Krone G-MCY-19-WP - Klimaanlage

G-MCY-19-WP - Klimaanlage Krone - Kostenlose Bedienungsanleitung

Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts G-MCY-19-WP Krone als PDF.

📄 82 Seiten Deutsch DE Herunterladen 💬 KI-Frage 10 Fragen ⚙️ Technik
Notice Krone G-MCY-19-WP - page 1
Waehlen Sie Ihre Sprache und Ihre E-Mail-Adresse: wir senden Ihnen eine speziell uebersetzte Version.
ProdukttypLuftgekühlter Kaltwassererzeuger mit Wärmepumpe
ModellG-MCY-19-WP
Gewicht (ca.)221 kg
Tankinhalt70 Liter
Betriebsspannung400 V / 3 Phasen / 50 Hz
KältemittelR410A
Schalldruckpegel (1 m Abstand)64,8 dB(A)
Schallleistungspegel77,8 dB(A)
Maximaler Betriebsdruck (Wasserkreis)3,0 bar
PumpentypP1 (Lowara)
Verfügbare Förderhöhe Pumpe1,23 m
Verdampfer-Durchfluss (min/max)1,0 / 4,9 m³/h
MediumWasser (max. 35% Glykol)
FrostschutzOptional (elektrische Heizwiderstände)
SteuerungElektronisch (Dixell iCHill)
KompressortypHermetischer Scrollverdichter
Einsatzbereich Außentemperatur (Kühlen)-10 °C bis +46 °C
Einsatzbereich Außentemperatur (Heizen)-8 °C bis +20 °C
SicherheitseinrichtungenHoch- und Niederdruckschalter, Differenzdruckschalter, Phasenüberwachung

Häufig gestellte Fragen - G-MCY-19-WP Krone

Wie schalte ich die Klimaanlage ein?
Drücken Sie die Taste ✱ für 3 Sekunden. Die LED blinkt und leuchtet dann dauerhaft. Im Display erscheint OnC für Kühlen oder OnH für Heizen.
Was bedeutet der Alarm A01?
Der Alarm A01 weist auf eine Störung des Phase Monitors oder einen Hochdruckalarm hin. Überprüfen Sie die Phasenfolge und den Kältemitteldruck.
Wie stelle ich die Parameter ein?
Drücken Sie die SET-Taste für 3 Sekunden, um ins Programmiermenü zu gelangen. Wählen Sie mit den Pfeiltasten die Parametergruppe aus und bestätigen Sie mit SET. Ändern Sie den Wert mit ▲/▼ und speichern Sie mit SET.
Wie entlüfte ich die Pumpe?
Schrauben Sie den Entlüftungsstopfen oben an der Pumpe ab. Füllen Sie den Wasserkreislauf, bis Wasser austritt, und schließen Sie den Stopfen wieder. Wiederholen Sie den Vorgang bei Bedarf.
Welches Kältemittel wird verwendet?
Die Anlage verwendet R410A als Kältemittel. Niemals andere Kältemittel mischen. Das Treibhauspotenzial (GWP) beträgt 2088.
Darf die Pumpe trocken laufen?
Nein, die Pumpe darf niemals trocken laufen. Dies würde zu schweren Schäden führen. Stellen Sie sicher, dass der Wasserkreislauf gefüllt und entlüftet ist.
Wie wechsle ich zwischen Kühlen und Heizen?
Schalten Sie die Einheit aus (Taste ✱ für 3 Sekunden). Drücken Sie dann die Taste erneut, um den gewünschten Modus zu wählen. Im Display erscheint OnC (Kühlen) oder OnH (Heizen).
Was tun bei Frostgefahr?
Verwenden Sie ein Frostschutzmittel (Ethylen- oder Propylenglykol) gemäß der Tabelle in der Anleitung. Alternativ kann die optionale Frostschutzheizung aktiviert werden.
Wie reinige ich den Wasserfilter?
Der Wasserfilter muss regelmäßig überprüft und gereinigt werden. Schalten Sie die Anlage aus, schließen Sie die Absperrhähne, bauen Sie den Filter aus und reinigen Sie ihn mit Wasser. Setzen Sie ihn wieder ein.
Wo finde ich die Seriennummer?
Die Seriennummer befindet sich auf dem Typenschild der Maschine sowie in der Betriebsanleitung. Sie wird für Ersatzteilbestellungen und Service benötigt.

Benutzerfragen zu G-MCY-19-WP Krone

0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.

Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen

Die E-Mail bleibt privat: Sie dient nur dazu, Sie zu benachrichtigen, wenn jemand auf Ihre Frage antwortet.

Noch keine Fragen. Stellen Sie die erste.

Laden Sie die Anleitung für Ihr Klimaanlage kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch G-MCY-19-WP - Krone und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. G-MCY-19-WP von der Marke Krone.

BEDIENUNGSANLEITUNG G-MCY-19-WP Krone

Luftgekühlter Kaltwassererzeuger für größere Leistungen mit Wärmepumpe

MCY 19-66 WP | DDOMA02189 V1-2024

CE

Krone G-MCY-19-WP - 1

Bi e lesen Sie diese Anleitung vor Anschluss und Inbetriebnahme aufmerksam durch.

Für Druckfehler und Irrtümer übernehmen wir keine Haftung!

Technische Änderungen sowie Änderungen in Form, Farbe und Gewicht vorbehalten!

KURZANLEITUNG

⚠️ Bei der ersten Inbetriebnahme kontrollieren Sie bitte, ob alle elektrischen Anschlüsse korrekt festgezogen sind.
Vor der Inbetriebnahme dieser Maschinen müssen Sie sicherstellen, dass das gesamte Personal das Kapitel "Sicherheit" gelesen und verstanden hat und die in Kapitel "Inbetriebnahme" angegebenen Arbeitsgänge ausführen.
⚠ Beim ersten Anlauf nach mehrtägigem Maschinenstillstand muss dafür gesorgt werden, dass die Gehäuseheizung jedes Kompressors mindestens 12 Stunden lang eingeschaltet bleibt, bevor die Starttaste gedrückt wird.
Bei den Pumpenmodellen, wo der Hersteller dies vorsieht, muss vor der Inbetriebnahme der Pumpe von Hand geprüft werden, ob sie sich ungehindert dreht (siehe Kap. 4.2.1 "Hydraulikanlage").
⚠️ Die Pumpe darf niemals trocken laufen.
Bei einem Verlust der mechanischen Dichtheit in der Anlaufphase einer Elektropumpe bei laufender Pumpe unvermittelt den Schieber des Vorlaufs öffnen und schließen; das Ziel besteht darin, plötzliche Druckänderungen im Pumpeninnenraum zu erzeugen und damit die Setzung der mechanischen Dichtung zu erleichtern. Wir empfehlen, diesen Vorgang mindestens 2 oder 3 Mal auszuführen. Zwischen einem Versuch und dem nächsten muss die Pumpe ausgeschaltet und dann wieder eingeschaltet werden.

Die Anlagen sind mit einer elektronischen Steuerung ausgesta et, die mit einigen Tasten programmiert werden kann. Sie steuert die Kältekreisläufe anhand der gemessenen Parameter. Nachstehend folgt eine kurze Anleitung, um die Anlage in Betrieb zu nehmen. Weitere Hinweise sind im Kapitel 7 „Elektronische Steuerzentrale“ zu finden.

System KÜHLEN 1

Modell MCY-39-WPMCY-44-WPMCY-52-WPMCY-60-WPMCY-66-WP
Nennkühlleistung kW 35,941,648,956,262,3
Nennleistungsaufnahme kW 12,413,716,918,622,0
ESEER 3,423,553,683,763,75
Einsatzbereich Außentemperatur°C-10 bis +46-10 bis +46-10 bis +46-10 bis +46-10 bis +46

System HEIZEN 2

Modell MCY-39-WPMCY-44-WPMCY-52-WPMCY-60-WPMCY-66-WP
Nennheizleistung kW 38,843,552,759,467,8
Nennleistungsaufnahme kW 13,014,317,519,822,8
SCOP 5,255,405,115,365,14
Einsatzbereich Außentemperatur°C-8 bis +20-8 bis +20-8 bis +20-8 bis +20-8 bis +20

System KALTWASSERERZEUGER®

Modell MCY-39-WP MCY-44-WP MCY-52-WP MCY-60-WP MCY-66-WP
Betriebsart Kühlen und Heizen Kühlen und Heizen Kühlen und Heizen Kühlen und Heizen und Heizen
Anzahl Ventilatoren 4 4 2 2 2
Maximaler Luftvolumenstrom m3/h 1800017600234002280022800
Maximaler SchalldruckpegeldB(A)5355555555
SchallleistungspegeldB(A)8183838383
Kompressortyp/AnzahlScrollverdichter/1Scrollverdichter/1Scrollverdichter/2Scrollverdichter/2Scrollverdichter/2
Kältemi elR410AR410AR410AR410AR410A
GWP20882088208820882088
Füllmenge kg/tCO2 12,2/25,4719,0/39,6714,3/29,8615,5/32,3616,4/34,24
BetriebsmediumWasser, max. 35%GlykolWasser, max. 35%GlykolWasser, max. 35%GlykolWasser, max. 35%GlykolWasser, max. 35%Glykol
Betriebsdruck max.kPa300300300300300
Nennvolumenstrom, Medium m3/h 5,80 6,60 7,60 8,70 9,80
Min. Volumenstrom, Medium m3/h 2,10 2,50 2,90 3,20 3,70
Max. Volumenstrom, Medium m3/h 10,8012,6014,2016,5018,30
Speichervolumenl150150150150150
Anlagendruck, verfügbarkPa129124129120106
Mediumanschluss, VorlaufZoll1 1/21 1/2222
Mediumanschluss, RücklaufZoll1 1/21 1/2222
FarbtonRAL 7035PRAL 7035PRAL 7035PRAL 7035PRAL 7035P
Abmessungen (H x B x T)mm1417 x 2060 x 11121417 x 2060 x 11121595 x 2470 x 11121595 x 2470 x 11121595 x 2470 x 1112
Gewichtkg581,0652,0733,0765,0768,0
BetriebsspannungV/Ph/Hz400/3-/50400/3-/50400/3-/50400/3-/50400/3-/50

KURZANLEITUNG

⚠️ Bei der ersten Inbetriebnahme kontrollieren, ob alle elektrischen Anschlüsse korrekt festgezogen sind.
Vor der Inbetriebnahme dieser Maschinen sicherstellen, dass das gesamte Personal das Kapitel "Sicherheit" gelesen und verstanden hat und die in Kapitel "Inbetriebnahme" angegebenen Arbeitsgänge ausführen.
Beim ersten Anlauf nach mehrtägigem Maschinenstillstand muss dafür gesorgt werden, dass die Gehäuseheizung jedes Kompressors mindestens 12 Stunden lang eingeschaltet bleibt, bevor die Star aste gedrückt wird.
Bei den Pumpenmodellen, wo der Hersteller dies vorsieht, muss vor der Inbetriebnahme der Pumpe von Hand geprüft werden, ob sie sich ungehindert dreht (siehe Kap. 4.2.1 "Hydraulikanlage").

⚠️ Die Pumpe darf niemals trocken laufen.

Bei einem Verlust der mechanischen Dichtheit in der Anlaufphase einer Elektropumpe bei laufender Pumpe unvermielt den Schieber des Vorlaufs öffnen und schließen; das Ziel besteht darin, plötzliche Druckänderungen im Pumpeninnenraum zu erzeugen und damit die Setzung der mechanischen Dichtung zu erleichtern. Wir empfehlen, diesen Vorgang mindestens 2 oder 3 Mal auszuführen. Zwischen einem Versuch und dem nächsten muss die Pumpe ausgeschaltet und dann wieder eingeschaltet werden.

Die Anlagen sind mit einer elektronischen Steuerung ausgesta et, die mit einigen Tasten programmiert werden kann. Sie steuert die Kältekreisläufe anhand der gemessenen Parameter. Nachstehend folgt eine kurze Anleitung, um die Anlage in Betrieb zu nehmen. Weitere Hinweise sind im Kapitel 7 "Elektronische Steuerzentrale" zu finden.

0.1 Einschalten der Einheit

Um die Einheit im Chiller- oder Wärmepumpenbetrieb ein- und auszuschalten, die Taste ☐ oder ☐ 3 Sekunden lang drücken.

Die LED des Symbols ✉ oder ⚙ blinkt 3 Sekunden lang und leuchtet anschließend dauerhaft.

HINWEIS

Nur wenn die Einheit ausgeschaltet wird, kann man vom Modus Chiller auf den Modus Wärmepumpe übergehen.

Das obere Display zeigt folgendes an:

● OnC im Kühler-Betrieb

● OnH im Wärmepumpenbetrieb.

0.2 Versetzen der Einheit in den Standby-Modus

Bei eingeschaltetem Bedienelement die Taste ✪ 3 Sekunden lang drücken, um die Einheit in den Standby-Modus zu versetzen.

Auch im Standby-Modus kann das Menü zur Anzeige und Anpassung der Parameter geö net werden. Die Alarmverwaltung ist auch im Standby-Modus aktiviert. Auftretende Alarme werden normal gemeldet.

KURZANLEITUNG

0.3 Display

Informationen im Display:

Hauptdisplay (rote Farbe): Ansicht konfigurierbar über den Parameter CF45 (PB1, PB2, PB4, Sollwert (Parameterwert), eektiver Sollwert, Laser-Sollwert, Hysterese, Maschinenzustand, Di erenzwert);
- Sekundäres Display (gelbe Farbe): Ansicht konfigurierbar über den Parameter CF46 (PB1, PB2, PB3, PB4, Sollwert (Parameterwert), e kttiver Sollwert, Laser-Sollwert, Hysterese, RTC, Maschinenzustand, Di erenzwert.

iAS SET Vset 35.8 °C 3.7 bar iCHill dixell menu

0.3.1 Symbole am Display

Symbol Bedeutung Symbol Bedeutung

°C Lechten, wenn das Display eine Temperatur bar oder einen Druck anzeigt.

Leuchtet, wenn das Display die aktuelle Uhrzeit (Funktion nicht vorhanden), die Betriebszeitender Lasten usw. anzeigt.

pammelalarm (blinkt bei einem Alarm).

Leuchtet, wenn eine automatische Änderungsfunktion des Sollwerts aktiv ist (dynamischer Sollwert, Funktion für Maschinen ohne Speicher, Energy Saving); wenn die Funktion freigegeben aber nicht aktiviert ist, leuchtet das Symbol nicht.

Menu Leuchtet beim Zugriff auf das Menü Funktionen.

Leuchtet bei eingeschalteten Heizelementen (Frostschutzheizelemente, Kessel).

Blinkt bei der Intervallzählung zwischen Abtauvorgängen. Leuchtet dauerhaft beim Abtauen.

Im Normalbetrieb deaktiviert. Blinkt bei einem Alarm des Strömungswächters: Blinkt bei ON Pumpe bei einer korrekten Funktion des Strömungswächters.

Leuchtet bei eingeschalteter Wasserpumpe des Verdampfers.

Leuchtet bei eingeschalteten Ventilatoren (bei von der Steuerung angesteuerter Belüftung).

Leuchtet, wenn der entsprechende Kompressor eingeschaltet ist; blinkt, wenn der Anlauf des Kompressor zeitgeschaltet erfolgt.

ktiviert.

Leuchtet bei eingeschalteter Einheit und stellt den Betriebszustand der Einheit dar (Chiller oder Wärmepumpe).

Die Symbole HP und LP blinken bei aktiven Hoch- oder Niederdruckalarmen.

KURZANLEITUNG

0.4 Tasten

Taste HandlungFunktion
Einmaliger DruckZeigt den Sollwert des Chillers (Label SETC) oder der Wärmepumpe (Label SEtH) an.
Zweimaliger Druck in der HauptansichtBei aktivierter Energy Saving-Funktion, leuchtet das Symbol Vset und im Display erscheint der e aktive Arbeitssollwert.
Druck für 3 Sekunden Änderung eines Parameters oder Bestätigung eines Werts.
Einmaliger Druck während der ProgrammierungAnpassen eines Parameters oder Bestätigung eines Wertes.
Einmaliger Druck im Menü AlrMRückstellung des Alarms (wenn rückstellbar) im Menü ALrM.
Einmaliger DruckFalls 5 Sekunden gedrückt, kann die Einheit im Modus Wärmepumpe ein- und ausgeschaltet werden. In der Hauptansicht werden die Werte und das entsprechende Label im unteren Display angezeigt der konfigurierten Sonden (Temperaturen/Drücke) im oberen Display.
Einmaliger Druck während der ProgrammierungDurchblättern der Parametercodes oder Erhöhung der jeweiligen Werte.
Einmaliger DruckIn der Hauptansicht werden die Werte der konfigurierten Sonden (Temperaturen/Drücke) im oberen Display und das entsprechende Label im unteren Display angezeigt.
Einmaliger Druck während der ProgrammierungDurchblättern der Parametercodes oder Erhöhung der jeweiligen Werte.
Druck für 3 SekundenIn der Hauptansicht Einschalten der Einheit (Chiller- oder Wärmepumpenpetrieb) oder Auswahl des Standby-Modus.
Einmaliger Druck Zugri auf das Menü „Funktionen“.
Verlassen der Parameteranpassung.Einmaliger Druck während der Progr

Funktionen von Tastenkombinationen

Tasten

Krone G-MCY-19-WP - Tasten - 1

Krone G-MCY-19-WP - Tasten - 2

Krone G-MCY-19-WP - Tasten - 3

Krone G-MCY-19-WP - Tasten - 4

Krone G-MCY-19-WP - Tasten - 5

Krone G-MCY-19-WP - Tasten - 6

Druck für 3 Sekunden gibt Zugri auf die Parameterprogrammierung.

Verlassen der Programmierung.

Falls länger als 5 Sekunden gedrückt, Start eines manuellen Abtauzykluss.

KURZANLEITUNG

0.4.2 Zugriff auf die Parameter in "Pr1" (USER)

Zugriff auf die Parameter (Pr1):

  1. Die Taste SET + einige Sekunden drücken, die Symbole und blinken und im oberen Display erscheint "ALL" (allgemeine Parametergruppe).
  2. Die Parametergruppen mit den Tasten und durchblättern, die anzupassende Parametergruppe auswählen, die Taste SET drücken, um die Liste der Parameter der Gruppe zu önen.
  3. Im unteren Display erscheint das Label des Parameters, während im oberen Display der Wert erscheint.

0.4.3 Änderung eines Parameterwertes

  1. In die Programmierung gehen.
  2. Den gewünschten Parameter auswählen.
  3. Die Taste SET drücken, um die Änderung des Wertes freizugeben.
  4. Den Wert mit den Tasten ▲ und ▼ anpassen.
  5. SET drücken, um den neuen Wert zu speichern und zum Code des nächsten Parameters zu springen.
  6. Ausgang: Die Taste SET + 🚠 drücken, wenn ein Parameter angezeigt wird, oder die Time-out-Zeit verstreichen lassen.

HINWEIS

Der neu eingestellte Wert wird gespeichert, auch wenn man die Ansicht wegen des Time-out ohne Druck auf die Taste verlässt.

Krone G-MCY-19-WP - HINWEIS - 1

ACHTUNG

Der Wert der Parameter in Familie CF (Konfigurationsparameter) kann nur geändert werden, wenn sich die Einheit im Standby befindet.

INHALT

KURZANLEITUNG 1

0.1 Einschalten der Einheit 1
0.2 Versetzen der Einheit in den Standby-Modus....1
0.3 Display 2
0.3.1 Symbole am Display....2
0.4 Tasten....3
0.4.1 Funktion von Tastenkombinationen 3
0.4.2 Zugriff auf die Parameter in "Pr1" (USER) 3
0.4.3 Änderung eines Parameterwertes 3
INHALTSVERZEICHNIS 5

Kapitel 1

ALLGEMEINE HINWEISE 8

1.1 Beschreibung 8
1.2 Erklärung der Modellbezeichnung 9
1.3 Erklärung des alphanumerischen Zeichenschlüssels 9

Kapitel 2

SICHERHEIT 11

2.1 Allgemeines....11
2.2 Allgemeine Sicherheitshinweise 11
2.2.1 Flüssigkeiten des Arbeitskreislaufs....11
2.2.2 Hebe- und Transporthinweise 12
2.2.3 Zu beachtenden Vorsichtsmaßnahmen für die Lagerung....13
2.2.4 Vorsichtsmaßnahmen bei der Installation....13
2.2.5 Vorsichtsmaßnahmen während des Betriebs....14
2.2.6 Entsorgung, Demontage und Wiederverwertung....15
2.2.7 Vorsichtsmaßnahmen bei Wartung und Reparaturen....15
2.3 Kältemittel 16
2.3.1 Kältemittel Sicherheitsdatenblatt 16

Kapitel 3

TECHNISCHE DATEN 18

3.1 Allgemeine technische Daten 18
3.2 Konformitätserklärung....19
3.3 Daten der Standardmaschinen....19
3.4 Leistungen....20
3.5 Geräuschmessungen 20

Kapitel 4

BESCHREIBUNG 21

4.1 Allgemeines....21
4.2 Kältekreislauf 21
4.2.1 Hydraulikanlage 22
4.2.2 Wasserkreislauf 24
4.3 Materialien 25
4.3.1 Gehäuse 25
4.3.2 Material in Kontakt mit dem zu kühlenden Medium 25
4.4 Komponenten 25
4.4.1 Kompressoren 25
4.4.2 Kondensator 25
4.4.3 Verdampfer 26
4.4.4 Ventilator/en 26
4.4.5 Frostschutzwiderstand 26
4.4.6 Flüssigkeitssammler....26
4.4.7 Zyklusumschaltventil 26
4.5 Stromkreis 26
4.6 Massblatt 26
4.7 Mindestabstände zu Wänden 26

INHALT

Kapitel 5

INSTALLATION 27

5.1 Kontrolle 27
5.2 Aufstellung 27
5.3 Frostschutz 28
5.4 Wasseranschlüsse 29
5.4.1 Grenzwerte des Verdampferwassers....31
5.5 Ausdehnungsgefäß 31
5.6 Elektrischer Anschluss 31
5.7 Phase Monitor 32

Kapitel 6

INBETRIEBNAHME 33

Kapitel 7

ELEKTRONISCHE STEUERZENTRALE 35
7.1 Display 35
7.1.1 Symbole am Display.... 35
7.2 Tasten 36
7.2.1 Funktion von Tastenkombinationen 36
7.3 Fernterminal 36
7.4 Anzeige während eines Alarms 37
7.5 Abstellen des Alarmsummers....37
7.6 Programmierung über Tastatur....37
7.6.1 Zugriff auf die Parameter in "Pr1" (USER) 37
7.6.2 Änderung eines Parameterwertes 37
7.6.3 Am Display angezeigte Werte (Hauptansicht) 38
7.7 Einschalten der Einheit 39
7.8 Versetzen der Einheit in den Standby-Modus 39
7.9 Das Menü Funktionen (Taste)....39
7.9.1 Zugriff auf das Menü Funktionen 39
7.9.2 Ausgang aus dem Menü Funktionen 39
7.9.3 Ansicht der Alarme "ALrM" 39
7.9.4 Rückstellung eines Alarms "rSt" 39
7.9.5 Ansicht der Alarmhistorik "ALoG" 40
7.9.6 Löschen des Alarmverlaufs "ArSt" 40
7.9.7 Ansicht der Betriebsstunden der Lasten "C1Hr - C2Hr - PFHr" 40
7.9.8 Reset der Betriebsstunden der Lasten 40
7.9.9 Ansicht der Restzeit bis zum Abtaubeginn....40
7.10 Sonstige Funktionen über Tastatur 40
7.10.1 Anzeige des Sollwerts....40
7.10.2 Änderung des Setpoints 41
7.11 Selbstanpassungsfunktion (außer Verflüssigereinheit) 41
7.11.1 Unloading-Funktion der Kompressoren 41
7.12 Funktionsweise der Verdichter 41
7.12.1 Graphische Darstellung der Regelung der Kompressoren in Modus Chiller....42
7.12.2 Graphische Darstellung der Regelung der Kompressoren in Wärmepumpe 42
7.13 Auswahl Chiller / Wärmepumpe (Parameter CF01) 42
7.14 Alarmcodes und ausgeführte Handlungen 42
7.15 Tabelle: Sperre der Ausgänge 46
7.16 Beschreibung der Parameter 47
7.16.1 Temperaturregelparameter 47
7.16.2 Konfigurationsparameter 47
7.16.3 Dynamische Setpoint-Parameter (KEINE AKTIVE FUNKTION) 47
7.16.4 Energy Saving Parameter (FUNKTION NICHT AKTIV) 48
7.16.5 Kompressorparameter 48
7.16.6 Belüftungsparameter (FUNKTION NICHT AKTIV) 48
7.16.7 Parameter Frostschutzheizelemente - Boiler (Funktion nicht aktiv) - Hilfsboiler (Funktion nicht aktiv). 48
7.16.8 Abtauparameter 48
7.16.9 Alarmparameter 48
7.16.10 LASER Betriebsparameter (KEINE AKTIVE FUNKTION) 48

INHALT

Kapitel 7

7.17 Einstellungen der Parameter 49
7.17.1 Temperaturregelparameter 49
7.17.2 Konfigurationsparameter 49
7.17.3 Parameter des dynamischen Setpoints (KEINE AKTIVE FUNKTION) 50
7.17.4 Energy Saving Parameter (FUNKTION NICHT AKTIV)....51
7.17.5 Kompressorparameter.... 51
7.17.6 Ventilatorparameter 51
7.17.7 Parameter Frostschutzheizelement / Hilfsboiler 51
7.17.8 Abtauparameter 51
7.17.9 Alarmparameter 51
7.17.10 LASER Betriebsparameter (KEINE AKTIVE FUNKTION) 51
7.18 Sondenlegende....52
7.19 Doppelpumpenbetrieb - nur Einheiten MCY 39÷66....52

Kapitel 8

EINSTELLUNG WEITERER KOMPONENTEN 53

8.1 Kältemittel-Hoch- und Niederdruckschalter 53
8.2 Drehzahlregler 53
8.3 Wasser-Differenzdruckschalter 54

Kapitel 9

BETRIEB UND WARTUNG 55

9.1 Betrieb 55
9.2 Wartung....55
9.2.1 Zugang zur Maschine....55
9.2.2 Füllen des Wasserkreislaufs 57
9.2.3 Entleeren des Wasserkreises....57
9.3 Programmierung der Kontrollen und der Wartung....60

Kapitel 10

FEHLERSUCHE 61

Kapitel 11

RISIKOANALYSE: RESTRISIKO 68

ANHANG 72

ALLGEMEINE

HINWEISE

Kapitel

1.1 Beschreibung

Die in dieser Betriebsanleitung aufgeführten Maschinen werden nachfolgend entweder "KÜHLER" oder "WÄRMEPUMPE" genannt. Diese Betriebsanleitung ist für das Fachpersonal für Installation, Gebrauch und Wartung des Kühlers bestimmt. Diese Anlagen wurden ausschließlich für Anwendungen im Zivilbereich konstruiert, um eine bestimmte Flüssigkeitsmenge zu kühlen (wenn sie als Kühler arbeiten - SOMMERMODUS) oder zu erwärmen (wenn sie als Wärmepumpe arbeiten - WIN-TERMODUS). Alle Bemerkungen bezüglich der Komponente, die im SOMMER betrieb üblicherweise Kondensator genannt wird, gelten auch für den WINTERBETRIEB, wobei zu berücksichtigen ist, dass der Kältekreis hierbei umgekehrt ist und der Kondensator daher als Verdampfer arbeitet.

Das Gleiche gilt für den Verdampfer.

Bei der Herstellung sind Komponenten von Leaderfirmen verwendet worden und die gesamte Planung, Produktion und Kontrolle der Maschine wird in Übereinstimmung mit den Normen ISO 9001 und CEI EN 60335-1 ausgeführt. In den weitaus meisten Verwendungsfällen handelt es sich bei der Flüssigkeit im Kreislauf um Wasser. Deshalb gilt nachfolgend der Begri WASSER auch für Flüssigkeiten, die kein Wasser sind (z.B. ein Wasser-Glykolgemisch).

Der nachfolgend aufgeführte Begri "DRUCK" wird benutzt, um den relativen Druck zu bezeichnen. Die nachfolgenden Symbole sind auf Aufklebern an der Maschine, Zeichnungen und Schemen der Kältekreise in der vorliegenden Anleitung verwendet.

Die Bedeutung ist:

Krone G-MCY-19-WP - Beschreibung - 1

Wassereinlauf in die Anlage. Einen Wasserfilter in die Zuleitung installieren.

Krone G-MCY-19-WP - Beschreibung - 2

Wasserauslauf aus der Anlage.

Krone G-MCY-19-WP - Beschreibung - 3

Hinweise zum Anheben des Geräts.

Krone G-MCY-19-WP - Beschreibung - 4

Wärmeaustauschrichtung

Krone G-MCY-19-WP - Beschreibung - 5

Flussrichtung des Kältemittels und des Wasserkreislaufs.

Krone G-MCY-19-WP - Beschreibung - 6

Pumpe oder Ventilator-Drehsinn (falls vorhanden)

Krone G-MCY-19-WP - Beschreibung - 7

Mindestens 5 Minuten warten, nachdem die Stromversorgung getrennt wurde, bevor am Stromkreis gearbeitet wird.

Krone G-MCY-19-WP - Beschreibung - 8

Stromschlaggefahr

Krone G-MCY-19-WP - Beschreibung - 9

Elektrische und elektronische Produkte dürfen nicht mit dem normalen Hausmüll entsorgt werden.

Krone G-MCY-19-WP - Beschreibung - 10

Entlüftungsventil

Krone G-MCY-19-WP - Beschreibung - 11

Gefahr eines Stromschlags! Die orangefarbigen Drähte in der Schalttafel bleiben spannungsführend, wenn sich der Hauptschalter auf Off befindet. Schalten Sie zum Warten dieser Schaltkreise das Gerät am Haupttrennschalter aus.

ALLGEMEINE HINWEISE

1.2 Erklärung der Modellbezeichnung:

MODELL

MCY 10

MCY XXX → Annähernde Kälteleistung in HP multipliziert mit zehn → Code des "MCY" Modells

MODELL

MCY 19 ÷ 66

graph TD A["MCY"] --> B["XX"] A --> C["X"] B --> D["N° Kühlkreislauf"] B --> E["Annähernde Kälteleistung in HP"] C --> F["Code des "MCY" Modells"]

1.3 Erklärung des alphanumerischen Zeichenschlüssels

MANUFACTURED BY: MODELLO / MODEL / MODELE MODELLO / TYPE 1716 54 6121 3082 5921 TYPE/DESCRIPTION REFRIGER/SMITH REFRIGER/SMITH C1 kg C2 kg C3 kg C4 kg CARLA REFLECTRICATE REFLECTRICATE ORANGE REFLECTRICATE PRESS MAN AVOCING UNIT PRESS MAX ALLOW PRESS PRESS OR RESPECTIVE MAX UP SIEC UP SET bar bar TM…

Die nebenstehende Abbildung zeigt den leeren, alphanumerischen Zeichenschlüssel.

Jeder Position in der oberen Zeile wird in der unteren Zeile ein alphanumerischer Wert zugeteilt (0, 1, 2, A, B, usw.) und jedem Schriftzeichen entspricht ein besonderes Merkmal der Maschine.

Es folgt die Bedeutung der Schriftzeichen angeführt, die in jeder Position verwendet werden können.

POSITION WERT BESCHREIBUNG

VERFLÜSSIGEREINHEIT1 0NEIN
1JA
HYDRAULIKAGGREGAT2 0 KEINES
A SPEICHERUNG + P0
BSPEICHERUNG + P1
IP0
L P1
MP0 + P0
NP1 + P1
OSPEICHERUNG + P0 + P0
PSPEICHERUNG + P1 + P1
FROSTSCHUTZ VERDAMPFER3 0NEIN
1JA
VENTILATORREGELUNG41 ELEKTRONISCHE STEUERUNG
GEHÄUSEHEIZUNG5 1 JA
PRODUKTTYP6 0STANDARD
XSONDERMODELL
KÄLTEMITTEL7 3 R410A
SPANNUNG8 2230/1/50
D400/3+N/50

ALLGEMEINE HINWEISE

⚠️ ACHTUNG

Diese Betriebsanleitung enthält alle technischen Informationen, die der Anwender, der Installateur und das Wartungspersonal benötigen, um die Maschine zu installieren und die routinemäßigen Wartungsarbeiten auszuführen, die eine lange Dauer gewährleisten:

Wenn ERSATZTEILE benötigt werden, dürfen nur Originalteile eingesetzt werden. Die Bestellung dieser Teile und spezielle INFORMATIONEN über die Maschine werden vom Vertrieb oder der nächst gelegenen Servicestelle bearbeitet.

Dazu wird das MODELL und die MATRIKEL-NUMMER benötigt. Beide befinden sich auf dem Typenschild der Maschine und auf dieser Betriebsanleitung.

SICHERHEIT

Kapitel 2

Diese Anlage wurde so konstruiert, damit sie sicher betrieben werden kann, vorausgesetzt dass ihre Installation, Inbetriebnahme und Wartung gemäß den in dieser Betriebsanleitung enthaltenen Hinweisen erfolgt. Deshalb ist es unumgänglich, dass sich jeder Benutzer oder jede Person vor der Installation, vor dem Betrieb und vor der Wartung der Maschine mit diesen Hinweisen vertraut macht. Diese Maschine enthält elektrische Bauteile, die mit Netzstrom arbeiten, sowie sich bewegende Elemente wie z.B. Ventilatoren und Pumpe.

Bevor die Maschine geö net wird, muss deshalb die Stromversorgung unterbrochen werden. Alle Vorgänge bei der Wartung, die bei geö neter Maschine vorgenommen werden müssen, sind von geschultem Personal oder Fachkräften durchzuführen, die alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen.

Die Gegenwart von Kindern am Installationsort der Maschine ist zu vermeiden.

2.1 Allgemeines

Die Handhabung und Wartung der Maschine und aller Zusatzausrüstungen muss von Fachleuten in geeigneter Weise ausgeführt werden, wobei alle Sicherheits- und Gesundheitsvorschriften am Aufstellungsplatz zu beachten sind. Viele Unfälle bei Betrieb und Wartung von Maschinen beruhen auf Nichtbeachtung der Grundregeln und Sicherheitsmaßnahmen.

Oft kann ein Unfall vermieden werden, wenn die mögliche Gefahr einer Situation erkannt wird. Der Benutzer muss sicherstellen, dass das Personal, welches den Kühler und alle Hilfseinrichtungen bedient und wartet, alle in dieser Betriebsanleitung aufgeführten Hinweise, Vorsichtsmaßnahmen, Verbote und Anmerkungen gelesen und verstanden hat.

Eine falsche Bedienung und Wartung der Maschine und der Hilfseinrichtungen kann gefährlich sein und sogar einen tödlichen Unfall hervorrufen.

Nicht die Maschine und alle Hilfseinrichtungen bedienen, bevor nicht alle Anweisungen dieser Betriebsanleitung bezüglich der Inbetriebnahme und der Bedienung eindeutig vom bedienenden Personal verstanden worden sind. Keine Wartung oder Reparaturarbeit ausführen, bevor nicht alle Anweisungen dieser Betriebsanleitung vom ausführenden Personal verstanden worden sind.

Nicht alle möglichen Umstände, die ein Gefahrenpotential für Personen in sich bergen, können vorhergesehen werden. Die diesbezüglichen Sicherheitshinweise in dieser Bedienungsanleitung können daher nicht alle möglichen Situationen abdecken.

Wenn der Anwender Arbeitsabläufe, Instrumente oder Arbeitsmethoden anwenden sollte, die in dieser Betriebsanleitung nicht speziell erwähnt werden, muss er sich versichern, dass die Kältemaschine und alle Hilfseinrichtungen nicht beschädigt oder unsicher werden und dass keine Gefahren für Personen oder Sachen entstehen. Ein unkorrektes Verhalten und eine unkorrekte Bedienung der Einheit seitens des Benutzers befreien den Hersteller von jeglicher Haftung für mögliche Schäden und/oder Unfälle.

An der Maschine durchgeführte willkürliche Änderungen führen zum Verfall jeglicher Garantieleistung durch den Hersteller der Einheit.

⚠️ ACHTUNG

Das warme / kalte Wasser, das von den Einheiten erzeugt wird, kann nicht direkt zu hygienisch-sanitären oder Lebensmi elzwecken verwendet werden. Sollte es für solche Zwecke verwendet werden, muss der Installateur einen Zwischentauscher vorsehen.

Wenn der Zwischentauscher nicht vorhanden ist, muss der Installateur die Angabe „Kein Trinkwasser“ anbringen.

Krone G-MCY-19-WP - ⚠️ ACHTUNG - 1

2.2 Allgemeine Sicherheitshinweise

2.2.1 Flüssigkeiten des Arbeitskreislaufs

Die Flüssigkeiten des Arbeitskreislaufs müssen zu den verwendeten Materialien kompatibel sein. Als Flüssigkeiten können z.B. Wasser-Äthylenglykol oder Propylenglykol-Gemisch zum Einsatz kommen.

Es wird eine Beimischung von Additiven zum Korrosionsschutz empfohlen. Der pH-Wert sollte zwischen 7 und 8 liegen. Um mögliche Korrosionsschäden durch den chemischen Abbau von Glykol vorzubeugen, ist auch bei Glykol-Wassergemischen der Einsatz von bewährten Additiven angezeigt (wenden Sie sich an Ihren Glykol-Lieferanten).

Enthalten die Flüssigkeiten im Arbeitskreislauf gefährliche Stoffe (z.B. Äthylen-Glykol), so müssen die Flüssigkeitsverluste sorgfältig abgesaugt werden, um die Umwelt nicht zu schädigen.

Falls der Kühler nicht mehr benutzt wird, müssen die gefährlichen Sto e von Spezialfirmen entsorgt werden.

SICHERHEIT

Kapitel 2

2.2.2 Hebe- und Transporthinweise

Gefährliche Situationen beim Gebrauch von Hebewerkzeugen für schwere Lasten sind zu vermeiden. Prüfen Sie, ob alle Ketten, Haken, Ösen und Gurte für die Belastung geeignet und in Ordnung sind und den örtlichen Sicherheitsvorschriften entsprechen.

Seile oder Ketten sollten niemals direkt an den Kranösen der Maschine angebracht werden. Es muss immer ein Schekel oder ein Haken - beide jeweils richtig angebracht - eingesetzt werden. Die Seile müssen ausreichend lang sein.

Um beim Anheben Scherkräfte zu vermeiden, muss ein Balken zwischen die Kranösen gelegt werden. Ist eine Last vom Boden abgehoben, darf sich keine Person im Schwenkbereich oder unterhalb der Last aufhalten.

Die Geschwindigkeit beim Anheben muss den bestehenden Sicherheitsvorschriften entsprechen. Eine hängende Last darf niemals länger als notwendig frei an einem Kran hängen gelassen werden.

Der Hersteller liefert keine Hebestangen, -riemen und -haken mit der Einheit. Bei Palettenverpackung kann das Gerät von allen Seiten mit einem Gabelstapler gemäß der obenstehenden Skizze gehoben werden.

Zur Berechnung der Hubkräfte auf die Gewichte in nachfolgender Tabelle Bezug nehmen:

MODELLE Annäherndes Gewicht der Anlage mit

Speichergruppe + Pumpe P1 (*)

MCY-04-WP 109 kg

MCY-10-WP 203 kg

MCY-15-WP 212 kg

MCY-19-WP 221 kg

MCY-22-WP 315 kg

MCY-30-WP 338 kg

MCY-39-WP 431 kg

MCY-44-WP 502 kg

MCY-52-WP 583 kg

MCY-60-WP 615 kg

MCY-66-WP 618 kg

(*) Ne ogewicht ohne Wasser

2.2.3 Zu beachtende Vorsichtsmaßnahmen für die Lagerung

Falls die Geräte gelagert werden müssen, prüfen, dass die maximale Umgebungstemperatur die in der Tabelle angegebenen Wert nicht überschreitet:

Maximale Umgebungstemperatur für die Lagerung:

Kältemi el KlasseMaximale Temperatur (°C)
R 134a A1 < = 50 ° C
R 513A A1 < = 50 ° C
R 410AA1 < = 50 ° C
R 454BA2L < = 50 ° C

2.2.4 Vorsichtsmaßnahmen bei der Installation

Für den elektrischen Anschluss siehe Kapitel 5 "Installation".

SICHERHEIT

2.2.5 Vorsichtsmaßnahmen während des Betriebs

Das Betreiben der Maschine darf nur mit geschultem Personal, unter Anleitung einer dafür qualifizierten Person erfolgen. Alle Wasserleitungen müssen entsprechend den örtlichen Sicherheitsvorschriften gekennzeichnet sein. Die Sicherheits- oder Schutzeinrichtungen oder installierte Isolationsmaterialien der Maschine und aller Zusatzeinrichtungen dürfen nicht entfernt oder verändert werden.

Elektrische Anschlüsse, Leitungen und Zusatzeinrichtungen müssen den örtlichen Bestimmungen entsprechen, geerdet und abgesichert sein gegen Überlastung und Kurzschluss.

Wenn der Hauptschalter eingeschaltet ist, liegen tödliche Spannungen an, daher ist bei Arbeiten am elektrischen Kreislauf größte Vorsicht geboten.

Die Abdeckung des Schaltschrankes darf nicht abgenommen werden, solange er unter Spannung steht und solange keine notwendigen Überprüfungen, Messungen oder Einstellungen vorgenommen werden müssen.

Diese Arbeiten dürfen nur von qualifiziertem Personal mit zweckmäßigen Werkzeugen und mit entsprechendem Körperschutz gegen elektrische Gefahren durchgeführt werden.

Bei den MCY-07 Modellen gibt es eine Wilo Pumpe mit Konverter. Bei allen anderen Modellen ist die Lowara Pumpe vorhanden.

Für MCY-07 Modelle mit Wilo Pumpe:

⚠️ ACHTUNG

Wegen noch vorhandener personengefährdender Berührungsspannung dürfen die Arbeiten an der Pumpe erst nach Ablauf von 5 Minuten begonnen werden.

Betrieb

Störung elektronischer Geräte durch elektromagnetische Felder

Elektromagnetische Felder werden beim Betrieb von Pumpen mit Umrichter erzeugt. Dadurch können elektronische Geräte gestört werden. Die Folge kann eine Fehlfunktion des Gerätes sein, die zu gesundheitlichen Personenschäden bis hin zum Tod, z.B. bei Trägern implantierter aktiver oder passiver medizinischer Geräte, führen kann. Daher sollte während des Betriebs der Aufenthalt von Personen z.B. mit Herzschrittmachern in der Nähe der Anlage/Pumpe untersagt werden. Bei magnetischen oder elektronischen Datenträger kann es zu Datenverlusten kommen.

⚠️ ACHTUNG

Gefahr durch starkes Magnetfeld!

Im Inneren der Pumpe besteht immer ein starkes Magnetfeld welches bei unsachgemäßer Demontage zu Personen- und Sachschäden führen kann.

  • Die Entnahme des Rotors aus dem Motorgehäuse ist grundsätzlich nur durch autorisiertes Fachpersonal zulässig!
  • Es besteht Quetschgefahr! Beim Herausziehen des Rotors aus dem Motor kann dieser durch das starke Magnetfeld schlagartig in seine Ausgangslage zurückgezogen werden.
  • Wird die aus Laufrad, Lagerschild und Rotor bestehende Einheit aus dem Motor herausgezogen, sind besonders Personen, die medizinische Hilfsmittel wie Herzschrittmacher, Insulinpumpen, Hörgeräte, Implantate oder ähnliches verwenden, gefährdet. Tod, schwere Körperverletzung und Sachschäden können die Folge sein. Für diese Personen ist in jedem Fall eine arbeitsmedizinische Beurteilung erforderlich.
  • Elektronische Geräte können durch das starke Magnetfeld des Rotors in ihrer Funktion beeinträchtigt oder beschädigt werden.
  • Befindet sich der Rotor außerhalb des Motors, können magnetische Gegenstände schlagartig angezogen werden. Dies kann Körperverletzungen und Sachschäden zur Folge haben.

Im zusammengebauten Zustand wird das Magnetfeld des Rotors im Eisenkreis des Motors geführt. Dadurch ist außerhalb der Maschine kein gesundheitsschädliches Magnetfeld nachweisbar.

SICHERHEIT

2.2.6 Entsorgung, Demontage und Wiederverwertung

Bei der Planung und Konstruktion des Produktes wurden Materialien eingesetzt, die wiederverwertet werden können. Eine entsprechende Abfalltrennung für die anschließende Zuführung des abgebauten Geräts zu Recycling, Aufbereitung und umweltgerechter Entsorgung trägt dazu bei, möglich negative Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit zu vermeiden. Die Wiederverwertung der Materialien, aus denen das Gerät besteht, wird damit gefördert.

Alle oder einige der nachstehenden Werkstoffe können im Inneren der Maschine vorhanden sein:

Kältemittel R410A
Kupferteile
- Aluminiumteile
- Carbonstahlteile
Edelstahlteile
PVC-Teile
● Synthetisches Isoliermaterial ohne CFC
Polystyrolteile
- Polyesteröl
- Messing

Krone G-MCY-19-WP - Entsorgung, Demontage und Wiederverwertung - 1

In der Abbauphase können Kompressoren, Pumpen, Ventilatoren und Wärmetauscher, sofern sie funktionstüchtig sind, von spezialisierten Zentren für eine eventuelle Wiederverwendung übernommen werden. Alle Materialien müssen entsprechend den einschlägigen geltenden nationalen Bestimmungen wiederverwertet oder entsorgt werden. Mit der Wiederverwertung des Kältemi els, des Öls und etwaiger Frostschutzlösungen sind unter Einhaltung der einschlägigen geltenden örtlichen und nationalen Gesetzgebung Spezialfirmen zu beauftragen. Elektrische und elektronische Materialien dürfen nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden, sondern sind in entsprechenden Sammelstellen abzugeben.

Die Einheiten sind in Einrichtungen aufzubereiten, die auf die Wiederverwendung, Wiederverwertung und Rückgewinnung der Materialien spezialisiert sind.

Die getrennte Sammlung dieses Geräts am Ende seiner Lebensdauer wird vom Hersteller des neuen Geräts, das anstelle des vorhandenen gekauft wird, oder vom Hersteller des vorhandenen Geräts in allen anderen Fällen organisiert und verwaltet. Der Benutzer, der dieses Gerät entsorgen möchte und sich für ein neues gleiches Gerät als Ersatz entschieden hat, muss sich mit dem Hersteller des neuen Geräts in Verbindung setzen und das System befolgen, das dieser für die getrennte Sammlung der Geräte vorsieht, die sich am Ende ihrer Lebensdauer befinden.

Wenn sich der Benutzer, der dieses Gerät entsorgen möchte jedoch nicht für ein neues gleiches Gerät als Ersatz entschieden hat, muss sich mit dem Hersteller dieses Geräts in Verbindung setzen und das System befolgen, das dieser für die getrennte Sammlung der Geräte vorsieht, die sich am Ende ihrer Lebensdauer befinden.

2.2.7 Vorsichtsmaßnahmen bei Wartung und Reparaturen

Wartung, Überholung und Reparaturen dürfen nur von qualifiziertem Personal unter qualifizierter Oberaufsicht durchgeführt werden.

Kein Abfallmaterial in Wasserleitungen oder -läufe entsorgen und Abfall wegen Luftverschmutzungsgefahr nicht verbrennen. Es dürfen nur allgemein anerkannte Lagermethoden, welche im Einklang mit den Umweltvorschriften stehen, angewendet werden.

Als Ersatzteile dürfen nur Originalteile verwendet werden. Es müssen schriftliche Aufzeichnungen über alle an der Anlage und den Zusatzeinrichtungen durchgeführten Arbeiten gemacht werden. Häufig wiederkehrende Reparaturarbeiten können ein Hinweis auf ungünstige Arbeitsbedingungen sein. Es müssen dann optimale Bedingungen geschaffen werden.

Es darf nur das auf dem Typenschild aufgeführte Kältemittel benutzt werden.

Es ist sicherzustellen, dass alle Hinweise bezüglich der Handhabung und der Wartung genau ausgeführt werden und dass die gesamte Einheit mit allem Zubehör und den verfügbaren Sicherheitseinrichtungen so gewartet wird, dass sie sich in einem guten Zustand befindet. Die genaue Anzeige der Temperaturmessung und der Druckmessung muss regelmäßig überprüft werden.

Sie müssen jeweils ausgetauscht werden, wenn eine akzeptierbare Abweichung überschritten wird. Die Anlage ist immer in sauberem Zustandzu halten. Alle Komponenten und exponierten Öffnungen während der Wartung und Reparatur mit einem sauberen Tuch abdecken. Niemals dürfen in der Nähe von Einrichtungen, die Öl oder brennbare Flüssigkeiten enthalten, Schweißarbeiten oder andere Arbeiten, die Wärme erzeugen, durchführt werden.

Vor dem Schweißen müssen alle Einrichtungen, die Öl oder brennbare Flüssigkeiten enthalten, komple entleert und gereinigt (z.B. mit Wasserdampf) werden. Schweißarbeiten an einem Druckbehälter dürfen nie vorgenommen werden.

Um einem Anstieg der Temperaturen und des Drucks vorzubeugen, müssen die Oberflächen der Wärmetauscher regelmäßig gereinigt werden (z.B. die Lamellen der Kondensatoren). Für jede Einheit sollte eine Reinigung in regelmäßigen Intervallen vorgesehen werden. Schäden an Sicherheitsventilen und an anderen eingebauten Druckminderern sind zu vermeiden. Eine Beschädigung durch Verschmutzung der Sicherheitsorgane durch Lacke, Öl oder Schmutz ist zu vermeiden.

SICHERHEIT

Alle Vorsichtsmaßnahmen müssen ergriffen werden, wenn bei Schweiß- oder Reparaturarbeiten Hitze, Flammen oder Funken entstehen.

Alle Teile neben der Schweißstelle müssen dann mit nicht brennbaren Materialien abgedeckt werden. Bei Arbeiten in der Nähe des Schmiersystems und von Komponenten, die brennbare Flüssigkeiten enthalten, muss das System zuerst gereinigt werden. Niemals darf eine offene Lichtquelle wie z.B. eine Flamme benutzt werden, um Teile der Maschine zu begutachten.

Bevor Maschinenteile demontiert werden, ist sicherzustellen, dass alle beweglichen und schweren Teile gut befestigt sind. Nach Beendigung einer Reparatur ist dafür Sorge zu tragen, dass kein Werkzeug, keine losen Teile oder Lappen in der Maschine zurückgeblieben sind.

Nach Reparaturarbeiten an der Stromzuführung und am Trennkasten der Versorgung ist bei einem Wiederanlauf der Maschine die Drehrichtung der Elektromotoren (und der Pumpe, falls installiert) zu überprüfen.

Alle Sicherheitseinrichtungen müssen nach Reparatur und Wartung wieder eingebaut und eingeschaltet werden. Zur Reinigung der Komponenten während des Betriebs der Maschine dürfen niemals brennbare Flüssigkeiten verwendet werden. Bei Verwendung von Reinigungsmitteln, die Chlor enthalten, müssen alle Sicherheitsmaßnahmen gegen giftige Dämpfe ergriffen werden.

⚠️ ACHTUNG

Bevor Abdeckungen oder Teile einer Einheit demontiert werden, sind folgende Vorgänge auszuführen:

  • Die Maschine von der Hauptstromversorgung abisolieren.
  • Den Trennschalter mit Hilfe eines Schlosses auf Stellung "AUS" blockieren.
  • Am Trennschalter ein Schild mit dem Hinweis "REPARATURARBEITEN - STROM NICHT EINSCHALTEN" befestigen.
  • Der Hauptschalter für die Elektroversorgung darf nicht eingeschaltet werden. Ebenso darf die Maschine nicht in Betrieb genommen werden, wenn obiges Schild angebracht wurde.

Bei den Wartungs- und Servicearbeiten können Farbindikatoren verwendet werden.

Zur Vermeidung von möglichen Kühlgasaustritten sind alle Verbindungen der Kühlanlage wie Anschluss-Stutzen, Doppelgewindekupplungen und allgemein alle kritischen Stellen (ausgekuppelte Verbindungen) zu prüfen.

2.3 Kältemittel

Diese Einheiten werden nur mit R410A betrieben.

Nie darf ein Kältemittel mit einem anderen vermischt werden.

Ein stark verschmutzter Kältekreislauf (z.B. nachdem ein Kompressor durchgebrannt ist) darf nur von einem Kühlfachmann gereinigt werden.

Der Gebrauch und die Lagerung von Kältemittel muss gemäß der Vorschriften der Hersteller, sowie gemäß der gesetzlichen und Sicherheitsvorschriften am Aufstellungsort erfolgen.

2.3.1 Kältemi el Sicherheitsdatenbla

Chemischer Name: R410A (50% Difluormethan (R32); 50% Pentafluorethan)

GEFAHRENHINWEISE

Hauptgefahren: Ersticken.

Spezifische Gefahren: schnelles Verdampfen kann zu Erfrierungen führen.

ERSTE HILFE MASSNAHMEN

Allgemeine Informationen: Bewusstlosen Personen nichts verabreichen.
Einatmen: Sofort ins Freie bringen. Bei Bedarf Sauersto verabreichen oder künstliche Beatmung durchführen. Kein Adrenalin oder ähnliche Substanzen verabreichen.

Augenkontakt: Sorgfältig mit viel Wasser mindestens 15 Minuten lang spülen und dann einen Arzt aufsuchen.

Hautkontakt: Sofort mit viel Wasser abwaschen. Verunreinigte Kleidung sofort wechseln.

FEUERSCHUTZMASSNAHMEN

Löschmi el: Alle Löschmi el geeignet.

Spezifische Gefahren: Druckanstieg.

Spezielle Methoden: Die Behälter (kältemi elführenden Teile) mit Wasser kühlen (berieseln).

SICHERHEIT

MASSNAHMEN BEI UNBEABSICHTIGTEM AUSTRETEN DES KÄLTEMITTELS

Sicherheitsmaßnahmen für Personen:Personen in sicheres Gebiet bringen. Für gute Durchlüftung sorgen. Schutzeinrichtungen für Personen einsetzen.
Umweltmaßnahmen: Kältemi el verdampft.
Reinigung: Kältemi el verdampft.
HANDHABUNG UND LAGERUNG
Handhabung: Maßnahmen/technische Vorsichtsmaßnahmen:Ausreichenden Luftaustausch und/oder Luftabsaugung an Arbeitsplätzen sicherstellen.
Empfehlungen für den sicheren Gebrauch:Dämpfe oder Luftgemische nicht einatmen.
Lagerung: Sicher verschließen und an einem kühlen, trockenen und gut belüfteten Ort lagern.In Originalbehältern aufbewahren. Nicht verträglich mit: Sprengsto , entzündlichen Sto en, organischem Peroxid.
KONTROLLWERTE/PERSONENSCHUTZ
Kontrollwerte: AEL (8-h und 12-h TWA) = 1000 ml/m 3 für jedes der beiden Bestandteile.
Atemschutz:Für Reungsmaßnahmen und Wartungsarbeiten in Kältemi eltanks muss ein unabhängiges Atemgerät eingesetzt werden. Die Dämpfe sind schwerer als Luft und können durch Reduktion des verfügbaren Sauersto s zum Ersticken führen.
Augenschutz: Sicherheitsbrille.
Schutz für Hände Gummihandschuhe.
Hygienische Maßnahmen:Rauchen verboten.
PHYSIKALISCHE UND CHEMISCHE EIGENSCHAFTEN
Farbe: farblos.
Geruch: Ethereal.
Siedepunkt: -51.6°C bei atmosph. Druck.
Brennpunkt: nicht brennbar.
Dichte: 1.08 kg/l bei 25°C.
Wasserlöslichkeit:unwesentlich.
STABILITÄT UND REAKTIONEN
Stabilität:Keine Reaktion, wenn die aufgeführten Vorschriften eingehalten werden.
Ungeeignete Materialien:Stark oxydierende Materialien. Das Gas ist unvereinbar mit Magnesium, Zink, Natrium, Kalium und Aluminium.
Gefährliche Zersetzungsprodukte:Diese Produkten sind: halogeniert Verbindung, Fluorwassersto , Kohlenoxid (CO,CO2), Karbonilhalogeniert.
TOXIKOLOGISCHE INFO
Akute Vergiftung:(R32) LC50/Einatmung/4 Stunden/ bei Ratten >760 ml/l (Pentafluorethan) LC50/ Einatmung / 4 Stunden /bei Ra en >3480 mg/l
Lokale Auswirkungen:Bei deutlich über dem TLV liegenden Konzentrationen können Betäubungswirkungen auftreten. Das Einatmen von sich zersetzenden Sto en kann bei hohen Konzentrationen zu Ateminsuffizienz (Lungenödem) führen.
Toxizität langzeitlich:Im Tierversuch wurden keine krebserregenden, teratógenos oder mutagenen Auswirkungen festgestellt.
ÖKOLOGISCHE INFORMATIONEN
Potential für die globale Erderwärmung GWP(EU n° 517/2014) 2088
Potential für den Ozonabbau ODP (R11=1):0
Entsorgungshinweise:Nach Neubehandlung wieder verwendbar.

TECHNISCHE DATEN

Kapitel 3

3.1 Allgemeine technische Daten

Auf dem Typenschild der Maschine sind die wichtigsten technischen Daten aufgeführt

Für alle Modelle MCY-WP

MODELL und TYPENSCHLÜSSEL Geben die GröBe der Maschine und ihre Baureihe an.
HANDBUCH Code-Nr. dieses Handbuchs.
SERIENNUMMER Serien- oder Fabrikationsnummer der Maschine.
BAUJAHR Jahr der Endabnahme der Maschine.
SPANNUNGEN/PHASEN/ FREQUENZ Merkmale der Stromversorgung.
MAX. STROMAUFNAHME Stromaufnahme der Maschine in den Einsatzgrenzen (Verflüssigungs- bzw. Verdampfungstemperatur des Kältemi els jeweils bei 65°C bzw. b ei 10°C).
INSTALLIERTE LEISTUNGLeistungsaufnahme der Maschine in den Einsatzgrenzen (Verflüssigungs- bzw. Verdampfungstemperatur des Kältemi els jeweils bei 65°C bzw. bei 10°C).
SCHUTZART Gemäß Europanorm EN 60529.
STROMDIAGRAMM Stromdiagramm Nummer.
KÄLTEMITTEL Kältemi el, mit dem die Maschine gefüllt wurde.
TREIBHAUSPOTENZIAL Treibhauspotenzial.
KÄLTEMITTELBEFÜLLUNG Befüllmenge des Kältemi els in der Anlage.
Für die Modelle MCY 07÷19 WP
MAX. DRUCK KÄLTEKREISLAUF. Druck des Kältekreislaufs nach Projekt.
MAX. TEMP. KÄLTEKREISLAUFTemperatur des Kältekreislaufs nach Projekt
Für die Modelle MCY 22÷66 WP
MAX. DRUCK KÄLTE- KREISLAUF HP SIDE (PS)Projektdruck des Kältekreislaufs auf der Hochdruckseite.
MAX. DRUCK KÄLTE- KREISLAUF LP SIDE (PS)Projektdruck des Kältekreislaufs auf der Niederdruckseite.
ZULÄSSIGE TEMPERATURHP SIDE (TS)Zulässiger Kältemi eltemperatur im Kältekreislauf auf Hochdruckseite.
ZULÄSSIGE TEMPERATUR LP SIDE (TS)Zulässiger Kältemi eltemperatur im Kältekreislauf auf Niederdruckseite.
Für alle Modelle MCY-WP
FLÜSSIGKEIT VERBRAUCHERKREISLAUFFlüssigkeit, die in der Maschine benutzt wird (normalerweise: Wasser).
MAXIMAL ZULÄSSIGER DRUCK (PS)Maximaler Druck des Verbraucherkreislaufs nach Projekt.
ZULÄSSIGE TEMPERATUR (TS)Minimaler und maximaler Wert der Temperatur im Verbraucherkreislauf nach Projekt, darf keinesfalls mit der im Angebotsstadium festgelegten max. Betriebstemperatur verwechselt werden.
SCHALLDRUCKPEGELSchalldruckpegel bei freier halbkreisförmiger Schallausbreitung (freies Feld) in 1 m Entfernung von der Verflüssigerseite der Maschine und 1,6 m Höhe über dem Boden gemessen.
UMGEBUNGSTEMPERATURMinimaler und maximaler Wert der Kühlluf emperatur.
GEWICHTGewicht der Maschine ohne Verpackung.

TECHNISCHE DATEN

3.2 Konformitätserklärung

Enthaltene Angaben:

a) Name des Herstellers
b) Verantwortlichkeitserklärung c) Einheitstyp
d) Maschinenmodell
e) Serien- oder Fabrikationsnummer der Maschine
f) Richtlinien und Normen
g) PED-Richtlinie
h) Verantwortlicher des technischen Berichts
i) Persönliche Daten des v erantwortlichen Technikers
j) Ort und Datum

3.3 Daten der Standardmaschinen

ModellMCY-07-WPMCY-10-WPMCY-15-WPMCY-19-WP
Tankinhalt Wasservolumen (Liter)25707070
VERDAMPFER Durchfluss min/max ( m3/h )0,4/2,10,55/2,70,8/3,81,0/4,9
PUMPE PODurchfluss min/max ( m3/h )----
Verfügbare Förderhöhe (m)----
Leistungsaufnahme (kW)----
PUMPE P1Durchfluss min/max ( m3/h )0,4/2,10,75/2,71,0/3,81,3/4,8
Verfügbare Förderhöhe (m)0,751,641,471,23
Leistungsaufnahme (kW)0,190,610,610,.61
ModellMCY-22-WPMCY-30-WPMCY-39-WPMCY-44-WP
Tankinhalt Wasservolumen (Liter)150 150150 150
VERDAMPFER Durchfluss min/max ( m3/h )1,25/6,21,6/8,32,1/10,82,5/12,6
PUMPE PODurchfluss min/max ( m3/h )1,5/4,81,8/5,52,7/9,63,1/9,6
Verfügbare Förderhöhe (m)1,36 1,19 1,29 1,24
Leistungsaufnahme (kW)0,610,610,820,82
PUMPE P1Durchfluss min/max ( m3/h )1,5/4,81,8/5,52,7/9,63,1/9,6
Verfügbare Förderhöhe (m)2,181,892,182,05
Leistungsaufnahme (kW)0,880,881,28 1,28
ModellMCY-52-WPMCY-60-WPMCY-66-WP
Tankinhalt Wasservolumen (Liter)150 150 150
VERDAMPFER Durchfluss min/max ( m3/h )2,9/14,2 3,2/16,53,7/18,3
PUMPE PODurchfluss min/max ( m3/h )3,7/18,3 4,2/16,54,6/18,0
Verfügbare Förderhöhe (m)1,23 1,16 1,04
Leistungsaufnahme (kW)1,04 1,04 1,04
PUMPE P1Durchfluss min/max ( m3/h )3,6/14,2 4,2/16,54,6/18,0
Verfügbare Förderhöhe (m)2,061,99 1,88
Leistungsaufnahme (kW)1,73 1,73 1,73

TECHNISCHE DATEN

3.4 Leistungen

Die Leistungen der Einheit hängen vor allem vom Volumen und der Temperatur des gekühlten Wassers und der Raumlufttemperatur ab.

Diese Daten, auf die Bezug zu nehmen ist, werden in der Angebotsphase festgelegt.

3.5 Geräuschmessungen

Modell Lp dB(A)*Lw dB(A)**Modell Lp dB(A)*Lw dB(A)**
MCY-07-WP 56,969,9MCY-39-WP 80,767,7
MCY-10-WP 57,070,0MCY-44-WP 69,782,7
MCY-15-WP 63,776,7MCY-52-WP69,982,9
MCY-19-WP64,877,8MCY-60-WP70,383,3
MCY-22-WP62,875,8MCY-66-WP69,882,8
MCY-30-WP64,677,6

* in 1 m Abstand
** allgemein
Prüfanordnung:
Die Schalldruckpegel beziehen sich auf den Betrieb der Einheit mit Volllast in normalen Betriebsbedingungen.
Schalldruckpegel unter Bedingungen halbkugelförmiger Bestrahlung im Abstand von 1 m von der Anlage auf Kondensatorseite und 1,6 m vom Boden. Toleranzwerte ± 2 dB. Schalldruckpegel: gemäß Vorschrift ISO 3744.

BESCHREIBUNG

Kapitel 4

4.1 Allgemeines

Bei den MCY-WP Wärmepumpen handelt es sich um Monoblockeinheiten mit luftgekühlter Verflüssigung und hermetischen Kompressoren, Hydraulikaggregat bestehend aus Plattenverdampfer, Speichertank, Zirkulator oder Pumpe je nach Modell und Verflüssiger gebildet aus Lamellenregistern und Axialventilatoren.

Der Betrieb eines jeden Kühlers ist einer Mikroprozessorsteuerung anvertraut, die alle wichtigsten Funktionen regelt, wie Einstellungen, Alarme und Schnittstelle mit der Außenwelt.

Das benutzte Kältemittel ist R410A.

Alle Wasserkühler MCY sind mit Komponenten von führenden Herstellern realisiert und in Konformität mit den Normen ISO 9001 entwickelt, hergestellt und kontrolliert worden.

4.2 Kältekreislauf

(Siehe Anlagen)

Die Beschreibungen in den nachfolgenden Abschnitten beziehen sich auf Maschinen, die im SOMMER-Modus arbeiten, daher das Wasser kühlen.

Der Kältekreislauf kann mit einem elektrisch gesteuerten 4-Wege-Ventil auf den WINTER-Modus umgeschaltet werden; dieses Ventil kehrt den Fluss der Kälteflüssigkeit um, mit dem Ergebnis, dass das Wasser im Verdampfer erwärmt wird.

Es gelten daher dieselben Bemerkungen wie für den SOMMER-Betrieb, unter der Bedingung, dass der Verdampfer als Kondensator arbeitet und dass der Kondensator im SOMMER-Modus als Verdampfer arbeiten wird.

Alle in dieser Anleitung beschriebenen Maschinen arbeiten nach dem gleichen Prinzip.

Der Kälteverdichter pumpt Kältemittel zum Kondensator.

Dieser besteht aus verripten Kühlrohren und wird von einem oder zwei Axialventilatoren (je nach Modell) gekühlt.

Der oder die Ventilatoren des Kondensators werden von einem Drehzahlregler gesteuert, der ihre Geschwindigkeit mit Hilfe eines Temperaturfühlers im Register je nach Kondensationstemperatur regelt.

Nach dem Kompressor und vor dem Kondensator durchquert das Kältemittel das Zyklusumschaltventil.

Nach dem Kondensator fließt das Kältemittel durch:

● einen Flüssigkeitssammler
- einen Dehydrierungsfilter, ein Schauglas und ein Thermostatventil ab Modell MCY-10-WP und darüber.

Danach fließt das Kältemittel in den Plattenverdampfer.

Wenn es am Verdampfer ausläuft, wird es erneut vom Kompressor angesaugt und der Zyklus wiederholt sich.

Alle Verbindungen im Kältekreis sind silbergelötet.

⚠️ ACHTUNG

Die Einheiten sind an der Flüssigkeitsleitung mit einem Schrader ø 1/4" - Ventil für die Wartung / des Auffüllen des Kältemittels R410A ausgesta et.

Es folgt eine Aufstellung der Informationen zu den Bauteilen der Standardmaschinen.

Für besondere Anforderungen können auch nicht serienmäßige Bauteile verwendet werden. In diesem Fall ist auf die Daten im Angebot Bezug zu nehmen.

Die Einheiten der Baureihe MCY-WP sind in der Standardkonfiguration mit folgenden Bauteilen ausgestattet:

  • Filtertrockner;
    Kältemittelschauglas;
  • Überdruckschalter mit Festeinstellung (HP);
    ● Niederdruckschalter mit Festeinstellung (LP);

- Hochdruckgeber für die elektronische Ventilatorregelung und für das Unloading (nur Modelle MCY 52÷66 WP);

● Zyklusumkehrventil;
Flüssigkeitssammler;
Speicher (optional);
- Plattenverdampfer;
Kondensator;
● Thermostatventil;
● Wasser-Differenzdruckschalter.

Je nach Betriebsmodus (Kühlung oder Heizung) kühlt oder erwärmt der Kältekreislauf dank einem Plattenverdampfer ein Wasservolumen. Am Plattenverdampfer erfolgt auf der einen Seite das Verdampfen des Kältemittels, auf der anderen fließt die zu kühlende Flüssigkeit.

Der Kältekompressor wird von einer elektronischen Regelung gesteuert, die Wassereinlauftemperatur in die Maschine regelt, um die Auslauftemperatur innerhalb vorbestimmter Grenzwerte zu halten.

BESCHREIBUNG

4.2.1 Hydraulikanlage

Die Wärmepumpen können in drei verschiedenen Ausführungen geliefert werden:

MCY 07÷19 WP

  • ohne Hydraulikgruppe
  • mit Pumpe P1
    ● mit Hydraulikgruppe Pumpe P1

MCY 22÷30 WP

  • ohne Hydraulikgruppe
  • mit Pumpe PO
  • mit Pumpe P1
    ● mit Hydraulikgruppe Pumpe PO
    ● mit Hydraulikgruppe Pumpe P1

MCY 39÷66 WP

  • ohne Hydraulikgruppe
    ● mit Pumpe PO
    ● mit Pumpe P1
    ● mit zwei Pumpen PO+PO
    ● mit zwei Pumpen P1+P1
    ● mit Hydraulicgruppe Pumpe PO
    ● mit Hydraulicgruppe zwei Pumpen PO+PO
    ● mit Hydraulicgruppe Pumpe P1
    ● mit Hydraulicgruppe zwei Pumpen P1+P1

Ob und welches Hydraulikaggregat vorhanden sein soll, wird in Angebotsphase festgelegt.

HINWEIS

An den Einheiten mit zwei Pumpen ist eine Pumpe im Standby.

Das Hydraulikaggregat besteht aus:

  • Tank mit geeignetem Fassungsvermögen;
  • einer Pumpe;
  • einer Pumpe oder zwei Pumpen;
    ● Abfluss- / Einfüllventil;
  • manuelles Entlüfterventil;
    Ausdehnungsgefäß mit geeignetem Volumen;
    ● 3 bar Sicherheitsventil;

  • Manometer für das Wasser, im Pumpenauslass angebracht, so dass man sowohl über die Anzeige des Einfülldrucks zur Anlage (bei ausgeschaltetem Kühler) als auch des Auslassdrucks der Pumpe (bei eingeschaltetem Kühler) verfügt

  • Differentialdruckschalter, der den Kompressor bei Mangel des Wasserflusses durch den Hydraulikteil blockieren wird, angebracht auf dem Verdampfer (ist auch vorhanden, wenn das Hydrauliksystem nicht vorhanden ist)

Was die Daten der Pumpe und des Tanks betrifft, wird auf Par. 3.3 "Daten der Standardmaschinen" hingewiesen.

HINWEIS

An den Einheiten mit Doppelpumpe: Die Umschaltung von einer zur anderen Pumpe erfolgt mit einem Schalter im Schaltschrank. Die Umschaltung ist manuell und durch den Endbenutzer auszuführen.

BESCHREIBUNG

Das MCY-07-WP Modell ist mit einer Wilo Pumpe mit Konverter ausgestattet.

Fig. 1 Fig. 2
Krone G-MCY-19-WP - BESCHREIBUNG - 1

Einstellung der Regelungsart und der Förderhöhe

Durch Drehen des Bedienknopfes wird entweder die Regelungsart gewählt und die gewünschte Förderhöhe oder die Drehzahlstufe eingestellt. Einstellung der Regelungsart:

Differenzdruck variabel (Δp-v):

Krone G-MCY-19-WP - Einstellung der Regelungsart und der Förderhöhe - 1

Links der Mittelstellung wird die Pumpe für den Regelmodus Δp-v eingestellt.

Differenzdruck konstant ( Δp-c ):

Krone G-MCY-19-WP - Einstellung der Regelungsart und der Förderhöhe - 2

Rechts der Mittelstellung wird die Pumpe für den Regelmodus Δp-c eingestellt.

3 Drehzahlstufen (n = konstant):

Krone G-MCY-19-WP - Einstellung der Regelungsart und der Förderhöhe - 3

Die Pumpe kann mittels Bedienknopf auf 3 Drehzahlstufen (1, 2, oder 3) eingestellt werden (Fig.2).

Störmeldungen:

● Die Störmeldung wird über die LED-Anzeige angezeigt (Fig.1, Pos. 1.1).
● Die Störmelde-LED zeigt rotes Dauerlicht an (Fig.1, Pos. 1.2).
SSM-Kontakt öffnet.
● Die Pumpe schaltet ab (in Abhängigkeit vom Fehlercode), versucht zyklische Neustarts.

⚠️ ACHTUNG

AUSNAHME: Fehlercode E10 (Blockierung)

Nach Ablauf von ca. 10 Minuten schaltet die Pumpe dauerhaft ab und zeigt den Fehlercode an.

Code-Nr. StörungUrsache Abhilfe
E04Netz-Unterspannung Zu geringe netzseitigeSpannungsversorgungNetzspannung überprüfen
E05Netz-Überspannung Zu hohe netzseitigeSpannungsversorgungNetzspannung überprüfen
E09 (1)Turbinenbetrieb Pumpe wird rückwärts angetrieben(Durchströmung der Pumpe von der Druck- zur Saugseite)Netzspannung überprüfen
E10Blockierung Rotor ist blockiertKundendienst anfordern
E21 (2)*ÜberlastSchwergängiger MotorKundendienst anfordern
E23KurzschlussZu hoher MotorstromKundendienst anfordern
E25Kontaktierung / WicklungMotorwicklung defektKundendienst anfordern
E30ModulübertemperaturModulinnenraum zu warmRaumlüftung verbessern,Einsatzbedingungen prüfen,ggf. Kundendienst anfordern
E31Übertemperatur LeistungsteilUmgebungstemperatur zu hochRaumlüftung verbessern,Einsatzbedingungen prüfen,ggf. Kundendienst anfordern
E36ElektronikfehlerMotorwicklung defektKundendienst anfordern

(1) nur für Pumpen mit P1 > 200W / (2) zusätzlich zur LED-Anzeige zeigt die Störmelde-LED rotes Dauerlicht an. /* siehe auch Warnmeldung E21

BESCHREIBUNG

Warnmeldungen

● Die Warnmeldung wird über die LED-Anzeige angezeigt (Fig.1, Pos. 1.1).
● Die Störmelde-LED und das SSM-Relais sprechen nicht an.
● Die Pumpe läuft mit eingeschränkter Förderleistung weiter.
Der signalisierte fehlerbehaftete Betriebszustand darf nicht über einen längeren Zeitraum auftreten.
● Die Ursache ist abzustellen.

Code-Nr. StörungUrsache Abhilfe
E07GeneratorbetriebPumpenhydraulik wird durchströmt.System überprüfen
E11 Trockenlauf Luft in der Pumpe Wassermenge/-druck prüfen
E21* ÜberlastSchwergängiger Motor, Pumpe wird außerhalb der Spezifikation betrieben (z.B. hohe Modultemperatur). Die Drehzahl ist niedriger als im Normalbetrieb.Netzspannung überprüfen

* siehe auch Störmeldung E21

⚠️ ACHTUNG

Die Pumpe darf niemals trocken laufen.

⚠️ ACHTUNG

Bei den Pumpenmodellen, wo der Hersteller dies vorsieht, muss vor der Inbetriebnahme der Pumpe von Hand geprüft werden, ob sie sich ungehindert dreht.

Einen Schlitzschraubenzieher in den entsprechenden Schlitz auf der Welle in mittlerer Position ander Lüfterradabdeckung ansetzen und in der vom Pfeil auf der Lüfterradabdeckung angegebenen Richtung drehen.

Sollte sich die Welle nicht ungehindert drehen lassen, versuchen die Drehung zu erzwingen. Sollte die Pumpe blockiert sein, den Kundendienst kontaktieren.

Krone G-MCY-19-WP - ⚠️ ACHTUNG - 1

4.2.2 Wasserkreislauf

Siehe 4.2.1 "Hydraulikanlage"

Wenn kein Hydraulikaggregat vorhanden ist, wird der Wasserkreis lauf nur aus dem Plattenwärmetauscher bestehen. Die folgende Beschreibung bezieht sich auf eine Einheit mit Hydraulikaggregat.

Das Wasser tritt durch den Tank in die Einheit ein, tritt aus und tritt in den Plattenverdampfer ein, in dem es Wärme mit dem im Wärmetauscher verdampfenden Kältemittel austauscht.

Das Wasser wird dann von einer Pumpe angesaugt, die es direkt zum Abnehmer befördert.

Am Pumpenauslass, an der Seite mit den Wasseranschlüssen, ist ein Manometer angebracht, dass den Wasserdruck im Austritt der Anlage angibt.

Zwischen den Ein- und Austrittsleitungen des Verdampfers ist ein Differentialdruckschalter als Schutz vor Wassermangel angeschlossen.

⚠️ ACHTUNG

Für den ordnungsgemäßen Betrieb, bauen Sie einen Filter in der Nähe des Wassereintrittsanschlusses an der Maschine ein. Die Nichtbeachtung dieser Maßnahme kann zu irreparablen Schäden am Verdampfer führen. Bei einem Pla -enverdampfer kann die Verstopfung von nur einigen Platten (oder Spalten) das Einfrieren der (verstopften) Platte und in der Folge den Bruch eines Teils des Wärmeaustauschers bewirken, auch bei einem scheinbar regelmäßigen Wasserstrom und einem regelmäßigen Kältebetrieb.

Diesbezüglich ist auf der Seite des Anschlusses des Wassereintritts in die Einheit ein Schild mit dem Symbol für Wasserfilter angebracht.

BESCHREIBUNG

4.3 Materialien

Die Angaben über die Materialien beziehen sich auf die serienmäßigen Einheiten. Für besondere Bedarfsfälle können auch nicht serienmäßige Materialien verwendet werden. In diesem Fall ist auf die Angaben im Angebot Bezug zu nehmen.

4.3.1 Gehäuse

Bodenplatte, Gestell und Paneele sind aus verschraubtem, verzinktem, Stahlblech. Alle Gehäuseteile sind phosphatiert und polyester-pulverbeschichtet. Das Gehäuse ist so konstruiert, dass alle Komponenten leicht zugänglich sind.

Das Kompressorgehäuse ist zwecks Geräuschminderung mit Schalldämmmaterial ausgekleidet.

4.3.2 Material in Kontakt mit dem zu kühlenden Medium

Die hier folgende Beschreibung bezieht sich auf den Betrieb der Anlage im SOMMER-Modus (Kühler). Zu berücksichtigen ist, dass der Verdampfer nach der Umschaltung des Kältekreislaufs, wenn die Maschine als Wärmepumpe funktioniert (WIN-TER-Modus) als Kondensator arbeitet.

Der Verdampfer ist ein Plattenwärmetauscher aus Edelstahl, mit Kupfer gelötet, Tank aus Stahl, Verrohrung aus Kupfer.

4.4 Komponenten

Es werden die Standardkomponenten beschrieben. Sind abweichende Komponenten für besondere Anwendungen vorgegeben, ist die angebotene Version zu berücksichtigen.

4.4.1 Kompressoren

Für die Modelle HCY 020 ist der Kompressor ein hermetischer Rotary-Kompressor, wogegen er für die Modelle MCY-010÷66-WP ein hermetischer Scroll-Kompressor ist. Die Kompressoren sind bis Modell MCY-44-WP einzeln, wogegen für die Modelle MCY-52÷66-WP zwei Kompressoren tandemgeschaltet Die Kompressoren sind im Kompressorabteil installiert. Die Seitenpaneele des Kompressorabteils, das Trennpaneel zwischen Kompressor- und Ventilatorabteil und das vordere Paneel sind mit 15 - 20 mm dickeln-Dämmmaterial ausgekleidet.

⚠️ ACHTUNG

Beim ersten Anlaufen nach mehreren Tagen Maschinenstillstand muss dafür gesorgt werden, dass der Gehäusewiderstand eines jeden Kompressors mindestens 12 Stunden lang eingeschaltet bleibt, bevor der Startschalter gedrückt wird.

4.4.2 Kondensator

Die hier folgende Beschreibung bezieht sich auf den Betrieb der Anlage im SOMMER-Modus (Kühler); zu berücksichtigen ist, dass der Verdampfer nach der Umschaltung des Kältekreislaufs, wenn das Gerät als Wärmepumpe funktioniert (WINTER-Modus) als Kondensator arbeitet. Der Kondensator besteht aus einem Register aus Kupferrohr mit aufgepressten Alu-Lamellen, Gestell aus verzinktem Blech. Die Register wurden computerunterstützt berechnet ausgelegt, konstruiert und nach modernsten Methoden gefertigt. Der Wirkungsgrad wird durch gute Unterkühlung erhöht, so dass der COP-Wert hoch ist (Coefficient Of Performance = Leistungszahl, d.h. Kühleistung / Leistungsaufnahme).

4.4.3 Verdampfer

Die hier folgende Beschreibung bezieht sich auf den Betrieb der Anlage im SOMMER-Modus (Kühler); zu berücksichtigen ist, dass der Verdampfer nach der Umschaltung des Kältekreislaufs, wenn die Maschine als Wärmepumpe funktioniert (WINTER-Modus) als Kondensator arbeitet. Mit gelöteten Stahlplatten und Kupferrohren befindet sich der Verdampfer für alle Modelle im Kompressor-sorabteil. Auf Anfrage kann der Verdampfer durch ein Heizelement vor Frost geschützt sein – siehe Par. 4.4.5 "Frostschutzwiderstand".

4.4.4 Ventilator/en

Die Axialventilatoren bestehen aus Aluminiumflügeln mit Polypropylenbeschichtung und Sichelprofil.

Die Schutzart der Ventilatoren ist IP54. Alle Ventilatoren haben Schutzklasse F und sind damit für Außenbetrieb unter jeder Wetterbedingung geeignet. Die Einheiten MCY 07÷19 WP sind mit strahlenförmigen Förderern aus HD-Polystyrol ausgestattet, wogegen die Einheiten MCY 22÷66 WP eine Düse haben, die direkt auf dem Blech des Dachs realisiert ist.

⚠️ ACHTUNG

Im Modus WINTER-Betrieb bleiben die Ventilatoren immer auf Höchstgeschwindigkeit, mit Ausnahme der Abtauzeit, in der sie durch den Drehzahlregler betätigt werden.

BESCHREIBUNG

4.4.5 Frostschutzwiderstand

Auf Anfrage können die Einheiten mit Frostschutzheizelement ausgestattet sein. Dieser Frostschutz besteht aus einem Widerstand, der um den Verdampfer, den Tank und die Pumpe (falls vorhanden) gewickelt ist.

Das Heizelement wird selbs ätig von der Steuerung geregelt und hat die Aufgabe, die vorher angegebenen Komponenten bei Temperaturen unter 0°C vor Frost zu schützen.

Die Betriebslogik und die Regelparameter sind in Kapitel 7 "Elektronische Steuerzentrale" beschrieben.

4.4.6 Flüssigkeitssammler

Wird dazu installiert, das größere Volumen des flüssigen Kühlmii els aufzunehmen, wenn die Maschine in WINTER-Betrieb (als Wärmepumpe) arbeitet; dies infolge des kleineren Volumens des Pla enverdampfers (im Vergleich zu den Kondensationsregisters), wenn dieser als Kondensator arbeitet.

4.4.7 Zyklusumschaltventil

Das vierwegige Zyklusumschaltventil kehrt den Kühlmittelfluss um, so dass die Umschaltung von Kühlung auf Heizung erfolgt.

Die vier Rohre des Ventils sind an die Hoch- und Niederdruckseiten des/der Kompressors (Kompressoren) und an die Austauscher (Kondensator und Verdampfer) geschweißt, aus denen der Kältekreislauf der Maschine besteht.

Das 4-Wege-Ventil verwendet ein Steuermagnetventil, mit dem die Austauschbewegung des Schliens im Hauptventil erfolgt.

Der Austausch erfolgt durch die Erregung und Entregung der Spule des Steuermagnetventils. Der Vorgang wird aktiviert, indem bestimmte Tasten der elektronischen Steuerung gedrückt werden.

Für weitere Auskünfte über die Umschaltung des Kältekreislaufs wird auf das Kapitel 7 "Elektronische Steuerzentrale" verwiesen.

4.5 Stromkreis

Siehe anliegenden Schaltplan.

4.6 Massblatt

Siehe Anlagen.

4.7 Mindestabstände zu Wänden

Siehe Anlagen

INSTALLATION

Kapitel 5

⚠️ ACHTUNG

Stellen Sie vor der Installation und Inbetriebnahme sicher, dass das Personal das Kapitel 2 "Sicherheit" dieser Anleitung gelesen und verstanden hat.

5.1 Kontrolle

Sofort nach Erhalt bitte die Anlage auf evtl. Beschädigungen prüfen.

5.2 Aufstellung

  1. Die Maschine kann, je nach IP-Schutzgrad des Schaltschranks und der Einheit, sowohl im Freien als auch in einem geschlossenen Raum installiert werden.
  2. Bei Aufstellung an einem geschlossenen Ort muss für ausreichende Luftzufuhr gesorgt werden. In einigen Fällen müssen zur Temperaturbegrenzung Ventilatoren oder Aspiratoren im Aufstellungsraum installiert werden.
  3. Die Umgebungsluft muss sauber sein, Meeresumgebung (salzhaltige Luft) vermeiden, und sie darf keine entzündbaren Gase oder korrosiven Lösemittel enthalten.
  4. Die minimale und maximale Umgebungstemperatur für den Betrieb ist auf dem Typenschild der Maschine aufgeführt. Sicherstellen, dass die von anderen Geräten kommende warme Luft nicht auf die Maschine stößt. Hohe Umgebungstemperaturen können dazu führen, dass die Maschine durch die Sicherheitseinrichtung abschaltet wird.
  5. Der von der Einheit kommende Luftstrom darf nicht behindert oder gestört werden; die Mindestfreiräume/-abstände den Installationszeichnungen strengstens einhalten.
  6. Die Maschine muss auf einer vollständig ebenen Oberfläche aufgestellt werden, die so gebaut und dimensioniert sein muss, dass sie das Gewicht bei laufender Maschine, insbesondere an den in der Zeichnung markierten Auflagestellen, trägt. Eine mit dem Vorgenannten nicht übereinstimmende Installation hat den sofortigen Verlust der Herstellergarantie zur Folge und könnte Störungen oder sogar die Blockierung der Maschine verursachen.
  7. Für Wartungsarbeit einen Raum um die Maschine einhalten (siehe Anlagen).
  8. Die Maschine nicht in Bereichen mit starkem Wind installieren oder geeignete Schutzvorrichtungen vorsehen.
  9. Während des Wärmepumpenbetriebs kann die Luft, die mit dem Lamellenwärmetauscher in Berührung kommt, den Taupunkt erreichen und kondensieren. Die Kondenswassermenge hängt von den Umgebungsbedingungen ab. Die Installation der Geräte muss den ordnungsgemäßen Kondenswasserablass und -abfluss ermöglichen.

Krone G-MCY-19-WP - Aufstellung - 1

INSTALLATION

5.3 Frostschutz

Selbst wenn die mindeste Umgebungstemperatur über 0°C ist, muss damit gerechnet werden, dass die Anlage (besonders bei Stillstand während der kalten Jahreszeit) Umgebungstemperaturen unter 0°C ausgesetzt sein kann.

Entweder muss sie dann entleert werden, oder aber der Wasserkreislauf muss mit einem entsprechenden Prozentsatz Frostschutzmi el (Äthylenglykol oder Propylenglykol) versehen werden:

Umgebungstemperatur bis [°C] Ethylenglykol [% Gewicht] Ethylenglykol [% Gewicht]

0 0 0
-5 15 20
-10 25 30
-1530 35
-2040 40

Im Sommer, wenn die Maschine zur Kühlung einer bestimmten Menge Flüssigkeit benutzt wird (CHILLER-Modus-, "SUMMER", muss abhängig von der Wasseraustri stemperatur zur Vermeidung von Eisbildung ein Frostschutzmi el (Äthylenglykol oder Propylenglykol) in folgenden Anteilen zugemischt werden:

Wasseraustri stemperatur bis [°C] Ethylenglykol oder Propylenglykol [% Gewicht]

6 0
3 20
0 25
-530
-735
-1040

⚠️ ACHTUNG

Für den Frostschutz siehe auch die Anweisungen im Paragraph 9.2.3 "Entleeren des Wasserkreises". Für einige Modelle kann der Frostschutz mit Hilfe eines Frostschutzwiderstands erfolgen, dessen Betriebsprinzip im Kapitel 7 "Elektronische Steuerzentrale" beschrieben wird.

⚠️ ACHTUNG

Der Frostschutz ist auf 5°C eingestellt. Um die Frostschutz-Einstellung zu senken, den Parameter AL20 ändern. Das Zufügen anderer Frostschutzmittel bei Anwendungen der Einheit unter 6°C am Wasseraustritt.

INSTALLATION

An der rechten Seite der MCY-07÷19-WP Geräte befinden sich die Gewindeanschlüsse (siehe Abbildungen) für den Wasserein- und -auslauf. Der Durchmesser der Schläuche ist in der Tabelle unten angegeben.

Krone G-MCY-19-WP - INSTALLATION - 1

An der Rückseite der MCY-22÷66-WP Geräte befinden sich die Gewindeanschlüsse (siehe Abbildungen) für den Wasserein- und -auslauf. Der Durchmesser der Schläuche ist in der Tabelle unten angegeben.

  1. Die Maschine unter Beachtung der Durchflussrichtung an die Wasserleitungen anschließen. Siehe oben bzw. Maßbla .

  2. In Zu- und Ableitung je ein Absperrhahn installieren, damit die Anlage für Wartungsarbeiten getrennt werden kann, ohne den Kreislauf zu entleeren.

  3. Falls vorhanden, den Tank mit Wasser füllen: Durch ein Fern-Füllsystem. In diesem Fall das manuelle Entlüftungsventil önen, damit Luft aus dem System entweichen kann (*). Im Falle häufiger Luftinfiltrationen wird der Einbau eines automatischen Entlüftungsventils empfohlen.

  4. Falls die Anlage ohne Pumpe geliefert wird, sollte die bauseits beizustellende Pumpe direkt an der Anlage ansaugen, damit der Druck im Tank nicht zu hoch ist (0,5 bar empfohlen).

(*): Bei ausgeschalteter Pumpe den Manometerdruck am Tank beachten und Wasserdruck auf ca. 0,5 bar einstellen, damit die Pumpe während des Betriebes keinen Unterdruck im Tank verursacht und Luft ansaugt, was die Funktion manueller und automatischer Entlüftungssysteme verhindern würde.

⚠️ ACHTUNG

Für den ordnungsgemäßen Betrieb, einbauen Sie einen Filter in der Nähe des Wassereintrisanschlusses an der Maschine. Die Nichtbeachtung dieser Maßnahme kann zu irreparablen Schäden am Verdampfer führen.

Die Hydraulikanlage muss so bemessen werden, dass der Wasserdruck in der Anlage nachfolgenden Wert nicht überschreitet:

Modell Durchmesser der Wasseranschlüsse Eingang/AusgangMax. Druck Gerät mit TankMax. Druck Gerät ohne TankMax. Druck Gerät nur Pumpe/n
MCY-07-WP1" 3,0 bar6,0 bar3,0 bar
MCY-10-WP1" 3,0 bar6,0 bar3,0 bar
MCY-15-WP1" 3,0 bar6,0 bar3,0 bar
MCY-19-WP1" 3,0 bar6,0 bar3,0 bar
MCY-22-WP11/4" 3,0 bar6,0 bar3,0 bar
MCY-30-WP11/4" 3,0 bar6,0 bar3,0 bar
MCY-39-WP3,0 bar6,0 bar3,0 bar
MCY-44-WP11/2" 3,0 bar6,0 bar3,0 bar
MCY-52-WP2" 3,0 bar6,0 bar3,0 bar
MCY-60-WP2" 3,0 bar6,0 bar3,0 bar
MCY-66-WP2" 3,0 bar6,0 bar3,0 bar

INSTALLATION

⚠️ ACHTUNG

Die folgenden Einheiten sind nicht mit Sicherheitsventilen an der Hydraulikseite ausgesta et:

- ohne Speicher und ohne Pumpe

- ohne Speicher, aber mit Pumpe.

Das Sicherheitsventil geht zu Lasten des Kunden/Installateurs und muss die Werte der oben aufgeführten Tabelle einhalten.

Last-/Entlüftungsstopfen Pumpe Lowara Ablassstopfen

Beim Füllen des Flüssigkeitskreislaufs sicherstellen, dass keine Luftblasen oder Verunreinigungen vorhanden sind. Falls die Pumpe ungewöhnlich laut ist, kann das Entlüften des Flüssigkeitskreislaufs notwendig sein, damit die Pumpe ansaugen kann.

Das Verfahren ist wie folgt:

● den Einfüll-/Entlüfterstopfen oben an der Pumpe abschrauben

● den Wasserkreislauf füllen, bis Wasser am Stopfen austri

● den Stopfen schließen

Sollte die Pumpe immer noch laut sein, muss der Vorgang wiederholt werden, um die Restluft aus dem Laufrad zu entfernen.

5.4.1 Grenzwerte des Verdampferwassers

Wasserbestandteile zur Korrosionsbegrenzung von Kupfer

pH-Wert 7,5÷9,0
SO42- <100 ppm
HCO3-/SO42- >1,0
Absolute Härte 4,5÷8,5 dH
CI- <50 ppm
PO43- <2,0 ppm
NH3 <0,5 ppm
Freies Chlor <0,5 ppm
FE3+ <0,5 ppm
Mn2+ <50 ppm
CO2 3,0 bar
H2S <50 ppb
Temperatur <65°C
Sauersto gehalt <0,1 ppm

INSTALLATION

5.5 Ausdehnungsgefäß

Die Modelle mit Hydrauliksystem sind bereits mit Ausdehnungsgefäß versehen. Wird ein Ausdehnungsgefäß bauseits gestellt oder zusätzlich installiert, dann ist dies immer an der Pumpensaugseite anzuschließen.

Das kleinste Volumen des Ausdehnungsgefäßes wird mit nachstehender Formel ermittelt, wenn der Druck im System bei ausgeschalteter Pumpe gleich oder kleiner als 0.5 bar ist und der max. Druck des Ausdehnungsgefäßes gleich oder größer als 4 bar ist.

Volumen Ausdehnungsgefäß V in Liter:

V = 2 · Vt · (Pt _ - Pt _ )

Berechnungsbeispiel:

Vt = 200 Liter

Volumenprozentsatz Glykol = 30 %

tmin = 5°C aus Tabelle Ptmin = (1.045 + 1.041)/2 = 1.043

tmax = 40 °C aus Tabelle Ptmax = 1.0282

V = 2 · 200 · (1.043 - 1.0282) = 5.92 Liter

Tabelle spez. Gewicht Wasser P

Temperatur (°C)% Glykol 20%0%10%30% 40%
-20 1,03531,00361,01951,0511 1,0669
-10 1,03301,00241,01771,0483 1,0635
0 1,03031,00081,01551,0450 1,0598
10 1,02720,99881,01301,04141,0556
20 1,02370,99641,01011,0374 1,0510
30 1,01990,99361,00671,0330 1,0461
400,99051,00301,01561,02821,0408
50 1,01100,98690,99891,02301,0351
60 1,00600,98300,99451,01751,0290
70 1,00050,97860,98961,0115 1,0225

INSTALLATION

5.6 Elektrischer Anschluss

Der elektrische Anschluss der Anlage muss entsprechend der örtlichen Gesetze und Vorschriften erfolgen. Spannung, Phasen und Frequenz müssen mit den Angaben des Maschinenschildes übereinstimmen.

Die Spannung darf die im Schaltplan angegebenen Toleranzen nicht über- oder unterschreiten. Falls nicht anders angegeben, dürfen Frequenzschwankungen +/-1% betragen, (für kurze Zeit auch +/-2%).

Bei Drehstromanschluss muss für eine symmetrische Belastung des Netzes gesorgt werden. Falls ein unsymmetrisches Netz vorliegt, darf die Ungleichheit zwischen den Phasen max. 2% betragen. Diese Ungleichheit errechnet sich wie folgt:

Max. Differenz jeder Phase von Vavg / Vavg × 1 0 0

Vavg = mittlere Spannung der Phasen

Beispiel: Der elektrische Anschluss 400V/3Ph/50Hz

Bei 1-phasiger Versorgung muss die Spannung zwischen Phase und Nullleiter geliefert werden. Dieser Leiter muss in seiner Umspannkabine (TN-Anlage gemäß IEC 364) oder direkt vom Lieferwerk (TT-Anlage gemäß IEC 364) immer geerdet sein. Phasen- und Nullleiter dürfen untereinander nicht ausgetauscht werden.

Elektrischer Anschluss:

  1. Anlage an geerdetes Gebäudesystem anschließen (PE-Klemme im Schaltschrank).
  2. Für eine Absicherung gegen Isolationsfehler muss gemäß IEC346 (Schutz gegen indirekte Kontakte gemäß den Vorschriften der Norm IEC 364) mittels einer Differentialstromvorrichtung gesorgt werden Typ A oder B.
  3. Am Anfang des Anschlusskabels muss für eine Berührungsschutz gesorgt werden. Mindestschutzart IP2X oder IPXXB.
  4. Die Zuspeisung muss gegen Überstrom abgesichert werden.
  5. Kabelquerschnitte gemäß IEC 364-5-523 in Vereinbarung mit dem geforderten Höchststrom und der maximalen Raumtemperatur je nach Verlegeart usw. ausführen.
  6. Müssen Schutzvorrichtungen installiert werden, die den Kurzschluss-Strom für die Nennschaltleistung auf maximal 17 kA beschränken, wenn der am Installationsort vorgesehene Kurzschluss-Strom höher als 10 kA ist.

Angaben zur Verdrahtung:

  • max. erlaubte Sicherungsgröße Type gG. Generell können die Sicherungen durch einen Automatikschalter ersetzt werden, der auf die max. Stromaufnahme der Anlage eingestellt ist (ggf. Hersteller zu Rate ziehen)
  • Querschnitte und Typen der zu verwendenden Kabel (falls nicht mitgeliefert): Installation: isolierte Leiter, mehrpoliges Kabel in Leitung, in Luft oder auf Mauer (Typ C gemäß IEC 364-5-523 1983) oder ohne andere Kabel, die mit ihm in Berührung kommen Kabeltyp: Kupferleiter, PVC-Isolierung für 70°C (falls nicht anders angegeben) oder EPR-Isolierung für 90°C.

Die Verdrahtung des elektrischen Versorgungskabels geht zu Lasten des Kunden.

Das Bedienfeld und das Frontpaneel der Anlage abnehmen (siehe Abschnitt 9.2.1 "Zugang zur Maschine").

Das Kabel durch die Kabelöffnung im unteren Teil des linken Seitenpaneels führen und nach innen in das Kompressor-abteil ziehen. Das Kabel abisolieren und in die jeweiligen Schlitze unter dem Schaltschrank einführen (siehe Abbildung).

Das Kabel an den Haupt-/Trennschalter anschließen, wie in der Abbildung und auf dem anliegenden Schaltplan gezeigt.

⚠️ ACHTUNG

Für die Überprüfung des korrekten Anschlusses der Einheit am Stromnetz siehe Kapitel 6 "Inbetriebnahme"

5.7 Phase Monitor

Das elektronische Steuergerät ermöglicht es mit Hilfe einer Phase Monitor genannten Vorrichtung (siehe Schaltplan der Einheit), die Steuerung der Stromversorgung der Einheit zu verwalten und diese bei fehlenden Phasen oder einer falschen Phasensequenz anzuhalten.

Der Einschritt des Phase Monitors blockiert die Einheit, und es wird der Alarm A01 angezeigt. Gelegentlich auftretende Fälle einer Instabilität der Stromversorgung sind normal.

Wenn die Häufigkeit der Betriebsunterbrechungen der Einheit, die auf den Phase Monitor zurückzuführen sind, ansteigt, müssen Sie sich für die Lösung des Problems an den Netzverwalter wenden.

⚠️ ACHTUNG

Vermeiden Sie es unbedingt, den Phase Monitor zu beschädigen.

INBETRIEBNAHME

Kapitel 6

⚠️ ACHTUNG

Stellen Sie vor der Installation und Inbetriebnahme sicher, dass das Personal das Kapitel 2 "Sicherheit" dieser Anleitung gelesen und verstanden hat.

⚠️ ACHTUNG

Beim ersten Anlauf nach mehrtägigem Maschinenstillstand muss dafür gesorgt werden, dass die Gehäuseheizung jedes Kompressors mindestens 12 Stunden lang eingeschaltet bleibt, bevor die Starttaste gedrückt wird.

⚠️ ACHTUNG

Wenn der Hochdruckalarm A01 beim Anlassen der Anlage auslöst, ohne dass der Verdichter eingeschaltet wurde, muss die

Einheit sofort von der Steuerung auf OFF positioniert und blockiert werden.

Dann den Hochdruckwert des Kältemittelkreislaufes prüfen. Wenn sich dieser im normalen Betriebsbereich befindet, muss

die korrekte Phasensequenz vor der Einheit überprüft werden. Der Alarm A01 kann auch durch das Ansprechen der Sicherung des Trafos im Schaltschrank erzeugt werden.

  1. Prüfen Sie, ob die Absperrhähne an der Maschine geöffnet sind.
  2. Prüfen Sie, ob der Tank ganz mit Wasser gefüllt und korrekt entlüftet ist.

Bei den Modellen mit Hydraulikaggregats (optional) prüfen, ob der Manometerdruck 0,5 bar beträgt.

Prüfen Sie, dass die Umgebungstemperatur innerhalb der auf dem Typenschild aufgeführten Grenzwerte liegt (bei luftgekühlten Maschinen).

  1. Prüfen, ob der Hauptschalter auf Position ("O") gestellt ist.
  2. Prüfen Sie, ob die Versorgungsspannung korrekt ist.
  3. Die Schutzvorrichtung der Versorgungslinie betätigen, um die Maschine mit Spannung zu versorgen (stand-by).
  4. Drücken Sie 3 Sekunden lang auf Taste ✱, wenn Sie die Maschine als Chiller anlassen wollen.

Die LED des Symbols Blinkt 3 Sekunden und leuchtet dann fest.

Durch einen Druck von 3 Sekunden auf Taste in die Einheit als Wärmepumpe gestartet werden.

Die LED des Symbols blinkt 3 Sekunden und leuchtet dann fest.

Für weitere Auskünfte wird auf Par. 7.7 "Einschalten der Einheit" verwiesen.

  1. In den Maschinen mit Dreiphasenspeisung (MCY 10÷66 WP) kontrollieren Sie bei e, ob der Verdichter korrekt funktioniert (er darf nicht geräuschvoll sein oder sich überhitzen) und ob die Drehrichtung der Pumpe (wenn installiert) korrekt ist, der Lüfter in der richtigen Richtung dreht (richtig, wenn die Luft aus dem Innenbereich der Maschine angesaugt wird). Die Maschinen werden so hergestellt und abgenommen, dass die drei oben genannten Bestandteile eine übereinstimmende Drehrichtung haben.

Wenn ein Bestandteil somit in der richtigen Richtung dreht, sind auch die anderen korrekt angeschlossen.

Die Drehrichtung jedes oben genannten Teils beim ersten Start und nach jedem Wartungseingri prüfen. Falls eine nicht korrekte Drehrichtung aller Bestandteile festgestellt wird, zwei der Phasen an die Hauptspeisungsklemmen der Schalttafel umkehren. Wenn dagegen festgestellt wird, dass ein oder mehrere Bestandteile nicht korrekt angeschlossen sind, diesen Vorgang an den Klemmen des/der Zähler ausführen (siehe beiliegender Schaltplan).

  1. Bei den Modellen mit Pumpe (optional), kann der Druck bei laufender und stehender Pumpe geprüft werden. Die Differenz muss größer sein als der zur Verfügung stehende Druck bei max. Volumenstrom. Ist die Di erenz geringer, bedeutet dies, dass der Volumenstrom größer als maximal erlaubt ist. Um Schäden an der Pumpe zu vermeiden, muss der Druckverlust im System erhöht werden, indem z.B. der Absperrhahn am Auslass der Pumpe gedrosselt wird (Hahn im Wasserablauf zu Lasten des Installateurs).
  2. Beim ersten Einschalten kann es sein, dass das Wasser im System wärmer als die vorgesehene Betriebstemperatur ist, z.B. 25-30°C. In diesem Falle startet die Anlage in Überlastzustand und die Sicherheitskette kann ansprechen. Um diese Überlastung zu verringern, kann ein Ventil im Einlauf zur Maschine gedrosselt werden (aber nicht ganz), so dass der Wasserdurchfluss reduziert wird.

Sobald die Solltemperatur des Wasser erreicht ist, kann das Ventil geöffnet werden.

  1. Falls die thermische Belastung geringer ist als die von der Anlage erzeugte Nennleistung, sinkt die Wassertemperatur bis zum Sollwert (Parameter STDI oder STD3] der nach den Anweisungen im Kapitei 7 "Eiektronische Steuerzentrale".

Wenn der Wert STDI oder STD3 dieses Parameters erreicht ist schaltet der Thermostat der die Wassereinlauftemperatur kontrolliert den Kompressor ab. Die Wasserpumpe bleibt dagegen immer in Betrieb (falls installiert).

ELEKTRONISCHE

STEUERZENTRALE

Kapitel

7.1 Display

Informationen im Display:

Hauptdisplay (rote Farbe): Ansicht konfigurierbar über den Parameter CF45 (PB1, PB2, PB4, Sollwert (Parameterwert), eektiver Sollwert, Laser-Sollwert, Hysterese, Maschinenzustand, Di erenzwert);
- Sekundäres Display (gelbe Farbe): Ansicht konfigurierbar über den Parameter CF46 (PB1, PB2, PB3, PB4, Sollwert (Parameterwert), eektiver Sollwert, Laser-Sollwert, Hysterese, RTC, Maschinenzustand, Di erenzwert.

iAS SET Vset 35.8 °C 3.7 bar iCHill dixell menu

7.1.1 Symbole am Display

Symbol

Bedeutung

Symbol

Bedeutung

Krone G-MCY-19-WP - Bedeutung - 1

Löchten, wenn das Display eine Temperatur oder einen Druck anzeigt.

Im Normalbetrieb deaktiviert. Blinkt bei einem

Krone G-MCY-19-WP - Bedeutung - 2

Alarm des Strömungswächters: Blinkt bei ON Pumpe bei einer korrekten Funktion des Strömungswächters.

Krone G-MCY-19-WP - Bedeutung - 3

euchtet, wenn das Display die aktuelle hrzeit (Funktion nicht vorhanden), die Betriebszeitender Lasten usw. anzeigt.

Krone G-MCY-19-WP - Bedeutung - 4

euchtet bei eingeschalteter Wasserpumpe es Verdampfers.

Krone G-MCY-19-WP - Bedeutung - 5

mmelalarm (blinkt bei einem Alarm).

Krone G-MCY-19-WP - Bedeutung - 6

Leuchtet bei eingeschalteten Ventilatoren bei von der Steuerung angesteuerter Belüftung).

Krone G-MCY-19-WP - Bedeutung - 7

uchtet, wenn eine automatische Änderungsktion des Sollwerts aktiv ist (dynamischer Ellwert, Funktion für Maschinen ohne Speicher, Energy Saving); wenn die Funktion freigegeben über nicht aktiviert ist, leuchtet das Symbolicht.

Krone G-MCY-19-WP - Bedeutung - 8

Leuchtet, wenn der entsprechende Kompressor ein 2 schaltet ist; blinkt, wenn der Anlauf des Kompressor zeitgeschaltet erfolgt.

Мену

uchtet beim Zugriff auf das Menü Funktionen.

Deaktiviert.

Krone G-MCY-19-WP - Deaktiviert. - 1

euchtet bei eingeschalteten Heizelementen rostschutzheizelemente, Kessel).

Krone G-MCY-19-WP - Deaktiviert. - 2

Leuchtet bei eingeschalteter Einheit und stellt den Betriebszustand der Einheit dar (Chiller oder Wärmepumpe).

Krone G-MCY-19-WP - Deaktiviert. - 3

inkt bei der Intervallzählung zwischen btauvorgängen. duchtet dauerhaft beim Abtauen.

Krone G-MCY-19-WP - Deaktiviert. - 4

Die Symbole HP und LP blinken bei aktiven Hoch- oder Niederdruckalarmen.

ELEKTRONISCHE STEUERZENTRALE

7.2 Tasten

Taste HandlungFunktion
Einmaliger DruckZeigt den Sollwert des Chillers (Label SETC) oder der Wärmepumpe (Label SEtH) an.
SETZweimaliger Druck in der HauptansichtBei aktivierter Energy Saving-Funktion, leuchtet das Symbol Vset und im Display erscheint der e aktive Arbeitssollwert.
Druck für 3 Sekunden Änderung eines Parameters oder Bestätigung eines Wertes.
Einmaliger Druck während der ProgrammierungAnpassen eines Parameters oder Bestätigung eines Wertes.
Einmaliger Druck im Menü AlrMRückstellung des Alarms (wenn rückstellbar) im Menü ALrM.
Einmaliger DruckFalls 5 Sekunden gedrückt, kann die Einheit im Modus Wärmepumpe ein- und ausgeschaltet werden. In der Hauptansicht werden die Werte und das entsprechende Label im unteren Display angezeigtder konfigurierten Sonden (Temperaturen/Drücke) im oberen Display.
Einmaliger Druck während der ProgrammierungDurchblättern der Parametercodes oder Erhöhung der jeweiligen Werte.
Einmaliger DruckIn der Hauptansicht werden die Werte der konfigurierten Sonden (Temperaturen/Drücke) im oberen Display und das entsprechende Label im unteren Display angezeigt.
Einmaliger Druck während der ProgrammierungDurchblättern der Parametercodes oder Erhöhung der jeweiligen Werte.
Druck für 3 SekundenIn der Hauptansicht Einschalten der Einheit (Chiller- oder Wärmepumpenpetrieb) oder Auswahl des Standby-Modus.
Einmaliger Druck Zugri auf das Menü „Funktionen“.

7.2.1. Funktionen von Tastenkombinationen

Tasten

Krone G-MCY-19-WP - Tasten - 1

Krone G-MCY-19-WP - Tasten - 2

Krone G-MCY-19-WP - Tasten - 3

7.3 Fernterminal

Für die Verwendung des Ferntermin als (Displayanzeige und Beschreibung der Tasten) gelten die obenstehenden Absätze, da die Tasten und das Display mit der Steuerung identisch sind.

Die Nutzung des Fernterminals muss durch die entsprechende Einstellung des Parameters CF37 in der Steuerung freigeschaltet werden.

Falls keine Verbindung zwischen Instrument und Fernterminal besteht, wird am oberen Display die Abkürzung "noL" (no link) angezeigt.

358° 37° SET MENU IQHL dXcel

ELEKTRONISCHE STEUERZENTRALE

7.4 Anzeige während eines Alarms

Bei Alarmen zeigt das Display Folgendes an:

  • LP + Alarmcode im unteren Display (*):
    ● Niederdruckalarm analog/digital
    HP + Alarmcode im unteren Display (*):
    ● Hochdruckalarm analog/digital

- Flow! + Alarmcode im unteren Display (*):

130 °C HP ▲ A.03 SET dixell menu

Strömungswächteralarm

- + Alarmcode im unteren Display (*), bei einem anderen Alarm als der Hoch- oder Niederdruckalarm (*) Das untere Display zeigt abwechselnd den Alarmcode und die normale Ansicht an.

Die Symbole LP, HP, Flow blinken bei einem Alarm.

7.5 Abstellen des Alarmsummers

Automatisches Abstellen: Erfolgt, wenn die Alarmursache beseitigt ist.

Manuelles Abstellen: Eine der Tasten drücken und loslassen; der Alarmsummer wird abgestellt, auch wenn der Alarm weiter vorhanden ist.

7.6 Programmierung über Tastatur

Die Parameter der elektronischen Steuerung sind im Familien gruppiert und auf folgende zwei Niveaus unterteilt:

  1. USER (Pr1);

  2. SERVICE (Pr2).

Die Ebene USER ermöglicht den Zugri auf die ohne Passwort sichtbaren Parameter, die Ebene SERVICE den Zugri auf die passwortgeschützten Parameter. Die Parameterfamilien, mit "Label" gekennzeichnet, sind wie folgt unterteilt:

LabelAnzeige
ALLZeigt alle Parameter
STZeigt die Parameter der Temperaturregelung
CFZeigt die Konfigurationsparameter
SdZeigt nur die dynamic Setpointssparameter (KEINE AKTIVE FUNKTION)
ESZeigt nur die Energy- Savingparameter (KEINE AKTIVE FUNKTION)
COZeigt nur die Parameter der Kompressoren
FAZeigt nur die Parameter der Ventilatoren
ArZeigt nur die Forstschutzwiderstandsparameter
dFZeigt nur die Abtauparameter
ALZeigt nur die Alarmparameter
LS Zeigt nur die Laserparameter (KEINE AKTIVE FUNKTION)

7.6.1 Zugri auf die Parameter in "Pr1" (USER)

  1. Die Taste SET + einige Sekunden drücken, die Symbole und blinken und im oberen Display erscheint "ALL" (allgemeine Parametergruppe).

  2. Die Parametergruppen mit den Tasten ▼ und ▲ durchblä ern, die anzupassende Parametergruppe auswählen, die Taste SET drücken, um die Liste der Parameter der Gruppe zu ö nnen.

  3. Im unteren Display erscheint das Label des Parameters, während im oberen Display der Wert erscheint.

7.6.2 Änderung eines Parameterwertes

  1. In die Programmierung gehen.
  2. Den gewünschten Parameter auswählen.
  3. Die Taste SETaken, um die Änderung des Wertes freizugeben.

  4. Den Wert mit den Taste ▼ und ▲ anpassen.

  5. SET drücken, um den neuen Wert zu speichern und zum Code des nächsten Parameters zu springen.

  6. Ausgang: Die Taste SET + 📁 drücken, wenn ein Parameter angezeigt wird, oder die Time-out-Zeit verstreichen lassen.

ELEKTRONISCHE STEUERZENTRALE

HINWEIS

Der neu eingestellte Wert wird gespeichert, auch wenn Sie die Ansicht wegen des Time-out ohne Druck auf die Taste verlassen.

⚠️ ACHTUNG

Der Wert der Parameter in Familie CF (Konfigurationsparameter) kann nur geändert werden, wenn sich die Einheit im Standby befindet.

7.6.3 Am Display angezeigte Werte (Hauptansicht)

Die am Display angezeigten Werte sind je nach der Konfiguration der Parameter CF45 im oberen Teil und CF46 im unteren Teil unterschiedlich, während sie beim Fernterminal je nach Konfiguration der Parameter CF47 im oberen Teil und CF48 im unteren Teil variieren.

Parameter CF45/CF47 = 0

Am oberen Display wird als Standard die Sonde BEWIT angezeigt.

Parameter CF45/CF47 = 1

Am oberen Display wird als Standard die Sonde BEWOT angezeigt.

Parameter CF45/CF47 = 2

Am oberen Display wird kein Wert angezeigt.

Parameter CF45/CF47 = 3

Am oberen Display wird als Standard die Sonde BAT1 angezeigt.

Parameter CF45/CF47 = 4

Am oberen Display wird der Setpoint des Kühlers angezeigt, wenn die Einheit im Modus "Sommer" eingeschaltet ist, der Setpoint der Wärmepumpe, wenn die Einheit im Modus "Winter" eingeschaltet ist und O bei Einheit im Standby-Modus.

Parameter CF45/CF47 = 5

Am oberen Display wird OnC angezeigt, wenn die Einheit im Modus "Sommer" (Kühler) eingeschaltet ist, und OnH, wenn die Einheit im Modus "Winter" (Wärmepumpe) eingeschaltet ist und O bei Einheit im Standby-Modus.

Am oberen Display wird OnC angezeigt, wenn sich die Einheit in Standby befindet.

Parameter CF45/CF47 = 6

Am oberen Display wird der LASER Set angezeigt (KEINE AKTIVE FUNKTION).

Parameter CF45/CF47 = 7

Am oberen Display wird kein Wert angezeigt.

Parameter CF45/CF47 = 8

Am oberen Display wird das Betriebsdierential angezeigt.

Parameter CF45/CF47 = 9

Das obere Display zeigt folgendes an:

- "OFF" bei abgeschalteter Einheit.

- Setpoint Chiller über Parameter festgelegt.

Parameter CF46/CF48 = 0

Am unteren Display wird als Standard die Sonde BEWIT angezeigt.

Parameter CF46/CF48=1

Am unteren Display wird als Standard die Sonde BEWOT angezeigt.

Parameter CF46/CF48 = 2

Am unteren Display wird als Standard die Sonde BCP1 angezeigt.

Parameter CF46/CF48 = 3

Am unteren Display wird als Standard die Sonde BAT1 angezeigt.

Parameter CF46/CF48 = 4

Am unteren Display wird der Setpoint des Kühlers angezeigt, wenn die Einheit im Modus "Sommer" eingeschaltet ist, der Setpoint der Wärmepumpe, wenn die Einheit im Modus "Winter" eingeschaltet ist und O bei Einheit im Standby-Modus.

Parameter CF46/CF48 = 5

Am unteren Display wird OnC angezeigt, wenn die Einheit im Modus "Sommer" (Kühler) eingeschaltet ist, und OnH, wenn die Einheit im Modus "Winter" (Wärmepumpe) eingeschaltet ist und O bei Einheit im Standby-Modus.

Am unteren Display wird O angezeigt, wenn sich die Einheit in Standby befindet.

Parameter CF46/CF48 = 6

Das untere Display zeigt den Setpoint LASER an.

Parameter CF46/CF48 = 7

Am unteren Display wird kein Wert angezeigt.

Parameter CF46/CF48 = 8

Im unteren Display wird das Betriebsdierential angezeigt.

Parameter CF46/CF48 = 9

Das untere Display zeigt:

- "OFF" bei abgeschalteter Einheit.

- Setpoint Chiller über Parameter festgelegt.

ELEKTRONISCHE STEUERZENTRALE

7.7 Einschalten der Einheit

Um die Einheit im Chiller- oder Wärmepumpenbetrieb ein- und auszuschalten, die Taste ✪ oder ⚙ 3 Sekunden lang drücken. Die LED des Symbols ✝ oder ⚙ blinkt 3 Sekunden lang und leuchtet anschließend dauerhaft.

HINWEIS

Nur wenn die Einheit ausgeschaltet wird, kann man vom Modus Chiller auf den Modus Wärmepumpe übergehen.

Das obere Display zeigt folgendes an:

● OnC im Kühler-Betrieb
● OnH im Wärmepumpenbetrieb.

7.8 Versetzen der Einheit in den Standby-Modus

Bei eingeschaltetem Bedienelement die Taste ✉bene und den lang drücken, um die Einheit in den Standby-Modus zu versetzen. Auch im Standby-Modus kann das Menü zur Anzeige und Anpassung der Parameter geöffnet werden. Die Alarmverwaltung ist auch im Standby-Modus aktiviert; auftretende Alarme werden normal gemeldet.

7.9 Das Menü Funktionen (Taste MENU)

Im Menü Funktionen ist Folgendes möglich:

  1. Anzeigen und Rückstellen der vorhandenen Alarme.
  2. Anzeige und Rückstellen der Betriebsstunden von Kompressoren und Wasserpumpe.
  3. Anzeige und Rückstellen des Alarmverlaufs.
  4. Laden der Geräteparameter auf den Hot-Key-Stick.
  5. Anzeige der Zeit bis zum Abtaubeginn.
    Beim Zugang zum Menü Funktionen leuchtet das Symbol "Menü" im Display auf.

7.9.1 Zugri auf das Menü Funktionen

Die Taste MENU drücken und loslassen. Das Symbol "Menü" erscheint.

7.9.2 Ausgang aus dem Menü Funktionen

Die Taste MENU drücken und loslassen oder die Time-out-Zeit verstreichen lassen. Das Symbol "Menü" verschwindet.

7.9.3 Ansicht der Alarme "ALrM"

  1. Die Taste 📄 MENÜcken, um das Menü Funktionen zu öffnen.
  2. Mit den Tasten ▼ oder ▲ die Funktion "AlrM" auswählen.
  3. Die Taste EETcken und loslassen.
  4. Eventuell vorhandene Alarme mit den Tasten ▼ oder ▲ durchblättern.
  5. Zum Verlassen die Taste 📄 MENU drücken oder warten, bis die Time-out-Zeit verstreicht.

7.9.4 Rückstellung eines Alarms "rSt"

  1. Die Taste zucken, um das Menü Funktionen zu öffnen.
  2. Die Funktion "ALrM" auswählen.
  3. Die Taste SETcken, der Alarmcode erscheint im unteren Display.
  4. Falls es sich um einen rückstellbaren Alarm handelt, erscheint im oberen Displayteil das Label rSt, falls der Alarm nicht rückstellbar ist, erscheint das Label NO.
  5. Die vorhandenen Alarme mit den Tasten ▼ oder ▲ durchblättern
  6. Die Taste SET in der Nähe des Labels "rSt" drücken, um den Alarm zu quittieren und zum nächsten zuspringen.
  7. Zum Verlassen die Taste drücken oder warten, bis die Time-out-Zeit verstreicht.

ELEKTRONISCHE

STEUERZENTRALE

7.9.5 Ansicht der Alarmhistorik "ALoG"

  1. Die Taste 📄️ 🐎 en, um das Menü Funktionen zu öffnen.
  2. Mit den Tasten ▼ oder ▲ die Funktion "ALoG" auswählen.
  3. SET drücken, das untere Display zeigt das Label mit dem Alarmcode, während das untere Display das Label "Nr." mit einer fortlaufenden Nummer zeigt.
  4. Die vorhandenen Alarme mit den Tasten ▼ oder ▲ durchblättern.
  5. Die Taste MENU drücken oder die Time-out-Zeit verstreichen lassen, um die Funktion ALoG zu verlassen und zur normalen Ansicht zurückzukehren.

Höchstens 50 Alarme können gespeichert werden. Werden weitere Alarme erkannt, überschreibt der neue Alarm automatisch den ältesten Alarm im Speicher (Alarme werden in aufsteigender Reihenfolge vom ältesten bis zum neuesten Alarm angezeigt).

7.9.6 Löschen des Alarmverlaufs "ArSt"

  1. In das Menü „Funktionen“ gehen.
  2. Die Funktion ALoG auswählen - unteres Display.
  3. SET drücken.
  4. In der Funktion ALoG mit den Tasten ▼ oder ▲ die Funktion ArSt im unteren Display und PAS im oberen Display auswählen.
  5. SET drücken, im unteren Display PAS wird das Passwort angefordert, während im oberen Display O blinkt
  6. Zum Löschen, das Passwort eingeben
  7. Falls das Passwort korrekt ist, wird "Label" ArSt 5 Sekunden lang blinken und somit das erfolgte Löschenbestätigen. Nach dem Reset kehrt man zur normalen Ansicht zurück.

7.9.7 Ansicht der Betriebsstunden der Lasten "C1Hr - C2Hr - PFHr"

  1. Die Taste MENU drücken, um das Menü Funktionen zu öffnen.
  2. Die Tasten ▼ oder ▲ drücken, bis das untere Display das Label der einzelnen Last anzeigt; C1Hr (Betriebsstunden Kompressor Nr. 1), C2Hr (Betriebsstunden Kompressor Nr. 2), PFHr (Betriebsstunden Wasserpumpe, Auslassventilator). Am oberen Display werden die Betriebsstunden angezeigt.
  3. Das Symbol ④ leuchtet.

7.9.8 Reset der Betriebsstunden der Lasten

  1. Die Taste Chucken, um das Menü Funktionen zu öffnen.
  2. Die Tasten oder drücken, bis das untere Display das Label der einzelnen Last (C1Hr, C2Hr nur Einheiten MCY 52÷66 WP, PFHr) und das obere Display die Betriebsstunden anzeigt.
  3. Die Taste SET 3 Sek. drücken: am oberen Display wird 0 angezeigt (Nullstellung erfolgt).
  4. Die Taste 🟢 MENU drücken, oder die Time-out-Zeit verstreichen lassen um das Menü Funktionen zu verlassen.
  5. Die Vorgänge von Punkt 2 bis Punkt 4 für die anderen Lasten wiederholen.

7.9.9 Ansicht der Restzeit bis zum Abtaubeginn

  1. Die Taste 📍 MENU drücken, um das Menü Funktionen zu öffnen.
  2. Mit den Tasten oder durchblättern, bis das obere Display Folgendes anzeigt: das "Label" dt, dEFS, trdF wo dt = Δt, dEFS = Setpoint Anfang berechnetes Abtauen, trdF = Restzeit in Minuten und Sekunden im Vergleich zur Verzögerungszeit der Abtaukontrolle;
  3. das Symbol Ⓛ blinkt.
  4. Die Taste 📄 MENU drücken oder die Time-out-Zeit (15 Sek.) verstreichen lassen, um das Menü Funktionen zuverlassen.

7.10 Sonstige Funktionen über Tastatur

7.10.1 Anzeige des Sollwerts

Die Taste SET drücken und loslassen. Das untere Display zeigt SETC (Sollwert Chiller) oder SEtH (Sollwert Wärmepumpe) an.

7.10.2 Änderung des Setpoints

  1. Die Taste SET mindestens 3 Sekunden lang drücken.
  2. Der Sollwert wird blinkend angezeigt
  3. Die Tasten ▼ oder ▲ drücken, um den Wert anzupassen
  4. Um den neuen Sollwert zu speichern, die Taste SET drücken oder die Time-out-Zeit verstreichen lassen.

ELEKTRONISCHE STEUERZENTRALE

7.11 Selbstanpassungsfunktion (außer Verflüssigereinheit)

Die Steuerung ermöglicht die Regelung der Flüssigkeitstemperatur auch im Modus "Selbstanpassung" (wenn nur die Pumpe vorhanden ist, kein Speicher). Mit dieser Funktion werden die EIN- UND AUSSCHALTUNGEN DES/DER KOMPRESSORS(EN) so betrieben, dass die Kaltwassererzeugung an Einheiten mit geringen Wärmelasten (ohne Speicher) durch die dynamische Änderung der Setpoints und der Differentialwerte beim Betrieb sowohl als Kühler als auch als Wärmepumpe optimiert ist.

| Time Segment | Value | | :--- | :--- | | Start | OFF | | A | ON | | b | ON | | End | OFF | A = minimale Einschaltzeit; B = minimale Ausschaltzeit

Die Funktion analysiert die e-ektive Betriebszeit des Kompressors ab der Einschaltanfrage bis zur Ausschaltanfrage durch die

Temperaturregelung und vergleicht sie mit der eingestellten minimalen Betriebszeit.

Wenn die effektive Betriebszeit kürzer ist als die Mindestzeit, wird bei jedem Ausschalten des Kompressors dem SET POINT Kühler und Wärmepumpe und dem DIFFERENTIAL Kühler und Wärmepumpe ein fixer Wert und ein proportionaler Wert zugewiesen. Dieser ergibt sich aus der Differenz zwischen Mindestzeit und effektiver Zeit, multipliziert mit dem Wert der Konstantenz zur Berechnung des Sollwerts und des Betriebsdifferentials. Von dem Setpoint und dem Differentialwert werden dieselben festen Werte abgezogen, falls die Kompressorbetriebszeit länger ist als die eingestellte Kompressorbetriebszeit und des Betriebsdifferentials. Von dem Setpoint und dem Differentialwert werden dieselben festen Werte abgezogen, falls die Kompressorbetriebszeit länger ist als die eingestellte Kompressorbetriebszeit.

7.11.1 Unloading-Funktion der Kompressoren

Dieses Verfahren ist im Fall plötzlicher Kältespitzenanfragen notwendig wie zum Beispiel, wenn die Einheit nach einem langen Stillstand neugestartet wird.

Unter diesen Bedingungen könnte die Wassereintrittstemperatur zum Verdampfer so hoch sein, dass eine höhere Kälteleistung als laut Anlagenprojekt zulässig erforderlich wäre.

Die Überlast der Anlage würde den Start aller Kompressoren erfordern, die unter Grenzbedingungen funktionieren müssten. Die so überlasteten Kompressoren wären gefährlichen Überhitzungen ausgesetzt, die eine Auslösung der Wärmeschutzvorrichtungen verursachen könnten, oder der Kältegasdruck könnte Alarmgrenzen erreichen, die eine Störabschaltung der Einheit verursachen würden.

Die Einheit kann so (mi els Ausschalten eines Kompressors) auch bei hohen Wassereintristemperaturen zum Verdampfer (Anlauf im Sommer bei sehr heißem Speicher) funktionieren und eine mögliche Auslösung des Überdruckschutzes wird somit

verhindert. Abwesend in Maschinen mit ein Kompressor.Im Display wird die folgenden Meldungen blinkend:

AEUn = Verdampfer-Unloading-Funktion

ACUn = Kondensation-Unloading-Funktion

7.12 Funktionsweise der Verdichter

Die benutzte Temperaturregelung ist eine Proportionalregelung. Nachdem der Temperaturwert eingestellt und ein minimaler und maximaler Abweichungswert, Differential genannt, bestimmt ist, aktiviert sich der Verdichter, wenn der gemessene Wert die Summe der eingestellten Temperatur plus Differential überschreitet. Er schaltet sich aus, wenn der gemessene Wert niedriger ist als der Wert ihrer Differenz. Dieselbe Logik wird mit einer vom Hersteller eingestellten Abweichung für die Einheiten mit zwei Verdichtern angewendet.

7.12.1 Graphische Darstellung der Regelung der Kompressoren in Modus Chiller

Mit 1 Kompressor Mit 2 Kompressoren
ST01 ON COMP.1 OFF PBr ST02

ST01 ST09 COMP.1 + COMP.2 COMP.1 PBr ST02 ST02

7.12.2 Graphische Darstellung der Regelung der Kompressoren in Wärmepumpe

Mit 1 Kompressor
ST01 ON COMP.1 OFF PBr ST02

Mit 2 Kompressoren
COMP.1 + COMP.2 ST09 ST03 COMP.1 PBr ST04ST04

7.13 Auswahl Chiller / Wärmepumpe (Parameter CF01)

⚠️ ACHTUNG

Für die Auswahl des Chillers / Wärmepumpe (Signal des Kunden) den Parameter CF01 von 0 (werkseitig eingestellt) auf 1 ändern.

7.14 Alarmcodes und aus geführte Handlungen

CodeÜberleitungHandlung Reset
P1Alarm Sonde BEWITSonde defekt oder Widerstandswert außer der GrenzenAktiviert Ausgang “Open Collector”/ Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am DisplayAutomatischWenn sich der Widerstandswert wieder in den vorgesehenen Grenzen befindet.
P2Sonderstandwerten BEWOTWiderstandswert außer der GrenzenAktiviert Ausgang “Open Collector”/ Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am DisplayAutomatischWenn sich der Widerstandswert wieder in den vorgesehenen Grenzen befindet.
P3Sonderstandwerten BCP1Widerstandswert außer der GrenzenAktiviert Ausgang “Open Collector”/ Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am DisplayAutomatischWenn sich der Widerstandswert wieder in den vorgesehenen Grenzen befindet.

ELEKTRONISCHE STEUERZENTRALE

CodeÜberhufungHandlung Reset
P4Alarm Sonde BAT1Sonde defekt oder Widerstandswert außer der Grenzen.Aktiviert Ausgang “Open Collector”/ Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display.AutomatischWenn sich der Widerstandswert wieder in den vorgesehenen Grenzen befindet.
A01Aktivierung des Überdruckschalter oder Einschri des Phase Monitors.digitalen Eingangs des Überdruckschalters oder Aktivierung des digitalen Eingangs des Phase Monitors. Störung der Sicherung des Trafos oder des Relais möglich.Aktiviert Ausgang “Open Collector”/ Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Hochdruckalarm; Anzeige des Codes am Display.ManuellSobald der Druckwert wieder im normalen Bereich oder die vom Phase-Monitor signalisierte Alarmsituation behoben ist, kann das manuelle Reset durchgeführt werden.
A02Aktivierung des Unterdruckschalterdigitalen Eingangs des UnterdruckschaltersAktiviert Ausgang “Open Collector”/ Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am DisplayAutomatischWird manuell nach “festgelegten Auslösungen/Stunde” Manuell Deaktivierung digitaler Eingang plus Reset-Verfahren
A05Aktivierung desatur Hochdruckanalogischen Eingangs ob BCP1 oder BAT1 >als “eingestellter Wert”Aktiviert Ausgang “Open Collector”/ Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Hochdruckalarm; Anzeige des Codes am DisplayManuellDeaktivierung BCP1 oder BAT1 ist <als “eingestellter Wert” plus Reset-Verfahren
A06Aktivierung desdruck Untertemperaturanalogischen Eingangs ob BCP1 oder BAT1 >als “eingestellter Wert”Aktiviert Ausgang “Open Collector”/ Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Hochdruckalarm; Anzeige des Codes am DisplayManuellDeaktivierung BCP1 oder BAT1 ist <als “eingestellter Wert” plus Reset-Verfahren
A07Aktivierung und derarmdigitalen Eingang ob BEWOT <als “eingestellter Wert” aktiv durch “eingestellt Zeit”Aktiviert Ausgang “Open Collector”/ Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Hochdruckalarm; Anzeige des Codes am DisplayAutomatischWird manuell nach “festgelegten Auslösungen/Stunde” eingestellt Manuelle Deaktivierung:- wenn Regelungssonde für Frostschutz BEWOT > (AL20 +AL21) plus Reset-Verfahren

HINWEIS

Um die Frostschutz-Einstellung zu senken, bitte mit dem Kundendienst Kontakt aufnehmen und die geeignete Menge Frostschutzlösungen in der Anlage einstellen (siehe Kapitel 5.3 "Frostschutz").

A07 Aktiviertsgutzdarmdigitalen EingangAktiviert Ausgang “Open Collector”/ Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Hochdruckalarm; Anzeige des Codes am DisplayAutomatisch Wird manuell nach “festgelegten Auslösungen/Stunde” Manuell Deaktivierung: digitaler Eingang nicht aktiv plus Reset-Verfahren
A08 Aktiviertungdigitaler Strömungswächter (Luft/Wasser Wasser/Wasser)Eingang aktiv für “eingestellte Zeit“Aktiviert Ausgang “Open Collector”/ Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Alarm StrömungswächterAutomatisch Wird manuell nach “festgelegten Auslösungen/Stunde” Manuell Deaktivierung: digitaler Eingang nicht aktiv für “eingestellt Zeit” plus Reset-Verfahren

ELEKTRONISCHE STEUERZENTRALE

CodeÜbertragungHandlung Reset
P09WärmeschutzKompressor 1Aktivierung des digitalen EingangsAktiviert Ausgang “Open Collector”/ Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display.ManuellDeaktivierung digitaler Eingang nicht aktiv plus Reset-Verfahren.
A10Aktivierung des Kompressor 2digitalen EingangsAktiviert Ausgang “Open Collector”/ Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Hochdruckalarm; Anzeige des Codes am Display.ManuellDeaktivierung digitaler Eingang nicht aktiv plus Reset-Verfahren.
A09-A10Alarm WärmeschutzKompressor 1 und 2Der Alarm wird angezeigt, aber während “Verzögerung Wahrnehmung Wärmeschutz Kompressor” beim Einschalten des Kompressors nicht wahrgenommen.Alarmrelais + Alarmsummer aktivFalls ID nicht aktiviertManuellZur Rückstellung des Alarms in Programmierung gehen.
A11Aktivierung des Verflüssigerventilatordigitalen EingangsAktiviert Ausgang “Open Collector”/ Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am DisplayManuellDeaktivierung Digitaleingang nicht aktiv plus Reset-Verfahren.
A12Aktivierung beim Abtauendigitalen EingangsCode im DisplayNur MeldungAutomatischBei einem späteren korrektenAbtauzyklusManuellReset-Verfahren
A13BetriebstätigkeitKompressor 1“eingestellte Schwelle”Aktiviert Ausgang “Open Collector”/ Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Codes am DisplayManuellReset der Betriebsstunden
A14BetriebstätigkeitKompressor 2“eingestellte Schwelle”Aktiviert Ausgang “Open Collector”/ Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Codes am DisplayManuellReset der Betriebsstunden
A15BetriebstätigkeitWasserpumpe“eingestellte Schwelle”Aktiviert Ausgang “Open Collector”/ Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am DisplayManuellReset der Betriebsstunden
A17Aktivierung des ThermoschutzWasserpumpeVerdampfer/ThermoschutzAuslassventilatordigitalen EingangsAktiviert Ausgang “Open Collector”/ Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am DisplayManuellDeaktivierung Reset-Verfahren
A20Aktivierung bei Wassertemperatur am VerdampferaustriBEWOT < AL31bei eingeschalteter EinheitAktiviert Ausgang “Open Collector”/ Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am DisplayAutomatisch Niedrige
A21Aktivierung bei Wassertemperatur am VerdampferaustriBEWOT < AL31bei eingeschalteter EinheitAktiviert Ausgang “Open Collector”/ Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am DisplayAutomatisch Hohe

ELEKTRONISCHE STEUERZENTRALE

CodeÜberleitungHandlung Reset
EEAlarm EEPROM FehlerDatenverlust im SpeicherAktiviert Ausgang “Open Collector”/ Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display.Manuell Reset-Verfahren Falls der Alarm nach dem Reset wieder auftri , bleibt die Vorrichtung blockiert
noLKe alarm fehlende Kommunikation mit dem FernterminalKommunikation zwischen der Steuerung und dem FernterminalAktiviert Ausgang “Open Collector”/ Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display.Automatisch Bei der Behebung von Kommunikationsproblemen zwischen Gerät und Tastatur
ACF1BekürfristidisalarmEinheit als Wärmepumpe konfiguriert mit nicht konfiguriertem UmsteuerventilAktiviert Ausgang “Open Collector”/ Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display.Automatisch Mit korrekter Neuprogrammierung
ACF2Einkaufsücksalarmoder H2O/Luft und: FA02 00 Sonde für Belüftungsregelung nicht konfiguriert. Parameter-konfiguration anders als FA12 < FA13 und FA09 + FA11 + FA12 < FA10. Parameter-konfiguration anders als FA21 < FA22 und FA19 + FA20 + FA21 < FA18Aktiviert Ausgang “Open Collector”/ Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display.Automatisch Mit korrekter Neuprogrammierung
ACF3ZwendigulationsalarmEingänge mit derselben KonfigurationAktiviert Ausgang “Open Collector”/ Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display.Automatisch Mit korrekter Neuprogrammierung
ACF4CF36figurationsalarmDigitaleingang nicht konfiguriert oder CF38 = 2 Sonde BAT1 anders als 3Aktiviert Ausgang “Open Collector”/ Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display.Automatisch Mit korrekter Neuprogrammierung
ACF5CF02figurationsalarm(CF04) 2,3 und CF05 3) oder (CF04) = 2 und CF05 = 3) Wenn CF01 = 6 und CF02 = 1Aktiviert Ausgang “Open Collector”/ Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display.Automatisch Mit korrekter Neuprogrammierung
FErrCF04fahrabarmCF05 =2 bei gleichzeitig aktiven DigitaleingängenAktiviert Ausgang “Open Collector”/ Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display.Manuelle Deaktivierung digitaler Eingang nicht aktiv plus Reset-Verfahren
AFrNetzinsfrequenz frequenzalarmaußerhalb des ArbeitsfeldesAktiviert Ausgang “Open Collector”/ Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display.Automatisch Rückkehr der Frequenz in ihr Arbeitsfeld

ELEKTRONISCHE STEUERZENTRALE

CodeÜberleitungHandlung Reset
ALOCSammelalarmAbschaltung der EinheitAktivierungDigitaleingang; gemeldet nach der in AL28 eingestellten VerzögerungNur Alarmmeldung bei AL30 = 1.Aktiviert Ausgang “Open Collector”/ Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display.Automatisch:Wird manuell nach AL27Auslösungen/Stunde.Manuell:Deaktivierung Digitaleingang nicht aktiv für ununterbrochene Zeit > AL29 + Reset-Verfahren.
bLOCSammelalarm nur MeldungAktivierungDigitaleingang; gemeldet nach der in AL28 eingestellten VerzögerungNur Alarmmeldung bei AL30 = 0.Aktiviert Ausgang “Open Collector”/ Alarmrelais; aktiviert Alarmsummer; Blinken des Symbols für Sammelalarm; Anzeige des Codes am Display.AutomatischDeaktivierung: Digitaleingang nicht aktiv für ununterbrochene Zeit > AL29.

7.15 Tabelle: Sperre der Ausgänge

Alarm-CODEAlarmbeschreibung PumpeKomp. 1 Komp. 2 Frostschutz-heizelemente
P1Sonde BEWITJaJaJa mit Ar12 = 0
P2Sonde BEWOTJaJaJa mit Ar12 = 0
P3Sonde BCP1JaJaJa mit Ar12 = 0
P4Sonde BAT1JaJaJa mit Ar12
A01Überdruckschalter oder Auslösung Phase MonitorJa Ja HeizelementHilfsboilerJa
A02UnterdruckschalterJaJa
A05Übertemperatur HochdruckJa Ja HeizelementHilfsboilerJa
A06Unterdruck UntertemperaturJaJa
A07Frostschutz analogier EingangJaJa
A07Frostschutz digitaler EingangJaJa
A08Übertemperatur HochdruckJa Ja HeizelementHilfsboilerJaJa
A09Wärmeschutz Kompressor 1Ja
A10Wärmeschutz Kompressor 2Ja
A09 - A10Wärmeschutz Kompressor 1 und 2Ja
A11Wärmeschutz VerflüssigerventilatorJaJa
A12Fehler beim Abtauen
A13Wartung Kompressor 1
A14Wartung Kompressor 2
A15Wartung Wasserpumpe
A17Wärmschutz Wasserpumpe VerdampferJaJaJa
A17Wärmschutz AuslassventilatorJa Ja HeizelementHilfsboilerJa
A20Alarm niedrige Temperatur BEWOT
A21Alarm Über-Temperatur BEWOT

ELEKTRONISCHE STEUERZENTRALE

Alarm-CODEAlarmbeschreibung PumpeKomp. 1 Komp. 2 Frostschutz-heizelemente
EEEEPROM FehlerJaJaJaJa
ACF1KonfigurationsalarmJaJaJaJa
ACF2KonfigurationsalarmJaJaJaJa
ACF3KonfigurationsalarmJaJaJaJa
ACF4KonfigurationsalarmJaJaJaJa
ACF5KonfigurationsalarmJaJaJaJa
ACF6KonfigurationsalarmJaJaJaJa
FErrBetriebsfehlerJaJaJa
AFrNetzstromfrequenzalarmJaJaJaJa
ALOCSammelalarmJaJaJaJa
bLOCSammelalarm
AEUnVERDAMPFERUNLOADINGJa
ACUnKonfigurationsalarmJaJaJaJa
noLAlarm Kommunikation mit dem FernterminalJaJaJaJa

7.16 Beschreibung der Parameter

7.16.1 Temperaturregelparameter

ParameterBeschreibung
ST01Einstellung des Setpoints bei Betrieb als Chiller (reicht von ST05 bis ST06)
ST02Einstellung des Di erentials bei Betrieb als Chiller
ST03Einstellung des Setpoints bei Betrieb als Wärmepumpe (reicht von ST07 bis ST08)
ST04Einstellung des Di erentials bei Betrieb als Wärmepumpe
Pr2Unter Passwort kann der numerische Passwortcode von 0 bis 999 gesetzt werden

7.16.2 Konfigurationsparameter

ParameterBeschreibung
CF37Fernterminal:0 = nicht verwendet (stellt dieselben Informationen des Displays an, die Tasten sind nicht aktiv)1 = Fernterminal ohne eingebaute Sonde2 = Fernterminal mit eingebauter Sonde
CF38Ermöglicht die Auswahl des Chiller-/Wärmepumpenbetriebs über Tastatur oder über den Digital-/Analogeingang:0 = Auswahl über Tastatur mit Vorrang über Digital-/Analogeingang.1 = Auswahl über digitalen Eingang. Die Auswahl ist aktiviert, falls ein digitaler Eingang auf 4 konfiguriert ist (Chiller/Wärmepumpe durch Fernsteuerung). Ist die Polarität des Digitaleingangs 0, erzwingt der Zustand "geö net" den Chiller-Betrieb, während der Zustand "geschlossen" den Wärmepumpenbetrieb der Einheit erzwingt. Ist die Polarität des Digitaleingangs 1, erzwingt der Zustand "geöffnet" den Wärmepumpenbetrieb, während der Zustand "geschlossen" den Chiller-Betrieb der Einheit erzwingt.Ist kein Digitaleingang auf 4 konfiguriert, so bleibt die Einheit im Standby. Die Auswahl zwischen Chiller und Wärmepumpe über Tastatur wird deaktiviert. Über Tastatur kann die Einheit nur im ausgewählten Betriebsmodus ein- und ausgeschaltet werden.2 = Auswahl über Analogeingang. Dieser hat Vorrang über den Digitaleingang. Für Außenluf emperaturen innerhalb des Di erenzwerts CF40 ist der Wechsel des Betriebsmodus über Tastatur zulässig.
CF44Serielle Adresse
CF45Ermöglicht die Auswahl der Standardansicht im oberen Display der Steuerung.
CF46Ermöglicht die Auswahl der Standardansicht im unteren Display der Steuerung.
CF47Ermöglicht die Auswahl der Standardansicht im oberen Display des Fernterminals.
CF48Ermöglicht die Auswahl der Standardansicht im unteren Display des Fernterminals.
Pr2Unter Passwort kann der numerische Passwortcode von 0 bis 999 gesetzt werden.

ELEKTRONISCHE STEUERZENTRALE

7.16.3 Dynamische Setpoint-Parameter (KEINE AKTIVE FUNKTION)

Parameter Beschreibung

Pr2 Unter Passwort kann der numerische Passwortcode von 0 bis 999 gesetzt werden.

7.16.4 Energy Saving Parameter (FUNKTION NICHT AKTIV)

Parameter Beschreibung

Pr2 Unter Passwort kann der numerische Passwortcode von 0 bis 999 gesetzt werden.

7.16.5 Kompressorparameter

Parameter Beschreibung

Pr2 Unter Passwort kann der numerische Passwortcode von 0 bis 999 gesetzt werden.

7.16.6 Belüftungsparameter (FUNKTION NICHT AKTIV)

Parameter Beschreibung

Pr2 Unter Passwort kann der numerische Passwortcode von 0 bis 999 gesetzt werden.

7.16.7 Parameter Frostschutzheizelemente - Boiler (Funktion nicht aktiv) - Hilfsboiler (Funktion nicht aktiv)

Parameter Beschreibung

Pr2 Unter Passwort kann der numerische Passwortcode von 0 bis 999 gesetzt werden.

7.16.8 Abtauparameter

Parameter Beschreibung

Pr2 Unter Passwort kann der numerische Passwortcode von 0 bis 999 gesetzt werden.

7.16.9 Alarmparameter

Parameter Beschreibung

Pr2 Unter Passwort kann der numerische Passwortcode von 0 bis 999 gesetzt werden.

7.16.10 LASER Betriebsparameter (KEINE AKTIVE FUNKTION)

Parameter Beschreibung

Pr2 Unter Passwort kann der numerische Passwortcode von 0 bis 999 gesetzt werden.

HINWEIS

LS-Parameter sind nur dann sichtbar, wenn der Parameter CF01 = 6.

ELEKTRONISCHE STEUERZENTRALE

7.17 Einstellungen der Parameter

Es folgt die Liste aller programmierbaren Parameter mit ihrem Zugehörigkeitsniveau.

Pr1 = Benutzer- Ebene

Zur Änderung der folgenden Parameter den in den Kapiteln 7.6.1 "Zugriff auf die Parameter in "Pr1" (USER)" und

7.6.2 "Änderung eines Parameterwertes" beschriebenen Vorgang befolgen.

HINWEIS

Wichtig: Um einen unkorrekten Betrieb der Einheit zu vermeiden, sind diese Angaben genauestens zu beachten.

7.17.1 Temperaturregelparameter

ParameterErscheinungMin.Max.UdmAuflösungFabrikwert
ST01SetpointSommerbetriebST05ST06°CDec13.0
ST02Pr1Setpoint Sommerbetrieb00.025.0°CDec2.0
ST03Pr1Setpoint WinterbetriebST07ST08°CDec40.0
ST04Pr1Di erential Winterbetrieb00.025.0°CDec3.0
Pr2Passwort099--

7.17.2 Konfigurationsparameter

ParameterBeschreibungMin.Max.UdmAuflösungFabrikwert
CF37Pr1Fernterminal:0 = Nicht benutzt (Display aktiviert, Tasten nicht aktiviert)1 = Modell ohne eingebaute Sonde2 = Modell mit eingebauter NTC Sonde020
CF38AuswahrPr1 Sörüber Winder0 = Auswahl über Tastatur1 = Auswahl über Digitaleingang2 = Auswahl über Analogeingang021 über Fernsteuerung
CF44Pr1Serielle Adresse12471
CF45Pr1 0Standardansicht oberes Hauptdisplay:0 = Sonde BEWIT1 = Sonde BEWOT2 = Keine Anzeige3 = Sonde BATI4 = OFF Einheit abgeschaltet / Betriebssollwert Chiller oder Pumpe bei eingeschalteter Einheit5 = OFF Einheit abgeschaltet / ONC wenn Einheit im Chiller-Betrieb läuft / ONH wenn Einheit im Wärmepumpenbetrieb läuft6 = Betriebssollwert Laser7 = Keine Anzeige8 = Betriebsdifferentialwert9 = OFF bei Einheit abgeschaltet oder konfiguriert als Verdichter/Verflüssiger oder Änderung Betriebsmodus / Set Chiller oder Pumpe durch Parameter definiert09

ELEKTRONISCHE STEUERZENTRALE

Parameter Beschreibung Ebene Fabrikwert Auflösung Min. Udm Max.

CF46 Standbrücksicht unteres Hauptdisplay:0 = Sonde BEWIT1 = Sonde BEWOT2 = Sonde BCP13 = Sonde BAT14 = OFF Einheit abgeschaltet /Betriebssollwert Chiller oder Pumpe beieingeschalteter Einheit5 = OFF Einheit abgeschaltet / ONC wennEinheit im Chiller-Betrieb läuft / ONHwenn Einheit im Wärmepumpenbetriebläuft6 = Betriebssollwert Laser7 = Keine Anzeige8 = Betriebsdifferentialwert9 = OFF bei Einheit abgeschaltet oderkonfiguriert als Verdichter/Verflüssigeroder Änderung Betriebsmodus /Set Chiller oder Pumpe durch Parameterdefiniert0 9
CF47 Standbrücksicht oberes DisplayFernterminal:0 = Sonde BEWIT1 = Sonde BEWOT2 = Keine Anzeige3 = Sonde BAT14 = OFF Einheit abgeschaltet /Betriebssollwert Chiller oder Pumpe beieingeschalteter Einheit5 = OFF Einheit abgeschaltet / ONC wennEinheit im Chiller-Betrieb läuft / ONHwenn Einheit im Wärmepumpenbetriebläuft6 = Betriebssollwert Laser7 = Keine Anzeige8 = Betriebsdifferentialwert9 = OFF bei Einheit abgeschaltet oderkonfiguriert als Verdichter/Verflüssigeroder Änderung Betriebsmodus /Set Chiller oder Pumpe durch Parameterdefiniert0 9
CF48 Standbrücksicht unteres DisplayFernterminal:0 = Sonde BEWIT1 = Sonde BEWOT2 = Sonde BCP13 = Sonde BAT14 = OFF Einheit abgeschaltet /Betriebssollwert Chiller oder Pumpe beieingeschalteter Einheit5 = OFF Einheit abgeschaltet / ONC wennEinheit im Chiller-Betrieb läuft / ONHwenn Einheit im Wärmepumpenbetriebläuft6 = Betriebsollwert Laser7 = Keine Anzeige8 = Betriebsdifferentialwert9 = OFF bei Einheit abgeschaltet oderkonfiguriert als Verdichter/Verflüssigeroder Änderung Betriebsmodus /Set Chiller oder Pumpe durch Parameterdefiniert0 9
Pr2Passwort0 999-

ELEKTRONISCHE STEUERZENTRALE

7.17.3 Parameter des dynamischen Setpoints (KEINE AKTIVE FUNKTION)

Parameter Beschreibung Ebene Fabrikwert Auflösung Min. Udm Max.

Pr2 Passwort - 0 999

7.17.4 Energy Saving Parameter (FUNKTION NICHT AKTIV)

Parameter Beschreibung Ebene Fabrikwert Auflösung Min. Udm Max.

Pr2 Passwort - 0 999

7.17.5 Kompressorparameter

Parameter Beschreibung Ebene Fabrikwert Auflösung Min. Udm Max.

VERDAMPFERUNLOADING

UNLOADING VERFLÜSSIGER

Pr2 Passwort - 0 999

7.17.6 Ventilatorparameter

Parameter Beschreibung Ebene Fabrikwert Auflösung Min. Udm Max.

HOT START

Pr2 Passwort - 0 999

7.17.7 Parameter Frostschutzheizelement / Hilfsboiler

Parameter Beschreibung Ebene Fabrikwert Auflösung Min. Udm Max.

BOILER FUNKTION (KEINE AKTIVE FUNKTION)

Pr2 Passwort - 0 999

7.17.8 Abtauparameter

Parameter Beschreibung Ebene Fabrikwert Auflösung Min. Udm Max.

Pr2Passwort0999-

7.17.9 Alarmparameter

Parameter Beschreibung Ebene Fabrikwert Auflösung Min. Udm Max.

Pr2Passwort0999-

7.17.10 LASER Betriebsparameter (KEINE AKTIVE FUNKTION)

Parameter Beschreibung Ebene Fabrikwert Auflösung Min. Udm Max.

Pr2Passwort0999-

⚠️ ACHTUNG

ST01 = Sollwert für Verwaltung Kompressorabschaltung

ST02 = Differenzwert Sommer

ST10 = Arbeitssollwert Laser

Bei der Änderung des Arbeitssollwerts (ST10) muss auch der Parameter ST01 geändert werden, dazu muss ST01< ST10.

ELEKTRONISCHE STEUERZENTRALE

7.18 Sondenlegende

Dieses Kapitel bezieht sich auf die Sonden BEWIT, BEWOT, BCP1 und BAT1; für die Anordnung siehe Kühlschema.

Es folgt eine Beschreibung der Sonden:

Kurzbezeichnung in der AnleitungKlemmeBeschreibung Bezeichnung der
-BEWITPB1 WASSEREINTRITTSTEMPERATURSONDE VERDAMPFER
-BEWOTPB2 WASSERAUSTRITTSTEMPERATURSONDE VERDAMPFER
-BCP1PB3 DRUCKGEBER
-BAT1PB4 RAUMTEMPERATURSONDE

7.19 Doppelpumpenbetrieb - nur Einheiten MCY 39÷66 WP

An den Einheiten MCY 39÷66 WP mit Doppelpumpe sind die Pumpen nicht automatisch von der Steuerung geschaltet.

⚠️ Die Umschaltung von einer zur anderen Pumpe erfolgt mit einem Schalter im Schaltschrank. Die Umschaltung ist manuell und durch den Endbenutzer auszuführen.

⚠️ Die Pumpe darf niemals trocken laufen.

EINSTELLUNGEN WEITERER KOMPONENTEN Kapitel 8

8.1 Kältemittel-Hoch-und Niederdruckschalter

Es sind folgende Druckschalter vorhanden:

1. Niederdruckschalter (LP)

Bei zu niedrigem Saugdruck im Kältekreis schützt dieser LP-Schalter den Kältekompressor und verhindert, dass der Druck auf Werte sinkt, die für den korrekten Betrieb des Kompressors gefährlich sein können.

Die Rückstellung erfolgt automatisch.

Alarm A02 (siehe Kapitel 7.14 "Alarmcodes und ausgeführte Handlungen"), ausgelöst, kann beim Start des Kompressors verzögert werden. Die Verzugszeit kann eingestellt werden, um das Auslösen bei kurzzeitigen Schwankungen im Kältekreis beim Betrieb oder beim Einschalten zu vermeiden.

Nach Ablauf von Zeit, wird das Auslösen des Schalters von der elektronischen Steuerung mit Alarmsignal A02 (siehe Kapitel 7.14 "Alarmcodes und ausgeführte Handlungen") angezeigt und der Kältekompressor und der/die Ventilator/en werden abgeschaltet. Ist eine Pumpe vorhanden, wird diese weiter in Betrieb bleiben.

Steigt der Saugdruck wieder an, stellt sich der Druckschalter automatisch zurück.

Entsprechend der Anweisung im Kapitel 7 "Elektronische Steuerzentrale" kann die Anlage nach Alarmreset wieder gestartet werden.

Wurde die Ursache des Alarms jedoch nicht beseitigt, erfolgt erneut ein Auslösen des Druckschalters.

2. Hochdruckschalter (HP)

Der Hochdruckschalter kontrolliert den Druck im Auslas des Kältekompressors und verhindert, dass der Druck auf Werte ansteigt, die für den korrekten Betrieb des Kompressors und die Sicherheit des Personalsgefährlich sein können.

Die Rückstellung erfolgt automatisch.

Das Auslösen wird von der elektronischen Steuerung angezeigt und hat das Ausschalten des Kompressors und die Alarmmeldung A01 (siehe Kapitel 7.14 "Alarmcodes und ausgeführte Handlungen") weiterhin werden der/die Ventilator/en 60 Sekunden lang auf maximaler Drehzahl betrieben, um dem Alarm entgegenzuwirken; danach schalten auch die Ventilatoren ab.

Fällt der Druck im Kältekreis, wird der Druckschalter automatisch zurückgestellt.

Das erneute Starten der Anlage kann entsprechend der Anweisung im Kapitel 7 "Elektronische Steuerzentrale" erfolgen.

Wird die Ursache der Störung nicht behoben, erfolgt erneut ein Auslösen des Druckschalters.

Die LP- und HP-Druckschalter sind durch SCHRADER-Nadelventile mit dem Kältekreis verschraubt, so dass sie ohne Kältemittelverlust ausgetauscht werden können.

Die AUSLÖSE- und RESET-Werte richten sich nach dem eingesetzten Kältemittel und sind wie folgt:

KOMPONENTEKÄLTEMITTELAUSLÖSUNGRÜCKSTELLUNG
bar °Cbar °C
LP-Druckschalter 2,5 R410A-23,54,0-13,9
HP-Druckschalter 41,0 R410A64,133,054,5

8.2 Drehzahlregler

Die Ventilatoren werden immer mit Geschwindigkeitsregler (Speed Control) gesteuert.

Die Maschine ist mit einem Ventilatorendrehzahlregler ausgestattet, der bewirkt, dass der Kondensationsdruck auf einem

vorbestimmten Wert gehalten wird.

Diese Maschinen sind mit einem Druckgeber in der Auslassleitung des Kältekompressors ausgestattet.

Er wandelt den gemessenen Druckwert in ein elektrisches Signal um, das zum Drehzahlregler übermittelt wird.

Wenn die Temperatur der zum Kondensator geförderten Luft zum Beispiel sinkt, wird der Druckgeber den Kondensations-

druckabfall wahrnehmen, dies dem Drehzahlregler mitteilen, der die Drehzahl der Ventilatoren und somit das Luftvolumen

verringern wird, das den Kondensator durchquert.

Gleichfalls wird der Regler bei Erhöhung der Temperatur der zum Kondensator geförderten Luft und folglich des Kondensationsdrucks die Drehzahl der Ventilatoren stufenlos erhöhen, um das Luftvolumen durch den Kondensator zu steigern.

Das folgende Schaubild zeigt den Verlauf der Drehzahlgeschwindigkeit der Ventilatoren je nach Änderung des Kondensationsdrucks.

EINSTELLUNGEN

WEITERER

KOMPONENTEN

ARBEITSWEISE WIE KÜHLER
| Kondensations Druck [bar g] | % Drehzahl | |---|---| | P min | 0% | | P max | max | | min | 0% |

ARBEITSWEISE WIE KÜHLER
| Kondensations Druck [bar g] | % Drehzahl | |---|---| | 0 | max | | P min | max | | P minP max | min | | 1 | min |

⚠️ Der Druck und der Ventilatorengeschwindigkeit sind mit dem Elektonischekontrolle ausgestattet.

8.3 Wasser-Differenzdruckschalter

Die Anlage ist mit einem Differenzdruckschalter ausgestattet, der die Druckdifferenz zwischen Einlauf- und Auslaufseite misst. Ist der Druckunterschied niedriger (Δp) als 50 mbar (500mm H2O), erfolgt eine Alarmmeldung und das Abschalten der Anlage nach der in Parameter voreingestellten Verzugszeit (beim Einschalten der Anlage) und die Ikone Flow! und die Alarmmeldung A08 (siehe Kapitel 7.14 "Alarmcodes und ausgeführte Handlungen").

Sobald Δp wieder größer als 50 mbar ist, kann die Maschine wieder gestartet werden.

Dieser Differenzdruckschalter schützt den Verdampfer vor Einfrieren durch zu geringen Wasserdurchfluss.

Außerdem wird die Pumpe (falls vorhanden) geschützt, die nie trocken laufen darf.

BETRIEB UND WARTUNG Kapitel 9

9.1 Betrieb

Die Anlage funktioniert vollautomatisch. Es ist nicht erforderlich, sie ein- oder auszuschalten, da dies bei Erreichen der eingestellten Temperaturen automatisch erfolgt.

9.2 Wartung

Vor Installation oder Wartung der Anlage muss sichergestellt sein, dass das betreffende Personal das Kapitel 2 "Sicherheit" gelesen und verstanden hat.

Bei korrekter Pflege und Wartung wird die Anlage viele Jahre einen problemlosen Betrieb gewährleisten.

9.2.1 Zugang zur Maschine

Im Fall von Wartung können die Schutzpaneele entfernt werden.

Benutzen Sie einen Schraubendreher zum Entfernen der Paneele benutzen und die Befestigungsschrauben lösen.

Hier folgend sind die Paneele angegeben, die entfernt werden können:

Krone G-MCY-19-WP - Zugang zur Maschine - 1

Um Zugang zu den Komponenten des Kältekreises zu erhalten, entfernen Sie das Paneel (B).

Um Zugang zu den Komponenten des Schaltschranks zu erhalten, muss der Hauptschalter auf "O" gestellt werden, danach entfernen Sie das Paneel (C).

Um Zugang zu den Komponenten des Wasserkreises zu erhalten, entfernen Sie die Paneele (A) und (E). Um Zugang zu dem Ventilator und zu dem Kondensator, entfernen Sie das Paneel (D).

BETRIEB

UND

WARTUNG

MCY 10÷19 WP
CY 10÷19 WP A D C B

Krone G-MCY-19-WP - Zugang zur Maschine - 3

Um Zugang zu den Komponenten des Kältekreises zu erhalten, entfernen Sie das Paneel (B).

Um Zugang zu den Komponenten des Schaltschranks zu erhalten, muss der Hauptschalter auf "O" gestellt werden, danach entfernen Sie das Paneel (C).

Um Zugang zu den Komponenten des Wasserkreises zu erhalten, entfernen Sie die Paneele (A) und (D). Um Zugang zu dem Ventilator und zu dem Kondensator, entfernen Sie das Paneel (D).

Krone G-MCY-19-WP - Zugang zur Maschine - 4

Um einen Zugang zu den Komponenten des Kältekreises zu erhalten, entfernen Sie die Paneele (A), (B) und (C).

Um Zugang zu den Komponenten des Schaltschranks zu erhalten, muss der Hauptschalter auf "O" gestellt werden, danach entfernen Sie das Paneel (B).

Um Zugang zu den Komponenten des Wasserkreises, des Ventilators und des Kondensatorszu erhalten, entfernen Sie das Paneel (D).

Um einen Zugang zu den Komponenten des Kältekreises zu erhalten, entfernen Sie die Paneele (A), (B) und (C).

Um Zugang zu den Komponenten des Schaltschranks zu erhalten, muss der Hauptschalter auf "O" gestellt werden, danach entfernen Sie das Paneel (B).

Um Zugang zu den Komponenten des Wasserkreises, des Ventilators und des Kondensatorszu erhalten, entfernen Sie das Paneel (D).

BETRIEB UND WARTUNG

9.2.2 Füllen des Wasserkreislaufs

Nachfolgend finden Sie die Vorgangsweise zum Füllen der Kühler gemäß dem Wasserkreislauf an Bord der Maschine:

Plattenverdampfer + Pumpe:

Die Wasserleitungen an die Maschine anschließen. Einen Füllpunkt an der Wasserzuleitung vorsehen. Entlüftungen an den höchsten Punkten des Wasserkreislaufs vorsehen, wo sich die Luft ansammeln kann.

Die Anlage füllen, bis Wasser aus den am Wasserkreislauf installierten Entlüftungsö nungen und aus der Entlüftungsö nung des Pla enverdampfers (A) (vom Kompressorenraum aus zugänglich), aus dem Entlüftungshahn der Pumpe (B) austri (nur bei dem Modell MCY-10-WP vorhanden), am Wassermanometer des Wasserkreislaufs muss ein Druckwert angezeigt werden, der mit dem Druckgefäß verträglich ist (obliegt dem Installateur).

Die Pumpen starten, ohne die Kompressoren einzuschalten, damit die Anlage vollkommen entlüftet wird, nötigenfalls mit dem Füllen fortfahren.

Plattenverdampfer + Hydraulikgruppe:

Die Wasserleitungen an die Maschine anschließen. Einen Füllpunkt an der Wasserzuleitung vorsehen. Entlüftungen an den höchsten Punkten des Wasserkreislaufs vorsehen, wo sich die Luft ansammeln kann.

Die Anlage füllen, bis Wasser aus den am Wasserkreislauf installierten Entlüftungsö nungen und aus der Entlüftungs- ö nung des Pla enverdampfers (A) (vom Kompressoren- raum aus zugänglich), aus dem Entlüftungshahn der Pumpe (B) austri (nur im Modell MCY-10-WP vorhanden), am Wassermanometer des Wasserkreislaufs muss ein Druckwert angezeigt werden, der mit dem Druckgefäß verträglich ist (obliegt dem Installateur).

Die Pumpen starten, ohne die Kompressoren einzuschalten, damit die Anlage vollkommen entlüftet wird, notfalls mit dem Füllen fortfahren.

Krone G-MCY-19-WP - Plattenverdampfer + Hydraulikgruppe: - 1

9.2.3 Entleeren des Wasserkreises

Im Falle von Wartungsarbeiten, für die der Wasserkreislauf entleert werden muss, ist an den Modellen MCY-WP mit Hydraulikanlage zur Entleerung ein Absperrhahn unten am Wassertank vorgesehen.

Hier folgend sind die verschiedenen Konfigurationen und die Position der Hähne angegeben:

  • An den Modell MCY-07-WP gleich ob mit oder ohne Hydraulikanlage, ist ein Hahn im unteren Teil auf der Seite der Anschlüsse vorhanden (siehe Abb. B)
  • Bei den Modellen MCY 10÷66 WP mit Hydraulikaggregat sind im unteren Teil der Seite der Anschlüsse ein Hahn (siehe Abb. B) und ein Ablassventil im Verdampfer (siehe Abb. A) vorhanden bei den Modellen HMCY 10÷66 WP ohne Hydraulikaggregat ist nur ein Ablassventil im Verdampfer vorhanden (siehe Abb. A)

BETRIEB

UND

WARTUNG

Nachdem das Wasser durch den Ablassventil am Boden (B) ausgelassen wurde, ist es für die komplette Entwässerung sinnvoll, Druckluft in den Wärmetauscher zu blasen. Den Verschluss am Entlüfter (A) entfernen und die Druckluft immer auf die Stelle (A) blasen.

Krone G-MCY-19-WP - Entleeren des Wasserkreises - 1

Ein Entleeren des Wasserkreislaufs ist unbedingt erforderlich, wenn die Maschine kein Frostschutzheizelement hat und für eine gewisse Zeit in einer Umgebung stillstehen muss, in der das Wasser im Verdampfer aufgrund der Umgebungs-temperatur einfrieren kann (Beschädigung des Verdampfers).

BETRIEB

UND

WARTUNG

9.3 Programmierung der Kontrollen und der Wartung

AUSZUFÜHRENDE ARBEIT 1 Jahr1 Tag6 Monate 1 Monat
Prüfen, ob Alarmmeldungen anliegen.
Prüfen, ob die Wasserauslauftemperatur dem Sollwert entspricht.
Prüfen, ob die Wassereinlauftemperatur dem Maschinenmodell entspricht.
Bei Anlagen mit Hydraulikanlage, bei ausgeschalteter Pumpe prüfen, ob der Druck im Tank ca. 0,5 bar beträgt.
Bei Anlagen mit Hydraulikanlage prüfen, ob die Druckdi erenz zwischen Einlauf- und Auslaufseite (bei stehender Pumpe am Manometer gemessen) korrekt und insbesondere nicht niedriger ist als für den maximalen Wasser-durchfluss zulässig.
Wasserfilter reinigen. Die Reinigung des Filters wird eine Woche nach dem ersten Anlassen der Anlage empfohlen.
Schauglas im Kältekreis prüfen (falls vorhanden). Muss bei laufendem Kompressor voll sein oder nur wenige Blasen zeigen.
Stromaufnahme prüfen; sie muss innerhalb der vorgegebenen Grenzen sein (Schaltplan).
Zustand der Leitungen prüfen: Ölspuren deuten auf mögliche Kältemi elleckage hin.
Zustand und Sicherheit von Verrohrungen und Anschlüssen prüfen.
Zustand und Sicherheit der elektrischen Anschlüsse prüfen.
Mit einem Schlüssel prüfen, ob die Anschlüsse der Saug- und Druckleitung des Verdichters fest sind.
Prüfen, ob die Raumlufttemperatur dem Maschinenmodell entspricht (gewöhnlich 30-35°C). Den Aufstellungsort auf ausreichende Belüftung prüfen.
Drehzahlregelung der Ventilatoren prüfen.Kondensatorrippen mit weicher Bürste oder Druckluftstrahl reinigen.Schmutz an Lüftungsö nungen entfernen.
Kondensatorrippen mit mildem Reinigungsmiel reinigen.
Prüfen, ob die Kondensatablassbohrungen nicht verstopft sind. ●

Krone G-MCY-19-WP - Programmierung der Kontrollen und der Wartung - 1

Dieses Schema bezieht sich auf normale Betriebsbedingungen. Je nach Bedarf sollen die Wartungsarbeiten öfters durchgeführt werden.

FEHLERSUCHE

Kapitel 10

SOMMERBETRIEB

ProblemUrsache Symptom Abhilfe
AWasserauslauftemperaturBEWOTzu hoch.A1Zu hohe thermische Belastung.A1.1TemperaturBEWOThöher als vorgesehener Wert.Thermische Belastung auf vorbestimmte Grenzen verringern.
A2Umgebungstemperatur zu hoch.A2.1TemperaturBEWOThöher als vorgesehener Wert.Bei Innenaufstellung die Raumbelüftung verbessern.
A3Umgebungstemperatur zu hoch.A3.1TemperaturBEWOThöher als vorgesehener Wert.Kondensatorrippen reinigen.
A4Vorderfläche des Kondensators verstopft.A4.1TemperaturBEWOThöher als vorgesehener Wert.Vorderfläche des Kondensators frei machen.
A5Kältemielmangel.A5.1- TemperaturBEWOThöher als vorgesehener Wert.- niedrigerVerdampfungsdruck;- Starke Blasenbildung im Schauglas (wenn vorhanden).Kältefachmann anfordern. Lecksuche und Kältemi el au üllen.
A6Kompressorschutz löst aus.A6.1- Kopf und Körper des Kompressors sind sehr heiß;- Kompressor schaltet ab und will kurz darauf wieder einschalten.Kältefachmann anfordern. Lecksuche und Kältemi el au üllen.
BWasserdruck am Pumpenauslass zu niedrig.B1Wasserdurchfluss zu hoch. Pumpe funktioniert nicht richtig.(starker Wasserdurchfluss, geringe Förderhöhe, hohe Stromaufnahme).B1.1- Auslauftemperatur dürfte höher seinBEWOT(siehe A1.1);- bei installierter Pumpe: Differenzdruck zu niedrig sowohl bei stehender als laufender Pumpe;- Auslösung des Wärme-schalters der PumpeWasserdurchfluss eindrosseln (am Auslas der Pumpe) bis richtiger Wert erreicht wird, z.B. durch teilweises Schließen des Hahns. Wärmeschalter der Pumpe rückstellen und elektrische Aufnahmewerte kontrollieren.
B2Siehe Punkt C. Bevor Eisbildung am Verdampfer die Anlage stoppt, erhöht sich der Druckabfall.B2.1Siehe Punkt C.Siehe Punkt C.
B3Verdampfer durch eingedrungenen Schmutz aus dem Wasserkreislauf verstopft.B2.1Hohe Temperaturdifferenz zwischen Wasserein- und -auslauf.Je nach Verschmutzung:- Verdampfer durch Spülen mit mildem Reinigungsmittel reinigen (darf Aluminium, Kupfer und Stahl nicht angreifen);- Rückspülen mit hohem Wasserdurchfluss. Einen Wasserfilter vor der Anlage installieren.

FEHLERSUCHE

ProblemUrsache Symptom Abhilfe
cAuslösung von Alarm FLOW des Wasserdi erenzdruck-schaltersAlarmanzeige: A08C1Filter vor der Anlage verstopft.C1.1- Kein regelmäßiger Wasser-fluss. Druckdifferenz zwischen Ein- und Auslauf unter 25 mbar;- Code A08 erscheint abwechselnd;- Sammelstörmeldung.Filter vor Anlage reinigen.Alarme rückstellen, um die Anlage wieder einzuschalten (s. Kapitel 7 “Elektronische Steuerzentrale“).
C2Pumpe funktioniert nicht oder dreht umgekehrt.(Drehstromversorgung).C2.1C2.1- Siehe C1.1;- Sammelstörmeldung.Elektrische Versorgung der Pumpe kontrollieren, ggf. zwei Phasen umkehren.Alarme rückstellen, um die Anlage wieder einzuschalten (s. Kapitel 7 “Elektronische Steuerzentrale“).
C3Pumpe funktioniert nicht oder dreht umgekehrt.(Drehstromversorgung).C3.1C2.1- Siehe C1.1;- Sammelstörmeldung.Wassereinlauf mit Wasserauslauf austauschen.Alarme rückstellen, um die Anlage wieder einzuschalten (s. Kapitel 7 “Elektronische Steuerzentrale“).
DHochdruckschalter (HP) löst ausAlarmanzeige: A01D1Ventilator läuft nicht.D1.1- Kältekompressor stoppt;- Code A01 erscheint abwechselnd mit blinkendem Wert von Setpoint;- Sammelstörmeldung- die LED der Ikone leuchtet.Ventilator prüfen, ggf. austauschen.Motorschutzschalter vom Ventilator prüfen.Alarme rückstellen, um die Anlage wieder einzuschalten (s. Kapitel 7 “Elektronische Steuerzentrale“).Drehzahlregelung der Ventilatoren überprüfen.
D2Umgebungstemperatur zu hoch.D2.1- Umgebungstemperatur höher als zulässiger Höchstwert;- Siehe D1.1.Bei Innenaufstellung die Raumbelüftung verbessern und die Temperatur innerhalb der vorbestimmten Grenzen zurückbringen.Alarme rückstellen, um die Anlage wieder einzuschalten (s. Kapitel 7 “Elektronische Steuerzentrale“).
D3Warme Abluft wird wegen falscher Installation erneut angesaugt.D3.1- Wärmeaustausch-temperatur höher als der zulässige Höchstwert;- Siehe D1.1.Aufstellung des Gerätes oder Lage der in der Nähe aufgestellten Gegenstände ändern, damit die Wieder-ansaugung der Luft vermieden wird.Alarme rückstellen, um die Anlage wieder einzuschalten (s. Kapitel7 “Elektronische Steuerzentrale“).
D4Siehe A3.D4.1Siehe D1.1.Kondensatorrippen reinigen.Alarme rückstellen, um die Anlage wieder einzuschalten (s. Kapitel 7 “Elektronische Steuerzentrale“).

FEHLERSUCHE

ProblemUrsache Symptom Abhilfe
DHochdruckschalter (HP) löst ausAlarmanzeige: A01D5Thermische Last zu hoch.D6.1Siehe D1.1.Schmutz von Kondensatoroberflächen entfernen.Alarme rückstellen, um die Anlage wieder einzuschalten (s. Kapitel 7 “Elektronische Steuerzentrale“).
D6Siehe A4.D6.1- Wasserauslauftemperatur zu hoch;- Kältekompressor schaltet aus;- Sammelstörmeldung.Belastung auf Auslegungs-wert zurückbringen.Alarme rückstellen, um die Anlage wieder einzuschalten (s. Kapitel 7 “Elektronische Steuerzentrale“).
ENiederdruckschalter (LP) löst ausAlarmanzeige: A02E1Kältemi elmangel (siehe auch A5).E1.1- Kompressor stoppt;- Anzeige A02 erscheint am Display abwechselnd zur Temperaturanzeige von Setpoint;- Sammelstörmeldung.- die LED der Ikone leuchtet.Kältefachmann anfordern. Lecksuche und Kältemi el au üllen.
E2Wasserfilter vor der Anlage schmutzig, wenn installiert.E2.1Siehe E1.1.Filter reinigen oder auswechseln.
FMotorschutz des Kompressors löst aus.Alarmanzeige: A09 oder A10F1Thermische Belastung zu hoch, ggf. zusammen mit Kältemi elmangel (siehe auch A5).F1.1- Kopf und Körper des Kompressors sind sehr heiß;- Kompressor schaltet ab und will kurz darauf wieder einschalten.- Kompressorwärmschutz Meldung- Kode A09 oder A10 erscheinen am Display- die LED der Ikone leuchtet.Kältefachmann anfordern. Lecksuche und Kältemi el au üllen.
F2Falscher Drehsinn des Scroll-Kompressors (nur dreiphasig Einheiten).F2.1Kältemittel wird nicht komprimiert und die Anlage kühlt nicht.Zwei Phasen der elektrischen Versorgung umkehren.
GDisplay und LEDS leuchten nicht, obwohl Hauptschalter P1 eingeschaltet (“I”)G1Sicherung Hilfsstromkreis durchgebrannt.G1.1An den Klemmen des Sekundärkreises des Trafos wird keine Spannung gemessen.Prüfen, weshalb Sicherung durchgebrannt, ggf. auswechseln.
G2Eine oder mehrere Komponenten der Steuerkarte nehmen zuviel Strom auf.G2.1Trotz Spannung an Anschlussklemmen der Steuerkarte bleiben Display und LEDs dunkel.Anlage noch einmal aus- und einschalten.Falls Störung nicht beseitigt, Service kontaktieren.
HAlarmanzeige: P1, P2, P3, P4H1Sonde BEWIT, BEWOT, BCP1 oder BAT1 beschädigt.H1.1- Siehe Problem;- Sammelstörmeldung.Prüfen, ob Fühler korrekt an Steuerkarte angeschlossen und Kabel unbeschädigt ist. Ggf. Fühler auswechseln.

FEHLERSUCHE

ProblemUrsache Symptom Abhilfe
1Alarmanzeige: A071Niedrige Wasserauslauf-temperatur.Der mit Parameter AL20 eingestellte Wert höher als der vom FühlerBEWOTgemessene Wert.1.1-Siehe Problem;- Der Kompressor stoppt und startet wieder, wenn der AL20+AL21 Wert überschrien ist;- Sammelstörmeldung.- die LED der Ikone leuchtet.Ursache der Temperaturabsenkung an FühlerBEWOTunter AL20 suchen und beseitigen.
12Wasserdurchfluss zu gering.1.2.1-Siehe Problem;- Sammelstörmeldung.Wasserdurchfluss erhöhen
JAlarmanzeige: A08PumpenschützJ1Der Pumpenmotorschutz löst aus, da Pumpe durch zu hohen Wasserdurchfluss überlastet.J1.1-Siehe Problem;- Sammelstörmeldung;- Kältekompressor und Pumpe ausgeschaltet;- Code A08 erscheint abwechselnd mit blinkendem Wert von Setpoint;- Der Diferenzdruck am Manometer bei laufender oder stehender Pumpe ist niedriger als der verfügbare Pumpendruck.Auslöser zurückstellen.Druck im Wasserkreis erhöhen, indem z.B. ein Absperrhahn im Pumpenauslass gedrosselt wird.
J2Kühluftgi er vom Pumpenmotor verstopft.J2.1-Siehe Problem;- Sammelstörmeldung;- Kältekompressor und Pumpe ausgeschaltet;Auslöser zurückstellen.Gi er säubern.
J3Pumpe defekt.J3.1-Siehe Problem;- Sammelstörmeldung;- Kältekompressor und Pumpe ausgeschaltet;- Stromaufnahme Pumpe zu hoch;- Pumpe macht Geräusche.Auslöser zurückstellen.Pumpe ersetzen.
KAlarm ACF1,ACF2,ACF3,ACF4,ACF5K1Konfigurationsfehler.K1.1ACFx blinkt am Display und Anlage ist gestoppt.Anlage aus- und einschalten.Falls hierdurch Problem ungelöst, Service anrufen.
LAlarm EEL1Initialisierungsfehler des Prozessors der Steuerkarte.L1.1-Die Einheit funktioniert nicht;- EE blinkt am Display;- Die LED der Ikone leuchtet.Anlage aus- und einschalten.Falls hierdurch Problem ungelöst, Service anrufen.

FEHLERSUCHE

ProblemUrsache Symptom Abhilfe
MWasserauslauftemperaturBEWOTniedriger als vorbestimmter Wert.M1Zu hohe thermische Belastung.M1.1Temperatur BEWOTniedriger als vorgesehener Wert.Thermische Belastung auf vorbestimmte Grenzen bringen.
M2Kondensatorrippen verschmutzt (Kondensator arbeitet als Verdampfer).M2.1Temperatur BEWOTniedriger als vorgesehener Wert.Kondensatorrippen reinigen (Kondensator arbeitet als Verdampfer).
M3Vorderfläche des Kondensators verstopft (Kondensator arbeitet als Verdampfer).M3.1Temperatur BEWOTniedriger als vorgesehener Wert.Vorderfläche des Kondensators frei machen (Kondensator arbeitet als Verdampfer).
M4Kältemielmangel.M4.1- Siehe M1.1;- niedrigerVerdampfungsdruck;- Starke Blasenbildung im Schauglas(wenn vorhanden).Kältefachmann anfordern. Lecksuche und Kältemi el au üllen.
M5Kompressorschutz löst aus.M5.1- Kopf und Körper des Kompressors sind sehr heiß;- Kompressor schaltet ab und will kurz darauf wieder einschalten.Kältefachmann anfordern. Lecksuche und Kältemi el au üllen.
NWasserdruck amPumpenauslass zu niedrig.N1Wasserdurchfluss zu hoch. Pumpe funktioniert nicht richtig (starker Wasserdurchfluss, geringe Förderhöhe, hohe Stromaufnahme).N1.1- Bei installierter Pumpe: Di erenzdruck zu niedrig sowohl bei stehender als laufender Pumpe;- Auslösung des Wärme-schalters der Pumpe.Wasserdurchfluss eindrosseln (am Auslas der Pumpe) bis richtiger Wert erreicht wird, z.B. durch teilweises Schließen des Hahns.Wärmeschalter der Pumperückstellen und elektrische Aufnahmewerte kontrollieren.
N2Verdampfer (der als Kondensator arbeitet) durch eingedrungenen Schmutz aus dem Wasserkreislauf verstopft.N2.1Hohe Temperaturdi erenz zwischen Wasserein- und -auslauf.Je nach Verschmutzung:- Verdampfer durch Spülen mit mildem Reinigungsmittel reinigen (darf Aluminium, Kupfer und Stahl nicht angreifen);- Rückspülen mit hohem Wasserdurchfluss.Einen Wasserfilter vor der Anlage installieren.

FEHLERSUCHE

ProblemUrsache Symptom Abhilfe
oHochdruckschalter (HP) löst ausAlarmanzeige: A01O1Thermische Last zu hoch.O1.1- Wasserauslauftemperatur zu hoch;- Kältekompressor schaltet aus;- Sammelstörmeldung.Belastung auf Auslegungs-wert zurückbringen.Alarme rückstellen, um die Anlage wieder einzuschalten (s. Kapitel 7 “Elektronische Steuerzentrale“).
O2Verdampfer (der als Kondensator arbeitet) durch eingedrungenen Schmutz aus dem Wasserkreislauf verstopft.O2.1Hohe Temperaturdi erenz zwischen Wasserein- und -auslauf.Je nach Verschmutzung:- Verdampfer durch Spülen mit mildem Reinigungsmittel reinigen (darf Aluminium, Kupfer und Stahl nicht angreifen);- Rückspülen mit hohem Wasserdurchfluss.Einen Wasserfilter vor der Anlage installieren.
O3Sollwert zu hoch (über der zulässigen Höchstgrenze) eingestellt.O3.1- Kompressoren schalten aus;- Sammelstörmeldung.Wassertemperatur auf vorbestimmte Grenzen zurückbringen.Alarme rückstellen, um die Anlage wieder einzuschalten (s. Kapitel 7 “Elektronische Steuerzentrale“).
P Niederdruckschalter (LP) löst ausAlarmanzeige: A02P1Kältemi elmangel (siehe auch M5).P1.1- Kompressor stoppt;- Anzeige A02 erscheint am Display abwechselnd zur Temperaturanzeige von Setpoint;- Sammelstörmeldung.- die LED der Ikone 0 leuchtet.Kältefachmann anfordern. Lecksuche und Kältemi el au üllen.
P2Wasserfilter vor der Anlage schmutzig.P2.1- Kompressor stoppt;- Anzeige A02 erscheint am Display abwechselnd zur Temperaturanzeige von Setpoint;- Sammelstörmeldung.- die LED der Ikone 0 leuchtet.Filter reinigen oder auswechseln.
P3Umgebungsluf emperatur ziemlich niedrig und starke Feuchtigkeit, was Eisbildung am Kondensator (der als Verdampfer arbeitet) begünstigt.P3.1- Kompressoren schalten aus;- Sammelstörmeldung;- Eisbildung am KondensatorAbtauzeiten den Umgebungsbedingungen anpassen durch die Änderung der Parameter der elektronischen Steuerung.
Q Motorschutz des Kompressors löst aus.Q1Thermische Belastung zu hoch, ggf. zusammen mit Kältemi elmangel (siehe auch M5).Q1.1- Kopf und Körper des Kompressors sind sehr heiß;- Kompressor schaltet ab und will kurz darauf wieder einschalten (auch nach einigen Sekunden).Kältefachmann anfordern. Lecksuche und Kältemi el au üllen.
Q2Falscher Drehsinn des Scroll-Kompressors.Q2.1Kältemi el wird nicht komprimiert und die Anlage kühlt nicht.Zwei Phasen der elektrischen Versorgung umkehren.

FEHLERSUCHE

ProblemUrsache Symptom Abhilfe
R Display und LEDS leuchten nicht, obwohl Hauptschalter P1 eingeschaltet ("I").R1 Sicherung Hilfsstromkreis durchgebrannt.R1.1 An den Klemmen des Sekundärkreises des Trafos wird keine Spannung gemessen.Prüfen, weshalb Sicherung durchgebrannt, ggf. auswechseln.
R1 Eine oder mehrere Komponenten der Steuerkarte nehmen zuviel Strom auf.R2.1 Trotz Spannung an Anschlussklemmen der Steuerkarte bleiben Display und LEDs dunkel.Anlage noch einmal aus- und einschalten. Falls Störung nicht beseitigt, Service kontaktieren.
S Alarmanzeige: P1, P2, P3, P4S1 Fühler BEWIT, BEWOT, BCP1 oder BAT1 beschädigt.S1.1 - Siehe Problem; - Sammelstörmeldung.Prüfen, ob Fühler korrekt an Steuerkarte angeschlossen und Kabel unbeschädigt ist. Ggf. Fühler auswechseln.
T Alarmanzeige: A08 Pumpenschütz löst aus.T1 Der Pumpenmotorschutz löst aus, da Pumpe durch zu hohen Wasserdurchfluss überlastet.T1.1 - Siehe Problem; - Sammelstörmeldung; - Kältekompressor und Pumpe ausgeschaltet; - Am Display erscheint A08 abwechselnd mit dem von BEWIT gemessenen Wert; - Der Di erenzdruck am Manometer bei laufender oder stehender Pumpe ist niedriger als der verfügbare Pumpendruck.Auslöser zurückstellen. Druck im Wasserkreis erhöhen, indem z.B. ein Absperrhahn im Pumpen- auslass gedrosselt wird.
T2 Kühlluftgi er vom Pumpenmotor verstopft.T2.1 - Siehe Problem; - Sammelstörmeldung; - Kältekompressor und Pumpe ausgeschaltet.Auslöser zurückstellen. Gi er säubern.
T3 Pumpe defekt.T3.1 - Siehe Problem; - Sammelstörmeldung; - Kältekompressor und Pumpe ausgeschaltet; - Stromaufnahme Pumpe zu hoch; - Pumpe macht Geräusche.Auslöser zurückstellen. Pumpe ersetzen.
U Alarm ACF1,ACF2,ACF3, ACF4,ACF5U1 KonfigurationsfehlerU1.1 ACFx blinkt am Display und Anlage ist gestoppt.Anlage aus- und einschalten. Falls hierdurch Problem ungelöst, Service anrufen.
V Alarm EEV1 Prozessorfehler beim Speichern der Konfigurationswerte.V1.1 - Die Einheit arbeitet nicht - EE blinkt am Display - Die LED der Ikone erscheint.Anlage aus- und einschalten. Falls hierdurch Problem ungelöst, Service anrufen.

RISIKOANALYSE: RESTRISIKO
Kapitel

RisikobeschreibungWirkung Vorschrift für den Nutzer
1. Quetschgefahr.Herabstürzen der Einheit auf Personen und/oder Quetschung von Gliedmaßen.Für den Zweck geeignete Hubmi el und qualifiziertes Personal einsetzen, das Frachtetike lesen und das Handbuch hinzuziehen.
2. Scheid- oder Abtrenngefahr durch Bleche oder Profile im Allgemeinen.Schneidgefahr für die oberen Gliedmaßen an den Kanten, die durch das Scheren der Bleche oder das Absägen der Profile entstehen.Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 2 “Sicherheit”; Kapitel 5 “Installation” und Kapitel 9 “Betrieb und Wartung”.
3. Schneid- oder Abtrenngefahr durch die gerippte Oberfläche der luftgekühlten Verflüssiger.Schneidgefahr für die oberen Gliedmaßen.Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 1 “Allgemeine Hinweise”; Kapitel 2 “Sicherheit” und Kapitel 9 “Betrieb und Wartung”.
4. Schneid- oder Abtrenngefahr durch die Ventilatorflügel.Schneid- oder Abtrenngefahr. Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 1 “Allgemeine Hinweise”; Kapitel 2 “Sicherheit” und Kapitel 9 “Betrieb und Wartung”.
5. Gefahr von Ausstoß einer Hochdruckflüssigkeit aus Druckleitungen und/oder -behältern im Kältekreis durch deren unvorhergesehenes Platzen.Körperteile kommen in Berührung mit Kühlgas oder mit Leitungsstücken aus dem Kältekreis, die mit hoher Geschwindigkeit herausgeschleudert werden.Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 2 “Sicherheit” und Kapitel 5 “Installation.
6. Gefahr von Ausstoß einer Hochdruckflüssigkeit aus Druckleitungen und/oder -behältern im Wasserkreis durch Überschreiten des projektierten Drucks.Körperteile kommen in Berührung mit Kühlgas oder mit Leitungsstücken aus dem Kältekreis, die mit hoher Geschwindigkeit herausgeschleudert werden.Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 2 “Sicherheit” und Kapitel 5 “Installation und Kapitel 9 “Betrieb und Wartung”.
7. Gefahr von Ausstoß einer Hochdruckflüssigkeit aus Druckleitungen und/oder-behältern im Wasserkreis durch deren unvorhergesehenes Platzen.Körperteile kommen in Berührung mit Fluiden oder mit Leitungsresten aus dem Wasserkreislauf, die mit hoher Geschwindigkeit herausgeschleudert werden.Die Einheit während der Arbeiten am Wasserkreislauf vom Stromnetz trennen. Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 2 “Sicherheit” und Kapitel 5 “Installation und Kapitel 9 “Betrieb und Wartung”.
8. Gefahr von Ausstoß einer Hochdruckflüssigkeit aus Druckleitungen und/oder-behältern im Wasserkreis durch deren unvorhergesehenes Platzen.Körperteile kommen in Berührung mit Fluiden oder mit Leitungsresten aus dem Wasserkreislauf, die mit hoher Geschwindigkeit herausgeschleudert werden.Für die Arbeiten am Wasserkreislauf die Einheit auf normalen Druck bringen. Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 2 “Sicherheit” und Kapitel 5 “Installation und Kapitel 9 “Betrieb und Wartung”.
9. Gefahren elektrischer Art durch direkten Kontakt mit spannungs-führenden Teilen.Gefahr von Stromschlägen und Verbrennungen.Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 2 “Sicherheit” und 5.6 “Elektrischer Anschluss”.
10. Gefahren elektrischer Art durch direkten Kontakt mit Teilen, an denen im Fall einer Störung Spannung anliegt, insbesondere durch Schäden an der Isolierung.Unkontrollierte Bewegungen einer Person, die einer elektrostatischen Entladung durch Kontakt ausgesetzt war.Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 5.6 “Elektrischer Anschluss”.
11. Gefahren elektrischer Art: elektrostatische Phänomene.Unkontrollierte Bewegungen einer Person, die einer elektrostatischen Entladung durch Kontakt ausgesetzt war.Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 5.6 “Elektrischer Anschluss”.

RISIKOANALYSE: RESTRISIKO

RisikobeschreibungWirkung Vorschrift für den Nutzer
12. Gefahren elektrischer Art: Wärmeausstrahlung oder andere Vorgänge, wie das Herausschleudern von losen Teilchen, sowie die chemischen Folgen von Kurzschlüssen oder Überlastungen.Gefahr von Stromschlägen durch Kontakt mit spannungsführenden Teilen aufgrund von Kurzschluss und Gefahr von Verbrennungen durch Kontakt mit heißen Komponenten aufgrund von Überlast.Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 5.6 "Elektrischer Anschluss".
13. Gefahren thermischer Art: Verbrennungen und/oder Verbrühungen.Verbrennungen durch Kontakt mit Leitungen mit einer Temperatur von mehr als 65°C bzw. Erfrierungen durch Kontakt mit Oberflächen mit einer Temperatur von unter 0°C.Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 2 "Sicherheit".
14. Gefahren durch Lärm, wodurch das Hörvermögen (Gehörlosigkeit) verloren geht und andere physiologische Störungen verursacht werden (z. Beispiel Gleichgewichts- oder Bewusstseinsverlust).Verlust des Hörvermögens des Bedieners.Die Komponenten nach den Eingriffs- und Wartungsphasen wieder korrekt befestigen.
15. Gefahren durch von der Einheit verarbeitetes, verwendetes, her-gestelltes oder abgelassenes Material bzw. Sto e und durch Material, das für die Herstellung der Einheit ver-wendet wurde: Einatmen von Kühlgas.Einatmen von Kühlgas. Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 2 "Sicherheit".
16. Gefahren durch von der Einheit verarbeitetes, hergestelltes oder abgelassenes Material bzw. Sto e und durch Material, das für die Herstellung der Einheit verwendet wurde: Brand- oder Explosionsgefahr.Brand- oder Explosionsgefahr. Die Anlage nur in einer Umgebung installieren, die mit geeignetem Brandschutz ausgestattet ist. Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 5 "Installation".
17. Gefahren durch nicht getragene persönliche Schutzausrüstung.Abriss der oberen Gliedmaßen während der Wartungs- oder Installationsarbeiten.Geeignete persönliche Schutzausrüstung tragen und die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 1 "Allgemeine Hinweise"; Kapitel 2 "Sicherheit" und Kapitel 5 "Installation und Kapitel 9 "Betrieb und Wartung".
tung der ergonomischen Prinzipien bei der Konstruktion der Einheit, z. B. durch ungeeignete Konstruktion, ungeeignete Lage oder Identifizierung der manuellen Steuerungen.Gefahren im Zusammenhang mit fehlender (korrekter) Identifizierung der manuellen Steuerungen.Das Handbuch gründlich durchlesen. 18. Gefahren aufge
tung der ergonomischen Prinzipien bei der Konstruktion der Einheit, z. B. durch ungeeignete Konstruktion, der Einheit, z. B. durch ungeeignete Konstruktion, oder Lage der Einheiten mit Sichtdisplay.Gefahren im Zusammenhang mit dem nicht richtigen Verstehen der Einheiten mit Sichtdisplay.Das Handbuch gründlich durchlesen. 19. Gefahren aufge

RISIKOANALYSE: RESTRISIKO

RisikobeschreibungWirkung Vorschrift für den Nutzer
20. Unvorhergesehener Anlauf, Überlauf/Überschreiten der Geschwindigkeit (oder irgendeine andere ähnliche Störung) durch Ausfall/Störung des Steuersystems.Gefahren elektrischer oder mechanischer Art durch falsche Einstellung der Betriebsparameter oder der Justierungen.Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 2 "Sicherheit"; Kapitel 5.6 "Elektrischer Anschluss" und Kapitel 9 "Betrieb und Wartung".
21. Unvorhergesehener Anlauf, Überlauf/Überschreiten der Geschwindigkeit (oder irgendeine andere ähnliche Störung) durch: Ausfall oder Störung des Steuersystems mit möglicher Umgehung der Sicherheitseinrichtungen.Gefahren elektrischer Art während der Arbeiten an der Einheit ohne Sicherheitseinrichtungen.Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 2 "Sicherheit"; Kapitel 5.6 "Elektrischer Anschluss" und Kapitel 9 "Betrieb und Wartung".
22. Unvorhergesehener Anlauf, Überlauf/Überschreiten der Geschwindigkeit (oder irgendeine andere ähnliche Störung) durch: Ausfall oder Störung des Steuersystems.Gefahren elektrischer Art im Zusammenhang mit den Arbeitsplatzbedingungen.Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 2 "Sicherheit"; Kapitel 5.6 "Elektrischer Anschluss" und Kapitel 6 "Inbetriebnahme".
23. Unvorhergesehener Anlauf, Überlauf/Überschreiten der Geschwindigkeit (oder irgendeine andere ähnliche Störung) durch: Rückkehr der Stromversorgung nach Unterbrechung.Gefahren im Zusammenhang mit dem vorzeitigen Wiederanlauf der Einheit bei Wiederherstellung der elektrischen Energie.Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 2 "Sicherheit"; Kapitel 5.6 "Elektrischer Anschluss" und Kapitel 6 "Inbetriebnahme".
24. Unvorhergesehener Anlauf, Überlauf/Überschreiten der Geschwindigkeit (oder irgendeine andere ähnliche Störung) durch äußere Einflüsse auf die elektrische Anlage (EMC).Gefahren elektrischer Art im Zusammenhang mit der Störung durch elektrische Beanspruchung der Komponenten in der Einheit, Kurzschluss und Überlast.Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 2 "Sicherheit"; Kapitel 5.6 "Elektrischer Anschluss" und Kapitel 6 "Inbetriebnahme".
25. Gefahren durch Montagefehler.Gefahren im Zusammenhang mit der Instabilität der Einheit aufgrund von Vibrationen. Gefahren durch Kontakt mit den Betriebsflüssigkeiten, Risiko von Umweltverschmutzung durch Entsorgung der Flüs sigkeiten in die Umwelt.Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 2 "Sicherheit"; Kapitel 5.6 "Elektrischer Anschluss" und Kapitel 6 "Inbetriebnahme".
26. Gefahr durch Herabstürzen von Gegenständen oder Ausstoß von Flüssigkeiten.Körperteile kommen in Kontakt mit Metallen, wie zum Beispiel den Ventilatorflügeln oder sich bewegenden Komponenten des Kompressors.Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 2 "Sicherheit"; Kapitel 5 "Installation" und Kapitel 9 "Betrieb und Wartung".
27. Stabilitätsverlust/Umkippen der Einheit.Quetschen von Körperteilen. Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 5 "Installation" und die Angaben auf der Verpackung.
28. Stabilitätsverlust/Umkippen der Einheit durch Installation auf nachgebendem Boden und/oder von Anschlussleitungen herbeigeführte Vibrationen.Quetschen von Körperteilen durch Umkippen der Einheit, Kontakt von Körperteilen mit Wasser durch Bruch der Anschlüsse am Hydraulikkreis aufgrund von übermäßigen Vibrationen.Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 5 "Installation" und Kapitel 6 "Inbetriebnahme".
29. Gefahren durch Fehlen und/oder falsche Anordnung der Maßnahmen/ Geräte für die Sicherheit: alle Schutzeinrichtungen.Gefahr, mit Komponenten der Einheit mit bearbeitetem oder verwendetem Material durch deren unvorhergesehenes Herausschleudern in Kontakt zu kommen.Die Vorschriften im Handbuch beachten. Kapitel 2 "Sicherheit"; Kapitel 6 "Inbetriebnahme"; Kapitel 5 "Installation" und Kapitel 9 "Betrieb und Wartung".

RISIKOANALYSE: RESTRISIKO

RisikobeschreibungWirkung Vorschrift für den Nutzer
30. Gefahren durch Fehlen und/oder falsche Anordnung der Maßnahmen/Geräte für die Sicherheit: Sicherheitssymbole.Gefahr durch Fehlen oder unkorrekte Hinweis- oder Warnsymbole für Gefahren, die nicht konstruktiv zu beheben sind.Der Bediener ist gehalten, die Sicherheitssymbole an der Einheit zu beachten und zu ersetzen, wenn sie abgenutzt oder unlesbar sind.Die Vorschriften im Handbuch beachten.Kapitel 1 “Allgemeine Hinweise”.
falsche Anordnung der Maßnahmen/Geräte für die Sicherheit: Handbuch.Gefahren in Verbindung mit der falschen Erstellung der Betriebsanleitung durch Fehlen und/ oder Unverständlichkeit von Informationen, die für die Unversehrtheit des Bedieners und den sicheren Gebrauch der Einheit erforderlich sind.Das Handbuch gründlich durchlesen. 31. Gefahren du
32. Gefahren durch Fehlen und/oder falsche Anordnung der Maßnahmen/Geräte für die Sicherheit: Isolierung der Energiezufuhrquellen.Kontakt mit spannungsführenden Teilen, Kontakt mit Hochdruck- Flüssigkeiten oder -Gas.Die Vorschriften im Handbuch beachten.Kapitel 2 “Sicherheit“und Kapitel 5.6 “Elektrischer Anschluss”.
33. Gefahren durch Fehlen und/oder falsche Anordnung der Maßnahmen/ Geräte für die Sicherheit: Geräte und Zubehör für die Einstell- und/ oder die Wartungsarbeit unter sicheren Bedingungen.Schneidgefahr, Gefahr von Ausstoß von Hochdruck-Flüssigkeiten oder - Gas, von Verbrennungen und durch falsche Wartung verursachte Vibrationen.Die Vorschriften im Handbuch beachten.Kapitel 2 “Sicherheit“und Kapitel 5 “Installation” und Kapitel 9 “Betrieb und Wartung“.

ANHANG

KONTROLLLISTE ALLGEMEINE BEDINGUNGEN

graph TD A["START"] --> B["Wurde die Einheit beim Transport oder bei der Installation beschädigt?"] B --> C["Ja"] C --> D["Die Einheit auf keinen Fall einschalten, bevor sie repariert ist."] B --> E["Nein"] E --> F["Wurden bei der Installation der Einheit die in der Anleitung angegebenen Mindestabst…

ANHANG

KONTROLLLISTE ERSTEINSCHALTUNG

graph TD A["START"] --> B["Unbefugte Personen aus dem Bereich fernhalten!"] B --> C["Das Display der Maschine zeigt Alarme an?"] C --> D["Nein"] D --> E["Spricht der Wasser-Di erenzdruck schalter ordnungsgemäß an?"] E --> F["Ja"] F --> G["Nach Anschluss der Hoch- und Niederdruckmanometer prüfen, ob…

ANHANG

KONTROLLLISTE HYDRAULIKKREISLAUF
graph TD A["START"] --> B["Sind die Hydraulikanschlüsse sachgemäß ausgeführt?"] B --> C["Nein"] C --> D["Die Anschlüsse korrekt ausführen."] B --> E["Ist der Wasserein-/Wasserauslauf in der richtigen Richtung ausgeführt?"] E --> F["Ja"] F --> G["Ist die Einheit mit Wasser befüllt und der Kreislauf r…

ANHANG

KONTROLLE ELEKTRONISCHE REGELUNG
graph TD A["START"] --> B["Entspricht die Versorgungsspannung den Angaben im Schaltplan?"] B --> C["Nein"] C --> D["Die Maschine mit der richtigen Spannung versorgen."] B --> E["Sind die Versorgungsleiter geeignet (Schaltplan)?"] E --> F["Ja"] F --> G["Entspricht die Erdung den einschlägigen Vorschr…

ANHANG

KONTROLLLISTE ÖL

graph TD A["START"] --> B{Ist der Ölstand im Kompressor ausreichend?} B -->|Yes| C["Nein"] B -->|No| D["Wurde die Vorheizung des Kompressorgehäuses, sofern vorgesehen, mindestens 12 h vor dem Start-up eingeschaltet?"] C --> E["Ja"] D --> F["Der Kompressor ist betriebsbereit."] C --> G["Ölschauglas ü…

ANHANG

KONTROLLLISTE EINHEIT IN BETRIEB

graph TD A["START"] --> B["Unbefugte Personen aus dem Prüfbereich fernhalten."] B --> C["Die Einheit mit Spannung versorgen."] C --> D["Prüfen, ob sich das Display einschaltet."] D --> E["Prüfen, ob die Einheit in Stand-by und das Symbol * erloschen ist."] E --> F["Funktionieren die Schütze und Vorr…

Inhaltsverzeichnis Klicken Sie auf einen Titel, um darauf zuzugreifen
Handbuch-Assistent
Angetrieben von Anthropic
Warten auf Ihre Nachricht
Produktinformationen

Marke : Krone

Modell : G-MCY-19-WP

Kategorie : Klimaanlage