, um den Wert anzupassen
- Um den neuen Sollwert zu speichern, die Taste SET drücken oder die Time-out-Zeit verstreichen lassen.
7.11 Selbstanpassungsfunktion [außer Verflüssigereinheit]
Die Steuerung ermöglicht die Regelung der Flüssigkeitstemperatur auch im Modus "Selbstanpassung" (wenn nur die Pumpe vorhanden ist, kein Speicher). Mit dieser Funktion werden die EIN- UND AUSSCHALTUNGEN DES/DER KOMPRESSORS[EN] so betrieben, dass die Kaltwassererzeugung an Einheiten mit geringen Wärmelasten (ohne Speicher) durch die dynamische Änderung der Setpoints und der Differentialwerte beim Betrieb sowohl als Kühler als auch als Wärmepumpe optimiert ist.
![Krone MCT-070-H - Selbstanpassungsfunktion [außer Verflüssigereinheit] - 1](/content/2026/05/919412/images/1e1244f4d54c6370a3a33e49ad12d4e56466d2763013488f8ea93412475751c9.jpg)
Die Funktion analysiert die effektive Betriebszeit des Kompressors ab der Einschaltanfrage bis zur Ausschaltanfrage durch die Temperaturregelung und vergleicht sie mit der eingestellten minimalen Betriebszeit.
Wenn die effektive Betriebszeit kürzer ist als die Mindestzeit, wird bei jedem Ausschalten des Kompressors dem SET POINT Kühler und Wärmepumpe und dem DIFFERENTIAL Kühler und Wärmepumpe ein fixer Wert und ein proportionaler Wert zugewiesen; dieser ergibt sich aus der Differenz zwischen Mindestzeit und effektiver Zeit, multipliziert mit dem Wert der Konstanten zur Berechnung des Sollwerts und des Betriebsdifferentials. Von dem Setpoint und dem Differentialwert werden dieselben festen Werte abgezogen, falls die Kompressorbetriebszeit länger ist als die eingestellte Kompressorbetriebszeit.
7.11.1 Unloading-Funktion der Kompressoren
Dieses Verfahren ist im Fall plötzlicher Kältespitzenanfragen notwendig wie zum Beispiel, wenn die Einheit nach einem langen Stillstand neugestartet wird. Unter diesen Bedingungen könnte die Wassereintrittstemperatur zum Verdampfer so hoch sein, dass eine höhere Kälteleistung als laut Anlagenprojekt zulässig erforderlich wäre.
Die Überlast der Anlage würde den Start aller Kompressoren erfordern, die unter Grenzbedingungen funktionieren müssten. Die so überlasteten Kompressoren wären gefährlichen Überhitzungen ausgesetzt, die eine Auslösung der Wärmeschutzvorrichtungen verursachen könnten, oder der Kältegasdruck könnte Alarmgrenzen erreichen, die eine Störabschaltung der Einheit verursachen würden.
Die Einheit kann so (mittels Ausschalten eines Kompressors) auch bei hohen Wassereintrittstemperaturen zum Verdampfer (Anlauf im Sommer bei sehr heißem Speicher) funktionieren und eine mögliche Auslösung des Überdruckschutzes wird somit verhindert. Abwesend in Maschinen mit ein Kompressor.
Im Display wird die folgenden Meldungen blinkend:
AEUn= Verdampfer-Unloading-Funktion
ACUn= Kondensation-Unloading-Funktion
7.12 Funktionsweise der Verdichter
Die benutzte Temperaturregelung ist eine Proportionalregelung. Nachdem der Temperaturwert eingestellt und ein minimaler und maximaler Abweichungswert, Differential genannt, bestimmt ist, aktiviert sich der Verdichter, wenn der gemessene Wert die Summe der eingestellten Temperatur plus Differential überschreitet. Er schaltet sich aus, wenn der gemessene Wert niedriger ist als der Wert ihrer Differenz. Dieselbe Logik wird mit einer vom Hersteller eingestellten Abweichung für die Einheiten mit zwei Verdichtern angewendet.
7.12.1 Graphische Darstellung der Regelung der Kompressoren in Modus Chiller
Mit 1 Kompressor Mit 2 Kompressoren


7.12.2 Graphische Darstellung der Regelung der Kompressoren in Wärmepumpe
Mit 1 Kompressor Mit 2 Kompressoren


7.13 Auswahl Chiller / Wärmepumpe [Parameter CF38]
ACHTUNG

Für die Auswahl des Chillers / Wärmepumpe (Signal des Kunden) den Parameter CF38 von 0 (werkseitig eingestellt) auf 1 ändern.
7.14 Alarmcodes und ausgeführte Handlungen
| CODE | BEDEUTUNG | URSACHE | HANDLUNG | RESET |
| P1 Alarm Sonde BEWIT | Sonde defekt oder Widerstandswert außer den Grenzen | Aktiviert Ausgang “Open Collector” / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display | AutomatischWenn sich der Widerstandswert wieder in den vorgesehenen Grenzen befindet. | |
| P2 Alarm Sonde BEWOT | Sonde defekt oder Widerstandswert außer den Grenzen | Aktiviert Ausgang “Open Collector” / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display | AutomatischWenn sich der Widerstandswert wieder in den vorgesehenen Grenzen befindet. | |
| P3 Alarm Sonde BCP1 | Sonde defekt; Widerstands- oder Stromwert außer der Grenzen | Aktiviert Ausgang “Open Collector” / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display | AutomatischWenn sich der Widerstandswert wieder in den vorgesehenen Grenzen befindet. | |
| P4 Alarm SondeBWOT | Sonde defekt oder Widerstandswert außer den Grenzen | Aktiviert Ausgang "Open Collector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display | Automatisch:Wenn sich der Widerstandswert wieder in den vorgesehenen Grenzen befindet. | |
| A01 AlarmÜberdruckschalter oder Einschritt des Phase Monitors | Aktivierung des digitalen Eingangs des Überdruckschalters oder Aktivierung des digitalen Eingangs des Phase Monitors.Störung der Sicherung des Trafos oder des Relais möglich. | Aktiviert Ausgang Open Collector / AlarmrelaisAktiviert Alarmsummer Blinken des Symbols für HochdruckalarmAnzeige des Codes am Display | Manuell:Sobald der Druckwert wieder im normalen Bereich oder die vom Phase-Monitor signalisierte Alarmsituation behoben ist, kann das manuelle Reset durchgeführt werden. | |
| A02 AlarmUnterdruckschalter | Aktivierung des digitalen Eingangs des Unterdruckschalters | Aktiviert Ausgang "Open Collector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Unterdruckalarm; Anzeige des Codes am Display | Automatisch:Wird manuell nach "festgelegten Auslösungen/Stunde"ManuellDeaktivierung digitaler Eingang plus Reset-Verfahren | |
| A05 ÜbertemperaturHochdruck | Aktivierung des analogischen Eingangs ob BCP1 oder BWOT > als "eingestellt Wert" | Aktiviert Ausgang Open Collector / AlarmrelaisAktiviert Alarmsummer Blinken des Symbols für HochdruckalarmAnzeige des Codes am Display | Manuell:Deaktivierung BCP1 oder BWOTist <als "eingestellt Wert" plus Reset-Verfahren | |
| A06 Alarm UnterdruckUntertemperatur | Aktivierung des analogischen Eingangs BCP1 oder BWOT < als "eingestellt Wert" | Aktiviert Ausgang "Open Cector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Unterdruckalarm; Anzeige des Codes am Display | Manuell:Deaktivierung BCP1 oder BWOT > als "eingestellt Wert" plus Reset-Verfahren | |
| A07 | Frostschutzalarm | Aktivierung durch digitalen Eingang ob BEWOT < als "eingestellt Wert" aktiv durch "eingestellt Zeit" | Aktiviert Ausgang "Open Collector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display | Automatisch:Wird manuell nach "festgelegten Auslösungen/Stunde" eingestelltManuell:Deaktivierung:- wenn Regelungs-sonde für Frostschutz BEWOT > [AL20+AL21] plus Reset-Verfahren |
| HINWEISUm die Frostschutz-Einstellung zu senken, bitte mit dem Kundendienst Kontakt aufnehmen und die geeignete Menge Frostschutzlösungen in der Anlage einstellen [siehe Kap. 5.3 "Frostschutz" ]. | ||||
| A07 Frostschutzalarm Aktiviert Digitalen Eingang | Collector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display | AutomatischWird manuell nach "festgelegten Auslösungen/Stunde"ManuellDeaktivierung: digitaler Eingang nicht aktiv plus Reset-Verfahren | ||
| A07 Frostschutzalarm Verdichter/ Verflüssigereinheite | Aktivierung durch digitalen Eingang | Aktiviert Ausgang "Open Collector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display | AutomatischWird manuell nach "festgelegten Auslösungen/Stunde" eingestelltManuellDeaktivierung digitaler Eingang nicht aktiv plus Reset-Verfahren | |
| A08 Alarm Strömungswächter [Luft/Wasser Wasser/Wasser] | Aktivierung digitaler Eingang aktiv für "eingestellt Zeit" | Aktiviert Ausgang "Open Collector" / Alarmrelais aktiviert Alarmsummer Blinken des Symbols Alarm Strömungswächter; | Automatisch: Wird manuell nach "festgelegten Auslösungen/Stunde" Manuell: Deaktivierung digitaler Eingang nicht aktiv für "eingestellt Zeit" plus Reset-Verfahren | |
| A09 Wärmeschutz Kompressor 1 | Aktivierung des digitalen Eingangs | Aktiviert Ausgang "Open Collector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display | Manuell Deaktivierung digitaler Eingang nicht aktiv plus Reset-Verfahren. | |
| A10 Wärmeschutz Kompressor 2 | Aktivierung des digitalen Eingangs | Aktiviert Ausgang "Open Collector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display | Manuell Deaktivierung digitaler Eingang nicht aktiv plus Reset-Verfahren. | |
| A09-A10 | Alarm Wärmeschutz Kompressor 1 und 2 | Der Alarm wird angezeigt, aber während "Verzögerung Wahrnehmung Wärmeschutz Kompressor" beim Einschalten des Kompressors nicht wahrgenommen | Alarmrelais + Alarmsummer aktiv Falls | ID nicht aktiviert Manuell Zur Rückstellung des Alarms in Programmierung gehen. |
| A11 Alarm Verflüssigerventilator | Aktivierung des digitalen Eingangs | Aktiviert Ausgang "Open Collector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display | Manuell Deaktivierung Digitaleingang nicht aktiv plus Reset-Verfahren. | |
| A12 Alarm Fehler beim Abtauen | Abtauende wegen Zeitlimit | Code im Display Nur Meldung | Automatisch: Bei einem späteren korrekten Abtauzyklus Manuell: Reset-Verfahren | |
| A13 Alarm Wartung Kompressor 1 | Betriebsstunden > "eingestellt Schwelle" | Aktiviert Ausgang Open Collector / Alarmrelais aktiviert Alarmsummer Code im Display | Manuell: Reset der Betriebsstunden | |
| A14 Alarm Wartung Kompressor 2 | Betriebsstunden > "eingestellt Schwelle" | Aktiviert Ausgang Open Collector / Alarmrelais aktiviert Alarmsummer Code im Display | Manuell: Reset der Betriebsstunden | |
| A15 Alarm Wartung Wasserpumpe | Betriebsstunden > "eingestellt Schwelle" | Aktiviert Ausgang Open Collector / Alarmrelais Blinken Symbol Sammelalarm Code im Display | Manuell: Reset der Betriebsstunden | |
| A17 Alarm Thermoschutz Wasserpumpe Verdampfer/ Thermoschutz Auslassventilator | Aktivierung des digitalen Eingangs | Aktiviert Ausgang "Open Collector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display | Manuell: Deaktivierung Reset-Verfahren | |
| A20 Niedrige Wassertemperatur am Verdampferaustritt | Aktivierung bei BEWOT < AL31 bei eingeschalteter Einheit | Aktiviert Ausgang "Open Collector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display | Automatisch | |
| A21 HoneWassertemperatur amVerdampferaustritt | Aktivierung beiBEWOT > AL32bei eingeschalteterEinheit | Aktiviert Ausgang "OpenCollector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display | Automatisch | |
| EE AlarmEEPROMFehler | Datenverlust imSpeicher | Aktiviert Ausgang "OpenCollector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display | Manuell:Reset-VerfahrenFalls der Alarm nach dem Reset wieder auftritt, bleibt die Vorrichtung blockiert | |
| noL Alarm fehlendeKommunikation mit dem Fernterminal | KeineKommunikation zwischen der Steuerung und demFernterminal | Aktiviert Ausgang "OpenCollector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display | Automatisch:Bei der Behebung von Kommunikations problemen zwischen Gerät und Tastatur | |
| ACF1 BeKOFESIGRATIONSalarm | Einheit alsWärmepumpe konfiguriert mit nicht konfiguriertem Umsteuerventil | Aktiviert Ausgang "OpenCollector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display | Automatisch:Mit korrekter Neuprogrammierung | |
| ACF2 Konfigurationsalarm | Einheit Luft/Luft oder H20/Luft und:FA020 Sonde für Belüftungsregelung nicht konfiguriert. Parameterkonfiguration anders als FA12 < FA13 und FA09 +FA11+FA12<FA10 Parameterkonfiguration anders als FA21 < FA22 und FA19+FA20 +FA21<FA18 | Aktiviert Ausgang "OpenCollector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display | Automatisch:Mit korrekter Neuprogrammierung | |
| ACF3 Konfigurationsalarm | Zwei digitale Eingänge mit derselben Konfiguration | Aktiviert Ausgang "OpenCollector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display | Automatisch:Mit korrekter Neuprogrammierung | |
| ACF4 Konfigurationsalarm CF38 = 1 und Digitaleingang nicht konfiguriert oder CF38 = 2 Sonde BWOT anders als 3 | Aktiviert Ausgang "OpenCollector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display | Automatisch:Mit korrekter Neuprogrammierung | ||
| ACF5 Konfigurationsalarm CF02 =1 und [CF04 ≠ 2,3 und CF05 ≠ 3] oder [CF04 = 2 und CF05 = 3] Wenn CF01 = 6 und CF02 = 1 | Aktiviert Ausgang "OpenCollector" / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display | Automatisch:Mit korrekter Neuprogrammierung | ||
| FErr Betriebsalarm CF04 = 3 und CF05 = 2 beigleichzeitig aktiven Digitaleingängen | Aktiviert Ausgang "OpenCollector" / Alarmrelais; Aktiviert Warnsummer Blinken Sammelalarmsymbol Code im Display | ManuelleDeaktivierung digitaler Eingang nicht aktiv plus Reset-Verfahren | ||
| AFr Netzstromfrequenzalarm | Netzstromfrequenz außerhalb des Arbeitsfeldes | Aktiviert Ausgang “Open Collector” / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display | Automatisch Rückkehr der Frequenz in ihr Arbeitsfeld | |
| ALOC Sammelalarm Abschaltung der Einheit | Aktivierung Digitaleingang; gemeldet nach der in AL28 eingestellten Verzögerung Nur Alarmmeldung bei AL30 =1. | Aktiviert Ausgang “Open Collector” / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display | Automatisch: Wird manuell nach AL27 Auslösungen/Stunde. Manuell: Deaktivierung Digitaleingang nicht aktiv für ununterbrochene Zeit > AL29 + Reset-Verfahren | |
| bLOC Sammelalarm nur Meldung | Aktivierung Digitaleingang; gemeldet nach der in AL28 eingestellten Verzögerung Alarm aktiviert nur Meldung bei AL30=0. | Aktiviert Ausgang “Open Collector” / Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display | Automatisch Deaktivierung: Digitaleingang nicht aktiv für ununterbrochene Zeit > AL29 | |
7.15 Tabelle: Sperre der Ausgänge
| Alarm-CODE | Alarmbeschreibung | Komp. 1 | Komp. 2 | Frostschutz-heizelemente | Pumpe |
| P1 Sonde BEWIT Ja Ja Ja | mit Ar12 =0 | ||||
| P2 Sonde BEWOT Ja Ja Ja | mit Ar12 =0 | ||||
| P3 Sonde BCP1 Ja Ja Ja | mit Ar12 =0 | ||||
| P4 Sonde BWOT Ja Ja Ja | mit Ar12 | ||||
| A01 Überdruckschalter oder Auslösung Phase Monitor Ja Heizelement | HilfsboilerJa | ||||
| A02 | Unterdruckschalter Ja Ja | ||||
| A05 | Übertemperatur Hochdruck Ja Ja Heizelement | HilfsboilerJa | |||
| A06 Unterdruck Untertemperatur Ja Ja | |||||
| A07 Frostschutz analogischer Eingang Ja Ja | |||||
| A07 Frostschutz digitaler Eingang Ja Ja | |||||
| A07 Frostschutz Verdichter/Verflüssigereinheiten Ja Ja | |||||
| A08 Strömußungswächter / Wärmeschutz Pumpe Ja Ja Heizel. | Boiler Ja | Ja | |||
| A09 Wärmeschutz Kompressor 1 Ja | |||||
| A10 Wärmeschutz Kompressor 2 Ja | |||||
| A09-A10 | Wärmeschutz Kompressor 1 und 2 Ja | ||||
| A11 Wärmeschutz Verflüssigerventilator Ja Ja | |||||
| A12 Fehler beim Abtauen | |||||
| A13 Wartung Kompressor 1 | |||||
| A14 Wartung Kompressor 2 | |||||
| A15 Wartung Wasserpumpe | |||||
| A17 Wärmschutz Wasserpumpe Verdampfer Ja Ja Ja | |||||
| A17 Wärmschutz Auslassventilator Ja Ja Heizelement | HilfsboilerJa | ||||
| A20 Alarm Niedriger Temperatur BEWOT | |||||
| A21 Alarm Über-Temperatur BEWOT | |||||
| EE EEPROM Fehler | Ja Ja Ja Ja | ||||
| ACF1 Konfigurationsalarm | Ja Ja Ja Ja | ||||
| ACF2 Konfigurationsalarm | Ja Ja Ja Ja | ||||
| ACF3 Konfigurationsalarm | Ja Ja Ja Ja | ||||
| ACF4 Konfigurationsalarm | Ja Ja Ja Ja | ||||
| ACF5 Konfigurationsalarm | Ja Ja Ja Ja | ||||
| ACF6 Konfigurationsalarm | Ja Ja Ja Ja | ||||
| FErr Betriebsfehler | Ja Ja Ja | ||||
| AFr Netzstromfrequenzalarm | Ja Ja Ja Ja | ||||
| ALOC Sammelalarm | Ja Ja Ja Ja | ||||
| bLOC Sammelalarm | |||||
| AEUn VERDAMPFERUNLOADING | Ja | ||||
| ACUn KONDESATORUNLOADIG | Ja | ||||
| noL Alarm Kommunikation mit dem Fernterminal | Ja | Ja Ja Ja | |||
7.16 Beschreibung der Parameter
7.16.1 Temperaturregelparameter
| Parameter | Beschreibung |
| ST01 Einstellung des Setpoints bei Betrieb als Chiller [reicht von ST05 bis ST06] | |
| ST02 Einstellung des Differentials bei Betrieb als Chiller | |
| ST03 Einstellung des Setpoints bei Berieb als Wärmepumpe [reicht von ST07 bis ST08t] | |
| ST04 Einstellung des Differentials bei Betrieb als Wärmepumpe | |
| Pr2 Unter Passwort kann der numerische Passwortcode von 0 bis 999 gesetzt werden | |
7.16.2 Konfigurationsparameter
| Parameter | Beschreibung |
| CF02 Verflüssiger-/Verdichtereinheiten:0= NEIN1= JA | |
| CF04 Konfiguration des analogischen Eingangs BEWIT:0 = Sonde nicht vorhanden1= NTC Temperatursonde Wassereintritt Verdampfer / [zu klimatisierende Raumluft].2 = Digitaler Eingang (für als Verdichter/Verflüssiger konfigurierte Einheiten).Stellt die Einheit je nach gewählter Polung mit aktiviertem Kontakt auf Standby und aktiviert ihr Einschalten.Mit NICHT aktivem Kontakt, Einheit im Standby, das obere Display zeigt OFF an. Wenn das obere Display OnC oder OnH anzeigt, mit den Tasten und die Betriebsart auswählen [Chiller / Wärmepumpe].Im Betriebsmodus Chiller schaltet ein: mit CF29 = 2 und CO09 = 1 der Kompressor Nr. 1, mit CF29 = 2 und CO09 = 0 ein vom Temperaturregler angeforderter Kompressor. Das obere Display zeigt OnC an.Im Betriebsmodus Wärmepumpe schaltet ein: mit CF29 = 2 und CO09 = 1 der Kompressor Nr. 1, mit CF29 = 2 und CO09 = 0 ein vom Temperaturregler angeforderter Kompressor. Das obere Display zeigt OnH an. Wenn der Betriebsmodus gewählt ist, wird die Aktivierung/Deaktivierung des digitalen Eingangs die Einheit und die jeweiligen Kompressoren ein- und ausschalten. Nur mit aktivem Kontakt und wenn die Einheit über Tastatur ausgeschaltet worden ist, wird das erneute Einschalten über Tastatur erfolgen.3 = Digitaler Eingang (für als Verdichter/Verflüssiger konfigurierte Einheiten), der je nach gewählter Polung und wenn aktiv die Möglichkeit gibt, die Maschine NUR als Chiller einzuschalten.Mit NICHT aktivem Kontakt, Einheit im Standby, zeigt das obere Display OFF an.Mit aktiviertem Kontakt, Einheit im Chiller-Betrieb.Das obere Display zeigt OnC an.Die Aktivierung/Deaktivierung des digitalen Eingangs wird die Einheit und die jeweiligen Kompressoren ein- und ausschalten.Nur mit aktivem Kontakt und wenn die Einheit über Tastatur ausgeschaltet worden ist, wird das erneute Einschalten über Tastatur erfolgen. | |
| Parameter Beschreibung | |
| CF37 | Fernterminal:0= nicht verwendet (stellt dieselben Informationen des Displays an, die Tasten sind nicht aktiv)1= Fernterminal ohne eingebaute Sonde2= Fernterminal mit eingebauter Sonde |
| CF38 | Ermöglicht die Auswahl des Chiller-/Wärmepumpenbetriebs über Tastatur oder über den Digital-/Analogeingang:0 = Auswahl über Tastatur mit Vorrang über Digital-/Analogeingang.1 = Auswahl über digitalen Eingang. Die Auswahl ist aktiviert, falls ein digitaler Eingang auf 4 konfiguriert ist [Chiller/Wärmepumpe durch Fernsteuerung]. Ist die Polarität des Digitaleingangs 0, erzwingt der Zustand "geöffnet" den Chiller-Betrieb, während der Zustand "geschlossen" den Wärmepumpenbetrieb der Einheit erzwingt. Ist die Polarität des Digitaleingangs 1, erzwingt der Zustand "geöffnet" den Wärmepumpenbetrieb, während der Zustand "geschlossen" den Chiller-Betrieb der Einheit erzwingt.Ist kein Digitaleingang auf 4 konfiguriert, so bleibt die Einheit im Standby. Die Auswahl zwischen Chiller und Wärmepumpe über Tastatur wird deaktiviert. Über Tastatur kann die Einheit nur im ausgewählten Betriebsmodus ein- und ausgeschaltet werden.2 = Auswahl über Analogeingang. Dieser hat Vorrang über den Digitaleingang. Für Außenlufttemperaturen innerhalb des Differenzwerts CF40 ist der Wechsel des Betriebsmodus über Tastatur zulässig. |
| CF44 | Serielle Adresse |
| CF45 Ermöglicht die Auswahl der Standardansicht im oberen Display der Steuerung. | |
| CF46 Ermöglicht die Auswahl der Standardansicht im unteren Display der Steuerung. | |
| CF47 Ermöglicht die Auswahl der Standardansicht im oberen Display des Fernterminals. | |
| CF48 Ermöglicht die Auswahl der Standardansicht im unteren Display des Fernterminals. | |
| Pr2 Unter Passwort kann der numerische Passwortcode von 0 bis 999 gesetzt werden. | |
7.16.3 Dynamische Setpoint-Parameter (KEINE AKTIVE FUNKTION)
| Parameter Beschreibung | |
| Pr2 | Unter Passwort kann der numerische Passwortcode von 0 bis 999 g esetzt werden |
7.16.4 Energy Saving Parameter (FUNKTION NICHT AKTIV)
| Parameter Beschreibung |
| Pr2 Unter Passwort kann der numerische Passwortcode von 0 bis 999 g esetzt werden |
7.16.5 Kompressorparameter
| Parameter Beschreibung |
| Pr2 Unter Passwort kann der numerische Passwortcode von 0 bis 999 g esetzt werden |
7.16.6 Belüftungsparameter [FUNKTION NICHT AKTIV]
| Parameter Beschreibung |
| Pr2 Unter Passwort kann der numerische Passwortcode von 0 bis 999 g esetzt werden |
7.16.7 Parameter Frostschutzheizelemente - Boiler (Funktion nicht aktiv) - Hilfsboiler (Funktion nicht aktiv)
| Parameter Beschreibung |
| Pr2 Unter Passwort kann der numerische Passwortcode von 0 bis 999 g esetzt werden |
7.16.8 Alarmparameter
| Parameter Beschreibung | |
| AL17 | Frostschutzalarm:0 = mit Ar09 in Modus Chiller - Ar10 in Modus Wärrpumpe1 = Nach Sonde BEWIT2 = Nach Sonde BEWOT3 = Nach Sonde BCP14 = auf Sonde BWOT |
| Pr2 Unter Passwort kann der numerische Passwortcode von 0 bis 999 gesetzt werden | |
7.16.9 LASER Betriebsparameter [KEINE AKTIVE FUNKTION]
| Parameter Beschreibung | |
| Pr2 | Unter Passwort kann der numerische Passwortcode von 0 bis 999 gesetzt werden |
HINWEIS
LS-Parameter sind nur dann sichtbar, wenn der Parameter CF01=6.
7.17 Einstellungen der Parameter
Es folgt die Liste aller programmierbaren Parameter mit ihrem Zugehörigkeitsniveau.
Pr1 = Benutzer-Ebene
Zur Änderung der folgenden Parameter den in den Kapiteln 7.6.1 "Zugriff auf die Parameter in "Pr1" [USER]" und 7.6.2
"Änderung eines Parameterwertes" beschriebenen Vorgang befolgen.
ACHTUNG

Wichtig: um einen unkorrekten Betrieb der Einheit zu vermeiden, sind diese Angaben genauestens zu beachten.
Pr1Setpoint Sommerbetrieb
7.17.1 Temperaturregelparameter
| Parameter | Ebene | Beschreibung Fabrikwert | Min. | Max. | Udm | Auflösung | |
| ST01 | Pr1 | Setpoint Sommerbetrieb | ST05 | ST06 | °C | Dec | 9 |
| ST02 | Pr1 | Differential Sommerbetrieb | 00.0 25.0 | °C | Dec | 3 [Mod. 018÷150]2 [Mod. 200÷600] | |
| ST03 | Pr1 | Setpoint Winterbetrieb | ST07 ST08 | °C | Dec | 45 | |
| ST04 | Pr1 | Differential Winterbetrieb | 00.0 | 25.0 °C | 3 [Mod. 018÷150] | 2 [Mod. 200÷600] | |
| Pr2 | Passwort | 0 | 999 | - | - | ||
7.17.2 Konfigurationsparameter
| Parameter | Ebene | Beschreibung Fabrikwert | Min. | Max. | Udm | Auflösung | |
| CF02 | Verflüssiger-/Verdichtereinheiten:0= NEIN1= JA | 0 | 1 | 0 | |||
| CF03 | Regelsonde:0 = Regelt nach Sonde BEWIT1 = Regelt nach Sonde BEWOT | 0 | 1 | 1 | |||
| CF04 | Konfiguration von BEWIT:0 = Sonde nicht vorhanden1 = NTC Temperatursonde Wassereintritt Verdampfer2 = Digitaler Eingang auf Anfrage des Temperaturreglers3 = Digitaler Eingang auf Kälteanfrage | 0 | 3 | 1 | |||
| Parameter | Ebene | Beschreibung Fabrikwert | Min. Max. | Udm | Auflösung | ||
| CF05 Konfigu | Paton von BEWOT:0 = Sonde nicht vorhanden1 = NTC Temperatursonde Wasseraustritt Verdampfer2 = Digitaler Eingang Frostschutzalarm3 = Digitaler Eingang Wärmeanfrage | 0 | 3 | 1 | |||
| CF06 | Pr1 | Konfiguration von BCP1:0 = Sonde nicht vorhanden1 = NTC Temperatursonde Regelung Verflüssiger2 = In 4..20mA Verflüssigungsdruck3 = In 4..20mA dynamischer Sollwert4 = NTC Temperatursonde FrostschutzalarmVerflüssiger der Einheit [Wasser/Wasser oder LASER] Anzeige am unteren Display5 = Eingang 0..5V Verflüssigungsdruck [Ratiometrischer Geber] | 0 0 (Mod. 018-150) | 2 (mit Modulierendes Ventil Bausatz MCT 100-130-150)2 (Mod. 200÷600) | |||
| CF07 | Pr1 | Konfiguration von BEWOT:0 = Sonde nicht vorhanden1 = NTC Temperatursonde Verflüssigungsregelung2 = In digital, Multifunktion3 = Außenlufttemperatur4 = NTC Temperatursonde Regelung Frostschutzheizelemente und Frostschutzalarm [Einheiten Wasser/Wasser]5 = NTC Temperatursonde Abtauen6 = Wasseraustritt Verflüssiger / NTC Temperatursonde für Temperaturregelung, Aktivierung Frostschutzheizelemente und Frostschutzalarm | 0 | 6 | 6 | ||
| CF37 Fernter | Pinal: | 0 = Nicht benutzt [Display aktiviert, Tasten nicht aktiviert]1 = Modell ohne eingebaute Sonde2 = Modell mit eingebauter NTC Sonde | 0 | 2 | 0 | ||
| CF38 Auswah | Pisemmer/Winter:0 = Auswahl über Tastatur1 = Auswahl über Digitaleingang2 = Auswahl über Analogeingang | 0 | 2 | 0 über Tastatur1 über Fernsteuerung | |||
| CF44 Serielle | Adresse 1 247 1 | ||||||
| CF45 Standard | Standardansicht oberes Hauptdisplay:0 = Sonde BEWIT1 = Sonde BEWOT2 = Keine Anzeige3 = Sonde BWOT4 = OFF Einheit abgeschaltet / Betriebssollwert Chiller oder Pumpe bei eingeschalteter Einheit5 = OFF Einheit abgeschaltet / ONC wenn Einheit im Chiller-Betrieb läuft / ONH wenn Einheit im Wärmepumpenbetrieb läuft6 = Betriebssollwert Laser7 = Keine Anzeige8 = Betriebsdifferentialwert9 = OFF bei Einheit abgeschaltet oder konfiguriert als Verdichter/Verflüssiger oder Änderung Betriebsmodus / Set Chiller oder Pumpe durch Parameter definiert | 0 | 9 1 | ||||
| Parameter | Ebene | Beschreibung Fabrikwert | Min. Max. | Udm | Auflösung | |
| CF46 Standard | Behsicht unteres Hauptdisplay: | 0 | 93 | |||
7.17.3 Parameter des dynamischen Setpoints (KEINE AKTIVE FUNKTION)
| Parameter | Ebene | Beschreibung Fabrikwert | Min. Max. | Udm | Auflösung | ||
| Pr2 Passwort | 0 | 999 | - | ||||
7.17.4 Energy Saving Parameter (FUNKTION NICHT AKTIV)
| Parameter | Ebene | Beschreibung | Min. | Max. | Udm | Auflösung | Fabrikwert |
| Pr2 -9990trwssaP |
7.17.5 Kompressorparameter
| Parameter | Ebene | Beschreibung | Min. | Max. | Udm | Auflösung | Fabrikwert |
| VERDAMPFERUNLOADING | |||||||
| UNLOADING VERFLÜSSIGER | |||||||
| Pr2 Password | 000 | 999 | - | ||||
7.17.6 Ventilatorparameter
| Parameter | Ebene | Beschreibung | Min. | Max. | Udm | Auflösung | Fabrikwert |
| HOT START | |||||||
| Pr2 Password | 000 | 999 - | |||||
7.17.7 Parameter Frostschutzheizelement / Hilfsboiler
| Parameter | Ebene | Beschreibung | Min. | Max. | Udm | Auflösung | Fabrikwert |
| BOILER FUNKTION [KEINE AKTIVE FUNKTION] | |||||||
| Pr2 -999000 | trowssa | P | |||||
7.17.8 Alarmparameter
| Parameter | Ebene | Beschreibung | Min. | Max. | Udm | Auflösung | Fabrikwert |
| AL17 | Pr1 | Auswahl Sonde Frostschutzalarm:0 = mit Ar09 in Chiller -Ar10 in Wärmpumpe1 = Nach Sonde BEWIT2 = Nach Sonde BEWOT3 = Nach Sonde BCP14 = auf Sonde BWOT | 04 | 2 ohneHydraulikaggregats1 mitHydraulikaggregats | |||
| Pr2 | Passwort | 0999 | 4 |
7.17.9 LASER Betriebsparameter [KEINE AKTIVE FUNKTION]
| Parameter | Ebene | Beschreibung | Min. | Max. | Udm | Auflösung | Fabrikwert |
| Pr2 Passwort | 0999 | 4 |
ACHTUNG

ST01 = Sollwert für Verwaltung Kompressorabschaltung
ST02 = Differenzwert Sommer
ST10 = Arbeitssollwert Laser
Bei der Änderung des Arbeitssollwerts (ST10) muss auch der Parameter ST01 geändert werden, dazu muss ST01<ST10.
7.18 Sondenlegende
Dieses Kapitel bezieht sich auf die Sonden BEWIT, BEWOT, BCP1 und BWOT.
Ihre Montage mus vom Kältetechniker ausgeführt werden. Es folgt eine Beschreibung der Sonden:
| Kurzbezeichnung in der Anleitung | Bezeichnung der Klemme | Beschreibung |
| -BEWIT | PB1 | Wassereintrittstemperatursonde Verdampfer |
| -BEWOT | PB2 | Wasseraustrittstemperatursonde Verdampfer |
| -BCP1 | PB3 | Nicht benutzt [nur MCT/MCT-H 018÷070]Hochtemperatursonde [nur MCT/MCT-H 100÷150 mit Modulierendes Ventil]Hochtemperatursonde [nur MCT/MCT-H 200÷600] |
| -BWOT | PB4 | Wasseraustrittstemperatursonde Kondensator |
KAPITEL 8
EINSTELLUNG DER KOMPONENTEN
8.1 Integralschutz des Kompressors [PI] MCT/MCT-H 350÷600
Dieser Schutz besteht für jeden Kompressor aus drei oder Sek.hs Thermistorsonden. Jede Sonde ist in die Wicklung einer Motorphase getaucht. Sie sind miteinander seriengeschaltet und die Enden gehen nach außen. Dieses System gewährleistet einen vollständigen Schutz vor fast allen Problemen, die durch ein Verbrennen der Wicklungen verursacht werden können. Wenn der Schutz auslöst, muss die Ursache gefunden und beseitigt werden, danach kann die Einheit neugestartet werden.
8.2 Hoch- und Niederdruckschalter
Die Maschinen sind mit folgenden Druckschaltern ausgestattet:
1. Niederdruckschalter [LP]
Bei zu niedrigem Saugdruck im Kältekreis schützt dieser Niederdruckschalter den Kältekompressor und verhindert, dass der Druck auf Werte sinkt, die für den korrekten Betrieb des Kompressors gefährlich sein können. Die Rückstellung erfolgt automatisch. Der Alarm A02 [siehe Kapitel 7.14 "Alarmcodes und ausgeführte Handlungen"], von diesem Druckschalter, ausgelöst, kann beim Start des Kompressors verzögert werden, um das Auslösen bei kurzzeitigen Schwankungen des Saugdrucks zu vermeiden und zu verhindern, dass der korrekte Betrieb der Maschine durch falsche Alarmebeeinträchtigt wird.
Nach Ablauf der Zeit wird die Auslösung des Druckschalters von der elektronischen Steuerung wahrgenommen, die das Alarmsignal A02 [siehe Kapitel 7.14 "Alarmcodes und ausgeführte Handlungen"] anzeigen und den Kompressor sowie den Ventilator abschalten wird, wogegen die Pumpe (falls installiert) in Betrieb bleiben wird.
Steigt der Saugdruck des Kompressors nach der Alarmauslösung wieder über den Auslösewert an, stellt sich der Druckschalter automatisch zurück.
Die Maschine kann dann nach Durchführung des Alarmrückstellverfahrens, beschrieben in Kapitel 7 "Elektronische Steuerzentrale". Wurde die Ursache für das Auslösen des Druckschalters jedoch nicht beseitigt, kann sich dieser Zyklus unendlich wiederholen.
2. Hochdruckschalter [HP]
Sie versichern einen zusätzlichen Schutz elektromechanischer Art zu dem von den entsprechenden Messwertgebern [falls vorhanden] der elektronischen Steuerung gebotenem.
Ihre Aufgabe ist, den Auslassdruck des Kältekompressors zu kontrollieren und zu verhindern, dass der Druck au fWerte steigt, die für den korrekten Betrieb des Kompressors und für die Sicherheit von Personen gefährlich sein können.
Siehe die Tabelle unten für das benutzte Druckschaltermodell.
- Nur im Modell MCT/MCT-H 018÷400 ist ein Sicherheitshochdruckschalter mit automatischer Rückstellung vorhanden. Seine Auslösung wird von der elektronischen Steuerung wahrgenommen, die den Versorgungskreislauf des Kompressors öffnen und das Alarmsignal A01 [siehe Kap. 7.14 "Alarmcodes und ausgeführte Handlungen"].
Sinkt der Auslassdruck des Kompressors wieder unter den Auslösewert an, stellt sich der Druckschalter automatisch zurück. Die Maschine kann dann nach Durchführung des Alarmrückstellverfahrens, beschrieben in Kapitel 7 "Elektronische Steuerzentrale".
- Nur im Modell MCT/MCT-H 500÷600 ist ein Sicherheitshochdruckschalter mit manueller Rückstellung installiert. In jeder Einheit ist nur ein Sicherheitshochdruckschalter pro Kreislauf mit manueller Rückstellung installiert.
Seine Auslösung öffnet den Versorgungskreislauf des Kompressors (siehe Schaltplan). Wenn der Auslassdruck des Kompressors unter den Rückstellwert sinkt, muss er manuell rückgestellt werden, danach kann die Einheit neugestartet werden.
Die LP- und HP-Druckschalter sind durch SCHRAEDER-Nadelventile mit den Rohrleitungen des Kältekreislaufs verschraubt, so dass sie ohne Kältemittelverlust ausgetauscht werden können.
Die AUSLÖSE- und RESET-Werte der Druckschalter hängen vom eingesetzten Kältemittel ab und sind in folgender Tabelle angegeben:
| MODELL KÄLTEMITTEL | KOMPONENTE | AUSLÖSUNG | RÜCKSTELLUNG | |||
| bar | °C bar °C | |||||
| MCT/MCT-H 018÷400 | Hochdruckschalter HP [automatische Rückstellung] | R410A | 41 | 64.1 | 33 | 54.5 |
| MCT/MCT-H 500÷600 | Hochdruckschalter HP [manuelle Rückstellung] | 41.6 | 64.8 | 33 | 54.5 | |
| Alle Modelle | Niederdruckschalter LP | 3.4 | -17.4 | 5 | -8.7 | |
8.3 Druckmesswertgeber
Einige Modelle (MCT/MCT-H 100÷600) sind mit einem Hochdruck-Messerwertgeber im Kältekreislauf ausgestattet. Sie messen die Auslassdruckwerte der Kompressoren und regeln den Betrieb der Einheit auf der Grundlage der in der elektronischen Steuerung eingestellten Druck-Setpointwerte. Über die von diesen gemessenen Werte können folgende Funktionen eines jeden Kreislaufs gesondert überwacht werden:
- Hochdruckalarm;
- Unloading wegen Hochdruck;
- Messung der Hochdruckwerte;
- Modulierendes Ventil (falls vorhanden).
Wenn daher der Druck in einem Kreislauf über einen bereits eingestellten Wert steigt, kann ein Alarmsignal gegeben werden, das die Einheit durch ein mehr oder weniger verzögertes Ausschalten eines oder mehrerer Kompressoren blockiert.
8.4 Wasser-Differenzdruckschalter
Die Maschine ist mit einem Differenzdruckschalter versehen, der den Wasserdruckunterschied zwischen Verdampfer/Kondensator-ein (nur Modelle MCT-H) und -auslaufstutzen misst. Ist der Druckunterschied niedriger ( Δp ) als 50 mbar (500mm H 2 O), erfolgt eine Alarmmeldung und das Abschalten der Anlage nach der in Parameter voreingestellten Verzugszeit.Wenn Δp wieder mehr als 50 mbar, erlischt die Alarmmeldung und die Anlage läuft wieder an.
8.5 Druckregelventil [Bausatz]
Für weitere Auskünfte wird auf die Schalt- und Kältekreispläne im KIT verwiesen. Das Druckventil ist ein KIT, der vor dem Verflüssiger an den Einheiten MCT 018÷070 mit Turmwasser und MCT/MCT-H 018÷230 mit Brunnenwasser installiert werden kann.
HINWEIS
Die Installation des "KITS DRUCKREGELVENTIL" muss vom Kunden ausgeführt werden.
Das Druckregelventil muss durch Betätigung des Drehknopfs geeicht werden, um unter folgenden Bedingungen zu funktionieren:
0.534.02RESSAWNENNURB
| KÄLTEMITTEL | DRUCK[bar] | TEMPERATUR[°C] | |
| TURMWASSER | R410A | 23.2 | 40.0 |
| BRUNNENWASSER | 20.4 | 35.0 |
HINWEIS
Die Eichungen beziehen sich auf normale Betriebsbedingungen.
Hauptkomponenten:
1 Drehknopf
2 Federteller
30-Ring
4 Balgenfühler
Das Druckregelventil der Modelle mit wassergekühltem Verflüssiger erfordert besondere Aufmerksamkeit, da Schmutzteilchen im Wasser Betriebsstörungen des Ventils verursachen können.
Das Ventil ist für die Einstellung des Setpoints mit einem Drehknopf [1] ausgestattet.
Funktionsprinzip:
Der Druckimpuls erreicht den Balgenfühler [4], der über die Ventilstange das Öffnen und Schließen des Ventils auslöst. Die Feder arbeitet dem Fühler entgegen und die Federhärte ist durch den Drehknopf [1] einstellbar.
Auf diese Weise kann der zum Öffnen des Ventils notwendige Druckunterschied eingestellt werden.

Tabelle der Durchmesser der Druckregelventile:
| Maschinenmodell | TURMWASSER | BRUNNENWASSER |
| Druckregelventil-Anschlüsse | Druckregelventil-Anschlüsse | |
| MCT 018 | G 1/2" | G 1/2" |
| MCT 022 | G 1/2" | G 1/2" |
| MCT 030 | G 1/2" | G 1/2" |
| MCT 040 | G 3/4" | G 1/2" |
| MCT 050 | G 1" | G 1/2" |
| MCT 070 | G 1" | G 1/2" |
| MCT 100 | - | G 3/4" |
| MCT 130 | - | G 3/4" |
| MCT 150 | - | G 3/4" |
| MCT 200 | - | G 1" |
| MCT 230 | - | G 1" |
Tabelle der Durchmesser der Elektroventilanschlüsse:
| Maschinenmodell | BRUNNENWASSER | |
| Druckregelventil-Anschlüsse Elektroventil-Anschlüsse | ||
| MCT-H 018 | G 1 1/2" | --- + G1" |
| MCT-H 022 | G 1 1/2" | --- + G1" |
| MCT-H 030 | G 1 1/2" | --- + G1" |
| MCT-H 040 | G 1 1/2" | --- + G1" |
| MCT-H050 | G 3/4" | --- + G1 1/4" |
| MCT-H070 | G 1" | --- + G1 1/4" |
| MCT-H100 | G 1" | --- + G1 1/4" |
| MCT-H 130 | G 1 1/4" | --- + G1 1/4" |
| MCT-H 150 | G 1 1/4" | --- + G1 1/4" |
| MCT-H 200 | G 1 1/2" | G1 + G1 1/4" |
| MCT-H 230 | G 1 1/2" | G1 + G1 1/4" |
In Kombination mit dem Druckregelventil können die Einheiten mit einem Magnetventil [immer im Kit vorhanden] ausgestattet sein. Sie sind parallel zum Druckregelventil angebracht und ihr Funktionsprinzip ist im Schema unten erklärt. Installationsplan:
![graph TD A["Verflussiger in CH\nVerdampfer in HP"] --> B["Wasserreguliertventil"] B --> C["Magnetventil"] C --> D["Gleiches Signal des 4-Wege-Ventils"] E["Im Modus Wärmepumpe wird der Plattenwärmetauscher\n[der im Modus Chiller der Verflüssiger war"] zum Verdampfer.\nNun öffnet_sich_das_Magnetventil…](/content/2026/05/919412/images/61cb5dabc6e1365c9dbebaad4dca5cedad86b0b5cc7aa86ff140ca0b617d0462.jpg)
HINWEIS
Das Magnetventil ist durch das gleiche Signal des 4-Wege-Ventils gesteuert. Das Kapillarrohr des Druckregelventils ist im Betrieb als Chiller nach dem Verflüssiger angeschlossen.
8.6 Modulierendes Ventil [Bausatz]
Das modulierende 2- Wege-Ventil ist ein servogesteuertes Ventil, das anhand der Druckmesswerte der Geber die Wassermenge zum Kondensator regelt. Das Ventil wird von der elektronischen Steuerung verwaltet und braucht nicht an den Hochdruck-Kältekreis angeschlossen zu werden.
Das modulierende Ventil ist ein Kit, der vor dem Verflüssiger an den Einheiten MCT/MCT-H 280÷600 mit Brunnenwasser und an den Einheiten MCT 100÷600 mit Turmwasser installiert werden kann.
| KÄLTEMITTEL | Set-point | Differential | |||
| bar | °C | bar | °C | ||
| TURMWASSER | R410A | 23.2 | 40.0 | 2 | -27.8 |
| BRUNNENWASSER | 20.4 | 35.0 | 2 | -27.8 | |
HINWEIS
Die Eichungen beziehen sich auf normale Betriebsbedingungen.

HINWEIS
Im Winterbetrieb [im Wärmepumpenmodus] bleibt das modulierende Ventil [wenn vorhanden] immer geöffnet.
Installationsplan Zweiwege-Ventil:
![graph LR A["Verflüssiger in CH\nVerdampfer in HP"] --> B["Wasserauslass"] A --> C["Modulierendes Ventil"] C --> D["Wassereinlass"] B --> E["→"] D --> F["→"] C --> G["←"] G --> H["←"]](/content/2026/05/919412/images/1d5272ae1d5652e420fee942f9b8c1483a1781115fb7ea3b2814c2e58499746b.jpg)
HINWEIS
Für die Modelle OCT 100-130-150 den Druckgeber bei Anwesenheit des Bausatzes mit modulierendem Ventil aktivieren [denParameter CF06 von 0 auf 2 ändern].
Die modulierenden 2-Wege-Ventile gewährleisten den Betrieb bis zu den folgenden Regelungs- und Schließdifferenzdrücken:
| Modulierendes Ventil | DN[Zoll] | Kvs[m3/h] | Max. Schließdifferenzdruck[bar] |
| VSB41" 8 | 1" | 8 | 2 |
| VSB51" 1/416 | 1 1/4" | 16 | |
| VSB61" 1/222 | 1 1/2" | 22 | |
| VSB82" 30 | 2" | 30 | |
| VSB8A2" 40 | 2" | 40 |
Bei Installationen, die höhere Schließdifferenzdrücke erfordern, müssen ausgeglichene modulierende Ventile verwendet werden.
Betriebsdruck: 16 bar.
Min./Max. Betriebstemperaturen: -10°C/120°C
HINWEIS
Die angegebenen Daten sind reine Richtwerte. Es ist stets auf die Angaben im Angebot Bezug zu nehmen.
8.7 Sicherheitsventil (nur MCT/MCT-H 500÷600)
Es hat die Aufgabe, die Anlage vor hohen Druckwerten zu schützen, dass sie Maschinen- und Sachschäden im Fall einer Nichtauslösung sonstiger Schutzvorrichtungen verursachen können.
Wenn der Kältemitteldruck den Auslösewert des Ventils (siehe die Tabelle unten) überschreitet, öffnet dieses den Kreislauf und gibt Gas in die Atmosphäre ab, bis der Druck unter die vorher eingestellten Werte gesunken ist.
Danach wird sich das Ventil automatisch schließen. Das Ventil ist mit fixer Eichung, wird auf der Hochdruckseite (siehe die anliegenden Kältekreispläne) angebracht und seine Eichung hängt vom Projektdruck der schwächsten Komponente des Kreislaufs ab.
Das Ventil muss regelmäßig entsprechend den geltenden Vorschriften überprüft werden.
Vor dem Sicherheitsventil ist ein Absperrhahn installiert. Vor dem Entfernen des Sicherheitsventils [zum Beispiel zur regelmäßigen Überprüfung] sicherstellen, dass sich der Absperrhahn in geschlossener Stellung befindet.
Nach dem erneuten Anbringen des Sicherheitsventils vor dem Starten der Maschine prüfen, dass sich der Absperrhahn in geöffneter Stellung befindet und ordnungsgemäß verplombt wurde.
Im Bedarfsfall kann der Auslass des Sicherheitsventils zur Geräteaußenseite in einen sicheren Bereich entsprechend den Vorschriften der EN378-3 und den am Installationsort geltenden Normen geführt werden. Der Querschnitt und die Länge des Ablaufrohrs müssen gemäß den im Installationsland geltenden nationalen Gesetzen und Richtlinien dimensioniert werden.
ACHTUNG

Das Sicherheitsventil nicht entfernen.
| KOMPONENTE | KÄLTEMITTEL | EINGRIFF bar |
| Sicherheitsventil | R410A | 44.5 |
ACHTUNG

Die Auslösung des Sicherheitsventil ist Anzeichen für einen nicht normalen Betrieb der Einheit.
Die Störungsursache schnellstens ermitteln und die normalen Bedingungen rückstellen.
KAPITEL 9
BETRIEB UND WARTUNG
9.1 Betrieb
Die Maschine funktioniert vollautomatisch.
Wenn keine Wärmelast vorhanden ist, ist es nicht erforderlich, sie auszuschalten, da dies bei Erreichen der eingestellten
Wasseraustrittstemperatur automatisch erfolgt.
ACHTUNG
Niemals die Wasserdurchflusswerte überschreiten, die in der Tabelle in Par. 5.4 "Wasserseitige Verrohrung" angegeben sind. Die Umwälzpumpe des Wasserkreislaufs erst ausschalten, nachdem die Einheit ausgeschaltet ist.
9.2 Wartung
ACHTUNG
Vor der Installation und Inbetriebnahme dieser Maschinen sicher stellen, dass das gesamte Personal das Kapitel "Sicherheit" gelesen und verstanden hat.
ACHTUNG
Wartungsarbeiten an den Innenteilen der Maschine müssen von erfahrenem, entsprechend qualifiziertem Personal ausgeführt werden, das angemessene Vorsichtsmaßnahmen ergreift und Schutzausrüstungen (aktive und passive, wie Arbeitshandschuhe) trägt, um eine höchstmögliche Arbeitssicherheit zu gewährleisten.
ACHTUNG
Aufgrund des Vorhandenseins scharfer Kanten und Ecken mus sich der Wartungsmann vor zufälligem Kontakt bei Arbeiten im Raum schützen. Weiterhin ist der Fußboden im Raum zu beachten, da er nass und rutschig sein kann.
Wenn diese Einheiten einer korrekten Wartung unterzogen werden, gewährleisten sie lange Jahre einen problemlosen Betrieb.
9.2.1 Zugang zur Maschine (Siehe die Anlagen)
ACHTUNG
Der Zugang in den Schaltschrank der Einheit darf ausschließlich bei ausgeschalteter Einheit erfolgen.
Für Wartungsarbeiten können die Schutzplatten abgenommen werden.
Es folgt eine Liste der Platten, die entfernt werden können:
MCT/MCT-H 018÷150
Einheiten n ohne Hydraulikaggregat-KIT Einheiten mit Hydraulikaggregat-KIT

- Um Zugang zu den Bauteilen des Elektroschaltschranks und des Kältekreises zu erhalten, den Hauptschalter/Trennschalter in Ausschaltstellung "OFF" bringen und das Paneel [A] öffnen.
- Falls die Einheit mit dem Kit Hydrauliksystem ausgestattet ist, erhält man Zugriff durch die Entfernung der Platten [B] und [C]. Für die Entfernung der Platte [A], die Verschlussriegel mit dem mitgelieferten Schlüssel betätigen. Die restlichen Platten können durch Lösen der Befestigungsschrauben mit einem Schraubenzieher entfernt werden.
MCT/MCT-H 200÷350
Einheiten ohne Hydraulikaggregat-KIT Einheiten mit Hydraulikaggregat-KIT

- Um Zugang zu den Komponenten des Kältekreises zu erhalten, entfernen Sie die Paneele [A] und [B].
- Um Zugang zu den Komponenten des Schaltschranks zu erhalten, den Hauptschalter auf "0" stellen, danach das Paneel [C] entfernen.
- Falls die Einheit mit dem Kit Hydrauliksystem ausgestattet ist, erhält man Zugriff durch die Entfernung der Platten [D], [E] und [F]. Für die Entfernung der Platte [A] und [C], die Verschlussriegel mit dem mitgelieferten Schlüssel betätigen. Die restlichen Platten können durch Lösen der Befestigungsschrauben mit einem Schraubenzieher entfernt werden.
MCT/MCT-H 400÷600
Einheiten ohne Hydraulikaggregat-KIT

Einheiten mit Hydraulikaggregat-KIT

- Um Zugang zu den Komponenten des Kältekreises zu erhalten, entfernen Sie die Paneele [A] und [B].
- Um Zugang zu den Komponenten des Schaltschranks zu erhalten, den Hauptschalter auf "O" stellen. Danach entfernen Sie das Paneel [C].
- Falls die Einheit mit dem Kit Hydrauliksystem ausgestattet ist, erhält man Zugriff durch die Entfernung der Platten [D], [E] und [F]. Für die Entfernung der Platten [A] und [C], die Verschlussriegel mit dem mitgelieferten Schlüssel betätigen. Die restlichen Platten können durch Lösen der Befestigungsschrauben mit einem Schraubenzieher entfernt werden..
9.2.2 Füllen des Wasserkreislaufs
Nachfolgend finden Sie die Vorgangsweise zum Füllen der Kühler gemäß dem Wasserkreislauf an Bord der Maschine:
Plattenverdampfer / Plattenkondensator:
Die Wasserleitungen an die Maschine anschließen.
Einen Füllpunkt an der Wasserzuleitung vorsehen.
Entlüftungen an den höchsten Punkten des Wasserkreislaufs vorsehen, wo sich die Luft ansammeln kann.
Die Anlage füllen, bis Wasser aus den am Wasserkreislauf installierten Entlüftungsöffnungen austritt; Am Wassermanometer des Wasserkreislaufs muss ein Druckwert angezeigt werden, der mit dem Druckgefäß verträglich ist (obliegt dem Installateur). Die Pumpen starten, ohne die Kompressoren einzuschalten, damit die Anlage vollkommen entlüftet wird, nötigenfalls mit dem Füllen fortfahren.
Speicher + Plattenverdampfer / Plattenkondensator:
Die Wasserleitungen an die Maschine anschließen. Einen Füllpunkt an der Wasserzuleitung vorsehen. Entlüftungen an den höchsten Punkten des Wasserkreislaufs vorsehen, wo sich die Luft ansammeln kann.
Füllen Sie das System die automatische Lade Kit, bis er den eingestellten Druck Satz erreicht;
Am Wassermanometer des Wasserkreislaufs muss ein Druckwert angezeigt werden, der mit dem Druckgefäß verträglich ist [A]. Die Pumpen starten, ohne die Kompressoren einzuschalten, damit die Anlage vollkommen entlüftet wird, nötigenfalls mit dem Füllen fortfahren. Sobald das System gefüllt ist, kann der Gruppenabsperrhahn geschlossen werden [B].


9.2.3 Entleeren des Wasserkreises
Im Falle von Wartungsarbeiten, für die der Wasserkreislauf entleert werden muss:
- Das Wasser mit den bei der Installation angebrachten Absperrhähnen entleeren [wie geraten in Paragraph 5.4 "Wasserseitige Verrohrung"].
- Falls keine Hähne installiert sind, kann das Wasser durch die Auslassleitung entleert werden.
- Nur an den Einheiten mit dem "Kit Hydrauliksystem" ist im unteren Teil des Hydrauliksystems ein spezieller Hahn zum Entleeren des Hydraulikkreislaufs vorhanden.
Plattenverdampfer:

Bei der Installation sollte ein Ablasshahn an der Außenleitung des Plattenverdampfers angebracht werden (durch den Kunden). Nachdem das Wasser durch den Hahn an der Außenleitung abgelassen wurde, ist es für die komplette Entwässerung sinnvoll, Druckluft in den Wärmetauscher zu blasen.
ACHTUNG

Ein Entleeren des Wasserkreislaufs ist unbedingt erforderlich, wenn die Maschine kein Frostschutzheizelement hat und für eine gewisse Zeit in einer Umgebung stillstehen muss, in der das Wasser im Kondensator aufgrund der Umgebungstemperatur einfrieren kann [Beschädigung des Kondensators].
9.3 Programmierung der Kontrollen und der Wartung
| Auszuführende Arbeit | 1 Tag | 1 Monat | 6 Monaten | 1 Jahr |
| Prüfen, ob Alarmmeldungen anliegen. | • | |||
| Prüfen, ob die Wasserauslauftemperatur dem Sollwert entspricht. | • | |||
| Prüfen, ob die Wassereinlauftemperatur dem Maschinenmodell entspricht. | • | |||
| Prüfen, ob die Wassereintrittstemperatur niedriger als der Wert ist, der zur Auswahl des Kühlers benutzt wurde. | • | |||
| Schauglas im Kältekreis prüfen [falls vorhanden]. Muss bei laufendem Kompressor voll sein oder nur wenige Blasen zeigen. | • | |||
| Stromaufnahme prüfen; sie muss innerhalb der vorgegebenen Grenzen sein [Schaltplan]. | • | |||
| Zustand der Leitungen prüfen: Ölspuren deuten auf mögliche Kältemittelleckage hin. | • | |||
| Zustand und Sicherheit von Verrohrungen und Anschlüssen prüfen. | • | |||
| Zustand und Sicherheit der elektrischen Anschlüsse prüfen. | • | |||
| Ölstand der Kompressoren bei ausgeschalteter Einheit mit stabilisiertem Öl | • | |||
| Wasserfilter reinigen.Die Reinigung des Filters wird eine Woche nach dem ersten Anlassen der Anlage empfohlen. | • |
ACHTUNG

Dieses Schema bezieht sich auf normale Betriebsbedingungen. Je nach Bedarf sollen die Wartungsarbeiten öfters durchgeführt werden.
KAPITEL 10
FEHLERSUCHE
SOMMER MODUS
| PROBLEM | URSACHE | SYMPTOM | ABHILFE |
| ATemperatur am Wasserauslauf BEWOT ist höher als der vorgesehene Wert. | A1Zu große Wärmemenge. | A1.1Temperatur BEWOT über dem vorgesehenen Wert. | Abzuführende Wärmemenge innerhalb der festgelegten Werte sicherstellen. |
| A2Kondensator Wassereingang Temperatur zu hoch. | A2.1Siehe A1.1 | Die Temperatur in ihre vorgegebenen Grenzen zurückbringen. | |
| A3Kältemittelverlust. | A3.1• Siehe A1.1;• niedriger Kondensationsdruck;• viele Luftblasen im Schauglas des Kältemittelkreislaufs. | Mögliche Lecks im Kältemittelkreislauf von einem Fachmann suchen und beseitigen lassen.Maschine von einem Kühlfachmann neu befüllen lassen. | |
| A4Motorschutz des Kompressors löst aus. | A4.1• Kopf und Körper des Kompressors sind sehr heiß• Kompressor schaltet ab und will kurz darauf wieder einschalten | Mögliche Lecks im Kältemittelkreislauf von einem Fachmann suchen und beseitigen lassen.Maschine von einem Kühlfachmann neu befüllen lassen. | |
| BWasserdruck am Pumpenauslass zu niedrig. | B1Wasserdurchfluss zu hoch; die Pumpe arbeitet nicht in ihrem Regelbereich [hohe Förderleistung, geringe Förderhöhe, hohe Aufnahme]. | B1.1• Mögliche Erhöhung der Wasseraustrittstemperatur BEWOT [Siehe A1.1];• Mit an der Maschine installierter Pumpe: Druckdifferenz, abgelesen am Manometer der Maschine, zwischen funktionierender und stillstehender Pumpe zu niedrig;• Mögliche Auslösung des Wärmeschutzes der Pumpe. | Durchfluss in die vorbestimmten Grenzen zurückbringen, indem z.B. ein Absperrhahn am Auslas der Pumpe gedrosselt wird.Wärmeschutz der Pumperückstellen und Leistungsaufnahmen kontrollieren. |
| B2Siehe Punkt D.Bevor Eisbildung am Verdampfer die Anlage stoppt, erhöht sich der Druckabfall. | B2.1Siehe Punkt D. | Siehe Punkt D. | |
| B3Verdampfer durch eingedrungenen Schmutz aus dem Wasserkreislauf verstopft. | B3.1Hohe Temperaturdifferenz zwischen Wasserein- und -auslauf. | Je nach Verschmutzung:• Verdampfer durch Spülen mit mildem Reinigungsmittel reinigen [darf Aluminium, Kupfer und Stahl nicht angreifen];• Rückspülen mit hohem Wasserdurchfluss.Einen Wasserfilter vor der Anlage installieren. | |
| CAuslösung von AlarmFLOW des WasserdifferenzdruckschaltersAlarmanzeige:A08 | C1Filter vor der Anlage verstopft. | C1.1• Kein regelmäßiger Wasserfluss.• Druckdifferenz zwischen Ein- und Auslauf unter 25mbar.• Am Display erscheint A08.• Sammelstörmeldung. | Filter vor Anlage reinigen.Alarme rückstellen, um die Anlage wieder einzuschalten (siehe “Elektronische Steuerzentrale”). |
| C2Pumpe funktioniert nicht oder dreht umgekehrt [Drehstromversorgung]. | C2.1• Siehe C1.1;• Sammelstörmeldung. | Elektrische Versorgung der Pumpe kontrollieren, ggf. zwei Phasen umkehren.Alarme rückstellen, um die Anlage wieder einzuschalten (siehe “Elektronische Steuerzentrale”). | |
| C3Wasserein-/-auslauf umgekehrt [Anlagen ohne Hydraulikanlage]. | C3.1• Siehe C1.1;• Sammelstörmeldung. | Wassereinlauf mit Wasserauslauf austauschen.Alarme rückstellen, um die Anlage wieder einzuschalten (siehe “Elektronische Steuerzentrale”). | |
| DAuslösung des Überdruckschalters [HP]Angezeigter Alarm:A01 | D1KondensatorWassereingangtemperatur zu hoch | D1.1• Kältekompressor hält an;• am Display erscheint A01 abwechselnd zum Wert von BEWIT ;• Auslösung Sammelalarmrelais;• die LED der Ikone ☒ erscheint; | Die Temperatur in ihre vorgegebenen Grenzen zurückbringen.Alarme rückstellen, um die Anlage wieder einzuschalten (siehe Paragraph“ Elektronische Steuerzentrale”). |
| D2Kühlwasserfluss zum Kondensator zu gering. | D2.1Siehe D1.1 | Den für den Kühler verfügbaren Druck erhöhen, um den Kühlwasserfluss zu steigern.Alarme rückstellen, um die Anlage wieder einzuschalten (siehe Paragraph “Elektronische Steuerzentrale”). | |
| D3Austauschfläche des Verflüssigers schmutzig | D3.1Siehe D1.1 | Je nach Verschmutzung:• Verdampfer durch Spülen mit mildem Reinigungsmittel reinigen [darf Aluminium, Kupfer und Stahl nicht angreifen];• Rückspülen mit hohem Wasserdurchfluss.Einen Wasserfilter vor der Anlage installierenAlarme rückstellen, um die Anlage wieder einzuschalten (siehe Paragraph “Elektronische Steuerzentrale”). | |
| D4Wärmelast zu hoch. | D4.1• Wasseraustrittstemperatur zu hoch;• Kältekompressor hält an;• Auslösung Sammelalarmrelais. | Wärmelast in die vorbestimmten Grenzen zurückbringen.Das Alarmrückstellverfahren befolgen, um die Einheit einzuschalten (siehe Kapitel “Elektronische Steuerzentrale”). | |
| ENiederdruckschalter [LP] löst ausAlarmanzeige:A02 | E1Kältemittelmangel (siehe auch A4). | E1.1Kompressor stoppt;Anzeige A02 erscheint am Display abwechselnd zur Temperaturanzeige von BEWIT;Sammelstörmeldung.die LED leuchtet | Kältefachmann anfordern. Lecksuche und Kältemittel auffüllen. |
| E2Wasserfilter vor der Anlage schmutzig, wenn installiert | E2.1Siehe F1.1. | Filter reinigen oder auswechseln, wenn installiert. | |
| FMotorschutz des Kompressors löst aus.Alarmanzeige:A09 oder A10 | F1Thermische Belastung zu hoch, ggf. zusammen mit Kältemittelmangel (siehe auch A4). | F1.1Kopf und Körper des Kompressors sind sehr heißKompressor schaltet ab und will kurz darauf wieder einschalten.Kompressorwärmschutz MeldungKode A09 oder A10 erscheinen am Displaydie LED leuchtet | Kältefachmann anfordern. Lecksuche und Kältemittel auffüllen. |
| F2Falscher Drehsinn des Scroll-Kompressors (nur dreiphasig Einheiten) | F2.1Kältemittel wird nicht komprimiert und die Anlage kühlt nicht. | Zwei Phasen der elektrischen Versorgung umkehren. | |
| GDisplay und LEDS leuchten nicht, obwohl Hauptschalter P1 eingeschaltet [I]. | G1Sicherung Hilfsstromkreis durchgebrannt. | G1.1An den Klemmen des Sekundärkreises des Trafos wird keine Spannung gemessen. | Prüfen, weshalb Sicherung durchgebrannt, ggf. auswechseln. |
| G2Eine oder mehrere Komponenten der Steuerkarte nehmen zuviel Strom auf | G2.1Trotz Spannung an Anschlussklemmen der Steuerkarte bleiben Display und LEDs dunkel. | Anlage noch einmal aus- und einschalten.Falls Störung nicht beseitigt, Service kontaktieren. | |
| HAlarmanzeige:P1, P2, P3, P4 | H1Sonde BEWIT,BEWOT,BCP1 oder BWOT beschädigt. | H1.1Siehe Problem;Sammelstörmeldung | Prüfen, ob der Temperaturfühler korrekt an den Klemmen der Steuerkarte angeschlossen und ob der Draht beschädigt ist, ggf. auswechseln. |
| IAlarmanzeige:A04 | I1Niedrige Wasserauslauftemperatur Der mit Parameter Ar03 eingestellte Wert höher als der vom Fühler BEWOT gemessene Wert. | I1.1Siehe Problem;Der Kompressor stoppt und startet wieder, wenn der Ar03+Ar04 Wert überschritten ist;Sammelstörmeldung.die LED leuchtet | Ursache der Temperaturabsenkung an Fühler BEWOT unter Ar03 suchen und beseitigen. |
| I2Wasserdurchfluss zu gering. | I2.1Siehe Problem;Der Kompressor stoppt und startet wieder, wenn der Ar03 +Ar04 Wert überschritten ist;Sammelstörmeldung. | Die Wassermenge erhöhen. | |
| JAlarmanzeige:A08Pumpenschütz. | J1Der Pumpenmotorschutz löst aus, da Pumpe durch zu hohen Wasserdurchfluss überlastet. | J1.1Siehe Problem;Sammelstörmeldung;Kältekompressor und Pumpe ausgeschaltet;Am Display erscheint A08 abwechselnd mit dem von BEWITDer Differenzdruck am Manometer bei laufender oder stehender Pumpe ist niedriger als der verfügbare Pumpendruck. | Auslöser zurückstellen.Druck im Wasserkreis erhöhen, indem z.B. ein Absperrhahn im Pumpenauslass gedrosselt wird. |
| J2Kühluftgitter vom Pumpenmotor verstopft | J2.1Siehe Problem;Sammelstörmeldung;Kältekompressor und Pumpe ausgeschaltet. | Auslöser zurückstellen.Gitter säubern. | |
| J3Pumpe defekt. | J3.1Siehe Problem;Sammelstörmeldung;Kältekompressor und Pumpe ausgeschaltet;Stromaufnahme Pumpe zu hoch;Pumpe macht Geräusche. | Auslöser zurückstellen.Pumpe ersetzen. | |
| KAlarmACF1,ACF2,ACF3,ACF4,ACF5 | K1Konfigurationsfehler. | K1.1ACFx linkt am Display und Anlage ist gestoppt. | Anlage aus- und einschalten.Falls hierdurch Problem ungelöst, Service anrufen. |
| LAlarmEE | L1Initialisierungsfehler des Prozessors der Steuerkarte. | L1.1Die einheit funktioniert nichtEE blinkt am Displaydie LED leuchtet | Anlage aus- und einschalten.Falls hierdurch Problem ungelöst, Service anrufen. |
WINTER MODUS
| PROBLEM | URSACHE | SYMPTOM | ABHILFE |
| MWasseraustrittstemperaturBEWOTniedriger als der vorgesehene Wert. | M1Wärmelast zu hoch. | M1.1Temperatur BEWOTniedriger als der vorgesehene Wert. | Wärmelast in die vorbestimmten Grenzen zurückbringen. |
| M2KondensatorWassertemperatur zu hoch. | M2.1Siehe M1.1 | Die Temperatur in ihre vorgegebenen Grenzen zurückbringen. | |
| M3Anlage ohne Kältemittel. | M3.1Siehe M1.1;NiedrigerVerdampfungsdruck;Starke Blasenbildung im Flüssigkeitsschauglas (falls vorhanden). | Eventuelle Leckagen von Kältefachmann suchen lassen und beseitigen.Anlage von Kältefachmann füllen lassen. | |
| M4Kompressorschutz löst aus. | M4.1• Kopf und Körper des Kompressors sehr heiß;• Kompressor schaltet ab und will kurz darauf wieder einschalten [nach ein paar Sekunden]. | Eventuelle Leckagen von Kältefachmann suchen lassen und beseitigen.Anlage von Kältefachmann füllen lassen. | |
| NWasserdruck amPumpenauslass zu niedrig. | N1Wasserdurchfluss zu hoch; die Pumpe arbeitet nicht in ihrem Regelbereich [hohe Förderleistung, geringe Förderhöhe, hohe Aufnahme]. | N1.1• Mit an der Maschine installierter Pumpe: Druckdifferenz, abgelesen am Manometer der Maschine, zwischen funktionierender und stillstehender Pumpe zu niedrig;• Mögliche Auslösung des Wärmeschutzes der Pumpe. | Durchfluss in die vorbestimmten Grenzen zurückbringen, indem z.B. ein Absperrhahn am Auslas der Pumpe gedrosselt wird.Wärmeschutz der Pumpe rückstellen und Leistungsaufnahmen kontrollieren. |
| N2Verdampfer durch Schmutz im zu kühlenden Wasser verstopft. | N2.1Temperatürdifferential zwischen Wasserein- und -austritt hoch. | Je nach Schmutz:• Verdampfer reinigen, indem eine milde Reinigungslösung für Stahl und Kupfer durch diesen befördert wird;• mit viel Wasser gegenspülen.Filter vor dem Kühler installieren. | |
| URSACHE | SYMPTOM | ABHILFEPROBLEM | |
| 0Auslösung des Überdruckschalters (HP)Angezeigter Alarm:A01 | 01Wärmelast zu hoch. | 01.1Kältekompressor hält an;Auslösung Sammelalarmrelais. | Wärmelast in die vorbestimmten Grenzen zurückbringen.Das Alarmrückstellverfahren befolgen, um die Einheit einzuschalten [Kapitel "Elektronische Steuerzentrale"]. |
| 02Verdampfer durch Schmutz im zu kühle nden Wasserverstopft. | 02.1Hohe Temperaturdifferenz zwischen Wasserein- und -auslauf. | Je nach Verschmutzung:Verdampfer durch Spülen mit mildem Reinigungsmittel reinigen [darf Aluminium, Kupfer und Stahl nicht angreifen];Rückspülen mit hohem Wasserdurchfluss.Einen Wasserfilter vor der Anlage installieren. | |
| 03SOLLWERT zu hocheingestellt [über der Höchstgrenze]. | 03.1Der Kompressor halt an;Sammelstörmeldung. | Die Temperatur in ihre vorgegebenen Grenzen zurückbringen.Das Alarmrückstellverfahren befolgen, um die Einheit einzuschalten [Kapitel "Elektronische Steuerzentrale"]. | |
| PNiederdruckschalter (LP) löst ausAlarmanzeige:A02 | P1Kältemittelmangel [siehe auch M4]. | P1.1Kältekompressor stoppt;Anzeig H02 erscheint am Display abwechselnd zur Temperaturanzeige von BEWIT;Sammelstörmeldung. | Kältefachmann anfordern. Lecksuche und Kältemittel auffüllen. |
| P2Wasserfilter vor der Anlage schmutzig, wenn installiert | P2.1Siehe P1.1 | Filter reinigen oder auswechseln, wenn installiert. | |
| QMatorschutz des Kompressors löst aus. | Q1Thermische Belastung zu hoch, ggf. zusammen mit Kältemittelmangel [siehe auch M4]. | Q1.1Kopf und Körper des Kompressors sind sehr heiß,Kompressor schaltet ab und will kurz darauf wieder einschalten. | Kältefachmann anfordern. Lecksuche und Kältemittel auffüllen. |
| Q2Falscher Drehsinn des Scroll-Kompressors [nur dreiphasig Einheiten]. | Q2.1Kältemittel wird nicht komprimiert und die Anlage kühlt nicht. | Zwei Phasen der elektrischen Versorgung umkehren. | |
| RDisplay und LEDS leuchten nicht, obwohl Hauptschalter P1 eingeschaltet (I). | R1Sicherung Hilfsstromkreis durchgebrannt. | R1.1An den Klemmen des Sekundärkreises des Trafos wird keine Spannung gemessen. | Prüfen, weshalb Sicherung durchgebrannt, ggf. auswechseln. |
| R2Eine oder mehrere Komponenten der Steuerkarte nehmen zuviel Strom auf. | R2.1Trotz Spannung an Anschlussklemmen der Steuerkarte bleiben Display und LEDs dunkel. | Anlage noch einmal aus- und einschalten.Falls Störung nicht beseitigt, Service kontaktieren. | |
| SAlarmanzeige:P1, P2, P3, P4 | S1Sonde BEWIT, BEWOT, BCP1 oder BWOT beschädigt. | S1.1Siehe Problem;Sammelstörmeldung. | Prüfen, ob Fühler korrekt an Steuerkarte angeschlossen und Kabel unbeschädigt ist. Ggf. Fühler auswechseln. |
| TAlarmanzeige:A08Pumpenschütz. | T1Der Pumpenmotorschutz löst aus, da Pumpe durch zu hohen Wasserdurchfluss überlastet. | T1.1Siehe Problem;Sammelstörmeldung;Kältekompressor und Pumpe ausgeschaltet;v Am Display erscheint A08 abwechselnd mit dem von BEWIT;Der Differenzdruck am Manometer bei laufender oder stehender Pumpe ist niedriger als der verfügbare Pumpendruck. | Auslöser zurückstellen.Druck im Wasserkreis erhöhen, indem z.B. ein Absperrhahn im Pumpenauslass gedrosselt wird. |
| T2Das Lüftungsgitter der Pumpe [wenn installiert] ist verstopft. | T2.1Siehe Fehler;Sammelstörmeldung;Kühlkompressoren und Pumpe halten an. | Überlastschutz wieder einschalten.Lüftungsgitter der Pumpe frei machen. | |
| T3Pumpe defekt. | T3.1Siehe Problem;Sammelstörmeldung;Kältekompressor und Pumpe ausgeschaltet;Stromaufnahme Pumpe zu hoch;Pumpe macht Geräusche. | Auslöser zurückstellen.Pumpe ersetzen. | |
| UAlarmACF1, ACF2, ACF3,ACF4, ACF5 | U1Konfigurationsfehler. | U1.1ACFx linkt am Display und Anlage ist gestoppt. | Anlage aus- und einschalten.Falls hierdurch Problem ungelöst, Service anrufen. |
| VAlarmEE | V1Initialisierungsfehler des Prozessors der Steuerkarte. | V1.1Die einheit funktioniert nichtEE blinkt am Displaydie LED leuchtet | Anlage aus- und einschalten.Falls hierdurch Problem ungelöst, Service anrufen. |
KAPITEL 11
RISIKOANALYSE: RESTRISIKO
| Risikobeschreibung: Wirkung: Vorschrift für den Nutzer: | ||
| 1. Quetschgefahr. | Herabstürzen der Einheit auf Personen und/oder Quetschung von Gliedmaßen | Für den Zweck ge eignete Hubmittel und qualifiziertes Personal einsetzen, das Frachtetikett lesen und das Handbuch hinzuziehen. |
| 2. Scheid- oder Abtrenngefahr durch Bleche oder Profile im Allgemeinen. | Schneidgefahr für die oberen Gliedmaßen an den Kanten, die durch das Scheren der Bleche oder das Absägen der Profile entstehen. | Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 2 "Sicherheit"; Kapitel 5 "Installation" und Kapitel 9 "Betrieb und Wartung". |
| 3. Schneid- oder Abtrenngefahr durch die gerippte Oberfläche der luftgekühlten Verflüssiger. | Schneidgefahr für die obere Gliedmaßen. | Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 1 "Allgemeine Hinweise"; Kapitel 2 "Sicherheit" und Kapitel 9 "Betrieb und Wartung" |
| 4.Schneid- oder Abtrenngefahr durch die Ventilatorflügel | Schneid- oder Abtrenngefahr. Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 1 "Allgemeine Hinweise"; Kapitel 2 "Sicherheit" und Kapitel 9 "Betrieb und Wartung". | |
| 5. Gefahr von Ausstoß einer Hochdruckflüssigkeit aus Druckleitungen und/oder -behältern im Kältekreis durch deren unvorhergesehenes Platzen. | Körperteile kommen in Berührung mit Kühlgas oder mit Leitungsstücken aus dem Kältekreis, die mit hoher Geschwindigkeit herausgeschleudert werden. | Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 2 "Sicherheit", Kapitel 5 "Installation" und Kapitel 8 "Einstellung der Komponenten". |
| 6. Gefahr von Ausstoß einer Hochdruckflüssigkeit aus Druckleitungen und/oder -behältern im Wasserkreis durch Überschreiten des projektierten Drucks. | Körperteile kommen in Berührung mit Kühlgas oder mit Leitungsresten aus dem Kältekreis, die mit hoher Geschwindigkeit herausgeschleudert werden. | Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 2 "Sicherheit"; Kapitel 5 "Installation", Kapitel 8 "Einstellung der Komponenten" und Kapitel 9 "Betrieb und Wartung". |
| 7. Gefahr von Ausstoß einer Hochdruckflüssigkeit aus Druckleitungen und/oder -behältern im Wasserkreislauf durch deren unvorhergesehenes Platzen | Körperteile kommen in Berührung mit Fluiden oder mit Leitungsresten aus dem Wasserkreislauf, die mit hoher Geschwindigkeit hera usgeschleudert werden. | Die Einheit während der Arbeiten am Wasserkreislauf vom Stromnetz trennen. Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 2 "Sicherheit"; Kapitel 5 "Installation" und Kapitel 9 "Betrieb und Wartung". |
| 8. Gefahr von Ausstoß einer Hochdruckflüssigkeit aus Druckleitungen und/oder -behältern im Wasserkreislauf durch Überschreiten des projektierten Drucks. | Körperteile kommen in Berührung mit Fluiden oder mit Leitungsresten, die mit hoher Geschwindigkeit herausgeschleudert werden. | Für die Arbeiten am Wasserkreislauf die Einheit auf normalen Druck bringen. Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 2 "Sicherheit"; Kapitel 5 "Installation" und Kapitel 9 "Betrieb und Wartung". |
| 9. Gefahren elektrischer Art durch direkten Kontakt mit spannungsführenden Teilen. | Gefahr von Stromschlägen und Verbrennungen. | Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 2 "Sicherheit" und 5.6 "Elektroanschlüsse". |
| 10. Gefahren elektrischer Art durch direkten Kontakt mit Teilen, an denen im Fall einer Störung Spannung anliegt, insbesondere durch Schäden an der Isolierung. | Gefahr von Stromschlägen und Verbrennungen. | Die Vorschriften im Handbuch beachten.Kapitel 2 "Sicherheit" und 5.6 "Elektroanschlüsse". |
| 11. Gefahren elektrischer Art: elektrostatische Phänomene. | Unkontrollierte Bewegungen einer Person, die einer elektrostatischen Entladung durch Kontakt ausgesetzt war. | Die Vorschriften im Handbuch beachten. 5.6 "Elektroanschlüsse". |
| 12. Gefahren elektrischer Art: Wärmeausstrahlung oder andere Vorgänge, wie das Herausschleudern von losen Teilchen, sowie die chemischen Folgen von Kurzschlüssen oder Überlastungen. | Gefahr von Stromschlägen durch Kontakt mit spannungsführenden Teilen aufgrund von Kurzschluss und Gefahr von Verbrennungen durch Kontakt mit heißen Komponenten aufgrund von Überlast. | Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 2 "Sicherheit" und 5.6 "Elektroanschlüsse". |
| 13. Gefahren thermischer Art: Verbrennungen und/oder Verbrühungen. | Verbrennungen durch Kontakt mit Leitungen mit einer Temperatur von mehr als 65°C bzw. Erfrierungen durch Kontakt mit Oberflächen mit einer Temperatur von unter 0°C. | Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 2 "Sicherheit". |
| 14. Gefahren durch Lärm, wodurch das Hörvermögen [Gehörlosigkeit] verloren geht und andere physiologische Störungen verursacht werden (z. Beispiel Gleichgewichts- oder Bewusstseinsverlust). | Verlust des Hörvermögens des Bedieners. | Die Komponenten nach den Eingriffs- und Wartungsphasen wieder korrekt befestigen. |
| 15. Gefahren durch von der Einheit verarbeitetes, verwendetes, hergestelltes oder abgelassenes Material bzw. Stoffe und durch Material, das für die Herstellung der Einheit verwendet wurde: Einatmen von Kühlgas. | Einatmen von Kühlgas. Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 2 "Sicherheit". | |
| 16. Gefahren durch von der Einheit verarbeitetes, hergestelltes oder abgelassenes Material bzw. Stoffe und durch Material, das für die Herstellung der Einheit verwendet wurde: Brand- oder Explosionsgefahr. | Brand- oder Explosionsgefahr. Die Anlage in einer Umgebung installieren, die mit geeignetem Brandschutz ausgestattet ist.Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 5 "Installation". | |
| 17. Gefahren durch nicht getragene persönliche Schutzausrüstung. | Abriss der oberen Gliedmaßen während der Wartungs- oder Installationsarbeiten. | Geeignete persönliche Schutzausrüstung tragen und die Vorschriften im Handbuch beachten.Kapitel 1 "Allgemeine Hinweise";Kapitel 2 "Sicherheit", Kapitel 5 "Installation" und Kapitel 9 "Betrieb und Wartung". |
| Wirkung: Risikobeschreibung: | Vorschrift für den Nutzer: | |
| 18. Gefahren aufgrund von Nichtbeachtung der ergonomischen Prinzipien bei der Konstruktion der Einheit, z. B. durch ungeeignete Konstruktion, ungeeignete Lage oder Identifizierung der manuellen Steuerungen. | Gefahren im Zusammenhang mit fehlender (korrekter) Identifizierung der manuellen Steuerungen. | Das Handbuch gründlich durchlesen. |
| 19. Gefahren aufgrund von Nichtbeachtung der ergonomischen Prinzipien bei der Konstruktion der Einheit, z. B. durch ungeeignete Konstruktion, oder Lage der Einheiten mit Sichtdisplay. | Gefahren im Zusammenhang mit dem nicht richtigen Verstehen der Einheiten mit Sichtdisplay. | Das Handbuch gründlich durchlesen. |
| 20. Unvorhergesehener Anlauf, Überlauf/Überschreiten der Geschwindigkeit (oder irgendeine andere ähnliche Störung) durch Ausfall oder Störung des Steuersystems. | Gefahren elektrischer oder mechanischer Art durch falsche Einstellung der Betriebsparameter oder der Justierungen. | Die Vorschriften im Handbuch beachten.Kapitel 2 "Sicherheit"; Kapitel 9 "Betrieb und Wartung"; 5.6 "Elektroanschlüsse" und Kapitel 5 "Installation". |
| 21. Unvorhergesehener Anlauf, Überlauf/Überschreiten der Geschwindigkeit (oder irgendeine andere ähnliche Störung) durch: Ausfall oder Störung des Steuersystems mit möglicher Umgehung der Sicherheitseinrichtungen. | Gefahren elektrischer Art während der Arbeiten an der Einheit ohne Sicherheitseinrichtungen. | Die Vorschriften im Handbuch beachten.Kapitel 2 "Sicherheit"; 5.6 "Elektroanschlüsse"; Kapitel 5 "Installation" und Kapitel 9 "Betrieb und Wartung". |
| 22. Unvorhergesehener Anlauf, Überlauf/Überschreiten der Geschwindigkeit (oder irgendeine andere ähnliche Störung) durch: Ausfall oder Störung des Steuersystems. | Gefahren elektrischer Art im Zusammenhang mit den Arbeitsplatzbedingungen. | Die Vorschriften im Handbuch beachten.Kapitel 2 "Sicherheit", Kapitel 3 "Technische Daten" und 5.6 "Elektroanschlüsse". |
| 23. Unvorhergesehener Anlauf, Überlauf/Überschreiten der Geschwindigkeit (oder irgendeine andere ähnliche Störung) durch Rückkehr der Stromversorgung nach Unterbrechung. | Gefahren im Zusammenhang mit dem vorzeitigen Wiederanlauf der Einheit bei Wiederherstellung der elektrischen Energie. | Die Vorschriften im Handbuch beachten.Kapitel 2 "Sicherheit", 5.6 "Elektroanschlüsse" und Kapitel 6 "Inbetriebnahme". |
| 24. Unvorhergesehener Anlauf, Überlauf/Überschreitung der Geschwindigkeit (oder eine andere ähnliche Störung) durch äußere Einflüsse auf die elektrische Anlage [EMC]. | Gefahren elektrischer Art im Zusammenhang mit der Störung durch elektrische Beanspruchung der Komponenten in der Einheit, Kurzschluss und Überlast. | Die Vorschriften im Handbuch beachten.Kapitel 2 "Sicherheit"; 5.6 "Elektroanschlüsse" und Kapitel 9 "Betrieb und Wartung". |
| 25. Gefahren durch Montagefehler. | Gefahren im Zusammenhang mit der Instabilität der Einheit aufgrund von Vibrationen. Gefahren durch Kontakt mit den Betriebsflüssigkeiten, Risiko von Umweltverschmutzung durch Entsorgung der Flüssigkeiten in die Umwelt. | Die Vorschriften im Handbuch beachten.Kapitel 2 "Sicherheit", Kapitel 5 "Installation" und Kapitel 6 "Inbetriebnahme". |
| Vorschrift für den Nutzer: Wirkung: Risikob | ||
| 26. Gefahr durch Herabstürzen von Gegenständen oder Ausstoß von Flüssigkeiten | Körperteile kommen in Kontakt mit Metallen, wie zum Beispiel den Ventilatorflügeln oder sich bewegenden Komponenten des Kompressors. | Die Einheit während der Arbeiten am Wasserkreislauf vom Stromnetz trennen. Die Vorschriften im Handbuch beachten.Kapitel 2 "Sicherheit"; Kapitel 5 "Installation" und Kapitel 9 "Betrieb und Wartung". |
| 27. Stabilitätsverlust/Umkippen der Einheit | Quetschen von Körperteilen. Die Vorschriften im Handbuch beachten.Kapitel 5 "Installation" und die Angaben auf der Verpackung. | |
| 28. Stabilitätsverlust/Umkippen der Einheit durch Installation auf nachgebendem Boden und/oder von Anschlussleitungen herbeigeführte Vibrationen. | Quetschen von Körperteilen durch Umkippen der Einheit, Kontakt von Körperteilen mit Wasser durch Bruch der Anschlüsse am Hydraulikkreis aufgrund von übermäßigen Vibrationen. | Die Vorschriften im Handbuch beachten.Kapitel5 "Installation" und Kapitel 6 "Inbetriebnahme". |
| 29. Gefahren durch Fehlen und/oder falsche Anordnung der Maßnahmen/Geräte für die Sicherheit: alle Schutzeinrichtungen. | Gefahr, mit Komponenten der Einheit mit bearbeitetem oder verwendetem Material durch deren unvorhergesehenes Herausschleudern in Kontakt zu kommen. | Die Vorschriften im Handbuch beachten.Kapitel 2 "Sicherheit"; Kapitel 5 "Installation" und Kapitel 6 "Inbetriebnahme" und Kapitel 9 "Betrieb und Wartung". |
| 30. Gefahren durch Fehlen und/oder falsche Anordnung der Maßnahmen/Geräte für die Sicherheit: Sicherheitssymbole. | Gefahr durch Fehlen oder Unangemessenheit der Hinweis- oder Warnsymbole für Ge fahren, die nicht konstruktiv zu beheben sind. | Der Bediener ist gehalten, die Sicherheitssymbole an der Einheit zu beachten und zu ersetzen, wenn sie abgenutzt oder unlesbar sind.Die Vorschriften im Handbuch beachten.Kapitel 1 "Allgemeine Hinweise". |
| 31. Gefahren durch Fehlen und/oder falsche Anordnung der Maßnahmen/Geräte für die Sicherheit: Handbuch. | Gefahren in Verbindung mit der falschen Erstellung der Betriebsanleitung durch Fehlen und/oder Unverständlichkeit von Informationen, die für die Unversehrtheit des Bedieners und den sicheren Gebrauch der Einheit erforderlich sind. | Das Handbuch gründlich durchlesen. |
| 32. Gefahren durch Fehlen und/oder falsche Anordnung der Maßnahmen/Geräte für die Sicherheit: Isolierung der Energiezufuhrquellen. | Kontakt mit spannungsführenden Teilen, Kontakt mit Hochdruck-Flüssigkeiten oder -Gas. | Die Vorschriften im Handbuch beachten.Kapitel 2 "Sicherheit" und 5.6 "Elektroanschlüsse". |
| 33. Gefahren durch Fehlen und/oder falsche Anordnung der Maßnahmen/Geräte für die Sicherheit: Geräte und Zubehör für die Einstell- und/oder die Wartungsarbeit unter sicheren Bedingungen. | Schneidgefahr, Gefahr von Ausstoß von Hochdruck-Flüssigkeiten oder -Gas, von Verbrennungen und durch falsche Wartung verursachte Vibrationen. | Die Vorschriften im Handbuch beachten.Kapitel 2 "Sicherheit"; Kapitel 5 "Installation" und Kapitel 9 "Betrieb und Wartung". |
ANHANG
KONTROLLLISTE ALLGEMEINE BEDINGUNGEN
ACHTUNG

DIE EINHEIT NICHT MIT STROM VERSORGEN!
![graph TD A["Start"] --> B{Wurde die Einheit beim Transport oder bei der Installation beschädigt?} B -->|Ja| C["Die Einheit auf keinen Fall einschalten, bevor sie repariert ist"] B -->|Nein| D["Wurden bei der Installation der Einheit die in der Anleitung angegebenen Mindestabstände eingehalten?"] D -…](/content/2026/05/919412/images/5dfc8f42a73f71b80cfd0036cd44ac34578f504b5fb36c99c35b1c5df67984f6.jpg)
![graph TD A["Start"] --> B{Ist der Wasserfilter vor dem Verdampfer richtig installiert?} B -->|Ja| C{Ist der Wasserfilter vor dem Verdampfer richtig installiert?} B -->|Nein| D["Filter reparieren oder austauschen"] C -->|Ja| E{Ist der Wasserein-/Wasserauslauf in der richtigen Richtung ausgeführt?} C…](/content/2026/05/919412/images/e766686732a318e680cc82c990f5ffbd8e45b01837e13c1702c3ed668ba6c997.jpg)
KONTROLLE ELEKTRONISCHE REGELUNG
![graph TD A["Start"] --> B["Entspricht die Versorgungsspannung den Angaben im Schaltplan?"] B -->|Ja| C["Sind die Versorgungsleiter geeignet?"] C -->|Ja| D["Entspricht die Erdung den einschlägigen Vorschriften?"] D -->|Ja| E["Ist der der Maschine vorgeschaltete Schutz angemessen?"] E -->|Ja| F["Ist d…](/content/2026/05/919412/images/e9021c3e012abdf6431bd51d5f80cd0d80beebd0bdff75172609a492f73b9847.jpg)
KONTROLLLISTE ERSTEINSCHALTUNG
![graph TD A["Start"] --> B["Unbefugte Personen aus dem Bereich fernhalten"] B --> C["Das Display der Maschine zeigt Alarme an?"] C --> D{Ja} C --> E{Nein} D -->|Yes| F["Einheit abschalten und Störungsursache herausfinden"] D -->|No| G["Prüfmaßnahme: Die Schieber der Anlage betätigen und die Wassermen…](/content/2026/05/919412/images/5b48dc7f2809c078e01f57c73b65673607646307e6c4357ac2944f67eda539f3.jpg)
![graph TD A["Start"] --> B{Ist der Ölstand im Kompressor ausreichend?} B -->|Ja| C["Wurde die Vorheizung des Kompressorgehäuses, mindestens 12 Stunden vor dem Start-up eingeschaltet?}<br> B -->|Nein| D[Füllen Sie Öl gemäß den Anweisungen des Kompressorherstellers nach"] C -->|Ja| E["Der Kompressor is…](/content/2026/05/919412/images/89be457a0f3d8583d1e861a5cfa3643ea504fdf9811fc7278a7664928dba791e.jpg)
KONTROLLLISTE EINHEIT IN BETRIEB
![graph TD A["Start"] --> B["Unbefugte Personen aus dem Prüfbereich fernhalten"] B --> C["Die Einheit mit Spannung versorgen"] C --> D["Prüfen, ob sich das Display einschaltet"] D --> E["Prüfen, ob die Einheit in Stand-by ist"] E --> F["Die Maschine über die Taste über einhalten"] F --> G["Die START-U…](/content/2026/05/919412/images/193d7ed8556b93c8b8754667fa3e288e200380a4569c6f9658caab6ed72cb83c.jpg)
www.krone-klima.de www.gree-deutschland.de
bar - PSI



[3SYK]







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